Kurzarbeit
Während der Wirtschaftskrise nach 2009 und der Covid-19-Pandemie ab 2020 erlebte Kurzarbeit als Instrument der Anpassung an konjunkturell bedingte Arbeitsausfälle eine deutliche Aufwertung. Das "German job miracle" nach der Finanzkrise wurde in der internationalen Diskussion im Wesentlichen auf den massiven Einsatz von Kurzarbeit zurückgeführt. Konnte und kann Kurzarbeit die Arbeitslosigkeit in Krisenzeiten tatsächlich eindämmen und zur längerfristigen Stabilisierung der Beschäftigung beitragen? Dieses Themendossier bietet einen Überblick zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Zeitnahe Daten in der Corona-Krise: Von der schwierigen Vermessung der Kurzarbeit (2021)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Christian Kagerl, Malte Schierholz & Jens Stegmaier (2021): Zeitnahe Daten in der Corona-Krise: Von der schwierigen Vermessung der Kurzarbeit. (IAB-Kurzbericht 24/2021), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Kurzarbeit wurde in der Corona-Krise in bisher nicht gekannten Umfang genutzt und hat sich als zentraler Rettungsschirm für den Arbeitsmarkt erwiesen. Entsprechend groß war das öffentliche Interesse an zeitnahen Daten, die zunächst nur über Sondererhebungen in den Betrieben zu bekommen waren. Dabei zeigte sich allerdings, dass die Zahl der Kurzarbeitenden in solchen Betriebsbefragungen deutlich überschätzt wird. Die Autoren untersuchen, warum es dazu kommt und wie groß diese Überschätzung - gemessen an der später vorliegenden amtlichen Statistik - ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Messungen zur Kurzarbeit aus der IAB-Befragung und den Abrechnungen der Betriebe gegenüber der BA (BA-Abrechnung) im Vergleich
- Hochrechnungen zur Kurzarbeit im Vergleich
- Anzeigen von Kurzarbeit, Kurzarbeitende und Arbeitsausfall
- Teilnahmebereitschaft der Betriebe bei der IAB-Befragung hängt stark davon ab, für wie viele Monate Kurzarbeitergeld bei der BA abgerechnet wurde
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Bremen: Ergebnisse der Befragung 2020 (2021)
Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke; Putzing, Monika; Prick, Simone;Zitatform
Frei, Marek, Silke Kriwoluzky, Simone Prick & Monika Putzing (2021): IAB-Betriebspanel Bremen. Ergebnisse der Befragung 2020. (IAB-Betriebspanel Bremen / Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Wirtschaft ...), Bremen, 83 S.
Abstract
"Im vorliegenden Bericht werden zunächst Befragungsergebnisse zur Betroffenheit der Bremer Wirtschaft von der Corona-Krise und den betrieblichen Reaktionen zur Bewältigung der mit dieser Krise verbundenen negativen Auswirkungen, zur Verbreitung von Homeoffice sowie zu betrieblichen Einschätzungen bezüglich der Maßnahmen der Politik präsentiert (Kapitel 3). Diese Ausführungen werden ergänzt um aktuelle empirische Befunde zu den regelmäßig abgefragten Kernthemen des IAB-Betriebspanels. Hierzu gehören Ergebnisse zur Beschäftigungsentwicklung, zur Struktur von Personaleinstellungen und Personalabgängen sowie zu Beschäftigungsaussichten (Kapitel 4) sowie zur Entwicklung der Fachkräftenachfrage und zum Erfolg der Betriebe bei der Stellenbesetzung (Kapitel 5). Diese werden ergänzt um Darstellungen zur Entwicklung der betrieblichen Aus- und Weiterbildung (Kapitel 6) sowie zur Tarifbindung von Betrieben und Beschäftigten (Kapitel 7). Die Befragung, deren Ergebnisse im vorliegenden Bericht präsentiert werden, wurde schwerpunktmäßig im dritten Quartal des Jahres 2020 durchgeführt. Die Daten spiegeln somit den Stand in den ersten Monaten nach dem Ausbruch des Coronavirus in Deutschland wider." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern: Ergebnisse der 25. Befragungswelle 2020 (2021)
Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke;Zitatform
Frei, Marek & Silke Kriwoluzky (2021): IAB-Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern. Ergebnisse der 25. Befragungswelle 2020. Berlin, 76 S.
Abstract
"Seit 1996 wird das IAB-Betriebspanel in Mecklenburg-Vorpommern als jährliche mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene der Betriebe durchgeführt. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden darin um Angaben und Einschätzungen zu einer Reihe beschäftigungsrelevanter Aspekte gebeten, von der Personalstruktur über die Rekrutierungsaktivitäten bis hin zu betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Die Befragung, deren Ergebnisse im vorliegenden Bericht präsentiert werden, wurde schwerpunktmäßig im dritten Quartal des Jahres 2020 durchgeführt und im November 2020 abgeschlossen. Die Daten spiegeln somit die Situation rund ein halbes Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie wider. Mit der Befragung von Betrieben wird vorrangig die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes abgebildet. Die mit dem IAB-Betriebspanel gewonnenen Ergebnisse ergänzen damit vorhandene, eher angebotsseitig ausgerichtete Statistiken, z.B. die Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Die empirischen Daten des IAB-Betriebspanels verbessern zudem die Informationsbasis, die von amtlichen statistischen Daten geboten wird, da die Grundgesamtheit des IAB-Betriebspanels alle Betriebe umfasst, die mindestens eine bzw. einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben. Damit ist die Befragung wesentlich breiter angelegt als andere betriebsbezogene Datenquellen, die sich vielfach nur auf ausgewählte Bereiche der Wirtschaft oder auf Betriebe ab einer bestimmten Größe beschränken. Dies ist insbesondere im Zusammenhang mit der Frage nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie von Bedeutung, die in dieser Welle im Mittelpunkt standen: Der vorliegende Bericht enthält hierzu die ersten Erkenntnisse für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Grafiken -
Literaturhinweis
Counteracting unemployment in crises: non-linear effects of short-time work policy (2021)
Zitatform
Gehrke, Britta & Brigitte Hochmuth (2021): Counteracting unemployment in crises. Non-linear effects of short-time work policy. In: The Scandinavian journal of economics, Jg. 123, H. 1, S. 144-183., 2019-07-30. DOI:10.1111/sjoe.12395
Abstract
"Short-time work is a labor market policy that subsidizes working time reductions among firms in financial difficulty to prevent layoffs. Many OECD countries have used this policy in the Great Recession. This paper shows that the effects of short-time work are strongly time dependent and non-linear over the business cycle. It may save up to 0.87 jobs per short-time worker in deep economic crises. In expansions, the effects are smaller and may turn negative. We disentangle discretionary short-time work from automatic stabilization in German data using smooth transition VARs." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Gleichstellung in der Krise – Eine vergleichende Analyse der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gleichstellung der Geschlechter in Deutschland und Schweden (2021)
Zitatform
Haupt, Marlene & Viola Lind (2021): Gleichstellung in der Krise – Eine vergleichende Analyse der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gleichstellung der Geschlechter in Deutschland und Schweden. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 5/6, S. 267-291. DOI:10.3790/sfo.70.5-6.267
Abstract
"In Deutschland sind Frauen pandemiebedingt stärker von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit sowie von Problemen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf betroffen als Männer. Gleichzeitig arbeiten sie aufgrund der geschlechtersegregierten Arbeitswelt häufiger in schlechter bezahlten systemrelevanten Berufen. Staatliche Hilfs- und Unterstützungsangebote zur Krisenbewältigung umfassen primär finanzielle Leistungen und Beratungsmöglichkeiten. In entscheidenden wissenschaftlichen und politischen Beratergremien sind Frauen unterrepräsentiert. Der Vergleich mit Schweden verdeutlicht, dass dort die Geschlechtergleichstellung in Normalzeiten stark institutionell verankert wurde. Gender Mainstreaming, Gender Budgeting und Gender Monitoring sind daher auch in Krisenzeiten fester Bestandteil der Strategien. Das schwedische Beispiel zeigt wichtige alternative Herangehensweisen und Denkanstöße für die Debatte um eine geschlechtergerechte Krisenpolitik in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Germany's Labour Market in Coronavirus Distress - New Challenges to Safeguarding Employment (2021)
Zitatform
Herzog-Stein, Alexander, Patrick Nüß, Lennert Peede & Ulrike Stein (2021): Germany's Labour Market in Coronavirus Distress - New Challenges to Safeguarding Employment. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 840), Maastricht, 37 S.
Abstract
"We analyse measures of internal flexibility taken to safeguard employment during the Coronavirus Crisis in comparison to the Great Recession. Cyclical working-time reductions are again a major factor in safeguarding employment. Whereas during the Great Recession all working-time instruments contributed to the reduction in working time, short-time work (STW) now accounts for almost all of the working-time reduction. STW was more rapidly extended, more generous, and for the first time a stronger focus was put on securing household income on a broad basis. Still, the current crisis is more severe and affects additional sectors of the economy where low-wage earners are affected more frequently by STW and suffered on average relatively greater earnings losses. A hypothetical average short-time worker had a relative income loss in April 2020 that was more than twice as large as that in May 2009. Furthermore, marginal employment is affected strongly but not protected by STW." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Peede, Lennert; -
Literaturhinweis
Arbeits- und Lohnstückkostenentwicklung 2020: Im Zeichen von Kurzarbeit und Corona-Pandemie (2021)
Zitatform
Herzog-Stein, Alexander & Ulrike Stein (2021): Arbeits- und Lohnstückkostenentwicklung 2020. Im Zeichen von Kurzarbeit und Corona-Pandemie. (IMK Report 170), Düsseldorf, 23 S.
Abstract
"Das Jahr 2020 stand in Europa im Zeichen der Coronakrise. Die Wirtschaftsleistung brach europaweit in einem noch nie dagewesen Ausmaß ein. Durch an die Krisensituation angepasste und neue Beschäftigungssicherungsprogramme konnte jedoch in den Ländern der Europäischen Union im großen Umfang Beschäftigung gesichert und Schlimmeres verhindert werden. Die Beschäftigungssicherung hat auch einen kurzfristigen Einfluss auf die Entwicklung der Arbeitskosten in Europa. In Mitgliedstaaten, die in der Krise bei der Beschäftigungssicherung auf Lohnsubventionen setzten, reduzierten sich die Arbeitskosten temporär, während sie sich in Mitgliedstaaten mit Kurzarbeitsprogrammen zeitweilig erhöhten. Wie schon in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 nutzte Deutschland die Kurzarbeit erfolgreich zur Beschäftigungssicherung und reagierte schnell mit erleichterten Zugangsregeln, der Ausweitung der Kurzarbeit und der vollständigen Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge für die Arbeitgeber. Die Kurzarbeit stabilisierte nicht nur die Beschäftigung, sondern auch die Einkommen. Krisenbedingt und geprägt von Beschäftigungssicherungsprogrammen sind die Lohnstückkosten in allen sieben großen Volkswirtschaften der Europäischen Union deutlich gestiegen. In den kommenden Jahren werden sie aber im Zuge des wirtschaftlichen Erholungsprozesses - wie schon nach der letzten großen Krise - wieder spürbar sinken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Education, health behavior, and working conditions during the pandemic: evidence from a German sample (2021)
Zitatform
Hoenig, Kerstin & Sebastian E. Wenz (2021): Education, health behavior, and working conditions during the pandemic: evidence from a German sample. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S275-S288. DOI:10.1080/14616696.2020.1824004
Abstract
"Education is a main cause of health inequality because it influences health behavior as well as structural conditions that impact health, such as living and working conditions. We examine how different educational groups reacted to the beginning of the COVID-19 pandemic in Germany by looking at health-related behavior – social distancing, increased hygiene, and mask wearing – as well as changes in working conditions – work from home, reduced working hours, and not working – as a structural indicator that can mitigate the risk of infection. More than three quarters of respondents in all educational groups complied with recommended social distancing and hand hygiene behaviors, and differences by education did not exceed ten percentage points. Regarding working conditions, highly educated respondents had a likelihood of over 45 percent to work from home during the pandemic. This number decreased to 17 and 11 percent for those with intermediate and low levels of education, respectively. It seems that education-based inequalities in the risk of infection with COVID-19 do not primarily stem from differences in health behavior but rather from structural causes, that is, inability to practice social distancing at work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der deutsche Arbeitsmarkt in der Covid-19-Pandemie: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021 (2021)
Zitatform
Hutter, Christian, Elke Jahn, Michael Oberfichtner & Enzo Weber (2021): Der deutsche Arbeitsmarkt in der Covid-19-Pandemie. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021. (IAB-Stellungnahme 08/2021), Nürnberg, 9 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2021/2022 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie und zu unterstützenden Maßnahmen für Neueinstellungen und zur besseren Absicherung von Selbstständigen gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2021 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg (2021)
Zitatform
Jost, Oskar, Holger Seibert, Doris Wiethölter & Jeanette Carstensen (2021): Die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2021), Nürnberg, 27 S.
Abstract
"Die vorliegende regionale Analyse untersucht die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg. Im Vordergrund steht dabei der Corona-Effekt, der den Anstieg der Arbeitslosigkeit im Zuge der Corona-Pandemie abbildet. Insbesondere für Berlin fällt dieser Effekt deutlich höher aus als in Brandenburg und im bundesweiten Mittel. Zwischen den Kreisen in Brandenburg zeigen sich deutliche Unterschiede. Die Regionen im Norden Brandenburgs weisen einen höheren Corona-Effekt auf. Grundsätzlich betrifft der Anstieg der Arbeitslosigkeit primär Personen in SGB III, da dieser Bereich stark von der Dynamik des Arbeitsmarktes beeinflusst ist. Auch im Hinblick auf die soziodemografischen Faktoren gibt es deutliche Unterschiede in der Betroffenheit durch die coronabedingte Arbeitslosigkeit. Jüngere Menschen, Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und auch Langzeitarbeitslose verzeichnen die höchsten prozentualen Anstiege in der Arbeitslosigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mit einer Vielzahl an Erhebungen bringt das IAB Licht ins Corona-Dunkel (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Laura Pohlan (2021): Mit einer Vielzahl an Erhebungen bringt das IAB Licht ins Corona-Dunkel (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 17.11.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-11-15.
Abstract
"Die Corona-Krise hat auch die Forschung und Beratung am IAB vor immense Herausforderungen gestellt, denn damit stieg der Informationsbedarf in Politik und Praxis binnen kürzester Zeit dramatisch an. Um diesen zu befriedigen, hat das IAB in bis dato ungekanntem Umfang und in Rekordtempo bestehende Befragungen erweitert und zugleich neue Erhebungen aufgesetzt. Der Aufwand hat sich gelohnt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Warum nutzen Arbeitgeber Kurzarbeit? (2021)
Kuhn, Moritz ; Stegmaier, Jens ; Pohlan, Laura ; Umkehrer, Matthias ; Roth, Duncan ; Hensgen, Sophie ; Manovskii, Iourii; Kagerl, Christian ; Gleiser, Patrick ; Schierholz, Malte ; Moritz, Michael ; Bellmann, Lutz ; Leber, Ute; Kleifgen, Eva ;Zitatform
Kuhn, Moritz, Iourii Manovskii, Lutz Bellmann, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Ute Leber, Michael Moritz, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Matthias Umkehrer (2021): Warum nutzen Arbeitgeber Kurzarbeit? (ECONtribute policy brief 025), Köln ; Bonn, 8 S.
