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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Forschung und Ergebnisse aus dem IAB"
  • Literaturhinweis

    Do changes in regulation affect temporary agency workers' job satisfaction? (2015)

    Busk, Henna ; Jahn, Elke J. ; Singer, Christine;

    Zitatform

    Busk, Henna, Elke J. Jahn & Christine Singer (2015): Do changes in regulation affect temporary agency workers' job satisfaction? (IAB-Discussion Paper 08/2015), Nürnberg, 28 S.

    Abstract

    "Diese Studie untersucht den Einfluss einer Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, die die Vorschriften im Zeitarbeitssektor deutlich lockerte. Wir isolieren den kausalen Effekt dieser Reform, indem wir umfangreiche Befragungsdaten nutzen und einen Differenz-von-Differenzen-Schätzer mit einem Matching-Ansatz verknüpfen. Es zeigt sich, dass die Gesetzesänderung zu einem Rückgang der Arbeitszufriedenheit von Leiharbeitern führte, während die Arbeitszufriedenheit von regulär Beschäftigten unverändert blieb. Weitere Analysen zeigen, dass der negative Effekt auf die Arbeitszufriedenheit von Leiharbeitern sowohl auf einen Rückgang der Löhne sowie eine erhöhte wahrgenommene Arbeitsplatzunsicherheit zurückgeführt werden kann. Diese Ergebnisse bleiben auch bei alternativen Modellspezifizierungen und Placebotests robust." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ; Singer, Christine;
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  • Literaturhinweis

    Situation atypisch Beschäftigter und Arbeitszeitwünsche von Teilzeitbeschäftigten: Quantitative und qualitative Erhebung sowie begleitende Forschung. IAB-Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2015)

    Fischer, Gabriele ; Lietzmann, Torsten ; Stegmaier, Jens ; Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ; Sowa, Frank ; Tesching, Karin; Kawalec, Sandra; Theuer, Stefan;

    Zitatform

    Fischer, Gabriele, Stefanie Gundert, Sandra Kawalec, Frank Sowa, Karin Tesching & Stefan Theuer (2015): Situation atypisch Beschäftigter und Arbeitszeitwünsche von Teilzeitbeschäftigten. Quantitative und qualitative Erhebung sowie begleitende Forschung. IAB-Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Nürnberg, 441 S.

    Abstract

    "Der Gesetzgeber hat Regelungen zur arbeitsrechtlichen Gleichstellung atypisch Beschäftigter (in dieser Studie: Teilzeitbeschäftigte, geringfügig und befristet Beschäftigte) mit Beschäftigten in Normalarbeitsverhältnissen geschaffen. Obwohl in der Forschung wie auch in der öffentlichen Diskussion immer wieder die Vermutung vorgebracht wird, dass es in der Praxis auch zur Nichtgewährung von Arbeitsrechten kommt und dass dies bei atypisch Beschäftigten häufiger geschieht als bei Beschäftigten im Normalarbeitsverhältnis, ist die empirische Faktenlage hierzu äußerst begrenzt. Daher hatte diese Untersuchung das Ziel, grundlegende empirische Einsichten in die Kenntnis und Handhabung des Arbeitsrechts seitens der Betriebe und der Beschäftigten zu gewinnen. In einem weiteren Schwerpunkt wurden in dieser Studie die Arbeitszeitwünsche von Beschäftigten untersucht. Bisherige Studien deuten darauf hin, dass die realisierten Arbeitszeiten nicht immer mit den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten übereinstimmen. In den Analysen wurden neben dem Ausmaß der Divergenz zwischen tatsächlicher und gewünschter Arbeitszeit insbesondere Motive für den Wunsch nach Arbeitszeiterhöhung sowie Hindernisse bei der Umsetzung analysiert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung von Frauen und Männern in Deutschland (2015)

    Gundert, Stefanie ;

    Zitatform

    Gundert, Stefanie (2015): Atypische Beschäftigung von Frauen und Männern in Deutschland. In: Neue Zeitschrift für Familienrecht H. 23, S. 1093-1097., 2015-11-17.

    Abstract

    "Die Zunahme atypischer Beschäftigung ist seit einigen Jahren Gegenstand arbeitsmarktpolitischer Debatten. Befürworter heben die Flexibilität atypischer Beschäftigung hervor, welche Arbeitgebern und Arbeitnehmern Vorteile bieten kann. Kritiker verweisen hingegen auf damit verbundene Arbeitsmarktrisiken, von denen einige gesellschaftliche Gruppen stärker betroffen sind als andere. Der Beitrag fasst zunächst die Entwicklung atypischer Beschäftigung zusammen. Diskutiert werden dabei die Gründe, warum sich Frauen und Männer auf unterschiedliche atypische Erwerbsformen verteilen. Schließlich werden die Chance und Risiken atypischer Beschäftigung diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundert, Stefanie ;
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  • Literaturhinweis

    Befristete Beschäftigung im öffentlichen Dienst: Entwicklung, Motive und rechtliche Umsetzung (2015)

    Hohendanner, Christian ; Ostmeier, Esther; Ramos Lobato, Philipp;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian, Esther Ostmeier & Philipp Ramos Lobato (2015): Befristete Beschäftigung im öffentlichen Dienst. Entwicklung, Motive und rechtliche Umsetzung. (IAB-Forschungsbericht 12/2015), Nürnberg, 178 S.

    Abstract

    "Im Fokus der Untersuchung stehen Ausmaß, Entwicklung und Struktur befristeter Beschäftigung im öffentlichen Dienst. Betrachtet werden zudem Befristungspraxis und Befristungsmotive öffentlicher Arbeitgeber. Die Privatwirtschaft und der gemeinnützige Dritte Sektor werden zur besseren Einordnung als Vergleichsmaßstab herangezogen.
    Die wissenschaftliche Untersuchung des öffentlichen Dienstes steht vor der Herausforderung, dass es an einer Datenquelle fehlt, die differenzierte Informationen über Entwicklung, Struktur und Motive befristete Beschäftigung und zugleich die Besonderheiten und Strukturen des öffentlichen Dienstes abbildet.
    Aus Ermangelung einer solchen Datenquelle werden die Informationen verfügbarer Erhebungen ausgewertet. Im Zentrum stehen Analysen des IAB-Betriebspanels. Sie werden ergänzt um Auswertungen der Personalstandstatistik, insbesondere um Befristungsanteile für Beamte und Arbeitnehmer differenziert nach den föderalen Ebenen auszuweisen. Zudem ermöglichen Auswertungen des Mikrozensus die Betrachtung des Befristungsanteils nach Arbeitnehmern und Beamten und zugleich nach öffentlichem und nicht-öffentlichem Sektor.
    Im Rahmen einer qualitativen Expertenbefragung wurden vertiefend Personalverantwortliche und Personalräte in 15 ausgewählten Einrichtungen befragt, die sich auf die Ebene des Bundes, der Länder und Kommunen verteilen. Die Interviews ermöglichen exemplarisch Einsicht in die Motive für den Einsatz befristeter Beschäftigung. Statistisch repräsentative Aussagen lassen sich auf ihrer Basis nicht treffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualität der Beschäftigung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland (2015)

    Otto, Anne ; Stabler, Jochen;

    Zitatform

    Otto, Anne & Jochen Stabler (2015): Qualität der Beschäftigung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 04/2015), Nürnberg, 45 S.

    Abstract

    "In einer Querschnittsbetrachtung zum 30.6.2014 (Arbeitsortprinzip) analysiert diese Studie die Bedeutung der atypischen Beschäftigung für die Länderarbeitsmärkte von Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Außerdem werden die Strukturmerkmale der atypischen Beschäftigungsformen Teilzeit, ausschließlich geringfügig Beschäftigte (agB), Leiharbeit und Niedriglohn miteinander verglichen. Es wird gezeigt, dass diese Beschäftigungsformen eine beachtliche Bedeutung auf beiden Länderarbeitsmärkten erlangt haben. Die Teilzeit, die agB und die Leiharbeit haben gegenüber dem Normalarbeitsverhältnis eine beachtliche Bedeutung auf den Länderarbeitsmärkten von Rheinland-Pfalz und dem Saarland erlangt. In Rheinland-Pfalz sind die Teilzeit und die agB besonders stark verbreitet, u.a. wegen der höheren Erwerbsbeteiligung von Frauen in diesem Bundesland. Im Saarland fällt demgegenüber die Leiharbeitsquote erheblich höher aus als im westdeutschen Mittel. Zudem erzielen in beiden Ländern anteilig mehr Vollzeitbeschäftigte einen Niedriglohn im Vergleich zum westdeutschen Durchschnitt. Gemeinsam ist den atypischen Beschäftigungsformen, dass sich hier vorwiegend arbeitsmarktferne Personengruppen wie jüngere und ältere Personen, Frauen, Ungelernte und ausländische Arbeitskräfte, welche ungünstigere Übergangschancen in eine reguläre Beschäftigung haben, konzentrieren. Durch die Grenzlage ist die Bedeutung von französischen Leiharbeitnehmern im Saarland außerordentlich hoch. Wegen der besseren Qualifikation der Franzosen ist die Niedriglohnquote unter den ausländischen Vollzeitbeschäftigte hier merklich geringer. Aufgrund der großen Bedeutung der Saisonbeschäftigung in der Landwirtschaft von Rheinland-Pfalz, für welche schwerpunktmäßig ausländische Arbeitskräfte eingesetzt werden, ist der Anteil der Geringverdiener unter den Ausländern sehr bedeutsam. Als mögliche Ursache für die unterschiedliche Verbreitung der einzelnen atypischen Erwerbsformen wird vor allem der unterschiedliche Branchenmix der rheinland-pfälzischen und saarländischen Wirtschaft diskutiert. Die wissenschaftliche Literatur thematisiert die unterschiedlichen Übergangsoptionen atypisch Beschäftigter in eine reguläre Beschäftigung. Während befristet Beschäftigte recht gute Übergangschancen haben, fallen diese bei ausschließlich geringfügig Beschäftigten ungünstiger aus. Sofern künftig die Bedeutung der atypischen Beschäftigung auf den Arbeitsmärkten von Rheinland-Pfalz und dem Saarland weiter zunehmen wird, besteht die Herausforderung für beide Länder darin, die Übergänge atypisch Beschäftigter in reguläre Arbeitsverhältnisse zu erleichtern, so dass diese eine qualitativ abgesicherte Beschäftigung ausüben können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ; Stabler, Jochen;
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  • Literaturhinweis

    Career progression from temporary employment: How bridge and trap functions differ by task complexity (2015)

    Reichelt, Malte ;

    Zitatform

    Reichelt, Malte (2015): Career progression from temporary employment: How bridge and trap functions differ by task complexity. In: European Sociological Review, Jg. 31, H. 5, S. 558-572., 2015-03-10. DOI:10.1093/esr/jcv055

    Abstract

    "Temporary employment contracts can serve as a bridge into permanent employment or become a trap that leads into unemployment. This article argues that the function of temporary employment varies with the degree of task complexity and affects the probability of receiving tenure or transitioning to unemployment. Analysing retrospective survey data for Germany (ALWA) using Fine and Gray models for competing risks, I show that a bridge into permanent employment most likely arises for medium-skill work. By contrast, the risk of a transition to unemployment is generally equal, but increases for employees performing low- and medium-skill tasks if local labour demand falls. Only high-skill jobs seem to be unaffected by the employment environment. The results indicate that debates concerning the function and consequences of temporary work must consider occupational characteristics. The selective distribution of transition probabilities and unemployment risks generates inequalities and increases the risk of labour market segmentation as employment polarization shifts employees towards low- and high-skill tasks." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reichelt, Malte ;
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  • Literaturhinweis

    Qualifikationsspezifische Übergänge aus befristeter Beschäftigung am Erwerbsanfang: zwischen Screening und Flexibilisierung (2015)

    Schmelzer, Paul; Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ;

    Zitatform

    Schmelzer, Paul, Stefanie Gundert & Christian Hohendanner (2015): Qualifikationsspezifische Übergänge aus befristeter Beschäftigung am Erwerbsanfang. Zwischen Screening und Flexibilisierung. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 67, H. 2, S. 243-267., 2014-11-06. DOI:10.1007/s11577-015-0305-x

    Abstract

    "In der vorliegenden Studie werden die Folgen befristeter Beschäftigung am Anfang der Erwerbskarriere für unterschiedliche Qualifikationsgruppen in Deutschland zwischen 1984 und 2010 untersucht. Dazu werden auf Basis der 8. Etappe des Nationalen Bildungspanels (NEPS-E8) Übergänge aus befristeten Erstbeschäftigungen mittels ereignisdatenanalytischer Methoden untersucht. Wie sich zeigt, hängen die Chancen auf Übergänge in unbefristete Beschäftigung u. a. von der individuellen Qualifikation ab. Im Unterschied zu früheren Studien werden solche Übergänge dahingehend unterschieden, ob sie beim selben Arbeitgeber (Entfristung) oder zwischenbetrieblich stattfinden. Als Sprungbrett in unbefristete Beschäftigung können Akademiker sowie Berufsanfänger mit abgeschlossener Berufsausbildung befristete Verträge mit höherer Wahrscheinlichkeit nutzen als Beschäftigte ohne berufliche Qualifikationen. Insgesamt deuten die Ergebnisse der Studie darauf hin, dass Befristungen bei Akademikern eher den Zweck einer verlängerten Probezeit, bei gering Qualifizierten hingegen vorrangig eine Flexibilitätsfunktion erfüllen. Außerdem unterstreicht die Studie die Bedeutung standardisierter beruflicher Qualifikationen für einen möglichst reibungslosen Übergang von der Ausbildung in den Beruf: Berufsanfänger mit dualer Ausbildung haben höhere Chancen auf eine Entfristung als Akademiker, bei denen Übergänge in unbefristete Beschäftigung häufiger in Zusammenhang mit Arbeitgeberwechseln erfolgen und bei denen mit höherer Wahrscheinlichkeit auf einen ersten befristeten Job weitere folgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ;
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  • Literaturhinweis

    Bezahlter Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall: In der Praxis besteht Nachholbedarf bei Minijobbern (2015)

    Stegmaier, Jens ; Theuer, Stefan; Tesching, Karin; Gundert, Stefanie ;

    Zitatform

    Stegmaier, Jens, Stefanie Gundert, Karin Tesching & Stefan Theuer (2015): Bezahlter Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall: In der Praxis besteht Nachholbedarf bei Minijobbern. (IAB-Kurzbericht 18/2015), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Die gesetzlichen Regelungen in Deutschland sehen die arbeitsrechtliche Gleichstellung von Beschäftigten mit verschiedenen Erwerbsformen vor. In der Praxis zeigen sich jedoch teilweise deutliche Unterschiede. Auf Basis einer Beschäftigten- sowie einer Betriebsbefragung wird die Gewährung von bezahltem Urlaub und von Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bei 'atypisch' beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Vergleich zu Beschäftigten in 'Normalarbeitsverhältnissen' untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Zeitarbeit in Südwestsachsen: Strukturen und Entwicklungen (2015)

    Sujata, Uwe; Witschaß, Martin;

    Zitatform

    Sujata, Uwe & Martin Witschaß (2015): Die Zeitarbeit in Südwestsachsen. Strukturen und Entwicklungen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 03/2015), Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    "Die Zeitarbeit stellt auf dem Arbeitsmarkt einen relativ kleinen Bereich dar. Der Anteil der Zeitarbeiter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beträgt zum 30.06.2014 in Südwestsachsen 3,0 %. Gleichzeitig ist das öffentliche Interesse an der Arbeitnehmerüberlassung besonders hoch. Im Laufe der Zeit änderte der Gesetzgeber immer wieder die gesetzlichen Grundlagen. Nach der Verabschiedung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes im Jahr 1971 wurden die Regelungen für die Zeitarbeit immer weiter gelockert. Erst die jüngere Entwicklung ist von einer stärkeren Reglementierung der Arbeitnehmerüberlassung geprägt.
    Der Anstieg der Beschäftigten in der Arbeitnehmerüberlassung mit seinem bisherigen Höhepunkt im Zeitraum 2010/11 ist zum einen auf die Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen und zum anderen auf den gewachsenen Bedarf der Wirtschaft an Zeitarbeitern zurückzuführen. Der Bedarf an Arbeitskräften aus dieser Branche ist besonders eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung verknüpft. Weiterhin kann der Entleiher unverbindlich Arbeitskräfte erproben und bei einer Stabilisierung des Personalbedarfes diese übernehmen.
    Die Arbeitsverhältnisse in der Zeitarbeit sind überwiegend von kurzer Dauer. Die meisten Unternehmen nutzen diese, um kurzfristige Personalausfälle und Produktions- und Auftragsschwankungen auszugleichen. Allerdings werden insbesondere Spezialisten für langfristige Projektaufgaben in den Entleihbetrieben eingesetzt, deren Projekte oftmals länger als 18 Monate dauern. Insgesamt ist der überwiegende Teil der Leiharbeitnehmer im Helferbereich tätig. Durch das oftmals geringe Anforderungsniveau in der Leiharbeit finden hier auch viele Menschen einen (Wieder-)Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt mit geringem Qualifikationsniveau oder mit nicht mehr aktuellen fachspezifischen Kenntnissen.
    Der Medianlohn in der Arbeitnehmerüberlassung ist geringer als bei den Beschäftigten insgesamt. Hierbei muss man aber berücksichtigen, dass in der Zeitarbeit sowohl die Beschäftigungsdauer als auch das Qualifikationsniveau geringer sind als im Durchschnitt aller Beschäftigten.
    Für die befragten Unternehmen in Südwestsachsen stellt die Zeitarbeit ein wichtiges Instrument zur flexiblen Personalanpassung dar. So nutzen die meisten Unternehmen diese, um kurzfristige Personalausfälle und Produktions- und Auftragsschwankungen auszugleichen. Weitere Vorteile liegen in dem geringeren Verwaltungsaufwand für die Beschaffung von Personal, welches im Anschluss teilweise fest eingestellt wird. Oftmals werden auch Arbeitskräfte für spezielle Projektaufgaben über die Zeitarbeit rekrutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sujata, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Was ist heute normal an Arbeit? (2015)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2015): Was ist heute normal an Arbeit? In: R. Hoffmann & C. Bogedan (Hrsg.) (2015): Arbeit der Zukunft : Möglichkeiten nutzen - Grenzen setzen, S. 224-244.

    Abstract

    "Der normative Kern des Normalarbeitsverhältnisses besteht demnach in weitreichenden Schutzfunktionen für die abhängig Beschäftigten. Dahinter steht zweierlei: Zum einen waren 'Normalarbeitsverhältnisse' lange Zeit die alles überragende Beschäftigungsform. Zum anderen prägen sie nach wie vor das Arbeits- und Tarifrecht sowie weite Teile des Sozialrechts. Die öffentliche Diskussion um Veränderungen der Beschäftigung, wie die zunehmenden atypischen Erwerbsformen, legt nahe, dass der seinerzeitige Referenzpunkt auch aus heutiger Sicht noch das trifft, was als 'normal' im Sinne von wünschenswert empfunden wird. Der vorliegende Beitrag will nicht diskutieren, ob eine einmal so definierte Normalität auch heute noch als angemessen gelten darf. Es soll hier auch nicht versucht werden, einen neuen Begriff der Normalität zu entwickeln. Vielmehr soll es ausgehend von spezifischen Merkmalen der Beschäftigung (wie Arbeitszeit, Entlohnung und Beschäftigungssicherheit) um die Beobachtung und Interpretation des Gegebenen gehen. Dabei wird deutlich werden, dass Strukturveränderungen nicht pauschal beurteilt werden dürfen. Denn zu beachten sind dabei jeweils individuelle Präferenzen, die damit eventuell einhergehenden Risiken und die sich möglicherweise ergebenden Chancen" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    From deregulation to re-regulation: trend reversal in German labour market institutions and its possible implications (2015)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2015): From deregulation to re-regulation. Trend reversal in German labour market institutions and its possible implications. (IAB-Discussion Paper 10/2015), Nürnberg, 25 S.

