Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
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Literaturhinweis
Le profiling des demandeurs d'emploi aux Pays-Pas (2004)
Herbillon, Philippe;Zitatform
Herbillon, Philippe (2004): Le profiling des demandeurs d'emploi aux Pays-Pas. In: Travail et emploi H. 99, S. 7-25.
Abstract
"The Netherlands have adopted a tool for profiling job seekers which aims to identify long-term unemployment. This article shows the main features of the Dutch model and attempts to open the 'black box' which leads to the notation of candidates. The potential of such a system is considered and conclusions are drawn from almost four years of practice. The article highlights the difficulty of evaluating the evolution of individual situations at an early stage. The use of the profiling tool as a lever of co-ordination and articulation between institutions is also problematic. However, the article demonstrates the interest of such a tool regarding certain contradictions in State employment policies, which oscillate between categorisation and creaming. The concepts of ' placability', 'employability' and 'recruitability' are analysed in detail." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
"Les Pays-Bas ont adopte un outil de profilage des demandeurs d'emploi pour identifier les risques de chomage de longue duree. Cet article presente les grands traits du modele neerlandais, et tente d'ouvrir la 'boite noire' qui conduit a une notation des candidats. Il reflechit sur fopporiunite d'un tel dispositif et tire les enseignements de pres de quatre annees de pratique. L'evaluation a un Stade precoce de fevolution de situations individuelles parait difficile. Cet outil de profiling utilise comme levier de coordination et d'articulation entre les institutions pose egalement probleme. L'article montre toutefois son interet face a certaines contradictions des politiques publiques d'emploi, qui oscillent entre categorisation et ecremage des publics. Il approfondit les concepts de 'plaqabilite', 'employabilite', ou 'recrutabilite'." (Resume d'auteur, IAB-Doku) ((fr)) -
Literaturhinweis
A Danish profiling system (2004)
Zitatform
Rosholm, Michael, Michael Svarer & Bo Hammer (2004): A Danish profiling system. (IZA discussion paper 1418), Bonn, 24 S.
Abstract
"We describe the statistical model used for profiling new unemployed workers in Denmark. When a worker - during his or her first six months in unemployment - enters the employment office for the first time, this model predicts whether he or she will be unemployed for more than six months from that date or not. The case workers' assessment of how to treat the person is partially based upon this prediction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Is the threat of reemployment services more effective than the services themselves?: evidence from random assignment in the UI system (2003)
Black, Dan A.; Berger, Mark C.; Noel, Brett J.; Smith, Jefrey A.;Zitatform
Black, Dan A., Jefrey A. Smith, Mark C. Berger & Brett J. Noel (2003): Is the threat of reemployment services more effective than the services themselves? Evidence from random assignment in the UI system. In: The American economic review, Jg. 93, H. 4, S. 1313-1327.
Abstract
"The authors examine the effect of the Worker Profiling and Reemployment Services system. This program 'profiles' Unemployment Insurance (UI) claimants to determine their probability of benefit exhaustion and then provides mandatory employment and training services to claimants with high predicted probabilities. Using a unique experimental design, the authors estimate that the program reduces mean weeks of UI benefit receipt by about 2.2 weeks, reduces mean UI benefits received by about 143 dollar, and increases subsequent earnings by over 1,050 dollar. Most of the effect results from a sharp increase in early UI exits in the treatment group relative to the control group." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Pilotprojekt "Integrierte Hilfe zur Arbeit": Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung September 2003 im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (2003)
Reis, Claus; Vieth, Andrea; Bartelheimer, Peter; Wende, Lutz; Freyberg, Thomas von; Reinmüller, Ron; Kinstler, Hans-Joachim; Kolbe, Christian;Zitatform
Reis, Claus, Thomas von Freyberg, Hans-Joachim Kinstler & Lutz Wende (2003): Pilotprojekt "Integrierte Hilfe zur Arbeit". Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung September 2003 im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen. Düsseldorf, 442 S.
