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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Aus- und Weiterbildung"
  • Literaturhinweis

    Employment and earnings effects of awarding training vouchers in Germany (2014)

    Doerr, Annabelle ; Paul, Marie ; Strittmatter, Anthony ; Kruppe, Thomas ; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Doerr, Annabelle, Bernd Fitzenberger, Thomas Kruppe, Marie Paul & Anthony Strittmatter (2014): Employment and earnings effects of awarding training vouchers in Germany. (IZA discussion paper 8454), Bonn, 47 S.

    Abstract

    In 2003, Germany moved from a system in which participants in training programs for the unemployed are assigned by caseworkers to an allocation system using vouchers. Based on the rich administrative data for all vouchers and on actual program participation, we provide inverse probability weighting and ordinary least squares estimate of the employment and earnings effects of a voucher award. Our results imply that after the award, voucher recipients experience long periods of lower labor market success. On average, there are only small positive employment effects and no gains in earnings even four years after the voucher award. However, we do find significantly positive effects both for low-skilled individuals and for degree courses. The strong positive selection effects implied by our estimates are consistent with sizeable cream-skimming effects.

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Employment and earnings effects of awarding training vouchers in Germany (2014)

    Doerr, Annabelle ; Strittmatter, Anthony ; Fitzenberger, Bernd ; Kruppe, Thomas ; Paul, Marie ;

    Zitatform

    Doerr, Annabelle, Bernd Fitzenberger, Thomas Kruppe, Marie Paul & Anthony Strittmatter (2014): Employment and earnings effects of awarding training vouchers in Germany. (IAB-Discussion Paper 23/2014), Nürnberg, 41 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2003 wurde in Deutschland der Zugang zu Weiterbildungsprogrammen der aktiven Arbeitsmarktpolitik von einer direkten Kurszuweisung durch Sachbearbeitern und Sachbearbeiterinnen zu einem Gutscheinsystem reformiert, bei dem der entsprechende Kurs bei einem beliebigen, zertifizierten Anbieter gewählt werden kann. Auf Basis administrativer Daten von allen Personen die einen Gutschein erhalten haben und allen Weiterbildungsteilnahmen präsentieren wir Beschäftigungs- und Einkommenseffekte einer Zuweisung Arbeitsloser über Gutscheine. Unsere Ergebnisse implizieren, dass nach der Ausgabe eines Gutscheins lange Perioden mit niedrigem Arbeitsmarkterfolg durchlaufen werden. Im Durchschnitt gibt es nur kleine positive Beschäftigungseffekte und keinen Einkommensgewinn, selbst vier Jahre nach Gutscheinausgabe. Wir finden jedoch signifikant positive Effekte sowohl für niedrig Qualifizierte als auch für die Teilnahme an Umschulungen. Unsere Schätzungen implizieren starke positive Selektionseffekte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Assignment mechanisms, selection criteria, and the effectiveness of training programs (2014)

    Doerr, Annabelle ; Strittmatter, Anthony ;

    Zitatform

    Doerr, Annabelle & Anthony Strittmatter (2014): Assignment mechanisms, selection criteria, and the effectiveness of training programs. (Discussion paper / Universität St. Gallen, Volkswirtschaftliches Departement 2014-21), Sankt Gallen, 60 S.

    Abstract

    "We analyze the effectiveness of further training for unemployed under two different regulatory regimes, which are featured by different assignment mechanisms and selection criteria. The first regime is characterized by a strong influence of caseworkers, because they can assign unemployed to training courses directly. Under the new regime a voucher system is implemented. Further, new selection criteria instruct caseworkers to assign training to unemployed with high employment probabilities after training. Our results show that assignment and selection criteria do not alter the effectiveness of further training in the longrun. However, changing compositions of program types and durations under the voucher regime lead to a higher effectiveness of training in the short-run. In the medium-run, training is less effective under the voucher regime. A decomposition of the effects of the stricter selection criteria reveals interesting insights about opposing forces that cancel out each other on average." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen: angewandte Kriterien und Indikatoren am Beispiel Deutschland (2014)

    Enichlmair, Christina; Heckl, Eva;

    Zitatform

    Enichlmair, Christina & Eva Heckl (2014): Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen. Angewandte Kriterien und Indikatoren am Beispiel Deutschland. (AMS report 104), Wien, 47 S.

    Abstract

    "Ziel dieser von der KMU Forschung Austria im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich im Jahr 2013 realisierten Studie ist eine Darstellung, wie in Deutschland der Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen definiert wird und welche Indikatoren herangezogen werden, um diesen Erfolg zu messen.
    Nach der Einleitung (Kapitel 1) wird in Kapitel 2 erläutert, wie die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland organisiert ist, welche Instrumente es im (Weiter-)Bildungsbereich gibt und welche im Rahmen der Studie untersucht werden. Zudem werden die Besonderheiten in der deutschen Wirkungsforschung dargestellt und erläutert, auf welche Datengrundlagen bei Evaluierungen / Wirkungsanalysen von arbeitsmarktpolitischen Instrumenten im Bildungsbereich zurückgegriffen wird.
    Kapitel 3 behandelt die konkreten Erfolgskriterien und Indikatoren, die in Deutschland für die Wirkungsanalyse von Bildungsmaßnahmen herangezogen werden. Soweit es möglich ist, werden diese den Bewertungskriterien für arbeitsmarktpolitische Bildungsmaßnahmen gemäß AMS Österreich zugeordnet, um eine bessere Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit mit den österreichischen Indikatoren zu gewährleisten. In Kapitel 4 werden die Ergebnisse der Untersuchung in einer zusammenfassenden Analyse dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung der ESF-geförderten Programme zur Qualifizierung von Bezieherinnen und Beziehern von Transferkurzarbeitergeld und Kurzarbeitergeld. Endbericht 2013: Teil 2: Ergebnisse der Wirkungsanalysen des Einsatzes von ESF mitfinanzierten Qualifizierungsangeboten während des Bezugs von Transferkurzarbeitergeld (2014)

    Fertig, Michael ;

    Zitatform

    Fertig, Michael (sonst. bet. Pers.) (2014): Evaluierung der ESF-geförderten Programme zur Qualifizierung von Bezieherinnen und Beziehern von Transferkurzarbeitergeld und Kurzarbeitergeld. Endbericht 2013. Teil 2: Ergebnisse der Wirkungsanalysen des Einsatzes von ESF mitfinanzierten Qualifizierungsangeboten während des Bezugs von Transferkurzarbeitergeld. (Evaluierung der ESF-geförderten Programme zur Qualifizierung von Bezieherinnen und Beziehern von Transferkurzarbeitergeld und Kurzarbeitergeld. Endbericht 2013 Teil 2), Berlin, 39 S.

    Abstract

    "Im Auftrag des Bundesministeriumes für Arbeit und Soziales hat das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) Köln eine Wirkungsanalyse des ESF-Programms 'Mitfinanzierte ergänzende Qualifizierungsangebote für Bezieherinnen und Bezieher von Transferkurzarbeitergeld' durchgeführt. Sie vergleicht den Verlauf der Erwerbsbiographien von Bezieherinnen und Beziehern von Transferkurzarbeitergeld mit und ohne Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen des Programms." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour market effects of retraining for the unemployed: the role of occupations (2014)

    Kruppe, Thomas ; Lang, Julia ;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas & Julia Lang (2014): Labour market effects of retraining for the unemployed. The role of occupations. (IAB-Discussion Paper 20/2014), Nürnberg, 55 S.

    Abstract

    "In diesem Papier untersuchen wir die Wirkung von Weiterbildungen mit Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf (Umschulungen) unter Berücksichtigung unterschiedlicher Zielberufe der Teilnehmer. Dafür nutzen wir Prozessdaten der BA und verwenden Matchingmethoden. Die Ergebnisse zeigen, dass Umschulungen nach einer Periode mit starken Lock-in Effekten die Beschäftigungswahrscheinlichkeit für weibliche Teilnehmer um mehr als 20 Prozentpunkte erhöhen. Für Männer sind die Effekte etwas niedriger. Außerdem unterscheiden sich die Effekte je nach Zielberuf, auch wenn eine Umschulung sich für fast alle betrachteten Berufsfelder positiv auf die Beschäftigungschancen der Teilnehmer auswirkt. Gesundheitsberufe, die insbesondere für Frauen die bedeutendste Berufsgruppe darstellen, gehören zu den Berufen mit den stärksten positiven Effekten. Allerdings können Unterschiede nach Berufen die Unterschiede in den Effekten zwischen Männern und Frauen nicht vollständig erklären. Zudem zeigt die Untersuchung, dass sich Teilnehmer mit unterschiedlichen Zielberufen auch in ihren beobachtbaren Eigenschaften unterscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    Wirksamkeitsbetrachtung der Bildungsberatung der "Dresdner Bildungsbahnen": eine quantitative Studie (2014)

    Schanne, Norbert ; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Schanne, Norbert & Antje Weyh (2014): Wirksamkeitsbetrachtung der Bildungsberatung der "Dresdner Bildungsbahnen". Eine quantitative Studie. (IAB-Projektbericht 1553), Nürnberg, 52 S.

    Abstract

    "Im Rahmen des von der Volkshochschule Dresden und der Landeshauptstadt Dresden entwickelten und durch die Initiative 'Lernen vor Ort' des BMBF geförderten Projektes 'Dresdner Bildungsbahnen' wird seit April 2010 ein neuer Ansatz des Bildungsmanagements erprobt. Ziel dieser Studie war, die Wirksamkeit von Bildungsberatung, wie sie in den 'Dresdner Bildungsbahnen' stattfindet, im Hinblick auf die weitere Erwerbskarriere der Beratenen zu analysieren. Grundlage für die Wirkungsuntersuchung ist ein Datensatz, der Prozessdaten aus den 'Dresdner Bildungsbahnen' mit den Integrierten Erwerbsbiographien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung verknüpft. Momentan ermöglicht dieser Datensatz allerdings nur die Analyse von kurzfristigen Wirkungen (bis Ende 2012)." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Evaluierung der ESF-geförderten Programme zur Qualifizierung von Bezieherinnen und Beziehern von Transferkurzarbeitergeld und Kurzarbeitergeld. Endbericht 2013: Teil 1: Ergebnisse der deskriptiven Analysen und Fallstudien (2014)

    Zitatform

    (2014): Evaluierung der ESF-geförderten Programme zur Qualifizierung von Bezieherinnen und Beziehern von Transferkurzarbeitergeld und Kurzarbeitergeld. Endbericht 2013. Teil 1: Ergebnisse der deskriptiven Analysen und Fallstudien. (Evaluierung der ESF-geförderten Programme zur Qualifizierung von Bezieherinnen und Beziehern von Transferkurzarbeitergeld und Kurzarbeitergeld. Endbericht 2013 Teil 1), Berlin, 201 S.

    Abstract

    "Im Auftrag des Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) Köln die Auswirkungen auf die Arbeitsmarktchancen der Teilnehmenden an den beiden ESF-Programmen analysiert. Zusätzlich wurden kurzarbeitende Betriebe und Transfergesellschaften zur Umsetzung und Handhabung der Programme befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Professionalisierung in der Berufseinstiegsbegleitung: eine neue Herausforderung - Teil 1 (2013)

    Adler, Simone;

    Zitatform

    Adler, Simone (2013): Professionalisierung in der Berufseinstiegsbegleitung. Eine neue Herausforderung - Teil 1. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 65, H. 6, S. 32-36.

    Abstract

    Im Jahr 2008 wurde speziell für die Aufgaben an der Schnittstelle Schule-Beruf die Berufseinstiegsbegleitung als Regelinstrument fest in der Förderlandschaft verankert. Förderungsbedürftige Jugendliche sollen beraten und unterstützt werden bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und einer beruflichen Perspektive. Untersuchungsergebnisse aus der nunmehr fünfjährigen Umsetzung der Berufseinstiegsbegleitung verweisen auf die Notwendigkeit einer systematischen Professionalisierung in diesem Bereich. Der Beitrag betrachtet das relativ neue Arbeitsfeld der Berufseinstiegsbegleitung und stellt die kollegiale Beratung als einen möglichen Professionalisierungsansatz vor. In Teil 1 des Beitrags werden die verschiedenen Akteure und Institutionen benannt und Anforderungen an die Berufseinstiegsbegleitung beschrieben. (BIBB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluating social assistance reforms under programme heterogeneity and alternative measures of success (2013)

    Ayala, Luis ; Rodriguez, Magdalena;

    Zitatform

    Ayala, Luis & Magdalena Rodriguez (2013): Evaluating social assistance reforms under programme heterogeneity and alternative measures of success. In: International journal of social welfare, Jg. 22, H. 4, S. 406-419. DOI:10.1111/ijsw.12008

    Abstract

    "This article presents an assessment of welfare reforms under a framework of programme heterogeneity and alternative measures of success. The study focused on a specific programme - Madrid's Ingreso Madrileño de Integración (Madrid Regional Government's Welfare Programme) - which comprises heterogeneous sub-programmes. We tested whether work-related sub-programmes performed better than general activities aimed at improving life skills by analysing the effects on different types of outcomes. We also tried to identify which work-related sub-programme worked best. Our results show that intensive employment activities yield remarkably better results than general work-related schemes or life-skills activities. However, increasing work participation does not automatically lift participants out of material hardship." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Replication issues in social experiments: lessons from US labor market programs (2013)

    Barnow, Burt S. ; Greenberg, David;

    Zitatform

    Barnow, Burt S. & David Greenberg (2013): Replication issues in social experiments: lessons from US labor market programs. In: Journal for labour market research, Jg. 46, H. 3, S. 239-252. DOI:10.1007/s12651-013-0133-2

    Abstract

    "Bei der Bewertung eines Pilot- oder Testprogramms besteht die Gefahr, aus einem einzelnen Test Rückschlüsse zu ziehen. In dieser Arbeit werden die Erfahrungen mit Wiederholungen von Testprogrammstudien anhand einer randomisierten, kontrollierten Studie für die erstmalige Auswertung und die Wiederholungen besprochen. Auch wenn Wiederholungsstudien vielversprechender Programme primär zur Erhöhung des Stichprobenumfangs durchgeführt werden, dienen sie auch zum Sammeln von Erfahrungswerten dahingehend, ob die Intervention auch bei anderen Zielgruppen und an anderen geografischen Standorten erfolgreich ist, und um einige der Interventionsmerkmale zu variieren. In vielen Fällen sind Wiederholungsstudien nicht so erfolgreich wie die ursprüngliche Erhebung. In dieser Arbeit werden die für ein solches Fehlschlagen vorgebrachten Begründungen besprochen. Außerdem werden die Erfahrungen aus den Wiederholungsstudien unter Anwendung einer randomisierten Zuweisung in sechs Fällen dargelegt: Experimente zur Einkommenssicherung, Experimente zu Bonuszahlungen bei der Arbeitslosenversicherung, Programm des Center for Employment Training, Job-Clubs, Experimente zur Stellensuche und 'Quantum Opportunity'-Programm (Programm für höhere Chancen). Zum Abschluss der Arbeit werden die Erkenntnisse aus der Besprechung zusammengefasst sowie Bereiche aufgezeigt, in denen weitere Forschung notwendig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    La réinsertion professionnelle des bénéficiaires de l'aide sociale en Suisse et en Allemagne (2013)

    Bonoli, Giuliano ; Champion, Cyrielle;

    Zitatform

    Bonoli, Giuliano & Cyrielle Champion (2013): La réinsertion professionnelle des bénéficiaires de l'aide sociale en Suisse et en Allemagne. (Cahier de l'IDHEAP 281), Chavannes-Lausanne, 70 S.

    Abstract

    "Unter den Sozialsystemen für arbeitslose Personen im erwerbsfähigen Alter zählt die Sozialhilfe zu denjenigen, die in den letzten zwanzig Jahren mit den größten Veränderungen konfrontiert wurden. In diesem Zeitraum hat sich die Zahl und das Profil der Bezügerinnen und Bezüger dahingehend entwickelt, dass man heute die Sozialhilfe nicht mehr nur als letztes soziales Auffangnetz betrachten kann, welches sich für eine Minderheit von stark ausgegrenzten Individuen einsetzt. Die stete Zunahme der Anzahl Beziehenden geht heute mit der Tatsache einher, dass die Zielgruppe der Sozialhilfe sehr viel heterogener geworden ist, und auch eine immer grösser werdende Gruppe von Personen umfasst, für welche Langzeitarbeitslosigkeit oder Unterbeschäftigung faktisch das Hauptproblem darstellt. Die radikale Veränderung des Zielpublikums von Sozialhilfeleistungen ist bei weitem kein typisch schweizerisches Phänomen. Die Gesamtheit der europäischen Länder sind davon betroffen. Diese Entwicklungen führen zur grundsätzlichen Frage nach dem Auftrag der Sozialhilfe. Traditionellerweise standen deren zwei im Zentrum: die Garantie des Existenzminimums und die Förderung der sozialen Integration von Randgruppen. Doch heute, mit dem Auftreten neuer Zielgruppen, stellt sich die wesentliche Frage nach der Neuorientierung der Sozialhilfesysteme hin zu einer Betreuung, welche die mehr oder weniger langfristige Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt anstrebt. Welche Art von beruflichen Wiedereingliederungsmaßnahmen und Stellenvermittlungshilfen stehen den Bezügerinnen und Bezüger in der Schweiz zur Verfügung ? Welche organisatorischen Einrichtungen garantieren eine Betreuung, welche auf die Anstellung der Sozialhilfebeziehenden zugeschnitten ist?
    Auch wenn die berufliche Wiedereingliederung in der Schweiz heute politisch als integraler Teil des Sozialhilfeauftrags angesehen wird, gibt es erst wenige empirische Studien über die praktischen Instrumente, die in den verschiedenen Kantonen als berufliche Wiedereingliederungsmaßnahmen für Sozialhilfebeziehende umgesetzt werden. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit erheben zu wollen, ist diese Studie eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation in der Schweiz, basierend auf einigen bestehenden Studien und einer Untersuchung mittels Fragebogen, welche bei den kantonalen Verantwortlichen im Jahr 2011 durchgeführt wurde.
    Trotz großer Unterschiede zwischen den Kantonen sowie kantonsintern und trotz zahlreicher Lücken in den statistischen Daten, können aus dieser Studie wichtige Resultate abgeleitet werden. Zum Beispiel die Tatsache, dass in der Schweiz der Zugang der Sozialhilfebeziehenden zu einer anstellungsorientierten Betreuung in verschiedener Hinsicht problematisch bleibt. Tatsächlich ist das Angebot der Sozialdienste an beruflichen Wiedereingliederungsmaßnahmen oft beschränkt, während auch andere Methoden, wie die interinstitutionelle Zusammenarbeit oder der Rückgriff auf die RAV für die Stellenvermittlung an ihre Grenzen stoßen. In Deutschland wurde beispielsweise die Betreuung der Langzeitarbeitslosen im Jahr 2005 komplett neu organisiert, indem finanzielle Leistungen und eine speziell auf diese Kategorie von Arbeitslosen zugeschnittene Betreuungsstruktur geschaffen wurden. Der Vergleich mit der Situation in Deutschland zeigt auf, dass die in der Schweiz umgesetzten Anstrengungen Verbesserungspotenzial aufweisen. Insbesondere sollte der Rückkehr an die Arbeitsstelle und dem Zugang zu den aussichtsreichsten Maßnahmen der beruflichen Wiedereingliederung größeres Gewicht beigemessen werden. Auch wenn die Anzahl Langzeitarbeitsloser seit der Einführung der Hartz-IV-Reform 2005 bedeutend zurückgegangen ist, zeigt die deutsche Erfahrung, dass die Schaffung einer spezialisierten Struktur auch keinen Schutz vor neuen Problemen darstellt, und dass es ganz allgemein schwierig ist, den Erfolg einer beruflichen Wiedereingliederungspolitik für Sozialhilfebeziehende einzig einem organisatorischen Modell zuzuschreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung nach § 421s SGB III: Zwischenbericht 2013 (2013)

    Boockmann, Bernhard; Röder, Franziska; Prick, Simone; Puhe, Henry; Storz, Florian; Walther, Andreas ; Hirschfeld, Heidi; Walter, Sibylle; Gürlich, Maria; Verbeek, Hans; Kleinemeier, Rita; Meythaler, Nicole; Frei, Marek; Schiemann, Frank;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard, Marek Frei, Heidi Hirschfeld, Rita Kleinemeier, Simone Prick, Henry Puhe, Frank Schiemann, Hans Verbeek, Sibylle Walter & Andreas Walther (2013): Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung nach § 421s SGB III. Zwischenbericht 2013. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 436), Berlin, 222 S.

