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Dossier

Gender und Arbeitsmarkt

Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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im Aspekt "Work-Life-Management"
  • Literaturhinweis

    Couples' Time-Use and Aggregate Labor Market Outcomes (2021)

    Balleer, Almut; Merz, Monika; Papp, Tamás K.;

    Zitatform

    Balleer, Almut, Monika Merz & Tamás K. Papp (2021): Couples' Time-Use and Aggregate Labor Market Outcomes. (IZA discussion paper 14468), Bonn, 61 S.

    Abstract

    "We present a model of the time-allocation decision of spouses in order to study the role of heterogeneity in preferences and wages for couples' labor supply. Spouses differ in their tastes for market consumption and non-market goods and activities, and also in their offered or earned wages. They interact in their choices of market hours, homework, and leisure. We estimate the model for married or cohabiting couples in the 2001/02 wave of the German Time-Use Survey using Bayesian techniques. We generate gender-specific own- and cross-wage elasticities of market hours in the cross-section. Elasticities are significantly larger if the wage shock is asymmetric across partners, not symmetric. Aggregating preferences and wages by gender and comparing outcomes for a representative couple with those from heterogenous couples yields a discrepancy between alternative aggregate wage-elasticities. Its size varies with the type of wage shock and the distribution of spouses across the preference-wage space." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vereinbarkeit von Beruf und Pflege: Wie wirkt sich Erwerbstätigkeit auf die Gesundheit pflegender Angehörigeraus? (2021)

    Bidenko, Katharina; Bohnet-Joschko, Sabine ;

    Zitatform

    Bidenko, Katharina & Sabine Bohnet-Joschko (2021): Vereinbarkeit von Beruf und Pflege: Wie wirkt sich Erwerbstätigkeit auf die Gesundheit pflegender Angehörigeraus? In: Das Gesundheitswesen, Jg. 83, H. 2, S. 122-127. DOI:10.1055/a-1173-8918

    Abstract

    "Ziel: Die Studie untersucht, inwieweit die Gesundheitsauswirkungen der informellen Pflege durch den kontextuellen Faktor Erwerbstätigkeitbeeinflusst werden. Methodik: Die Analyse basiert auf repräsentativen Bevölkerungsdaten aus den Jahren 2015 und 2016(n=19 791). Als Untersuchungsgruppe „pflegende Angehörige“ definiert werden Personen, die mindestens eine Stunde pro Woche eine pflegebedürftige Person informell unterstützen, betreuen oder versorgen. Durch Anwendung von Propensity Score Matching wird eine strukturangepasste Vergleichsgruppeidentifiziert. Anhand eines multivariaten Regressionsmodells werden Zusammenhänge in der Gruppe der pflegenden Angehörigen und der strukturangepassten Vergleichsgruppe analysiert. Für eine grafische Darstellung werden Untergruppen zum zeitlichen Einsatz im Hinblick auf Angehörigenpflege und Erwerbstätigkeit gebildet. Ergebnisse: Die psychische Gesundheit pflegender Angehöriger verschlechtert sich mit zunehmendem Aufwand für die Betreuung(B=-0,44; p=0,02). Die negativen gesundheitlichen Auswirkungen der Angehörigenbetreuung werden durch die Erwerbstätigkeit verringert (B=0,58; p<0,01),allerdings nur bis zum einem bestimmten zeitlichen Arbeitseinsatz. Bei einemhöheren zeitlichen Aufwand für beide Tätigkeiten nimmt der moderierende Effekt ab (bis zu 32% der Standardabweichung). Schlussfolgerungen: Der signifikante moderierende Effekt der Erwerbstätigkeit ist in der Wirkung maßgeblich durch die Gesamtbelastung aus den beiden Tätigkeitsbereichen geprägt. Die Ergebnisse vermitteln einen Eindruck von der potentiell stärkenden und schützenden Wirkung von Erwerbstätigkeit auf die gesundheitlich negativen Auswirkungen der Angehörigenbetreuung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Maternal Labor Supply: Perceived Returns, Constraints, and Social Norms (2021)

    Boneva, Teodora ; Rauh, Christopher ; Kaufmann, Katja Maria;

    Zitatform

    Boneva, Teodora, Katja Maria Kaufmann & Christopher Rauh (2021): Maternal Labor Supply: Perceived Returns, Constraints, and Social Norms. (IZA discussion paper 14348), Bonn, 93 S.

    Abstract

    "We design a new survey to elicit quantifiable, interpersonally comparable beliefs about pecuniary and non-pecuniary benefits and costs to maternal labor supply decisions, to study how beliefs vary across and within different groups in the population and to analyze how those beliefs relate to choices. In terms of pecuniary returns, mothers' (and fathers') later-life earnings are perceived to increase the more hours the mother works while her child is young. Similarly, respondents perceive higher non-pecuniary returns to children's cognitive and non-cognitive skills the more hours a mother works and the more time her child spends in childcare. Family outcomes on the other hand, such as the quality of the mother-child relationship and child satisfaction, are perceived to be the highest when the mother works part-time, which is also the option most respondents believe their friends and family would like them to choose. There is a large heterogeneity in the perceived availability of full-time childcare and relaxing constraints could substantially increase maternal labor supply. Importantly, it is perceptions about the non-pecuniary returns to maternal labor supply as well as beliefs about the opinions of friends and family that are found to be strong predictors of maternal labor supply decisions, while beliefs about labor market returns are not." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Corona-Krise auf das Familien- und Erwerbsleben: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)

    Bonin, Holger ; Eichhorst, Werner; Krause-Pilatus, Annabelle; Rinne, Ulf ;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Werner Eichhorst, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Auswirkungen der Corona-Krise auf das Familien- und Erwerbsleben. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 111 574), Bonn, 36 S.

    Abstract

    "Die mit der COVID-19-Pandemie verbundene schwere wirtschaftliche Rezession bringt bei Frauen und Männern unterschiedliche Beschäftigungs- und Einkommensrisiken mit sich und könnte sich damit auf die Gleichstellung der Geschlechter auswirken. So sind Frauen einerseits in einigen systemrelevanten Bereichen, wie etwa Pflege und Erziehung, besonders stark vertreten. Andererseits sind sie überdurchschnittlich oft in einigen von den kontaktbeschränkenden Maßnahmen besonders betroffenen Wirtschaftsbereichen, wie etwa im Gastgewerbe, tätig. In vielen Konstellationen musste zudem aufgrund der zumindest zeitweisen Schließung von Kitas und Schulen die Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern neu ausgehandelt werden. Vor diesem Hintergrund beleuchtet diese Kurzexpertise die gleichstellungspolitisch relevanten Veränderungen in Deutschland, die sich im bisherigen Verlauf der COVID-19-Pandemie am Arbeitsmarkt abzeichnen, sowie die sozialpolitischen Maßnahmen zur Abfederung der entstandenen Problemlagen unter dem Gesichtspunkt der Gleichstellung. Davon ausgehend werden konkrete Handlungsansätze erörtert, mit denen potenziell nachhaltigen Rückschritten bei Gleichstellungszielen durch Pandemiefolgen an den Arbeitsmärkten und in den Familien entgegengearbeitet werden könnte, oder die vorbeugend für eine gleichmäßigere Verteilung wirtschaftlicher und sozialer Risiken in künftigen Krisensituationen sorgen könnten" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Promovieren im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Qualifizierung und Elternschaft: Aktuelle Ergebnisse der National Academics Panel Study (2021)

    Briedis, Kolja; Schwabe, Ulrike ; Brandt, Gesche ;

    Zitatform

    Briedis, Kolja, Gesche Brandt & Ulrike Schwabe (2021): Promovieren im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Qualifizierung und Elternschaft. Aktuelle Ergebnisse der National Academics Panel Study. (DZHW-Brief 2021,04), Hannover, 12 S. DOI:10.34878/2021.04.dzhw_brief

    Abstract

    "Von den in Nacaps befragten Promovierenden haben 17 Prozent Kinder. Dieser Anteil ist bei weiblichen und männlichen Promovierenden gleich hoch. Unter Promovierenden in strukturierten Promotionsprogrammen ist der Anteil geringer (11 Prozent). Knapp drei Viertel der kinderlosen Promovierenden wünschen sich Kinder zu einem späteren Zeitpunkt, etwa ein Fünftel ist in dieser Frage noch unentschlossen und eine kleine Gruppe spricht sich zum Befragungszeitpunkt dezidiert gegen eigene Kinder aus. Kinderlose Promovierende sehen die größten Schwierigkeiten bei der Familienplanung in der beruflichen Unsicherheit sowie in der als schwierig wahrgenommenen Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben. Promovierende mit Kind geben eine mittlere Zufriedenheit mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an. Auf einer Skala mit insgesamt elf Stufen liegt der mittlere Wert der Zufriedenheit bei einem Wert von 6,1. Promovierende Väter geben mit einem durchschnittlichen Skalenwert von 6,3 eine höhere Zufriedenheit an als promovierende Mütter (5,8). Die Zufriedenheit mit der Vereinbarkeit steht in einem positiven Zusammenhang mit der Stabilität der Promotionsbetreuung, der emotionalen Unterstützung in der Promotionsphase sowie der Unterstützung bei der allgemeinen Karriereplanung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Thüringen (2021)

    Fuchs, Michaela ; Fritzsche, Birgit; Otto, Anne ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Anne Otto & Birgit Fritzsche (2021): Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Thüringen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2021), Nürnberg, 54 S.

