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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Gesamtbetrachtungen"
  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung in Österreich: bisherige Entwicklungen, aktueller Stand und Aussichten für die Zukunft (2013)

    Wagner, Norman;

    Zitatform

    Wagner, Norman (2013): Atypische Beschäftigung in Österreich. Bisherige Entwicklungen, aktueller Stand und Aussichten für die Zukunft. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 36, H. 4, S. 71-88.

    Abstract

    "Die Atypisierung der Arbeitswelt hat mittlerweile dazu geführt, dass mehr als 30 % der unselbständig Erwerbstätigen entweder teilzeit-, geringfügig, befristet oder als überlassene Arbeitnehmerinnen beschäftigt sind. Dazu kommen noch 20 % unbefristet Vollzeitbeschäftigt mit All-In-Verträgen sowie eine schwer abgrenzbare Zahl von neuen Selbständigen. Die vorliegenden Daten erlauben -- selbst bei vorsichtiger Schätzung -- von 1,2 Millionen atypisch Beschäftigter auszugehen, bei Berücksichtigung der Allin-Verträge sogar von wesentlich mehr. Der größte und nach wie vor wachsende Teil der atypisch Beschäftigten arbeitet Teilzeit, die große Mehrheit davon sind Frauen. Die Zahl der befristeten und der überlassenen Arbeitskräfte steigt ebenso, wenn auch weniger stark. Im Gegensatz dazu haben Rechtsprechung und Reformen in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Zahl der freien Dienstverträge kontinuierlich zurückgeht. Komplexer ist die Situation im Bereich der neuen Selbständigen, wo es sowohl an einer allgemein akzeptierten Definition als auch an der Möglichkeit zur abschließenden Quantifizierung fehlt. Die Voraussetzungen für die Atypisierung -- steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und Tertiärisierung der Arbeitswelt -- sind nach wie vor gegeben, mit allen Konsequenzen für die Betroffenen im Einzelnen und die Gesellschaft als Ganzes." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Realität am deutschen Arbeitsmarkt (2013)

    Zenzen, Jupp; Wilhelm, Alexander; Dorenkamp, Christian;

    Zitatform

    Zenzen, Jupp (2013): Die Realität am deutschen Arbeitsmarkt. Berlin, 35 S.

    Abstract

    "In zahlreichen Kommentaren der Medien, der Gewerkschaftsorgane oder auch der politischen Parteien wird beklagt, dass es um den deutschen Arbeitsmarkt schlecht bestellt ist. Es wird das Zerrbild einer von Zukunftssorgen und schlechten Arbeitsbedingungen geprägten Gesellschaft gezeichnet. Ist denn die Lage wirklich so schlecht, wie viele glauben machen? Ein Blick in die Statistik genügt, um falsche Darstellungen zu korrigieren und einen realistischen Eindruck von der Situation am Arbeitsmarkt zu erhalten."
    In drei Kapiteln wird gezeigt, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt, flexible Beschäftigungsverhältnisse Arbeit schaffen und Teilhabe ermöglichen und Deutschland nicht vor dem Absturz in Armut und Niedriglohn steht. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Global employment trends 2013: recovering from a second jobs dip (2013)

    Abstract

    "Five years after the outbreak of the global financial crisis, the study offers the latest global and regional information and projections on several indicators of the labour market, including employment, unemployment, working poverty and vulnerable employment. It also presents a number of policy considerations in light of the new challenges facing policy makers in the coming year." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Übergänge am Arbeitsmarkt und Qualität von Beschäftigung (2012)

    Achatz, Juliane; Buch, Tanja ; Trappmann, Mark ; Bruckmeier, Kerstin ; Schels, Brigitte ; Burkert, Carola ; Niebuhr, Annekatrin ; Dietz, Martin ; Matthes, Britta ; Ziegler, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Walwei, Ulrich ; Koller, Lena ; Dietrich, Hans ; Kleinert, Corinna ; Wapler, Rüdiger; Jahn, Elke ; Garloff, Alfred ; Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ; Hell, Stefan;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Kerstin Bruckmeier, Tanja Buch, Carola Burkert, Hans Dietrich, Martin Dietz, Alfred Garloff, Stefanie Gundert, Stefan Hell, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Corinna Kleinert, Lena Koller, Florian Lehmer, Britta Matthes, Annekatrin Niebuhr, Brigitte Schels, Mark Trappmann, Ulrich Walwei, Rüdiger Wapler & Kerstin Ziegler (2012): Übergänge am Arbeitsmarkt und Qualität von Beschäftigung. In: H. Brücker, S. Klinger, J. Möller & U. Walwei (Hrsg.) (2012): Handbuch Arbeitsmarkt 2013 : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 334), S. 141-203, 2012-07-16. DOI:10.3278/300776W141

    Abstract

    "Mit der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt haben Politik und Öffentlichkeit ihren Blick von der lange vorherrschenden Debatte um die Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit zusehends auf die Qualität der Arbeit gerichtet. Denn parallel zur günstigeren Arbeitsmarktentwicklung hat sich die Polarisierung des deutschen Arbeitsmarktes verschärft: Die Spreizung des Lohngefüges hat sich deutlich verstärkt, 'atypische' Beschäftigungsverhältnisse wie Leiharbeit, befristete Beschäftigung, Teilzeit- und Mini-Jobs haben stark an Bedeutung gewonnen. Auch wenn diese Beschäftigungsformen nicht unerheblich zum Abbau der Arbeitslosigkeit beigetragen haben, entsprechen sie in puncto Bezahlung, Arbeitszeit, Kündigungsschutz und Sozialversicherungspflicht nur bedingt den üblichen Standards einer unbefristeten Vollzeitbeschäftigung. Die Autorinnen und Autoren dieses Kapitels analysieren die Entwicklung atypischer Beschäftigungsverhältnisse in den vergangenen Jahren und gehen der Frage nach, inwieweit diese Erwerbsformen eine Brücke in stabile und existenzsichernde Beschäftigung bilden.
    Um Arbeitslosigkeit frühzeitig und möglichst nachhaltig zu vermeiden, so ein zentrales Ergebnis dieses Kapitels, ist die Qualität der Beschäftigung zu Beginn der Erwerbskarriere von entscheidender Bedeutung. Denn der Einstieg in den Arbeitsmarkt bestimmt maßgeblich die Chancen und Risiken im weiteren Erwerbsverlauf. Generell scheint, dass ein Ausbildungsabschluss immer mehr zur Mindestvoraussetzung für ein Normalarbeitsverhältnis wird. Beim Vergleich atypischer Erwerbsformen zeigt sich, dass die Aussichten, in reguläre Beschäftigung einzumünden, für befristete Arbeitnehmer deutlich besser stehen als für Leiharbeitnehmer. Gerade für Personen, die ALG II beziehen oder bezogen haben, so ein weiterer Befund aus diesem Kapitel, kann atypische Beschäftigung zur sozialen Integration und zum Erhalt beruflicher Kompetenzen beitragen. Sie führt allerdings nicht notwendigerweise dazu, dass Betroffene auch ihren gesamten Lebensunterhalt dauerhaft aus Erwerbsarbeit bestreiten können. Vielmehr prägen heterogene Erwerbsformen und häufige Statuswechsel die Erwerbsverläufe dieser Teilgruppe." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mehr Jobs oder nur mehr schlechte Jobs?: die Entwicklung atypischer Beschäftigung in Europa (2012)

    Allmendinger, Jutta; Stuth, Stefan ; Leuze, Kathrin ; Giesecke, Johannes ; Hipp, Lena ;

    Zitatform

    Allmendinger, Jutta, Johannes Giesecke, Lena Hipp, Kathrin Leuze & Stefan Stuth (2012): Mehr Jobs oder nur mehr schlechte Jobs? Die Entwicklung atypischer Beschäftigung in Europa. (WZBrief Arbeit 13), Berlin, 7 S.

    Abstract

    "- Die Zunahme atypischer Beschäftigung in Europa geht nicht überall auf Kosten von Vollzeitjobs.
    - Atypische Beschäftigung variiert stark zwischen den Ländern und Bevölkerungsgruppen.
    - In Deutschland arbeiten vor allem junge und geringqualifizierte Menschen in atypischen Beschäftigungsverhältnissen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Prekäre Beschäftigung und Neuordnung am Arbeitsmarkt: Expertise im Auftrag der Industriegewerkschaft Metall (2012)

    Bosch, Gerhard;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard (2012): Prekäre Beschäftigung und Neuordnung am Arbeitsmarkt. Expertise im Auftrag der Industriegewerkschaft Metall. Duisburg, 32 S.

    Abstract

    "Das Ziel dieser Expertise ist eine Bestandsaufnahme der Veränderungen der Arbeitsverhältnisse in Deutschland, ihrer wichtigsten Ursachen, der langfristigen Folgen für die Alterssicherung sowie der Alternativen. Dabei geht es vor allem um die Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der zahlreichen vorhandenen Untersuchungen. Nur in Einzelfällen wurden Neuberechnungen vorgenommen. Zunächst werden die Entwicklung des Niedriglohnsektors und die Verteilung gering bezahlter Tätigkeit auf unterschiedliche Beschäftigtengruppen und Branchen analysiert. Danach werden besonders gefährdete Beschäftigungsformen wie Leiharbeit, Minijobs, befristete Beschäftigungsverhältnisse und Scheinselbständigkeit, in den Blick genommen. Bevor die Ursachen der Ausbreitung prekärer Beschäftigung untersucht werden, folgt eine knappe Analyse der Auswirkungen schlechter Bezahlung auf die Alterssicherung. Abschießend werden einige Überlegungen zu einer Neuordnung des Arbeitsmarktes angestellt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zum Wandel der Erwerbsformen - Folgen für die Arbeitswelt der Zukunft (2012)

    Egle, Franz; Stops, Michael ;

    Zitatform

    Egle, Franz & Michael Stops (2012): Zum Wandel der Erwerbsformen - Folgen für die Arbeitswelt der Zukunft. In: B.- J. Ertelt, A. Frey & C. Kugelmeier (Hrsg.) (2012): HR zwischen Anpassung und Emanzipation : Beiträge zur Entwicklung einer eigenständigen Berufspersönlichkeit (Schriftenreihe Arbeit und Bildung des Heinrich-Vetter-Forschungsinstituts e.V., 03), S. 51-68.

    Abstract

    In dem Beitrag wird möglichen bereits jetzt erkennbaren Flexibilisierungstendenzen in der Arbeitswelt nachgegangen. Hierzu werden zunächst deskriptive Befunde und Trends zum Wandel verschiedener Erwerbsformen vorgestellt. Dann wird überlegt, welche Folgen für die Arbeitswelt aus der quantitativen Entwicklung dieser Erwerbsformen und der Lohnentwicklung ableitbar sind. Schließlich werden Handlungsempfehlungen für die Kompetenzentwicklung der Erwerbspersonen und die betriebliche Personalpolitik benannt. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmärkte im Wandel (2012)

    Emmel, Wolfgang; Wingerter, Christian; Straube, Roman; Nauenburg, Ricarda; Martone, Olivia; Ertl, Dagmar; Hesse, Leonore; Kühn, Monika;

    Zitatform

    Emmel, Wolfgang, Dagmar Ertl, Leonore Hesse, Monika Kühn, Olivia Martone, Ricarda Nauenburg, Roman Straube & Christian Wingerter (2012): Arbeitsmärkte im Wandel. Wiesbaden, 130 S.

    Abstract

    "Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben sich mit dieser gemeinsamen Veröffentlichung zum Ziel gesetzt, die aktuelle Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt sowie die zentralen Entwicklungen des letzten Jahrzehnts zu beleuchten. Sie soll einen Überblick über den Facettenreichtum der amtlichen Arbeitsmarktstatistik leisten, Antworten auf häufige Fragen geben und das Interesse für eine tiefer gehende Beschäftigung wecken. Der grundlegendste aller Arbeitsmarktindikatoren, die Zahl der Erwerbstätigen, wird in Kapitel 1 dieses Heftes behandelt. Im folgenden Kapitel wird das logische Pendant zur Erwerbstätigkeit behandelt, die Erwerbslosigkeit. Es folgt das Thema 'atypische Beschäftigung'. Es handelt sich dabei um einen Sammelbegriff für Formen des Arbeitsverhältnisses, die nicht der klassischen Norm von einer vom Arbeitgeber regulär entlohnten Vollzeitstelle mit unbefristetem Vertrag und damit dem sozialpolitisch erwünschten Normalfall entsprechen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Trends in job quality during the Great Recession: a comparative approach for the EU (2012)

    Erhel, Christine ; Guergoat-Lariviere, Mathilde; Leschke, Janine ; Watt, Andrew;

    Zitatform

    Erhel, Christine, Mathilde Guergoat-Lariviere, Janine Leschke & Andrew Watt (2012): Trends in job quality during the Great Recession. A comparative approach for the EU. (Centre d'Etudes de l'Emploi. Document de travail 161-1), Noisy-le-Grand, 40 S.

    Abstract

    "This paper focuses on the consequences of the crisis on job quality in Europe. Its aim is twofold: first, to identify trends in job quality in the EU during the 2007-2009 crisis; secondly, to explore the link between these trends and cyclical as well as institutional factors. It relies on European surveys data (European Working Conditions Survey, Labour Force Survey, EU-SILC). A first step of the analysis relies on synthetic indices of job quality developed in previous researches (ETUI Job Quality Index) and compares 2005 and 2010. In average in the EU the aggregate index shows a marginal overall decline in job quality between 2005 and 2010. Improvements are visible with regard to working conditions, working-time and work-life balance. However, involuntary non-standard employment has increased and wages display a pronounced deterioration. Slight declines are also visible in skills and career development and in collective interest representation. At the national level some countries exhibit a more than marginal improvement in overall job quality (Poland, Czech Republic, Belgium and Denmark), whereas others see marked declines in job quality (Ireland and France). A second step builds on dynamic indicators calculated at the individual level. They account for individual transitions in terms of job quality during the trough of the economic downturn (between 2007 and 2009), using EU-SILC panel data. Using multi-level logistic regressions, the paper assesses the contribution of both individual and country-level characteristics (institutions and business-cycle indicators) to a possible deterioration in job quality. It shows that some socio-economic groups are more affected by decreasing trends in job quality (other things being equal), especially youth, older workers and low-educated workers. Women seem less affected by these negative trends than men but are more likely than men to become unemployed or inactive over the period. Cross-country heterogeneity in job quality trends can be related to economic trends (unemployment variation) and, to a minor extent, to the employment distribution by sectors. Some labour market institutions also seem to play a role in explaining the evolution of job quality in times of crisis: employment protection legislation (as defined by the OECD) prevents individual transitions to non-employment (and has no direct effect on job quality) while public expenditure per unemployed slightly reduces the risk of job quality deterioration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Entwicklungen und Strukturmerkmale der atypisch Beschäftigten in Deutschland bis 2010 (2012)

    Keller, Berndt ; Schulz, Susanne; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Keller, Berndt, Susanne Schulz & Hartmut Seifert (2012): Entwicklungen und Strukturmerkmale der atypisch Beschäftigten in Deutschland bis 2010. (WSI-Diskussionspapier 182), Düsseldorf, 25 S.

    Abstract

    "Das Diskussionspapier gibt im Kern einen Überblick über den Stand der atypischen Beschäftigungsverhältnisse in der Bundesrepublik in 2010 - dazu zählen befristete Beschäftigung, Teilzeitbeschäftigung, geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit. Die Ergebnisse basieren auf Daten des Mikrozensus und des Sozio-oekonomischen Panels. Das Papier behandelt zunächst die Entwicklung der Formen atypischer Beschäftigung bis 2010. Anschließend werden die Formen nach ausgewählten Strukturmerkmalen der atypisch Beschäftigten (wie z. B. Geschlecht, Einkommen, Branche, Betriebsgröße) näher analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktreport NRW 2012: Sonderbericht: Struktur und Entwicklung der Beschäftigung mit dem Schwerpunkt: atypische und Niedriglohn-Beschäftigung (2012)

    Mertens, Andreas;

    Zitatform

    Mertens, Andreas (2012): Arbeitsmarktreport NRW 2012. Sonderbericht: Struktur und Entwicklung der Beschäftigung mit dem Schwerpunkt: atypische und Niedriglohn-Beschäftigung. Düsseldorf, 111 S.

    Abstract

    "Der Sonderbericht informiert zur Beschäftigung in NRW und legt einen Schwerpunkt auf atypische und Niedriglohnbeschäftigung. In den vergangenen zehn Jahren haben Teilzeitbeschäftigung und atypische Beschäftigungsformen, darunter vor allem Minijobs, geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit, stetig zugenommen. Der Anteil der atypischen Beschäftigung liegt bei 25 Prozent und wird zum überwiegenden Teil von Frauen ausgeübt. Am dynamischsten, mit fast 100 Prozent, ist die Zahl der Leiharbeitenden gestiegen. Einen Niedriglohn erhält in NRW jeder fünfte sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung in Europa 1996-2009 (2012)

    Schmeißer, Claudia; Stuth, Stefan ; Budras, Robert; Behrend, Clara; Giesecke, Johannes ; Hipp, Lena ; Leuze, Kathrin ;

    Zitatform

    Schmeißer, Claudia, Stefan Stuth, Clara Behrend, Robert Budras, Lena Hipp, Kathrin Leuze & Johannes Giesecke (2012): Atypische Beschäftigung in Europa 1996-2009. (WZB discussion paper P / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsgruppe der Präsidentin 2012-001), Berlin, 174 S.

    Abstract

    "Um die Wirkung atypischer Beschäftigungsverhältnisse auf Struktur und Ausmaß sozialer Ungleichheit abschätzen zu können, zeichnet das Discussion Paper für 20 europäische Länder nach, wie sich atypische Beschäftigung im Vergleich zu regulären Beschäftigungsverhältnissen sowie Arbeitslosigkeit und Inaktivität entwickelt hat. Der Beobachtungszeitraum erstreckt sich von 1996 bis einschließlich 2009. Mit befristeten Beschäftigungsverhältnissen, Soloselbstständigkeit sowie substanzieller und marginaler Teilzeitarbeit werden vier Arten atypischer Beschäftigung unterschieden. Weil Arbeitsmarktrisiken ungleich zwischen verschiedenen Gruppen verteilt sind, betrachten wir die Beschäftigungsentwicklung getrennt nach Geschlecht, Alter und Bildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Von der Arbeitslosen- zur Arbeitsversicherung (2012)

    Schmid, Günther;

    Zitatform

    Schmid, Günther (2012): Von der Arbeitslosen- zur Arbeitsversicherung. In: Leviathan, Jg. 40, H. 2, S. 248-270. DOI:10.5771/0340-0425-2012-2-248

    Abstract

    "Die Differenzierung in der Arbeitswelt hat zu einer Zunahme hoch riskanter atypischer Beschäftigung geführt, darunter Arbeit in Teilzeit, Befristung und Soloselbstständigkeit. Die damit verbundenen Risiken sind jedoch weitgehend ungesichert, und die Kosten werden häufig auf die betroffenen Beschäftigten abgewälzt, ohne diese an den etwaigen Erträgen zu beteiligen. Dieser Beitrag bietet konzentriertes Anschauungsmaterial über die Ausbreitung atypischer Beschäftigung in Deutschland und Europa. Er analysiert Gründe und Folgen dieser Beschäftigungsformen und schlägt die Weiterentwicklung der Idee einer Arbeitsversicherung vor. Die entsprechende Neuordnung des Arbeitsmarkts zielt auf faire und effiziente Risikoteilung zwischen Arbeit und Kapital sowie auf mehr Selbstbestimmung der Arbeit im Lebensverlauf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung: Arbeitsmarkt im Wandel (2012)

    Wingerter, Christian;

    Zitatform

    Wingerter, Christian (2012): Atypische Beschäftigung: Arbeitsmarkt im Wandel. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 92, H. 3, S. 208-210.