Abstract
"Das Pilotprojekt 'Integrierte Hilfe zur Arbeit' startete im Dezember 1998. Es zielte von Anfang an darauf ab, solche Ansätze der Hilfe zur Arbeit weiter zu entwickeln, die an den konkreten Problemlagen von Sozialhilfeempfängerinnen und -empfängern ansetzen, um mit Hilfe diagnostischer Verfahren und auf dem Wege der Hilfeplanung 'maßgeschneiderte' Hilfeangebote zu organisieren. Dadurch sollte eine möglichst nachhaltige Integration der Betroffenen in den Arbeitsmarkt realisiert werden. Während in der ersten Projektphase neben der systematisierenden Arbeit auf der Ebene des Gesamtprojekts an den Projektstandorten thematisch eng begrenzte Projekte durchgeführt wurden, ging es in der Fortführung darum, die Rahmenbedingungen dieser Projekte zu überprüfen und ggf. zu modifizieren, um ein Gesamtkonzept 'Integrierter Hilfe zur Arbeit' - angepasst an die örtlichen Verhältnisse - zu realisieren. Entsprechend der genannten Schwerpunkte fokussierte die Beratung auf die Implementation von Case Management bzw. von Controllingsystemen. Im Resultat können drei Typen einer Fallbearbeitung im Case Management der integrierten Hilfe zur Arbeit identifiziert werden: die 'stringent zielgerichtete Fallbearbeitung', die 'flexibel ziel- und problemorientierte Fallbearbeitung' und die 'dominant problemorientierte Fallbearbeitung'." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt VIII: Aktivierung als Prävention vor Langzeitarbeitslosigkeit. Evaluierung des Programmes Jobcoaching 2000 des AMS Wien (2002)
Adam, Ursula; Stix, Gertrude; Schernhammer, Bruno; Kuschej, Hermann;Zitatform
Adam, Ursula, Hermann Kuschej, Bruno Schernhammer & Gertrude Stix (2002): Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt VIII. Aktivierung als Prävention vor Langzeitarbeitslosigkeit. Evaluierung des Programmes Jobcoaching 2000 des AMS Wien. (AMS report 31), Wien, 86 S.
Abstract
"Mit Jahresbeginn 2000 wurde seitens des Arbeitsmarktservice (ASM) Wien eine neue Form der Regelbetreuung für Kurzzeitarbeitslose implementiert. Als zentrale Ziele wurden eine frühzeitige Aktivierung von 'neu' arbeitslos gewordenen Personen und in der Folge eine Verringerung der Übertritte in die Langzeitarbeitslosigkeit angepeilt. Um diese Ziele zu erreichen, setzte das Programm, Jobcoaching 2000 auf drei neue Aktivierungsmomente: Erstens sollte die Betreuung und Aktivierung der arbeitslosen Personen ab dem ersten Tag der Arbeitsmeldung einsetzen (Early Intervention). Zweitens sollte ein ständiger Wechsel zwischen AMS-internen (Beratungstermine bei den BeraterInnen des Service für Arbeitsuchende) und AMS-externen Betreuungsmaßnahmen (Aktivierungsmaßnahmen) stattfinden. Drittens sollte mit zunehmender Dauer der Arbeitslosigkeit die Intensität der eingesetzten Bet6reuungsmaßnahmen ansteigen. Bei den externen Maßnahmen handelte es sich um zum Teil erprobte und für das Programm Jobcoaching 2000 adaptierte Maßnahmen (Kurs Jobcoaching, Ressourcenpool) bzw. um eine neue Maßnahme (Impulstag). Der vorliegende AMS Report beinhaltet alle Ergebnisse der vom Institut für Arbeitsmarktbetreuung und -forschung (IFA) Wien durchgeführten Evaluierung dieses Programmes." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Targeting employment services (2002)
Zitatform
Eberts, Randall W., Christopher J. O'Leary & Stephen A. Wandner (Hrsg.) (2002): Targeting employment services. Kalamazoo: Upjohn Institute for Employment Research, 425 S.
Abstract
"Der Band enthält die Beiträge einer Konferenz, die sich mit der Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik in den Vereinigten Staaten befasst hat. Mit dem Workforce Investment Act von 1998 sollten die arbeitsmarktpolitischen Programme effektiver gestaltet werden. Als ein Mittel der Teilnehmerauswahl wird das "targeting" oder "profiling" eingesetzt. Damit sollen die Arbeitslosen identifiziert werden, bei denen der Erfolg einer Maßnahme am wahrscheinlichsten ist. Hierfür werden statistische Verfahren angewandt. Die Evaluation bezieht sich auf Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Selbständigkeit, ein Bonussystem bei der Wiederbeschäftigung und Welfare-to-Work-Programme für Sozialhilfeempfänger. Ergänzende Beiträge befassen sich mit ähnlichen Maßnahmen in Kanada." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluierung von Vermittlungsagenturen auf kommunaler Ebene: "Förderung von Maßnahmen zur Erprobung zusätzlicher Wege in der Arbeitsmarktpolitik". Projektübergreifender Ergebnisbericht (2002)
Eisentraut, Roswitha; Wagner, Gerald;Zitatform
Eisentraut, Roswitha (2002): Evaluierung von Vermittlungsagenturen auf kommunaler Ebene. "Förderung von Maßnahmen zur Erprobung zusätzlicher Wege in der Arbeitsmarktpolitik". Projektübergreifender Ergebnisbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 293), Bonn, 131 S.
