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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Grundsätzliches zur Transformation"
  • Literaturhinweis

    Geplanter Wandel, ungeplante Wirkungen: Handlungslogiken und -ressourcen im Prozeß der Transformation (1995)

    Rudolph, Hedwig; Simon, Dagmar;

    Zitatform

    (1995): Geplanter Wandel, ungeplante Wirkungen: Handlungslogiken und -ressourcen im Prozeß der Transformation. (WZB-Jahrbuch 1995), Berlin: Edition Sigma, 348 S.

    Abstract

    "Im Jahrbuch 1995 werden von der Herausgeberin Beiträge versammelt, die sich auf Transformationsprozesse beziehen, also auf die einschneidenden Entwicklungsprozesse, die nach dem Zusammenbruch des sowjetischen Herrschaftssystems in Ostdeutschland sowie in allen osteuropäischen Ländern entstanden. Im Mittelpunkt steht die Thematisierung der Übergangs- und Implementationsproblematik und deren Abhängigkeit von kulturellen, sozioökonomischen und politischen Rahmenbedingungen, die von Land zu Land nicht unerheblich variieren. Gemeinsam sind den unterschiedlichen Pfaden der Transformation jedoch die Grenzen ihrer Plan- und Steuerbarkeit. In mehreren Beiträgen werden das Scheitern der Programme, die überraschenden Folgen anomischer Zustände, die Paradoxien gezielter Prozesse, aber auch die Chancen von Unordnung beschrieben. Dies ist Stoff für eine theoretische Reflexion, die nicht nur dem Planer, sondern auch dem Wissenschaftler Zweifel an der Rationalität jener gängigen Konsistenzmodelle aufgibt, die den Unwägbarkeiten der Geschichte keinen Raum lassen. Insofern ist 'Transformation' ein neues Lehrstück zu historischen Erfahrungen, die wir noch nicht recht begriffen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Transformationsprozesse in Deutschland (1995)

    Sahner, Heinz; Sahner, Heinz; Spitznagel, Eugen; Maaz, Hans-Joachim; Wiesenthal, Helmut; Trommsdorff, Gisela; Hahn, Toni; Diedrich, Nils;

    Zitatform

    (1995): Transformationsprozesse in Deutschland. Opladen: Leske und Budrich, 148 S.

    Abstract

    Der Band dokumentiert Beiträge verschiedener AutorInnen zu zentralen Aspekten der Transformationsprozesse in Deutschland:
    Heinz Sahner: Konturen des Transformationsprozesses
    Nils Diedrich: Transformationsprozesse in Deutschland
    Eugen Spitznagel: Arbeitsmarktentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland
    Toni Hahn: Verläufe der Verarbeitung von Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern
    Helmut Wiesenthal: Die Transformation der DDR, ökonomische, politische und kognitive Koordination
    Hans-Joachim Maaz: Transformationsprobleme aus psychosozialer Sicht
    Gisela Trommsdorff: Identitätsprozese im kulturellen Kontext und im sozialen Wandel. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Fünf Jahre Reformprozeß in Ostdeutschland: eine Zwischenbilanz (1995)

    Schaden, Barbara; Schreiber, Carsten; Lachner, Josef; Täger, Uwe Chr.; Gürtler, Joachim; Nassua, Thomas; Riedel, Jürgen; Penzkofer, Horst; Nierhaus, Wolfgang; Meimberg, Rüdiger; Koll, Robert; Vögtle, Carola; Meister, Wolfgang; Eli, Max; Neumann, F.; Deutsch, Susanne; Wiesner, Gerhard; Rußig, Volker; Münstermann, Ulrike; Schmalholz, Heinz;

    Zitatform

    Schaden, Barbara, Gerhard Wiesner, Carsten Schreiber, Jürgen Riedel, Joachim Gürtler, Wolfgang Meister, Wolfgang Nierhaus, F. Neumann, Horst Penzkofer, Heinz Schmalholz, Volker Rußig, Susanne Deutsch, Max Eli, Carola Vögtle, Rüdiger Meimberg, Josef Lachner, Thomas Nassua, Uwe Chr. Täger, Ulrike Münstermann & Robert Koll (1995): Fünf Jahre Reformprozeß in Ostdeutschland. Eine Zwischenbilanz. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 48, H. 17/18, S. 1-105.

