Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Beschäftigungsformen in Österreich: Rechtliche und quantitative Aspekte (2008)
Bock-Schappelwein, Julia; Mühlberger, Ulrike;Zitatform
Bock-Schappelwein, Julia & Ulrike Mühlberger (2008): Beschäftigungsformen in Österreich: Rechtliche und quantitative Aspekte. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 81, H. 12, S. 941-951.
Abstract
"Der österreichische Arbeitsmarkt war in den letzten zehn Jahren von weitreichenden rechtlichen Änderungen - vor allem im Bereich des Sozialversicherungsrechtes - geprägt; dies hatte u. a. eine Diversifizierung der Beschäftigungsformen zur Folge. Im europäischen Vergleich zeigt sich in Österreich eine relativ breite soziale Absicherung der einzelnen Beschäftigungsformen. Nach wie vor überwiegt die voll sozialversicherungspflichtige unselbständige Beschäftigung sowohl für Männer als auch Frauen. Frauen und Männer konzentrieren sich jedoch in unterschiedlichem Maß auf die einzelnen Beschäftigungsformen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsfördernd? Sozialverträglich? Zukunftsfähig? Ein Entwurf für ein Arbeitsvertragsgesetz: Dokumentation eines Expertengesprächs der Friedrich-Ebert-Stiftung am 15. und 16. Februar 2008 (2008)
Düwell, Franz Josef; Reinecke, Gerhard; Schmitz-Scholemann, Christoph; Weyand, Joachim; Senne, Holger; Kokemoor, Axel; Koch, Ulrich; Mohr, Irina; Körner, Marita; Schultheiß, Michael; Preis, Ulrich;Zitatform
(2008): Beschäftigungsfördernd? Sozialverträglich? Zukunftsfähig? Ein Entwurf für ein Arbeitsvertragsgesetz. Dokumentation eines Expertengesprächs der Friedrich-Ebert-Stiftung am 15. und 16. Februar 2008. Erfurt, 178 S.
Abstract
"Es gibt verschiedene Forderungen und konkrete Ansätze einer Kodifizierung des Arbeitsrechts in Deutschland, das wegen seiner Zersplitterung in viele Gesetzestexte als sehr intransparent gilt. Im Jahr 2006 haben die beiden Rechtsprofessoren Martin Henssler und Ulrich Preis im Auftrag der Bertelsmann Stiftung den bisher weitestgehenden Versuch unternommen, eine Kodifizierung des individuellen Arbeitsrechts vorzuschlagen, und den Entwurf eines Arbeitsvertragsgesetzes vorgelegt. Der Entwurf erhob von vornherein den Anspruch, nicht nur ein 'Restatement' zu sein, also eine technische Zusammenfassung des geltenden Rechts, sondern eine Weiterentwicklung mit einigen, von den Interessenlagen her ausgewogenen Änderungen. Nach Diskussionen und Kommentaren gab es im November 2007 eine bearbeitete Version. (...) In den letzten Monaten verdichteten sich die Anhaltspunkte und Forderungen, dass sich auch der Gesetzgeber im Jahr 2008 mit einem Arbeitsvertragsgesetz beschäftigt. Der Friedrich-Ebert-Stiftung erschien es daher notwendig, dass gerade auf der Arbeitnehmerseite eine gründliche Auseinandersetzung mit dem Entwurf stattfindet. Aus der Zielsetzung der fachlichen Politikberatung heraus war es für uns sinnvoll, einen ausgewählten Kreis von Arbeitsrechtsexpertinnen und -experten aus Wissenschaft, Justiz, Politik und Verbänden zu einem Expertengespräch einzuladen, der eine kritische Bestandsaufnahme des Entwurfs und seiner Diskussion vornehmen kann." (Textauszug, IAB-Doku)
Inhaltsverzeichnis (Auszug):
Ulrich Preis: Chancen eines Arbeitsvertragsgesetzes (11-35);
Christoph Schmitz-Scholemann: Der kündigungsrechtliche Bestandsschutz im Entwurf des Arbeitsvertragsgesetzes (38-47);
Ulrich Koch: Der Diskussionsentwurf eines Arbeitsvertragsgesetzes (ArbVG-E) und das Recht des befristeten Arbeitsvertrags (48-50);
Joachim Weyand: Das ausgewogene Austauschverhältnis : Arbeitsleistung, Entgelt und gesetzlicher Mindestlohn (51-66);
Gerhard Reinecke: Flexibilisierung von Arbeitsbedingungen im Interesse von Arbeitnehmern und Betrieben? (70-82);
Holger Senne: Arbeitsvertrag und Allgemeine Vertragsbedingungen im Diskussionsentwurf eines Arbeitsvertragsgesetzes (83-88);
Peter Schüren: Leiharbeit (89-98);
Marita Körner: Der Entwurf eines Arbeitsvertragsgesetzes: die Vereinbarkeit von Beruf und Familie (102-109);
Christiane Brors: Alternde Gesellschaft: Herausforderung für das Arbeitsrecht (110-117);
Axel Kokemoor: Wissensgesellschaft und lebenslanges Lernen - Zum Regelungsansatz des Entwurfs eines Arbeitsvertragsgesetzbuches (118-129);
Eberhard Eichenhofer: Sozialrechtliche Gehalte eines Arbeitsvertragsgesetzbuches (134-147);
Rudolf Buschmann: Das Verhältnis des Entwurfs zum europäischen und internationalen Arbeitsrecht (148-159). -
Literaturhinweis
Unemployment insurance and non-standard employment: four European countries in comparison (2008)
Zitatform
Leschke, Janine (2008): Unemployment insurance and non-standard employment. Four European countries in comparison. (VS research), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 262 S.
Abstract
Die Bedeutung atypischer Beschäftigung hat in den letzten Jahrzehnten zugenommen. In dem Buch wird zwei Fragen nachgegangen: Ist das Risiko der Arbeitslosigkeit für Teilzeit- und Leiharbeitnehmer größer als für Beschäftigte in Normalarbeitsverhältnissen? Und inwieweit sind diese benachteiligt hinsichtlich Leistungsanspruch und Leistungshöhe von Arbeitslosenunterstützung? Die Gestaltung des Systems der Arbeitslosenunterstützung in Dänemark, Deutschland, Spanien und Großbritannien wird verglichen. Nach einer Diskussion der Entwicklung und des Stellenwertes atypischer Beschäftigung in diesen Ländern werden die relevanten Merkmale des Versicherungssystems untersucht, z. B. Schwellenwerte für Arbeitszeit und Einkommen und Anforderungen bezüglich Mindestbeitragseinzahlung. Die Analyse zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden für atypisch Beschäftigte höher ist, und dass sie bezüglich Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung benachteiligt sind. (IAB)
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Literaturhinweis
The organizational governance of work relationships between employment and self-employment (2008)
Zitatform
Muehlberger, Ulrike & Sonia Bertolini (2008): The organizational governance of work relationships between employment and self-employment. In: Socio-economic review, Jg. 6, H. 3, S. 449-472. DOI:10.1093/ser/mwm026
Abstract
"This paper analyses work relationships on the border between employment and self-employment and the consequences of making use of these new forms of work, especially on the side of firms. We study the complexity and variety of dependent forms of outsourcing by comparing the firm-internal solutions adopted to solve the arising control-flexibility dilemma in two industries (insurance, business services) embedded in two different institutional contexts (Italy, Austria). This paper shows that employers have established informal relational contracts that, in combination with formal contracts, reduce the threat of opportunism while simultaneously allowing a certain amount of control over the worker. We highlight the fact that a hierarchal structure returns to the relationship between worker and employer through the mechanisms of control and dependency. Finally, we stress that social relationships complement the market mechanism through the creation of assurance and trust as well as the development of specific configurations of social networks (i.e. network and temporal embeddedness)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Entgrenzung der Erwerbsarbeit: Erweiterung der sozialen Sicherheit (2008)
Schmid, Günther;Zitatform
Schmid, Günther (2008): Entgrenzung der Erwerbsarbeit. Erweiterung der sozialen Sicherheit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 61, H. 7, S. 358-364. DOI:10.5771/0342-300X-2008-7-358
Abstract
"Dieser Essay stellt zunächst im Rückblick wie im internationalen Vergleich fest, wie weit die Entgrenzung der Arbeit im Sinne einer Auflösung des Normalarbeitsverhältnisses gediehen ist. Er betont, dass weniger die Erosion der abhängigen und unbefristeten Vollzeitbeschäftigung, sondern eher die Zunahme der Erwerbsbeteiligung in Form atypischer Beschäftigungsverhältnisse zur Entwicklung neuer sozialer Sicherungselemente herausfordert. Möglichkeiten der Erweiterung sozialer Sicherheit werden diskutiert und begründet, wie Einbeziehung von Selbstständigen in die Pflichtversicherung, armutsfeste Grundsicherung, Gewinnbeteiligung, Mindeststandards, Mindestlöhne und flexible Rentenanwartschaften. Der Beitrag schließt mit einem Vorschlag zur Einrichtung persönlicher Entwicklungskonten als Ergänzung der tradierten aktiven Arbeitsmarktpolitik und plädiert für eine Erweiterung der Arbeitslosen- zu einer Beschäftigungsversicherung. Nur eine solche Erweiterung ermöglicht die Balance zwischen der notwendigen Zähmung des 'moralischen Verhaltensrisikos' und der bisher vernachlässigten Ermunterung zum 'innovativen Verhaltensrisiko'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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(A-)typical and (in-)secure?: social protection and "non-standard" forms of employment in Europe (2008)
Zitatform
Schulze Buschoff, Karin & Paula Protsch (2008): (A-)typical and (in-)secure? Social protection and "non-standard" forms of employment in Europe. In: International social security review, Jg. 61, H. 4, S. 51-73. DOI:10.1111/j.1468-246X.2008.00323.x
Abstract
"Atypical forms of employment (part-time work, mini-jobs, fixed-term contracts and solo self-employment) have gained in importance overall in recent years in many European countries. They are often part of an irregular career pattern and carry a high risk of unemployment. In a 6-country comparison (Germany, the United Kingdom, the Netherlands, Italy, Denmark and Poland) we consider whether and in what way national social protection laws cover the various forms of non-standard employment and the specific risks these entail. Significant variations were found in coverage standards and practices between countries as well as substantial variability within countries in their responses to different types of non-standard employment. A need for further and improved coordination of both social legislation and tax law is identified." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zeitarbeit (2008)
Schöne, Steffen;Zitatform
Schöne, Steffen (2008): Zeitarbeit. (Düsseldorfer Schriftenreihe), Düsseldorf: Schiefer und Sowka, 79 S.
