Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung in Österreich: bisherige Entwicklungen, aktueller Stand und Aussichten für die Zukunft (2013)
Wagner, Norman;Zitatform
Wagner, Norman (2013): Atypische Beschäftigung in Österreich. Bisherige Entwicklungen, aktueller Stand und Aussichten für die Zukunft. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 36, H. 4, S. 71-88.
Abstract
"Die Atypisierung der Arbeitswelt hat mittlerweile dazu geführt, dass mehr als 30 % der unselbständig Erwerbstätigen entweder teilzeit-, geringfügig, befristet oder als überlassene Arbeitnehmerinnen beschäftigt sind. Dazu kommen noch 20 % unbefristet Vollzeitbeschäftigt mit All-In-Verträgen sowie eine schwer abgrenzbare Zahl von neuen Selbständigen. Die vorliegenden Daten erlauben -- selbst bei vorsichtiger Schätzung -- von 1,2 Millionen atypisch Beschäftigter auszugehen, bei Berücksichtigung der Allin-Verträge sogar von wesentlich mehr. Der größte und nach wie vor wachsende Teil der atypisch Beschäftigten arbeitet Teilzeit, die große Mehrheit davon sind Frauen. Die Zahl der befristeten und der überlassenen Arbeitskräfte steigt ebenso, wenn auch weniger stark. Im Gegensatz dazu haben Rechtsprechung und Reformen in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Zahl der freien Dienstverträge kontinuierlich zurückgeht. Komplexer ist die Situation im Bereich der neuen Selbständigen, wo es sowohl an einer allgemein akzeptierten Definition als auch an der Möglichkeit zur abschließenden Quantifizierung fehlt. Die Voraussetzungen für die Atypisierung -- steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und Tertiärisierung der Arbeitswelt -- sind nach wie vor gegeben, mit allen Konsequenzen für die Betroffenen im Einzelnen und die Gesellschaft als Ganzes." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Realität am deutschen Arbeitsmarkt (2013)
Zenzen, Jupp; Wilhelm, Alexander; Dorenkamp, Christian;Zitatform
Zenzen, Jupp (2013): Die Realität am deutschen Arbeitsmarkt. Berlin, 35 S.
Abstract
"In zahlreichen Kommentaren der Medien, der Gewerkschaftsorgane oder auch der politischen Parteien wird beklagt, dass es um den deutschen Arbeitsmarkt schlecht bestellt ist. Es wird das Zerrbild einer von Zukunftssorgen und schlechten Arbeitsbedingungen geprägten Gesellschaft gezeichnet. Ist denn die Lage wirklich so schlecht, wie viele glauben machen? Ein Blick in die Statistik genügt, um falsche Darstellungen zu korrigieren und einen realistischen Eindruck von der Situation am Arbeitsmarkt zu erhalten."
In drei Kapiteln wird gezeigt, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt, flexible Beschäftigungsverhältnisse Arbeit schaffen und Teilhabe ermöglichen und Deutschland nicht vor dem Absturz in Armut und Niedriglohn steht. (IAB2) -
Literaturhinweis
Global employment trends 2013: recovering from a second jobs dip (2013)
Abstract
"Five years after the outbreak of the global financial crisis, the study offers the latest global and regional information and projections on several indicators of the labour market, including employment, unemployment, working poverty and vulnerable employment. It also presents a number of policy considerations in light of the new challenges facing policy makers in the coming year." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Summary -
Literaturhinweis
Übergänge am Arbeitsmarkt und Qualität von Beschäftigung (2012)
Achatz, Juliane; Buch, Tanja; Trappmann, Mark ; Bruckmeier, Kerstin ; Schels, Brigitte ; Burkert, Carola ; Niebuhr, Annekatrin ; Dietz, Martin; Matthes, Britta ; Ziegler, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Walwei, Ulrich ; Koller, Lena ; Dietrich, Hans ; Kleinert, Corinna ; Wapler, Rüdiger; Jahn, Elke ; Garloff, Alfred ; Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ; Hell, Stefan;Zitatform
Achatz, Juliane, Kerstin Bruckmeier, Tanja Buch, Carola Burkert, Hans Dietrich, Martin Dietz, Alfred Garloff, Stefanie Gundert, Stefan Hell, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Corinna Kleinert, Lena Koller, Florian Lehmer, Britta Matthes, Annekatrin Niebuhr, Brigitte Schels, Mark Trappmann, Ulrich Walwei, Rüdiger Wapler & Kerstin Ziegler (2012): Übergänge am Arbeitsmarkt und Qualität von Beschäftigung. In: H. Brücker, S. Klinger, J. Möller & U. Walwei (Hrsg.) (2012): Handbuch Arbeitsmarkt 2013 : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 334), S. 141-203, 2012-07-16. DOI:10.3278/300776W141
Abstract
"Mit der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt haben Politik und Öffentlichkeit ihren Blick von der lange vorherrschenden Debatte um die Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit zusehends auf die Qualität der Arbeit gerichtet. Denn parallel zur günstigeren Arbeitsmarktentwicklung hat sich die Polarisierung des deutschen Arbeitsmarktes verschärft: Die Spreizung des Lohngefüges hat sich deutlich verstärkt, 'atypische' Beschäftigungsverhältnisse wie Leiharbeit, befristete Beschäftigung, Teilzeit- und Mini-Jobs haben stark an Bedeutung gewonnen. Auch wenn diese Beschäftigungsformen nicht unerheblich zum Abbau der Arbeitslosigkeit beigetragen haben, entsprechen sie in puncto Bezahlung, Arbeitszeit, Kündigungsschutz und Sozialversicherungspflicht nur bedingt den üblichen Standards einer unbefristeten Vollzeitbeschäftigung. Die Autorinnen und Autoren dieses Kapitels analysieren die Entwicklung atypischer Beschäftigungsverhältnisse in den vergangenen Jahren und gehen der Frage nach, inwieweit diese Erwerbsformen eine Brücke in stabile und existenzsichernde Beschäftigung bilden.
Um Arbeitslosigkeit frühzeitig und möglichst nachhaltig zu vermeiden, so ein zentrales Ergebnis dieses Kapitels, ist die Qualität der Beschäftigung zu Beginn der Erwerbskarriere von entscheidender Bedeutung. Denn der Einstieg in den Arbeitsmarkt bestimmt maßgeblich die Chancen und Risiken im weiteren Erwerbsverlauf. Generell scheint, dass ein Ausbildungsabschluss immer mehr zur Mindestvoraussetzung für ein Normalarbeitsverhältnis wird. Beim Vergleich atypischer Erwerbsformen zeigt sich, dass die Aussichten, in reguläre Beschäftigung einzumünden, für befristete Arbeitnehmer deutlich besser stehen als für Leiharbeitnehmer. Gerade für Personen, die ALG II beziehen oder bezogen haben, so ein weiterer Befund aus diesem Kapitel, kann atypische Beschäftigung zur sozialen Integration und zum Erhalt beruflicher Kompetenzen beitragen. Sie führt allerdings nicht notwendigerweise dazu, dass Betroffene auch ihren gesamten Lebensunterhalt dauerhaft aus Erwerbsarbeit bestreiten können. Vielmehr prägen heterogene Erwerbsformen und häufige Statuswechsel die Erwerbsverläufe dieser Teilgruppe." (Textauszug, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Buch, Tanja; Trappmann, Mark ; Bruckmeier, Kerstin ; Burkert, Carola ; Niebuhr, Annekatrin ; Dietz, Martin; Matthes, Britta ; Lehmer, Florian ; Walwei, Ulrich ; Koller, Lena ; Dietrich, Hans ; Wapler, Rüdiger; Jahn, Elke ; Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ; Hell, Stefan;Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Mehr Jobs oder nur mehr schlechte Jobs?: die Entwicklung atypischer Beschäftigung in Europa (2012)
Zitatform
Allmendinger, Jutta, Johannes Giesecke, Lena Hipp, Kathrin Leuze & Stefan Stuth (2012): Mehr Jobs oder nur mehr schlechte Jobs? Die Entwicklung atypischer Beschäftigung in Europa. (WZBrief Arbeit 13), Berlin, 7 S.
Abstract
"- Die Zunahme atypischer Beschäftigung in Europa geht nicht überall auf Kosten von Vollzeitjobs.
- Atypische Beschäftigung variiert stark zwischen den Ländern und Bevölkerungsgruppen.
- In Deutschland arbeiten vor allem junge und geringqualifizierte Menschen in atypischen Beschäftigungsverhältnissen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Prekäre Beschäftigung und Neuordnung am Arbeitsmarkt: Expertise im Auftrag der Industriegewerkschaft Metall (2012)
Bosch, Gerhard;Zitatform
Bosch, Gerhard (2012): Prekäre Beschäftigung und Neuordnung am Arbeitsmarkt. Expertise im Auftrag der Industriegewerkschaft Metall. Duisburg, 32 S.
