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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Arbeitswelt, Personalpolitik"
  • Literaturhinweis

    Wage growth and career patterns of German low-wage workers (2012)

    Stephani, Jens;

    Zitatform

    Stephani, Jens (2012): Wage growth and career patterns of German low-wage workers. (IAB-Discussion Paper 01/2012), Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "In diesem Artikel wird anhand eines verbundenen administrativen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Datensatzes aus Deutschland das Reallohnwachstum und die Karrieremuster von vollzeitbeschäftigten Geringverdienern zwischen 2001 und 2006 untersucht. Multivariate Modelle, die die Selektivität der Stichprobe berücksichtigen, zeigen den Einfluss von Personenmerkmalen und betrieblicher Heterogenität auf. Es existiert ein signifikantes Ausmaß von Aufwärts- und Abwärtsmobilität im Niedriglohnsektor, wobei die am schlechtesten bezahlten Geringverdiener ein höheres relatives Lohnwachstum aufweisen als die besserbezahlten. Die Mehrheit jener Geringverdiener, die bis 2004 aus dem Niedriglohnsektor aufgestiegen sind, befand sich zwei Jahre später immer noch in höher bezahlter Beschäftigung. Dies deutet darauf hin, dass die Aufwärtsmobilität von Geringverdienern kein lediglich temporäres Phänomen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnfalle Minijob (2012)

    Voss, Dorothea ; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Voss, Dorothea & Claudia Weinkopf (2012): Niedriglohnfalle Minijob. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 65, H. 1, S. 5-12. DOI:10.5771/0342-300X-2012-1-5

    Abstract

    "In diesem Beitrag steht die Funktion von Minijobs in den Beschäftigungsstrategien von Unternehmen im Vordergrund. Auf Basis empirischer Ergebnisse wird gezeigt, dass das im Teilzeit- und Befristungsgesetz verankerte Diskriminierungsverbot von geringfügig Beschäftigten in der Praxis häufig unterlaufen wird. Dadurch erweisen sich Minijobs für die große Mehrheit der geringfügig Beschäftigten als Niedriglohnfalle, was auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt insgesamt hat. Arbeitgeber nutzen Minijobs offenbar als 'Exit-Option', um tarifliche und gesetzliche Standards zu umgehen und damit ihre Arbeitskosten zu senken. Da nach der Analyse der Autorinnen kaum Praxisakteure für eine wirksame Durchsetzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes in der Arbeitswelt auszumachen sind, wird die Auffassung vertreten, dass der Gesetzgeber gefordert ist. Die gravierenden Folgewirkungen von Minijobs können nur dadurch wirksam unterbunden werden, dass der Sonderstatus Minijob abgeschafft wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohn und Beschäftigung 2010: Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 10. September 2012 in Berlin (2012)

    Zitatform

    (2012): Niedriglohn und Beschäftigung 2010. Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 10. September 2012 in Berlin. (DeStatis - wissen, nutzen), Wiesbaden, 32 S.

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich in robuster Verfassung - trotz Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise erreicht die Zahl der Erwerbstätigen historische Höchststände und auch die Erwerbslosenzahl hat sich verringert. In diesem Zusammenhang wird jedoch auch häufig die Frage diskutiert, wie sich neben dem Wandel der Erwerbsformen die Verdienstsituation der Beschäftigten verändert hat. Antworten darauf gibt die Erhebung der Struktur der Arbeitsverdienste. Diese Erhebung führen die statistischen Ämter nur alle vier Jahre durch - das Statistische Bundesamt stellt auf der Pressekonferenz die aktuellen Ergebnisse des Jahres 2010 mit Fokus auf dem Niedriglohnbereich vor. Dabei werden unter anderem folgende Fragen beantwortet:
    - Wie viel Prozent der Beschäftigten arbeiteten 2010 für einen Niedriglohn? In welchen Branchen kommen niedrige Verdienste am häufigsten vor?
    - Wie hoch ist das Niedriglohnrisiko atypisch Beschäftigter? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen atypischer Beschäftigung und beruflicher Qualifikation?
    - Investieren Niedriglohnbezieher über Entgeltumwandlung in eine Betriebsrente und nutzen die staatliche Förderung?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einfacharbeit in der Krise? (2011)