Abstract
"Zeitarbeit ist ein wichtiges Instrument flexibler Personalplanung. Für den - rechtssicheren - Einsatz von Zeitarbeitnehmern sind vielfältige Regelungen des Arbeitsrechts (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz etc.) bis hin zum Sozialversicherungs- und Steuerrecht zu beachten. Aktuell werden die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats immer bedeutsamer. Auf Art und Umfang bestehender Mitbestimmungsrechte wird daher in der Broschüre besonders eingegangen. Das Werk wendet sich an die Praktiker in den Betrieben und stellt kompakt die wesentlichen Rechtsfragen der Zeitarbeit dar. Viele Beispiele und Muster veranschaulichen die jeweiligen Probleme und zeigen Lösungsmöglichkeiten auf. Die jüngsten europäischen Vorgaben (Text für eine beabsichtigte Zeitarbeitsrichtlinie vom 10. Juni 2008) sind berücksichtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Comment réguler les relations triangulaires de travail?: la RSE face au droit dans le travail intérimaire et les centres d'appels (2008)
Sobczak, André; Havard, Christelle; Feytmans, Brigitte Rorive;Zitatform
Sobczak, André, Brigitte Rorive Feytmans & Christelle Havard (2008): Comment réguler les relations triangulaires de travail? La RSE face au droit dans le travail intérimaire et les centres d'appels. In: Travail et emploi H. 114, S. 21-31.
Abstract
"In an increasing number of economic sectors, the regulation of working situations is weakened by the intrusion of new actors in the traditionally bilateral relation between workers and employers. Given the challenges for labour law created by the involvement of these new actors, new forms of regulation developed by different actors emerge. There is in particular a development of initiatives in the field of corporate social responsibility illustrated by companies' commitment towards persons working for them without being linked to them through a contract of employment, such as employees of suppliers and subcontractors. The aim of this article is to compare the regulation of working relations by labour law and by corporate social responsibility initiatives. Two sectors in which the intrusion of third actors is particularly developed are analysed: temporary working agencies and call centres." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigungsverhältnisse: Teilzeitarbeit, Mini-Jobs, Ich-AG, Leiharbeit, Kombilohn und andere Formen in Deutschland (2008)
Szuwart, Tobias;Zitatform
Szuwart, Tobias (2008): Atypische Beschäftigungsverhältnisse. Teilzeitarbeit, Mini-Jobs, Ich-AG, Leiharbeit, Kombilohn und andere Formen in Deutschland. Hamburg: IGEL-Verl., 122 S.
Abstract
"Die atypischen Beschäftigungsverhältnisse werden schon seit Mitte der 1980er Jahre sehr kontrovers diskutiert. Auf dem deutschen Arbeitsmarkt und in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung haben sie inzwischen eine hohe Bedeutung gewonnen. Bislang sind allerdings kaum wissenschaftliche Ausarbeitungen zu diesem Thema veröffentlicht worden, welche einen Überblick über den aktuellen Stand der heterogenen und kaum zu überblickenden Erscheinungsformen bieten. Der Schwerpunkt dieses Buches liegt in einer systematischen Gesamtschau der wichtigsten Varianten atypischer Beschäftigung. Behandelt wurden befristete und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse (Mini- und Midijobs), Selbständigkeit, die Instrumente Ich-AG und Gründungszuschuss aus der neuen Selbständigkeit, Leiharbeit (einschließlich der Personalserviceagenturen - PSA) sowie Varianten der Teilzeitbeschäftigung. Ebenso finden auch einige Kombilohn-Modelle und aktuell bestehende Regelungen mit einem Kombilohncharakter Beachtung. Je nach Datenlage werden auch berufsstrategische Perspektiven aufgezeigt, welche mit den atypischen Beschäftigungsmodellen verbunden sind. Die Wirkung auf die Erwerbsmobilität und das Potential für die Arbeitsmarktintegration, insbesondere von Frauen und Arbeitslosen, stehen dabei im Fokus der Betrachtungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Osteuropäische Leiharbeiter in Deutschland: zukünftige Grundlagen der Internationalen Arbeitnehmerüberlassung (2008)
Utschig, Michael;Zitatform
Utschig, Michael (2008): Osteuropäische Leiharbeiter in Deutschland. Zukünftige Grundlagen der Internationalen Arbeitnehmerüberlassung. Hamburg: IGEL-Verl., 194 S.
Abstract
"Ob Wunderwaffe oder Sklavenhandel, die Arbeitnehmerüberlassung ist eine der umstrittensten Arbeitsformen in Deutschland. Doch immer mehr Unternehmen greifen seit den jüngsten gesetzlichen Änderungen auf diese Art der Beschäftigung zurück. Dabei werden nicht nur Hilfskräfte und Produktionspersonal nachgefragt. Die Suche nach geeigneten Fachkräften und Ingenieuren verläuft immer häufiger über die Leiharbeitsunternehmen. Doch je qualifizierter die Arbeitnehmer sein sollen, desto schwieriger gestaltet sich die Suche. Trotz hoher Arbeitslosigkeit herrscht in manchen Regionen und Qualifikationen eine Knappheit an gut ausgebildeten Arbeitskräften. Durch die Osterweiterung der Europäischen Union im Jahre 2004 werden in naher Zukunft auch Arbeitnehmer aus den östlichen EU-Staaten die Erlaubnis haben, frei und ohne Einschränkungen in Deutschland tätig zu werden. Da gerade hier noch ein hohes Lohngefälle herrscht, könnte Deutschland als Arbeitsort viele Vorteile für osteuropäische Arbeitnehmer bieten. Aber auch deutsche Unternehmen dürften durch die Erweiterung weitaus stärker profitieren als bisher. Der Personalbeschaffungsmarkt könnte auf diese neuen Gebiete ausgeweitet werden und somit erhebliches Potential hervorbringen. Dies ist allerdings nur möglich, wenn die osteuropäischen Arbeitnehmer auch gewillt sind, im westlichen Ausland zu arbeiten. Hierzu wurde im Rahmen dieser Untersuchung eine Umfrage in Deutschland, Polen und Tschechien durchgeführt. Hintergrund für die Auswahl war die Tatsache, dass in Deutschland bereits viele polnische und tschechische Bürger leben, und arbeiten und dass Polen und Tschechien direkte Nachbarstaaten zu Deutschland sind. Darüber hinaus ist das Wissen über die Affinität von polnischen und tschechischen Arbeitnehmern zur Arbeitnehmerüberlassung gerade für Leiharbeitsunternehmen wichtig. Leiharbeitsunternehmen könnten als europäische Personalbeschaffer tätig werden und somit ihren Kunden geeignetes Fachpersonal aus ganz Europa, vor allem aus den östlichen Staaten, anbieten. Auch dieser Tatbestand soll in dieser Untersuchung geklärt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischen Stabilität und Wandel: Die Sozialpartnerschaft in Deutschland und die atypische Beschäftigungsform Zeitarbeit (2008)
Vitols, Katrin;Zitatform
Vitols, Katrin (2008): Zwischen Stabilität und Wandel: Die Sozialpartnerschaft in Deutschland und die atypische Beschäftigungsform Zeitarbeit. (POLITICA 74), Hamburg: Kovac, 277 S.
Abstract
"Die Beschäftigung in Deutschland diversifiziert sich zunehmend. Atypische Beschäftigungsformen breiten sich aus, während Normalarbeitsverhältnisse anteilsmäßig abnehmen. Doch wie gehen die Sozialpartner, als bedeutende institutionelle Akteure des deutschen Arbeitsmarktes, mit diesen beschäftigungspolitischen Veränderungen um? Die Dissertation analysiert die Rolle der Sozialpartner in der Steuerung und Regulierung atypischer Beschäftigungsverhältnisse am Beispiel der Zeitarbeit. Zeitarbeit ist die am stärksten wachsende Beschäftigungsform der letzten Jahre. Das Buch beinhaltet einen detaillierten Überblick über die Ausgestaltung dieser Beschäftigungsform, die Nutzer und ihre Motive sowie eine Aufstellung der sozio-ökonomischen Merkmale der als Zeitarbeiter beschäftigten Personen. Des Weiteren wird der gesetzliche Entwicklungsprozess ab Beginn der Legalisierung der Zeitarbeit detailliert erläutert. Die Interessen der Sozialpartner und ihre Einflussnahme auf verschiedene Stadien der Regulierung werden vollständig analysiert und wiedergegeben. Den theoretischen Hintergrund der Untersuchung bildet der machttheoretische institutionelle Erklärungsansatz in Verbindung mit dem Konzept der institutionellen Logik im Handeln der Akteure. Dieser neue Ansatz erlaubt es, institutionellen Wandel auf endogene Entwicklungen in der Institution durch Verschiebungen bei den Interessen und Machtkonstellationen der Akteure zurückzuführen, und bietet damit ein alternatives Konzept zu exogenen Erklärungsmustern an. Das Buch zeigt darüber hinaus die Herausforderungen auf, vor die die Sozialpartner in der Ausgestaltung atypischer Beschäftigungsformen gestellt sind. Es kommt bezüglich der Sozialpartnerschaft zu dem Schluss, dass diese Institution Veränderungen unterliegt, die sich aus der Diversifizierung des Beschäftigungssystems ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Leiharbeit - Arbeitnehmer-Überlassungsgesetz (AÜG) (2008)
Wolters, Tobias;Zitatform
Wolters, Tobias (2008): Leiharbeit - Arbeitnehmer-Überlassungsgesetz (AÜG). (Edition der Hans-Böckler-Stiftung 226), Düsseldorf, 60 S.