    Abstract

    "Die Berufseinstiegsbegleitung ist zum 1. April 2012 dauerhaft in das SGB III eingefügt worden. Sie soll den Übergang von förderungsbedürftigen Schülerinnen und Schülern allgemeinbildender Schulen in die Berufsausbildung verbessern. Ein Berufseinstiegsbegleiter unterstützt jeweils bis zu 20 Teilnehmende bei dem Erreichen des Schulabschlusses, der Berufsorientierung und -wahl, der Suche nach einer Ausbildungsstelle und der Stabilisierung des Berufsausbildungsverhältnisses.
    Das mit der Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung beauftragte Forschungskonsortium hat den Zwischenbericht 2013 vorgelegt. Dieser zeigt auf, dass sich von den befragten Teilnehmenden rund 1,5 Jahre nach dem planmäßigen Schulabschluss fast 60 % in einer Ausbildung befindet (davon 81,5 % betriebliche und 18,5 % schulische Berufsausbildungen). Lediglich 12,6 % der jungen Erwachsenen absolvieren zu diesem Zeitpunkt eine berufsvorbereitende Maßnahme und etwa ein Zehntel geht noch zur Schule.
    Die Zwischenergebnisse der Wirkungsanalyse deuten darauf hin, dass die Berufseinstiegsbegleitung einen leicht positiven, wenn auch nicht signifikanten Effekt auf die Wahrscheinlichkeit des Übergangs in eine Berufsausbildung hat." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    What active labour market programmes work for immigrants in Europe?: a meta-analysis of the evaluation literature (2013)

    Butschek, Sebastian; Walter, Thomas ;

    Zitatform

    Butschek, Sebastian & Thomas Walter (2013): What active labour market programmes work for immigrants in Europe? A meta-analysis of the evaluation literature. (ZEW discussion paper 2013-056), Mannheim, 27 S.

    Abstract

    "In vielen europäischen Ländern sind Immigranten eine benachteiligte Gruppe auf dem Arbeitsmarkt. Sie sind häufig in Arbeitslosigkeit überrepräsentiert und in Beschäftigung unterrepräsentiert. Um die Beschäftigungschancen von Immigranten zu erhöhen, setzen europäische Regierungen auf vielfältige Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Diese beinhalten Sprach- und Integrationskurse, Unterstützungsmaßnahmen bei der Jobsuche, Trainingsmaßnahmen sowie subventionierte Beschäftigung im öffentlichen und privaten Sektor. Eine wachsende Anzahl an empirischen Evaluationsstudien untersucht die Beschäftigungseffekte dieser arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für Immigranten. Bisher ergibt sich daraus allerdings noch kein klares Bild, welche Maßnahmen für die Arbeitsmarktintegration von Immigranten förderlich sind und welche nicht. Um den politischen Entscheidungsträgern zu helfen, die Maßnahmen effizient einzusetzen, verdichten wir die Ergebnisse der vorhandenen Studien durch eine Meta-Analyse. Eine Meta-Analyse ermöglicht es zu identifizieren, in welchem Maße bestimmte Elemente der zugrunde liegenden Studien (z. B. die untersuchten Maßnahmen, die verwendeten Methoden und Daten) Einfluss auf die Ergebnisse haben, zu denen diese Studien gelangen. In unserer Analyse sind wir am Einfluss des untersuchten Maßnahmentyps auf die Beschäftigungschancen der teilnehmenden Immigranten interessiert. Unsere Ergebnisse zeigen, dass nur der Einsatz von Lohnsubventionen im privaten Sektor als beschäftigungswirksam für Immigranten eingestuft werden kann. Die meisten Evaluationsstudien ermitteln für Lohnsubventionen positive Beschäftigungseffekte. Evaluationen von Trainingsmaßnahmen finden hingegen überwiegend insignifikante Effekte. Dasselbe gilt für Unterstützungsmaßnahmen bei der Jobsuche und subventionierte Beschäftigung im öffentlichen Sektor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Estimating the effect of a retraining program on the re-employment rate of displaced workers (2013)

    Cavaco, Sandra ; Fougère, Denis; Pouget, Julien;

    Zitatform

    Cavaco, Sandra, Denis Fougère & Julien Pouget (2013): Estimating the effect of a retraining program on the re-employment rate of displaced workers. In: Empirical economics, Jg. 44, H. 1, S. 261-287. DOI:10.1007/s00181-010-0391-6

    Abstract

    "In this article, we estimate the effects of a French retraining program on the re-employment rate of displaced workers by matching techniques. This program, called 'Conventions de conversion', was intended to improve re-employment prospects of displaced workers by proposing them retraining and job seeking assistance for a period of 6 months beginning just after the dismissal. Our empirical analysis is based upon non-experimental data collected by the French Ministry of Labour. Matching estimates show that this program succeeded in increasing the employment rate of trainees by approximately 6 points of percentage in the medium-term, namely in the 2nd and 3rd years after the date of entry into the program. This improvement is essentially due to an increase of their re-employment rate in regular jobs, namely jobs under long-term labour contracts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Déjà Vu? Short-term training in Germany 1980-1992 and 2000-2003 (2013)

    Fitzenberger, Bernd ; Paul, Marie ; Orlanski, Olga; Osikominu, Aderonke;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Olga Orlanski, Aderonke Osikominu & Marie Paul (2013): Déjà Vu? Short-term training in Germany 1980-1992 and 2000-2003. In: Empirical economics, Jg. 44, H. 1, S. 289-328. DOI:10.1007/s00181-012-0590-4

    Abstract

    Gemessen an der Zahl der Teilnehmer haben sich kurzzeitige Trainingsmaßnahmen zum wichtigsten Instrument aktiver Arbeitsmarktpolitik entwickelt. Über die Effizienz unterschiedlicher Formen von Trainingsmaßnahmen und über ihre langfristigen Auswirkungen ist jedoch wenig bekannt. In dem Beitrag werden die Auswirkungen kurzzeitiger Trainingsmaßnahmen in Westdeutschland im Zeitraum von 1980 bis 1992 und im Zeitraum 2000 bis 2003 hinsichtlich der beiden Ergebnisse Erwerbstätigkeit und Teilnahme an Langzeit-Trainingsmaßnahmen geschätzt. Es werden meist persistente positive und häufig signifikante Beschäftigungseffekte kurzzeitiger Trainingsmaßnahmen nachgewiesen. Trainingsmaßnahmen, die einen Schwerpunkt auf Kontrolle des Suchaufwandes legen, zeigen im Vergleich mit reinen Trainingsprogrammen geringfügig geringere Effekte. Die Dauer der Lock-In-Perioden war in den 1980er Jahren und in den 1990er Jahren länger als zu Anfang des 21. Jahrhunderts. Kurzzeitige Trainingsmaßnahmen führen zu einer häufigeren Teilnahme an Langzeit-Trainingsmaßnahmen, wobei diese Auswirkung im früheren Zeitraum stärker ausgeprägt ist. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Die Langzeitwirkung von Qualifikationsmaßnahmen des Arbeitsmarktservice (2013)

    Holl, Jürgen; Kernbeiß, Günter; Wagner-Pinter, Michael; Städtner, Karin;

    Zitatform

    Holl, Jürgen, Günter Kernbeiß, Karin Städtner & Michael Wagner-Pinter (2013): Die Langzeitwirkung von Qualifikationsmaßnahmen des Arbeitsmarktservice. (Sozialpolitische Studienreihe 14), Wien, 126 S.

    Abstract

    "Die verschiedenen Schulungsmaßnahmen des Arbeitsmarktservice Österreich stehen nicht zuletzt wegen der Frage nach ihrer nachhaltigen Wirkung zur Arbeitsmarktintegration im besonderen öffentlichen Interesse. Gesichtspunkte wie die Struktur der verschiedenen Maßnahmen, ihre Wirkung hinsichtlich Aufnahme einer neuen Beschäftigung, Arbeitsplatzqualität oder Einkommen sind sowohl für die Kundinnen und Kunden wie auch ihre BeraterInnen des Arbeitsmarktservice sowie ihre potenziellen zukünftigen ArbeitgeberInnen von zentralem Interesse. Die Arbeitsmarktpolitik muss sich permanent der Herausforderung stellen, in welchem Umfang die investierten Mittel die geplante Zielerreichung sichern und dabei ein positives Verhältnis zwischen Schulungsaufwand und -ertrag gewährleisten. Diesen Fragestellungen ist die Firma Synthesis-Forschung hinsichtlich der Wirkungen länger dauernder Schulungsmaßnahmen nachgegangen. Ihre Forschungsergebnisse werden im aktuellen Band 14 der Sozialpolitischen Studienreihe einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Sie untermauern einmal mehr empirisch die in der arbeitsmarktpolitischen Zielsetzung verfolgte Ausrichtung, via spezifische Qualifizierungsmaßnahmen die nachhaltige Arbeitsmarktintegration zu fördern. Sie zeigen darüber hinaus, dass sich der Aufwand - den in den Folgejahren erzielten Erträgen gegenübergestellt - für die relevanten öffentlichen Haushalte mehr als rechnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Zusammenfassung
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  • Literaturhinweis

    The impact of training duration on employment outcomes: evidence from LATE estimates (2013)

    Kluve, Jochen; Uhlendorff, Arne ; Zhao, Zhong ; Rinne, Ulf ;

    Zitatform

    Kluve, Jochen, Ulf Rinne, Arne Uhlendorff & Zhong Zhao (2013): The impact of training duration on employment outcomes. Evidence from LATE estimates. In: Economics Letters, Jg. 120, H. 3, S. 487-490., 2013-04-30. DOI:10.1016/j.econlet.2013.06.002

    Abstract

    "We analyze the causal effect of training duration on employment outcomes of unemployed workers. Observed training durations might be endogenous. We use planned duration as an instrument for actual duration. LATE estimates indicate that an increase in duration has a positive impact for short programs and a negative impact for long programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Uhlendorff, Arne ;
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  • Literaturhinweis

    Short training for welfare recipients in Germany: which types work? (2013)

    Kopf, Eva;

    Zitatform

    Kopf, Eva (2013): Short training for welfare recipients in Germany: which types work? In: International journal of manpower, Jg. 34, H. 5, S. 486-516., 2012-01-05. DOI:10.1108/IJM-05-2013-0115

    Abstract

    "Various types of short training programmes exist in Germany. This article aims to evaluate short training courses for welfare recipients and to detect which programme type works best with respect to different outcome indicators. The author measures the impact of six short training programmes on the participants. She uses propensity score matching and large-scale administrative data to find suitable comparison groups. She compares treatment to non-participation as well as participation in different training types directly. The results demonstrate that in-firm training has large positive effects on individual employment prospects and stability. Furthermore, classroom skill training is more effective than other classroom types while application training is rather ineffective. Treating some of the application training participants with an alternative sub-programme would improve the effectiveness. The results show which training types work best. However, the results do not imply macro or cost-benefit effects. Several of the short training courses, mostly occupation-specific sub-programmes, are short and relatively inexpensive options to activate welfare recipients. The paper analyses the effects of six short training programmes for welfare recipients that have not been analysed before. The sensitivity of the results is examined using a wide range of estimators and different outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Effektivität geförderter beruflicher Weiterbildung von Arbeitslosengeld-II-Empfängern in Deutschland (2013)

    Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas (2013): Effektivität geförderter beruflicher Weiterbildung von Arbeitslosengeld-II-Empfängern in Deutschland. In: Freie Bildung und Erziehung, Jg. 89, H. 1, S. 22-24.

    Abstract

    "Ziel der Förderung einer beruflichen Weiterbildung ist auch bei Empfängern von Arbeitslosengeld II (ALG II) die Erhöhung ihrer Beschäftigungschancen. Darüber hinaus soll durch die erhoffte anschließende Beschäftigung auch der Bezug von ALG II vermieden werden. Unter Nutzung von administrativen Daten der Bundesagentur für Arbeit liegen nun Ergebnisse über den Arbeitsmarkterfolg und den ALG II-Bezug von Geförderten vor, die Anfang des Jahres 2005, also direkt nach der Einführung des Zweiten Sozialgesetzbuches (SGB II), in eine solche Maßnahme eingetreten sind." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do firms benefit from active labour market policies? (2013)

    Lechner, Michael ; Scioch, Patrycja; Wunsch, Conny ;

    Zitatform

    Lechner, Michael, Conny Wunsch & Patrycja Scioch (2013): Do firms benefit from active labour market policies? (CESifo working paper 4392), München, 39 S.

    Abstract

    "This paper investigates the link between variation in the supply of workers who participate in specific types of active labour market policies (ALMPs) and firm performance using a new exceptionally informative German employer-employee data base. For identification we exploit that German local employment agencies (LEAs) have a high degree of autonomy in determining their own mix of ALMPs and that firms' hiring regions overlap only imperfectly with the areas of responsibility of the LEAs. Our results indicate that in general firms do not benefit from ALMPs and in some cases may even be harmed by certain programs, in particular by subsidized employment and longer training programs. These findings complement the negative assessment of the cost-effectiveness of ALMPs from the empirical literature on the effects for participants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen: angewandte Kriterien und Indikatoren am Beispiel Deutschland (2013)

    Putz, Sabine; Heckl, Eva; Sturm, René; Enichlmair, Christina;

    Zitatform

    (2013): Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen. Angewandte Kriterien und Indikatoren am Beispiel Deutschland. Wien, 49 S.

    Abstract

    "Ziel der Studie ist es, darzustellen, wie in Deutschland der Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen definiert wird und welche Indikatoren herangezogen werden, um diesen Erfolg zu messen. Zunächst wird in Kapitel 2 erläutert, wie die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland organisiert ist, welche Instrumente es im (Weiter-)Bildungsbereich gibt und welche im Rahmen der Studie untersucht werden. Zudem werden die Besonderheiten in der deutschen Wirkungsforschung dargestellt und erläutert, auf welche Datengrundlagen bei Evaluierungen / Wirkungsanalysen von arbeitsmarktpolitischen Instrumenten im Bildungsbereich zurückgegriffen wird. Kapitel 3 behandelt die konkreten Erfolgskriterien und Indikatoren, die in Deutschland für die Wirkungsanalyse von Bildungsmaßnahmen herangezogen werden. In Kapitel 4 werden die Ergebnisse der Untersuchung in einer zusammenfassenden Analyse dargestellt." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Short-term training programs for immigrants in the German welfare system: do effects differ from natives and why? (2013)

    Thomsen, Stephan L. ; Walter, Thomas ; Aldashev, Alisher ;

    Zitatform

    Thomsen, Stephan L., Thomas Walter & Alisher Aldashev (2013): Short-term training programs for immigrants in the German welfare system. Do effects differ from natives and why? In: IZA journal of migration, Jg. 2, S. 1-20. DOI:10.1186/2193-9039-2-24

    Abstract

    "We evaluate the individual employment effects of four types of short-term training for immigrants and natives in the German welfare system and identify differences in the effects determined by unobservable factors. Based on comprehensive and unique administrative data, we apply propensity score matching in a dynamic setting to estimate the treatment effects and suggest the identification of unexplained effect differences between groups. The results show a mixed picture: two types of training increase the employment chances of immigrants, whereas the other two are rather ineffective. Effect differences between immigrants and natives predominantly result from socio-demographic composition." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The effectiveness of active labor market policies: Evidence from a social experiment using non-parametric bounds (2013)

    Vikström, Johan; Svarer, Michael ; Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Vikström, Johan, Michael Rosholm & Michael Svarer (2013): The effectiveness of active labor market policies. Evidence from a social experiment using non-parametric bounds. In: Labour economics, Jg. 24, H. October, S. 58-67. DOI:10.1016/j.labeco.2013.06.002

    Abstract

    "We re-analyze the effects of a Danish active labor market programme social experiment, which included a range of sub-treatments, including meetings with caseworkers, job search assistance courses, and activation programmes. We use newly developed non-parametric methods to examine how the effects of the experimental treatment vary during the unemployment spell. Non-parametric techniques are important from a methodological point of view, since parametric/distributional assumptions are in conflict with the concept of experimental evidence. We find that the effects of the experiment vary substantially during the unemployment spell." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Optimal use of labor market policies: the role of job search assistance (2013)

    Wunsch, Conny ;

    Zitatform

    Wunsch, Conny (2013): Optimal use of labor market policies. The role of job search assistance. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 95, H. 3, S. 1030-1045. DOI:10.1162/REST_a_00371

    Abstract

    "This paper demonstrates how economic theory can be combined with state-of-the-art empirics to make quantitative statements about optimal policy. Using a large administrative data set for West Germany as well as nonparametric and semiparametric estimation techniques, I parameterize the model proposed by Pavoni and Violante (2005, 2007) for the optimal choice of different financial and activation measures for unemployed workers. The parameterized model is used to study the role of job search assistance in optimal welfare-to-work programs and assess the optimality of the West German policy in the period 2000 to 2002." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Effects of participating in skill training and workfare on employment entries for lone mothers receiving means-tested benefits in Germany (2013)

    Zabel, Cordula ;

    Zitatform

    Zabel, Cordula (2013): Effects of participating in skill training and workfare on employment entries for lone mothers receiving means-tested benefits in Germany. (IAB-Discussion Paper 03/2013), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "Diese Studie beschäftigt sich mit Wirkungen der Förderung der beruflichen Weiterbildung, schulischen Trainingsmaßnahmen sowie Ein-Euro-Jobs bei alleinerziehenden Arbeitslosengeld-II- (ALG-II-)Bezieherinnen. Die Eintrittsraten von alleinerziehenden ALG-II-Bezieherinnen in diese Maßnahmen sind sehr hoch. Für Alleinerziehende mit einem jüngsten Kind im Alter von mindestens drei Jahren sind die Maßnahmeeintrittsraten vergleichbar mit denen der kinderlosen alleinstehenden Frauen. Diese Studie untersucht, inwiefern Alleinerziehende tatsächlich von solchen Maßnahmeteilnahmen profitieren können. Denkbar wäre, dass positive Effekte aufgrund der geringen Verfügbarkeit von Kinderbetreuungsplätzen ausbleiben könnten. Die empirischen Analysen basieren auf administrativen Daten. Es wird ein Timing-of-Events Ansatz angewendet, um für mögliche Selektivität bei den Programmzugängen zu kontrollieren. Für Eintritte in Minijobs, reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Allgemeinen, sowie reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung verbunden mit einer Beendigung des ALG-II-Bezugs werden jeweils separate Modelle geschätzt. Die Ergebnisse zeigen, dass Alleinerziehende besonders von der Förderung der beruflichen Weiterbildung profitieren können im Sinne höherer Eintrittsraten in reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Allgemeinen, wie auch reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung verbunden mit einer Beendigung des ALG-II-Bezugs. Möglicherweise können sie besonders von einer Erneuerung ihrer beruflichen Kenntnisse nach längeren Kinderbetreuungsphasen profitieren. Effekte von schulischen Trainingsmaßnahmen sind etwas geringer, und Ein-Euro-Jobs haben bei einigen, jedoch nicht allen Gruppen von Alleinerziehenden positive Beschäftigungseffekte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zabel, Cordula ;
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  • Literaturhinweis

