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Dossier

Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit

Existenzgründungen beeinflussen den Arbeitsmarkt positiv: Gründerinnen und Gründer leisten mit ihrem Schritt in die Selbstständigkeit einen unmittelbaren Beitrag zur Senkung der Arbeitslosigkeit und entlasten damit zugleich die Arbeitslosenversicherung. Darüber hinaus können von den neugegründeten Betrieben zusätzliche Beschäftigungsimpulse ausgehen. Die Infoplattform bietet Informationen zur Struktur und den Wirkungen BA-geförderter als auch nicht-geförderter Gründungen aus Arbeitslosigkeit sowie zu den Wirkungen der freiwilligen Arbeitslosenversicherung für Selbstständige.

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im Aspekt "Förderung von Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit"
  • Literaturhinweis

    Start-ups by the unemployed: characteristics, survival and direct employment effects (2010)

    Caliendo, Marco ; Kritikos, Alexander S. ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Alexander S. Kritikos (2010): Start-ups by the unemployed. Characteristics, survival and direct employment effects. In: Small Business Economics, Jg. 35, H. 1, S. 71-92. DOI:10.1007/s11187-009-9208-4

    Abstract

    "Fostering and supporting start-up businesses by unemployed persons has become an increasingly important issue in many European countries. These new ventures are being subsidized by various governmental programs. Empirical evidence on skill-composition, direct job creation and other key variables is rather scarce, largely because of inadequate data availability. We base our analysis on unique survey data containing a representative sample of over 3,100 start-ups founded by unemployed persons in Germany and subsidized under two different schemes: the bridging allowance (BA) and the start-up-subsidy (SUS). We are able to draw on extensive pre- and post-founding information concerning the characteristics of the business (start-up capital, industry, etc.) and of the business founders (education, motivation, preparation, etc.). Our main results are: (1) The two programs attracted very different business founders (higher skilled for the BA, more female persons for the SUS), and different businesses were created (less capital intensive for the SUS). (2) We find that formerly unemployed founders are motivated by push and pull factors. (3) Survival rates 2.5 years after business founding are quite high (around 70%) and similar for both programs and across gender. (4) However, the newly developed businesses differ significantly in terms of direct employment effects. While around 30% of the founders with the BA already have at least one employee, this is true for roughly 12% of the founders with the SUS." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Start-up subsidies for the unemployed: long-term evidence and effect heterogeneity (2010)

    Caliendo, Marco ; Künn, Steffen;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Steffen Künn (2010): Start-up subsidies for the unemployed. Long-term evidence and effect heterogeneity. (DIW-Diskussionspapiere 985), Berlin, 37 S.

    Abstract

    "Turning unemployment into self-employment has become an increasingly important part of active labor market policies (ALMP) in many OECD countries. Germany is a good example where the spending on start-up subsidies for the unemployed accounted for nearly 17% of the total spending on ALMP in 2004. In contrast to other programs - like vocational training, job creation schemes, or wage subsidies - the empirical evidence on the effectiveness of such schemes is still scarce; especially regarding long-term effects and effect heterogeneity. This paper aims to close this gap. We use administrative and survey data from a large sample of participants in two distinct start-up programs and a control group of unemployed individuals. We find that over 80% of participants are integrated in the labor market and have relatively high labor income five years after start-up. Additionally, participants are much more satisfied with their current occupational situation compared to previous jobs. Based on conditional propensity score matching methods we estimate the long-term effects of the programs against non-participation. Our results show that both programs are effective with respect to income and employment outcomes in the long-run. Moreover, we consider effect heterogeneity with respect to several dimensions and show that start-up subsidies for the unemployed tend to be most effective for disadvantaged groups in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gründungen aus Arbeitslosigkeit: Nur selten aus der Not geboren und daher oft erfolgreich (2010)

    Caliendo, Marco ; Kritikos, Alexander S. ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Alexander S. Kritikos (2010): Gründungen aus Arbeitslosigkeit: Nur selten aus der Not geboren und daher oft erfolgreich. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 77, H. 18, S. 2-7.

    Abstract

    "Existenzgründer aus Arbeitslosigkeit schaffen nicht nur ihren eigenen Arbeitsplatz, der in vielen Fällen dauerhaft Bestand hat. Häufig geben diese Selbständigen auch weiteren Menschen Arbeit. Wie eine gemeinsame Studie des DIW Berlin und des Instituts für die Zukunft der Arbeit (IZA Bonn) indes zeigt, hängt der Grad des unternehmerischen Erfolgs entscheidend von den Motiven der Gründer ab. Je stärker die eigene Geschäftsidee, das Besetzen einer Marktlücke oder der Wunsch sein eigener Chef zu sein im Vordergrund stehen, desto ausgeprägter ist der Erfolg der neuen Unternehmen. Wer hingegen ausschließlich aus der Not heraus, die Arbeitslosigkeit beenden zu müssen, ein Unternehmen gründet, dessen unternehmerischer Erfolg steht unter deutlich schlechteren Vorzeichen. Das bedeutet auch: Eine effektive Beratung der Gründer muss die Motive der verschiedenen Gründertypen berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Nachhaltigkeit von geförderten Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit: eine Bilanz nach fünf Jahren (2010)

