Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit
Existenzgründungen beeinflussen den Arbeitsmarkt positiv: Gründerinnen und Gründer leisten mit ihrem Schritt in die Selbstständigkeit einen unmittelbaren Beitrag zur Senkung der Arbeitslosigkeit und entlasten damit zugleich die Arbeitslosenversicherung. Darüber hinaus können von den neugegründeten Betrieben zusätzliche Beschäftigungsimpulse ausgehen. Die Infoplattform bietet Informationen zur Struktur und den Wirkungen BA-geförderter als auch nicht-geförderter Gründungen aus Arbeitslosigkeit sowie zu den Wirkungen der freiwilligen Arbeitslosenversicherung für Selbstständige.
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Literaturhinweis
Die reformierte Gründungsförderung für Arbeitslose: Chancen und Risiken (2009)
Zitatform
Caliendo, Marco & Alexander S. Kritikos (2009): Die reformierte Gründungsförderung für Arbeitslose. Chancen und Risiken. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 10, H. 2, S. 189-213. DOI:10.1111/j.1468-2516.2009.00300.x
Abstract
Unterstützungsprogramme für Arbeitslose mit dem Ziel der Selbständigkeit sind in jüngster Zeit mehrfach reformiert worden. Im Jahre 2003 wurde die bestehende Überbrückungsbeihilfe um den Existenzgründungszuschuss ergänzt. 2006 wurden beide Instrumente zum Gründungszuschuss zusammengelegt. Während die Überbrückungsbeihilfe als effektiv und effizient bewertet wurde und der Existenzgründungszuschuss neue Zielgruppen erreichte, weist die jüngste Reform einige Mängel auf. Der Design des Gründungszuschusses ist suboptimal, was zu Effizienzverlusten führt, wenn seine Empfänger rational handeln. Auch erweist sich der Gründungszuschuss als weniger effektiv im Vergleich zu den beiden älteren Programmen. Alles in allem wird sich die jüngst zu beobachtende dynamische Entwicklung neuer Unternehmen mehr als notwendig verlangsamen. (IAB)
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Literaturhinweis
Gründungen und Liquidationen im 1. Quartal 2009 in Deutschland (2009)
Günterberg, Brigitte;Zitatform
Günterberg, Brigitte (2009): Gründungen und Liquidationen im 1. Quartal 2009 in Deutschland. (Institut für Mittelstandsforschung. Working paper 2009,04), Bonn, 17 S.
Abstract
Die Zahl der Existenzgründungen belief sich nach Berechnungen des IfM Bonn auf Basis der Gewerbeanzeigenstatistik in Deutschland im 1. Quartal 2009 auf rund 108.700. Verglichen mit dem Vorjahr ist die Zahl der Existenzgründungen damit um 1,2 % gestiegen. Bei den Liquidationen ist ein leichter Anstieg um 1 % auf rund 112.000 zu verzeichnen. Das Papier geht weiterhin auf die Struktur der Gründungen und Liquidationen, auf Nebenerwerbsgründungen sowie auf die Methoden der Gründungs- und Liquidationsstatistik ein. (IAB)
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Literaturhinweis
Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe: vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende (2009)
Zitatform
Koch, Susanne, Peter Kupka & Joß Steinke (2009): Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe. Vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende. (IAB-Bibliothek 315), Bielefeld: Bertelsmann, 354 S. DOI:10.3278/300656w
Abstract
"Dreieinhalb Jahre nach Einführung des SGB II und dem anschließenden Aufbau der SGB-II-Forschung am IAB werden mit diesem Buch erstmals die Befunde aus dieser Forschung zusammengefasst. Der gesetzliche Auftrag an das IAB ist umfassend angelegt: Es sollte untersucht werden, ob durch eine 'positive' Aktivierung der Betroffenen deren Teilhabe am Erwerbsleben und damit auch deren gesellschaftliche Teilhabe gefördert wird. Damit wurde die Evaluation im Verhältnis zur früheren Wirkungsforschung um wesentliche Dimensionen erweitert.
