Mindestlohn
Seit Inkrafttreten des Mindestlohngesetzes am 1. Januar 2015 gilt ein allgemeingültiger flächendeckender Mindestlohn in Deutschland. Lohnuntergrenzen gibt es in beinahe allen europäischen Staaten und den USA. Die Mindestlohn-Gesetze haben das Ziel, Lohn-Dumping, also die nicht verhältnismäßige Bezahlung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, zu verhindern.
Dieses Themendossier dokumentiert die Diskussion rund um die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns in Deutschland und die Ergebnisse empirischer Forschung der zu flächendeckenden und branchenspezifischen Mindestlöhnen. Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
- Grundsätzliches zum flächendeckenden Mindestlohn
- Auswirkungen des flächendeckenden Mindestlohns auf
- Auswirkungen des flächendeckenden Mindestlohns auf Personengruppen
- Ausnahmen vom flächendeckenden Mindestlohn u.a. für
- Ausweichreaktionen auf Mindestlöhne in Deutschland
- Bundesländer
- Branchenspezifische Mindestlöhne und deren Auswirkungen auf
- Mindestlohn in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Betriebe und Unternehmen (2020)
Zitatform
Bossler, Mario, Nicole Gürtzgen & Erik-Benjamin Börschlein (2020): Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Betriebe und Unternehmen. (IAB-Forschungsbericht 05/2020), Nürnberg, 153 S.
Abstract
"Der vorliegende erste Projektbericht enthält die Ergebnisse des Forschungsprojektes „Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Betriebe und Unternehmen“. Das Forschungsprojekt wird durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Auftrag der Mindestlohnkommission durchgeführt. Im Mittelpunkt des Berichts stehen detaillierte empirische Analysen der Effekte der Einführung und der ersten Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf unterschiedliche betriebliche Ergebnisgrößen. Das zentrale Analyseinstrument bildet dabei der Differenz-in-Differenzen-Ansatz, welcher im vorliegenden Bericht größtenteils auf der Betriebsebene angewandt wird. Der empirischen Analyse vorgelagert ist die detaillierte Beschreibung der empirischen Vorgehensweise sowie der verwendeten Datengrundlagen. Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse sowie ein Ausblick auf künftige Analysen mindestlohnbedingter Anpassungsreaktionen.
Während die Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels einen moderaten negativen Effekt der Einführung des Mindestlohns auf die betriebliche Beschäftigung zeigen (ca. -88.000 Beschäftigungsverhältnisse), ist der Effekt der ersten Mindestlohnerhöhung im Jahr 2017 für die davon betroffenen Betriebe tendenziell positiv (ca. +39.000 Beschäftigungsverhältnisse). Der positive Effekt der Anhebung erscheint allein deswegen plausibel, weil die Anhebung im Reallohn nur 0,9 Prozent (jährlich) ausmacht, während sich der Arbeitsmarkt auch im Niedriglohnsegment positiv entwickelt hat. Insgesamt wird der Beschäftigungseffekt bis zum Jahr 2018 auf einen Rückgang von (hochgerechnet) 49.000 Beschäftigungsverhältnissen beziffert, wobei der Effekt insbesondere durch Anpassungen von Betrieben in Ostdeutschland und Betriebe, die sich einem hohen Wettbewerbsdruck ausgesetzt fühlen, hervorgerufen wird. In monopsonistischen Branchen ist der Effekt jedoch vergleichsweise gering. Für die speziellen Beschäftigungsgruppen der Leiharbeitenden, freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie Praktikantinnen und Praktikanten wurden empirisch keine nennenswerten Beschäftigungseffekte des Mindestlohns nachgewiesen. Analysen der gesamtwirtschaftlichen Arbeitsnachfrage mit der IAB-Stellenerhebung deuten auf keinen signifikanten Effekt des Mindestlohns auf die Anzahl offener Stellen hin.
In Bezug auf die betriebliche Profitabilität zeigen die Analysen einen signifikant negativen Einfluss der Mindestlohneinführung, liefern jedoch keine Evidenz für nennenswerte Effekte der ersten Mindestlohnerhöhung. Der profitabilitätssenkende Effekt der Mindestlohneinführung ist hauptsächlich auf die gestiegenen betrieblichen Personalkosten zurückzuführen, da die Analysen gleichzeitig keinen signifikanten Effekt auf die Produktivität betroffener Betriebe nachweisen. Den betroffenen Betrieben ist es demzufolge nicht gelungen, die mindestlohnbedingte Lohnerhöhung durch eine höhere Produktivität ihrer Beschäftigten zu kompensieren.
Die Analysen der Effekte des Mindestlohns auf Sach- und Humankapitalinvestitionen zeigen für die Jahre nach der Mindestlohneinführung kurzfristig signifikante negative Effekte. Betroffene Betriebe verringerten im Zuge der Mindestlohneinführung zunächst ihre Investitionssummen, wiesen jedoch in den darauffolgenden Jahren keine mindestlohnbedingte Anpassung ihres Investitionsverhaltens auf. Deutlich ist jedoch der strukturelle Unterschied, der bereits vor dem Zeitpunkt der Mindestlohneinführung bzw. -erhöhung bestand. Nicht vom Mindestlohn betroffene Betriebe investieren wesentlich mehr in Sachkapital und auch in die Weiterbildung ihrer Beschäftigten. Auch die Schätzungen der Effekte auf den Anteil Auszubildender im Betrieb sowie die angebotenen oder besetzten Ausbildungsstellen weisen auf keinen Effekt der Mindestlohneinführung oder der ersten Mindestlohnerhöhung hin. Die Ausbildungsinvestitionen werden demzufolge weder wegen gestiegener Personalkosten verringert, noch werden die vom Mindestlohn ausgenommenen Auszubildenden verstärkt eingesetzt, weil für diese kein Mindestlohn bezahlt werden muss. Die Befunde deuten ebenso wenig auf Effekte der Mindestlohneinführung bzw. -erhöhung auf die Ein- oder Ausgliederungsaktivitäten der Betriebe sowie auf den Anteil von Eigen- und Vorleistungen im betrieblichen Leistungserstellungsprozess hin." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Macroeconomic Long-Run Effects of the German Minimum Wage when Labor Markets are Frictional (2020)
Zitatform
Braun, Helge, Roland Döhrn, Michael Krause, Martin Micheli & Torsten Schmidt (2020): Macroeconomic Long-Run Effects of the German Minimum Wage when Labor Markets are Frictional. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 240, H. 2/3, S. 351-386. DOI:10.1515/jbnst-2018-0080
Abstract
"This paper analyzes the introduction of the German minimum wage in 2015 in a structural model geared to quantitatively assess its long-run economic effects. We first employ a simple neoclassic model where wages equal their marginal product, then extend this model to two sector economy, and finally introduce search and matching frictions. Even though all model variants remain highly stylized, they yield quantitative insights on the importance of different mechanisms and channels through which minimum wages affect outcomes in the long run. In this framework, the minimum wage has a strong negative effect on employment. When sectors are differently affected by the minimum wage, sectoral relative price changes play an important quantitative role. Other labor market policies and institutions are important for the transmission of minimum wage policy on labor market market outcomes." (Author's Abstract, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Characteristics contributing to low- and minimum-wage labour in Germany (2020)
Zitatform
Dütsch, Matthias & Ralf Himmelreicher (2020): Characteristics contributing to low- and minimum-wage labour in Germany. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 240, H. 2/3, S. 161-200. DOI:10.1515/jbnst-2018-0076
Abstract
"In this article we examine the correlation between characteristics of individuals, companies, and industries involved in low-wage labour in Germany and the risks workers face of earning hourly wages that are below the minimum-wage or low-wage thresholds. To identify these characteristics, we use the Structure of Earnings Survey (SES) 2014. The SES is a mandatory survey of companies which provides information on wages and working hours from about 1 million jobs and nearly 70,000 companies from all industries. This data allows us to present the first systematic analysis of the interaction of individual-, company-, and industry-level factors on minimum- and low-wage working in Germany. Using a descriptive analysis, we first give an overview of typical low-paying jobs, companies, and industries. Second, we use random intercept-only models to estimate the explanatory power of the individual, company, and industry levels. One main finding is that the influence of individual characteristics on wage levels is often overstated: Less than 25 % of the differences in the employment situation regarding being employed in minimum-wage or low-wage jobs can be attributed to the individual level. Third, we performed logistic and linear regression estimations to assess the risks of having a minimum- or low wage job and the distance between a worker's actual earnings and the minimum or low-wage thresholds. Our findings allow us to conclude that several determinants related to individuals appear to suggest a high low-wage incidence, but in fact lose their explanatory power once controls are added for factors relating to the companies or industries that employ these individuals." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))
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Literaturhinweis
Auswirkung der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns auf die betriebliche Aus- und Weiterbildung (2020)
Zitatform
Dütsch, Matthias (2020): Auswirkung der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns auf die betriebliche Aus- und Weiterbildung. (baua: Fokus), Dortmund, 10 S. DOI:10.21934/baua:fokus20200817
Abstract
"Die Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland werden seit seiner Einführung in der Fachöffentlichkeit kontrovers diskutiert. Ein für den verberuflichten deutschen Arbeitsmarkt besonders relevanter Aspekt betrifft die Mindestlohnwirkungen auf die betrieblichen Investitionen in Aus- und Weiterbildung. Auf Basis der Erhebungswellen 2011 bis 2017 des BIBB-Qualifizierungspanels, einer repräsentativen Befragung von ca. 3.600 Betrieben, werden die Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf die betriebliche Aus- und Weiterbildung deskriptiv untersucht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die von der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns betroffenen Betriebe ihre Investitionen in das Humankapital der Belegschaft verändert haben. Offensichtlich verringerten die vom Mindestlohn betroffenen Betriebe den Umfang der betrieblichen Ausbildung und in etwas geringerem Maße die betrieblichen Weiterbildungsmöglichkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesamtbericht zur Evaluation des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns nach § 23 Mindestlohngesetz (2020)
Ehrentraut, Oliver; Krämer, Lisa; Ambros, Jakob; Sulzer, Laura; Weinelt, Heidrun;Zitatform
Ehrentraut, Oliver, Heidrun Weinelt, Lisa Krämer, Jakob Ambros & Laura Sulzer (2020): Gesamtbericht zur Evaluation des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns nach § 23 Mindestlohngesetz. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 558), Berlin, 151 S.
Abstract
"Das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) ist zum 1. Januar 2015 in Kraft getreten und hat für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland eine bindende Lohnuntergrenze eingeführt. Mittlerweile liegen zahlreiche Studien zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns vor, die für die vorliegende Gesamtevaluation nach §23 MiLoG systematisch ausgewertet wurden. Die Mindestlohnforschung umfasst neben quantitativen Kausalanalysen auch deskriptive und qualitative Untersuchungen und nutzt dabei verschiedene Datengrundlagen. Nach derzeitigem Forschungsstand hat der Mindestlohn seit seiner Einführung zum Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Niedrigstlöhnen beigetragen, war dabei weitgehend beschäftigungsneutral und hatte kaum Auswirkungen auf den Wettbewerb zwischen Unternehmen. Reduzierte Arbeitszeiten deuten allerdings darauf hin, dass Betriebe bzw. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer infolge der Mindestlohneinführung einen alternativen Anpassungskanal zur Steuerung ihres Arbeitsvolumens genutzt haben. Die identifizierten Effekte resultieren im Wesentlichen aus der Einführung, nicht aus der Erhöhung des Mindestlohns. Kaum messbar ist bislang das Ausmaß der Nichteinhaltung: Der gesetzliche Mindestlohn wird in einer unbekannten Zahl an Betrieben mit teilweise rechtswidrigen Praktiken umgangen. Hier, ebenso wie mit Blick auf die mittel- und langfristigen Auswirkungen des Mindestlohns, besteht weiterer Forschungsbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Using occupations to evaluate the employment effects of the German minimum wage (2020)
Zitatform
Friedrich, Martin (2020): Using occupations to evaluate the employment effects of the German minimum wage. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 240, H. 2/3, S. 269-294., 2019-09-09. DOI:10.1515/jbnst-2018-0085
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Literaturhinweis
When the Minimum Wage Really Bites Hard: Impact on Top Earners and Skill Supply (2020)
Zitatform
Gregory, Terry & Ulrich Zierahn (2020): When the Minimum Wage Really Bites Hard. Impact on Top Earners and Skill Supply. (IZA discussion paper 13633), Bonn, 55 S.
Abstract
"We investigate minimum wage spillovers by exploiting the first-time introduction of a minimum wage within a quasi-experiment in a context with an extraordinary large bite: the German roofing industry. We find positive wage spillovers for medium-skilled workers with wages just above the minimum wage, but negative effects for high-skilled top earners in East Germany, where the bite was particularly pronounced. There, the minimum wage lowered both returns to skills and skill supply. We propose a theoretical model according to which negative spillovers occur whenever a negative scale effect dominates a positive substitution effect and provide empirical support for our theory." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2020 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Fünf Jahre Mindestlohn – Erfahrungen und Perspektiven: Gemeinsame Stellungnahme von IMK und WSI anlässlich der schriftlichen Anhörung der Mindestlohnkommission 2020 (2020)
Herzog-Stein, Alexander ; Watt, Andrew; Zwiener, Rudolf; Pusch, Toralf ; Lübker, Malte; Schulten, Thorsten;Zitatform
Herzog-Stein, Alexander, Malte Lübker, Toralf Pusch, Thorsten Schulten, Andrew Watt & Rudolf Zwiener (2020): Fünf Jahre Mindestlohn – Erfahrungen und Perspektiven. Gemeinsame Stellungnahme von IMK und WSI anlässlich der schriftlichen Anhörung der Mindestlohnkommission 2020. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 42), Düsseldorf, 31 S.
Abstract
"Fünf Jahre nach seiner Einführung fällt die Bilanz des gesetzlichen Mindestlohns nach wie vor eher gemischt aus. Auf der einen Seite hat der Mindestlohn tatsächlich dazu geführt, dass die Löhne von Millionen Beschäftigten angehoben worden sind und damit ihre Einkommenssituation merklich verbessert wurde. Durch die dadurch gesteigerte Nachfrage des privaten Konsums hat der Mindestlohn auch zu einer insgesamt dynamischeren Wirtschaftsentwicklung beigetragen, auch wenn seine makroökonomischen Auswirkungen eher begrenzt blieben, weil er nur einen kleinen Teil der gesamtwirtschaftlichen Lohnsumme berührt (Herr et al. 2018). Befürchtungen hinsichtlich möglicher negativer Konsequenzen des Mindestlohns für die Beschäftigung haben sich hingegen nicht bestätigt. Seit Einführung des Mindestlohns hat das Beschäftigungsniveau in Deutschland vielmehr permanent zugenommen und die Arbeitslosigkeit ist kontinuierlich zurückgegangen. Erst durch den externen Schock der Corona-Pandemie wurde diese Entwicklung abrupt abgebrochen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employment effects of introducing a minimum wage: The case of Germany (2020)
Zitatform
Holtemöller, Oliver & Felix Pohle (2020): Employment effects of introducing a minimum wage: The case of Germany. In: Economic Modelling, Jg. 89, S. 108-121. DOI:10.1016/j.econmod.2019.10.006
Abstract
"Income inequality has been a major concern of economic policy makers for several years. Can minimum wages help to mitigate inequality? In 2015, the German government introduced a nationwide statutory minimum wage to reduce income inequality by improving the labour income of low-wage employees. However, the employment effects of wage increases depend on time and region specific conditions and, hence, they cannot be known in advance. Because negative employment effects may offset the income gains for low-wage employees, it is important to evaluate minimum-wage policies empirically. We estimate the employment effects of the German minimum-wage introduction using panel regressions on the state-industry-level. We find a robust negative effect of the minimum wage on marginal and a robust positive effect on regular employment. In terms of the number of jobs, our results imply a negative overall effect. Hence, low-wage employees who are still employed are better off at the expense of those who have lost their jobs due to the minimum wage." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Elsevier) ((en))
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Bilanz nach fünf Jahren: Was hat der gesetzliche Mindestlohn gebracht?: Zur Diskussion gestellt (2020)
Jennewein, Marga; Pakleppa, Felix; Bossler, Mario ; Knabe, Andreas ; Caliendo, Marco ; Fedorets, Alexandra ; Börschlein, Erik-Benjamin; Bonin, Holger ; Bruttel, Oliver ; Pestel, Nico ; Thum, Marcel ; Geißler, Cornelia; Schöb, Ronnie ;Zitatform
Jennewein, Marga & Cornelia Geißler (Red.); Pakleppa, Felix, Mario Bossler, Andreas Knabe, Marco Caliendo, Alexandra Fedorets, Erik-Benjamin Börschlein, Holger Bonin, Oliver Bruttel, Nico Pestel, Marcel Thum & Ronnie Schöb (sonst. bet. Pers.) (2020): Bilanz nach fünf Jahren: Was hat der gesetzliche Mindestlohn gebracht? Zur Diskussion gestellt. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 4, S. 3-28.