Abstract
"Leiharbeit hat in Deutschland in den letzten Jahren rapide zugenommen. Ihre Bedingungen sind vor allem im Arbeitnehmer-Überlassungsgesetz (AÜG) geregelt. Dessen Vorschriften sind in den letzten Jahren mehrfach geändert worden. Besonders bekannt wurde, dass der Gesetzgeber die zeitliche Begrenzung der Überlassung aufhob und die private Arbeitsvermittlung zuließ. Der Gesetzgeber verankerte die Leiharbeit außerdem in der Betriebsverfassung. Die Gesetzesänderungen und die anschließende Rechtsprechung lösten größere Kontroversen aus. Eine Reihe Politiker und die Gewerkschaften fordern die gesetzliche Ausweitung des Arbeitnehmerschutzes in Leiharbeitsverhältnissen. Andere Politiker und Teile der Wirtschaft verlangen nach weiterem Abbau der beschränkenden Vorschriften. Die vorliegende Broschüre geht auf grundlegende Aspekte der Leiharbeit im Zusammenhang mit dem AÜG ein. Außerdem behandelt sie die Einbettung der Leiharbeit in die Betriebsverfassung sowie die Möglichkeiten und Risiken der tarifrechtlichen Regelung der Branche." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bekämpfung der Schwarzarbeit (2007)
Amon, Heinz; Moosburger, Hermann; Lechner, Helmut; Irlbauer, Helmut; Richert, Thomas; Strunz, Richard; Bauer, Herbert; Mahr, Leo; Schuff, Karl; Wieser, Raimund;Zitatform
Amon, Heinz, Herbert Bauer, Helmut Irlbauer, Helmut Lechner, Leo Mahr, Hermann Moosburger, Thomas Richert, Karl Schuff, Richard Strunz & Raimund Wieser (2007): Bekämpfung der Schwarzarbeit. (Fortbildung und Praxis 01), Stuttgart: Boorberg, 528 S.
Abstract
"Die illegale gewerbliche Betätigung, die unerlaubte Beschäftigung von Ausländern sowie die häufig damit verbundene Hinterziehung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen zählen zu den schwerwiegendsten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Problemen. Das Handbuch gibt einen Überblick über die komplexe Rechtsmaterie und erläutert die verschiedenen Erscheinungsformen der Schattenwirtschaft, deren Voraussetzungen und Rechtsfolgen. Die Durchführung des Bußgeldverfahrens wird in einem gesonderten Kapitel dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wettbewerb, Prekarität und Sozialschutz: die sozialen Lizenzanforderungen nach § 6 Abs.3 S.1 Nr.3 PostG (2007)
Blanke, Thomas;Zitatform
Blanke, Thomas (2007): Wettbewerb, Prekarität und Sozialschutz. Die sozialen Lizenzanforderungen nach § 6 Abs.3 S.1 Nr.3 PostG. (WISO Diskurs), Bonn, 92 S.
Abstract
"Anlass für das Rechtsgutachten ist die zum 1.1.2008 bevorstehende vollständige Öffnung des deutschen Postmarktes für den Wettbewerb. Europa soll ein Jahr später folgen. Zu befürchten ist, dass die geplante Liberalisierung zu einer erheblichen weiteren Zunahme an instabilen und geringfügigen Beschäftigungs ver hältnissen führt. Vor diesem Hintergrund untersucht das Gutachten, welche Möglichkeiten bestehen, um der in zahlreichen empirischen Untersuchungen belegten Ausbreitung niedrig entlohnter, geringfügiger und zumeist befristeter Beschäftigungsverhältnisse im Bereich der Postdienstleistungen entgegen zu wirken. Das Gutachten kommt zum Ergebnis, dass diese Möglichkeit schon nach derzeit gegebener Gesetzeslage besteht. Es kommt allerdings darauf an, die Vorschrift über die sozialen Lizenzanforderungen in § 6 Abs. 3 S.1 Nr.3 Postgesetz korrekt anzuwenden. Danach ist eine beantragte Lizenz zu versagen, wenn 'Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass der Antragsteller die wesentlichen Arbeitsbedingungen, die im lizenzierten Bereich üblich sind, nicht unerheblich unterschreitet.' Diese seit Dezember 1997 bestehende Vorschrift ist in der Praxis der Regulierungsbehörde (Bundesnetzagentur) bislang nicht beachtet worden. Sie ist trotz dramatischer Zunahme prekärer Arbeitsbedingungen im Lizenzbereich des Postgesetzes bislang in keinem einzigen Fall angewendet worden. Dies ist rechtswidrig. Die von der Regulierungsbehörde vertretene Interpretation von § 6 Abs.3 S.1 Nr.3 PostG führt zu einem kompletten Leerlauf dieser Bestimmung. Dies stellt einen klaren Gesetzesverstoß dar. Nach Ansicht des Gutachters ist das verantwortliche Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in der Pflicht, dem abzuhelfen. Es ist gehalten, von der ihm zustehenden Weisungsbefugnis gegenüber der Bundesnetzagentur (BNetzA) Gebrauch zu machen. Inhalt der Weisung muss die Verpflichtung der BNetzA sein, ihre künftige Lizenzierungspraxis an einem korrekten rechtlichen Verständnis dieser Vorschrift auszurichten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Part-time employment: a comparative analysis of Spain and the Netherlands (2007)
Blazquez Cuesta, Maite; Ramos Martin, Nuria Elena;Zitatform
Blazquez Cuesta, Maite & Nuria Elena Ramos Martin (2007): Part-time employment. A comparative analysis of Spain and the Netherlands. (AIAS working paper 55), Amsterdam, 59 S.
Abstract
"Most industrialized countries have seen part-time employment as a percentage of total employment increase in the last decade. This paper presents the results of a comparative study of part-time employment in Spain and the Netherlands. The project comprised a legal comparative study of the effectiveness of the normative solutions provided by the Dutch and Spanish legal orders regarding the protection of part-time workers and the promotion of part-time employment, with special attention paid to the gender dimension of part-time work in both countries; and an analysis, based on data extracted from the European Community Household Panel (1995-2001), of the determinants of part-time employment in both countries and an examination of the extent to which part-time jobs are used as stepping-stones to full-time positions. We found significant country differences regarding females' decisions to take part-time jobs. We also found that, in general, Dutch females are not less likely than their male counterparts to increase the number of hours they work. However, this applies only to those females who are part of a couple or have children younger than 12 years. In Spain, females are 2.6 times less likely than their male counterparts to switch from a part-time to a full-time job." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Entwicklung der geringfügigen Beschäftigung in Deutschland unter Berücksichtigung der Arbeitsmarktreformen der Bundesregierung: eine wirtschaftspolitisch-statistische Analyse seit der Wiedervereinigung (2007)
Borm, Robert;Zitatform
Borm, Robert (2007): Entwicklung der geringfügigen Beschäftigung in Deutschland unter Berücksichtigung der Arbeitsmarktreformen der Bundesregierung. Eine wirtschaftspolitisch-statistische Analyse seit der Wiedervereinigung. Hamburg: Diplomica-Verl., 83 S.
Abstract
"Mit der Arbeit wird ein Segment des Arbeitsmarktes beleuchtet, dass in den letzten Jahren durch steigende Beschäftigtenzahlen für Gesprächsstoff sorgte. Die geringfügige Beschäftigung hat sich während der 1990er Jahre zu einem stillen Riesen entwickelt und ist heute ein unverzichtbares Instrument des deutschen Arbeitsmarktes. Im Juni 2006 befanden sich 6,7 Mio. Personen bzw. 17,2% aller Erwerbstätigen in einer geringfügigen Beschäftigung. 1992 waren es dagegen nur rund 3,2 Mio. bzw. 8,7% aller Erwerbstätigen. Dieser, zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung gegenläufige Trend, führte zu einer stärkeren Beachtung in der Politik. Mit zwei Reformen versuchte der Gesetzgeber, maßgeblich Einfluss auf Entwicklung und Struktur der geringfügigen Beschäftigung zu nehmen. Diese beiden Reformen, das '630-DM-Gesetz' vom 24.03.1999 und die 'Minijob-Reform' vom 14.11.2002, hatten allerdings gegensätzliche Charaktere. Die erste Reformmaßnahme war ein Versuch, die geringfügige Beschäftigung einzudämmen, mit der zweiten Reform versuchte man sie auszuweiten. Gang der Untersuchung: Ein zentraler Punkt dieser Arbeit wird es sein, in einer empirischen Analyse zu untersuchen, wie sich diese Kehrtwende in der Politik auf die geringfügige Beschäftigung ausgewirkt hat. Als Datengrundlage für die Analyse dient das vergleichsweise neue Beschäftigtenpanel der Bundesagentur für Arbeit (BA), das im Gegensatz zu den etablierten Datenquellen auf prozessbasierten Daten der Beschäftigtenstatistik der BA zurückgreift." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Atypische Arbeitsverhältnisse: Arbeitsrechtliches Schutzangebot als Integrationschance - Zugangsdefizite als Exklusionsrisiko (2007)
Böhringer, Peter; Contzen, Sandra;Zitatform
Böhringer, Peter & Sandra Contzen (2007): Atypische Arbeitsverhältnisse: Arbeitsrechtliches Schutzangebot als Integrationschance - Zugangsdefizite als Exklusionsrisiko. In: A. Baechtold & L. von Mandach (Hrsg.) (2007): Arbeitswelten : Integrationschancen und Ausschlussrisiken, S. 53-63.
