Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
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Literaturhinweis
Die Flexibilisierung des Abschlusszeitpunktes der Eingliederungsvereinbarung im SGB III: Kenntnisnahme, Einsatz und Bewertung durch Fachkräfte in der Arbeitsverwaltung (2017)
Zitatform
Hofmann, Barbara, Gesine Stephan & Stefan Stöhr (2017): Die Flexibilisierung des Abschlusszeitpunktes der Eingliederungsvereinbarung im SGB III. Kenntnisnahme, Einsatz und Bewertung durch Fachkräfte in der Arbeitsverwaltung. (IAB-Forschungsbericht 12/2017), Nürnberg, 14 S.
Abstract
"Im Dezember 2015 flexibilisierte die Zentrale der Bundesagentur für Arbeit den Abschlusszeitpunkt der Eingliederungsvereinbarung für marktnahe Arbeitslose und Ausbildungssuchende im Rechtskreis SGB III. Dieser Bericht stellt die Ergebnisse einer im Mai 2016 durchgeführten Onlinebefragung von Fachkräften in der Vermittlung und der Berufsberatung vor, in der Kenntnisnahme, Einsatz und Bewertung der zugrundeliegenden Weisung erhoben wurden. Von denjenigen, die die Neuregelung kannten, nutzten etwa zwei Drittel den zusätzlichen Ermessensspielraum. Mehr als 70 Prozent der Fachkräfte, die die neue Weisung kannten, sahen den neugeschaffenen Ermessenspielraum als hilfreich für die Beratung und Vermittlungsarbeit an. Fachkräfte, die den neuen Ermessenspielraum nutzen, waren überwiegend der Auffassung, dass der spätere Einsatz einer Eingliederungsvereinbarung die Integrationschancen der Bewerberinnen und Bewerber nicht verändert. Etwa zwei Drittel gaben an, das Verhältnis zum Kunden würde bei einem späteren Einsatz vertrauensvoller." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Weiterbildungsberatung: Zukunftsaufgabe der Bundesagentur für Arbeit? (2017)
Klaus-Schelletter, Sabrina;Zitatform
Klaus-Schelletter, Sabrina (2017): Weiterbildungsberatung: Zukunftsaufgabe der Bundesagentur für Arbeit? In: Soziale Sicherheit, Jg. 66, H. 7/8, S. 274-278.
Abstract
"Der beruflichen Weiterbildung kommt beim Wandel der Arbeitswelt durch die Digitalisierung eine zentrale Bedeutung zu. Allerdings sind die Weiterbildungschancen und -möglichkeiten nicht auf alle Betriebe und Beschäftigtengruppen gleichermaßen verteilt. Eine Weiterbildungsstrategie, die hier ausgleichend und unterstützend, aber auch präventiv wirken soll, braucht entsprechende Beratungs- und Vernetzungsangebote. Als großflächig aufgestellte Institution, die sowohl mit beiden Arbeitsmarktseiten als auch mit den Weiterbildungsträgern verbunden ist, kann die Bundesagentur für Arbeit (BA) dabei eine Schlüsselrolle übernehmen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirksamkeit von Weiterbildungsberatung - Quasi-experimentelle Evidenz aus den Dresdner Bildungsbahnen (2017)
Zitatform
Schanne, Norbert & Antje Weyh (2017): Wirksamkeit von Weiterbildungsberatung - Quasi-experimentelle Evidenz aus den Dresdner Bildungsbahnen. In: K. Schober & J. Langner (Hrsg.) (2017): Wirksamkeit der Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung : Beiträge zur Wirkungsforschung und Evidenzbasierung, S. 91-102, 2016-09-01.
Abstract
"Im vorliegenden Beitrag wird die Wirksamkeit von Bildungsberatung hinsichtlich des Arbeitsmarkterfolges für Arbeitslose/Nichtbeschäftigte, die in den 'Dresdner Bildungsbahnen' beraten wurden, empirisch untersucht. Im Rahmen einer umfangreichen Evaluation ergänzt eine Wirkungsanalyse (und eine Implementationsanalyse) das übliche Controlling der Maßnahmeprozesse und Befragungen von Teilnehmenden und Durchführenden.
Der Beitrag beruht im Wesentlichen auf Schanne/Weyh (2014). Umfangreiches Material und Informationen zur Wirkung von Bildungsberatung sind dort dargestellt. Datengrundlagen und Schätzmethoden werden im Folgenden beschrieben. Anschließend folgen Ergebnisse zu den Effekten auf die Weiterbildungsteilnahme und auf das Arbeitsmarktergebnis." (Textauszug, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Weyh, Antje; -
Literaturhinweis
Beratung und Vermittlung im Wohlfahrtsstaat (2017)
Sowa, Frank ; Sauer, Birgit ; Popp, Sandra; Gottwald, Markus; Pillon, Jean-Marie; Arnoldt, Bettina; Peters, Luisa; Bertram, Christine; Penz, Otto; Boockmann, Bernhard; Oschmiansky, Frank; Furthmüller, Peter; Oberthür, Jörg; Stops, Michael ; Nothdurfter, Urban ; Steiner, Christine; Noe, Torsten; Glinsner, Barbara ; Neureiter, Marcus; Bartelheimer, Peter; Linder, Diana; Börner, Stefanie ; Lavitry, Lynda; Stiegler, André; Kratz, Dirk; Staples, Ronald ; Koch, Martina; Gaitsch, Myriam ; Hofbauer, Johanna ; Bianco, Adele; Henke, Jutta; Schoen, Peter; Gurr, Thomas;Zitatform
Sowa, Frank & Ronald Staples (Hrsg.) (2017): Beratung und Vermittlung im Wohlfahrtsstaat. Baden-Baden: Nomos, 465 S.
Abstract
"Der 'aktivierende' Wohlfahrtsstaat und seine nach betriebswirtschaftlichen Kriterien ausgerichteten Organisationen sind das Ergebnis tiefgreifender Reformprozesse. Was bedeutet dies im Alltag von Beratungs- und Vermittlungsorganisationen? Welche Spannungen im Handeln und in den Organisationen entstehen durch diese Imperative?
Der Sammelband hat zum Ziel, die zahlreichen Umstrukturierungen der Arbeitsverwaltungen als außerordentlich sichtbares Element von wohlfahrtstaatlichem Wandel zu thematisieren. In besonderer Weise haben dabei die Einführung einer aktivierenden Sozialpolitik sowie eine Etablierung von privatwirtschaftlichen Effizienz- und Rationalisierungsvorstellungen die Arbeitsverwaltungen transformiert. Die international vergleichende Perspektive in diesem Werk zeigt erstmalig Ähnlichkeiten, aber auch Unterschiede im Wandel europäischer wohlfahrtsstaatlicher Institutionen auf sowie dessen Folgen für Verwaltungsbedienstete und BürgerInnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Frank Sowa und Ronald Staples | Institutionelle Rahmung und Praxis des Beratens und Vermittelns: Zur Einführung | S.13
METHODOLOGIEN
Bernhard Boockmann und Michael Stops | Beratung und Vermittlung in Arbeitsagenturen und Jobcentern: Möglichkeiten und Grenzen der quantitativen Erfassung und Wirkungsanalyse | S. 41
Peter Bartelheimer und Jutta Henke | Interaktionsarbeit in der qualitativen Arbeitsmarktforschung: Eine Methodenreflexion | S. 69
Markus Gottwald, Frank Sowa und Ronald Staples | Bürokratie und Ethnografie: Innovative Arbeitsverwaltungsforschung und ihr context of discovery. Eine Methodenreflexion | S. 93
BESCHÄFTIGUNGSFÄHIGKEIT
Lynda Lavitry | Modalitäten der Sortierung bei der Zuordnung von Arbeitslosen zu "Parcours" durch die Mitarbeiterinnen der Arbeitsverwaltung | S.119
Martina Koch | Beratung von gesundheitlich beeinträchtigten Erwerbslosen im Schweizer Sozialstaat: Empirisch-qualitative Fallbeispiele | S. 141
Adele Bianco | Umstrukturierungen der Arbeitsverwaltung in Italien seit Ende des 20. Jahrhunderts: Ursachen der Erfolglosigkeit eines jahrzehntelangen Reformprozesses | S. 163
BERATUNGS- UND VERMITTLUNGSPRAKTIKEN
Otto Penz, Myriam Gaitsch, Barbara Glinsner, Johanna Hofbauer und Birgit Sauer | Affektive Gouvernementalität: Beratung von Arbeitsuchenden im Ländervergleich | S. 187
Stefanie Börner, Diana Linder, Jörg Oberthür und André Stiegler | Autonomiespielräume als prekäre institutionelle Funktionsvoraussetzung des Fallmanagements | S. 211
Urban Nothdurfter | Getting the job done...? - (Professionelle) Herausforderungen in den Diensten der Arbeitsverwaltung: Eine explorative Untersuchung in Wien und Mailand | S. 237
Jean-Marie Pillon | Beschäftigungsfähigkeit im Fokus des New Public Management in Frankreich | S. 261
Christine Bertram | Beratung und Vermittlung im Spannungsfeld von Politikvorgaben und Kundenbedürfnissen in Großbritannien | S. 285
Thomas Gurr | Ohnmacht und Aktivierung: Ein Blick auf Agency im Vermittlungskontext | S. 311
BERATUNG AN DER GRENZE ZUR ARBEITSVERMITTLUNG
Luisa Peters | Transferträger als hybride Beratungs- und Vermittlungsdienstleister: Zwischen Markt, Staat und Dienstleistungsorientierung | S. 341
Marcus Neureiter, Frank Oschmiansky, Sandra Popp und Peter Schoen | Behördenunabhängige Beratungsdienstleistungen für Erwerbslose: Erwerbslosenberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen | S. 361
Christine Steiner, Bettina Arnoldt und Peter Furthmüller | Zwischen Bildung und Beratung: Akzentverschiebungen in der schulischen Berufsorientierung | S. 387
UNTERSTÜZUNG ZUR ALLTAGSBEWÄLTIGUNG
Torsten Noe | Strategische Ausrichtung bei der Beratung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in Optionskommunen | S. 419
Dirk Kratz | >Passgenaue< Bildung und Unterstützung? - Zu den Möglichkeiten einer adressatInnenzentrierten Vermittlungsarbeit | S. 437Ähnliche Treffer
auch online verfügbarWeiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Bewerbungsflut aufgrund von Eingliederungsvereinbarungen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/13135) (2017)
Zitatform
(2017): Bewerbungsflut aufgrund von Eingliederungsvereinbarungen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/13135). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/13240 (03.08.2017)), 4 S.
