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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Solo-Selbständigkeit"
  • Literaturhinweis

    Flexibilisierung: Folgen für Arbeit und Familie (2008)

    Szydlik, Marc;

    Zitatform

    Szydlik, Marc (Hrsg.) (2008): Flexibilisierung. Folgen für Arbeit und Familie. (Sozialstrukturanalyse), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 333 S.

    Abstract

    "Die Arbeitswelt befindet sich in Bewegung. Dem alten Bild vom sicheren Normalarbeitsverhältnis stehen neue Anforderungen und Lebensmuster gegenüber. Was bedeutet die Flexibilisierung der Arbeit? Die Beiträge des Bandes behandeln wachsende Unsicherheiten, flexible Lebensläufe und Arbeitsmarktübergänge im internationalen Vergleich. Flexible Fälle werden in Form von Alleinselbständigen, weltweiten Projektarbeitenden, Tagesmüttern und atypisch Beschäftigten unter die Lupe genommen. Weitere Aufsätze untersuchen die Folgen für die Familiengründung und für Familienzeiten aus Sicht von Eltern und Kindern. Zudem: Welche Erwartungen existieren zu Geschlechterrollen und Politik, wer sind die Gewinner und Verlierer?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründung durch ehemalige Führungskräfte der Medienwirtschaft: eine Perspektive der Personengruppe Best Ager? (2008)

    Woelky, Gunter;

    Zitatform

    Woelky, Gunter (2008): Existenzgründung durch ehemalige Führungskräfte der Medienwirtschaft. Eine Perspektive der Personengruppe Best Ager? Osnabrück, 304 S.

    Abstract

    "Die Dissertation sondiert Perspektiven von früher in der Medienbranche abhängig beschäftigten älteren Führungskräften, die als Selbstständige eine neue berufliche Zukunft suchen. Die Betroffenen müssen klären, ob sich für sie durch eine in Deutschland nur zögerlich aufkommende 'Kultur der Selbstständigkeit' ein Ausweg aus drohender oder bereits eingetretener Arbeitslosigkeit eröffnet. Gelingt dieser Neubeginn nicht, zeichnet sich nach dem Ende der Manager-Karriere die Gefahr eines zweiten Scheiterns ab. Die konzeptionelle Klammer der Dissertation ist die Auseinandersetzung mit der aktuellen sozialpsychologischen Arbeitskraftunternehmer-Theorie. Die Applikation der Theorie auf die Gruppe der Selbstständigen wird dargestellt am Beispiel der Personengruppe 'Best Ager der Medienbranche als Existenzgründer' auf Grundlage empirischer Erhebungen (Fallbeispiele von Berufsbiografien). Ergebnisse: Die Voraussetzungen für den erfolgreichen Weg in die Selbstständigkeit setzen sich aus dem spezifischen Medienwirtschaftsumfeld und der Nachfrage nach neuen Einzelfirmen bzw. neuen Produktangeboten zusammen. Die Marktanalyse der Dissertation zeigt, dass der Strukturwandel in der Medienwirtschaft Freiräume für Existenzgründungen bietet und beantwortet die Frage, ob und wie diese genutzt werden können. In einem zweiten Schritt liefert das Forschungsergebnis klare Hinweise für Erfolg versprechende bzw. hinderliche Gründungsoptionen auf der individuellen Ebene, und dass Gründungserfolge maßgeblich von der Bereitschaft der neuen Selbstständigen für einen Mentalitätswechsel (Selbstwirksamkeitsthese) und durch Zielklärung (Motivstrukturthese) der Gründer basieren. Die Dissertation betritt deshalb in den entscheidenden Bereichen Forschungsneuland, weil keine einschlägige sozialwissenschaftliche Literatur zum Thema 'Best Ager der Medienbranche in der Gründerrolle' vorliegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bekämpfung der Schwarzarbeit (2007)

    Amon, Heinz; Moosburger, Hermann; Lechner, Helmut; Irlbauer, Helmut; Richert, Thomas; Strunz, Richard; Bauer, Herbert; Mahr, Leo; Schuff, Karl; Wieser, Raimund;

    Zitatform

    Amon, Heinz, Herbert Bauer, Helmut Irlbauer, Helmut Lechner, Leo Mahr, Hermann Moosburger, Thomas Richert, Karl Schuff, Richard Strunz & Raimund Wieser (2007): Bekämpfung der Schwarzarbeit. (Fortbildung und Praxis 01), Stuttgart: Boorberg, 528 S.

    Abstract

    "Die illegale gewerbliche Betätigung, die unerlaubte Beschäftigung von Ausländern sowie die häufig damit verbundene Hinterziehung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen zählen zu den schwerwiegendsten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Problemen. Das Handbuch gibt einen Überblick über die komplexe Rechtsmaterie und erläutert die verschiedenen Erscheinungsformen der Schattenwirtschaft, deren Voraussetzungen und Rechtsfolgen. Die Durchführung des Bußgeldverfahrens wird in einem gesonderten Kapitel dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Turning unemployment into self-employment: effectiveness and efficiency of two start-up programmes (2007)

    Baumgartner, Hans J.; Caliendo, Marco ;

    Zitatform

    Baumgartner, Hans J. & Marco Caliendo (2007): Turning unemployment into self-employment. Effectiveness and efficiency of two start-up programmes. (IZA discussion paper 2660), Bonn, 38 S.

    Abstract

    "Turning unemployment into self-employment has become a major focus of German active labour market policy (ALMP) in recent years. If effective, this would not only reduce Germany's persistently high unemployment rate, but also increase its notoriously low selfemployment rate. Empirical evidence on the effectiveness of such programmes is scarce. The contribution of the present paper is twofold: first, we evaluate the effectiveness of two start-up programmes for the unemployed. Our outcome variables include the probability of being employed, the probability of being unemployed, and personal income. Second, based on the results of this analysis, we conduct an efficiency analysis, i.e., we estimate whether the Federal Employment Agency has saved money by placing unemployed individuals in these programmes. Our results show that at the end of the observation period, both programmes are effective and one is also efficient. The considerable positive effects present a stark contrast to findings from evaluations of other German ALMP programmes in recent years. Hence, ALMP programmes aimed at moving the unemployed into self-employment may prove to be among the most effective, both in Germany and elsewhere." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gesundheitsförderung in flexiblen Arbeitsstrukturen der 'digitalen Wirtschaft': Problemfelder und Gestaltungsperspektiven bei abhängiger und alleinselbständiger Erwerbstätigkeit (2007)

    Becke, Guido ;

    Zitatform

    Becke, Guido (2007): Gesundheitsförderung in flexiblen Arbeitsstrukturen der 'digitalen Wirtschaft'. Problemfelder und Gestaltungsperspektiven bei abhängiger und alleinselbständiger Erwerbstätigkeit. (Artec-paper 142), Bremen, 100 S.

    Abstract

    "Im zweiten Kapitel wird zunächst die begrenzte Reichweite betrieblicher Ansätze der Prävention bzw. der Gesundheitsförderung mit Blick auf flexible Arbeitsstrukturen analysiert. Vorhandene rechtliche Innovationspotenziale werden demnach lediglich im Sinne einer 'halbierten Modernisierung' genutzt. Das dritte Kapitel setzt sich mit dem gesellschaftlichen Flexibilitätsdiskurs auseinander. Auf dieser Basis werden Grundtypen der Flexibilität auf der Ebene von Unternehmen skizziert. Es handelt sich dabei um organisatorische, interne und externe Flexibilität. Die IT-/Medienbranche wird im vierten Kapitel als paradigmatisches Feld flexibler Arbeitsstrukturen vorgestellt. Das fünfte Kapitel bezieht sich auf die Analyse gesundheitlicher Risikopotenziale und Präventionsprobleme in flexibler Arbeitsstrukturen dieser Branche. Im Fokus steht dabei die Erwerbstätigkeit hoch qualifizierter Angestellter sowie der Alleinselbstständigen. Im sechsten Kapitel werden gesundheitsförderliche Gestaltungsperspektiven mit Blick auf flexible Arbeitsstrukturen erörtert und in den konzeptionellen Vorschlag eines präventionsorientierten Mehrebenenansatzes eingebettet. Der Ausblick dieses Beitrags befasst sich schließlich mit der Frage nach den Voraussetzungen für die Realisierung eines solchen arbeits- und gesundheitspolitischen Mehrebenenansatzes." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Struktur und Erfolg von Ich-AG-Gründungen: Ergebnisse einer Umfrage im Arbeitsagenturbezirk Lüneburg (2007)

    Braakmann, Nils ;

    Zitatform

    Braakmann, Nils (2007): Struktur und Erfolg von Ich-AG-Gründungen. Ergebnisse einer Umfrage im Arbeitsagenturbezirk Lüneburg. (University of Lüneburg Working paper series in economics 56), Lüneburg, 30 S.

    Abstract

    "Dieses Papier präsentiert deskriptive Evidenz zur Struktur von Ich-AG-Gründungen und Gründern aus dem Arbeitsagenturbezirk Lüneburg. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung aller Gründer, die zwischen Juni 2004 und Februar 2005 selbstständig geworden sind und von der Arbeitsagentur Lüneburg gefördert wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Rasantes Wachstum der Zahl kreativ Tätiger in Berlin (2007)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2007): Rasantes Wachstum der Zahl kreativ Tätiger in Berlin. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 74, H. 31, S. 493-496.

    Abstract

    "Die Zahl der Erwerbstätigen in 'kreativen Tätigkeiten' ist seit Mitte der 90er Jahre kräftig gestiegen. Besonders stark fiel das Wachstum in Berlin aus; jeder zehnte Kreative in Deutschland ist in der Hauptstadt tätig. Nach dem Jahr 2000 hat sich vor allem die Zahl der selbständigen Kreativen erhöht. Die meisten von ihnen beschäftigen keine Arbeitnehmer. Bei dieser Personengruppe dürfte es sich häufig um freie Mitarbeiter handeln. Kreativ Tätige sind vergleichsweise hoch qualifiziert. Sie leben und arbeiten vor allem in den großen Städten und stellen dort einen beachtlichen Wirtschaftsfaktor dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das unternehmerische Selbst: Soziologie einer Subjektivierungsform (2007)

    Bröckling, Ulrich ;

    Zitatform

    Bröckling, Ulrich (2007): Das unternehmerische Selbst. Soziologie einer Subjektivierungsform. (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1832), Frankfurt am Main: Suhrkamp, 327 S.