Abstract
"Das Schweizer Arbeitsrecht schützt auch atypische Arbeitsverhältnisse. Darin liegt ein gewisses Integrationspotenzial. Unsere juristische Analyse von sechs ausgewählten Atypikformen hat jedoch gezeigt, dass sich dieser Rechtsschutz je nach Atypikform sehr unterschiedlich gestaltet. Relativ weit geht der Rechtsschutz bei Schwarzarbeit von 'Sans Papiers', bei Arbeit auf Abruf und bei internationalen Arbeitsverhältnissen. Deutlich weniger weit reicht er bei Heim- und Leiharbeit, und am schlechtesten ist er bei den so genannten 'Neuen Selbstständigen' ('Solo-Unternehmer'). Dabei führt eine spezialgesetzliche Regelung nicht zwangsläufig zu einem besseren arbeitsrechtlichen Schutz; Lehre und Rechtsprechung finden auch andere Wege, atypische Arbeitsverhältnisse zu schützen. Allerdings sind die rechtlichen Unsicherheiten, die atypische Arbeitsverhältnisse generell intensiver als Normalarbeitsverhältnisse belasten -das bestätigte auch die Expertenbefragung -, bei den gesetzlich nicht speziell geregelten Atypikformen stärker." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Erwerbsformen: Herausforderungen für die soziale Sicherung (2007)
Fachinger, Uwe;Zitatform
Fachinger, Uwe (2007): Neue Erwerbsformen: Herausforderungen für die soziale Sicherung. In: ZeS-Report, Jg. 12, H. 1, S. 7-14.
Abstract
In den letzten Jahren sind im Rahmen der strukturellen Änderungen des Arbeitsmarktes zahlreiche 'neue' Erwerbsformen entstanden. Für den Bereich der abhängigen Erwerbstätigkeit sind dies Werkvertragsarbeitnehmer, Leiharbeit, Zeitarbeit, Niedriglohn-Arbeitsplätze, Mini-Jobs, Midi-Jobs, Niedriglohn-Jobs, soziale Arbeitsgelegenheiten, Gleitzonen-Jobs, 1-Euro-Jobs, Vollzeit-Geringverdiener, geringfügig Beschäftigte, Erwerbstätigkeit in Altersteilzeit, kapazitätsorientierte flexible Arbeitszeit, Job-Sharing, Teilzeittätigkeit, Kurzfristige Beschäftigung, Scheinselbständigkeit und für den Bereich der selbstständigen Erwerbstätigkeit Solo-Selbständige, Alleinunternehmer, Ein-Personen- Unternehmen, Unternehmen ohne Beschäftigte, Ich-AG, Familien-AG, Existenzgründer, free lancers sowie Werkvertragnehmer. Diese Entwicklung folgt den wirtschaftspolitischen Zielsetzungen: 1. Reduzierung der Arbeitslosigkeit bzw. Erhöhung der Beschäftigung durch eine sogenannte Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und 2. Förderung selbstständiger Erwerbstätigkeit, um das allgemeine Wirtschaftswachstum zu fördern, Wohlfahrtssteigerungen zu erreichen und im internationalen Wettbewerb durch Erhöhung von Innovationen zu bestehen. Die Wirkungen des erwerbsstrukturellen Wandels umfassen den gesamten Bereich der Sozial- und Verteilungspolitik. Der Beitrag analysiert die durch die strukturellen Änderungen der Erwerbstätigkeit ausgelösten massiven Auswirkungen auf das soziale Sicherungssystem und kategorisiert diese nach Institutionen und Haushalten bzw. Individuen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass es den neuen Erwerbsformen aus individueller Sicht vielfach an Elementen der Absicherung gegen die finanziellen Folgen des Eintritts sozialer Risiken mangelt und aus institutioneller Sicht die Finanzierungsbasis der sozialen Sicherungssystem sukzessive schwächer wird. (IAB)
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Literaturhinweis
Die erleichterte Befristung älterer Arbeitnehmer/innen: eine Evaluation mit Daten des Mikrozensus (2007)
Zitatform
Fertig, Michael & Lena Jacobi (2007): Die erleichterte Befristung älterer Arbeitnehmer/innen. Eine Evaluation mit Daten des Mikrozensus. In: Wirtschafts- und Sozialstatistisches Archiv. AStA, Jg. 1, H. 3-4, S. 263-273. DOI:10.1007/s11943-007-0021-8
Abstract
"Der Beitrag untersucht den kausalen Effekt der Reform der erleichterten Befristung Älterer auf die Beschäftigungschancen der hiervon betroffenen Arbeitnehmer/innen mithilfe eines Differenz-von-Differenzen-Ansatzes. Die Analyse basiert auf Daten verschiedener Wellen des Mikrozensus. Die Schätzergebnisse legen den Schluss nahe, dass die Reform die Chancen der betroffenen älteren Arbeitnehmer/innen auf eine befristete Tätigkeit innerhalb des Untersuchungszeitraums nicht signifikant verändert hat. Dieses Ergebnis unterscheidet sich weder im Vergleich von Männern und Frauen noch für Ost- und Westdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Application of labour and employment law beyond the contract of employment (2007)
Freeland, Mark;Zitatform
Freeland, Mark (2007): Application of labour and employment law beyond the contract of employment. In: International Labour Review, Jg. 146, H. 1/2, S. 3-20.
Abstract
"The personal scope of employment law is the subject of much ongoing debate. Arguing that an exclusively contractual analysis of this domain is unsatisfactory, the author constructs a European-based empirical typology distinguishing the personal work relations of 'standard employees', public officials, 'liberal professions', individual entrepreneurial workers, marginal workers, and labour market entrants. These categories and their interrelationships are then analysed dynamically in terms of 'personal work nexuses' - a concept encompassing complex legal ramifications beyond the contractual framework. The conclusions highlight the value of this analytical approach to recent efforts by the ILO and the European Commission to modernize labour law." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
How binding are legal limits? Transitions from temporary to permanent work in Spain (2007)
Güella, Maia; Petrongolo, Barbara;Zitatform
Güella, Maia & Barbara Petrongolo (2007): How binding are legal limits? Transitions from temporary to permanent work in Spain. In: Labour economics, Jg. 14, H. 2, S. 153-183. DOI:10.1016/j.labeco.2005.09.001
Abstract
"This paper studies the duration pattern of fixed-term contracts and the determinants of their conversion into permanent ones in Spain, where the share of fixed-term employment is the highest in Europe. We estimate a duration model for temporary employment, with competing risks of terminating into permanent employment versus alternative states, and flexible duration dependence. We find that conversion rates are generally below 10%. Our estimated conversion rates roughly increase with tenure, with a pronounced spike at the legal limit, when there is no legal way to retain the worker on a temporary contract. We argue that estimated differences in conversion rates across categories of workers can stem from differences in worker outside options and thus the power to credibly threat to quit temporary jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The impact of employment protection mandates on demographic temporary employment patterns: international microeconomic evidence (2007)
Zitatform
Kahn, Lawrence M. (2007): The impact of employment protection mandates on demographic temporary employment patterns. International microeconomic evidence. In: The economic journal, Jg. 117, H. 521, S. F333-F356. DOI:10.1111/j.1468-0297.2007.02059.x
Abstract
"This article uses 1994-8 International Adult Literacy Survey microdata for Canada, Finland, Italy, the Netherlands, Switzerland, the UK and the US to study the impact of employment protection laws (EPL) on joblessness and temporary employment by demographic group. More stringent EPL raises relative non-employment rates for youth, immigrants, and, possibly, women, controlling for demographic variables and country dummies. For wage and salary workers, EPL raises the relative incidence of temporary employment for the low skilled, youth, native women, and especially immigrant women. These effects are often stronger in countries with higher levels of collective bargaining coverage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The right to part-time: practical implications from the managerial point of view (2007)
Zitatform
Kattenbach, Ralph (2007): The right to part-time. Practical implications from the managerial point of view. In: Management Revue, Jg. 18, H. 3, S. 350-351.
Abstract
"In 2001 the employee's right to reduce working-time according to their own preferences was implemented in Germany. This legal title hardly effects the slowly but steadily growing number of part-time jobs. Nevertheless, data from the socioeconomic panel suggest that about 25% of employees wish to reduce their working-time even if this is associated with a loss of income. The HR-manager is seen as a mediator and is expected to play a major role moderating the effect of the legislative implementation. Therefore the HR managers' concepts and attitudes towards part-time as well as the psychological contract are the subject of the presented study. 42 HR-managers have been interviewed. The data are analysed according to qualitative content analysis. In common use the right to reduce one's working-time is rather seen as a matter of negotiation than an obligation to comply. Indeed, the majority of the HR-managers express their goodwill but the acceptance of the part-time requests is dependent on general beliefs, work ethic, and role concepts. Regarding the right to part-time, these are indicators for a weak direct impact of labour law on the managerial reality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Atypische Beschäftigung: Flexibilisierung und soziale Risiken (2007)
Keller, Berndt ; Keller, Berndt ; Klammer, Ute; Seifert, Hartmut; Leiber, Simone; Bellmann, Lutz ; Nienhüser, Werner ; Dufour, Christian; Noll, Susanne; Groß, Martin ; Promberger, Markus; Hohendanner, Christian ; Seifert, Hartmut; Bäcker, Gerhard; Sesselmeier, Werner; Giesecke, Johannes ; Walwei, Ulrich ; Hege, Adelheid; Wießner, Frank; Dietz, Martin;Zitatform
Keller, Berndt & Hartmut Seifert (Hrsg.) (2007): Atypische Beschäftigung. Flexibilisierung und soziale Risiken. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 81), Berlin: Edition Sigma, 230 S.
