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Dossier

Arbeitsmarktpolitik für Ältere

Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.

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im Aspekt "Qualifizierung"
  • Literaturhinweis

    Europäische Beschäftigungsstrategie und die Förderung der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer (2006)

    Spidla, Vladimir;

    Zitatform

    Spidla, Vladimir (2006): Europäische Beschäftigungsstrategie und die Förderung der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 5-12.

    Abstract

    Die Rede leitet die Fachtagung zur Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa ein. Die gegenläufige Entwicklung einer steigenden Lebenserwartung bei gleichzeitig sinkender Erwerbsbeteiligung Älterer wird skizziert, und die hieraus abgeleiteten Ziele der Europäischen Kommission werden genannt. Betont wird die Bedeutung des aktiven Alterns für die Zukunft Europas. Vor diesem Hintergrund wird die Anhebung der Zahl älterer Arbeitnehmer als vordringliche Aufgabe der Europäischen Beschäftigungspolitik verstanden. Als zentrale Aktionsbereiche werden folgende Komplexe genannt: Reformen von Ruhestandsregelungen und Rentensystemen, Reformen der Steuer- und Leistungssysteme sowie der finanziellen Anreizsysteme, Gesundheitsschutz und Arbeitsplatzqualität, Ausbildung und lebenslanges Lernen sowie der Wandel der Einstellungen und Stereotype. Für Deutschland wird 'eine Umkehr des Trends zur Frühverrentung' gefordert, und die Gewerkschaften werden aufgefordert, ihre Strategie in punkto Vorruhestandsregelung zu überdenken. Zur Umsetzung der Politik des aktiven Alterns wird eine 'starke Partnerschaft' als notwendig erachtet, die sämtliche Politikbereiche umfasst und alle Sozialpartner einbezieht. Der europäischen Politik des Alterns wird das Leitbild eines ganzheitlichen, generationenübergreifenden Ansatzes zugrundegelegt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer - Beispiele und Strategien anderer Länder (Teil 2) (2006)

    Sproß, Cornelia; Kraatz, Susanne;

    Zitatform

    Sproß, Cornelia & Susanne Kraatz (2006): Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer - Beispiele und Strategien anderer Länder (Teil 2). In: Arbeit und Beruf, Jg. 57, H. 1, S. 1-5.

    Abstract

    "Die Beschäftigungsförderung Älterer gewinnt angesichts der demografischen Entwicklung zunehmend an Brisanz. Die Regierungen einzelner Länder entwickelten neue Regelungen, Programme und Initiativen, um die Beschäftigungsfähigkeit (Employability) von Arbeitnehmern und Arbeitslosen zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Im folgenden Artikel wird untersucht, welche Bedeutung dem Konzept der Beschäftigungsfähigkeit in internationalen und nationalen Strategien zukommt. Nach dem Blick auf Finnland und Großbritannien (Sproß, 2005) werden nun Dänemark und die Niederlande als Beispiele für die vielfältigen Möglichkeiten herangezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (2006)

    Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 299), Nürnberg, 289 S.

    Abstract

    "Die Dokumentation gibt einen Überblick über erfolgreiche beschäftigungspolitische Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung Älterer in anderen europäischen Ländern und zeigt den Anpassungsbedarf für Deutschland auf. Auf der internationalen Fachtagung in Berlin präsentierten Wissenschaftler und Sozialpartner ihre wichtigsten Erkenntnisse, welche anschließend in einer Podiumsdiskussion konkreter analysiert wurden. Länderexperten behandelten detailliert die im Fokus der Konferenz stehenden Bereiche - Anreize für Arbeitgeber, Anreize für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Integration in Beschäftigung. Im Tagungsband werden die Länderberichte und Diskussionsbeiträge aus einer wissenschaftlichen Sicht der Beschäftigungsförderung Älterer präsentiert. Der praktische Ansatz wurde im Juni 2005 im nachfolgenden Workshop angesprochen. Die Ergebnisse sind ebenfalls zusammenfassend dargestellt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The employment policy reform for an ageing population in Sweden (2006)

    Wadensjö, Eskil ;

    Zitatform

    Wadensjö, Eskil (2006): The employment policy reform for an ageing population in Sweden. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 53-76.

    Abstract

    Schweden hat einen im Vergleich zu anderen EU-Ländern relativ hohen Anteil von älteren Arbeitnehmern, die noch im Berufsleben stehen. Der Beitrag beschäftigt sich mit der schwedischen Beschäftigungspolitik für ältere Arbeitnehmer und der Funktion des neuen Rentensystems. Die Stärken des schwedischen Arbeitsmarktsystems liegen in der über viele Jahrzehnte hinweg sehr niedrigen Arbeitslosenquote. Darüber hinaus fühlt man sich schon seit langem dem Prinzip Arbeit verpflichtet. Die aktiven Arbeitsmarktprogramme führen zu einer dauerhaften Bindung der Menschen an den Arbeitsmarkt. Hinzu kommt, dass Schweden eine aktive Arbeitsmarktpolitik für ältere Arbeitnehmer verfolgt, und ein neues Rentensystem entwickelt hat, das einen Anreiz darstellen soll, die Lebensarbeitszeit und die Wochenarbeitszeit zu verlängern. Ein Schwachpunkt ist die intensive Nutzung von verschiedenen Wegen, auf denen ein vorzeitiger Berufsausstieg möglich ist, auch wenn dies von der Politik nicht öffentlich vertreten wird. Einige dieser möglichen Wege sind in den 1990er Jahren versperrt worden. Die Ausstiegsmöglichkeit, die z. Zt. am meisten diskutiert wird, ist die über das System der Krankenversicherung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 1: Schweden. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)

    Abstract

    In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in Schweden. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspolitik für Ältere - für ein wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisches Gesamtkonzept: Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (2006)

    Zitatform

    (2006): Beschäftigungspolitik für Ältere - für ein wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisches Gesamtkonzept. Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/3027 (18.10.2006)), 4 S.

    Abstract

    Die Fraktion DIE LINKE stellt in ihrem Antrag fest, dass es im Jahr 2005 1,2 Millionen Arbeitslose gab, die älter als 50 Jahre waren. Die Arbeitslosenquote der älteren Arbeitnehmer liegt mit rund 18 Prozent deutlich über dem Durchschnitt, die Beschäftigungsquote betrug lediglich 41,4 Prozent. Vor diesem Hintergrund fordert sie die Bundesregierung auf, "im Zusammenspiel mit einer offensiven Beschäftigungspolitik zur Steigerung der Nachfrage nach Arbeitskräften ein differenziertes Gesamtkonzept zur Verbesserung der Beschäftigungssituation Älterer zu entwickeln und zu verfolgen". Schwerpunkte: 1. Möglichkeit zur Altersteilzeit ausweiten; 2. berufliche Weiterbildung fördern, um so die Beschäftigungsfähigkeit Älterer zu stärken; 3. verbesserter Kündigungsschutz für Ältere; 4. Beeinflussung der Personalpolitik der Betriebe u. a. durch ein Bonus-/Malus-System in der Arbeitslosenversicherung; 5. Maßnahmen zur Stärkung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes; 6. Entwicklung von Konzepten für alters- und alternsgerechte Arbeitsplätze und Arbeitsorganisation; 7. Beratung der Betriebe zu den genannten Maßnahmen und 8. Schaffung öffentlich geförderter Beschäftigung für arbeitslose ältere Arbeitnehmer zu einem Mindestlohn von acht Euro. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 2: Dänemark. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)

    Abstract

    In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in Dänemark. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Active aging in economy and society: Carl Bertelsmann Prize 2006 (2006)

    Abstract

    "Germany currently finds itself amidst profound demographic change. The tasks of the future workplace will fall on the shoulders of a smaller and older potential workforce. The 2006 Carl Bertelsmann Prize for Active Aging in Economy and Society is founded on the belief that combining growth and innovation with a high employment rate while preserving social cohesion can only succeed if we foster and utilize the employment potential of every individual. In view of demographic changes, we need to preserve the value-generating potential, skills and experience of older people in particular for our economy and society, and promote their (re)integration into the workplace. In light of high unemployment levels among seniors - and not just in Germany - keeping older people in the workforce longer will demand integrated efforts in various social sectors and on various social levels. This publication presents and discusses challenges, perspectives and strategies that could be very significant as elements of a comprehensive strategy for active aging in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ageing and Employment Policies: Ireland (2006)

    Zitatform

    (2006): Ageing and Employment Policies. Ireland. (Ageing and employment policies), Paris, 119 S. DOI:10.1787/9789264036239-en