    Abstract

    Das Schwerpunktheft dokumentiert Ergebnisse des bisher abgelaufenen Transformationsprozesses in Ostdeutschland und will zu weiteren Überlegungen beitragen, wie die Entwicklung in den nächsten Jahren zu sehen und zu beurteilen ist. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Chancen und Risiken der industriellen Restrukturierung in Ostdeutschland (1995)

    Schmidt, Rudi; Lutz, Burkart;

    Zitatform

    Schmidt, Rudi & Burkart Lutz (Hrsg.) (1995): Chancen und Risiken der industriellen Restrukturierung in Ostdeutschland. (Transformationsprozesse), Berlin: Akademie Verlag, 384 S.

    Abstract

    Der Sammelband fasst die Ergebnisse der ersten Projektförderphase der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern e.V. zusammen. Einleitend werden die virulenten Konzepte bzw. Handlungsmuster, wie sie vor allem in Osteuropa aber auch in Ostdeutschland praktiziert werden, vor dem Hintergrund einer kritischen Diskussion der Modernisierungstheorie älterer und neuerer Provenienz dargestellt. Ein weiterer Beitrag stellt die Parallele der ostdeutschen Anpassungskrise mit den regionalen Strukturkrisen in den westlichen Industriestaaten heraus. Anschließend werden ein Abriss und eine kritische Beurteilung zur Politik der Treuhandanstalt gegeben. Dann folgt ein Erfahrungsbericht aus dem Umbauprozess von Industriebetrieben, vor allem während der Phase der 'Grundsanierung'. Dann wird auf den Abbau der sozialen Funktionen und Dienstleistungen in den ehemaligen Kombinatsbetrieben aufmerksam gemacht. In einem weiteren Aufsatz wird die Rezeption des westdeutschen Arbeitsrechts in den ostdeutschen Betrieben und dessen Einfluss auf die industriellen Beziehungen analysiert. Ein Übersichtsartikel analysiert die industriellen Beziehungen und ihre Entwicklung in den neuen Ländern. Die nächsten Beiträge berichten über die Personalrekrutierung im Management in den ostdeutschen Industriebetrieben. Anschließend werden in den folgenden Aufsätzen der Wandel in der Arbeits- und Berufssituation, der darauf bezogenen Interessenorientierung und des gewerkschaftlichen Organisationsverhaltens von Angestellten untersucht. Abschließend wird der Umbruch der Arbeit in der Landwirtschaft geschildert. (GESIS-IZ)

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  • Literaturhinweis

    Eastern Germany in the fifth year: investment hammering in the basement? (1995)

    Siebert, Horst;

    Zitatform

    Siebert, Horst (1995): Eastern Germany in the fifth year. Investment hammering in the basement? (Kieler Diskussionsbeiträge / Institut für Weltwirtschaft 250), Kiel, 22 S.

    Abstract

    "In this paper, the adjustment process in the eastern German economy is studied. Theoretical analysis of the transformation process suggests a J-curve of adjustment in production and capital stock and a u-curve of adjustment in employment (Section I). Zhe empirical data correspond to these hypotheses (Section II). A fascinating question is how the adjustment process will proceed in the future (Section III). Here, investment and the building-up of a new capital stock will play a crucial role. As in the Hicksian theory of the business cycle, where autonomous investment hammering in the basement will eventually move an economy out of recession, capital accumulation in eastern Germany will play the decisive role in the adjustment process. As investment activity increases, the question arises as to when economic policy for eastern Germany will be able to return to normality (Section IV). Meanwhile, the economic shock that German unification caused its European neighbors can be considered as a bygone (Section V)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Einheit als Interessenpolitik: Studien zur sektoralen Transformation Ostdeutschlands (1995)

    Wiesenthal, Helmut;

    Zitatform

    Wiesenthal, Helmut (Hrsg.) (1995): Einheit als Interessenpolitik: Studien zur sektoralen Transformation Ostdeutschlands. Frankfurt am Main u.a.: Campus-Verl., 335 S.

