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Dossier

Rente mit 67 – oder später? Das Renteneintrittsalter in der Diskussion

Das gesetzliche Renteneintrittsalter wird seit 2012 schrittweise von 65 auf 67 Jahre erhöht. Ziel ist es, die Finanzlage der Rentenversicherung zu stabilisieren und die Beschäftigung Älterer zu erhöhen.
Sind damit die Herausforderungen der alternden Gesellschaft zu meistern oder muss über einen noch späteren Berufsausstieg nachgedacht werden? Droht die Altersarmut, da das höhere abschlagsfreie Rentenalter für viele zu einer Kürzung ihrer monatlichen Rente führt? Bleiben Ältere dadurch wirklich länger erwerbstätig und in welchem Ausmaß sind Unternehmen bereit Ältere zu beschäftigen?
Diese IAB-Infoplattform bietet Hintergrundinformationen zum Zusammenhang von Renteneintrittsalter und Beschäftigung und gibt einen Überblick über die Positionen der Akteure.

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  • Literaturhinweis

    Pensions at a glance 2017: OECD and G20 Indicators (2017)

    Zitatform

    (2017): Pensions at a glance 2017. OECD and G20 Indicators. (OECD pensions at a glance 7), Paris, 163 S. DOI:10.1787/pension_glance-2017-en

    Abstract

    "The 2017 edition of Pensions at a Glance highlights the pension reforms undertaken by OECD countries over the last two years. Moreover, one special chapter focuses on flexible retirement options in OECD countries and discusses people's preferences regarding flexible retirement, the actual use of these programs and the impact on benefit levels. This edition also updates information on the key features of pension provision in OECD countries and provides projections of retirement income for today's workers. It offers indicators covering the design of pension systems, pension entitlements, the demographic and economic context in which pension systems operate, incomes and poverty of older people, the finances of retirement-income systems and private pensions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Von der Frühverrentung bis zur Rente mit 67: der Wandel des Altersübergangs von 1990 bis 2012 (2016)

    Brussig, Martin ; Knuth, Matthias ; Mümken, Sarah;

    Zitatform

    Brussig, Martin, Matthias Knuth & Sarah Mümken (2016): Von der Frühverrentung bis zur Rente mit 67. Der Wandel des Altersübergangs von 1990 bis 2012. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 187), Bielefeld: Transcript, 329 S.

    Abstract

    "Innerhalb von 20 Jahren wurde auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland ein Paradigmenwechsel zur Alterserwerbstätigkeit vollzogen, der sich in zwei Schüben entfaltete: Die Politik wandte sich im letzten Jahrzehnt des alten Jahrhunderts von der Frühverrentung ab, und im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts stieg die Alterserwerbsbeteiligung in einem - auch im europäischen Vergleich - überraschend starken Ausmaß an. Dieses Buch zeichnet den Wandel des Altersübergangs differenziert nach: In welchen Schritten hat er sich vollzogen und wie haben die vielen Stellschrauben beim Übergang vom Erwerbsleben in die Rente ineinandergegriffen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Veränderungen von Rentenübergangsformen und Erwerbsdauern: Auswirkungen auf das individuelle Renteneinkommen (2016)

    Gordo, Laura Romeu ; Simonson, Julia ;

    Zitatform

    Gordo, Laura Romeu & Julia Simonson (2016): Veränderungen von Rentenübergangsformen und Erwerbsdauern. Auswirkungen auf das individuelle Renteneinkommen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 65, H. 4, S. 77-83. DOI:10.3790/sfo.65.4.77

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der Rentenreformen der letzten Jahre werden auf Basis von Paneldaten des Deutschen Alterssurveys (DEAS) Effekte von Ruhestandsübergängen und Erwerbsdauern auf individuelle Renteneinkommen analysiert.
    Das durchschnittliche Renteneintrittsalter ist zwischen 1996 und 2011 um ein Jahr gestiegen und der Anteil der Personen, die direkt in den Ruhestand gehen, hat zugenommen. Für Personen mit indirektem Rentenübergang ist die Distanz zwischen Ruhestandseintrittsalter und Erwerbsaustrittsalter gestiegen. Sowohl längere Erwerbsdauern als auch direkte Ruhestandsübergange wirken sich positiv auf Renteneinkommen aus. Personen, die es nicht schaffen, sich an die Anhebung der Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung anzupassen, haben daher geringere Renteneinkommen zu erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Increasing pension age - inevitable or unfeasible?: analysing the ideas underlying experts' arguments in the UK and Germany (2016)

    Hagemann, Steffen ; Scherger, Simone ;

    Zitatform

    Hagemann, Steffen & Simone Scherger (2016): Increasing pension age - inevitable or unfeasible? Analysing the ideas underlying experts' arguments in the UK and Germany. In: Journal of Aging Studies, Jg. 39, H. December, S. 54-65. DOI:10.1016/j.jaging.2016.09.004

    Abstract

    "Based on interviews with German and British experts from major political parties, government departments, employer confederations, trade unions and special interest organisations, we investigate the chains of arguments that these experts advance in favour of or against increases in state pension age. In this way, we add to the explanation why very similar reforms could be enforced in the very different pension systems of Germany and the UK. The chains of arguments deployed are surprisingly similar between the two countries: Whereas the proponents of reform stress its necessity in the context of pension spending and see older people as being able to work longer, opponents and sceptics of the increase doubt most older people's ability to work longer and thus the feasibility of the reform. The proponents prioritise ideas of intergenerational justice and meritocratic justice based on individual performance, and underline pension-related interest oppositions between age groups and cohorts. By contrast, opponents and sceptics tend to focus on needs-based justice and social inequalities within age groups. Concomitantly, the actors have different ideas on how a flexible transition to retirement could be organised, with country differences being more pronounced here." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ruhestand als Ende der Erwerbstätigkeit - "Alter" als Ende von Arbeitsorientierung? (2016)

    Kulmus, Claudia ;

    Zitatform

    Kulmus, Claudia (2016): Ruhestand als Ende der Erwerbstätigkeit - "Alter" als Ende von Arbeitsorientierung? In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. H. Spezial 12, S. 1-16.

    Abstract

    "Der Austritt aus der Erwerbsarbeit kann als Zäsur im Lebenslauf betrachtet werden, die zwar gesellschaftlich akzeptiert und individuell erwartbar ist, aber dennoch eine Neuorganisation des alltäglichen Lebens erfordert: Zeitliche Tagesstrukturen müssen anders organisiert werden, Tätigkeiten und Aufgaben fallen weg, soziale Kontakte können weniger werden und die gesellschaftliche Rolle verändert sich. Der Eintritt in den Ruhestand markiert gesellschaftlich die Grenze zum Alter. Trotz sich verändernder Ansprüche an Erwerbsarbeit bleibt ihre Bedeutung für Identitätsentwicklung und gesellschaftliche Integration hoch und umfasst neben Erwerbs- und Konsummöglichkeiten auch die Chance auf Kompetenzentfaltung, Teilhabe an gesellschaftlichen Zusammenhängen und Prestige und Anerkennung. Es stellt sich deshalb die Frage, ob in der entpflichteten und 'erwerbsarbeitslosen' Lebensphase Arbeit und Beruf tatsächlich gewissermaßen abgestreift werden, oder ob sie nicht auch im Ruhestand noch bedeutsam für die Lebensgestaltung sein können, ob Arbeits- oder Berufsorientierungen auch im Ruhestand noch vorhanden sind. In zwei empirischen Untersuchungen mit Ruheständlerinnen und Ruheständlern werden vier arbeitsbezogene Orientierungen in der Deutung und der Gestaltung des Ruhestandes herausgearbeitet, die auch nach dem Ende der Erwerbsarbeit noch bedeutsam sind: eine arbeitsinhaltliche Orientierung, eine Funktions- und Gestaltungsorientierung, eine Leistungs- und Professionalitätsorientierung und eine Wertschätzungs- und Anerkennungsorientierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 17. Oktober 2016 zum a) Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD: Entwurf eines Gesetzes zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben (Flexi-Rentengesetz) (BT-Drucksache 18/9787) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Statt Rente erst ab 67 - Altersgerechte Übergänge in die Rente für alle Versicherten erleichtern (BT-Drucksache 18/3312) c) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Flexibl: Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2016)

    Zitatform

    (2016): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 17. Oktober 2016 zum a) Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD: Entwurf eines Gesetzes zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben (Flexi-Rentengesetz) (BT-Drucksache 18/9787) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Statt Rente erst ab 67 - Altersgerechte Übergänge in die Rente für alle Versicherten erleichtern (BT-Drucksache 18/3312) c) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Flexibl. Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 18(11)762 v. 14.10.2016), 87 S.

    Abstract

    Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 17.10.2016 geplanten Gesetz zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben (Flexi-Rentengesetz). (IAB-Doku)
    Liste der Sachverständigen:
    Deutscher Gewerkschaftsbund; Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Deutsche Rentenversicherung Bund; Bundesagentur für Arbeit; Zentralverband des Deutschen Handwerks; Deutscher Caritasverband e. V.; Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED)
    Einzelsachverständige: Dr. Johannes Geyer - DIW; Prof. Dr. Bomsdorf; Alwin Baumann; Jutta Schmitz, Duisburg; Heinz Landwehr.