Abstract
"In Deutschland gilt seit dem 1. Januar 2015 ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn. Im Vorfeld seiner Einführung wurden die möglichen Auswirkungen äußerst kontrovers diskutiert. Nach fünf Jahren liegt eine Reihe von Studien vor, die die Wirkung der Mindestlohngesetzgebung evaluieren. Welche Beschäftigungseffekte lassen sich feststellen? Hat der Mindestlohn Arbeitsplätze gekostet, und wie viel Arbeitsvolumen ist durch den Mindestlohn verdrängt worden? In welchem Umfang wurde der Mindestlohn bisher umgesetzt? Welche Anpassungskanäle wurden von den Unternehmen genutzt, um Entlassungen zu vermeiden? Konnte die Zahl der Transferempfänger und das Armutsrisiko reduziert werden? Wird die Coronakrise zum Stresstest für den Mindestlohn? Unsere Autoren diskutieren über Antworten auf diese Fragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verhaltensmuster von Betrieben und Beschäftigten im Kontext des gesetzlichen Mindestlohns: Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission (2020)
Zitatform
Koch, Andreas, Andrea Kirchmann, Marcel Reiner, Tobias Scheu, Anne Zühlke & Holger Bonin (2020): Verhaltensmuster von Betrieben und Beschäftigten im Kontext des gesetzlichen Mindestlohns. Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. (IZA research report 97), Bonn, 150 S.
Abstract
"Die vorliegende Untersuchung hat das Ziel, die Auswirkungen des zum 1. Januar 2015 in Deutschland eingeführten allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns sowie der zum 1. Januar 2017 und zum 1. Januar 2019 erfolgten Anhebungen auf die Verhaltensmuster von Betrieben und Beschäftigten mittels qualitativer Methoden zu untersuchen. Durch eine offene und differenzierte methodische Vorgehensweise werden die vielfältigen Verhaltensmuster und Anpassungsstrategien umfassend in den Blick genommen und vertieft analysiert. Dabei stehen neben den vor allem in der quantitativen Forschung bereits umfangreich untersuchten Beschäftigungs-, Lohn- und Verteilungseffekten auch andere Zielgrößen im Fokus. Dazu gehören etwa die Leistungsbereitschaft und Zufriedenheit von Beschäftigten sowie verschiedene marktbezogene unternehmerische Strategien. Außerdem sind unterschiedliche Aspekte der Compliance (Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen) von zentralem Interesse. Darüber hinaus ist es ein Ziel der vorliegenden Studie, die Wahrnehmungen und Bewertungen von Mindestlohn und Mindestlohngesetz durch die betroffenen Beschäftigten und Betriebe zu erfassen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Trotz Mindestlohn zeigt sich die Beschäftigung im Friseurgewerbe bislang stabil (2020)
Zitatform
Kunaschk, Max (2020): Trotz Mindestlohn zeigt sich die Beschäftigung im Friseurgewerbe bislang stabil. In: IAB-Forum H. 11.03.2020, o. Sz., 2020-03-06.
Abstract
"Im Jahr 2013 wurde im deutschen Friseurgewerbe ein branchenweiter Mindestlohn eingeführt. In der Folge stiegen die Durchschnittslöhne der dort Beschäftigten deutlich. Da die Arbeitgeber überwiegend in der Lage waren, die höheren Lohnkosten auf die Preise abzuwälzen, konnten größere Beschäftigungsverluste bislang vermieden werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The Statutory Minimum Wage in Germany and the Labor Demand Elasticities of Low-Skilled Workers: A Regression Discontinuity Approach with Establishment Panel Data (2020)
Zitatform
Kölling, Arnd (2020): The Statutory Minimum Wage in Germany and the Labor Demand Elasticities of Low-Skilled Workers: A Regression Discontinuity Approach with Establishment Panel Data. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 687), Essen, 31 S.
Abstract
"This study examines the influence of the statutory minimum wage on labor demand elasticities regarding low-skilled workers. For this, a regression discontinuity analysis is conducted using company panel data from 2013 to 2018. In addition, a possible endogeneity of the remuneration for low-skilled workers was considered using an IV estimation. It is shown that the monopsonistic structures of the labor market may continue to exist after the introduction of the minimum wage. Additionally, the own-wage elasticity for low-skilled workers did not change over the period considered. However, in the short run, stronger substitutive relationships with medium-skilled workers seem to exist, and probably also with highly qualified employees in the long run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Minimum wage policy with optimal taxes and unemployment (2020)
Lavecchia, Adam M.;Zitatform
Lavecchia, Adam M. (2020): Minimum wage policy with optimal taxes and unemployment. In: Journal of Public Economics, Jg. 190. DOI:10.1016/j.jpubeco.2020.104228
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Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf die Solo-Selbstständigkeit: Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Endbericht (2020)
Zitatform
Lubczyk, Moritz, Simona Murmann & Martin Murmann (2020): Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf die Solo-Selbstständigkeit. Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Endbericht. Mannheim, 181 S.
Abstract
"Die vorliegende, im Auftrag der Mindestlohnkommission angefertigte Studie evaluiert die Auswirkungen der erstmaligen Einführung eines allgemeinen Mindestlohns in Deutschland im Januar 2015 auf die Solo-Selbstständigkeit. Solo-Selbstständigkeit ist in diesem Zusammenhang als Unternehmertum ohne abhängige Beschäftigte definiert. Die Analysen basieren auf dem Mannheimer Unternehmenspanel (MUP). Das MUP bildet seit dem Jahr 2000 den Gesamtbestand der Unternehmen in Deutschland ab und umfasst mehr als 12 Millionen aktuell oder ehemals wirtschaftsaktive Firmen. Das MUP enthält Informationen zur Beteiligungsstruktur der Unternehmen in Deutschland und ist somit besonders geeignet, die Entwicklung der Solo-Selbstständigkeit zu untersuchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit: Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission (2020)
Zitatform
Pestel, Nico, Holger Bonin, Ingo Isphording, Terry Gregory & Marco Caliendo (2020): Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit. Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. (IZA research report 95), Bonn, 102 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission beinhaltet eine empirische Analyse der Auswirkungen der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2015 sowie der erstmaligen Anhebung zum 1. Januar 2017 auf die Zielgrößen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit bis Mitte des Jahres 2019. Als Datenbasis dienen aggregierte amtliche Daten auf regionaler Ebene sowie administrative Daten, die die Betriebs- und die Beschäftigtenebene miteinander verbinden. Je nach Zielgröße und Untersuchungseinheit werden diese Datenquellen mit Indikatoren zur Mindestlohnbetroffenheit verknüpft. Dies erlaubt die Anwendung ökonometrischer Methoden, die einem Experimentalstandard möglichst nahekommen, so dass die erzielten Ergebnisse eine Interpretation im Sinne von Ursache- Wirkungs-Relationen erlauben. Dazu werden verschiedene Varianten des so genannten Differenz-in- Differenzen-Ansatzes verwendet." (Textauszug, IAB-Doku)
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Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns: Stellungnahme des IAB am 19.3.2020 zur schriftlichen Anhörung der Mindestlohnkommission (2020)
Vom Berge, Philipp ; Bossler, Mario ; Gürtzgen, Nicole ; Beste, Jonas ; Bruckmeier, Kerstin ; Börschlein, Erik-Benjamin;Zitatform
Vom Berge, Philipp, Jonas Beste, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Erik-Benjamin Börschlein & Nicole Gürtzgen (2020): Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns. Stellungnahme des IAB am 19.3.2020 zur schriftlichen Anhörung der Mindestlohnkommission. (IAB-Stellungnahme 04/2020), Nürnberg, 22 S.
Abstract
"Die Mindestlohnkommission hat bis zum 30. Juni 2020 über die Anpassung der Höhe des gesetzlichen Mindestlohns zu beschließen und der Bundesregierung ihren dritten Bericht über die Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns vorzulegen. Hierzu hat sie die Möglichkeit genutzt, vor Beschlussfassung fachliche Einschätzungen von externen Stellen im Rahmen einer schriftlichen Anhörung einzuholen. Das IAB berichtet in seiner Stellungnahme den wissenschaftlichen Erkenntnisstand über die Auswirkungen der Mindestlohneinführung auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, auf die Produktivität und Profitabilität sowie auf die Beschäftigung und schreibt damit die IAB-Stellungnahmen 3/2016 und 1/2018 fort." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Vom Berge, Philipp ; Bossler, Mario ; Gürtzgen, Nicole ; Beste, Jonas ; Bruckmeier, Kerstin ; Börschlein, Erik-Benjamin; -
Literaturhinweis
High-impact minimum wages and heterogeneous regions (2020)
Zitatform
Vom Berge, Philipp & Hanna Frings (2020): High-impact minimum wages and heterogeneous regions. In: Empirical economics, Jg. 59, H. 2, S. 701-729., 2019-03-02. DOI:10.1007/s00181-019-01661-0
Abstract
"We estimate the effects of the introduction of and subsequent increases in a substantial minimum wage in Germany's main construction industry on wage and employment growth rates. Using a regional dataset constructed from individual employment histories, we exploit the spatial dimension and border discontinuities of the regional data to account for spillovers between districts and unobserved heterogeneity at the local level. The results indicate that the minimum wage increased the wage growth rate for East Germany but did not have a significant impact on the West German equivalent. The estimated effect on the employment growth rate reveals a contraction in the east of about 1.2 percentage points for a one-standard-deviation increase in the minimum-wage bite, amounting to roughly one quarter of the overall decline in the growth rate. We observe no change for the West." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Wirkungen des gesetzlichen Mindestlohns - eine Bestandsaufnahme nach fünf Jahren (2020)
Zitatform
Weinkopf, Claudia (2020): Wirkungen des gesetzlichen Mindestlohns - eine Bestandsaufnahme nach fünf Jahren. In: Soziale Sicherheit, Jg. 69, H. 8-9, S. 293-295.
Abstract
"Der im Jahr 2015 eingeführte allgemeine flächendeckende Mindestlohn wirkt. Die von vielen prognostizierten negativen Auswirkungen auf die Beschäftigung in Deutschland sind nicht eingetreten. Doch einerseits ist der gesetzliche Mindestlohn noch zu niedrig, um wirkungsvoll den Niedriglohnsektor einzudämmen, andererseits mangelt es an Wissen um die gesetzliche Lohnuntergrenze und an flächendeckenden Kontrollen zu deren Einhaltung." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der gesetzliche Mindestlohn und Arbeitnehmerschutz (2020)
Zitatform
Weinkopf, Claudia & Thorsten Kalina (2020): Der gesetzliche Mindestlohn und Arbeitnehmerschutz. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 561), Berlin, 137 S.
Abstract
"Im Mittelpunkt dieser Studie stehen mögliche Kriterien für die Höhe von gesetzlichen Mindestlöhnen aus der Perspektive der Arbeitnehmerschutzwirkungen. Hierzu haben wir theoretisch fundierte bzw. aus dem internationalen Kontext bekannte wissenschaftliche Konzepte analysiert. Je nachdem, welche Kriterien angelegt wer-den, fällt die Höhe eines angemessenen Mindestlohns unterschiedlich aus. Analysiert werden relative Maße wie die Niedriglohnschwelle und die Armutsrisikoschwelle sowie Schwellenwerte aus dem Bereich der Sozialgesetzgebung und andere Orientierungspunkte wie z.B. die Pfändungsfreigrenze. Von Interesse ist auch, welche Anregungen sich aus einer Analyse der Ausgestaltung von Mindestlohnsystemen in den EU-Ländern für die Höhe des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland aus der Perspektive der Arbeitnehmerschutzwirkungen ableiten lassen. Je nachdem, welches Kriterium herangezogen wird, positioniert sich Deutschland im Vergleich der EU-Länder meist im oberen Mittelfeld. Gemessen am Kaitz-Index (2018) war der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland jedoch mit nur 45,6% des Medians einer der niedrigsten in den EU-Ländern und lag damit auch deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 51% des jeweiligen nationalen Medians. Der Korridor einer angemessenen Höhe des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland reicht nach unserer Analyse von mindestens 9,78 € (Pfändungsfreigrenze) über 11,64 € (Europäische Sozialcharta) bis hin zu 12,07 € brutto pro Stunde (gemäß einer eigenen Berechnung zum Schwellenwert der Europäischen Sozialcharta von 60% des Durchschnittslohns auf Basis der OECD-Daten)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verdiensterhebung 2019: Endbericht (2020)
Zitatform
(2020): Verdiensterhebung 2019. Endbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 548), Berlin, 32 S.
Abstract
"Die Verdiensterhebung 2019 wurde als Sondererhebung von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durchgeführt, um kurzfristig Daten zur Wirkung bzw. zur Erhöhung des Mindestlohns zu gewinnen. Auf freiwilliger Basis berichteten dazu repräsentativ ausgewählte Betriebe über Bruttoverdienste und Arbeitszeit im April 2019. Der vorliegende Bericht ist der Ergebnisbericht und dokumentiert die Arbeiten und das Vorgehen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder und stellt die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Dritter Bericht zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns: Bericht der Mindestlohnkommission an die Bundesregierung nach § 9 Abs. 4 Mindestlohngesetz (2020)
Zitatform
(2020): Dritter Bericht zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns. Bericht der Mindestlohnkommission an die Bundesregierung nach § 9 Abs. 4 Mindestlohngesetz. (... Bericht zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns / Mindestlohnkommission 3), Berlin, 189 S. DOI:10.21934/MLK20200311
Abstract
"Die Mindestlohnkommission beschließt in diesem Jahr turnusgemäß erneut über die Anpassung dieser gesetzlichen Lohnuntergrenze. Zusätzlich zu ihrem Beschluss hat die Kommission den Auftrag, der Bundesregierung einen Bericht über die Auswirkungen des Mindestlohns auf den Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Wettbewerbsbedingungen und die Beschäftigung zur Verfügung zu stellen. Diesem Auftrag kommt sie mit dem vorliegenden, einstimmig beschlossenen Dritten Bericht nach. Der Betrachtungszeitraum des vorliegenden Berichts endet mit dem Ablauf des Jahres 2019. Er dokumentiert somit die wissenschaftlichen Befunde zur Einführung des Mindestlohns im Jahr 2015 sowie zu den beiden Mindestlohnerhöhungen zum 1. Januar 2017 und 1. Januar 2019. Die dargestellten Ergebnisse stützen sich auf Forschungsprojekte, die die Mindestlohnkommission beauftragt hat, weitere wissenschaftliche Publikationen zur Mindestlohnforschung sowie deskriptive Analysen, die von der Geschäftsstelle der Kommission durchgeführt wurden. Die Veröffentlichung des Dritten Berichts fällt in eine Zeit großer Unsicherheit angesichts der Corona- Pandemie und deren wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Folgen. Es sind derzeit allerdings keine Aussagen darüber möglich, welche Auswirkungen der gesetzliche Mindestlohn in einer solchen Ausnahmesituation auf Verdienste, Beschäftigung und Wettbewerb haben wird. Dafür liegen die erforderlichen Daten noch nicht vor. Die Mindestlohnkommission wird die Entwicklungen aber aufmerksam verfolgen, durch Forschungsprojekte aufarbeiten und die Erkenntnisse in ihrem nächsten Bericht berücksichtigen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns aus ökonomischer Perspektive (2019)
Zitatform
Bossler, Mario (2019): Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns aus ökonomischer Perspektive. In: C. Arnold & P. Fischinger (Hrsg.) (2019): Mindestlohn: interdisziplinäre Betrachtungen, Tübingen, Mohr Siebeck S. 43-65, 2017-01-15.