Abstract
"Für den Einsatz von Kurzarbeit gibt es aus Arbeitgebersicht unterschiedliche Gründe. Neben der Personalbindung geht es den Betrieben vor allem darum, ihre Arbeitsprozesse aufrechtzuerhalten und ihre Liquidität in der Krise zu sichern. Das Motiv, die wirtschaftlichen Einbußen solidarisch unter den Beschäftigten zu verteilen, spielt demgegenüber erwartungsgemäß eine etwas geringere, aber keineswegs unbedeutende Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Stegmaier, Jens ; Pohlan, Laura ; Umkehrer, Matthias ; Roth, Duncan ; Hensgen, Sophie ; Kagerl, Christian ; Moritz, Michael ; Bellmann, Lutz ; Leber, Ute; Kleifgen, Eva ; -
Literaturhinweis
Warum Arbeitgeber Kurzarbeit nutzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Kuhn, Moritz ; Stegmaier, Jens ; Gleiser, Patrick ; Hensgen, Sophie ; Umkehrer, Matthias ; Kagerl, Christian ; Manovskii, Iourii; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; Leber, Ute; Bellmann, Lutz ; Moritz, Michael ; Schierholz, Malte ; Pohlan, Laura ;Zitatform
Kuhn, Moritz, Iourii Manovskii, Lutz Bellmann, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Ute Leber, Michael Moritz, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Matthias Umkehrer (2021): Warum Arbeitgeber Kurzarbeit nutzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 13.09.2021 Nürnberg.
Abstract
"Für den Einsatz von Kurzarbeit gibt es aus Arbeitgebersicht unterschiedliche Gründe. Neben der Personalbindung geht es den Betrieben vor allem darum, ihre Arbeitsprozesse aufrechtzuerhalten und ihre Liquidität in der Krise zu sichern. Das Motiv, die wirtschaftlichen Einbußen solidarisch unter den Beschäftigten zu verteilen, spielt demgegenüber erwartungsgemäß eine etwas geringere, aber keineswegs unbedeutende Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Stegmaier, Jens ; Hensgen, Sophie ; Umkehrer, Matthias ; Kagerl, Christian ; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; Leber, Ute; Bellmann, Lutz ; Moritz, Michael ; Pohlan, Laura ; -
Literaturhinweis
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Geschäftsentwicklung und -politik in hessischen Betrieben: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020 (2021)
Lauxen, Oliver; Larsen, Christa; Demireva, Lora;Zitatform
Lauxen, Oliver, Lora Demireva & Christa Larsen (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Geschäftsentwicklung und -politik in hessischen Betrieben. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 21 S.
Abstract
"Im vorliegenden Report stehen die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Geschäftsvolumen und die Geschäftsentwicklung in hessischen Betrieben im Fokus. Dafür kann auf die Angaben von rund 1.000 Betrieben zurückgegriffen werden. Je nach Datenverfügbarkeit wird zudem nach Wirtschaftszweigen und Betriebsgrößen differenziert. Bei den Themen des vorliegenden Reports sind allerdings – anders als üblich – kaum längere Zeitreihen möglich, da es sich bei den meisten ausgewerteten Fragen nicht um Standard-, sondern um Sonderfragen handelt, die nicht jedes Jahr Bestandteil des Erhebungsbogens sind. Im ersten Kapitel geht es darum, zu zeigen, welche Betriebe in Hessen in welcher Art und Weise von der Corona-Pandemie und den Eindämmungsmaßnahmen betroffen sind. Im zweiten Kapitel steht die Anpassung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen im Vordergrund und im dritten Kapitel Auswirkungen auf die Ertragslage. Im vierten Kapitel geht es schließlich um die Inanspruchnahme finanzieller Hilfen. Der Report schließt mit einem zusammenfassenden Resümee im fünften Kapitel" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Anhaltender Shutdown führt zu leichtem Anstieg der Kurzarbeit in Deutschland (2021)
Zitatform
Link, Sebastian & Stefan Sauer (2021): Anhaltender Shutdown führt zu leichtem Anstieg der Kurzarbeit in Deutschland. In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 2, H. 7, S. 1-5.
Abstract
"Die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit in Deutschland dürfte nach Schätzung des ifo Instituts im Februar leicht auf 2,8 Millionen Personen gestiegen sein, nachdem sie im Januar bei schätzungsweise 2,7 Millionen Personen gelegen war. Damit dürfte der Anteil der Kurzarbeiter an der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bei 8,5% liegen (Januar 2021: 8,1%). Allein durch Kurzarbeit ist das Arbeitsvolumen aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Februar schätzungsweise um 4,8% geringer ausgefallen als üblich. Der Anstieg der Kurzarbeit war vor allem auf die vom Lockdown betroffenen Wirtschaftsbereiche im Handel und dem Dienstleistungssektor zurückzuführen. Allein im Gastgewerbe dürften derzeit mehr als 600 000 Beschäftigte in Kurzarbeit sein. Im Verarbeitenden Gewerbe ist aufgrund der robusten Industriekonjunktur dagegen ein gegenläufiger Trend mit einer erneuten Abnahme der Kurzarbeit zu erkennen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Short-time work in Germany: Employment bridge in the coronavirus crisis (2021)
Zitatform
Pusch, Toralf & Hartmut Seifert (2021): Short-time work in Germany. Employment bridge in the coronavirus crisis. In: SINAPPSI, Jg. 11, H. 1, S. 36-49.
Abstract
"In the coronavirus pandemic, short-time work has been one of the key instruments for stabilising employment in Germany. There has also been a considerable degree of policy experimentation, making the use of short-time work much more attractive. Changes include extension of the payment period, top-ups of the allowance after certain durations, easier access to the scheme and financial incentives for employers. The aim of our contribution is to give an overview of how short-time work in Germany has shaped the degree of furlough and has helped to preserve employment during the current crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Kombination von Kurzarbeit und Qualifizierung - ein gutes Konzept mit mäßigem Erfolg (2021)
Zitatform
Pusch, Toralf & Hartmut Seifert (2021): Kombination von Kurzarbeit und Qualifizierung - ein gutes Konzept mit mäßigem Erfolg. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 8, S. 660-662. DOI:10.1007/s10273-021-2988-0
Abstract
"Kurzarbeitergeld (KUG) bewährt sich in der aktuellen Krise, bedrohte Beschäftigungsverhältnisse zu sichern und Arbeitslosigkeit zu verhindern (Herzog-Stein et al., 2021). Als weniger erfolgreich ist dagegen der Einsatz von KUG in wachstums- bzw. strukturpolitischer Hinsicht zu bewerten. Nur zurückhaltend wird die freigewordene Zeit für berufliche Qualifizierung genutzt; die günstige Gelegenheit, die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten an die durch den digitalen, ökologischen und demografischen Strukturwandel ausgelösten Bedarfe anzupassen, wird verpasst. Dabei besteht reichlicher Bedarf, den gesamtwirtschaftlichen Humankapitalstock aufzubessern, wie die OECD (2021) erst kürzlich offengelegt hat." (Textauszug, IAB-Doku, © 2021 Elsevier)
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Literaturhinweis
Kurzarbeit - Mehr als eine Beschäftigungsbrücke (2021)
Zitatform
Pusch, Toralf & Hartmut Seifert (2021): Kurzarbeit - Mehr als eine Beschäftigungsbrücke. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 53), Düsseldorf, 13 S.
Abstract
"Der Einsatz von Kurzarbeit in der Corona-Pandemie unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht von dem in vorangegangenen Krisen. In quantitativer Hinsicht übertrifft das Ausmaß bei Weitem frühere Vergleichswerte. In struktureller Hinsicht erstreckt sich der Einsatz stärker auf Teile des Dienstleistungssektors, in besonderem Maße auf das Gastgewerbe, auch Frauen sind stärker betroffen. Unter qualitativen Gesichtspunkten ist das Kurzarbeitergeld besser ausgestattet als früher, es erhöht sich ab dem vierten Monat auf 70 bzw. 77% und ab dem siebten Monat auf 80 bzw. 87% des ausgefallenen Nettoentgelts. Ohne den massiven Einsatz von Kurzarbeit wäre die Arbeitslosigkeit weitaus drastischer gestiegen. Schätzungen der Bundesagentur für Arbeit beziffern die jahresdurchschnittliche Zahl der Kurzarbeiter*innen für 2020 auf 2,9 Mio. oder 8,7 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Der durchschnittliche Arbeitszeitausfall wird mit etwa 38% angegeben, er entspricht einem Beschäftigungsäquivalent bzw. einer vermiedenen Arbeitslosenzahl von etwa 1,1 Mio. Neben Kurzarbeit tragen weitere Formen der Arbeitszeitanpassung zur Stabilisierung der Beschäftigung bei, die hier aber nicht betrachtet werden sollen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Stabilisierende Wirkungen durch Kurzarbeit (2021)
Zitatform
Pusch, Toralf & Hartmut Seifert (2021): Stabilisierende Wirkungen durch Kurzarbeit. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 2, S. 99-105. DOI:10.1007/s10273-021-2850-4
Abstract
"In der Corona-Pandemie werden durch Kurzarbeit und weitere Hilfsmaßnahmen ganze Branchen stabilisiert. Dies gilt insbesondere für die stark betroffene Gastronomie. Kurzarbeit sichert bedrohte Arbeitsverhältnisse und dämpft Einkommenseinbußen, die bei Verlust des Arbeitsplatzes eintreten würden. Eine wesentliche Rolle spielen aufstockende Leistungen, die Kurzarbeiter:innen in tarifgebundenen Betrieben häufiger erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der 25. Welle 2020 (2021)
Putzing, Monika; Prick, Simone; Frei, Marek;Zitatform
Putzing, Monika, Marek Frei & Simone Prick (2021): IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt. Ergebnisse der 25. Welle 2020. Magdeburg, 109 S.
Abstract
"Die Befragung, deren Ergebnisse im vorliegenden Bericht präsentiert werden, wurde schwerpunktmäßig im dritten Quartal des Jahres 2020 durchgeführt und im November 2020 abgeschlossen. Die Daten spiegeln somit den Stand nach dem Ausbruch des Coronavirus in Deutschland wider. Mit der Befragung von Betrieben wird vorrangig die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes repräsentiert. Die mit dem IAB-Betriebspanel gewonnenen Ergebnisse ergänzen damit die verfügbaren, eher angebotsseitig ausgerichteten Statistiken (z. B. Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit). Die empirischen Daten des IAB-Betriebspanels verbessern zudem wesentlich die Informationsbasis, die von amtlichen statistischen Daten geboten wird, da die Grundgesamtheit des IAB-Betriebspanels alle Betriebe umfasst, die mindestens eine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bzw. einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben. Damit ist die Befragung wesentlich breiter angelegt als andere betriebsbezogene Datenquellen, die sich vielfach nur auf ausgewählte Bereiche der Wirtschaft oder auf Betriebe ab einer bestimmten Größe beschränken. Ein weiterer Vorteil dieser bundesweit durchgeführten Arbeitgeberbefragung besteht darin, dass in allen Bundesländern dasselbe Fragenprogramm und dieselben Auswertungsverfahren verwendet werden. Infolgedessen können regional vergleichende Analysen durchgeführt werden, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem hier betrachteten Bundesland Sachsen-Anhalt einerseits sowie Ost- und Westdeutschland andererseits aufzuzeigen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzarbeit im Korsett der Versicherungslogik: Es ist Zeit, die "Bazooka" neu zu justieren: Gastbeitrag (2021)
Schmid, Günther;Zitatform
Schmid, Günther (2021): Kurzarbeit im Korsett der Versicherungslogik: Es ist Zeit, die "Bazooka" neu zu justieren. Gastbeitrag. In: IAB-Forum H. 12.10.2021 Nürnberg, 2021-10-11.
Abstract
"Kurzarbeit hat in wirtschaftlichen Krisen wesentlich dazu beigetragen, die Konjunktur zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu sichern. Gleichwohl weist sie in ihrer bisherigen Ausgestaltung Schwachstellen auf. So ist die allzu strikte Orientierung an der Versicherungslogik insbesondere unter Verteilungsgesichtspunkten problematisch. Auch bei der Bewältigung des Strukturwandels erweist sich Kurzarbeit als ambivalent." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Effects of the Covid-19 Pandemic on the Mental Health and Subjective Wellbeing of Workers: An Event Study Based on High-Frequency Panel Data (2021)
Schmidtke, Julia ; Lawes, Mario ; Schöb, Ronnie ; Hetschko, Clemens ; Stephan, Gesine ; Eid, Michael ;Zitatform
Schmidtke, Julia, Clemens Hetschko, Ronnie Schöb, Gesine Stephan, Michael Eid & Mario Lawes (2021): The Effects of the Covid-19 Pandemic on the Mental Health and Subjective Wellbeing of Workers: An Event Study Based on High-Frequency Panel Data. (IAB-Discussion Paper 13/2021), Nürnberg, 81 S.
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und zweier Lockdowns auf die psychische Gesundheit und das subjektive Wohlbefinden von Beschäftigten in Deutschland. Hierzu wird mit Daten eines monatlichen Panels von Individualdaten von Dezember 2018 bis Dezember 2020 ein Event-Study-Design mit individualspezifischen Fixeffekten geschätzt. Die Ergebnisse zeigen, dass die erste und die zweite Welle der Pandemie die psychische Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erheblich reduziert hat. Auch das momentane Glücksempfinden und die Lebenszufriedenheit nehmen als Reaktion auf Covid-19 ab, jedoch in geringerem Maße. Dabei ist zwischen den Wellen der Pandemie Adaption zu beobachten. Dies gilt in geringerem Maße für Indikatoren des Wohlbefindens in bestimmten Lebensbereichen, wie die Zufriedenheit mit der Arbeit und mit der Freizeit, die ebenfalls negativ beeinflusst werden. Frauen scheinen keine größeren Verluste an Wohlbefinden zu erleiden als Männer. Beschäftigte in Kurzarbeit sind jedoch besonders stark betroffen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass größere Sorgen in Bezug auf die Zukunft und eingeschränkte persönliche Freiheiten zu den Treibern für die Auswirkungen der Pandemie auf das Wohlbefinden gehören." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Befristete Einstellungen: Die Folgen von Corona (2021)
Seils, Eric; Emmler, Helge;Zitatform
Seils, Eric & Helge Emmler (2021): Befristete Einstellungen. Die Folgen von Corona. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 54), Düsseldorf, 11 S.
Abstract
"Der Anteil befristeter Neuanstellungen ist Anfang der 2000er Jahre deutlich auf gut vierzig Prozent angestiegen. Erst in jüngerer Zeit wurden wieder vermehrt unbefristete Beschäftigungsverhältnisse begonnen. Die Auswirkungen der Corona-Epidemie haben jedoch seit der zweiten Märzhälfte 2020 die Situation am Arbeitsmarkt grundlegend verändert. Vor diesem Hintergrund werden im vorliegenden Papier die folgenden Fragen behandelt: Welche Auswirkungen hat die Corona-Epidemie auf (befristete) Neuanstellungen? Wer wird befristet eingestellt? Wo wird befristet eingestellt? Zunächst soll jedoch auf verschiedene amtliche Datenquellen zu befristeten Neuanstellungen eingegangen werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen der Covid-19-Krise auf den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen (2021)
Zitatform
Sieglen, Georg, Duncan Roth & Birgit Carl (2021): Auswirkungen der Covid-19-Krise auf den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2021), Nürnberg, 67 S.