    Abstract

    "Die Maxime 'Handle unternehmerisch!' ist der kategorische Imperativ der Gegenwart. Ein unternehmerisches Selbst ist man nicht, man soll es werden. Und man wird es, indem man sich in allen Lebenslagen kreativ, flexibel, eigenverantwortlich, risikobewußt und kundenorientiert verhält. Das Leitbild ist zugleich Schreckbild. Was alle werden sollen, ist auch das, was allen droht. Der Wettbewerb unterwirft das unternehmerische Selbst dem Diktat fortwährender Selbstoptimierung, aber keine Anstrengung vermag seine Angst vor dem Scheitern zu bannen. Ulrich Bröcklings grundlegende soziologische Studie nimmt diese Ambivalenz in den Blick und spitzt sie zu einer Diagnose der gegenwärtigen Gesellschaft zu." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Renaissance of entrepreneurship?: some remarks and empirical evidence for Germany (2007)

    Bögenhold, Dieter ; Fachinger, Uwe;

    Zitatform

    Bögenhold, Dieter & Uwe Fachinger (2007): Renaissance of entrepreneurship? Some remarks and empirical evidence for Germany. (ZeS-Arbeitspapier 2007/02), Bremen, 27 S.

    Abstract

    "Der Beitrag behandelt die Thematik des Grenzbereichs des Unternehmertums, charakterisiert als ein Bereich, in dem Kleinunternehmer zumeist alleine - mitunter unterstützt von einigen wenigen Beschäftigten - mit niedrigen Erträgen und einer hohen Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Existenz des Unternehmens bzw. ohne eine vielversprechende Dynamik arbeiten. Aber selbst dieser Untersuchungsbereich stellt ein weites Feld dar. Er betont nicht nur die große Bandbreite des Unternehmertums, sondern ebenso die fließenden Übergänge zwischen Unternehmertum und informellem Sektor einerseits sowie dem Arbeitsmarkt auf der anderen Seite. Neue Unternehmen - selbst diejenigen, die später sehr erfolgreich sind - sind als Experiment zum Testen des Marktes und der Produktideen in Phasen entstanden, wo die Firmengründer selbst abhängig erwerbstätig oder gar als Arbeitslose registriert waren. Der eigentliche Beginn einer Unternehmerexistenz fällt in ein fließendes Kontinuum unterschiedlicher Aktivitäten, die eng zusammenhängen mit einer Beschäftigung als abhängig Erwerbstätiger oder Perioden der Arbeitsplatzsuche während einer Arbeitslosigkeit. Mit der Zunahme der Einpersonen-Unternehmen bzw. der Solo-Selbständigkeit ist ein neues soziales Phänomen in Bezug auf die Arbeitsmarktstruktur und die Arbeitsteilung entstanden, in dem sich verschiedene gesellschaftliche Entwicklungslinien überlappen. Die Frage nach den Formen der Solo-Selbständigkeit und den Antriebskräften ihrer Entwicklung ist von hohem Forschungsinteresse. Muß die Solo-Selbständigkeit hauptsächlich als das Ergebnis von Arbeitsmarktdefiziten betrachtet werden - die in der Literatur als Push-Faktoren bezeichnet werden - oder reflektiert sie einen neuen Lebensstil und damit zusammenhängend eine geänderte Form der individuellen Arbeitsgestaltung, der Menschen berufliche Selbständigkeit zunehmend attraktiv erscheinen läßt - sogenannte Pull-Faktoren? Mit anderen Worten, dient Solo-Selbständigkeit als Ventil für den Arbeitsmarktdruck oder ist diese Form der Selbständigkeit eher positiv zu betrachten als eine neue Option innerhalb der klassischen Arbeitsteilung, durch die eine zunehmende Anzahl an Personen ein neues Selbstbewusstsein und eine stabile Erwerbstätigkeit finden? Die grundlegende Intention des Beitrages ist es, diese spezifische Form des Grenzbereichs des Unternehmertums zu diskutieren und dies nicht nur in der konventionellen Form der Unternehmensforschung, sondern innerhalb eines integrierten Ansatzes, der Arbeitsmarktanalysen sowie die Analysen zur gesellschaftlichen Stratifizierung und sozialer Mobilität mit umfasst. Der Beitrag des Arbeitspapiers liegt in der Präsentation einschlägiger Informationen, die zu einer besseren Fundierung der wissenschaftlichen Debatte über das Unternehmertum beitragen sollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ich-AG und Überbrückungsgeld: neue Ergebnisse bestätigen Erfolg (2007)

    Caliendo, Marco ; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Viktor Steiner (2007): Ich-AG und Überbrückungsgeld. Neue Ergebnisse bestätigen Erfolg. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 74, H. 3, S. 25-32.

    Abstract

    "Die Existenzgründungsförderung für Arbeitslose ist in den letzten Jahren zu einem der quantitativ bedeutendsten Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland geworden. So wurden in den letzten vier Jahren mehr als eine Million Personen durch Existenzgründungszuschüsse (Ich-AG) oder Überbrückungsgeld gefördert. Erste Evaluationsergebnisse aus dem Jahr 2005 haben gezeigt, dass beide Programme hinsichtlich der Vermeidung einer Rückkehr in Arbeitslosigkeit als erfolgreich angesehen werden können. Dies wird durch neuere Analysen des DIW Berlin nun auch für einen längeren Evaluationszeitraum bestätigt. Die Teilnehmer beider Programme haben im Vergleich zu einer Kontrollgruppe von nicht geförderten Arbeitslosen 28 Monate nach Beginn der Maßnahmen eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit arbeitslos gemeldet zu sein. Die Geförderten sind auch mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit in Selbständigkeit oder regulärer abhängiger Beschäftigung zu finden und verfügen über ein höheres Erwerbseinkommen als die Kontrollgruppe. Aus Sicht der Bundesagentur für Arbeit ist das Überbrückungsgeld auch ein monetär effizientes Instrument. Die zum 1.8.2006 erfolgte Reform der Existenzgründungsförderung wird vor dem Hintergrund dieser Evaluationsergebnisse kritisch bewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründungen: Unterm Strich ein Erfolg (2007)

    Caliendo, Marco ; Steiner, Viktor; Wießner, Frank; Kritikos, Alexander;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Alexander Kritikos, Viktor Steiner & Frank Wießner (2007): Existenzgründungen: Unterm Strich ein Erfolg. (IAB-Kurzbericht 10/2007), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Mit Einführung der Ich-AG im Jahr 2003 stieg die Zahl der geförderten Gründungen aus Arbeitslosigkeit auf ein nie gekanntes Niveau. Bis Mitte 2006 wurde insgesamt rund eine Million Gründungen gefördert, davon knapp 400.000 Ich-AGs mit dem Existenzgründungszuschuss (ExGZ). Zugleich wurden Existenzgründer nach wie vor mit Überbrückungsgeld (ÜG) gefördert. Sie haben ein höheres Qualifikationsniveau als ExGZ-Geförderte und entsprechen viel eher den nichtgeförderten Gründern. Mit dem ExGZ wurden Zielgruppen erreicht, die im Gründungsgeschehen zuvor unterrepräsentiert waren, wobei vor allem der hohe Frauenanteil auffällt. Ein Großteil der Geförderten ist 8 Monate nach Gründung noch selbständig. Sowohl ÜG- als auch ExGZ-Geförderte sind deutlich seltener arbeitslos gemeldet als vergleichbare Nicht-Teilnehmer und erzielen ein deutlich höheres Erwerbseinkommen. Das ÜG weist überdies eine positive monetäre Effizienz auf, d.h. die BA spart damit Kosten ein. Die monetäre Effizienz des ExGZ ist leicht negativ. Die Ich-AG zählt aber immer noch zu den vergleichsweise kostengünstigen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ständig selbst: eine Untersuchung der alltäglichen Lebensführung von Ein-Personen-Selbständigen (2007)

    Egbringhoff, Julia;

    Zitatform

    Egbringhoff, Julia (2007): Ständig selbst: eine Untersuchung der alltäglichen Lebensführung von Ein-Personen-Selbständigen. (Arbeit und Leben im Umbruch 14), München: Hampp, 405 S.

    Abstract

    "Neue Arbeitsformen sind in mehrfacher Hinsicht entgrenzt: Wann, wo, wie lange, wie viel und wann nicht gearbeitet wird, ist nicht von außen vorgegeben. In dem Buch wird am Beispiel von Ein-Personen-Selbständigen in Sachsen analysiert, wie diese ihren Alltag strukturieren und welchen Orientierungen sie dabei folgen. Im Zentrum steht das Verhältnis von Arbeit und Leben'. Die Gruppe der Ein-Personen-Selbständigen ist so schillernd wie sozialstrukturell heterogen. Für die qualitative Untersuchung wurden Interviews beispielsweise mit einem Tiefkühlkostfahrer, einer Kulturmanagerin, einem Webdesigner und der Besitzerin eines Pizzaservice geführt. Ständig selbst über seine Arbeitskraft und Lebenskraft entscheiden zu können und zu müssen, erweist sich als extrem anspruchsvoll. Der Blick hinter das stetige Anwachsen neuer Selbständigkeit zeigt ein differenziertes Bild im Umgang mit diesen Anforderungen: Wie dynamische Formen mit fließenden Übergängen von Arbeit und Leben als Zugewinn von Lebensqualität gefunden werden, das Privatleben im täglichen Existenzkampf unterzugehen droht oder an der vertrauten wie starren Zuweisung von Erwerbs- und Privatzeit festgehalten wird, um sich vor der als grenzenlos erlebten Arbeit zu schützen. Zu Schlüsselkompetenzen werden Selbstbegrenzung und Balancierung, um die für sich selbst passende Form und das subjektive Maß im Umgang mit der eigenen Ressource Arbeitskraft zu finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der unternehmerischen Tätigkeit (2007)

    Franco, Ana;

    Zitatform

    Franco, Ana (2007): Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der unternehmerischen Tätigkeit. (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 30/2007), Brüssel, 7 S.