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Jens Stegmaier (2011): Einfacharbeit in der Krise? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 20, H. 3, S. 188-205., 2011-10-18. DOI:10.1515/arbeit-2011-0305

    Abstract

    "Beschäftigte in Tätigkeiten, für die keine Berufsausbildung erforderlich ist (einfache Arbeit), gelten schon seit längerem als problematische Personengruppe des Arbeitsmarkts. Anhand der Daten des IAB-Betriebspanels setzt sich dieser Beitrag mit der Entwicklung der einfachen Arbeit seit 2001 aus der betrieblichen Sicht auseinander und untersucht den Einfluss der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise auf das Beschäftigungssegment der einfachen Arbeit. Dabei wird deutlich, dass die Entwicklung der einfachen Arbeit von sektorspezifischen Besonderheiten geprägt ist. Die Ergebnisse von Differenz-von-Differenzen-Regressionen zeigen ferner für die von der Krise betroffenen Betriebe, dass der Beschäftigungsverlust zwischen 2008 und 2009 für die Beschäftigten in Tätigkeiten, für die keine Berufsausbildung erforderlich ist, mit fast 10% wesentlich größer war, als bei den Beschäftigten in qualifizierten Tätigkeiten (-3,3%)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsrealitäten und Lernbedarfe wenig qualifizierter Menschen (2011)

    Bindl, Anne-Kristin; Schroeder, Joachim ; Thielen, Marc;

    Zitatform

    Bindl, Anne-Kristin, Joachim Schroeder & Marc Thielen (2011): Arbeitsrealitäten und Lernbedarfe wenig qualifizierter Menschen. (Klinkhardt forschung: Literalität und Arbeitswelt), Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 301 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsrealitäten und Lernbedarfe von Menschen, die als 'funktionale Analphabeten' bezeichnet werden, sind selten Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Die Studie geht mit verschiedenen empirischen Zugängen den Lebenslagen, Bildungsverläufen und Erwerbskarrieren dieser gesellschaftlich stigmatisierten sozialen Gruppe nach. Mit den Untersuchungsergebnissen kann der verbreiteten Auffassung entgegen getreten werden, dass Menschen mit geringer Grundbildung per se chancenlos auf dem Arbeitsmarkt seien. Desweiteren wird gezeigt, dass die Inanspruchnahme von Lese- und Schreibangeboten oftmals in einem engen Zusammenhang mit den Anforderungen in der Arbeitswelt steht, die bislang vorgehaltenen Grundbildungs- und Alphabetisierungskurse jedoch nur bedingt diesen beschäftigungsbezogenen Lerninteressen von Kursteilnehmenden gerecht werden. Mit detaillierten Arbeitsplatzanalysen werden die Anforderungen an Schriftsprachlichkeit in 'Einfachtätigkeiten' beschrieben, also in Jobs, in denen Menschen mit geringen formalen Bildungsqualifikationen üblicherweise eine Beschäftigung finden. Es wird verdeutlicht, dass die an solchen Arbeitsplätzen abverlangten Literalitätskompetenzen in Fort- und Weiterbildungskonzepten bislang jedoch ebenso wenig berücksichtigt werden wie im schulischen und berufsvorbereitenden Unterricht." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "Einfacharbeit" im Dienstleistungssektor (2011)

    Bosch, Gerhard; Weinkopf, Claudia ;

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    Bosch, Gerhard & Claudia Weinkopf (2011): "Einfacharbeit" im Dienstleistungssektor. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 20, H. 3, S. 173-187. DOI:10.1515/arbeit-2011-0304

