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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Europa"
  • Literaturhinweis

    Decent work: indexing European working conditions and imposing workplace tax (2009)

    Tangian, Andranik ;

    Zitatform

    Tangian, Andranik (2009): Decent work. Indexing European working conditions and imposing workplace tax. In: Transfer, Jg. 15. No. 3/4, S. 527-556.

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird auf der Grundlage der Daten der vierten Europäischen Erhebung über Arbeitsbedingungen (2005) eine Reihe von Indizes für Arbeitsbedingungen erstellt, die zu dreierlei Zwecken dienen: Erstens wird ein Benchmarking der Länder und sozialen Gruppen vorgenommen. Dabei zeigt sich, dass die Qualifizierungs- und beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten gering und die Einkommen bescheiden sind. Für Arbeitnehmer in atypischen Beschäftigungsverhältnissen sind die Arbeitsbedingungen weniger gut als für diejenigen, die eine unbefristete Vollzeitbeschäftigung haben. Dies zeigt, dass Europa noch weit entfernt ist von der Schaffung 'besserer Arbeitsplätze', die von der Lissabon Agenda unterstützt wird. Zweitens wird das von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Flexicurity-Konzept analysiert. Unsere Studie widerlegt die Behauptung, dass die europäischen Arbeitnehmer weniger interessiert seien, bei dem gleichen Arbeitgeber zu bleiben, aber mehr Flexibilität benötigen, die mit einer 'Mobilität nach oben' und lebenslangem Lernen kombiniert werden sollte. Darüber hinaus mangelt es in Europa an Ausbildungsmöglichkeiten, und die Arbeitnehmer sind unterschwellig eher widerwillig, zu lernen. Die Grundlage für die Förderung der Flexicurity, wie sie von der Kommission befürwortet wird, erscheint somit fraglich. Drittens wird eine 'Arbeitsplatzsteuer' für schlechte Arbeitsbedingungen vorgeschlagen. Ebenso wie 'grüne Steuern' würde die Arbeitsplatzsteuer die Arbeitgeber ermutigen, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Die Indexierung individueller Arbeitsbedingungen unter Bezugnahme auf eine Checkliste, wie in diesem Beitrag beschrieben, könnte als Prototyp für die Messung der 'sozialen Belastung' dienen, um den Betrag der Arbeitsplatzsteuer zu bestimmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Temporary employment in Central- and Eastern Europe: individual risk patterns and institutional context (2008)

    Baranowska, Anna; Gebel, Michael ;

    Zitatform

    Baranowska, Anna & Michael Gebel (2008): Temporary employment in Central- and Eastern Europe. Individual risk patterns and institutional context. (Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung. Arbeitspapiere 106), Mannheim, 30 S.

    Abstract

    "This article uses data from the European Union Labour Force Survey (EULFS) 2004 for a comparative analysis of individual and contextual determinants of temporary employment contracts in Central and Eastern European (CEE) countries. Descriptive analyses reveal that temporary contracts are more often involuntary by nature and associated with relatively lower occupational status than permanent contracts in CEE countries compared to Western European average. Individual-level logistic regressions show that the general determinants of temporary employment are rather similar in both parts of Europe, but vary in their strength between countries. To evaluate the impact of macro-level influences on these cross-country differences in temporary employment risks, we focus on the risk of young people as one group of potential labour market outsiders. In general, young persons have a higher temporary employment risk, but their relative risk varies between countries. We use multi-level models implemented in a two-step estimation procedure and try to explain this cross-country variation with the intervening role of institutional influences under control of macro-structural conditions. Comparing CEE countries and Western European countries shows that neither employment protection of regular contracts nor its interaction with the level of employment protection of temporary contracts affects the young people's risk. Instead, we find a positive association between collective bargaining coverage as a measure of insider-outsider cleavages and the relative temporary employment risk of young persons." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit und Befristungen international: Vorfahrt für ungebremstes Wachstum? (2008)

    Bellmann, Lutz ; Hohendanner, Christian ; Kühl, Alexander;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Christian Hohendanner & Alexander Kühl (2008): Leiharbeit und Befristungen international: Vorfahrt für ungebremstes Wachstum? In: IAB-Forum H. 1, S. 32-37.

    Abstract

    Der Beitrag untersucht die Verbreitung der Erwerbsformen Leiharbeit und Befristungen in Europa im internationalen Vergleich und analysiert die Zusammenhänge zwischen dem Ausmaß von Leiharbeit und Befristungen und dem länderspezifischen Kündigungsschutz für Festangestellte. Das Fazit der Autoren lautet, dass Befristungen und Leiharbeit in Europa unterschiedlich verbreitet, definiert sowie durch Gesetze und Tarifverträge reguliert sind. Im internationalen Vergleich zeigen sich Hinweise für einen Zusammenhang zwischen dem Kündigungsschutz für Festangestellte und der Verbreitung befristeter Arbeitsverträge: Je strikter die Regeln gestaltet sind, umso höher ist tendenziell der Anteil an befristeten Arbeitsverhältnissen. Zwischen Leiharbeit und dem gesetzlichen Kündigungsschutz besteht hingegen aus Sicht der Autoren keine klare Beziehung. Entscheidend sind vielmehr die traditionelle Etablierung des Leiharbeitssektor und die allgemeine Akzeptanz dieser Beschäftigungsform. Die im internationalen Vergleich 'relativ liberal' gestalteten Regeln für den Leiharbeitssektor in Deutschland legen nach Meinung der Autoren nahe, dass Leiharbeit auch in Zukunft eine wichtige Rolle in der betrieblichen Personalpolitik spielen wird. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Flexibility in action: The temporary staffing industry in the Czech Republic and Poland (2008)

    Coe, Neil M. ; Johns, Jennifer ; Ward, Kevin ;

    Zitatform

    Coe, Neil M., Jennifer Johns & Kevin Ward (2008): Flexibility in action: The temporary staffing industry in the Czech Republic and Poland. In: Environment and Planning. A, International Journal of Urban and Regional Research, Jg. 40, H. 6, S. 1391-1415. DOI:10.1068/a39165

    Abstract

    "Since the 1990s the largest transnational temporary staffing agencies have progressively expanded the geographical extent of their operations. Moving beyond the established Dutch, French, UK, and US markets in which the majority are headquartered, and encouraged by supportive supranational and national reregulation, they have entered a number of countries in Southeast Asia, Southern Europe, and Latin America. Moreover, in the run-up to, and since, the accession of ten new member states to the EU on 1 May 2004, the leading transnational agencies have turned their attentions to establishing and expanding operations in Central and Eastern Europe. This paper offers an initial assessment of the state of temporary staffing and its regulation in two leading markets in the region, the Czech Republic and Poland. It explores how temporary staffing markets are being forged through the interactions between regulators, transnational agencies, local agencies, trade bodies, and inward investors. Both countries legalized temporary staffing in 2004, having begun the legalization process prior to accession. Rather than these developments heralding the start of a period of sustained growth, however, our research suggests that there are still significant constraints on expansion in markets where the pressure to neoliberalize labour markets intersects with postsocialist expectations, norms, and economic structures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Transitions out of temporary jobs: Consequences for employment and poverty across Europe (2008)

    Debels, Annelies;

    Zitatform

    Debels, Annelies (2008): Transitions out of temporary jobs: Consequences for employment and poverty across Europe. In: R. J. A. Muffels (Hrsg.) (2008): Flexibility and employment security in Europe : labour markets in transition, S. 51-77.

    Abstract

    Die Verfasserin setzt sich zunächst auf theoretischer Ebene mit zeitlich befristeten Arbeitsverhältnissen auseinander, macht das mit Zeitarbeit verbundene Armutsrisiko sichtbar und geht auf die unterschiedlichen Ausprägungen von Zeitarbeit in Europa ein. Im Folgenden werden Ergebnisse einer empirischen Analyse vorgelegt, die auf den Wellen 1995 bis 2001 des European Community Household Panel (ECHP) beruht und das mit Zeitarbeit verbundene Armutsrisiko unterstreicht. Insgesamt bestätigt die Untersuchung die Janusköpfigkeit der Zeitarbeit: für einige Beschäftigte führt sie in die Arbeitslosigkeit, für andere in unbefristete Beschäftigung: (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Familienunterstützende Dienstleistungen: internationale Benchmarking-Studie (2008)

    Eichhorst, Werner; Tobsch, Verena;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner & Verena Tobsch (2008): Familienunterstützende Dienstleistungen. Internationale Benchmarking-Studie. (IZA research report 17), Bonn, 47 S.