    Caliendo, Marco ; Wießner, Frank; Künn, Steffen;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Steffen Künn & Frank Wießner (2010): Die Nachhaltigkeit von geförderten Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit. Eine Bilanz nach fünf Jahren. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 42, H. 4, S. 269-291. DOI:10.1007/s12651-009-0024-8

    Abstract

    "Die Ich-AG (Existenzgründungszuschuss) war eines der zentralen Instrumente, das im Rahmen der 'Hartz-Reformen' in den arbeitsmarktpolitischen Kanon aufgenommen wurde. Zusammen mit dem bereits seit langem bekannten Überbrückungsgeld wurden damit zwischen 2003 und 2006 mehr als eine Million vormals Arbeitsloser bei der Gründung eines Unternehmens gefördert. Frühere Studien haben gezeigt, dass sich beide Programme ergänzten, indem sie unterschiedliche Personengruppen zur Existenzgründung aktivierten. In den kurz- bis mittelfristigen Analysen im Rahmen der 'Hartz-Evaluationen' wurden beide Programme ebenfalls positiv bewertet. Bislang unerforscht sind allerdings deren langfristige Wirkungen. Das Papier schließt diese Lücke und gibt Aufschluss über den Erfolg von geförderten Existenzgründern fünf Jahre nach der Gründung. Es zeigt sich, dass zu diesem Zeitpunkt noch nahezu 50-60 % der ehemaligen Ich-AG-Gründer/innen und zwischen 53-67 % der mit Überbrückungsgeld Geförderten in Voll- oder Teilzeit selbständig tätig sind. Hinsichtlich der Integration in den ersten Arbeitsmarkt können beide Programme als effektiv angesehen werden: Die Teilnehmer weisen höhere Beschäftigungsquoten als eine Kontrollgruppe von nicht-geförderten Arbeitslosen auf und erzielen höhere Einkommen. Die induzierten Beschäftigungseffekte sind für das Überbrückungsgeld relativ hoch; auf 100.000 Förderungen entfallen knapp 80.000 zusätzliche Vollzeitäquivalente." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pioniere gesucht: DIHK-Gründerreport 2010. Zahlen und Einschätzungen der IHK-Organisation zum Gründungsgeschehen in Deutschland (2010)

    Evers, Marc;

    Zitatform

    Evers, Marc (2010): Pioniere gesucht. DIHK-Gründerreport 2010. Zahlen und Einschätzungen der IHK-Organisation zum Gründungsgeschehen in Deutschland. (DIHK-Gründerreport), Berlin, 32 S.

    Abstract

    "Das Gründungsinteresse steigt kräftig: Im Jahr 2009 haben sich deutlich mehr Gründungsinteressierte bei den IHKs zur unternehmerischen Selbstständigkeit erkundigt als im Vorjahr - und zwar vor allem aufgrund drohender Erwerbslosigkeit. Die IHKs führten 14 Prozent mehr Gespräche mit Existenzgründern, insgesamt 363.501.
    32 Prozent mehr gutachterliche Stellungnahmen für Förderanträge von Existenzgründern gaben die IHKs im Jahr 2009 ab - insgesamt 30.723. Für arbeitslose Existenzgründer haben die IHK sogar 44 Prozent mehr Einschätzungen abgegeben (22.728). In dem Anstieg der Stellungnahmen für Bürgschaftsanträge um 38 Prozent (auf 4.985) zeigt sich, dass viele Gründer Schwierigkeiten haben, erhöhten Anforderungen an Sicherheiten nachzukommen und dass der erweiterte Rahmen für Bürgschaften auch für Gründer seine Berechtigung hat.
    76 Prozent der IHK-Existenzgründungsberater rechnen mit weiter steigendem Gründungsinteresse. Der Zuwachs dürfte sich jedoch angesichts der Entspannungstendenzen auf dem Arbeitsmarkt etwas abschwächen. Die IHKs erwarten vergleichsweise gute Perspektiven für Gründungen in den Bereichen Umwelttechnik und Energieeffizienz sowie aufgrund der demografischen Entwicklung bei Dienstleistungen für Senioren, im Sozialwesen, bei Pflegedienstleistungen und bei Services für private Haushalte.
    Doch die Gründungsqualität lässt nach: Nur vier von zehn Gründern sind vornehmlich von unternehmerischem Pioniergeist getrieben. Die meisten Gründer geben Arbeitslosigkeit als Hauptmotiv für die Selbstständigkeit an. Zudem gehen viele übereilt an den Start: 65 Prozent der arbeitslosen Gründungsinteressierten können die Vorzüge ihrer Geschäftsidee (Alleinstellungsmerkmal) nicht erklären. Oft steht die Frage nach staatlicher Förderung im Fokus der Gründer.
    Es gab wenige Gründungen mit hohem Innovationspotenzial: Nur sechs Prozent der Gründungsinteressierten strebt eine Gründung in einer Hightech-Branche an. Im Jahr 2009 suchten 3.272 Gründer, die ein Hightech-Projekt verfolgen, IHK-Gründungsberatungen auf - 21 Prozent weniger als im Jahr 2006, als die Zahl der Hightech-Gründer bei den IHKs erstmalig erhoben wurde.
    Im Jahr 2009 haben sich 13 Prozent mehr Frauen als im Vorjahr bei den IHKs zur Selbstständigkeit erkundigt (insgesamt 141.838). Bei den Männern war der Anstieg mit 14 Prozent etwas stärker (auf 221.663). Der vor allem durch drohende Erwerbslosigkeit bewirkte Anstieg des Gründungsinteresses ist zu einem größeren Teil auf männliche Gründungsinteressierte zurück zu führen. Längerfristig holen Frauen jedoch auf: Seit dem Höhepunkt des Ich-AG-Booms im Jahr 2004 hat sich der zahlenmäßige Abstand zu den Männern fast halbiert (von 131.699 auf 79.824). Der Anteil gründungsinteressierter Frauen ist in diesem Zeitraum von 34 Prozent auf 39 Prozent gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Opportunitätskosten der sozialen Absicherung beim Wechsel aus dem Arbeitslosengeld I in die Selbstständigkeit: Simulationsrechnungen für ausgewählte Fallgruppen (2010)

