Niedriglohnarbeitsmarkt
Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Evaluation bestehender gesetzlicher Mindestlohnregelungen - Branche: Gebäudereinigung: Abschlussbericht (2011)
Bosch, Gerhard; Weinkopf, Claudia ; Kalina, Thorsten; Kern, Christoph ; Schwarzkopf, Manuela; Neuffer, Stefanie;Zitatform
(2011): Evaluation bestehender gesetzlicher Mindestlohnregelungen - Branche: Gebäudereinigung. Abschlussbericht. Duisburg, 388 S.
Abstract
"Gegenstand des Forschungsprojektes ist die Evaluierung der Auswirkungen der Mindestlohnregelung in der Gebäudereinigung. Anhand der drei Kategorien 'Beschäftigung', 'Schutz der Arbeitnehmer/innen' und 'Wettbewerbsfähigkeit' sowie ggf. weiterer Aspekte sollen Erkenntnisse über die Auswirkungen der Mindestlohnreglung und über dahinter liegende Wirkmechanismen gewonnen werden. Das Projekt ist Teil der Evaluierung der bestehenden branchenbezogenen Mindestlohnregelungen im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).
Die Wirkungen der Einführung von Mindestlöhnen in der Gebäudereinigung auf Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb werden mit einem breiten Set unterschiedlicher methodischer Instrumente untersucht. Diese umfassen neben der Erstellung eines Branchenbildes deskriptive und kausalanalytische Auswertungen mit verschiedenen Datensätzen, Expertengespräche bei den Sozialpartnern der Branche und beim Zoll, eine bundesweite Befragung von Gebäudereinigungsbetrieben, Betriebsfallstudien sowie eine Befragung von Betriebsräten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The UK minimum wage at age 22: a regression discontinuity approach (2011)
Zitatform
Dickens, Richard, Rebecca Riley & David Wilkinson (2011): The UK minimum wage at age 22. A regression discontinuity approach. (NIESR discussion paper 378), London, 37 S.
Abstract
"A regression discontinuity approach is used to analyse the effect of the legislated increase in the UK National Minimum Wage (NMW) that occurs at age 22 on various labour market outcomes. Using data from the Labour Force Survey we find a 2-4% point increase in the employment rate of low skilled individuals. Unemployment declines among men and inactivity among women. We find no such effect before the NMW was introduced and no robust impacts at age 21 or 23 years. Our results are robust to a range of specification tests." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Evaluation bestehender gesetzlicher Mindestlohnregelungen - Branche: Abfallwirtschaft: Endbericht (2011)
Egeln, Jürgen; Schütz, Holger ; Sprietsma, Maresa; Niefert, Michaela; Schröder, Helmut ; Rammer, Christian ; Gürtzgen, Nicole ; Gottschalk, Sandra;Zitatform
Egeln, Jürgen, Sandra Gottschalk, Nicole Gürtzgen, Michaela Niefert, Christian Rammer, Maresa Sprietsma, Helmut Schröder & Holger Schütz (2011): Evaluation bestehender gesetzlicher Mindestlohnregelungen - Branche: Abfallwirtschaft. Endbericht. Mannheim, 345 S.
Abstract
"Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gab Ende 2010 für jede Branche mit einem allgemeinverbindlichen Mindestlohn Studien zu dessen Wirkungen auf Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb in Auftrag. Die Studie zu den Wirkungen eines Mindestlohns in der Abfallwirtschaft entstand am ZEW. Der Endbericht beinhaltet die folgenden Berichtsteile. In Abschnitt 2 werden zunächst die theoretisch erwarteten Effekte auf die Zielgrößen sowie die verwendete Methodik dargestellt. Abschnitt 3 geht detaillierter auf die Umsetzung des Evaluationsauftrages im Hinblick auf die Datenlage, die Operationalisierung der Zielgrößen sowie die Auswahl potenzieller Kontrollbranchen ein. In Abschnitt 4 werden die institutionellen Rahmenbedingungen des Arbeits- und Gütermarktes der Abfallwirtschaft sowie der potenziellen Kontrollbranchen nachvollzogen. Im Anschluss daran erfolgt in Abschnitt 5 die Erläuterung der der Evaluation zugrundeliegenden Datenbasis. Hier wird neben der amtlichen Statistik, dem Mannheimer Unternehmenspanel vor allem das Befragungsinstrument und die Stichprobenauswahl der telefonischen Unternehmensbefragung vorgestellt. 25 Abschnitt 6 schließlich erstellt das Branchenbild, das zur Bildung der zentralen Hypothesen sowie als Entscheidungsgrundlage für die Auswahl der Kontrollbranche dient. In diesem Abschnitt geben quantitative Analysen auf Basis der amtlichen Statistik, dem Mannheimer Unternehmenspanel sowie der eigens erhobenen Befragungsdaten Aufschluss über Strukturmerkmale und die Entwicklung der Branche, vor allem auch im Vergleich zu den möglichen Kontrollbranchen. Der zweite Berichtsteil widmet sich in Abschnitt 7den kausalen Wirkungsanalysen auf Basis der erhobenen Unternehmensdaten. Hierzu wird zunächst das Ausmaß der Betroffenheit der Abfallwirtschaft von der Mindestlohneinführung analysiert sowie mögliche Strategien der Umgehung der Mindestlohnvorschriften nachvollzogen. Danach erfolgt die Analyse der kausalen Effekte der Mindestlohneinführung auf die Zielgrößen Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb. Im Rahmen dieser Analyse soll vor allem auch die Bedeutung des Messfehlers der retrospektiv erhobenen Informationen für die Ergebnisse untersucht werden. Abschnitt 8 liefert eine Zusammenfassung und Schlussfolgerungen zu den Wirkungsanalysen. Abschnitt 9 schließt den Bericht mit einem Ausblick auf potenzielle zukünftige Evaluationsvorhaben ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fiskalische Effekte eines gesetzlichen Mindestlohns: Bericht im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn (2011)
Ehrentraut, Oliver; Schüssler, Reinhard; Matuschke, Markus; Schmutz, Sabrina;Zitatform
Ehrentraut, Oliver, Markus Matuschke, Sabrina Schmutz & Reinhard Schüssler (2011): Fiskalische Effekte eines gesetzlichen Mindestlohns. Bericht im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn. Basel, 30 S.
Abstract
"Ziel des Berichts ist die Quantifizierung der fiskalischen Effekte eines gesetzlichen Mindestlohns für den Staatshaushalt, einschließlich der Auswirkungen auf die sozialen Transfer- und Sicherungssysteme. Potenzielle Beschäftigungseffekte sind nicht Gegenstand der Studie. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass z.B. ein Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro zu erheblichen Mehreinnahmen bei den Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen führt. Gleichzeitig kommt es zu einer deutlichen Verringerung von Staatsausgaben, u.a. durch Einsparungen bei sogenannten Aufstockern. Grundlage der Berechnungen sind knapp 32 Mio. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die bezüglich ihrer soziodemografischen Charakteristika aus dem SOEP hochgerechnet wurden." (Textauszug, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: WISO Diskurs, Bonn (2011) 32 S.Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
The quest for fairness in Australian minimum wages (2011)
Zitatform
Healy, Joshua (2011): The quest for fairness in Australian minimum wages. In: The Journal of Industrial Relations, Jg. 53, H. 5, S. 662-680. DOI:10.1177/0022185611419618
Abstract
"The attainment of 'fairness' is widely regarded as a worthy goal of setting minimum wages, but opinions differ sharply over how to achieve it. This article examines how interpretations of fairness shaped the minimum wage decisions of the Australian Industrial Relations Commission between 1997 and 2005. It explores the Commission's approaches to three aspects of fairness in minimum wages: first, eligibility for increases; second, the form of increase; and third, the rate of increase over time. The Australian Industrial Relations Commission consistently gave minimum wage increases that were expressed in dollar values and applied to all federal awards. Its decisions delivered real wage increases for the lowest paid, but led to falls in real and relative wages for the majority of award-reliant workers. Fair Work Australia, the authority now responsible for setting minimum wages in the national system, appears apprehensive about parts of the Australian Industrial Relations Commission's legacy and has foreshadowed a different approach, particularly with respect to the form of adjustment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Minimum wage channels of adjustment (2011)
Zitatform
Hirsch, Barry T., Bruce E. Kaufman & Tetyana Zelenska (2011): Minimum wage channels of adjustment. (IZA discussion paper 6132), Bonn, 45 S.
Abstract
"The economic impact of the 2007-2009 increases in the federal minimum wage (MW) is analyzed using a sample of quick-service restaurants in Georgia and Alabama. Store-level biweekly payroll records for individual employees are used, allowing us to precisely measure the MW compliance cost for each restaurant. We examine a broad range of adjustment channels in addition to employment, including hours, prices, turnover, training, performance standards, and non-labor costs. Exploiting variation in the cost impact of the MW across restaurants, we find no significant effect of the MW increases on employment or hours over the three years. Cost increases were instead absorbed through other channels of adjustment, including higher prices, lower profit margins, wage compression, reduced turnover, and higher performance standards. These findings are compared with MW predictions from competitive, monopsony, and institutional/behavioral models; the latter appears to fit best in the short run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fiskalische Kosten eines gesetzlichen Mindestlohns (2011)
Horschel, Nicole; Lesch, Hagen;Zitatform
Horschel, Nicole & Hagen Lesch (2011): Fiskalische Kosten eines gesetzlichen Mindestlohns. In: IW-Trends, Jg. 38, H. 4, S. 3-19.
Abstract
"Berechnungen auf der Basis des IW-Mikrosimulationsmodells zeigen für die kurze Frist, dass ein Mindestlohn in Deutschland in Höhe von 8,50 Euro je Stunde nur dann zu einer fiskalischen Entlastung beim Staat in Höhe von 5 Milliarden Euro führen kann, wenn keine negativen Beschäftigungswirkungen unterstellt werden. Gehen allerdings infolge eines gesetzlichen Mindestlohns vor allem Arbeitsplätze für geringfügig Beschäftigte verloren, dann entsteht eine fiskalische Belastung von 0,8 Milliarden Euro. Sind auch Vollzeitbeschäftigte in einem größeren Umfang von mindestlohninduzierter Arbeitslosigkeit betroffen, dann erhöht sich die fiskalische Belastung auf 6,6 Milliarden Euro. Langfristig dürfte die negative Bilanz größer ausfallen, weil die Unternehmen weniger investieren und die Arbeitslosen an Humankapital einbüßen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Folgen eines gesetzlichen Mindestlohns für die Sozialversicherung (2011)
Löwisch, Manfred;Zitatform
Löwisch, Manfred (2011): Folgen eines gesetzlichen Mindestlohns für die Sozialversicherung. In: Der Betrieb, Jg. 64, H. 23, S. 1336-1338.
Abstract
"Der Autor nimmt aus dem Blickwinkel des Sozialversicherungsrechts kritisch zu dem der Friedrich-Ebert-Stiftung erstatteten Bericht der Prognos AG zu den fiskalischen Effekten eines gesetzlichen Mindestlohns Stellung. Er kommt zu dem Ergebnis, dass in der Rentenversicherung jährlich ein negativer Effekt von rund 2 Mrd. Euro entsteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Standpunkt zur Mindestlohndebatte: Ein probates Rezept (2011)
Möller, Joachim;Zitatform
Möller, Joachim (2011): Standpunkt zur Mindestlohndebatte: Ein probates Rezept. In: IAB-Forum H. 1, S. 22-25. DOI:10.3278/IFO1101W022
Abstract
"Die Beschäftigungswirkung von Mindestlöhnen wird unter Ökonomen seit langem sehr kontrovers diskutiert. Kaum eine Debatte ist ideologisch so aufgeladen. Eine kürzlich erschienene umfassende Studie aus den USA stärkt die Position der Mindestlohnbefürworter. Die Einführung von Mindestlöhnen wäre demnach ohne Beschäftigungsverluste möglich. Allerdings muss die Höhe des Mindestlohns mit Augenmaß festgesetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; -
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Beschäftigungswirkungen von Lohnsubventionen und Mindestlöhnen: zur Reform des Niedriglohnsektors in Deutschland (2011)
Müller, Kai-Uwe; Steiner, Viktor;Zitatform
Müller, Kai-Uwe & Viktor Steiner (2011): Beschäftigungswirkungen von Lohnsubventionen und Mindestlöhnen. Zur Reform des Niedriglohnsektors in Deutschland. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 44, H. 1/2, S. 181-195. DOI:10.1007/s12651-011-0073-7
Abstract
"In diesem Beitrag werden die Beschäftigungswirkungen von Lohnsubventionen und eines Mindestlohnes für Deutschland analysiert. Studien zum Mindestlohn im Baugewerbe und Simulationen zu einem allgemeinen Mindestlohn weisen einhellig auf Beschäftigungsverluste durch einen gesetzlichen Mindestlohn für die Bundesrepublik hin. Die Größenordnung hängt vom Mindestlohnniveau, Gütermarktreaktionen und der Reichweite des Mindestlohnes (Einschluss Auszubildender, geringfügig Beschäftigter) ab. Bei einem Mindestlohn von 7,5 EURO pro Stunde und elastischer Güternachfrage schätzen wir einen Gesamtverlust von ca. 220.000, insbesondere geringfügig Beschäftigten. Evaluationen bestehender Lohnsubventionen finden nur geringe Arbeitsanreizeffekte. Im Beitrag wird alternativ der aufkommensneutral gestaltete 'Beschäftigungsbonus', der geringe Stundenlöhne und nicht niedrige Erwerbseinkommen subventioniert, betrachtet. Dieser würde ein zusätzliches Arbeitsangebot von ca. 80.000 Personen bzw. ein zusätzliches Stundenangebot von etwa 420.000 Vollzeitäquivalenten induzieren. In Kombination mit einem allgemeinen Mindestlohn wären arbeitnehmerseitige Lohnsubventionen ineffektiv. Die Simulationsergebnisse zeigen, dass in diesem Fall arbeitgeberseitige Lohnsubventionen die infolge des Mindestlohnes gestiegenen Arbeitskosten kompensieren und Beschäftigungsverluste im Niedriglohnbereich teilweise verringern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Does a higher minimum wage enhance the effectiveness of the Earned Income Tax Credit? (2011)
Zitatform
Neumark, David & William Wascher (2011): Does a higher minimum wage enhance the effectiveness of the Earned Income Tax Credit? In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 64, H. 4, S. 712-746.
Abstract
"The authors estimate the effects of the interactions between the Earned Income Tax Credit (EITC) and minimum wages on labor market outcomes. They use information on policy variation from the Department of Labor's Monthly Labor Review, reports published by the Center on Budget and Policy Priorities, and data on individuals and families from the Current Population Survey to assess the economic impact of minimum wages and the EITC on families. Their results indicate that for single women with children, the EITC boosts employment and earnings, and coupling the EITC with a higher minimum wage enhances this positive effect. Conversely, for less-skilled minority men and for women without children, employment and earnings are more adversely affected by the EITC when the minimum wage is higher. Turning from individuals to families, for very poor families with children a higher minimum wage increases the positive impact of the EITC on incomes, so that a higher minimum wage appears to enhance the effects of the EITC. Whether the policy combination of a high EITC and a high minimum wage is viewed as favorable or unfavorable depends in Part on whom policymakers are trying to help." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The minimum wage system in Japan: in light of circumstances in the United States and Europe (2011)
Ohashi, Isao;Zitatform
Ohashi, Isao (2011): The minimum wage system in Japan. In light of circumstances in the United States and Europe. In: Japan labor review, Jg. 8, H. 2, S. 4-23.
