Springe zum Inhalt

Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Alter"
  • Literaturhinweis

    Integrative' or 'defensive' youth activation in nine European welfare states (2005)

    Harsløf, Ivan ;

    Zitatform

    Harsløf, Ivan (2005): Integrative' or 'defensive' youth activation in nine European welfare states. In: Journal of youth studies, Jg. 8, H. 4, S. 461-481. DOI:10.1080/13676260500431792

    Abstract

    "Young unemployed persons are a prioritised group in active labour market programmes. Such programmes can be regarded as 'integrative', facilitating integration into the labour market for young people in accordance with their own preferences. However, such programmes can also be regarded as 'defensive', discouraging young unemployed persons from claiming transfer incomes and urging them to lower their sights when looking for jobs. The article examines the conceptions of the young participants themselves, analysing whether activation programmes are experienced in ways endorsing the integrative or the defensive perspective across different European welfare states. Survey data from these countries indicate that activation programmes for youth are at the integrative end of the spectrum. This is especially the case in the universal welfare regime countries, which are also the group of countries in which youth activation schemes are most widespread. Participant's scheme evaluations are least favourable in Scotland, in line with expectations of a liberal welfare regime approach. Most conservative welfare regime countries fall in between." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ein Jahr Erfahrungen mit EQJ-Maßnahmen in der Region "Westfälisches Ruhrgebiet": Ergebnisse der Kurzstudie "Erprobung neuer arbeitsmarktpolitischer Instrumente zur Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit. Umsetzung von 'Hartz IV' - Wo bleiben die Jugendlichen? (2005)

    Kühnlein, Gertrud; Klein, Birgit;

    Zitatform

    Kühnlein, Gertrud & Birgit Klein (2005): Ein Jahr Erfahrungen mit EQJ-Maßnahmen in der Region "Westfälisches Ruhrgebiet". Ergebnisse der Kurzstudie "Erprobung neuer arbeitsmarktpolitischer Instrumente zur Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit. Umsetzung von 'Hartz IV' - Wo bleiben die Jugendlichen? Dortmund, 47 S.

    Abstract

    "Im Juli 2004 wurde der 'Nationale Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland' abgeschlossen, in dessen Rahmen das Sonderprogramm des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQJ-Programm) steht, das Thema dieser Kurzstudie ist. Anliegen und Ziel dieser Untersuchung, die im Sommer 2005 durchgeführt wurde, ist es, exemplarisch für die Wirtschafts- und Arbeitsregion 'Westfälisches Ruhrgebiet' die dort gemachten Erfahrungen zu dokumentieren und zu bilanzieren. Auf dieser Basis können erste Einschätzungen dazu abgegeben werden, welche Effekte sich aus dem Einsatz dieses neuen bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Instruments ergeben, das sich seit Herbst 2004 in der praktischen Erprobung befindet. Zugleich sollen damit Anhaltspunkte und Hinweise auf eventuelle systematische Schwächen und Stolpersteine identifiziert werden, um ggf. bereits im 'Jahr Eins' der Umsetzung ein pro-aktives, politisches Umsteuern zu ermöglichen. Im Ergebnis erhalten wir einen ersten Eindruck über die bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Wirkungen, die das Instrument EOJ entfaltet, sowie einen Problemaufriss in Bezug auf zukünftige Entwicklungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Neue Arbeit - Neues Leben: Evaluation eines Arbeitsmarktprojekts zum Einsatz von neuen Coaching- und Qualifizierungskonzepten für ältere Arbeitslose mit dem Ziel der Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt in der Region Ostwestfalen von Juni 2002 bis Juli 2004 (2005)

    Lohmann, Bettina;

    Zitatform

    Lohmann, Bettina (2005): Neue Arbeit - Neues Leben. Evaluation eines Arbeitsmarktprojekts zum Einsatz von neuen Coaching- und Qualifizierungskonzepten für ältere Arbeitslose mit dem Ziel der Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt in der Region Ostwestfalen von Juni 2002 bis Juli 2004. Bielefeld, 33 S.

    Abstract

    "Das Projekt 'Neue Arbeit - neues Leben' war eines von mehreren arbeitsmarktpolitischen Projekten der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft IN.OWL (Innovationsnetzwerk für Beschäftigung in Ostwestfalen-Lippe). Die aus dem europäischen Sozialfonds geförderte Gemeinschaftsinitiative EQUAL zielt darauf ab, neue Wege zur Bekämpfung von Diskriminierung und Ungleichheit von Arbeitenden und Arbeitsuchenden auf dem Arbeitsmarkt zu erproben. Eine dieser von Diskriminierung und Ungleichheit bedrohten Gruppe sind die über 45-jährigen Arbeitslosen, deren Wiedereingliederung in den 1. Arbeitsmarkt im Verhältnis zu anderen Altersgruppen besonders problematisch ist. Zielsetzung des Projektes 'Neue Arbeit - neues Leben' war, 600 über 45-jährige Arbeitslose intensiv zu beraten, 240 dieser Personen (40 %) adäquate Maßnahmen anzubieten und letztlich 180 Personen (30 %) in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Hierzu gab es Beraterinnen an drei Standorten, jeweils eine/r für den Kreis Gütersloh, die Stadt Bielefeld und den Kreis Lippe. Ziel war, ein speziell auf diese Altersgruppe zugeschnittenes Coaching zu entwickeln, adäquate Maßnahmen zu finden oder zu konzipieren und die Aufnahmebereitschaft des Arbeitsmarktes für die Zielgruppe zu verbessern. Eine weitere Aufgabe der Projektleitung war, die Daten der 600 Teilnehmenden zu erfassen, statistisch auszuwerten und aufgrund dieser Erkenntnisse Empfehlungen zur besseren Vermittelbarkeit von über 45-jährigen Arbeitslosen zu geben. Hierzu dient der vorliegende Bericht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluation of further training programmes with an optimal matching algorithm (2005)

    Reinowski, Eva; Schultz, Birgit; Wiemers, Jürgen ;

    Zitatform

    Reinowski, Eva, Birgit Schultz & Jürgen Wiemers (2005): Evaluation of further training programmes with an optimal matching algorithm. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 141, H. 4, S. 585-616.

    Abstract

    "In der Studie werden die Effekte von öffentlich geförderten Weiterbildungsmaßnahmen auf die individuelle Arbeitslosigkeitsdauer für verschiedene Gruppen von Personen evaluiert, die sich in ihren persönlichen Merkmalen und einigen ökonomischen Aspekten unterscheiden. Mit Hilfe des Mikrozensus Sachsen ist es möglich, zusätzliche Informationen über die Erwerbsgeschichte der Personen einzubeziehen, so dass Verzerrungen aufgrund unbeobachtbarer Heterogenität und des Ashenfelter's Dip vermieden werden. Um das Zuordnungsproblem zu lösen, wird als Matchingverfahren der ungarische Algorithmus eingesetzt. Der Einfluss der Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen wird durch einen Vergleich der Arbeitslosigkeitsdauer zwischen Teilnehmern und Nichtteilnehmern mit Hilfe des Kaplan-Meier-Schätzers evaluiert. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung deuten darauf hin, dass die Teilnahme an Weiterbildungsprogrammen in allen betrachteten Personengruppen zu einer längeren Arbeitslosigkeitsdauer führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiemers, Jürgen ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Hilfe zur Arbeit als Instrument zur Integration Langzeitarbeitsloser in den Arbeitsmarkt: eine exemplarische Untersuchung (2005)

    Sadowski, Gerd;

    Zitatform

    Sadowski, Gerd (2005): Hilfe zur Arbeit als Instrument zur Integration Langzeitarbeitsloser in den Arbeitsmarkt. Eine exemplarische Untersuchung. Aachen: Mainz, 198 S.

    Abstract

    "Gegenstand der vorliegenden Untersuchung ist die Frage, ob Beschäftigungsgesellschaften in denen Förderinstrumente zur Überwindung von Langzeitarbeitslosigkeit eingesetzt werden, in bestimmter Weise Selektionen bei der Auswahl der zu fördernden Personen vornehmen und ob der Integrationserfolg von solchen Maßnahmen abhängig ist. Zentrales Element der Forschungsarbeit ist eine differenzierte Kontrollgruppenanalyse zwischen Maßnahmeteilnehmern und Personen, die nicht an Angeboten der Beschäftigungshilfe teilgenommen haben. Die Ergebnisse werden auf der Basis verschiedener Subgruppenanalysen präsentiert. Die Resultate verdeutlichen die Notwendigkeit der Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen und die Nachhaltigkeit der Integration ehemaliger Teilnehmer. Entsprechend diesen verschiedenen Nutzungen und Darstellungen existieren eine Fülle von unterschiedlichen Positionierungen auf dem 'Argumentationsmarkt', die durch entsprechende Untersuchungen und Beschreibungen gestützt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Labor market institutions and public regulation (2004)

    Agell, Jonas; Keen, Michael; Weichenrieder, Alfons J.;

    Zitatform

    Agell, Jonas, Michael Keen & Alfons J. Weichenrieder (Hrsg.) (2004): Labor market institutions and public regulation. (CESifo seminar series), Cambridge u.a.: MIT Press, 228 S.

    Abstract

    "The six studies collected in this CESifo volume analyze the effects of public regulation on the labor market. The first three chapters of Labor Market Institutions and Public Regulation present empirical findings, comparing the effects of job training and subsidized employment on the Swedish labor market, analyzing the effect of extended unemployment benefits on unemployment duration for older Austrian workers, and examining poor labor market performance in Spain even after policy reforms. The following chapters take a more theoretical approach, applying the analytical tools of theory to policy issues. These three studies examine the general equilibrium repercussions of public support for both basic and higher education, develop an efficiency wage model to analyze mandated severance pay, and compare different kinds of redistribution to low-skill workers financed by an increased tax on capital." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluation der Eingliederungseffekte von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in reguläre Beschäftigung für Teilnehmer in Deutschland (2004)

    Caliendo, Marco ; Hujer, Reinhard; Thomsen, Stephan L. ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Reinhard Hujer & Stephan L. Thomsen (2004): Evaluation der Eingliederungseffekte von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in reguläre Beschäftigung für Teilnehmer in Deutschland. (ZEW discussion paper 2004-46), Mannheim, 35 S.

    Abstract

    "In der Studie werden die Wirkungen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in Deutschland auf die individuellen Eingliederungswahrscheinlichkeiten der Teilnehmer in reguläre Beschäftigung evaluiert. Für die Untersuchung wird ein umfangreicher und informativer Datensatz aus den Datenquellen der Bundesagentur für Arbeit (BA) verwendet, der es ermöglicht, die Wirkungen der Programme differenziert nach individuellen Unterschieden der Teilnehmer und mit Berücksichtigung der heterogenen Arbeitsmarktstruktur zu untersuchen. Der Datensatz enthält Informationen zu allen Teilnehmern in ABM, die ihre Maßnahmen im Februar 2000 begonnen haben, und zu einer Kontrollgruppe von Nichtteilnehmern, die im Januar 2000 arbeitslos waren und im Februar 2000 nicht in die Programme eingetreten sind. Mit Hilfe der Informationen der Beschäftigtenstatistik ist es hierbei erstmals möglich, den Abgang in reguläre Beschäftigung auf Grundlage administrativer Daten zu untersuchen. Der vorliegende Verbleibszeitraum reicht bis Dezember 2002. Unter Verwendung von Matching-Methoden auf dem Ansatz potenzieller Ergebnisse werden die Effekte von ABM mit regionaler Unterscheidung und für besondere Problem- und Zielgruppen des Arbeitsmarktes geschätzt. Die Ergebnisse zeigen zwar deutliche Unterschiede in den Effekten für Subgruppen, insgesamt weisen die empirischen Befunde jedoch darauf hin, dass das Ziel der Eingliederung in reguläre ungeförderte Beschäftigung durch ABM weitgehend nicht realisiert werden konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The relative efficiency of labor market programs: Swedish experience from the 1990s (2004)

    Carling, Kenneth; Richardson, Katarina;

    Zitatform

    Carling, Kenneth & Katarina Richardson (2004): The relative efficiency of labor market programs. Swedish experience from the 1990s. In: Labour economics, Jg. 11, H. 3, S. 335-354. DOI:10.1016/j.labeco.2003.09.002