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  • Literaturhinweis

    Lebenserwartung über 90 Jahre heute, Rente ab 70 morgen?: eine visionäre vorausschauende Kurzanalyse (2015)

    Bomsdorf, Eckart;

    Zitatform

    Bomsdorf, Eckart (2015): Lebenserwartung über 90 Jahre heute, Rente ab 70 morgen? Eine visionäre vorausschauende Kurzanalyse. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 68, H. 23, S. 15-23.

    Abstract

    "Die Lebenserwartung steigt in Deutschland von Jahr zu Jahr. Dies gilt gleichermaßen für die Lebenserwartung im Renteneintrittsalter, und damit nimmt auch die Rentenbezugszeit zu, ohne dass der Rentenversicherung auf der Einnahmenseite zusätzliche Zahlungen zugutekommen. In der kapitalgedeckten privaten Rentenversicherung wird dieser Effekt durch niedrigere Rentenzahlungen oder höhere Beiträge kompensiert, in der umlagefinanzierten gesetzlichen Rentenversicherung bleibt dieses Phänomen bisher weitgehend unberücksichtigt. Eine steigende Lebenserwartung kann sich, nach Ansicht von Eckhart Bomsdorf, Universität zu Köln, jedoch nicht allein in einer immer weiter zunehmenden Rentenbezugszeit bemerkbar machen, sie sollte auch Auswirkungen auf die Lebensarbeitszeit haben. Die auch als gesetzliches Renteneintrittsalter bezeichnete Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung sollte daher langfristig angepasst werden. Sie könnte dauerhaft an die Entwicklung der Lebenserwartung gekoppelt werden; eine Erhöhung der Regelaltersgrenze auf 69 oder 70 Jahre wäre langfristig gesehen dann die Folge. Vorausgehen müssten bereits kurz- bis mittelfristig eine gegenüber heute stärkere Flexibilisierung des faktischen Renteneintrittsalters und eine Anpassung der Hinzuverdienstgrenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Länger arbeiten, flexibel in Rente: Rahmenbedingungen für eine längere Erwerbstätigkeit (2015)

    Rindfleisch, Eva;

    Zitatform

    Rindfleisch, Eva (2015): Länger arbeiten, flexibel in Rente. Rahmenbedingungen für eine längere Erwerbstätigkeit. (Konrad-Adenauer-Stiftung. Analysen und Argumente 186), Berlin, 20 S.

    Abstract

    "- Deutschland ist seit 1992 auf einem guten Weg: Die Erwerbstätigkeit Älterer - vor und nach der Regelaltersgrenze - und das durchschnittliche Renteneintrittsalter haben sich positiv entwickelt.
    - Ziel muss sein, auch nach 2029 eine jährliche Erhöhung der Regelaltersgrenze um ein bis zwei Monate zu erreichen: Dazu sollte die Rente mit 69 auf die politische Tagesordnung gesetzt werden.
    - Um die Wirksamkeit monetärer Anreize zu erhöhen, sollte die Transparenz des deutschen Systems verbessert werden. Wichtig wäre die Erweiterung der jährlichen Renteninformation um Rentenprognosen bei unterschiedlichen Erwerbsaustrittsaltern.
    - Damit Menschen über die Regelaltersgrenze hinaus erwerbstätig bleiben, sind Investitionen in Gesundheit und Weiterbildung und eine bedarfs- und anforderungsgerechte Ausgestaltung der Tätigkeiten entscheidend." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bericht der Bundesregierung über die gesetzliche Rentenversicherung, insbesondere über die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben, der Nachhaltigkeitsrücklage sowie des jeweils erforderlichen Beitragssatzes in den künftigen 15 Kalenderjahren (Rentenversicherungsbericht 2015) und Sondergutachten des Sozialbeirats zum Rentenversicherungsbericht 2015: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2015)

    Zitatform

    (2015): Bericht der Bundesregierung über die gesetzliche Rentenversicherung, insbesondere über die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben, der Nachhaltigkeitsrücklage sowie des jeweils erforderlichen Beitragssatzes in den künftigen 15 Kalenderjahren (Rentenversicherungsbericht 2015) und Sondergutachten des Sozialbeirats zum Rentenversicherungsbericht 2015. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/6870 (30.11.2015)), 107 S.

    Abstract

    "Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung: Zusammensetzung des Versichertenbestandes, Rentenarten, Strukturen des Rentenbestandes, Angleichung der Renten in den neuen Ländern, Einnahmen, Ausgaben und Vermögen; Vorausberechnungen 2015 bis 2019/2029, Modellrechnung zur Ost-West-Rentenangleichung 2014 bis 2019, Auswirkungen der Heraufsetzung der Altersgrenzen" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Neuere Entwicklung der Alterssicherungssysteme in Europa: Reformen, Resilienz und rechtliche Aufarbeitung (2014)

    Becker, Ulrich;

    Zitatform

    Becker, Ulrich (2014): Neuere Entwicklung der Alterssicherungssysteme in Europa. Reformen, Resilienz und rechtliche Aufarbeitung. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 69, H. 3, S. 159-177.

    Abstract

    "Schon seit Jahren werden in allen europäischen Ländern die Alterssicherungssysteme reformiert. Dabei sind gemeinsame Trends zu beobachten, die durch sozialpolitische Empfehlungen der Europäischen Kommission begleitet und verstärkt werden. Durch die 7:1 anhaltende Finanzkrise sind diese Reformprozesse intensiviert worden. Zugleich lassen sich in einigen mittel- und osteuropäischen Ländern Korrekturen zuvor getroffener Systementscheidungen beobachten, die als Re-Reformen bezeichnet werden können. Die Entwicklungen werfen nicht nur sozialpolitische, sondern auch rechtliche Fragen auf. Sie unterliegen in vielen Ländern einer verfassungsrechtlichen Kontrolle und werden zudem vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte am Maßstab der EMRK überprüft. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach dem rechtlichen Schutz erworbener Leistungsansprüche und den rechtlichen Grenzen für Alterssicherungsreformen insgesamt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeiten bis zum Schluss oder gehen vor der Zeit? (2014)

    Seyfried, Brigitte; Weller, Sabrina;

    Zitatform

    Seyfried, Brigitte & Sabrina Weller (2014): Arbeiten bis zum Schluss oder gehen vor der Zeit? (BIBB-Report 2014,01), Bielefeld, 12 S.

    Abstract

    "Die Regelaltersgrenze von 65 Jahren wird heute nur noch von wenigen Menschen in Deutschland erreicht. Das Zugangsalter zur Altersrente lag im Jahr 2012 bei durchschnittlich 64 Jahren (2011: 63,5): Viele ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können oder wollen also nicht bis 65 und länger arbeiten. In Zeiten des Fachkräftemangels kann es sich die deutsche Wirtschaft jedoch nicht leisten, auf erfahrenes Personal zu verzichten. Bevor jedoch über altersgerechte Maßnahmen - z. B. in Form von Weiterbildung - nachgedacht wird, um ältere Belegschaften länger im Job zu halten, ist die empirische Untersuchung der Frage wichtig, welche Faktoren die Entscheidung älterer Beschäftigter zwischen 50 und 65 Jahren beeinflussen, vorzeitig in Rente gehen zu wollen. Im vorliegenden Artikel wird auf der Basis der repräsentativen BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 dargestellt, welche Faktoren die Entscheidung älterer Beschäftigter zwischen 50 und 65 Jahren beeinflussen, vorzeitig in Rente gehen zu wollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wahnsinn oder Notwendigkeit? (2014)

    Siemann, Christiane;

    Zitatform

    Siemann, Christiane (2014): Wahnsinn oder Notwendigkeit? In: Personalwirtschaft, Jg. 41, H. 11, S. 16-20.

