Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Flexibilisierung: Folgen für Arbeit und Familie (2008)
Szydlik, Marc;Zitatform
Szydlik, Marc (Hrsg.) (2008): Flexibilisierung. Folgen für Arbeit und Familie. (Sozialstrukturanalyse), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 333 S.
Abstract
"Die Arbeitswelt befindet sich in Bewegung. Dem alten Bild vom sicheren Normalarbeitsverhältnis stehen neue Anforderungen und Lebensmuster gegenüber. Was bedeutet die Flexibilisierung der Arbeit? Die Beiträge des Bandes behandeln wachsende Unsicherheiten, flexible Lebensläufe und Arbeitsmarktübergänge im internationalen Vergleich. Flexible Fälle werden in Form von Alleinselbständigen, weltweiten Projektarbeitenden, Tagesmüttern und atypisch Beschäftigten unter die Lupe genommen. Weitere Aufsätze untersuchen die Folgen für die Familiengründung und für Familienzeiten aus Sicht von Eltern und Kindern. Zudem: Welche Erwartungen existieren zu Geschlechterrollen und Politik, wer sind die Gewinner und Verlierer?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Existenzgründung durch ehemalige Führungskräfte der Medienwirtschaft: eine Perspektive der Personengruppe Best Ager? (2008)
Woelky, Gunter;Zitatform
Woelky, Gunter (2008): Existenzgründung durch ehemalige Führungskräfte der Medienwirtschaft. Eine Perspektive der Personengruppe Best Ager? Osnabrück, 304 S.
Abstract
"Die Dissertation sondiert Perspektiven von früher in der Medienbranche abhängig beschäftigten älteren Führungskräften, die als Selbstständige eine neue berufliche Zukunft suchen. Die Betroffenen müssen klären, ob sich für sie durch eine in Deutschland nur zögerlich aufkommende 'Kultur der Selbstständigkeit' ein Ausweg aus drohender oder bereits eingetretener Arbeitslosigkeit eröffnet. Gelingt dieser Neubeginn nicht, zeichnet sich nach dem Ende der Manager-Karriere die Gefahr eines zweiten Scheiterns ab. Die konzeptionelle Klammer der Dissertation ist die Auseinandersetzung mit der aktuellen sozialpsychologischen Arbeitskraftunternehmer-Theorie. Die Applikation der Theorie auf die Gruppe der Selbstständigen wird dargestellt am Beispiel der Personengruppe 'Best Ager der Medienbranche als Existenzgründer' auf Grundlage empirischer Erhebungen (Fallbeispiele von Berufsbiografien). Ergebnisse: Die Voraussetzungen für den erfolgreichen Weg in die Selbstständigkeit setzen sich aus dem spezifischen Medienwirtschaftsumfeld und der Nachfrage nach neuen Einzelfirmen bzw. neuen Produktangeboten zusammen. Die Marktanalyse der Dissertation zeigt, dass der Strukturwandel in der Medienwirtschaft Freiräume für Existenzgründungen bietet und beantwortet die Frage, ob und wie diese genutzt werden können. In einem zweiten Schritt liefert das Forschungsergebnis klare Hinweise für Erfolg versprechende bzw. hinderliche Gründungsoptionen auf der individuellen Ebene, und dass Gründungserfolge maßgeblich von der Bereitschaft der neuen Selbstständigen für einen Mentalitätswechsel (Selbstwirksamkeitsthese) und durch Zielklärung (Motivstrukturthese) der Gründer basieren. Die Dissertation betritt deshalb in den entscheidenden Bereichen Forschungsneuland, weil keine einschlägige sozialwissenschaftliche Literatur zum Thema 'Best Ager der Medienbranche in der Gründerrolle' vorliegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bekämpfung der Schwarzarbeit (2007)
Amon, Heinz; Moosburger, Hermann; Lechner, Helmut; Irlbauer, Helmut; Richert, Thomas; Strunz, Richard; Bauer, Herbert; Mahr, Leo; Schuff, Karl; Wieser, Raimund;Zitatform
Amon, Heinz, Herbert Bauer, Helmut Irlbauer, Helmut Lechner, Leo Mahr, Hermann Moosburger, Thomas Richert, Karl Schuff, Richard Strunz & Raimund Wieser (2007): Bekämpfung der Schwarzarbeit. (Fortbildung und Praxis 01), Stuttgart: Boorberg, 528 S.
Abstract
"Die illegale gewerbliche Betätigung, die unerlaubte Beschäftigung von Ausländern sowie die häufig damit verbundene Hinterziehung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen zählen zu den schwerwiegendsten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Problemen. Das Handbuch gibt einen Überblick über die komplexe Rechtsmaterie und erläutert die verschiedenen Erscheinungsformen der Schattenwirtschaft, deren Voraussetzungen und Rechtsfolgen. Die Durchführung des Bußgeldverfahrens wird in einem gesonderten Kapitel dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Turning unemployment into self-employment: effectiveness and efficiency of two start-up programmes (2007)
Zitatform
Baumgartner, Hans J. & Marco Caliendo (2007): Turning unemployment into self-employment. Effectiveness and efficiency of two start-up programmes. (IZA discussion paper 2660), Bonn, 38 S.
Abstract
"Turning unemployment into self-employment has become a major focus of German active labour market policy (ALMP) in recent years. If effective, this would not only reduce Germany's persistently high unemployment rate, but also increase its notoriously low selfemployment rate. Empirical evidence on the effectiveness of such programmes is scarce. The contribution of the present paper is twofold: first, we evaluate the effectiveness of two start-up programmes for the unemployed. Our outcome variables include the probability of being employed, the probability of being unemployed, and personal income. Second, based on the results of this analysis, we conduct an efficiency analysis, i.e., we estimate whether the Federal Employment Agency has saved money by placing unemployed individuals in these programmes. Our results show that at the end of the observation period, both programmes are effective and one is also efficient. The considerable positive effects present a stark contrast to findings from evaluations of other German ALMP programmes in recent years. Hence, ALMP programmes aimed at moving the unemployed into self-employment may prove to be among the most effective, both in Germany and elsewhere." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gesundheitsförderung in flexiblen Arbeitsstrukturen der 'digitalen Wirtschaft': Problemfelder und Gestaltungsperspektiven bei abhängiger und alleinselbständiger Erwerbstätigkeit (2007)
Zitatform
Becke, Guido (2007): Gesundheitsförderung in flexiblen Arbeitsstrukturen der 'digitalen Wirtschaft'. Problemfelder und Gestaltungsperspektiven bei abhängiger und alleinselbständiger Erwerbstätigkeit. (Artec-paper 142), Bremen, 100 S.
Abstract
"Im zweiten Kapitel wird zunächst die begrenzte Reichweite betrieblicher Ansätze der Prävention bzw. der Gesundheitsförderung mit Blick auf flexible Arbeitsstrukturen analysiert. Vorhandene rechtliche Innovationspotenziale werden demnach lediglich im Sinne einer 'halbierten Modernisierung' genutzt. Das dritte Kapitel setzt sich mit dem gesellschaftlichen Flexibilitätsdiskurs auseinander. Auf dieser Basis werden Grundtypen der Flexibilität auf der Ebene von Unternehmen skizziert. Es handelt sich dabei um organisatorische, interne und externe Flexibilität. Die IT-/Medienbranche wird im vierten Kapitel als paradigmatisches Feld flexibler Arbeitsstrukturen vorgestellt. Das fünfte Kapitel bezieht sich auf die Analyse gesundheitlicher Risikopotenziale und Präventionsprobleme in flexibler Arbeitsstrukturen dieser Branche. Im Fokus steht dabei die Erwerbstätigkeit hoch qualifizierter Angestellter sowie der Alleinselbstständigen. Im sechsten Kapitel werden gesundheitsförderliche Gestaltungsperspektiven mit Blick auf flexible Arbeitsstrukturen erörtert und in den konzeptionellen Vorschlag eines präventionsorientierten Mehrebenenansatzes eingebettet. Der Ausblick dieses Beitrags befasst sich schließlich mit der Frage nach den Voraussetzungen für die Realisierung eines solchen arbeits- und gesundheitspolitischen Mehrebenenansatzes." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Struktur und Erfolg von Ich-AG-Gründungen: Ergebnisse einer Umfrage im Arbeitsagenturbezirk Lüneburg (2007)
Zitatform
Braakmann, Nils (2007): Struktur und Erfolg von Ich-AG-Gründungen. Ergebnisse einer Umfrage im Arbeitsagenturbezirk Lüneburg. (University of Lüneburg Working paper series in economics 56), Lüneburg, 30 S.
Abstract
"Dieses Papier präsentiert deskriptive Evidenz zur Struktur von Ich-AG-Gründungen und Gründern aus dem Arbeitsagenturbezirk Lüneburg. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung aller Gründer, die zwischen Juni 2004 und Februar 2005 selbstständig geworden sind und von der Arbeitsagentur Lüneburg gefördert wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Rasantes Wachstum der Zahl kreativ Tätiger in Berlin (2007)
Brenke, Karl;Zitatform
Brenke, Karl (2007): Rasantes Wachstum der Zahl kreativ Tätiger in Berlin. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 74, H. 31, S. 493-496.
Abstract
"Die Zahl der Erwerbstätigen in 'kreativen Tätigkeiten' ist seit Mitte der 90er Jahre kräftig gestiegen. Besonders stark fiel das Wachstum in Berlin aus; jeder zehnte Kreative in Deutschland ist in der Hauptstadt tätig. Nach dem Jahr 2000 hat sich vor allem die Zahl der selbständigen Kreativen erhöht. Die meisten von ihnen beschäftigen keine Arbeitnehmer. Bei dieser Personengruppe dürfte es sich häufig um freie Mitarbeiter handeln. Kreativ Tätige sind vergleichsweise hoch qualifiziert. Sie leben und arbeiten vor allem in den großen Städten und stellen dort einen beachtlichen Wirtschaftsfaktor dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das unternehmerische Selbst: Soziologie einer Subjektivierungsform (2007)
Zitatform
Bröckling, Ulrich (2007): Das unternehmerische Selbst. Soziologie einer Subjektivierungsform. (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1832), Frankfurt am Main: Suhrkamp, 327 S.
Abstract
"Die Maxime 'Handle unternehmerisch!' ist der kategorische Imperativ der Gegenwart. Ein unternehmerisches Selbst ist man nicht, man soll es werden. Und man wird es, indem man sich in allen Lebenslagen kreativ, flexibel, eigenverantwortlich, risikobewußt und kundenorientiert verhält. Das Leitbild ist zugleich Schreckbild. Was alle werden sollen, ist auch das, was allen droht. Der Wettbewerb unterwirft das unternehmerische Selbst dem Diktat fortwährender Selbstoptimierung, aber keine Anstrengung vermag seine Angst vor dem Scheitern zu bannen. Ulrich Bröcklings grundlegende soziologische Studie nimmt diese Ambivalenz in den Blick und spitzt sie zu einer Diagnose der gegenwärtigen Gesellschaft zu." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Renaissance of entrepreneurship?: some remarks and empirical evidence for Germany (2007)
Zitatform
Bögenhold, Dieter & Uwe Fachinger (2007): Renaissance of entrepreneurship? Some remarks and empirical evidence for Germany. (ZeS-Arbeitspapier 2007/02), Bremen, 27 S.
Abstract
"Der Beitrag behandelt die Thematik des Grenzbereichs des Unternehmertums, charakterisiert als ein Bereich, in dem Kleinunternehmer zumeist alleine - mitunter unterstützt von einigen wenigen Beschäftigten - mit niedrigen Erträgen und einer hohen Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Existenz des Unternehmens bzw. ohne eine vielversprechende Dynamik arbeiten. Aber selbst dieser Untersuchungsbereich stellt ein weites Feld dar. Er betont nicht nur die große Bandbreite des Unternehmertums, sondern ebenso die fließenden Übergänge zwischen Unternehmertum und informellem Sektor einerseits sowie dem Arbeitsmarkt auf der anderen Seite. Neue Unternehmen - selbst diejenigen, die später sehr erfolgreich sind - sind als Experiment zum Testen des Marktes und der Produktideen in Phasen entstanden, wo die Firmengründer selbst abhängig erwerbstätig oder gar als Arbeitslose registriert waren. Der eigentliche Beginn einer Unternehmerexistenz fällt in ein fließendes Kontinuum unterschiedlicher Aktivitäten, die eng zusammenhängen mit einer Beschäftigung als abhängig Erwerbstätiger oder Perioden der Arbeitsplatzsuche während einer Arbeitslosigkeit. Mit der Zunahme der Einpersonen-Unternehmen bzw. der Solo-Selbständigkeit ist ein neues soziales Phänomen in Bezug auf die Arbeitsmarktstruktur und die Arbeitsteilung entstanden, in dem sich verschiedene gesellschaftliche Entwicklungslinien überlappen. Die Frage nach den Formen der Solo-Selbständigkeit und den Antriebskräften ihrer Entwicklung ist von hohem Forschungsinteresse. Muß die Solo-Selbständigkeit hauptsächlich als das Ergebnis von Arbeitsmarktdefiziten betrachtet werden - die in der Literatur als Push-Faktoren bezeichnet werden - oder reflektiert sie einen neuen Lebensstil und damit zusammenhängend eine geänderte Form der individuellen Arbeitsgestaltung, der Menschen berufliche Selbständigkeit zunehmend attraktiv erscheinen läßt - sogenannte Pull-Faktoren? Mit anderen Worten, dient Solo-Selbständigkeit als Ventil für den Arbeitsmarktdruck oder ist diese Form der Selbständigkeit eher positiv zu betrachten als eine neue Option innerhalb der klassischen Arbeitsteilung, durch die eine zunehmende Anzahl an Personen ein neues Selbstbewusstsein und eine stabile Erwerbstätigkeit finden? Die grundlegende Intention des Beitrages ist es, diese spezifische Form des Grenzbereichs des Unternehmertums zu diskutieren und dies nicht nur in der konventionellen Form der Unternehmensforschung, sondern innerhalb eines integrierten Ansatzes, der Arbeitsmarktanalysen sowie die Analysen zur gesellschaftlichen Stratifizierung und sozialer Mobilität mit umfasst. Der Beitrag des Arbeitspapiers liegt in der Präsentation einschlägiger Informationen, die zu einer besseren Fundierung der wissenschaftlichen Debatte über das Unternehmertum beitragen sollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ich-AG und Überbrückungsgeld: neue Ergebnisse bestätigen Erfolg (2007)
Zitatform
Caliendo, Marco & Viktor Steiner (2007): Ich-AG und Überbrückungsgeld. Neue Ergebnisse bestätigen Erfolg. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 74, H. 3, S. 25-32.
Abstract
"Die Existenzgründungsförderung für Arbeitslose ist in den letzten Jahren zu einem der quantitativ bedeutendsten Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland geworden. So wurden in den letzten vier Jahren mehr als eine Million Personen durch Existenzgründungszuschüsse (Ich-AG) oder Überbrückungsgeld gefördert. Erste Evaluationsergebnisse aus dem Jahr 2005 haben gezeigt, dass beide Programme hinsichtlich der Vermeidung einer Rückkehr in Arbeitslosigkeit als erfolgreich angesehen werden können. Dies wird durch neuere Analysen des DIW Berlin nun auch für einen längeren Evaluationszeitraum bestätigt. Die Teilnehmer beider Programme haben im Vergleich zu einer Kontrollgruppe von nicht geförderten Arbeitslosen 28 Monate nach Beginn der Maßnahmen eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit arbeitslos gemeldet zu sein. Die Geförderten sind auch mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit in Selbständigkeit oder regulärer abhängiger Beschäftigung zu finden und verfügen über ein höheres Erwerbseinkommen als die Kontrollgruppe. Aus Sicht der Bundesagentur für Arbeit ist das Überbrückungsgeld auch ein monetär effizientes Instrument. Die zum 1.8.2006 erfolgte Reform der Existenzgründungsförderung wird vor dem Hintergrund dieser Evaluationsergebnisse kritisch bewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Existenzgründungen: Unterm Strich ein Erfolg (2007)
Zitatform
Caliendo, Marco, Alexander Kritikos, Viktor Steiner & Frank Wießner (2007): Existenzgründungen: Unterm Strich ein Erfolg. (IAB-Kurzbericht 10/2007), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"Mit Einführung der Ich-AG im Jahr 2003 stieg die Zahl der geförderten Gründungen aus Arbeitslosigkeit auf ein nie gekanntes Niveau. Bis Mitte 2006 wurde insgesamt rund eine Million Gründungen gefördert, davon knapp 400.000 Ich-AGs mit dem Existenzgründungszuschuss (ExGZ). Zugleich wurden Existenzgründer nach wie vor mit Überbrückungsgeld (ÜG) gefördert. Sie haben ein höheres Qualifikationsniveau als ExGZ-Geförderte und entsprechen viel eher den nichtgeförderten Gründern. Mit dem ExGZ wurden Zielgruppen erreicht, die im Gründungsgeschehen zuvor unterrepräsentiert waren, wobei vor allem der hohe Frauenanteil auffällt. Ein Großteil der Geförderten ist 8 Monate nach Gründung noch selbständig. Sowohl ÜG- als auch ExGZ-Geförderte sind deutlich seltener arbeitslos gemeldet als vergleichbare Nicht-Teilnehmer und erzielen ein deutlich höheres Erwerbseinkommen. Das ÜG weist überdies eine positive monetäre Effizienz auf, d.h. die BA spart damit Kosten ein. Die monetäre Effizienz des ExGZ ist leicht negativ. Die Ich-AG zählt aber immer noch zu den vergleichsweise kostengünstigen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
BA-geförderte Existenzgründungen in Deutschland 1986 bis 2005 -
Literaturhinweis
Ständig selbst: eine Untersuchung der alltäglichen Lebensführung von Ein-Personen-Selbständigen (2007)
Egbringhoff, Julia;Zitatform
Egbringhoff, Julia (2007): Ständig selbst: eine Untersuchung der alltäglichen Lebensführung von Ein-Personen-Selbständigen. (Arbeit und Leben im Umbruch 14), München: Hampp, 405 S.
Abstract
"Neue Arbeitsformen sind in mehrfacher Hinsicht entgrenzt: Wann, wo, wie lange, wie viel und wann nicht gearbeitet wird, ist nicht von außen vorgegeben. In dem Buch wird am Beispiel von Ein-Personen-Selbständigen in Sachsen analysiert, wie diese ihren Alltag strukturieren und welchen Orientierungen sie dabei folgen. Im Zentrum steht das Verhältnis von Arbeit und Leben'. Die Gruppe der Ein-Personen-Selbständigen ist so schillernd wie sozialstrukturell heterogen. Für die qualitative Untersuchung wurden Interviews beispielsweise mit einem Tiefkühlkostfahrer, einer Kulturmanagerin, einem Webdesigner und der Besitzerin eines Pizzaservice geführt. Ständig selbst über seine Arbeitskraft und Lebenskraft entscheiden zu können und zu müssen, erweist sich als extrem anspruchsvoll. Der Blick hinter das stetige Anwachsen neuer Selbständigkeit zeigt ein differenziertes Bild im Umgang mit diesen Anforderungen: Wie dynamische Formen mit fließenden Übergängen von Arbeit und Leben als Zugewinn von Lebensqualität gefunden werden, das Privatleben im täglichen Existenzkampf unterzugehen droht oder an der vertrauten wie starren Zuweisung von Erwerbs- und Privatzeit festgehalten wird, um sich vor der als grenzenlos erlebten Arbeit zu schützen. Zu Schlüsselkompetenzen werden Selbstbegrenzung und Balancierung, um die für sich selbst passende Form und das subjektive Maß im Umgang mit der eigenen Ressource Arbeitskraft zu finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der unternehmerischen Tätigkeit (2007)
Franco, Ana;Zitatform
Franco, Ana (2007): Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der unternehmerischen Tätigkeit. (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 30/2007), Brüssel, 7 S.
