Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Brisanz noch nicht erkannt (2018)
Walther, Petra;Zitatform
Walther, Petra (2018): Brisanz noch nicht erkannt. In: Personalwirtschaft, Jg. 45, H. Sonderheft zu H. 10, S. 24-27.
Abstract
"Wie wirkt sich die Regelung von Equal Pay auf den Zeitarbeitsmarkt aus? Erste Studienergebnisse zeigen ein geteiltes Bild. Eindeutig jedoch ist eines: die Angst der Zeitarbeitnehmer vor Jobverlust und Gehaltseinbußen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bundesagentur für Arbeit - Vermittlung in Leiharbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/906) (2018)
Zitatform
(2018): Bundesagentur für Arbeit - Vermittlung in Leiharbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/906). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/1167 (13.03.2018)), 13 S.
Abstract
"Bei der Bundesagentur für Arbeit 2017 offen gemeldete Stellen insgesamt und in der Leiharbeitsbranche, Arbeitsvermittlungen insgesamt und in die Leiharbeitsbranche, flankierende Eingliederungszuschüsse, Arbeitslosmeldungen aus Leiharbeit, Nachhaltigkeit der Vermittlungspraxis; Daten zur Leiharbeitsbranche: Leiharbeitsunternehmen mit Sitz in Deutschland bzw. im Ausland, Arbeitnehmervertretung, Anzahl der Leiharbeitskräfte, ergänzender ALG-II-Bezug, Beschäftigungsdauer (insgesamt 10 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Arbeits- und Entlohnungsbedingungen in der Fleischwirtschaft: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/5834) (2018)
Zitatform
(2018): Arbeits- und Entlohnungsbedingungen in der Fleischwirtschaft. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/5834). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/6323 (04.12.2018)), 16 S.
Abstract
"Die Fleischwirtschaft in Deutschland ist seit Jahren wegen schlechter Arbeitsbedingungen sowie niedriger Löhne in der Kritik. Im Jahr 2015 haben sich die größten Unternehmen der deutschen Fleischwirtschaft im Beisein der zuständigen Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten auf eine Selbstverpflichtung verständigt. Ziel der Selbstverpflichtung war, dass bis Juli 2016 die Beschäftigten, die in ihren Betrieben eingesetzt werden, in einem in Deutschland gemeldeten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis arbeiten und damit besser bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit abgesichert sind und auch Rentenansprüche aufbauen können. Zudem gab es das Bekenntnis der Fleischwirtschaft, die Stammbelegschaft wieder zu erhöhen. Dennoch wurde zusätzlich im Sommer 2017 das 'Gesetz zur Sicherung von Arbeitnehmerrechten in der Fleischwirtschaft' im Deutschen Bundestag verabschiedet. (...) Auch heute ist die Gesamtsituation der Entlohnungs- und Arbeitsbedingungen in der Fleischbranche immer noch völlig unklar. Deswegen fragen wir die Bundesregierung, wie sie die Situation in der Branche einschätzt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Prekäre Beschäftigung: aktuelle Entwicklungen und gewerkschaftliche Forderungen (2018)
Zitatform
(2018): Prekäre Beschäftigung. Aktuelle Entwicklungen und gewerkschaftliche Forderungen. (Arbeitsmarkt aktuell 2018,08), Berlin, 19 S.
Abstract
"Niedrige Einkommen, geringer sozialer Schutz und weniger Mitbestimmungsrechte. Das ist noch immer die aktuelle Situation von prekär Beschäftigten. Die Gewerkschaften fordern den Gesetzgeber zum Handeln auf. Leiharbeit muss stärker reguliert und sachgrundlose Befristung abgeschafft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktuelle Entwicklungen in der Leiharbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/4148) (2018)
Zitatform
(2018): Aktuelle Entwicklungen in der Leiharbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/4148). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/4148 (09.09.2018)), 59 S.
Abstract
"Anzahl und Anteil der Leiharbeitskräfte an allen Beschäftigten, Bruttoverdienst, Niedriglohn, Beschäftigung in Voll- bzw. Teilzeit, ergänzender Arbeitslosengeld-II-Bezug, Schwerpunkte nach Branchen, Berufsgruppen und Tätigkeitsfeldern, Beschäftigungsdauer in der Leiharbeit, Verbleib nach Beendigung des Leiharbeitsverhältnisses, Anwendung von Regelungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, Equal Pay, Ausweitung der Überlassungshöchstdauer durch Tarifvertrag, Verdrängung regulärer Beschäftigung, verdeckte Arbeitnehmerüberlassung, Kontrollen (insgesamt 30 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Die Reform von Leiharbeit und Werkverträgen: erfreuliche Neuregelungen, aber auch viele Schwächen (2017)
Absenger, Nadine;Zitatform
Absenger, Nadine (2017): Die Reform von Leiharbeit und Werkverträgen. Erfreuliche Neuregelungen, aber auch viele Schwächen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 1, S. 70-73. DOI:10.5771/0342-300X-2017-1-70
Abstract
"Leiharbeit und Missbrauch von Werkverträgen haben in Deutschland Ausmaße angenommen, die die Bundesregierung veranlasst haben, die Leiharbeit und Werkverträge zu reformieren. Die Neuregelungen treten zum 1.4.2017 in Kraft. Sie enthalten positive Begrenzungen, gehen letztendlich aber nicht weit genug. Zudem bleiben sie hinter den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag und früherer Entwürfe des BMAS zurück. Die neuen Regelungen sind - wie die folgenden Ausführungen zeigen - letztendlich nur bedingt geeignet, Leiharbeit auf ihre Kernfunktionen zurückzuführen und missbräuchliche Vertragskonstruktionen zu begrenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Posting and agency work in British construction and hospitality: the role of regulation in differentiating the experiences of migrants (2017)
Zitatform
Alberti, Gabriella & Sonila Danaj (2017): Posting and agency work in British construction and hospitality. The role of regulation in differentiating the experiences of migrants. In: The international journal of human resource management, Jg. 28, H. 21, S. 3065-3088. DOI:10.1080/09585192.2017.1365746
Abstract
"This article engages with IHRM debates on the transnational regulation of labour, exploring how migration policy and work fragmentation affect employment dynamics in multi-employer settings. It draws from two qualitative case studies on migrant workers in British hospitality and construction, focusing on regulatory outcomes of the Agency Worker Directive, the Posting of Workers Directive and the Tier System of immigration. The findings illustrate how workers' experiences are critically shaped by the combination of their migration and employment statuses in the context of firms' restructuring strategies and transnational labour mobility. Temporal employment constraints and exclusion from equal treatment linked to migrant status, combined with labour subcontracting across the sectors, produce intensification of work, inferior terms and conditions, greater insecurity and dependence for migrant temporary workers. The main argument is that increasing differentiation between categories of migrant workers goes beyond the simple distinction of EU and Third Country Nationals, and is produced by the exceptional regulatory spaces into which these migrants are locked. Highlighting the combined influence of migration regulation and management restructuring practices, the article proposes a re-theorisation of IHRM that includes migration perspectives into the study of management changes and labour regulation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Establishments' use of temporary agency workers: the influence of institutions and establishments' employment strategies (2017)
Zitatform
Allen, Matthew M. C., Jiajia Liu, Maria L. Allen & Syed Imran Saqib (2017): Establishments' use of temporary agency workers. The influence of institutions and establishments' employment strategies. In: The international journal of human resource management, Jg. 28, H. 18, S. 2570-2593. DOI:10.1080/09585192.2016.1172655
Abstract
"Comparative institutional analyses have added much to our understanding of HRM in different countries, providing powerful arguments against the need for flexible labour markets to boost economic performance. However, existing research has tended to downplay the possibility that variation within countries may result in a well-protected core of workers that grows ever smaller alongside increasing numbers of precarious workers. We draw on data from the World Economic Forum and the European Company Survey to examine how institutions influence establishments' use of temporary workers in 29 European countries plus Turkey. We analyse the data using (1) principal components analysis to categorize the countries in our analysis, (2) a two-step cluster analysis to draw up groups of establishments by their use of temporary workers and (3) a multilevel logistic regression to examine how the institutional setting of establishments and key establishment characteristics interact to influence workplaces' use of temporary workers. We show that institutional characteristics shape the prevalence of temporary workers in the 28 European Union member states plus FYR Macedonia and Turkey; however, institutions are not deterministic and important variation in the use of temporary workers depends upon the interaction between establishment characteristics and the establishment's business system." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Do changes in regulation affect temporary agency workers' job satisfaction? (2017)
Zitatform
Busk, Henna, Christine Dauth & Elke J. Jahn (2017): Do changes in regulation affect temporary agency workers' job satisfaction? In: Industrial Relations, Jg. 56, H. 3, S. 514-544., 2016-02-25. DOI:10.1111/irel.12184
Abstract
"This paper evaluates how a reform relaxing regulations of the temporary help service sector in Germany affected job satisfaction of male temporary agency workers. We isolate the causal effect of this reform by combining a difference-in-difference and matching approach using rich survey data. We find that the regulatory change substantially decreased agency workers' job satisfaction while leaving regular workers' job satisfaction unchanged. Further analysis reveals that the negative effect on agency workers' job satisfaction can be attributed to a decrease in wages and an increase in perceived job insecurity. These results are robust to the use of different specifications and placebo tests." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Temporary-permanent wage gap: does type of work and location in distribution matter? (2017)
Zitatform
Cochrane, Bill, Gail Pacheco & Chao Li (2017): Temporary-permanent wage gap. Does type of work and location in distribution matter? In: Australian Journal of Labour Economics, Jg. 20, H. 2, S. 125-147.