    Abstract

    "Frauen sind von der Corona-Krise weitaus stärker betroffen, als dies in früheren Krisen der Fall war. Unter anderem sind sie stärker in den systemrelevanten Berufen vertreten, also denjenigen Berufen, die als unverzichtbar für das Funktionieren der Gesellschaft und die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur gelten. Gleichzeitig aber haben sie in einem größeren Maße als Männer die Möglichkeit, zumindest zeitweise von zu Hause zu arbeiten und damit den Vorgaben des Arbeitsschutzes und der sozialen Distanzierung nachzukommen. Vor diesem Hintergrund unterzieht die vorliegende Analyse die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern in den systemrelevanten Berufen sowie deren Homeoffice-Potenziale in Thüringen einer umfassenden Bestandsaufnahme. In Thüringen arbeitet rund ein Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – vorrangig Frauen - in den systemrelevanten Berufen. Die Studie zeichnet ein sehr differenziertes Bild dieser Berufe, in denen Frauen vielfach eine ungünstigere Arbeitsmarktsituation als Männer aufweisen. In einigen Berufen jedoch ist die Situation der Frauen ähnlich oder sogar besser als die der Männer. Frauen arbeiten in frauendominierten Berufen vorwiegend in Teilzeit, während Männer hauptsächlich eine Vollzeittätigkeit ausüben. Männer weisen zudem in vielen systemrelevanten Berufen eine stärkere Spezialisierung auf anspruchsvolle und komplexe Tätigkeitsniveaus auf. Dieser Befund steht in Zusammenhang damit, dass Männer in vielen systemrelevanten Berufen höher entlohnt werden als Frauen. Im Gegenzug sind Frauen in den meisten systemrelevanten Berufen seltener von Arbeitslosigkeit betroffen. In Thüringen kann theoretisch etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice arbeiten. Hierbei haben Frauen ein wesentlich höheres Homeoffice-Potenzial als Männer. Diese Diskrepanz beruht hauptsächlich auf der geschlechtsspezifischen Berufssegregation und hiermit verbundenen unterschiedlichen Tätigkeitsstrukturen. In den systemrelevanten Berufen gibt es nur ein geringes Homeoffice-Potenzial, da vielfach die physische Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist. Demgegenüber bieten Arbeitsplätze mit komplexeren Arbeitsinhalten wie bei Spezialisten- und Experten einen besseren Zugang zu Homeoffice. Um die stärkere Betroffenheit von Frauen in kommenden Krisen, aber auch generell auf lange Sicht zu verringern, sollten die Rahmenbedingungen künftig verbessert werden. Ansatzpunkte hierfür bieten u. a. eine bessere finanzielle Entschädigung für Lohnausfälle der Eltern bei Kita- und Schulschließungen, bessere Voraussetzungen für die ausgewogenere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Partnern, ein weiterer Ausbau der Betreuungsinfrastruktur sowie eine höhere Entlohnung und Wertschätzung in systemrelevanten Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Sachsen-Anhalt (2021)

    Fuchs, Michaela ; Fritzsche, Birgit; Otto, Anne ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Anne Otto & Birgit Fritzsche (2021): Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Sachsen-Anhalt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 02/2021), Nürnberg, 53 S.

    Abstract

    "Frauen sind von der Corona-Krise weitaus stärker betroffen, als dies in früheren Krisen der Fall war. Unter anderem sind sie stärker in den systemrelevanten Berufen vertreten, also denjenigen Berufen, die als unverzichtbar für das Funktionieren der Gesellschaft und die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur gelten. Gleichzeitig aber haben sie in einem größeren Maße als Männer die Möglichkeit, zumindest zeitweise von zu Hause zu arbeiten und damit den Vorgaben des Arbeitsschutzes und der sozialen Distanzierung nachzukommen. Vor diesem Hintergrund unterzieht die vorliegende Analyse die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern in den systemrelevanten Berufen sowie deren Homeoffice-Potenziale in Sachsen-Anhalt einer umfassenden Bestandsaufnahme. In Sachsen-Anhalt arbeitet rund ein Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – vorrangig Frauen - in den systemrelevanten Berufen. Die Studie zeichnet ein sehr differenziertes Bild dieser Berufe, in denen Frauen vielfach eine ungünstigere Arbeitsmarktsituation als Männer aufweisen. In einigen Berufen jedoch ist die Situation der Frauen ähnlich oder sogar besser als die der Männer. Frauen arbeiten in den systemrelevanten frauendominierten Berufen vorwiegend in Teilzeit, während Männer hauptsächlich eine Vollzeittätigkeit ausüben. Männer weisen zudem in vielen systemrelevanten Berufen eine stärkere Spezialisierung auf anspruchsvolle und komplexe Tätigkeitsniveaus auf. Dieser Befund steht in Zusammenhang damit, dass Männer in vielen systemrelevanten Berufen höher entlohnt werden als Frauen. Im Gegenzug sind Frauen in den meisten dieser Berufe seltener von Arbeitslosigkeit betroffen. In Sachsen-Anhalt kann theoretisch etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice arbeiten. Hierbei haben Frauen ein wesentlich höheres Homeoffice-Potenzial als Männer. Diese Diskrepanz beruht hauptsächlich auf der geschlechtsspezifischen Berufssegregation und hiermit verbundenen unterschiedlichen Tätigkeitsstrukturen. In den systemrelevanten Berufen gibt es nur ein geringes Homeoffice-Potenzial, da vielfach die physische Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist. Demgegenüber bieten Arbeitsplätze mit komplexeren Arbeitsinhalten wie bei Spezialisten und Experten einen besseren Zugang zu Homeoffice. Um die stärkere Betroffenheit von Frauen in kommenden Krisen, aber auch generell auf lange Sicht zu verringern, sollten die Rahmenbedingungen künftig verbessert werden. Ansatzpunkte hierfür bieten u. a. eine bessere finanzielle Entschädigung für Lohnausfälle der Eltern bei Kita- und Schulschließungen, bessere Voraussetzungen für die ausgewogenere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Partnern, ein weiterer Ausbau der Betreuungsinfrastruktur sowie eine höhere Entlohnung und Wertschätzung in systemrelevanten Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Familienpolitik - Erwerbstätigkeit beider Elternteile stärken (2021)

    Geis-Thöne, Wido; Plünnecke, Axel;

    Zitatform

    Geis-Thöne, Wido & Axel Plünnecke (2021): Familienpolitik - Erwerbstätigkeit beider Elternteile stärken. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,45), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Um Familien wirtschaftlich besser zu stellen und gegen Risiken abzusichern, ist die Erwerbstätigkeit beider Elternteile hilfreich. Daher sollte die Familienpolitik die U3-Betreuung und Ganztagsgrundschulen ausbauen, die Qualität der Betreuungsangebote erhöhen und Elterngeld und Ehegattenbesteuerung weiterentwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    How do women allocate their available time in Europe? Differences with men (2021)

    Giménez-Nadal, José Ignacio ; Molina, José Alberto ;

    Zitatform

    Giménez-Nadal, José Ignacio & José Alberto Molina (2021): How do women allocate their available time in Europe? Differences with men. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 908), Maastricht, 42 S.

    Abstract

    "This article explores the gender gap in time allocation in Europe, offering up-to-date statistics and information on several factors that may help to explain these differences. Prior research has identified several factors affecting the time individuals devote to paid work, unpaid work, and child care, and the gender gaps in these activities, but most research refers to single countries, and general patterns are rarely explored. Cross-country evidence on gender gaps in paid work, unpaid work, and child care is offered, and explanations based on education, earnings, and household structure are presented, using data from the EUROSTAT and the Multinational Time Use Surveys. There are large cross-country differences in the gender gaps in paid work, unpaid work, and child care, which remain after controlling for socio-demographic characteristics, although the gender gap in paid work dissipates when the differential gendered relationship between socio-demographic characteristics and paid work is taken into account. This paper provides a comprehensive analysis of gender gaps in Europe, helping to focus recent debates on how to tackle inequality in Europe, and clarifying the factors that contribute to gender inequalities in the uses of time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The virus changed everything, didn't it? Couples' division of housework and childcare before and during the Corona crisis (2021)

    Hank, Karsten ; Steinbach, Anja ;

    Zitatform

    Hank, Karsten & Anja Steinbach (2021): The virus changed everything, didn't it? Couples' division of housework and childcare before and during the Corona crisis. In: Journal of Family Research, Jg. 33, H. 1, S. 99-114. DOI:10.20377/jfr-488

    Abstract

    "Fragestellung: Wir untersuchen Veränderungen der Aufteilung von Hausarbeit und Kinderbetreuung in Paarbeziehungen vor und während der Corona-Krise. Hintergrund: Der vorliegende Beitrag trägt damit zur Diskussion über mögliche Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern bei. Methode: Die deskriptive Analyse basiert auf Vorabdaten des Beziehungs- und Familienpanels (pairfam; Welle 12) und dessen internetbasierter COVID-19 Zusatzstudie (n=3.108), die eine erste Betrachtung unmittelbarer Dynamiken der häuslichen und familiären Arbeitsteilung im Verlauf der Pandemie ermöglichen. Ergebnisse: Obwohl sich im Aggregat keine grundlegenden Veränderungen etablierter Muster geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung zeigen, gibt es dennoch Hinweise auf gewisse Verschiebungen hin zu den Extremen (‚traditionell‘ und ‚Rollentausch‘) der Verteilung. Betrachtet man Veränderungen innerhalb von Paarbeziehungen, finden sich etwa gleich große Anteile an Paaren, in denen der relative Beitrag der Partnerin gestiegen bzw. gesunken ist. Insbesondere in zuvor eher egalitären Beziehungen haben Frauen stärker die überwiegende oder gesamte Verantwortung für die Hausarbeit und Kinderbetreuung übernommen. Wenn männliche Partner ihren Anteil gesteigert haben, geschah dies meist nur bis zum Schwellenwert einer gleichgewichtigen Arbeitsteilung (‚50/50‘). Veränderungen im zeitlichen Umfang der Erwerbstätigkeit führten zwar beim Mann zu Anpassungen seines relativen Beitrags zu Hausarbeit und Kinderbetreuung, aber nicht bei der Frau. Diskussion: Insgesamt weisen unsere Befunde eher auf heterogene Anpassungsprozesse in Partnerschaften als auf eine generelle Re-Traditionalisierung der Geschlechterbeziehungen während der Corona-Krise hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Work-family typologies and mental health among women in early working ages (2021)

    Hedel, Karen van ; Moustgaard, Heta ; Myrskylä, Mikko ; Martikainen, Pekka ;

    Zitatform

    Hedel, Karen van, Heta Moustgaard, Mikko Myrskylä & Pekka Martikainen (2021): Work-family typologies and mental health among women in early working ages. (MPIDR working paper / Max Planck Institute for Demographic Research 2021-015), Rostock, 38 S. DOI:10.4054/MPIDR-WP-2021-015