    Abstract

    "Der Zeitraum von Mitte der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts bis zum Ende der ersten Dekade des neuen Jahrtausends war durch eine fortwährende Deregulierung des Arbeitsrechts gekennzeichnet. Die aktuelle, wie auch die vorhergehende Bundesregierung leiteten zuletzt eine Re-Regulierung ein, die auf eine Stärkung von Arbeitnehmerrechten zielt. Dies geschah vor dem Hintergrund einer sich in der letzten Dekade deutlich verbessernden Arbeitsmarktlage. Gleichzeitig gewannen aber auch sogenannte 'atypische Erwerbsformen' und Niedriglohnbeschäftigung an Bedeutung. Damit stellen sich zwei Fragen, die eng zusammenhängen: Welche Rolle spielte die Deregulierung des Arbeitsrechts mit Blick auf die Verbesserung der Arbeitsmarktlage und die veränderte Struktur der Beschäftigung? Wie könnte sich die gerade vollziehende Re-Regulierung in den beiden genannten Dimensionen auswirken? Das Papier liefert Hinweise, dass Deregulierung ein wichtiger, aber sicher nicht der einzige Treiber für Verbesserungen am Arbeitsmarkt und Umschichtungen in der Beschäftigung war. Das Ergebnis legt damit nahe, dass weder die mit einer Re-Regulierung verbundene Befürchtung von Jobverlusten noch die damit im Zusammenhang stehenden Hoffnungen in Richtung einer höheren Qualität der Beschäftigung überschätzt werden dürfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Von der Deregulierung zur Re-Regulierung: Trendwende im Arbeitsrecht und ihre Konsequenzen für den Arbeitsmarkt? (2015)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2015): Von der Deregulierung zur Re-Regulierung. Trendwende im Arbeitsrecht und ihre Konsequenzen für den Arbeitsmarkt? In: Industrielle Beziehungen, Jg. 22, H. 1, S. 13-32., 2014-12-18. DOI:10.1688/IndB-2015-01-Walwei

    Abstract

    "Der Zeitraum von Mitte der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts bis zum Ende der ersten Dekade des neuen Jahrtausends war durch eine fortwährende Deregulierung des Arbeitsrechts gekennzeichnet. Die aktuelle, wie auch die vorhergehende Bundesregierung leiteten zuletzt eine Re-Regulierung ein, die auf eine Stärkung von Arbeitnehmerrechten zielt. Dies geschah vor dem Hintergrund einer sich in der letzten Dekade deutlich verbessernden Arbeitsmarktlage. Gleichzeitig gewannen aber auch sog. 'atypische Erwerbsformen' und Niedriglohnbeschäftigung an Bedeutung. Damit stellen sich zwei Fragen, die eng zusammenhängen: Welche Rolle spielte die Deregulierung des Arbeitsrechts mit Blick auf die Verbesserung der Arbeitsmarktlage und die veränderte Struktur der Beschäftigung? Wie könnte sich die gerade vollziehende Re-Regulierung in den beiden genannten Dimensionen auswirken? Das Papier liefert Hinweise, dass Deregulierung ein wichtiger, aber sicher nicht der einzige Treiber für Verbesserungen am Arbeitsmarkt und Umschichtungen in der Beschäftigung war. Das Ergebnis legt damit nahe, dass weder die mit einer Re-Regulierung verbundene Befürchtung von Jobverlusten noch die damit im Zusammenhang stehenden Hoffnungen in Richtung einer höheren Qualität der Beschäftigung überschätzt werden dürfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Who profits from working-time accounts?: empirical evidence on the determinants of working-time accounts on the employers' and employees' side (2015)

    Zapf, Ines ;

    Zitatform

    Zapf, Ines (2015): Who profits from working-time accounts? Empirical evidence on the determinants of working-time accounts on the employers' and employees' side. (IAB-Discussion Paper 23/2015), Nürnberg, 36 S.

    Abstract

    "Arbeitszeitkonten sind ein bedeutendes Instrument interner Flexibilität, um die Arbeitszeiten der Beschäftigten zu variieren und den Arbeitseinsatz an ein verändertes Arbeitsaufkommen in Betrieben anzupassen. Diese Studie bringt Ergebnisse der Betriebsebene mit denen der Individualebene zusammen, um ein besseres Verständnis für den Einsatz von Arbeitszeitkonten in Deutschland zu erhalten. Mit den Daten des Betriebspanels zeigen wir zunächst, dass industrielle Beziehungen, Merkmale des Arbeitsvertrages und individuelle Merkmale der Beschäftigten den Einsatz von Arbeitszeitkonten in Betrieben bestimmen. Darüber hinaus bieten wir die erste empirische Analyse, die die Determinanten der Nutzung von Arbeitszeitkonten auf Seiten der Beschäftigten und den Zugang zu Arbeitszeitkonten von Beschäftigten in Arbeitszeitkontenbetrieben aufzeigt. Mit den Daten des Sozio-Ökonomischen Panels zeigen wir, dass qualifizierte Beschäftigte häufiger Zugang zu einem Arbeitszeitkonto haben als unqualifizierte Beschäftigte. Auf Grundlage von Linked-Employer-Employee Daten zeigen wir, dass in Arbeitszeitkontenbetrieben Frauen, Teilzeitbeschäftigte und Beschäftigte mit einem befristeten Arbeitsvertrag beim Zugang zu einem Arbeitszeitkonto gegenüber Männern, Vollzeitbeschäftigten und Beschäftigten mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag nicht benachteiligt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Individual and workplace-specific determinants of paid and unpaid overtime work in Germany (2015)

    Zapf, Ines ;

    Zitatform

    Zapf, Ines (2015): Individual and workplace-specific determinants of paid and unpaid overtime work in Germany. (IAB-Discussion Paper 15/2015), Nürnberg, 31 S.

    Abstract

    "Überstunden sind ein klassisches Instrument zur Steuerung und Veränderung der Arbeitszeit und haben als interne Flexibilitätsmaßnahme von Betrieben eine hohe Bedeutung in Deutschland. Von einer Variation des Arbeitseinsatzes durch Überstunden sind jedoch nicht alle Beschäftigten in gleichem Maße betroffen. Neben sozio-demographischen Faktoren spielen arbeitsplatzspezifische Merkmale eine wichtige Rolle, die Aufschluss über die Stellung des Beschäftigten im Betrieb geben. In welchem Zusammenhang diese arbeitsplatzspezifischen Merkmale mit den geleisteten Überstunden stehen, ist aber bislang nicht vertiefend untersucht worden und steht im Mittelpunkt dieser Studie. In der vorliegenden Studie werden Frauen und Teilzeitbeschäftigte in den Analysen berücksichtigt, während bisherige Untersuchungen meist nur vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer und/oder männliche Beschäftigte berücksichtigen. Auf der Grundlage von Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) zeigt sich für Frauen ein signifikant negativer Zusammenhang mit der Inzidenz von bezahlten Überstunden und für Teilzeitbeschäftigte bei der Inzidenz von unbezahlten Überstunden. Sofern Leistungsbeurteilungen durch den Vorgesetzten möglich sind, fällt die Wahrscheinlichkeit von bezahlten Überstunden geringer aus, während sie für unbezahlte Überstunden höher ausfällt. Bei einer Führungsposition zeigt sich sowohl für die Inzidenz von bezahlten als auch unbezahlten Überstunden ein signifikant positiver Zusammenhang. Mit zunehmender Autonomie des beruflichen Handelns fällt die Wahrscheinlichkeit für unbezahlte Überstunden ebenfalls höher aus, während sie für bezahlte Überstunden geringer ausfällt. Dagegen scheint die Länge der Einarbeitung zur Ausübung der beruflichen Tätigkeit in einem Betrieb sowie Belastungen durch einen gefährdeten Arbeitsplatz oder ein befristetes Beschäftigungsverhältnis nicht in Zusammenhang mit bezahlten oder unbezahlten Überstunden zu stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Daten zu befristeter Beschäftigung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5637) (2015)

    Zitatform

    (2015): Aktuelle Daten zu befristeter Beschäftigung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5637). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/5800 (20.08.2015)), 8 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung stützt sich in der Antwort auf die Ergebnisse des IAB-Betriebspanels, wenn sie Angaben über die aktuelle Anzahl befristet Beschäftigter und über die Entwicklung der vergangenen zwanzig Jahre macht. Dieselbe Datengrundlage nutzt sie in der Antwort auf die Fragen nach der Übernahme befristet Beschäftigter in Beschäftigungsverhältnisse mit unbefristeten Verträgen, nach dem Anteil sachgrundloser Befristungen, nach dem Anteil von Niedriglöhnen, nach den zehn Berufsgruppen und den zehn Wirtschaftszweigen mit dem höchsten Anteil an Befristungen, nach Befristungsquoten nach Geschlecht, Altersgruppe, Staatsangehörigkeit und Bildung und nach Vergleichszahlen aus der EU. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit in einzelnen Branchen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5591) (2015)

    Zitatform

    (2015): Leiharbeit in einzelnen Branchen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5591). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/5689 (31.07.2015)), 8 S.

    Abstract

    "Leiharbeitskräfte in der Metall- und Elektroindustrie; führende Einsatzbranchen für Leiharbeitskräfte: Bruttoverdienst im Vergleich zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, Niedriglohn, Einsatzdauer, Übernahmequote" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen (2014)

    Achatz, Juliane; Weyh, Antje; Hutter, Christian ; Werner, Daniel; Jahn, Elke ; Weigand, Roland; Kaufmann, Klara; Wapler, Rüdiger; Klinger, Sabine ; Blien, Uwe ; Konle-Seidl, Regina ; Dauth, Wolfgang ; Kubis, Alexander; Dietz, Martin; Kupka, Peter ; Fuchs, Johann ; Ludewig, Oliver ; Fuchs, Stefan ; Möller, Joachim; Himsel, Carina; Phan thi Hong, Van; Zika, Gerd ; Ramos Lobato, Philipp; Bender, Stefan; Rhein, Thomas; Dietrich, Hans ; Rothe, Thomas ; Fuchs, Michaela ; Stephan, Gesine ; Hummel, Markus; Stops, Michael ; Brücker, Herbert ; Stüber, Heiko ; Hauptmann, Andreas ; Vallizadeh, Ehsan ; Fritzsche, Birgit; Walwei, Ulrich ; Weber, Enzo ; Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Stefan Bender, Uwe Blien, Herbert Brücker, Wolfgang Dauth, Hans Dietrich, Martin Dietz, Birgit Fritzsche, Johann Fuchs, Michaela Fuchs, Stefan Fuchs, Andreas Hauptmann, Carina Himsel, Markus Hummel, Christian Hutter, Elke Jahn, Klara Kaufmann, Sabine Klinger, Regina Konle-Seidl, Alexander Kubis, Peter Kupka, Oliver Ludewig, Joachim Möller, Van Phan thi Hong, Philipp Ramos Lobato, Antje Weyh, Daniel Werner, Roland Weigand, Rüdiger Wapler, Gerd Zika, Thomas Rhein, Thomas Rothe, Gesine Stephan, Michael Stops, Heiko Stüber, Ehsan Vallizadeh, Ulrich Walwei, Enzo Weber & Susanne Wanger (2014): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte), Nürnberg, 23 S.

    Abstract

    Mindestlohn, Armutszuwanderung, Fachkräftesicherung: Die gegenwärtigen Herausforderungen am deutschen Arbeitsmarkt sind vielfältig. Das IAB hat zu wichtigen Arbeitsmarktthemen die zentralen Befunde in einem "Aktuellen Bericht" zusammengefasst.
    Inhalt:
    - Arbeitsmarkt allgemein
    - Atypische Beschäftigung
    - Struktur der Entlohnung
    - Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug
    - Fachkräftesicherung
    - Arbeitsmarkt im internationalen Kontext
    - Herausforderungen am Arbeitsmarkt. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitnehmerüberlassung in Nordrhein-Westfalen (2014)

    Bauer, Frank; Sieglen, Georg; Pohl, Carsten;

    Zitatform

    Bauer, Frank, Carsten Pohl & Georg Sieglen (2014): Arbeitnehmerüberlassung in Nordrhein-Westfalen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2014), Nürnberg, 55 S.

    Abstract

    "Die Branche der Arbeitnehmerüberlassung hat in den letzten Jahren aufgrund der Deregulierung gesetzlicher Rahmenbedingungen und der damit zunehmenden Beschäftigung von Leiharbeitskräften an Bedeutung gewonnen. Vor diesem Hintergrund werden in der vorliegenden Studie unter Verwendung verschiedener Datenquellen die jüngsten Entwicklungen in der Leiharbeit für den nordrhein-westfälischen Arbeitsmarkt dargestellt. Dazu werden die drei Akteure der Zeitarbeitsbranche betrachtet: die Leiharbeiter, welche von den Verleihunternehmen gegen Entgelt den Entleihunternehmen überlassen werden. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Leiharbeiter in Nordrhein-Westfalen von knapp 69.000 im Jahr 2003 auf rund 168.000 im Jahr 2013 angestiegen. Obwohl die Arbeitnehmerüberlassung damit zu den am stärksten wachsenden Branchen zählt, ist deren quantitative Bedeutung für den Arbeitsmarkt vergleichsweise gering. Denn lediglich rund drei Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten waren im Jahr 2013 in der Zeitarbeit tätig. Hinsichtlich der sozio-demografischen Charakteristika der Beschäftigten wird deutlich, dass Leiharbeiter eher jung, männlich und gering qualifiziert sind. Zudem weist die Branche einen überproportional hohen Ausländeranteil auf. Der Einsatz von Leiharbeitern ist dabei besonders in Regionen ausgeprägt, die ihre Wertschöpfung überwiegend im Verarbeitenden Gewerbe bzw. in den wirtschaftsnahen Dienstleistungen erzielen. Die Zahl der Verleihbetriebe in Nordrhein-Westfalen hat sich in den vergangenen Jahren ebenfalls erhöht. Dies dürfte vor allem auf den weiteren Ausbau des Niederlassungsnetzes größerer Zeitarbeitsunternehmen zurückzuführen sein. Gleichzeitig zeichnet sich die Branche aber nach wie vor durch eine relativ kleine Betriebsgröße aus. Im Gegensatz dazu setzen unter den Entleihbetrieben insbesondere Großbetriebe mit mehr als 500 Beschäftigten Leiharbeitnehmer ein. Selbst während der Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2008/2009 bauten die entleihenden Großbetriebe im Gegensatz zu den kleineren und mittleren Betrieben kaum Arbeitsplätze für Leiharbeiter ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bauer, Frank; Sieglen, Georg;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitnehmerüberlassung in Hessen: Sprungbrett in reguläre Beschäftigung, Vermeidung von Arbeitslosigkeit oder gefangen in der Leiharbeitsfalle? (2014)

    Burkert, Carola ; Lepper, Timo; Garloff, Alfred ;

    Zitatform

    Burkert, Carola, Alfred Garloff & Timo Lepper (2014): Arbeitnehmerüberlassung in Hessen: Sprungbrett in reguläre Beschäftigung, Vermeidung von Arbeitslosigkeit oder gefangen in der Leiharbeitsfalle? (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2014), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "In diesem IAB-Regional untersuchen wir, ob und inwieweit die Aufnahme eines Leiharbeitsverhältnisses in Hessen den anschließenden Wechsel in ein Beschäftigungsverhältnis außerhalb dieser Branche (reguläre Beschäftigung) ermöglicht. Zu diesem Zweck werden die Erwerbsverläufe von Personen, die sich im Zeitraum von 2000 bis 2004 in Hessen arbeitslos gemeldet haben, für einen maximalen Zeitraum von fünf Jahren untersucht. Mit Hilfe statistischer Verfahren vergleichen wir die Wahrscheinlichkeit von Personen, die ein Leiharbeitsverhältnis begonnen haben, zu einem späteren Zeitpunkt in einem regulären Beschäftigungsverhältnis beschäftigt zu sein, mit anderweitig vergleichbaren Personen, die zunächst arbeitslos geblieben sind.
    Zentrale Ergebnisse sind, dass die Wahrscheinlichkeit, eine reguläre Beschäftigung zu haben, für Leiharbeitnehmer im Anschluss nicht signifikant höher ist; ein Sprungbrett in reguläre Beschäftigung ist Leiharbeit demzufolge nicht. Die Wahrscheinlichkeit, eine reguläre Beschäftigung zu finden, ist aber genauso wenig signifikant geringer. Also finden sich auch keine Hinweise, dass Leiharbeiter in ihrer Branche gefangen sind. Dennoch sind Personen, die aus Arbeitslosigkeit ein Leiharbeitsverhältnis begonnen haben, in ihrem weiteren Erwerbsverlauf häufiger in einem Leiharbeitsverhältnis beschäftigt, so dass sie auch insgesamt häufiger beschäftigt sind. Damit geht das Ergebnis einher, dass Leiharbeit die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Arbeitslosigkeit deutlich reduziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ;
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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigungen und berufliche Qualifikationsrisiken im Erwerbsverlauf (2014)

    Dütsch, Matthias ; Struck, Olaf ;

    Zitatform

    Dütsch, Matthias & Olaf Struck (2014): Atypische Beschäftigungen und berufliche Qualifikationsrisiken im Erwerbsverlauf. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 21, H. 1, S. 58-77. DOI:10.1688/IndB-2014-01-Duetsch

    Abstract

    "Atypische Beschäftigungsformen haben seit Beginn der 1990er Jahre auf dem deutschen Arbeitsmarkt stark an Bedeutung gewonnen. Infolge dieser Entwicklung werden eine Destabilisierung von Erwerbsverläufen sowie negative Folgewirkungen für atypisch Erwerbstätige konstatiert. Vor diesem Hintergrund geht der vorliegende Beitrag der Frage nach, ob und inwieweit atypisch Beschäftigte berufliche Qualifikationen in ihren Tätigkeiten anwenden und erhalten können, da eine eingeschränkte Verwertbarkeit der im Bildungsprozess erworbenen Qualifikationen mit Risiken für die Beschäftigungsfähigkeit der jeweiligen Arbeitskräfte verbunden ist. Anhand des Datensatzes 'Arbeiten und Lernen im Wandel' (ALWA) werden zunächst die Determinanten atypischer Beschäftigungen untersucht, wobei ein spezielles Augenmerk auf die vorherigen Arbeitsmarktstatus gelegt wird. Danach werden die durch die atypischen Beschäftigungen hervorgerufenen Gefahren für den Erhalt beruflicher Qualifikationen betrachtet. Die Ergebnisse der empirischen Analysen machen deutlich, dass atypische Arbeitsformen Einsperreffekte zur Folge haben und somit Schließungsprozesse am Arbeitsmarkt bewirken. Gleichzeitig konnte festgestellt werden, dass berufliche Qualifikationen in atypischen Beschäftigungen erodieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Soziale Integration von befristet Beschäftigten und Leiharbeitern in Deutschland (2014)

    Gundert, Stefanie ; Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Gundert, Stefanie & Christian Hohendanner (2014): Soziale Integration von befristet Beschäftigten und Leiharbeitern in Deutschland. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 23, H. 3, S. 256-271., 2014-08-05. DOI:10.1515/arbeit-2014-0308

    Abstract

    "Dieser Beitrag befasst sich mit dem Zusammenhang von Erwerbsintegration und sozialer Integration. Ausgehend von der Annahme, dass die Integration ins Erwerbsleben eine wesentliche Voraussetzung für soziale Teilhabe und gesellschaftliche Integration bildet, wird das subjektive soziale Zugehörigkeitsgefühl von unbefristet und befristet Beschäftigten, Leiharbeitnehmern und Arbeitslosen anhand von Informationen aus dem Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) verglichen. Arbeitslose und Arbeitnehmer in Leiharbeitsverhältnissen fühlen sich weniger gut in die Gesellschaft integriert als unbefristet Beschäftigte, was u.a. mit der Verfügbarkeit sozialer und finanzieller Ressourcen zusammenhängt. Die Ergebnisse weisen zudem darauf hin, dass es für die subjektive Sozialintegration eine Rolle spielt, ob die (temporären) Beschäftigungsformen in der jeweiligen Qualifikationsgruppe der Beschäftigten eine 'soziale Norm' darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundert, Stefanie ; Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung beim gleichen Verleihbetrieb: Meist nur von kurzer Dauer (2014)

    Haller, Peter; Jahn, Elke ;

    Zitatform

    Haller, Peter & Elke Jahn (2014): Beschäftigung beim gleichen Verleihbetrieb: Meist nur von kurzer Dauer. In: IAB-Forum H. 2, S. 12-17., 2014-11-27. DOI:10.3278/IFO1402W012

    Abstract

    Für viele Beschäftigte in der Zeitarbeit ist die Anstellung beim gleichen Verleihbetrieb nur von kurzer Dauer. Etwa die Hälfte ist nach drei Monaten nicht mehr dort tätig. Die durchschnittliche Beschäftigungszeit variiert allerdings deutlich mit dem Alter und dem Ausbildungsniveau: Insbesondere Ältere und Akademiker bleiben vergleichsweise lange im gleichen Verleihbetrieb.

