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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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    Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf Sachsen (01.01.2004)

    ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Niederlassung Dresden
    Grundig, Beate
    Quelle: Projektinformation beim ifo-Institut

    Beschreibung

    Durch die Aufnahme der zehn Beitrittsländer am 1. Mai 2004 haben sich die grenzüberschreitenden Aktivitäten zwischen alten und neuen Mitgliedstaaten weiter vereinfacht, wodurch zugleich die Integration des europäischen Wirtschaftsraumes vorangetrieben wird. Für den Warenverkehr wurden bereits in der Vergangenheit die wesentlichen Handelshemmnisse mit Inkrafttreten der so genannten Europa-Abkommen abgeschafft. Im Gegensatz dazu ist die Arbeitnehmerfreizügigkeit auch nach erfolgtem Beitritt nicht unmittelbar vollständig liberalisiert worden. Durch die Einschaltung einer maximal siebenjährigen Übergangsfrist ist sowohl den Mitglieds- als auch den Beitrittsländern die Möglichkeit gegeben worden, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Vor dem Hintergrund der vollzogenen Erweiterungsrunde wurden für Sachsen erstmalig explizit das Migrations- und Pendlerpotenzial aus den neu hinzugetretenen acht mittel- und osteuropäischen Ländern (MOEL) geschätzt und in der Zeitschrift ifo Dresden berichtet publiziert.>> Mit dem Beitritt der Mitgliedsländer hat sich die Bevölkerung der Europäischen Union um 74 Mill. auf rund 455 Mill. Menschen erhöht. Von den alten EU-Mitgliedsländern ist bekannt, dass diese sich den Herausforderungen des demographischen Wandels stellen müssen. Niedrige Geburtenraten, ein negativer Wanderungssaldo sowie der Anstieg in der Lebenserwartung führen dazu, dass die neuen EU-Mitgliedsländer sogar noch stärker als die alten EU-Staaten mit dem demographischen Wandel konfrontiert werden. Bedingt durch diese Bevölkerungsentwicklung haben einige der MOEL seit Ende der neunziger Jahre ihre Pensionssysteme grundlegend reformiert. Zwar konnte der schnell voranschreitende Anstieg in den Pensionsausgaben aufgehalten und der Trend zur Frühverrentung verlangsamt werden. Allerdings sind die Rentenreformen in diesen Ländern noch nicht vollständig abgeschlossen.>> Sachsen ist von der EU-Osterweiterung im besonderen Maße betroffen, da es als einziges deutsches Bun

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    Analyse der Beschäftigungspotenziale des Dienstleistungssektors in Thüringen unter besonderer Berücksichtigung der unternehmensnahen Dienstleistungen (01.01.2004)

    Struktur- und Technologieberatungsagentur für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Thüringen
    Neubert, Jürgen, Dr.

    Beschreibung

    Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Thüringen weist ingesamt tendenziell seit zehn Jahren einen anhaltend starken Rückgang auf. Im Gegensatz dazu gehören die unternehmensnahen Dienstleistungen zu den wenigen Wachstumsbereichen, die zugleich - gemessen an der westdeutschen Wirtschaftsstruktur - derzeit noch weit unterdurchschnittlich ausgeprägt sind. Zur Struktur und Entwicklung dieses Wirtschaftssegments liegen für die neuen Bundesländer bislang kaum Untersuchungen vor, zumal die statistische Erfassung bis vor einigen Jahren unzureichend war. Mit der Einführung der Dienstleistungserhebung seit dem Jahr 2000 wurde die verfügbare Informationsbasis jedoch erheblich verbessert. Ziel der Studie war es, die unternehmensnahen Dienstleistungen in Thüringen in ihrer Branchen-, Unternehmens- und Beschäftigungsentwicklung zu analysieren und hierbei Chancen und Problemlagen sowie Perspektiven zu untersuchen. Hinsichtlich der Beschäftigungsverhältnisse interessierten neben quantitativen insbesondere qualitative Aspekte: Entwicklung nach Vollzeit, Teilzeit, Geringfügigkeit sowie eine eventuelle Verschiebung im Geschlechterverhältnis. Soweit möglich wurden Regelungs- und Unterstützungsbedarfe für die Unternehmen und die Beschäftigten aufgezeigt. Ausgehend von einem Vergleich ausgewählter Daten mit Durchschnittswerten Westdeutschlands sowie einer Analyse des Thüringer Dienstleistungssektors standen die acht Wirtschaftsgruppen der Wirtschaftsabteilung 74 "Erbringung von Dienstleistungen überwiegend für Unternehmen" im Mittelpunkt. Methoden: Neben einer Aufarbeitung vorliegender Untersuchungen basiert die Studie im Wesentlichen auf zwei methodischen Ansätzen: Zum einen wurden Sekundäranalysen statistischer Daten vorgenommen, die hinsichtlich der Beschäftigtendaten für den Zeitraum 1999 bis 2002 auf Anfrage von der Bundesagentur für Arbeit und hinsichtlich der Dienstleistungserhebung für die Jahre 2000 und 2001 seitens des Thüringer Landesamtes für Statistik z.T.