Abstract
"Nach wie vor führen in der EU weitaus mehr Männer als Frauen ihr eigenes Unternehmen. Ebenso sind deutlich mehr Männer als Frauen in der Unternehmensleitung tätig, ungeachtet dessen, ob ihnen das Unternehmen gehört oder nicht. In den letzten Jahren hat es keine Anzeichen für eine Verringerung dieser Diskrepanzen gegeben. Selbständige Frauen in der Industrie und im Dienstleistungssektor machten 2005 in der Europäischen Union insgesamt nur 8,6 % aller erwerbstätigen Frauen aus - bei den Männern war der entsprechende Anteil doppelt so hoch. Weitere Ergebnisse:
- Fast dreimal so viele Männer wie Frauen sind Selbständige mit Arbeitnehmern,
- Wenig Anzeichen für eine Verringerung der geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Unternehmertätigkeit,
- Sektorale Konzentration der Selbständigen mit Arbeitnehmern bei Frauen ausgeprägter,
- Weitaus mehr Männer als Frauen in der Unternehmensleitung,
- Anteile der als Unternehmensleiter tätigen Frauen und Männer seit 2000 kaum verändert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Neue soziale Ungleichheit in der Arbeitswelt (2007)
Gazareth, Pascale; Suter, Simone; Kronauer, Martin; Gazareth, Pascale; Kraemer, Klaus ; Hettlage, Raphaela; Juhasz, Anne; Iglesias, Katia; Nollert, Michael ; Juhasz, Anne; Böhringer, Peter; Paugam, Serge; Wyss, Malika; Pelizzari, Alessandro; Magning, Chantal; Pernicka, Susanne; Contzen, Sandra; Schnapper, Dominique; Adam, Georg; Schultheis, Franz; Magning, Chantal; Suter, Christian ;Zitatform
Gazareth, Pascale, Anne Juhasz & Chantal Magning (Hrsg.) (2007): Neue soziale Ungleichheit in der Arbeitswelt. (Theorie und Methode. Sozialwissenschaften), Konstanz: UVK Verlagsges., 200 S.
Abstract
"Die Schlagworte 'Aktivierung' und 'Eigeninitiative' vermitteln den Eindruck, als wäre die Integration in den Arbeitsmarkt der Königsweg gegen gesellschaftlichen Ausschluss. Inwiefern in der Arbeitswelt selbst Ausschlussprozesse wirksam sind, veranschaulichen die hier versammelten Beiträge aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Auf der Grundlage empirischer Untersuchungen gehen die Autoren den Integrations- und Ausgrenzungsprozessen in der Arbeitswelt nach, verdeutlichen ihre paradoxe Gleichzeitigkeit und zeigen, dass die neue soziale Ungleichheit auf ausbleibende Anerkennung und Integration durch Erwerbsarbeit zurückgeht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berlin als Standort der Kreativwirtschaft immer bedeutender (2007)
Geppert, Kurt; Mundelius, Marco;Zitatform
Geppert, Kurt & Marco Mundelius (2007): Berlin als Standort der Kreativwirtschaft immer bedeutender. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 74, H. 31, S. 485-491.
Abstract
"In den vergangenen Jahren hat sich die Kreativwirtschaft - Medien, Information und Kommunikation sowie Kultur - in Deutschland deutlich überdurchschnittlich entwickelt, und ihre Konzentration auf die großen Stadtregionen ist weiter gestiegen. Unter den sieben führenden kreativwirtschaftlichen Zentren liegt Berlin gemessen an der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung hinter der Region München an zweiter Stelle. Die Dynamik war in den vergangenen Jahren in Berlin höher als im Durchschnitt der anderen bedeutenden Zentren der deutschen Kreativ wirtschaft. Dies gilt zumindest für die privatwirtschaftlichen Teile der Branche, bei den öffentlichen Institutionen machen sich dagegen die Sparmaßnahmen des Berliner Senats bemerkbar. Fast die Hälfte der in der Kreativwirtschaft Berlins Tätigen sind Selbständige oder freie Mitarbeiter; in den übrigen Wirtschaftsbereichen ist der Anteil dieser Gruppen weniger als halb so groß. Insgesamt arbeitet jeder zehnte Erwerbstätige Berlins in der Kreativwirtschaft. Damit ist dieser Zweig inzwischen größer als das verarbeitende Gewerbe der Stadt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Self-employment: A way to end unemployment?: empirical evidence from German pseudo-panel data (2007)
Glocker, Daniela; Steiner, Viktor;Zitatform
Glocker, Daniela & Viktor Steiner (2007): Self-employment: A way to end unemployment? Empirical evidence from German pseudo-panel data. (IZA discussion paper 2561), Bonn, 28 S.
Abstract
"This paper contributes to the policy-relevant question whether self-employment is a way out of (long-term) unemployment. We estimate the relationship between the entry rate into selfemployment and previous (long-term) unemployment on the basis of pseudo-panel data for Germany in the period 1996-2002. The estimation method accounts for cohort fixed effects and measurement errors induced by the pseudo panel structure. We find that previous (longterm) unemployment significantly increases entry rates into self-employment for both men and women. These effects are quantitatively important, both in absolute terms and compared to other potential determinants of self-employment transitions, such as age, the level of vocational qualification and certain household characteristics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: DIW-Diskussionspapiere , 661 -
Literaturhinweis
Gering qualifizierte Gründer - als ICH-AG erfolgreich? (2007)
Zitatform
Grgic, Mariana (2007): Gering qualifizierte Gründer - als ICH-AG erfolgreich? München, 109 S.
Abstract
ICH-AG-Gründer sind durch starke berufliche Mobilität auf dem Arbeitsmarkt gekennzeichnet. Sie vollziehen in relativ kurzer Zeit einen Wechsel vom Arbeitnehmer zum Arbeitslosen und anschließend zum Selbständigen. Sie tragen als Selbständige Verantwortung und sind unabhängig von vorgegebenen Tätigkeitsstrukturen. Um in die Selbständigkeit zu gelangen und auch dauerhaft selbständig zu bleiben, muss der Gründungsprozess erfolgreich durchlaufen werden. Die Diplomarbeit befasst sich unter diesem Aspekt mit der Gruppe der Gründer mit wenig Humankapital, d. h. solchen, die keinen Berufsabschluss besitzen. Die Untersuchungsfragen lauten: 1. Können sich wenig qualifizierte ICH-AG-Gründer trotz fehlenden Humankapitals als Selbständige auf dem Arbeitsmarkt platzieren? 2. Lassen sich spezifische Erfolgsfaktoren der ICH-AG-Gründer mit wenig Humankapital identifizieren? Die Ergebnisse machen deutlich, dass die schulische und berufliche Bildung, aber auch die Dauer der Arbeitslosigkeit vor allem zu Beginn der Gründung einen positiven Einfluss auf die Dauer der Selbständigkeit gering Qualifizierter hat. Die erste Forschungsfrage, ob sich wenig qualifizierte ICH-AG-Gründer trotz fehlendem Humankapital als Selbständige auf dem Arbeitsmarkt etablieren können, ist 'tendenziell' positiv zu beantworten. In Bezug auf die zweite Forschungsfrage, ob sich spezifische 'Erfolgsfaktoren' von ICH-AG-Gründern mit wenig Humankapital identifizieren lassen, kommt die Arbeit zu dem Schluss, dass sich dies nicht eindeutig beantworten lässt. (IAB)
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Literaturhinweis
Selbständigkeit in Europa 1991-2003: empirische Evidenz mit Länderdaten (2007)
Zitatform
Göggel, Kathrin, Johannes Gräb & Friedhelm Pfeiffer (2007): Selbständigkeit in Europa 1991-2003. Empirische Evidenz mit Länderdaten. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 227, H. 2, S. 153-167. DOI:10.1515/jbnst-2007-0203
Abstract
"In der Studie werden ausgewählte makroökonomische Determinanten der Anzahl der Selbständigen in fünfzehn Ländern Europas untersucht. Datenbasis sind die Arbeitskräfteerhebungen der Europäischen Union für die Jahre 1991 - 2003. Ausgangspunkt der Studie ist der Rückgang der Anzahl der Selbständigen in diesem Zeitraum, bei gleichzeitigem Rückgang der Anzahl der Arbeitslosen und einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf. Paneldatenanalysen geben einen Hinweis darauf, dass sowohl die Anzahl der Arbeitslosen wie auch der Arbeitnehmer die Anzahl der Selbständigen erhöht, wohingegen das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf einen negativen Einfluss ausübt, insbesondere auf die Anzahl der Einpersonenunternehmen. Ein höherer Realzins reduziert die Anzahl der Selbständigen, ebenso wie höhere durchschnittliche Steuern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Freelancers in Germany's old and new media industry: beyond standard patterns of work and life? (2007)
Zitatform
Henninger, Annette & Karin Gottschall (2007): Freelancers in Germany's old and new media industry. Beyond standard patterns of work and life? In: Critical Sociology, Jg. 33, H. 1/2, S. 43-71. DOI:10.1163/156916307X168584
Abstract
Der Beitrag befasst sich mit potentiellen Veränderungen der Arbeits- und Lebensmuster von freien Mitarbeitern in der deutschen Medienindustrie (Journalisten, Designer, Softwareentwickler). In einem ersten Schritt wird analysiert, wie die freien Mitarbeiter in die Regulierungen des deutschen Arbeitsmarktes integriert wurden. Dabei zeigen sich erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Berufsgruppen. In einem zweiten Schritt wird danach gefragt, ob freie Mitarbeiter in der deutschen Medienindustrie der Vorstellung, die man sich von Workaholics macht, entsprechen. Die Interviews mit freien Mitarbeitern zeigen, dass nur eine Minderheit die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben gänzlich verwischt hat, während die meisten anderen immer noch zwischen beiden eine klare Trennungslinie ziehen. In Bezug auf Partnerschaften zeigen die Ergebnisse, dass strukturell gleiche Doppelverdienerarrangements weit verbreitet sind, diese aber nicht den einzigen Typus von Geschlechterbeziehungen darstellen. Eine wichtige Gruppe optiert für strukturell spezialisierte Arrangements auf der Basis sowohl traditioneller als auch umgekehrter Geschlechtsrollen. Abschließend wird diskutiert, in welchem Ausmaß die deutschen Trends veränderter Arbeits- und Lebensmuster mit denen in den USA und Großbritannien konvergieren. (IAB)
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Literaturhinweis
Time use of the self-employed (2007)
Zitatform
Hyytinen, Ari & Olli-Pekka Ruuskanen (2007): Time use of the self-employed. In: Kyklos, Jg. 60, H. 1, S. 105-122. DOI:10.1111/j.1467-6435.2007.00361.x
Abstract
Es ist empirisch sehr gut dokumentiert, dass es befriedigender ist, selbständig zu arbeiten als in einem Unternehmen abhängig beschäftigt zu sein. Diese Unterschiede bezüglich der Arbeitszufriedenheit werden in der Literatur vor allem der starken Vorstellung von Unabhängigkeit zugeschrieben, die der Selbständige hat. In der Studie wird die Zeitnutzung als Quelle unternehmerischer Unabhängigkeit untersucht. Mit Hilfe disaggregierter sequentieller Mikrodaten über die Zeitnutzung kann dokumentiert werden, dass Selbständige effektiv länger arbeiten als Angestellte und dass dies auch für die Abende und die Wochenenden gilt. Obwohl es ein Zeichen von Flexibilität bei der Zeitnutzung ist, wenn man entscheiden kann, wann man eine bestimmte Arbeit leistet, so haben Selbständige doch weniger reine Freizeit und sind im allgemeinen weniger abwesend von der Arbeit, speziell auch im Krankheitsfall sowie an Wochenenden. Hinzu kommt, dass Selbständige mit kleinen Kindern in der Regel auch nach 17 Uhr arbeiten, wenn die kommunalen Kindergärten schließen. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse ist es nicht überraschend, dass Selbständige das Gefühl haben, dass sie öfter unter Zeitdruck stehen und sich mehr beeilen müssen als abhängig Beschäftigte. (IAB)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung: Flexibilisierung und soziale Risiken (2007)
Keller, Berndt ; Keller, Berndt ; Klammer, Ute; Seifert, Hartmut; Leiber, Simone; Bellmann, Lutz ; Nienhüser, Werner ; Dufour, Christian; Noll, Susanne; Groß, Martin ; Promberger, Markus; Hohendanner, Christian ; Seifert, Hartmut; Bäcker, Gerhard; Sesselmeier, Werner; Giesecke, Johannes ; Walwei, Ulrich ; Hege, Adelheid; Wießner, Frank; Dietz, Martin;Zitatform
Keller, Berndt & Hartmut Seifert (Hrsg.) (2007): Atypische Beschäftigung. Flexibilisierung und soziale Risiken. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 81), Berlin: Edition Sigma, 230 S.
Abstract
"Atypische Beschäftigung hat in den letzten beiden Jahrzehnten erheblich an Bedeutung gewonnen; immer mehr Arbeitnehmer/innen sind zu Konditionen beschäftigt, die vom klassischen Normalarbeitsverhältnis abweichen. Dieser Sammelband bietet einen umfassenden und aktuellen Überblick über Entwicklung und Stand der verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung sowie über ihre arbeits- und sozialpolitischen Folgeprobleme, vor allem ihre Prekarität oder Sozialverträglichkeit. Die Beiträge des ersten Teils unterscheiden die wichtigsten Varianten von Flexibilität, untersuchen betriebliche Beschäftigungsstrategien und liefern arbeitsmarkttheoretische Erklärungen. Der zweite Teil präsentiert die wichtigsten Formen unter besonderer Berücksichtigung ihrer aktuellen Entwicklungen: befristete Beschäftigung, geringfügige Beschäftigung (einschließlich Mini- und Midijobs), Leiharbeit (einschließlich Personalserviceagenturen), neue (Schein-)Selbständigkeit (einschließlich Ich-/Familien-AG). Der dritte Teil behandelt die wesentlichen Folgeprobleme - vor allem Wirkungen auf das Beschäftigungsniveau und Folgen für die Systeme der sozialen Sicherung -, die in der aktuellen Diskussion häufig unberücksichtigt bleiben, und gibt einen Überblick über ähnliche Entwicklungen in anderen EU-Ländern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Promberger, Markus; Hohendanner, Christian ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin; -
Literaturhinweis
The analysis of self-employment levels over the life-cycle (2007)
Kim, GiSeung;Zitatform
Kim, GiSeung (2007): The analysis of self-employment levels over the life-cycle. In: The Quarterly Review of Economics and Finance, Jg. 47, H. 3, S. 397-410. DOI:10.1016/j.qref.2006.06.004
Abstract
"In this paper, we estimate the incidence of self-employment over a person's life-cycle across different socio-economic groups and show to what extent self-employment rates differ across groups. The analysis utilizes data from the March supplements of the Current Population Survey. This paper shows that the probability of self-employment is increasing with age and education and is higher for men, whites, and married women compared to other groups. Females are less likely to be self-employed and the difference appears to widen in absolute terms over the life-cycle, but is largest in relative terms early in the life-cycle. We show that the gender gap is not due to marriage and the presence of children. The difference between an African-American male and the (white) benchmark is dramatic, particularly in a person's middle age. In contrast, the difference between a high-school graduate and the (college educated) benchmark is relatively small and changes sign over the life-cycle. Young (age 34 or lower) high school graduates are more likely to be self-employed than otherwise identical college graduates, while the reverse is true for older individuals. The paper discusses explanations for these life-cycle profiles of self-employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Telearbeit (2007)
Lammeyer, Thomas;Zitatform
Lammeyer, Thomas (2007): Telearbeit. (Saarbrücker Schriften zu Recht und Praxis 05), Saarbrücken: Verlag Alma Mater, 367 S.
Abstract
"Gegenstand der Untersuchung ist eine Diskussion der Frage, wie sich die verschiedenen Formen der Telearbeit in den bestehenden Regelungszusammenhang des Arbeitsrechts einfügen. Die dem Grundsätzlichen folgende analytische Betrachtung der verschiedenen Statusmöglichkeiten der mit Telearbeit Beschäftigten im ersten Teil wird durch den sich mit den individualrechtlichen Regelungsfragen der Telearbeit beschäftigenden zweiten Teil der Arbeit ergänzt. Hierzu wird ein Bezug auf allgemeine Informationsansprüche und Unterrichtungsmöglichkeiten dezentral Beschäftigter sowie die bei der Neubegründung von Telearbeitsplätzen bzw. den bei der 'Umwandlung' von Arbeits- in Telearbeitsverhältnisse sich ergebenden Probleme hergestellt. Darüber hinaus erfolgt eine Analyse des telearbeitsspezifischen Arbeitsschutzes sowie der damit im Zusammenhang stehenden Problematik eines Zutrittsrechts zum Telearbeitsplatz, der speziellen Haftung im Telearbeitsverhältnis, der allgemeinen Kostentragung, des Lohnanspruchs bei unverschuldeter Betriebsstörung, des Datenschutzes, der sozialversicherungsrechtlichen Komponenten, der Zulässigkeit von Telearbeit in der Wohnstätte und den sich im Kontext der Beendigung von Telearbeit stellenden Problemen. Neben einer allgemeinen Einführung liegt das Hauptgewicht des dritten Teils, innerhalb dessen auf den kollektiven Bezug der Telearbeit eingegangen wird, naturgemäß bei dem Betriebsverfassungsrecht und den damit verbundenen Beteiligungsrechten des Betriebsrats." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Prekarisierung auf hohem Niveau: eine Feldstudie über Alleinunternehmer in der IT-Branche (2007)
Manske, Alexandra;Zitatform
Manske, Alexandra (2007): Prekarisierung auf hohem Niveau. Eine Feldstudie über Alleinunternehmer in der IT-Branche. (Arbeit und Leben im Umbruch 13), München u.a.: Hampp, 257 S.
Abstract
Thema der Studie ist der Zusammenhang von Flexibilisierung von Arbeit einerseits und der Verunsicherung sozialer Lagen in einem akademisch gebildeten Milieu andererseits. Dazu untersucht die Arbeit in Form einer Feldstudie auf der Basis qualitativer Fallstudien bei Freelancern der IT-Branche (alleindienstleistenden Webdesignern) in Berlin und New York, wie sich akademisch ausgebildete Alleinunternehmer mit prekären Beschäftigungs- und Lebensverhältnissen arrangieren. Es zeigt sich eine Problemlage, die sich auch in hochqualifizierten Milieus als Verunsicherung von Arbeits- und Lebenslagen darstellt. Anhand dreier, typologisch zugespitzter Praxisformen ('Unternehmer', 'Dienstleister', 'Künstler') wird gezeigt, wie die Befragten selbst-unternehmerische Formen und Modi der praktischen Selbstverortung ausbilden. Die drei Praxisformen reflektieren, wie die Befragten auf eine radikal marktvermittelte soziale Lage reagieren und spiegeln in ihren Handlungsstrategien den feldspezifischen Restrukturierungsprozess wider. Aus Sicht der Autorin erweist sich die Internetbranche als ein 'Feld von spezifischen Ungleichstellungen' und sie beschreibt, wie dieser Befund einer Prekarisierung auf hohem Niveau sozialstrukturell überformt wird. (IAB)
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Literaturhinweis
Beyond the hype: Working in the German internet industry (2007)
Zitatform
Mayer-Ahuja, Nicole & Harald Wolf (2007): Beyond the hype: Working in the German internet industry. In: Critical Sociology, Jg. 33, H. 1/2, S. 73-99. DOI:10.1163/156946307X168593
Abstract
Wie werden Arbeit und Wissen in hochqualifizierten Dienstleistungen organisiert? Diese Frage wird umfangreich diskutiert, weil derartige Arbeitsarrangements häufig als Vorreiter einer zukünftigen Vereinbarung von Flexibilität und Selbstbestimmung gelten. Nach der Einführung in wichtige Ansätze richtet sich der Fokus der Untersuchung auf die Internetindustrie, die seit Mitte der 1990er Jahre als ein besonders innovativer Sektor des (deutschen) Arbeitsmarktes gilt. Diese neue Industrie hat sich um den Kern von Internetdienstleistungen gebildet und verfügt über eine besondere Struktur (von in der Regel kleinen) Unternehmen mit festumrissenen Leistungsangeboten und Arbeitsplatzprofilen. Unter Bezug auf 12 Fallstudien zu deutschen Internetunternehmen werden Beschaffenheit und Entwicklung interdisziplinärer Projektarbeit und die (wechselnde) Bedeutung flexibler Beschäftigungsbeziehungen, flacher Hierarchien und direkter Kontrollmechanismen diskutiert. Daraus entsteht ein Bild junger Unternehmen, in denen die Erwartungen kreativer Aufgabenstellungen und egalitärer Arbeitsstrukturen gleichermaßen bei Management und Angestellten verbreitet sind. Diese Unternehmen sehen sich aber in steigendem Maße mit der Notwendigkeit konfrontiert, sich nach Abschluss der Konsolidierungsphase im Jahre 2001 auf Routinearbeit, stabile Beschäftigungsverhältnisse, formale Hierarchiestrukturen und direkte Kontrolle verlassen zu müssen. In diesem Sinne sind die Internetunternehmen des untersuchten Samples typische kleine und mittlere Unternehmen, deren Strukturen zum einen von dem institutionellen Bezugsrahmen deutscher Arbeitsorganisation geprägt sind und zum anderen vom Front-Line-Charakter der Dienstleistungsarbeit, wobei sich die (oft enttäuschten) Ideale von Selbstbestimmung als eine Quelle zukünftiger Innovation erweisen können. (IAB)
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Wovon lebst du eigentlich?: vom Überleben in prekären Zeiten (2007)
Morisse, Jörn; Engler, Rasmus;Zitatform
Morisse, Jörn & Rasmus Engler (2007): Wovon lebst du eigentlich? Vom Überleben in prekären Zeiten. (Serie Piper 5065), München u.a.: Piper, 250 S.
