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Dossier

Arbeitsmarktpolitik für Ältere

Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.

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im Aspekt "geografischer Bezug"
  • Literaturhinweis

    Trotz Alterserwerbsbeteiligung auf Rekordniveau: Mehr Ältere von Arbeitslosigkeit betroffen: Großer Anteil älterer Arbeitsloser bleibt nach wie vor verdeckt (2020)

    Kaboth, Arthur ; Brussig, Martin ;

    Zitatform

    Kaboth, Arthur & Martin Brussig (2020): Trotz Alterserwerbsbeteiligung auf Rekordniveau: Mehr Ältere von Arbeitslosigkeit betroffen. Großer Anteil älterer Arbeitsloser bleibt nach wie vor verdeckt. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2020-01), Duisburg, 14 S. DOI:10.17185/duepublico/71577

    Abstract

    "- Die Erwerbsbeteiligung Älterer nimmt seit mehr als einem Jahrzehnt kontinuierlich zu und liegt auf Rekordniveau. Die Arbeitslosenquote Älterer ist davon aber teilweise entkoppelt.
    - Die relative Beschäftigungslosigkeit steigt mit zunehmendem Alter an und hat sich bis ins höhere Erwerbsalter ausgeweitet. Aber auch die Anzahl älterer Arbeitsloser zwischen 60 und 65 Jahren hat zugenommen und sich innerhalb kurzer Zeit mehr als verdoppelt.
    - Die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu bleiben, ist ab dem 50. Lebensjahr besonders hoch, sodass der Anteil Älterer unter den Langzeitarbeitslosen (mindestens 12 Monate arbeitslos) bis zum Jahr 2018 auf über 40 Prozent zugenommen hat.
    - Seit 2015 gelten allein durch die Sonderregelung für Ältere jährlich ca. 140.000 Leistungsbezieher*innen im SGB II (60 bis 64 Jahre) nicht als arbeitslos. Zum Vergleich: 2018 waren fast 210.000 Personen in dieser Altersgruppe als arbeitslos ausgewiesen. Ein großer Anteil älterer Arbeitsloser bleibt also verdeckt.
    - Mit der Sonderregelung für Ältere ist im SGB II nach wie vor eine vorruhestandsähnliche Regelung in Kraft, die eine Förderung von Arbeitsuchenden erschwert. Vermutlich trägt sie bei den betroffenen Älteren zu Resignation, fehlender Erwerbsmotivation und -perspektive bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen: Wie werden Ältere gefördert? (2020)

    Kaboth, Arthur ; Brussig, Martin ;

    Zitatform

    Kaboth, Arthur & Martin Brussig (2020): Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen: Wie werden Ältere gefördert? (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2020-02), Duisburg, 14 S. DOI:10.17185/duepublico/72656

    Abstract

    "Arbeitslosigkeit hat sich aufgrund der verlängerten Erwerbsphasen bis ins höhere Erwerbsalter ausgeweitet, sodass zunehmend Personen ab dem 60. Lebensjahr betroffen sind. Die Altersstruktur bei Teilnehmer*innen arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen hat sich aufgrund der höheren Betroffenheit von Arbeitslosigkeit verändert: Der Anteil der Geförderten im Alter von 60 bis 64 Jahren hat erheblich zugenommen. Allerdings werden Ältere (55 bis 64 Jahre) im Vergleich zu den Jüngeren nach wie vor deutlich weniger gefördert. Die Schwerpunkte der Förderung Älterer unterscheiden sich deutlich von denen für Jüngere. Unter den Älteren hat die Förderung der Beruflichen Weiterbildung an Bedeutung gewonnen, allerdings nur im Rechtskreis des SGB III (Arbeitslosenversicherung). Der Anteil der Älteren, der nach Beendigung einer Maßnahme eine Beschäftigung aufgenommen hat, ist im Vergleich zu den Jüngeren nahezu immer und zum Teil erheblich kleiner. Zudem erfolgen Beschäftigungsaufnahmen nach einer Maßnahme im SGB III häufiger als im SGB II. Die Arbeitsförderung für ältere Arbeitsuchende muss quantitativ und qualitativ ausgebaut werden. Die Wiederaufnahme einer Beschäftigung ist jedoch nicht nur von der Arbeitsförderung, sondern auch vom Einstellungsverhalten der Arbeitgeber abhängig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Trotz steigender Altersgrenzen stagniert das durchschnittliche Rentenzugangsalter: Aktuelle Entwicklungen im Rentenzugang (2020)

    Kaboth, Arthur ; Brussig, Martin ;

    Zitatform

    Kaboth, Arthur & Martin Brussig (2020): Trotz steigender Altersgrenzen stagniert das durchschnittliche Rentenzugangsalter. Aktuelle Entwicklungen im Rentenzugang. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2019-02), Duisburg, 14 S. DOI:10.17185/duepublico/71299

    Abstract

    "Das gesetzliche Renteneintrittsalter steigt schrittweise an, dennoch erfolgt über die Hälfte aller Rentenzugänge im Jahr 2017 vor dem 65. Lebensjahr. Der Anteil der Regelaltersrente an den Rentenzugängen geht zurück. Die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte („Rente ab 63“) erfreut sich hoher Beliebtheit. Das durchschnittliche Rentenzugangsalter ist seit 2013 nahezu konstant, wenn der Einmaleffekt der „Mütterrente“ herausgerechnet wird. Männer gingen im Jahr 2017 im Durchschnitt mit 64,3 und Frauen mit 64,4 Jahren in Rente. Der Rentenzugang polarisiert sich: Renteneintritte erfolgen entweder frühestmöglich oder an der Regelaltersgrenze. Zugänge zwischen diesen beiden Zeitpunkten gehen zurück. Der Anteil der Renten mit Abschlägen hat sich seit 2007 halbiert. Aktuell wird jede vierte Altersrente (2017: 23,3 Prozent) wurde mit Abschlägen in Anspruch genommen (2007: 46,8 Prozent). Bei Männern und Frauen ist in etwa dieselbe Entwicklung zu beobachten. Zurückzuführen ist dies auf das Auslaufen der Altersrente für Frauen und der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit. Übergänge aus stabiler versicherungspflichtiger Beschäftigung in Altersrente nehmen weiterhin zu, sind allerdings nicht die Regel. Lediglich jeder dritte Renteneintritt der Frauen erfolgt 2017 aus stabiler sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung direkt in eine Altersrente. Soweit eine Anhebung der Altersgrenzen erforderlich scheint, ist darauf zu achten, Arbeiten bis zur Regelaltersgrenze zu unterstützen und dort, wo eine Verlängerung der Beschäftigung nicht zumutbar ist, Übergänge in Rente zu ermöglichen, die zielgenau und sozial abgesichert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung des Überganges in die Altersrente bei den Geburtsjahrgängen 1936 bis 1952 (2020)

    Milka, Tatjana; Krickl, Tino;

    Zitatform

    Milka, Tatjana & Tino Krickl (2020): Entwicklung des Überganges in die Altersrente bei den Geburtsjahrgängen 1936 bis 1952. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 75, H. 4, S. 522-551.

    Abstract

    "Die rechtlichen Voraussetzungen für den Zugang zur Altersrente haben sich für die Geburtsjahrgänge 1936 bis 1952 sukzessive verändert. Die Reformen veränderten vor allem das früheste mögliche Alter, mit dem eine Altersrente erstmals bezogen werden konnte, indem sie es in ein höheres Alter verschoben. Das Verrentungsalter bestimmte dann allerdings auch die Höhe der gezahlten Rente mit, weil es unterschiedlich hohe Abschläge mit sich brachte. Deshalb mussten viele Versicherte eine differenzierte Rechnung durchführen: Ein möglichst früher Renteneintritt wurde in später geborenen Geburtsjahrgängen mit höheren prozentualen Abschlägen bezahlt, als die vorangehende Jahrgänge hinnehmen mussten. Inzwischen sind die Möglichkeiten der ganz frühen Verrentung mit 60 Jahren verschlossen, denn sie waren nur für alle bis 1951 Geborenen eröffnet. Damit sind auch die höchsten möglichen prozentualen Abschläge gesunken. Daher zeigt sich beim Übergang des Geburtsjahrgangs 1952 ein vorläufiger Endpunkt der Reformen. Die nachfolgenden Analysen zeigen, in welchem Umfang die Geburtsjahrgänge 1936 bis 1952 die unterschiedlichen Altersrenten in Anspruch nahmen und welche Rentenhöhen sie durchschnittlich erzielten. Die Analysen wurden auf der Grundlage der prozessproduzierten Daten der gesetzlichen Rentenversicherung zum Rentenzugang durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Public support for sanctioning older unemployed: a survey experiment in 21 European countries (2020)

