Niedriglohnarbeitsmarkt
Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Im Fokus: Mindestlohn von 8,50 Euro: Wie viele verdienen weniger, und in welchen Branchen arbeiten sie? (2013)
Brautzsch, Hans-Ulrich; Schultz, Birgit;Zitatform
Brautzsch, Hans-Ulrich & Birgit Schultz (2013): Im Fokus: Mindestlohn von 8,50 Euro: Wie viele verdienen weniger, und in welchen Branchen arbeiten sie? In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 19, H. 3, S. 53-56.
Abstract
"In der Öffentlichkeit wird zurzeit die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes in Höhe von 8,50 Euro je Stunde diskutiert. Der Bundesrat hat hierzu eine entsprechende Gesetzesinitiative gestartet. Dabei stellt sich die Frage, wie viele Menschen von einem Mindestlohn dieser Höhe betroffen wären. Die vorliegende Analyse ergibt, dass im Jahr 2011 in Ostdeutschland etwa 25% und in Westdeutschland knapp 12% der Beschäftigten für einen vereinbarten Bruttostundenlohn von weniger als 8,50 Euro arbeiteten. Die Relation des anvisierten Mindestlohnes zum Medianlohn beträgt in Ostdeutschland 71% und in Westdeutschland knapp 54%. In einzelnen Branchen wäre diese Relation jedoch wesentlich höher. Im ostdeutschen Gastgewerbe und in der ostdeutschen Land- und Forstwirtschaft/Fischerei würde der Schwellenwert von 8,50 Euro sogar über den im Jahr 2011 in diesen Branchen gezahlten Medianlöhnen liegen. Betrachtet man statt des vereinbarten den effektiven Bruttostundenlohn, der u. a. unbezahlte Überstunden einbezieht, so steigt die Zahl der im Jahr 2011 für weniger als 8,50 Euro pro Stunde beschäftigten Arbeitnehmer auf 32% (Ostdeutschland) bzw. 17% (Westdeutschland)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesetzlicher Mindestlohn: kein verteilungspolitisches Allheilmittel (2013)
Brenke, Karl; Müller, Kai-Uwe;Zitatform
Brenke, Karl & Kai-Uwe Müller (2013): Gesetzlicher Mindestlohn. Kein verteilungspolitisches Allheilmittel. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 80, H. 39, S. 3-17.
Abstract
"Alle im Bundestag vertretenen Parteien treten inzwischen für Mindestlohnregulierungen ein, deutlich unterschiedliche Positionen gibt es jedoch hinsichtlich der Gestaltung und der Höhe. In der Untersuchung wird gezeigt, dass bei einem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn vor allem die Löhne von geringfügig Beschäftigten, Frauen, Personen ohne Berufsausbildung und Arbeitnehmern, die nicht im gelernten Beruf tätig sind, sowie von Beschäftigten in Ostdeutschland angehoben werden müssten. Betroffen wären insbesondere Kleinstbetriebe sowie Anbieter konsumnaher Dienstleistungen, kaum indes Wirtschaftszweige, die unmittelbar dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind. Generell müsste ein Mindestlohn nach den Ergebnissen der ökonomischen Forschung nicht mit Arbeitsplatzverlusten einhergehen. Es gibt aber Hinweise darauf, dass die Wirkungen stark von der Höhe der festgesetzten Lohnuntergrenze abhängen. Durch einen Mindestlohn könnte zwar die Lohnspreizung verringert werden, und Gerechtigkeitsvorstellungen, wie sie von einer großen Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland geteilt werden, würden so weniger verletzt als gegenwärtig. Zu einer Einebnung der Ungleichheit bei den verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte und zu einer wesentlichen Verringerung von Armut käme es aber nicht. Ebenfalls wäre nicht zu erwarten, dass die Zahl derjenigen Arbeitnehmer, die Leistungen nach Hartz IV beziehen (Aufstocker), stark zurückginge. Ein kräftiger gesamtwirtschaftlicher Kaufkraftschub ist ebenfalls nicht anzunehmen. Die Einführung eines allgemeinen Mindestlohns in Deutschland wäre ein Feldexperiment, das mit Bedacht angegangen werden sollte. Aus wissenschaftlicher Sicht sollte beim Einstieg das Niveau nicht zu hoch angesetzt werden, und die Wirkung des Mindestlohns müsste sorgfältig beobachtet werden. Erweist sich ein allgemeiner Mindestlohn als unschädlich für die Beschäftigung, sollte sein Niveau zügig angehoben werden. Bei der Einführung ist darauf zu achten, dass die Regulierung nicht unterlaufen wird - etwa durch unbezahlte Mehrarbeit oder durch die vermehrte Beschäftigung in Form von Minijobs oder Werkverträgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aufstocker im SGB II: Steinig und lang - der Weg aus dem Leistungsbezug (2013)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Johannes Eggs, Carina Himsel, Mark Trappmann & Ulrich Walwei (2013): Aufstocker im SGB II: Steinig und lang - der Weg aus dem Leistungsbezug. (IAB-Kurzbericht 14/2013), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Trotz der europäischen Schuldenkrise ist der deutsche Arbeitsmarkt bis zuletzt stabil geblieben. Die Erwerbstätigkeit legt immer noch zu und der Anstieg der Arbeitslosigkeit hält sich in engen Grenzen. Mit der deutlich verbesserten Arbeitsmarktlage hat auch die Zahl der Personen abgenommen, die Leistungen der Grundsicherung beziehen. Trotzdem gibt es viele Menschen, die gleichzeitig Erwerbseinkommen und Transferleistungen erhalten, die sogenannten Aufstocker. Hier wird untersucht, warum es für sie schwer ist, den Leistungsbezug zu beenden, und wo es Ansatzpunkte gibt, die Aufstockern einen Ausstieg aus der Grundsicherung erleichtern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Can income support for part-time workers serve as a stepping-stone to regular jobs? An application to young long-term unemployed women (2013)
Zitatform
Cockx, Bart, Christian Goebel & Stéphane Robin (2013): Can income support for part-time workers serve as a stepping-stone to regular jobs? An application to young long-term unemployed women. In: Empirical economics, Jg. 44, H. 1, S. 189-229. DOI:10.1007/s00181-010-0357-8
Abstract
"This article investigates whether income support for low-paid part-time workers in Belgium increases the transition from unemployment to non-subsidised, 'regular' employment. Our analysis uses a sample of long-term unemployed young women. Observing their labour market histories from 1998 to 2001, we implement the 'timing of events' method to identify the treatment effect. Our results suggest that participation in the policy has a significantly positive effect on the transition to regular employment. Participation reduced the survivor rate in unemployment by 27% points 1 year after the start of the programme. The time spent in the programme did not affect the transition to regular employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The effect of the minimum wage on covered teenage employment (2013)
Zitatform
Coomer, Nicole M. & Walter J. Wessels (2013): The effect of the minimum wage on covered teenage employment. In: Journal of labor research, Jg. 34, H. 3, S. 253-280. DOI:10.1007/s12122-013-9160-6
Abstract
"Unlike previous studies on the minimum wage, which focused on its effect on total teenage employment, we examine its effect on covered employment. A covered job was defined to be one paying the minimum wage or more. Using contemporary wages to classify workers this way may inflate the estimated effect of minimum wages on covered employment. To avoid this bias, covered jobs are identified using a logit procedure run over years in which the minimum age was not increased. We find that minimum wages reduced covered employment significantly more than total employment. We also show that covered employment may be overstated in the period following an increase in the minimum wage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
National minimum wage and employment of young workers in the UK (2013)
Fidrmuc, Jan; Tena, J. D.;Zitatform
Fidrmuc, Jan & J. D. Tena (2013): National minimum wage and employment of young workers in the UK. (CESifo working paper 4286), München, 30 S.