Abstract
"In der Kulturwirtschaft sind unter den Erwerbstätigen die Selbständigen mittlerweile die wichtigste Triebfeder für die Wachstumsdynamik. Aber wie finanziert man eigentlich ein kreatives Leben jenseits der Festanstellung? Trotz guter Ausbildung leben viele Freiberufler unterhalb des Existenzminimums und sind auf immer neue Strategien angewiesen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und dennoch ihre künstlerische Freiheit zu bewahren. Zwischen nervenden Nebenjobs und dem existenziellen Streben nach Selbstverwirklichung sind unterschiedliche Lebensentwürfe entstanden. Die Autoren befragen in dem Buch zwanzig Kulturschaffende wie den Maler Jonas Burgert, den Übersetzer Harry Rowohlt oder Autoren wie Kathrin Passig und Bernd Cailloux zu ihrer wirtschaftlichen Situation, zu ihren Netzwerken, zu Erfolg, Selbstausbeutung und Begriffen wie 'sozialem Kapital'. Herausgekommen ist ein Buch, das offen und ehrlich eine der häufigsten Fragen unserer Zeit beantwortet: Wovon lebst du eigentlich?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Dependent self-employment: workers on the border between employment and self-employment (2007)
Muehlberger, Ulrike;Zitatform
Muehlberger, Ulrike (2007): Dependent self-employment. Workers on the border between employment and self-employment. Houndmills u.a.: Palgrave Macmillan, 217 S.
Abstract
Arbeitsbeziehungen an der Grenze zwischen abhängiger Beschäftigung und Selbständigkeit werden in dem Buch aus ökonomischer, soziologischer und rechtlicher Sicht betrachtet. Durch zunehmende Auslagerung von Arbeitsplätzen werden betriebliche Hierarchien durch marktliche Steuerungsformen ersetzt, wobei beim größten Teil des Outsourcings die ökonomische und hierarchische Abhängigkeit der ausgelagerten Arbeitskräfte vertraglich festgelegt ist. Die abhängige Beschäftigung Selbständiger wird in dem Buch aus der Sicht der Unternehmen und der Beschäftigten untersucht. Es wird der Frage nachgegangen, warum Unternehmen abhängige Selbständige beschäftigen, warum Beschäftigte diese Beschäftigungsform wählen und mit welchen formellen und informellen Mechanismen die Abhängigkeit hergestellt wird. Es wird untersucht, wer diese abhängige Selbständigen sind, und wie Unternehmen die Gratwanderung zwischen Kontrolle und Flexibilität in diesen Arbeitsbeziehungen bewältigen. (IAB)
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Selbständig oder arbeitslos: Brücke oder Falle?: einige empirische Betrachtungen zu geförderten Neugründungen aus arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Perspektive (2007)
Noll, Susanne; Wießner, Frank;Zitatform
Noll, Susanne & Frank Wießner (2007): Selbständig oder arbeitslos: Brücke oder Falle? Einige empirische Betrachtungen zu geförderten Neugründungen aus arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Perspektive. In: B. Keller & H. Seifert (Hrsg.) (2007): Atypische Beschäftigung : Flexibilisierung und soziale Risiken (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, 81), S. 145-161.
Abstract
"In den letzten Jahren hat in der Arbeitsmarktpolitik ein Paradigmenwechsel stattgefunden, der sich auch in einer zunehmenden Individualisierung von Sozialrisiken niederschlägt. Ein vergleichsweise altbekanntes Instrument ist dabei die Förderung von Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit, die Menschen hilft, die ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen wollen. Der Weg in die Selbstständigkeit kann sich dabei als 'Brücke', aber auch als 'Falle' erweisen. Empirische Befunde zeigen, dass die Schaffung des eigenen Arbeitsplatzes realisierbar ist, sie weisen aber auch auf Problempotenziale hin. Es besteht ein gesamtgesellschaftliches Interesse, die Erfolgsaussichten von Existenzgründungen zu verbessern, da im Fall des Scheiterns hohe, auch kollektiv zu tragende Folgekosten anfallen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Chance auf Zukunft? Berufliche Selbständigkeit als Option für Jugendliche mit türkischem Migrationshintergrund auf ihrem Weg in die Erwerbstätigkeit in der BRD (2007)
Pahle-Franzen, Ulrike;Zitatform
Pahle-Franzen, Ulrike (2007): Chance auf Zukunft? Berufliche Selbständigkeit als Option für Jugendliche mit türkischem Migrationshintergrund auf ihrem Weg in die Erwerbstätigkeit in der BRD. Göttingen: Cuvillier, 118 S.
Abstract
"Trotz einer immer stärkeren Bedeutung des Berufes für die gesellschaftliche Teilhabe nehmen vor allem Jugendliche mit türkischem Migrationshintergrund immer weniger an der traditionellen Berufsausbildung im Dualen System in der BRD teil. Auf dem Ausbildungsstellenmarkt selbst haben sie eine Sonderstellung: Ihre Kompetenzen werden vielfach als defizitär wahrgenommen, wobei sich die Frage stellt, ob diese eindimensionale Sicht gerechtfertigt ist. Genau an diesem Punkt setzt die Forschung der Autorin ein: Sie betrachtet das Handeln und Verhalten der postmodernen Jugendlichen, die zwischen zwei Kulturen heranwachsen, unter dem Blickwinkel des pädagogischen Konzepts des sozialen Raums. Von der sozioökonomischen Situation in der Türkei seit den 1960er Jahren ausgehend zeigt sie auf, wie sich im Heimatland die soziale Lage bis heute entwickelt hat und sucht nach möglichen Erklärungen für den vor allem in den letzten Jahren auffallend häufigen Schritt in die Selbstständigkeit. Zuletzt stellt sie verschiedene institutionelle Unterstützungsprogramme und Förderleistungen vor, die den Existenzgründern angeboten werden, und bietet Handlungsempfehlungen an, die vor allem für interessiertes Fachpublikum, betriebliche und außerbetriebliche pädagogische Fachleute, interkulturell involvierte Institutionen sowie kommunale Trägerschaften einen hohen Grad an Innovation darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Which firms do the entrepreneurs come from? (2007)
Parker, Simon;Zitatform
Parker, Simon (2007): Which firms do the entrepreneurs come from? In: Economics Bulletin, Jg. 10, H. 10, S. 1-9.
Abstract
"Entrepreneurs who found new firms tend to work as employees in small rather than large firms prior to start-up and have previous experience of entrepreneurship. We provide a model of self-selection based on heterogeneous risk preferences which can explain these stylized facts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Neue Selbstständigkeit für Ältere: Untersuchung zur Zielgruppe und ihrer Gründungswege in der Region Emscher-Lippe (2007)
Pascher, Ute; Uske, Hans; Conteh, Inga;Zitatform
Pascher, Ute & Hans Uske (2007): Neue Selbstständigkeit für Ältere. Untersuchung zur Zielgruppe und ihrer Gründungswege in der Region Emscher-Lippe. Duisburg, 71 S.
Abstract
Im Projekt 'Neue Selbstständigkeit für Ältere' sollte älteren (Langzeit-)Arbeitslosen die Chance gegeben werden, sich im Hinblick auf eine zukünftige wirtschaftliche Selbstständigkeit vorzubereiten. Um eine passgenaue Maßnahme (Qualifizierung) und Beratung konzipieren zu können, die gerade auf die Aktivierung der Planung und Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit zielt, wird hiermit eine Untersuchung vorgelegt, die einen ersten Einblick in Gründungsaktivitäten und -möglichkeiten Älterer gibt. Die Leitfrage lautete: Was zeichnet ältere Gründungspersonen im Unterschied zu jüngeren Gründerinnen und Gründern oder Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern tatsächlich aus und welche Voraussetzungen bringen sie mit, um eine Existenzgründung zu wagen und erfolgreich zu bestehen? Dabei geht es vor allem um von der Arbeitsagentur geförderten Existenzgründungen. Die Untersuchung basiert zum einen auf einer Literaturrecherche zum Thema 'Neue Selbstständigkeit', zum anderen auf leitfadengestützten persönlichen Interviews mit Expertinnen und Experten im Tätigkeitsbereich der Existenzgründungsberatung vornehmlich aus der Region Emscher-Lippe. Ergebnisse: Ältere Existengründer/innen gehören vorwiegend zur Gruppe der Solo-Selbstständigen. Von dem Phänomen der Neuen Selbstständigkeit sind gerade auch ältere Personen, die aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen, betroffen. Die Gruppe der Älteren ist in ihren Individualeigenschaften sehr heterogen; ihnen kann nicht allein aufgrund ihres Lebensalters von einer Neugründung abgeraten werden. (IAB)
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Selbständig und gesund: Prävention und Gesundheitsförderung bei selbständiger Erwerbsarbeit (2007)
Pröll, Ulrich; Ertel, Michael; Kruse, Oliver; Haake, Gunter; Ammon, Ursula;Zitatform
Pröll, Ulrich, Ursula Ammon, Michael Ertel, Gunter Haake & Oliver Kruse (2007): Selbständig und gesund. Prävention und Gesundheitsförderung bei selbständiger Erwerbsarbeit. (Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Forschung 1092), Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW, Verlag für neue Wissenschaft, 126 S.
Abstract
"Der Anteil Selbstständiger an der deutschen Erwerbsbevölkerung ist in den letzten Jahren auf ca. 4 Mio. bzw. über 11 % angestiegen. Gut 50 % der Selbstständigen arbeiten als Ein-Personen-Unternehmen, weitere ca. 40 % führen kleine Betriebe mit weniger als 10 Beschäftigten. Durch die zumeist direkte Einbindung in die Wertschöpfung sind Selbstständige unterschiedlichen Kombinationen von branchen- und berufstypischen Belastungen mit Stress-Formen aus den spezifischen Anforderungen unternehmerischer Tätigkeit (wirtschaftliche Unsicherheit, Verantwortungsdruck, überlange Arbeitszeiten usw.) ausgesetzt. Da die Gesundheitsgefährdungen Selbstständiger im Zusammenhang mit ihrer Erwerbsarbeit bislang durch die Träger von Arbeitsschutz und betrieblicher Gesundheitsförderung nicht systematisch bearbeitet werden, hat die Europäische Union im Februar 2003 eine Empfehlung an alle Mitgliedstaaten verabschiedet, zielgruppenspezifische Angebote und Maßnahmen zu entwickeln. Das hier dokumentierte Projekt selbstständig & gesund der BAuA hatte die Aufgabe, diesen Prozess in Deutschland konzeptionell zu unterstützen. Dazu wurden Ausgangslage und Ansatzpunkte für systematische Prävention bei selbstständiger Erwerbsarbeit hinsichtlich der Arbeits- und Erwerbsbedingungen, Belastungen und Präventionsbedarfe sowie vorhandener Interventionsmodelle und Transferpotenziale bilanziert. Neue Transferwege und Instrumente wurden in eigenen Konzeptstudien und Demonstrationsprojekten entworfen und z.T. praktisch erprobt. Die Ergebnisse und Erfahrungen flossen in Empfehlungen für ein nationales Handlungskonzept selbstständig & gesund ein, in dem strategische Leitorientierungen, zielgruppenspezifische Unterstützungsbedarfe und -möglichkeiten formuliert und Vorschläge für arbeitsteilig verzahnte Entwicklungsschwerpunkte gemacht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsbedingungen im Einzelhandel und in der Film- und Fernsehproduktion: Rahmenbedingungen für die familiale Alltagsgestaltung (2007)
Zitatform
Schier, Michaela & Peggy Szymenderski (2007): Arbeitsbedingungen im Einzelhandel und in der Film- und Fernsehproduktion. Rahmenbedingungen für die familiale Alltagsgestaltung. (EntAF-Arbeitspapier 01), München, 38 S.
Abstract
"Die Art und Weise des Wirtschaftens und Arbeitens verändert sich in westlichen Gesellschaften seit den späten 1960er Jahren grundlegend. Der Wandel der Arbeitswelt tangiert dabei als wichtige Rahmenbedingung für private Lebensverhältnisse von erwerbstätigen Menschen das Leben von Familien und stellt neue Anforderungen an die familiale Alltagsgestaltung. Dies zeigen Ergebnisse der in Kooperation von DJI und TU Chemnitz durchgeführten Studie 'Entgrenzte Arbeit - entgrenzte Familie' am Beispiel von Müttern und Vätern, die in München und Leipzig im Einzelhandel und in der Film- und Fernsehbranche tätig sind. In den letzten Jahren vollziehen sich in fast allen Bereichen der Wirtschaft grundlegende Reorganisationsprozesse. Erkennbar sind neue Formen der Arbeits- und Betriebsorganisation, die auf eine Abkehr von bisher vorherrschenden fordistisch-tayloristischen Prinzipien einer strikten Aufteilung und Fremdkontrolle von Arbeitsvorgängen und Betriebsabläufen hinweisen. Diese makroökonomischen wie betriebsorganisatorischen Umwälzungen verändern das konkrete Gesicht der Erwerbsarbeit grundlegend (Kratzer et al. 2004, Lange/Szymenderski 2004, Pongratz/Voß 2004). Die im Rahmen des Projektes untersuchten Arbeitsbedingungen im Einzelhandel und in der Film- und Fernsehproduktion bieten insofern exemplarisch Einblicke in allgemeine ökonomische Entwicklungstrends. Die Arbeitsbedingungen in beiden Branchen werden in diesem Arbeitspapier entlang der verschiedenen Dimensionen der Entgrenzung von Erwerbsarbeit dargestellt. Die spezifischen und durchaus unterschiedlichen Arbeitsbedingungen in den beiden Branchen bilden dabei unterschiedliche Entwicklungspfade entgrenzter Erwerbsarbeit ab. Der Bereich der Film- und Fernsehproduktion steht für moderne projektförmig organisierte Arbeit in Wissensbranchen, der Einzelhandel für hochflexible (Teilzeit)Arbeit im Dienstleistungsbereich. Die unterschiedlichen Formen entgrenzter Erwerbsarbeit bieten spezifische Rahmenbedingungen für die Alltagsgestaltung von erwerbstätigen Müttern und Vätern. Der Wandel von Erwerbsarbeit führt dazu, dass sich die Bedingungen für die Verknüpfung von Erwerbsarbeit und Familie verändert haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Regulierung der Kulturberufe in Deutschland: Strukturen, Akteure, Strategien (2007)
Schnell, Christiane;Zitatform
Schnell, Christiane (2007): Regulierung der Kulturberufe in Deutschland. Strukturen, Akteure, Strategien. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verl., 261 S.
Abstract
"Kulturberufe gelten als Vorreiter in der Arbeitswelt der Wissens- und Informationsgesellschaft. Zwar hat die freie bzw. selbstständige Berufsausübung in den Kulturberufen in Deutschland eine lange Tradition, doch haben sich die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen der Regulierung im Zuge der so genannten Ökonomisierung des Kultur- und Mediensektors deutlich verändert. Es stellt sich die Frage nach der Reichweite von Strukturen und Strategien, die berufliche Autonomie und Eigenverantwortung in diesem Feld ermöglichen sollen. Die Autorin entwickelt ein Konzept der individuellen Professionalisierung, das die Aneignung und Entwicklung von Handlungsressourcen als dynamischen Prozess der Interaktion von Struktur und Handeln betrachtet. Sie analysiert die Leistungen und Grenzen der Regulierung, beispielsweise durch Künstlersozialversicherung und Urheberrecht, sowie Strategien kollektiven Handelns und individueller Bewältigung von Zwängen des Marktes und sozialer Unsicherheit in diesem Feld." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Selbstständige und soziale Sicherheit: ein europäischer Vergleich (2007)
Schulze Buschoff, Karin;Zitatform
Schulze Buschoff, Karin (2007): Neue Selbstständige und soziale Sicherheit. Ein europäischer Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 60, H. 7, S. 387-393. DOI:10.5771/0342-300X-2007-7-387
Abstract
"In den meisten europäischen Ländern hat die selbstständige Erwerbsarbeit in den letzten Dekaden an Bedeutung gewonnen, so auch in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Italien und Schweden. Vor allem der Anteil der Solo-Selbstständigen ist stetig gestiegen. Diese Entwicklung ist mit neuen Herausforderungen an die Sozialpolitik verbunden und wirft die Frage auf, ob und in welcher Form die staatlichen Systeme diese Herausforderungen meistern. Um diese Frage zu beantworten, wird die Absicherung der Selbstständigen in zentralen Zweigen der nationalen Sozialversicherungssysteme umrissen. Weiterhin wird beschrieben, welche Politik die Europäische Kommission hinsichtlich der Absicherung der Selbstständigen verfolgt. Schließlich wird auf die kollektive Interessenvertretung Selbstständiger, z.B. durch die Gewerkschaften, eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Self-employment and social risk management: comparing Germany and the United Kingdom (2007)
Schulze Buschoff, Karin;Zitatform
Schulze Buschoff, Karin (2007): Self-employment and social risk management. Comparing Germany and the United Kingdom. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2007-103), Berlin, 39 S.
Abstract
"Sowohl in Deutschland als auch im Vereinigten Königreich hat die selbstständige Erwerbsarbeit in den letzten Dekaden an Bedeutung gewonnen. Vor allem der Anteil an Solo-Selbstständigkeit ist stetig gestiegen. Diese Entwicklung ist mit neuen Herausforderungen an ein soziales Risikomanagement für die zuständigen Akteure und Institutionen verbunden. Es stellt sich die Frage, ob und in welcher Form die staatlichen Sicherungssysteme, kollektive Interessenvertretungen und die Individuen selbst auf diese Herausforderungen eingestellt sind. Um diese Frage zu beantworten, werden als Beispiele für kollektives Risikomanagement die Einbeziehung der Selbstständigen in die jeweiligen nationalen sozialen Sicherungssysteme mit Schwerpunkt der Absicherung des Risikos Alter sowie die Interessenvertretung durch Organisationen und Verbände beschrieben. Als ein Beispiel für individuelles soziales Risikomanagement wird am Ende die private Vorsorge der Selbstständigen fürs Alter im Ländervergleich skizziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Selbstständige im europäischen Vergleich: Struktur, Dynamik und soziale Sicherheit (2007)
Zitatform
Schulze Buschoff, Karin (2007): Neue Selbstständige im europäischen Vergleich. Struktur, Dynamik und soziale Sicherheit. (Edition der Hans-Böckler-Stiftung 201), Düsseldorf, 170 S.
Abstract
"In den 1970er Jahren setzte europaweit eine Zunahme an selbstständiger Erwerbsarbeit ein, die so genannte 'Renaissance der Selbstständigkeit'. In dem Band wird dieser Trend nach verschiedenen wirtschaftlichen, strukturellen und sozialen Kriterien im Ländervergleich (Deutschland, Niederlande, Italien, Schweden und Vereinigtes Königreich) beleuchtet. Ein Ergebnis des Ländervergleichs ist, dass der Boom der Selbstständigkeit eine große Anzahl von Personen einbezogen hat, die nicht das Profil des traditionellen Selbstständigen (Kleingewerbetreibende, Professionen, Mittelstandsbetriebe und verkammerte Berufe) haben. Die 'neuen Selbstständigen' gründen häufig im Dienstleistungsbereich Klein-, Kleinst- oder Solo-Unternehmen, oftmals ohne oder nur mit geringen Vermögenswerten. Insbesondere die Solo-Selbstständigkeit zeichnet sich durch eine hohe Mobilität und häufige Statuswechsel aus. Diese Entwicklungen sind mit neuen Anforderungen an die soziale Sicherung für die zuständigen Akteure und Institutionen verbunden. Der Band zeigt am Beispiel zentraler Versicherungszweige, ob und in welcher Form die nationalen staatlichen Sicherungssysteme auf diese Herausforderungen eingestellt sind. Beschrieben wird weiterhin, in welcher Form die Gewerkschaften sich der Entwicklung stellen und die Organisierung und Interessenvertretung dieser Selbstständigen weiter vorantreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The psychological relationship between companies and freelancers: an empirical study of the commitment and the work-related expectations of freelancers (2007)
Zitatform
Süß, Stefan & Markus Kleiner (2007): The psychological relationship between companies and freelancers. An empirical study of the commitment and the work-related expectations of freelancers. In: Management Revue, Jg. 18, H. 3, S. 251-270.