    Abstract

    "Der Anteil der Einfacharbeitsplätze im Dienstleistungssektor liegt prozentual niedriger als im Produzierenden Gewerbe. Aufgrund des hohen Anteils des Dienstleistungssektors an der Gesamtbeschäftigung entfallen aber rund drei Viertel aller Einfacharbeitsplätze in Deutschland auf den Dienstleistungssektor. Fallstudien zu Stellenbesetzungsprozessen in 25 Dienstleistungsunternehmen zeigen, dass die Anforderungen an einfache Dienstleistungstätigkeiten aufgrund der technischen Vernetzung, der zunehmenden Kundenkontakte und der teilweise ambulanten Tätigkeit beim Kunden gestiegen sind. Neben guter Allgemeinbildung werden ein ansprechendes Äußeres und soziale Schlüsselqualifikationen gefragt. Zunehmend werden beruflich Qualifizierte für diese Tätigkeiten rekrutiert. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass das Segment einfacher Arbeit in der Segmentationstheorie ausdifferenziert werden sollte. Zu unterscheiden wäre zwischen einfachen spracharmen und komplexeren kommunikationsintensiven Dienstleistungstätigkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Être sans diplôme aujourd'hui en France: quelles caractéristiques, quel parcours et quel destin? (2011)

    Bouhia, Rachid; Lebrère, Alexandre; Garrouste, Manon; Ricroch, Layla; Saint Pol, Thibaut de;

    Zitatform

    Bouhia, Rachid, Manon Garrouste, Alexandre Lebrère, Layla Ricroch & Thibaut de Saint Pol (2011): Être sans diplôme aujourd'hui en France. Quelles caractéristiques, quel parcours et quel destin? In: Economie et Statistique H. 443, S. 29-50.

    Abstract

    "In diesem Artikel wird die Population der Menschen untersucht, die das französische Bildungssystem ohne Abschluss verlassen haben. Beschrieben werden insbesondere ihr schulischer Werdegang und ihre Eingliederung in den Arbeitsmarkt anhand von Daten aus der Insee-Erhebung 'Ausbildung und berufliche Qualifikation' des Jahrs 2003. Mit der Anwendung einer Methode der optimalen Paarbildung im Hinblick auf den Schulkalender, die bei der Erhebung festgestellt wurde, wird eine Typologie der verschiedenen Laufbahnen erstellt, die zu einem Schulende ohne Abschluss führen. Ein besonders entscheidender Faktor für das Verlassen des Schulsystems ohne Abschluss sind die frühzeitigen schulischen Schwierigkeiten, die sich durch Sitzenbleiben in der Primarstufe äußern. Eine wichtige Rolle spielen aber auch die Orientierungen in der Oberstufe, in der die Schüler der ersten und der zweiten Sekundarstufe mit denjenigen konfrontiert sind, die eine rasche Berufsausbildung mit einem Facharbeiter- oder einem Berufsschulabschluss beenden. Die unterschiedlichen Werdegänge unterscheiden sich allerdings nicht nur entsprechend den schulischen Merkmalen der Schüler, sondern auch durch ihre sozioökonomischen Profile. So weisen die Personen mit schulischem Erfolg, die über die günstigsten sozialen Merkmale verfügen, klassischere Werdegänge auf und wiederholen eine Klasse viel später. Die Effekte der Heterogenität der sozialen Herkunft scheinen somit trotz des Fehlens eines Ausbildungsabschlusses fortzubestehen. Diese Heterogenität wirkt sich auf die Eingliederung in den Arbeitsmarkt aus. Der Umstand, über eine Qualifikation zu verfügen, fördert die Eingliederung, auch wenn diese Ausbildung nicht durch ein Diplom validiert wird. Selbst wenn die Berufsausbildungen wie der Facharbeiterabschluss eine Art von Schutzfunktion ausüben, weisen die Personen mit dem klassischsten schulischen Werdegang die geringste Arbeitslosenquote sowie die stabilsten beruflichen Laufbahnen zum Zeitpunkt der Erhebung auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Spillover effects of minimum wages: theory and experimental evidence (2011)

    Dittrich, Marcus ; Knabe, Andreas ; Leipold, Kristina;

    Zitatform

    Dittrich, Marcus, Andreas Knabe & Kristina Leipold (2011): Spillover effects of minimum wages. Theory and experimental evidence. (CESifo working paper 3576), München, 25 S.