Abstract
"Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wird von Unternehmen auf der Suche nach Arbeitskräften zunehmend in Anspruch genommen. Im vergangenen Jahr wurden der Behörde rund 154.000 mehr Stellen im Vergleich zum Vorjahr gemeldet, wie aus der Antwort (18/13240) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (18/13135) der Fraktion Die Linke hervorgeht. Bestätigt würden die Ergebnisse durch eine aktuelle Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Demnach lag die Meldequote bundesweit bei 52,7 Prozent und damit um 14,3 Prozent höher als im selben Zeitraum des Jahres 2010 mit 38,4 Prozent. Der Bundesregierung lägen keine Hinweise darauf vor, dass die Vorgaben in Eingliederungsvereinbarungen (EGV) zum Nachweis von Bewerbungsbemühungen zu einer für Firmen nicht mehr zu bearbeitenden Flut an Zusendungen geführt hätten. Auch gebe es keine Erkenntnisse, dass Unternehmen aufgrund einer großen Zahl an Bewerbungen zunehmend auf informelle Wege der Stellenbesetzung umstellten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erfahrungen mit Jugendberufsagenturen im Saarland: Die Jugendberufsagenturen im Landkreis Neunkirchen und im Regionalverband Saarbrücken. Erfolge, Gelingensbedingungen und Herausforderungen (2016)
Barth, Claudia; Gerber, Stefan;Zitatform
Barth, Claudia & Stefan Gerber (2016): Erfahrungen mit Jugendberufsagenturen im Saarland. Die Jugendberufsagenturen im Landkreis Neunkirchen und im Regionalverband Saarbrücken. Erfolge, Gelingensbedingungen und Herausforderungen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 65, H. 9/10, S. 230-237. DOI:10.3790/sfo.65.9-10.230
Abstract
"Seit Inkrafttreten des SGB II im Jahr 2005 sind neben den Arbeitsagenturen und den Trägern der Jugendhilfe auch die Jobcenter für die berufliche Eingliederung sozial benachteiligter oder individuell beeinträchtigter junger Menschen zuständig. Mangelnde Abstimmung zwischen den Rechtskreisen führte in der Folge häufig zu Brüchen im Integrationsverlauf. Um die Kooperation zwischen SGB II, III und VIII zu fördern, wurde im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vom Dezember 2013 die flächendeckende Einführung von Jugendberufsagenturen verankert. Im Saarland eröffnete die erste Jugendberufsagentur im Sommer 2013 im Landkreis Neunkirchen. Im Februar 2014 gründete der Regionalverband Saarbrücken als zweiter saarländischer Landkreis gemeinsam mit Agentur für Arbeit Saarland und Jobcenter Saarbrücken die Jugendberufsagentur Saarbrücken. Aus Sicht der Jugendhilfe schildern Stefan Gerber vom Kreisjugendamt Neunkirchen und Claudia Barth vom Jugendamt des Regionalverbandes Saarbrücken ihre bisherigen Erfahrungen und leiten entsprechende Gelingensbedingungen für Jugendberufsagenturen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ergebnisse der Evaluation der Modellprojekte öffentlich geförderte Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen (2016)
Zitatform
Bauer, Frank, Christoph Bendzulla, Michael Fertig & Philipp Fuchs (2016): Ergebnisse der Evaluation der Modellprojekte öffentlich geförderte Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen. (IAB-Forschungsbericht 07/2016), Nürnberg, 237 S.
Abstract
"Öffentlich geförderte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme insbesondere für Langzeitarbeitslose ohne realistische Aussicht auf Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Der hier vorgelegte Forschungsbericht enthält die Ergebnisse einer Evaluation der 'Modellprojekte öffentlich geförderter Beschäftigung in NRW'. Hier wurde bei gemeinnützigen Beschäftigungsträgern in den Jahren 2013 bis 2015 öffentlich geförderte Beschäftigung mit sozialpädagogischer Betreuung implementiert. Die Evaluation umfasst sowohl eine Implementationsanalyse, die sich auf die Umsetzung der sozialpädagogischen Begleitung konzentriert als auch eine Untersuchung der Ausgangssituation der Geförderten, der Elemente der Maßnahme und der Wirkungen der Maßnahmeteilnahme. Zusätzlich wurde auch eine Selektivitäts- und Allokationsanalyse sowie eine Untersuchung von Einsperr-Effekten vorgenommen. Das Forschungsprojekt nutzte einen Methodenmix qualitativer und quantitativer Methoden. Es wurde vielfältige Daten erhoben und verwendet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bauer, Frank;Weiterführende Informationen
siehe IAB-Kurzbericht 10/2016 zum Thema -
Literaturhinweis
"Modellprojekte öffentlich geförderte Beschäftigung" in NRW: Teilnehmerauswahl und professionelle Begleitung machen den Unterschied (2016)
Zitatform
Bauer, Frank, Michael Fertig & Philipp Fuchs (2016): "Modellprojekte öffentlich geförderte Beschäftigung" in NRW: Teilnehmerauswahl und professionelle Begleitung machen den Unterschied. (IAB-Kurzbericht 10/2016), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die 'Modellprojekte öffentlich geförderte Beschäftigung' (ögB) in NRW sind auf die Gruppe besonders arbeitsmarktferner Langzeitarbeitsloser zugeschnitten. Die Projekte wurden seit 2013 implementiert und von Februar 2014 bis September 2015 von einem Forschungsverbund bestehend aus dem IAB und dem Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik Köln wissenschaftlich begleitet. Im Fokus des Kurzberichts stehen vier Untersuchungsschwerpunkte: die Auswahl der Geförderten, Einsperreffekte während der Förderung, die pädagogische Begleitung sowie die Entwicklung der gesellschaftlichen Teilhabe unter den Geförderten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bauer, Frank;Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Fast track to the labour market or highway to hell?: The effect of activation policies on quantity and quality of labour market integration (2016)
Zitatform
Fervers, Lukas (2016): Fast track to the labour market or highway to hell? The effect of activation policies on quantity and quality of labour market integration. (IAW-Diskussionspapiere 125), Tübingen, 34 S.
Abstract
"Activation policies such as sanctions, workfare employment and counselling and monitoring schemes have been found to speed up labour market reintegration. At the same time, it has been suspected that this quicker reintegration is paid for with worse job quality, e.g. in terms of lower wages. I contribute to this discussion by analysing the effects of a workfare (counselling and monitoring) scheme from Germany on employment probability and post-unemployment wages via regression-adjusted matching estimations. This scheme tightens behavioural requirements for unemployed workers but also offers support in terms of more intense counselling. The results point to a strongly positive effect on employment probability but no effect on wages. They are robust to changes in the matching algorithm, and placebo tests refute concerns about endogenous selection or substitution effects. These findings contrast the results from previous research on sanctions, which confirmed a negative effect on job quality. This puzzle suggests that the existence of adverse effects on job quality depends on the type of activation programme. While it may indeed be there for very intense kinds of activation, it can be avoided if the right balance between pressuring and supportive components is found." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
'Best of Both Worlds'? A comparison of third sector providers in health care and welfare-to-work markets in Britain (2016)
Zitatform
Heins, Elke & Hayley Bennett (2016): 'Best of Both Worlds'? A comparison of third sector providers in health care and welfare-to-work markets in Britain. In: Social policy and administration, Jg. 50, H. 1, S. 39-58. DOI:10.1111/spol.12126
Abstract
"This article compares the welfare markets in primary health care and 'welfare-to-work' in the UK since the late 1990s. A longitudinal comparison of two different policy areas enables us to study the context in which marketization and the resulting shift of welfare provision takes place. We outline the general background of the market-based reforms and highlight in what way policymakers have ascribed third sector organizations (TSOs) a number of positive characteristics, particularly the ability to address concerns about well-known market failures. While consecutive governments promoted these organizations as welfare providers, case studies of two illustrative provider organizations in each policy area reveal a number of problems regarding their distinctiveness in increasingly competitive welfare markets.