Abstract
"For some years now a tendency towards a more flexible shaping of employment has been observable. Little research, however, has been dedicated to the question of how relevant this is for the commitment of freelance employees. Therefore the present paper first reverts to the question as to whether - and if so, under what preconditions freelancers are likely to feel commitment towards the company that employs them. Second, the paper identifies Clusters of freelancers following their work-related expectations. On the basis of an empirical study among IT-freelancers it becomes clear that freelancers differ from permanent employees as regards their work-related expectations. Consequences for their felt commitment hence ensue. All in all it is mainly an affective commitment towards their company which they perceive" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Bitterer Honig: Warum hohe Überlebensraten Gründerinnen nicht immer glücklich machen (2007)
Wießner, Frank; Noll, Susanne;Zitatform
Wießner, Frank & Susanne Noll (2007): Bitterer Honig: Warum hohe Überlebensraten Gründerinnen nicht immer glücklich machen. In: IAB-Forum H. 1, S. 74-78.
Abstract
Als arbeitsmarktpolitisches Instrument hatte die Ich-AG, die 2006 durch den neuen Gründungszuschuss ersetzt wurde, ein vergleichsweise kurzes Leben. Zwischen 2003 und 2006 entwickelte sie sich jedoch zu einem Hoffnungsträger für Arbeitsmarktpolitiker und Arbeitslose. Auch die Urteile der Arbeitsmarktforschung fallen überwiegend positiv aus, da ein beträchtlicher Teil der neugegründeten Klein- und Kleinstbetriebe auf dem freien Markt überlebte. Der Beitrag geht den Gründen für diese Langlebigkeit nach. Er basiert auf Daten aus dem BMAS-Projekt 20/04 "Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission, Arbeitspaket 1: Wirksamkeit der Instrumente, Modul 1e: Existenzgründungen". Für das Projekt wurden 3.000 Ich-AG-Gründer und ebenso viele Überbrückungsgeld-Empfänger nach ihrer Existenzgründung telefonisch interviewt. Es zeigt sich, dass die Ich-AG vor allem als "Frauenprogramm" erfolgreich war. Sie entsprach den Bedürfnissen von Frauen offenbar besser als das Überbrückungsgeld. Dabei ist das Überleben am Markt eine notwendige, aber oft nicht hinreichende Bedingung. Hinzu kommen Faktoren wie familiäre Verpflichtungen, wirtschaftliche Zwänge oder finanzielle Spielräume. Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sich die "neuen Selbständigen" mit ihren Ich-AGs auch grundsätzlich von "konventionellen Unternehmern" unterscheiden. Es steht weniger der unternehmerische Charakter der selbständigen Erwerbsarbeit im Vordergrund als die Sicherung eines bescheidenen Lebensstandards durch ein "mäßiges, oft sogar nur zusätzliches Einkommen." (IAB)
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Do the unemployed become successful entrepreneurs?: a comparison between the unemployed, inactive and wage-earners (2006)
Zitatform
Andersson, Pernilla & Eskil Wadensjö (2006): Do the unemployed become successful entrepreneurs? A comparison between the unemployed, inactive and wage-earners. (IZA discussion paper 2402), Bonn, 29 S.
Abstract
"In many countries unemployed people are helped to become self-employed. Selfemployment, however, does not necessarily lead to success. Many leave self-employment after a short period and the economic outcome varies greatly. It is important to learn more about the economic outcome for unemployed who become self-employed. In the first part of the paper we analyse who became self-employed in the period from 1999 to 2002 of Swedish-born men aged 20 to 60 years who were either wage-earners, unemployed or inactive in 1998. We find that the unemployed, and even more the inactive, are overrepresented among those who become self-employed. In the second part of the paper we study the economic outcome of self-employment in 2002 for Swedish-born men who were either unemployed, inactive or wage-earners in 1998. Economic outcome in 2002 is measured using income from self-employment and having employees in the firm. The estimations show that those who were wage earners in 1998 have higher incomes and are also employing other people in their business to a much higher extent in 2002 than those who in 1998 were unemployed or inactive. This indicates that support to unemployed to become self-employed should be implemented with great care." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Existenzgründungsförderung für Arbeitslose: erste Evaluationsergebnisse für Deutschland (2006)
Zitatform
Baumgartner, Hans J., Marco Caliendo & Viktor Steiner (2006): Existenzgründungsförderung für Arbeitslose. Erste Evaluationsergebnisse für Deutschland. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 75, H. 3, S. 32-48.
Abstract
"Zur Existenzgründungsförderung für Arbeitslose steht mit dem Existenzgründungszuschuss ('Ich-AG') seit Anfang 2003 neben dem schon seit längerem bestehenden Überbrückungsgeld (ÜG) ein weiteres Förderinstrument für gründungswillige Arbeitslose zur Verfügung. Erste Evaluationsergebnisse zeigen, dass a) die beiden Programme unterschiedliche Zielgruppen attrahieren, b) die Teilnehmer beider Programme im Vergleich zu einer Kontrollgruppe von nicht geförderten Arbeitslosen 16 Monate nach Beginn der Maßnahmen eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit haben, arbeitslos gemeldet zu sein, und c) sich die beiden Förderprogramme hinsichtlich bestimmter Erfolgsfaktoren der Nachhaltigkeit der Gründung unterscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Flexible Wissensarbeit: AlleindienstleisterInnen zwischen Privileg und Prekarität (2006)
Betzelt, Sigrid;Zitatform
Betzelt, Sigrid (2006): Flexible Wissensarbeit. AlleindienstleisterInnen zwischen Privileg und Prekarität. (ZeS-Arbeitspapier 2006/03), Bremen, 90 S.
Abstract
"Flexible Wissensarbeit in Form hoch qualifizierter selbständiger Beschäftigung stellt in der Bundesrepublik einen relativ neuen Erwerbstypus dar, der im Dienstleistungssektor auf Expansionskurs ist. Der Beitrag stellt zentrale Ergebnisse einer empirischen Untersuchung im exemplarischen Feld ausgewählter Kulturberufe vor, die als Trendsetter für die neuere selbständige Erwerbsform des 'Alleindienstleisters' gelten können. Gezeigt wird, dass nicht nur deren objektive Erwerbsstrukturen von bekannten Mustern abweichen, da sie - bei vergleichsweise schwacher Geschlechtersegregation - den hoch Qualifizierten nur relativ bescheidene Einkommen unter risikoreichen Erwerbsbedingungen bieten. Besonderheiten zeigen sich auch in den individuellen subjektiven Orientierungen und Handlungsstrategien. Diese subjektiven Faktoren, so das Kernargument dieses Beitrags, ermöglichen erst das ' Funktionieren' des flexiblen Erwerbsmodells. Auf der Basis starker intrinsischer Motivationen und eines dominant wertrationalen Berufsverständnisses entwickeln die individuellen Akteure in reflexiver Weise Handlungsmuster im Umgang mit den marktradikalen Bedingungen, die eine mehr oder minder gelungene Balance zwischen individuellen Freiheitsgraden und marktlichen Restriktionen ermöglichen. Dabei ergeben sich für Männer wie Frauen überwiegend kontinuierliche, wenngleich komplexe Erwerbsbiographien jenseits herkömmlicher Karrierepfade. Diese qualitativ gewonnenen empirischen Befunde werden im Hinblick auf theoretische Konzepte der Arbeits-, Berufs- und Professionssoziologie sowie der sozialen Ungleichheit diskutiert. Abschließend wird aufgezeigt, dass das Erwerbsmuster flexibler Wissensarbeit besonders aufgrund der fragilen individuellen und kollektiven Risikostrategien durchaus institutionellen Handlungsbedarf aufwirft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ich-AG, Überbrückungsgeld und der neue Gründungszuschuß: effizientere Förderung oder nur Haushaltssanierung? (2006)
Buscher, Herbert;Zitatform
Buscher, Herbert (2006): Ich-AG, Überbrückungsgeld und der neue Gründungszuschuß. Effizientere Förderung oder nur Haushaltssanierung? In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 12, H. 6, S. 170-174.
Abstract
"Arbeitslosigkeit kann unter anderem dadurch überwunden werden, daß Arbeitslose motiviert werden, eine eigene wirtschaftliche Existenz aufzubauen. Hierzu existieren in Deutschland zwei Förderprogramme: das Überbrückungsgeld und der Existenzgründungszuschuß, letzterer in der Öffentlichkeit als Ich-AG bekannt. Nach dem Willen der Regierung sollen beide Konzepte zum 1. August 2006 zu einem neuen Förderkonzept, dem Gründungszuschuß, zusammengefaßt werden. Durch diese Reform beabsichtigt die Regierung zum einen nicht erwünschte Auswirkungen bei den Ich-AGs einzuschränken und zum anderen zu Einsparungen bei den Ausgaben zu gelangen, die sich in einer Größenordnung von etwa einer Milliarde Euro bewegen sollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Dependent forms of self-employment in the UK: identifying workers on the border between employment and self-employment (2006)
Zitatform
Böheim, René & Ulrike Muehlberger (2006): Dependent forms of self-employment in the UK. Identifying workers on the border between employment and self-employment. (IZA discussion paper 1963), Bonn, 26 S.
Abstract
"We analyse the characteristics of workers who provide work on the basis of a civil or commercial contract, but who are dependent on or integrated into the firm for which they work. We argue that these dependent self-employed lose their rights under labour law, receive less favourable benefits from social security protection and are often beyond trade union representation and collective bargaining. Using data from the British Labour Force Survey we test two hypotheses: (1) Dependent self-employed workers are significantly different from both employees and (independent) self-employed individuals, thus forming a distinct group. (2) Dependent self-employed workers have lower labour market skills, less labour market attachment and, thus, less autonomy than self-employed workers. The data support our hypothesis that dependent self-employed workers are a distinct labour market group which differs from both employees and independent self-employed individuals. Men, older workers, tho! se with low education and a low job tenure have greater odds of working in dependent self-employment than their counterparts. Our results suggest that dependent forms of self-employment are used by firms to increase labour flexibility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Existenzgründungsförderung für Arbeitslose: neue Ergebnisse für Deutschland (2006)
Zitatform
Caliendo, Marco, Viktor Steiner & Hans J. Baumgartner (2006): Existenzgründungsförderung für Arbeitslose. Neue Ergebnisse für Deutschland. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 73, H. 7, S. 77-87.
Abstract
"Die Existenzgründungsförderung für Arbeitslose gewinnt als arbeitsmarktpolitisches Instrument in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Während es im Jahre 1994 nur knapp 37 000 geförderte Gründungen gab, waren es 2004 schon mehr als 350 000. Ausschlaggebend für diese Entwicklung war u. a. die Einführung des Existenzgründungszuschusses (Ich-AG) zum 1. Januar 2003 im Rahmen der Hartz-Reformen. Neben dem schon seit längerem bestehenden Überbrückungsgeld steht seitdem ein zweites Förderinstrument für gründungswillige Arbeitslose zur Verfügung. Erste Ergebnisse zur Effektivität beider Programme aus einem Evaluationsprojekt für das ehemalige Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit zeigen, dass beide Programme hinsichtlich der Vermeidung einer Rückkehr in die Arbeitslosigkeit als erfolgreich angesehen werden können. Die Teilnehmer beider Programme haben - im Vergleich zu einer Kontrollgruppe von nichtgeförderten Arbeitslosen - sechzehn Monate nach Beginn der Maßnahmen eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit, arbeitslos gemeldet zu sein. Insbesondere für das Überbrückungsgeld kann diese Aussage bereits auf einen längeren Zeitraum nach Beendigung der Förderung gestützt werden, während bei der Ich-AG die Förderung noch andauert und somit erst ein Zwischenfazit möglich ist. Deutlich wird auch, dass beide Programme unterschiedliche Personengruppen ansprechen, wobei die Überbrückungsgeldempfänger im Durchschnitt höher qualifiziert sind als Teilnehmer am Existenzgründungszuschuss und diese wiederum besser qualifiziert sind als nicht geförderte Arbeitslose. Hinsichtlich der durch die Förderungen induzierten zusätzlichen Beschäftigungseffekte zeigen sich ebenfalls merkliche Unterschiede zwischen beiden Programmen: 90 % aller durch einen Existenzgründungszuschuss geförderten Gründer/innen arbeiteten zum Untersuchungszeitpunkt nach wie vor in der klassischen Ein-Personen-Ich-AG. Dagegen haben 30 % der durch Überbrückungsgeld geförderten Männer und 22 % der Frauen mindestens einen Mitarbeiter." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Existenzgründungsförderung in Deutschland: Zwischenergebnisse aus der Hartz-Evaluation (2006)
Zitatform
Caliendo, Marco, Alexander Kritikos & Frank Wießner (2006): Existenzgründungsförderung in Deutschland. Zwischenergebnisse aus der Hartz-Evaluation. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 3/4, S. 505-531.
Abstract
"Die Existenzgründungsförderung für Arbeitslose gewinnt als arbeitsmarktpolitisches Instrument in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Mit der Einführung des Existenzgründungszuschusses (ExGZ) zum 1.1.2003 steht gründungswilligen Arbeitslosen - neben dem Überbrückungsgeld (ÜG) - nun ein zweites Förderinstrument zur Verfügung. Im Jahr 2004 nutzten insgesamt mehr als 350.000 Personen eines der beiden Programme und unterstreichen damit deren Bedeutung im arbeitsmarktpolitischen Kanon. Im Rahmen der Hartz-Evaluation ist es nun erstmals möglich, beide Programme im Hinblick auf Zielgruppenauswahl und Effektivität zu beurteilen. Erste Ergebnisse zeigen, dass sowohl ÜG als auch ExGZ helfen, eine Rückkehr in Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Insbesondere für das Überbrückungsgeld basiert diese Aussage auf einem ausreichenden Zeitraum nach Beendigung der Förderung, während beim ExGZ die Förderung zum Untersuchungszeitpunkt noch andauerte und somit erst ein Zwischenfazit möglich ist. Weiterhin werden mit dem ExGZ Zielgruppen erreicht, die bisher im gesamten Gründungsgeschehen unterrepräsentiert waren. Dementsprechend unterscheiden sich ÜG- von ExGZ-Gründungen erheblich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Genderaspekte in der Existenzgründung und Selbständigkeit in Deutschland im Vergleich mit ausgewählten Ländern in Europa: eine Analyse mit Daten des Mikrozensus und der EU-Arbeitskräftestichprobe (2006)
Dangel, Caroline; Stamm, Thomas; Fleißig, Sabine; Piorkowsky, Michael-Burkhard;Zitatform
Dangel, Caroline, Sabine Fleißig, Michael-Burkhard Piorkowsky & Thomas Stamm (2006): Genderaspekte in der Existenzgründung und Selbständigkeit in Deutschland im Vergleich mit ausgewählten Ländern in Europa. Eine Analyse mit Daten des Mikrozensus und der EU-Arbeitskräftestichprobe. Berlin, 66 S.
Abstract
"Der haushaltsökonomische Ansatz zur Analyse der erwerbswirtschaftlichen Selbstständigkeit unterscheidet grundlegend drei Gruppen von Selbstständigen: erstens im Haupterwerb (erste oder einzige Selbstständigkeit in Vollzeit), zweitens im Zuerwerb (erste oder einzige Selbstständigkeit in Teilzeit neben einer nicht auf Erwerb gerichteten Hauptaktivität, z.B. Haushaltsführung) und drittens im Nebenerwerb (zweite Erwerbstätigkeit als Selbstständige oder Selbstständiger in Teilzeit). In Deutschland sind der selbstständige Haupt- und Nebenerwerb Männerdomänen. Dagegen überwiegen im selbstständigen Zuerwerb die Frauen. Die Ausgangsfrage der Analyse war, ob es sich dabei um eine deutsche Besonderheit handelt. Zur Klärung dieser Frage wurden Daten der EU-Arbeitskräfteerhebung für ausgewählte Länder in Europa vergleichend analysiert. In den Vergleich einbezogen wurden Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, die Schweiz, Spanien und das Vereinigte Königreich. Im Mittelpunkt der Analyse stehen Muster der Selbstständigkeit: Betrachtet werden nach den drei Gruppen und genderspezifisch differenziert die Strukturen der Selbstständigkeit, d.h. die Zahlen und Anteile von Frauen und Männern, sowie die Entwicklung der Selbstständigen von 1996 bis 2004 nach den Verlaufsmustern: steigend, fallend, U-förmiger Verlauf, umgekehrt-U-förmiger Verlauf und unregelmäßiger Verlauf. Hinsichtlich der Strukturen nimmt Deutschland im Haupt-, Zu- und Nebenerwerb eine mittlere Position ein. Tendenziell zeigt sich - von den Zahlen für Deutschland aus betrachtet - im durchgehend männlich dominierten Haupterwerb ein Nord-Süd-Gefälle mit niedrigeren Frauenanteilen im Norden und höheren Frauenanteilen im Süden. Im überwiegend weiblich dominierten Zuerwerb zeigt sich ebenfalls, aber weniger einheitlich ein Nord-Süd-Gefälle; nördlich von Deutschland eher niedrigere und südlich eher höhere Frauenanteile. Folglich ist die oben angesprochene Frauendominanz im Zuerwerb kein deutsches Sonderphänomen. Im Nebenerwerb zeigt sich genderspezifisch ein vergleichsweise uneinheitliches Bild. Hinsichtlich der Entwicklung der Selbstständigkeit zeigt sich bei differenzierter Betrachtung von Frauen und Männern im Haupt-, Zu- und Nebenerwerb, dass in fast allen Ländern unterschiedliche Verläufe die Regel sind. Einfach aufzuklärende Zusammenhänge liegen folglich nicht vor. Hier sind weitergehende, sehr differenzierte Analysen erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Selbstständige Künstlerinnen und Künstler in Deutschland - zwischen brotloser Kunst und freiem Unternehmertum? (2006)
Dangel, Caroline; Stamm, Thomas; Piorkowsky, Michael-Burkhard;Zitatform
Dangel, Caroline & Michael-Burkhard Piorkowsky (2006): Selbstständige Künstlerinnen und Künstler in Deutschland - zwischen brotloser Kunst und freiem Unternehmertum? Berlin, 98 S.
Abstract
"Wovon leben selbstständige Künstlerinnen und Künstler eigentlich? Warum machen sich Künstlerinnen und Künstler bei äußerst geringen Einkommensaussichten selbstständig? Was erhoffen Künstlerinnen und Künstler sich aus der Selbstständigkeit? Unterscheiden sich Künstlerinnen und Künstler von anderen Selbstständigen? Die Studie belegt mit Hilfe einer empirischen Untersuchung, was zuvor auf Mutmaßungen und Erfahrungsberichten basierte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluierung der Maßnahmen der GründerInnenförderung des AMS: empirische Studie. Endbericht (2006)
Dornmayr, Helmut; Lenger, Birgit;Zitatform
Dornmayr, Helmut & Birgit Lenger (2006): Evaluierung der Maßnahmen der GründerInnenförderung des AMS. Empirische Studie. Endbericht. (AMS-Arbeitsmarktstrukturberichte), Wien, 312 S.
Abstract
"Die Ergebnisse der Evaluation des Unternehmensgründungsprogrammes (UGP) des AMS zeugen über weite Strecken von einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte. Neben der Analyse von internationalen Beispielen der Förderung von Unternehmensgründungen aus Arbeitslosigkeit, der Analyse verschiedenster sekundärstatistischer Daten und der Durchführung von Einzelfallstudien mit GründerInnen wurden hierbei auch mehr als 1.000 GründerInnen der Gründungsjahrgänge 1999-2005 hinsichtlich Verlauf und Erfolg ihrer Unternehmensgründung sowie bezüglich der Zufriedenheit mit AMS und Gründungsberatung befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Selbstständige in Wien: Beschäftigungsentwicklung, Erwerbsdaten und Unterstützungsbedarf (2006)
Enzenhofer, Edith; Wetzel, Petra; Riesenfelder, Andreas;Zitatform
Enzenhofer, Edith, Andreas Riesenfelder & Petra Wetzel (2006): Neue Selbstständige in Wien. Beschäftigungsentwicklung, Erwerbsdaten und Unterstützungsbedarf. Wien, 87 S.
Abstract
"Zum Wirtschaftsbereich der Neuen Selbstständigen in Wien liegen bereits repräsentative Ergebnisse vor, was Soziodemographie, Einkommen, Arbeitsbelastung, Lebenslagen und Erwerbssituation dieser Personen betrifft. Wenig beleuchtet sind allerdings noch die Beschäftigungswirkung durch diese Erwerbsform, die Nachhaltigkeit der Gründungsprozesse und der Bedarf an Unterstützung bzw. Hilfestellung, der bei der Gründung von Betrieben durch Neue Erwerbstätige entsteht. Auch existieren zurzeit lediglich bundesweite Daten zur Unternehmensgröße und den Branchen der Neuen Selbstständigen. Die vorliegende Studie zielt darauf ab, diese Lücken zu schließen. Im Rahmen einer repräsentativen Befragung von Neuen Selbstständigen in Wien werden die fehlenden Spezifika herausgearbeitet und vor dem Hintergrund der Ergebnisse einer Vergleichsgruppenbefragung von Mikro- und Kleinbetrieben aus dem Bereich der gewerblichen Wirtschaft analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeit als Lebensinhalt?: neue Formen der Lebensgestaltung bei Beschäftigten im IT-Bereich (2006)
Ewers, Eyko; Geffers, Johannes; Schraps, Ulrike; Petersen, Olaf; Hoff, Ernst-H.;Zitatform
Ewers, Eyko, Ernst-H. Hoff, Johannes Geffers, Olaf Petersen & Ulrike Schraps (2006): Arbeit als Lebensinhalt? Neue Formen der Lebensgestaltung bei Beschäftigten im IT-Bereich. (Edition QUEM 21), Münster u.a.: Waxmann, 290 S.
