Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Reassessing labour market reforms: temporary contracts as a screening device (2014)
Zitatform
Faccini, Renato (2014): Reassessing labour market reforms. Temporary contracts as a screening device. In: The economic journal, Jg. 124, H. 575, S. 167-200. DOI:10.1111/ecoj.12072
Abstract
"The literature has warned against the risk that expanding temporary contracts might lead to segmented labour markets while failing to reduce unemployment. This article reports stylised facts suggesting that in most European countries temporary workers enjoy high rates of transition into permanent employment and presents empirical evidence showing that temporary contracts significantly decrease the unemployment rate. A matching model in which firms use temporary contracts to screen workers for permanent positions can successfully account for these facts. If separations are driven by learning about match quality, temporary contracts can revert part of the negative welfare effects generated by employment protection." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ein neues Normalarbeitsverhältnis (2014)
Fuchs, Tatjana; Fuchs, Tatjana; Nahles, Andrea; Weinkopf, Claudia ; Fahimi, Yasmin; Weinkopf, Claudia ; Smolenski, Tanja;Zitatform
Fuchs, Tatjana & Claudia Weinkopf (2014): Ein neues Normalarbeitsverhältnis. (Denkwerk Demokratie. Werkbericht 05), Berlin, 51 S.
Abstract
"Der vorliegende Werkbericht ist im Rahmen eines Projektes des Denkwerk Demokratie entstanden, das sich mit der Entwicklung eines neuen Normalarbeitsverhältnis beschäftigt. Es wurde die leitende Fragestellung formuliert: 'Auf welches Leitbild der gesellschaftlichen Arbeitsteilung und eines modernen Normalarbeitsverhältnis können wir uns verständigen?' Diese Fragestellung wurde in zwei Workshops mit Expert/innen aus Politik, Wissenschaft und Gewerkschaften diskutiert. Der nächste Schritt war die Erstellung einer Expertise, die Tatjana Fuchs und Claudia Weinkopf erarbeitet haben und die mit diesem Werkbericht vorgelegt wird." (Textauszug, IAB-Doku)
Inhalt:
Teil A: Yasmin Fahimi, Andrea Nahles und Tanja Smolenski: Einführung: Politik für ein neues Normalarbeitsverhältnis (4-7).
Teil B: Tatjana Fuchs und Claudia Weinkopf: Eckpfeiler und Leitbild eines neuen Normalarbeitsverhältnisses (8-50). -
Literaturhinweis
Niedriglohn und prekäre Beschäftigung in Deutschland (2014)
Gehl, Günter;Zitatform
Gehl, Günter (2014): Niedriglohn und prekäre Beschäftigung in Deutschland. (Forum: Politik 29), Weimar: Bertuch, 137 S.
Abstract
"Nicht erst seit den sogenannten Hartz-Reformen zwischen 2003 und 2005, sondern bereits wesentlich länger wird über die Thematik Niedriglohn und prekäre Beschäftigung in Deutschland diskutiert. Diese Publikation, die im Auftrag der AKTION ARBEIT im Bistum Trier erstellt worden ist, will zur Klärung der Begriffe 'Niedriglohn' und 'prekäre Beschäftigung' beitragen, die in ihrem Bedeutungsgehalt umstritten sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Soziale Integration von befristet Beschäftigten und Leiharbeitern in Deutschland (2014)
Zitatform
Gundert, Stefanie & Christian Hohendanner (2014): Soziale Integration von befristet Beschäftigten und Leiharbeitern in Deutschland. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 23, H. 3, S. 256-271., 2014-08-05. DOI:10.1515/arbeit-2014-0308
Abstract
"Dieser Beitrag befasst sich mit dem Zusammenhang von Erwerbsintegration und sozialer Integration. Ausgehend von der Annahme, dass die Integration ins Erwerbsleben eine wesentliche Voraussetzung für soziale Teilhabe und gesellschaftliche Integration bildet, wird das subjektive soziale Zugehörigkeitsgefühl von unbefristet und befristet Beschäftigten, Leiharbeitnehmern und Arbeitslosen anhand von Informationen aus dem Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) verglichen. Arbeitslose und Arbeitnehmer in Leiharbeitsverhältnissen fühlen sich weniger gut in die Gesellschaft integriert als unbefristet Beschäftigte, was u.a. mit der Verfügbarkeit sozialer und finanzieller Ressourcen zusammenhängt. Die Ergebnisse weisen zudem darauf hin, dass es für die subjektive Sozialintegration eine Rolle spielt, ob die (temporären) Beschäftigungsformen in der jeweiligen Qualifikationsgruppe der Beschäftigten eine 'soziale Norm' darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The effect of temporary help jobs on employment volatility (2014)
Zitatform
Jahn, Elke & Enzo Weber (2014): The effect of temporary help jobs on employment volatility. (LASER discussion papers 72), Erlangen, 19 S.
Abstract
"This study investigates the impact of temporary agency employment on employment volatility outside the sector. Making use of econometric volatility models we find that enhancing numerical flexibility by temporary agency employment decreases employment volatility of incumbent workers. However, not all subgroups are benefitting equally. While prime-age permanent workers considerably gain from higher flexibility, young workers, migrants and lo-skilled workers are not only overrepresented among the temps but also do not gain when employed outside the sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung in Baden-Württemberg: eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (Wellen 2000 - 2013) (2014)
Klee, Günther; Klempt, Charlotte;Zitatform
Klee, Günther & Charlotte Klempt (2014): Atypische Beschäftigung in Baden-Württemberg. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (Wellen 2000 - 2013). (IAW-Kurzberichte 2014,01), Tübingen, 67 S.
Abstract
"Der Bericht gliedert sich im Einzelnen wie folgt: In Kapitel 2 wird ein Überblick über Verbreitung und Struktur atypischer Beschäftigung gegeben. Es werden dabei acht verschiedene Formen atypischer Beschäftigung behandelt: befristete Beschäftigung, geringfügige Beschäftigung, Leiharbeit, freie Mitarbeit, Midi-Jobs, Teilzeitbeschäftigung, Ein-Euro-Jobs und Praktika, wobei der Schwerpunkt auf der befristeten Beschäftigung liegt. Dabei wird neben der Qualifikationsstruktur sowie deren Verteilung nach Branchen und Betriebsgrößen auch auf eine Reihe weiterer Charakteristika von Betrieben eingegangen, in denen atypische Beschäftigungsverhältnisse zum Einsatz kommen. Das Kapitel schließt mit einem zusammenfassenden Vergleich der acht Beschäftigungsformen. In Kapitel 3 steht die Dynamik befristeter Beschäftigung im Vergleich zur unbefristeten Beschäftigung im Mittelpunkt. Die Ergebnisse basieren auf der Analyse von Stromgrößen, also von Veränderungsraten über die Zeit. Dabei wird sowohl auf die Reallokation von befristeten bzw. unbefristeten Arbeitsplätzen (Arbeitsplatzdynamik) als auch auf den Austausch von befristeter und unbefristeter Beschäftigung (Arbeitskräftedynamik) eingegangen. Dadurch lässt sich ermitteln, ob beispielsweise der Austausch befristeter Beschäftigter hauptsächlich aufgrund neu geschaffener oder abgebauter Stellen in einem Betrieb oder hauptsächlich reiner Personalaustauschprozesse ohne einen Auf- und Abbau von Stellen erfolgt. In Abschnitt 3.1 werden zunächst Strom- und Bestandsgrößen befristeter Beschäftigung nach Geschlecht miteinander verglichen. In den beiden nachfolgenden Abschnitten steht die Fluktuation von befristeten und unbefristeten Beschäftigungsverhältnissen im Mittelpunkt. Dabei werden die jeweiligen Raten auch getrennt nach Branchen dargestellt. In Abschnitt 3.2 beziehen sich die Einstellungs-, Abgangs- oder Umschlagsraten auf den durchschnittlichen Beschäftigungsbestand im ersten Halbjahr 2013 innerhalb der jeweiligen Vertragsform. In Abschnitt 3.3 folgt eine Analyse bezogen auf den zusammengefassten durchschnittlichen Beschäftigungsstand aus beiden Vertragsformen. In Abschnitt 3.4 wird die Frage, ob und inwieweit die Zunahme befristeter Beschäftigung auf Kosten der unbefristeten Beschäftigung geht, auch mittels Regressionsanalysen untersucht. Dabei wird auch auf die zeitliche Entwicklung befristeter und unbefristeter Beschäftigung eingegangen. Abschnitt 3.5 fasst die Ergebnisse dieses Kapitels noch einmal kurz zusammen. Kapitel 4 schließlich beinhaltet die wichtigsten Ergebnisse sowie das Fazit dieses Berichts." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Precarious employment and social outcomes (2014)
Zitatform
Lewchuk, Wayne & Michelynn Laflèche (2014): Precarious employment and social outcomes. In: Just Labour: A Canadian Journal of Work and Society, Jg. 22, H. Autumn, S. 45-50.