    Naumann, Elias ; De Tavernier, Wouter ; Naegele, Laura ; Hess, Moritz ;

    Zitatform

    Naumann, Elias, Wouter De Tavernier, Laura Naegele & Moritz Hess (2020): Public support for sanctioning older unemployed. A survey experiment in 21 European countries. In: European Societies, Jg. 22, H. 1, S. 77-100. DOI:10.1080/14616696.2019.1660394

    Abstract

    "The public opinion literature has found that the age of the benefit recipient is an important determinant in the formation of welfare state attitudes. Older people are perceived as more deserving of help and also punished less for not accepting a job. We argue that such a preferential treatment of older people depends on the social and economic context. In this article, we examine public support for demanding active labour market policies in 21 European countries. Relying on a survey experiment varying the age of the unemployed person, our analysis confirms that older unemployed are punished less than younger unemployed for not accepting a job offer. However, this effect varies between countries and our evidence suggests that support for exempting older individuals from demanding active labour market policies disappears as societies age. Moreover, support for stricter sanctions in general is higher in countries with a higher unemployment rate and in countries that already have rather strict active labour market policies. These findings question the public's role as a veto player in the reform process as it seems unlikely that public opinion will block attempts to further strengthen demanding active labour market policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Discrimination in the hiring of older jobseekers: Combining a survey experiment with a natural experiment in Switzerland (2020)

    Oesch, Daniel ;

    Zitatform

    Oesch, Daniel (2020): Discrimination in the hiring of older jobseekers: Combining a survey experiment with a natural experiment in Switzerland. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 65. DOI:10.1016/j.rssm.2019.100441

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  • Literaturhinweis

    Frauen zwischen Erwerbsarbeit und Pension (2020)

    Pöschko, Heidemarie; Wurzer, Katharina;

    Zitatform

    Pöschko, Heidemarie & Katharina Wurzer (2020): Frauen zwischen Erwerbsarbeit und Pension. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 45, H. 3, S. 337-349. DOI:10.1007/s11614-020-00421-0

    Abstract

    "Obwohl heutige Generationen von der Bildungsexpansion, Emanzipation und gesellschaftlichen Partizipation profitieren, wird der Pensionsantritt im politischen Diskurs immer wieder als kritischer Lebensabschnitt betrachtet. So werden beispielsweise Warnungen hinsichtlich einer künftigen Unfinanzierbarkeit des Pensionssystems ausgesprochen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Substitution and spill-overs between early exit pathways in times of extending working lives in Europe (2020)

    Riekhoff, Aart-Jan ; Palomäki, Liisa-Maria ; Kuitto, Kati ;

    Zitatform

    Riekhoff, Aart-Jan, Kati Kuitto & Liisa-Maria Palomäki (2020): Substitution and spill-overs between early exit pathways in times of extending working lives in Europe. In: International social security review, Jg. 73, H. 2, S. 27-50. DOI:10.1111/issr.12237

    Abstract

    "In diesem Artikel wird untersucht, inwieweit Instrumentensubstitution unter Möglichkeiten zum frühen Austritt in Europa zwischen 1995 und 2015 zum Einsatz kam. Anhand von aggregierten Eurostat‐Daten über Nichterwerbsquoten und Beschäftigungsquoten unter der Bevölkerung von 55 bis 64 Jahren in 19 europäischen Staaten analysieren wir Substitutionseffekte zwischen Austrittswegen und Gesamtausstrahlungseffekte in die Nichterwerbstätigkeit. Trotz eines starken Rückgangs des vorzeitigen Ausscheidens und des Anstiegs der Beschäftigungsquote von älteren Arbeitnehmern weisen die Ergebnisse darauf hin, dass Instrumentensubstitution insbesondere zwischen Frührente und Invalidität geläufig war. Die Abnahme des frühen Ausscheidens fiel mit erheblichen Ausstrahlungseffekten in Nichterwerbstätigkeit zusammen. Dabei war diese Ausstrahlung jedoch geringer, wenn der Zugang zu alternativen Instrumenten gleichzeitig erschwert wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons)

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  • Literaturhinweis

    'I never really left the university:' Continuity amongst male academics in the transition from work to retirement (2020)

    Rowson, Tatiana S. ; Phillipson, Christopher ;

    Zitatform

    Rowson, Tatiana S. & Christopher Phillipson (2020): 'I never really left the university:' Continuity amongst male academics in the transition from work to retirement. In: Journal of Aging Studies, Jg. 53, S. 1-8. DOI:10.1016/j.jaging.2020.100853

    Abstract

    "This study investigates the transition to retirement of male academics. It applies approaches drawn from Cumulative Advantage and Disadvantage (CAD) principles to expand Continuity theory by examining evidence for continuity and inequalities in the lifestyles of the respondents. Biographical-Narrative interviews with 20 retired academics in Brazil and the United Kingdom were conducted and analysed using Thematic Analysis. An exploration of the same occupational group in different cultural and social contexts was carried out to capture a diversity of CAD influences on retirement outcomes. The experience of continuity was individualised to each participant due to their unique combination of advantages, and their subjective interpretation of their experiences. Cumulative processes identified in this study related to (1) occupational roles played in their career; and (2) organisational level policies and practices for retirement. At the level of individual retired men, cultural and social context factors were not perceived as influential in the achievement of continuity in retirement. Continuity theory is still supported, but alone offers limited explanations of the diversity of experiences in the transition to retirement of male academics. A consideration of the role of cumulative processes and systemic dynamics, including how individuals respond to their experiences in retirement, shows how these different factors interact and affect retirement and ageing. Further studies should investigate the processes identified with other occupations, as well as women and minority groups." (Author's abstract, © 2020 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    German Pension Simulation: Arbeitspapier zur Methodik eines anwartschaftsbasierten Projektionsmodells der gesetzlichen Rentenversicherung (2020)

    Seuffert, Stefan;

    Zitatform

    Seuffert, Stefan (2020): German Pension Simulation. Arbeitspapier zur Methodik eines anwartschaftsbasierten Projektionsmodells der gesetzlichen Rentenversicherung. (Diskussionsbeiträge / Forschungszentrum Generationenverträge 73), Freiburg, 48 S.

    Abstract

    "Die Debatte um die Rentenpolitik ist ein zentraler Bestandteil des politischen Diskurses in Deutschland und kommt nicht zur Ruhe. Eine Abschätzung der Auswirkungen der in diesem Rahmen vorgeschlagenen Reformen auf die zukünftige Einnahmen- und Ausgabenstruktur der Rentenversicherung kann anhand von Rentensimulationsmodellen geschehen. Die vorliegende Arbeit erläutert das konkrete methodische Vorgehen zur Simulation der Allgemeinen Rentenversicherung im Rahmen des vorgestellten Modells "German Pension Simulation"(GPS). Ziel der Rentensimulation ist insbesondere die Abschätzung der zukünftigen Einnahmen und Ausgaben sowie des zukünftigen Leistungs- und Beitragssatzniveaus der Allgemeinen Rentenversicherung. Die Projektion basiert unter anderem auf einer Bevölkerungs- und Arbeitsmarktprojektion, einer einfachen Lohnprojektion sowie einer Fortschreibung der aktuellen altersspezifischen Rentenansprüche der Versicherten und Rentner." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Zusammenhang zwischen Bildung und der Freiwilligkeit von Erwerbsaustritten (2020)

    Stiemke, Philipp ; Heẞ, Moritz ;

    Zitatform

    Stiemke, Philipp & Moritz Heẞ (2020): Der Zusammenhang zwischen Bildung und der Freiwilligkeit von Erwerbsaustritten. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 73, H. 4, S. 238-246. DOI:10.5771/0342-300X-2020-4-238

    Abstract

    "Die demografische Alterung stellt die (Alters-)Sicherungssysteme langfristig vor große finanzielle Herausforderungen. Daher wurden verschiedene Reformen implementiert, die auf eine Verlängerung des Erwerbslebens abzielen. So wurden unter anderem Frühverrentungsmöglichkeiten eingeschränkt, die Regelaltersgrenze erhöht und aktive Arbeitsmarktpolitiken eingeführt. Fraglich ist jedoch, ob alle älteren Arbeitnehmer*innen die nötigen Ressourcen besitzen, um ihre Erwerbstätigkeit bis zum regulären Renteneintrittsalter auszuüben und ob sie den Erwerbsaustritt als freiwillig empfinden. Der Beitrag untersucht, ob und inwieweit Bildung als sozioökonomische Determinante die Freiwilligkeit des Erwerbsaustritts beeinflusst. Basierend auf Daten des Deutschen Alterssurveys wird für zwei Renteneintrittskohorten (1999–2006; 2007–2014) dieser Zusammenhang analysiert. Es zeigt sich, dass bei Männern der jüngeren Renteneintrittskohorte ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen Bildung und der Freiwilligkeit des Erwerbsaustritts besteht, nicht jedoch bei Frauen und Männern der älteren Renteneintrittskohorte. Dieser Befund kann darauf hinweisen, dass sozioökonomische Faktoren wie die Bildung künftig, also bei folgenden Kohorten, die Freiwilligkeit des Erwerbsaustritts zunehmend beeinflusst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Permanent wage cost subsidies for older workers: an effective tool for increasing working time and postponing early retirement? (2019)