    Abstract

    "We estimate the relative efficiency of eight Swedish labor market programs in reducing the unemployment duration for participants, using a rich, administrative data set of all adult unemployed workers. We find that programs in which the participants obtain subsidized work experience and training provided by firms have better outcomes than classroom vocational training. The relative efficiency is similar across demographic and skill groups, and independent of the timing of the placement. A careful examination of the assignment process to programs reveals no self-selection, but substantial administrative selection. It appears to be unrelated to the outcome, however, and should not bias the results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Umsetzung des ESF-BA-Programms in der Zeit von Anfang 2000 bis Ende 2002 (2004)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2004): Die Umsetzung des ESF-BA-Programms in der Zeit von Anfang 2000 bis Ende 2002. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 21-149.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. In dem Beitrag wird ein vorläufiges Fazit der Umsetzung für den Förderzeitraum 2000 bis Ende 2002 gezogen. Im Vordergrund des Berichtes steht die Umsetzung der Inputziele des Programms, insbesondere die Frage nach der Förderentwicklung in Abhängigkeit von den Zielen des Programms. Es wird ausgeführt, dass die bisherige Umsetzung relativ passgenau erfolgt ist und der Programmplanung entspricht. Für den weiteren Projektablauf sind die zwischenzeitlich eingetretenen Veränderungen des SGB III zu berücksichtigen. Die neuen Richtlinien sehen vor, dass künftig ausdrücklich Jugendliche und erwachsene Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund zu den Zielgruppen der beruflichen Qualifizierung gehören. Gefördert werden demnach das ESF-Unterhaltsgeld für die so genannten Nichtleistungsbezieher/innen, die Finanzierung von Überbrückungsgeldbezieher/innen und neu auch bei Gründung einer 'Ich-AG', die Qualifizierung während des Bezugs von Kurzarbeitergeld bei der so genannten strukturellen Kurzarbeit. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kompetenzförderliche arbeitsmarktpolitische Maßnahmen (2004)

    Dostal, Werner; Volkholz, Volker; Dunkel, Torsten; Schat, Hans-Dieter; Gärtner, Stefan ; Woderich, Rudolf; Hartmann, Ernst A.; Rosenstiel, Lutz von; Klich, Mirko; Adenauer, Sibylle; Koch, Thomas ; Sroka, Wendelin; Köchling, Annegret; Pfadenhauer, Michaela ; Langhoff, Thomas; Siegel, Konrad; Le Mouillour, Isabelle; Dostal, Werner; Müller, Angelika;

    Zitatform

    Dostal, Werner; Volker Volkholz, Torsten Dunkel, Hans-Dieter Schat, Stefan Gärtner, Rudolf Woderich, Ernst A. Hartmann, Lutz von Rosenstiel, Mirko Klich, Sibylle Adenauer, Thomas Koch, Wendelin Sroka, Annegret Köchling, Michaela Pfadenhauer, Thomas Langhoff, Konrad Siegel, Isabelle Le Mouillour, Werner Dostal & Angelika Müller (sonst. bet. Pers.) (2004): Kompetenzförderliche arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. In: Arbeitsgemeinschaft Qualifikations-Entwicklungs-Management (Hrsg.) (2004): Kompetenzentwicklung 2004 : lernförderliche Strukturbedingungen (Kompetenzentwicklung, 09), S. 301-370.

    Abstract

    Das Fachgutachten ergänzt und aktualisiert eine Arbeit zur Kompetenzentwicklung als arbeitsmarktpolitisches Instrument aus dem Jahr 2001 und legt seinen Schwergewicht auf Methoden und Ergebnisse der Evaluation der Wirkungen dieser Maßnahmen, wie sie vor allem im und im Umfeld des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) betrieben worden ist. Nach einer theoretischen und begrifflichen Klärung von Kompetenz und Qualifikation wird die Geschichte der Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland sowie der aktuelle gesetzliche Rahmen der Hartz-Reformen skizziert und es wird auf den Stand der Wirkungsforschung eingegangen. Bei der Analyse der einzelnen arbeitsmarktpolitischen kompetenzförderlichen Maßnahmen steht die Frage im Mittelpunkt, ob die Maßnahmen allein oder in ihrem Beziehungsgeflecht Qualifikation und Kompetenz verbessert haben, ob die Teilnehmer bzw. Absolventen arbeitsmarktpolitischer Förderung an Beschäftigungsfähigkeit gewinnen konnten (Employability Effects) oder ob die Marktperformanz dieser Personengruppen (Marketability-Effects) im Vordergrund steht, d.h. die Fähigkeit, sich auf dem Arbeitsmarkt adäquat darzustellen und zu bewegen. Die Analyse der einzelnen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zu Kompetenzförderung zeigt, dass diese eindeutig auf die Wiedergewinnung einer Erwerbstätigkeit - möglichst eines sozialversicherungspflichtigen unbefristeten Normalarbeitsverhältnisses - zielen. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt der Kompetenzentwicklung von der Förderung der Employability hin zu einer Förderung der Marketability. Diese Verschiebung sollte bei der Wirkungsforschung von Kompetenzförderung berücksichtig werden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Hartz-Gesetze zur Arbeitsmarktpolitik: ein umfassendes Evaluationskonzept (2004)

    Fertig, Michael ; Kluve, Jochen; Schmidt, Christoph M.; Hägele, Helmut; Friedrich, Werner; Apel, Helmut;

    Zitatform

    Fertig, Michael, Jochen Kluve, Christoph M. Schmidt, Helmut Apel, Werner Friedrich & Helmut Hägele (2004): Die Hartz-Gesetze zur Arbeitsmarktpolitik. Ein umfassendes Evaluationskonzept. (RWI-Schriften 74), Berlin: Duncker & Humblot, 320 S. DOI:10.3790/978-3-428-51535-6

    Abstract

    "Die im Rahmen der Hartz-Reformen auf den Weg gebrachten Änderungen der Arbeitsmarktgesetzgebung haben die rasche und nachhaltige Vermittlung in Arbeit, die Schaffung neuer Beschäftigungsfelder und den Bau von mehr Brücken in Beschäftigung zum Ziel. Hauptziel ist letztlich die Verringerung der Arbeitslosigkeit. Jede Evaluationsstudie dazu hat sich an diesem übergeordneten Ziel zu orientieren. Die Autoren der vorliegenden Arbeit präsentieren ein derartiges Konzept zur mittel- und längerfristigen Bewertung der Umsetzung der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Leitlinien sind: Das Konzept muss angesichts der nicht optimalen Datenlage und der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit praktikabel sein. Es muss sich angesichts der Vielzahl der Ziele der Arbeitsmarktpolitik auf die Beschäftigungssituation arbeitsloser Arbeitnehmer konzentrieren. Es muss einen einheitlichen Analyserahmen anbieten für Leitfragen wie: Was haben die durchgeführten Maßnahmen bewirkt, waren sie effektiv? Welche Kosten sind entstanden, waren die Maßnahmen effizient? Welche Ursachen lassen sich für die Wirkung identifizieren? Es muss dafür einen interdisziplinären Ansatz verfolgen, der eine ausgewogene Kombination aus theoretischer Analyse, ökonometrischer Kompetenz und Know-how der Implementationsforschung beinhaltet. Das Konzept muss Methoden vorsehen, die angesichts der genannten Daten- und Zeitprobleme robuste Ergebnisse erzeugen können. Es muss angesichts des teilweise späten Inkrafttretens einzelner Maßnahmen eine Erweiterung des Evaluationszeitraums erlauben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The impact of youth unemployment policy: a shift of workers into the skilled labour force (2004)

    Filges, Trine; Larsen, Birthe;

    Zitatform

    Filges, Trine & Birthe Larsen (2004): The impact of youth unemployment policy. A shift of workers into the skilled labour force. In: Labour, Jg. 18, H. 3, S. 379-414.

    Abstract

    "This paper examines the impact on unemployment, wages, distribution and welfare of Youth Unemployment Programmes (YUPs). The aim of YUPS is to increase the number of young people acquiring skills and thereby reduce unemployment. We consider the assumption of a completely successful YUP, which delivers higher skills, and analyse what happens when the number of skilled workers increases relative to the number of unskilled workers. The analysis uses a search model with heterogeneous workers and jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Hartz-Gesetze: methodische Ansätze zu einer Evaluierung (2004)

    Hagen, Tobias ; Wolf, Elke ; Hujer, Reinhard; Wunderlich, Gaby; Jacobebbinghaus, Peter; Biewen, Martin ; Winterhager, Henrik; Spermann, Alexander; Boockmann, Bernhard; Fitzenberger, Bernd ; Arntz, Melanie ; Gürtzgen, Nicole ; Pfeiffer, Friedhelm ; Beblo, Miriam; Weber, Andrea ; Ammermüller, Andreas; Wilke, Ralf A. ;

    Zitatform

    Hagen, Tobias & Alexander Spermann (2004): Hartz-Gesetze. Methodische Ansätze zu einer Evaluierung. (ZEW-Wirtschaftsanalysen 74), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 246 S.

    Abstract

    "Noch nie wurden im Bereich der Arbeitsmarktpolitik so umfassende Reformen auf den Weg gebracht wie mit den Hartz-Gesetzen. Sie sollen dazu beitragen, die Arbeitslosigkeitsdauer durch eine verbesserte Arbeitsvermittlung zu verringern. Für den Gesetzgeber, aber auch für die Gesellschaft insgesamt, ist es essentiell zu erfahren, in welchem Maße die gesetzten Ziele erreicht werden. Eine Evaluierung kann diese Frage beantworten. Der Band enthält ein methodisches Konzept für eine umfassende Evaluation der neuen Instrumente der Hartz-Gesetze. Zunächst werden methodische Ansätze zu einer Evaluation auf leicht verständlichem Niveau diskutiert. Diese beziehen sich sowohl auf die mikroökonomische Ebene als auch auf die aggregierte Ebene: Es kann ermittelt werden, wie sich die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf einzelne Personen und Betriebe auswirken, aber auch, welche Konsequenzen sie für eine Branche oder die Gesamtwirtschaft haben. Darüber hinaus werden auch Ansätze für eine Bewertung geschlechtsspezifischer Probleme am Arbeitsmarkt dargestellt (Gender-Mainstreaming). Ein weiterer Schwerpunkt sind die für die Evaluationsforschung nutzbaren Datensätze. Im zweiten Teil des Bandes werden konkrete Evaluationsstrategien für einzelne Reformen und Instrumente vorgeschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Lohnkostenzuschüsse und Integration schwer vermittelbarer Personen in den ersten Arbeitsmarkt: eine Evalution mit Daten aus Betriebsbefragungen (2004)

    Hartmann, Josef;

    Zitatform

    Hartmann, Josef (2004): Lohnkostenzuschüsse und Integration schwer vermittelbarer Personen in den ersten Arbeitsmarkt. Eine Evalution mit Daten aus Betriebsbefragungen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 284), Nürnberg, 314 S.

    Abstract

    "Betriebliche Einstellungshilfen in Form von Lohnkostenzuschüssen an Arbeitgeber haben sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland entwickelt. Die Zielsetzung besteht vorrangig darin, das Einstellungsverhalten der Arbeitgeber zu beeinflussen, um für Personen mit eingeschränkten Beschäftigungschancen die direkte Einmündung in den 'ersten Arbeitsmarkt' zu fördern (Steuerungseffekt). Zielgruppe sind Arbeitnehmer, die aufgrund von tatsächlichen oder vermeintlichen Leistungsminderungen als schwervermittelbar gelten (bspw. ältere Arbeitslose, Langzeitarbeitslose und BerufsrückkehrerInnen). Mit der Förderung soll ein eventuelles Leistungsdefizit kompensiert werden, so dass dem Arbeitgeber keine finanziellen Nachteile entstehen. Die Förderung wirkt optimal, wenn es gelingt, den Arbeitnehmer dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze ist nicht explizit intendiert, wäre aber ein wünschenswerter Nebeneffekt. Mit einer repräsentativen Befragung von Betrieben, die im Jahr 1999 Lohnkostenzuschüsse in Anspruch genommen haben, einer Nachbefragung zum Verbleib der geförderten Personen im Jahr 2000, qualitativen Erhebungen (Fallstudien) bei geförderten und nicht geförderten Betrieben sowie Auswertungen des IAB-Betriebspanels zu strukturellen Unterschieden zwischen Förder- und Nichtförderbetrieben wurde die Datenbasis für die bivariaten und multivariaten Analysen gelegt. Im Mittelpunkt stand die Frage, inwieweit durch die Lohnkostenzuschüsse tatsächlich die intendierten arbeitsmarktpolitischen Ziele erreicht werden und welche Nebenwirkungen zu beobachten sind. Die Untersuchung zeigt, dass die Zielgruppenorientierung der Fördermaßnahmen greift. Für knapp die Hälfte der Betriebe kann ein Steuerungseffekt, ein Beschäftigungseffekt oder eventuell auch eine Kombination von beiden Effekten festgestellt werden, unterschiedlich in West und Ost. Je stärker die Zielgruppenrestriktion in den Förderbedingungen ist, umso eher werden Personen eingestellt, die die Betriebe sonst nicht eingestellt hätten. Rund 40 Prozent der Betriebe zeigten keine Veränderung in ihrem Einstellungsverhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Eins zu Eins?: eine Zwischenbilanz der Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt (2004)

    Jann, Werner ; Schmid, Günther;

    Zitatform

    Jann, Werner & Günther Schmid (Hrsg.) (2004): Eins zu Eins? Eine Zwischenbilanz der Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt. (Modernisierung des öffentlichen Sektors 25), Berlin: Edition Sigma, 112 S.

