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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Gesamtbetrachtungen"
  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung in Österreich: bisherige Entwicklungen, aktueller Stand und Aussichten für die Zukunft (2013)

    Wagner, Norman;

    Zitatform

    Wagner, Norman (2013): Atypische Beschäftigung in Österreich. Bisherige Entwicklungen, aktueller Stand und Aussichten für die Zukunft. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 36, H. 4, S. 71-88.

    Abstract

    "Die Atypisierung der Arbeitswelt hat mittlerweile dazu geführt, dass mehr als 30 % der unselbständig Erwerbstätigen entweder teilzeit-, geringfügig, befristet oder als überlassene Arbeitnehmerinnen beschäftigt sind. Dazu kommen noch 20 % unbefristet Vollzeitbeschäftigt mit All-In-Verträgen sowie eine schwer abgrenzbare Zahl von neuen Selbständigen. Die vorliegenden Daten erlauben -- selbst bei vorsichtiger Schätzung -- von 1,2 Millionen atypisch Beschäftigter auszugehen, bei Berücksichtigung der Allin-Verträge sogar von wesentlich mehr. Der größte und nach wie vor wachsende Teil der atypisch Beschäftigten arbeitet Teilzeit, die große Mehrheit davon sind Frauen. Die Zahl der befristeten und der überlassenen Arbeitskräfte steigt ebenso, wenn auch weniger stark. Im Gegensatz dazu haben Rechtsprechung und Reformen in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Zahl der freien Dienstverträge kontinuierlich zurückgeht. Komplexer ist die Situation im Bereich der neuen Selbständigen, wo es sowohl an einer allgemein akzeptierten Definition als auch an der Möglichkeit zur abschließenden Quantifizierung fehlt. Die Voraussetzungen für die Atypisierung -- steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und Tertiärisierung der Arbeitswelt -- sind nach wie vor gegeben, mit allen Konsequenzen für die Betroffenen im Einzelnen und die Gesellschaft als Ganzes." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Realität am deutschen Arbeitsmarkt (2013)

    Zenzen, Jupp; Wilhelm, Alexander; Dorenkamp, Christian;

    Zitatform

    Zenzen, Jupp (2013): Die Realität am deutschen Arbeitsmarkt. Berlin, 35 S.

    Abstract

    "In zahlreichen Kommentaren der Medien, der Gewerkschaftsorgane oder auch der politischen Parteien wird beklagt, dass es um den deutschen Arbeitsmarkt schlecht bestellt ist. Es wird das Zerrbild einer von Zukunftssorgen und schlechten Arbeitsbedingungen geprägten Gesellschaft gezeichnet. Ist denn die Lage wirklich so schlecht, wie viele glauben machen? Ein Blick in die Statistik genügt, um falsche Darstellungen zu korrigieren und einen realistischen Eindruck von der Situation am Arbeitsmarkt zu erhalten."
    In drei Kapiteln wird gezeigt, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt, flexible Beschäftigungsverhältnisse Arbeit schaffen und Teilhabe ermöglichen und Deutschland nicht vor dem Absturz in Armut und Niedriglohn steht. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Global employment trends 2013: recovering from a second jobs dip (2013)

    Abstract

    "Five years after the outbreak of the global financial crisis, the study offers the latest global and regional information and projections on several indicators of the labour market, including employment, unemployment, working poverty and vulnerable employment. It also presents a number of policy considerations in light of the new challenges facing policy makers in the coming year." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Übergänge am Arbeitsmarkt und Qualität von Beschäftigung (2012)

    Achatz, Juliane; Buch, Tanja; Trappmann, Mark ; Bruckmeier, Kerstin ; Schels, Brigitte ; Burkert, Carola ; Niebuhr, Annekatrin ; Dietz, Martin; Matthes, Britta ; Ziegler, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Walwei, Ulrich ; Koller, Lena ; Dietrich, Hans ; Kleinert, Corinna ; Wapler, Rüdiger; Jahn, Elke ; Garloff, Alfred ; Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ; Hell, Stefan;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Kerstin Bruckmeier, Tanja Buch, Carola Burkert, Hans Dietrich, Martin Dietz, Alfred Garloff, Stefanie Gundert, Stefan Hell, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Corinna Kleinert, Lena Koller, Florian Lehmer, Britta Matthes, Annekatrin Niebuhr, Brigitte Schels, Mark Trappmann, Ulrich Walwei, Rüdiger Wapler & Kerstin Ziegler (2012): Übergänge am Arbeitsmarkt und Qualität von Beschäftigung. In: H. Brücker, S. Klinger, J. Möller & U. Walwei (Hrsg.) (2012): Handbuch Arbeitsmarkt 2013 : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 334), S. 141-203, 2012-07-16. DOI:10.3278/300776W141