    Abstract

    "Koalition, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände sind sich einig: Die starre Regelaltersgrenze ist nicht mehr zeitgemäß. Doch die Akteure verfolgen verschiedene Ziele: Die einen wollen sie flexibel nach hinten ausdehnen, die anderen flexibel vorziehen. Wie könnten Lösungen aussehen, welche gibt es bereits, und wie lassen sie sich finanzieren?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zweiter Bericht der Bundesregierung gemäß § 154 Absatz 4 Sechstes Buch Sozialgesetzbuch zur Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre (2014)

    Abstract

    "Der Gesetzgeber hat im Jahr 2007 im Rahmen der Entscheidung zur Anhebung der Altersgrenzen die Bundesregierung beauftragt, '(...) den gesetzgebenden Körperschaften ab dem Jahr 2010 alle vier Jahre über die Entwicklung der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer zu berichten und eine Einschätzung darüber abzugeben, ob die Anhebung der Regelalters-grenze unter Berücksichtigung der Entwicklung der Arbeitsmarktlage sowie der wirtschaftlichen und sozialen Situation älterer Arbeitnehmer weiterhin vertretbar erscheint und die getroffenen gesetzlichen Regelungen bestehen bleiben können.'
    Der erste Bericht der Bundesregierung konnte positive Entwicklungen für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in zentralen Feldern, wie zum Beispiel Erwerbsbeteiligung, Weiterbildungsbeteiligung, altersgerechter Arbeitsorganisation u.a. aufzeigen. Festgestellt wurde aber auch, dass sich der eingeleitete Paradigmenwechsel bis zum Abschluss der Anhebung der Altersgrenzen im Jahr 2029 in weiteren Verbesserungen der Arbeitsbedingungen Älterer niederschlagen muss. Der vorliegende zweite Bericht zeigt eine Fortsetzung der positiven Entwicklung." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kein Grund zum Jubeln: die Arbeitsmarktsituation Älterer: Arbeitslosigkeit gestiegen - nur ein Drittel der ab 60-Jährigen hat sozialversicherten Job (2013)

    Adamy, Wilhelm;

    Zitatform

    Adamy, Wilhelm (2013): Kein Grund zum Jubeln: die Arbeitsmarktsituation Älterer. Arbeitslosigkeit gestiegen - nur ein Drittel der ab 60-Jährigen hat sozialversicherten Job. In: Soziale Sicherheit, Jg. 62, H. 11, S. 380-386.

    Abstract

    "Mit Blick auf die Rente mit 67 ist die Bundesregierung seit 2010 verpflichtet, regelmäßig über die Entwicklung des Arbeitsmarkts für ältere Beschäftigte zu berichten. Im Oktober erschien dazu der dritte 'Fortschrittsreport 'Altersgerechte Arbeitswelt''. (...) Zwar steigt die Beschäftigung Älterer. Doch (...) die Arbeitsmarktsituation der Älteren ist nach wie vor ungünstig und das Einstellungsverhalten der Betriebe hat sich nicht nachhaltig verbessert. Insbesondere die Zahl der älteren Hartz-IV-Empfänger/ innen hat sich - gegen den allgemeinen Trend der letzten Jahre - massiv erhöht. Bleibt es bei der Rente mit 67, drohen oftmals drastische Rentenkürzungen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Demografie und Rente: die Effekte einer höheren Erwerbstätigkeit Älterer auf die Beitragssätze zur Rentenversicherung. Endbericht. Projekt im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) (2013)

    Bachmann, Ronald ; Braun, Sebastian ; Schnabel, Reinhold;

    Zitatform

    Braun, Sebastian & Reinhold Schnabel (2013): Demografie und Rente. Die Effekte einer höheren Erwerbstätigkeit Älterer auf die Beitragssätze zur Rentenversicherung. Endbericht. Projekt im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). (RWI-Projektbericht), Essen, 20 S.

    Abstract

    "Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die deutsche Volkswirtschaft sind bereits spürbar und werden sich in Zukunft deutlich verstärken. Aus diesem Grund hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) im Jahr 2012 eine Studie in Auftrag gegeben, die untersucht hat, welche Effekte verschiedene Entwicklungspfade bzw. Szenarien der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer auf das Wachstumspotenzial der deutschen Volkswirtschaft voraussichtlich hätten. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen zum einen, dass die zukünftige Entwicklung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer deutliche Auswirkungen auf das deutsche Wirtschaftswachstum haben wird (IfW/RWI/ZEW 2012). Zum anderen bestehen wirtschaftspolitische Handlungsspielräume, die die Folgen der demografischen Entwicklung auf das Wirtschaftswachstum zumindest abmildern können." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung der Erwerbstätigkeit Älterer in Deutschland: Rückblick auf die letzten zwei Jahrzehnte (2013)

    Micheel, Frank ; Panova, Ralina;

    Zitatform

    Micheel, Frank & Ralina Panova (2013): Entwicklung der Erwerbstätigkeit Älterer in Deutschland. Rückblick auf die letzten zwei Jahrzehnte. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 34, H. 1, S. 6-12.

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird die Erwerbssituation der älteren Personen in Deutschland (50 Jahre oder älter) für die letzten rund zwanzig Jahren beschrieben. Welche Entwicklungen sind zu beobachten und welche Ursachen können die Veränderungen im Zeitverlauf erklären? Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung der ab 65-Jährigen gelegt. Dies geschieht vor dem Hintergrund der schrittweisen Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters für die Altersrente auf 67 Jahre." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Können wir (alle) überhaupt länger arbeiten?: Trends in der gesunden Lebenserwartung nach Sozialschicht in Deutschland (2013)

    Unger, Rainer; Schulze, Alexander;

    Zitatform

    Unger, Rainer & Alexander Schulze (2013): Können wir (alle) überhaupt länger arbeiten? Trends in der gesunden Lebenserwartung nach Sozialschicht in Deutschland. In: Comparative Population Studies, Jg. 38, H. 3, S. 545-564. DOI:10.4232/10.CPoS-2013-03de

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht vor dem Hintergrund der Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre und der damit verbundenen Ausweitung der Lebensarbeitszeit in höhere Altersklassen die Frage, inwieweit diese politische Zielsetzung durch das gesundheitliche Vermögen der Bevölkerung gedeckt ist. Dazu werden auf Grundlage der Daten des Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) zunächst Trends der 'gesunden' Lebenserwartung für die Jahre 1989, 1999 und 2009 berechnet und vor dem Hintergrund der sozialen Schichtindikatoren wie der Einkommenslage und des Bildungsniveaus analysiert. Zu den Ergebnissen gehört, dass die sozialen Unterschiede in der gesunden Lebenserwartung deutlich höher ausfallen als in der Lebenserwartung insgesamt und sich diese Unterschiede im Zeitverlauf noch zusätzlich vergrößern. Dieser Effekt tritt dabei besonders bei Männern auf. Eine für alle verbindliche Lebensarbeitszeit in gleicher Höhe wird diesen Befunden von sozial höchst ungleich verteilten Lebenschancen damit nicht gerecht. Die Befunde legen vielmehr eine flexible Ausgestaltung der Regelaltersgrenze nahe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour supply effects of early retirement provision (2013)

    Vestad, Ola Lotherington;

    Zitatform

    Vestad, Ola Lotherington (2013): Labour supply effects of early retirement provision. In: Labour economics, Jg. 25, H. December, S. 98-109. DOI:10.1016/j.labeco.2013.04.001

    Abstract

    "The main objective of this paper is to estimate labour supply effects of an early retirement programme in Norway. Detailed administrative data are employed in order to characterise full paths towards retirement and account for substitution from other exit routes, such as unemployment and disability insurance. By exploiting a reduction in the lower age limit for early retirement as a source of exogenous variation in individual eligibility I obtain robust difference-in-differences and triple differences estimates indicating that more than two out of three pensioners would still be working at the age of 63 had the age limit been 64 rather than 62. Hence, although successful in creating a more dignified exit route for early leavers, the programme also generated substantial costs in terms of inducing others to retire earlier." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    So steht es um die Arbeitsfähigkeit bis zur Rente (2013)

    Zitatform

    (2013): So steht es um die Arbeitsfähigkeit bis zur Rente. In: Gute Arbeit, Jg. 25, H. 7/8, S. 21-24.

    Abstract

    "Nur 42% der Beschäftigten glauben daran, dass sie unter ihren derzeitigen Arbeitsbedingungen bis zur Rente durchhalten werden. Dagegen rechnen 47% dezidiert nicht damit, bis zur Rente ihre aktuelle Tätigkeit ausüben zu können. Für die Erhebung des DGB-Index Gute Arbeit 2012 wurden Beschäftigte nach diesem Sonderaspekt befragt. Es ging um eine Qualitätsbilanz nach den Kriterien Nachhaltigkeit, Gesundheitsförderlichkeit und Demographiefestigkeit der Arbeitsbedingungen. Das Ergebnis zeigt, dass in der Praxis mehr passieren muss - in Richtung Entlastung, Arbeitsgestaltung und Arbeitsschutz." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Deutschlands Bevölkerung bis 2060: das Geburtendefizit steigt dramatisch: Modellrechnungen auf der Basis der Bevölkerungsdaten von 2011 (2012)

    Bomsdorf, Eckart; Winklhausen, Jörg;

    Zitatform

    Bomsdorf, Eckart & Jörg Winklhausen (2012): Deutschlands Bevölkerung bis 2060: das Geburtendefizit steigt dramatisch. Modellrechnungen auf der Basis der Bevölkerungsdaten von 2011. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 65, H. 19, S. 26-41.