    Gawlitta, Lars; Boerger, Sven; Kay, Rosemarie ;

    Zitatform

    Gawlitta, Lars & Rosemarie Kay (2010): Die Opportunitätskosten der sozialen Absicherung beim Wechsel aus dem Arbeitslosengeld I in die Selbstständigkeit. Simulationsrechnungen für ausgewählte Fallgruppen. (IfM-Materialien 197), Bonn, 146 S.

    Abstract

    "Da sich die Bedingungen und Möglichkeiten der sozialen Absicherung von Arbeitslosen von jenen der abhängig Beschäftigten unterscheiden und diese sich ändern, wenn Arbeitslose in die berufliche Selbstständigkeit wechseln, stellt sich die Frage, welche Rolle die Opportunitätskosten der sozialen Absicherung für die Gründungsentscheidung von Arbeitslosen spielen. Ziel der vorliegenden Studie ist deshalb die Berechnung sogenannter Opportunitätskosten der sozialen Absicherung, die sich aus dem Wechsel eines Arbeitslosen in die berufliche Selbstständigkeit ergeben. Da Gründungsförderprogramme, vor allem der Gründungszuschuss, die Höhe des verfügbaren Einkommens zu Beginn der Selbstständigkeit beeinflussen, sind diese Berechnungen für den Fall, dass keine Förderung bezogen wird und für den Fall, dass sie bezogen wird, durchzuführen. Falls solche Opportunitätskosten tatsächlich auftreten, ist anschließend zu prüfen, ob und inwieweit Regelungen der sozialen Absicherung auf der einen und Gründungsförderprogramme auf der anderen Seite so modifiziert werden können, dass der Wechsel in die Selbstständigkeit keine Nachteile bei der sozialen Absicherung im Vergleich zu einem Verbleib in der Arbeitslosigkeit verursacht.
    Zum besseren Verständnis der nachfolgenden Modellberechungen werden in Kapitel 2 grundlegende Regelungen des Arbeitslosengeldes I dargestellt. Kapitel 3 gibt die für die vorliegende Studie wesentlichen Regelungen der gesetzlichen und privaten Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung wieder. Schließlich sind für jede der Regelungen bestimmte Annahmen zu treffen, die in die Modellberechnungen integriert werden müssen. Kapitel 4 befasst sich im Wesentlichen mit den Berechnungsmethoden bzw. Berechnungen der Opportunitätskosten sowie deren Ergebnissen für die von uns ausgewählten Fallgruppen. In Kapitel 5 werden die Ergebnisse zusammen gefasst und einer Bewertung unterzogen. Die einzelnen Simulationsrechnungen sind als Tabellenband dem Anhang zu entnehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gering qualifizierte Gründer - als ICH-AG erfolgreich? (2010)

    Grgic, Mariana ;

    Zitatform

    Grgic, Mariana (2010): Gering qualifizierte Gründer - als ICH-AG erfolgreich? In: H.- G. Soeffner (Hrsg.) (2010): Unsichere Zeiten: Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationen : Verhandlungen des 34. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Jena 2008, S. 1-12.