Abstract
"Beurteilt man Mindestlöhne gemäß der klassischen ökonomischen Theorie, so wären massive Beschäftigungsverluste als ernüchterndes Ergebnis festzuhalten. Dies ist dadurch begründet, dass Arbeitgeber ihre Beschäftigte nicht höher entlohnen können als der Wert den diese erwirtschaften. Ist der Arbeitgeber gezwungen wegen eines Mindestlohns Löhne zu zahlen, die oberhalb der Wertschöpfung liegen, würde dieser einen Verlust machen. Gemäß dieser Argumentation führen wirksame Mindestlöhne zu einer Beschäftigtenreduktion. Liegt jedoch der Lohn abweichend von der klassischen ökonomischen Theorie unterhalb der Wertschöpfung, etwa weil die Arbeitgeber eine gewisse Marktmacht auf dem Produkt- oder dem Arbeitsmarkt haben, so kann ein Mindestlohn diese Arbeitgeber dazu zwingen produktivitätskonforme Löhne zu zahlen. In diesem Szenario würden die Gewinne auf die Beschäftigten umverteilt ohne dass es zu Beschäftigungsverlusten kommt. Vielmehr könnte sich die Beschäftigung sogar erhöhen wenn sich mehr Personen zum Mindestlohn dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellten. Betrachtet man die Daten des IAB-Arbeitsmarktspiegels, so hat sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung über die Einführung des Mindestlohns hinweg positiv entwickelt und folgte damit dem Trend der Vorjahre. Bei der geringfügigen Beschäftigung zeigte sich im Zeitraum der Einführung des Mindestlohns ein sichtbarer Rückgang. Berücksichtigt man, dass ein nicht unerheblicher Teil dieser Minijobs mindestlohnbedingt in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt wurde, beträgt der Verlust geringfügig entlohnter Beschäftigung zwischen 33.000 und 63.000 Stellen. Diese deskriptive Betrachtung beantwortet jedoch noch nicht die Kausalfrage, wie sich die Beschäftigung entwickelt hat, verglichen mit der hypothetischen Situation, dass kein Mindestlohn eingeführt wurde. Nur dieser Vergleich lässt eine Aussage darüber zu welchen Beschäftigungseffekt der Mindestlohn hatte, da es die politischen Entscheidungsoptionen miteinander vergleicht. Bossler und Gerner präsentieren zur Beantwortung dieser Fragestellung einen Differenzen-in-Differenzen-Ansatz, der betroffene Betriebe mit nicht-betroffenen Betrieben über die Zeit vergleicht. Die in diesem Kapitel veranschaulichten Ergebnisse zeigen einen negativen Beschäftigungseffekt, der verglichen mit ökonomischen Erwartungen vor der Einführung des Mindestlohns jedoch sehr moderat ausfällt. In der ökonomischen Beurteilung sind solche negativen Externalitäten auf die Beschäftigung den positiven Lohneffekten gegenüberzustellen. So zeigt die bisherige Evidenz deutlich sichtbare Effekte auf die Entlohnung und auch die Entlohnungszufriedenheit vom Mindestlohn betroffener Beschäftigter. Es sind jedoch weitere, möglicherweise noch unbekannte, ökonomische Effekte des Mindestlohns denkbar, die in eine abschließende Beurteilung einbezogen werden sollten. So wird in diesem Kapitel mit der Differenzen-in-Differenzen-Methode untersucht, ob der Mindestlohn zu einer Verringerung der Partizipation an Gewinnbeteiligungen führt. Da der Mindestlohn sich auf das Grundgehalt bezieht und außerplanmäßige Zahlungen zusätzlich zu leisten sind, könnte es sein, dass solche Sonderzahlungen zugunsten des Grundgehalts eingespart werden. Die Ergebnisse zeigen jedoch nur einen kleinen statistisch unpräzisen Rückgang. Dies ist wohl dadurch zu erklären, dass Gewinnbeteiligungen im Niedriglohnbereich ohnehin nur eine untergeordnete Rolle spielen. Neben den in diesem Kapitel dargestellten empirischen Auswirkungen sind noch weitere Anpassungen infolge des Mindestlohns denkbar. Ein aktuell in der Forschung diskutierter Mechanismus ist die Weitergabe mindestlohninduzierter Kosten auf die Absatzpreise. Es ist also möglich, dass es weitere Gründe gibt warum Mindestlöhne bisher kaum negative Auswirkungen auf die Beschäftigung zu haben scheinen. Die hier dargestellte Beurteilung ist demzufolge als eine vorläufige noch nicht abgeschlossene Bilanz des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland zu interpretieren." (Textauszug, IAB-Doku)
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Der gesetzliche Mindestlohn: Zur Einhaltung und zu den Beschäftigungseffekten in einer Rezession: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 9. Oktober 2019 (2019)
Zitatform
Bossler, Mario (2019): Der gesetzliche Mindestlohn: Zur Einhaltung und zu den Beschäftigungseffekten in einer Rezession. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 9. Oktober 2019. (IAB-Stellungnahme 18/2019), Nürnberg, 9 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2019/2020 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zum gesetzlichen Mindestlohn in Bezug auf den Grad der Einhaltung und zu potenziellen Beschäftigungseffekten in einer Rezession gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2019 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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What do we really know about the employment effects of the UK's national minimum wage? (2019)
Zitatform
Brewer, Mike, Thomas Crossley & Federico Zilio (2019): What do we really know about the employment effects of the UK's national minimum wage? (IZA discussion paper 12369), Bonn, 34 S.
Abstract
"A substantial body of research on the UK's National Minimum Wage (NMW) has concluded that the the NMW has not had a detrimental effect on employment. This research has directly influenced, through the Low Pay Commission, the conduct of policy, including the subsequent introduction of the National Living Wage (NLW). We revisit this literature and offer a reassessment, motivated by two concerns. First, much of this literature employs difference-in-difference designs, even though there are significant challenges in conducting appropriate inference in such designs, and they can have very low power when inference is conducted appropriately. Second, the literature has focused on the binary outcome of statistical rejection of the null hypothesis, without attention to the range of (positive or negative) impacts on employment that are consistent with the data. In our re-analysis of the data, we conduct inference using recent suggestions for best practice and consider what magnitude of employment effects the data can and cannot rule out. We find that the data are consistent with both large negative and small positive impacts of the UK National Minimum Wage on employment. We conclude that the existing data, combined with difference-in-difference designs, in fact offered very little guidance to policy makers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wages and hours laws: What do we know? What can be done? (2019)
Zitatform
Brown, Charles C. & Daniel S. Hamermesh (2019): Wages and hours laws: What do we know? What can be done? (IZA discussion paper 12410), Bonn, 32 S.
Abstract
"We summarize recent research on the wage and employment effects of minimum wage laws in the U.S. and infer from non-U.S. studies of hours laws the likely effects of unchanging U.S. hours laws. Minimum wages in the U.S. have increasingly become a province of state governments, with the effective minimum wage now closely related to a state's wage near the lower end of its wage distribution. Original estimates demonstrate how the 45-year failure to increase the exempt earnings level for salaried workers under U.S. hours laws has raised hours of lower-earning salaried workers and reduced their weekly earnings. The overall conclusion from the literature and the original work is that wages and hours laws in the U.S. have produced impacts in the directions predicted by economic theory, but that these effects have been quite small." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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auch erschienen als: NBER working paper , 25942 -
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The effects of the new statutory minimum wage in Germany: a first assessment of the evidence (2019)
Zitatform
Bruttel, Oliver (2019): The effects of the new statutory minimum wage in Germany: a first assessment of the evidence. In: Journal for labour market research, Jg. 53, S. 1-13. DOI:10.1186/s12651-019-0258-z
Abstract
"Germany did not establish a statutory minimum wage until 2015. The new wage floor was set at an initial level of EURO 8.50 per hour. When it was introduced, about 11 percent of German employees earned less than that amount. Based on descriptive figures, qualitative research and difference-in-differences analyses, we provide an overview of the available evidence regarding some of the topics that have attracted the most attention in international research and policy debates: the effects on wages and the wage distribution including issues of compliance in relation to the implementation of the new minimum wage, on the risk of poverty, on employment and the impact on businesses for instance with respect to productivity, prices or profits. The evidence shows that the minimum wage has increased hourly wages significantly, while the effect on monthly salaries has been far less substantial, as companies have partly reduced contractually agreed-upon working hours. Besides reductions in working hours or increases in work intensity, companies highly affected by the introduction of the minimum wage have used price increases and have had to accept profit reductions as a response to the new wage floor. If studies found any employment effects, they were - whether positive or negative - rather small in relation to the overall number of jobs. As in other countries, the minimum wage has not helped to reduce welfare dependency and the risk of poverty. Non-compliance remains a challenge for the implementation of the new statutory minimum wage." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Beschäftigungseffekte des gesetzlichen Mindestlohns: Prognosen und empirische Befunde (2019)
Zitatform
Bruttel, Oliver, Arne Baumann & Matthias Dütsch (2019): Beschäftigungseffekte des gesetzlichen Mindestlohns. Prognosen und empirische Befunde. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 20, H. 3, S. 237-253. DOI:10.1515/pwp-2018-0035
Abstract
"Vor Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland gab es eine Reihe von Prognosen zu den möglichen Beschäftigungseffekten. Entgegen dem damals herrschenden Konsens haben die inzwischen vorliegenden empirischen Analysen nur begrenzte negative Beschäftigungseffekte identifiziert. Nach einer Gegenüberstellung von Prognosen und empirischen Evaluationsstudien erörtern die Autoren mögliche Gründe für diese Diskrepanz. Dabei gehen sie insbesondere auf den internationalen Forschungsstand sowie auf die Art der theoretischen Modelle ein, die den Prognosen zugrunde gelegt wurden. Zudem weisen sie auf andere Anpassungskanäle hin, über die Betriebe die gestiegenen Lohnkosten kompensiert haben, die aber in den früheren Prognosen nicht berücksichtigt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Eine Bilanz nach fünf Jahren gesetzlicher Mindestlohn: Positive Lohneffekte, kaum Beschäftigungseffekte (2019)
Zitatform
Börschlein, Erik-Benjamin & Mario Bossler (2019): Eine Bilanz nach fünf Jahren gesetzlicher Mindestlohn: Positive Lohneffekte, kaum Beschäftigungseffekte. (IAB-Kurzbericht 24/2019), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland jährt sich zum Jahreswechsel zum fünften Mal. Aus diesem Anlass ziehen die Autoren eine erste Bilanz über seine Auswirkungen, die im Vorfeld äußerst kontrovers diskutiert wurden. Die Wissenschaft hat im Laufe der letzten Jahre eine Reihe von Studien vorgelegt, die die Wirkung der Mindestlohngesetzgebung evaluieren. In diesem Kurzbericht werden die Ergebnisse dieser Studien zusammengetragen, um damit ein Gesamtbild über die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Mindestlohn zu liefern. Nach nunmehr fünf Jahren steht fest, dass dieser deutlich positive Effekte auf die Löhne hatte. Nicht nur in den Stundenlöhnen, sondern auch in den sozialversicherungsrelevanten Brutto-Monatslöhnen zeigt sich bei den betroffenen Beschäftigten ein mindestlohnbedingter Anstieg der Löhne um etwa 10 Prozent. Dagegen fallen die Beschäftigungseffekte des Mindestlohns sehr gering aus und konzentrieren sich auf den Bereich der Minijobs." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The causal effects of the minimum wage introduction in Germany: an overview (2019)
Zitatform
Caliendo, Marco, Carsten Schröder & Linda Wittbrodt (2019): The causal effects of the minimum wage introduction in Germany. An overview. In: German economic review, Jg. 20, H. 3, S. 257-292. DOI:10.1111/geer.12191
Abstract
"In 2015, Germany introduced a statutory hourly minimum wage that was not only universally binding but also set at a relatively high level. We discuss the short-run effects of this new minimum wage on a wide set of socioeconomic outcomes, such as employment and working hours, earnings and wage inequality, dependent and self-employment, as well as reservation wages and satisfaction. We also discuss difficulties in the implementation of the minimum wage and the measurement of its effects related to non-compliance and suitability of data sources. Two years after the minimum wage introduction, the following conclusions can be drawn: while hourly wages increased for low-wage earners, some small negative employment effects are also identifiable. The effects on aspired goals, such as poverty and inequality reduction, have not materialised in the short run. Instead, a tendency to reduce working hours is found, which alleviates the desired positive impact on monthly income. Additionally, the level of non-compliance was substantial in the short run, thus drawing attention to problems when implementing such a wide reaching policy." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Did the German minimum wage reform influence (un)employment growth in 2015?: Evidence from regional data (2019)
Zitatform
Garloff, Alfred (2019): Did the German minimum wage reform influence (un)employment growth in 2015? Evidence from regional data. In: German economic review, Jg. 20, H. 3, S. 356-381., 2019-05-15. DOI:10.1111/geer.12200
Abstract
"Using the variation across space, age and sex and the variation across space and sectors, we analyse the relationship between the minimum wage and (un)employment growth in 2015. We use difference-in-differences specifications and instrument the bite of the minimum wage by the lagged bite. The results provide stable evidence that a higher minimum wage bite is related to a higher growth rate of regular employment. We also find stable evidence that a higher minimum wage bite is related to a lower growth rate of marginal employment. These results are consistent with a transformation of marginal to regular jobs. The relationship to total employment is slightly positive in our preferred specification but insignificant or negative in others. For unemployment, we find a positive relationship between the bite of the minimum wage and unemployment growth in our preferred specification but insignificant or negative results in others." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Who Pays for the Minimum Wage? (2019)
Harasztosi, Peter; Lindner, Attila;Zitatform
Harasztosi, Peter & Attila Lindner (2019): Who Pays for the Minimum Wage? In: The American economic review, Jg. 109, H. 8, S. 2693-2727. DOI:10.1257/aer.20171445
Abstract
"This paper provides a comprehensive assessment of the margins along which firms responded to a large and persistent minimum wage increase in Hungary. We show that employment elasticities are negative but small even four years after the reform; that around 75 percent of the minimum wage increase was paid by consumers and 25 percent by firm owners; that firms responded to the minimum wage by substituting labor with capital; and that disemployment effects were greater in industries where passing the wage costs to consumers is more difficult. We estimate a model with monopolistic competition to explain these findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Short-term macroeconomic evaluation of the German minimum wage with a VAR/VECM (2019)
Herzog-Stein, ; Logeay, Camille;Zitatform
Logeay, Camille (2019): Short-term macroeconomic evaluation of the German minimum wage with a VAR/VECM. (IMK working paper 197), Düsseldorf, 40 S.
Abstract
"The German minimum wage was introduced in January 2015. This paper investigates the short-term macroeconomic impacts of its introduction. Therefore, an estimated VAR/VECM is used to perform forecasts that are interpreted as counterfactual to the introduction of the minimum wage and compared to actual developments of six key macroeconomic variables. The deviations are interpreted as minimum wage effects. Robustness checks as well as a comparison with descriptive empirical results are performed to assess the validity of the results. Overall, small positive price effects, significant positive wage effects, and positive employment effects although not robustly estimated in their magnitude are found." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Beschäftigungseffekte von Mindestlöhnen: die Dosis macht das Gift (2019)
Zitatform
Köppl-Turyna, Monika, Michael Christl & Dénes Kucsera (2019): Beschäftigungseffekte von Mindestlöhnen. Die Dosis macht das Gift. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 72, H. 2, S. 40-46.
Abstract
"Die Diskussion über die Beschäftigungseffekte von Mindestlöhnen ist seit vielen Jahrzehnten in Gange. In ihrem Beitrag verwenden Monika Köppl-Turyna, Michael Christl und Dénes Kucsera, Agenda Austria, ihr empirisches Modell, das auf der Annahme von nicht-linearen Beschäftigungseffekten von Mindestlöhnen basiert. Diese Effekte entstehen aus zwei Gründen: Einerseits reduzieren Unternehmen aufgrund höherer Mindestlöhne die Anzahl der angebotenen Stellen, anderseits führen steigende Löhne zu einem höheren Anreiz, einen Job anzunehmen. Der signifikante, nicht-lineare empirische Zusammenhang zwischen Mindestlohn und Beschäftigung ermöglicht die Berechnung einer Mindestlohnhöhe, bei der die Beschäftigung maximiert wird. Diese Höhe des Mindestlohns hängt nicht nur von der Arbeitsproduktivität, sondern auch von der Konjunktur ab. In wirtschaftlich guten Zeiten beziehungsweise in Ländern mit hoher Arbeitsproduktivität ist ein höherer Mindestlohn ohne negative Beschäftigungseffekte möglich. Für Deutschland kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass der derzeitige Mindestlohn beinahe dem Optimalen entspricht. Es zeigt sich aber auch, dass bei einer veränderten Konjunktur oder bei einer Anhebung des Mindestlohns mit stärkeren negativen Beschäftigungseffekten zu rechnen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Long-term responses to large minimum wage shocks: sub-minimum and super- minimum workers in Slovenia (2019)
Zitatform
Laporšek, Suzana, Peter F. Orazem, Matija Vodopivec & Milan Vodopivec (2019): Long-term responses to large minimum wage shocks. Sub-minimum and super- minimum workers in Slovenia. (IZA discussion paper 12123), Bonn, 36 S.
Abstract
"This study examines long-term effects of a minimum wage increase using an innovative identification strategy based on categorising workers according to their predicted marginal revenue products. It finds that the increase had a large and persistent disemployment effects on low-paid workers and that it triggered substitution toward more productive workers. As a consequence, the sub-minimum workers as a group lost average earnings, hours and employment compared to other workers. The adverse employment effect occurred both through a higher probability of transition from employment to non-employment and through a decreased probability of transition from non-employment to employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Sind 12 Euro Mindestlohn zu viel? (2019)
Zitatform
Oberfichtner, Michael, Mario Bossler & Claus Schnabel (2019): Sind 12 Euro Mindestlohn zu viel? In: IAB-Forum H. 24.07.2019, o. Sz.