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    Evaluation der Netzwerkentwicklung der Lernenden Region Leipzig (01.12.2003)

    Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung an der Universität Hannover
    Seidel, Sabine
    Quelle: Projektinformation des ies

    Beschreibung

    Die Evaluation der Lernenden Region Leipzig "Leipzig lernt - eine Region im Umbruch" konzentriert sich auf die prozessbegleitende Beobachtung und Bewertung der Netzwerkqualität. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei die Wechselwirkungen zwischen Netzwerkarbeit und "Alltagsarbeit". Es werden insbesondere folgende Fragestellungen verfolgt:>> - In welcher Weise hat die Mitarbeit im Netzwerk generell die Arbeit der Beteiligten beeinflusst (z.B. neue Sichtweisen und Orientierungen)?>> - Welche Wahrnehmung von Regionalität bzw. von regionalem Interesse haben die Netzwerkbeteiligten?>> - In welcher Weise und Intensität gibt es für die Netzwerkakteure von den Partnerakteuren Innovationsimpulse, -anregungen und -ideen?>> Ziel ist es, aus den Untersuchungsergebnissen Handlungsempfehlungen abzuleiten, die auch überregional auf die Entwicklung und Gestaltung von Netzwerkarbeit und regionales Lernen anwendbar sind.>> "Leipzig lernt" ist eine von zur Zeit 73 Lernenden Regionen, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden, um zwischen den Bereichen Schule, Weiterbildung, Wissenschaft, Arbeitsverwaltung und Wirtschaft ein tragfähigen und nachhaltigen Arbeitszusammenhang zu schaffen, der sich langfristig in der Region etabliert.>> Das ies hat die Aufgabe übernommen, den Prozess der Netzwerkentwicklung prozessbegleitend zu evaluieren, d.h. diesen kritisch zu begleiten, Entwicklungsschritte zu dokumentieren sowie zu bewerten und damit auch die Gesamtsteuerung des Projektes zu unterstützen. Methoden: Das ies setzt in seinem Untersuchungsdesign auf die Kombination von quantitativen und qualitativen Methoden. Im einzelnen sind folgende Erhebungsschritte vorgesehen:>> - einmal jährlich eine schriftliche Befragung aller Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern,>> - zu zwei Zeitpunkten Interviews mit ausgewählten Personen aus dem Netzwerkmanagement, den Querschnittsaufgaben, den Teilvorhaben und dem Konsortium,>> - teilnehmende Beobacht

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    Demographische Entwicklung im Freistaat Sachsen - Analyse und Strategien zum Bevölkerungsrückgang auf dem Arbeitsmarkt (01.11.2003)

    ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Niederlassung Dresden
    Grundig, Beate.

    Beschreibung

    In den nächsten zwanzig Jahren wird der demographische Wandel auch den Freistaat Sachsen erfassen. Die Bevölkerung wird um über 15 % zurückgehen und das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt um sechs Jahre auf 49 Jahre. Die Ursachen für den dramatischen Wandel sind in der Abwanderung aus Sachsen, bei den niedrigen Geburtenziffern und bei der ständig steigenden Lebenserwartung zu finden. Gleichzeitig altert die Gesellschaft insgesamt. Diese umfassenden demographischen Veränderungen werden auch Auswirkungen auf den sächsischen Arbeitsmarkt haben. Das Arbeitsangebot wird durch die schrumpfende Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter insgesamt zurückgehen, die einzelnen Regionen in Sachsen werden davon ganz unterschiedlich betroffen sein, und die Qualifikationsstruktur in Sachsen wird sich verschieben. Möglicherweise wirkt sich der demographische Wandel auch auf die Arbeitsnachfrage aus, wenn z.B. innovative Unternehmen wegen des drohenden Nachwuchsmangels Standortnachteile befürchten müss en. Angesichts dieser bevorstehenden Umwälzungen ist es Aufgabe der Politik, Gefahren für den Standort Sachsen rechtzeitig zu erkennen und geeignete Steuerungsmaßnahmen zu identifizieren. Ziel der Untersuchung ist, die Identifikation möglicher Handlungsfelder, in denen die sächsische Landespolitik dem langfristigen Verlust an Humankapital gegensteuern kann, und Effekte einer solchen Politik zu quantifizieren. Im ersten Teil der Untersuchung sollen die Auswirkungen des Bevölkerungsrückgangs auf den Arbeitsmarkt in Sachsen analysiert werden. Danach werden im zweiten Teil Vorschläge für nachhaltig wirksame Gegenstrategien und Anpassungsmaßnahmen entwickelt. Veröffentlichungen: Dittrich, M. et al. (2005): Demographische Entwicklung im Freistaat Sachsen – Analyse und Strategien zum Bevölkerungsrückgang auf dem Arbeitsmarkt, ifo dresden studie 36, München/Dresden 2005

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    Analyse der Ergebnisse der ersten Förderperiode der ABS-Förderung im Freistaat Thüringen nach der Richtlinie vom 17.11.2001 (01.11.2003)

    isw Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gemeinnützige Gesellschaft mbH
    Wagner, Gerald

    Beschreibung

    Der Freistaat Thüringen fördert nach einer Richtlinie vom 17.11.2001 seit Anfang 2002 Personal- und Sachausgaben bei Arbeitsförderungs-, Beschäftigungs- und Strukturentwicklungsgesellschaften (ABS-Gesellschaften). Ziel ist die Entwicklung und Begleitung von Projekten bzw. Maßnahmekonzepten der Arbeitsförderung mit innovativem/modellhaftem Charakter bzw. von Projekten mit erheblichem Landesinteresse. Die Umsetzung der Förderung erfolgt durch die GFAW in Abstimmung mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur. Für die zukünftige Umsetzung der Förderung wurde eine Erhöhung der Zielgenauigkeit angestrebt. Die Untersuchung soll hierfür geeignete Grundlagen und Handlungsempfehlungen aufzeigen.>> Als Ausgangspunkt wurde im Rahmen der Untersuchung zunächst ein Bewertungsraster entwickelt, mit dem die Zielerreichung der bisherigen Förderung bewertet werden konnte. Auf der Grundlage dieses Rasters wurden in einem zweiten Schritt die Berichte der ABS-Gesellschaften analysiert. Im Ergebnis wurde eine Systematisierung der im Rahmen der Förderung entwickelten bzw. begleiteten Projekte nach den Kriterien des Bewertungsrasters vorgenommen. Dabei wurden erste Hinweise auf modellhafte, nachnutzbare Projekte gewonnen. Anschließend wurden für das Verständnis und die Beurteilung derartiger Projekte ergänzende Informationen erhoben.>> Die so gewonnenen Erkenntnisse mündeten schließlich in einem dritten Schritt in Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Zielgenauigkeit der Förderung nach der ABS-Richtlinie.