Abstract
"We analyze the impact of the UK national minimum wage (NMW) on the employment of young workers. The previous literature found little evidence of an adverse impact of the NMW on the UK labor market. We focus on the age-related increases in the NMW at 18 and 22 years of age. Using regression discontinuity design, we fail to find any effect of turning 22. However, we find a significant and negative employment effect for male workers at 21, which we believe to be an anticipation effect. We also find a negative effect for both genders upon turning 18. The age-related NMW increases may have an adverse effect on employment of young workers, with this effect possibly occurring already well in advance of reaching the threshold age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Why do low-educated workers invest less in further training? (2013)
Zitatform
Fouarge, Didier, Trudie Schils & Andries de Grip (2013): Why do low-educated workers invest less in further training? In: Applied Economics, Jg. 45, H. 18, S. 2587-2601. DOI:10.1080/00036846.2012.671926
Abstract
"Several studies document that low-educated workers participate less often in further training than high-educated workers. This article investigates two possible explanations: low-educated workers invest less in training because of (1) the lower economic returns to these investments or (2) their lower willingness to participate in training. Controlling for unobserved heterogeneity, we find that the economic returns to training for low-educated workers are positive and not significantly different from those for high-educated workers. However, low-educated workers are significantly less willing to participate in training. We show that this lesser willingness to train is driven by economic preferences, and personality traits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The employment effect of industry-specific, collectively-bargained minimum wages (2013)
Zitatform
Frings, Hanna (2013): The employment effect of industry-specific, collectively-bargained minimum wages. In: German economic review, Jg. 14, H. 3, S. 258-281. DOI:10.1111/geer.12009
Abstract
"Diese Studie untersucht die Beschäftigungseffekte von Branchen-spezifischen Mindestlöhnen, die durch Tarifverhandlungen gesetzt werden, für zwei Berufsgruppen, die der Baubranche angehören. Im Gegensatz zu den üblichen Ansätzen in der Literatur, wird eine exogene Kontrollgruppe verwendet, die nicht durch das Treatment beeinflusst wird. Des Weiteren stellt ein Differenz-von-Differenzen-von-Differenzen Schätzer einen Robustheitstest dar, der für zeitvariante, unbeobachtbare Heterogenität in der Berufsgruppe oder im Wirtschaftszweig kontrolliert. Ich finde keine signifikanten, negativen Beschäftigungseffekte, obwohl der Mindestlohn in (Ost-)Deutschland bindend ist. Dieses Ergebnis kann durch Substitutionseffekte, Umgehungsstrategien und die moderne Monopsontheorie erklärt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Minimum wages and youth unemployment (2013)
Gorry, Aspen;Zitatform
Gorry, Aspen (2013): Minimum wages and youth unemployment. In: European Economic Review, Jg. 64, H. November, S. 57-75. DOI:10.1016/j.euroecorev.2013.08.004
Abstract
"This paper constructs a labor search model to explore the effects of minimum wages on youth unemployment. To capture the gradual decline in unemployment for young workers as they age, the standard search model is extended so that workers gain experience when employed. Experienced workers have higher average productivity and lower job finding and separation rates that match wage and worker flow data. In this environment, minimum wages can have large effects on unemployment because they interact with a worker's ability to gain job experience. The increase in minimum wages between 2007 and 2009 can account for a 0.8 percentage point increase in the steady state unemployment rate and a 2.8 percentage point increase in unemployment for 15-24 year old workers in the model parameterized to simulate outcomes of high school educated workers. Minimum wages can also help explain the high rates of youth unemployment in France compared to the United States." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Mindestlohn, Einkommensverteilung und Armutsrisiko (2013)
Heumer, Moritz; Lesch, Hagen; Schröder, Christoph;Zitatform
Heumer, Moritz, Hagen Lesch & Christoph Schröder (2013): Mindestlohn, Einkommensverteilung und Armutsrisiko. In: IW-Trends, Jg. 40, H. 1, S. 19-36. DOI:10.2373/1864-810X.13-01-02
Abstract
"Eine Analyse der Lohnschichtung auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels zeigt, dass ein Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro je Stunde 19 Prozent aller abhängig Beschäftigten tangieren würde -- ein im europäischen Vergleich sehr hoher Wert. Besonders betroffen wären Frauen mit einem Anteil von 24 Prozent, geringfügig Beschäftigte (63 Prozent) und Arbeitnehmer unter 25 Jahren (50 Prozent). Auch arbeitsplatzbezogene Merkmale haben einen großen Einfluss. So arbeiten bei Banken und Versicherungen nur 7 Prozent der Beschäftigten für einen Stundenlohn unter 8,50 Euro, im Gastgewerbe dagegen 60 Prozent. Ein niedriger Bruttostunden-verdienst geht jedoch nicht zwangsläufig mit einem niedrigen Einkommenswohlstand einher. Von dem Fünftel der Arbeitnehmer mit dem niedrigsten Bruttostunden-verdienst gehören nur 26 Prozent auch beim Äquivalenzeinkommen, das den Haushaltszusammenhang berücksichtigt, zum einkommensschwächsten Fünftel. Dies erklärt sich dadurch, dass Arbeitnehmer mit einem Stundenverdienst von unter 8,50 Euro mit ihrem Nettoverdienst nur zu 38 Prozent zum Haushaltsnettoeinkommen beitragen, nicht zuletzt weil sie nur in gut der Hälfte der Fälle in ihrem Haushalt das höchste Erwerbseinkommen erzielen. Daher liegt ihr Armutsrisiko mit 18 Prozent (Vollzeitarbeitnehmer: 14 Prozent) nicht im bedenklichen Maß über dem der Gesamtbevölkerung (14 Prozent). Ein flächendeckender Mindestlohn in Deutschland wäre daher verteilungspolitisch ineffizient." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mindestlöhne und X-Effizienz (2013)
Hoffeld, Wolfgang;Zitatform
Hoffeld, Wolfgang (2013): Mindestlöhne und X-Effizienz. (International vergleichende Schriften zur Personalökonomie und Arbeitspolitik 22), München: Hampp, 165 S.
Abstract
"Über das Für und Wider gesetzlicher Mindestlöhne wird seit jeher sowohl auf politischer als auch auf wissenschaftlicher Ebene intensiv diskutiert. Für die Kritiker eines gesetzlichen Mindestlohnes stellt der potenzielle Anstieg der Arbeitslosigkeit das Hauptargument gegen gesetzlich vorgeschriebene Lohnuntergrenzen dar. Allerdings deutet die empirische Evidenz der vergangenen Jahre immer seltener auf den intuitiv zu erwartenden negativen Zusammenhang zwischen Mindestlöhnen und Beschäftigung hin. Insbesondere konnten bislang keine substanziellen negativen Effekte der Mindestlohneinführung in Großbritannien im Jahr 1999 identifiziert werden. Im Vordergrund der Untersuchung steht die Hypothese, dass die Mindestlohneinführung in Großbritannien zu einer Erhöhung der Effizienz in der Produktion der stärker betroffenen Unternehmen geführt hat. Diese Hypothese stützt sich auf das sogenannte 'Schock-Argument' des Mindestlohnes, wonach eine Mindestlohneinführung oder eine Mindestlohnerhöhung als exogener Schock für die betroffenen Unternehmen interpretiert wird. Anhand von Unternehmensdaten aus der Datenbank FAME sowie eines speziellen Datensatzes zur Branche der britischen Pflegeheime wird die Frage nach einer effizienzsteigernden Wirkung der Mindestlohneinführung in Großbritannien mithilfe der Data-Envelopment-Analyse untersucht, die erstmals in diesem Kontext angewendet wird. Die Ergebnisse lassen auf einen positiven Einfluss des Mindestlohnes auf die Effizienz der betroffenen Unternehmen schließen. Die Arbeit leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Erklärung des Phänomens beschäftigungsneutraler bindender Mindestlöhne." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The employment effects of low-wage subsidies (2013)
Zitatform
Huttunen, Kristiina, Jukka Pirttilä & Roope Uusitalo (2013): The employment effects of low-wage subsidies. In: Journal of Public Economics, Jg. 97, H. January, S. 49-60. DOI:10.1016/j.jpubeco.2012.09.007
Abstract
"Low-wage subsidies are often proposed as a solution to the unemployment problem among the low skilled but the empirical evidence on their effects is still scarce. This paper examines the employment effects of a Finnish payroll tax subsidy scheme, which is targeted at the employers of older, full-time, low-wage workers. The system's clear eligibility criteria open up an opportunity for a reliable estimation of the causal impacts of the subsidy scheme. Our results indicate that the subsidy system had no effect on the employment rate or wages of the eligible groups, but it increased slightly working hours among those already at work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
'Varieties of institutional avoidance': employers' strategies in low-waged service sector occupations in France and Germany (2013)
Zitatform
Jaehrling, Karen & Philippe Mehaut (2013): 'Varieties of institutional avoidance'. Employers' strategies in low-waged service sector occupations in France and Germany. In: Socio-economic review, Jg. 11, H. 4, S. 687-710. DOI:10.1093/ser/mws016
Abstract
"The article analyses patterns of atypical work and their dynamics of change in three service sectors (retailing, hotels and hospitals) in Germany and France. This sectoral approach reveals that the growth of atypical employment is not just a result of new exit options that allow employers to bypass national employment standards. To a significant extent, it is also the delayed effect of latent structures, in particular the weakness of industrial relations as well as pre-existing legal exit options and gaps in the regulation of working conditions. With increasing price competition, these latent structures have come more strongly to the fore as employers make use of their significant ability to unilaterally withdraw from an existing framework. In these service sectors, the process of dualization cannot be analysed as a mere consequence of deregulation policies nor as a result of the weakening of the generalization effect emanating from manufacturing industry." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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A regional analysis of flows into and out of the UK National Minimum Wage (2013)