Abstract
"This paper aims to provide an overview of the history of the minimum wage system in Japan and to explore why it is in its current state and how it should change in the future, in light of the state of minimum wages in the United States and Europe and the relevant debates that are ongoing in those areas. Specifically, I will make a cross-country comparison of the mechanisms whereby the minimum wage is set, explain how the differences in these mechanisms affect the level and trends of minimum wages, and shed light on the weaknesses of the foundations of theoretical modeln designed to verify the positive effects of a minimum wage increase on employment. This research is intended to help achieve a better understanding of the significance to Japan's labor market of the government initiative to considerably raise the minimum wage following the amendment of the Minimum Wages Act, and to examine how the minimum wage system in Japan should develop in the future, while taking account of the state of minimum wage systems in the United States and Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The impact of minimum wages on unemployment duration: estimating the effects using the Displaced Worker Survey (2011)
Pedace, Roberto; Rohn, Stephanie;Zitatform
Pedace, Roberto & Stephanie Rohn (2011): The impact of minimum wages on unemployment duration. Estimating the effects using the Displaced Worker Survey. In: Industrial relations, Jg. 50, H. 1, S. 57-75. DOI:10.1111/j.1468-232X.2010.00625.x
Abstract
"This paper examines the impact of minimum wages on unemployment duration. Our estimates suggest that higher minimum wages are associated with shorter unemployment duration for older males and those with at least a high school diploma, but longer unemployment spells for male high school dropouts and females who are older and in lower-skilled occupations. The results are consistent with other studies in generating concerns about the distributional impact of minimum wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Building the minimum wage: Germany's first sectoral minimum wage and its impact on wages in the construction industry (2011)
Rattenhuber, Pia;Zitatform
Rattenhuber, Pia (2011): Building the minimum wage. Germany's first sectoral minimum wage and its impact on wages in the construction industry. (DIW-Diskussionspapiere 1111), Berlin, 40 S.
Abstract
"The very first minimum wage in Germany was introduced in 1997 for blue-collar workers in sub-sectors of the construction industry. In the setting of a natural experiment blue-collar workers in neighboring 4-digit-industries and white-collar workers are used as control groups for differences-in-differences-in-differences estimation based on linked employer-employee data. Estimation results reveal a sizable positive average impact on wages in East Germany and no effect in West Germany. Size and significance of effects are not homogeneous across wage regimes (individual vs. collective contracts) and across the distribution suggesting spillover effects to wages where the minimum is not binding." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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WSI-Mindestlohnbericht 2011: Mindestlöhne unter Krisendruck (2011)
Schulten, Thorsten;Zitatform
Schulten, Thorsten (2011): WSI-Mindestlohnbericht 2011. Mindestlöhne unter Krisendruck. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 3, S. 131-137. DOI:10.5771/0342-300X-2011-3-131
Abstract
"Der WSI-Mindestlohnbericht 2011 gibt einen Überblick über die derzeitige Mindestlohnpolitik in Europa sowie in ausgewählten außereuropäischen Staaten. Unter Auswertung der WSI-Mindestlohndatenbank werden aktuelle Daten zur Höhe und Entwicklung gesetzlicher Mindestlöhne präsentiert. Die Mindestlohnpolitik des Jahres 2010 stand nach wie vor unter dem Vorzeichen der Krise. Zwar kam es in der Mehrzahl der Länder zu einer nominalen Erhöhung der Mindestlohnsätze, diese fiel jedoch zumeist eher moderat aus und blieb in einigen Fällen sogar hinter der Preisentwicklung zurück. Die eher bescheidene Mindestlohnbilanz des Jahres 2010 ist Ausdruck eines wachsenden politischen Drucks von Arbeitgebern und Regierungen, die darauf abzielen, das bestehende Mindestlohnniveau möglichst gering zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The employment effects of lower minimum wage rates for young workers: Canadian evidence (2011)
Shannon, Michael;Zitatform
Shannon, Michael (2011): The employment effects of lower minimum wage rates for young workers. Canadian evidence. In: Industrial relations, Jg. 50, H. 4, S. 629-655. DOI:10.1111/j.1468-232X.2011.00655.x
Abstract
"Between 1986 and 1998, six of the ten Canadian provinces abolished their lower minimum wage rates for younger teenage workers. Using data from the Canadian Labour Force Survey, this paper evaluates the effects of abolition on the employment and weekly hours worked of 15- to 16-year-olds using teenagers in provinces where there is no legislative change and young people above the age to which youth rates applied as control groups. The results provide some evidence that abolishing these youth rates significantly lowered employment and work hours of 15- to 16-year-olds, but the lack of evidence for some jurisdictions and patterns of effects using age controls do raise some questions regarding the interpretation of the results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Niedriglohn und Rente: Instrumente zur Absicherung von Beschäftigungszeiten mit Niedriglohn in der gesetzlichen Rentenversicherung (2011)
Zitatform
Steffen, Johannes (2011): Niedriglohn und Rente. Instrumente zur Absicherung von Beschäftigungszeiten mit Niedriglohn in der gesetzlichen Rentenversicherung. Bremen, 26 S.
Abstract
"Jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland arbeitet mittlerweile für einen Niedriglohn. Niedriglöhne führen zu niedrigen Renten und erhöhen das Risiko von Armut im Alter oder bei Erwerbsminderung. Die Untersuchung blickt zurück auf die bisherige Behandlung von Niedriglöhnen bei der Rente und entwickelt Vorschläge für den künftigen Umgang mit solchen Zeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wage inequality, minimum wage effects and spillovers (2011)
Stewart, Mark B.;Zitatform
Stewart, Mark B. (2011): Wage inequality, minimum wage effects and spillovers. (Warwick economic research papers 965), Coventry, 23 S.
Abstract
"This paper investigates possible spillover effects of the UK minimum wage. The halt in the growth in inequality in the lower half of the wage distribution (as measured by the 50:10 percentile ratio) since the mid 1990s, in contrast to the continued inequality growth in the upper half of the distribution, suggests the possibility of a minimum wage effect and spillover effects on wages above the minimum. This paper analyses individual wage changes, using both a difference-in-differences estimator and a specification involving cross-uprating comparisons, and concludes that there have not been minimum wage spillovers. Since the UK minimum wage has always been below the 10th percentile, this lack of spillovers implies that minimum wage changes have not had an effect on the 50:10 percentile ratio measure of inequality in the lower half of the wage distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Analysis of the determinants of minimum wages in Japan (2011)
Tamada, Keiko;Zitatform
Tamada, Keiko (2011): Analysis of the determinants of minimum wages in Japan. In: Japan labor review, Jg. 8, H. 2, S. 24-41.
Abstract
"This paper overviews Japan's minimum wage system and examines the determinants of 'guideline increases (meyasu-gaku),' which are the increases in minimum wages recommended by the central council, and the actual minimum wage increases set by the regional councils. In Japan, minimum wages are deliberated upon mainly by advisory councils. The central council recommends the guideline increases and the regional councils set the actual increases. Our analysis found that the guideline increases are positively affected by the wage growth rates. Comments by public interest at meetings of the central council have suggested that their decisions on the guideline increases are influenced by the wage growth rate, and our estimation results also support the hypothesis that the guideline increases are positively affected by the wage growth rate. Because the council comprises workers represented by union officials, we examined the possible Impact of the unionization rate on the guideline increases. We found that the guideline increase is not affected by the unionization rate. Our analysis indicated that the actual minimum wage increases are set close to the guideline increases. We also found that the actual increase is positively affected by the active job openings-to-applicants ratio. As with the guideline increases, however, our analysis showed that the actual increase is not affected by the unionization rate. In addition, we found that in 2007 and 2008, when the guideline increases were determined in light of the debates conducted by the Roundtable to Promote Strategy to Enhance Growth Potential (seicho-ryoku sokoage senryaku suisin entaku kaigi) which set a policy direction toward minimum wage increases, the actual increases were larger than those in other years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Niedriglöhne in der Call-Center-Branche und das gescheiterte Mindestlohnverfahren: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 17/6777) (2011)
Zitatform
(2011): Niedriglöhne in der Call-Center-Branche und das gescheiterte Mindestlohnverfahren. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 17/6777). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/7132 (23.09.2011)), 16 S.
Abstract
"Die Beschäftigtenzahl in der Call-Center-Branche hat sich von Dezember 2005 bis Dezember 2010 von 40.000 auf 94.000 erhöht. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/6777). 64 Prozent der Vollzeit in dieser Branche Angestellten verdienten weniger als zwei Drittel des sogenannten Medianentgeltes von 1.802 Euro." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Minimum wages, labor market institutions, and female employment and unemployment: a cross-country analysis (2010)
Zitatform
Addison, John T. & Orgul Demet Ozturk (2010): Minimum wages, labor market institutions, and female employment and unemployment. A cross-country analysis. (IZA discussion paper 5162), Bonn, 32 S.
Abstract
"This paper estimates the effect of minimum wage regulation in 16 OECD countries, 1970-2008. Our treatment is motivated by Neumark and Wascher's (2004) seminal cross-country study using panel methods to estimate minimum wage effects among teenagers and young adults. Apart from the longer time interval examined here, a major departure of the present study is the focus on prime-age females, a group typically neglected in the component minimum wage literature. Another is our deployment of time-varying policy and institutional regressors. Yet another is our examination of unemployment and participation outcomes in addition to employment effects. We report strong evidence of adverse employment effects among adult females and lower participation, even if the unemployment effects are muted. Although we report some similar findings to Neumark and Wascher as to the role of labor market institutions and policies, we do not observe the same patterns in the institutional data; in particular, we can reject for our target group their finding of stronger disemployment effects in countries with the least regulated markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mindestlöhne verringern die Beschäftigungschancen für Bezieher von Arbeitslosengeld II (2010)
Arentz, Oliver; Eekhoff, Johann;Zitatform
Arentz, Oliver & Johann Eekhoff (2010): Mindestlöhne verringern die Beschäftigungschancen für Bezieher von Arbeitslosengeld II. In: Orientierungen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik H. 123, S. 24-28.
Abstract
Die Hartz-Reform wird mit Recht als die umfassendste Reform des Sozialstaats in den letzten Jahrzehnten bezeichnet. Sie stellt die aktuelle Konkretisierung der grundgesetzlich garantierten Mindestsicherung dar. Bei einem Großteil der Hilfebezieher ist aber von einer grundsätzlichen Bereitschaft zur Aufnahme einer Beschäftigung auszugehen. Hier erweisen sich jedoch die Mindestlöhne als Arbeitsmarkthemmnis, da sie gering qualifizierte Arbeitnehmer vom Arbeitsmarkt ausschließen. Ihre Wertschöpfung reicht bei den gegebenen Mindestlöhnen nicht aus, um die Kosten der Beschäftigung zu decken. Eine Abschaffung der Mindestlöhne würde motivierten Hilfebeziehern die Möglichkeit zur Ausübung einer Beschäftigung geben, ihre Produktivität zum Vorteil der Gesellschaft nutzen und die Steuerzahler entlasten. (IAB)
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Literaturhinweis
The contribution of the minimum wage to U.S. wage inequality over three decades: a reassessment (2010)
Zitatform
Autor, David, Alan Manning & Christopher L. Smith (2010): The contribution of the minimum wage to U.S. wage inequality over three decades. A reassessment. (CEP discussion paper 1025), London, 70 S.
Abstract
"We reassess the effect of state and federal minimum wages on U.S. earnings inequality, attending to two issues that appear to bias earlier work: violation of the assumed independence of state wage levels and state wage dispersion, and errors-in-variables that inflate impact estimates via an analogue of the well known division bias problem. We find that erosion of the real minimum wage raises inequality in the lower tail of the wage distribution (the 50/10 wage ratio), but the impacts are typically less than half as large as those reported in the literature and are almost negligible for males. Nevertheless, the estimated effects of the minimum wage on points of the wage distribution extend to wage percentiles where the minimum is nominally non-binding, implying spillovers. We structurally estimate these spillovers and show that their relative importance grows as the nominal minimum wage becomes less binding. Subsequent analysis underscores, however, that spillovers and measurement error (absent spillovers) have similar implications for the effect of the minimum on the shape of the lower tail of the measured wage distribution. With available precision, we cannot reject the hypothesis that estimated spillovers to non-binding percentiles are due to reporting artifacts. Accepting this null, the implied effect of the minimum wage on the actual wage distribution is smaller than the effect of the minimum wage on the measured wage distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The effect of legislated minimum wage increases on employment and hours: a dynamic analysis (2010)
Belman, Dale L.; Wolfson, Paul;Zitatform
Belman, Dale L. & Paul Wolfson (2010): The effect of legislated minimum wage increases on employment and hours. A dynamic analysis. In: Labour, Jg. 24, H. 1, S. 1-25. DOI:10.1111/j.1467-9914.2010.00468.x
Abstract
"We present a dynamic policy simulation analysing what would have happened to wages, employment, and total hours had the federal minimum wage increased in September 1998, a year after the last actual increase in our data. Prior work suggests that employment responses take 6 years to play out. Using a time-series model for 23 low-wage industries, we find a positive response of average wages over 54 months following an increase in the minimum wage, but neither employment nor hours can be distinguished from random noise. Ignoring confidence intervals, the adjustment of hours is complete after 1 year, the adjustment of employment after no more than two and one half years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Einstellungen der Bevölkerung zu Mindestlöhnen in Deutschland (2010)
Bieräugel, Roland; Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;Zitatform
Bieräugel, Roland, Oliver Nüchter & Alfons Schmid (2010): Einstellungen der Bevölkerung zu Mindestlöhnen in Deutschland. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 63, H. 1, S. 50-57. DOI:10.5771/0342-300X-2010-1-50
Abstract
"Die politische Öffentlichkeit diskutiert kontrovers über den Mindestlohn, während die Sichtweise der Bevölkerung bisher kaum erforscht ist. Die Demoskopie belegt zwar eine mehrheitliche Zustimmung, kann allerdings die zugrunde liegenden Faktoren nicht erklären. Der Beitrag beleuchtet die Wahrnehmungen und Beurteilungen der Bevölkerung zur Einführung eines Mindestlohns. Wie verteilt sich Zustimmung und Ablehnung in der Bevölkerung? Wie hoch sollte der Mindestlohn sein? Warum werden Mindestlöhne abgelehnt? Wie werden die Wirkungen von Mindestlöhnen beurteilt? Die Einstellungen unterscheiden sich entlang sozialstruktureller und soziodemografischer Merkmale. Unsere Ergebnisse geben Hinweise darauf, dass von dem um subjektive Faktoren wie die Zufriedenheit erweiterten, ökonomischen Rationalmodell insgesamt die größte Erklärungskraft ausgeht. Einkommenslage, Erwerbsstatus sowie subjektive Zufriedenheit mit dem eigenen Leben zeigen die stärksten bivariaten Zusammenhänge mit Haltungen zum Mindestlohn. Zudem scheinen Gerechtigkeitsvorstellungen des Individuums bei der Einschätzung von Regelungen, die in die sozialen Verteilungsverhältnisse eingreifen, ein wesentlicher Bezugspunkt der Urteilenden zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Niedriglöhne und der Flickenteppich von (unzureichenden) Mindestlöhnen in Deutschland (2010)
Bispinck, Reinhard;Zitatform
Bispinck, Reinhard (2010): Niedriglöhne und der Flickenteppich von (unzureichenden) Mindestlöhnen in Deutschland. (WSI-Report 04), Düsseldorf, 19 S.