Abstract
"Recent years have seen a push for greater labour market flexibility and an accompanying upsurge of interest in temporary employment and the negative outcomes often associated with such employment arrangements. This study focusses on the pay outcome with respect to the temporary workforce in New Zealand. This country is a useful case study for such analysis, because of the low levels of employment protection legislation afforded to temporary workers relative to the rest of the OECD. We utilise decomposition analysis to assess the size and significance of unexplained wage gaps for both the aggregate group of temporary workers and the subgroups of fixed-term, casual, temporary agency and seasonal workers. Our findings signal that the majority of the temporary-permanent wage differences can be explained by observable characteristics, with no wage gap evident for fixedterm workers. We also find varying effects across the wage distribution. Quantile analysis points to a widening wage gap (particularly for casual and temporary agency workers) towards the upper end of the wage distribution, with a growing proportion of the gap that is unexplained." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Do firms demand temporary workers when they face workload fluctuation?: cross-country firm-level evidence (2017)
Zitatform
Dräger, Vanessa & Paul Marx (2017): Do firms demand temporary workers when they face workload fluctuation? Cross-country firm-level evidence. In: ILR review, Jg. 70, H. 4, S. 942-975. DOI:10.1177/0019793916687718
Abstract
"The growth of temporary employment is one of the most important transformations of labor markets in the past decades. Theoretically, firms' exposure to short-term workload fluctuations is a major determinant of employing temporary workers when employment protection for permanent workers is high. The authors investigate this relationship empirically with establishment-level data in a broad comparative framework. They create two novel data sets by merging 1) data on 18,500 European firms with 2) measures of labor-market institutions for 20 countries. Results show that fluctuations increase the probability of hiring temporary workers by 8 percentage points in countries with strict employment protection laws. No such effect is observed in countries with weaker employment protections. Results are robust to subgroups, subsamples, and alternative estimation strategies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen als: IZA discussion paper , 6894
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen u.d.T. "Do firms demand temporary workers when they face workload fluctuation? : cross-country firm-level evidence on the conditioning effect of employment protection" als: IZA discussion paper, 6894
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Struktur und Ausgleich des Arbeitsmarktes (2017)
Zitatform
Eichhorst, Werner, Gesine Stephan & Olaf Struck (2017): Struktur und Ausgleich des Arbeitsmarktes. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 028), Düsseldorf, 56 S.
Abstract
"Das Working Paper arbeitet heraus, wie sich der deutsche Arbeitsmarkt in den vergangenen zehn Jahren im Aggregat positiv entwickelt hat, wobei aber zugleich Einkommensungleichheiten, Ausdifferenzierung der Beschäftigungsformen, Segmentierung von Arbeitsmarktchancen und Verfestigung von Ausschlüssen deutlicher hervorgetreten sind. Hieraus sowie aus zunehmender Nachfrage nach höheren Qualifikationen und der Struktur der aktuellen Zuwanderung ergeben sich die Notwendigkeiten, Flexibilitätszumutungen bzw. -möglichkeiten gleichmäßiger zu verteilen, Fehlanreize und Beschäftigungsfallen abzubauen, den Erhalt und Ausbau von Qualifikationen zu fördern und hierbei neben Arbeitslosen und Beschäftigten auch Personen mit häufig wechselnder Beschäftigung in den Blick zu nehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Considering national varieties in the temporary staffing industry and institutional change: Evidence from the UK and Germany (2017)
Zitatform
Ferreira, Jennifer (2017): Considering national varieties in the temporary staffing industry and institutional change. Evidence from the UK and Germany. In: European Urban and Regional Studies, Jg. 24, H. 3, S. 241-257. DOI:10.1177/0969776416651663
Abstract
"The temporary staffing industry has experienced significant growth in recent decades across many countries and sectors. The particular characteristics of the temporary staffing industry are influenced by the national institutional context in which they are embedded. This article presents empirical findings to investigate the concept of a national temporary staffing industry using two case studies, the UK and Germany. Through analysis of two national markets for temporary staffing, the article discusses the importance of investigating the wider institutional environment in which an industry is embedded, the interactions and interdependencies between the actors involved, and the relationships and activities through which an industry is co-created and constituted. Theoretically, this article seeks to stress the importance of considering how institutional systems change, rather than focusing on characteristics used to categorise socio-economic systems. Empirically, this article reveals the features and developments of two national temporary staffing industries within Europe. This advances our understanding of changes in the temporary staffing industry in two European settings, and also highlights the importance of considering geographically specific national varieties of economic systems as dynamic institutional ecologies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The German temporary staffing industry: growth, development, scandal and resistance (2017)
Zitatform
Ferreira, Jennifer (2017): The German temporary staffing industry: growth, development, scandal and resistance. In: Industrial Relations Journal, Jg. 47, H. 2, S. 117-143. DOI:10.1111/irj.12133
Abstract
"In Germany the size of the temporary agency workforce has almost doubled between 2002 and 2012 prompted by deregulation and expansion of temporary staffing agency networks. This article examines the growth of the temporary staffing industry in Germany revealing important milestones in the regulatory framework transformation. The article then explores the role of key actors in the development of temporary staffing industry in the Germany labour market, in particular the shifting positions of trade unions in relation to temporary agency work, as well as intervention from the state with re-regulation in order to mitigate for exploitative affecting temporary agency workers. The findings highlight that while the growth of the German temporary staffing industry has been substantial, and that the state has been an active agent, it has not been without its controversies and challenges, and that features of the industry remain potential barriers for its future development." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The rise of domestic outsourcing and the evolution of the German wage structure (2017)
Goldschmidt, Deborah; Schmieder, Johannes F.;Zitatform