    Abstract

    "Mit der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt haben Politik und Öffentlichkeit ihren Blick von der lange vorherrschenden Debatte um die Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit zusehends auf die Qualität der Arbeit gerichtet. Denn parallel zur günstigeren Arbeitsmarktentwicklung hat sich die Polarisierung des deutschen Arbeitsmarktes verschärft: Die Spreizung des Lohngefüges hat sich deutlich verstärkt, 'atypische' Beschäftigungsverhältnisse wie Leiharbeit, befristete Beschäftigung, Teilzeit- und Mini-Jobs haben stark an Bedeutung gewonnen. Auch wenn diese Beschäftigungsformen nicht unerheblich zum Abbau der Arbeitslosigkeit beigetragen haben, entsprechen sie in puncto Bezahlung, Arbeitszeit, Kündigungsschutz und Sozialversicherungspflicht nur bedingt den üblichen Standards einer unbefristeten Vollzeitbeschäftigung. Die Autorinnen und Autoren dieses Kapitels analysieren die Entwicklung atypischer Beschäftigungsverhältnisse in den vergangenen Jahren und gehen der Frage nach, inwieweit diese Erwerbsformen eine Brücke in stabile und existenzsichernde Beschäftigung bilden.
    Um Arbeitslosigkeit frühzeitig und möglichst nachhaltig zu vermeiden, so ein zentrales Ergebnis dieses Kapitels, ist die Qualität der Beschäftigung zu Beginn der Erwerbskarriere von entscheidender Bedeutung. Denn der Einstieg in den Arbeitsmarkt bestimmt maßgeblich die Chancen und Risiken im weiteren Erwerbsverlauf. Generell scheint, dass ein Ausbildungsabschluss immer mehr zur Mindestvoraussetzung für ein Normalarbeitsverhältnis wird. Beim Vergleich atypischer Erwerbsformen zeigt sich, dass die Aussichten, in reguläre Beschäftigung einzumünden, für befristete Arbeitnehmer deutlich besser stehen als für Leiharbeitnehmer. Gerade für Personen, die ALG II beziehen oder bezogen haben, so ein weiterer Befund aus diesem Kapitel, kann atypische Beschäftigung zur sozialen Integration und zum Erhalt beruflicher Kompetenzen beitragen. Sie führt allerdings nicht notwendigerweise dazu, dass Betroffene auch ihren gesamten Lebensunterhalt dauerhaft aus Erwerbsarbeit bestreiten können. Vielmehr prägen heterogene Erwerbsformen und häufige Statuswechsel die Erwerbsverläufe dieser Teilgruppe." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mehr Jobs oder nur mehr schlechte Jobs?: die Entwicklung atypischer Beschäftigung in Europa (2012)

    Allmendinger, Jutta; Stuth, Stefan ; Leuze, Kathrin ; Giesecke, Johannes ; Hipp, Lena ;

    Zitatform

    Allmendinger, Jutta, Johannes Giesecke, Lena Hipp, Kathrin Leuze & Stefan Stuth (2012): Mehr Jobs oder nur mehr schlechte Jobs? Die Entwicklung atypischer Beschäftigung in Europa. (WZBrief Arbeit 13), Berlin, 7 S.

    Abstract

    "- Die Zunahme atypischer Beschäftigung in Europa geht nicht überall auf Kosten von Vollzeitjobs.
    - Atypische Beschäftigung variiert stark zwischen den Ländern und Bevölkerungsgruppen.
    - In Deutschland arbeiten vor allem junge und geringqualifizierte Menschen in atypischen Beschäftigungsverhältnissen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Prekäre Beschäftigung und Neuordnung am Arbeitsmarkt: Expertise im Auftrag der Industriegewerkschaft Metall (2012)

    Bosch, Gerhard;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard (2012): Prekäre Beschäftigung und Neuordnung am Arbeitsmarkt. Expertise im Auftrag der Industriegewerkschaft Metall. Duisburg, 32 S.

