Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
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- Aus- und Weiterbildung
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- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
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- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
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- Geografischer Bezug
- Alter
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Literaturhinweis
Evaluationsforschung: Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder (2004)
Stockmann, Reinhard; Lee, Barbara; Kuhlmann, Stefan; Wollmann, Hellmut ; Bangel, Bettina; Büeler, Xaver; Leeuw, Frans L.; Deeke, Axel; Mertens, Donna M.; Kromrey, Helmut; Müller, Axel; Caracelli, Valerie J.; Stockmann, Reinhard; Brinkmann, Christian; Vedung, Evert; Huber, Joseph; Widmer, Thomas;Zitatform
(2004): Evaluationsforschung. Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder. (Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung 01), Opladen: Leske und Budrich, 416 S.
Abstract
"In dem Lehrbuch werden die wichtigsten Theorien, Methoden und Entwicklungen der Evaluationsforschung beschrieben. Außerdem wird der Stand der Forschung für zentrale Politikfelder resümiert. Im ersten Teil werden einige grundsätzliche Themen zur Entwicklung der Evaluationsforschung in Deutschland, Europa und den USA behandelt. Es werden die wichtigsten Theorien und Methoden vorgestellt und ein Ausblick auf die Entwicklung der Evaluation im 21. Jahrhundert gegeben. Im zweiten Teil des Buches wird der aktuelle Wissens- und Diskussionsstand in ausgewählten Feldern der Evaluationsforschung zusammengefasst. Das Buch richtet sich an Dozenten und Studenten aller sozialwissenschaftlichen Fächer, sowie an Gutachter, Consultants und Verwaltungsfachleute, die sich mit Fragen der Evaluation, der Erfolgskontrolle, der wissenschaftlichen Begleitforschung, der Wirkungsanalyse oder dem Qualitätsmanagement beschäftigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Projekt "Evaluation der ESF-Ergänzung der Förderung beruflicher Weiterbildung (FbW)": Methodenbericht. Hauptstudie (2004)
Abstract
Dargestellt wird die Durchführung der schriftlichen Befragung im Rahmen des Teilprojektes 'Evaluation der ESF-Ergänzung der Förderung beruflicher Weiterbildung (FbW) - mikroanalytische Untersuchungen zu Ergebnissen und Wirkungen'. Es handelt sich dabei um eine Panelerhebung, die zu zwei Erhebungszeitpunkten im Zeitraum von Oktober 2003 bis Mai 2004 durchgeführt wurde. Der Hauptstudie wurde ein Pretest als Instrumententest vorgeschaltet. Ziel des Pretests war es, den Fragebogen sowohl im Hinblick auf inhaltliche Akzeptanz, Frageformulierung und Layout zu testen. Die Feldphase der Haupterhebung begann am 30. Oktober 2003 mit dem Erstversand der Befragungsunterlagen. Es folgten zwei Erinnerungsschreiben für alle Einsatzadressen ohne Rücklaufstatus. Im April 2004 wurden die Nonrespondents zweier Zielgruppen zusätzlich telefonisch befragt. Für alle vier Zielgruppen wurde insgesamt ein Rücklaufergebnis von 61,4 Prozent erreicht. Die nach ausgewählten soziostrukturellen Merkmalen differenzierte Ausschöpfung wird getrennt nach den vier Zielgruppen betrachtet und es erfolgt eine detaillierte Betrachtung von sozialgruppenspezifischen Teilnahmewahrscheinlichkeiten. Es wird festgestellt, 'dass eine selektive Teilnahme an der Erhebung beobachtet werden kann, sich die Selektivitätseffekte aber alles in allem in moderaten Größenordnungen bewegen. Insbesondere lässt sich kein vollständiger und auch kein nahezu vollständiger Ausfall einer bestimmten Gruppe feststellen.' Im Anhang befinden sich die Anschreiben, die Datenschutzerklärung, sämtliche Fragebögen, sowie die Konventionen und Übersicht der Datenprüfung. (IAB)
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Literaturhinweis
Verringert berufsbezogene Rehabilitation die Wiedereingliederungswahrscheinlichkeit?: zur mikroökonometrischen Evaluation am Beispiel der "Schweden-Studie" (2003)
Beiderwieden, Kay;Zitatform
Beiderwieden, Kay (2003): Verringert berufsbezogene Rehabilitation die Wiedereingliederungswahrscheinlichkeit? Zur mikroökonometrischen Evaluation am Beispiel der "Schweden-Studie". In: Die Rehabilitation, Jg. 42, H. 3, S. 180-191.
Abstract
Der Autor bewertet die Methoden und Ergebnisse der Studie "Mikrokönomische Evaluierung berufsbezogener Rehabilitation in Schweden", die M. Frölich, A. Heshmati und M. Lechner im Jahre 2000 in der Schweizerischen Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, S. 433-461, veröffentlicht haben. Diese Studie beruht auf einem nichtexperimentellen Ansatz der Evaluation und kommt zu einem für die Bildungs-Rehabilitation vernichtenden Ergebnis. (IAB)
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Literaturhinweis
Programme evaluation and treatment choice (2003)
Frölich, Markus;Zitatform
Frölich, Markus (2003): Programme evaluation and treatment choice. (Lecture notes in economics and mathematical systems 524), Berlin u.a.: Springer London, 191 S.
Abstract
"Policy evaluation and programme choice are important tools for informed decision-making, for the administration of active labour market programmes, training programmes, tuition subsidies, rehabilitation programmes etc. Whereas the evaluation of programmes and policies is mainly concerned with an overall assessment of impact, benefits and costs, programme choice considers an optimal allocation of individuals to the programmes. This book surveys potential evaluation strategies for policies with multiple programmes and discusses evaluation and treatment choice in a coherent framework. Recommendations for choosing appropriate evaluation estimators are derived. Furthermore, a semiparametric estimator of optimal treatment choice is developed to assist in the optimal allocation of participants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Explaining variation in the effects of welfare-to-work programs (2003)
Greenberg, David; Michalopoulos, Charles; Wiseman, Michael; Meyer, Robert;Zitatform
Greenberg, David, Robert Meyer, Charles Michalopoulos & Michael Wiseman (2003): Explaining variation in the effects of welfare-to-work programs. In: Evaluation review, Jg. 27, H. 4, S. 359-394.
Abstract
"Evaluations of government-funded training programs often combine results from similar operations in multiple sites. Findings inevitably vary. It is common to relate site-to-site variations in outcomes to variations in program design, participant characteristics, and the local environment. Frequently, such connections are constructed in a narrative synthesis of multisite results. This article uses findings from the evaluations of California's Greater Avenues for Independence (GAIN) program and the National Evaluation of Welfare-to-Work Strategies (NEWWS) to illustrate why it is important to question the legitimacy of such syntheses. The discussion is carried out using a simple multilevel evaluation model that incorporates models of both individual outcomes within sites and variation in program effects across sites. The results indicate that tempting generalizations about GAIN and NEWWS effects are statistically unjustified but that significant progress might be made in identifying the determinants of program effects in future demonstrations with some changes in evaluation strategy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Three approaches to the evaluation of active labour market policy in East Germany using regional data (2003)
Zitatform
Hagen, Tobias (2003): Three approaches to the evaluation of active labour market policy in East Germany using regional data. (ZEW discussion paper 2003-27), Mannheim, 34 S.
Abstract
"Using different regional data sources for East Germany the three largest active labour market policy (ALMP) programmes - job creation schemes (JCS), structural adjustment schemes (SAS) and public training (PT) - are evaluated. After addressing the regional allocation rule of the funding of ALMPs and the fundamental simultaneity problem in macroeconomic evaluation studies, identification strategies and possible instrumental variables are discussed. Three different approaches based on different econometric techniques for panel data (GMM and two-stage least squares) are applied. An augmented matching function indicates a negative effect of JCS on regional matching efficiency (inflows into regular employment) and no significant effects of PT and SAS. A reduced form approach based on the Beveridge curve does not indicate any long-term effects of ALMPs on regional job seeker rates. A dynamic labour demand estimation indicates that PT has no effects on employment and JCS leads to displacement of regular employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Net impact estimates of the workforce development system in Washington state (2003)
Hollenbeck, Kevin M.;Zitatform
Hollenbeck, Kevin M. (2003): Net impact estimates of the workforce development system in Washington state. (Upjohn Institute staff working paper 2003-92), Kalamazoo, 22 S.