Abstract
"Atypische Beschäftigung hat in den letzten beiden Jahrzehnten erheblich an Bedeutung gewonnen; immer mehr Arbeitnehmer/innen sind zu Konditionen beschäftigt, die vom klassischen Normalarbeitsverhältnis abweichen. Dieser Sammelband bietet einen umfassenden und aktuellen Überblick über Entwicklung und Stand der verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung sowie über ihre arbeits- und sozialpolitischen Folgeprobleme, vor allem ihre Prekarität oder Sozialverträglichkeit. Die Beiträge des ersten Teils unterscheiden die wichtigsten Varianten von Flexibilität, untersuchen betriebliche Beschäftigungsstrategien und liefern arbeitsmarkttheoretische Erklärungen. Der zweite Teil präsentiert die wichtigsten Formen unter besonderer Berücksichtigung ihrer aktuellen Entwicklungen: befristete Beschäftigung, geringfügige Beschäftigung (einschließlich Mini- und Midijobs), Leiharbeit (einschließlich Personalserviceagenturen), neue (Schein-)Selbständigkeit (einschließlich Ich-/Familien-AG). Der dritte Teil behandelt die wesentlichen Folgeprobleme - vor allem Wirkungen auf das Beschäftigungsniveau und Folgen für die Systeme der sozialen Sicherung -, die in der aktuellen Diskussion häufig unberücksichtigt bleiben, und gibt einen Überblick über ähnliche Entwicklungen in anderen EU-Ländern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Promberger, Markus; Hohendanner, Christian ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin; -
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Gestaltungs- und Verhandlungsrechte von Beschäftigten (2007)
Zitatform
Kocher, Eva (2007): Gestaltungs- und Verhandlungsrechte von Beschäftigten. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 60, H. 8, S. 434-440. DOI:10.5771/0342-300X-2007-8-434
Abstract
"Die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses wie auch unterschiedliche Ansätze zur Deregulierung arbeitsrechtlicher Schutznormen bestimmen derzeit die Arbeitsrechtsdiskussion. Dabei bleibt ein neues arbeitsrechtliches Regelungsmodell noch weitgehend unbeachtet: Die Gestaltungs- und Verhandlungsrechte von Beschäftigten. Hierzu zählen beispielsweise die Ansprüche von Schwerbehinderten auf Anpassung des Beschäftigungsverhältnisses an die Behinderung oder der Anspruch auf Teilzeitarbeit. Gestaltungsansprüche sind rechtliche Instrumente, die von Beschäftigten genutzt werden können, um eine Veränderung ihrer Beschäftigungskonditionen im eigenen Interesse und gegen den Willen des Arbeitgebers zu verlangen. Der Beitrag stellt verschiedene dieser Gestaltungsnormen vor, diskutiert ihre Chancen und Grenzen und zeigt zugleich, welche kollektiven Handlungsspielräume Gewerkschaften und Betriebsräte haben, um die Beschäftigten bei ihren Aushandlungen zu unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Telearbeit (2007)
Lammeyer, Thomas;Zitatform
Lammeyer, Thomas (2007): Telearbeit. (Saarbrücker Schriften zu Recht und Praxis 05), Saarbrücken: Verlag Alma Mater, 367 S.
Abstract
"Gegenstand der Untersuchung ist eine Diskussion der Frage, wie sich die verschiedenen Formen der Telearbeit in den bestehenden Regelungszusammenhang des Arbeitsrechts einfügen. Die dem Grundsätzlichen folgende analytische Betrachtung der verschiedenen Statusmöglichkeiten der mit Telearbeit Beschäftigten im ersten Teil wird durch den sich mit den individualrechtlichen Regelungsfragen der Telearbeit beschäftigenden zweiten Teil der Arbeit ergänzt. Hierzu wird ein Bezug auf allgemeine Informationsansprüche und Unterrichtungsmöglichkeiten dezentral Beschäftigter sowie die bei der Neubegründung von Telearbeitsplätzen bzw. den bei der 'Umwandlung' von Arbeits- in Telearbeitsverhältnisse sich ergebenden Probleme hergestellt. Darüber hinaus erfolgt eine Analyse des telearbeitsspezifischen Arbeitsschutzes sowie der damit im Zusammenhang stehenden Problematik eines Zutrittsrechts zum Telearbeitsplatz, der speziellen Haftung im Telearbeitsverhältnis, der allgemeinen Kostentragung, des Lohnanspruchs bei unverschuldeter Betriebsstörung, des Datenschutzes, der sozialversicherungsrechtlichen Komponenten, der Zulässigkeit von Telearbeit in der Wohnstätte und den sich im Kontext der Beendigung von Telearbeit stellenden Problemen. Neben einer allgemeinen Einführung liegt das Hauptgewicht des dritten Teils, innerhalb dessen auf den kollektiven Bezug der Telearbeit eingegangen wird, naturgemäß bei dem Betriebsverfassungsrecht und den damit verbundenen Beteiligungsrechten des Betriebsrats." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Zukunft des Arbeitsvertrags in Frankreich: zwischen Normenzersplitterung und neuem Beschäftigungsstatus (2007)
Lefresne, Florence;Zitatform
Lefresne, Florence (2007): Die Zukunft des Arbeitsvertrags in Frankreich. Zwischen Normenzersplitterung und neuem Beschäftigungsstatus. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 60, H. 8, S. 455-461. DOI:10.5771/0342-300X-2007-8-455
Abstract
"Noch gilt der unbefristete Arbeitsvertrag als Standard für die Mehrheit der Beschäftigten in Frankreich, und man sollte mit Vorhersagen über seinen unausweichlichen Niedergang vorsichtig sein. Trotzdem erleben wir seit drei Jahrzehnten eine Zersplitterung der Beschäftigungsnormen. Der Beitrag skizziert diesen, auf eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes ausgerichteten Prozess im historischen Rückblick. Deutlich wird, dass er zu einer Dualisierung des Arbeitsmarktes führt. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse stehen vergleichsweise gesicherten Beschäftigungsformen gegenüber. Gleichwohl geraten auch Letztere in einen Destabilisierungssog. Der Beitrag schließt mit einer Darstellung und Diskussion der zahlreichen, innerhalb der letzten zehn Jahre entwickelten Vorschläge, die den Arbeitsvertrag auf eine neue Basis stellen und die Erwerbsbiografien absichern sollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Are unemployment insurance systems in Europe adapting to news risks arising from nonstandard employment? (2007)
Zitatform
Leschke, Janine (2007): Are unemployment insurance systems in Europe adapting to news risks arising from nonstandard employment? (Universite Libre, Bruxelles, Departement d'Economie Appliquee. Working paper RS 07-05), Brüssel, 48 S.
Abstract
"This paper addresses the question to what extent social protection systems in different European countries do succeed in coping with the risks arising from non-standard forms of employment. Focusing on the examples of part-time and temporary employment, the paper will examine exclusionary transitions and the access to unemployment insurance benefits of workers concerned by these forms of employment. The European Community Household Panel Data (ECHP) will be used. The general hypothesis is that the adaptability of unemployment insurance systems varies between welfare regimes. Therefore, four countries will be compared: Denmark, Germany, Spain and the United Kingdom." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die Ablösung der Befristungsbestimmungen des Hochschulrahmengesetzes durch das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (2007)
Löwisch, Manfred;Zitatform
Löwisch, Manfred (2007): Die Ablösung der Befristungsbestimmungen des Hochschulrahmengesetzes durch das Wissenschaftszeitvertragsgesetz. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 24, H. 9, S. 479-484.
Abstract
Am 18.04.2007 ist das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) in Kraft getreten. Der Artikel informiert über die Modifikationen der Befristung nach der Zeitdauer und die Wiedereinführung der Drittmittelbefristung durch dieses Gesetz. Ebenso wird auf die verbesserte Berücksichtigung der Kinderbetreuung eingegangen. (IAB)
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Zwischen Integration und Exklusion: Arbeitsmarktliche Regulierung und Bewältigungsstrategien von atypisch Beschäftigten (2007)
Zitatform
Nollert, Michael (2007): Zwischen Integration und Exklusion: Arbeitsmarktliche Regulierung und Bewältigungsstrategien von atypisch Beschäftigten. In: A. Baechtold & L. von Mandach (Hrsg.) (2007): Arbeitswelten : Integrationschancen und Ausschlussrisiken, S. 30-40.
