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Dossier

Vermittlungsgutscheine als arbeitsmarktpolitisches Instrument

Mit dem arbeitsmarktpolitischen Instrument der Vermittlungsgutscheine können Arbeitsuchende selbst private Arbeitsvermittler einschalten. Empirische Studien zeigen, dass bestimmte Arbeitslose mit einem Vermittlungsgutschein leichter - wenn auch nur mit einer geringfügig höheren Wahrscheinlichkeit - einen Arbeitsplatz finden. Allerdings sind die begonnenen Beschäftigungsverhältnisse kürzer als andere, was auf Mitnahmeeffekte hindeutet, und die verhalten positive Wirkung von Vermittlungsgutscheinen variiert u.a. nach Region, Alter, Geschlecht, gesundheitlichen Einschränkungen und Arbeitslosigkeitsdauer.

Die Infoplattform bietet einen Überblick zur wissenschaftlichen und politischen Auseinandersetzung um den Einsatz von Vermittlungsgutscheinen.

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004: Teil 1: Datenstruktur und deskriptive Analysen (2005)

    Heinze, Anja; Spermann, Alexander; Pfeiffer, Friedhelm ; Winterhager, Henrik; Wuppermann, Amelie ;

    Zitatform

    Heinze, Anja, Friedhelm Pfeiffer, Alexander Spermann, Henrik Winterhager & Amelie Wuppermann (2005): Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. Teil 1: Datenstruktur und deskriptive Analysen. (IAB-Forschungsbericht 01/2005), Nürnberg, 85 S.

    Abstract

    "In dem Forschungsbericht werden die Datensätze der Bundesagentur für Arbeit vorgestellt, die für die mikroökonometrischen Untersuchungen zur Verfügung stehen. Es handelt sich insbesondere um die Bewerberangebotsdaten (BewA), um die Beschäftigtenhistorik (BeH) sowie um die integrierten Erwerbsbiographien (IEB). Die Autoren diskutieren Probleme, die teils aus der Datenerfassung und teils aus den Generierungsprozessen der Datensätze entstehen, und stellen den Umgang damit dar. Die Bereinigung der Datensätze sowie ihre Verknüpfung zu einer einheitlichen Datenstruktur wird erläutert. Schließlich werden deskriptive Analysen zum Instrument Vermittlungsgutschein dargestellt, welche die Entwicklung des Instrumentes im Zeitablauf beschreiben (Projektmonitoring). Das Projektmonitoring zeigt, dass Vermittlungsgutscheine stärker von Männern als von Frauen, von Deutschen als von Ausländern, von Jüngeren als von Älteren, und von besser ausgebildeten als von weniger gut ausgebildeten Arbeitslosen in Anspruch genommen werden. Trotz höherer Prämien nutzen Langzeitarbeitslose Vermittlungsgutscheine seltener als Arbeitsuchende, die zwischen drei und sechs Monate arbeitslos sind. In dem vom IAB entwickelten regionalen Strategietyp I (Bezirke in Ostdeutschland - ohne Dresden - mit dominierendem Arbeitsplatzdefizit) werden Vermittlungsgutscheine relativ am häufigsten und im Typ II (vorwiegend westdeutsche Großstädte mit hoher Arbeitslosigkeit) am zweithäufigsten in Anspruch genommen. Von den 66.131 Teilnehmern im Zeitraum Mai bis Juni 2003, die aufgrund der Datenlage für das Projektmonitoring verwendbar sind, waren (laut Beschäftigtenstatistik) sechs Monate nach der Ausgabe 17,5% in Beschäftigung. Von den 2.340.672 anspruchsberechtigten Nichtteilnehmern waren 8,9 % in Beschäftigung. Die Differenz zwischen diesen Werten kann nicht kausal interpretiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004: Teil 3: Mikroökonomische Wirkungsanalyse (2005)

    Heinze, Anja; Winterhager, Henrik; Pfeiffer, Friedhelm ; Spermann, Alexander;

    Zitatform

    Heinze, Anja, Friedhelm Pfeiffer, Alexander Spermann & Henrik Winterhager (2005): Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. Teil 3: Mikroökonomische Wirkungsanalyse. (IAB-Forschungsbericht 03/2005), Nürnberg, 83 S.