Abstract
"Das Ziel dieser Expertise ist eine Bestandsaufnahme der Veränderungen der Arbeitsverhältnisse in Deutschland, ihrer wichtigsten Ursachen, der langfristigen Folgen für die Alterssicherung sowie der Alternativen. Dabei geht es vor allem um die Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der zahlreichen vorhandenen Untersuchungen. Nur in Einzelfällen wurden Neuberechnungen vorgenommen. Zunächst werden die Entwicklung des Niedriglohnsektors und die Verteilung gering bezahlter Tätigkeit auf unterschiedliche Beschäftigtengruppen und Branchen analysiert. Danach werden besonders gefährdete Beschäftigungsformen wie Leiharbeit, Minijobs, befristete Beschäftigungsverhältnisse und Scheinselbständigkeit, in den Blick genommen. Bevor die Ursachen der Ausbreitung prekärer Beschäftigung untersucht werden, folgt eine knappe Analyse der Auswirkungen schlechter Bezahlung auf die Alterssicherung. Abschießend werden einige Überlegungen zu einer Neuordnung des Arbeitsmarktes angestellt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zum Wandel der Erwerbsformen - Folgen für die Arbeitswelt der Zukunft (2012)
Zitatform
Egle, Franz & Michael Stops (2012): Zum Wandel der Erwerbsformen - Folgen für die Arbeitswelt der Zukunft. In: B.- J. Ertelt, A. Frey & C. Kugelmeier (Hrsg.) (2012): HR zwischen Anpassung und Emanzipation : Beiträge zur Entwicklung einer eigenständigen Berufspersönlichkeit (Schriftenreihe Arbeit und Bildung des Heinrich-Vetter-Forschungsinstituts e.V., 03), S. 51-68.
Abstract
In dem Beitrag wird möglichen bereits jetzt erkennbaren Flexibilisierungstendenzen in der Arbeitswelt nachgegangen. Hierzu werden zunächst deskriptive Befunde und Trends zum Wandel verschiedener Erwerbsformen vorgestellt. Dann wird überlegt, welche Folgen für die Arbeitswelt aus der quantitativen Entwicklung dieser Erwerbsformen und der Lohnentwicklung ableitbar sind. Schließlich werden Handlungsempfehlungen für die Kompetenzentwicklung der Erwerbspersonen und die betriebliche Personalpolitik benannt. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsmärkte im Wandel (2012)
Emmel, Wolfgang; Wingerter, Christian; Straube, Roman; Nauenburg, Ricarda; Martone, Olivia; Ertl, Dagmar; Hesse, Leonore; Kühn, Monika;Zitatform
Emmel, Wolfgang, Dagmar Ertl, Leonore Hesse, Monika Kühn, Olivia Martone, Ricarda Nauenburg, Roman Straube & Christian Wingerter (2012): Arbeitsmärkte im Wandel. Wiesbaden, 130 S.
Abstract
"Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben sich mit dieser gemeinsamen Veröffentlichung zum Ziel gesetzt, die aktuelle Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt sowie die zentralen Entwicklungen des letzten Jahrzehnts zu beleuchten. Sie soll einen Überblick über den Facettenreichtum der amtlichen Arbeitsmarktstatistik leisten, Antworten auf häufige Fragen geben und das Interesse für eine tiefer gehende Beschäftigung wecken. Der grundlegendste aller Arbeitsmarktindikatoren, die Zahl der Erwerbstätigen, wird in Kapitel 1 dieses Heftes behandelt. Im folgenden Kapitel wird das logische Pendant zur Erwerbstätigkeit behandelt, die Erwerbslosigkeit. Es folgt das Thema 'atypische Beschäftigung'. Es handelt sich dabei um einen Sammelbegriff für Formen des Arbeitsverhältnisses, die nicht der klassischen Norm von einer vom Arbeitgeber regulär entlohnten Vollzeitstelle mit unbefristetem Vertrag und damit dem sozialpolitisch erwünschten Normalfall entsprechen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Trends in job quality during the Great Recession: a comparative approach for the EU (2012)
Zitatform
Erhel, Christine, Mathilde Guergoat-Lariviere, Janine Leschke & Andrew Watt (2012): Trends in job quality during the Great Recession. A comparative approach for the EU. (Centre d'Etudes de l'Emploi. Document de travail 161-1), Noisy-le-Grand, 40 S.
Abstract
"This paper focuses on the consequences of the crisis on job quality in Europe. Its aim is twofold: first, to identify trends in job quality in the EU during the 2007-2009 crisis; secondly, to explore the link between these trends and cyclical as well as institutional factors. It relies on European surveys data (European Working Conditions Survey, Labour Force Survey, EU-SILC). A first step of the analysis relies on synthetic indices of job quality developed in previous researches (ETUI Job Quality Index) and compares 2005 and 2010. In average in the EU the aggregate index shows a marginal overall decline in job quality between 2005 and 2010. Improvements are visible with regard to working conditions, working-time and work-life balance. However, involuntary non-standard employment has increased and wages display a pronounced deterioration. Slight declines are also visible in skills and career development and in collective interest representation. At the national level some countries exhibit a more than marginal improvement in overall job quality (Poland, Czech Republic, Belgium and Denmark), whereas others see marked declines in job quality (Ireland and France). A second step builds on dynamic indicators calculated at the individual level. They account for individual transitions in terms of job quality during the trough of the economic downturn (between 2007 and 2009), using EU-SILC panel data. Using multi-level logistic regressions, the paper assesses the contribution of both individual and country-level characteristics (institutions and business-cycle indicators) to a possible deterioration in job quality. It shows that some socio-economic groups are more affected by decreasing trends in job quality (other things being equal), especially youth, older workers and low-educated workers. Women seem less affected by these negative trends than men but are more likely than men to become unemployed or inactive over the period. Cross-country heterogeneity in job quality trends can be related to economic trends (unemployment variation) and, to a minor extent, to the employment distribution by sectors. Some labour market institutions also seem to play a role in explaining the evolution of job quality in times of crisis: employment protection legislation (as defined by the OECD) prevents individual transitions to non-employment (and has no direct effect on job quality) while public expenditure per unemployed slightly reduces the risk of job quality deterioration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Entwicklungen und Strukturmerkmale der atypisch Beschäftigten in Deutschland bis 2010 (2012)
Zitatform
Keller, Berndt, Susanne Schulz & Hartmut Seifert (2012): Entwicklungen und Strukturmerkmale der atypisch Beschäftigten in Deutschland bis 2010. (WSI-Diskussionspapier 182), Düsseldorf, 25 S.
Abstract
"Das Diskussionspapier gibt im Kern einen Überblick über den Stand der atypischen Beschäftigungsverhältnisse in der Bundesrepublik in 2010 - dazu zählen befristete Beschäftigung, Teilzeitbeschäftigung, geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit. Die Ergebnisse basieren auf Daten des Mikrozensus und des Sozio-oekonomischen Panels. Das Papier behandelt zunächst die Entwicklung der Formen atypischer Beschäftigung bis 2010. Anschließend werden die Formen nach ausgewählten Strukturmerkmalen der atypisch Beschäftigten (wie z. B. Geschlecht, Einkommen, Branche, Betriebsgröße) näher analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktreport NRW 2012: Sonderbericht: Struktur und Entwicklung der Beschäftigung mit dem Schwerpunkt: atypische und Niedriglohn-Beschäftigung (2012)
Mertens, Andreas;Zitatform
Mertens, Andreas (2012): Arbeitsmarktreport NRW 2012. Sonderbericht: Struktur und Entwicklung der Beschäftigung mit dem Schwerpunkt: atypische und Niedriglohn-Beschäftigung. Düsseldorf, 111 S.
Abstract
"Der Sonderbericht informiert zur Beschäftigung in NRW und legt einen Schwerpunkt auf atypische und Niedriglohnbeschäftigung. In den vergangenen zehn Jahren haben Teilzeitbeschäftigung und atypische Beschäftigungsformen, darunter vor allem Minijobs, geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit, stetig zugenommen. Der Anteil der atypischen Beschäftigung liegt bei 25 Prozent und wird zum überwiegenden Teil von Frauen ausgeübt. Am dynamischsten, mit fast 100 Prozent, ist die Zahl der Leiharbeitenden gestiegen. Einen Niedriglohn erhält in NRW jeder fünfte sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung in Europa 1996-2009 (2012)
Schmeißer, Claudia; Stuth, Stefan ; Budras, Robert; Behrend, Clara; Giesecke, Johannes ; Hipp, Lena ; Leuze, Kathrin ;Zitatform
Schmeißer, Claudia, Stefan Stuth, Clara Behrend, Robert Budras, Lena Hipp, Kathrin Leuze & Johannes Giesecke (2012): Atypische Beschäftigung in Europa 1996-2009. (WZB discussion paper P / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsgruppe der Präsidentin 2012-001), Berlin, 174 S.