    Abstract

    "Das Ziel dieser Expertise ist eine Bestandsaufnahme der Veränderungen der Arbeitsverhältnisse in Deutschland, ihrer wichtigsten Ursachen, der langfristigen Folgen für die Alterssicherung sowie der Alternativen. Dabei geht es vor allem um die Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der zahlreichen vorhandenen Untersuchungen. Nur in Einzelfällen wurden Neuberechnungen vorgenommen. Zunächst werden die Entwicklung des Niedriglohnsektors und die Verteilung gering bezahlter Tätigkeit auf unterschiedliche Beschäftigtengruppen und Branchen analysiert. Danach werden besonders gefährdete Beschäftigungsformen wie Leiharbeit, Minijobs, befristete Beschäftigungsverhältnisse und Scheinselbständigkeit, in den Blick genommen. Bevor die Ursachen der Ausbreitung prekärer Beschäftigung untersucht werden, folgt eine knappe Analyse der Auswirkungen schlechter Bezahlung auf die Alterssicherung. Abschießend werden einige Überlegungen zu einer Neuordnung des Arbeitsmarktes angestellt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zum Wandel der Erwerbsformen - Folgen für die Arbeitswelt der Zukunft (2012)

    Egle, Franz; Stops, Michael ;

    Zitatform

    Egle, Franz & Michael Stops (2012): Zum Wandel der Erwerbsformen - Folgen für die Arbeitswelt der Zukunft. In: B.- J. Ertelt, A. Frey & C. Kugelmeier (Hrsg.) (2012): HR zwischen Anpassung und Emanzipation : Beiträge zur Entwicklung einer eigenständigen Berufspersönlichkeit (Schriftenreihe Arbeit und Bildung des Heinrich-Vetter-Forschungsinstituts e.V., 03), S. 51-68.

    Abstract

    In dem Beitrag wird möglichen bereits jetzt erkennbaren Flexibilisierungstendenzen in der Arbeitswelt nachgegangen. Hierzu werden zunächst deskriptive Befunde und Trends zum Wandel verschiedener Erwerbsformen vorgestellt. Dann wird überlegt, welche Folgen für die Arbeitswelt aus der quantitativen Entwicklung dieser Erwerbsformen und der Lohnentwicklung ableitbar sind. Schließlich werden Handlungsempfehlungen für die Kompetenzentwicklung der Erwerbspersonen und die betriebliche Personalpolitik benannt. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmärkte im Wandel (2012)

    Emmel, Wolfgang; Wingerter, Christian; Straube, Roman; Nauenburg, Ricarda; Martone, Olivia; Ertl, Dagmar; Hesse, Leonore; Kühn, Monika;

    Zitatform

    Emmel, Wolfgang, Dagmar Ertl, Leonore Hesse, Monika Kühn, Olivia Martone, Ricarda Nauenburg, Roman Straube & Christian Wingerter (2012): Arbeitsmärkte im Wandel. Wiesbaden, 130 S.

    Abstract

    "Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben sich mit dieser gemeinsamen Veröffentlichung zum Ziel gesetzt, die aktuelle Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt sowie die zentralen Entwicklungen des letzten Jahrzehnts zu beleuchten. Sie soll einen Überblick über den Facettenreichtum der amtlichen Arbeitsmarktstatistik leisten, Antworten auf häufige Fragen geben und das Interesse für eine tiefer gehende Beschäftigung wecken. Der grundlegendste aller Arbeitsmarktindikatoren, die Zahl der Erwerbstätigen, wird in Kapitel 1 dieses Heftes behandelt. Im folgenden Kapitel wird das logische Pendant zur Erwerbstätigkeit behandelt, die Erwerbslosigkeit. Es folgt das Thema 'atypische Beschäftigung'. Es handelt sich dabei um einen Sammelbegriff für Formen des Arbeitsverhältnisses, die nicht der klassischen Norm von einer vom Arbeitgeber regulär entlohnten Vollzeitstelle mit unbefristetem Vertrag und damit dem sozialpolitisch erwünschten Normalfall entsprechen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Trends in job quality during the Great Recession: a comparative approach for the EU (2012)

    Erhel, Christine ; Guergoat-Lariviere, Mathilde; Leschke, Janine ; Watt, Andrew;

    Zitatform

    Erhel, Christine, Mathilde Guergoat-Lariviere, Janine Leschke & Andrew Watt (2012): Trends in job quality during the Great Recession. A comparative approach for the EU. (Centre d'Etudes de l'Emploi. Document de travail 161-1), Noisy-le-Grand, 40 S.