We conclude that the crisp distinction made by policymakers between the third and other sectors as well as the alleged advantages of the former present a rather naïve picture of a complex reality and argue for a more critical view of third sector characteristics and performance. The third sector is not only characterized by a high degree of fuzziness at the boundaries to other sectors, but even within single organizations, which often undergo significant transformations over time. As a result, policy intentions and practical outcomes are contradictory with TSOs losing their alleged distinctiveness as players in increasingly competitive markets. Furthermore, we contend that detailed longitudinal studies of organizations are essential in the advancement of the discussion of the third sector concept as they provide conceptual insights into organizational change and behaviour." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en)) -
Literaturhinweis
Beratung von arbeitslosen Jugendlichen: Überlegungen zur professionellen Umsetzung im Jobcenter im ländlichen Raum (2016)
Müller, Becky; Scobel, Mareike;Zitatform
Müller, Becky & Mareike Scobel (2016): Beratung von arbeitslosen Jugendlichen. Überlegungen zur professionellen Umsetzung im Jobcenter im ländlichen Raum. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 65, H. 9/10, S. 217-225. DOI:10.3790/sfo.65.9-10.217
Abstract
"Die Umsetzung einer professionellen Beratung stellt die Fachkräfte des kommunalen Jobcenters vor diverse Herausforderungen. Der Fokus dieses Artikels bezieht sich auf die Phasenverläufe von Beratung im Fallmanagement anhand einer abstrakten Fallkonstellation. Die Untersuchung geht der Frage nach, welche Möglichkeiten sich aus der professionellen Beratung von jugendlichen Arbeitslosen im ländlichen Raum ergeben. Sie basiert zum einen auf Literaturrecherchen, zum anderen orientiert sich die Darstellung am Fallmanagement des Landkreis Oder- Spree und impliziert eigene Erfahrungen in der Rolle des persönlichen Ansprechpartners." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendberufsagentur - Best Practice?! (2016)
Panitzsch-Wiebe, Mario;Zitatform
Panitzsch-Wiebe, Mario (2016): Jugendberufsagentur - Best Practice?! In: Sozialer Fortschritt, Jg. 65, H. 9/10, S. 226-230. DOI:10.3790/sfo.65.9-10.226
Abstract
"In dem nachfolgenden Text geht es um die zentrale Frage inwieweit das Konstrukt der bundesweit eingeführten Jugendberufsagenturen1 geeignet ist, insbesondere Jugendliche und Jungerwachsene in benachteiligten Lebenslagen auf dem Weg der Berufsorientierung und Integration in Ausbildung und Arbeit eine nachhaltig wirksame Unterstützung anzubieten. Nach einer umfänglichen kritischen Betrachtung der Jugendberufsagentur mit ihren unterschiedlichen Bezügen und Einbindungen wird dieses proklamierte Ziel in Frage gestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Disincentive effects of unemployment benefits and the role of caseworkers (2016)
Zitatform
Schmieder, Johannes F. & Simon Trenkle (2016): Disincentive effects of unemployment benefits and the role of caseworkers. (IZA discussion paper 9868), Bonn, 38 S.
Abstract
"A large literature has documented that the unemployment duration of unemployed individuals increases with the generosity of the unemployment insurance (UI) system, which has been interpreted as the disincentive effect of UI benefits. However, unemployed workers typically also have caseworkers assigned who are monitoring and assisting the job search efforts. These caseworkers may respond to differences in UI eligibility by shifting resources (financial or time) between unemployed individuals in order to counteract the moral hazard effect of UI benefits or to focus resources to where they have the largest effect. Depending on the motivations of the caseworker, the effectiveness of caseworker resources and the complementarity between these resources and UI benefits, the typical estimates of the disincentive effects of UI may be biased upwards or downwards in studies that compare workers within the same UI agency. We estimate whether caseworkers respond to the generosity of UI eligibility using a sharp regression discontinuity (RD) design in Germany, where potential UI durations vary with age. We show that across a wide variety of measures, including training programs, wage subsidies, personal meetings and sanctions, UI caseworkers do not treat unemployed with different eligibility differently. At best we find a very small effect that workers with shorter eligibility close to the exhaustion point are more likely to be assigned to training programs that prolong their UI eligibility. The typical RD estimates of the UI disincentive effects thus seem to be valid estimates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Vom Masterplan zur Jugendberufsagentur (2016)
Stapf-Finé, Heinz; Metzner, Andrea;Zitatform
Stapf-Finé, Heinz & Andrea Metzner (2016): Vom Masterplan zur Jugendberufsagentur. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 65, H. 9/10, S. 237-244. DOI:10.3790/sfo.65.9-10.237
Abstract
"Das Forschungsprojekt EvaMarzahn hat ein Programm gegen Jugendarbeitslosigkeit für Jugendliche im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf (Masterplan Arbeit und Ausbildung für Alle Jugendlichen in Marzahn-Hellersdorf) evaluiert. Es wurden ExpertenInnen und SchülerInnen befragt und Statistiken ausgewertet. Faktoren für den Erfolg waren: (unter anderem) die Koordination unter den ExpertInnen funktionierte sehr gut, Netzwerke wurden ausgebaut und die ökonomische Ausgangslage war günstig. Die SchülerInnen waren bezüglich ihrer beruflichen Zukunft besser orientiert. Verschiedene Projekte unterstützen sie, zum Beispiel beim Finden passender Praktika. Zudem wurde ihnen ein spezielles Coaching angeboten. Für die Zukunft sollten solche Projekte ihren Bekanntheitsgrad bei der Zielgruppe ausbauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsuchend, aber (noch) nicht arbeitslos: Was kommt nach der Meldung? (2016)
Zitatform
Stephan, Gesine (2016): Arbeitsuchend, aber (noch) nicht arbeitslos: Was kommt nach der Meldung? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 69, H. 4, S. 292-299., 2016-02-04. DOI:10.5771/0342-300X-2016-4-292
Abstract
"Personen, deren Arbeitsverhältnis endet, müssen sich spätestens drei Monate vorher arbeitsuchend melden; bei späterer Kenntnis innerhalb von drei Tagen. Ob diese Regel effektiv ist, lässt sich derzeit nicht untersuchen, da eine Vergleichsgruppe fehlt. Eine vorgelagerte Frage ist, wie lange es nach einer Meldung dauert, bis Arbeitsuchende tatsächlich arbeitslos werden bzw. eine neue Beschäftigung aufnehmen. Für Registrierungen in den Monaten November 2012 bzw. Juli 2013 zeigt sich: 90 Tage nach Meldung waren bereits 60 bzw. 40 % der Personen arbeitslos geworden. Drei Monate vor Beschäftigungsende können sich vor allem unbefristet Beschäftigte mit langer Betriebszugehörigkeitsdauer (und damit längerer Kündigungsfrist) sowie befristet Beschäftigte (die ihr Vertragsende kennen) arbeitsuchend melden. Während die erste Gruppe nur einen geringen Anteil der Arbeitsuchenden ausmacht, sind mehr als ein Drittel befristet beschäftigt. Von Letzteren sind fünf Monate nach Meldung 40 % immer noch beim alten Arbeitgeber beschäftigt. Bei ihnen hat die frühzeitige Meldung die Arbeitsmarktchancen vermutlich nicht beeinflusst, aber Vermittlerkapazitäten gebunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Public or private job placement services - are private ones more effective?: analyzed public employment agencies were at least equally as successful as private ones in placing unemployed workers (2016)
Zitatform
Stephan, Gesine (2016): Public or private job placement services - are private ones more effective? Analyzed public employment agencies were at least equally as successful as private ones in placing unemployed workers. (IZA world of labor 285), Bonn, 10 S. DOI:10.15185/izawol.285
Abstract
"Expenditures on job placement and related services make up a substantial share of many countries' GDP. Contracting out to private providers is often proposed as a more efficient alternative to the state provision of placement services. However, the responsible state agency has to design and monitor sufficiently complete contracts to ensure that the private contractors deliver the desired quality of services. None of the recent empirical evidence indicates that contracting out is necessarily more effective or more efficient than public employment services." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
deutsche Kurzfassung -
Literaturhinweis
The short-run and long-run effects of decentralizing public employment services (2016)
Zitatform
Weber, Michael (2016): The short-run and long-run effects of decentralizing public employment services. (Ifo working paper 209), München, 48 S.
Abstract
"A German policy experiment from 2012 allows me to identify the short-run and long-run causal effects of decentralization on the placement efficiency of public employment services (PES). I exploit variation over time and across districts with different types of PES in a difference-in-differences framework. Decentralization had significant negative effects on placements in the short run, but not in the long run. This points to a transition process, during which caseworkers acquire relevant placement skills. Decentralization also had a persistent negative effect on sanctions on the welfare recipients, which probably indicates a reluctance of local authorities to reduce the well-being of their potential voters." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Rolle von Erwartungshaltungen in der Stellensuche und der RAV-Beratung: Teilprojekt 2: Pilotprojekt Jobchancen-Barometer. Erwartungshaltungen der Personalberatenden, Prognosen der Arbeitslosendauern und deren Auswirkungen auf die Beratungspraxis und den Erfolg der Stellensuche. Schlussbericht (2015)
Zitatform
Arni, Patrick & Amelie Schiprowski (2015): Die Rolle von Erwartungshaltungen in der Stellensuche und der RAV-Beratung. Teilprojekt 2: Pilotprojekt Jobchancen-Barometer. Erwartungshaltungen der Personalberatenden, Prognosen der Arbeitslosendauern und deren Auswirkungen auf die Beratungspraxis und den Erfolg der Stellensuche. Schlussbericht. (IZA research report 70), Bonn, 156 S.
Abstract
"Im Rahmen eines Pilotprojekts wurde in den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Freiburg ein neues Instrument getestet, das die Beratenden bei der Einschätzung des Risikoprofils der Stellensuchenden unterstützt. Mit dem Jobchancen-Barometer stand den Personalberatern in den RAV ein Instrument zur Verfügung, welches das Risiko einer Person, länger arbeitslos zu bleiben, einordnet. Die ausführliche Evaluation des Pilotprojekts ergibt ein gemischtes Bild: Einerseits zeigt sich, dass die Einbindung in die Praxisabläufe, das Verhältnis von Aufwand und Nutzen sowie die Prognosegenauigkeit des Jobchancen-Barometers noch ungenügend sind. Andererseits hatte das Instrument in der Tat einen positiven Einfluss darauf, wie treffsicher Personalberatende das Risikoprofil ihrer Klienten einschätzen konnten. Dies hat den Wiedereintritt gewisser Gruppen von Stellensuchenden nachweislich beschleunigt. Die Studie zeigt schliesslich in verschiedenen Zusatzanalysen auf, wie das Instrument weiterentwickelt und optimiert werden könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Providing advice to job seekers at low cost: an experimental study on on-line advice (2015)
Zitatform
Belot, Michèle, Philipp Kircher & Paul Muller (2015): Providing advice to job seekers at low cost. An experimental study on on-line advice. (CESifo working paper 5641), München, 69 S.