    Abstract

    "Aufbauend auf den Mikrodaten werden in dem Forschungsbericht die Determinanten der Ausgabe von Vermittlungsgutscheinen und deren direkte Wirkungen auf der Individualebene untersucht. Die Analysen legen den Schluss nahe, dass die Gruppe der Arbeitslosen, die einen Vermittlungsgutschein erhalten haben, keine Zufallsauswahl aus der Gruppe aller Arbeitslosen ist. Es scheinen somit Selektionsmechanismen zu existieren, die auch für den Erfolg der Vermittlungsgutscheine relevant sind. In der Mikroanalyse wird die Selektivität der Ausgabe berücksichtigt. Dazu werden nicht-parametrische Matching-Verfahren verwendet, die auf der Annahme der bedingten Unabhängigkeit (CIA) beruhen. Für die Vermittlungsgutscheine, die im Mai und Juni 2003 ausgegeben wurden, wird die Wahrscheinlichkeit der Einmündung in eine reguläre Beschäftigung innerhalb von sechs Monaten abgeschätzt. Der für die Gruppe der Arbeitslosen, die einen Vermittlungsgutschein erhalten haben, geschätzte durchschnittliche Maßnahmeeffekt beträgt den Ergebnissen zu Folge 4,8 Prozentpunkte in Ostdeutschland und 3,7 Prozentpunkte in Westdeutschland. Die ermittelten Maßnahmeeffekte sind für Arbeitslose mit kurzer Arbeitslosigkeitsdauer, deren Wert der Vermittlungsgutscheine bei 1.500 EURO liegt, höher als für Arbeitslose mit längerer Arbeitslosigkeitsdauer, deren Wert der Vermittlungsgutscheine bis zu 2.500 EURO betragen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004: Teil 4: Makroökonomische Wirkungsanalyse (2005)

    Hujer, Reinhard; Zeiss, Christopher;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard & Christopher Zeiss (2005): Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. Teil 4: Makroökonomische Wirkungsanalyse. (IAB-Forschungsbericht 04/2005), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Die Analyse untersucht die Beschäftigungseffekte von Vermittlungsgutscheinen und Personal-Service-Agenturen mit Hilfe einer makroökonometrischen Evaluation. Neben einer mikroökonometrischen Evaluation, welche die Wirkungen auf individueller Ebene untersucht, kann eine makroökonometrische Analyse Aussagen über die gesamtwirtschaftlichen Effekte der Maßnahmen machen. Die strukturellen Multiplikatorwirkungen im makroökonomischen Kreislaufzusammenhang werden jedoch nicht berücksichtigt. Das ökonometrische Modell zur Analyse der beiden Maßnahmen basiert auf einer Matching-Funktion, die den Suchprozess von Firmen und von Arbeitern nach einem Beschäftigungsverhältnis abbildet. Die empirischen Analysen werden getrennt für Ost- und Westdeutschland sowie für die Strategietypen der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt. Sie zeigen, dass die Ausgabe von Vermittlungsgutscheinen nur in 'großstädtisch geprägten Bezirken vorwiegend in Westdeutschland mit hoher Arbeitslosigkeit' (Strategietyp II) einen signifikant positiven Effekt auf den Suchprozess hat. Für die Personal-Service-Agenturen zeigen sich signifikant positive Effekte für Ost- als auch für Westdeutschland. Allerdings fehlt für eine abschließende Bewertung der Ergebnisse für die Personal- Service-Agenturen aufgrund der relativ geringen Teilnehmerzahl noch ein Vergleich mit mikroökonometrischen Analysen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004: Teil 8: Zusammenfassung der Projektergebnisse (2005)

    Hujer, Reinhard; Spermann, Alexander; Sörgel, Werner; Klee, Günther;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard, Günther Klee, Alexander Spermann & Werner Sörgel (2005): Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. Teil 8: Zusammenfassung der Projektergebnisse. (IAB-Forschungsbericht 08/2005), Nürnberg, 36 S.