Goldschmidt, Deborah & Johannes F. Schmieder (2017): The rise of domestic outsourcing and the evolution of the German wage structure. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 132, H. 3, S. 1165-1217. DOI:10.1093/qje/qjx008
Abstract
"The nature of the relationship between employers and employees has been changing over the past three decades, with firms increasingly relying on contractors, temp agencies, and franchises rather than hiring employees directly. We investigate the impact of this transformation on the wage structure by following jobs that are moved outside the boundary of lead employers to contracting firms. We develop a new method for identifying outsourcing of food, cleaning, security, and logistics services in administrative data using the universe of social security records in Germany. We document a dramatic growth of domestic outsourcing in Germany since the early 1990s. Event-study analyses show that wages in outsourced jobs fall by approximately 10-15% relative to similar jobs that are not outsourced. We find evidence that the wage losses associated with outsourcing stem from a loss of firm-specific rents, suggesting that labor cost savings are an important reason firms choose to contract out these services. Finally, we tie the increase in outsourcing activity to broader changes in the German wage structure, in particular showing that outsourcing of cleaning, security, and logistics services alone accounts for around 9% of the increase in German wage inequality since the 1980s." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 9194 -
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Agenda 2010 - zur Diskussion über weitere Reformen der Reform (2017)
Zitatform
Haller, Peter, Elke Jahn, Gesine Stephan, Simon Trenkle & Enzo Weber (2017): Agenda 2010 - zur Diskussion über weitere Reformen der Reform. (IAB-Stellungnahme 05/2017), Nürnberg, 13 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2017/18 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Diskussion über weitere Korrekturen der Agenda 2010 gebeten. Das IAB äußerte sich im Herbst 2017 zu den Effekten der Hartz-Reformen und zu möglichen weiteren politischen Maßnahmen am Arbeitsmarkt, betrachtete die Effekte mit dem Alter steigender Anspruchsdauern des Arbeitslosengeldes und die Auswirkungen der Reform der Bezugsdauer für ältere Arbeitslose ab 45 Jahren von 2006 und ging auf die am 1. April 2017 in Kraft getretenen gesetzlichen Änderungen zu Zeitarbeit und Werkverträgen ein. Die Erkenntnisse hierzu werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Fragmentierte Belegschaften: Leiharbeit, Informalität und Soloselbständigkeit in globaler Perspektive (2017)
Holst, Hajo; Manske, Alexandra; Matuschek, Ingo; Ludwig, Carmen; Tomadoni, Claudia; Berti, Natalia; Holzschuh, Madeleine; Håkansson, Kristina ; Niehoff, Steffen; Holst, Hajo; Nowak, Jörg ; Isidorsson, Tommy ; Pernicka, Susanne; Webster, Edward ; Pulignano, Valeria ; Hefler, Günter; Reichel, Astrid ; Jordhus-Lier, David; Schmalz, Stefan ; Holzschuh, Madeleine; Singe, Ingo; Brunsen, Hendrik; Sittel, Johanna ;Zitatform
Holst, Hajo (Hrsg.) (2017): Fragmentierte Belegschaften. Leiharbeit, Informalität und Soloselbständigkeit in globaler Perspektive. (International labour studies 12), Frankfurt: Campus-Verl., 308 S.
Abstract
"Leiharbeit, Informalität und Soloselbständigkeit sind auf dem Vormarsch - und dies nicht nur in Deutschland. Rund um den Globus greifen Unternehmen auf Outsourcing zurück und setzen externe Arbeitskräfte ein, um Kosten zu reduzieren und langfristige Bindungen zu vermeiden, aber auch um spezifisches Know-how einzukaufen. Anhand dichter empirischer Studien beleuchten die Beiträge die entsprechenden Managementpraktiken, den Arbeitsalltag der Beschäftigten und die Reaktionen der Interessenvertretungen. Dabei nehmen sie neben der Automobilindustrie, der Logistikbranche und der Kreativwirtschaft auch die verschiedenen Arbeitsgesellschaften des Globalen Nordens und Südens in den Blick." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Inhaltsverzeichnis
Hajo Holst: Fragmentierte Belegschaften: Problemaufriss und Übersicht (9-30);
I. Externalisierung, Leiharbeit und Informalität in der Industrie
Hajo Holst, Hendrik Brunsen, Ingo Matuschek, Steffen Niehoff: Zwei Logiken der Externalisierung - Fragmentierte Arbeit in der Forschung & Entwicklung der Automobilindustrie (33-67);
Stefan Schmalz Natalia Berti, Madeleine Holzschuh, Johanna Sittel, Claudia Tomadoni: Unsicherheit als Alltagserfahrung: Abgestufte Beschäftigungshierarchien im Wertschöpfungssystem Automobil in Argentinien (69-97);
Kristina Hakansson, Tommy Isidorsson: Flexibilität und Unsicherheit: Leiharbeit in Schweden (99-115);
Jörg Nowak: Streiks und Arbeiterunruhen in der indischen Autoindustrie: Konflikte bei Maruti Suzuki India Limited 2011/2012 (117-141);
Valeria Pulignano: Atypische Beschäftigung und Fragmentierung des Arbeitsmarktes in Italien - "Karussell der Prekarität"? (143-161);
II. Outsourcing, freie Mitarbeiter/innen und Befristungen im Dienstleistungssektor
Hajo Holst, Ingo Singe: Arbeiten in Parallelwelten - Externalisierung und Informalisierung von Arbeit in der Paketzustellung (165-190);
Alexandra Manske, Hendrik Brunsen: Informelle Beziehungen als Flexibilitätsressource auf Projektarbeitsmärkten: Zur Sozialordnung einer Designagentur (191-215);
Carmen Ludwig, Edward Webster: Zwischen inklusiver und exldusiver Solidarität: Die Fragmentierung kommunaler Beschäftigung in Johannesburg (217-244);
David Jordhus-Lier: Flexibilisierung als Fragmentierung: Der Kampf gegen Outsourcing im norwegischen Hotelsektor (245-267);
Susanne Pernicka, Astrid Reichel, Günter Hefter: Wissenschaftskarrieren an österreichischen Universitäten: Zur Bedeutung von neuen Steuerungsmodellen, institutionalisierten Leitbildern und Praktiken (269-301). -
Literaturhinweis
Occupational health and safety of temporary and agency workers (2017)
Zitatform
Hopkins, Benjamin (2017): Occupational health and safety of temporary and agency workers. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 38, H. 4, S. 609-628. DOI:10.1177/0143831X15581424
Abstract
"Previous quantitative studies have established a link between precarious work and occupational health and safety (OHS). Using an ethnographically informed qualitative approach, this article investigates the workplace experiences of different types of precarious workers, in particular those who are directly-employed temporary workers and those who are engaged through an agency. Drawing on the work of Andrew Hopkins, the article finds cultural practices that lead to worsened OHS experiences for those who are engaged through an agency. These experiences include inadequate safety training, poor quality personal protective equipment and a lack of clarity of supervisory roles." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Verwerfungen in der "moralischen Ökonomie des Wohlfahrtsstaates": Ausgrenzungen prekär Beschäftigter und die Problematik sozialer und politischer Bürgerschaft (2017)
Zitatform
Hürtgen, Stefanie (2017): Verwerfungen in der "moralischen Ökonomie des Wohlfahrtsstaates". Ausgrenzungen prekär Beschäftigter und die Problematik sozialer und politischer Bürgerschaft. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 10, H. 1, S. 23-28.