    Abstract

    "Nach wie vor führen in der EU weitaus mehr Männer als Frauen ihr eigenes Unternehmen. Ebenso sind deutlich mehr Männer als Frauen in der Unternehmensleitung tätig, ungeachtet dessen, ob ihnen das Unternehmen gehört oder nicht. In den letzten Jahren hat es keine Anzeichen für eine Verringerung dieser Diskrepanzen gegeben. Selbständige Frauen in der Industrie und im Dienstleistungssektor machten 2005 in der Europäischen Union insgesamt nur 8,6 % aller erwerbstätigen Frauen aus - bei den Männern war der entsprechende Anteil doppelt so hoch. Weitere Ergebnisse:
    - Fast dreimal so viele Männer wie Frauen sind Selbständige mit Arbeitnehmern,
    - Wenig Anzeichen für eine Verringerung der geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Unternehmertätigkeit,
    - Sektorale Konzentration der Selbständigen mit Arbeitnehmern bei Frauen ausgeprägter,
    - Weitaus mehr Männer als Frauen in der Unternehmensleitung,
    - Anteile der als Unternehmensleiter tätigen Frauen und Männer seit 2000 kaum verändert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue soziale Ungleichheit in der Arbeitswelt (2007)

    Gazareth, Pascale; Suter, Simone; Kronauer, Martin; Gazareth, Pascale; Kraemer, Klaus ; Hettlage, Raphaela; Juhasz, Anne; Iglesias, Katia; Nollert, Michael ; Juhasz, Anne; Böhringer, Peter; Paugam, Serge; Wyss, Malika; Pelizzari, Alessandro; Magning, Chantal; Pernicka, Susanne; Contzen, Sandra; Schnapper, Dominique; Adam, Georg; Schultheis, Franz; Magning, Chantal; Suter, Christian ;

    Zitatform

    Gazareth, Pascale, Anne Juhasz & Chantal Magning (Hrsg.) (2007): Neue soziale Ungleichheit in der Arbeitswelt. (Theorie und Methode. Sozialwissenschaften), Konstanz: UVK Verlagsges., 200 S.

    Abstract

    "Die Schlagworte 'Aktivierung' und 'Eigeninitiative' vermitteln den Eindruck, als wäre die Integration in den Arbeitsmarkt der Königsweg gegen gesellschaftlichen Ausschluss. Inwiefern in der Arbeitswelt selbst Ausschlussprozesse wirksam sind, veranschaulichen die hier versammelten Beiträge aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Auf der Grundlage empirischer Untersuchungen gehen die Autoren den Integrations- und Ausgrenzungsprozessen in der Arbeitswelt nach, verdeutlichen ihre paradoxe Gleichzeitigkeit und zeigen, dass die neue soziale Ungleichheit auf ausbleibende Anerkennung und Integration durch Erwerbsarbeit zurückgeht." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berlin als Standort der Kreativwirtschaft immer bedeutender (2007)

    Geppert, Kurt; Mundelius, Marco;

    Zitatform

    Geppert, Kurt & Marco Mundelius (2007): Berlin als Standort der Kreativwirtschaft immer bedeutender. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 74, H. 31, S. 485-491.

    Abstract

    "In den vergangenen Jahren hat sich die Kreativwirtschaft - Medien, Information und Kommunikation sowie Kultur - in Deutschland deutlich überdurchschnittlich entwickelt, und ihre Konzentration auf die großen Stadtregionen ist weiter gestiegen. Unter den sieben führenden kreativwirtschaftlichen Zentren liegt Berlin gemessen an der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung hinter der Region München an zweiter Stelle. Die Dynamik war in den vergangenen Jahren in Berlin höher als im Durchschnitt der anderen bedeutenden Zentren der deutschen Kreativ wirtschaft. Dies gilt zumindest für die privatwirtschaftlichen Teile der Branche, bei den öffentlichen Institutionen machen sich dagegen die Sparmaßnahmen des Berliner Senats bemerkbar. Fast die Hälfte der in der Kreativwirtschaft Berlins Tätigen sind Selbständige oder freie Mitarbeiter; in den übrigen Wirtschaftsbereichen ist der Anteil dieser Gruppen weniger als halb so groß. Insgesamt arbeitet jeder zehnte Erwerbstätige Berlins in der Kreativwirtschaft. Damit ist dieser Zweig inzwischen größer als das verarbeitende Gewerbe der Stadt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Self-employment: A way to end unemployment?: empirical evidence from German pseudo-panel data (2007)

    Glocker, Daniela; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Glocker, Daniela & Viktor Steiner (2007): Self-employment: A way to end unemployment? Empirical evidence from German pseudo-panel data. (IZA discussion paper 2561), Bonn, 28 S.

    Abstract

    "This paper contributes to the policy-relevant question whether self-employment is a way out of (long-term) unemployment. We estimate the relationship between the entry rate into selfemployment and previous (long-term) unemployment on the basis of pseudo-panel data for Germany in the period 1996-2002. The estimation method accounts for cohort fixed effects and measurement errors induced by the pseudo panel structure. We find that previous (longterm) unemployment significantly increases entry rates into self-employment for both men and women. These effects are quantitatively important, both in absolute terms and compared to other potential determinants of self-employment transitions, such as age, the level of vocational qualification and certain household characteristics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gering qualifizierte Gründer - als ICH-AG erfolgreich? (2007)

    Grgic, Mariana ;

    Zitatform

    Grgic, Mariana (2007): Gering qualifizierte Gründer - als ICH-AG erfolgreich? München, 109 S.

    Abstract

    ICH-AG-Gründer sind durch starke berufliche Mobilität auf dem Arbeitsmarkt gekennzeichnet. Sie vollziehen in relativ kurzer Zeit einen Wechsel vom Arbeitnehmer zum Arbeitslosen und anschließend zum Selbständigen. Sie tragen als Selbständige Verantwortung und sind unabhängig von vorgegebenen Tätigkeitsstrukturen. Um in die Selbständigkeit zu gelangen und auch dauerhaft selbständig zu bleiben, muss der Gründungsprozess erfolgreich durchlaufen werden. Die Diplomarbeit befasst sich unter diesem Aspekt mit der Gruppe der Gründer mit wenig Humankapital, d. h. solchen, die keinen Berufsabschluss besitzen. Die Untersuchungsfragen lauten: 1. Können sich wenig qualifizierte ICH-AG-Gründer trotz fehlenden Humankapitals als Selbständige auf dem Arbeitsmarkt platzieren? 2. Lassen sich spezifische Erfolgsfaktoren der ICH-AG-Gründer mit wenig Humankapital identifizieren? Die Ergebnisse machen deutlich, dass die schulische und berufliche Bildung, aber auch die Dauer der Arbeitslosigkeit vor allem zu Beginn der Gründung einen positiven Einfluss auf die Dauer der Selbständigkeit gering Qualifizierter hat. Die erste Forschungsfrage, ob sich wenig qualifizierte ICH-AG-Gründer trotz fehlendem Humankapital als Selbständige auf dem Arbeitsmarkt etablieren können, ist 'tendenziell' positiv zu beantworten. In Bezug auf die zweite Forschungsfrage, ob sich spezifische 'Erfolgsfaktoren' von ICH-AG-Gründern mit wenig Humankapital identifizieren lassen, kommt die Arbeit zu dem Schluss, dass sich dies nicht eindeutig beantworten lässt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Selbständigkeit in Europa 1991-2003: empirische Evidenz mit Länderdaten (2007)

    Göggel, Kathrin; Pfeiffer, Friedhelm ; Gräb, Johannes;

    Zitatform

    Göggel, Kathrin, Johannes Gräb & Friedhelm Pfeiffer (2007): Selbständigkeit in Europa 1991-2003. Empirische Evidenz mit Länderdaten. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 227, H. 2, S. 153-167. DOI:10.1515/jbnst-2007-0203

    Abstract

    "In der Studie werden ausgewählte makroökonomische Determinanten der Anzahl der Selbständigen in fünfzehn Ländern Europas untersucht. Datenbasis sind die Arbeitskräfteerhebungen der Europäischen Union für die Jahre 1991 - 2003. Ausgangspunkt der Studie ist der Rückgang der Anzahl der Selbständigen in diesem Zeitraum, bei gleichzeitigem Rückgang der Anzahl der Arbeitslosen und einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf. Paneldatenanalysen geben einen Hinweis darauf, dass sowohl die Anzahl der Arbeitslosen wie auch der Arbeitnehmer die Anzahl der Selbständigen erhöht, wohingegen das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf einen negativen Einfluss ausübt, insbesondere auf die Anzahl der Einpersonenunternehmen. Ein höherer Realzins reduziert die Anzahl der Selbständigen, ebenso wie höhere durchschnittliche Steuern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Freelancers in Germany's old and new media industry: beyond standard patterns of work and life? (2007)

    Henninger, Annette; Gottschall, Karin ;

    Zitatform

    Henninger, Annette & Karin Gottschall (2007): Freelancers in Germany's old and new media industry. Beyond standard patterns of work and life? In: Critical Sociology, Jg. 33, H. 1/2, S. 43-71. DOI:10.1163/156916307X168584

    Abstract

    Der Beitrag befasst sich mit potentiellen Veränderungen der Arbeits- und Lebensmuster von freien Mitarbeitern in der deutschen Medienindustrie (Journalisten, Designer, Softwareentwickler). In einem ersten Schritt wird analysiert, wie die freien Mitarbeiter in die Regulierungen des deutschen Arbeitsmarktes integriert wurden. Dabei zeigen sich erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Berufsgruppen. In einem zweiten Schritt wird danach gefragt, ob freie Mitarbeiter in der deutschen Medienindustrie der Vorstellung, die man sich von Workaholics macht, entsprechen. Die Interviews mit freien Mitarbeitern zeigen, dass nur eine Minderheit die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben gänzlich verwischt hat, während die meisten anderen immer noch zwischen beiden eine klare Trennungslinie ziehen. In Bezug auf Partnerschaften zeigen die Ergebnisse, dass strukturell gleiche Doppelverdienerarrangements weit verbreitet sind, diese aber nicht den einzigen Typus von Geschlechterbeziehungen darstellen. Eine wichtige Gruppe optiert für strukturell spezialisierte Arrangements auf der Basis sowohl traditioneller als auch umgekehrter Geschlechtsrollen. Abschließend wird diskutiert, in welchem Ausmaß die deutschen Trends veränderter Arbeits- und Lebensmuster mit denen in den USA und Großbritannien konvergieren. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Time use of the self-employed (2007)

    Hyytinen, Ari ; Ruuskanen, Olli-Pekka ;

    Zitatform

    Hyytinen, Ari & Olli-Pekka Ruuskanen (2007): Time use of the self-employed. In: Kyklos, Jg. 60, H. 1, S. 105-122. DOI:10.1111/j.1467-6435.2007.00361.x

    Abstract

    Es ist empirisch sehr gut dokumentiert, dass es befriedigender ist, selbständig zu arbeiten als in einem Unternehmen abhängig beschäftigt zu sein. Diese Unterschiede bezüglich der Arbeitszufriedenheit werden in der Literatur vor allem der starken Vorstellung von Unabhängigkeit zugeschrieben, die der Selbständige hat. In der Studie wird die Zeitnutzung als Quelle unternehmerischer Unabhängigkeit untersucht. Mit Hilfe disaggregierter sequentieller Mikrodaten über die Zeitnutzung kann dokumentiert werden, dass Selbständige effektiv länger arbeiten als Angestellte und dass dies auch für die Abende und die Wochenenden gilt. Obwohl es ein Zeichen von Flexibilität bei der Zeitnutzung ist, wenn man entscheiden kann, wann man eine bestimmte Arbeit leistet, so haben Selbständige doch weniger reine Freizeit und sind im allgemeinen weniger abwesend von der Arbeit, speziell auch im Krankheitsfall sowie an Wochenenden. Hinzu kommt, dass Selbständige mit kleinen Kindern in der Regel auch nach 17 Uhr arbeiten, wenn die kommunalen Kindergärten schließen. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse ist es nicht überraschend, dass Selbständige das Gefühl haben, dass sie öfter unter Zeitdruck stehen und sich mehr beeilen müssen als abhängig Beschäftigte. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung: Flexibilisierung und soziale Risiken (2007)

    Keller, Berndt ; Keller, Berndt ; Klammer, Ute; Seifert, Hartmut; Leiber, Simone; Bellmann, Lutz ; Nienhüser, Werner ; Dufour, Christian; Noll, Susanne; Groß, Martin ; Promberger, Markus ; Hohendanner, Christian ; Seifert, Hartmut; Bäcker, Gerhard; Sesselmeier, Werner; Giesecke, Johannes ; Walwei, Ulrich ; Hege, Adelheid; Wießner, Frank; Dietz, Martin ;

    Zitatform

    Keller, Berndt & Hartmut Seifert (Hrsg.) (2007): Atypische Beschäftigung. Flexibilisierung und soziale Risiken. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 81), Berlin: Edition Sigma, 230 S.