Die Darstellung folgt einer Prozessperspektive: Was geschieht mit Leistungsbeziehern im System der Grundsicherung? Wie kommt man ins System (und wer kommt hinein), wie werden die materiellen Leistungsfragen geklärt, was bedeutet Aktivierung, wie wirken die unterschiedlichen Instrumente, wer verlässt schließlich das System und wer bleibt dauerhaft im Leistungsbezug? Aus dieser Perspektive interessiert zunächst, welche Veränderungen gegenüber dem alten System aus Arbeitslosen- und Sozialhilfe in der 'Stunde Null' zu beobachten waren: Wer sind die Verlierer, wer die Gewinner der Reform? Die Entwicklung der materiellen Lage der Betroffenen wird mithilfe unterschiedlicher Ansätze und Konzepte untersucht. Daran knüpft sich die Frage, ob Aktivierung und Betreuung den Ausstieg aus dem SGB II - insbesondere hin zu eigenständiger Existenzsicherung durch Erwerbsarbeit - befördern. Dabei geht es nicht nur um Aktivierungsdefizite der Betroffenen, sondern auch um die Probleme des Aktivierungsprozesses selbst. Die anschließende Analyse der individuellen Wirkungen arbeitsmarktpolitischer Interventionen im SGB II bestätigt bekannte Tendenzen: Betriebsnahe Instrumente schneiden besonders gut ab, öffentlich geförderte Beschäftigung hat ihre Tücken. Einige Erkenntnisse sind jedoch neu, etwa die Tatsache, dass die Instrumente aus dem SGB III auch im SGB II zu wirken scheinen. Die Analysen zu Jugendlichen, zur beruflichen Rehabilitation und zu Älteren im SGB II durchbrechen die Prozesslogik und sind in einem eigenen Kapitel zusammengefasst. Sie werden ergänzt durch Befunde zu Migranten und Frauen, zu denen das IAB aber nicht schwerpunktmäßig geforscht hat. Hier gibt es andere Studien, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Auftrag gegeben hatte. Abschließend werden Befunde zu den Wirkungen des SGB II auf den Arbeitmarkt insgesamt und zum Anteil der Reform am Rückgang der Arbeitslosigkeit präsentiert.
Insgesamt zeigt sich bei der Antwort auf die Frage, ob das SGB II durch Aktivierung gesellschaftliche Teilhabe fördert, ein gemischtes Bild. Die Grundtendenz scheint jedoch - alles in allem - positiv." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Aus der Arbeitslosigkeit in die Selbständigkeit?: individuelle und soziale Faktoren bei Erfolg und Scheitern von Existenzgründern (2009)
Peniuk, Alexander;Zitatform
Peniuk, Alexander (2009): Aus der Arbeitslosigkeit in die Selbständigkeit? Individuelle und soziale Faktoren bei Erfolg und Scheitern von Existenzgründern. Berlin: Uni-Edition, 326 S.
Abstract
"Heute wird in der Wirtschaftswissenschaft betont, dass Selbstständige einen wesentlichen Beitrag zum Wirtschaftswachstum und zur Vollbeschäftigung leisten können. Zu dem Thema 'Aus der Arbeitslosigkeit in die Selbständigkeit?' hat der Autor im Rahmen einer Dissertation eine Untersuchung in Essen vorgelegt. Der Gewinn für die Gründer liegt durch den selbst geschaffenen Arbeitsplatz neben den materiellen Vorteilen in der Stärkung des Selbstbewusstseins in einer veränderten Selbst- und Fremdwahrnehmung (indiv.-psych. u. soz. Bereich) und eröffnet somit Arbeitslosen immer wieder neue Perspektiven." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Adapting labour law and social security to the needs of the 'new self-employed': comparing the UK, Germany and the Netherlands (2009)
Zitatform
Schulze Buschoff, Karin & Claudia Schmidt (2009): Adapting labour law and social security to the needs of the 'new self-employed'. Comparing the UK, Germany and the Netherlands. In: Journal of European social policy, Jg. 19, H. 2, S. 147-159. DOI:10.1177/0958928708101867
Abstract
"The emergence of the category of 'new self-employment' presents a challenge for political actors in European countries. The new self-employed are exposed to the same social risks as dependent employees, but they generally enjoy fewer social and labour rights. How are social policymakers reacting to this situation? Our response to this question is structured as follows. First, comparing the situation in the UK, Germany and the Netherlands, we briefly describe the factors which have contributed to the increase in self-employment and the structure of 'new self-employment'. Second, we outline the initiatives to adjust legislation in these countries so as to accommodate new self-employment and those types of work that are found on the borderline between dependent employment and self-employment. We then describe the ways in which these types of work are considered under national labour legislation and the extent to which they are taken into account by the respective statutory social security systems. The main finding that emerges is that despite the similar challenges faced by the three countries, path-dependency has led national legislators to adopt very different strategies to adjust social security and labour law regulations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gründungsförderung aus der Arbeitslosigkeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Drucksache 16/12505 (2009)
Zitatform
(2009): Gründungsförderung aus der Arbeitslosigkeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Drucksache 16/12505. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/12875 (06.05.2009)), 12 S.