    Abstract

    Auf der Grundlage von Daten aus dem Mikrozensus unternimmt der Autor eine differenzierte Betrachtung der Arbeitsmarktentwicklung für die letzten 15 Jahre. Er stellt fest, dass das Normalarbeitsverhältnis nach wie vor die wichtigste Beschäftigungsform ist. Trotzdem gestalten sich die Arbeitsverhältnisse vielfältiger und die atypische Beschäftigung hat zugenommen. Im Jahr 2010 befanden sich 22,4 Prozent aller Arbeitnehmer in einem derartigen Beschäftigungsverhältnis. Am stärksten war der Zuwachs bei der Zahl der Teilzeitbeschäftigten, wobei diese meist der geringfügigen Beschäftigung zuzuordnen ist. Von der Wirtschaftskrise besonders betroffen waren Leiharbeit und befristete Beschäftigung. Die Zahl der Normalarbeitsverhältnisse ist auch während der Krise leicht gestiegen, was als Indiz für die Fachkräftesicherung durch die Arbeitgeber gesehen wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Entwicklung atypischer Beschäftigung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/11503) (2012)

    Zitatform

    (2012): Regionale Entwicklung atypischer Beschäftigung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/11503). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/11968 (20.12.2012)), 139 S.

    Abstract

    "Zur atypischen Beschäftigung zählen befristete Verträge, Leiharbeitsverhältnisse, geringfügige Beschäftigungsverhältnisse und Teilzeitarbeit. Das Ausmaß und der Anteil dieser Beschäftigungsformen variiert in den einzelnen Regionen Deutschlands. Im Folgenden werden daher Zahlen zur Entwicklung atypischer Beschäftigung in den Regionen abgefragt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohn und Beschäftigung 2010: Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 10. September 2012 in Berlin (2012)

    Zitatform

    (2012): Niedriglohn und Beschäftigung 2010. Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 10. September 2012 in Berlin. (DeStatis - wissen, nutzen), Wiesbaden, 32 S.

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich in robuster Verfassung - trotz Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise erreicht die Zahl der Erwerbstätigen historische Höchststände und auch die Erwerbslosenzahl hat sich verringert. In diesem Zusammenhang wird jedoch auch häufig die Frage diskutiert, wie sich neben dem Wandel der Erwerbsformen die Verdienstsituation der Beschäftigten verändert hat. Antworten darauf gibt die Erhebung der Struktur der Arbeitsverdienste. Diese Erhebung führen die statistischen Ämter nur alle vier Jahre durch - das Statistische Bundesamt stellt auf der Pressekonferenz die aktuellen Ergebnisse des Jahres 2010 mit Fokus auf dem Niedriglohnbereich vor. Dabei werden unter anderem folgende Fragen beantwortet:
    - Wie viel Prozent der Beschäftigten arbeiteten 2010 für einen Niedriglohn? In welchen Branchen kommen niedrige Verdienste am häufigsten vor?
    - Wie hoch ist das Niedriglohnrisiko atypisch Beschäftigter? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen atypischer Beschäftigung und beruflicher Qualifikation?
    - Investieren Niedriglohnbezieher über Entgeltumwandlung in eine Betriebsrente und nutzen die staatliche Förderung?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung und soziale Risiken: Entwicklung, Strukturen, Regulierung. Expertise im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung (2011)

    Keller, Berndt ; Schulz, Susanne; Seifert, Hartmut; Zimmer, Barbara;

    Zitatform

    Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2011): Atypische Beschäftigung und soziale Risiken. Entwicklung, Strukturen, Regulierung. Expertise im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 52 S.

    Abstract

    "Atypische Beschäftigungsformen gewinnen an Bedeutung. Gut 36 Prozent der Beschäftigten arbeiten befristet, geringfügig, in Teilzeit oder als Leiharbeitnehmer. Im Vergleich zu unbefristeter Vollzeitarbeit sind diese mehrheitlich von Frauen ausgeübten Beschäftigungsverhältnisse mit deutlich höheren Risiken verbunden, nur einen Niedriglohn zu erhalten, den Arbeitsplatz wieder eher zu verlieren und nur eingeschränkten Zugang zu beruflicher Weiterbildung zu haben. Der Aufstieg in ein Normalarbeitsverhältnis gelingt nur wenigen. Langfristig droht Altersarmut. Ansatzpunkte, wie sich die Prekaritätsrisiken mindern lassen, liefert der Beitrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigungsverhältnisse: Stand und Lücken der aktuellen Diskussion (2011)

    Keller, Berndt ; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2011): Atypische Beschäftigungsverhältnisse. Stand und Lücken der aktuellen Diskussion. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 3, S. 138-145. DOI:10.5771/0342-300X-2011-3-138

    Abstract

    "Der Beitrag behandelt den aktuellen Stand sowie die bestehenden Lücken der anhaltenden Auseinandersetzung über atypische Beschäftigungsverhältnisse. Zunächst beschreibt er die langfristige Entwicklung und den Umfang der einzelnen Formen (Teilzeit, Minijobs, Befristung, Leiharbeit) sowie Gesamtumfang und Strukturen. Anschließend trifft er Abgrenzungen zur aktuellen Diskussion über Prekarität und analysiert detailliert die sozialen Risiken (Einkommen, Beschäftigungsstabilität, Beschäftigungsfähigkeit, Integration in die sozialen Sicherungssysteme). Letztere sind im Vergleich zum Normalarbeitsverhältnis deutlich erhöht und treten sowohl während als auch nach der Erwerbstätigkeit auf; zudem sind die Mobilitätschancen eingeschränkt. Abschließend unterbreitet er einige Vorschläge zur Re-Regulierung (Einführung eines generellen Mindestlohns sowie individueller Ansprüche auf Weiterbildung, Anpassung der sozialen Sicherungssysteme, vor allem der Rentenversicherung)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Struktur und Entwicklung atypischer Beschäftigungsformen in Baden- Württemberg: eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2011)

    Klee, Günther; Behringer, Jan; Bohachova, Olga; Meyer, Jasper; Gerster, Andreas;

    Zitatform

    Klee, Günther (2011): Struktur und Entwicklung atypischer Beschäftigungsformen in Baden- Württemberg. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2010,04), Tübingen, 50 S.

    Abstract

    "Der Beitrag ist wie folgt aufgebaut: In Kapitel 2 wird zunächst auf die Entwicklung der Beschäftigungsstruktur nach Art der Beschäftigung und Qualifikationsniveau eingegangen. Kapitel 3 untersucht die Verbreitung und Struktur atypischer Beschäftigungsverhältnisse in Baden-Württemberg. Dabei ist dieses Kapitel in mehrere Abschnitte untergliedert, die sich jeweils bestimmten Formen atypischer Beschäftigung widmen: Die Abschnitte 3.1 und 3.2. behandeln ausführlich die befristeten und die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse. In Abschnitt 3.3 wird sodann ein Überblick über die weiteren im IAB-Betriebspanel erfassten Formen der atypischen Beschäftigung gegeben. Dabei wird jedoch nur auf die Teilzeitarbeit (3.3.1) und die Leih- bzw. Zeitarbeit (3.3.2) näher eingegangen, während freie Mitarbeit, Praktika und Ein-Euro-Jobs nur in Form unkommentierter Grafiken im Anhang aufgeführt sind. Kapitel 4 fasst schließlich die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung zusammen. Als Datengrundlage der Analyse wird mit dem IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg eine repräsentative Arbeitgeberbefragung in rund 1.200 baden-württembergischen Betrieben aller Branchen und Betriebsgrößenklassen herangezogen, die seit dem Jahr 2000 alljährlich zum Stichtag 30.06. erhoben werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The unequal incidence of non-standard employment across occupational groups: an empirical analysis of post-industrial labour markets in Germany and Europe (2011)

    Marx, Paul ;

    Zitatform

    Marx, Paul (2011): The unequal incidence of non-standard employment across occupational groups. An empirical analysis of post-industrial labour markets in Germany and Europe. (IZA discussion paper 5521), Bonn, 23 S.

    Abstract

    "The paper addresses an often neglected question in labour market research: to which extent do outcomes aggregated on the national level disguise occupational diversity in employment conditions? In particular, how and why do occupational groups differ with regard to the incidence of non-standard employment? To explore these questions, the paper derives a detailed occupational scheme from the literature, capturing the variety of labour market outcomes within countries. In a second step, the scheme is theoretically linked to the topic of non-standard work. It is argued that different degrees of skill specificity across occupational groups produce diverging incentives for flexible and long-term employment, respectively. This leads to the expectation of (some) service-sector occupations showing stronger tendencies towards non-standard employment than those in the industrial sector. Based on European and German micro data, the categorisation is used to decompose various labour market indicators. The results clearly demonstrate the unequal incidence of non-standard employment along the lines of the suggested categorisation. Moreover, the longitudinal perspective suggests that traditionally functioning occupational groups will be crowded out by more destandardised ones." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsformen abseits der Normalarbeitsverhältnisse in Essen (2011)

    Niewels, Andrea;

    Zitatform

    Niewels, Andrea (2011): Beschäftigungsformen abseits der Normalarbeitsverhältnisse in Essen. (Beiträge zur Stadtforschung 54), Essen, 125 S.

    Abstract

    Auf der Grundlage der amtlichen Statistik wird die Entwicklung atypischer Beschäftigungsformen in Essen untersucht. Es erfolgt eine Gegenüberstellung zu den Ruhrgebietsstädten Duisburg, Bochum und Dortmund. Die Situation in Essen wird anhand folgender Schwerpunkte beleuchtet: 1. Stellenangebote für Beschäftigungsformen abseits der Normalarbeitsverhältnisse; 2. sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in Teilzeitbeschäftigung und im Bereich Arbeitnehmerüberlassung/Zeitarbeit; 3. geringfügig entlohnte Beschäftigung; 4. Teilnehmer/-innen in Arbeitsgelegenheiten nach dem SGB II und 5. kurzfristig Beschäftigte. Im Zeitraum 1999 bis 2009 wird ein erheblicher Rückgang der Vollzeitbeschäftigung und eine erhebliche Zunahme der Teilzeitbeschäftigung konstatiert. Rund zwei bis drei Prozent aller Beschäftigten sind Leiharbeitnehmer. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Non-standard employment in Europe: its development and consequences for the European Employment Strategy (2011)

    Schmid, Günther;

    Zitatform

    Schmid, Günther (2011): Non-standard employment in Europe. Its development and consequences for the European Employment Strategy. In: German Policy Studies, Jg. 7, H. 1, S. 171-210.

    Abstract

    "The last decades have seen an erosion of the traditionally defined 'standard employment relationship' through part-time work, fixed-term contracts, temp-agency work and self-employment. Whereas many welcome this development as a blessing for flexible labour markets, others are highly critical hinting to disastrous intended or unintended side-effects such as low or volatile income, dead-end jobs instead of stepping stones, high job insecurity, and poverty in old-age. The European Commission tried to bridge these two opposing views by conceptualising 'flexicurity' as the objective of the European Employment Strategy, aimed at 'balancing' flexibility and security. Although this oxymoron became common parlance in the meantime, the concept is still quit ambiguous, leading often to cheap talk or being captured by various political interests. Furthermore, one of its main goals, the growth of employment by further increasing labour force participation under the condition of reducing unemployment and labour market segmentation has not been achieved and is now even far out of sight due to the recent economic crisis. The aim of this essay, therefore, is to test the actual and potential role of non-standard employment in view of the 'flexicurity' concept through systematic descriptive work and conceptual reflections: first by comparing the development of non-standard employment in 24 EU member states from 1998 to 2008; second by relating this development to the dynamics of labour force participation; third by exploring the main (structural, institutional and behavioural) determinants of this development; and fourth by discussing - in the light of the Post-Lisbon process - the policy consequences aimed at ensuring a complementary relationship between flexibility and security rather than trading-off one against the other." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Atypisch beschäftigt = typisch arm im Alter? Die Flexibilisierung der Arbeitsmärkte und der staatliche Schutz vor Altersarmut: ein europäischer Vergleich (2011)

    Schulze Buschoff, Karin;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin (2011): Atypisch beschäftigt = typisch arm im Alter? Die Flexibilisierung der Arbeitsmärkte und der staatliche Schutz vor Altersarmut. Ein europäischer Vergleich. Berlin, 28 S.

    Abstract

    "In vielen Ländern bilden die atypisch Beschäftigten mit einem Anteil von jeweils deutlich über einem Drittel aller Beschäftigten einen beachtlichen Teil der Gesamtbeschäftigten. Insgesamt ist seit Ende der 1990er Jahre europaweit eine Zunahme atypischer Beschäftigung zu verzeichnen. Im Ländervergleich findet die auf der EU-Ebene verfolgte Flexicurity-Strategie in Deutschland relativ wenig Anwendung. Das deutsche System der staatlichen Altersvorsorge ist aufgrund der starken Lohnzentrierung und der Orientierung am Äquivalenzprinzip nur unzureichend auf atypische Beschäftigungsverhältnisse und weitere Flexibilisierungstendenzen eingestellt. Davon sind vor allem Frauen betroffen, da sie den Großteil der atypischen Beschäftigungen stellen. Vergleicht man die verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung, dann bestehen die größten Sicherungslücken derzeit für die Soloselbstständigen und für die geringfügig Beschäftigten. Eine der größten Herausforderungen für die deutsche Rentenversicherung besteht entsprechend in der Ausweitung der Pflichtversicherung auf alle Erwerbstätigen. Fraglich bleibt, ob ein Festhalten an der traditionellen deutschen Rentenpolitik den durch die Zunahme atypischer, häufig niedrig entlohnter Beschäftigungsformen und zunehmend diskontinuierlicher Erwerbsverläufe entstehenden Herausforderungen gerecht werden kann. Als zukunftsfähiger und überzeugender in Hinblick auf die Bewältigung dieser Herausforderungen erweisen sich Grundrentensysteme wie zum Beispiel die Systeme in Dänemark oder in den Niederlanden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Atypische Beschäftigung in Japan und Deutschland (2011)

    Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Seifert, Hartmut (2011): Atypische Beschäftigung in Japan und Deutschland. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 20, H. 1, S. 47-64. DOI:10.1515/arbeit-2011-0106

    Abstract

    "Der Beitrag vergleicht atypische Beschäftigungsformen in Japan und Deutschland, zwei Ländern mit unterschiedlichen Regelungsstrukturen. Ungeachtet dieser Unterschiede zeigen Teilzeit- und Leiharbeit sowie befristete Beschäftigung eine erstaunlich hohe Parallelität bei Ausmaß und Entwicklung. Für weibliche Beschäftigte sind atypische Beschäftigungsverhältnisse zur 'neuen Normalität' geworden. In beiden Ländern sind atypisch Beschäftigte sowohl beim Einkommen als auch beim Zugang zu betrieblicher Weiterbildung gegenüber vergleichbaren Beschäftigten mit Normalarbeitsverhältnissen benachteiligt. In Deutschland, wo das 'Equal-treatment- Prinzip' besser verankert ist als in Japan, fallen die Benachteiligungen auch nicht ganz so krass aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Study on trends in diversification of employment: customized calculations in the ministry of health, labour and welfare's general survey on diversified types of employment (2010)

    Asao, Yutaka;

    Zitatform

    Asao, Yutaka (2010): Study on trends in diversification of employment. Customized calculations in the ministry of health, labour and welfare's general survey on diversified types of employment. In: Japan Labor Review, Jg. 7, H. 4, S. 84.

    Abstract

    "The Japan Institute for Labour Policy and Training (JILPT) is engaged in ongoing research into non-regular employment. As part of this, JILPT has implemented customized calculations on individual data collected as part of the Ministry of Health, Labour and Welfare's General Survey on Diversified Types of Employment (hereinafter referred to as the D-Survey), in order to work towards an integrated understanding and analysis of non-regular employment trends in Japan. This paper selects and introduces themes from among those results that are considered to be of potential interest to people outside Japan." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Traditionelle Beschäftigungsverhältnisse im Wandel: Benchmarking Deutschland: Normalarbeitsverhältnis auf dem Rückzug (2010)

    Eichhorst, Werner; Kuhn, Andrea; Zenker, Rosemarie; Thode, Eric;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Andrea Kuhn, Eric Thode & Rosemarie Zenker (2010): Traditionelle Beschäftigungsverhältnisse im Wandel. Benchmarking Deutschland: Normalarbeitsverhältnis auf dem Rückzug. (IZA research report 23), Bonn, 66 S.

    Abstract

    "Der Arbeitsmarkt in Deutschland besteht inzwischen aus zwei Segmenten: Zum einen aus traditionellen und zum anderen aus sogenannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Atypische Beschäftigungsverhältnisse ermöglichen dabei zwar sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer höhere Flexibilität und damit einhergehend eine Zunahme der Beschäftigung insgesamt, sind aber durch höhere Risiken geprägt. Das traditionelle Beschäftigungsverhältnis ist dagegen durch ein hohes Maß an Sicherheit gekennzeichnet. Unterschiede im internationalen Vergleich gibt es dennoch: Hinsichtlich der Arbeitsbedingungen, der Lohnentwicklung, der Arbeitsbeziehungen und der Ausprägung des Kündigungsschutzes differieren die Systeme." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wen trifft die Zunahme atypischer Beschäftigungsformen?: Analyse des Mikrozensus 2007 (2010)

    Fromm, Sabine;

    Zitatform

    Fromm, Sabine (2010): Wen trifft die Zunahme atypischer Beschäftigungsformen? Analyse des Mikrozensus 2007. In: Mitteilungen aus dem SOFI, Jg. 4, H. 10, S. 6-8.

    Abstract

    "Die Teilhabe am Erwerbsleben bleibt nach wie vor die wichtigste gesellschaftliche Teilhabeform, sei es durch eigene oder aber abgeleitete Erwerbstätigkeit. Als zentral für die Integrationsleistung des Erwerbssystems wird generell die Verbreitung des sogenannten 'Normalarbeitsverhältnisses' angesehen. Im Verbundprojekt Sozioökonomische Berichterstattung wird Erwerbsteilhabe und ihre Entwicklung unter unterschiedlichen Fragestellungen analysiert, darunter auch die Integrationsleistung des Beschäftigungssystems (www.soeb.de). In diesem Kontext entstanden die nachfolgend dargestellten Ergebnisse zur Veränderung des Normalarbeitsverhältnisses durch die Zunahme atypischer Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Kompass im gesellschaftlichen Wandel: zur Kritik am Normalarbeitsverhältnis (2010)

    Jürgens, Kerstin ;

    Zitatform

    Jürgens, Kerstin (2010): Kompass im gesellschaftlichen Wandel. Zur Kritik am Normalarbeitsverhältnis. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 56, H. 4, S. 421-425. DOI:10.1515/zsr-2010-0405

    Abstract

    "In einer Stellungnahme zu Ulrich Mückenbergers Kritik am Normalarbeitsverhältnis gilt es, sich Arbeit und Beschäftigung in einer historischen Perspektive anzunähern: Der Industriekapitalismus bürdete den Menschen weit reichende Veränderungen ihrer Arbeits- und Lebensweisen auf. Er enthielt durchaus emanzipatorische Momente, führte aber zur Trennung von Arbeitsformen und Lebensbereichen, zur Hierarchisierung im Geschlechterverhältnis und brachte eine Kommodifizierung von Arbeitskraft mit sich. Marktanpassung war der Inbegriff moderner Tagelöhnerei. Vor diesem Hintergrund sollte das Normalarbeitsverhältnis 'Korsettstangen von Gewissheit, Vorhersehbarkeit und Frieden ein[ziehen]' ... . Man versprach sich eine substanzielle und prozedurale Normalisierung, um der unternehmerischen Willkür Schranken zu setzen. Die Funktion des Normalarbeitsverhältnisses war also 'Schutz', brachte aber - wie Mückenberger (damals wie heute) problematisiert - 'Antrieb' und 'Selektion' mit sich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Very atypical work: Exploratory analysis of fourth European Working Conditions Survey: background paper (2010)

    Riso, Sara;

    Zitatform

    Riso, Sara (2010): Very atypical work: Exploratory analysis of fourth European Working Conditions Survey. Background paper. Dublin, 34 S.