    Abstract

    Das Gutachten untersucht die Entwicklung familienunterstützender Dienstleistungen in der Europäischen Union, vor allem in Schweden, Dänemark, Belgien und Frankreich, und zieht Schlussfolgerungen für die Gestaltung der Rahmenbedingungen in Deutschland. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines Marktes für Dienstleistungen außerhalb bzw. in Ergänzung der öffentlich bereitgestellten Infrastruktur für Kinderbetreuung oder Kranken- und Altenpflege. Unter familienunterstützenden Dienstleistungen sind dabei all diejenigen Tätigkeiten zu verstehen, die von Nicht-Haushaltsmitgliedern gegen Entgelt in privaten Haushalten erbracht werden und die prinzipiell auch von den Nutzern selbst unentgeltlich erbracht werden könnten bzw. traditionell in Eigenarbeit erbracht werden. Die Studie zeigt, dass im Vergleich zu den anderen Ländern in Deutschland - neben der Schattenwirtschaft - das Modell der Minijobs in Privathaushalten vorherrscht, also die direkte Beschäftigung beim Nutzer. Im Ländervergleich besteht in Deutschland nach wie vor Nachholbedarf bei der Entwicklung des Marktes für familienunterstützende Dienstleistungen. Fortschritte lassen sich nach Meinung der Autoren nur über kostenseitige Entlastungen sowie ein einfach zu nutzendes Gutschein- oder Scheckmodell erzielen. Organisatorisch kann dies mit privaten Firmen oder Dienstleistungsagenturen verbunden werden. Familienunterstützende Dienstleistungen bieten sich hier auch als Baustein einer Aktivierungsstrategie für Transferbezieher an. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Bridge or trap? Temporary workers' transitions to unemployment and to the standard employment contract (2008)

    Gash, Vanessa ;

    Zitatform

    Gash, Vanessa (2008): Bridge or trap? Temporary workers' transitions to unemployment and to the standard employment contract. In: European Sociological Review, Jg. 24, H. 5, S. 651-668. DOI:10.1093/esr/jcn027

    Abstract

    "This article analyses the transitions of temporary workers to the standard employment contract and to unemployment. Adopting a comparative framework in an attempt to identify whether labour market institutions parameterize outcomes, four countries with different forms of market structuration are analysed: France, West Germany, Denmark, and the UK. Using the European Community Household Panel survey (ECHP), spanning a period from 1995 to 2001, temporary workers' transitions are investigated using event history analysis techniques. This article establishes higher rates of transition to permanent employment than to unemployment for most temporary workers, though strong between-country differences are found." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Preference or constraint?: part-time workers' transitions in Denmark, France and the United Kingdom (2008)

    Gash, Vanessa ;

    Zitatform

    Gash, Vanessa (2008): Preference or constraint? Part-time workers' transitions in Denmark, France and the United Kingdom. In: Work, employment and society, Jg. 22, H. 4, S. 655-674. DOI:10.1177/0950017008096741

    Abstract

    "This article investigates whether women work part-time through preference or constraint and argues that different countries provide different opportunities for preference attainment. It argues that women with family responsibilities are unlikely to have their working preferences met without national policies supportive of maternal employment. Using event history analysis the article tracks part-time workers' transitions to both full-time employment and to labour market drop-out. The article compares the outcome of workers in the UK, a country with little support for maternal employment, relative to Denmark and France, two countries with a long history of facilitating workers' engagement in both paid employment and family life. It finds evidence of part-time constraint in the UK relative to the other two countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unemployment insurance and non-standard employment: four European countries in comparison (2008)

    Leschke, Janine ;

    Zitatform

    Leschke, Janine (2008): Unemployment insurance and non-standard employment. Four European countries in comparison. (VS research), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 262 S.

    Abstract

    Die Bedeutung atypischer Beschäftigung hat in den letzten Jahrzehnten zugenommen. In dem Buch wird zwei Fragen nachgegangen: Ist das Risiko der Arbeitslosigkeit für Teilzeit- und Leiharbeitnehmer größer als für Beschäftigte in Normalarbeitsverhältnissen? Und inwieweit sind diese benachteiligt hinsichtlich Leistungsanspruch und Leistungshöhe von Arbeitslosenunterstützung? Die Gestaltung des Systems der Arbeitslosenunterstützung in Dänemark, Deutschland, Spanien und Großbritannien wird verglichen. Nach einer Diskussion der Entwicklung und des Stellenwertes atypischer Beschäftigung in diesen Ländern werden die relevanten Merkmale des Versicherungssystems untersucht, z. B. Schwellenwerte für Arbeitszeit und Einkommen und Anforderungen bezüglich Mindestbeitragseinzahlung. Die Analyse zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden für atypisch Beschäftigte höher ist, und dass sie bezüglich Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung benachteiligt sind. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    (A-)typical and (in-)secure?: social protection and "non-standard" forms of employment in Europe (2008)

    Schulze Buschoff, Karin; Protsch, Paula ;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin & Paula Protsch (2008): (A-)typical and (in-)secure? Social protection and "non-standard" forms of employment in Europe. In: International social security review, Jg. 61, H. 4, S. 51-73. DOI:10.1111/j.1468-246X.2008.00323.x

    Abstract

    "Atypical forms of employment (part-time work, mini-jobs, fixed-term contracts and solo self-employment) have gained in importance overall in recent years in many European countries. They are often part of an irregular career pattern and carry a high risk of unemployment. In a 6-country comparison (Germany, the United Kingdom, the Netherlands, Italy, Denmark and Poland) we consider whether and in what way national social protection laws cover the various forms of non-standard employment and the specific risks these entail. Significant variations were found in coverage standards and practices between countries as well as substantial variability within countries in their responses to different types of non-standard employment. A need for further and improved coordination of both social legislation and tax law is identified." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Flexibilisierung: Folgen für Arbeit und Familie (2008)

    Szydlik, Marc;

    Zitatform

    Szydlik, Marc (Hrsg.) (2008): Flexibilisierung. Folgen für Arbeit und Familie. (Sozialstrukturanalyse), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 333 S.

    Abstract

    "Die Arbeitswelt befindet sich in Bewegung. Dem alten Bild vom sicheren Normalarbeitsverhältnis stehen neue Anforderungen und Lebensmuster gegenüber. Was bedeutet die Flexibilisierung der Arbeit? Die Beiträge des Bandes behandeln wachsende Unsicherheiten, flexible Lebensläufe und Arbeitsmarktübergänge im internationalen Vergleich. Flexible Fälle werden in Form von Alleinselbständigen, weltweiten Projektarbeitenden, Tagesmüttern und atypisch Beschäftigten unter die Lupe genommen. Weitere Aufsätze untersuchen die Folgen für die Familiengründung und für Familienzeiten aus Sicht von Eltern und Kindern. Zudem: Welche Erwartungen existieren zu Geschlechterrollen und Politik, wer sind die Gewinner und Verlierer?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Osteuropäische Leiharbeiter in Deutschland: zukünftige Grundlagen der Internationalen Arbeitnehmerüberlassung (2008)

    Utschig, Michael;

    Zitatform

    Utschig, Michael (2008): Osteuropäische Leiharbeiter in Deutschland. Zukünftige Grundlagen der Internationalen Arbeitnehmerüberlassung. Hamburg: IGEL-Verl., 194 S.

    Abstract

    "Ob Wunderwaffe oder Sklavenhandel, die Arbeitnehmerüberlassung ist eine der umstrittensten Arbeitsformen in Deutschland. Doch immer mehr Unternehmen greifen seit den jüngsten gesetzlichen Änderungen auf diese Art der Beschäftigung zurück. Dabei werden nicht nur Hilfskräfte und Produktionspersonal nachgefragt. Die Suche nach geeigneten Fachkräften und Ingenieuren verläuft immer häufiger über die Leiharbeitsunternehmen. Doch je qualifizierter die Arbeitnehmer sein sollen, desto schwieriger gestaltet sich die Suche. Trotz hoher Arbeitslosigkeit herrscht in manchen Regionen und Qualifikationen eine Knappheit an gut ausgebildeten Arbeitskräften. Durch die Osterweiterung der Europäischen Union im Jahre 2004 werden in naher Zukunft auch Arbeitnehmer aus den östlichen EU-Staaten die Erlaubnis haben, frei und ohne Einschränkungen in Deutschland tätig zu werden. Da gerade hier noch ein hohes Lohngefälle herrscht, könnte Deutschland als Arbeitsort viele Vorteile für osteuropäische Arbeitnehmer bieten. Aber auch deutsche Unternehmen dürften durch die Erweiterung weitaus stärker profitieren als bisher. Der Personalbeschaffungsmarkt könnte auf diese neuen Gebiete ausgeweitet werden und somit erhebliches Potential hervorbringen. Dies ist allerdings nur möglich, wenn die osteuropäischen Arbeitnehmer auch gewillt sind, im westlichen Ausland zu arbeiten. Hierzu wurde im Rahmen dieser Untersuchung eine Umfrage in Deutschland, Polen und Tschechien durchgeführt. Hintergrund für die Auswahl war die Tatsache, dass in Deutschland bereits viele polnische und tschechische Bürger leben, und arbeiten und dass Polen und Tschechien direkte Nachbarstaaten zu Deutschland sind. Darüber hinaus ist das Wissen über die Affinität von polnischen und tschechischen Arbeitnehmern zur Arbeitnehmerüberlassung gerade für Leiharbeitsunternehmen wichtig. Leiharbeitsunternehmen könnten als europäische Personalbeschaffer tätig werden und somit ihren Kunden geeignetes Fachpersonal aus ganz Europa, vor allem aus den östlichen Staaten, anbieten. Auch dieser Tatbestand soll in dieser Untersuchung geklärt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Quality of jobs at risk!: an overview from the ETUC on the incidence and rise of precarious work in Europe (2008)

    Abstract

    In Vorbereitung der Sitzung des Europäischen Rats am 13. und 14. März in Lissabon zur Beratung von Richtlinien der Arbeitsmarktpolitik der EU für die nächsten drei Jahre, legt der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) ein Thesenpapier vor, dessen zentrale Forderung lautet, dass die Betonung auf der Qualität neuer Arbeitsplätze und nicht wie bisher auf deren Quantität liegen sollte. In Europa sind in den letzten Jahren Millionen von Arbeitsplätzen entstanden, die wegen der nach Meinung des EGB auf dem europäischen Arbeitsmarkt herrschenden 'exzessiven Flexibilität' als prekär zu bezeichnen sind. Besonders betroffen sind Frauen, junge Menschen, Migranten und ältere Arbeitnehmer. Ein Länderbericht im Anhang gibt eine Bestandsaufnahme prekärer Arbeitsverhältnisse in den einzelnen EU-Ländern. Der EGB stellt fest, dass Arbeitsmarktflexibilität an sich noch keine Arbeitsplätze schafft und dass die positiven Auswirkungen des Abbaus von Arbeitnehmerrechten auf den Arbeitsmarkt überschätzt werden. Eine zukünftige Arbeitsmarktpolitik sollte sich daher an einer Stärkung des im EU-Recht formulierten gemeinschaftlichen sozialen Besitzstands (European Social acquis) orientieren. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Neue soziale Ungleichheit in der Arbeitswelt (2007)

    Gazareth, Pascale; Suter, Simone; Kronauer, Martin; Gazareth, Pascale; Kraemer, Klaus ; Hettlage, Raphaela; Juhasz, Anne; Iglesias, Katia; Nollert, Michael ; Juhasz, Anne; Böhringer, Peter; Paugam, Serge; Wyss, Malika; Pelizzari, Alessandro; Magning, Chantal; Pernicka, Susanne; Contzen, Sandra; Schnapper, Dominique; Adam, Georg; Schultheis, Franz; Magning, Chantal; Suter, Christian ;

    Zitatform

    Gazareth, Pascale, Anne Juhasz & Chantal Magning (Hrsg.) (2007): Neue soziale Ungleichheit in der Arbeitswelt. (Theorie und Methode. Sozialwissenschaften), Konstanz: UVK Verlagsges., 200 S.