Abstract
"Mit dem Gründungszuschuss haben sich seit seiner Einführung im Jahr 2006 knapp 280.000 Menschen selbstständig gemacht. Vergleiche man den Gründungszuschuss mit den bis 2006 gültigen Instrumenten Existenzgründungzuschuss und Überbrückungsgeld, so würden sich für die Jahre 2007 und 2008 in absoluten Zahlen weniger Zugänge beim Gründungszuschuss als bei den ausgelaufenen Instrumenten ergeben. Das führt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/12875) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (16/12505) aus. Sie betont aber zugleich, dass derartige Vergleiche methodisch schwierig seien, da die Instrumente in unterschiedlichen Zeiträumen zum Einsatz kamen und damit auch unter unterschiedlichen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Um die Nachhaltigkeit der Existenzgründungsförderung mit dem Gründungszuschuss zu beurteilen, würden künftig Implementationsstudien durchgeführt. Erste Ergebnisse sollen im kommenden Jahr vorliegen, heißt es in der Antwort." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Grundsicherung in Deutschland: Selbständigkeit im SGB II (2009)
Abstract
"Die Überwindung der Hilfebedürftigkeit ist ein wesentliches Ziel des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II). In den letzten Jahren hat die Selbständigkeit als alternative Form des Erwerbs des Lebensunterhalts an Bedeutung gewonnen. Auch Hilfebedürftige in der Grundsicherung sehen den Weg der Selbständigkeit als Chance, ihre Lebenssituation zu verbessern. Die Broschüre 'Selbständigkeit im SGB II' gibt einen Überblick über den Umfang der Selbständigkeit in der Grundsicherung und über die Hilfen, z.B. die finanzielle Unterstützung durch Einstiegsgeld, welche die Bundesagentur für Arbeit jungen Existenzgründern geben kann." (Textauszug, IAB-Doku)
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Voluntary unemployment insurance and trade union membership: investigating the connections in Denmark and Sweden (2008)
Zitatform
Clasen, Jochen & Elke Viebrock (2008): Voluntary unemployment insurance and trade union membership. Investigating the connections in Denmark and Sweden. In: Journal of social policy, Jg. 37, H. 3, S. 433-451. DOI:10.1017/S0047279408001980
Abstract
"The high rate of trade union membership in Nordic countries is often attributed to the way in which unemployment insurance is organised: that is, as a voluntary scheme which is administered by trade union-linked funds (the so-called Ghent system). However, since trade unions and unemployment insurance funds are formally independent from each other, and alternatives to traditional trade union-linked unemployment funds are available, it is far from clear why the more expensive option of a dual membership in trade union and unemployment insurance is generally favoured. Comparing current characteristics and the operation of the Ghent system in Denmark and Sweden, the article identifies incentives for joining an unemployment insurance fund per se and, secondly, factors which make such a dual membership appealing. It shows that some of these apply to both countries, such as the strong identification with trade unions or the lack of a transparent institutional separation, while others are country-specific, such as job search support in Denmark and access to improved benefit provision in Sweden." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The operational use of evaluation results in the restructured German public employment services (2008)
Zitatform
Konle-Seidl, Regina & Torben Schewe (2008): The operational use of evaluation results in the restructured German public employment services. In: G. Di Domenico & S. Spattini (Hrsg.) (2008): New European approaches to long-term unemployment : what role for public employment services and what market for private stakeholders? (Studies in employment and social policy, 35), S. 127-136.
Abstract
Von den 2005 in Deutschland registrierten 4,86 Millionen Arbeitslosen gehörten 36 Prozent zu den sogenannten Langzeitarbeitslosen. Diese Quote gehört zu den höchsten Europas. Die in der Jahren 2003 bis 2005 durchgeführten Arbeitsmarktreformen zielten auf die Überwindung dieses Zustandes. Die Reformgesetze Hartz I - IV verfolgen eine dreistufige Strategie: 1. Verbesserung der Leistungen der Arbeitsvermittlung, 2. Aktivierung der Arbeitslosen, 3. Stärkung der Nachfrage nach Arbeitskräften durch Deregulierung des Arbeitsmarktes. Ausgangspunkt und Kernstück der Reformen war die Reorganisation der öffentlichen Arbeitsvermittlung mit der Neuordnung der Zuständigkeiten der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemäß SGB III und den lokalen und kommunalen Behörden (ARGE) nach SGB II. Die Autoren erläutern die politischen Maßnahmen und ihre Umsetzung und die wissenschaftlichen Instrumente zur Messung und Evaluierung unter besonderer Berücksichtigung des in Kooperation mit der Harvard-University entwickelten Evaluierungssystems 'Treatment Effect and Prediction (TrEffeR)'. Nach ihrer Einschätzung können die TrEffeR-Programme durch eine Verbesserung des effektiven Einsatzes maßgeschneiderter Maßnahmen zur Aktivierung des Arbeitsmarktes dazu beitragen, die individuelle Dauer von Arbeitslosigkeit zu verkürzen und damit das Abgleiten in die Langzeitarbeitslosigkeit zu verhindern. (IAB)
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Gründungen aus der Arbeitslosigkeit: Evaluation der Gründungs- und Begleitzirkel (2008)
Zitatform
May-Strobl, Eva (2008): Gründungen aus der Arbeitslosigkeit. Evaluation der Gründungs- und Begleitzirkel. (IfM-Materialien 179), Bonn, 114 S.
