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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Lohnpolitik, Mindestlohn"
  • Literaturhinweis

    Evaluation bestehender gesetzlicher Mindestlohnregelungen - Branche: Gebäudereinigung: Abschlussbericht (2011)

    Bosch, Gerhard; Weinkopf, Claudia ; Kalina, Thorsten; Kern, Christoph ; Schwarzkopf, Manuela; Neuffer, Stefanie;

    Zitatform

    (2011): Evaluation bestehender gesetzlicher Mindestlohnregelungen - Branche: Gebäudereinigung. Abschlussbericht. Duisburg, 388 S.

    Abstract

    "Gegenstand des Forschungsprojektes ist die Evaluierung der Auswirkungen der Mindestlohnregelung in der Gebäudereinigung. Anhand der drei Kategorien 'Beschäftigung', 'Schutz der Arbeitnehmer/innen' und 'Wettbewerbsfähigkeit' sowie ggf. weiterer Aspekte sollen Erkenntnisse über die Auswirkungen der Mindestlohnreglung und über dahinter liegende Wirkmechanismen gewonnen werden. Das Projekt ist Teil der Evaluierung der bestehenden branchenbezogenen Mindestlohnregelungen im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).
    Die Wirkungen der Einführung von Mindestlöhnen in der Gebäudereinigung auf Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb werden mit einem breiten Set unterschiedlicher methodischer Instrumente untersucht. Diese umfassen neben der Erstellung eines Branchenbildes deskriptive und kausalanalytische Auswertungen mit verschiedenen Datensätzen, Expertengespräche bei den Sozialpartnern der Branche und beim Zoll, eine bundesweite Befragung von Gebäudereinigungsbetrieben, Betriebsfallstudien sowie eine Befragung von Betriebsräten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The UK minimum wage at age 22: a regression discontinuity approach (2011)

    Dickens, Richard ; Wilkinson, David ; Riley, Rebecca;

    Zitatform

    Dickens, Richard, Rebecca Riley & David Wilkinson (2011): The UK minimum wage at age 22. A regression discontinuity approach. (NIESR discussion paper 378), London, 37 S.

    Abstract

    "A regression discontinuity approach is used to analyse the effect of the legislated increase in the UK National Minimum Wage (NMW) that occurs at age 22 on various labour market outcomes. Using data from the Labour Force Survey we find a 2-4% point increase in the employment rate of low skilled individuals. Unemployment declines among men and inactivity among women. We find no such effect before the NMW was introduced and no robust impacts at age 21 or 23 years. Our results are robust to a range of specification tests." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation bestehender gesetzlicher Mindestlohnregelungen - Branche: Abfallwirtschaft: Endbericht (2011)

    Egeln, Jürgen; Schütz, Holger ; Sprietsma, Maresa; Niefert, Michaela; Schröder, Helmut ; Rammer, Christian ; Gürtzgen, Nicole ; Gottschalk, Sandra;

    Zitatform

    Egeln, Jürgen, Sandra Gottschalk, Nicole Gürtzgen, Michaela Niefert, Christian Rammer, Maresa Sprietsma, Helmut Schröder & Holger Schütz (2011): Evaluation bestehender gesetzlicher Mindestlohnregelungen - Branche: Abfallwirtschaft. Endbericht. Mannheim, 345 S.