Abstract
"Um die Wirkung atypischer Beschäftigungsverhältnisse auf Struktur und Ausmaß sozialer Ungleichheit abschätzen zu können, zeichnet das Discussion Paper für 20 europäische Länder nach, wie sich atypische Beschäftigung im Vergleich zu regulären Beschäftigungsverhältnissen sowie Arbeitslosigkeit und Inaktivität entwickelt hat. Der Beobachtungszeitraum erstreckt sich von 1996 bis einschließlich 2009. Mit befristeten Beschäftigungsverhältnissen, Soloselbstständigkeit sowie substanzieller und marginaler Teilzeitarbeit werden vier Arten atypischer Beschäftigung unterschieden. Weil Arbeitsmarktrisiken ungleich zwischen verschiedenen Gruppen verteilt sind, betrachten wir die Beschäftigungsentwicklung getrennt nach Geschlecht, Alter und Bildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Von der Arbeitslosen- zur Arbeitsversicherung (2012)
Schmid, Günther;Zitatform
Schmid, Günther (2012): Von der Arbeitslosen- zur Arbeitsversicherung. In: Leviathan, Jg. 40, H. 2, S. 248-270. DOI:10.5771/0340-0425-2012-2-248
Abstract
"Die Differenzierung in der Arbeitswelt hat zu einer Zunahme hoch riskanter atypischer Beschäftigung geführt, darunter Arbeit in Teilzeit, Befristung und Soloselbstständigkeit. Die damit verbundenen Risiken sind jedoch weitgehend ungesichert, und die Kosten werden häufig auf die betroffenen Beschäftigten abgewälzt, ohne diese an den etwaigen Erträgen zu beteiligen. Dieser Beitrag bietet konzentriertes Anschauungsmaterial über die Ausbreitung atypischer Beschäftigung in Deutschland und Europa. Er analysiert Gründe und Folgen dieser Beschäftigungsformen und schlägt die Weiterentwicklung der Idee einer Arbeitsversicherung vor. Die entsprechende Neuordnung des Arbeitsmarkts zielt auf faire und effiziente Risikoteilung zwischen Arbeit und Kapital sowie auf mehr Selbstbestimmung der Arbeit im Lebensverlauf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung: Arbeitsmarkt im Wandel (2012)
Wingerter, Christian;Zitatform
Wingerter, Christian (2012): Atypische Beschäftigung: Arbeitsmarkt im Wandel. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 92, H. 3, S. 208-210.
Abstract
Auf der Grundlage von Daten aus dem Mikrozensus unternimmt der Autor eine differenzierte Betrachtung der Arbeitsmarktentwicklung für die letzten 15 Jahre. Er stellt fest, dass das Normalarbeitsverhältnis nach wie vor die wichtigste Beschäftigungsform ist. Trotzdem gestalten sich die Arbeitsverhältnisse vielfältiger und die atypische Beschäftigung hat zugenommen. Im Jahr 2010 befanden sich 22,4 Prozent aller Arbeitnehmer in einem derartigen Beschäftigungsverhältnis. Am stärksten war der Zuwachs bei der Zahl der Teilzeitbeschäftigten, wobei diese meist der geringfügigen Beschäftigung zuzuordnen ist. Von der Wirtschaftskrise besonders betroffen waren Leiharbeit und befristete Beschäftigung. Die Zahl der Normalarbeitsverhältnisse ist auch während der Krise leicht gestiegen, was als Indiz für die Fachkräftesicherung durch die Arbeitgeber gesehen wird. (IAB)
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Literaturhinweis
Regionale Entwicklung atypischer Beschäftigung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/11503) (2012)
Zitatform
(2012): Regionale Entwicklung atypischer Beschäftigung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/11503). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/11968 (20.12.2012)), 139 S.
Abstract
"Zur atypischen Beschäftigung zählen befristete Verträge, Leiharbeitsverhältnisse, geringfügige Beschäftigungsverhältnisse und Teilzeitarbeit. Das Ausmaß und der Anteil dieser Beschäftigungsformen variiert in den einzelnen Regionen Deutschlands. Im Folgenden werden daher Zahlen zur Entwicklung atypischer Beschäftigung in den Regionen abgefragt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Niedriglohn und Beschäftigung 2010: Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 10. September 2012 in Berlin (2012)
Zitatform
(2012): Niedriglohn und Beschäftigung 2010. Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 10. September 2012 in Berlin. (DeStatis - wissen, nutzen), Wiesbaden, 32 S.
Abstract
"Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich in robuster Verfassung - trotz Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise erreicht die Zahl der Erwerbstätigen historische Höchststände und auch die Erwerbslosenzahl hat sich verringert. In diesem Zusammenhang wird jedoch auch häufig die Frage diskutiert, wie sich neben dem Wandel der Erwerbsformen die Verdienstsituation der Beschäftigten verändert hat. Antworten darauf gibt die Erhebung der Struktur der Arbeitsverdienste. Diese Erhebung führen die statistischen Ämter nur alle vier Jahre durch - das Statistische Bundesamt stellt auf der Pressekonferenz die aktuellen Ergebnisse des Jahres 2010 mit Fokus auf dem Niedriglohnbereich vor. Dabei werden unter anderem folgende Fragen beantwortet:
- Wie viel Prozent der Beschäftigten arbeiteten 2010 für einen Niedriglohn? In welchen Branchen kommen niedrige Verdienste am häufigsten vor?
- Wie hoch ist das Niedriglohnrisiko atypisch Beschäftigter? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen atypischer Beschäftigung und beruflicher Qualifikation?
- Investieren Niedriglohnbezieher über Entgeltumwandlung in eine Betriebsrente und nutzen die staatliche Förderung?" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung und soziale Risiken: Entwicklung, Strukturen, Regulierung. Expertise im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung (2011)
Zitatform
Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2011): Atypische Beschäftigung und soziale Risiken. Entwicklung, Strukturen, Regulierung. Expertise im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 52 S.
Abstract
"Atypische Beschäftigungsformen gewinnen an Bedeutung. Gut 36 Prozent der Beschäftigten arbeiten befristet, geringfügig, in Teilzeit oder als Leiharbeitnehmer. Im Vergleich zu unbefristeter Vollzeitarbeit sind diese mehrheitlich von Frauen ausgeübten Beschäftigungsverhältnisse mit deutlich höheren Risiken verbunden, nur einen Niedriglohn zu erhalten, den Arbeitsplatz wieder eher zu verlieren und nur eingeschränkten Zugang zu beruflicher Weiterbildung zu haben. Der Aufstieg in ein Normalarbeitsverhältnis gelingt nur wenigen. Langfristig droht Altersarmut. Ansatzpunkte, wie sich die Prekaritätsrisiken mindern lassen, liefert der Beitrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Atypische Beschäftigungsverhältnisse: Stand und Lücken der aktuellen Diskussion (2011)
Zitatform
Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2011): Atypische Beschäftigungsverhältnisse. Stand und Lücken der aktuellen Diskussion. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 3, S. 138-145. DOI:10.5771/0342-300X-2011-3-138
Abstract
"Der Beitrag behandelt den aktuellen Stand sowie die bestehenden Lücken der anhaltenden Auseinandersetzung über atypische Beschäftigungsverhältnisse. Zunächst beschreibt er die langfristige Entwicklung und den Umfang der einzelnen Formen (Teilzeit, Minijobs, Befristung, Leiharbeit) sowie Gesamtumfang und Strukturen. Anschließend trifft er Abgrenzungen zur aktuellen Diskussion über Prekarität und analysiert detailliert die sozialen Risiken (Einkommen, Beschäftigungsstabilität, Beschäftigungsfähigkeit, Integration in die sozialen Sicherungssysteme). Letztere sind im Vergleich zum Normalarbeitsverhältnis deutlich erhöht und treten sowohl während als auch nach der Erwerbstätigkeit auf; zudem sind die Mobilitätschancen eingeschränkt. Abschließend unterbreitet er einige Vorschläge zur Re-Regulierung (Einführung eines generellen Mindestlohns sowie individueller Ansprüche auf Weiterbildung, Anpassung der sozialen Sicherungssysteme, vor allem der Rentenversicherung)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Struktur und Entwicklung atypischer Beschäftigungsformen in Baden- Württemberg: eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2011)
Klee, Günther; Behringer, Jan; Bohachova, Olga; Meyer, Jasper; Gerster, Andreas;Zitatform
Klee, Günther (2011): Struktur und Entwicklung atypischer Beschäftigungsformen in Baden- Württemberg. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2010,04), Tübingen, 50 S.