Abstract
"Die politische Auseinandersetzung um die Begrenzung des Niedriglohnsektors in Deutschland ist nach wie vor in vollem Gang. Zwar gewinnt die Forderung nach einem einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn in der Bevölkerung und bei den politischen Parteien immer mehr an Unterstützung, aber durchgesetzt ist sie noch keineswegs. Bislang konnten die Gewerkschaften lediglich einen eher vorsichtigen Ausbau des vorhandenen Instrumentariums erreichen. Der WSI-Report analysiert Reichweite, Niveau und Wirksamkeit des bestehenden Regelwerks zur Festsetzung von Mindestarbeitseinkommen. Er informiert außerdem über die Regulierungsvorstellungen der Betriebsräte auf Basis der jüngsten WSI-Betriebsrätebefragung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The combined employment effects of minimum wages and labor market regulation: a meta-analysis (2010)
Boockmann, Bernhard;Zitatform
Boockmann, Bernhard (2010): The combined employment effects of minimum wages and labor market regulation. A meta-analysis. (IZA discussion paper 4983), Bonn, 30 S.
Abstract
"This paper provides a meta-analysis of 55 empirical studies estimating the employment effects of minimum wages in 15 industrial countries. It strongly confirms the notion that the effects of minimum wages are heterogeneous between countries. As possible sources of heterogeneity, it considers the benefit replacement ratio, employment protection and the collective bargaining system. While the results are in line with theoretical expectations, the degree to which they are robust differs across these institutions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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auch erschienen als: IAW-Diskussionspapiere , 65 -
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Minimum wage systems and changing industrial relations in Europe: national report Germany (2010)
Zitatform
Bosch, Gerhard & Claudia Weinkopf (2010): Minimum wage systems and changing industrial relations in Europe. National report Germany. Manchester, 44 S.
Abstract
"In Germany, minimum wages are established by means of collective bargaining. Statutory provision does play a role, but only in certain sectors through making regional collective agreements generally binding (eg. hairdressing and security) or in the context of the Law on Posting of Workers as in construction and very recently in cleaning and postal services. With the decline of collective bargaining coverage and limited use of extension mechanisms, there is increasing concern among social partners that many low paid workers have no minimum wage protection; the share of workers not covered in 2004 was close to one in three in western Germany and one in two in eastern Germany. Along with other changes, including requiring long-term unemployed workers to accept any offer of a legal job after 12 months and the growth of very low paid jobs, there is now considerable political debate on a new form of statutory minimum wage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Executive Summary -
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Beschäftigung und Mindestlöhne: neue Ergebnisse der empirischen Mindestlohnforschung (2010)
Bosch, Gerhard;Zitatform
Bosch, Gerhard (2010): Beschäftigung und Mindestlöhne. Neue Ergebnisse der empirischen Mindestlohnforschung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 63, H. 8, S. 404-411. DOI:10.5771/0342-300X-2010-8-404
Abstract
"Unter Bezug vor allem auf die neoklassische Arbeitsmarkttheorie zeigt der Beitrag zunächst, dass sich aus theoretischen Modellen keine eindeutigen Aussagen über die Beschäftigungswirkungen von Mindestlöhnen ableiten lassen. Ergiebiger ist die neue empirische Mindestlohnforschung. Sie macht deutlich, dass nicht nur sehr niedrige Mindestlöhne, wie sie in vielen US-Staaten gezahlt werden, beschäftigungsneutral sind, sondern auch höhere Mindestlöhne, die es in einigen westeuropäischen Staaten, aber auch in Form der 'living wages' in den USA gibt. Weiterhin können Mindestlöhne die Geschäftsmodelle von Unternehmen nachhaltig beeinflussen. Indem sie die im Niedriglohnbereich oft sehr hohe Fluktuation verringern, werden für Unternehmen Investitionen in Weiterbildung und erweiterte Aufgabenzuschnitte lohnend. Gleichzeitig sinkt der Kontrollaufwand bei Beschäftigten, die besser motiviert sind und eigenständiger arbeiten. Durch Mindestlöhne können die Extraprofite der vielfach monopsonistischen Arbeitsmarktstrukturen in Niedriglohnbereichen abgebaut und marktgerechte Löhne gesichert werden. Länder mit einem institutionellen Umfeld, das Weiterbildung, Modernisierung der Arbeitsorganisation und Innovation unterstützt, können sich höhere Mindestlöhne 'leisten' als Länder ohne solche positiven Rückkoppelungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsmarktpolitik: falsche Anreize vermeiden, Fehlentwicklungen korrigieren (2010)
Brenke, Karl; Eichhorst, Werner;Zitatform
Brenke, Karl & Werner Eichhorst (2010): Arbeitsmarktpolitik: falsche Anreize vermeiden, Fehlentwicklungen korrigieren. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 79, H. 1, S. 56-84. DOI:10.3790/vjh.79.1.56
Abstract
"Nach den umfassenden Reformen in den Jahren 2003 bis 2005, die erheblich zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes beigetragen haben, besteht der Reformbedarf nun im Wesentlichen in der Nachjustierung einzelner Maßnahmen und der Korrektur politikbedingter Fehlentwicklungen. Die Bundesregierung erwägt gemäß Koalitionsvertrag allerdings Reformen, die in die falsche Richtung weisen. Das gilt insbesondere für die Erhöhung der anrechnungsfreien Hinzuverdienste von Hartz-IV-Empfängern und die Ausweitung der Vergünstigungen bei den Mini- und Midijobs. Solche Beschäftigungsverhältnisse schwächen allerdings die Einnahmebasis bei den Steuern und Sozialversicherungen, führen zu Wettbewerbsverzerrungen auf dem Arbeitsmarkt und können reguläre, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung verdrängen. Sie sind systemwidrig und gehören deshalb abgeschafft. Die Ausweitung der Hinzuverdienstmöglichkeiten der Hartz-IV-Empfänger hätte zur Folge, dass die Zahl der Leistungsempfänger steigt und dass es für manche davon attraktiver wird, im Leistungsbezug zu verharren. Überdies geht es den meisten Hilfebeziehern nicht um Hinzuverdienste, sondern um eine auskömmliche Erwerbstätigkeit. Kein Reformbedarf besteht bei der Befristung von Arbeitsverträgen. Mit Blick auf den Niedriglohnsektor sind moderate gesetzliche Mindestlöhne gegenüber tarifvertraglich vereinbarten Branchenlösungen die bessere Alternative, weil dadurch Wettbewerbsverzerrungen vermieden werden. Nachbesserungen sind bei der Zeitarbeit erforderlich, da ein Arbeitsmarktsegment entstanden ist, das nicht nur der Abfederung wechselnder Arbeitskräftenachfrage dient. Überdies wird die berufliche Mobilität der Zeitarbeitnehmer zu sehr eingeschränkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Mindestlöhne und Beschäftigung: die theoretische Debatte und empirische Ergebnisse (2010)
Detzer, Daniel;Zitatform
Detzer, Daniel (2010): Mindestlöhne und Beschäftigung. Die theoretische Debatte und empirische Ergebnisse. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 63, H. 8, S. 412-418. DOI:10.5771/0342-300X-2010-8-412
Abstract
"Die Forderung nach Mindestlöhnen in Deutschland wird von vielen Ökonomen kritisiert. Einer der Hauptkritikpunkte basiert auf dem Argument, dass ein negativer Beschäftigungseffekt zu erwarten sei. Der Beitrag untersucht, inwieweit die ökonomische Theorie und aktuelle empirische Forschung einen solchen negativen Effekt belegen. Insbesondere wird auf die Übersichtsstudie von Neumark und Wascher eingegangen, die vielfach als Schlüsselbeleg gegen Mindestlöhne rezipiert und zitiert wird. Bei näherer Betrachtung der Studie zeigt sich jedoch, dass sie erhebliche methodische Schwächen hat. Als Ergebnis wird deutlich, dass weder Theorie noch empirische Forschung eindeutige Belege für oder gegen Mindestlöhne liefern können. Dies auch deshalb, weil der Beschäftigungseffekt eines moderaten Mindestlohnes, ob positiv oder negativ, ohnehin relativ gering ausfallen würde. Darüber hinaus gibt es Anzeichen dafür, dass bei der Einführung eines Mindestlohns in Deutschland selbst ein möglicher negativer Effekt auf die Beschäftigung aufgrund der institutionellen Struktur des deutschen Arbeitsmarktes nochmals geringer ausfallen würde als beispielsweise in den USA oder Großbritannien." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Life on the minimum wage in Australia: an empirical investigation (2010)
Zitatform
Dockery, Alfred Michael, Richard Seymour & Rachel Ong (2010): Life on the minimum wage in Australia. An empirical investigation. In: Australian Journal of Labour Economics, Jg. 13, H. 1, S. 1-26.
Abstract
"From 2006 to 2009, Federal minimum wages in Australia were set by the Australian Fair Pay Commission. This paper uses data from the Household, Income and Labour Dynamics in Australia panel survey to investigate the circumstances of persons who are paid at or near the minimum wage, and thus potentially affected by the wage determinations. Net disposable incomes for actual and potential minimum wage workers are modelled in and out of work to investigate the implications of the wage determinations on work incentives. In addition, a range of measures of socioeconomic status and wellbeing are inspected. Comparisons are made with selected groups of non-employed persons and those with higher earnings to highlight the potential costs and benefits for affected individuals, and hence the potential trade-offs faced in setting minimum wages if we accept that increases in minimum wages reduce employment opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Minimum wage effects across state borders: estimates using contiguous counties (2010)
Zitatform
Dube, Arindrajit, T. William Lester & Michael Reich (2010): Minimum wage effects across state borders. Estimates using contiguous counties. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 92, H. 4, S. 945-964.
Abstract
"We use policy discontinuities at state borders to identify the effects of minimum wages on earnings and employment in restaurants and other low-wage sectors. Our approach generalizes the case study method by considering all local differences in minimum wage policies between 1990 and 2006. We compare all contiguous county-pairs in the United States that straddle a state border and find no adverse employment effects. We show that traditional approaches that do not account for local economic conditions tend to produce spurious negative effects due to spatial heterogeneities in employment trends that are unrelated to minimum wage policies. Our findings are robust to allowing for long-term effects of minimum wage changes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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In-work poverty and labour market segmentation in the EU: key lessons. Synthesis report (2010)
Frazer, Hugh; Marlier, Eric;Zitatform
Frazer, Hugh & Eric Marlier (2010): In-work poverty and labour market segmentation in the EU. Key lessons. Synthesis report. Brüssel, 64 S.
Abstract
"Until now in-work poverty and labour market segmentation have not received sufficient attention in the EU's efforts to tackle poverty and social exclusion. However, given that the 17 million working poor in the EU represent about 15% of the new Europe 2020 social inclusion target, this is likely to become a more important issue in the future. The analysis of in-work poverty and labour market segmentation presented here is a first step to fill this gap and to suggest how progress can be made on this issue. It is also intended as a contribution to the monitoring of the EU 'Active Inclusion' process, which was launched at the end of 2008 and which is a crucial part of the EU's efforts to tackle poverty and social exclusion.
The Network Core Team's Synthesis Report is based on individual country reports prepared by members of the EU Network of Independent Experts on Social Inclusion. The experts' reports cover three elements. First, they provide a general statistical overview of the situation in their country in a comparative perspective, presenting some of the agreed indicators used to monitor the Social Open Method of Coordination and European Employment Strategy objectives. This is complemented with any available national data. Secondly, they examine the main explanatory factors for inwork poverty and labour market segmentation by undertaking a critical review of national studies by Governments and researchers. They also highlight the political debate at national level on these issues. Thirdly, they present and analyse policies in Member States to address in-work poverty and labour market segmentation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Is the minimum wage a pull factor for immigrants? (2010)
Zitatform
Giulietti, Corrado (2010): Is the minimum wage a pull factor for immigrants? (IZA discussion paper 5410), Bonn, 25 S.
Abstract
"This paper studies the impact of the minimum wage on immigration. A framework is presented in which inflows of immigrants are a function of the expected wage growth induced by the minimum wage. The analysis focuses on the US minimum wage increase of 1996 and 1997, using data from the Current Population Survey and the census. The estimation strategy consists of using the fraction of affected workers as the instrumental variable for the growth of expected wages. The findings show that States in which the growth of expected wages was relatively large (around 20%) exhibit inflow rate increases that are four to five times larger than States in which average wages grew 10% less. Placebo tests confirm that the policy did not affect the immigration of high wage earners." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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auch erschienen in: ILR Review, -
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Die Höhe der gesetzlichen Mindestlöhne in Europa 2010 (2010)
Hoffmann, Nick;Zitatform
Hoffmann, Nick (2010): Die Höhe der gesetzlichen Mindestlöhne in Europa 2010. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 63, H. 2, S. 38-39.
Abstract
"Während es in Deutschland bislang nur verbindliche Mindestlöhne für einzelne Branchen und Berufe gibt, existiert in 22 der 27 EU-Mitgliedsländer zum 1. Januar 2010 ein branchenübergreifender gesetzlicher Mindestlohn. Die Höhe der gesetzlichen Mindestlöhne in der Europäischen Union beträgt bei einer 40-Stunden-Woche 122 EURO pro Monat in Bulgarien und geht bis zu monatlich 1 641 EURO in Luxemburg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Immer mehr verdienen immer weniger: Zur Entwicklung und Struktur des Niedriglohnsektors: warum Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn braucht (2010)
Zitatform
Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2010): Immer mehr verdienen immer weniger: Zur Entwicklung und Struktur des Niedriglohnsektors. Warum Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn braucht. In: Soziale Sicherheit, Jg. 59, H. 6-7, S. 205-211.
Abstract
"Während Deutschland lange für seine ausgeglichene Einkommensstruktur bekannt war, ist der Anteil der Niedriglohnbeschäftigung seit Mitte der 1990er Jahre deutlich gestiegen. Dies haben mehrere Studien in den vergangenen Jahren übereinstimmend gezeigt. In dem Beitrag werden neueste Zahlen zum Niedriglohnbereich vorgestellt. Es wird die quantitative Entwicklung in diesem Bereich zwischen 1995 und 2008 und die Struktur der Betroffenen analysiert. Dabei zeigt sich: Mittlerweile stellen Beschäftigte mit Berufs- oder Hochschulausbildung vier Fünftel aller Beschäftigten im Niedriglohnsektor. Und: Die Durchschnittslöhne in diesem Sektor rutschen immer weiter nach unten. Vor allem die zunehmende Ausdifferenzierung der Löhne nach unten spricht aus Sicht der Autoren dafür, dass es dringend einer verbindlichen Lohnuntergrenze bedarf, um der zunehmenden 'Unordnung' im Niedriglohnsektor entgegenzuwirken." (Textauszug, IAB-Doku)
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Niedriglohnbeschäftigung 2008: Stagnation auf hohem Niveau - Lohnspektrum franst nach unten aus (2010)
Zitatform
Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2010): Niedriglohnbeschäftigung 2008. Stagnation auf hohem Niveau - Lohnspektrum franst nach unten aus. (IAQ-Report 2010-06), Essen, 12 S. DOI:10.17185/duepublico/45646
Abstract
"Der Niedriglohnanteil stagniert seit 2006 auf hohem Niveau. Auch 2008 arbeitete gut jede/r Fünfte für einen Stundenlohn unterhalb der Niedriglohnschwelle. Die Zahl der Niedriglohnbeschäftigten ist demgegenüber seit 1998 kontinuierlich gestiegen: Im Jahr 2008 arbeiteten 6,55 Millionen Beschäftigte für Löhne unterhalb der Niedriglohnschwelle und damit rund 162.000 mehr als 2007. Gegenüber 1998 ist die Zahl der gering Verdienenden sogar um fast 2,3 Millionen gestiegen.
Das Lohnspektrum in Deutschland franst zunehmend nach unten aus: Ein steigender Anteil der Niedriglohnbeschäftigten verdient weniger als 50% des Medianlohnes, während so niedrige Löhne in vielen anderen Ländern durch gesetzliche Mindestlöhne unterbunden werden. Weder die Sittenwidrigkeitsgrenze noch branchenbezogene Mindestlöhne können die Ausdifferenzierung des Lohnspektrums wirksam begrenzen. Daher ist ein gesetzlicher Mindestlohn auch in Deutschland unverzichtbar. Wenn man sich am relativen Niveau der gesetzlichen Mindestlöhne in anderen europäischen Ländern orientieren würde, müsste in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn zwischen 5,93 EURO und 9,18 EURO pro Stunde eingeführt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Mindestlöhne für Deutschland? (2010)
Königsmarck, Imke Gräfin von;Zitatform
Königsmarck, Imke Gräfin von (2010): Mindestlöhne für Deutschland? In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 39, H. 11, S. 555-559.