Abstract
"Helping job seekers to identify suitable jobs is a key challenge for policy makers. We develop and evaluate experimentally a novel tool that provides tailored advice at low cost and thereby redesigns the process through which job seekers search for jobs. We invited 300 job seekers to our computer facilities for 12 consecutive weekly sessions. They searched for real jobs using our web interface. After 3 weeks, we introduced a manipulation of the interface for half of the sample: instead of relying on their own search criteria, we displayed relevant other occupations to them and the jobs that were available in these occupations. These suggestions were based on background information and readily available labor market data. We recorded search behavior on our site but also surveyed participants every week on their other search activities, applications and job interviews. We find that these suggestions broaden the set of jobs considered by the average participant. More importantly, we find that they are invited to significantly more job interviews. These effects are predominantly driven by job seekers who searched relatively narrowly initially and who have been unemployed for a few months." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen bei privaten Trägern: vier empirische Evaluationsstudien (2015)
Zitatform
Bernhard, Sarah (2015): Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen bei privaten Trägern. Vier empirische Evaluationsstudien. Erlangen, 135 S.
Abstract
"Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sollen die Beschäftigungschancen ihrer Teilnehmer erhöhen und damit einen Beitrag zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit leisten. Der Fokus dieser Dissertation liegt auf der Evaluation solcher Maßnahmen, die private Träger im Auftrag und finanziert von der öffentlichen Arbeitsverwaltung erbringen. Um die Durchführung solcher Maßnahmen findet Wettbewerb statt, und die öffentliche Arbeitsverwaltung als Geldgeber und als Repräsentant der Arbeitsuchenden fragt entweder indirekt über Gutscheine oder direkt über Ausschreibungen Arbeitsmarktdienstleistungen nach. Dabei agiert die öffentliche Arbeitsverwaltung als Gatekeeper, d.h. als Schlüssel für den Zugang zu Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Die empirischen Analysen beziehen sich auf Arbeitsvermittlung, Bewerbungsunterstützung und auf Weiterbildungsmaßnahmen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Wirkung dieser Maßnahmen, die mit Hilfe von administrativen Prozessdaten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung beantwortet wird. Es geht sowohl um die Effektivität dieser Maßnahmen für unterschiedliche Gruppen von Arbeitslosengeld-II-Empfängern als auch um den Einfluss der Maßnahmekonzeption sowie von Vertrags- und Trägerstrukturen auf die ihre Wirksamkeit. Insgesamt zeigen die Forschungsergebnisse dieser Dissertation, dass die Implementation quasi-marktlicher Mechanismen nicht zwingend effektive Ergebnisse zur Folge hat. Der Erfolg von Arbeitsmarktpolitik hängt vielmehr von der Ausgestaltung des jeweiligen Quasi-Marktes und der Konzeption der Maßnahmen sowie der Teilnehmerselektion ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Coaching, counseling, case-working: do they help the older unemployed out of benefit receipt and back into the labor market? (2015)
Zitatform
Boockmann, Bernhard & Tobias Brändle (2015): Coaching, counseling, case-working. Do they help the older unemployed out of benefit receipt and back into the labor market? (IZA discussion paper 8811), Bonn, 42 S.
Abstract
"Job search assistance and intensified counseling have been found to be effective for labor market integration by a large number of studies, but the evidence for older and hard-to-place unemployed individuals more specifically is mixed. In this paper we present key results from the evaluation of 'Perspektive 50plus', a large-scale active labor market program directed at the older unemployed in Germany. To identify the treatment effects, we exploit regional variation in program participation. Based on survey evidence, we argue that participation of regions is not endogenous in the vast majority of cases. We use a combination of different evaluation estimators to check the sensitivity of the results to selection, substitution and local labor market effects. We find large positive effects of the program in the range of five to ten percentage points on integration into unsubsidized employment. However, there are also substantial lock-in effects, such that program participants have a higher probability of remaining on public welfare benefit receipt for up to one year after commencing the program." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Integrating older employees into the labour market: evidence from a German labour market programme (2015)
Zitatform
Boockmann, Bernhard & Tobias Brändle (2015): Integrating older employees into the labour market. Evidence from a German labour market programme. In: CESifo DICE report, Jg. 13, H. 3, S. 59-64.
Abstract
"This article addresses the question of whether and how active labour market policies (ALMP) can help to shorten older workers' unemployment spells and integrate them into regular employment in the first labour market. After setting out the issues in the remainder of this section, we present recent evaluation results for a large-scale ALMP programme in Germany, which provided intensive coaching and counselling to older long-term unemployed workers. Drawing on results presented in Boockmann and Brändle (2015), we summarise the main policy lessons learned from this programme. We then put these results in the context of international evidence of the effects of ALMP programmes for older workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Activation as a first step: estimating the causal effects of a job search assistance programme (2015)
Zitatform
Brändle, Tobias, Lukas Fervers & Carina Webel (2015): Activation as a first step. Estimating the causal effects of a job search assistance programme. (IAW-Diskussionspapiere 117), Tübingen, 41 S.
Abstract
"We analyse the effects of a large scale active labour market programme in Germany. Modellprojekte Bürgerarbeit is a modified public employment scheme, with a period of increased counselling and intensified job search assistance as a first step. Using data from individual employment records, we exploit the institutional setting and apply different micro-econometric methods to analyse the treatment effects of the intensified counselling and monitoring component on labour market integration. In the propensity score matching estimation, we find that treated individuals have up to 3.6 percentage points higher integration rates. The effects, however, are heterogeneous across subgroups and job centre strategies. In addition, we use difference-in-differences and instrumental variables estimations to check whether these effects might be upward biased due to endogenous selection and negative substitution effects on non-participants. We conclude that the underlying assumptions of the matching estimation hold, and it therefore corresponds to the actual programme effect." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Creaming and parking in quasi-marketised welfare-to-work schemes: designed out of or designed in to the UK work programme? (2015)
Zitatform
Carter, Eleanor & Adam Whitworth (2015): Creaming and parking in quasi-marketised welfare-to-work schemes. Designed out of or designed in to the UK work programme? In: Journal of social policy, Jg. 44, H. 2, S. 277-296. DOI:10.1017/S0047279414000841
Abstract
"'Creaming' and 'parking' are endemic concerns within quasi-marketised welfare-to-work (WTW) systems internationally, and the UK's flagship Work Programme for the long-term unemployed is something of an international pioneer of WTW delivery, based on outsourcing, payment by results and provider flexibility. In the Work Programme design, providers' incentives to 'cream' and 'park' differently positioned claimants are intended to be mitigated through the existence of nine payment groups (based on claimants' prior benefit type) into which different claimants are allocated and across which job outcome payments for providers differ. Evaluation evidence suggests however that 'creaming' and 'parking' practices remain common. This paper offers original quantitative insights into the extent of claimant variation within these payment groups, which, contrary to the government's intention, seem more likely to design in rather than design out 'creaming' and 'parking'. In response, a statistical approach to differential payment setting is explored and is shown to be a viable and more effective way to design a set of alternative and empirically grounded payment groups, offering greater predictive power and value-for-money than is the case in the current Work Programme design." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Contracting-out welfare services: comparing national policy designs for unemployment assistance (2015)
Considine, Mark; Graziano, Paolo R.; Knuth, Matthias ; Fuertes, Vanesa ; Zimmermann, Katharina ; Whitworth, Adam ; Aurich, Patrizia; Taylor, Rebecca ; Berkel, Rik van ; Nguyen, Phuc ; O'Sullivan, Siobhan; Rees, James ; Carter, Elle; Shutes, Isabel ; Benish, Avishai ; Struyven, Ludo ;Zitatform
Considine, Mark & Siobhan O'Sullivan (2015): Contracting-out welfare services. Comparing national policy designs for unemployment assistance. (Broadening Perspectives on social policy), Chichester: Wiley Blackwell, 173 S.
Abstract
Contracting-out Welfare Services focuses on the design and overhaul of welfare-to-work systems around the world in the light of the radical re-design of the welfare system; internationally based authors utilise a national/program case study, considering employment services policy and activation practices.
Content:
Mark Considine; Siobhan O'Sullivan: Introduction: Contracting out welfare services: comparing national policy designs for unemployment assistance (1-9);
Katharina Zimmermann, Patrizia Aurich, Paolo R. Graziano, Vanesa Fuertes: Local worlds of marketization - employment policies in Germany, Italy and the UK compared (11-32);
Ludo Struyven: Varieties of market competition in public employment services - a comparison of the emergence and evolution of the new system in Australia, the Netherlands and Belgium (33-53);
Mark Considine, Siobhan O'Sullivan, Phuc Nguyen: Governance, Boards of directors and the impact of contracting on not-for-profits organizations - an Australian study (55-74);
Rik van Berkel: Quasi-markets and the delivery of activation - a frontline perspective (75-90);
Isabel Shutes, Rebecca Taylor: Conditionality and the financing of employment services - implications for the social divisions of work and welfare (91-108);
James Rees, Adam Whitworth, Elle Carter: Support for all in the UK work programme? Differential payments, same old problem (109-128);
Matthias Knuth: Broken hierarchies, quasi-markets and supported networks - a governance experiment in the second tier of Germany's Public employment service (129-150);
Avishai Benish: The public accountability of privatized activation - the case of Israel (151-166). -
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Evaluation of German active labour market policies and their organisational framework (2015)
Ehlert, Christoph R.;Zitatform
Ehlert, Christoph R. (2015): Evaluation of German active labour market policies and their organisational framework. Wiesbaden: Springer, 125 S.