Abstract
Der Beitrag führt in das Schwerpunktthema der Ausgabe der Zeitschrift ein, in dem neuere Arbeiten aus dem Umfeld des PEPSO-Projekts (POVERTY & EMPLOYMENT PRECARITY IN SOUTHERN ONTARIO PROJECT) vorgestellt werden. Diese stützen sich zum Teil auf den Bericht "It's More than Poverty: Employment Precarity and Household Well-being", den das PEPSO-Projekt im Jahr 2013 veröffentlicht hat und der Ergebnisse einer Befragung von 4000 Personen aus dem Arbeitsmarktbezirk Toronto-Hamilton präsentiert. Zum anderen Teil stützen sie sich auf vertiefende und begleitende Untersuchungen prekär Beschäftigter. Die Beiträge fragen u.a. ob prekäre Beschäftigung gleichbedeutend ist mit Niedrigeinkommen, untersuchen Prekarität im Non-Profit-Sektor, in dem prekär Beschäftigte Dienstleistungen für andere prekär Beschäftigte erbringen, fragen nach dem Einfluss ethnischer Faktoren, speziell bei Einwanderinnen, oder nach der Besonderheit einer Beschäftigung von Saisonarbeitern in der Landwirtschaft im Seasonal Agricultural Workers Program (SAWP). Außerdem wird der Erfolg städtischer Reinigungskräfte in Toronto dokumentiert, die verhindert haben, dass ihre Arbeitsplätze outgesourct und sie in die gewerbliche Wirtschaft überführt werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Anpassung des betrieblichen Leiharbeitseinsatzes vor und während der Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 (2014)
Zitatform
Müller, Steffen (2014): Die Anpassung des betrieblichen Leiharbeitseinsatzes vor und während der Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 21, H. 1, S. 15-35. DOI:10.1688/IndB-2014-01-Mueller
Abstract
"Der Anstieg in der Leiharbeitsnutzung in Deutschland bis zur Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 war geprägt durch die verstärkte Nutzung in größeren Industriebetrieben und vollzog sich in erster Linie entlang der intensive margin, also durch eine erhöhte Leiharbeitsintensität in den Nutzerbetrieben. Diese Vorgänge können mit transaktionskostentheoretischen Argumenten und gestiegenem internationalen Wettbewerbsdruck erklärt werden, und sie deuten auf eine gestiegene Produktivität in den Nutzerbetrieben hin. Der drastische Rückgang in der Leiharbeitsnutzung während der Krise betraf vor allem Exporteure und größere Industriebetriebe und vollzog sich primär entlang der extensive margin. Die Beschäftigungschancen im Leiharbeitssektor hingen in besonders starkem Maße von der internationalen Nachfrage nach deutschen Industriegütern ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Temporary agency work and firm competitiveness: evidence from German manufacturing firms (2014)
Zitatform
Nielen, Sebastian & Alexander Schiersch (2014): Temporary agency work and firm competitiveness. Evidence from German manufacturing firms. In: Industrial relations, Jg. 53, H. 3, S. 365-393. DOI:10.1111/irel.12062
Abstract
"This paper addresses the relationship between the utilization of temporary agency workers by firms and their competitiveness measured by unit labor costs, using a rich, newly built, dataset of German manufacturing enterprises. We conduct the analysis by applying different panel data models while taking the inherent selection problem into account. Making use of dynamic panel data models allows us to control for firm-specific fixed effects as well as for potential endogeneity of explanatory variables. The results indicate an inverse U-shaped relationship between the extent that temporary agency workers are used and the competitiveness of firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
A note on dual internal labor markets and wages of temporary workers: evidence from linked-employer-employee data (2014)
Zitatform
Pfeifer, Christian (2014): A note on dual internal labor markets and wages of temporary workers. Evidence from linked-employer-employee data. In: Journal of labor research, Jg. 35, H. 2, S. 133-142. DOI:10.1007/s12122-013-9173-1
Abstract
"I use linked employer-employee data from the German Federal Statistical Office to estimate within-firm wage differentials between temporary workers with fixed-term contracts and workers with permanent contracts in the context of dual internal labor markets. Wage-tenure profiles of permanent workers are estimated separately for each firm to obtain a proxy for the prevalence of internal labor markets. Temporary workers earn significantly lower wages in firms with steeper wage-tenure profiles. This finding is consistent with the segmentation in a primary permanent workforce with high wages and a secondary temporary workforce with low wages, if internal labor markets are more prevalent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Minijobs in NRW: Datenbeschreibung der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbefragung (2014)
Zitatform
Schaffner, Sandra & Barbara Treude (2014): Minijobs in NRW. Datenbeschreibung der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbefragung. (RWI-Materialien 76), Essen, 74 S.
Abstract
"Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, sogenannte Minijobs, sind inzwischen ein nicht unerheblicher Teil abhängiger Beschäftigung in Deutschland. Das RWI hat im Jahr 2012 sowohl eine Befragung von geringfügig beschäftigten Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern mit Minijobs in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Die Befragungen lassen unter anderem Rückschlüsse auf die Zusammensetzung der Beschäftigten, die Beweggründe auf Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite und die Wahrnehmung von Rechten wie Lohnfortzahlung und Mutterschutz zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Intensität der Leiharbeitsnutzung in Deutschland: eine empirische Analyse von betrieblichen Determinanten (2014)
Schröpfer, Stefanie;Zitatform
Schröpfer, Stefanie (2014): Die Intensität der Leiharbeitsnutzung in Deutschland. Eine empirische Analyse von betrieblichen Determinanten. Hohenheim, 338 S.
Abstract
"Seit der Lockerung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes im Zuge der Hartz-Reformen ist der betriebliche Umgang mit dem Instrument Leiharbeit erheblich in die Kritik geraten: Im Kern wird der Vorwurf erhoben, Betriebe würden Leiharbeit nicht mehr allein aus Flexibilitätsgründen, sondern zunehmend auch strategisch zur Kostensenkung einsetzen, was eine Verdrängung der Stammbeschäftigten durch kostengünstigere Leiharbeitskräfte zur Folge habe. Dass sich mit der strategischen Nutzung inzwischen eine weitere Form der Leiharbeitsnutzung herausgebildet hat, bestätigen bislang jedoch allein qualitative Studien. Sie zeigen, dass Leiharbeit dauerhaft intensiv eingesetzt wird, um insbesondere die laufenden Personalkosten abzusenken und Kosten zu vermeiden, die aufgrund institutioneller Regelungen für Stamm-, nicht jedoch für Leihbeschäftigte anfallen. Angesichts der wachsenden Bedeutung der Arbeitnehmerüberlassung beschäftigen sich mikroökonometrische Studien zwar mit den Auswirkungen hoher Leihbeschäftigtenanteile auf die betriebliche Entwicklung, ob und inwieweit sich das Ausmaß der betrieblichen Leiharbeitsnutzung durch Motive der strategischen Nutzung erklären lässt, wurde bislang jedoch noch nicht umfassend untersucht. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung der quantitativen Bedeutung strategischer Einsatzmotive für die betriebliche Intensität der Leiharbeitsnutzung. Dabei werden insbesondere zwei Fragestellungen untersucht: Erstens, welchen Einfluss haben strategische Einsatzmotive auf das Ausmaß der betrieblichen Leiharbeitsnutzung? Zweitens, hat sich die Relevanz der strategischen Motive infolge der Deregulierung der Arbeitnehmerüberlassung verändert? Um die betrieblichen Determinanten der Nachfrage nach Leiharbeit zu untersuchen, werden die Daten des Betriebspanels des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mithilfe verschiedener mikroökonometrischer Methoden ausgewertet, die hierfür mehrheitlich erstmals herangezogen werden. Die Schätzergebnisse legen insgesamt den Schluss nahe, dass Leiharbeit als Instrument zur strategischen Kostensenkung seit der Lockerung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes an Bedeutung gewonnen hat. Es bestehen deutliche Anhaltspunkte dafür, dass Betriebe Leiharbeit seither stärker und auch dauerhaft intensiv einsetzen, um ihre laufenden Personalkosten insbesondere im Niedrigqualifikationsbereich zu reduzieren. Seit der Deregulierung wird offenbar auch auf Leiharbeit zurückgegriffen, um potenzielle Entlassungskosten zu vermeiden. Zudem sprechen die Ergebnisse dafür, dass durch eine umfängliche Leiharbeitsnutzung die betriebliche Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden soll. Für einen Einsatz zur Umgehung tariflicher Regelungen lassen sich dagegen keine eindeutigen Hinweise finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Moderne Arbeitsmarktverfassung: wie viel Regulierung verträgt der deutsche Arbeitsmarkt? (2014)
Schäfer, Holger; Schmidt, Jörg; Stettes, Oliver;Zitatform
Schäfer, Holger, Jörg Schmidt & Oliver Stettes (2014): Moderne Arbeitsmarktverfassung. Wie viel Regulierung verträgt der deutsche Arbeitsmarkt? (IW-Positionen 66), Köln, 60 S.