    Abstract

    "Wandel und Umbau der ostdeutschen Gesellschaft sind kein einheitlicher Prozeß. Die Beiträge des Bandes zeichnen die Facetten dieses Umbruchs nach. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach dem Einfluß und der Reaktion westdeutscher Institutionen und Akteure, die unvorbereitet mit den spezifischen Problemen einer postsozialistischen Gesellschaft im Übergang konfrontiert wurden. Die Beiträge vermitteln eine empirisch gesicherte Einschätzung des strukturellen "Egoismus" wie der "Lernfähigkeit", die den Institutionen korporativer Selbstverwaltung in Deutschland zu bescheinigen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftliche und soziale Lebensverhältnisse in Ostdeutschland: Indikatorensammlung, erstellt im Auftrag des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL (1995)

    Zitatform

    (1995): Wirtschaftliche und soziale Lebensverhältnisse in Ostdeutschland. Indikatorensammlung, erstellt im Auftrag des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 1995,02), Halle, 136 S.

    Abstract

    "Im Auftrag des Nachrichtenmagazins Der Spiegel hat das Institut für Wirtschaftsforschung Halle aus einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen (111) Indikatoren zusammengestellt und ausgewertet, die den nach der deutschen Einheit einsetzenden Prozeß der Anpassung der Lebensumstände beschreiben. Die einzelnen Indikatoren sind in 19 Kapiteln zusammengefaßt, die den allgemeinen Bereichen 'Bevölkerung und Arbeitsmarkt', 'Einkommen und Verbrauch', 'Materielle und soziale Infrastruktur' und 'Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen' zugeordnet werden können. In allen Bereichen sind deutliche Veränderungen gegenüber der Situation des Jahres 1990 festzustellen, die in aller Regel auf eine Annäherung an westdeutsche Muster zielen. In vielem gibt es fünf Jahre nach der Einheit jedoch noch deutliche Unterschiede zwischen Ost und West, die über das Ausmaß ähnlicher Differenzen zwischen westdeutschen Regionen hinausgehen. Dies zeigt, daß der Transformationsprozeß in Wirtschaft und Gesellschaft noch nicht als abgeschlossen gelten kann. Vorgesehen ist deshalb, die relevanten Entwicklungen auch künftig zu beobachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The transition process in Eastern Germany: an inflow-outflow analysis (1994)

    Bellmann, Lutz ; Buttler, Friedrich;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Friedrich Buttler (1994): The transition process in Eastern Germany. An inflow-outflow analysis. In: J. Schwarze, F. Buttler & G. G. Wagner (Hrsg.) (1994): Labour market dynamics in present day Germany, S. 17-39.

    Abstract

    Die Autoren analysieren mit Daten des Arbeitsmarktmonitors Zu- und Abgänge zwischen Arbeitslosigkeit, Beschäftigung und Rückzug aus dem Arbeitsmarkt 1990-1992. Die Ergebnisse zeigen eine wachsende Persistenz der Arbeitslosigkeit mit der Gefahr, daß der Anteil der Langzeitarbeitslosen weiter ansteigt. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Transformation - Privatisierung - Akteure: Wandel von Eigentum und Arbeit in Mittel- und Osteuropa (1994)

    Bieszcz-Kaiser, Antonia; Preusche, Evely; Lungwitz, Ralph-Elmar;

    Zitatform

    Bieszcz-Kaiser, Antonia, Ralph-Elmar Lungwitz & Evely Preusche (Hrsg.) (1994): Transformation - Privatisierung - Akteure. Wandel von Eigentum und Arbeit in Mittel- und Osteuropa. München u.a.: Hampp, 333 S.