    Abstract

    "This report, part of a series covering around 21 OECD countries, contains a survey of Ireland's main barriers to employment for older workers, an assessment of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers, and a set of policy recommendations to further action by public authorities and social partners. These recommendations are designed to alleviate some of the pension and health care pressures governments are facing because of ageing populations." (Author's abstract, IAB-Doku) (en)

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  • Literaturhinweis

    OECD employment outlook 2006: boosting jobs and incomes (2006)

    Zitatform

    (2006): OECD employment outlook 2006. Boosting jobs and incomes. (OECD employment outlook), Paris, 277 S. DOI:10.1787/empl_outlook-2006-en

    Abstract

    "OECD countries have to improve labour market performance to increase living standards. This has become more urgent as population ageing may put considerable downward pressure on economic growth in the coming decades. What is needed is a comprehensive reform strategy to raise employment and help workers earn higher incomes. This requires action on many fronts including taxation, employment regulations, welfare benefits, wages, product-market competition and macroeconomic policy. Which reforms have been successful and in what countries? Do they necessarily imply lower social protection or more insecurity? This book provides answers to these essential questions, based on a major analysis covering 30 countries. This year's edition of the Employment Outlook presents a reassessment of the OECD Jobs Strategy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Wirksamkeit moderner Dienstleistungen am Arbeitsmarkt: Erläuterungen zum Bericht 2005 der Bundesregierung zur Wirkung der Umsetzung der Vorschläge der Kommission Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Ohne Grundsicherung für Arbeitsuchende). Material zur Information (2006)

    Abstract

    Am 1. Februar 2006 wurde der Bericht 2005 der Bundesregierung zur 'Wirksamkeit moderner Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' (Evaluation zu den Hartz-Gesetzen I bis III) vom Kabinett beschlossen und dem Deutschen Bundestag zugeleitet. Das Informationsmaterial gibt einen Überblick über die Hauptergebnisse der Evaluation. Es wird konstatiert, 'dass sich Effektivität, Effizienz und Transparenz des Handelns der Bundesagentur für Arbeit deutlich erhöht haben. Die Einführung eines neuen Sicherungssystems, eines systematischen Controllings sowie die Einrichtung moderner Kundenzentren haben hierzu wesentlich beigetragen.' Den beiden Instrumenten Ich-AG und Überbrückungsgeld wird eine positive Wirkung zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit bescheinigt. Weiterhin hat die 'Minijob-Reform einen substanziellen Beitrag zur Flexibilisierung des deutschen Arbeitsmarktes geleistet'. Positiv bewertet werden außerdem die Eingliederungszuschüsse für ältere Arbeitslose sowie die Neuregelungen zur Arbeitnehmerüberlassung. Die Einrichtung der Personal-Service-Agenturen (PSA) hatte dagegen keinen wesentlichen Einfluss auf die Verbesserung der Chancen von Arbeitslosen auf Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Dies trifft auch auf die Einbeziehung privater Arbeitsvermittler und die Vergabe von Vermittlungsgutscheinen zu. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 5: Großbritannien. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)

    Abstract

    In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in Großbritannien. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Beschäftigungschancen älterer Menschen: Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD (2006)

    Zitatform

    (2006): Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Beschäftigungschancen älterer Menschen. Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/3793 (12.12.2006)), 16 S.

    Abstract

    "Die Bundesregierung will die Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiter erhöhen, eine bessere Wiedereingliederung älterer Arbeitsloser in den Arbeitsmarkt und eine deutliche Erhöhung der Teilnahme an beruflicher Weiterbildung erreichen. Integration und Verbleib älterer Menschen in Erwerbstätigkeit sind durch den gezielten Einsatz von arbeitsmarktpolitischen Instrumenten zu unterstützen. Daneben müssen auch die arbeitsrechtlichen Möglichkeiten zur Einstellung Älterer stärker genutzt werden." Die im Gesetzentwurf vorgesehenen Maßnahmen sollen zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und Beschäftigungschancen älterer Menschen beitragen. Hierzu zählt u.a. die Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Zur besseren Wiedereingliederung von älteren Arbeitslosen sollen insbesondere auch ein Kombilohn für Ältere und die neu gestalteten Eingliederungszuschüsse beitragen. Die bestehende Regelung zur Weiterbildungsförderung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Betrieben wird erweitert und attraktiver gestaltet. Künftig können Beschäftigte bereits ab dem 45. Lebensjahr und in Betrieben mit weniger als 250 Beschäftigten Förderleistungen erhalten. Um die Unternehmen zu ermutigen, mehr Ältere einzustellen, wird die erleichterte Befristung von Arbeitsverträgen als Dauerregelung und im Einklang mit dem Gemeinschaftsrecht gestaltet. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 4: Schweiz. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)

    Abstract

    In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in der Schweiz. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Live longer, work longer (2006)

    Zitatform

    (2006): Live longer, work longer. (Ageing and employment policies), Paris, 146 S. DOI:10.1787/9789264035881-en

    Abstract

    "In an era of rapid population ageing, many employment and social policies, practices and attitudes that discourage work at an older age have passed their sell-by date and need to be overhauled. They not only deny older workers choice about when and how to retire but are costly for business, the economy and society. If nothing is done to promote better employment prospects for older workers, the number of retirees per worker in OECD countries will double over the next five decades. This will threaten living standards and put enormous pressure on the financing of social protection systems. To help meet these daunting challenges, work needs to be made a more attractive and rewarding proposition for older workers. First, there must be strong financial incentives to carry on working and existing, subsidised pathways to early retirement have to be eliminated. Second, wage-setting and employment practices must be adapted to ensure that employers have stronger incentives to hire and retain older workers. Third, older workers must be given appropriate help and encouragement to improve their employability. Finally, a major shift in attitudes to working at an older age will be required on the part of both employers and older workers themselves. This report makes an important contribution to establishing a new agenda of age-friendly employment policies and practices. It draws out the main lessons that have emerged from the 21 country reviews which have been published separately under the OECD's series on 'Ageing and Employment Policies/Vieillissement et politiques de l'emploi'.
    Chapter 1. The Challenge Ahead
    Chapter 2. Working after 50
    Chapter 3. Work Disincentives and Barriers to Employment
    Chapter 4. Removing Work Disincentives and Increasing Choice in Work-Retirement Decisions
    Chapter 5. Changing Employer Attitudes and Employment Practices
    Chapter 6. Improving Employability
    Chapter 7. Concluding Remarks on Policy Implementation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 3: Niederlande. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)

    Abstract

    In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in den Niederlanden. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Altersbezogene Regelungen in Tarifverträgen: Bedingungen betrieblicher Personalpolitik (2005)

    Bispinck, Reinhard;

    Zitatform

    Bispinck, Reinhard (2005): Altersbezogene Regelungen in Tarifverträgen. Bedingungen betrieblicher Personalpolitik. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 58, H. 10, S. 582-588.

    Abstract

    "Altersbezogene Reglungen in Tarifverträgen setzen Rahmenbedingungen für die betriebliche Personalpolitik, die auf eine Integration älterer Beschäftigter zielt. Die Detailanalyse von Tarifverträgen in 25 Branchen und Tarifbereichen zeigt: Weit verbreitet sind Bestandsschutzregelungen, die sich an der Dauer der Betriebszugehörigkeit häufig in Verbindung mit dem Lebensalter orientieren. Bei der Entgeltgestaltung ist das Senioritätsprinzip nur mäßig ausgeprägt. Die größten Defizite bestehen bei der Regulierung von Arbeitsorganisation, Leistungspolitik und Qualifizierung. Ein umfassendes tarifpolitisches Konzept zur Förderung alter(n)sgerechter Arbeits- und Einkommenspolitik ist erst noch zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Politik für ältere Beschäftigte oder Politik für alle?: zur Teilnahme älterer Personen am Erwerbsleben in Europa (2005)

    Bosch, Gerhard; Schief, Sebastian;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Sebastian Schief (2005): Politik für ältere Beschäftigte oder Politik für alle? Zur Teilnahme älterer Personen am Erwerbsleben in Europa. (IAT-Report 2005-04), Gelsenkirchen, 11 S.