    Abstract

    "This background paper has been prepared to complement the findings of a comparative analysis by Eurofound on what has been termed 'very atypical work' in the 27 European Union Member States (EU27). In the background paper, the definition of very atypical forms of work includes non-written employment contracts, contracts of less than 10 working hours a week and very short fixed-term contracts of six months or less. The comparative analytical report (Broughton et al, 2010) uses a similar categorisation, with the addition of zero-hour and on-call work contracts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Non-standard employment and labour force participation: a comparative view of the recent development in Europe (2010)

    Schmid, Günther;

    Zitatform

    Schmid, Günther (2010): Non-standard employment and labour force participation. A comparative view of the recent development in Europe. (IZA discussion paper 5087), Bonn, 55 S.

    Abstract

    "This paper presents - in a new way of examination and portrayal - the extent and changes of nonstandard employment relationships (part-time work, fixed-term contracts, and selfemployment) in 24 EU member states at two points of time, in 1998 and 2008, on the basis of the European Labour Force Survey. Apart from a detailed statistical description by gender, skills and branches, theoretical considerations explaining the development are also examined and tested in a preliminary way. Finally, the most important results and their challenges to the future labour market policy are emphasised again and discussed. The central outcome is neither the complaint of the eroding 'standard employment relationship' nor of its potential 'precariousness'; it is rather the requirement of increasing variability in employment relations due to rising employment participation of women (work-life-balance), mature aged workers, and persons with restricted work capacities. However, parallel to this development social risks are also spreading over the life course, especially the risk of great income volatility through multiple or long periods of unemployment, changing working times, obsolete skills or restricted work capacities due to ill health. In order to reduce or to avoid new social inequalities, future labour market reforms have to acknowledge this development by establishing new forms of social security or by constituting a more flexible standard employment relationship through adaptations in labour and social law. The contribution ends by providing some suggestions to such reforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Sprungbrett oder Sackgasse? Entwicklung und Strukturen von flexiblen Erwerbsformen in Deutschland (2010)

    Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Schäfer, Holger (2010): Sprungbrett oder Sackgasse? Entwicklung und Strukturen von flexiblen Erwerbsformen in Deutschland. In: IW-Trends, Jg. 37, H. 1, S. 47-63.

    Abstract

    "Die Struktur der Erwerbsformen auf dem deutschen Arbeitsmarkt unterliegt einem stetigen Wandel. Der zentrale Trend dieses Wandels besteht in der zunehmenden Bedeutung flexibler sogenannter 'atypischer' Beschäftigungsverhältnisse bei gleichzeitigem Bedeutungsverlust des 'Normalarbeitsverhältnisses'. Dabei wird häufig die These vertreten, dass die Arbeitsmarktreformen der letzten Jahre diesen Trend noch einmal verstärkt haben. Die Auswertung von Daten des sozio-oekonomischen Panels zeigt, dass die Bedeutung flexibler Erwerbsformen vor allem relativ zunimmt und es sich bei diesen überwiegend um zusätzliche Beschäftigung handelt. Auf individueller Ebene dienen sie als Sprungbrett. Dies gilt gleichermaßen für den Schritt aus der Arbeitslosigkeit oder Inaktivität in eine Beschäftigung wie für den Wechsel aus einer flexiblen Erwerbsform auf einen unbefristeten Vollzeitarbeitsplatz. Von der Sprungbrettfunktion profitieren vor allem geringproduktive Arbeitnehmer. Sie machen einen großen Teil der Arbeitnehmer in flexiblen Beschäftigungsverhältnissen aus. Anzeichen von Prekarität zeigen sich allerdings nur bei einem Teil der Beschäftigten in den flexiblen Erwerbsformen. Während die Abschläge vom Stundenlohn bei unbefristet Teilzeitbeschäftigten mit 5 Prozent eher gering sind, weisen unbefristet geringfügig Beschäftigte einen Stundenlohnabstand von rund 17 Prozent auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Atypische Beschäftigungsformen in Zeiten der Krise in Rheinland-Pfalz 2009 (2010)

    Wagner, Birgit ; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Wagner, Birgit & Alfons Schmid (2010): Atypische Beschäftigungsformen in Zeiten der Krise in Rheinland-Pfalz 2009. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2010,01), Frankfurt, M., 34 S.

    Abstract

    "Die Auswertung auf der Grundlage des IAB-Betriebspanels zeigt für Rheinland-Pfalz, dass sich die Wirtschafts- und Finanzkrise sehr unterschiedlich auf die verschiedenen atypischen Beschäftigungsformen ausgewirkt hat. Während die Kurzarbeit und die geringfügige Beschäftigung in Rheinland-Pfalz deutlich anstiegen und auch die 1-Euro-Jobber zunahmen, gab es bei den Midi-Jobs, der Teilzeitbeschäftigung und der befristeten Beschäftigung keine wesentlichen Veränderungen angesichts der Krise. Von der Finanz- und Wirtschaftskrise negativ betroffen waren auch Leiharbeitskräfte sowie freie Mitarbeiter, deren Bedeutung insgesamt jedoch gering ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Atypische Beschäftigung: eine wissenschaftliche Bilanzierung (2010)

    Wagner, Alexandra;

    Zitatform

    Wagner, Alexandra (2010): Atypische Beschäftigung. Eine wissenschaftliche Bilanzierung. Berlin, 106 S.

    Abstract

    "Atypische Beschäftigungsformen wirken sehr unterschiedlich, ihre Bewertung kann nicht losgelöst vom konkreten Kontext ihres Einsatzes erfolgen. Wenngleich nicht alle atypisch Beschäftigten in prekären Lebenslagen sind, tragen diese Beschäftigungsformen ein nicht unerhebliches Prekaritätspotential. Dieses ergibt sich sowohl aus den niedrigen Entgelten als auch aus einer hohen Beschäftigungsunsicherheit und einer im Vergleich zum so genannten Normalarbeitsverhältnis schlechteren sozialen Sicherung. Ob die Ausweitung der atypischen Beschäftigung zur Reduzierung von Arbeitslosigkeit beigetragen oder eher zu einer Verdrängung qualitativ besserer Beschäftigung durch Erwerbsformen mit höheren Prekaritätsrisiken geführt hat, ist umstritten. Bislang gibt es keine Belege dafür, dass atypische Beschäftigungsformen das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen erhöhen. Notwendig sind Alternativen zur sich gegenwärtig vollziehenden Diversifizierung der Beschäftigungsformen, die Flexibilität sichern, ohne den Schutz der Beschäftigten zu reduzieren. Außerdem ist die soziale Sicherung atypischer Beschäftigungsformen zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Umfang, Struktur und Determinanten besonderer Beschäftigungsformen: ausgewählte Ergebnisse der nordrhein-westfälischen Stichprobe des IAB-Betriebspanels 2009 (2010)

    Abstract

    "Die Ergebnisse des IAB-Betriebspanels belegen, dass ein immer größerer Anteil neuer Stellenangebote mit besonderen Anforderungen, wie z.B. einer begrenzten Beschäftigungsdauer verbunden ist. So erhielten im letzten Jahr mehr als die Hälfte aller neu eingestellten Beschäftigten lediglich einen befristeten Arbeitsvertrag. Damit gab es erstmals mehr befristete als unbefristete Einstellungen. Dieser Anstieg könnte mit der weltweiten Krise und den damit verbundenen Unsicherheiten hinsichtlich des künftigen Arbeitskräftebedarfs zusammenhängen. Mit diesem Anstieg setzte sich jedoch eine Entwicklung fort, die bereits vor der Krise begonnen hat. In zahlreichen Betrieben wurden bereits vor der Krise neue Arbeitskräfte fast nur noch befristet eingestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Atypical work: who gets it, and where does it lead?: some U.S. evidence using the NLSY79 (2009)

    Addison, John T. ; Cotti, Chad; Surfield, Christopher J.;

    Zitatform

    Addison, John T., Chad Cotti & Christopher J. Surfield (2009): Atypical work: who gets it, and where does it lead? Some U.S. evidence using the NLSY79. (IZA discussion paper 4444), Bonn, 26 S.

    Abstract

    "Atypical work arrangements have long been criticized as offering more precarious and lower paid work than regular open-ended employment. In an important paper, Booth et al. (2002) were among the first to recognize that notwithstanding their potential deficiencies, such jobs also functioned as a stepping stone to permanent work. This conclusion proved prescient and has received increasing support in Europe. In the present note, we provide a parallel analysis to Booth et al. for the United States - somewhat of a missing link in the evolving empirical literature - and obtain not dissimilar similar findings for the category of temporary workers as do they for fixed-term contract workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labour market flexibilization and its consequences in Italy (2009)

    Barbieri, Paolo ; Scherer, Stefani ;

    Zitatform

    Barbieri, Paolo & Stefani Scherer (2009): Labour market flexibilization and its consequences in Italy. In: European Sociological Review, Jg. 25, H. 6, S. 677-692. DOI:10.1093/esr/jcp009

    Abstract

    "Labor market 'flexibilization' or 'deregulation' is seen by many as a requirement for economic and occupational growth. As one route towards more flexibility, many European countries increased the so-called atypical or non-standard forms of employment while leaving the regulation of existing employment relations largely unchanged. In Italy, this led to a strong segmentation of the labour market. As employment is the only connection to a series of welfare entitlements, this praxis might lead to strong cleavages in the society. In this paper, we investigate the ongoing process of labour market 'flexibilization' and its consequences for individual labour market careers and social inequalities and ask whether the deregulation has fulfilled the expectations attached to it. In detail, we study the entries into the marginal labour market and the consequences for employment careers of these forms of 'new' flexible employment. Empirical findings based on Indagine Longitudinale sulle Famiglie Italiane data cast doubts on the effectiveness of the specific form of market deregulation in Italy and confirm strong long-term implications of atypical employment episodes for career chances." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Flexible employment and inequality in Europe (2009)

    Barbieri, Paolo ;

    Zitatform

    Barbieri, Paolo (2009): Flexible employment and inequality in Europe. In: European Sociological Review, Jg. 25, H. 6, S. 621-628. DOI:10.1093/esr/jcp020

    Abstract

    Der Beitrag entwirft eine Typologie der Flexibilität bezogen auf den Arbeitsmarkt (numerische Flexibilität, funktionale Flexibilität, zeitliche Flexibilität und Einkommensflexibilität) und gibt einen Literaturüberblick über unterschiedliche Ungleichheitsszenarien in Europa als Auswirkung von Flexibilität. Danach werden in kontinentaleuropäischen Ländern wie Deutschland und Frankreich hohe Einkommensunterschiede wie in Großbritannien oder Irland gesellschaftlich nicht akzeptiert, wohl aber eine sehr viel größere Ungleichheit bei der Jobsicherheit. Mittelmeerländer wie Italien und Griechenland wiederum akzeptieren Einkommensunterschiede in einer Höhe wie in Deutschland oder Frankreich nicht, wohl aber noch größere Unterschiede bei der Jobsicherheit. Jobsicherheit bzw. Jobunsicherheit als Folge von Inklusion bzw. Exklusion auf dem Arbeitsmarkt wiederum korreliert eng mit dem Niveau der beruflichen Qualifikation. Während in den meisten europäischen Ländern die Arbeitsplätze für gut ausgebildete männliche Arbeitnehmer in der Mitte ihres Berufslebens sicher sind, droht Frauen und neu in den Arbeitsmarkt eintretenden Arbeitnehmern die Gefahr prekärer Beschäftigung mit dem Risiko gesellschaftlicher Exklusion. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Im Fokus: "Atypische" Beschäftigung breitet sich auch in Ostdeutschland aus (2009)

    Brautzsch, Ulrich; Lang, Cornelia;

    Zitatform

    Brautzsch, Ulrich & Cornelia Lang (2009): Im Fokus: "Atypische" Beschäftigung breitet sich auch in Ostdeutschland aus. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 15, H. 8, S. 300-304.

    Abstract

    Die Autoren untersuchen für den Zeitraum 1998 bis 2008 die Beschäftigungsentwicklung im Hinblick auf die Beschäftigungsform und im Vergleich für Ost- und Westdeutschland. Ihr Hauptaugenmerk richten sie dabei auf die beiden Phasen des konjunkturellen Aufschwungs von 1998 bis 2000 sowie von 2005 bis Anfang 2008. Im Trend zeigt sich eine zunehmende Flexibilisierung der Beschäftigungsverhältnisse in beiden Teilen Deutschlands. Im Jahr 2008 waren ca. 27 Prozent der Arbeitnehmer in Ostdeutschland und 29 Prozent der Arbeitnehmer in Westdeutschland in einem atypischen Beschäftigungsverhältnis beschäftigt. Unterschiede gibt es im Hinblick auf die Struktur der atypischen Beschäftigungsverhältnisse. Während im Jahr 2008 in Westdeutschland die ausschließlich geringfügig Beschäftigten mit 48 Prozent den größten Anteil an den atypisch Beschäftigten haben, sind es in Ostdeutschland mit 54 Prozent die sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Flexicurity und atypische Beschäftigung in Dänemark (2009)

    Bredgaard, Thomas ; Larsen, Flemming ; Madsen, Per Kongshøj ; Rasmussen, Stine ;

    Zitatform

    Bredgaard, Thomas, Flemming Larsen, Per Kongshøj Madsen & Stine Rasmussen (2009): Flexicurity und atypische Beschäftigung in Dänemark. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 62, H. 1, S. 31-38. DOI:10.5771/0342-300X-2009-1-31

    Abstract

    "Das dänische Konzept von Flexicurity hat in Europa Furore gemacht. Es wird dabei häufig als Arbeitsmarktmodell, das sich an regulär Beschäftigte richtet, aufgefasst. Diese Einschätzung fußt auf einer Forschungslücke: Das Verhältnis von atypischen Beschäftigungsverhältnissen und der dänischen Flexicurity ist noch nicht gründlich ausgeleuchtet worden. In diesem Artikel unternehmen wir deshalb den Versuch, diese Beziehung genauer zu analysieren. Wir beschreiben die Verbreitung, Entwicklung und Regulierung von Teilzeitarbeit, befristeter Beschäftigung, Leiharbeit, Selbstständigkeit und - als eine dänische Besonderheit - von sogenannten Flexjobs. Wir finden dabei kaum empirische Belege für die weit verbreitete Annahme, dass atypische Beschäftigungsformen üblicher werden oder unregulierter und weniger geschützt als Normalarbeitsverhältnisse seien. Im Gegenteil wurde das dänische Flexicurity-Konzept auf atypisch Beschäftigte ausgeweitet. Diese Strategie der Normalisierung der atypischen Beschäftigung könnte als politisches Musterbeispiel für andere europäische Länder dienen und eine Alternative zu Ansätzen, die eine Lockerung des Kündigungsschutzes für regulär Beschäftigte verfolgen, darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Flexicurity and atypical employment in Denmark (2009)

    Bredgaard, Thomas ; Rasmussen, Stine ; Madsen, Per Kongshøj ; Larsen, Flemming ;

    Zitatform

    Bredgaard, Thomas, Flemming Larsen, Per Kongshøj Madsen & Stine Rasmussen (2009): Flexicurity and atypical employment in Denmark. (CARMA research paper 2009/01), Aalborg, 21 S.

    Abstract

    "Das dänische Konzept von Flexicurity hat in Europa Furore gemacht. Es wird dabei häufig als Arbeitsmarktmodell, das sich an regulär Beschäftigte richtet, aufgefasst. Diese Einschätzung fußt auf einer Forschungslücke: Das Verhältnis von atypischen Beschäftigungsverhältnissen und der dänischen Flexicurity ist noch nicht gründlich ausgeleuchtet worden. In diesem Artikel unternehmen wir deshalb den Versuch, diese Beziehung genauer zu analysieren. Wir beschreiben die Verbreitung, Entwicklung und Regulierung von Teilzeitarbeit, befristeter Beschäftigung, Leiharbeit, Selbstständigkeit und - als eine dänische Besonderheit - von sogenannten Flexjobs. Wir finden dabei kaum empirische Belege für die weit verbreitete Annahme, dass atypische Beschäftigungsformen üblicher werden oder unregulierter und weniger geschützt als Normalarbeitsverhältnisse seien. Im Gegenteil wurde das dänische Flexicurity-Konzept auf atypisch Beschäftigte ausgeweitet. Diese Strategie der Normalisierung der atypischen Beschäftigung könnte als politisches Musterbeispiel für andere europäische Länder dienen und eine Alternative zu Ansätzen, die eine Lockerung des Kündigungsschutzes für regulär Beschäftigte verfolgen, darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Socio-economic risks of atypical employment relationships: evidence from the German labour market (2009)

    Giesecke, Johannes ;

    Zitatform

    Giesecke, Johannes (2009): Socio-economic risks of atypical employment relationships. Evidence from the German labour market. In: European Sociological Review, Jg. 25, H. 6, S. 629-646. DOI:10.1093/esr/jcp012

    Abstract

    "In this article, I examine the impact of atypical working arrangements on both objective and subjective dimensions of social inequality. The analysed types of atypical employment are fixed-term contracts, temporary agency work, and part-time employment, respectively. It is argued that these working arrangements are not homogeneous with respect to their socio-economic consequences, because they modify different aspects of the standard employment relationship. In order to investigate the effects of these types of employment, I use data from the German Socio-Economic Panel 2001 - 2005 on non-self-employed respondents. The results show that fixed-term contracts and agency work (being forms of external flexibility) have more severe negative socio-economic consequences than part-time employment (being a form of internal flexibility). Given that weak labour market groups face an increased risk of holding temporary jobs, the empirical findings clearly indicate the substantial impact of atypical employment on the extent and the structure of social inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Prekäre Beschäftigungsverhältnisse: systematische Darstellung sämtlicher Beschäftigungsformen (2009)

    Horstmeier, Gerrit;

    Zitatform

    Horstmeier, Gerrit (2009): Prekäre Beschäftigungsverhältnisse. Systematische Darstellung sämtlicher Beschäftigungsformen. (de Gruyter Handbuch Recht), Berlin: De Gruyter, 361 S.

    Abstract

    "Nach einer Schätzung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung arbeiten mittlerweile 50 % der Arbeitnehmer in Deutschland außerhalb des tariflich gebundenen Arbeitsmarktes. Diese Situation erfordert eine Systematisierung und Neubewertung derjenigen Arbeitsverhältnisse, die nicht mit den klassischen Arbeitsverhältnissen vergleichbar sind. Mit diesem neuartigen Handbuch wird erstmals eine vollständige, systematische Darstellung dieser Arbeitsverhältnisse, wie z.B. Teilzeitarbeit, Volontariate, Werkstudenten, freie Mitarbeit, Leiharbeit u.v.m. vorgelegt. Die Darstellung verbindet wissenschaftlich fundiertes Know-how mit Praxisbezug." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigungsverhältnisse (2009)

    Keller, Berndt ; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2009): Atypische Beschäftigungsverhältnisse. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. 27, S. 40-46.