Abstract
"In einer explorativen Studie geht es um junge Gründer und Beschäftigte in kleinen IT-Startup-Firmen, die im Brennpunkt des Strukturwandels der Arbeit stehen. Dieser Wandel erfordert ein Handeln, das mit Blick auf den Arbeitsalltag ebenso wie mit Blick auf die gesamte Berufsbiographie in immer stärkerem Maße an den Imperativen des Marktes, an ökonomischer Effizienz sowie an Forderungen nach Autonomie, Selbstverantwortung, Selbstkontrolle, Selbstmotivation, nach fachlich-professionell hohen Qualitätsstandards, nach Flexibilität und nach permanenter Lern- und Innovationsbereitschaft ausgerichtet ist. Hier wird anhand umfangreicher Interviews danach gefragt, in welchem Maße die persönlichen Strebungen, Ziele und Orientierungen der Gründer und Mitarbeiter von IT-Firmen solchen Anforderungen entsprechen. Weiter werden Ergebnisse zur zentralen Fragestellung im Titel dieses Bandes mitgeteilt: Für die Mehrzahl der hier untersuchten jungen Erwachsenen ist die Arbeit offensichtlich der zentrale Lebensinhalt; die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit, Berufs- und Privatleben scheinen sich vollständig aufzulösen. Aber lässt sich eine solche Form der extrem arbeitszentrierten und entgrenzten Lebensgestaltung auf Dauer durchhalten? Kollidiert diese Lebensform nicht mit festen Partnerschaften und mit dem Wunsch nach Kindern? Zu solchen Fragen lassen sich erste Antworten formulieren: So sind es vielfach Konflikte in den IT-Firmen sowie individuelle Zielkonflikte, die zu einer Relativierung der entgrenzten Lebensgestaltung, zu einem stärkeren Gewicht des Privat- und Familienlebens neben der Arbeit und zu unterschiedlichen Lebensgestaltungsformen bei Frauen und Männern führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gender view on self-employment in Germany (2006)
Fehrenbach, Silke; Lauxen-Ulbrich, Maria;Zitatform
Fehrenbach, Silke & Maria Lauxen-Ulbrich (2006): Gender view on self-employment in Germany. In: International Journal of Entrepreneurship and Small Business, Jg. 3, H. 5, S. 572-593.
Abstract
Trotz eines überdurchschnittlichen Anstiegs der selbstständigen Erwerbstätigkeit von Frauen in Deutschland zeigen die meisten Forschungsergebnisse, dass es immer noch eine auffällige Geschlechterkluft sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht gibt. Bis vor einigen Jahren standen keine aktuellen repräsentativen statistischen Informationen zu Entwicklung und Struktur selbstständiger Erwerbstätigkeit von Männern und Frauen zur Verfügung. Eine frühere Version dieses Beitrags, die 2002 vorgestellt wurde, unternahm zum ersten Mal eine Analyse auf der Basis eines Querschnitts von Daten des Mikrozensus für Deutschland. Der Beitrag ist eine aktualisierte Version und vergleicht sozioökonomische Merkmale, Beschäftigungsmuster und die sektorale Verteilung selbstständiger Männer und Frauen in den Jahren 2004 und 1995. Die Ergebnisse zeigen leichte strukturelle Veränderungen in Richtung höherer Bildungsniveaus bei selbstständigen Frauen. In Bezug auf berufliche Orientierung ist ein Trend zu wachsender Selbstständigkeit von Frauen in untypischen Frauenberufen, vor allem im Bereich von Management, Beratung und Prüfwesen zu beobachten, wobei die traditionellen Berufe weiblicher Selbstständigkeit an Bedeutung verlieren. Es scheint, dass die selbstständige Erwerbstätigkeit von Frauen vom allgemeinen Wachstum in Dienstleistungsbereichen wie Gesundheit, soziale Dienste, Ausbildung und bis zu einem gewissen Grade auch unternehmensbezogenen Dienstleistungen profitiert. Ungeachtet aktueller Entwicklungen gibt es aber weiterhin eine geschlechtsspezifische Ungleichheit, was den Anteil von Unternehmen in weiblichem Besitz, die Unternehmensgröße, Einkommen und das Ausmaß von Teilzeitarbeit angeht. (IAB)
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Literaturhinweis
Neue Selbstständige in Österreich (2006)
Zitatform
Fink, Marcel, Andreas Riesenfelder, Emmerich Talos & Petra Wetzel (2006): Neue Selbstständige in Österreich. (Wiener Beiträge zur empirischen Sozialwissenschaft 01), Münster u.a.: LIT, 123 S.
Abstract
"Sogenannte Neue Selbstständige gewinnen in den letzten beiden Dekaden in fast allen westlichen Ländern, und so auch in Österreich, zahlenmäßig merklich an Bedeutung. Trotz zunehmender Verbreitung existieren Informationslücken - dies insbesondere im Hinblick auf:
- die genauere Struktur solcher Erwerbsverhältnisse auf Beschäftigten- wie auf Auftraggeberinnenseite,
- die sozialen und materiellen Konsequenzen auf Seite der so Beschäftigten,
- Konsequenzen solcher Erwerbsverhältnisse für den Arbeitsmarkt insgesamt betreffend etwa Flexibilisierungstendenzen oder Auswirkungen auf die Beschäftigungsfähigkeit,
- sowie die Wirkungen einschlägiger rechtlicher Regelungen (gesetzliche Regelungen im Arbeits- und Sozialrecht, Vertragsrecht etc.).
Die Untersuchung hat zum Ziel, diese Informationslücken zu schließen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Wir nennen es Arbeit: die digitale Boheme oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung (2006)
Friebe, Holm; Lobo, Sascha;Zitatform
Friebe, Holm & Sascha Lobo (2006): Wir nennen es Arbeit. Die digitale Boheme oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung. München: Heyne, 303 S.
Abstract
"Sie verzichten dankend auf einen Arbeitsvertrag und verwirklichen den alten Traum vom selbstbestimmten Leben. Mittels neuer Technologien kreieren sie ihre eigenen Projekte, Labels und Betätigungsfelder. Das Internet ist für sie nicht nur Werkzeug und Spielwiese, sondern Einkommens- und Lebensader: die digitale Boheme. Ihre Ideen erreichen - anders als bei der früheren Boheme - vor allem über das Web ein großes Publikum und finanzieren sich damit. Ein zeitgemäßer Lebensstil, der sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Die digitale Boheme repräsentiert die mutigere Alternative: Immer mehr junge Kreative entscheiden sich für das Leben in Freiheit. Ihr Hauptziel ist nicht das Geldverdienen, sondern ein selbstbestimmter Arbeitsstil, der den eigenen Motiven folgt - in unsicheren Zeiten vielleicht die überlegene Strategie. Denn ihre enge Einbindung in soziale, künstlerische und digitale Netzwerke bringt ständig neue, teilweise überraschende Erwerbsmöglichkeiten mit sich. Sie schalten Werbebanner auf ihren Websites, handeln mit virtuellen Immobilien, lassen sich Projekte sponsern oder verkaufen eine Idee an einen Konzern. Ihre Produkte und ihre Arbeitsweise verändern den Charakter der Medien und des Internets, bald auch den der Gesellschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Use of employees and alternative work arrangements in the United States: a law, economics, and organizations perspective (2006)
Zitatform
Garen, John (2006): Use of employees and alternative work arrangements in the United States. A law, economics, and organizations perspective. In: Labour economics, Jg. 13, H. 1, S. 107-141. DOI:10.1016/j.labeco.2004.05.003
Abstract
"This paper considers the incidence of employees versus other forms of work in the United States, including temporary agency workers, contract company workers, independent contractors, and self-employment. It does so within a single, unifying framework. The approach takes an economics of organizations focus to consider when it is optimal for the firm to control the work routine instead of the worker. This is critical in defining and determining employment versus other forms of work. The cost of measuring output and monitoring effort and of worker versus firm expertise are important in determining the organization of work. This approach proves fruitful, but it also is important to account for the impact of certain legal restrictions in the U.S. labor market. The empirical findings show that independent contractors are in jobs that require worker expertise and training and for which monitoring of worker effort is difficult. Contract company workers' characteristics are a hybrid between independent contractors' and employees'. Temporary agency workers occur where the firm wishes to legally outsource its low-wage workers yet still maintain a degree of control over their work routine." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitik: induzierte berufliche Selbstständigkeit unter berufspädagogischem Aspekt (2006)
Grüner, Herbert;Zitatform
Grüner, Herbert (2006): Arbeitsmarktpolitik. Induzierte berufliche Selbstständigkeit unter berufspädagogischem Aspekt. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 102, H. 1, S. 30-48.
Abstract
"Im Zuge sich rasch verändernder sozio-ökonomischer Rahmenbedingungen gewinnt die berufliche Selbstständigkeit im Vergleich zur konventionellen Nichtselbstständigkeit an Bedeutung. Nicht zuletzt wird der Trend zur Selbstständigkeit durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen wie die der sog. Ich-AG gefördert. Konzepte beruflicher Bildung werden sich vermutlich verändern müssen, wenn das Normalarbeitsverhältnis sowie der Normalaus- und -weiterbildungsgang nicht mehr Hauptleitmotiv für berufspädagogische Überlegungen sind, sondern die berufliche Selbstständigkeit ohne festes Berufsbild und Qualifikationsprofil. Vor dem Hintergrund Entrepreneurship - orientierter beruflicher Bildung werden erste Befunde zur Ich-AG untersucht, um einschätzen zu können, welche berufspädagogischen Herausforderungen aus Selbstständigkeitsstrategien von Personen erwachsen, die aus der Arbeitslosigkeit bzw. Nichtselbstständigkeit kommend Unternehmer werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Existenzgründungen im Spiegel des Mikrozensus (2006)
Hansch, Esther;Zitatform
Hansch, Esther (2006): Existenzgründungen im Spiegel des Mikrozensus. In: Wirtschaft und Statistik H. 5, S. 495-504.
Abstract
"Die Gründungslandschaft in Deutschland ist so facettenreich wie die Datenquellen, die zu ihrer Analyse genutzt werden. In Deutschland gibt es keine einheitliche Gründungsstatistik; je nach Fragestellung muss auf unterschiedliche Statistiken zurückgegriffen werden. Steht die Unternehmensgründung im Vordergrund, werden Unternehmensstatistiken als Datenquellen 'erste Wahl' sein. Bei der Existenzgründung hingegen rückt die Gründerperson ins Zentrum des Interesses, sodass personenbezogene Erhebungen, wie zum Beispiel der Mikrozensus, den Vorzug genießen. Der Aufsatz erläutert nach einer kurzen Einführung in die Thematik und in den Mikrozensus die Grundbegriffe der Untersuchung sowie die im Projekt entwickelte Konzeption der Analyse von Gründungen. Die Auswertungsstrategie nimmt eine Schlüsselposition ein, denn sie ist nicht nur Basis der erzielten Projektergebnisse, sondern wurde und wird darüber hinaus auch für die Erstellung des 'Gendermonitors Existenzgründung' genutzt. Dieser enthält seit 2002 jährlich aktualisierte ausgewählte Ergebnisse des Projektes. Einige dieser Ergebnisse, aber auch darüber hinausgehende Erkenntnisse, werden vorgestellt. Vor diesem Hintergrund lassen sich Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung des Mikrozensus als Gründungsstatistik skizzieren. Der Aufsatz schließt mit einem Ausblick auf die Änderungen, die sich durch die Einführung des unterjährigen Mikrozensus für den Themenbereich Existenzgründungen ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Alles neu in den Neuen Medien?: Arrangements von Erwerbsarbeit und Privatleben bei Freelancern in den Kultur- und Medienberufen (2006)
Henninger, Annette;Zitatform
Henninger, Annette (2006): Alles neu in den Neuen Medien? Arrangements von Erwerbsarbeit und Privatleben bei Freelancern in den Kultur- und Medienberufen. In: M. Becker & A. Seidel (Hrsg.) (2006): Diversity Management : Unternehmens- und Personalpolitik der Vielfalt, S. 147-164.
Abstract
"In der Boomphase der New Economy wurden die Beschäftigten in der Medien- und Kulturindustrie in Medienberichten häufig als junge Singles mit hohem Commitment für ihre Arbeit charakterisiert. Die Grenzen zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben schienen dabei zu verschwimmen. Insbesondere für Freelancer, so der Eindruck, eröffneten sich in der Branche Chancen für Selbstbestimmung und neue Karrieremöglichkeiten. Zugleich warnten kritische Stimmen vor einer Instrumentalisierung des gesamten Lebenszusammenhangs für die Marktbehauptung. Spätestens nach der Krise der New Economy wird es nun Zeit für eine empirische Bestandsaufnahme. Lösen sich bei Freelancern, die über die Lage und Dauer ihrer Arbeitszeit selbst bestimmen können, tatsächlich die Grenzen zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben auf? Und wie lässt sich dies mit dem Zusammenleben in einer Partnerschaft oder mit Kindern vereinbaren? Der Beitrag geht diesen Fragen anhand einer Studie über Alleinselbstständige in Kultur- und Medienberufen (Journalismus, Design und Software-Entwicklung) nach, die als exemplarisch für den neu entstehenden Idealtypus des Arbeitskraftunternehmers gelten. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die vermutete Entgrenzung von Arbeit und Leben nur bei einer kleinen Minderheit beobachten lässt. Den meisten Befragten gelingt vielmehr eine eigenständige Stabilisierung der Lebensführung. Auch leben Freelancer keineswegs überdurchschnittlich häufig alleine. Allerdings lässt sich bei der partnerschaftlichen Arbeitsteilung eine Abkehr vom Modell des männlichen Familienernährers beobachten. Kinderlose Befragte leben überwiegend in Doppelverdiener-Partnerschaften, die der Abfederung von Marktrisiken dienen. Für die interviewten Eltern eröffnet die mit der Selbstständigkeit verbundene zeitliche Flexibilität Chancen für die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung, die von Müttern ebenso wie von Vätern wahrgenommen werden. Die meisten Befragten zeigen eine hohe Arbeitszufriedenheit und Motivation. Die Dispositionsspielräume bezüglich Lage und Dauer der Arbeitszeit tragen wesentlich zu dieser positiven Bewertung bei - eine Erkenntnis, die auch für die Management-Praxis von Interesse sein dürfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unternehmensgründungen in Rheinland-Pfalz: neue Ansatzpunkte zur Ausschöpfung des Gründungspotenzials von Frauen. Gutachten (2006)
Zitatform
Kay, Rosemarie (2006): Unternehmensgründungen in Rheinland-Pfalz. Neue Ansatzpunkte zur Ausschöpfung des Gründungspotenzials von Frauen. Gutachten. Bonn, 70 S.
Abstract
"Angesichts der volkswirtschaftlichen Bedeutung von Unternehmensgründungen und der absehbaren demografischen Entwicklungen ist das Land Rheinland- Pfalz bestrebt, Anzahl und Qualität von Unternehmensgründungen, insbesondere der von Frauen, zu steigern. Deswegen hat das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau dem Institut für Mittelstandsforschung Bonn 2004 den Auftrag erteilt, alle wirtschaftspolitischen Handlungsoptionen zur quantitativen und qualitativen Steigerung des Ausschöpfungsgrades des Gründungspotenzials in Rheinland-Pfalz zu identifizieren, sie im Sinne des Gender Mainstreaming zu analysieren und schließlich integrierte Empfehlungen darüber abzugeben, welche Maßnahmen, wann und von welchen Akteuren ergriffen werden könnten. Dabei galt es regionale Besonderheiten, vor allem in den ländlichen Regionen des Landes, zu berücksichtigen. Diese Empfehlungen wurden in drei Schritten erarbeitet. Zunächst wurde das Gründungsgeschehen in Rheinland-Pfalz auf Grundlage von statistischen Daten einer Ist-Analyse unterzogen. In einem zweiten Schritt wurden die Gründe für die suboptimalen Ausschöpfung insbesondere des weiblichen Gründungspotenzials umfassend analysiert. Diese Analyse beruht im Wesentlichen auf der Sichtung der Forschungsliteratur einerseits sowie der Bestandsaufnahme und Evaluation des Gründungsumfeldes in Rheinland-Pfalz, die sich insbesondere auf Gespräche mit mehr als 30 Experten aus dem Gründungsumfeld und rund 20 (potenziellen) Gründerinnen, auf umfassende Internetrecherchen sowie Dokumentenanalysen stützen, andererseits. Schließlich wurde in einem dritten Schritt auf Grundlage der Ergebnisse der ersten beiden Arbeitsschritte sowie der Recherche von Good-Practice-Beispielen in anderen Bundesländern ein Katalog teils alternativer Handlungsempfehlungen erarbeitet und mit den oben genannten Experten und Gründerinnen diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Freiberufliche Gründungsforschung: eine empirische Analyse anhand des Sozio-ökonomischen Panels (2006)
Koch, Frances;Zitatform
Koch, Frances (2006): Freiberufliche Gründungsforschung. Eine empirische Analyse anhand des Sozio-ökonomischen Panels. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, 130 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Diskussion zur Förderung von Existenzgründungen und vermehrten Schaffung von Arbeitsplätzen stellt sich der Autor die Aufgabe, das freiberufliche Gründungsgeschehen in der Bundesrepublik Deutschland aus theoretischer und empirischer Sicht herauszuarbeiten. Die Freien Berufe werden dabei als wirtschaftlich bedeutsame Gruppe der Selbstständigen herausgearbeitet und definiert. Ein weiteres Kapitel widmet sich sehr ausführlich der Gründungsforschung in Deutschland, die im Hinblick auf freiberufliche Gründungen noch viele Mankos aufweist. Der empirische Teil dieses Buches beschäftigt sich mit Auswertungen aus dem Sozio-ökonomischen Panel zu freiberuflichen Gründungen. Der Leser soll ein komplexes Bild der Freiberuflichkeit und der freiberuflichen Gründungsforschung erhalten. Dies soll anregen, neue Untersuchungen zu starten und empirische Informationen über Gründungsaktivitäten und Gründungsmotivation von Freiberuflern zu generieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Eine neue Gründerwelle: Arbeitslose werden Unternehmer (2006)
Leneke, Philip; Wießner, Frank; Stichter-Werner, Albert;Zitatform
Leneke, Philip, Albert Stichter-Werner & Frank Wießner (2006): Eine neue Gründerwelle. Arbeitslose werden Unternehmer. In: H. Faßmann, B. Klagge & P. Meusburger (Hrsg.) (2006): Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland : Band 7: Arbeit und Lebensstandard, S. 70-71.
Abstract
Mittelständische Unternehmen stellen in Deutschland knapp 70 Prozent der Arbeitsplätze und etwa vier Fünftel der Ausbildungsplätze. Neugründungen sind daher nicht nur für den Mittelstand eine Triebfeder des Strukturwandels und essenziell für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Gründungsförderung wird zunehmend auch im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit eingesetzt. Der Beitrag liefert eine Bestandsaufnahme der Förderung von Existenzgründungen nach Arbeitsagenturbezirken für das Jahr 2004. Graphisch für das Bundesgebiet dargestellt werden die Förderfälle von Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss, die Gründungsquote (Anteil der Existenzgründer mit Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss an allen selbständigen Erwerbspersonen), die Förderquote (Anteil der Empfänger von Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss an allen Arbeitslosen im Jahresmittel) und der Anteil der Selbständigen an allen zivilen Erwerbspersonen. Eine Bewertung des Fördererfolgs ist schwierig. Vor übertriebenen Hoffnungen, Massenarbeitslosigkeit durch Gründungsförderung zu bekämpfen, wird gewarnt. Der Beitrag, den Gründungsförderung zum Abbau der Arbeitslosigkeit leisten kann, wird umso größer sein, je besser sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickeln und je günstiger die institutionellen Rahmenbedingungen ausgestaltet werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Start-up success of freelancers: new microeconometric evidence from the German socio-economic panel (2006)
Merz, Joachim; Paic, Peter;Zitatform
Merz, Joachim & Peter Paic (2006): Start-up success of freelancers. New microeconometric evidence from the German socio-economic panel. (IZA discussion paper 2036), Bonn, 32 S.