Abstract
"Atypische Arbeitsverhältnisse sind auch in der Schweiz mit rechtlichen Unsicherheiten und Exklusionsrisiken verbunden. So sind Beschäftigte in unterschiedlichen atypischen Erwerbsformen allesamt mit einem segmentierten und schwach regulierten Arbeitsmarkt konfrontiert, der den Übergang in ein exklusionsresistentes Normalarbeitsverhältnis behindert. Interviews mit Betroffenen sprechen zudem dafür, dass die Mobilitätschancen je nach milieubedingtem Ressourcenrepertoire (Erwerbshabitus) variieren und sich mindestens sechs typische Bewältigungsstrategien identifizieren lassen" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Short-term contracts regulation and dynamic labour demand: theory and evidence (2007)
Zitatform
Nunziata, Luca & Stefano Staffolani (2007): Short-term contracts regulation and dynamic labour demand. Theory and evidence. In: Scottish Journal of Political Economy, Jg. 54, H. 1, S. 72-104. DOI:10.1111/j.1467-9485.2007.00405.x
Abstract
"We present a dynamic labour demand model where we evaluate the impact of employment regulations on permanent and temporary employment. We consider three different kinds of regulations, namely firing costs, hiring costs and a constraint on temporary contracts. These regulations differently affect the size and composition of employment. The theoretical results are interpreted and questioned on the basis of empirical evidence on the employment effects of the regulation reforms that occurred in the major European countries in the period 1983-1999. The empirical analysis is based on a new set of time-varying indicators on permanent employment protection, fixed-term contracts and temporary agency work regulations. We find evidence in support of the hypothesis that fixed-term contracts have been effective stepping-stones to permanent jobs during the period under observation. On the contrary, flexible temporary agency work regulations seem to induce a substitution of permanent with temporary contracts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Der Wandel der Erwerbsformen und der Beitrag der Hartz-Reformen: Berlin und die Bundesrepublik Deutschland im Vergleich (2007)
Oschmiansky, Heidi;Zitatform
Oschmiansky, Heidi (2007): Der Wandel der Erwerbsformen und der Beitrag der Hartz-Reformen. Berlin und die Bundesrepublik Deutschland im Vergleich. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2007-104), Berlin, 61 S.
Abstract
"Seit den 1980er Jahren wird der Wandel der Erwerbsformen in der Bundesrepublik Deutschland immer stärker sichtbar. Während die sozial abgesicherte, abhängige und unbefristete Vollzeiterwerbsform - das sog. 'Normalarbeitsverhältnis' - seither leicht an Bedeutung verloren hat, zeigen sich bei den übrigen Erwerbsformen zum Teil hohe Zuwächse und eine zunehmende Differenzierung. Der vorliegende Beitrag untersucht den Wandel der Erwerbsformen zwischen 1985 und 2005 auf Basis von Mikrozensus-Daten und vergleicht die Entwicklung in der Bundesrepublik mit derjenigen in Berlin. Während in der Bundesrepublik sich beim Normalarbeitsverhältnis erst seit einigen Jahren ein etwas stärkerer Rückgang zeigt, hat sich in Berlin bei den Normalarbeitsverhältnissen seit Beginn der 1990er Jahre ein dramatischer Abbau vollzogen, der bis heute anhält. Dagegen weisen sowohl in Berlin als auch in der Bundesrepublik die übrigen Erwerbsformen, insbesondere die geringfügige Beschäftigung, die Teilzeit-Selbständigkeit und die Leiharbeit, hohe Zuwachsraten auf. Daraus ergibt sich die auch im Beitrag diskutierte Frage, ob ein Festhalten an dem Begriff der atypischen Erwerbsformen angesichts ihrer wachsenden quantitativen Bedeutung noch gerechtfertig scheint, oder ob mit dem Begriff der Prekarität jene Erwerbsformen treffender beschrieben werden können. Zudem geht der Beitrag der Frage nach, ob die aktuelle Arbeitsmarktpolitik den Wandel der Erwerbsformen forciert hat. Die Neuausrichtung der aktiven Arbeitsmarktpolitik im Kontext der sog. 'Hartz-Reformen' zielt auf eine Ausweitung niedrig entlohnter Beschäftigung und atypischer Beschäftigungsverhältnisse. Insbesondere die Deregulierung des Arbeitsrechts, die Einführung neuer sowie der Abbau traditioneller arbeitsmarktpolitischer Instrumente haben zur Ausweitung atypischer Erwerbsformen beigetragen. In diesem Zusammenhang ist auch von Interesse, welche Konsequenzen die arbeitsmarktpolitische Förderung atypischer Erwerbsformen im Rahmen der Hartz-Reformen für die Sozialversicherungen hat und ob sie zu einer Verdrängung oder Substitution sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung beiträgt. In der Literatur finden sich einige Hinweise auf zumindest partielle Verdrängung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung durch die Förderung atypischer Erwerbsformen, und die Sozialversicherungsfreiheit oder geminderte Sozialversicherungspflicht von neuen arbeitsmarktpolitisch geförderten Beschäftigungsformen belastet die Sozialkassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Alterssicherung von atypisch Beschäftigten (2007)
Röger, Hardy;Zitatform
Röger, Hardy (2007): Alterssicherung von atypisch Beschäftigten. Bremen, 290 S.
Abstract
Im Mittelpunkt der Dissertation steht die soziale Sicherheit atypisch Beschäftigter im Rentenalter. Der Rückgang von Normalarbeitsverhältnissen und die Zunahme atypischer Beschäftigung ist empirisch belegt und wird durch unterschiedliche ökonomische Theorien erklärt. Vor- und Nachteile sowie Motive atypischer Beschäftigung aus Sicht der Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden erläutert. Die einschlägige Rechtslage und die Rentenreformen seit 1990 werden daraufhin untersucht, inwieweit sie Bestimmungen enthalten, die für die Alterssicherung atypisch Beschäftigter relevant sind. Als Ergebnis wird festgehalten, dass die finanzielle Sicherheit im Alter in der Regel unzureichend ist. Abschließend werden mögliche Verbesserungen der Alterssicherung atypisch Beschäftigter, die auf dem Konzept der Flexicurity beruhen, diskutiert. (IAB)
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Stimulating part-time work by legal entitlements?: evidence from a German policy experiment using a labour law threshold (2007)
Zitatform
Schank, Thorsten, Claus Schnabel & Hans-Dieter Gerner (2007): Stimulating part-time work by legal entitlements? Evidence from a German policy experiment using a labour law threshold. (LASER discussion papers 11), Erlangen u.a., 10 S.
Abstract
"Differenz-von-Differenzen-Schätzungen zeigen, dass das neue Teilzeitgesetz in Deutschland zwar den Anteil von Teilzeitbeschäftigten in denjenigen Betrieben erhöht hat, die bereits Teilzeitbeschäftigung einsetzten. Es hat jedoch die Einführung von Teilzeitbeschäftigung in anderen Betrieben nicht angeregt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Regulierung der Kulturberufe in Deutschland: Strukturen, Akteure, Strategien (2007)
Schnell, Christiane;Zitatform
Schnell, Christiane (2007): Regulierung der Kulturberufe in Deutschland. Strukturen, Akteure, Strategien. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verl., 261 S.
Abstract
"Kulturberufe gelten als Vorreiter in der Arbeitswelt der Wissens- und Informationsgesellschaft. Zwar hat die freie bzw. selbstständige Berufsausübung in den Kulturberufen in Deutschland eine lange Tradition, doch haben sich die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen der Regulierung im Zuge der so genannten Ökonomisierung des Kultur- und Mediensektors deutlich verändert. Es stellt sich die Frage nach der Reichweite von Strukturen und Strategien, die berufliche Autonomie und Eigenverantwortung in diesem Feld ermöglichen sollen. Die Autorin entwickelt ein Konzept der individuellen Professionalisierung, das die Aneignung und Entwicklung von Handlungsressourcen als dynamischen Prozess der Interaktion von Struktur und Handeln betrachtet. Sie analysiert die Leistungen und Grenzen der Regulierung, beispielsweise durch Künstlersozialversicherung und Urheberrecht, sowie Strategien kollektiven Handelns und individueller Bewältigung von Zwängen des Marktes und sozialer Unsicherheit in diesem Feld." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Neue Selbstständige und soziale Sicherheit: ein europäischer Vergleich (2007)
Schulze Buschoff, Karin;Zitatform
Schulze Buschoff, Karin (2007): Neue Selbstständige und soziale Sicherheit. Ein europäischer Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 60, H. 7, S. 387-393. DOI:10.5771/0342-300X-2007-7-387
Abstract
"In den meisten europäischen Ländern hat die selbstständige Erwerbsarbeit in den letzten Dekaden an Bedeutung gewonnen, so auch in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Italien und Schweden. Vor allem der Anteil der Solo-Selbstständigen ist stetig gestiegen. Diese Entwicklung ist mit neuen Herausforderungen an die Sozialpolitik verbunden und wirft die Frage auf, ob und in welcher Form die staatlichen Systeme diese Herausforderungen meistern. Um diese Frage zu beantworten, wird die Absicherung der Selbstständigen in zentralen Zweigen der nationalen Sozialversicherungssysteme umrissen. Weiterhin wird beschrieben, welche Politik die Europäische Kommission hinsichtlich der Absicherung der Selbstständigen verfolgt. Schließlich wird auf die kollektive Interessenvertretung Selbstständiger, z.B. durch die Gewerkschaften, eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die soziale Sicherung von (a-)typisch Beschäftigten im europäischen Vergleich (2007)
Zitatform
Schulze Buschoff, Karin & Paula Protsch (2007): Die soziale Sicherung von (a-)typisch Beschäftigten im europäischen Vergleich. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2007-105), Berlin, 39 S.
Abstract
"Ziel des Beitrags ist es, Licht in die Grauzone atypischer Beschäftigung und ihrer arbeits- und sozialrechtlichen Absicherung zu bringen. Als atypische Beschäftigungsverhältnisse definieren wir Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung, befristete Beschäftigung und Solo-Selbstständigkeit. Zunächst werden Art und Umfang von atypischer Beschäftigung im Zeitvergleich in sechs Ländern dargestellt (Deutschland, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Italien, Dänemark und Polen). Es zeigt sich, dass atypische Beschäftigungsverhältnisse insgesamt in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben. Sie sind häufig Bestandteil unsteter Erwerbsverläufe und mit einem erhöhten Arbeitslosigkeitsrisiko verbunden. Daran anschließend wird der Frage nachgegangen, ob und in welcher Weise die nationalen arbeits- und sozialrechtlichen Regelungen die einzelnen Formen atypischer Beschäftigungsverhältnisse umfassen und die mit ihnen verbundenen spezifischen Risiken berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Auf dem Weg zur Flexicurity: soziale Sicherung atypischer Arbeitsverhältnisse im Europa-Vergleich (2007)
Zitatform
Schulze Buschoff, Karin & Paula Protsch (2007): Auf dem Weg zur Flexicurity. Soziale Sicherung atypischer Arbeitsverhältnisse im Europa-Vergleich. In: WZB-Mitteilungen H. 117, S. 31-35.