Abstract
"Der vorliegende Text befasst sich mit sozialer Ausgrenzung von prekär Beschäftigten durch Kernbelegschaften. Prekarisierung, so die These, muss auch als eine soziale Praxis, als doing precarity, seitens der Stammbeschäftigten verstanden werden. Im Anschluss an eine Analyse gängiger Ansätze zur Erklärung dieses Phänomens wird anhand umfassenden empirischen Materials eine eigene Interpretation vorgestellt. Hiernach suchen die Stammbeschäftigten durch die Abwehr von Prekären eine gesellschaftliche Konfiguration zu behaupten, die als 'moralische Ökonomie des Wohlfahrtsstaates' bezeichnet werden kann, und deren Herzstück die strukturelle Verbindung von Lohnarbeit und sozialer sowie politischer Bürgerschaft darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
German temporary agency workers' SWB: the impact of POS provided by agencies (2017)
Zitatform
Imhof, Susanne & Maike Andresen (2017): German temporary agency workers' SWB. The impact of POS provided by agencies. In: Employee relations, Jg. 39, H. 7, S. 1030-1047. DOI:10.1108/ER-08-2016-0162
Abstract
"Purpose
The purpose of this paper is to focus on the specific relationship between temporary agency workers (TAWs) and their employing temporary work agencies in Germany that is characterized - in contrast to other European countries - by agencies' central role in employment and the prevalence of permanent contracts. The study addresses a research gap in understanding the mediating role of perceived organizational support (POS) provided by temporary work agencies in the relationship between employment-specific antecedents and TAWs' subjective well-being (SWB).
Design/methodology/approach
Based on a sample of 350 TAWs in Germany, the mediating role of POS provided by agencies is analyzed using structural equation modeling.
Findings
The authors show that procedural justice, performance feedback and social network availability positively relate to POS while perceived job insecurity shows the expected negative influence and distributive justice has no impact on POS. POS, in turn, positively relates to SWB. The partially mediating effect of POS between employment-specific antecedents and SWB is also confirmed.
Research limitations/implications
The study is based on cross-sectional data and self-reported measures; this may limit causal inferences.
Practical implications
The results highlight the importance of agencies creating POS and reducing perceived job insecurity for improving TAWs' SWB.
Originality/value
The study contributes to previous POS research by focusing on the agencies' role and by showing the mediating effect of POS on TAWs' SWB in Germany." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en)) -
Literaturhinweis
Einsatz und Auswirkungen von Zeitarbeit : Empirische Evidenz für Deutschland (2017)
Zitatform
Minten, Axel (2017): Einsatz und Auswirkungen von Zeitarbeit : Empirische Evidenz für Deutschland. Aachen, 150 S. DOI:10.18154/RWTH-2018-223085
Abstract
"Die vorliegende Dissertation mit dem Titel "Einsatz und Auswirkungen von Zeitarbeit - Empirische Evidenz für Deutschland" befasst sich mit der Beschäftigungsform Zeitarbeit. Die vorgenommenen Analysen ermöglichen ein vertieftes Verständnis der Umstände und Ausgestaltung des Einsatzes von Zeitarbeit sowie den Auswirkungen. Es werden sowohl Determinanten einer Zeitarbeitsbeschäftigung als auch mögliche Folgeeffekte einer Beschäftigung in der Zeitarbeit auf die Zeitarbeitnehmer betrachtet. Ein exklusiver Datensatz einer der größten in Deutschland aktiven Zeitarbeitsagenturen der Jahre 2007 bis 2011 mit Informationen von fast 12.000 Zeitarbeitnehmern und ihre Einsätze in Entleihunternehmen ermöglicht Analysen der Tätigkeiten der Arbeitnehmer in Zeitarbeit, die so bisher noch nicht vorgenommen werden konnten. Ergänzt werden die Erkenntnisse mit Analysen weiterer Panel-Daten aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebersicht, um ein noch tieferes Verständnis herbeizuführen. Untersucht werden neben der Beschäftigungsstruktur in der Zeitarbeit auch die von den Zeitarbeitnehmern empfundene Arbeits- und Lebenszufriedenheit sowie ihre von den entleihenden Unternehmen berichtete Motivation und Arbeitsmoral. Darüber hinaus werden mögliche Übernahmeeffekte von Zeitarbeit in reguläre Beschäftigung durch die entleihenden Unternehmen untersucht. Außerdem werden Erkenntnisse über die Eigenschaften der Unternehmen gewonnen, welche Zeitarbeit einsetzen und welche Zeitarbeitnehmer auch in ihre Stammbelegschaft übernommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt kompakt: Analysen, Daten, Fakten (2017)
Zitatform
Möller, Joachim & Ulrich Walwei (Hrsg.) (2017): Arbeitsmarkt kompakt. Analysen, Daten, Fakten. (IAB-Bibliothek 363), Bielefeld: Bertelsmann, 174 S. DOI:10.3278/300936w
Abstract
"'Arbeitsmarkt kompakt' bietet eine umfassende Bestandsaufnahme des deutschen Arbeitsmarkts für Wissenschaftler und Praktiker. Kurzgefasste, mit zahlreichen Infografiken versehene Texte erlauben einen schnellen Überblick über einschlägige Forschungsbefunde des IAB. Der Band befasst sich mit folgenden Themenfeldern:
- Standortbestimmung: Herausforderungen am Arbeitsmarkt
- Demografie und Erwerbsbeteiligung
- Beschäftigungsformen
- Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug
- Löhne und Lohnstruktur (mit einem Schwerpunkt auf dem Thema 'Mindestlohn')
- Bildung und Beruf
- Digitalisierung
- Migration und Integration
- Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen"
(Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Temporary agency employment in Germany: A strategic "buffer" for firms and regions in the crisis? (2017)
Zitatform
Neumann, Uwe (2017): Temporary agency employment in Germany. A strategic "buffer" for firms and regions in the crisis? (Ruhr economic papers 727), Essen, 32 S. DOI:10.4419/86788847
Abstract
"In zahlreichen europäischen Staaten hat die Zeitarbeit in den vergangenen beiden Jahrzehnten deutlich an Bedeutung gewonnen. Heute sind etwa 2% der Arbeitnehmer in der Europäischen Union bei Zeitarbeitsfirmen beschäftigt. Verschiedene Studien haben festgestellt, dass der Beschäftigungsumfang im Zeitarbeitssektor dem Wirtschaftswachstum vorausläuft. Dieser Beitrag untersucht, ob und inwieweit entleihende Unternehmen in Deutschland die Zeitarbeit als strategischen 'Puffer' zur Anpassung an die bei ihnen fluktuierende Arbeitsnachfrage im Zeitraum 2006-2014, d.h. vor, während und nach der Krise von 2008/2009, nutzten. Unter Zugriff auf Mikrodaten des IAB-Betriebspanels und regionale Arbeitsmarktstatistiken findet die Analyse nur sehr begrenzte Belege für eine systematische 'Puffer'-Funktion der Zeitarbeit. Oftmals nutzen Entleihfirmen die Zeitarbeit vielmehr als Mittel zur Flexibilisierung ihres Personalmanagements. Eine Analyse der Treatmenteffekte (Average Treatment Effect on the Treated, ATT) hinsichtlich der Job- und Lohnentwicklung in Entleihfirmen mit Hilfe eines Propensity Score Matching-Verfahrens führt zu dem Ergebnis, dass diese Art der Flexibilisierung in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit dort ansässige Entleihfirmen offenbar nach der Krise insgesamt zu mehr Einstellungen bewegt hat als vergleichbare Firmen, die während der Krise keine Zeitarbeitskräfte beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Workplace accidents and workplace safety: on under-reporting and temporary jobs (2017)
Zitatform
Palali, Ali & Jan C. van Ours (2017): Workplace accidents and workplace safety: on under-reporting and temporary jobs. In: Labour, Jg. 31, H. 1, S. 1-14. DOI:10.1111/labr.12088
Abstract