    Abstract

    "Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gab Ende 2010 für jede Branche mit einem allgemeinverbindlichen Mindestlohn Studien zu dessen Wirkungen auf Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb in Auftrag. Die Studie zu den Wirkungen eines Mindestlohns in der Abfallwirtschaft entstand am ZEW. Der Endbericht beinhaltet die folgenden Berichtsteile. In Abschnitt 2 werden zunächst die theoretisch erwarteten Effekte auf die Zielgrößen sowie die verwendete Methodik dargestellt. Abschnitt 3 geht detaillierter auf die Umsetzung des Evaluationsauftrages im Hinblick auf die Datenlage, die Operationalisierung der Zielgrößen sowie die Auswahl potenzieller Kontrollbranchen ein. In Abschnitt 4 werden die institutionellen Rahmenbedingungen des Arbeits- und Gütermarktes der Abfallwirtschaft sowie der potenziellen Kontrollbranchen nachvollzogen. Im Anschluss daran erfolgt in Abschnitt 5 die Erläuterung der der Evaluation zugrundeliegenden Datenbasis. Hier wird neben der amtlichen Statistik, dem Mannheimer Unternehmenspanel vor allem das Befragungsinstrument und die Stichprobenauswahl der telefonischen Unternehmensbefragung vorgestellt. 25 Abschnitt 6 schließlich erstellt das Branchenbild, das zur Bildung der zentralen Hypothesen sowie als Entscheidungsgrundlage für die Auswahl der Kontrollbranche dient. In diesem Abschnitt geben quantitative Analysen auf Basis der amtlichen Statistik, dem Mannheimer Unternehmenspanel sowie der eigens erhobenen Befragungsdaten Aufschluss über Strukturmerkmale und die Entwicklung der Branche, vor allem auch im Vergleich zu den möglichen Kontrollbranchen. Der zweite Berichtsteil widmet sich in Abschnitt 7den kausalen Wirkungsanalysen auf Basis der erhobenen Unternehmensdaten. Hierzu wird zunächst das Ausmaß der Betroffenheit der Abfallwirtschaft von der Mindestlohneinführung analysiert sowie mögliche Strategien der Umgehung der Mindestlohnvorschriften nachvollzogen. Danach erfolgt die Analyse der kausalen Effekte der Mindestlohneinführung auf die Zielgrößen Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb. Im Rahmen dieser Analyse soll vor allem auch die Bedeutung des Messfehlers der retrospektiv erhobenen Informationen für die Ergebnisse untersucht werden. Abschnitt 8 liefert eine Zusammenfassung und Schlussfolgerungen zu den Wirkungsanalysen. Abschnitt 9 schließt den Bericht mit einem Ausblick auf potenzielle zukünftige Evaluationsvorhaben ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ;
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  • Literaturhinweis

    Fiskalische Effekte eines gesetzlichen Mindestlohns: Bericht im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn (2011)

    Ehrentraut, Oliver; Schüssler, Reinhard; Matuschke, Markus; Schmutz, Sabrina;

    Zitatform

    Ehrentraut, Oliver, Markus Matuschke, Sabrina Schmutz & Reinhard Schüssler (2011): Fiskalische Effekte eines gesetzlichen Mindestlohns. Bericht im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn. Basel, 30 S.

    Abstract

    "Ziel des Berichts ist die Quantifizierung der fiskalischen Effekte eines gesetzlichen Mindestlohns für den Staatshaushalt, einschließlich der Auswirkungen auf die sozialen Transfer- und Sicherungssysteme. Potenzielle Beschäftigungseffekte sind nicht Gegenstand der Studie. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass z.B. ein Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro zu erheblichen Mehreinnahmen bei den Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen führt. Gleichzeitig kommt es zu einer deutlichen Verringerung von Staatsausgaben, u.a. durch Einsparungen bei sogenannten Aufstockern. Grundlage der Berechnungen sind knapp 32 Mio. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die bezüglich ihrer soziodemografischen Charakteristika aus dem SOEP hochgerechnet wurden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The quest for fairness in Australian minimum wages (2011)

    Healy, Joshua ;

    Zitatform

    Healy, Joshua (2011): The quest for fairness in Australian minimum wages. In: The Journal of Industrial Relations, Jg. 53, H. 5, S. 662-680. DOI:10.1177/0022185611419618

    Abstract

    "The attainment of 'fairness' is widely regarded as a worthy goal of setting minimum wages, but opinions differ sharply over how to achieve it. This article examines how interpretations of fairness shaped the minimum wage decisions of the Australian Industrial Relations Commission between 1997 and 2005. It explores the Commission's approaches to three aspects of fairness in minimum wages: first, eligibility for increases; second, the form of increase; and third, the rate of increase over time. The Australian Industrial Relations Commission consistently gave minimum wage increases that were expressed in dollar values and applied to all federal awards. Its decisions delivered real wage increases for the lowest paid, but led to falls in real and relative wages for the majority of award-reliant workers. Fair Work Australia, the authority now responsible for setting minimum wages in the national system, appears apprehensive about parts of the Australian Industrial Relations Commission's legacy and has foreshadowed a different approach, particularly with respect to the form of adjustment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Minimum wage channels of adjustment (2011)

    Hirsch, Barry T. ; Kaufman, Bruce E. ; Zelenska, Tetyana;

    Zitatform

    Hirsch, Barry T., Bruce E. Kaufman & Tetyana Zelenska (2011): Minimum wage channels of adjustment. (IZA discussion paper 6132), Bonn, 45 S.

