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Dossier

Gender und Arbeitsmarkt

Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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im Aspekt "Arbeitslosigkeit und passive Arbeitsmarktpolitik"
  • Literaturhinweis

    Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe: vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende (2009)

    Koch, Susanne ; Kupka, Peter ; Steinke, Joß;

    Zitatform

    Koch, Susanne, Peter Kupka & Joß Steinke (2009): Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe. Vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende. (IAB-Bibliothek 315), Bielefeld: Bertelsmann, 354 S. DOI:10.3278/300656w

    Abstract

    "Dreieinhalb Jahre nach Einführung des SGB II und dem anschließenden Aufbau der SGB-II-Forschung am IAB werden mit diesem Buch erstmals die Befunde aus dieser Forschung zusammengefasst. Der gesetzliche Auftrag an das IAB ist umfassend angelegt: Es sollte untersucht werden, ob durch eine 'positive' Aktivierung der Betroffenen deren Teilhabe am Erwerbsleben und damit auch deren gesellschaftliche Teilhabe gefördert wird. Damit wurde die Evaluation im Verhältnis zur früheren Wirkungsforschung um wesentliche Dimensionen erweitert.
    Die Darstellung folgt einer Prozessperspektive: Was geschieht mit Leistungsbeziehern im System der Grundsicherung? Wie kommt man ins System (und wer kommt hinein), wie werden die materiellen Leistungsfragen geklärt, was bedeutet Aktivierung, wie wirken die unterschiedlichen Instrumente, wer verlässt schließlich das System und wer bleibt dauerhaft im Leistungsbezug? Aus dieser Perspektive interessiert zunächst, welche Veränderungen gegenüber dem alten System aus Arbeitslosen- und Sozialhilfe in der 'Stunde Null' zu beobachten waren: Wer sind die Verlierer, wer die Gewinner der Reform? Die Entwicklung der materiellen Lage der Betroffenen wird mithilfe unterschiedlicher Ansätze und Konzepte untersucht. Daran knüpft sich die Frage, ob Aktivierung und Betreuung den Ausstieg aus dem SGB II - insbesondere hin zu eigenständiger Existenzsicherung durch Erwerbsarbeit - befördern. Dabei geht es nicht nur um Aktivierungsdefizite der Betroffenen, sondern auch um die Probleme des Aktivierungsprozesses selbst. Die anschließende Analyse der individuellen Wirkungen arbeitsmarktpolitischer Interventionen im SGB II bestätigt bekannte Tendenzen: Betriebsnahe Instrumente schneiden besonders gut ab, öffentlich geförderte Beschäftigung hat ihre Tücken. Einige Erkenntnisse sind jedoch neu, etwa die Tatsache, dass die Instrumente aus dem SGB III auch im SGB II zu wirken scheinen. Die Analysen zu Jugendlichen, zur beruflichen Rehabilitation und zu Älteren im SGB II durchbrechen die Prozesslogik und sind in einem eigenen Kapitel zusammengefasst. Sie werden ergänzt durch Befunde zu Migranten und Frauen, zu denen das IAB aber nicht schwerpunktmäßig geforscht hat. Hier gibt es andere Studien, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Auftrag gegeben hatte. Abschließend werden Befunde zu den Wirkungen des SGB II auf den Arbeitmarkt insgesamt und zum Anteil der Reform am Rückgang der Arbeitslosigkeit präsentiert.
    Insgesamt zeigt sich bei der Antwort auf die Frage, ob das SGB II durch Aktivierung gesellschaftliche Teilhabe fördert, ein gemischtes Bild. Die Grundtendenz scheint jedoch - alles in allem - positiv." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    Ökonomie der Geschlechterdifferenz: zur Persistenz von gender gaps (2009)

    Kreimer, Margareta;

    Zitatform

    Kreimer, Margareta (2009): Ökonomie der Geschlechterdifferenz. Zur Persistenz von gender gaps. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 406 S.

    Abstract

    "Die Arbeit beinhaltet eine mit empirischen Arbeiten zur österreichischen Situation unterlegte Analyse ökonomisch relevanter Geschlechterdifferenzen (=Gender Gap) sowie deren Veränderungsmöglichkeiten aus einer ökonomisch-feministischen Perspektive. Ausgangspunkt und Problemstellung des Buches bilden die Existenz und Dauerhaftigkeit des Gender Gap, d.h. die Geschlechterdifferenz und der darin festgehaltene Aspekt der Diskriminierung. Nach einer empirischen Darstellung wesentlicher Ausprägungen des Gender Gap für Österreich wird für eine Reihe von Teilaspekten (Beschäftigung, Einkommen, Berufskarriere, Arbeitszeit, Betreuung) gezeigt, wie diese Ungleichheit reproduziert wird, wie die zugrunde liegende Problematik ökonomisch-theoretisch untersucht wird und in einer erweiterten Perspektive untersucht werden kann, und wie Gleichstellungspolitik Gestaltungsspielräume eröffnen und nutzen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kinder, Karriere, Kompromisse - wie der Nachwuchs die Arbeitsmarktpartizipation und Karrierechancen von Müttern beeinflusst (2009)

    Kubis, Alexander; Schneider, Lutz ; Sunder, Marco;

    Zitatform

    Kubis, Alexander, Lutz Schneider & Marco Sunder (2009): Kinder, Karriere, Kompromisse - wie der Nachwuchs die Arbeitsmarktpartizipation und Karrierechancen von Müttern beeinflusst. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 15, H. 11, S. 462-471.

    Abstract

    "Aus demographischer Sicht steuert der deutsche Arbeitsmarkt in den kommenden zwei Jahrzehnten auf eine beachtliche Herausforderung zu: Große Geburtskohorten erreichen demnächst das Rentenalter, und die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter schrumpft. In der politischen Diskussion wird - als ein möglicher Ansatzpunkt - auf die Erwerbstätigkeit der Frauen abgestellt, um die damit verbundenen Probleme zu beheben. Einerseits soll deren Erwerbstätigkeit gesteigert, andererseits jedoch das eigentliche Problem - der Geburtenrückgang - dadurch nicht noch weiter verschärft werden. Der vorliegende Beitrag beschreibt auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) mögliche Abschläge in der beruflichen Karriere von Müttern gegenüber kinderlosen Frauen. Hierzu wird einerseits der Erwerbsumfang und andererseits der realisierte Lohn bzw. das berufliche Prestige der ausgeübten Tätigkeit analysiert, wobei zwischen Ost- und Westdeutschland unterschieden wird. Infolge der Geburt eines Kindes sinkt die Arbeitsmarktpartizipation der Mutter deutlich, wobei sie in Ostdeutschland innerhalb kurzer Zeit wieder das vorherige Niveau erreicht. Im Unterschied dazu steigt die Erwerbsneigung in Westdeutschland langsamer an und verbleibt auf einem langfristig niedrigeren Niveau. Hinzu kommt hier eine höhere Neigung zur Beschäftigung in Teilzeit, während der realisierte Erwerbsumfang in Ostdeutschland aufgrund des höheren Arbeitslosigkeitsrisikos hinter der Partizipationsneigung zurückbleibt. Im Vergleich zu Frauen ohne Kinder erzielen Mütter in Westdeutschland geringere Löhne. Unter Berücksichtigung unbeobachteter Heterogenität zeigen sich moderate Lohnabschläge auch für ostdeutsche Mütter. Im Hinblick auf berufliches Prestige lässt sich lediglich für Frauen in Westdeutschland ein negativer Zusammenhang mit der Kinderzahl finden. Die Befunde lassen in der Gesamtschau unterschiedlich starke Effekte von Kindern auf den Karrierepfad zwischen den betrachteten Regionen sichtbar werden. Hierbei könnte die reichlichere Ausstattung mit Kindertagesstättenplätzen in Ostdeutschland eine Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Frauen und Männer am Arbeitsmarkt 1997 bis 2007: empirische Befunde aus dem Gleichstellungsmonitoring des AMS Österreich - Auswertungen für Österreich und vier ausgewählte Bundesländer (2009)

    Lehner, Ursula;

    Zitatform

    Lehner, Ursula (2009): Frauen und Männer am Arbeitsmarkt 1997 bis 2007. Empirische Befunde aus dem Gleichstellungsmonitoring des AMS Österreich - Auswertungen für Österreich und vier ausgewählte Bundesländer. (AMS-Info 127), S. 1-3.

    Abstract

    Der AMS (Arbeitsmarktservice Österreich) unterstützt die Anstrengungen von arbeitslosen Frauen und Männern, erneut eine Beschäftigung aufzunehmen. Dabei geht es im Sinne der Zielarchitektur des Arbeitsmarktservice auch darum, die Gleichstellung von Frauen und Männern am österreichischen Arbeitsmarkt zu fördern. Diesem Zweck dient das Monitoringsystems GM-Syndex, das es ermöglicht, genaue Analysen zur Positionierung von Frauen und Männern im Hinblick auf ihre Arbeitsmarktbeteiligung zu erstellen. Die Beobachtungsstruktur des Monitoringsystems bildet arbeitsmarktpolitische Zusammenhänge auf der Grundlage von 20 Basisindikatoren ab. Diese lassen sich folgenden Funktionsbereichen zuordnen: a) den Chancen, am Erwerbsleben teilzunehmen, b) der Positionierung im Beschäftigungssystem, c) den mit Arbeitslosigkeit verbundenen Risiken und d) dem bei aktiver Erwerbsarbeit erzielbaren Einkommen. Der Beitrag erläutert die Erhebungs- und Berechnungsmethoden des Monitoringsystems und gibt einen Überblick über die Entwicklung der Geschlechterverhältnisse am Arbeitsmarkt in den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Österreich allgemein von 1997 bis 2007. Tabellarisch aufgeschlüsselt wird die Entwicklung der geschlechtsspezifischen Unterschiede am Arbeitsmarkt insgesamt, bei den Erwerbschancen, der Beschäftigung, der Arbeitslosigkeit und den Einkommen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Soziale Bürgerrechte unter Druck: die Auswirkungen von Hartz IV auf Frauen (2009)

    Lenhart, Karin;

    Zitatform

    Lenhart, Karin (2009): Soziale Bürgerrechte unter Druck. Die Auswirkungen von Hartz IV auf Frauen. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 155 S. DOI:10.1007/978-3-531-91405-3_1

    Abstract

    "Die Hartz IV-Reform sollte Langzeitarbeitslose nicht nur durch gezielte Förderung in Erwerbsarbeit bringen, sondern wurde auch mit dem Anspruch einer aktiven Gleichstellung im Sinne der besonderen Förderung von Frauen verbunden. In der Praxis werden, wie das Beispiel der lokalen Umsetzung des SGB II im Berliner Bezirk Mitte zeigt, geschlechtsspezifische Belange jedoch vernachlässigt. Wie betroffene Frauen den Übergang in Hartz IV wahrnahmen und mit welchen Problemen sie zwischen Behördenchaos, einem Leben in Armut und (Selbst-)Ausschluss aus der Gesellschaft zu kämpfen haben, wird am Beispiel einer Mehrfach-Befragung von 30 Frauen eindrucksvoll dargelegt. Hartz IV ist, darüber täuschen auch die jüngsten positiven Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt nicht hinweg, ein Angriff auf die sozialen Bürgerrechte der Betroffenen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Alleinerziehende in der Grundsicherung: Verzwickte Lage (2009)

    Lietzmann, Torsten ;

    Zitatform

    Lietzmann, Torsten (2009): Alleinerziehende in der Grundsicherung: Verzwickte Lage. In: IAB-Forum H. 1, S. 70-75. DOI:10.3278/IFO0901W070

    Abstract

    "Die Familienform der Alleinerziehenden tritt immer häufiger auf, ist ein überwiegend weibliches Phänomen und stellt das soziale Sicherungssystem vor neue Aufgaben. Denn Alleinerziehende sind stärker von Armut bedroht als andere. Gleichzeitig sind sie häufiger und länger auf Grundsicherung angewiesen. Ihre Situation auf dem Arbeitsmarkt ist angesichts fehlender Betreuungseinrichtungen schwierig, aber nicht aussichtslos. Nicht zuletzt, weil sie erstaunlich erwerbsorientiert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lietzmann, Torsten ;
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  • Literaturhinweis

    Towards a framework for assessing family policies in the EU (2009)

    Lohmann, Henning; Peter, Frauke H.; Rostgaard, Tine ; Jenkins, Stephen P. ;

    Zitatform

    Lohmann, Henning, Frauke H. Peter, Tine Rostgaard & Stephen P. Jenkins (2009): Towards a framework for assessing family policies in the EU. (OECD social, employment and migration working papers 88), Paris, 94 S. DOI:10.1787/223883627348