Jones, M. K.; Murphy, P. D.; Latreille, P. L.; Sloane, P. J.; Jones, R. J.;Zitatform
Jones, M. K., R. J. Jones, P. L. Latreille, P. D. Murphy & P. J. Sloane (2013): A regional analysis of flows into and out of the UK National Minimum Wage. In: Applied Economics, Jg. 45, H. 21, S. 3074-3087. DOI:10.1080/00036846.2012.695069
Abstract
"This article utilizes the panel element of the UK Labour Force Survey (LFS) to identify for individual regions total inflows and outflows and hazards for those individuals paid at or below the National Minimum Wage (NMW). In particular, it examines the extent and direction of the correlation between low-pay inflows and outflows and the economic cycle. Further, it examines the impact of regional variations in the bite of the NMW on regional flows into and out of the NMW." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The effect of receiving supplementary UI benefits on unemployment duration (2013)
Zitatform
Kyyrä, Tomi, Pierpaolo Parrotta & Michael Rosholm (2013): The effect of receiving supplementary UI benefits on unemployment duration. In: Labour economics, Jg. 21, H. April, S. 122-133. DOI:10.1016/j.labeco.2013.02.002
Abstract
"We consider the consequences of working part-time and receiving supplementary benefits for part-time unemployment in the Danish labor market. Following the timing-of-events approach we estimate causal effects of part-time work with supplementary benefits on the hazard rate out of unemployment insurance benefit receipt. We find evidence of a negative in-treatment effect and a positive post-treatment effect, both of which vary across different groups of individuals. The resulting net effect on the expected unemployment duration is positive for some groups (e.g. married women) and negative for others (e.g. young workers)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Minimum wage effects on youth employment in the European Union (2013)
Zitatform
Laporšek, Suzana (2013): Minimum wage effects on youth employment in the European Union. In: Applied Economics Letters, Jg. 20, H. 14, S. 1288-1292. DOI:10.1080/13504851.2013.799752
Abstract
"The purpose of this article is to estimate minimum wage effects on youth employment in the European Union (EU). The analysis employs a panel regression method with fixed effects and uses data for 18 EU member states with statutory minimum wage over the period 1996 to 2011. The analysis is restricted to teenage workers between 15 and 19 years of age and young workers between 20 and 24 years of age. The study finds a negative, statistically significant impact of minimum wage on youth employment, by which the disemployment effect appears to be stronger for teenage workers. The effect remains negative and statistically significant also when controlled for other labour market institutions. Taking into account empirical results, we can conclude that EU countries should be more cautious when setting up minimum wages for young workers, as disemployment effects may have been downplayed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Minimum wages: A view from the UK (2013)
Zitatform
Manning, Alan (2013): Minimum wages: A view from the UK. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 14, H. 1/2, S. 57-66. DOI:10.1111/pers.12004
Abstract
"In the past economists were generally hostile to the idea of a minimum wage regarding those who supported the policy as being economically illiterate. But the balance of professional opinion has also shifted. In this article I will describe the evidence that has led to this position, largely seen through the experience of the UK with the introduction of its National Minimum Wage (NMW) in 1999. The article will set out a brief history of minimum wages in the UK, then summarize the evidence on the impact of the NMW on employment and wage inequality and then briefly describe the lessons that might be learned for Germany." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Beschäftigungsperspektiven für Arbeitslose durch betriebsnahe und zielgruppenspezifische Qualifizierung (2013)
Mehlis, Peter; Heibült, Jessica; Eberwein, Wilhelm;Zitatform
Mehlis, Peter, Wilhelm Eberwein & Jessica Heibült (2013): Beschäftigungsperspektiven für Arbeitslose durch betriebsnahe und zielgruppenspezifische Qualifizierung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 4, S. 289-296. DOI:10.5771/0342-300X-2013-4-289
Abstract
"Das Nachholen von fehlenden Qualifikationen ist ein wichtiger arbeitsmarktpolitischer Lösungsansatz zur Integration von Arbeitslosen in Beschäftigung, der zu selten genutzt wird, da der direkte Nachweis der Beschäftigungswirksamkeit oft ausbleibt. Am Beispiel der 'Qualifizierungsoffensive' in der Seehafenwirtschaft wird ein besonders beschäftigungswirksamer Lösungsansatz vorgestellt, bei dem Arbeitsagentur, Unternehmen und Gewerkschaft eng kooperieren. Im Beitrag steht die im Rahmen der 'Qualifizierungsoffensive' durchgeführte Umschulung von Arbeitslosen zur Fachkraft für Hafenlogistik im Vordergrund. Diese Ausbildung ist für eine gelingende Integration in Beschäftigung besonders interessant, da in einem besonderen Maße Langzeitarbeitslose berücksichtigt wurden. Um das Gelingen der Umschulung abzusichern, wurden drei zentrale Aspekte in das Qualifizierungskonzept eingebaut. Neben differenzierter Eignungsfeststellung und zielgruppengerechter Gestaltung der Ausbildung wurden Umschüler und Unternehmen durch ein eigens dafür entwickeltes Projekt im Ausbildungsprozess beraten und begleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Simulating the economic impacts of living wage mandates using new public and administrative data: evidence for New York City (2013)
Zitatform
Neumark, David, Matthew Thompson, Francesco Brindisi, Leslie Koyle & Clayton Reck (2013): Simulating the economic impacts of living wage mandates using new public and administrative data. Evidence for New York City. In: Economic Development Quarterly, Jg. 27, H. 4, S. 271-283. DOI:10.1177/0891242413490795
Abstract
"Policy researchers often have to estimate the future effect of imposing a policy in a particular location. There is often evidence on the effects of similar policies in other jurisdictions but no information on the effects of the policy in the jurisdiction in question. And the policy may have specific features not reflected in the experiences of other areas. It is then necessary to combine the evidence from other locations with detailed information and data specific to the jurisdiction in question, with which to simulate the effects of the policy in the new jurisdiction. We illustrate and use this approach in estimating the impact of a proposed living wage mandate for New York City, emphasizing how our ex ante simulations make use of detailed location-specific information on workers, families, and employers using administrative data and other new public data sources." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Abschlussorientierte Qualifizierung von an- und ungelernten Menschen mit Migrationshintergrund: Vergleichsstudie unter besonderer Berücksichtigung von integrierter Sprachförderung und persönlicher Begleitung (2013)
Zitatform
Pinkert, Claudia, Anne Kathrin Wenk, Inken Sürig, Maren Wilmes & Andreas Pott (2013): Abschlussorientierte Qualifizierung von an- und ungelernten Menschen mit Migrationshintergrund. Vergleichsstudie unter besonderer Berücksichtigung von integrierter Sprachförderung und persönlicher Begleitung. (Arbeit, Bildung, Qualität), Berlin, 80 S.
Abstract
"Im Zentrum der Vergleichsstudie stand der Vergleich zielgruppenspezifischer Begleitungsangebote im Rahmen der Förderung der beruflichen Weiterbildung mit dem QSInova Modellprojekt. 'QSInova' steht für 'Qualifizierung - Sprache - Integration. Wege zum Berufsabschluss für Migranten und Migrantinnen'. Nach der Erfassung der wesentlichen Eigenheiten von QSInova selbst galt es festzustellen, welche weiteren Projekte dieser Art es bundesweit gibt, und deren jeweilige Charakteristika zu recherchieren. Dabei ging es sowohl um die inhaltliche Ausrichtung und das Qualitätsmanagement als auch um Finanzierung und personelle Ressourcen; besonderes Augenmerk lag auf der jeweiligen Spezifizierung der Zielgruppen, auf Ansprache- und Akquisestrategien, öffentlichen Auftritten/Selbstdarstellung und Ergebnisorientierung. Sofern entsprechende Statistiken dazu existierten, fand ein Abgleich mit den jeweiligen Verhältnissen 'vor Ort' statt, um die Relevanz bevölkerungsstatistischer regionaler Besonderheiten zu beurteilen (Stichwort: Flächenstaaten gegenüber Stadtstaaten, Bevölkerungsanteile von Personen mit Migrationshintergrund u.Ä.).
Ziel der Studie war nicht nur der Vergleich der derzeitigen Angebote zur Förderung der beruflichen Weiterbildung von Menschen mit Migrationshintergrund über 25, sondern auch die Überprüfung der Möglichkeiten, inwieweit insbesondere das Konzept der QSInova-Sprachförderung für andere ähnliche Projekte interessant sein und übernommen werden könnte. Da es in dem Gutachten nicht darum ging, das Instrument selbst zu evaluieren, konnte die Überprüfung von Übertragungsmöglichkeiten ausschließlich auf generelle Konzeptionalisierungen, aber auch auf Interessenlagen in vergleichbaren Projekten abzielen. Im Rahmen des überschaubaren Finanzierungs- bzw. Zeitrahmens konnten lediglich bis zu zehn vergleichbare Projekte mit in die ausführliche vergleichende Analyse aufgenommen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Modelling demand for low skilled/low paid labour: exploring the employment trade-offs of a living wage (2013)
Riley, Rebecca;Zitatform
Riley, Rebecca (2013): Modelling demand for low skilled/low paid labour. Exploring the employment trade-offs of a living wage. (NIESR discussion paper 404), London, 37 S.