Abstract
"Gegenstand des Auftrags der G.I.B. an das IfM Bonn ist die Evaluation von Gründungen durch die Zirkelteilnehmerinnen und -teilnehmer. Es sollen mittels einer empirischen Untersuchung folgende Fragen geklärt werden:
- Wie viele und welche Gründungen sind realisiert worden und wie viele haben am Markt bis heute Bestand? - Wurden durch die Teilnahme an einem Gründungs- oder Begleitzirkel die Umsetzung des Gründungsvorhabens erleichtert oder die Chancen am Markt verbessert? - Wie viele Gründungsvorhaben wurden nicht umgesetzt? - Aus welchen Gründen wurden Gründungsvorhaben nicht umgesetzt? - Was ist aus den Gründungsinteressierten geworden, die sich (noch) nicht zur Gründung entschlossen haben? - Hat die Teilnahme an einer Zirkelberatung den Teilnehmer/-innen einen Nutzen hinsichtlich der Aufnahme einer anderen Beschäftigung gebracht? - Unterscheiden sich die Personen, die gegründet haben, hinsichtlich ihrer biographischen oder sonstigen Merkmale von denen, die nicht gegründet haben?
Die Evaluation unterzieht die Gründungs- und Begleitzirkel einer eingehenden Analyse. Im ersten Abschnitt wird die zahlenmäßige Inanspruchnahme von Gründungs- und Begleitzirkeln, die Nachfrageentwicklung seit Anlaufen des Angebots, die regionale Verteilung der Nachfrage sowie die unterschiedliche Inanspruchnahme des Beratungsangebots von Frauen und Männern auf der Basis der Teilnahmedaten der G.I.B. für die Gründungs- und Begleitzirkel dargestellt (Kap. 3). Im Hauptteil wird, gestützt auf eine eigene Erhebung, zum einen der Frage nachgegangen, ob von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Gründungszirkel Gründungen vollzogen wurden (Kap. 4.4), und zum anderen, wie sich die Selbstständigkeit der Gründungs- und Begleitzirkelteilnehmerinnen und -teilnehmer entwickelt hat. Im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen die Person des Gründers, die Gründung, der Gründungserfolg und die Bestandsfestigkeit der Gründungen (Kap. 4.5, 4.6). Die Beendigung der selbstständigen Tätigkeit, Unterscheidungsmerkmale der Personen, die ihre unternehmerische Tätigkeit aufgegeben haben, und ihrer Unternehmen sowie Austrittsursachen werden im zweiten Teil der empirischen Untersuchung vorgestellt (Kap. 4.7). Der dritte Teil der empirischen Untersuchung befasst sich mit den Personenkreisen, die ihre Gründung noch nicht realisiert bzw. sie verworfen haben. Es werden Hemmnisse für den Schritt in die Selbstständigkeit und Ursachen für die Aufgabe der Gründungsabsicht analysiert (Kap. 4.8). Die Beurteilung der Beratungsangebote in den Gründungs- und Begleitzirkeln ist Gegenstand des vierten Teils. Welche Problemlagen in den unterschiedlichen Phasen beim Schritt in die Selbstständigkeit bestehen und wie diese Probleme mit Hilfe der Zirkelberatung gelöst werden, wird untersucht (Kap. 4.9). Einen wichtigen Untersuchungsaspekt stellt darüber hinaus die aktuelle Erwerbssituation der Zirkelteilnehmer und -teilnehmerinnen dar, die im fünften empirischen Teil betrachtet wird (Kap. 4.10). 4 Die Untersuchung schließt mit einer zusammenfassenden Würdigung (Kap. 5)." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Hier finden Sie eine Kurzfassung. -
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Founders' experience and self-employment duration: the importance of being a 'Jack-of-all-trades'. An analysis based on competing risks (2008)
Zitatform
Oberschachtsiek, Dirk (2008): Founders' experience and self-employment duration. The importance of being a 'Jack-of-all-trades'. An analysis based on competing risks. (IAB-Discussion Paper 40/2008), Nürnberg, 27 S.