    Abstract

    "Immer mehr Menschen sind in Teilzeit, Leiharbeit, befristet oder geringfügig beschäftigt. Die Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse hat auch gravierende Folgen für die sozialen Sicherungssysteme - vor allem langfristig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Zukunft der Arbeit in Europa: Chancen und Risiken neuer Beschäftigungsverhältnisse (2009)

    König, Helmut; Heise, Arne ; Hardering, Friedericke; Witt, Nadine; Schmidt, Julia ; Baethge, Martin; Hofmeister, Heather; Eckert, Andreas; Lüthje, Boy; Beck-Gernsheim, Elisabeth; Negt, Oskar; Sicking, Manfred; Pawlicki, Peter;

    Zitatform

    König, Helmut, Julia Schmidt & Manfred Sicking (Hrsg.) (2009): Die Zukunft der Arbeit in Europa. Chancen und Risiken neuer Beschäftigungsverhältnisse. (Europäische Horizonte 05), Bielefeld: Transcript, 184 S.

    Abstract

    "Erwerbsarbeit dominiert unser Leben. Seit der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert ist sie ins gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Zentrum Europas gerückt und bestimmt unsere gesellschaftliche Stellung sowie unsere Selbstdefinition. Mittlerweile ist das Normalarbeitsverhältnis in vielen Bereichen von neuen Formen der Arbeit abgelöst worden: Industrielle Produktion ist weitgehend automatisiert oder in Niedriglohnländer verlagert, prekäre Arbeitsverhältnisse haben Hochkonjunktur und die Arbeitslosigkeit hat sich auf einem hohen Niveau eingependelt. Die Beiträge des Bandes nehmen diese Tendenzen auf und liefern Impulse für die Zukunft des Lebens und Arbeitens in Europa." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsformen im Wandel (2009)

    Lang, Cornelia;

    Zitatform

    Lang, Cornelia (2009): Erwerbsformen im Wandel. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 15, H. 4, S. 165-171.

    Abstract

    "Ein Wandel der Erwerbsformen wird in der Bundesrepublik Deutschland seit mehreren Jahrzehnten beobachtet. Zwar ist noch immer das Normalarbeitsverhältnis, nämlich die abhängige, unbefristete Vollzeitbeschäftigung, die dominierende typische Beschäftigungsform, der ca. drei Viertel der Erwerbstätigen nachgehen. Daneben haben sich aber neue, (noch) atypische Erwerbsformen wie Minijobs und Leiharbeit entwickelt, und bekannte Formen wie die Teilzeitarbeit haben an Bedeutung gewonnen. Diese Veränderungen haben mehrere Ursachen. Sie resultieren aus den Anforderungen an flexiblere Beschäftigungsformen insbesondere im Zuge der Globalisierung, aus der zunehmenden Bedeutung des Dienstleistungssektors, aber auch aus veränderten Präferenzen sowohl der Unternehmen als auch der Beschäftigten in Bezug auf die Erwerbsbeteiligung. Eine wesentliche Triebkraft ist die gestiegene Erwerbsbeteiligung von Frauen, die häufig in atypischen Beschäftigungsformen realisiert wird. Aber auch über Eintritte in und Austritte aus dem Arbeitsmarkt vollzieht sich die Veränderung und wird vor allem über den Erwerbseinstieg der jüngeren Alterskohorten sichtbar. Bezogen auf die Entwicklung in den Alten und Neuen Bundesländern gibt es sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede. In beiden Teilräumen zeigt sich eine Zunahme atypischer Beschäftigung. Aber es existieren auch Unterschiede, wie die stärkere Erwerbsorientierung und -beteiligung ostdeutscher Frauen gegenüber westdeutschen, die sich aus den noch immer vorhandenen strukturellen und soziokulturellen Unterschieden zwischen den beiden Landesteilen ergeben. Atypische Beschäftigung ist nicht per se prekär oder 'minderwertig'. Aufgrund der Kopplung des Sozialversicherungssystems an das Normalarbeitsverhältnis können für atypisch Beschäftigte jedoch Nachteile und Unsicherheiten entstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wandel der Erwerbsformen in Deutschland und Europa (2009)

    Schmid, Günther; Protsch, Paula ;

    Zitatform

    Schmid, Günther & Paula Protsch (2009): Wandel der Erwerbsformen in Deutschland und Europa. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion paper SP 1 2009-505), Berlin, 46 S.

    Abstract

    "Der Beitrag präsentiert mit Hilfe einer neuen Herangehens- und Darstellungsweise den Wandel der Erwerbsverhältnisse in Deutschland seit 1985 und vergleicht diese mit der Entwicklung in 23 Mitgliedstaaten der EU im Zehnjahresabschnitt von 1998 bis 2008. Er konzentriert sich auf die so genannten atypischen Beschäftigungsverhältnisse auf der Grundlage des deutschen Mikrozensus und der Europäischen Arbeitskräfteerhebung. Neben einer detaillierten statistischen Beschreibung nach Geschlecht, Qualifikation und Sektoren werden auch theoretische Einschätzungen zur Erklärung des Wandels geprüft. Schließlich werden die wichtigsten Ergebnisse noch einmal herausgehoben und als zukünftige Herausforderungen für die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik diskutiert. Das zentrale Ergebnis ist weder die Klage über das zerfallende 'Normalarbeitsverhältnis' noch über das tendenzielle 'Prekarität' atypischer Beschäftigungsformen; vielmehr nimmt infolge steigender Erwerbstätigkeit und wirtschaftlichen Wohlstands die Vielfalt der Beschäftigungsverhältnisse zu. Parallel dazu steigen allerdings auch die sozialen Risiken im Lebenslauf, vor allem das Risiko stark schwankender Einkommen durch mehrfache oder lange Perioden der Arbeitslosigkeit, wechselnde Arbeitszeiten, Veralten der Qualifikation oder gesundheitliche Leistungseinschränkungen. Sollen neue soziale Ungleichheiten abgebaut oder vermieden werden, müssen sich künftige Arbeitsmarktreformen auf diese Entwicklung einstellen, sei es durch Schaffung neuer sozialer Sicherheiten oder durch arbeits- und sozialrechtliche Flexibilisierung des Normalarbeitsverhältnisses. Der Beitrag endet mit Anregungen zu solchen Reformen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wandel des Arbeitsmarktes in der Krise: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/64) (2009)

    Zitatform

    (2009): Wandel des Arbeitsmarktes in der Krise. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/64). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/189 (14.12.2009)), 24 S.

    Abstract

    Die Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke zielt auf eine Beleuchtung des gewandelten Arbeitsmarkts in der Wirtschaftskrise: "Laut Statistischem Bundesamt stieg der Anteil der atypisch Beschäftigten von 17,5 Prozent im Jahr 1997 auf 25,5 Prozent im Jahr 2007. Verbunden damit ist ein Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigung, während sozialversicherungspflichtige Teilzeitstellen und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse wachsen. Es ist zu befürchten, dass die aktuelle Wirtschaftskrise diese Entwicklung verschärft. (...)" Die Bundesregierung teilt wesentliche Einschätzungen, wie sie in der Vorbemerkung der Fragesteller zum Ausdruck kommen, nicht. Flexible Beschäftigungsformen sind als Reaktion auf die zunehmende Globalisierung der Wirtschaft, neue Technologien und den Strukturwandel für Arbeitgeber unerlässlich." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Beschäftigungsformen in Österreich: Rechtliche und quantitative Aspekte (2008)

    Bock-Schappelwein, Julia; Mühlberger, Ulrike;

    Zitatform

    Bock-Schappelwein, Julia & Ulrike Mühlberger (2008): Beschäftigungsformen in Österreich: Rechtliche und quantitative Aspekte. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 81, H. 12, S. 941-951.

    Abstract

    "Der österreichische Arbeitsmarkt war in den letzten zehn Jahren von weitreichenden rechtlichen Änderungen - vor allem im Bereich des Sozialversicherungsrechtes - geprägt; dies hatte u. a. eine Diversifizierung der Beschäftigungsformen zur Folge. Im europäischen Vergleich zeigt sich in Österreich eine relativ breite soziale Absicherung der einzelnen Beschäftigungsformen. Nach wie vor überwiegt die voll sozialversicherungspflichtige unselbständige Beschäftigung sowohl für Männer als auch Frauen. Frauen und Männer konzentrieren sich jedoch in unterschiedlichem Maß auf die einzelnen Beschäftigungsformen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Erwerbsarbeit heute: Auf neuen Spuren unterwegs (2008)

    Dietz, Martin ; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2008): Erwerbsarbeit heute: Auf neuen Spuren unterwegs. In: IAB-Forum H. 1, S. 4-9.

    Abstract

    Seit 1994 ist ein starkes Ansteigen sogenannter atypischer Erwerbsformen zu beobachten. In Abgrenzung zum Normalarbeitsverhältnis werden folgende Erwersbformen als 'atypisch' definiert: temporäre Beschäftigung in Form von Befristungen oder Leiharbeit, Selbstständigkeit sowie Teilzeitbeschäftigung in Form von echter Teilzeit oder als Mini- oder Midi-Jobs. Die Autoren gehen einserseits davon aus, dass atypische Erwerbsformen für Betriebe Flexibilitäts- und/oder Kostenvorteile gegenüber den Normalarbeitsverhältnissen bieten. Auf der anderen Seite ist ihre steigende Bedeutung nach Meinung der Autoren auch Ausdruck gesellschaftlichen Wandels. So fängt der steigende Anteil der Teilzeitarbeit die größere Erwerbsneigung von Frauen auf und bietet einen Weg, die Bedürfnisse nach Familie und beruflicher Entwicklung zu verbinden. Die Autoren verweisen darauf, dass atypische Erwerbsformen nicht immer 'prekär' sein müssen, auch wenn eine höhere Flexibilität oftmals mit individuellen Risiken einhergeht. Jedoch tragen sie dazu bei, dass auch bei einem wirtschaftlichen Wandel die Beschäftigungslage stabil bleibt und nicht an relativ wettbewerbsschwachen Menschen vorbeigeht. Zu den Nachteilen atypischer Erwerbsformen im Hinblick auf Unternehmensziele zählen die Autoren eine fehlende Identifikation betroffener Arbeitnehmer mit dem Betrieb. 'Maximale Flexibilität ist also nicht gleichbedeutend mit optimaler Flexibilität, so dass dem Spielraum für atypische Erwerbsformen auch in Zukunft natürliche Grenzen gesetzt sind.' (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin ; Walwei, Ulrich ;
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    Mehr atypische Beschäftigung aus theoretischer Sicht (2008)

    Neubäumer, Renate; Tretter, Dominik;

    Zitatform

    Neubäumer, Renate & Dominik Tretter (2008): Mehr atypische Beschäftigung aus theoretischer Sicht. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 15, H. 3, S. 256-278.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird die starke Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse mit einem neu entwickelten theoretischen Ansatz erklärt, der die Nachfrage- und die Angebotsseite des Arbeitsmarktes in die Analyse einbezieht. Er basiert auf der Transaktionskostentheorie und rückt die Kosten (und Erlöse) von Arbeitsverhältnissen in den Blickpunkt: Durch verschiedene Formen atypischer Beschäftigungsverhältnisse lassen sich die Arbeitskosten und die Kündigungskosten senken und 'externe Erlöse' bei Normalarbeitsverhältnissen erzielen. Dem stehen höhere Transaktionskosten, insbesondere durch Kontrollen, niedrigere Arbeitsleistungen und interne Informationsprozesse, sowie höhere Einarbeitungs- und Weiterbildungskosten gegenüber. Durch eine Reihe von Entwicklungen haben sich die Kostenvorteile durch atypische Beschäftigung verstärkt und die Kostennachteile reduziert: Die Unternehmen haben ihre Arbeitsteilung vertieft, unternehmensweite Leistungserstellungskonzepte eingeführt, standardisiert und EDV zur Leistungskontrolle und zur Verbesserung ihres Informationssystems eingesetzt. Auf Seiten der Arbeitnehmer ist durch mehr persönlichen Flexibilisierungsbedarf und geänderte Einstellungen und/oder die hohe Arbeitslosigkeit das Angebot für atypische Beschäftigungsformen gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Atypische Beschäftigungsverhältnisse: Teilzeitarbeit, Mini-Jobs, Ich-AG, Leiharbeit, Kombilohn und andere Formen in Deutschland (2008)

    Szuwart, Tobias;

    Zitatform

    Szuwart, Tobias (2008): Atypische Beschäftigungsverhältnisse. Teilzeitarbeit, Mini-Jobs, Ich-AG, Leiharbeit, Kombilohn und andere Formen in Deutschland. Hamburg: IGEL-Verl., 122 S.

    Abstract

    "Die atypischen Beschäftigungsverhältnisse werden schon seit Mitte der 1980er Jahre sehr kontrovers diskutiert. Auf dem deutschen Arbeitsmarkt und in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung haben sie inzwischen eine hohe Bedeutung gewonnen. Bislang sind allerdings kaum wissenschaftliche Ausarbeitungen zu diesem Thema veröffentlicht worden, welche einen Überblick über den aktuellen Stand der heterogenen und kaum zu überblickenden Erscheinungsformen bieten. Der Schwerpunkt dieses Buches liegt in einer systematischen Gesamtschau der wichtigsten Varianten atypischer Beschäftigung. Behandelt wurden befristete und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse (Mini- und Midijobs), Selbständigkeit, die Instrumente Ich-AG und Gründungszuschuss aus der neuen Selbständigkeit, Leiharbeit (einschließlich der Personalserviceagenturen - PSA) sowie Varianten der Teilzeitbeschäftigung. Ebenso finden auch einige Kombilohn-Modelle und aktuell bestehende Regelungen mit einem Kombilohncharakter Beachtung. Je nach Datenlage werden auch berufsstrategische Perspektiven aufgezeigt, welche mit den atypischen Beschäftigungsmodellen verbunden sind. Die Wirkung auf die Erwerbsmobilität und das Potential für die Arbeitsmarktintegration, insbesondere von Frauen und Arbeitslosen, stehen dabei im Fokus der Betrachtungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Atypische Beschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Begleitmaterial zum Pressegespräch am 9. September 2008 in Frankfurt am Main (2008)

    Abstract

    Für die Entwicklung des Arbeitsmarktes von 1997 bis 2007 wird festgestellt, dass die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt um 2,3 Millionen gestiegen ist. Zu dieser Steigerung hat vor allem die Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse beigetragen. Zwischen 1997 und 2007 sind 1,06 Millionen mehr atypische Beschäftigungsverhältnisse entstanden als im Saldo Normalarbeitsverhältnisse abgebaut wurden. Die Zahl der Normalarbeitsverhältnisse ist in diesem Zeitraum um 1,53 Millionen gesunken. Trotz der großen Bedeutung, die der atypischen Beschäftigung für die Entwicklung der abhängigen Beschäftigung zukommt, bleibt das Normalarbeitsverhältnis auch 2007 die dominierende Beschäftigungsform, der fast drei Viertel aller abhängig Beschäftigten nachgehen. Am stärksten betroffen vom Abbau der Normalarbeitsverhältnisse waren Handel und Gastgewerbe. Die Zeitarbeit wächst besonders dynamisch, die Teilzeitarbeit ist mengenmäßig am bedeutendsten. Im Hinblick auf die Beschäftigtenstruktur wird festgestellt, dass der Anteil der Frauen in atypischer Beschäftigung mehr als zweieinhalb mal so groß ist wie der der Männer. Junge Menschen, gering Qualifizierte und Ausländer sind am ehesten atypisch beschäftigt. Rund sieben Prozent der atypisch Beschäftigten leben überwiegend von Harz-IV-Leistungen. (IAB)

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    Personenbezogene Gesamtübersicht des österreichischen Arbeitsmarktes nach Beschäftigungsformen (2007)

    Biehl, Kai;

    Zitatform

    Biehl, Kai (2007): Personenbezogene Gesamtübersicht des österreichischen Arbeitsmarktes nach Beschäftigungsformen. In: Wirtschaft und Gesellschaft, Jg. 33, H. 2, S. 255-279.

    Abstract

    "Die gewöhnlich in der Arbeitsmarktstatistik verwendeten Durchschnittswerte von Stichtagszählungen sind für die Erfassung der Bestände recht gute Schätzwerte. Wenn diese Zahlen aber - wie sehr oft - als Personen interpretiert werden, entsteht ein irreführendes Bild des Arbeitsmarktes. Tatsächlich übertrifft schon in dem relativ kurzen Beobachtungszeitraum eines Kalenderjahres die Personenzahl diese Bestände um mehrere Hunderttausend. Dieser Unterschied ist erheblich größer, als aufgrund der altersbedingten Erneuerung des Arbeitsmarktes zu erwarten wäre. Die Miteinbeziehung der Personenkomponente der Beschäftigung ist eine Methode, die große Flexibilität des österreichischen Arbeitsmarktes sichtbar zu machen; mit allen problematischen Begleiterscheinungen vor allem an den Rändern des Beschäftigungssystems." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Beschäftigungswirkungen des Wandels der Erwerbsformen (2007)

    Dietz, Martin ; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2007): Beschäftigungswirkungen des Wandels der Erwerbsformen. In: B. Keller & H. Seifert (Hrsg.) (2007): Atypische Beschäftigung : Flexibilisierung und soziale Risiken (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, 81), S. 165-184.

    Abstract

    Die Situation am Arbeitsmarkt ist gekennzeichnet durch wachsende Arbeitslosigkeit und stagnierende Erwerbstätigkeit sowie Strukturverschiebungen wie den Wandel der Erwerbsformen. Der Beitrag konzentriert sich auf diese Strukturverschiebungen und die damit verbundenen gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarkteffekte. Bei der Untersuchung der gesamtwirtschaftlichen Aspekte der veränderten Zusammensetzung der Erwerbsformen stehen zwei Effekte im Fokus: 1. 'Niveaueffekte', die sich auf die Substitution bzw. Komplementarität von Beschäftigungsformen beziehen, und 2. 'Struktureffekte', die sich auf Veränderungen der Arbeitsmarktdynamik und Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes durch den Erwerbsformenwandel beziehen. Der Beitrag untersucht diese Effekte unter Beschränkung auf die Beschäftigungswirkungen abhängiger Erwerbsformen, also auf die Makroeffekte von Teilzeitbeschäftigung und temporärer Beschäftigung. Er kommt zu dem Ergebnis, dass positiven Effekten wie Zusatzbeschäftigung und einer verbesserten Durchlässigkeit und Öffnung des Arbeitsmarktes 'ernstzunehmende Probleme' gegenüberstehen. Zentral ist, dass insbesondere geringfügige Formen der Teilzeitarbeit nicht mehr zu einem die Existenz sichernden Einkommen führen. Die Autoren stellen die Frage, ob das Normalarbeitsverhältnis in der bestehenden Ausgestaltung noch die adäquate Form der Beschäftigung in einer international arbeitsteiligen Welt ist und verweisen darauf, dass die Sozialversicherung an dieses Normalarbeitsverhältnis gekoppelt ist. Bei einer 'Entkoppelung' müsste die institutionelle Ausgestaltung des Sozialversicherungssystems neu überdacht werden. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin ; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Erwerbsformen in Bewegung: Wirkung auf Beschäftigungsniveau und Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes (2007)

    Dietz, Martin ; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2007): Erwerbsformen in Bewegung. Wirkung auf Beschäftigungsniveau und Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes. In: F. Lorenz & G. Schneider (Hrsg.) (2007): Ende der Normalarbeit? : mehr Solidarität statt weniger Sicherheit - Zukunft betrieblicher Interessenvertretung, S. 185-202.