Abstract
Die Autorin fragt nach den positiven Anreizen und negativen Ausweicheffekten von Mindestlöhnen und beschreibt die Folgen von Mindestlöhnen im Niedriglohnsektor. Sie kommt zu dem Schluss, dass "angesichts der widersprüchlichen theoretischen wie auch empirischen Ergebnisse in Bezug auf die Folgen einer Einführung von Mindestlöhnen...Mindestlöhne eine politische Entscheidung bleiben." (IAB)
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Minimum wage (2010)
Langevin, Manon;Zitatform
Langevin, Manon (2010): Minimum wage. In: Perspectives on Labour and Income, Jg. 11, H. 3, S. 14-22.
Abstract
"All provinces and territories set minimum wages in their employment standards legislation. This update uses the Labour Force Survey to examine the characteristics of those who work at or below the minimum wage for experienced adults in each jurisdiction. The incidence of working for minimum wage has increased each year since 2006 but remains concentrated among youth, particularly young women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Employment effects of a sectoral minimum wage in Germany (2010)
Müller, Kai-Uwe;Zitatform
Müller, Kai-Uwe (2010): Employment effects of a sectoral minimum wage in Germany. (DIW-Diskussionspapiere 1061), Berlin, 45 S.
Abstract
"In this paper employment effects of a sectoral minimum wage in the German construction sector are estimated from a single cross-sectional wage distribution using parametric and semi-parametric models. Parametric functional form assumptions seem too restrictive and lead to implausible results. We suggest semi-parametric censored quantile regression models to relax these assumptions and find that employment levels would be 4-5% higher without the minimum wage in the East German construction sector. That the effect for the West is clearly smaller (only 1-2%) is theoretically plausible, since the level of the minimum wage in East Germany was set much higher in relation to the wage distribution. There is heterogeneity hidden in the mean effect: employment losses are mostly borne by young construction workers, employees not covered by collective bargaining agreements and individuals working in small establishments. Although the paper confirms previous findings of a negative employment effect for East Germany, its magnitude is substantially larger than previously estimated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Labor market and income effects of a legal minimum wage in Germany (2010)
Müller, Kai-Uwe; Steiner, Viktor;Zitatform
Müller, Kai-Uwe & Viktor Steiner (2010): Labor market and income effects of a legal minimum wage in Germany. (IZA discussion paper 4929), Bonn, 42 S.
Abstract
"In view of rising wage and income inequality, the introduction of a legal minimum wage has recently become an important policy issue in Germany. We analyze the distributional effects of a nationwide legal minimum wage of 7.50 EURO per hour on the basis of a microsimulation model which accounts for the complex interactions between individual wages, the tax-benefit system and net household incomes, also taking into account potential employment effects as well as indirect effects on consumption. Simulation results show that the minimum wage would be rather ineffective in raising net household incomes and reducing income inequality, even if it led to a substantial increase in hourly wages at the bottom of the wage distribution. The ineffectiveness of a minimum wage in Germany is mainly due to the existing system of means-tested" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Minimum wages and employment: replication of Card and Krueger (1994) using the CIC estimator (2010)
Ropponen, Olli;Zitatform
Ropponen, Olli (2010): Minimum wages and employment. Replication of Card and Krueger (1994) using the CIC estimator. (Helsinki Center of Economic Research. Discussion paper 289), Helsinki, 17 S.
Abstract
"We employ the original Card and Krueger (1994) data and the CIC estimator to reexamine the evidence on the effect of minimum wages on employment. Our main finding is that the controversial result remains valid only for small fast-food restaurants. This finding is accompanied with a new possible explanation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Minimum wages and poverty: will a $9.50 federal minimum wage really help the working poor? (2010)
Zitatform
Sabia, Joseph J. & Richard V. Burkhauser (2010): Minimum wages and poverty: will a $9.50 federal minimum wage really help the working poor? In: Southern Economic Journal, Jg. 76, H. 3, S. 592-623.
Abstract
"Using data drawn from the March Current Population Survey, we find that state and federal minimum wage increases between 2003 and 2007 had no effect on state poverty rates. When we then simulate the effects of a proposed federal minimum wage increase from $7.25 to $9.50 per hour, we find that such an increase will be even more poorly targeted to the working poor than was the last federal increase from $5.15 to $7.25 per hour. Assuming no negative employment effects, only 11.3% of workers who will gain live in poor households, compared to 15.8% from the last increase. When we allow for negative employment effects, we find that the working poor face a disproportionate share of the job losses. Our results suggest that raising the federal minimum wage continues to be an inadequate way to help the working poor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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WSI-Mindestlohnbericht 2010: unterschiedliche Strategien in der Krise (2010)
Schulten, Thorsten;Zitatform
Schulten, Thorsten (2010): WSI-Mindestlohnbericht 2010. Unterschiedliche Strategien in der Krise. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 63, H. 3, S. 152-160. DOI:10.5771/0342-300X-2010-3-152
Abstract
"Der WSI Mindestlohnbericht 2010 gibt einen Überblick über die aktuelle Mindestlohnpolitik in Europa und ausgewählten außereuropäischen Staaten. Unter Auswertung der WSI-Mindestlohndatenbank werden aktuelle Daten zur Höhe und Entwicklung gesetzlicher Mindestlöhne präsentiert. Es zeigt sich, dass unter den Bedingungen der Krise die einzelnen Staaten sehr unterschiedliche Strategien verfolgen. Während in vielen Ländern die Mindestlöhne eingefroren wurden, kam es in anderen Ländern zu kräftigen Mindestlohnzuwächsen. Als Instrument zur Bekämpfung der Krise können Mindestlöhne einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der privaten Nachfrage und zur Vermeidung deflationärer Tendenzen leisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The minimum wage revisited in the enlarged EU (2010)
Vaughan-Whitehead, Daniel; Masso, Jaan ; Moutos, Thomas; Bosch, Gerhard; Nestic, Danijel; Fotoniata, Eugenia; Nolan, Brian ; Grimshaw, Damian ; Salverda, Wiemer ; Köllö, János; Skedinger, Per ; Kalina, Thomas; Krillo, Kerly; Gautie, Jerome; Erdogdu, Seyhan; Wallusch, Jacek; Tzanov, Vassil;Zitatform
(2010): The minimum wage revisited in the enlarged EU. Genf: International Labour Office, 544 S. DOI:10.4337/9781781000571
Abstract
"This book provides in-depth and innovative analysis of the minimum wage in Europe, looking at its scope within the enlarged EU and posing the question of harmonization between the minimum wages of the individual Member States - or even a common EU minimum wage. It also explores the role of the minimum wage at the national level, looking at trends and effects, with case studies on specific national policy issues or industrial sectors. Minimum wage fixing has returned quite prominently to the core of policy debates, as illustrated by the adoption of a statutory minimum wage by Austria, Ireland and the United Kingdom, and the ongoing discussions in Germany and Sweden. Proposals to have common rules at EU level have also multiplied since EU enlargement, in particular to minimize 'social dumping'. Bringing together 15 national studies from noted European specialists in the field, this timely collection aims to stimulate the current debate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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How should minimum wages be set in Australia? (2010)
Watts, Martin J.;Zitatform
Watts, Martin J. (2010): How should minimum wages be set in Australia? In: The Journal of Industrial Relations, Jg. 52, H. 2, S. 131-149. DOI:10.1177/0022185609359441
Abstract
"Two recurring themes in submissions by industry groups and the Coalition Government to Safety Net Cases administered by both the Australian Industrial Relations Commission and the Australian Fair Pay Commission, as well as in decisions by both Commissions, have been that (1) an improvement in the tax/transfer arrangements for the low paid is a partial substitute for minimum wage increases; and (2) the family circumstances of low wage recipients should influence the degree of minimum wage adjustment. In this paper it is argued that conflation of the wage and tax/transfer systems introduces major contradictions into the principles of minimum wage adjustment, and that reliance on the tax/transfer system leads to adverse economic and social consequences. A simple rule for minimum wage adjustment is advocated, with the minimum wage level also being periodically recalibrated to enable the ongoing social inclusion of its recipients. Finally, in the international literature, the macroeconomic consequences of modest minimum wage adjustment remain contested, but this debate becomes largely irrelevant if the Federal Government renews its commitment to full employment through a Job Guarantee. Then the minimum wage also becomes the nominal anchor of the wage and price system." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Warum Frauen von einem gesetzlichen Mindestlohn besonders profitieren würden (2010)
Zitatform
Weinkopf, Claudia (2010): Warum Frauen von einem gesetzlichen Mindestlohn besonders profitieren würden. In: Femina politica, Jg. 19, H. 2, S. 112-115.
Abstract
Die Autorin diskutiert die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland als Konsequenz aus der großen Lohnungleichheit von Frauen und Männern und dem hohen Anteil von Frauen im Niedriglohnsektor. Ein Mindestlohn könnte sowohl Armut trotz Erwerbstätigkeit vermindern und zu einer eigenständigen Existenzsicherung von Frauen beitragen, er verhindert darüber hinaus auch Lohndumping incl. das dadurch nötige Aufstocken. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Anwendung des Postmindestlohns und seine Auswirkungen auf Löhne, Unternehmen, Wettbewerb und Arbeitsplätze in der Briefbranche (2010)
Abstract
Die Studie untersucht die faktische Anwendung und Relevanz der Postmindestlohnverordnung und die realen Auswirkungen des Postmindestlohns auf das Lohnniveau bei den Briefzustellern und anderen Beschäftigten der Branche, auf die im Sektor tätigen Unternehmen, den Wettbewerb und die Anzahl der Arbeitsplätze. Hierzu wurden aktuelle Studien und Gutachten, Presse- und Internetrecherchen sowie Experteninterviews ausgewertet. Die Analyse zeigt, dass der für allgemeinverbindlich erklärte Postmindestlohn nur von wenigen Firmen außerhalb der Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbands Postdienste e.V. tatsächlich bezahlt wurde; dabei handelt es sich um die Töchter der WAZ-Mediengruppe, die PIN Mail AG, die Nordbayern Post in Nürnberg sowie Post Modern in Dresden und Arriva in Konstanz/Freiburg. Außerdem zeigt sich eine positiver Effekt auf die Lohnentwicklung infolge der öffentlichen Debatte um die Arbeitsbedingungen bei den neuen Briefdienstleistern und die politischen Initiativen, die letztlich zur Aufnahme der Branche in das Arbeitnehmerentsendegesetz und der darauf fußenden Rechtsverordnung führten. Die Analyse der Lohnentwicklung belegt, dass sich das durchschnittliche Lohnniveau bei den Lizenznehmern im Jahr 2008 deutlich verbessert hat. Außerdem wird gezeigt, dass die Geschäftsaktivitäten der Briefdienstleister durch die Postmindestlohnverordnung nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Dies wird belegt durch die geringe Anzahl von Marktaustritten (PIN Group) und die vergleichsweise hohe Anzahl neu vergebener Lizenzen im Jahr 2008. Die Autoren argumentieren gegen die 'Kollateralschäden', die dem Postmindestlohn vielfach angelastet werden: '(negative) externe Wirkungen kann nur ein Mindestlohn entfalten, der tatsächlich bezahlt wird und somit die wirtschaftliche Situation des betroffenen Unternehmens beeinflusst.' Sie gehen davon aus, dass die Mindestlohnverordnung aufgrund ihrer eingeschränkten Anwendung 'keinen nennenswerten Effekt auf die Wettbewerbssituation und die Beschäftigungsentwicklung ausüben konnte'. Im Anhang wird die rechtliche Auseinandersetzung um die Rechtmäßigkeit und Anwendung der Postmindestlohnverordnung und konkurrierender Tarifverträge nachgezeichnet. (IAB2)
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Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Do minimum wages raise employment?: evidence from the U.S. retail-trade sector (2009)
Zitatform
Addison, John T., McKinley L. Blackburn & Chad D. Cotti (2009): Do minimum wages raise employment? Evidence from the U.S. retail-trade sector. In: Labour economics, Jg. 16, H. 4, S. 397-408. DOI:10.1016/j.labeco.2008.12.007
Abstract
"This paper examines the impact of minimum wages on earnings and employment in selected branches of the retail-trade sector, 1990-2005, using county-level data on employment and a panel regression framework that allows for county-specific trends in sectoral outcomes. We focus on specific subsectors within retail trade that are identified as particularly low-wage. We find little evidence of disemployment effects once we allow for geographic-specific trends. Indeed, in many sectors the evidence points to modest (but robust) positive employment effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Auswirkungen von Mindestlöhnen auf Pflegeeinrichtungen und Pflegebedürftige: Auszug aus dem Pflegeheim Rating Report 2009 (2009)
Augurzky, Boris; Krolop, Sebastian; Schmidt, Hartmut; Terkatz, Stefan; Mennicken, Roman; Reichert, Arndt; Schmitz, Hendrik ;Zitatform
Augurzky, Boris, Sebastian Krolop, Roman Mennicken, Arndt Reichert, Hartmut Schmidt, Hendrik Schmitz & Stefan Terkatz (2009): Auswirkungen von Mindestlöhnen auf Pflegeeinrichtungen und Pflegebedürftige. Auszug aus dem Pflegeheim Rating Report 2009. (RWI-Projektberichte), Essen, 31S.
Abstract
In dem Bericht werden wichtige Ergebnisse des Pflegeheim Rating Report 2009 zu den Auswirkungen eines Mindestlohns auf Pflegeanbieter und Pflegebedürftige mit Schwerpunkt auf Analysen privater Anbieter zusammengefasst dargestellt. Zentrale Aussage ist die dringend Warnung vor der Einführung eines Mindestlohns. Insbesondere bei einem bundesweiten Mindestlohn von 9,68 Euro je Stunde wird bis 2020 eine Versorgungslücke von rund 100.000 Plätzen im stationären und 160.000 im ambulanten Bereich prognostiziert, mit der Folge von Wartelisten und einer möglichen Belastung der Pflegebedürftigen von 250 Millionen Euro 2010. Mögliche Arbeitsplätze in nicht beziffertem Umfang insbesondere von gering qualifizierten Hilfskräften würden entfallen. Die Studie zeigt aber auch erhebliche positive Auswirkungen von Mindestlöhnen auf die Einkommenssituation der Beschäftigten, die durchschnittliche Qualifikation der Beschäftigten und die Situation der öffentlichen und freigemeinnützigen Anbieter von Pflegeleistungen in der Konkurrenz zu den privaten. Auf Basis von Daten des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste schätzt die Studie, dass von einem Mindestlohn von 9,68 Euro in Westdeutschland 25 Prozent und in Ostdeutschland sogar 41 Prozent der Pflegekräfte in privaten Heimen unmittelbar profitieren würden. Die Studie geht davon aus, dass in öffentlichen und freigemeinnützigen Einrichtungen zum einen das Lohnniveau allgemein höher und zudem die Lohnspreizung geringer ist. Beides führt dazu, dass der Anteil von Niedriglohnbeschäftigten in privaten Heimen erheblich höher ist als in öffentlichen und freigemeinnützigen. Deshalb dürften die Non-profit-Anbieter weniger stark von Mindestlöhnen betroffen sein als die privaten. Insgesamt lautet das Fazit, dass es nicht gelingen wird, durch das Einziehen einer Lohnschranke den Interessen der Arbeitnehmer und der Patienten gleichermaßen zu dienen. (IAB)
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Literaturhinweis
Was bringt ein gesetzlicher Mindestlohn für Deutschland?: eine aktualisierte und erweiterte Simulationsstudie zu den gesamtwirtschaftlichen Effekten der Einführung eines allgemeinverbindlichen gesetzlichen Mindestlohnes auf der Basis der Konzeption der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) (2009)
Bartsch, Klaus;Zitatform
Bartsch, Klaus (2009): Was bringt ein gesetzlicher Mindestlohn für Deutschland? Eine aktualisierte und erweiterte Simulationsstudie zu den gesamtwirtschaftlichen Effekten der Einführung eines allgemeinverbindlichen gesetzlichen Mindestlohnes auf der Basis der Konzeption der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Neuendorf, 74 S.