Abstract
In dem Beitrag wird untersucht, wie sich Berufserfahrung und beruflicher Hintergrund auf die Dauer der Selbstständigkeit von Unternehmensgründern auswirken, insbesondere welchen Einfluss ausgewogene Qualifikationen auf diese Dauer haben. Es wird ein Bezugsrahmen zur Berufswahl eingesetzt, der auf einem Competing-Risk-Ansatz beruht und die Entscheidung für den Ausstieg als zeitspezifisches Ereignis betrachtet. Mit Hilfe einer maßgeschneiderten Variable wird die ausgleichende Wirkung des beruflichen Hintergrunds untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten Selbstständigen erneut arbeitslos werden. Wirtschaftszweigspezifische Erfahrung, Dienstleistungs- oder Produkterfahrung, hohe Motivation und ein beruflicher Hintergrund als Meister sind die Faktoren, die für die Selbstständigkeit von Vorteil sind. Es zeigt sich, dass ein breiter Kompetenzumfang nicht ausreicht, um die erwartete Dauer der Selbstständigkeit zu verlängern. Umfangreiche Qualifikationen kombiniert mit Verkaufs- und Geschäftserfahrungen sind jedoch in der Lage, die Dauer der Selbständigkeit auszudehnen. (IAB)
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Literaturhinweis
Determinanten des Erfolgs staatlich geförderter Existenzgründungen: eine empirische Untersuchung (2008)
Zitatform
Sandner, Philipp, Joern Block & Andreas Lutz (2008): Determinanten des Erfolgs staatlich geförderter Existenzgründungen. Eine empirische Untersuchung. In: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, Jg. 78, H. 7/8, S. 753-778.
Abstract
"Die Anzahl der staatlich geförderten Existenzgründungen hat sich seit Einführung der 'Ich-AG' im Jahr 2003 stark erhöht. Die Gründungsforschung hat diese Gründungen bisher jedoch wenig beachtet. Diese Arbeit versucht die Lücke zu schließen und untersucht empirisch, welche Faktoren einen Einfluss auf die Tragfähigkeit von staatlich geförderten Existenzgründungen haben. Eine Gründung wird im Rahmen dieser Arbeit dann als tragfähig angesehen, wenn das durch die Gründung erwirtschaftete Einkommen zur Deckung der Lebenshaltungskosten des Gründers ausreicht. Das Erreichen der Tragfähigkeit ist ein wichtiges Ziel der staatlichen Förderung von Existenzgründern. Unsere im Rahmen einer großzahligen Befragung gewonnenen Ergebnisse zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit für eine tragfähige Gründung sowohl bei jungen als auch bei männlichen Gründern höher liegt. Vorhandene Branchenerfahrung wirkt sich ebenfalls positiv aus. Ein negativer Einfluss auf das Erreichen der Tragfähigkeit zeigt sich hingegen, wenn der Gründer vor der Gründung lange arbeitslos war. Wir diskutieren die Ergebnisse unserer Untersuchung sowohl aus der Perspektive der Gründungspolitik als auch aus der Perspektive der Gründungsforschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ergebnisse des Projekts "Individualdatenbank" der Begleitforschung zum ESF-BA-Programm: Daten zur Förderentwicklung von 2000 bis 2007 (2008)
Scioch, Patrycja; Szameitat, Jörg;Zitatform
Scioch, Patrycja & Jörg Szameitat (2008): Ergebnisse des Projekts "Individualdatenbank" der Begleitforschung zum ESF-BA-Programm. Daten zur Förderentwicklung von 2000 bis 2007. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 198 S.
Abstract
"Aufgabe des Projekts 'Individualdatenbank' der Begleitforschung zum ESF-BA-Programm ist die Erschließung der von der Bundesagentur für Arbeit (BA) generierten Prozessdaten ('Verwaltungsdaten') zur ESF-BA-Förderung und ihre Aufbereitung zu Forschungsdaten für die spezifischen Zwecke der Begleitforschung. Die Individualdatenbank enthält für jede ESF-BA-geförderte Person Angaben zur Teilnahme nach Maßnahmeart, zu personellen Merkmalen und zur Erwerbsbiographie vor und nach der Teilnahme im Sinne des so genannten 'Stammblattverfahrens' für das Monitoring und die Evaluation der deutschen ESF-Programme. Damit werden zwei Ziele verfolgt. Erstens ergänzt die Begleitforschung das Monitoring der BA durch differenzierte Auswertungen auf Grundlage einer Individualdatenbasis zur Umsetzung des Programms und zu den Förderergebnissen (z. B. Verbleib nach der Teilnahme). Zweitens liefert die Individualdatenbank die Grundlage für die verschiedenen, insbesondere für die instrumentenbezogenen Einzelprojekte der Begleitforschung und wird dabei mit Daten zu Vergleichsgruppen, z.B. für mikroanalytische Wirkungsuntersuchungen, ergänzt.