    Abstract

    "Als die 'Kommission moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' - bekannt als 'Hartz-Kommission' - ihren Abschlußbericht vorlegte, versprach Bundeskanzler Schröder, die 13 Module des Berichts eins zu eins umzusetzen. Opposition und große Teile der Öffentlichkeit standen und stehen den Kommissionsvorschlägen allerdings sehr kritisch gegenüber. Während die einen beklagen, sie würden nur verwässert oder gar nicht umgesetzt, bestreiten andere ihren Sinn und Zweck. Der Band - herausgegeben von zwei Wissenschaftlern, die der Kommission selbst angehörten - liefert nun eine erste Zwischenbilanz zur Debatte um die und zur Implementation der Reformen. Zwar ist es für Aussagen über mittel- und langfristige Wirkungen noch zu früh und bei einzelnen Modulen ist offenbar, daß die Erwartungen zu hoch gesteckt waren. Dennoch hat die Kommission nach Ansicht der Beiträger zum ersten Mal ein kohärentes Gesamtkonzept für einen modernen und flexiblen Arbeitsmarkt vorgelegt, eine klare Agenda für die Reformdiskussion vorgegeben und eine nachhaltige Reformbewegung in Gang gesetzt. Die Verfasser argumentieren, daß die Konzepte weiter zu entwickeln und laufend mit den Erfahrungen des Umsetzungsprozesses anzureichern oder zu korrigieren sind. Insofern ist ein Lernprozeß im Geiste des Gesamtkonzepts wichtiger als eine mechanistische Eins-zu-eins-Umsetzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhaltsverzeichnis: Werner Jann und Günther Schmid: Die Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt: Eine Zwischenbilanz (7-18); Frank Oschmiansky: Reform der Arbeitsvermittlung (19-37); Bastian Jantz: Zusammenführung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe (38-50); Frank Oschmiansky: Bekämpfung von Schwarzarbeit (51-62); Simon Vaut: Umbau der BA (63-75); Frank Oschmiansky: Weitere wichtige Bausteine (76-91).

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wissenschaftliche Begleitung des Förderprogramms "Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit" der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung: Projekt-Abschlussbericht (2004)

    Krone, Sirikit; Muth, Josef;

    Zitatform

    Krone, Sirikit & Josef Muth (2004): Wissenschaftliche Begleitung des Förderprogramms "Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit" der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Projekt-Abschlussbericht. (Projektbericht des Instituts Arbeit und Technik 2004-01), Gelsenkirchen, 138 S.

    Abstract

    "Die im Jahre 1967 gegründete gemeinnützige Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung mit Sitz in Essen fördert in- und ausländische Projekte in den Bereichen Wissenschaft, Erziehungs-, Bildungs- und Gesundheitswesen, Sport sowie Kultur. Angesichts der bedrückenden Lage von Jugendlichen auf dem deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt hat die Stiftung zu Beginn des Jahres 1998 ihr bis dahin größtes Förderprogramm 'Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit' mit einem Finanzvolumen von rund 15 Mio. Euro ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Programms wurden im Sinne einer Modellwerkstatt insbesondere innovative und präventive Ansätze zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit erprobt. Entsprechend dieser Zielsetzung lag ein inhaltlicher Programmschwerpunkt bei Projekten, die den Übergang von Jugendlichen in die Berufsausbildung und in den Arbeitsmarkt unterstützen. Das Institut Arbeit und Technik wurde mit der wissenschaftlichen Begleitforschung dieses Programms beauftragt. Aufgabe der Begleitforschung war es, neben projektspezifischen Bewertungen aus den zum Teil sehr verschiedenartigen Förderansätzen allgemeine Erkenntnisse für die Gestaltung der jugendspezifischen Arbeitsmarktpolitik abzuleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zielgruppenerreichung bei der Förderung beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms (2004)

    Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas (2004): Zielgruppenerreichung bei der Förderung beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 151-206.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. In dem Beitrag wird für die erste Projektphase untersucht, inwieweit die angestrebten Zielgruppen tatsächlich erreicht wurden. Insbesondere bei der Gruppe der Nichtleistungsbezieher/innen wird die Förderung als erfolgreich eingeschätzt. Im einzelnen werden für die verschiedenen Zielgruppen (differenziert nach Ost- und Westdeutschland) die folgenden Werte dargestellt: Anteil der sich in einem ungeförderten Beschäftigungsverhältnis Befindenden jeweils 30 bzw. 182 Tage nach dem Austritt aus der ESF-BA-Förderung; Anteil der arbeitslos oder arbeitssuchend Gemeldeten nach 30 Tagen bzw. sechs Monaten; Anteil der aus der Förderung Ausgetretenen, die eine weitere Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik in Anspruch nehmen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Trainingsmaßnahmen im ESF-BA-Programm und in der gesetzlichen Regelförderung nach dem SGB III (2004)

    Kurtz, Beate;

    Zitatform

    Kurtz, Beate (2004): Trainingsmaßnahmen im ESF-BA-Programm und in der gesetzlichen Regelförderung nach dem SGB III. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 207-264.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. Der Beitrag befasst sich mit den bisher weniger bekannten Trainingsmaßnahmen, bei denen es sich um ein Instrument handelt, das mit einer relativ kurzen Maßnahmedauer und vergleichsweise geringen Kosten arbeitet. Seit 1999 wird ein deutlicher Anstieg bei diesen Maßnahmen beobachtet, wobei die Verbleibsquoten bei betrieblichen Trainingsmaßnahmen mit 68 Prozent deutlich höher als bei Maßnahmen der Träger ausfallen. Da die Abbrecherquote bei dieser Art der Förderung vergleichsweise niedrig ist, wird vorgeschlagen, Teile der beruflichen Weiterbildung durch Trainingsmaßnahmen in Form von modulartigen Qualifizierungsbausteinen zu ersetzen. Insbesondere wäre dies bei berufsbezogenen, berufsübergreifenden oder berufspraktischen Weiterbildungen oder bei Übungseinrichtungen zu empfehlen, weniger bei Abschlüssen für einen anerkannten Ausbildungsberuf. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Reduction in the long-term unemployment of the elderly: a success story from Finland (2004)

    Kyyrä, Tomi; Wilke, Ralf A. ;

    Zitatform

    Kyyrä, Tomi & Ralf A. Wilke (2004): Reduction in the long-term unemployment of the elderly. A success story from Finland. (ZEW discussion paper 2004-63), Mannheim, 34 S.

    Abstract

    "In European countries unemployment levels are typically higher and unemployment durations are often longer than in the United States. These unemployment differences have been the focus of much political and academic debate in recent years. The unemployment compensation system, with more generous benefit levels and longer entitlement periods, is often blamed to be responsible for much of the European unemployment problem. In this paper we show that this is indeed true for a large share of the long-term unemployment of the elderly in Finland. Among the European countries Finland has performed relatively poorly in terms of unemployment. As a consequence of the deep depression in the early 1990s, the Finnish unemployment rate peaked to almost 20 percent in 1994. Despite rapid economic growth over the latter part of the 1990s, unemployment has stuck at a high level and the fraction of the long-term unemployed has increased alarmingly. As in other European countries, such as Germany and France, the share of elderly long-term unemployed is large. The Finish unemployment tunnel scheme is often blamed to be responsible for that. This scheme allows the elderly unemployed to collect unemployment benefits up to the age of 60, when they can retire via a particular unemployment pension. In 1997 the eligibility age of this scheme was raised from 53 to 55. We consider changes in the risk of unemployment, unemployment durations, and the exit states before and after the reform. In the duration analysis a flexible treatment design is adopted by allowing for quantile treatment effects. We apply three different non- and semiparametric methods, which all produce robust and coherent results. After the reform the group aged 53-54 has a lower risk of unemployment, shorter unemployment durations, higher exit rates to employment and it is not anymore distinguishable from the group aged 50-52. We provide calculations of the expected save in unemployment benefit transfers due to the reform and found that it is in the range of 100 million euros per age cohort." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    New Deal option effects on employment entry and unemployment exit: an evaluation using propensity score matching (2004)

    Lissenburgh, Stephen;

    Zitatform

    Lissenburgh, Stephen (2004): New Deal option effects on employment entry and unemployment exit. An evaluation using propensity score matching. In: International journal of manpower, Jg. 25, H. 5, S. 411-430. DOI:10.1108/01437720410554133

    Abstract

    "This paper uses propensity score matching techniques to evaluate the impact of new deal options on the chances of exiting unemployment for a cohort of entrants to the new deal for young people in Scotland between September 1998 and February 1999. The paper uses information from the new deal evaluation database and from a two-stage survey based on a random sample of the cohort. It finds that the employment option was the most effective of the new deal options, both in terms of increasing the likelihood of exit from unemployment by February 2001 and increasing the amount of time spent off by JSA from February 2000 to February 2001. Remaining on the Gateway was the next most effective route for clients to take with regard to reducing the amount of time spent on JSA and increasing the likelihood of JSA exit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Förderung von Berufsvorbereitung und Berufsausbildung durch die Bundesagentur für Arbeit zwischen 1969 und 2003: die Kompensationsfunktionen im Spektrum chancengleichheitsbezogener Berufsbildungspolitik (2004)

    Neubauer, Jennifer;

    Zitatform

    Neubauer, Jennifer (2004): Die Förderung von Berufsvorbereitung und Berufsausbildung durch die Bundesagentur für Arbeit zwischen 1969 und 2003. Die Kompensationsfunktionen im Spektrum chancengleichheitsbezogener Berufsbildungspolitik. Duisburg u.a., 368 S.

    Abstract

    In der Dissertation werden die gesellschaftspolitischen Funktionen sowie ordnungspolitische und förderpolitische Aspekte der chancengleichheitsbezogenen Berufsbildungspolitik herausgearbeitet. Die Entwicklung der Fördergesetzgebung und der Einsatz der Förderinstrumente in der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1969 und 2003 (ab 1991 auch für Ostdeutschland) wird nachgezeichnet. Es wird gezeigt, dass sich die Förderung von Berufsvorbereitung und Berufsausbildung seit ihrer Implementierung im Arbeitsförderungsrecht zu einem eigenständigen Angebot der Ausgleichspolitik auf dem deutschen Ausbildungsmarkt entwickelt hat und eine dreifache Kompensationsfunktion übernimmt: 1. eine Kompensationsfunktion gegenüber dem dualen Ausbildungsstellenmarkt, 2. eine Kompensationsfunktion gegenüber den schulischen Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung und Berufsgrundbildung, und 3. eine Kompensationsfunktion gegenüber der Programmförderung von Bund und Ländern. Die Etablierung der dreifachen Kompensationsfunktion ging dabei jedoch nicht mit einer Verschiebung innerhalb des Haushalts der Bundesagentur für Arbeit einher. Stattdessen wurde die expansive Förderpolitik von der Verselbständigung der ausbildungsbezogenen Förderung zu einem eigenständigen Angebot auf dem Ausbildungsmarkt begleitet. Die hieraus entstehenden ordnungspolitischen und leistungspolitischen Strukturprobleme werden erörtert, und es werden Überlegungen zu einer Neuregelung ausbildungsbezogener Förderung angestellt. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel: empirische Analysen (2004)

    Schmid, Günther; Gangl, Markus ; Kupka, Peter ;

    Zitatform

    Schmid, Günther, Markus Gangl & Peter Kupka (Hrsg.) (2004): Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel. Empirische Analysen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 286), Nürnberg, 280 S.

    Abstract

    Der Band dokumentiert die Vorträge, die im November 2003 auf dem gemeinsamen Kontaktseminar "Arbeitsmarktpolitik, Erwerbsverläufe und Strukturwandel" des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und der Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gehalten wurden. Ausgangspunkt des Tagungsprogramms war die Überzeugung, dass sich die Strukturen des Arbeitsmarktes in den letzten Jahrzehnten nachhaltig verändert haben, dass Strukturumbrüche bereits an vielen Orten und in vielfältiger Weise erfolgreich bewältigt wurden, aber dass die Arbeitsmärkte der international vernetzten Dienstleistungsgesellschaft den Arbeitnehmern auch in Zukunft ein hohes Maß an Flexibilität und Eigenverantwortung abverlangen werden. In den Beiträgen wird dementsprechend untersucht, an welchen Stellen, in welche Richtung und in welchem Ausmaß bewährte Institutionen des Arbeitsmarkts angepasst werden müssen, um Erwerbsverläufe in einem neu und anders konturierten Dienstleistungsarbeitsmarkt abzusichern und zu stützen. Grundlage und Bezugsrahmen der Überlegungen ist das Konzept der Übergangsarbeitsmärkte - verstanden als institutionelle Scharniere zur individuellen und kollektiven Bewältigung von Friktionen, Anpassungsprozessen und des Strukturwandels im Arbeitsmarkt. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    5 Jahre "Fördern und Fordern" in der Stadt Köln: Vorbild für die Umsetzung von "Hartz IV"? (2004)

    Scholz, Jendrik;

    Zitatform

    Scholz, Jendrik (2004): 5 Jahre "Fördern und Fordern" in der Stadt Köln. Vorbild für die Umsetzung von "Hartz IV"? In: Neue Praxis, Jg. 34, H. 4, S. 396-402.