Abstract
"This paper analyses labour demand for low skill/low pay labour in order to explore the potential employment trade-offs associated with moving to a Living Wage. Using industry sector panel data we model demand for labour classified into 5 groups defined by age and highest educational qualification. Low pay is most prevalent amongst the less skilled and the young. Amongst the 11 market sector industry groups we consider, the three sectors that would face the largest rise in their wage bill were all employers to sign up to the Living Wage are: Wholesale & Retail, Hotels & Catering; Other Community, Social & Personal Services; and less skill intensive manufacturing industries. Our calculations suggest that, conditional on the level of output and worker effort, these cost increases would reduce employers' demand for young low-skilled employees in the private sector by approximately 300,000. The analysis highlights the importance of allowing for labour substitution in considering the employment demand effects of exogenous shifts in wages. We find that in aggregate the reduction in conditional labour demand with the Living Wage is around 160,000; this is around half the reduction in the demand for young lower-skilled employees because employers substitute younger with more experienced workers. The number of employees who would see their earnings rise with a Living Wage far outweighs the estimated reduction in labour demand." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Externen Prüfungsteilnehmern auf der Spur: Wie holen jüngere Erwachsene einen Berufsabschluss nach? (2013)
Zitatform
Schreiber, Daniel & Katrin Gutschow (2013): Externen Prüfungsteilnehmern auf der Spur: Wie holen jüngere Erwachsene einen Berufsabschluss nach? (BIBB-Report 2013,20), Bielefeld: Bertelsmann, 8 S.
Abstract
"Für un- und angelernte Erwerbspersonen stellt das Nachholen eines Berufsabschlusses eine zweite Chance auf dem Arbeitsmarkt dar, um ihre Beschäftigungsfähigkeit nachhaltig zu steigern. Ein Mittel, nachträglich einen Berufsabschluss zu erwerben, ist die sogenannte Externenprüfung. Sie ermöglicht es, un- und angelernten Personen, an der regulären Abschlussprüfung teilzunehmen. Üblicherweise nutzen Externe Vorbereitungsmaßnahmen, um ggf. fehlendes Wissen und Kompetenzen für die Abschlussprüfung nachträglich zu erwerben. Die Teilnahme stellt aus Sicht der Externen eine große Herausforderung dar, da neben praktischen Fähigkeiten auch theoretische Inhalte der Ausbildung geprüft werden. Diese BIBB REPORT-Ausgabe erläutert, wie sich Externe auf die Abschlussprüfung vorbereiten und welche konkreten Handlungsbedarfe sich daraus ableiten lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Von Schweden lernen: Weiterbildung gering Qualifizierter im Rahmen der kommunalen Erwachsenenbildung (Komvux) (2013)
Schulte-Braucks, Philipp;Zitatform
Schulte-Braucks, Philipp (2013): Von Schweden lernen: Weiterbildung gering Qualifizierter im Rahmen der kommunalen Erwachsenenbildung (Komvux). (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2013-502), Berlin, 57 S.
Abstract
"Gering Qualifizierte weisen in Deutschland eine im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt deutlich niedrigere Beschäftigungsquote und Weiterbildungsbeteiligung auf. Auch im europäischen Vergleich schneidet Deutschland im Bereich der Arbeitsmarktintegration und Weiterbildung gering Qualifizierter eher schlecht ab. Im vorliegenden Beitrag werden gängige Erklärungen für die unterdurchschnittliche Weiterbildungsbeteiligung gering Qualifizierter diskutiert, und es wird anschließend nach den institutionellen Voraussetzungen gefragt, um diese Gruppe stärker in die berufliche Weiterbildung zu integrieren. Die Untersuchung konzentriert sich dabei auf das Beispiel Schweden, das sich im europäischen Vergleich durch eine auffallend hohe Beschäftigungsquote und Weiterbildungsbeteiligung gering Qualifizierter auszeichnet. Im Zentrum steht das schwedische Arbeitsmarkt- und Weiterbildungssystem. Von besonderer Bedeutung ist dabei ein innovatives System der kommunalen Erwachsenenbildung ('Komvux'), dessen Funktionsweise und Erfolge ausführlich dargestellt und mit Zahlen belegt werden. Ausgehend von den Befunden der schwedischen Länderstudie werden schließlich mögliche Impulse und Ansatzpunkte für die deutsche Arbeitsmarkt- und Weiterbildungspolitik diskutiert. Als Lücke im deutschen institutionellen System erweist sich dabei das Fehlen einer präventiv ausgerichteten und breit angelegten Weiterbildungsförderung, die für gering Qualifizierte eine zweite Chance zum Erwerb einer beruflichen Ausbildung eröffnen würde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbskarrieren und funktionaler Analphabetismus: die Bedeutung von Literalität in Erwerbskarrieren von Teilnehmenden an Lese- und Schreibkursen (2013)
Thielen, Marc;Zitatform
Thielen, Marc (2013): Erwerbskarrieren und funktionaler Analphabetismus. Die Bedeutung von Literalität in Erwerbskarrieren von Teilnehmenden an Lese- und Schreibkursen. In: Empirische Sonderpädagogik H. 3, S. 205-221.
Abstract
"Unzureichende Grundbildung gilt als ein erhebliches Risiko im Hinblick auf eine selbstbestimmte Lebensführung und die Teilhabe an Arbeit. Angesichts wachsender Anforderungen in der Berufs und Arbeitswelt scheint es nur schwer vorstellbar, dass Menschen, die vom funktionalen Analphabetismus betroffen sind, dauerhaft Arbeit finden. Unter welchen Bedingungen dies gelingen kann, diskutiert der Beitrag qualitativ-empirisch auf der Basis von Erwerbsverläufen von Teilnehmenden an Lese- und Schreibkursen. Während ein Teil der Befragten eine langfristige und kontinuierliche Teilhabe an Erwerbsarbeit erreichte und sich beruflich qualifizierte, griffen andere flexibel auf Jobs und Gelegenheitsarbeiten zurück. Als prekär erweisen sich die Lebensläufe einer kleineren Gruppe an Befragten, denen über viele Jahre hinweg kein dauerhafter Zugang zum Arbeitsmarkt gelang. Der Beitrag zeigt, dass sich unzureichende Lese- und/oder Schreibkenntnisse sehr unterschiedlich auf konkrete Erwerbsverläufe auswirken können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Nachqualifizierung von zwei Millionen jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss: welche Bereitschaft gibt es in Betrieben? (2013)
Troltsch, Klaus;Zitatform
Troltsch, Klaus (2013): Berufliche Nachqualifizierung von zwei Millionen jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss. Welche Bereitschaft gibt es in Betrieben? Bonn, 11 S.
Abstract
"Im Beitrag wird näher untersucht, bei welchen Betrieben die größten Chancen bestehen, bei der künftigen Deckung ihres Fachkräfte- und Qualifizierungsbedarfs die Nachqualifizierung von ungelernten Erwachsenen als Alternative in Betracht zu ziehen. Im BIBB-Qualifizierungspanel wurden Betriebe gefragt, ob sie sich vorstellen könnten, Jugendliche ohne Berufsabschluss im Alter zwischen 20 und 30 Jahren nachträglich zu qualifizieren, wenn ihr Betrieb in den nächsten Jahren von Problemen bei der Personalbeschaffung betroffen wäre. Zusätzlich konnten sich die Betriebe auch zur Weiterbildung ihrer älteren Beschäftigten als einer weiteren alternativen oder ergänzenden Strategie bei Rekrutierungsproblemen äußern." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Hartz IV - Bedürftigkeit von Erwerbstätigen (2012)
Adamy, Wilhelm;Zitatform
Adamy, Wilhelm (2012): Hartz IV - Bedürftigkeit von Erwerbstätigen. Berlin, 17 S.