    Abstract

    "This report presents the results of a first attempt to create a framework for assessing the performance of national family policies. The report is part of a joint EU and OECD project, which aims to help the EU Government Expert Group on Demographic Issues in evaluating national family policies. The idea behind the framework is that it allows individual countries to compare their overall performance in the area of family policies with the performance of other countries. The main focus of the report is policies for families with smaller children. The framework provides a set of cross-nationally comparable indicators on contexts, policy measures, and outcomes, organised on a systematic basis. The policy measure indicators presented in the report cover leave schemes, early childhood education and care, family benefits and workplace policies. The indicators build upon, interalia, previous work by the OECD in various studies on family-friendly policies that were carried out on a cross-national basis using different sets of indicators. Most of these indicators are today available in the OECD Family Database. Wherever the OECD Family Database contains indicators for the majority of EU member states and OECD countries, these data have been used in the present study. Otherwise, data from other cross-national databases have been included. Each indicator in the framework is presented as a single-standing indicator in the general absence of scientific consensus on different aggregation weights. In the report no explicit ranking of countries has been attempted, instead the relative position of countries has been illustrated with the help of standard deviation scores. In the last part of the report the linkages between policy aims and the various context, outcome and policy measures are indicated, which help construct 'score cards'. This 'score card-approach' is illustrated for three countries: Denmark, Germany and the United Kingdom. The report offers tools for assessment that may be developed further, and should offer an approach to using the OECD Family Database, acknowledging this unique data source for cross-country comparisons in the field of family policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fünf Jahre SGB II: Eine IAB-Bilanz - Der Arbeitsmarkt hat profitiert (2009)

    Möller, Joachim; Walwei, Ulrich ; Kupka, Peter ; Koch, Susanne ; Steinke, Joß;

    Zitatform

    Möller, Joachim, Ulrich Walwei, Susanne Koch, Peter Kupka & Joß Steinke (2009): Fünf Jahre SGB II: Eine IAB-Bilanz - Der Arbeitsmarkt hat profitiert. (IAB-Kurzbericht 29/2009), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Bereits vor einem Jahr hatte das IAB eine vorläufige Bilanz der Forschungen zum Sozialgesetzbuch II gezogen. Die Grundtendenz der Einschätzungen war positiv, auch wenn bei der Frage, ob das SGB II die Teilhabe am Erwerbsleben durch Aktivierung zu fördern vermag, ein gemischtes Bild gezeichnet wurde. Zum fünften Jahrestag von 'Hartz IV' - in der Öffentlichkeit ein Synonym für dieses Gesetz - präsentiert das IAB nun neue Befunde, die vor allem Aufschluss darüber geben, wer unter welchen Bedingungen den Ausstieg aus dem Leistungsbezug schafft bzw. woran dieser scheitert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Leistungsbezieher in der Grundsicherung: Hilfequoten differenziert betrachtet (2009)

    Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut (2009): Leistungsbezieher in der Grundsicherung: Hilfequoten differenziert betrachtet. In: IAB-Forum H. 1, S. 86-87. DOI:10.3278/IFO0901W086

    Abstract

    "Die durchschnittlichen Hilfequoten allein geben wenig Auskunft über die Situation in der Grundsicherung. Wirft man einen näheren Blick auf die Empfängerinnen und Empfänger von SGB-II-Leistungen, zeigen sich Unterschiede zwischen Frauen und Männern, zwischen West- und Ostdeutschland und zwischen Jungen und Alten. Die höchsten Hilfequoten in der Bevölkerung weisen die Kinder auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Analyse des Arbeitsmarktes für Frauen und Männer (2009)

    Wagner, Anja;

    Zitatform

    (2009): Analyse des Arbeitsmarktes für Frauen und Männer. (Analytikreport der Statistik), Nürnberg, 59 S.

    Abstract

    Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit liefert einen Überblick über den Arbeitsmarkt für Frauen und Männer. Im einzelnen enthalten die monatlich aktualisierten Tabellen Daten zu folgenden Themen: Rahmendaten zum Arbeitskräfteangebot von Frauen und Männern in Deutschland; sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Geschlecht; Beschäftigungsquoten von Frauen und Männern; sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen und Männer nach Strukturmerkmalen in Deutschland; die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von Frauen und Männern nach Strukturmerkmalen; geringfügig entlohnte Beschäftigte am Arbeitsort nach Geschlecht; arbeitslose Frauen und Männer; Arbeitslosigkeit von Frauen und Männern nach Strukturmerkmalen; Arbeitslosenquoten von Frauen und Männern; Arbeitslosenbestand von Frauen und Männern nach Rechtskreisen SGB II und SGB III; die Entwicklung der Arbeitslosigkeit von Frauen und Männern nach Bundesländern; Zugang, Abgang und Dauer der Arbeitslosigkeit von Frauen und Männern in Arbeitslosigkeit in Kreisen mit vollständigen Daten; Beteiligung von Frauen an wichtigen aktiven arbeitsmarktpolitischen Instrumenten in Deutschland (Bestand); Beteiligung von Frauen an wichtigen aktiven arbeitsmarktpolitischen Instrumenten in Deutschland (Zugang). Die einzelnen Tabellen werden jeweils graphisch zu Schaubildern aufbereitet und mit einem Analyseteil und methodischen Hinweisen erläutert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Einstellungen und Lebensbedingungen von Familien 2009 (2009)

    Zitatform

    (2009): Einstellungen und Lebensbedingungen von Familien 2009. (Monitor Familienforschung), Berlin, 32 S.

    Abstract

    Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat 2009 im zweiten Jahr in Folge das Institut für Demoskopie Allensbach mit einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage zum Thema 'Einstellungen und Lebensbedingungen der Familien' beauftragt. Bei der Befragung im April 2009 lagen die Schwerpunkte auf den Fragen, wie stark Familien von der aktuellen Wirtschaftskrise betroffen sind, wie sie damit zurechtkommen und wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eingeschätzt wird. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bewertung familienpolitischer Maßnahmen. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass der Zusammenhalt innerhalb der Familien konstant hoch bleibt. Drei Viertel aller Befragten schätzen ihre Familiensituation positiv ein, von den Eltern mit Kindern unter 18 wird dieser Wert noch übertroffen. Etwa drei Viertel der Bevölkerung vertrauen auf die Hilfe der Familie in schwierigen Lebenslagen, bei den Eltern mit minderjährigen Kindern sind es sogar 80 Prozent. Das Zutrauen in die Familie ist wesentlich größer als das in den Staat oder andere Institutionen. Knapp 40 Prozent der Erwerbstätigen berichten von Auswirkungen der Wirtschaftskrise in ihrem Betrieb. Besonders stark betroffen sind Väter mit kleineren Kindern. Hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Familienfreundlichkeit von Betrieben wird ein deutlicher Handlungsbedarf festgestellt. Die Wertschätzung in der Bevölkerung für wichtige finanzielle staatliche Leistungen für Familien ist ungebrochen hoch. Das Anfang 2007 neu eingeführte Elterngeld halten mehr als drei Viertel der Bevölkerung in Deutschland für eine gute Regelung. In der aktuellen Regelung verlängert sich das Elterngeld um zwei Monate, wenn diese der Partner in Anspruch nimmt - eine Regelung, die es vor allem jungen Vätern ermöglichen soll, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Auch diese Partnermonate werden überwiegend positiv in der Bevölkerung wie auch in Unternehmen bewertet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Frauen und Männern am Arbeitsmarkt (2009)

    Abstract

    "Struktur und Entwicklung von Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit von Frauen und Männern unterscheiden sich in einigen wesentlichen Punkten. Entsprechend verschieden sind die Auswirkungen von Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Männer sind häufiger in konjunkturreagiblen Branchen tätig als Frauen. In der Folge profitieren sie deutlicher von einem konjunkturellen Aufschwung, sind aber auf der anderen Seite auch stärker betroffen, wenn sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechtern. Entsprechend wirkt sich die wirtschaftliche Krise bislang stärker auf die Arbeitslosigkeit von Männern als auf die der Frauen aus. Auch von der aktuell häufig in Anspruch genommenen Kurzarbeit sind Männer mehr betroffen als Frauen. Frauen hingegen sind verhältnismäßig häufig in weniger konjunktursensiblen Bereichen wie beispielsweise dem Bereich Gesundheits- und Sozialwesen tätig. Die konjunkturellen Einflüsse auf ihre Situation am Arbeitsmarkt sind daher weniger ausgeprägt. Demgegenüber stehen jedoch häufig andere, teilweise schwierigere familiäre Rahmenbedingungen. So dominieren bei den alleinerziehenden Arbeitslosen Frauen, ebenso bei den Berufsrückkehrern und den Arbeitslosen ohne Leistungsbezug; und unter den Beschäftigten finden sich überproportional viele weibliche Beschäftigte in Teilzeitmodellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effect of transfer payments on the labor supply of single mothers (2008)

    Frish, Roni ; Zussman, Noam ;

    Zitatform

    Frish, Roni & Noam Zussman (2008): The effect of transfer payments on the labor supply of single mothers. In: The Journal of Socio-Economics, Jg. 37, H. 2, S. 627-643. DOI:10.1016/j.socec.2007.10.012

    Abstract

    "The Single Parent Family Law came into effect in Israel in 1992. It increased the income maintenance allowance paid to single mothers who have little or no income. In order to identify the effect of this legislative change on the labor supply of single mothers, the study uses a unique panel containing rich socioeconomic data. Applying a variety of econometric methods (difference-in-differences, panel regressions and propensity score matching), the study found that following the enactment of the law the labor supply of uneducated single mothers fell by about 10%, due to a decrease in the employment rate and working hours. However, from an economic perspective, the effect of the Law on the labor supply of single mothers is not very significant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zum Kontrazeptionsverhalten von Hartz-IV-Empfängerinnen (2008)

    Gäckle, Annelene;

    Zitatform

    Gäckle, Annelene (2008): Zum Kontrazeptionsverhalten von Hartz-IV-Empfängerinnen. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 26, H. 2, S. 86-95.

    Abstract

    "Seit dem Inkrafttreten des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes (GMG) 2004 können die zuständigen Behörden selbst entscheiden, ob sie die Kosten für Kontrazeptionsmittel von Hartz-IV-Empfängerinnen übernehmen. Dies hat Auswirkungen auf das Kontrazeptionsverhalten dieser Frauen, wie die vorliegende Studie zeigt. Sie nutzen aus Kostengründen eher preiswertere, häufig weniger sichere Verhütungsmittel und müssen die Folgen in Kauf nehmen. Daraus resultiert in einer ohnehin schon prekären Situation eine noch größere Unsicherheit, die zumindest durch die Schwangerschaftsberatung aufgefangen werden, besser aber durch die Wiedereinführung der Erstattung von Kontrazeptionskosten beseitigt werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gender-specific effects of unemployment on family formation: a cross-national perspective (2008)

    Schmitt, Christian ;

    Zitatform

    Schmitt, Christian (2008): Gender-specific effects of unemployment on family formation. A cross-national perspective. (DIW-Diskussionspapiere 841), Berlin, 75 S.

    Abstract

    "This paper investigates the impact of unemployment on the propensity to start a family. Unemployment is accompanied by bad occupational prospects and impending economic deprivation, placing the well-being of a future family at risk. I analyze unemployment at the intersection of state-dependence and the reduced opportunity costs of parenthood, distinguishing between men and women across a set of welfare states. Using micro-data from the European Community Household Panel (ECHP), I apply event history methods to analyze longitudinal samples of first-birth transitions in France, Finland, Germany, and the UK (1994-2001). The results highlight spurious negative effects of unemployment on family formation among men, which can be attributed to the lack of breadwinner capabilities in the inability to financially support a family. Women, in contrast, show positive effects of unemployment on the propensity to have a first child in all countries except France. These effects prevail even after ontrolling for labour market and income-related factors. The findings are pronounced in Germany and the UK where work-family conflicts are the cause of high opportunity costs of motherhood, and the gender-specific division of labour is still highly traditional. Particularly among women with a moderate and low level of education, unemployment clearly increases the likelihood to have a first child." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Das Leben von Frauen und Männern in Europa: ein statistisches Porträt. Ausgabe 2008 (2008)

    Abstract

    "Die Veröffentlichung beinhaltet geschlechtspezifische Statistiken zur Situation von Frauen und Männern in verschiedenen Stadien ihrer Leben. Sie umschließt die Situation in der Kindheit, die Schulausbildung sowie die berufliche Ausbildung. Mögliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern hinsichtlich des Alters wenn sie den elterlichen Haushalt verlassen sowie ihres Lebensstils werden ebenfalls gezeigt. Untersucht werden Frauen und Männer in ihrem Berufsleben, wobei es sich auf ihre unterschiedlichen Laufbahnwege und die jeweiligen Positionen konzentriert. Weiterhin werden ihre Fähigkeiten und Strategien zur Vereinbarkeit zwischen Berufsleben und Verantwortungen im Familienleben analysiert. Der letzte analytische Teil der Untersuchung ist eine Übersicht über Frauen und Männer im Ruhestandsalter einschließlich des Einkommens, das sie von Renten und anderen Quellen erhalten. Ob sie noch arbeiten, ihre häusliche Umgebung, ihre Gesundheit und sozialen Beziehungen sind Gegenstand dieser Publikation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Alleinerziehende - am Arbeitsmarkt allein gelassen (2008)

    Zitatform

    (2008): Alleinerziehende - am Arbeitsmarkt allein gelassen. (Arbeitsmarkt aktuell 2008,11), Berlin, 9 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2007 lebten laut Statistischem Bundesamt 1,6 Mio. Alleinerziehende mit einem oder mehreren Kindern unter 18 Jahren in Deutschland. Die Berufstätigkeit von Alleinerziehenden ist oft von prekärer Teilzeit und Niedriglohn geprägt. Auch der Anteil der Langzeitarbeitslosen hat sich im Laufe der letzten drei Jahre kontinuierlich erhöht. Alleinerziehende beenden seltener als alle Arbeitslosen die Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme eines Jobs. Überdurchschnittlich ist hingegen der Anteil derer, die in Nichterwerbstätigkeit wechseln. Aufgrund verfestigter Arbeitslosigkeit und geringer Einkommen ist das Armutsrisiko bei Alleinerziehenden groß und Alleinerziehenden gelingt der Absprung aus Hartz IV nur selten. Auch wenn Alleinerziehende erwerbstätig sind, gelingt es ihnen oftmals nicht, das Hartz IV-System zu verlassen. Nach Ansicht des DGB sollte die Integration von Alleinerziehenden eine hohe Priorität haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lebensumstände und Arbeitsmarktperspektiven von Frauen im Rechtskreis SGB II (2007)

    Achatz, Juliane;

    Zitatform

    Achatz, Juliane (2007): Lebensumstände und Arbeitsmarktperspektiven von Frauen im Rechtskreis SGB II. In: Sozialministerium Hessen (Hrsg.) (2007): Bleibt Armut weiblich? : Chancen für Frauen im Arbeitsmarktreform-Prozess. Dokumentation der Fachtagung am 15. November 2006 in Frankfurt, S. 6-15.