    Effectiveness of further vocational training in Germany: empirical findings for persons receiving means-tested unemployment benefits (2012)

    Bernhard, Sarah ; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah & Thomas Kruppe (2012): Effectiveness of further vocational training in Germany. Empirical findings for persons receiving means-tested unemployment benefits. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 132, H. 4, S. 501-526., 2012-11-12. DOI:10.3790/schm.132.4.501

    Abstract

    "Geförderte berufliche Weiterbildung soll die Beschäftigungschancen von Arbeitslosen erhöhen. Diese Studie analysiert die Effektivität geförderter beruflicher Weiterbildung für Empfänger von Arbeitslosengeld II in Deutschland. Die empirischen Ergebnisse basieren auf administrativen Daten der Bundesagentur für Arbeit. Mittels Propensity Score Matching wird eine Vergleichsgruppe für die Teilnehmer gebildet. Die Studie betrachtet Eintritte in geförderte berufliche Weiterbildung Anfang des Jahres 2005, direkt nach der Einführung des SGB II, das besonders auf die stärkere Aktivierung von Problemgruppen des Arbeitsmarktes abzielt. Zudem war zu dieser Zeit auch schon der Bildungsgutschein als einziger Zuweisungsmechanismus zu beruflicher Weiterbildung eingeführt worden. Die Studie berücksichtigt Effekte beruflicher Weiterbildung für verschiedene Gruppen differenziert nach Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund, Qualifikation, Dauer der Weiterbildung und Dauer seit der letzten Beschäftigung sowie Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Als Ergebnis zeigt sich, dass sich berufliche Weiterbildung für die Teilnehmer lohnt: Sie erhöht mittelfristig deren Anteil in Beschäftigung um bis zu 13 Prozentpunkte und reduziert - wenn auch in geringerem Ausmaß deren Anteile im Arbeitslosengeld-II-Bezug." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bernhard, Sarah ;
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  • Literaturhinweis

    Effectiveness of further vocational training in Germany: empirical findings for persons receiving means-tested unemployment benefit (2012)

    Bernhard, Sarah ; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah & Thomas Kruppe (2012): Effectiveness of further vocational training in Germany. Empirical findings for persons receiving means-tested unemployment benefit. (IAB-Discussion Paper 10/2012), Nürnberg, 25 S.

    Abstract

    "Geförderte berufliche Weiterbildung soll die Beschäftigungschancen von Arbeitslosen erhöhen. Diese Studie analysiert die Effektivität geförderter beruflicher Weiterbildung für Empfänger von Arbeitslosengeld II in Deutschland. Die empirischen Ergebnisse basieren auf administrativen Daten der Bundesagentur für Arbeit. Mittels Propensity Score Matching wird eine Vergleichsgruppe für die Teilnehmer gebildet. Die Studie betrachtet Eintritte in geförderte berufliche Weiterbildung Anfang des Jahres 2005, direkt nach der Einführung des SGB II, das besonders auf die stärkere Aktivierung von Problemgruppen des Arbeitsmarktes abzielt. Zudem war zu dieser Zeit auch schon der Bildungsgutschein als einziger Zuweisungsmechanismus zu beruflicher Weiterbildung eingeführt worden. Die Studie berücksichtigt Effekte beruflicher Weiterbildung für verschiedene Gruppen differenziert nach Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund, Qualifikation, Dauer der Weiterbildung und Dauer seit der letzten Beschäftigung sowie Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Als Ergebnis zeigt sich, dass sich berufliche Weiterbildung für die Teilnehmer lohnt: Sie reduziert mittelfristig deren Anteile im Arbeitslosengeld-II-Bezug und erhöht deren Anteil in Beschäftigung um bis zu 13 Prozentpunkte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bernhard, Sarah ;
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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung nach § 421s SGB III: Zwischenbericht 2012 (2012)

    Boockmann, Bernhard; Meythaler, Nicole; Hirschfeld, Heidi; Kleinemeier, Rita; Schafstädt, Christin; Prick, Simone; Schiemann, Frank; Walther, Andreas ; Gold, Marisa; Walter, Sibylle; Frei, Marek; Hundenborn, Janina; Puhe, Henry; Verbeek, Hans;

    Zitatform

    Frei, Marek, Heidi Hirschfeld, Rita Kleinemeier, Simone Prick, Henry Puhe, Frank Schiemann, Hans Verbeek, Sibylle Walter & Andreas Walther (2012): Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung nach § 421s SGB III. Zwischenbericht 2012. Tübingen, 205 S.

    Abstract

    "Mit der Berufseinstiegsbegleitung sollen leistungsschwächere Jugendliche, die in Gefahr sind, den Hauptschulabschluss nicht zu erreichen, über den Abschluss der allgemeinbildenden Schule hinaus individuell begleitet werden.
    Die Berufseinstiegsbegleitung wurde mit dem Fünften Gesetz zur Änderung des SGB III vom 26. August 2008 eingeführt. Sie startete unter den Bedingungen des früheren § 421s SGB III mit einer Erprobungsphase. In diesem Rahmen traten erstmalig im Februar 2009 Schülerinnen und Schüler an 1.000 ausgewählten allgemeinbildenden Schulen in die Berufseinstiegsbegleitung ein. Letztmalig war der Eintritt in die Berufseinstiegsbegleitung auf dieser Grundlage zum 31. Dezember 2011 möglich. Nach dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt wird die Berufseinstiegsbegleitung ab dem Schuljahreswechsel 2012/13 unter den Bedingungen des § 49 SGB III fortgeführt. Gegenstand der Evaluation ist ausschließlich die Erprobungsphase der Berufseinstiegsbegleitung, also die Berufseinstiegsbegleitung nach dem früheren § 421s SGB III." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Anhang
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  • Literaturhinweis

    Evaluating the effect of training on wages in the presence of noncompliance, nonemployment, and missing outcome data (2012)

    Frumento, Paolo ; Rubin, Donald B. ; Mealli, Fabrizia ; Pacini, Barbara ;

    Zitatform

    Frumento, Paolo, Fabrizia Mealli, Barbara Pacini & Donald B. Rubin (2012): Evaluating the effect of training on wages in the presence of noncompliance, nonemployment, and missing outcome data. In: Journal of the American Statistical Association, Jg. 107, H. 498, S. 450-466. DOI:10.1080/01621459.2011.643719

    Abstract

    "The effects of a job training program, Job Corps, on both employment and wages are evaluated using data from a randomized study. Principal stratification is used to address, simultaneously, the complications of noncompliance, wages that are only partially defined because of nonemployment, and unintendedmissing outcomes. The first two complications are of substantive interest, whereas the third is a nuisance. The objective is to find a parsimonious model that can be used to inform public policy. We conduct a likelihood-based analysis using finite mixture models estimated by the expectation-maximization (EM) algorithm. We maintain an exclusion restriction assumption for the effect of assignment on employment and wages for noncompliers, but not on missingness. We provide estimates under the 'missing at random' assumption, and assess the robustness of our results to deviations from it. The plausibility of meaningful restrictions is investigated by means of scaled log-likelihood ratio statistics. Substantive conclusions include the following. For compliers, the effect on employment is negative in the short term; it becomes positive in the long term, but these effects are small at best. For always employed compliers, that is, compliers who are employed whether trained or not trained, positive effects on wages are found at all time periods. Our analysis reveals that background characteristics of individuals differ markedly across the principal strata. We found evidence that the program should have been better targeted, in the sense of being designed differently for different groups of people, and specific suggestions are offered. Previous analyses of this dataset, which did not address all complications in a principled manner, led to less nuanced conclusions about Job Corps." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Begleitende Evaluationsstudie des Wiener Pilotprojektes Step 2 Job: berufliches Unterstützungsmanagement für BezieherInnen der bedarfsorientierten Mindestsicherung. Endbericht (2012)

    Hausegger, Trude; Reidl, Christine; Reiter, Andrea; Hager, Isa;

    Zitatform

    Hausegger, Trude, Christine Reidl, Andrea Reiter & Isa Hager (2012): Begleitende Evaluationsstudie des Wiener Pilotprojektes Step 2 Job. Berufliches Unterstützungsmanagement für BezieherInnen der bedarfsorientierten Mindestsicherung. Endbericht. Wien, 141 S.

    Abstract

    "Anlass für die Durchführung des Pilotprojektes Step 2 Job war die geplante Einführung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung. Ein erklärtes sozialpolitisches Ziel der Bedarfsorientierten Mindestsicherung war es, arbeitsfähigen Sozialhilfe-BezieherInnen einen gangbaren Weg zurück in den Arbeitsmarkt anzubieten und die Betroffenen in der Bewältigung des Arbeitsmarktzugangs zu unterstützen. Aus diesem Grund wurde den arbeitsmarktpolitischen Angeboten des Arbeitsmarktservice bei der Umsetzung der Bedarfsorientieren Mindestsicherung ein zentraler Stellenwert zugewiesen und Step 2 Job als erste gezielte zielgruppenspezifische und arbeitsmarktorientierte Maßnahme entwickelt. Personengruppen, die Sozialhilfe bzw. später Leistungen aus der Bedarfsorientierten Mindestsicherung bezogen, sollten in ihrer (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt werden und die Fördermöglichkeiten und Weiterbildungsangebote des AMS nutzen können." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluating continuous training programmes by using the generalized propensity score (2012)

    Kluve, Jochen; Schneider, Hilmar; Uhlendorff, Arne ; Zhao, Zhong ;

    Zitatform

    Kluve, Jochen, Hilmar Schneider, Arne Uhlendorff & Zhong Zhao (2012): Evaluating continuous training programmes by using the generalized propensity score. In: Journal of the Royal Statistical Society. Series A, Statistics in Society, Jg. 175, H. 2, S. 587-617. DOI:10.1111/j.1467-985X.2011.01000.x

    Abstract

    "In diesem Papier wird die Dynamik von Effekten untersucht, die durch Variation in der Dauer einer Fortbildungsmaßnahme entsteht. Verwendet werden von offiziellen Stellen in Deutschland bereitgestellte Daten zur Fortbildung und beruflicher Weiterbildung (FbW) mit der besonderen Eigenschaft, dass die Maßnahmedauer eine stetige Variable mit Werten von 10 bis 395 Tagen (d.h. 13 Monaten) ist. Dies erlaubt es, eine stetige 'Dose-Response Function' (DRF) zu schätzen, die jeden Wert der 'Dosis', d.h. der tagesgenauen Dauer der FbW-Teilnahme, einem dazugehörigen Maßnahmeneffekt auf die individuelle Beschäftigungswahrscheinlichkeit zuordnet. Die Ergebnisse zeigen eine ansteigende DRF für Maßnahmedauern bis zu 120 Tagen und einen anschließend flachen Verlauf. Das bedeutet, dass längere FbW-Maßnahmen keinen zusätzlichen Effekt hervorzurufen scheinen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Uhlendorff, Arne ;
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    "Also es war nicht wie in der Schule ..." - Evaluation des Moduls 2 der Initiative "Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten" in NRW: Abschlussbericht zum Forschungsprojekt "Berufsorientierungscamps" Projektnummer 1214 (2012)

    Maylandt, Jens; Nägele, Barbara; Pelka, Bastian; Pagels, Nils; Richter-Witzgall, Gudrun;

    Zitatform

    Maylandt, Jens, Barbara Nägele & Bastian Pelka (2012): "Also es war nicht wie in der Schule ..." - Evaluation des Moduls 2 der Initiative "Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten" in NRW. Abschlussbericht zum Forschungsprojekt "Berufsorientierungscamps" Projektnummer 1214. (Beiträge aus der Forschung / Sozialforschungsstelle Dortmund 186), Dortmund, 211 S.

    Abstract

    "Das Forschungsprojekt 'Berufsorientierungscamps' evaluiert das zweite von zehn Modulen des Projekts 'Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten', einer Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen zur Umsetzung der (erweiterten) vertieften Berufsorientierung. Das Modul 2, die Berufsorientierungscamps, richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 an allgemein bildenden Schulen; damit dienen sie überwiegend der ersten Hinführung der Jugendlichen an Berufe und der Vorbereitung auf die Berufswahl. Der spezifische Ansatz liegt im kombinierten Einsatz von berufserkundenden und erlebnispädagogischen Methoden. Vorgestellt werden die Ergebnisse einer Implementationsanalyse des Moduls 2 sowie die Ergebnisse einer Wirkungsanalyse auf Grundlage der quantitativen und qualitativen Datenbasis.
    Das Evaluationsvorhaben basiert auf einem Mehrebenen-Design, das quantitative und qualitative Methoden in der Implementations- und Wirkungsanalyse miteinander verbindet. Es wurde im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Are self-employment training programs effective?: evidence from Project GATE (2012)

    Michaelides, Marios ; Benus, Jacob;

    Zitatform

    Michaelides, Marios & Jacob Benus (2012): Are self-employment training programs effective? Evidence from Project GATE. In: Labour economics, Jg. 19, H. 5, S. 695-705. DOI:10.1016/j.labeco.2012.04.004

    Abstract

    "We examine the efficacy of providing self-employment training to unemployed and other individuals interested in self-employment using data from Project GATE. This experimental design program offered self-employment training services to a random sample of individuals who expressed a strong interest in self-employment. We find that Project GATE was effective in helping unemployed participants to start their own business, leading to significant impacts in self-employment and overall employment soon after program entry. The program also helped unemployed participants remain self-employed and avoid unemployment even five years after program entry.However, the program was not effective in improving the labor market outcomes of participants who were not unemployed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bringing the unemployed back to work in Germany: training programs or wage subsidies? (2012)

    Neubäumer, Renate;

    Zitatform

    Neubäumer, Renate (2012): Bringing the unemployed back to work in Germany. Training programs or wage subsidies? In: International journal of manpower, Jg. 33, H. 2, S. 159-177. DOI:10.1108/01437721211225417

    Abstract

    "The purpose of this paper is to theoretically and empirically investigate the relative effects of wage subsidies and further vocational training on employment prospects. The paper adopts a theoretical approach that discusses the effects of two major active labor market programs; empirical test using a large administrative data set from Germany and statistical matching techniques. Previously subsidized individuals and trained individuals who found a job immediately afterwards have the same employment rates. Firms value training on a subsidized job as much as formal training programs. The paper presents a model that draws attention to the role of hiring decisions of firms and to the formation of human capital by training programs and by training on subsidized jobs; estimation of relative average treatment effects on the differentially treated, i.e. participants of two active labor market programs; and comparisons not only of all unemployed but also of unemployed persons taking-up or keeping a job after program end." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    How effective is the Slovenian institutional training program in improving youth's chances of reemployment? (2012)

    Rota, Laura Juznik;

    Zitatform

    Rota, Laura Juznik (2012): How effective is the Slovenian institutional training program in improving youth's chances of reemployment? In: Eastern European economics, Jg. 50, H. 3, S. 94-106. DOI:10.2753/EEE0012-8775500305

    Abstract

    "This paper evaluates and compares the direct effects of the Slovenian institutional training program on youth. The effectiveness of the program is measured by reemployment probability. A nonparametric matching approach, based on conditional independence assumption, is applied to estimate the average program effects. Moreover, the results obtained by matching are compared to results from the Heckman procedure. The results indicate that the institutional training program has a positive effect on employment in the short run, whereas in the long run the effects fall significantly, but are still positive." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wirkungsanalyse der arbeitsmarktpolitischen Maßnahme Ganzheitliches Integrationscoaching - Modell GINCO: Endbericht (2012)

    Svetlova, Kira; Sari, Deniz; Zeichner, Christina; Faßmann, Hendrik; Rager, Bernd;

    Zitatform

    Svetlova, Kira, Hendrik Faßmann, Bernd Rager, Deniz Sari & Christina Zeichner (2012): Wirkungsanalyse der arbeitsmarktpolitischen Maßnahme Ganzheitliches Integrationscoaching - Modell GINCO. Endbericht. (Materialien aus dem Institut für Empirische Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg 2012/01), Nürnberg, 162 S.

    Abstract

    Gegenstand der Evaluation ist die arbeitspolitische Maßnahme "Ganzheitliches Integrationscoaching - Modell GINCO", deren Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit untersucht wird. Es handelt sich dabei um eine Maßnahme für vornehmlich Jugendliche mit Migrationshintergrund, denen mit Hilfe eines von der BA in Auftrag gegebenen Coachings der Übergang in den ersten Arbeitsmarkt erleichtert werden soll. Bei der Untersuchung wurden die Perspektiven aller beteiligten Akteure einbezogen. Untersucht wurden Kompetenzverbesserungen sowie Veränderungen bei Selbsteinschätzungen und Berufswahlreife durch das Coaching bei den Jugendlichen. Drei Monate nach Beendigung der Maßnahme waren 25 Prozent der Jugendlichen in Ausbildung oder Arbeit integriert. "Soziodemographische Merkmale wie Geschlecht, Migrationshintergrund, Beschulungsform und Berufserfahrung standen nicht in Beziehung mit der Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit. Das Vorhandensein eines Hauptschulabschlusses hing plausiblerweise positiv mit der Integration drei Monate nach GINCO zusammen. Coaches zufolge ist diese Qualifikation eine wesentliche Integrationsvoraussetzung. Auch die volle Teilnahmedauer wirkte sich positiv auf den Eingliederungserfolg aus - 'nachbesetzte' Jugendliche waren in geringerem Maße in den Arbeitsmarkt integriert." Die Untersuchung kommt insgesamt zu positiven Ergebnissen. Unabhängig vom Integrationserfolg beurteilen auch die Jugendlichen die Maßnahme positiv. (IAB2)

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    Activating jobseekers: how Australia does it (2012)

    Tergeist, Peter; Scarpetta, Stefano; Cimper, Silvie; Duell, Nicola; Keese, Marc; Grubb, David;

    Abstract

    "This report on the recent Australian experience with activation policies contains valuable lessons for other countries that need to improve the effectiveness of employment services and control benefit expenditure. It provides overview and assessment of labour market policies in Australia including the main institutions, benefit system, training programmes, employment incentives, and disability employment assistance. Australia is unique among OECD countries in that its mainstream employment services are all delivered by over 100 for-profit and non-profit providers competing in a 'quasi-market', with their operations financed by service fees, employment outcome payments, and a special fund for measures that tackle jobseekers' barriers to employment. In most other OECD countries, these services are delivered by the Public Employment Service. In the mid 2000s, several benefits previously paid without a job-search requirement were closed or reformed, bringing more people into the effective labour force. Australia now has one of the highest employment rates in the OECD and this report concludes that its activation system deserves some of the credit for this relatively good performance. The Job Services Australia model, introduced in 2009, reinforced the focus on employment outcomes for highly-disadvantaged groups. This report assesses the latest model for activation and puts forward some recommendations to improve its effectiveness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Providing employers with incentives to train low-skilled workers: evidence from the UK employer training pilots (2011)

    Abramovsky, Laura ; Battistin, Erich ; Goodman, Alissa; Fitzsimons, Emla ; Simpson, Helen ;

    Zitatform

    Abramovsky, Laura, Erich Battistin, Emla Fitzsimons, Alissa Goodman & Helen Simpson (2011): Providing employers with incentives to train low-skilled workers. Evidence from the UK employer training pilots. In: Journal of labor economics, Jg. 29, H. 1, S. 153-193. DOI:10.1086/656372

    Abstract

    "We use unique workplace and employee-level data to evaluate a major UK government pilot program to increase qualification-based, employer-provided training for low-qualified employees. We evaluate the program's effect using a difference-in-differences approach. Using data on eligible employers and workers we find noevidence of a statistically significant effect on the take-up of training in the first 3 years of the program. Our results suggest that the program involved a high level of deadweight and that improving the additionality of the subsequent national program is crucial if it is to make a significant contribution toward government targets to increase qualification levels." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The impact of active labour market policy on post-unemployment outcomes: evidence from a social experiment in Denmark (2011)

    Blasco, Sylvie ; Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Blasco, Sylvie & Michael Rosholm (2011): The impact of active labour market policy on post-unemployment outcomes. Evidence from a social experiment in Denmark. (IZA discussion paper 5631), Bonn, 37 S.