    Abstract

    "Die Einführung des Existenzgründungszuschusses (§4211, SGB III) im Rahmen der so genannten 'Hartz-Reformen' als sozialstaatliche Gründungsförderung am 01.01.2003 führte zu einem regelrechten 'Gründungsboom' unter Arbeitslosen und zu einer Belebung des Gründungsgeschehens. Bis zur Abschaffung des Förderinstruments 'ICH-AG', wie es gemeinhin bezeichnet wurde, zum 01.07.2006 wurden rund 400.00 ehemals Arbeitslose beim Aufbau einer selbständigen Existenz unterstüzt. Dabei betrug der Förderbetrag im ersten Jahr der Selbständigkeit 600 Euro monatlich und sank von 360 Euro im zweiten Jahr auf 240 Euro im letzten Jahr der Förderung (§4211, SGB III). Durch den Rechtsanspruch auf Förderung, der ICH-AG-Gründern bis November 2004 gewährt wurde, und als Ergebnis eines Selektionseffekts in Zusammenhang mit dem bestehenden Förderinstrument Überbrückungsgeld (§57 (1), SGB III) ergab sich eine interessante Verteilung der ICH-AG-Gründer hinsichtlich ihrer Qualifikation: Beinahe ein Viertel der ICH-AG-Gründer hat nie einen Beruf erlernt und sich trotzdem für die berufliche Selbständigkeit entschieden. Gleichzeitig steigen die beruflichen Anforderungen mit Beginn der Selbständigkeit und neue Kompetenzen werden notwendig (Fehling et al. 2001: 102). Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob gering qualifizierte Existenzgründer - eine in der Gründungsforschung bisher kaum beachtete Personengruppe - trotz ihrer Defizite in der Humankapitalausstattung als Selbständige auf dem Arbeitsmarkt bestehen können. Dies erfolgt auf Basis der 'Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiografien' des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), anhand derer Einflussfaktoren auf den Verbleib in Förderung identifiziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gründungen und Liquidationen im 1. Halbjahr 2010 in Deutschland und in den Bundesländern (2010)

    Günterberg, Brigitte;

    Zitatform

    Günterberg, Brigitte (2010): Gründungen und Liquidationen im 1. Halbjahr 2010 in Deutschland und in den Bundesländern. (Institut für Mittelstandsforschung. Working paper 2010,06), Bonn, 73 S.

    Abstract

    "Die Gründungs- und Liquidationsstatistik des IfM Bonn basiert auf der amtlichen Gewerbeanzeigenstatistik. Das Statistische Bundesamt weist für das 1. Halbjahr 2010 453.250 Gewerbeanmeldungen aus. Das sind rund 22.200 Anmeldungen mehr als im 1. Halbjahr 2009 (+5,2 %). Die Zahl der Gewerbeabmeldungen im 1. Halbjahr 2010 liegt bei 355.700 und ist damit um knapp 16.000 (bzw. 4,3 %) niedriger als im 1. Halbjahr 2009." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einstiegsgeld als Gründungsförderung: Teilnehmerstrukturen und Determinanten der Förderleistung (2010)

    Haller, Stefanie; Zabel, Cordula ; Wolff, Joachim ;

    Zitatform

    Haller, Stefanie, Joachim Wolff & Cordula Zabel (2010): Einstiegsgeld als Gründungsförderung. Teilnehmerstrukturen und Determinanten der Förderleistung. (IAB-Forschungsbericht 09/2010), Nürnberg, 35 S.

    Abstract

    "Die Gründungsförderung für Arbeitslose ist inzwischen ein Gebiet zu dem zahlreiche Forschungsergebnisse vorliegen. Das gilt allerdings noch nicht für arbeitslose erwerbsfähige Hilfebedürftige. Seit der Einführung des Sozialgesetzbuches II können sie im Falle der Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit durch Einstiegsgeld bis zu 24 Monate lang finanziell gefördert werden. Unser Forschungsbericht beschäftigt sich mit den Teilnehmerstrukturen dieser Förderung im Zeitraum der Jahre 2005 bis 2009. Wir vergleichen dabei die Struktur der geförderten Neugründer mit der Struktur des Arbeitslosenbestandes im Rechtskreis des SGB II nach Geschlecht, Alter, Ausbildung, Nationalität und Berufsrückkehrerstatus mit Hilfe von Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Zudem untersuchen wir die Determinanten der Förderbeträge für Einstiegsgeldgründer. Dieser Teil der Untersuchung konzentriert sich insbesondere darauf, wie die Fördersätze mit der Größe der Bedarfsgemeinschaft und der Arbeitslosigkeitsdauer zusammenhängen. Aufgrund von gesetzlichen Vorgaben und Arbeitshilfen für die Jobcenter sowie neuerdings einer Rechtsverordnung sollten diese Faktoren maßgeblich die Förderbeträge beeinflussen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zabel, Cordula ; Wolff, Joachim ;
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  • Literaturhinweis

    Nachhaltigkeit und Erfolg von Gründungen aus der Arbeitslosigkeit: Ergebnisse einer Nachbefragung bei aus den Gründungs- und Begleitzirkeln der G.I.B. hervorgegangenen Gründungen (2010)

    May-Strobl, Eva;

    Zitatform

    May-Strobl, Eva (2010): Nachhaltigkeit und Erfolg von Gründungen aus der Arbeitslosigkeit. Ergebnisse einer Nachbefragung bei aus den Gründungs- und Begleitzirkeln der G.I.B. hervorgegangenen Gründungen. (IfM-Materialien 196), Bonn, 100 S.