    Abstract

    "The economic impact of the 2007-2009 increases in the federal minimum wage (MW) is analyzed using a sample of quick-service restaurants in Georgia and Alabama. Store-level biweekly payroll records for individual employees are used, allowing us to precisely measure the MW compliance cost for each restaurant. We examine a broad range of adjustment channels in addition to employment, including hours, prices, turnover, training, performance standards, and non-labor costs. Exploiting variation in the cost impact of the MW across restaurants, we find no significant effect of the MW increases on employment or hours over the three years. Cost increases were instead absorbed through other channels of adjustment, including higher prices, lower profit margins, wage compression, reduced turnover, and higher performance standards. These findings are compared with MW predictions from competitive, monopsony, and institutional/behavioral models; the latter appears to fit best in the short run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fiskalische Kosten eines gesetzlichen Mindestlohns (2011)

    Horschel, Nicole; Lesch, Hagen;

    Zitatform

    Horschel, Nicole & Hagen Lesch (2011): Fiskalische Kosten eines gesetzlichen Mindestlohns. In: IW-Trends, Jg. 38, H. 4, S. 3-19.

    Abstract

    "Berechnungen auf der Basis des IW-Mikrosimulationsmodells zeigen für die kurze Frist, dass ein Mindestlohn in Deutschland in Höhe von 8,50 Euro je Stunde nur dann zu einer fiskalischen Entlastung beim Staat in Höhe von 5 Milliarden Euro führen kann, wenn keine negativen Beschäftigungswirkungen unterstellt werden. Gehen allerdings infolge eines gesetzlichen Mindestlohns vor allem Arbeitsplätze für geringfügig Beschäftigte verloren, dann entsteht eine fiskalische Belastung von 0,8 Milliarden Euro. Sind auch Vollzeitbeschäftigte in einem größeren Umfang von mindestlohninduzierter Arbeitslosigkeit betroffen, dann erhöht sich die fiskalische Belastung auf 6,6 Milliarden Euro. Langfristig dürfte die negative Bilanz größer ausfallen, weil die Unternehmen weniger investieren und die Arbeitslosen an Humankapital einbüßen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Folgen eines gesetzlichen Mindestlohns für die Sozialversicherung (2011)

    Löwisch, Manfred;

    Zitatform

    Löwisch, Manfred (2011): Folgen eines gesetzlichen Mindestlohns für die Sozialversicherung. In: Der Betrieb, Jg. 64, H. 23, S. 1336-1338.

    Abstract

    "Der Autor nimmt aus dem Blickwinkel des Sozialversicherungsrechts kritisch zu dem der Friedrich-Ebert-Stiftung erstatteten Bericht der Prognos AG zu den fiskalischen Effekten eines gesetzlichen Mindestlohns Stellung. Er kommt zu dem Ergebnis, dass in der Rentenversicherung jährlich ein negativer Effekt von rund 2 Mrd. Euro entsteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Standpunkt zur Mindestlohndebatte: Ein probates Rezept (2011)

    Möller, Joachim;

    Zitatform

    Möller, Joachim (2011): Standpunkt zur Mindestlohndebatte: Ein probates Rezept. In: IAB-Forum H. 1, S. 22-25. DOI:10.3278/IFO1101W022

    Abstract

    "Die Beschäftigungswirkung von Mindestlöhnen wird unter Ökonomen seit langem sehr kontrovers diskutiert. Kaum eine Debatte ist ideologisch so aufgeladen. Eine kürzlich erschienene umfassende Studie aus den USA stärkt die Position der Mindestlohnbefürworter. Die Einführung von Mindestlöhnen wäre demnach ohne Beschäftigungsverluste möglich. Allerdings muss die Höhe des Mindestlohns mit Augenmaß festgesetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungswirkungen von Lohnsubventionen und Mindestlöhnen: zur Reform des Niedriglohnsektors in Deutschland (2011)