"Statistics on workplace accidents do not always reflect workplace safety because workers under-report for fear of job-loss if they report having had an accident. Based on an analysis of fatal and non-fatal workplace accidents and road accidents in 15 EU-countries over the period 1995-2012, we conclude that there seems to be cyclical fluctuations in reporting of non-fatal workplace accidents. Workers are less likely to report a workplace accident when unemployment is high. Furthermore, analyzing data from Italy and Spain on both workplace accidents and commuting accidents, we conclude that workers on temporary jobs are likely to under-report accidents." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Zeitarbeit: Chancen - Erfahrungen - Herausforderungen (2017)
Schwaab, Markus-Oliver; Durian, Ariane;Zitatform
Schwaab, Markus-Oliver & Ariane Durian (Hrsg.) (2017): Zeitarbeit. Chancen - Erfahrungen - Herausforderungen. Wiesbaden: Springer, 377 S. DOI:10.1007/978-3-658-15686-2
Abstract
"Die 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage beleuchtet die Entwicklung, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die verschiedenen Chancen und Risiken dieser Beschäftigungsform. Dabei kommen alle relevanten Interessengruppen in Beiträgen und auch in Interviews zu Wort: Wissenschaftler und Personalmanager aus der betrieblichen Praxis, Personaldienstleister, Volks- und Betriebswirte, Psychologen, Juristen, Journalisten sowie Vertreter von Verbänden und Gewerkschaften. Wie Arbeitnehmer in der Zeitarbeitsbranche qualifiziert werden, zeigt der neu aufgenommene vierte Teil des Herausgeberbandes auf. Die Fülle an hochkarätigen Beiträgen berücksichtigt auch die internationale Personalbeschaffung und die Fragestellung, wie die Zeitarbeit der Zukunft aussehen könnte." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Aspects of non-standard employment in Europe (2017)
Storrie, Donald;Zitatform
Storrie, Donald (2017): Aspects of non-standard employment in Europe. Dublin, 36 S.
Abstract
"This report examines developments in non-standard employment over the last decade. It looks at trends in the main categories of non-standard employment - temporary, temporary agency and part-time work and self-employment - based mainly on data from the European Union Labour Force Survey. It discusses some aspects of the labour market situation of workers in these categories including wages and the extent to which they would prefer a standard employment status. The report includes a specific focus on work mediated by digital platforms, which is the most innovative of the new forms of employment that have emerged in the past decade. Digital platform work is thought to have considerable potential for growth but also to present challenges related to working conditions and social protection. Social protection issues surrounding other new forms of employment, as identified in earlier Eurofound research, are also highlighted." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Erwerbstätigkeit und atypische Beschäftigung im Lebenszyklus: ein Kohortenvergleich für Deutschland (2017)
Zitatform
Tamm, Marcus, Ronald Bachmann & Rahel Felder (2017): Erwerbstätigkeit und atypische Beschäftigung im Lebenszyklus. Ein Kohortenvergleich für Deutschland. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 18, H. 3, S. 263-285. DOI:10.1515/pwp-2017-0016
Abstract
"Die Autoren betrachten anhand von Daten der Erwachsenenkohorte des Nationalen Bildungspanels, wie sich die Erwerbsverläufe der nach dem 2. Weltkrieg geborenen Kohorten verändert haben und welche Rolle atypische Beschäftigung in diesem Zusammenhang spielt. Für jüngere Kohorten zeigen sich hierbei längere Ausbildungszeiten und ein späterer Erwerbseinstieg sowie eine größere Bedeutung von atypischer Beschäftigung, die bei Frauen mit wesentlich höherer Erwerbstätigkeit einhergeht. Eine Sequenzanalyse von Arbeitsmarktverläufen verdeutlicht die Chancen und Risiken von atypischer Beschäftigung. So steigt der Anteil an Personen, deren Erwerbseinstieg nahezu ausschließlich von atypischer Beschäftigung geprägt ist, über die Kohorten hinweg deutlich an. Ein Großteil der Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse geht jedoch auf die verstärkte Erwerbsbeteiligung von Frauen zurück, wobei Beschäftigung in Teilzeit oder Minijobs für den Wiedereinstieg nach einer Erwerbsunterbrechung eine bedeutende Rolle spielt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen u.d.T.: Ruhr economic papers , 774 -
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Dreizehnter Bericht der Bundesregierung über die Auswirkungen des Gesetzes zur Bekämpfung der illegalen Beschäftigung: die Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung in den Jahren 2013 bis 2016 (2017)
Abstract
"Der nun vom Bundeskabinett beschlossene Dreizehnte Bericht zeigt auf, dass nahezu alle, insbesondere lohnintensive Wirtschaftszweige von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung betroffen sind. Die Schwerpunkte liegen dabei unter anderem in den im Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und im Vierten Sozialgesetzbuch genannten Branchen, wie beispielsweise das Bau-, das Gaststätten- und Beherbergungs-, das Personenbeförderungs-, das Speditions-, Transport- und Logistik-, das Gebäudereinigungsgewerbe sowie die Fleischwirtschaft.
Der Bericht berücksichtigt die Stellungnahmen der Länder, der betroffenen Bundesressorts, der Generalzolldirektion sowie weiterer Behörden, Interessenvertretungen und Gewerkschaften und stellt die Entwicklung im Zeitraum von 2013 bis 2016 dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Bericht als Bundestagsdrucksache. -
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Die Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in den einzelnen Bundesländern: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/13484) (2017)
Zitatform
(2017): Die Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in den einzelnen Bundesländern. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/13484). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/13655 (28.09.2017)), 36 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in den einzelnen Bundesländern. (IAB-Doku)
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Arbeitsqualität in Zeitarbeitsverhältnissen: Abschlussbericht (2017)
Zitatform
(2017): Arbeitsqualität in Zeitarbeitsverhältnissen. Abschlussbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 486), Berlin, 313 S.
Abstract
"Der vorliegende Projektbericht bietet eine umfassende Analyse zur Arbeitszufriedenheit und Arbeitsqualität in der Zeitarbeit, sowie potenzieller Einflussfaktoren und damit Anforderungen an das Personalmanagement auf dem betrachteten Teilarbeitsmarkt. Von besonderem Interesse sind hierbei die betrieblichen Strukturmerkmale und Vorgehensweisen bei der Gestaltung des Verleihprozesses und des Personalmanagements in der Zeitarbeit sowie mögliche betriebliche Ansatzpunkte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie der Arbeitszufriedenheit und Arbeitsqualität.
Die empirische Grundlage der Untersuchung bildete die kombinierte Auswertung qualitativer Fallstudien, eigener repräsentativer Befragungen unter Zeitarbeitsbetrieben und Zeitarbeitnehmern/-innen sowie zentraler Ergebnisse zweier weiterer Erhebungen, die ebenfalls im Auftrag des BMAS zu verschiedenen Aspekten der Arbeitsqualität durchgeführt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Aktuelle Entwicklungen in der Leiharbeit in Deutschland und in Europa: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/13147) (2017)
Zitatform
(2017): Aktuelle Entwicklungen in der Leiharbeit in Deutschland und in Europa. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/13147). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/13245 (03.08.2017)), 31 S.