    Abstract

    "Die Schlagworte 'Aktivierung' und 'Eigeninitiative' vermitteln den Eindruck, als wäre die Integration in den Arbeitsmarkt der Königsweg gegen gesellschaftlichen Ausschluss. Inwiefern in der Arbeitswelt selbst Ausschlussprozesse wirksam sind, veranschaulichen die hier versammelten Beiträge aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Auf der Grundlage empirischer Untersuchungen gehen die Autoren den Integrations- und Ausgrenzungsprozessen in der Arbeitswelt nach, verdeutlichen ihre paradoxe Gleichzeitigkeit und zeigen, dass die neue soziale Ungleichheit auf ausbleibende Anerkennung und Integration durch Erwerbsarbeit zurückgeht." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Selbständigkeit in Europa 1991-2003: empirische Evidenz mit Länderdaten (2007)

    Göggel, Kathrin; Pfeiffer, Friedhelm ; Gräb, Johannes;

    Zitatform

    Göggel, Kathrin, Johannes Gräb & Friedhelm Pfeiffer (2007): Selbständigkeit in Europa 1991-2003. Empirische Evidenz mit Länderdaten. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 227, H. 2, S. 153-167. DOI:10.1515/jbnst-2007-0203

    Abstract

    "In der Studie werden ausgewählte makroökonomische Determinanten der Anzahl der Selbständigen in fünfzehn Ländern Europas untersucht. Datenbasis sind die Arbeitskräfteerhebungen der Europäischen Union für die Jahre 1991 - 2003. Ausgangspunkt der Studie ist der Rückgang der Anzahl der Selbständigen in diesem Zeitraum, bei gleichzeitigem Rückgang der Anzahl der Arbeitslosen und einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf. Paneldatenanalysen geben einen Hinweis darauf, dass sowohl die Anzahl der Arbeitslosen wie auch der Arbeitnehmer die Anzahl der Selbständigen erhöht, wohingegen das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf einen negativen Einfluss ausübt, insbesondere auf die Anzahl der Einpersonenunternehmen. Ein höherer Realzins reduziert die Anzahl der Selbständigen, ebenso wie höhere durchschnittliche Steuern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The impact of employment protection mandates on demographic temporary employment patterns: international microeconomic evidence (2007)

    Kahn, Lawrence M. ;

    Zitatform

    Kahn, Lawrence M. (2007): The impact of employment protection mandates on demographic temporary employment patterns. International microeconomic evidence. In: The economic journal, Jg. 117, H. 521, S. F333-F356. DOI:10.1111/j.1468-0297.2007.02059.x

    Abstract

    "This article uses 1994-8 International Adult Literacy Survey microdata for Canada, Finland, Italy, the Netherlands, Switzerland, the UK and the US to study the impact of employment protection laws (EPL) on joblessness and temporary employment by demographic group. More stringent EPL raises relative non-employment rates for youth, immigrants, and, possibly, women, controlling for demographic variables and country dummies. For wage and salary workers, EPL raises the relative incidence of temporary employment for the low skilled, youth, native women, and especially immigrant women. These effects are often stronger in countries with higher levels of collective bargaining coverage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Productivité relative et utilisation des emplois de courte durée dans les entreprises (2007)

    Leclair, Marie; Roux, Sébastien;

    Zitatform

    Leclair, Marie & Sébastien Roux (2007): Productivité relative et utilisation des emplois de courte durée dans les entreprises. In: Economie et Statistique H. 405/406, S. 47-76.

    Abstract

    "Der Rückgriff auf kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse (von weniger als einem Jahr) durch Unternehmen kann zwei Zielen dienen: Flexibilisierung oder Selektion/Anreiz. Zur Unterscheidung zwischen beiden wird die Produktivität dieser Arbeitsplätze mit derjenigen der Arbeitnehmer, die seit weniger als einem Jahr beschäftigt sind, aber im Unternehmen verbleiben, und der seit über einem Jahr beschäftigten Arbeitnehmer verglichen. Die kurzfristigen Beschäftigungen sind im Dienstleistungssektor produktiver als die anderen mit gleicher Dauer der Betriebszugehörigkeit, nicht aber in der Industrie. Dort hätte der Rückgriff auf kurzfristige Beschäftigungen nicht die gleiche Bedeutung. In der Industrie besetzen die seit kurzer Zeit eingestellten Arbeitnehmer Arbeitsplätze mit identischer Produktivität und somit mit ähnlichen Merkmalen, unabhängig davon, ob sie im Unternehmen verbleiben oder nicht. Im Dienstleistungssektor besetzen die Beschäftigten mit einem Vertrag von kurzer Dauer Arbeitsplätze, die für das Unternehmen unmittelbar produktiver sind. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass es in diesen Sektoren Arbeitsplätze gibt, die aufgrund der Schwankung der Unternehmenstätigkeit im Jahresverlauf weniger als ein Jahr besetzt werden. Auf alle Fälle legt die Tatsache, dass die Produktivität dieser Arbeitsplätze über derjenigen anderer mit gleicher Dauer der Betriebszugehörigkeit liegt oder ihr entspricht, den Schluss nahe, dass die Unternehmen nicht auf kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse zurückgreifen, um eine Selektion der Arbeitnehmer vorzunehmen oder sie zu mehr Anstrengungen anzuregen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Are unemployment insurance systems in Europe adapting to news risks arising from nonstandard employment? (2007)

    Leschke, Janine ;

    Zitatform

    Leschke, Janine (2007): Are unemployment insurance systems in Europe adapting to news risks arising from nonstandard employment? (Universite Libre, Bruxelles, Departement d'Economie Appliquee. Working paper RS 07-05), Brüssel, 48 S.

    Abstract

    "This paper addresses the question to what extent social protection systems in different European countries do succeed in coping with the risks arising from non-standard forms of employment. Focusing on the examples of part-time and temporary employment, the paper will examine exclusionary transitions and the access to unemployment insurance benefits of workers concerned by these forms of employment. The European Community Household Panel Data (ECHP) will be used. The general hypothesis is that the adaptability of unemployment insurance systems varies between welfare regimes. Therefore, four countries will be compared: Denmark, Germany, Spain and the United Kingdom." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Altersteilzeit: Erfahrungen und Diskussionen in Deutschland und anderen EU-Ländern (2007)

    Lindecke, Christiane; Lehndorff, Steffen; Voss-Dahm, Dorothea;

    Zitatform

    Lindecke, Christiane, Dorothea Voss-Dahm & Steffen Lehndorff (2007): Altersteilzeit. Erfahrungen und Diskussionen in Deutschland und anderen EU-Ländern. (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 142), Düsseldorf, 78 S.

    Abstract

    "Zum 31.12.2009 läuft die Förderung der Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit aus. Das Altersteilzeitgesetz besteht darüber hinaus jedoch fort. Daher melden sich unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen mit Vorschlägen zu Wort, wie die Altersteilzeit sich zukünftig gestalten sollte. Die Positionen lassen sich mit den beiden Polen 'Beibehalten des Blockmodells und der Vorruhestandsregelung' versus 'Neuorientierung der Altersteilzeit hin zu einem lebenslaufbezogenen Modell mit der Perspektive einer verlängerten Lebensarbeitszeit' beschreiben. An diese Debatte knüpft dieser Literaturbericht an. Wir geben einen Überblick über die historische Entwicklung der Altersteilzeit sowie über Inhalt und Ziele des Altersteilzeitgesetzes. Die Ausführungen über Umfang und Formen der Nutzung der Altersteilzeit machen deutlich, dass die 'echte Teilzeit' im Unterschied zum Blockmodell nur in einem verschwindend geringen Teil der Betriebe umgesetzt wird. Für die meisten Unternehmen und auch den überwiegenden Teil der Beschäftigten hat die Altersteilzeit daher vorher bestehende Vorruhestandsregelungen abgelöst mit der Folge, dass Beschäftigte vor Erreichen der regulären Rentenaltersgrenze vorzeitig in den Ruhestand gehen. Auffallend ist allerdings, dass in kleineren Betrieben, insbesondere im Handwerk, die Grundidee der Altersteilzeit - ältere Beschäftigte vermitteln Wissen und Erfahrung an junge Beschäftigte, während sie ihre Arbeitsbelastung durch eine reduzierte Arbeitszeit senken - umgesetzt wurde. Die Erfahrungen mit graduellen Ausstiegspfaden und besonders der Altersteilzeit in Schweden, Finnland, Dänemark und den Niederlanden geben einen Einblick in die Such- und Experimentierprozesse in anderen europäischen Ländern, die Beschäftigungsquote Älterer zu erhöhen. Der politische Wille ist auch dort, die konkreten institutionellen Regelungen so auszugestalten, dass sich Beschäftigte für einen längeren Verbleib im Erwerbssystem entscheiden. Am Beispiel Schweden wird allerdings deutlich, dass Regulierungen für den graduellen Ausstieg auch in die entgegengesetzte Richtung wirken können: Insbesondere wenn die Altersteilzeit über Subventionen attraktiv gemacht wird, kann von ihr der Impuls zur Reduzierung des Arbeitsangebots Älterer ausgehen, wenn nämlich Beschäftigte ohne die Altersteilzeit ihre Arbeitszeit auch mit zunehmendem Alter unverändert beibehalten hätten. Neben Ausführungen über die Situation in Finnland und Dänemark stellen wir auch die niederländische 'Lebenslaufregelung' vor, in der der Ausstieg aus dem Erwerbsleben in ein lebensphasenspezifisches Arbeitzeitkonto eingebettet ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Short-term contracts regulation and dynamic labour demand: theory and evidence (2007)