    Abstract

    "We study the spillover effects of minimum wages in a laboratory experiment. In a bilateral firm-worker bargaining setting, we find that the introduction of a minimum wage exerts upward pressure on wages even if the minimum wage is too low to be a binding restriction. Furthermore, raising the minimum wage to a binding level increases the bargained wage above the new minimum wage level. While the Nash solution cannot explain the existence of spillover effects, the Kalai-Smorodinsky solution yields results that are qualitatively more in line with our experimental findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wenig Lohn trotz Vollzeitbeschäftigung: Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und Hessen. Eine Bestandsaufnahme (2011)

    Garloff, Alfred ; Machnig, Jan;

    Zitatform

    Garloff, Alfred & Jan Machnig (2011): Wenig Lohn trotz Vollzeitbeschäftigung. Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und Hessen. Eine Bestandsaufnahme. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 03/2011), Nürnberg, 47 S.

    Abstract

    "In dieser Studie beschäftigen wir uns mit dem Niedriglohnsektor in Deutschland und Hessen. Untersucht wird die Struktur und Entwicklung von niedrigentlohnten sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten zwischen 1999 und 2010. Wie auch in Deutschland hat der Anteil des Niedriglohnsektors an allen Beschäftigten in Hessen deutlich zugenommen: In nur elf Jahren verzeichnet man hierzulande einen Anstieg um über vier Prozentpunkte oder um rund ein Viertel auf knapp 19 Prozent. Der Anstieg findet sich in fast allen Berufsbereichen und in vielen Wirtschaftszweigen. Individuelle Merkmale, die besonders häufig im Niedriglohnsektor zu finden sind, sind weiblich, jung und geringqualifiziert. Auffällig ist jedoch, dass auch viele Personen mit berufsqualifizierendem Abschluss in diesem Bereich zu finden sind. Hohe Niedriglohnanteile finden sich darüber hinaus eher in Dienstleistungsbereichen als in Fertigungsbereichen. So gesehen geht der Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft mit einer zunehmenden Niedriglohnproblematik einher." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Context matters: economic marginalization of low-educated workers in cross-national perspective (2011)

    Gesthuizen, Maurice ; Solga, Heike ; Künster, Ralf;

    Zitatform

    Gesthuizen, Maurice, Heike Solga & Ralf Künster (2011): Context matters: economic marginalization of low-educated workers in cross-national perspective. In: European Sociological Review, Jg. 27, H. 2, S. 264-280. DOI:10.1093/esr/jcq006

    Abstract

    "This article explains the different extent of economic marginalization of low-educated persons in different countries. Research on economic marginalization mainly studies the so-called displacement mechanism: the higher the high-skill supply is in relation to the high-skill demand, the higher is the risk of being unemployed for low-educated workers. In this article, we examine their economic marginalization in terms of status position. This research expands the explanation of economic marginalization of low-educated workers by scrutinizing additional causes, such as negative social selection, negative cognitive competence selection, and the increasing negative signal of being low educated (discredit). The results of the country comparison, using multilevel estimation techniques with inclusion of cross-level interactions, depict that, indeed, educational differences in socio-economic status attainment are larger in countries where the average competence of the group is low, the social composition is unfavourable, and the size of the low-educated group is relatively small. By considering these additional explanations, we are now better able to understand the economic vulnerability of low-educated people in educationally expanded countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gleiche Chancen für Frauen und Männer mit Berufsausbildung?: Berufswechsel, unterwertige Erwerbstätigkeit und Niedriglohn in Deutschland (2011)

    Hall, Anja ;

    Zitatform

    Hall, Anja (2011): Gleiche Chancen für Frauen und Männer mit Berufsausbildung? Berufswechsel, unterwertige Erwerbstätigkeit und Niedriglohn in Deutschland. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 252 S.