    Albanese, Andrea ; Cockx, Bart ;

    Zitatform

    Albanese, Andrea & Bart Cockx (2019): Permanent wage cost subsidies for older workers. An effective tool for increasing working time and postponing early retirement? In: Labour economics, Jg. 58, H. June, S. 145-166. DOI:10.1016/j.labeco.2018.01.005

    Abstract

    "This paper examines the effects of a permanent wage cost subsidy in Belgium on employment retention, working time and hourly wage of older men. To estimate these effects we propose a semi-parametric weighted difference-in-differences estimator that accounts for endogenous stratification in the sampling from a population of men born between 1941 and 1950. We find small positive short-run impacts on working time and larger ones on the retention rate in employment, but only for employees at high risk of early retirement. The wage is not affected." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Informing employees in small and medium sized firms about training: results of a randomized field experiment (2019)

    Berg, Gerard J. van den ; Stephan, Gesine ; Homrighausen, Pia ; Dauth, Christine ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den, Christine Dauth, Pia Homrighausen & Gesine Stephan (2019): Informing employees in small and medium sized firms about training: results of a randomized field experiment. (IAB-Discussion Paper 22/2019), Nürnberg, 29 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen ein Arbeitsmarktprogramm, das Weiterbildung für Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen fördert. Im Rahmen des Programms übernimmt die Bundesagentur für Arbeit einen substanziellen Anteil der Weiterbildungskosten. Die Zugangszahlen in das Weiterbildungsprogramm sind dennoch gering. Im Rahmen eines experimentellen Ansatzes verschickten wir 10 000 Broschüren an potenziell förderberechtigte Beschäftigte und informierten diese über die Bedeutung von Weiterbildung allgemein sowie über das Förderprogramm im Besonderen. Mithilfe verknüpfter Befragungs- und Registerdaten analysieren wir den Einfluss der Info-Broschüre auf die Bekanntheit des Förderprogramms unter Beschäftigten, auf die Aufnahme einer geförderten oder ungeförderten Weiterbildung und auf Merkmale der Beschäftigung. Die Befragungsdaten zeigen, dass die Broschüre die Bekanntheit des Programms unter den Beschäftigten mehr als verdoppelte. Wir finden weder Effekte auf die Wahrscheinlichkeit eine geförderte Weiterbildung aufzunehmen noch auf kurzfristige Arbeitsmarkterfolgsindikatoren aus den Registerdaten. Das Info-Treatment beeinflusste jedoch die Teilnahme an ungeförderten Weiterbildungen bei Beschäftigten unter 45 Jahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ; Dauth, Christine ;
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  • Literaturhinweis

    Improving gender outcomes in social security retirement systems (2019)

    Brimblecombe, Simon; McClanahan, Shea;

    Zitatform

    Brimblecombe, Simon & Shea McClanahan (2019): Improving gender outcomes in social security retirement systems. In: Social policy and administration, Jg. 53, H. 3, S. 327-342. DOI:10.1111/spol.12476

    Abstract

    "Assessing whether retirement systems meet their varying objectives requires analysing outcomes across different categories of beneficiaries with different working, financial, demographic, and family situations. Policymakers should therefore assess systems on the distribution of outcomes rather than average outcomes.
    Much has been written about the gender inequalities inherent in labour markets and how these are reflected and reproduced in pension systems, and there is growing evidence that recent reforms have exacerbated these trends. Recent research has turned to the policy measures available to policymakers to forestall or reverse these trends, but this literature tends to overlook important administrative measures that have the potential to reduce inequalities in access that could improve pension outcomes for women within the current policy framework. This paper examines the main issues surrounding gender inequality in retirement outcomes; explores the implications of recent reform trends in light of the differential outcomes for women, including policy options to mitigate the negative impacts; and concludes with a review of key administrative measures, including streamlining affiliation procedures, improving information, and simplifying payment of contributions and receipt of benefits and better compliance of employers." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    New modes, new challenges? The influence of extended working lives on the late employment phase in Germany (2019)

    Fechter, Charlotte ;

    Zitatform

    Fechter, Charlotte (2019): New modes, new challenges? The influence of extended working lives on the late employment phase in Germany. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 68, H. 4, S. 313-338. DOI:10.3790/sfo.68.4.313

    Abstract

    "Alterssicherungspolitik der letzten Dekade fokussierte im Rahmen von Active Ageing Maßnahmen vor allem die Verlängerung von Erwerbsleben und die Verminderung der Anreize für Frühverrentungsoptionen. Forschung im Bereich der Alterssicherung zeigt, dass spätere Renteneintritte durch verlängerte Erwerbsarbeitszeit sichtbar sind. Der vorliegende Aufsatz reflektiert die strukturellen Bedingungen in der Organisation von Arbeit in der späten Erwerbsphase. Unter Anwendung von Regressionsmodellen mit fixen Effekten werden die SOEP v33 Daten genutzt, um absolute Veränderungen in Arbeitsstunden auf Individualebene zu messen. In Übereinstimmung mit den theoretischen Vorüberlegungen zeigt sich, dass sich Arbeitsstunden in der späten Erwerbsphase auf Individualebene reduziert haben. Die späte Erwerbsphase wird zunehmend über flexible Arbeitszeitmodelle organisiert. Darüber hinaus zeigen sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Zwar steigt die Erwerbsquote älterer Frauen deutlich, jedoch ist die weibliche Arbeitsmarktbeteiligung in einem höheren Maß an flexible Arbeitsformen gebunden. Aus den Ergebnissen wird auf einen sich verändernden institutionellen Kontext des deutschen konservativen Wohlfahrtsstaats geschlossen, die auf ein höheres Maß an Individualisierung als sozialpolitischen Ausgleichsmechanismus hindeuten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Locate your nearest exit: mass layoffs and local labor market response (2019)

    Foote, Andrew ; Stevens, Ann Huff; Grosz, Michel ;

    Zitatform

    Foote, Andrew, Michel Grosz & Ann Huff Stevens (2019): Locate your nearest exit. Mass layoffs and local labor market response. In: ILR review, Jg. 72, H. 1, S. 101-126. DOI:10.1177/0019793917753095

    Abstract

    "Large shocks to local labor markets can cause long-lasting changes to employment, unemployment, and the local labor force. This study examines the relationship between mass layoffs and the long-run size of the local labor force. The authors consider four main channels through which the local labor force may adjust: in-migration, out-migration, retirement, and disability insurance enrollment. These channels, primarily out-migration, account for more than half of the labor force reduction over the past two decades. Findings show, however, that during and after the Great Recession, instead of out-migration, non-participation in the labor force grew to account for most of the local labor force exits following a mass layoff." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Anstieg der Altersarmut in Deutschland: Wie wirken verschiedene Rentenreformen? (2019)

    Geyer, Johannes ; Buslei, Hermann; Haan, Peter; Gallego-Granados, Patricia;

    Zitatform

    Geyer, Johannes, Hermann Buslei, Patricia Gallego-Granados & Peter Haan (2019): Anstieg der Altersarmut in Deutschland. Wie wirken verschiedene Rentenreformen? Gütersloh, 146 S. DOI:10.11586/2019050

    Abstract

    "Wie wird sich die Altersarmut bis 2050 entwickeln? Welche Gruppen werden besonders stark betroffen sein? Wie könnten aktuell diskutierte Reformkonzepte wie die Altersvorsorgepflicht für Selbstständige, eine längerfristige Untergrenze für das Rentenniveau in Höhe von 48 Prozent bis 2050, das Reformkonzept zur Grundrente aus dem Koalitionsvertrag von 2018 oder in der Fassung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und eine erweiterte Grundsicherung diese Entwicklung beeinflussen? Welche zukünftige Kosten verursachen diese Reformmaßnahmen? Diese Fragen hat ein Forscherteam um Dr. Johannes Geyer vom DIW Berlin anhand von Simulationsrechnungen auf Basis repräsentativer Haushaltsdaten des Sozio-oekonomischen Panels im Auftrag der Bertelsmann Stiftung näher untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gewinner und Verlierer eines staatlichen Vorruhestands für Braunkohlebeschäftigte (2019)

    Haywood, Luke; Koch, Nicolas ; Plinke, Charlotte; Janser, Markus ;

    Zitatform

    Haywood, Luke, Markus Janser, Nicolas Koch & Charlotte Plinke (2019): Gewinner und Verlierer eines staatlichen Vorruhestands für Braunkohlebeschäftigte. (MCC working paper 01/2019), Berlin, 11 S.