Abstract
"This study estimates the net impacts and private and social benefits and costs of nine workforce development programs administered in Washington State. Five of the programs serve job-ready adults: Community and Technical College Job Training, Private Career Schools, Apprenticeships, Job Training and Partnership Act (JTPA) Title III programs, and Community and Technical College Worker Retraining. Two of the programs serve adults with employment barriers: Community and Technical College Adult Basic Skills Education and JTPA Title II-A programs. The other two programs serve youth: JTPA Title II-C programs and Secondary Career Technical Education. The net impact analyses were conducted using a nonexperimental methodology. Individuals who encountered the workforce development programs were statistically matched to individuals who did not. Administrative data with information from the universe of program participants and Employment Service registrants (who served as the comparison group pool) supported the analyses. These data included over 10 years of pre-program and outcome information including demographics, employment and earnings information from the Unemployment Insurance wage record system, and transfer income information such as Food Stamp and Temporary Assistance for Needy Families (TANF) recipiency and benefits. A variety of estimation techniques were used to calculate net impacts including comparison of means, regression-adjusted comparison of means, and difference-in-difference comparison of means. We estimated short-run net impacts that examined outcomes for individuals who exited from the education or training programs (or from the employment service) in the fiscal year 1999/2000 and longer-run impacts for individuals who exited in the fiscal year 1997/98. Short-run employment impacts are positive for seven of the nine programs and negative for the other two. Short-run earnings impacts are insignificant for four of the programs, negative for two, and positive for the remaining three. The longer-run impacts are more sanguine. Employment impacts are positive for all nine programs, and earnings are positive for seven and insignificantly different from zero for the other two. The benefit-cost analyses show that all of the programs have discounted future benefits that far exceed the costs for participants, and that society also receives a positive return on investment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Lohnsubventionen in Deutschland: Wie sieht eine optimale Evaluierungsstrategie aus? (2003)
Zitatform
Hujer, Reinhard & Marco Caliendo (2003): Lohnsubventionen in Deutschland: Wie sieht eine optimale Evaluierungsstrategie aus? In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 72, H. 1, S. 109-123.
Abstract
"Lohnsubventionen werden als eine relativ flexible und effiziente Methode gesehen, um die Nachfrage nach gering qualifizierten Arbeitnehmern zu erhöhen und ihre Einkommens- und Beschäftigungschancen zu verbessern. Auch in Deutschland gewinnt die Förderung durch dieses Instrument aktiver Arbeitsmarktpolitik einerseits zunehmend an Bedeutung, wird andererseits aber auch kritisiert. Neben dem aus humankapitaltheoretischer Sicht fehlenden Weiterbildungsaspekt steht vor allem das Auftreten von Mitnahme-, Substitutions- und Verdrängungseffekten im Mittelpunkt der Kritik. Diese Effekte konterkarieren die erhoffte positive Wirkung von Lohnsubventionen und sind in der Regel schwer zu messen. Die Autoren skizzieren in dem Papier eine dreistufige Evaluierungsstrategie, bei der zunächst auf mikroökonomischer Ebene die Wirkung der Subvention auf den geförderten Arbeitnehmer untersucht wird. Anschließend steht die Arbeitsnachfrage im Vordergrund des Interesses, um Mitnahme- und Substitutionseffekte innerhalb eines Unternehmens zu ermitteln, bevor die Effekte auf gesamtwirtschaftlicher Ebene analysiert werden sollen. Die umfassende empirische Evaluation von Lohnsubventionen in Deutschland steht noch aus, da die dafür notwendigen Daten noch nicht zur Verfügung stehen. Sobald dies der Fall ist, kann eine Bewertung auf den drei angesprochenen Ebenen erfolgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Equilibrium policy experiments and the evaluation of social programs (2003)
Zitatform
Lise, Jeremy, Shannon Seitz & Jeffrey A. Smith (2003): Equilibrium policy experiments and the evaluation of social programs. (IZA discussion paper 758), Bonn, 67 S.
Abstract
"This paper makes three contributions to the literature on program evaluation. First, we construct a model that is well-suited to conduct equilibrium policy experiments and we illustrate effectiveness of general equilibrium models as tools for the evaluation of social programs. Second, we demonstrate the usefulness of social experiments as tools to evaluate models. In this respect, our paper serves as the equilibrium analogue to LaLonde (1986) and others, where experiments are used as a benchmark against which to assess the performance of non-experimental estimators. Third, we apply our model to the study of the Canadian Self-Sufficiency Project (SSP), an experiment providing generous financial incentives to exit welfare and obtain stable employment. The model incorporates the main features of many unemployment insurance and welfare programs, including eligibility criteria and time-limited benefits, as well as the wage determination process. We first calibrate our model to data on the control group and simulate the experiment within the model. The model matches the welfare-to-work transition of the treatment group, providing support for our model in this context. We then undertake an equilibrium evaluation of the SSP. Our results highlight important feedback effects of the policy change, including displacement of unemployed individuals, lower wages for workers receiving supplement payments and higher wages for those not directly treated by the program. The results also highlight the incentives of individuals to delay exit from welfare in order to qualify for the program. Together, the feedback effects change the cost-benefit conclusions implied by the partial equilibrium experimental evaluation substantially." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Nonresponse bei Verbleibsuntersuchungen: Korrekturverfahren zu Antwortausfällen am Beispiel ehemals arbeitsloser Existenzgründer, die mit dem Überbrückungsgeld (§ 57 SGB III) gefördert wurden (2003)
Wießner, Frank;Zitatform
Wießner, Frank (2003): Nonresponse bei Verbleibsuntersuchungen. Korrekturverfahren zu Antwortausfällen am Beispiel ehemals arbeitsloser Existenzgründer, die mit dem Überbrückungsgeld (§ 57 SGB III) gefördert wurden. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 1, S. 77-96.