Abstract
"In diesem Bericht werden verschiedene Aspekte der bisherigen Folgen der Covid-19-Pandemie auf den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen analysiert. Dazu werden relevante Umfrageergebnisse herangezogen, vor allem aber Daten der Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Je nach Datenverfügbarkeit beziehen sich die Analysezeiträume auf die Zeit zwischen April und Dezember 2020. Neben Veränderungen der Beschäftigungsbestände sowie der offenen Stellen und der Bezieher von konjunkturellem Kurzarbeitergeld werden vor allem Übergänge zwischen abhängiger Beschäftigung und Arbeitslosigkeit in den Blick genommen. Zur Einschätzung der Auswirkungen der Corona-Krise wird ein sogenannter Corona-Effekt ermittelt, der die Unterschiede der Zu- und Abgänge in bzw. aus Arbeitslosigkeit zu den entsprechenden Vorjahresmonatswerten abbildet. So können auch Vergleiche nach Branchen und Personengruppen durchgeführt werden. Um einer regional sehr unterschiedlichen Betroffenheit durch die Krise gerecht zu werden, erfolgt die Betrachtung nicht nur auf Landes-, sondern auch auf Kreisebene. Analysiert werden dabei die regional unterschiedlichen Verläufe des Corona-Effekts. Zusätzlich stellt der Bericht relevante Daten zur veränderten Situation auf dem Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Weniger Urlaub nach Kurzarbeit: Studie: Welche Betriebe kürzen? (2021)
Zitatform
Wanger, Susanne & Enzo Weber (2021): Weniger Urlaub nach Kurzarbeit. Studie: Welche Betriebe kürzen? In: Arbeit und Arbeitsrecht, Jg. 76, H. 9, S. 26-28., 2021-07-09.
Abstract
"Die Corona-Krise hat in Deutschland zu Rekordzahlen bei der Kurzarbeit geführt. 34% der Betriebe hatten im Jahr 2020 zeitweise Kurzarbeit angemeldet. Dies kann Einfluss auf die Höhe der Urlaubsansprüche haben, wenn Arbeitgeber den Jahresurlaub anteilig verringern. Allerdings hat nur eine Minderheit der Betriebe hiervon Gebrauch gemacht, wie die Ergebnisse einer Umfrage zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Qualifizierung: Weiterbildungskonzept für Krisen (2021)
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Weber, Enzo (2021): Qualifizierung: Weiterbildungskonzept für Krisen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 3, S. 154., 2021-02-08. DOI:10.1007/s10273-021-2862-0
Abstract
"Rezessionen sind die beste Zeit für Weiterbildung: Die Auslastung der Betriebe sinkt, Arbeitskapazität bleibt frei. Und Rezessionen sind zugleich Zeiten großer Umbrüche. Der strukturelle und technologische Wandel entlädt sich immer dann am Arbeitsmarkt, wenn die kontinuierliche Entwicklung ohnehin erschüttert wird. Somit ist auch der Bedarf, Kompetenzen weiterzuentwickeln, besonders groß. Gerade die Corona-Krise ist eine transformative Rezession (Hutter und Weber, 2020), die den digitalen und ökologischen Wandel noch verstärkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
No BIG Quit in Germany (2021)
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Weber, Enzo & Christof Röttger (2021): No BIG Quit in Germany. In: LSE COVID-19 blog H. 24.11.2021, o. Sz., 2021-11-22.
Abstract
"US workers have reportedly been switching to more attractive jobs since the pandemic. But labour market churn has remained fairly low in Germany, say Christof Röttger (IAB) and Enzo Weber (IAB and University of Regensburg). The COVID crisis has been an extremely fast recession. Rapid declines during lockdowns were followed by steep recoveries. Industries affected by the restrictions suddenly had to ramp up business again when lockdown was lifted. For example, hospitality shed a lot of jobs during the crisis, and many firms report difficulties in filling new positions." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zu Mindesthöhe und Qualifizierung beim Kurzarbeitergeld: Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 1.3.2021 (2021)
Zitatform
Weber, Enzo (2021): Zu Mindesthöhe und Qualifizierung beim Kurzarbeitergeld. Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 1.3.2021. (IAB-Stellungnahme 02/2021), Nürnberg, 9 S.
Abstract
"Die Stellungnahme bewertet die beiden Anträge (zu Mindest-Kurzarbeitergeld und Qualifizierungs-Kurzarbeit), die bei der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 1.3.2021 behandelt wurden. Im Vergleich zum ersten Antrag und zur aktuell geltenden Regelung bezüglich einer Erhöhung des Kurzarbeitergeldes für Geringverdiener wäre es – um Ungleichbehandlungen und Fehlanreize zu reduzieren – eher zu empfehlen, die Prozentsätze des Kurzarbeitergeldes nach Einkommen zu staffeln. Eine solche Regelung würde berücksichtigen, dass das Kurzarbeitergeld vom konkreten Arbeitszeitausfall abhängt. Was Qualifizierungs-Kurzarbeit betrifft, würden öffentliche Investitionen in Weiterbildung nicht nur Risiken des Strukturwandels einer digitalen und ökologischen Transformation entgegenwirken, sie könnten auch über Lohn- und Beschäftigungseffekte und höhere Steuer- und Beitragseinnahmen zu erheblichen fiskalischen Rückflüssen führen und Kurzarbeitskosten erheblich reduzieren. Anzuraten sei, Kurzarbeit so eng wie möglich mit Qualifizierung zu verknüpfen, was ein Vorhalten möglichst flexibler Weiterbildungsformate, Beratungsangebote und finanzielle Anreize umfassen sollte. Auch ein Transformations-Kurzarbeitergeld (das mit längerfristiger Ausrichtung die Neuqualifizierung als Hauptziel hat) könne im Sinne der Weiterentwicklung von Kompetenzen im strukturellen Wandel sinnvoll sein – die Förderung käme aber durch die im Antrag genannten Voraussetzungen für einen Großteil der Beschäftigten in Deutschland nicht in Frage. Offener gestaltet wäre eine finanziell abgesicherte Neuqualifizierungsmöglichkeit für alle Beschäftigten. Das würde eine kollektive Beantragung nicht ausschließen; Gerade im Falle kollektiver Nutzung wäre es zudem sinnvoll – wie im Antrag genannt – Planungen auf betrieblicher Ebene heranzuziehen. Denkbar wäre auch ein Lohnersatz oberhalb der Höhe des Arbeitslosengeldes oder parallel dazu Prämien für die Weiterbildung für Arbeitslose (etwa ein Bildungsbonus)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zugang zur Video-Aufnahme der Anhörung -
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Kurzarbeit im Gesundheitswesen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/27059) (2021)
Zitatform
(2021): Kurzarbeit im Gesundheitswesen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/27059). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/27560 (15.03.2021)), 26 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der AfD-Fraktion zu Kurzarbeit im Gesundheitswesen u.a. mit Zeitreihen zum Bestand an sozialversicherungspflichtig und ausschließlich geringfügig beschäftigten erwerbsfähigen Leistungsberechtigten nach ausgewählten Berufen. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der fünfundzwanzigsten Welle des Betriebspanels Brandenburg (2021)
Zitatform
(2021): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der fünfundzwanzigsten Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Reihe Forschungsberichte / Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg 45), Potsdam, 78 S.
Abstract
"Die Befragung, deren Ergebnisse im vorliegenden Bericht präsentiert werden, wurde schwerpunktmäßig im dritten Quartal des Jahres 2020 durchgeführt und im November 2020 abgeschlossen. Die Daten spiegeln somit die Situation rund ein halbes Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie wider. Mit der Befragung von Betrieben wird vorrangig die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes abgebildet. Die mit dem IAB-Betriebspanel gewonnenen Ergebnisse ergänzen damit vorhandene, eher angebotsseitig ausgerichtete Statistiken, z.B. die Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Die empirischen Daten des IAB-Betriebspanels verbessern zudem die Informationsbasis, die von amtlichen statistischen Daten geboten wird, da die Grundgesamtheit des IAB-Betriebspanels alle Betriebe umfasst, die mindestens eine bzw. einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben. Damit ist die Befragung wesentlich breiter angelegt als andere betriebsbezogene Datenquellen, die sich vielfach nur auf ausgewählte Bereiche der Wirtschaft oder auf Betriebe ab einer bestimmten Größe beschränken. Dies ist insbesondere im Zusammenhang mit der Frage nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie von Bedeutung, die in dieser Welle im Mittelpunkt standen: Der vorliegende Bericht enthält hierzu die ersten Erkenntnisse für die brandenburgische Wirtschaft insgesamt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktuelle Entwicklungen der Leiharbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die LINKE (Drucksache 19/26203) (2021)
Zitatform
(2021): Aktuelle Entwicklungen der Leiharbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die LINKE (Drucksache 19/26203). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(27003) (25.02.2021)), 72 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zu aktuellen Entwicklungen in der Leiharbeit u.a. mit Statistiken zum Anteil an sozialversicherungspflichtig beschäftigten Leiharbeitnehmer:innen nach Berufsabschluss und Anforderungsniveau sowie mit Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zur angezeigten Kurzarbeit in der Branche der Arbeitnehmerüberlassungen. (ÍAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/26701) (2021)
Zitatform
(2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/26701). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(27574) (16.03.2021)), 101 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe u.a. mit Tabellen zu ausgezahlten Fördergeldern (u.a. Soforthilfe, November-, Dezemberhilfen) für das Gastgewerbe gesondert nach Bundesländern und mit Tabellen zur Anzahl an Kurzarbeitern im Gastgewerbe. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Besteuerung des Kurzarbeitergelds für Grenzgänger aus Frankreich: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/30181) (2021)
Zitatform
(2021): Besteuerung des Kurzarbeitergelds für Grenzgänger aus Frankreich. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/30181). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/30710 (15.06.2021)), 4 S.
Abstract
Im Deutsch-Französischen Doppelbesteuerungsabkommen wurde geregelt, dass bei Grenzgängern der Lohn im Wohnsitzland besteuert wird. Bei in Frankreich wohnhaften Grenzgängern wird somit das Bruttogehalt auf das Konto des Grenzgängers überwiesen und dann in Frankreich versteuert. Am 13. Mai 2020 wurde in einer Konsultationsvereinbarung festgelegt, dass Leistungen wie das Kurzarbeitergeld nur im Ansässigkeitsstaat besteuert werden können. Das Kurzarbeitergeld richtet sich nach dem pauschalierten Nettoentgeltausfall. Zur Berechnung erfolgt daher eine fiktive Besteuerung in Deutschland: Zur Auszahlung kommt ein Nettoentgelt. Die Fragen richten sich auf die Anerkennung des Vorliegens einer Doppelbesteuerung bei Bezug von Kurzarbeitergeld, auf die Größenordnung der von Kurzarbeit Betroffenen und auf die Aussichten einer Änderung des Doppelbesteuerungsabkommens mit Frankreich. (IAB)
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Literaturhinweis
Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 1. März 2021 zum a) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Mindest-Kurzarbeitergeld zügig einführen (BT-Drucksache 19/26526) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Mehr Sicherheit für Beschäftigte im Wandel – Qualifizierungs-Kurzarbeit einführen (BT-Drucksache 19/17521): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2021)
Zitatform
(2021): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 1. März 2021 zum a) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Mindest-Kurzarbeitergeld zügig einführen (BT-Drucksache 19/26526) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Mehr Sicherheit für Beschäftigte im Wandel – Qualifizierungs-Kurzarbeit einführen (BT-Drucksache 19/17521). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 19(11)975 v. 26.02.2021), 43 S.
Abstract
Stellungnahmen der Sachverständigen zur öffentlichen Anhörung am 1. März 2021 zum Thema Kurzarbeitergeld in der Corona-Pandemie, zum Vorschlag eines Mindest-Kurzarbeitergeldes und der Qualifizierungs-Kurzarbeit. Liste der Sachverständigen: Verbände: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Bundesagentur für Arbeit; Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V.; Wuppertaler Kreis e.V.; Bundesverband betriebliche Weiterbildung; Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit; IG Metall; Gesamtmetall | Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V.; Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten; Einzelsachverständige: Prof. Dr. Gernot Mühge, Darmstadt; Prof. Dr. Daniel Ulber, Halle (Saale)
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Literaturhinweis
My Home Is my Castle – The Benefits of Working from Home During a Pandemic Crisis: Evidence from Germany (2020)
Zitatform
Alipour, Jean-Victor, Harald Fadinger & Jan Schymik (2020): My Home Is my Castle – The Benefits of Working from Home During a Pandemic Crisis. Evidence from Germany. (Ifo working paper 329), München, 48 S.
Abstract
"This paper studies the relation between work and public health during the COVID-19 pandemic in Germany. Combining administrative data on SARS-CoV-2 infections and short-time work registrations, firm- and worker-level surveys and cell phone tracking data on mobility patterns, we find that working from home (WFH) is very effective in economic and public health terms. WFH effectively shields workers from short-term work, firms from COVID-19 distress and substantially reduces infection risks. Counties whose occupation structure allows for a larger fraction of work to be done from home experienced (i) much fewer short-time work registrations and (ii) less SARSCoV-2 cases. Health benefits of WFH appeared mostly in the early stage of the pandemic and became smaller once tight confinement rules were implemented. Before confinement, mobility levels were lower in counties with more WFH jobs and counties experienced a convergence in traffic levels once confinement was in place." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Im Oktober war weiterhin ein Drittel der Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe und im Gastgewerbe in Kurzarbeit (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Aminian, Armin; Stegmaier, Jens ; Fitzenberger, Bernd ; Bellmann, Lutz ; Pohlan, Laura ; Leber, Ute; Schierholz, Malte ; Braun, Wolfgang; König, Corinna ; Kagerl, Christian ; Koch, Theresa;Zitatform
Aminian, Armin, Lutz Bellmann, Wolfgang Braun, Bernd Fitzenberger, Christian Kagerl, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Malte Schierholz & Jens Stegmaier (2020): Im Oktober war weiterhin ein Drittel der Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe und im Gastgewerbe in Kurzarbeit (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 06.11.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-03.