    Abstract

    "Wie verläuft der Prozeß der Systemtransformation in Ostdeutschland sowie in den Reformstaaten Mittel- und Osteuropas? Welche Strategien der Privatisierung werden in den jeweiligen Ländern verfolgt, welche politischen Akteure profilieren sich als Promotoren oder Opponenten gegen bestimmte Privatisierungskonzepte? Welche Korrekturen an den Privatisierungsstrategien werden vorgenommen? Auf welche sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Voraussetzungen treffen die Privatisierungskonzepte? Diese und andere damit verbundene Fragen stehen im Mittelpunkt des Buches." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Konvergenz oder dauerhafter Entwicklungsrückstand? Einige theoretische Überlegungen zur empirischen Regionalentwicklung in den neuen Bundesländern (1994)

    Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Blien, Uwe (1994): Konvergenz oder dauerhafter Entwicklungsrückstand? Einige theoretische Überlegungen zur empirischen Regionalentwicklung in den neuen Bundesländern. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 4, S. 273-285.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird zunächst die regionale Differenzierung in den östlichen Bundesländern im Hinblick auf einige zentrale ökonomische Indikatoren untersucht. Es zeigen sich starke Disparitäten, die relativ kleinräumlich strukturiert sind. In einigen industriellen Zentren ist die Lage zwar immer noch ungünstig; die Krise jedoch bei weitem nicht so tief wie in einigen Randregionen und in verschiedenen ländlichen Gebieten nördlich von Berlin. An dieses Resultat anknüpfend wird untersucht, ob die neoklassische Wachstumstheorie (in älteren und in neueren Varianten) herangezogen werden kann, um Hoffnungen auf eine konvergente Entwicklung zwischen Ost- und Westdeutschland und innerhalb der neuen Bundesländer zu begründen. Da sie keinen Erklärungsbeitrag leistet, erfordert das Verständnis der Regionalentwicklung in den neuen Ländern weitere theoretische Arbeiten oder die Heranziehung alternativer Ansätze. Eine gültige Theorie müßte nicht nur die ausgeprägten regionalen Disparitäten, sondern auch die institutionellen Besonderheiten des Transformationsprozesses berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Makroökonomische Szenarien für das vereinigte Deutschland (1994)

    Carlberg, Michael ;

    Zitatform

    Carlberg, Michael (1994): Makroökonomische Szenarien für das vereinigte Deutschland. (Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge 96), Heidelberg: Physica-Verl., 216 S.

    Abstract

    "Die Monograpie befaßt sich mit theoretischen Untersuchungen zur deutschen Vereinigung. Zwei Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Welcher makroökonomische Anpassungsprozeß wird durch die deutsche Vereinigung ausgelöst? Und wie kann die Wirtschaftspolitik diesen Prozeß unterstützen? Neben der kurzen Frist geht es vor allem um die mittelfristigen und langfristigen Perspektiven.
    Den analytischen Rahmen bildet das IS-LM-Modell einer offenen Wirtschaft, erweitert um die Dynamik von Nominallohn, privaten Investitionen, Budget und Leistungsbilanz. Als Mikrofundierung dient das Modell überlappender Generationen. Es erweist sich dabei als sinnvoll, eine ganze Reihe von Szenarien zu betrachten. Zu unterscheiden ist zwischen dem System flexibler Wechselkurse, dem System fester Wechselkurse sowie dem System gemischter Wechselkurse. Der Nominallohn kann flexibel, fest oder langsam sein. Darüber hinaus gibt es drei Abteilungen der Stabilisierung: die Geldpolitik, die Fiskalpolitik und die Wechselkurspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The East-German-Disease: volkswirtschaftliche Anpassungsprozesse nach der Deutschen Einheit (1994)

    Greiner, Uwe; Sell, Friedrich L. ; Maaß, Henrich;

    Zitatform

    Greiner, Uwe, Henrich Maaß & Friedrich L. Sell (1994): The East-German-Disease. Volkswirtschaftliche Anpassungsprozesse nach der Deutschen Einheit. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 43, H. 3, S. 271-299.