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    Analyse der Einkommensstrukturen und -entwicklungen der Bevölkerung in der Region Berlin und Brandenburg (01.09.2003)

    Humboldt-Universität Berlin, Institut für Sozialwissenschaften Lehrbereich Soziologie der Arbeit und Geschlechterverhältnisse
    Lohr, Karin, Dr.

    Beschreibung

    Einkommensreport auf Basis des Mikrozensus zur Entwicklung und Verteilung von Haushaltsnetto-, Pro-Kopf- und individuellen Nettoeinkommen der Bevölkerung, der Erwerbstätigen von 1991-2001/04 in Berlin und Brandenburg und im Vergleich zu den Bundesländern. Sozialpolitische Fragen: Geschlechtergerechtigkeit; Ost-Westannäherung; regionale Unterschiede; Entwicklung unterer und oberer Einkommen.>> Kontext/ Problemlage: Trotz zahlreicher Sozial- und Armutsberichte aus den 1990er Jahren fehlen tiefere und vergleichende Einkommensanalysen. Die Entwicklung der Sozialberichterstattung hin zu Armuts- und Reichtumsberichterstattung und auf der Basis des Lebenslagenkonzeptes hat gewollt oder ungewollt von differenzierten Einkommensanalysen anhand von "harten statistischen Daten" weggeführt. Der Mikrozensus wird aus den verschiedensten Gründen nach wie vor von Teilen der sozialen Verteilungsforschung als Datengrundlage für Einkommensanalysen unzureichend genutzt, obwohl sich mit Hilfe dieser Daten sehr solide Zeitreihen und Strukturanalysen erstellen lassen. Mit dem vorliegenden Einkommensreport über die Regionen Berlin und Brandenburg aber auch in ihrem Vergleich zu den Entwicklungen der alten und neuen Bundesländer sollte dies für die Vertreter der interessierten Öffentlichkeit, für Parteien, Gewerkschaften und Kommunalregierungen, für wissenschaftlich und sozialpolitisch Tätige geleistet werden.>> Fragestellung: 1. Inwieweit unterscheidet sich die Einkommenssituation der Haushalte, der Bevölkerung und der Erwerbstätigen in den Regionen Berlin und Brandenburg im Vergleich zu der in den übrigen Bundesländern? 2. Inwieweit haben sich die Einkommen zwischen Ost und West in Berlin und auf der Bundesebene angenähert und wo sind Defizite zu verzeichnen? 3. Inwiefern hat sich die Einkommensgerechtigkeit zwischen den Geschlechtern in Ost und West entwickelt (über gleiche Bezahlung als auch über die Zuweisung ertragreicher Erwerbsarbeit)? 4. Inwieweit haben sich die Einkommen i

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    Konzeption, wissenschaftliche Begleitung und Evaluation der integrierten Ausbildung von Alten- und Krankenpflegekräften in Brandenburg (01.07.2003)

    Bundesinstitut für Berufsbildung
    Becker, Wolfgang, Dr.
    Quelle: Projektinformation beim BIBB

    Beschreibung

    Nachdem die Altenpflege nunmehr (nach dem BIBB-Curriculum) einem gerontologischen Profil folgt, wäre für die (Gesundheits- und) Krankenpflege zu prüfen, auf welcher fachlichen Grundlage sie ein Profil entwickeln kann, das sie (von anderen Berufen) unterscheidbar und (am Arbeitsmarkt) vermittlungs- und leistungsfähig macht.>> Da die neuen gesetzlichen Grundlagen für beide Berufe zu heterogen und zu unausgefüllt bleiben, um einen solchen Vergleich durchführen zu können, hat sich das Land Brandenburg entschlossen, mit Unterstützung des BIBB ein Ausbildungscurriculum nach dem Muster der Altenpflege auch für die (Gesundheits- und) Krankenpflege zu entwickeln. Dieses Curriculum soll als Grundlage für den Versuch einer integrierten Ausbildung beider Berufe ab 1. August 2003 an einer großen Ausbildungsstätte in Brandenburg in einem dreijährigen "Modellver-such" eingesetzt und mit berufspädagogischer Unterstützung des BIBB zur Regelausbildung in Brandenburg weiterentwickelt werden.>> Kernstücke des Konzepts werden neben der Curriculumentwicklung für praktische und schulische Ausbildung selbst sein:>> - Die Bestimmung eines fachlichen Profils für die (Gesundheits- und) Krankenpflege (Schwerpunkt: "Gesundheitsförderung").>> - Die Konzeption und Umsetzung eines lernfeldorientierten Ausbildungsunterrichts an den/der beteiligten Krankenpflegeschule(n).>> - Die Identifikation und Festigung lernförderlicher Arbeitsumgebungen und Arbeitsbedingungen, die unter den Voraussetzungen des stationären Bereichs mit allen seinen speziellen Ausprägungen Ausbildung im berufspädagogischen Sinne erst ermöglichen.>> In diesem Zusammenhang wird auch die Diskussion um die "Integrationsphasen" der Ausbildung neu entfacht werden. Während traditionelle Integrationsmodelle von der nicht minder traditionellen Vorstellung ausgehen, dass im Verlauf des 1. Ausbildungsjahres gemeinsam ausgebildet werden kann und sich bis zum Abschluss der Ausbildung zunehmende Phasen der fachlichen Speziali

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    Arbeitsmarktentwicklung in Sachsen (01.01.2003)

    ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Niederlassung Dresden
    Thum, Marcel, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation beim ifo-Institut