Abstract
"Die Studie ist eine vollständig aktualisierte Fassung der Mindestlohnstudie vom Mai 2007 auf verfeinerter methodischer Grundlage. Ver.di hat erneut folgendes Szenario mit einem gesamtwirtschaftlichen Modell für Deutschland durchrechnen lassen: Welche gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen hat es in Deutschland, wenn ab 2010 ein gesetzlicher Mindestlohn von 7,50 EURO eingeführt wird, dieser Mindestlohn bis 2011 schrittweise auf 9,00 EURO erhöht wird, und er in den Folgejahren jeweils in Höhe des verteilungsneutralen Spielraums steigt? Die Studie kommt zu folgenden Ergebnissen: Durch die Einführung und die folgende Anhebung des Mindestlohns wird die Einkommenslage von bis zu vier Millionen Vollzeitbeschäftigten und etwa fünf Millionen geringfügig und Teilzeitbeschäftigten - zum Teil erheblich - verbessert. Menschen mit niedrigen Einkommen geben praktisch jeden zusätzlichen Euro vollständig aus. Zum Sparen kommen sie erst gar nicht. Deshalb würde die Einführung eines allgemeinverbindlichen gesetzlichen Mindestlohnes kurzfristig einen Konsumschub auslösen und hierdurch bis zu 225.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fiscal effects of minimum wages: An analysis for Germany (2009)
Zitatform
Bauer, Thomas K., Jochen Kluve, Sandra Schaffner & Christoph M. Schmidt (2009): Fiscal effects of minimum wages: An analysis for Germany. In: German economic review, Jg. 10, H. 2, S. 224-242. DOI:10.1111/j.1468-0475.2009.00467.x
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Einführung gesetzlicher Mindestlöhne, welche potenziellen Beschäftigungs- und fiskalischen Effekte eine solche Maßnahme hätte. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass es zu deutlichen Beschäftigungsverlusten, insbesondere im Bereich der geringfügigen und wenig qualifizierten Beschäftigung, kommen würde. Für den Staat wäre die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns ein Minusgeschäft, weil die damit verbundenen zusätzlichen Ausgaben voraussichtlich die zusätzlichen Einnahmen übersteigen würden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working for little money: Does Germany really need a minimum wage? (2009)
Zitatform
Bosch, Gerhard & Claudia Weinkopf (2009): Working for little money: Does Germany really need a minimum wage? In: Intereconomics, Jg. 44, H. 6, S. 353-360. DOI:10.1007/s10272-009-0316-9
Abstract
"Germany has long been considered a country with comparably little wage dispersion and few low paid employees. Only several years ago, an intense debate arose as to whether a low wage sector should be introduced in order to promote employment as a whole and in particular for low-skilled workers. However, a low wage sector has always existed in Germany, although it remained stable for a long time at approximately 13% to 14%. In the mid-1990s, the low wage sector began growing - at first rather inconspicuously, though forcefully just the same - without bringing improvements for overall employment or for the low-skilled workforce. The Hartz reforms were furthermore a deliberate political move to spur the growth of low wage employment, a growth with seemingly no end in sight. In France and Denmark, the percentage of low wage workers - measured as the proportion of employed who earn less than two thirds of the median hourly wage - has remained relatively low for years, in international comparison. In Germany, however, the share of low wage workers has reached the level of the UK, while the country's gap to the United States has decreased (Figure 1). In the following we first outline the development of the low wage sector and its structure, followed by an examination of its causes. In conclusion, we summarise the current debate an low wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mindestlöhne in Deutschland: Expertise im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (2009)
Zitatform
Bosch, Gerhard, Claudia Weinkopf & Thorsten Kalina (2009): Mindestlöhne in Deutschland. Expertise im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 64 S.
Abstract
"Die Studie analysiert die Entwicklung und Ausweitung des Niedriglohnsektors in Deutschland und belegt die starke Zunahme seit 1995: Die Zahl der Niedriglohnbeschäftigten ist seitdem um knapp 49% gestiegen. Die Studie greift die unterschiedlichen wissenschaftlichen Diskussionsstränge zum Thema Mindestlöhne auf und präsentiert neue - bisher in Deutschland kaum zur Kenntnis genommene - empirische Befunde aus internationalen Untersuchungen zum Verhältnis von Mindestlöhnen und Beschäftigung. Die Ergebnisse stützen und untermauern die Argumente für die Einführung von gesetzlichen Mindestlöhnen. Die Expertise zeichnet auch die politischen Auseinandersetzungen und den Umsetzungsprozess nach und macht sie transparent. Sie unterstreicht u.a. die Bedeutung, die die Einführung von Mindestlöhnen insbesondere im Bereich der Frauenbeschäftigung hat. Aus unserer Sicht ein gewichtiger Grund, den begonnenen Weg zur Umsetzung von Mindestlöhnen fortzusetzen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Warum Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn braucht (2009)
Zitatform
Bosch, Gerhard, Thorsten Kalina & Claudia Weinkopf (2009): Warum Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn braucht. (WISO direkt), Bonn, 4 S.
Abstract
"Deutschland ist nach wie vor eines der wenigen Länder ohne gesetzlichen Mindestlohn. Dem Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung zufolge soll dies auch in den nächsten Jahren so bleiben, obwohl die deutliche Zunahme des Niedriglohnsektors in Deutschland dafür spricht, dass hier politischer Handlungsbedarf besteht. Ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn, der das Lohnspektrum nach unten hin begrenzt, wäre insbesondere wichtig für Bereiche, in denen die Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände nicht präsent oder zu schwach sind, um angemessene Löhne zu vereinbaren. Neue internationale Studien zeigen, dass selbst vergleichsweise hohe Mindestlöhne positive Effekte auf der betrieblichen Ebene und auf dem Arbeitsmarkt haben können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Spatial implications of minimum wages (2009)
Zitatform
Buettner, Thiess & Alexander Ebertz (2009): Spatial implications of minimum wages. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 229, H. 2/3, S. 292-312. DOI:10.1515/jbnst-2009-2-313
Abstract
"This paper addresses possible consequences of a minimum wage in a spatial context. An empirical analysis utilizing German data shows that a significant spatial wage structure exists and that, as a consequence, the share of workers earning wages below a minimum wage will he particularly high in rural counties even if we control for educational and occupational differences. A theoretical analysis discusses the implications for the spatial structure of the economy and shows that while the wages in the countryside will be affected positively, wages will decline in the city, where employment and population rise. Workers in the city will further suffer from an increase in housing costs. This supports concerns that urban poverty might increase as result of the introduction of a minimum wage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der Mindestlohn und die räumliche Lohnstruktur in Deutschland (2009)
Zitatform
Büttner, Thiess, Alexander Ebertz & Jens Ruhose (2009): Der Mindestlohn und die räumliche Lohnstruktur in Deutschland. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 62, H. 5, S. 20-26.
Abstract
"Bei vielen Politikern und in der Öffentlichkeit erfreut sich der Mindestlohn als ein einfaches Mittel für eine Änderung der Lohnverteilung großer Beliebtheit. Kritiker hingegen befürchten Verluste von Arbeitsplätzen. In der Debatte wird aber oft übersehen, dass sich der Mindestlohn sehr unterschiedlich auf verschiedene Arbeitnehmer auswirken würde. So kann der Mindestlohn, auch wenn er gesamtwirtschaftlich überhaupt keine negativen Beschäftigungseffekte hat, die Arbeitsbedingungen für benachteiligte Gruppen verschlechtern und möglicherweise sogar soziale Probleme verschärfen. Dies zeigt sich am Beispiel der räumlichen Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt. In Städten und dicht besiedelten Regionen liegt das Lohnniveau deutlich höher als auf dem Land: So ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Lohn einer ungelernten Arbeitskraft unter dem Mindestlohn liegt, auf dem Land nach den Schätzungen des ifo Instituts um rund 17 Prozentpunkte höher als in der Stadt. Eine flächendeckende gesetzliche Lohnuntergrenze würde daher in ländlichen Regionen sehr viel stärker greifen als im städtischen Umfeld. Es kommt aber in der Stadt zu indirekten Effekten des Mindestlohns. Diese Effekte sind für die Arbeiterschaft in den Städten ungünstig, da die Löhne tendenziell fallen, die Lebenshaltungskosten aber steigen. D.h., der Mindestlohn kann dazu führen, dass sich die Arbeits- und Lebensbedingungen gerade für die sozial Schwachen in den Städten verschlechtern. Anhand der räumlichen Dimension der Lohnstruktur zeigt sich hier, dass sich der Mindestlohn, selbst wenn er keine gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungseffekte nach sich zieht, unter Umständen überhaupt nicht dazu eignet, die Lohnstruktur in die politisch gewünschte Richtung zu verändern, ja er kann sogar im Gegenteil die Lohnstruktur zu Ungunsten derer verändern, deren Entlohnung nun eigentlich verbessert werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Minimum wages in January 2009 (2009)
Czech, Beate;Zitatform
Czech, Beate (2009): Minimum wages in January 2009. (Statistics in focus 2009/29), Luxemburg, 8 S.
Abstract
"In 20 (Belgien, Bulgarien, Spanien, Estland, Griechenland, Frankreich, Ungarn, Irland, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik und dem Vereinigten Königreich) der 27 EU-Mitgliedsstaaten, sowie im Kandidatenland Türkei und in den Vereinigten Staaten existieren gesetzliche Mindestlöhne. Bezogen auf die absolute Höhe des nationalen Mindestlohns verzeichnete man beträchtliche Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten: Die Spanne reicht von monatlich 123 Euro in Bulgarien bis hin zu monatlich 1 642 Euro in Luxemburg, was einem Verhältnis (in Euro) von eins zu dreizehn entspricht. Nachdem die Auswirkungen von Preisniveauunterschieden durch die Anwendung von Kaufkraftparitäten (KKP) für die Konsumausgaben der privaten Haushalte herausgerechnet wurden, verringern sich die Unterschiede deutlich auf ein Verhältnis von eins zu sechs (in KKP) mit Werten von 240 für Bulgarien und 1 413 für Luxemburg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Anmerkungen zur Mindestlohndebatte: Elastizitäten, Strukturparameter und Topfschlagen (2009)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd (2009): Anmerkungen zur Mindestlohndebatte. Elastizitäten, Strukturparameter und Topfschlagen. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 42, H. 1, S. 85-92. DOI:10.1007/s12651-009-0004-z
Abstract
"Die Einführung von Mindestlöhnen ist in Deutschland schon intensiv diskutiert worden. Dieser Beitrag ist aus dem Blickwinkel eines empirischen Arbeitsmarktforschers geschrieben und verfolgt zwei Ziele. Zum einen soll auf einige wirtschaftstheoretische Aspekte verwiesen werden, die in der aktuellen Debatte in Deutschland bisher nicht hinreichend diskutiert wurden, obwohl sie wichtige Erklärungsmuster für zentrale Arbeitsmarktphänomene liefern. Ein zweites Ziel ist die Diskussion von relevanten empirischen Ansätzen und Ergebnissen. Gegner eines Mindestlohns und Befürworter eines moderaten Mindestlohns in Deutschland weisen überzeugende theoretische Argumente für ihre Positionen auf. Im Gegensatz dazu ist leider die empirische Basis der Diskussion in Deutschland noch sehr schwach - eine erfreuliche Ausnahme stellt die Studie von König u. Möller (2007) dar. Im Lichte des aktuellen Diskussionsstandes kann ich die Einführung eines noch so moderaten Mindestlohns nicht befürworten. Allerdings sind für mich Umstände denkbar, unter denen die Einführung eines moderaten Mindestlohns sinnvoll wäre. Die Bringschuld dafür, überzeugende empirische Evidenz für das Vorliegen solcher Umstände vorzulegen, liegt bei den Befürwortern eines Mindestlohns." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mindestlöhne: das deutsche und das Schweizer Modell (2009)
Gerhardt, Michael;Zitatform
Gerhardt, Michael (2009): Mindestlöhne: das deutsche und das Schweizer Modell. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 89, H. 2, S. 107-111.
Abstract
"Die bundesweite Debatte um die Einführung von Mindestlöhnen zeichnet sich sowohl in der Wissenschaft als auch in der Politik seit Jahren eher durch zähe ideologische Grabenkämpfe als durch ökonomische Rationalität aus. Könnten die Erfahrungen der Schweiz in Deutschland als Vorbild für mehr Pragmatismus und neue Lösungsansätze in der Arbeitsmarkt- und Einkommenspolitik dienen?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Can more inclusive wage-setting institutions improve low-wage work?: pay trends in the United Kingdom's public-sector hospitals (2009)
Zitatform
Grimshaw, Damian (2009): Can more inclusive wage-setting institutions improve low-wage work? Pay trends in the United Kingdom's public-sector hospitals. In: International Labour Review, Jg. 148, H. 4, S. 439-459.
Abstract
"International research findings highlight the important role of institutions in shaping the wage structure of an economy. Evidence from a sample of seven public hospitals in the United Kingdom confirms those findings, suggesting that a more coordinated and centralized system of wage-setting (including extension of public-sector conditions to outsourced workers) improves pay for low-wage cleaners and assistant nurses. Renewal of wage-setting institutions provides a necessary but insufficient foundation for the elimination of low-wage work. Employee investment in skill development, career advancement and skill-based pay require management's commitment to the design of new, higher-skilled jobs and the strengthening of internal labour markets" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mindestlöhne in Österreich: historische Entwicklung und aktuelle Probleme (2009)
Hermann, Christoph;Zitatform
Hermann, Christoph (2009): Mindestlöhne in Österreich. Historische Entwicklung und aktuelle Probleme. In: C. Hermann & R. Atzmüller (Hrsg.) (2009): Die Dynamik des "österreichischen Modells" : Brüche und Kontinuitäten im Beschäftigungs- und Sozialsystem (FORBA-Forschung, 04), S. 111-133.