Abstract
"Mit der Befragung "Betriebe in der Covid-19-Krise" erforscht das IAB laufend die Lage der Betriebe während der Corona-Krise, darunter die aktuelle Entwicklung der Kurzarbeit. Den Befragungsergebnissen zufolge setzte jeder fünfte Betrieb im Oktober 2020 Kurzarbeit ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Stegmaier, Jens ; Fitzenberger, Bernd ; Bellmann, Lutz ; Pohlan, Laura ; Leber, Ute; Braun, Wolfgang; König, Corinna ; Kagerl, Christian ; Koch, Theresa; -
Literaturhinweis
Befunde der IAB-Forschung zur Corona-Krise - Zwischenbilanz und Ausblick (2020)
Anger, Silke ; Weber, Brigitte; Leschnig, Lisa; Leber, Ute; Westermeier, Christian ; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Bauer, Anja ; Kubis, Alexander; Vom Berge, Philipp ; Küfner, Benjamin ; Trahms, Annette; Kruppe, Thomas ; Stephan, Gesine ; Kosyakova, Yuliya ; Stegmaier, Jens ; Bruckmeier, Kerstin ; Schneemann, Christian ; Jaschke, Philipp ; Reims, Nancy ; Hutter, Christian ; Osiander, Christopher ; Hausner, Karl Heinz; Müller, Dana ; Hauptmann, Andreas ; Zika, Gerd ; Hartl, Tobias ; Walwei, Ulrich ; Haas, Anette; Stobbe, Holk; Gürtzgen, Nicole ; Sandner, Malte ; Gundacker, Lidwina ; Oberfichtner, Michael ; Grunau, Philipp ; Weber, Enzo ; Gehrke, Britta ; Bossler, Mario ; Fuchs, Johann ; Müller, Anne; Dummert, Sandra ; Rauch, Angela ; Dietz, Martin ; Vallizadeh, Ehsan ; Brücker, Herbert ;Zitatform
Anger, Silke, Anja Bauer, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Martin Dietz, Sandra Dummert, Johann Fuchs, Britta Gehrke, Philipp Grunau, Lidwina Gundacker, Nicole Gürtzgen, Anette Haas, Tobias Hartl, Andreas Hauptmann, Karl Heinz Hausner, Christian Hutter, Philipp Jaschke, Yuliya Kosyakova, Thomas Kruppe, Benjamin Küfner, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Lisa Leschnig, Brigitte Weber, Christian Westermeier, Susanne Wanger, Philipp Vom Berge, Annette Trahms, Gesine Stephan, Jens Stegmaier, Christian Schneemann, Nancy Reims, Christopher Osiander, Dana Müller, Gerd Zika, Ulrich Walwei, Holk Stobbe, Malte Sandner, Michael Oberfichtner, Enzo Weber, Anne Müller, Angela Rauch & Ehsan Vallizadeh (2020): Befunde der IAB-Forschung zur Corona-Krise - Zwischenbilanz und Ausblick. Nürnberg, 18 S.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie hat die stärkste Weltwirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg ausgelöst. Mit den massiven wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie sind weitreichende Folgen für den Arbeitsmarkt verbunden. Die bestehenden Regelungen und Mechanismen zur sozialen Sicherung als auch zur Stützung der hiesigen Volkswirtschaft sind einem nie dagewesenen Stresstest ausgesetzt und die Politik reagiert in großer Geschwindigkeit mit zusätzlichen Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen. Das IAB hat aufgrund der Tragweite der Entwicklung ein neues Fokusthema mit dem Titel „Folgen der Covid-19-Pandemie“ etabliert und das laufende Forschungs- und Arbeitsprogramm für das Jahr 2020 ergänzt. Auch im Forschungs- und Arbeitsprogramm 2021 wird das Thema eine zentrale Rolle spielen. Laufend werden zudem aktuelle Forschungsergebnisse in der Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“ im IAB-Forum sowie in anderen Publikationsformaten des IAB veröffentlicht. Das vorliegende Dokument liefert einen Überblick über die Forschung zur Covid-19-Pandemie am IAB. Sie fasst die wesentlichen bereits vorliegenden Befunde aus dem Institut zusammen und gibt einen Ausblick auf Forschungsprojekte, die in Zukunft Informationen bereitstellen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Leber, Ute; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vom Berge, Philipp ; Trahms, Annette; Stephan, Gesine ; Kosyakova, Yuliya ; Stegmaier, Jens ; Bruckmeier, Kerstin ; Schneemann, Christian ; Jaschke, Philipp ; Reims, Nancy ; Hutter, Christian ; Osiander, Christopher ; Müller, Dana ; Hauptmann, Andreas ; Zika, Gerd ; Walwei, Ulrich ; Haas, Anette; Stobbe, Holk; Gürtzgen, Nicole ; Sandner, Malte ; Gundacker, Lidwina ; Oberfichtner, Michael ; Grunau, Philipp ; Weber, Enzo ; Gehrke, Britta ; Bossler, Mario ; Müller, Anne; Dummert, Sandra ; Rauch, Angela ; Dietz, Martin ; Brücker, Herbert ; -
Literaturhinweis
Zur Bewältigung von aktuellen Herausforderungen: Ausbildung und berufliche Weiterbildung fördern, Arbeit in der Transformation zukunftsfest machen und Arbeitslosenversicherung stärken: Stellungnahme des IAB zur geplanten öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 23.3.2020 (2020)
Bauer, Frank; Wolff, Joachim ; Kruppe, Thomas ; Wiemers, Jürgen ; Lang, Julia ; Jahn, Elke ; Weber, Enzo ; Dietrich, Hans ; Bruckmeier, Kerstin ; Bossler, Mario ; Stephan, Gesine ; Hohendanner, Christian ; Oberfichtner, Michael ;Zitatform
Bauer, Frank, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Hans Dietrich, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Thomas Kruppe, Julia Lang, Michael Oberfichtner, Gesine Stephan, Enzo Weber, Jürgen Wiemers & Joachim Wolff (2020): Zur Bewältigung von aktuellen Herausforderungen: Ausbildung und berufliche Weiterbildung fördern, Arbeit in der Transformation zukunftsfest machen und Arbeitslosenversicherung stärken. Stellungnahme des IAB zur geplanten öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 23.3.2020. (IAB-Stellungnahme 03/2020), Nürnberg, 42 S.
Abstract
"Deutschland steht durch die schnelle Verbreitung des Corona-Virus, durch den Strukturwandel und die sich abzeichnenden (auch ökologischen) Transformationsprozesse vor Herausforderungen bislang unbekannten Ausmaßes. Eine Reihe von Gesetzesänderungen sollen dazu beitragen, die nötige Anpassungen zu bewältigen. Das IAB äußert sich in seiner Stellungnahme zu ausgewählten Aspekten der folgenden geplanten Gesetzesänderung und Anträge verschiedener Bundestagsfraktionen:
- 'Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung' der Fraktionen von CDU/CSU und SPD
- Antrag von Abgeordneten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 'Arbeitslosenversicherung zur Arbeitsversicherung weiterentwickeln'
- Anträge von Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE 'Berufliche Weiterbildung stärken - Weiterbildungsgeld einführen', 'Arbeit in der Transformation zukunftsfest machen', 'Arbeitslosenversicherung stärken - Arbeitslosengeld verbessern' sowie 'Arbeitslosenversicherung stärken - Arbeitslosengeld Plus einführen'.
Zu den einzelnen Themenbereichen diskutiert das IAB Evaluationsergebnisse und stellt seine Bewertung vor. Die Ausführungen behandeln Anpassungen bei der Kurzarbeit, die Ausweitung der Weiterbildungs- und Ausbildungsförderung, die Weiterentwicklung der Arbeitslosenversicherung sowie weitere Themengebiete.
Die Stellungnahme des IAB erfolgte anlässlich der geplanten öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 23.3.2020. Die Anhörung wurde aufgrund der Corona-Krise kurzfristig abgesagt." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Bauer, Frank; Wolff, Joachim ; Wiemers, Jürgen ; Lang, Julia ; Jahn, Elke ; Weber, Enzo ; Dietrich, Hans ; Bruckmeier, Kerstin ; Bossler, Mario ; Stephan, Gesine ; Hohendanner, Christian ; Oberfichtner, Michael ; -
Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - April 2020 (2020)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2020): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - April 2020. In: IAB-Forum H. 30.04.2020, o. Sz., 2020-04-29.
Abstract
"Die Corona-Pandemie dürfte in Deutschland zur schwersten Rezession in der Nachkriegsgeschichte führen. Schätzungsweise ist das Bruttoinlandsprodukt durch den Shutdown im März bereits im ersten Quartal geschrumpft. Auch wenn sukzessive Lockerungen seit Mitte April auf den Weg gebracht werden, könnte der Rückgang im zweiten Quartal sogar im zweistelligen Prozentbereich liegen und ein historisches Tief markieren. Die Vorlaufindikatoren fallen so pessimistisch aus wie nie zuvor. Die Kurzarbeitsanzeigen schnellen in die Höhe, auch die Arbeitslosigkeit steigt deutlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Governmental policies to reduce unemployment during recessions: Insights from an ABM (2020)
Zitatform
Bauermann, Tom (2020): Governmental policies to reduce unemployment during recessions. Insights from an ABM. (Ruhr economic papers 847), Essen, 41 S.
Abstract
"Das anhaltend niedrige und (teilweise) negative Wirtschaftswachstum in Deutschland im Jahr 2019 weckte Erinnerungen an die jüngste Finanzkrise und löste Debatten über Maßnahmen zur Bekämpfung einer steigenden Arbeitslosigkeit aus, z.B. Änderungen bei der finanziellen Unterstützung von Arbeitslosen oder Kurzarbeit. Die vorliegende Studie soll zur theoretischen Diskussion über staatliche Maßnahmen während Rezessionen beitragen. Dazu werden drei prominente Maßnahmen untersucht: a) eine permanente Reduzierung der Arbeitslosenunterstützung bei gleichzeitiger Erhöhung der Suchintensität von Arbeitslosen, b) ein fiskalischer Stimulus und c) Kurzarbeit. Im Gegensatz zu anderen Studien, z.B. Search- (and Matching) Modellen, verwendet diese Studie ein agentenbasiertes makroökonomisches Modell (ABM). Die Verwendung eines ABM ermöglicht die Untersuchung von makro- und mikroökonomischen Effekte der besagten Maßnahmen sowie deren Interaktionen. Ferner können Effekte, die auf die Heterogenität von Agenten zurückgehen, einbezogen werden. Die Arbeit zeigt maßgeblich vier Ergebnisse: 1) Maßnahme a) hat in der kurzen Frist nahezu keine Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit und die langfristigen Effekte sind eher begrenzt. Die Ergebnisse stehen im Gegensatz zu denen der (klassischen) Search- (and Matching) Modelle, obwohl die Maßnahme a) in beiden Modelltypen ähnliche "erwünschte" Effekte hat, z.B. die kürzere Dauer der Arbeitslosigkeit bei Betroffenen. Die Studienergebnisse stehen allerdings im Einklang mit den Forschungsergebnissen neuerer Arbeiten. 2) Auch eine entgegengesetzte Maßnahme, also die permanente Erhöhung der finanziellen Unterstützung von Arbeitslosen, führt nicht zu einer geringeren Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosigkeit nimmt ebenfalls langfristig eher zu. 3) Im Vergleich zu Maßnahme a), können ein fiskalischer Stimulus (Maßnahme b)) und Kurzarbeit (Maßnahme c)) die Arbeitslosigkeit kurzfristig senken. 4) Diese Studie zeigt, dass die Kurzarbeit die wirtschaftliche Erholung durch Nachfragestabilisierung und Verteilungseffekte zwischen heterogenen Firmen fördert. Insbesondere die Verteilungseffekte der Kurzarbeit sind in bisherigen Arbeiten nicht aufgezeigt worden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Staatliche Förderung in Zeiten des Corona-Virus: Eine erste kritische Betrachtung der in der Bundesrepublik Deutschland auf der Ebene des Bundes am 13. März 2020 beschlossenen Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie für den Mittelstand (2020)
Becker, Marco;Zitatform
Becker, Marco (2020): Staatliche Förderung in Zeiten des Corona-Virus. Eine erste kritische Betrachtung der in der Bundesrepublik Deutschland auf der Ebene des Bundes am 13. März 2020 beschlossenen Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie für den Mittelstand. (Institut für Unternehmensrechnung, Controlling und Finanzmanagement Working Paper 2020,03), Hamburg, 15 S.
Abstract
"Ziel dieses Working Papers ist es, eine erste kritische Betrachtung der staatlichen Förderinstrumente zur Abmilderung der Folgewirkung der Corona-Pandemie für Solo-Selbstständige, Einzelunternehmer, Kleinst- und Kleinunternehmen sowie mittelständische Unternehmen vorzunehmen. Hierzu wird das Instrument der Szenario-Analyse eingesetzt und vier fiktive Unternehmensszenarien untersucht. Aufgrund der Dynamik der Ereignisse im Zuge der globalen Corona-Pandemie sind in diesem Working Paper vorrangig die von den jeweiligen Bundesministerien neu kommunizierten Maßnahmen zur staatlichen Förderung mit dem Stichtag Montag 16. März 2020 berücksichtigt. Insoweit kann dieses Working Paper lediglich den aktuellen Stand widerspiegeln und bedarf ggf. im Laufe der Zeit einer periodischen Ergänzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzarbeit ist nicht alles: Was Betriebe tun, um Entlassungen in der Krise zu vermeiden (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Bellmann, Lutz ; Aminian, Armin; Koch, Theresa; König, Corinna ; Kagerl, Christian ; Stegmaier, Jens ; Leber, Ute; Schierholz, Malte ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Christian Kagerl, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2020): Kurzarbeit ist nicht alles: Was Betriebe tun, um Entlassungen in der Krise zu vermeiden (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 25.09.2020 Nürnberg, o. Sz.
Abstract
"In der Corona-Krise konnten die meisten Betriebe Entlassungen bislang vermeiden. Ein Instrument, das wesentlich hierzu beigetragen hat, ist die Kurzarbeit. Sie hat während der Pandemie einen historischen Höchststand erreicht. Dabei wird leicht übersehen, dass viele Betriebe auch andere personalpolitische Maßnahmen ergreifen, um ihre Beschäftigten zu halten. Dies zeigt eine neue Betriebsbefragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Koch, Theresa; König, Corinna ; Kagerl, Christian ; Stegmaier, Jens ; Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Schon im November sah sich jeder dritte vom Teil-Lockdown betroffene Betrieb in seiner Existenz bedroht (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Bellmann, Lutz ; Pohlan, Laura ; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; Stegmaier, Jens ; Koch, Theresa; Kagerl, Christian ; König, Corinna ; Gleiser, Patrick ; Schierholz, Malte ; Aminian, Armin; Leber, Ute;Zitatform
Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2020): Schon im November sah sich jeder dritte vom Teil-Lockdown betroffene Betrieb in seiner Existenz bedroht (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 18.12.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-12-16.
Abstract
"Mit der Befragung „Betriebe in der Covid-19-Krise“ erforscht das IAB laufend die Lage der Betriebe während der Corona-Krise. Im November dieses Jahres wurde die wirtschaftliche Lage der Betriebe nach dem Beginn des teilweisen Lockdowns abgefragt. Demnach mussten in der zweiten Novemberhälfte rund 12 Prozent aller Betriebe aufgrund des erneuten Lockdowns schließen. Im besonders betroffenen Gastgewerbe waren es sogar 90 Prozent. Jeder dritte vom Lockdown betroffene Betrieb gab an, akut in seiner Existenz bedroht zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Pohlan, Laura ; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; Stegmaier, Jens ; Koch, Theresa; Kagerl, Christian ; König, Corinna ; Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Wirtschaftlicher Wandel, Personalpolitik und betriebliche Bildung in der Corona-Krise: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020 (2020)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Hans Dietrich, Julia Lang, Ute Leber, Enzo Weber & Gerd Zika (2020): Wirtschaftlicher Wandel, Personalpolitik und betriebliche Bildung in der Corona-Krise. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020. (IAB-Stellungnahme 12/2020), Nürnberg, 14 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2020/2021 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf Aus- und Weiterbildung und die Wirtschafts- und Beschäftigungsstruktur sowie Handlungsbedarfe zur Verhinderung möglicher Hysterese-Effekte sowie Änderungen der betrieblichen Personalpolitik gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2020 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Lang, Julia ; Weber, Enzo ; Zika, Gerd ; Dietrich, Hans ; Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Wirkung und Zielgenauigkeit der staatlichen Hilfen für Unternehmen in der Krise: German Business Panel : Executive Summary (2020)
Bischof, Jannis; Gharbi, Sarah; Rostam-Afschar, Davud ; Simons, Dirk; Buhlmann, Florian; Dörrenberg, Philipp; Eble, Fabian; Akari, Phares; Voget, Johannes; Arnemann, Laura;Zitatform
Bischof, Jannis, Dirk Simons, Johannes Voget, Philipp Dörrenberg, Davud Rostam-Afschar, Florian Buhlmann, Phares Akari, Laura Arnemann, Fabian Eble & Sarah Gharbi (2020): Wirkung und Zielgenauigkeit der staatlichen Hilfen für Unternehmen in der Krise. German Business Panel : Executive Summary. Paderborn ; Berlin ; Mannheim, 15 S.