    Abstract

    "Atypische Beschäftigung hat in den letzten beiden Jahrzehnten erheblich an Bedeutung gewonnen; immer mehr Arbeitnehmer/innen sind zu Konditionen beschäftigt, die vom klassischen Normalarbeitsverhältnis abweichen. Dieser Sammelband bietet einen umfassenden und aktuellen Überblick über Entwicklung und Stand der verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung sowie über ihre arbeits- und sozialpolitischen Folgeprobleme, vor allem ihre Prekarität oder Sozialverträglichkeit. Die Beiträge des ersten Teils unterscheiden die wichtigsten Varianten von Flexibilität, untersuchen betriebliche Beschäftigungsstrategien und liefern arbeitsmarkttheoretische Erklärungen. Der zweite Teil präsentiert die wichtigsten Formen unter besonderer Berücksichtigung ihrer aktuellen Entwicklungen: befristete Beschäftigung, geringfügige Beschäftigung (einschließlich Mini- und Midijobs), Leiharbeit (einschließlich Personalserviceagenturen), neue (Schein-)Selbständigkeit (einschließlich Ich-/Familien-AG). Der dritte Teil behandelt die wesentlichen Folgeprobleme - vor allem Wirkungen auf das Beschäftigungsniveau und Folgen für die Systeme der sozialen Sicherung -, die in der aktuellen Diskussion häufig unberücksichtigt bleiben, und gibt einen Überblick über ähnliche Entwicklungen in anderen EU-Ländern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The analysis of self-employment levels over the life-cycle (2007)

    Kim, GiSeung;

    Zitatform

    Kim, GiSeung (2007): The analysis of self-employment levels over the life-cycle. In: The Quarterly Review of Economics and Finance, Jg. 47, H. 3, S. 397-410. DOI:10.1016/j.qref.2006.06.004

    Abstract

    "In this paper, we estimate the incidence of self-employment over a person's life-cycle across different socio-economic groups and show to what extent self-employment rates differ across groups. The analysis utilizes data from the March supplements of the Current Population Survey. This paper shows that the probability of self-employment is increasing with age and education and is higher for men, whites, and married women compared to other groups. Females are less likely to be self-employed and the difference appears to widen in absolute terms over the life-cycle, but is largest in relative terms early in the life-cycle. We show that the gender gap is not due to marriage and the presence of children. The difference between an African-American male and the (white) benchmark is dramatic, particularly in a person's middle age. In contrast, the difference between a high-school graduate and the (college educated) benchmark is relatively small and changes sign over the life-cycle. Young (age 34 or lower) high school graduates are more likely to be self-employed than otherwise identical college graduates, while the reverse is true for older individuals. The paper discusses explanations for these life-cycle profiles of self-employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Telearbeit (2007)

    Lammeyer, Thomas;

    Zitatform

    Lammeyer, Thomas (2007): Telearbeit. (Saarbrücker Schriften zu Recht und Praxis 05), Saarbrücken: Verlag Alma Mater, 367 S.

    Abstract

    "Gegenstand der Untersuchung ist eine Diskussion der Frage, wie sich die verschiedenen Formen der Telearbeit in den bestehenden Regelungszusammenhang des Arbeitsrechts einfügen. Die dem Grundsätzlichen folgende analytische Betrachtung der verschiedenen Statusmöglichkeiten der mit Telearbeit Beschäftigten im ersten Teil wird durch den sich mit den individualrechtlichen Regelungsfragen der Telearbeit beschäftigenden zweiten Teil der Arbeit ergänzt. Hierzu wird ein Bezug auf allgemeine Informationsansprüche und Unterrichtungsmöglichkeiten dezentral Beschäftigter sowie die bei der Neubegründung von Telearbeitsplätzen bzw. den bei der 'Umwandlung' von Arbeits- in Telearbeitsverhältnisse sich ergebenden Probleme hergestellt. Darüber hinaus erfolgt eine Analyse des telearbeitsspezifischen Arbeitsschutzes sowie der damit im Zusammenhang stehenden Problematik eines Zutrittsrechts zum Telearbeitsplatz, der speziellen Haftung im Telearbeitsverhältnis, der allgemeinen Kostentragung, des Lohnanspruchs bei unverschuldeter Betriebsstörung, des Datenschutzes, der sozialversicherungsrechtlichen Komponenten, der Zulässigkeit von Telearbeit in der Wohnstätte und den sich im Kontext der Beendigung von Telearbeit stellenden Problemen. Neben einer allgemeinen Einführung liegt das Hauptgewicht des dritten Teils, innerhalb dessen auf den kollektiven Bezug der Telearbeit eingegangen wird, naturgemäß bei dem Betriebsverfassungsrecht und den damit verbundenen Beteiligungsrechten des Betriebsrats." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Prekarisierung auf hohem Niveau: eine Feldstudie über Alleinunternehmer in der IT-Branche (2007)

    Manske, Alexandra;

    Zitatform

    Manske, Alexandra (2007): Prekarisierung auf hohem Niveau. Eine Feldstudie über Alleinunternehmer in der IT-Branche. (Arbeit und Leben im Umbruch 13), München u.a.: Hampp, 257 S.

    Abstract

    Thema der Studie ist der Zusammenhang von Flexibilisierung von Arbeit einerseits und der Verunsicherung sozialer Lagen in einem akademisch gebildeten Milieu andererseits. Dazu untersucht die Arbeit in Form einer Feldstudie auf der Basis qualitativer Fallstudien bei Freelancern der IT-Branche (alleindienstleistenden Webdesignern) in Berlin und New York, wie sich akademisch ausgebildete Alleinunternehmer mit prekären Beschäftigungs- und Lebensverhältnissen arrangieren. Es zeigt sich eine Problemlage, die sich auch in hochqualifizierten Milieus als Verunsicherung von Arbeits- und Lebenslagen darstellt. Anhand dreier, typologisch zugespitzter Praxisformen ('Unternehmer', 'Dienstleister', 'Künstler') wird gezeigt, wie die Befragten selbst-unternehmerische Formen und Modi der praktischen Selbstverortung ausbilden. Die drei Praxisformen reflektieren, wie die Befragten auf eine radikal marktvermittelte soziale Lage reagieren und spiegeln in ihren Handlungsstrategien den feldspezifischen Restrukturierungsprozess wider. Aus Sicht der Autorin erweist sich die Internetbranche als ein 'Feld von spezifischen Ungleichstellungen' und sie beschreibt, wie dieser Befund einer Prekarisierung auf hohem Niveau sozialstrukturell überformt wird. (IAB)

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    Beyond the hype: Working in the German internet industry (2007)

    Mayer-Ahuja, Nicole; Wolf, Harald ;

    Zitatform

    Mayer-Ahuja, Nicole & Harald Wolf (2007): Beyond the hype: Working in the German internet industry. In: Critical Sociology, Jg. 33, H. 1/2, S. 73-99. DOI:10.1163/156946307X168593

    Abstract

    Wie werden Arbeit und Wissen in hochqualifizierten Dienstleistungen organisiert? Diese Frage wird umfangreich diskutiert, weil derartige Arbeitsarrangements häufig als Vorreiter einer zukünftigen Vereinbarung von Flexibilität und Selbstbestimmung gelten. Nach der Einführung in wichtige Ansätze richtet sich der Fokus der Untersuchung auf die Internetindustrie, die seit Mitte der 1990er Jahre als ein besonders innovativer Sektor des (deutschen) Arbeitsmarktes gilt. Diese neue Industrie hat sich um den Kern von Internetdienstleistungen gebildet und verfügt über eine besondere Struktur (von in der Regel kleinen) Unternehmen mit festumrissenen Leistungsangeboten und Arbeitsplatzprofilen. Unter Bezug auf 12 Fallstudien zu deutschen Internetunternehmen werden Beschaffenheit und Entwicklung interdisziplinärer Projektarbeit und die (wechselnde) Bedeutung flexibler Beschäftigungsbeziehungen, flacher Hierarchien und direkter Kontrollmechanismen diskutiert. Daraus entsteht ein Bild junger Unternehmen, in denen die Erwartungen kreativer Aufgabenstellungen und egalitärer Arbeitsstrukturen gleichermaßen bei Management und Angestellten verbreitet sind. Diese Unternehmen sehen sich aber in steigendem Maße mit der Notwendigkeit konfrontiert, sich nach Abschluss der Konsolidierungsphase im Jahre 2001 auf Routinearbeit, stabile Beschäftigungsverhältnisse, formale Hierarchiestrukturen und direkte Kontrolle verlassen zu müssen. In diesem Sinne sind die Internetunternehmen des untersuchten Samples typische kleine und mittlere Unternehmen, deren Strukturen zum einen von dem institutionellen Bezugsrahmen deutscher Arbeitsorganisation geprägt sind und zum anderen vom Front-Line-Charakter der Dienstleistungsarbeit, wobei sich die (oft enttäuschten) Ideale von Selbstbestimmung als eine Quelle zukünftiger Innovation erweisen können. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wovon lebst du eigentlich?: vom Überleben in prekären Zeiten (2007)

    Morisse, Jörn; Engler, Rasmus;

    Zitatform

    Morisse, Jörn & Rasmus Engler (2007): Wovon lebst du eigentlich? Vom Überleben in prekären Zeiten. (Serie Piper 5065), München u.a.: Piper, 250 S.