Abstract
"Der Beitrag ist wie folgt aufgebaut: In Kapitel 2 wird zunächst auf die Entwicklung der Beschäftigungsstruktur nach Art der Beschäftigung und Qualifikationsniveau eingegangen. Kapitel 3 untersucht die Verbreitung und Struktur atypischer Beschäftigungsverhältnisse in Baden-Württemberg. Dabei ist dieses Kapitel in mehrere Abschnitte untergliedert, die sich jeweils bestimmten Formen atypischer Beschäftigung widmen: Die Abschnitte 3.1 und 3.2. behandeln ausführlich die befristeten und die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse. In Abschnitt 3.3 wird sodann ein Überblick über die weiteren im IAB-Betriebspanel erfassten Formen der atypischen Beschäftigung gegeben. Dabei wird jedoch nur auf die Teilzeitarbeit (3.3.1) und die Leih- bzw. Zeitarbeit (3.3.2) näher eingegangen, während freie Mitarbeit, Praktika und Ein-Euro-Jobs nur in Form unkommentierter Grafiken im Anhang aufgeführt sind. Kapitel 4 fasst schließlich die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung zusammen. Als Datengrundlage der Analyse wird mit dem IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg eine repräsentative Arbeitgeberbefragung in rund 1.200 baden-württembergischen Betrieben aller Branchen und Betriebsgrößenklassen herangezogen, die seit dem Jahr 2000 alljährlich zum Stichtag 30.06. erhoben werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The unequal incidence of non-standard employment across occupational groups: an empirical analysis of post-industrial labour markets in Germany and Europe (2011)
Zitatform
Marx, Paul (2011): The unequal incidence of non-standard employment across occupational groups. An empirical analysis of post-industrial labour markets in Germany and Europe. (IZA discussion paper 5521), Bonn, 23 S.
Abstract
"The paper addresses an often neglected question in labour market research: to which extent do outcomes aggregated on the national level disguise occupational diversity in employment conditions? In particular, how and why do occupational groups differ with regard to the incidence of non-standard employment? To explore these questions, the paper derives a detailed occupational scheme from the literature, capturing the variety of labour market outcomes within countries. In a second step, the scheme is theoretically linked to the topic of non-standard work. It is argued that different degrees of skill specificity across occupational groups produce diverging incentives for flexible and long-term employment, respectively. This leads to the expectation of (some) service-sector occupations showing stronger tendencies towards non-standard employment than those in the industrial sector. Based on European and German micro data, the categorisation is used to decompose various labour market indicators. The results clearly demonstrate the unequal incidence of non-standard employment along the lines of the suggested categorisation. Moreover, the longitudinal perspective suggests that traditionally functioning occupational groups will be crowded out by more destandardised ones." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigungsformen abseits der Normalarbeitsverhältnisse in Essen (2011)
Niewels, Andrea;Zitatform
Niewels, Andrea (2011): Beschäftigungsformen abseits der Normalarbeitsverhältnisse in Essen. (Beiträge zur Stadtforschung 54), Essen, 125 S.
Abstract
Auf der Grundlage der amtlichen Statistik wird die Entwicklung atypischer Beschäftigungsformen in Essen untersucht. Es erfolgt eine Gegenüberstellung zu den Ruhrgebietsstädten Duisburg, Bochum und Dortmund. Die Situation in Essen wird anhand folgender Schwerpunkte beleuchtet: 1. Stellenangebote für Beschäftigungsformen abseits der Normalarbeitsverhältnisse; 2. sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in Teilzeitbeschäftigung und im Bereich Arbeitnehmerüberlassung/Zeitarbeit; 3. geringfügig entlohnte Beschäftigung; 4. Teilnehmer/-innen in Arbeitsgelegenheiten nach dem SGB II und 5. kurzfristig Beschäftigte. Im Zeitraum 1999 bis 2009 wird ein erheblicher Rückgang der Vollzeitbeschäftigung und eine erhebliche Zunahme der Teilzeitbeschäftigung konstatiert. Rund zwei bis drei Prozent aller Beschäftigten sind Leiharbeitnehmer. (IAB)
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Literaturhinweis
Non-standard employment in Europe: its development and consequences for the European Employment Strategy (2011)
Schmid, Günther;Zitatform
Schmid, Günther (2011): Non-standard employment in Europe. Its development and consequences for the European Employment Strategy. In: German Policy Studies, Jg. 7, H. 1, S. 171-210.
Abstract
"The last decades have seen an erosion of the traditionally defined 'standard employment relationship' through part-time work, fixed-term contracts, temp-agency work and self-employment. Whereas many welcome this development as a blessing for flexible labour markets, others are highly critical hinting to disastrous intended or unintended side-effects such as low or volatile income, dead-end jobs instead of stepping stones, high job insecurity, and poverty in old-age. The European Commission tried to bridge these two opposing views by conceptualising 'flexicurity' as the objective of the European Employment Strategy, aimed at 'balancing' flexibility and security. Although this oxymoron became common parlance in the meantime, the concept is still quit ambiguous, leading often to cheap talk or being captured by various political interests. Furthermore, one of its main goals, the growth of employment by further increasing labour force participation under the condition of reducing unemployment and labour market segmentation has not been achieved and is now even far out of sight due to the recent economic crisis. The aim of this essay, therefore, is to test the actual and potential role of non-standard employment in view of the 'flexicurity' concept through systematic descriptive work and conceptual reflections: first by comparing the development of non-standard employment in 24 EU member states from 1998 to 2008; second by relating this development to the dynamics of labour force participation; third by exploring the main (structural, institutional and behavioural) determinants of this development; and fourth by discussing - in the light of the Post-Lisbon process - the policy consequences aimed at ensuring a complementary relationship between flexibility and security rather than trading-off one against the other." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Atypisch beschäftigt = typisch arm im Alter? Die Flexibilisierung der Arbeitsmärkte und der staatliche Schutz vor Altersarmut: ein europäischer Vergleich (2011)
Schulze Buschoff, Karin;Zitatform
Schulze Buschoff, Karin (2011): Atypisch beschäftigt = typisch arm im Alter? Die Flexibilisierung der Arbeitsmärkte und der staatliche Schutz vor Altersarmut. Ein europäischer Vergleich. Berlin, 28 S.
Abstract
"In vielen Ländern bilden die atypisch Beschäftigten mit einem Anteil von jeweils deutlich über einem Drittel aller Beschäftigten einen beachtlichen Teil der Gesamtbeschäftigten. Insgesamt ist seit Ende der 1990er Jahre europaweit eine Zunahme atypischer Beschäftigung zu verzeichnen. Im Ländervergleich findet die auf der EU-Ebene verfolgte Flexicurity-Strategie in Deutschland relativ wenig Anwendung. Das deutsche System der staatlichen Altersvorsorge ist aufgrund der starken Lohnzentrierung und der Orientierung am Äquivalenzprinzip nur unzureichend auf atypische Beschäftigungsverhältnisse und weitere Flexibilisierungstendenzen eingestellt. Davon sind vor allem Frauen betroffen, da sie den Großteil der atypischen Beschäftigungen stellen. Vergleicht man die verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung, dann bestehen die größten Sicherungslücken derzeit für die Soloselbstständigen und für die geringfügig Beschäftigten. Eine der größten Herausforderungen für die deutsche Rentenversicherung besteht entsprechend in der Ausweitung der Pflichtversicherung auf alle Erwerbstätigen. Fraglich bleibt, ob ein Festhalten an der traditionellen deutschen Rentenpolitik den durch die Zunahme atypischer, häufig niedrig entlohnter Beschäftigungsformen und zunehmend diskontinuierlicher Erwerbsverläufe entstehenden Herausforderungen gerecht werden kann. Als zukunftsfähiger und überzeugender in Hinblick auf die Bewältigung dieser Herausforderungen erweisen sich Grundrentensysteme wie zum Beispiel die Systeme in Dänemark oder in den Niederlanden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung in Japan und Deutschland (2011)
Seifert, Hartmut;Zitatform
Seifert, Hartmut (2011): Atypische Beschäftigung in Japan und Deutschland. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 20, H. 1, S. 47-64. DOI:10.1515/arbeit-2011-0106
Abstract
"Der Beitrag vergleicht atypische Beschäftigungsformen in Japan und Deutschland, zwei Ländern mit unterschiedlichen Regelungsstrukturen. Ungeachtet dieser Unterschiede zeigen Teilzeit- und Leiharbeit sowie befristete Beschäftigung eine erstaunlich hohe Parallelität bei Ausmaß und Entwicklung. Für weibliche Beschäftigte sind atypische Beschäftigungsverhältnisse zur 'neuen Normalität' geworden. In beiden Ländern sind atypisch Beschäftigte sowohl beim Einkommen als auch beim Zugang zu betrieblicher Weiterbildung gegenüber vergleichbaren Beschäftigten mit Normalarbeitsverhältnissen benachteiligt. In Deutschland, wo das 'Equal-treatment- Prinzip' besser verankert ist als in Japan, fallen die Benachteiligungen auch nicht ganz so krass aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Study on trends in diversification of employment: customized calculations in the ministry of health, labour and welfare's general survey on diversified types of employment (2010)
Asao, Yutaka;Zitatform
Asao, Yutaka (2010): Study on trends in diversification of employment. Customized calculations in the ministry of health, labour and welfare's general survey on diversified types of employment. In: Japan Labor Review, Jg. 7, H. 4, S. 84.