    Abstract

    "Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn hat im Auftrag der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH G.I.B. die von der G.I.B. begleiteten Gründungen evaluiert. Rund 3.800 Gründungswillige haben in den Jahren 2004 bis 2007 an den G.I.B. Gründungs- und Begleitzirkeln teilgenommen. Rund 80 % der Teilnehmenden haben den Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit gewagt. Nach der Erstuntersuchung im Jahr 2008 liegt nun eine Folgeuntersuchung zur Nachhaltigkeit und zum Erfolg dieser Gründungen aus der (drohenden) Arbeitslosigkeit und von Berufsrückkehrer/-innen vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    How do local labor market conditions and individual characteristics affect quitting selfemployment? (2010)

    Oberschachtsiek, Dirk ;

    Zitatform

    Oberschachtsiek, Dirk (2010): How do local labor market conditions and individual characteristics affect quitting selfemployment? (WZB discussion paper P / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsgruppe der Präsidentin 2010-001), Berlin, 40 S.

    Abstract

    "This paper investigates the joint effect of local labor market conditions and individual differences on the duration of self-employment periods. Using register based, data the study focuses on previously unemployed business founders who have received public support to realize their entrepreneurial activities. Local labor market conditions account for a high level of complexity while personal characteristics are related to the founder's employment background. Using accelerated failure time models, controlling for unobserved heterogeneity and allowing for competing exit risk we find that higher and increasing local labor market pressure decreases the duration in self-employment whereas higher perceived (re-unemployment) risk and lower economic prosperity for incumbent firms reduce exit risks. The results reveal that the effect of external conditions is multidimensional and non-linear. On the individual level, we find strong support for the 'hot-house' hypothesis for gaining comparative advantages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Das Erbe der Hartz-Reformen?: die Große Koalition und der Arbeitsmarkt (2010)

    Steinke, Joß;

    Zitatform

    Steinke, Joß (2010): Das Erbe der Hartz-Reformen? Die Große Koalition und der Arbeitsmarkt. In: E. Jesse & R. Sturm (Hrsg.) (2010): Bilanz der Bundestagswahl 2009 : Voraussetzungen, Ergebnisse, Folgen, S. 451-467.

    Abstract

    "Arbeitsmarktpolitik war auch im Bundestagswahlkampf 2009 wieder eines der wichtigsten Themen. Die Wähler haben, das zeigt der Wahlausgang, der Großen Koalition nicht zugetraut, in der Wirtschaftskrise die richtigen Rezepte zu haben, um Arbeitsplätze zu schaffen oder Menschen vor Armut zu bewahren. Auf dem Feld der Arbeitsmarktpolitik wurde von der Großen Koalition keine umfassende Reform erwartet, denn als sie im Jahr 2005 antrat, waren die so genannten Hartz-Reformen gerade realisiert. Sie wurden zu Recht als eine Zäsur in der deutschen Sozialpolitik der Nachkriegszeit bezeichnet, denn sie enthielten umfassende Strukturreformen der Bundesagentur für Arbeit, neue Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik, vor allem aber die in der Öffentlichkeit meistens auf das Schlagwort 'Hartz IV' verkürzte Einführung der Grundsicherung für erwerbsfähige Hilfebedürftige durch das Sozialgesetzbuch II (SGB II). Mit der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zu einer Leistung sollte das Nebeneinander zweier Fürsorgeleistungen für dieselbe Klientel beendet und Verschiebebahnhöfe zwischen den Hilfesystemen geschlossen werden. Mit den Reformen traten Aktivierung, Eigenverantwortung der Betroffenen und ein Vorrang der Erwerbstätigkeit an die Stelle der alten Fürsorgelogik. Es war nicht weniger als ein Wechsel hin zu einem neuen 'Aktivierungsparadigma' in der Arbeitsmarktpolitik. In diesem Zusammenhang wurden für SGB-II-Leistungsempfänger und für diejenigen, die nach dem SGB III als Versicherungsleistung das Arbeitslosengeld I (ALG I) erhalten, neue Förderinstrumente eingeführt, aber auch die Zumutbarkeitsregeln und die Sanktionen verschärft. Mit den ARGEn - Arbeitsgemeinschaften aus Kommunen und Arbeitsagenturen der BA - und den so genannten Optionskommunen, die für die Umsetzung des SGB II alleine verantwortlich sind, wurden zudem neue Träger und Organisationsstrukturen geschaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmensgründungen: Motivation und direkte Beschäftigungswirkungen (2010)

    Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Weyh, Antje (2010): Unternehmensgründungen: Motivation und direkte Beschäftigungswirkungen. Dresden, 187 S.