Abstract
"Gut zwei Milliarden Euro pro Jahr muss der Bund ausgeben, um Geringverdienern mit Vollzeitjobs ein gesellschaftliches Existenzminimum zu garantieren. Zusammen mit den Zuschüssen für Teilzeitbeschäftigte sind es sogar vier Milliarden Euro, die der Staat über Hartz IV beisteuerte. Das zeigt eine aktuelle Studie des DGB. Niedriglöhne sind nicht nur Zündstoff für den Bund, sondern auch für die Kommunen. Denn Städte und Gemeinden müssen den Großteil der Wohnungskosten auch für jene übernehmen, die trotz eines Arbeitsplatzes auf Hartz IV angewiesen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Did the Work Opportunity Tax Credit cause subsidized worker substitution? (2012)
Zitatform
Ajilore, Olugbenga (2012): Did the Work Opportunity Tax Credit cause subsidized worker substitution? In: Economic Development Quarterly, Jg. 26, H. 3, S. 231-237. DOI:10.1177/0891242412453306
Abstract
"This article questions whether the implementation of the Work Opportunity Tax Credit (WOTC) created an incentive for employers to substitute subsidized workers for incumbent workers. To see if this substitution occurs, the author uses a differences-in-differences methodology to test whether the implementation of the WOTC caused both an increase in employment from a representative target group and a decrease in employment of a group that is a close substitute for members of the target group. The author finds no evidence that subsidized worker substitution occurred in the period after the WOTC was implemented. There is evidence that the WOTC is effective in increasing the employment rates of long-term welfare recipients." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mindestlohn im Bauhauptgewerbe: Folgen für die Beschäftigung blieben aus (2012)
Apel, Helmut; Vom Berge, Philipp ; Umkehrer, Matthias; Schaffner, Sandra ; Kröger, Hanna; Bachmann, Ronald ; König, Marion; Wolter, Stefanie ; Paloyo, Alfredo;Zitatform
Apel, Helmut, Ronald Bachmann, Philipp Vom Berge, Marion König, Hanna Kröger, Alfredo Paloyo, Sandra Schaffner, Matthias Umkehrer & Stefanie Wolter (2012): Mindestlohn im Bauhauptgewerbe: Folgen für die Beschäftigung blieben aus. (IAB-Kurzbericht 04/2012), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"In Deutschland gibt es derzeit elf Branchen, in denen spezifische Mindestlöhne gelten. Die Einführung weiterer Branchenmindestlöhne bzw. eines einheitlichen gesetzlichen Mindestlohns wird in der politischen Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Wie sich der Mindestlohn im Bauhauptgewerbe ausgewirkt hat, wurde nun im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales untersucht. Im Mittelpunkt stehen dabei die Wirkungen der Mindestlohnregelungen auf Löhne, Beschäftigung, den Arbeitnehmerschutz sowie die Wettbewerbsbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsmarktwirkungen der Mindestlohneinführung im Bauhauptgewerbe (2012)
Apel, Helmut; Bachmann, Ronald ; Paloyo, Alfredo; Bender, Stefan; Möller, Joachim; Umkehrer, Matthias; König, Marion; Schaffner, Sandra ; Frings, Hanna ; Tamm, Marcus ; Fertig, Michael ; Wolter, Stefanie ; Vom Berge, Philipp ;Zitatform
Apel, Helmut, Ronald Bachmann, Stefan Bender, Philipp Vom Berge, Michael Fertig, Hanna Frings, Marion König, Joachim Möller, Alfredo Paloyo, Sandra Schaffner, Marcus Tamm, Matthias Umkehrer & Stefanie Wolter (2012): Arbeitsmarktwirkungen der Mindestlohneinführung im Bauhauptgewerbe. In: Journal for labour market research, Jg. 45, H. 3/4, S. 257-277., 2012-09-20. DOI:10.1007/s12651-012-0114-x
Abstract
"Zum 1. Januar 1997 wurde im Bauhauptgewerbe ein Mindestlohn eingeführt, der bis heute besteht. Die Studie fasst verschiedene Ergebnisse zu den Folgen dieser Mindestlohnregelung zusammen. In Ostdeutschland war die Betroffenheit durch den Mindestlohn zum Zeitpunkt der Einführung stärker ausgeprägt als in Westdeutschland. Zudem wird seit dessen Einführung ein hoher Anteil der gewerblichen Arbeitnehmer im ostdeutschen Bauhauptgewerbe nahe dieser Untergrenze entlohnt. In Westdeutschland ist dies nicht der Fall. Für die Mindestlohneinführung zeigen sich positive Auswirkungen auf das Lohnwachstum in beiden Landesteilen. Nur sehr geringe oder keine Folgen lassen sich für die Beschäftigung inländischer Arbeitnehmer nachweisen. Auswirkungen auf ausländische Betriebe und deren Beschäftigte sowie Selbständige können kausalanalytisch nicht untersucht werden. Aufgrund der Besonderheiten des Bauhauptgewerbes ist bei der Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Wirtschaftszweige bzw. Gesamtdeutschland allerdings Vorsicht geboten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Der Mindestlohn im Dachdeckerhandwerk: Auswirkungen auf Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb (2012)
Zitatform
Aretz, Bodo, Melanie Arntz, Terry Gregory & Christian Rammer (2012): Der Mindestlohn im Dachdeckerhandwerk: Auswirkungen auf Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb. In: Journal for labour market research, Jg. 45, H. 3/4, S. 233-256., 2011-12-31. DOI:10.1007/s12651-012-0112-z
Abstract
"Der seit 1997 im Dachdeckerhandwerk eingeführte und seit 2003 bundeseinheitlich geregelte, allgemeinverbindliche Mindestlohn führt vor allem in Ostdeutschland auch im internationalen Vergleich zu einer starken Betroffenheit der Branche vom Mindestlohn. Die damit einhergehende effektive Kostenbelastung fällt dennoch begrenzt aus. Auf der Basis von Differenz-von-Differenzen-Schätzungen sowohl im Vergleich zu einer nicht von einem Mindestlohn betroffenen Baunebenbranche als auch auf Basis eines Vergleichs von unterschiedlich stark durch den Mindestlohn betroffenen Beschäftigten des Dachdeckerhandwerks, werden die kausalen Wirkungen im Hinblick auf Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb untersucht. Dabei zeigt sich, dass sich die mit dem Mindestlohn einhergehenden Lohnzuwächse nur teilweise in Einkommenszuwächse übersetzen. Zudem lassen sich trotz einiger negativer Beschäftigungsergebnisse für die von einem bindenden Mindestlohn betroffenen Beschäftigten keine Veränderung der Gesamtbeschäftigung feststellen. Dies liegt möglicherweise daran, dass mindestlohnbedingte Kostensteigerungen zumindest teilweise über höhere Preise an die Kunden weitergegeben wurden. Eindeutige Effekte auf die Wettbewerbssituation im Dachdeckerhandwerk konnten hingegen nicht nachgewiesen werden, wenngleich sich für Ostdeutschland eine gewisse Verschiebung der Gründungstätigkeit und des Unternehmensbestands in Richtung Ein-Personen-Unternehmen zeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The minimum wage affects them all: evidence on employment spillovers in the roofing sector (2012)
Zitatform
Aretz, Bodo, Melanie Arntz & Terry Gregory (2012): The minimum wage affects them all. Evidence on employment spillovers in the roofing sector. (ZEW discussion paper 2012-061), Mannheim, 45 S.