Abstract
"Eine erste Umfrage des German Business Panels (GBP) unter deutschen Unternehmen zeigt, dass zwei Drittel der Firmen im Zuge der Corona-Krise staatliche Hilfe in Anspruch genommen haben. Jedes zweite dieser Unternehmen hätte die Krise ohne Hilfe vom Staat sogar nicht überstanden. An der repräsentativen Studie der Universität Mannheim nahmen bundesweit über 9.500 Unternehmen aller Größenordnungen und aus unterschiedlichen Branchen teil. Zu den drei meistgenutzten Maßnahmen zählen laut Umfrage die Corona-Soforthilfe (49 Prozent), Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld (26 Prozent) und die Stundung von Steuerzahlungen (26 Prozent). Dabei nehmen Branchen, deren Gewinn stärker durch die Krise betroffen ist, die Staatshilfen eher in Anspruch. Dazu zählen etwa Reisebüros, Gastronomen und Getränkehersteller, Künstler, Kreative, die Unterhaltungs- und Erholungsbranche." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaftliche Implikationen der Corona-Krise und wirtschaftspolitische Maßnahmen (2020)
Bofinger, Peter; Fuest, Clemens; Hüther, Michael ; Felbermayr, Gabriel ; Südekum, Jens; Dullien, Sebastian ; Weder di Mauro, Beatrice;Zitatform
Bofinger, Peter, Sebastian Dullien, Gabriel Felbermayr, Clemens Fuest, Michael Hüther, Jens Südekum & Beatrice Weder di Mauro (2020): Wirtschaftliche Implikationen der Corona-Krise und wirtschaftspolitische Maßnahmen. (IW policy paper), Köln, 18 S.
Abstract
"Die Corona-Krise hat in China ihren Ausgangspunkt genommen und dort auch die bisher größten gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden verursacht. Aber mittlerweile sind auch in Japan, Korea, USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich und vor allem Italien hohe und rapide wachsende Fallzahlen des Coronavirus (COVID-19) zu verzeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen in: Wirtschaftsdienst , 100 (2020), 4, 259-265 -
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The extension of short-time work schemes during the Great Recession: a story of success? (2020)
Zitatform
Brey, Björn & Matthias S. Hertweck (2020): The extension of short-time work schemes during the Great Recession. A story of success? In: Macroeconomic Dynamics, Jg. 24, H. 2, S. 360-402. DOI:10.1017/S1365100518000263
Abstract
"This paper evaluates the effectiveness of short-time work (STW) extensions - e.g., relaxing eligibility criteria or implementing new schemes - in OECD countries during the Great Recession. First, we find that the dampening effect of STW on the unemployment rate diminishes at higher take-up rates. Second, only countries with pre-existing STW schemes were able to fully exploit the benefits of STW. Third, the effects of STW were strongest when GDP growth was deeply negative at the beginning of the recession. In summary, our results indicate that STW is most effective when used as a fast-responding automatic stabilizer." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitslosenversicherung als Konjunkturstabilisator: Folgen der Corona-Krise für den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit (2020)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Karl Heinz Hausner & Enzo Weber (2020): Arbeitslosenversicherung als Konjunkturstabilisator. Folgen der Corona-Krise für den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit. In: Soziale Sicherheit, Jg. 69, H. 7, S. 248-252., 2020-06-15.
Abstract
"Die COVID-19-Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung setzen die Wirtschaft und den Arbeitsmarktmassiv unter Druck. Eine enorme Inanspruchnahme von Kurzarbeit, steigende Arbeitslosenzahlen sowie die abnehmende Beschäftigung belasten den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit deutlich. Auch wenn im Zuge zurückgehender Neuinfektionen in vielen Bereichen Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen umgesetzt werden, wird sich die ungünstige Entwicklung am Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten voraussichtlich fortsetzen. In dieser wirtschaftlich schwierigen Situation zeigt sich die wichtige Rolle von öffentlichen Haushalten und der Sozialversicherungen für die Stabilisierung der Konjunktur. Insbesondere bei der Arbeitslosenversicherung, die zu den automatischen Stabilisatoren zählt, kommt es krisenbedingt zu massiven fiskalischen Veränderungen. Die Bundesagentur für Arbeit rechnet aktuell mit einem Defizit der Arbeitslosenversicherung für das laufende Jahr von 31,8 Milliarden Euro." (Textauszug, IAB-Doku)
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The Employment and Output Effects of Short-Time Work in Germany (2020)
Zitatform
Cooper, Russell, Moritz Meyer & Immo Schott (2020): The Employment and Output Effects of Short-Time Work in Germany. (NBER working paper 23688), Cambridge, MA, 40 S. DOI:10.3386/w23688
Abstract
"We study the employment and output effects of the short-time work (STW) policy in Germany between 2009 and 2010. This intervention facilitated reductions in hours worked per employee with the goal of preventing layoffs. Using confidential German micro-level data we estimate a search model with heterogeneous multi-worker firms as a basis for policy analysis. Our findings suggest that STW can prevent increases in unemployment during a recession. However, the policy leads to a decrease in the allocative efficiency of the labor market, resulting in significant output losses. These effects arise from a reduction in the vacancy filling rate resulting from the policy intervention." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: April 2020 (2020)
Demireva, Lora;Zitatform
Demireva, Lora (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: April 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 01), Frankfurt am Main, 8 S.
Abstract
"Mit dem 1. IWAK-Regionaldatenreport legt das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens vor. Diese Momentaufnahme soll sowohl regionalen Akteuren als auch Akteuren auf der Landesebene Orientierung geben. Indikatoren zu vier Themen erlauben eine erste, vorsichtige Beschreibung der Folgen der Krise für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der gemeldeten offenen Ausbildungsstellen. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation zum Ende April 2020 ab. Wenn weitere Daten verfügbar sind, die dabei helfen, Entwicklungen auf den regionalen Arbeitsmärkten zu beschreiben, werden diese eingearbeitet. Es ist vorgesehen, diese IWAK-Regionaldatenreports monatlich zur Verfügung zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Mai 2020 (2020)
Demireva, Lora; Lauxen, Oliver;Zitatform
Demireva, Lora & Oliver Lauxen (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Mai 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 02), Frankfurt am Main, 13 S.
Abstract
"Mit dem 2. IWAK-Regionaldatenreport legt das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) eine weitere Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens vor. Diese Momentaufnahme soll sowohl regionalen Akteuren als auch Akteuren auf der Landesebene Orientierung geben. Indikatoren zu vier Themen erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Krise für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der gemeldeten offenen Berufsausbildungsstellen. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation zum Ende Mai 2020 ab. Es ist vorgesehen, diese IWAK-Regionaldatenreports monatlich zur Verfügung zu stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende November 2020 (2020)
Zitatform
Demireva, Lora, Lisa Schäfer & Oliver Lauxen (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende November 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 08), Frankfurt am Main, 11 S.
Abstract
"Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum achten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens zum Ende November 2020 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende Juli 2020 (2020)
Zitatform
Demireva, Lora & Lisa Schäfer (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende Juli 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 04), Frankfurt am Main, 27 S.
Abstract
" Der IWAK-Regionaldatenreport erscheint zum vierten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende Juli 2020 anhand ausgewählter Indikatoren vor. Seit der dritten Ausgabe werden in den Reports Schwerpunkte gesetzt. Schwerpunkt im aktuellen Report ist das Thema „Berufsausbildung“. Die Pandemie wird auch den Ausbildungsmarkt beeinflussen. Auswirkungen auf das Ausbildungsgeschehen lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nur bedingt nachweisen. Mit dem Report liefern wir einen ersten Überblick über die Entwicklung der Berufsausbildungsstellen und der Bewerberzahlen anhand der verfügbaren öffentlichen Statistiken. Es freut uns besonders, dass das Hessische Ministerium für Soziales und Integration die Erstellung Hessischen Regionaldatenreports im Rahmen der ESF-Förderung unterstützt. Auf diese Weise steht eine praxisnahe Aufbereitung von Daten sowohl für alle Arbeitsmarktakteure in den Regionen des Landes als auch auf Landesebene als Handreichung zur Verfügung. Die Basisindikatoren zu vier Themen bleiben erhalten und erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Pandemie für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der Berufsausbildung (Schwerpunkt). Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation bis Ende Juli 2020 ab. Es ist vorgesehen, die Hessischen Regionaldatenreports weiterhin monatlich zur Verfügung zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende Juni 2020 (2020)
Zitatform
Demireva, Lora & Lisa Schäfer (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende Juni 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 03), Frankfurt am Main, 13 S.
Abstract
"Der IWAK-Regionaldatenreport erscheint zum dritten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende Juni 2020 anhand ausgewählter Indikatoren vor. Ab dieser dritten Ausgabe werden in den Reports Schwerpunkte gesetzt. Erster Schwerpunkt im aktuellen Bericht stellt das Thema „Arbeitslosigkeit“ dar. Daran wird deutlich, dass einzelne Gruppen von Beschäftigten während der Pandemie besonders häufig von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Dies ist eine wichtige Information für alle, aber besonders jene im Land, die sich mit der Förderpolitik für arbeitsmarktpolitische Zielgruppen befassen. Diese Akteure und Entscheider vor Ort heißen wir als Nutzer herzlich willkommen. Es freut uns besonders, dass der hessische Arbeitsminister Kai Klose ab sofort die Erstellung dieser Reports im Rahmen der ESF-Förderung unterstützt. Auf diese Weise steht eine praxisnahe Aufbereitung von Daten sowohl für alle Arbeitsmarktakteure in den Regionen des Landes als auch auf Landesebene als eine Handreichung zur Verfügung. Mit der Verschiebung des inhaltlichen Fokus geht dessen Umbenennung in „Hessischer Regionaldatenreport“ einher. Die Basisindikatoren zu vier Themen bleiben erhalten und erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Pandemie für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit (Schwerpunkt), der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der gemeldeten offenen Berufsausbildungsstellen. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation zum Ende Juni 2020 ab. Es ist vorgesehen, diese Hessischen Regionaldaten-reports weiterhin monatlich zur Verfügung zu stellen.." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die volkswirtschaftlichen Kosten des Corona-Shutdown für Deutschland: Eine Szenarienrechnung (2020)
Dorn, Florian; Sauer, Stefan ; Peichl, Andreas ; Stöckli, Marc; Fuest, Clemens; Wollmershäuser, Timo; Krolage, Carla ; Göttert, Marcell; Link, Sebastian ; Wohlrabe, Klaus ; Lautenbacher, Stefan;Zitatform
Dorn, Florian, Clemens Fuest, Marcell Göttert, Carla Krolage, Stefan Lautenbacher, Sebastian Link, Andreas Peichl, Stefan Sauer, Marc Stöckli, Klaus Wohlrabe & Timo Wollmershäuser (2020): Die volkswirtschaftlichen Kosten des Corona-Shutdown für Deutschland. Eine Szenarienrechnung. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 4, S. 3-9.
Abstract
"Diese Studie schätzt die volkswirtschaftlichen Kosten der wegen der Corona-Epidemie erfolgenden partiellen Stilllegung der Wirtschaft anhand von Szenarienrechnungen. Bei einer Shutdown-Dauer von zwei Monaten erreichen die Kosten je nach Szenario zwischen 255 und 495 Mrd. Euro und reduzieren die Jahreswachstumsrate des BIP zwischen 7,2 und 11,2 Prozentpunkte; bei drei Monaten erreichen sie bereits 354 bis 729 Mrd. Euro (10,0 bis 20,6 Prozentpunkte Wachstumsverlust). Am Arbeitsmarkt könnten bis zu 1,8 Mio. sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze (1,35 Mio. Vollzeitäquivalente) abgebaut werden und mehr als 6 Mio. Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen sein. Die öffentlichen Haushalte werden ohne Berücksichtigung der umfangreichen geplanten Bürgschaften und Kredite um bis zu 200 Mrd. Euro belastet. Von besonderer Relevanz für politische Entscheidungen ist die Frage, welche Kosten eine Verlängerung des Shutdown verursacht. Hier zeigt sich, dass eine einzige Woche Verlängerung zusätzliche Kosten in Höhe von 25 bis 57 Mrd. Euro und damit einen Rückgang des BIP-Wachstums von 0,7 bis 1,6 Prozentpunkte verursacht. Angesichts dieser Kosten ist es besonders dringlich, Strategien zu entwickeln, um die Wiederaufnahme der Wirtschaftstätigkeit mit dem Eindämmen der Corona-Epidemie vereinbar zu machen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gut und wirkungsvoll (2020)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Ulrich Walwei (2020): Gut und wirkungsvoll. In: Süddeutsche Zeitung H. 22.11.2020, o.Sz.
Abstract
"Kurzarbeit hilft, Krisen zu überstehen. Kritiker befürchten einen Missbrauch der Maßnahme - eine unberechtigte Sorge. Kurzarbeit ist in diesen Zeiten ein effektives Instrument zur Stabilisierung von Arbeitsplätzen, insbesondere in einer Krise, deren Umfang und Ende noch nicht absehbar sind. Diese Krise geht in den allermeisten Fällen nicht auf unternehmerische Fehlentscheidungen zurück. Die verlängerten Fördermöglichkeiten schaffen Planungssicherheit und verhindern ein ansonsten drohendes Abgleiten in eine sich selbst verstärkende Abwärtsspirale." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Corona: Die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt fangen erst richtig an (2020)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd (2020): Corona: Die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt fangen erst richtig an. In: BDA-Newsletter / Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände H. 13.05.2020, o. Sz., 2020-05-11.
Abstract
"Die Corona-Krise hat in einem nie dagewesenen Tempo die schwerste Rezession in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands ausgelöst. Die aktuelle Vorausschau des IAB zeichnet ein düsteres Bild. Insgesamt wird für 2020 ein Rückgang des BIP in Deutschland um 8,4% erwartet." (Textauszug)
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Literaturhinweis
Was Unternehmen hilft, während der Corona-Pandemie weiterbildungsaktiv zu sein (2020)
Flake, Regina; Werner, Dirk; Seyda, Susanne;Zitatform
Flake, Regina, Susanne Seyda & Dirk Werner (2020): Was Unternehmen hilft, während der Corona-Pandemie weiterbildungsaktiv zu sein. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,68), Köln, 3 S.
Abstract
"Jedes dritte Unternehmen nutzt die Kurzarbeit für Weiterbildung. Um noch mehr Mitarbeiter zu qualifizieren, wünschen sich die Unternehmen eine stärkere finanzielle Förderung sowie breite Unterstützung im Bereich des E-Learnings." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzarbeit and Natural Disasters: How Effective Are Short-Time Working Allowances in Avoiding Unemployment? (2020)
Gabela, Julio G. Fournier; Sarmiento, Luis;Zitatform
Gabela, Julio G. Fournier & Luis Sarmiento (2020): Kurzarbeit and Natural Disasters: How Effective Are Short-Time Working Allowances in Avoiding Unemployment? (DIW-Diskussionspapiere 1909), Berlin, 49 S.
Abstract
"There is substantial evidence on the effectiveness of short-time work on reducing unemployment. However, no study looks at its role during natural disasters. This article exploits the exogenous nature of the 2013 European floods to assess if the impact depends on the quality of the short-time work mechanism across affected counties. We use regression discontinuity designs to show that unemployment does not increase in regions with robust programs while rising up to seventeen percent in areas with less robust mechanisms. Our results are relevant to the literature on how institutional quality influences recovery and suggests that short-time work programs are useful against unforeseeable productivity shocks besides financial crises." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Short-time work, layoffs, and new hires in Germany: how the corona crisis differs from the financial crisis of 2009 (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2020)
Zitatform
Gehrke, Britta & Enzo Weber (2020): Short-time work, layoffs, and new hires in Germany: how the corona crisis differs from the financial crisis of 2009 (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 16.12.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-12-14.