    Abstract

    "Im Folgenden werden die Ergebnisse einer Untersuchung über die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland bis zum Jahr 2060 vorgelegt, die bereits auf den Daten der Bevölkerung zum 31. Dezember 2011 aufbaut. Im Hinblick auf die Entwicklung des Arbeitsmarktes und die der Bevölkerung im Rentenalter findet bei den verschiedenen Kennzahlen bzw. der Bestimmung der Bevölkerung im Erwerbsalter neben 65 Jahren als Altersgrenze auch das Alter von 67 Jahren Verwendung. Dadurch lassen sich auch mit der Erhöhung des Rentenzugangsalters im Zusammenhang stehende Effekte aufzeigen. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass - selbst bei einem langfristig deutlichen Bevölkerungsrückgang - die Brisanz nicht in erster Linie im Bevölkerungsrückgang, sondern vor allem in der nahezu unvermeidlichen Veränderung der Altersstruktur der Bevölkerung liegt. Auch die Verschiebung der Regelaltersgrenze in der Rentenversicherung auf 67 Jahre wird langfristig die demographisch induzierten Probleme nicht lösen, sie kann sie jedoch in ihren Auswirkungen mildern. Die Studie weist zudem auf die wegen des steigenden Geburtendefizits fast dramatische Notwendigkeit einer umfangreichen Nettowanderung hin. Letztlich kann nur durch Zuwanderung - als einzige im Zusammenhang mit der demographischen Entwicklung stehende, direkt steuerbare Größe - der Rückgang der Bevölkerung und des Erwerbspersonenpotenzials gedämpft sowie die Alterung der Gesellschaft begrenzt werden. Die Lebenserwartung als weitere für die Bevölkerungsentwicklung relevante Größe entzieht sich der politischen Beeinflussung. Bei den Geburtenzahlen sieht es, wie die Praxis zeigt, kaum anders aus. Falls eine Beeinflussung überhaupt möglich ist, so hat diese ökonomisch betrachtet erst langfristig positive Auswirkungen. Im Gegenteil: Kurz- und mittelfristig erhöhen zunehmende Geburtenzahlen die ökonomische Belastung einer Gesellschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ursula von der Leyern oder: die Wiederentdeckung der Altersarmut (2012)

    Butterwegge, Christoph;

    Zitatform

    Butterwegge, Christoph (2012): Ursula von der Leyern oder: die Wiederentdeckung der Altersarmut. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 57, H. 10, S. 75-83.

    Abstract

    "Erst Arbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU), dann SPD-Parteicheff Sigmar Gabriel: Ganz Berlin scheint sich dem Kampf gegen die Altersarmut verschrieben zu haben. Christoph Butterwegge, Professor für Politikwissenschaften in Köln, stellt klar, dass die Arbeitsmarktreformen der letzten Jahre viele Menschen erst in die Alterarmut treiben - von den Hartz-IV- über den Niedriglohnbezieher bis hin zu den Leiharbeitern. Ohne eine Veränderung der realen Lohnentwicklung werde auch die propagierte Zuschussrente ein Tropfen auf den heißen Stein bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsminderungsrenten: Strukturen, Trends und aktuelle Probleme (2012)

    Bäcker, Gerhard;

    Zitatform

    Bäcker, Gerhard (2012): Erwerbsminderungsrenten. Strukturen, Trends und aktuelle Probleme. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2012-03), Duisburg, 27 S. DOI:10.17185/duepublico/45437

    Abstract

    "Die stufenweise Heraufsetzung der Regelaltersgrenze und die schon seit längerer Zeit wirksamen Schritte der Heraufsetzung der vorgezogenen Altersgrenzen führen dazu, dass Versicherte im Alter zwischen 60 und 65 Jahren in den Kreis potenzieller Erwerbsminderungsrentner und -rentnerinnen rücken. Da im höheren Alter zugleich das Risiko eines Verlustes der Erwerbsfähigkeit steigt, spricht viel für die Erwartung, dass die Zahl der Erwerbsminderungsrenten in den nächsten Jahren steigen wird.
    Die Erwerbsminderungsrente gerät deshalb zunehmend ins Zentrum der sozial-politischen Aufmerksamkeit. Eine Bewertung dieser Form gesundheitsbedingten frühzeitigen Renteneintritts setzt die Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen der seit 2001 zweistufigen Erwerbsminderungsrente voraus und erfordert eine Zusammenschau der empirischen Befunde.
    Für das aktuelle Leistungsgeschehen bei den Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit sind mehrere Strukturen und Trends charakteristisch: Der über viele Jahre hinweg sinkende Anteil der Erwerbsminderungsrenten an den Rentenzugängen und ein langsamer Wiederanstieg, das - ebenfalls bis vor kurzem - sinkende Zugangsalter, der steigende Anteil von Frauen sowie das anhaltende Übergewicht der Renten wegen voller Erwerbsminderung.
    Das kontinuierliche Absinken der Zahlbeträge der neu zugehenden Erwerbsminderungsrenten ist von besonderer sozialpolitischer Bedeutung. Die Ursachen dafür sind vielfältig und überlagern sich. Zu benennen sind insbesondere die instabilen und prekären Erwerbsverläufe, die zunehmend die Biografie von Erwerbsgeminderten prägen.
    Es ist zu befürchten, dass das Risiko der Altersarmut im besonderen Maße die Erwerbsminderungsrentner und -rentnerinnen betrifft. Schon jetzt stellen Erwerbsgeminderte nahezu die Hälfte der Empfänger von Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ökonomische Analyse des Rentenreformpakets der Bundesregierung (2012)

    Börsch-Supan, Axel; Gasche, Martin; Kluth, Sebastian; Rausch, Johannes ; Haupt, Marlene ;

    Zitatform

    Börsch-Supan, Axel, Martin Gasche, Marlene Haupt, Sebastian Kluth & Johannes Rausch (2012): Ökonomische Analyse des Rentenreformpakets der Bundesregierung. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 256), München, 59 S.

    Abstract

    "In dem im Frühjahr 2012 vorgelegten sog. Rentenpaket sind mehrere Maßnahmen zusammengefasst, die punktuelle Änderungen am Altersvorsorgesystem implizieren. Die Zuschussrente und Leistungsverbesserungen für Erwerbsminderungsrentner sollen der drohenden Zunahme von Altersarmut begegnen. Die Kombirente soll den gleitenden Übergang aus dem Arbeitsleben in den Ruhestand erleichtern und die Erwerbstätigkeit Älterer erhöhen. Mit der Einführung einer Vorsorgepflicht für Selbständige will man die Alterseinkommenssituation der Selbständigen verbessern. Die Verbreitung der Riester-Rente soll durch die Einführung von Produktinformationsblättern und durch neue Regeln hinsichtlich der Kostengestaltung und -transparenz gefördert werden. Insbesondere die Zuschussrente erweist sich in vielerlei Hinsicht als problematisch. So sorgt sie z.B. für enorme Ungleichbehandlungen und kann negative Beschäftigungsanreize erzeugen. Mit der Zuschussrente wird ein zweites Fürsorgesystem neben der Grundsicherung im Alter etabliert. Innerhalb der Gesetzlichen Rentenversicherung ist sie systemfremd und erzeugt einen enormen Verwaltungsaufwand. Die Kombirente kann Frühverrentungsanreize erhöhen und durch die neuen freiwilligen Zusatzbeiträge zur Gesetzlichen Rentenversicherung könnte die private kapitalgedeckte Zusatzvorsorge verdrängt werden. Die Erhöhung der Zurechnungszeit und die Günstigerprüfung im Bereich der Erwerbsminderungsrente können helfen, das Armutsrisiko der Erwerbsminderungsrentner zu reduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beitragssenkung und Zuschussrente: ist das eine nachhaltige Rentenpolitik? (2012)

    Fehr, Hans;

    Zitatform

    Fehr, Hans (2012): Beitragssenkung und Zuschussrente. Ist das eine nachhaltige Rentenpolitik? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 65, H. 19, S. 4-16.

    Abstract

    "Zwei wichtige rentenpolitische Fragen werden aktuell diskutiert und stehen zur Entscheidung an: soll der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung gesenkt werden, und sollte eine Zuschussrente zur Verringerung des Altersarmutsrisikos eingeführt werden. Hans Fehr, Universität Würzburg, betrachtet die Frage nach der Verwendung der Überschüsse als ein eher kurzfristiges Luxusproblem. Die Altersarmut dagegen sei ein zukünftiges, aber derzeit schon absehbares Problem, dem sich die Politik bereits heute stellen müsse. Die vorgeschlagene Zuschussrente greife jedoch zu kurz, weil nur ein begrenzter Personenkreis davon betroffen sein werde. Als Ausweg sieht Fehr die Verschärfung der Progression des deutschen Rentensystems. Damit könne sowohl die Allokationseffizienz als auch die Verteilungsgerechtigkeit verbessert werden. Für Franz Ruland, Vorsitzender des Sozialbeirats der Bundesregierung, wäre die Zuschussrente ein Systembruch innerhalb der Rentenversicherung, der Ungerechtigkeiten schaffe. Die Systemgerechtigkeit müsse aber der Maßstab für die künftigen Reformen bleiben. Gisela Färber, Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, sieht in der Fortsetzung der Sanierung des Arbeitsmarktes den Schlüssel für eine armutsfeste Alterssicherung. Insgesamt sei davor zu warnen, das grundsätzlich akzeptierte Regelwerk der gesetzlichen Rentenversicherung durch diskretionäre Eingriffe und neue Wohltaten wieder aus dem demographischen Gleichgewicht zu bringen. Annelie Buntenbach, Mitglied des DGB-Bundesvorstands, spricht sich gegen eine Senkung des Beitragssatzes aus. Denn sie würde dazu führen, dass die Rücklagen der Rentenversicherung innerhalb weniger Jahre aufgezehrt wären. Dagegen schlägt sie diese mit dem DGB-Konzept einen alternativen Verlauf des Beitragssatzes vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Franz Ruland: Senkung des Beitragssatzes und Zuschussrente - nachhaltige Rentenpolitik? (7-10);
    Gisela Färber: Rentenbeitragssenkung vs. Generationsfongs, Zuschussrente aus Beitrags- oder aus Steuermitteln,... - der Beginn einer neuen Rentenreformdebatte? (10-13);
    Annelie Buntenbach: Heute die Rente von Morgen sichern (14-16).