    Abstract

    "Wissenschaftler und Politiker sind überzeugt, dass Unternehmensgründungen einen positiven Beitrag für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes leisten. Ein erstes Ziel dieser Arbeit ist es, Gründungen aus Beschäftigung und Gründungen aus Arbeitslosigkeit miteinander zu vergleichen, denn beide Gründungsalternativen müssten sich im Hinblick auf ihre Motivation und ihren Erfolg deutlich voneinander unterscheiden. Ein weiteres Ziel der Arbeit besteht darin, die bisherige empirische Evidenz zum Gründungsgeschehen zu erweitern, zu validieren bzw. zu verifizieren, indem Modelle der räumlichen Ökonometrie zur Analyse des regionalen Gründungsgeschehens genutzt werden.
    Um die beiden Ziele Vergleich von Gründungen aus Beschäftigung mit Gründungen aus Arbeitslosigkeit und Einbeziehung räumlicher Effekte in Analysen des regionalen Gründungsgeschehens zu verfolgen, gliedert sich die Arbeit in vier Kapitel. Die Analysen zur Gründungsaktivität aus Beschäftigung und aus Arbeitslosigkeit umfassen dabei vor allem die regionale Ebene, berücksichtigen aber auch die individuelle Dimension. In den ersten beiden Kapiteln interessiert der Gründungszeitpunkt. Kapitel 2 widmet sich zunächst der Untersuchung der regionalen Gründungsaktivität in Deutschland und Österreich und gibt damit gleichzeitig eine länderübergreifende Einführung ins Thema. Im anschließenden Kapitel 3 wird ein theoretisches Modell vorgestellt, das die unterschiedliche Motivation von Gründungen aus Beschäftigung und Gründungen aus Arbeitslosigkeit zeigt. Die beiden folgenden Kapitel beschäftigen sich mit den direkten Beschäftigungseffekten bzw. dem Erfolg, der von Gründungen allgemein (Kapitel 4) und speziell von Gründungen aus Arbeitslosigkeit zu erwarten ist (Kapitel 5). Um die grundlegenden Analysemöglichkeiten und -grenzen der Arbeit aufzuzeigen bzw. wichtige Rahmenbedingungen zu setzen, wird im folgenden Abschnitt zunächst der Begriff Gründung deffiniert und die Bildung von Gründungsraten beschrieben. Im anschließenden Abschnitt erfolgt eine Einordnung des direkten Beschäftigungseffektes und seiner Tragweite in einen systematischen Überblick zu Effekten bzw. Wirkungskanälen von Gründungen. Eine kurze, aber zentrale Diskussion der Datenquellen zur Identifizierung von Gründungen aus Beschäftigung und Gründungen aus Arbeitslosigkeit schließt die Einführung." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Eingliederungsorientierte Arbeitsmarktpolitik in Deutschland (2010)

    Zielkowski, Frank;

    Zitatform

    Zielkowski, Frank (2010): Eingliederungsorientierte Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Nürnberg, 292 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland ist seit Jahren vorrangig auf die schnelle Wiedereingliederung von Arbeitslosen unter besonderer Berücksichtigung sog. Problemgruppen ausgerichtet. Dabei stellt sich die Frage, welche Maßnahmen wie gut geeignet sind, dieses Ziel mikro- und makroökonomisch zu erreichen. Vor diesem Hintergrund werden zunächst empirische Daten beschrieben, die auf eine sehr ungleiche Verteilung von Arbeitslosigkeit über verschiedene Personengruppen hinweg hindeuten, wenngleich sich diese Verteilung nicht schlüssig mit Hilfe der gängigen theoretischen Erklärungsansätze begründen lässt. Anschließend werden die wichtigsten Ziele und Instrumente der deutschen Arbeitsmarktpolitik vorgestellt. Den Hauptteil dieser Arbeit bildet die Analyse bestehender mikroökonomischer Evaluationsstudien, die im Wesentlichen zu folgenden Ergebnissen führt: (1) Diejenigen arbeitsmarktpolitischen Instrumente, die auf eine direkte Erwerbstätigkeit am ersten Arbeitsmarkt abzielen, stellen eine aussichtsreichere Strategie für die Geförderten dar als jene Instrumente, die zunächst den 'Umweg' über einen staatlich bezuschussten zweiten Arbeitsmarkt beschreiten. (2) Die vorgestellten Studien weisen bei der Teilnehmerauswahl eine eindeutige Tendenz zur Positivselektion aus dem Kreis der potenziellen Teilnehmer auf. (3) Die untersuchten Instrumente erweisen sich in aller Regel selbst dann nicht als kosteneffizient, wenn die Eingliederungswirkungen positiv sind. Abschließend werden die gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungseffekte arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen sowohl mit Hilfe eines theoretischen Analyserahmens als auch anhand einer Evaluationsstudie vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour market policy: expenditure and participants. Data 2008 (2010)

    Zitatform

    (2010): Labour market policy. Expenditure and participants. Data 2008. (Eurostat statistical books), Luxemburg: Publications Office of the European Union, 230 S.