    Abstract

    "Dieser Beitrag beschäftigt sich auf der Basis von empirischen Ergebnissen mit der Frage, welche geschlechtsspezifischen Integrationsperspektiven sich aus den familiären Lebensumständen, den qualifikatorischen Voraussetzungen und den institutionellen Unterstützungsleistungen ableiten lassen. Zuerst wird kurz die Entwicklung des Leistungsbezugs seit Einführung des SGB II beschrieben. Im Anschluss daran werden Ergebnisse aus einer Befragung von Personen im Rechtskreis SGB II vorgestellt. Abschließend werden mögliche Schlussfolgerungen für die Praxis skizziert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Joblessness as a major challenge for public employment services: country reports from Germany, Finland and Italy (2007)

    Arnkil, Robert; Konle-Seidl, Regina ; Di Domenico, Germana;

    Zitatform

    Arnkil, Robert, Germana Di Domenico & Regina Konle-Seidl (2007): Joblessness as a major challenge for public employment services. Country reports from Germany, Finland and Italy. In: Fondazione Marco Biagi (Hrsg.) (2007): The global workplace : learning from each other. Paper presented at the 5th International Conference in commemoration of Marco Biagi "The global Workplace" at the University of Modena, 19-23 March 2007, S. 1-33.

    Abstract

    Die wachsende Internationalisierung und Globalisierung der Wirtschaft zusammen mit einer ständig alternden Gesellschaft erhöhen den Druck auf die Staaten, nicht nur die Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen sondern auch bislang inaktives Arbeitskräftepotenzial zu mobilisieren. Gerade Länder, die in den vergangenen Jahren die Erwerbsbevölkerung abgebaut haben, sehen sich nun vor der Aufgabe, das Arbeitskräftepotenzial, das von passiven Sozialleistungen lebt, neu zu aktivieren. Im internationalen Vergleich lassen sich zwei Ländergruppen unterscheiden: 1. Länder, in denen die Nachfrage nach Arbeit in der Vergangenheit nicht ausreichend hoch gewesen ist und in denen die Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung häufiger in Anspruch genommen werden als andere Sozialleistungen. Typisch für diese Länder ist ein hoher Stand an Langzeitarbeitslosen (Frankreich, Finnland, Deutschland, Italien). 2. Länder mit einer hohen Nachfrage nach Arbeit aber gleichzeitig einem umfangreichen Angebot an Sozialleistungen für Inaktivität aus verschiedenen Gründen wie Behinderung, Krankheit, Vorruhestand etc. (Dänemark, Niederlande, Großbritannien, Schweden, Norwegen). Die Studie untersucht, welche strukturellen und organisatorischen Konsequenzen sich für die öffentlichen Arbeitsvermittlungen der Länder bei unterschiedlichen Ausgangspositionen aufgrund der sich verbessernden Arbeitsmarktsituation mit steigender Arbeitsnachfrage ergeben. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Active labor market policy effects for women in Europe: a survey (2007)

    Bergemann, Annette; Berg, Gerard J. van den ;

    Zitatform

    Bergemann, Annette & Gerard J. van den Berg (2007): Active labor market policy effects for women in Europe. A survey. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2007,03), Uppsala, 25 S.

    Abstract

    "We survey the recent literature on the effects of active labor market policies on individual labor market outcomes like employment and income, for adult female individuals without work in European countries. We consider skill-training programs, monitoring and sanctions, job search assistance, and employment subsidies. The results are remarkably uniform across studies. We relate the results to the relevant level of female labor force participation." (author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Hartz IV aus Gender-Sicht: einige Befunde und viele offene Fragen (2007)

    Betzelt, Sigrid;

    Zitatform

    Betzelt, Sigrid (2007): Hartz IV aus Gender-Sicht. Einige Befunde und viele offene Fragen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 60, H. 6, S. 298-304. DOI:10.5771/0342-300X-2007-6-298

    Abstract

    "Inwieweit sind mittlerweile geschlechtsspezifische Wirkungen von 'Hartz IV' zu beobachten? Der Beitrag untersucht anhand sekundärstatistischer Analysen, ob sich die speziell für Frauen befürchteten materiellen Verschlechterungen nachweisen lassen und inwiefern Frauen im SGB II von aktiven Förderleistungen profitieren. Die vorläufigen Befunde verdeutlichen, dass sich durch den Systemwechsel zum SGB II bestehende geschlechtsspezifische Benachteiligungen eher verstärkt haben und der gesetzliche Gleichstellungsauftrag nur unzureichend erfüllt wird. Dies zeigt sich, mit Ost-West-Unterschieden, sowohl bei den Geld- als auch bei Eingliederungsleistungen, von denen arbeitsmarktpolitische Problemgruppen insgesamt und besonders gering qualifizierte Frauen weit unterdurchschnittlich profitieren. Die positiven Erwartungen im Hinblick auf eine bessere Förderung Alleinerziehender durch das SGB II werden durch einige Befunde in Frage gestellt. Angesichts der schwierigen Datenlage in der amtlichen Statistik müssen allerdings noch viele Fragen offen bleiben, was für eine gründliche gendersensible Revision der amtlichen Datenerfassung und -aufbereitung spricht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Optimal in-work support and employment in ageing societies: Britain and Germany compared (2007)

    Blundell, Richard ; Brewer, Mike ; Haan, Peter; Browne, James ; Myck, Michal; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Blundell, Richard, Mike Brewer, James Browne, Peter Haan, Michal Myck & Viktor Steiner (2007): Optimal in-work support and employment in ageing societies. Britain and Germany compared. London, 57 S.

    Abstract

    "How would the current tax-benefit systems in Britain and Germany have to be reconstructed in order to allow the labour market to cope with ageing societies in these two countries? How could tax-benefit systems help to raise the level of employment by alleviating long-term unemployment, discouraging early retirement and raising the labour market participation of women? These vital policy questions are analysed by the authors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Weiterführende Informationen

    Kurzfassung
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    Bewertung der SGB II-Umsetzung aus gleichstellungspolitischer Sicht: Evaluation der Wirkungen der Grundsicherung nach § 55 SGB II. Jahresbericht 2007 des Gender Projekt. Kurzfassung (2007)

    Brand, Ortrun; Worthmann, Georg; Hieming, Bettina; Jaehrling, Karen ; Graf, Julia; Rudolph, Clarissa; Weinkopf, Claudia ; Wagner, Alexandra;

    Zitatform

    Brand, Ortrun, Julia Graf, Bettina Hieming, Karen Jaehrling, Clarissa Rudolph, Alexandra Wagner, Claudia Weinkopf & Georg Worthmann (2007): Bewertung der SGB II-Umsetzung aus gleichstellungspolitischer Sicht. Evaluation der Wirkungen der Grundsicherung nach § 55 SGB II. Jahresbericht 2007 des Gender Projekt. Kurzfassung. Berlin, 93 S.

    Abstract

    "Im Zentrum der vorliegenden Kurzfassung des ersten Jahresberichtes stehen die Ergebnisse einer Online-Befragung der Personen, die bei den SGB II-Trägereinheiten für Chancengleichheit, Gleichstellung oder Gender Mainstreaming zuständig sind. Die Befragung diente in erster Linie dem Ziel, ein Bild vom Ausmaß der konzeptionellen, organisatorischen und personellen Verankerung des Gleichstellungszieles zu erhalten. Darüber hinaus enthält der Bericht eine erste geschlechterdifferenzierende Bestandsaufnahme des Leistungsbezugs im SGB II auf Basis von öffentlich zugänglichen Statistiken und Befragungsergebnissen. Neben dem Umfang und der Zusammensetzung der Bezieher/innen von Grundsicherungsleistungen nach SGB II wird analysiert, inwieweit geschlechtsspezifische Unterschiede in Bezug auf die Arbeitslosigkeit, die Abgangsdynamik, die Erwerbstätigkeit und die Maßnahmeteilnahme festzustellen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Labor force status of families: a visual essay (2007)

    Cromartie, Stella Potter;

    Zitatform

    Cromartie, Stella Potter (2007): Labor force status of families. A visual essay. In: Monthly labor review, Jg. 130, H. 7/8, S. 35-41.

    Abstract

    "This visual essay presents highlights of data on employment and unemployment within families. Over time, work patterns within families have changed dramatically, particularly as women - notably married women and mothers - have entered the labor force. Labor force patterns vary by family type and by race and Hispanic or Latino ethnicity. The estimates in this visual essay are based on data from the Current Population Survey (CPS), a national sample survey of about 60,000 households conducted monthly for the Bureau of Labor Statistics by the U.S. Census Bureau." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Long-run effects of training programs for the unemployed in East Germany (2007)

    Fitzenberger, Bernd ; Völter, Robert;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Robert Völter (2007): Long-run effects of training programs for the unemployed in East Germany. (IZA discussion paper 2630), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "Public sector sponsored training was implemented at a large scale during the transition process in East Germany. Based on new administrative data, we estimate the differential effects of three different programs for East Germany during the transition process. We apply a dynamic multiple treatment approach using matching based on inflows into unemployment. We find positive medium- and long-run employment effects for the largest program, Provision of Specific Professional Skills and Techniques. In contrast, the programs practice firms and retraining show no consistent positive employment effects. Furthermore, no program results in a reduction of benefit recipiency and the effects are quite similar for females and males." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    From welfare to work: evaluating a tax and benefit reform targeted at single mothers in Sweden (2007)

    Flood, Lennart; Pylkkänen, Elina; Wahlberg, Roger;

    Zitatform

    Flood, Lennart, Roger Wahlberg & Elina Pylkkänen (2007): From welfare to work. Evaluating a tax and benefit reform targeted at single mothers in Sweden. In: Labour, Jg. 21, H. 3, S. 443-471.

    Abstract

    "In this paper we evaluate a hypothetical tax and benefit reform to increase the working hours and to decrease welfare participation of single mothers in Sweden. We formulate and estimate simultaneously a structural static model of labor supply and welfare participation. The results suggest that labor supply among single mother households in Sweden is quite elastic, and that there is self-selection into welfare. We also find that the proposed reform would generate welfare gains for virtually everyone in the Sample, benefit low-income households, and would at the same time generate a Small revenue surplus." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The effects of in-work benefit reform in Britain on couples: theory and evidence (2007)

    Francesconi, Marco ; Klaauw, Wilbert van der; Rainer, Helmut ;

    Zitatform

    Francesconi, Marco, Helmut Rainer & Wilbert van der Klaauw (2007): The effects of in-work benefit reform in Britain on couples. Theory and evidence. (IZA discussion paper 2980), München, 75 S.

    Abstract

    "This paper examines the effects of the Working Families' Tax Credit (WFTC) on couples in Britain. We develop a simple model of household decisions which explicitly accounts for the role played by the tax and benefit system. Its main implications are then tested using panel data from the British Household Panel Survey collected between 1991 and 2002. Overall, the financial incentives of the reform had negligible effects on a wide range of married mothers' decisions, such as eligible (working at least 16 hours per week) and full-time employment (working at least 30 hours per week), employment transitions, childcare use, and divorce rates. Women's responses, however, were highly heterogeneous, depending on their partners' labour supply and earnings. Mothers married to low-income men showed larger responses in employment, especially if they had younger children. They were more likely to remain in the labour force and had higher rates at which they entered it. While more likely to receive the tax credit, they also experienced a greater risk of divorce. We find virtually no effect for women with higher-income husbands. Likewise, there are no statistically significant responses among married men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The socioeconomic consequences of "in-work" benefit reform for British lone mothers (2007)

    Francesconi, Marco ; Klaauw, Wilbert van der;

    Zitatform

    Francesconi, Marco & Wilbert van der Klaauw (2007): The socioeconomic consequences of "in-work" benefit reform for British lone mothers. In: The Journal of Human Resources, Jg. 42, H. 1, S. 1-31.