Abstract
"Die Arbeit ergänzt die bisherige Literatur zu Beschäftigungs-Spillover-Effekten von Mindestlöhnen, indem sie sich die Einführung des Mindestlohns und darauf folgende Lohnerhöhungen im Dachdeckerhandwerk zunutze macht. Mit einem Verhältnis von Mindestlohnniveau zu Medianlohn von ungefähr 1 muss die Betroffenheit in Ostdeutschland selbst im internationalen Vergleich als außerordentlich hoch eingestuft werden. Deshalb bietet die Branche die ideale Grundlage, um Beschäftigungseffekte entlang der gesamten Lohnverteilung zu untersuchen. Im Einzelnen betrachtet die Studie die Wahrscheinlichkeit, für Erwerbstätige mit und ohne bindenden Mindestlohn im Dachdeckergewerbe angestellt zu bleiben, und nutzt die Installationsbranche, die nicht von einem Mindestlohn betroffen ist, als einen geeigneten Vergleichssektor. Indem der kontrafaktische Lohn geschätzt wird, den die Vergleichsgruppe der Installateure in der Dachdeckerbranche erhalten würde, können Rückschlüsse auf die Beschäftigungseffekte entlang der gesamten Lohnverteilung gezogen werden. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit, auch nach der Mindestlohneinführung in der Dachdeckerbranche weiter beschäftigt zu bleiben, gesunken ist. Dies trifft vor allem für Ostdeutschland zu, wo die Betroffenheit vom Mindestlohn besonders groß war. Allerdings scheint die Wirkung, die durch den Vergleich von Arbeitnehmern mit und ohne bindenden Mindestlohn festgestellt wurde, im intersektoralen Vergleich unterschätzt zu werden, was auf Beschäftigungs-Spillover hinweist. Zudem deutet der intersektorale Vergleich auf negative Beschäftigungsergebnisse für ostdeutsche Arbeitnehmer entlang der gesamten Lohnverteilung hin. Branchenvertreter vermuten, dass dies eher durch die Substitution von Arbeit durch Kapital hervorgerufen werden als durch Skaleneffekte. Unsere Erkenntnisse zu den Beschäftigungswirkungen von Mindestlöhnen sollten allerdings nicht mit der Gesamtwirkung des Mindestlohns gleichgesetzt werden, weil beispielsweise Ein- Personen-Unternehmen nicht in unserer Analyse erfasst werden. Außerdem sollte man angesichts der branchenspezifischen Rahmenbedingungen vorsichtig mit der Übertragbarkeit unserer Ergebnisse auf andere Sektoren umgehen. Trotz dieser Vorbehalte machen die vorliegenden Resultate die Notwendigkeit deutlich, die Analyse auch auf Beschäftigte auszuweiten, die nicht direkt vom Mindestlohn betroffen scheinen. Zudem stellen unsere Ergebnisse jegliche Versuche in Frage, Beschäftigungseffekte von Mindestlöhnen durch einen Vergleich von Arbeitnehmern mit und ohne bindenden Mindestlohn innerhalb eines bestimmten Sektors zu identifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Lost in transition? Minimum wage effects on German construction workers (2012)
Zitatform
Bachmann, Ronald, Marion König & Sandra Schaffner (2012): Lost in transition? Minimum wage effects on German construction workers. (Ruhr economic papers 358), Essen, 31 S. DOI:10.4419/86788412
Abstract
"In dem Papier werden die Auswirkungen der Mindestlohneinführung im deutschen Bauhauptgewerbe auf Arbeitsmarktdynamiken untersucht, wobei die Analyse von Einstellungen und Trennungen sowie der damit zusammenhängenden Arbeitsmarktübergänge auf Betriebsebene erfolgt. Dabei kommt ein einzigartiger Linked Employer-Employee Datensatz zum Einsatz. Da der Mindestlohn zunächst nur im Bauhauptgewerbe eingeführt wurde, können Betriebe in anderen Branchen als Kontrollgruppe in einem Differenz-von-Differenzen-Ansatz genutzt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl Einstellungen als auch Trennungen in Ostdeutschland durch den Mindestlohn steigen. Die Analyse der verschiedenen Arbeitsmarktübergänge lässt erkennen, dass dieser Anstieg vor allem durch gestiegene Wiedereinstellungen zustande kommt. Hingegen ist die Zahl der Einstellungen und Trennungen aus bzw. in einen anderen Job bei einer anderen Firma (direkte Job-zu-Job-Übergänge) gesunken. Dies kann durch eine komprimiertere Lohnverteilung erklärt werden, da sich in diesem Fall die Jobsuche während einer Beschäftigung weniger lohnt. Für Westdeutschland sind keine eindeutigen Effekte zu erkennen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 6760 -
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Minimum wages as a barrier to entry: evidence from Germany (2012)
Zitatform
Bachmann, Ronald, Thomas K. Bauer & Hanna Kröger (2012): Minimum wages as a barrier to entry. Evidence from Germany. (Ruhr economic papers 329), Essen, 27 S. DOI:10.4419/86788378
Abstract
"Diese Studie analysiert, in welchem Maße Arbeitgeber die Einführung von sektoralen Mindestlöhnen unterstützen, um durch diese Kostenerhöhung den Marktzugang zu erschweren. Die Datengrundlage bildet ein einzigartiger Datensatz, der 800 Firmen im Dienstleistungsbereich in Deutschland abdeckt. Wir finden Hinweise darauf, dass Arbeitgeber mit hoher Produktivität Mindestlöhne unterstützen. Außerdem zeigen wir, dass die Zustimmung zu einer Mindestlohneinführung in Wirtschaftszweigen und Regionen höher ist, wenn die dortigen Markteintrittsbarrieren geringer sind. Dies ist vor allem in Ostdeutschland der Fall, wo der Konkurrenzdruck durch Niedriglohnkonkurrenz aus Mittel- und Osteuropa als besonders stark wahrgenommen wird. Des Weiteren befürworten Arbeitgeber, die tariflich vereinbarte Löhne zahlen, Mindestlöhne vor allem dann, wenn der gewerkschaftliche Abdeckungsgrad und der tarifliche Lohnaufschlag besonders hoch sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 6484 -
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Employment, hours of work and the optimal taxation of low income families (2012)
Zitatform
Blundell, Richard & Andrew Shephard (2012): Employment, hours of work and the optimal taxation of low income families. In: The Review of Economic Studies, Jg. 79, H. 2, S. 481-510. DOI:10.1093/restud/rdr034
Abstract
"The optimal design of low-income support is examined using a structural labour supply model. The approach incorporates unobserved heterogeneity, fixed costs of work, childcare costs and the detailed non-convexities of the tax and transfer system. The analysis considers purely Pareto improving reforms and also optimal design under social welfare functions with different degrees of inequality aversion. We explore the gains from tagging and also examine the case for the use of hours-contingent payments. Using the tax schedule for lone parents in the U.K. as our policy environment, the results point to a reformed non-linear tax schedule with tax credits only optimal for low earners. The results also suggest a welfare improving role for tagging according to child age and for hours-contingent payments, although the case for the latter is mitigated when hours cannot be monitored or recorded accurately by the tax authorities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Setting the minimum wage (2012)
Zitatform
Boeri, Tito (2012): Setting the minimum wage. In: Labour economics, Jg. 19, H. 3, S. 281-290. DOI:10.1016/j.labeco.2012.01.001
Abstract
"The process leading to the setting of the minimum wage so far has been overlooked by economists. There are two common ways of setting national minimum wages: they are either government legislated or the byproduct of collective bargaining agreements, which are extended erga omnes to all workers. We develop a simple model relating the level of the minimum wage to the setting regime. Next, we exploit a new data set on minimum wages in 68 countries having a statutory national minimum level of pay in the period 1981-2005. We find that a Government legislated minimum wage is lower than a wage floor set within collective agreements. This effect survives to several robustness checks and can be interpreted as a causal effect of the setting regime on the level of the minimum wage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mindestlohnregelungen im Maler- und Lackiererhandwerk: eine Wirkungsanalyse (2012)
Zitatform
Boockmann, Bernhard, Michael Neumann & Pia Rattenhuber (2012): Mindestlohnregelungen im Maler- und Lackiererhandwerk. Eine Wirkungsanalyse. In: Journal for labour market research, Jg. 45, H. 3/4, S. 331-353., 2011-12-31. DOI:10.1007/s12651-012-0120-z
Abstract
"Die Einführung des Mindestlohns im deutschen Maler- und Lackiererhandwerk im Jahr 2003 wird als natürliches Experiment genutzt, um die Effekte von Mindestlöhnen auf Löhne und Beschäftigung zu untersuchen. Wir finden einen signifikant positiven Effekt auf den durchschnittlichen Stundenlohn der gelernten Beschäftigten in Ostdeutschland, nicht aber in Westdeutschland und nicht für ungelernte Arbeitskräfte. Dieser Befund entspricht der unterschiedlichen Eingriffsintensität der Mindestlöhne. Signifikant positive oder negative Beschäftigungseffekte werden nicht gefunden. Neuere Befragungsergebnisse deuten auf die fortbestehende Relevanz des Mindestlohns in Ostdeutschland hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wirkungen der Mindestlohnregelungen in acht Branchen (2012)
Zitatform
Bosch, Gerhard & Claudia Weinkopf (2012): Wirkungen der Mindestlohnregelungen in acht Branchen. (WISO Diskurs), Bonn, 72 S.