    Abstract

    "Es herrscht weithin Einigkeit, dass beim Kohleausstieg eine besondere Verantwortung gegenüber den Beschäftigten besteht. Betroffen sind nach dem bereits erfolgten Ausstieg aus dem Steinkohlenbergbau vor allem die Beschäftigten im Braunkohlenbergbau und in den Stein- und Braunkohlenkraftwerken. Für die Beschäftigten des Braunkohlenbergbaus schlägt die sogenannte Kohlekommission eine staatlich geförderte Frühverrentung im Rahmen eines Anpassungsgeldes (APG) vor. Dieses soll einen für die Beschäftigten möglichst sozialen Beschäftigungsabbau unterstützen. Wir zeigen anhand von Daten des Sozialversicherungssystems, dass eine solche Regelung vor allem den Braunkohleunternehmen zugutekäme, während für den Staat erhebliche Kosten entstünden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Janser, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    The Norwegian pension reform in 2011: The long term impact on take-up of pension and labor supply (2019)

    Hernaes, Erik; Strøm, Steinar; Zhang, Tao ;

    Zitatform

    Hernaes, Erik, Steinar Strøm & Tao Zhang (2019): The Norwegian pension reform in 2011: The long term impact on take-up of pension and labor supply. (CESifo working paper 7723), München, 29 S.

    Abstract

    "We investigate the impact on pension take-up and labour supply of a broad Norwegian pension reform. Focussing on the long term impact, we use a structural discrete choice model estimated on data for first groups to become eligible for the new pension, accounting for the opportunity cost of retiring early. A majority of the individuals combine take-up of pension with working. This is particular the case for individuals with lower education. The estimated model explains observed behaviour rather precisely, in particular for those who retire entirely and for all choices made by individuals with higher education. The estimated model is applied in an out of sample prediction for the cohort born in 1950. Again, the model predicts rather accurately the fraction that retires entirely and the choices made by the higher educated. Two policy simulations, an increase in longevity and tax on pension income equal to tax on labour income, implies lower take up of pensions and more people working. The response to the longevity adjustment compensates less than half of the reduction of the annual pension level in the adjustment, which is designed to mimic the increase in the longevity over the next 20 years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Is it harder for older workers to find jobs?: new and improved evidence from a field experiment (2019)

    Neumark, David ; Button, Patrick ; Burn, Ian ;

    Zitatform

    Neumark, David, Ian Burn & Patrick Button (2019): Is it harder for older workers to find jobs? New and improved evidence from a field experiment. In: Journal of Political Economy, Jg. 127, H. 2, S. 922-970. DOI:10.1086/701029

    Abstract

    "We design and implement a large-scale resume correspondence study to address limitations of existing field experiments testing for age discrimination that may bias their results. One limitation that may bias results is giving older and younger applicants similar experience to make them 'otherwise comparable.' A second limitation is that greater unobserved differences in human capital investment of older applicants may bias the results against finding age discrimination. Based on over 40,000 job applications, we find robust evidence of age discrimination in hiring against older women, especially those near retirement age, but considerably less evidence of age discrimination against men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Uncertain futures: Organisational influences on the transition from work to retirement (2019)

    Phillipson, Chris ; Sheperd, Sue; Vickerstaff, Sarah; Robinson, Mark;

    Zitatform

    Phillipson, Chris, Sue Sheperd, Mark Robinson & Sarah Vickerstaff (2019): Uncertain futures: Organisational influences on the transition from work to retirement. In: Social policy and society, Jg. 18, H. 3, S. 335-350. DOI:10.1017/S1474746418000180

    Abstract

    "The promotion of extended working life has created a period of uncertainty between the ending of work and the beginning of retirement. This period of the life course is now 'open-ended' in respect of whether older workers decide to remain in employment or leave working. However, the choices available are framed within public policy and organisational contexts as well as personal circumstances. The study reviews the organisation of 'work-ending', the construction of age within organisations, and the influences on provision of support in late working life. The article concludes with a discussion on the range of pressures that might limit control over pathways through middle and late working careers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    'Fuller' or 'extended' working lives?: critical perspectives on changing transitions from work to retirement (2019)

    Phillipson, Chris ;

    Zitatform

    Phillipson, Chris (2019): 'Fuller' or 'extended' working lives? Critical perspectives on changing transitions from work to retirement. In: Ageing and society, Jg. 39, H. 3, S. 629-650. DOI:10.1017/S0144686X18000016

    Abstract

    "Research on older workers and retirement has yet to adjust fully to an environment influenced by a combination of demographic change, technological developments and economic recession. A key dimension to the changing relationship between ageing and work is the tension between policies to extend working life and the increasingly fragmented nature of late working life, with the emergence of varied transitions, including: bridge employment, second/third careers, part-time working, early retirement and other variations. These developments indicate both the challenge of conceptualising new forms of work-ending, and - in policy terms - the extent to which these can successfully accommodate longer working lives. The paper provides a critical perspective to the policy of extending working life and the narrative which underpins this approach. The paper argues that retirement has become a 'contested' institution in the 21st century, fragmented across different pathways and transitions affecting people in their fifties and sixties. The paper argues the case for improving work quality and security as a precondition for supporting policies for encouraging working in later life. An essential requirement for this will include linking debates on extending working life with technological developments and changes affecting the workplace, creating differentiated paths to retirement and labour force exit, enhancing the provision of training and continuing education, and re-thinking the idea of the 'older worker'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Reference points for retirement behavior: Evidence from German pension discontinuities (2019)

    Seibold, Arthur ;

    Zitatform

    Seibold, Arthur (2019): Reference points for retirement behavior. Evidence from German pension discontinuities. (CESifo working paper 7799), München, 88 S.

    Abstract

    "This paper documents and analyzes an important and puzzling stylized fact about retirement behavior: the large concentration of job exits at specific ages. In Germany, almost 30% of workers retire precisely in the month when they reach one of three statutory retirement ages, although there is often no incentive or even a disincentive to retire at these thresholds. To study what can explain the concentration of retirements around statutory ages, I use novel administrative data covering the universe of German retirees, and I exploit unique variation in financial retirement incentives as well as statutory ages across individuals in the German pension system. Measuring retirement bunching responses to 644 different discontinuities in pension benefit profiles, I first document that financial incentives alone fail to explain retirement patterns in the data. Second, I show that there is a large direct effect of 'presenting' a threshold as a statutory retirement age. Further evidence on mechanisms suggests the framing of statutory ages as reference points for retirement as a potential explanation. A number of alternative channels including firm responses are also discussed but they do not seem to drive the results. Finally, structural bunching estimation is employed to estimate reference point effects. Counterfactual simulations highlight that shifting statutory ages via pension reforms can be an effective policy to increase actual retirement ages with a positive fiscal impact." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Extending working life and the management of change: Is the workplace ready for the ageing worker? (2019)

    Wainwright, David ; Phillipson, Christopher ; Crawford, Joanne ; Loretto, Wendy ;

    Zitatform

    Wainwright, David, Joanne Crawford, Wendy Loretto & Christopher Phillipson (2019): Extending working life and the management of change. Is the workplace ready for the ageing worker? In: Ageing & Society, Jg. 39, H. 11, S. 2397-2419. DOI:10.1017/S0144686X18000569

    Abstract

    "Increasing longevity and the strain on state and occupational pensions have brought into question long-held assumptions about the age of retirement, and raised the prospect of a workplace populated by ageing workers. In the United Kingdom the default retirement age has gone, incremental increases in state pension age are being implemented and ageism has been added to workplace anti-discrimination laws. These changes are yet to bring about the anticipated transformation in workplace demographics, but it is coming, making it timely to ask if the workplace is ready for the ageing worker and how the extension of working life will be managed. We report findings from qualitative case studies of five large organisations located in the United Kingdom. Interviews and focus groups were conducted with employees, line managers, occupational health staff and human resources managers. Our findings reveal a high degree of uncertainty and ambivalence among workers and managers regarding the desirability and feasibility of extending working life; wide variations in how older workers are managed within workplaces; a gap between policies and practices; and evidence that while casualisation might be experienced negatively by younger workers, it may be viewed positively by financially secure older workers seeking flexibility. We conclude with a discussion of the challenges facing employers and policy makers in making the modern workplace fit for the ageing worker." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Wage subsidies targeted to jobseekers with disabilities: subsequent employment and disability retirement (2018)