    Abstract

    "In October 1999, the British government enacted the Working Families' Tax Credit, which aimed at encouraging work among low-income families with children. This paper uses panel data collected between 1991 and 2001 to evaluate the effect of this reform on single mothers. We find that the reform led to a substantial increase in their employment rate of about five percentage points, which was driven by both a higher rate at which lone mothers remained in the labor force and a higher rate at which they entered it. Women's responses were highly heterogeneous, with effects double this size for mothers with one preschool-aged child, and virtually no effect for mothers with multiple older children. The employment increase was accompanied by significant increases in paid childcare utilization and our analysis in fact suggests that the generous childcare credit component of the reform played a key role in explaining the estimated employment and childcare usage responses. We also find that the increase in labor market participation was accompanied by reductions in single mothers' subsequent fertility and in the rate at which they married, behavioral responses, which in turn are likely to influence the reform's overall impact on child poverty and welfare." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Gesicherte Arbeitsmarktintegration durch Maßnahmenteilnahme?: AMS-Maßnahmen in einer Mehrjahresperspektive 2001-2004 (2007)

    Gregoritsch, Petra;

    Zitatform

    Gregoritsch, Petra (2007): Gesicherte Arbeitsmarktintegration durch Maßnahmenteilnahme? AMS-Maßnahmen in einer Mehrjahresperspektive 2001-2004. (AMS-Arbeitsmarktkurzberichte), Wien, 14 S.

    Abstract

    "Rund ein Drittel aller vom Arbeitsmarktservice (AMS) betreuten Personen werden in weiterführende Maßnahmen eingebunden. Im Vierjahreszeitraum 2001 bis 2004 waren es insgesamt 508.450 Personen, die an Maßnahmen teilgenommen haben. Die Publikation diskutiert den Aspekt der Arbeitsmarktintegration dieses Personenkreises, so z.B. anhand der erzielten Beschäftigungstage nach Ende der Maßnahmenteilnahme." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The Freud Report on the future of welfare to work: some critical reflections (2007)

    Grover, Chris ;

    Zitatform

    Grover, Chris (2007): The Freud Report on the future of welfare to work. Some critical reflections. In: Critical social policy, Jg. 27, H. 4, S. 534-545. DOI:10.1177/0261018307081812

    Abstract

    "In December 2006 the Secretary of State for Work and Pensions announced a review of welfare to work policies in Britain. This was led by the investment banker, David Freud who reported in March 2007. This paper examines the report, particularly focusing upon broad issues - relationships between unemployment, worklessness and capitalism and gender issues - that are central to understanding the report's analysis and recommendations. It is argued that the report's general thrust dovetails neatly with New Labour's fixation with supply-side economics and its approach to exclusion that suggests paid work is the mark of the responsible and included individual, an approach that draws upon and reproduces capitalist and patriarchal patterns and structures of paid work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Auf dem Weg zur Arbeitsmarktbürgerin?: neue Konzepte der Arbeitsmarktpolitik am Beispiel allein erziehender Frauen (2007)

    Kull, Silke; Riedmüller, Barbara; Münzner, Katy;

    Zitatform

    Kull, Silke & Barbara Riedmüller (2007): Auf dem Weg zur Arbeitsmarktbürgerin? Neue Konzepte der Arbeitsmarktpolitik am Beispiel allein erziehender Frauen. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 84), Berlin: Edition Sigma, 127 S.

    Abstract

    "Der aktuellen deutschen Arbeitsmarktpolitik liegt die Idee des aktivierenden Sozialstaats zugrunde. Soziale Sicherung resultiert weniger aus dem BürgerInnenstatus an sich, sondern aus einer Erwerbsbeteiligung. Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird damit zu 'ArbeitsmarktbürgerInnen'. Dabei geraten zunehmend allein erziehende Frauen in den Blick der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik. Dieses Buch untersucht die Arbeitsmarktintegration allein Erziehender mithilfe repräsentativer Datensätze und entwickelt eine bisher einmalige empiriegestützte Erwerbstypologie, die verdeutlicht, welche Faktoren eine Erwerbsbeteiligung begünstigen und welche ihr entgegenstehen. Überdies analysieren die Autorinnen arbeitsmarktpolitische Modellprojekte sowie die jüngsten Reformen auf dem Arbeitsmarkt im Hinblick auf ihre Auswirkungen für Single-Mütter. Dabei wird deutlich, dass der im Begriff 'ArbeitsmarktbürgerIn' implizierte Anspruch auf eine Universalisierung der Erwerbsteilhabe sich für allein erziehende Frauen nur einlösen lässt, wenn die geschlechterpolitische Schieflage auf dem Arbeitsmarkt aufgehoben wird. Die jüngsten arbeitsmarkt-, sozial- und familienpolitischen Entwicklungen werden diesem Anspruch nur bedingt gerecht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Inhaltsverzeichnis vom Verlag
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  • Literaturhinweis

    Comparative advantage or discrimination?: studying male-female wage differentials using displaced workers (2007)

    Kunze, Astrid ; Troske, Kenneth;

    Zitatform

    Kunze, Astrid & Kenneth Troske (2007): Comparative advantage or discrimination? Studying male-female wage differentials using displaced workers. (IZA discussion paper 3052), Bonn, 41 S.

    Abstract

    "In this paper we empirically examine differences in search behavior between men and women. We assess hypotheses regarding duration of search, wages and tenure. The hypotheses are derived from two models: the equilibrium search model with discriminatory firms by Black (1995) and an opportunity cost model that extends the Black model by incorporating age varying reservation wages. We identify effects using data on displaced workers and a differences in differences approach. We find that for men and women the duration of search is equal once we limit our estimation to women with a constant number of children in the household. Furthermore, we find no significant differences in the quality of job match between men and women. Finally, male/female wage differentials are largest among young workers but a significant portion of the difference is accounting for by changes in the number of children in the household. All these results suggest that differences in search behavior and outcomes between men and women are due to differences in nonmarket opportunities rather than to discrimination." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kids or courses?: gender differences in the effects of active labor market policies (2007)

    Lechner, Michael ; Wiehler, Stephan;

    Zitatform

    Lechner, Michael & Stephan Wiehler (2007): Kids or courses? Gender differences in the effects of active labor market policies. (IZA discussion paper 2740), Bonn, 35 S.

    Abstract

    "This paper investigates active labor market programs in Austria with a special emphasis on male-female effect heterogeneity. On average, we find only small effects, if any, for most of the programs. A crucial advantage of the large and informative administrative data we use is that it provides records about pregnancies and times of parental leave, in addition to the information that can typically be found in European administrative data sources used for evaluating active labor market policies. We show that these variables play a key role in removing selection bias and defining outcome variables which may explain why other similar studies found such programs to be more effective for women than for men. In particular for younger women a key effect of the programs is to reduce or postpone pregnancies and to increase the attachment to the labor force. After taking into account gender specific selection effects and the effects of the programs on pregnancies, gender differences (almost) disappear." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Frauenförderung im Wandel: Gender Mainstreaming in der österreichischen Arbeitsmarktpolitik (2007)

    Leitner, Andrea;

    Zitatform

    Leitner, Andrea (2007): Frauenförderung im Wandel. Gender Mainstreaming in der österreichischen Arbeitsmarktpolitik. (Campus. Forschung 918), Frankfurt am Main u.a.: Campus-Verl., 264 S.

    Abstract

    "Mit Gender Mainstreaming soll die Gleichstellung der Frau in Institutionen und Behörden systematisch umgesetzt werden. Andrea Leitner untersucht am Beispiel des österreichischen Arbeitsmarktservices die Chancen und Grenzen des Konzepts. Dort wurde Gender Mainstreaming zwar verankert, doch subtile Benachteiligungen - so das Ergebnis ihrer Studie - sind weiter wirksam. Überdies droht die Gefahr, dass sich das Konzept auf angeordnetes Verwaltungshandeln reduziert und der inhaltliche Anspruch verlorengeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gender differences in unemployment insurance coverage: a comparative analysis (2007)

    Leschke, Janine ;

    Zitatform

    Leschke, Janine (2007): Gender differences in unemployment insurance coverage. A comparative analysis. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2007-106), Berlin, 57 S.

    Abstract

    "Da soziale Sicherungssysteme auf sogenannte Normalarbeitsverhältnisse (Vollzeit, unbefristet, abhängig) ausgerichtet sind und häufig von Bedarfsprüfungen Gebrauch machen, reproduzieren sie Geschlechterungleichheiten im Arbeitsmarkt, die auf Grund der ungleichen Verteilung von Haushalts- und Familienaufgaben zwischen Frauen und Männern zustande kommen. So sind Frauen beispielsweise weit häufiger in Teilzeit beschäftigt, sie wechseln häufiger zwischen Beschäftigung und Inaktivität und verdienen weiterhin durchschnittlich geringere Löhne als Männer. Das Papier vergleicht auf Basis der Daten des Europäischen Haushaltspanels den Deckungsgrad und die Höhe von Arbeitslosenversicherungsleistungen zwischen Frauen und Männern. Unterschiede im Zugang zu Arbeitslosenversicherungsleistungen werden unter anderem durch die folgenden Charakteristika von Arbeitslosenversicherungssystemen bestimmt: Einkommens- oder Stundenschwellenwerte, Mindestbeitragszeiten und Bedarfsprüfungen. Die Höhe der Leistungen hängt in vielen Systemen von der Höhe der vormaligen Arbeitseinkommen ab, wird aber bei Langzeitarbeitslosen häufig auch durch Bedarfsprüfungen bestimmt. Da die Arbeitslosenversicherungssysteme unterschiedlicher Länder in ihren Zielsetzungen und in ihrer Ausgestaltung variieren, werden hier vier verschiedene Systeme verglichen: das dänische, das deutsche, das spanische und das britische Arbeitslosenversicherungssystem. Es wird erwartet, dass die Unterschiede zwischen Frauen und Männern im Zugang zu Arbeitslosenversicherungsleistungen in Ländern mit einem stark individualisierten Versicherungssystem (Dänemark) kleiner sind als in Ländern, die frühzeitigen und strikten Gebrauch von Bedarfsprüfungen (Vereinigtes Königreich) machen oder die auf starker Äquivalenz zwischen Beitragszeiten und vormaligem Einkommen und Leistungsempfang (Deutschland, Spanien) beruhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Minimum wages, the Earned Income Tax Credit, and employment: evidence from the post-welfare reform era (2007)

    Neumark, David ; Wascher, William ;

    Zitatform

    Neumark, David & William Wascher (2007): Minimum wages, the Earned Income Tax Credit, and employment. Evidence from the post-welfare reform era. (NBER working paper 12915), Cambridge, Mass., 23 S., Anhang. DOI:10.3386/w12915

    Abstract

    "We study the effects of minimum wages and the EITC in the post-welfare reform era. For the minimum wage, the evidence points to disemployment effects that are concentrated among young minority men. For young women, there is little evidence that minimum wages reduce employment, with the exception of high school dropouts. In contrast, evidence strongly suggests that the EITC boosts employment of young women (although not teenagers). We also explore how minimum wages and the EITC interact, and the evidence reveals policy effects that vary substantially across different groups. For example, higher minimum wages appear to reduce earnings of minority men, and more so when the EITC is high. In contrast, our results indicate that the EITC boosts employment and earnings for minority women, and coupling the EITC with a higher minimum wage appears to enhance this positive effect. Thus, whether or not the policy combination of a high EITC and a high minimum wage is viewed as favorable or unfavorable depends in part on whose incomes policymakers are trying to increase." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Hartz IV - Zwischenbilanz und Perspektiven (2007)

    Rudolph, Clarissa; Roth, Hugo L.; Auth, Diana ; Jäckle, Gerlind; Baethge-Kinsky, Volker; Knuth, Matthias ; Niekant, Renate; Langfeldt, Bettina ; Aust, Judtih; Lenhart, Karin; Bothfeld, Silke ; Müller-Schoell, Till; Tießler-Marenda, Elke; Reis, Claus; Ames, Anne; Wagner, Alexandra;

    Zitatform

    Rudolph, Clarissa & Renate Niekant (Hrsg.) (2007): Hartz IV - Zwischenbilanz und Perspektiven. (Arbeit - Demokratie - Geschlecht 5), Düsseldorf: Verlag Westfälisches Dampfboot, 237 S.

    Abstract

    Der Band bilanziert die bisherigen Ergebnisse der Hartz-Reformen. Es wird insbesondere das Spannungsfeld zwischen offiziell formulierten Erwartungen und Leitbildern und der tatsächlichen Umsetzung beleuchtet. Der erste Teil des Bandes widmet sich grundlegenden Analysen der Bedeutung von Hartz IV für den Sozialstaat und möglichen Entwicklungslinien. Der zweite Teil einhält Studien zur Umsetzung von Hartz IV aus Genderperspektiven. Schwerpunkt des dritten Teils ist die Umsetzung des SGB II im Hinblick auf die Einhaltung der Gesetzestexte. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Changing European gender relations: gender equality policy concerning employment and the labour market. EU research in social sciences and humanities (2007)

    Webster, Juliet;

    Zitatform

    Webster, Juliet (2007): Changing European gender relations. Gender equality policy concerning employment and the labour market. EU research in social sciences and humanities. (Policy synthesis of EU research results series 06), Brüssel, 63 S.