Abstract
"Fünf Jahre nach der Existenzgründung wird es zunehmend schwierig, Informationen über den Verbleib der vormals mit Überbrückungsgeld Geförderten zu erhalten. War es in einer früheren Projektetappe - nach durchschnittlich drei Jahren in Selbständigkeit - noch möglich gewesen, bei der Befragung der Gründerinnen und Gründer eine Ausschöpfungsquote von annähernd 90 Prozent der Ausgangsstichprobe zu realisieren, so stellt nun zum Abschluss der Untersuchung nicht nur der 'natürliche Schwund' der Unersuchungseinheiten - etwa durch nicht mehr recherchierbare Adressen - die Analyse vor methodische Probleme. Systematische Verzerrungen entstanden auch durch die Erhebungsorganisation. Denn die abschließenden Telefoninterviews wurden nur mit jenen Gründern geführt, die in der vorletzten Befragungswelle ihre Bereitschaft signalisiert hatten, ein weiteres Mal an der Erhebung teilzunehmen. Daraus resultiert ein Positiv-Bias, der entsprechende Korrekturen erfordert. Mit Hilfe eines Worst-Case-Szenarios, einer gebundenen Hochrechnung, Datenabgleichen und einem Gewichtungsverfahren wurde ein 'Korridor' bestimmt, in dem sich die 'wahre' Überlebensquote der ehemaligen Überbrückungsgeld-Empfänger mit großer Wahrscheinlichkeit bewegt. Demnach betreibt gut fünf Jahre nach der Gründung noch immer mindestens jeder zweite der vormals Arbeitslosen sein Unternehmen. Verglichen mit den Befunden anderer Gründerstudien ist für die Gründungsverläufe der Geförderten alles in allem ein ähnlicher Verlauf zu konstatieren wie bei Start-ups, die ohne das Handikap vorangegangener Arbeitslosigkeit getätigt wurden. Trotz der verbleibenden Unschärfen im Datenmaterial und der wachsenden Schwierigkeiten bei der Korrektur dieser Verzerrungen weisen die ehemaligen Überbrückungsgeld-Empfänger noch immer eine respektable Bilanz auf - zumindest auf der Brutto-Ebene. Zu den Netto-Wirkungen der Förderung ist keine Aussage möglich, da eine geeignete Vergleichsgruppe nicht zur Verfügung steht. Auch der Blick auf die Erfolgsfaktoren zeigt wenig Veränderung im Zeitverlauf. Wie schon rund zwei Jahre zuvor liegen die kritischen Faktoren nach wie vor im Bereich des Humankapitals und des Startkapitals. Eine Einschätzung, inwieweit zusätzliche Förderprogramme auf diesen Gebieten eine sinnvolle Flankierung bieten können, muss nachfolgenden Untersuchungen vorbehalten bleiben. Die vielfältigen Initiativen und Angebote, die in den vergangenen Jahren neu geschaffen wurden, können dazu beitragen, weitere Gründungspotenziale zu erschließen. Wenn auch der Beitrag des Überbrückungsgeldes zu diesen positiven Entwicklungen ebenso wenig genau beziffert werden kann wie das Ausmaß von Verdrängungs- und Mitnahmeeffekten, die den Nettoerfolg des Förderinstrumentes auf der Arbeitsmarktebene schmälern, so bleibt doch auf jeden Fall festzuhalten, dass das Überbrückungsgeld einen wichtigen Brückenschlag zurück in den Arbeitsmarkt leistet, auch für jene, die in den neugegründeten Unternehmen Beschäftigung finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Screening (and creaming?) applicants to job trainings programs: the AFDC homemaker - home health aide demonstrations (2002)
Zitatform
Bell, Stephen H. & Larry L. Orr (2002): Screening (and creaming?) applicants to job trainings programs. The AFDC homemaker - home health aide demonstrations. In: Labour economics, Jg. 9, H. 2, S. 279-301. DOI:10.1016/S0927-5371(02)00006-4
Abstract
"Government employment and training programs typically do not have sufficient resources to serve all those who apply for assistance. Those to be served are usually selected by program staff based on management guidelines that allow considerable policy discretion at the local level. A longstanding issue in employment and training policy is whether allowing this flexibility leads to selection of applicants (1) most likely to benefit from the program or (2) who are likely to experience the highest absolute outcomes in the absence of program services, sometimes called "creaming". The distinction is crucial to the success of many programs, both as redistributional tools and as economic investments. Selection of those most likely to benefit from the program - i.e., those for whom the program's impact on subsequent labor market success will be greatest - will maximize the social return on the investment in training. In contrast, "creaming" may lead to little or no social benefit or to a substantial gain, depending on whether those selected for training - the group most likely to succeed without the treatment - in fact benefit most from it. The redistributional effects of a program will also depend on who is served: among the applicant group, a more equal distribution of economic well-being, ex post, will be achieved only if the program favors applicants likely to do worst without the intervention. This paper explores the role of creaming in the operation of seven welfare-to-work training programs, the type of programs that have been the focus of increased expenditures over the last 10 years as more and more welfare recipients have been pushed to become self-sufficient. It considers whether the program intake practices adopted in the studied programs furthered the social goals pursued and, if not, what consequences they had on the twin concerns of distributional equity and economic efficiency. The analysis begins by reviewing the history of the creaming issue and its importance in the literature. A unique data set is then examined to discover the factors that influenced admission decisions in seven state-run employment and training programs for welfare recipients and how those decisions played out in terms of the in-training performance and later labor market outcomes of program participants. The principal conclusions are that these programs "creamed" the most able applicants on both observable and unobservable characteristics, but that this targeting did not systematically affect the size program impacts or the return on investment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Prozess- und kontextorientierte Begleitforschung zu arbeitsmarktpolitischen Programmen (2002)
Zitatform
Deeke, Axel & Thomas Kruppe (2002): Prozess- und kontextorientierte Begleitforschung zu arbeitsmarktpolitischen Programmen. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 399-414.
Abstract
"Begleitforschung zu arbeitsmarktpolitischen Programmen stellt einen spezifischen Typ von Evaluationsforschung dar, der von neueren Steuerungsmodellen von Arbeitsmarktpolitik und darauf bezogenen Evaluationsaufgaben begründet wird. Ausgehend von einer Darstellung der traditionellen Arbeitsteilung zwischen Ex ante-Evaluation, begleitender Evaluation und Ex post-Evaluation werden in diesem Beitrag neuere Ansätze der Verknüpfung von Implementations- und Wirkungsanalyse aufgegriffen, die sich vom herkömmlichen Verständnis allein implementationsbezogener Begleitforschung unterscheiden. Dazu wird ein integrierter Ansatz der prozess- und kontextorientierten Begleitforschung vorgestellt. Die konzeptionellen Überlegungen und deren Umsetzung werden am Beispiel eines derzeit laufenden Projekts illustriert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Alternative methods of estimating program effects in event history models (2002)
Eberwein, Curtis; Ham, John C.; LaLonde, Robert J.;Zitatform
Eberwein, Curtis, John C. Ham & Robert J. LaLonde (2002): Alternative methods of estimating program effects in event history models. In: Labour economics, Jg. 9, H. 2, S. 249-278. DOI:10.1016/S0927-5371(02)00005-2
Abstract
"This paper first investigates the sensitivity of estimates of duration models to the specification of duration dependence. Using data from an experiment involving disadvantaged women in the U.S., we find that estimates of the parameters of hazard models are not sensitive to the way one models duration dependence as long as one uses a flexible functional form. We find that estimates of the expected duration in a state are insensitive to the way one models duration dependence if long spells are observed in the data, but that these are very sensitive to the specification when there are only relatively short spells in the data. We propose and implement alternative summary measures based on the median duration in a spell and show that these are quite robust to the specification of duration dependence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Stand und Perspektiven der Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland (2002)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Reinhard Hujer (2002): Stand und Perspektiven der Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. (ZEW discussion paper 2002-13), Mannheim, 20 S.
Abstract
"Diese Arbeit gibt einen Überblick der Konzeption und der Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik (AAMP) in Deutschland. Die rechtliche Grundlage der AAMP stellte von 1969 bis 1997 das Arbeitsförderungsgesetz (AFG) dar. 1998 wurde dieses durch das Sozialgesetzbuch (SGB) III abgelöst. Während das AFG noch unter Bedingungen der Vollbeschäftigung eingeführt wurde und auch eine generelle Verbesserung der Funktionsweise des Arbeitsmarktes vorsah, erfolgte im Zeitablauf eine stärkere Ausrichtung der AAMP auf die Wiedereingliederung von Problemgruppen in den Arbeitsmarkt. Das SGB III in Ansätzen eine Erfolgskontrolle der AAMP vorsieht und trotz der hohen fiskalischen Kosten (43 Mrd DM im Jahr 2001) fehlt bisher eine umfassende Evaluation der Wirkungen der AAMP unter Berücksichtigung der Kosten. Die Arbeit stellt die grundlegenden methodischen Probleme einer aussagekräftigen Evaluation dar. Die mikroökonomische Evaluation untersucht, ob die Teilnahme an einem arbeitsmarktpolitischen Programm zu einem Erfolg im Hinblick auf individuelle Zielgrößen wie Beschäftigung oder Verdienst führt. Um den durchschnittlichen Erfolg zu bestimmen, muss geschätzt werden, wie die individuelle Zielerreichung ausgefallen wäre, hätte die Person nicht an dem Programm teilgenommen. Eine solche Schätzung erfolgt typischerweise auf Basis der Informationen der Nichtteilnehmer, wobei dem möglichen Problem der Nichtvergleichbarkeit von Teilnehmern und Nichtteilnehmern (Selektionsverzerrung) Rechnung zu tragen ist. Die Selektionsverzerrung kann auf beobachteten und nicht beobachteten Variablen beruhen. Die Arbeit skizziert die wichtigsten methodischen Ansätze, einen adäquaten Vergleichsmaßstab zur Erfolgsmessung zu schätzen. Zur umfassenden mikroökonomischen Erfolgsmessung ist der geschätzte individuelle Erfolg den Kosten der Maßnahme gegenüberzustellen. Eine makroökonomische Evaluation muss auch die Rückwirkungen der AAMP auf die Nichtteilnehmer und die Funktionsweise des Arbeitsmarktes mit einbeziehen. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass AAMP meist gerade dann ausgeweitet wird, wenn die Arbeitsmarktprobleme zunehmen (Endogenität der AAMP). Im weiteren Teil der Arbeit wird die Ausgestaltung und Umfang der AAMP in Deutschland nach dem AFG und dem SGB III beschrieben. Die wichtigsten Maßnahmen sind die verschiedenen Formen der Förderung der beruflichen Weiterbildung und der öffentlich geförderten Beschäftigung. Weiterhin werden neuere arbeitsmarktpolitische Ansätze und die damit einhergehenden Anstrengungen zur Evaluation ihrer Wirkungen dargestellt. Es zeigt sich, dass auf der politischen Seite in der Vergangenheit offenbar kein großes Interesse an einer wissenschaftlichen Evaluation der gelegentlich erratischen AAMP bestand. Dementsprechend wurden der Wissenschaft keine angemessenen Datensätze für eine wissenschaftliche Evaluation der mikroökonomischen Wirkungen der AAMP zur Verfügung gestellt. Die bisher von wissenschaftlicher Seite vorgelegten Evaluationsstudien zeichnen ein eher negatives Bild der Wirkungen der AAMP. Allerdings beruhen diese Studien auf Umfragedaten, die wegen geringer Fallzahlen und zu geringer Detailinformationen kein verlässlichen Schlussfolgerungen ermöglichen. In der jüngeren Vergangenheit wächst auf politischer Seite das Interesse an einer aussagekräftigen Evaluation der AAMP (siehe Job-Aqtiv-Gesetz). Allerdings besteht das Risiko, dass sich einige in jüngster Zeit von der politischen Seite unternommenen Anstrengungen zur Förderung der Evaluation als kontraproduktiv erweisen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Programme evaluation with multiple treatments (2002)
Frölich, Markus;Zitatform
Frölich, Markus (2002): Programme evaluation with multiple treatments. (IZA discussion paper 542), Bonn, 51 S.