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    Atypisch Beschäftigte auf Jobsuche: Zeit für einen Wechsel (2014)

    Himsel, Carina; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Himsel, Carina & Ulrich Walwei (2014): Atypisch Beschäftigte auf Jobsuche: Zeit für einen Wechsel. In: IAB-Forum H. 2, S. 18-25., 2014-11-27. DOI:10.3278/IFO1402W018

    Abstract

    Atypisch Beschäftigte suchen wesentlich häufiger nach einem neuen Job als Beschäftigte in klassischen Normalarbeitsverhältnissen. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Vor allem geringfügig Beschäftigte sehen ihre aktuelle Tätigkeit oft nur als Übergangslösung an. Die Suche nach einer neuen Stelle kann ein Hinweis auf Veränderungsbereitschaft oder Veränderungsdruck im gegenwärtigen Job sein.

    Beteiligte aus dem IAB

    Himsel, Carina; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Befristete Beschäftigung. Mögliche Auswirkungen der Abschaffung sachgrundloser Befristungen: öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 17. März 2014 (2014)

    Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian (2014): Befristete Beschäftigung. Mögliche Auswirkungen der Abschaffung sachgrundloser Befristungen. Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 17. März 2014. (IAB-Stellungnahme 01/2014), Nürnberg, 13 S.

    Abstract

    "In dieser Stellungnahme äußert sich das IAB zu einem Gesetzentwurf der Bundestagsfraktion Die Linke zur sogenannten 'sachgrundlosen Befristung' bei Arbeitsverhältnissen auf Zeit. Arbeitgeber können derzeit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zu zwei Jahre lang ohne Angabe von Gründen befristet beschäftigen. Die Fraktion Die Linke spricht sich in ihrem Gesetzentwurf (Drucksache 18/7) dafür aus, im Teilzeit- und Befristungsgesetz die Möglichkeiten zur Befristung ohne Sachgrund zu streichen. Die Zulässigkeit einer Befristung soll damit dahingehend beschränkt werden, dass für diese immer ein sachlicher Grund vorliegen muss. Aus Sicht des IAB ist fraglich, ob die Abschaffung sachgrundloser Befristungen ein adäquates Instrument zur Herstellung von mehr Beschäftigungssicherheit ist. Zum einen verfügen Betriebe über alternative Möglichkeiten der Flexibilisierung: Sie könnten verstärkt auf Befristungen mit Sachgrund und alternative Beschäftigungsformen wie Leiharbeit oder freie Mitarbeit ausweichen. Zum anderen bestünde bei einer Abschaffung der sachgrundlosen Befristung das Risiko, dass sich Arbeitgeber bei Einstellungen zurückhalten und ihr Flexibilitätsspielraum eingeschränkt wird. Es ist daher wenig wahrscheinlich, dass ein Wegfall sachgrundloser Befristungen zu einer deutlichen Zunahme unbefristeter Einstellungen führt. Schließlich liefern empirische Analysen Hinweise dafür, dass insbesondere sachgrundlose Befristungen häufig als verlängerte Probezeit genutzt werden und als Sprungbrett in unbefristete Beschäftigung fungieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    The effect of temporary help jobs on employment volatility (2014)

    Jahn, Elke ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Enzo Weber (2014): The effect of temporary help jobs on employment volatility. (LASER discussion papers 72), Erlangen, 19 S.

    Abstract

    "This study investigates the impact of temporary agency employment on employment volatility outside the sector. Making use of econometric volatility models we find that enhancing numerical flexibility by temporary agency employment decreases employment volatility of incumbent workers. However, not all subgroups are benefitting equally. While prime-age permanent workers considerably gain from higher flexibility, young workers, migrants and lo-skilled workers are not only overrepresented among the temps but also do not gain when employed outside the sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Was ist eigentlich noch normal?: ein Beitrag zu den Möglichkeiten und Grenzen einer Bewertung von Erwerbsformen (2014)

    Stops, Michael ; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Stops, Michael & Ulrich Walwei (2014): Was ist eigentlich noch normal? Ein Beitrag zu den Möglichkeiten und Grenzen einer Bewertung von Erwerbsformen. In: C.- H. Esser (Hrsg.) (2014): Arbeitsmärkte im Wandel der Wirtschafts- und Sozialpolitik : neue Herausforderungen und Chancen. Festschrift für Franz Egle (Schriftenreihe Arbeit und Bildung des Heinrich-Vetter-Forschungsinstituts e.V., 08), S. 97-117.

    Abstract

    "Im Folgenden werden zunächst wichtige Dimensionen der Qualität von Beschäftigung diskutiert. Wir zeigen dabei auf, dass Veränderungen von Präferenzen im Erwerbs- und Lebensverlauf bisher nur eine unzureichende Rolle spielten. Zudem müssen auch dynamische Aspekte wie die Durchlässigkeit der Erwerbsformen, die Flexibilität oder auch die Aufstiegsmobilität berücksichtigt werden. Wir argumentieren darüber hinaus, dass eine Bewertung der Qualität von Beschäftigung auch immer in den Kontext personen- und betriebsindividueller Merkmale zu setzen ist. In diesem Zusammenhang muss die Forschung noch viele offene Fragen beantworten. Dennoch lässt sich aus dem Vorhandenen bereits ableiten, dass auch instabilere Erwerbsformen nicht per se eine Sackgasse für die Beschäftigten darstellen müssen. Voraussetzung ist allerdings, dass Erwerbstätige, für die diese Gefahr besteht, durch die Informationsangebote wie sie bspw. die öffentliche Beratung und Vermittlung bietet, in ihren Suchbemühungen hin zu stabileren Jobs unterstützt werden und die Chance bekommen, ihre Beschäftigungsfähigkeit weiterzuentwickeln." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Times of change: what drives the growth of work arrangements in Germany? (2014)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2014): Times of change: what drives the growth of work arrangements in Germany? In: Journal for labour market research, Jg. 47, H. 3, S. 183-204., 2013-06-18. DOI:10.1007/s12651-013-0136-z

    Abstract

    "Seit Anfang der 1990er Jahre hat sich die Zusammensetzung der Erwerbsformen grundlegend verändert. Während atypische Formen der Erwerbstätigkeit, wie Teilzeitarbeit oder befristete Beschäftigung, an Bedeutung gewannen, verlor das sog. 'Normalarbeitsverhältnis' dagegen an Boden. Jedoch legen Daten des Mikrozensus nahe, dass sich das Tempo des Wandels in der jüngeren Vergangenheit nicht wesentlich beschleunigt hat. Darüber hinaus zeigt sich, dass die Entwicklungen auch von einem längerfristigen Trend getragen werden. Shift-Share-Analysen deuten allerdings daraufhin, dass die veränderte Zusammensetzung der Erwerbstätigkeit nach Sektoren und soziodemographischen Merkmalen den Wandel der Erwerbsformen nur unwesentlich getrieben haben. Das bedeutet, dass Verhaltensänderungen der Wirtschaftssubjekte eine entscheidende Rolle für die Entwicklung gespielt haben. In diesem Zusammenhang ist wichtig, dass die Regulierungen in Deutschland spezifische Anreize zu Gunsten atypischer Beschäftigung setzen. Relevant sind hier relativ hohe Sozialversicherungsbeiträge, ein ausgeprägter Kündigungsschutz, eine zuletzt verstärkte Aktivierung von Arbeitslosen und eine noch immer bestehende Vorherrschaft des sog. 'Ernährermodells'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsmuster von Frauen und Männern: Auswertungen des IAB-Betriebspanels 2012 (2013)

    Bechmann, Sebastian; Tschersich, Nikolai; Dahms, Vera; Frei, Marek; Schwengler, Barbara; Leber, Ute;

    Zitatform

    Bechmann, Sebastian, Vera Dahms, Nikolai Tschersich, Marek Frei, Ute Leber & Barbara Schwengler (2013): Beschäftigungsmuster von Frauen und Männern. Auswertungen des IAB-Betriebspanels 2012. (IAB-Forschungsbericht 14/2013), Nürnberg, 93 S.

    Abstract

    "Seit vielen Jahren wird die Integration von Frauen auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere die Gleichstellung von Frauen und Männern oder die Beteiligung von Frauen an der Betriebsführung rege diskutiert. Bereits 2008 wurden diese Themen mit den Daten des IAB-Betriebspanels aus betrieblicher Sicht beleuchtet. Der dies jährige Forschungsbericht versteht sich als eine aktualisierte Bestandsaufnahme. Die AutorInnen prüfen, ob und inwieweit sich in den vergangenen vier Jahren Veränderungen gezeigt haben: In welchen Betrieben arbeiten überdurchschnittlich häufig Frauen und in welchen Betrieben Männer? In welchen Punkten unterscheiden sich weibliche von männlichen Beschäftigungsverhältnissen? Inwiefern unterscheiden sich ausschließlich männergeführte Betriebe von ausschließlich frauengeführten Betrieben oder von Betrieben, die sowohl von Frauen als auch von Männern geführt werden? Gibt es Unterschiede in den betrieblichen Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, in der Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern oder im Aus- und Weiterbildungsverhalten der Betriebe?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara; Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit und betriebliche Qualifikationsstruktur (2013)

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ; Evers, Katalin;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Katalin Evers & Jens Stegmaier (2013): Zeitarbeit und betriebliche Qualifikationsstruktur. In: R. B. Bouncken, M. Bornewasser & L. Bellmann (Hrsg.) (2013): Neue Herausforderungen in der Zeitarbeit (Beiträge zur Flexibilisierung, 05), S. 33-44.

    Abstract

    "Ist es der Zeitarbeitsbranche parallel zu ihrem starken Wachstum gelungen, sich im Segment der Facharbeit zu etablieren? Bestehen dabei Unterschiede zwischen wachsenden und schrumpfenden Betrieben? Diese Fragen werden unter Verwendung panel-ökonometrischer Methoden mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2006 bis 2011 untersucht. Die erhaltenen Ergebnisse belegen, dass die betriebliche Qualifikationsstruktur als ein wichtiger Einflussfaktor für die Entwicklung der Beschäftigung von Zeitarbeitnehmern auf betrieblicher Ebene angesehen werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ;
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  • Literaturhinweis

    Weiterbildung atypisch Beschäftigter (2013)

    Bellmann, Lutz ; Grunau, Philipp ; Leber, Ute; Noack, Martin;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Philipp Grunau, Ute Leber & Martin Noack (2013): Weiterbildung atypisch Beschäftigter. Gütersloh, 79 S.

    Abstract

    "In der letzten Dekade haben verschiedene atypische Beschäftigungsformen wie die Zeitarbeit, die befristete Beschäftigung und die Minijobs stark zugenommen. Diese Entwicklung wird sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Wissenschaft äußerst kontrovers diskutiert. Für die Beurteilung der atypischen Beschäftigungsformen kommt deshalb den Chancen des Übergangs in ein Normalarbeitsverhältnis eine zentrale Bedeutung zu, weil gute Übergangschancen die schlechtere Entlohnung, Arbeitsplatzunsicherheit und Probleme der sozialen Absicherung, die mit den atypischen Beschäftigungsverhältnissen oftmals verbunden sind, relativieren würden. Die Übergangschancen von atypisch Beschäftigten in ein Normalarbeitsverhältnis können wesentlich durch ihre Weiterbildungsteilnahme beeinflusst werden. Deshalb wurden im vorliegenden Beitrag die Weiterbildungschancen atypisch Beschäftigter im Vergleich zu denen von Personen in Normalarbeitsverhältnissen untersucht. Dazu wurden zunächst die Ergebnisse empirischer Analysen auf Basis der Daten der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2006 und 2012 präsentiert. Es hat sich gezeigt, dass alle Gruppen atypisch Beschäftigter (Teilzeitbeschäftigte, geringfügig Beschäftigte, befristet Beschäftigte sowie Zeitarbeitnehmer) schlechtere Zugangschancen zu Maßnahmen der formalen beruflichen Weiterbildung haben als die entsprechenden Referenzgruppen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Grunau, Philipp ; Leber, Ute;

    Weiterführende Informationen

    Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    Neue Herausforderungen in der Zeitarbeit (2013)

    Bouncken, Ricarda B. ; Bornewasser, Manfred; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Bouncken, Ricarda B., Manfred Bornewasser & Lutz Bellmann (Hrsg.) (2013): Neue Herausforderungen in der Zeitarbeit. (Beiträge zur Flexibilisierung 05), München: Hampp, 203 S.

    Abstract

    Der fünfte Band der Reihe "Beiträge zur Flexibilisierung" ist das Ergebnis des "2. Interdisziplinären Forums Zeitarbeit", das im Dezember 2012 am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg stattfand. Der Band behandelt schwerpunktmäßig zwei der größten aktuellen Herausforderungen der Zeitarbeit: die Branchenzuschlagstarife und die Qualifizierung von Zeitarbeitskräften.

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Wandel der Erwerbsformen: welche Rolle spielen strukturelle Änderungen am Arbeitsmarkt? (2013)

    Dietz, Martin; Walwei, Ulrich ; Himsel, Carina;

    Zitatform

    Dietz, Martin, Carina Himsel & Ulrich Walwei (2013): Wandel der Erwerbsformen. Welche Rolle spielen strukturelle Änderungen am Arbeitsmarkt? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 22, H. 2, S. 85-104., 2013-06-15. DOI:10.1515/arbeit-2013-0203

    Abstract

    "Seit Anfang der 90er Jahre hat sich die Zusammensetzung der Erwerbsformen stark verändert. Vollzeitnahe, unbefristete Beschäftigungsverhältnisse ohne Zwischenschaltung einer Zeitarbeitsagentur haben in den letzten beiden Dekaden absolut und relativ an Bedeutung verloren. Atypische Erwerbsformen wie Teilzeitbeschäftigung, befristete Beschäftigung, Leiharbeit oder auch Ein-Personen-Selbstständige legten dagegen kräftig zu. Atypische Erwerbsformen treten bei Frauen besonders häufig auf und sind im tertiären Sektor stark verbreitet. Den Veränderungen liegt auch ein längerfristiger Trend zugrunde, der bereits deutlich vor den Hartz-Reformen einsetzte. Shift-Share-Analysen zeigen, dass der Wandel weniger aus strukturellen Veränderungen der Erwerbsarbeit wie der wachsenden Beschäftigung von Frauen oder auch den Arbeitsplatzzuwächsen im Dienstleistungssektor resultiert. Vielmehr gibt es Hinweise auf Verhaltensänderungen, für die institutionelle Faktoren, Marktmacht sowie veränderte Präferenzen und Bedürfnisse von Arbeitgebern und Arbeitnehmern verantwortlich sein dürften. Angesichts der schwierigen Gemengelage verbietet sich jedoch eine pauschale Beurteilung des Wandels, zumal sich auch hinter einzelnen Erwerbsformen ein hohes Maß an Heterogenität verbirgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitnehmerüberlassung im Saarland und in Westdeutschland (2013)

    Hell, Stefan; Otto, Anne ;

    Zitatform

    Hell, Stefan & Anne Otto (2013): Arbeitnehmerüberlassung im Saarland und in Westdeutschland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2013), Nürnberg, 79 S.

    Abstract

    "Der erste Teil der Untersuchung betrachtet detailliert die Beschäftigungsstrukturen der Zeitarbeitsbranche im Saarland, das mittelfristig eine überdurchschnittlich hohe Leiharbeitsquote aufweist. Diese hohe Nachfrage für Leiharbeitskräfte ist auf die ausgeprägte Präsenz des Verarbeitenden Gewerbes zurückzuführen. Wegen der starken Exportorientierung dieses Sektors weist die Leiharbeit eine hohe konjunkturelle Sensivität auf. In der Zeitarbeitsbranche arbeiten vorwiegend junge männliche Arbeitskräfte in Vollzeit und üben größtenteils einfache Hilfs- und Lagertätigkeiten in Fertigungsberufen aus. Der zweite Teil dieser Untersuchung besteht aus einer erwerbsbiographischen Analyse, welche jeweils die Erwerbszustände und die Erwerbsverläufe von Zeitarbeitern im Saarland aus den Jahren 2006 und 2007 in den 14 bzw. 180 Tagen vor und nach ihrer Zeitarbeitsbeschäftigung miteinander vergleicht. Die empirischen Ergebnisse geben Hinweise darauf, dass eine Leiharbeitsbeschäftigung im Saarland kurz- und mittelfristig keine breite Brücke in den regulären Arbeitsmarkt bildet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hell, Stefan; Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Erwerbslandschaft im Umbruch: Was die Reformen zum Wandel der Beschäftigungsformen beigetragen haben (2013)

    Himsel, Carina; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin;

    Zitatform

    Himsel, Carina, Ulrich Walwei & Martin Dietz (2013): Erwerbslandschaft im Umbruch: Was die Reformen zum Wandel der Beschäftigungsformen beigetragen haben. In: IAB-Forum H. 2, S. 28-35., 2013-12-03. DOI:10.3278/IFO1302W028

    Abstract

    "Seit Anfang der 1990er Jahre sind die Erwerbsformen im Wandel begriffen. Während die Bedeutung von Standard-Erwerbsformen zurückgegangen ist, haben atypische Erwerbsformen deutlich zugenommen. Dabei haben die Hartz-Reformen diesen langfristigen Trend allenfalls vorübergehend beschleunigt - und auch dies nur bei bestimmten Beschäftigungsformen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkteffekte atypischer Beschäftigung (2013)

    Hohendanner, Christian ; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Ulrich Walwei (2013): Arbeitsmarkteffekte atypischer Beschäftigung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 4, S. 239-246. DOI:10.5771/0342-300X-2013-4-239

    Abstract

    "Vollzeitnahe, unbefristete Beschäftigungsverhältnisse ohne Zwischenschaltung einer Zeitarbeitsagentur haben zugunsten sogenannter atypischer Beschäftigungsverhältnisse wie Leiharbeit, Befristungen oder Minijobs relativ an Bedeutung verloren. In unserem hauptsächlich auf Sekundärquellen basierenden Beitrag betrachten wir wesentliche Arbeitsmarkteffekte von befristeter Beschäftigung, Leih-/Zeitarbeit und geringfügig entlohnter Beschäftigung (Minijobs). Dabei stehen individuelle Effekte und Makrowirkungen atypischer Beschäftigung im Vordergrund. Im Einzelnen geht es um Wege aus der Arbeitslosigkeit und in reguläre Beschäftigung, Veränderungen der Funktionsweise des Arbeitsmarktes und indirekte, über die Lohnentwicklung vermittelte Wirkungen der Beschäftigungsformen auf den Arbeitsmarkt. Im Fazit werden die Ergebnisse zusammengefasst und Forschungslücken aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung in deutschen Betrieben: Neue und traditionelle Formen prägen das Bild (2013)

    Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian (2013): Atypische Beschäftigung in deutschen Betrieben: Neue und traditionelle Formen prägen das Bild. In: IAB-Forum H. 1, S. 30-37., 2012-11-13. DOI:10.3278/IFO1301W030

    Abstract

    "Eine unbefristete Vollzeitstelle mit Sozialversicherungsschutz gilt in Deutschland traditionell als normal. Das deutsche Arbeitsmarktsystem weist inzwischen allerdings viele neue Facetten auf: von der Teilzeitbeschäftigung über befristete Arbeitsverhältnisse bis hin zur Leiharbeit. Oft verschwimmen die Grenzen zwischen normaler und atypischer Beschäftigung. Betriebe nutzen die neuen Erwerbsformen je nach Größe und Branche unterschiedlich. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die wirtschaftliche Stabilität und die demografische Entwicklung entscheiden darüber, inwieweit die neuen Beschäftigungsformen künftig das Bild des deutschen Arbeitsmarktes bestimmen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Is temporary agency employment a stepping stone for immigrants? (2013)

    Jahn, Elke ; Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Michael Rosholm (2013): Is temporary agency employment a stepping stone for immigrants? In: Economics Letters, Jg. 118, H. 1, S. 225-228., 2012-11-01. DOI:10.1016/j.econlet.2012.10.029

    Abstract

    "We investigate whether agency employment is a bridge into regular employment for immigrants using the timing-of-events approach. We provide evidence of large positive in-treatment effects for all immigrants. Post-treatment effects are fairly high for male non-western and Eastern European immigrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    The pay gap of temporary agency workers: does the temp sector experience pay off? (2013)

    Jahn, Elke J. ; Pozzoli, Dario ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. & Dario Pozzoli (2013): The pay gap of temporary agency workers. Does the temp sector experience pay off? In: Labour economics, Jg. 24, H. October, S. 48-57., 2013-06-10. DOI:10.1016/j.labeco.2013.06.001

    Abstract

    "It is a well-known fact that temporary agency workers accept high wage penalties compared to permanent workers. However, remarkably little is known about the wages of workers who regularly take jobs in the temp sector or who do temp work for a substantial period of time. Based on a rich administrative data set, the effect of the intensity of agency employment on the temp wage gap in Germany is estimated. Using a two-stage selection-corrected method within a panel data framework, the paper shows that the wage gap for temps with low treatment intensity is high but decreases with time spent in the sector, presumably reflecting that temporary agency workers are able to accumulate human capital while employed in the temp sector. However, agency employment seems to stigmatize those workers who move frequently from one temp job to the next." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit: Zusätzliche Jobs, aber auch Verdrängung (2013)

    Jahn, Elke ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Enzo Weber (2013): Zeitarbeit: Zusätzliche Jobs, aber auch Verdrängung. (IAB-Kurzbericht 02/2013), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "In den letzten zwei Jahrzehnten ist der Anteil der Leiharbeitnehmer an allen Erwerbstätigen beständig gestiegen. Während im Jahr 1991 weniger als ein halbes Prozent der Erwerbstätigen in der Arbeitnehmerüberlassungsbranche tätig war, betrug dieser Anteil im Jahr 2011 über zwei Prozent. Mit der zunehmenden Verbreitung der Zeitarbeit wächst jedoch auch die Sorge, dass Beschäftigung außerhalb des Zeitarbeitssektors verdrängt wird. In diesem Kurzbericht wird die Höhe solcher Substitutionseffekte auf gesamtwirtschaftlicher Ebene ermittelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Don't worry, be flexible? Job satisfaction among flexible workers (2013)

    Jahn, Elke ;

    Zitatform

    Jahn, Elke (2013): Don't worry, be flexible? Job satisfaction among flexible workers. (LASER discussion papers 71), Erlangen, 33 S.