Abstract
"The Japan Institute for Labour Policy and Training (JILPT) is engaged in ongoing research into non-regular employment. As part of this, JILPT has implemented customized calculations on individual data collected as part of the Ministry of Health, Labour and Welfare's General Survey on Diversified Types of Employment (hereinafter referred to as the D-Survey), in order to work towards an integrated understanding and analysis of non-regular employment trends in Japan. This paper selects and introduces themes from among those results that are considered to be of potential interest to people outside Japan." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Traditionelle Beschäftigungsverhältnisse im Wandel: Benchmarking Deutschland: Normalarbeitsverhältnis auf dem Rückzug (2010)
Eichhorst, Werner; Kuhn, Andrea; Zenker, Rosemarie; Thode, Eric;Zitatform
Eichhorst, Werner, Andrea Kuhn, Eric Thode & Rosemarie Zenker (2010): Traditionelle Beschäftigungsverhältnisse im Wandel. Benchmarking Deutschland: Normalarbeitsverhältnis auf dem Rückzug. (IZA research report 23), Bonn, 66 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt in Deutschland besteht inzwischen aus zwei Segmenten: Zum einen aus traditionellen und zum anderen aus sogenannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Atypische Beschäftigungsverhältnisse ermöglichen dabei zwar sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer höhere Flexibilität und damit einhergehend eine Zunahme der Beschäftigung insgesamt, sind aber durch höhere Risiken geprägt. Das traditionelle Beschäftigungsverhältnis ist dagegen durch ein hohes Maß an Sicherheit gekennzeichnet. Unterschiede im internationalen Vergleich gibt es dennoch: Hinsichtlich der Arbeitsbedingungen, der Lohnentwicklung, der Arbeitsbeziehungen und der Ausprägung des Kündigungsschutzes differieren die Systeme." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wen trifft die Zunahme atypischer Beschäftigungsformen?: Analyse des Mikrozensus 2007 (2010)
Fromm, Sabine;Zitatform
Fromm, Sabine (2010): Wen trifft die Zunahme atypischer Beschäftigungsformen? Analyse des Mikrozensus 2007. In: Mitteilungen aus dem SOFI, Jg. 4, H. 10, S. 6-8.
Abstract
"Die Teilhabe am Erwerbsleben bleibt nach wie vor die wichtigste gesellschaftliche Teilhabeform, sei es durch eigene oder aber abgeleitete Erwerbstätigkeit. Als zentral für die Integrationsleistung des Erwerbssystems wird generell die Verbreitung des sogenannten 'Normalarbeitsverhältnisses' angesehen. Im Verbundprojekt Sozioökonomische Berichterstattung wird Erwerbsteilhabe und ihre Entwicklung unter unterschiedlichen Fragestellungen analysiert, darunter auch die Integrationsleistung des Beschäftigungssystems (www.soeb.de). In diesem Kontext entstanden die nachfolgend dargestellten Ergebnisse zur Veränderung des Normalarbeitsverhältnisses durch die Zunahme atypischer Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Kompass im gesellschaftlichen Wandel: zur Kritik am Normalarbeitsverhältnis (2010)
Zitatform
Jürgens, Kerstin (2010): Kompass im gesellschaftlichen Wandel. Zur Kritik am Normalarbeitsverhältnis. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 56, H. 4, S. 421-425. DOI:10.1515/zsr-2010-0405
Abstract
"In einer Stellungnahme zu Ulrich Mückenbergers Kritik am Normalarbeitsverhältnis gilt es, sich Arbeit und Beschäftigung in einer historischen Perspektive anzunähern: Der Industriekapitalismus bürdete den Menschen weit reichende Veränderungen ihrer Arbeits- und Lebensweisen auf. Er enthielt durchaus emanzipatorische Momente, führte aber zur Trennung von Arbeitsformen und Lebensbereichen, zur Hierarchisierung im Geschlechterverhältnis und brachte eine Kommodifizierung von Arbeitskraft mit sich. Marktanpassung war der Inbegriff moderner Tagelöhnerei. Vor diesem Hintergrund sollte das Normalarbeitsverhältnis 'Korsettstangen von Gewissheit, Vorhersehbarkeit und Frieden ein[ziehen]' ... . Man versprach sich eine substanzielle und prozedurale Normalisierung, um der unternehmerischen Willkür Schranken zu setzen. Die Funktion des Normalarbeitsverhältnisses war also 'Schutz', brachte aber - wie Mückenberger (damals wie heute) problematisiert - 'Antrieb' und 'Selektion' mit sich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Very atypical work: Exploratory analysis of fourth European Working Conditions Survey: background paper (2010)
Riso, Sara;Zitatform
Riso, Sara (2010): Very atypical work: Exploratory analysis of fourth European Working Conditions Survey. Background paper. Dublin, 34 S.
Abstract
"This background paper has been prepared to complement the findings of a comparative analysis by Eurofound on what has been termed 'very atypical work' in the 27 European Union Member States (EU27). In the background paper, the definition of very atypical forms of work includes non-written employment contracts, contracts of less than 10 working hours a week and very short fixed-term contracts of six months or less. The comparative analytical report (Broughton et al, 2010) uses a similar categorisation, with the addition of zero-hour and on-call work contracts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Non-standard employment and labour force participation: a comparative view of the recent development in Europe (2010)
Schmid, Günther;Zitatform
Schmid, Günther (2010): Non-standard employment and labour force participation. A comparative view of the recent development in Europe. (IZA discussion paper 5087), Bonn, 55 S.
Abstract
"This paper presents - in a new way of examination and portrayal - the extent and changes of nonstandard employment relationships (part-time work, fixed-term contracts, and selfemployment) in 24 EU member states at two points of time, in 1998 and 2008, on the basis of the European Labour Force Survey. Apart from a detailed statistical description by gender, skills and branches, theoretical considerations explaining the development are also examined and tested in a preliminary way. Finally, the most important results and their challenges to the future labour market policy are emphasised again and discussed. The central outcome is neither the complaint of the eroding 'standard employment relationship' nor of its potential 'precariousness'; it is rather the requirement of increasing variability in employment relations due to rising employment participation of women (work-life-balance), mature aged workers, and persons with restricted work capacities. However, parallel to this development social risks are also spreading over the life course, especially the risk of great income volatility through multiple or long periods of unemployment, changing working times, obsolete skills or restricted work capacities due to ill health. In order to reduce or to avoid new social inequalities, future labour market reforms have to acknowledge this development by establishing new forms of social security or by constituting a more flexible standard employment relationship through adaptations in labour and social law. The contribution ends by providing some suggestions to such reforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Sprungbrett oder Sackgasse? Entwicklung und Strukturen von flexiblen Erwerbsformen in Deutschland (2010)
Schäfer, Holger;Zitatform
Schäfer, Holger (2010): Sprungbrett oder Sackgasse? Entwicklung und Strukturen von flexiblen Erwerbsformen in Deutschland. In: IW-Trends, Jg. 37, H. 1, S. 47-63.
Abstract
"Die Struktur der Erwerbsformen auf dem deutschen Arbeitsmarkt unterliegt einem stetigen Wandel. Der zentrale Trend dieses Wandels besteht in der zunehmenden Bedeutung flexibler sogenannter 'atypischer' Beschäftigungsverhältnisse bei gleichzeitigem Bedeutungsverlust des 'Normalarbeitsverhältnisses'. Dabei wird häufig die These vertreten, dass die Arbeitsmarktreformen der letzten Jahre diesen Trend noch einmal verstärkt haben. Die Auswertung von Daten des sozio-oekonomischen Panels zeigt, dass die Bedeutung flexibler Erwerbsformen vor allem relativ zunimmt und es sich bei diesen überwiegend um zusätzliche Beschäftigung handelt. Auf individueller Ebene dienen sie als Sprungbrett. Dies gilt gleichermaßen für den Schritt aus der Arbeitslosigkeit oder Inaktivität in eine Beschäftigung wie für den Wechsel aus einer flexiblen Erwerbsform auf einen unbefristeten Vollzeitarbeitsplatz. Von der Sprungbrettfunktion profitieren vor allem geringproduktive Arbeitnehmer. Sie machen einen großen Teil der Arbeitnehmer in flexiblen Beschäftigungsverhältnissen aus. Anzeichen von Prekarität zeigen sich allerdings nur bei einem Teil der Beschäftigten in den flexiblen Erwerbsformen. Während die Abschläge vom Stundenlohn bei unbefristet Teilzeitbeschäftigten mit 5 Prozent eher gering sind, weisen unbefristet geringfügig Beschäftigte einen Stundenlohnabstand von rund 17 Prozent auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Atypische Beschäftigungsformen in Zeiten der Krise in Rheinland-Pfalz 2009 (2010)
Zitatform
Wagner, Birgit & Alfons Schmid (2010): Atypische Beschäftigungsformen in Zeiten der Krise in Rheinland-Pfalz 2009. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2010,01), Frankfurt, M., 34 S.