    Beschreibung

    Die Beobachtung des sächsischen Arbeitsmarktes vor dem Hintergrund der spezifischen Entwicklung von Beschäftigung und Arbeitsmarkt in Ostdeutschland gehört zu den Schwerpunkten der Forschungsarbeit der Niederlassung. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Probleme der Arbeitslosigkeit und die Wirksamkeit von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gelegt. Ziele der Untersuchungen sollen neben der Analyse der amtlichen Arbeitsmarktstatistik das Aufstellen von Prognosen zur zukünftigen Entwicklung von Beschäftigung und Arbeitslosigkeit in Sachsen sein. Veröffentlichungen: Grundig, Beate ; Schirwitz, Beate ; Vogt, Gerit (2007): Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Sachsen und Ostdeutschland 2006/2007, in: ifo Dresden berichtet, Jg. 14, H. 1, S. 3-14, http://www.cesifo-group.de/link/ifodb__2007__1__3-14.pdf ; Grundig, Beate ; Schirwitz, Beate ; Vogt, Gerit (2006): Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Ostdeutschland und Sachsen 2005/2006, in: ifo Dresden berichtet, Jg. 13, H. 1, S. 3-14, http://www.cesifo-group.de/link/ifodb__2006__1__03-14.pdf ; Berlemann, Michael ; Grundig, Beate ; Schirwitz, Beate ; Vogt, Gerit (2005): Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Sachsen und Ostdeutschland 2005/2006, in: ifo Dresden berichtet, Jg. 12, H. 4, S. 2-10, http://www.cesifo-group.de/link/ifodb__04__05__3__10.pdf ; Berlemann, M. ; Grundig, B. ; Vogt, G. (2005): Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Sachsen und Ostdeutschland 2004/2005, in: ifo Dresden berichtet, Jg. 12, H. 1, S. 3-13, http://www.cesifo-group.de/link/ifodb__2005__1__03-13.pdf ; Grundig, B. ; Lenecke, P. (2004): Akademiker auf dem Arbeitsmarkt immer noch am besten aufgestellt. in: ifo Dresden berichtet, Jg. 11, H. 4, S. 36-40, http://www.cesifo-group.de/link/ifodb__2004__4__36-40.pdf ; Grundig, B. ; Pohl, C. (2004): Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Arbeitsmarkt in Sachsen - Analyse und Gegenstrategien. in: ifo Dresden berichtet, Jg. 11, H. 3, S. 5-17, ht

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    Tendenzen und Perspektiven der Regionalentwicklung im ehemaligen Grenzgebiet BRD/ DDR (01.11.2002)

    Institut für Regionalforschung an der Universität Göttingen
    Bruch-Krumbein, Waltraud, Dr.
    Quelle: Projektinformation des IfR

    Beschreibung

    Ziel der Untersuchung ist zum einen die Analyse der demographischen, der ökonomischen und der Arbeitsmarktentwicklung im ehemaligen innerdeutschen Grenzgebiet seit 1995 anhand vier sich gegenüberliegender Landkreise in Niedersachsen und dem angrenzenden Sachsen-Anhalt. Die statistische Auswertung soll durch einige Expertengespräche zu eher qualitativen Aspekten (insbesondere mögliche landkreis-/landesgrenzenüberschreitende Verflechtungen) ergänzt werden. Aus dieser Analyse heraus sollen zum anderen sinnvolle Fragestellungen erarbeitet und in einen Rohentwurf für einen weitergehenden Forschungsantrag gegossen werden.>> Die Studie zeigt in einem ersten Schritt auf, dass es bisher vergleichsweise wenige Untersuchungen zur Entwicklung im ehemaligen innerdeutschen Grenzgebiet gibt, und dass, obwohl die emotionsgeladene Diskussion so mancher Fehlinterpretation Tür und Tor öffnet und eine Versachlichung hier wertvolle Dienste leisten könnte. Deshalb sollten in dieser Studie in einem ersten Schritt die benachbarten "Grenzkreise" Gifhorn, Helmstedt, Stadt Wolfsburg, Ohrekreis und Altmarkkreis Salzwedel untersucht werden. Ziel war eine Bestandsaufnahme zur Entwicklung und derzeitigen Situation der o.g. Grenzkreise im Hinblick auf Fragenkomplexe wie die Position der ehemaligen Grenzregion im Vergleich zur Bundesentwicklung, die Entstehung bundesländerübergreifender Wirtschafts- und Arbeitsmarktregionen, wechselseitige Pendlerverflechtungen, Ansatzpunkte regionalwirtschaftlicher Integration und ggf. Ansatzpunkte für weitergehende Kooperationen zwischen den Nachbarkreisen. Als Ergebnis der Bestandsaufnahme bleibt festzuhalten, dass weder das westdeutsche noch das ostdeutsche ehemalige Grenzgebiet regionalpolitisch über einen Kamm zu scheren sind. Die einzelnen Teilräume sind in ihrer Struktur, in ihren Potenzialen und ihren Engpässen sehr heterogen. Große Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung im Untersuchungsraum spielen dabei die beiden nahe gelegenen Zentren Wol

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    Evaluierung der Gemeinwohlorientierten Arbeitsförderprojekte (GAP) (01.03.2002)

    SÖSTRA, Institut für Sozialökonomische Strukturanalysen
    Papies, Udo, Dr.
    Quelle: Projektinformation des Instituts SÖSTRA