    Abstract

    "This paper investigates whether workers in flexible employment relationships show lower job satisfaction than workers with permanent job contracts. Our results show that looking only at the formal job security provided by the contract may lead to misleading conclusions about job satisfaction. We find, using longitudinal data for Germany, that it is not the formal job security provided by the contractual agreement but rather the perceived job security that matters for job satisfaction. Moreover, our results indicate that workers value job characteristics in similar ways across fundamentally different types of job contracts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    Wandel der Gesundheitszufriedenheit von Erwerbstätigen (2013)

    Jungbauer-Gans, Monika ; Krug, Gerhard ;

    Zitatform

    Jungbauer-Gans, Monika & Gerhard Krug (2013): Wandel der Gesundheitszufriedenheit von Erwerbstätigen. In: Comparative Population Studies, Jg. 38, H. 3, S. 583-615. DOI:10.4232/10.CPoS-2013-14de

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht für Deutschland, ob sich die subjektive Zufriedenheit mit Gesundheit im Zeitverlauf gewandelt hat. Es wird analysiert, ob ein Rückgang der Gesundheitszufriedenheit zu beobachten ist und ob dieser durch veränderte Rahmenbedingungen von Erwerbstätigkeit erklärt werden kann. In der Arbeitsmarktforschung wurde ausführlich ein Wandel der Erwerbssituation dokumentiert, der unter das Stichwort Prekarisierung subsummiert werden kann. Im theoretischen Abschnitt wird der Forschungsstand zur Entwicklung der Erwerbssituation dargestellt und die Bedeutung der Erwerbsarbeit für die Gesundheit herausgearbeitet. Die empirischen Analysen des Beitrags basieren auf Angaben der Erwerbstätigen im Soziooekonomischen Panel (SOEP) der Jahre 1985, 1996 und 2009. Die Daten zeigen in Westdeutschland eine signifikant abnehmende Zufriedenheit mit der Gesundheit von 1985 bis 2009, in Ostdeutschland keine nennenswerte Veränderung von 1996 bis 2009. Bei den Analysen wird die Blinder/Oaxaca-Zerlegung angewandt, um den Effekt der Veränderung der Erwerbssituation auf den Rückgang der Zufriedenheit mit Gesundheit auszudifferenzieren. Die Analysen zeigen in der Tat sich verändernde Effekte der Erwerbssituation. In Westdeutschland kann ein signifikanter Anteil der verschlechterten Gesundheitszufriedenheit auf einen zunehmenden Anteil von Beschäftigten in prekären Beschäftigungssituationen zurückgeführt werden. Dabei ist vor allem die Sicherheit des Arbeitsplatzes von Bedeutung für die Erklärung rückläufiger Zufriedenheit mit Gesundheit in Westdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Krug, Gerhard ;

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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit noch auf hohem Niveau bei starker Dynamik: Zahlen - Daten - Fakten: Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) über die Situation in Hessen und Frankfurt am Main (2013)

    Schaade, Peter;

    Zitatform

    Schaade, Peter (2013): Leiharbeit noch auf hohem Niveau bei starker Dynamik. Zahlen - Daten - Fakten: Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) über die Situation in Hessen und Frankfurt am Main. In: PersonalDirekt Frankfurt, Jg. 6, H. 2, S. 17-18., 2013-02-01.

    Abstract

    "Ende Juni 2012 waren in Hessen 64.900 Leiharbeitnehmer in 1.400 Verleihbetrieben beschäftigt. Die Zahl der Leiharbeitnehmer befindet sich zwar auf hohem Niveau, ist aber gegenüber den beiden Vorjahren leicht gefallen.
    Frankfurt konnte zur Jahresmitte 2012 in 363 Verleihbetrieben 18.900 Leiharbeitnehmer verzeichnen. Auch hier ist der Bestand gegenüber den beiden Vorjahren zurückgegangen. Das aktuelle Niveau liegt aber immer noch um 1.400 oder 8,2 Prozent über dem vor der Wirtschaftskrise (Juni 2008)." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Übergänge am Arbeitsmarkt und Qualität von Beschäftigung (2012)

    Achatz, Juliane; Buch, Tanja; Trappmann, Mark ; Bruckmeier, Kerstin ; Schels, Brigitte ; Burkert, Carola ; Niebuhr, Annekatrin ; Dietz, Martin; Matthes, Britta ; Ziegler, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Walwei, Ulrich ; Koller, Lena ; Dietrich, Hans ; Kleinert, Corinna ; Wapler, Rüdiger; Jahn, Elke ; Garloff, Alfred ; Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ; Hell, Stefan;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Kerstin Bruckmeier, Tanja Buch, Carola Burkert, Hans Dietrich, Martin Dietz, Alfred Garloff, Stefanie Gundert, Stefan Hell, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Corinna Kleinert, Lena Koller, Florian Lehmer, Britta Matthes, Annekatrin Niebuhr, Brigitte Schels, Mark Trappmann, Ulrich Walwei, Rüdiger Wapler & Kerstin Ziegler (2012): Übergänge am Arbeitsmarkt und Qualität von Beschäftigung. In: H. Brücker, S. Klinger, J. Möller & U. Walwei (Hrsg.) (2012): Handbuch Arbeitsmarkt 2013 : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 334), S. 141-203, 2012-07-16. DOI:10.3278/300776W141

    Abstract

    "Mit der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt haben Politik und Öffentlichkeit ihren Blick von der lange vorherrschenden Debatte um die Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit zusehends auf die Qualität der Arbeit gerichtet. Denn parallel zur günstigeren Arbeitsmarktentwicklung hat sich die Polarisierung des deutschen Arbeitsmarktes verschärft: Die Spreizung des Lohngefüges hat sich deutlich verstärkt, 'atypische' Beschäftigungsverhältnisse wie Leiharbeit, befristete Beschäftigung, Teilzeit- und Mini-Jobs haben stark an Bedeutung gewonnen. Auch wenn diese Beschäftigungsformen nicht unerheblich zum Abbau der Arbeitslosigkeit beigetragen haben, entsprechen sie in puncto Bezahlung, Arbeitszeit, Kündigungsschutz und Sozialversicherungspflicht nur bedingt den üblichen Standards einer unbefristeten Vollzeitbeschäftigung. Die Autorinnen und Autoren dieses Kapitels analysieren die Entwicklung atypischer Beschäftigungsverhältnisse in den vergangenen Jahren und gehen der Frage nach, inwieweit diese Erwerbsformen eine Brücke in stabile und existenzsichernde Beschäftigung bilden.
    Um Arbeitslosigkeit frühzeitig und möglichst nachhaltig zu vermeiden, so ein zentrales Ergebnis dieses Kapitels, ist die Qualität der Beschäftigung zu Beginn der Erwerbskarriere von entscheidender Bedeutung. Denn der Einstieg in den Arbeitsmarkt bestimmt maßgeblich die Chancen und Risiken im weiteren Erwerbsverlauf. Generell scheint, dass ein Ausbildungsabschluss immer mehr zur Mindestvoraussetzung für ein Normalarbeitsverhältnis wird. Beim Vergleich atypischer Erwerbsformen zeigt sich, dass die Aussichten, in reguläre Beschäftigung einzumünden, für befristete Arbeitnehmer deutlich besser stehen als für Leiharbeitnehmer. Gerade für Personen, die ALG II beziehen oder bezogen haben, so ein weiterer Befund aus diesem Kapitel, kann atypische Beschäftigung zur sozialen Integration und zum Erhalt beruflicher Kompetenzen beitragen. Sie führt allerdings nicht notwendigerweise dazu, dass Betroffene auch ihren gesamten Lebensunterhalt dauerhaft aus Erwerbsarbeit bestreiten können. Vielmehr prägen heterogene Erwerbsformen und häufige Statuswechsel die Erwerbsverläufe dieser Teilgruppe." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit aus betrieblicher Perspektive (2012)

    Bellmann, Lutz ; Crimmann, Andreas; Kohaut, Susanne;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Andreas Crimmann & Susanne Kohaut (2012): Zeitarbeit aus betrieblicher Perspektive. In: R. B. Bouncken, M. Bornewasser & L. Bellmann (Hrsg.) (2012): Die neue Rolle der Zeitarbeit in Deutschland (Beiträge zur Flexibilisierung, 03), S. 27-37.

    Abstract

    "Welche Fragen werden in diesem Beitrag behandelt? Zunächst geht es um die betrieblichen Gründe für die Nutzung von Zeitarbeit. Eng damit verknüpft ist die Frage nach der Substitution anderer Beschäftigungsformen durch Zeitarbeit. Zu den Wirkungen von Zeitarbeit aus betrieblicher Perspektive, die zu diskutieren sind, gehört die Frage nach der Weiterbildung und der Produktivität von Zeitarbeitnehmern. Schließlich ist die Verteilung der Anteile von Zeitarbeitnehmern an allen Beschäftigten von Relevanz, da diese Anteilswerte eine große zwischenbetriebliche Variation aufweisen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Kohaut, Susanne;
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  • Literaturhinweis

    Permanent prekär? (2012)

    Blum-Geenen, Sabine; Machnig, Jan;

    Zitatform

    Blum-Geenen, Sabine & Jan Machnig (2012): Permanent prekär? In: Berliner Republik H. 5, S. 1-4.

    Abstract

    "Befristungen, Leiharbeit, Minijobs, Werkverträge und Praktika - so sieht einer neuen Studie zufolge die Lage vieler junger Leute am Arbeitsmarkt aus. Die schöne Geschichte von Deutschland als 'Klassenprimus' in Europa stimmt nicht ganz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die neue Rolle der Zeitarbeit in Deutschland (2012)

    Bouncken, Ricarda B. ; Lehmann, Christian; Kohaut, Susanne; Ziegler, Kerstin ; Kunkel, Jörg; Bellmann, Lutz ; Crimmann, Andreas; Evers, Katalin; Galais, Nathalie; Lemanski, Sandra; Hofmann, Ingrid; Mattoug, Michel; Bornewasser, Manfred; Möller, Joachim; Haseloh, Gudrun; Moser, Klaus ; Walwei, Ulrich ; Sende, Cynthia; Knubben, Evelyn; Spermann, Alexander;

    Zitatform

    (2012): Die neue Rolle der Zeitarbeit in Deutschland. (Beiträge zur Flexibilisierung 03), München: Hampp, 240 S.

    Abstract

    "Der dritte Band der Reihe 'Beiträge zur Flexibilisierung' hat erneut die Zeitarbeit zum Thema. Er entstand als Ergebnis des '1. Interdisziplinären Forums zur Zeitarbeit', das im Dezember 2011 am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg stattfand. Aus verschiedenen Perspektiven berichten namhafte Wissenschaftler und Praktiker über ihre Sicht auf ein nicht unumstrittenes Flexibilisierungsinstrument." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung der Beschäftigung in Hamburg - Anzeichen für eine Spaltung des Arbeitsmarktes? (2012)

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Holger Seibert & Andrea Stöckmann (2012): Die Entwicklung der Beschäftigung in Hamburg - Anzeichen für eine Spaltung des Arbeitsmarktes? Hamburg, 19 S.

    Abstract

    "Im Februar 2012 fand die 3. Konferenz zur sozialen Spaltung in Hamburg unter dem Titel 'Arbeiten in Hamburg. Entwicklungen und soziale Folgen' statt. In der Ankündigung hieß es: 'Noch nie gab es so viele Arbeitsplätze wie heute. Vielen Branchen mangelt es an Fachkräften. Gleichzeitig können immer weniger Menschen von ihrer Arbeit auskömmlich leben, weil ihre Stellen befristet, zeitlich beschränkt und schlecht entlohnt sind. Prekäre Beschäftigung scheint zum Normalarbeitsverhältnis zu werden. Umbrüche in der Arbeitswelt haben zur Folge, dass die Erwerbsarbeit immer weniger zur sozialen Integration beiträgt. Die Veränderung der Arbeitswelt vertieft so die Spaltung der Gesellschaft.' In diesem Thesenpapier sollen anhand empirischer Daten zur Beschäftigungs- und Arbeitslosigkeitsentwicklung mögliche Spaltungstendenzen auf dem Hamburger Arbeitsmarkt diskutiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie die Beiträge der Konferenz
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  • Literaturhinweis

    Der Preis der Flexibilität: Was darf Zeitarbeit kosten? (2012)

    Crimmann, Andreas; Lehmann, Christian;

    Zitatform

    Crimmann, Andreas & Christian Lehmann (2012): Der Preis der Flexibilität: Was darf Zeitarbeit kosten? In: R. B. Bouncken, M. Bornewasser & L. Bellmann (Hrsg.) (2012): Die neue Rolle der Zeitarbeit in Deutschland (Beiträge zur Flexibilisierung, 03), S. 103-136.

    Abstract

    "In diesem Aufsatz untersuchen wir am Beispiel des Verarbeitenden Gewerbes, welche Rolle die Transaktionskosten und insbesondere die Kündigungsschutzkosten bei der betrieblichen Entscheidung für oder gegen Zeitarbeit spielen. Um die Relevanz der Transaktionskosten zu identifizieren, erläutern wir zunächst die Evidenz betrieblicher Nutzungsmotive von Zeitarbeit. Anschließend erörtern wir Messansätze von Transaktionskosten. Um zu schätzen, welcher Kostenaufschlag durch den Transaktionskostenvorteil von Zeitarbeit gerechtfertigt ist, konzentrieren wir uns als klar abgrenzbares Unterscheidungsmerkmal von Zeitarbeit und Stammbelegschaft auf die Kosten des Kündigungsschutzes. Diese Kosten schätzen wir unter Einbeziehung von Daten des Statistischen Bundesamtes und des IAB-Betriebspanels und zeigen durch eine modellhafte Berechnung, wie sich die Berücksichtigung von Transaktionskosen auf die Entscheidung für oder gegen Zeitarbeit auswirkt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Solo-Selbstständige: Die Förderung bewährt sich, der soziale Schutz nicht immer (2012)

    Gerner, Hans-Dieter; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Gerner, Hans-Dieter & Frank Wießner (2012): Solo-Selbstständige: Die Förderung bewährt sich, der soziale Schutz nicht immer. (IAB-Kurzbericht 23/2012), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Neu gegründete Unternehmen treiben Innovationen und Strukturerneuerungen voran, sie stärken den Wettbewerb und schaffen Arbeitsplätze - seit Jahrzehnten basiert die Gründungsförderung in Deutschland auf diesem Credo. Vor allem geförderte Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit sind mit der Hoffnung auf eine 'doppelte Dividende' verbunden: Der Neugründer lässt die Arbeitslosigkeit - und damit den Leistungsbezug - hinter sich und wird im Idealfall als Arbeitgeber aktiv. Ein Kalkül, das nur bedingt aufgeht, wie die wachsende Zahl der Solo-Selbstständigen zeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Geringfügig Beschäftigte in deutschen Betrieben: Umstrittene Minijobs (2012)

    Hohendanner, Christian ; Stegmaier, Jens ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Jens Stegmaier (2012): Geringfügig Beschäftigte in deutschen Betrieben: Umstrittene Minijobs. (IAB-Kurzbericht 24/2012), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Im Januar 2013 wird die steuerfreie Einkommensgrenze für geringfügig Beschäftigte um 50 Euro auf 450 Euro erhöht. Das hat die Diskussion über die sozial- und arbeitsmarktpolitische Bedeutung von Minijobs neu entfacht: Befürworter betrachten sie als wirksames Instrument für betriebliche Flexibilität und gegen Schwarzarbeit, Kritiker sehen die Minijobs als eine wesentliche Ursache für die steigende Niedriglohnbeschäftigung und Altersarmut. Auf betrieblicher Ebene wird in diesem Bericht untersucht, wie sich die geringfügige Beschäftigung entwickelt hat und inwieweit Minijobs andere Beschäftigungsverhältnisse verdrängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ; Stegmaier, Jens ;
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  • Literaturhinweis

    Leistungsansprüche bei kurzen Beschäftigungszeiten: Arbeitslosengeld - wie lange man dafür arbeiten muss (2012)

    Jahn, Elke ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Gesine Stephan (2012): Leistungsansprüche bei kurzen Beschäftigungszeiten: Arbeitslosengeld - wie lange man dafür arbeiten muss. (IAB-Kurzbericht 19/2012), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Rahmenfrist und Anwartschaftszeit sind wichtige Gestaltungselemente in der Arbeitslosenversicherung. Da der Anteil flexibler Erwerbsformen immer weiter steigt, ist die Absicherung der Kurzzeitbeschäftigten bei Arbeitslosigkeit in den Fokus der Politik gerückt. Wie sich Veränderungen von Rahmenfrist und Anwartschaftsdauer für diese Gruppe auswirken, wird in diesem Kurzbericht theoretisch und empirisch untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ; Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    What drives the demand for temporary agency workers? (2012)

    Jahn, Elke J. ; Bentzen, Jan ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. & Jan Bentzen (2012): What drives the demand for temporary agency workers? In: Labour, Jg. 26, H. 3, S. 341-355. DOI:10.1111/j.1467-9914.2012.00550.x

    Abstract

    Leiharbeit hat in den letzten drei Jahrzehnten in den meisten europäischen Ländern stetig zugenommen. In der Studie wird geprüft, ob die Deregulierung der Leiharbeit für das Wachstum dieses Sektors verantwortlich ist. Weiterhin wird die Konjunkturabhängigkeit der Leiharbeit untersucht. Auf der Grundlage monatlicher Daten für Deutschland wird gezeigt, dass die kontinuierliche Liberalisierung der Leiharbeit nicht für das Wachstum des Sektors verantwortlich ist. Die Analyse ergibt vielmehr, dass Leiharbeit ein zyklisches Verhalten aufweist und mit wichtigen ökonomischen Indikatoren in Echtzeit korreliert. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Flexible forms of employment: boon and bane (2012)

    Jahn, Elke ; Riphahn, Regina T. ; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Jahn, Elke, Regina T. Riphahn & Claus Schnabel (2012): Flexible forms of employment. Boon and bane. (LASER discussion papers 62), Erlangen, 11 S.