Abstract
"Die Auswertung auf der Grundlage des IAB-Betriebspanels zeigt für Rheinland-Pfalz, dass sich die Wirtschafts- und Finanzkrise sehr unterschiedlich auf die verschiedenen atypischen Beschäftigungsformen ausgewirkt hat. Während die Kurzarbeit und die geringfügige Beschäftigung in Rheinland-Pfalz deutlich anstiegen und auch die 1-Euro-Jobber zunahmen, gab es bei den Midi-Jobs, der Teilzeitbeschäftigung und der befristeten Beschäftigung keine wesentlichen Veränderungen angesichts der Krise. Von der Finanz- und Wirtschaftskrise negativ betroffen waren auch Leiharbeitskräfte sowie freie Mitarbeiter, deren Bedeutung insgesamt jedoch gering ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Atypische Beschäftigung: eine wissenschaftliche Bilanzierung (2010)
Wagner, Alexandra;Zitatform
Wagner, Alexandra (2010): Atypische Beschäftigung. Eine wissenschaftliche Bilanzierung. Berlin, 106 S.
Abstract
"Atypische Beschäftigungsformen wirken sehr unterschiedlich, ihre Bewertung kann nicht losgelöst vom konkreten Kontext ihres Einsatzes erfolgen. Wenngleich nicht alle atypisch Beschäftigten in prekären Lebenslagen sind, tragen diese Beschäftigungsformen ein nicht unerhebliches Prekaritätspotential. Dieses ergibt sich sowohl aus den niedrigen Entgelten als auch aus einer hohen Beschäftigungsunsicherheit und einer im Vergleich zum so genannten Normalarbeitsverhältnis schlechteren sozialen Sicherung. Ob die Ausweitung der atypischen Beschäftigung zur Reduzierung von Arbeitslosigkeit beigetragen oder eher zu einer Verdrängung qualitativ besserer Beschäftigung durch Erwerbsformen mit höheren Prekaritätsrisiken geführt hat, ist umstritten. Bislang gibt es keine Belege dafür, dass atypische Beschäftigungsformen das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen erhöhen. Notwendig sind Alternativen zur sich gegenwärtig vollziehenden Diversifizierung der Beschäftigungsformen, die Flexibilität sichern, ohne den Schutz der Beschäftigten zu reduzieren. Außerdem ist die soziale Sicherung atypischer Beschäftigungsformen zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Umfang, Struktur und Determinanten besonderer Beschäftigungsformen: ausgewählte Ergebnisse der nordrhein-westfälischen Stichprobe des IAB-Betriebspanels 2009 (2010)
Abstract
"Die Ergebnisse des IAB-Betriebspanels belegen, dass ein immer größerer Anteil neuer Stellenangebote mit besonderen Anforderungen, wie z.B. einer begrenzten Beschäftigungsdauer verbunden ist. So erhielten im letzten Jahr mehr als die Hälfte aller neu eingestellten Beschäftigten lediglich einen befristeten Arbeitsvertrag. Damit gab es erstmals mehr befristete als unbefristete Einstellungen. Dieser Anstieg könnte mit der weltweiten Krise und den damit verbundenen Unsicherheiten hinsichtlich des künftigen Arbeitskräftebedarfs zusammenhängen. Mit diesem Anstieg setzte sich jedoch eine Entwicklung fort, die bereits vor der Krise begonnen hat. In zahlreichen Betrieben wurden bereits vor der Krise neue Arbeitskräfte fast nur noch befristet eingestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Atypical work: who gets it, and where does it lead?: some U.S. evidence using the NLSY79 (2009)
Zitatform
Addison, John T., Chad Cotti & Christopher J. Surfield (2009): Atypical work: who gets it, and where does it lead? Some U.S. evidence using the NLSY79. (IZA discussion paper 4444), Bonn, 26 S.
Abstract
"Atypical work arrangements have long been criticized as offering more precarious and lower paid work than regular open-ended employment. In an important paper, Booth et al. (2002) were among the first to recognize that notwithstanding their potential deficiencies, such jobs also functioned as a stepping stone to permanent work. This conclusion proved prescient and has received increasing support in Europe. In the present note, we provide a parallel analysis to Booth et al. for the United States - somewhat of a missing link in the evolving empirical literature - and obtain not dissimilar similar findings for the category of temporary workers as do they for fixed-term contract workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Flexible employment and inequality in Europe (2009)
Zitatform
Barbieri, Paolo (2009): Flexible employment and inequality in Europe. In: European Sociological Review, Jg. 25, H. 6, S. 621-628. DOI:10.1093/esr/jcp020
Abstract
Der Beitrag entwirft eine Typologie der Flexibilität bezogen auf den Arbeitsmarkt (numerische Flexibilität, funktionale Flexibilität, zeitliche Flexibilität und Einkommensflexibilität) und gibt einen Literaturüberblick über unterschiedliche Ungleichheitsszenarien in Europa als Auswirkung von Flexibilität. Danach werden in kontinentaleuropäischen Ländern wie Deutschland und Frankreich hohe Einkommensunterschiede wie in Großbritannien oder Irland gesellschaftlich nicht akzeptiert, wohl aber eine sehr viel größere Ungleichheit bei der Jobsicherheit. Mittelmeerländer wie Italien und Griechenland wiederum akzeptieren Einkommensunterschiede in einer Höhe wie in Deutschland oder Frankreich nicht, wohl aber noch größere Unterschiede bei der Jobsicherheit. Jobsicherheit bzw. Jobunsicherheit als Folge von Inklusion bzw. Exklusion auf dem Arbeitsmarkt wiederum korreliert eng mit dem Niveau der beruflichen Qualifikation. Während in den meisten europäischen Ländern die Arbeitsplätze für gut ausgebildete männliche Arbeitnehmer in der Mitte ihres Berufslebens sicher sind, droht Frauen und neu in den Arbeitsmarkt eintretenden Arbeitnehmern die Gefahr prekärer Beschäftigung mit dem Risiko gesellschaftlicher Exklusion. (IAB)
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Labour market flexibilization and its consequences in Italy (2009)
Zitatform
Barbieri, Paolo & Stefani Scherer (2009): Labour market flexibilization and its consequences in Italy. In: European Sociological Review, Jg. 25, H. 6, S. 677-692. DOI:10.1093/esr/jcp009
Abstract
"Labor market 'flexibilization' or 'deregulation' is seen by many as a requirement for economic and occupational growth. As one route towards more flexibility, many European countries increased the so-called atypical or non-standard forms of employment while leaving the regulation of existing employment relations largely unchanged. In Italy, this led to a strong segmentation of the labour market. As employment is the only connection to a series of welfare entitlements, this praxis might lead to strong cleavages in the society. In this paper, we investigate the ongoing process of labour market 'flexibilization' and its consequences for individual labour market careers and social inequalities and ask whether the deregulation has fulfilled the expectations attached to it. In detail, we study the entries into the marginal labour market and the consequences for employment careers of these forms of 'new' flexible employment. Empirical findings based on Indagine Longitudinale sulle Famiglie Italiane data cast doubts on the effectiveness of the specific form of market deregulation in Italy and confirm strong long-term implications of atypical employment episodes for career chances." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Im Fokus: "Atypische" Beschäftigung breitet sich auch in Ostdeutschland aus (2009)
Brautzsch, Ulrich; Lang, Cornelia;Zitatform
Brautzsch, Ulrich & Cornelia Lang (2009): Im Fokus: "Atypische" Beschäftigung breitet sich auch in Ostdeutschland aus. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 15, H. 8, S. 300-304.