Abstract
"If certain start-up characteristics will indicate a business success, knowing such characteristics could generate more successful start-ups and more efficient start-up counseling. Our study will contribute to this by quantifying individual success determinants of freelance start-ups. The data base for the microeconometric analyses of the survival of the first three years is a revised German Socio-Economic Panel (SOEP) for 1992 until 2002, which allows to incorporate institutional, personal and family/household socio-economic variables. We describe and discuss the datawork to achieve compatible information over time within a revised GSOEP and present microeconometric rare events logit, logit and probit results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zwischen Lifelong Learning, Qualitätsdebatte und Werkvertrag: Beiträge im Anschluß an die Fachtagung "Kompetenzen, Berufsfelder und Arbeitsbedingungen von TrainerInnen" vom 5. Oktober 2005 in Wien (2006)
Mosberger, Brigitte; Sturm, René;Zitatform
Mosberger, Brigitte & René Sturm (Hrsg.) (2006): Zwischen Lifelong Learning, Qualitätsdebatte und Werkvertrag. Beiträge im Anschluß an die Fachtagung "Kompetenzen, Berufsfelder und Arbeitsbedingungen von TrainerInnen" vom 5. Oktober 2005 in Wien. (AMS report 53), Wien, 71 S.
Abstract
"Die Praxis der Trainingsarbeit (Arbeitsbedingungen) im Spannungsfeld zwischen den programmatischen Vorgaben von Lifelong Learning, Arbeitsmarktpolitik, betriebswirtschaftlichen Logiken und individueller Motivation stand im Mittelpunkt der Tagung. Der AMS report beinhaltet die teilweise überarbeiteten und erweiterten Beiträge sowie eine Zusammenfassung der Podiumsdiskussion dieser Tagung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The "continuous collaborators" in Italy: hybrids between employment and self-employment? (2006)
Zitatform
Muehlberger, Ulrike & Silvia Pasqua (2006): The "continuous collaborators" in Italy. Hybrids between employment and self-employment? (CHILD working paper 10/2006), Turin u.a., 26 S.
Abstract
"Over the last decade Italy has seen a strong increase in the number of workers on the border between self-employment and employment. Depending on the data source the 'parasubordinati', i.e. workers with a 'contract of continuous collaboration' (collaborators) represented between 1.8% (ISTAT, 2004) and 5.3% (Alteri and Oteri , 2004) of the Italian labour force. Since most of them work only for one company and are, moreover, strongly integrated into the firm of the contract partner, we argue that the Italian labour and social security law strongly discriminates against these workers who are, in fact, very close to employees. We investigate whether and in what respect the group of the collaborators differs from the group of employees and the group of the self-employed using the Italian Labour Force Survey (ILFS) of 2004 (4th quarter). Additionally, we analyse the short-term labour market transitions of collaborators to other labour market statuses. In contrast to other European countries, these collaborators are not low qualified workers, but young, highly educated professionals. At the same time the contracts of continuous collaboration are not a port of entry into the labour market nor do we find that these contracts are a vehicle to more stable jobs. However, they seem to be a possibility for women to work part-time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Workers on the border between employment and self-employment (2006)
Zitatform
Muehlberger, Ulrike & Silvia Pasqua (2006): Workers on the border between employment and self-employment. (International Centre for Economic Research. Working paper 11/2006), Torino, 22 S.
Abstract
"The number of workers on the border between self-employment and employment strongly increased across Europe over the last decade. This paper investigates whether and in what respect these workers differ from employees and self-employed and analyses whether these work relationships are a stepping stone to more stable employment in the short-run using Italian data. Depending on the data source the 'para-subordinates' represent between 1.8% and 5.3% of the Italian labour force. Since most of them work only for one company and are strongly integrated into the firm of the contract partner, we argue that labour and social security law discriminates against these workers who are in fact very close to employees. We find that they are not low qualified workers, but young, highly educated professionals. At the same time these contracts are not a port of entry into the labour market nor do we find that they are a vehicle to more stable jobs. However, they are a possibility for women to work part-time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bildende Künstler in Berlin (2006)
Mundelius, Marco;Zitatform
Mundelius, Marco (2006): Bildende Künstler in Berlin. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 73, H. 22, S. 321-326.
Abstract
"Eine lebendige Kunstszene ist für die Reputation Berlins von großer Bedeutung. Künstler und ihre Kunstwerke sind auch Botschafter ihres Standortes im In- und Ausland. Die öffentlichkeitswirksame Darstellung ihrer Leistung kann positive wirtschaftliche Effekte, etwa in Form touristischer Anziehungskraft, erzeugen. Der Wert von Kunst- und Kulturproduktion lässt sich nicht immer in Geldeinheiten messen. Viele Künstler sind in erster Linie intrinsisch motiviert, folgen also nicht oder nicht primär dem Prinzip der Gewinnmaximierung. Dennoch sind sie ökonomischen Zwängen ausgesetzt, wollen sie überhaupt produktiv arbeiten. Eine aktuell vom DIW Berlin durchgeführte Studie zeigt, dass die wirtschaftliche Lage Bildender Künstler in Berlin zumeist extrem angespannt ist. Nicht einmal der Hälfte der Befragten gelingt es, sich ausschließlich der künstlerischen Tätigkeit zu widmen, Einkommensdefizite müssen vielfältig über Nebentätigkeiten ausgeglichen werden. Nur einem Drittel der Akteure ist es möglich, adäquate Arbeitsräume zu finanzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aus der Not geboren?: besondere Merkmale und Determinanten von Gründungen aus der Arbeitslosigkeit (2006)
Niefert, Michaela; Tchouvakhina, Margarita;Zitatform
Niefert, Michaela & Margarita Tchouvakhina (2006): Aus der Not geboren? Besondere Merkmale und Determinanten von Gründungen aus der Arbeitslosigkeit. (ZEW discussion paper 2006-010), Mannheim, 25 S.
Abstract
"In dieser Studie werden Gründungen aus Arbeitslosigkeit der Jahre 2003 und 2004 inklusive der seit Anfang 2003 geförderten Ich-AGs auf repräsentativer empirischer Basis analysiert. Es zeigt sich, dass Gründungen aus Arbeitslosigkeit im Durchschnitt kleiner sind als andere Gründungen und relativ häufig in wenig kapitalintensiven Branchen mit geringen Markteintrittsbarrieren erfolgen. Vormals arbeitslose Gründer unterscheiden sich kaum von anderen Gründern hinsichtlich Alter und Bildungsniveau, verfügen jedoch über ein weitaus niedrigeres Haushaltseinkommen. Die relativ geringe Größe von Gründungen aus Arbeitslosigkeit ist aber nicht allein durch finanzielle Restriktionen zu erklären. Vielmehr entscheiden sich Arbeitslose oft eher notgedrungen für die Selbständigkeit als aus Überzeugung vom Erfolg ihrer Geschäftsidee und sind daher bestrebt, das Investitionsrisiko möglichst gering zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Existenzgründung aus Arbeitslosigkeit: ein Platz an der Sonne oder vom Regen in die Traufe? (2006)
Noll, Susanne; Wießner, Frank;Zitatform
Noll, Susanne & Frank Wießner (2006): Existenzgründung aus Arbeitslosigkeit. Ein Platz an der Sonne oder vom Regen in die Traufe? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 59, H. 5, S. 270-277.
Abstract
"In den letzten Jahren hat in der Arbeitsmarktpolitik ein Paradigmenwechsel stattgefunden, der sich auch in einer zunehmenden Individualisierung von Sozialrisiken niederschlägt. Ein vergleichsweise altbekanntes Instrument ist dabei die Förderung von Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit, die Menschen hilft, die ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen wollen. Der Weg in die Selbstständigkeit kann sich dabei als 'Brücke', aber auch als 'Falle' erweisen. Empirische Befunde zeigen, dass die Schaffung des eigenen Arbeitsplatzes realisierbar ist, sie weisen aber auch auf Problempotenziale hin. Es besteht ein gesamtgesellschaftliches Interesse, die Erfolgsaussichten von Existenzgründungen zu verbessern, da im Fall des Scheiterns hohe, auch kollektiv zu tragende Folgekosten anfallen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wirkungsanalyse zur ergänzenden Existenzgründungsförderung durch das ESF-BA-Programm: Zwischenergebnisse der Begleitforschung (2006)
Zitatform
Oberschachtsiek, Dirk (2006): Wirkungsanalyse zur ergänzenden Existenzgründungsförderung durch das ESF-BA-Programm. Zwischenergebnisse der Begleitforschung. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 132 S.
Abstract
"Die Untersuchung gibt zunächst einen Überblick über die Inhalte und die Inanspruchnahme der Gründungsförderung der Bundesagentur für Arbeit (BA). Hierzu gehören das Überbrückungsgeld und der Existenzgründungszuschuss als finanzielle Basisinstrumente. Ebenfalls zum Bereich der BA-Gründungsförderung gehören die Gründungshilfen (Freien Förderung, § 10 SGB III), die unterschiedlich als finanzielle oder als inhaltlich orientierte Förderung von den Agenturen genutzt werden. Zu den inhaltlich orientierten Förderinstrumenten gehören die beiden Leistungen im Rahmen des ESF-BA-Programms: Gründerseminare (wird seit 2003 über die SGB Ill-Regelförderung finanziert) und das Gründercoaching. Ein erster Schwerpunkt der Untersuchungen ist die Gegenüberstellung der einzelnen Förderinstrumente sowie die Analyse von Förderkombinationen. Im Mittelpunkt stehen die beiden Instrumente des ESF-BA-Programms. Bisher gibt es nur wenige Analysen, die sich damit beschäftigten, inwieweit verschiedene Förderprogramme auf Personenebene kombiniert werden und welche Faktoren eine bestimmte Art der Kombination von Förderinstrumenten beeinflussen. Ein zweiter Schwerpunkt der Studie liegt in der Frage, welche kausalen Wirkungseffekte von spezifischen Förderkombinationen ausgehen können. Untersucht wird, welche Wirkung eine inhaltlich orientierte ergänzende Förderung auf die Überlebenswahrscheinlichkeit des neu gegründeten Unternehmens hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Gestaltung des Verhältnisses von Erwerbsarbeit und Privatleben in den 'Creative Industries' (2006)
Papouschek, Ulrike; Reidl, Sybille; Schiffbänker, Helene;Zitatform
Papouschek, Ulrike, Helene Schiffbänker & Sybille Reidl (2006): Zur Gestaltung des Verhältnisses von Erwerbsarbeit und Privatleben in den 'Creative Industries'. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 31, H. 4, S. 82-95.
Abstract
"Die 'Creative Industries' gelten als Modell zukünftiger Arbeitswelt und 'Vorreiterinnen' neuer Erwerbsformen und neuer Formen von 'Arbeit und Leben'. Der Beitrag beschäftigt sich - auf der Grundlage einer empirischen Studie über Teilsegmente der Creative Industries (Architektur, Werbung, Design, Film, IT-Dienstleistungen wie Multimedia etc.) - mit den Auswirkungen veränderter Anforderungen aus der Erwerbsarbeit auf das Verhältnis von Arbeit und Leben. Fokussiert wird dabei auf eine zeitliche Entgrenzung von Beschäftigungsverhältnissen in Form der Flexibilisierung der Lage und Dauer der Arbeitszeit sowie auf eine räumliche Entgrenzung in Form von wechselnden Arbeitsorten und zunehmenden Mobilitätsanforderungen. Die Frage ist, ob es den Beschäftigten gelingt, die mit der räumlichen und zeitlichen Flexibilisierung verbundenen Gestaltungsoptionen zu nutzen und eine neue Balance zwischen Berufsarbeit und Leben aktiv zu gestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Lebens- und Arbeitsqualität von Selbstständigen: objektive Lebens- und Arbeitsbedingungen und subjektives Wohlbefinden einer heterogenen Erwerbsgruppe (2006)
Zitatform
Protsch, Paula (2006): Lebens- und Arbeitsqualität von Selbstständigen. Objektive Lebens- und Arbeitsbedingungen und subjektives Wohlbefinden einer heterogenen Erwerbsgruppe. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2006-106), Berlin, 56 S.
Abstract
"Die berufliche Selbstständigkeit hat in den letzten Jahren einen enormen Anstieg erlebt. Die Ursachen und (gesamt-)wirtschaftlichen Konsequenzen dieses Bedeutungszuwachses werden jedoch kontrovers diskutiert. In diesem Zusammenhang wird zwar darauf verwiesen, dass das Phänomen nicht einseitig betrachtet werden darf, da die Gruppe der Selbstständigen sehr heterogene soziale Lagen umfasst. Die Untersuchung der tatsächlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Selbstständigen ist jedoch zu großen Teilen ins Hintertreffen geraten. Dies gilt im Besonderen für Aspekte des subjektiven Wohlbefindens, welche neben den objektiven Lebensbedingungen die Lebensqualität von Individuen bestimmen. Die Analyse auf Basis des Eurobarometers 56.1 (2001) stellt sich diese Frage nach der Lebens- und Arbeitssituation von Selbstständigen. Wie unterscheiden sich Selbstständige und abhängig Beschäftigte und wie heterogen sind die Selbstständigen untereinander? Der Schwerpunkt der Studie liegt auf Deutschland, wobei zentrale Ergebnisse auf der Ebene der EU (EU-15) repliziert werden um deren Geltung auch unabhängig vom Länderkontext feststellen zu können. Themen des deskriptiven Teils sind Lebens- und Arbeitszufriedenheit, Zentralität von Arbeit, Einkommen, Zeitwohlstand, soziale Sicherung (vor allem die Altersvorsorge), die Qualität der Arbeitsaufgaben und das Ausmaß des Arbeitsdruckes. Es lässt sich eine oftmals stärkere Heterogenität der Lebens- und Arbeitsbedingungen unter den Selbstständigen feststellen, aber auch eindeutige Tendenzen, die sie als Gruppe von den abhängig Beschäftigten unterscheiden. Besonders auffällig ist, dass Selbstständige einerseits durchschnittlich sehr viel zufriedener mit ihrer Arbeit sind als abhängig Beschäftigte und die Qualität ihrer Arbeitsaufgaben positiver einschätzen. Andererseits stehen sie häufiger unter starkem Arbeitsdruck. Es konnte mittels linearer Regressionsmodelle nachgewiesen werden, dass dieser Zusammenhang auch unter der Kontrolle von persönlichen und berufsspezifischen Merkmalen bestätigt werden kann. Außerdem zeigen die multivariaten Analysen, dass die höhere Arbeitszufriedenheit der Selbstständigen auf die bessere Qualität ihrer Arbeit zurückzuführen ist. Diese Ergebnisse konnten sowohl für Deutschland als auch auf der Ebene der EU-15 bestätigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Selbständige Erwerbsarbeit und soziales Risikomanegement: ein deutsch-britischer Vergleich (2006)
Schulze Buschoff, Karin;Zitatform
Schulze Buschoff, Karin (2006): Selbständige Erwerbsarbeit und soziales Risikomanegement. Ein deutsch-britischer Vergleich. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 52, H. 4, S. 521-546. DOI:10.1515/zsr-2006-0408
Abstract
"Sowohl in Deutschland als auch im Vereinigten Königreich hat die selbstständige Erwerbsarbeit in den letzten Dekaden an Bedeutung gewonnen. Vor allem der Anteil an Solo-Selbstständigkeit ist stetig gestiegen. Diese Entwicklung ist mit neuen Herausforderungen an ein soziales Risikomanagement für die zuständigen Akteure und Institutionen verbunden. Es stellt sich die Frage, ob und in welcher Form die staatlichen Sicherungssysteme, kollektive Interessenvertretungen und die Individuen selbst auf diese Herausforderungen eingestellt sind. Um diese Frage zu beantworten, werden als Beispiele für kollektives Risikomanagement die Absicherung der Selbstständigen durch die nationalen sozialen Sicherungsysteme sowie die kollektive Interessenvertretung durch Organisationen und Verbände beschrieben. Als ein Beispiel für individuelles soziales Risikomanagement wird am Ende die private Vorsorge der Selbstständigen fürs Alter im Ländervergleich skizziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Own-account workers in Europe: flexible, mobile, and often inadequately insured (2006)
Zitatform
Schulze Buschoff, Karin & Claudia Schmidt (2006): Own-account workers in Europe. Flexible, mobile, and often inadequately insured. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2006-122), Berlin, 37 S.
Abstract
"Die selbstständige Erwerbsarbeit hat in den letzten Jahrzehnten in der Mehrzahl der EU-Mitgliedsstaaten an Bedeutung gewonnen. Insbesondere der Anteil von Klein- und Solo-Unternehmen weist eine steigende Tendenz auf. Im Kontext der Theorie der Übergangsarbeitsmärkte wird ein Mobilitätskonzept entwickelt und die Dynamik der Solo-Selbstständigkeit anhand von Mobilitätsraten und Mobilitätsmustern (Eintritte, Austritte, Dauer) in fünf europäischen Ländern (Deutschland, den Niederlanden, Italien, Großbritannien und Schweden) verglichen. Abschließend wird auf die national unterschiedliche institutionelle Absicherung von Mobilität bzw. von Übergängen eingegangen. Am Beispiel der staatlichen Rentenversicherungssysteme wird aufgezeigt, ob Statuswechsel in und aus der Solo-Selbstständigkeit heraus in sozialversicherungsrechtlicher Hinsicht in den betrachteten Ländern mit Nachteilen verbunden sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Allein, flexibel und mobil: Solo-Selbständigkeit nimmt in Europa stark zu (2006)
Zitatform
Schulze Buschoff, Karin & Claudia Schmidt (2006): Allein, flexibel und mobil. Solo-Selbständigkeit nimmt in Europa stark zu. In: WZB-Mitteilungen H. 112, S. 30-34.
Abstract
"Immer mehr Erwerbstätige in Europa sind Solo-Selbstständige. Diese zeichnen sich durch hohe Mobilität und häufige Statuswechsel aus. Eine vergleichende Untersuchung Deutschlands, der Niederlande, Italiens, Großbritanniens und Schwedens belegt diese Dynamik, die mit Hilfe der Theorie der Übergangsarbeitsmärkte vergleichend analysiert werden kann. In Deutschland spielt die Solo-Selbstständigkeit als Übergang in abhängige Beschäftigung und in die Arbeitgeberselbstständigkeit eine besonders große Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die soziale Sicherung von selbstständig Erwerbstätigen in Deutschland (2006)
Schulze-Buschoff, Karin;Zitatform
Schulze-Buschoff, Karin (2006): Die soziale Sicherung von selbstständig Erwerbstätigen in Deutschland. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2006-107), Berlin, 36 S.
Abstract
"In Deutschland ist der Anteil selbstständiger Erwerbsarbeit außerhalb der Landwirtschaft seit den 1990er Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Bedeutungszunahme der Selbstständigkeit ist verbunden mit einer Änderung ihrer Struktur. So wächst die Zahl der 'neuen' Selbstständigen, die oftmals direkt aus der Arbeitslosigkeit kommen und häufig Klein- und Kleinstunternehmen, vornehmlich im Dienstleistungssektor, gründen. Der Boom und die Struktur der 'neuen' Selbstständigkeit stellen neue Herausforderungen an wohlfahrtsstaatliche Akteure und Institutionen. Unmittelbar gefordert sind die gesetzlichen Sozialversicherungssysteme. Die Frage, ob und in welcher Form die gesetzlichen Sozialversicherungssysteme auf die Herausforderungen eingestellt sind bzw. wie sie ihnen begegnen, soll im Folgenden erörtert werden. Erläutert werden Art und Umfang der Einbeziehung der Selbstständigen in die einzelnen Sozialversicherungszweige, Sonderregelungen für bestimmte Gruppen von Selbstständigen, die gesetzlichen Regelungen zur Scheinselbstständigkeit und besondere sozialrechtliche Bedingungen bei arbeitsmarktpolitisch geförderter Selbstständigkeit (Ich-AG und Überbrückungsgeld). Es wird argumentiert, dass die Gesetzgebung zur sozialen Sicherung Selbstständiger widersprüchlich und unvollständig bleibt. Überfällig ist die Anerkennung des generellen sozialen Schutzbedarfs der Selbstständigen und die Ausweitung der Sozialversicherungspflicht auf alle Selbstständigen. Abschließend werden aktuelle Bestrebungen zur Reform der Sozialversicherungsregelungen für Selbstständige erörtert und bewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gründungsalltag, Gender und Gründungsfinanzierung: eine genderdifferenzierende Studie zum Gründungsprozess österreichischer UnternehmerInnen mit dem Schwerpunkt auf der Unternehmensfinanzierung (2006)
Schwarz, Claudia;Zitatform
Schwarz, Claudia (2006): Gründungsalltag, Gender und Gründungsfinanzierung. Eine genderdifferenzierende Studie zum Gründungsprozess österreichischer UnternehmerInnen mit dem Schwerpunkt auf der Unternehmensfinanzierung. (Ibw-Schriftenreihe 133), Wien, 161 S.