    Abstract

    "In recent decades, economic policy makers across Europe have sought to increase labour market flexibility by promoting the use of temporary employment. Four articles in a Feature forthcoming in the Economic Journal (which is based on a IAB/LASER workshop) provide new results on how fixed-term and agency work contracts affect firm productivity and how the segments of two-tier labour markets interact. This paper points to a possible trade-off between efficiency and equity when deregulating labour markets. Taken together, the evidence presented in this Feature suggests that flexible forms of employment can be both a boon and a bane for labour markets and for society as a whole." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    Is temporary agency employment a stepping stone for immigrants? (2012)

    Jahn, Elke ; Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Michael Rosholm (2012): Is temporary agency employment a stepping stone for immigrants? (IZA discussion paper 6405), Bonn, 8 S.

    Abstract

    "We investigate whether agency employment is a bridge into regular employment for immigrants to Denmark using the timing-of-events approach. We provide evidence of large positive in-treatment effects, particularly for non-western immigrants and immigrants arriving during childhood. Post-treatment effects are fairly high for male non-western immigrants and immigrants from Eastern Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    Selbstständige in der Grundsicherung: Viel Arbeit für wenig Geld (2012)

    Koller, Lena ; Rudolph, Helmut; Neder, Nadja; Trappmann, Mark ;

    Zitatform

    Koller, Lena, Nadja Neder, Helmut Rudolph & Mark Trappmann (2012): Selbstständige in der Grundsicherung: Viel Arbeit für wenig Geld. (IAB-Kurzbericht 22/2012), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Von den erwerbstätigen Arbeitslosengeld-II-Empfängern, den sogenannten Aufstockern, üben fast zehn Prozent eine selbstständige Tätigkeit aus. Das zeigt, dass auch selbstständige Tätigkeiten nicht immer ein bedarfsdeckendes Einkommen sichern. Da die Zahl der selbstständigen Aufstocker in den letzten Jahren stetig zugenommen hat, ist diese bisher relativ wenig beachtete Gruppe Gegenstand des Berichts: Wer sind die selbstständigen Aufstocker, was und wie viel arbeiten sie und welche Einkünfte erzielen sie daraus?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Koller, Lena ; Trappmann, Mark ;
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  • Literaturhinweis

    Dient die Arbeitnehmerüberlassung für Langzeitarbeitslose als Brücke in nachhaltige Beschäftigung? (2012)

    Lehmer, Florian ;

    Zitatform

    Lehmer, Florian (2012): Dient die Arbeitnehmerüberlassung für Langzeitarbeitslose als Brücke in nachhaltige Beschäftigung? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 61, H. 8, S. 190-197., 2012-05-31. DOI:10.3790/sfo.61.8.190

    Abstract

    "Dieser Beitrag untersucht mittels verschiedener Propensity Score Matching-Verfahren, ob und in welchem Maße eine Tätigkeit in der Zeitarbeitsbranche für langzeitarbeitslose Frauen und Männer als Brücke bzw. Sprungbrett in stabile Beschäftigung außerhalb der Branche dient. Von besonderem Interesse ist dabei, wie sich die im Jahr 2008 beginnende Wirtschaftskrise auf die Beschäftigungschancen von ehemals Langzeitarbeitslosen auswirkt. Obwohl die gemessenen Effekte nicht sehr hoch sind, belegen die Ergebnisse eindeutig die Brückenfunktion der Arbeitnehmerüberlassung vor der Krise. Mit dem Einsetzen der Wirtschaftskrise ist zu beobachten, dass sich die Beschäftigungschancen vermindern und Zeitarbeit v. a. für Männer bei schlechter konjunktureller Lage nur eingeschränkt als Brücke in stabile, reguläre Beschäftigung dienen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lehmer, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Wie wichtig ist Zeitarbeit für den deutschen Arbeitsmarkt? (2012)

    Möller, Joachim; Walwei, Ulrich ; Ziegler, Kerstin ;

    Zitatform

    Möller, Joachim, Ulrich Walwei & Kerstin Ziegler (2012): Wie wichtig ist Zeitarbeit für den deutschen Arbeitsmarkt? In: A. Dinges, H. Franken, G. Breucker, V. Calasan & C. Speidel (Hrsg.) (2012): Zukunft Zeitarbeit : Perspektiven für Wirtschaft und Gesellschaft, S. 33-53. DOI:10.1007/978-3-642-24221-2_4

    Abstract

    "Die Zeitarbeit boomt, in Deutschland noch mehr als in anderen Ländern. Allein in der vergangenen Dekade hat sich die Zahl der Leiharbeiternehmer fast verdreifacht. Die wachsende Bedeutung des Zeitarbeitssektors wird öffentlich äußerst kontrovers diskutiert. Für die Protagonisten der Zeitarbeit hat sich die umfassende Deregulierung im Zuge der Hartz-Reformen gelohnt. In einer globalisierten Welt, in der es immer mehr darauf ankommt, schnell auf Nachfrageimpulse oder Produktionsänderungen reagieren zu können, hat sie den Betrieben ein Instrument an die Hand gegeben, das hohe Flexibilität beim Personaleinsatz erlaubt. Damit können Wettbewerbspositionen verbessert und Marktanteile ausgebaut werden. Zeitarbeit verringert die Such- und Fluktuationskosten. Zugleich ermöglicht sie die Heranführung auch wettbewerbsschwacher oder stigmatisierter Gruppen und schafft einen Zugang zum Arbeitsmarkt. Für die Gegner ist Zeitarbeit Teufelswerk. Sie sei ein Einfallstor für eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und für "Lohndumping". Zeitarbeit trage zur Prekarisierung der Beschäftigung bei und verdränge "gute" Arbeit, also unbefristete Jobs mit annehmbaren Arbeitsbedingungen und stabiler Perspektive. Anstatt zur Integration führe sie auf dem Arbeitsmarkt zu Drehtüreffekten und in der Gesellschaft zur Exklusion. Zudem werde durch die Zeitarbeit Beschäftigung in den Entleihbetrieben ersetzt.
    Die AutorInnen geben einen Überblick zur Entwicklung dieser Beschäftigungsform, zur betrieblichen Nutzung der Zeitarbeit, befassen sich mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Leiharbeit und mit den Perspektiven der Zeitarbeit." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Topographie der Leiharbeit: Flexibilität und Prekarität einer atypischen Beschäftigungsform (2012)

    Promberger, Markus;

    Zitatform

    Promberger, Markus (2012): Topographie der Leiharbeit. Flexibilität und Prekarität einer atypischen Beschäftigungsform. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 146), Berlin: Edition Sigma, 303 S.

    Abstract

    "Leiharbeit ist ein arbeitspolitisches Problem erster Güte. Zwar ist die Zahl der Leiharbeiter nicht überwältigend groß, doch ist es dieser Beschäftigungsform gelungen, die einfache Arbeit in den industriellen Kernsektoren weitgehend zu übernehmen. Dabei müssen Leiharbeitnehmer gegenüber der Stammbelegschaft deutliche Nachteile in Kauf nehmen, denen nur wenige Vorteile gegenüberstehen - etwa eine leicht erhöhte Chance, einen Dauerarbeitsplatz zu finden. Der Autor durchleuchtet in diesem Buch nicht nur die Leiharbeitsbranche mit ihren sozialhistorischen Entstehungszusammenhängen und relevanten Akteuren, sondern auch die Betriebe, die Leiharbeiter einsetzen. Dabei zeigen sich höchst unterschiedliche Einsatzformen der Leiharbeit: von unproblematischen kurzfristigen Vertretungen bis zur dauerhaften Veränderung der Belegschaftsstruktur durch den Einsatz flexibel-prekärer Beschäftigung, die letztlich die soziale Einbettung von Arbeit, wie sie sich im 20. Jahrhundert entwickelt hat, gesellschaftlich in Frage stellen und soziale Spaltungsprozesse auslösen oder vertiefen könnte. Diesem Trend entgegenzuwirken ist eine genuin politische, auch gewerkschaftspolitische Aufgabe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Eine Strategie oder viele Strategien?: zur Polyvalenz flexibler Beschäftigungsformen im betrieblichen Einsatz am Beispiel der Leiharbeit (2012)

    Promberger, Markus;

    Zitatform

    Promberger, Markus (2012): Eine Strategie oder viele Strategien? Zur Polyvalenz flexibler Beschäftigungsformen im betrieblichen Einsatz am Beispiel der Leiharbeit. In: A. Krause & C. Köhler (Hrsg.) (2012): Arbeit als Ware : zur Theorie flexibler Arbeitsmärkte, S. 163-183, 2011-07-04.

    Abstract

    "Flexible Beschäftigung ist auf dem Vormarsch. Sie stellt noch keineswegs die Mehrheit der Beschäftigungsverhältnisse, ist aber nicht mehr allzu weit davon entfernt. Dies ist nach immerhin mehr als drei Jahrzehnten wissenschaftlicher und politischer Debatten um die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses mehr denn je eine Herausforderung für die Arbeitspolitik. Leiharbeit stellt dabei, ungeachtet ihrer bisherigen numerischen Begrenztheit auf weniger als eine Million Beschäftigte, einen Kristallisationspunkt der politischen Auseinandersetzungen um flexible Beschäftigung dar: Einerseits werden ihr außergewöhnliche Kräfte zur Heilung des Arbeitsmarktes und zur betrieblichen Flexibilisierung zugeschrieben (Bender 1997; Klös 2000; zuletzt und schon vorsichtiger Spermann 2011), andererseits wird in ihr eine Erhöhung des Prekaritätsrisikos für die Betroffenen und eine Bedrohung gesellschaftlicher Standards von Arbeit, ja ein Risiko der Desintegration der Arbeitsgesellschaft gesehen. Der folgende Beitrag möchte zeigen, dass verschiedene Strategiemuster den Einsatz von Leiharbeit prägen, mit jeweils unterschiedlicher Rolle der Leiharbeit im betrieblichen Flexibilisierungskonzert und mit gewissen Unterschieden hinsichtlich der Risiken und Chancen für die betroffenen Arbeitnehmer. Auf dieser Basis sollen Schlüsse auf die tatsächliche arbeits- und flexibilitätspolitische Rolle der Leiharbeit gezogen werden." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung, Arbeit und Unternehmertum in deutschen Kleinbetrieben: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2010 (2011)

    Bechmann, Sebastian; Dahms, Vera; Möller, Iris ; Frei, Marek; Leber, Ute; Fischer, Agnes;

    Zitatform

    Bechmann, Sebastian, Vera Dahms, Agnes Fischer, Marek Frei, Ute Leber & Iris Möller (2011): Beschäftigung, Arbeit und Unternehmertum in deutschen Kleinbetrieben. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2010. (IAB-Forschungsbericht 07/2011), Nürnberg, 110 S.

    Abstract

    "Die Daten des IAB-Betriebspanels zeigen, dass sich kleinere Betriebe in vielen Punkten von größeren Betrieben unterscheiden. Unterschiede in der Beschäftigten- und Eigentümerstruktur zeigen sich darin, dass kleinere Betriebe seltener wissensintensive Arbeitsplätze anbieten als größere Betriebe bzw. mehrheitlich eigentümergeführt sind und meist als eigenständige Unternehmen ohne weitere Niederlassungen am Markt auftreten. Unterschiede in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zeigen sich vor allem in einem geringeren Produktivitäts- und Lohnniveau, aber auch in der geringeren Exportquote der kleineren Betriebe.
    Die Daten des IAB-Betriebspanels zeigen darüber hinaus, dass der Beschäftigungsanstieg im Jahr 2010 - die Zahl der Beschäftigten erreichte einen Höchststand seit der deutschen Wiedervereinigung - sehr stark vom Beschäftigungswachstum bei den Kleinstbetrieben getragen wurde. Der Beschäftigungsanstieg wiederum führte zu einer steigenden Nachfrage nach Fachkräften. Der Fachkräftebedarf und ebenso das Ausmaß der Schwierigkeiten, Fachkräftestellen zu besetzen, waren ähnlich hoch wir vor der Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2008/2009. Vor allem kleinere Betriebe hatten Schwierigkeiten, Fachkräftestellen neu zu besetzen.
    Unterschiede zwischen kleineren und größeren Betrieben gab es auch in der Art der Nutzung von befristeten Arbeitsverträgen sowie von Leiharbeitern. Von den kleineren Betrieben nutzte nur ein geringer Teil befristete Arbeitsverträge oder Leiharbeiter. Trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen sind die Motive für den Abschluss befristeter Arbeitsverträge in allen Betriebsgrößenklassen ähnlich. Vor allem der zeitlich begrenzte Bedarf an Arbeitskräften wurde genannt. Insgesamt deuten die Befunde darauf hin, dass befristete Beschäftigung für die Mehrheit der befristet Beschäftigten keine Brücke in ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis im Einstellungsbetrieb darstellt.
    Zwischen kleineren und größeren Betrieben gibt es Unterschiede auch bei den Arbeitszeitregelungen. Die vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit ist in kleineren Betrieben länger als in größeren Betrieben. Auftragsspitzen werden nach wie vor gerne mit Überstunden bewältigt, insbesondere in größeren Betrieben. Wegen der oftmals fehlenden Möglichkeit, geleistete Überstunden mit Freizeit auszugleichen, führen Überstunden vor allem in kleineren Betrieben langfristig zu einer Erhöhung der Jahresarbeitszeit. Im Vergleich zu größeren Betrieben bilden kleinere Betriebe seltener aus und haben zudem häufiger Schwierigkeiten, die von ihnen angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Das Gros der Ausbildungsabsolventen blieb nach Abschluss der Ausbildung auch im Jahr 2010 im eigenen, ausbildenden Betrieb. Kleinere Betriebe hatten also nicht nur größere Schwierigkeiten bei der Gewinnung von neuen Arbeitskräften und Fachkräften, sondern auch beim Halten von Fachkräften und Weiterbeschäftigen von frisch ausgebildeten Fachkräften. Hinzu kommt, dass kleinere Betriebe seltener weiterbilden als größere Betriebe. Gleichwohl ist der Anteil von Mitarbeitern mit Weiterbildung ähnlich hoch.
    Auch Innovations- und Investitionsaktivitäten sind sehr stark von der Betriebsgröße auf der einen Seite und FuE-Aktivitäten auf der anderen Seite abhängig. Größere Betriebe sowie Betriebe mit FuE-Aktivitäten innovieren häufiger als kleinere Betriebe bzw. Betriebe ohne FuE-Aktivitäten. Darüber hinaus investieren größere Betriebe häufiger als kleinere Betriebe. Bei Betrachtung der Investitionen pro Beschäftigten in den investierenden Betrieben zeigen sich aber keine Unterschiede zwischen den einzelnen Betriebsgrößenklassen. Der Fremdkapitalbedarf bei kleineren Betrieben ist höher als bei größeren Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Iris ; Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Qualifikation + Leiharbeit = Klebeeffekt?: die (Wieder-)Eingliederung benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt (2011)

    Brinkmann, Ulrich; Scherschel, Karin; Eversberg, Dennis ; Kupka, Peter ; Schaffner, Sandra ; Kluve, Jochen; Ehlert, Christoph;

    Zitatform

    Brinkmann, Ulrich, Christoph Ehlert, Dennis Eversberg, Jochen Kluve, Peter Kupka, Sandra Schaffner & Karin Scherschel (2011): Qualifikation + Leiharbeit = Klebeeffekt? Die (Wieder-)Eingliederung benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt. (IAB-Bibliothek 328), Bielefeld: Bertelsmann, 207 S. DOI:10.3278/300743w

    Abstract

    "Der Band dokumentiert die Umsetzung und die Wirkungen eines Modellprojekts, dessen Ziel es war, Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen durch eine Kombination von Leiharbeitseinsätzen, Qualifikationsphasen und individuellem Coaching in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Projekt wurde in mehreren SGB-II-ARGEn in Kooperation mit einem überregionalen Leiharbeitsunternehmen durchgeführt. Einführend geben Standortanalysen einen Überblick über Situation und Entwicklung der lokalen Arbeitsmärkte in den Untersuchungsregionen. Die folgenden Implementationsstudien beschreiben das Zusammenwirken der Elemente Zeitarbeit, Qualifizierung und Coaching in der Praxis, außerdem werden Überlegungen zum Funktionieren dieser Form einer Public Private Partnership angestellt. Des Weiteren untersuchen die Autoren den Einfluss der Maßnahme auf Motivation und Kompetenzen der teilnehmenden Jugendlichen. Es wird eine Typologie entwickelt, die den Umgang von Jugendlichen unterschiedlicher sozialer Herkunft mit den Anforderungen und Angeboten der Maßnahme reflektiert. Schließlich wird die Wirkung des Projekts im Hinblick auf Übergänge in den Arbeitsmarkt insgesamt und an den einzelnen Standorten analysiert. Bilanzierend ergibt sich das Bild, dass die Umsetzung von den unterschiedlichen teils konfligierenden Interessen der Kooperationspartner sehr stark geprägt war. Dies führte dazu, dass die eigentliche Zielgruppe nur zum Teil erreicht wurde, dass die Qualifizierungsanteile nicht so funktionierten wie geplant und dass auch das Coaching teilweise problematisch war. Dennoch gab es durchaus Erfolge der Maßnahme, nämlich dort, wo diese komplett durchlaufen wurde und ein relativ hohes Maß an Kontinuität sowohl bei den Arbeitseinsätzen als auch bei den Qualifizierungsmodulen gegeben war. Hohe Fluktuation und kurze Teilnahmedauern führten dagegen nicht zum gewünschten Ergebnis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit und befristete Beschäftigung: Soziale Teilhabe ist eine Frage von stabilen Jobs (2011)

    Gundert, Stefanie ; Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Gundert, Stefanie & Christian Hohendanner (2011): Leiharbeit und befristete Beschäftigung: Soziale Teilhabe ist eine Frage von stabilen Jobs. (IAB-Kurzbericht 04/2011), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Integration in den Arbeitsmarkt gilt als zentral für soziale Teilhabe und gesellschaftliche Integration. Dass die Zahl der Arbeitslosen Ende 2010 auf unter drei Millionen gesunken ist, wäre demnach ein gutes Zeichen für eine Verbesserung des Zusammenhalts in der Gesellschaft. Allerdings wird Personal immer häufiger über befristete Arbeitsverträge eingestellt oder über Zeitarbeitsfirmen ausgeliehen. Hier wird untersucht, wie sich temporäre Beschäftigung auf die subjektive Wahrnehmung der Betroffenen auswirkt: Fühlen sie sich sozial integriert oder von der Gesellschaft ausgeschlossen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundert, Stefanie ; Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Zahlen zur Befristung von Arbeitsverträgen in Deutschland: Gastbeitrag (2011)

    Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian (2011): Aktuelle Zahlen zur Befristung von Arbeitsverträgen in Deutschland. Gastbeitrag. In: Soziale Ordnung, Jg. 64, H. 5, S. 16.

    Abstract

    "Zwischen 1996 und 2010 stieg der Anteil befristeter Arbeitsverhältnisse an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach Angaben des IAB-Betriebspanels von unter fünf auf etwa neun Prozent. Weit über zwei Millionen Arbeitskräfte sind heute auf Basis eines befristeten Vertrags tätig. Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Bedeutung befristeter Verträge bei Neueinstellungen: Zwischen 2001 und 2010 sind die befristeten Neueinstellungen von 32 auf 46 Prozent angestiegen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Umfang und Bedeutung von Praktika aus betrieblicher Perspektive - Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel und der IAB-Erhebung des Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots: öffentliches Fachgespräch des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestags am 29. Juni 2011 (2011)

    Hohendanner, Christian ; Rebien, Martina;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Martina Rebien (2011): Umfang und Bedeutung von Praktika aus betrieblicher Perspektive - Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel und der IAB-Erhebung des Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots. Öffentliches Fachgespräch des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestags am 29. Juni 2011. (IAB-Stellungnahme 06/2011), Nürnberg, 17 S.