    Abstract

    "Der Europäische Rat beschloss auf seiner Sitzung in Stockholm im März 2001, die Beschäftigungsquote der 55-64-Jährigen bis zum Jahr 2010 auf mindestens 50% anzuheben. Deutschland ist mit 41,4 % im Jahr 2004 weit von diesem Ziel entfernt. Bis jetzt haben nur fünf der fünfzehn alten EU-Länder dieses Ziel erreicht. Um die 50%-Quote zu erreichen, müssen in Deutschland bis 2010 800.000 mehr Ältere als heute beschäftigt werden, in der EU 15 sind es rund 7 Millionen zusätzlich gegenüber 2002. In den meisten EU-Ländern erreicht nur die Gruppe der hoch qualifizierten Männer eine Beschäftigungsquote von über 50 Prozent. Besonders gering Qualifizierte und Frauen ab 55 Jahren sind kaum noch in Beschäftigung. Die Beendigung der Vorruhestandspolitik alleine wird nicht genügen, um das Stockholmer Ziel zu erreichen. Die Rentenreformen müssen durch eine Förderung lebenslangen Lernens und eine Politik der Gleichstellung von Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt unterfüttert werden. Schließlich muss der Konflikt zwischen Jung und Alt auf dem Arbeitsmarkt durch wirtschaftliches Wachstum und eine Umverteilung der Erwerbsarbeit, vor allem kürzere Arbeitszeiten am Ende des Erwerbslebens, entschärft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Beschäftigung Älterer in Europa zwischen Vorruhestand und "Work-Line" (2005)

    Bosch, Gerhard; Schief, Sebastian;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Sebastian Schief (2005): Die Beschäftigung Älterer in Europa zwischen Vorruhestand und "Work-Line". In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 14, H. 4, S. 275-290. DOI:10.1515/arbeit-2005-0405

    Abstract

    "Die Europäische Union hat sich hinsichtlich der Beschäftigung Älterer ehrgeizige Ziele gesetzt. Im März 2001 legte der Europäische Rat in Stockholm fest, dass bis 2010 mindestens die Hälfte der EUBevölkerung im Alter von 55 bis 64 Jahren in Beschäftigung sein soll. Der vorliegende Artikel untersucht mit Daten der Europäischen Arbeitskräftestichprobe 2004 die Partizipation am Arbeitsmarkt älterer Beschäftigter. Gegenwärtig erreichen nur 5 der 15 alten EU Länder bereits eine Beschäftigungsquote der 55 bis 64-Jährigen über 50%. Es wird gezeigt, dass Länder, die der Politik der 'Work Line', also der Aktivierung von Personen im Erwerbsalter, folgen (z.B. Dänemark, Schweden), deutlich höhere Beschäftigungsquoten aufweisen als jene, die eine Vorruhestandspolitik (z.B. Deutschland, Frankreich) betrieben haben. Der Vergleich zwischen Work-Line-Ländern und Vorruhestandsländern verweist auf sechs Problembündel, deren Bewältigung zentral für die Erhöhung der Beschäftigungsquote Älterer ist (Gleichstellungsproblem, Humanisierungsproblem, Qualifikationsproblem, Flexibilitätsproblem, Motivationsproblem, Wachstumsproblem). Eine rein altersspezifische Politik wird diese Konflikte nicht auflösen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ältere Beschäftigte in Europa: neue Formen sozialer Ungleichheit (2005)

    Bosch, Gerhard; Schief, Sebastian;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Sebastian Schief (2005): Ältere Beschäftigte in Europa. Neue Formen sozialer Ungleichheit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 58, H. 1, S. 32-39.

    Abstract

    "Hinsichtlich der Beschäftigung Älterer hat sich die Europäische Union ehrgeizige Ziele gesetzt. Im März 2001 legte der Europäische Rat in Stockholm fest, dass bis 2010 mindestens die Hälfte der EU-Bevölkerung im Alter von 55 bis 64 Jahren in Beschäftigung sein soll. Der Beitrag untersucht die Erwerbsbeteiligung Älterer in der Europäischen Union und zeigt auf, welche Merkmale von besonderem Einfluss auf diese Erwerbsbeteiligung sind. Während Qualifikation und Geschlecht einen starken Einfluss auf die Erwerbsbeteiligung Älterer haben, ist jener der Arbeitszeit geringer einzuschätzen. Insgesamt gilt, dass gezielte Maßnahmen zur Erhöhung der Beschäftigungsquote Älterer mit einer Politik der Gleichstellung, sowie der Entwicklung einer Kultur des Lebenslangen Lernens und flexibler Erwerbsverläufe verbunden sein müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employment policy from different angles (2005)

    Bredgaard, Thomas ; Finn, Dan; Lindkvist, Anja; Barbier, Jean-Claude; Ludvall, Bengt-Ake; Bredgaard, Thomas ; Ludwig-Mayerhofer, Wolfgang; Larsen, Flemming ; Madsen, Per Kongshoj; Jellema, F.; Mailand, Mikkel ; Jørgensen, Henning ; Moller, Lars Rune; Kamphuis, P.; Nedergaard, Peter; Larsen, Flemming ; Nielsen, Peter ; Lassnigg, Lorenz; Sol, El; Bergström, Ola ; Sorensen, John Houman; Ibsen, Felmming; Struyven, Ludo ; Jorgensen, V.; Tros, Frank; Lassen, Morten; Velzen, Martijn van; Considine, Mark; Watt, Andrew; Kerckhofs, Peter; Wilthagen, Ton ; Jespen, Maria; Lieshout, H. van;

    Zitatform

    Bredgaard, Thomas & Flemming Larsen (Hrsg.) (2005): Employment policy from different angles. Copenhagen: DJOF Publ., 525 S.

    Abstract

    "Employment policy has become high politics. Expectations are high. So are the dilemmas in reaching balanced and robust solutions. The main theme of this book is whether employment policy can deliver and live up to the high expectations. Can more and better jobs for all be created without increasing levels of inequality? Can more flexible labour markets be created while maintaining - or even enhancing - the job and employment security of workers? Can private providers deliver 'better and cheaper' services than the former public employment service, and what are the implications of these new 'quasi-markets' for employment services? Is life-long learning and the knowledge economy the solution in an age of globalisation and outsourcing of low-skilled and low-wage jobs? Will national governments - and not least the European Union - deliver on its promises? We approach these questions from an inter-disciplinary and comparative perspective by focusing on four main themes:
    1. The European employment strategy and activation policies
    2. Contracting out of public employment services
    3. Employment policy from a flexicurity perspective
    4. Life-long learning." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Demografischer Wandel und Erwerbstätigkeit von Älteren: zukünftiges Arbeitsangebot und gegenwärtige Beschäftigungssituation (2005)

    Busch, Uwe van den; Rohde, Andreas;

    Zitatform

    Busch, Uwe van den & Andreas Rohde (2005): Demografischer Wandel und Erwerbstätigkeit von Älteren. Zukünftiges Arbeitsangebot und gegenwärtige Beschäftigungssituation. (Hessen-Agentur. Report 692), Wiesbaden, 136 S.

    Abstract

    "Die vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung beauftragte Untersuchung zeigt die Dimensionen des sich abzeichnenden Wandels in der Erwerbslandschaft auf und betrachtet unterschiedliche Aspekte zur Erwerbstätigkeit Älterer. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Ableitung von Handlungsempfehlungen in mittel- bis langfristiger Sicht, da die Auswirkungen des demografischen Wandels die Situation auf dem Arbeitsmarkt wesentlich erst dann beeinflussen. Die Beschreibung der gegenwärtigen Situation älterer Erwerbstätiger und Arbeitsloser und des aktuell maßgeblichen Rechtsrahmens stützt dabei die Argumentation. Die Studie ist wie folgt gegliedert: Kapitel 2 betrachtet den demografischen Wandel sowie die Struktur und die Entwicklung der Erwerbspersonen in Hessen. Die Entwicklung des Arbeitsangebots wird im Rahmen von Modellrechnungen für die hessischen Regionen aufgezeigt. Kapitel 3 untersucht die Beschäftigung älterer Erwerbstätiger. Hierbei wird zunächst nach allgemeinen empirischen Befunden die derzeitige Beschäftigung von Älteren in Hessen, unterschieden nach verschiedenen Berufsordnungen, dargestellt. Die gegenwärtige Struktur der Arbeitslosen der untersuchten Altersgruppe wird kurz beschrieben. Danach werden Determinanten der Beschäftigung Älterer - hierzu zählen die Aspekte Leistungsfähigkeit sowie gesetzliche Regelungen - aufgezeigt sowie ein Überblick über bereits bestehende Maßnahmen für ältere Erwerbstätige gegeben. Dazu gehören auch Weiterbildungsmaßnahmen. Ergebnisse einer Kurzbefragung bei Weiterbildungsanbietern gehen an dieser Stelle in die Untersuchung ein. Das abschließende Kapitel 4 fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Handlungsempfehlungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jobs and older workers (2005)

    Durand, Martine; Sonnet, Anne;

    Zitatform

    Durand, Martine & Anne Sonnet (2005): Jobs and older workers. In: OECD observer H. 251, S. 30-34.