Abstract
"Ziel dieser im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft 'Alternative: Selbständigkeit, Frauen unternehmen' durchgeführten Studie war es, geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen Gründerinnen und Gründern herauszuarbeiten, forschungspraktisch also geschlechterdifferenzierte Daten zum Unternehmensgründungsprozess zu erheben. Es sollten die unterschiedlichen Ansätze, Vorgehensweisen und Probleme von Frauen im Vergleich und in Abgrenzung von männlichen Gründern dargestellt werden. Der Fokus der Analyse liegt vor allem auf den Charakteristika von 'Frauenbetrieben' und den spezifischen Bedürfnissen von Frauen im Gründungsprozess, um ihre Einstiegs- aber auch Entwicklungsmöglichkeiten zu verbessern. Ziel des Gender-Mainstreaming-Ansatzes der Entwicklungspartnerschaft 'Alternative: Selbständigkeit' ist die Entwicklung von geeigneten Rahmenbedingungen für einen geschlechtsneutralen Zugang zur Selbständigkeit als existenzsichernde Alternative zur unselbständigen Tätigkeit. Im Rahmen aller Projektmodule wird der Ansatz der Chancengleichheit von Frauen und Männern im Bereich der Unternehmensgründung verfolgt, die dann besser erreicht werden kann, wenn auf die spezifischen Bedürfnisse von Frauen (etwa in Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, alternative Finanzierungsmöglichkeiten) eingegangen wird und erfolgreiche Gründungsstrategien auf die Anwendung von Frauen adaptiert werden. Zentrale Themenbereiche der Studie sind daher die Unternehmensfinanzierung und die Betreuungspflichten, die im Zuge der Unternehmensgründung bestanden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Selbstständigkeit in Randbereichen der Legalität: Schattenwirtschaft als Einstieg in die Selbstständigkeit? (2006)
Sieverding, Julia;Zitatform
Sieverding, Julia (2006): Selbstständigkeit in Randbereichen der Legalität. Schattenwirtschaft als Einstieg in die Selbstständigkeit? Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, 116 S.
Abstract
"Die Schattenwirtschaft ist seit Jahren die uneingeschränkte Wachstumsbranche nicht nur der deutschen Volkswirtschaft. Die Autorin analysiert am Beispiel der Schwarzarbeit mithilfe eines interdisziplinären Ansatzes, ob die illegale Selbstständigkeit ein Einstieg in die legale sein kann und inwiefern sonst die illegale die legale Selbstständigkeit begünstigt. Unter anderem gibt es Hinweise darauf, dass den Tätigkeiten im 'informellen Sektor' keine dementsprechenden Einbußen der offiziellen Wirtschaft gegenüberstehen, sondern dass sie eher eine Ergänzung zur regulären Ökonomie darstellen. Weil zwischen dem formellen und dem informellen Sektor vielfältige Verflechtungen und gegenseitige Abhängigkeiten bestehen, ist es erforderlich, sich konkret mit den Bedürfnissen und individuellen Erwerbsstrategien der Selbstständigen in Randbereichen der Legalität auseinander zu setzen. Die Autorin verfolgt daher im Rahmen ihrer Analyse die Frage nach den Entwicklungsmöglichkeiten unternehmerischer Potenziale in der Schattenwirtschaft. Das Buch enthält keinen Appell zur Ausübung illegaler Beschäftigungen, soll jedoch internationale Unterschiede herausstellen und bestehende Vorurteile relativieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Commitment freier Mitarbeiter: Erscheinungsformen und Einflussmöglichkeiten am Beispiel von IT-Freelancern (2006)
Zitatform
Süß, Stefan (2006): Commitment freier Mitarbeiter. Erscheinungsformen und Einflussmöglichkeiten am Beispiel von IT-Freelancern. In: Zeitschrift für Personalforschung, Jg. 20, H. 3, S. 255-275.
Abstract
"Seit Jahren ist die Tendenz zu erkennen, dass Arbeitsverhältnisse flexibler gestaltet werden. Bislang wenig erforscht ist, was das für Loyalität und Commitment der flexibel beschäftigten Mitarbeiter bedeutet. Daher wird in diesem Beitrag die Frage aufgegriffen, ob Freelancer Commitment gegenüber einem Unternehmen empfinden können und unter welchen Bedingungen das der Fall ist. Eine empirische Studie bei IT-Freelancern verdeutlicht, dass sie vor allem affektives Commitment gegenüber ihren Auftraggebern aufweisen. Korrelations- und Regressionsanalysen zeigen unterschiedlich starke Zusammenhänge zwischen demographischen Merkmalen, Arbeitsbedingungen und arbeitsbezogenen Erwartungen der Freelancer zu dem von ihnen empfundenen Commitment. Vor diesem Hintergrund lassen sich Ansatzpunkte zur Förderung der Verbundenheit von Freelancern erkennen; allerdings müssen auch die Grenzen beachtet werden, denen die Förderung von Commitment unterliegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Black Box "Neue Selbstständigkeit": wo Licht ist, ist auch Schatten (2006)
Trube, Achim; Wießner, Frank; Weiß, Carsten;Zitatform
Trube, Achim, Carsten Weiß & Frank Wießner (2006): Black Box "Neue Selbstständigkeit". Wo Licht ist, ist auch Schatten. In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 60, H. 7/8, S. 39-43.
Abstract
"Die Einführung des Existenzgründungszuschusses (Ich-AG) löste einen Gründungsboom aus. Eine neue Studie untersucht hierzu die Möglichkeiten der Erforschung von Gründungsmotiven und geht erstmalig der Frage nach, inwieweit empirisch fundierte Aussagen zur Relevanz von Schwarzarbeit im Vorfeld von Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit machbar sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der neue Gründungszuschuss: ein Vergleich mit den bisherigen Leistungen für arbeitslose Existenzgründer (2006)
Winkel, Rolf;Zitatform
Winkel, Rolf (2006): Der neue Gründungszuschuss. Ein Vergleich mit den bisherigen Leistungen für arbeitslose Existenzgründer. In: Soziale Sicherheit, Jg. 55, H. 8/9, S. 284-288.
Abstract
"Seit dem 1. August gelten für die Förderung von Beziehern von Arbeitslosengeld (I), die sich selbstständig machen, neue Regeln. Der neue Gründungszuschuss nach § 57 des dritten Sozialgesetzbuchs ersetzt seitdem das bisherige Überbrückungsgeld und die bereits zum 30. Juni 2006 ausgelaufenen Existenzgründungszuschüsse, mit denen die so genannten Ich-AG's gefördert wurden. Im Folgenden wird der neue Gründungszuschuss im Detail vorgestellt und mit den bisherigen Leistungen zur Existenzgründungsförderung von Arbeitslosen verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Existenzgründung in Zeiten von Hartz IV: DIHK-Gründerreport 2006. Zahlen und Einschätzungen der IHK-Organisation zum Gründungsgeschehen in Deutschland (2006)
Zitatform
(2006): Existenzgründung in Zeiten von Hartz IV. DIHK-Gründerreport 2006. Zahlen und Einschätzungen der IHK-Organisation zum Gründungsgeschehen in Deutschland. (DIHK-Gründerreport), Berlin, 20 S.
Abstract
"Mit dem Gründerreport legt der DIHK jährlich eine Einschätzung der IHK-Organisation zum Gründungsgeschehen in Industrie, Handel und den Dienstleistungsbranchen vor. Grundlage für die DIHK-Aussagen sind Erfahrungsberichte der IHK-Existenzgründungsberater aus den 81 IHKs sowie eine statistische Auswertung zum IHK-Gründerservice. Insgesamt fußt der DIHK-Gründerreport 2006 auf über 380.000 Kontakten von IHK-Existenzgründungsberatern mit angehenden Unternehmerinnen und Unternehmern. Mit der Untersuchung wird somit ein Großteil des Gründungsgeschehens in Deutschland erfasst. Im Jahr 2005 war die Suche nach einem Ausweg aus der Arbeitslosigkeit das Hauptmotiv zur Existenzgründung in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bilanz der finanziellen Förderung der Ich-AG durch die Bundesagentur für Arbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP - Drucksache 16/1573 (2006)
Zitatform
(2006): Bilanz der finanziellen Förderung der Ich-AG durch die Bundesagentur für Arbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP - Drucksache 16/1573. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/1792 (08.06.2006)), 4 S.
Abstract
Die Bundesregierung gibt in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion Auskunft über den Umfang der finanziellen Förderung von Ich-AGs. Diese werden seit dem 1. Januar 2003 durch die Bundesagentur für Arbeit mit dem Existenzgründungszuschuss gefördert. Im Februar 2006 lief für die ersten Ich-AGs die dreijährige Förderdauer ab, der Existenzgründungszuschuss wird ab Juli 2006 durch ein neues Förderinstrument abgelöst. Seit der Einführung der Ich-AG wurden insgesamt ca. 380.000 Gründer mit dem Existenzgründungszuschuss gefördert. Hierfür wurden von der Bundesagentur für Arbeit insgesamt 3,03 Mrd. Euro aufgewendet. Am häufigsten gefördert wurden Gründungen in den Wirtschaftszweigen Grundstücks- und Wohnungswesen, Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen, Handel, Reparaturen sowie Erbringung von sonstigen öffentlichen und persönlichen Dienstleistungen. Rund 80 Prozent der Geförderten sind rd. 1,5 Jahr nach Gründung weiterhin selbstständig. Hauptgründe für eine Aufgabe der Selbstständigkeit sind Auftragsmangel, Finanzierungsengpässe und familiäre Gründe. (IAB)
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Literaturhinweis
Beschäftigung Scheinselbständiger: arbeits-, sozialversicherungs- und strafrechtliche Folgen (2005)
Bisson, Frank; Schwab, Rouven;Zitatform
Bisson, Frank & Rouven Schwab (2005): Beschäftigung Scheinselbständiger. Arbeits-, sozialversicherungs- und strafrechtliche Folgen. In: Arbeit und Arbeitsrecht, Jg. 60, H. 5, S. 276-280.
Abstract
"In der Praxis spielt die Beschäftigung von freien Mitarbeitern eine große Rolle. Die Vorteile einer solchen Beschäftigung liegen auf der Hand: Mangels Arbeitsverhältnisses ist der Unternehmer weder zur Abführung der Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung noch zur hälftigen Übernahme der Krankenversicherungsbeiträge verpflichtet, und die Versteuerung des Entgelts ist Sache des freien Mitarbeiters. Dennoch ist Vorsicht geboten: Oft liegt entgegen der anders lautenden Bezeichnung und des entgegenstehenden Willens der Beteiligten ein Arbeitsverhältnis vor. Nach In-Kraft-Treten verschiedener Änderungen auf dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts zeigt dieser Beitrag, welche Kriterien bei der Abgrenzung von freier Mitarbeit und Arbeitsverhältnis maßgeblich sind. Darüber hinaus gehen die Verfasser nachfolgend auf die Risiken des Arbeitgebers bei der Beschäftigung von Scheinselbständigen, insbesondere aus Sicht des Straf- und Steuerrechts, ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Determinants of successful immigrant entrepreneurship in the Federal Republic of Germany (2005)
Zitatform
Fertala, Nikolinka (2005): Determinants of successful immigrant entrepreneurship in the Federal Republic of Germany. Tübingen, 258 S.
Abstract
"Obwohl der Migrationpolitik sowohl in der allgemeinen Diskussion als auch in der wissenschaftlichen Fachdebatte enorme Bedeutung zugesprochen wird, ist kaum etwas über den betriebswirtschaftlichen Erfolg von Immigranten-Unternehmern in Deutschland bekannt. Während die Selbständigenquote im Lande im internationalen Vergleich bereits eher gering ist, ist diese unter den Immigranten noch niedriger. Allerdings ist zu erwähnen, dass die unternehmerischen Aktivitäten von Immigranten eine dynamischere Entwicklung als diese der Deutschen aufweisen. Somit stellt sich berechtigt die Frage nach den Einflussfaktoren von Unternehmensgründungen durch Immigranten in Deutschland sowie auch nach den Erfolgsbedingungen solcher Gründungen nichts zuletzt angesichts der Hoffnung, welche die Arbeitsmarktpolitik auf eine zunehmende Selbständigkeit und Gründungsaktivität setzt. Die Dissertationsschrift erarbeitet verschiedene theoretische und empirische Modelle, um die sozioökonomischen Faktoren zu identifizieren, welche sich auf das Entscheidungskalkül eines Immigranten, selbständig zu sein oder nicht, auswirken. Darüber hinaus wird untersucht, ob Investitionen in Human- und Sozialkapital den betriebswirtschaftlichen Erfolg positiv beeinflussen, und wie sich die Zusammensetzung von Belegschaften innerhalb der Unternehmen auf deren Erfolg auswirkt. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen, signifikant die Wahrscheinlichkeit ein Unternehmen zu gründen, beeinflussen. Immigranten aus dem EU-Raum weisen im Vergleich zu Immigranten aus dem Nicht-EU-Raum eine deutlich höhere Neigung auf, eine selbständige Tätigkeit auszuüben. Abschließend wurde mit Hilfe des Hazard-Modells herausgefunden, dass die Überlebenschancen der Immigranten-Unternehmen um 1,24 Jahre kürzer als diese der deutschen Unternehmen sind. Diese Unterschiede sind branchen- und nationalspezifisch." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
New modes of business organization and precarious employment: towards the recommodification of labour? (2005)
Zitatform
Frade, Carlos & Isabelle Darmon (2005): New modes of business organization and precarious employment. Towards the recommodification of labour? In: Journal of European social policy, Jg. 15, H. 2, S. 107-121.
Abstract
"While much of the international debate on the future of work focuses on the links between new forms of employment and social protection, and especially on transitions between jobs, this paper addresses a still under-researched issue: the interconnections between employment regulations and business strategies in the production of precarious employment. It seeks to make a contribution to a new strand of research which has emerged in France, Britain and the United States and has cast light on the link between new modes of business organization and new forms of employment. The paper particularly highlights labour recommodification processes as the key instrument in this link and illustrates the dynamics at play in three service sectors known for a high incidence of precarious employment - call centres, performing arts, and domiciliary care for the elderly, in five European countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Work in the e-society: freelancing in new media. A response to Henninger and Gottschall (2005)
Gill, Rosalind;Zitatform
Gill, Rosalind (2005): Work in the e-society. Freelancing in new media. A response to Henninger and Gottschall. In: Journal für Psychologie, Jg. 13, H. 1/2, S. 21-28.
Abstract
"Vor dem Hintergrund theoretischer Überlegungen zu veränderten Arbeitsbedingungen in der E-Society geht dieser Beitrag auf die Arbeit von Gottschall und Henninger ein, die die aktuelle Debatte um solide empirische Befunde erweitert. Dieser Beitrag setzt sich kritisch mit der Arbeit auseinander und beleuchtet vor allem drei Aspekte. Diese betreffen die methodologischen und epistemologischen Grundannahmen der Forschung, die Entstehung neuer Formen von Ungleichheit sowie ein als 'Post-Feminismusproblem' neu identifiziertes Problemfeld." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Freelancer in den Kultur- und Medienberufen: freiberuflich, aber nicht frei schwebend (2005)
Zitatform
Gottschall, Karin & Annette Henninger (2005): Freelancer in den Kultur- und Medienberufen. Freiberuflich, aber nicht frei schwebend. In: N. Mayer-Ahuja & H. Wolf (Hrsg.) (2005): Entfesselte Arbeit - neue Bindungen : Grenzen der Entgrenzung in der Medien- und Kulturindustrie, S. 153-183.
Abstract
In den Berufsfeldern Webdesign, Softwareentwicklung und Journalismus wurde die Verknüpfung von Erwerbsarbeit und Privatleben bei Alleinselbstständigen untersucht. Im Mittelpunkt stand die Frage, inwiefern an die Stelle traditioneller, auch geschlechtsspezifischer Fremdbindung im Hinblick auf Marktverhalten und Privatleben neue Formen der reflexiveren Selbstbindung treten. Im Rahmen der Untersuchung wurden 39 leitfadengestützte, berufsbiografische Interviews mit Alleinselbständigen geführt, die Einsichten in die Organisation von Erwerbsarbeit und Privatleben in der Alltags- und Lebenslaufperspektive eröffnen. Im Ergebnis stellen die Autoren eine hohes Maß an erwerbsbiografischer Kontinuität bei allen Untersuchungsgruppen fest. Den meisten Befragten gelingt eine nachhaltige Marktbehauptung sowie eine eigenständige Stabilisierung der Lebensführung. Die Alleinselbstständigen verfügen über ein komplexes Gefüge unterschiedlicher Bindungen, wie z.B. zu Kunden und Kollegen, die ständig gepflegt werden müssen. "Die Selbstbindung an den Beruf schafft eine hohes Maß an subjektiv empfundener Kontinuität auch über einen Wechsel der Erwerbsform hinaus. Private partnerschaftliche Arrangements unterstützten und fordern zugleich eine kontinuierliche Erwerbstätigkeit." (IAB2)
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Künstler zwischen selbständiger und abhängiger Erwerbsarbeit (2005)
Haak, Carroll;Zitatform
Haak, Carroll (2005): Künstler zwischen selbständiger und abhängiger Erwerbsarbeit. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 125, H. 4, S. 573-595.
Abstract
"Die Anzahl erwerbstätiger Künstler nimmt in Deutschland seit Jahrzehnten zu. Ein differenzierter Blick auf die Arbeitsmärkte von Künstlern verdeutlicht allerdings die Dimensionen, in denen sich dieses Wachstum bewegt. Im Kultursektor werden abhängige Beschäftigungsverhältnisse abgebaut, unbefristete Stellen werden zugunsten befristeter Beschäftigungsverhältnisse zurückgenommen. Insgesamt geht die abhängige Beschäftigung zugunsten der Selbständigkeit zurück. Im vorliegenden Beitrag wird die Entwicklung der Erwerbstätigkeit von Musikern, darstellenden Künstlern und bildenden Künstlern auf der Basis einer Analyse von Individualdaten (Mikrozensus 2000) seit den achtziger Jahren nachgezeichnet. Dabei werden spezifische Charakteristika der Erwerbsformen, insbesondere der abhängigen Beschäftigungsverhältnisse sowie der Selbständigkeit, analysiert und diskutiert. An die deskriptive Datenanalyse schließen sich zwei logistische Regressionen an, anhand derer folgende Fragen beantwortet werden: Welche Faktoren determinieren die Erwerbsformen bei Künstlern? Welche sozialstrukturellen Merkmale beeinflussen das Befristungsrisiko bei den Beschäftigungsverhältnissen von Künstlern?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Begrenzte Entgrenzung: Arrangements in Erwerbsarbeit und Privatleben bei Freelancern in den alten und neuen Medien (2005)
Zitatform
Henninger, Annette & Karin Gottschall (2005): Begrenzte Entgrenzung. Arrangements in Erwerbsarbeit und Privatleben bei Freelancern in den alten und neuen Medien. In: Journal für Psychologie, Jg. 13, H. 1/2, S. 5-20.
Abstract
"Bisher gibt es nur wenig Erkenntnisse darüber, ob und wie neue Erwerbsformen mit veränderten Arrangements von Erwerbsarbeit und Privatleben sowie mit einem Wandel von partnerschaftlichen Geschlechterarrangements einhergehen. Diese Frage wird in dem Beitrag am Beispiel von Freelancern in ausgewählten Kultur- und Medienberufen (Journalismus, Design und Softwareentwicklung) untersucht, die häufig als Vorreiter neuer Arbeits- und Lebensformen gelten. Es wird vermutet, dass sie keine strikten Trennungen zwischen Arbeit und Privatleben vornehmen und eher in Zweiverdiener-Partnerschaften als in einem traditionellen Familienernährer-Modell leben. Unsere empirischen Ergebnisse verweisen lediglich auf eine begrenzte Entgrenzung von Arbeit und Leben bei den untersuchten Gruppen. Selbst gesetzte Prioritäten und Grenzziehungen sowie Anforderungen, die sich aus dem Zusammenleben in einer Partnerschaft oder mit Kindern ergeben, stehen einer solchen Entgrenzung entgegen. Zugleich lässt sich eine Ausdifferenzierung partnerschaftlicher Geschlechterarrangements beobachten. Diese Entwicklungen beinhalten neue Chancen für eine Gleichstellung der Geschlechter. Sie sind aber für Mütter auch mit Ambivalenzen verknüpft, da von ihnen erwartet wird, dass sie eine individuelle Lösung für die Verknüpfung von freiberuflicher Tätigkeit und Kinderbetreuung finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Erwerbsformen, alte Geschlechterarrangements?: kritische Anmerkungen zum Verhältnis von "Arbeit" und "Leben" im Konzept des Arbeitskraftunternehmers (2005)
Henninger, Annette;Zitatform
Henninger, Annette (2005): Neue Erwerbsformen, alte Geschlechterarrangements? Kritische Anmerkungen zum Verhältnis von "Arbeit" und "Leben" im Konzept des Arbeitskraftunternehmers. In: A. Mischau & M. Oechsle (Hrsg.) (2005): Arbeitszeit - Familienzeit - Lebenszeit : verlieren wir die Balance? (Zeitschrift für Familienforschung. Sonderheft, 05), S. 54-73.