    Angelov, Nikolay ; Eliason, Marcus ;

    Zitatform

    Angelov, Nikolay & Marcus Eliason (2018): Wage subsidies targeted to jobseekers with disabilities. Subsequent employment and disability retirement. In: IZA journal of labor policy, Jg. 7, S. 1-37. DOI:10.1186/s40173-018-0105-9

    Abstract

    "In many countries, a non-negligible percentage of the working-age population has impairments that also entail reduced work capacity, and disability retirement is increasing. Despite this, studies on the effects of policies aimed at enhancing the labour market inclusion among people with disabilities, such as targeted wage subsidies, are surprisingly few. In an attempt to fill this gap, we have studied how wage subsidies affect future labour market outcomes for jobseekers with disabilities, in terms of employment and disability retirement. By using inverse probability weighting applied to rich Swedish register data, we contrast participants in the wage subsidy program to observably similar non-participants during a 19-year period. We find that participation was associated with both positive and negative labour market outcomes. On the negative side, participants were less likely to have unsubsidised employment. On the positive side, leaving the labour market through the disability insurance program was somewhat less common among participants. Moreover, using a broader employment measure including subsidised jobs, the participants were found to be employed to a larger extent, which could be interpreted either as locking-in effects or as fostering labour market inclusion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Strategien der beruflichen Aktivierung von älteren Arbeitslosen in Polen (2018)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz (2018): Strategien der beruflichen Aktivierung von älteren Arbeitslosen in Polen. In: IAB-Forum H. 20.07.2018, o. Sz., 2018-07-16.

    Abstract

    "Das deutsche Förderprogramm '50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen' für Langzeitarbeitslose diente als Vorbild für die Entwicklung einer Aktivierungsstrategie älterer Arbeitsloser in der polnischen Region Kujawsko-Pomorskie. Das Projekt der Nikolaus Kopernikus Universität Torun in Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren der Arbeitsverwaltung zielte darauf ab, die positiven deutschen Erfahrungen mit diesem Förderprogramm auf die Situation in Polen zu übertragen. Bei einem Workshop im IAB wurden jetzt die Forschungsergebnisse vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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    Informing employees in small and medium sized firms about training: results of a randomized field experiment (2018)

    Berg, Gerard J. van den ; Dauth, Christine ; Stephan, Gesine ; Homrighausen, Pia ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den, Christine Dauth, Pia Homrighausen & Gesine Stephan (2018): Informing employees in small and medium sized firms about training. Results of a randomized field experiment. (IZA discussion paper 11963), Bonn, 28 S., Anhang.

    Abstract

    "We analyze a German labor market program that subsidizes skill-upgrading occupational training for workers employed in small and medium sized enterprises. This WeGebAU program reimburses training costs but take-up has been low. In an experimental setup, we mailed 10,000 brochures to potentially eligible workers, informing them about the importance of skill-upgrading occupational training in general and about WeGebAU in particular. Using combined survey and register data, we analyze the impact of receiving the brochure on workers' awareness of the program, on take-up of WeGebAU and other training, and on job characteristics. The survey data reveal that the brochure more than doubled workers' awareness of the program. We do not find effects on WeGebAU program take-up or short-run labor market outcomes in the register data. However, the information treatment positively affected participation in other (unsubsidized) training among employees under 45 years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Christine ; Stephan, Gesine ;
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    Nachhaltige Beschäftigungssicherung für ältere und gesundheitlich beeinträchtigte Beschäftigte im Handwerk: von der Sorge zur guten Lösung? (2018)

    Blasczyk, Sascha Alexander;

    Zitatform

    Blasczyk, Sascha Alexander (2018): Nachhaltige Beschäftigungssicherung für ältere und gesundheitlich beeinträchtigte Beschäftigte im Handwerk. Von der Sorge zur guten Lösung? (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 103), Düsseldorf, 48 S.

    Abstract

    "Anhand qualitativer Interviews mit beeinträchtigten Beschäftigten und Arbeitgebern wird beleuchtet, wie in der Arbeitskultur 'Handwerk' mit gesundheitlichen Einschränkungen umgegangen wird. Dem liegt die Frage zugrunde: Wie kann in Klein- und Mittelbetrieben der Branche eine nachhaltige Beschäftigungssicherung realisiert werden? Das Ergebnis verweist auf eine Latenz des Themas. Ausfallzeiten oder eingeschränkte Arbeitsfähigkeit sind von einer Dynamik zwischen Verantwortung und Pragmatismus geprägt. Die Arbeitskultur zeigt sich als heterogen und hält eine Vielzahl individueller Lösungen bereit. Zugleich wird ein erheblicher externer Unterstützungsbedarf für pragmatische Lösungen sichtbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    In debt and approaching retirement: claim social security or work longer? (2018)

    Butrica, Barbara A. ; Karamcheva, Nadia S.;

    Zitatform

    Butrica, Barbara A. & Nadia S. Karamcheva (2018): In debt and approaching retirement. Claim social security or work longer? In: AEA papers and proceedings, Jg. 108, S. 401-406. DOI:10.1257/pandp.20181116

    Abstract

    "Over the past couple of decades, older Americans have become considerably more leveraged. This paper considers whether household debt affects the timing of retirement and Social Security benefit claiming. Using data from the Health and Retirement Study, we find that older adults with debt are more likely to work and less likely to receive Social Security benefits than those who are debt-free. Indebted adults are also more likely to delay fully retiring from the labor force and claiming their benefits. Among the sources of debt, mortgages have a stronger impact on older adults' behavior than do other sources of debt." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wann und Wie in den Ruhestand? Altersübergänge im Umbruch (2018)

    Bäcker, Gerhard;

    Zitatform

    Bäcker, Gerhard (2018): Wann und Wie in den Ruhestand? Altersübergänge im Umbruch. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 67, H. 11/12, S. 997-1015. DOI:10.3790/sfo.67.11-12.997

    Abstract

    "Der Beitrag skizziert die zukünftig zu erwartenden Umbrüche bei den Altersübergängen. Im Mittelpunkt der Analyse steht dabei die Debatte um eine weitere Heraufsetzung der Regelaltersgrenze in den Jahren nach 2030, die vor dem Hintergrund der demografisch bedingten Finanzierungsbelastungen der Alterssicherungssysteme geführt wird. Fraglich ist, ob eine pauschale, undifferenzierte Verschiebung der Altersgrenzen sozial verantwortbar ist. Wenn davon auszugehen ist, dass der Anstieg der Lebenserwartung sozial selektiv ausfällt und dass es keinen Gleichschritt mit der Entwicklung der gesundheitlichen und beruflichen Leistungsfähigkeit gibt, dann wird ein relevanter Teil der Beschäftigten nicht bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze erwerbstätig sein können. Diskutiert wird, ob andere rentenrechtliche Regelungen wie die Bewilligung von Erwerbsminderungsrenten, flexible und gleitende Altersübergänge zu einer Problemlösung führen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Effectiveness of early retirement disincentives: individual welfare, distributional and fiscal implications (2018)

    Bönke, Timm; Lüthen, Holger; Kemptner, Daniel ;

    Zitatform

    Bönke, Timm, Daniel Kemptner & Holger Lüthen (2018): Effectiveness of early retirement disincentives. Individual welfare, distributional and fiscal implications. In: Labour economics, Jg. 51, H. April, S. 25-37. DOI:10.1016/j.labeco.2017.11.004

    Abstract

    "In aging societies, information on how to reform pension systems is essential to policy makers. This study scrutinizes effects of early retirement disincentives on retirement behavior, individual welfare, pensions and public budget. We employ administrative pension data and a detailed model of the German tax and social security system to estimate a structural dynamic retirement model. We find that retirement behavior is strongly influenced by the level of disincentives. Further, disincentives come at the cost of increasing inequality and individual welfare losses. Still, net public returns are about three times as high as monetarized individual welfare losses. Our estimates also suggest that similar levels of net public returns, if achieved by indiscriminating pension cuts, are associated with individual welfare losses that are more than twice as high." (Author's abstract, © 2017 Elsevier) ((en))

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    Are managers open to involvement in employee retirement?: the influence of manager psycho-social characteristics, decision-making environment and older employee situational factors (2018)

    Davies, Eleanor M. M.; Heijden, Beatrice I. J. M. van der; Stephenson, John ;