Abstract
"The spread of the coronavirus has plunged the German economy into the worst recession in its post-war history. The corona crisis has impacted the German economy and labour market much more heavily than the financial crisis of 2009: Significantly more sectors are affected today than in 2009. Nevertheless, the number of layoffs has so far been limited compared to the number of workers on short-time work. The fact that, to date, all sectors have relied much more on short-time work than on layoffs shows that the majority of companies have – thus far – been willing to keep their staff." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zum Beitrag der Kurzarbeit zur Arbeitszeit- und Lohndynamik im Zuge der Corona-Krise (2020)
Groll, Dominik;Zitatform
Groll, Dominik (2020): Zum Beitrag der Kurzarbeit zur Arbeitszeit- und Lohndynamik im Zuge der Corona-Krise. (IfW-Box 2020,20), Kiel, 2 S.
Abstract
"Im Verlauf des Jahres 2020 sind Arbeitszeit und Effektivverdienste je Arbeitnehmer zunächst gefallen und dann kräftig gestiegen. Zur Anpassung von Arbeitszeit und Lohnkosten bei konjunkturellen Schwankungen stehen den Unternehmen grundsätzlich eine Reihe von Anpassungskanälen zur Verfügung, wie z.B. Überstunden, Arbeitszeitkonten, Urlaub, Kurzarbeit und tarifliche Öffnungsklauseln. Je nachdem, welcher dieser Anpassungskanäle dominiert, sind für die Prognose unterschiedliche Zusammenhänge zwischen Arbeitszeit und Effektivverdiensten anzusetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeits- und Lohnstückkostenentwicklung: Ein gespaltenes Jahrzehnt geht zu Ende - enorme Herausforderungen warten (2020)
Zitatform
Herzog-Stein, Alexander, Patrick Nüß, Ulrike Stein & Nora Albu (2020): Arbeits- und Lohnstückkostenentwicklung. Ein gespaltenes Jahrzehnt geht zu Ende - enorme Herausforderungen warten. (IMK Report 158), Düsseldorf, 24 S.
Abstract
"Nach einem Jahrzehnt der sehr schwachen Lohnentwicklung in den 2000er Jahren, waren die 2010er Jahre ein Jahrzehnt in dem sich die Arbeits- und Lohnstückkostenentwicklung in Deutschland normalisiert hat. Die dynamischere Lohnentwicklung und das annähernde Ausschöpfen des gesamtwirtschaftlichen Verteilungsspielraums hat zu einer stärkeren Binnennachfrage beigetragen und infolge dessen zu einer ausbalancierteren wirtschaftlichen Entwicklung. Für Europa war es ein schwieriges Jahrzehnt. Die Krisenländer mussten den Anpassungsprozess zum Abbau der internen Ungleichgewichte alleine tragen. Der hohe Anstieg der deutschen Lohnstückkosten in Höhe von 3,2 % im Jahr 2019 war ein wichtiger Beitrag dazu, dass der Euroraum als Ganzes erstmals seit 2012 wieder eine stabilitätskonforme Entwicklung hatte. Eine Erosion oder Gefährdung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen ist trotz der zuletzt starken Lohnanstiege nicht auszumachen. Im Hinblick auf die globale Wirtschaftskrise infolge der Covid-19-Pandemie ist Deutschland durch die gute wirtschaftliche Entwicklung der 2010er Jahre gut gerüstet diese Krise zu meistern. Wie auch schon in der letzten großen Krise versucht Deutschland auch dieses Mal durch Instrumente der internen Flexibilität und insbesondere der großflächigen Nutzung von Kurzarbeit Beschäftigung im breiten Maß zu sichern und die Volkswirtschaft zu stabilisieren, während die Arbeits- und Lohnstückkosten nur temporär stark steigen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Arbeit-von-morgen-Gesetz: Mit neuen Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildungsförderung den Wandel gestalten und Gute Arbeit sichern : Kleiner Ratgeber für Betriebs- und Personalräte (2020)
Klaus-Schelletter, Sabrina;Zitatform
Klaus-Schelletter, Sabrina (2020): Das Arbeit-von-morgen-Gesetz. Mit neuen Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildungsförderung den Wandel gestalten und Gute Arbeit sichern : Kleiner Ratgeber für Betriebs- und Personalräte. (Der DGB informiert: Arbeit von morgen), Berlin, 8 S.
Abstract
"Mit dem Beschäftigungssicherungsgesetz hat der Gesetzgeber die Möglichkeiten der Weiterbildung bei Kurzarbeit (KuG) verbessert. Für die Weiterbildung bei KuG gibt es jetzt eine spezielle Regelung. Auch Aufstiegsfortbildung (z.B. Techniker, Meister) können gefördert werden. Die Regelungen ergänzen die bisherigen Förderungen nach dem Arbeit von morgen Gesetz, die weiterhin gelten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IW-Arbeitsmarktmonitoring April 2020 (2020)
Klös, Hans-Peter; Schäfer, Holger;Zitatform
Klös, Hans-Peter & Holger Schäfer (2020): IW-Arbeitsmarktmonitoring April 2020. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,19), Köln, 14 S.
Abstract
"Erwartungsgemäß reagieren die Unternehmen auf den plötzlichen Rückgang ihrer Arbeitskräftenachfrage im Zuge der Corona-Pandemie mit einer abgestuften Maßnahmenkette. Stark rückläufig sind die Einstellungen, sodass Arbeitsuchende derzeit nur schwer einen Zugang in den Arbeitsmarkt finden. Zudem wird die Kurzarbeit als Instrument der internen numerischen Flexibilität in sehr großem Umfang genutzt. Die Anzahl der Kurzarbeiter wird das Niveau der Krise 2009 deutlich übersteigen. Zwar steigen auch die Entlassungen an, dies erfolgt aber derzeit noch auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Dementsprechend wahrnehmbar, aber verhalten im Vergleich zur Kurzarbeit und zur Entwicklung in anderen Ländern fällt der Anstieg der Arbeitslosigkeit aus. Nicht zuletzt, um die Arbeitsmarktwirkungen der Krise abzumildern, hat der Gesetzgeber diverse Flexibilisierungsschritte im Arbeitszeitrecht unternommen. Dieses stellt ein soziales Experiment dar, das die Chance bietet, durch eine sorgfältige Evaluation der Wirkungen wichtige Erkenntnisse für die kontrovers geführte Debatte über den arbeitszeitrechtlichen Rahmen auch nach der Corona-Krise zu gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Short-time Work in Europe: Rescue in the Current COVID-19 Crisis? (2020)
Zitatform
Konle-Seidl, Regina (2020): Short-time Work in Europe: Rescue in the Current COVID-19 Crisis? (IAB-Forschungsbericht 04/2020 (en)), Nürnberg, 17 S.
Abstract
"In der aktuellen Corona-Krise wird in mehr Ländern als jemals zuvor Kurzarbeit als arbeitsmarktpolitisches Instrument eingesetzt, um Beschäftigung zu sichern und die sozialen Kosten der Krise zu begrenzen. Trotz erheblicher Unterschiede in der institutionellen Ausgestaltung und Logik von Kurzarbeitsregelungen hat der rasche Einsatz und eine hohe Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld eine hohe Priorität in allen europäischen Ländern. Der Beitrag beschreibt die ökonomische Rationalität von Kurzarbeit und ordnet die europäischen Kurzarbeitsprogramme in verschiedene Cluster ein. Er beschreibt wesentliche Veränderungen in der Ausgestaltung seit März 2020 und diskutiert mögliche Wirkungen vor dem Hintergrund empirischer Erkenntnisse aus früheren Krisenzeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzarbeit in Europa: Die Rettung in der aktuellen Corona-Krise? (2020)
Zitatform
Konle-Seidl, Regina (2020): Kurzarbeit in Europa: Die Rettung in der aktuellen Corona-Krise? (IAB-Forschungsbericht 04/2020 (de)), Nürnberg, 18 S.
Abstract
"In der aktuellen Corona-Krise wird in mehr Ländern als jemals zuvor Kurzarbeit als arbeitsmarktpolitisches Instrument eingesetzt, um Beschäftigung zu sichern und die sozialen Kosten der Krise zu begrenzen. Trotz erheblicher Unterschiede in der institutionellen Ausgestaltung und Logik von Kurzarbeitsregelungen hat der rasche Einsatz und eine hohe Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld eine hohe Priorität in allen europäischen Ländern. Der Beitrag beschreibt die ökonomische Rationalität von Kurzarbeit und ordnet die europäischen Kurzarbeitsprogramme in verschiedene Cluster ein. Er beschreibt wesentliche Veränderungen in der Ausgestaltung seit März 2020 und diskutiert mögliche Wirkungen vor dem Hintergrund empirischer Erkenntnisse aus früheren Krisenzeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzarbeit in der Corona-Krise: Wer ist wie stark betroffen? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Kruppe, Thomas & Christopher Osiander (2020): Kurzarbeit in der Corona-Krise: Wer ist wie stark betroffen? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 30.06.2020, o. Sz., 2020-06-26.
Abstract
"Eine aktuelle und monatlich durchgeführte Befragung des IAB fördert wichtige Befunde über Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona zutage. Demnach waren im Mai 2020 etwa 20 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigen von Kurzarbeit betroffen - davon knapp die Hälfte mit einem Arbeitszeitausfall von über 50 Prozent. Bei knapp der Hälfte der Betroffenen stockte der Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld der Arbeitslosenversicherung aus eigener Tasche auf. Bei denjenigen, die ganz von der Arbeit freigestellt waren, lag dieser Anteil ähnlich hoch." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifizierung senkt die Nettokosten der Kurzarbeit (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Kruppe, Thomas, Enzo Weber & Jürgen Wiemers (2020): Qualifizierung senkt die Nettokosten der Kurzarbeit (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 24.08.2020 Nürnberg, o. Sz.
Abstract
"In Deutschland wird den weitreichenden Auswirkungen der Corona-Krise auf die wirtschaftliche Lage insbesondere mit Kurzarbeit begegnet. Eine Kombination von Kurzarbeit und Qualifizierung ist nicht nur aufgrund des starken Wandels von Wirtschaft und Arbeitsmarkt ratsam. Weiterbildung verbessert darüber hinaus die Arbeitsmarktintegration der Beschäftigten und führt über höhere Beschäftigungsquoten, Löhne und Produktivität zu fiskalischen Rückflüssen. Die Nettoerträge, die über die Kompensation der Kosten für die Weiterbildungen hinausgehen, könnten bei etwa 80 Prozent der erhöhten Kosten verlängerter Kurzarbeit liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzarbeit im Juni 2020: Rückgang auf sehr hohem Niveau (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Kruppe, Thomas & Christopher Osiander (2020): Kurzarbeit im Juni 2020: Rückgang auf sehr hohem Niveau (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 23.09.2020, o. Sz.
Abstract
"Im Juni 2020 waren etwa 15 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Kurzarbeit - drei Prozentpunkte weniger als im Mai. Zugleich nahm nur eine Minderheit der Betroffenen während der Zeit eine zusätzliche Beschäftigung oder ein Ehrenamt auf. Etwa fünf Prozent der Befragten nutzen den Arbeitsausfall, um sich beruflich weiterzubilden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Online-Befragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jeder neunte Beschäftigte in Deutschland in Kurzarbeit – Entwicklung jedoch deutlich rückläufig (2020)
Zitatform
Link, Sebastian & Stefan Sauer (2020): Jeder neunte Beschäftigte in Deutschland in Kurzarbeit – Entwicklung jedoch deutlich rückläufig. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 10, S. 68-72.
Abstract
"Die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit in Deutschland dürfte nach Schätzung des ifo Instituts im September deutlich auf 3,7 Mio. Personen gesunken sein, nachdem sie im August bei schätzungsweise 4,7 Mio. Personen gelegen war. Damit dürfte sich der Anteil der Kurzarbeiter an der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung seit dem Höchststand im Mai in etwa halbiert haben. Allein durch Kurzarbeit dürfte das Arbeitsvolumen aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im September um 5% geringer ausgefallen sein als üblich. Der Rückgang der Kurzarbeit auf hohem Niveau zieht sich durch alle Wirtschaftsbereiche und Regionen Deutschlands. Besonders hervorzuheben sind dabei vor allem einige Industriebereiche, wie der Fahrzeugbau, die Metall- oder die Elektroindustrie, wo die Kurzarbeit am stärksten rückläufig gewesen sein dürfte. Dennoch ist der Anteil der Beschäftigten in Kurzarbeit angesichts der nach wie vor schleppenden Nachfragesituation aus dem In- und Ausland im Verarbeitenden Gewerbe weiterhin deutlich höher als etwa im Baugewerbe, beim Handel oder in den meisten Dienstleistungsbereichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Monatlicher Nowcast der realisierten Kurzarbeit auf Basis von Unternehmensbefragungen: Studie im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen im Rahmen des Forschungsauftrags fe 3/19: Rahmenvertrag Wissenschaftliche (Kurz-) Expertisen zu Grundsatzfragen der Finanz-, Steuer- und Wirtschaftspolitik (2020)
Zitatform
Link, Sebastian & Stefan Sauer (2020): Monatlicher Nowcast der realisierten Kurzarbeit auf Basis von Unternehmensbefragungen. Studie im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen im Rahmen des Forschungsauftrags fe 3/19: Rahmenvertrag Wissenschaftliche (Kurz-) Expertisen zu Grundsatzfragen der Finanz-, Steuer- und Wirtschaftspolitik. (Ifo-Forschungsberichte 114), München, 15 S.
Abstract
"Studie im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen im Rahmen des Forschungsauftrags fe 3/19: Rahmenvertrag Wissenschaftliche (Kurz-) Expertisen zu Grundsatzfragen der Finanz-, Steuer- und Wirtschaftspolitik Im Zuge der Coronakrise greifen die Unternehmen so stark auf Kurzarbeit zurück wie noch nie. Insgesamt gingen bis Ende April für mehr als 10 Millionen Beschäftigte Anzeigen zur Kurzarbeit bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) ein, im Mai kamen nochmals Anzeigen im Umfang von ca. 1 Million Beschäftigten hinzu. Die Anzahl der Anzeigen gibt jedoch keine Auskunft über die tatsächliche Inanspruchnahme der Kurzarbeit, sondern stellt lediglich eine Obergrenze der tatsächlich realisierten Kurzarbeit dar. Aufgrund des langwierigen Abrechnungs- und Meldeverfahrens werden endgültige Ergebnisse zur Anzahl der Empfänger von Kurzarbeitergeld von der BA erst mit einem Zeitverzug von sechs Monaten veröffentlicht. Auch die von der BA veröffentlichten Hochrechnungen zur realisierten Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten werden nur mit einer Zeitverzögerung von zwei Monaten veröffentlicht und sind aufgrund der Vorläufigkeit der Datenbasis revisionsanfällig (vgl. Bundesagentur für Arbeit, 2020a). In ihrer ersten Hochrechnung für März ermittelte die BA mehr als 2 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit (vgl. Bundesagentur für Arbeit, 2020b). Damit lag die Zahl der Kurzarbeiter bereits in den ersten Wochen der Coronakrise über dem bisherigen Höchststand aus dem Frühjahr 2009, als knapp 1,5 Millionen Personen in Kurzarbeit waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt im Zeichen der Finanz- und Wirtschaftskrise (2020)
Mai, Christoph-Martin;Zitatform
Mai, Christoph-Martin (2020): Der Arbeitsmarkt im Zeichen der Finanz- und Wirtschaftskrise. In: Wirtschaft und Statistik H. 4, S. 122-136.