Abstract
"Dieser Beitrag beschreibt die historische Entwicklung der Mindestlöhne und die Funktionsweise des Mindestlohnsystems, vergleicht Österreich mit anderen Ländern und diskutiert die aktuellen Herausforderungen: Nach einem historischen Rückblick über die Entwicklung der Mindestlöhne wird auf den 1.000- Euro-Mindestlohn eingegangen und die Situation in Osterreich mit jener in anderen europäischen Ländern verglichen. Der darauf folgende Abschnitt fasst die Ergebnisse von empirischen Studien zur Beschäftigungswirkung von Mindestlöhnen in Österreich zusammen, bevor die institutionellen Rahmenbedingungen für eine österreichische Mindestlohnpolitik analysiert werden. Im letzten Abschnitt werden aktuelle Herausforderungen diskutiert und danach in der Zusammenfassung noch einmal die wichtigsten Punkte herausgestrichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
A good time for making work pay?: Taking stock of in-work benefits and related measures across the OECD (2009)
Zitatform
Immervoll, Herwig & Mark Pearson (2009): A good time for making work pay? Taking stock of in-work benefits and related measures across the OECD. (OECD social, employment and migration working papers 81), Paris, 59 S. DOI:10.1787/225442803245
Abstract
"The twin problem of in-work poverty and persistent labour market difficulties of low-skilled individuals has been one of the most important drivers of tax-benefit policy reforms in OECD countries in recent years. Employment-conditional cash transfers to individuals facing particular labour-market challenges have been a core element of 'make-work-pay' policies for some time and are now in use in more than half of the OECD countries. They are attractive because they redistribute to low-income groups while also creating additional work incentives. But like all social benefits, they have to be financed, which creates additional economic costs for some. This paper discusses the rationale for in-work benefits (IWB), summarises the main design features of programmes operated in OECD countries, and provides an update of what is known about their effectiveness in terms of reducing inequalities and creating employment. As policies aiming to promote self-sufficiency, wage subsidies and minimum wages share a number of the objectives associated with IWB measures. We review evidence on the effectiveness of minimum wages and wage subsidies and discuss links between these policies and IWBs. Finally, we outline some potential consequences of weakening labour markets for the effectiveness of make-work-pay policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Minimum wage incidence: the case for Germany (2009)
Zitatform
Knabe, Andreas & Ronnie Schöb (2009): Minimum wage incidence: the case for Germany. In: Finanzarchiv, Jg. 65, H. 4, S. 403-441. DOI:10.1628/001522109X486598
Abstract
"This paper analyzes the impact of a statutory minimum wage on employment, wage inequality, public expenditures, and aggregate income in the low-wage sector for two scenarios: a competitive labor market and a monopsonistic labor market. Using data from the 2006 wave of the German Socio-Economic Panel (GSOEP), we show that irrespective of which scenario adequately describes the labor market, a statutory minimum wage reduces employment and raises public expenditures. While aggregate income in the low-wage sector increases, poor households (i.e., those eligible for Unemployment Benefits II), do not benefit from a minimum wage. Wage subsidies at the same fiscal cost ensure more favorable employment effects in both scenarios. However, the workers' income depends on whether we have a competitive or a monopsonistic labor market. A wage subsidy ensures higher household income in a competitive labor market but leads to lower income gains in the monopsonistic scenario. Furthermore, wage subsidies lead to a more equal income distribution than statutory minimum wages, irrespective of their incidence. Combining a minimum wage with a compensating wage subsidy, similar to the French minimum wage system, is extremely costly while still inferior to pure wage subsidies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Standpunkt: Plädoyer für einen moderaten gesetzlichen Mindestlohn (2009)
König, Marion; Möller, Joachim;Zitatform
König, Marion & Joachim Möller (2009): Standpunkt: Plädoyer für einen moderaten gesetzlichen Mindestlohn. In: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg (Hrsg.) (2009): IAB-Jahresbericht 2008 : Wissen verbindet, S. 19-21.
Abstract
Auf der Basis ihrer Untersuchung zu den Effekten der Mindestlohneinführung im Baugewerbe im Jahr 1997 mit ökonometrischen Methoden (König/Möller, 2008) plädieren die Autoren für einen moderaten gesetzlichen Mindestlohn. Aus ihrer Sicht kann eine moderate Lohnuntergrenze beschäftigungsneutral oder sogar beschäftigungsfördernd sein. Maß für die Höhe des Mindestlohns ist die Relation zum Medianlohn, also dem Lohn, unter bzw. über dem jeweils 50 Prozent der Arbeitnehmer liegen. Die Untersuchung zum Baugewebe zeigte bei einem Medianlohn von 63 Prozent (Westdeutschland) neutrale bis leicht positive Effekte auf den Arbeitsmarkt, während eine Medianlohnhöhe von 82 Prozent (Ostdeutschland) den rezessionsbedingten Arbeitsplatzabbau noch verstärkt hat. Ein gesetzlicher Mindestlohn sollte nach Ansicht der Autoren so bemessen sein, dass zumindest ein alleinstehender Vollzeitbeschäftigter davon seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Eine allgemeine Lohnuntergrenze auf moderatem Niveau wäre danach nicht nur beschäftigungspolitisch vertretbar, sie wäre auch ein wichtiges gesellschaftspolitisches Signal für mehr soziale Gerechtigkeit. Zur Verbesserung der politischen Akzeptanz eines Mindestlohns in der Öffentlichkeit schlagen die Autoren die Einsetzung einer Expertenkommission nach dem Vorbild der Low Pay Commission in Großbritannien vor. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; -
Literaturhinweis
Impacts of minimum wages: a microdata analysis for the German construction sector (2009)
König, Marion; Möller, Joachim;Zitatform
König, Marion & Joachim Möller (2009): Impacts of minimum wages. A microdata analysis for the German construction sector. In: U. Blien, E. Jahn & G. Stephan (Hrsg.) (2009): Unemployment and labour market policies - novel approaches, S. 716-741. DOI:10.1108/01437720910997362
Abstract
Die vorgeschlagene Methode bestimmt die Größe der Untersuchungs- und der Kontrollgruppe über ein Maximum-Likelihood-Kriterium. Die Ergebnisse zeigen positive Lohneffekte des Mindestlohns in beiden Landesteilen. Die Beschäftigungseffekte sind jedoch unterschiedlich. Sie sind negativ für Ostdeutschland und positiv für Westdeutschland, wenn auch im letzten Fall nicht immer statistisch relevant. Die Untersuchungsergebnisse sind aufschlussreich in Hinblick auf die Folgen eines Mindestlohns, obwohl der Übertragbarkeit von der Bauwirtschaft auf andere Branchen Grenzen gesetzt sind. Da der Mindestlohn im ostdeutschen Bausektor höher als der Medianlohn in Westdeutschland ist, geht eine mögliche Schlussfolgerung dahin, dass der Trade-Off zwischen höheren Löhnen für Geringverdiener und der Gefahr eines Arbeitsplatzverlustes bei niedrigen Mindestlöhnen nicht existiert. Die Untersuchung gibt wertvolle Hinweise über den Einfluss steigender Löhne auf die Beschäftigungssicherung in Deutschland. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; -
Literaturhinweis
Der Wert der Arbeit: Sind Mindestlöhne gerecht? (2009)
Lesch, Hagen;Zitatform
Lesch, Hagen (2009): Der Wert der Arbeit: Sind Mindestlöhne gerecht? Köln: IW Medien, 28 S.
Abstract
Gegenstand der Broschüre ist die Frage, ob ein gesetzlicher Mindestlohn ein gerechtes und wirksames Umverteilungsinstrument sein kann und was als Alternative in Frage kommt. In Westdeutschland liegen 11,6 % der Löhne unter 7,50 Euro, in Ostdeutschland 25,7 %. Das individuelle Einkommen wird dann als fair beurteilt, wenn das gesamte Haushaltseinkommen als zufrieden stellend betrachtet wird. Der Autor hält Mindestlöhne weder für gerecht noch optimal, da es einen trade-off zwischen Lohngerechtigkeit und Beschäftigungssicherheit gibt. Für ihn sind Zuschüsse aus Steuermitteln die bessere Alternative. (IAB)
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Literaturhinweis
Welfare states, labour market institutions and the working poor: a comparative analysis of 20 European countries (2009)
Lohmann, Henning;Zitatform
Lohmann, Henning (2009): Welfare states, labour market institutions and the working poor. A comparative analysis of 20 European countries. In: European Sociological Review, Jg. 25, H. 4, S. 489-504. DOI:10.1093/esr/jcn064
Abstract
"This article regards the incidence of in-work poverty and how it is reduced by the payment of social transfers in 20 European countries. It combines a micro- and a macro-level perspective in two-level models. The basis for the analysis is micro-data from the EU Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC) 2005 and macro-data from sources such as the OECD and Eurostat. The broad comparative perspective allows for a separation of different institutional influences, namely the influence of the degree of decommodification, defamilization, and bargaining centralization. In contrast to previous studies on the working poor which have mainly described country differences in in-work poverty, this article focuses on the question of how such differences can be explained from a broader perspective of poverty research. In general, the results confirm the overall hypothesis that both welfare state measures and labour market institutions have an influence on in-work poverty. By analysing influences on pre-transfer poverty and poverty reduction separately, the author shows that such factors have varied effects on in-work poverty. While bargaining centralization proves to be relevant for the distribution of pre-transfer incomes only, the set-up of the social security system, in particular, impacts the extent of poverty reduction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wie groß sind die Beschäftigungsverluste aufgrund eines allgemeinen Mindestlohns? (2009)
Müller, Kai-Uwe;Zitatform
Müller, Kai-Uwe (2009): Wie groß sind die Beschäftigungsverluste aufgrund eines allgemeinen Mindestlohns? In: DIW-Wochenbericht, Jg. 76, H. 26, S. 430-433.
Abstract
"In den letzten Jahren sind verschiedene empirische Studien zu den Beschäftigungswirkungen eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland erschienen. Die Bandbreite der simulierten Job-Verluste reicht von 140 000 bis 1,2 Millionen. Eine neue Studie des DIW Berlin auf der Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels und der Verdienststrukturerhebung 2006 zeigt, dass die simulierten Nachfrageeffekte sehr sensitiv auf Messfehler bei den Stundenlöhnen, Eingrenzungen der verwendeten Stichprobe und die unterstellten Elastizitäten der Arbeitsnachfrage reagieren. Ein allgemeiner Mindestlohn von 7,50 Euro hätte nach dieser Untersuchung eher moderate Arbeitsplatzverluste in Höhe von rund 290 000 zur Folge." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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How robust are simulated employment effects of a legal minimum wage in Germany?: a comparison of different data sources and assumptions (2009)
Müller, Kai-Uwe;Zitatform
Müller, Kai-Uwe (2009): How robust are simulated employment effects of a legal minimum wage in Germany? A comparison of different data sources and assumptions. (DIW-Diskussionspapiere 900), Berlin, 29 S.
Abstract
"Several empirical minimum wage studies have recently been published that simulate employment effects of a federal minimum wage in Germany. We disentangle various factors that explain the variation in previous simulation results. Based on data from the German Socio- Economic Panel and the newly available 'Verdienststrukturerhebung 2006' we conduct robustness analyses that systematically test the range in the outcomes of different labor demand simulations. We find that labor demand effects are sensitive to measurement errors in wages, the representativeness of the sample with respect to several types of labor inputs as well as estimated and assumed labor demand and output price elasticities. Interactions of those determinants may lead to substantial differences in simulation outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
A new departure in the Japanese minimum wage legislation (2009)
Nakakubo, Hiroya;Zitatform
Nakakubo, Hiroya (2009): A new departure in the Japanese minimum wage legislation. In: Japan labor review, Jg. 6, H. 2, S. 22-38.
Abstract
"The Minimum Wages Act underwent a major revision in 2007 as the issue of the working poor heightened public interest in the theme. The revision streamlined the entire minimum wage system, placing the regional minimum wages established by the prefectures clearly at the core. It also required that the amounts of these minimum wages be consistent with public assistance policies. Under the revised act, the new regional minimum wages were set and entered effect in each prefecture from autumn 2008. This article explores the significance of this new minimum wage legislation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mindestlohn - eine kritische Einordnung (2009)
Nermerich, Daniel;Zitatform
Nermerich, Daniel (2009): Mindestlohn - eine kritische Einordnung. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 2, Rechtswissenschaft 4908), Frankfurt am Main: Lang, 163 S.
Abstract
"Die Kontroverse um Mindestlöhne wird energisch geführt und ist zugleich an Unschärfe kaum zu überbieten. Zwischen hitziger Befürwortung und rigoroser Ablehnung entsteht der Wunsch nach einer sachlichen Betrachtung der Materie und erzeugt damit wissenschaftlichen Klärungsbedarf. Wie ist die Forderung nach Mindestlöhnen mit der Rechtsordnung zu verbinden? Welche ökonomischen Effekte kennzeichnen das Spannungsfeld? Gegenstand des Buches ist die kritische Einordnung der Mindestlohnthematik in rechtswissenschaftlicher Hinsicht unter Berücksichtigung ökonomischer Implikationen. Es soll einen Beitrag dazu leisten die Materie Mindestlohn in ihrer notwendigen Differenzierung wahrzunehmen und eine Orientierungshilfe durch die Komplexität der Problemgebiete sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Who are minimum and sub-minimum wage workers? (2009)
Zitatform
Pacheco, Gail (2009): Who are minimum and sub-minimum wage workers? In: International Journal of Manpower, Jg. 30, H. 6, S. 529-548. DOI:10.1108/01437720910988966
Abstract
"The purpose of this paper is to provide a comprehensive portrait of who earns the minimum wage, in terms of the characteristics of the individual that are most important in determining this outcome. This study uses individual data from the Annual Income Supplements of the New Zealand (NZ) Household Labour Force Surveys between June 1997 and June 2004. This unit record data allows isolation of workers earning the minimum wage or close to it. A more sophisticated quantitative analysis is also carried out, where the probability of earning at or below the minimum wage is modelled to estimate what individual characteristics are most significant in determining minimum wage status. One of the key findings was that individual characteristics (such as age) are much more important than household circumstance or industry affiliations, in terms of the probability of earning minimum wage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gender differences in low pay labour mobility and the national minimum wage (2009)
Zitatform
Phimister, Euan & Ioannis Theodossiou (2009): Gender differences in low pay labour mobility and the national minimum wage. In: Oxford economic papers, Jg. 61, H. S1, S. i122-i146. DOI:10.1093/oep/gpn045
Abstract
"This paper examines gender differences in the duration of low pay employment spells prior to and after the introduction in the National Minimum Wage in 1999. The results suggest that the dynamics out of low pay differ by gender and that these differences change after 1999. These differences are driven by the differing impact of a number of covariates such as age and education on the baseline hazards. Overall, the effect of many covariates on expected duration is often less in absolute terms for women than men, although such differences frequently decline after 1999. At mean values, gender differences in expected duration of low pay effectively disappear and gender differences in the exit probability to high pay decline after 1999. However, for individuals with characteristics most associated with long periods of low pay, the high pay exit probability is substantially lower after 1999 for women than for men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mindestlohn, Mindestsicherung und Mindesteinkommen in wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive (2009)
Rhein, Thomas;Zitatform
Rhein, Thomas (2009): Mindestlohn, Mindestsicherung und Mindesteinkommen in wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 26, H. 21 - Beilage 3, S. 91-96.
Abstract
"Gesetzliche Mindestlöhne, Mindestsicherung und die Einführung eines bedingungslosen Mindesteinkommens werden vor dem Hintergrund eines wachsenden Niedriglohnsektors und hoher (Langzeit-)Arbeitslosigkeit in Deutschland diskutiert. Der Beitrag analysiert die Thematik vor dem Hintergrund des Spannungsfelds unterschiedlicher sozial- und wirtschaftspolitischer Zielvorstellungen. Dies sind insbesondere die Vermeidung von Armut und Begrenzung von Ungleichheit, die Schaffung von positiven Leistungs- und Beschäftigungsanreizen und die Begrenzung fiskalischer Lasten für die öffentlichen Haushalte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Identifying minimum wage effects: new evidence from monthly CPS data (2009)
Zitatform
Sabia, Joseph J. (2009): Identifying minimum wage effects. New evidence from monthly CPS data. In: Industrial relations, Jg. 48, H. 2, S. 311-328. DOI:10.1111/j.1468-232X.2009.00559.x
Abstract
"The appropriateness of including year effects in employment models has been a contentious issue in the minimum wage literature. Using monthly data from the 1979-2004 Current Population Surveys, I find consistent evidence of adverse labor demand effects for teenagers across specifications preferred by those on each side of this debate. Estimated employment elasticities range from -0.2 to -0.3 and unconditional hours elasticities from -0.4 to -0.5." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The effects of minimum wage increases on retail employment and hours: new evidence from monthly CPS data (2009)
Zitatform
Sabia, Joseph J. (2009): The effects of minimum wage increases on retail employment and hours. New evidence from monthly CPS data. In: Journal of labor research, Jg. 30, H. 1, S. 75-97. DOI:10.1007/s12122-008-9054-1
Abstract
"Proponents of state and federal minimum wage increases argue that past minimum wage hikes have not adversely affected retail employment. However, the existing empirical evidence is mixed. This study uses monthly data from the 1979-2004 Current Population Survey to provide new estimates of the effect of minimum wage increases on retail employment and hours worked. The findings suggest evidence of modest adverse effects. A 10% increase in the minimum wage is associated with a 1% decline in retail trade employment and usual weekly hours worked. Larger negative employment and hours effects are observed for the least experienced workers in the retail sector. These results are robust across a number of specifications, but are sensitive to controls for state time trends." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Bedarfsdeckende Bruttoentgelte: erforderliche Bruttoentgelthöhen zur Vermeidung von Hilfebedürftigkeit nach SGB II (2009)
Zitatform
Steffen, Johannes (2009): Bedarfsdeckende Bruttoentgelte. Erforderliche Bruttoentgelthöhen zur Vermeidung von Hilfebedürftigkeit nach SGB II. Bremen, 23 S.