Abstract
Das Bundesarbeitsministerium hat 1998 bis 2001 bundesweit 10 "Vermittlungsagenturen auf kommunaler Ebene" gefördert, durch die insbesondere Erkenntnisse darüber gewonnen werden sollten, ob durch kommunale Agenturen zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten für schwer vermittelbare Arbeitslose ermittelt werden können und ob schwer vermittelbare Arbeitslose auf zusätzlich aquirierte Stellen des ersten Arbeitsmarktes vermittelt werden können, wenn durch einen günstigen Personalschlüssel eine intensivere und individuellere Betreuung des Personenkreises ermöglicht wird. Die in diesem Forschungsbericht resümierte Evaluation der Vermittlungsagenturen untersucht
- den durch Förderziele und -bedingungen bestimmten Handlungsspielraum der Agenturen,
- Umfang und Zusammensetzung der Klienten-Pools,
- die Zusammenarbeit der Agenturen mit wichtigen regionalen Akteuren (insbesondere Arbeits- und Sozialämter),
- die Situation auf den regionalen Arbeitsmärkten. (IAB2) -
Literaturhinweis
Inhalt, Akzeptanz und Wirksamkeit des aktiven Bewerber-Coachings (2002)
Flasse, Maritta;Zitatform
Flasse, Maritta (2002): Inhalt, Akzeptanz und Wirksamkeit des aktiven Bewerber-Coachings. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 95-131.
Abstract
"Vorgestellt und kritisch-bewertend diskutiert wird ein Berliner Modellprojekt, das ein aktives Bewerber-Coaching von Arbeitslosen und die passgerechte Vermittlung auf offene Stellen zum Inhalt hat. Mit seinem innovativen Ansatz werden aktuelle Anforderungen an die Arbeitsverwaltung umgesetzt: einerseits wird der Aufgabe der Beratung und passgerechten Vermittlung von Arbeitslosen entsprochen und andererseits soll die Zusammenarbeit mit Unternehmen bei der Besetzung von offenen Stellen intensiviert werden. Bei dieser Innovation geht es seitens der Arbeitsuchenden primär weder um ihre fachliche Qualifizierung, wie das bei traditionellen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten vorgesehen ist, noch steht die Beratung über Einstiegschancen und Einstiegsmöglichkeiten in den Arbeitsmarkt im Mittelpunkt. Vielmehr ist das eigentlich Neue an diesem Modell, dass die Arbeitslosen bei ihrer Suche nach Arbeit über einen längeren Zeitraum ganz individuell begleitet und regelrecht gecoacht werden. Damit wird die Erkenntnis aufgegriffen, dass die traditionelle Beratungsarbeit oft nicht die gewünschten Erfolge mit sich bringt, weil nicht langfristig, bedarfsgerecht sowie problem- und zeitnah genug begleitet wird. Diese neue Form von Dienstleistungen wird aber zunehmend notwendig, weil sich der Markt inzwischen derart ausdifferenziert hat, dass nur noch ganz individuelle Strategien den gewünschten Erfolg bringen können und "Konfektionsberatung" daher nicht nur zunehmend ineffizient ist, sondern sogar kontraproduktiv sein kann. Ziel dieses erprobten Ansatzes ist es, für Arbeitslose eine wirksamere Integration in reguläre Beschäftigung zu erreichen. Im Ergebnis des Modells kann eingeschätzt werden, dass mit ihm ein Ansatz gefunden wurde, der Arbeitslose effizienter in den regulären Arbeitsmarkt integriert als es das "Regelsystem" vermag. Die wichtigste Schlussfolgerung bei der Implementation und weiteren Profilierung des erprobten Ansatzes ist, dass er sehr intensiv nach außen wie auch nach innen sowohl zwischen verschiedenen Akteuren als auch auf verschiedenen Ebenen kommuniziert werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wege zur Chancengleichheit - weiter geht's mit Job-AQTIV: Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz (2002)
Holst, Elke; Parsch-Haertel, Ingrid; Peters, Anke; Mirtschin, Ilona; Knapp, Ulla; Wenner, Ulrike; Tischer, Ute; Minks, Karl-Heinz;Zitatform
Holst, Elke, Ulla Knapp, Karl-Heinz Minks, Anke Peters, Ulrike Wenner, Ute Tischer, Ingrid Parsch-Haertel & Ilona Mirtschin (2002): Wege zur Chancengleichheit - weiter geht's mit Job-AQTIV. Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 13, S. 1103-1230.