    Müller, Kai-Uwe; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Müller, Kai-Uwe & Viktor Steiner (2011): Beschäftigungswirkungen von Lohnsubventionen und Mindestlöhnen. Zur Reform des Niedriglohnsektors in Deutschland. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 44, H. 1/2, S. 181-195. DOI:10.1007/s12651-011-0073-7

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden die Beschäftigungswirkungen von Lohnsubventionen und eines Mindestlohnes für Deutschland analysiert. Studien zum Mindestlohn im Baugewerbe und Simulationen zu einem allgemeinen Mindestlohn weisen einhellig auf Beschäftigungsverluste durch einen gesetzlichen Mindestlohn für die Bundesrepublik hin. Die Größenordnung hängt vom Mindestlohnniveau, Gütermarktreaktionen und der Reichweite des Mindestlohnes (Einschluss Auszubildender, geringfügig Beschäftigter) ab. Bei einem Mindestlohn von 7,5 EURO pro Stunde und elastischer Güternachfrage schätzen wir einen Gesamtverlust von ca. 220.000, insbesondere geringfügig Beschäftigten. Evaluationen bestehender Lohnsubventionen finden nur geringe Arbeitsanreizeffekte. Im Beitrag wird alternativ der aufkommensneutral gestaltete 'Beschäftigungsbonus', der geringe Stundenlöhne und nicht niedrige Erwerbseinkommen subventioniert, betrachtet. Dieser würde ein zusätzliches Arbeitsangebot von ca. 80.000 Personen bzw. ein zusätzliches Stundenangebot von etwa 420.000 Vollzeitäquivalenten induzieren. In Kombination mit einem allgemeinen Mindestlohn wären arbeitnehmerseitige Lohnsubventionen ineffektiv. Die Simulationsergebnisse zeigen, dass in diesem Fall arbeitgeberseitige Lohnsubventionen die infolge des Mindestlohnes gestiegenen Arbeitskosten kompensieren und Beschäftigungsverluste im Niedriglohnbereich teilweise verringern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does a higher minimum wage enhance the effectiveness of the Earned Income Tax Credit? (2011)

    Neumark, David ; Wascher, William ;

    Zitatform

    Neumark, David & William Wascher (2011): Does a higher minimum wage enhance the effectiveness of the Earned Income Tax Credit? In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 64, H. 4, S. 712-746.

    Abstract

    "The authors estimate the effects of the interactions between the Earned Income Tax Credit (EITC) and minimum wages on labor market outcomes. They use information on policy variation from the Department of Labor's Monthly Labor Review, reports published by the Center on Budget and Policy Priorities, and data on individuals and families from the Current Population Survey to assess the economic impact of minimum wages and the EITC on families. Their results indicate that for single women with children, the EITC boosts employment and earnings, and coupling the EITC with a higher minimum wage enhances this positive effect. Conversely, for less-skilled minority men and for women without children, employment and earnings are more adversely affected by the EITC when the minimum wage is higher. Turning from individuals to families, for very poor families with children a higher minimum wage increases the positive impact of the EITC on incomes, so that a higher minimum wage appears to enhance the effects of the EITC. Whether the policy combination of a high EITC and a high minimum wage is viewed as favorable or unfavorable depends in Part on whom policymakers are trying to help." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The minimum wage system in Japan: in light of circumstances in the United States and Europe (2011)

    Ohashi, Isao;

    Zitatform

    Ohashi, Isao (2011): The minimum wage system in Japan. In light of circumstances in the United States and Europe. In: Japan labor review, Jg. 8, H. 2, S. 4-23.