Abstract
"Politiker und Gewerkschaftsvertreter fordern immer öfter einen Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde. Sie lassen dabei aber oft mögliche negative Beschäftigungseffekte außer Acht. Laut einer aktuellen IAB-Studie würden Betriebe mit Tarifvertrag und mit Betriebsrat bei einem solchen Mindestlohn die Zahl ihrer Beschäftigten nicht oder nur geringfügig reduzieren. In Betrieben ohne Tarifvertrag und ohne Betriebsrat wäre hingegen mit deutlichen Beschäftigungsverlusten zu rechnen. Insofern könnte es sich als ein Problem erweisen, dass Betriebe ohne Tarifvertrag und ohne Betriebsrat sowie deren Beschäftigten in der Mindestlohnkommission unterrepräsentiert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The effects of Germany's statutory minimum wage on employment and welfare dependency (2019)
Zitatform
Schmitz, Sebastian (2019): The effects of Germany's statutory minimum wage on employment and welfare dependency. In: German economic review, Jg. 20, H. 3, S. 330-355. DOI:10.1111/geer.12196
Abstract
"In January 2015, Germany introduced a federal, statutory minimum wage of 8.50 EURO per hour. This study evaluates the effects of this policy on regular and marginal employment and on welfare dependency. Based on the county-level administrative data, this study uses the difference-in-differences technique, exploiting regional variation in the bite of the minimum wage, i.e., the county-specific share of employees paid less than 8.50 EURO before the introduction of the minimum wage. The minimum wage had a considerable negative effect on marginal employment. There is also some indication that regular employment was slightly reduced. Concerning welfare dependency, the minimum wage reduced the number of working welfare recipients, with some indication that about one half of them left welfare receipt due to the minimum wage." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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The macroeconomic consequences of raising the minimum wage: capital accumulation, employment and the wage distribution (2018)
Zitatform
Bauducco, Sofía & Alexandre Janiak (2018): The macroeconomic consequences of raising the minimum wage: capital accumulation, employment and the wage distribution. In: European Economic Review, Jg. 101, H. January, S. 57-76. DOI:10.1016/j.euroecorev.2017.09.012
Abstract
"We study the quantitative impact of a rise in the minimum wage on macroeconomic outcomes such as employment, the stock of capital and the distribution of wages. Our modeling framework is the large-firm search and matching model. Our comparative statics are in line with previous empirical findings: a moderate increase in the minimum wage barely affects employment, while it compresses the wage distribution and generates positive spillovers on higher wages. The model also predicts an increase in the stock of capital. Next, we perform the policy experiment of introducing a 10 dollar minimum wage. Our results suggest large positive effects on capital (4.0%) and output (1.8%), with a decrease in employment by 2.8%. The introduction of a 9 dollar minimum wage would instead produce similar effects on capital accumulation without harming employment." (Author's abstract, © 2017 Elsevier) ((en))
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Deserving poor and the desirability of a minimum wage (2018)
Zitatform
Blumkin, Tomer & Leif Danziger (2018): Deserving poor and the desirability of a minimum wage. In: IZA journal of labor economics, Jg. 7, S. 1-17. DOI:10.1186/s40172-018-0066-7
Abstract
"This paper provides a normative justification for the use of a minimum wage as a redistributive tool in a competitive labor market. We show that a government interested in improving the wellbeing of the deserving poor, while being less concerned with their undeserving counterparts, can use a minimum wage to enhance the efficiency of the tax-and-transfer system in attaining this goal." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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auch erschienen als: IZA discussion paper , 8418 -
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Unemployment effects of the German minimum wage in an equilibrium job search model (2018)
Blömer, Maximilian Joseph; Berg, Gerard J. van den ; Gürtzgen, Nicole ; Stichnoth, Holger; Pohlan, Laura ;Zitatform
Blömer, Maximilian Joseph, Nicole Gürtzgen, Laura Pohlan, Holger Stichnoth & Gerard J. van den Berg (2018): Unemployment effects of the German minimum wage in an equilibrium job search model. (CESifo working paper 7160), München, 60 S.
Abstract
"We structurally estimate an equilibrium search model using German administrative data and use this for counterfactual analyses of a uniform minimum wage. The model with worker and firm heterogeneity does not restrict the sign of employment effects a priori and allows for different job offer arrival rates for the employed and the unemployed. We find that unemployment is a non-monotonic function of the minimum wage level. Effects differ strongly by labour market segment. Cross-segment variation of the estimated effects is mostly driven by firm productivity levels rather than by search frictions or the opportunity cost of employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Vorgängerversion 2018 -
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Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Beschäftigung, Arbeitszeit und Arbeitslosigkeit: Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Abschlussbericht (2018)
Bonin, Holger ; Isphording, Ingo; Rinne, Ulf ; Caliendo, Marco ; Grabka, Markus; Lichter, Andreas; Schröder, Carsten ; Krause, Annabelle; Preuss, Malte ; Pestel, Nico ; Obst, Cosima;Zitatform
Bonin, Holger, Ingo Isphording, Annabelle Krause, Andreas Lichter, Nico Pestel, Ulf Rinne, Marco Caliendo, Cosima Obst, Malte Preuss, Carsten Schröder & Markus Grabka (2018): Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Beschäftigung, Arbeitszeit und Arbeitslosigkeit. Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Abschlussbericht. (IZA research report 83), Bonn, 164 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission beinhaltet eine empirische Analyse der Auswirkungen der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2015 auf die Zielgrößen Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Arbeitszeit bis zum Jahr 2016. Als Datenbasis über den Zeitraum von 2013 bis 2016 dienen aggregierte amtliche Daten auf regionaler Ebene, Umfragedaten auf Individualebene, sowie administrativen Daten, welche die Betriebs- und die Beschäftigtenebene miteinander verbinden. Je nach Zielgröße und Untersuchungseinheit werden diese Datenquellen mit Indikatoren zur Relevanz des Mindestlohns verknüpft. Dies erlaubt die Anwendung statistischer Methoden, die einem Experimentalstandard möglichst nahe kommen, so dass die erzielten Ergebnisse eine Interpretation im Sinne von kausalen Ursache-Wirkungs-Relationen erlauben. Dazu werden verschiedene Varianten des so genannten Differenz-in-Differenzen-Ansatzes verwendet." (Textauszug, IAB-Doku)
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Der gesetzliche Mindestlohn: Auswirkungen, Anhebungen und Einhaltung (2018)
Zitatform
Bossler, Mario & Joachim Möller (2018): Der gesetzliche Mindestlohn: Auswirkungen, Anhebungen und Einhaltung. (IAB-Stellungnahme 08/2018), Nürnberg, 19 S.
Abstract
"Die vorliegende IAB-Stellungnahme befasst sich mit drei Anträgen der Bundestagsfraktion Die Linke, die eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf zwölf Euro pro Stunde (Bundestagsdrucksache 19/96), eine stärkere Kontrolle der Mindestlöhne (Bundestagsdrucksache 19/1828) und eine Abschaffung von Ausnahmen beim gesetzlichen Mindestlohn (Bundestagsdrucksache 19/1829) vorsehen, sowie mit einem Antrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, die ebenfalls für eine Erhöhung des Mindestlohns plädiert und einen größeren Entscheidungsspielraum für die Mindestlohnkommission fordert (Bundestagsdrucksache 19/975). Das IAB fasst in seiner Stellungnahme Erkenntnisse der Mindestlohnforschung zusammen und betrachtet dabei sowohl Effekte auf die Löhne und das Einkommen als auch Beschäftigungswirkungen des Mindestlohns. Danach werden Befunde zu weiteren Auswirkungen des Mindestlohns diskutiert. Abschließend geht das IAB auf den Umsetzungsgrad und die Aufzeichnungspflichten ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The German minimum wage: effects on business expectations, profitability, and investments (2018)
Zitatform
Bossler, Mario, Nicole Gürtzgen, Benjamin Lochner, Ute Betzl & Lisa Feist (2018): The German minimum wage: effects on business expectations, profitability, and investments. (FAU Discussion papers in economics 13/2018), Nürnberg, 34 S.
Abstract
"In this article, we analyze the effects of the introduction of the German minimum wage using difference-in-differences estimations applied to the IAB Establishment Panel. The treatment effects on the treated establishments show a slight reduction in the employers' expected development of business volume. When we analyze the effects of the minimum wage on the net sales of intermediates and wages costs, we observe a reduction, which is fully explained by the increase in wage costs induced by the minimum wage. The results do not point to effects on establishment-level productivity or capital investments. Looking at investments in human capital, we do not observe any effects on apprenticeship offers or the placement of apprentices. If anything, the results point at a slight reduction in the provision of further training." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Betriebe und Unternehmen (2018)
Zitatform
Bossler, Mario, Nicole Gürtzgen, Benjamin Lochner, Ute Betzl, Lisa Feist & Jakob Wegmann (2018): Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Betriebe und Unternehmen. (IAB-Forschungsbericht 04/2018), Nürnberg, 165 S., Anhänge.
Abstract
"In diesem Bericht werden anhand von Betriebsdaten des IAB-Betriebspanels die Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns in den Jahren 2015 und 2016 evaluiert. Die Zielgrößen der Analyse umfassen neben Aspekten der betrieblichen Arbeitsnachfrage insbesondere die betriebliche Produktivität und Profitabilität sowie betriebliche Investitionen.
In der Analyse von Anpassungsmaßnahmen von Betrieben im grenznahen Raum in Ostdeutschland zeigt sich eine leicht erhöhte Inzidenz für Arbeitszeit- und Preisanpassungen, die aber nur für vom Mindestlohn betroffene Betriebe nachzuweisen ist. In Bezug auf die betriebliche Arbeitsnachfrage in Gesamtdeutschland zeigen die Schätzungen auf Basis des Differenzen-in-Differenzen-Ansatz, dass durch den Mindestlohn etwa 46.000 bis 59.000 weniger Stellen entstanden sind. Die Ergebnisse liefern zudem schwache Evidenz für einen Rückgang in der Beschäftigtenfluktuation und einen leichten Anstieg in der Nutzung freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 2016. In Bezug auf die Zahl betrieblicher Praktika zeigt sich eine rückläufige Entwicklung, die aber auch auf eine gute Arbeitsmarktlage und nicht notwendigerweise auf den Mindestlohn zurückgeführt werden kann. Mit Blick auf die Arbeitsproduktivität und den selbst wahrgenommenen Wettbewerbsdruck der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können keine Effekte des Mindestlohns nachgewiesen werden. Die Geschäftserwartungen der vom Mindestlohn betroffenen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber waren jedoch in 2015 etwas rückläufig, mit einer Größenordnung im Ein-Prozentbereich. Ebenso war die Wahrscheinlichkeit von Verlusten leicht erhöht. In Bezug auf den Reingewinn deuten die Ergebnisse auf einen leichten, aber sehr unpräzise gemessenen Rückgang in den betroffenen Betrieben hin, der mit dem mindestlohnbedingten Anstieg der Lohnkosten zu begründen ist. Mit Blick auf die Wahrscheinlichkeit von Firmenschließungen und auf Investitionen in Sachkapital zeigen sich keine signifikanten Effekte des Mindestlohns. Ebenso weisen die Analysen in Bezug auf Investitionen in Humankapital keinen messbaren Einfluss des Mindestlohns auf das Angebot und die Besetzung von Ausbildungsstellen nach. Im Hinblick auf die Effekte auf die Weiterbildungsaktivität liefern einige Schätzungen Hinweise für einen leichten Rückgang, insbesondere wenn die Weiterbildungskosten vom Arbeitgeber getragen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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The German labour market after the introduction of the statutory minimum wage (2018)
Zitatform
Bossler, Mario, Johanna Eberle, Nicole Gürtzgen, Wolfram Klosterhuber & Philipp Vom Berge (2018): The German labour market after the introduction of the statutory minimum wage. In: IAB-Forum H. 06.08.2018, o. Sz., 2018-08-01.
Abstract
"On the 1st January 2015, a nationwide statutory minimum wage of Euro 8.50 was introduced in Germany. On 1st January 2017 it was then increased to Euro 8.84. Prior to and during its introduction the economic policy debate focused mainly on the development of wages and the minimum wage's possible effect on the level of employment. Besides negative employment effects, employer-reactions to the minimum wage are also possible, such as a work-intensification, an increase in the requirements placed upon new applicants, or stricter recruitment practices. This article sets out initial descriptive results for the development of employment and firm recruitment following the introduction of the minimum wage." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The effects of the compulsory minimum wage in Germany (2018)
Zitatform
Bossler, Mario & Joachim Möller (2018): The effects of the compulsory minimum wage in Germany. In: ifo DICE report, Jg. 16, H. 4, S. 14-18., 2018-10-15.
Abstract
"To investigate the impact of the minimum wage on wages, employment and other outcome variables, the German Ministry of Labour commissioned a series of evaluation studies. These studies typically found significant effects on the wages of low-paid workers and minimal or no job losses (for an overview, see Möller 2012). A significant disemployment effect only occurred in a few sectors or professions where extraordinary high minimum wages were implemented. This was the case in the roofing sector in eastern Germany, for example, where the minimum wage exceeded the initial median wage." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns: Schriftliche Anhörung der Mindestlohnkommission (2018)
Zitatform
Bossler, Mario & Joachim Möller (2018): Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns. Schriftliche Anhörung der Mindestlohnkommission. (IAB-Stellungnahme 01/2018), Nürnberg, 16 S.
Abstract
"Die Mindestlohnkommission hat bis zum 30. Juni 2018 über die Anpassung der Höhe des gesetzlichen Mindestlohns zu beschließen und der Bundesregierung ihren zweiten Bericht über die Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns vorzulegen. Vor diesem Hintergrund hat die Mindestlohnkommission das IAB im Rahmen einer schriftlichen Anhörung zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns um seine Stellungnahme gebeten.
Die Erkenntnisse der Mindestlohnforschung des IAB werden in der vorliegenden Stellungnahme im Detail dargestellt. Nach einer grundsätzlichen Einschätzung der Auswirkungen des Mindestlohns werden dessen Effekte auf Löhne und Einkommen betrachtet, die bisher vorliegenden Erkenntnisse des IAB zur Beschäftigungswirkung des Mindestlohns dargelegt, Befunde des IAB zu weiteren Auswirkungen des Mindestlohns diskutiert sowie der Umsetzungsgrad des Mindestlohngesetzes und die damit verbundenen Aufzeichnungspflichten erörtert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Employment adjustments following rises and reductions in minimum wages: new insights from a survey experiment (2018)
Zitatform
Bossler, Mario, Michael Oberfichtner & Claus Schnabel (2018): Employment adjustments following rises and reductions in minimum wages: new insights from a survey experiment. (IZA discussion paper 11747), Bonn, 32 S.
Abstract
"Die Auswirkungen von starken Anhebungen der Mindestlöhne, wie sie in Großbritannien und einigen US-Staaten geplant sind, sind noch unerforscht. Wir führen ein Befragungsexperiment durch, das rund 6000 Betrieben in Deutschland zufällig Erhöhungen oder Senkungen von Mindestlöhnen zuweist und die Personalverantwortlichen nach den zu erwartenden Beschäftigungsanpassungen fragt. Es zeigt sich, dass die Beschäftigung asymmetrisch auf positive und negative Mindestlohnänderungen reagiert. Je stärker der Mindestlohn steigt, desto größer ist der erwartete Beschäftigungsrückgang. Beschäftigungsanpassungen fallen in denjenigen Branchen und Betrieben größer aus, die stärker vom derzeitigen Mindestlohn betroffen sind, sowie in denjenigen Betrieben, die weder Tarifverträge noch Betriebsräte haben. Im Gegensatz dazu nimmt die Beschäftigung nicht zu, falls der Mindestlohn um ca. 10 Prozent gesenkt wird. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass Betriebe mit Betriebsräten und Tarifverträgen die Löhne nicht kürzen würden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns im Handwerk in Sachsen-Anhalt (2018)
Brautzsch, Hans-Ulrich; Schultz, Birgit;Zitatform
Brautzsch, Hans-Ulrich & Birgit Schultz (2018): Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns im Handwerk in Sachsen-Anhalt. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 67, H. 2, S. 125-152. DOI:10.1515/zfwp-2018-0008
Abstract
"This paper examines the effects of the minimum wage introduction in Germany in 2015 on the skilled crafts sector in Saxony-Anhalt. Using novel survey data on the skilled crafts sector in Saxony-Anhalt, we examine three questions: (1) How many employees are affected by the minimum wage introduction in the skilled crafts sector in Saxony-Anhalt? (2) What are the effects of the minimum wage introduction? (3) How did firms react to wage increase? We find that about 8?% of all employees in the skilled crafts sector in Saxony-Anhalt are directly affected by the minimum wage introduction. A difference-in-difference estimation reveals no significant employment effects of the minimum wage introduction. We test for alternative adjustment strategies and observe a significant increase of output prices." (Author's abstract, 䗏 De Gruyter) ((en))
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The new German statutory minimum wage in comparative perspective: employment effects and other adjustment channels (2018)
Zitatform
Bruttel, Oliver, Arne Baumann & Matthias Dütsch (2018): The new German statutory minimum wage in comparative perspective. Employment effects and other adjustment channels. In: European journal of industrial relations, Jg. 24, H. 2, S. 145-162. DOI:10.1177/0959680117718661
Abstract
"Germany was one of only seven EU member states without a statutory minimum wage before its new legislation took effect in January 2015. We explore the consequences for wage structure, employment and companies. The new wage floor brought significant increases for low-paid employees, with limited observable negative employment effects thus far. To explain these benign outcomes, we refer to institutionalist and behavioural theories and discuss a number of other adjustment channels for companies. Preliminary evidence suggests that companies in sectors highly affected have responded by reducing working hours and/or increasing work intensity and prices. Some have cut special payments and non-wage benefits, reduced labour turnover and attempted to absorb higher wages by hiring more qualified staff. Non-compliance may also constitute an adjustment channel." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The causal effects of the minimum wage introduction in Germany: an overview (2018)
Zitatform
Caliendo, Marco, Carsten Schröder & Linda Wittbrodt (2018): The causal effects of the minimum wage introduction in Germany. An overview. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1018), Berlin, 44 S.