Abstract
Das Sonderheft der ibv über "Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt" enthält Dokumente und kürzere und längere Beiträge zu den Themen Arbeits- und Ausbildungsmarkt, Arbeitsförderung, Beschäftigungspolitik unter dem Gesichtspunkt der Situation von Frauen und der Gleichstellung der Geschlechter. Aus dem Inhalt:
-Beschäftigungspolitische Leitlinien der Europäischen Union 2002. Beschluss des Rates vom 18. Februar 2002.
-Beschäftigungspolitik in Deutschland - Chance zur Verbesserung. Auszug aus den Empfehlungen des Rates der EU zur Durchführung der Beschäftigungspolitik der Mitgliedstaaten vom 18. Februar 2002.
-"Frauenförderung in den Wechseljahren - vom kreativen Lippenbekenntnis zum klaren Leistungsnachweis im Sinne des Gender Mainstreaming" (Ulrike Wenner)
-Ziel: Gleichstellung von Frauen und Männern am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Aktuelle gesetzliche und geschäftspolitische Vorgaben und deren Bedeutung für die Umsetzung in den Arbeitsämtern (Ute Tischer)
-Auswirkungen der neuen Förderquote Frauen. Auswertung des Job-AQTIV-Gesetzes in Bezug auf die Änderung des § 8 Abs. 2 SGB III (Ingrid Parsch-Haertel)
-Frauen - Arbeitslosigkeit und aktive Arbeitsförderung im Jahr 2001. Ein erster Kurzbericht (Ilona Mirtschin, Ute Tischler)
-Junge Frauen auf dem Ausbildungsmarkt. Situation - Maßnahmen - Forderungen
-"Auf dem Weg zur Geschlechterdemokratie" - Stand und Perspektiven (Elke Holst)
-Arbeitslosigkeit und (Frauen-)Erwerbsangebot - Eine andere Sicht des Beschäftigungsproblems (Ulla Knapp)
-Auf der Suche nach zusätzlicher Beschäftigung. Institut Arbeit und Technik rät zur Förderung von Pools und Agenturen im Bereich haushaltsbezogener Dienstleistungen
-Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen - neue Chancen zwischen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung zur beruflichen Integration von Frauen aus technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen (Karl-Heinz Minks)
-Frauenerwerbstätigkeit. Auszüge aus der IAB-Literaturdatenbank (Anke Peters). (IAB2) -
Literaturhinweis
Gut betreut in den Arbeitsmarkt?: eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (2001)
Zitatform
Jerger, Jürgen, Christian Pohnke & Alexander Spermann (2001): Gut betreut in den Arbeitsmarkt? Eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 4, S. 567-576.
Abstract
"In dem Beitrag wird ein vom Bundesministerium für Arbeit bezuschusstes Modellprojekt - die Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (MAVA) - mit Hilfe von Matching-Methoden untersucht. In der MAVA arbeiten Mitarbeiter des Sozial- und Arbeitsamts eng bei der Vermittlung arbeitsfähiger Sozialhilfeempfänger zusammen. Wesentliches Kennzeichen ist ein relativ zum Sozial- bzw. Arbeitsamt günstigerer Personalschlüssel zwischen Sachbearbeitern und Hilfeempfängern. Der Vergleich der MAVA-Gruppe mit einer nachträglich gebildeten Kontrollgruppe, die mit einem ungünstigeren Personalschlüssel innerhalb des gleichen lokalen Arbeitsmarktes konfrontiert war, führt zu zwei Erkenntnissen: Erstens lässt sich zeigen, dass sich die Vermittlungswahrscheinlichkeit arbeitsfähiger Hilfeempfänger drastisch erhöht. Zweitens konnte eine deutlich größere Nachhaltigkeit eines einmal vermittelten Beschäftigungsverhältnisses nicht festgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Econometric evaluation of labour market policies (2001)
Lechner, Michael ; Gavosto, Andrea; Heckman, James J. ; Fougere, Denis; Spengler, Hannes; Almus, Matthias; Pfeiffer, Friedhelm ; Berger, Mark C.; Heshmati, Almas ; Brodaty, Thomas; Imbens, Guido W. ; Engström, Lars-Gunnar; Lechner, Michael ; Battistin, Erich ; Ours, Jan C. van; Crépon, Bruno ; Pfeiffer, Friedhelm ; Black, Dan; Rettore, Enrico ; Vytlacil, Edward J.; Smith, Jeffrey A. ;Zitatform
Lechner, Michael & Friedhelm Pfeiffer (Hrsg.) (2001): Econometric evaluation of labour market policies. (ZEW economic studies 13), Heidelberg u.a.: Physica-Verl., 242 S.