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  • Literaturhinweis

    Vorsorge gegen Altersarmut (2012)

    Fenge, Robert;

    Zitatform

    Fenge, Robert (2012): Vorsorge gegen Altersarmut. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 65, H. 21, S. 15-16.

    Abstract

    "Die Politik hat das Thema der Altersarmut für sich entdeckt. Nun werden in allen politischen Lagern Konzepte für ergänzende Renten aus dem Hut gezaubert. Ob beitragsfinanzierte Zuschussrenten (CDU), steuerfinanzierte Solidarrenten (SPD) oder Garantierenten (die Grünen) - für Geringverdiener, deren staatliche Rente in Zukunft etwa in Höhe des Sozialhilfeniveaus liegen wird, soll mit diesen Zusatzrenten ein deutlicher Abstand zum Grundsicherungsniveau im Alter garantiert werden. Wie ist diese rentenpolitische Debatte zu beurteilen?" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Reforming the retirement scheme: flexible retirement versus legal retirement age (2012)

    Lacomba, Juan A.; Lagos, Fransicso M.;

    Zitatform

    Lacomba, Juan A. & Fransicso M. Lagos (2012): Reforming the retirement scheme. Flexible retirement versus legal retirement age. In: Finanzarchiv, Jg. 68, H. 3, S. 252-268. DOI:10.1628/001522112X653831

    Abstract

    "We compare a social security system where people can retire at an age of their own choice with one in which there is a legal retirement age elected through a majority voting process. We show that individuals prefer a legal retirement age higher than the one they would choose in the flexible scheme. In spite of this, we show that when the legal retirement age significantly limits the retirement age of high-wage workers, a flexible scheme would improve the financing of the pension system. Finally, we show that even when pension benefits are higher with a legal retirement age, a flexible system might be implemented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The 2012 ageing report: economic and budgetary projections for the 27 EU member states (2010-2060) (2012)

    Pench, Lucio; Sail, Etienne; Carone, Giuseppe; Schwan, Alexander; Giamboni, Luigi; Schwierz, Christoph; Laine, Veli; Xavier, Ana; Medeiros, Joao; Lipszyc, Barbara; Part, Peter; Eckefeldt, Per; Gudin De Vallerin, Philippe;

    Zitatform

    Pench, Lucio, Etienne Sail, Giuseppe Carone, Alexander Schwan, Luigi Giamboni, Christoph Schwierz, Veli Laine, Ana Xavier, Joao Medeiros, Barbara Lipszyc, Peter Part, Per Eckefeldt & Philippe Gudin De Vallerin (sonst. bet. Pers.) (2012): The 2012 ageing report. Economic and budgetary projections for the 27 EU member states (2010-2060). (European economy 2012/02), Brüssel, 470 S. DOI:10.2765/19991

    Abstract

    "The EPC and the Commission (Directorate-General for Economic and Financial Affairs - DG ECFIN) developed a work programme with broad arrangements to organise the budgetary projection and reach agreement on its assumptions and methodologies. The projections of all government expenditure items are made on the basis of common macroeconomic assumptions endorsed by the EPC and a 'no policy change' assumption, i.e. reflecting only already enacted legislation. Reforms legislated after December 2011 have not been taken into account in the projections. This report presents the expenditure projections covering pensions, health care, long-term care, education and unemployment transfers for all Member States." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Rente mit 67: Auswirkungen auf die Höhe des Rentenanspruchs (2012)

    Schubert, Antje;

    Zitatform

    Schubert, Antje (2012): Rente mit 67: Auswirkungen auf die Höhe des Rentenanspruchs. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 19, H. 6, S. 9-13.

    Abstract

    "Nachdem 96 Jahre lang die Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung unverändert bei 65 Jahren lag, wird diese in den kommenden Jahren schrittweise auf 67 Jahre angehoben. In der öffentlichen Diskussion wird der Rente mit 67 immer wieder eine rentensenkende Wirkung attestiert. Diese Wahrnehmung wird hauptsächlich durch zwei Effekte getrieben. Erstens müssen bei zeitlich unverändertem Renteneintritt höhere Abschläge in Kauf genommen werden. Zweitens verkürzt sich bei regulärem Renteneintritt mit 67 Jahren die Zeit des Rentenbezugs. Im Rahmen einer Szenarioanalyse wird gezeigt, dass die Rente mit 67 nicht grundsätzlich mit einer Rentensenkung gleichzusetzen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aging and pension reform: extending the retirement age and human capital formation (2012)

    Vogel, Edgar; Börsch-Supan, Axel; Ludwig, Alexander ;

    Zitatform

    Vogel, Edgar, Alexander Ludwig & Axel Börsch-Supan (2012): Aging and pension reform. Extending the retirement age and human capital formation. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 257), München, 54 S.

    Abstract

    "Projected demographic changes in industrialized countries will reduce the share of the working-age population. Analyses based on standard PLG models predict that these changes will increase the capital-labor ratio. Hence, rates of return to capital decrease and wages increase with adverse welfare consequences for current middle aged asset rich agents. This paper addresses three important adjustments channels to dampen these detrimental effects of demographic change: investing abroad, endogenous human capital formation and increasing the retirement age. Our quantitative finding is that openness has a relatively mild effect. In contrast, endogenous human capital formation in combination with an increase in the retirement age has strong effects. Under these adjustments maximum welfare losses of demographic change for households alive in 2010 are reduced by about 3 percentage points." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The macroeconomic impact from extending working lives (2011)

    Barrell, Ray ; Orazgani, Ali; Kirby, Simon ;

    Zitatform

    Barrell, Ray, Simon Kirby & Ali Orazgani (2011): The macroeconomic impact from extending working lives. (Department for Work and Pensions. Working paper 95), London, 64 S.

    Abstract

    "This report presents findings from research, conducted by the National Institute of Economic and Social Research (NIESR) and funded by the Department for Work and Pensions (DWP). NIESR were commissioned to use their global econometric model, NiGEM, in order to model various scenarios involving extending working lives, and to quantify the macroeconomic effects therein. The core scenario is a one year increase in working life for the UK population that is gradually phased in over the period 2010-14. In addition to this, NIESR carried out a series of counterfactual analyses which modelled the loss to the economy from older people leaving the labour market early." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Differenzierte Altersgrenzen in der Rentenversicherung aufgrund beruflicher Belastungen?: Vorüberlegungen für ein empirisches Konzept (2011)

    Brussig, Martin ; Jansen, Andreas; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Brussig, Martin, Andreas Jansen & Matthias Knuth (2011): Differenzierte Altersgrenzen in der Rentenversicherung aufgrund beruflicher Belastungen? Vorüberlegungen für ein empirisches Konzept. (WISO Diskurs), Bonn, 68 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2006 beschloss die Bundesregierung, die Regelaltersgrenze bis zum Jahr 2029 schrittweise auf 67 Jahre anzuheben. Mit dieser Entscheidung wurde eine Diskussion darüber entfacht, ob allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein verlängertes Erwerbsleben zuzumuten ist oder ob die Belastungen in manchen Berufen dafür zu groß sind. Nach welchen Kriterien lassen sich hohe Belastungen bestimmen, die einen abschlagfreien Zugang zur Rente rechtfertigen? In der vorliegenden Publikation identifizieren die Autoren besondere Altersgrenzen im deutschen System der Alterssicherung, sie nehmen Modelle belastungsdifferenzierter Altersgrenzen in anderen europäischen Staaten in den Blick und formulieren Vorüberlegungen für ein eigenes Konzept zur Ermittlung besonderer beruflicher Belastungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zwischen Erwerbsaustritt und Renteneintritt: 'Gelingende' und 'prekäre' Altersübergänge (2011)

    Brussig, Martin ;

    Zitatform

    Brussig, Martin (2011): Zwischen Erwerbsaustritt und Renteneintritt. 'Gelingende' und 'prekäre' Altersübergänge. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 66, H. 2, S. 143-160.