Abstract
"In 2015, Germany introduced a statutory hourly minimum wage that was not only universally binding but also set at a relatively high level. We discuss the short-run effects of this new minimum wage on a wide set of socio-economic outcomes, such as employment and working hours, earnings and wage inequality, dependent and self-employment, as well as reservation wages and satisfaction. We also discuss difficulties in the implementation of the minimum wage and the measurement of its effects related to non-compliance and suitability of data sources. Two years after the minimum wage introduction, the following conclusions can be drawn: while hourly wages increased for low-wage earners, some small negative employment effects are also identifiable. The effects on aspired goals, such as poverty and inequality reduction, have not materialized in the short run. Instead, a tendency to reduce working hours is found, which alleviates the desired positive impact on monthly income. Additionally, the level of non-compliance was substantial in the short run, thus drawing attention to problems when implementing such a wide reaching policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The short-run employment effects of the German minimum wage reform (2018)
Zitatform
Caliendo, Marco, Alexandra Fedorets, Malte Preuss, Carsten Schröder & Linda Wittbrodt (2018): The short-run employment effects of the German minimum wage reform. In: Labour economics, Jg. 53, H. August, S. 46-62. DOI:10.1016/j.labeco.2018.07.002
Abstract
"We assess the short-term employment effects of the introduction of a national statutory minimum wage in Germany in 2015. For this purpose, we exploit variation in the regional treatment intensity, assuming that the stronger a minimum wage 'bites' into the regional wage distribution, the stronger the regional labour market will be affected. In contrast to previous studies, we construct two regional bite indicators based upon detailed individual wage data from the Structure of Earnings Survey (SES) 2014 and combine it with administrative information on regional employment. Moreover, using the Socio-Economic Panel (SOEP), we are able to affirm the absence of anticipation effects and verify the assumption of a common trend in wages before the reform. In sum, we find only moderate negative effects on overall employment of about 140,000 (0.4%) jobs, which are mainly driven by a sharp decline of marginal employment ('mini-jobs'), while we do not find pronounced significant effects for regular employment in most specifications. Our results are robust to a variety of sensitivity tests." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))
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Is there an impact of labor market freedom on the elderly female labor force participation rate in the U.S.?: An exploratory study (2018)
Zitatform
Cebula, Richard J. & Gigi M. Alexander (2018): Is there an impact of labor market freedom on the elderly female labor force participation rate in the U.S.? An exploratory study. In: Economics Bulletin, Jg. 38, H. 1, S. 30-40.
Abstract
"This exploratory empirical study investigates the hypothesis that greater labor market freedom should elevate the female labor force participation rate of women age 65 years and older. Strong and consistent empirical support for this hypothesis is provided in this study. For example, a one unit increase in the labor market freedom index appears to induce a 5.3%-6.88% increase in the female labor force participation rate of women age 65 years and older." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Employment effects of minimum wages (2018)
Zitatform
Christl, Michael, Monika Köppl-Turyna & Dénes Kucsera (2018): Employment effects of minimum wages. In: ifo DICE report, Jg. 16, H. 4, S. 3-8.
Abstract
"The aim of this contribution is to summarise the findings of our research. What makes our research different from that of others is that we try to take supply- side effects of minimum wages into account. In other words, we estimate whether the theoretically predicted non-linear effects of minimum wages exist. Empirical papers have assumed linear employment effects of minimum wages in a cross-country set-up. A non-linear relationship could be an explanation not only for insignificant, but also for heterogeneous results from previous studies on the employment effects of minimum wages." (Textauszug, IAB-Doku)
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Minimum wage analysis using a pre-committed research design: evidence through 2016 (2018)
Zitatform
Clemens, Jeffrey & Michael R. Strain (2018): Minimum wage analysis using a pre-committed research design. Evidence through 2016. (IZA discussion paper 11427), Bonn, 41 S.
Abstract
"This paper presents results from the first year of a multi-year, pre-committed research design for analyzing recent state-level minimum wage changes. Through 2015 and 2016, we estimate that relatively large statutory minimum wage increases have reduced employment among low-skilled population groups by just under 1.5 percentage points. Our estimates of the effects of smaller minimum wage increases are more variable and include both moderately large positive values and modest negative values. Our estimates of the effects of increases linked to inflation-indexing provisions are also quite variable, taking a small positive value on average across specifications. Results including 2016 diverge nontrivially when we compare estimates using the American Community Survey (ACS) to estimates using the Current Population Survey (CPS), with estimates tending to be more negative in the ACS. Analysis of future data will be needed to determine whether this difference across surveys is most appropriately attributed to sampling variations or to some other cause." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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UK national minimum wage and labor market outcomes of young workers (2018)
Fidrmuc, Jan; Tena, J. D.;Zitatform
Fidrmuc, Jan & J. D. Tena (2018): UK national minimum wage and labor market outcomes of young workers. In: Economics. The open-access, open-assessment e-journal, Jg. 12, S. 1-28. DOI:10.5018/economics-ejournal.ja.2018-5
Abstract
"The UK national minimum wage (NMW) is age-specific with the most important threshold at the age of 22 (lowered to 21 from 2010 onwards) when workers become eligible for the adult rate. The authors estimate the impact of this threshold on employment by means of a regression discontinuity analysis. Because this threshold is known in advance, they investigate the presence of discontinuities in both the level and the slope of employment probabilities at different ages around the threshold. Their results indicate that turning 22 does not significantly change the employment probability. However, they find a significant change in the slope of the probability of being employed around one year before, suggesting a smooth deterioration of employment probability before turning 22 rather than a sudden change at a particular age. This finding is confirmed by a difference-in-difference analysis. However, no such effect can be found during the period preceding the introduction of the NMW." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: Economics. Discussion papers , 2017-80 -
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Beschäftigungswirkungen des Mindestlohns (2018)
Frentzen, Kathrin; Stelzer, Jonas; Beck, Martin;Zitatform
Frentzen, Kathrin, Martin Beck & Jonas Stelzer (2018): Beschäftigungswirkungen des Mindestlohns. In: Wirtschaft und Statistik H. 1, S. 35-51.
Abstract
"Die Analyse untersucht die Beschäftigungsentwicklung in Betrieben aller Größenklassen von Anfang 2012 bis Ende 2016. Es wird zwischen Betrieben unterschieden, für die vermutet wird, dass sie stark von der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2015 betroffen waren, und Betrieben, für die dies nicht vermutet wird. Aus Unterschieden der Beschäftigungsentwicklung beider Gruppen wird auf die Wirkung des Mindestlohns auf die Arbeitsnachfrage geschlossen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf Betriebe in stark betroffenen Wirtschaftszweigen gelegt. Es zeigt sich, dass die Einführung des Mindestlohns kaum Auswirkungen auf die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hatte. Ausschließlich geringfügige Beschäftigung wurde im Zuge der Mindestlohneinführung und danach abgebaut, wobei dies häufiger bei stark vom Mindestlohn betroffenen Betrieben erfolgte." (Autorenreferat, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)
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Search intensity, wage dispersion and the minimum wage (2018)
Zitatform
Gautier, Pieter A. & José L. Moraga-González (2018): Search intensity, wage dispersion and the minimum wage. In: Labour economics, Jg. 50, H. March, S. 80-86. DOI:10.1016/j.labeco.2017.04.003
Abstract
"We study a labor market where employers post wages and workers simultaneously choose the number of applications they send out. Firms offer the job to a worker at random; workers with multiple offers pick the best one. If the application costs are sufficiently low, workers contact multiple firms and there is wage dispersion in equilibrium. The number of applications workers send out is excessive from a welfare perspective due to a rent seeking externality. A mandatory minimum wage increases the mean and reduces the variance of the wage distribution. The net effect on welfare is ambiguous." (Author's abstract, © 2017 Elsevier) ((en))
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Der Mindestlohn: Bisherige Auswirkungen und zukünftige Anpassung: gemeinsame Stellungnahme von IMK und WSI anlässlich der schriftlichen Anhörung der Mindestlohnkommission (2018)
Zitatform
Herzog-Stein, Alexander, Malte Lübker, Toralf Pusch, Thorsten Schulten & Andrew Watt (2018): Der Mindestlohn: Bisherige Auswirkungen und zukünftige Anpassung. Gemeinsame Stellungnahme von IMK und WSI anlässlich der schriftlichen Anhörung der Mindestlohnkommission. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 24), Düsseldorf, 20 S.
Abstract
"Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland von 8,50 Euro pro Stunde zum 1. Januar 2015 sowie seine Erhöhung auf 8,84 Euro zum 1. Januar 2017 haben sich aus Sicht von IMK und WSI grundsätzlich bewährt. Der Mindestlohn hat zu einem deutlichen Anstieg der Löhne im Niedriglohnsektor geführt, ohne dass es dabei in nennenswertem Ausmaß zu negativen wirtschaftlichen Konsequenzen für Wachstum und Beschäftigung gekommen wäre. Der Mindestlohn hat im Gegenteil zu einer dynamischeren Lohnentwicklung beigetragen, die ihrerseits den privaten Konsum gefördert und damit die wirtschaftliche Entwicklung positiv beeinflusst hat. Problematisch sind aus Sicht von IMK und WSI im Hinblick auf den Mindestlohn vor allem zwei Aspekte: Erstens gibt es nach wie vor erhebliche Defizite bei der betrieblichen Umsetzung des Mindestlohns, die dazu führen, dass immer noch eine große Anzahl von Beschäftigten gesetzeswidrig unterhalb des Mindestlohns bezahlt wird. Zweitens ist das derzeitige Mindestlohnniveau nicht existenzsichernd und damit der im Mindestlohngesetz (MiLoG) geforderte 'angemessene Mindestschutz' nicht gewährleistet. Solange ein gesellschaftlich und wirtschaftlich angemessenes Niveau noch nicht erreicht wurde, empfehlen IMK und WSI im Rahmen der vom Mindestlohngesetz geforderten Gesamtabwägung den Mindestlohn zeitweilig deutlich stärker anzuheben, als dies durch eine alleinige Orientierung an der Tarifentwicklung möglich wäre." (Textauszug, IAB-Doku)
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Positive gesamtwirtschaftliche Effekte des gesetzlichen Mindestlohns: Eine ökonometrische Analyse (2018)
Zitatform
Herzog-Stein, Alexander, Camille Logeay, Patrick Nüß, Ulrike Stein & Rudolf Zwiener (2018): Positive gesamtwirtschaftliche Effekte des gesetzlichen Mindestlohns. Eine ökonometrische Analyse. (IMK Report 141), Düsseldorf, 19 S.
Abstract
"Mit den empirischen Analysen zu den gesamtwirtschaftlichen Effekten der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland versucht das IMK, die eingetretenen kurzfristigen und die noch zu erwartenden mittel- bis langfristigen Wachstums-, Preis- und Beschäftigungseffekte mit Hilfe eines makro-ökonometrischen Modells zu ermitteln. Das Ergebnis: Das Wirtschaftswachstum wurde durch die Einführung des Mindestlohns tendenziell angeregt. Dies geschah im Wesentlichen über die höheren Löhne der Mindestlohnbegünstigten und einen ausgelösten Spillover-Effekt auf angrenzende Lohngruppen. Insbesondere profitierten dabei Personen, die mit ihrer geringen Sparquote für eine besonders starke Steigerung des realen privaten Verbrauchs sorgten. Die ausgelösten Preissteigerungen waren im gesamtwirtschaftlichen Maßstab vernachlässigbar gering. Gleichzeitig gab es einen nennenswerten Struktureffekt weg von Minijobs hin zu zusätzlicher sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, bei der sich das Arbeitsvolumen in Stunden kaum veränderte. Eine nur auf die kurze Frist angelegte VAR-Analyse identifiziert für 2015 einen signifikanten positiven Lohneffekt, erwartungsgemäß positive (aber nicht signifikante) gesamtwirtschaftliche Preiseffekte und einen deutlich positiven, aber nicht signifikanten Effekt auf die Beschäftigung. Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns hat mit dazu beigetragen, dass Deutschland auf einen stabileren Wachstumskurs eingeschwenkt ist, der nicht nur auf Exporterfolgen, sondern auch auf einem stabilen Wachstum der Binnennachfrage, dank einer besseren Lohnentwicklung, beruht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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How will higher minimum wages affect family life and children's well-being? (2018)
Zitatform
Hill, Heather D. & Jennifer Romich (2018): How will higher minimum wages affect family life and children's well-being? In: Child development perspectives, Jg. 12, H. 2, S. 109-114. DOI:10.1111/cdep.12270
Abstract
"In recent years, new national and regional minimum wage laws have been passed in the United States and other countries. The laws assume that benefits flow not only to workers but also to their children. Adolescent workers will most likely be affected directly given their concentration in low-paying jobs, but younger children may be affected indirectly by changes in parents' work conditions, family income, and the quality of nonparental child care. Research on minimum wages suggests modest and mixed economic effects: Decreases in employment can offset, partly or fully, wage increases, and modest reductions in poverty rates may fade over time. Few studies have examined the effects of minimum wage increases on the well-being of families, adults, and children. In this article, we use theoretical frameworks and empirical evidence concerning the effects on children of parental work and family income to suggest hypotheses about the effects of minimum wage increases on family life and children's well-being." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Der Einfluss des Mindestlohns auf die Verdienststrukturen (2018)
Kann, Kathrin;Zitatform
Kann, Kathrin (2018): Der Einfluss des Mindestlohns auf die Verdienststrukturen. In: Wirtschaft und Statistik H. 5, S. 44-56.
Abstract
"Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder führten für 2017 nach Erhebungen für die Jahre 2015 und 2016 bereits zum dritten Mal eine freiwillige Verdiensterhebung im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durch. Es sollte festgestellt werden, wie die Einführung sowie die erste Erhöhung des Mindestlohns auf die Verdienststrukturen gewirkt haben. Als Nullpunktmessung diente die vierjährliche Verdienststrukturerhebung. Diese Erhebung mit Auskunftspflicht bezog sich auf das Berichtsjahr 2014 und lag damit vor Einführung des Mindestlohns in Deutschland im Jahr 2015. Der Artikel stellt die Erhebungen und ihre Ergebnisse dar und wertet zudem Angaben der Betriebe zu deren Anpassungsmaßnahmen nach Einführung des Mindestlohns aus." (Autorenreferat, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)
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Rather a trigger than a cause of change: responses of firms and workers to the statutory minimum wage in Germany (2018)
Zitatform
Koch, Andreas, Andrea Kirchmann, Marcel Reiner, Tobias Scheu & Holger Bonin (2018): Rather a trigger than a cause of change. Responses of firms and workers to the statutory minimum wage in Germany. (IAW-Diskussionspapiere 132), Tübingen, 23 S.
Abstract
"The introduction of the statutory minimum wage in Germany directly affected firms with wage earners paid less than EUR 8.50 per hour. This paper studies a variety of responses by employers and employees to adapt to this shock, in particular changes in compensation packages, employment at the extensive and intensive margin, working conditions, and position in product markets. Strategies of non-compliance are also in focus. The analysis is qualitative and based on 131 semi-structured, in-depth interviews with firm representatives, workers and members of work councils. A key finding is that while many firms and workers changed behavior with the introduction of the minimum wage, these changes are less response to concomitant changes in labor costs. Rather, it appears that the reform at many workplaces served as a catalyst to trigger or accelerate pending change processes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Verhaltensmuster von Betrieben und Beschäftigten im Zuge der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns: Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission (2018)
Koch, Andreas ; Reiner, Marcel; Boockmann, Bernhard; Bonin, Holger ; Scheu, Tobias; Kirchmann, Andrea;Zitatform
Koch, Andreas, Andrea Kirchmann, Marcel Reiner, Tobias Scheu, Bernhard Boockmann & Holger Bonin (2018): Verhaltensmuster von Betrieben und Beschäftigten im Zuge der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns. Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. (IZA research report 84), Bonn, 135 S.