    Beschreibung

    Mit der Beschäftigungsförderung in GAP beschreitet Mecklenburg-Vorpommern seit 1999 neue Wege in der Arbeitsmarktpolitik. Die Besonderheit dieses Weges, der das vorhandene arbeitsmarktpolitische Instrumentarium nicht ersetzen sondern ergänzen soll, besteht in der Verknüpfung von Beschäftigungsförderung für Arbeitslose mit der Erbringung gemeinwohlorientierter Leistungen. Neue Möglichkeiten in der öffentlich geförderten Beschäftigung sollen durch Ansätze der Verbindung von Wirtschafts-, Struktur- und Beschäftigungspolitik erreicht werden, die sich primär an regionalen Bedarfen des Gemeinwohls orientieren. Der mit den GAP verfolgte praktische Ansatz zur Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik findet seinen Ausdruck auch in einem öffentlichen und transparenten Antrags- und Bewilligungsverfahren, in dem regional organisierte Beiräte eine Schlüsselfunktion einnehmen.>> Ziel des Forschungsprojektes ist es, die arbeitsmarkt- und strukturpolitischen Effekte von GAP zu ermitteln. Es soll insbesondere untersucht werden, in welcher Weise und in welchem Umfang die geförderten Projekte geeignet sind, im öffentlichen Interesse liegende Aufgaben bei angemessenen Kosten zu erfüllen, für die keine privatwirtschaftlichen, öffentlichen oder gemischt wirtschaftlichen Anbieterstrukturen existieren. Besonderes Augenmerk soll der Frage gelten, welche lokalen bzw. regionalen Wirkungen GAP in ihren jeweiligen Zielstellungen entfalten konnten. Ein wesentlicher Aspekt der Analyse gilt der Kompetenzentwicklung der Beschäftigten während der längerfristig konzipierten Tätigkeit in einem GAP. Auch sollen innovative Ansätze gemeinwohlorientierter Arbeit hervorgehoben werden, die als Grundlage einer längerfristigen Kontinuität der Projekte dienen könnten. Im Hinblick auf eine Weiterführung von GAP stehen auch Fragen einer Erschließung von Finanzmitteln im Erkenntnisinteresse. Ob individuelle Nutzer bereit sind zu tragfähigen Einnahmestrukturen beizutragen, oder institutionelle Endbegünstigt

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    European Regional Prospects (01.01.2002)

    ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Niederlassung Dresden
    Röhl, Klaus-Heiner
    Quelle: Projektinformation beim ifo-Institut

    Beschreibung

    Cambridge Econometrics erstellt jährlich Regionalanalysen und Fünfjahresprognosen für die ostdeutschen NUTS-2-Regionen. Diese Prognosen der Bevölkerungs- sowie der Beschäftigungs- und Produktionsentwicklung einzelner Wirtschaftszweige wurden im Rahmen des Projektes geprüft und kommentiert. Somit konnten ein Entwicklungsstand für die neuen Bundesländer zusammengestellt und die Entwicklungsaussichten für die kommenden Jahre erfasst werden. Für die Stadtregionen Dresden und Leipzig, die den sächsischen Regierungsbezirken entsprechen, wurden das wirtschaftliche Profil und die Entwicklungsaussichten ermittelt. Der Schwerpunkt lag hierbei neben der Analyse allgemeiner wirtschaftlicher Entwicklungen durch Innovationstätigkeit auf der Ermittlung von Infrastruktur- und Immobilienmarktunterschieden sowie demographischen Charakteristika der Regionen. Zudem wurde die Marktsituation hinsichtlich Unternehmensansiedlungen und Neugründungen in den Regionen beschrieben. Für die neuen Bundesländer insgesamt wurden ebenfalls das wirtschaftliche Profil und die Entwicklungsaussichten ermittelt. Der Fokus lag hierbei verstärkt auf der Entwicklung einzelner Wirtschaftszweige. Das Projekt baut auf den Arbeiten der Vorjahre zu den "European Regional Prospects 2003" bis zu den "European Regional Prospects 2007" auf. Veröffentlichungen: European Regional Prospects 2002 (von Cambridge Econometrics für ERECO) ; European Economic Research and Advisory Consortium ERECO (Hrsg.), European Regional Prospects. Analysis and Fore- casts, Rotterdam 2002 ; M. Votteler, "Die Wachstumsaussichten der sächsischen Regionen im europäischen Vergleich -'European regional Prospects"', in: ifo Dresden berichtet 9(2002)05, S. 18-25 ; K.-H. Röhl, "Die Entwicklungsaussichten städtischer Regionen im europäischen Vergleich -"European Regional Prospects", in: ifo Dresden berichtet 8(2001)06, S. 43-46 ; European Economic Research and Advisory Consortium ERECO (Hrsg.), European Regional Prospects. Analysis and

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    Arbeitslosigkeit und Gesundheit - Langzeitstudie zu Arbeitslosigkeit und Gesundheit bei jungen Ostdeutschen (01.01.2002)

    Universität Leipzig, Selbständige Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
    Brähler, Elmar, Prof. Dr.
    Quelle: Homepage der Sächsischen Längsschnittstudie