Abstract
"Ausgehend von den gesamtdeutschen Daten bewegt sich die Spanne der bedarfsdeckenden monatlichen Bruttoentgelte zwischen 1.231 EURO (Single) und 2.051 EURO (unverheiratetes Paar mit einem Kind). Soll ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn dem vollzeitnah beschäftigten Alleinstehenden eine Lebensführung unabhängig von aufstockenden Fürsorgeleistungen ermöglichen, so müsste dessen Höhe derzeit bei mindestens 8,15 EURO liegen. Um das Schwellen-Brutto für Erwerbstätigenhaushalte mit Kindern zu senken und damit die Chancen zur Überwindung der 'Hartz-IV'-Abhängigkeit im Wege der Erwerbstätigkeit nachhaltig zu erhöhen, sind ergänzende Regelungen im Wohngeldgesetz, eine Anhebung des Maximalbetrages beim Kinderzuschlag, dessen Staffelung nach dem Alter der Kinder sowie bei Alleinerziehenden eine bessere Abstimmung zwischen Kinderzuschlag, Unterhaltsleistungen und Wohngeld erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Beschäftigungsförderung und Einkommenssicherung im Niedriglohnbereich: Wege und Irrwege (2009)
Steiner, Viktor;Zitatform
Steiner, Viktor (2009): Beschäftigungsförderung und Einkommenssicherung im Niedriglohnbereich. Wege und Irrwege. In: G. G. Schulze (Hrsg.) (2009): Reformen für Deutschland : die wichtigsten Handlungsfelder aus ökonomischer Sicht, S. 49-77.
Abstract
"Staatliche Instrumente zur Beschäftigungsförderung und Einkommenssicherung im Niedriglohnbereich durch 'Kombilohn-Modelle' existieren auch in Deutschland schon seit längerem und wurden im Zuge der jüngsten Arbeitsmarktreformen ausgeweitet. Diese haben das Ziel, durch eine einkommensabhängige Lohnsubvention geringe Erwerbseinkommen zu ergänzen und die finanziellen Anreize zur Aufnahme einer gering entlohnten Tätigkeit zu verbessern. Eine spezielle Form dieser Lohnsubventionen ist die vollkommene oder teilweise Freistellung der Sozialbeiträge bei geringfügiger Beschäftigung ('Mini-Jobs'). Aktuelle Vorschläge aus Politik und Wissenschaft, die vom Kombilohn-Modell des Sachverständigenrats bis zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes reichen, haben die weiterführende Reform des Niedriglohnsektors in Deutschland zum Ziel. Die kritische Bewertung diese Vorschläge zeigt, dass die Beschäftigungseffekte einkommensabhängiger Lohnsubventionen gering sind, die umstrittene Reform der Arbeitslosenunterstützung die Arbeitslosigkeit insgesamt nur in eher geringem Umfang reduziert hat, und dass auch von aktuell diskutierten Kombilohn-Modellen keine größeren Beschäftigungseffekte zu erwarten sind. Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes von 7,50 Euro pro Stunde ist kein effektives Instrument zur Einkommenssicherung und wäre mit einem Stellenabbau insbesondere bei den geringfügig Beschäftigten verbunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Using local labor market data to re-examine the employment effects of the minimum wage (2009)
Thompson, Jeffrey P.;Zitatform
Thompson, Jeffrey P. (2009): Using local labor market data to re-examine the employment effects of the minimum wage. In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 62, H. 3, S. 343-366.
Abstract
"Using quarterly Census data for 1996-2000, the author evaluates how minimum wages affected teenage employment at the county level. An analysis that includes all counties yields small and statistically insignificant effects, consistent with previous research using state panels. However, in counties where the minimum wage was likely binding (above the market-clearing wage for teens), the negative impact on employment was considerably larger. The effect was strongest in small counties, was restricted to 'transitory' jobs and new hires, and apparently was not experienced by young adults ages 19-22. The small employment effects found in much of the literature, the author argues, at least partly reflect the estimates' inclusion of local labor markets where the minimum wage is not binding. By averaging the effects across all areas, with no disaggregation based on where the minimum wage is binding and where it is not, these studies overlook important regional variation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Minimum wages and employment: a theoretical and empirical analysis (2009)
Würzburg, Klaas;Zitatform
Würzburg, Klaas (2009): Minimum wages and employment. A theoretical and empirical analysis. (Innovative Beschäftigungspolitik in Forschung und Praxis 03), Hamburg: Kovac, 242 S.
Abstract
"Die Auswirkungen von Mindestlöhnen auf das Beschäftigungsniveau werden seit längerer Zeit kontrovers diskutiert. Der Autor hat das Ziel, die Hintergründe dieser Debatte nüchtern und unideologisch zu analysieren und zu bereichern. Es werden zunächst verschiedene modelltheoretische Ansätze beleuchtet, die für die Auswirkungen von Mindestlöhnen auf die Beschäftigung relevant sein können. Dabei wird deutlich, dass die Arbeitsmarkttheorie sowohl Beschäftigungseffekte als auch -verluste erklären kann. Auch die Resultate von hochwertigen empirischen Mindestlohnstudien, die der Autor ebenfalls zusammenfasst und bewertet, erzielen keine eindeutigen Ergebnisse. Die uneindeutige Theorie und Empirie spiegelt gewissermaßen die häufig diffuse Mindestlohndebatte wider, in der festgefahrene Ideologien die Argumentation dominieren, und häufig wenig Platz für wissenschaftliche Fakten bleibt. Der Autor plädiert also für eine Versachlichung der Mindestlohndiskussion und präsentiert eine eigene empirische Analyse, die aus mehreren Gründen einzigartig ist. Ein aufwendiges und einheitliches Schätzverfahren wird auf sieben europäische Länder mit allgemeingültigen gesetzlichen Mindestlöhnen angewendet. Dabei werden neue Einflussfaktoren einbezogen, welche anderen Studien nicht zur Verfügung standen. Basierend auf dieser aufwendigen, länderübergreifenden Studie kann der Autor neue Erkenntnisse ableiten, die höchst relevant für die allgemeine Mindestlohndebatte sind und den Wissenstand jedes Arbeitsmarktökonomen erweitern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Mindestlohn gegen die Verarmungsfalle?: Investivlohn, Kombilohn und Mindestlohn als Puffer in einer sich ändernden Arbeitswelt (2009)
Zdjelar, Jovan;Zitatform
Zdjelar, Jovan (2009): Mindestlohn gegen die Verarmungsfalle? Investivlohn, Kombilohn und Mindestlohn als Puffer in einer sich ändernden Arbeitswelt. Marburg: Tectum Verlag, 261 S.
Abstract
"Nur die Spezialisierung auf hochwertige, in Entwicklung und Fertigung anspruchsvolle Produkte kann Deutschlands Wirtschaft langfristig ihren Platz auf dem Weltmarkt sichern. Der Transferprozess von der Industrienation zur Wissensgesellschaft ist unumkehrbar. Während der Hochtechnologie- und Hochschulstandort händeringend nach hervorragend ausgebildeten Arbeitnehmern giert, haben technische Innovationen und der sich in anderen Erdteilen öffnende Markt Millionen herkömmliche Arbeitsplätze gekostet. Wie der dramatische Mangel an Fachkräften und die schlechten Berufschancen ungenügend Qualifizierter sich ausgleichen könnten, ist als Gretchenfrage des 21. Jahrhunderts ein ungelöstes Problem. Investivlohn, Kombilohn und Mindestlohn werden seit Jahren als Vehikel diskutiert, um ein Ausufern des Billiglohn-Sektors zu verhindern und in den Arbeitsmarkt lenkend einzugreifen. Der Autor setzt sich intensiv mit den drei Modellen und ihren Möglichkeiten und Grenzen auseinander. Anhand eines Fragebogens, der in verschiedenen Institutionen hinterlegt und im Anschluss ausgewertet wurde, förderte er aufschlussreiche Ergebnisse zum Thema 'Mindestlohn' zutage. Seine Studie ist damit keine rein soziologische Untersuchung, sondern stellt beispielsweise auch juristische und ökonomische Parameter bei der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland in Rechnung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Mindestlöhne: Pro und Contra (2009)
Özalbayrak, Mehmet;Zitatform
Özalbayrak, Mehmet (2009): Mindestlöhne. Pro und Contra. In: Das Wirtschaftsstudium, Jg. 38, H. 2, S. 207-210.
Abstract
"Mit der Einführung des Mindestlohns für Briefzusteller zu Beginn letzten Jahres ist die Debatte zu diesem Thema neu entbrannt. Im Gegensatz zu anderen Ländern finden sich gesetzliche Mindestlöhne hierzulande bislang nur in einzelnen Branchen (z.B. Baubranche, Maler, Lackierer und Dachdecker). Im Januar 2009 beschloss der Bundestag, auch bei der Altenpflege, bei Wach- und Sicherheitsdiensten, Großwäschereien, in der Abfallwirtschaft, bei Bergbau-Spezialarbeiten sowie in der Aus- und Weiterbildungsbranche Mindestlöhne einzuführen. Damit gelten künftig für fast die Hälfte der 6,6 Millionen Beschäftigten im Niedriglohnsektor Mindestlöhne. In Politik und Wissenschaft ist nach wie vor umstritten, ob sie zu einem existenzsichernden Einkommen führen oder ob dadurch Arbeitsplätze gefährdet werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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The effect of minimum wages on wages and employment: county-level estimates for the United States (2008)
Zitatform
Addison, John T., McKinley L. Blackburn & Chad D. Cotti (2008): The effect of minimum wages on wages and employment. County-level estimates for the United States. (IZA discussion paper 3300), Bonn, 50 S.
Abstract
"We use county-level data on employment and earnings in the restaurant-and-bar sector to evaluate the impact of minimum wage changes on low-wage labor markets. Our empirical approach is similar to the literature that has used state-level panel data to estimate minimum-wage impacts, with the difference that we focus on a particular sector rather than demographic group. Our estimated models are consistent with a simple competitive model of the restaurant-and-bar labor market in which supply-and-demand factors affect both the equilibrium outcome and the probability that a minimum wage will be binding in any given time period. Our evidence does not suggest that minimum wages reduce employment in the overall restaurant-and-bar sector, after controls for trends in sector employment at the county level are incorporated in the model. Employment in this sector appears to exhibit a downward long-term trend in states that have increased their minimum wages relative to states that have not, thereby predisposing fixed-effects estimates towards finding negative employment effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Can policy interact with culture? Minimum wage and the quality of labor relations (2008)
Zitatform
Aghion, Philippe, Yann Algan & Pierre Cahuc (2008): Can policy interact with culture? Minimum wage and the quality of labor relations. (IZA discussion paper 3680), Bonn, 69 S.
Abstract
"Can public policy interfere with culture, such as beliefs and norms of cooperation? We investigate his question by evaluating the interactions between the State and the Civil Society, focusing on the labor market. International data shows a negative correlation between union density and the quality of labor relations on one hand, and state regulation of the minimum wage on the other hand. To explain this relation, we develop a model of learning of the quality of labor relations. State regulation crowds out the possibility for workers to experiment negotiation and learn about the true cooperative nature of participants in the labor market. This crowding out effect can give rise to multiple equilibria: a 'good' equilibrium characterized by strong beliefs in cooperation, leading to high union density and low state regulation; and a 'bad' equilibrium, characterized by distrustful labor relations, low union density and strong state regulation of the minimum wage. We then use surveys on social attitudes and unionization behavior to document the relation between minimum wage legislation and the beliefs about the scope of cooperation in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: NBER working paper , 14327 -
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Labour mobility and wage dumping: the case of Norway (2008)
Zitatform
Alsos, Kristin & Line Eldring (2008): Labour mobility and wage dumping. The case of Norway. In: European journal of industrial relations, Jg. 14, H. 4, S. 441-459.
Abstract
"This article examines wage regulation mechanisms, based on statutory provisions or on collective agreements, designed to protect migrant and posted workers from 'wage dumping'. The Norwegian mixed model is compared to mechanisms in other European countries, and is also contrasted with the autonomous collective-agreement models of Denmark and Sweden. The experience gained from extension of collective agreements in Norway suggests that such mechanisms may be more generally effective as a means to protect foreign workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mindestlöhne in Deutschland: Beschäftigungswirkungen und fiskalische Effekte (2008)
Zitatform
Bachmann, Ronald, Thomas K. Bauer, Jochen Kluve, Sandra Schaffner & Christoph M. Schmidt (2008): Mindestlöhne in Deutschland. Beschäftigungswirkungen und fiskalische Effekte. (RWI-Materialien 43), Essen, 58 S.
Abstract
"Die Arbeit ergänzt die bisherigen Erkenntnisse zu Mindestlöhnen in Deutschland wesentlich und bringt neue Ergebnisse in die Debatte ein. Dies erfolgt in zwei zentralen Schritten. Zum einen liefert der Beitrag eine detaillierte Analyse der Auswirkungen verschiedener Mindestlohnhöhen auf die Beschäftigung einzelner Arbeitnehmergruppen sowie die öffentlichen Finanzen. Diese Simulationsrechnungen basieren dabei im Gegensatz zur existierenden Literatur in Deutschland nicht schlicht auf gesetzten Annahmen, sondern auf ökonometrisch geschätzten Arbeitsnachfrageelastizitäten. Die dergestalt ermittelten Beschäftigungseffekte verbinden wir mit den Auswirkungen auf Einkommensteueraufkommen, Sozialversicherung, Unternehmenssteuer und Transferleistungsbezug (ALG I, ALG II, sowie Aufstocker), um so die gesamten fiskalischen Effekte potenzieller Mindestlohnregelungen abzubilden. In einem zweiten Schritt ergänzen wir diese Analyse durch eine aktuelle Unternehmensbefragung in acht Branchen: Friseurhandwerk, Wachgewerbe, Kfz-Handwerk, Einzelhandel (Herrenausstatter), Floristik, Sanitärtechnik, Großhandel (Baumärkte), und Gaststätten Neben der Einschätzung von Mindestlohnregelungen steht hierbei insbesondere die Frage im Vordergrund, welche Auswirkungen auf betrieblicher Ebene durch Lohnuntergrenzen zu erwarten sind.