    Abstract

    In dem Beitrag werden die Entindustrialisierungsprozesse in Ostdeutschland theoretisch und empirisch analysiert und wirtschaftspolitische Empfehlungen gegeben. Es wird festgestellt, daß die Aufwertung der Ostmark und die Handelsliberalisierung einmalige Ereignisse mit zum Teil erheblichen Folgewirkungen waren und das Ausbleiben eines wichtigen Teils der Exportnachfrage und der "Dutch-Disease-Effekt" der Westtransfers eine anhaltende Erschwernis für die Revitalisierung der ostdeutschen Wirtschaft darstellen. Die Lohnpolitik wird als verfehlt bezeichnet. Weder in Lohnsubventionen noch im Lohnstopp oder der Lohnindexierung wird ein Mittel gegen größere Verwerfungen am ostdeutschen Arbeitsmarkt gesehen. Stattdessen wird für branchenspezifische Tarifverhandlungen unter Beachtung regionaler Sonderfaktoren plädiert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Nach dem Fehlstart: Ökonomische Perspektiven der deutschen Einigung (1994)

    Hickel, Rudolf; Priewe, Jan;

    Zitatform

    Hickel, Rudolf & Jan Priewe (1994): Nach dem Fehlstart: Ökonomische Perspektiven der deutschen Einigung. Frankfurt am Main: Fischer, 361 S.

    Abstract

    "Die Verwirklichung der Deutschen Einheit erweist sich, vor allem im sozial-ökonomischen Bereich, schwieriger als erwartet. In Ostdeutschland kam es zu einer dramatischen Transforamtionskrise, die sich mit einer Rezession und Strukturproblemen in Westdeutschland verband. Die öffentiche Verschuldung nahm drastisch zu, während europäische Währungsturbulenzen die Lage noch verschärften. Die Autoren gehen den Ursachen dieser Fehlentwicklung nach, stellen diese in einer auch für den interessierten Laien verständlichen Form dar und skizzieren wirtschaftspolitische Lösungsansätze." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Tunnel am Ende des Lichts: Erkundungen der politischen Transformation im Neuen Osten (1994)

    Offe, Claus;

    Zitatform

    Offe, Claus (1994): Der Tunnel am Ende des Lichts: Erkundungen der politischen Transformation im Neuen Osten. Frankfurt am Main u.a.: Campus-Verl., 301 S.

    Abstract

    "Die Länder Osteuropas vollziehen gegenwärtig einen Systemwechsel, dessen Schwierigkeiten sich auf verschiedenen Ebenen überlagern: die ökonomische Misere, wachsende soziale Unsicherheit und Ungerechtigkeit, ethnische Konflikte und Bürgerkriege sowie die Probleme der politischen, rechtlichen und moralischen Auseinandersetzung der nachkommunistischen Gesellschaften mit ihrer eigenen Vergangenheit. Der Autor beleuchtet nicht nur die verschiedenen Aspekte dieses komplexen Prozesses, er thematisiert auch den zwar vergleichsweise komfortablen, aber dennoch ungemein steinigen Sonderweg der ehemaligen DDR und die Auswirkungen des Zusammenbruchs des Staatssozialismus auf die westlichen Demokratien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Transformation - theoretisch-konzeptionelle Ansätze, Erklärungen und Interpretationen (1994)

    Reißig, Rolf;

    Zitatform

    Reißig, Rolf (1994): Transformation - theoretisch-konzeptionelle Ansätze, Erklärungen und Interpretationen. In: BISS-public, Jg. 4, H. 15, S. 5-43.