    Abstract

    "Die empirischen Entwicklungen der letzten Jahre zeigen eine deutliche Zunahme der Alterserwerbsbeteiligung, die in erster Linie aus verlängerten Erwerbsphasen resultiert. Zugleich ist offenkundig, dass ein erheblicher Teil der Erwerbspersonen die schon heute bestehenden Altersgrenzen für die Altersrente nicht aus Erwerbstätigkeit heraus erreicht. Angesichts der bevorstehenden Altersgrenzenanhebung in der Regelaltersrente auf 67 Jahre sollten für diesen Personenkreis sozialverträgliche Optionen entwickelt werden, die das vorhandene individuelle Arbeitsvermögen nutzen, bewahren und entwickeln, Altersarmut aufgrund des Altersübergangs vermeiden und Möglichkeiten für einen selbstbestimmten Übergang eröffnen. Weiterhin sollten für die Versichertengemeinschaft tragbare Modelle für diejenigen entwickelt werden, die im Altersübergang Flexibilität und Zeitwohlstand anstreben. Beide Ziele können zueinander in Konflikt geraten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktuelles Presseseminar der Deutschen Rentenversicherung Bund vom 9.-10. November 2010 in Würzburg (2011)

    Buntenbach, Annelie; Reimann, Axel; Gunkel, Alexander; Rische, Herbert;

    Zitatform

    Buntenbach, Annelie, Alexander Gunkel, Herbert Rische & Axel Reimann (2011): Aktuelles Presseseminar der Deutschen Rentenversicherung Bund vom 9.-10. November 2010 in Würzburg. (DRV-Schriften 91), Berlin, 52 S.

    Abstract

    Im diesjährigen Presseseminar standen folgende Themen im Mittelpunkt:
    Die Finanzsituation der Rentenversicherung - Annelie Buntenbach
    Altersgrenzen in der Rentenversicherung - Alexander Gunkel
    Selbstverwaltung und Sozialwahl - Herbert Rische
    Auskunft und Beratung als Aufgabe der Rentenversicherung - Axel Reimann. (IAB)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie die einzelnen Beiträge.
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  • Literaturhinweis

    Rente mit 67? Argumente und Gegenargumente: Expertise im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung (2011)

    Bäcker, Gerhard; Kistler, Ernst; Stapf-Finé, Heinz;

    Zitatform

    Bäcker, Gerhard, Ernst Kistler & Heinz Stapf-Finé (2011): Rente mit 67? Argumente und Gegenargumente. Expertise im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 56 S.

    Abstract

    "Die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters war schon seit längerer Zeit ein Streitpunkt in den Debatten von Politik, Verbänden, der Wirtschaft und Wissenschaft. Auch nach der Entscheidung des Gesetzgebers für die Rente mit 67 bleibt sie umstritten. Für den Insider wie für den Laien ist aber oft nicht nachvollziehbar, welche Argumente für eine schrittweise Heraufsetzung der Regelaltersgrenze und welche dagegen sprechen. Bei der Auseinandersetzung mit diesem Thema verliert man sich schnell in dem Dschungel unüberschaubarer und widersprüchlicher Wegweiser. Was fehlt, ist eine systematische Darstellung der Argumente, die für oder gegen die Rente mit 67 sprechen. Es fehlen auch notwendige Hintergrundinformationen, die für eine sachgerechte Beurteilung erforderlich sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Rente mit 67 - Zur Beschäftigungslage Älterer: öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 21. Februar 2011 (2011)

    Dietz, Martin; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2011): Rente mit 67 - Zur Beschäftigungslage Älterer. Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 21. Februar 2011. (IAB-Stellungnahme 01/2011), Nürnberg, 20 S.

    Abstract

    "Das IAB äußert sich in dieser Stellungnahme zu einem Bericht der Bundesregierung zur Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre sowie zu Anträgen der Fraktionen Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen und der SPD. Das Institut konzentriert sich dabei auf die arbeitsmarktbezogenen Themen der Anträge und geht nicht auf die rentenversicherungsrechtlichen Fragen im engeren Sinne ein, da das IAB hierzu keine Forschung betreibt.
    Die Beschäftigungslage Älterer hat sich in den vergangenen Jahren gebessert. Die Beschäftigungsquoten sind gestiegen und haben sich an die Situation der mittleren Altersgruppen angenähert. Der positive Trend ist auch Folge eines arbeitsmarkt- und rentenpolitischen Maßnahmenbündels der vergangenen Jahre, das die Weichen klar auf eine längere Erwerbsphase gestellt hat. Vor diesem Hintergrund ist die schrittweise Einführung der Rente mit 67 ein nachvollziehbarer Schritt zur längerfristigen Finanzierbarkeit der sozialen Sicherungssysteme.
    Da die Erwerbsbeteiligung der Älteren jedoch noch immer hinter der anderer Altersgruppen zurückbleibt und insbesondere Probleme bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt bestehen, gilt es Bedingungen und Maßnahmen zu identifizieren, durch die das angehobene Renteneintrittsalter auch gesund und produktiv aus einer Beschäftigung heraus erreicht werden kann. Im Vordergrund stehen dabei die noch immer bestehenden Beschäftigungsprobleme bei den rentennahen Altersgruppen, bei älteren Frauen und bei Älteren mit einer niedrigen formalen Qualifikation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Vorruhestand statt Rente mit 67: Regelungen der Tarif- und Betriebspartner zu flexiblen Altersübergängen (2011)

    Fehmel, Thilo ;

    Zitatform

    Fehmel, Thilo (2011): Vorruhestand statt Rente mit 67: Regelungen der Tarif- und Betriebspartner zu flexiblen Altersübergängen. In: Soziale Sicherheit, Jg. 60, H. 2, S. 45-51.

    Abstract

    "Die Bundesregierung hat im November letzten Jahres bekräftigt, dass sie an der ab 2012 geplanten schrittweisen Erhöhung des Regelrenteneintrittsalters auf 67 Jahre festhalten will. Damit stellt sich künftig für viele ältere Arbeitnehmer verschärft die Frage, welche Möglichkeiten es (noch) gibt, um zu akzeptablen Bedingungen vorzeitig oder flexibel vom Erwerbsleben in den Ruhestand zu wechseln. Hier werden einige dieser Möglichkeiten ebenso wie deren Grenzen beleuchtet. Ausgehend vom Befund einer gesetzlichen Entflexibilisierung werden die derzeit wichtigsten tariflichen und betrieblichen Regelungen des Altersübergangs erläutert und bewertet und Entwicklungslinien aufgezeigt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ist die Rente mit 67 ein Rentenkürzungsprogramm?: auf die Sichtweise kommt es an! (2011)

    Gasche, Martin;

    Zitatform

    Gasche, Martin (2011): Ist die Rente mit 67 ein Rentenkürzungsprogramm? Auf die Sichtweise kommt es an! In: Wirtschaftsdienst, Jg. 91, H. 1, S. 53-60.

    Abstract

    "Die schrittweise Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre wird von vielen kritisiert. Argumentiert wird, dass die Rentner zukünftig niedrigere Renten erhalten, entweder weil sie (höhere) Abschläge in Kauf nehmen müssen oder weil sie ihre Rente nun weniger lange bekommen. So oder so sei die Rente mit 67 ein Rentenkürzungsprogramm. Doch ist das wirklich so? Die Antwort lautet: Es kommt darauf an - vor allem auf die Sichtweise." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einkommenswirkungen der Anhebung des gesetzlichen Rentenalters und heutiges Rentenzugangsverhalten (2011)

    Geyer, Johannes ; Haan, Peter;

    Zitatform

    Geyer, Johannes & Peter Haan (2011): Einkommenswirkungen der Anhebung des gesetzlichen Rentenalters und heutiges Rentenzugangsverhalten. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 80, H. 2, S. 61-80. DOI:10.3790/vjh.80.2.61

    Abstract

    "Die Einkommenswirkungen und sozialpolitischen Folgen einer Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters unterscheiden sich stark nach der individuellen Erwerbsbiographie und der Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer. Mit Hilfe von Modellrechnungen zeigen wir, wie sich die Einkommenssituation von Rentnern mit unterschiedlichen Erwerbsbiographien durch die Einführung der Gesetzlichen Rente mit 67 verändert. Ferner nutzen wir Daten des Scientific Use Files der Rentenzugangsstatistik 2006, um die Risikogruppen dieser Reform zu identifizieren. Die einfache Diagnose, dass die Rente mit 67 ein Rentensenkungsprogramm ist, kann nicht aufrechterhalten werden. Es zeigt sich vielmehr, dass das Armutsproblem, das der Rente mit 67 oft angelastet wird, in erster Linie ein Arbeitsmarktproblem darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Rente mit 67 - flexibler als ihr Ruf (2011)

    Hanau, Peter;

    Zitatform

    Hanau, Peter (2011): Die Rente mit 67 - flexibler als ihr Ruf. (Konrad-Adenauer-Stiftung. Analysen und Argumente 93), Berlin, 10 S.