    Abstract

    "Die Statistiken zur Arbeitsmarktpolitik (AMP) liefern Informationen zu arbeitsmarktpolitischen Eingriffen in den EU-Ländern und Norwegen. Diese Publikation enthält Daten zu den öffentlichen Ausgaben und den TeilnehmerInnen (oder LeistungsempfängerInnen) von arbeitsmarktpolitischen (AMP) Eingriffen im Jahr 2008. Zusätzlich enthält die Publikation Tabellen mit Zeitreihen für die Jahre 1998-2008; diese zeigen AMP Ausgaben zu konstantem Preisniveau sowie Bestandsdaten für TeilnehmerInnen nach Alter und Geschlecht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sachstandsbericht der Evaluation der Instrumente (2010)

    Abstract

    "Der Sachstandsbericht zur Evaluation der Instrumente setzt den Auftrag des Koalitionsvertrages zur umfassenden Evaluation der Arbeitsmarktpolitik um. Die zentralen Evaluationsergebnisse lassen sich in aller Kürze wie folgt zusammenfassen:
    Quasi-marktlich organisierte Vermittlungsdienstleistungen verbessern die Chancen der Geförderten auf eine Integration in den Arbeitsmarkt nicht generell, sondern instrumentenspezifisch nur für bestimmte Gruppen von Arbeitsuchenden.
    Die Förderung der beruflichen Weiterbildung und auch die ehemaligen nichtbetrieblichen Trainingsmaßnahmen leisten einen Beitrag zur Eingliederung der Geförderten in den Arbeitsmarkt, wobei die Wirkungen mit Zeitverzögerung auftreten und teils nicht sehr stark ausgeprägt sind.
    Betriebsnahe Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik, die auf die direkte Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt setzen, wie Eingliederungszuschüsse, Gründungsförderung oder die ehemaligen betrieblichen Trainingsmaßnahmen, gehören zu den Maßnahmen, die die Chancen der Teilnehmenden auf eine Integration in Erwerbsarbeit auch nach Ablauf der Förderung erhöhen - und das teilweise beträchtlich. Allerdings besteht bei ihnen ein Mitnahme- und Substitutionsrisiko.
    Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen schaden der Tendenz nach eher den Integrationschancen der Geförderten. Es gibt nur ganz wenige - in der Regel arbeitsmarktferne - Teilnehmergruppen, auf die dies nicht zutrifft. Für die neuen, im Jahre 2005 eingeführten Arbeitsgelegenheiten hingegen sind die Evaluationsergebnisse verhalten positiv.
    Festzuhalten ist aber auch: Die Wirkungen von Fördermaßnahmen unterscheiden sich oft nach Teilnehmergruppen, so dass sich Instrumente nicht pauschal als wirksam oder unwirksam etikettieren lassen. Die Forschungsergebnisse sind zum Teil noch unvollständig.
    Damit ist eine wesentliche Empfehlung des Sachstandsberichts auch, die Evaluation der aktiven Arbeitsförderung weiter zu verstetigen. Besondere Herausforderungen ergeben sich durch die zunehmenden Flexibilitätsspielräume und die dezentrale Ausgestaltungsvielfalt in der Arbeitsförderung." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die reformierte Gründungsförderung für Arbeitslose: Chancen und Risiken (2009)

    Caliendo, Marco ; Kritikos, Alexander S. ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Alexander S. Kritikos (2009): Die reformierte Gründungsförderung für Arbeitslose. Chancen und Risiken. (DIW-Diskussionspapiere 856), Berlin, 28 S.

    Abstract

    Unterstützungsprogramme für Arbeitslose mit dem Ziel der Selbständigkeit sind in jüngster Zeit mehrfach reformiert worden. Im Jahre 2003 wurde die bestehende Überbrückungsbeihilfe um den Existenzgründungszuschuss ergänzt. 2006 wurden beide Instrumente zum Gründungszuschuss zusammengelegt. Während die Überbrückungsbeihilfe als effektiv und effizient bewertet wurde und der Existenzgründungszuschuss neue Zielgruppen erreichte, weist die jüngste Reform einige Mängel auf. Der Design des Gründungszuschusses ist suboptimal, was zu Effizienzverlusten führt, wenn seine Empfänger rational handeln. Auch erweist sich der Gründungszuschuss als weniger effektiv im Vergleich zu den beiden älteren Programmen. Alles in allem wird sich die jüngst zu beobachtende dynamische Entwicklung neuer Unternehmen mehr als notwendig verlangsamen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Start-up subsidies in East Germany: finally, a policy that works? (2009)

    Caliendo, Marco ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco (2009): Start-up subsidies in East Germany. Finally, a policy that works? In: U. Blien, E. Jahn & G. Stephan (Hrsg.) (2009): Unemployment and labour market policies - novel approaches, S. 625-647.