    Abstract

    "France's labour market is a two-sided coin. On one side, it boasts one of the highest productivity rates per employed worker in the OECD, but an the other, there are whole sections of the adult population not in work. Apart from unemployment, which is stubbornly high, the employment of older people is now absorbing considerable public attention. Mobilising these people into the labour market would not only help strengthen French economic performance further, but reduce pressure an pensions and public finances." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik für Ältere: Die Weichen führen noch nicht in die gewünschte Richtung (2005)

    Eichhorst, Werner; Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner & Cornelia Sproß (2005): Arbeitsmarktpolitik für Ältere: Die Weichen führen noch nicht in die gewünschte Richtung. (IAB-Kurzbericht 16/2005), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer ist in Deutschland nach wie vor unbefriedigend. So konnten beim Beschäftigungsniveau der Personen im Alter von 55 bis 64 Jahren in den letzten Jahren keine nennenswerten Fortschritte erzielt werden. Neben der betrieblichen Personalpolitik liegen wesentliche Gründe hierfür in der Ausgestaltung der Transferleistungen. Zwar wurden einige wichtige Änderungen im Rentenrecht sowie die Verkürzung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld beschlossen. Dennoch können ältere Beschäftigte sich weiterhin vorzeitig aus dem Erwerbsleben zurückziehen. Unter beschäftigungspolitischen Gesichtspunkten wäre es daher wenig sinnvoll, die geplante Verkürzung des Leistungsbezugs für Ältere zu verschieben oder die Bezugsdauer an das Lebensalter bzw. an Beschäftigungszeiten zu knüpfen - auch wenn dies sozialpolitisch wünschenswert erschiene. Zugleich trugen die bisherigen Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung der individuellen Beschäftigungschancen Älterer bei. Einige neuere Instrumente wie die Entgeltsicherung oder die Förderung der Weiterbildung von Beschäftigten wurden bislang kaum genutzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The greying of the labour market: what can Britain and Germany learn from each other? (2005)

    Frerichs, Frerich; Taylor, Philip ;

    Zitatform

    Frerichs, Frerich & Philip Taylor (2005): The greying of the labour market. What can Britain and Germany learn from each other? London, 58 S.

    Abstract

    "In Germany and the UK, the issue of the employment of older workers has moved up the policy agenda in recent years. After decades of early retirement, concerns about the sustainability of public pension systems and future labour shortages have resulted in a new policy consensus around the need to integrate older workers. Policies are now emerging which are aimed at extending the end of working lives, closing of early retirement pathways and making continued employment more attractive, and educating employers and encouraging them to recruit older workers. Yet the degree of progress should not be overstated. Considering active labour market policies specifically, reviewing the evidence, the report concludes that: 1. While a recent shift towards strategies and measures for older unemployed people has taken place, they remain under-represented in general labour market measures such as the promotion of vocational training, self-employment and job-placement activities. 2. In particular, strategies and measures to facilitate lifelong learning and provide training for all age groups are underdeveloped. 3. Even where measures have been implemented, they have concentrated on more advantaged and easier to place older unemployed people, with risk groups such as those with low skill levels or disabilities under-represented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Factors affecting the labour market participation of older workers: qualitative research (2005)

    Irving, Pat; Steels, Jennifer; Hall, Nicola;

    Zitatform

    Irving, Pat, Jennifer Steels & Nicola Hall (2005): Factors affecting the labour market participation of older workers. Qualitative research. (Department for Work and Pensions. Research report 281), London, 218 S.

    Abstract

    "The Department for Work and Pensions (DWP) commissioned this qualitative study to expand knowledge and understanding about factors influencing participation in, and withdrawal from, the labour market, to explore the retirement process fully and to examine the barriers to continued labour market participation by older workers (aged 50-69). The research aims were to:
    - provide an understanding of the relationships between the different factors that affect people's retirement decisions;
    - explore the factors associated with people leaving the labour market prior to reaching state pension age (SPA);
    - explore the barriers to continued labour market participation and identify what support people need to remain in work;
    - identify what the Government could do to enable and encourage people to work for longer and to promote work opportunities for those not actively seeking work; and
    - explore general attitudes towards work and training for people aged 50 to 69.
    To help older workers to stay in work and extend their working lives, respondents made the following suggestions:
    - the Government should support flexible working practices by targeting information at employers, employees and health professionals;
    - steps should be taken to allow for earlier identification and provision of support for older workers at risk of exiting the labour market;
    - the Government should also consider policies towards rewarding people for working longer, for example by removing tax on income earned from work after SPA; and
    - the Government needs to make efforts to ensure that people understand that the extending working lives agenda is about choice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Training participation by age amongst unemployed and inactive people (2005)

    Newton, Becci; Hurstfield, Jennifer; Akroyd, Karen; Miller, Linda; Gifford, Jonny ;

    Zitatform

    Newton, Becci, Jennifer Hurstfield, Linda Miller, Karen Akroyd & Jonny Gifford (2005): Training participation by age amongst unemployed and inactive people. (Department for Work and Pensions. Research report 291), London, 100 S.

    Abstract

    Die Studie untersucht, welche Faktoren die Einstellung zur Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen von arbeitslosen und ökonomisch inaktiven Menschen je nach Alter beeinflussen. Zielgruppe der Untersuchung sind angesichts der Notwendigkeit, sich über das gesamte Arbeitsleben fortzubilden, um den Qualifikationsanforderungen der Wirtschaft zu genügen, Erwachsene im Alter von 16 Jahren bis zum Renteneintrittsalter. Die Untersuchung liefert einen Überblick über die verschiedenen Programme, die es Menschen ermöglichen sollen (wieder) in das Arbeitsleben einzutreten (New Deal 50 Plus, New Deal for Disabled People, New Deal for Lone Parents) und die alle eine Aus- und Fortbildungskomponente enthalten. Sie ist in drei Teile gegliedert: eine Übersicht und Auswertung der einschlägigen wissenschaftlichen Fachliteratur, Analysen des Labour Force Survey (LFS) 2004 und des National Adult Learning Survey (NALS) 2002 sowie 22 Experteninterviews. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit des Arbeitsplatzverlustes für Niedrigqualifizierte höher ist als für besser Ausgebildete; Niedrigqualifizierte wiederum zeigen weniger Interesse an beruflicher Weiterbildung. Je älter Arbeitnehmer sind, desto geringer schätzen sie ihre Chancen und Neigung ein, an Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen. Bei der Mehrzahl der Experten herrschte Übereinstimmung darüber, dass getrennte öffentliche Fortbildungsprogramme für einzelne Altersgruppen im Lichte bevorstehender Antidiskriminierungsgesetze nicht länger praktikabel sind; zukünftige Programme sollte aber auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der unterschiedlichen Altersgruppen eingehen. (IAB)

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    Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt: eine Bestandsaufnahme und kritische Sichtung der Lösungsansätze der Hartz-Kommission (2005)

    Peschke, Robert;

    Zitatform

    Peschke, Robert (2005): Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt. Eine Bestandsaufnahme und kritische Sichtung der Lösungsansätze der Hartz-Kommission. Berlin: Uni-Edition, 384 S.

    Abstract

    "Jeglicher Ansatz rot-grüner Arbeitsmarktreformen seit dem Wahljahr 2002 ist zweifellos verbunden mit dem Namen 'Hartz'. Obwohl kaum noch jemand Notiz von den ursprünglichen Lösungsansätzen der Hartz-Kommission nimmt, da diese politisch stark verwaschen wurden, ist es durchaus sinnvoll, diese kritisch zu diskutieren. Dazu wird der Frage nachgegangen, ob die von der Kommission entwickelten Vorschläge für eine Arbeitsmarktreform überhaupt dazu geeignet waren bzw. wären, Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Es wird dabei unterstellt, dass sämtliche durch die Kommission erarbeiteten Module 'eins zu eins' umgesetzt werden würden. Schließlich zeigt sich, dass die Ansätze der Kommission höchstens ein erster Schritt für mehr Beschäftigung wären. Mit Bezug auf die hier vertretene argumentative Position lässt sich schlussendlich festhalten, dass nach der Hartzschen Arbeitsmarktreform weitere Teile der Sozialsysteme bis hin zum Lohnsetzungssystem, restrukturiert werden müssten. Selbst eine vollständige Umsetzung der ursprünglichen Kommissionsvorschläge hätte das deutsche Arbeitsmarktproblem nicht lösen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Beschäftigung Älterer: bislang noch kein Paradigmenwechsel (2005)

    Sproß, Cornelia; Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Sproß, Cornelia & Werner Eichhorst (2005): Beschäftigung Älterer. Bislang noch kein Paradigmenwechsel. In: Bundesarbeitsblatt H. 11, S. 4-12.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktsituation für ältere Arbeitnehmer ist gekennzeichnet von einem unterdurchschnittlichem Beschäftigungsniveau, hoher und verfestigter Arbeitslosigkeit sowie geringen Reintegrationschancen. In dieser Analyse werden die verantwortlichen Faktoren für die schlechte Arbeitsmarktperspektive untersucht. Insbesondere geht es um die Rolle von Einkommensersatzleistungen und aktiven Fördermaßnahmen. Dabei wird geprüft, inwieweit das in den letzten Jahren veränderte arbeitsmarktpolitische Instrumentarium dazu beigetragen hat, die Integration Älterer in das Erwerbsleben zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer: Beispiele und Strategien anderen Länder (Teil 1) (2005)

    Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    Sproß, Cornelia (2005): Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer. Beispiele und Strategien anderen Länder (Teil 1). In: Arbeit und Beruf, Jg. 56, H. 9, S. 260-264.