Abstract
"Am Arbeitsmarkt stehen die Zeichen auf mehr Regulierung. Das zeigt eine Bestandsaufnahme des Koalitionsvertrags und der öffentlichen Debatte zur Entwicklung von Beschäftigungsreformen und Arbeitsbedingungen. Die Öffentlichkeit hat ein abweichendes Bild vom eigentlichen Zustand des deutschen Arbeitsmarktes. Auch die Wahlprogramme der Parteien im vergangenen Bundestagswahlkampf und der Koalitionsvertrag spiegeln dieses Bild wieder:
- Stichwort Beschäftigungsreformen: Der Anstieg der Beschäftigung und der Rückgang der Arbeitslosigkeit seien mit dem Anstieg sogenannter atypischer Beschäftigungsformen erkauft worden.
- Stichwort Beschäftigungsbedingungen: Diese 'atypischen' Beschäftigungsformen zeichneten sich durch prekäre Arbeitsbedingungen aus, die sich auf alle anderen Arbeitsverhältnisse auszubreiten drohten.
- Stichwort Beschäftigungsförderung: Der Staat hätte sich aus seiner Verantwortung verabschiedet, aktiv die Beschäftigung derjenigen zu fördern, denen es in den vergangenen Jahren nicht gelungen ist, sich erstmals oder wieder in die Erwerbstätigkeit zu integrieren.
Die IW-Position greift diese Debatte auf und bewertet die im Koalitionsvertrag niedergelegten Vorschläge. Das Fazit: Die Pläne für und die Forderungen nach mehr Regulierung am Arbeitsmarkt gehen in die falsche Richtung. Sie übersehen zudem, dass sich das Beschäftigungswunder in Deutschland erst im Zuge struktureller Reformen im institutionellen Regelwerk entfalten konnte und dies nicht zulasten der Arbeitsbedingungen gegangen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Times of change: what drives the growth of work arrangements in Germany? (2014)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2014): Times of change: what drives the growth of work arrangements in Germany? In: Journal for labour market research, Jg. 47, H. 3, S. 183-204., 2013-06-18. DOI:10.1007/s12651-013-0136-z
Abstract
"Seit Anfang der 1990er Jahre hat sich die Zusammensetzung der Erwerbsformen grundlegend verändert. Während atypische Formen der Erwerbstätigkeit, wie Teilzeitarbeit oder befristete Beschäftigung, an Bedeutung gewannen, verlor das sog. 'Normalarbeitsverhältnis' dagegen an Boden. Jedoch legen Daten des Mikrozensus nahe, dass sich das Tempo des Wandels in der jüngeren Vergangenheit nicht wesentlich beschleunigt hat. Darüber hinaus zeigt sich, dass die Entwicklungen auch von einem längerfristigen Trend getragen werden. Shift-Share-Analysen deuten allerdings daraufhin, dass die veränderte Zusammensetzung der Erwerbstätigkeit nach Sektoren und soziodemographischen Merkmalen den Wandel der Erwerbsformen nur unwesentlich getrieben haben. Das bedeutet, dass Verhaltensänderungen der Wirtschaftssubjekte eine entscheidende Rolle für die Entwicklung gespielt haben. In diesem Zusammenhang ist wichtig, dass die Regulierungen in Deutschland spezifische Anreize zu Gunsten atypischer Beschäftigung setzen. Relevant sind hier relativ hohe Sozialversicherungsbeiträge, ein ausgeprägter Kündigungsschutz, eine zuletzt verstärkte Aktivierung von Arbeitslosen und eine noch immer bestehende Vorherrschaft des sog. 'Ernährermodells'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Zeitarbeit - Aktuelle Entwicklungen, Februar 2014 (2014)
Abstract
"Die Beschäftigung in der Zeitarbeit in Deutschland ist in den letzten Jahren in der Tendenz mit hoher Dynamik gewachsen. Zuletzt stagnierte die Beschäftigung in der Zeitarbeit, während die Beschäftigung insgesamt weiter zunimmt. Der Anteil der Beschäftigten in der Zeitarbeit an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt unter drei Prozent. Die Arbeitnehmerüberlassung reagiert frühzeitig auf Änderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen und ist daher ein Frühindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt. Der Strukturwandel zeigt sich auch in der Arbeitnehmerüberlassung. Sieben von zehn Leiharbeitnehmern sind männlich. Die Hälfte der Beschäftigten in der Zeitarbeit übt eine Helfertätigkeit aus (alle Beschäftigte: 14 Prozent). Die Arbeitnehmerüberlassung ist von hoher Dynamik geprägt: Im ersten Halbjahr 2013 wurden 449.000 Zeitarbeitsverhältnisse neu abgeschlossen und 484.000 Beschäftigungsverhältnisse beendet. Knapp die Hälfte der Leiharbeitsverhältnisse endet nach weniger als drei Monaten. Die hohe Dynamik der Branche spiegelt sich auch in einem überdurchschnittlich hohen Risiko, aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung heraus arbeitslos zu werden. 14 Prozent der Zugänge in Arbeitslosigkeit aus Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt und 17 Prozent der Beschäftigungsaufnahmen erfolgen aus bzw. in Zeitarbeit. Die Nachhaltigkeit von Beschäftigungsaufnahmen in der Zeitarbeit ist niedriger als im Durchschnitt über alle Branchen. Drei von fünf Beschäftigungsaufnahmen in der Zeitarbeit aus Arbeitslosigkeit heraus sind sechs und auch zwölf Monate später noch mit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung - in der Zeitarbeit oder in einer anderen Branche - verbunden. Die Bruttoarbeitsentgelte in der Zeitarbeit liegen deutlich unter den im Durchschnitt über alle Branchen erzielten Entgelten. Die Zeitarbeitsbranche zeichnet sich durch einen nach wie vor hohen Arbeitskräftebedarf aus. Die Zahl der gemeldeten Stellen aus der Zeitarbeit hat sich nach Rückgängen zuletzt stabilisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flexible wage contracts, temporary jobs, and firm performance: evidence from Italian firms (2013)
Zitatform
Battisti, Michele & Giovanna Vallanti (2013): Flexible wage contracts, temporary jobs, and firm performance. Evidence from Italian firms. In: Industrial relations, Jg. 52, H. 3, S. 737-764. DOI:10.1111/irel.12031
Abstract
"This study focuses on the effects of decentralized wage schemes and temporary forms of employment on firm performance. The effect of monetary incentives on workers' effort and firm performance is a central topic in economics. According to the principal-agent paradigm, firms (the principal) have to link employees' remuneration schemes to any verifiable indicator of performance to avoid opportunistic behavior. The empirical evidence shows that financial incentives have the potential to exert strong effects on indicators of firm performance, such as productivity and worker absenteeism, although the degree of effectiveness of such schemes varies significantly according to the institutional/economic context in which firms operate. From both a theoretical and empirical point of view, the prediction on the effects of temporary types of employment on effort and productivity is less neat. In light of these considerations, this study uses a sample of Italian firms to provide further empirical evidence on whether and to what extent performance- related pay schemes and contract flexibility affect workers' effort (in terms of absenteeism) and, in turn, firm productivity. These effects are analyzed for different types of workers (white collar vs. blue collar), working in workplaces characterized by a different degree of uncertainty and risk and in firms operating in different economic and institutional settings. Our results show that wage flexibility has a significant effect on effort and then on firm's productivity and that white-collar workers are more responsive to monetary incentives than blue-collar workers. Moreover, the presence of a large share of temporary contracts, implying a lower dismissal probability for permanent workers and a deterioration of the working environment, appears to reduce workers' motivation and effort." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Einkommen, Weiterbildung und Entscheidungsspielräume: die Leiharbeit "krankt" an kumulierten Ressourcendefiziten (2013)
Zitatform
Becker, Karina, Ulrich Brinkmann & Thomas Engel (2013): Einkommen, Weiterbildung und Entscheidungsspielräume. Die Leiharbeit "krankt" an kumulierten Ressourcendefiziten. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 67, H. 2, S. 93-103.
Abstract
"Leiharbeit hat sich als stabiles Element betrieblicher Arbeits- und Personalpolitik etabliert. Zugleich gibt es Evidenzen für überdurchschnittliche Fehlzeiten und Gesundheitsbeeinträchtigungen in dieser Gruppe, die sich auch in der subjektiven Wahrnehmung der Betroffenen in Form von Fehlbelastungen niederschlagen. Um diesen Beeinträchtigungen auf den Grund zu gehen, wird geprüft, inwieweit Belastungen und Ressourcen die Zugehörigkeit zu den jeweiligen Beschäftigtengruppen erklären können. Mithilfe logistischer Regressionsanalysen anhand des Datenmaterials der letzten BiBB-/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2005/06 lassen sich vor allem Unterschiede in der Ressourcenversorgung zwischen den beiden Beschäftigtengruppen zeigen. Arbeitsbedingungen, die unter den Bedingungen von Normalbeschäftigungsverhältnissen als Ressourcen und damit gesundheits-förderlich wirken, werden im Fall der Leiharbeit zu Fehlbelastungen - vor allem dann, wenn sie in mehreren Faktoren kumulieren. Der Beitrag liefert Anhaltspunkte für strategische Entscheidungen betrieblicher Gesundheitspolitik, die eine Gleichstellung von externen Beschäftigten (Leiharbeitern) und Stammbelegschaft, wie durch den Gleichbehandlungsgrundsatz festgeschrieben, anstreben. Zudem wird der Blick auf die Problematik von Mehrfachbelastungen gelenkt sowie die Unterausstattung von Ressourcen, die zur Bewältigung von Belastungen eingesetzt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zeitarbeit und betriebliche Qualifikationsstruktur (2013)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Katalin Evers & Jens Stegmaier (2013): Zeitarbeit und betriebliche Qualifikationsstruktur. In: R. B. Bouncken, M. Bornewasser & L. Bellmann (Hrsg.) (2013): Neue Herausforderungen in der Zeitarbeit (Beiträge zur Flexibilisierung, 05), S. 33-44.