    Abstract

    "The review addresses the policy domain of gender and equal opportunities in relation to employment and labour market policies. The findings of six research projects fall into four clusters that mirror the concerns of policy makers: gender inequalities in labour market participation; labour market segregation and the nature of 'women's work'; flexible employment, family-friendly work and work-life balance; welfare and social exclusion; and the formulation and implementation of gender equality policies. The research reviewed highlights several gaps in our understanding of labour market dynamics as they affect gender equality and policy formulation. The need for further research has been identified on specific topics, including a systematic evaluation of flexible work forms on gender equality, developing new understandings of 'skill', and social protection and social exclusion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Experience of work and job retention among lone parents: an evidence review (2007)

    Yeo, Alasdair;

    Zitatform

    Yeo, Alasdair (2007): Experience of work and job retention among lone parents. An evidence review. (Department for Work and Pensions. Working paper 37), London, 64 S.

    Abstract

    "This paper explores lone parents' experiences of work and job retention. Improving job retention rates is seen as an important element in meeting the Government's target of a 70 per cent employment rate for lone parents by 2010. A better understanding of the issue of job retention was developed by reviewing the content and evaluations of the New Deal for Lone Parents (NDLP), Work Focused Interviews (WFIs) and other related DWP and non-DWP reports. The factors influencing lone parents leaving work and conversely, the factors associated with lone parents staying in-work, are explored. The current policies and pilots aimed at improving job retention for lone parents in the UK are examined; international policies are also scrutinised, enabling cross-national comparisons to be drawn. This analysis informed the development of a framework to understand types of policy initiatives. This framework is then used to analyse the UK's policies and pilots with regard to job retention and to develop further proposals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Global employment trends for women, brief 2007 (2007)

    Abstract

    "The Global Employment Trends for Women Brief 2007 focuses on whether the tendency toward increased participation has continued more recently and whether women have found enough decent and productive jobs to really enable them to use their potential in the labour market and achieve economic independence. The approach is based on updates and analysis of a number of major labour market indicators. These include: labour force participation; unemployment; sector and status of employment; wages/earnings; and education and skills. Taken together, they show whether women who want to work actually do so, whether women find it harder to get a job than men, differences in the type of work done by women and men and equality of treatment in areas ranging from pay to education and training." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Folgen der Hartz-Reformen für die Förderung der Erwerbsintegration von Frauen und Müttern: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 16/6298) (2007)

    Zitatform

    (2007): Folgen der Hartz-Reformen für die Förderung der Erwerbsintegration von Frauen und Müttern. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 16/6298). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/6523 (26.09.2007)), 12 S.

    Abstract

    Im Rahmen der Hartz-Reformen wurden Regelungen eingeführt, die für die Ermöglichung von Erwerbstätigkeit von Frauen, insbesondere Müttern, relevant sind. Die Fraktion DIE LINKE bezieht sich auf eine im Auftrag der Bundesregierung erstellte Studie zur Evalution des Umbaus der Bundesagentur für Arbeit, die zwei Konstellationen benennt, die sich nachteilig auf Frauen auswirken: 1. überproportional hohe Einstufung von Frauen und Müttern als 'Betreuungskunden' mit der Folge des unzureichenden Zugangs zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen; 2. hoher Anteil von 'Nicht-Leistungsbezieherinnen', die nach Auslaufen ihres Anspruchs auf Arbeitslosengeld I infolge der Bedürftigkeitsprüfung keine Ansprüche mehr geltend machen können. Die Fragesteller stellen außerdem fest, dass nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit in 50.000 bis 60.000 Fällen Menschen nur deshalb arbeitslos sind, weil keine Kinderbetreuungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, obwohl das SGB II vorsieht, dass 'erwerbsfähigen Erziehenden vorrangig ein Platz zur Tagesbetreuung des Kindes angeboten werden wird'. Die Bundsregierung betont in ihrer Antwort auf die Folgen der Hartz-Reformen für die Erwerbsintegration von Frauen und Müttern, dass ein wesentlicher Schlüssel für eine Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen mit Kindern in der Verfügbarkeit ausreichender Kinderbetreuungsmöglichkeiten liegt. In Antworten zu 23 Detailfragen erläutert die Bundesregierung die Zuständigkeiten von Bund, Ländern, Kommunen, Arbeitsgemeinschaften und der Bundesagentur für Arbeit und verweist insbesondere auf Initiativen des Bundes wie das Kinderbetreuungsfinanzierungsgesetz und das Investitionsprogramm 'Zukunft Bildung und Betreuung'. Insgesamt kommt die Bundesregierung zu der Feststellung, dass es im Rahmen der Hartz-Reformen keine systematische Benachteiligung von Frauen und Mütter gebe. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Situation von Frauen und Männern auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt: Lage und Entwicklung 2000-2007 (2007)

    Abstract

    "In Deutschland stieg die Frauenbeschäftigungsquote seit 2000 bis heute an und lag Anfang 2007 bei 63,2 Prozent. Die Beschäftigungsquote der Männer lag im ersten Quartal 2007 bei 73,6 Prozent und damit 1,6 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der EU-25-Staaten. 11,93 Millionen Frauen waren im Juni 2006 sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 45,3 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die weit überwiegende Zahl der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigten sind Frauen. Im Juni 2006 waren 3,81 Mio (84,1 Prozent) der 4,53 Mio Teilzeitbeschäftigten weiblich. 4,85 Mio Personen sind ausschließlich geringfügig beschäftigt. Von dieser Gruppe sind 67,2 Prozent weiblich. Von den gut 300.000 Personen in Arbeitsgelegenheiten der Mehraufwandsvariante (Ein-Euro-Jobs) waren im Jahr 2006 40,5 Prozent weiblich. Der Anteil von Mädchen in 'Männerberufen' nimmt nur langsam zu. Von September 2006 auf September 2007 sank die Zahl der arbeitslosen Frauen um 313.000 Personen oder 14,8 Prozent. Die Männerarbeitslosigkeit sank im gleichen Zeitraum um 381.000 oder 18,0 Prozent. Der Frauenanteil an allen Arbeitslosen stieg auf 51,1 Prozent an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Tabellenanhang
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  • Literaturhinweis

    Gleichheit bei der Arbeit: Den Herausforderungen begegnen: Gesamtbericht im Rahmen der Folgemaßnahmen zur Erklärung der IAO über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit. Internationale Arbeitskonferenz, 96. Tagung 2007, Bericht I (B) (2007)

    Abstract

    "90 Prozent aller Mitgliedsstaaten der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) haben inzwischen die Kernarbeitsnormen gegen Diskriminierung ratifiziert und sich damit zur Verabschiedung entsprechender Gesetze verpflichtet. Doch Gesetze allein reichen nicht aus, um Diskriminierung wirksam zu bekämpfen. Der Bericht lenkt die Aufmerksamkeit von Regierungen und Sozialpartnern auch auf neue Formen der Diskriminierung, die noch zu wenig Beachtung finden - beispielsweise aufgrund von Alter, HIV/AIDS, eines ungesunden Lebensstils oder der Wahrscheinlichkeit bestimmter genetischer Krankheiten. Die meisten Fälle von Diskriminierung aber betreffen nach wie vor Frauen. Die ILO betont in ihrem Bericht daher die herausragende Bedeutung von Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. So sollten familienfreundliche Maßnahmen nicht nur Frauen, sondern auch Männern offen stehen. In einigen Ländern, wie Island und Dänemark, wurden bestimmte Maßnahmen gezielt für Männer vorgesehen, beispielsweise ein besonderer Kinderbetreuungsurlaub nur für Männer. Nur wenn deutlich gemacht werde, dass die Wahrnehmung von Familienpflichten durch Männer sozial gewollt und akzeptiert wird, könne ein notwendiger Umdenkprozess stattfinden. Auch die Sozialpartner könnten durch entsprechende Ausgestaltung von Tarifverträgen einen Beitrag leisten, etwa indem Erziehungspausen nicht zu einer niedrigeren Einstufung führen. In Deutschland werden Frauen immer noch weniger eingestellt, rücken seltener in Führungspositionen und verdienen deutlich weniger als Männer. So beträgt das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern laut dem Gleichstellungsbericht der EU-Kommission 22 Prozent, womit Deutschland in der EU auf dem viertletzten Platz landet. Auch die EU nennt die schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf als zentrales Hindernis auf dem Weg zu mehr Gleichberechtigung.
    Weitere Empfehlungen der ILO zur Bekämpfung der Diskriminierung weltweit:
    - Gesetzgebung, die nicht nur Diskriminierung verbietet, sondern aktiv Ziele zur Förderung der Gleichberechtigung setzt;
    - Unterstützung der Sozialpartner, um Gleichstellungsfragen in der Tarifpolitik zu verankern;
    - gezielte Arbeitsmarktpolitik zur Förderung und Einbindung benachteiligter Gruppen;
    - Bindung der öffentlichen Auftragsvergabe an die Einhaltung des Diskriminierungsverbots;
    - Einrichtung von Antidiskriminierungskommissionen beziehungsweise Kommissionen für Lohngleichheit;
    - Förderung der Lohngerechtigkeit auf betrieblicher Ebene durch 'Kartierung' der Lohnstruktur, um Lohndiskrepanzen sichtbar zu machen und abzubauen;
    - Einbindung von Gleichstellungsmaßnahmen in die Länderprogramme der ILO für menschenwürdige Arbeit ebenso wie in die Entwicklungszusammenarbeit, die staatliche Kreditvergabe und Investitionsförderpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Gender gaps in unemployment rates in OECD countries (2006)

    Azmat, Ghazala ; Güell, Maia ; Manning, Alan ;

    Zitatform

    Azmat, Ghazala, Maia Güell & Alan Manning (2006): Gender gaps in unemployment rates in OECD countries. In: Journal of labor economics, Jg. 24, H. 1, S. 1-37.

    Abstract

    "In some OECD countries the male and female unemployment rates are very similar but in others (notably the Mediterranean countries) the female unemployment rate is much higher than the male. Explaining these cross-country differences is the subject of this article. We show that, in countries where there is a large gender gap in unemployment rates, there is a gender gap in both flows from employment into unemployment and from unemployment into employment. We conclude that differences in human capital accumulation between men and women interacted with labor market institutions is an important part of the explanation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Active labor market policy effects for women in Europe: a survey (2006)

    Bergemann, Annette; Berg, Gerard J. van den ;

    Zitatform

    Bergemann, Annette & Gerard J. van den Berg (2006): Active labor market policy effects for women in Europe. A survey. (IZA discussion paper 2365), Bonn, 21 S.

    Abstract

    "We survey the recent literature on the effects of active labor market policies on individual labor market outcomes like employment and income, for adult female individuals without work in European countries. We consider skill-training programs, monitoring and sanctions, job search assistance, and employment subsidies. The results are remarkably uniform across studies. We relate the results to the relevant level of female labor force participation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Geschlechterdifferenzen in den Gesundheitsfolgen von Arbeitslosigkeit: Ergebnisse der Sächsischen Längsschnittstudie (2006)

    Berth, Hendrik ; Petrowski, Katja; Förster, Peter; Balck, Friedrich; Stöbel-Richter, Yve;

    Zitatform

    Berth, Hendrik, Peter Förster, Katja Petrowski, Yve Stöbel-Richter & Friedrich Balck (2006): Geschlechterdifferenzen in den Gesundheitsfolgen von Arbeitslosigkeit. Ergebnisse der Sächsischen Längsschnittstudie. In: A. Hinz & O. Decker (Hrsg.) (2006): Gesundheit im gesellschaftlichen Wandel : Altersspezifik und Geschlechterrollen. Festschrift zum 60. Geburtstag von Elmar Brähler, S. 78-92.

    Abstract

    Die Studie widmet sich den negativen Auswirkungen von Arbeitslosigkeit und wahrgenommener Arbeitsplatzunsicherheit auf die Gesundheit ostdeutscher Männer und Frauen. Die Auswertung von drei Wellen der Sächsischen Längsschnittstudie zeigt, dass Arbeitslose im Vergleich mit Nichtarbeitslosen stärker psychisch belastet sind. Der Schwerpunkt der Studie liegt auf den geschlechtsspezifischen Unterschieden im Erleben der Arbeitslosigkeitserfahrung. Arbeitslose Frauen geben stets mehr globalen psychischen Distress und vereinzelt mehr Körperbeschwerden an als arbeitslose Männer. Die Lebenszufriedenheit von Frauen mit Arbeitslosigkeitserfahrungen ist in den Bereichen Freunde und Gesundheit etwas geringer als bei Männern. Keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern finden sich jedoch bei Angst und Depressivität. Nicht nur tatsächlich erlebte Arbeitslosigkeit, sondern auch bereits die Angst vor Arbeitslosigkeit bzw. ein als unsicher wahrgenommener Arbeitsplatz kann bei nichtarbeitslosen Personen zu psychischen Beeinträchtigungen führen. Hier deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die nichtarbeitslosen Männer stärker unter einem unsicheren Arbeitsplatz leiden. Sie geben - wenn ihnen ihr Arbeitsplatz unsicher erscheint - mehr Angst, Depressivität und Distress an als die Frauen mit unsicher empfundenen Arbeitsstellen. Die gefühlte Arbeitsplatzunsicherheit ist jedoch bei den Frauen mit über dreißig Prozent wesentlich größer als bei den Männern (13 Prozent). (IAB)

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    The economics of women, men, and work (2006)

    Blau, Francine D. ; Ferber, Marianne A.; Winkler, Anne E.;

    Zitatform

    Blau, Francine D., Marianne A. Ferber & Anne E. Winkler (2006): The economics of women, men, and work. Upper Saddle River u.a.: Pearson Prentice Hall, 444 S.