    Abstract

    Das Begriffspaar 'Fördern und Fordern' (§§ 2, 14 SGB III) ist das sozialpolitische Leitbild der zum 1. Januar 2005 im Rahmen von 'Hartz IV' in Kraft tretenden Vorschriften zur Einführung des Arbeitslosengeldes II (Alg II) und zur Kooperation von Arbeitsamt und Sozialamt bei der Betreuung der erwerbsfähigen Langzeitarbeitslosen. Bezogen auf diese Zielgruppe, erproben das Kölner Arbeitsamt und Sozialamt im Rahmen der bundesweiten Modellprojekte zur Zusammenarbeit des Arbeitsamtes mit den Trägern der Sozialhilfe (MoZArT) bereits seit April 2001 die enge Kooperation in einer gemeinsamen Verwaltungsstelle, dem Job-Center Köln. Für junge Sozialhilfeempfänger unter 25 Jahren wurde bereits 1999 die 'Job-Börse Junges Köln' und das 'Sprungbrett Praktikum' etabliert. Dahinter steht die Idee des aktivierenden statt alimentierenden Sozialstaats und seines Primats der Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt. Der Beitrag geht den Fragen nach, welche Ergebnisse die Zusammenarbeit von Arbeitsamt, Sozialamt und privaten Trägern in Köln erbracht hat und wie eng normatives Wollen (Workfare) und tatsächliches Sein (Vermittlung) beieinander bzw. auseinander liegen. Fazit: Wenn aber aufgrund zu geringen Wachstums die Nachfrage nach Arbeitskräften so niedrig wie derzeit ist, reduzieren Workfare-Programme das Begriffspaar 'Fördern und Fordern' alleine auf das 'Fordern'. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The aggregate impact of active labour market policy in Germany and the UK: evidence from administrative data (2004)

    Speckesser, Stefan ;

    Zitatform

    Speckesser, Stefan (2004): The aggregate impact of active labour market policy in Germany and the UK. Evidence from administrative data. In: G. Schmid, M. Gangl & P. Kupka (Hrsg.) (2004): Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel : empirische Analysen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 286), S. 153-178.

    Abstract

    Der Beitrag vergleicht die makroökonomischen Beschäftigungseffekte der wichtigsten Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland - Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) - und in Großbritannien - das 'New Deal for Young Unemployed People' (NDYP). Ausgangspunkt der empirischen Analyse ist eine Erörterung der Auswirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik auf das matching von Arbeitslosen und offenen Stellen. Die Beschäftigungseffekte werden auf der Grundlage regionaler Arbeitsmarktdaten und unterschiedlicher ökonometrischer Modellspezifikationen (statische und dynamische Panelmodelle) geschätzt. In beiden Ländern ist der Einfluss der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen unwesentlich: In Deutschland führen Weiterbildungsmaßnahmen zu keiner Verbesserung des matchings von Arbeitssuchenden und offenen Stellen. Für Großbritannien werden nur schwache kurzzeitige Beschäftigungseffekte ausgemacht. Der Autor konstatiert abschließend sehr geringe positive Wirkungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf der Makroebene für beide Länder. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Dürfen Bezieher von Arbeitslosengeld II künftig vorzeitig in die Rente abgeschoben werden? (2004)

    Spellbrink, Wolfgang;

    Zitatform

    Spellbrink, Wolfgang (2004): Dürfen Bezieher von Arbeitslosengeld II künftig vorzeitig in die Rente abgeschoben werden? In: Soziale Sicherheit, Jg. 53, H. 5, S. 164-169.

    Abstract

    "Für Regierung und Arbeitsverwaltung ist es meist von Vorteil, wenn ältere Arbeitslose vorzeitig in Rente gehen. Dann reduziert sich nicht nur die Zahl der registrierten Arbeitslosen, sondern es sinken dadurch auch die Ausgaben für die Arbeitslosenunterstützung - auf Kosten der Rentenversicherungsträger. Nach derzeitigem Recht dürfen Arbeitslose aber nur in wenigen Ausnahmefällen vor ihrem 65. Geburtstag zwangsweise vom Arbeitsmarkt in die Rente 'ausgesteuert' werden. Dies gilt allenfalls dann, wenn sie einen Anspruch auf eine ungekürzte Rente haben. Das könnte sich aber ab 2005 für die Empfänger des neuen Arbeitslosengeldes II (Alg II) ändern. Denn dann darf der zuständige Träger für diese Leistung also die Agentur fürArbeit oder die Kommune - selbst einen Rentenantrag für Arbeitslose stellen. Welche rechtlichen Folgen daraus resultieren können, untersucht der Autor in diesem Beitrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Fortbildung in der Benachteiligtenförderung: Spezielle Personalqualifizierung sichert Ausbildungserfolg: Bilanz 2002 - des heidelberger instituts beruf und arbeit (hiba) (2003)

    Bonifer-Dörr, Gerhard; Vock, Rainer;

    Zitatform

    Bonifer-Dörr, Gerhard & Rainer Vock (2003): Fortbildung in der Benachteiligtenförderung: Spezielle Personalqualifizierung sichert Ausbildungserfolg. Bilanz 2002 - des heidelberger instituts beruf und arbeit (hiba). In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 8, S. 1071-1085.

    Abstract

    "Die Bundesanstalt für Arbeit hat im August 2001 nach einer vorausgegangenen Ausschreibung das heidelberger institut beruf und arbeit (hiba gmbh) für den Zeitraum vom 1. 1. 2002 bis 31. 12. 2005 mit der Durchführung der Fortbildung der Mitarbeiter/innen in den Maßnahmen der Benachteiligtenförderung beauftragt. Diese speziellen Fortbildungsmaßnahmen für das Personal in den ausbildungsbegleitenden Hilfen und in der Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE oder BüE) bilden seit vielen Jahren eine der tragenden Säulen für den Erfolg der beruflichen Integration von Jugendlichen, die mit schlechten Startchancen auf den Ausbildungsstellenmarkt treten. Die bundesweit angebotenen und trägerübergreifend konzipierten Fortbildungsseminare sorgen für einen regional möglichst einheitlichen und hohen Standard der Förderung der spezifischen Zielgruppe 'sozial benachteiligte und lernbeeinträchtigte Jugendliche', wie sie in §§ 235, 240 ff. SGB III definiert sind. Das heidelberger institut beruf und arbeit überprüft und bewertet seine Leistungen ständig im Rahmen seines Qualitätsmanagementsystems, das nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert ist. In dem Beitrag werden die wesentlichen Ergebnisse aus der Evaluation der Aktivitäten des Jahres 2002 zusammengefasst dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Praxis und Perspektiven einer zielgruppenorientierten Arbeitsmarktpolitik: illustriert und entwickelt anhand von Förderbeispielen aus den Ziel-3-Programmen des Landes Nordrhein-Westfalen. Qualitativer Untersuchungsteil aus der vom Institut Arbeit und Technik von 1997 bis 2000 durchgeführten begleitenden Evaluierung der vom Land Nordrhein-Westfalen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderten Operationellen Ziel-3-Programme (2003)

    Büttner, Renate; Beer, Doris ;

    Zitatform

    Büttner, Renate (2003): Praxis und Perspektiven einer zielgruppenorientierten Arbeitsmarktpolitik. Illustriert und entwickelt anhand von Förderbeispielen aus den Ziel-3-Programmen des Landes Nordrhein-Westfalen. Qualitativer Untersuchungsteil aus der vom Institut Arbeit und Technik von 1997 bis 2000 durchgeführten begleitenden Evaluierung der vom Land Nordrhein-Westfalen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderten Operationellen Ziel-3-Programme. (Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik 2003-01), Gelsenkirchen, 173 S.

    Abstract

    "Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hat zwischen 1994 bis 1999 verschiedene Arbeitsmarktprogramme aufgelegt, um besonders benachteiligte Gruppen möglichst dauerhaft in den Arbeitsmarkt zu (re-)integrieren. Die Umsetzung von drei dieser zielgruppenorientierten Programme hat das Institut Arbeit und Technik über mehrere Jahre wissenschaftlich begleitet. Untersuchungsgegenstand des Berichts sind intensive Fallstudien bei Maßnahmeträgern und -teilnehmerInnen, die innerhalb der Evaluation einen wichtigen Meilenstein zur Erklärung des Erfolgs bzw. Misserfolgs von aktiven Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik darstellen. Vor dem Hintergrund des innerhalb der deutschen Arbeitsmarktpolitik derzeit stattfindenden Paradigmenwechsels, der auf eine stärkere Aktivierung und schnellere Vermittlung von Arbeitslosen abzielt, ist zukünftig sowohl ein quantitativer als auch qualitativer Rückgang von aktiven Fördermaßnahmen zu befürchten. Diese sind jedoch - wie die wirkungsanalytischen Untersuchungen deutlich gemacht haben - nicht nur unverzichtbar, vielmehr setzt eine nachhaltige Eingliederung in den Arbeitsmarkt zudem eine flexiblere, an die individuellen Voraussetzungen und Fähigkeiten von Arbeitslosen jeweils angepasste Förderung voraus. Insofern leistet die Studie einen wichtigen Diskussionsbeitrag zur zukünftigen Organisation und inhaltlichen Gestaltung der aktiven Arbeitsförderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluation individueller Netto-Effekte von ABM in Deutschland: ein Matching-Ansatz mit Berücksichtigung von regionalen und individuellen Unterschieden (2003)

    Caliendo, Marco ; Hujer, Reinhard; Thomsen, Stephan L. ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Reinhard Hujer & Stephan L. Thomsen (2003): Evaluation individueller Netto-Effekte von ABM in Deutschland. Ein Matching-Ansatz mit Berücksichtigung von regionalen und individuellen Unterschieden. (IAB-Werkstattbericht 02/2003), Nürnberg, 83 S.

    Abstract

    "Bisherige Studien zur Evaluation von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in Deutschland basieren auf Datensätzen mit relativ geringen Teilnehmerzahlen, die Unterschiede nach Regionen, Maßnahmen und Teilnehmern nicht berücksichtigen können. Die Ableitung allgemeingültiger politischer Empfehlungen aus diesen Ergebnissen ist deshalb problematisch. Datengrundlage dieser Arbeit sind Informationen zu Teilnehmern von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die im Februar 2000 in die Programme eingetreten sind. Als Kontrollgruppe dient eine Stichprobe von Arbeitslosen aus dem Monat Januar 2000, die nicht an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen teilgenommen haben. Unter Verwendung von Matching-Methoden werden die Eingliederungseffekte von ABM im Hinblick auf regionale Unterschiede sowie eine Differenzierung nach individuellen Merkmalen der Teilnehmer untersucht. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede in den Effekten der betrachteten Untergruppen, jedoch ist insgesamt festzustellen, dass die Erfolgswahrscheinlichkeiten am Ende des Beobachtungszeitraums für die Teilnehmer im Durchschnitt unter denen der Nichtteilnehmer liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Das Jugendsofortprogramm als Teil der Maßnahmeförderung Jugendlicher (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Das Jugendsofortprogramm als Teil der Maßnahmeförderung Jugendlicher. In: Direkt: Fördern und Qualifizieren H. 17, S. 29-30.