    Abstract

    "Better mental health is observed among women with a partner, children, or employment as compared with women without a partner, children, or employment, respectively. Moreover, women who fulfill all three roles are generally healthier than those with fewer roles. Because of significant changes in work-family life constellations over age, understanding these health differentials requires a life course approach. We linked work-family trajectories to mental health in mid-life for Finnish women using longitudinal registry data. Panel data from an 11% random sample of the population residing in Finland in any year between 1987 and 2007 and followed up until 2013 were used. Work-family combinations were based on partnership status, motherhood status, and employment status. Purchases of prescribed psychotropic medication were used as a measure of mental health. We used sequence analysis to identify 7 distinct groups of women based on their work-family trajectories between ages 20 to 42 years. The associations of typologies of trajectories with mental health at age 43 years were estimated with logistic regression models. Compared to employed mothers with a partner, all other women were more likely to have purchased any psychotropic medication at age 43; especially women without a partner, children or employment and lone mothers had worse mental health. These disadvantages remained after controlling for psychotropic medication purchases earlier in life (to account for potential health selection). Adjusting for age at motherhood did not contribute to the better mental health of employed mothers with a partner. Women combining partnership, motherhood, and employment during early working ages had better mental health later in life than women with other work-family trajectories even after adjusting for mental health earlier in life. Interventions to improve the mental health of women living alone in mid-life, including lone mothers, and individuals without employment, may be need" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Parenthood as a driver of increased gender inequality during COVID-19?: Exploratory evidence from Germany (2021)

    Hipp, Lena ; Bünning, Mareike ;

    Zitatform

    Hipp, Lena & Mareike Bünning (2021): Parenthood as a driver of increased gender inequality during COVID-19? Exploratory evidence from Germany. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S658-S673. DOI:10.1080/14616696.2020.1833229

    Abstract

    "Drawing on three waves of survey data from a non-probability sample from Germany, this paper examines two opposing expectations about the pandemic’s impacts on gender equality: The optimistic view suggests that gender equality has increased, as essential workers in Germany have been predominantly female and as fathers have had more time for childcare. The pessimistic view posits that lockdowns have also negatively affected women’s jobs and that mothers had to shoulder the additional care responsibilities. Overall, our exploratory analyses provide more evidence supporting the latter view. Parents were more likely than non-parents to work fewer hours during the pandemic than before, and mothers were more likely than fathers to work fewer hours once lockdowns were lifted. Moreover, even though parents tended to divide childcare more evenly, at least temporarily, mothers still shouldered more childcare work than fathers. The division of housework remained largely unchanged. It is therefore unsurprising that women, in particular mothers, reported lower satisfaction during the observation period. Essential workers experienced fewer changes in their working lives than respondents in other occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Belastungswahrnehmung in der Corona-Pandemie: Erkenntnisse aus vier Wellen der HBS-Erwerbspersonenbefragung 2020/21 (2021)

    Hövermann, Andreas ;

    Zitatform

    Hövermann, Andreas (2021): Belastungswahrnehmung in der Corona-Pandemie. Erkenntnisse aus vier Wellen der HBS-Erwerbspersonenbefragung 2020/21. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 50), Düsseldorf, 13 S.

    Abstract

    "Über ein Jahr ist es mittlerweile her, dass die ersten Corona-Fälle in Deutschland auftraten. Das Virus und die zur Eindämmung getroffenen Einschränkungen stellen die Bevölkerung vor große Herausforderungen. Ein Indikator dafür ist die Belastungswahrnehmung, die in diesem Policy Brief im Mittelpunkt steht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Balancing work and care: the effect of paid adult medical leave policies on employment in Europe (2021)

    Jahagirdar, Deepa ; Nandi, Arijit ; Heymann, Jody ; Kaufman, Jay S. ; Dimitris, Michelle; Harper, Sam ; Strumpf, Erin ; Atabay, Efe; Vincent, Ilona;

    Zitatform

    Jahagirdar, Deepa, Michelle Dimitris, Erin Strumpf, Jay S. Kaufman, Sam Harper, Jody Heymann, Efe Atabay, Ilona Vincent & Arijit Nandi (2021): Balancing work and care: the effect of paid adult medical leave policies on employment in Europe. In: Journal of Social Policy, Jg. 50, H. 3, S. 552-568. DOI:10.1017/S0047279420000264

    Abstract

    "Increasing caregiving needs for family members has created pressure on prime-age workers. Combined with the ageing population, the demand for care related to illness and disability by relatives mean more of the workforce may have to consider caring needs (Bauer and Sousa-Poza, ). 'Informal caregivers' provide care generally without payment (Yoo et al., ). In contrast to formal care, informal caregivers usually have a close relationship with the recipient: for example, siblings and adult children. Informal caregiving is considered a desirable option to meet support needs from several perspectives; these caregivers may be preferred by recipients relative to formal arrangements especially during severe acute illnesses. Caregivers may also feel a personal sense of responsibility to look after loved ones rather than defer to strangers (Fine, ) though this may depend on the individual's needs and the available alternatives. Although men are starting to play an important role due to shifting social gender roles, the vast majority of informal caregivers are women who increasingly attempt to juggle caring with labour force participation (Carmichael et al., )." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Sorgearbeit während der Corona-Pandemie: Mütter übernehmen größeren Anteil – vor allem bei schon zuvor ungleicher Aufteilung (2021)

    Jessen, Jonas ; Spieß, C. Katharina ; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Jessen, Jonas, C. Katharina Spieß & Katharina Wrohlich (2021): Sorgearbeit während der Corona-Pandemie: Mütter übernehmen größeren Anteil – vor allem bei schon zuvor ungleicher Aufteilung. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 88, H. 9, S. 131-139. DOI:10.18723/diw_wb:2021-9-1

    Abstract

    "Eltern haben im Zuge der ersten coronabedingten Kita- und Schulschließungen einen Großteil der Bildungs- und Betreuungsarbeit übernommen. Vielfach wurde in der Öffentlichkeit diskutiert, inwiefern die Corona-Pandemie die Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Müttern und Vätern verändert hat. Eine Auswertung neuer pairfam-Daten zeigt ein differenziertes Bild: Einerseits hat sich der Anteil der Paare, die sich Kinderbetreuung und Hausarbeit egalitär aufteilen, nicht signifikant verändert. Andererseits ist bei Paaren, bei denen die Frauen bereits vor der Pandemie den überwiegenden Teil der Sorgearbeit übernommen haben, das Ungleichgewicht in der Pandemie noch größer geworden. Im Frühjahr und Sommer 2020 haben Frauen in rund 16 Prozent und damit im Vorjahresvergleich in etwa doppelt so vielen Familien (fast) vollständig die Kinderbetreuung übernommen. Wenn Mütter im Homeoffice arbeiten, erledigen sie auch mehr Sorgearbeit, während dies bei Vätern nicht der Fall ist. Die Aufteilung der Sorgearbeit wird dabei von Müttern und Vätern sehr unterschiedlich wahrgenommen. Die Politik sollte aus einer gleichstellungspolitischen Perspektive bei neuen familienbezogenen Leistungen die ungleiche Verteilung der Sorgearbeit stärker in den Blick nehmen. Helfen könnten beispielsweise finanzielle Anreize für eine gleichmäßigere Aufteilung der Elternzeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jessen, Jonas ;
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  • Literaturhinweis

    Flexibility of Working Time Arrangements and Female Labor Market Outcome (2021)

    Magda, Iga ; Lipowska, Katarzyna ;

    Zitatform

    Magda, Iga & Katarzyna Lipowska (2021): Flexibility of Working Time Arrangements and Female Labor Market Outcome. (IZA discussion paper 14812), Bonn, 18 S.

    Abstract

    "We use data from the 2019 EU Labor Force Survey to study gender and parenthood gaps in two dimensions of flexibility in working time arrangements in 25 European countries. We find that overall in Europe, there is no statistically significant gender difference in access to flexible work arrangements. However, women are less likely than men to have flexible working hours in the Central-Eastern and Southern European countries, whereas this gender gap is reversed in Continental Europe. At the same time, women are less likely than men to face demands from their employers that they work flexible hours. We also find that both mothers and fathers are more likely than their childless colleagues to have access to flexible working hours, but that fathers' workplaces are more likely than mothers' workplaces to demand temporal flexibility from employees. In addition, we find that working in a female-dominated occupation decreases the probability of having access to flexible work arrangements, and that this effect is stronger for women than for men. At the same time, we observe that both men and women who work in female-dominated occupations are less exposed to flexibility demands from employers than their counterparts who work in male-dominated or gender-neutral occupations. Finally, we find that compared to employers in other Europeans countries, employers in the Central and Eastern European countries are less likely to offer flexible working hours, especially to women, and with no additional flexibility being offered to parents; whereas employers in Continental and Nordic countries are more likely to offer flexible work arrangements, and with no gender gap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gender Wage Gap and the Involvement of Partners in Household Work (2021)

    Matteazzi, Eleonora ; Scherer, Stefani ;

    Zitatform

    Matteazzi, Eleonora & Stefani Scherer (2021): Gender Wage Gap and the Involvement of Partners in Household Work. In: Work, Employment and Society, Jg. 35, H. 3, S. 490-508. DOI:10.1177/0950017020937936

    Abstract

    "Women still earn less than men and continue to perform the bulk of domestic activities. Several studies documented a negative individual wage-housework relation, suggesting that gender discrepancies in housework may explain the gender wage gap. Less attention has been paid to the role of the partner’s unpaid work and to the extent that intra-household inequalities relate to inequalities outside the house. The present study attempts to fill this gap in the literature. We exploit EU-SILC 2010 data for Germany and Italy and PSID 2009 data for the US. Results suggest the importance of accounting for a partner’s housework when evaluating the determinants of individual wages and the gender wage gap. Women seem not to profit from their partners’ housework; instead, women’s non-market work increases their partners’ earnings while decreasing their own earnings. This suggests the importance of reducing women’s involvement in domestic work in order to close gender wage equalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Moderating effects of gender and family responsibilities on the relations between work-family policies and job performance (2021)

    Medina-Garrido, José Aurelio ; Ramos-Rodríguez, Antonio Rafael ; Biedma-Ferrer, José María;

    Zitatform

    Medina-Garrido, José Aurelio, José María Biedma-Ferrer & Antonio Rafael Ramos-Rodríguez (2021): Moderating effects of gender and family responsibilities on the relations between work-family policies and job performance. In: The International Journal of Human Resource Management, Jg. 32, H. 5, S. 1006-1037. DOI:10.1080/09585192.2018.1505762

    Abstract

    "This study analyzes the impact of work-family policies (WFP) on job performance, and the possible moderating role of gender and family responsibilities. Hypothesis testing was performed using a structural equation model based on a PLS-SEM approach applied to a sample of 1511 employees of the Spanish banking sector. The results show that neither the existence nor the accessibility of the WFP has a direct, positive impact on performance, unlike what we expected, but both have an indirect effect via the well-being generated by these policies. We also find that neither gender nor family responsibilities have a significant moderating role on these relations, contrary to what we initially expected." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Blurred lines: work, eldercare and HRM (2021)