Abstract
"This paper reviews the main identification and estimation strategies for microeconomic policy evaluation. Particular emphasis is laid on evaluating policies consisting of multiple programmes, which is of high relevance in practice. For example, active labour market policies may consist of different training programmes, employment programmes and wage subsidies. Similarly, sickness rehabilitation policies often offer different vocational as well as non-vocational rehabilitation measures. First, the main identification strategies (control-for confounding-variables, difference-in difference, instrumental-variable, and regression discontinuity identification) are discussed in the multiple-programme setting. Thereafter, the different nonparametric matching and weighting estimators of the average treatment effects and their properties are examined" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
A microeconometric evaluation of the active labour market policy in Switzerland (2002)
Zitatform
Gerfin, Michael & Michael Lechner (2002): A microeconometric evaluation of the active labour market policy in Switzerland. In: The economic journal, Jg. 112, H. 482, S. 854-893.
Abstract
"In the late 1990s, Switzerland introduced an ambitious active labour market policy (ALMP) encompassing several programmes. We evaluate their effects on the individual employment probability using unusually informative data from administrative records. Using a matching estimator for multiple programmes, we find positive effects for one particular programme unique to the Swiss ALMP. It consists of a wage subsidy for temporary jobs in the regular labour market that would otherwise not be taken up by the unemployed. We also find negative effects for traditional employment programmes operated in sheltered labour markets. For training courses, the results are mixed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mikroevaluation: Bildung von Vergleichsgruppen zur Schätzung individueller Förderwirkungen (2002)
Jaenichen, Ursula;Zitatform
Jaenichen, Ursula (2002): Mikroevaluation. Bildung von Vergleichsgruppen zur Schätzung individueller Förderwirkungen. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 387-397.
Abstract
"Der Beitrag behandelt grundlegende Aspekte der Bildung von Vergleichsgruppen für die mikroökonometrische Evaluation arbeitsmarktpolitischer Instrumente. Besteht ein Zusammenhang zwischen der Wahrscheinlichkeit des Förderzugangs und dem Ergebnis der Förderung und unterscheiden sich geförderte und nicht geförderte Personen hinsichtlich ihrer Wahrscheinlichkeit des Förderzugangs, führt ein einfacher Vergleich der Ergebnisse beider Gruppen zu einer verzerrten Schätzung des Fördererfolgs. Dieses Problem wird auch durch arbeitsmarktpolitische Experimente mit zufälliger Auswahl von Teilnehmer/innen und Nichtteilnehmer/innen nicht unbedingt gelöst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Jaenichen, Ursula; -
Literaturhinweis
Can training and employment subsidies combat European unemployment? (2002)
Kluve, Jochen; Schmidt, Christoph M.;Zitatform
Kluve, Jochen & Christoph M. Schmidt (2002): Can training and employment subsidies combat European unemployment? In: Economic Policy. A European Forum, Jg. 17, H. 35, S. 411-448.
Abstract
"European countries with poorly performing labour markets and labour market institutions conducive to high unemployment also feature considerable expenditures on active labour market policy, and such policies are emphasized by the European Union's employment strategy. However, the practice of these programme's evaluation is much less well developed in Europe than in the United States. We outline key issues facing such evaluation and offer a review and formal assessment of European evaluation studies over the last three decades. We find that programme effects are very heterogeneous across types of interventions and target groups, that training and job search assistance can be effective, and that the young the unemployed are typically difficult to assist." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Soziale Experimente und Modellversuche: ein Beitrag zur Evaluation von Neuansätzen in der Arbeitsmarktpolitik (2002)
Müntnich, Michael; Wießner, Frank;Zitatform
Müntnich, Michael & Frank Wießner (2002): Soziale Experimente und Modellversuche. Ein Beitrag zur Evaluation von Neuansätzen in der Arbeitsmarktpolitik. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 415-427.
Abstract
"Der Druck auf den Arbeitsmarkt gebietet es, neue Ansätze zur Bekämpfung der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit zu forcieren. Angesichts öffentlicher Budgets und hoher Belastung der Beitragszahler gilt die Aufmerksamkeit insbesondere der Effektivität und der Effizienz von Programmen. Modellversuche und soziale Experimente bieten ein probates Mittel, innovative Wege zu erkunden. Zeitlich und räumlich begrenzte Feldversuche können einerseits testen, inwieweit ein bestimmter Ansatz tatsächlich die gewünschte Wirkungen realisiert. Denn erst der Praxistest bietet Aufschluss über Implementationsaspekte, förderliche Rahmenbedingungen und die Rolle weiterer Kontextgrößen. Zugleich können so aber auch unerwünschte Nebenwirkungen besser kontrolliert werden. Voraussetzung für generalisierbare Befunde ist jedoch ein schlüssiges Kontrollgruppendesign, das Zufallseinflüsse weitgehend ausschließt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Begleitforschung zur Freien Förderung nach § 10 SGB III: einige Reflexionen zu sozialen Experimenten und der Evaluation von Modellversuchen (2002)
Müntnich, Michael; Wießner, Frank;Zitatform
Müntnich, Michael & Frank Wießner (2002): Begleitforschung zur Freien Förderung nach § 10 SGB III. Einige Reflexionen zu sozialen Experimenten und der Evaluation von Modellversuchen. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 219-238.
Abstract
"Die Freie Förderung (§ 10 SGB III), seit 1998 im neuen SGB III, ist nicht nur als Förderinstrument eine bedeutende Innovation, sondern zugleich auch ein bedeutsamer Schritt in Richtung Dezentralisierung und Regionalisierung der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Die Arbeitsämter haben nun die Möglichkeit, bis zu zehn Prozent ihres örtlichen Eingliederungstitels für Neuansätze, Modellversuche und das Schließen von Regelungslücken zu verwenden. Die wissenschaftlich fundierte Praxisbegleitung ausgesuchter, besonders innovativer Modellversuche folgt nicht allein der kodifizierten Aufforderung des Gesetzgebers an die Bundesanstalt für Arbeit die Wirkungen der aktiven Arbeitsförderung zu beobachten, zu untersuchen und auszuwerten (§ 280 SGB 111), sondern liegt zugleich auch im Eigeninteresse der lokalen Arbeitsmarktakteure, Beispiele für "Good Practice" aufzuspüren und interne Lernprozesse zu initiieren. Begleitforschung bildet die Grundlage für Einschätzungen zu Wirkungen und Wirkungsweisen der Neuansätze und im weiteren Sinne auch die Voraussetzung für belastbare Aussagen zur Politikberatung. Unterschiedliche Förderansätze erfordern unterschiedliche Designs der Begleitforschung, sodass in dem nicht selten kontrovers diskutierten Spannungsfeld zwischen experimentellen und ökonometrischen Untersuchungsansätzen kein genereller Königsweg in Sicht ist. In jedem Falle anzustreben ist jedoch die Bildung von Vergleichsgruppen, um Netto-Effekte der Förderung einschätzen und Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge erhellen zu können. Weniger entscheidend ist es hingegen, ob im Rahmen, sozialer Experimente auf "natürliche" Gruppen zurückgegriffen wird, oder die Vergleichsgruppen durch statistische Matching-Verfahren oder Radomisierung der Teilnehmer erzeugt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Experimente in der Arbeitsmarktpolitik?: über die Implementation, Durchführung und Evaluation eines Modellprojekts im Experimental-Kontrollgruppen-Design (2002)
Trube, Achim; Luschei, Frank;Zitatform
Trube, Achim & Frank Luschei (2002): Experimente in der Arbeitsmarktpolitik? Über die Implementation, Durchführung und Evaluation eines Modellprojekts im Experimental-Kontrollgruppen-Design. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 21-57.