Mit dem Projektbericht der Begleitforschung wird in Form eines Tabellenbandes über die Förderentwicklung seit Programmbeginn 2000 nun bis Ende 2007 als Beitrag zum differenzierten Monitoring informiert. Aufgrund der Umstellung von IT-Verfahren der BA und des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) haben sich in den Jahren 2005 und 2006 einige bedeutende Änderungen ergeben. Im Folgenden wird kurz beschrieben, wie der Datenfluss von der Eingabe der Prozessdaten in den Agenturen bis zur Ziehung für die ESF-BA-Geschäftsstatistik und die Aufbereitung für die Individualdatenbank bis 2004 erfolgte, und welche Konsequenzen die IT-Änderungen von 2005 und 2006 nach sich zogen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Instrumente aktiver Arbeitsmarktpolitik und die Arbeitsmarktchancen der Geförderten (2008)
Zitatform
Stephan, Gesine, Susanne Rässler & Torben Schewe (2008): Instrumente aktiver Arbeitsmarktpolitik und die Arbeitsmarktchancen der Geförderten. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 57, H. 3, S. 59-66. DOI:10.3790/sfo.57.3.59
Abstract
"Der Beitrag befasst sich mit der Effektivität arbeitsmarktpolitischer Instrumente auf der Mikroebene. Zunächst werden die einzelnen Maßnahmen sowie ausgewählte Aspekte der Wirkungsanalyse erläutert. Vorgestellt wird dann das TrEffeRProjekt (Treatment Effects and Prediction) der Bundesagentur für Arbeit, welches umfassende Auswertungen für die einzelnen Arbeitsagenturen durchführt. Auf Basis des neuen TrEffeRDatensatzes wird beispielhaft die Wirkung ausgewählter Maßnahmen auf die Vermeidung von Arbeitslosigkeit bei den Geförderten geschätzt. Die Ergebnisse bestätigen die positiven Effekte beschäftigungsbegleitender Maßnahmen auf den Verbleib der Geförderten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The effects of active labor market programs in Germany: an investigation using different definitions of non-treatment (2008)
Zitatform
Stephan, Gesine (2008): The effects of active labor market programs in Germany. An investigation using different definitions of non-treatment. (IAB-Discussion Paper 12/2008), Nürnberg, 31 S.
Abstract
Der Beitrag schätzt die Wirkung verschiedener arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen auf die Beschäftigungschancen von Geförderten, die im März 2003 eine solche Maßnahme aufnahmen. Dies geschieht mit Hilfe statistischer Matching-Methoden. Der Fokus des Beitrags liegt auf dem Vergleich der Ergebnisse bei unterschiedlichen Definitionen von Teilnehmer- und Vergleichsgruppe. In einem ersten Ansatz sind alle Personen potenzielle Vergleichspersonen, die nicht im März 2003 - möglicherweise aber später - in eine Maßnahme eingetreten sind. Dieser Ansatz ("joining versus waiting") hat sich in der europäischen Literatur zunehmend durchgesetzt. Denn hierdurch wird vermieden, bei der Schätzung der Förderwirkung bereits auf deren erwartetes Ergebnis zu konditionieren - wenn eine Person ex post nie in eine Maßnahme eingetreten ist, liegt dies möglicherweise daran, dass sie bereits einen ungeförderten Arbeitsplatz gefunden hatte, bevor ihr ein Programm angeboten wurde. Ein zweiter Ansatz zieht nur solche Personen als potenzielle Vergleichspersonen heran, die im gesamten Beobachtungszeitraum von 3,5 Jahren an keiner Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik teilgenommen haben ("joining versus never in any program"). Ein dritter Ansatz beschränkt sich zudem auf Teilnehmer, die im Beobachtungszeitraum an keiner weiteren Maßnahme partizipiert haben ("joining once versus never in any program"). Die Ergebnisse der drei Ansätze differieren beträchtlich: Die geschätzte Förderwirkung fällt tatsächlich deutlich geringer aus, wenn der zweite Ansatz gewählt wird. Weiterhin zeigt der Beitrag, dass "Maßnahmekarrieren" vergleichsweise häufig zu beobachten sind und in der Literatur mehr Beachtung finden sollten. (IAB)
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Literaturhinweis
Begleitforschung zum ESF-BA-Programm: Daten zur Förderentwicklung von 2000 bis 2007. Datenstand 13. März 2008 (2008)
Szameitat, Jörg;Zitatform
Szameitat, Jörg (2008): Begleitforschung zum ESF-BA-Programm. Daten zur Förderentwicklung von 2000 bis 2007. Datenstand 13. März 2008. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 197 S.