    Abstract

    Der Autor zeigt in seinem Beitrag überblicksartig, "wie in den Sozialwissenschaften theoretisch auf das aktuelle Problemfeld 'Transformation' reagiert wird, d.h. welche Konzepte hier rekuriert, theoretische Richtungen favorisiert und Interpretationsversuche gewählt werden. Einbezogen in die Analyse wurden dabei nur solche Beiträge, die sich explizit auf gesellschaftliche Transformation in Ostdeutschland bzw. Osteuropa beziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Theorie der Transformation: die "social welfare policy matters"-These unter Beachtung komparativer wirtschafts- und sozialgeographischer Aspekte (1994)

    Schulz-Nieswandt, Frank;

    Zitatform

    Schulz-Nieswandt, Frank (1994): Zur Theorie der Transformation. Die "social welfare policy matters"-These unter Beachtung komparativer wirtschafts- und sozialgeographischer Aspekte. (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 13), Weiden u.a.: Eurotrans-Verlag, 82 S.

    Abstract

    "Nach Transferwissen aus der sozioökonomischen Entwicklungs- und Integrationsforschung fragend, stellt die Arbeit unter Beachtung wirtschafts- und sozialgeographischer Aspekte empirischer Art Argumente und Einsichten hinsichtlich der grundsätzlichen Wechselwirkung ökonomischer Transformationsprozesse, 'public' und 'institutional choice'-Prozesse ('Institutionen spielen eine 'Rolle' als 'politics'-Effekt) und sozialpolitisch orientierter 'social choice'-Prozesse ('Soziale Politik und Sozialpolitik spielen eine Rolle': 'policy'-Effekt) heraus. Maßstab für eine im normativen Sinne 'gelingende' Transformation ist das 'growth cum equity'-Prinzip humaner Entwicklung. Die Studie erwartet anhaltend hohe soziale Kosten der Transformation (wobei insbesondere Zusammenhänge mit regionalen Disparitäten thematisiert werden). Der Transformationsverlauf ist aber - hinsichltich diverser J-, U- und S-Kurven-Hypothesen - politikabhängig. Zwei Entwicklungsvoraussetzungen werden hervorgehoben: (1) Sozialinvestitionen und (2) soziale Konzertierungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaft im Systemschock: die schwierige Realität der ostdeutschen Transformation (1994)

    Wegner, Manfred;

    Abstract

    "Die deutsche Vereinigung hat die ostdeutsche Wirtschaft einem Systemschock ausgesetzt, der Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik ebenso wie die Menschen kurzfristig überfordern mußte. Deindustrialisierung, Forschungsabstinenz und Arbeitslosigkeit gehören zu den Folgen. Die Gestaltung eines wachstumsorientierten Strukturwandels erfordert Zeit. Intensität und Verlauf des Modernisierungsprozesses sind noch offen. Der Sammelband stellt ausgewählte, empirisch gerichtete Beiträge zur schwierigen Realität der ostdeutschen Transformation zur Diskussion." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das vereinte Deutschland 1993: Durch Ungleichheiten, Verteilungskämpfe und mentale Klüfte gespalten? (1994)

    Zapf, Wolfgang; Klein, Dieter; Thomas, Michael; Hofmann, Jürgen; Bianco, Adele; Meier, Helmut; Mayntz, Renate; Hoyer, Hans-Dieter; Meyer, Hansgünter; Meske, Werner; Mayer, Karl Ulrich ; Bollinger, Stefan; Peter, Lothar; Koch, Thomas ;

    Zitatform

    Zapf, Wolfgang, Lothar Peter, Renate Mayntz, Karl Ulrich Mayer, Dieter Klein, Adele Bianco, Hansgünter Meyer, Thomas Koch, Stefan Bollinger, Werner Meske, Hans-Dieter Hoyer, Helmut Meier, Jürgen Hofmann & Michael Thomas (1994): Das vereinte Deutschland 1993: Durch Ungleichheiten, Verteilungskämpfe und mentale Klüfte gespalten? In: BISS-public, Jg. 4, H. 13, S. 1-144.