    Zitatform

    Davies, Eleanor M. M., Beatrice I. J. M. van der Heijden & John Stephenson (2018): Are managers open to involvement in employee retirement? The influence of manager psycho-social characteristics, decision-making environment and older employee situational factors. In: Ageing and Society, Jg. 38, H. 6, S. 1279-1301. DOI:10.1017/S0144686X17000022

    Abstract

    "The changing retirement landscape calls on employers to develop practices that respond to individuals' retirement needs. Line managers are a key stakeholder in managing retirement and this study focuses on how they respond to employee retirement scenarios. This empirical work examines manager openness to involvement in retirement, focusing on three sets of explanatory variables: manager psycho-social characteristics (experience of managing older workers, intention to work past 65), their decision-making environment (influence, discretion and decision-making support) and older employee situational factors (performance, ease of replacement, retirement affect and attitude to work). Data were collected from 129 managers in the United Kingdom's university sector using survey items and a factorial vignette design. The multi-level analysis found support for each category of variables in predicting manager openness to involvement in employee retirement. Managers with more experience of managing older workers were more likely to be open to involvement although managers' own retirement intentions were not significant as a predictor. Decision-making environment variables were significant predictors of manager openness to involvement. The only older employee situational factor that was associated with manager openness to involvement was employee performance. Practically, organisations need to recognise the potential influence that managers have on employee retirement decisions and this study's findings show that managers may need training to help them understand their own role in supporting older employee retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Gradual retirement, financial incentives, and labour supply of older workers: evidence from a stated preference analysis (2018)

    Elsayed, Ahmed ; Grip, Andries de ; Montizaan, Raymond ; Fouarge, Didier ;

    Zitatform

    Elsayed, Ahmed, Andries de Grip, Didier Fouarge & Raymond Montizaan (2018): Gradual retirement, financial incentives, and labour supply of older workers. Evidence from a stated preference analysis. In: Journal of economic behavior & organization, Jg. 150, H. June, S. 277-294. DOI:10.1016/j.jebo.2018.01.012

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  • Literaturhinweis

    Early social security claiming and old-age poverty: evidence from the introduction of the social security early eligibility age (2018)

    Engelhardt, Gary V. ; Gruber, Jonathan ; Kumar, Anil ;

    Zitatform

    Engelhardt, Gary V., Jonathan Gruber & Anil Kumar (2018): Early social security claiming and old-age poverty. Evidence from the introduction of the social security early eligibility age. (NBER working paper 24609), Cambrige, Mass., 52 S. DOI:10.3386/w24609

    Abstract

    "Social Security faces a major financing shortfall. One policy option for addressing this shortfall would be to raise the earliest age at which individuals can claim their retirement benefits. A welfare analysis of such a policy change depends critically on how it affects living standards. This paper estimates the impact of the Social Security early entitlement age on later-life elderly living standards by tracing birth cohorts of men who had access to different potential claiming ages. The focus is on the Social Security Amendments of 1961, which introduced age 62 as the early entitlement age (EEA) for retired-worker benefits for men. Based on data from the Social Security Administration and March 1968-2001 Current Population Surveys, reductions in the EEA in the long-run lowered the average claiming age by 1.4 years, which lowered Social Security income for male-headed families in retirement by 1.5% at the mean, 3% at the median, and 4% at the 25th percentile of the Social Security income distribution. The increase in early claiming was associated with a decrease in total income, but only at the bottom of the income distribution. There was a large associated rise in elderly poverty and income inequality; the introduction of early claiming raised the elderly poverty rate by about one percentage point. Finally, for the 1885-1916 cohorts, the implied elasticity of poverty with respect to Social Security income for male-headed families is 1.6-. Overall, we find that the introduction of early claiming was associated with a reduction in income and an increase in the poverty rate in old age for male-headed households." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Gewünschtes und erwartetes Renteneintrittsalter in Deutschland und Europa (2018)

    Hess, Moritz ;

    Zitatform

    Hess, Moritz (2018): Gewünschtes und erwartetes Renteneintrittsalter in Deutschland und Europa. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 73, H. 3, S. 228-242.

    Abstract

    "In den letzten 25 Jahren hat es in Deutschland und Europa Bemühungen auf institutioneller und betrieblicher Ebene gegeben, ältere Arbeitnehmer länger im Berufsleben zu halten und so deren Beschäftigungsquote zu erhöhen. Der vorliegende Beitrag untersucht die Auswirkungen dieser Reformen auf das gewünschte Renteneintrittsalter, das Alter, zu dem Ältere in Rente gehen wollen, und auf das erwartete Renteneintrittsalter, das Alter, zu dem sie realistisch glauben, dies zu tun. Die Ergebnisse, basierend auf mehreren Datensätzen (European Social Survey, Eurobarometer, Sozio-oekonomisches Panel, Deutsche Altersstudie), zeigen, dass sowohl das gewünschte als auch das erwartete zukünftige Renteneintrittsalter von älteren Arbeitnehmern in den letzten zehn Jahren gestiegen sind. Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen sozialen Gruppen. Während Hochqualifizierte eher glauben, ihr gewünschtes und erwartetes Renteneintrittsalter synchronisieren zu können, erwarten solche mit niedriger Bildung und geringem Einkommen, dass sie aus finanziellen Gründen länger arbeiten müssen, als sie wollen. Die Ergebnisse stützen somit Befürchtungen, dass die renten- und arbeitsmarktpolitischen Reformen zu neuer sozialer Ungleichheit beim Rentenübergang führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Ähnliche Treffer

    auch erschienen u.d.T.:
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    Zu den rentenpolitischen Plänen im Koalitionsvertrag 2018 von CDU, CSU und SPD: Konsequenzen, Finanzierungsoptionen und Reformbedarf (2018)

    Holtemöller, Oliver ; Zeddies, Götz; Schult, Christoph;

    Zitatform

    Holtemöller, Oliver, Christoph Schult & Götz Zeddies (2018): Zu den rentenpolitischen Plänen im Koalitionsvertrag 2018 von CDU, CSU und SPD. Konsequenzen, Finanzierungsoptionen und Reformbedarf. (IWH-Diskussionspapiere 2018,05), Halle, 15 S.

    Abstract

    "Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom 7. Februar 2018 formuliert die neue Bundesregierung ihre rentenpolitischen Ziele. Diese sind vor dem Hintergrund der Bevölkerungsdynamik in Deutschland zu sehen. Ab dem Jahr 2020 wird sich die Altersstruktur der deutschen Bevölkerung deutlich verändern. In diesem Beitrag werden Simulationsrechnungen zu den Konsequenzen der rentenpolitischen Maßnahmen aus dem Koalitionsvertrag für die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung mit Hilfe eines Simulationsmodells dargestellt. Die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Leistungsausweitungen verursachen langfristig Kosten in Höhe von etwa 2 1/2 Prozentpunkten beim Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung. Es werden ferner Maßnahmen - auch im Vergleich zu den Rentensystemen anderer Länder - diskutiert, mit denen der Anstieg des Beitragssatzes begrenzt werden könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wiederbeschäftigungschancen Älterer: Wo Vermittlungsfachkräfte Handlungsbedarf sehen (2018)

    Homrighausen, Pia ; Wolf, Katja ;

    Zitatform

    Homrighausen, Pia & Katja Wolf (2018): Wiederbeschäftigungschancen Älterer: Wo Vermittlungsfachkräfte Handlungsbedarf sehen. (IAB-Kurzbericht 11/2018), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Bei einer alternden Bevölkerung und hohem Fachkräftebedarf ist es besonders wichtig, die Beschäftigungschancen älterer Menschen zu verbessern. Deutschlandweit waren im Jahresdurchschnitt 2016 gut 550.000 Personen im Alter von über 54 Jahren arbeitslos gemeldet. Bei einer Befragung von Vermittlungsfachkräften in den Agenturen für Arbeit zum Vermittlungsprozess arbeitsloser Personen ab 55 Jahren geben die Befragten fast ausnahmslos an, ältere Arbeitsuchende würden oft spezifische Probleme aufweisen, die den Weg in eine neue Beschäftigung erschweren. Als größte Hürden gelten gesundheitliche Einschränkungen, aber auch Vorbehalte der Unternehmen gegenüber Älteren. Die Experten aus der Praxis wurden auch gefragt, ob es aus ihrer Sicht einen Bedarf an speziellen Angeboten für Ältere gibt. In diesem Kontext stützt sich der Kurzbericht auch auf Befunde einer Studie zur früheren 'Entgeltsicherung für ältere Arbeitnehmer'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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    The effect of physical and cognitive decline at older ages on job mismatch and retirement (2018)

    Hudomiet, Péter ; Hurd, Michael D. ; Rohwedder, Susann ; Willis, Robert J.;