    Abstract

    "This paper focuses on the consequences of the crisis on job quality in Europe. Its aim is twofold: first, to identify trends in job quality in the EU during the 2007-2009 crisis; secondly, to explore the link between these trends and cyclical as well as institutional factors. It relies on European surveys data (European Working Conditions Survey, Labour Force Survey, EU-SILC). A first step of the analysis relies on synthetic indices of job quality developed in previous researches (ETUI Job Quality Index) and compares 2005 and 2010. In average in the EU the aggregate index shows a marginal overall decline in job quality between 2005 and 2010. Improvements are visible with regard to working conditions, working-time and work-life balance. However, involuntary non-standard employment has increased and wages display a pronounced deterioration. Slight declines are also visible in skills and career development and in collective interest representation. At the national level some countries exhibit a more than marginal improvement in overall job quality (Poland, Czech Republic, Belgium and Denmark), whereas others see marked declines in job quality (Ireland and France). A second step builds on dynamic indicators calculated at the individual level. They account for individual transitions in terms of job quality during the trough of the economic downturn (between 2007 and 2009), using EU-SILC panel data. Using multi-level logistic regressions, the paper assesses the contribution of both individual and country-level characteristics (institutions and business-cycle indicators) to a possible deterioration in job quality. It shows that some socio-economic groups are more affected by decreasing trends in job quality (other things being equal), especially youth, older workers and low-educated workers. Women seem less affected by these negative trends than men but are more likely than men to become unemployed or inactive over the period. Cross-country heterogeneity in job quality trends can be related to economic trends (unemployment variation) and, to a minor extent, to the employment distribution by sectors. Some labour market institutions also seem to play a role in explaining the evolution of job quality in times of crisis: employment protection legislation (as defined by the OECD) prevents individual transitions to non-employment (and has no direct effect on job quality) while public expenditure per unemployed slightly reduces the risk of job quality deterioration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Entwicklungen und Strukturmerkmale der atypisch Beschäftigten in Deutschland bis 2010 (2012)

    Keller, Berndt ; Schulz, Susanne; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Keller, Berndt, Susanne Schulz & Hartmut Seifert (2012): Entwicklungen und Strukturmerkmale der atypisch Beschäftigten in Deutschland bis 2010. (WSI-Diskussionspapier 182), Düsseldorf, 25 S.

    Abstract

    "Das Diskussionspapier gibt im Kern einen Überblick über den Stand der atypischen Beschäftigungsverhältnisse in der Bundesrepublik in 2010 - dazu zählen befristete Beschäftigung, Teilzeitbeschäftigung, geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit. Die Ergebnisse basieren auf Daten des Mikrozensus und des Sozio-oekonomischen Panels. Das Papier behandelt zunächst die Entwicklung der Formen atypischer Beschäftigung bis 2010. Anschließend werden die Formen nach ausgewählten Strukturmerkmalen der atypisch Beschäftigten (wie z. B. Geschlecht, Einkommen, Branche, Betriebsgröße) näher analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktreport NRW 2012: Sonderbericht: Struktur und Entwicklung der Beschäftigung mit dem Schwerpunkt: atypische und Niedriglohn-Beschäftigung (2012)

    Mertens, Andreas;

    Zitatform

    Mertens, Andreas (2012): Arbeitsmarktreport NRW 2012. Sonderbericht: Struktur und Entwicklung der Beschäftigung mit dem Schwerpunkt: atypische und Niedriglohn-Beschäftigung. Düsseldorf, 111 S.