    Abstract

    Das Heft dokumentiert die Referate und einen Teil der Diskussionsbeiträge der 4. Sozialwissenschaftlichen Transformationskonferenz des BISS e.V. (9./10.12.1993), die sich in der Hauptsache mit der Theorie des Umbruchs- und Transformationsprozesses in Ostdeutschland auseinandersetzen. Daneben beschäftigen sich Beiträge mit der Rolle von Wissenschaft und Forschung als Transformationskomponenten sowie mit der sozialen Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen im Transformationsprozeß der ostdeutschen Bundesländer. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Materialien zur Deutschen Einheit und zum Aufbau in den neuen Bundesländern (1994)

    Zitatform

    (1994): Materialien zur Deutschen Einheit und zum Aufbau in den neuen Bundesländern. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 12/6854 (08.02.1994)), 610 S.

    Abstract

    Die Bundestagsdrucksache stellt in neun Kapiteln Materialien zum staatlichen Zusammenschluß und zum Aufbau in den neuen Ländern zusammen. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind dabei:
    1. Kapitel: Der Weg zur Einheit,
    2. Kapitel: Außen- und Sicherheitspolitik,
    3. Kapitel: Staat, Verfassung, Verwaltung und Rechtspflege,
    4. Kapitel: Strafrecht, Unrechtsbewältigung
    5. Kapitel: Herstellung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Einheit,
    6. Kapitel: Bildung, Wissenschaft und Forschung,
    7. Kapitel: Familien-,Frauen- und Jugendpolitik, Politik für Senioren,
    8. Kapitel: Kultur, Medien, Sport und
    9. Kapitel: Deutschlands Rolle in der Welt.
    (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zerrissene Netze: Eine Netzwerkanalyse des ostdeutschen Transformationsprozesses (1993)

    Albach, Horst;

    Zitatform

    Albach, Horst (1993): Zerrissene Netze: Eine Netzwerkanalyse des ostdeutschen Transformationsprozesses. Berlin: Edition Sigma, 133 S.

    Abstract

    "Die Studie ist wie folgt gegliedert: In Kapitel 2 werden die Elemente einer Theorie der Transformation gewerblicher Unternehmen entwickelt. Starke Betonung findet dabei die Netzwerkanalyse als Instrument zur Untersuchung von Transaktionen, von Transaktionskosten und der Kombination von Transaktionen in einem System von Geschäftsbeziehungen. Kapitel 3 entwickelt den Rahmen für die Analyse zusammenbrechender Netzwerke. Es wird gezeigt, daß die mangelnde Flexibilität des RGW-Netzwerks die Ursache für die Instabilität des gesamten Netzwerks war. Kapitel 4 beschäftigt sich mit der Frage, wie ostdeutsche Unternehmen am besten bewertet werden können. Es wird nachgewiesen, daß die Kapitalwertmethode ungeeignet ist für die sich im Transformationsprozeß befindenden Ex-VEBs. Deshalb wird ein völlig neuer Bewertungsansatz für ostdeutsche Unternehmen entwickelt, der auf Netzwerken von Geschäftsbeziehungen basiert. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über laufende Forschungsarbeiten. In Kapitel 5 wird näher auf die These eingegangen, daß der Zugang zu geschützten Ressourcen ein wichtiger Erfolgsfaktor im Transformationsprozeß ist. Zur Untermauerung der These werden die Ergebnisse einzelner Fallstudien herangezogen. Abschließend folgt ein kurzer Überblick über die aktuelle Literatur zum Thema." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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