Abstract
"Teilzeit, geringfügige Beschäftigung, Befristungen und Solo-Selbstständigkeit sind häufig Bestandteil unsteter Erwerbsverläufe und mit einem erhöhten Arbeitslosigkeitsrisiko verbunden. Ein Sechs-Länder-Vergleich zeigt, dass in Deutschland einzelne Formen atypischer Beschäftigung von der Sozialversicherung nicht erfasst werden, während die soziale Absicherung von atypisch Beschäftigten zum Beispiel in Dänemark vergleichsweise umfassend gewährleistet ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Neue Selbstständige im europäischen Vergleich: Struktur, Dynamik und soziale Sicherheit (2007)
Zitatform
Schulze Buschoff, Karin (2007): Neue Selbstständige im europäischen Vergleich. Struktur, Dynamik und soziale Sicherheit. (Edition der Hans-Böckler-Stiftung 201), Düsseldorf, 170 S.
Abstract
"In den 1970er Jahren setzte europaweit eine Zunahme an selbstständiger Erwerbsarbeit ein, die so genannte 'Renaissance der Selbstständigkeit'. In dem Band wird dieser Trend nach verschiedenen wirtschaftlichen, strukturellen und sozialen Kriterien im Ländervergleich (Deutschland, Niederlande, Italien, Schweden und Vereinigtes Königreich) beleuchtet. Ein Ergebnis des Ländervergleichs ist, dass der Boom der Selbstständigkeit eine große Anzahl von Personen einbezogen hat, die nicht das Profil des traditionellen Selbstständigen (Kleingewerbetreibende, Professionen, Mittelstandsbetriebe und verkammerte Berufe) haben. Die 'neuen Selbstständigen' gründen häufig im Dienstleistungsbereich Klein-, Kleinst- oder Solo-Unternehmen, oftmals ohne oder nur mit geringen Vermögenswerten. Insbesondere die Solo-Selbstständigkeit zeichnet sich durch eine hohe Mobilität und häufige Statuswechsel aus. Diese Entwicklungen sind mit neuen Anforderungen an die soziale Sicherung für die zuständigen Akteure und Institutionen verbunden. Der Band zeigt am Beispiel zentraler Versicherungszweige, ob und in welcher Form die nationalen staatlichen Sicherungssysteme auf diese Herausforderungen eingestellt sind. Beschrieben wird weiterhin, in welcher Form die Gewerkschaften sich der Entwicklung stellen und die Organisierung und Interessenvertretung dieser Selbstständigen weiter vorantreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Flexibility - flexicurity - flexinsurance: response to the European Commission's Green Paper "Modernising labour law to meet the challenges of the 21st century" (2007)
Zitatform
Tangian, Andranik (2007): Flexibility - flexicurity - flexinsurance. Response to the European Commission's Green Paper "Modernising labour law to meet the challenges of the 21st century". (WSI-Diskussionspapier 149), Düsseldorf, 38 S.
Abstract
"The paper contains both critical remarks on and constructive suggestions to Green Paper: Modernising labour law to meet the challenges of the 21st century of the European Commission (2006a) which promotes flexicurity policies, that is, relaxing the employment protection legislation while providing advances in employment and social security for flexible workforces, like fixed-term, part-time and agency workers, or self-employed. The default assumption, that relaxing labour laws can be compensated by these advances, is criticised. These measures are regarded as too vague and insufficient, as also demonstrated in our previous study with empirical evidence. Therefore, some additional measures are proposed to counterbalance the actual flexibilization of employment relations, including (1) flexinsurance, a kind of progressive flexibilization tax, meaning that the employer's contribution to social security should be proportional to the flexibility of the contract/risk of becoming unemployed, (2) elements of the basic minimum income model, (3) constraining financial markets, as well as (4) developing adequate policy monitoring/evaluation instruments. It is argued that all of these meet interests of social partners and solve contradictions between such European policies as flexicurity, make work pay, welfare-state policy, and civil-society policy. Finally, we provide specific thoughts to 14 questions posed by the Green Paper." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zeitarbeit im Spannungsverhältnis von Dienstleistungsfreiheit und Tarifautonomie (2007)
Thüsing, Gregor; Lembke, Mark;Zitatform
Thüsing, Gregor & Mark Lembke (2007): Zeitarbeit im Spannungsverhältnis von Dienstleistungsfreiheit und Tarifautonomie. In: Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 38, H. 1, S. 87-127.
Abstract
Gegenstand der Ausführungen ist eine Initiative zur Einführung eines Mindestlohnes für den Bereich der Zeitarbeit durch Ausdehnung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG) auf diese Branche. Hierdurch soll vermieden werden, dass ausländische Verleihunternehmen Billigarbeitskräfte nach Deutschland überlassen und die Arbeitsplätze der deutschen Arbeitnehmer durch 'Sozialdumping' gefährden. Zum anderen soll hierdurch eine Gleichheit der Wettbewerbsbedingungen für inländische und ausländische Verleihunternehmen in Deutschland erreicht werden. Der Autor überprüft im folgenden, ob diese Argumentationsansätze verfassungs- sowie europarechtlich haltbar sind. Er kommt zu dem Ergebnis, dass eine Einbeziehung von Tarifverträgen der Zeitarbeit in das AEntG europarechtlich einen unzulässigen Eingriff in die Dienstleistungsfreiheit darstellt. Es wird dargelegt, dass keine Gefahr des 'Sozialdumpings' besteht. 'Die bestehenden gesetzlichen Regelungen, insbesondere der Grundsatz von Equal Pay/Treatment und die im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) vorgesehene Tariföffnungsklausel, gelten international zwingend und gewährleisten daher ein ausreichendes Schutzniveau.' Der Autor plädiert statt dessen für eine Ergänzung der Tariföffnungsklausel im AÜG, 'wonach Verleiher mit Sitz in einem Mitlgiedsstaat der EU die Anwendung der Regelungen eines deutschen Tarifvertrags vereinbaren können, wenn sie Leiharbeitnehmer in den Geltungsbereich des deutschen Tarifvertrages überlassen.' (IAB)
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Kündigungsschutz und Befristungskontrolle: Optionen für eine Flexibilisierung des Arbeitsrechts (2007)
Waas, Bernd;Zitatform
Waas, Bernd (2007): Kündigungsschutz und Befristungskontrolle. Optionen für eine Flexibilisierung des Arbeitsrechts. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 40, H. 1, S. 99-114.
Abstract
"Der Beitrag skizziert vor dem Hintergrund der aktuellen Bestrebungen zur Auflockerung des Kündigungsschutzes bei gleichzeitiger Beseitigung der Möglichkeit zur sachgrundlosen Befristung des Arbeitsvertrags die Besonderheiten dieser beiden Bereiche des Individualarbeitsrechts und zeigt zugleich deren Verschränkung auf. Reformvorschläge und mögliche Schranken aus dem deutschen Verfassungsrecht sowie dem Europarecht werden unter Einbeziehung rechtsvergleichender Erkenntnisse dargestellt. Vor allem geht der Verfasser auf die Frage ein, welchem Bereich sich der Gesetzgeber primär zuwenden sollte, um eine Flexibilisierung des Arbeitsrechts zu erreichen. Dabei kommt er vor dem Hintergrund der verhältnismäßig schwachen Legitimation der sachgrundlosen Befristung zu dem Schluss, dass in der Tat eine Zurücknahme des Kündigungsschutzes gegenüber einer Flexibilisierung des Befristungsrechts vorzugswürdig ist. Dementsprechend geht seine Empfehlung dahin, den gesetzlichen Kündigungsschutz zu lockern und dabei ggf. zugleich den Geltungsbereich der entsprechenden Bestimmungen auszudehnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Do changes in regulation affect employment duration in temporary work agencies? (2006)
Zitatform
Antoni, Manfred & Elke J. Jahn (2006): Do changes in regulation affect employment duration in temporary work agencies? (IAB-Discussion Paper 18/2006), Nürnberg, 42 S.