    Murphy, Caroline ; Cross, Christine ;

    Zitatform

    Murphy, Caroline & Christine Cross (2021): Blurred lines: work, eldercare and HRM. In: The International Journal of Human Resource Management, Jg. 32, H. 7, S. 1460-1485. DOI:10.1080/09585192.2018.1528470

    Abstract

    "Increased levels of female labour market participation have impacted on the ability of families to provide care for elderly relatives in many industrialised societies. While work - family balance has received significant academic attention, less attention has focused specifically on individuals with eldercare responsibility, a cohort which accounts for a growing segment of the labour market internationally. Taking a qualitative research approach this paper uses work/family border theory to the constraints and facilitators to reconciling care and employment for employees working full-time in Ireland. The findings highlight the significant impact that eldercare provision has on employees with regard to day-to-day work commitments. We find that while general work - life balance policies exist within organisations, that the design and functionality of such policies are of limited value to elder caregivers. Furthermore, this paper highlights how the lack of formal HR policies around eldercare within organisations results in a reliance on supervisory discretion. We make some recommendations for organisational level strategies to address the needs of a growing number of caregivers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Employment Trade-Offs under Different Family Policy Constellations (2021)

    Olsen, Karen M. ;

    Zitatform

    Olsen, Karen M. (2021): Employment Trade-Offs under Different Family Policy Constellations. In: Work, Employment and Society, Jg. 35, H. 1, S. 37-56. DOI:10.1177/0950017019892827

    Abstract

    "This article examines how employees consolidate the spheres of work and family in three countries with different family policy constellations: Sweden, Germany and Great Britain. The analyses are based on data from the International Social Survey Programme, 2015. Building on family policy typologies, the study demonstrates how gender and family and employment demands interact with the institutional setting regarding how people make employment trade-offs. The results show that (1) employees in Sweden make the fewest employment trade-offs, (2) family demands exert a gendered effect on employment trade-offs in Germany and (3) employment demands have both similar and distinct gender effects across countries. The article contributes to the literature by showing how individual characteristics interact with family policy constellations. The findings provide little support for a welfare-state paradox regarding family demands but some support with regard to employment demands." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Work–life balance: a systematic literature review and bibliometric analysis (2021)

    Rashmi, Kumari ; Kataria, Aakanksha;

    Zitatform

    Rashmi, Kumari & Aakanksha Kataria (2021): Work–life balance: a systematic literature review and bibliometric analysis. In: The international journal of sociology and social policy, Jg. 42, H. 11/12, S. 1028-1065. DOI:10.1108/IJSSP-06-2021-0145

    Abstract

    "Purpose: The purpose of this paper is to provide a clear view of current dynamics and research diversification of extant literature in the field of work-life balance (WLB). This paper provides a systematic and critical analysis of WLB literature using bibliometric analysis. Design/methodology/approach: Scopus database has been used for carrying out this review that is based on 945 research papers published from 1998 to 2020. The prominence of the research is assessed by studying the publication trend, sample statistics, theoretical foundation, the highly cited research articles and journals, most commonly used keywords, research themes of top four recognized clusters, sub-themes within each cluster and thematic overview of WLB corpus formed on the premise of bibliographic coupling. Additionally, content analysis of recently published papers revealed emerging research patterns and potential gaps. Findings: Major findings indicate that the research area consists of four established and emerging research themes based on clusters formed as (1) flexible work arrangements, (2) gender differences in WLB, (3) work–life interface and its related concepts, and (4) WLB policies and practices. Emerging themes identified through content analysis of recent articles include gender discrepancy, the impact of different forms of contextual (situational) factors and organizational culture. Originality/value: This research paper is the first of its kind on the subject of WLB as it provides multifariousness of study fields within the WLB corpus by using varied bibliographic mapping approaches. It also suggests viable avenues for future research." (Author's abstract, IAB-Doku, © Emerald Group) ((en))

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    Non-standard work in unconventional workspaces: Self-employed women in home-based businesses and coworking spaces (2021)

    Rodríguez-Modroño, Paula ;

    Zitatform

    Rodríguez-Modroño, Paula (2021): Non-standard work in unconventional workspaces: Self-employed women in home-based businesses and coworking spaces. In: Urban studies, Jg. 58, H. 11, S. 2258-2275. DOI:10.1177/00420980211007406

    Abstract

    "This article looks into the new production dynamics and workspaces related to urban change by examining a rising group of workers: self-employed women who have started their own businesses or freelance activities from home or coworking spaces. This empirical study applies an intersectional approach to examine the job satisfaction and work–life balance of home-based workers according to employment status, gender and generation by means of a mixed-method approach, combining the statistical analysis of a dataset of 43,850 workers from the European Working Conditions Survey with in-depth interviews. The findings reveal that work intensity, working time quality and prospects depend more on an individual being self-employed than on being home-based; however, earnings and time devoted to care work are strongly shaped by working from home. Moreover, the profiles of home-based self-employed workers were completely different by gender and age. Although millennials (i.e. those born between 1980 and 1995) differ significantly from previous generations, gender inequality also prevails among the young. Combining working at home with coworking could be a solution to offset the lack of interactions and social capital of home-based entrepreneurs and to increase their earnings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Eltern sein in Deutschland - Materialien zum Neunten Familienbericht (2021)

    Samper, Cristina; Reim, Julia; Boll, Christina ; Wild, Elke; Wendt, Ruth; Vries, Lisa de ; Conrad, Ines; Winkler, Anna; Zabel, Cordula ; Fischer, Veronika; Stockinger, Bastian ; Müller, Martina; Haux, Tina ; Schulz, Florian ; Zucco, Aline; Shinozaki, Kyoko; Wrohlich, Katharina ; Görges, Luise; Samtleben, Claire ; Specht-Riemenschneider, Louisa; Bernhardt, Janine ; Abramowski, Ruth ; Schönecker, Lydia; Michel, Marion; Orthmann Bless, Dagmar;

    Abstract

    Der Expertisenband versammelt die Expertisen für den neunten Familienbericht "Eltern sein in Deutschland - Ansprüche, Anforderungen und Angebote bei wachsender Vielfalt". Wie auch bei vorangegangenen Berichten war der Entstehungsprozess des Berichts nicht nur von intensiven kommissionsinternen Diskussionen geprägt, es wurde auch auf Fachkenntnisse externer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zurückgegriffen. Die Kommission hat beschlossen, die Expertisen als Online-Publikation einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. (IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zabel, Cordula ;
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  • Literaturhinweis

    Wer macht was? Zum Einfluss von Entgeltunterschieden auf die Aufgabenteilung in Paarhaushalten (2021)

    Schmidt, Jörg; Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Schmidt, Jörg & Oliver Stettes (2021): Wer macht was? Zum Einfluss von Entgeltunterschieden auf die Aufgabenteilung in Paarhaushalten. In: IW-Trends, Jg. 48, H. 1, S. 61-77. DOI:10.2373/1864-810X.21-01-04

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag untersucht den Einfluss von Entgeltdifferenzen in Paarhaushalten auf das zeitliche Engagement der Partner im Beruf und im Haushalt. Bei einer geschlechterbezogenen Aufgabenteilung wird untersucht, inwieweit Frauen und Männer sich im Vergleich zu ihren Partnern zeitlich im Haushalt und Beruf engagieren. Der durchschnittliche Rückstand des Bruttostundenlohns der Frau zu dem ihres Partners liegt bei 16,3 Prozent, wenn die Aufgabenteilung eher traditionell erfolgt. Ihr Lohnvorsprung beträgt durchschnittlich 6,6 Prozent, wenn eine eher antitraditionelle Aufgabenteilung vorliegt. Eine positive Altersdifferenz zwischen dem Mann und der Frau sowie die Existenz von Kindern begünstigen ein eher traditionelles Spezialisierungsmuster. Im Rahmen einer ökonomisch motivierten Aufgabenteilung wird analysiert, inwieweit das Haushaltsmitglied mit dem höheren Bruttostundenlohn mehr Zeit im Beruf und/oder weniger Zeit im Haushalt einsetzt als das andere. Wo ein ökonomisches Kalkül dem Spezialisierungsmuster zugrunde liegt, beträgt der Verdienstrückstand der Frau gegenüber ihrem Partner durchschnittlich 25,8 Prozent. Ökonometrische Schätzungen zeigen, dass vorhandene Lohnunterschiede zwischen beiden Partnern eine ökonomisch motivierte Spezialisierung begünstigen. Da Frauen im Durchschnitt geringere Bruttostundenlöhne aufweisen als ihre Partner, geht eine ökonomisch geprägte Aufgabenteilung zugleich häufig mit einer geschlechtsbezogenen Aufgabenteilung einher. Wirtschaftliche Überlegungen eines Paares können daher ein eher traditionelles Arbeitsteilungsarrangement verfestigen, das bereits vor der Geburt des ersten Kindes getroffen wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Parents' experiences of work-family conflict: Does is matter if coworkers have children? (2021)

    Schulz, Florian ; Reimann, Mareike ;

    Zitatform

    Schulz, Florian & Mareike Reimann (2021): Parents' experiences of work-family conflict. Does is matter if coworkers have children? (SocArXiv papers), 24 S. DOI:10.31235/osf.io/tvg7q

    Abstract

    "Objective: To examine how the perception of work-family conflict relates to the share of parents in women’s and men’s direct coworking environments. Background: The framework of supplementary and complementary person-team fit posits that individuals’ relative positions within their coworking environments have an impact on their wellbeing. Depending on women’s and men’s parenthood status and the corresponding (dis-)similarity compared to their colleagues, this idea was applied to the perception of work-to-family and family-to-work conflicts. Method: Time-based and strain-based work-to-family and family-to-work conflicts were analyzed by gender and parenthood with random effects panel regression models using longitudinal data from the LEEP-B3-survey, a large-scale linked employer-employee survey from Germany (2012/2013 and 2014/2015; 2,228 women and 2,656 men). The composition of the respondents’ working groups was included as a moderating interaction variable. Results: Mothers and fathers of children aged 0-11 years reported higher work-to-family and family-to-work conflicts than parents of older children and childless women and men. For mothers of children aged 0-11 years, a higher share of parents in their working groups was associated with less time-based family-to-work conflict. For fathers of children aged 0-11 years, the same associations were found for overall work-to-family conflict, strain-based work-to-family conflict as well as for all dimensions of family-to-work conflict. Conclusion: Similarity between the team members regarding parenthood seemed to reduce mothers’ and fathers’ perceptions of work-family conflict beyond several other situational characteristics of the individuals and the workplaces." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Supplemental Materials
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  • Literaturhinweis

    (Digital) arbeiten 2020: Chancengerecht für alle?: Teil 2: Partnerschaftliche Arbeitsteilung: Analyse einer Erwerbstätigenbefragung unter Genderaspekten (2021)

    Schwarze, Barbara; Funk, Lore; Marsden, Nicola; Zachau, Britta; Struwe, Ulrike; Mellies, Sabine;

    Zitatform

    Schwarze, Barbara & Lore Funk (2021): (Digital) arbeiten 2020: Chancengerecht für alle?: Teil 2: Partnerschaftliche Arbeitsteilung. Analyse einer Erwerbstätigenbefragung unter Genderaspekten. Bielefeld, 29 S.