Abstract
Der Bericht enthält nach einem allgemeinen Überblick über den Stand der Mindestlohnforschung Evaluationsergebnisse für folgende Branchen: Abfallwirtschaft; Bauhauptgewerbe; Dachdeckerhandwerk; Elektrohandwerk; Gebäudereiniger-Handwerk; Maler- und Lackiererhandwerk; Pflege sowie Wäschereidienstleistungen im Objektkundengeschäft. 'Es wird deutlich, dass die Bedingungen, Voraussetzungen und Regelungen in den acht Branchen jeweils sehr unterschiedlich sind und Mindestlöhne nicht nur das Lohnniveau, sondern auch die Lohnstruktur beeinflussen können. Die Höhe der Mindestlöhne liegt zwischen 11,53 Euro im Bereich der Bergbau-Spezialarbeiten und 7,00 Euro bei den Wäschereidienstleistungen (Ost). Die Eingriffsintensität und damit die Bedeutung von Mindestlöhnen für die Lohnhöhe und die Lohnstruktur ist in Ostdeutschland deutlich stärker. Die Beschäftigten profitieren hier also besonders von Mindestlöhnen.' Ingesamt können keine negativen Effekte der Einführung von Mindestlöhnen festgestellt werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Wirkungen der Mindestlohnregelungen in der Gebäudereinigung (2012)
Zitatform
Bosch, Gerhard, Thorsten Kalina & Claudia Weinkopf (2012): Wirkungen der Mindestlohnregelungen in der Gebäudereinigung. In: Journal for labour market research, Jg. 45, H. 3/4, S. 209-231., 2011-12-31. DOI:10.1007/s12651-012-0111-0
Abstract
"Die Gebäudereinigungsbranche ist mit einem hohen Anteil der Personalkosten und einer großen Vergleichbarkeit und Standardisierung der angebotenen Dienstleistungen äußerst wettbewerbsintensiv. Die statistischen Voraussetzungen für eine Evaluation der Mindestlohnregelungen waren nicht ideal, was vor allem mit einem sehr hohen Anteil von Teilzeitbeschäftigung und Minijobs zusammenhängt. Die Evaluation basiert auf einer repräsentativen Unternehmensbefragung, einer Betriebsrätebefragung, Fallstudien und mikroökonometrischen Berechnungen auf der Basis der SIAB. Es hat sich gezeigt, dass der untere Mindestlohn für die Unterhaltsreinigung die 'going rate' in der Branche ist, die ansonsten vermutlich deutlich absinken würde. Der Arbeitnehmerschutz hat sich durch eine stärkere Einhaltung der Mindestlöhne infolge der effektiven Kontrollen des Zolls, die auch als wichtiger Wettbewerbsfaktor angesehen werden, verbessert. Die Beschäftigung und das Arbeitsvolumen sind zwischen 2000 und 2008 gestiegen und die Gebäudereinigungsbranche hat ihren Marktanteil auf Kosten der Innenreinigung in anderen Branchen ausbauen können. Die mikroökonometrischen Schätzungen zu den Beschäftigungswirkungen zeigen in der Summe keine negativen Effekte und deuten darauf hin, dass die Aufnahme der Branche in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) vor allem zu Verschiebungen von geringfügiger hin zu sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung geführt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Minimum wages and female labor supply in Germany (2012)
Zitatform
Bredemeier, Christian & Falko Juessen (2012): Minimum wages and female labor supply in Germany. (IZA discussion paper 6892), Bonn, 32 S.
Abstract
"In Germany, there is a vivid political debate on introducing a general statutory minimum wage. In this paper, we study the effects of minimum wages on labor supply using a structural household model where we distinguish between married and single households. In the model, labor supply of married women reacts positively and relatively strongly to minimum wages which we model as a wage subsidy as proposed in the German political debate. By contrast, other population subgroups show ambiguous reactions. An empirical analysis for Germany shows that minimum wages would affect total labor supply only weakly. Yet, in our baseline experiments, average labor supply of married women increases by 3-5%, whereas hours supplied by married female recipients of the minimum wage may increase by up to 28%. Further, we find that costs of a subsidized minimum wage increase sharply in its level while its effects on labor supply level out." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Still evidence-based? The role of policy evaluation in recession and beyond: the case of the National Minimum Wage (2012)
Zitatform
Butcher, Tim (2012): Still evidence-based? The role of policy evaluation in recession and beyond: the case of the National Minimum Wage. In: National Institute Economic Review, Jg. 219, H. 1, S. R26-R40. DOI:10.1177/002795011221900104
Abstract
"This article explains the role of evidence in determining the recommendations made by the Low Pay Commission (LPC) for the National Minimum Wage (NMW). First, it sets out the process of recommending the minimum wage including the role of evidence. Second, it summarises the evidence available on the impact of the minimum wage before discussing how that evidence has informed the recommendations for the adult rate of the minimum wage in the LPC's reports. It concludes by assessing the extent to which the NMW might be regarded as a success and considers whether the recent financial crisis will alter the evidence-based approach so far adopted by the LPC." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Entlastung von Niedrigverdienern durch progressive Sozialversicherungsbeiträge? (2012)
Bäcker, Gerhard; Jansen, Andreas;Zitatform
Bäcker, Gerhard & Andreas Jansen (2012): Entlastung von Niedrigverdienern durch progressive Sozialversicherungsbeiträge? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 61, H. 8, S. 173-182. DOI:10.3790/sfo.61.8.173
Abstract
"Im Lichte einer in Deutschland in den letzten Jahren zunehmenden Niedriglohnproblematik befasst sich der Beitrag mit unterschiedlichen Modellen zur Verbesserung der Einkommenssituation in den unteren Einkommenssegmenten. Im Fokus stehen dabei verschiedene Modellvorschläge, die die Einkommenslage im unteren Beschäftigungssegment primär von der Abgabenseite her, d. h. durch eine Reduzierung der Sozialversicherungsabgaben (entweder nur arbeitnehmerseitig oder insgesamt), zu verbessern suchen. Im Detail wird dabei das Progressiv-Modell der Partei Bündnis 90 /Die Grünen sowie das so genannte Braunschweiger Progressionsmodell, das auf einen Entwurf des SPD-Bezirkes Braunschweig zurückgeht analysiert. Neben einer eingehenden Analyse der Beschäftigungs- und Verteilungswirkungen der beiden Modelle wird im Rahmen einer eigenen Modellrechnung auf Basis der Daten des Sozio-ökonomischen Panels von 2009 eine Abschätzung der potenziellen Kosten der jeweiligen Modellvorschläge vorgenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The (non) impact of minimum wages on poverty: regression and simulation evidence for Canada (2012)
Zitatform
Campolieti, Michele, Morley Gunderson & Byron Lee (2012): The (non) impact of minimum wages on poverty. Regression and simulation evidence for Canada. In: Journal of labor research, Jg. 33, H. 3, S. 287-302. DOI:10.1007/s12122-012-9139-8
Abstract
"We estimate the effect of minimum wages on poverty for Canada using data from the Survey of Labour and Income Dynamics (SLID) for 1997 to 2007 and find that minimum wages do not have a statistically significant effect on poverty and this finding is robust across a number of specifications. Our simulation results, based on the March 2008 Labour Force Survey (LFS), find that only about 30 % of the net earnings gain from minimum wage increases goes to the poor while about 70 % 'spill over' into the hands of the non-poor. Furthermore, we find that job losses are disproportionately concentrated on the poor. Our results highlight that, political rhetoric not-withstanding, minimum wages are poorly targeted as an anti-poverty device and are at best an exceedingly blunt instrument for dealing with poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Time-limited in-work benefits in the UK: a review of recent evidence (2012)
Chowdry, Haroon;Zitatform
Chowdry, Haroon (2012): Time-limited in-work benefits in the UK. A review of recent evidence. In: National Institute Economic Review, Jg. 219, H. 1, S. R53-R64. DOI:10.1177/002795011221900106
Abstract
"This paper reviews three UK-based welfare-to-work programmes featuring time-limited financial incentives to leave out-of-work benefits for employment. The policies considered are (i) the Employment Retention and Advancement demonstration, aimed at lone parents and the long-term unemployed; (ii) In-Work Credit, aimed at lone parents on welfare; (iii) Pathways to Work, aimed at recipients of incapacity benefits. I illustrate the difficulties in extrapolating from specific findings to general policy-relevant conclusions. Finally, I depict the challenge facing evaluators in future and point to the directions in which evaluation will need to develop if it is to contribute more fully to policy-relevant evaluation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The 1993 EITC expansion and low-skilled single mothers' welfare use decision (2012)
Chyi, Hau;Zitatform
Chyi, Hau (2012): The 1993 EITC expansion and low-skilled single mothers' welfare use decision. In: Applied Economics, Jg. 44, H. 13, S. 1717-1736. DOI:10.1080/00036846.2011.554372
Abstract
"Previous studies on low-skilled single mothers focus generally either on the binary welfare use or work decision. However, work among welfare participants has increased steadily since the mid-1990s. This study estimates the role of the 1993 Earned Income Tax Credit (EITC) expansion on the decline of welfare caseloads using a bivariate probit model. Using monthly Survey of Income and Program Participation (SIPP) information, I find that the 1993 EITC expansion has at least the same effect on reducing welfare use as the welfare reform initiatives. Moreover, the elasticity estimates indicate that single mothers, especially those who were not employed and dependent solely on welfare before the expansion, were the most responsive to the policy initiatives. Finally, the increase in work among welfare participants is due to the relative ineffectiveness of the policies in reducing the net population of those who are on welfare and work simultaneously." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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In-work benefits for married couples: an ex-ante evaluation of EITC and WTC policies in Italy (2012)
Zitatform
De Luca, Giuseppe, Claudio Rossetti & Daniela Vuri (2012): In-work benefits for married couples. An ex-ante evaluation of EITC and WTC policies in Italy. (IZA discussion paper 6739), Bonn, 41 S.