    Beschreibung

    Jugendliche im Osten beurteilen ihre Zukunftschancen immer pessimistischer. Dies ist eine der aussagekräftigsten Aussagen der "Sächsischen Längsschnittstudie", bei der der politische Mentalitätswandel bei Jugendlichen seit 1987 untersucht wird. Seit der 16. Welle (2002) ist das Thema Arbeitslosigkeit und Gesundheit in diese sozialwissenschaftliche Langzeitforschung integriert worden. 1281 Jugendliche - im Jahr 1987 an Schulen in den Bezirken Leipzig und Karl-Marx-Stadt - wurden seit ihrem 14. Lebensjahr jährlich befragt. Ihre Aussagen ergeben eine einzigartigen Querschnitt über das Denken ostdeutscher Jugendlicher von der Endzeit der DDR über die Wende und die Vereinigung bis zur heutigen Lage. Nach der Wende wurden auch Daten zu den Themen Arbeitslosigkeit und Gesundheit gewonnen, auf denen die neue Untersuchung aufbaut. Wie wird die Erfahrung der Arbeitslosigkeit von jungen Menschen verarbeitet? Welche Auswirkungen hat dies auf ihre Gesundheit? Die Fragestellung wird im Zusammenhang mit Konsequenzen für ihre gesamte Lebensplanung, ihre Migrationsabsichten in die alten Bundesländer und ihre politische Identifikation mit dem gegenwärtigen Gesellschaftssystem untersucht. Die spezielle Untersuchung der Arbeitslosigkeits- und Gesundheitsaspekte wurde 2002 begonnen.>> Ergebnisse: Bis 2005 hatten 68 % der Teilnehmer bereits persönliche Erfahrungen mit Arbeitslosigkeit. Arbeitslose wiesen ein deutlich schlechteres psychisches und körperliches Befinden auf als Nichtarbeitlose. Auch bereits antizipierte Arbeitslosigkeit und ein als unsicher wahrgenommener Arbeitsplatz führten (bei Nichtarbeitslosen) zu einem schlechteren Befinden. Die Daten zeigen auch, dass ein negativeres psychisches Befinden zu einem früheren Zeitpunkt (1991) in Zusammenhang mit der kumulierten Arbeitslosigkeit im Jahre 2004 (r = .27, p < 0.001) steht. Prädiktoren für den Eintritt von Arbeitslosigkeit bis zum 32. Lebensjahr sind u. a. das Vorhandensein psychischer Beeinträchtigungen im Alter von 18

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    Rückblickende Bewertung des Studiums und Berufslaufbahn (01.01.2002)

    Universität Leipzig, Institut für Sportpsychologie und Sportpädagogik
    Alfermann, Dorothee, Prof. Dr.
    Quelle: Projektwebsite

    Beschreibung

    Medizinabsolventen und Absolventen der Sportwissenschaft werden zu ihrem Studium befragt sowie zu ihren Berufszielen und beruflichen Entwicklungen. Psychologische und soziale Determinanten des Berufserfolgs werden erfasst. Methoden: Standardisierte Befragung; postalisch Querschnitt- und Längsschnittdesign Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Schriftliche Befragung, Stichprobe: 500 Medizinabsolventen und 100 Sportwissenschaft der Universität Leipzig 2002, Vollerhebung

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    Betrieb und Beschäftigung im Wandel: betriebliche Beschäftigungssysteme und Beschäftigungssicherheit im ost-westdeutschen Vergleich (01.07.2001)

    Universität Jena, Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch - Diskontinuität, Tradition und Strukturbildung
    Köhler, Christoph, Prof. Dr.
    Quelle: Projektwebsite

    Beschreibung

    Der deutsche Arbeitsmarkt ist - im internationalen Vergleich - durch ein hohes Niveau an betrieblicher Beschäftigungssicherheit charakterisiert. Dabei werden der Strukturwandel und der Arbeitskräfteaustausch vorrangig intergenerational bewältigt. Nach Beendigung der Umbruchphase gilt dies aufgrund von transformationsspezifischen Gründen auch für Ostdeutschland. Vor dem Hintergrund der nachhaltig wirkenden Strukturveränderungen im Wirtschaftssystem ist es heute allerdings eine offene Frage, inwieweit sich das "Deutsche Modell" in Richtung flexibler Übergangsstrukturen verändert. Gerade auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt sind mit dem blockierten Generationenaustausch und dem verzögerten Strukturwandel historisch singuläre und weitreichende Problemkonstellationen zu bewältigen, wobei es hier zu einer besonders tiefgreifenden "Erosion des Normalarbeitsverhältnisses" und Beschäftigungsunsicherheit kommen könnte. Eine solche Entwicklung hätte weitreichende Folgen für die Formen der Nutzung von Arbeitskraft in Unternehmen und die Systeme der sozialen Sicherheit. Ziel des Teilprojektes B2 des Sonderforschungsbereichs 580 "Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch. Diskontinuität, Tradition und Strukturbildung" ist es, sichere und unsichere Beschäftigungsverhältnisse aus der Perspektive betrieblicher Beschäftigungssysteme im ost-westdeutschen Vergleich zu untersuchen. Hierfür werden kontrastierende Typen betrieblicher Beschäftigungssysteme identifiziert und in ihrer Entwicklungsdynamik über einen längeren Zeitraum hinweg analysiert. Ziel der ersten Beantragungsphase ist die Ausarbeitung einer empirisch und theoretisch gesättigten Typologie und die Entwicklung eines analytischen Modells betrieblicher Beschäftigungssysteme, in dem die wesentlichen Einflussfaktoren zusammengefasst werden. Methoden: Methodisch nehmen wir das Postulat der Triangulation ernst. Erstens werden umfangreiche qualitative Fallstudien zu Betrieben und Beschäftigten durchgeführt. Zweiten

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    Jugendhilfe in Tranformationsprozessen (01.07.2001)

    Universität Jena, Institut für Soziologie, Lehrstuhl für Sozialisationstheorie und Mikrosoziologie
    Hildenbrand, Bruno, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation beim SFB 580

    Beschreibung

    Das Projekt C3 des Sonderforschungsbereichs 580 "Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch. Diskontinuität, Tradition und Strukturbildung" untersucht den Aufbau der Kinder- und Jugendhilfe in Ost- und Westdeutschland nach 1990. Zu diesem Zeitpunkt wurde sowohl in den alten wie in den neuen Bundesländern ein neues Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG/ SGB VIII) eingeführt. Vor dem Hintergrund sozialstrukturell vermittelter Orientierungs- und Handlungsmuster wird die regionale Spezifik vergleichend analysiert. Grundlage der Untersuchung ist die Jugendhilfepraxis in je einem Landkreis in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Thüringen. Methoden: Um Challenges und Responses in einer gesellschaftlichen Transformationssituation angemessen analysieren zu können, bietet sich ein um die strukturelle Einbettung erweiterter Ansatz der Fallrekonstruktion an. Die Untersuchung der wichtigsten Bedingungsebenen orientiert sich am Konzept der konditionellen Matrix von Anselm Strauss und die Analyse der Handlungsformen am fallrekonstruktiven Paradigma der Objektiven Hermeneutik. Die Vorzüge der Fallrekonstruktion im Kontext der konditionellen Matrix bestehen in der Langzeitorientierung, einer kontrastierenden Herangehensweise und der Möglichkeit, eine Vielfalt an Datentypen und Erhebungsmethoden integrieren zu können.