    Abstract

    "While job search theory predicts that active labour market policies (ALMPs) can affect postunemployment outcomes, empirical evaluations investigating transition rates have mostly focused on the impact of ALMPs on exit rates from the current unemployment spell. We use a social experiment, which was conducted in Denmark in 2005-6, to investigate the effects of a dramatic intensification of ALMPs on reemployment stability. We investigate the nature of this impact. We estimate a duration model with lagged duration dependence to separately identify 'indirect' (via shorter unemployment duration) and 'direct' (through a more efficient matching process) effects of ALMPs on subsequent employment duration. We find that overall intensive activation significantly reduces unemployment recurrence for men, but not for women. When we control for dynamic selection into employment and lagged duration dependence, the positive impact of the treatment becomes smaller but remains significant. 80% of the global impact of intensification acts through the direct channel for men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Qualifikation + Leiharbeit = Klebeeffekt?: die (Wieder-)Eingliederung benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt (2011)

    Brinkmann, Ulrich; Scherschel, Karin; Eversberg, Dennis ; Kupka, Peter ; Schaffner, Sandra ; Kluve, Jochen; Ehlert, Christoph;

    Zitatform

    Brinkmann, Ulrich, Christoph Ehlert, Dennis Eversberg, Jochen Kluve, Peter Kupka, Sandra Schaffner & Karin Scherschel (2011): Qualifikation + Leiharbeit = Klebeeffekt? Die (Wieder-)Eingliederung benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt. (IAB-Bibliothek 328), Bielefeld: Bertelsmann, 207 S. DOI:10.3278/300743w

    Abstract

    "Der Band dokumentiert die Umsetzung und die Wirkungen eines Modellprojekts, dessen Ziel es war, Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen durch eine Kombination von Leiharbeitseinsätzen, Qualifikationsphasen und individuellem Coaching in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Projekt wurde in mehreren SGB-II-ARGEn in Kooperation mit einem überregionalen Leiharbeitsunternehmen durchgeführt. Einführend geben Standortanalysen einen Überblick über Situation und Entwicklung der lokalen Arbeitsmärkte in den Untersuchungsregionen. Die folgenden Implementationsstudien beschreiben das Zusammenwirken der Elemente Zeitarbeit, Qualifizierung und Coaching in der Praxis, außerdem werden Überlegungen zum Funktionieren dieser Form einer Public Private Partnership angestellt. Des Weiteren untersuchen die Autoren den Einfluss der Maßnahme auf Motivation und Kompetenzen der teilnehmenden Jugendlichen. Es wird eine Typologie entwickelt, die den Umgang von Jugendlichen unterschiedlicher sozialer Herkunft mit den Anforderungen und Angeboten der Maßnahme reflektiert. Schließlich wird die Wirkung des Projekts im Hinblick auf Übergänge in den Arbeitsmarkt insgesamt und an den einzelnen Standorten analysiert. Bilanzierend ergibt sich das Bild, dass die Umsetzung von den unterschiedlichen teils konfligierenden Interessen der Kooperationspartner sehr stark geprägt war. Dies führte dazu, dass die eigentliche Zielgruppe nur zum Teil erreicht wurde, dass die Qualifizierungsanteile nicht so funktionierten wie geplant und dass auch das Coaching teilweise problematisch war. Dennoch gab es durchaus Erfolge der Maßnahme, nämlich dort, wo diese komplett durchlaufen wurde und ein relativ hohes Maß an Kontinuität sowohl bei den Arbeitseinsätzen als auch bei den Qualifizierungsmodulen gegeben war. Hohe Fluktuation und kurze Teilnahmedauern führten dagegen nicht zum gewünschten Ergebnis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Berufsbezogene Sprachförderung und berufliche Weiterbildung von Arbeitslosen mit Migrationshintergrund: eine Verbleibs- und Wirkungsanalyse (2011)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2011): Berufsbezogene Sprachförderung und berufliche Weiterbildung von Arbeitslosen mit Migrationshintergrund. Eine Verbleibs- und Wirkungsanalyse. In: M. Granato, D. Münk & R. Weiß (Hrsg.) (2011): Migration als Chance : ein Beitrag der beruflichen Bildung, S. 91-112.

    Abstract

    "Berufliche Qualifikation und gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind wichtige Voraussetzungen für die wirtschaftliche und soziale Integration von Einwanderern und ihrer in Deutschland geborenen Nachkommen. Die Situation von Migranten auf dem Arbeitsmarkt zeigt jedoch seit vielen Jahren, dass es gravierende Integrationsprobleme gibt. Dies gilt auch, allerdings schwächer ausgeprägt, für die 'zweite' und 'dritte Generation'. Im schulischen Bildungssystem und auf dem Ausbildungsmarkt haben sie schlechtere Chancen als die gleichaltrigen Deutschen. Dementsprechend sind auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt ungleich verteilt.
    Mit den neuen Ansätzen der Vermittlung von Deutschkenntnissen stellen sich die Fragen nach der Inanspruchnahme ihrer Förderung und nach dem daraus resultierenden Nutzen für die Teilnehmenden. Neben Untersuchungen zur Umsetzung der Förderansätze geht es vor allem darum, welche Wirkungen damit verbunden sind, ob die intendierten Ziele erreicht wurden. Letzteres ist am Beispiel der berufsbezogenen Deutschförderung im Rahmen des ESF-BA-Programms der Gegenstand dieses Beitrags. Dabei interessiert insbesondere, ob die Teilnahme an den Kursen geholfen hat, die Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zu beenden." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Geförderte Qualifizierungsmaßnahmen in Deutschland: aktuelle Evaluationsergebnisse im Überblick (2011)

    Deeke, Axel; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Lott, Margit; Wolff, Joachim ; Kruppe, Thomas ; Rauch, Angela ;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Hans Dietrich, Thomas Kruppe, Margit Lott, Angela Rauch, Gesine Stephan & Joachim Wolff (2011): Geförderte Qualifizierungsmaßnahmen in Deutschland. Aktuelle Evaluationsergebnisse im Überblick. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 60, H. 9, S. 196-203., 2011-08-01. DOI:10.3790/sfo.60.9.196

    Abstract

    "Geförderte Qualifizierungsmaßnahmen sollen einerseits die Beschäftigungschancen der Geförderten erhöhen, andererseits aber auch dazu beitragen, den Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft zu decken. Dieser Beitrag fasst für Deutschland empirische Evidenz zu Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik zusammen, die auf die Weiterbildung und teils auch Erstausbildung der Teilnehmenden abzielen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Wirkungsanalysen auf der Mikroebene. Vor allem zur Förderung beruflicher Weiterbildung von Arbeitslosen und zu den früheren Trainingsmaßnahmen liegen bereits zahlreiche Forschungsergebnisse vor. Die Mehrzahl der Studien kommt dabei zu dem Ergebnis, dass diese Maßnahmen die individuellen Arbeitsmarktchancen im Mittel verbessern. Zu geförderten Qualifizierungsmaßnahmen für Beschäftigte, Rehabilitanden und Jugendliche gibt es hingegen derzeit noch vergleichsweise wenige Befunde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Training + temp work = stepping stone?: evaluating an innovative activation program for disadvantaged youths (2011)

    Ehlert, Christoph; Schaffner, Sandra ; Kluve, Jochen;

    Zitatform

    Ehlert, Christoph, Jochen Kluve & Sandra Schaffner (2011): Training + temp work = stepping stone? Evaluating an innovative activation program for disadvantaged youths. (Ruhr economic papers 249), Essen, 15 S.

    Abstract

    "Jugendarbeitslosigkeit ist ein großes Problem in vielen europäischen Ländern. Da die Evaluationsliteratur zeigt, dass Arbeitsmarktprogramme für benachteiligte junge Erwachsene häufig keine effektive Unterstützung leisten können, werden innovative Maßnahmen für diese Problemgruppe benötigt. In dieser Studie evaluieren wir eine solche innovative Pilotmaßnahme, die in drei deutschen Städten umgesetzt wurde und die folgenden Programmkomponenten kombiniert: i) Individuelles Coaching, ii) Weiterbildung, iii) Beschäftigung in Zeitarbeit. Auf Basis eines Vergleichsgruppenansatzes (ex-post Quasi-Randomisierung) zeigen unsere empirischen Ergebnisse einen nachhaltig positiven Effekt der Maßnahme auf die Eingliederung in den Arbeitsmarkt für diejenigen Teilnehmer, die die Maßnahme komplett durchlaufen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    What active labor market policy works in a recession? (2011)

    Forslund, Anders ; Fredriksson, Peter ; Vikström, Johan;

    Zitatform

    Forslund, Anders, Peter Fredriksson & Johan Vikström (2011): What active labor market policy works in a recession? (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2011,02), Uppsala, 39 S.

    Abstract

    "This paper discusses the case for expanding active labor market policy in recession. We find that there is reasonable case for relying more heavily on certain kinds of programs. The argument is tied to the varying size of the lock-in effect in boom and recession. If programs with relatively large lock-in effects should ever be used, they should be used in a downturn. The reason is simply that the cost of forgoing search time is lower in recession. We also provide new evidence on the relative effectiveness of different kinds of programs over the business cycle. In particular we compare an on-the-job training scheme with (traditional) labor market training. We find that labor market training is relatively more effective in recession. This result is consistent with our priors since labor market training features relative large lock-in effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Migration als Chance: ein Beitrag der beruflichen Bildung (2011)

    Granato, Mona ; Niederhaus, Constanze; Kenner, Martin; Krüger-Potratz, Marianne; Münk, Dieter; Kucher, Katharina; Beicht, Ursula; Ulrich, Joachim Gerd; Deeke, Axel; Schmidt, Christian ; Wacker, Nadine; Schweigard-Kahn, Eva; Boos-Nünning, Ursula; Seeber, Susan; Weiß, Reinhold; Settelmeyer, Anke; Fohgrub, Svenja; Storm, Andreas;

    Zitatform

    Granato, Mona, Dieter Münk & Reinhold Weiß (Hrsg.) (2011): Migration als Chance. Ein Beitrag der beruflichen Bildung. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 280 S.

    Abstract

    "Die berufliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist eine zentrale bildungs- und gesellschaftspolitische Aufgabe. Wie erhält diese Personengruppe eine bessere Qualifizierung? Wie kann ihre Teilhabe an beruflicher Bildung und ihre Stellung auf dem Arbeitsmarkt verbessert werden? Wie können Schul- und Berufsabschlüsse des Herkunftslandes in Deutschland anerkannt und genutzt werden? Diesen Fragen gingen Experten auf einer Fachtagung der AG BFN nach. Die Beiträge des Sammelbandes dokumentieren die Ergebnisse. So gilt es, jungen Migranten die Suche nach einem Ausbildungsplatz zu unterstützen, das Interesse von erwachsenen Migranten an Kursen der beruflichen Weiterbildung zu wecken und ihre Kompetenzen sichtbar zu machen. Dies dient nicht allein einer besseren Integration, sondern ist vor allem auch eine Chance für unsere Gesellschaft." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik: Ein Sachstandsbericht für die Instrumentenreform 2011 (2011)

    Heyer, Gerd; Koch, Susanne ; Stephan, Gesine ; Wolff, Joachim ;

    Zitatform

    Heyer, Gerd, Susanne Koch, Gesine Stephan & Joachim Wolff (2011): Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik: Ein Sachstandsbericht für die Instrumentenreform 2011. (IAB-Discussion Paper 17/2011), Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    "Der Beitrag gibt einen ergebnisorientierten Überblick über den Stand der Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Die Befunde weisen darauf hin, dass keine der bisherigen Instrumentengruppen überflüssig ist. Die meisten Maßnahmen können die Beschäftigungschancen zumindest bestimmter Personengruppen verbessern. Verbesserungspotenzial besteht vor allem bei der Zielgenauigkeit der Teilnehmerauswahl. Im Einzelnen lässt sich festhalten: An Dritte überwiesene Personen waren später kaum häufiger beschäftigt als jene, die durch die Arbeitsagentur betreut wurden. Bestimmte Gruppen von Arbeitslosen konnten aber von der Überweisung profitieren. Etwas besser sind die Ergebnisse beim Vermittlungsgutschein. Eingliederungszuschüsse, betriebliche Trainingsmaßnahmen und die Gründungsförderung haben besonders positive Effekte auf die Beschäftigungschancen der Geförderten. Grundsätzlich besteht allerdings bei allen Maßnahmen, die mit einer Beschäftigungsaufnahme einhergehen, ein Risiko von Mitnahme-, Substitutions- und Verdrängungseffekten. Berufliche Weiterbildung und nicht-betriebliche Trainingsmaßnahmen erhöhen ebenfalls die Chancen auf eine reguläre Beschäftigung, allerdings häufig erst mit Zeitverzögerung. Beschäftigungsmaßnahmen verbessern die Integrationschancen bei arbeitsmarktfernen Gruppen. Für Personen, die dem Arbeitsmarkt näher stehen, können sie schädlich sein. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen tragen sie nicht zum Ziel einer Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ; Wolff, Joachim ;
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    Qualifizierungsbonus - eine Evaluation: Endbericht (2011)

    Hofstätter, Maria; Schmid, Kurt; Tamler, Petra; Löffler, Roland;

    Zitatform

    (2011): Qualifizierungsbonus - eine Evaluation. Endbericht. Wien, 107 S.

    Abstract

    "Im Juni 2010 wurden das ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) und das öibf (Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung) vom Arbeitsmarktservice Österreich mit der Durchführung der Studie 'Qualifizierungsbonus. Eine Evaluation' beauftragt. Ziel der Studie ist es:
    - Basisinformationen zu Förderbezug und Struktur der FördernehmerInnen bereit zu stellen,
    - Analysen zu Attraktivität des Förderinstruments, der Qualifizierungsleistungen, des bürokratischem Prozedere, der Förderwirkung und von Mitnahmeeffekten des Förderinstruments auf Basis der Primärerhebungen bei AMS-internen ExpertInnen und BeraterInnen sowie bei FördernehmerInnen eines Qualifizierungsbonus durchzuführen und
    - allfällige Verbesserungsmöglichkeiten abzuleiten.
    Der vorliegende Endbericht dokumentiert die Analysen zu den Auswertungen, die auf der Basis der Individualdatensätze zu den Qualifizierungsbonus-Förderfällen des Zeitraumes Juli 2008 bis Juni 2010 durchgeführt wurden, präsentiert die Ergebnisse der Primärerhebungen bei AMS-internen BeraterInnen und ExpertInnen sowie FördernehmerInnen eines Qualifizierungsbonus und fasst diese Analysen und die sich daraus ableitbaren Entwicklungsmöglichkeiten zusammen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do German welfare-to-work programmes reduce welfare and increase work? (2011)

    Huber, Martin ; Lechner, Michael ; Walter, Thomas ; Wunsch, Conny ;

    Zitatform

    Huber, Martin, Michael Lechner, Conny Wunsch & Thomas Walter (2011): Do German welfare-to-work programmes reduce welfare and increase work? In: German economic review, Jg. 12, H. 2, S. 182-204. DOI:10.1111/j.1468-0475.2010.00515.x

    Abstract

    "During the last decade, many Western economies reformed their welfare systems with the aim of activating welfare recipients by increasing welfare-to-work programmes (WTWP) and job-search enforcement. We evaluate the short-term effects of three important German WTWP implemented after a major reform in January 2005 ('Hartz IV'), namely short training, further training with a planned duration of up to three months and public workfare programmes ('One-Euro-Jobs'). Our analysis is based on a combination of a large-scale survey and administrative data that is rich with respect to individual, household, agency level and regional information. We use this richness of the data to base the econometric evaluation on a selection-on-observables approach. We find that short-term training programmes, on average, increase their participants' employment perspectives. There is also considerable effect heterogeneity across different subgroups of participants that could be exploited to improve the allocation of welfare recipients to the specific programmes and thus increase overall programme effectiveness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kurz vor der Reform: Arbeitsmarktinstrumente auf dem Prüfstand (2011)

    Koch, Susanne ; Spies, Christiane; Wolff, Joachim ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Koch, Susanne, Christiane Spies, Gesine Stephan & Joachim Wolff (2011): Kurz vor der Reform: Arbeitsmarktinstrumente auf dem Prüfstand. (IAB-Kurzbericht 11/2011), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Eine der wichtigsten Aufgaben der aktiven Arbeitsmarktpolitik ist es, die Integration Arbeitsloser in das Erwerbsleben zu unterstützen. Um das Instrumentarium dafür sachgerecht auszugestalten, müssen Qualität und Wirkung der einzelnen Bausteine bekannt sein. Das IAB hat im Januar 2011 gemeinsam mit dem BMAS die bisher vorliegenden wissenschaftlichen Befunde zu den Instrumenten der Arbeitsmarktpolitik systematisch aufgearbeitet und im 'Sachstandsbericht der Evaluation der Instrumente' zusammengefasst. Dieser IAB-Kurzbericht stellt die - nach Instrumentengruppen gegliederten - zentralen Befunde des Sachstandsberichts und die daraus folgenden Empfehlungen vor. Er gibt damit einen kompakten Überblick über die Ergebnisse von Evaluationsprojekten in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sensitivity of matching-based program evaluations to the availability of control variables (2011)

    Lechner, Michael ; Wunsch, Conny ;

    Zitatform

    Lechner, Michael & Conny Wunsch (2011): Sensitivity of matching-based program evaluations to the availability of control variables. (Universität St. Gallen Volkswirtschaftliche Abteilung. Discussion paper 2011-05), Sankt Gallen, 76 S.