    Abstract

    In Deutschland sind weniger ältere Arbeitnehmer beschäftigt als in anderen europäischen Ländern. Gegenüber Ländern wie Großbritannien oder Finnland weist Deutschland eine niedrigere Erwerbsquote und eine höhere Arbeitslosenquote der Altergruppe 55 bis 64 Jahre auf. Am Beispiel Großbritanniens und Finnlands wird verdeutlicht, dass eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten existiert, um die Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer zu nutzen und eine hohe Beschäftigungsbeteiligung zu ermöglichen. Nach dem Konzept der Beschäftigungsfähigkeit muss ganzheitlich vorgegangen werden, um die Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer in einer sich zunehmend dynamischen Wissensgesellschaft zu erhalten und zu verbessern. Die auf politischer Ebene durchgeführten Maßnahmen in Finnland basieren auf einer integrativen Strategie, welche alle relevanten Arbeitsmarktakteure in die Entscheidungsprozesse einbezieht. In Großbritannien werden Unternehmen durch staatliche Maßnahmen und Initiativen beeinflusst und der einzelne wird durch staatliche Programme aktiviert, um einer Beschäftigung nachzugehen. Aufgrund der niedrigen Erwerbstätigenquote älterer Arbeitnehmer setzt auch die Bundesregierung Maßnahmen durch, die jedoch nicht ausreichen, das Beschäftigungspotenzial auszuschöpfen. Empfohlen wird, wie in Finnland, auf mehreren Ebenen aktiv zu sein. Gleichzeitig ist eine intensivere Betreuung älterer Arbeitsloser wir in Großbritannien wichtig. (IAB)

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    Alte Hasen zum Alten Eisen?: Beiträge zur Fachtagung "Alte Hasen zum Alten Eisen? Zur Situation älterer Menschen am Arbeitsmarkt" vom 21. Juni 2004 in Wien (2005)

    Steiner, Karin; Sturm, René;

    Zitatform

    Steiner, Karin & René Sturm (Hrsg.) (2005): Alte Hasen zum Alten Eisen? Beiträge zur Fachtagung "Alte Hasen zum Alten Eisen? Zur Situation älterer Menschen am Arbeitsmarkt" vom 21. Juni 2004 in Wien. (AMS report 43), Wien, 69 S.

    Abstract

    "Die demographisch bedingte Zunahme älterer Arbeitskräfte und der generelle wirtschaftliche Strukturwandel stellen auch für Österreich markante Entwicklungstendenzen dar. Die daraus resultierenden Veränderungen am Arbeitsmarkt haben insbesondere auf die Situation älterer ArbeitnehmerInnen und beschäftigungsloser älterer Menschen tlw. sehr spezifische Auswirkungen. Zusätzliche Brisanz und Aktualität gewinnt das Thema auch durch die aktuellen politischen Diskussionen zur Reform des Pensionssystems. Die Anzahl von Früh- und Invaliditätspensionen war in Österreich bisher tatsächlich sehr hoch. Dieser Trend hat allerdings verschiedene Hintergründe und ist durch einseitige, pauschale Argumente (z.B. mangelnder Arbeitswille, per se eingeschränkte Arbeitsfähigkeit von älteren ArbeitnehmerInnen) nicht hinreichend erklärbar. Gerade um hier einer verkürzten Sichtweise vorzubeugen, lohnt sich in diesem Zusammenhang eine genauere Analyse der arbeitsmarktpolitischen Situation Älterer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Flexicurity and HR-strategies for the older workers: a comparative appraisal of four European countries (2005)

    Tros, Frank;

    Zitatform

    Tros, Frank (2005): Flexicurity and HR-strategies for the older workers. A comparative appraisal of four European countries. (TLM.NET working paper 2005-13), Amsterdam, 22 S.

    Abstract

    "This paper argues that a synergy exists between flexibility and security regarding the older workers in the labour market. There are several options to combine some forms of flexibility and some forms of security. It is worthwhile to analyse these options in the implementation of the European strategy to encourage the labour market activity of the workers aged 55+. A more or less deliberate strategy to enhance both flexibility and security is called 'flexicurity'. From the flexicurity point of view, this paper analyses the policies regarding the older workers in Belgium, Denmark, Germany and The Netherlands. The early exit arrangements, creating income security and external flexibility for companies, are under reform in almost all EU-countries. In this context, it is interesting to find out whether new combinations of flexibility and security, which are focussing more on employment participation, are being created. In the policy discourses there seem to appear new interconnections between internal flexibility and job and work security. Nevertheless, this article shows differences in the degree in which policies interfere. It also deals with continuing traditions in the balance and types of flexibility and security in the four countries. In the Danish labour market, the specific interconnection of (external numerical) flexibility and (employment and income) security is beneficial for the employment participation of the older workers. Nevertheless, this is not the result of a deliberate policy. The Dutch arrangements in collective agreements and - to a lesser extent the Belgian facilities on the national level - seem to be most integrative in combining flexibility in work organisations with employment and security for the older workers. In Germany, the early retirement practice appears to be more difficult to change into new forms of flexibility and security. Further, this paper presents a follow-up research project on the policies for older workers on the firm level. The background question is whether and how HRM are influenced by the policyshifts on the more central levels. The firm has its own autonomous dynamics and the well-rooted practises of 'early exit' and the rather passive attitude towards the senior employees seems hard to change. Furthermore, this project has to fill in the lack of knowledge about the extent in which companies create more autonomous strategies to combine forms of flexibility and security among the older workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ageing and employment policies: United States (2005)

    Zitatform

    (2005): Ageing and employment policies. United States. (Ageing and employment policies), Paris, 193 S. DOI:10.1787/9789264009608-en

    Abstract

    "In some respects, the United States is better placed than many other OECD countries to cope with population ageing. First, its population is projected to age less rapidly over the next half century than in most OECD countries. Second public expenditure an old-age pensions is quite low by OECD standards and is expected to increase only modestly over the next half century relative to GDP. Third, labour market outcomes for older people in the United States are generally better than in many OECD countries. For instance, over two-thirds of all Americans aged 50-64 are working - which places the United States in the top third of OECD countries - and, while only about one-fifth of Americans aged 65-74 are working, this is still well above the OECD average. And, last but not least, life expectancy and health outcomes more generally are expected to continue to improve over the coming decades, opening up greater opportunities for older Americans to both extend their working lives and enjoy more years of retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ageing and employment policies: Australia (2005)

    Zitatform

    (2005): Ageing and employment policies. Australia. (Ageing and employment policies), Paris, 164 S. DOI:10.1787/9789264009721-en

    Abstract

    "In the face of rapid population ageing and the trend towards early retirement, there is a need to promote better employment opportunities for older people. Much has been said about the need for reform of old-age pensions and early retirement schemes but this may not be sufficient to raise employment rates for older people significantly or to reduce the future risk of labour shortages. Both governments and firms will need to take active measures to adapt wage-setting practices to ageing workforces, to address the extent to which other welfare schemes act as pathways to early retirement, to tackle age discrimination and to improve the job skills and working conditions of older workers. In addition, older workers will need to change their own attitudes towards working longer and acquiring new skills. Little is known about what countries have been doing or should be doing in these areas. This report on Australia is part of a series of around 20 OECD country reports that are intended to fill this gap. Each report contains a survey of the main barriers to employment for older workers, an assessment of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers and a set of policy recommendations for further action by the public authorities and social partners. The chapters are about
    - the challenge ahead
    - the labour market situation of older workers
    - striking the right balance: income support and work incentives for older people
    - encouraging employers to retain and hire older people
    - helping older workers to carry on working
    - ensuring policies are comprehensive and coherent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ageing and employment policies: Germany (2005)

    Zitatform

    (2005): Ageing and employment policies. Germany. (Ageing and employment policies), Paris, 167 S. DOI:10.1787/9789264012745-en