Abstract
"In der vorliegenden Studie werden Verhaltensmuster, Anpassungsreaktionen und Handlungsstrategien von Betrieben und Beschäftigten infolge der Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland untersucht. In 131 leitfadengestützten Interviews mit betrieblichen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, Vertreterinnen und Vertretern von Betriebsräten und Beschäftigten wird auf der Basis eines qualitativen Ansatzes ein breites Spektrum von Verhaltensmustern der befragten Akteure differenziert und aus verschiedenen Perspektiven in den Blick genommen. Die Auswahl der Untersuchungseinheiten ist nicht repräsentativ und somit sind auch die Ergebnisse nicht verallgemeinerbar. Vielmehr zeigt die Studie eine große Vielfalt möglicher Handlungsmuster der befragten Akteure auf und beschreibt und analysiert deren Hintergründe, Ursachen und Kontexte. Auch wenn keine quantitative Bewertung der Relevanz einzelner Reaktionen und Strategien möglich ist, so zeigen sich doch wiederkehrende Muster von Verhaltensweisen, Argumentationen und Zusammenhängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The truth about the minimum wage - neither job killer nor cure-all (2018)
Zitatform
Manning, Alan (2018): The truth about the minimum wage - neither job killer nor cure-all. In: Foreign affairs, Jg. 97, H. 1, S. 126-134.
Abstract
"It has been more than eight years since mang of the United States' cashiers, dishwashers, janitors, lifeguards, baggage handlers, baristas, manicurists, retail employees, housekeepers, construc- tion laborers, home health aides, security guards, and other minimumwage workers last got a raise. The federal minimum wage now stands at just $7.25. In real terms, these workers' earnings have declined by nearly 13 percent since the last pike, in 2009 - and have fallen by over one-third since 1968, when the real federal minimum wage was at its peak of $11.38 in today's money (although only $1.60 then). Although most Americans think the minimum wage should go up - one 2017 poll found that 75 percent supported raising it to $9.00 per hour - today's Republican-controlled Congress is unlikely to act. But the lack of Progress on Capitol HUI should not give one the impression that little is happening with regard to the minimum wage. In fact, never has there been so rauch action - it's just that it is happening at the state and, increasingly, City levels. The 'Fight for 15' has become a rallying call on the left and has resulted in some notüble successes. Twenty-nine U.S. states plus the. District of Columbia now have minimum wages that exceed the federal minimum, as do about 40 municipalities. Proponents of the minimum wage Claim that a high minimum wage is the best way to ensure an acceptable standard of living for all Americans, whereas opponents counter that lt is likely to destroy Jobs. In the debate between these two camps, feelings often run high. But behind the emotion, economics, both theoretical and empirical, can help one make sense of the issues at stake. The bottom ine is that there is not muck evidente that the minimum wage is currently a job killer in the United States, and so there is room for it to go up. Raising the minimum wage, however, is not a particularly effective tool to combat poverty and share the benefits of growth." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Youth minimum wages and youth employment (2018)
Zitatform
Marimpi, Maria & Pierre Koning (2018): Youth minimum wages and youth employment. In: IZA journal of labor policy, Jg. 7, S. 1-18. DOI:10.1186/s40173-018-0098-4
Abstract
"This paper performs a cross-country level analysis on the impact of the level of specific youth minimum wages on the labor market performance of young individuals. We use information on the use and level of youth minimum wages, as compared to the level of adult minimum wages as well as to the median wage (i.e., the Kaitz index). We complement these data with variables on the employment, labor force participation, and unemployment rates of 5-year age interval categories - all derived from the official OECD database. We distinguish between countries without minimum wages, countries with uniform minimum wages for all age groups, and countries with separate youth and adult minimum wages. Our results indicate that the relative employment rates of young individuals below the age of 25 - as compared to the older workers - in countries with youth minimum wages are close to those in countries without minimum wages at all. Turning to the smaller sample of countries with minimum wages, increases in the level of (youth) minimum wages exert a substantial negative impact on the employment rate for young individuals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Longer-run effects of anti-poverty policies on disadvantaged neighborhoods (2018)
Zitatform
Neumark, David, Brian J. Asquith & Brittany Bass (2018): Longer-run effects of anti-poverty policies on disadvantaged neighborhoods. (NBER working paper 25231), Cambrige, Mass., 50 S. DOI:10.3386/w25231
Abstract
"We estimate the longer-run effects of minimum wages, the Earned Income Tax Credit, and welfare on key economic indicators of economic self-sufficiency in disadvantaged neighborhoods. Our strongest findings are twofold. First, the longer-run effects of the EITC are to increase employment and to reduce poverty and public assistance, as long as we rely on national as well as state variation in EITC policy. Second, tighter welfare time limits also reduce poverty and public assistance in the longer run; while the effect on public assistance result may be mechanically related to loss of benefits, the effect on poverty is more likely behavioral. It is harder to draw firm conclusions about minimum wages and welfare benefits. With some specifications and samples, the evidence suggests that higher minimum wages lead to longer-run declines in poverty and the share of families on public assistance, whereas higher welfare benefits have adverse longer-run effects. However, the evidence on minimum wages and welfare benefits is not robust - and the estimated effects of minimum wages are sometimes in the opposite direction, including when we restrict the analysis to more recent data that is likely of more interest to policymakers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf die Beschäftigungssituation von Geflüchteten: Stand der Forschung, methodische Ansätze und Erschließung von Datenquellen (2018)
Zitatform
Ohlert, Clemens & Oliver Bruttel (2018): Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf die Beschäftigungssituation von Geflüchteten. Stand der Forschung, methodische Ansätze und Erschließung von Datenquellen. (FDZ-Methodenreport 07/2018 (de)), Nürnberg, 44 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.1807.de.v1
Abstract
"Der vorliegende Beitrag befasst sich mit den aktuellen und zukünftigen Möglichkeiten für die Analyse von Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf die Beschäftigungssituation von Geflüchteten. Dazu werden die wichtigsten Erkenntnisse zur Zuwanderung und Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten nach Deutschland in den letzten Jahren zusammengefasst. Die zur Verfügung stehenden Daten werden auf ihre Eignung für die Untersuchung von Mindestlohnwirkungen untersucht und unterschiedliche methodische Herangehensweisen werden diskutiert. Im Ergebnis spricht vieles dafür, dass sich die Evaluation der Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Geflüchtete derzeit methodisch kaum angemessen realisieren lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Bilanz des gesetzlichen Mindestlohns: deutliche Lohnerhöhungen, aber auch viele Umgehungen (2018)
Zitatform
Pusch, Toralf (2018): Bilanz des gesetzlichen Mindestlohns. Deutliche Lohnerhöhungen, aber auch viele Umgehungen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 98, H. 4, S. 252-259. DOI:10.1007/s10273-018-2283-x
Abstract
"Drei Jahre nach der Einführung des Mindestlohns lässt sich zeigen, dass die Löhne im Niedriglohnsektor wieder gestiegen sind. Nichtsdestotrotz gibt es weiter zahlreiche Umgehungen des Mindestlohns in Deutschland. Eine Schätzung zeigt, dass es dadurch zu jährlichen Lohnausfällen und entgangenen Sozialbeiträgen in Milliardenhöhe kommt." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Eine kritische Analyse ausgewählter Effekte unter der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland (2018)
Stechert, Marcel;Zitatform
Stechert, Marcel (2018): Eine kritische Analyse ausgewählter Effekte unter der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. In: Wirtschaft und Statistik H. 3, S. 40-53.
Abstract
"Die diesem Beitrag zugrundeliegende Bachelorarbeit analysiert Beschäftigungswirkungen nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. Mithilfe kleinräumiger Daten der Bundesagentur für Arbeit und einem Regressionsmodell nach Garloff (2016) wird der Zusammenhang zwischen regionaler Mindestlohnbetroffenheit und dem Beschäftigungswachstum untersucht. Während die Ergebnisse für erwachsene Beschäftigte im Einklang zu bisherigen Studien stehen, divergieren sie für Jugendliche. Arbeitnehmer ab 25 Jahren profitieren im Durchschnitt vom Mindestlohn, der für diese im Zusammenhang mit einem Aufbau von regulären sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen und einem Abbau von geringfügigen Stellen steht. Für jugendliche Beschäftigte unter 25 Jahren ist der Effekt des Mindestlohns dagegen netto negativ." (Autorenreferat, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)
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Arbeitsmarkspiegel: Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns (Ausgabe 7) (2018)
Zitatform
Vom Berge, Philipp, Steffen Kaimer, Silvina Copestake, Johanna Eberle & Tobias Haepp (2018): Arbeitsmarkspiegel: Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns (Ausgabe 7). (IAB-Forschungsbericht 10/2018), Nürnberg, 91 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarktspiegel beschreibt anhand aktueller Daten wichtige Trends auf dem deutschen Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. Der siebten Ausgabe liegen Daten bis einschließlich Juni 2018 zugrunde. Dies erlaubt eine Unterscheidung zwischen einmaligen, kurzfristigen Veränderungen zum Zeitpunkt der Mindestlohneinführung und mittel- bis längerfristigen Trendveränderungen. In den dreieinhalb Jahren seit Einführung des gesetzlichen Mindestlohns ist die Gesamtbeschäftigung und insbesondere die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland stetig gestiegen, während die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten deutlich gesunken ist. Die stärkste Reaktion zeigt sich direkt nach Mindestlohneinführung, aber auch im weiteren Verlauf bis Mitte 2018 nimmt die Zahl weiter ab. Nach der Mindestlohnerhöhung zum 1. Januar 2017 finden keine nennenswerten Beschäftigungsanpassungen statt. Der Arbeitsmarktspiegel untersucht daneben, wie sich die Entwicklungen für spezifische Untergruppen des Arbeitsmarkts darstellen. Die siebte Ausgabe betrachtet insbesondere die Entwicklung der Beschäftigungsstabilität von Neueinsteigern am Arbeitsmarkt. Diese hat im gesamten Betrachtungszeitraum von 2012 bis 2017 insgesamt leicht zugenommen. Die vorliegende siebte Ausgabe enthält auch kleinteilige regionale Informationen auf Ebene von 96 Raumordnungsregionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktspiegel: Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns (Ausgabe 5) (2018)
Zitatform
Vom Berge, Philipp, Steffen Kaimer, Silvina Copestake, Johanna Eberle & Wolfram Klosterhuber (2018): Arbeitsmarktspiegel: Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns (Ausgabe 5). (IAB-Forschungsbericht 01/2018), Nürnberg, 81 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarktspiegel beschreibt anhand aktueller Daten wichtige Trends auf dem deutschen Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. Der vorliegenden fünften Ausgabe des Arbeitsmarktspiegels liegen Daten bis einschließlich Juli 2017 zugrunde. Damit lässt sich zwischen einmaligen, kurzfristigen Veränderungen zum Zeitpunkt der Mindestlohneinführung und mittel- bis längerfristigen Trendveränderungen unterscheiden. Daneben können Arbeitsmarktentwicklungen nach Anpassung des Mindestlohns von 8,50 auf 8,84 Euro zum 1. Januar 2017 beobachtet werden. In den mehr als zwei Jahren seit Einführung des gesetzlichen Mindestlohns ist die Gesamtbeschäftigung und insbesondere die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen in Deutschland stetig gestiegen. Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten, die nach der Mindestlohneinführung 2015 deutlich gesunken ist, nimmt auch in den folgenden beiden Jahren weiter leicht ab. Auf Beschäftigungsanpassungen in Folge der Mindestlohnerhöhung zum 1. Januar 2017 geben die vorliegenden Beschäftigungsdaten keine Hinweise. Neben allgemeinen Beschäftigungstrends untersucht der Arbeitsmarktspiegel, wie sich die Entwicklungen für spezifische Untergruppen des Arbeitsmarkts unterscheiden, insbesondere nach Geschlecht, Branche und Region. Bisher erschienen vier Ausgaben des Arbeitsmarktspiegels. Dieser Forschungsbericht stellt eine aktualisierte und inhaltlich modifizierte Version dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Datentool -
Literaturhinweis
Arbeitsmarktspiegel: Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns (Ausgabe 6) (2018)
Zitatform
Vom Berge, Philipp, Steffen Kaimer, Silvina Copestake, Johanna Eberle & Tobias Haepp (2018): Arbeitsmarktspiegel: Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns (Ausgabe 6). (IAB-Forschungsbericht 05/2018), Nürnberg, 78 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarktspiegel beschreibt anhand aktueller Daten wichtige Trends auf dem deutschen Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. Der sechsten Ausgabe liegen Daten bis einschließlich Dezember 2017 zugrunde. Dies erlaubt eine Unterscheidung zwischen einmaligen, kurzfristigen Veränderungen zum Zeitpunkt der Mindestlohneinführung und mittel- bis längerfristigen Trendveränderungen. In den drei Jahren seit Einführung des gesetzlichen Mindestlohns ist die Gesamtbeschäftigung und insbesondere die Anzahl der sozial-versicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland stetig gestiegen, während die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten deutlich gesunken ist. Die stärkste Reaktion zeigt sich direkt nach Mindestlohneinführung, aber auch im weiteren Verlauf bis Ende 2017 nimmt die Zahl weiter ab. Nach der Mindestlohnerhöhung zum 1. Januar 2017 finden keine nennenswerten Beschäftigungsanpassungen statt. Der Arbeitsmarktspiegel untersucht daneben, wie sich die Entwicklungen für spezifische Untergruppen des Arbeitsmarkts darstellen. Die sechste Ausgabe betrachtet insbesondere die Entwicklung von Voll- und Teilzeitbeschäftigung nach Mindestlohneinführung. Hier zeigt sich eine wachsende Zahl an sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigten parallel zum Rückgang der ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigung. Die vorliegende sechste Ausgabe enthält erstmals kleinteilige regionale Informationen auf Ebene von 96 Raumordnungsregionen. Bisher erschienen fünf Ausgaben des Arbeitsmarktspiegels. Dieser Forschungsbericht stellt eine aktualisierte und inhaltlich modifizierte Version dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Datentool -
Literaturhinweis
Zweiter Bericht zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns: Bericht der Mindestlohnkommission an die Bundesregierung nach § 9 Abs. 4 Mindestlohngesetz (2018)
Zitatform
(2018): Zweiter Bericht zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns. Bericht der Mindestlohnkommission an die Bundesregierung nach § 9 Abs. 4 Mindestlohngesetz. (... Bericht zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns / Mindestlohnkommission 2), Berlin, 177 S. DOI:10.21934/MLK20171010
Abstract
"Am 26. Juni 2018 hat die Mindestlohnkommission ihren Zweiten Beschluss zur Anpassung der Höhe des gesetzlichen Mindestlohns gefasst sowie den Zweiten Bericht zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns vorgelegt. Der Beschluss der Mindestlohnkommission sieht einen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 9,19 Euro brutto je Zeitstunde mit Wirkung zum 1. Januar 2019 und von 9,35 Euro brutto je Zeitstunde mit Wirkung zum 1. Januar 2020 vor. Die Bundesregierung setzt diesen durch eine Rechtsverordnung in Kraft.
Neben dem Anpassungsbeschluss und Bericht hat die Mindestlohnkommission nachfolgend auch die Stellungnahmen aus einer im Frühjahr 2018 durchgeführten schriftlichen Anhörung veröffentlicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Ergänzungsband -
Literaturhinweis
Monopsonistic competition, low-wage labour markets, and minimum wages: an empirical analysis (2017)
Zitatform
Bachmann, Ronald & Hanna Frings (2017): Monopsonistic competition, low-wage labour markets, and minimum wages. An empirical analysis. In: Applied Economics, Jg. 49, H. 51, S. 5268-5286. DOI:10.1080/00036846.2017.1302069
Abstract
"Vor dem Hintergrund der Einführung des einheitlichen Mindestlohns im Januar 2015 untersuchen wir den Grad der Monopsonmacht deutscher Arbeitgeber. Im Gegensatz zu einer Situation des vollkommenen Wettbewerbs, führt ein bindender Mindestlohn in einem monopsonistischen Arbeitsmarkt nicht zwangsläufig zu Beschäftigungsverlusten. Wir verwenden einen semi-strukturellen Schätzansatz, der auf einem dynamischen Modell des monopsonistischen Wettbewerbs basiert. Die empirischen Analysen werden mit Hilfe von integrierten Betriebs- und Personendaten durchgeführt. Dies ermöglicht sowohl für individuelle als auch für betriebliche Heterogenität zu kontrollieren. Die Ergebnisse zeigen, dass deutliche Unterschiede im Grad des monopsonistischen Wettbewerbs zwischen verschiedenen Niedriglohnbranchen existieren: Während der Einzelhandel und das Hotel- und Gastgewerbe durch monopsonistische Arbeitsmärkte gekennzeichnet sind, ist dies in der Landwirtschaft, im Bergbau und bei privaten und unternehmensbezogenen Dienstleistungen nicht der Fall. Aus einer wirtschaftspolitischen Perspektive sind folglich voneinander abweichende Beschäftigungseffekte in Branchen mit einer ähnlichen Lohnstruktur zu erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mindestlohn: Längsschnittstudie für sächsische Betriebe (2017)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Mario Bossler, Sandra Dummert & Esther Ostmeier (2017): Mindestlohn: Längsschnittstudie für sächsische Betriebe. (IAB-Forschungsbericht 07/2017), Nürnberg, 42 S.