    Abstract

    "Based on new, exceptionally informative and large German linked employer-employee administrative data, we investigate the question whether the omission of important control variables in matching estimation leads to biased impact estimates of typical active labour market programs for the unemployed. Such biases would lead to false policy conclusions about the cost-effectiveness of these expensive policies. Using newly developed Empirical Monte Carlo Study methods, we find that besides standard personal characteristics, information on individual health and firm characteristics of the last employer are particularly important for selection correction. Moreover, it is important to account for past performance on the labour market in a very detailed and flexible way. Information on job search behaviour, timing of unemployment and program start, as well as detailed regional characteristics are also relevant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kids or courses?: gender differences in the effects of active labor market policies (2011)

    Lechner, Michael ; Wiehler, Stephan;

    Zitatform

    Lechner, Michael & Stephan Wiehler (2011): Kids or courses? Gender differences in the effects of active labor market policies. In: Journal of population economics, Jg. 24, H. 3, S. 783-812. DOI:10.1007/s00148-009-0267-2

    Abstract

    "We investigate active labor market programs in Austria. We find only small effects, if any, for most of the programs. However, the programs may have unintended consequences for women. In particular for younger women, a key effect of the programs and one reason for the male-female effect differential that is observed in the literature is to reduce or postpone pregnancies and to increase their attachment to the labor force. Furthermore, the variables capturing pregnancies and times of parental leave play a key role in removing selection bias." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Long-run effects of public sector sponsored training in West Germany (2011)

    Lechner, Michael ; Wunsch, Conny ; Miquel, Ruth;

    Zitatform

    Lechner, Michael, Ruth Miquel & Conny Wunsch (2011): Long-run effects of public sector sponsored training in West Germany. In: Journal of the European Economic Association, Jg. 9, H. 4, S. 742-784. DOI:10.1111/j.1542-4774.2011.01029.x

    Abstract

    "We estimate the short-, medium-, and long-term effects of different types of government-sponsored training in West Germany using particularly rich data that allows us to control for selectivity by matching methods and to measure interesting outcome variables over eight years after a program's start. We use distance-weighted radius matching together with a bias removal procedure based on weighted regressions in order to increase the precision and robustness of standard matching estimators. We find negative employment effects in the short term for all program types, effects whose magnitude and persistence is directly related to program duration. In the longer term, training seems to increase employment rates by 10 - 20 percentage points. For most programs the longer-term positive effects seem to be sustainable over the eight-year observation period." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Do the skilled and prime-aged unemployed benefit more from training?: effect heterogeneity of public training programmes in Germany (2011)

    Rinne, Ulf ; Schneider, Marc; Uhlendorff, Arne ;

    Zitatform

    Rinne, Ulf, Marc Schneider & Arne Uhlendorff (2011): Do the skilled and prime-aged unemployed benefit more from training? Effect heterogeneity of public training programmes in Germany. In: Applied Economics, Jg. 43, H. 25, S. 3465-3494. DOI:10.1080/00036841003670697

    Abstract

    "This study analyses the treatment effects of public training programmes for the unemployed in Germany. Based on propensity score matching methods, we extend the picture that has been sketched in previous studies by estimating the treatment effects of medium-term programmes for different skill and age groups. Our results indicate that programme participation has a positive impact on employment probabilities and earnings for almost all sub-groups. We find little evidence for the presence of heterogeneous treatment effects, and the magnitude of the differences is quite small. Our results thus - at least in part - conflict with the strategy to provide training increasingly to individuals with better employment prospects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Uhlendorff, Arne ;
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  • Literaturhinweis

    The relative effectiveness of selected active labor market programs: an empirical investigation for Germany (2011)

    Stephan, Gesine ; Pahnke, André ;

    Zitatform

    Stephan, Gesine & André Pahnke (2011): The relative effectiveness of selected active labor market programs. An empirical investigation for Germany. In: The Manchester School, Jg. 79, H. 6, S. 1262-1293., 2010-07-31. DOI:10.1111/j.1467-9957.2010.02221.x

    Abstract

    "In der Arbeit werden die Beschäftigungseffekte verschiedener Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland analysiert. Im Gegensatz zu vielen anderen Evaluationsstudien liegt der Schwerpunkt der Untersuchung dabei auf einem Vergleich der Wirksamkeit einzelner Arbeitsmarktprogramme. Mit Blick auf die verwendeten Methoden zeigen die Ergebnisse, dass alternative Matching-Verfahren zu unterschiedlich stark ausgeprägten Problemen beim 'common support' führen. Als Ergebnis sind zunächst die positiven Wirkungen der betrachteten Weiterbildungs- und Trainingsmaßnahmen auf die Beschäftigungschancen der Geförderten festzuhalten - entsprechend positive Effekte finden sich bei Teilnehmern an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen nicht. Weiterhin sind offenbar Teilnehmer in Maßnahmen mit einer kürzeren Programmdauer vergleichsweise weniger stark von Einschränkungen in ihrer Suche nach einem neuen Arbeitsplatz ('lock-in Effekte') betroffen, als dies bei längerfristigen Maßnahmen der Fall ist. Am Ende des Betrachtungszeitraums fällt der Effekt auf den Anteil der Geförderten in Beschäftigung jedoch bei langfristig angelegten 'Gruppenmaßnahmen mit Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf' besonders hoch aus. Die Gegenüberstellung einzelner Maßnahmen legt schließlich den Schluss nahe, dass sich Teilnehmer von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zu stark von Teilnehmern anderer Programme unterscheiden, um verlässliche Vergleiche durchführen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitserprobung und Arbeitstraining: eine Evaluation. Endbericht (2011)

    Tamler, Petra; Dornmayr, Helmut; Lachmayr, Norbert;

    Zitatform

    Tamler, Petra, Norbert Lachmayr & Helmut Dornmayr (2011): Arbeitserprobung und Arbeitstraining. Eine Evaluation. Endbericht. Wien, 155 S.

    Abstract

    "Die aktuelle Regelung der Arbeitserprobung (AE) und des Arbeitstrainings (AT) ist zeitlich befristet, der Eintritt in diese arbeitsmarktpolitischen Instrumente ist vorerst bis 31. Mai 2011 möglich. Eine Entscheidungshilfe über eine Fortführung stellt diese Evaluierung dar.
    Die Endergebnisse zeigen ein deutlich positives Gesamtbild bei ehemaligen TeilnehmerInnen, Betrieben mit Förderfällen und betroffenen RGSen auf, und deuten gleichzeitig auch entsprechende Optimierungsmöglichkeiten an. Zudem zeigen die Befragungsergebnisse bei 104 Betrieben ohne (bisherige) Förderfälle, dass das Potenzial für den betrieblichen Einsatz der Instrumente AE und AT keineswegs ausgeschöpft ist und die betriebliche Implementierung von AE/AT noch weiter forciert werden könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Kurzfassung
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    The threat effect of mandatory programmes in Finland (2011)

    Tuomala, Juha;

    Zitatform

    Tuomala, Juha (2011): The threat effect of mandatory programmes in Finland. In: Labour, Jg. 25, H. 4, S. 508-527. DOI:10.1111/j.1467-9914.2011.00530.x

    Abstract

    "This study focuses on the threat effect of the activation reform of the Finnish labour market support system in 2006. Mandatory programme participation may provide the incentive for some individuals to look for work in order to avoid the training programmes. The study examines whether the reform encouraged individuals in the target group to look for employment. According to the results, mandatory programme participation has no effect on the probability of finding a job or of leaving labour market support for some other reason. Conversely, long-term recipients' participation in the labour market programmes has increased, owing to the activation reform." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The relative efficiency of active labour market policies: evidence from a social experiment and non-parametric methods (2011)

    Vikström, Johan; Rosholm, Michael ; Svarer, Michael ;

    Zitatform

    Vikström, Johan, Michael Rosholm & Michael Svarer (2011): The relative efficiency of active labour market policies. Evidence from a social experiment and non-parametric methods. (IZA discussion paper 5596), Bonn, 36 S.

    Abstract

    "We re-analyze the effects of a Danish active labour market program social experiment that included a range of sub-treatments, including monitoring, job search assistance and training. Previous studies have shown that the overall effect of the experiment is positive. We apply newly developed non-parametric methods to determine which of the individual policies that explains the positive effect. The use of non-parametric methods to separate sub-treatment effects is important from a methodological point of view, since the alternative, namely parametric/distributional assumptions, is in conflict with the concept of experimental evidence. Our results are highly relevant in a policy perspective, as optimal labour market policy design requires knowledge on the effectiveness of specific policy measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Short-term training programs for immigrants: do effects differ from natives and why? (2010)

    Aldashev, Alisher ; Walterz, Thomas; Thomsen, Stephan L. ;

    Zitatform

    Aldashev, Alisher, Stephan L. Thomsen & Thomas Walterz (2010): Short-term training programs for immigrants. Do effects differ from natives and why? (ZEW discussion paper 2010-021), Mannheim, 56 S.

    Abstract

    "Der Anteil von Immigranten in Systemen der sozialen Sicherung ist in vielen Ländern der OECD stark überproportional. In Deutschland hatten im Jahr 2006 mehr als 34% aller erwerbsfähigen Hilfebedürftigen einen Migrationshintergrund, wohingegen der Anteil in der gesamten Bevölkerung lediglich 19.5% betrug. Trotz dieser starken Betroffenheit von Hilfebedürftigkeit ist bisher wenig über die Wirkung von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf die Arbeitsmarktchancen der Immigranten bekannt. Diese Studie untersucht die Beschäftigungswirkungen von kurzen außerbetrieblichen Trainingsmaßnahmen für Personen mit Migrationshintergrund, die ein zentrales Element der arbeitsmarktpolitischen Aktivierung in Deutschland sind. Gibt es Unterschiede in der Wirksamkeit von Trainingsmaßnahmen zwischen Immigranten und Einheimischen? Worauf sind potentielle Unterschiede zurückzuführen? Haben sie ihre Ursache in beobachtbaren Unterschieden der soziodemographischen Charakteristika beider Gruppen oder sind sie in unbeobachtbaren Unterschieden begründet, die durch den Migrationshintergrund an sich bedingt sind? Um diese Fragen zu beantworten, verwenden wir Geschäftsdaten der Bundesagentur für Arbeit mit umfangreichen Informationen zu jeweils 80,000 Immigranten und Deutschen ohne Migrationshintergrund, die im Jahr 2006 in den Rechtskreis des SGB II zugegangen sind. Wir unterscheiden vier verschiedene Trainingsmaßnahmen: Eignungsfeststellungen, Bewerbungstrainings, Vermittlung von Kenntnissen und Maßnahmekombinationen. Die Wirkungen der Maßnahmen für Deutsche ohne Migrationshintergrund bilden den Referenzmaßstab. Zur Berechnung der Maßnahmeeffekte verwenden wir einen dynamischen Propensity Score-Matching-Ansatz. Zur Beantwortung der Frage, ob Unterschiede in den Maßnahmeeffekten zwischen Personen mit und ohne Migrationshintergrund auf eine unterschiedliche soziodemographische Zusammensetzung beider Gruppen zurückzuführen sind oder auf dem Migrationshintergrund an sich beruhen, schlagen wir eine Dekomposition der Effekte vor. Die empirischen Ergebnisse zeigen eine erhebliche Heterogenität in den Wirkungen der Trainingsmaßnahmen. Bei den Eignungsfeststellungsmaßnahmen beobachten wir im Durchschnitt positive Beschäftigungseffekte. Während bei den Frauen ohne Migrationshintergrund die Effekte stärker ausgeprägt sind als für Immigrantinnen, ergibt sich für Männer kein eindeutiges Bild. Hier variiert die relative Stärke der Effekte je nach dem Zeitpunkt des Maßnahmeeinsatzes. Die Unterschiede der Maßnahmeeffekte zwischen Personen mit und ohne Migrationshintergrund lassen sich vor allem auf Unterschiede in beobachtbaren Merkmalen beider Gruppen zurückführen. Kontrolliert man für alle diese Merkmale zeigt sich sogar, dass Immigranten und Immigrantinnen stärker von den Eignungsfeststellungen profitieren als einheimische erwerbsfähige Hilfebedürftige. Bewerbungstrainings sind bei Männern unabhängig vom Migrationshintergrund ohne signifikante Wirkung. Frauen ohne Migrationshintergrund profitieren von dieser Form des Trainings, wohingegen die Beschäftigungschancen von Immigrantinnen negativ beeinflusst werden. Dieser große Wirkungsunterschied ist nicht auf beobachtbare Unterschiede zwischen den beiden ethnischen Gruppen zurückzuführen, sondern entsteht durch den Migrationshintergrund an sich. Kontrolliert man für alle beobachtbaren Merkmale haben Immigrantinnen einen um 15 Prozentpunkte niedrigeren Eingliederungserfolg als deutsche Teilnehmerinnen. Auch wenn sich dieser substantielle Unterschied über die Zeit abschwächt und etwa 9 Monate nach Maßnahmebeginn verschwindet, macht er deutlich, dass Bewerbungstrainings anders als intendiert die Beschäftigungschancen von Immigrantinnen verschlechtern anstatt verbessern. Im Gegensatz zu den Bewerbungstrainings zeigt sich für die Vermittlung von Kenntnissen, dass Immigrantinnen von diesen Maßnahmen besonders profitieren. Ein Jahr nach Maßnahmebeginn ist der Maßnahmeeffekt für Frauen mit Migrationshintergrund um 14 Prozentpunkte höher als für Frauen, die in allen Merkmalen identisch sind, aber keinen Migrationshintergrund aufweisen. Bei den Männern zeigen sich keine signifikanten Unterschiede in der Maßnahmewirkung zwischen Immigranten und Deutschen ohne Migrationshintergrund. Bei den Maßnahmekombinationen lässt sich für keine der betrachteten Personengruppen eine signifikante Wirkung erkennen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt XII: "Ich wollte die Chance zur Ausbildung nutzen, um nicht ein Leben lang Hilfsarbeit zu machen": Befragung von FEM-Implacement-Teilnehmerinnen in Oberösterreich (2010)

    Bergmann, Nadja; Wetzel, Petra; Sorger, Claudia ;

    Zitatform

    Bergmann, Nadja, Claudia Sorger & Petra Wetzel (2010): Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt XII: "Ich wollte die Chance zur Ausbildung nutzen, um nicht ein Leben lang Hilfsarbeit zu machen". Befragung von FEM-Implacement-Teilnehmerinnen in Oberösterreich. (AMS report 74), Wien: Communicatio - Kommunikations- und PublikationsgmbH, 59 S.

    Abstract

    "Das Programm 'Frauen in Handwerk und Technik (FiT)' ist ein wichtiger Schwerpunkt des arbeitsmarktpolitischen Frauenprogrammes 2006-2010 des AMS. Im Rahmen dieses Programmes sollen Ausbildungen von Frauen in handwerklich-technischen Berufsfeldern gefördert werden. Das besondere Merkmal an diesem Programm ist u. a., dass mittels vorbereitender Module eine spezifische Unterstützung interessierter Frauen angeboten wird und dass längerfristige Ausbildungen - Lehre, HTL, FH, Kollegs - finanziert werden. In Oberösterreich wurde zur Umsetzung des Programmes ein starker Fokus auf die Qualifizierung von Frauen im Rahmen von Implacement-Stiftungen - hier FEM-Implacement genannt - gesetzt. Zielsetzung von FEM-Implacement ist es, Frauen mit Interesse an einem technisch-handwerklichen Beruf die Möglichkeit zu geben, einen Lehrabschluss im nicht-traditionellen Bereich über Implacement zu erlangen. Dabei sollen das Berufsspektrum der Frauen erweitert und ihnen Zugänge zu qualifizierten Stellen in jenen Branchen ermöglicht werden, in denen sie deutlich unterrepräsentiert sind. Im Rahmen der Evaluierung wurden im Jahr 2009 im Auftrag des AMS Oberösterreich 50 ehemalige Teilnehmerinnen von FEM-Implacement zu ihren Erfahrungen befragt und ihr Werdegang nach der Teilnahme nachgezeichnet. Die Evaluierung wurde von L&R Sozialforschung durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Active labor market policy evaluations: a meta-analysis (2010)

    Card, David ; Weber, Andrea ; Kluve, Jochen;

    Zitatform

    Card, David, Jochen Kluve & Andrea Weber (2010): Active labor market policy evaluations. A meta-analysis. (NBER working paper 16173), Cambridge, Mass., 48 S. DOI:10.3386/w16173

    Abstract

    "This paper presents a meta-analysis of recent microeconometric evaluations of active labor market policies. Our sample contains 199 separate 'program estimates' - estimates of the impact of a particular program on a specific subgroup of participants - drawn from 97 studies conducted between 1995 and 2007. For about one-half of the sample we have both a short-term program estimate (for a one-year post-program horizon) and a medium- or long-term estimate (for 2 or 3 year horizons). We categorize the estimated post-program impacts as significantly positive, insignificant, or significantly negative. By this criterion we find that job search assistance programs are more likely to yield positive impacts, whereas public sector employment programs are less likely. Classroom and on-the-job training programs yield relatively positive impacts in the medium term, although in the short-term these programs often have insignificant or negative impacts. We also find that the outcome variable used to measure program impact matters. In particular, studies based on registered unemployment are more likely to yield positive program impacts than those based on other outcomes (like employment or earnings). On the other hand, neither the publication status of a study nor the use of a randomized design is related to the sign or significance of the corresponding program estimate. Finally, we use a subset of studies that focus on post-program employment to compare meta-analytic models for the 'effect size' of a program estimate with models for the sign and significance of the estimated program effect. We find that the two approaches lead to very similar conclusions about the determinants of program impact." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Austria (2010)

    Dauth, Wolfgang ; Hujer, Reinhard; Wolf, Katja ;

    Zitatform

    Dauth, Wolfgang, Reinhard Hujer & Katja Wolf (2010): Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Austria. (IZA discussion paper 5217), Bonn, 42 S.

    Abstract

    In dem Beitrag wird eine makroökonomische Analyse der aktiven Arbeitsmarktpolitik vorgenommen. Untersucht werden die regionalen Auswirkungen arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen sowohl auf den Matchingprozess als auch auf die Quote der Arbeitssuchenden. Hierzu wird ein einzigartiger neuer Datensatz über alle österreichischen Arbeitssuchenden zwischen 2001 und 2007 ausgewertet. Um die etwaige Endogenität von aktiver Arbeitsmarktpolitik und räumliche Beziehungen zwischen regionalen Geschäftsstellen des Arbeitsmarktservice Österreich zu berücksichtigen, werden GMM- und Quasi-ML-Schätzverfahren angewandt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Arbeitsbeschaffung in gemeinnützigen Betrieben sowie sozialökonomischen Betrieben, die Eingliederungsbeihilfe sowie die Lehrstellenförderung besonders positiv auf die regionale Matchingfunktion sowie auf die Quote der Arbeitssuchenden auswirken.