Abstract
"Im ersten Teil geht es um das Verhältnis von Evaluation und Qualitätsmanagement in der Arbeitsmarktpolitik. Die Überlegungen zu diesem Punkt, beziehen sich im Wesentlichen darauf, dass eindimensionale Evaluationsansätze, die sich allein auf die Ergebnisse von Eingliederungsaspekten stützen, sowohl wissenschaftlich als auch sozialpolitisch und vor allem erkenntnispraktisch problematisch sind. Der zweite Teil bezieht die Eingangsüberlegungen auf die Praxis. Hier wird ein Modellprojekt (gem. § 10 SGB HI) vorgestellt, mit dem Arbeits- und Sozialverwaltung für Dauerarbeitslose mit ergänzendem Sozialhilfebezug individuell passgenaue Wege zur Entwicklungs- und Vermittlungs-Assistenz (EVA) ausprobierten, um auch bei diesem Personenkreis neue Perspektiven zu eröffnen. Die Evaluationsergebnisse für das Modellprojekt, das unter Verwendung eines Experimental- und Kontrollgruppendesigns nach dem polyvalenten Ansatz ausgewertet wurde, zeigen: Die Teilnehmerauswahl gemäss des Konzeptes entsprach dem Benachteiligten-Ansatz. Die Kooperation zwischen den Partnern wurde als konstruktiv bewertet. Die psycho-sozialen Stabilisierungseffekte blieben hinter der Erwartungen zurück. Der Einsatz neu entwickelter Instrumentarien zur Umsetzung des Konzeptes war verbesserungswürdig. Die Arbeitsmarkteinmündungen in der Gruppe der Teilnehmer lag erst nach einem halben Jahr nach dem Maßnahmeende über der Einmündungsquote einer Vergleichsgruppe ohne Intervention. Die Sozialverwaltung konnte beträchtliche Einsparungen durch die Teilnahme am Modellprojekt erzielen. Ein wesentlicher Ertrag des Forschungsprojektes liegt darin, dass neue Erkenntnisse über polyvalente Evaluationen unter Verwendung eines Experimental-/Kontrollgruppen-Designs für die aktive Arbeitsmarktpolitik gewonnen wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
BeQuEr - Beratungs-Qualitäts-Erfassung: Endbericht über die Pilotstudie zur Entwicklung eines Instrumentariums zur Qualitätssicherung in der Berufsberatung der Arbeitsverwaltung (2002)
Zitatform
Trube, Achim & Thorsten Heimann (2002): BeQuEr - Beratungs-Qualitäts-Erfassung. Endbericht über die Pilotstudie zur Entwicklung eines Instrumentariums zur Qualitätssicherung in der Berufsberatung der Arbeitsverwaltung. (ZPE-Schriftenreihe 11), Siegen, 122 S.
Abstract
Um die Qualität Beruflicher Beratung für Schulabgänger der Sekundarstufe 1 durch die Arbeitsämter zu erfassen, muss zunächst ein Instrumentarium zur Selbst- und Fremdevaluation entwickelt werden. Ziel der Vorstudie des Forschungsprojektes 'BeQuEr' - Beratungs-Qualitätserfassung' war es, ein solches Instrumentarium zu entwickeln. Der Endbericht über die Pilotstudie enthält erste empirische Ergebnisse in Hinblick auf die Qualitätsvorstellungen von Beratern, Ratsuchenden und Beobachtern und leitet daraus Hypothesen zur Beratungsqualität ab, die in die Entwicklung eines Rating-Assessment-Instrumentariums einfließen. Fazit: 'Es existieren in der Beruflichen Beratung der Bundesanstalt für Arbeit intersubjektiv wahrnehmbare und messbare Qualitätsstandards für Beratungsgespräche, die nach Auffassung der jeweiligen Akteure Einfluss auf die Güte von Beratungen haben.' Es werden Qualitätsindikatoren für Beratungsgespräche identifiziert, die sich auf die Strukturqualität, auf die Prozessqualiät, auf die Wirkungsqualität sowie auf die Ergebnisqualität des Beratungsgesprächs beziehen. (IAB)
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Literaturhinweis
The evaluation of community-based interventions: a Monte Carlo study (2001)
Augurzky, Boris; Schmidt, Christoph M.;Zitatform
Augurzky, Boris & Christoph M. Schmidt (2001): The evaluation of community-based interventions. A Monte Carlo study. (IZA discussion paper 270), Bonn, 27 S.
Abstract
In dem Papier werden Möglichkeiten und Grenzen experimenteller und nicht- experimenteller Ansätze der Wirkungsforschung untersucht, insbesondere der Einsatz instrumenteller Variablen in einer numerischen Simulationsstudie über kommunale Interventionsprogramme. (IAB2)
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Literaturhinweis
Measuring rehabilitation outcomes (2001)
Bolton, Brian;Zitatform
Bolton, Brian (2001): Measuring rehabilitation outcomes. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 44, H. 2, S. 33-43.
Abstract
In dem Beitrag werden Möglichkeiten, den Erfolg von beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen zu messen, betrachtet. Es werden 22 Bewertungsinstrumente vorgestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit: von der Arbeitslosigkeit in die Maßnahme? (2001)
Zitatform
Dietrich, Hans (2001): Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit. Von der Arbeitslosigkeit in die Maßnahme? In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 4, S. 419-439.
Abstract
"Arbeitsmarktpolitisch finanzierte Maßnahmen der Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung gewinnen im Übergangsprozess Jugendlicher von der allgemeinbildenden Schulphase in die Erwerbstätigkeit quantitativ an Bedeutung. Dazu hat nicht zuletzt das Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Arbeitslosigkeit beigetragen, das 1999 in Kraft trat. Welche Jugendlichen beenden ihre Arbeitslosigkeit durch Übergang in eine subventionierte Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahme? Eine Befragung von 2000 arbeitslosen Jugendlichen, die bei der Bundesanstalt für Arbeit zwischen 1998 und 1999 länger als drei Monate registriert waren, zeigt, dass der Übergangsprozess komplexen Mustern folgt. Jugendliche erfahren Arbeitslosigkeit auf dem Weg in die Erwerbstätigkeit an unterschiedlichen Stellen. Diese Übergangsmuster prägen wiederum die Wahrscheinlichkeit, im weiteren Erwerbsverlauf in Ausbildung oder Erwerbstätigkeit zu gelangen bzw. an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilzunehmen. Nach Ergebnissen einer multivariaten Logitanalyse kommen dabei individuelle, biografische, herkunftsspezifische sowie regionale Merkmale zur Wirkung. Mit Hilfe eines Cox Modells wird die Zeitabhängigkeit des Übergangsgeschehens aufgezeigt, die gleichermaßen mit individuellen, herkunftsspezifischen und regionalen Merkmalen variiert und Opportunitäten für den weiteren Lebenslauf definiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ergebnisse der beruflichen Rehabilitation und ihre wissenschaftliche Evaluation: ein methodischer Überblick (2001)
Eser, Karl-Heinz;Zitatform
Eser, Karl-Heinz (2001): Ergebnisse der beruflichen Rehabilitation und ihre wissenschaftliche Evaluation. Ein methodischer Überblick. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 15, H. 4, S. 347-360.