    Nunziata, Luca ; Staffolani, Stefano ;

    Zitatform

    Nunziata, Luca & Stefano Staffolani (2007): Short-term contracts regulation and dynamic labour demand. Theory and evidence. In: Scottish Journal of Political Economy, Jg. 54, H. 1, S. 72-104. DOI:10.1111/j.1467-9485.2007.00405.x

    Abstract

    "We present a dynamic labour demand model where we evaluate the impact of employment regulations on permanent and temporary employment. We consider three different kinds of regulations, namely firing costs, hiring costs and a constraint on temporary contracts. These regulations differently affect the size and composition of employment. The theoretical results are interpreted and questioned on the basis of empirical evidence on the employment effects of the regulation reforms that occurred in the major European countries in the period 1983-1999. The empirical analysis is based on a new set of time-varying indicators on permanent employment protection, fixed-term contracts and temporary agency work regulations. We find evidence in support of the hypothesis that fixed-term contracts have been effective stepping-stones to permanent jobs during the period under observation. On the contrary, flexible temporary agency work regulations seem to induce a substitution of permanent with temporary contracts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The part-time wage penalty in European countries: how large is it for men? (2007)

    O'Dorchai, Sile; Plasman, Robert; Rycx, François ;

    Zitatform

    O'Dorchai, Sile, Robert Plasman & François Rycx (2007): The part-time wage penalty in European countries. How large is it for men? (IZA discussion paper 2591), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "Economic theory advances a number of reasons for the existence of a wage gap between part-time and full-time workers. Empirical work has concentrated on the wage effects of part-time work for women. For men, much less empirical evidence exists, mainly because of lacking data. In this paper, we take advantage of access to unique harmonised matched employer-employee data (i.e. the 1995 European Structure of Earnings Survey) to investigate the magnitude and sources of the part-time wage penalty for male workers in six European countries (i.e. Belgium, Denmark, Ireland, Italy, Spain, and the UK). Findings show that the raw gap in hourly gross pay amounts to 16 per cent of male part-timer's wage in Spain, to 24 per cent in Belgium, to 28 per cent in Denmark and Italy, to 67 per cent in the UK and to 149 per cent in Ireland. Human capital differences explain between 31 per cent of the observed wage gap in the UK and 71 per cent in Denmark. When a larger set of control variables is taken into account (including occupation, industry, firm size, and level of wage bargaining), a much smaller part of the gap remains unexplained by differences in observed characteristics (except in Italy). Overall, results suggest that policy initiatives to promote lifelong learning and training are of great importance to help part-timers catch up. Moreover, except for Italy, they point to a persisting problem of occupational and sectoral segregation between men working part-time and full-time which requires renewed policy attention." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Fourth European working conditions survey (2007)

    Parent-Thirion, Agnès; Vermeylen, Greet; Fernández-Macías, Enrique ; Hurley, John;

    Zitatform

    Parent-Thirion, Agnès, Enrique Fernández-Macías, John Hurley & Greet Vermeylen (2007): Fourth European working conditions survey. (European working conditions survey 04), Dublin, 139 S.

    Abstract

    Mit dem Bericht zur vierten Europäischen Erhebung über Arbeitsbedingungen legt die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) einen umfassenden Überblick über den Ist-Zustand der Arbeitsbedingungen in 31 europäischen Ländern vor. Der Bericht übermittelt die Antworten von Arbeitnehmern auf Fragen zu einer ganzen Bandbreite von Themen wie Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, Chancengleichheit, Ausbildung, Gesundheit und Wohlbefinden sowie Arbeitszufriedenheit. Er ermöglicht dadurch Einsichten in die Erfahrungen, die europäische Arbeitsnehmer in ihrem Arbeitsleben machen und wie sie damit umgehen. Der Fünfjahreszyklus der Erhebung ermöglicht die Verfolgung von kritischen Faktoren und Ereignisses auf die Arbeitsbedingungen über einen längeren Zeitraum hinweg. Die Ergebnisse dieser vierten Erhebung zeigen, dass trotz der dramatischen Veränderungen, die sich für die europäischen Arbeitnehmer durch die Osterweiterung der EU um zehn neue Mitgliedstaaten ergaben, trotz des Anstiegs atypischer Beschäftigungsformen wie Leiharbeit und Teilzeitarbeit und trotz zunehmender Frauenerwerbstätigkeit die Arbeitsbedingungen im Durchschnitt in Europa relativ stabil geblieben sind. Die Ergebnisse bestätigen, dass über 80 Prozent der europäischen Arbeitnehmer mit ihren Arbeitsbedingungen und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zufrieden sind. 54 Prozent der Berufsanfänger arbeiten Vollzeit, 26 Prozent Teilzeit. Nur 10 Prozent haben keinen Arbeitsvertrag; Praktikantentätigkeiten übten 5 Prozent aus. (IAB)

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    The rise and fall of temporary foreign worker policies: lessons for Poland (2007)

    Plewa, Piotr ;

    Zitatform

    Plewa, Piotr (2007): The rise and fall of temporary foreign worker policies. Lessons for Poland. In: International migration, Jg. 45, H. 2, S. 3-36. DOI:10.1111/j.1468-2435.2007.00402.x

    Abstract

    "This essay reflects upon post-World War II and post-Cold War admissions of low-skilled temporary foreign workers to North America and Europe. The author's hope is that lessons from history can help Polish (and other new European Union immigration states) develop well-informed labour migration policy. The lessons from North America and Europe suggest that admissions of low-skilled temporary foreign workers lead to short-term economic benefits and long-term economic, political, and social costs. This, in turn, makes coherent and humane statecraft difficult to achieve. Considering the complexity of temporary foreign worker admissions, Polish policymakers would be better off avoiding them like the United States, France, and Switzerland have largely done in the post-Cold War period after learning the lessons from the post-war era. The alleged labour shortages and illegal migration pressure could be addressed through settlement-oriented policies which are more likely to prevent unexpected outcomes since they allow greater economic, social, and political integration of admitted immigrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Neue Selbstständige im europäischen Vergleich: Struktur, Dynamik und soziale Sicherheit (2007)

    Schulze Buschoff, Karin; Schmidt, Claudia ;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin (2007): Neue Selbstständige im europäischen Vergleich. Struktur, Dynamik und soziale Sicherheit. (Edition der Hans-Böckler-Stiftung 201), Düsseldorf, 170 S.

    Abstract

    "In den 1970er Jahren setzte europaweit eine Zunahme an selbstständiger Erwerbsarbeit ein, die so genannte 'Renaissance der Selbstständigkeit'. In dem Band wird dieser Trend nach verschiedenen wirtschaftlichen, strukturellen und sozialen Kriterien im Ländervergleich (Deutschland, Niederlande, Italien, Schweden und Vereinigtes Königreich) beleuchtet. Ein Ergebnis des Ländervergleichs ist, dass der Boom der Selbstständigkeit eine große Anzahl von Personen einbezogen hat, die nicht das Profil des traditionellen Selbstständigen (Kleingewerbetreibende, Professionen, Mittelstandsbetriebe und verkammerte Berufe) haben. Die 'neuen Selbstständigen' gründen häufig im Dienstleistungsbereich Klein-, Kleinst- oder Solo-Unternehmen, oftmals ohne oder nur mit geringen Vermögenswerten. Insbesondere die Solo-Selbstständigkeit zeichnet sich durch eine hohe Mobilität und häufige Statuswechsel aus. Diese Entwicklungen sind mit neuen Anforderungen an die soziale Sicherung für die zuständigen Akteure und Institutionen verbunden. Der Band zeigt am Beispiel zentraler Versicherungszweige, ob und in welcher Form die nationalen staatlichen Sicherungssysteme auf diese Herausforderungen eingestellt sind. Beschrieben wird weiterhin, in welcher Form die Gewerkschaften sich der Entwicklung stellen und die Organisierung und Interessenvertretung dieser Selbstständigen weiter vorantreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Auf dem Weg zur Flexicurity: soziale Sicherung atypischer Arbeitsverhältnisse im Europa-Vergleich (2007)

    Schulze Buschoff, Karin; Protsch, Paula ;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin & Paula Protsch (2007): Auf dem Weg zur Flexicurity. Soziale Sicherung atypischer Arbeitsverhältnisse im Europa-Vergleich. In: WZB-Mitteilungen H. 117, S. 31-35.

    Abstract

    "Teilzeit, geringfügige Beschäftigung, Befristungen und Solo-Selbstständigkeit sind häufig Bestandteil unsteter Erwerbsverläufe und mit einem erhöhten Arbeitslosigkeitsrisiko verbunden. Ein Sechs-Länder-Vergleich zeigt, dass in Deutschland einzelne Formen atypischer Beschäftigung von der Sozialversicherung nicht erfasst werden, während die soziale Absicherung von atypisch Beschäftigten zum Beispiel in Dänemark vergleichsweise umfassend gewährleistet ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die soziale Sicherung von (a-)typisch Beschäftigten im europäischen Vergleich (2007)

    Schulze Buschoff, Karin; Protsch, Paula ;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin & Paula Protsch (2007): Die soziale Sicherung von (a-)typisch Beschäftigten im europäischen Vergleich. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2007-105), Berlin, 39 S.