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Wolfgang ; Wolf, Katja ;
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    Förderung beruflicher Weiterbildung von Arbeitslosen aus dem Europäischen Sozialfonds: Eine positive Bilanz (2010)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2010): Förderung beruflicher Weiterbildung von Arbeitslosen aus dem Europäischen Sozialfonds: Eine positive Bilanz. In: IAB-Forum H. 1, S. 46-51. DOI:10.3278/IFO1001W046

    Abstract

    "Die gesetzliche Förderung der beruflichen Weiterbildung von Arbeitslosen wurde in den Jahren 2000 bis 2008 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) ergänzt. Die Wirkungsanalyse ergab, dass die vom ESF geförderten Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend auf dem Arbeitsmarkt erfolgreicher waren als die Vergleichsgruppe der nichtteilnehmenden Arbeitslosen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Berufsbezogene Deutschförderung und berufliche Weiterbildung von Arbeitslosen mit Migrationshintergrund: Eine Wirkungsanalyse (2010)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2010): Berufsbezogene Deutschförderung und berufliche Weiterbildung von Arbeitslosen mit Migrationshintergrund: Eine Wirkungsanalyse. In: IAB-Forum H. 2, S. 50-55. DOI:10.3278/IFO1002W050

    Abstract

    "Mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds förderte die Bundesagentur für Arbeit in den Jahren 2004 bis 2008 berufsbezogene Deutschkurse für Arbeitslose mit Migrationshintergrund. Die relativ niedrigen Eingliederungsquoten in Beschäftigung nach der Teilnahme deuten darauf hin, dass diese Förderung vor allem bei Geringqualifizierten häufig zu kurz greift. Eine Wirkungsanalyse der Förderung der beruflichen Weiterbildung von arbeitslosen Migranten in Verbindung mit einer berufsbezogenen Deutschförderung belegt, dass die Arbeitsmarktchancen mit dieser Maßnahmekombination, aber auch schon allein mit einer Weiterbildung erheblich gesteigert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsmarktpolitik mit dem Europäischen Sozialfonds: Ergänzung des SGB III aus Mitteln des ESF - Umsetzung und Wirkungen (2010)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2010): Arbeitsmarktpolitik mit dem Europäischen Sozialfonds. Ergänzung des SGB III aus Mitteln des ESF - Umsetzung und Wirkungen. (IAB-Bibliothek 325), Bielefeld: Bertelsmann, 379 S. DOI:10.3278/300721w

    Abstract

    "Von Anfang 2000 bis zum Herbst 2008 wurde die im Sozialgesetzbuch III geregelte aktive Arbeitsmarktpolitik des Bundes aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ergänzt. Das Programm wurde in Verantwortung des BMAS (damals Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, heute Bundesministerium für Arbeit und Soziales) mit einer später mehrfach geänderten Förderrichtlinie eingeführt und von der Bundesagentur für Arbeit umgesetzt. Im Sommer des Jahres 2000 beauftragte das BMAS das IAB mit der Begleitforschung zu diesem ESF-BA-Programm. In den folgenden Jahren erstellte das Projektteam des IAB jährliche Projektberichte, darunter entsprechend den Vorgaben des ESF Berichte zur Halbzeitbewertung des Programms im Jahr 2003 und zu deren Aktualisierung im Jahr 2005. Darüber hinaus wurde die einschlägige Fachöffentlichkeit in Wissenschaft und arbeitsmarktpolitischer Praxis mit zahlreichen Veröffentlichungen über Zwischenergebnisse der Begleitforschung informiert (vgl. dazu das Verzeichnis im Anhang dieses Berichts). Mit dem vorliegenden Bericht schließt die Begleitforschung ihre Arbeit ab. Zunächst werden die Implementationsanalysen zu den Förderschwerpunkten des Programms resümiert, also zur ESF-Förderung der beruflichen Weiterbildung von Arbeitslosen, der Qualifizierung während Kurzarbeit bei endgültigem Arbeitsausfall, vorbereitender Seminare und Coaching bei Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit sowie der Vermittlung berufsbezogener Deutschkenntnisse an Arbeitslose mit Migrationshintergrund. Anschließend werden die Ergebnisse der Umsetzung betrachtet. Dazu werden insbesondere die Befunde der Analysen zu den Wirkungen der einzelnen Förderansätze auf den Arbeitsmarkterfolg der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik mit dem Europäischen Sozialfonds: Analysen zur Umsetzung und zu den Wirkungen der Ergänzung des SGB III aus Mitteln des ESF - Endbericht der Begleitforschung zum ESF-BA-Programm 2000-2008 (2010)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2010): Arbeitsmarktpolitik mit dem Europäischen Sozialfonds. Analysen zur Umsetzung und zu den Wirkungen der Ergänzung des SGB III aus Mitteln des ESF - Endbericht der Begleitforschung zum ESF-BA-Programm 2000-2008. Nürnberg, 357 S.

    Abstract

    "In der Zeit von Anfang 2000 bis zum Herbst 2008 wurde die im Sozialgesetzbuch III geregelte aktive Arbeitsmarktpolitik des Bundes aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ergänzt. Das Programm wurde in Verantwortung des BMAS (damals Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, heute Bundesministerium für Arbeit und Soziales) mit einer später mehrfach geänderten Förderrichtlinie eingeführt und von der Bundesagentur für Arbeit umgesetzt.
    Im Sommer des Jahres 2000 beauftragte das BMAS das IAB mit der Begleitforschung zu diesem ESF-BA-Programm. In den folgenden Jahren erstellte das Projektteam des IAB jährliche Projektberichte, darunter entsprechend den Vorgaben des ESF Berichte zur Halbzeitbewertung des Programms im Jahr 2003 und zu deren Aktualisierung im Jahr 2005. Darüber hinaus wurde die einschlägige Fachöffentlichkeit in Wissenschaft und arbeitsmarktpolitischer Praxis mit zahlreichen Veröffentlichungen über Zwischenergebnisse der Begleitforschung informiert.
    Mit dem Bericht schließt die Begleitforschung ihre Arbeit ab. Zunächst werden die Befunde zur Programmdurchführung resümiert. Anschließend werden die Ergebnisse der Untersuchungen zu den einzelne Förderschwerpunkten des Programms (Qualifizierung von Arbeitslosen, Qualifizierung während der Kurzarbeit, Förderung von Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit, Vermittlung berufsbezogener Deutschkenntnisse an Arbeitslose mit Migrationshintergrund) vorgestellt, darunter insbesondere Analysen zu den Wirkungen der Förderung auf den Arbeitsmarkterfolg der Teilnehmerinnen und Teilnehmer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The effect of subsidizing continuous training investments: evidence from German establishment data (2010)

    Görlitz, Katja;

    Zitatform

    Görlitz, Katja (2010): The effect of subsidizing continuous training investments. Evidence from German establishment data. In: Labour economics, Jg. 17, H. 5, S. 789-798. DOI:10.1016/j.labeco.2010.04.007

    Abstract

    "This paper evaluates the impact of a training voucher program on establishments' investments in further training. The voucher program that was implemented in the German federal state of North Rhine-Westphalia increased training incentives for employees in small and medium-sized establishments by reducing training costs by 50 %. The estimation is based on a quasi-experimental research design exploiting variation across time, regions and establishment size. Using establishment data, I find that the share of establishments that invest in training increased by 4-6 percentage points. Training intensity and the educational structure of participants remained unaffected among those establishments investing in training." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The effectiveness of European active labor market programs (2010)

    Kluve, Jochen;

    Zitatform

    Kluve, Jochen (2010): The effectiveness of European active labor market programs. In: Labour economics, Jg. 17, H. 6, S. 904-918. DOI:10.1016/j.labeco.2010.02.004

    Abstract

    "Active Labor Market Programs are widely used in European countries, but despite many econometric evaluation studies analyzing particular programs no conclusive cross-country evidence exists regarding 'what program works for what target group under what (economic and institutional) circumstances?'. This paper aims at answering this question using a meta-analysis based on a data set that comprises 137 program evaluations from 19 countries. The empirical results of the meta-analysis are surprisingly clear-cut: Rather than contextual factors such as labor market institutions or the business cycle, it is almost exclusively the program type that seems to matter for program effectiveness. While direct employment programs in the public sector frequently appear detrimental, wage subsidies and 'Services and Sanctions' can be effective in increasing participants' employment probability. Training programs - the most commonly used type of active policy - show modestly positive effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Jobseekers regime and flexible new deal, the six month offer and support for the newly unemployed evaluations: an early process study (2010)

    Knight, Genevieve ;

    Zitatform

    Knight, Genevieve (2010): Jobseekers regime and flexible new deal, the six month offer and support for the newly unemployed evaluations. An early process study. (Department for Work and Pensions. Research report 624), London, 196 S.

    Abstract

    "This research explored the implementation and delivery of the Six Month Offer, Support for the Newly Unemployed and the first three stages of the enhanced Jobseekers Regime. Qualitative research was undertaken in nine Jobcentre Plus districts, two and five months after implementation in April 2009, to help understand the impact of these measures on Jobcentre Plus customers and staff. The research also involved a customer survey covering the first 13 weeks of a JSA claim, comparing the results of those subject to the enhanced regime with those experiencing the former JSA regime." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Increasing roles for municipalities in delivering public employment services: the cases of Germany and Denmark (2010)

    Knuth, Matthias ; Larsen, Flemming ;

    Zitatform

    Knuth, Matthias & Flemming Larsen (2010): Increasing roles for municipalities in delivering public employment services. The cases of Germany and Denmark. In: European Journal of Social Security, Jg. 12, H. 3, S. 174-199. DOI:10.1177/138826271001200301

    Abstract

    "Literature on labour market policy reforms and, in particular, on 'activation has tended to treat the 'state' or 'public authorities' as given actors, no matter how much their roles may change in the process. However, 'the state' may have several faces in countries with strong legacies of municipal self-government as well as in countries with a federal constitutional set-up. Taking Denmark and Germany as examples, this article analyses the changing roles of municipalities in the process of 'activating' labour market policy reforms. It does so with regard to organisational development in the process of co-locating or even merging municipal with national agencies, the role of social partners in social protection against unemployment and the public employment service, the impact of municipal social assistance in the process of hybridisation of benefit regimes, and the governance conflicts involved when shifting responsibilities for employment services." (Author's abstract, © Intersentia, Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Identification of the effects of dynamic treatments by sequential conditional independence assumptions (2010)

    Lechner, Michael ; Miquel, Ruth;

    Zitatform

    Lechner, Michael & Ruth Miquel (2010): Identification of the effects of dynamic treatments by sequential conditional independence assumptions. In: Empirical economics, Jg. 39, H. 1, S. 111-137. DOI:10.1007/s00181-009-0297-3

    Abstract

    "This paper approaches the dynamic analysis of the effects of training programs for the unemployed in West Germany, or in general the effects of sequences of interventions, from a potential outcome perspective. The identifying power of different assumptions concerning the connection between the dynamic selection process and the outcomes of different sequences is discussed. When participation in the particular sequence of programs is decided period by period depending on its success so far, many parameters of interest are no longer identified. Nevertheless, some interesting dynamic forms of the average treatment effect are identified by a sequential randomization assumption. Based on this approach, we present some new results on the effectiveness of West-German training programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Can training programs or rather wage subsidies bring the unemployed back to work?: a theoretical and empirical investigation for Germany (2010)

    Neubäumer, Renate;

    Zitatform

    Neubäumer, Renate (2010): Can training programs or rather wage subsidies bring the unemployed back to work? A theoretical and empirical investigation for Germany. (IZA discussion paper 4864), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "Our paper investigates the relative effects of wage subsidies and further vocational training on the subsequent employment prospects of previously unemployed program participants. First, we outline a theoretical approach based on a firm's hiring decision. For the relative effectiveness of both labor market programs the assumption concerning the formation of human capital is crucial and leads to competing hypotheses for the medium and long term. On the assumption that wage subsidies have no effect on human capital they improve individuals' employment prospects less than training programs. Contrariwise, on the assumption that the formation of human capital on subsidized jobs equals that by formal training subsidization has the same employment effect as a training program. Second, we test the two hypotheses empirically, using a large administrative data set from Germany and statistical matching techniques. Our treatment groups consist of unemployed persons taking up subsidized employment or entering a further vocational training program, respectively, during March 2003. To exclude unemployment after program end we estimate the effect of keeping a subsidized job versus participating in training and taking up a job immediately afterwards. The results strongly support the latter of our competing hypotheses: Previously subsidized individuals and trained individuals who found a job immediately afterwards have the same employment rates. This leads to the conclusion that firms value training on a subsidized job as much as formal training programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zertifizierte Teilqualifikationen in der beruflichen Weiterbildung (2010)

    Neumann, Florian; Kohl, Matthias;

    Zitatform

    Neumann, Florian & Matthias Kohl (2010): Zertifizierte Teilqualifikationen in der beruflichen Weiterbildung. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 62, H. 12, S. 24-27.

    Abstract

    "Mit standardisierten und zertifizierten Teilqualifikationen (TQ) erprobt die Bundesagentur für Arbeit derzeit ein neues Qualifizierungsmodell für gering qualifizierte Erwachsene. Diese sollen damit breit verwertbare berufliche Kompetenzen ewerben, die ihnen zu einer möglichst dauerhaften und fachlich anspruchsvollen Beschäftigung verhelfen. (...) Hierzu hat die Bundesagentur das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) mit einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt beauftragt, das Projekt "Optimierung der Qualifizierungsangebote für gering qualifizierte Arbeitslose"." (Textauszug, IAB-Doku, © ZIEL-Verlag, Augsburg )

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  • Literaturhinweis

    Employment and training policy in the United States during the economic crisis (2010)

    O'Leary, Christopher J. ; Eberts, Randall W. ;

    Zitatform

    O'Leary, Christopher J. & Randall W. Eberts (2010): Employment and training policy in the United States during the economic crisis. (Upjohn Institute staff working paper 2010-161), Kalamazoo, MI, 35 S. DOI:10.17848/wp10-161

    Abstract

    "This paper examines labor market conditions and public employment policies in the United States during what some are calling the Great Recession. We document the dramatic labor market changes that rapidly unfolded when the rate of gross domestic product growth turned negative, from the end of 2007 through early 2009. The paper reviews the resulting stress on labor market support programs and the broad federal response. That response came through modifications to existing programs and the introduction of new mechanisms to help Americans cope with job loss and protracted unemployment. The particular focus is on federally supported public programs for occupational job skills training and temporary income replacement. We also discuss procedures for evaluating the effectiveness of public reemployment efforts, and adjustments to these programs that were adopted during the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Das neue Fachkonzept berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen der BA in der Praxis: Ergebnisse aus der Begleitforschung BvB (2010)

    Plicht, Hannelore;

    Zitatform

    Plicht, Hannelore (2010): Das neue Fachkonzept berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen der BA in der Praxis. Ergebnisse aus der Begleitforschung BvB. (IAB-Forschungsbericht 07/2010), Nürnberg, 137 S.

    Abstract

    "Der Forschungsbericht präsentiert Befunde aus der Begleitforschung zu berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) der Bundesagentur für Arbeit 2006/ 2007. Sie zielen zum einen darauf, der BA empirische Informationen zur konkreten Umsetzung des 2004 neu eingeführten 'Neuen Fachkonzepts BvB' (NFK) zu liefern. Zum zweiten wollen sie den Einfluss von Trägercharakteristika und Maßnahmekomposition auf das Maßnahmeergebnis (insbesondere die Übergänge in betriebliche Ausbildung) sowie den Stellenwert von Kernelementen des NFK wie Qualifizierungsbausteine und Praktika für die Übergänge in Ausbildung analysieren. Neben der Deskription von Strukturmerkmalen der Bildungsträger, der Maßnahmekomposition und der konkreten Umsetzung des Konzepts durch die Bildungsträger werden Befunde zu wesentlichen Einflussgrößen auf das Maßnahmeergebnis präsentiert: Mit steigendem Anteil an Teilnehmern ohne Schulabschluss in der Maßnahme, an Jugendlichen aus dem Rechtskreis SGBII ebenso wie jenem an Abbrechern reduziert sich der Anteil an Übergängen in betriebliche Ausbildung. Einen ebenfalls negativen Effekt haben steigende Teilnehmerzahlen pro Maßnahme. Positive Wirkungen sind hingegen mit einem steigenden Anteil an Teilnehmern mit überdurchschnittlichen Praktikumsdauern sowie an marktbenachteiligten Jugendlichen in der Maßnahme verbunden. Eine hohe Betreuungsqualität sowie die Durchführung der Maßnahme in einer Bietergemeinschaft beeinflussen das Maßnahmeergebnis mittelbar durch eine Verringerung der Abbruchquote. Während betriebliche Praktika bei überdurchschnittlicher Dauer einen positiven Effekt auf den Übergang in betriebliche Ausbildung haben, lässt sich ein solcher für Qualifizierungsbausteine nicht nachweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Sachstandsbericht der Evaluation der Instrumente (2010)

    Abstract

    "Der Sachstandsbericht zur Evaluation der Instrumente setzt den Auftrag des Koalitionsvertrages zur umfassenden Evaluation der Arbeitsmarktpolitik um. Die zentralen Evaluationsergebnisse lassen sich in aller Kürze wie folgt zusammenfassen:
    Quasi-marktlich organisierte Vermittlungsdienstleistungen verbessern die Chancen der Geförderten auf eine Integration in den Arbeitsmarkt nicht generell, sondern instrumentenspezifisch nur für bestimmte Gruppen von Arbeitsuchenden.
    Die Förderung der beruflichen Weiterbildung und auch die ehemaligen nichtbetrieblichen Trainingsmaßnahmen leisten einen Beitrag zur Eingliederung der Geförderten in den Arbeitsmarkt, wobei die Wirkungen mit Zeitverzögerung auftreten und teils nicht sehr stark ausgeprägt sind.
    Betriebsnahe Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik, die auf die direkte Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt setzen, wie Eingliederungszuschüsse, Gründungsförderung oder die ehemaligen betrieblichen Trainingsmaßnahmen, gehören zu den Maßnahmen, die die Chancen der Teilnehmenden auf eine Integration in Erwerbsarbeit auch nach Ablauf der Förderung erhöhen - und das teilweise beträchtlich. Allerdings besteht bei ihnen ein Mitnahme- und Substitutionsrisiko.
    Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen schaden der Tendenz nach eher den Integrationschancen der Geförderten. Es gibt nur ganz wenige - in der Regel arbeitsmarktferne - Teilnehmergruppen, auf die dies nicht zutrifft. Für die neuen, im Jahre 2005 eingeführten Arbeitsgelegenheiten hingegen sind die Evaluationsergebnisse verhalten positiv.
    Festzuhalten ist aber auch: Die Wirkungen von Fördermaßnahmen unterscheiden sich oft nach Teilnehmergruppen, so dass sich Instrumente nicht pauschal als wirksam oder unwirksam etikettieren lassen. Die Forschungsergebnisse sind zum Teil noch unvollständig.
    Damit ist eine wesentliche Empfehlung des Sachstandsberichts auch, die Evaluation der aktiven Arbeitsförderung weiter zu verstetigen. Besondere Herausforderungen ergeben sich durch die zunehmenden Flexibilitätsspielräume und die dezentrale Ausgestaltungsvielfalt in der Arbeitsförderung." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Choosing the best training programme: is there a case for statistical treatment rules? (2010)

    Zitatform

    (2010): Choosing the best training programme. Is there a case for statistical treatment rules? In: Oxford Bulletin of Economics and Statistics, Jg. 72, H. 2, S. 172-201. DOI:10.1111/j.1468-0084.2009.00578.x

    Abstract

    "When treatment effects of active labour market programmes (ALMPs) are heterogeneous in an observable way across the population, the allocation of the unemployed into different programmes becomes particularly important. In this article, we present a statistical model that can be used to allocate unemployed into different ALMPs. The model presented is a duration model that uses the timing-of-events framework to identify causal effects. We compare different assignment rules, and the results suggest that a significant reduction in the average duration of unemployment may result if a statistical treatment rule is introduced." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    TIPping the scales towards greater employment chances?: evaluation of a Trial Introduction Program (TIP) for newly-arrived immigrants based on random program assignment (2009)

    Andersson Joona, Pernilla ; Nekby, Lena;

    Zitatform

    Andersson Joona, Pernilla & Lena Nekby (2009): TIPping the scales towards greater employment chances? Evaluation of a Trial Introduction Program (TIP) for newly-arrived immigrants based on random program assignment. (IZA discussion paper 4072), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "A Trial Introduction Program (TIP) for newly-arrived immigrants to Sweden was implemented from October 2006 to June 2008 in order to meet the main criticisms directed at existing introduction programs. Two primary innovations were introduced, flexible language instruction parallel with other labor market activities at the Public Employment Service (PES) and intensive counseling and coaching by PES caseworkers with considerably reduced caseloads. Within participating municipalities, newly-arrived immigrants were randomly assigned into TIP (treatment) or regular introduction programs (control). Results indicate significant treatment effects on the probability of attaining regular employment as well as the probability of entering intermediate PES training programs. Hazard rates into PES training programs were also significantly higher for participants in TIP in comparison to participants in regular introduction programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Makroökonomische Effekte der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Österreich 2001-2007: eine regionalökonometrische Evaluierung (2009)

    Aumayr, Christine; Dauth, Wolfgang ; Hujer, Reinhard; Janisch, Dominik; Kirschner, Eric; Blien, Uwe ; Koboltschnig, Rose-Gerd; Kernitzkyi, Michael; Wolf, Katja ; Woitech, Birgit;

    Zitatform

    Aumayr, Christine, Uwe Blien, Wolfgang Dauth, Reinhard Hujer, Dominik Janisch, Michael Kernitzkyi, Eric Kirschner, Rose-Gerd Koboltschnig, Birgit Woitech & Katja Wolf (2009): Makroökonomische Effekte der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Österreich 2001-2007. Eine regionalökonometrische Evaluierung. (Schriftenreihe des Institutes für Technologie- und Regionalpolitik der Joanneum Research), Graz, 151 S.