    Abstract

    "Trotz abgeschlossener Berufsausbildung arbeiten viele deutsche Frauen und Männer unter ihrem Ausbildungsniveau und außerhalb ihres Ausbildungsberufs. Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der Schulbildung, dem erlernten Beruf und ausbildungsunangemessener Erwerbstätigkeit? Und welche Rolle spielt dabei das Geschlecht? Anja Hall untersucht auf Basis einer Repräsentativbefragung von 20.000 Erwerbstätigen das Ausmaß von unterwertiger Erwerbstätigkeit trotz abgeschlossener Berufsausbildung und die damit verbundenen Probleme der Niedriglöhne. Dem erlernten Beruf kommt hierbei eine Schlüsselstellung zu. Besonderes Augenmerk legt sie dabei auf den Vergleich zwischen den Geschlechtern: Sind Frauen häufiger von unterwertiger Erwerbstätigkeit und Niedriglohn betroffen als Männer? Wechseln sie häufiger als Männer den erlernten Beruf und wann kann man überhaupt von einem Berufswechsel sprechen? Fachkundig und präzise gibt sie Einblick in das schwierige Forschungsfeld der Ausbildungsinadäquanz und bietet einen umfassenden Überblick über den aktuellen Wissensstand in diesem Bereich." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zunehmende Arbeitsmarktrisiken für Geringqualifizierte: Herausforderungen und Handlungsoptionen (2011)

    Heisig, Jan Paul ; Giesecke, Johannes ;

    Zitatform

    Heisig, Jan Paul & Johannes Giesecke (2011): Zunehmende Arbeitsmarktrisiken für Geringqualifizierte. Herausforderungen und Handlungsoptionen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 1, S. 44-46. DOI:10.5771/0342-300X-2011-1-44

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktchancen von geringqualifizierten Personen haben sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verschlechtert. Schlaglichtartig betrachtet der Beitrag einige der bildungs- und sozialpolitischen Herausforderungen, die sich aus dieser Entwicklung ergeben. Er plädiert unter anderem für weit reichende Reformen der vorschulischen und schulischen Bildung, um die Bildungschancen von Kindern aus niedrig gebildeten Elternhäusern zu verbessern. Zudem befürwortet der Beitrag Verbesserungen im Bereich der nachholenden Berufsausbildung und im Zugang zu (betrieblicher) Fort- und Weiterbildung. Abschließend regt er eine stärkere Auseinandersetzung mit der drohenden Zunahme der Altersarmut unter den Geringqualifizierten an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Minimum wage channels of adjustment (2011)

    Hirsch, Barry T. ; Kaufman, Bruce E. ; Zelenska, Tetyana;

    Zitatform

    Hirsch, Barry T., Bruce E. Kaufman & Tetyana Zelenska (2011): Minimum wage channels of adjustment. (IZA discussion paper 6132), Bonn, 45 S.

    Abstract

    "The economic impact of the 2007-2009 increases in the federal minimum wage (MW) is analyzed using a sample of quick-service restaurants in Georgia and Alabama. Store-level biweekly payroll records for individual employees are used, allowing us to precisely measure the MW compliance cost for each restaurant. We examine a broad range of adjustment channels in addition to employment, including hours, prices, turnover, training, performance standards, and non-labor costs. Exploiting variation in the cost impact of the MW across restaurants, we find no significant effect of the MW increases on employment or hours over the three years. Cost increases were instead absorbed through other channels of adjustment, including higher prices, lower profit margins, wage compression, reduced turnover, and higher performance standards. These findings are compared with MW predictions from competitive, monopsony, and institutional/behavioral models; the latter appears to fit best in the short run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Industrielle Einfacharbeit: Stabilität und Perspektiven (2011)

    Ittermann, Peter ; Abel, Jörg; Dostal, Werner;

    Zitatform

    Ittermann, Peter, Jörg Abel & Werner Dostal (2011): Industrielle Einfacharbeit. Stabilität und Perspektiven. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 20, H. 3, S. 157-172. DOI:10.1515/arbeit-2011-0303