    Abstract

    "Wie können Arbeitsprozesse gestaltet werden, um die Chancen, die in der Digitalisierung und – in unserem Fokus – im Homeoffice als Arbeitsort liegen, zu optimieren? Welche Folgen der Digitalisierung werden heute bereits positiv erfahren und wo sind weitere Aushandlungsprozesse und Nachbesserungen in der Umsetzung nötig? Wie könnte die Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern bei Erwerbs- und Reproduktionstätigkeiten so gestaltet werden, dass alle an Lebensqualität dazu gewinnen? Um ein möglichst differenziertes Bild über Rahmenbedingungen, Einstellungen und Praktiken rund um Arbeit im Jahr 2020 zu erhalten, wurden alle Personen, die aktuell in Deutschland erwerbstätig sind, aufgerufen, ihre Erfahrungen zu Homeoffice, digitaler Ausstattung, Weiterbildung und Arbeitsteilung in der Partner*innenschaft zu teilen. Mehr als 1.000 Männer und Frauen haben vom 8. bis 30 Juni 2020 an der Befragung teilgenommen. Die zweite Veröffentlichung beleuchtet ausgewählte Aspekte der Studie, die sich auf die Partnerschaftliche Teilung der Arbeit im Haushalt beziehen. Unsere Ergebnisse zeigen: Das Potenzial in Form der Orientierung an einem paritätischen Ideal ist vorhanden, jedoch sind effektive Weichenstellungen noch zu selten Teil des gesellschaftlichen und betrieblichen Alltags. Chancen liegen in der Flexibilisierung der Erwerbstätigkeit – unter bestimmten Bedingungen: Transparente und verhandelbare Regeln der Arbeit im Homeoffice sind zentral." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pendelmobilität und partnerschaftliche Arbeitsteilung: Eine Studie über Geschlechterungleichheiten in heterosexuellen Paarbeziehungen (2021)

    Stenpaß, Anna;

    Zitatform

    Stenpaß, Anna (2021): Pendelmobilität und partnerschaftliche Arbeitsteilung. Eine Studie über Geschlechterungleichheiten in heterosexuellen Paarbeziehungen. (Research), Wiesbaden: Springer VS, 298 S. DOI:10.1007/978-3-658-31746-1

    Abstract

    "Anna Stenpaß verbindet in dieser Studie quantitative und qualitative Daten, um ein umfassendes Bild von einem bisher wenig erforschten Untersuchungsfeld zu erhalten. Anhand eines Mixed-Methods Ansatzes untersucht sie den Einfluss beruflicher Pendelmobilität auf die innerpartnerschaftliche Verteilung der Hausarbeit und Kinderbetreuung. Sie verdeutlicht, dass eine ungleiche Verteilung dieser Arbeiten auch im Zusammenhang mit der Pendelmobilität besteht. Insbesondere weibliche Pendler tragen oftmals weiterhin die Hauptverantwortung für die Hausarbeit und Kinderbetreuung, auch wenn sie neben der Erwerbstätigkeit berufsbedingt pendeln – und stehen damit einer Dreifachbelastung gegenüber. Wohlgleich verdeutlichen die Analysen, dass sich auch Möglichkeiten 'harmonischer' Arrangements etablieren lassen. Wie die Pendler*innen mit den unbezahlten Arbeiten umgehen und welche Arrangements sie im Umgang mit diesen herstellen, hängt von einem Zusammenspiel handlungstheoretischer Aspekte, normativer Einstellungen sowie der subjektiven Wahrnehmung der Pendelmobilität und deren Nutzen und Kosten ab." (Autorenreferat, © 2020 Springer)

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  • Literaturhinweis

    The double penalty: How female migrants manage family responsibilities in the Spanish dual labour market (2021)

    Sánchez-Domínguez, María ; Guirola Abenza, Luis ;

    Zitatform

    Sánchez-Domínguez, María & Luis Guirola Abenza (2021): The double penalty: How female migrants manage family responsibilities in the Spanish dual labour market. In: Journal of Family Research, Jg. 33, H. 2, S. 509-540. DOI:10.20377/jfr-497

    Abstract

    "Objective: This study examines the convergence of employment behaviour and work-life balance of foreign-born women with those of native-born Spanish women between 2014 and 2018. Background: The changing role of women in the labour market is a central development of the past century. However, the study of female labour market participation has focused on native women, typically with a college education. Method: We use the Spanish Labour Force Survey and its 2018 ad hoc module on the reconciliation of work and family life to compare the working behaviours of native and migrant women. We use a matching algorithm to construct a sample of native workers with comparable human capital and living arrangement characteristics. Results: The segmentation of the Spanish labour market leads to the concentration of female immigrants in specific occupational niches with precarious employment conditions, regardless of the length of their stay in the country. The country's employment and care regime forces female migrants to deal with their care responsibilities differently than their native counterparts: i.e., migrants are more likely than natives to interrupt their employment to fulfil household duties, and are less likely to engage in part-time work and to outsource care provision to family and professional caregivers. Conclusion: Female immigrants are doubly penalised as both immigrants and mothers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Positive and negative work reflection, engagement and exhaustion in dual-earner couples: Exploring living with children and work-linkage as moderators (2021)

    Walter, Johanna ; Haun, Verena C. ;

    Zitatform

    Walter, Johanna & Verena C. Haun (2021): Positive and negative work reflection, engagement and exhaustion in dual-earner couples: Exploring living with children and work-linkage as moderators. In: German Journal of Human Resource Management, Jg. 35, H. 2, S. 249-273. DOI:10.1177/2397002220964930

    Abstract

    "Many employees think about their work during off-job time. Scholars have suggested that whether work-related thoughts during off-job time have detrimental or beneficial effects on employees’ well-being and performance depends on the nature of these thoughts. In this study with dual-earner couples we examined whether employees’ positive and negative work reflection during off-job time are associated with their own and with their partners’ work engagement and exhaustion. Furthermore, we investigated whether (a) living with children and (b) being work-linked (i.e. working in the same organisation and/or working in the same profession) moderated these relations. Both partners of 130 German heterosexual dual-earner couples responded to online questionnaires. We estimated multilevel analyses using the actor–partner interdependence model to analyse our dyadic data. We found positive associations between employees’ positive work reflection and both their own and their partners’ work engagement. Employees’ positive work reflection was also associated with their decreased exhaustion. Employees’ negative work reflection was negatively associated with their own work engagement and positively associated with their own exhaustion but unrelated to their partners’ outcomes. Moderator analyses revealed that living with children weakened the link between employees’ positive work reflection and their own work engagement and strengthened the link between their negative work reflection and exhaustion. The presence of couples’ work-linkage did not moderate any of these relations. This study builds on previous research by showing that employees’ positive work-related thinking is not only beneficial to themselves but also to their partners. Furthermore, the results suggest that living with children constitutes an additional demand that reduces the motivational effects of positive work reflection and amplifies the detrimental effects of employees’ negative work reflection." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Who cares when care closes? Care-arrangements and parental working conditions during the COVID-19 pandemic in Germany (2021)

    Zoch, Gundula ; Bächmann, Ann-Christin ; Vicari, Basha ;

    Zitatform

    Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2021): Who cares when care closes? Care-arrangements and parental working conditions during the COVID-19 pandemic in Germany. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S576-S588., 2020-10-01. DOI:10.1080/14616696.2020.1832700

    Abstract

    "This study examines the short-term consequences for care-arrangements among working parents, who were affected by the closure of schools and institutional childcare as a result of the COVID-19 pandemic in Germany. By applying multinomial logistic regression models to novel data from two panel surveys of the National Educational Panel Study and its supplementary COVID-19 web survey, the study finds that mothers continue to play a key role in the care-arrangements during the first months of the pandemic. Moreover, the results illustrate the importance of working conditions, especially the possibility of remote work for the altered care-arrangements. Overall, the findings point towards systematic gender differences in the relationship between parental working conditions and the care-arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bächmann, Ann-Christin ; Vicari, Basha ;
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  • Literaturhinweis

    Gender Differences in Reduced Well-being during the COVID-19 Pandemic – the Role of Working Conditions (2021)

    Zoch, Gundula ; Vicari, Basha ; Bächmann, Ann-Christin ;

    Zitatform

    Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2021): Gender Differences in Reduced Well-being during the COVID-19 Pandemic – the Role of Working Conditions. (IAB-Discussion Paper 04/2021), Nürnberg, 45 S.

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie hat sich sehr unterschiedlich auf die Bedingungen der Beschäftigung und der Familienarbeit von Männern und Frauen ausgewirkt. Damit könnte sie den in den letzten Jahrzehnten langsam und mühsam erreichten Abbau der geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in der familiären Arbeitsteilung gefährden. Mit Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) und der Online durchgeführten Covid-19-Zusatzbefragung für Deutschland untersuchen wir den Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und Geschlechterunterschieden im subjektiven Wohlbefinden während der ersten Monate der Pandemie. Dabei berücksichtigen wir systematisch den Haushaltskontext, indem wir zwischen Erwachsenen mit und ohne kleine Kinder unterscheiden. Die Ergebnisse aus multivariaten Regressionsmodellen, die die Zufriedenheit vor der Pandemie berücksichtigen, zeigen einen Rückgang der Lebenszufriedenheit bei allen Befragten, insbesondere bei Frauen und Müttern mit kleinen Kindern. Der stärkere Rückgang des Wohlbefindens von Frauen kann jedoch nicht mit systematischen Unterschieden in den Arbeitsbedingungen während der Pandemie in Verbindung gebracht werden. Kitagawa-Oaxaca-Blinder kontrafaktische Dekompositionen bestätigen diesen Befund. Weitere Robustness-Checks deuten darauf hin, dass die verbleibenden geschlechtsspezifischen Unterschiede in den ersten Monaten der Krise zum Teil durch gesellschaftliche Sorgen und größere Einsamkeit der Frauen erklärt werden. Allgemein betrachtet deuten unsere Ergebnisse auf wichtige geschlechtsspezifische Unterschiede im sozialen Leben und in der psychischen Belastung im Frühjahr 2020 hin, die sich im weiteren Verlauf der Krise wahrscheinlich noch verstärken werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Vicari, Basha ; Bächmann, Ann-Christin ;
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  • Literaturhinweis

    Stand der Gleichstellung: Ein Jahr mit Corona (2021)

    Zucco, Aline; Lott, Yvonne ;

    Zitatform

    Zucco, Aline & Yvonne Lott (2021): Stand der Gleichstellung: Ein Jahr mit Corona. (WSI-Report 64), Düsseldorf, 27 S.