    Abstract

    Der Autor berichtet aus der Begleitforschung zum "Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit" (kurz JUMP) über Entwicklungen in den Programmjahren 1999 bis 2002. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Förderung auf hohem Niveau: Das Jugendsofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit - 1999 bis 2002 (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Förderung auf hohem Niveau: Das Jugendsofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit - 1999 bis 2002. (IAB-Werkstattbericht 09/2003), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    Ausbildungslose und arbeitslose Jugendliche werden in Deutschland durch aktive arbeitsmarktpolitische Instrumente seit Jahren auf hohem quantitativen Niveau gefördert. Wegen der steigenden Zahlen arbeitsloser Jugendlicher und nicht vermittelter Bewerber in einen Ausbildungsplatz wurden mit dem Regierungswechsel 1998 für das neu aufgelegte "Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit" (JUMP) zusätzliche Mittel in Höhe von jährlich einer Mrd. Euro bereitgestellt. Dem Konzept eines Sofortprogramms folgend traten bereits im Verlauf der ersten vier Fördermonate im Jahr 1999 rund 100.000 Jugendliche in JUMP-Maßnahmen ein. Jahresdurchschnittlich wurde im ersten Programmjahr ein Bestand von 74.000 Jugendlichen gefördert, der bis 2002 auf 96.000 aufgestockt wurde. Das Programm umfasst sowohl Maßnahmen der Ausbildungsvorbereitung, der außerbetrieblichen Ausbildung, der beruflichen Weiterbildung, der Integration in Beschäftigung am ersten und zweiten Arbeitsmarkt als auch Maßnahmen der Aktivierung Jugendlicher mit besonderem Förderbedarf. Im Verlauf der ersten vier Förderjahre ergaben sich deutliche maßnahmebezogene, zielgruppenspezifische und regionale Veränderungen: Die Förderung Jugendlicher in Ostdeutschland wurde merklich erweitert. Inhaltlich wurde ab 2000 die Maßnahmeförderung stärker auf das Ziel der Integration in Beschäftigung konzentriert, insbesondere durch die Ausweitung von Lohnkostenzuschüssen. Demgegenüber wurde das Bewerbertraining ab 2000 nicht mehr fortgesetzt und die Förderung der außerbetrieblichen Ausbildung deutlich zurückgefahren. Diese Verlagerung der Förderziele fand seine Entsprechung in der Struktur der geförderten Jugendlichen. Mit der Rückführung von Förderangeboten für nicht versorgte Bewerber konzentrierte sich die JUMP-Förderung zunehmend auf registrierte arbeitslose Jugendliche mit abgeschlossener Berufsausbildung. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The "employment-first" welfare state: lessons from the new deal for young people (2003)

    Finn, Dan;

    Zitatform

    Finn, Dan (2003): The "employment-first" welfare state. Lessons from the new deal for young people. In: Social Policy and Administration, Jg. 37, H. 7, S. 709-724. DOI:10.1046/j.1467-9515.2003.00367.x

    Abstract

    "New Labour is constructing an 'employment-first' welfare state. It plans through Jobcentre Plus to transform the passive culture of the benefit system by creating more explicit links between individual behaviour and engagement with labour market programmes. The New Deal for Young People (NDYP) has been at the forefront of these changes. This paper reports on the findings from four case studies that explored how the NDYP has changed young people's experience of the welfare state. It establishes that NDYP offers a mixture of employment assistance and 'pressure' and has made progress in developing front-line services and helping young long-term unemployed people into work. NDYP does not, however, work for all. In areas of high unemployment and for some disadvantaged groups intermediate labour markets could enhance the New Deal and make real the offer of 'employment opportunities for all'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    A meta-analysis of government-sponsored training programs (2003)

    Greenberg, David H. ; Robins, Philip K.; Michalopoulos, Charles;

    Zitatform

    Greenberg, David H., Charles Michalopoulos & Philip K. Robins (2003): A meta-analysis of government-sponsored training programs. In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 57, H. 1, S. 31-53.

    Abstract

    "This study uses meta-analysis to synthesize findings from 31 evaluations of 15 voluntary government-funded training programs for the disadvantaged that operated between 1964 and 1998. On average, the earnings effects of the evaluated programs seem to have been largest for women, quite modest for men, and negligible for youths. For men and women, the earnings effects of training appear to have persisted for at least several years after the training was complete. Classroom skills training was apparently effective in increasing earnings, but basic education was not. There is no evidence that more expensive training programs performed better than less expensive ones. Although the United States has more than three decades of experience in running training programs, the programs do not appear to have become more effective over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Youth unemployment and social exclusion: a comparative study (2003)

    Hammer, Torild;

    Zitatform

    Hammer, Torild (Hrsg.) (2003): Youth unemployment and social exclusion. A comparative study. Bristol: The Policy Press, 233 S.

    Abstract

    "Throughout the European Union rates of unemployment among young people tend to be higher than among the general population and there is a serious risk of marginalisation and exclusion. This book presents the findings of the first comparative study of unemployed youth in Europe using a large and original data set. It addresses some of the key questions around the issue including: -How do young people cope with unemployment? -Does unemployment lead to social exclusion of young people, implying a withdrawal from society, financial deprivation and social isolation? Drawing on a research sample of over 17.000 young unemployed people in 10 European countries, the book examines how different welfare strategies and labour market policies in different countries influence the risk of social exclusion among unemployed youth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Net impact estimates of the workforce development system in Washington state (2003)

    Hollenbeck, Kevin M.;

    Zitatform

    Hollenbeck, Kevin M. (2003): Net impact estimates of the workforce development system in Washington state. (Upjohn Institute staff working paper 2003-92), Kalamazoo, 22 S.

    Abstract

    "This study estimates the net impacts and private and social benefits and costs of nine workforce development programs administered in Washington State. Five of the programs serve job-ready adults: Community and Technical College Job Training, Private Career Schools, Apprenticeships, Job Training and Partnership Act (JTPA) Title III programs, and Community and Technical College Worker Retraining. Two of the programs serve adults with employment barriers: Community and Technical College Adult Basic Skills Education and JTPA Title II-A programs. The other two programs serve youth: JTPA Title II-C programs and Secondary Career Technical Education. The net impact analyses were conducted using a nonexperimental methodology. Individuals who encountered the workforce development programs were statistically matched to individuals who did not. Administrative data with information from the universe of program participants and Employment Service registrants (who served as the comparison group pool) supported the analyses. These data included over 10 years of pre-program and outcome information including demographics, employment and earnings information from the Unemployment Insurance wage record system, and transfer income information such as Food Stamp and Temporary Assistance for Needy Families (TANF) recipiency and benefits. A variety of estimation techniques were used to calculate net impacts including comparison of means, regression-adjusted comparison of means, and difference-in-difference comparison of means. We estimated short-run net impacts that examined outcomes for individuals who exited from the education or training programs (or from the employment service) in the fiscal year 1999/2000 and longer-run impacts for individuals who exited in the fiscal year 1997/98. Short-run employment impacts are positive for seven of the nine programs and negative for the other two. Short-run earnings impacts are insignificant for four of the programs, negative for two, and positive for the remaining three. The longer-run impacts are more sanguine. Employment impacts are positive for all nine programs, and earnings are positive for seven and insignificantly different from zero for the other two. The benefit-cost analyses show that all of the programs have discounted future benefits that far exceed the costs for participants, and that society also receives a positive return on investment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluation of Swedish Youth Labor Market Programs (2003)

    Larsson, Laura ;

    Zitatform

    Larsson, Laura (2003): Evaluation of Swedish Youth Labor Market Programs. In: The Journal of Human Resources, Jg. 38, H. 4, S. 891-927.

    Abstract

    "A nonparametric matching approach is applied to estimate the average effects of two active labor market programs for youth in Sweden: youth practice and labor market training. The results of the evaluation indicate either zero or negative effects of both programs on earnings, employment probability, and the probability of entering education in the short run, whereas the long-run effects are mainly zero or slightliy positive. The results also suggests that youth practice was more effective - or "less harmful" - than labor market training. However, there is considerable heterogeneity in the estimated treatment effects among individuals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Active labour market policies and the British new deal for the young unemployed in context (2003)

    Reenen, John Van ;

    Zitatform

    Reenen, John Van (2003): Active labour market policies and the British new deal for the young unemployed in context. (NBER working paper 9576), Cambridge, Mass., 41 S. DOI:10.3386/w9576

    Abstract

    "The British New Deal for Young People began in January 1998. After 6 months of unemployment, 18-24 year olds are mandated to enter a 'Gateway' period where they are given extensive job search assistance. If they are unable to obtain an unsubsidised job, then they can enter one of four New Deal options. One of these is a job subsidy ( employers' option'), the others involve full-time education and training, government-provided employment ( environmental task force') or voluntary work. In this paper I evaluate the New Deal in a historical and international context. The toughening of the work search criterion has evolved since the Restart initiative in 1986. Using either the age-related eligibility criteria and/or a comparison of pilot and non-pilot areas results suggest that there has been a significant increase in outflows to employment due to the New Deal. Unemployed young men are now about 20% more likely to get jobs as a result of the policy (the stock of youth employment is about 17,000 higher than it would be without the New Deal). Much of this effect is likely to be because of the take up of the employer wage subsidy, but at least a fifth of the effect is due to enhanced job search. Taken as a whole I conclude that the social benefits of the New Deal outweigh the costs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Income effects from labor market training programs in Sweden during the 80's and 90's (2002)

    Andren, Thomas; Gustafsson, Björn ;

    Zitatform

    Andren, Thomas & Björn Gustafsson (2002): Income effects from labor market training programs in Sweden during the 80's and 90's. (IZA discussion paper 603), Bonn, 46 S.

    Abstract

    "Swedish labor market programs appear large from an international perspective, yet their consequences are not fully investigated and understood. In this paper the authors estimate a switching regression model with training effect modeled as a random coefficient, partitioned in an observed and unobserved component. They investigate labor market training for three cohorts during the 80s and the beginning of the 90s on its effect on earnings. They separate the analysis between Swedish-born and foreign-born individuals to identify differences in their responses to training. The results indicate that there is positive sorting into training. The authors find that the proportion of trainees having positive rewards from training was not very different from the proportion having negative rewards. This means that the results do not support the view that from efficiency considerations, too few persons were enrolled in labor market training during this period. Differences in results across cohorts can be interpreted as being caused by rapid changes in the labor market. Further, consistent with results from several previous studies, we find that being young often means no positive pay-off from training, and the same is found for persons with only primary education. In conflict with what earlier studies have shown, we found that males have a better pay-off from training than females. Rewards from training were higher for foreign-born than for natives and rewards among the former vary by place of birth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Income effects from labor market training programs in Sweden during the 80's and 90's (2002)

    Andrén, Thomas ; Gustafsson, Björn ;

    Zitatform

    Andrén, Thomas & Björn Gustafsson (2002): Income effects from labor market training programs in Sweden during the 80's and 90's. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2002,15), Uppsala, 50 S.

    Abstract

    "Swedish labor market programs appear large from an international perspective, yet their consequences are not fully investigated and understood. In this paper we estimate a switching regression model with training effect modeled as a random coefficient, partitioned in an observed and unobserved component. We investigate labor market training for three cohorts during the 80s and the beginning of the 90s on its effect on earnings. We separate the analysis between Swedish-born and foreign-born individuals to identify differences in their responses to training. The results indicate that there is positive sorting into training. We find that the proportion of trainees having positive rewards from training was not very different from the proportion having negative rewards. This means that the results do not support the view that from efficiency considerations, too few persons were enrolled in labor market training during this period. Differences in results across cohorts can be interpreted as being caused by rapid changes in the labor market. Further, consistent with results from several previous studies we find that being young often means no positive pay-off from training, and the same is found for persons with only primary education. In conflict with what earlier studies have shown, we found that males have a better pay-off from training than females. Rewards from training were higher for foreign-born than for natives and rewards among the former vary by place of birth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Design der IAB-Begleitforschung zum Jugendsofortprogramm im Kontext des IAB-Forschungsschwerpunkts School-to-Work-Transition (2002)

    Dietrich, Hans ; Rothe, Thomas ; Behle, Heike ; Eigenhüller, Lutz; Böhm, Rudolf;

    Zitatform

    Dietrich, Hans, Heike Behle, Rudolf Böhm, Lutz Eigenhüller & Thomas Rothe (2002): Design der IAB-Begleitforschung zum Jugendsofortprogramm im Kontext des IAB-Forschungsschwerpunkts School-to-Work-Transition. Nürnberg, 27 S.