    Abstract

    "Der Beitrag thematisiert die Strukturen und Entwicklungsdynamiken industrieller Einfacharbeit und vertritt entgegen anderslautender Diagnosen die These, dass diese kein Auslaufmodell in der Wissensgesellschaft ist. Auf der Basis empirischer Befunde wird gezeigt, dass von einem stabilen Sockel der Einfacharbeit auszugehen ist und zahlreiche Kernzonen dafür in der Industrie identifiziert werden können. Das Beispiel der Ernährungsindustrie verdeutlicht, dass einfache, gering qualifizierte Tätigkeiten ein zentrales Moment in der Produktion und Verpackung von Lebensmitteln sind. Zwar sind die Arbeitsanforderungen auf einem niedrigen Niveau, dennoch ergeben sich verschiedene arbeitsorganisatorische Muster von mehr oder weniger angereicherter Einfacharbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Good jobs, bad jobs: the rise of polarized and precarious employment systems in the United States, 1970s to 2000s (2011)

    Kalleberg, Arne L.;

    Zitatform

    Kalleberg, Arne L. (2011): Good jobs, bad jobs. The rise of polarized and precarious employment systems in the United States, 1970s to 2000s. (American Sociological Association's Rose Series in Sociology), New York: Russell Sage Foundation, 292 S.

    Abstract

    "The economic boom of the 1990s veiled a grim reality: in addition to the growing gap between rich and poor, the gap between good and bad quality jobs was also expanding. The postwar prosperity of the mid-twentieth century had enabled millions of American workers to join the middle class, but as the author shows, by the 1970s this upward movement had slowed, in part due to the steady disappearance of secure, well-paying industrial jobs. Ever since, precarious employment has been on the rise - paying low wages, offering few benefits, and with virtually no long-term security. Today, the polarization between workers with higher skill levels and those with low skills and low wages is more entrenched than ever. The book traces this trend to large-scale transformations in the American labor market and the changing demographics of low-wage workers. The author draws on nearly four decades of survey data, as well as his own research, to evaluate trends in U.S. job quality and suggest ways to improve American labor market practices and social policies. The book provides an insightful analysis of how and why precarious employment is gaining ground in the labor market and the role these developments have played in the decline of the middle class. The author shows that by the 1970s, government deregulation, global competition, and the rise of the service sector gained traction, while institutional protections for workers - such as unions and minimum-wage legislation - weakened. Together, these forces marked the end of postwar security for American workers. The composition of the labor force also changed significantly; the number of dual-earner families increased, as did the share of the workforce comprised of women, non-white, and immigrant workers. Of these groups, blacks, Latinos, and immigrants remain concentrated in the most precarious and low-quality jobs, with educational attainment being the leading indicator of who will earn the highest wages and experience the most job security and highest levels of autonomy and control over their jobs and schedules." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bildungsferne Menschen - menschenferne Bildung?: Grundlagen und Praxis arbeitsbezogener Grundbildung (2011)

    Klein, Rosemarie; Kronika, Helmut; Klein, Rosemarie; Zisenis, Dieter; Reutter, Gerhard; Alke, Matthias ; Neumann, Ulf; Behlke, Karin; Pomsel, Marco; Drubig, Roland; Res, Spela; Goulet, Gail; Reutter, Gerhard; Zisenis, Dieter; Rives, Gilles; Dorschky, Lilo; Roßmann, Esther; Hansson, Tord; Rouquie, Denis; Funk, Sarah; St. Clair, Ralf ; Arajärvi, Outi; Stanik, Tim ;

    Zitatform

    Klein, Rosemarie, Gerhard Reutter & Dieter Zisenis (Hrsg.) (2011): Bildungsferne Menschen - menschenferne Bildung? Grundlagen und Praxis arbeitsbezogener Grundbildung. (GiWA-Schriftenreihe zu Grundbildung in Wirtschaft und Arbeit - mehrperspektivisch 04), Göttingen: Institut für angewandte Kulturforschung e.V., 286 S.