Abstract
"Ist es der Zeitarbeitsbranche parallel zu ihrem starken Wachstum gelungen, sich im Segment der Facharbeit zu etablieren? Bestehen dabei Unterschiede zwischen wachsenden und schrumpfenden Betrieben? Diese Fragen werden unter Verwendung panel-ökonometrischer Methoden mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2006 bis 2011 untersucht. Die erhaltenen Ergebnisse belegen, dass die betriebliche Qualifikationsstruktur als ein wichtiger Einflussfaktor für die Entwicklung der Beschäftigung von Zeitarbeitnehmern auf betrieblicher Ebene angesehen werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszeit - Zeitarbeit: Flexibilisierung der Arbeit als Antwort auf die Globalisierung (2013)
Bornewasser, Manfred; Kaufhold, Marisa; Wiener, Bettina; Köberlin, Theo; Bellmann, Lutz ; Kratzer, Nick; Beszenski, Norbert; Lehmann, Christian; Böttcher, Sabine; Lemanski, Sandra; Crimmann, Andreas; Leupold, Michael; Fischer, Hajo; May, Kathrin; Gerner, Gunther; Menz, Wolfgang ; Haseloh, Gudrun; Pangert, Barbara; Zülch, Gert ; Schlick, Christopher M.; Boemke, Burkhard; Schmidt, Daniel; Evers, Katalin; Sende, Cynthia; Hanseau, Katharina; Sitte, Bernd; Benkhai, Hicham; Stock, Patricia; Garrel, Jörg von; Stowasser, Sascha; Bouncken, Ricarda B. ; Tackenberg, Sven; Jeske, Tim ; Vitera, Jan;Zitatform
Bornewasser, Manfred & Gert Zülch (Hrsg.) (2013): Arbeitszeit - Zeitarbeit. Flexibilisierung der Arbeit als Antwort auf die Globalisierung. Wiesbaden: Springer, 421 S. DOI:10.1007/978-3-8349-3739-1
Abstract
"In den Unternehmen haben sich vielfältige Arbeitszeitmodelle etabliert, die einerseits den Arbeitnehmern mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei der Aufteilung von Arbeit und Freizeit lassen, die andererseits aber auch Unternehmen die Möglichkeit geben, flexibel auf volatiles Auftragsvolumen zu reagieren. Neue Beschäftigungsformen bis hin zur Zeitarbeit entwickeln sich mehr und mehr. Dabei stellt sich die Frage, wie viel Flexibilität und wie viel Stabilität nötig sind, um unternehmensseitig die Wirtschaftlichkeit zu garantieren und gleichermaßen den Mitarbeitern ein hohes Maß an Sicherheit und Autonomie hinsichtlich ihres Arbeitsplatzes und ihrer Work-Life-Balance zu geben. Dieses Buch wendet sich im Teil eins der volks- und betriebswirtschaftlichen Betrachtung der Flexibilisierung von Arbeitszeit und Beschäftigung zu. Der zweite Teil beschreibt die Zeitarbeit aus verschiedenen Perspektiven. Im dritten Teil wird die Flexibilisierung der Arbeitszeit unter besonderer Berücksichtigung von gesundheitlichen Aspekten dargestellt. Schließlich stellt der vierte Teil neue organisatorische Praktiken der Arbeitszeitgestaltung aus Praxissicht vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
I -
Literaturhinweis
Neue Herausforderungen in der Zeitarbeit (2013)
Zitatform
Bouncken, Ricarda B., Manfred Bornewasser & Lutz Bellmann (Hrsg.) (2013): Neue Herausforderungen in der Zeitarbeit. (Beiträge zur Flexibilisierung 05), München: Hampp, 203 S.
Abstract
Der fünfte Band der Reihe "Beiträge zur Flexibilisierung" ist das Ergebnis des "2. Interdisziplinären Forums Zeitarbeit", das im Dezember 2012 am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg stattfand. Der Band behandelt schwerpunktmäßig zwei der größten aktuellen Herausforderungen der Zeitarbeit: die Branchenzuschlagstarife und die Qualifizierung von Zeitarbeitskräften.
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Literaturhinweis
A study of the extent and potential causes of alternative employment arrangements (2013)
Cappelli, Peter H.; Keller, J. R.;Zitatform
Cappelli, Peter H. & J. R. Keller (2013): A study of the extent and potential causes of alternative employment arrangements. In: ILR review, Jg. 66, H. 4, S. 874-901. DOI:10.1177/001979391306600406
Abstract
"The notion of regular, full-time employment as one of the defining features of the U.S. economy has been called into question in recent years by the apparent growth of alternative or 'nonstandard' work arrangements - part-time hours, temporary help, independent contracting, and other configurations. Identifying the extent of these arrangements, whether they are increasing and where they occur, is the first step to understanding their implications for the economy and the society. But such steps have been difficult to take because of the lack of appropriate data. Based on a national probability sample of U.S. establishments, the authors present estimates of the extent of these practices, evidence on changes in their use over time, and analyses that contribute to understanding why alternatives have come into play." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über den Verlag bzw. Anbieter (möglicherweise kostenpflichtig) -
Literaturhinweis
Kompetenzmanagement und Qualifizierung in der Zeitarbeit: Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Verbundprojekt "Bildungszeit - Wachstumsbranche Zeitarbeit: Handlungsfelder, Kompetenzentwicklung, Bildungsprofile" 2008-2011 (2013)
Dobischat, Rolf; Düsseldorff, Christina; Wolf, Bernd;Zitatform
Dobischat, Rolf, Christina Düsseldorff & Bernd Wolf (Hrsg.) (2013): Kompetenzmanagement und Qualifizierung in der Zeitarbeit. Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Verbundprojekt "Bildungszeit - Wachstumsbranche Zeitarbeit: Handlungsfelder, Kompetenzentwicklung, Bildungsprofile" 2008-2011. Gotha: Eichenbaum, 480 S.
Abstract
Die Konzepte des Verbundprojektes BildungsZeit, bestehend aus fünf Teilprojekten, 'basieren auf einem gemeinsamen Verständnis für einen zukunftsweisenden Einsatz der Zeitarbeit, die wichtige Aspekte hinsichtlich Gesundheit und Prävention, Weiterbildung, Demografie, Partizipation und Führungskultur im Arbeitsprozess berücksichtigen'. Der Projektbericht zeigt erfolgreiche und wirtschaftlich tragfähige Lösungsansätze für die Qualifizierung und Personalentwicklung auf, die modellhaft mit Praxispartnern erprobt wurden. Die Einzelbeiträge widmen sich folgenden Schwerpunkten: 1. grundlegende Analyse der Branche Zeitarbeit; 2. Kompetenzmanagement in der Zeitarbeit/Personaldienstleistung; 3. Aspekte von Qualifizierung in der Zeitarbeit; 4. Integrationsstrategien für besondere Zielgruppen (Frauen, Migranten, Höherqualifizierte) und wirtschaftliche Herausforderungen; 5. Qualifizierung im Aufgabenbereich der Disposition. (IAB)
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Literaturhinweis
Non-standard employment across occupations in Germany: the role of replaceability and labour market flexibility (2013)
Zitatform
Eichhorst, Werner, Paul Marx & Verena Tobsch (2013): Non-standard employment across occupations in Germany. The role of replaceability and labour market flexibility. (IZA discussion paper 7662), Bonn, 32 S.