    Abstract

    Die IAB-Begleitforschung zum Jugendsofortprogramm ist untergliedert in fünf Einzelprojekte. Ein erstes Projekt orientiert sich am Aufbau der Datenbank "Teilnehmer am Sofortprogramm", auf dessen Grundlage weitere Teilstudien basieren, welche aber auch unmittelbar zu Analysen auf der Basis der Grundgesamtheit der Förderfälle eingesetzt werden kann. Im Rahmen eines zweiten Projekts wird eine Mehrfachbefragung von bis zu 9000 Teilnehmern an Maßnahmen des Sofortprogramms durchgeführt, wobei im Rahmen von Cati-Interviews der Lebensverlauf der Maßnahmeteilnehmer differenziert bis zu einem Jahr nach Abschluss der Sofortprogramm-Maßnahme erfasst werden. Siebzig Teilnehmer an Maßnahmen des Sofortprogramms wurden mittels qualitativer Interviews vertieft befragt. Die ausgewählten Jugendlichen weisen aufgrund einer Kumulation vermittlungshemmender Merkmale besondere Schwierigkeiten bei ihrem Weg in Ausbildung und Beschäftigung auf. Mehrheitlich wird von diesen Jugendlichen das Sofortprogramm als (weitere) Chance begriffen, die eigenen Zukunftsperspektiven verbessern zu können. Eine qualitative Studie beschäftigt sich mit der Umsetzung des Sofortprogramms in zehn ausgewählten Arbeitsamtsbezirken und befragt Vertreter aus Arbeitsämtern, von Maßnahmeträgern, aus Betrieben sowie Sozial- und Wirtschaftsexperten bei Kommunen und Verbänden. Das Sofortprogramm wird dabei vielfach als Anstoß zu einer verbesserten Kooperation und Vernetzung bewertet; offen muss jedoch noch bleiben, welche Wirkungen aus diesen neuen Kooperationsformen resultieren. Im Rahmen einer allgemeinen Bevölkerungsumfragen wurde der Bekanntheitsgrad des Sofortprogramms ermittelt. Dabei wurde deutlich, dass insbesondere bei der eigentlichen Zielgruppe den jugendlichen Arbeitslosen das Programm trotz intensiver Bewerbung in den Medien am wenigsten bekannt war. Weiterhin wurde deutlich, dass dem Abbau der Jugendarbeitslosigkeit eine hohe Priorität zugemessen wurde, unabhängig davon, ob das Programm selbst bekannt war oder nicht. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ; Eigenhüller, Lutz;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Probleme an den Übergängen in Ausbildung und Arbeit: Berufsbiographien und Maßnahmeerfahrungen von Jugendlichen: eine qualitative Befragung von 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (IAB-Projekt 4-486.2) (2002)

    Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Eigenhüller, Lutz (2002): Probleme an den Übergängen in Ausbildung und Arbeit: Berufsbiographien und Maßnahmeerfahrungen von Jugendlichen. Eine qualitative Befragung von 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (IAB-Projekt 4-486.2). Nürnberg, 114 S.

    Abstract

    Im Januar 1999 startete das von der Bundesregierung verabschiedete Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. Im Rahmen der vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführten Begleitforschung wurden 70 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die in mehrfacher Hinsicht benachteiligt waren, zweimal qualitativ befragt. Im einzelnen thematisiert werden die beruflichen Erwartungen der Befragten und ihre Übergangsbemühungen in Ausbildung und Arbeit, ihre Kontakte zum Arbeitsamt sowie ihre Erfahrungen mit den Maßnahmen des Jugendsofortprogramms und ihr Verbleib nach den Maßnahmen. Ein wichtiger Aspekt der Teilnahme am Jugendsofortprogramm war für die Jugendlichen die Verbesserung ihrer beruflichen Zukunftsperspektiven. Dabei reichte das Spektrum von der Hoffnung auf eine Ausbildungsstelle oder eine Weiterbeschäftigung durch ihren Praktikums-Betrieb bis hin zur Vermittlung von Qualifikationen, die sie in den Maßnahmen erhielten, und von denen sie sich generell größere Möglichkeiten erhofften, den Übergang in Ausbildung und Arbeit bewältigen zu können. Ein förderlicher Einfluss des Sofortprogramms hinsichtlich der Arbeitsmarktintegration ist in vielen Fällen unverkennbar. Er reichte von der Verbesserung von Deutschkenntnissen, dem Erwerb sozialer Kompetenzen und extrafunktionaler Qualifikationen bis zu weiterverwendbaren beruflichen Kenntnissen und der Weiterbeschäftigung durch Betriebe, die Lohnkostenzuschüsse erhalten hatten. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Eigenhüller, Lutz;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Labor market programs, the discouraged-worker effect, and labor force participation (2002)

    Johansson, Kerstin;

    Zitatform

    Johansson, Kerstin (2002): Labor market programs, the discouraged-worker effect, and labor force participation. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2002,09), Uppsala, 53 S.

    Abstract

    "This paper estimates the macroeconomic effect of labor market programs on labor force participation. Labor market programs could counteract business-cycle variation in the participation rate that is due to the discouraged-worker effect, and they could prevent labor force outflow. An equation that determines the participation rate is estimated with GMM, using panel data (1986-1998) for Sweden's municipalities. The results indicate that labor market programs have relatively large and positive effects on labor force participation. If the number of participants in labor market programs increases temporarily by 100, the labor force increases immediately by around 63 persons. The effect is temporary so the number of participants in the labor force returns to the old level in the next period. If the number of participants in programs is permanently increased, the labor force increases by about 70 persons in the long run. Programs are reducing the business-cycle variation in labor force participation because the effect is positive and programs are counter-cyclical and they counteract the discouraged-worker effect in the long run. The results indicate that programs could prevent labor force outflow; participants who would have left labor force in the absence of programs are may now be participating because of the programs. Wages and vacancies have positive long- and short-run effects on participation rate. Open unemployment, the job destruction rate, and proportions of persons between ages 18-24 and 55-65 have negative long run effects on the participation rate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Labour market training in Norway: effect on earnings (2002)

    Raaum, Oddbjørn; Torp, Hege;

    Zitatform

    Raaum, Oddbjørn & Hege Torp (2002): Labour market training in Norway. Effect on earnings. In: Labour economics, Jg. 9, H. 2, S. 207-247. DOI:10.1016/S0927-5371(02)00041-6

    Abstract

    "By means of a 6-year panel of annual earnings data, we estimate the impact of a labour market training programme (LMT) targeted at unemployed adults. Unlike most nonexperimental studies, we use an internal comparison group of rejected applicants to measure the counterfactual outcome of trainees. For a subsample of applicants, rejections were randomised on a course-by-course basis. Following Heckman and Hotz we test alternative estimators. All models report positive effects of being offered training, though the effects are not always significantly different from zero. The linear control estimator reports significantly positive effects of training. Analysing courses with ordinary assignment, the pre-training test indicates a positive selection bias. Turning to applicants for courses with random assignment, the linear control model is not rejected by the pre-training test. The fixed effect, random growth models are rejected by the model restriction test; this is the case for courses with ordinary assignment as well as random assignment. We illustrate the value of an internal comparison group in estimating the counterfactual outcome of participants, by comparing the post-training outcomes of rejected applicants and unemployed nonapplicants. Rejected applicants have significantly higher posttraining earnings than eligible nonapplicants, which indicates that sell selection into the programme is influenced by unobservables. In general, the results clearly support the view that reliable studies of training effects should be based on internal comparison groups. Moreover the assumptions motivating nonexperimental estimators should be explicitly tested." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit - Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung Jugendlicher: Ergebnisse aus der Begleitforschung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) (2002)

    Raskopp, Kornelia; Friedrich, Michael ;

    Zitatform

    Raskopp, Kornelia & Michael Friedrich (2002): Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit - Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung Jugendlicher. Ergebnisse aus der Begleitforschung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB). In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 5, S. 323-489.

    Abstract

    Das Schwerpunktheft zum Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit enthält Ergebnisse aus der Begleitforschung zu zwei Themenbereichen: Lokale und regionale Projekte zur Ausschöpfung und Erhöhung des betrieblichen Lehrstellenangebots (Artikel 2) und Soziale Betreuung zur Hinführung an Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen (Artikel 11). Im Anhang sind einzelne Projekte aufgelistet. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    A nonexperimental evaluation of training programs for the unemployment in Sweden (2002)

    Regner, Hakan;

    Zitatform

    Regner, Hakan (2002): A nonexperimental evaluation of training programs for the unemployment in Sweden. In: Labour economics, Jg. 9, H. 2, S. 187-206. DOI:10.1016/S0927-5371(02)00013-1

    Abstract

    "This study uses a unique administrative database to evaluate employment training program effects on three samples of Swedish adult males. Alternative nonexperimental models suggest both positive and negative relationship between training and annual earnings. Model specification tests decisively reject the fixed-effect model, but not the random-growth model, which shows that specification tests can reject misspecified models. The chosen model predicts no effects or significantly negative earnings effects of the training program. One explanation for this result is that some participants may have enrolled in the program not for the purpose of making a human capital investment, but for the purpose of collecting unemployment insurance benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zur Abschottung der Teilnehmer in Maßnahmen geförderter beruflicher Weiterbildung: eine exemplarische Untersuchung zur Durchlässigkeit von Bildungsmaßnahmen gegenüber dem Beschäftigungssystem (2002)

    Zängle, Michael;

    Zitatform

    Zängle, Michael (2002): Zur Abschottung der Teilnehmer in Maßnahmen geförderter beruflicher Weiterbildung. Eine exemplarische Untersuchung zur Durchlässigkeit von Bildungsmaßnahmen gegenüber dem Beschäftigungssystem. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 35, H. 3, S. 352-370.

    Abstract

    "Auf der Basis eines Datensatzes des hausinternen Monitoring-Systems der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gemeinnützige GmbH bestehend aus etwa 34.000 eingegliederten Austritten des Zeitraums 1992 bis 2001, wird über logistische Regressionsmodelle zur individuellen Ausschöpfung der Maßnahmedauer und über die Analyse von Verweilzeiten (Cox-Proportionales-Hazardratenmodell) die Durchlässigkeit von FbW-Anpassungsmaßnahmen gegenüber dem Beschäftigungssystem dargestellt. Die Untersuchung hat exemplarischen und explorativen Charakter. Schlüsse auf eine Grundgesamtheit sind nicht möglich. Im untersuchten Datensatz ist der Umfang vorzeitiger Eingliederungen erheblich. Etwa zwei Drittel der in Beschäftigung Einmündenden sind vorzeitig eingegliedert, wobei es insbesondere für Männer einen Trend zunehmender Durchlässigkeit im Untersuchungszeitraum (1992 bis 2001) zu geben scheint. Die Chance eines Teilnehmers, die Maßnahme vor Abgang in Beschäftigung auszuschöpfen, ist besonders niedrig für junge ausländische Männer mit geringer schulischer und beruflicher Bildung und geringer Dauer der Arbeitslosigkeit vor Maßnahmeeintritt. Das gilt noch mehr, wenn die Eingliederung außerhalb des Praktikumsbetriebs erfolgt. Hier wirkt das Weiterbildungsangebot anscheinend in erster Linie als Aufforderung, in reguläre Beschäftigung überzugehen. Umgekehrt ist die Chance einer Ausschöpfung des Bildungsangebots vor der Einmündung in Beschäftigung besonders hoch für ältere deutsche Frauen mit hoher schulischer und beruflicher Qualifikation und längerer Arbeitslosigkeitserfahrung vor Maßnahmeeintritt, besonders wenn sie im Praktikumsbetrieb eingegliedert werden. Die Maßnahmedauer als bestimmende Größe der Suchintensität verliert bei zunehmender Durchlässigkeit der Weiterbildungsmaßnahmen an Gewicht. In seinem Gewicht zu nimmt dagegen das Risiko von Fehlinvestitionen in Qualifizierungsmaßnahmen, wenn nicht durch ausreichende Dauer der Qualifizierung dafür Sorge getragen wird, dass Qualifikationen vermittelt werden, die nachhaltig die Matching-Effizienz verbessern, den Wettbewerbsdruck auf Insider erhöhen und die Produktivität steigern. Die schnellstmögliche Eingliederung kann diesen Zielen durchaus entgegenstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kommunale Beschäftigungsförderung der Stadt Pforzheim (März 2000 - März 2001) (2001)

    Bröker, Andreas H.;

    Zitatform

    Bröker, Andreas H. (2001): Kommunale Beschäftigungsförderung der Stadt Pforzheim (März 2000 - März 2001). Pforzheim, 57 S., Anhang.

    Abstract

    "Seit März 2000 ist die Stadt Pforzheim in die Kommunale Beschäftigungsförderung eingestiegen. Damit engagiert sich die Kommune über ihr erfolgreiches Projekt 'Arbeit statt Sozialhilfe' hinaus auch für die Förderung der Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen, die im vollen Bezug von Lohnersatzleistungen des Arbeitsamtes stehen. Im Rahmen einer regionalen 'Allianz für Beschäftigung' soll die Arbeitslosigkeit gemeinsam weiter abgebaut werden. Mit dem Konzept der Kommunalen Beschäftigungsförderung kann dafür auf der regional-dezentralen Ebene ein Brückenschlag zwischen Bundessozialhilfegesetz (BSHG) und Sozialgesetzbuch (SGB) III gelingen, wie er seit Jahren und nun wieder aktuell vom Gesetzgeber gefordert wird. Doppelstrukturen und Zugangsbarrieren sollen abgebaut, die Ausgrenzung von Teilnehmerkreisen und Adressatengruppen nach Durchführungsbestimmungen und Gesetzestexten soll damit aufgeweicht werden. Nach einem Jahr kommunaler Beschäftigungsförderung sind die notwendigen Basis-Strukturen im Hinblick auf Konzepte, Gremien und Informationsstränge gelegt. Hinzu kommen bereits einige Projekte und konkrete sichtbare Erfolge. Trotz der üblichen Anlauf- und Umstellungsprobleme ist die Umsetzung der Maßnahmeformen schon ansehnlich fortgeschritten, was z.B. durch den Rückgriff auf die vorhandenen Ressourcen der GBE mbH Pforzheim sicherlich erleichtert wurde. Etwa 65 neue Beschäftigungsmöglichkeiten wurden geschaffen: gut 30 für erwachsene Langzeitarbeitslose, etwa 25 für arbeitslose Jugendliche sowie etwa knapp 10 für SozialhilfeempfängerInnen über ein zweites gefördertes Beschäftigungsjahr hinaus. In jedem Einzelfall war und ist es wohl besser, gemeinsam Beschäftigung aktiv zu fördern als Arbeitslosigkeit oder Sozialhilfebezug nur zu finanzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit: von der Arbeitslosigkeit in die Maßnahme? (2001)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2001): Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit. Von der Arbeitslosigkeit in die Maßnahme? In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 4, S. 419-439.