Abstract
"Eine der Maßnahmen, mit denen die Bundesregierung die Folgen der aktuellen Coronakrise für den Arbeitsmarkt zu entschärfen sucht, ist der erleichterte Zugang zum Kurzarbeitergeld. Dieses Instrument wurde bereits erfolgreich bei der Bewältigung der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 eingesetzt. Der folgende, erstmals in der Ausgabe 3/2010 dieser Zeitschrift veröffentlichte Artikel bezieht sich auf die Auswirkungen der damaligen Krise auf den deutschen Arbeitsmarkt. Der Artikel stellt die Zusammenhänge zwischen der Wirtschaftsleistung und dem Arbeitsmarkt anhand der Ergebnisse der Erwerbstätigenrechnung des Statistischen Bundesamtes dar. Dabei geht ein Kapitel ausführlich auf die Kurzarbeit und die Motive zum Einsatz dieses Arbeitsmarktinstruments ein." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)
Ähnliche Treffer
auch erschienen in: Wirtschaft und Statistik, (2020), 3, 237-247 -
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Deutsche Wirtschaft: Corona-Virus stürzt deutsche Wirtschaft in eine Rezession: Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung im Frühjahr 2020 (2020)
Michelsen, Claus ; Hanisch, Max; Schlaak, Thore; Junker, Simon; Clemens, Marius ; Kholodilin, Konstantin A. ;Zitatform
Michelsen, Claus, Marius Clemens, Max Hanisch, Simon Junker, Konstantin A. Kholodilin & Thore Schlaak (2020): Deutsche Wirtschaft: Corona-Virus stürzt deutsche Wirtschaft in eine Rezession. Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung im Frühjahr 2020. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 12, S. 206-236. DOI:10.18723/diw_wb:2020-12-3
Abstract
"Die Konjunktur wird durch die Ausbreitung des Corona-Virus weltweit erheblich belastet. Prognosen zur Wirtschaftsentwicklung sind angesichts der schlechten Datenlage, der Modellunsicherheit und der Ungewissheit über die politische Reaktion mit noch größerer Unsicherheit behaftet als üblich. Der Verlauf der Pandemie ist kaum absehbar. Zahlen zu den Auswirkungen – etwa durch den Vergleich mit früheren Epidemien - stellen daher allenfalls grobe Näherungen dar. Für Deutschland legen Modellrechnungen indes massive wirtschaftliche Einbußen nahe. Die Wirtschaftsleistung dürfte im Lichte der vorliegenden Informationen um mehr als einen Prozentpunkt geringer ausfallen – das Bruttoinlandsprodukt sinkt dann in diesem Jahr um 0,1 Prozent. Wird zudem, wie international üblich, die höhere Zahl an Arbeitstagen in diesem Jahr berücksichtigt, so ergibt sich sogar ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um ein halbes Prozent. Als Folge der Corona-Pandemie scheint es nahezu unausweichlich, dass die deutsche Wirtschaft in eine Rezession stürzt – unklar ist, welchen Verlauf diese nimmt und wie schwer sie ausfällt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zum subjektiven Arbeitslosigkeitsrisiko der Beschäftigten in Deutschland (2020)
Möhring, Katja ; Cornesse, Carina ; Krieger, Ulrich ; Fikel, Marina ; Juhl, Sebastian ; Friedel, Sabine ; Heinemann, Friederich; Naumann, Elias ; Blom, Annelies G. ; Lehrer, Roni ; Wenz, Alexander ; Reifenscheid, Maximiliane ; Rettig, Tobias ;Zitatform
Möhring, Katja, Friederich Heinemann, Elias Naumann, Maximiliane Reifenscheid, Annelies G. Blom, Alexander Wenz, Tobias Rettig, Roni Lehrer, Ulrich Krieger, Sebastian Juhl, Sabine Friedel, Marina Fikel & Carina Cornesse (2020): Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zum subjektiven Arbeitslosigkeitsrisiko der Beschäftigten in Deutschland. (Mannheimer Corona-Studie), Mannheim, 14 S.
Abstract
"Trotz der massiven Produktionseinbrüche aufgrund der Covid-19-Pandemie im März/April 2020 hält die große Mehrheit der deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den eigenen Arbeitsplatz immer noch für vergleichsweise sicher. Dies gilt jedoch nicht für Kurzarbeiter, für Menschen in Freistellung ohne Lohnfortzahlung und für besonders vom Lockdown betroffene Branchen. Dies sind zentrale Ergebnisse des jüngsten Berichts aus der Mannheimer Corona-Studie der Universität Mannheim und dem ZEW Mannheim, der sich schwerpunktmäßig mit dem subjektiven Arbeitslosigkeitsrisiko befasst." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzarbeit: Folgen für ältere Arbeitnehmer, Altersübergänge und die Rente (2020)
Nakielski, Hans;Zitatform
Nakielski, Hans (2020): Kurzarbeit: Folgen für ältere Arbeitnehmer, Altersübergänge und die Rente. In: Soziale Sicherheit, Jg. 69, H. 5, S. 176-179.
Abstract
"Wegen der Corona-Krise sind bis zum 26. April bei der Bundesagentur für Arbeit 751.000 Anzeigen von Betrieben auf Kurzarbeit für insgesamt 10,1 Millionen Beschäftigte eingegangen.1 Insbesondere ältere Arbeitnehmer machen sich jetzt Sorgen, ob und wie es nach der Kurzarbeit im Betrieb weitergeht. Was sind die Zusammenhänge zwischen der neu geregelten Kurzarbeit, möglichen Altersübergängen und der Rente? Ein Überblick." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Befragung zum Kurzarbeitergeld in Corona-Zeiten: Bei niedrigen Einkommen wird eine höhere Erstattungsquote als angemessen erachtet (2020)
Zitatform
Osiander, Christopher, Monika Senghaas, Gesine Stephan, Olaf Struck & Richard Wolff (2020): Befragung zum Kurzarbeitergeld in Corona-Zeiten: Bei niedrigen Einkommen wird eine höhere Erstattungsquote als angemessen erachtet. (IAB-Kurzbericht 17/2020), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Kurzarbeitergeld soll Betrieben in Krisenzeiten helfen, Entlassungen zu vermeiden, und den Lohn von Beschäftigten vorübergehend sichern. Anlässlich der Covid-19-Pandemie wurden die Konditionen beim Bezug von Kurzarbeitergeld vorübergehend großzügiger ausgestaltet. Das IAB hat Menschen, die zum Befragungszeitpunkt im Mai 2020 überwiegend sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren, danach gefragt, welche Höhe des Kurzarbeitergeldes sie in bestimmten Situationen als angemessen erachten. Dabei zeigt sich, dass die als adäquat eingeschätzte Lohnersatzquote vom Einkommen abhängt und für Geringverdienende höher ist als für Personen mit einem höheren Verdienst. Bei längerem Arbeitsausfall würden die Befragten allerdings kein höheres Kurzarbeitergeld gewähren als in den ersten drei Monaten. Wenn dagegen die Betroffenen hohe Lebenshaltungskosten haben oder vom Unternehmen keinen Zuschuss zum Kurzarbeitergeld bekommen, sehen die Befragten eine höhere Lohnersatzquote als angemessen an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzarbeit in der Corona-Krise mit neuen Schwerpunkten (2020)
Zitatform
Pusch, Toralf & Hartmut Seifert (2020): Kurzarbeit in der Corona-Krise mit neuen Schwerpunkten. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 47), Düsseldorf, 14 S.
Abstract
"Die nachfolgende Analyse bietet vor dem Hintergrund der in der Corona-Krise beschlossenen Änderungen bei der Kurzarbeit einen Überblick über die Struktur der Kurzarbeitenden, deren Arbeitszeitentwicklung und die daraus resultierende Einkommenssituation. Grundlage für die empirischen Auswertungen bilden die beiden Wellen der Erwerbstätigenbefragung der Hans-Böckler-Stiftung von 2020." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzarbeit im Zeichen von Corona - Trotz düsterer Aussichten ein paar Lichtblicke (2020)
Schleiermacher, Thomas; Stettes, Oliver;Zitatform
Schleiermacher, Thomas & Oliver Stettes (2020): Kurzarbeit im Zeichen von Corona - Trotz düsterer Aussichten ein paar Lichtblicke. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,56), Köln, 3 S.
Abstract
"Kurzarbeit ist eines der wichtigsten Instrumente, um die Folgen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt abzufedern. Eine Befragung von 555 Unternehmen im Rahmen des IW-Covid-19-Panels ergab, dass 55 Prozent der Unternehmen Kurzarbeit angezeigt haben – darunter auch viele, deren Geschäftstätigkeit bislang noch gar nicht stark beeinträchtigt ist. Dies kann einerseits negative Erwartungen widerspiegeln oder andererseits ein Hinweis darauf sein, dass Unternehmen Kurzarbeit auch vorsorglich anzeigen, um sie im Bedarfsfall schnell umsetzen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbstätige sind vor dem Covid-19-Virus nicht alle gleich (2020)
Schröder, Carsten ; Liebig, Stefan ; Kühne, Simon ; Goebel, Jan ; Grabka, Markus M. ; Entringer, Theresa; Seebauer, Johannes; Kröger, Hannes ; Zinn, Sabine ; Kroh, Martin ; Schupp, Jürgen ; Graeber, Daniel ;Zitatform
Schröder, Carsten, Theresa Entringer, Jan Goebel, Markus M. Grabka, Daniel Graeber, Martin Kroh, Hannes Kröger, Simon Kühne, Stefan Liebig, Jürgen Schupp, Johannes Seebauer & Sabine Zinn (2020): Erwerbstätige sind vor dem Covid-19-Virus nicht alle gleich. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1080), Berlin, 20 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie und die politischen Entscheidungen zu ihrer Eindämmung verändern derzeit die Situation vieler Erwerbstätiger in Deutschland. Auf Grundlage einer ersten Tranche einer Zusatzbefragung (SOEP-Cov) von Haushalten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), werden hier die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Erwerbstätigen des Jahres 2019 analysiert. Die Betroffenheit wird anhand von drei Dimensionen - dem Bildungsniveau, dem Bruttoerwerbseinkommen 2019 und dem bedarfsgewichteten Haushaltsnettoeinkommen 2019 - untersucht. Zentrale Ergebnisse sind, dass sich knapp unter 20 Prozent der Erwerbstätigen in Kurzarbeit befinden und ein gutes Drittel teilweise oder vollständig im Homeoffice. Dabei ist die berichtete Arbeitszeit im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt um vier Stunden gesunken. Die Betroffenheit der Erwerbstätigen unterscheidet sich dabei entlang der drei Dimensionen. Vor allem Erwerbstätige mit höheren Einkommen und höherer Bildung nutzen die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, während Erwerbstätige mit geringerer Bildung überdurchschnittlich häufig in Kurzarbeit gehen. Sorgen um die eigene wirtschaftliche Situation machen sich die meisten Erwerbstätigen zwar nicht, wohl aber um die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung im Frühjahr 2020." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise: Aktuelle Regelungen in Deutschland und Europa (2020)
Schulten, Thorsten; Müller, Torsten;Zitatform
Schulten, Thorsten & Torsten Müller (2020): Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise. Aktuelle Regelungen in Deutschland und Europa. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 38), Düsseldorf, 17 S.
Abstract
"Auch wenn die ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie in ihrer gesamten Tragweite noch überhaupt nicht absehbar sind, steht bereits heute fest, dass es weltweit zu einem erheblichen Einbruch der Wirtschaftsleistung kommen wird (Weber et al. 2020). Vieles wird davon abhängen, wie lange der gesundheitspolitisch notwendige Lockdown der Wirtschaft andauert. Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass die bevorstehende Rezession die Weltwirtschaftskrise 2008/2009 noch um einiges übertreffen könnte. Entscheidend für das Ausmaß der Krise wird auch sein, welche politischen Maßnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft ergriffen werden. Viele Länder haben hierzu bereits milliardenschwere Förderprogramme aufgelegt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende Oktober 2020 (2020)
Zitatform
Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende Oktober 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 07), Frankfurt am Main, 31 S.
Abstract
" Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum siebten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende Oktober 2020 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Der Report enthält Basisindikatoren zu vier Themen im regionalen Vergleich: Inanspruchnahme der Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der Berufsausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende September 2020 (2020)
Zitatform
Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende September 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 06), Frankfurt am Main, 14 S.
Abstract
"Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum achten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens zum Ende November 2020 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende August 2020 (2020)
Zitatform
Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende August 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 05), Frankfurt am Main, 22 S.
Abstract
" Der IWAK-Regionaldatenreport erscheint zum fünften Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende August 2020 anhand ausgewählter Indikatoren vor. Seit der dritten Ausgabe werden in den Reports Schwerpunkte gesetzt. Schwerpunkt im aktuellen Report ist das Thema „Arbeitsstellen“. Dargestellt werden die Zugänge gemeldeter offener Arbeitsstellen im August 2020 im Vergleich zum August 2019. Darüber hinaus geben wir einen Überblick über den Bestand an gemeldeten offenen Arbeitsstellen nach Wirtschaftsabschnitten auf Ebene der Arbeitsagenturbezirke und stellen die prozentuale Veränderung zum Vorjahresmonat dar. Es freut uns besonders, dass das Hessische Ministerium für Soziales und Integration die Erstellung Hessischen Regionaldatenreports im Rahmen der ESF-Förderung unterstützt. Auf diese Weise steht eine praxisnahe Aufbereitung von Daten sowohl für alle Arbeitsmarktakteure in den Regionen des Landes als auch auf Landesebene als Handreichung zur Verfügung. Die Basisindikatoren zu vier Themen bleiben erhalten und erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Pandemie für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen (Schwerpunkt) und der Berufsausbildung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation bis Ende August 2020 ab. Es ist vorgesehen, die Hessischen Regionaldatenreports weiterhin monatlich zur Verfügung zu stellen.." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Folgen von Corona: Eine Auswertung regionaler Daten (2020)
Seils, Eric; Emmler, Helge;Zitatform
Seils, Eric & Helge Emmler (2020): Die Folgen von Corona. Eine Auswertung regionaler Daten. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 43), Düsseldorf, 24 S.
Abstract
"Corona hat die größte wirtschaftliche Depression seit Bestehen der Bundesrepublik ausgelöst. Die Folgen für den Arbeitsmarkt sind enorm: Millionen Büroangestellte arbeiten von Zuhause („Homeoffice“). Für gut 10,6 Millionen Beschäftigte bzw. 31,4 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben die Betriebe bei der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeit angezeigt. Die Arbeitslosenquote ist zwischen März und Mai 2020 ebenfalls angestiegen, fällt aber mit 6,1 Prozent gegenwärtig noch vergleichsweise moderat aus. Fraglich ist jedoch, wie sich die Situation aus regional vergleichender Perspektive darstellt: Welche Unterschiede bestehen hinsichtlich der Verbreitung der Kurzarbeit? Wie erklären sich diese? Wo ist die Arbeitslosigkeit Corona-bedingt dennoch gestiegen? Gibt es einen regionalen Zusammenhang zwischen dem Corona-bedingten Anstieg der Arbeitslosenquote und der angezeigten Kurzarbeit? Diese Fragen sollen mit Hilfe von Kennziffern beantwortet werden, die auf der Grundlage der neuesten regionalen Daten der Bundesagentur berechnet wurden. Im Folgenden werden zunächst regionale Daten zur angezeigten Kurzarbeit in den Monaten März und April analysiert. Danach wird auf den Corona-bedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit eingegangen. Abschließend wird ein Fazit gezogen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erfahrung mit E-Learning erleichtert Weiterbildung während der Corona-Krise (2020)
Seyda, Susanne; Placke, Beate;Zitatform
Seyda, Susanne & Beate Placke (2020): Erfahrung mit E-Learning erleichtert Weiterbildung während der Corona-Krise. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,117), Köln, 3 S.