Abstract
"The share of non-standard jobs in total employment has increased in Germany over recent decades. Research tends to attribute this in particular to labour market re-forms and socioeconomic change. However, it becomes clear upon closer inspection that macro trends alone cannot provide satisfactory explanations. A striking yet rarely acknowledged aspect of the development in Germany is a large occupational heterogeneity, which is true for both current working conditions and trajectories of change. A process of asymmetric change has been witnessed in recent years, increasing the gap between occupational groups. Given this process, it seems increasingly questionable to aggregate data at the national level. Therefore, this paper analyses the role of different types of non-standard employment across occupations in Germany, explaining variation between occupations with reference to institutional conditions, industrial relations and patterns of labour supply and demand, in particular skill requirements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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IAB-Betriebspanel - Faire Arbeit - Fairer Wettbewerb: Beschäftigungsentwicklung, besondere Beschäftigungsverhältnisse, Löhne und Gehälter in nordrhein-westfälischen Betrieben. Ergebnisse der nordrhein-westfälischen Stichprobe der Arbeitgeberbefragung 2012 (2013)
Frei, Marek; Dahms, Vera; Wahse, Jürgen;Zitatform
Frei, Marek, Vera Dahms & Jürgen Wahse (2013): IAB-Betriebspanel - Faire Arbeit - Fairer Wettbewerb. Beschäftigungsentwicklung, besondere Beschäftigungsverhältnisse, Löhne und Gehälter in nordrhein-westfälischen Betrieben. Ergebnisse der nordrhein-westfälischen Stichprobe der Arbeitgeberbefragung 2012. Düsseldorf, 39 S.
Abstract
"Das IAB-Betriebspanel beschäftigt sich in der Befragungswelle des Jahres 2012 intensiv mit dem betrieblichen Einsatz von atypischen Beschäftigungsverhältnissen, insbesondere befristeten Arbeitsverhältnissen und Leiharbeit. Angesichts des besonderen Anliegens der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, die 'Entwicklung hin zu atypischer Beschäftigung und Niedriglöhnen zu beenden und gute Arbeit zum Normalfall zu machen', sind empirisch gestützte Erkenntnisse von besonderer Relevanz. Im Mittelpunkt des Interesses der aktuellen Befragung standen folgende Fragen: Wie verbreitet ist der Einsatz von befristeter Beschäftigung und Leiharbeit? In welchen Bereichen der nordrhein-westfälischen Wirtschaft werden solche Beschäftigungsformen eingesetzt? Welche Art von Betrieben nutzen befristete Beschäftigung und Leiharbeit? Wie hoch sind die Chancen für befristet Beschäftigte, nach Auslaufen ihres Vertrages in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden? Sind Frauen und Männern in gleichem Maße vom Einsatz solcher Beschäftigungsformen betroffen?
Bevor auf Basis der Befunde der aktuellen Befragung des IAB-Betriebspanels versucht wird, die aufgeworfenen Fragen zu beantworten, wird zunächst ein kurzer Überblick über die Entwicklung von Beschäftigung im Untersuchungszeitraum gegeben. Die betriebliche Arbeitskräftenachfrage bildet den Rahmen für den Einsatz von besonderen Beschäftigungsformen. So stellt sich z. B. die Frage, ob die in der vorangegangenen Befragung beobachteten Schwierigkeiten bei der Deckung des betrieblichen Bedarfs an Fachkräften die Qualität der neu geschaffenen Arbeitsverhältnisse und damit den Stellenwert solcher Beschäftigungsformen beeinflussen." (Textauszug, IAB-Doku) -
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Employment and wages in Germany since the 2004 deregulation of the temporary agency industry (2013)
Zitatform
Garz, Marcel (2013): Employment and wages in Germany since the 2004 deregulation of the temporary agency industry. In: International Labour Review, Jg. 152, H. 2, S. 307-326. DOI:10.1111/j.1564-913X.2012.00005.x
Abstract
"There has been a surge in temporary agency work in Germany since the 2004 deregulation of the temporary agency industry. Using empirical data, the author examines how this reform affected employment and wages. Controlling for compositional and macroeconomic effects, the results suggest that there was no change in overall employment, since temporary agency work replaced regular jobs. The wage gap between regular employees and temps widened after the reform, showing that firms use agency work to reduce labour costs. However, the main reason for the wage gap was the higher incidence of low-wage determinants among temps compared to regular employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitnehmerüberlassung im Saarland und in Westdeutschland (2013)
Zitatform
Hell, Stefan & Anne Otto (2013): Arbeitnehmerüberlassung im Saarland und in Westdeutschland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2013), Nürnberg, 79 S.
Abstract
"Der erste Teil der Untersuchung betrachtet detailliert die Beschäftigungsstrukturen der Zeitarbeitsbranche im Saarland, das mittelfristig eine überdurchschnittlich hohe Leiharbeitsquote aufweist. Diese hohe Nachfrage für Leiharbeitskräfte ist auf die ausgeprägte Präsenz des Verarbeitenden Gewerbes zurückzuführen. Wegen der starken Exportorientierung dieses Sektors weist die Leiharbeit eine hohe konjunkturelle Sensivität auf. In der Zeitarbeitsbranche arbeiten vorwiegend junge männliche Arbeitskräfte in Vollzeit und üben größtenteils einfache Hilfs- und Lagertätigkeiten in Fertigungsberufen aus. Der zweite Teil dieser Untersuchung besteht aus einer erwerbsbiographischen Analyse, welche jeweils die Erwerbszustände und die Erwerbsverläufe von Zeitarbeitern im Saarland aus den Jahren 2006 und 2007 in den 14 bzw. 180 Tagen vor und nach ihrer Zeitarbeitsbeschäftigung miteinander vergleicht. Die empirischen Ergebnisse geben Hinweise darauf, dass eine Leiharbeitsbeschäftigung im Saarland kurz- und mittelfristig keine breite Brücke in den regulären Arbeitsmarkt bildet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Atypische Beschäftigung in deutschen Betrieben: Neue und traditionelle Formen prägen das Bild (2013)
Zitatform
Hohendanner, Christian (2013): Atypische Beschäftigung in deutschen Betrieben: Neue und traditionelle Formen prägen das Bild. In: IAB-Forum H. 1, S. 30-37., 2012-11-13. DOI:10.3278/IFO1301W030
Abstract
"Eine unbefristete Vollzeitstelle mit Sozialversicherungsschutz gilt in Deutschland traditionell als normal. Das deutsche Arbeitsmarktsystem weist inzwischen allerdings viele neue Facetten auf: von der Teilzeitbeschäftigung über befristete Arbeitsverhältnisse bis hin zur Leiharbeit. Oft verschwimmen die Grenzen zwischen normaler und atypischer Beschäftigung. Betriebe nutzen die neuen Erwerbsformen je nach Größe und Branche unterschiedlich. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die wirtschaftliche Stabilität und die demografische Entwicklung entscheiden darüber, inwieweit die neuen Beschäftigungsformen künftig das Bild des deutschen Arbeitsmarktes bestimmen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Dossier Werkverträge 2013 (2013)
Iwanowski, Christian; Horn, Manfred;Zitatform
(2013): Dossier Werkverträge 2013. Düsseldorf, 34 S.
Abstract
In den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie arbeiten neben Stammbeschäftigten und Leiharbeitnehmern jetzt vermehrt Werkvertragsnehmer. Darauf macht die IG Metall NRW in ihrem Dossier aufmerksam. "Unterm Strich sind die Arbeitsbedingungen schlecht, das Arbeitsplatzrisiko ist hoch. Deswegen ist es auch berechtigt zu sagen, dass Beschäftigte mit Werkverträgen Beschäftigte dritter Klasse sind." Von der Bundesregierung fordert die IG Metall deshalb mehr Mitbestimmungsrechte für Betriebsräte, damit Werkvertragsnehmer vor Lohndumping geschützt werden können. (IAB2)
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Does it pay to volunteer?: the relationship between volunteer work and paid work (2013)
Jorgensen, Helene;Zitatform
Jorgensen, Helene (2013): Does it pay to volunteer? The relationship between volunteer work and paid work. Washington, DC, 12 S.
Abstract
"It is widely believed that volunteering will improve workers' job prospects. The logic is that volunteering offers opportunities to expand work-related experience, develop new skills, and build a network of professional contacts. For young people with little history of paid employment it can also signal that a person would be a reliable and motivated employee. In spite of these widespread views about volunteering, surprisingly little research has been done on the effect of volunteering on employment and pay in the United States. This analysis examines volunteering as a pathway to employment during a period of high unemployment, when it is reasonable to expect the beneficial effects of volunteering to be especially pronounced." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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New firms and new forms of work (2013)
Zitatform
Koch, Andreas, Daniel Pastuh & Jochen Späth (2013): New firms and new forms of work. (IAW-Diskussionspapiere 97), Tübingen, 17 S.
Abstract
"The present contribution examines whether and how young firms and incumbents differ with regard to selected aspects of work forms and work organization in order to assess their roles for the qualitative changes of work in industrialized countries. Conceptually, we emanate from the approach of negotiated order and we empirically ground our research upon guided interviews conducted with employers and employees in about 50 firms in four distinct industries in Germany.