    Abstract

    Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Stellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt und in der Familie. Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung und den aktuellen Trends und auf den institutionellen und politischen Rahmenbedingungen des Geschlechterverhältnisses in den USA, sowie auf Theorien zur Erklärung geschlechtsspezifischer Unterschiede. Kapitel 2 behandelt die historische Entwicklung der Geschlechterrollen, Kapitel 3 widmet sich der Familie als ökonomischer Einheit sowie der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung in Familien, der Verteilung von Hausarbeit zwischen den Geschlechtern und alternativen Ansätzen der Entscheidungsfindung in Familien. Kapitel 4 analysiert die Entscheidung von Individuen, wieviel Zeit für Haushalt und Erwerbsarbeit eingesetzt wird, und arbeitet die Bestimmungsfaktoren der Erwerbsbeteiligung von Männern und Frauen heraus. Kapitel 5 bietet einen Überblick über die geschlechtsspezifischen Unterschiede in Hinblick auf Beschäftigung und Löhne, in Kapitel 6 werden diese Unterschiede aus der Perspektive des Humankapitalansatzes erklärt, in Kapitel 7 dient die Diskrimierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt als Erklärungsansatz. In Kapitel 8 wird auf aktuelle Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt eingegangen, insbesondere auf die Verringerung des geschlechtsspezifischen Lohnunterschieds, die Zunahme selbstständiger und atypischer Beschäftigung sowie auf den abnehmenden Einfluss der Gewerkschaften. Im Mittelpunkt von Kapitel 9 stehen die ökonomischen Ursachen des Wandels der Familienstrukturen, zum Beispiel des Wachsen des Anteils an Doppelverdienern und Alleinerziehenden. In Kapitel 10 werden politische Maßnahmen thematisiert, die Erwerbsarbeit und Familie betreffen, insbesondere Maßnahmen zur Armutsbekämpfung sowie steuer- und familienpolitische Maßnahmen zur Vereinbarung von Beruf und Familie. Kapitel 11 vergleicht die Situation in den USA mit der in anderen Ländern, vor allem in Industrieländern. (IAB)

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    Earned Income Tax Credit policies: Impact and optimality: the Adam Smith Lecture, 2005 (2006)

    Blundell, Richard ;

    Zitatform

    Blundell, Richard (2006): Earned Income Tax Credit policies: Impact and optimality. The Adam Smith Lecture, 2005. In: Labour economics, Jg. 13, H. 4, S. 423-443. DOI:10.1016/j.labeco.2006.04.001

    Abstract

    "In this lecture the author considers the impact and optimality of Earned Income Tax Policies. The policy issue addressed is the low labour market attachment and high incidence of poverty among certain groups. These policies have taken a central position in EU labour market policy debate and he focusses on reforms over the last decade in the UK." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Did working families' tax credit work?: the impact of in-work support on labour supply in Great Britain (2006)

    Brewer, Mike ; Suarez, Maria Jose; Duncan, Alan ; Shephard, Andrew ;

    Zitatform

    Brewer, Mike, Alan Duncan, Andrew Shephard & Maria Jose Suarez (2006): Did working families' tax credit work? The impact of in-work support on labour supply in Great Britain. In: Labour economics, Jg. 13, H. 6, S. 699-720. DOI:10.1016/j.labeco.2005.11.002

    Abstract

    "In-work benefits are promoted as a way to make low-income families better off without introducing adverse work incentives. In 1999, the structure of in-work benefits in the UK changed, and their generosity almost doubled, through the introduction of Working Families' Tax Credit (WFTC). With micro-data from before and alter its introduction, a structural model of labour supply and programme participation estimates that, by 2002, WFTC had increased labour supply of lone mothers by around 5.1 percentage points, slightly reduced labour supply of mothers in couples by 0.6 percentage points, and increased the labour supply of fathers in couples by 0.8 percentage points, compared with the programme that preceded it. Other tax and benefit reforms contemporaneous with WFTC acted to reduce the labour supply of parents, though. Without any form of in-work benefit in the UK, labour force participation by lone mothers would be around 45 percent, rather than the 55 per cent we now observe. Participating in family credit, the UK's in-work programme before October 1999, conferred a utility loss as well as a utility gain from the extra income, but this utility cost of participation was lower in the final year of WFTC than under previous programmes for lone mothers, and no different for individuals in couples: this in itself induced more lone mothers to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Non-employment and the welfare state: the United Kingdom and Germany compared (2006)

    Clasen, Jochen ; Davidson, Jaqueline; Mauer, Andreas; Ganßmann, Heiner;

    Zitatform

    Clasen, Jochen, Jaqueline Davidson, Heiner Ganßmann & Andreas Mauer (2006): Non-employment and the welfare state. The United Kingdom and Germany compared. In: Journal of European social policy, Jg. 16, H. 2, S. 134-154.

    Abstract

    Die Zusammenhänge zwischen Beschäftigung und den unterschiedlichen Stadien der Arbeitslosigkeit werden in Abhängigkeit vom Lebensalter in den beiden Staaten analysiert und in Bezug gesetzt zu den jeweiligen Regelungen des Unterstützungssystems. Auswertungen von Langzeitdaten im Zeitraum 1991 bis 2001 für Großbritannien und Deutschland zeigen, dass sowohl die Veränderungen der wirtschaftlichen Situation als auch der Sozialpolitik signifikante Auswirkungen auf das Verhältnis von Beschäftigung und Arbeitslosigkeit ausüben. Bei jüngeren männlichen Arbeitskräften stagnierte in den 1990er Jahren in Deutschland die Arbeitslosigkeit, während in Großbritannien insbesondere niedrig qualifizierte junge Männer auf dem Arbeitsmarkt freigesetzt wurden. Bei älteren männlichen Arbeitskräften dagegen ist in Großbritannien die Arbeitslosigkeit vermindert worden, während in Deutschland strukturelle Benachteiligungen älterer Arbeitnehmer zu beobachten sind. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Income support policies for part-time workers: a stepping-stone to regular jobs?: an application to young long-term unemployed women in Belgium (2006)

    Cockx, Bart Leo Wim; Goebel, Christian; Robin, Stephane;

    Zitatform

    Cockx, Bart Leo Wim, Stephane Robin & Christian Goebel (2006): Income support policies for part-time workers: a stepping-stone to regular jobs? An application to young long-term unemployed women in Belgium. (IZA discussion paper 2432), Bonn, 20 S.

    Abstract

    "We verify whether an income support policy for part-time workers in Belgium increases the transition from unemployment to non-subsidised, 'regular' employment. Using a sample of 8630 long-term unemployed young women, whose labour market history is observed from 1998 to 2001, we implement the 'timing of events' approach proposed by Abbring and Van den Berg (2003) to control for selection effects. Our results suggest that the policy has a significantly positive effect on the transition to non-subsidised employment when one does not control for unobserved heterogeneity. This effect remains positive, but becomes insignificant, when one corrects for selection on unobservable characteristics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsverläufe im Wandel: Ein Leben ohne Arbeitslosigkeit - nur noch Fiktion? (2006)

    Dundler, Agnes; Müller, Dana ;

    Zitatform

    Dundler, Agnes & Dana Müller (2006): Erwerbsverläufe im Wandel: Ein Leben ohne Arbeitslosigkeit - nur noch Fiktion? (IAB-Kurzbericht 27/2006), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Die seit Jahrzehnten anhaltend hohe Arbeitslosigkeit und die Zunahme unsicherer Beschäftigungsverhältnisse kennzeichnen den deutschen Arbeitsmarkt. Die Vorstellung eines ununterbrochenen Erwerbsverlaufs bis zum Renteneintritt scheint immer unrealistischer. Es stellt sich die Frage, ob es überhaupt noch kontinuierliche Erwerbsverläufe gibt und ob es sie jemals gegeben hat. In diesem Kurzbericht werden Kontinuität und Brüche in den Erwerbsbiographien von vier Alterskohorten in fünf Jahrzehnten untersucht. Es zeigt sich, dass - vor allem Männer der Geburtsjahrgänge 1939-41 und Frauen aus der Kohorte 1949-51 über zwei Jahrzehnte hinweg ununterbrochen beschäftigt waren; - insgesamt Frauen deutlich seltener als Männer über viele Jahre hinweg kontinuierlich beschäftigt sind; - jüngere Kohorten die erste Arbeitslosigkeit viel früher als die älteren erleben. Demnach ist Arbeitslosigkeit ein Periodeneffekt. Je nach Arbeitsmarktlage können alle Altersgruppen betroffen sein. - in allen Alterskohorten die Mehrheit der Männer nach einer Unterbrechung durch Arbeitslosigkeit schnell wieder in Beschäftigung zurückkehrt. Die Männer aus den Kohorten 1949-51 und 1959-61 sind jedoch länger arbeitslos als die Männer der älteren Kohorten. - Frauen durchwegs länger arbeitslos als Männer sind. Am stärksten betroffen von langer Arbeitslosigkeit sind Frauen der Geburtsjahrgänge 1949-51." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Müller, Dana ;
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  • Literaturhinweis

    Essays on unemployment duration and programme evaluation (2006)

    Nivorozhkin, Anton ;

    Zitatform

    Nivorozhkin, Anton (2006): Essays on unemployment duration and programme evaluation. (Göteborg University, Department of Economics. Economic studies 149), Göteborg: Göteborg University, Getr. Sz.

    Abstract

    "The process of labour market transformation in the 1990s attracted a lot of attention from economists and policy makers. Unprecedented changes, like rapid reforms in Central and Eastern Europe and later the expansion of the European Union, require a deeper understanding of current labour-market trends. This dissertation provides three essays focusing on the impact of the active labour market programmes and the determinants of unemployment duration in the second half of the 1990s in Russia and Sweden. The first two chapters of my dissertation provide a foundation for a policy analysis of issues related to unemployment duration and for an evaluation of the effect of training programmes offered by the state to unemployed individuals in urban Russia. Paper 1 investigates the impact of training programmes on wages of individuals. Using data from the official unemployment register combined with the information from the follow-up survey, I use the method of 'propensity-score matching' to evaluate the effect of training programmes. The result suggests that participants of training programmes receive higher wages after deregistering from the employment office. The paper identifies important gender differences; the effect of training was smaller for females. Paper 2 examines the determinants of unemployment duration of individuals registered as unemployed. The results of a piece-wise constant proportional hazard model imply that the hazard of finding a job is non-monotonic and tends to decrease with time spent in unemployment. An important finding is that only 29% of the unemployed obtained a job simultaneously with deregistering from the Public Employment Office (PEO). Others continued to search for job on their own. I find that the intensity of the job search increases after individuals leave the public employment office. The final chapter of the thesis, Paper 3, addresses the question of whether the possibility of exit from unemployment to the previous employer affects the duration of unemployment spells in Sweden. The empirical analysis is performed using an employee-employer dataset that includes a number of enterprise characteristics and provides information on individual tenure. The econometric approach employs estimation of a competing risk duration model to distinguish between exits to the previous employer and exits to a new job. The findings suggest that greater tenure raises the risks of transitions to the previous employer, while high education levels increase the risk of obtaining a new job. Moreover, the impact of benefit exhaustion is observed only for transitions to new employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ;
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    Gender differences in transitions from unemployment: micro evidence from Finland (2006)

    Ollikainen, Virve;

    Zitatform

    Ollikainen, Virve (2006): Gender differences in transitions from unemployment. Micro evidence from Finland. In: Labour, Jg. 20, H. 1, S. 159-198. DOI:10.1111/j.1467-9914.2006.00337.x

    Abstract

    "This paper examines gender differences in labour market transitions in Finland. The empirical analysis carried out using multinomial logit model is based on a 1996 sample of unemployed people. The results indicate that female labour market position is inferior to male and that female labour market outcomes are more responsive to family-related background characteristics. Previous unemployment is observed to be particularly scarring on male labour market position. According to the results education improves female labour market position significantly. Higher education diminishes gender differences in the labour market and is therefore a particularly equalizing factor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Beeinflusst die Dauer der Arbeitslosigkeit die Gesundheitszufriedenheit?: Auswertungen des Sozioökonomischen Panels (SOEP) von 1984 bis 2001 (2006)