    Abstract

    "Arbeitsinhaltliche und -organisatorische Veränderungen betreffen zunehmend auch die sogenannten Einfacharbeitsplätze. Damit gewinnt Grundbildung in arbeitsbezogenen Kontexten an Bedeutung. In diesem Zusammenhang bedeutet Grundbildung - sei es für Personen in oder außerhalb von Erwerbsarbeit - mehr als die Vermittlung elementarer Lern-, Schreib- und Rechenkenntnisse; sie verlangt neue Orte des Lernens, sie braucht Inhalte, die auf die jeweiligen Arbeitsanforderungen abgestimmt sind, und didaktisch-methodische Orientierungen, die den spezifischen Lern- und Leistungsvorraussetzungen der sogenannten Geringqualifizierten gerecht werden; sie erfordert zudem eine enge Abstimmung zwischen individuellen und Unternehmerinteresse. Wie arbeitsbezogene Grundbildung in unterschiedlichen Arbeitskontexten und mit unterschiedlichen Zielgruppen gestaltet werden kann, wie sich die Ziele der Verbesserung von Empowerment erreichen lassen und die Erhöhung von Employability verfolgen lässt, welche Herausforderung dies an Berater(innen) stellt, wird in diesem Sammelband aus deutschen und europäischen Perspektiven vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Public employment services, employers and the failure of placement of low-skill workers in six European countries (2011)

    Larsen, Christian Albrekt ; Vesan, Patrik ;

    Zitatform

    Larsen, Christian Albrekt & Patrik Vesan (2011): Public employment services, employers and the failure of placement of low-skill workers in six European countries. (Working Papers on the Reconciliation of Work and Welfare in Europe. REC-WP 02/2011), Edinburgh, 29 S.

    Abstract

    "The paper explains why across Europe very few job matches are facilitated by public employment services (PES), looking at the existence of a double-sided asymmetric information problem on the labour market. It is argued that although a PES potentially reduces search costs, both employers and employees have strong incentives not to use the PES. The reason is that employers try to avoid the 'worst' employees, and employees try to avoid the 'worst' employers. Therefore PES get caught in a low-end equilibrium that is almost impossible to escape. The mechanisms leading to this low-end equilibrium are illustrated by means of qualitative interviews with 40 private employers in six European countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zeit- und Einkommensarmut von Freien Berufen und Unternehmern (2011)

    Merz, Joachim; Rathjen, Tim;

    Zitatform

    Merz, Joachim & Tim Rathjen (2011): Zeit- und Einkommensarmut von Freien Berufen und Unternehmern. (FFB-Diskussionspapier 89), Lüneburg, 21 S.

    Abstract

    "Freiberuflern und Unternehmern (Gewerbetreibende) wird nachgesagt, sie seien als Selbständige nicht nur einkommensreich sondern auch zeitreich, da sie aufgrund ihrer Unabhängigkeit und Zeitsouveränität auch verhältnismäßig viel disponible Zeit zur Verfügung haben. Unsere Studie untersucht diese These und damit erstmals die Wohlfahrtssituation von Freien Berufen und Unternehmern indem nicht nur nach der Einkommensarmut gefragt wird, sondern auch Zeitarmut im Rahmen eines neuen interdependenten multidimensionalen Armutskonzepts Berücksichtigung findet. Datenbasis ist einerseits das Sozioökonomische Panel für die bevölkerungsrepräsentative Bewertung der Kompensierung/Substitutionalität zwischen genuiner, persönlicher Freizeit und Einkommen als auch die aktuellste Zeitbudgeterhebung 2001/02 des Statistischen Bundesamtes. Insgesamt ist eine besondere Betroffenheit multipler Zeit- und Einkommensarmut der Freiberufler und verstärkt der Unternehmer im Vergleich zu allen Erwerbstätigen festzuhalten, ein Ergebnis, das landläufigen Einschätzungen bemerkenswert widerspricht. Ein erheblicher Anteil von nicht-einkommensarmen aber zeitarmen Erwerbstätigen generell, und Unternehmer wie auch Freiberufler im Besondern, ist nicht in der Lage, ihr Zeitdefizit durch ihr Einkommen zu kompensieren. Dieser Personenkreis wird sowohl in der Armuts- und Wohlfahrtsdiskussion, in der Diskussion um die 'working poor' als auch in den Diskussionen um Zeitstress und Zeitdruck bisher generell, und insbesondere für die Selbständigen als Freiberufler und Unternehmer, vernachlässigt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeit- und Einkommensarmut von Selbständigen als Freiberufler und Unternehmer: ein Beitrag zu interdependenter multidimensionaler Armut und zu den "working poor" (2011)