    Abstract

    "Die Corona-Krise schränkt das soziale und wirtschaftliche Leben in Deutschland stark ein. Neben dem Anstieg von Kurzarbeit waren und sind viele Beschäftigte aufgrund der eingeschränkten institutionellen Kinderbetreuung gezwungen, ihre Arbeitszeit zu verkürzen oder Kinderbetreuung im Homeoffice zu leisten. Da vor allem Frauen bereits vor der Krise den Löwenanteil an Sorgearbeit übernahmen, geht der vorliegende Report der folgenden Frage nach: Wie hat sich die Krise auf die Geschlechterungleichheit ausgewirkt? Dabei wird die Entwicklung des Gender Pay Gap, Gender Time Gap und Gender Care Gap in den Blick genommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Impact of work-family balance results on employee work engagement within the organization: The case of Slovenia (2021)

    Žnidaršič, Jasmina ; Bernik, Mojca ;

    Zitatform

    Žnidaršič, Jasmina & Mojca Bernik (2021): Impact of work-family balance results on employee work engagement within the organization: The case of Slovenia. In: PLoS ONE, Jg. 16, H. 1. DOI:10.1371/journal.pone.0245078

    Abstract

    "Background and purpose Organizations strive to increase the work engagement of their employees, as engaged employees are more productive employees, but often neglect the significant effects of work-family balance on work engagement. Numerous studies confirm the importance of work-family balance and work engagement, but there is lack of research that explores the relationship between the concepts. Our research fills a research gap in investigating the impact of work-family balance on work engagement, both directly and through individual perceptions of organizational support for work-family balance. The main aim of our research is to empirically test the relationships between the policies and practices of organizations regarding work-family balance, work-life balance and work engagement. Methods Using validated questionnaires, we collected data on organizational support for work-family balance (family-friendly policies and practices, support by leader, support by co-workers, working hours and complexity of work), work-family balance and work engagement. The quantitative data for our analysis was collected through a survey of 343 online participants who were employees in various positions in companies in Slovenia. The results Our results show that the organization's work-family balance policies and practices, such as support by leader, co-workers, and family-friendly policies and practices, have a positive impact on the individual's work-family balance, that work-family balance leads to an increase in work engagement, and that the individual's perception of the organization's work-family balance support leads to an increase in work engagement. Conclusion Knowledge of important work-family balance implications with an understanding of organizational support for work-family balance and the relationships between the constructs of work-family balance and work engagement can be beneficial to business leaders. This understanding can help them to strengthen employee work engagement through family-friendly policies and practices, and thereby contributing to the area of employee behavior and improving employee productivity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Neunter Familienbericht "Eltern sein in Deutschland": Ansprüche, Anforderungen und Angebote bei wachsender Vielfalt mit Stellungnahme der Bundesregierung (2021)

    Abstract

    "Der hier vorliegende Neunte Familienbericht ist in einer Zeit intensiver familien- und gesellschaftspolitischer Diskurse und Initiativen entstanden, die unter dem Eindruck vielfältiger Aspekte sozialen Wandels, nach wie vor ungelöster gesellschaftlicher Herausforderungen und markanter Ereignisse stehen. Die Endphase seiner Fertigstellung fiel zusammen mit der Covid-19-Pandemie, die ab März 2020 eine der größten Krisen seit der Wirtschaftskrise vor mehr als zehn Jahren auslöste. Der teilweise lange anhaltende Lockdown zur Abwehr einer übergroßen Ausbreitung des Virus und damit einer Überforderung des Gesundheitssystems hat auch in Deutschland weite Bereiche der Wirtschaft zum Stillstand gebracht, und viele Familien sahen sich in der Betreuung und Beschulung der Kinder auf sich selbst gestellt. Dies hat einzelne Themen noch stärker in den Vordergrund gerückt, als es bei der Konzeption dieses Berichts und der Hauptphase seiner Erarbeitung absehbar war. Fragen der wirtschaftlichen Stabilität, die gelebten Erwerbsmodelle und die damit verbundenen Risiken haben an zentraler Bedeutung gewonnen, ebenso wie Fragen ungleicher Bildungschancen, die durch den zeitweisen Ausfall institutioneller Bildung und Betreuung entscheidend akzentuiert wurden. Bereits vor der Corona-Pandemie mussten viele Familien mit einem kleinen Einkommen wirtschaften und sahen ihre Teilhabechancen, vor allem aber auch die Bildungschancen ihrer Kinder beschränkt. Trotz massiver Bemühungen, das Bildungssystem zu reformieren und der in Deutschland starken „sozialen Vererbung“ von Bildungsressourcen entgegenzuwirken und trotz starker Initiativen zur Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems, fallen die Bildungserfolge von Kindern und Jugendlichen je nach sozialer Herkunft und je nach individuellen Beeinträchtigungen noch immer sehr unterschiedlich aus. Darüber hinaus wird im Bereich der Bildungspolitik auf die nach wie vor schwächeren Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund hingewiesen. Schon seit der Anwerbung von Arbeitsmigrantinnen und -migranten in den 1950er-Jahren steht die Diskussion über eine geeignete Integrationspolitik im Raum, die in den vergangenen Jahrzehnten und insbesondere durch die intensive Zuwanderung von Geflüchteten seit 2015 deutlich an Intensität gewonnen hat. Dabei wird zunehmend deutlich, dass sich Integrationsbemühungen auch an Eltern richten müssen und von einer stärkeren Familienorientierung diesbezüglicher Regelungen und Maßnahmen profitieren können. Parallel hierzu hat sich durch die Digitalisierung aller Lebensbereiche das Zusammenleben merklich verändert. Neue Kommunikationstechnologien erleichtern den Austausch im privaten Kreis und in erweiterten sozialen Netzen, helfen bei der raschen Informationssuche, und prägen auch zunehmend die Lern- und Arbeitsbedingungen in Schule, Ausbildung, Studium und Beruf. Gleichzeitig sind neue Anforderungen an Medienkompetenzen entstanden, mit denen alle Nutzenden und vor allem Eltern in ihrer Verantwortung für Kinder und Jugendliche konfrontiert sind. Nicht nur an dieser Stelle wachsen Kita und Schule neue Aufgaben zu, um Kinder und Jugendliche zum kompetenten Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien in der digitalisierten Gesellschaft zu befähigen, sondern auch Eltern Information und Orientierung zu bieten." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Eltern sein in Deutschland - Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    Childcare arrangements and working mothers’ satisfaction with work‒family balance (2020)

    Arpino, Bruno ; Luppi, Francesca ;

    Zitatform

    Arpino, Bruno & Francesca Luppi (2020): Childcare arrangements and working mothers’ satisfaction with work‒family balance. In: Demographic Research, Jg. 42, S. 549-588. DOI:10.4054/DemRes.2020.42.19

    Abstract

    "Background: Difficulties with work‒family reconciliation contribute to explaining the low participation of women in the labour market and low fertility levels in several developed countries. Understanding how much different types of childcare can help mothers to balance family and work is crucial for implementing ad hoc policies. Objective: This study examines whether working mothers’ satisfaction with work‒family balance is associated with different combinations of paid and unpaid childcare arrangements. Difficulties in using different types of childcare are also considered. Methods: We use random effects models on panel data from the Household, Income and Labour Dynamics in Australia (HILDA) survey (2003‒2013). Results: Results show that a balanced mix of paid and unpaid childcare is associated with mothers’ highest satisfaction. Difficulties related to the affordability and the flexibility of paid childcare negatively relate to the satisfaction with work‒family balance. Moreover, even after adjusting for experienced difficulties, the “mixed” arrangement guarantees the most satisfying combination of work and family responsibilities. Contribution: Taken together, our analyses are suggestive of the idea that improving the flexibility and the affordability of paid childcare services is a way to increase mothers’ satisfaction with the work‒family balance. The issue might become even more urgent if we consider that grandparents’ availability is not so obvious in a context where young people work and live at long distance from their original family, and when age at first (grand)parenthood is increasing." (Author's abstract, IAB-Doku, © Max-Planck-Institut für demographische Forschung) ((en))

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    Parenthood and Couples' Relative Earnings in Norway (2020)

    Bergsvik, Janna ; Wiik, Kenneth Aarskaug ; Kitterød, Ragni Hege ;

    Zitatform

    Bergsvik, Janna, Ragni Hege Kitterød & Kenneth Aarskaug Wiik (2020): Parenthood and Couples' Relative Earnings in Norway. In: European Sociological Review, Jg. 36, H. 2, S. 218-235. DOI:10.1093/esr/jcz062

    Abstract

    "With the advance of the gender revolution, income dynamics in couples are changing. Nonetheless, in most Western societies, parenthood still promotes specialized gender roles. Utilizing Norwegian register data on all married and cohabiting couples born 1946–1989, we investigate possible changes in the associations between parenthood and within-couple inequality in earnings in the years 2005–2014. Precisely, using interactions and fixed effects models, we compare the development of within-couple gender gaps in earnings over time between childless couples and couples with children of different ages, and within couples before and after childbirth. Results showed that the gender gap in earnings in couples increased with the number of children and was most distinct among couples with children below 6 years. However, the association between parenthood and within-couple inequality in earnings was reduced across the study period, a development partly driven by a decreasing fatherhood premium evident from 2009 onwards. Not only women's but also men's income development is now negatively affected by having young children in the household. Our findings, thus, indicate important changes in how men and women prioritize paid labour after a childbirth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Gender differences in within-couple influences on work-family balance satisfaction: when benefits become threats (2020)