    Romeu Gordo, Laura ;

    Zitatform

    Romeu Gordo, Laura (2006): Beeinflusst die Dauer der Arbeitslosigkeit die Gesundheitszufriedenheit? Auswertungen des Sozioökonomischen Panels (SOEP) von 1984 bis 2001. In: A. Hollederer & H. Brand (Hrsg.) (2006): Arbeitslosigkeit, Gesundheit und Krankheit, S. 53-73.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird anhand des SOEP die Beziehung zwischen Erwerbsstatus und Gesundheitszufriedenheit untersucht. Die Längsschnittstruktur des SOEP erlaubt eine Betrachtung der Gesundheitszufriedenheit vor und nach dem Verlust des Arbeitsplatzes. Daher wird in der multivariaten Analyse untersucht, wie der Verlust des Arbeitsplatzes, der zwischen zwei Zeitpunkten erfolgt, eine Veränderung der Gesundheitszufriedenheit zwischen diesen beiden Zeitpunkten bewirkt. Darüber hinaus ist es wichtig, die Faktoren zu identifizieren, die den Einfluss der Arbeitslosigkeit auf die Gesundheit verstärken (oder verringern). In der vorliegenden Analyse wird untersucht, inwieweit Alter, Kinder, Bildungsstand und der Umstand, vor dem Verlust des Arbeitsplatzes Hauptverdiener der Familie gewesen zu sein, die Auswirkungen der Arbeitslosigkeit auf die Gesundheitszufriedenheit beeinflussen. Zunächst wird eine deskriptive Analyse der Beziehung zwischen Erwerbsstatus und Gesundheitszufriedenheit durchgefiihrt. Im Anschluss werden zwei Modelle für die Bewertung des Einflusses der Arbeitslosigkeit auf die Gesundheit vorgestellt, die dann in einem letzten Schritt nach Geschlechtern differenziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Zwischen Lissabon und Tallinn: europäische Beschäftigungsstrategie und Frauenerwerbstätigkeit nach der EU-Osterweiterung (2006)

    Thiel, Anke;

    Zitatform

    Thiel, Anke (2006): Zwischen Lissabon und Tallinn. Europäische Beschäftigungsstrategie und Frauenerwerbstätigkeit nach der EU-Osterweiterung. In: Femina politica. Zeitschrift für feministische Politik-Wissenschaft, Jg. 15, H. 1, S. 20-34.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird zuerst ein kurzer Abriss der Beschäftigungspolitik unter frauenpolitischen Aspekten gegeben. Danach wird der Frage nachgegangen, ob sich die Annahme bestätigen lässt, dass Frauen in den neuen osteuropäischen EU-Ländern durch die sozialistisch geprägten politischen, gesellschaftlichen und arbeitsmarktbezogenen Strukturen immer noch stärker im Erwerbsleben verankert sind als in der EU-15. Gibt es gemeinsame Muster, welche die Wahrnehmung der osteuropäischen Staaten als einheitlichen 'Block' rechtfertigen? Diese Fragen werden anhand ausgewählter Indikatoren zu Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Lohnabstand, dokumentiert im WSI-FrauenDatenReport 2005 (Bothfeld u.a. 2005), untersucht. Auf dieser Datenbasis sollen die Zielsetzungen und Empfehlungen der Beschäftigungsstrategie heute im Hinblick auf die Frauenbeschäftigung in Osteuropa bewertet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    SGB II auf Ernährermodell programmiert? (2006)

    Wagner, Alexandra;

    Zitatform

    Wagner, Alexandra (2006): SGB II auf Ernährermodell programmiert? (MonApoli Monitor Arbeitsmarktpolitik), Düsseldorf u.a., 9 S.

    Abstract

    "Das SGB II birgt einerseits neue Chancen für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt, andererseits aber auch erhebliche Risiken. Leistungsrechtliche Regelungen stärken das Ernährermodell und führen zu einer mittelbaren Diskriminierung von Frauen. In Bezug auf die 'Aktivierung' der Leistungsbeziehenden sieht das SGB II hingegen keine geschlechts(rollen)bezogenen Unterschiede vor. Personen, die aufgrund der Anrechnung von Partnereinkommen keine oder nur reduzierte Grundsicherungsleistung erhalten, empfinden dies - unabhängig von ihrer Auffassung über die Rollenteilung von Frauen und Männern - als eine Belastung. In Schweden sind vergleichbare Wirkungen kaum anzutreffen - vor allem aufgrund der längeren Bezugsmöglichkeit von individualisierten Leistungen in den vorgelagerten Sicherungssystemen. Für eine Überwindung der mittelbaren Diskriminierung beim Zugang zu Leistungen des SGB II stellt sich die Frage nach der Abschaffung der Anrechnung von Partnereinkommen und Vermögen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour market reform in Germany: how to improve effectiveness (2006)

    Wurzel, Eckhard;

    Zitatform

    Wurzel, Eckhard (2006): Labour market reform in Germany. How to improve effectiveness. (OECD Economics Department working papers 512), Paris, 32 S. DOI:10.1787/430053878556

    Abstract

    "High levels of unemployment and rising social charges have lead to considerable pressure on labour markets to adjust. Major steps in labour market reform have been implemented over the last three years. These need to be followed up in several respects in order to raise the economy's capacity to generate employment. The present tax and transfer system still implies significant disincentives for labour supply of older people and spouses, which should be eliminated. Unemployment related benefits and active labour market policies can be better geared toward activating the unemployed, while institutional reform of the Public Employment Service should continue. On the labour demand side, there remains scope to raise the efficiency of Germany's employment protection system. Also, provisions should be made to allow for a higher degree of wage flexibility across qualifications and regions to fight unemployment. Regulatory conditions in other parts of the economy interact in important ways with labour market performance, underlining the need for a broad based reform approach. This Working Paper relates to the 2006 OECD Economic Survey of Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Mit den EU-Beschäftigungszielen zu mehr Chancengleichheit? (2005)

    Beckmann, Petra;

    Zitatform

    Beckmann, Petra (2005): Mit den EU-Beschäftigungszielen zu mehr Chancengleichheit? In: Widerspruch. Beiträge zu sozialistischer Politik, Jg. 25, H. 48, S. 39-50.

    Abstract

    "Der Beitrag ist so aufgebaut, dass die unterschiedlichen Zielvorgaben der EU für die Frauenbeschäftigung vor dem Hintergrund der geltenden beschäftigungspolitischen Leitlinien zunächst kurz dargestellt und dann hinsichtlich ihrer Kompatibilität und Chancengleichheitsorientierung hinterfragt werden. Auf der Grundlage einer Analyse der Beschäftigungsentwicklung bei Frauen und Männern in Deutschland wird dann untersucht, welche Aussagekraft die Beschäftigungsquote in der geschlechtsspezifischen Betrachtung von Beschäftigungsstand und Beschäftigungsentwicklung hat. Im Fazit wird deutlich, wo Verbesserungsbedarf in bezug auf eine geschlechtergerechte Ausgestaltung der europäischen Beschäftigungsziele besteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    An overview of welfare-to-work efforts (2005)

    Blank, Rebecca M.;

    Zitatform

    Blank, Rebecca M. (2005): An overview of welfare-to-work efforts. In: CESifo DICE report, Jg. 3, H. 2, S. 3-7.

    Abstract

    Hauptzielsetzung US-amerikanischer Sozialpolitik ist es, Sozialhilfeempfänger wieder in Arbeit zu bringen. Die Sammelbezeichnung 'Welfare-to-Work' beschreibt eine Vielzahl von Programmen auf bundes- und einzelstaatlicher sowie auf regionaler und kommunaler Ebene. Da Adressaten von Sozialhilfeleistungen in den USA in erster Linie ledige Mütter sind, zielen die 'Welfare-to-Work'-Programme in der Hauptsache darauf ab, vor allem gering qualifizierte allein erziehende Frauen in Arbeitsverhältnisse zu bringen. Der Übergang von der Sozialhilfe in ein Arbeitsverhältnis wird dabei nicht als ein Mittel zur Armutsbekämpfung verstanden, sondern Arbeit stellt einen Wert an sich dar. Der Beitrag gibt einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Förderungsprogramme und Einzelmaßnahmen (von Lohnkostenzuschüssen über Kinderbetreuungskosten bis hin zu Sanktionen wie zeitlicher Begrenzung oder Kürzung der Leistungen) und untersucht, inwieweit die Programme auf andere, insbesondere europäische Staaten zu übertragen sind. Die US-Erfahrungen zeigen, dass eine verhältnismäßig hohe Zahl gering qualifizierter allein erziehender Mütter auf Dauer in Arbeitsverhältnisse vermittelt werden kann, vorausgesetzt derartige Jobs existieren und es gibt entsprechende Anreize, sie zu übernehmen. Gleichzeitig ist die Zahl derer, die Arbeit haben und dennoch in Armut leben, gewachsen. Bei der Frage nach der Übertragbarkeit von 'Welfare-to-Work'-Maßnahmen auf europäische Staaten müssen die Unterschiede der wirtschaftlichen und institutionellen Strukturen und sozialen Normen berücksichtigt werden. (IAB)

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    Frauen auf dem Arbeitsmarkt: sind positive Auswirkungen durch Gender Mainstreaming erkennbar? (2005)

    Bohrke-Petrovic, Siglinde;

    Zitatform

    Bohrke-Petrovic, Siglinde (2005): Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Sind positive Auswirkungen durch Gender Mainstreaming erkennbar? In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 23, H. 3, S. 89-101.

    Abstract

    "Der Beitrag behandelt die aktuelle Situation von Frauen und Mädchen auf dem Arbeitsmarkt sowie die sich verändernden, künftigen Möglichkeiten und Begrenzungen im Zusammenhang mit der Einführung des Sozialgesetzbuch II (SGB II). Es geht konkret um die Frage, ob Geschlechtergerechtigkeit auch auf dem Arbeitsmarkt bereits realisiert ist oder ob es sich bei den vorhandenen Gender Mainstreaming- Konzepten, die gerade in diesem Handlungsfeld viel diskutiert aber längst noch nicht umgesetzt worden sind, nur um einen Etikettenschwindel handelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Making work pay in Continental Europe: the example of the French tax credit (2005)

    Cazenave, Marie-Cecile;

    Zitatform

    Cazenave, Marie-Cecile (2005): Making work pay in Continental Europe. The example of the French tax credit. (TLM.NET working paper 2005-22), Amsterdam, 22 S.

    Abstract

    Im Jahre 2001 hat Frankreich ein neues System von negativer Einkommensteuer, das sog. 'Prime pour l'emploi' (PPE) eingeführt. PPE soll den Weg aus der Arbeitslosigkeit und der Inaktivität heraus in ein Arbeitsverhältnis unterstützen, indem es zur Erhöhung der Einkommen im Niedriglohnsektor beiträgt. Damit wurde erstmals in Frankreich ein Instrument, das sich an die Angebotsseite des Arbeitsmarktes und nicht an die Arbeitgeber richtet, angewendet. Die Implementierung dieses Systems ist im europäischen Kontext des von der OECD entwickelten Mottos 'Making work pay' zu sehen, das eine Strategie beschreibt, nach der es attraktiver ist zu arbeiten, als arbeitslos oder inaktiv zu sein. Derartige Strategien sind bisher in den angelsächsischen Ländern und in Europa vor allem in Großbritannien angewendet worden und der Beitrag untersucht, ob sich PPE auf dem französischen Arbeitsmarkt bewährt hat und ob die Strategie des 'Making work pay' noch ausgebaut werden sollte. Im Vergleich mit steuerlichen Maßnahmen, die charakteristisch für das angelsächsische System sind, wird gezeigt, dass PPE durchaus in den Bezugsrahmen Strategie des 'Making work pay' passt. Abschließend wird die Frage behandelt, ob angesichts der Erfahrungen, die andere kontinentale bzw. korporatistische europäische Länder mit ähnlichen politischen Instrumenten gemacht haben, die Strategie des 'Making work pay' für Frankreich das beste Instrument zur Lösung der sozialen Probleme und der Probleme auf dem Arbeitsmarkt darstellt. Insgesamt wird die arbeitsmarktpolitische Strategie für Frankreich unter anderem aufgrund der institutionellen Rahmenbedingungen als wenig erfolgreich eingeschätzt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zehn Jahre aktivierende Arbeitsmarktpolitik in Dänemark (2005)

    Dingeldey, Irene ;

    Zitatform

    Dingeldey, Irene (2005): Zehn Jahre aktivierende Arbeitsmarktpolitik in Dänemark. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 58, H. 1, S. 18-24.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund einer insgesamt positiven Beschäftigungsbilanz wird die Frage gestellt, wieso die als aktivierend bezeichnete Arbeitsmarktpolitik in Dänemark mit einer hohen, aber gleichwohl sinkenden Erwerbsquote einhergeht. Die Analyse zeigt, dass in Dänemark ein Maßnahmenmix implementiert wurde. Dabei stellen das Aufrechterhalten eines hohen Niveaus sozialer Sicherung sowie die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Müttern kontinuierliche Elemente dar. Die Verschärfung des Arbeitszwangs, die Ausweitung der Weiterbildungsmaßnahmen sowie der Beschäftigung im öffentlichen Sektor und - quantitativ besonders relevant - die De-Aktivierung von Arbeitskräften wurden dagegen in den drei Phasen der Arbeitsmarktpolitik seit 1993 mit unterschiedlicher Akzentsetzung eingesetzt. Als ausschlaggebend für die positive Beschäftigungsbilanz werden darüber hinaus die spezifisch dänischen Arbeitsmarktinstitutionen wie Flexicurity und Negotiated Economy als auch die Koordination von Fiskal-, Steuer-, Lohn- und Familienpolitik gesehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Unemployment and under-employment: the case of Switzerland (2005)

    Djurdjevic, Dragana;

    Zitatform

    Djurdjevic, Dragana (2005): Unemployment and under-employment. The case of Switzerland. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 141, H. 1, S. 23-70.