Abstract
In den letzten drei Jahrzehnten wurde das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz mehrfach dereguliert, indem die maximale Dauer der Überlassung schrittweise erhöht wurde und indem auch der Abschluss befristeter Arbeitsverträge für Leiharbeitnehmer erlaubt wurde. Auf der Grundlage der IAB-Beschäftigtenstichprobe wurden die Auswirkungen dieser Reformen auf die Beschäftigungsdauer der Leiharbeitnehmer untersucht. Es wird gezeigt, dass die wiederholte Verlängerung der Überlassungsdauer die durchschnittliche Beschäftigungsdauer signifikant erhöht, die Möglichkeit befristeter Verträge die Beschäftigungsdauer jedoch verringert. (IAB)
Ähnliche Treffer
- auch erschienen als: IZA discussion paper, 2343
- auch erschienen als: Program for the study of Germany and Europe working paper series , 07. 01
- spätere (möglw. abweichende) Version erschienen u.d.T.: "Do changes in regulation affect employment duration in temporary help agencies?" in: Industrial and Labor Relations Review, Vol. 62, No. 2 (2009), S. 226-251
- auch erschienen als: Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere , 44
- auch erschienen als: LASER discussion papers , 05
-
Literaturhinweis
Use of employees and alternative work arrangements in the United States: a law, economics, and organizations perspective (2006)
Zitatform
Garen, John (2006): Use of employees and alternative work arrangements in the United States. A law, economics, and organizations perspective. In: Labour economics, Jg. 13, H. 1, S. 107-141. DOI:10.1016/j.labeco.2004.05.003
Abstract
"This paper considers the incidence of employees versus other forms of work in the United States, including temporary agency workers, contract company workers, independent contractors, and self-employment. It does so within a single, unifying framework. The approach takes an economics of organizations focus to consider when it is optimal for the firm to control the work routine instead of the worker. This is critical in defining and determining employment versus other forms of work. The cost of measuring output and monitoring effort and of worker versus firm expertise are important in determining the organization of work. This approach proves fruitful, but it also is important to account for the impact of certain legal restrictions in the U.S. labor market. The empirical findings show that independent contractors are in jobs that require worker expertise and training and for which monitoring of worker effort is difficult. Contract company workers' characteristics are a hybrid between independent contractors' and employees'. Temporary agency workers occur where the firm wishes to legally outsource its low-wage workers yet still maintain a degree of control over their work routine." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The shadow workforce: Perspectives on contingent work in the United States, Japan, and Europe (2006)
Gleason, Sandra E.; Michon, Francois; Becker, Douglas; Miller, Douglas J.; Brney, Jay B.; Ozeki, Cynthia; Gleason, Sandra E.; Roberts, Karen; Heneman, Robert L.; Storrs, Alvin L.; Lundy, M. Catherine; Tansky, Judith; Bendapudi, Venkat; von Hippel, Courtney; Greenberger, David B.; Wakisaka, Akira; Mangum, Stephen L.; Wenger, Jeffrey B. ; Honda, Kazunari; Coens, Thomas A.;Zitatform
Gleason, Sandra E. (Hrsg.) (2006): The shadow workforce: Perspectives on contingent work in the United States, Japan, and Europe. Kalamazoo: Upjohn Institute for Employment Research, 349 S.
Abstract
"This book provides a comprehensive overview of the state of nonstandard employment and its impact on employees, businesses, unions, and public policy. It not only reveals how nonstandard employment operates in the United States, Japan, and Europe, it also highlights the important similarities and differences in the labor market issues faced in those areas. Key recurring concepts in the book, such as how the nonstandard workforce is measured and the meaning of labor force flexibility, are explained in the introduction. Ensuing discussions summarize and synthesize the current body of scholarly literature on the facts and challenges of nonstandard employment, and an array of tables and graphs presents a complete picture of the demographic, occupational, and industry characteristics of the nonstandard labor force. This makes the book a one-stop, easy-to-use resource for anyone interested in learning about the characteristics of the contingent labor forces in the United States, Japan, and Europe, and the legal frameworks that guide the use of nonstandard workers in those labor markets. It also offers the reader insights into how employees, employers, unions, and policymakers perceive nonstandard employment." (Author's abstract, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Rätsel Minijob (2006)
Hanau, Peter;Zitatform
Hanau, Peter (2006): Das Rätsel Minijob. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 23, H. 15, S. 809-810.
Abstract
Vom 1.7.2006 an sind die Minijobs neu geregelt worden. Der Autor erörtert die damit einhergehenden Fragen, Friktionen und Problemlösungen. (IAB)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigungsverhältnisse: Flexibilität, soziale Sicherheit und Prekarität (2006)
Zitatform
Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2006): Atypische Beschäftigungsverhältnisse. Flexibilität, soziale Sicherheit und Prekarität. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 56, H. 5, S. 235-240.
Abstract
"Der Beitrag gibt zunächst einen Überblick über Entwicklung und Ausmaß atypischer Beschäftigungsverhältnisse; gut ein Drittel der Beschäftigung entfällt auf dieses Segment. Anschließend diskutiert er, welchen Beitrag diese Formen zur betrieblichen Flexibilität leisten können und welche langfristigen Konsequenzen sie für die sozialen Sicherungssysteme haben. Danach wird anhand ausgewählter Kriterien untersucht, inwieweit atypische Beschäftigungsformen als prekär einzuschätzen sind. Es zeigt sich, dass es in der Tat unterschiedliche Prekaritätsrisiken gibt und dass einzelne Formen die sozialen Sicherungssysteme gefährden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung und soziale Sicherung (2006)
Klammer, Ute; Leiber, Simone;Zitatform
Klammer, Ute & Simone Leiber (2006): Atypische Beschäftigung und soziale Sicherung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 56, H. 5, S. 287-292.
Abstract
"Arbeitsmarktreformen haben in den letzten Jahren eine Reihe neuer institutioneller Weichenstellungen für ArbeitnehmerInnen in 'atypischen' Beschäftigungsverhältnissen vorgenommen. Dieser Beitrag untersucht den Zusammenhang von atypischer Beschäftigung und sozialer Sicherung in zwei Dimensionen. Betrachtet werden einerseits die Folgen für die individuelle Absicherung von Personen sowie andererseits finanzielle Auswirkungen auf die Systeme der sozialen Sicherung. Wie sich zeigt, ist 'atypische' Beschäftigung als Sammelbegriff für vom Normalarbeitsverhältnis abweichende Beschäftigungsformen von nur begrenztem Nutzen zur Erklärung von Problemen der individuellen sozialen Absicherung wie auch solcher der Finanzierung der Sozialleistungssysteme. Ob die soziale Absicherung einer Person ausreichend oder 'prekär' ist, hängt wesentlich von der Beschäftigungsdauer und vom familiär! en Kontext mit ab. Im Rahmen der arbeitsmarktpolitisch motivierten Förderung atypischer Beschäftigung werden diese Zusammenhänge häufig nicht angemessen berücksichtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flexicurity in atypischen Arbeitsverhältnissen (2006)
Körner, Marita;Zitatform
Körner, Marita (2006): Flexicurity in atypischen Arbeitsverhältnissen. (Edition der Hans-Böckler-Stiftung 164), Düsseldorf, 76 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund veränderter technologischer und ökonomischer Rahmenbedingungen weltweit gerät das deutsche Arbeitsrechtssystem unter Druck. Unbefristete Vollzeitarbeitsplätze mit einem relativ hohen rechtlichen Bestandsschutzniveau stehen im Mittelpunkt der Flexibilisierungsdebatte. Befristete Arbeitsverträge, Leiharbeit, abhängiger Selbständigkeit, Abrufarbeit, Minijobs etc. nehmen zu und führen zu neuen arbeitsrechtlichen Gesetzen oder der Novellierung vorhandener Normen. Das Teilzeit- und Befristungsgesetz vom 21.12.2000, die Reform der Zeitarbeit im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz vom 23.12.2002 und das 2001 novellierte Betriebsverfassungsgesetz haben zu einem Richtungswechsel für Zeitarbeit und Befristung geführt. Einerseits wurden deren individualarbeitsrechtlichen Voraussetzungen liberalisiert, andererseits aber auch die Möglichkeiten der kollektiven Einflussnahme auf diese Beschäftigungsverhältnisse verbessert. Um diese neuen Betätigungsfelder des Betriebsrats geht es in der vorliegenden Untersuchung. In einem ersten Teil werden Befristung und Leiharbeit zunächst in den Kontext des Normalarbeitsverhältnisses gestellt. Im zweiten Teil wird die individualrechtliche Entwicklung von befristeter Beschäftigung und Leiharbeit vor und nach den Reformen von 2000 und 2002 nachgezeichnet. Der dritte Teil widmet sich dann den neuen kollektivrechtlichen Reaktionsmöglichkeiten des Betriebsrats bei befristeter Beschäftigung und Leiharbeit. Der vierte Teil schließt mit einem Ausblick auf die betriebliche Praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Temporary agency work in Europe (2006)
Michon, Francois;Zitatform
Michon, Francois (2006): Temporary agency work in Europe. In: S. E. Gleason (Hrsg.) (2006): The shadow workforce : perspectives on contingent work in the United States, Japan, and Europe, S. 269-304.
Abstract
Der Beitrag gibt eine Überblick über die Rolle atypischer Beschäftigung in Europa und diskutiert die institutionelle Antwort auf dieses Problem in Gestalt von Zeitarbeitsunternehmen. Diese stellten ein Instrument zur Erleichterung der Flexibilität des Arbeitsmarktes dar. Die Vorschriften, nach denen solche Unternehmen tätig werden können, unterscheiden sich innerhalb der EU von Land zu Land, wobei die EU das Ziel verfolgt, die Bestimmungen insoweit zu regulieren und aneinander anzupassen, dass sie zur Integration auf dem europäischen Arbeitsmarkt beitragen. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Zeitarbeitsunternehmen in den Mitgliedsstaaten der EU und erläutert die arbeitsmarktspezifischen Unterschiede. Da es an einer gemeinsamen Definition von Zeitarbeitsunternehmen fehlt, ist auch eine länderübergreifende Analyse schwierig. In Deutschland kommen sie in erster Linie im industriellen Sektor und bei der Vermittlung männlicher Arbeitskräfte zum Einsatz, während in Dänemark der Dienstleistungssektor mit gut ausgebildeten weiblichen Arbeitskräften ihr wichtigstes Einsatzfeld ist. Erläutert werden auch die unterschiedlichen nationalen Regulierungsansätze und die unterschiedlichen Haltungen der Sozialpartner (Arbeitgeber und Gewerkschaften). Während z.B. die Arbeitgeber von Zeitarbeitsunternehmen auf nationaler Ebene organisiert sind, fehlt auf gewerkschaftlicher Seite ein entsprechendes Pendant, weil die Gewerkschaften dieser Arbeitsform grundsätzlich skeptisch gegenüber stehen. Nach Meinung des Autors bleibt die EU aufgefordert, einen integrativen Ansatz zur Regulierung von Zeitarbeit zu entwickeln. (IAB)
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