    Buchanan, Tom ; Das, Anupam ; McFarlane, Adian ;

    Zitatform

    Buchanan, Tom, Anupam Das & Adian McFarlane (2020): Gender differences in within-couple influences on work-family balance satisfaction. When benefits become threats. In: Journal of family studies, Jg. 26, H. 1, S. 106-125. DOI:10.1080/13229400.2017.1335225

    Abstract

    "Using the 2010 General Social Survey in Time Use (Canadian time diary data, N?=?1785), we explore the impact of spouses' time spent on childcare and other work-family factors on parents' work-family balance satisfaction. We examine how benefits compare to threats to parenting time and the relative impact on satisfaction with work-family balance. Our findings indicate that benefits to parenting time (working regular shift, fewer hours, and flextime) increase work-family balance. Threats to parenting (hiring of childcare, spouse's household labour), which should benefit work-family balance, decrease satisfaction. We find mothers' satisfaction with work-family balance is unaffected by increased childcare time spent by fathers. In contrast, mothers' increased childcare time is associated with lower satisfaction with work-family balance for fathers. We argue Canadian fathers may be feeling increased cultural pressure to participate more fully in parenting. Fathers potentially perceive mothers' predominant parenting as a threat to new expectations while mothers perceive fathers' new expectations as a benefit. Alternatively, fathers may feel neglected as a result of mothers' focus on parenting." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Maximizing benefits and minimizing impacts: Dual-earner couples' perceived division of household labor decision-making process (2020)

    Carlson, Matthew W. ; Hans, Jason D. ;

    Zitatform

    Carlson, Matthew W. & Jason D. Hans (2020): Maximizing benefits and minimizing impacts: Dual-earner couples' perceived division of household labor decision-making process. In: Journal of family studies, Jg. 26, H. 2, S. 208-225. DOI:10.1080/13229400.2017.1367712

    Abstract

    "Researchers have thoroughly documented the various factors that influence couples' division of household labor. Although numerous approaches have been taken to explain these factors that influence the division of household labor, perceptions of the decision-making process of dividing household labor within a marriage is seldom considered and is therefore the focus of this study. Qualitative interviews were conducted with 20 heterosexual, dual-earner couples. Data were analyzed with grounded theory methodology. Findings included that couples viewed themselves as first attempting to divide household labor in ways that they perceived as being the most beneficial for them as a couple. When issues arose with a particular task or arrangement, or with the division of labor more generally, they made adjustments intended to minimize the negative impact of those issues. Findings are contextualized within the major theories surrounding quantitative data on household labor (i.e. time availability, relative resources, and gender ideology perspectives). Implications for family researchers, educators, and practitioners are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Involuntary Full- and Part-Time Work: Employees' Mental Health and the Role of Family- and Work-Related Resources (2020)

    De Moortel, Deborah ; Dragano, Nico ; Wahrendorf, Morten ;

    Zitatform

    De Moortel, Deborah, Nico Dragano & Morten Wahrendorf (2020): Involuntary Full- and Part-Time Work: Employees' Mental Health and the Role of Family- and Work-Related Resources. In: Societies, Jg. 10, H. 4. DOI:10.3390/soc10040081

    Abstract

    "Resources related to a good work-life balance may play an important role for the mental health of workers with involuntary working hours. This study investigates whether involuntary part-time (i.e., working part-time, but preferring full-time work) and involuntary full-time work (i.e., working full-time, but preferring part-time work) are associated with a deterioration of mental health and whether family- and work-related resources buffer this association. Data were obtained from the German Socio-Economic Panel (GSOEP) with baseline information on involuntary working hours and resources. This information was linked to changes in mental health two years later. We found impaired mental health for involuntary full-time male workers and increased mental health for regular part-time female workers. The mental health of involuntary full-time male workers is more vulnerable, compared to regular full-time workers, when having high non-standard work hours and when being a partner (with or without children). Involuntary part-time work is detrimental to men’s mental health when doing a high amount of household work. This study is one of the first to emphasize the mental health consequences of involuntary full-time work. Avoiding role and time conflicts between family and work roles are important for the mental health of men too." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    His and her working hours and well-Being in Germany: A longitudinal crossover-spillover analysis (2020)

    Florean, Daniele ; Engelhardt, Henriette ;

    Zitatform

    Florean, Daniele & Henriette Engelhardt (2020): His and her working hours and well-Being in Germany: A longitudinal crossover-spillover analysis. In: Journal of Family Research, Jg. 32, H. 2, S. 249-273. DOI:10.20377/jfr-372

    Abstract

    "Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Arbeitsstunden und Wohlbefinden bei verheirateten und unverheirateten Personen auf Paarebene. Auf Grundlage von Daten aus dem German Socio-Economic Panel Survey (SOEP) untersuchen wir, wie das individuelle Wohlbefinden der Befragten und ihrer Partner von der geleisteten Anzahl an Arbeitsstunden beeinflusst wird. Wir untersuchen auch mögliche Übertragungsmechanismen zwischen den beiden Variablen, nämlich das Einkommen, die Stunden, die mit Hausarbeit und Betreuungsarbeit verbracht werden, und eine mögliche Diskrepanz zwischen gewünschten und tatsächlichen Stunden. Mit Hilfe eines hybriden Panelmodells finden wir Ansatzpunkte für geschlechtsabhängige Zusammenhänge: Frauen berichten keine andere oder eine geringere Zufriedenheit, wenn sich die Arbeitszeit ihres Partners erhöht, und dasselbe gilt für Männer. Die eigene Arbeitszeit hat jedoch einen kleinen, nicht signifikanten positiven Effekt auf die Lebenszufriedenheit von Männern, wohingegen sie für Frauen den gegenteiligen Effekt hat. Das Vorhandensein von kleinen Kindern im Haushalt unter Kontrolle des Einkommens untermauern diese Ergebnisse. Wir schließen daraus, dass die Befragten zufriedener sind, wenn ihr Verhalten und das Verhalten ihres Partners den traditionellen Rollen, wo die Frau den Haushalt führt und der Mann der Haupternährer der Familie ist, entspricht. Das Fehlen eines starken Zusammenhangs bzgl. aktueller und gewünschter Zeit weist zusätzlich daraufhin, dass die Ergebnisse mit traditionellen Einstellungen hinsichtlich der Geschlechterrollen und der Erwerbsbeteiligung von Frauen zusammenhängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Gender Differences in Professional Career Dynamics: New Evidence from a Global Law Firm (2020)

    Ganguli, Ina ; Hausmann, Ricardo ; Viarengo, Martina ;

    Zitatform

    Ganguli, Ina, Ricardo Hausmann & Martina Viarengo (2020): Gender Differences in Professional Career Dynamics: New Evidence from a Global Law Firm. (IZA discussion paper 13174), Bonn, 44 S.

    Abstract

    "We examine gender gaps in career dynamics in the legal sector using rich panel data from one of the largest global law firms in the world. The law firm studied is representative of multinational law firms and operates in 23 countries. The sample includes countries at different stages of development. We document the cross-country variation in gender gaps and how these gaps have changed over time. We show that while there is gender parity at the entry level in most countries by the end of the period examined, there are persistent raw gender gaps at the top of the organization across all countries. We observe significant heterogeneity among countries in terms of gender gaps in promotions and wages, but the gaps that exist appear to be declining over the period studied. We also observe that women are more likely to report exiting the firm for family and work-life balance reasons, while men report leaving for career advancement. Finally, we show that various measures of national institutions and culture appear to play a role in the differential labor-market outcomes of men and women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The Gender Gap in Time Allocation in Europe (2020)

    Giménez-Nadal, J. Ignacio ; Molina, José Alberto ;

    Zitatform

    Giménez-Nadal, J. Ignacio & José Alberto Molina (2020): The Gender Gap in Time Allocation in Europe. (IZA discussion paper 13461), 42 S.

    Abstract

    "This article explores the gender gap in time allocation in Europe, offering up-to-date statistics and information on several factors that may help to explain these differences. Prior research has identified several factors affecting the time individuals devote to paid work, unpaid work, and child care, and the gender gaps in these activities, but most research refers to single countries, and general patterns are rarely explored. Cross-country evidence on gender gaps in paid work, unpaid work, and child care is offered, and explanations based on education, earnings, and household structure are presented, using data from the EUROSTAT and the Multinational Time Use Surveys. There are large cross-country differences in the gender gaps in paid work, unpaid work, and child care, which remain after controlling for socio-demographic characteristics, although the gender gap in paid work dissipates when the differential gendered relationship between socio-demographic characteristics and paid work is taken into account. This paper provides a comprehensive analysis of gender gaps in Europe, helping to focus recent debates on how to tackle inequality in Europe, and clarifying the factors that contribute to gender inequalities in the uses of time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Sind Frauen die Verliererinnen der Covid-19-Pandemie? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Globisch, Claudia; Osiander, Christopher ;

    Zitatform

    Globisch, Claudia & Christopher Osiander (2020): Sind Frauen die Verliererinnen der Covid-19-Pandemie? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 12.11.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-10.

    Abstract

    "Verschärft die Covid-19-Pandemie die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern oder nivelliert sie diese sogar? Eine aktuelle IAB-Befragung zeigt: Frauen schultern auch während der Pandemie den größeren Teil der Kinderbetreuung und der Hausarbeit. Allerdings ist der Anteil der Männer, die sich stärker an der Kinderbetreuung beteiligen, in dieser Zeit deutlich gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Globisch, Claudia; Osiander, Christopher ;
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    Culture Matters - Normen, Erwerbstätigkeit und informelle Pflege von älteren Frauen in Europa (2020)

    Hess, Moritz ; De Tavernier, Wouter ; Naegele, Laura ;

    Zitatform

    Hess, Moritz, Wouter De Tavernier & Laura Naegele (2020): Culture Matters - Normen, Erwerbstätigkeit und informelle Pflege von älteren Frauen in Europa. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 69, H. 10, S. 667-685. DOI:10.3790/sfo.69.10.667

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der demographischen Alterung sehen sich Frauen im Alter zwischen 50 und 65 zwei Forderungen durch die Gesellschaft ausgesetzt. Auf der einen Seite sollen sie länger arbeiten und auf der anderen Seite informelle Pflege übernehmen, was sie vor einen neuen, „zweiten“ Vereinbarungskonflikt stellen kann. Der vorliegende Beitrag untersucht mit Daten des SHARE, welche kontextuellen wohlfahrtsstaatlichen und kulturellen Rahmenbedingungen mit der Entscheidung von älteren Frauen, informelle Pflege zu übernehmen, zusammenhängen. Es zeigt sich, dass vor allem die familiaristisch-konservativen Werte einer Gesellschaft mit der Wahrscheinlichkeit, dass ältere Frauen pflegen, korrelieren. Schlussfolgern lässt sich, dass bei der Ausgestaltung von Pflegepolitik „Culture Matters“." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Digitales Leben: Rollenbilder und Geschlechterunterschiede im Privaten, Professionellen und im Zwischenmenschlichen (2020)

    Jahn, Sandy; Boberach, Michael; Till, Verena;

    Zitatform

    (2020): Digitales Leben. Rollenbilder und Geschlechterunterschiede im Privaten, Professionellen und im Zwischenmenschlichen. Berlin, 54 S.