Die Ergebnisse des ersten Analyseteils zeigen, dass die Einführung eines Mindestlohns von 7,50 Euro zum Verlust von etwa 1 Mill. Arbeitsplätzen in West- sowie etwa 220 000 Arbeitsplätzen in Ostdeutschland führen würde. Diese Effekte resultieren aus Beschäftigungsverlusten bei geringfügig Beschäftigten sowie bei gering- und mittelqualifizierten Vollzeitbeschäftigten. Hochqualifizierte in Westdeutschland würden von der Einführung eines Mindestlohns aufgrund der Substitutionsbeziehung zu diesen Beschäftigtengruppen profitieren. Diese empirischen Befunde werden durch die Ergebnisse der Unternehmensbefragung (zweiter Analyseschritt) tendenziell bestätigt." (Textauszug, IAB-Doku) -
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Auswirkungen der Einführung des Postmindestlohns: Befragung von Unternehmen der Branche Briefdienstleistungen. Forschungsvorhaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Endbericht (2008)
Zitatform
Bachmann, Ronald (2008): Auswirkungen der Einführung des Postmindestlohns. Befragung von Unternehmen der Branche Briefdienstleistungen. Forschungsvorhaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Endbericht. (RWI-Projektberichte), Essen, 26 S.
Abstract
Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI Essen) hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Februar 2008 eine Umfrage unter Betrieben des Bereichs Briefdienstleistungen durchgeführt. Ziel der Befragung war es, die kurzfristig bereits eingetretenen sowie langfristig erwarteten Auswirkungen der zum 01. Januar 2008 in Kraft getretenen Neuregelung zum Mindestlohn in diesem Bereich zu untersuchen. Befragt wurden 113 Unternehmen im Bereich Briefdienstleistungen. 86 der befragten Unternehmen (76 Prozent) befinden sich in Westdeutschland, 27 in Ostdeutschland (24 Prozent). Fazit: 20 Prozent der Unternehmen schätzen ihre aktuelle wirtschaftliche Situation als 'gut' ein, 47 Prozent als 'befriedigend', 33 Prozent als 'schlecht'. 56 Prozent der Unternehmen geben an, dass sich ihr Personalbestand in den letzten 12 Monaten positiv entwickelt hat. 83 Prozent der Unternehmen haben die Einführung des Mindestlohns im Bereich Briefdienstleistungen nicht befürwortet. 70 Prozent der Unternehmen geben an, dass ihre aktuelle wirtschaftliche Situation durch diese Regelung 'etwas schlechter' oder 'viel schlechter' geworden ist. 65 Prozent rechnen auch langfristig durch den Mindestlohn mit einer 'etwas schlechteren' oder 'viel schlechteren' wirtschaftlichen Situation. 30 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass sie bereits im Zeitraum seit Einführung des Mindestlohns Stellen abgebaut haben. 53 Prozent der Unternehmen rechnen langfristig mit Stellenabbau. (IAB)
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Sind Mindestlöhne wirklich eine Option für Deutschland?: erste Ergebnisse zu den Auswirkungen des Postmindestlohns (2008)
Zitatform
Bachmann, Roland, Thomas K. Bauer, Jochen Kluve & Christoph M. Schmidt (2008): Sind Mindestlöhne wirklich eine Option für Deutschland? Erste Ergebnisse zu den Auswirkungen des Postmindestlohns. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 61, H. 10, S. 3-8.
Abstract
"Ergänzend zu den Beiträgen im ifo Schnelldienst 6/2008 stellen die Autoren vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) Essen, erste Ergebnisse einer Unternehmensbefragung zu den Auswirkungen des Postmindestlohns vor. Die Befragung zeigte, wie Mindestlohnregelungen bereits kurzfristig zu Beschäftigungsabbau führen, der sich langfristig noch weiter verstärken könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Fiscal effects of minimum wages: An analysis for Germany (2008)
Zitatform
Bauer, Thomas K., Jochen Kluve, Sandra Schaffner & Christoph M. Schmidt (2008): Fiscal effects of minimum wages: An analysis for Germany. (IZA discussion paper 3875), Bonn, 30 S.
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Einführung gesetzlicher Mindestlöhne, welche potenziellen Beschäftigungs- und fiskalischen Effekte eine solche Maßnahme hätte. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass es zu deutlichen Beschäftigungsverlusten, insbesondere im Bereich der geringfügigen und wenig qualifizierten Beschäftigung, kommen würde. Für den Staat wäre die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns ein Minusgeschäft, weil die damit verbundenen zusätzlichen Ausgaben voraussichtlich die zusätzlichen Einnahmen übersteigen würden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Aktuelle Mindestlohndebatte: Branchenlösungen oder gesetzlicher Mindestlohn? (2008)
Bispinck, Reinhard; Schulten, Thorsten;Zitatform
Bispinck, Reinhard & Thorsten Schulten (2008): Aktuelle Mindestlohndebatte: Branchenlösungen oder gesetzlicher Mindestlohn? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 61, H. 3, S. 151-158. DOI:10.5771/0342-300X-2008-3-151
Abstract
"Die Bundesregierung plant, mit der Ausweitung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes und einer Novellierung des Mindestarbeitsbedingungengesetzes zur Einführung branchenbezogener Mindestlöhne zu erleichtern. Der Beitrag analysiert die Funktionsbedingungen und die Reichweite der Regelungen und kommt zu dem Schluss, dass voraussichtlich große Teile des Niedriglohnsektors davon nicht erfasst werden. Notwendig bleibt ein branchenübergreifender gesetzlicher Mindestlohn, wie er in den meisten europäischen Ländern bereits existiert. Die Kritik des wirtschaftswissenschaftlichen Mainstreams an den vermeintlich negativen Beschäftigungswirkungen eines solchen Mindestlohns basiert auf einem einseitigen neoklassischen Arbeitsmarktmodell, das der Arbeitsmarktrealität nicht gerecht wird und die breite internationale Forschung zu Mindestlöhnen weitgehend ausblendet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ein Mindestlohn von 7,50 Euro je Stunde betrifft vor allem Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor (2008)
Brautzsch, Hans-Ulrich; Schultz, Birgit;Zitatform
Brautzsch, Hans-Ulrich & Birgit Schultz (2008): Ein Mindestlohn von 7,50 Euro je Stunde betrifft vor allem Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 14, H. 3, S. 102-105.
Abstract
"In der derzeitigen Debatte zur Einführung eines Mindestlohns werden verschiedene Vorschläge zur Ausgestaltung und zu dessen Höhe diskutiert. Oft ist ein Bruttomindestlohn von 7,50 Euro je Stunde im Gespräch. Dabei liegen aber keine aktuellen Informationen darüber vor, wie viele Geringverdiener in den einzelnen Wirtschaftsbereichen gegenwärtig weniger als diesen Stundenlohn erhalten. Die Kenntnis des Umfangs dieses Personenkreises ist wichtig, um die Beschäftigungssituation im Niedriglohnbereich im Fall der Einführung eines Mindestlohns abschätzen zu können. Zu vermuten ist, daß sich dieser Personenkreis auf einige Branchen konzentriert. Dieses Informationsdefizit zu verringern ist Ziel dieses Beitrags. Als Datengrundlage dient dabei das Sozio-oekonomische Panel (SOEP)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Mindestlöhne und Beschäftigung (2008)
George, Roman;Zitatform
George, Roman (2008): Mindestlöhne und Beschäftigung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 61, H. 9, S. 479-485. DOI:10.5771/0342-300X-2008-9-479
Abstract
"Niedriglohnarbeit nimmt in Deutschland rasch zu und erreicht inzwischen mit nahezu einem Viertel der Arbeitnehmer ein im internationalen Vergleich hohes Niveau. Der Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn wird die Behauptung drohender Beschäftigungsverluste entgegengehalten. Dieses Argument erhält unter Bezugnahme auf das neoklassische Arbeitsmarktmodell wissenschaftliche Unterstützung. Auf theoretischer Ebene können vielfältige Einwände gegen dieses Modell eingebracht werden, die dessen Realitätstauglichkeit infrage stellen. Zahlreiche Untersuchungen haben für Großbritannien gezeigt, dass die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns 1999 keinen negativen Einfluss auf die Beschäftigung hatte. Dies kann mit einer Erhöhung der Arbeitsproduktivität, einer Reduzierung der Gewinne, einer Abwälzung der Mehrkosten über die Preise und einer Verringerung der Arbeitszeit erklärt werden. Vieles spricht für das Vorhandensein von monopsonistischen Arbeitsmärkten, auf denen ein strukturelles Machtungleichgewicht zuungunsten der Beschäftigten herrscht. Auch bezogen auf den höheren französischen Mindestlohn können letztlich - mit der Ausnahme eines geringfügigen Verlusts bei der Beschäftigung von Jugendlichen - negative Beschäftigungseffekte nicht überzeugend nachgewiesen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Efficiency wages and the economic effects of the minimum wage: evidence from a low-wage labour market (2008)
Zitatform
Georgiadis, Andreas (2008): Efficiency wages and the economic effects of the minimum wage. Evidence from a low-wage labour market. (CEP discussion paper 857), London, 27 S.
Abstract
"We exploit a natural experiment provided by the 1999 introduction of the UK National Minimum Wage (NMW) to investigate the relationship between wages and monitoring and to test for Efficiency Wages considerations in a low-wage sector, the UK residential care homes industry. Our findings seem to support the wage-supervision trade-off prediction of the shirking model, and that employers didn't dissipate minimum wage rents by increasing work intensity or effort requirements on the job. Estimation results suggest that higher wage costs were more than offset by lower monitoring costs, and thus the overall evidence imply that the NMW may have operated as an Efficiency Wage. These findings support Efficiency Wage models used to explain a non-negative employment effect of the Minimum Wage and provide an explanation of recent evidence from the care homes sector that although the wage structure was heavily affected by the NMW introduction, there were moderate employment effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsmarkteffekte der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland (2008)
Zitatform
Hagen, Tobias (2008): Arbeitsmarkteffekte der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 37, H. 2, S. 89-94.
Abstract
"In jüngerer Zeit wird in Deutschland über die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns diskutiert. Die mikroökonomisch orientierte Arbeitsmarktökonomik liefert die für die Analyse der Fragestellung notwenigen Werkzeuge. Zunächst wird das Modell eines wettbewerblichen Arbeitsmarktes als Standardmodell eingeführt. Dieses wird modifiziert um aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen auch positive Beschäftigungseffekte eines Mindestlohns möglich sind. Zur Einschätzbarkeit der Relevanz von positiven Beschäftigungseffekten werden die Ergebnisse internationaler empirischer Studien zu den Effekten von Mindestlöhnen zusammengefasst. Im Anschluss werden die Ergebnisse einer Studie für Deutschland dargestellt, in der die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 7,50 EURO simuliert wird. Abschließend wird die Interaktion eines Mindestlohns mit dem Kombilohn, der Teil des Arbeitslosengeld II ist, diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Living wage laws: how much do (can) they matter? (2008)
Zitatform
Holzer, Harry J. (2008): Living wage laws: how much do (can) they matter? (IZA discussion paper 3781), Bonn, 40 S.
Abstract
"In this paper I review what we have learned about living wage laws and their impacts on the wages, employment and poverty rates of low-wage workers. I review the characteristics of these laws and where they have been implemented to date, and what economic theory tells us about their likely effects in more and less competitive labor markets. I then review two bodies of empirical evidence: 1) Studies across cities or metropolitan areas that have and have not implemented these laws, using data from the Current Population Survey pooled over many years; and 2) Studies within particular cities, based on comparisons of covered and uncovered workers before and after the laws are passed. I conclude that living wage laws have modestly raised wage levels of low wage workers and have reduced their employment at covered firms, but that the magnitudes of both effects are likely quite small, given how few workers are usually covered by these ordinances." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Frankreich: Ein Vorbild für Deutschland?: Ein Vergleich wirtschaftspolitischer Strategien mit und ohne Mindestlohn (2008)
Zitatform
Horn, Gustav, Heike Joebges, Camille Logeay & Simon Sturn (2008): Frankreich: Ein Vorbild für Deutschland? Ein Vergleich wirtschaftspolitischer Strategien mit und ohne Mindestlohn. (IMK Report 31), Düsseldorf, 25 S.
Abstract
In dem Beitrag werden die unterschiedlichen wirtschaftspolitischer Strategien, die in Frankreich und Deutschland verfolgt wurden, und ihre Beschäftigungseffekte miteinander verglichen. Im Mittelpunkt steht dabei der französische Mindestlohn (SMIC). Die Studie kommt zu folgendem Ergebnis: "Während in Frankreich viel Wert auf den Erhalt einer binnenwirtschaftlichen Dynamik gelegt wurde, stand für die Wirtschaftspolitik in Deutschland immer im Vordergrund, die Exportperformance mittels erhöhter Wettbewerbsfähigkeit durch Lohnmoderation zu verbessern. Pauschal im Hinblick auf den Wohlstand betrachtet, führten beide Strategien zum gleichen Ergebnis: Das pro Kopf Wachstum unterscheidet sich kaum. Doch ist dies aus deutscher Sicht allein der schrumpfenden Bevölkerung zu verdanken. Insgesamt ist aber die französische Wirtschaft stärker gewachsen und hat mehr Menschen auf dem Arbeitsmarkt integriert als die deutsche. Die bessere Integration ist ein entscheidender Vorteil des französischen Wegs und zeigt, dass Beschäftigungsaufbau nicht mit einer Lohnmoderation einhergehen muss"' In Frankreich wurde die dynamischere Binnennachfrage durch eine gleichmäßigere Einkommensverteilung unterstützt, die nur durch einen Mindestlohn und eine ausgeprägte allgemeine Arbeitszeitverkürzung bei einer staatlichen Flankierung durch Kombilöhne erreicht werden konnte. In Deutschland hingegen wird die Binnennachfrage durch die schwachen Lohnzuwächse, Sozialabbau und die stärkere Ungleichheit der Einkommensverteilung erheblich geschwächt. Drei Anhänge präsentieren Daten zum französischen Mindestlohn, zum Zusammenhang zwischen französischem Mindestlohn und Jugendarbeitslosigkeit sowie zu Beschäftigungseffekten des französischen Mindestlohns. (IAB2)
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Effects of minimum wages on youth employment: the importance of accounting for spatial correlation (2008)
Zitatform
Kalenkoski, Charlene M. & Donald J. Lacombe (2008): Effects of minimum wages on youth employment. The importance of accounting for spatial correlation. In: Journal of labor research, Jg. 29, H. 4, S. 303-317. DOI:10.1007/s12122-007-9038-6
Abstract
"The relationship between minimum wage increases and youth employment is investigated using county-level data and spatial econometric techniques. Results that account for spatial correlation indicate that a 10% increase in the effective minimum wage is associated with a 3.2% decrease in youth employment, a result that is 28% higher than the corresponding estimate that does not control for spatial correlation. Thus, estimates that do not take into account spatial correlation may significantly underestimate the negative effect of the minimum wage on teenage employment. Improperly controlling for factors that vary systematically over space can lead to incorrect inferences and misinform policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Minimum wages and their alternatives: a critical assessment (2008)
Zitatform
Knabe, Andreas & Ronnie Schöb (2008): Minimum wages and their alternatives. A critical assessment. (CESifo working paper 2494), München, 31 S.
Abstract
"Do minimum wages reduce in-work-poverty and wage inequality? Or can alternative policies do better? We evaluate theses issues for the exemplary case of Germany that suffers from high unemployment among low-skilled workers and rising wage dispersion at the bottom of the wage distribution. We analyze the impact of three different policy options, currently discussed in Germany, on employment, wage inequality, public expenditures, and incomes of poor households: 1) a statutory minimum wage, 2) a combination of minimum wages and wage subsidies as e.g. in France and the Netherlands, and 3) pure wage subsidies to low-paid workers. We find that a minimum wage of EUR 7.50 would cost 840,000 low-paid jobs and increase the fiscal burden by about EUR 4 billion per year, while poor households' income rises only by EUR 1.1 billion per year. With pure wage subsidies, the government can ensure more favorable employment and income effects. Combining a minimum wage with a wage subsidy turns out to be extremely costly and inferior to wage subsidies in all respects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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