    Abstract

    "Das IAB äußert sich in dieser Stellungnahme zur Situation der Praktikantinnen und Praktikanten in Deutschland. Aus Sicht des IAB kommt letztlich dem Gesetzgeber die Aufgabe zu, die Vorteile 'nicht regulierter' Praktika als Suchmöglichkeit gegen die potenziellen Nachteile bei den Arbeitsbedingungen für Praktikanten beziehungsweise für junge Berufsanfänger abzuwägen. Allerdings gibt es in geringem Maße Anhaltspunkte dafür, dass für Arbeitgeber zum Teil Anreize bestehen, Praktika nicht im eigentlichen Sinne als Einstiegshilfe für Berufsanfänger, sondern als Ersatz für regulär Beschäftigte zu begreifen. Würde sich dies durch empirisch gesicherte Informationen erhärten, wäre eine weitergehende Regulierung gerade bei Personen mit abgeschlossener Ausbildung beziehungsweise Studium sinnvoll. Alternativ stehen den Betrieben ohnehin eine Vielzahl anderer Einstiegshilfen wie Befristungen, Leiharbeit oder freie Mitarbeit zur Verfügung. Jedoch gibt es bei weiteren Regulierungen auch Grenzen: Bei einer allzu starken Beschränkung bestünde möglicherweise das Risiko, dass sich Arbeitgeber bei der Einstellung von Praktikanten fortan zurückhalten. Dabei ist zwischen Praktika während und nach der Ausbildungsphase klar zu unterscheiden. Bei Praktika während des Studiums oder der Ausbildung wäre eine zu restriktive Regulierung eher hinderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Does the sector experience affect the pay gap for temporary agency workers? (2011)

    Jahn, Elke ; Pozzoli, Dario ;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Dario Pozzoli (2011): Does the sector experience affect the pay gap for temporary agency workers? (IZA discussion paper 5837), Bonn, 39 S.

    Abstract

    Es ist bekannt, dass Leiharbeitnehmer eine starke Lohnbenachteiligung akzeptieren müssen. Jedoch fehlen Hinweise darauf, wie sich wiederholte oder länger andauernde Beschäftigung im selben Sektor auf die Entlohnung auswirkt. Auf der Basis eines umfangreichen Verwaltungsdatensatzes werden die Auswirkungen der Intensität der Leiharbeit auf den Lohnunterschied der Leiharbeitnehmer und auf die Lohnhöhe nach Beendigung der Leiharbeit untersucht. Unter Anwendung einer zweistufigen selektionskorrigierten Methode auf Paneldaten wird gezeigt, dass der Lohnunterschied mit zunehmender Beschäftigung im selben Sektor abnimmt. Es scheint, dass Leiharbeitnehmer in der Lage sind, während ihrer Beschäftigung Humankapital zu akkumulieren. Leiharbeitnehmer, die in reguläre Beschäftigung wechseln, haben anfangs eine starke Lohnbenachteiligung zu akzeptieren, was dafür spricht, dass Leiharbeit stigmatisiert. Jedoch führt Leiharbeit nicht zu langfristigen Nachteilen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitnehmerüberlassung: In Dänemark ist Zeitarbeit ein Sprungbrett in Beschäftigung (2011)

    Jahn, Elke J. ; Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. & Michael Rosholm (2011): Arbeitnehmerüberlassung: In Dänemark ist Zeitarbeit ein Sprungbrett in Beschäftigung. (IAB-Kurzbericht 01/2011), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Zeitarbeitsbranche hat in der letzten Dekade auf den Arbeitsmärkten der meisten europäischen Länder eine bedeutende Rolle gespielt. Eine Ausnahme war bislang Dänemark. Nun hat dieser Trend auch unseren Nachbarn erreicht. Ob Zeitarbeit in einem Land, das durch hohe Arbeitsmarktflexibilität charakterisiert ist, für Arbeitslose eine Brücke in reguläre Beschäftigung sein kann, wird hier für den Zeitraum 1997 bis 2006 untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Does the sector experience affect the pay gap for temporary agency workers? (2011)

    Jahn, Elke ; Pozzoli, Dario ;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Dario Pozzoli (2011): Does the sector experience affect the pay gap for temporary agency workers? (LASER discussion papers 48), Erlangen u.a., 39 S.

    Abstract

    Es ist bekannt, dass Leiharbeitnehmer eine starke Lohnbenachteiligung akzeptieren müssen. Jedoch fehlen Hinweise darauf, wie sich wiederholte oder länger andauernde Beschäftigung im selben Sektor auf die Entlohnung auswirkt. Auf der Basis eines umfangreichen Verwaltungsdatensatzes werden die Auswirkungen der Intensität der Leiharbeit auf den Lohnunterschied der Leiharbeitnehmer und auf die Lohnhöhe nach Beendigung der Leiharbeit untersucht. Unter Anwendung einer zweistufigen selektionskorrigierten Methode auf Paneldaten wird gezeigt, dass der Lohnunterschied mit zunehmender Beschäftigung im selben Sektor abnimmt. Es scheint, dass Leiharbeitnehmer in der Lage sind, während ihrer Beschäftigung Humankapital zu akkumulieren. Leiharbeitnehmer, die in reguläre Beschäftigung wechseln, haben anfangs eine starke Lohnbenachteiligung zu akzeptieren, was dafür spricht, dass Leiharbeit stigmatisiert. Jedoch führt Leiharbeit nicht zu langfristigen Nachteilen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    Mehr Stabilität und soziale Sicherheit - Stellung der Leiharbeitnehmer verbessern: öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 21. März 2011 (2011)

    Jahn, Elke ; Promberger, Markus; Lehmer, Florian ; Möller, Joachim; Ziegler, Kerstin ; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Jahn, Elke, Florian Lehmer, Joachim Möller, Markus Promberger, Ulrich Walwei & Kerstin Ziegler (2011): Mehr Stabilität und soziale Sicherheit - Stellung der Leiharbeitnehmer verbessern. Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 21. März 2011. (IAB-Stellungnahme 03/2011), Nürnberg, 17 S.

    Abstract

    "Das IAB äußert sich in dieser Stellungnahme zu zwei Gesetzentwürfen zur Arbeitnehmerüberlassung. Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung zielt darauf ab, Missbrauch zu verhindern und die Leiharbeitsrichtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates umzusetzen. Der Gesetzesentwurf der Fraktion Die Linke sieht eine strikte Regulierung der Arbeitnehmerüberlassung vor. Das IAB nimmt außerdem zu einem Änderungsantrag der Fraktionen der CDU/CSU und der FDP zur Einführung einer Lohnuntergrenze Stellung.
    Aus der Sicht des IAB will die Bundesregierung mit ihren Vorschlägen dazu beitragen, dass die Arbeitnehmerüberlassung funktionsgerecht eingesetzt wird und an Reputation gewinnt. Die Einführung von Lohnuntergrenzen würde die Stellung der Leiharbeitnehmer verbessern. Weitere Ansatzpunkte zur Verbesserung der Beschäftigungssituation von Leiharbeitnehmern sind in erster Linie in den Bereichen Equal Pay und Equal Treatment zu sehen. Beim Equal Pay stellt das IAB als Alternative zum Status Quo ein Stufenmodell zur Diskussion. Eine schrittweise Anpassung der Löhne würde den Anreiz für Leiharbeitsfirmen, ihre Arbeitnehmer zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Lohnanpassung auszutauschen beziehungsweise zu entlassen, deutlich verringern. Dadurch würden nicht nur Leiharbeitnehmer über die Zeit deutlich besser gestellt, sondern es würde für die Entleiher auch der Anreiz vermindert, anstelle von Stammbeschäftigten dauerhaft Leiharbeitnehmer zu beschäftigen. Darüber hinaus würde Arbeitslosen der Einstieg in den Arbeitsmarkt nicht übermäßig erschwert.
    Die Vorschläge der Fraktion Die Linke gehen aus Sicht des IAB insgesamt gesehen zu weit, da die Zeitarbeitsbranche wieder relativ strikt reguliert würde. Einzelne Vorschläge wie die Wiedereinführung des Synchronisationsverbots können zwar isoliert betrachtet die Stabilität der Beschäftigungsverhältnisse in der Arbeitnehmerüberlassung stärken. Sie würden aber möglicherweise durch Ausweichstrategien umgangen. Zudem ist auch hier zu bedenken, dass gerade Arbeitslosen der Einstieg in Beschäftigung nicht erschwert werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entlohnung in der Zeitarbeit: Auch auf die Mischung kommt es an (2011)

    Jahn, Elke J. ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. (2011): Entlohnung in der Zeitarbeit: Auch auf die Mischung kommt es an. In: IAB-Forum H. 1, S. 40-49. DOI:10.3278/IFO1101W040

    Abstract

    "Leiharbeiter verdienen im Durchschnitt 40 Prozent weniger als Beschäftigte außerhalb der Zeitarbeitsbranche. Da sich die beiden Gruppen erheblich voneinander unterscheiden, greift dieser einfache Vergleich der durchschnittlichen Löhne jedoch zu kurz. Wenn man die systematischen Unterschiede in den persönlichen Eigenschaften, der Erwerbsbiografie und den Beschäftigungsmerkmalen zwischen den beiden Gruppen berücksichtigt, lässt sich dadurch etwa die Hälfte der Lohndifferenz erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Disentangling sector and status effects in German employment growth (2011)

    Klinger, Sabine ; Wolf, Katja;

    Zitatform

    Klinger, Sabine & Katja Wolf (2011): Disentangling sector and status effects in German employment growth. In: The Service Industries Journal, Jg. 31, H. 8, S. 1257-1278., 2010-12-31. DOI:10.1080/02642060903437006

    Abstract

    Von 1992 bis 2006 hat Teilzeitarbeit in Westdeutschland um 83 Prozent zugenommen, während die Zahl der Beschäftigten in Vollzeit um 15 Prozent zurückgegangen ist. Außerdem unterscheiden sich die Beschäftigungsformen zwischen den einzelnen Wirtschaftszweigen erheblich. Der Beitrag untersucht, inwiefern die unterschiedliche Entwicklung der Beschäftigungsformen durch inhärente Faktoren der Voll- und Teilzeitarbeit (Statuseffekte) oder durch den Wirtschaftsstrukturwandel (Sektoreffekte) bestimmt wird. Ein Regression-Analogue-Shift-Share-Modell wird angewandt und es wird für ökonomische Variablen wie Lohnstückkosten und Wertschöpfungsanteile kontrolliert. Da ein dynamisches Panel-Datenmodell spezifiziert wird, kommt ein fehlerkorrigierter Least-Squares-Dummy-Variablen-Schätzer zum Einsatz. In einem zweiten Schritt werden die fixen Effekte der Schätzung in Parameter für drei Beschäftigungsstatus und 16 Wirtschaftszweige zerlegt. Die Ergebnisse zeigen, dass hauptsächlich erwerbsstatusspezifische Eigenschaften Änderungen der Beschäftigungsformen erklären. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Lohndifferenzial Zeitarbeit (2011)

    Lehmer, Florian ; Ziegler, Kerstin ;

    Zitatform

    Lehmer, Florian & Kerstin Ziegler (2011): Lohndifferenzial Zeitarbeit. Nürnberg, 3 S.

    Abstract

    "Bereits veröffentlichte Untersuchungen für Deutschland zeigen, dass die Löhne von Leiharbeitnehmern im Schnitt deutlich geringer sind als die von anderen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Stellt man nun in einem ersten Schritt die durchschnittlichen Löhne von Leiharbeitnehmern und sonstigen Beschäftigten gegenüber, ergibt sich ein Rohlohndifferenzial in Höhe von 59 Prozent. Dieses Rohlohndifferenzial berücksichtigt allerdings nicht bestehende Merkmals-Unterschiede zwischen Leiharbeitnehmern und sonstigen Beschäftigten. So sind Leiharbeitnehmer im Schnitt beispielsweise jünger als die Vergleichsgruppe, sie sind niedriger qualifiziert und arbeiten in anderen Berufen. Als Folge davon vermindert sich das Lohndifferenzial deutlich und beträgt nur mehr 38 Prozent. Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen beiden Gruppen betrifft die Erwerbshistorie. So waren beispielsweise Leiharbeitnehmer im Vorfeld ihrer Leiharbeitstätigkeit häufig arbeitslos. Allgemein sind die Erwerbsverläufe von Leiharbeitnehmern im Schnitt unsteter als von anderen regulär Beschäftigten. Deshalb beziehen wir die bisherige Erwerbsbiografie in unsere Analyse mit ein. Damit ergibt sich letztlich ein Lohndifferenzial in Höhe von 22%." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lehmer, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnbeschäftigung in den sozialen Berufen (2011)

    Rhein, Thomas;

    Zitatform

    Rhein, Thomas (2011): Niedriglohnbeschäftigung in den sozialen Berufen. In: B. Stolz-Willig & J. Christoforidis (Hrsg.) (2011): Hauptsache billig? : Prekarisierung der Arbeit in den Sozialen Berufen, S. 12-23.

    Abstract

    "In den letzten eineinhalb Jahren ist der Niedriglohnsektor in Deutschland deutlich expandiert. Der Beitrag befasst sich mit der Frage, inwieweit die Angehörigen der sozialen Berufe davon betroffen sind. Es geht dabei um eine empirische Bestandsaufnahme und das Aufzeigen von Entwicklungstrends seit Ende der 1990er Jahre, genauer zwischen den Jahren 1998 und 2008. Zunächst wird die allgemeine Entwicklung des Niedriglohnsektors in Deutschland skizziert. Die folgenden Abschnitte stellen dann die verwendeten Daten und die Abgrenzung des Niedriglohnsektors und der sozialen Berufe dar. Danach werden die Ergebnisse für den Personenkreis der Vollzeitbeschäftigten präsentiert. Da natürlich auch das Ausmaß der finanziellen Bedürftigkeit von Erwerbstätigen interessiert, befasst sich das folgende Kapitel mit sogenannten 'Aufstockern' unter den Berufsangehörigen (einschließlich Teilzeitbeschäftigte und 'Mini-Jobber'). Abschließend werden die wichtigsten Befunde kurz resümiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Minijobs: Beitrag zum Workshop (2011)

    Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut (2011): Minijobs. Beitrag zum Workshop. In: C. Humme (Red.) (2011): Workshop zum Thema Minijobs : Veranstaltung der Arbeitsgruppe Gleichstellung der SPD-Bundestagsfraktion. Dokumentation des gesprochenen Wortes am 30. Juni 2011, S. 12-17 u. 33.

    Abstract

    Der Autor analysiert die Entwicklung der geringfügigen Beschäftigung bzw. der Mini-Jobs in Deutschland nach Altersstruktur, Region, Geschlecht und Einkommen - jeweils im Haupt- und Nebenjob. Die Durchschnittsverdienste liegen deutlich unter 400 EURO, so dass nur ein kleiner Teil der Beschäftigungsverhältnisse tatsächlich als 400 EURO-Jobs zu bezeichnen sind. Nebenjobs werden häufig zur Existenzsicherung benötigt, weil die vermeintliche sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung die 400 EURO nicht oder nur wenig übersteigt. Für die von den Mini-Jobs erwartete Brückenfunktion in reguläre Beschäftigung gibt es kaum Evidenz. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit als Erwerbseinstieg nach einer dualen Ausbildung (2010)

    Buch, Tanja; Hell, Stefan; Burkert, Carola ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Carola Burkert, Stefan Hell & Annekatrin Niebuhr (2010): Zeitarbeit als Erwerbseinstieg nach einer dualen Ausbildung. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 39, H. 6, S. 447-469. DOI:10.1515/zfsoz-2010-0602

    Abstract

    "Werden Jugendliche am Ausbildungsende nicht von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen und finden sie auch in einem anderen Betrieb keine Anstellung in einem regulären Beschäftigungsverhältnis, so stellt die Zeitarbeit eine Option zur Integration in das Erwerbssystem dar. Die Beschäftigung in Leiharbeit an der zweiten Schwelle war bislang nicht Gegenstand der Übergangsforschung. Unsere Untersuchung zeigt, dass Absolventen, die den Erwerbseinstieg über die Leiharbeit vollziehen, ungünstigere Beschäftigungsperspektiven z. B. in Bezug auf Entgelt, Arbeitslosigkeitsbetroffenheit und Berufswechsel haben. Ausgehend von Signaling-Modellen werden die Determinanten einer Leiharbeitsphase nach der Berufsausbildung auf der Basis von Probit Schätzungen ermittelt. Eine besondere Signalwirkung ist vom Schulabschluss und vom Erfolg in den beruflichen Abschlussprüfungen zu erwarten. Die Nutzung eines unikalen Datensatzes ermöglicht es, die genannten Determinanten explizit zu analysieren. Erwerbseinsteiger ohne Schulabschluss und Hauptschulabsolventen sowie Jugendliche mit schlechten Noten in der Berufsabschlussprüfung haben signifikant geringere Chancen auf eine Anstellung in einem regulären Beschäftigungsverhältnis und integrieren sich häufiger über die Leiharbeit in den Arbeitsmarkt. Die Resultate weisen darauf hin, dass in erster Linie Absolventen mit vergleichsweise geringer Produktivität den Einstieg in das Erwerbssystem über eine Beschäftigung in der Zeitarbeitsbranche bewältigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wenig Licht, viel Schatten - der Dritte Sektor als arbeitsmarktpolitisches Experimentierfeld (2010)

    Dathe, Dietmar; Hohendanner, Christian ; Priller, Eckhard;

    Zitatform

    Dathe, Dietmar, Christian Hohendanner & Eckhard Priller (2010): Wenig Licht, viel Schatten - der Dritte Sektor als arbeitsmarktpolitisches Experimentierfeld. In: Sozialpsychiatrische Informationen, Jg. 40, H. 2, S. 20-22.

    Abstract

    "Atypische Beschäftigungsverhältnisse wie Teilzeitjobs und befristete Arbeitsverträge dominieren den Dritten Sektor mehr und mehr. Es droht insbesondere mit den Ein-Euro-Jobs eine Verschlechterung der Arbeitsverhältnisse und die Entwicklung zum Niedriglohnsektor. In Ostdeutschland sind 16 Prozent der Erwerbstätigen im Dritten Sektor in Ein-Euro-Jobs beschäftigt. Die Analysen zeigen, dass die Zahl der Beschäftigten in den letzten Jahren im Dritten Sektor relativ stabil geblieben ist, sich aber die Beschäftigungsstruktur stark verändert hat. Durch den hohen Anteil von Teilzeitbeschäftigung, befristeten Beschäftigungsverhältnissen und Ein-Euro-Jobs verliert der Dritte Sektor als Beschäftigungsbereich an Attraktivität . Dies kann auch zu einer Gefahr für seine Leistungsfähigkeit werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Befristete Arbeitsverträge begrenzen - Welche Folgen hat die Abschaffung sachgrundloser Befristungen?: öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 4. Oktober 2010 (2010)

    Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian (2010): Befristete Arbeitsverträge begrenzen - Welche Folgen hat die Abschaffung sachgrundloser Befristungen? Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 4. Oktober 2010. (IAB-Stellungnahme 06/2010), Nürnberg, 11 S.