    Abstract

    Der Beitrag beschäftigt sich mit den Strukturverschiebungen auf dem Arbeitsmarkt und insbesondere mit dem Wandel der Erwerbsformen. Mit dem Wandel der Erwerbsformen ist der Prozess gemeint, der in den letzten Dekaden zu einem Bedeutungsverlust der so genannten Normalarbeitsverhältnisse geführt hat. Dazu zählt der Beitrag die sozialversicherungspflichtige, unbefristete und abhängige Vollzeitbeschäftigung. In Abgrenzung hierzu stehen Beschäftigungsverhältnisse, die in Teilzeit ausgeübt werden, nicht (voll) sozialversicherungspflichtig sind, Befristungen unterliegen, als Leiharbeitsverhältnisse ausgestaltet sind oder eine selbstständige Tätigkeit darstellen. Der Beitrag analysiert die veränderte Zusammensetzung der Erwerbsformen aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive unter den Aspekten der Niveaueffekte des Erwerbsformenwandels und der Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes. Hinter der gestiegenen Bedeutung atypischer Erwerbsformen stehen ein sich wandelnder Arbeitskräftebedarf, ein sich veränderndes Arbeitskräfteangebot sowie spezifische institutionelle Rahmenbedingungen. Die Ergebnisse der Analyse münden in die Frage, ob das Normalarbeitsverhältnis in der bestehenden Ausgestaltung noch die adäquate Form der Beschäftigung in einer international arbeitsteiligen Wirtschaftswelt ist. Die Koppelung der Sozialversicherungen an das Normalarbeitsverhältnis und die damit verbundene übermäßige Belastung des Produktionsfaktors Arbeit führt auf der Unternehmensseite zu einer geringen Arbeitsnachfrage. Auf der Arbeitsangebotsseite behindern der zu geringe Abstand zwischen Nettoeinkommen und Transferleistungen die Aufnahme einer Beschäftigung. Aus Sicht der Autoren sollte daher die kostenmäßige Entlastung des Arbeitseinsatzes oberste Priorität haben. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin ; Walwei, Ulrich ;
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    (Not) taking account of precarious employment: workfare policies and lone mothers in Ontario and the UK (2007)

    Evans, Patricia M.;

    Zitatform

    Evans, Patricia M. (2007): (Not) taking account of precarious employment. Workfare policies and lone mothers in Ontario and the UK. In: Social policy and administration, Jg. 41, H. 1, S. 29-49. DOI:10.1111/j.1467-9515.2007.00537.x

    Abstract

    "Workfare is, at least in part, a policy response to changing labour markets and the expansion taking place in jobs that are low-paid, irregular and insecure. For lone mothers, increasingly the focus of workfare policies, precarious employment creates special challenges. However, the nature of the jobs that are available to women on social assistance has received relatively little attention in the workfare literature, which focuses more on individual characteristics, supports to employment, and programme impacts. Drawing upon both primary and secondary sources and using Ontario, the province with the most developed workfare programme in Canada, this article examines the ways in which policies support and enforce precarious employment. The article also considers the implications of precarious employment for UK policy, which has not (yet) adopted workfare for lone mothers, although incremental steps in that direction are taking place as employment is increasingly viewed as the appropriate objective of income support programmes for lone mothers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Neue Erwerbsformen: Herausforderungen für die soziale Sicherung (2007)

    Fachinger, Uwe;

    Zitatform

    Fachinger, Uwe (2007): Neue Erwerbsformen: Herausforderungen für die soziale Sicherung. In: ZeS-Report, Jg. 12, H. 1, S. 7-14.

    Abstract

    In den letzten Jahren sind im Rahmen der strukturellen Änderungen des Arbeitsmarktes zahlreiche 'neue' Erwerbsformen entstanden. Für den Bereich der abhängigen Erwerbstätigkeit sind dies Werkvertragsarbeitnehmer, Leiharbeit, Zeitarbeit, Niedriglohn-Arbeitsplätze, Mini-Jobs, Midi-Jobs, Niedriglohn-Jobs, soziale Arbeitsgelegenheiten, Gleitzonen-Jobs, 1-Euro-Jobs, Vollzeit-Geringverdiener, geringfügig Beschäftigte, Erwerbstätigkeit in Altersteilzeit, kapazitätsorientierte flexible Arbeitszeit, Job-Sharing, Teilzeittätigkeit, Kurzfristige Beschäftigung, Scheinselbständigkeit und für den Bereich der selbstständigen Erwerbstätigkeit Solo-Selbständige, Alleinunternehmer, Ein-Personen- Unternehmen, Unternehmen ohne Beschäftigte, Ich-AG, Familien-AG, Existenzgründer, free lancers sowie Werkvertragnehmer. Diese Entwicklung folgt den wirtschaftspolitischen Zielsetzungen: 1. Reduzierung der Arbeitslosigkeit bzw. Erhöhung der Beschäftigung durch eine sogenannte Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und 2. Förderung selbstständiger Erwerbstätigkeit, um das allgemeine Wirtschaftswachstum zu fördern, Wohlfahrtssteigerungen zu erreichen und im internationalen Wettbewerb durch Erhöhung von Innovationen zu bestehen. Die Wirkungen des erwerbsstrukturellen Wandels umfassen den gesamten Bereich der Sozial- und Verteilungspolitik. Der Beitrag analysiert die durch die strukturellen Änderungen der Erwerbstätigkeit ausgelösten massiven Auswirkungen auf das soziale Sicherungssystem und kategorisiert diese nach Institutionen und Haushalten bzw. Individuen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass es den neuen Erwerbsformen aus individueller Sicht vielfach an Elementen der Absicherung gegen die finanziellen Folgen des Eintritts sozialer Risiken mangelt und aus institutioneller Sicht die Finanzierungsbasis der sozialen Sicherungssystem sukzessive schwächer wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Employment insecurity and social theory: the power of nightmares (2007)

    Fevre, Ralph ;

    Zitatform

    Fevre, Ralph (2007): Employment insecurity and social theory. The power of nightmares. In: Work, employment and society, Jg. 21, H. 3, S. 517-535. DOI:10.1177/0950017007080013

    Abstract

    "Data from the countries which social theorists had in mind when they elaborated the idea of a new age of employment insecurity do not support their theories. If the age of insecurity is dawning anywhere, it is in Spain, Mexico, Portugal, Turkey, Finland and Poland. It is not plausible that these examples inspired Beck, Giddens and Sennett. The causes of the different trends revealed by international comparison are more likely to be found in complex, multi-factoral explanations than in an age of insecure employment. The theorists became wedded to their diagnosis because of the problems they encountered in doing theory after the demise of Marxism and the post-modern turn made their critiques insecure. Their need for legitimation made their theorizing vulnerable to co-option in dystopian nightmares that served powerful interests." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung: Flexibilisierung und soziale Risiken (2007)

    Keller, Berndt ; Keller, Berndt ; Klammer, Ute; Seifert, Hartmut; Leiber, Simone; Bellmann, Lutz ; Nienhüser, Werner ; Dufour, Christian; Noll, Susanne; Groß, Martin ; Promberger, Markus ; Hohendanner, Christian ; Seifert, Hartmut; Bäcker, Gerhard; Sesselmeier, Werner; Giesecke, Johannes ; Walwei, Ulrich ; Hege, Adelheid; Wießner, Frank; Dietz, Martin ;

    Zitatform

    Keller, Berndt & Hartmut Seifert (Hrsg.) (2007): Atypische Beschäftigung. Flexibilisierung und soziale Risiken. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 81), Berlin: Edition Sigma, 230 S.

    Abstract

    "Atypische Beschäftigung hat in den letzten beiden Jahrzehnten erheblich an Bedeutung gewonnen; immer mehr Arbeitnehmer/innen sind zu Konditionen beschäftigt, die vom klassischen Normalarbeitsverhältnis abweichen. Dieser Sammelband bietet einen umfassenden und aktuellen Überblick über Entwicklung und Stand der verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung sowie über ihre arbeits- und sozialpolitischen Folgeprobleme, vor allem ihre Prekarität oder Sozialverträglichkeit. Die Beiträge des ersten Teils unterscheiden die wichtigsten Varianten von Flexibilität, untersuchen betriebliche Beschäftigungsstrategien und liefern arbeitsmarkttheoretische Erklärungen. Der zweite Teil präsentiert die wichtigsten Formen unter besonderer Berücksichtigung ihrer aktuellen Entwicklungen: befristete Beschäftigung, geringfügige Beschäftigung (einschließlich Mini- und Midijobs), Leiharbeit (einschließlich Personalserviceagenturen), neue (Schein-)Selbständigkeit (einschließlich Ich-/Familien-AG). Der dritte Teil behandelt die wesentlichen Folgeprobleme - vor allem Wirkungen auf das Beschäftigungsniveau und Folgen für die Systeme der sozialen Sicherung -, die in der aktuellen Diskussion häufig unberücksichtigt bleiben, und gibt einen Überblick über ähnliche Entwicklungen in anderen EU-Ländern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fourth European working conditions survey (2007)

    Parent-Thirion, Agnès; Fernández-Macías, Enrique ; Vermeylen, Greet; Hurley, John;

    Zitatform

    Parent-Thirion, Agnès, Enrique Fernández-Macías, John Hurley & Greet Vermeylen (2007): Fourth European working conditions survey. (European working conditions survey 04), Dublin, 139 S.

    Abstract

    Mit dem Bericht zur vierten Europäischen Erhebung über Arbeitsbedingungen legt die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) einen umfassenden Überblick über den Ist-Zustand der Arbeitsbedingungen in 31 europäischen Ländern vor. Der Bericht übermittelt die Antworten von Arbeitnehmern auf Fragen zu einer ganzen Bandbreite von Themen wie Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, Chancengleichheit, Ausbildung, Gesundheit und Wohlbefinden sowie Arbeitszufriedenheit. Er ermöglicht dadurch Einsichten in die Erfahrungen, die europäische Arbeitsnehmer in ihrem Arbeitsleben machen und wie sie damit umgehen. Der Fünfjahreszyklus der Erhebung ermöglicht die Verfolgung von kritischen Faktoren und Ereignisses auf die Arbeitsbedingungen über einen längeren Zeitraum hinweg. Die Ergebnisse dieser vierten Erhebung zeigen, dass trotz der dramatischen Veränderungen, die sich für die europäischen Arbeitnehmer durch die Osterweiterung der EU um zehn neue Mitgliedstaaten ergaben, trotz des Anstiegs atypischer Beschäftigungsformen wie Leiharbeit und Teilzeitarbeit und trotz zunehmender Frauenerwerbstätigkeit die Arbeitsbedingungen im Durchschnitt in Europa relativ stabil geblieben sind. Die Ergebnisse bestätigen, dass über 80 Prozent der europäischen Arbeitnehmer mit ihren Arbeitsbedingungen und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zufrieden sind. 54 Prozent der Berufsanfänger arbeiten Vollzeit, 26 Prozent Teilzeit. Nur 10 Prozent haben keinen Arbeitsvertrag; Praktikantentätigkeiten übten 5 Prozent aus. (IAB)

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    Unsichere Erwerbsbeteiligung (2007)

    Schultz, Annett; Kersting, Volker; Alda, Holger;

    Zitatform

    Schultz, Annett & Holger Alda; Volker Kersting (Mitarb.) (2007): Unsichere Erwerbsbeteiligung. In: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (2007): Sozialbericht NRW 2007 : Armuts- und Reichtumsbericht, S. 319-380.

    Abstract

    "Zwischen 2000 und 2004 ist die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen zurückgegangen, obwohl sich das Arbeitskräfteangebot insgesamt vergrößert hat. Normalarbeitsverhältnisse (unbefristete abhängige Vollzeitarbeitsverhältnisse) haben weiter an Bedeutung verloren. 2004 waren 55 % des gesamten Arbeitskräfteangebots in einem Normalarbeitsverhältnis beschäftigt. In diesem Segment sind Männer und hochqualifizierte Erwerbstätige sowie Erwerbstätige des Produzierenden Gewerbes überdurchschnittlich häufig vertreten. Das Segment der nicht standardisierten bzw. atypischen Beschäftigung ist dagegen absolut und relativ gewachsen. Das betrifft im Einzelnen eine Ausweitung unbefristeter und befristeter Teilzeitarbeitsverhältnisse und insbesondere eine Zunahme der ausschließlich geringfügigen Beschäftigung. Insgesamt arbeiteten im Jahr 2004 23 % des Erwerbspersonenpotenzials in atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Frauen, nichtdeutsche und jüngere Erwerbstätige sind im Segment der atypischen Beschäftigung überdurchschnittlich häufig vertreten. Atypische Erwerbsformen sind nicht pauschal mit unsicherer Erwerbsbeteiligung gleichzusetzen. So stellt Teilzeitarbeit für viele Frauen eine bewusste Erwerbsstrategie dar, um in der Familienphase Beruf und Familie zu vereinbaren. Nichtstandardisierte Erwerbsformen bewirken nur bei Alleinerziehenden und Alleinstehenden bzw. in Verknüpfung mit der Erwerbslosigkeit oder einer ebenfalls atypischen Beschäftigung der Partnerin/des Partners höhere Armutsrisiken. Das Segment der Erwerbslosen und der Stillen Reserve verzeichnet von 2000 bis 2004 die größten Zuwachsraten. Erwerbslosigkeit betraf 2004 besonders häufig nichtdeutsche und geringqualifizierte Personen, deren Benachteiligungen am Arbeitsmarkt sich im Vergleich zu 2000 noch verstärkt haben. Armuts- und damit Ausgrenzungsrisiken werden besonders durch Erwerbslosigkeit begründet. Prekäre Erwerbsbeteiligung äußert sich in einer Längsschnittperspektive vor allem in schwierigen Zugangsmöglichkeiten zu Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die soziale Sicherung von (a-)typisch Beschäftigten im europäischen Vergleich (2007)

    Schulze Buschoff, Karin; Protsch, Paula ;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin & Paula Protsch (2007): Die soziale Sicherung von (a-)typisch Beschäftigten im europäischen Vergleich. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2007-105), Berlin, 39 S.

    Abstract

    "Ziel des Beitrags ist es, Licht in die Grauzone atypischer Beschäftigung und ihrer arbeits- und sozialrechtlichen Absicherung zu bringen. Als atypische Beschäftigungsverhältnisse definieren wir Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung, befristete Beschäftigung und Solo-Selbstständigkeit. Zunächst werden Art und Umfang von atypischer Beschäftigung im Zeitvergleich in sechs Ländern dargestellt (Deutschland, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Italien, Dänemark und Polen). Es zeigt sich, dass atypische Beschäftigungsverhältnisse insgesamt in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben. Sie sind häufig Bestandteil unsteter Erwerbsverläufe und mit einem erhöhten Arbeitslosigkeitsrisiko verbunden. Daran anschließend wird der Frage nachgegangen, ob und in welcher Weise die nationalen arbeits- und sozialrechtlichen Regelungen die einzelnen Formen atypischer Beschäftigungsverhältnisse umfassen und die mit ihnen verbundenen spezifischen Risiken berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour market flexibility and sectoral productivity: a comparative study (2006)

    Anderson, Jeremy; Jefferys, Steve; Tasiran, Ali; Grahl, John;

    Zitatform

    Anderson, Jeremy, John Grahl, Steve Jefferys & Ali Tasiran (2006): Labour market flexibility and sectoral productivity. A comparative study. (Employment relations research series 66), London, 41 S.

    Abstract

    "This report looks at the relationship between employment flexibility and labour market productivity across sectors, comparing Britain with France, Germany and Sweden using data from the Groningen sixty-industry database and the European Labour Force Survey. Initial comparisons indicate strong productivity performance in the recently privatised Inland Transport and Electricity, Gas and Water supply sectors in Britain, and in the IT sectors in all four countries. Further findings suggest that productivity levels in France are positively correlated with temporary work; while productivity growth in Sweden is positively correlated with part-time and temporary work. Only in Sweden is there a positive association between women workers and productivity which suggests that in the other countries female workers still tend to be crowded into the lower productivity sectors. As regards British policy, there is evidence that selfemployment may be the most successful form of flexibility in terms of productivity; temporary and part-time contracts are not associated with better performance. As a whole, highproductivity sectors still tend to employ prime age males on permanent contracts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Nonstandard forms and measures of employment and unemployment in transition: a comparative study of Estonia, Romania, and Russia (2006)

    Brown, David J.; Gimpelson, Vladimir ; Lehmann, Hartmut ; Kapeliushnikov, Rostislav ; Visan, Ruxandra; Earle, John S. ; Vantu, Irina; Voicu, Alexandru; Telegdy, Álmos ;

    Zitatform

    Brown, David J., John S. Earle, Vladimir Gimpelson, Rostislav Kapeliushnikov, Hartmut Lehmann, Álmos Telegdy, Irina Vantu, Ruxandra Visan & Alexandru Voicu (2006): Nonstandard forms and measures of employment and unemployment in transition. A comparative study of Estonia, Romania, and Russia. (IZA discussion paper 1961), Bonn, 36 S.

    Abstract

    "Studies of transition economy labor markets have typically relied on standard, publicly available employment and unemployment statistics. This paper analyzes microdata on detailed labor force survey responses in Russia, Romania, and Estonia to measure nonstandard, boundary forms and alternative definitions of labor force status. Our estimates show that measured employment and unemployment rates are quite sensitive to definition, particularly in the treatment of household production (subsistence agriculture), unpaid family helpers, and discouraged workers; while the categories of part-time work and other forms of marginal attachment are still relatively unimportant. We find that tweaking the official definitions can produce alternative employment rates that are sharply higher in Russia but much lower in Romania and slightly lower in Estonia, and alternative unemployment rates that are sharply higher in Romania and moderately higher in Estonia and Russia." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Die Zunahme atypischer Beschäftigung: Ursachen und Folgen (2006)

    Dietz, Martin ; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2006): Die Zunahme atypischer Beschäftigung. Ursachen und Folgen. In: Orientierungen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik H. 109, S. 17-24.

    Abstract

    Die sogenannten Normalarbeitsverhältnisse (d.h. abhängige, sozialversicherungspflichtige und unbefristete Vollzeitbeschäftigung), haben in den letzten Jahrzehnten einen Bedeutungsverlust erlitten. Beschäftigungen werden vermehrt in Teilzeit oder in selbstständiger Tätigkeit ausgeübt. Sie sind häufig nicht oder nicht voll sozialversicherungspflichtig, oder sie sind befristet oder als Leiharbeitsverhältnis ausgestaltet. Der Beitrag geht den Gründen für den Wandel der Erwerbsformen nach, erläutert und analysiert die Formen atypischer Beschäftigungsverhältnisse und untersucht, ob ohne diesen Wandel mehr Erwerbstätige beschäftigt wären. In einem zweiten Schritt wird untersucht, ob atypische Beschäftigungsverhältnisse den Übergang aus der Arbeitslosigkeit in den Arbeitsmarkt erleichtern und damit eine Brückenfunktion erfüllen. Der Beitrag kommt zu dem Fazit, dass der Arbeitsmarkt durch Erwerbsformen, die vom Normalarbeitsverhältnis abweichen, geöffnet wurde. Dies kann einer Verfestigung der Arbeitslosigkeit entgegenwirken und einen weiteren Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit verhindern. Die negativen Aspekte atypischer Beschäftigungsverhältnisse werden unter den Stichworten 'Drehtüreffekt', 'Verschiebebahnhof' und 'Stigmatisierung' beschrieben. Teilzeitarbeit führt zudem häufig nicht zu einem existenzsichernden Einkommen. Der Beitrag plädiert für eine stärkere Flexibilisierung von Standardarbeitsverhältnissen als Alternative zu den atypischen Erwerbsformen und empfiehlt eine Senkung der Sozialabgaben im Bereich niedriger Einkommen zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin ; Walwei, Ulrich ;
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    Beschäftigungswirkungen des Wandels der Erwerbsformen (2006)

    Dietz, Martin ; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2006): Beschäftigungswirkungen des Wandels der Erwerbsformen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 56, H. 5, S. 278-286.