    Zitatform

    Hudomiet, Péter, Michael D. Hurd, Susann Rohwedder & Robert J. Willis (2018): The effect of physical and cognitive decline at older ages on job mismatch and retirement. (NBER working paper 25229), Cambrige, Mass., 75 S. DOI:10.3386/w25229

    Abstract

    "Physical and cognitive abilities of older workers decline with age, which can cause a mismatch between abilities and job demands, potentially leading to early retirement. We link longitudinal Health and Retirement Study data to O*NET occupational characteristics to estimate to what extent changes in workers' physical and cognitive resources change their work-limiting health problems, mental health, subjective probabilities of retirement, and labor market status. While we find that physical and cognitive decline strongly predict all outcomes, only the interaction between large-muscle resources and job demands is statistically significant, implying a strong mismatch at older ages in jobs requiring large-muscle strength. The effects of declines in fine motor skills and cognition are not statistically different across differing occupational job demands." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Opportunity or threat? How trade union power and preferences shape occupational pensions (2018)

    Keune, Maarten ;

    Zitatform

    Keune, Maarten (2018): Opportunity or threat? How trade union power and preferences shape occupational pensions. In: Social policy and administration, Jg. 52, H. 2, S. 463-476. DOI:10.1111/spol.12377

    Abstract

    "In this article, we discuss the role of trade unions in the evolution of occupational pensions in four countries: Austria, Belgium, Germany, and the Netherlands. In all four cases, important reforms have been made to the pension systems, including the consolidation of exten- sive occupational pensions in the Netherlands, substantial expan- sion of occupational pensions in Germany, and a continued marginal position of occupational pensions in Austria and Belgium. We show that the distinct developments in occupational pensions in the four cases since the 1990s can, to an important extent, be understood by the differences in the power resources and prefer- ences of trade unions. The influence of unions on the development of occupational pension systems depends, on the one hand, on the extent to which they see them as an opportunity or a threat, and, on the other hand, on the extent to which they have the power resources to consolidate, oppose or shape these systems." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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    Retention and reintegration of older workers into the labour market: What works best? (2018)

    Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina (2018): Retention and reintegration of older workers into the labour market. What works best? In: E. M. Hohnerlein, S. Hennion & O. Kaufmann (Hrsg.) (2018): Erwerbsverlauf und sozialer Schutz in Europa, S. 371-389. DOI:10.1007/978-3-662-56033-4_35

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer hat sich im Lauf der Jahre signifikant verbessert. Die Beschäftigungschancen im höheren Alter sind jedoch EU-weit noch immer sehr unterschiedlich. Ein Vergleich der Länder Deutschland, Frankreich, Niederlande, Norwegen und Österreich zeigt, dass der Anstieg der Erwerbsquoten für ältere Arbeitnehmer (55 - 64) stark durch Rentenreformen und die Abschaffung von Vorruhestandsregelungen beeinflusst wird. Die Wiedereingliederung nach einem Verlust des Arbeitsplatzes und das Risiko der Langzeitarbeitslosigkeit bleibt dennoch ein spezifisches Problem älterer Arbeitnehmer. Staatliche Programme zur Unterstützung der Wiedereingliederung dieses Personenkreises zeigen eher gemischte Ergebnisse." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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    Herausforderungen für die Alterssicherung in Deutschland (2018)

    Kress-del Bondio, Josef;

    Zitatform

    Kress-del Bondio, Josef (2018): Herausforderungen für die Alterssicherung in Deutschland. In: E. M. Hohnerlein, S. Hennion & O. Kaufmann (Hrsg.) (2018): Erwerbsverlauf und sozialer Schutz in Europa, S. 589-600. DOI:10.1007/978-3-662-56033-4_56

    Abstract

    "Die sozialpolitische Diskussion zur Anpassung der Alterssicherung in Deutschland betrifft auch die Entwicklung des Beitragssatzes zur gesetzlichen Rentenversicherung und die Entwicklung des Rentenniveaus. Die Ziele zum Beitragssatz (maximal 20 Prozent bis 2020 und 22 Prozent bis 2030) und zum Rentenniveau (nicht unter 46 Prozent bis 2020 und 43 Prozent bis 2030) können erreicht werden. Festlegungen für die Zeit nach 2030 fehlen bisher. In einem Gesamtkonzept zur Alterssicherung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom November 2016 wurden hierzu Haltelinien für die Zeit bis 2045 vorgeschlagen.
    Zur Sicherung des Lebensstandards auch im Alter ist zum Ausgleich des sinkenden Rentenniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung eine möglichst flächendeckende Verbreitung der betrieblichen und privaten Vorsorge erforderlich. Noch sind aber Defizite beim Verbreitungsgrad und bei der Absicherung des Invaliditätsrisikos feststellbar. Weitere Sicherungsdefizite gibt es bei den Beziehern einer Erwerbsminderungsrente und den Selbständigen. Auch insoweit sind Anpassungen des Rentensystems erforderlich." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Anreize für die Beschäftigung Älterer (2018)

    Meyer, Volker; Endl-Geyer, Victoria;

    Zitatform

    Meyer, Volker & Victoria Endl-Geyer (2018): Anreize für die Beschäftigung Älterer. (Impulse für die Wirtschaft), München, III, 30 S.

    Abstract

    "Ausgangslage: Deutschland ist aufgrund der demografischen Entwicklung mit einem sich verschärfenden Fachkräftemangel konfrontiert. Gleichzeitig besteht die Herausforderung, die Alterssicherungssysteme bei einem angemessen hohen Leistungsniveau für alle zu stabilisieren.
    Hauptergebnisse der Studie: Bei der Erwerbstätigkeit Älterer zeigt sich ein steigender Trend. Besonders die Altersgruppe der 60- 64-Jährigen weist einen hohen Beschäftigungsanstieg im Zeitraum 2000-2017 (2016 für Bayern) auf. Mit der Einführung der Rente mit 63 wird diese positive Entwicklung unterbrochen. Im Jahr 2016 nehmen in Deutschland (Bayern) 222.700 (33.338) Personen die abschlagsfreie Rente mit 63 in Anspruch. Seit 2014 gehen somit erheblich mehr ältere Erwerbstätige vor der Regelaltersgrenze in Rente als in den vorangegangenen Jahren. Der Trend der insgesamt steigenden Erwerbsraten älterer Arbeitnehmer geht vermutlich auf die Reformen der Agenda 2010 zurück, insbesondere auf die Verkürzung der maximalen Bezugsdauer für Arbeitslosengeld, die Abschaffung weiterer Kanäle der Frühverrentung und die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters. Die gegenwärtige Rechtslage gibt aufgrund zu geringer Abschläge einen Anreiz zur Frühverrentung zum Schaden der Beitragszahler." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The role of self-employment in Ireland's older workforce (2018)

    Nolan, Anne; Barrett, Alan ;

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    Nolan, Anne & Alan Barrett (2018): The role of self-employment in Ireland's older workforce. (IZA discussion paper 11663), Bonn, 37 S.

    Abstract

    "A feature of employment at older ages that has been observed in many countries, including Ireland, is the higher share of self-employment among older labour force participants. This pattern of higher self-employment rates at the end of the labour market career may reflect lower rates of retirement among the self-employed compared to employees, as well as transitions into self-employment at older ages. In this paper, we use data from four waves of the Irish Longitudinal Study on Ageing (TILDA), spanning the period 2010-2016, to examine both the characteristics of the older self-employed in Ireland and the determinants of transitions in employment states at older age. We find that the higher proportion of self-employed people at older ages in Ireland results from lower retirement rates among the self-employed and not from transitions from employment to self-employment. This is in contrast to other countries such as the US where transitions into self-employment are more prevalent. We find that the self-employed are older, more likely to be male, and significantly less likely to have any form of supplementary pension cover than the employed. These lower retirement rates and lower degrees of pension cover suggest that standard approaches to pension provision may be less effective in proving attractive to the self-employed in Ireland." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Working beyond 65 in Ireland (2018)

    Nolan, Anne; Barrett, Alan ;

    Zitatform

    Nolan, Anne & Alan Barrett (2018): Working beyond 65 in Ireland. (IZA discussion paper 11664), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "Extending working lives is often proposed as one route through which the costs associated with population ageing can be managed. In that context, understanding who currently works for longer can help policymakers to design policies to facilitate longer working. In particular, it is important to know if longer working is a choice or a necessity, where necessity arises from a lack of pension income. In this paper, we use data from the first four waves of the Irish Longitudinal Study of Ageing (TILDA), covering the period 2010-2016, to examine patterns of labour force participation among men and women aged 65+. We find that a lack of pension income is an important determinant of later-life working and that this applies for both men and women. Although older women are significantly less likely to work than older men, we find few differences in the pattern of determinants of longer working among older men and women. However, while women are significantly less likely to work than men, this effect is stronger among married women compared to single women. This suggests that older women without immediate access to family-provided financial support may need to work to support themselves. This adds to the picture of later life work being a necessity as opposed to a choice. However, an alternative explanation is that older married women may also have caring responsibilities that reduce their labour force participation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Comparing occupational welfare in Europe: The case of occupational pensions (2018)