Abstract
"Aufgabe des Projekts 'Individualdatenbank' der Begleitforschung zum ESF-BA-Programm ist die Erschließung der von der Bundesagentur für Arbeit (BA) generierten Prozessdaten ('Verwaltungsdaten') zur ESF-BA-Förderung und ihre Aufbereitung zu Forschungsdaten für die spezifischen Zwecke der Begleitforschung. Die Individualdatenbank enthält für jede ESF-BA-geförderte Person Angaben zur Teilnahme nach Maßnahmeart, zu personellen Merkmalen und zur Erwerbsbiographie vor und nach der Teilnahme im Sinne des so genannten 'Stammblattverfahrens' für das Monitoring und die Evaluation der deutschen ESF-Programme. Damit werden zwei Ziele verfolgt. Erstens ergänzt die Begleitforschung das Monitoring der BA (die ESF-BA-Geschäftsstatistik St 38) durch differenzierte Auswertungen auf Grundlage einer Individualdatenbasis zur Umsetzung des Programms und zu den Förderergebnissen (z. B. Verbleib nach der Teilnahme). Zweitens liefert die Individualdatenbank die Grundlage für die verschiedenen, insbesondere für die instrumentenbezogenen Einzelprojekte der Begleitforschung und wird dabei mit Daten zu Vergleichsgruppen, z.B. für mikroanalytische Wirkungsuntersuchungen, ergänzt. Mit dem hier vorgelegten Projektbericht der Begleitforschung wird - wie schon in den vergangenen Berichtsjahren - in Form eines Tabellenbandes über die Förderentwicklung seit Programmbeginn 2000 nun bis Ende 2007 - jetzt aktualisiert mit Datenstand 13. März 2008 - als Beitrag zum differenzierten Monitoring informiert. Aufgrund der Umstellung von IT-Verfahren der BA und des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) haben sich in den Jahren 2005 und 2006 einige bedeutende Änderungen ergeben. Einleitend wird kurz beschrieben, wie der Datenfluss von der Eingabe der Prozessdaten in den Agenturen bis zur Ziehung für die ESF-BA-Geschäftsstatistik und die Aufbereitung für die Individualdatenbank bis 2004 erfolgte, und welche Konsequenzen die IT-Änderungen von 2005 und 2006 nach sich zogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Instrumente der Arbeitsmarktpolitik und haushaltsnahe Dienstleistungen (2008)
Zitatform
Weinkopf, Claudia & Bettina Hieming (2008): Instrumente der Arbeitsmarktpolitik und haushaltsnahe Dienstleistungen. Berlin, 58 S.
Abstract
"Im Mittelpunkt dieser Expertise steht die Frage, ob und inwieweit bestimmte bereits bestehende bzw. aktuell diskutierte Förderinstrumente der Arbeitsmarktpolitik im Bereich haushaltsnaher (bzw. familienunterstützender) Dienstleistungen Wirkung entfalten (können) - insbesondere bezogen auf eine Ausweitung des (legalen und offiziellen) Angebotes. Als 'haushaltsnahe Dienstleistungen' werden im Rahmen der Expertise familienunterstützende und haushaltsbezogene Dienstleistungen in einem umfassenden Sinne verstanden, die zur 'Entlastung von Familien bei Alltags- und Betreuungsaufgaben' beitragen können - also z.B. Kinderbetreuung, hauswirtschaftliche Hilfen sowie Unterstützung im Alltag und bei der Versorgung oder Pflege von Älteren. Diese Expertise ist wie folgt gegliedert: In Teil 2 stehen die Besonderheiten des Angebotes und der Nachfrage nach haushaltsnahen Dienstleistungen sowie vorliegende Informationen zur Marktsituation im Mittelpunkt. Darüber hinaus wird ausgeführt, welche Möglichkeiten bestehen, die Kosten für solche Dienstleistungen steuerlich geltend zu machen. In Teil 3 wird untersucht, inwieweit arbeitsmarktpolitische Förderinstrumente bereits in Wirtschaftszweigen eingesetzt werden, in denen auch familienunterstützende und haushaltsnahe Dienstleistungen erbracht werden. Hierbei sind allerdings nur grobe Abschätzungen und Vergleiche unterschiedliche Instrumente möglich. Daher wird die Analyse ergänzt um die oben bereits angesprochenen 'Plausibilitätsüberlegungen' - also die Frage, ob die Förderinstrumente grundsätzlich geeignet erscheinen, im Bereich haushaltsnaher und familienunterstützender Dienstleistungen (stärker als bisher) eingesetzt zu werden, um die Marktentwicklung zu unterstützen. Außerdem haben wir auch die Frage einbezogen, inwieweit eine Umsetzung aktueller Vorschläge für die Einführung von unterschiedlichen Varianten von Kombilöhnen dazu beitragen könnte, das Angebot haushaltsnaher und familienunterstützender Dienstleistungen auszuweiten. In Teil 4 wird der von Seiten des Auftraggebers aufgeworfene Frage nachgegangen, ob Job Center als Vermittlungsplattform für die Vermittlung von haushaltsnahen und familienunterstützenden Dienstleistungen geeignet sein könnten. Im abschließenden Teil 5 werden die Ergebnisse dieser Expertise zusammengefasst sowie Schlussfolgerungen und Empfehlungen für ein Aktionsprogramm zur Förderung haushaltsnaher und familienunterstützender formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der erste Herzschlag: Inkubatoren als Geburtsstationen neuer Unternehmen (2008)
Wießner, Frank;Zitatform
Wießner, Frank (2008): Der erste Herzschlag: Inkubatoren als Geburtsstationen neuer Unternehmen. In: IAB-Forum H. 2, S. 70-75.