    Abstract

    "Der Beitrag behandelt die gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarkteffekte des Wachstums spezifischer Erwerbsformen. Er diskutiert insbesondere die Konsequenzen des Anstiegs von Teilzeitarbeit und temporärer Beschäftigung. Dabei wird untersucht, ob es sich beim Wachstum dieser Erwerbsformen um zusätzliche Beschäftigung handelt, ob lediglich ein Austausch zwischen Beschäftigungsformen stattgefunden hat oder ob gar Beschäftigung verloren gegangen ist. Zum anderen wird die Frage behandelt, ob sich die Bewegung auf dem Arbeitsmarkt und damit seine Durchlässigkeit durch den Wandel der Erwerbsformen erhöht hat. Haben bestimmte Personengruppen von diesem Wandel profitiert und haben sich vor allem die Wiedereinstiegschancen für Arbeitslose und/oder andere Nicht-Erwerbstätige erhöht? Es zeigt sich, dass die stärksten Komplementärwirkungen vom Wachstum der Teilzeitbeschäftigung ausgehen, während beim Anstieg der temporären Erwerbsformen Substitutionseffekte überwiegen. Allen diesen Erwerbsformen ist jedoch gemein, dass sie zu einer stärkeren Öffnung des Arbeitsmarktes beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin ; Walwei, Ulrich ;
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    Gesundheitliche Auswirkungen neuer Beschäftigungsformen: kommentierte Zusammenstellung der einschlägigen Literatur (2006)

    Friedrichs, Michael; Schröder, Antje Kathrin;

    Zitatform

    Friedrichs, Michael & Antje Kathrin Schröder (2006): Gesundheitliche Auswirkungen neuer Beschäftigungsformen. Kommentierte Zusammenstellung der einschlägigen Literatur. (IGA-Report 10), Essen u.a., 63 S.

    Abstract

    Die Arbeit gibt eine Übersicht über Studien, in denen alternativen Beschäftigungsformen vor allem unter arbeitsmedizinischen Gesichtspunkten behandelt werden. So birgt z.B. die Telearbeit nicht nur Potenziale für ein ausgeglicheneres Verhältnis zwischen Privat- und Berufsleben, sondern gerade durch die Vermengung beider Lebensbereiche auch Gefahren, die etwa aus verkürzten Erholungsphasen resultieren können. Auch befristete Tätigkeiten schaffen zunächst Arbeit, führen aber durch die ständige Angst, die Arbeit wieder verlieren zu können, auch zu psychischen Problemen. Bei Teilzeitarbeit steht der größeren Freizeit ein geringeres Einkommen entgegen. Bei allen diesen alternativen Beschäftigungsformen existieren also Aspekte, die sowohl Licht als auch Schatten auf die gesundheitlichen Perspektiven der Arbeitnehmer werfen können. Es werden daher diejenigen Studien und Arbeiten betrachtet, die versuchen, dieses Szenario auszuleuchten. Daneben wird auch eine Übersicht über die quantitative Bedeutung der verschiedenen Formen alternativer Beschäftigung erstellt. Der Stand der Forschung zum Themenkomplex der so genannten neuen Beschäftigungsformen ist als 'ausgesprochen dünn' zu bezeichnen. Auswirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen werden nur mit nachrangiger Priorität hinterfragt. Auffällig sind vor allem die Ergebnisse zur Auswirkung auf die allgemeine Sterblichkeit von Teilzeitkräften und befristet Beschäftigten, die mit zwei groß angelegten Studien in Schweden und Finnland als gesichert gelten können. Eine zweite Tendenz scheint in der besseren subjektiven Wahrnehmung des Gesundheitszustandes von prekär Beschäftigten zu bestehen, die sich in einer ganzen Reihe von Studien findet. Vor dem Hintergrund der erhöhten Mortalität wird die Prüfung der Existenz einer solchen Wahrnehmungsverschiebung als Auftrag an die Wissenschaft formuliert. (IAB)

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    Arbeit und Prekariat: Ausmaß und Problemlagen atypischer Beschäftigungsverhältnisse. Abschlussbericht (2006)

    Fuchs, Tatjana; Böhm, Michaela;

    Zitatform

    Fuchs, Tatjana (2006): Arbeit und Prekariat. Ausmaß und Problemlagen atypischer Beschäftigungsverhältnisse. Abschlussbericht. Düsseldorf, 44 S.

    Abstract

    "Sowohl die Zahl als auch der Anteil der befristeten, geringfügigen und Leiharbeitsverhältnisse sind - vor allem seit Mitte der 90er Jahre - angestiegen. Diese Entwicklungen wurden durch den Gesetzgeber erst ermöglicht bzw. gefördert. Die Behauptung, diese Beschäftigungsverhältnisse seien eine Brücke in stabile Beschäftigung, wird durch die Untersuchung stark in Frage gestellt. Vielmehr werden Einkommensdiskriminierung, Ungleichbehandlung beim Gesundheitsschutz sowie bei den Mitbestimmungsrechten, Qualifizierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten belegt. Auch der These, atypische Arbeitsverhältnisse seien zwingend erforderlich, um eine flexible Produktion zu ermöglichen, wird widersprochen. Vielmehr hebt die Untersuchung die Bedeutung von direkten und indirekten Lohnkostenvorteilen (z.B. durch Lohndumping) sowie das Zurückdrängen von Mitbestimmungsrechten - unabhängig von den Erfordernissen einer flexiblen Produktion - hervor. Am Beispiel Frankreichs, das für Zeitarbeit gleiche Arbeits- und Entgeltbedingungen, eine Prekaritätsprämie sowie ein Verbot von gesundheitsgefährdenden Arbeiten regelt, werden mögliche Ansatzpunkte zur gesetzlichen Regulierung aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Atypische Beschäftigungsverhältnisse: Flexibilität, soziale Sicherheit und Prekarität (2006)

    Keller, Berndt ; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2006): Atypische Beschäftigungsverhältnisse. Flexibilität, soziale Sicherheit und Prekarität. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 56, H. 5, S. 235-240.

    Abstract

    "Der Beitrag gibt zunächst einen Überblick über Entwicklung und Ausmaß atypischer Beschäftigungsverhältnisse; gut ein Drittel der Beschäftigung entfällt auf dieses Segment. Anschließend diskutiert er, welchen Beitrag diese Formen zur betrieblichen Flexibilität leisten können und welche langfristigen Konsequenzen sie für die sozialen Sicherungssysteme haben. Danach wird anhand ausgewählter Kriterien untersucht, inwieweit atypische Beschäftigungsformen als prekär einzuschätzen sind. Es zeigt sich, dass es in der Tat unterschiedliche Prekaritätsrisiken gibt und dass einzelne Formen die sozialen Sicherungssysteme gefährden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Atypische Beschäftigung - Frauensache?: Formen, Verbreitung, Bestimmungsfaktoren flexibler Arbeit (2006)

    Pernicka, Susanne; Stadler, Bettina ;

    Zitatform

    Pernicka, Susanne & Bettina Stadler (2006): Atypische Beschäftigung - Frauensache? Formen, Verbreitung, Bestimmungsfaktoren flexibler Arbeit. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 31, H. 3, S. 3-21.

    Abstract

    "In dem Aufsatz fragen wir nach objektiven und subjektiven Erklärungsfaktoren für den hohen Anteil von Frauen in jenen Wirtschaftssektoren, in denen atypische Beschäftigung dominiert, und gelangen dabei teils zu erwartbaren und teils zu kontraintuitiven Ergebnissen: Frauen arbeiten zu einem großen Anteil Teilzeit und geringfügig und konzentrieren sich in jenen Wirtschaftssektoren, die für ein hohes physisches und psychisches Anspruchsniveau, niedrige Löhne und wenig Aufstiegsmöglichkeiten bekannt sind (z. B. Handel, Gesundheits- und soziale Berufe, persönliche Dienste). Zudem sind Frauen mit Kindern und ohne Kinder häufiger als Männer atypisch beschäftigt, sodass die Vermutung nahe liegt, dass nicht nur das Vorhandensein von Kindern Frauen in atypische Beschäftigung drängt, sondern das Geschlecht per se ebenfalls eine Erklärungswirkung für die Atypisierung aufweist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Was hat die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes gebracht? (2006)

    Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Seifert, Hartmut (2006): Was hat die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes gebracht? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 59, H. 11, S. 601-608.

    Abstract

    "Der Aufsatz bilanziert und bewertet die in den letzten zwei Jahrzehnten erfolgten zahlreichen Schritte zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. Eine zusammenfassende Übersicht zeigt, dass die Deregulierungen bei der Arbeitszeit, dem Lohnersatz, dem Arbeitsrecht, den Beschäftigungsformen und den tariflichen Regelungsstrukturen den Spielrum für Flexibilität am Arbeitsmarkt in umfassender Weise ausgeweitet haben. Infolge dieser Änderungen blieben die Effektiveinkommen über einen langen Zeitraum hinter dem verteilungsneutralen Spielraum zurück, nahm die Lohnspreizung zu, gewannen atypische Beschäftigungsformen an Bedeutung und wurde die Arbeitszeit flexibler. Gleichwohl hat die Deregulierungspolitik bei der Lösung der Arbeitsmarktprobleme versagt. Wie zahlreiche neuere Untersuchungen zeigen, lässt sich kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Deregulierung und Beschäftigung ausmachen. Dagegen hat die Deregulierungspolitik neue Probleme aufgeworfen und das Entstehen neuer Armut sowie Unterinvestitionen in Bildung und Weiterbildung begünstigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Ausweitung von Instabilität?: Beschäftigungsdauern und betriebliche Beschäftigungssysteme (BBSS) (2006)

    Struck, Olaf ; Köhler, Christoph ; Goetzelt, Ina; Grotheer, Michael; Schröder, Tim ;

    Zitatform

    Struck, Olaf, Christoph Köhler, Ina Goetzelt, Michael Grotheer & Tim Schröder (2006): Die Ausweitung von Instabilität? Beschäftigungsdauern und betriebliche Beschäftigungssysteme (BBSS). In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 15, H. 3, S. 167-180. DOI:10.1515/arbeit-2006-0304

    Abstract

    "Der Aufsatz stellt die Frage nach der Erosion Interner Arbeitmärkte und der Generalisierung von Beschäftigungsrisiken und Prekarität in West- und Ostdeutschland. Quantitative Analysen von betrieblicher Beschäftigungspolitik und der Beschäftigungsepisoden von Individuen belegen eine Koexistenz von langfristiger mit kurz- und mittelfristiger Beschäftigung, wobei letztere seit Beginn der neunziger Jahre begrenzt, aber deutlich zugenommen hat. Die Konzepte der Arbeitsmarktsegmentation und der Betrieblichen Beschäftigungs-Sub-Systeme (BBSS) erlauben es, die makrostatistischen Analysen zu spezifizieren: Ein großer Teil der Veränderungen in der Arbeitsmarktstruktur erfolgt über endogene Modifikationen von Geschlossenen und Offenen BBSS als Bausteinen von Internen und Externen Arbeitsmärkten. Als Schlussfolgerung sprechen wir daher eher von dynamischer Segmentation als von einer Erosion Interner Arbeitsmärkte und einer Generalisierung von Beschäftigungsrisiken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Atypical work and compensation (2005)

    Addison, John T. ; Surfield, Christopher J.;

    Zitatform

    Addison, John T. & Christopher J. Surfield (2005): Atypical work and compensation. (IZA discussion paper 1477), Bonn, 43 S.

    Abstract

    "Atypical work, or alternative work arrangements in U.S. parlance, has long been criticized for providing poorly-compensated employment. Although one group of atypical workers (contractors) seems to enjoy a wage premium, our cross-section results from the CPS and NLSY for the better-known category of temporary workers point to a negative wage differential of some 7-12 percent. It emerges that much of the latter disparity stems from unobserved worker heterogeneity (accounting for which supports a wage advantage for contracting work). Turning to fringes, the appearance in cross section of a potentially large deficit in atypical worker health benefits is again reduced after accounting for permanent unobserved individual heterogeneity. But on this occasion the reduction is very modest. Further, there is now some indication that the wage advantage of contract workers partly compensates for their reduced access to such benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsverhältnisse (2005)

    Alda, Holger;

    Zitatform

    Alda, Holger (2005): Beschäftigungsverhältnisse. In: M. Baethge (Red.), P. Bartelheimer (Red.), T. Fuchs (Red.), N. Kratzer (Red.) & I. Wilkens (Red.) (2005): Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland : Arbeit und Lebensweisen. Erster Bericht, S. 245-269.

    Abstract

    Beschäftigungsverhältnisse bilden die Schnittstelle zwischen ökonomisch motivierten quantitativen und qualitativen Veränderungen von Erwerbsarbeit, die als Flexibilisierungen bezeichnet werden, und gewandelten sozialen Ansprüchen an die Arbeits- und Lebensgestaltung (Zeitsouveränität, Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Privatleben, soziale Sicherung von Übergängen, persönliche Entfaltung). In der Bundesrepublik Deutschland war lange Zeit die soziale Form des 'Normalarbeitsverhältnisses' die prägende Form von Beschäftigungsverhältnissen in der Industrie und in mittel- und großbetrieblichen Arbeitsorganisationen. Der Bericht beschreibt den sozialen Wandel im System der bezahlten Erwerbsarbeit und die Folgen für die von angebots- und nachfrageorientierten Chancen, Risiken und Charakteristika beeinflussten Beschäftigungsverhältnisse. Für diese Veränderungen, die aus der Perspektive der Betriebe und der Beschäftigten unterschiedlich bewertet werden können, werden Messkonzepte vorgeschlagen und erörtert. Einer Überblicksbeschreibung der Erwerbsformen insgesamt folgt die Detailanalyse einzelner Erwerbsformen (Teilzeitbeschäftigung, geringfügige Beschäftigung, befristete Beschäftigung, Leiharbeit) und ihrer Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Die Befunde lassen vermuten, dass die Zunahme der vom Normalarbeitsverhältnis abweichenden Beschäftigungsverhältnisse zu einer Stabilisierung der internen Arbeitsmärkte und zu Beschäftigungssicherung und geringer Fluktuation der Beschäftigten in Normalarbeitsverhältnissen führt, dies allerdings unter Inkaufnahme einer doppelten Benachteiligung (schlechtere und unsichere Arbeitsverhältnisse sowie weitgehender Ausschluss von Qualifizierung) der in diesen Erwerbsformen Beschäftigten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Atypical employment and flexicurity (2005)

    Keller, Berndt ; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2005): Atypical employment and flexicurity. In: Management Revue, Jg. 16, H. 3, S. 304-323.

    Abstract

    Bisher hat sich die Diskussion um Flexicurity nur auf Normalarbeitsverhältnisse konzentriert und atypischer Arbeit nur beiläufig Beachtung gewidmet. Der Beitrag versucht, dieses Versäumnis zu beheben, indem er Strategien aufzeigt, mit denen soziale Risiken reduziert werden können. Zunächst werden die beiden Komponenten von Flexicurity analysiert. Dabei wird Bezug genommen auf den konzeptionellen Bezugsrahmen für verschiedene Formen der Flexibilisierung. Was die soziale Sicherheit angeht, so werden Kriterien vorgeschlagen, die sowohl Kurzzeit- als auch Langzeiteffekte berücksichtigen. Im Anschluss werden die verschiedenen Formen atypischer Arbeit und ihre Entwicklung seit den 1980er Jahren beschrieben. Dabei ist es notwendig festzulegen, welche Personen besonders betroffen sind. Des Weiteren wird diskutiert, in welchem Ausmaß die individuellen Arbeitsformen nicht nur atypisch sondern auch prekär sind. Abschließend werden einige zusätzliche Überlegungen zum Konzept der Flexicurity angestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Flexicurity: Die Suche nach Sicherheit in der Flexibilität (2005)

    Kronauer, Martin; Linne, Gudrun; Kronauer, Martin; Lehndorff, Steffen; Kühnel, Steffen; Blanke, Thomas; Brose, Hanns-Georg; Talos, Emmerich; Krause, Alexandra; Sohr, Tatjana; Köhler, Christoph ; Rudolph, Helmut; Klammer, Ute; Pfeifer, Christian ; Keller, Berndt ; Nleses, Peter; Hanau, Peter; McGinnity, Frances ; Hagen, Tobias ; Betzelt, Sigrid; Gottschall, Karin ; Struck, Olaf ; Goedicke, Anne; Promberger, Markus ; Flecker, Jörg ; Mertens, Antje ; Fink, Marcel ; Boockmann, Bernhard; Erlinghagen, Marcel ; Ostner, Ilona; Ebert, Michael; Seifert, Hartmut; Dörre, Klaus; Linne, Gudrun; Diewald, Martin ;

    Zitatform

    Kronauer, Martin & Gudrun Linne (Hrsg.) (2005): Flexicurity: Die Suche nach Sicherheit in der Flexibilität. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 65), Berlin: Edition Sigma, 423 S.

    Abstract

    "Die Bereitschaft und Fähigkeit, auf sich verändernde Marktbedingungen rasch zu reagieren - kurz: Flexibilität -, wird von Organisationen und Menschen in stetig zunehmendem Umfang gefordert. In der Arbeitswelt heißen dabei immer öfter 'Deregulierung' und 'Entsicherung' die Parolen, die Flexibilisierungsprozesse in Gang setzen sollen. Doch weder lassen sich ohne ein Mindestmaß an Sicherheit innerbetrieblich flexible, produktive Leistungen abfordern, noch kann ein dem Gemeinwohl verpflichteter Sozialstaat auf die Grundprinzipien sozialer Sicherung verzichten. Die notwendige, häufig noch unzureichende Verbindung von Flexibilität und Sicherheit ('Flexicurity') in der Arbeit und, davon ausstrahlend, in den Lebensverhältnissen ist Gegenstand dieses Buches. Es geht sowohl den arbeits- und gesellschaftspolitisch relevanten Chancen und Risiken konkreter Flexibilisierungsmaßnahmen nach als auch den Ansprüchen von Individuen und Haushalten an Flexibilität und Sicherheit. Es diskutiert darüber hinaus die Rolle des Rechts in Flexibilisierungsprozessen sowie institutionelle Ansätze und Potentiale arbeits- und sozialpolitischer Regulierung von Flexibilität." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus ;
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    International comparison of atypical employment: differing concepts and realities in industrialized countries (2005)

    Ogura, Kazuya;

    Zitatform

    Ogura, Kazuya (2005): International comparison of atypical employment. Differing concepts and realities in industrialized countries. In: Japan labor review, Jg. 2, H. 2, S. 5-29.

    Abstract

    Was als atypische Beschäftigung gilt, wird in verschiedenen Ländern unterschiedlich gesehen. Der Beitrag arbeitet für Japan, die USA und Europa die Ähnlichkeiten und Unterschiede der Konzepte atypischer Beschäftigung heraus. Im Unterschied zu den europäischen Ländern, in denen rechtliche Regelungen für atypische Beschäftigung existieren, gibt es in den USA praktisch keine Regulierung hinsichtlich der Beschäftigungsformen und Arbeitsbedingungen. Anders als in Europa gelten in den USA und Japan Nacht- und Schichtarbeit nicht als atypisch. Charakteristisch für Europa ist, dass auch Auszubildende oder Umschüler als atypisch Beschäftigte gelten, und dass staatlich geförderte Beschäftigung auf dem zweiten Abeitsmarkt als atypische Beschäftigung betrachtet wird. In Japan wird auch 'Pseudo-Teilzeitarbeit' (Arubaito) als atypisch betrachtet, obwohl sie stark Normalarbeitsverhältnissen ähnelt. Trotz der konzeptionellen Unterschiede werden Teilzeitbeschäftigte, Leiharbeitnehmer, befristet Beschäftigte, Saisonarbeiter, Heimarbeiter und freiberufliche Mitarbeiter in allen Ländern übereinstimmend als atypisch Beschäftigte gesehen. Für alle Länder wird auch ein Trend hin zur atypischen Beschäftigung festgestellt. (IAB)

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    Innovative Arbeitsformen: Flexibilisierung von Arbeitszeit, Arbeitsentgelt, Arbeitsorganisation (2005)

    Preis, Ulrich; Necati, Lale; Preis, Ulrich; Deich, Svenja; Schabestiel, Phil; Linde, Klaus; Suhre, Nadja; Meng, Heidrun; Tenbrock, Klaus; Genenger, Angie; Urmersbach, Tim; Lindemann, Viola;

    Zitatform

    (2005): Innovative Arbeitsformen. Flexibilisierung von Arbeitszeit, Arbeitsentgelt, Arbeitsorganisation. Köln: Schmidt, 1154 S.