Abstract
"Leiharbeit ist aus Sicht der Fragesteller eine Form prekärer Beschäftigung. Sie ist gekennzeichnet durch niedrige Löhne, ein hohes Arbeitslosigkeitsrisiko und häufig kurze Beschäftigungszeiten.
Vor diesem Hintergrund stellen sich Fragen zu aktuellen Entwicklungen in der Leiharbeit. Im Folgenden werden hierzu Fragen für die Bundesrepublik Deutschland, die einzelnen Bundesländer und für die Mitgliedstaaten der EU gestellt." (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP) -
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Leiharbeit - Vermittlungstätigkeit der Bundesagentur für Arbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/12187) (2017)
Zitatform
(2017): Leiharbeit - Vermittlungstätigkeit der Bundesagentur für Arbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/12187). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/12339 (15.05.2017)), 21 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Vermittlung von Arbeitslosen in Leiharbeit durch die Arbeitsagenturen. Laut Anfrager stelle sich, nachdem der ehemalige Vorsitzende des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, Anfang 2013 "Fehlentwicklungen" einräumte, die Frage, ob das Zielsystem der BA tatsächlich neu ausgerichtet wurde und ob es im Jahr 2016 Erfolge aufweisen kann. (IAB)
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Leiharbeit und Werkverträge in Bundesministerien, nachgelagerten Ämtern und Behörden: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/11062) (2017)
Zitatform
(2017): Leiharbeit und Werkverträge in Bundesministerien, nachgelagerten Ämtern und Behörden. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/11062). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/11247 (20.02.2017)), 26 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion Die Linke zu Leiharbeit und Werkverträge in Bundesministerien, nachgelagerten Ämtern und Behörden. (IAB)
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Leiharbeit und Werkverträge: das aktuelle Reformvorhaben der Bundesregierung (2016)
Absenger, Nadine; Amlinger, Marc; Kleinknecht, Alfred; Brehmer, Wolfram; Schulten, Thorsten; Priebe, Andreas; Seikel, Daniel; Baumann, Helge; Schulze Buschoff, Karin;Zitatform
Absenger, Nadine, Andreas Priebe, Helge Baumann, Marc Amlinger, Wolfram Brehmer, Karin Schulze Buschoff, Daniel Seikel, Thorsten Schulten & Alfred Kleinknecht (2016): Leiharbeit und Werkverträge. Das aktuelle Reformvorhaben der Bundesregierung. (WSI-Report 32), Düsseldorf, 37 S.
Abstract
"Die Zunahme und der Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen haben die aktuelle Bundesregierung veranlasst, in ihrem Koalitionsvertrag von November 2013 Reformen von Leiharbeit und Werkverträgen aufzunehmen. Rechtswidrige Vertragskonstruktionen bei Werkverträgen zulasten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sollen verhindert und Leiharbeit auf ihre Kernfunktion zurückgeführt werden, heißt es im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD. Die Umsetzung dieses Vorhabens gestaltet sich schwierig und wird kontrovers diskutiert. Einen ersten Referentenentwurf zur Umsetzung des Koalitionsvorhabens legte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 16.11.2015 vor, zog diesen jedoch nur kurze Zeit später aufgrund massiver Kritik der Sozialpartner zurück. Weitere Referentenentwürfe des Ministeriums folgten am 17.2.2016 und 14.4.2016. Am 1.6.2016 hat die Bundesregierung einen Kabinettsbeschluss zur Reform von Leiharbeit und Werkverträgen vorgelegt, der nun das offizielle Gesetzgebungsverfahren durchläuft. Der Kabinettsbeschluss der Bundesregierung vom 1.6.2016 enthält viele erfreuliche Regelungen. Allerdings geht er in vielen Punkten nicht weit genug. Die seitens der Bundesregierung angedachten Reformen sind nicht geeignet, das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Ziel der Rückführung von Leiharbeit auf ihre Kernfunktionen und die Eindämmung missbräuchlicher Vertragskonstruktionen zu erreichen. Das bevorstehende Gesetzgebungsverfahren sollte daher genutzt werden, den Gesetzentwurf der Bundesregierung entsprechend weiter zu entwickeln. Dafür ist im Bereich der Leiharbeit vor allem eine wirksame Begrenzung der Höchstüberlassungsdauer sowie eine schnellstmögliche Anwendung von equal pay und equal treatment von Nöten; im Bereich von Werk- und freien Dienstverträgen sind u.a. Kriterien zur Abgrenzung von missbräuchlichem und ordnungsgemäßem Fremdpersonaleinsatz erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Deregulation of temporary agency employment in a unionized economy: does this really lead to a substitution of regular employment? (2016)
Baudy, Philipp; Cords, Dario;Zitatform
Baudy, Philipp & Dario Cords (2016): Deregulation of temporary agency employment in a unionized economy. Does this really lead to a substitution of regular employment? (Hohenheim discussion papers in business, economics and social sciences 06-2016), Stuttgart, 38 S.
Abstract
"There have been continuous deregulation efforts concerning temporary agency employment in almost all European countries aiming at an increasing fl exibility in the European labor markets. This paper theoretically investigates the effects of a legal deregulation of temporary agency employment on wage setting and the employment structure in a unionized economy with labor market frictions. Multiple-worker firms bargain simultaneously with temporary agencies and labor unions to determine the respective labor costs. It is shown that there is a hump-shaped relationship between the degree of legal deregulation of temporary agency employment and the rate of temporary employment used in the production process. Temporary agency employment may even decrease despite its deregulation. Furthermore, regular employment monotonically increases, while individual workers and labor unions suffer from deregulation due to declining wages and a reduction in labor union's utility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Temporary agency work and the Great Recession (2016)
Zitatform
Baumgarten, Daniel & Michael Kvasnicka (2016): Temporary agency work and the Great Recession. (IZA discussion paper 9913), Bonn, 23 S.