    Abstract

    "Der Sonderbericht informiert zur Beschäftigung in NRW und legt einen Schwerpunkt auf atypische und Niedriglohnbeschäftigung. In den vergangenen zehn Jahren haben Teilzeitbeschäftigung und atypische Beschäftigungsformen, darunter vor allem Minijobs, geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit, stetig zugenommen. Der Anteil der atypischen Beschäftigung liegt bei 25 Prozent und wird zum überwiegenden Teil von Frauen ausgeübt. Am dynamischsten, mit fast 100 Prozent, ist die Zahl der Leiharbeitenden gestiegen. Einen Niedriglohn erhält in NRW jeder fünfte sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung in Europa 1996-2009 (2012)

    Schmeißer, Claudia; Stuth, Stefan ; Budras, Robert; Behrend, Clara; Giesecke, Johannes ; Hipp, Lena ; Leuze, Kathrin ;

    Zitatform

    Schmeißer, Claudia, Stefan Stuth, Clara Behrend, Robert Budras, Lena Hipp, Kathrin Leuze & Johannes Giesecke (2012): Atypische Beschäftigung in Europa 1996-2009. (WZB discussion paper P / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsgruppe der Präsidentin 2012-001), Berlin, 174 S.

    Abstract

    "Um die Wirkung atypischer Beschäftigungsverhältnisse auf Struktur und Ausmaß sozialer Ungleichheit abschätzen zu können, zeichnet das Discussion Paper für 20 europäische Länder nach, wie sich atypische Beschäftigung im Vergleich zu regulären Beschäftigungsverhältnissen sowie Arbeitslosigkeit und Inaktivität entwickelt hat. Der Beobachtungszeitraum erstreckt sich von 1996 bis einschließlich 2009. Mit befristeten Beschäftigungsverhältnissen, Soloselbstständigkeit sowie substanzieller und marginaler Teilzeitarbeit werden vier Arten atypischer Beschäftigung unterschieden. Weil Arbeitsmarktrisiken ungleich zwischen verschiedenen Gruppen verteilt sind, betrachten wir die Beschäftigungsentwicklung getrennt nach Geschlecht, Alter und Bildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Von der Arbeitslosen- zur Arbeitsversicherung (2012)

    Schmid, Günther;

    Zitatform

    Schmid, Günther (2012): Von der Arbeitslosen- zur Arbeitsversicherung. In: Leviathan, Jg. 40, H. 2, S. 248-270. DOI:10.5771/0340-0425-2012-2-248

    Abstract

    "Die Differenzierung in der Arbeitswelt hat zu einer Zunahme hoch riskanter atypischer Beschäftigung geführt, darunter Arbeit in Teilzeit, Befristung und Soloselbstständigkeit. Die damit verbundenen Risiken sind jedoch weitgehend ungesichert, und die Kosten werden häufig auf die betroffenen Beschäftigten abgewälzt, ohne diese an den etwaigen Erträgen zu beteiligen. Dieser Beitrag bietet konzentriertes Anschauungsmaterial über die Ausbreitung atypischer Beschäftigung in Deutschland und Europa. Er analysiert Gründe und Folgen dieser Beschäftigungsformen und schlägt die Weiterentwicklung der Idee einer Arbeitsversicherung vor. Die entsprechende Neuordnung des Arbeitsmarkts zielt auf faire und effiziente Risikoteilung zwischen Arbeit und Kapital sowie auf mehr Selbstbestimmung der Arbeit im Lebensverlauf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung: Arbeitsmarkt im Wandel (2012)

    Wingerter, Christian;

    Zitatform

    Wingerter, Christian (2012): Atypische Beschäftigung: Arbeitsmarkt im Wandel. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 92, H. 3, S. 208-210.