Abstract
"Im Vorfeld der Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns galt das Bundesland Sachsen als besonders stark vom Mindestlohn betroffen. Dementsprechend gab es die Befürchtung, dass dort auch am stärksten betriebliche Anpassungsreaktionen auftreten würden. Auf Basis der Daten des IAB-Betriebspanels bestätigt sich zunächst, dass im Vergleich der Bundesländer für Sachsen der höchste Anteil an Mindestlohnbetrieben beobachtet wird und dass die Beschäftigungserwartungen im Jahr 2014 vergleichsweise negativ ausfielen. Betrachtet man betriebliche Anpassungsmaßnahmen infolge des Mindestlohns, zeigt sich zunächst ein vergleichsweise starker positiver Effekt auf die Bruttomonatslöhne betroffener Beschäftigter, aber auch auf die Löhne von Personen die bereits im Vorhinein oberhalb von 8,50 EURO entlohnt wurden. Die Analyse zeigt jedoch kaum Hinweise dafür, dass sich die betriebliche Arbeitsnachfrage in messbarem Ausmaß verringert hätte. Wenn überhaupt gab es eine leichte Zurückhaltung bei den Neueinstellungen. Vielmehr zeigt sich, wie auch in anderen Bundesländern, dass die Betriebe relativ häufig mit Preiserhöhungen oder einer Verringerung der Arbeitsstunden reagiert haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen des Mindestlohns aus betrieblicher Perspektive (Serie "Mindestlohn") (2017)
Zitatform
Bossler, Mario & Hans-Dieter Gerner (2017): Auswirkungen des Mindestlohns aus betrieblicher Perspektive (Serie "Mindestlohn"). In: IAB-Forum H. 01.09.2017, o. Sz.
Abstract
Anders als von seinen Gegnern befürchtet, hat der Mindestlohn nicht zu massiven Beschäftigungsverlusten geführt. Auswirkungen auf die Zahl der Beschäftigten in den Betrieben hatte der Mindestlohn am ehesten in Form von verhalteneren Neueinstellungen. Darüber hinaus zählen zu den vergleichsweise häufigsten Reaktionen der Betriebe auf den Mindestlohn nach deren eigenen Angaben eine Verdichtung der Arbeit, eine Erhöhung der Absatzpreise und eine Zurückstellung von Investitionen. Allerdings betreffen diese Maßnahmen auch jeweils nur eine Minderheit der Betriebe.
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Literaturhinweis
Der gesetzliche Mindestlohn aus betrieblicher Sicht (2017)
Zitatform
Bossler, Mario & Ursula Jaenichen (2017): Der gesetzliche Mindestlohn aus betrieblicher Sicht. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 7, S. 482-490., 2017-01-20. DOI:10.5771/0342-300X-2017-7-482
Abstract
Die Autoren diskutieren in diesem Artikel Charakteristika von Mindestlohnbetrieben sowie mit dem gesetzlichen Mindestlohn verbundene betriebliche Herausforderungen und Chancen. Als Herausforderungen sind der mit Lohnerhöhungen verbundene Personalkostenanstieg und die gesetzlich geforderte Aufzeichnungspflicht der Arbeitsstunden zu bezeichnen. Ergebnisse aus der IAB-QUEST-Befragung zeigen, dass eine häufige Reaktion auf diese Herausforderungen in der Reduzierung der Arbeitsstunden liegt. Zusätzlich haben etwa 30 % der Mindestlohnbetriebe die Kosten zumindest teilweise auf die Produktpreise überwälzt. Potentielle Chancen des Mindestlohns bestehen in einer erhöhten Arbeitsmotivation unter den Beschäftigten und in einer Regulierung des Lohnwettbewerbs zwischen Betrieben. Für den größten Teil der befragten Betriebe gibt es keine Hinweise auf eine veränderte Motivation oder auf eine verbesserte Wettbewerbsposition infolge der Mindestlohneinführung.
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Literaturhinweis
Zur Lage und Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland (2017)
Bossler, Mario ; Wolter, Stefanie ; Hummel, Markus; Weber, Enzo ; Dietrich, Hans ; Klinger, Sabine ; Gartner, Hermann ; Kubis, Alexander;Zitatform
Bossler, Mario, Hans Dietrich, Hermann Gartner, Markus Hummel, Sabine Klinger, Alexander Kubis, Enzo Weber & Stefanie Wolter (2017): Zur Lage und Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland. (IAB-Stellungnahme 04/2017), Nürnberg, 21 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2017/18 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt, zum Fachkräftebedarf, zu den Auswirkungen der Akademisierung auf die Besetzung von Ausbildungsplätzen, zur Entwicklung der Löhne und Gehälter sowie zu den Auswirkungen des Mindestlohns auf Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2017 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bossler, Mario ; Wolter, Stefanie ; Hummel, Markus; Weber, Enzo ; Dietrich, Hans ; Gartner, Hermann ; Kubis, Alexander; -
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The minimum wage effects on skilled crafts sector in Saxony-Anhalt (2017)
Brautzsch, Hans-Ulrich; Schultz, Birgit;Zitatform
Brautzsch, Hans-Ulrich & Birgit Schultz (2017): The minimum wage effects on skilled crafts sector in Saxony-Anhalt. (IWH-Diskussionspapiere 2017,31), Halle, 51 S.
Abstract
"This paper examines the effects of the minimum wage introduction in Germany in 2015 on the skilled crafts sector in Saxony-Anhalt. Using novel survey data on the skilled crafts sector in Saxony-Anhalt, we examine three questions: (1) How many employees are affected by the minimum wage introduction in the skilled crafts sector in Saxony- Anhalt? (2) What are the effects of the minimum wage introduction? (3) How have firms reacted to wage increase? We find that about 8% of all employees in the skilled crafts sector in Saxony-Anhalt are directly affected by the minimum wage introduction. A difference-in-difference estimation reveals no significant employment effects of the minimum wage introduction. We test for alternative adjustment strategies and observe a significant increase of output prices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland: Struktur, Verbreitung und Auswirkungen auf die Beschäftigung (2017)
Zitatform
Bruttel, Oliver, Arne Baumann & Ralf Himmelreicher (2017): Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland. Struktur, Verbreitung und Auswirkungen auf die Beschäftigung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 7, S. 473-481. DOI:10.5771/0342-300X-2017-7-473
Abstract
"Der Beitrag befasst sich mit der Zahl und Struktur der Beziehenden von Mindest- und Niedriglöhnen in Deutschland. Ausgehend von Daten für das Jahr 2014 beziffern die Autoren den Kreis derjenigen, die vor Einführung des Mindestlohns unterhalb von 8,50 EURO brutto je Stunde verdient haben, und analysieren die Entwicklung nach Einführung des Mindestlohns. Hierzu werden die Verdienststruktur- bzw. Verdiensterhebung (VSE und VE) des Statistischen Bundesamtes verwendet. Zudem werden aggregierte Daten der Bundesagentur für Arbeit sowie erste ökonometrische Studien zu den Beschäftigungswirkungen des Mindestlohns vorgestellt und diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Minimum wage and employment: escaping the parametric straitjacket (2017)
Zitatform
Cabras, Stefano, Jan Fidrmuc & Juan de Dios Tena (2017): Minimum wage and employment. Escaping the parametric straitjacket. In: Economics. The open-access, open-assessment e-journal, Jg. 11, S. 1-20. DOI:10.5018/economics-ejournal.ja.2017-15
Abstract
"Parametric regression models are often not flexible enough to capture the true relationships as they tend to rely on arbitrary identification assumptions. Using the UK Labor Force Survey, the authors estimate the causal effect of national minimum wage (NMW) increases on the probability of job entry and job exit by means of a non-parametric Bayesian modelling approach known as Bayesian Additive Regression Trees (BART). The application of this methodology has the important advantage that it does not require ad-hoc assumptions about model fitting, number of covariates and how they interact. They find that the NMW exerts a positive and significant impact on both the probability of job entry and job exit. Although the magnitude of the effect on job entry is higher, the overall effect of NMW is ambiguous as there are many more employed workers. The causal effect of NMW is higher for young workers and in periods of high unemployment and they have a stronger impact on job entry decisions. No significant interactions were found with gender and qualifications." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: Economics. Discussion papers , 2016-17 -
Literaturhinweis
The short-run employment effects of the German minimum wage reform (2017)
Zitatform
Caliendo, Marco, Alexandra Fedorets, Malte Preuss, Carsten Schröder & Linda Wittbrodt (2017): The short-run employment effects of the German minimum wage reform. (IZA discussion paper 11190), Bonn, 34 S.
Abstract
"We assess the short-term employment effects of the introduction of a national statutory minimum wage in Germany in 2015. For this purpose, we exploit variation in the regional treatment intensity, assuming that the stronger a minimum wage 'bites' into the regional wage distribution, the stronger the regional labour market will be affected. In contrast to previous studies, we draw upon detailed individual wage data from the Structure of Earnings Survey (SES) 2014 and combine it with administrative information on regional employment. Moreover, using the Socio-Economic Panel (SOEP), we are able to affirm the absence of anticipation effects and verify the assumption of a common trend in wages before the reform. Based on hourly wages, we compute two regional bite indicators - the share of affected employees and the Kaitz index - for 141 regional labour markets. In order to get a broader picture, we construct and compare a variety of these measures, including a bite based on full-time workers only. All of these display a considerably strong correlation. Overall, we do not find a pronounced significant effect on regular (full- and part-time) employment in most specifications, although some estimations yield a small significant reduction amounting to 78,000 (roughly 0.3% of all regular jobs). The results concerning marginal employment are more pronounced. We find evidence that mini-jobs dropped substantially from 2014 to 2015, making for a reduction of about 180,000 jobs (about 2.4% of all mini-jobs). This result is robust to a variety of sensitivity tests." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The short-term distributional effects of the German minimum wage reform (2017)
Zitatform
Caliendo, Marco, Alexandra Fedorets, Malte Preuss, Carsten Schröder & Linda Wittbrodt (2017): The short-term distributional effects of the German minimum wage reform. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 948), Berlin, 45 S.
Abstract
"This study quantifies the short-term distributional effects of the new statutory minimum wage in Germany. Using detailed survey data (German Socio-Economic Panel), we assess changes in the distributions of hourly wages, contractual and actual working hours, and monthly earnings. Our descriptive results indicate growth at the bottom of the hourly wage distribution in the post-reform year, but also considerable noncompliance among eligible employees. In a second step, we employ a difference-in-differences analysis and exploit regional variation in the 'bite' of the intervention, measured by the share of employees in a geographical region with wages below the minimum wage prior to the reform. We document the reform's positive effect at the bottom of the wage distribution. However, we find a negative effect of the reform on contractual hours worked, which explains why there is no effect on monthly earnings. Given that actual hours worked decrease less than contractual hours, our evidence suggests an increase in unpaid overtime." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Struktur und Ausgleich des Arbeitsmarktes (2017)
Zitatform
Eichhorst, Werner, Gesine Stephan & Olaf Struck (2017): Struktur und Ausgleich des Arbeitsmarktes. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 028), Düsseldorf, 56 S.
Abstract
"Das Working Paper arbeitet heraus, wie sich der deutsche Arbeitsmarkt in den vergangenen zehn Jahren im Aggregat positiv entwickelt hat, wobei aber zugleich Einkommensungleichheiten, Ausdifferenzierung der Beschäftigungsformen, Segmentierung von Arbeitsmarktchancen und Verfestigung von Ausschlüssen deutlicher hervorgetreten sind. Hieraus sowie aus zunehmender Nachfrage nach höheren Qualifikationen und der Struktur der aktuellen Zuwanderung ergeben sich die Notwendigkeiten, Flexibilitätszumutungen bzw. -möglichkeiten gleichmäßiger zu verteilen, Fehlanreize und Beschäftigungsfallen abzubauen, den Erhalt und Ausbau von Qualifikationen zu fördern und hierbei neben Arbeitslosen und Beschäftigten auch Personen mit häufig wechselnder Beschäftigung in den Blick zu nehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Side effects of the introduction of the German minimum wage on employment and unemployment: Evidence from regional data. Update (2017)
Zitatform
Garloff, Alfred (2017): Side effects of the introduction of the German minimum wage on employment and unemployment. Evidence from regional data. Update. (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Diskussionspapier 04), Berlin, 20 S.
Abstract
"In Germany, decreasing collective bargaining coverage and rising wage inequality led to the introduction of a new statutory minimum wage of EURO 8.50 per hour of work. We analyze the relationship between the bite of the minimum wage and employment/unemployment growth using regional data of the Federal Employment Agency. Updating and modifying Garloff (2016), we use difference-in-differences type of specifications using a panel of region-age-sex cells, using data for all age groups until December 2015 and instrumenting the bite of the minimum wage by the hypothetic past bite. As in Garloff (2016), the results provide evidence for an increase in growth of regular employment at the expense of marginal employment. Concerning total employment and unemployment the results are more mixed then in Garloff (2016)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gesetzliche Mindestlöhne im post-keynesianischen Paradigma (2017)
Herr, Hansjörg;Zitatform
Herr, Hansjörg (2017): Gesetzliche Mindestlöhne im post-keynesianischen Paradigma. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 7, S. 515-522. DOI:10.5771/0342-300X-2017-7-515
Abstract
"Der Autor diskutiert aus einer post-keynesianischen Perspektive die unterschiedlichen Funktionen, die gesetzliche Mindestlöhne in verschiedenen Ländern erfüllen können. Sie können erstens eine Orientierung für die allgemeine Lohnentwicklung geben; zweitens können sie die Lohnstruktur von unten stauchen. In beiden Fällen sollten Mindestlöhne mindestens entsprechend der mittelfristigen Produktivitätsentwicklung und der gewünschten Inflationsrate ansteigen, um die Lohnentwicklung zu stabilisieren und einen nominellen Lohnanker zu unterstützen. Wenn Mindestlöhne die Lohnstruktur von unten stauchen bzw. einen ausufernden Niedriglohnsektor verhindern, tragen sie positiv zur aggregierten Nachfrage und Beschäftigung bei. Über verschiedene Mechanismen erhöhen sie zudem die Produktivität und verbessern die langfristigen Entwicklungschancen einer Ökonomie. Bei einer deutlichen Stauchung der Lohnstruktur von unten ändert sich die Struktur von Preisen, Konsumtion und Produktion. Insgesamt sind - anders als oftmals befürchtet - von Mindestlöhnen keine negativen makroökonomischen Beschäftigungseffekte zu erwarten, im Gegenteil: Sie tragen zur Stabilität der Ökonomie bei und helfen eine inklusive Gesellschaft zu schaffen oder zu erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employment effects of introducing a minimum wage: The case of Germany (2017)
Zitatform
Holtemöller, Oliver & Felix Pohle (2017): Employment effects of introducing a minimum wage: The case of Germany. (IWH-Diskussionspapiere 2017,28), Halle, 29 S., III.
Abstract
"This paper contributes to the empirical literature on the employment effects of minimum wages. We analysed the introduction of a statutory minimum wage in Germany in 2015 exploiting cross-sectional variation of the minimum wage affectedness. We construct two variables that measure the affectedness for approximately 300 state-industry combinations based on aggregate monthly income data. The estimation strategy consists of two steps. We test for (unidentified) structural breaks in a model with cross-section specific trends to control for state-industry specific developments prior to 2015. In a second step, we test whether the trend deviations are correlated with the minimum wage affectedness. To identify the minimum wage effect on employment, we assume that the minimum wage introduction is exogenous. Our results point towards a negative effect on marginal employment and a positive effect on socially insured employment. Furthermore, we analyse if the increase in socially insured employment is systematically related to the reduction of marginal employment but do not detect evidence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt kompakt: Analysen, Daten, Fakten (2017)
Zitatform
Möller, Joachim & Ulrich Walwei (Hrsg.) (2017): Arbeitsmarkt kompakt. Analysen, Daten, Fakten. (IAB-Bibliothek 363), Bielefeld: Bertelsmann, 174 S. DOI:10.3278/300936w
Abstract
"'Arbeitsmarkt kompakt' bietet eine umfassende Bestandsaufnahme des deutschen Arbeitsmarkts für Wissenschaftler und Praktiker. Kurzgefasste, mit zahlreichen Infografiken versehene Texte erlauben einen schnellen Überblick über einschlägige Forschungsbefunde des IAB. Der Band befasst sich mit folgenden Themenfeldern:
- Standortbestimmung: Herausforderungen am Arbeitsmarkt
- Demografie und Erwerbsbeteiligung
- Beschäftigungsformen
- Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug
- Löhne und Lohnstruktur (mit einem Schwerpunkt auf dem Thema 'Mindestlohn')
- Bildung und Beruf
- Digitalisierung
- Migration und Integration
- Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen"
(Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktspiegel: Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns (Ausgabe 3) (2017)
Vom Berge, Philipp ; Croxton, Daniela; Eberle, Johanna; Copestake, Silvina; Klosterhuber, Wolfram; Kaimer, Steffen;Zitatform
Vom Berge, Philipp, Steffen Kaimer, Silvina Copestake, Daniela Croxton, Johanna Eberle & Wolfram Klosterhuber (2017): Arbeitsmarktspiegel: Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns (Ausgabe 3). (IAB-Forschungsbericht 02/2017), Nürnberg, 87 S.