    Abstract

    "This paper aims to provide an overview of the history of the minimum wage system in Japan and to explore why it is in its current state and how it should change in the future, in light of the state of minimum wages in the United States and Europe and the relevant debates that are ongoing in those areas. Specifically, I will make a cross-country comparison of the mechanisms whereby the minimum wage is set, explain how the differences in these mechanisms affect the level and trends of minimum wages, and shed light on the weaknesses of the foundations of theoretical modeln designed to verify the positive effects of a minimum wage increase on employment. This research is intended to help achieve a better understanding of the significance to Japan's labor market of the government initiative to considerably raise the minimum wage following the amendment of the Minimum Wages Act, and to examine how the minimum wage system in Japan should develop in the future, while taking account of the state of minimum wage systems in the United States and Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The impact of minimum wages on unemployment duration: estimating the effects using the Displaced Worker Survey (2011)

    Pedace, Roberto; Rohn, Stephanie;

    Zitatform

    Pedace, Roberto & Stephanie Rohn (2011): The impact of minimum wages on unemployment duration. Estimating the effects using the Displaced Worker Survey. In: Industrial relations, Jg. 50, H. 1, S. 57-75. DOI:10.1111/j.1468-232X.2010.00625.x

    Abstract

    "This paper examines the impact of minimum wages on unemployment duration. Our estimates suggest that higher minimum wages are associated with shorter unemployment duration for older males and those with at least a high school diploma, but longer unemployment spells for male high school dropouts and females who are older and in lower-skilled occupations. The results are consistent with other studies in generating concerns about the distributional impact of minimum wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Building the minimum wage: Germany's first sectoral minimum wage and its impact on wages in the construction industry (2011)

    Rattenhuber, Pia;

    Zitatform

    Rattenhuber, Pia (2011): Building the minimum wage. Germany's first sectoral minimum wage and its impact on wages in the construction industry. (DIW-Diskussionspapiere 1111), Berlin, 40 S.

    Abstract

    "The very first minimum wage in Germany was introduced in 1997 for blue-collar workers in sub-sectors of the construction industry. In the setting of a natural experiment blue-collar workers in neighboring 4-digit-industries and white-collar workers are used as control groups for differences-in-differences-in-differences estimation based on linked employer-employee data. Estimation results reveal a sizable positive average impact on wages in East Germany and no effect in West Germany. Size and significance of effects are not homogeneous across wage regimes (individual vs. collective contracts) and across the distribution suggesting spillover effects to wages where the minimum is not binding." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    WSI-Mindestlohnbericht 2011: Mindestlöhne unter Krisendruck (2011)

    Schulten, Thorsten;

    Zitatform

    Schulten, Thorsten (2011): WSI-Mindestlohnbericht 2011. Mindestlöhne unter Krisendruck. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 3, S. 131-137. DOI:10.5771/0342-300X-2011-3-131

    Abstract

    "Der WSI-Mindestlohnbericht 2011 gibt einen Überblick über die derzeitige Mindestlohnpolitik in Europa sowie in ausgewählten außereuropäischen Staaten. Unter Auswertung der WSI-Mindestlohndatenbank werden aktuelle Daten zur Höhe und Entwicklung gesetzlicher Mindestlöhne präsentiert. Die Mindestlohnpolitik des Jahres 2010 stand nach wie vor unter dem Vorzeichen der Krise. Zwar kam es in der Mehrzahl der Länder zu einer nominalen Erhöhung der Mindestlohnsätze, diese fiel jedoch zumeist eher moderat aus und blieb in einigen Fällen sogar hinter der Preisentwicklung zurück. Die eher bescheidene Mindestlohnbilanz des Jahres 2010 ist Ausdruck eines wachsenden politischen Drucks von Arbeitgebern und Regierungen, die darauf abzielen, das bestehende Mindestlohnniveau möglichst gering zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The employment effects of lower minimum wage rates for young workers: Canadian evidence (2011)

    Shannon, Michael;

    Zitatform

    Shannon, Michael (2011): The employment effects of lower minimum wage rates for young workers. Canadian evidence. In: Industrial relations, Jg. 50, H. 4, S. 629-655. DOI:10.1111/j.1468-232X.2011.00655.x

    Abstract

    "Between 1986 and 1998, six of the ten Canadian provinces abolished their lower minimum wage rates for younger teenage workers. Using data from the Canadian Labour Force Survey, this paper evaluates the effects of abolition on the employment and weekly hours worked of 15- to 16-year-olds using teenagers in provinces where there is no legislative change and young people above the age to which youth rates applied as control groups. The results provide some evidence that abolishing these youth rates significantly lowered employment and work hours of 15- to 16-year-olds, but the lack of evidence for some jurisdictions and patterns of effects using age controls do raise some questions regarding the interpretation of the results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohn und Rente: Instrumente zur Absicherung von Beschäftigungszeiten mit Niedriglohn in der gesetzlichen Rentenversicherung (2011)

    Steffen, Johannes ;

    Zitatform

    Steffen, Johannes (2011): Niedriglohn und Rente. Instrumente zur Absicherung von Beschäftigungszeiten mit Niedriglohn in der gesetzlichen Rentenversicherung. Bremen, 26 S.