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat uns gezeigt, wie wichtig die Möglichkeit zur Teilhabe am digitalen Leben ist. Bereits in der gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum für Technik-Diversity-Chancengleichheit veröffentlichen Studie „Digital Gender Gap“ haben wir gesehen, dass diese Teilhabe in den betrachteten Bereichen Digitale Kompetenzen, Offenheit für Digitalisierung und Digitales Arbeiten immer noch ungleich zwischen Männern und Frauen gestaltet ist. Die Studie „Digitales Leben – Geschlechterunterschiede und Rollenbilder im Privaten, Beruflichen und im Zwischenmenschlichen“ im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft beleuchtet, wie die digitale Teilhabe von Männern und Frauen in verschiedenen Lebensbereichen ausgestaltet ist. Sie fragt ExpertInnen aus verschiedensten Bereichen nach möglichen Gründen für Geschlechterunterschiede und erklärt anhand von Sekundärstudien, warum gerade stereotype Geschlechterrollenbilder einer gerechten Teilhabe im Weg stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Neue Chancen für Vereinbarkeit! Wie Unternehmen und Familien der Corona-Krise erfolgreich begegnen: Erstellt im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2020)

    Juncke, David; Braukmann, Jan; Stoll, Evelyn;

    Zitatform

    Juncke, David, Jan Braukmann & Evelyn Stoll (2020): Neue Chancen für Vereinbarkeit! Wie Unternehmen und Familien der Corona-Krise erfolgreich begegnen. Erstellt im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Düsseldorf, 50 S.

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat weitreichende Implikationen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die betriebliche Personalpolitik. In der vorliegenden Studie werden diese Implikationen aus Sicht von Unternehmen untersucht. Studiengrundlage sind repräsentative Daten aus einer telefonischen Befragung von Personalverantwortlichen und Geschäftsführungen. Diese Befragungsergebnisse werden mit den Perspektiven von Familien in Relation gesetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Coronavirus & Care: How the Coronavirus Crisis Affected Fathers' Involvement in Germany (2020)

    Kreyenfeld, Michaela ; Zinn, Sabine ; Grabka, Markus M. ; Liebig, Stefan ; Kröger, Hannes ; Entringer, Theresa; Goebel, Jan ; Kroh, Martin ; Schröder, Carsten ; Graeber, Daniel ; Kühne, Simon ; Schupp, Jürgen ;

    Zitatform

    Kreyenfeld, Michaela, Sabine Zinn, Theresa Entringer, Jan Goebel, Markus M. Grabka, Daniel Graeber, Martin Kroh, Hannes Kröger, Simon Kühne, Stefan Liebig, Carsten Schröder & Jürgen Schupp (2020): Coronavirus & Care: How the Coronavirus Crisis Affected Fathers' Involvement in Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1096), Berlin, 23 S.

    Abstract

    "Background: As a response to the spread of the coronavirus in Germany, day care centres and schools closed nationwide, leaving families to grapple with additional child care tasks. In Germany, as in many other societies, women shoulder the lion's share of housework and child care responsibilities. While the gendered division of household labour has shifted in recent years as men have become more engaged in the upbringing of their children, it was hypothesised that the coronavirus crisis may have resulted in a re-traditionalisation of behaviour. This paper examines this hypothesis by analysing how the time fathers spent with their children changed over the course of the coronavirus crisis in the case of Germany. Methods: Data for this investigation come from the German Socio-Economic Panel (GSOEP). The outcome variable is the time spent on child care tasks. We investigate how the time parents spent with their children changed between 2019 and spring 2020, and how these patterns differed by gender, education, and employment situation. As a method, we employ linear panel regressions where the dependent variable is the change in childcare time between the two survey years.Results: We find that fathers and mothers expanded the time they spent on child care to similar degrees between 2019 and spring 2020, which marks the climax of the coronavirus crisis. However, we also observe large differences by level of education. In particular, we find that men with low and medium levels of education spent more time with their children than they did before the onset of the crisis. This finding is at odds with the results of prior studies on fathers' involvement, which showed that highly educated men tend to be the vanguards of paternal involvement. Contribution: Our study provides novel evidence on the effect of the coronavirus crisis on fathers' involvement in child care. Contrary to expectations based on previous research, we find that fathers significantly expanded the time they" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Do parents' flexible working hours affect fathers' contribution to domestic work?: evidence from a factorial survey (2020)

    Krug, Gerhard ; Diener, Katharina; Abraham, Martin ; Bähr, Sebastian ;

    Zitatform

    Krug, Gerhard, Sebastian Bähr, Katharina Diener & Martin Abraham (2020): Do parents' flexible working hours affect fathers' contribution to domestic work? Evidence from a factorial survey. (IAB-Discussion Paper 12/2020), Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "Dieses Papier untersucht die Auswirkungen der flexiblen Arbeitszeiten von Vätern auf ihre Bereitschaft, sich an Aufgaben im Haushalt zu beteiligen. Wir stellen zunächst die Hypothese auf, dass Väter sich stärker engagieren, wenn sie die Möglichkeit haben, ihre Arbeitszeit flexibel zu erbringen. Zweitens wird angenommen, dass Väter weniger beitragen, wenn ihre Partnerinnen die Möglichkeit haben, ihre Arbeitszeit flexibel zu erbringen. Wir testen unsere Hypothesen anhand von Daten aus einer Vignettenstudie, in der Väter hypothetische Arbeitsangebote an ihre nicht erwerbstätige Partnerin dahingehend bewerten, in welchem Umfang sie ihre Beteiligung an Aufgaben im Haushalt verändern, wenn ihre Partnerin die Arbeit annimmt. Wir stellen fest, dass flexible Arbeitszeiten bei Vätern statistisch signifikant die Bereitschaft erhöht, zur Kinderbetreuung beizutragen, nicht aber zur Hausarbeit. Damit stützen die Ergebnisse Hypothese eins teilweise. In Bezug auf Hypothese zwei finden wir keine Auswirkungen der flexiblen Arbeitszeiten der Partnerin auf den Beitrag der Väter, weder bei der Kinderbetreuung noch der Hausarbeit. Wir schließen unser Papier mit einigen politischen Implikationen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The Impact of Having Children on Domain-Specific Life Satisfaction:: A Quasi-Experimental Longitudinal Investigation Using the Socio-Economic Panel (SOEP) Data (2020)

    Krämer, Michael D.; Rodgers, Joseph L.;

    Zitatform

    Krämer, Michael D. & Joseph L. Rodgers (2020): The Impact of Having Children on Domain-Specific Life Satisfaction:. A Quasi-Experimental Longitudinal Investigation Using the Socio-Economic Panel (SOEP) Data. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1068), Berlin, 64 S.

    Abstract

    "Longitudinal studies have documented improvements in parents' life satisfaction due to childbearing, followed by postpartum adaptation back to baseline. However, the details underlying this process remain largely unexplored. Based on past literature, set-point theory, and results from an exploratory sample, we investigated empirically how first childbirth affected satisfaction with specific domains of life. In a preregistered study, we compared parents with matched childless respondents in their trajectories of life satisfaction, and also satisfaction with family life, health, sleep, work, housework, leisure, dwelling, household income, and personal income. First-time parents and childless respondents were matched in a procedure combining exact and propensity score matching. Using the population-representative German SOEP data (N = 3,370), longitudinal multilevel models revealed heterogeneous effects of childbirth on different domains of satisfaction: Both mothers' and fathers' satisfaction with family life increased temporarily in a similar fashion to life satisfaction before going back to baseline within five years after childbirth. However, only mothers experienced drastic losses to satisfaction with sleep and satisfaction with personal income. For the remaining domains, parents' satisfaction largely resembled that of the matched childless respondents. These divergent domain trajectories underscore the need for multivariate analyses in life satisfaction research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Corona-Krise erschwert Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem für Mütter – Erwerbstätige Eltern sollten entlastet werden (2020)

    Müller, Kai-Uwe; Samtleben, Claire ; Schmieder, Julia; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Müller, Kai-Uwe, Claire Samtleben, Julia Schmieder & Katharina Wrohlich (2020): Corona-Krise erschwert Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem für Mütter – Erwerbstätige Eltern sollten entlastet werden. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 19, S. 331-340. DOI:10.18723/diw_wb:2020-19-1

    Abstract

    "Die starken Einschränkungen des Kita- und Schulbetriebs infolge der Corona-Pandemie stellen in Deutschland mehr als vier Millionen Familien mit erwerbstätigen Eltern vor große Probleme, was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie angeht. Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus Vorkrisenzeiten zeigen, dass nur in etwas mehr als der Hälfte aller Haushalte mit zwei erwerbstätigen Elternteilen zumindest eine Person theoretisch die Möglichkeit hat, im Home-Office zu arbeiten. Unter den besonders betroffenen Alleinerziehenden gilt das sogar nur für rund 35 Prozent. Arbeiten im Home-Office kann die Vereinbarkeitsprobleme also nicht lösen, ganz abgesehen davon, dass wirklich produktives Arbeiten parallel zur Kinderbetreuung oftmals nicht möglich ist. Die Hauptlast der zusätzlich anfallenden Kinderbetreuung und Hausarbeit tragen vermutlich die Mütter – das Ausmaß der schon zuvor ungleich verteilten Sorgearbeit könnte also noch zunehmen. Die Politik sollte diese Probleme adressieren und eine Corona-Elternzeit zusammen mit einem Corona-Elterngeld einführen. Eltern könnten dann für die Kinderbetreuung ihre Arbeitszeit reduzieren und eine Lohnersatzleistung vom Staat erhalten. Bei Paaren sollte diese Leistung an die Bedingung geknüpft sein, dass beide Elternteile weniger Stunden pro Woche berufstätig sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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