Abstract
"Die dritte Ausgabe des Arbeitsmarktspiegels beschreibt anhand aktueller Daten bis einschließlich Juni 2016 wichtige Entwicklungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. Die Gesamtbeschäftigung weist eineinhalb Jahre nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns weiter eine positive Entwicklung auf. Die Zahl der geringfügig entlohnten Beschäftigten sinkt zur Mindestlohneinführung deutlich und ist im weiteren Verlauf von 2015 weiter rückläufig. Zum Jahresende 2015 hin stabilisiert sich die Anzahl auf einem im Vorjahresvergleich niedrigeren Niveau. Für Beschäftigungen, die nach Mindestlohneinführung von geringfügig in sozialversicherungspflichtig umgewandelt wurden, zeigt die vorliegende dritte Ausgabe des Arbeitsmarktspiegels, dass diese auch nach einem Jahr mehrheitlich fortbestehen. Für beschäftigte SGB-II-Leistungsbeziehende, deren Zahl insgesamt weiter sinkt, werden in der dritten Ausgabe des Arbeitsmarktspiegels Übergänge in Beschäftigung im Detail untersucht. Darüber hinaus werden unterschiedliche Trends in Ost- und Westdeutschland näher beleuchtet. Die ersten beiden Ausgaben des Arbeitsmarktspiegels erschienen im Januar und Oktober 2016. Dieser Forschungsbericht stellt eine aktualisierte und inhaltlich modifizierte Version dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsanpassung nach Mindestlohneinführung: Minijobs wurden teilweise umgewandelt, aber auch zulasten anderer Stellen (2017)
Zitatform
Vom Berge, Philipp & Enzo Weber (2017): Beschäftigungsanpassung nach Mindestlohneinführung: Minijobs wurden teilweise umgewandelt, aber auch zulasten anderer Stellen. (IAB-Kurzbericht 11/2017), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Zum 1. Januar 2015 wurde in Deutschland der allgemeine gesetzliche Mindestlohn von 8,50 ?Euro pro Stunde eingeführt. Erste Analysen des IAB haben gezeigt, dass es Auswirkungen insbesondere auf geringfügige Beschäftigung gab. Dieser Kurzbericht analysiert die Beschäftigungsdynamik bei Einführung des Mindestlohns auf betrieblicher Ebene. Er zeigt, wie sich Betriebe kurzfristig an die neuen Gegebenheiten angepasst haben und wie sich die Struktur der Beschäftigung nach der Mindestlohneinführung verändert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktspiegel: Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns (Ausgabe 4) (2017)
Zitatform
Vom Berge, Philipp, Steffen Kaimer, Silvina Copestake, Johanna Eberle & Wolfram Klosterhuber (2017): Arbeitsmarktspiegel: Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns (Ausgabe 4). (IAB-Forschungsbericht 09/2017), Nürnberg, 84 S.
Abstract
"Die vierte Ausgabe des Arbeitsmarktspiegels beschreibt anhand aktueller Daten wichtige Trends auf dem deutschen Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. Anhand vorläufiger Hochrechnungen für Januar und Februar 2017 lassen sich außerdem aktuelle Entwicklungen nach Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 auf 8,84 Euro beobachten. Die Gesamtbeschäftigung in Deutschland weist zwei Jahre nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns weiter eine positive Entwicklung auf, überwiegend getrieben von einer stetig zunehmenden Anzahl an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten, die nach der Mindestlohneinführung 2015 deutlich gesunken ist, nimmt auch in den folgenden beiden Jahren weiter leicht ab. Auf Beschäftigungsanpassungen in Folge der Mindestlohnerhöhung gibt es nach den aktuellen Hochrechnungen bisher keine Hinweise. Die monatlichen Übergänge aus geringfügig entlohnter in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, deren Anzahl sich nach der Mindestlohneinführung kurzfristig verdoppelt hatte, zeigen von Dezember 2016 auf Januar 2017 keine nennenswerte Veränderung. Neben allgemeinen Beschäftigungstrends untersucht der Arbeitsmarktspiegel, wie sich die Entwicklungen für spezifische Untergruppen des Arbeitsmarkts unterscheiden, insbesondere nach Geschlecht, Branche und Region. Bisher erschienen drei Ausgaben des Arbeitsmarktspiegels. Dieser Forschungsbericht stellt eine aktualisierte und inhaltlich modifizierte Version dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
High-impact minimum wages and heterogeneous regions (2017)
Zitatform
Vom Berge, Philipp & Hanna Frings (2017): High-impact minimum wages and heterogeneous regions. (IZA discussion paper 10782), Bonn, 35 S.
Abstract
"We estimate the effects of the introduction and subsequent increases of a substantial minimum wage in Germany's main construction industry on wage and employment growth rates. Using a regional dataset constructed from individual employment histories, we exploit the spatial dimension and border discontinuities of the regional data to account for spillovers between districts and unobserved heterogeneity at the local level. The results indicate that the minimum wage increased the wage growth rate for East Germany but did not have a significant impact on the West German equivalent. The estimated effect on the employment growth rate reveals a contraction in the East of about 1.2 percentage points for a one-standard-deviation increase in the minimum-wage bite, amounting to roughly one quarter of the overall decline in the growth rate. We observe no change for the West." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ein Jahr Mindestlohn in Deutschland: Erfahrungen und Perspektiven (2016)
Amlinger, Marc; Schulten, Thorsten; Bispinck, Reinhard;Zitatform
Amlinger, Marc, Reinhard Bispinck & Thorsten Schulten (2016): Ein Jahr Mindestlohn in Deutschland. Erfahrungen und Perspektiven. (WSI-Report 28), Düsseldorf, 19 S.
Abstract
"Seit dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Noch im Jahr 2014 hatten zwischen 4,8 und 5,4 Millionen Beschäftigte einen geringeren Stundenlohn. Auch wenn sich bislang noch nicht exakt sagen lässt, wie viele Beschäftigte letztendlich von der Einführung des Mindestlohns profitiert haben, so deuten die überdurchschnittlich hohen Lohnsteigerungen in klassischen Niedriglohnbranchen auf erhebliche Mindestlohneffekte hin. Auch die Tarifpolitik hat von der Einführung des Mindestlohns profitiert und dazu beigetragen, dass die untersten Lohngruppen weiter angehoben wurden.
Die von vielen Ökonomen befürchteten negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind dagegen ausgeblieben. Die Beschäftigung in Deutschland hat im Gegenteil kontinuierlich zugenommen. Lediglich bei den Minijobs ist ein starker Rückgang beobachtbar, wobei hier ein erheblicher Anteil in sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze umgewandelt wurde.
Vor dem Hintergrund der positiven Erfahrungen wird derzeit über die zukünftige Anpassung des Mindestlohns diskutiert, die erstmals Anfang 2017 erfolgen soll. Als Orientierungsgröße für die Empfehlung der Mindestlohnkommission soll laut Mindestlohngesetz die vergangene Entwicklung der Tariflöhne gelten. Nach dem Tarifindex des Statistischen Bundesamtes stiegen die Tariflöhne in den Jahren 2014 und 2015 insgesamt um 5,5%. Demnach müsste der Mindestlohn auf etwa 9 EURO angehoben werden. Darüber hinaus wäre zu prüfen, ob ein solches Mindestlohnniveau tatsächlich den im Mindestlohngesetz geforderten 'angemessenen Mindestschutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer' gewährleistet." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Darf's ein bisschen mehr sein? Die Beschäftigungsentwicklung in Dortmund im Übergang zum gesetzlichen Mindestlohn: eine Auswertung der Beschäftigungsstatistik (2016)
Boeckmann, Klaus;Zitatform
Boeckmann, Klaus (2016): Darf's ein bisschen mehr sein? Die Beschäftigungsentwicklung in Dortmund im Übergang zum gesetzlichen Mindestlohn. Eine Auswertung der Beschäftigungsstatistik. (Beiträge aus der Forschung / Sozialforschungsstelle Dortmund 194), Dortmund, 60 S.
Abstract
Die vorliegende Broschüre beinhaltet zum einen eine zusammenfassende Beschreibung der Diskussionen um den gesetzlichen Mindestlohn und zur Vorgeschichte. Sie befasst sich zum anderen mit der örtlichen Beschäftigungssituation in der Stadt Dortmund in der Einführungsphase von September 2014 bis September 2015. Die Auswahl der Branchen orientierte sich besonders an dem Anteil und dem Bestand an geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen, für die nach dem Mindestlohngesetz generell eine Dokumentationspflicht gilt. Dazu gehören das Gastgewerbe, der Einzelhandel, die Gebäudereinigung und der Bereich Verkehr/Logistik. Hinzu kommen mit den Wirtschaftsbereichen Arbeitnehmerüberlassung, Bauwirtschaft, Ärzte/Zahnärzte, Grundstücks-/ Wohnungswesen und Friseure weitere Branchen, die in der Diskussion um den Mindestlohn eine größere Rolle spielen oder im Rahmen anderer Beschäftigungsanalysen besondere Auffälligkeiten zeigten (z.B. Branchen mit einem hohen Frauenanteil). Im Ergebnis zeigt sich, dass mit der Einführung des Mindestlohns eine Umverteilung von geringfügiger in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stattgefunden hat. Dabei handelt es sich vor allem um Teilzeitstellen. (IAB)
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Literaturhinweis
Employment effects of the new German minimum wage: evidence from establishment-level micro data (2016)
Zitatform
Bossler, Mario & Hans-Dieter Gerner (2016): Employment effects of the new German minimum wage. Evidence from establishment-level micro data. (IAB-Discussion Paper 10/2016), Nürnberg, 35 S.
Abstract
"Am 1. Januar 2015 wurde in Deutschland der allgemeine gesetzliche Mindestlohn eingeführt. Wir identifizieren Beschäftigungseffekte des Mindestlohns durch Variation in der Betroffenheit von Betrieben. Das IAB-Betriebspanel ermöglicht uns dabei, antizipierende Lohnanpassungen und Spill-Over-Effekte zu analysieren. Schätzungen mit der Differenzen-in-Differenzen-Methode zeigen bei betroffenen Betrieben einen Anstieg der durchschnittlichen Löhne um 4,8 Prozent und einen Beschäftigungsrückgang um 1,9 Prozent. Auf die Gesamtbeschäftigung bezogen entspricht das 0,18 Prozent. Der Beschäftigungseffekt ist hauptsächlich auf eine Zurückhaltung in den Einstellungen zurückzuführen. Hochgerechnet hätten ohne den Mindestlohn 60.000 zusätzliche Jobs entstehen können (darin enthalten sind Minijobs und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung). Zusätzliche Analysen zeigen einen Rückgang in der beschäftigungsneutralen Beschäftigtenfluktuation. Die Betrachtung weiterer betrieblicher Anpassungsdimensionen zeigt einen leichten Rückgang in den typischen vertraglichen Vollzeitarbeitsstunden, jedoch keinen Anstieg im Einsatz freiberuflicher Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen des Mindestlohns im Jahr 2015 (2016)
Zitatform
Bossler, Mario (2016): Auswirkungen des Mindestlohns im Jahr 2015. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 01/2016), Nürnberg, 3 S.
Abstract
"Die Einführung des Mindestlohns stand offenbar einem weiteren Beschäftigungsaufbau nicht entgegen. So lag die Zahl der Erwerbstätigen im 3. Quartal 2015 um 0,8 Prozent, das Arbeitsvolumen um 1,0 Prozent über dem des Vorjahresquartals. Die bisherigen deskriptiven Befunde sprechen dagegen, dass der gesetzliche Mindestlohn Arbeitsplatzverluste in größerem Umfang nach sich gezogen hat. Diese positive Entwicklung kann strenggenommen allerdings noch nicht als Beleg dafür genommen werden, dass der Mindestlohn unschädlich für die Beschäftigung war - schließlich hätte die Beschäftigung ohne Mindestlohn noch stärker steigen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mindestlohn in Deutschland, Großbritannien und in den USA (2016)
Zitatform
Bossler, Mario (2016): Mindestlohn in Deutschland, Großbritannien und in den USA. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 96, H. 6, S. 422-425., 2016-04-29. DOI:10.1007/s10273-016-1992-2
Abstract
"Die Diskussion über die Auswirkungen des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland ist in vollem Gange. Erste Evaluationsergebnisse zeigen, dass der Mindestlohn in Deutschland nur einen moderaten Beschäftigungsverlust nach sich zog, wobei langfristige Auswirkungen zum jetzigen Zeitpunkt schwierig zu schätzen sind. Während in Deutschland gefordert wird, den Mindestlohn mit Augenmaß und unter Berücksichtigung bestehender Evidenz zu erhöhen, werden Mindestlöhne in Großbritannien und den USA teilweise über die bisherigen empirischen Erfahrungen hinaus angehoben." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
What role can minimum wages play in overcoming the low-wage model in central and eastern Europe? (2016)
Zitatform
Drahokoupil, Jan (2016): What role can minimum wages play in overcoming the low-wage model in central and eastern Europe? (Working paper / European Trade Union Institute 2016,09), Brüssel, 24 S.
Abstract
"Many countries in central and eastern Europe have pursued active minimum wage policies and there is considerable evidence about their effects. It shows that minimum wages are an effective tool for reducing inequality by raising the lowest incomes. They can be used to reduce inequality at very low to no costs to workers (in employment) and companies (in profits). Moreover, minimum wages can have some role in increasing aggregate productivity and promoting economic upgrading. Indeed, they should be used as part of a developmental strategy to overcome the low-wage model that is prevalent in the region. However, to be truly effective in raising aggregate wage levels, it would need to be accompanied by a stronger role for collective bargaining in these countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Side effects of the new German minimum wage on (un-)employment: first evidence from regional data (2016)
Zitatform
Garloff, Alfred (2016): Side effects of the new German minimum wage on (un-)employment. First evidence from regional data. (IAB-Discussion Paper 31/2016), Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Seit 1.1.2015 gilt in Deutschland ein allgemeinverbindlicher Mindestlohn. Eine wichtige Frage ist, ob der Mindestlohn, neben seinem Hauptzweck, Arbeitnehmer vor niedrigen Löhnen zu schützen, auch weitere, ggf. unerwünschte Nebenwirkungen hat. Die ökonomische Theorie erlaubt keine eindeutige Aussage, ob negative Wirkungen auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit auftreten. Ziel dieses Papieres ist es zu analysieren, ob zum derzeitigen Zeitpunkt bereits negative Wirkungen des Mindestlohnes auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit nachweisbar sind.
Dazu nutzen wir die regionale Variation der Eingriffstiefe des Mindestlohnes in die Lohnverteilung und deren Zusammenhang zur regionalen Beschäftigungs- und Arbeitslosenentwicklung in einem Panel von Regionen, Altersgruppen und Geschlecht.
Für die analysierten Gruppen zwischen 30 und 54 Jahre alter Personen, finden wir, dass Zellen die stark vom Mindestlohn betroffen waren, kein langsameres Wachstum der Gesamtbeschäftigung (sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigte) aufweisen als Zellen die weniger stark betroffen waren. Allerdings sind in Zellen die stark vom Mindestlohn betroffen waren, Minijobs verloren gegangen. Gleichzeitig sind aber in diesen Zellen auch besonders viele sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse entstanden. Dies legt eine Umwandlung nahe. Für die Arbeitslosigkeit können wir, ähnlich wie für die Gesamtbeschäftigung, keinen signifikanten Zusammenhang zum Eingriff des Mindestlohnes messen.
Wir schlussfolgern, dass die vorgelegte Evidenz dafür spricht, dass der Mindestlohn bisher weder zu Rückgängen der Gesamtbeschäftigung bei den analysierten Gruppen noch zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit geführt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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