    Abstract

    Ganzheitliche und nachhaltige Lösungen bei der Unternehmens- und Arbeitsorganisation können sich zunehmend auf entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen stützen, doch muss dies auch für die Arbeit der Zukunft gelten. Die Ergebnisse eines entsprechenden Forschungsprojekts werden dokumentiert. Es wurde im Rahmen der Förderinitiative 'Innovative Arbeitsgestaltung - Zukunft der Arbeit' des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Zeitraum 2002 bis 2005 am Forschungsinstitut für Deutsches und Europäisches Sozialrecht der Universität Köln durchgeführt. Darin werden alle arbeits- und sozialrechtlichen Fragestellungen der derzeit gängigen innovativen Formen von Arbeitsverhältnissen gebündelt und deren rechtliche Gestaltungsspielräume und Gestaltungsgrenzen praxisorientiert aufgezeigt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsformen - ein Maßstab für Flexibilität und Sicherheit? (2005)

    Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut (2005): Beschäftigungsformen - ein Maßstab für Flexibilität und Sicherheit? In: M. Kronauer & G. Linne (Hrsg.) (2005): Flexicurity : die Suche nach Sicherheit in der Flexibilität (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, 65), S. 97-125.

    Abstract

    Der Beitrag setzt an dem Thema im Flexicurity-Diskurs an, das sich mit den Anforderungen unterschiedlicher Beschäftigungsformen an die Systeme sozialer Sicherheit beschäftigt. Insbesondere wird den Fragen nachgegangen, ob die derzeitigen institutionellen Arrangements auch die Erwerbstätigen hinreichend absichern, die Niedrigeinkommen und/oder diskontinuierliche Erwerbsverläufe haben. Hierzu untersucht er in einer Sekundäranalyse anhand von Daten des Statistischen Bundesamtes und der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit, welche Folgen der jeweilige Beschäftigungsstatus für die grundsätzliche Einbindung in die Systeme sozialer Sicherung und hinsichtlich des Leistungsniveaus hat. Seine Befunde belegen, dass die generell durchschlagende Absenkung des Niveaus sozialer Sicherheit als das Problem anzusehen ist. Es wird auch darauf hingewiesen, dass gesenkte soziale Sicherungsstandards in Lebensphasen ohne Einkommensbezug aus Erwerbsarbeit wiederum auf die Beschäftigten zurückwirken und sich unter anderem als Bremse zumindest für die freiwillige Arbeitsmarktmobilität erweisen können. (IAB)

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    Rascher Wandel der Erwerbsarbeit (2005)

    Zitatform

    (2005): Rascher Wandel der Erwerbsarbeit. In: Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, Jg. 57, H. 7, S. 15-27.

    Abstract

    "Die Erwerbstätigkeit in Deutschland ist durch einen starken Wandel gekennzeichnet. Das traditionelle 'Normalarbeitsverhältnis' in Form einer abhängigen Vollzeitbeschäftigung von unbefristeter Dauer verliert immer mehr an Bedeutung. Dieser Trend ist weit verbreitet und zeigt sich - wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß - inzwischen in nahezu allen Wirtschaftszweigen. Während die Zunahme von Teilzeitbeschäftigung häufig den Wünschen von Frauen nach Erwerbsarbeit entgegenkommt, wird die Verbreitung anderer Beschäftigungsformen zu einem guten Teil durch die Arbeitsnachfrage der Unternehmen vorangetrieben. In diesem Befund spiegeln sich aber nicht nur die hohen Anpassungserfordernisse in den Betrieben wider, sondern auch die Veränderungen in den arbeitsmarkt- und abgabenpolitischen Rahmenbedingungen, die in den letzten Jahren als Reaktion der Wirtschaftspolitik auf die anhaltend großen Ungleichgewichte am Arbeitsmarkt zu verstehen sind. Nimmt man zu der vorhandenen Variabilität an Arbeitszeitarrangements das inzwischen breite Spektrum an Beschäftigungsformen hinzu, bietet sich eine Vielfalt an Kombinationsmöglichkeiten auf betrieblicher Ebene, die gesamtwirtschaftlich eine beträchtliche Zunahme der Flexibilität des Arbeitseinsatzes bedeutet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    Sozial abgesicherte Flexibilität: eine Antwort auf die Arbeitsmarktunsicherheit in Zeiten der Globalisierung (2004)

    Auer, Peter;

    Zitatform

    Auer, Peter (2004): Sozial abgesicherte Flexibilität. Eine Antwort auf die Arbeitsmarktunsicherheit in Zeiten der Globalisierung. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 27, H. 3, S. 139-156.

    Abstract

    "Die Stabilität von Arbeitsplätzen in den OECD-Ländern hat sich, entgegen verschiedenen 'Unkenrufen', nach vorliegenden empirischen Untersuchungen im letzten Jahrzehnt nicht wesentlich verändert. Allerdings gilt dieser Befund nur für die durchschnittliche Dauer der Beschäftigungsverhältnisse, nicht aber für die 'Arbeitsplatzqualität'. Stress, unternehmensinterne Arbeitsplatzwechsel und Befristungen haben zugenommen. Es gibt plausible Gründe für Arbeitnehmer, aber auch für Unternehmer sich weiterhin für eine kontinuierliche Stabilität der Arbeitsverhältnisse zu entscheiden. Unternehmer sind nicht an einer exzessiven numerischen Flexibilität interessiert, sondern benötigen motivierte und nachhaltig loyale Mitarbeiter. Arbeitnehmer sind wiederum nach wie vor auf Arbeitsplätze angewiesen, die ihnen eine langfristige Lebensplanung ermöglichen. Es gibt naturgemäß länderspezifische Unterschiede bezüglich der Merkmale Qualität, Dauer und Sicherheit von Arbeitsplätzen. Die vorgenommenen Ländervergleiche zeigen keinen systematischen Zusammenhang zwischen durchschnittlicher Betriebszugehörigkeitsdauer und subjektiver Arbeitsplatzunsicherheit. Die beste Einschätzung (in Befragungen) von Qualität und Sicherheit der Arbeitsplätze gibt es interessanterweise in Ländern, die eine relativ kurze durchschnittliche Betriebszugehörigkeitsdauer mit einer guten Sozialabsicherung verbinden, wie etwa Dänemark. Für Arbeitnehmer scheint dies zu bedeuten, dass ein gemäßigter Kündigungsschutz, verbunden mit einer hohen Absicherung durch passive und aktive Arbeitsmarktpolitik eine bessere Arbeitsmarktsicherheit zu vermitteln scheint, als ein maximaler Kündigungsschutz mit nur geringer Absicherung durch Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unions and flexible employment in Britain and Spain: a descriptive note (2004)

    Francesconi, Marco ; García-Serrano, Carlos ;

    Zitatform

    Francesconi, Marco & Carlos García-Serrano (2004): Unions and flexible employment in Britain and Spain. A descriptive note. In: Industrial relations, Jg. 43, H. 4, S. 874-882.

    Abstract

    "Spain and Britain are known to have different labor market structures and degrees of employment protection. Despite such differences, they show remarkably similar associations of unionization with temporary employment and nonstandard hours of work. In particular, we find that unionization in both countries is correlated neither with overtime/long hours of work nor temporary employment. In both economies, instead, part-time work is negatively associated with unionization. These cross-national similarities warrant a rethinking of the strategies of enlargement toward flexible forms of work that unions have supposedly adopted in recent years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Flexible Beschäftigungsverhältnisse: Effizienz, institutionelle Voraussetzungen und organisationale Konsequenzen (2004)

    Haunschild, Axel ;

    Zitatform

    Haunschild, Axel (2004): Flexible Beschäftigungsverhältnisse. Effizienz, institutionelle Voraussetzungen und organisationale Konsequenzen. Hamburg, 441 S.

    Abstract

    Die Habilitationsschrift verfolgt die Zielsetzung, einen sozioökonomisch fundierten Bezugsrahmen für die Analyse flexibler Beschäftigungsverhältnisse zu entwickeln. Es werden Bedingungen der Möglichkeit einer weiteren Verbreitung flexibler Beschäftigungsverhältnisse und einer damit evtl. verbundenen Ablösung des Normalarbeitsverhältnisses abgeleitet und es wird die durch Mobilität und Marktbezüge an Bedeutung gewinnende Eingebettetheit organisationaler Strategien im Umgang mit flexiblen Beschäftigungsverhältnissen aufgezeigt und analysiert. Im Vordergrund der Arbeit steht die organisationale, die organisationsübergreifende Ebene des Beschäftigungssystems (bzw. des organisationalen Feldes, der Industrie oder der Occupational Community) sowie die gesellschaftliche Ebene. Die Arbeit ist in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil wird ein Überblick über aktuelle Veränderungen der Arbeitswelt und ausgewählte neue Beschäftigungsformen gegeben, es wird der Begriff 'Flexible Beschäftigungsverhältnisse' eingeführt und es werden Ansatzpunkte einer firmenzentrierten Erklärung flexibler Beschäftigungsverhältnisse diskutiert. Der zweite Teil liefert ausgehend von ökonomischen Argumenten für die Vorteile des Arbeitsvertrages eine ausführliche Darstellung, Einordnung und kritische Diskussion der 'Theory of Employment Systems'. Im dritten Teil werden Aspekte der sozialen Einbettung von Arbeitsbeziehungen im Allgemeinen und von flexiblen Beschäftigungsverhältnissen im Besonderen ausgearbeitet. Abschließend werden organisationale und personalwirtschaftliche Konsequenzen flexibler Beschäftigungsverhältnisse behandelt. Als Fallbeispiel werden flexible Beschäftigungsverhältnisse von Theaterschauspielern thematisiert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Non-standard work in two different employment regimes: Norway and the United States (2004)

    Olsen, Karen M. ; Kalleberg, Arne L.;

    Zitatform

    Olsen, Karen M. & Arne L. Kalleberg (2004): Non-standard work in two different employment regimes. Norway and the United States. In: Work, employment and society, Jg. 18, H. 2, S. 321-348. DOI:10.1177/09500172004042772

    Abstract

    "This article examines organizations' use of non-standard work arrangements - fixed-term employees hired directly by the organization, workers from temporary help agencies (THA), and contractors - in the United States and Norway. Our analysis is based on information obtained from surveys of 802 establishments in the US and 2130 in Norway. We find that Norwegian establishments make greater use of non-standard arrangements than the US establishments; we argue that this is due in part to the greater overall restrictive labour market regulations on hiring and firing regular workers, and greater demand for temporary labour resulting from generous access to leaves of absence, in Norway. We also find that certain institutional factors have a similar impact in both countries. First, establishments in the public sector are more likely to use direct-hired temporary workers and less apt to use contractors and THAs; this pattern is particularly striking in Norway, but is also evident in the United States. Second, highly unionized establishments tend to have the lowest use of non-standard arrangements in both countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Report Hessen: besondere Beschäftigungsformen in Hessen 2003. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2003 (2004)

    Schmid, Alfons; Baden, Christian;

    Zitatform

    Schmid, Alfons & Christian Baden (2004): Betriebspanel Report Hessen. Besondere Beschäftigungsformen in Hessen 2003. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2003. In: ABF aktuell.

    Abstract

    "Der Bericht ist der vierte Report im Rahmen der IAB-Betriebspanel-Befragung 2003 und befasst sich mit 'besonderen Beschäftigungsformen'. Die Ausführungen basieren auf der Befragung von 1.024 Betrieben in Hessen vom Sommer 2003. Diese Stichprobe ist repräsentativ; die Ergebnisse wurden auf alle Betriebe in Hessen hochgerechnet. Der Begriff 'besondere Beschäftigung' definiert sich dabei durch die Abgrenzung zum 'Normalarbeitsverhältnis': Es werden somit alle Beschäftigungsformen hierunter subsumiert, die nicht dem unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Vollzeitarbeitsverhältnis entsprechen: Teilzeitbeschäftigung, Mini- oder Midijobs, Leiharbeit, freie Mitarbeiter, befristete Beschäftigung. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl die Zahl der Mini-Jobs als auch der Midi-Jobs und Leiharbeitsverhältnisse leicht gestiegen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Defining the flexicurity index in application to European countries (2004)

    Tangian, Andranik S.;

    Zitatform

    Tangian, Andranik S. (2004): Defining the flexicurity index in application to European countries. (WSI-Diskussionspapier 122), Düsseldorf, 73 S.

    Abstract

    "The notion of flexicurity was introduced in the 1990s to promote a better job security and social security of atypically employed (other than permanent full-time). The given paper suggests an operational definition of flexicurity which implies the corresponding flexicurity index. For analytical purposes two other indices, the norm-security of 'normally', i.e. permanent full-time, employed and the All-security of all, i.e. both 'normally' and atypically employed, are defined. The indices are derived from qualitative juridical data. For this purpose, employment groups in different countries are ranked with respect to five partial criteria: the eligibility to public pensions, to unemployment insurance, etc. Due to the specificity of criteria, the ranking is generally possible and is not that confusing as the task of numerical evaluation. A dedicated mathematical proposition estimates the error in the index which results from 'ordinal rounding' of the input variables comparing to using the 'exact' variable values. Thus even if the 'exact' (latent) variables are not known then the rank-scaled input is sufficient to approximate the index which otherwise could not be obtained at all. The index is calculated for 16 European countries for the years 1990-2003." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Atypical employment and "flexicurity" (2004)

    Zitatform

    (2004): Atypical employment and "flexicurity". In: European Industrial Relations Review H. 371, S. 23-26.

    Abstract

    "The incidence of atypical forms of working - predominantly part-time, fixed-term and temporary contracts, low income jobs and self-employment - is increasing in Germany, largely as a result of recent changes to labour market legislation. This feature examines these types of working and analyses the degree of flexibility and security they offer." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The change in work arrangements in Denmark and Germany: erosion or renaissance of standards? (2003)

    Hoffmann, Edeltraud; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (2003): The change in work arrangements in Denmark and Germany. Erosion or renaissance of standards? In: S. Houseman & M. Osawa (Hrsg.) (2003): Nonstandard work in developed economies : causes and consequences, S. 15-52.

    Abstract

    Es werden die allgemeinen Trends bei Beschäftigungsverhältnissen in Europa dargestellt (Vollzeit-, Teilzeitarbeit, Selbständigkeit, zeitweise Beschäftigung) und die Änderungen in Dänemark und Deutschland für den Zeitraum 1985 bis 1998 diskutiert. Während in Deutschland der Anteil der Vollzeitbeschäftigung in diesem Zeitraum von 68 auf 63% gesunken ist, stieg er in Dänemark von 57 auf 62%. Dieser Unterschied ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass in Deutschland stärkere Regulierungen im Arbeitsmarkt existieren und höhere Sozialkosten anfallen. Insofern deuten die Änderungen in Deutschland weniger auf einen künftigen diversifizierten Arbeitsmarkt hin, als vielmehr auf die Notwendigkeit von Reformen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Nonstandard work in developed economies: causes and consequences (2003)

    Houseman, Susan; Osawa, Machiko;

    Zitatform

    Houseman, Susan & Machiko Osawa (Hrsg.) (2003): Nonstandard work in developed economies. Causes and consequences. Kalamazoo: Upjohn Institute for Employment Research, 513 S.

    Abstract

    Der Sammelband befasst sich mit dem Wandel der Normalarbeitsverhältnisse von der Vollzeitbeschäftigung hin zu Formen wie Leiharbeit oder Zeitarbeit. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Entstandardisierte Erwerbsmuster im europäischen Vergleich: eine empirische Analyse für fünf Länder unter besonderer Berücksichtigung von Deutschland (2003)

    Kaiser, Lutz C.;

    Zitatform

    Kaiser, Lutz C. (2003): Entstandardisierte Erwerbsmuster im europäischen Vergleich. Eine empirische Analyse für fünf Länder unter besonderer Berücksichtigung von Deutschland. Bochum, 500 S.

    Abstract

    Erwerbsarbeit übernimmt in ihrer heutigen Form die Funktion der monetären Teilhabe an gesellschaftlicher Wohlfahrt und der nicht-pekuniären Positionierung innerhalb der gesellschaftlichen Realität. Als Maßstab für die Bewertung dieser Teilhabe und Positionierung kann die individuelle Erwerbschance in Form der Wahrscheinlichkeit der Besetzung einer bestimmten Erwerbsform bzw. der Position des Status Nichterwerbstätigkeit gelten. Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutung entstandardisierter Erwerbsmuster theoretisch und empirisch zu erfassen und auf dieser Basis einen Ausblick auf eine sich weiter verändernde Organisation von Erwerbsarbeit zu geben. Im Mittelpunkt steht die Gegenüberstellung standardisierter und entstandardisierter Erwerbsmuster und deren Konsequenzen für die jeweiligen Bezugsgruppen. Auf Basis eines internationalen Vergleichs von Deutschland mit Dänemark, den Niederlanden, Portugal und Großbritannien wird untersucht, wie sich entstandardisierte Erwerbsmuster in den jeweiligen Ländern entwickelt haben, welche Formen von entstandardisierten Erwerbsmustern bzw. welche jeweiligen (empirischen) Größenordnungen sich abzeichnen und wie jene theoretisch erklärt werden können. Außerdem wird untersucht, ob und inwiefern sich unterschiedliche entstandardisierte Erwerbsformen hinsichtlich der Arbeitszufriedenheit zu standardisierten Erwerbsformen unterscheiden, da zumindest für stabile und gesicherte Beschäftigungsverhältnisse eine hohe Arbeitsmotivation nachgewiesen wurde. Insgesamt zeigen die deskriptiven Analysen, dass sich hinter der pauschalen Hypothese der sogenannten Erosion von Normalarbeitsverhältnissen in erster Line ein vermehrtes Erwerbsstreben von Frauen verbirgt. Die Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass in erster Linie Frauen entstandardisierte Erwerbsformen nachfragen anstatt, wie auf Seiten von Männern, standardisierte Erwerbsformen zu besitzen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung: auf der Suche nach den Grenzen zwischen Missbrauch und gewünschter sowie sozialpolitisch vertretbarer Flexibilität (2003)

    Kirisits, Marcel;

    Zitatform

    Kirisits, Marcel (2003): Atypische Beschäftigung. Auf der Suche nach den Grenzen zwischen Missbrauch und gewünschter sowie sozialpolitisch vertretbarer Flexibilität. In: Wirtschaft und Gesellschaft, Jg. 29, H. 1, S. 39-61.