    Abstract

    "Arbeitsmarktpolitisch finanzierte Maßnahmen der Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung gewinnen im Übergangsprozess Jugendlicher von der allgemeinbildenden Schulphase in die Erwerbstätigkeit quantitativ an Bedeutung. Dazu hat nicht zuletzt das Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Arbeitslosigkeit beigetragen, das 1999 in Kraft trat. Welche Jugendlichen beenden ihre Arbeitslosigkeit durch Übergang in eine subventionierte Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahme? Eine Befragung von 2000 arbeitslosen Jugendlichen, die bei der Bundesanstalt für Arbeit zwischen 1998 und 1999 länger als drei Monate registriert waren, zeigt, dass der Übergangsprozess komplexen Mustern folgt. Jugendliche erfahren Arbeitslosigkeit auf dem Weg in die Erwerbstätigkeit an unterschiedlichen Stellen. Diese Übergangsmuster prägen wiederum die Wahrscheinlichkeit, im weiteren Erwerbsverlauf in Ausbildung oder Erwerbstätigkeit zu gelangen bzw. an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilzunehmen. Nach Ergebnissen einer multivariaten Logitanalyse kommen dabei individuelle, biografische, herkunftsspezifische sowie regionale Merkmale zur Wirkung. Mit Hilfe eines Cox Modells wird die Zeitabhängigkeit des Übergangsgeschehens aufgezeigt, die gleichermaßen mit individuellen, herkunftsspezifischen und regionalen Merkmalen variiert und Opportunitäten für den weiteren Lebenslauf definiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    JUMP, das Jugendsofortprogramm: Unterschiede in den Förderjahren 1999 und 2000 und Verbleib der Teilnehmer nach Maßnahmeende (2001)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2001): JUMP, das Jugendsofortprogramm. Unterschiede in den Förderjahren 1999 und 2000 und Verbleib der Teilnehmer nach Maßnahmeende. (IAB-Werkstattbericht 03/2001), Nürnberg, 28 S.

    Abstract

    Das Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit wird seit Ende 1998 durchgeführt. In den Jahren 1999 und 2000 wurden insgesamt 268.205 Jugendliche unter 25 Jahren gefördert. In dem Beitrag werden auf der Grundlage von prozessproduzierten Daten der Arbeitsämter und einer telefonischen Umfrage bei knapp 5000 Maßnahmeteilnehmern die Eintritte in das Jugendsofortprogramm der ersten beiden Förderjahre vergleichend dargestellt und Übergangsmuster aus den Maßnahmen des Programms analysiert. Es wird festgestellt, dass im zweiten Förderjahr beschäftigungsbezogene Maßnahmen im Verhältnis zu qualifizierungsbezogenen Maßnahmen an Gewicht gewonnen haben. Knapp ein Drittel der Teilnehmer haben anschließend sofort einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz auf dem regulären Arbeit gefunden. Sechs Prozent haben eine schulische Ausbildung begonnen, gut jeder fünfte eine weitere, vom Arbeitsamt geförderte Maßnahme. Zunächst arbeitslos war ein Drittel der Teilnehmer, sechs Monate nach Maßnahmeende war es nur noch ein Viertel. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    JUMP - deutliche Beschäftigungseffekte (2001)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2001): JUMP - deutliche Beschäftigungseffekte. In: Bundesarbeitsblatt H. 5, S. 5-13.

    Abstract

    "In den Jahren 1999 und 2000 wurden bislang 268 000 Jugendliche durch Mittel aus dem Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (JUMP) gefördert, die dabei 308 000 Maßnahmeeintritte zu verzeichnen haben. In dem Beitrag werden Ergebnisse aus der IAB-Begleitforschung zum Sofortprogramm vorgestellt, die sich mit den Übergängen Jugendlicher aus Maßnahmen des Sofortprogramms in Erwerbstätigkeit, Ausbildung, weitere Maßnahmen oder Arbeitslosigkeit beschäftigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und Verbleib geförderter lernbeeinträchtigter und sozial benachteiligter Jugendlicher: eine soziologische Untersuchung im Arbeitsamtsbereich Rostock (2001)

    Malchow, Hannelore; Wenner, Horst-Reinhard; Schumann, Manfred; Engler, Detlef; Hosa, Elise; Romeike, Ekkehard; Scherf, Sonja; Ratzow, Hans-Jürgen; Autrum, Manfred;

    Zitatform

    (2001): Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und Verbleib geförderter lernbeeinträchtigter und sozial benachteiligter Jugendlicher. Eine soziologische Untersuchung im Arbeitsamtsbereich Rostock. Rostock, 100 S., Anlagen.

    Abstract

    In der Studie wird die Wirksamkeit des Angebots an Maßnahmen für benachteiligte Jugendliche untersucht. Zielgruppe waren 5747 Jugendliche, die 1997 im Arbeitsamtsbereich Rostock eine geförderte Maßnahme (ausbildungsbegleitende Hilfe, berufvorbereitender Lehrgang der Berufsberatung, überbetriebliche Berufsausbildung) in Anspruch genommen haben. 2186 von ihnen beteiligten sich an der 1999/2000 durchgeführten Erhebung. Ferner wurden Bildungsträger und Lehrkräfte befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Maßnahmen für die soziale und berufliche Entwicklung der Jugendlichen von größter Bedeutung war. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Welfare that works: beyond the new deal (2001)

    Pinto-Duschinsky, David;

    Zitatform

    Pinto-Duschinsky, David (2001): Welfare that works. Beyond the new deal. (Arguments 28), London: Demos, 83 S.

    Abstract

    "The Government's welfare to work programmes should be restructured to put employers at their heart and make a significant contribution to full employment. This report sets out a radical vision of what the welfare-to-work system could look like 10 years from now. The New Deal has been a considerable success, having substantially reduced long-term unemployment among young people. But, in order to further improve the performance of welfare to work, employers now need to become far more involved in the design and implementation of programmes. This report is the result of a year long study of 40 welfare to work programmes, mostly in the USA. Its key finding is that those programmes which are most successful in placing unemployed people into better paid jobs with career prospects are designed to meet the needs of specific employers or sectors. Existing programmes should be turned 'back to front', so that they start with employers and their recruitment needs and train jobseekers for those positions, rather than training jobseekers and then hoping to find employers who want them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Einflussfaktoren auf die Implementation und Wirkung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (2001)

    Rothe, Thomas ;

    Zitatform

    Rothe, Thomas (2001): Regionale Einflussfaktoren auf die Implementation und Wirkung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 4, S. 440-460.

    Abstract

    In dem Beitrag werden die unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen der Arbeitsämter bei der Implementation des Sofortprogramm hinterfragt sowie die strukturellen Rahmenbedingungen und wirtschaftlichen Disparitäten zwischen den Arbeitsamtsbezirken als Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit untersucht. Die Zusammenarbeit der Arbeitsämter mit anderen Arbeitsmarktpartnern wurde in zehn ausgewählten Arbeitsamtsbezirken evaluiert. Es zeigte sich ein positiver Effekt des Sofortprogramms auf die Kooperationsintensität zwischen Arbeitsamt und Jugend- und Sozialamt, die sich senkend auf die Jugendarbeitslosigkeit auswirken kann. Die Wirkung regionaler Disparitäten und verschiedener Implementationsstrategien des Sofortprogramm auf die Entwicklung der (langanhaltenden) Arbeitslosigkeit Jugendlicher zwischen 1998 und 2000 wurde mittels multivariater Regressionsmodelle analysiert. Dabei zeigte sich der starke Einfluss der allgemeinen Beschäftigungsentwicklung auf die regionale Senkung der Jugendarbeitslosigkeit. Unter Kontrolle regionaler und struktureller Rahmenbedingungen wurde darüber hinaus deutlich, dass der Einsatz des Sofortprogramms die Unterschiede der regionalen Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit nur in geringem Ausmaß erklärt. Besonders hervorgehoben werden positive Effekte des Jugendsofortprogramms auf die Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit unter Jugendlichen. In Arbeitsamtsbezirken, die verstärkt Lohnkostenzuschüsse und Qualifizierungs-Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Jugendliche einsetzten, sank der Anteil der langzeitarbeitslosen Jugendlichen stärker als in anderen Gebieten. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Programm zur Beseitigung oder landschaftsgerechter Einpassung kommunaler Altablagerungen: erste Ergebnisse und Erfahrungen unter Einbindung der Arbeitsförderung im Zeitraum 1998 bis 2000 (2001)

    Vogel, Matthias ;

    Zitatform

    (2001): Programm zur Beseitigung oder landschaftsgerechter Einpassung kommunaler Altablagerungen. Erste Ergebnisse und Erfahrungen unter Einbindung der Arbeitsförderung im Zeitraum 1998 bis 2000. (LASA-Dokumentation 10), Potsdam, 78 S.

    Abstract

    "Mit der Verknüpfung von Arbeitsförderung und Förderung durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung (MLUR) zeichnete sich 1998 die Möglichkeit ab, im Land Brandenburg sämtliche bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesicherten und rekultivierten Standorte der Kategorie A (kostenneutral bzw. mit geringem Eigenanteil) in einem überschaubaren Zeitraum von drei bis vier Jahren zu sichern. Die Rekultivierung dieser Standorte ist bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen, da die Beseitigung der kommunalen Altablagerungen für nahezu alle betroffenen Körperschaften ein derzeit nicht zu lösendes Finanzierungsproblem darstellt. Mit Beseitigung oder landschaftsgerechten Einpassung kommunaler Altablagerungen soll ein Beitrag zur Unterstützung der Rekultivierung von Deponien und kleinerer Altablagerungen geleistet werden. Weiterhin wurden unter Einbindung der Arbeitsförderung zeitlich begrenzte Beschäftigungspotenziale für arbeitslose BrandenburgerInnen erschlossen. Hierbei ist eine zentrale arbeitsmarktliche Zielstellung, die Einbindung arbeitsloser Jugendlicher und älterer BürgerInnen über 55 Jahre, zu realisieren. Das voraussichtlich bis 2002 andauernde Vorhaben bietet insbesondere auch kleineren und mittelständischen Unternehmen eine Chance zu partizipieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Überprüfung der Wirksamkeit des "JUMP"-Programms: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion CDU/CSU - Dr. 14/6482 (2001)

    Zitatform

    (2001): Überprüfung der Wirksamkeit des "JUMP"-Programms. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion CDU/CSU - Dr. 14/6482. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/6714 (19.07.2001)), 6 S.

    Abstract

    Die Fragen und Antworten der Bundestagsanfrage befassen sich mit der Wirksamkeit des "Sofortprogramms der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit". Dabei wird u.a. auf die Ausgestaltung und die Eingliederungseffekte des Programms eingegangen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aus der Erfahrung für die Zukunft: Junge behinderte Menschen an der zweiten Schwelle (2000)

    Albrecht, Hans-Joachim;

    Zitatform

    Albrecht, Hans-Joachim (2000): Aus der Erfahrung für die Zukunft: Junge behinderte Menschen an der zweiten Schwelle. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 14, H. 3, S. 152-161.

    Abstract

    "Seit 1983 führt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke Nachbefragungen durch. Sie hat in einem kontinuierlichen Prozess ein Instrument entwickelt, das heute ein lückenloses Datenmaterial über die angebotenen und besetzten Ausbildungsplätze sowie über den Verbleib der Rehabilitanden ein Jahr nach Berufsausbildungsabschluss im Berufsbildugnswerk anbietet. In dem Beitrag werden vor allen Dingen Entwicklungen, Probleme und Vergleiche aufgezeigt, wie sie sich für junge Behinderte, die in den Berufbildungswerken ausgebildet wurden, beim Übergang in das Berufsleben (2. Schwelle) zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aktuelle Ergebnisse aus der Begleitforschung zum Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (2000)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2000): Aktuelle Ergebnisse aus der Begleitforschung zum Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 20, S. 2095-2100.