Abstract
"For selected target groups, such as unemployed and disadvantaged youth, Christoph Ehlert demonstrates that flexible and well-targeted programmes significantly improve employment chances. To be effective, these programmes must combine individual coaching, classroom training and temporary work. Apart from the programmes, the organisational framework in which the programmes are allocated also influences the outcome. The author shows that the introduction of customer service centres, that streamlined the customers through the counselling and placement process, helped little in bringing unemployed back to work, while the introduction of action programmes even worsened the situation for the unemployed and job-seekers. Whereas the introduction of new placement software in German employment agencies led to an increase in regular employment and to more sustainable placements that exhibit longer tenures." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Quantitative Wirkungsanalysen zur Berliner Joboffensive: Endbericht zum 5. Mai 2015. Vorgelegt von ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH, Köln (2015)
Zitatform
Fertig, Michael (2015): Quantitative Wirkungsanalysen zur Berliner Joboffensive. Endbericht zum 5. Mai 2015. Vorgelegt von ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH, Köln. (IAB-Forschungsbericht 06/2015), Nürnberg, 78 S.
Abstract
"Mit dem Modellprojekt 'Berliner Joboffensive' (BJO) sollte die Anzahl der Integrationen von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (eLb) in den ersten Arbeitsmarkt durch eine intensivere Betreuung erhöht werden. Hierfür war vorgesehen, dass in allen zwölf Berliner Jobcentern insgesamt 650 Integrationsfachkräfte (IFK) die eLb mit einem Markt-, Aktivierungs- oder Förderprofil mit einem Betreuungsschlüssel von 1:100 betreuen. Die marktnahen eLb sollten dadurch eine stärkere individuelle Förderung hin zum ersten Arbeitsmarkt erhalten, die zu einer schnellen und passgenauen Vermittlung führt. Das ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik Köln/Berlin wurde von der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit damit beauftragt, die kausalen Effekte der BJO zu ermitteln. Hierfür wurde ein konditionaler Differenz-von-Differenzen-Ansatz umgesetzt, mit dessen Hilfe die Effektivität und Effizienz der BJO untersucht wurde. Der vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Unterstützungsangebot für junge Langzeitarbeitslose auf dem Weg in den ersten Arbeitsmarkt: Erfahrungen aus einem Integrationsprojekt in Dresden und Meißen (2015)
Grünert, Holle; Buchwald, Christina;Zitatform
Grünert, Holle & Christina Buchwald (2015): Unterstützungsangebot für junge Langzeitarbeitslose auf dem Weg in den ersten Arbeitsmarkt. Erfahrungen aus einem Integrationsprojekt in Dresden und Meißen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 44, H. 2, S. 42-45.
Abstract
"Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt, die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ist gestiegen, die Zahl der Arbeitslosen gesunken. Allerdings profitieren nicht alle Personengruppen gleichermaßen vom Aufschwung am Arbeitsmarkt. Vor allem unter den Arbeitslosen aus dem Rechtskreis des SGB II gibt es eine fatale Tendenz zur Verstetigung von Exklusion. Dies ist besonders problematisch, wenn die Exklusion vom Arbeitsmarkt junge Menschen am Beginn ihrer Erwerbsbiografie trifft. Im Beitrag wird das Pilotprojekt 'ZIEL - Zielgerichtete Integration junger Langzeitarbeitsloser' in Sachsen vorgestellt und untersucht, welchen Beitrag es leisten kann, den Teufelskreis von Arbeitslosigkeit, Verlust an Beschäftigungsfähigkeit und Qualifikationsverschleiß zu durchbrechen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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De-professionalization through managerialization in labour market policy: lessons from the Danish experience (2015)
Zitatform
Jørgensen, Henning, Kelvin Baadsgaard & Iben Nørup (2015): De-professionalization through managerialization in labour market policy. Lessons from the Danish experience. In: T. Klenk & E. Pavolini (Hrsg.) (2015): Restructuring welfare governance : marketization, managerialism and welfare state professionalism, S. 163-182.
Abstract
"The labour market policy in Denmark has become short-term oriented, more standardized and more focused an economic incentives. 'Work first' elements in a 'flexicurity' system were actually something new in the Danish context (Jorgensen 2009/2010). This had repercussions as to the situation and practice of frontline workers, and primarily social workers. It is also a case of policy without politics to be analyzed. Consequences for proactitioners within the jobcentres of the managerial changes from 2003 to 2014 will be examined here, including content of practice, skills requirements and knowledge production. These consequences also pose the question of professionalization or de-professionalization? Hence we discuss the consequences of the operational reforms when it comes to the practice and focus in the employment efforts given to especially weaker unemployed persons and persons on sick allowance. We combine historical and sociological institutionalism with concepts and notions stemming from research on professions (Abbott 1998; Brodkin and Marston 2013; Evetts 2007, 2009, 2011; Freidson 1994; Larson 1977; Macdonald 1999; Noordegraaf 2007) and on street-level bureaucracy (Brodkin and Marston 2013; Lipsky 1980; Maynard-Moody and Musheno 2012). The role of street-level bureaucracy needs supplementing perspectives (Evans 2011) as shown here in the analysis of the Danish employment system." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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UK labour market policy then and now (2015)
Mayhew, Ken;Zitatform
Mayhew, Ken (2015): UK labour market policy then and now. In: Oxford review of economic policy, Jg. 31, H. 2, S. 199-216. DOI:10.1093/oxrep/grv017
Abstract
"This article considers the evolution of UK labour market policy during the last 30 years. It does this through the lens of the 'social model'. The social model encompasses the employment relations system, the social welfare system, and the education and training system. It was changed dramatically by the Thatcher and Major governments. The succeeding Labour and Coalition governments largely embraced this new model and, in some ways, increased the pace of change. The consequences for labour market performance - employment, unemployment, productivity, and inequality - are explored." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Are public or private providers of employment services more effective?: evidence from a randomized experiment (2015)
Zitatform
Rehwald, Kai, Michael Rosholm & Michael Svarer (2015): Are public or private providers of employment services more effective? Evidence from a randomized experiment. (IZA discussion paper 9365), Bonn, 41 S.
Abstract
"This paper compares the effectiveness of public and private providers of employment services. Reporting from a randomized field experiment conducted in Denmark we assess empirically the case for contracting out employment services for a well-defined group of highly educated job-seekers (unemployed holding a university degree). Our findings suggest, first, that private providers deliver more intense, employment-oriented, and earlier services. Second, public and private provision of employment services are equally effective regarding subsequent labour market outcomes. And third, the two competing service delivery systems appear to be equally costly from a public spending perspective." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Impact analysis of the educational guidance project "Dresdner Bildungsbahnen": a quantitative study (2015)
Zitatform
Schanne, Norbert & Antje Weyh (2015): Impact analysis of the educational guidance project "Dresdner Bildungsbahnen". A quantitative study. (Project Report Project No. 1553), Nürnberg, 52 S.
Abstract
"Im Rahmen des von der Volkshochschule Dresden und der Landeshauptstadt Dresden entwickelten und durch die Initiative 'Lernen vor Ort' des BMBF geförderten Projektes 'Dresdner Bildungsbahnen' wird seit April 2010 ein neuer Ansatz des Bildungsmanagements erprobt. Ziel dieser Studie war, die Wirksamkeit von Bildungsberatung, wie sie in den 'Dresdner Bildungsbahnen' stattfindet, im Hinblick auf die weitere Erwerbskarriere der Beratenen zu analysieren. Grundlage für die Wirkungsuntersuchung ist ein Datensatz, der Prozessdaten aus den 'Dresdner Bildungsbahnen' mit den Integrierten Erwerbsbiographien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung verknüpft. Momentan ermöglicht dieser Datensatz allerdings nur die Analyse von kurzfristigen Wirkungen (bis Ende 2012)." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Weyh, Antje;Ähnliche Treffer
auch in deutscher Sprache erschienen als: IAB-Projektbericht , 1553 -
Literaturhinweis
Employer orientation in the German public employment service (2015)
Zitatform
Sowa, Frank, Nancy Reims & Stefan Theuer (2015): Employer orientation in the German public employment service. In: Critical social policy, Jg. 34, H. 4, S. 492-511., 2015-07-17. DOI:10.1177/0261018315601040
Abstract
"Through the introduction of welfare states and social policy, owners of labour power acquired alternatives to the permanent sale of their labour. Entitlements to social security created the conditions for a strategic temporary withholding of labour. Based on qualitative data, this article presents empirical evidence of trends towards recommodification in Germany, i.e. a reduction in the possibilities for decommodification, as a result of a new employer orientation in the public employment service (PES). The findings highlight an increased employer orientation as well as a differentiation and specialisation in placement work leading to a shift in the placement rationale encountered in the local branches of the German PES. A pure market orientation is seen to increasingly replace the social policy mandate of the PES. Strengthening employer-oriented placement services implies, on the one hand, a professionalisation of services and, on the other, a further recommodification of labour." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Vermittlung in Arbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/3867) (2015)
Zitatform
(2015): Vermittlung in Arbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/3867). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/4073 (23.02.2015)), 15 S.