    Abstract

    "Ziel des Beitrags ist es, Licht in die Grauzone atypischer Beschäftigung und ihrer arbeits- und sozialrechtlichen Absicherung zu bringen. Als atypische Beschäftigungsverhältnisse definieren wir Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung, befristete Beschäftigung und Solo-Selbstständigkeit. Zunächst werden Art und Umfang von atypischer Beschäftigung im Zeitvergleich in sechs Ländern dargestellt (Deutschland, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Italien, Dänemark und Polen). Es zeigt sich, dass atypische Beschäftigungsverhältnisse insgesamt in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben. Sie sind häufig Bestandteil unsteter Erwerbsverläufe und mit einem erhöhten Arbeitslosigkeitsrisiko verbunden. Daran anschließend wird der Frage nachgegangen, ob und in welcher Weise die nationalen arbeits- und sozialrechtlichen Regelungen die einzelnen Formen atypischer Beschäftigungsverhältnisse umfassen und die mit ihnen verbundenen spezifischen Risiken berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Flexicurity: Reconciling social security with flexibility: empirical findings for Europe (2007)

    Seifert, Hartmut; Tangian, Andranik S.;

    Zitatform

    Seifert, Hartmut & Andranik S. Tangian (2007): Flexicurity: Reconciling social security with flexibility. Empirical findings for Europe. (WSI-Diskussionspapier 154), München, 35 S.

    Abstract

    "It is empirically shown that the more flexible employment, the more it is precarious. For this purpose, two families of indices, of flexible work and of precarious work, are defined basing on the Fourth European Survey of Working Conditions 2005 by the European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions. Two methodologies of constructing composite indicators are applied, of the Hans Böckler Foundation, and of the OECD. Both methodologies give very similar results. After the indices have been constructed, the dependence between flexibility and precariousness of work is established by regression analysis with statistical certainty. Besides, it is revealed that the institutional regulation of employment does not necessarily imply the adequate factual effect. For instance, Turkey and Greece with a strict employment protection legislation have a high labour market flexibility due to a large fraction of employees who work with no contract. Among other things, it is shown that the employment flexibility has the strongest negative effect on the employability. It implies serious arguments against the recent reconsideration of the function of social security attempted by the European Commission within the flexicurity discourse. The suggested shift from income security towards a high employability cannot be consistently implemented. Our study provides empirical evidence that a high employability can be hardly attained under flexible employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Is flexible work precarious?: a study based on the 4th European Survey of Working Conditions 2005 (2007)

    Tangian, Andranik S.;

    Zitatform

    Tangian, Andranik S. (2007): Is flexible work precarious? A study based on the 4th European Survey of Working Conditions 2005. (WSI-Diskussionspapier 153), Düsseldorf, 77 S.

    Abstract

    "The analysis of interaction of flexibility and precariousness of work shows that the more flexible employment, the more it is precarious. For this purpose, two families of indices, of flexible work and of precarious work, are defined basing on the Fourth European Survey of Working Conditions 2005 by the European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions. Two methodologies of constructing composite indicators are applied, of the Hans Böckler Foundation, and of the OECD. Both methodologies give very similar results. After the indices have been constructed, the dependence between flexibility and precariousness of work is established by regression analysis with statistical certainty. Besides, it is revealed that the institutional regulation of employment does not necessarily imply the adequate factual effect. For instance, Turkey and Greece with a very strict employment protection legislation have a high labour market flexibility due to a large fraction of employees who work with no contract. Among other things, it is shown that the employment flexibility has the strongest negative effect on the employability. It implies serious arguments against the recent reconsideration of the function of social security attempted by the European Commission within the flexicurity discourse. The suggested shift from income security towards a high employability cannot be consistently implemented. Our study provides empirical evidence that a high employability can be hardly attained under flexible employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Nonstandard forms and measures of employment and unemployment in transition: a comparative study of Estonia, Romania, and Russia (2006)

    Brown, David J.; Gimpelson, Vladimir ; Lehmann, Hartmut ; Kapeliushnikov, Rostislav ; Visan, Ruxandra; Earle, John S. ; Vantu, Irina; Voicu, Alexandru; Telegdy, Álmos ;

    Zitatform

    Brown, David J., John S. Earle, Vladimir Gimpelson, Rostislav Kapeliushnikov, Hartmut Lehmann, Álmos Telegdy, Irina Vantu, Ruxandra Visan & Alexandru Voicu (2006): Nonstandard forms and measures of employment and unemployment in transition. A comparative study of Estonia, Romania, and Russia. (IZA discussion paper 1961), Bonn, 36 S.

    Abstract

    "Studies of transition economy labor markets have typically relied on standard, publicly available employment and unemployment statistics. This paper analyzes microdata on detailed labor force survey responses in Russia, Romania, and Estonia to measure nonstandard, boundary forms and alternative definitions of labor force status. Our estimates show that measured employment and unemployment rates are quite sensitive to definition, particularly in the treatment of household production (subsistence agriculture), unpaid family helpers, and discouraged workers; while the categories of part-time work and other forms of marginal attachment are still relatively unimportant. We find that tweaking the official definitions can produce alternative employment rates that are sharply higher in Russia but much lower in Romania and slightly lower in Estonia, and alternative unemployment rates that are sharply higher in Romania and moderately higher in Estonia and Russia." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Genderaspekte in der Existenzgründung und Selbständigkeit in Deutschland im Vergleich mit ausgewählten Ländern in Europa: eine Analyse mit Daten des Mikrozensus und der EU-Arbeitskräftestichprobe (2006)

    Dangel, Caroline; Stamm, Thomas; Fleißig, Sabine; Piorkowsky, Michael-Burkhard;

    Zitatform

    Dangel, Caroline, Sabine Fleißig, Michael-Burkhard Piorkowsky & Thomas Stamm (2006): Genderaspekte in der Existenzgründung und Selbständigkeit in Deutschland im Vergleich mit ausgewählten Ländern in Europa. Eine Analyse mit Daten des Mikrozensus und der EU-Arbeitskräftestichprobe. Berlin, 66 S.

    Abstract

    "Der haushaltsökonomische Ansatz zur Analyse der erwerbswirtschaftlichen Selbstständigkeit unterscheidet grundlegend drei Gruppen von Selbstständigen: erstens im Haupterwerb (erste oder einzige Selbstständigkeit in Vollzeit), zweitens im Zuerwerb (erste oder einzige Selbstständigkeit in Teilzeit neben einer nicht auf Erwerb gerichteten Hauptaktivität, z.B. Haushaltsführung) und drittens im Nebenerwerb (zweite Erwerbstätigkeit als Selbstständige oder Selbstständiger in Teilzeit). In Deutschland sind der selbstständige Haupt- und Nebenerwerb Männerdomänen. Dagegen überwiegen im selbstständigen Zuerwerb die Frauen. Die Ausgangsfrage der Analyse war, ob es sich dabei um eine deutsche Besonderheit handelt. Zur Klärung dieser Frage wurden Daten der EU-Arbeitskräfteerhebung für ausgewählte Länder in Europa vergleichend analysiert. In den Vergleich einbezogen wurden Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, die Schweiz, Spanien und das Vereinigte Königreich. Im Mittelpunkt der Analyse stehen Muster der Selbstständigkeit: Betrachtet werden nach den drei Gruppen und genderspezifisch differenziert die Strukturen der Selbstständigkeit, d.h. die Zahlen und Anteile von Frauen und Männern, sowie die Entwicklung der Selbstständigen von 1996 bis 2004 nach den Verlaufsmustern: steigend, fallend, U-förmiger Verlauf, umgekehrt-U-förmiger Verlauf und unregelmäßiger Verlauf. Hinsichtlich der Strukturen nimmt Deutschland im Haupt-, Zu- und Nebenerwerb eine mittlere Position ein. Tendenziell zeigt sich - von den Zahlen für Deutschland aus betrachtet - im durchgehend männlich dominierten Haupterwerb ein Nord-Süd-Gefälle mit niedrigeren Frauenanteilen im Norden und höheren Frauenanteilen im Süden. Im überwiegend weiblich dominierten Zuerwerb zeigt sich ebenfalls, aber weniger einheitlich ein Nord-Süd-Gefälle; nördlich von Deutschland eher niedrigere und südlich eher höhere Frauenanteile. Folglich ist die oben angesprochene Frauendominanz im Zuerwerb kein deutsches Sonderphänomen. Im Nebenerwerb zeigt sich genderspezifisch ein vergleichsweise uneinheitliches Bild. Hinsichtlich der Entwicklung der Selbstständigkeit zeigt sich bei differenzierter Betrachtung von Frauen und Männern im Haupt-, Zu- und Nebenerwerb, dass in fast allen Ländern unterschiedliche Verläufe die Regel sind. Einfach aufzuklärende Zusammenhänge liegen folglich nicht vor. Hier sind weitergehende, sehr differenzierte Analysen erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Gesundheitliche Auswirkungen neuer Beschäftigungsformen: kommentierte Zusammenstellung der einschlägigen Literatur (2006)

    Friedrichs, Michael; Schröder, Antje Kathrin;

    Zitatform

    Friedrichs, Michael & Antje Kathrin Schröder (2006): Gesundheitliche Auswirkungen neuer Beschäftigungsformen. Kommentierte Zusammenstellung der einschlägigen Literatur. (IGA-Report 10), Essen u.a., 63 S.