    Abstract

    "Das Ziel der Studie ist es, die Effekte aktiver Arbeitsmarktpolitik in Österreich auf makroökonomische Größen zu untersuchen. Im Vergleich zu Evaluationsstudien auf Mikroebene steht also nicht die Wirkung einer Maßnahme auf die TeilnehmerInnen im Vordergrund, sondern auf die Gesamtheit der Arbeitssuchenden bzw. Erwerbspersonen. Effekte aktiver Arbeitsmarktpolitik auf Ebene der TeilnehmerInnen müssen allerdings als Voraussetzung für Effekte auf der Makroebene betrachtet werden. Wie theoretisch von Calmfors (1994) dargestellt, gibt es eine Vielzahl von Wirkungskanälen von aktiver Arbeitsmarktpolitik auf unterschiedliche gesamtwirtschaftliche Größen. In der vorliegenden Studie wurden drei ökonomische Ergebnisgrößen analysiert: Übergänge von Arbeitssuche in ungeförderte unselbstständige Beschäftigung, Arbeitssuchendenquote und Partizipationsquote. Zusätzlich wurden die zeitlichen Zusammenhänge des Arbeitsmarktes in Bezug auf arbeitsmarktpolitische Maßnahmen analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Wolfgang ; Wolf, Katja ;

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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Nachhaltigkeit beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms: eine Wirkungsanalyse auf der Grundlage von Befragungen der Teilnehmenden und Vergleichsgruppen (2009)

    Baas, Meike; Deeke, Axel;

    Zitatform

    Baas, Meike & Axel Deeke (2009): Evaluation der Nachhaltigkeit beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms. Eine Wirkungsanalyse auf der Grundlage von Befragungen der Teilnehmenden und Vergleichsgruppen. (IAB-Forschungsbericht 02/2009), Nürnberg, 53 S.

    Abstract

    "Für die Evaluation der Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) von Arbeitslosen ist nicht nur wichtig, ob es anschließend mehr oder weniger Übergänge in Beschäftigung gibt, sondern auch, welche Qualität diese Beschäftigungsverhältnisse haben. Hier wird deshalb eine Wirkungsanalyse der ergänzend zum SGB III vom Europäischen Sozialfonds unterstützten FbW (ESF-Unterhaltsgeld, allgemeinbildende Maßnahmebausteine) unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit der Beschäftigungseffekte vorgestellt. Erfolgsmaßstab ist zunächst die Aufnahme einer ungeförderten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, die länger als ein halbes Jahr andauert, und im zweiten Schritt einer Beschäftigung, die länger als ein Jahr andauert. Es werden zwei Vergleichsgruppen herangezogen: (1) arbeitslose Nichteilnehmer/innen und (2) Teilnehmer/innen an Weiterbildungsmaßnahmen, die allein im Rahmen des SGB III gefördert wurden, also keine ergänzende ESF-Hilfe erhielten.
    Die Untersuchung bezieht sich auf ESF-geförderte Teilnehmer/innen an beruflicher Weiterbildung der Jahre 2000 bis 2002. Datengrundlage sind Längsschnittdaten aus Panel-Befragungen (2003/2004 und 2006) der ESF-Geförderten (Vollerhebung in jedem zweiten Arbeitsamtsbezirk) und der Vergleichspersonen, die durch ein exaktes Vormatching der Stichproben mit Prozessdaten ermittelt wurden. Die Wirkungsanalyse mit ihrem Beobachtungszeitraum von bis zu sechs Jahren erfolgte mit ereignisanalytischen Verfahren (Kaplan-Meier-Schätzer und Cox-Regressionen).
    Im Ergebnis zeigt sich, dass die ESF-unterstützte Weiterbildung im Vergleich zur Nichtteilnahme mittel- und langfristig die Übergangswahrscheinlichkeit in ein nachhaltiges Beschäftigungsverhältnis erhöht hat. Die ESF-geförderten Teilnehmer/innen waren auf dem Arbeitsmarkt darin erfolgreicher als die nichtteilnehmenden Arbeitslosen. Im Vergleich zur gesetzlichen Regelförderung hat sich der added value des ESF in der Einbeziehung von Arbeitslosen erwiesen, die ohne das ESF Unterhaltsgeld wohl nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen teilgenommen hätten. Die mit ESF-Unterstützung zusätzlich einbezogenen Personen hatten unter dem Aspekt nachhaltiger Beschäftigung betrachtet mit gleichem Erfolg teilgenommen, wie die allein im Rahmen des SGB III Geförderten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vouchers in U.S. vocational training programs: an overview of what we have learned (2009)

    Barnow, Burt S. ;

    Zitatform

    Barnow, Burt S. (2009): Vouchers in U.S. vocational training programs. An overview of what we have learned. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 42, H. 1, S. 71-84. DOI:10.1007/s12651-009-0007-9

    Abstract

    "Eine wichtige Entscheidung, die bei der Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen für benachteiligte Arbeitnehmer getroffen werden muss, betrifft den Umfang, in dem die spezifischen Weiterbildungsmaßnahmen für die Teilnehmer durch das Programm festgelegt werden beziehungsweise die Frage, ob die Teilnehmer Gutscheine erhalten sollen, die ihnen selbst die Wahl der Maßnahme überlassen. Im Laufe der vergangenen 40 Jahre wurde in den USA eine Reihe von Weiterbildungsprogrammen durchgeführt, einige davon unter Verwendung von Gutscheinen oder gutscheinähnlichen Mitteln, mit denen die Teilnehmer ihre Weiterbildungsmaßnahmen selbst bestimmen konnten. In dieser Arbeit werden die US-amerikanischen Erfahrungen auf diesem Feld ausgewertet. Obwohl Gutscheine dem Verbraucher ein Maximum an Wahlmöglichkeiten bieten und die Notwendigkeit staatlicher Aufsicht verringern, führen sie aufgrund unzureichender Informationen und der Abweichung zwischen den staatlichen Zielen und denen des Teilnehmers nicht unbedingt zu optimalen Ergebnissen. Evaluationen von Weiterbildungsprogrammen für sozial benachteiligte und freigesetzte Arbeitnehmer führten zu gemischten Ergebnissen. Viele der Studien ließen erkennen, dass trotz der allgemeinen Beliebtheit von Gutscheinen auf Teilnehmerseite die Wirksamkeit von Gutscheinprogrammen für sozial benachteiligte Teilnehmer oft geringer ist als für Gruppen ohne Gutscheine. Bei den freigesetzten Arbeitnehmern sind die Befunde gemischt. Wenn bei ihnen Gutscheine verwendet werden, können die richtige Beratung und Beurteilung sowie Angaben über die Leistungen des Anbieters ihre Leistung verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der "JobTrainer NRW": Ergebnisse einer Implementationsstudie des IAB NRW (2009)

    Bauer, Frank; Fuchs, Philipp ;

    Zitatform

    Bauer, Frank & Philipp Fuchs (2009): Der "JobTrainer NRW". Ergebnisse einer Implementationsstudie des IAB NRW. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2009), Nürnberg, 153 S.

    Abstract

    "Der 'JobTrainer NRW' ist ein Modellprojekt, das im Kern eine besondere Variante der Nutzung der Arbeitsgelegenheiten mit Entgeltvariante darstellt und auf einen diesbezüglichen Vorschlag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) zurückgeht. Es wird überwiegend aus Mitteln des SGB II und zusätzlich aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie aus Landesmitteln finanziert. Das Modellprojekt basiert auf der Idee, Langzeitarbeitslose zu qualifizieren und über den Weg einer betrieblichen Arbeitserprobung in den Praktikumsbetrieb als sozialversicherungspflichtige Beschäftigte zu integrieren. Durchgeführt werden die Projekte dezentral von Bildungsträgern, die von den ARGEn vor Ort beauftragt werden. Die Betreuung, Beratung und Vermittlung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen obliegt sog. JobCoaches, die sich in einem Betreuungsschlüssel von 1:30 auf die Teilnehmenden verteilen.
    In dem Abschlussbericht zur vom IAB NRW durchgeführten Implementationsstudie werden zunächst die wesentlichen Strukturen des Projekts herausgearbeitet, um in der Folge einerseits zentrale Befunde zum Verlauf des Modellprojekts zu präsentieren und andererseits die Bedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung der jeweiligen Einzelprojekte darzustellen. Dabei werden sowohl Daten aus dem Prozess-Monitoring des IAB NRW, eigene repräsentative Befragungen aller relevanten Akteursgruppen sowie Ergebnisse einer qualitativen Analyse von Interviews mit allen JobCoaches einbezogen. Es zeigt sich, dass eine konsequente Umsetzung der wesentlichen Strukturen des Modellprojekts maßgeblich den Integrationserfolg als auch die Akzeptanz bei den Teilnehmenden und den Praktikumsbetrieben bedingt, während Abweichungen von den Grundstrukturen zumeist auch Integrationsquoten senken und Abbruchsquoten erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bauer, Frank;
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  • Literaturhinweis

    Evaluating the dynamic employment effects of training programs in East Germany using conditional difference-in-differences (2009)

    Bergemann, Annette; Fitzenberger, Bernd ; Speckesser, Stefan ;

    Zitatform

    Bergemann, Annette, Bernd Fitzenberger & Stefan Speckesser (2009): Evaluating the dynamic employment effects of training programs in East Germany using conditional difference-in-differences. In: Journal of Applied Econometrics, Jg. 24, H. 5, S. 797-823. DOI:10.1002/jae.1054

    Abstract

    "This study analyzes the employment effects of training in East Germany. We propose and apply an extension of the widely used conditional difference-in-differences evaluation method. Focusing on transition rates between nonemployment and employment we take into account that employment is a state dependent process. Our results indicate that using transition rates is more appropriate and informative than using unconditional employment rates as commonly done in the literature. Training as a first participation in a program of Active Labor Market Policies shows zero to small positive effects both on reemployment probabilities and on probabilities of remaining employed with notable variation over the different start dates of the program." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Active labor market policy evaluations: a meta-analysis (2009)

    Card, David ; Kluve, Jochen; Weber, Andrea ;

    Zitatform

    Card, David, Jochen Kluve & Andrea Weber (2009): Active labor market policy evaluations. A meta-analysis. (IZA discussion paper 4002), Bonn, 51 S.

    Abstract

    "In dieser Meta-Analyse aktueller mikroökonometrischer Evaluationen aktiver Arbeitsmarktpolitik werden 97 Studien aus dem Zeitraum 1995 bis 2007 ausgewertet. Im Vergleich der Programmtypen haben demnach subventionierte Beschäftigungsprogramme des öffentlichen Sektors den geringsten Effekt. Programme, die Unterstützung bei der Jobsuche bieten, haben kurzzeitig einen relativ positiven Effekt, während Gruppen- und On-the-job-Trainingsprogramme mittelfristig besser abschneiden als kurzfristig. Kontrolliert man für die Ergebnisgröße sowie den Programm- und Teilnehmertyp, haben experimentelle und nicht-experimentelle Studien ähnliche Anteile signifikant negativer und positiver Einflussschätzungen. Dies deutet darauf hin, dass die Forschungsdesigns aktueller nicht-experimenteller Evaluationen nicht zu verzerrten Ergebnissen führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Active labor market policy effects in a dynamic setting (2009)

    Crépon, Bruno ; Ferracci, Marc; Berg, Gerard J. van den ; Jolivet, Gregory;

    Zitatform

    Crépon, Bruno, Marc Ferracci, Gregory Jolivet & Gerard J. van den Berg (2009): Active labor market policy effects in a dynamic setting. In: Journal of the European Economic Association, Jg. 7, H. 2/3, S. 595-605. DOI:10.1162/JEEA.2009.7.2-3.595

    Abstract

    "This paper implements a method to identify and estimate treatment effects in a dynamic setting where treatments may occur at any point in time. By relating the standard matching approach to the timing-of-events approach, it demonstrates that effects of the treatment on the treated at a given date can be identified although non-treated may be treated later in time. The approach builds on a 'no anticipation' assumption and the assumption of conditional independence between the duration until treatment and the counterfactual durations until exit. To illustrate the approach, the paper studies the effect of training for unemployed workers in France, using a rich register data set. Training has little impact on unemployment duration. The contamination of the standard matching estimator due to later entries into treatment is large if the treatment probability is high." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    A nonexperimental evaluation of training programmes: regional evidence for Spain (2009)

    Cueto, Begona; Mato, F. Javier;

    Zitatform

    Cueto, Begona & F. Javier Mato (2009): A nonexperimental evaluation of training programmes. Regional evidence for Spain. In: The annals of regional science, Jg. 43, H. 2, S. 415-433. DOI:10.1007/s00168-008-0214-2

    Abstract

    "This research analyses a training programme for the unemployed funded by the European Union in a Spanish 'Objective 1' region. It utilizes propensity score with a rich database, allowing to compare one training group and two control groups. Training increases employment probabilities in about 8-9%. A significant creaming effect appears indicating that selection into training may be more important than training contents. It is suggested that creaming may be related to the regional character of the policy and the way training is provided. Also, a locking-in effect of trainees is shown that it may be decreasing labour mobility. These results suggest that regional management of training for the unemployed does not contribute to the integration of the national labour market in Spain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Förderung beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms: Wirkungsanalyse auf der Grundlage von Befragungen von Teilnehmenden und Vergleichsgruppen (2009)

    Deeke, Axel; Hess, Doris; Cramer, Ralph; Baas, Meike; Gilberg, Reiner;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Ralph Cramer, Reiner Gilberg & Doris Hess (2009): Evaluation der Förderung beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms. Wirkungsanalyse auf der Grundlage von Befragungen von Teilnehmenden und Vergleichsgruppen. (IAB-Forschungsbericht 01/2009), Nürnberg, 210 S.

    Abstract

    "Von Anfang 2000 bis zum Herbst 2008 wurde die SGB III-Förderung der beruflichen Weiterbildung von Arbeitslosen (FbW) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) ergänzt. Von 116.000 Förderfällen entfielen rund 80 Prozent auf die Jahre 2000 bis 2002. Für die Teilnehmer/innen dieser drei Jahre wird in diesem Bericht eine Wirkungsanalyse vorgestellt. Erfolgsmaßstab nach der Teilnahme ist erstens die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit überhaupt und zweitens der Übergang in ungeförderte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Als Vergleichsgruppen werden arbeitslose Nichteilnehmer/innen herangezogen sowie Teilnehmer/innen ohne ergänzende ESF-Hilfen. Soweit möglich wurden dabei auch getrennte Analysen für Subgruppen durchgeführt (West/Ost, Nichtleistungsbezieher/innen des SGB III, Männer/Frauen und in einem Exkurs gesondert Migranten mit und ohne zusätzliche Sprachförderung). Empirische Grundlage sind die Längsschnittdaten aus repräsentativen Panel-Befragungen (2003/2004 und 2006) der ESF-geförderten Teilnehmer/innen und der Vergleichsgruppen, wobei die Stichproben der Vergleichspersonen mit einem exakten Vormatching mit Prozessdaten gezogen wurden. Durchgängig wurden für die Analysen ereignisanalytische Verfahren angewendet (nur zum Teil auch Propensity Score Matching, mit dem nur Statuswahrscheinlichkeiten, aber keine Übergangswahrscheinlichkeiten ermittelt werden können). Zunächst wurden die Übergangsraten für den maximalen Beobachtungszeitraum von sechs Jahren verglichen (Kaplan-Meier-Schätzer). Anschließend wurde der Teilnahmeeffekt modellbasiert bei Kontrolle weiterer Einflussfaktoren (u.a. personelle Merkmale, regionale und Maßnahmeheterogenität, Arbeitsuchverhalten) geschätzt (Cox-Regression). Weil die Analyse im Unterschied zu den ersten Untersuchungen der Begleitforschung jetzt mit den Längsschnittdaten aus den Befragungen und mit differenzierteren Analyseverfahren erfolgen konnte, sind die bisher vorläufigen Befunde nun überholt. Anders als zuvor kann hier als übergreifendes Ergebnis ein eindeutig positiver Befund zum individuellen Nutzen der ergänzenden ESF-Förderung festgehalten werden. Im Vergleich zu nichtteilnehmenden Arbeitslosen waren die ESF-geförderten Teilnehmer/innen (insbesondere in Westdeutschland und die Nichtleistungsbezieher/innen) in mittlerer und längerer Frist betrachtet auf dem Arbeitsmarkt erfolgreicher. Auch im Vergleich zur beruflichen Weiterbildung ohne ESF-Unterstützung sprechen die Befunde für eine positive Bilanz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierungsmaßnahmen während Kurzarbeit nach endgültigem Arbeitsausfall: Analysen zur Förderung im Rahmen des ESF-BA-Programms 2000 bis 2006 und zum Verbleib nach der Teilnahme (2009)

    Deeke, Axel; Ohlert, Clemens ;

    Zitatform

    Deeke, Axel & Clemens Ohlert (2009): Qualifizierungsmaßnahmen während Kurzarbeit nach endgültigem Arbeitsausfall. Analysen zur Förderung im Rahmen des ESF-BA-Programms 2000 bis 2006 und zum Verbleib nach der Teilnahme. (IAB-Forschungsbericht 03/2009), Nürnberg, 68 S.