Abstract
"Ausgehend von zentralen Begriffen der wissenschaftlichen Evaluation und ihren Beziehungen werden nicht-experimentelle Methoden der Erfolgsbeobachtung sowie Veränderungsmaße skizziert. Ihre Bewertung kommt zu der Empfehlung, dass die bisherige Nachbefragung der BBW-Absolventen um eine Zufriedenheitserhebung zu ergänzen wäre, wie es auch die 'Grundsätze zur Qualitätssicherung und Leistungsbeschreibung in Berufsbildungswerken' vorgeben. Beide Verfahren erfüllen die Kriterien der Nützlichkeit, Verständlichkeit, Messbarkeit, Veränderbarkeit und Machbarkeit. Weitergehende Fragestellungen obliegen der Bearbeitung in wissenschaftlichen Studien, zu deren Realisierung die Zusammenarbeit mit Hochschul- und Forschungsinstituten verstärkt gesucht werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Chomage pluriel: une decennie d'enregistrements de donnees et l'ouverture de nouvelles perspectives d'analyses (2001)
Fontaine, Pierre; Zürder, Boris;Zitatform
Fontaine, Pierre & Boris Zürder (2001): Chomage pluriel: une decennie d'enregistrements de donnees et l'ouverture de nouvelles perspectives d'analyses. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 137, H. 3, S. 363-382.
Abstract
"Die sprunghafte Zunahme der bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren registrierten Stellensuchenden zu Beginn der neunziger Jahre hat den Gesetzgeber veranlasst, verschiedene arbeitsmarktliche Massnahmen einzuführen, welche die Wiedereingliederung dieser Stellensuchenden erleichtern sollten. In dem Aufsatz wird die Dynamik der einzelnen Zustände innerhalb der Arbeitslosigkeit durch eine absorbierende Markov-Kette modelliert. Aufgrund der Eigenschaften der Übergangsmatrizen können Indikatoren zur mittleren Dauer der Massnahmen, der Teilnahmewahrscheinlichkeit sowie der Rückfallwahrscheinlichkeiten in den Zustand der Arbeitslosigkeit nach Absolvieren einer Massnahme geschätzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Econometric evaluation of labour market policies (2001)
Lechner, Michael ; Gavosto, Andrea; Heckman, James J. ; Fougere, Denis; Spengler, Hannes; Almus, Matthias; Pfeiffer, Friedhelm ; Berger, Mark C.; Heshmati, Almas ; Brodaty, Thomas; Imbens, Guido W. ; Engström, Lars-Gunnar; Lechner, Michael ; Battistin, Erich ; Ours, Jan C. van; Crépon, Bruno ; Pfeiffer, Friedhelm ; Black, Dan; Rettore, Enrico ; Vytlacil, Edward J.; Smith, Jeffrey A. ;Zitatform
Lechner, Michael & Friedhelm Pfeiffer (Hrsg.) (2001): Econometric evaluation of labour market policies. (ZEW economic studies 13), Heidelberg u.a.: Physica-Verl., 242 S.
Abstract
Der Band enthält die folgenden Beiträge zur Evaluation der Arbeitsmarktpolitik:
1. Instrumental variables, selection models, and tight bounds on the average treatment effect (James J. Heckman, Edward J. Vytlacil)
2. Some remarks on instrumental variables (Guido W. Imbens)
3. Identification and estimation of causal effects of multiple treatments under the conditional independence assumption (Michael Lechner)
4. Evaluating profiling as a means of allocating government service (Mark C. Berger, Dan Black, Jeffrey A. Smith)
5. Using matching estimators to evaluate alternative youth employme programs: Evidence from France, 1986-1988 (Thomas Brodaty, Bruno Crepon, Denis Fougere)
6. Do active labor market policies help unemployed workers to find keep regular jobs? (Jan C. van Ours)
7. Why do subsidised firms survive longer? An evaluation of a program promoting youth entrepreneurship in Italy (Erich Battistin, Andrea Gavosto, Enrico Rettore)
8. Estimating the effect of vocational rehabilitation programs in Sweden (Almas Heshmati, Lars-Gunnar Engström)
9. The impact of non-profit temping agencies on individual labour market success (Michael Lechner, Friedhelm Pfeiffer, Hannes Spengler, Matthias Almus). (IAB2) -
Literaturhinweis
A potential outcome approach to dynamic programme evaluation: nonparametric identification (2001)
Zitatform
Lechner, Michael & Ruth Miquel (2001): A potential outcome approach to dynamic programme evaluation. Nonparametric identification. (Universität Sankt Gallen, Volkswirtschaftliche Abteilung. Discussion paper 2001-07), Sankt Gallen, 75 S.
Abstract
"This paper approaches the problem of an econometric evaluation of dynamic programme sequences from an potential outcome perspective. The identifying power of several different assumptions about the connection between the dynamic selection process and the potential outcomes of different programme sequences is discussed. The assumptions invoke different types of randomisation compatible with different selection regimes. Parametric forms are not involved. When participation in the sequences is decided every period depending on the success in the past, the resulting endogeneity problem destroys nonparametric identification for many parameters of interest, so that several dynamic versions of the average treatment effects on the treated parameter are not identified. However, some interesting dynamic forms of the average treatment effect are still identified. We also present a bounds analysis to learn from the data as much as possible, even when parts of the identifying assumptions are violated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Methoden und Probleme der Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik (2001)
Schönig, Werner;Zitatform
Schönig, Werner (2001): Methoden und Probleme der Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 9, S. 562-565.
Abstract
"Die Attraktivität aktiver Arbeitsmarktpolitik liegt in der Hoffnung auf eine gleichzeitige Erfüllung von Effizienz- und Gerechtigkeitszielen. Allerdings weisen die neueren Ergebnisse der ökonometrischen Arbeitsmarktforschung nur einen geringen Eingliederungserfolg der meisten Maßnahmen aus. Es ist jedoch zu betonen, dass eine rein ökonometrische Evaluation das Bewertungsproblem aktiver Arbeitsmarktpolitik nicht abschließend lösen wird und dass auch methodisch weniger anspruchsvolle Ansätze (wie z.B. die Eingliederungsbilanzen der BA) in der Rangfolge einer Bewertung der Maßnahmen zu ganz ähnlichen Ergebnissen kommen. Die Offenheit für die besonderen Ziele einzelner Maßnahmen sowie für Prozessevaluation und Qualitätssicherung sind insofern wichtige Elemente in einem methodischen Pluralismus bei der Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation im Spannungsfeld zwischen Politik und Wissenschaft (2000)
Beywl, Wolfgang; Meyer, Wolfgang; Kuhlmann, Stefan; Toulemonde, Jacques; Mann, Stefan ; Tissen, Günter; Martinuzzi, Andre; Heimer, Thomas; Taut, Sandy; Toepel, Kathleen; Schmidt, Christoph M.; Kugler, Ulrike; Schneider, Johann; Bührer, Susanne; Stockmann, Reinhard;Zitatform
Beywl, Wolfgang, Wolfgang Meyer, Stefan Kuhlmann, Jacques Toulemonde, Stefan Mann, Günter Tissen, Andre Martinuzzi, Thomas Heimer, Sandy Taut, Kathleen Toepel, Christoph M. Schmidt, Ulrike Kugler, Johann Schneider, Susanne Bührer & Reinhard Stockmann (sonst. bet. Pers.) (2000): Evaluation im Spannungsfeld zwischen Politik und Wissenschaft. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 69, H. 3, S. 347-480.
Abstract
"Ziel des Vierteljahrsheftes ist es, einen Überblick über Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Entwicklungstendenzen von Evaluationen in den einzelnen Politikbereichen zu vermitteln. Die Beiträge vertreten dabei die Evaluation im Bereich der Arbeitsmarktpolitik, der Forschungs- und Innovationspolitik, der Regionalpolitik, der Entwicklungspolitik und der Umweltpolitik sowie die Evaluation im Hochschulwesen. Aus der Sicht des jeweiligen Gebiets stehen vor allem die Tendenzen von Angebot und Nachfrage nach Evaluationen, Trends in den Evaluierungsmethoden sowie die Unabhängigkeit des Evaluators und seine Professionalisierung im Vordergrund."
Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang zu den einzelnen Aufsätzen über den Verlag -
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Discretionary measures of active labor market policy: the German employment promotion reform in perspective (2000)
Zitatform
Fertig, Michael & Christoph M. Schmidt (2000): Discretionary measures of active labor market policy. The German employment promotion reform in perspective. (IZA discussion paper 182), Bonn, 27 S.
Abstract
"Dieses Papier bietet eine erste Bestandsaufnahme der jüngsten Reform im Arbeitsförderungsrecht der Bundesrepublik Deutschland. Das Arbeitsförderungsreformgesetz von 1998 erkennt erstmals in der Geschichte des deutschen Arbeitsförderungsrechts die Notwendigkeit der Evaluation solcher Maßnahmen explizit an. Während dies zu einem wichtigen ersten Schritt hin zu einer wissenschaftlichen Evaluierung geführt hat, nämlich der systematischen Erhebung von Datenmaterial, wurde die Notwendigkeit zur Evaluierung selbst als ein rein buchhalterisches Unterfangen der Arbeitsämter missverstanden. Darüber hinaus existieren in der wissenschaftlichen Literatur einige Studien, die die Effektivität von Maßnahmen aktiver Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland auf die individielle Arbeitsmarktsituation der Maßnahmeteilnehmer analysieren, es existiert jedoch keine vergleichbare Studie auf aggregierter Ebene. In diesem Papier wird dieses Problem aus der Perspektive der modernen Evaluierungsliteratur mit dem Ziel diskutiert, einen einheitlichen Rahmen für die Evaluierung von Maßnahmen der Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland auf aggregierter Ebene zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Discretionary measures of active labor market policy: the German employment promotion reform in perspective (2000)
Zitatform
Fertig, Michael & Christoph M. Schmidt (2000): Discretionary measures of active labor market policy. The German employment promotion reform in perspective. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 120, H. 4, S. 537-565.
Abstract
"Dieses Papier bietet eine erste Bestandsaufnahme der jüngsten Reform im Arbeitsförderungsrecht der Bundesrepublik Deutschland. Das Arbeitsförderungsreformgesetz von 1998 erkennt erstmals in der Geschichte des deutschen Arbeitsförderungsrechts die Notwendigkeit der Evaluierung solcher Maßnahmen explizit an. Während dies zu einem wichtigen ersten Schritt hin zu einer wissenschaftlichen Evaluierung geführt hat, nämlich der systematischen Erhebung von Datenmaterial, wurde die Notwendigkeit zur Evaluierung selbst als ein rein buchhalterisches Unterfangen der Arbeitsämter missverstanden. Darüber hinaus existieren in der wissenschaftlichen Literatur einige Studien, die die Effektivität von Maßnahmen aktiver Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland auf die individuelle Arbeitsmarktsituation der Maßnahmeteilnehmer analysieren, es existiert jedoch keine vergleichbare Studie auf aggregierter Ebene. In diesem Papier wird dieses Problem aus der Perspektive der modernen Evaluierungsliteratur mit dem Ziel diskutiert, einen einheitlichen Rahmen für die Evaluierung von Maßnahmen der Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland auf aggregierter Ebene zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 182 -
Literaturhinweis
Zur wissenschaftlichen Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland: ein Überblick (2000)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Stefan Speckesser (2000): Zur wissenschaftlichen Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Ein Überblick. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 357-370.
Abstract
"Der Beitrag gibt einen Überblick der neueren wissenschaftlichen Literatur zur Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik (AAMP) in Deutschland. Das Grundproblem mikroökonomischer Evaluation besteht darin, den Vergleichsmaßstab bei Nichtteilnahme zu schätzen, sei es auf Basis einer vergleichbaren Kontrollgruppe von Nichtteilnehmern oder auf Basis der Situation vor Teilnahme. Entscheidend ist hierbei, den potenziellen Selektionsproblemen Rechnung zu tragen. Evaluationsstudien auf der Makroebene müssen zusätzlich auch die indirekten Effekte der AAMP auf den gesamten Arbeitsmarkt berücksichtigen und der möglichen Endogenität der AAMP Rechnung tragen. Die meisten Evaluationsstudien für Deutschland zeigen keine signifikant positiven Beschäftigungseffekte der AAMP, sind jedoch mit großer statistischer Unsicherheit behaftet. Die Autoren führen letzteres im wesentlichen darauf zurück, dass wegen zu geringeren Datenumfangs meist äusserst heterogene Massnahmen gepoolt werden und dass über Teilnehmer und Nichtteilnehmer zu wenige Hintergrundinformationen verfügbar sind. Aufgrund dieser Datenrestriktionen verbietet sich daher aus Sicht der Autoren ein vorschnelles Verdikt über die ökonomischen Wirkungen der AAMP, obwohl mögliche positive Effekte nicht sehr stark sein können, da sie sonst vermutlich trotz unterschiedlicher Methoden und unzureichender Daten empirisch hätten identifiziert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufliche Weiterbildung und individuelle Arbeitslosigkeitsdauer in West- und Ostdeutschland: eine mikroökonometrische Analyse (2000)
Hujer, Reinhard; Wellner, Marc;Zitatform
Hujer, Reinhard & Marc Wellner (2000): Berufliche Weiterbildung und individuelle Arbeitslosigkeitsdauer in West- und Ostdeutschland. Eine mikroökonometrische Analyse. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 405-420.
Abstract
"In der Studie wird eine vergleichende empirische Analyse der Effekte beruflicher Weiterbildung auf die individuelle Arbeitslosigkeitsdauer für West- und Ostdeutschland durchgeführt. Als Datengrundlage werden die Informationen aus dem Sozio-Ökonomischen Panel für Westdeutschland (1984-1994) und für Ostdeutschland (1990-1995) verwendet. Zudem wird ein kurzer Überblick über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit und der Ausgaben für berufliche Weiterbildung gegeben, um die gesellschaftspolitische Relevanz der Evaluationsforschung zu verdeutlichen. Die Modellierung des Selektionsproblems erfolgt mit Hilfe von Matching-Ansätzen, die auf der Schätzung eines Panel-Probit-Modells für die Teilnahmewahrscheinlichkeit basieren. Diskrete Hazardratenmodelle dienen dazu, die Effekte beruflicher Weiterbildungsmaßnahmen auf die individuelle Arbeitslosigkeitsdauer zu bestimmen. Die empirischen Befunde zeigen für Westdeutschland für Kurse bis zu 6 Monaten tendenziell positive Effekte, die allerdings langfristig (nach 2 Jahren) abnehmen. Kurse mit über 6 Monaten Dauer haben dagegen keine signifikanten Effekte, sie weisen eher negative Tendenzen auf. Für Ostdeutschland sind keine signifikanten Effekte zu beobachten, lange Kurse wirken ebenfalls tendenziell negativ. Wegen fehlender differenzierter Informationen über einzelne Maßnahmearten und der geringeren Fallzahlen in den Stichproben sind die empirischen Befunde lediglich als Tendenzaussagen zu interpretieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation of active labour market policy: methodological concepts and empirical estimates (2000)
Zitatform
Hujer, Reinhard & Marco Caliendo (2000): Evaluation of active labour market policy. Methodological concepts and empirical estimates. (IZA discussion paper 236), Bonn, 30 S.
Abstract
"Persistently high unemployment, tight government budgets and the growing scepticism regarding the effects of active labour market policies (ALMP) are the basis for a growing interest in evaluating these measures. This paper intends to explain the need for evaluation on the micro- and macroeconomic level, introduce the fundamental evaluation problem and solutions to it, give an overview of the newer developments in evaluation literature and finally take a look on empirical estimations of ALMP effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wirkung der aktiven Arbeitsmarktpolitik der Schweiz auf die individuellen Beschäftigungschancen von Arbeitslosen (2000)
Zitatform
Lechner, Michael & Michael Gerfin (2000): Wirkung der aktiven Arbeitsmarktpolitik der Schweiz auf die individuellen Beschäftigungschancen von Arbeitslosen. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 396-404.