    Abstract

    "In der Kulturwirtschaft sind unter den Erwerbstätigen die Selbständigen mittlerweile die wichtigste Triebfeder für die Wachstumsdynamik. Aber wie finanziert man eigentlich ein kreatives Leben jenseits der Festanstellung? Trotz guter Ausbildung leben viele Freiberufler unterhalb des Existenzminimums und sind auf immer neue Strategien angewiesen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und dennoch ihre künstlerische Freiheit zu bewahren. Zwischen nervenden Nebenjobs und dem existenziellen Streben nach Selbstverwirklichung sind unterschiedliche Lebensentwürfe entstanden. Die Autoren befragen in dem Buch zwanzig Kulturschaffende wie den Maler Jonas Burgert, den Übersetzer Harry Rowohlt oder Autoren wie Kathrin Passig und Bernd Cailloux zu ihrer wirtschaftlichen Situation, zu ihren Netzwerken, zu Erfolg, Selbstausbeutung und Begriffen wie 'sozialem Kapital'. Herausgekommen ist ein Buch, das offen und ehrlich eine der häufigsten Fragen unserer Zeit beantwortet: Wovon lebst du eigentlich?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Dependent self-employment: workers on the border between employment and self-employment (2007)

    Muehlberger, Ulrike;

    Zitatform

    Muehlberger, Ulrike (2007): Dependent self-employment. Workers on the border between employment and self-employment. Houndmills u.a.: Palgrave Macmillan, 217 S.

    Abstract

    Arbeitsbeziehungen an der Grenze zwischen abhängiger Beschäftigung und Selbständigkeit werden in dem Buch aus ökonomischer, soziologischer und rechtlicher Sicht betrachtet. Durch zunehmende Auslagerung von Arbeitsplätzen werden betriebliche Hierarchien durch marktliche Steuerungsformen ersetzt, wobei beim größten Teil des Outsourcings die ökonomische und hierarchische Abhängigkeit der ausgelagerten Arbeitskräfte vertraglich festgelegt ist. Die abhängige Beschäftigung Selbständiger wird in dem Buch aus der Sicht der Unternehmen und der Beschäftigten untersucht. Es wird der Frage nachgegangen, warum Unternehmen abhängige Selbständige beschäftigen, warum Beschäftigte diese Beschäftigungsform wählen und mit welchen formellen und informellen Mechanismen die Abhängigkeit hergestellt wird. Es wird untersucht, wer diese abhängige Selbständigen sind, und wie Unternehmen die Gratwanderung zwischen Kontrolle und Flexibilität in diesen Arbeitsbeziehungen bewältigen. (IAB)

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    Selbständig oder arbeitslos: Brücke oder Falle?: einige empirische Betrachtungen zu geförderten Neugründungen aus arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Perspektive (2007)

    Noll, Susanne; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Noll, Susanne & Frank Wießner (2007): Selbständig oder arbeitslos: Brücke oder Falle? Einige empirische Betrachtungen zu geförderten Neugründungen aus arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Perspektive. In: B. Keller & H. Seifert (Hrsg.) (2007): Atypische Beschäftigung : Flexibilisierung und soziale Risiken (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, 81), S. 145-161.

    Abstract

    "In den letzten Jahren hat in der Arbeitsmarktpolitik ein Paradigmenwechsel stattgefunden, der sich auch in einer zunehmenden Individualisierung von Sozialrisiken niederschlägt. Ein vergleichsweise altbekanntes Instrument ist dabei die Förderung von Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit, die Menschen hilft, die ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen wollen. Der Weg in die Selbstständigkeit kann sich dabei als 'Brücke', aber auch als 'Falle' erweisen. Empirische Befunde zeigen, dass die Schaffung des eigenen Arbeitsplatzes realisierbar ist, sie weisen aber auch auf Problempotenziale hin. Es besteht ein gesamtgesellschaftliches Interesse, die Erfolgsaussichten von Existenzgründungen zu verbessern, da im Fall des Scheiterns hohe, auch kollektiv zu tragende Folgekosten anfallen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Chance auf Zukunft? Berufliche Selbständigkeit als Option für Jugendliche mit türkischem Migrationshintergrund auf ihrem Weg in die Erwerbstätigkeit in der BRD (2007)

    Pahle-Franzen, Ulrike;

    Zitatform

    Pahle-Franzen, Ulrike (2007): Chance auf Zukunft? Berufliche Selbständigkeit als Option für Jugendliche mit türkischem Migrationshintergrund auf ihrem Weg in die Erwerbstätigkeit in der BRD. Göttingen: Cuvillier, 118 S.

    Abstract

    "Trotz einer immer stärkeren Bedeutung des Berufes für die gesellschaftliche Teilhabe nehmen vor allem Jugendliche mit türkischem Migrationshintergrund immer weniger an der traditionellen Berufsausbildung im Dualen System in der BRD teil. Auf dem Ausbildungsstellenmarkt selbst haben sie eine Sonderstellung: Ihre Kompetenzen werden vielfach als defizitär wahrgenommen, wobei sich die Frage stellt, ob diese eindimensionale Sicht gerechtfertigt ist. Genau an diesem Punkt setzt die Forschung der Autorin ein: Sie betrachtet das Handeln und Verhalten der postmodernen Jugendlichen, die zwischen zwei Kulturen heranwachsen, unter dem Blickwinkel des pädagogischen Konzepts des sozialen Raums. Von der sozioökonomischen Situation in der Türkei seit den 1960er Jahren ausgehend zeigt sie auf, wie sich im Heimatland die soziale Lage bis heute entwickelt hat und sucht nach möglichen Erklärungen für den vor allem in den letzten Jahren auffallend häufigen Schritt in die Selbstständigkeit. Zuletzt stellt sie verschiedene institutionelle Unterstützungsprogramme und Förderleistungen vor, die den Existenzgründern angeboten werden, und bietet Handlungsempfehlungen an, die vor allem für interessiertes Fachpublikum, betriebliche und außerbetriebliche pädagogische Fachleute, interkulturell involvierte Institutionen sowie kommunale Trägerschaften einen hohen Grad an Innovation darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Which firms do the entrepreneurs come from? (2007)

    Parker, Simon;

    Zitatform

    Parker, Simon (2007): Which firms do the entrepreneurs come from? In: Economics Bulletin, Jg. 10, H. 10, S. 1-9.

    Abstract

    "Entrepreneurs who found new firms tend to work as employees in small rather than large firms prior to start-up and have previous experience of entrepreneurship. We provide a model of self-selection based on heterogeneous risk preferences which can explain these stylized facts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Neue Selbstständigkeit für Ältere: Untersuchung zur Zielgruppe und ihrer Gründungswege in der Region Emscher-Lippe (2007)

    Pascher, Ute; Uske, Hans; Conteh, Inga;

    Zitatform

    Pascher, Ute & Hans Uske (2007): Neue Selbstständigkeit für Ältere. Untersuchung zur Zielgruppe und ihrer Gründungswege in der Region Emscher-Lippe. Duisburg, 71 S.

    Abstract

    Im Projekt 'Neue Selbstständigkeit für Ältere' sollte älteren (Langzeit-)Arbeitslosen die Chance gegeben werden, sich im Hinblick auf eine zukünftige wirtschaftliche Selbstständigkeit vorzubereiten. Um eine passgenaue Maßnahme (Qualifizierung) und Beratung konzipieren zu können, die gerade auf die Aktivierung der Planung und Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit zielt, wird hiermit eine Untersuchung vorgelegt, die einen ersten Einblick in Gründungsaktivitäten und -möglichkeiten Älterer gibt. Die Leitfrage lautete: Was zeichnet ältere Gründungspersonen im Unterschied zu jüngeren Gründerinnen und Gründern oder Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern tatsächlich aus und welche Voraussetzungen bringen sie mit, um eine Existenzgründung zu wagen und erfolgreich zu bestehen? Dabei geht es vor allem um von der Arbeitsagentur geförderten Existenzgründungen. Die Untersuchung basiert zum einen auf einer Literaturrecherche zum Thema 'Neue Selbstständigkeit', zum anderen auf leitfadengestützten persönlichen Interviews mit Expertinnen und Experten im Tätigkeitsbereich der Existenzgründungsberatung vornehmlich aus der Region Emscher-Lippe. Ergebnisse: Ältere Existengründer/innen gehören vorwiegend zur Gruppe der Solo-Selbstständigen. Von dem Phänomen der Neuen Selbstständigkeit sind gerade auch ältere Personen, die aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen, betroffen. Die Gruppe der Älteren ist in ihren Individualeigenschaften sehr heterogen; ihnen kann nicht allein aufgrund ihres Lebensalters von einer Neugründung abgeraten werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Selbständig und gesund: Prävention und Gesundheitsförderung bei selbständiger Erwerbsarbeit (2007)

    Pröll, Ulrich; Ertel, Michael; Kruse, Oliver; Haake, Gunter; Ammon, Ursula;

    Zitatform

    Pröll, Ulrich, Ursula Ammon, Michael Ertel, Gunter Haake & Oliver Kruse (2007): Selbständig und gesund. Prävention und Gesundheitsförderung bei selbständiger Erwerbsarbeit. (Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Forschung 1092), Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW, Verlag für neue Wissenschaft, 126 S.