    Abstract

    Auf der Grundlage von Daten aus dem Mikrozensus unternimmt der Autor eine differenzierte Betrachtung der Arbeitsmarktentwicklung für die letzten 15 Jahre. Er stellt fest, dass das Normalarbeitsverhältnis nach wie vor die wichtigste Beschäftigungsform ist. Trotzdem gestalten sich die Arbeitsverhältnisse vielfältiger und die atypische Beschäftigung hat zugenommen. Im Jahr 2010 befanden sich 22,4 Prozent aller Arbeitnehmer in einem derartigen Beschäftigungsverhältnis. Am stärksten war der Zuwachs bei der Zahl der Teilzeitbeschäftigten, wobei diese meist der geringfügigen Beschäftigung zuzuordnen ist. Von der Wirtschaftskrise besonders betroffen waren Leiharbeit und befristete Beschäftigung. Die Zahl der Normalarbeitsverhältnisse ist auch während der Krise leicht gestiegen, was als Indiz für die Fachkräftesicherung durch die Arbeitgeber gesehen wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Entwicklung atypischer Beschäftigung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/11503) (2012)

    Zitatform

    (2012): Regionale Entwicklung atypischer Beschäftigung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/11503). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/11968 (20.12.2012)), 139 S.

    Abstract

    "Zur atypischen Beschäftigung zählen befristete Verträge, Leiharbeitsverhältnisse, geringfügige Beschäftigungsverhältnisse und Teilzeitarbeit. Das Ausmaß und der Anteil dieser Beschäftigungsformen variiert in den einzelnen Regionen Deutschlands. Im Folgenden werden daher Zahlen zur Entwicklung atypischer Beschäftigung in den Regionen abgefragt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohn und Beschäftigung 2010: Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 10. September 2012 in Berlin (2012)

    Zitatform

    (2012): Niedriglohn und Beschäftigung 2010. Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 10. September 2012 in Berlin. (DeStatis - wissen, nutzen), Wiesbaden, 32 S.

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich in robuster Verfassung - trotz Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise erreicht die Zahl der Erwerbstätigen historische Höchststände und auch die Erwerbslosenzahl hat sich verringert. In diesem Zusammenhang wird jedoch auch häufig die Frage diskutiert, wie sich neben dem Wandel der Erwerbsformen die Verdienstsituation der Beschäftigten verändert hat. Antworten darauf gibt die Erhebung der Struktur der Arbeitsverdienste. Diese Erhebung führen die statistischen Ämter nur alle vier Jahre durch - das Statistische Bundesamt stellt auf der Pressekonferenz die aktuellen Ergebnisse des Jahres 2010 mit Fokus auf dem Niedriglohnbereich vor. Dabei werden unter anderem folgende Fragen beantwortet:
    - Wie viel Prozent der Beschäftigten arbeiteten 2010 für einen Niedriglohn? In welchen Branchen kommen niedrige Verdienste am häufigsten vor?
    - Wie hoch ist das Niedriglohnrisiko atypisch Beschäftigter? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen atypischer Beschäftigung und beruflicher Qualifikation?
    - Investieren Niedriglohnbezieher über Entgeltumwandlung in eine Betriebsrente und nutzen die staatliche Förderung?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung und soziale Risiken: Entwicklung, Strukturen, Regulierung. Expertise im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung (2011)

    Keller, Berndt ; Schulz, Susanne; Seifert, Hartmut; Zimmer, Barbara;

    Zitatform

    Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2011): Atypische Beschäftigung und soziale Risiken. Entwicklung, Strukturen, Regulierung. Expertise im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 52 S.

    Abstract

    "Atypische Beschäftigungsformen gewinnen an Bedeutung. Gut 36 Prozent der Beschäftigten arbeiten befristet, geringfügig, in Teilzeit oder als Leiharbeitnehmer. Im Vergleich zu unbefristeter Vollzeitarbeit sind diese mehrheitlich von Frauen ausgeübten Beschäftigungsverhältnisse mit deutlich höheren Risiken verbunden, nur einen Niedriglohn zu erhalten, den Arbeitsplatz wieder eher zu verlieren und nur eingeschränkten Zugang zu beruflicher Weiterbildung zu haben. Der Aufstieg in ein Normalarbeitsverhältnis gelingt nur wenigen. Langfristig droht Altersarmut. Ansatzpunkte, wie sich die Prekaritätsrisiken mindern lassen, liefert der Beitrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigungsverhältnisse: Stand und Lücken der aktuellen Diskussion (2011)

    Keller, Berndt ; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2011): Atypische Beschäftigungsverhältnisse. Stand und Lücken der aktuellen Diskussion. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 3, S. 138-145. DOI:10.5771/0342-300X-2011-3-138