    Pavolini, Emmanuele ; Seeleib-Kaiser, Martin;

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    Pavolini, Emmanuele & Martin Seeleib-Kaiser (2018): Comparing occupational welfare in Europe: The case of occupational pensions. In: Social policy and administration, Jg. 52, H. 2, S. 477-490. DOI:10.1111/spol.12378

    Abstract

    "The article provides an assessment to what extent reforms of occupational pensions (OP) have fostered a 'risk shift' or increased social protection dualism across countries. The essay focuses on workers, whilst previous research primarily analyzed provision for current pensioners. The empirical analysis confirms that in countries such as the Netherlands and Sweden, increased private pension or (OP) provision does not necessarily lead towards social protection dualism and comprehensive risk shifts. Britain continues to be characterized by strong social protection dualism and entrenched social divides, creating 'social policy enclaves'. Divisions of welfare are also very likely to be a feature of the German pension system in the future. The latter two countries have witnessed clear risk shifts and processes of dualization. The pension systems in Austria, Italy, and Spain have not witnessed paradigmatic changes, and continue to be primarily based on public/statutory pension schemes. The idea that multi-pillarization in itself fosters major risk shifts and dualization has to be reconsidered. Under specific conditions, encompassing OPs can be functionally equivalent to public pension schemes. However, countries relying on voluntarism with regard to OPs coverage tend to witness processes of dualization." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Institutional reforms and an incredible rise in old age employment (2018)

    Riphahn, Regina T. ; Schrader, Rebecca;

    Zitatform

    Riphahn, Regina T. & Rebecca Schrader (2018): Institutional reforms and an incredible rise in old age employment. (LASER discussion papers 111), Erlangen, 52 S.

    Abstract

    "We investigate whether a cut in unemployment benefit payout periods affected older workers' labor market transitions. We apply rich administrative data and exploit a difference-in-differences approach. We compare the reference group of 40-44 year olds with constant benefit payout periods to older treatment groups with reduced payout durations. For the latter job exit rates declined, job finding rates increased, the propensity to remain employed increased, and the propensity to remain unemployed declined after the reform. These patterns suggest that the reform of unemployment benefits may be one of the reasons behind the recent incredible rise in old age employment in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The role of PES in outreach to the inactive population: Study Report (2018)

    Scharle, Ágota ; Mosley, Hugh; Štefánik, Miroslav ;

    Zitatform

    Scharle, Ágota, Hugh Mosley & Miroslav Štefánik (2018): The role of PES in outreach to the inactive population. Study Report. Luxembourg: Publications Office of the European Union, 93 S. DOI:10.2767/125717

    Abstract

    "The inactive population is not a traditional target group for the Public Employment Services (PES), although a significant share of the inactive population wants to work and is potentially available for work. Concerns about demographic trends have made the inactive an increasingly central focus of EU labor market policy. A rapidly shrinking labour force can negatively affect the full economic potential of the Union. Since the inactive are ordinarily not clients of PES, the PES, or other actors, have to engage in outreach activities to establish a relationship to this target group. The aim of the study is to provide an overview of outreach measures for the inactive with particular reference to the role of PES. Within the framework of this small scale study, we focus more narrowly on outreach activities for three target groups among the inactive that are central to current policy discussions on increasing labor force participation and social inclusion: 1. Inactive older workers 2. Working-age women not in the labor force 3. Ethnic minorities and migrants. The first part of the study surveys existing policy regimes and outreach measures for the selected target groups, based on the existing research literature and on national and EU sources. The second part examines in greater detail outreach measures for the target groups in 6 country case studies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Weiterbildung älterer Beschäftigter: eine Anwendung der Theorie des geplanten Verhaltens auf individueller, angebotsbezogener und organisationaler Ebene (2018)

    Schmid, Linda; Pfetsch, Jan ;

    Zitatform

    Schmid, Linda & Jan Pfetsch (2018): Berufliche Weiterbildung älterer Beschäftigter. Eine Anwendung der Theorie des geplanten Verhaltens auf individueller, angebotsbezogener und organisationaler Ebene. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 62, H. 2, S. 68-81. DOI:10.1026/0932-4089/a000266

    Abstract

    "Die berufliche Weiterbildungsaktivität sichert und erweitert berufliche Kenntnisse und Kompetenzen, allerdings sinkt die Teilnahmequote an beruflichen Weiterbildungen mit zunehmendem Lebensalter. Angesichts des demographischen Wandels und der alternden Erwerbsbevölkerung analysiert die vorliegende Studie daher - in Anlehnung an die Theorie des geplanten Verhaltens - individuelle (Einstellung, subjektive Norm, wahrgenommene Verhaltenskontrolle), angebotsbezogene (Weiterbildungsdidaktik) und organisationale Faktoren (lernförderliche Unternehmenskultur) der Weiterbildungsintention von älteren Erwerbstätigen. An einer schriftlichen Befragung nahmen N = 161 Beschäftigte eines deutschen Energieunternehmens teil, die älter als 45 Jahre waren. Die Ergebnisse zeigten, dass neben der persönlichen Einstellung gegenüber beruflicher Weiterbildung als stärkstem Prädiktor, das soziale Arbeitsumfeld, die wahrgenommene Verhaltenskontrolle und eine lernförderliche Unternehmenskultur bedeutend für die Weiterbildungsintention älterer Lernender sind. Während eine spezifische Didaktik von Weiterbildungsangeboten für ältere Erwerbstätige unbedeutend erscheint, haben besonders die persönliche Einstellung sowie eine lernförderliche Unternehmenskultur ein großes Potential für die Förderung von Weiterbildungsaktivitäten von älteren Beschäftigten." (Autorenreferat, © 2018 Hogrefe Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Widowhood and retirement timing: evidence from the health and retirement study (2018)

    Schreiber, Philipp ;

    Zitatform

    Schreiber, Philipp (2018): Widowhood and retirement timing. Evidence from the health and retirement study. In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 18, H. 3, S. 1-21. DOI:10.1515/bejeap-2017-0178

    Abstract

    "The combination of an increasing life expectancy, low fertility rates, and an early effective retirement age creates a pressure to act for governments and organizations. The pay-as-you-go social security systems of many countries are troubled by the increasing ratio of retirees to working people. In addition, many organizations face difficulties caused by a shrinking workforce and the accompanied shortage of skilled workers. To counteract, it is essential to create an environment in which older workers are encouraged to stay in the workforce. Therefore, it is important to understand which factors influence the retirement timing decision of workers. This study analyzes how widowhood and changes in demographic, health-related, and financial factors lead to changes in retirement plans of Health and Retirement Study (HRS) respondents. I compare respondents' actual retirement age with their retirement plans elicited in the HRS wave prior to retirement. The strongest change in retirement timing is caused by widowhood. Respondents who become widowed retire on average 1.7 years earlier than previously planned. The estimated effect of widowhood goes beyond the deterioration of physical health and mental health. My findings suggest that an intervention in an early stage after widowhood by the employer or by health and social care services can help the widowed employee to overcome the temporary adverse effects of widowhood and to prevent a precipitous retirement decision." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik in Deutschland und Frankreich: Akteurskonstellationen zwischen Exekutive, Parteien, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden (2018)

    Steinmüller, Florian;

    Zitatform

    Steinmüller, Florian (2018): Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik in Deutschland und Frankreich. Akteurskonstellationen zwischen Exekutive, Parteien, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden. Wiesbaden: Springer VS, 412 S. DOI:10.1007/978-3-658-22767-8

    Abstract

    "Weitreichende Reformen der Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik wurden in Deutschland bereits ab Mitte der 1990er Jahre umgesetzt, in Frankreich hingegen erst ab Ende der 2000er Jahre.
    Dabei wird deutlich, dass die französischen Arbeitsmarkt- und Rentenreformen der letzten Jahre wichtige Parallelen zu Deutschland aufweisen. Florian Steinmüller zeigt auf, dass die unterschiedliche Entwicklung beider Wohlfahrtsstaaten und die Annäherung Frankreichs an das deutsche Reformmodell auf die landesspezifischen Beziehungsmuster zwischen Exekutive, Parteien, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden und auf deren Veränderungsdynamik zurückzuführen sind." (Verlagsangaben, © Springer-Verlag)

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