    Abstract

    "Jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland arbeitet mittlerweile für einen Niedriglohn. Niedriglöhne führen zu niedrigen Renten und erhöhen das Risiko von Armut im Alter oder bei Erwerbsminderung. Die Untersuchung blickt zurück auf die bisherige Behandlung von Niedriglöhnen bei der Rente und entwickelt Vorschläge für den künftigen Umgang mit solchen Zeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wage inequality, minimum wage effects and spillovers (2011)

    Stewart, Mark B.;

    Zitatform

    Stewart, Mark B. (2011): Wage inequality, minimum wage effects and spillovers. (Warwick economic research papers 965), Coventry, 23 S.

    Abstract

    "This paper investigates possible spillover effects of the UK minimum wage. The halt in the growth in inequality in the lower half of the wage distribution (as measured by the 50:10 percentile ratio) since the mid 1990s, in contrast to the continued inequality growth in the upper half of the distribution, suggests the possibility of a minimum wage effect and spillover effects on wages above the minimum. This paper analyses individual wage changes, using both a difference-in-differences estimator and a specification involving cross-uprating comparisons, and concludes that there have not been minimum wage spillovers. Since the UK minimum wage has always been below the 10th percentile, this lack of spillovers implies that minimum wage changes have not had an effect on the 50:10 percentile ratio measure of inequality in the lower half of the wage distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Analysis of the determinants of minimum wages in Japan (2011)

    Tamada, Keiko;

    Zitatform

    Tamada, Keiko (2011): Analysis of the determinants of minimum wages in Japan. In: Japan labor review, Jg. 8, H. 2, S. 24-41.

    Abstract

    "This paper overviews Japan's minimum wage system and examines the determinants of 'guideline increases (meyasu-gaku),' which are the increases in minimum wages recommended by the central council, and the actual minimum wage increases set by the regional councils. In Japan, minimum wages are deliberated upon mainly by advisory councils. The central council recommends the guideline increases and the regional councils set the actual increases. Our analysis found that the guideline increases are positively affected by the wage growth rates. Comments by public interest at meetings of the central council have suggested that their decisions on the guideline increases are influenced by the wage growth rate, and our estimation results also support the hypothesis that the guideline increases are positively affected by the wage growth rate. Because the council comprises workers represented by union officials, we examined the possible Impact of the unionization rate on the guideline increases. We found that the guideline increase is not affected by the unionization rate. Our analysis indicated that the actual minimum wage increases are set close to the guideline increases. We also found that the actual increase is positively affected by the active job openings-to-applicants ratio. As with the guideline increases, however, our analysis showed that the actual increase is not affected by the unionization rate. In addition, we found that in 2007 and 2008, when the guideline increases were determined in light of the debates conducted by the Roundtable to Promote Strategy to Enhance Growth Potential (seicho-ryoku sokoage senryaku suisin entaku kaigi) which set a policy direction toward minimum wage increases, the actual increases were larger than those in other years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Niedriglöhne in der Call-Center-Branche und das gescheiterte Mindestlohnverfahren: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 17/6777) (2011)

    Zitatform

    (2011): Niedriglöhne in der Call-Center-Branche und das gescheiterte Mindestlohnverfahren. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 17/6777). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/7132 (23.09.2011)), 16 S.

    Abstract

    "Die Beschäftigtenzahl in der Call-Center-Branche hat sich von Dezember 2005 bis Dezember 2010 von 40.000 auf 94.000 erhöht. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/6777). 64 Prozent der Vollzeit in dieser Branche Angestellten verdienten weniger als zwei Drittel des sogenannten Medianentgeltes von 1.802 Euro." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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