Abstract
Die Antwort der Bundesregierung zum Thema 'Vermittlung in Arbeit' beinhaltet Angaben zur Vermittlungsquote der Jobcenter und Arbeitsagenturen, die absoluten Zahlen der Vermittlung in ungeförderte Beschäftigung, den Anteil der Leiharbeit, die Dauer der Beschäftigung nach Vermittlung, liefert Erkenntnisse über Personengruppen mit signifikant geringerer Vermittlungsquote, die Beschäftigungsaufnahmen ohne vorangegangene Vermittlung, und die bei der Arbeitssuche begangenen Suchwege. Generell wird die Bundesregierung nach ihrer Einschätzung zur Bedeutung der Beteiligung von Arbeitsagenturen und Jobcentern am Ausgleichsprozess des Arbeitsmarktes sowie zu den Gründen befragt, die die Unternehmen die BA bei der Stellenbesetzung in Anspruch nehmen lassen. Schließlich werden die Branchen mit den meisten und die Branchen mit den wenigsten offenen Stellenangeboten laut Datenbanken der BA aufgelistet. (IAB)
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Literaturhinweis
Eingliederungsvereinbarungen: Vermittlungsfachkräfte halten mehr Spielraum für sinnvoll (2014)
Zitatform
Berg, Gerard J. van den, Barbara Hofmann, Gesine Stephan & Arne Uhlendorff (2014): Eingliederungsvereinbarungen: Vermittlungsfachkräfte halten mehr Spielraum für sinnvoll. (IAB-Kurzbericht 22/2014), Nürnberg, 7 S.
Abstract
"Wer sich arbeitsuchend meldet, schließt in der Regel eine Eingliederungsvereinbarung mit seiner Arbeitsagentur ab, um den Vermittlungsprozess transparenter und verbindlicher zu gestalten. Nach den Vorstellungen der Hartz-Kommission aus dem Jahr 2002 sollte dieses Vorgehen dazu beitragen, das Leitprinzip 'Eigenaktivitäten auslösen - Sicherheit einlösen' zu verwirklichen. Das IAB und die Universität Mannheim haben untersucht, was Vermittlungsfachkräfte heutzutage von den Eingliederungsvereinbarungen halten. Im Rahmen eines Modellprojekts in ausgewählten Arbeitsagenturen zeigt sich, dass die Einschätzungen der Fachkräfte je nach Profil der Arbeitsuchenden sehr unterschiedlich ausfallen. Bei besonders marktnahen, aber auch bei besonders marktfernen Arbeitsuchenden sieht knapp die Hälfte der Befragten eine Eingliederungsvereinbarung generell als wenig sinnvoll an. Hingegen wird sie vor allem dann geschätzt, wenn die Arbeitsuchenden einen Aktivierungsbedarf aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Welchen Aussagen zur Eingliederungsvereinbarung stimmen die Vermittlungsfachkräfte vor Projektbeginn zu?
- Vermittlungsfachkräfte, die den Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung bereits vor Eintritt der Arbeitslosigkeit für sinnvoll halten
- Wie nutzen die Vermittlungsfachkräfte gewonnene Zeit bei einer später fälligen Eingliederungsvereinbarung?
- Wie ändert sich die Einschätzung der Vermittlungsfachkräfte zur Eingliederungsvereinbarung im Projektverlauf?
- Welche Folgen haben fehlende Eingliederungsvereinbarungen in den ersten Monaten der Arbeitslosigkeit?
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Literaturhinweis
Was Vermittlungsfachkräfte von Eingliederungsvereinbarungen halten: Befragungsergebnisse aus einem Modellprojekt (2014)
Zitatform
Berg, Gerard J. van den, Barbara Hofmann, Gesine Stephan & Arne Uhlendorff (2014): Was Vermittlungsfachkräfte von Eingliederungsvereinbarungen halten: Befragungsergebnisse aus einem Modellprojekt. (IAB-Forschungsbericht 11/2014), Nürnberg, 26 S.
Abstract
"Eingliederungsvereinbarungen zwischen Arbeitsagenturen und Arbeitsuchenden dokumentieren die Vermittlungsbemühungen der Agentur wie auch die Eigenbemühungen und Nachweispflichten der Arbeitsuchenden. Im Rahmen eines Modellprojekts haben ausgewählte Arbeitsagenturen den Zeitpunkt für den individuellen Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung mithilfe eines Zufallsmechanismus ausgewählt. Ein Bestandteil der begleitenden Evaluation sind standardisierte Online- Befragungen von Vermittlungsfachkräften. Dieser Bericht fasst zentrale Befunde dieser Befragungen zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vermittlerstrategien und Arbeitsmarkterfolg: Evidenz aus kombinierten Prozess- und Befragungsdaten (2014)
Zitatform
Boockmann, Bernhard, Christopher Osiander & Michael Stops (2014): Vermittlerstrategien und Arbeitsmarkterfolg. Evidenz aus kombinierten Prozess- und Befragungsdaten. (IAW-Diskussionspapiere 102), Tübingen, 50 S.
Abstract
"Trotz eines umfangreichen Regelwerks verbleiben den Agenturen für Arbeit und ihren Vermittlerinnen und Vermittlern erhebliche Gestaltungsspielräume bei der Umsetzung der Arbeitsmarktpolitik. In dieser Studie untersuchen wir anhand von kombinierten Befragungs- und Prozessdaten, welche Strategien und Ansätze am wirkungsvollsten für die Integration von Arbeitslosen im Rechtskreis der Arbeitslosenversicherung (SGB III) sind. Die dazu erforderliche Datenverknüpfung wird erstmals für Deutschland vorgenommen. Die meisten Effekte sind in der Größenordnung recht gering und nur für Teilzeiträume statistisch signifikant. Es stellt sich heraus, dass Vermittler, die die schnelle Vermittlung als wichtigstes Ziel sehen, tendenziell bessere Integrationsergebnisse erzielen als Vermittler, die andere Zielsetzungen für wichtiger halten. Die Bereitschaft zur Nutzung von Sperrzeiten wirkt sich schwach signifikant positiv auf den Abgang aus Arbeitslosigkeit aus, nicht jedoch auf die Wahrscheinlichkeit, eine Beschäftigung aufzunehmen. Häufigere Kontakte zwischen Vermittlern und Arbeitslosen haben tendenziell eine positive Wirkung auf den Abgang aus der Arbeitslosigkeit. Wird internen Weisungen bei der Vergabe von Maßnahmen innerhalb der Agenturen ein höherer Stellenwert gegenüber anderen Kriterien eingeräumt, verbessern sich die Integrationschancen der Betreuten zu Beginn der Arbeitslosigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
What active labour market programmes work for immigrants in Europe?: a meta-analysis of the evaluation literature (2014)
Zitatform
Butschek, Sebastian & Thomas Walter (2014): What active labour market programmes work for immigrants in Europe? A meta-analysis of the evaluation literature. In: IZA journal of migration, Jg. 3, S. 1-18. DOI:10.1186/s40176-014-0023-6
Abstract
"In vielen europäischen Ländern sind Immigranten eine benachteiligte Gruppe auf dem Arbeitsmarkt. Sie sind häufig in Arbeitslosigkeit überrepräsentiert und in Beschäftigung unterrepräsentiert. Um die Beschäftigungschancen von Immigranten zu erhöhen, setzen europäische Regierungen auf vielfältige Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Diese beinhalten Sprach- und Integrationskurse, Unterstützungsmaßnahmen bei der Jobsuche, Trainingsmaßnahmen sowie subventionierte Beschäftigung im öffentlichen und privaten Sektor. Eine wachsende Anzahl an empirischen Evaluationsstudien untersucht die Beschäftigungseffekte dieser arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für Immigranten. Bisher ergibt sich daraus allerdings noch kein klares Bild, welche Maßnahmen für die Arbeitsmarktintegration von Immigranten förderlich sind und welche nicht. Um den politischen Entscheidungsträgern zu helfen, die Maßnahmen effizient einzusetzen, verdichten wir die Ergebnisse der vorhandenen Studien durch eine Meta-Analyse. Eine Meta-Analyse ermöglicht es zu identifizieren, in welchem Maße bestimmte Elemente der zugrunde liegenden Studien (z. B. die untersuchten Maßnahmen, die verwendeten Methoden und Daten) Einfluss auf die Ergebnisse haben, zu denen diese Studien gelangen. In unserer Analyse sind wir am Einfluss des untersuchten Maßnahmentyps auf die Beschäftigungschancen der teilnehmenden Immigranten interessiert. Unsere Ergebnisse zeigen, dass nur der Einsatz von Lohnsubventionen im privaten Sektor als beschäftigungswirksam für Immigranten eingestuft werden kann. Die meisten Evaluationsstudien ermitteln für Lohnsubventionen positive Beschäftigungseffekte. Evaluationen von Trainingsmaßnahmen finden hingegen überwiegend insignifikante Effekte. Dasselbe gilt für Unterstützungsmaßnahmen bei der Jobsuche und subventionierte Beschäftigung im öffentlichen Sektor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Assignment mechanisms, selection criteria, and the effectiveness of training programs (2014)
Zitatform
Doerr, Annabelle & Anthony Strittmatter (2014): Assignment mechanisms, selection criteria, and the effectiveness of training programs. (Discussion paper / Universität St. Gallen, Volkswirtschaftliches Departement 2014-21), Sankt Gallen, 60 S.
Abstract
"We analyze the effectiveness of further training for unemployed under two different regulatory regimes, which are featured by different assignment mechanisms and selection criteria. The first regime is characterized by a strong influence of caseworkers, because they can assign unemployed to training courses directly. Under the new regime a voucher system is implemented. Further, new selection criteria instruct caseworkers to assign training to unemployed with high employment probabilities after training. Our results show that assignment and selection criteria do not alter the effectiveness of further training in the longrun. However, changing compositions of program types and durations under the voucher regime lead to a higher effectiveness of training in the short-run. In the medium-run, training is less effective under the voucher regime. A decomposition of the effects of the stricter selection criteria reveals interesting insights about opposing forces that cancel out each other on average." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen: angewandte Kriterien und Indikatoren am Beispiel Deutschland (2014)
Enichlmair, Christina; Heckl, Eva;Zitatform
Enichlmair, Christina & Eva Heckl (2014): Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen. Angewandte Kriterien und Indikatoren am Beispiel Deutschland. (AMS report 104), Wien, 47 S.