    Abstract

    "Today, many older Germans stop working well before reaching the statutory retirement age of 65. As a result, only two out of five people in Germany between the ages of 55 and 64 are employed, well below the ratio in most other OECD countries. By comparison, about three out of five people in this age group are still active in Britain and the US and more than 70% in Sweden.
    Unless this situation changes, Germany could face labour shortages, slowing economic growth and worsening public finances, the OECD report warns. The problem is especially acute in the former East German states, where birth rates are lower and many younger, skilled workers have emigrated to take advantage of job opportunities in western Germany.
    The report on Germany outlines barriers to the employment of older workers and gives policy recommendations for action to overcome them, aimed at both the German government, employers, trade unions and older workers themselves.
    While a lot has been done in recent years to encourage older workers to carry on working, it is important that the new government keeps up the momentum of reform. Specifically, the OECD recommends that Germany should:
    - raise the retirement age in line with rising life expectancy. While the OECD welcomes the incoming government's plans to raise the retirement age in the long term to 67, it says action may be needed earlier than in 2008, as currently planned.
    - introduce job-search requirements for all, irrespective of age. Incentives to retire before the official retirement age or to withdraw from the labour market by taking advantage of disability pensions or unemployment benefits combined with exemptions from job-search requirements should be removed. Early retirement schemes for the long-term unemployed should be phased out faster. Every person registered as unemployed should be required to look for a job.
    - improve the employability of older workers. Training programmes for older workers, especially for the low and medium-skilled, are urgently needed in order to help older workers who lose their jobs to find new employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Netherlands (2005)

    Zitatform

    (2005): Ageing and employment policies. Netherlands. (Ageing and employment policies), Paris, 144 S. DOI:10.1787/9789264012097-en

    Abstract

    "In the Netherlands, the proportion of persons aged 65 and over to the working-age population will rise to 40% by 2050. Without policy changes, this could lead to higher public expenditures, labour force shortages, and slower economic growth. This report surveys of the main barriers to employment for older workers, assesses of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers and presents a set of policy recommendations for further action by the public authorities and social partners. It examines the balances between income support and work incentives, methods for encouraging employers to hire and retain workers, and policies for ensuring the employability of older workers. The chapters are about
    - The Challenge Ahead
    - Older Workers in the Dutch Labour Market
    - Income Support and Work Initiatives: Striking the Right Balance
    - Encouraging Employers to Hire and Retain Older Workers
    - Ensuring the Employability of Older Workers
    - Ensuring that Policies are Comprehensive and Conherent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    National accord on older workers (2005)

    Zitatform

    (2005): National accord on older workers. In: European Industrial Relations Review H. 383, S. 26-28.

    Abstract

    "A new national agreement aims to increase the labour market participation rate of older workers in France. The agreement focuses an changing attitudes to older workers, ensuring career development by means of training and adapting jobs to suit the worker, and encouraging people to return to the labour market by eliminating discrimination and examining arrangements for workers to receive pensions alongside pay. It is hoped that these provisions will allow France to meet the EU target of a 50% older workers' participation rate by 2010." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Grünbuch "Angesichts des demografischen Wandels - eine neue Solidarität zwischen den Generationen" (2005)

    Abstract

    Die EU steht wie noch nie zuvor einem demografischen Wandel gegenüber, der beträchtliche Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft haben wird. Die Menschen leben länger und gesünder, und die Geburtenrate ist auf 1,5 Kind pro Frau gesunken. Laut Basisszenario der Bevölkerungsvorausschätzungen von Eurostat wird im Jahr 2030 die Anzahl der Kinder und Jugendlichen in Europa um 18 Millionen abgenommen haben. Zu diesem Zeitpunkt wird es in der EU 24 Millionen mehr ältere Arbeitnehmer im Alter von 55 bis 64 Jahren als heute geben sowie 34,7 Millionen Menschen, die älter als 80 sind (verglichen mit 18,8 Millionen heute). Wie können wir diese Herausforderungen annehmen? Wie sollen wir die Tendenz zum Bevölkerungsrückgang umkehren? Wie sollen wir mit den Auswirkungen einer alternden Bevölkerung fertig werden und gleichzeitig den Jüngsten unter uns neue Chancen anbieten? Dies sind einige der Fragen, die in dem Grünbuch der Kommission aufgegriffen werden, das zum Ziel hat, eine Debatte zu starten, an der alle Betroffenen aufgerufen sind sich zu beteiligen. Für die Europäische Union werden folgende Prioritäten herausgestellt: 1. Förderung der Geburtenraten durch eine angemessene Familienpolitik; 2. Sicherstellung eines Gleichgewichts zwischen den Generationen sowie 3. Schaffung neuer Übergänge zwischen den Lebensabschnitten. (IAB)

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    Alterung und Beschäftigungspolitik: Deutschland (2005)

    Zitatform

    (2005): Alterung und Beschäftigungspolitik. Deutschland. (Ageing and employment policies), Paris, 187 S. DOI:10.1787/9789264014060-de

    Abstract

    "Angesichts der rasch fortschreitenden Bevölkerungsalterung und des Trends zum vorzeitigen Arbeitsmarktrückzug muss für bessere Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Menschen gesorgt werden. Über die Notwendigkeit einer Reform der Rentensysteme und der Vorruhestandsregelungen wurde bereits viel gesagt, die bisherigen Maßnahmen sind jedoch u.U. unzureichend, um die Beschäftigungsquoten der älteren Arbeitskräfte deutlich anzuheben oder das Risiko künftiger Arbeitskräfteverknappungen einzudämmen. Regierungen ebenso wie Unternehmen werden aktive Maßnahmen ergreifen müssen, um die Lohnfindungsmechanismen auf eine alternde Erwerbsbevölkerung abzustimmen, um zu verhindern, dass andere Sozialtransfersysteme als alternative Wege in die Frührente genutzt werden, um Altersdiskriminierung zu bekämpfen und um die Arbeitsplatzkompetenzen und Arbeitsbedingungen der älteren Arbeitskräfte zu verbessern. Außerdem müssen die älteren Arbeitskräfte selbst ihre Einstellung zu einem längeren Verbleib im Erwerbsleben und zur Aneignung neuer Kompetenzen ändern. Es ist nur wenig darüber bekannt, was die Länder in diesem Bereich unternehmen bzw. unternehmen sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Vieillissement et politiques d'emploi: France (2005)

    Zitatform

    (2005): Vieillissement et politiques d'emploi. France. (Ageing and employment policies), Paris, 171 S. DOI:10.1787/9789264008878-en

    Abstract

    "In the face of rapid population ageing and the trend towards early retirement, there is a need to promote better employment opportunities for older people. Much has been said about the need for reform of old-age pensions and early retirement schemes but this may not be sufficient to raise employment rates for older people significantly or to reduce the future risk of labour shortages. Both governments and firms will need to take active measures to adapt wage-setting practices to ageing workforces, to address the extent to which other welfare schemes act as pathways to early retirement, to tackle age discrimination and to improve the job skills and working conditions of older workers. In addition, older workers will need to change their own attitudes towards working longer and acquiring new skills. In France, an overall strategy is needed: 1. Better mobilising the players on the ground; 2. Promoting employment for older people and offering them greater choice when they take retirement; 3.Removing obstacles to continuing employment and recruitment after the age of 50; 4. Promoting the employability of workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Denmark (2005)

    Zitatform

    (2005): Ageing and employment policies. Denmark. (Ageing and employment policies), Paris, 126 S. DOI:10.1787/9789264014169-en

    Abstract

    "Part of the OECD series on Ageing and Employment Policies, the OECD report on Denmark outlines the main barriers to employment facing older workers, an assessment of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers and policy recommendations for further action by the Danish government, social partners and older workers themselves. Recommendations for reform The OECD's report acknowledges that in some respects Denmark is better placed to meet the challenges of population ageing than many other OECD countries. First, population ageing is occurring less rapidly than in many other OECD countries. Second, labour market participation rates of older women and men are already among the highest in the OECD area. Third, a number of disincentives to continue working as well as the employability of older workers have already been addressed. Nevertheless, the OECD notes that many older Danes continue to withdraw from the labour market well before reaching the official retirement age of 65. To remove the barriers that many older workers face to carry on working, the OECD calls on the Danish authorities to adopt a coordinated and comprehensive package of measures. These include: Abolish the voluntary early retirement pension (VERP). Despite past reforms, the VERP remains a major disincentive to working at an older age and should be abolished. Avoid unemployment benefits being used as a pathway to early retirement. The older unemployed should be granted benefits for the same maximum period of four year as the younger unemployed. This would mean reducing the maximum period from nine years currently for the age group 51-59 but extending the limit from two-and-a-half years currently for the age group 60 and over. Re-enforce mutual obligations for the 58- to 60-year-olds. Unemployed people aged 58 to 60 may be excluded from various obligations to actively seek work or participate in training if they satisfy the conditions for entering the VERP at the age of 60. As a result, unemployment rates are two to three times higher in this age group compared with the national average. This group should be subject to the same mutual obligations as other age groups in exchange for more help to find them jobs. Allow for well-designed flexible work-retirement pathways through the public pension system. It is currently not possible to obtain a reduced public pension before the official retirement age of 65. If the VERP is phased out, there may be pressures for allowing more flexible retirement options through the public pension system. This can be done by making it possible to apply for actuarially reduced benefits before age 65 and to combine pension benefits with work income so that there is a financial gain from gradual retirement. Promote an age-friendly environment in firms. In particular, mandatory retirement clauses available in collective agreements need to be abolished and awareness among employers of age-discrimination legislation raised. Also, there is a need for expanding training opportunities for older and low-skilled workers, through a life course perspective." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze: Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD - Drucksache 16/109 - (2005)

    Zitatform

    (2005): Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze. Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD - Drucksache 16/109 -. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/245 (14.12.2005)), 12 S.