    Abstract

    Die Arbeit gibt eine Übersicht über Studien, in denen alternativen Beschäftigungsformen vor allem unter arbeitsmedizinischen Gesichtspunkten behandelt werden. So birgt z.B. die Telearbeit nicht nur Potenziale für ein ausgeglicheneres Verhältnis zwischen Privat- und Berufsleben, sondern gerade durch die Vermengung beider Lebensbereiche auch Gefahren, die etwa aus verkürzten Erholungsphasen resultieren können. Auch befristete Tätigkeiten schaffen zunächst Arbeit, führen aber durch die ständige Angst, die Arbeit wieder verlieren zu können, auch zu psychischen Problemen. Bei Teilzeitarbeit steht der größeren Freizeit ein geringeres Einkommen entgegen. Bei allen diesen alternativen Beschäftigungsformen existieren also Aspekte, die sowohl Licht als auch Schatten auf die gesundheitlichen Perspektiven der Arbeitnehmer werfen können. Es werden daher diejenigen Studien und Arbeiten betrachtet, die versuchen, dieses Szenario auszuleuchten. Daneben wird auch eine Übersicht über die quantitative Bedeutung der verschiedenen Formen alternativer Beschäftigung erstellt. Der Stand der Forschung zum Themenkomplex der so genannten neuen Beschäftigungsformen ist als 'ausgesprochen dünn' zu bezeichnen. Auswirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen werden nur mit nachrangiger Priorität hinterfragt. Auffällig sind vor allem die Ergebnisse zur Auswirkung auf die allgemeine Sterblichkeit von Teilzeitkräften und befristet Beschäftigten, die mit zwei groß angelegten Studien in Schweden und Finnland als gesichert gelten können. Eine zweite Tendenz scheint in der besseren subjektiven Wahrnehmung des Gesundheitszustandes von prekär Beschäftigten zu bestehen, die sich in einer ganzen Reihe von Studien findet. Vor dem Hintergrund der erhöhten Mortalität wird die Prüfung der Existenz einer solchen Wahrnehmungsverschiebung als Auftrag an die Wissenschaft formuliert. (IAB)

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    The shadow workforce: Perspectives on contingent work in the United States, Japan, and Europe (2006)

    Gleason, Sandra E.; Michon, Francois; Becker, Douglas; Miller, Douglas J.; Brney, Jay B.; Ozeki, Cynthia; Gleason, Sandra E.; Roberts, Karen; Heneman, Robert L.; Storrs, Alvin L.; Lundy, M. Catherine; Tansky, Judith; Bendapudi, Venkat; von Hippel, Courtney; Greenberger, David B.; Wakisaka, Akira; Mangum, Stephen L.; Wenger, Jeffrey B. ; Honda, Kazunari; Coens, Thomas A.;

    Zitatform

    Gleason, Sandra E. (Hrsg.) (2006): The shadow workforce: Perspectives on contingent work in the United States, Japan, and Europe. Kalamazoo: Upjohn Institute for Employment Research, 349 S.

    Abstract

    "This book provides a comprehensive overview of the state of nonstandard employment and its impact on employees, businesses, unions, and public policy. It not only reveals how nonstandard employment operates in the United States, Japan, and Europe, it also highlights the important similarities and differences in the labor market issues faced in those areas. Key recurring concepts in the book, such as how the nonstandard workforce is measured and the meaning of labor force flexibility, are explained in the introduction. Ensuing discussions summarize and synthesize the current body of scholarly literature on the facts and challenges of nonstandard employment, and an array of tables and graphs presents a complete picture of the demographic, occupational, and industry characteristics of the nonstandard labor force. This makes the book a one-stop, easy-to-use resource for anyone interested in learning about the characteristics of the contingent labor forces in the United States, Japan, and Europe, and the legal frameworks that guide the use of nonstandard workers in those labor markets. It also offers the reader insights into how employees, employers, unions, and policymakers perceive nonstandard employment." (Author's abstract, IAB-Doku)

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    Temporary agency work in Europe (2006)

    Michon, Francois;

    Zitatform

    Michon, Francois (2006): Temporary agency work in Europe. In: S. E. Gleason (Hrsg.) (2006): The shadow workforce : perspectives on contingent work in the United States, Japan, and Europe, S. 269-304.

    Abstract

    Der Beitrag gibt eine Überblick über die Rolle atypischer Beschäftigung in Europa und diskutiert die institutionelle Antwort auf dieses Problem in Gestalt von Zeitarbeitsunternehmen. Diese stellten ein Instrument zur Erleichterung der Flexibilität des Arbeitsmarktes dar. Die Vorschriften, nach denen solche Unternehmen tätig werden können, unterscheiden sich innerhalb der EU von Land zu Land, wobei die EU das Ziel verfolgt, die Bestimmungen insoweit zu regulieren und aneinander anzupassen, dass sie zur Integration auf dem europäischen Arbeitsmarkt beitragen. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Zeitarbeitsunternehmen in den Mitgliedsstaaten der EU und erläutert die arbeitsmarktspezifischen Unterschiede. Da es an einer gemeinsamen Definition von Zeitarbeitsunternehmen fehlt, ist auch eine länderübergreifende Analyse schwierig. In Deutschland kommen sie in erster Linie im industriellen Sektor und bei der Vermittlung männlicher Arbeitskräfte zum Einsatz, während in Dänemark der Dienstleistungssektor mit gut ausgebildeten weiblichen Arbeitskräften ihr wichtigstes Einsatzfeld ist. Erläutert werden auch die unterschiedlichen nationalen Regulierungsansätze und die unterschiedlichen Haltungen der Sozialpartner (Arbeitgeber und Gewerkschaften). Während z.B. die Arbeitgeber von Zeitarbeitsunternehmen auf nationaler Ebene organisiert sind, fehlt auf gewerkschaftlicher Seite ein entsprechendes Pendant, weil die Gewerkschaften dieser Arbeitsform grundsätzlich skeptisch gegenüber stehen. Nach Meinung des Autors bleibt die EU aufgefordert, einen integrativen Ansatz zur Regulierung von Zeitarbeit zu entwickeln. (IAB)

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    Regulating new forms of employment: local experiments and social innovation in Europe (2006)

    Regalia, Ida; Lope, Andreu; Marginson, Paul; Ballarino, Gabriele ; Mcilroy, Rachel; Duclos, Laurent; Meriaux, Olivier; Gibert, Francesc; Regalia, Ida; Bortolotti, Franco; Scherer, Stefani ; Giaccone, Mariao;

    Zitatform

    Regalia, Ida (Hrsg.) (2006): Regulating new forms of employment. Local experiments and social innovation in Europe. London u.a.: Routledge, 289 S.

    Abstract

    "Using a comparative framework, this new volume focuses on how non-standard employment can be regulated in very different social, political and institutional settings. After surveying these new forms of work and the new demands for labour-market regulation, the authors identify possible solutions among local-level actors and provide a detailed analysis of how firms assess the advantages and disadvantages of flexible forms of employment. The authors provide six detailed case studies to examine the successes and failures of experimental approaches and social innovation in various regions in the UK, France, Germany, Italy and Spain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Own-account workers in Europe: flexible, mobile, and often inadequately insured (2006)

    Schulze Buschoff, Karin; Schmidt, Claudia ;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin & Claudia Schmidt (2006): Own-account workers in Europe. Flexible, mobile, and often inadequately insured. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2006-122), Berlin, 37 S.

    Abstract

    "Die selbstständige Erwerbsarbeit hat in den letzten Jahrzehnten in der Mehrzahl der EU-Mitgliedsstaaten an Bedeutung gewonnen. Insbesondere der Anteil von Klein- und Solo-Unternehmen weist eine steigende Tendenz auf. Im Kontext der Theorie der Übergangsarbeitsmärkte wird ein Mobilitätskonzept entwickelt und die Dynamik der Solo-Selbstständigkeit anhand von Mobilitätsraten und Mobilitätsmustern (Eintritte, Austritte, Dauer) in fünf europäischen Ländern (Deutschland, den Niederlanden, Italien, Großbritannien und Schweden) verglichen. Abschließend wird auf die national unterschiedliche institutionelle Absicherung von Mobilität bzw. von Übergängen eingegangen. Am Beispiel der staatlichen Rentenversicherungssysteme wird aufgezeigt, ob Statuswechsel in und aus der Solo-Selbstständigkeit heraus in sozialversicherungsrechtlicher Hinsicht in den betrachteten Ländern mit Nachteilen verbunden sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Allein, flexibel und mobil: Solo-Selbständigkeit nimmt in Europa stark zu (2006)

    Schulze Buschoff, Karin; Schmidt, Claudia ;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin & Claudia Schmidt (2006): Allein, flexibel und mobil. Solo-Selbständigkeit nimmt in Europa stark zu. In: WZB-Mitteilungen H. 112, S. 30-34.

    Abstract

    "Immer mehr Erwerbstätige in Europa sind Solo-Selbstständige. Diese zeichnen sich durch hohe Mobilität und häufige Statuswechsel aus. Eine vergleichende Untersuchung Deutschlands, der Niederlande, Italiens, Großbritanniens und Schwedens belegt diese Dynamik, die mit Hilfe der Theorie der Übergangsarbeitsmärkte vergleichend analysiert werden kann. In Deutschland spielt die Solo-Selbstständigkeit als Übergang in abhängige Beschäftigung und in die Arbeitgeberselbstständigkeit eine besonders große Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Grünbuch der Kommission der Europäischen Gemeinschaften: Ein moderneres Arbeitsrecht für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts (2006)

    Zitatform

    (2006): Grünbuch der Kommission der Europäischen Gemeinschaften: Ein moderneres Arbeitsrecht für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. (Verhandlungen des Bundesrates. Drucksachen 868/06 (29.11.2006)), 18 S.