Abstract
"Unternehmen können ihre Belegschaft während der Kurzarbeit weiterqualifizieren. Da Präsenzveranstaltungen während des Lockdowns im Frühjahr nicht bzw. nur eingeschränkt möglich waren, konnten insbesondere die Unternehmen, die bereits über Erfahrung im Umgang mit digitalen Medien verfügen, die Corona-bedingte Kurzarbeit für Weiterbildung nutzen. Das zeigt die IW-Weiterbildungserhebung 2020." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Licht am Horizont (2020)
Siemann, Christiane;Zitatform
Siemann, Christiane (2020): Licht am Horizont. In: Personalwirtschaft, Jg. 47, H. 10 Special: Zeitarbeit, S. 16-19.
Abstract
"Zeitarbeitsunternehmen kämpfen nicht nur mit den Folgen der Corona-Krise. Auch die Transformation großer Industriebereiche wie die Automobilbranche muss bewältigt werden. Dauertief - oder kann es nur besser werden? Ein Blick in eine krisenanfällige Branche, der Mut macht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The world after the coronavirus crisis - more supportive, more digital, more sustainable? (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2020)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2020): The world after the coronavirus crisis - more supportive, more digital, more sustainable? (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 28.05.2020, o. Sz., 2020-05-26.
Abstract
"Die Corona-Krise trifft Wirtschaft und Arbeitsmarkt schon jetzt deutlich härter als die Finanzkrise von 2009. So sind heute wesentlich mehr Branchen betroffen als damals. Gleichwohl hält sich die Zahl der Entlassungen im Vergleich zur Kurzarbeitsnutzung bislang in Grenzen. Die Tatsache, dass alle Branchen bis dato sehr viel stärker auf Kurzarbeit als auf Entlassungen setzen, zeigt, dass die Betriebe bisher ganz überwiegend gewillt sind, ihr Personal zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch deutschsprachig erschienen in: IAB-Forum (2020), 28.04.2020 -
Literaturhinweis
Corona-Krise: Der Staat alleine kann es nicht richten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2020): Corona-Krise: Der Staat alleine kann es nicht richten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 15.05.2020, o. Sz., 2020-05-13.
Abstract
"Um Wirtschaft und Arbeitsmarkt in der Corona-Krise zu stabilisieren, nimmt der Staat sehr viel Geld in die Hand. Dies tut er aus gutem Grund. Gleichwohl darf und muss über Sinn und Unsinn einzelner Maßnahmen diskutiert werden. Denn staatliche Ausgabenprogramme schaffen fast immer massive Zielkonflikte. Hinzu kommt: Staatliches Geld allein wird nicht reichen, um den Arbeitsmarkt zu schützen. Denn die Wirtschaft wird zumindest kurzfristig - aller staatlichen Stützungsmaßnahmen zum Trotz - massiv einbrechen. Um dennoch Beschäftigung zu sichern, bedarf es - weit mehr als bisher - flexibler und partnerschaftlicher Lösungen, die Betrieben wie Beschäftigten einiges abverlangen werden, aber letztlich in unser aller Interesse sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzarbeit in der Corona-Krise: Längere Bezugsdauer bei Qualifizierung der Beschäftigten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Weber, Enzo (2020): Kurzarbeit in der Corona-Krise: Längere Bezugsdauer bei Qualifizierung der Beschäftigten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 06.07.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-07-02.
Abstract
"Kurzarbeit darf kein Dauerzustand sein. Gleichwohl gibt es in der gegenwärtigen Ausnahmesituation triftige Gründe dafür, die maximale Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld zu verlängern. Eine längere Bezugsdauer sollte aber unbedingt mit einer stärkeren Qualifizierung der in Kurzarbeit befindlichen Beschäftigten verbunden sein. Entsprechende Regelungen lassen sich durchaus so ausgestalten, dass sie für die betroffenen Betriebe praktikabel sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Deutschland vor einer schweren Rezession: Der Arbeitsmarkt gerät durch Corona massiv unter Druck (2020)
Weber, Enzo ; Bauer, Anja ; Hutter, Christian ; Fuchs, Johann ; Wanger, Susanne ; Fitzenberger, Bernd ; Zika, Gerd ; Hummel, Markus; Walwei, Ulrich ;Zitatform
Weber, Enzo, Anja Bauer, Johann Fuchs, Markus Hummel, Christian Hutter, Susanne Wanger, Gerd Zika, Bernd Fitzenberger & Ulrich Walwei (2020): Deutschland vor einer schweren Rezession: Der Arbeitsmarkt gerät durch Corona massiv unter Druck. (IAB-Kurzbericht 07/2020), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Gravierende Unsicherheiten über die Auswirkungen des Corona-Virus bestimmen die aktuelle Lage. Deutschland steht vor einer schweren Rezession. Der Arbeitsmarkt profitiert in dieser Situation von seiner in der Vergangenheit erworbenen Robustheit und umfassenden Stützungsmaßnahmen. Er wird angesichts der gravierenden Einschränkungen aber massiv unter Druck geraten. Für die weitere Entwicklung spielen die Dauer der Eindämmungsmaßnahmen gegen Corona und der Erfolg der Stützungsmaßnahmen eine wesentliche Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Weber, Enzo ; Hutter, Christian ; Wanger, Susanne ; Fitzenberger, Bernd ; Zika, Gerd ; Hummel, Markus; Walwei, Ulrich ; -
Literaturhinweis
Jobs retten oder Stillstand finanzieren? Nur mit Qualifizierung dürfte sich Kurzarbeit für den Fiskus auf Dauer auszahlen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Weber, Enzo (2020): Jobs retten oder Stillstand finanzieren? Nur mit Qualifizierung dürfte sich Kurzarbeit für den Fiskus auf Dauer auszahlen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 20.11.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-17.
Abstract
"Jobs retten - darauf liegt das Hauptaugenmerk der Arbeitsmarktpolitik in der Corona-Krise. Die erste Krisenwelle konnte vor allem dank der Kurzarbeit soweit abgefangen werden, dass sich die Jobverluste bis dato in Grenzen halten. So einleuchtend dieser Ansatz auch anmutet, wirft er doch Fragen auf: Wird mit einer Verlängerung des Kurzarbeitergeldes der wirtschaftliche Stillstand subventioniert? Ist es sinnvoll, bestehende Strukturen in einem wirtschaftlichen Umfeld zu konservieren, das sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess befindet?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzarbeit, Entlassungen, Neueinstellungen: Wie sich die Corona-Krise von der Finanzkrise 2009 unterscheidet (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Weber, Enzo & Britta Gehrke (2020): Kurzarbeit, Entlassungen, Neueinstellungen: Wie sich die Corona-Krise von der Finanzkrise 2009 unterscheidet (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 28.05.2020, o. Sz., 2020-05-26.
Abstract
"Die Corona-Krise trifft Wirtschaft und Arbeitsmarkt schon jetzt deutlich härter als die Finanzkrise von 2009. So sind heute wesentlich mehr Branchen betroffen als damals. Gleichwohl hält sich die Zahl der Entlassungen im Vergleich zur Kurzarbeitsnutzung bislang in Grenzen. Die Tatsache, dass alle Branchen bis dato sehr viel stärker auf Kurzarbeit als auf Entlassungen setzen, zeigt, dass die Betriebe bisher ganz überwiegend gewillt sind, ihr Personal zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zum Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie: Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 16.11.2020 (2020)
Zitatform
Weber, Enzo & Bernd Fitzenberger (2020): Zum Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie. Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 16.11.2020. (IAB-Stellungnahme 13/2020), Nürnberg, 9 S.
Abstract
"Am 16.11.2020 fand die Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags zum „Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (Beschäftigungssicherungsgesetz – BeschSiG)“ und zum Antrag „Neben der Sonderregelung für Kurzarbeit auch Sonderregelung für Arbeitslosengeld I verlängern und ein Weiterbildungsgeld einführen“ statt. Das IAB nimmt in seiner Stellungnahme Bezug zur Verlängerung von Höhe und Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes, zu Qualifizierung und Weiterbildungsgeld, zur Rückzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen sowie zur Verlängerung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld. Nach Auffassung des IAB leistet die Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes einen wichtigen Beitrag für die Stabilisierung der Rahmenbedingungen für Betriebe und Beschäftigte und ist es daher folgerichtig, die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes ebenfalls zu verlängern. Die Regelung an sich, das Kurzarbeitergeld bei langer und umfangreicher Kurzarbeit zu erhöhen, ist allerdings verteilungspolitisch wenig zielgenau und kann Fehlanreize auslösen. Empfehlenswert sei es, lange Kurzarbeit möglichst verbindlich mit Qualifizierung zu verknüpfen. Das IAB sieht keinen wesentlichen Fehlanreiz einer übermäßigen Inanspruchnahme von Kurzarbeit und Kündigung der Beschäftigten danach, der durch eine Rückzahlungspflicht beseitigt werden müsste. Zwar gäbe es Argumente für eine Verlängerung des Arbeitslosengeldes, gleichwohl seien Maßnahmen zur Förderung von Neueinstellungen und zur Weiterqualifizierung von Arbeitnehmern vordringlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zugang zur Video-Aufzeichnung der Anhörung -
Literaturhinweis
Konjunktur und Arbeitsmarkt angesichts der Corona-Krise sowie Bedeutung des Kurzarbeitergeldes und der Rücklagenpolitik der Bundesagentur für Arbeit: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020 (2020)
Zitatform
Weber, Enzo & Markus Hummel (2020): Konjunktur und Arbeitsmarkt angesichts der Corona-Krise sowie Bedeutung des Kurzarbeitergeldes und der Rücklagenpolitik der Bundesagentur für Arbeit. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020. (IAB-Stellungnahme 08/2020), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 20/2021 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Konjunktur und Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt sowie zur Bedeutung des Kurzarbeitergeldes und der Rücklagenpolitik der Bundesagentur für Arbeit in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2020 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vorläufige Einschätzungen des IfM Bonn zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronaviruspandemie auf den Mittelstand (2020)
Zitatform
Welter, Friederike, Hans-Jürgen Wolter & Peter Kranzusch (2020): Vorläufige Einschätzungen des IfM Bonn zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronaviruspandemie auf den Mittelstand. (IfM-Hintergrundpapier), Bonn, 10 S.
Abstract
"In der Vergangenheit hat sich der Mittelstand in krisenhaften Zeiten aufgrund seiner stärkeren Langfristorientierung im Vergleich zu managementgeführten Unternehmen, aber auch aufgrund seiner geringeren Abhängigkeit von Auslandsmärkten als stabilisierend erwiesen. Die gegenwärtige Krise unterscheidet sich womöglich von den vorangegangenen. Was kann getan werden, dass der Mittelstand so gestützt wird, dass er während/nach der Coronapandemie wiederum zum Erhalt der volkswirtschaftlichen Kreisläufe beitragen kann?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzarbeit in Europa: Die Rettung in der Corona-Krise? Ein Interview mit IAB-Forscherin Regina Konle-Seidl (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (Interview) (2020)
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Winters, Jutta; Regina Konle-Seidl (interviewte Person) (2020): Kurzarbeit in Europa: Die Rettung in der Corona-Krise? Ein Interview mit IAB-Forscherin Regina Konle-Seidl (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (Interview). In: IAB-Forum H. 18.06.2020, o.Sz., 2020-06-17.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hält die Wirtschaft in Atem. Um die Krise zu meistern, setzen inzwischen 33 von 36 OECD-Staaten Kurzarbeit ein. Alle verfolgen das gleiche Ziel, krisenbedingte Entlassungen zu vermeiden. Gleichwohl gestaltet jeder Staat den schwierigen Balanceakt zwischen hoher Nutzung des Instruments und geringen Missbrauchs- und Mitnahmeeffekten auf eigene Art. So variieren die gesetzlichen Vorgaben zur Kurzarbeit im internationalen Vergleich erheblich - auch innerhalb Europas. Im Interview erläutert IAB-Forscherin Regina Konle-Seidl die wichtigsten Unterschiede, diskutiert die Vor- und Nachteile von Kurzarbeit, zieht Lehren aus dem Einsatz dieses Instruments in früheren Krisen und skizziert erste Zusammenhänge zwischen Kurzarbeits- und Arbeitslosenzahlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Short-time work in Europe: Rescue in the coronavirus crisis? An interview with IAB researcher Regina Konle-Seidl (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (Interview) (2020)
Zitatform
Winters, Jutta; Regina Konle-Seidl (interviewte Person) (2020): Short-time work in Europe: Rescue in the coronavirus crisis? An interview with IAB researcher Regina Konle-Seidl (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (Interview). In: IAB-Forum H. 25.06.2020, o. Sz., 2020-06-23.
Abstract
"The coronavirus pandemic is keeping the economy on edge. To overcome the crisis, 33 of 36 OECD countries are now using short-time working schemes. All are pursuing the same goal of avoiding redundancies and retaining jobs. While the objective is the same in all countries, each county nevertheless tries to balance out a high use of the instrument and low deadweight effects and abuse. The legal requirements vary considerably across European countries. In an interview, the IAB researcher Regina Konle-Seidl explains the most important differences, discusses the advantages and disadvantages of short-time work, draws lessons from the use of this instrument in earlier times of crisis, and depicts first developments of short-time work and unemployment figures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epidemie: Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 15. April 2020 (2020)
Abstract
"Was erreicht wurde, sei "ein zerbrechlicher Zwischenerfolg", erklärte Kanzlerin Merkel nach den Beratungen mit den Regierungschefs der Länder zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie. Die Kontaktbeschränkungen werden verlängert, gelten vorerst bis zum 3. Mai. Veränderungen wird es im Schulbereich und auch für viele Geschäfte geben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 16. November 2020 um 14:30 Uhr zum a) Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (Beschäftigungssicherungsgesetz – BeschSiG) (BT-Drucksache 19/23480) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Neben der Sonderregelung für Kurzarbeit auch Sonderregelung für Arbeitslosengeld I verlängern und ein Weiterbildungsgeld einführen (BT-Drucksache 19/23169): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2020)
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(2020): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 16. November 2020 um 14:30 Uhr zum a) Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (Beschäftigungssicherungsgesetz – BeschSiG) (BT-Drucksache 19/23480) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Neben der Sonderregelung für Kurzarbeit auch Sonderregelung für Arbeitslosengeld I verlängern und ein Weiterbildungsgeld einführen (BT-Drucksache 19/23169). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 19(11)864 v. 25.11.2020), 59 S.
Abstract
Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 16. November 2020 zum Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (Beschäftigungssicherungsgesetz – BeschSiG) und weiterer Anträge. Liste der Sachverständigen: Verbände: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V.; Deutscher Gewerkschaftsbund; Bundesagentur für Arbeit; Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit; Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.; Einzelsachverständige: Inga Dransfeld-Haase, Bochum; Prof. Dr. Peter Bofinger, Würzburg; Prof. Dr. Stefan Sell, Remagen
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Literaturhinweis
Neue Regelungen zur Kurzarbeit - Unterstützung von Betrieben und ihren Beschäftigten in Folge der Corona-Krise: Ratgeber für Betriebs-, Personalräte und Beschäftigte (2020)
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(2020): Neue Regelungen zur Kurzarbeit - Unterstützung von Betrieben und ihren Beschäftigten in Folge der Corona-Krise. Ratgeber für Betriebs-, Personalräte und Beschäftigte. (Der DGB informiert: Kurzarbeit), Berlin, 9 S.
Abstract
"Die Bundesregierung hat im Eilverfahren die Regelungen für die Kurzarbeit verändert. Vor allem die Unternehmen und ihre Beschäftigten, die direkt oder indirekt von den Folgen der Corona-Krise betroffen sind, sollen so eine wirkungsvolle Unterstützung bekommen. Die Kurzarbeit entlastet die Unternehmen schnell von Personalkosten, wenn Produktion oder Veranstaltungen vorübergehend ausgesetzt werden müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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