    Abstract

    "Der Anteil Selbstständiger an der deutschen Erwerbsbevölkerung ist in den letzten Jahren auf ca. 4 Mio. bzw. über 11 % angestiegen. Gut 50 % der Selbstständigen arbeiten als Ein-Personen-Unternehmen, weitere ca. 40 % führen kleine Betriebe mit weniger als 10 Beschäftigten. Durch die zumeist direkte Einbindung in die Wertschöpfung sind Selbstständige unterschiedlichen Kombinationen von branchen- und berufstypischen Belastungen mit Stress-Formen aus den spezifischen Anforderungen unternehmerischer Tätigkeit (wirtschaftliche Unsicherheit, Verantwortungsdruck, überlange Arbeitszeiten usw.) ausgesetzt. Da die Gesundheitsgefährdungen Selbstständiger im Zusammenhang mit ihrer Erwerbsarbeit bislang durch die Träger von Arbeitsschutz und betrieblicher Gesundheitsförderung nicht systematisch bearbeitet werden, hat die Europäische Union im Februar 2003 eine Empfehlung an alle Mitgliedstaaten verabschiedet, zielgruppenspezifische Angebote und Maßnahmen zu entwickeln. Das hier dokumentierte Projekt selbstständig & gesund der BAuA hatte die Aufgabe, diesen Prozess in Deutschland konzeptionell zu unterstützen. Dazu wurden Ausgangslage und Ansatzpunkte für systematische Prävention bei selbstständiger Erwerbsarbeit hinsichtlich der Arbeits- und Erwerbsbedingungen, Belastungen und Präventionsbedarfe sowie vorhandener Interventionsmodelle und Transferpotenziale bilanziert. Neue Transferwege und Instrumente wurden in eigenen Konzeptstudien und Demonstrationsprojekten entworfen und z.T. praktisch erprobt. Die Ergebnisse und Erfahrungen flossen in Empfehlungen für ein nationales Handlungskonzept selbstständig & gesund ein, in dem strategische Leitorientierungen, zielgruppenspezifische Unterstützungsbedarfe und -möglichkeiten formuliert und Vorschläge für arbeitsteilig verzahnte Entwicklungsschwerpunkte gemacht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsbedingungen im Einzelhandel und in der Film- und Fernsehproduktion: Rahmenbedingungen für die familiale Alltagsgestaltung (2007)

    Schier, Michaela ; Szymenderski, Peggy;

    Zitatform

    Schier, Michaela & Peggy Szymenderski (2007): Arbeitsbedingungen im Einzelhandel und in der Film- und Fernsehproduktion. Rahmenbedingungen für die familiale Alltagsgestaltung. (EntAF-Arbeitspapier 01), München, 38 S.

    Abstract

    "Die Art und Weise des Wirtschaftens und Arbeitens verändert sich in westlichen Gesellschaften seit den späten 1960er Jahren grundlegend. Der Wandel der Arbeitswelt tangiert dabei als wichtige Rahmenbedingung für private Lebensverhältnisse von erwerbstätigen Menschen das Leben von Familien und stellt neue Anforderungen an die familiale Alltagsgestaltung. Dies zeigen Ergebnisse der in Kooperation von DJI und TU Chemnitz durchgeführten Studie 'Entgrenzte Arbeit - entgrenzte Familie' am Beispiel von Müttern und Vätern, die in München und Leipzig im Einzelhandel und in der Film- und Fernsehbranche tätig sind. In den letzten Jahren vollziehen sich in fast allen Bereichen der Wirtschaft grundlegende Reorganisationsprozesse. Erkennbar sind neue Formen der Arbeits- und Betriebsorganisation, die auf eine Abkehr von bisher vorherrschenden fordistisch-tayloristischen Prinzipien einer strikten Aufteilung und Fremdkontrolle von Arbeitsvorgängen und Betriebsabläufen hinweisen. Diese makroökonomischen wie betriebsorganisatorischen Umwälzungen verändern das konkrete Gesicht der Erwerbsarbeit grundlegend (Kratzer et al. 2004, Lange/Szymenderski 2004, Pongratz/Voß 2004). Die im Rahmen des Projektes untersuchten Arbeitsbedingungen im Einzelhandel und in der Film- und Fernsehproduktion bieten insofern exemplarisch Einblicke in allgemeine ökonomische Entwicklungstrends. Die Arbeitsbedingungen in beiden Branchen werden in diesem Arbeitspapier entlang der verschiedenen Dimensionen der Entgrenzung von Erwerbsarbeit dargestellt. Die spezifischen und durchaus unterschiedlichen Arbeitsbedingungen in den beiden Branchen bilden dabei unterschiedliche Entwicklungspfade entgrenzter Erwerbsarbeit ab. Der Bereich der Film- und Fernsehproduktion steht für moderne projektförmig organisierte Arbeit in Wissensbranchen, der Einzelhandel für hochflexible (Teilzeit)Arbeit im Dienstleistungsbereich. Die unterschiedlichen Formen entgrenzter Erwerbsarbeit bieten spezifische Rahmenbedingungen für die Alltagsgestaltung von erwerbstätigen Müttern und Vätern. Der Wandel von Erwerbsarbeit führt dazu, dass sich die Bedingungen für die Verknüpfung von Erwerbsarbeit und Familie verändert haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Regulierung der Kulturberufe in Deutschland: Strukturen, Akteure, Strategien (2007)

    Schnell, Christiane;

    Zitatform

    Schnell, Christiane (2007): Regulierung der Kulturberufe in Deutschland. Strukturen, Akteure, Strategien. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verl., 261 S.

    Abstract

    "Kulturberufe gelten als Vorreiter in der Arbeitswelt der Wissens- und Informationsgesellschaft. Zwar hat die freie bzw. selbstständige Berufsausübung in den Kulturberufen in Deutschland eine lange Tradition, doch haben sich die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen der Regulierung im Zuge der so genannten Ökonomisierung des Kultur- und Mediensektors deutlich verändert. Es stellt sich die Frage nach der Reichweite von Strukturen und Strategien, die berufliche Autonomie und Eigenverantwortung in diesem Feld ermöglichen sollen. Die Autorin entwickelt ein Konzept der individuellen Professionalisierung, das die Aneignung und Entwicklung von Handlungsressourcen als dynamischen Prozess der Interaktion von Struktur und Handeln betrachtet. Sie analysiert die Leistungen und Grenzen der Regulierung, beispielsweise durch Künstlersozialversicherung und Urheberrecht, sowie Strategien kollektiven Handelns und individueller Bewältigung von Zwängen des Marktes und sozialer Unsicherheit in diesem Feld." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Selbstständige und soziale Sicherheit: ein europäischer Vergleich (2007)

    Schulze Buschoff, Karin;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin (2007): Neue Selbstständige und soziale Sicherheit. Ein europäischer Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 60, H. 7, S. 387-393. DOI:10.5771/0342-300X-2007-7-387

    Abstract

    "In den meisten europäischen Ländern hat die selbstständige Erwerbsarbeit in den letzten Dekaden an Bedeutung gewonnen, so auch in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Italien und Schweden. Vor allem der Anteil der Solo-Selbstständigen ist stetig gestiegen. Diese Entwicklung ist mit neuen Herausforderungen an die Sozialpolitik verbunden und wirft die Frage auf, ob und in welcher Form die staatlichen Systeme diese Herausforderungen meistern. Um diese Frage zu beantworten, wird die Absicherung der Selbstständigen in zentralen Zweigen der nationalen Sozialversicherungssysteme umrissen. Weiterhin wird beschrieben, welche Politik die Europäische Kommission hinsichtlich der Absicherung der Selbstständigen verfolgt. Schließlich wird auf die kollektive Interessenvertretung Selbstständiger, z.B. durch die Gewerkschaften, eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Self-employment and social risk management: comparing Germany and the United Kingdom (2007)

    Schulze Buschoff, Karin;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin (2007): Self-employment and social risk management. Comparing Germany and the United Kingdom. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2007-103), Berlin, 39 S.

    Abstract

    "Sowohl in Deutschland als auch im Vereinigten Königreich hat die selbstständige Erwerbsarbeit in den letzten Dekaden an Bedeutung gewonnen. Vor allem der Anteil an Solo-Selbstständigkeit ist stetig gestiegen. Diese Entwicklung ist mit neuen Herausforderungen an ein soziales Risikomanagement für die zuständigen Akteure und Institutionen verbunden. Es stellt sich die Frage, ob und in welcher Form die staatlichen Sicherungssysteme, kollektive Interessenvertretungen und die Individuen selbst auf diese Herausforderungen eingestellt sind. Um diese Frage zu beantworten, werden als Beispiele für kollektives Risikomanagement die Einbeziehung der Selbstständigen in die jeweiligen nationalen sozialen Sicherungssysteme mit Schwerpunkt der Absicherung des Risikos Alter sowie die Interessenvertretung durch Organisationen und Verbände beschrieben. Als ein Beispiel für individuelles soziales Risikomanagement wird am Ende die private Vorsorge der Selbstständigen fürs Alter im Ländervergleich skizziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Selbstständige im europäischen Vergleich: Struktur, Dynamik und soziale Sicherheit (2007)

    Schulze Buschoff, Karin; Schmidt, Claudia ;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin (2007): Neue Selbstständige im europäischen Vergleich. Struktur, Dynamik und soziale Sicherheit. (Edition der Hans-Böckler-Stiftung 201), Düsseldorf, 170 S.

    Abstract

    "In den 1970er Jahren setzte europaweit eine Zunahme an selbstständiger Erwerbsarbeit ein, die so genannte 'Renaissance der Selbstständigkeit'. In dem Band wird dieser Trend nach verschiedenen wirtschaftlichen, strukturellen und sozialen Kriterien im Ländervergleich (Deutschland, Niederlande, Italien, Schweden und Vereinigtes Königreich) beleuchtet. Ein Ergebnis des Ländervergleichs ist, dass der Boom der Selbstständigkeit eine große Anzahl von Personen einbezogen hat, die nicht das Profil des traditionellen Selbstständigen (Kleingewerbetreibende, Professionen, Mittelstandsbetriebe und verkammerte Berufe) haben. Die 'neuen Selbstständigen' gründen häufig im Dienstleistungsbereich Klein-, Kleinst- oder Solo-Unternehmen, oftmals ohne oder nur mit geringen Vermögenswerten. Insbesondere die Solo-Selbstständigkeit zeichnet sich durch eine hohe Mobilität und häufige Statuswechsel aus. Diese Entwicklungen sind mit neuen Anforderungen an die soziale Sicherung für die zuständigen Akteure und Institutionen verbunden. Der Band zeigt am Beispiel zentraler Versicherungszweige, ob und in welcher Form die nationalen staatlichen Sicherungssysteme auf diese Herausforderungen eingestellt sind. Beschrieben wird weiterhin, in welcher Form die Gewerkschaften sich der Entwicklung stellen und die Organisierung und Interessenvertretung dieser Selbstständigen weiter vorantreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The psychological relationship between companies and freelancers: an empirical study of the commitment and the work-related expectations of freelancers (2007)

    Süß, Stefan ; Kleiner, Markus;

    Zitatform

    Süß, Stefan & Markus Kleiner (2007): The psychological relationship between companies and freelancers. An empirical study of the commitment and the work-related expectations of freelancers. In: Management Revue, Jg. 18, H. 3, S. 251-270.

    Abstract

    "For some years now a tendency towards a more flexible shaping of employment has been observable. Little research, however, has been dedicated to the question of how relevant this is for the commitment of freelance employees. Therefore the present paper first reverts to the question as to whether - and if so, under what preconditions freelancers are likely to feel commitment towards the company that employs them. Second, the paper identifies Clusters of freelancers following their work-related expectations. On the basis of an empirical study among IT-freelancers it becomes clear that freelancers differ from permanent employees as regards their work-related expectations. Consequences for their felt commitment hence ensue. All in all it is mainly an affective commitment towards their company which they perceive" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bitterer Honig: Warum hohe Überlebensraten Gründerinnen nicht immer glücklich machen (2007)

    Wießner, Frank; Noll, Susanne;

    Zitatform

    Wießner, Frank & Susanne Noll (2007): Bitterer Honig: Warum hohe Überlebensraten Gründerinnen nicht immer glücklich machen. In: IAB-Forum H. 1, S. 74-78.