Abstract
Die Autoren untersuchen für den Zeitraum 1998 bis 2008 die Beschäftigungsentwicklung im Hinblick auf die Beschäftigungsform und im Vergleich für Ost- und Westdeutschland. Ihr Hauptaugenmerk richten sie dabei auf die beiden Phasen des konjunkturellen Aufschwungs von 1998 bis 2000 sowie von 2005 bis Anfang 2008. Im Trend zeigt sich eine zunehmende Flexibilisierung der Beschäftigungsverhältnisse in beiden Teilen Deutschlands. Im Jahr 2008 waren ca. 27 Prozent der Arbeitnehmer in Ostdeutschland und 29 Prozent der Arbeitnehmer in Westdeutschland in einem atypischen Beschäftigungsverhältnis beschäftigt. Unterschiede gibt es im Hinblick auf die Struktur der atypischen Beschäftigungsverhältnisse. Während im Jahr 2008 in Westdeutschland die ausschließlich geringfügig Beschäftigten mit 48 Prozent den größten Anteil an den atypisch Beschäftigten haben, sind es in Ostdeutschland mit 54 Prozent die sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigten. (IAB)
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Literaturhinweis
Flexicurity und atypische Beschäftigung in Dänemark (2009)
Zitatform
Bredgaard, Thomas, Flemming Larsen, Per Kongshøj Madsen & Stine Rasmussen (2009): Flexicurity und atypische Beschäftigung in Dänemark. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 62, H. 1, S. 31-38. DOI:10.5771/0342-300X-2009-1-31
Abstract
"Das dänische Konzept von Flexicurity hat in Europa Furore gemacht. Es wird dabei häufig als Arbeitsmarktmodell, das sich an regulär Beschäftigte richtet, aufgefasst. Diese Einschätzung fußt auf einer Forschungslücke: Das Verhältnis von atypischen Beschäftigungsverhältnissen und der dänischen Flexicurity ist noch nicht gründlich ausgeleuchtet worden. In diesem Artikel unternehmen wir deshalb den Versuch, diese Beziehung genauer zu analysieren. Wir beschreiben die Verbreitung, Entwicklung und Regulierung von Teilzeitarbeit, befristeter Beschäftigung, Leiharbeit, Selbstständigkeit und - als eine dänische Besonderheit - von sogenannten Flexjobs. Wir finden dabei kaum empirische Belege für die weit verbreitete Annahme, dass atypische Beschäftigungsformen üblicher werden oder unregulierter und weniger geschützt als Normalarbeitsverhältnisse seien. Im Gegenteil wurde das dänische Flexicurity-Konzept auf atypisch Beschäftigte ausgeweitet. Diese Strategie der Normalisierung der atypischen Beschäftigung könnte als politisches Musterbeispiel für andere europäische Länder dienen und eine Alternative zu Ansätzen, die eine Lockerung des Kündigungsschutzes für regulär Beschäftigte verfolgen, darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flexicurity and atypical employment in Denmark (2009)
Zitatform
Bredgaard, Thomas, Flemming Larsen, Per Kongshøj Madsen & Stine Rasmussen (2009): Flexicurity and atypical employment in Denmark. (CARMA research paper 2009/01), Aalborg, 21 S.
Abstract
"Das dänische Konzept von Flexicurity hat in Europa Furore gemacht. Es wird dabei häufig als Arbeitsmarktmodell, das sich an regulär Beschäftigte richtet, aufgefasst. Diese Einschätzung fußt auf einer Forschungslücke: Das Verhältnis von atypischen Beschäftigungsverhältnissen und der dänischen Flexicurity ist noch nicht gründlich ausgeleuchtet worden. In diesem Artikel unternehmen wir deshalb den Versuch, diese Beziehung genauer zu analysieren. Wir beschreiben die Verbreitung, Entwicklung und Regulierung von Teilzeitarbeit, befristeter Beschäftigung, Leiharbeit, Selbstständigkeit und - als eine dänische Besonderheit - von sogenannten Flexjobs. Wir finden dabei kaum empirische Belege für die weit verbreitete Annahme, dass atypische Beschäftigungsformen üblicher werden oder unregulierter und weniger geschützt als Normalarbeitsverhältnisse seien. Im Gegenteil wurde das dänische Flexicurity-Konzept auf atypisch Beschäftigte ausgeweitet. Diese Strategie der Normalisierung der atypischen Beschäftigung könnte als politisches Musterbeispiel für andere europäische Länder dienen und eine Alternative zu Ansätzen, die eine Lockerung des Kündigungsschutzes für regulär Beschäftigte verfolgen, darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Socio-economic risks of atypical employment relationships: evidence from the German labour market (2009)
Zitatform
Giesecke, Johannes (2009): Socio-economic risks of atypical employment relationships. Evidence from the German labour market. In: European Sociological Review, Jg. 25, H. 6, S. 629-646. DOI:10.1093/esr/jcp012
Abstract
"In this article, I examine the impact of atypical working arrangements on both objective and subjective dimensions of social inequality. The analysed types of atypical employment are fixed-term contracts, temporary agency work, and part-time employment, respectively. It is argued that these working arrangements are not homogeneous with respect to their socio-economic consequences, because they modify different aspects of the standard employment relationship. In order to investigate the effects of these types of employment, I use data from the German Socio-Economic Panel 2001 - 2005 on non-self-employed respondents. The results show that fixed-term contracts and agency work (being forms of external flexibility) have more severe negative socio-economic consequences than part-time employment (being a form of internal flexibility). Given that weak labour market groups face an increased risk of holding temporary jobs, the empirical findings clearly indicate the substantial impact of atypical employment on the extent and the structure of social inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Prekäre Beschäftigungsverhältnisse: systematische Darstellung sämtlicher Beschäftigungsformen (2009)
Horstmeier, Gerrit;Zitatform
Horstmeier, Gerrit (2009): Prekäre Beschäftigungsverhältnisse. Systematische Darstellung sämtlicher Beschäftigungsformen. (de Gruyter Handbuch Recht), Berlin: De Gruyter, 361 S.
Abstract
"Nach einer Schätzung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung arbeiten mittlerweile 50 % der Arbeitnehmer in Deutschland außerhalb des tariflich gebundenen Arbeitsmarktes. Diese Situation erfordert eine Systematisierung und Neubewertung derjenigen Arbeitsverhältnisse, die nicht mit den klassischen Arbeitsverhältnissen vergleichbar sind. Mit diesem neuartigen Handbuch wird erstmals eine vollständige, systematische Darstellung dieser Arbeitsverhältnisse, wie z.B. Teilzeitarbeit, Volontariate, Werkstudenten, freie Mitarbeit, Leiharbeit u.v.m. vorgelegt. Die Darstellung verbindet wissenschaftlich fundiertes Know-how mit Praxisbezug." (Textauszug, IAB-Doku)
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Atypische Beschäftigungsverhältnisse (2009)
Zitatform
Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2009): Atypische Beschäftigungsverhältnisse. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. 27, S. 40-46.
Abstract
"Immer mehr Menschen sind in Teilzeit, Leiharbeit, befristet oder geringfügig beschäftigt. Die Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse hat auch gravierende Folgen für die sozialen Sicherungssysteme - vor allem langfristig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Zukunft der Arbeit in Europa: Chancen und Risiken neuer Beschäftigungsverhältnisse (2009)
König, Helmut; Heise, Arne ; Hardering, Friedericke; Witt, Nadine; Schmidt, Julia ; Baethge, Martin; Hofmeister, Heather; Eckert, Andreas; Lüthje, Boy; Beck-Gernsheim, Elisabeth; Negt, Oskar; Sicking, Manfred; Pawlicki, Peter;Zitatform
König, Helmut, Julia Schmidt & Manfred Sicking (Hrsg.) (2009): Die Zukunft der Arbeit in Europa. Chancen und Risiken neuer Beschäftigungsverhältnisse. (Europäische Horizonte 05), Bielefeld: Transcript, 184 S.
Abstract
"Erwerbsarbeit dominiert unser Leben. Seit der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert ist sie ins gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Zentrum Europas gerückt und bestimmt unsere gesellschaftliche Stellung sowie unsere Selbstdefinition. Mittlerweile ist das Normalarbeitsverhältnis in vielen Bereichen von neuen Formen der Arbeit abgelöst worden: Industrielle Produktion ist weitgehend automatisiert oder in Niedriglohnländer verlagert, prekäre Arbeitsverhältnisse haben Hochkonjunktur und die Arbeitslosigkeit hat sich auf einem hohen Niveau eingependelt. Die Beiträge des Bandes nehmen diese Tendenzen auf und liefern Impulse für die Zukunft des Lebens und Arbeitens in Europa." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsformen im Wandel (2009)
Lang, Cornelia;Zitatform
Lang, Cornelia (2009): Erwerbsformen im Wandel. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 15, H. 4, S. 165-171.
Abstract
"Ein Wandel der Erwerbsformen wird in der Bundesrepublik Deutschland seit mehreren Jahrzehnten beobachtet. Zwar ist noch immer das Normalarbeitsverhältnis, nämlich die abhängige, unbefristete Vollzeitbeschäftigung, die dominierende typische Beschäftigungsform, der ca. drei Viertel der Erwerbstätigen nachgehen. Daneben haben sich aber neue, (noch) atypische Erwerbsformen wie Minijobs und Leiharbeit entwickelt, und bekannte Formen wie die Teilzeitarbeit haben an Bedeutung gewonnen. Diese Veränderungen haben mehrere Ursachen. Sie resultieren aus den Anforderungen an flexiblere Beschäftigungsformen insbesondere im Zuge der Globalisierung, aus der zunehmenden Bedeutung des Dienstleistungssektors, aber auch aus veränderten Präferenzen sowohl der Unternehmen als auch der Beschäftigten in Bezug auf die Erwerbsbeteiligung. Eine wesentliche Triebkraft ist die gestiegene Erwerbsbeteiligung von Frauen, die häufig in atypischen Beschäftigungsformen realisiert wird. Aber auch über Eintritte in und Austritte aus dem Arbeitsmarkt vollzieht sich die Veränderung und wird vor allem über den Erwerbseinstieg der jüngeren Alterskohorten sichtbar. Bezogen auf die Entwicklung in den Alten und Neuen Bundesländern gibt es sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede. In beiden Teilräumen zeigt sich eine Zunahme atypischer Beschäftigung. Aber es existieren auch Unterschiede, wie die stärkere Erwerbsorientierung und -beteiligung ostdeutscher Frauen gegenüber westdeutschen, die sich aus den noch immer vorhandenen strukturellen und soziokulturellen Unterschieden zwischen den beiden Landesteilen ergeben. Atypische Beschäftigung ist nicht per se prekär oder 'minderwertig'. Aufgrund der Kopplung des Sozialversicherungssystems an das Normalarbeitsverhältnis können für atypisch Beschäftigte jedoch Nachteile und Unsicherheiten entstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wandel der Erwerbsformen in Deutschland und Europa (2009)
Zitatform
Schmid, Günther & Paula Protsch (2009): Wandel der Erwerbsformen in Deutschland und Europa. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion paper SP 1 2009-505), Berlin, 46 S.