Abstract
Der Band enthält die folgenden Beiträge zur Evaluation der Arbeitsmarktpolitik:
1. Instrumental variables, selection models, and tight bounds on the average treatment effect (James J. Heckman, Edward J. Vytlacil)
2. Some remarks on instrumental variables (Guido W. Imbens)
3. Identification and estimation of causal effects of multiple treatments under the conditional independence assumption (Michael Lechner)
4. Evaluating profiling as a means of allocating government service (Mark C. Berger, Dan Black, Jeffrey A. Smith)
5. Using matching estimators to evaluate alternative youth employme programs: Evidence from France, 1986-1988 (Thomas Brodaty, Bruno Crepon, Denis Fougere)
6. Do active labor market policies help unemployed workers to find keep regular jobs? (Jan C. van Ours)
7. Why do subsidised firms survive longer? An evaluation of a program promoting youth entrepreneurship in Italy (Erich Battistin, Andrea Gavosto, Enrico Rettore)
8. Estimating the effect of vocational rehabilitation programs in Sweden (Almas Heshmati, Lars-Gunnar Engström)
9. The impact of non-profit temping agencies on individual labour market success (Michael Lechner, Friedhelm Pfeiffer, Hannes Spengler, Matthias Almus). (IAB2) -
Literaturhinweis
Modellprojekt "Profiling": frühzeitige Erkennung des Risikos längerfristiger Arbeitslosigkeit (Profiling) und Entwicklung neuartiger Verfahren zur Verringerung dieses Risikos durch systematisches Fall-Management unter Beteiligung von Dritten. Endbericht (2001)
Rudolph, Helmut; Müntnich, Michael;Zitatform
Rudolph, Helmut & Michael Müntnich (2001): Modellprojekt "Profiling". Frühzeitige Erkennung des Risikos längerfristiger Arbeitslosigkeit (Profiling) und Entwicklung neuartiger Verfahren zur Verringerung dieses Risikos durch systematisches Fall-Management unter Beteiligung von Dritten. Endbericht. Nürnberg, 74 S.
Abstract
"Der Endbericht beschreibt das Modellprojekt "Frühzeitige Erkennung des Risikos, längerfristiger Arbeitslosigkeit (Profiling) und Entwicklung neuartiger Verfahren zur Verringerung dieses Risikos durch systematisches Fall-Management unter Beteiligung von Dritten", das vom 1.12.1999 bis 30.6.2001 in den Arbeitsämtern Oldenburg Bochum und Karlsruhe mit finanzieller Förderung der EU-Kommission durchgeführt wurde. Im Projekt wurden zwei gleichrangige Ziele verfolgt: die Entwicklung und Erprobung eines Profiling-Instruments zur frühzeitigen Identifizierung von Arbeitslosen mit erhöhtem Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit, sowie die Erprobung einer möglichen Prävention von Langzeitarbeitslosigkeit durch frühzeitiges Case-Management." Das entwickelte Profiling-Instrument besteht aus einer Liste statistischer Merkmale der neu registrierten Arbeitslosen und einer Checkliste für eine Vermittlereinstufung zu Eingliederungsschwierigkeiten in Bezug auf Qualifikation, Mobilitätsbereitschaft, Motivation und Verhalten sowie personen- oder arbeitsmarktbedingten Sondereinflüssen. Zusätzlich gaben die Vermittler eine Einschätzung in Bezug auf das Risiko möglicher Langzeitarbeitslosigkeit ab. Die Profilbögen wurden im IAB mit einem statistischen Modell bewertet, um Personen mit erhöhtem Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit zu identifizieren. Einem Teil von ihnen wurde in den Arbeitsämtern das Angebot einer freiwilligen Teilnahme an einem Case-Management gemacht, um sie bei der Arbeitsuche zu unterstützen....Das Projekt war so angelegt, dass durch eine Vergleichsgruppenbildung die Treffsicherheit des Profiling-Instruments und die Wirkung des Case-Managements evaluiert werden konnten. Die mit dem Profiling-Instrument gebildenten Gruppen von Arbeitslosen ohne erkennbares Risiko und mit erhöhtem Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit unterscheiden sich deutlich nach der durchschnittlichen Dauer der Arbeitslosigkeit, der Übertrittsrate in Langzeitarbeitslosigkeit und der Einmündungshäufigkeit in Arbeit. Die Gruppen unterscheiden sich auch in der angestrebten Weise durch die Merkmale für erhöhtes Risiko, die in die Entscheidungsregel integriert wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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