    Merz, Joachim; Rathjen, Tim;

    Zitatform

    Merz, Joachim & Tim Rathjen (2011): Zeit- und Einkommensarmut von Selbständigen als Freiberufler und Unternehmer. Ein Beitrag zu interdependenter multidimensionaler Armut und zu den "working poor". In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 80, H. 4, S. 51-76. DOI:10.3790/vjh.80.4.51

    Abstract

    "Fundierte Informationen über den Lebensstandard, die Einkommens- und Zeitsituation von Selbständigen - als Freiberufler und Unternehmer (Gewerbetreibende) - sind äußerst rar, obwohl diese Gruppe der Erwerbstätigen eine besondere Bedeutung als 'Motor der Wirtschaft' zugesprochen wird. Unsere Studie ist dazu ein Beitrag und untersucht die Wohlfahrtssituation von Selbständigen, indem nicht nur nach der Einkommensarmut gefragt wird, sondern auch Zeitarmut im Rahmen eines neuen interdependenten multidimensionalen Armutskonzepts Berücksichtigung findet. Datenbasis ist einerseits das Sozio-oekonomische Panel für die bevölkerungsrepräsentative Bewertung der Kompensierung/Substitutionalität zwischen genuiner, persönlicher Freizeit und Einkommen als auch die beiden Zeitbudgeterhebungen 1992/92 und 2001/02 des Statistischen Bundesamtes. Zentrales Ergebnis: Selbständige sind hinsichtlich alleiniger Einkommensarmut, alleiniger Zeitarmut und interdependenter multidimensionaler Zeit- und Einkommensarmut in beiden Jahren weit stärker betroffen als alle anderen Erwerbstätigen. Ein erheblicher Anteil von nichteinkommensarmen, aber zeitarmen Erwerbstätigen generell und Selbständige im Besonderen ist nicht in der Lage, ihr Zeitdefizit durch ihr Einkommen zu kompensieren. In der multivariaten Erklärung des interdependenten multidimensionalen (IMD) Zeit- und Einkommensarmutsrisikos (Probit-Analyse) hat sich die familiäre Situation mit zunehmender Kinderzahl als signifikantes Erklärungsmuster, und zwar sowohl für Alleinerziehende als auch für Paare, herausgestellt. Zeit- und einkommensarme Personen werden damit sowohl in der Armuts- und Wohlfahrtsdiskussion, in der Diskussion um die 'woorking poor' als auch in den Diskussionen um Zeitstress und Zeitdruck bisher generell, und für die Selbständigen insbesondere, unzulässigerweise vernachlässigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Low-wage jobs - stepping stones or just bad signals? (2011)

    Mosthaf, Alexander;

    Zitatform

    Mosthaf, Alexander (2011): Low-wage jobs - stepping stones or just bad signals? (IAB-Discussion Paper 11/2011), Nürnberg, 29 S.

    Abstract

    "Dieses Papier untersucht, inwiefern sich Effekte von Niedriglohnbeschäftigung und Nichtbeschäftigung auf zukünftige Lohnaussichten hinsichtlich der Qualifikation von Individuen unterscheiden. Es verwendet dynamische multinomiale Logit Modelle mit zufälligen Effekten und berücksichtigt Interaktionsterme der vorhergehenden Erwerbszustände mit Qualifikation, um Heterogenität von Pfadabhängigkeit zu messen. Den Ergebnissen nach sind Niedriglohnbeschäftigungen für Geringqualifizierte Sprungbretter in Hochlohnbeschäftigungen. Im Gegensatz hierzu sind die Chancen von Arbeitnehmern mit Universitätsabschluss, eine Hochlohnbeschäftigung zu finden, gleich gross wenn sie niedriglohnbeschäftigt bzw. nicht beschäftigt sind (wobei das Risiko, in Zukunft nicht beschäftigt zu sein, bei Niedriglohnbeschäftigungen geringer ist). Außerdem deuten die Ergebnisse dieses Papiers darauf hin, dass Niedriglohnbeschäftigungen mit negativen Signaleffekten für Arbeitnehmer mit Universitätsabschluss einhergehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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