According to our results, new forms of work are particularly widespread in new firms. Most of the young companies in our sample practice autonomous work forms like working on one's own responsibility and team working more frequently than incumbents, they are more prone to revert to functional flexibility (e.g. changing tasks and duties) and their working time arrangements tend to be more flexible. Altogether, firm age turns out to be an important parameter of new work forms and organization, though it is not the only one. Our results show that also the general and industry-specific framework conditions, a firm's internal characteristics (e.g. innovation intensity, hierarchies and routines), the relevant actors (management, workforce) and particularly the coaction of these elements are important drivers shaping the overall feature of a firm." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Das Verhältnis von Stabilität und Flexibilität auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Schließungs- und Flexibilisierungsprozesse betrieblicher Beschäftigungsstrukturen (2013)
Zitatform
Krause, Ina (2013): Das Verhältnis von Stabilität und Flexibilität auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Schließungs- und Flexibilisierungsprozesse betrieblicher Beschäftigungsstrukturen. Wiesbaden: Springer VS, XVI, 318 S. : 12 schw.-w. Ill., 43 schw.-w. Tab. DOI:10.1007/978-3-531-19602-2
Abstract
"In dieser Studie wird der Frage nachgegangen, inwiefern der beobachtbare Prozess des wirtschaftsstrukturellen Wandel der Industrienation Deutschland hin zur postindustriellen Gesellschaft einen eigenen Erklärungsbeitrag zur sozialwissenschaftlichen Debatte um die Destabilisierung betrieblicher Beschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt leistet. Anhand der Befunde der Studie wird deutlich, dass am deutschen Arbeitsmarkt Entwicklungen in beide Richtungen (Destabilisierung und Zunahme der Stabilität) denkbar und beobachtbar sind. Von zunehmender Bedeutung ist aber die soziale Absicherung und gesellschaftliche Integration der Beschäftigten in sogenannten Randbelegschaften." (Verlagsangaben)
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The impact of temporary employment and employment protection on labour productivity: evidence from an industry-level panel of EU countries (2013)
Zitatform
Lisi, Domenico (2013): The impact of temporary employment and employment protection on labour productivity. Evidence from an industry-level panel of EU countries. In: Journal for labour market research, Jg. 46, H. 2, S. 119-144., 2013-01-01. DOI:10.1007/s12651-013-0127-0
Abstract
"In den letzten Jahren ermöglichten neue, auf Branchenebene verfügbare Daten eine genauere Evaluation des Einflusses der Arbeitsmarktpolitik als frühere ländervergleichende Analysen. In diesem Aufsatz wird ein branchenspezifisches Panel genutzt, um den Einfluss des Kündigungsschutzes auf befristete und unbefristete Arbeitsverhältnisse in den EU-Ländern zu ermitteln. Die Vorteile dieser Datengrundlage sind vielfältig. Die Methode nutzt sowohl die internationale Variation beim Kündigungsschutz für befristete und unbefristete Arbeitsverhältnisse als auch die Variation von Branche zu Branche. Im Unterschied zur bisherigen Literatur wenden wir die Idee der unterschiedlichen Bindungskraft des Kündigungsschutzes nur für unbefristete Beschäftigungsverhältnisse an, während wir für befristete Beschäftigungsverhältnisse eine andere Strategie anwenden, die eine genauere Identifikation des Effekts unbefristeter Beschäftigungsverhältnisse auf die Arbeitsproduktivität ermöglicht. Die theoretische Literatur erlaubt noch keine klare Vorhersage zum Vorzeichen dieses Effekts, da unterschiedliche überzeugende Gründe für Effekte in beide Richtungen bestehen. Daher haben die Ergebnisse der Analyse möglicherweise wichtige politische Implikationen. Unsere Haupterkenntnis ist, dass befristete Verträge einen negativen, wenn auch sehr geringen Effekt auf die Arbeitsproduktivität haben. Desweiteren bestätigt die Analyse, dass Kündigungsschutz bei regulären Arbeitsverträgen das Wachstum der Arbeitsproduktivität in den Branchen drosselt, die auf eine stärkere Beschäftigungsallokation angewiesen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Temporary hires and innovative investments (2013)
Malgarinia, Marco; Mancinia, Massimo; Pacelli, Lia;Zitatform
Malgarinia, Marco, Massimo Mancinia & Lia Pacelli (2013): Temporary hires and innovative investments. In: Applied Economics, Jg. 45, H. 17, S. 2361-2370. DOI:10.1080/00036846.2012.663477
Abstract
"The flexicurity approach claims a positive effect of flexible labour on firm performance, also through an increased ability to innovate. Critics consider it a deregulation of the labour market, decreasing investment in human capital and innovation. We contribute to this broad debate providing an estimate of the relationships linking innovative investment, substitution investment, permanent hires and temporary hires. In particular, we aim at affirming or denying that innovative investments are accompanied by a specific kind of workforce, being it stable or flexible. In doing so, we contribute to bridge the gap among two quite separate strands of literature, as existing literature usually analyses capital and labour separately. Estimating a nonlinear recursive equation system we highlight a significant increase in the likelihood of hiring on a permanent base when the firm innovates; this holds till 2008. Afterward, during the crisis, innovating firms are more likely to hire using temporary contracts instead, a possible signal of a cost saving strategy adopted in a loose labour market by firms still able to innovate. Furthermore, both permanent and temporary hires never depend on increases in labour costs; however, substitution investment increases when labour cost increases, maybe in an attempt to increase labour productivity through a more efficient capital equipment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Manufacturing plants' use of temporary workers: an analysis using census microdata (2013)
Ono, Yukako; Sullivan, Daniel;Zitatform
Ono, Yukako & Daniel Sullivan (2013): Manufacturing plants' use of temporary workers. An analysis using census microdata. In: Industrial relations, Jg. 52, H. 2, S. 419-443. DOI:10.1111/irel.12018
Abstract
"Using plant-level data from the plant capacity utilization survey, we explore how manufacturing plants' use of temporary workers is associated with the nature of their output fluctuations and other plant characteristics. We find that plants tend to use temporary workers when their output is expected to fall; this may indicate that firms use temporary workers to reduce costs associated with dismissing permanent employees. In addition, we find that plants whose future output levels are subject to greater uncertainty tend to use more temporary workers. We also examine the effects of wage and benefit levels for permanent workers, unionization rates, turnover rates, seasonal factors, and plant size and age on the use of temporary workers; based on our results, we discuss various views of why firms use temporary workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The politics of seasonal labour migration in Switzerland, France and Spain (2013)
Zitatform
Plewa, Piotr (2013): The politics of seasonal labour migration in Switzerland, France and Spain. In: International migration, Jg. 51, H. 6, S. 101-117. DOI:10.1111/imig.12134
Abstract
"This article analyses the effects of the politics of seasonal foreign worker admissions on migrant legality in the context of the post-1945 and the post-1990 seasonal foreign worker policy in Switzerland, France and Spain respectively. It seeks historical evidence attesting to the ability of seasonal admissions to restrict workers to their non-resident status. It presents implications for circular migration, the dernier cri in European migration policy aimed to strike a compromise between a perceived post-crisis demand for the admission of foreign workers and the reluctance to make them prospective citizens." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Doing Work. Atypische Arbeit in der Film- und der Automobilbranche im Vergleich (2013)
Zitatform
Schiek, Daniela & Birgit Apitzsch (2013): Doing Work. Atypische Arbeit in der Film- und der Automobilbranche im Vergleich. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 23, H. 2, S. 181-204. DOI:10.1007/s11609-013-0219-2
Abstract
"Die soziologische Diskussion um den Wandel des Arbeitsmarktes betrachtet vor allem zwei Gruppen: kreativ und prekär Beschäftigte. Während ersteren ein Vorreiterstatus im Umgang mit Flexibilitätsanforderungen zugeschrieben wird, gelten prekär Beschäftigte als Nachzügler, die unsichere Beschäftigung kaum kompensieren können. Der Beitrag vergleicht die Wahrnehmung und Darstellung der Arbeitssituation und Beschäftigungsbedingungen von prekär Beschäftigten im gering qualifizierten Bereich mit der von Projektarbeitern in der Filmbranche. Die Gegenüberstellung zeigt, dass beide Beschäftigtengruppen hinsichtlich der strukturellen Merkmale der Arbeitsplätze und vor allem auch bezüglich der subjektiven Deutung größere Ähnlichkeiten aufweisen als bisher angenommen. Zentral für die Deutung der Arbeit ist in beiden Fällen ihr 'Setting': ihre Kontextualisierung in der Branche und im Produktionsprozess sowie eine spezifische Auslegung der Qualifikationsanforderungen unter bestimmten arbeitsmarktstrukturellen Bedingungen. Damit eröffnet sich neben der Betrachtung der Arbeitsmärkte- und der Arbeitskräftestruktur eine dritte Perspektive der Analyse 'guter' und 'schlechter' Arbeit: ihr 'Doing'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Lohndumping durch Werk- und Dienstverträge?: Problemanalyse und Lösungsansätze (2013)
Sell, Stefan;Zitatform
Sell, Stefan (2013): Lohndumping durch Werk- und Dienstverträge? Problemanalyse und Lösungsansätze. (Remagener Beiträge zur Sozialpolitik 13), Remagen, 13 S.