    Abstract

    Seit dem Jahr 2001 wurden mehrere arbeitsmarktpolitische Instrumente in das Dritte Sozialgesetzbuch (SGB III) aufgenommen und bis Ende des Jahres 2005 befristet. Da die Arbeitsmarktlage aber weiterhin ein breites Bündel von Maßnahmen zur Integration von Menschen mit Wettbewerbsnachteilen - vor allem von älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern - in den Arbeitsmarkt erfordert, empfiehlt der Ausschuss für Arbeit und Soziales dem Deutschen Bundestag, den Entwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze anzunehmen. Die Geltungsdauer der arbeitsmarktpolitischen Instrumente im Dritten Sozialgesetzbuch, die bis Ende des Jahres 2005 befristet sind, soll mit Ausnahme des Existenzgründungszuschusses und der Förderung der Weiterbildung beschäftigter Arbeitnehmer bis zum 31.Dezember 2007 verlängert werden. Existenzgründungszuschüsse können noch bis zum 30. Juni 2006 beantragt werden; die Möglichkeit der Förderung der Weiterbildung beschäftigter Arbeitnehmer soll bis zum 31. Dezember 2006 verlängert werden. Außerdem hat der Ausschuss beschlossen, dem Deutschen Bundestag zu empfehlen, den Gesetztesentwurf des Bundesrates zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes für erledigt zu erklären. Die Übergangsfrist beim Arbeitszeitgesetz im Hinblick auf Bereitschaftsdienst läuft am 31. Dezember 2005 aus. Da noch nicht in allen Bereichen Tarifabschlüsse auf Basis des neuen Rechts erfolgt sind, soll die Übergangsregelung für bis zum 1. Januar 2004 bestehende oder nachwirkende Tarifverträge bis zum 31. Dezember 2006 verlängert werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Canada (2005)

    Zitatform

    (2005): Ageing and employment policies. Canada. (Ageing and employment policies), Paris, 138 S. DOI:10.1787/9789264012455-en

    Abstract

    "Giving Canadians more opportunity to remain in the workforce longer will benefit both the economy and the workers themselves. If Canadians continue to retire early, population ageing will lead to a pronounced slowdown in labour force growth and hence to weaker economic growth. There is a human dimension as well - many older Canadians would prefer to remain in paid employment for longer if the appropriate policies and workplace practices were in place. The OECD's report on Canada outlines the main barriers to employment facing older workers, an assessment of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers and policy recommendations for further action by the Canadian government, employers, trade unions and older workers themselves. The OECD's report notes that Canada is better placed to meet the challenges of population ageing, than many other OECD countries. First, Canada's population is not expected to age as rapidly or as extensively as in Japan and many European countries. Second, past reform has strengthened the financial sustainability of public expenditures on old-age pensions. Third, the labour market situation of older Canadians has improved considerably in recent years. Nevertheless, the OECD argues, Canada should do more to improve employment opportunities for older Canadians whose participation rates are still below the levels in several other OECD countries. Though there have been some recent improvements, to successfully meet the challenges of population ageing Canada will need to adopt a co-ordinated and comprehensive package of measures to encourage older workers to work longer." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze: Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeit zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung - Drucksachen 15/5556, 15/5602 (2005)

    Zitatform

    (2005): Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze. Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeit zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung - Drucksachen 15/5556, 15/5602. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 15/5714 (15.06.2005)), 8 S.

    Abstract

    Die Beschlussempfehlung und der Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeit widmet sich zwei Themen: Der Verbesserung der Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der Zulassung von Kettenverträgen. Die erleichterten Befristungsmöglichkeiten, die ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab dem 52. Lebensjahr in Anspruch nehmen können, sollen bis Ende 2007 verlängert werden. Darüber hinaus soll es die Möglichkeit zur Aufnahme befristeter Beschäftigung geben, wenn zwischen dem Beginn der sachgrundlosen Befristung und dem Ende eines vorhergehenden Arbeitsverhältnisses ein Zeitraum von mindestens zwei Jahren liegen. Außerdem soll die bestehende Übergangsfrist bei der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld geändert werden, und Arbeitnehmer schon künftig schon mit Vollendung des 45. Lebensjahrs und in Betrieben mit bis zu 200 Beschäftigten bei ihren Aktivitäten durch die Übernahme von Weiterbildungskosten unterstützt werden. Während dieser Gesetzentwurfs mit den Stimmen der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gegen die Stimmen der Fraktionen der CDU/CSU und FDP angenommen wurde, wurde der Entwurf der Änderung des Teilzeit- und Befristungsgesetztes, der auf eine Lockerung des Verbots wiederholter Befristungen zielte, abgelehnt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Abschlussbericht der Fachhochschule Düsseldorf im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Offensive für Ältere" (2004)

    Bleck, Christian;

    Zitatform

    Bleck, Christian (2004): Abschlussbericht der Fachhochschule Düsseldorf im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Offensive für Ältere". Düsseldorf, 250 S.

    Abstract

    "Der Abschlussbericht präsentiert die Ergebnisse des Evaluationsvorhabens der Forschungsstelle DIFA der Fachhochschule Düsseldorf, das im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft 'Offensive für Ältere' durchgeführt wurde. Hierfür wird im ersten Kapitel mit einer Vorstellung der Hintergründe, Ziele und Inhalte der 'Offensive für Ältere' begonnen. Dies beinhaltet eine Beschreibung der europäischen Gemeinschaftsinitiative EQUAL, eine kurze Darstellung der Situation Älterer auf dem Arbeitsmarkt sowie eine allgemeine Darstellung des Projektvorhabens der 'Offensive für Ältere'. Da die Förderangebote für ältere Arbeitslose, die in sieben verschiedenen Modellprojekten der 'Offensive für Ältere' durchgeführt werden, hierbei das eigentliche innovative Element auf praktischer Ebene darstellen, werden diese im zweiten Kapitel nochmals gesondert vorgestellt. Anschließend folgt die 'Basisanalyse der Zielgruppe'. Hierbei handelt es sich um eine Literaturanalyse zur Zielgruppe der älteren Arbeitslosen, die den Fokus auf die Lebenssituation bzw. psychosoziale Lage der Zielgruppe richtet. Anhand eines theoretischen Modells werden beispielhaft verschiedene Umstände und Faktoren geschildert, welche die Situation älterer Arbeitsloser bedingen (können) und daraus Erkenntnisse für die Arbeit in Förderangeboten mit der Zielgruppe abgeleitet. Das vierte Kapitel beinhaltet die Ergebnisse der ExpertInneninterviews zur Akquise der TeilnehmerInnen, die in einem Arbeitsamt, einem Sozialamt und einem Jobcenter sowie in den sieben Modellprojekten durchgeführt wurden. Neben der grundsätzlichen Erörterung der Akquiseabläufe werden hierbei einerseits die Berücksichtigung des gleichstellungspolitischen Prinzips des Gender Mainstreaming sowie andererseits die Berücksichtigung von MigrantInnen bzw. deren spezifische Belange und Sichtweisen schwerpunktmäßig beleuchtet. Der zentrale und umfangreichste Baustein unserer Untersuchung stellt die quantitative Befragung der TeilnehmerInnen dar. Hier wurde die subjektive Wahrnehmung und Beurteilung der Förderangebote aus Sicht der TeilnehmerInnen erhoben. Die Ergebnisse der Befragung werden im fünften Kapitel vorgestellt. Das sechste Kapitel behandelt die qualitative Befragung von TeilnehmerInnen, die ein Förderangebot vorzeitig verlassen haben. In der Auswertung der Interviews mit den von uns so genannten 'Drop-Outs' werden die Gründe und Umstände des Abbruchs erläutert. Mit dem Resümée der wichtigsten Ergebnisse endet dieser Abschlussbericht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsrealität von älteren ArbeitnehmerInnen: Chancen und Barrieren (2004)

    Enzenhofer, Edith; Steiner, Karin; Rapa, Silvija; Simbürger, Elisabeth; Muralter, Doris;

    Zitatform

    Enzenhofer, Edith, Doris Muralter, Silvija Rapa, Elisabeth Simbürger & Karin Steiner (2004): Erwerbsrealität von älteren ArbeitnehmerInnen. Chancen und Barrieren. (AMS-Info 67), 4 S.