Abstract
"Ziel dieser von der KMU Forschung Austria im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich im Jahr 2013 realisierten Studie ist eine Darstellung, wie in Deutschland der Erfolg arbeitsmarktpolitischer Bildungsmaßnahmen definiert wird und welche Indikatoren herangezogen werden, um diesen Erfolg zu messen.
Nach der Einleitung (Kapitel 1) wird in Kapitel 2 erläutert, wie die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland organisiert ist, welche Instrumente es im (Weiter-)Bildungsbereich gibt und welche im Rahmen der Studie untersucht werden. Zudem werden die Besonderheiten in der deutschen Wirkungsforschung dargestellt und erläutert, auf welche Datengrundlagen bei Evaluierungen / Wirkungsanalysen von arbeitsmarktpolitischen Instrumenten im Bildungsbereich zurückgegriffen wird.
Kapitel 3 behandelt die konkreten Erfolgskriterien und Indikatoren, die in Deutschland für die Wirkungsanalyse von Bildungsmaßnahmen herangezogen werden. Soweit es möglich ist, werden diese den Bewertungskriterien für arbeitsmarktpolitische Bildungsmaßnahmen gemäß AMS Österreich zugeordnet, um eine bessere Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit mit den österreichischen Indikatoren zu gewährleisten. In Kapitel 4 werden die Ergebnisse der Untersuchung in einer zusammenfassenden Analyse dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Erste Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojektes "Passiv-Aktiv-Tausch": öffentlich geförderte Beschäftigung in Baden-Württemberg (2014)
Zitatform
Fertig, Michael, Philipp Fuchs & Silke Hamann (2014): Erste Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojektes "Passiv-Aktiv-Tausch". Öffentlich geförderte Beschäftigung in Baden-Württemberg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 02/2014), Nürnberg, 69 S.
Abstract
"Arbeitslosigkeit ist in Baden-Württemberg weniger verbreitet als in anderen Bundesländern. Von der günstigen Arbeitsmarksituation profitieren im Südwesten wie im Bundesgebiet aber ebenfalls vor allem die kurzfristig Arbeitslosen aus dem SGB III. Die Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit ist auch in Baden-Württemberg ausgeprägt. Im Oktober 2012 hat die Landesregierung deshalb im Rahmen des Landesprogramms 'Gute und Sichere Arbeit' das Modellprojekt 'Passiv-Aktiv-Tausch' gestartet. Unmittelbar hat die Förderung zum Ziel, Langzeitarbeitslose mit mehreren Vermittlungshemmnissen, die in der Regel bereits seit 36 Monaten im Leistungsbezug sind, über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren sozialversicherungspflichtig zu beschäftigen. Der erste Zwischenbericht aus der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation des Programms, die vom Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik, ISG, in Kooperation mit dem IAB-Baden-Württemberg durchgeführt wird, umfasst unter anderem Ergebnisse der folgenden Untersuchungsbestandteile: ökonometrische Analysen der Teilnehmerallokation durch Jobcenter und Kommunen, die standardisierte Befragung der beteiligten Jobcenter und Kommunen, Fallstudien in fünf Regionen sowie standardisierte postalische Erhebungen unter Arbeitgeber und Geförderten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Differential pricing and private provider performance (2014)
Zitatform
Homrighausen, Pia (2014): Differential pricing and private provider performance. (IAB-Discussion Paper 25/2014), Nürnberg, 40 S.
Abstract
In vielen Ländern werden Vermittlungsdienstleistungen an private Dienstleister, sogenannte private "Dritte", übertragen. Bislang gibt es jedoch wenig Evidenz darüber, wie die Verträge mit privaten Dritten ausgestaltet sind, und wie deren Vergütungsstruktur auf ihren Eingliederungserfolg wirkt. Diese Studie trägt zur Literatur bei, indem sie detaillierte Informationen über die Vertragsausgestaltung und die Vergütung von privaten Dritten für die Jahre 2009 bis 2010 präsentiert. Basierend auf umfangreichen und neuerschlossenen Daten schätze ich durchschnittliche marginale Effekte unterschiedlicher Vergütungskomponenten auf den Integrationserfolg privater Dritter in kurzer und längerer Frist. Die Schätzergebnisse weisen darauf hin, dass hohe erfolgsunabhängige Aufwandspauschalen die Wiederbeschäftigungschancen von Arbeitslosen senken können. Dies hängt beispielsweise von den zu vermittelnden Arbeitslosen, oder auch von den Charakteristika der Vermittlungsdienstleister(-märkte) ab. Hohe erfolgsabhängige Eingliederungshonorare haben im Durchschnitt jedoch positive Effekte auf den Vermittlungserfolg des privaten Dritten in kurzer und längerer Frist. Hohe Malus-Komponenten haben im Mittel keinen Effekt auf die Vermittlungsdienstleistung.
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Literaturhinweis
Bessere Chancen am Ausbildungsmarkt durch Förderung der Berufsorientierung: Erkenntnisse aus der Evaluation von BA-Projekten in Niedersachsen (2014)
Zitatform
Kohlrausch, Bettina, Meike Baas & Heike Solga (2014): Bessere Chancen am Ausbildungsmarkt durch Förderung der Berufsorientierung. Erkenntnisse aus der Evaluation von BA-Projekten in Niedersachsen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 43, H. 1, S. 25-29.
Abstract
"Die Verbesserung der Berufsorientierung ist erklärtes Ziel fast aller berufsvorbereitenden Maßnahmen, die Jugendliche beim Übergang von der Schule in die Ausbildung unterstützen sollen. Damit ist die Erwartung verbunden, dass eine verbesserte Berufsorientierung maßgeblich die Chancen der Jugendlichen auf dem Ausbildungsmarkt erhöht. Anhand der Evaluation der Projekte 'Abschlussquote erhöhen - Berufsfähigkeit steigern 2' (AQB2) sowie 'Erweiterte Berufsorientierung und Praxiserfahrung' (VBoP) zeigt dieser Beitrag jedoch, dass eine Berufsorientierung vor allem dann wirksam werden kann, wenn sie den Jugendlichen gleichzeitig direkte Kontakte zu den Ausbildungsbetrieben (z. B. durch Langzeitpraktika) herstellt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Interpreting the marketization of employment services in Great Britain and Denmark (2014)
Zitatform
Larsen, Flemming & Sharon Wright (2014): Interpreting the marketization of employment services in Great Britain and Denmark. In: Journal of European social policy, Jg. 24, H. 5, S. 455-469. DOI:10.1177/0958928714543903
Abstract
"Marketization is an important component of international shifts in the governance of employment services. Despite contrasting underlying welfare systems and employment services of different scales and character, both Denmark and Great Britain were distinct from many other comparable countries in contracting out employment services in the late-1990s. By comparing the starting positions and divergent trajectories of marketization in these two very different welfare systems, we see some common traits in how it so far has been difficult to make marketization deliver on its promises. We find in both cases difficulties for the contracted-employment services to reduce bureaucracy, save money through innovation, realize user choice, prevent poor quality services or increase efficiency/effectiveness through better job outcomes. Instead we find, paradoxically, that the market could not operate without re-regulation. In the absence of the intended effects, we furthermore question why policymakers in such different socio-political contexts continued to support the marketization strategy. The explanation is found in combination with wider governance and policy shifts, which have contributed towards altering the governance mix to reposition key actors and interests in ways that would have otherwise been contested." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigtentransfer: Gute Qualität trotz schlechter Rahmenbedingungen (2014)
Mühge, Gernot; Schmidt, Heinz Hinrich;Zitatform
Mühge, Gernot & Heinz Hinrich Schmidt (2014): Beschäftigtentransfer: Gute Qualität trotz schlechter Rahmenbedingungen. (WISO direkt), Bonn, 4 S.
Abstract
"Der kritischen Berichterstattung in den Medien zum Trotz zeigt eine aktuelle Studie, dass sich der Beschäftigtentransfer in der Praxis bewährt: Die Betroffenen erhalten eine intensive, hochwertige arbeitsmarktpolitische Dienstleistung. Ihre Beschäftigungsfähigkeit wird signifikant gestärkt, Arbeitslosigkeit vermieden und der Strukturwandel sozial gestaltet. Zwei Bereiche bergen Verbesserungspotenzial: Erstens, es mangelt den Transferinstrumenten an der Stringenz in den rechtlich-institutionellen Rahmenbedingungen. Der Beschäftigtentransfer befindet sich in einer Pattsituation zwischen Kollektivrecht und Arbeitsförderung. Er ist nicht konsequent auf die Bewältigung von Personalabbau zugeschnitten, die Träger haben gegenüber der Bundesagentur für Arbeit zu geringe Handlungsspielräume. Zweitens ist das arbeitsmarktpolitische Angebot der Transfergesellschaft zu variantenreich und für die Betroffenen zu wenig verlässlich. Die Sozialpartner sollten sich über einen Standard auf einem hohen Niveau verständigen, um Betriebsräte in Sozialplanverhandlungen zu entlasten und ein hochwertiges Arbeitsprogramm für jeden Teilnehmenden zu gewährleisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Institutionalisierte Beratung von Arbeitsuchenden in der Arbeitsverwaltung unter den Bedingungen des aktivierenden Wohlfahrtsstaats (2014)
Zitatform
Sowa, Frank (2014): Institutionalisierte Beratung von Arbeitsuchenden in der Arbeitsverwaltung unter den Bedingungen des aktivierenden Wohlfahrtsstaats. In: Journal für Psychologie, Jg. 22, H. 2, S. 111-136., 2014-07-30.