Abstract
"We investigate with German data how the use of temporary agency work has helped establishments to manage the economic and financial crisis in 2008/09. We examine the (regular) workforce development, use of short-time work, and business performance of establishments that made differential use of temporary agency work prior to the crisis. Overall, our results suggest that establishments with a greater use of temporary agency work coped better with the sharp decline in demand and made less frequent use of government-sponsored short-time work schemes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Liberalization only at the margins?: Analysing the growth of temporary work in German core manufacturing sectors (2016)
Zitatform
Benassi, Chiara (2016): Liberalization only at the margins? Analysing the growth of temporary work in German core manufacturing sectors. In: BJIR, Jg. 54, H. 3, S. 597-622. DOI:10.1111/bjir.12189
Abstract
"Drawing on workers' surveys and workplace interviews, this article investigates the growth of temporary work in German manufacturing sectors since the 1980s. Findings partly confirm a 'dualization' scenario as workers without industry-specific vocational training are more likely to be on a temporary contract than skilled workers, and the gap has widened over time. However, also skilled workers have become increasingly vulnerable to casualization due to job routine and the erosion of industrial relations. Evidence confirms the crucial role of institutions in supporting the linkage between specific skills and employment stability, and suggests that the liberalization of the employment relationship has the potential to advance also in the core of the German economy." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Union inclusiveness and temporary agency workers: the role of power resources and union ideology (2016)
Zitatform
Benassi, Chiara & Tim Vlandas (2016): Union inclusiveness and temporary agency workers. The role of power resources and union ideology. In: European journal of industrial relations, Jg. 22, H. 1, S. 5-22. DOI:10.1177/0959680115589485
Abstract
"This article investigates the determinants of union inclusiveness towards agency workers in Western Europe, using an index which combines unionization rates with dimensions of collective agreements covering agency workers. Using fuzzy-set Qualitative Comparative Analysis, we identify two combinations of conditions leading to inclusiveness: the 'Northern path' includes high union density, high bargaining coverage and high union authority, and is consistent with the power resources approach. The 'Southern path' combines high union authority, high bargaining coverage, statutory regulations of agency work and working-class orientation, showing that ideology rather than institutional incentives shapes union strategies towards the marginal workforce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Reworking labour practices: on the agency of unorganized mobile migrant construction workers (2016)
Zitatform
Berntsen, Lisa (2016): Reworking labour practices. On the agency of unorganized mobile migrant construction workers. In: Work, employment and society, Jg. 30, H. 3, S. 472-488. DOI:10.1177/0950017015617687
Abstract
"In an attempt to probe the nuanced processes of non-unionization, this article analyses the agency of migrant construction workers and the ways they negotiate and navigate an increasingly flexible and pan-European labour market. Drawing upon qualitative interview data, the article argues that the precarious employment context limits opportunities for effective collective action (and unionization), and that workers employ a wide range of strategies to 'get by' and 'get ahead' instead. This analysis contributes to an understanding of the resilience of current employment relations by extending the discussion of agency with the category of reworking. Instead of challenging the way cross-border employment relations are organized, migrant construction workers employ various strategies that rework existing conditions to their advantage. On a broader scale, however, these practices contribute to the continuation of current employment relations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Atypische Beschäftigung und Gesundheit in Europa (2016)
Böhnke, Petra; Valdés Cifuentes, Isabel; Renneberg, Ann-Christin;Zitatform
Böhnke, Petra, Ann-Christin Renneberg & Isabel Valdés Cifuentes (2016): Atypische Beschäftigung und Gesundheit in Europa. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 69, H. 2, S. 113-120. DOI:10.5771/0342-300X-2016-2-113
Abstract
"Die Flexibilisierung der Erwerbsarbeit führt in den meisten Ländern Europas zu einer Zunahme atypischer Beschäftigung. Damit können Anerkennungsverluste, geringe Entlohnung und eine schlechte Einbindung in soziale Sicherungssysteme einhergehen, die gesundheitliche Belastungen hervorrufen. Der Artikel basiert auf der Annahme, dass der Zusammenhang zwischen atypischen Beschäftigungsformen und Gesundheit länderspezifisch variiert und durch institutionelle Merkmale wie dem Verhältnis von sozialer Sicherheit und Flexibilität des Arbeitsmarktes beeinflusst wird. Die empirischen Analysen werden mit Daten des European Working Conditions Survey 2010 und Makroindikatoren von Eurostat durchgeführt. In den meisten Ländern geht insbesondere Leiharbeit mit einer schlechten Gesundheit einher. Insgesamt zeigen sich nur schwache institutionelle Ländereffekte, die den Zusammenhang zwischen Beschäftigung und Gesundheit moderieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Flexibilization without hesitation?: Temporary contracts and job satisfaction (2016)
Zitatform
Chadi, Adrian & Clemens Hetschko (2016): Flexibilization without hesitation? Temporary contracts and job satisfaction. In: Oxford economic papers, Jg. 68, H. 1, S. 217-237., 2015-07-13. DOI:10.1093/oep/gpv053
Abstract
"We use German panel data to examine how fixed-term employment affects utility derived from working. In contrast to previous research, we present evidence that working on a temporary contract lowers current job satisfaction. We discover that the honeymoon effect of a new job must be considered to reveal this result. Job insecurity appears to be the source of dissatisfaction associated with fixed-term employment. We also consider regional unemployment and perceived employment security to shed light on the basic notion of flexicurity policies. Finally, we apply a life course perspective on employment careers to discuss the overall role of temporary employment for individual job satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Labour market regulation and the 'competition state': an analysis of the implementation of the Agency Working Regulations in the UK (2016)
Zitatform
Forde, Chris & Gary Slater (2016): Labour market regulation and the 'competition state'. An analysis of the implementation of the Agency Working Regulations in the UK. In: Work, employment and society, Jg. 30, H. 4, S. 590-606. DOI:10.1177/0950017015622917
Abstract
"This article examines the changing role of the state, through an analysis of the development and implementation of the EU Temporary Agency Work Directive in the UK. The article outlines and utilizes the concept of the 'competition state' to help frame and comprehend the UK Government's approach to negotiating and shaping the Directive. Using archival, secondary and primary research, the article shows how the state continues to exercise important choices nationally and internationally which, in turn, have profound implications for the operation of labour markets. The article shows how, despite a veneer of fairness, the state has developed a regulatory instrument which provides uneven protection for workers, favours the actions of employers, promotes further flexibility in the use of temporary labour contracts and, by taking advantage of compromises at the European level, creates further market-making opportunities for well-established large agencies in the sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Dual labor markets at work: the impact of employers' use of temporary agency work on regular workers' job stability (2016)
Zitatform
Hirsch, Boris (2016): Dual labor markets at work. The impact of employers' use of temporary agency work on regular workers' job stability. In: ILR review, Jg. 69, H. 5, S. 1191-1215. DOI:10.1177/0019793915625214
Abstract
"Fitting duration models on an inflow sample of jobs in Germany starting in 2002 to 2010, the author investigates the impact of employers' use of temporary agency work on regular workers' job stability. In line with dual labor market theory, the author finds that nontemporary jobs are significantly more stable when employers use temporary agency workers. The rise in job stability stems mainly from reduced transitions into nonemployment, suggesting that nontemporary workers are safeguarded against involuntary job losses. The findings are robust to controlling for unobserved permanent employer characteristics and changes in the observational window that comprises the labor market disruption of the Great Recession." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Signaling, selection and transition: empirical evidence on stepping-stones and vicious cycles in temporary agency work (2016)