    Abstract

    Als arbeitsmarktpolitisches Instrument hatte die Ich-AG, die 2006 durch den neuen Gründungszuschuss ersetzt wurde, ein vergleichsweise kurzes Leben. Zwischen 2003 und 2006 entwickelte sie sich jedoch zu einem Hoffnungsträger für Arbeitsmarktpolitiker und Arbeitslose. Auch die Urteile der Arbeitsmarktforschung fallen überwiegend positiv aus, da ein beträchtlicher Teil der neugegründeten Klein- und Kleinstbetriebe auf dem freien Markt überlebte. Der Beitrag geht den Gründen für diese Langlebigkeit nach. Er basiert auf Daten aus dem BMAS-Projekt 20/04 "Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission, Arbeitspaket 1: Wirksamkeit der Instrumente, Modul 1e: Existenzgründungen". Für das Projekt wurden 3.000 Ich-AG-Gründer und ebenso viele Überbrückungsgeld-Empfänger nach ihrer Existenzgründung telefonisch interviewt. Es zeigt sich, dass die Ich-AG vor allem als "Frauenprogramm" erfolgreich war. Sie entsprach den Bedürfnissen von Frauen offenbar besser als das Überbrückungsgeld. Dabei ist das Überleben am Markt eine notwendige, aber oft nicht hinreichende Bedingung. Hinzu kommen Faktoren wie familiäre Verpflichtungen, wirtschaftliche Zwänge oder finanzielle Spielräume. Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sich die "neuen Selbständigen" mit ihren Ich-AGs auch grundsätzlich von "konventionellen Unternehmern" unterscheiden. Es steht weniger der unternehmerische Charakter der selbständigen Erwerbsarbeit im Vordergrund als die Sicherung eines bescheidenen Lebensstandards durch ein "mäßiges, oft sogar nur zusätzliches Einkommen." (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Do the unemployed become successful entrepreneurs?: a comparison between the unemployed, inactive and wage-earners (2006)

    Andersson, Pernilla ; Wadensjö, Eskil ;

    Zitatform

    Andersson, Pernilla & Eskil Wadensjö (2006): Do the unemployed become successful entrepreneurs? A comparison between the unemployed, inactive and wage-earners. (IZA discussion paper 2402), Bonn, 29 S.

    Abstract

    "In many countries unemployed people are helped to become self-employed. Selfemployment, however, does not necessarily lead to success. Many leave self-employment after a short period and the economic outcome varies greatly. It is important to learn more about the economic outcome for unemployed who become self-employed. In the first part of the paper we analyse who became self-employed in the period from 1999 to 2002 of Swedish-born men aged 20 to 60 years who were either wage-earners, unemployed or inactive in 1998. We find that the unemployed, and even more the inactive, are overrepresented among those who become self-employed. In the second part of the paper we study the economic outcome of self-employment in 2002 for Swedish-born men who were either unemployed, inactive or wage-earners in 1998. Economic outcome in 2002 is measured using income from self-employment and having employees in the firm. The estimations show that those who were wage earners in 1998 have higher incomes and are also employing other people in their business to a much higher extent in 2002 than those who in 1998 were unemployed or inactive. This indicates that support to unemployed to become self-employed should be implemented with great care." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Existenzgründungsförderung für Arbeitslose: erste Evaluationsergebnisse für Deutschland (2006)

    Baumgartner, Hans J.; Steiner, Viktor; Caliendo, Marco ;

    Zitatform

    Baumgartner, Hans J., Marco Caliendo & Viktor Steiner (2006): Existenzgründungsförderung für Arbeitslose. Erste Evaluationsergebnisse für Deutschland. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 75, H. 3, S. 32-48.

    Abstract

    "Zur Existenzgründungsförderung für Arbeitslose steht mit dem Existenzgründungszuschuss ('Ich-AG') seit Anfang 2003 neben dem schon seit längerem bestehenden Überbrückungsgeld (ÜG) ein weiteres Förderinstrument für gründungswillige Arbeitslose zur Verfügung. Erste Evaluationsergebnisse zeigen, dass a) die beiden Programme unterschiedliche Zielgruppen attrahieren, b) die Teilnehmer beider Programme im Vergleich zu einer Kontrollgruppe von nicht geförderten Arbeitslosen 16 Monate nach Beginn der Maßnahmen eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit haben, arbeitslos gemeldet zu sein, und c) sich die beiden Förderprogramme hinsichtlich bestimmter Erfolgsfaktoren der Nachhaltigkeit der Gründung unterscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Flexible Wissensarbeit: AlleindienstleisterInnen zwischen Privileg und Prekarität (2006)

    Betzelt, Sigrid;

    Zitatform

    Betzelt, Sigrid (2006): Flexible Wissensarbeit. AlleindienstleisterInnen zwischen Privileg und Prekarität. (ZeS-Arbeitspapier 2006/03), Bremen, 90 S.

    Abstract

    "Flexible Wissensarbeit in Form hoch qualifizierter selbständiger Beschäftigung stellt in der Bundesrepublik einen relativ neuen Erwerbstypus dar, der im Dienstleistungssektor auf Expansionskurs ist. Der Beitrag stellt zentrale Ergebnisse einer empirischen Untersuchung im exemplarischen Feld ausgewählter Kulturberufe vor, die als Trendsetter für die neuere selbständige Erwerbsform des 'Alleindienstleisters' gelten können. Gezeigt wird, dass nicht nur deren objektive Erwerbsstrukturen von bekannten Mustern abweichen, da sie - bei vergleichsweise schwacher Geschlechtersegregation - den hoch Qualifizierten nur relativ bescheidene Einkommen unter risikoreichen Erwerbsbedingungen bieten. Besonderheiten zeigen sich auch in den individuellen subjektiven Orientierungen und Handlungsstrategien. Diese subjektiven Faktoren, so das Kernargument dieses Beitrags, ermöglichen erst das ' Funktionieren' des flexiblen Erwerbsmodells. Auf der Basis starker intrinsischer Motivationen und eines dominant wertrationalen Berufsverständnisses entwickeln die individuellen Akteure in reflexiver Weise Handlungsmuster im Umgang mit den marktradikalen Bedingungen, die eine mehr oder minder gelungene Balance zwischen individuellen Freiheitsgraden und marktlichen Restriktionen ermöglichen. Dabei ergeben sich für Männer wie Frauen überwiegend kontinuierliche, wenngleich komplexe Erwerbsbiographien jenseits herkömmlicher Karrierepfade. Diese qualitativ gewonnenen empirischen Befunde werden im Hinblick auf theoretische Konzepte der Arbeits-, Berufs- und Professionssoziologie sowie der sozialen Ungleichheit diskutiert. Abschließend wird aufgezeigt, dass das Erwerbsmuster flexibler Wissensarbeit besonders aufgrund der fragilen individuellen und kollektiven Risikostrategien durchaus institutionellen Handlungsbedarf aufwirft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ich-AG, Überbrückungsgeld und der neue Gründungszuschuß: effizientere Förderung oder nur Haushaltssanierung? (2006)

    Buscher, Herbert;

    Zitatform

    Buscher, Herbert (2006): Ich-AG, Überbrückungsgeld und der neue Gründungszuschuß. Effizientere Förderung oder nur Haushaltssanierung? In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 12, H. 6, S. 170-174.

    Abstract

    "Arbeitslosigkeit kann unter anderem dadurch überwunden werden, daß Arbeitslose motiviert werden, eine eigene wirtschaftliche Existenz aufzubauen. Hierzu existieren in Deutschland zwei Förderprogramme: das Überbrückungsgeld und der Existenzgründungszuschuß, letzterer in der Öffentlichkeit als Ich-AG bekannt. Nach dem Willen der Regierung sollen beide Konzepte zum 1. August 2006 zu einem neuen Förderkonzept, dem Gründungszuschuß, zusammengefaßt werden. Durch diese Reform beabsichtigt die Regierung zum einen nicht erwünschte Auswirkungen bei den Ich-AGs einzuschränken und zum anderen zu Einsparungen bei den Ausgaben zu gelangen, die sich in einer Größenordnung von etwa einer Milliarde Euro bewegen sollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dependent forms of self-employment in the UK: identifying workers on the border between employment and self-employment (2006)

    Böheim, René ; Muehlberger, Ulrike;

    Zitatform

    Böheim, René & Ulrike Muehlberger (2006): Dependent forms of self-employment in the UK. Identifying workers on the border between employment and self-employment. (IZA discussion paper 1963), Bonn, 26 S.

    Abstract

    "We analyse the characteristics of workers who provide work on the basis of a civil or commercial contract, but who are dependent on or integrated into the firm for which they work. We argue that these dependent self-employed lose their rights under labour law, receive less favourable benefits from social security protection and are often beyond trade union representation and collective bargaining. Using data from the British Labour Force Survey we test two hypotheses: (1) Dependent self-employed workers are significantly different from both employees and (independent) self-employed individuals, thus forming a distinct group. (2) Dependent self-employed workers have lower labour market skills, less labour market attachment and, thus, less autonomy than self-employed workers. The data support our hypothesis that dependent self-employed workers are a distinct labour market group which differs from both employees and independent self-employed individuals. Men, older workers, tho! se with low education and a low job tenure have greater odds of working in dependent self-employment than their counterparts. Our results suggest that dependent forms of self-employment are used by firms to increase labour flexibility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründungsförderung für Arbeitslose: neue Ergebnisse für Deutschland (2006)

    Caliendo, Marco ; Steiner, Viktor; Baumgartner, Hans J.;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Viktor Steiner & Hans J. Baumgartner (2006): Existenzgründungsförderung für Arbeitslose. Neue Ergebnisse für Deutschland. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 73, H. 7, S. 77-87.