    Abstract

    "In dieser Stellungnahme äußert sich das IAB zu Anträgen der Fraktionen der SPD, Der Linken und Bündnis 90/Die Grünen zur sogenannten 'sachgrundlosen Befristung' bei Arbeitsverhältnissen auf Zeit. Arbeitgeber können derzeit Mitarbeiter bis zu zwei Jahre lang ohne Angabe von Gründen befristet beschäftigen. Die SPD-Fraktion spricht sich in ihrem Antrag (Drucksache 17/1769) dafür aus, diese Möglichkeit zu streichen. Auch die Fraktion der Linken (Drucksache 18/1968) und die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen (17/2922) schließen sich dieser Forderung an. Die Anträge der beiden Fraktionen sehen darüber hinaus vor, die gesetzliche Möglichkeit einer 'Befristung zur Erprobung' für neue Mitarbeiter abzuschaffen.
    Gesellschaftspolitisch ist eine weitere Zunahme von befristeten Arbeitsverträgen aus den in den Anträgen der drei Fraktionen genannten Gründen problematisch und eine Begrenzung grundsätzlich wünschenswert. Der Gesetzgeber sollte allerdings prüfen, ob eine weitgehende Abschaffung sachgrundloser Befristungen tatsächlich zu einer Verringerung befristeter Arbeitsverträge beitragen kann, inwieweit die Einschränkung des Flexibilitätsspielraumes für Arbeitgeber vertretbar ist, und ob mit einer Abschaffung Beschäftigungsverluste einhergehen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Die Übernahme befristet Beschäftigter im Kontext betrieblicher Personalpolitik (2010)

    Hohendanner, Christian ; Gerner, Hans-Dieter;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Hans-Dieter Gerner (2010): Die Übernahme befristet Beschäftigter im Kontext betrieblicher Personalpolitik. In: Soziale Welt, Jg. 61, H. 1, S. 27-50., 2010-07-01. DOI:10.5771/0038-6073-2010-1-27

    Abstract

    "Die vorliegende Studie leistet einen Beitrag zur Debatte um die Erosion der Normalarbeit. Wir untersuchen mit Daten des IAB-Betriebspanels unter welchen Voraussetzungen Übernahmen in unbefristete Verträge realisiert werden. Einerseits dienen befristete Arbeitsverträge den Betrieben dazu, ein adäquates Verhältnis zwischen Stabilität und Flexibilität zu erzielen. Übernahmen erfolgen in diesem Fall seltener. Andererseits werden Befristungen bei der Rekrutierung von Arbeitskräften eingesetzt. Dabei spielen die Verhandlungsoptionen der Vertragsparteien eine wichtige Rolle: Hat der Betrieb Schwierigkeiten, Fachkräfte zu rekrutieren oder zu halten und offene Stellen zu besetzen, sind Übernahmen wahrscheinlicher. In den überwiegend öffentlichen und nicht-erwerbsorientierten sozialen Dienstleistungseinrichtungen erfüllen Befristungen vor allem eine Flexibilitätsfunktion. Hohe Befristungsquoten stehen dort geringen Übernahmechancen gegenüber. Im produzierenden Gewerbe hat die Rekrutierungsfunktion hingegen eine größere Bedeutung. Insgesamt deutet wenig darauf hin, dass der internationale Wettbewerb direkt zum Anstieg befristeter Verträge beiträgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Befristete Arbeitsverträge zwischen Auf- und Abschwung: Unsichere Zeiten, unsichere Verträge? (2010)

    Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian (2010): Befristete Arbeitsverträge zwischen Auf- und Abschwung: Unsichere Zeiten, unsichere Verträge? (IAB-Kurzbericht 14/2010), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Befristete Arbeitsverträge sind in wirtschaftlich guten Zeiten nicht selten ein Sprungbrett in unbefristete Beschäftigung. Gleichwohl liegt ihre primäre Funktion darin, den Flexibilitätsspielraum für Arbeitgeber zu erhöhen. Arbeitnehmer haben an einer befristeten Beschäftigung kaum Interesse, da sie mit erheblichen Nachteilen für deren Lebensplanung verbunden ist. Gerade in einem konjunkturellen Abschwung besteht die Befürchtung, dass viele befristet Beschäftigte nach Ablauf ihres Vertrags ihren Arbeitsplatz verlieren. Die empirischen Analysen zeigen, ob und welche Firmen in der Krise mehr oder weniger befristete Verträge nutzen und wie sich deren Funktionen zwischen verlängerter Probezeit und Flexibilitätspuffer im Aufschwung und in der Rezession manifestieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Looking beyond the bridge: How temporary agency employment affects labor market outcomes (2010)

    Jahn, Elke J. ; Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. & Michael Rosholm (2010): Looking beyond the bridge: How temporary agency employment affects labor market outcomes. (IAB-Discussion Paper 09/2010), Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    "Im Rahmen des 'timing-of-events' Modells wird umfassend untersucht, ob Zeitarbeit eine Brücke in reguläre Beschäftigung für Arbeitslose in Dänemark ist. Auch wird gefragt, wie sich Beschäftigungsdauer und Entlohnung nach dem erfolgreichen Verlassen der Arbeitslosigkeit entwickeln. Es zeigt sich, dass Zeitarbeit eine Brücke in reguläre Beschäftigung sein kann. Hiervon profitieren vor allem Immigranten. Darüber hinaus finden wir Hinweise, dass die 'treatment' Intensität die Übergangswahrscheinlichkeit aus Arbeitslosigkeit in reguläre Beschäftigung erhöht. Die Sprungbrett-Funktion der Zeitarbeit ist vor allem in angespannten Arbeitsmärkten ausgeprägt, in denen Firmen Zeitarbeit nutzen, um Arbeitslose zu testen und offene Stellen zu besetzen. Schließlich zeigt sich, dass die Matching-Qualität zunimmt, aber nur dann, wenn der vormals Arbeitslose direkt im Anschluss an einen Leiharbeitseinsatz eine reguläre Beschäftigung findet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Reassessing the pay gap for temps in Germany (2010)

    Jahn, Elke J. ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. (2010): Reassessing the pay gap for temps in Germany. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 230, H. 2, S. 208-233. DOI:10.1515/jbnst-2010-0205

    Abstract

    "As a consequence of the rapid growth of temporary agency employment in Germany, the debate on the remuneration of temporary agency workers has intensified recently. The study finds that the earnings gap of temporary help workers in Germany is indeed large and increased during the past decade. Decomposition reveals that the widening gap mainly is driven by changes in relative skill prices and less by differences in the workforce composition. Temps already have to accept a marked earnings decline before entering the temporary help sector. Nevertheless, after leaving the sector temporary help workers no longer have to accept a pay penalty. A recent reform set a high incentive for temporary help agencies to pay their workers according to a collective agreement. Surprisingly, the unionization of the sector could not bring the widening earnings gap to a halt." (author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Brückenfunktion der Leiharbeit: Zumindest ein schmaler Steg (2010)

    Lehmer, Florian ; Ziegler, Kerstin ;

    Zitatform

    Lehmer, Florian & Kerstin Ziegler (2010): Brückenfunktion der Leiharbeit: Zumindest ein schmaler Steg. (IAB-Kurzbericht 13/2010), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Seit Anfang der 90er Jahre wurde die Arbeitnehmerüberlassung nach und nach stark dereguliert, zuletzt im Zuge der Hartz-Reformen. Dieses Reformelement gehört zu den umstrittensten Elementen des Gesamtpakets. Mit der Reform war auch die Hoffnung verbunden, Arbeitslosen durch Leiharbeit eine Brücke in Beschäftigung jenseits der Zeitarbeitsbranche zu bauen. Hier wird untersucht, ob und in welchem Umfang dies gelingt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lehmer, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Über Brücken und Stege: IAB-Studie Zeitarbeit (2010)

    Ziegler, Kerstin ; Lehmer, Florian ;

    Zitatform

    Ziegler, Kerstin & Florian Lehmer (2010): Über Brücken und Stege: IAB-Studie Zeitarbeit. In: Personalwirtschaft, Jg. 37, H. Sonderheft zu H. 10, S. 30-33.

    Abstract

    "Arbeitslose erhöhen durch die Leiharbeit ihre Chancen für eine spätere Beschäftigung im regulären Arbeitsmarkt. Doch wie groß ist dieser sogenannte Brückeneffekt? Eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gibt hierüber nun erste Aufschlüsse. Es wurde der Arbeitsmarktstatus vor und nach der Leiharbeit untersucht. Es zeigt sich, dass für ehemalige Arbeitslose Leiharbeit wohl eher einen schmalen Steg als eine breite Brücke in eine Beschäftigung außerhalb der Branche darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lehmer, Florian ;

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie die Ergebnisse der Studie.
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  • Literaturhinweis

    Winds of change: Work arrangements in Germany (2009)

    Arlt, Andrea; Dietz, Martin; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Arlt, Andrea, Martin Dietz & Ulrich Walwei (2009): Winds of change: Work arrangements in Germany. Geneva, 12 S.

    Abstract

    Im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte kann in Deutschland ein tiefgreifender Wandel des Beschäftigungssystems beobachtet werden. Atypische Formen der Beschäftigung wie Leiharbeit, befristete Arbeitsverträge und Teilzeitbeschäftigung gewinnen an Bedeutung. Auf der Grundlage von Daten des Mikrozensus werden die treibenden Kräfte dieser Entwicklung untersucht. Die Analyse zeigt, dass der Wandel in Richtung Dienstleistungsgesellschaft und Frauenerwerbstätigkeit nur einen Teil der Entwicklung erklärt. Als wichtigste Quelle des Wandels des Beschäftigungssystems kann das Zusammenspiel zwischen institutionellem Wandel und Verhaltensänderungen betrachtet werden. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Dynamik und Flexibilität auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2009)

    Bellmann, Lutz ; Fischer, Gabriele ; Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Gabriele Fischer & Christian Hohendanner (2009): Betriebliche Dynamik und Flexibilität auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In: J. Möller & U. Walwei (Hrsg.) (2009): Handbuch Arbeitsmarkt 2009 (IAB-Bibliothek, 314), S. 359-401.

    Abstract

    "Die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ist das Ergebnis des Auf- und Abbaus von Arbeitsplätzen in den Betrieben. Über das Zusammenspiel von Einstellungen und Personalabgängen kann die Dynamik, die auf dem Arbeitsmarkt herrscht, beschrieben werden. Diese Personalbewegungen erfolgen sowohl mit als auch ohne Beschäftigungseffekt. Der deutsche Arbeitsmarkt zeigte in den vergangenen Jahren einen Rückgang an Dynamik. Zwischen 2005 und 2006 nahmen die Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt jedoch wieder zu. Dies lässt sich anhand verschiedener Indikatoren, mit denen Dynamik gemessen werden kann, nachweisen: der Labour-Turnover-Rate, der Job-Turnover-Rate und der Churning-Rate. Auch wenn es sich bei der Arbeitsmarktdynamik grundsätzlich um einen ambivalenten Indikator handelt, kann die aktuelle Entwicklung positiv bewertet werden. Zum einen ist das Mehr an Bewegung nicht durch ein Mehr an Abgängen entstanden, sondern durch höhere Einstellungsraten. Zum anderen hat bei den Abgängen der Anteil von Kündigungen seitens der Arbeitnehmer und damit die freiwillige Mobilität zugenommen. Die Zunahme der Churning-Rate spricht für eine zunehmende Durchlässigkeit betrieblicher Arbeitsmärkte. Die Analyse zeigt, dass die Arbeitsmarktdynamik in Ostdeutschland höher ist als in Westdeutschland. Westdeutsche Betriebe sind tendeziell größer und greifen häufiger auf interne Anpassungsmaßnahmen zurück. In Ostdeutschland sorgt zudem die stärkere Verbreitung von befristeten Arbeitsverträgen aufgrund von arbeitsmarktpolitischen Förderprogrammen für eine hohe Dynamik.
    Neben der durch Einstellungen und Entlassungen bedingten Fluktuation tragen auch atypische Beschäftigungsformen zur Dynamik auf dem Arbeitsmarkt bei. Die verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung erfüllen dabei unterschiedliche Funktionen. In erster Linie senken sie Personalkosten, indem sie die Flexibilität in der Arbeitsorganisation erhöhen und niedrigere Löhne gezahlt werden können. Zeitlich befristete Arbeitsverträge dienen zum Teil der Vermeidung des allgemeinen oder tarifvertraglichen erweiterten Kündigungsschutzes, der mit (Entlassungs-)Kosten verbunden sein kann. Diese Vermeidungsstrategie wird angewendet bei zeitlich bzw. finanziell befristeter Projektarbeit, bei Vertretungen des Stammpersonals, bei wirtschaftlicher Unsicherheit oder Saisonarbeit. Zudem werden befristete Verträge als verlängerte Probezeit genutzt. Leiharbeit wird häufig zur Deckung bei Personalengpässen außerhalb der Kernbereiche von Unternehmen eingesetzt und kann zur Senkung der Lohnkosten beitragen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Berlin-Brandenburg (2009)

    Bogai, Dieter; Wesling, Mirko; Partmann, Michael;

    Zitatform

    Bogai, Dieter & Mirko Wesling (2009): Zeitarbeit in Berlin-Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2009), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "In diesem Bericht wird zunächst die besondere Bedeutung des rechtlichen Rahmens für die Verbreitung der Arbeitnehmerüberlassung dargestellt. Anfang dieses Jahrzehnts konzentrierte sich die arbeitsmarktpolitische Diskussion auf eine Liberalisierung dieses Wirtschaftsbereichs. Die Hartz-Kommission plädierte für eine weitgehende Abschaffung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und für den Ausbau von Personal-Service-Agenturen (PSA) als Vermittlungsinstrument für Arbeitslose. Während die PSA ihrem Anspruch nicht gerecht werden konnten, expandierte der Markt für Zeitarbeitsunternehmen in ungeahntem Ausmaß. Hierzu trug sowohl die weitgehende Deregulierung der Zeitarbeitsbranche als auch der etwas später einsetzende konjunkturelle Aufschwung bei. Die Zeitarbeit breitete sich auch in Berlin und Brandenburg rasant aus, wobei sich im regionalen Vergleich zu Beginn des Untersuchungszeitraums vor allem in Brandenburg ein deutlicher Rückstand zeigt. In den Kreisen Brandenburgs bestehen hinsichtlich der Bedeutung und Entwicklung von Leiharbeit erhebliche Unterschiede. Die Leiharbeit konzentriert sich hier vorrangig auf die kreisfreien Städte bzw. Kreise mit hohem Industrieanteil. Die Untersuchung der personenbezogenen Merkmale bestätigt die deutschlandweiten Befunde. Die Tätigkeitsfelder der Zeitarbeitnehmer liegen überwiegend in gewerblichen Berufen. In Berlin ist dieses Einsatzfeld im Vergleich zu Bremen und Hamburg weniger bedeutsam. Hierzu trägt zum einen die geringere Bedeutung des industriellen Sektors in Berlin und zum anderen die intensive Nutzung der Leiharbeit einzelner industrieller Großunternehmen in den beiden Hansestädten bei. Zeitarbeit ist in Berlin und Brandenburg zunehmend bei Bürokräften verbreitet. Im Vergleich zu den Beschäftigten insgesamt sind bei den Leiharbeitnehmern gering qualifizierte, jüngere und männliche Arbeitskräfte stärker vertreten. Zum Abschluss dieses Berichtes werden die arbeitsmarktpolitischen Aspekte, insbesondere Brückenfunktion und Beschäftigungsbedingungen dieser atypischen Beschäftigungsform diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wenig Licht, viel Schatten - der Dritte Sektor als arbeitsmarktpolitisches Experimentierfeld (2009)

    Dathe, Dietmar; Priller, Eckhard; Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Dathe, Dietmar, Christian Hohendanner & Eckhard Priller (2009): Wenig Licht, viel Schatten - der Dritte Sektor als arbeitsmarktpolitisches Experimentierfeld. (WZBrief Arbeit 03), Berlin, 6 S.

    Abstract

    Der Beitrag untersucht, inwiefern sich unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen einer verstärkten Ökonomisierung des Dritten Sektors (oder auch Nonprofit-Sektors) Veränderungen in der Qualität der Beschäftigungsverhältnisse ergeben. Die Analysen zeigen, dass atypische Beschäftigungsverhältnisse wie Teilzeitjobs und befristete Arbeitsverträge den Dritten Sektor mehr und mehr dominieren. In Ostdeutschland sind 16 Prozent der Erwerbstätigen im Dritten Sektor in Ein-Euro-Jobs beschäftigt. Es droht eine weitere Verschlechterung der Arbeitsverhältnisse und die Entwicklung zum Niedriglohnsektor. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Sachsen-Anhalt: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2009)

    Fuchs, Michaela ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela (2009): Zeitarbeit in Sachsen-Anhalt. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 04/2009), Nürnberg, 47 S.

    Abstract

    "Die Zeitarbeitsbranche weist sowohl im Hinblick auf ihre Bedeutung als auch auf ihre Struktur ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. Im Jahr 2008 waren bundesweit 2,6 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Leiharbeitsbranche tätig. Die Leiharbeitsquote in Ostdeutschland übertraf mit einem Wert von 2,7 % leicht diejenige im westdeutschen Bundesgebiet (2,6 %). Sachsen-Anhalt wies mit 3,0 % eine überdurchschnittliche Leiharbeitsquote auf, nur in Bremen, Thüringen, Hamburg und Sachsen kam der Branche eine höhere Bedeutung zu. Die Zahl der in der Arbeitnehmerüberlassung beschäftigten Erwerbspersonen in Sachsen-Anhalt hat zwischen 1999 und 2008 - abgesehen von einem Rückgang zwischen 2001 und 2002 - jährlich zugenommen. Die Anzahl der Zeitarbeitskräfte ist von gut 8.700 im Juni 1999 auf über 22.500 im Juni 2008 und damit um 160 % gestiegen. Im gleichen Zeitraum nahm die Gesamtbeschäftigung um 14,2 % ab. Der Boom, den die Branche in diesem Zeitraum erfahren hat, dürfte vor allem auch auf die vorgenommenen Deregulierungen in diesem Bereich zurückzuführen sein. Auf der kleinräumigen Ebene bestehen wesentlich stärkere Disparitäten in der Nutzung der Zeitarbeit als auf der Ebene der Bundesländer. Neben der allgemeinen Präferenz für städtische Standorte dürfte die regionale Verteilung der Zeitarbeitsfirmen durch die jeweilige regionale Wirtschaftsstruktur beeinflusst sein. Die Zeitarbeit in Sachsen-Anhalt ist, ebenso wie im Bundesgebiet insgesamt, wesentlich durch Tätigkeiten im Fertigungsbereich geprägt und unterscheidet sich somit deutlich von der Berufsstruktur der Gesamtbeschäftigung. Der Einsatz von Zeitarbeitskräften konzentriert sich auf wenige Tätigkeitsbereiche. Fast jeder vierte Zeitarbeiter in Sachsen-Anhalt ist als Hilfsarbeiter tätig, es folgen die Schlosser mit einem Anteil von 14 % an allen Zeitarbeitern. Während der Anteil der Personen ohne Berufsausbildung in der Zeitarbeit in Westdeutschland (40 %) deutlich über dem in der Gesamtbeschäftigung (19 %) liegt, sind die Unterschiede in Ostdeutschland (3,4 Prozentpunkte) und Sachsen- Anhalt (2,7 Prozentpunkte) wesentlich geringer. Beschäftigte mit Fachhoch- oder Hochschulabschluss weisen nur einen Anteil von unter 3 % an den Zeitarbeitnehmern in Sachsen-Anhalt auf. Über drei Viertel der Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche sind männlich. Die sehr unterschiedliche geschlechtsspezifische Bedeutung der Zeitarbeit dürfte vor allem auf die durch Fertigungstätigkeiten geprägten Haupteinsatzfelder sowie die geringe Bedeutung der Teilzeitbeschäftigung in dieser Branche zurückzuführen sein. Die Altersstruktur in der Zeitarbeitsbranche in Sachsen-Anhalt weicht kaum von der Altersverteilung unter den Zeitarbeitern in Ostdeutschland insgesamt ab. In beiden regionalen Abgrenzungen stellen die 20- bis 29-Jährigen die größte Gruppe, wohingegen bei der Gesamtbeschäftigung die Gruppe der 40- bis 49-Jährigen dominiert." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Thüringen: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2009)

    Fuchs, Michaela ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela (2009): Zeitarbeit in Thüringen. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 02/2009), Nürnberg, 46 S.