Abstract
Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit sichern mit der Schaffung des eigenen Arbeitsplatzes nicht nur den eigenen Lebensunterhalt, sondern leisten auch einen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe. Ausgehend von der Feststellung, dass Existenzgründer einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit leisten und den Strukturwandel der Wirtschaft vorantreiben, untersucht der Autor, welche Bedingungen ein Neugründer erfüllen muss, um mit seiner Unternehmensgründung erfolgreich sein zu können. Dabei unterscheidet, definiert und beschreibt er anhand der individuell unterschiedlichen Kenntnis- und Fähigkeitsniveaus vier Gründertypen: Start-Typen, Stay-short-Typen, Stay-long-Typen, Stopp-Typen. Unternehmensgründung wird mit Metaphern von Schwangerschaft und Entbindung beschrieben. Der Autor erläutert so die Bedeutung begleitender institutioneller Unterstützung bei der Unternehmensgründung in Gestalt eines 'Inkubators', der als reguläre 'Entbindungsstation' mit angegliedertem 'Intensivbereich' aber auch als 'Krabbelstube' fungiert, in der die Jungunternehmer ihre ersten eigenen Schritte tun können. Ein prototypisches Beispiel für einen Inkubator stellt das Gründungszentrum Enigma in Hamburg dar, dessen Arbeitsweise und Programme erläutert werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Gründung aus der Arbeitslosigkeit: Evaluation der Gründungs- und Begleitzirkel. Kurzbericht (2008)
Zitatform
(2008): Gründung aus der Arbeitslosigkeit. Evaluation der Gründungs- und Begleitzirkel. Kurzbericht. (Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung. Arbeitspapiere 20), Bottrop, 16 S.
Abstract
"Das Gründungsgeschehen hat sich in den zurückliegenden fünf Jahren im Vergleich zur vorangegangenen langjährigen Entwicklung stark gewandelt. Personen, die eine selbstständige Erwerbsform früher eher nicht in ihre Berufsplanung einbezogen hätten, insbesondere Arbeitslose, aber auch Berufsrückkehrer/ -innen oder Auszubildende, machen den Schritt in die Selbstständigkeit oder erwägen diesen. Die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung GmbH (G.I.B.) entwickelte als Antwort auf diese Veränderungen im Auftrag der heutigen Ministerien für Wirtschaft, Mittelstand und Energie und für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW ein niederschwelliges Informations- und Beratungsangebot, das den Beratungsbedarf der Zielgruppen Arbeitslose als Existenzgründer und Gründer von Kleinstbetrieben aufgriff. Mit der vorliegenden Kurzfassung legt die G.I.B. die Ergebnisse einer Evaluation der Gründungs- und Begleitzirkel vor, mit der das Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM Bonn) zum Ende der Projektphase beauftragt wurde." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Langfassung -
Literaturhinweis
Die reformierte Gründungsförderung für Arbeitslose: Chancen und Risiken (2007)
Zitatform
Caliendo, Marco & Alexander S. Kritikos (2007): Die reformierte Gründungsförderung für Arbeitslose. Chancen und Risiken. (IZA discussion paper 3114), Bonn, 20 S.
Abstract
Unterstützungsprogramme für Arbeitslose mit dem Ziel der Selbständigkeit sind in jüngster Zeit mehrfach reformiert worden. Im Jahre 2003 wurde die bestehende Überbrückungsbeihilfe um den Existenzgründungszuschuss ergänzt. 2006 wurden beide Instrumente zum Gründungszuschuss zusammengelegt. Während die Überbrückungsbeihilfe als effektiv und effizient bewertet wurde und der Existenzgründungszuschuss neue Zielgruppen erreichte, weist die jüngste Reform einige Mängel auf. Der Design des Gründungszuschusses ist suboptimal, was zu Effizienzverlusten führt, wenn seine Empfänger rational handeln. Auch erweist sich der Gründungszuschuss als weniger effektiv im Vergleich zu den beiden älteren Programmen. Alles in allem wird sich die jüngst zu beobachtende dynamische Entwicklung neuer Unternehmen mehr als notwendig verlangsamen. (IAB)