Abstract
In einer Abgrenzung zu "echten" Dienst- und Werkverträgen, die in einer arbeitsteiligen Wirtschaft ihren berechtigten Platz haben und eine flexiblere und effizientere Durchführung bestimmter Tätigkeit ermöglichen, bieten Dienst- bzw. Werkverträge den Unternehmen, die diese Konstruktion in Anspruch nehmen, aber auch die Möglichkeiten einer Kostensenkung deutlich unter das Niveau der Leiharbeit sowie die Möglichkeit des dauerhaften Einsatzes des Fremdfirmenpersonals. Durch die Re-Regulierung von Leih- und Zeitarbeit u.a. durch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG), das dem, der unter dem Deckmantel eines Werk- oder Dienstvertrags eine Arbeitnehmerüberlassung betreibt, mit Strafbarkeit droht, werden sie dennoch als "Bypass-Strategie" eines Teils der Arbeitgeber relevant. Denn die Abschreckungswirkung funktioniert dann nicht, wenn der Scheinunternehmer oder Scheindienstleister über eine Überlassungserlaubnis verfügt. Daraus ergibt sich eine neue Nische (nicht nur) am unteren Ende des Arbeitsmarktes (als Beispiel wird die Berichterstattung über Werkverträge bei Daimler-Benz angeführt). Lösungsansätze zur Eindämmung der Lohndumping-Problematik durch Werk- und Dienstverträge liegen in einer entsprechenden Ergänzung im AÜG, in der Erhöhung der Kontrollintensität und in der Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns. (IAB)
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Literaturhinweis
Werkverträge in Bayern: das neue Lohndumping-Instrument. Report (2013)
Siebenhüter, Sandra;Zitatform
Siebenhüter, Sandra (2013): Werkverträge in Bayern. Das neue Lohndumping-Instrument. Report. München, 79 S.
Abstract
Der DGB-Report 'Werkverträge in Bayern' schildert die Praxis einzelner Betriebe und Unternehmen mit Werkverträgen und verdeutlicht die Auswirkungen. Im Einzelnen wird der Einsatz von Werkverträgen für folgende Branchen thematisiert: Baugewerbe, Versandhandel, Logistikdienstleistungen, Lebensmittelbranche, Entwicklungsdienstleistungen und Krankenhäuser. Es wird aufgezeigt, dass die Werkverträge nicht nur eine schwere Belastung für die Beschäftigten sind, sondern auch eine enorme, bislang eher unterschätzte Dimension für den Sozialstaat und den gesellschaftlichen Zusammenhalt haben. Was zu tun ist, um Werkverträge einzudämmen, wird im letzten Kapitel dargestellt: Der DGB Bayern fordert eine 'Neue Ordnung der Arbeit'. Hierzu sind verschiedene gesetzliche Maßnahmen erforderlich: 1. Lohndumping durch Werkverträge unterbinden; 2. Scheinselbstständigkeit konsequenter verfolgen und unterbinden; 3. Kettenwerkverträge eingrenzen; 4. Interessenvertretung und Mitbestimmungsrechte stärken; 5. Unternehmensmitbestimmung und Transparenz der Unternehmenspolitik verbessern; 6. gleiche Standards an allen Arbeitsplätzen durchsetzen; 7. entsandte Arbeitnehmer/innen und ausländische (Schein-)-Selbstständige schützen und 8: Kontrollen verbessern. (IAB)
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Literaturhinweis
Why do Russian firms use fixed-term and agency work contracts? (2013)
Zitatform
Smirnykh, Larisa & Andreas Wörgötter (2013): Why do Russian firms use fixed-term and agency work contracts? (OECD Economics Department working papers 1014), Paris, 34 S. DOI:10.1787/5k4dlf1ctsbv-en
Abstract
"This study looks into the use of fixed term contracts and agency work in Russia during and shortly after the crisis 2009-10 with the help of an enterprise survey. The results of variance analysis show that the use of fixed-term or agency work contracts is not uniform across sectors, size and skill requirements. Probit analysis reveals that the use of fixed term contracts also increases the likelihood of using agency work, but not the other way around. The increase of temporary and agency work contracts increases the turnover on the labour market and contributes to an increase in dualisation, but may also help to prevent a larger increase in unemployment during crisis periods." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Non-standard employment, working time arrangements, establishment entry and exit (2013)
Zitatform
Späth, Jochen (2013): Non-standard employment, working time arrangements, establishment entry and exit. (IAW-Diskussionspapiere 98), Tübingen, 29 S.
Abstract
"This paper addresses the issue if and to what extent young firms differ from incumbents regarding the use of non-standard employment, trust-based working time arrangements and overtime hours in the light of the qualitative changes of employment structures that are taking place in industrialized countries, such as rising shares of non-standard employment and borders between work and private life that become increasingly blurred. Based on a microeconometric analysis of the IAB Establishment Panel, a representative survey of about 16,000 employers in Germany, we find that young establishments rely significantly more often on limited contracts and freelance work than incumbent businesses in order to hedge the higher risks and uncertainties of young firms. Likewise, trust-based working time arrangements and overtime hours are more an issue in young than in incumbent firms, indicating a higher level of subjectivated work in young firms. Additionally, we provide basic evidence that these differences are not purely transitory but on the contrary rather stable as the firms grow older, which makes young firms contribute a substantial part to the ongoing qualitative changes of employment structures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Tackling undeclared work in 27 EU Member States and Norway: approaches and measures since 2008 (2013)
Zitatform
Williams, Colin C. & Piet Renooy (2013): Tackling undeclared work in 27 EU Member States and Norway. Approaches and measures since 2008. Dublin, 34 S.
Abstract
"Since the publication of previous reports on how undeclared work is being tackled in the 27 Member States of the European Union (EU27) and Norway (Eurofound, 2008, 2009), the ongoing recession took hold. The aim of this report is to provide an updated overview of the policy approaches and measures that have been implemented to tackle undeclared work since the beginning of the recession in 2008. The first important finding of this synthesis report is that many new policy measures are being pursued in Member States of the EU27 and Norway that are transferable to other sectors and countries. If the accompanying knowledge bank is used by Member States to identify new possibilities for policy initiatives, so as to expand their existing repertoire, an important objective will be achieved. This report provides pointers of potentially good practice policy measures that Member States might wish to further consider." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Executive Summary -
Literaturhinweis
Die Realität am deutschen Arbeitsmarkt (2013)
Zenzen, Jupp; Wilhelm, Alexander; Dorenkamp, Christian;Zitatform
Zenzen, Jupp (2013): Die Realität am deutschen Arbeitsmarkt. Berlin, 35 S.
Abstract
"In zahlreichen Kommentaren der Medien, der Gewerkschaftsorgane oder auch der politischen Parteien wird beklagt, dass es um den deutschen Arbeitsmarkt schlecht bestellt ist. Es wird das Zerrbild einer von Zukunftssorgen und schlechten Arbeitsbedingungen geprägten Gesellschaft gezeichnet. Ist denn die Lage wirklich so schlecht, wie viele glauben machen? Ein Blick in die Statistik genügt, um falsche Darstellungen zu korrigieren und einen realistischen Eindruck von der Situation am Arbeitsmarkt zu erhalten."
In drei Kapiteln wird gezeigt, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt, flexible Beschäftigungsverhältnisse Arbeit schaffen und Teilhabe ermöglichen und Deutschland nicht vor dem Absturz in Armut und Niedriglohn steht. (IAB2) -
Literaturhinweis
The demand of part-time in European companies: a multilevel modelling approach (2012)
Anxo, Dominique; Hussain, Shakir; Shukur, Ghazi;Zitatform
Anxo, Dominique, Shakir Hussain & Ghazi Shukur (2012): The demand of part-time in European companies. A multilevel modelling approach. In: Applied Economics, Jg. 44, H. 8, S. 1057-1066. DOI:10.1080/00036846.2010.534075
Abstract
"Part-time work is one of the most well-known 'atypical' working time arrangements. In contrast to previous studies focusing on the supply side, the originality of our research is to investigate the demand-side of part-time work and to examine how and why companies use part-time work. Based on a large and unique sample of European firms operating in 21 member states, we use a multilevel multinomial modelling in a Bayesian environment. Our results suggest that the variations in the extent of part-time workers at the establishment level is determined more by country-specific features than by industry-specific factors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Studie zur Analyse der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse: Forschungsvorhaben im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (2012)
Bachmann, Ronald ; Ehlert, Christoph; Driesch, Ellen von den; Frings, Hanna ; Schaffner, Sandra ; Flake, Regina; Scheuer, Markus;Zitatform
Driesch, Ellen von den, Regina Flake, Hanna Frings, Sandra Schaffner & Markus Scheuer (2012): Studie zur Analyse der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse. Forschungsvorhaben im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. (RWI-Projektbericht), Essen, 150 S.