    Abstract

    "Kaum jemand bestreitet die Notwendigkeit, dass die gesetzliche Rentenversicherung angesichts einer erfreulichen demografischen Entwicklung verändert werden muss. Ein gleichbleibendes Rentenniveau, ein konstantes Renteneintrittsalter und ein stabiler Rentenbeitrag, diese Erwartungen lassen sich angesichts steigender Lebenserwartung und einer abnehmenden Zahl jüngerer Menschen nicht erfüllen. Die 'Rente mit 67', die schrittweise Verlängerung des Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Lebensjahre im Zeitraum 2012 bis 2031 war diesem Umstand geschuldet.
    Noch bevor der erste Verlängerungsschritt getan wird, werden bereits eine Verschiebung oder eine Rücknahme der 'Rente mit 67' gefordert. Zu wenige Arbeitsplätze für Ältere, zu schlechte Bezahlung der älteren Arbeitnehmer und scheinbar zu viele Menschen, denen ein Arbeiten bis 67 nicht zuzumuten ist, diese Einwände haben die Diskussion auf ein 'Ganz oder gar nicht' verengt. Dabei gibt es bereits heute vielfältige kluge Ansätze, um flexibel auf die Herausforderungen der Rente mit 67 zu reagieren. Diese zu erörtern und in die Diskussion zu bringen, ist Ziel dieser Publikation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Intrinsic work motivation and pension reform acceptance (2011)

    Heinemann, Friedrich ; Hennighausen, Tanja; Moessinger, Marc-Daniel;

    Zitatform

    Heinemann, Friedrich, Tanja Hennighausen & Marc-Daniel Moessinger (2011): Intrinsic work motivation and pension reform acceptance. (ZEW discussion paper 2011-045), Mannheim, 33 S.

    Abstract

    "Reformen wie die Einführung eines höheren Rentenalters sind denkbar unpopulär, obwohl sie angesichts der demografischen Entwicklung unausweichlich erscheinen. Reformpolitisch ist ein besseres Verständnis solcher Reformwiderstände wünschenswert. Bisherige Untersuchungen haben dabei vor allem den Einfluss sozioökonomischer Charakteristika, wie z.B. Geschlecht, Alter oder Einkommen, sowie den Informationsstand der Individuen in den Blick genommen. Faktoren, die mit den individuellen Arbeitspräferenzen zusammenhängen, wurden hingegen bislang vernachlässigt. Dieser Beitrag untersucht daher die Rolle der intrinsischen Arbeitsmotivation zur Erklärung von Reformpräferenzen. Solche nicht-monetären Arbeitsanreize sollten in einer umfassenden Analyse von Reformwiderständen berücksichtigt werden. So ist zu erwarten, dass Menschen mit hoher intrinsischer Motivation einen geringeren Nutzenverlust durch eine Anhebung des Renteneintrittsalters erfahren als Personen, die Arbeit als eine große Last empfinden. Wir betrachten dazu zunächst die Bildung von individuellen Rentenreformpräferenzen im Rahmen einer optimalen Arbeits-/Rentenentscheidung ('job separation decision'). Demnach sollte für ein Individuum mit hoher intrinsischer Motivation eine Anhebung des Renteneintrittsalters eine relativ attraktive Reformoption im Vergleich zu den Alternativen einer Rentenkürzung oder höherer Rentenbeiträge sein. Wir testen diese Hypothese anhand repräsentativer Daten der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS). Dabei erweist sich eine hohe intrinsische Arbeitsmotivation als eine robuste Determinante individueller Rentenreformpräferenzen. Unser Ergebnis ergänzt somit die Literatur zur intrinsischen Motivation und trägt ebenfalls zu einem verbesserten Verständnis von Reformprozessen und deren Determinanten bei. Während die Bedeutung intrinsischer Arbeitsmotivation bislang lediglich vor dem Hintergrund der Effizienz von Organisationen bzw. Unternehmen betrachtet wurde, belegen unsere Ergebnisse ihren Einfluss in der Bildung wirtschaftspolitischer Präferenzen. Fehlende nicht-monetäre Anreize treiben demnach den Widerstand gegenüber Reformen, die einen höheren Arbeitseinsatz erfordern. Gesellschaften, in denen Arbeit vorwiegend als Last wahrgenommen wird, stehen daher vor größeren Schwierigkeiten den Herausforderungen des demografischen Wandels gerecht zu werden als Gesellschaften mit einer hohen Arbeitsethik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Erhöhung der Regelaltersgrenze in Deutschland: eine internationale Perspektive (2011)

    Moog, Stefan; Müller, Christoph;

    Zitatform

    Moog, Stefan & Christoph Müller (2011): Zur Erhöhung der Regelaltersgrenze in Deutschland. Eine internationale Perspektive. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 80, H. 2, S. 33-51. DOI:10.3790/vjh.80.2.33

    Abstract

    "Um die Tragfähigkeit der staatlichen Rentensysteme angesichts der Zunahme der Lebenserwartung langfristig sicherzustellen, haben neben Deutschland auch andere OECD-Staaten in der Vergangenheit das gesetzliche Rentenalter erhöht. Vor diesem Hintergrund stellt der vorliegende Beitrag die Entwicklung des Rentenalters in den Mitgliedsstaaten der OECD im Zeitraum von 1950-2050 dar. Weiterhin wird neben Deutschland für sechs weitere Mitgliedsstaaten der OECD untersucht, welchen Beitrag die Erhöhung des Rentenalters als Teil der nationalen Rentenreformstrategien für die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen in diesen Staaten geleistet hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vor der Anhebung des Renteneintrittsalters: Arbeitslosigkeit am Ende des Erwerbslebens: wenig Förderung älterer Arbeitsloser (2011)

    Mümken, Sarah; Brussig, Martin ; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Mümken, Sarah, Martin Brussig & Matthias Knuth (2011): Vor der Anhebung des Renteneintrittsalters: Arbeitslosigkeit am Ende des Erwerbslebens. Wenig Förderung älterer Arbeitsloser. In: Soziale Sicherheit, Jg. 60, H. 2, S. 51-59.

    Abstract

    "Die Bundesregierung will an der schrittweisen Anhebung des regulären Renteneintrittsalters ab 2012 festhalten und begründet dies mit der positiven Entwicklung der Beschäftigungssituation Älterer. Wenn es den Älteren aber nicht gelingt, künftig ihre Erwerbstätigkeitsphase auszudehnen, droht ihnen Arbeitslosigkeit am Ende ihres Erwerbslebens. Wie entwickelt sich die Arbeits- und Erwerbslosigkeit Älterer in den letzten Jahren? Wie viele mussten von Hartz IV leben und wie viele bekamen gar kein Arbeitslosengeld I oder II? Wie und womit wurden ältere Arbeitslose gefördert? Diesen Fragen geht der folgende Beitrag nach." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "Rente mit 67" - die überschätzte wie unterschätzte Reform (2011)

    Rürup, Bert;

    Zitatform

    Rürup, Bert (2011): "Rente mit 67" - die überschätzte wie unterschätzte Reform. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 80, H. 2, S. 53-60. DOI:10.3790/vjh.80.2.53

    Abstract

    "Seit Jahren wird jedes neugeborene Kind im Durchschnitt drei Monate älter als ein Neugeborenes des Vorjahres. Dieser Lebenserwartungsgewinn von sechs Stunden am Tag schlägt sich - bei konstantem Renteneintrittsalter - in steigenden Rentenlaufzeiten nieder. Die 'Rente mit 67' versucht, einen großen Teil dieser Kosten durch eine Verlängerung der Erwerbsphase aufzufangen. Die 'Rente mit 67' ist allerdings weit mehr als eine Maßnahme zur Dämpfung des demografisch bedingten Beitragssatzanstiegs in der Gesetzlichen Rentenversicherung. Mindestens genauso wichtig - aber unterschätzt - sind die mit dieser Maßnahme verbundenen Wirkungen auf das Produktpotenzial, durch die die wachstumsdämpfenden Konsequenzen der Bevölkerungsalterung für einen langen Zeitraum merklich reduziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does raising the retirement age increase employment of older workers? (2011)

    Staubli, Stefan; Zweimüller, Josef;

    Zitatform

    Staubli, Stefan & Josef Zweimüller (2011): Does raising the retirement age increase employment of older workers? (IZA discussion paper 5863), Bonn, 49 S.