    Abstract

    "Nicht nur bei einem voraussichtlich vorübergehendem Arbeitsausfall (aus konjunkturellen oder saisonalen Gründen) kann Kurzarbeitergeld gezahlt werden. Auch bei einem endgültigen Arbeitsausfall infolge größerer Betriebsänderungen können Betriebe auf der Grundlage entsprechender Regelungen im SGB III Kurzarbeit einführen. Als Lohnersatzleistung konnte dazu bis Ende 2003 das Strukturkurzarbeitergeld mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren und ab 2004 das Transferkurzarbeitergeld für maximal ein Jahr bewilligt werden. Die Betriebe sind im Gesetz aufgefordert, sich um die Vermittlung der Kurzarbeitenden in neue Beschäftigungsverhältnisse zu bemühen und dazu falls erforderlich möglichst frühzeitig Qualifizierungsmaßnahmen anzubieten. Diese Maßnahmen konnten im Rahmen des ESF-BA-Programms von 2000 bis zum Sommer 2008 und seitdem mit einem neuen ESF-Bundesprogramm finanziell unterstützt werden. Für die Evaluation dieser ESF-Förderung ist damit die Frage aufgeworfen, inwieweit sich die Chancen der Kurzarbeitenden auf eine neue Beschäftigung mit der Teilnahme an den Qualifizierungsmaßnahmen erhöhen.
    Bei der gegebenen Datenlage ist eine Wirkungsanalyse der Qualifizierung während Kurzarbeit nicht möglich. In den Datenbanken der BA fehlen personen- und betriebsbezogene Individualdaten zu Merkmalen und Zeiten der Kurzarbeit bzw. des Bezugs von Kurzarbeitergeld. Die wenigen Individualdaten zu den Teilnahmen an den ESF-geförderten Maßnahmen weisen Lücken auf und sind für weitergehende analytische Ansprüche nur unzureichend geeignet. Gleichwohl legt die Begleitforschung zum ESF-BA-Programm mit diesem Bericht einige Analysen zum Umfang und zu den Strukturen der Förderung in den Jahren 2000 bis 2006 sowie vor allem zum Verbleib nach den Qualifizierungsmaßnahmen und dem Austritt aus der strukturellen bzw. Transfer-Kurzarbeit vor. Damit sollen trotz aller Vorbehalte einige Grundinformationen zu den Ergebnissen der Qualifizierungsmaßnahmen gegeben werden. Dazu gehört zum Beispiel der Befund, dass ein Jahr nach Austritt aus einer Qualifizierungsmaßnahme während der Kurzarbeit und auch zwei Jahre später deutlich mehr als vierzig Prozent aller Teilnehmer/innen wieder ungefördert sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Neben diesem und weiteren empirisch evidenten Befunden werden Schlussfolgerungen aus der schwierigen Datenlage gezogen. Es werden Empfehlungen zur Verbesserung gegeben, deren Umsetzung die zukünftige Evaluation der jetzt neu gestarteten Förderung der Qualifizierung während Transferkurzarbeit im Rahmen des ESF-Bundesprogramms bis 2013 erleichtern könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effect of subsidizing continuous training investments: evidence from German establishment data (2009)

    Görlitz, Katja;

    Zitatform

    Görlitz, Katja (2009): The effect of subsidizing continuous training investments. Evidence from German establishment data. (Ruhr economic papers 144), Bochum [u.a.], 22 S.

    Abstract

    "This paper evaluates the impact of a training voucher program on establishments' investments in further training. The voucher program that was implemented in the German federal state of North Rhine-Westphalia increased training incentives for employees in small and medium-sized establishments by reducing training costs by 50%. The estimation is based on a quasi-experimental research design exploiting variation across time, regions and establishment size. Using establishment data, I find that the share of establishments that invest in training increased by approximately 5 percentage points. Training intensity and the educational structure of participants remained unaffected among those establishments investing in training." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    New estimates of public employment and training program net impacts: a nonexperimental evaluation of the Workforce Investment Act Program (2009)

    Heinrich, Carolyn J. ; Troske, Kenneth R.; Jeon, Kyung-Seong; Mueser, Peter R.; Kahvecioglu, Daver C.;

    Zitatform

    Heinrich, Carolyn J., Peter R. Mueser, Kenneth R. Troske, Kyung-Seong Jeon & Daver C. Kahvecioglu (2009): New estimates of public employment and training program net impacts. A nonexperimental evaluation of the Workforce Investment Act Program. (IZA discussion paper 4569), Bonn, 59 S.

    Abstract

    "This paper presents nonexperimental net impact estimates for the Adult and Dislocated Worker programs under the Workforce Investment Act (WIA), the primary federal job training program in the U.S, based on administrative data from 12 states, covering approximately 160,000 WIA participants and nearly 3 million comparison group members. The key measure of interest is the difference in average quarterly earnings or employment attributable to WIA program participation for those who participate, estimated for up to four years following entry into the program using propensity score matching methods. The results for the average participant in the WIA Adult program show that participating is associated with a severalhundred-dollar increase in quarterly earnings. Adult program participants who obtain training have lower earnings in the months during training and the year after exit than those who don't receive training, but they catch up within 10 quarters, ultimately registering large total gains. The marginal benefits of training exceed, on average, $400 in earnings each quarter three years after program entry. Dislocated Workers experience several quarters for which earnings are depressed relative to comparison group workers after entering WIA, and although their earnings ultimately match or overtake the comparison group, the benefits they obtain are smaller than for those in the Adult program." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Do German welfare-to-work programmes reduce welfare and increase work? (2009)

    Huber, Martin ; Wunsch, Conny ; Walter, Thomas ; Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Huber, Martin, Michael Lechner, Conny Wunsch & Thomas Walter (2009): Do German welfare-to-work programmes reduce welfare and increase work? (IZA discussion paper 4090), Bonn, 42 S.

    Abstract

    "Many Western economies have reformed their welfare systems with the aim of activating welfare recipients by increasing welfare-to-work programmes and job search enforcement. We evaluate the three most important German welfare-to-work programmes implemented after a major reform in January 2005 ('Hartz IV'). Our analysis is based on a unique combination of large scale survey and administrative data that is unusually rich with respect to individual, household, agency level, and regional information. We use this richness to allow for a selection-on-observables approach when doing the econometric evaluation. We find that short-term training programmes on average increase their participants' employment perspectives and that all programmes induce further programme participation. We also show that there is considerable effect heterogeneity across different subgroups of participants that could be exploited to improve the allocation of welfare recipients to the specific programmes and thus increase overall programme effectiveness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe: vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende (2009)

    Koch, Susanne ; Kupka, Peter ; Steinke, Joß;

    Zitatform

    Koch, Susanne, Peter Kupka & Joß Steinke (2009): Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe. Vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende. (IAB-Bibliothek 315), Bielefeld: Bertelsmann, 354 S. DOI:10.3278/300656w

    Abstract

    "Dreieinhalb Jahre nach Einführung des SGB II und dem anschließenden Aufbau der SGB-II-Forschung am IAB werden mit diesem Buch erstmals die Befunde aus dieser Forschung zusammengefasst. Der gesetzliche Auftrag an das IAB ist umfassend angelegt: Es sollte untersucht werden, ob durch eine 'positive' Aktivierung der Betroffenen deren Teilhabe am Erwerbsleben und damit auch deren gesellschaftliche Teilhabe gefördert wird. Damit wurde die Evaluation im Verhältnis zur früheren Wirkungsforschung um wesentliche Dimensionen erweitert.
    Die Darstellung folgt einer Prozessperspektive: Was geschieht mit Leistungsbeziehern im System der Grundsicherung? Wie kommt man ins System (und wer kommt hinein), wie werden die materiellen Leistungsfragen geklärt, was bedeutet Aktivierung, wie wirken die unterschiedlichen Instrumente, wer verlässt schließlich das System und wer bleibt dauerhaft im Leistungsbezug? Aus dieser Perspektive interessiert zunächst, welche Veränderungen gegenüber dem alten System aus Arbeitslosen- und Sozialhilfe in der 'Stunde Null' zu beobachten waren: Wer sind die Verlierer, wer die Gewinner der Reform? Die Entwicklung der materiellen Lage der Betroffenen wird mithilfe unterschiedlicher Ansätze und Konzepte untersucht. Daran knüpft sich die Frage, ob Aktivierung und Betreuung den Ausstieg aus dem SGB II - insbesondere hin zu eigenständiger Existenzsicherung durch Erwerbsarbeit - befördern. Dabei geht es nicht nur um Aktivierungsdefizite der Betroffenen, sondern auch um die Probleme des Aktivierungsprozesses selbst. Die anschließende Analyse der individuellen Wirkungen arbeitsmarktpolitischer Interventionen im SGB II bestätigt bekannte Tendenzen: Betriebsnahe Instrumente schneiden besonders gut ab, öffentlich geförderte Beschäftigung hat ihre Tücken. Einige Erkenntnisse sind jedoch neu, etwa die Tatsache, dass die Instrumente aus dem SGB III auch im SGB II zu wirken scheinen. Die Analysen zu Jugendlichen, zur beruflichen Rehabilitation und zu Älteren im SGB II durchbrechen die Prozesslogik und sind in einem eigenen Kapitel zusammengefasst. Sie werden ergänzt durch Befunde zu Migranten und Frauen, zu denen das IAB aber nicht schwerpunktmäßig geforscht hat. Hier gibt es andere Studien, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Auftrag gegeben hatte. Abschließend werden Befunde zu den Wirkungen des SGB II auf den Arbeitmarkt insgesamt und zum Anteil der Reform am Rückgang der Arbeitslosigkeit präsentiert.
    Insgesamt zeigt sich bei der Antwort auf die Frage, ob das SGB II durch Aktivierung gesellschaftliche Teilhabe fördert, ein gemischtes Bild. Die Grundtendenz scheint jedoch - alles in allem - positiv." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    E-Book Open Access
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  • Literaturhinweis

    Die Wirkung von Trainingsmaßnahmen für ALG-II-Bezieher: Auf den Inhalt kommt es an (2009)

    Kopf, Eva; Wolff, Joachim ;

    Zitatform

    Kopf, Eva & Joachim Wolff (2009): Die Wirkung von Trainingsmaßnahmen für ALG-II-Bezieher: Auf den Inhalt kommt es an. (IAB-Kurzbericht 23/2009), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Aktivierungsmaßnahmen für Arbeitslosengeld-II-Bezieher zielen auf direkte Integration in den ersten Arbeitsmarkt.
    Die Wirkungsanalysen (Auswertung von anonymisierten administrativen Personendaten der BA-Statistik) zeigen, wie sich unterschiedliche Förderarten auf die Beschäftigungschancen der Teilnehmer (im Jahr 2005) auswirken und ob die Wirkungen nachhaltig sind.
    Die Ergebnisse beziehen sich auf sechs verschiedene Typen von Trainingsmaßnahmen (TM): vier schulische Maßnahmetypen (Bewerbungstrainings, die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, Eignungsfeststellungen sowie Kombinationen der Maßnahmen) und zwei betriebliche Maßnahmearten (Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten sowie Kombinationen und Eignungsfeststellungen).
    Am stärksten fallen die Beschäftigungseffekte für Teilnehmer an den zwei Arten betrieblicher TM aus, gefolgt von schulischen TM zur Vermittlung von Kenntnissen sowie Eignungsfeststellungen. Im Schnitt weisen die Ergebnisse auf keine oder teils etwas nachteilige Wirkungen der Teilnahmen an Bewerbungstrainings hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolff, Joachim ;
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  • Literaturhinweis

    Short-term training variety for welfare recipients: the effects of different training types (2009)

    Kopf, Eva;

    Zitatform

    Kopf, Eva (2009): Short-term training variety for welfare recipients: the effects of different training types. (IAB-Discussion Paper 17/2009), Nürnberg, 50 S.

    Abstract

    "Seit 2005 müssen arbeitslose erwerbsfähige Hilfebedürftige dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Aktivierungsmaßnahmen sollen sie hierbei unterstützen. Zahlenmäßig bedeutsam sind die kurzen Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen, die verschiedene Qualifikationen vermitteln oder beim Bewerbungsprozess unterstützen sollen. Es ist jedoch nur wenig über die Wirksamkeit solch kurzer Maßnahmen für Arbeitslosengeld II-Empfänger bekannt. Diese Arbeit evaluiert die Effekte von sieben Trainingsmaßnahmearten in der Einführungsperiode einschneidender Arbeitsmarktreformen Anfang 2005 auf die individuelle Beschäftigungswahrscheinlichkeit der Teilnehmer. Es werden dazu administrative Daten und Propensity Score Matching verwendet. Die Ergebnisse zeigen, dass betriebliche Trainingsmaßnahmen starke positive Effekte haben. Außerdem ist Kenntnisvermittlung wirksamer als andere Arten von Training. Dennoch können die direkten Vergleiche von Kenntnisvermittlung mit anderen Maßnahmetypen nicht konsistente positive Effekte zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bildungsgutscheine in der aktiven Arbeitsmarktpolitik (2009)

    Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas (2009): Bildungsgutscheine in der aktiven Arbeitsmarktpolitik. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 58, H. 1, S. 9-19. DOI:10.3790/sfo.58.1.9

    Abstract

    "Seit dem Jahr 2003 wird der Zugang in Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung durch die Arbeitsagenturen über die Vergabe von Bildungsgutscheinen gesteuert. Diese Studie diskutiert zunächst aus theoretischer Sicht die Prozesse bei der Vergabe und Einlösung. Sie legt zudem erste Befunde vor, welche Arbeitslosen die erhaltenen Bildungsgutscheine tatsächlich eingelöst haben. Grundlage der Untersuchung ist eine - hier erstmalig durchgeführte - Verknüpfung der originären Geschäftsdaten der Bundesagentur für Arbeit zu Bildungsgutscheinen mit Forschungsdaten des IAB, den Integrierten Erwerbsbiographien (IEB). Probit-Schätzungen zeigen, dass insbesondere Gruppen mit schlechten Arbeitsmarktchancen - z.B. Arbeitslose mit geringer Qualifikation - den Bildungsgutschein mit vergleichsweise geringer Wahrscheinlichkeit einlösen. Ursachen hierfür können auf Seiten der Anbieter von Bildungsmaßnahmen als auch auf Seiten der Arbeitnehmer liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Active labour market policy in East Germany: waiting for the economy to take off (2009)

    Lechner, Michael ; Wunsch, Conny ;

    Zitatform

    Lechner, Michael & Conny Wunsch (2009): Active labour market policy in East Germany. Waiting for the economy to take off. In: Economics of Transition, Jg. 17, H. 4, S. 661-702. DOI:10.1111/j.1468-0351.2009.00362.x

    Abstract

    Untersucht werden die Beschäftigungseffekte der bedeutendsten arbeitsmarktpolitischen Programme in Ostdeutschland. Hierzu wurde eine breitangelegte und informative Datenbasis administrativer Daten analysiert. Unter Anwendung von matching-Verfahren zeigt sich, dass sich die Beschäftigungschancen der Programmteilnehmer auf dem ersten Arbeitsmarkt im Verlauf von 2,5 Jahren nach Programmstart nicht bessern. Trotzdem haben die Programme angesichts der angespannten Situation auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt auch Auswirkungen auf die Teilnehmer, die als positiv angesehen werden können. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Are training programs more effective when unemployment is high? (2009)

    Lechner, Michael ; Wunsch, Conny ;

    Zitatform

    Lechner, Michael & Conny Wunsch (2009): Are training programs more effective when unemployment is high? In: Journal of labor economics, Jg. 27, H. 4, S. 653-692. DOI:10.1086/644976

    Abstract

    "We estimate short-run, medium-run, and long-run individual labor market effects of training programs for the unemployed by following program participation on a monthly basis over a 10-year period. Since analyzing the effectiveness of training over such a long period is impossible with experimental data, we use an administrative database compiled for evaluating German training programs. Based on matching estimation adapted to address the various issues that arise in this particular context, we find a clear positive relation between the effectiveness of the programs and the unemployment rate over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kann man mit Gutscheinen die Weiterbildungsbeteiligung steigern?: Resultate aus einem wissenschaftlichen Feldexperiment (2009)

    Messer, Dolores; Wolter, Stefan C. ;

    Zitatform

    Messer, Dolores & Stefan C. Wolter (2009): Kann man mit Gutscheinen die Weiterbildungsbeteiligung steigern? Resultate aus einem wissenschaftlichen Feldexperiment. (Leading House working paper 42), Zürich, 20 S.

    Abstract

    "Dieser Aufsatz fasst Resultate aus einem einzigartigen Experiment mit Weiterbildungsgutscheinen zusammen. Im Jahr 2006 wurden 2.400 Personen ein Weiterbildungsgutschein zugestellt, der sie zur Bezahlung einer frei gewählten Weiterbildung berechtigte. Das Nutzungsverhalten kann mit einer Kontrollgruppe von rund 14.000 Personen verglichen werden. Die Durchführung des Feldexperimentes garantierte, dass sowohl Experimental-, wie Kontrollgruppe in ihrem natürlichen Umfeld beobachtet werden konnten und sich nicht bewusst waren Teil eines Experimentes zu sein. Das Experiment zeigt, dass der Gutschein kausal eine Steigerung der Weiterbildungsbeteiligung von fast 20% bewirkt hat. Allerdings wird diese Steigerung mit einem Mitnahmeeffekt von über 60% erkauft, welcher die Effizienz der Massnahme in Frage stellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was haben die Hartz-Reformen bewirkt?: zu Ausmaß, Ursachen und Folgen der Arbeitslosigkeit in Deutschland (2009)

    Müller, Tobias ;

    Zitatform

    Müller, Tobias (2009): Was haben die Hartz-Reformen bewirkt? Zu Ausmaß, Ursachen und Folgen der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Berlin: Weißensee Verlag, 283 S.

    Abstract

    "Arbeitslosigkeit ist seit Jahrzehnten eines der gravierendsten Probleme unserer Gesellschaft. Deshalb richtet die Politik seit jeher verstärkt ihr Augenmerk auf die Bekämpfung dieser Problematik. Jahrzehntelang geschah dies ohne durchschlagenden Erfolg. Anfang des 21. Jahrhunderts wurde dann mit einer der größten Reformen der deutschen Geschichte erneut der Arbeitslosigkeit der Kampf angesagt. Die Hartz-Reformen wurden und werden von den einen als unsoziales Übel ohne Wirkung und von den anderen als bahnbrechendes, innovatives Konzept bewertet. Im Zuge der Reformen gab es eine deutliche Belebung des Arbeitsmarktes, was Befürworter von Hartz I-IV als Erfolg der Gesetze werten. Doch ist die bis Ende 2008 anhaltende positive Entwicklung des Arbeitsmarktes den Reformen zu verdanken? Um diese Frage zu beantworten, wird das Thema Arbeitslosigkeit in Deutschland in seinen relevantesten Facetten beleuchtet. Neben der ausführlichen Auseinandersetzung mit der Vorbereitung, der Umsetzung und der Bewertung der Hartz-Reformen, stehen folgende Fragen im Mittelpunkt dieses Buches: Was sind die Gründe für die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland? Wie hat sie sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt und welche Problemgruppen gibt es auf dem Arbeitsmarkt? Welche Erklärungen für das Entstehen von Arbeitslosigkeit liefern Arbeitsmarkttheorien? Welche psychischen und physischen Belastungen resultieren aus Arbeitslosigkeit? Und welche Antworten auf das Problem hat die Politik in den letzten Jahrzehnten gegeben?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Quick job entry or long-term human capital development?: the dynamic effects of alternative training schemes (2009)

    Osikominu, Aderonke;

    Zitatform

    Osikominu, Aderonke (2009): Quick job entry or long-term human capital development? The dynamic effects of alternative training schemes. (IZA discussion paper 4638), Bonn, 68 S.

    Abstract

    "This study evaluates and compares the effectiveness of two alternative training schemes for the unemployed: short, job-search oriented training and long, human capital oriented training. We investigate the impact dynamics of these programs considering both unemployment and employment duration. Our analysis uses a rich administrative longitudinal data set for Germany where both programs were implemented at the same time. Our estimation strategy flexibly accounts for dynamic selection on observables and unobservables as well as heterogeneous treatment effects. The results indicate that short-term training schemes can be an effective tool to reduce unemployment in the long run, in particular if participation occurs early during unemployment. Long-term training schemes increase the average duration of employment spells more strongly than short-term training. However, they increase the expected unemployment duration if they are started early during unemployment. This negative short-run impact of long-term training is an important driver of its overall effectiveness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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