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    Massenarbeitslosigkeit und Fachkräftemangel - Zwischenbetrieblicher Arbeitsmarkt zwischen Instabilität und mühsamer Neustrukturierung (01.07.2001)

    Zentrum für Sozialforschung Halle an der Universität Halle-Wittenberg
    Grünert, Holle, Dr.

    Beschreibung

    Viele ostdeutsche Betriebe werden in den kommenden Jahren durch die Altersstruktur ihrer Belegschaften dazu gezwungen, sich stärker zum externen Arbeitsmarkt zu öffnen, um hier qualifizierte Fachkräfte zu rekrutieren. Damit werden vermutlich erhebliche qualitative und quantitative Ungleichgewichte ("mismatch") und tiefgreifende Veränderungen in Struktur und Funktionsweise zwischenbetrieblicher Arbeitsmärkte für Fach- und Führungskräfte verbunden sein. Zentrale Absicht des Teilprojektes B1 des Sonderforschungsbereichs 580 "Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch - Diskontinuität, Tradition, Stukturbildung" ist es, die kommenden und heute bereits zu beobachtenden Veränderungen auf dem externen Arbeitsmarkt, seiner institutionell-normativen Regulierung, sowie bei der Erstallokation von Nachwuchskräften möglichst zeitnah zu beschreiben und zu analysieren. In enger Verbindung mit den empirischen Erhebungen und Analysen wird die bereits begonnene konzeptuelle Klärung von wichtigen Konstituanten externer Arbeitsmärkte für Fachkräfte mittlerer und höherer Qualifikation fortgesetzt. Die theoretische Grundlage bildet der segmentationstheoretische Ansatz, der innerhalb des Projektes weiterentwickelt wird, dabei ist eine konzeptuelle Klärung von wichtigen Konstituanten externer Arbeitsmärkte für Fachkräfte mittlerer und höherer Qualifikation geplant.>> Die theoretische Grundlage bildet der segmentationstheoretische Ansatz, der innerhalb des Projektes weiterentwickelt wird, dabei ist eine konzeptuelle Klärung von wichtigen Konstituanten externer Arbeitsmärkte für Fachkräfte mittlerer und höherer Qualifikation geplant. Methoden: Auf der Makroebene des Beschäftigungssystems in Ostdeutschland oder in einzelnen ostdeutschen Bundesländern wird die Beobachtung der wichtigen Entwicklungsdimensionen 1. institutionell-normative Regulierung, 2. Aus- und Weiterbildung sowie>> 3. Beschäftigungsstruktur und Mobilität fortgeführt. Die empirische Grundlage soll vor

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    Dokumentation von Existenzgründungen und Erhebung des Ausgründungspotenzials aus Beschäftigungs- und Auffanggesellschaften Mecklenburg-Vorpommerns im Bereich TGS/TGL (01.02.2001)

    SÖSTRA, Institut für Sozialökonomische Strukturanalysen
    Dahms, Vera, Dr.
    Quelle: Projektinformation des Instituts SÖSTRA

    Beschreibung

    1. Charakterisierung der wirtschaftlichen, politischen und insbesondere förderrechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen und deren Einschätzung unter dem Aspekt ihrer Relevanz, ihres sowohl fördernden als auch hemmenden Einflusses auf das Ausgründungsgeschehen in Mecklenburg-Vorpommern.>> 2. Erarbeitung einer Dokumentation zum bisherigen Existenzgründungsgeschehen (90er-Jahre) im Kontext der Beschäftigungsförderungs- und Auffanggesellschaften des Landes Mecklenburg-Vopommern.>> Neben einer umfassenden Systematisierung, Typisierung und Charakterisierung (u.a. Eckdaten ihrer Entwicklung wie Branchenzugehörigkeit, Eigentumsform, Umsatzentwicklung, Beschäftigung, Marktbeziehungen etc., ihre spezifischen "Lebenszyklen" bzw. Besonderheiten im Vergleich zu den klassischen Existenzgründungen) der über diese Gesellschaften realisierten Existenzgründungen und Einschätzungen zu ihrer gegenwärtigen wirtschaftlichen Stabilität und Bewertung ihres Beitrages vor allem zum regionalen Umfeld ist das komplexe Bedingungsgefüge des Ausgründungsprozesses unter besonderer Berücksichtigung seiner fördernden wie auf hemmenden Einflussfaktoren zu analysieren.>> 3. Identifizierung und Bewertung des aktuellen und künftigen Ausgründungspotenzials in den Beschäftigungsförderungs- und Auffanggesellschaften des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Dies beinhaltet die Abschätzung des Umfangs des Ausgründungspotenzials genauso wie seiner Qualität. Besonderer Wert bei der Analyse ist auf sich abzeichnende Schwierigkeiten und Probleme zu legen. Auf dieser Grundlage sind Möglichkeiten zu diskutieren, wie diese aktiviert und nutzbar gemacht werden können.>> 4. Auf der Grundlage der von den befragten Akteuren (insbesondere Existenzgründer sowie Träger mit Ausgründungserfahrungen bzw. -bestrebungen) gewonnenen Erfahrungen, Erkenntnisse und Empfehlungen sollen Verallgemeinerungen zum Ausgründungsgeschehen, vor allem praxisrelevante Wege aufgezeigt werden, wie der Ausgründungsprozess in den Gesellsc