Abstract
"Wie verändert sich im Zuge des Wandels von Arbeit das Verhältnis von Erwerbsarbeit und Privatleben sowie partnerschaftliche Geschlechterarrangements? Verschwimmen bei Freelancern, die über die Lage und Dauer ihrer Arbeitszeit selbst bestimmen können, die Grenzen zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben? Und wie lässt sich dies mit dem Zusammenleben in einer Partnerschaft oder mit Kindern vereinbaren? Diesen Fragen wird in dem Beitrag am Beispiel von Alleinselbstständigen in IT- und Medienberufen (Journalismus, Design und Software-Entwicklung) nachgegangen, die als exemplarisch für den neu entstehenden Idealtypus des Arbeitskraftuntemehmers gelten. Nach einem kritischen Blick auf das Konzept des Arbeitskraftunternehmers werden erste Ergebnisse aus einem empirischen Forschungsprojekt vorgestellt. Als vorläufiges Ergebnis lässt sich bei den untersuchten Gruppen eine begrenzte Entgrenzung von Arbeit und Leben konstatieren. Selbst gesetzte Grenzen und Anforderungen, die sich aus dem Zusammenleben in einer Partnerschaft oder aus der Betreuung von Kindern ergeben, stehen einer solchen Entwicklung entgegen. Veränderungen zeichnen sich dagegen bei den partnerschaftlichen Geschlechterarrangements ab: Angesichts teilweise niedriger bzw. unsicherer Einkommen insbesondere bei den befragten JournalistInnen und DesignerInnen erscheint das traditionelle Geschlechterarrangement nur noch für eine verschwindende Minderheit als lebbares Modell. Statt dessen lässt sich eine Ausdifferenzierung partnerschaftlicher Arrangements beobachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entgrenzung als allgemeinerer Trend?: mobile Pflege und Arbeit in der Medien- und Kulturindustrie im Vergleich (2005)
Henninger, Annette; Papouschek, Ulrike;Zitatform
Henninger, Annette & Ulrike Papouschek (2005): Entgrenzung als allgemeinerer Trend? Mobile Pflege und Arbeit in der Medien- und Kulturindustrie im Vergleich. (ZeS-Arbeitspapier 2005/05), Bremen, 38 S.
Abstract
"In der deutschsprachigen Arbeits- und Industriesoziologie wird derzeit eine intensive Debatte über die 'Entgrenzung' von Erwerbsarbeit geführt. Hiermit ist gemeint, dass sich die industriegesellschaftlich etablierten Grenzen von Erwerbsarbeit verflüssigen oder auflösen. Bislang gibt es kaum empirische Arbeiten, in denen die prognostizierten Veränderungen in konkreten Tätigkeitsfeldern vergleichend untersucht werden. Das Arbeitspapier kontrastiert Befunde aus einer Studie über mobile Pflegedienste mit Ergebnissen einer Untersuchung über Freelancer in der Medien- und Kulturindustrie. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob die These einer generellen Entgrenzung von Arbeit tatsächlich haltbar ist. Lassen sich in bestimmten Bereichen möglicherweise Gegentendenzen beobachten? Passen sich die Beschäftigten lediglich den veränderten Anforderungen an oder entwickeln sie eigene, aktive Strategien zur Begrenzung von Erwerbsarbeit und zur Neugestaltung des Verhältnisses von Erwerbsarbeit und Privatleben? Wie verteilen sich Chancen und Risiken für eine aktive Grenzziehung zwischen unterschiedlichen Beschäftigtengruppen? Und schließlich: Welcher Erkenntnisgewinn lässt sich aus solchen vergleichenden empirischen Befunden für die Entgrenzungsdebatte erzielen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Selbständigkeit und Unternehmensgründung von Hochschulabsolventen fünf Jahre nach dem Studium: eine Auswertung der HIS Absolventenbefragungen 2002/2003 (2005)
Kerst, Christian; Minks, Karl-Heinz;Zitatform
Kerst, Christian & Karl-Heinz Minks (2005): Selbständigkeit und Unternehmensgründung von Hochschulabsolventen fünf Jahre nach dem Studium. Eine Auswertung der HIS Absolventenbefragungen 2002/2003. (HIS-Projektbericht), Hannover, 66 S.
Abstract
"Hochschulabsolventen, die sich selbstständig machen, sind mit ihrer beruflichen Situation überwiegend zufrieden. Nach einer von der HIS Hochschul-Informations-System GmbH erstellten Auswertung zur 'Selbstständigkeit und Unternehmensgründungen von Hochschulabsolventinnen und -absolventen fünf Jahre nach dem Studium' werden von den Befragten vor allem die großen Einflussmöglichkeiten auf Arbeitsinhalte, Organisation und Arbeitsweise positiv bewertet. Sie ist eine gesonderte Auswertung von repräsentativen Befragungen der Examensjahrgänge 1997 und 2001. Demnach waren die Selbstständigen unter den Absolventen des Examensjahrgangs 1997 fünf Jahre nach dem Examen mit ihrer beruflichen Position deutlich zufriedener (81 Prozent) als die Angestellten (33 Prozent). Dies galt für die Tätigkeitsinhalte, die 83 Prozent der Selbstständigen positiv bewerteten und 69 Prozent der Angestellten. Unter den Selbstständigen bezeichneten 88 Prozent die Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen, als sehr gut ' unter den Angestellten waren das 74 Prozent. Die HIS stellte gleichzeitig eine Stagnation bei der Bereitschaft zur Selbstständigkeit fest. Zwar wies der Absolventenjahrgang 2001 mit mehr als 4 Prozent die höchste Selbständigenquote kurz nach Ende des Studium auf und übertraf die bei vorhergehenden Erhebungen ermittelten Werte deutlich (1989: 2,1 Prozent; 1993: 3,5 Prozent; 1997: 3 Prozent). Gleichzeitig aber sang sank der Anteil derjenigen, die fünf Jahre nach ihrem Studienabschluss selbstständig waren über die Jahre von neun Prozent (1993) auf etwa sieben Prozent (1997). Selbstständigkeit entstand ganz überwiegend im Dienstleistungssektor, in dem über 90 Prozent der Selbstständigen angesiedelt waren. Fünf Jahre nach dem Studienabschluss zeigte sich im Examensjahrgang 1997, dass vor allem Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Architektur (mit FH-Diplom zu 20%, mit Uni-Diplom zu 8%), Jura (16%) und Psychologie (7%) sowie aus Magisterstudiengängen (9%) selbstständig waren. In der Medizin begann die Phase der Selbstständigkeit zu einem noch späteren Zeitpunkt, was mit dem späteren Abschluss der Facharztausbildung erklärt werden kann. Unterdurchschnittlich selbstständig machten sich innerhalb der ersten fünf Jahre Ingenieure, Naturwissenschaftler und Informatiker. In den Natur- und Ingenieurwissenschaften war erst nach der Promotionsphase mit steigender Selbstständigkeit zu rechnen. Offenbar spielte auch der persönliche Hintergrund eine Rolle. So neigten insbesondere Kinder von Selbstständigen überproportional häufig (12 Prozent) dazu, sich ebenfalls selbstständig zu machen. Das Einkommen der Selbstständigen lag bei einer sehr großen Bandbreite insgesamt auf dem durchschnittlichen Niveau der angestellten Akademiker. 38 Prozent der befragten Selbstständigen hatten ein Jahreseinkommen unter 30.000 Euro; 24 Prozent verdienten über 60.000 Euro im Jahr. Etwa 40 Prozent der Selbstständigen beschäftigten keine weiteren Mitarbeiter, 13 Prozent hatten mindestens 20 Mitarbeiter; 2 Prozent über 100 Mitarbeiter." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Selbständigkeit und Unternehmensgründung von Hochschulabsolventen fünf Jahre nach dem Studium (2005)
Kerst, Christian; Minks, Karl-Heinz;Zitatform
Kerst, Christian & Karl-Heinz Minks (2005): Selbständigkeit und Unternehmensgründung von Hochschulabsolventen fünf Jahre nach dem Studium. (HIS-Kurzinformationen 2005/A08), 66 S.
Abstract
In dem Bericht bildet der Vergleich der Selbständigenquoten in den vier Absolventen-Jahrgängen 1989, 1993, 1997 und 2002 einen Schwerpunkt. Der Bericht schließt an zwei frühere Auswertungen der HIS-Absolventenpanels an (Minks 1998; Holtkamp/Imsande 2001) und führt diese mit den aktuellen Daten fort. Im Zentrum stehen Fragen nach Häufigkeit, Art und Verlauf von beruflicher Selbständigkeit, den Merkmalen der Selbständigkeit und nach den Einstellungen zur Selbständigkeit. (IAB2)
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Literaturhinweis
Die Ich-AG: ein attraktives Instrument zur Arbeitsbeschaffung? (2005)
Lüth, Josef;Zitatform
Lüth, Josef (2005): Die Ich-AG. Ein attraktives Instrument zur Arbeitsbeschaffung? (Edition Octopus), Münster: Monsenstein und Vannerdat, 141 S.
Abstract
"Kein Arbeitsmarktinstrument der Bundesregierung hat grössere Bekanntheit und Bedeutung erlangt, als die Existenzgründungsförderung für Arbeitslose, die Ich-AG. Der Autor prüft mit Kenntnis der aktuellen wissenschaftlichen Literatur, praxisnaher und realistischer Beispielrechnungen und durch Auswertung von Gründerinterviews die wichtigsten Thesen in der öffentlichen Diskussion. - Die Ich-AG und der teure Mitnahmeeffekt - Wundermittel gegen Schwarzarbeit? - Lohnt sich die Ich-AG für Familien? - Erschliessen des Niedriglohnsektors? - Jobmaschine Ich-AG? Keine der aktuellen Thesen hält einer kritischen und wissenschaftlichen Untersuchung statt. Dennoch der plädiert der Autor für eine Fortsetzung der Ich-AG-Förderung als preiswertes und gründerfreundliches Arbeitsmarktinstrument." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entfesselte Arbeit - neue Bindungen: Grenzen der Entgrenzung in der Medien- und Kulturindustrie (2005)
Mayer-Ahuja, Nicole; Manning, Stephan ; Mayer-Ahuja, Nicole; Wolf, Harald ; Mields, Just; Bleses, Peter; Pries, Ludger ; Henninger, Annette; Sydow, Jörg ; Mader, Sabine; Wolf, Harald ; Abel, Jörg; Gottschall, Karin ; Volmerg, Birgit;Zitatform
Mayer-Ahuja, Nicole & Harald Wolf (Hrsg.) (2005): Entfesselte Arbeit - neue Bindungen. Grenzen der Entgrenzung in der Medien- und Kulturindustrie. Berlin: Edition Sigma, 341 S.
Abstract
"Liegt die Zukunft der Arbeit tatsächlich in ihrer allseitigen Entgrenzung, wie vielfach in Wissenschaft und Politik behauptet wird? Der Band zeigt, dass es 'entgrenzte Arbeit' in Reinform selbst bei hochqualifizierten, kreativen Tätigkeiten nicht gibt, denn stets gehen Fehlen oder Wegfall von Regulationsstrukturen und -mechanismen mit der Fortexistenz alter und der Herausbildung neuer sozialer Bindungen einher. Die Autorinnen und Autoren spüren solche Grenzen der Entgrenzung exemplarisch im Bereich der Medien- und Kulturindustrie auf - Branchen, die als Vorreiter einer 'entgrenzten' Arbeitswelt gelten. Eingeleitet von einer begrifflich-analytischen Reflexion über die Kategorien Selbst- und Fremdbindung werden empirische Ergebnisse eines Forschungsverbundes präsentiert, der sich aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitssoziologie, Industrial-Relations-, Arbeitsmarkt- und Geschlechterforschung, Betriebswirtschaftslehre, Arbeitsrecht und Arbeitspsychologie) mit der Arbeit in Internet- und Multimediaunternehmen, Journalismus, TV-Produktion, öffentlichem und privatem Rundfunk sowie Museen befasst hat. Dabei kommen vielfältige Grenzen der Entgrenzung von Erwerbsarbeit und Organisation zur Sprache - neu entstehende, weiterhin bestehende und solche, die künftig aktiv gesetzt werden müssen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Existenzgründungen als Weg aus der Beschäftigungskrise (2005)
Möckel, Carsten;Zitatform
Möckel, Carsten (2005): Existenzgründungen als Weg aus der Beschäftigungskrise. (Gabler Edition Wissenschaft), Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verl., 274 S.
Abstract
"Aufgrund der aktuellen Beschäftigungssituation in Deutschland gewinnt die Frage, welchen Beitrag Existenzgründungen zum Abbau der Arbeitslosigkeit leisten können, immer mehr an Bedeutung. Die Ergebnisse der Gründungsforschung sind in diesem Bereich bislang jedoch sehr heterogen und beschäftigen sich überwiegend nur mit hochinnovativen und technologieorientierten Unternehmensgründungen. Der Autor untersucht, inwieweit durch eine höhere Existenzgründungsquote die Beschäftigungskrise in Deutschland überwunden werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei die empirische Analyse von 305 Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit in Berlin, die Leistungen nach dem Arbeitsmarktpolitischen Rahmenprogramm (ARP) in Anspruch genommen haben. Es wird dargestellt, welche Beschäftigungseffekte die Gründer generieren und welche Faktoren den Erfolg beeinflussen. Der Autor zeigt, dass eine höhere Existenzgründungsquote einen entscheidenden beschäftigungspolitischen Beitrag leisten kann und liefert Schlussfolgerungen für eine Optimierung des Gründungserfolges sowie Gestaltungsempfehlungen zur Erhöhung der Zahl der Gründungsfähigen und -willigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gründungen aus der Arbeitslosigkeit: besondere Merkmale und Unterschiede zu anderen Gründungen (2005)
Niefert, Michaela; Tchouvakhina, Margarita;Zitatform
Niefert, Michaela & Margarita Tchouvakhina (2005): Gründungen aus der Arbeitslosigkeit. Besondere Merkmale und Unterschiede zu anderen Gründungen. Mannheim, 15 S.
Abstract
"In dieser Studie werden Gründungen aus Arbeitslosigkeit der Jahre 2003 und 2004 inklusive der seit Anfang 2003 geförderten Ich-AGs auf breiter empirischer Basis (KfW-Gründungsmonitor) analysiert. Es zeigt sich, dass Gründungen aus Arbeitslosigkeit im Durchschnitt kleiner sind als andere Gründungen und relativ häufig in wenig kapitalintensiven Branchen mit geringen Markteintrittsbarrieren erfolgen. Im Vergleich zu anderen Gründern verfügen vormals arbeitslose Gründer über ein weitaus niedrigeres Haushaltseinkommen, welches für ihre Gründungsentscheidung jedoch besonders wichtig ist. Die relativ geringe Größe von Gründungen aus Arbeitslosigkeit ist aber nicht allein durch finanzielle Restriktionen zu erklären. Vielmehr wählen Arbeitslose sehr oft die Selbständigkeit eher notgedrungen als aus Überzeugung vom Erfolg ihrer Geschäftsidee und sind daher bestrebt, das Investitionsrisiko möglichst gering zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Existenzgründungen: Ein Weg zur Beschäftigungsförderung? (2005)
Zitatform
Pfeiffer, Friedhelm (2005): Existenzgründungen: Ein Weg zur Beschäftigungsförderung? In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 38, H. 2/3, S. 325-340.
Abstract
"In dem Beitrag wird unter Berücksichtigung der Staatstätigkeit aus einer theoriegeleiteten empirischen Perspektive diskutiert, ob zusätzliche Existenzgründungen zu mehr Beschäftigung führen. In erfolgreichen Existenzgründungen werden zwar direkt Arbeitsplätze geschaffen (an Erfolgsgeschichten dieser Art herrscht kein Mangel). Gleichzeitig kann (und wird) es allerdings über Wettbewerbs- und Verdrängungsprozesse auf Güter- und Faktormärkten zu einem Abbau von Beschäftigung in etablierten Unternehmen oder zu Schliessungen von Unternehmen kommen. Das Wissen zur staatlichen Steuerung solcher Marktprozesse, um gezielt Beschäftigung zu fördern, ist trotz erheblicher wissenschaftlicher Fortschritte (noch?) nicht vorhanden. Jedenfalls gibt es noch zu wenige empirische Hinweise dafür, dass die umfangreichen staatlichen Aktivitäten zur Förderung von Existenzgründungen tatsächlich die Beschäftigung in der Gesamtwirtschaft erhöht haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Existenzgründungen: Ein Weg zur Beschäftigungsförderung? (2005)
Zitatform
Pfeiffer, Friedhelm (2005): Existenzgründungen: Ein Weg zur Beschäftigungsförderung? (ZEW discussion paper 2005-71), Mannheim, 28 S.
Abstract
"In dem Artikel werden ausgewählte theoretische und empirische Aspekte des Zusammenhangs zwischen Existenzgründungen, staatlichem Handeln und Beschäftigung diskutiert. Dabei wird die Frage, ob Existenzgründungen zusätzliche Beschäftigung schaffen überwiegend aus einer volkswirtschaftlichen (und nicht aus einer sektoralen oder regionalen) Sicht beleuchtet werden. Zusammenfassend zeigen theoretische Überlegungen und eine in mancher Hinsicht noch lückenhafte empirische Evidenz die Bedeutung von Existenzgründungen für die Zahl der Beschäftigten auf. Die Möglichkeiten des Staates, durch die Förderung von Existenzgründungen die Beschäftigung zu steigern, scheinen jedoch begrenzt. Jedenfalls gibt es noch zu wenige empirische Hinweise dafür, dass die umfangreichen staatlichen Aktivitäten die Zahl der Beschäftigten in der Gesamtwirtschaft erhöht haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gendermonitor Existenzgründung 2004: Existenzgründungen im Kontext der Arbeits- und Lebensverhältnisse in Deutschland. Eine Strukturanalyse von Mikrozensusergebnissen (2005)
Piorkowsky, Michael-Burkhard; Fleißig, Sabine;Zitatform
Piorkowsky, Michael-Burkhard & Sabine Fleißig (2005): Gendermonitor Existenzgründung 2004. Existenzgründungen im Kontext der Arbeits- und Lebensverhältnisse in Deutschland. Eine Strukturanalyse von Mikrozensusergebnissen. Wiesbaden, 76 S.
Abstract
"Die meisten Personen, die sich selbstständig machen, beginnen ihre Tätigkeit ohne Beschäftigte. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, arbeiteten im März 2004 drei Viertel der 276 000 vollzeittätigen Gründerpersonen (76%) ohne bezahlte Arbeitskräfte. Unter den rund 68 000 Personen, die sich auf Teilzeitbasis selbstständig machten, haben sogar 93% zunächst nur für sich selbst einen Arbeitsplatz geschaffen. Gegenüber 1996 haben sich damit die Anteile der Gründerpersonen ohne Beschäftigte sowohl im Bereich der Vollzeiterwerbstätigkeit (um gut 10 Prozentpunkte) als auch im Bereich der Teilzeiterwerbstätigkeit (+ 5 Prozentpunkte) deutlich vergrößert. Das zeigen die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Gendermonitors Existenzgründungen 2004. Der Monitor basiert auf dem Mikrozensus - mit rund 820 000 Befragten in gut 380 000 Haushalten die größte amtliche Haushaltsbefragung in Europa - und wird vom Statistischen Bundesamt in Kooperation mit der Professur für Haushalts- und Konsumökonomik der Universität Bonn erstellt. Während Vollzeitgründungen ohne Beschäftigte überwiegend durch Männer erfolgten (zu 70%), entfielen 62% der Teilzeitgründungen ohne Beschäftigte auf Frauen. Für diese Form der Selbstständigkeit entscheiden sich Frauen vor allem wegen persönlicher oder familiärer Verpflichtungen (46%), das heißt, sie möchten Familie und Beruf besser vereinbaren. Im Vergleich zu den Teilzeit tätigen Frauen insgesamt, von denen 58% ihre reduzierte Arbeitszeit mit persönlichen oder familiären Verpflichtungen begründeten, wurde dieses Motiv bei Teilzeitgründerinnen also unterdurchschnittlich oft genannt. Teilzeittätige Gründer gaben mit rund 52% am häufigsten an, dass sie keine Vollzeittätigkeit wünschten oder keine zu finden war. Ähnlich hoch lag der Anteil auch unter den Teilzeit arbeitenden Männern insgesamt (51%)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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