    Abstract

    "Der Beitrag behandelt den aktuellen Stand sowie die bestehenden Lücken der anhaltenden Auseinandersetzung über atypische Beschäftigungsverhältnisse. Zunächst beschreibt er die langfristige Entwicklung und den Umfang der einzelnen Formen (Teilzeit, Minijobs, Befristung, Leiharbeit) sowie Gesamtumfang und Strukturen. Anschließend trifft er Abgrenzungen zur aktuellen Diskussion über Prekarität und analysiert detailliert die sozialen Risiken (Einkommen, Beschäftigungsstabilität, Beschäftigungsfähigkeit, Integration in die sozialen Sicherungssysteme). Letztere sind im Vergleich zum Normalarbeitsverhältnis deutlich erhöht und treten sowohl während als auch nach der Erwerbstätigkeit auf; zudem sind die Mobilitätschancen eingeschränkt. Abschließend unterbreitet er einige Vorschläge zur Re-Regulierung (Einführung eines generellen Mindestlohns sowie individueller Ansprüche auf Weiterbildung, Anpassung der sozialen Sicherungssysteme, vor allem der Rentenversicherung)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Struktur und Entwicklung atypischer Beschäftigungsformen in Baden- Württemberg: eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2011)

    Klee, Günther; Behringer, Jan; Bohachova, Olga; Meyer, Jasper; Gerster, Andreas;

    Zitatform

    Klee, Günther (2011): Struktur und Entwicklung atypischer Beschäftigungsformen in Baden- Württemberg. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2010,04), Tübingen, 50 S.

    Abstract

    "Der Beitrag ist wie folgt aufgebaut: In Kapitel 2 wird zunächst auf die Entwicklung der Beschäftigungsstruktur nach Art der Beschäftigung und Qualifikationsniveau eingegangen. Kapitel 3 untersucht die Verbreitung und Struktur atypischer Beschäftigungsverhältnisse in Baden-Württemberg. Dabei ist dieses Kapitel in mehrere Abschnitte untergliedert, die sich jeweils bestimmten Formen atypischer Beschäftigung widmen: Die Abschnitte 3.1 und 3.2. behandeln ausführlich die befristeten und die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse. In Abschnitt 3.3 wird sodann ein Überblick über die weiteren im IAB-Betriebspanel erfassten Formen der atypischen Beschäftigung gegeben. Dabei wird jedoch nur auf die Teilzeitarbeit (3.3.1) und die Leih- bzw. Zeitarbeit (3.3.2) näher eingegangen, während freie Mitarbeit, Praktika und Ein-Euro-Jobs nur in Form unkommentierter Grafiken im Anhang aufgeführt sind. Kapitel 4 fasst schließlich die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung zusammen. Als Datengrundlage der Analyse wird mit dem IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg eine repräsentative Arbeitgeberbefragung in rund 1.200 baden-württembergischen Betrieben aller Branchen und Betriebsgrößenklassen herangezogen, die seit dem Jahr 2000 alljährlich zum Stichtag 30.06. erhoben werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The unequal incidence of non-standard employment across occupational groups: an empirical analysis of post-industrial labour markets in Germany and Europe (2011)

    Marx, Paul ;

    Zitatform

    Marx, Paul (2011): The unequal incidence of non-standard employment across occupational groups. An empirical analysis of post-industrial labour markets in Germany and Europe. (IZA discussion paper 5521), Bonn, 23 S.

    Abstract

    "The paper addresses an often neglected question in labour market research: to which extent do outcomes aggregated on the national level disguise occupational diversity in employment conditions? In particular, how and why do occupational groups differ with regard to the incidence of non-standard employment? To explore these questions, the paper derives a detailed occupational scheme from the literature, capturing the variety of labour market outcomes within countries. In a second step, the scheme is theoretically linked to the topic of non-standard work. It is argued that different degrees of skill specificity across occupational groups produce diverging incentives for flexible and long-term employment, respectively. This leads to the expectation of (some) service-sector occupations showing stronger tendencies towards non-standard employment than those in the industrial sector. Based on European and German micro data, the categorisation is used to decompose various labour market indicators. The results clearly demonstrate the unequal incidence of non-standard employment along the lines of the suggested categorisation. Moreover, the longitudinal perspective suggests that traditionally functioning occupational groups will be crowded out by more destandardised ones." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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