    Abstract

    "In dem Betrag werden die Arbeitslosigkeit und die weitere Einkommensentwicklung der Arbeitslosen analysiert. Auf Basis von informativen administrativen Panel-Daten wird ein diskretes Hazard Modell für den Austritt von verschiedenen Erwerbszuständen geschätzt. Die geschätzten Ergebnisse belegen die Existenz sozialer Randgruppen. Beispielsweise befinden sich Frauen, Ausländer und Geringqualifizierte verstärkt in schlechten Arbeitssituation oder sind in besonderem Maße von Erwerbsinstabilität betroffen. Diese Erwerbsinstabilität scheint hauptsächlich mit einem Mangel an Qualifikation verbunden zu sein. Im Gegenteil haben Männer, Jüngere und Hochqualifizierte mehr Chancen eine Beschäftigung wieder zu finden. Falls sie schlecht bezahlt (im Vergleich zu ihrem vorherigen Lohn) sind, ist es hauptsächlich für vorübergehende Perioden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Unemployment and marital dissolution: a panel data study of Norway (2005)

    Hansen, Hans-Tore;

    Zitatform

    Hansen, Hans-Tore (2005): Unemployment and marital dissolution. A panel data study of Norway. In: European Sociological Review, Jg. 21, H. 2, S. 135-148. DOI:10.1093/esr/jci009

    Abstract

    "This article investigates whether unemployment within a dyad increases the probability of marital dissolution in Norway. An eight year panel data set of 40,472 couple-year observations is used to study the impact of unemployment on the probability of marital dissolution controlling for other variables. Two topics related to the impact of unemployment on divorce are addressed. First, the question of the impact of social stress as a mediating factor. Second, the question of gender differences with regards to the impact of unemployment. As expected the hypothesis that unemployment leads to an increased (non-monotonic) risk of marital dissolution was supported. While economic problems seem to be an important explanation for the impact of husbands' unemployment, the impact of wife's unemployment remained after controlling for other factors. The analysis also indicates that unemployment may catch unmeasured factors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Marriage, wealth, and unemployment duration: a gender asymmetry puzzle (2005)

    Lentz, Rasmus ; Tranæs, Torben;

    Zitatform

    Lentz, Rasmus & Torben Tranæs (2005): Marriage, wealth, and unemployment duration. A gender asymmetry puzzle. (IZA discussion paper 1607), Bonn, 16 S.

    Abstract

    "This note presents evidence of the following gender asymmetry: the job-finding effort of married men and women is affected by the income of their spouses in opposite directions. For women, spouse income influences job finding negatively, just as own wealth does: the more the man earns and the wealthier the woman is, the longer it takes for her to find a job. The contrary is the case for men, where spouse income affects job finding positively: the more the wife earns, the faster the husband finds a job. This is so despite the fact that greater own wealth also prolongs unemployment spells for men. These findings are hard to reconcile with the traditional economic model of the family." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Country report Germany: making the labour market more attractive for people: Making work a real alternative for all (2005)

    Voß-Gundlach, Christiane;

    Zitatform

    Voß-Gundlach, Christiane (2005): Country report Germany. Making the labour market more attractive for people: Making work a real alternative for all. In: E. Hönekopp (Hrsg.) (2005): The report of the European employment task force : impetus to European employment policy - impulses for Germany (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 293), S. 101-105.

    Abstract

    Die Umsetzung der Agenda 2010 und die Hartz-Reformen werden als beschäftigungspolitische Initiativen in Deutschland skizziert. Die Senkungen von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen und die Schaffung unternehmerfreundlicher Strukturen sozialer Sicherung sollen dazu beitragen, die Beschäftigung von Arbeitskräften mit Niedrigeinkommen sowie von Frauen und älteren Arbeitskräften zu erhöhen. Auf die Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitskräfte zielen die Erhöhung des Rentenalters, Altersteilzeit und Einstellungszuschüsse. Die Frauenerwerbsbeteiligung soll durch einen Rechtsanspruch auf öffentliche Kinderbetreuung, durch Steuererleichterungen bei der Einstellung von Haushaltshilfen und durch einen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit erhöht werden. Arbeit soll zu einer echten Alternative für alle werden. (IAB)

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    Country report Sweden: labour supply - Sweden's demographic trend and the council recommendations (2005)

    Wadman, Mats;

    Zitatform

    Wadman, Mats (2005): Country report Sweden. Labour supply - Sweden's demographic trend and the council recommendations. In: E. Hönekopp (Hrsg.) (2005): The report of the European employment task force : impetus to European employment policy - impulses for Germany (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 293), S. 95-100.

    Abstract

    Der Arbeitsmarkt in Schweden zeichnet sich durch eine hohe Erwerbsbeteiligung aus. Dies gilt auch für Frauen und ältere Arbeitnehmer. Der Beitrag skizziert die Gründe hierfür, die vor allem in den steuerpolitischen, familienpolitischen und arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen gesehen werden. Dennoch ist angesichts der drohenden demographischen Entwicklung die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung eine zentrale Herausforderung in Schweden. Vor allem Immigranten, junge Menschen, ältere Menschen und Rehabilitanden sind hier beschäftigungspolitische Zielgruppen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Application of a simple nonparametric conditional quantile function estimator in unemployment duration analysis (2005)

    Wichert, Laura; Wilke, Ralf A. ;

    Zitatform

    Wichert, Laura & Ralf A. Wilke (2005): Application of a simple nonparametric conditional quantile function estimator in unemployment duration analysis. (ZEW discussion paper 2005-67), Mannheim, 19 S.

    Abstract

    In vielen ökonometrischen Anwendungen ist es von Beginn an unklar, ob eine parametrische Funktion im Rahmen einer kontinuierlichen Regression als linear, als höherere Polynomial-Funktion oder als stückweise lineare Funktion spezifiziert werden soll. Nicht-parametrische Schätzer können relevante Informationen liefern, da sie ein geeignetes Instrument zur Datenauswertung darstellen. Zu diesem Zwecke wird eine Ausweitung des konventionellen univariaten Kaplan-Meier-Schätzers zur Ermittlung der Risikoquote auf multivariate und rechtszensierte Daten über die Dauer und die Trunkierung marginaler Verteilungen im Rahmen eines Random-Regressions-Modells vorgeschlagen. Es handelt sich dabei um eine Kombination eines Nearest-Neighbor-Schätzers mit dem Nelson-Aalen-Schätzers. Gleichzeitig handelt es ich um einen Akritas-Schätzer (1994), der den nicht-parametrischen Hazardrate-Schätzer nach Beran (1981) auf typischere Datensituationen in der angewandten Analyse anpasst. Mittels Simulationen wird gezeigt, dass der Schätzer über endliche Stichprobeneigenschaften verfügt und die Implementierung sehr rasch zu erfolgen scheint. Eine kleine Anwendung auf deutsche Daten zur Arbeitslosigkeitsdauer zeigt den Bedarf an flexiblen Spezifikationen bedingter Quantilfunktionen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Höhe von Sozialleistungen einen sehr starken Einfluss auf die Dauer der Arbeitslosigkeit von Langzeitarbeitslosen im Niedriglohnbereich ausübt, und dass Schwangerschaft und Geburt bei Frauen mit längeren Perioden von Arbeitslosigkeit korrelieren. (IAB)

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    Convergence and determinants of non-employment durations in Eastern and Western Germany (2004)

    Hunt, Jennifer;

    Zitatform

    Hunt, Jennifer (2004): Convergence and determinants of non-employment durations in Eastern and Western Germany. In: Journal of population economics, Jg. 17, H. 2, S. 249-266.

    Abstract

    Seit der deutschen Wiedervereinigung und der Währungsunion sind die Perioden der Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland kürzer als in Westdeutschland. Eine Analyse des Sozioökonomischen Panels für den Zeitraum von 1990 bis 2000 offenbart eine Konvergenz der Determinanten der Arbeitslosigkeitsdauer wegen der zunehmenden Altersunterschiede ostdeutscher Männer und dem zunehmenden Einfluss von Kindern für ostdeutsche Frauen. Der letztere hat zu einem Rückgang der Frauenerwerbstätigkeit beigetragen. Die Qualifikation spielt bei der Dauer der Arbeitslosigkeit eine geringere Rolle als bei der Dauer der Beschäftigung. Die geschlechtsspezifischen Unterschiede in Ostdeutschland in Hinblick auf die Arbeitslosigkeitsdauer können nicht auf Qualifikationsunterschiede zurückgeführt werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Gehartzte Zeiten: Frauen in Not zwischen Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II (2004)

    Hürten, Marianne;

    Zitatform

    Hürten, Marianne (2004): Gehartzte Zeiten: Frauen in Not zwischen Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 22, H. 1, S. 137-146.

    Abstract

    Mit dem Inkrafttreten von Hartz IV erhalten ab Januar 2005 alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen das sogenannte Arbeitslosengeld II (Grundsicherung). Um wirklich alle potenziell dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Hilfesuchenden zu erfassen, wurde die Erwerbsfähigkeit durch eine Arbeitsfähigkeit von mindestens drei Stunden in der Woche definiert. Somit werden auch Frauen in unterschiedlichen Notsituationen, die heute noch Sozialhilfe beziehen, zukünftig die Grundsicherung für erwerbsfähige Hilfebedürftige erhalten und damit auch Zugang zu Eingliederungsmaßnahmen haben. Der Beitrag untersucht, wie sich die Situation dieser Frauen heute darstellt, welche Leistungs- und Strukturveränderungen durch die Hartz-Gesetze auf sie zukommen und inwieweit die Belange dieser Personengruppen bei den aktuellen Vorbereitungen berücksichtigt werden. Die Ausführungen stützen sich vor allem auf Untersuchungen der Sozialhilfegewährungspraxis, die die grüne Landtagsfraktion 2001 in Nordrhein-Westfalen durchführen ließen. Zudem wird rückblickend beleuchtet, welche Auseinandersetzungen seit Beginn der 90er Jahre der Hartz-Reform vorausgingen und ihr den Boden bereiteten. Es wird aufgezeigt, dass die Würde des Menschen, die mit dem Rechtsanspruch auf Sozialhilfe gewahrt werden soll, für die zukünftigen Arbeitslosengeld-II-Beziehenden nicht mehr gewährleistet ist. 'Die Regelsätze wurden vielmehr bewusst niedrig angesetzt, um so einen massiven Anreiz zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit um jeden Preis auszulösen'. Knapp die Hälfte der Sozialhilfebezieher ist weiblich. Es handelt sich dabei vor allem um allein Erziehende, Schwangere, Frauen, die sich von ihrem Mann trennen und die Kinder, die bei ihnen leben. Zielgruppenorientierte Regelungen für diese Gruppen fehlen weitgehend. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Gender and the labour market: econometric evidence of obstacles to achieving gender equality (2000)

    Gustafsson, Siv S.; Jepsen, Maria; Joshi, Heather ; Meulders, Daniele E.; Joy, Lois; Battu, Harminder ; Killingsworth, Mark; Cifre, Concha Salvador; Lilja, Reija; Dale-Olsen, Harald ; Maruani, Margaret; Dekker, Ronals; Meulders, Daniele E.; Freeman, Richard B. ; Muffels, Ruud ; Gustafsson, Silv S.; Oaxaca, Ronald L. ; Barth, Erling ; Peronaci, Romana; Clement, David; Seaman, Paul T.; Fernandez, Amadeo Fuenmayor; Sloane, Peter J.; Witzels, Cecile; Smith, Nina ; Davies, Hugh; Sofer, Catherine; Büchel, Felix; Stancanelli, Elena ; Gupta, Nabanita Datta ; Terraz, Isabelle ;

    Zitatform

    Gustafsson, Siv S. & Daniele E. Meulders (Hrsg.) (2000): Gender and the labour market. Econometric evidence of obstacles to achieving gender equality. (Applied econometrics association), Basingstoke: Macmillan, 336 S.

    Abstract

    "The purpose of Gender and the Labour Market is to analyze the remaining obstacles in achieving gender equality. The first chapters present different aspects of the gender earnings gap. Different counteries are studied and special emphasis is made on particular sectors and occupations. The next chapters deal with the postponement of first birth by educated women, the non-cooperative behavior in time use, gender differences in job and working mobility, transitions between employment status, discriminations contained in tax systems and poverty rates of single parent households." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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