    Abstract

    "In den letzten Jahren ist die Zeitarbeit immer mehr in den Fokus des öffentlichen und politischen Interesses gerückt. Angesichts des enormen Wachstums der Branche in den vergangenen Jahren und ihrer starken Betroffenheit durch den derzeitigen Konjunkturabschwung ist es aus beschäftigungspolitischer Perspektive auch und gerade für regionale Arbeitsmärkte von erheblichem Interesse, welche Rolle der Branche zukommt, für welche Tätigkeiten innerhalb der regionalen Wirtschaft eine hohe Nachfrage für den Einsatz von Zeitarbeitskräften besteht und welche Arbeitskräfte über die Arbeitnehmerüberlassung in den Erwerbsprozess integriert sind. Um für den Freistaat Thüringen einen vertieften Kenntnisstand über die Zeitarbeit zu gewinnen, wird die Entwicklung und Struktur der Branche in der vorliegenden Studie einer regionalen Analyse unterzogen. In einem Vergleich mit Ostdeutschland insgesamt für die Jahre von 1999 bis 2008 werden spezifische Besonderheiten Thüringens herausgearbeitet. Die Schwerpunkte der Auswertungen liegen in der Gesamtentwicklung, der regionalen Verteilung, der Berufsstruktur, der Qualifikation, der Geschlechts- und der Altersstruktur." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ;
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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit und betriebliche Mitbestimmung (2009)

    Promberger, Markus;

    Zitatform

    Promberger, Markus (2009): Leiharbeit und betriebliche Mitbestimmung. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 16, H. 2, S. 192-194.

    Abstract

    Der Beitrag berichtet über die Ergebnisse eines 2002-2006 mit Förderung der Hans-Böckler-Stiftung und der Bundesagentur für Arbeit am IAB durchgeführten Forschungsprojekts zur betrieblichen Handhabung und zu Einsatzkontexten von Leiharbeit. Für das Projekt wurden rund 16.000 Betriebe im Rahmen des IAB-Betriebspanels mittels standardisierter Interviews zur Leiharbeit befragt. Parallel dazu wurden 2004-2005 rund 100 qualitative Kurzfallstudien in 80 Einsatzbetrieben und 20 Verleihbetrieben durchgeführt. Die Untersuchung zeigt, dass Beschäftigte der Verleihbranche viel seltener in der Lage sind, die ihnen nach dem BetrVG zuständigen Rechte auszuüben als es in gleich großen Betrieben der übrigen Wirtschaft üblich ist. In einer Zusammenfassung der Befunde der Studie stellt der Autor fest, dass die betriebliche Mitbestimmung für Leiharbeiter 'noch nicht recht Fuß gefasst zu haben' scheint; Dies gilt sowohl für die Einsatzbetriebe als auch die Verleihfirmen. 'Offensichtlich gilt die industrielle Demokratie nicht für alle Gruppen von Arbeitnehmern gleichermaßen; formelle Beteiligungsrechte können in Sondersituationen wie der Leiharbeit offensichtlich nicht in faktische Beteiligungsmöglichkeiten umgesetzt werden.' (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Stimulating part-time work by legal entitlements?: evidence from a German policy experiment (2009)

    Schank, Thorsten ; Schnabel, Claus ; Gerner, Hans-Dieter;

    Zitatform

    Schank, Thorsten, Claus Schnabel & Hans-Dieter Gerner (2009): Stimulating part-time work by legal entitlements? Evidence from a German policy experiment. In: Applied Economics Letters, Jg. 16, H. 4, S. 391-394. DOI:10.1080/13504850601018494

    Abstract

    "Differenz-von-Differenzen-Schätzungen zeigen, dass das neue Teilzeitgesetz in Deutschland zwar den Anteil von Teilzeitbeschäftigten in denjenigen Betrieben erhöht hat, die bereits Teilzeitbeschäftigung einsetzten. Es hat jedoch die Einführung von Teilzeitbeschäftigung in anderen Betrieben nicht angeregt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Sachsen: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2009)

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje;

    Zitatform

    Sujata, Uwe & Antje Weyh (2009): Zeitarbeit in Sachsen. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2009), Nürnberg, 46 S.

    Abstract

    "In letzter Zeit ist die Leiharbeit stärker in das öffentliche Interesse getreten. Viele neue Arbeitsplätze sind in den vergangenen Jahren in der Branche geschaffen worden. Sie hat sich deutlich dynamischer entwickelt als die Gesamtbeschäftigung. Vor diesem Hintergrund wurde die Entwicklung im Zeitraum von 1999 bis 2007 für Sachsen analysiert und mit Ostdeutschland verglichen. Ziel ist es, für die Branche Strukturen auf regionaler Ebene aufzuzeigen. Die Schwerpunkte der Auswertungen liegen in der Gesamtentwicklung, der regionalen Verteilung, der Qualifikation, der Geschlechts- und Altersstruktur. Dabei sind deutliche Unterschiede zwischen der Zeitarbeitsbranche und der Gesamtbeschäftigung zu erkennen. Die Unterschiede zwischen Sachsen und Ostdeutschland sind dagegen relativ gering." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje;
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  • Literaturhinweis

    Personal-Service-Agenturen: Stillgelegt (2008)

    Bernhard, Sarah ;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah (2008): Personal-Service-Agenturen: Stillgelegt. In: IAB-Forum H. 1, S. 66-69.

    Abstract

    Die 2003 ins Leben gerufenen Personal-Service-Agenturen (PSA) sollten Arbeitslosen über Leiharbeit bessere Chancen auf eine reguläre Beschäftigung außerhalb der Zeitarbeitsbranche verschaffen. Der Beitrag gibt einen Überblick über vorliegende Evaluationsergebnisse zur Wirksamkeit dieses arbeitsmarktpolitischen Instruments. Die Ergebnisse zeigen, dass die Personal-Service-Agenturen die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnten. Eine Implementationsanalyse bescheinigte den Arbeitsagenturen Mängel bei der Umsetzung des Förderinstruments, sowohl bei der Ausgestaltung von Verträgen und Vergütungen als auch bei der Auswahl der Betreiber. So wurde die überwiegende Zahl der PSA von gewerblichen Zeitarbeitsunternehmen betrieben, die eine deutlich geringere Integrationsquote als von gemeinnützigen Bildungsträgern geführte PSA erreichten. Die Verbreitung des Instruments und die Ausgaben dafür sind in der Folge stark zurückgegangen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bernhard, Sarah ;
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  • Literaturhinweis

    Sind atypische Beschäftigungsverhältnisse prekär?: eine empirische Analyse sozialer Risiken (2008)

    Brehmer, Wolfram; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Brehmer, Wolfram & Hartmut Seifert (2008): Sind atypische Beschäftigungsverhältnisse prekär? Eine empirische Analyse sozialer Risiken. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 41, H. 4, S. 501-531.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht, inwieweit Formen atypischer Beschäftigung größeren sozialen Risiken ausgesetzt sind als Normalarbeitsverhältnisse. Die empirische Analyse, basierend auf Daten des Sozio-ökonomischen Panels, stellt Leiharbeit, befristete und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse sowie Teilzeitarbeit unbefristeter Vollzeitbeschäftigung gegenüber. Kriterien für soziale Risiken bzw. Prekarität bilden Löhne, die Teilnahme an betrieblicher Weiterbildung und Beschäftigungsstabilität. Die Panelregressionen bestätigten die Vermutung, dass atypisch Beschäftigte höheren sozialen Risiken als vergleichbare Beschäftigte mit Normalarbeitsverhältnissen ausgesetzt sind. Die deutlichsten Benachteiligungen bestehen einheitlich für alle Formen atypischer Beschäftigung beim Lohn. Ein größeres Stabilitätsrisiko zeigt sich dagegen nur bei befristet Beschäftigten und Leiharbeitnehmern. Die Schätzergebnisse lassen ferner erkennen, dass der Zugang zur beruflichen Weiterbildung nicht unabhängig von der Dauer der Arbeitszeit ist. Teilzeitbeschäftigte und geringfügig Beschäftigte haben geringere Chancen auf Teilnahme an beruflicher Weiterbildung als Beschäftigte im Normalarbeitsverhältnis. Die Befunde bedeuten aber nicht, dass die Mehrheit atypischer Beschäftigungsverhältnisse nach den hier analysierten Merkmalen als prekär bezeichnet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Hamburg: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2008)

    Buch, Tanja; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja & Annekatrin Niebuhr (2008): Zeitarbeit in Hamburg. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 06/2008), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "Die Zeitarbeit weist sowohl im Hinblick auf ihre Bedeutung als auch auf ihre Struktur ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. Angesichts des enormen Wachstums der Branche in den vergangenen Jahren ist es aus beschäftigungspolitischer Perspektive somit auch und gerade für regionale Arbeitsmärkte von erheblichem Interesse, welche Rolle der Branche zukommt, für welche Tätigkeiten innerhalb der regionalen Wirtschaft eine hohe Nachfrage für den Einsatz von Zeitarbeitskräften besteht und welche Arbeitskräfte über die Arbeitnehmerüberlassung in den Erwerbsprozess integriert sind. Um für die Hansestadt Hamburg einen vertieften Kenntnisstand über die Zeitarbeit zu gewinnen, wird die Entwicklung und Struktur der Branche in der Studie einer regionalen Analyse unterzogen, wobei in einem Vergleich mit dem gesamten Bundesgebiet sowie mit anderen Bundesländern spezifische Besonderheiten Hamburgs herausgearbeitet werden. In diesem Sinne kann die Untersuchung einen Beitrag leisten, aus regionaler Perspektive neue Erkenntnisse über diese stark expandierende Beschäftigungsform zu erlangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Mecklenburg-Vorpommern: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2008)

    Buch, Tanja; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja & Annekatrin Niebuhr (2008): Zeitarbeit in Mecklenburg-Vorpommern. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 07/2008), Nürnberg, 47 S.

    Abstract

    "Die Untersuchung der Zeitarbeitsbranche in Mecklenburg-Vorpommern ist wie folgt gegliedert: Zunächst wird in Kapitel 2 die Datenlage für Untersuchungen der Zeitarbeit mit regionalem Fokus diskutiert und die Wahl der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit als Hauptdatenquelle begründet. In Kapitel 3 erfolgt dann die Untersuchung der Zeitarbeitsbranche in Mecklenburg-Vorpommern. Abschnitt 3.1 widmet sich der Entwicklung und der Bedeutung der Branche im Bundesgebiet und in anderen Bundesländern. In Abschnitt 3.2 erfolgt eine kleinräumige Betrachtung der Leiharbeit in Mecklenburg-Vorpommern auf Kreisebene. Zur Einordnung der Ergebnisse werden als Referenz die räumlichen Strukturen im benachbarten Schleswig-Holstein und in der Metropolregion Hamburg ebenfalls dargestellt. Auch hier kann durch einen zeitlichen Vergleich Aufschluss darüber gewonnen werden, ob bestimmte Regionen innerhalb des Landes einen besonders hohen Bedeutungszuwachs der Leiharbeit erleben. In Abschnitt 3.3 werden die Haupteinsatzfelder der in der Zeitarbeit beschäftigten Erwerbspersonen analysiert, um Aufschluss über den branchen- und berufsspezifischen Bedarf am Einsatz von Zeitarbeitskräften zu erhalten. Anschließend erfolgt in Abschnitt 3.4 eine umfassende Untersuchung der Gruppe der Leiharbeitskräfte. Sie werden im Hinblick auf ihre Qualifikation, ihre Geschlechts- und ihre Altersstruktur untersucht. Aufgrund der geringen Bedeutung ausländischer Arbeitskräfte in Ostdeutschland wird auf eine Betrachtung des Merkmals Nationalität verzichtet. Ein Fazit, in dem die Ergebnisse der Studie zusammenfassend diskutiert werden, beschließt die Arbeit." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Schleswig-Holstein: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2008)

    Buch, Tanja; Janzen, Niels; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Niels Janzen & Annekatrin Niebuhr (2008): Zeitarbeit in Schleswig-Holstein. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 05/2008), Kiel, 50 S.

    Abstract

    "Die Zeitarbeit weist sowohl im Hinblick auf ihre Bedeutung als auch auf ihre Struktur ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. Angesichts des enormen Wachstums der Branche in den vergangenen Jahren ist es aus beschäftigungspolitischer Perspektive somit auch und gerade für regionale Arbeitsmärkte von erheblichem Interesse, welche Rolle der Branche zukommt, für welche Tätigkeiten innerhalb der regionalen Wirtschaft eine hohe Nachfrage für den Einsatz von Zeitarbeitskräften besteht und welche Arbeitskräfte über die Arbeitnehmerüberlassung in den Erwerbsprozess integriert sind. Um für das Land Schleswig-Holstein einen vertieften Kenntnisstand über die Zeitarbeit zu gewinnen, wird die Entwicklung und Struktur der Branche in der vorliegenden Studie einer regionalen Analyse unterzogen, wobei in einem Vergleich mit dem gesamten Bundesgebiet sowie mit anderen Bundesländern spezifische Besonderheiten Schleswig-Holsteins herausgearbeitet werden. In diesem Sinne kann die Untersuchung einen Beitrag leisten, aus regionaler Perspektive neue Erkenntnisse über diese stark expandierende Beschäftigungsform zu erlangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit regional: Überraschend dynamisch in Hamburg und Ulm (2008)

    Buch, Tanja; Groll, Frank; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Frank Groll & Annekatrin Niebuhr (2008): Zeitarbeit regional: Überraschend dynamisch in Hamburg und Ulm. In: IAB-Forum H. 1, S. 52-57.

    Abstract

    "Die Bedeutung und Struktur der Zeitarbeit variiert aus regionaler Perspektive beträchtlich. Dabei tragen verschiedene Faktoren zur dynamischen Entwicklung und zur räumlichen Verteilung der Zeitarbeit bei. Eine wichtige Rolle kommt zunächst der Größe des jeweiligen Absatz- und Arbeitsmarktes zu. Hiervon profitieren vor allem Ballungsräume wie beispielsweise Hamburg. Die Stadt bietet den Zeitarbeitsfirmen einen großen lokalen Absatz- und Arbeitsmarkt, also die Nähe zu vielen potenziellen Entleihfirmen und zu einem großen Pool an möglichen Zeitarbeitkräften. Darüber hinaus spiegelt sich die regionale Wirtschaftsstruktur in der Bedeutung der Zeitarbeit wider. So begünstigt die Spezialisierung auf das Verarbeitende Gewerbe in den Umlandregionen von Hamburg, aber auch in der Region Ulm, das Wachstum der Arbeitnehmerüberlassung. Gleichwohl werden gerade in der Dienstleistungsmetropole Hamburg Leiharbeitnehmer zunehmend auch im Dienstleistungsbereich eingesetzt. Für Ulm scheint dagegen die sehr gute Verkehrsanbindung ein wichtiger Faktor zu sein. Denn sie führt zu einer verstärkten Nachfrage nach Zeitarbeitnehmern im Bereich Lager- und Logistiktätigkeiten. Auch einzelne große Arbeitgeber, für die der Einsatz von Zeitarbeitskräften fester Bestandteil der Personalplanung ist, beeinflussen die regionale Nachfragestruktur. Nicht zuletzt profitiert die Zeitarbeitsbranche auch von der insgesamt hohen wirtschaftlichen Dynamik in den beiden betrachteten Regionen. Hierbei sind für Ulm auch die umliegenden Räume von Bedeutung, die in zunehmendem Maße auf das Personal der Verleihfirmen aus dem Agenturbezirk Ulm zurückgreifen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Erwerbsarbeit heute: Auf neuen Spuren unterwegs (2008)

    Dietz, Martin; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2008): Erwerbsarbeit heute: Auf neuen Spuren unterwegs. In: IAB-Forum H. 1, S. 4-9.

    Abstract

    Seit 1994 ist ein starkes Ansteigen sogenannter atypischer Erwerbsformen zu beobachten. In Abgrenzung zum Normalarbeitsverhältnis werden folgende Erwersbformen als 'atypisch' definiert: temporäre Beschäftigung in Form von Befristungen oder Leiharbeit, Selbstständigkeit sowie Teilzeitbeschäftigung in Form von echter Teilzeit oder als Mini- oder Midi-Jobs. Die Autoren gehen einserseits davon aus, dass atypische Erwerbsformen für Betriebe Flexibilitäts- und/oder Kostenvorteile gegenüber den Normalarbeitsverhältnissen bieten. Auf der anderen Seite ist ihre steigende Bedeutung nach Meinung der Autoren auch Ausdruck gesellschaftlichen Wandels. So fängt der steigende Anteil der Teilzeitarbeit die größere Erwerbsneigung von Frauen auf und bietet einen Weg, die Bedürfnisse nach Familie und beruflicher Entwicklung zu verbinden. Die Autoren verweisen darauf, dass atypische Erwerbsformen nicht immer 'prekär' sein müssen, auch wenn eine höhere Flexibilität oftmals mit individuellen Risiken einhergeht. Jedoch tragen sie dazu bei, dass auch bei einem wirtschaftlichen Wandel die Beschäftigungslage stabil bleibt und nicht an relativ wettbewerbsschwachen Menschen vorbeigeht. Zu den Nachteilen atypischer Erwerbsformen im Hinblick auf Unternehmensziele zählen die Autoren eine fehlende Identifikation betroffener Arbeitnehmer mit dem Betrieb. 'Maximale Flexibilität ist also nicht gleichbedeutend mit optimaler Flexibilität, so dass dem Spielraum für atypische Erwerbsformen auch in Zukunft natürliche Grenzen gesetzt sind.' (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Bayern: Entwicklung und Strukturen (2008)

    Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Eigenhüller, Lutz (2008): Zeitarbeit in Bayern. Entwicklung und Strukturen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 01/2008), Nürnberg, 47 S.

    Abstract

    "Die Zeitarbeit weist sowohl im Hinblick auf ihre Bedeutung als auch auf ihre Struktur ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. Angesichts des starken Wachstums der Branche in den vergangenen Jahren ist es aus beschäftigungspolitischer Perspektive somit auch für regionale Arbeitsmärkte von erheblichem Interesse, welche Rolle der Branche zukommt, für welche Tätigkeiten innerhalb der regionalen Wirtschaft eine hohe Nachfrage für den Einsatz von Zeitarbeitskräften besteht und welche Arbeitskräfte über die Arbeitnehmerüberlassung in den Erwerbsprozess integriert sind. Der Bericht untersucht die Entwicklung und Struktur der Zeitarbeit im Bundesland Bayern und seinen Regionen. Im Fokus stehen das Wachstum und das Niveau der Leiharbeit sowie die Strukturmerkmale Qualifikation, Tätigkeiten, Geschlecht, Nationalität und Alter der Zeitarbeitnehmerschaft. Mit dieser Analyse soll die Studie einen Beitrag leisten, aus regionaler Perspektive neue Erkenntnisse über diese stark expandierende Beschäftigungsform zu erlangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Eigenhüller, Lutz;
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  • Literaturhinweis

    Befristet Beschäftigte: Gut positioniert mit Hoffnung auf Anschluss (2008)

    Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian (2008): Befristet Beschäftigte: Gut positioniert mit Hoffnung auf Anschluss. In: IAB-Forum H. 1, S. 26-31.

    Abstract

    Der Anteil befristeter Arbeitsverhältnisse an der betrieblichen Gesamtbeschäftigung stieg in der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1996 und 2006 um 65 Prozent von unter vier auf über sechs Prozent. In Ostdeutschland liegt der Anteil befristeter Arbeitsverhältnisse bei neun, in Westdeutschland bei sechs Prozent. Der Beitrag gibt einen Überblick über die betriebsgrößen- und branchenspezifischen Bedingungen befristeter Neueinstellungen und Übernahmen nach Befristungen unter besonderer Berücksichtigung des 'extrempoligen' Kündigungsschutzes. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Befristungen im Produzierenden Gewerbe und in produktionsnahen Dienstleistungen in vielen Fällen eine Perspektive auf dauerhaften Anschluss an die Normalarbeit bieten. In Bereichen der Sozialwirtschaft, den sozialen Dienstleistungen, der öffentlichen Verwaltung und gemeinnützigen Betrieben gelten Befristungen, die etwa zwei Drittel der Einstellungen betreffen, heute als Normaleinstellungsverhältnis. Übernahme sind vergleichsweise selten, Abgänge aus Befristungen hingegen das meistgenutzte 'Entlassungsinstrument'. Nach Meinung des Autors erfüllen Betriebe mit exzessiver Befristungspraxis keine personalpolitische Vorbildfunktion. Er weist aber auch darauf hin, dass der Kündigungsschutz für einen Großteil der Betriebe in Deutschland kein Flexibilitätshindernis darstellt und Ausweichstrategien auf befristete Arbeitsverträge nicht notwendig sind. Befristete Arbeitsverträge sind aus seiner Sicht Ausdruck der Lage auf dem Arbeitsmarkt und der damit einhergehenden Verhandlungsposition der Arbeitnehmer. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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