Abstract
"Das Ziel dieser mikroökonometrischen Studie ist eine Abschätzung der Wirkungen der arbeitsmarktlichen Maßnahmen der Schweiz (AMM) auf die individuellen Erwerbswahrscheinlichkeiten potenzieller Teilnehmer auf Basis administrativer Daten der Arbeitslosenversicherung und der Rentenversicherung. Es wird ein sehr großer Teil der AMM gesamthaft unter Berücksichtigung ihrer heterogenen Programmstruktur betrachtet. Aus diesem Grund wurden die Maßnahmen in acht unterschiedliche Gruppen mit jeweils ähnlichen Programmtypen aufgeteilt. Als weitere Vergleichsgruppe wurden die Personen herangezogen, die an keiner Maßnahme teilnahmen. Die Ergebnisse zeichnen ein recht differenziertes Bild der Wirksamkeit der einzelnen Programme, das sich zusammengefasst auf folgenden Nenner bringen lässt: Die sogenannten Zwischenverdienste haben als einziges Programm einen klar positiven Effekt auf die Wiederbeschäftigungschancen, während die Programme zur vorübergehenden Beschäftigung zumindest kurzfristig, wahrscheinlich aber auch mittelfristig negativ wirken. Für die übrigen Bestandteile der AMM lassen sich keine so eindeutigen Ergebnisse finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und ihre Evaluierung: eine Bestandsaufnahme (2000)
Schmidt, Christoph M.;Zitatform
Schmidt, Christoph M. (2000): Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und ihre Evaluierung. Eine Bestandsaufnahme. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 69, H. 3, S. 425-437. DOI:10.3790/vjh.69.3.425
Abstract
"In der Bundesrepublik Deutschland wird die Durchführung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen mit erheblichem personellen wie finanziellen Aufwand betrieben. Dennoch ist ein Erfolg dieser Maßnahmen keineswegs gesichert, und Ausmaß bzw. Existenz des tatsächlichen Effektes verbleiben in hohem Maße fraglich. Dies begründet sich auch darin, dass es die bisherige Evaluierungspraxis fast vollständig versäumt hat, eine Vergleichssituation zu konstruieren, die hinreichend genau beschreibt, welcher Zustand sich ohne den zu evaluierenden Eingriff eingestellt hätte. Damit wird eine der Minimalanforderungen an eine zielgerichtete wissenschaftliche Evaluierung verletzt. Vor dem Hintergrund eines internationalen Vergleichs der Evaluierungspraxis diskutiert der Beitrag die methodischen Probleme bei der Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen, wobei unterschiedliche empirische Strategien zur Lösung dieser Probleme vorgestellt werden. Ergänzt wird dies durch einen Abriss der verfügbaren wissenschaftlichen Evidenz zu ökonomischen Auswirkungen von Arbeitsmarktprogrammen, verbunden mit einer Reihe von Schlussfolgerungen für die Durchführung zukünftiger Maßnahmen sowie die mit ihnen notwendig einhergehende Evaluierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Effizienz der Arbeitsmarktpolitik in den neuen Bundesländern: eine Bilanz der Vergangenheit und Ansätze für künftige Reformen. Gutachten (2000)
Schneider, Hilmar; Trabert, Lioba; Bergemann, Annette; Schultz, Birgit; Fuchs, Olaf; Kolb, Jürgen; Rosenfeld, Martin; Kempe, Wolfram;Zitatform
Bergemann, Annette, Olaf Fuchs, Wolfram Kempe, Jürgen Kolb, Martin Rosenfeld, Birgit Schultz & Lioba Trabert (2000): Die Effizienz der Arbeitsmarktpolitik in den neuen Bundesländern. Eine Bilanz der Vergangenheit und Ansätze für künftige Reformen. Gutachten. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 2000,03), Halle, 188 S.
Abstract
"Allein in Ostdeutschland sind seit 1990 fast 150 Mrd. DM für Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik verausgabt worden. Angesichts dieses finanziellen Aufwands mag es verwundern, dass die Evaluation von entsprechenden Förderprogrammen in Deutschland noch immer in den Kinderschuhen steckt. Mit dem Sonderheft greift das IWH dieses Manko auf und liefert erstmals eine breit angelegte und empirisch fundierte Effizienzanalyse der bisherigen Fördermaßnahmen. Darüber hinaus widmet sich der Beitrag den Anreizwirkungen der passiven Arbeitsmarktpolitik. Im letzten Teil werden verschiedene Ansätze zur Integration von gering Qualifizierten in den Arbeitsmarkt im Hinblick auf ihr Wirkungspotential in Ostdeutschland untersucht. Zur Analyse bedienen sich die Autoren moderner Methoden der Evaluationsforschung und mikroökonometrischer Verhaltensmodelle.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Reichweite der Arbeitsmarktpolitik engen Grenzen ausgesetzt ist, was ihre Tauglichkeit als Instrument zur Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit anbelangt. Dies schmälert nicht ihre Daseinsberechtigung im Rahmen sorgfältig konzipierter und gezielter Einzelmaßnahmen. Beim Einsatz als Masseninstrument gehen diese positiven Effekte jedoch offenbar verloren. Zum einen reichen die vorhandenen Ressourcen für einen großflächigen Einsatz nicht aus und zum anderen gehen von einem massenhaften Einsatz negative Rückwirkungen auf den ersten Arbeitsmarkt aus. Maßnahmenelemente, die der Stärkung der Eigenverantwortung der Teilnehmer dienen, können in dieser Situation einen Beitrag zur Steigerung der Effizienz bilden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik: Erfahrungen aus Nordamerika (2000)
Zitatform
Smith, Jeffrey (2000): Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik. Erfahrungen aus Nordamerika. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 345-356.
Abstract
Der Beitrag untersucht die Lehren, die aus der Evalutionsforschung in den USA für die Wirkungsforschung der deutschen Arbeitsmarktpolitik gezogen werden können. Der Autor betrachtet zunächst die institutionellen Rahmenbedingungen, innerhalb derer Evaluation stattfindet: Welche Individuen, Unternehmen oder Organisationen führen Evaluationen durch, wer sind die Auftraggeber und wer evaluiert - explizit oder implizit - die Evaluatoren. Es wird argumentiert, dass diese institutionellen Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle dabei spielen, ob Evaluationen objektiv durchgeführt werden und somit der Poliltik und öffentlichen Meinung von Nutzen sein können. Die zweite Fragestellung betrifft die Wahl zwischen verschiedenen ökonometrischen Evaluationsmethoden. Der Autor argumentiert, dass bei der Methodenwahl und der Interpretation der Ergebnisse berücksichtigt werden muss, dass der Einfluss eines Programms zwischen den Individuen variieren kann. Anschließend werden Kosten und Nutzen von sozialen Experimenten und die Einsatzmöglichkeiten der jüngeren Propensity Score Matching Methoden angesprochen. Zum Abschluss wird auf die Bedeutung von allgemeinen Gleichgewichtseffekten in der Evaluationsforschung eingegangen. (IAB2)
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Literaturhinweis
A critical survey of empirical methods for evaluating active labor market policies (2000)
Zitatform
Smith, Jeffrey (2000): A critical survey of empirical methods for evaluating active labor market policies. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 136, H. 3, S. 247-268.
Abstract
"Dieser Aufsatz betrachtet verschiedene Methoden, um das Evaluationsproblem zu lösen. Zunächst wird die Rolle der Heterogenität in den Programmauswirkungen hervorgehoben, um die interessierenden Evaluationsparameter zu definieren und um die geschätzten Programmauswirkungen zu interpretieren. In der Folge diskutiert der Autor die Stärken und Schwächen von sozialen Experimenten und kommt zum Schluss, dass sie einer vorsichtigen Anwendung und Intepretation bedürfen. Zwei gängige nicht-experimentelle Evaluationsverfahren, difference-indifferences und propensity score matching, werden geprüft und kritisiert. Dabei stellt der Autor fest, dass ersteres auf Annahmen basiert, die nicht mit den empirischen Daten übereinstimmen und dass letzteres keine überzeugende Lösung für alle Evaluationsprobleme darstellt. Schliesslich wird erörtert, wie wichtig es ist, die Datenqualität und generelle Gleichgewichtseffekte zu beachten." (Auotrenreferat, IAB-Doku)
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- Grundlagenbeiträge
- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
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- Unterstützung bei der Arbeitsuche
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- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
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- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
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- Aus- und Weiterbildung
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- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
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- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
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