    Abstract

    "This paper studies how an increase in the minimum retirement age affects the labor market behavior of older workers. Between 2000 and 2006 the Austrian government gradually increased the early retirement age from 60 to 62.2 for men and from 55 to 57.2 for women. Using administrative data on the universe of Austrian private-sector employees, the results from the empirical analysis suggest that this policy change reduced retirement by 19 percentage points among affected men and by 25 percentage points among affected women. The decline in retirement was accompanied by a sizeable increase in employment of 7 percentage points among men and 10 percentage points among women, but had also important spillover effects into the unemployment insurance program. Specifically, the unemployment rate increased by 10 percentage points among men and 11 percentage points among women. In contrast, the policy change had only a small impact on the share of individuals claiming disability or partial retirement benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Pensions at a glance 2011: retirement-income systems in OECD and G20 countries (2011)

    Zitatform

    (2011): Pensions at a glance 2011. Retirement-income systems in OECD and G20 countries. (OECD pensions at a glance 4), Paris, 350 S. DOI:10.1787/pension_glance-2011-en

    Abstract

    "Das Thema der vierten Ausgabe von Renten auf einen Blick lautet Renten, Renteneintritt und Lebenserwartung. Angesichts der Bevölkerungsalterung und der steigenden Lebenserwartung sahen sich viele Länder veranlasst, das Rentenalter anzuheben. Einige Länder haben auch eine automatische Anpassung der Renten an die Entwicklung der Lebenserwartung eingeführt. Ein weiterer Bestandteil vieler Rentenreformpakete der jüngsten Zeit war die Verstärkung der Erwerbsanreize im Verhältnis zu den Verrentungsanreizen. Die Sicherung einer ausreichenden Zahl an Arbeitsplätzen für ältere Arbeitskräfte stellt allerdings nach wie vor eine Herausforderung dar. Diese wichtigen Fragen werden in fünf Sonderkapiteln zu folgenden Aspekten eingehend untersucht: Rentenalter, Renteneintrittsverhalten, vom Rentensystem ausgehende Verrentungsanreize, Nachfrage nach älteren Arbeitskräften und Anpassung der Renten an die Entwicklung der Lebenserwartung. In der vorliegenden Ausgabe werden die Informationen zu den wichtigsten Merkmalen der Alterssicherung in den OECD-Ländern aktualisiert und Projektionen des Renteneinkommens der heutigen Arbeitskräfte erstellt. Dabei wird ein erweitertes Spektrum von insgesamt 34 Indikatoren untersucht, die sich auf die Gestaltung der Rentensysteme der verschiedenen Länder, die Rentenansprüche, die Einkommenssituation älterer Menschen, die Finanzlage der Rentensysteme, deren demografische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie die private Altersvorsorge beziehen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Herausforderungen des demografischen Wandels: Expertise im Auftrag der Bundesregierung (2011)

    Abstract

    "Damit sich die Lasten des demografischen Wandels für die öffentlichen Haushalte verringern, sollte die 'Rente mit 67' weiterentwickelt werden, indem das gesetzliche Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung der zukünftigen Rentnergenerationen gekoppelt wird. Dadurch stiege das gesetzliche Renteneintrittsalter bis zum Jahr 2060 kontinuierlich weiter an, auf dann 69 Jahre. Für spezielle Berufe können besondere Lösungen geprüft werden. Diese Regelungen sollten gleichermaßen für die Beamtenversorgung gelten. Außerdem sollte das Wirtschaftswachstum zusätzlich gestärkt werden, indem die Frauenerwerbstätigkeit erhöht und die gezielte Zuwanderung von qualifizierten Arbeitskräften aus Drittstaaten unterstützt wird. Dazu muss die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter verbessert werden. Die Einwanderungspolitik sollte sich an klassischen Zuwanderungsländern orientieren, die Qualifikationen in einem Punktesystem bewerten.
    Stellt sich die Politik diesen Herausforderungen nicht, wird sich das Wirtschaftswachstum verlangsamen. So dürfte sich mit den bereits beschlossenen wirtschaftspolitischen Maßnahmen eine langfristige Wachstumsrate des Pro-Kopf-Einkommens von 0,7 bis 1,3 v. H. ergeben, die in etwa auf dem historisch niedrigen Niveau der vergangenen Dekade liegt. Außerdem würden die öffentlichen Haushalte vor erhebliche Probleme gestellt. Diese ergäben sich vor allem aus der Ausgabenentwicklung in der Gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung. So liegt derzeit die dauerhafte demografiebedingte Unterfinanzierung der öffentlichen Haushalte ('Tragfähigkeitslücke') bei 3,1 vH in Relation zum Bruttoinlandsprodukt. Ohne ein Gegensteuern würde der Schuldenstand bis zum Jahr 2060 auf 270 vH des Bruttoinlandsprodukts steigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) a) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/3995) Chancen für die Teilhabe am Arbeitsleben nutzen - Arbeitsbedingungen verbessern - Rentenzugang flexibilisieren b) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN (Drucksache 17/4046) Voraussetzung für die Rente mit 67 schaffen (2011)

    Zitatform

    (2011): Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) a) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/3995) Chancen für die Teilhabe am Arbeitsleben nutzen - Arbeitsbedingungen verbessern - Rentenzugang flexibilisieren b) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN (Drucksache 17/4046) Voraussetzung für die Rente mit 67 schaffen. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/5297 (28.03.2011)), 8 S.

    Abstract

    "Beschlussfassung und Bericht fassen die wesentlichen Aussagen der Anträge, der öffentlichen Anhörung zum Thema am 21.02.2011 und das ablehnende Beratungsergebnis im Ausschuss für Arbeit und Soziales zusammen.
    Zu Buchstabe a): Der für das Jahr 2012 vorgesehene Einstieg in die Erhöhung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre sowie der vorgezogenen Altersrenten ist nach der Forderung der Fraktion der SPD auszusetzen, weil die Voraussetzungen dafür gegenwärtig nicht erfüllt seien.
    Zu Buchstabe b): Die Erhöhung der Regelaltersgrenze ist nach Ansicht der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Stabilisierung des Beitragsaufkommens und zur Sicherung der Rentenhöhe notwendig. Sie sei aber nur dann vertretbar, wenn Maßnahmen zur Verbesserung der Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ergriffen würden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 21. Februar 2011 zu der/dem a) Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung gemäß § 154 Absatz 4 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch zur Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre (BT-Drucksache 17/3814) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der SPD Chancen für die Teilhabe am Arbeitsleben nutzen - Arbeitsbedingungen verbessern - Rentenzugang flexibilisieren (BT-Drucksache 17/3995) c) Gesetzentwurf der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Sechsten Buches Sozia: Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2011)

    Zitatform

    (2011): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 21. Februar 2011 zu der/dem a) Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung gemäß § 154 Absatz 4 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch zur Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre (BT-Drucksache 17/3814) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der SPD Chancen für die Teilhabe am Arbeitsleben nutzen - Arbeitsbedingungen verbessern - Rentenzugang flexibilisieren (BT-Drucksache 17/3995) c) Gesetzentwurf der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Sechsten Buches Sozia. Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 17(11)394neu v. 18.02.2011), 150 S.

    Abstract

    Schriftliche Stellungnahmen von Sachverständigen zu öffentlichen Anhörung im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales am 21.02.2011 zum Thema Rente mit 67.
    Stellungnahmen eingeladener Verbände und Einzelsachverständiger:
    Deutscher Gewerkschaftsbund, IG Metall, Deutsche Rentenversicherung Bund, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Zentralverband des Deutschen Handwerks, Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung, Prof. Dr. Eckart Bomsdorf, Prof. Dr. Franz Ruland, Prof. Axel Börsch-Supan, Matthias Maurer, Dr. Martin Brussig.
    Stellungnahmen nicht in der Anhörung vertretener Verbände:
    Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Situation, Sozialverband VdK Deutschland e.V.(IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zur Entwicklung des Zugangsalters in Altersrenten verschiedener Qualifikationsgruppen in Deutschland (2003-2009) (2010)

    Astleithner, Franz ; Clemens, Wolfgang; Himmelreicher, Ralf K.;

    Zitatform

    Astleithner, Franz, Wolfgang Clemens & Ralf K. Himmelreicher (2010): Zur Entwicklung des Zugangsalters in Altersrenten verschiedener Qualifikationsgruppen in Deutschland (2003-2009). In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 65, H. 4, S. 539-543.

    Abstract

    "Im Zuge des demografischen Wandels spielt die Diskussion um die Finanzierbarkeit der Altersrenten, die Beschäftigungsmöglichkeiten älterer abhängig Beschäftigter und damit in Zusammenhang stehend der Zeitpunkt der Verrentung eine zunehmend bedeutendere Rolle. Zudem beginnt im Jahr 2012 die stufenweise Anhebung der Regelaltersgrenze von 65 auf 67 Jahre. Ferner ist die Bundesregierung verpflichtet, im Jahr 2010 erstmals - zukünftig alle vier Jahre - einen Bericht zur Lage älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Arbeitsmarkt vorzulegen (§ 154 Abs. 4 SGB VI). Vor diesem Hintergrund analysiert die vorliegende Studie, wie sich das Altersübergangsgeschehen in den zurückliegenden sieben Jahren (2003 - 2009) entwickelt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Framing social security reform: behavioral responses to changes in the full retirement age (2010)

    Behaghel, Luc; Blau, David M. ;

    Zitatform

    Behaghel, Luc & David M. Blau (2010): Framing social security reform. Behavioral responses to changes in the full retirement age. (IZA discussion paper 5310), Bonn, 61 S.

    Abstract

    "We use a US Social Security reform as a quasi-experiment to provide evidence on framing effects in retirement behavior. The reform increased the full retirement age (FRA) from 65 to 66 in two month increments per year of birth for cohorts born from 1938 to 1943. We find strong evidence that the spike in the benefit claiming hazard at 65 moved in lockstep along with the FRA. Results on self-reported retirement and exit from employment are less clearcut, but go in the same direction. The responsiveness to the new FRA is stronger for people with higher cognitive skills. We interpret the findings as evidence of reference dependence with loss aversion. We develop a simple labor supply model with reference dependence that can explain the results. The model has potentially important implications for framing of future Social Security reforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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