    Abstract

    Die Modernisierung des Arbeitsrechts ist von zentraler Bedeutung für eine bessere Anpassungsfähigkeit von Arbeitnehmern und Unternehmen. In dem Grünbuch wird untersucht, wie durch Weiterentwicklung des Arbeitsrechts insbesondere durch Fortschritte bei der 'Flexicurity'-Agenda positive Wirkungen im Hinblick auf das Ziel der Lissabon-Strategie erzielt werden können, nachhaltiges Wachstum und gleichzeitig mehr und bessere Arbeitsplätze zu schaffen. Das Grünbuch soll dazu dienen, (1) die zentralen Herausforderungen zu ermitteln, die sich aus der klaren Diskrepanz zwischen dem derzeitigen Rechtsrahmen und der Arbeitsvertragssituation einerseits und den Gegebenheiten der Arbeitswelt andererseits ergeben; (2) die Regierungen der Mitgliedstaaten, die Sozialpartner und andere relevante Akteure in eine ergebnisoffene Debatte darüber einzubinden, wie das Arbeitsrecht zur Förderung der Flexibilität beitragen kann; (3) die Diskussion darüber anzuregen, wie durch unterschiedliche Arten vertraglicher Beziehungen bei gleichen Arbeitsrechten für alle Arbeitnehmer die Schaffung von Arbeitsplätzen erleichtert werden kann und (4) einen Beitrag zur Agenda für bessere Rechtsetzung zu leisten durch Förderung der Modernisierung des Arbeitsrechts unter Berücksichtigung der Gesamtvorteile und Gesamtkosten, sodass die einzelnen Arbeitnehmer und die Unternehmen klarer ihre Rechte und Pflichten erkennen können. (IAB)

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    Précarisation de l'emploi et représentation syndicale (2005)

    Dufour, Christian; Fondeur, Yannick; Vincent, Catherine; Tuchszirer, Carole; Hege, Adelheid; Thomann, Bernard; Jolivet, Annie ; Pignoni, Maria Teresa; Lefresne, Florence; Wierinck, Marie; Meilland, Christele;

    Zitatform

    Dufour, Christian, Yannick Fondeur, Adelheid Hege, Annie Jolivet, Florence Lefresne, Christele Meilland, Maria Teresa Pignoni, Bernard Thomann, Carole Tuchszirer, Catherine Vincent & Marie Wierinck (2005): Précarisation de l'emploi et représentation syndicale. In: Chronique Internationale de l'IRES H. 97, S. 1-142.

    Abstract

    Die Sonderausgabe der 'Chronique internationale de l'IRES' widmet sich dem Verhältnis von prekärer Beschäftigung und Gewerkschaftspolitik. Die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses, der Trend zur atypischen Beschäftigung und der Ausgleich zwischen Flexibilität und Sicherheit stellen neue Herausforderungen an gewerkschaftliche Politik dar. Neun Länderstudien werden durch zwei Überblicksartikel ergänzt, die sich Querschnittsfragen widmen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Mobilität der Solo-Selbständigen im europäischen Vergleich (2005)

    Schulze Buschoff, Karin; Schmidt, Claudia ;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin & Claudia Schmidt (2005): Mobilität der Solo-Selbständigen im europäischen Vergleich. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 38, H. 4, S. 531-553.

    Abstract

    "Die selbstständige Erwerbsarbeit hat in den letzten Jahrzehnten in der Mehrzahl der EU-Mitgliedsstaaten an Bedeutung gewonnen. Insbesondere der Anteil von Klein- und Solo-Unternehmen weist eine steigende Tendenz auf. Im Gegensatz zur klassischen Gründungsforschung, die zumeist auf die Nachhaltigkeit im Sinne einer möglichst langen Überlebensdauer der Unternehmen ausgerichtet ist, wird in diesem Beitrag dezidiert der Dynamik und Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt der Solo-Selbstständigkeit nachgegangen. Im Kontext der Theorie der Übergangsarbeitsmärkte wird ein Mobilitätskonzept entwickelt und die Dynamik der Solo-Selbstständigkeit anhand von Mobilitätsraten und Mobilitätsmustern (Eintritte, Austritte, Dauer) in fünf europäischen Ländern (Deutschland, den Niederlanden, Italien,Großbritannien und Schweden) verglichen. Die Analysen stützen sich auf Daten der Europäischen Arbeitskräftestichprobe (1993-2003) und des Europäischen Haushaltspanels (1994-2001). Als Ergebnis der Analysen zeigt sich in allen Ländern eine im Vergleich zu anderen Erwerbsformen höhere Mobilität Solo-Selbstständiger. Frauen weisen in allen Ländern fast alljährlich eine höhere Mobilitätsrate auf als Männer. Solo-Selbstständigkeit betrifft zudem im Zeitverlauf sehr viel mehr Personen, als dies die Aggregatdaten einzelner Jahre auf den ersten Blick zeigen. Im Ländervergleich weist Deutschland (seit 1996) die höchste Mobilitätsrate Solo-Selbstständiger auf. Abschließend wird auf die national unterschiedliche institutionelle Absicherung von Mobilität bzw. von Übergängen eingegangen. Am Beispiel der staatlichen Rentenversicherungssysteme wird aufgezeigt, dass Statuswechsel in und aus der Solo-Selbstständigkeit heraus in sozialversicherungsrechtlicher Hinsicht in allen betrachteten Ländern mit mehr oder weniger gravierenden spezifischen Nachteilen verbunden sind. In Deutschland, dem Land mit der höchsten Mobilitätsrate Solo-Selbstständiger, sind diese Nachteile besonders evident. Strategie einer europäischen Sozialpolitik sollte es sein, im Sinne des Konzepts des Risikomanagements ein Mindestmaß an kontinuierlicher Grundsicherung über diskontinuierliche Erwerbsverläufe hinweg gewährleisten zu können. Je nach nationaler Ausgestaltung der sozialen Sicherungssysteme stellt sich hier ein mehr oder weniger dringender Handlungsbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Selbstständigkeit und wachsender Grenzbereich zwischen selbstständiger und abhängiger Erwerbsarbeit: europäische Trends vor dem Hintergrund sozialpolitischer und arbeitsrechtlicher Entwicklungen (2004)

    Schulze Buschoff, Karin;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin (2004): Neue Selbstständigkeit und wachsender Grenzbereich zwischen selbstständiger und abhängiger Erwerbsarbeit. Europäische Trends vor dem Hintergrund sozialpolitischer und arbeitsrechtlicher Entwicklungen. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2004-108), Berlin, 52 S.

    Abstract

    "Das duale System der Erwerbstätigkeit mit der klaren Unterscheidung zwischen abhängiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit ist historisch gewachsen. In Bezug auf das Arbeitsrecht zeigen sich deutliche Übereinstimmungen in den betrachteten Ländern Deutschland, Großbritannien, Niederlande, Italien und Schweden: Arbeitsrechtliche Bestimmungen beziehen sich bislang in der Regel ausschließlich auf die abhängig Beschäftigten, während das Zivil- und Handelsrecht für die Selbstständigen eher Markt- als soziale Schutzrechte regelt. Während diese grundlegende Übereinstimmung im Arbeitsrecht augenfällig ist, gibt es, je nach wohlfahrtsstaatlicher Tradition, deutliche Unterschiede in der sozialversicherungsrechtlichen Behandlung von Selbstständigen und abhängig Beschäftigten in den einzelnen Ländern. Aufgezeigt wird, dass sowohl im Arbeitsrecht als auch im Sozialversicherungsrecht die Grenzen zwischen Selbstständigkeit und abhängiger Beschäftigung tendenziell fließender werden. In der Praxis nehmen in diesem Grenzbereich Beschäftigungsformen wie die wirtschaftlich abhängige Selbstständigkeit bzw. die Scheinselbstständigkeit auch infolge geänderter Unternehmensstrategien in Form von Outsourcing und Franchising zu. Ebenso gewinnen Formen 'neuer Selbstständigkeit' an Bedeutung. Während der Zugang zur Selbstständigkeit sich in den ersten Dekaden nach dem zweiten Weltkrieg noch deutlicher durch Voraussetzungen wie Human- und Finanzkapital begrenzt wurde, wird das Bild der Selbstständigkeit in den letzten Jahrzehnten insgesamt bunter. In einigen Ländern steigt der Zugang von Alleinselbstständigen, Frauen und Personen mit geringer Kapitalausstattung, die direkt aus der Arbeitslosigkeit kommen. Spezielle Arbeitsmarktprogramme tragen in manchen Ländern dazu bei, dass sich die Erwerbsform Selbstständigkeit diesen neuen Gruppen öffnet. Trotz dieser europaweiten Trends gibt es deutliche Unterschiede in der Art und dem Umfang der Selbstständigkeit. Insbesondere bei der Entwicklung der Sozialversicherung für Selbstständige ist in den einzelnen Ländern eine starke Pfadabhängigkeit bedingt durch wohlfahrtsstaatliche Traditionen zu beobachten. Im Ländervergleich wird vor allem der deutsche konservative Wohlfahrtsstaat, der Selbstständige traditionellerweise nicht in die Systeme der sozialen Sicherung integriert, der neuen Vielfalt und der zunehmenden Schutzbedürftigkeit Selbstständiger nicht gerecht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kündigungsschutz, Befristung und Leiharbeit in Europa (2004)

    Zachert, Ulrich;

    Zitatform

    Zachert, Ulrich (2004): Kündigungsschutz, Befristung und Leiharbeit in Europa. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 57, H. 3, S. 132-137.

    Abstract

    "Die vergleichende Untersuchung der normativen und tatsächlichen Lage in verschiedenen europäischen Ländern gibt Anhaltspunkte dafür, dass viele gegen die bestehenden Schutzstandards in der nationalen Debatte wiederholt vorgetragenen Argumente entweder unrichtig oder undifferenziert sind. Der Beitrag bietet eine Darstellung der rechtlichen Aspekte des Kündigungsschutzes (z.B. das Verhältnis zwischen Richterrecht und Gesetzesrecht, die Regelung von Schwellenwerten und Abfindungen und Prekaritätsabfindungen, die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung und die Präventivfunktion) und ergänzt diese um eine Darstellung der rechtlichen Regelungen zur Befristung und Leiharbeit. Dabei wird untersucht, dass die atypischen Beschäftigungsformen als Ausweichstrategie für zu rigiden Kündigungsschutz genutzt werden können oder aber als Brücke zum Dauerarbeitsvertrag oder Drehtüreffekt dienen. Ein wesentliches Ergebnis des Beitrags ist, dass der Zusammenhang zwischen Arbeitsmarkt und Regulierungsintensität der Beendigungstatbestände in der (fach-)öffentlichen Diskussion stark überschätzt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entstandardisierte Erwerbsmuster im europäischen Vergleich: eine empirische Analyse für fünf Länder unter besonderer Berücksichtigung von Deutschland (2003)

    Kaiser, Lutz C.;

    Zitatform

    Kaiser, Lutz C. (2003): Entstandardisierte Erwerbsmuster im europäischen Vergleich. Eine empirische Analyse für fünf Länder unter besonderer Berücksichtigung von Deutschland. Bochum, 500 S.