Zitatform
Hopp, Christian, Axel Minten & Nevena Toporova (2016): Signaling, selection and transition. Empirical evidence on stepping-stones and vicious cycles in temporary agency work. In: The international journal of human resource management, Jg. 27, H. 5, S. 527-547. DOI:10.1080/09585192.2015.1020444
Abstract
"Despite the growing importance of temporary work agencies, the benefits they bring to temporary agency employees (TAEs) are still disputed, and empirical findings are, by and large, mixed. Using a unique dataset comprising almost 12,000 TAEs on their first and second temporary work assignments, this work aims at disentangling the consequences of temporary agency work on the level of the individual TAE in Germany. We find that temporary agency work assignments act as learning devices for employers about the underlying ability of TAEs. High ability employees can show their qualities and fit with the organization with the time spent on temporary work assignments, albeit at decreasing rates. In addition, we find that if a TAE is assigned to a subsequent project after the first one, it is less likely that the employee transitions into permanent employment. Hence, we conclude that a division exists among TAEs: where the high ability employee may find it a stepping-stone to a desired permanent position, and others get trapped in it and have a hard time transitioning into permanent employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The effect of temporary help jobs on employment volatility (2016)
Zitatform
Jahn, Elke & Enzo Weber (2016): The effect of temporary help jobs on employment volatility. In: Canadian Journal of Economics, Jg. 49, H. 1, S. 412-427., 2015-03-01. DOI:10.1111/caje.12202
Abstract
"This study investigates the impact of temporary agency employment on employment volatility outside the sector. Making use of econometric volatility models we find that enhancing numerical flexibility by temporary agency employment decreases employment volatility of incumbent workers. However, not all subgroups are benefitting equally. While prime-age permanent workers considerably gain from higher flexibility, young workers, migrants and low-skilled workers are not only overrepresented among the temps but also do not gain when employed outside the sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Identifying the substitution effect of temporary agency employment (2016)
Zitatform
Jahn, Elke & Enzo Weber (2016): Identifying the substitution effect of temporary agency employment. In: Macroeconomic Dynamics, Jg. 20, H. 5, S. 1264-1281., 2015-02-12. DOI:10.1017/S1365100514000820
Abstract
"This paper investigates whether temporary agency employment complements or substitutes for regular employment. We use unique administrative data that provide information on the overall size of the German market for temporary agency workers for the period 1991 - 2010. To take into account the interaction between the two employment forms, we identify a SVAR model with correlated innovations by volatility regimes. We find that a positive shock to temporary agency employment increases overall employment, but also leads to substitution for regular jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Brückeneffekte für Ausländer am Arbeitsmarkt: Zeitarbeit kann Perspektiven eröffnen (2016)
Zitatform
Jahn, Elke (2016): Brückeneffekte für Ausländer am Arbeitsmarkt: Zeitarbeit kann Perspektiven eröffnen. (IAB-Kurzbericht 19/2016), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die Zahl der Leiharbeitnehmer in Deutschland hat sich im letzten Jahrzehnt mehr als verdoppelt, auch im Jahr 2015 ist sie weiter gestiegen. Die Dynamik dieser Beschäftigungsform, kurze Beschäftigungsdauern und der hohe Ausländeranteil zählen zu den Charakteristiken der Branche. Es wird für den Zeitraum 2005 bis 2014 untersucht, ob Zeitarbeit eine Brücke in andere Beschäftigung sein kann und ob dies auch für Ausländer gilt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Ausländer in der Zeitarbeitsbranche und in der Gesamtwirtschaft
- Treatment-Effekt bei variierender Dauer des Zeitarbeitsjobs
- Treatment-Effekt in Abhängigkeit vom Eintritt in den Zeitarbeitssektor
- Schematische Darstellung des In-treatment- und Post-treatment-Effekts der Zeitarbeit beim Übergang in eine andere Beschäftigung
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Literaturhinweis
Zeitarbeit und Werkverträge im europäischen Kontext (2016)
Junker, Abbo;Zitatform
Junker, Abbo (2016): Zeitarbeit und Werkverträge im europäischen Kontext. In: Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 47, H. 2, S. 197-214.
Abstract
Der Autor legt seinem Beitrag einen Referentenentwurf eines Gesetzes zu Leiharbeit und Werkverträgen aus dem Jahr 2015 zugrunde. Dessen Kernpunkt bildete die Begrenzung der Arbeitnehmerüberlassung auf eine Dauer von 18 Monaten, die gleiche Bezahlung sollte bereits nach neun Monaten gesetzlich zwingend gelten. Vor dem Hintergrund des Entwurfs geht der Autor der Frage nach, welche Vorgaben das europäische Recht für die Ausgestaltung der Arbeitnehmerüberlassung in den Mitgliedsstaaten aufstellt. Zum anderen beantwortet der Beitrag die Frage, welche Kriterien dem europäischen Recht für die Abgrenzung von Werkverträgen und Zeitarbeit zu entnehmen sind. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass sich der Referentenentwurf nicht auf europäisches Recht berufen kann. So geht eine Pflicht zur Vorlage von Überlassungs- und Werkverträgen an die Arbeitnehmervertretung weit über die Standards in anderen Mitgliedsstaaten hinaus. 'Ein Verbot des Einsatzes von Leiharbeitnehmern im Arbeitskampf ist nicht am europäischen Recht zu messen, sondern an der Koalitionsfreiheit nach dem Grundgesetz.' (IAB)
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Atypische Beschäftigungsverhältnisse im öffentlichen Dienst - Gibt's die überhaupt? (2016)
Zitatform
Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2016): Atypische Beschäftigungsverhältnisse im öffentlichen Dienst - Gibt's die überhaupt? In: W. Matiaske & A. Czaya (Hrsg.) (2016): Periphere Arbeit im Zentrum (Schriftenreihe Zentrum und Peripherie, 10), S. 173-204.
Abstract
"The paper analyses various forms of atypical employment. Its focus is not, as typical, on private industry but, for the first time, on the public sector. The first part distinguishes explicitly various forms of atypical employment (part-time, fixed-term, marginal or minijobs, midijobs, agency work and service contracts) and describes their long-term development, present extent, and structural characteristics (such as age, qualification, gender, and working hours). The second part introduces indicators for various risks of precariousness (low wage, employment stability, employability, pensions) and deals with the question how atypical forms of employment are correlated with and lead to risks of precariousness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Klebeeffekt der Leiharbeit?!: Zu Theorie und Empirie des betrieblichen Übernahmeverhaltens (2016)
Krekeler, Tino;Zitatform
Krekeler, Tino (2016): Klebeeffekt der Leiharbeit?! Zu Theorie und Empirie des betrieblichen Übernahmeverhaltens. (Schriftenreihe volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse 215), Hamburg: Kovac, 265 S.
Abstract
"Leiharbeit spaltet wie kein anderes arbeitsmarktpolitisches Instrument die öffentliche Meinung. So verkörpert Leiharbeit auf der einen Seite die Hoffnung, den Arbeitsmarkt flexibler, funktionsfähiger und durchlässiger zu machen, so dass mehr Menschen in eine Beschäftigung gelangen. Ein wesentliches Argument der Politik lautet, dass Arbeitnehmer mittels Leiharbeit der Sprung in eine 'reguläre' Beschäftigung gelingt. In der Wissenschaft wird dies als Sprungbrett- oder Klebeeffekt bezeichnet. Auf der anderen Seite steht Leiharbeit als Synonym für das Unterwandern von Arbeits- und Sozialstandards und damit für die Verdrängung von sicheren Arbeitsplätzen einer Stammbelegschaft. Ersetzt werden diese durch eine unsichere Beschäftigung unterhalb vorheriger Lohn- und Arbeits¡bedingungen. Der Fokus liegt in der Wissenschaft häufig auf der Betrachtung der Arbeits¡bedingungen wie beispielsweise der Berechnung von Lohnunterschieden. Eine tiefgehende Analyse, ob und unter welchen Umständen der Klebeffekt der Leiharbeit zum Tragen kommt, findet hingegen eher selten statt. Ursächlich dafür ist unter anderem ein theoretisches Erklärungsdefizit.
Der Autor untersucht genau diese Fragestellung und rückt dabei das Unternehmen als zentralen Akteur in den Mittelpunkt der Betrachtung. Er versucht folgende Fragen zu beantworten: Wann hat ein Unternehmen ein Interesse an der Übernahme eines Leiharbeitnehmers? Welche betrieblichen Einflussgrößen wirken auf das Übernahmeverhalten? Wie lässt sich die Übernahme aus arbeitsmarkttheoretischer Sicht erklären? Ausgehend vom Transaktionskostenansatz entwickelt der Autor eigene Überlegungen zur Wahl des optimalen Beschäftigungsverhältnisses und testet diese Überlegungen mithilfe des IAB-Betriebspanels auf ihre empirische Gültigkeit." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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