    Abstract

    "The purpose of the paper is to estimate the effectiveness of two start-up programs (bridging allowance and start-up subsidy) in East Germany. Using a combination of administrative data from the Federal Employment Agency and a follow-up survey (for roughly 1,300/1,000 participants/non-participants), the analysis is based on the conditional independence assumption. Kernel matching estimators are applied to estimate the treatment effects and test the sensitivity of the results using a conditional difference-in-differences approach. At the end of the observation period both programs are effective: unemployment rates of participants are lower, and employment rates and personal income are higher when compared to non-participants. Additionally, first descriptive evidence of the additional employment effects through direct job creation is presented, which is quite significant for the bridging allowance and negligible for participants in the start-up subsidy. Participants in the start-up subsidy are in their third year of participation at the end of the observation period and mostly still receive further support (although at a reduced rate). Therefore, the results for this program have to be treated as preliminary. In contrast to other active labor market programs that have been evaluated recently (including job-creation schemes and vocational training programs) this paper finds considerable positive effects for start-up subsidies. Hence, programs aimed at turning the unemployed into entrepreneurs may be a promising strategy in East Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ich-AG und Überbrückungsgeld: Erfolgsgeschichte mit zu frühem Ende (2009)

    Caliendo, Marco ; Künn, Steffen; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Steffen Künn & Frank Wießner (2009): Ich-AG und Überbrückungsgeld: Erfolgsgeschichte mit zu frühem Ende. (IAB-Kurzbericht 03/2009), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Als im Jahr 2003 der Existenzgründungszuschuss (ExGZ) für die Gründung einer Ich-AG eingeführt wurde, waren die Vorbehalte groß. Kaum jemand traute dem neuen Förderprogramm für Arbeitslose nennenswerte Erfolge zu. Befürchtet wurden vor allem Substitutionseffekte im Hinblick auf das parallel existierende Überbrückungsgeld (ÜG), mit dem ebenfalls Neugründungen gefördert wurden. Fünf Jahre später zeigen die Ergebnisse der Begleitforschung, dass die erwartete Pleitewelle ausblieb und die meisten der ehemaligen Arbeitslosen im ersten Arbeitsmarkt integriert sind. Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit, die mit Überbrückungsgeld oder einem Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) gefördert wurden, zeigen auch auf lange Sicht mehrheitlich eine positive Bilanz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dritte Welle - Eine Fortsetzung der empirischen Untersuchungen zur Wirksamkeit von Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss im Anschluss an die Hartz-Evaluation: Abschlussbericht zum IAB-Projekt Nr. 1007 (2009)

    Caliendo, Marco ; Künn, Steffen;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Steffen Künn (2009): Dritte Welle - Eine Fortsetzung der empirischen Untersuchungen zur Wirksamkeit von Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss im Anschluss an die Hartz-Evaluation. Abschlussbericht zum IAB-Projekt Nr. 1007. Bonn, 47 S.

    Abstract

    "Dieser Bericht zum IAB-Projekt Nr. 1007 enthält deskriptive sowie analytische Ergebnisse. Beginnend werden ausgewählte Variablen der dritten Befragung deskriptiv dargestellt und diskutiert sowie mit den Ausprägungen der beiden vorangegangenen Erhebungswellen verknüpft. Hierfür werden die Befragungsdaten zunächst aufbereitet und eine Selektionsanalyse im Hinblick auf mögliche Stichprobenverzerrungen aufgrund von Panelsterblichkeit durchgeführt. Danach wird mit einem Gewichtungsverfahren für Selektionseffekte korrigiert. Um eine Bewertung der Effizienz bzw. Effektivität der beiden Programme vornehmen zu können, wird eine mikroökonometrische Wirkungsanalyse mittels einem statischen Matching-Verfahren durchgeführt. Hierbei werden Effekte für die Erfolgsvariablen 'Nicht-Arbeitslosigkeit' und 'Selbständigkeit oder sozialversicherungspflichtige Beschäftigung' geschätzt. Neben diesen Beschäftigungseffekten sind auch Einkommenseffekte Gegenstand der Analyse. Die Ergebnisse bestätigen eindeutig die bereits in der 'Hartz-Evaluation' ermittelten positiven Effekte für beide Programme auch in der langen Frist. Dies war insbesondere im Hinblick auf die mit dem Existenzgründungszuschuss geförderten Gründer/innen fraglich, da deren Förderung zum letzten Befragungszeitpunkt teilweise noch andauerte und nun 56 Monate nach erstmaligen Erhalt definitiv ausgelaufen war." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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