    Abstract

    "Die Existenzgründungsförderung für Arbeitslose gewinnt als arbeitsmarktpolitisches Instrument in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Während es im Jahre 1994 nur knapp 37 000 geförderte Gründungen gab, waren es 2004 schon mehr als 350 000. Ausschlaggebend für diese Entwicklung war u. a. die Einführung des Existenzgründungszuschusses (Ich-AG) zum 1. Januar 2003 im Rahmen der Hartz-Reformen. Neben dem schon seit längerem bestehenden Überbrückungsgeld steht seitdem ein zweites Förderinstrument für gründungswillige Arbeitslose zur Verfügung. Erste Ergebnisse zur Effektivität beider Programme aus einem Evaluationsprojekt für das ehemalige Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit zeigen, dass beide Programme hinsichtlich der Vermeidung einer Rückkehr in die Arbeitslosigkeit als erfolgreich angesehen werden können. Die Teilnehmer beider Programme haben - im Vergleich zu einer Kontrollgruppe von nichtgeförderten Arbeitslosen - sechzehn Monate nach Beginn der Maßnahmen eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit, arbeitslos gemeldet zu sein. Insbesondere für das Überbrückungsgeld kann diese Aussage bereits auf einen längeren Zeitraum nach Beendigung der Förderung gestützt werden, während bei der Ich-AG die Förderung noch andauert und somit erst ein Zwischenfazit möglich ist. Deutlich wird auch, dass beide Programme unterschiedliche Personengruppen ansprechen, wobei die Überbrückungsgeldempfänger im Durchschnitt höher qualifiziert sind als Teilnehmer am Existenzgründungszuschuss und diese wiederum besser qualifiziert sind als nicht geförderte Arbeitslose. Hinsichtlich der durch die Förderungen induzierten zusätzlichen Beschäftigungseffekte zeigen sich ebenfalls merkliche Unterschiede zwischen beiden Programmen: 90 % aller durch einen Existenzgründungszuschuss geförderten Gründer/innen arbeiteten zum Untersuchungszeitpunkt nach wie vor in der klassischen Ein-Personen-Ich-AG. Dagegen haben 30 % der durch Überbrückungsgeld geförderten Männer und 22 % der Frauen mindestens einen Mitarbeiter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründungsförderung in Deutschland: Zwischenergebnisse aus der Hartz-Evaluation (2006)

    Caliendo, Marco ; Kritikos, Alexander; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Alexander Kritikos & Frank Wießner (2006): Existenzgründungsförderung in Deutschland. Zwischenergebnisse aus der Hartz-Evaluation. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 3/4, S. 505-531.

    Abstract

    "Die Existenzgründungsförderung für Arbeitslose gewinnt als arbeitsmarktpolitisches Instrument in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Mit der Einführung des Existenzgründungszuschusses (ExGZ) zum 1.1.2003 steht gründungswilligen Arbeitslosen - neben dem Überbrückungsgeld (ÜG) - nun ein zweites Förderinstrument zur Verfügung. Im Jahr 2004 nutzten insgesamt mehr als 350.000 Personen eines der beiden Programme und unterstreichen damit deren Bedeutung im arbeitsmarktpolitischen Kanon. Im Rahmen der Hartz-Evaluation ist es nun erstmals möglich, beide Programme im Hinblick auf Zielgruppenauswahl und Effektivität zu beurteilen. Erste Ergebnisse zeigen, dass sowohl ÜG als auch ExGZ helfen, eine Rückkehr in Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Insbesondere für das Überbrückungsgeld basiert diese Aussage auf einem ausreichenden Zeitraum nach Beendigung der Förderung, während beim ExGZ die Förderung zum Untersuchungszeitpunkt noch andauerte und somit erst ein Zwischenfazit möglich ist. Weiterhin werden mit dem ExGZ Zielgruppen erreicht, die bisher im gesamten Gründungsgeschehen unterrepräsentiert waren. Dementsprechend unterscheiden sich ÜG- von ExGZ-Gründungen erheblich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Genderaspekte in der Existenzgründung und Selbständigkeit in Deutschland im Vergleich mit ausgewählten Ländern in Europa: eine Analyse mit Daten des Mikrozensus und der EU-Arbeitskräftestichprobe (2006)

    Dangel, Caroline; Stamm, Thomas; Fleißig, Sabine; Piorkowsky, Michael-Burkhard;

    Zitatform

    Dangel, Caroline, Sabine Fleißig, Michael-Burkhard Piorkowsky & Thomas Stamm (2006): Genderaspekte in der Existenzgründung und Selbständigkeit in Deutschland im Vergleich mit ausgewählten Ländern in Europa. Eine Analyse mit Daten des Mikrozensus und der EU-Arbeitskräftestichprobe. Berlin, 66 S.

    Abstract

    "Der haushaltsökonomische Ansatz zur Analyse der erwerbswirtschaftlichen Selbstständigkeit unterscheidet grundlegend drei Gruppen von Selbstständigen: erstens im Haupterwerb (erste oder einzige Selbstständigkeit in Vollzeit), zweitens im Zuerwerb (erste oder einzige Selbstständigkeit in Teilzeit neben einer nicht auf Erwerb gerichteten Hauptaktivität, z.B. Haushaltsführung) und drittens im Nebenerwerb (zweite Erwerbstätigkeit als Selbstständige oder Selbstständiger in Teilzeit). In Deutschland sind der selbstständige Haupt- und Nebenerwerb Männerdomänen. Dagegen überwiegen im selbstständigen Zuerwerb die Frauen. Die Ausgangsfrage der Analyse war, ob es sich dabei um eine deutsche Besonderheit handelt. Zur Klärung dieser Frage wurden Daten der EU-Arbeitskräfteerhebung für ausgewählte Länder in Europa vergleichend analysiert. In den Vergleich einbezogen wurden Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, die Schweiz, Spanien und das Vereinigte Königreich. Im Mittelpunkt der Analyse stehen Muster der Selbstständigkeit: Betrachtet werden nach den drei Gruppen und genderspezifisch differenziert die Strukturen der Selbstständigkeit, d.h. die Zahlen und Anteile von Frauen und Männern, sowie die Entwicklung der Selbstständigen von 1996 bis 2004 nach den Verlaufsmustern: steigend, fallend, U-förmiger Verlauf, umgekehrt-U-förmiger Verlauf und unregelmäßiger Verlauf. Hinsichtlich der Strukturen nimmt Deutschland im Haupt-, Zu- und Nebenerwerb eine mittlere Position ein. Tendenziell zeigt sich - von den Zahlen für Deutschland aus betrachtet - im durchgehend männlich dominierten Haupterwerb ein Nord-Süd-Gefälle mit niedrigeren Frauenanteilen im Norden und höheren Frauenanteilen im Süden. Im überwiegend weiblich dominierten Zuerwerb zeigt sich ebenfalls, aber weniger einheitlich ein Nord-Süd-Gefälle; nördlich von Deutschland eher niedrigere und südlich eher höhere Frauenanteile. Folglich ist die oben angesprochene Frauendominanz im Zuerwerb kein deutsches Sonderphänomen. Im Nebenerwerb zeigt sich genderspezifisch ein vergleichsweise uneinheitliches Bild. Hinsichtlich der Entwicklung der Selbstständigkeit zeigt sich bei differenzierter Betrachtung von Frauen und Männern im Haupt-, Zu- und Nebenerwerb, dass in fast allen Ländern unterschiedliche Verläufe die Regel sind. Einfach aufzuklärende Zusammenhänge liegen folglich nicht vor. Hier sind weitergehende, sehr differenzierte Analysen erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Selbstständige Künstlerinnen und Künstler in Deutschland - zwischen brotloser Kunst und freiem Unternehmertum? (2006)

    Dangel, Caroline; Stamm, Thomas; Piorkowsky, Michael-Burkhard;

    Zitatform

    Dangel, Caroline & Michael-Burkhard Piorkowsky (2006): Selbstständige Künstlerinnen und Künstler in Deutschland - zwischen brotloser Kunst und freiem Unternehmertum? Berlin, 98 S.

    Abstract

    "Wovon leben selbstständige Künstlerinnen und Künstler eigentlich? Warum machen sich Künstlerinnen und Künstler bei äußerst geringen Einkommensaussichten selbstständig? Was erhoffen Künstlerinnen und Künstler sich aus der Selbstständigkeit? Unterscheiden sich Künstlerinnen und Künstler von anderen Selbstständigen? Die Studie belegt mit Hilfe einer empirischen Untersuchung, was zuvor auf Mutmaßungen und Erfahrungsberichten basierte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung der Maßnahmen der GründerInnenförderung des AMS: empirische Studie. Endbericht (2006)

    Dornmayr, Helmut; Lenger, Birgit;

    Zitatform

    Dornmayr, Helmut & Birgit Lenger (2006): Evaluierung der Maßnahmen der GründerInnenförderung des AMS. Empirische Studie. Endbericht. (AMS-Arbeitsmarktstrukturberichte), Wien, 312 S.

    Abstract

    "Die Ergebnisse der Evaluation des Unternehmensgründungsprogrammes (UGP) des AMS zeugen über weite Strecken von einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte. Neben der Analyse von internationalen Beispielen der Förderung von Unternehmensgründungen aus Arbeitslosigkeit, der Analyse verschiedenster sekundärstatistischer Daten und der Durchführung von Einzelfallstudien mit GründerInnen wurden hierbei auch mehr als 1.000 GründerInnen der Gründungsjahrgänge 1999-2005 hinsichtlich Verlauf und Erfolg ihrer Unternehmensgründung sowie bezüglich der Zufriedenheit mit AMS und Gründungsberatung befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Selbstständige in Wien: Beschäftigungsentwicklung, Erwerbsdaten und Unterstützungsbedarf (2006)

    Enzenhofer, Edith; Wetzel, Petra; Riesenfelder, Andreas;

    Zitatform

    Enzenhofer, Edith, Andreas Riesenfelder & Petra Wetzel (2006): Neue Selbstständige in Wien. Beschäftigungsentwicklung, Erwerbsdaten und Unterstützungsbedarf. Wien, 87 S.

    Abstract

    "Zum Wirtschaftsbereich der Neuen Selbstständigen in Wien liegen bereits repräsentative Ergebnisse vor, was Soziodemographie, Einkommen, Arbeitsbelastung, Lebenslagen und Erwerbssituation dieser Personen betrifft. Wenig beleuchtet sind allerdings noch die Beschäftigungswirkung durch diese Erwerbsform, die Nachhaltigkeit der Gründungsprozesse und der Bedarf an Unterstützung bzw. Hilfestellung, der bei der Gründung von Betrieben durch Neue Erwerbstätige entsteht. Auch existieren zurzeit lediglich bundesweite Daten zur Unternehmensgröße und den Branchen der Neuen Selbstständigen. Die vorliegende Studie zielt darauf ab, diese Lücken zu schließen. Im Rahmen einer repräsentativen Befragung von Neuen Selbstständigen in Wien werden die fehlenden Spezifika herausgearbeitet und vor dem Hintergrund der Ergebnisse einer Vergleichsgruppenbefragung von Mikro- und Kleinbetrieben aus dem Bereich der gewerblichen Wirtschaft analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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