Abstract
"This paper investigates labor supply and redistributive effects of in-work benefits for Italian married couples using a tax-benefit microsimulation model and a multi-sectoral discrete choice model of labor supply. We consider two in-work benefit schemes following the key principles of the Earned Income Tax Credit (EITC) and the Working Tax Credit (WTC) existing in the US and the UK, respectively. The standard design of these in-work benefits is however augmented with a new benefit premium for two-earner households in order to overcome the well-known disincentive effects that these welfare instruments may generate on secondary earners. In simulation, the proposed in-work benefits are financed through the abolition of Italian family allowances for dependent employees and contingent workers thus ensuring tax revenue neutrality. We show that our EITC and WTC reforms have strong positive effects on labor supply of wives, weak negative effects on labor supply of husbands, and strong positive effects on equity. The EITC is more effective than the WTC in boosting employment of wives, while the WTC is more effective than the EITC in fighting poverty. In both schemes, the trade-off between labor supply incentives and redistributive effects is crucially related to the new benefit premium for two-earner households. Other things being equal, tax revenue neutrality implies that a higher value of this policy coefficient yields stronger incentive effects and weaker redistributive effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Berufliche Statusmobilität von Arbeitslosen nach beruflicher Weiterbildung: ein empirischer Beitrag zur Evaluation der Förderung beruflicher Weiterbildung (2012)
Deeke, Axel; Baas, Meike;Zitatform
Deeke, Axel & Meike Baas (2012): Berufliche Statusmobilität von Arbeitslosen nach beruflicher Weiterbildung. Ein empirischer Beitrag zur Evaluation der Förderung beruflicher Weiterbildung. (IAB-Discussion Paper 11/2012), Nürnberg, 43 S.
Abstract
"Für die mikroanalytische Evaluation der Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) von Arbeitslosen wird üblicherweise gefragt, ob es aufgrund der Weiterbildung zu Übergängen in neue Beschäftigungsverhältnisse gekommen ist. Arbeitsmarktpolitisch wichtig ist aber auch, welche Qualität diese Beschäftigungsverhältnisse haben. Deshalb wird hier eine Wirkungsanalyse der beruflichen Weiterbildung von Arbeitslosen unter dem Aspekt der Statusmobilität vorgestellt. Verglichen werden die hinsichtlich des Qualifikationsniveaus differenziert betrachtete Stellung im Beruf vor der Arbeitslosigkeit bzw. Weiterbildung mit der beruflichen Stellung danach. Empirische Grundlage sind die Daten aus Panelbefragungen von Weiterbildungsteilnehmer/ innen und nichtteilnehmenden Arbeitslosen, die im Rahmen der Begleitforschung des IAB zum ESF-BA-Programm (Ergänzung des SGB III von 2000 bis 2008 mit dem Europäischen Sozialfonds) erhoben worden sind. Weil bislang in Wirkungsanalysen nur selten nach Statusmobilität gefragt wurde, wird zunächst auf Befunde zu Chancen und Restriktionen von Statusmobilität in der neueren sozialwissenschaftlichen Mobilitäts-, Arbeitsmarkt- und Berufsbildungsforschung eingegangen. Die eigene Wirkungsanalyse mit ihrem Beobachtungszeitraum von bis zu sechs Jahren erfolgt mit ereignisanalytischen Verfahren (Kaplan- Meier-Schätzer und Cox-Regressionen). Erfolgsmaßstab ist im ersten Schritt die Vermeidung eines beruflichen Abstiegs bzw. von Arbeitslosigkeit. Die Analyse zeigt im Vergleich mit den nichtteilnehmenden Arbeitslosen, dass die Weiterbildungsteilnahme einen positiven Effekt auf die Vermeidung eines Abstiegs hatte. Zweiter Erfolgsmaßstab ist dann für die Gruppe der zuvor un-/angelernt Tätigen eine Verbesserung der beruflichen Stellung im Sinne von Aufstiegsmobilität. Ergebnis ist, dass die Weiterbildung einen starken positiven Einfluss auch auf die Übergangswahrscheinlichkeit in den berufsfachlichen Arbeitsmarkt hatte. Die zusätzliche Auswertung der Daten zur subjektiven Bewertung des Vorher-Nachher-Vergleichs durch die Befragten bekräftigt die Befunde. Abschließend werden Schlussfolgerungen für die weitere Forschung und die arbeitsmarktpolitische Diskussion gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Governance des Einkommensmix: Geringfügige Beschäftigung im ALG-II-Bezug (2012)
Zitatform
Dingeldey, Irene, Peter Sopp & Alexandra Wagner (2012): Governance des Einkommensmix: Geringfügige Beschäftigung im ALG-II-Bezug. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 65, H. 1, S. 32-40. DOI:10.5771/0342-300X-2012-1-32
Abstract
"Ein wachsender Anteil der ALG-II-Beziehenden übt einen Minijob aus. Der Beitrag liefert eine Analyse der Erwerbs- und Lebenssituation dieser Personengruppe mit Daten des Panels 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS). Es wird gezeigt, dass Minijobber im SGB II im Vergleich zu geringfügig Beschäftigten ohne aufstockenden ALG-II-Bezug niedrigere Verdienste (monatlich wie auch pro Stunde) sowie längere Arbeitszeiten haben und damit einer spezifischen Lohndiskriminierung unterliegen. Die Daten legen nahe, dass Minijobs nur für einen relativ kleinen Teil der Betroffenen eine 'Brückenfunktion' hin zu Existenz sichernden Beschäftigungsverhältnissen haben und letztlich aus dem Transferbezug herausführen. Minijobs scheinen längerfristig eher von ALG-II-Beziehenden mit geringen (subjektiven) Ausstiegschancen aus dem Transferbezug ausgeübt zu werden, um die finanzielle Situation der Bedarfsgemeinschaft zu verbessern. Die Betroffenen fühlen sich stark depriviert und von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen. Reformvorschläge sollten daher weniger auf die 'Anreizfunktion' der Freibetragsgrenzen zielen als vielmehr auf eine Verbesserung von Qualifikation, um den Übergang in reguläre Beschäftigung zu fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employment, inequality and the UK National Minimum Wage over the medium-term (2012)
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Dolton, Peter, Chiara Rosazza-Bondibene & Jonathan Wadsworth (2012): Employment, inequality and the UK National Minimum Wage over the medium-term. In: Oxford Bulletin of Economics and Statistics, Jg. 74, H. 1, S. 78-106. DOI:10.1111/j.1468-0084.2011.00653.x
Abstract
"We assess the impact of the national minimum wage (NMW) on employment and inequality in the UK over the decade since its introduction. We evaluate its effects in each year, using an incremental differences-in-differences (IDiD) estimator. Identification is based on variation in the bite of the NMW across local labour markets and the different sized year on year up-ratings. We find that an increased bite of the NMW is associated with falls in lower tail wage inequality. While the average employment effect over the entire period is broadly neutral, there are small but significant positive NMW effects from 2003 onwards." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The spatial analysis of the employment effect of the minimum wage in a recession: the case of the UK 1999-2010 (2012)
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Dolton, Peter, Chiara Rosazza Bondibene & Michael Stops (2012): The spatial analysis of the employment effect of the minimum wage in a recession. The case of the UK 1999-2010. (Research reports commissioned for the Low Pay Commission Report 2012), London, 61 S.
Abstract
"This report assesses the impact of the National Minimum Wage (NMW) on employment in the UK over the 1999-2010 period explicitly modelling the effect of the 2008-10 recession. Identification is facilitated by using variation in the bite of the NMW across local labour markets with the use of the 'incremental differences-in-differences' (IDiD) estimator. We explicitly take account of the spatial nature of local labour markets by using commuting patterns to weight our estimation. We find that, even controlling for clear regional recessionary factors, there are small positive employment effects of the NMW from 2003-6, when the average bite of the NMW was at its highest since its introduction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The administration and impact of a national minimum wage: lessons for Germany (2012)
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Dolton, Peter (2012): The administration and impact of a national minimum wage. Lessons for Germany. In: Journal for labour market research, Jg. 45, H. 3/4, S. 201-208., 2011-12-31. DOI:10.1007/s12651-012-0121-y
Abstract
"The problem of trying to estimate what the effect of the minimum wage will have on employment (or any other outcome) has puzzled economists for over 150 years. Some factions in Germany have recently contemplated supplementing their extensive system of sector and branch minimum wages with a National Minimum Wage (NMW). Perhaps some of the most valuable lessons for Germany can be drawn from the UK which introduced such a NMW as recently as 1999. This article provides an overview of recent evidence from the UK and other countries on the effects of the NMW and lessons to be drawn from instituting such a policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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