Abstract
"Der Beitrag präsentiert mit Hilfe einer neuen Herangehens- und Darstellungsweise den Wandel der Erwerbsverhältnisse in Deutschland seit 1985 und vergleicht diese mit der Entwicklung in 23 Mitgliedstaaten der EU im Zehnjahresabschnitt von 1998 bis 2008. Er konzentriert sich auf die so genannten atypischen Beschäftigungsverhältnisse auf der Grundlage des deutschen Mikrozensus und der Europäischen Arbeitskräfteerhebung. Neben einer detaillierten statistischen Beschreibung nach Geschlecht, Qualifikation und Sektoren werden auch theoretische Einschätzungen zur Erklärung des Wandels geprüft. Schließlich werden die wichtigsten Ergebnisse noch einmal herausgehoben und als zukünftige Herausforderungen für die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik diskutiert. Das zentrale Ergebnis ist weder die Klage über das zerfallende 'Normalarbeitsverhältnis' noch über das tendenzielle 'Prekarität' atypischer Beschäftigungsformen; vielmehr nimmt infolge steigender Erwerbstätigkeit und wirtschaftlichen Wohlstands die Vielfalt der Beschäftigungsverhältnisse zu. Parallel dazu steigen allerdings auch die sozialen Risiken im Lebenslauf, vor allem das Risiko stark schwankender Einkommen durch mehrfache oder lange Perioden der Arbeitslosigkeit, wechselnde Arbeitszeiten, Veralten der Qualifikation oder gesundheitliche Leistungseinschränkungen. Sollen neue soziale Ungleichheiten abgebaut oder vermieden werden, müssen sich künftige Arbeitsmarktreformen auf diese Entwicklung einstellen, sei es durch Schaffung neuer sozialer Sicherheiten oder durch arbeits- und sozialrechtliche Flexibilisierung des Normalarbeitsverhältnisses. Der Beitrag endet mit Anregungen zu solchen Reformen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wandel des Arbeitsmarktes in der Krise: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/64) (2009)
Zitatform
(2009): Wandel des Arbeitsmarktes in der Krise. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/64). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/189 (14.12.2009)), 24 S.
Abstract
Die Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke zielt auf eine Beleuchtung des gewandelten Arbeitsmarkts in der Wirtschaftskrise: "Laut Statistischem Bundesamt stieg der Anteil der atypisch Beschäftigten von 17,5 Prozent im Jahr 1997 auf 25,5 Prozent im Jahr 2007. Verbunden damit ist ein Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigung, während sozialversicherungspflichtige Teilzeitstellen und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse wachsen. Es ist zu befürchten, dass die aktuelle Wirtschaftskrise diese Entwicklung verschärft. (...)" Die Bundesregierung teilt wesentliche Einschätzungen, wie sie in der Vorbemerkung der Fragesteller zum Ausdruck kommen, nicht. Flexible Beschäftigungsformen sind als Reaktion auf die zunehmende Globalisierung der Wirtschaft, neue Technologien und den Strukturwandel für Arbeitgeber unerlässlich." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsformen in Österreich: Rechtliche und quantitative Aspekte (2008)
Bock-Schappelwein, Julia; Mühlberger, Ulrike;Zitatform
Bock-Schappelwein, Julia & Ulrike Mühlberger (2008): Beschäftigungsformen in Österreich: Rechtliche und quantitative Aspekte. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 81, H. 12, S. 941-951.
Abstract
"Der österreichische Arbeitsmarkt war in den letzten zehn Jahren von weitreichenden rechtlichen Änderungen - vor allem im Bereich des Sozialversicherungsrechtes - geprägt; dies hatte u. a. eine Diversifizierung der Beschäftigungsformen zur Folge. Im europäischen Vergleich zeigt sich in Österreich eine relativ breite soziale Absicherung der einzelnen Beschäftigungsformen. Nach wie vor überwiegt die voll sozialversicherungspflichtige unselbständige Beschäftigung sowohl für Männer als auch Frauen. Frauen und Männer konzentrieren sich jedoch in unterschiedlichem Maß auf die einzelnen Beschäftigungsformen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsarbeit heute: Auf neuen Spuren unterwegs (2008)
Zitatform
Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2008): Erwerbsarbeit heute: Auf neuen Spuren unterwegs. In: IAB-Forum H. 1, S. 4-9.
Abstract
Seit 1994 ist ein starkes Ansteigen sogenannter atypischer Erwerbsformen zu beobachten. In Abgrenzung zum Normalarbeitsverhältnis werden folgende Erwersbformen als 'atypisch' definiert: temporäre Beschäftigung in Form von Befristungen oder Leiharbeit, Selbstständigkeit sowie Teilzeitbeschäftigung in Form von echter Teilzeit oder als Mini- oder Midi-Jobs. Die Autoren gehen einserseits davon aus, dass atypische Erwerbsformen für Betriebe Flexibilitäts- und/oder Kostenvorteile gegenüber den Normalarbeitsverhältnissen bieten. Auf der anderen Seite ist ihre steigende Bedeutung nach Meinung der Autoren auch Ausdruck gesellschaftlichen Wandels. So fängt der steigende Anteil der Teilzeitarbeit die größere Erwerbsneigung von Frauen auf und bietet einen Weg, die Bedürfnisse nach Familie und beruflicher Entwicklung zu verbinden. Die Autoren verweisen darauf, dass atypische Erwerbsformen nicht immer 'prekär' sein müssen, auch wenn eine höhere Flexibilität oftmals mit individuellen Risiken einhergeht. Jedoch tragen sie dazu bei, dass auch bei einem wirtschaftlichen Wandel die Beschäftigungslage stabil bleibt und nicht an relativ wettbewerbsschwachen Menschen vorbeigeht. Zu den Nachteilen atypischer Erwerbsformen im Hinblick auf Unternehmensziele zählen die Autoren eine fehlende Identifikation betroffener Arbeitnehmer mit dem Betrieb. 'Maximale Flexibilität ist also nicht gleichbedeutend mit optimaler Flexibilität, so dass dem Spielraum für atypische Erwerbsformen auch in Zukunft natürliche Grenzen gesetzt sind.' (IAB)
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Literaturhinweis
Mehr atypische Beschäftigung aus theoretischer Sicht (2008)
Neubäumer, Renate; Tretter, Dominik;Zitatform
Neubäumer, Renate & Dominik Tretter (2008): Mehr atypische Beschäftigung aus theoretischer Sicht. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 15, H. 3, S. 256-278.
Abstract
"In dem Beitrag wird die starke Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse mit einem neu entwickelten theoretischen Ansatz erklärt, der die Nachfrage- und die Angebotsseite des Arbeitsmarktes in die Analyse einbezieht. Er basiert auf der Transaktionskostentheorie und rückt die Kosten (und Erlöse) von Arbeitsverhältnissen in den Blickpunkt: Durch verschiedene Formen atypischer Beschäftigungsverhältnisse lassen sich die Arbeitskosten und die Kündigungskosten senken und 'externe Erlöse' bei Normalarbeitsverhältnissen erzielen. Dem stehen höhere Transaktionskosten, insbesondere durch Kontrollen, niedrigere Arbeitsleistungen und interne Informationsprozesse, sowie höhere Einarbeitungs- und Weiterbildungskosten gegenüber. Durch eine Reihe von Entwicklungen haben sich die Kostenvorteile durch atypische Beschäftigung verstärkt und die Kostennachteile reduziert: Die Unternehmen haben ihre Arbeitsteilung vertieft, unternehmensweite Leistungserstellungskonzepte eingeführt, standardisiert und EDV zur Leistungskontrolle und zur Verbesserung ihres Informationssystems eingesetzt. Auf Seiten der Arbeitnehmer ist durch mehr persönlichen Flexibilisierungsbedarf und geänderte Einstellungen und/oder die hohe Arbeitslosigkeit das Angebot für atypische Beschäftigungsformen gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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