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Frage, in welcher Weise und mit welchen Möglichkeiten und Grenzen in Zwangskontexten wie der öffentlichen Arbeitsverwaltung reflexive Formen von Beratung möglich sind. 'Reflexive Beratung' ist eine Form sozialen Handelns, durch die Subjekte in einer Face-to-Face-Kommunikation einen Beratungsraum herstellen, in dem dialogisch unter bewusstem Rückbezug auf frühere Handlungen Reflexion ermöglicht wird, die dazu führt, dass das zu beratende Subjekt seine Handlungsfähigkeit wieder erlangt bzw. beibehält. Anhand eines beobachteten Beratungsgesprächs werden Bedingungen und Faktoren für eine praktische Realisierung von Reflexivität im Beratungsprozess analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
La réinsertion professionnelle des bénéficiaires de l'aide sociale en Suisse et en Allemagne (2013)
Zitatform
Bonoli, Giuliano & Cyrielle Champion (2013): La réinsertion professionnelle des bénéficiaires de l'aide sociale en Suisse et en Allemagne. (Cahier de l'IDHEAP 281), Chavannes-Lausanne, 70 S.
Abstract
"Unter den Sozialsystemen für arbeitslose Personen im erwerbsfähigen Alter zählt die Sozialhilfe zu denjenigen, die in den letzten zwanzig Jahren mit den größten Veränderungen konfrontiert wurden. In diesem Zeitraum hat sich die Zahl und das Profil der Bezügerinnen und Bezüger dahingehend entwickelt, dass man heute die Sozialhilfe nicht mehr nur als letztes soziales Auffangnetz betrachten kann, welches sich für eine Minderheit von stark ausgegrenzten Individuen einsetzt. Die stete Zunahme der Anzahl Beziehenden geht heute mit der Tatsache einher, dass die Zielgruppe der Sozialhilfe sehr viel heterogener geworden ist, und auch eine immer grösser werdende Gruppe von Personen umfasst, für welche Langzeitarbeitslosigkeit oder Unterbeschäftigung faktisch das Hauptproblem darstellt. Die radikale Veränderung des Zielpublikums von Sozialhilfeleistungen ist bei weitem kein typisch schweizerisches Phänomen. Die Gesamtheit der europäischen Länder sind davon betroffen. Diese Entwicklungen führen zur grundsätzlichen Frage nach dem Auftrag der Sozialhilfe. Traditionellerweise standen deren zwei im Zentrum: die Garantie des Existenzminimums und die Förderung der sozialen Integration von Randgruppen. Doch heute, mit dem Auftreten neuer Zielgruppen, stellt sich die wesentliche Frage nach der Neuorientierung der Sozialhilfesysteme hin zu einer Betreuung, welche die mehr oder weniger langfristige Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt anstrebt. Welche Art von beruflichen Wiedereingliederungsmaßnahmen und Stellenvermittlungshilfen stehen den Bezügerinnen und Bezüger in der Schweiz zur Verfügung ? Welche organisatorischen Einrichtungen garantieren eine Betreuung, welche auf die Anstellung der Sozialhilfebeziehenden zugeschnitten ist?
Auch wenn die berufliche Wiedereingliederung in der Schweiz heute politisch als integraler Teil des Sozialhilfeauftrags angesehen wird, gibt es erst wenige empirische Studien über die praktischen Instrumente, die in den verschiedenen Kantonen als berufliche Wiedereingliederungsmaßnahmen für Sozialhilfebeziehende umgesetzt werden. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit erheben zu wollen, ist diese Studie eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation in der Schweiz, basierend auf einigen bestehenden Studien und einer Untersuchung mittels Fragebogen, welche bei den kantonalen Verantwortlichen im Jahr 2011 durchgeführt wurde.
Trotz großer Unterschiede zwischen den Kantonen sowie kantonsintern und trotz zahlreicher Lücken in den statistischen Daten, können aus dieser Studie wichtige Resultate abgeleitet werden. Zum Beispiel die Tatsache, dass in der Schweiz der Zugang der Sozialhilfebeziehenden zu einer anstellungsorientierten Betreuung in verschiedener Hinsicht problematisch bleibt. Tatsächlich ist das Angebot der Sozialdienste an beruflichen Wiedereingliederungsmaßnahmen oft beschränkt, während auch andere Methoden, wie die interinstitutionelle Zusammenarbeit oder der Rückgriff auf die RAV für die Stellenvermittlung an ihre Grenzen stoßen. In Deutschland wurde beispielsweise die Betreuung der Langzeitarbeitslosen im Jahr 2005 komplett neu organisiert, indem finanzielle Leistungen und eine speziell auf diese Kategorie von Arbeitslosen zugeschnittene Betreuungsstruktur geschaffen wurden. Der Vergleich mit der Situation in Deutschland zeigt auf, dass die in der Schweiz umgesetzten Anstrengungen Verbesserungspotenzial aufweisen. Insbesondere sollte der Rückkehr an die Arbeitsstelle und dem Zugang zu den aussichtsreichsten Maßnahmen der beruflichen Wiedereingliederung größeres Gewicht beigemessen werden. Auch wenn die Anzahl Langzeitarbeitsloser seit der Einführung der Hartz-IV-Reform 2005 bedeutend zurückgegangen ist, zeigt die deutsche Erfahrung, dass die Schaffung einer spezialisierten Struktur auch keinen Schutz vor neuen Problemen darstellt, und dass es ganz allgemein schwierig ist, den Erfolg einer beruflichen Wiedereingliederungspolitik für Sozialhilfebeziehende einzig einem organisatorischen Modell zuzuschreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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What active labour market programmes work for immigrants in Europe?: a meta-analysis of the evaluation literature (2013)
Zitatform
Butschek, Sebastian & Thomas Walter (2013): What active labour market programmes work for immigrants in Europe? A meta-analysis of the evaluation literature. (ZEW discussion paper 2013-056), Mannheim, 27 S.
Abstract
"In vielen europäischen Ländern sind Immigranten eine benachteiligte Gruppe auf dem Arbeitsmarkt. Sie sind häufig in Arbeitslosigkeit überrepräsentiert und in Beschäftigung unterrepräsentiert. Um die Beschäftigungschancen von Immigranten zu erhöhen, setzen europäische Regierungen auf vielfältige Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Diese beinhalten Sprach- und Integrationskurse, Unterstützungsmaßnahmen bei der Jobsuche, Trainingsmaßnahmen sowie subventionierte Beschäftigung im öffentlichen und privaten Sektor. Eine wachsende Anzahl an empirischen Evaluationsstudien untersucht die Beschäftigungseffekte dieser arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für Immigranten. Bisher ergibt sich daraus allerdings noch kein klares Bild, welche Maßnahmen für die Arbeitsmarktintegration von Immigranten förderlich sind und welche nicht. Um den politischen Entscheidungsträgern zu helfen, die Maßnahmen effizient einzusetzen, verdichten wir die Ergebnisse der vorhandenen Studien durch eine Meta-Analyse. Eine Meta-Analyse ermöglicht es zu identifizieren, in welchem Maße bestimmte Elemente der zugrunde liegenden Studien (z. B. die untersuchten Maßnahmen, die verwendeten Methoden und Daten) Einfluss auf die Ergebnisse haben, zu denen diese Studien gelangen. In unserer Analyse sind wir am Einfluss des untersuchten Maßnahmentyps auf die Beschäftigungschancen der teilnehmenden Immigranten interessiert. Unsere Ergebnisse zeigen, dass nur der Einsatz von Lohnsubventionen im privaten Sektor als beschäftigungswirksam für Immigranten eingestuft werden kann. Die meisten Evaluationsstudien ermitteln für Lohnsubventionen positive Beschäftigungseffekte. Evaluationen von Trainingsmaßnahmen finden hingegen überwiegend insignifikante Effekte. Dasselbe gilt für Unterstützungsmaßnahmen bei der Jobsuche und subventionierte Beschäftigung im öffentlichen Sektor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
New register data from the German public employment service on counseling and monitoring the unemployed (2013)
Zitatform
Hofmann, Barbara & Markus Köhler (2013): New register data from the German public employment service on counseling and monitoring the unemployed. (FDZ-Methodenreport 09/2013 (en)), Nürnberg, 14 S.
Abstract
"We present new register data from the German public employment service. The data contain daily information on the timing of three policy tools that aim at reintegration of the unemployed: invitations to individual meetings with the caseworker, vacancy referrals, and integration contracts. The data can be used to study these policy tools directly, or as time-varying control variables when studying other aspects of active labor market policy like training programs. The data can be merged to other administrative data of the German labor market and are available for the research community." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Köhler, Markus; -
Literaturhinweis
The effectiveness of active labor market policies: Evidence from a social experiment using non-parametric bounds (2013)
Zitatform
Vikström, Johan, Michael Rosholm & Michael Svarer (2013): The effectiveness of active labor market policies. Evidence from a social experiment using non-parametric bounds. In: Labour economics, Jg. 24, H. October, S. 58-67. DOI:10.1016/j.labeco.2013.06.002
Abstract
"We re-analyze the effects of a Danish active labor market programme social experiment, which included a range of sub-treatments, including meetings with caseworkers, job search assistance courses, and activation programmes. We use newly developed non-parametric methods to examine how the effects of the experimental treatment vary during the unemployment spell. Non-parametric techniques are important from a methodological point of view, since parametric/distributional assumptions are in conflict with the concept of experimental evidence. We find that the effects of the experiment vary substantially during the unemployment spell." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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