    Abstract

    In dem Beitrag werden vorläufige Befunde aus der IAB-Begleitforschung zum Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit präsentiert. Die Ergebnisse beruhen insbesondere auf einer Mehrfachbefragung von Maßnahmeteilnehmern. Untersucht wurden die Teilnehmerstruktur und der Verbleib der Maßnahmeteilnehmer, wobei nach Maßnahmeart differenziert wurde. Darüber hinaus liegen auch erste Ergebnisse einer weiteren Teilstudie zu den Abläufen bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen vor. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit, staatliche Qualifizierungsmaßnahmen und der "New Deal" in Großbritannien (2000)

    Dolton, Peter ; Balfour, Yvonne;

    Zitatform

    Dolton, Peter & Yvonne Balfour (2000): Jugendarbeitslosigkeit, staatliche Qualifizierungsmaßnahmen und der "New Deal" in Großbritannien. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 371-384.

    Abstract

    "Dieser Beitrag gibt einen kurzen Überblick über verschiedene Qualifizierungsmaßnahmen der britischen Regierung für Jugendliche in den letzten 35 Jahren. Das 1998 eingeführte "New Deal"-Programm wird beschrieben und seine Entwicklung bis Ende 1999 nachgezeichnet. Eine Evaluation des "New Deals", basierend auf Daten aus 144 lokalen Arbeitsmarktbezirken, wird präsentiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Maßnahme einen stark beschränkten Einfluss auf das lokale Niveau von geschaffenen, ungeförderten Stellen ausübte und dass die Maßnahmeneffektivität durch Nachfragebedingungen eingeschränkt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Youth employment policies in France (2000)

    Fougere, Denis; Kramarz, Francis; Magnac, Thierry ;

    Zitatform

    Fougere, Denis, Francis Kramarz & Thierry Magnac (2000): Youth employment policies in France. In: European Economic Review, Jg. 44, H. 4/6, S. 927-942. DOI:10.1016/S0014-2921(99)00051-3

    Abstract

    Die Autoren geben die Ergebnisse von Evaluationsstudien wieder, die die Wirksamkeit von verschiedenen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für Jugendliche in Frankreich zum Gegenstand haben. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    New Deal: The experience and views of clients in one pathfinder city (Sheffield) (2000)

    Hoogvelt, Ankie; France, Alan ;

    Zitatform

    Hoogvelt, Ankie & Alan France (2000): New Deal: The experience and views of clients in one pathfinder city (Sheffield). In: Local Economy, Jg. 15, H. 2, S. 112-127. DOI:10.1080/02690940050122677

    Abstract

    "An early cohort of New Deal clients (18-24 year olds) was interviewed on three separate occasions, before, during and after their experience on the New Deal Welfare to Work programme. The objective success of their participation in the programme in terms of job - and employability outcomes was evaluated against their backgrounds, views and subjective experience of the programme. The backgrounds, experience and achievements of this group are further contrasted with that of a separate group of 'disengaged' young people who had refused to go on the programme." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Lehrgangserfolge und Eingliederungsergebnisse sprechen für sich: Die intensive Förderung schwer lernbehinderter Jugendlicher in Berufsbildungswerken lohnt sich: abschließender Bericht der wissenschaftlichen Begleitung des Modellversuchs zur beruflichen Qualifizierung schwer lernbehinderter Jugendlicher in vier Berufsbildungswerken (2000)

    Knödler, Uwe;

    Zitatform

    Knödler, Uwe (2000): Lehrgangserfolge und Eingliederungsergebnisse sprechen für sich: Die intensive Förderung schwer lernbehinderter Jugendlicher in Berufsbildungswerken lohnt sich. Abschließender Bericht der wissenschaftlichen Begleitung des Modellversuchs zur beruflichen Qualifizierung schwer lernbehinderter Jugendlicher in vier Berufsbildungswerken. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 14, H. 4, S. 226-246.

    Abstract

    Im Rahmen eines von Juni 1994 bis Mai 2000 laufenden Modellversuchs wurden schwer lernbehinderte Jugendliche in zwei- und dreijährigen Förderungslehrgängen qualifiziert und ihr weiterer Berufsweg untersucht. Der Beitrag stellt zentrale Ergebnisse und Empfehlungen des Abschlussberichts der zweiten Phase der wissenschaftlichen Begleitung (1.12.1997 - 31.5.2000) vor. Schwerpunkt dieser zweiten Phase war die Untersuchung der längerfristigen Eingliederung der Lehrgangsteilnehmer und die Analyse der förderlichen und hemmenden Faktoren der beruflichen Integration mit qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden (Interviews mit Abgängern, deren Angehörigen und direkten Vorgesetzten; vergleichende Gruppenanalyse von Abgängern mit unterschiedlichem Eingliederungserfolg; Dokumentation des individuellen Eingliederungsverlaufs). Aus diesen Erkenntnissen heraus werden Empfehlungen zur Durchführung der Lehrgänge und zum Übergang in Beschäftigung gegeben. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufliche Integration schwer lernbehinderter Jugendlicher: wesentliche Ergebnisse eines Modellversuchs zur beruflichen Integration schwer lernbehinderter Jugendlicher (2000)

    Knödler, Uwe;

    Zitatform

    Knödler, Uwe (2000): Berufliche Integration schwer lernbehinderter Jugendlicher. Wesentliche Ergebnisse eines Modellversuchs zur beruflichen Integration schwer lernbehinderter Jugendlicher. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 41, S. 4261-4275.

    Abstract

    Der Beitrag berichtet über einen Modellversuch, der von Juni 1994 bis Mai 2000 durchgeführt wurde. Im Rahmen des Versuchs wurden schwer lernbehinderte Jugendliche in zwei- und dreijährigen Förderlehrgängen qualifiziert. Die Ergebnisse zeigen, dass durch intensive Förderung eine berufliche Eingliederung erreicht werden kann. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluation of Swedish youth labour market programmes (2000)

    Larsson, Laura ;

    Zitatform

    Larsson, Laura (2000): Evaluation of Swedish youth labour market programmes. (Office of Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2000/01), Uppsala, 71 S.

    Abstract

    Der Bericht bewertet und vergleicht direkte Auswirkungen zweier schwedischer Arbeitsmarktprogramme für Jugendliche (Praxis für Jugendliche, Arbeitsmarkttraining). Die Wirksamkeit wird an anschließendem Jahreseinkommen, Wahrscheinlichkeit der (Wieder-)Beschäftigung und Wahrscheinlichkeit einer normalen Schul- /Ausbildungslaufbahn gemessen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ergebnisse der Begleitforschung zur Umsetzung der Artikel 7 und 9 des Sofortprogramms der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit 1999: Abschlussbericht (2000)

    Marchl, Gabriele;

    Zitatform

    Marchl, Gabriele (2000): Ergebnisse der Begleitforschung zur Umsetzung der Artikel 7 und 9 des Sofortprogramms der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit 1999. Abschlussbericht. Bonn, 46 S.

    Abstract

    "Der Abschlussbericht fasst Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus der qualitativen Begleitforschung zur Umsetzung der Artikel 7 (Nach- und Zusatzqualifizierung) und 9 (Qualifizierungs-ABM) des JuSoPro im Jahr 1999 zusammen. Im Rahmen eines handlungsorientierten Evaluationsansatzes wurde das Handlungsspektrum von 60 ausgewählten Arbeitsämtern bei der Umsetzung der Richtlinien des Programms stufenweise evaluiert. Im Zentrum standen regionale Rahmenbedingungen, Schwerpunktsetzungen bei den arbeitsmarkt- und bildungspolitischen Zielsetzungen, die angebotenen Maßnahmen und die Gestaltungsbeiträge der maßgeblich an der regionalen Umsetzung beteiligten Akteure (Arbeitsämter, Maßnahmeträger, Kooperationspartner, Netzwerke). Anhand von drei Beispielen, die das Spektrum der Fördermöglichkeiten von Artikel 7 exemplarisch verdeutlichen, werden bewährte und innovative Maßnahmekonzepte zur Nach- und Zusatzqualifizierung vorgestellt und Besonderheiten, Erfahrungen und Ergebnisse bei der Realisierung der Maßnahmen aufgezeigt. Ein zusammenfassendes Resümee der unter Artikel 9 hauptsächlich für die Zielgruppe "Benachteiligte" durchgeführten Maßnahmen stellt vor dem Hintergrund der Erfahrungen der Arbeitsämter, Träger und Teilnehmer die wichtigsten Erfolgsfaktoren heraus. Abschließend werden Empfehlungen für die weitere Durchführung dieses oder ähnlichen Programme im komplexen Handlungsfeld von Arbeitsmarkt, Beschäftigungsförderung und beruflicher Bildung gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und ihre Evaluierung: eine Bestandsaufnahme (2000)

    Schmidt, Christoph M.;

    Zitatform

    Schmidt, Christoph M. (2000): Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und ihre Evaluierung. Eine Bestandsaufnahme. (IZA discussion paper 207), Bonn, 25 S.

    Abstract

    "Trotz des beachtlichen personellen und finanziellen Aufwands, der in der Bundesrepublik für die Durchführung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen betrieben wird, ist ihr Erfolg in keiner Weise gesichert. Im Gegenteil, die bisherige Evaluierungspraxis verletzt nahezu durchgängig eine der Minimalanforderungen an zielgerichtetes und erfolgsorientiertes Handeln, die Erfordernis, eine Vergleichssituation zu konstruieren, die hinreichend genau beschreibt, was sich ohne den in Frage gestellten Eingriff ergeben hätte. Vor dem Hintergrund eines internationalen Vergleichs der Evaluierungspraxis diskutiert dieser Beitrag die methodischen Probleme bei der Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen, wobei unterschiedliche empirische Strategien zur Lösung dieser Probleme vorgestellt werden. Darüber hinaus wird ein kurzer Abriß der verfügbaren wissenschaftlichen Evidenz zu ökonomischen Auswirkungen von Arbeitsmarktprogrammen angeboten, aus denen eine Reihe zentraler Schlußfolgerungen für zukünftige Vorschläge solcher Maßnahmen und ihre Evaluierung gezogen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ansprüche an Forschung zur Förderung der Eingliederung junger Menschen mit Behinderungen in Arbeit und Beruf: Plädoyer für ein Forschungsnetzwerk (2000)

    Walter, Jochen;

    Zitatform

    Walter, Jochen (2000): Ansprüche an Forschung zur Förderung der Eingliederung junger Menschen mit Behinderungen in Arbeit und Beruf. Plädoyer für ein Forschungsnetzwerk. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 14, H. 4, S. 264-274.

    Abstract

    "Der Erfolg beruflicher Rehabilitation junger Menschen wird immer stärker an der Ergebnisqualität gemessen. Hier wiederum steht - unter bildungstheoretischen, arbeitsmarktpolitischen und volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten - die Frage im Mittelpunkt, wieviele der Absolventen von Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation entsprechend ihrer Qualitikation in Arbeit und Beruf eingegliedert werden können. Immer mehr Unternehmen, Institutionen und Träger der beruflichen Rehabilitation konzentrieren sich auf den Eingliederungserfolg als entscheidende Messlatte für den (gesellschaftlichen) Nutzen ihrer Dienstleistungen. Universitäre und außeruniversitäre Forschung kann hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten, wobei vor allem folgende fünf Schwerpunkte - der Arbeitsmarkt, das System der beruflichen Bildung, die Arbeitsverwaltung, die Gestaltung beruflicher Rehabilitation sowie Integrations-/Beschäftigungsfirmen bzw. -projekte - in den Blick zu nehmen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    What's worked for the long-term unemployed?: learning the lessons (1998)

    Crighton, Matthew;

    Zitatform

    Crighton, Matthew (1998): What's worked for the long-term unemployed? Learning the lessons. In: Local Economy, Jg. 12, H. 4, S. 296-308.

    Abstract

    "As the Labour government's New Deal gets under way, many are wondering whether it will succeed where other programmes have not. This is of course not the first UK government which has tried to deal with unemployment through ambitious supply-side programmes for the unemployed. Employment Training was launched with almost as much fanfare and the expectations of it have been made all the more conspicuous in retrospect by its failure to fulfil them. The evolution of Employment Training (ET) and then Training for Work (TfW) has followed the path of increasing effectiveness in superficial terms by limiting programmes to Chose most employable within the client group. This is a questionable objective and abandons the hardest but most essential part of any programme for die unemployed: helping the very long-term unemployed, empowering disadvantaged groups, removing barriers and dealing with social exclusion. It remains to he seen whether the New Deal will be more effective. This article looks at two relevant studies - the ERGO programme, and Models of Integration, which was partfunded by ERGO. It compares their conclusions with other sources and concludes by discussing their implications and some issues for this type of study." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen

Aspekt auswählen:

Aspekt zurücksetzen