    Abstract

    Die Kurzfassung einer Studie über Problemlagen und Potentiale älterer österreichischer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ab 45 Jahre wird vorgestellt. Mit einem Methodenmix wurden die arbeitsmarktpolitische Situation älterer Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Arbeitsloser sowie arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und Konzepte zur Förderung dieser Zielgruppe untersucht und die Problemlagen und Maßnahmen aus der Sicht von Betroffenen und Experten/innen beleuchtet. Folgende Faktoren erweisen sich bezüglich der Arbeitsmarktsituation als die relevantesten Förder- oder Belastungsfaktoren: formale Qualifikation, regelmäßige Weiterbildung, Kontinuität, Karriereverlauf und Aufstieg, Erfahrungswissen, motivationale Faktoren, branchenspezifische Faktoren und körperbelastende Arbeit, außerberufliche Lebensumstände. Insgesamt ist festzustellen, dass ein Großteil der Befragten Verbesserungen der Arbeitsbedingungen als eine zentrale Voraussetzung für altersgerechtes Arbeiten sieht, denn Arbeitsdruck und Arbeitstempo haben sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich erhöht und sind sehr belastenden Stressfaktoren. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Mehr Beschäftigung für Ältere: Lehren aus dem Ausland (2004)

    Funk, Lothar;

    Zitatform

    Funk, Lothar (2004): Mehr Beschäftigung für Ältere. Lehren aus dem Ausland. (IW-Positionen 08), Köln, S. 1-64.

    Abstract

    "Von 100 Einwohnern im Alter von 55 bis 64 Jahren waren in Deutschland im Jahr 2002 nur noch 38,4 Prozent beschäftigt. Das sind deutlich weniger als vor dreißig Jahren, als noch fast 50 Prozent erwerbstätig waren. Die Entwicklung in einer Reihe von Ländern zeigt, dass es möglich ist, höhere Erwerbstätigenquoten Älterer zu erreichen. Ausgehend von einem teilweise ähnlich geringen Niveau wie in Deutschland steigerten sie in wenigen Jahren die Erwerbstätigkeit Älterer erheblich. Hieraus lassen sich wesentliche Bedingungen für mehr Beschäftigung Älterer ableiten: Erstens könnten die Rentensysteme so gestaltet werden, dass ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben weniger leicht und finanziell unattraktiv für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist. Zweitens verhilft ein geringer Regelungsgrad bei den Arbeitsverhältnissen zu einer hohen Erwerbstätigkeit aller und vor allem auch Älterer. Drittens würden höhere Investitionen in das vorhandene Humankapital auch über das 45. Lebensjahr hinaus erheblich dazu beitragen, die Beschäftigungsfähigkeit Älterer zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employment opportunities for older wokers: a comparison of selected OECD countries (2004)

    Funk, Lothar;

    Zitatform

    Funk, Lothar (2004): Employment opportunities for older wokers. A comparison of selected OECD countries. In: CESifo DICE report, Jg. 2, H. 2, S. 22-33.

    Abstract

    Es werden die Anteile der Beschäftigten im Alter zwischen 55 und 64 Jahren für verschiedenen Länder gegenübergestellt und für den Zeitraum 1970 bis 2002 verglichen. Erfolgreiche Länder mir einem Anteil über 50 Prozent sind Schweden, Schweiz, USA, Dänemark und Großbritannien, während Irland, Finnland und die Niederlande zwar darunter liegen, aber in den letzten Jahren stark aufgeholt haben. Deutschland liegt mit nur 38,4 Prozent Beschäftigung Älterer für 2002 nach wie vor an letzter Stelle. Als Einflussfaktoren für höhere Beschäftigungsquoten älterer Arbeitnehmer werden diskutiert: Möglichst weitgehende Deregulierung des Arbeitsmarktes; Anhebung des Ruhestandsalters durch Verringerung entsprechender finanzieller Anreize; Höhere Investitionen in Humankapital; Umstellungen der Arbeitszeitregelungen und Arbeitsorganisation. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Programm gegen Qualifizierungsengpässe und Arbeitslosigkeit: Fördermöglichkeiten beruflicher Weiterbildung im Beschäftigungsverhältnis (2004)

    Hauk, Rainer; Müller, Winfried;

    Zitatform

    Hauk, Rainer & Winfried Müller (2004): Programm gegen Qualifizierungsengpässe und Arbeitslosigkeit. Fördermöglichkeiten beruflicher Weiterbildung im Beschäftigungsverhältnis. In: Arbeit und Beruf, Jg. 55, H. 6, S. 163-165.

    Abstract

    Die Arbeitsmarktpolitik muss sich stärker auf präventive und wirtschaftsnahe Aus- und Weiterbildung ausrichten. Die entsprechenden Beratungsangebote der Bundesagentur für Arbeit gemäß dem Sozialgesetzbuch (SGB) III werden vorgestellt und überprüft. Dabei geht es um Maßnahmeninhalte, Fördermöglichkeiten und Grenzen, den förderfähigen Personenkreis und Modalitäten der Leistungsgewährung. Die Maßnahmen richten sich an Arbeitnehmer wie auch an Arbeitgeber insbesondere der Klein- und Mittelbetriebe. Sie betreffen vor allem die Einstellung von Geringqualifizierten, die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer und die Förderung der Jobrotation. Die dargestellten Möglichkeiten der Qualifizierung im Beschäftigungsverhältnis sollen Arbeitslosigkeit vermeiden, aber auch Änderungen der betrieblichen Personalpolitik bewirken. Insgesamt verlagert sich der Schwerpunkt beruflicher Weiterbildungsförderung von der Prävention im Vorfeld von Arbeitslosigkeit in Richtung betrieblicher Weiterbildung und der Förderung beschäftigter Arbeitnehmer. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Eins zu Eins?: eine Zwischenbilanz der Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt (2004)

    Jann, Werner ; Schmid, Günther;

    Zitatform

    Jann, Werner & Günther Schmid (Hrsg.) (2004): Eins zu Eins? Eine Zwischenbilanz der Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt. (Modernisierung des öffentlichen Sektors 25), Berlin: Edition Sigma, 112 S.

    Abstract

    "Als die 'Kommission moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' - bekannt als 'Hartz-Kommission' - ihren Abschlußbericht vorlegte, versprach Bundeskanzler Schröder, die 13 Module des Berichts eins zu eins umzusetzen. Opposition und große Teile der Öffentlichkeit standen und stehen den Kommissionsvorschlägen allerdings sehr kritisch gegenüber. Während die einen beklagen, sie würden nur verwässert oder gar nicht umgesetzt, bestreiten andere ihren Sinn und Zweck. Der Band - herausgegeben von zwei Wissenschaftlern, die der Kommission selbst angehörten - liefert nun eine erste Zwischenbilanz zur Debatte um die und zur Implementation der Reformen. Zwar ist es für Aussagen über mittel- und langfristige Wirkungen noch zu früh und bei einzelnen Modulen ist offenbar, daß die Erwartungen zu hoch gesteckt waren. Dennoch hat die Kommission nach Ansicht der Beiträger zum ersten Mal ein kohärentes Gesamtkonzept für einen modernen und flexiblen Arbeitsmarkt vorgelegt, eine klare Agenda für die Reformdiskussion vorgegeben und eine nachhaltige Reformbewegung in Gang gesetzt. Die Verfasser argumentieren, daß die Konzepte weiter zu entwickeln und laufend mit den Erfahrungen des Umsetzungsprozesses anzureichern oder zu korrigieren sind. Insofern ist ein Lernprozeß im Geiste des Gesamtkonzepts wichtiger als eine mechanistische Eins-zu-eins-Umsetzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhaltsverzeichnis: Werner Jann und Günther Schmid: Die Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt: Eine Zwischenbilanz (7-18); Frank Oschmiansky: Reform der Arbeitsvermittlung (19-37); Bastian Jantz: Zusammenführung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe (38-50); Frank Oschmiansky: Bekämpfung von Schwarzarbeit (51-62); Simon Vaut: Umbau der BA (63-75); Frank Oschmiansky: Weitere wichtige Bausteine (76-91).

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