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    Jugendsurvey 3. Welle (01.01.2001)

    Deutsches Jugendinstitut
    Gille, Martina
    Quelle: Projektinformation beim DJI

    Beschreibung

    Der Jugendsurvey steht im Kontext der Sozialberichterstattung des DJI. Ihm ist die Aufgabe gestellt, Lebenslagen sowie gesellschaftliche und politische Orientierungen Jugendlicher und junger Erwachsener (auch ausländischer Herkunft) in Deutschland zu beobachten. Empirische Basis sind regelmäßige repräsentative Umfragen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Bundesrepublik im Alter von 16 bis 29 Jahren, seit der 3. Welle von 12 bis 29 Jahren. Die kontinuierliche Beobachtung macht es möglich, das Verhältnis von jungen Frauen und Männern zu gesellschaftlichen und politischen Bereichen im Wandel darzustellen sowie Erklärungsfaktoren für die Veränderungstendenzen zu benennen. Insbesondere sind die Längsschnittaspekte der Mehrfacherhebungen von Interesse. Durch Umfang und Alterszuschnitt der Stichprobe (bis zum Ende des dritten Lebensjahrzehnts), durch die thematische Schwerpunktsetzung sowie die replikative Anlage unterscheidet sich der Jugendsurvey des DJI von anderen repräsentativen Jugendstudien. Diese sind in der Regel dadurch charakterisiert, daß sie keine differenzierenden Auswertungen von Untergruppen liefern und relevante Themenbereiche nicht replikativ bearbeiten. Zudem lehnt sich der Jugendsurvey - und auch hierin unterscheidet er sich von üblichen Jugendstudien - in einigen Fragestellungen, die dies nahelegen, an allgemeine Bevölkerungsumfragen an (z. B. den ALLBUS), so daß ein systematischer Vergleich zwischen Jugendlichen und Erwachsenen möglich wird.>> Dem replikativen Design entsprechend, bei dem ein Kernbereich von Fragestellungen beibehalten und in jeder sich anschließenden Welle durch neue Fragen ergänzt wird, werden aus den beiden vorangegangenen Wellen des Jugendsurveys in der 3. Welle folgende Themen replikativ behandelt:>> - soziodemographische Merkmale zu Familie, Bildung, Beruf und ökonomischer Situation;>> - Wertorientierungen;>> - Orientierungen gegenüber Gesellschaft und Politik;>> - politische und gesellschaftliche Betei

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    Auswertung und Detailanalyse des ifo Konjunkturtests (KT) für die neuen Bundesländer und Sachsen (01.01.2001)

    ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Niederlassung Dresden
    Lachner, Josef
    Quelle: Projektinformation beim ifo-Institut

    Beschreibung

    In diesem Projekt geht es um Vergleiche der Ergebnisse des ifo Konjunkturtests (KT) mit Ergebnissen der amtlichen Statistik, Erhebungen der Kammern und anderer Institutionen, den Einfluss regionaler Spezifika auf die Güte der Prognose, die Entwicklung von Schätzfunktion für die Prognose von Produktion und Beschäftigung der Industrie und des Baugewerbes.

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    Investitionsbedarf, Ertragskraft und Finanzierungsbedingungen der ostdeutschen Industrie (01.01.2001)

    ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Niederlassung Dresden
    Jungfer, Joachim
    Quelle: Projektinformation beim ifo-Institut

    Beschreibung

    Um ihre komparativen Vorteile gegenüber den EU-Beitrittsländern zu nutzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit allgemein zu steigern, muss die ostdeutsche Industrie verstärkt in immaterielles Kapital (Forschung und Entwicklung, Patente, Netzwerke, Absatzkanäle) investieren. Die restriktivere Kreditpolitik der Banken (u. a. Basel II) verschlechtert gerade für klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) die Finanzierungsbedingungen. Zusätzliche Finanzierungsquellen (equity finance) müssen erschlossen werden. Der Stellenwert der Ertragskraft der Unternehmen nimmt deshalb zu. Ziel des Projektes ist sowohl die Verbesserung der Informationsbasis zur Ertragslage der ostdeutschen Industrie als auch eine vertiefende Analyse des Zusammenhangs zwischen Ertragskraft, Finanzierungsbedingungen und Innovationsverhalten auf der Basis von Firmendaten. Veröffentlichungen: B. Grundig, C. Pohl und H. Schmalholz, "Ostdeutschland im internationalen Standortvergleich", in: ifo Dresden berichtet 15(2008)01, S. 33-40 ; S. Engelmann und M. Fuchs, "Bestimmungsfaktoren der Unterschiede einzelbetrieblicher Exportaktivitäten in Ost- und Westdeutschland", in: ifo Dresden berichtet 15(2008)01, S. 21-32 ; Schmalholz, H.: Innovationsstandort Sachsen im nationalen und europäischen Vergleich. in: ifo Dresden berichtet, Jg. 10, 2003, 5, S. 46-57.+++Penzkofer, H. ; Schmalholz, H.: Innovationsanstrengungen auch in Sachsen leicht rückläufig. in: ifo Dresden berichtet: Jg. 10, 2003, 3, S. 37-42.+++Penzkofer, H. ; Schmalholz, H.: Innovieren lohnt sich für ostdeutsche Industrieunternehmen mehr - eine Analyse auf der Basis der ifo Innovationsdaten. in: ifo Dresden berichtet, Jg. 10, 2003, 1, S. 29-34.+++Gerstenberger, W.: Ertragslage der ostdeutschen Industrie. in: ifo Dresden berichtet, Jg. 10, 2003, 1, S. 22-28.+++Schmalholz, H. ; Penzkofer, H.: EU fordert Ankurbelung der Investitionen in die Forschung - kann dieser Anspruch von der sächsischen Industrie erfüllt werden? in: ifo Dresden berichtet, Jg.

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