    Abstract

    Erwerbsarbeit übernimmt in ihrer heutigen Form die Funktion der monetären Teilhabe an gesellschaftlicher Wohlfahrt und der nicht-pekuniären Positionierung innerhalb der gesellschaftlichen Realität. Als Maßstab für die Bewertung dieser Teilhabe und Positionierung kann die individuelle Erwerbschance in Form der Wahrscheinlichkeit der Besetzung einer bestimmten Erwerbsform bzw. der Position des Status Nichterwerbstätigkeit gelten. Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutung entstandardisierter Erwerbsmuster theoretisch und empirisch zu erfassen und auf dieser Basis einen Ausblick auf eine sich weiter verändernde Organisation von Erwerbsarbeit zu geben. Im Mittelpunkt steht die Gegenüberstellung standardisierter und entstandardisierter Erwerbsmuster und deren Konsequenzen für die jeweiligen Bezugsgruppen. Auf Basis eines internationalen Vergleichs von Deutschland mit Dänemark, den Niederlanden, Portugal und Großbritannien wird untersucht, wie sich entstandardisierte Erwerbsmuster in den jeweiligen Ländern entwickelt haben, welche Formen von entstandardisierten Erwerbsmustern bzw. welche jeweiligen (empirischen) Größenordnungen sich abzeichnen und wie jene theoretisch erklärt werden können. Außerdem wird untersucht, ob und inwiefern sich unterschiedliche entstandardisierte Erwerbsformen hinsichtlich der Arbeitszufriedenheit zu standardisierten Erwerbsformen unterscheiden, da zumindest für stabile und gesicherte Beschäftigungsverhältnisse eine hohe Arbeitsmotivation nachgewiesen wurde. Insgesamt zeigen die deskriptiven Analysen, dass sich hinter der pauschalen Hypothese der sogenannten Erosion von Normalarbeitsverhältnissen in erster Line ein vermehrtes Erwerbsstreben von Frauen verbirgt. Die Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass in erster Linie Frauen entstandardisierte Erwerbsformen nachfragen anstatt, wie auf Seiten von Männern, standardisierte Erwerbsformen zu besitzen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit - Teil II: völlig frei bis streng geregelt: Variantenvielfalt in Europa (2002)

    Jahn, Elke ; Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Helmut Rudolph (2002): Zeitarbeit - Teil II. Völlig frei bis streng geregelt: Variantenvielfalt in Europa. (IAB-Kurzbericht 21/2002), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    Der Kurzbericht gibt einen Überblick über die Verbreitung und Regulierung von Leiharbeit in der Europäischen Union. In den meisten Ländern gibt es ein mehr oder weniger striktes Regelwerk für diese Beschäftigungsform. Sie hat im letzten Jahrzehnt fast überall kontinuierlich zugenommen und lag 2000/2001 bei durchschnittlich 2,1 % der sozialversicherungspfllichtigen Beschäftigung. Leiharbeit ist überwiegend eine Männerdomäne. In allen Ländern sind die meisten Leiharbeitnehmer jünger als 35 Jahre. Nicht selten müssen sie im Vergleich zu Stammkräften Nachteile - wie niedrigere Löhne und schlechtere Arbeitsbedingungen und Weiterbildungsmöglichkeiten - in Kauf nehmen. In manchen Ländern verhindern Vorschriften, die auf den Schutz regulärer Beschäftigung zielen, dass Leiharbeit ihr Potenzial voll entfalten kann. Den Leiharbeitnehmern wäre oft mehr gedient, wenn die Arbeitsbedingungen verbessert und deren Einhaltung besser kontrolliert würden. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    Teilzeitplus - ein Instrument zur Förderung von Betrieben und Beschäftigten im europäischen Vergleich: neue Handlungsspielräume für kleine und mittlere Unternehmen und ihre Beschäftigten durch präventive Arbeitsmarktpolitik (2001)

    Degen, Christel;

    Zitatform

    Degen, Christel (2001): Teilzeitplus - ein Instrument zur Förderung von Betrieben und Beschäftigten im europäischen Vergleich. Neue Handlungsspielräume für kleine und mittlere Unternehmen und ihre Beschäftigten durch präventive Arbeitsmarktpolitik. (Veröffentlichungsreihe der Querschnittsgruppe Arbeit & Ökologie beim Präsidenten des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung 01-506), Berlin, 37 S.

    Abstract

    "Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit hat zu neuen Ansätzen in der Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik geführt. 'Teilzeitplus' ist ein Instrument zur Förderung von Unternehmen, Beschäftigten und Kommunen, welches auf Klein- und Mittelbetriebe in Krisensituationen zielt. Dabei wurde eine komplexe Mehrfachstrategie entwickelt: Zum einen erfolgt eine Unternehmensberatung, die Wege aus der Krise aufzeigt. Gleichzeitig werden potentiell von Entlassung bedrohte bzw. bereits unmittelbar vor Entlassung stehende Mitarbeiter/innen durch plusArbeit in andere Tätigkeitsfelder vermittelt. Dies erfolgt nach professioneller Beratung und in Absprache mit den Betroffenen. Durch die bei Einführung von Teilzeitplus erforderliche Kommunikation zwischen Unternehmensleitung und Beschäftigten wird ein Reorganisationsprozess angestoßen, der die Flexibilität und Leistungsfähigkeit der Betriebe deutlich erhöht. Mittels der Vermittlung in plusArbeit werden die Unternehmen für eine gewisse Phase der Umorientierung entlastet. Die bisherigen Erfahrungen des im Rahmen von ADAPT entwickelten Modellprojekts 'combishare' in Berlin zeigen, dass ein großer Teil der Arbeitsplätze infolge dieser Strategien erhalten werden konnte. Die hier vorliegende Analyse ist der Versuch einer Einordnung des Instruments 'Teilzeitplus' in den europäischen Kontext. Zu diesem Zweck wurden Ansätze in europäischen Ländern untersucht, in denen - beispielsweise im Bereich der Weiterbildung oder der Arbeitszeit - bereits Erfahrungen mit ähnlichen präventiven arbeitsmarktpolitischen Instrumenten vorliegen. Es zeigt sich, das die komplexe Strategie von 'Teilzeitplus' in dieser Form neu ist. Durch die Kombination verschiedener Ansätze wie Unternehmensberatung, reale Entlastung des Unternehmens von Lohnkosten in Krisensituationen (Pufferfunktion) sowie plusArbeit ist Teilzeitplus nach den bisherigen Erfahrungen besonders geeignet für Regionen und Branchen, die sich in Umstrukturierungsprozessen befinden und in denen die Unternehmen nicht in der Lage sind, Beschäftigung auszubauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Strukturwandel der Erwerbsarbeit: Was ist eigentlich noch "normal"?: die Veränderung der Beschäftigungsformen im Spiegel europäischer Arbeitsmarktstatistiken (2000)

    Hoffmann, Edeltraud; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (2000): Strukturwandel der Erwerbsarbeit: Was ist eigentlich noch "normal"? Die Veränderung der Beschäftigungsformen im Spiegel europäischer Arbeitsmarktstatistiken. (IAB-Kurzbericht 14/2000), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    "In einer Bestandsaufnahme auf europäischer Ebene werden die Veränderungsprozesse bei den verschiedenen Beschäftigungsformen im Überblick beschrieben. Ähnlich wie in Deutschland ist in den meisten EU-Ländern der Anteil unbefristeter Beschäftigungsverhältnisse an den Erwerbstätigen in der letzten Dekade weiter zurückgegangen. Ursächlich hierfür waren von Land zu Land oft unterschiedliche Faktoren - allein oder im Zusammenspiel: So hat Arbeitslosigkeit zum Bedeutungsverlust von Normalarbeit beigetragen, haben der sektorale Strukturwandel zu den Dienstleistungen oder die Erschließung von Personengruppen mit speziellen Erwerbspräferenzen eine Rolle gespielt. Schließlich sind auch institutionelle Rahmenbedingungen wie die Starrheit des Arbeitsrechts oder die Belastung der Arbeit mit Sozialabgaben dafür verantwortlich gewesen, dass Normalarbeit zurückgedrängt wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Les mutations du travail en Europe (2000)

    Lestrade, Brigitte; Boutillier, Sophie;

    Zitatform

    Lestrade, Brigitte & Sophie Boutillier (Hrsg.) (2000): Les mutations du travail en Europe. (Collection economie et innovation), Paris: Harmattan, 415 S.

    Abstract

    Die Beiträge des Bandes analysieren neuere Entwicklungen des Arbeitsmarktes in Frankreich und in West- und Osteuropa. Im Mittelpunkt stehen dabei die Entwicklung der Beschäftigungsformen und die Flexibilisierung der Arbeitsmärkte durch Maßnahmen der Deregulierung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Precarious jobs in labour market regulation: the growth of atypical employment in Western Europe (1989)

    Rodgers, Gerry; Rodgers, Janine;

    Zitatform

    Rodgers, Gerry & Janine Rodgers (Hrsg.) (1989): Precarious jobs in labour market regulation. The growth of atypical employment in Western Europe. Bruxelles: International Institute for Labour Studies, 301 S.

    Abstract

    "This book provides information on the extent of different forms of atypical work and their growth in the 1970s and 1980s, mainly referring to Belgium, France, the Federal Republic of Germany, Italy, the Netherlands and the United Kingdom. It explores questions such as: What makes work precarious? What are the effects on the individuals concerned, in terms of incomes, careers, and psychological response? What are the indirect effects on the regular workforce of growth in precarious forms of employment? How do changes in the patterns of jobs and contractual arrangements derive from macro-economic conditions or from enterprise strategies? What is the role of the State as employer or legislator?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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