Abstract
"Angesichts des hohen Anteils geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse an der Gesamtbeschäftigung hat das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW das RWI mit einer Untersuchung dieser Beschäftigungsverhältnisse beauftragt. Hierzu wurden im Herbst 2012 zwei umfangreiche Befragungen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern durchgeführt und ausgewertet. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden im vorliegenden Bericht präsentiert. Die Studie ist wie folgt aufgebaut. Im nächsten Kapitel wird auf die Entwicklung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse, sowie auf den aktuellen Stand der Literatur zur geringfügigen Beschäftigung eingegangen. Das dritte Kapitel beschreibt die Datengrundlage, insbesondere das Design und die Durchführung sowie die Repräsentativität der Befragung. Kapitel 4 liefert eine Auswertung der Arbeitnehmerbefragung, Kapitel 5 eine Auswertung der Arbeitgeberbefragung. Die Ergebnisse der beiden Befragungen werden in Kapitel 6 vergleichend dargestellt. Das letzte Kapitel fasst die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammen und diskutiert wirtschaftspolitische Implikationen." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Herausforderung Zeitarbeit: Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung (2012)
Zitatform
Baumgarten, Daniel, Michael Kvasnicka, Juliane Landmann & Eric Thode (2012): Herausforderung Zeitarbeit. Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Gütersloh, 54 S.
Abstract
"Die Stammbelegschaften in den Betrieben werden nicht zunehmend von Zeitarbeitnehmern verdrängt. Vielmehr dienen sie vornehmlich als Arbeitskraftreserven und Antwort auf notwendige Flexibilisierung. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung über die Situation in der Zeitarbeitsbranche. Doch gleichzeitig tragen die Zeitarbeitnehmer die Nachteile und Kosten der Flexibilität. Denn ihre Einkommen unterscheiden sich in hohem Maße von den durchschnittlich erzielten Gehältern in der Gesamtwirtschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zeitarbeit aus betrieblicher Perspektive (2012)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Andreas Crimmann & Susanne Kohaut (2012): Zeitarbeit aus betrieblicher Perspektive. In: R. B. Bouncken, M. Bornewasser & L. Bellmann (Hrsg.) (2012): Die neue Rolle der Zeitarbeit in Deutschland (Beiträge zur Flexibilisierung, 03), S. 27-37.
Abstract
"Welche Fragen werden in diesem Beitrag behandelt? Zunächst geht es um die betrieblichen Gründe für die Nutzung von Zeitarbeit. Eng damit verknüpft ist die Frage nach der Substitution anderer Beschäftigungsformen durch Zeitarbeit. Zu den Wirkungen von Zeitarbeit aus betrieblicher Perspektive, die zu diskutieren sind, gehört die Frage nach der Weiterbildung und der Produktivität von Zeitarbeitnehmern. Schließlich ist die Verteilung der Anteile von Zeitarbeitnehmern an allen Beschäftigten von Relevanz, da diese Anteilswerte eine große zwischenbetriebliche Variation aufweisen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bindung von Zeitarbeitnehmern: eine Frage der Qualifikation (2012)
Bornewasser, Manfred; Lehmann, Christian;Zitatform
Bornewasser, Manfred & Christian Lehmann (2012): Bindung von Zeitarbeitnehmern. Eine Frage der Qualifikation. In: Personal quarterly, Jg. 64, H. 2, S. 34-39.
Abstract
"Welche Faktoren beeinflussen den Aufbau einer erfolgreichen Arbeitsbeziehung zwischen Zeitarbeitnehmern und Entleihunternehmen?;
Fragebogengestützte Erhebungen von Unternehmen mit Zeitarbeitseinsatz und von Zeitarbeitnehmern in Deutschland (2011).
Erfolgreich gestaltete Arbeitsbeziehungen sind Voraussetzung für Motivation und Leistung. Im Helfersegment sind Erfolge durch verbesserte Integration und Gleichbehandlung zu realisieren. Im Spezialistensegment ist das Spannungsverhältnis von qualifizierter Stammbelegschaft und vorübergehend beschäftigten Fachkräften zu gestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die neue Rolle der Zeitarbeit in Deutschland (2012)
Bouncken, Ricarda B. ; Lehmann, Christian; Kohaut, Susanne ; Ziegler, Kerstin ; Kunkel, Jörg; Bellmann, Lutz ; Crimmann, Andreas; Evers, Katalin; Galais, Nathalie; Lemanski, Sandra; Hofmann, Ingrid; Mattoug, Michel; Bornewasser, Manfred; Möller, Joachim; Haseloh, Gudrun; Moser, Klaus ; Walwei, Ulrich ; Sende, Cynthia; Knubben, Evelyn; Spermann, Alexander;Zitatform
(2012): Die neue Rolle der Zeitarbeit in Deutschland. (Beiträge zur Flexibilisierung 03), München: Hampp, 240 S.
Abstract
"Der dritte Band der Reihe 'Beiträge zur Flexibilisierung' hat erneut die Zeitarbeit zum Thema. Er entstand als Ergebnis des '1. Interdisziplinären Forums zur Zeitarbeit', das im Dezember 2011 am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg stattfand. Aus verschiedenen Perspektiven berichten namhafte Wissenschaftler und Praktiker über ihre Sicht auf ein nicht unumstrittenes Flexibilisierungsinstrument." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flexibilität in Unternehmen - Rahmenbedingungen und Perspektiven (2012)
Bouncken, Ricarda B. ; Höhnel, Anne; Höll, Thomas; Gantz, Janin; Haseloh, Gudrun; Bornewasser, Manfred; Rudolph, Jekaterina; Eichel, Christian; Ratzmann, Martin; Deurloo, Joke; Homburg, Volker; Sehm, Martina; Lehmann, Christian;Zitatform
Bouncken, Ricarda B. & Manfred Bornewasser (Hrsg.) (2012): Flexibilität in Unternehmen - Rahmenbedingungen und Perspektiven. (Beiträge zur Flexibilisierung 02), München: Hampp, 179 S. DOI:10.1688/9783866187801
Abstract
"Strategische Allianzen, Joint Ventures, international aufgestellte Franchise-Systeme und netzwerkartige Flexibilisierung des Faktors Arbeit erlangt eine zunehmende Relevanz in Wissenschaft und Praxis. Auf der betrieblichen Ebene wurde Flexibilität vielfältig mit einem Produktionsfokus (Flexible Produktionssysteme, Wertschöpfungsketten usw.) untersucht. Ansätze zur Flexibilisierung des Personals und einem flexibilitätsförderlichen Management der Humanressourcen stehen erst seit einigen Jahren zunehmend im Blickfeld von Wissenschaft und Praxis. Die Schriftenreihe 'Beiträge zur Flexibilisierung' beinhaltet theoretische Überlegungen, empirische Ergebnisse und praktische Erfahrungen aus dem Themenbereich flexibler Beschäftigung. Schwerpunkt des zweiten Bandes ist es, die Vielfalt von politischen, ökonomischen, technologischen, psychologischen und rechtlichen Einflussfaktoren und Auswirkungen der Flexibilität aus Sicht von Arbeitgebern und Arbeitnehmern auf der betrieblichen Ebene zu erfassen, zu dokumentieren und zu interpretieren. Dies wirft u.a. folgende Fragenkomplexe auf: Welches sind Vorbedingungen und Grenzen unternehmerischer Flexibilität? Inwiefern wirkt sich Flexibilisierung auf die Innovativität von Unternehmen aus? Welche Konsequenzen der betrieblichen Flexibilität entstehen für den Mitarbeiter? Welche praktischen Erfahrungen gibt es im Umgang mit betrieblicher Flexibilität?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zeitarbeit und Flexibilisierung - Ergebnisse des Forschungsprojektes Flex4Work (2012)
Bouncken, Ricarda B. ; Kaethner, Felix; Köhler, Franziska; Haseloh, Gudrun; Sabath, Norbert; Below, Harald; Bornewasser, Manfred; Bloch, Sebastian; Kramer, Axel; Sitte, Bernd; Lehmann, Christian; Fischer, Hajo; Lemanski, Sandra; Benkhai, Hicham; Ratzmann, Martin;Zitatform
Bouncken, Ricarda B. & Manfred Bornewasser (Hrsg.) (2012): Zeitarbeit und Flexibilisierung - Ergebnisse des Forschungsprojektes Flex4Work. (Beiträge zur Flexibilisierung 04), München: Hampp, 282 S.
Abstract
"Seit Mitte 2009 erforschen Wissenschaftler der Universitäten Bayreuth und Greifswald sowie Praktiker der Firmen ml&s und Sitte Elektrotechnik den Einsatz von Zeitarbeit. Zum Projektende berichten die TeilnehmerInnen des Projektes über ihre Forschungsziele, verwendete Methoden und erzielte Ergebnisse sowie über den Beitrag des Projektes zu einem verbesserten Einsatz der Zeitarbeit in Unternehmen. Schwerpunkt des vierten Bandes ist es, die im Projektverlauf gewonnenen Erkenntnisse darzustellen und deren Nutzen für die Allgemeinheit herauszuarbeiten. Jedem im Projektverlauf verfolgten Forschungsthema ist hierfür ein Beitrag gewidmet. Der Band wird durch ein Vorwort des Projektträgers in den übergeordneten Rahmen des Forschungsschwerpunktes 'Balance von Flexibilität und Stabilität' eingeordnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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