    Abstract

    "Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist auf dem österreichischen Arbeitsmarkt eine Zunahme von Beschäftigungsverhältnissen festzustellen, die vom so genannten Normalarbeitsverhältnis, welches durch abhängige, vollzeitliche, kontinuierliche und auf geregelter Arbeitszeit und geregeltem Einkommen basierende Tätigkeit charakterisiert wird, abweichen. Alle Beschäftigungsverhältnisse, die dieser Norm nicht entsprechen, werden in der Literatur unter dem Sammelbegriff 'atypische Beschäftigung' zusammengefasst. Darunter fallen so unterschiedliche Ausprägungen wie Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung, befristete Beschäftigung, Leiharbeit und (Schein-)Selbstständigkeit in Form von Werk- und freien Dienstverträgen. Die unterschiedliche arbeits- und sozialrechtliche Ausgestaltung dieser Beschäftigungsformen sowie heterogene Motiv- und Lebenslagen betroffener Personen machen eine generelle Beurteilung aus Sicht von Arbeitnehmerinteressenvertretungen schwierig. Vor allem die zunehmende Verbreitung neuer (Schein-)Selbstständigkeit entzieht sich dem tradierten Unternehmer-Arbeitnehmer-Schema und verschleiert nach wie vor bestehende Mechanismen von Machtausübung und Ausbeutung sowie die damit verbundene Externalisierung bestimmter Unternehmerrisiken. Die veränderte Struktur des Arbeitsmarktes wirft schließlich Fragen nach dem Sinn einer im Wesentlichen an quantitativen Zielen orientierten Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsformen im Wandel: Integration oder Ausgrenzung durch atypische Beschäftigung?: Berlin und die Bundesrepublik Deutschland im Vergleich (2003)

    Oschmiansky, Heidi; Oschmiansky, Frank;

    Zitatform

    Oschmiansky, Heidi & Frank Oschmiansky (2003): Erwerbsformen im Wandel: Integration oder Ausgrenzung durch atypische Beschäftigung? Berlin und die Bundesrepublik Deutschland im Vergleich. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2003-106), Berlin, 91 S.

    Abstract

    "Seit den 80er Jahren haben atypische Erwerbsformen gegenüber dem traditionellen Normalarbeitsverhältnis in der Bundesrepublik Deutschland an Bedeutung gewonnen. In der arbeitsmarktpolitischen Debatte gilt das Interesse an Erwerbsformen wie Leiharbeit, geringfügige und befristete Beschäftigung deren Beitrag zur Arbeitsmarktintegration. Diese Studie beschäftigt sich mit der Frage, ob atypische Erwerbsformen den Übergang in reguläre Beschäftigung eher erleichtern oder erschweren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Risikopotential atypischer Erwerbsformen mit Blick auf den zukünftigen Erwerbsverlauf. Auf Basis des Mikrozensus wird die Entwicklung der Erwerbsformen zwischen 1985 und 2001 in der Bundesrepublik Deutschland und in Berlin verglichen. In die Analyse, die auch eine geschlechtsspezifische Differenzierung bietet, ist die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung mit einbezogen. Die empirischen Befunde zeigen, dass das Normalarbeitsverhältnis in der Bundesrepublik nach wie vor die bedeutsamste Erwerbsform darstellt und die Erwerbsquote in dieser Erwerbsform seit Mitte der 80er Jahre fast konstant geblieben ist. In Berlin hat sich allerdings seit Beginn der 90er Jahre ein dramatischer Einbruch bei den Normalarbeitsverhältnissen gezeigt. Dagegen weisen alle atypischen Erwerbsformen, insbesondere die befristete und die Teilzeitbeschäftigung wie auch die Leiharbeit, in der Bundesrepublik und in Berlin große Zuwachsraten auf. Mit der Ausweitung atypischer Erwerbsformen in der Bundesrepublik ging auch der Anstieg der Frauenerwerbsbeteiligung einher. Die Zunahme der atypischen Erwerbsformen hat demnach die Arbeitsmarktintegration von Frauen forciert. Doch welche längerfristigen Effekte hat atypische Beschäftigung auf den individuellen Erwerbsverlauf? Hinweise hierauf bieten die Segmentationstheorien und insbesondere das Modell des viergeteilten Arbeitsmarktes von Sengenberger. Analog zum segmentierten Arbeitsmarkt ist die Vorstellung von segmentierten Erwerbsformen denkbar. Danach sind atypische Erwerbsformen den externen Teilarbeitsmärkten mit unsicheren Arbeitsbedingungen zuzuordnen; sie werden zur Deckung von Nachfrageschwankungen, zur Kostenentlastung und zur Abwälzung von Beschäftigungsrisiken eingesetzt. Zwischen den Erwerbsformen erschweren Mobilitätsbarrieren den Übergang aus einer atypischen Erwerbsform in ein Normalarbeitsverhältnis. Die Segmentation vollzieht sich als dynamischer Prozess, d.h. weitere Erwerbstätigkeit im Rahmen einer atypischen Erwerbsform mindert die Chance, zukünftig im Rahmen eines Normalarbeitsverhältnisses tätig zu sein. Die atypisch Erwerbstätigen haben ein steigendes Risiko, dauerhaft von regulärer Beschäftigung ausgeschlossen zu bleiben. Sengenbergers Stigmatisierungsthese entsprechend wird zudem eine frühere Erwerbstätigkeit im Rahmen atypischer Beschäftigungsform bei zukünftigen Bewerbungen zum Stigmatisierungsgrund. Die Hypothese der Mobilitätsbarrieren zwischen den Erwerbsformen wird anhand verschiedener quantitativer und qualitativer Studien zu atypischen Erwerbsformen geprüft. Die Studien zeigen, dass der Übergang aus atypischen Erwerbsformen in reguläre Beschäftigung erschwert ist. Zum Teil ist die Wahrscheinlichkeit nach Beendigung einer atypischen Beschäftigung wieder atypisch erwerbstätig zu sein, gleich hoch oder sogar höher. Die Stigmatisierungshypothese lässt sich nicht direkt empirisch nachweisen, in einigen angeführten Studien finden sich jedoch Hinweise darauf. Abschließend werden ausgewählte neuere arbeitsmarktpolitische Regelungen und Reformen zu den atypischen Erwerbsformen diskutiert. Einige der Regelungen werden zwar die Übergangsmöglichkeiten aus einer atypischen Beschäftigung vergrößern. So wird beispielsweise die Neuregelung zur Teilzeitbeschäftigung dazu beitragen, die Mobilitätsbarrieren zwischen Teil- und Vollzeit zu verringern. Die meisten hier diskutierten arbeitsmarktpolitischen Regelungen der jüngsten Zeit zielen aber auf die Ausweitung atypischer Beschäftigung, so die Regelungen zu den Minijobs, zur Ich-AG, die Neuerungen zur befristeten Beschäftigung und zur gewerblichen Leiharbeit. Sie werden zu einer Verdrängung und Aufsplittung von Normalarbeitsverhältnissen wie zu vermehrter Scheinselbständigkeit führen und die Segmentierung zwischen den Erwerbsformen eher verstärken. Damit vergrößern sie die Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt. Betroffen hiervon werden vor allen Frauen und Jüngere sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigungsformen und deren Bedeutung für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg (2003)

    Strotmann, Harald ; Wetzig, Knut;

    Zitatform

    Strotmann, Harald & Knut Wetzig (2003): Atypische Beschäftigungsformen und deren Bedeutung für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg. (IAW-Kurzbericht 2003,04), Tübingen, 34 S.

    Abstract

    Mit dem verstärkten Einsatz atypischer Beschäftigungsformen sollen vorhandene Inflexibilitäten auf dem Arbeitsmarkt überwunden und zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden, was aber auch gleichzeitig die Spaltung auf dem Arbeitsmarkt verschärfen kann. Auf der Grundlage einer repräsentativen Arbeitgeberbefragung, dem IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg, werden quantitative Strukturinformationen über die Verbreitung verschiedener atypischer Beschäftigungsformen in Baden-Württemberg vorgelegt. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und in welchem Maß die verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung eingesetzt werden, um kurzfristige, unterjährige Schwankungen der Produktionstätigkeit zu kompensieren und die Beschäftigung zu stabilisieren. Die Analyse der Nachfrage nach verschiedenen atypischen Beschäftigungsformen in Betrieben mit und ohne Produktionsschwankungen zeigt, dass diese flexible Steuerung des Arbeitseinsatzes zur Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe beiträgt. Dabei werden befristete Arbeitsverträge und Aushilfen bei planbaren, Leiharbeit bei unerwarteten Schwankungen eingesetzt. Durch wirtschaftspolitische Maßnahmen sollten die atypischen Beschäftigungsmöglichkeiten deshalb erleichtert werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Mit Sicherheit flexibel?: Chancen und Risiken neuer Beschäftigungsverhältnisse (2003)

    Strünck, Christoph;

    Zitatform

    Strünck, Christoph (2003): Mit Sicherheit flexibel? Chancen und Risiken neuer Beschäftigungsverhältnisse. Bonn: Dietz, 218 S.

    Abstract

    Basierend auf einer Reihe von Fallbeispielen wird die Praxis atypischer Beschäftigungsverhältnisse aus der Sicht der Arbeitnehmerinnern und Arbeitnehmer ausgelotet. Der Computer-Tüftler, der ambitionierte Kellner, die arbeitende Alleinerziehende, der Schwarzarbeiter, der Selbstständige, die Zeitarbeiterin, die Projektmanagerin und die Wechselhafte werden als Prototypen neuer Beschäftigungsformen und Lebensweisen vorgestellt. Thematisiert werden: Bastel-Biographien, lebenslanges Lernen, der Umgang mit beruflichen und privaten Umbrüchen, Arbeitslosigkeit und Selbstständigkeit, soziale Beziehungen, Lebens- und Arbeitsphilosophien, Einschnitte in die Einkommenssituation, die Bedeutung sozialer Sicherung sowie die Rolle des Sozialstaats vor dem Hintergund flexibler und prekärer Beschäftigung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung: Merkmale und Typen von Prekarität. Endbericht (2002)

    Fleissner, Peter; Steiner, Karin; Mosberger, Brigitte; Simbürger, Elisabeth; Miko, Katharina; Kaupa, Isabella;

    Zitatform

    Miko, Katharina, Isabella Kaupa, Brigitte Mosberger, Elisabeth Simbürger & Karin Steiner (2002): Atypische Beschäftigung. Merkmale und Typen von Prekarität. Endbericht. Wien, 68 S.

    Abstract

    "Thema der Studie ist Prekarität bei atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Mittels Literaturanalyse sowie auf Basis von qualitativen Interviews mit atypisch Beschäftigten wurden Merkmale von Prekarität erarbeitet und Typen prekärer atypischer Beschäftigung gebildet. Den Abschluss der Studie bildete die Entwicklung eines quantitativen Erhebungsinstruments zur Messung von Prekarität bei atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Im ersten Kapitel der Studie sind das Ziel der Untersuchung sowie die zentralen Fragestellungen nachzulesen. Das zweite Kapitel beinhaltet eine Beschreibung des methodischen Vorgehens. In Kapitel drei findet sich eine umfangreiche Analyse deutschsprachiger Literatur zu Formen atypischer Beschäftigung und Prekarität. Im darauffolgenden Abschnitt sind vier ExpertInnen-Interviews mit Interessenvertretungen auf ArbeitgeberInnen- und ArbeitnehmerInnenseite sowie mit einem Vertreter des Arbeitsmarktservice dargestellt. Im fünften Kapitel sind die Ergebnisse von 24 biographischen Interviews mit atypisch Beschäftigten nachzulesen. Entlang der Frage, welche Risikofaktoren für Prekarität von besonderer Bedeutung sind und wie die einzelnen Prekaritätsmerkmale zusammenwirken wurde eine Typologie prekärer atypischer Beschäftigung erstellt. Bei der Auswahl der InterviewpartnerInnen wurde darauf geachtet, eine möglichst breite Palette von Beschäftigungsformen und strukturellen wie sozioökonomischen Faktoren zu berücksichtigen. Kapitel sechs behandelt resümiert die Ergebnisse der Literaturanalyse und der darauf aufbauenden empirischen Studie. In Kapitel sieben der Untersuchung wird das Konzept des Erhebungsinstruments dargestellt, das auf Basis der empirischen Ergebnisse entwickelt wurde. Der Fragebogen wurde an atypisch Beschäftigten getestet. In Kapitel acht dokumentiert ein Testbericht die wichtigsten Aussagen beim Pretest. Im Anhang 1 findet sich eine Übersicht über die Berufssituation und wichtige Merkmale der InterviewpartnerInnen. Anhang 2 beinhaltet den getesteten Fragebogen für atypisch Beschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wandel der Erwerbsformen: Beschäftigungssituation von Frauen in Deutschland (2002)

    Hoffmann, Edeltraud; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (2002): Wandel der Erwerbsformen. Beschäftigungssituation von Frauen in Deutschland. In: G. Engelbrech (Hrsg.) (2002): Arbeitsmarktchancen für Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 258), S. 67-91.

    Abstract

    "Die Erwerbsbeteiligung von Frauen hat in den alten Bundesländern stetig zugenommen (1985/2000 von 48% auf 58%). In den neuen Bundesländern sank dagegen die bei der Wiedervereinigung weit höhere Erwerbstätigenquote auf das westdeutsche Niveau (1991/2999 von 67% auf 58%). Den Strukturwandel der Erwerbsformen kennzeichnen Anteilsverluste der 'Normalarbeitsverhältnisse' (unbefristete, abhängige Vollzeittätigkeit), hauptsächlich zugunsten von Teilzeitbeschäftigung. Der Beitrag erörtert Hypothesen zu den Bestimmungsformen des Wandels: Veränderungen, Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie institutionelle Faktoren (soziales Sicherungssystem, Arbeitsmarktpolitik, Arbeitsrecht). Die Erwerbsformen Selbständigkeit, befristete Beschäftigung und Teilzeitbeschäftigung werden hinsichtlich der Einflussfaktoren und der empirischen Entwicklung ausführlich behandelt. Ein Überblick über die Beschäftigungssituation von Frauen in den Ländern der Europäischen Gemeinschaft ergänzt die Ausführungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Konturen eines neuen Normalarbeitsverhältnisses (2001)

    Bosch, Gerhard;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard (2001): Konturen eines neuen Normalarbeitsverhältnisses. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 4, S. 219-230.

    Abstract

    "Das traditionelle Normalarbeitsverhältnis (NAV) sollte die Beschäftigten vor den Wechselfällen des Marktes schützen. Ein existenzsicherndes Einkommen wurde über Vollzeitarbeit gedeckt. Dieses NAV hat eine breite soziale Geltung durch seine Einbettung in traditionelle Familienstrukturen und tayloristische Formen der Arbeitsorganisation erhalten. Es wird gezeigt, wie sehr sich diese Rahmenbedingungen verändert haben und zur Ausdifferenzierung von Arbeitsformen führt. Mit der wachsenden Erwerbstätigkeit der Frauen und flexibleren Formen der Arbeitsorganisation muss ein neues Normalarbeitsverhältnis entwickelt werden, das flexible Erwerbsverläufe mit unterschiedlichen Arbeitszeiten und sozialer Sicherheit verbindet. Es wird gezeigt, dass vor allem in den skandinavischen Ländern schon ein solches neues NAV entwickelt wurde. Abschließend werden Bedingungen für eine Realisierung eines neuen NAV in Deutschland aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Characteristics of and preference for alternative work arrangements, 1999 (2001)

    DiNatale, Marisa;

    Zitatform

    DiNatale, Marisa (2001): Characteristics of and preference for alternative work arrangements, 1999. In: Monthly Labor Review, Jg. 124, H. 3, S. 28-49.

    Abstract

    "The proportion of the workforce consisting of independent contractors, on-call workers, temps, and contractors is small, and the shares of these workers are not growing, according to the Bureau of Labor Statistics 1999 Contingent and Alternative Work Arrangements Survey. In 1999, workers in all four alternative arrangements combined accounted for 9.3 percent of total employment, compared with 9.9percent in 1997 and 9.8 percent in 1995. Although independent contractors remained the largest group numerically, their share of total employment declined slightly between 1997 and 1999. The proportions of total employment comprised of the other three arrangements changed little over the period. The article uses the data from the 1999 Contingent and Alternative Work Arrangements supplement to the February Current Population Survey (CPS) to address several issues relating to job quality and how or if it has changed since the prior surveys." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wandel der Erwerbsarbeit: Qualifikationsverwertung in sich verändernden Arbeitsstrukturen (2001)

    Dostal, Werner; Rauch, Angela ; Parmentier, Klaus; Schreyer, Franziska; Plicht, Hannelore;

    Zitatform

    Dostal, Werner, Klaus Parmentier, Hannelore Plicht, Angela Rauch & Franziska Schreyer (2001): Wandel der Erwerbsarbeit. Qualifikationsverwertung in sich verändernden Arbeitsstrukturen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 246), Nürnberg, 172 S.

    Abstract

    Die Beiträge stellen zentrale Ergebnisse aus der 4. BIBB/IAB-Erhebung 1998/99 vor. Der erste Aufsatz zeigt anhand ihrer Bildungscharakteristika und ihrer Stellung im Erwerbsleben die Differenzierheit der Gruppe der "Nicht-formal-Qualifizierten" auf. In einem Überblick werden Strukturmerkmale, Arbeitslosigkeit und Erwerbssituation dieser Personengruppe beschrieben. Für die Gruppe der betrieblich ausgebildeten Fachkräfte untersucht der folgende Beitrag berufliche Wechselprozesse und deren Effekte sowie die Verwertbarkeit der in der Ausbildung erworbenen Qualifikation in einem Zeitvergleich mit 1991/92. Der dritte Beitrag analysiert für die Personengruppen den Meister und Techniker erreichte betriebliche Statuspositionen und ermittelt im Vergleich zu 1991 die Entwicklung der inadäquaten Beschäftigung der Fortbildungsabsolventen. Im weitern wird untersucht, wie sich Beschäftigung bzw. Arbeitslosigkeit und Arbeitsbedingungen für Industriemeister und Techniker zwischen 1992 und 1999 entwickelt haben. Im anschließenden Aufsatz stehen die Auswirkungen von Veränderungen im Betrieb im Mittelpunkt des Interesses. Ausgangspunkt bildet eine Übersicht, in welchem Maße Erwerbstätige Veränderungen in ihrem Betrieb beobachtet haben. Besonders die Angaben zu Produkt- und Prozessinovation in der Beschäftigungsbetrieben der Befragten werden - projeziert auf die Betriebe - in ihrer Wirkung als Impulse für weitere betriebliche Veränderungen betrachtet. Der letzte Beitrag beschäftigt sich mit Erwerbsformen jenseits des Normalarbeitsverhältnisses. Dabei interessiert vor allem die Verbreitung "unsicherer" Beschäftigung bei den einzelnen beruflichen Qualifikationsgruppen (befristete Beschäftigung, Leiharbeit, geringfügige Beschäftigung sowie freie Mitarbeit). (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ; Schreyer, Franziska;
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  • Literaturhinweis

    The change in work arrangements in Denmark and Germany: reasons for diverging developments (2001)

    Hoffmann, Edeltraud; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (2001): The change in work arrangements in Denmark and Germany. Reasons for diverging developments. In: (2001): Combining work home and education : Conference, University of Minho, Braga, Portugal, 26-27 October 2001, S. 1-39.

    Abstract

    "In all industrial countries the composition of work arrangements that diverge from the "standard work arrangement" continues to cause fierce controversy. Irrespective of this, the paper does not aim at assessing the various implications of non-standard work arrangements for the labour market or individuals in terms of "goods" and "bads". Instead it regards such arrangements as outcomes of different forces and asks specifically for the reasons of the ongoing developments. Unfortunately, the knowledge about the determinants of change is still rather limited. In particular, shift-share analyses have shown that irrespective of the sector-specific and gender-specific changes of employment the shares of non-standard work arrangements would have developed to roughly the same extent. One answer could be the availability of options. The choice of work arrangements for both sides of the market not least depends on which alternatives they have at their disposal. The labour market performance as well as the institutional setting particularly influences the scope of action. The paper focusses on two countries in which the development of work arrangements went into different directions. In order to deal with this set of questions it does make sense to look beyond national borders. Of special interest are obviously countries where developments moved into different directions, which is the case in Denmark and Germany. Concerning Germany the question is, to what extent the growth in non-standard work arrangements can be seen as a process of catching-up with countries already experiencing a large diversity of employment forms. In the case of Denmark we will ask how far the decline in non-standard work arrangements indicates a renaissance of "normal employment". The empirical analyses are mainly based on the European Labour Force Survey and partly on national data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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