    Abstract

    "Unter Berücksichtigung der implementationsanalytischen und kausalen Analysen für die Einführungsphase der Vermittlungsgutscheine kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die Erprobungsphase dieses arbeitsmarktpolitischen Instruments fortgesetzt werden sollte. Aus der Implementationsanalyse zeigt sich, dass der Verbreitungsgrad des Instruments auch nach 27 Monaten Erprobungsphase sehr gering ist. Die kausalen Analysen beziehen sich aufgrund begrenzter Datenverfügbarkeit lediglich auf zwei Ausgabemonate ein Jahr nach Einführung des Instruments (Mai und Juni 2003) und zeigen geringe positive Beschäftigungseffekte auf der Mikro-Ebene. Ob dadurch die Kosten der Vermittlungsgutscheine gerechtfertigt sind, lässt sich derzeit noch nicht abschließend beurteilen. Anzeichen für Mitnahmeeffekte und/oder Missbrauch existieren. Auch haben erfolgreiche Vermittlungen durch Gutscheine die Beschäftigungschancen in anderen Gruppen geschmälert. Deshalb werden verschiedene Vorschläge für eine kosteneffizientere Ausgestaltung der Vermittlungsgutscheine dargestellt und diskutiert. Insbesondere wird auf die Vorschläge des Bundeskabinetts vom 01.09.2004 eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Hartz-Evaluierung (2005)

    Kaltenborn, Bruno; Kurth-Laatsch, Sylvia; Knerr, Petra;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno, Petra Knerr & Sylvia Kurth-Laatsch (2005): Die Hartz-Evaluierung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 54, H. 4, S. 90-97.

    Abstract

    "Aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages lässt die Bundesregierung die Umsetzung der Vorschläge der sog. Hartz-Kommission in den Jahren 2004 bis 2006 evaluieren. Untersucht werden die Wirksamkeit der neu eingeführten ebenso wie der reformierten arbeitsmarktpolitischen Instrumente, der organisatorische Umbau der Bundesagentur für Arbeit und die Akzeptanz der Agentur. Die vielfältigen Fragestellungen werden mit einem Methodenmix insbesondere aus Implementationsanalysen, Befragungen und mikro und makroökonometrischen Analysen von insgesamt acht namhaften Evaluatoren beantwortet werden. Bereits Mitte 2005 müssen erste belastbare Ergebnisse vorliegen, damit aus den Einzelberichten der Evaluatoren ein Gesamtbericht erstellt werden kann, der im Herbst 2005 dem Bundestag vorgelegt werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku).
    Der Aufsatz ist ein aktualisierter Auszug aus dem im Auftrag des BMWA erstellten ersten Zwischenbericht der Koordination der Hartz-Evaluierung.

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  • Literaturhinweis

    New politics in German labour market policy?: the implications of the recent Hartz reforms for the German welfare state (2005)

    Kemmerling, Achim ; Bruttel, Oliver ;

    Zitatform

    Kemmerling, Achim & Oliver Bruttel (2005): New politics in German labour market policy? The implications of the recent Hartz reforms for the German welfare state. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2005-101), Berlin, 38 S.

    Abstract

    "Die Probleme des deutschen Arbeitsmarktes und Sozialstaates als Ganzes haben eine anhaltende Debatte über die Reform des deutschen Wohlfahrtsstaatsmodells ausgelöst. Die Hartz-Reformen können als ein wesentliches Ergebnis dieser Debatte angesehen werden. 'Hartz' hat mehr als jede andere Reform die öffentliche Diskussion der vergangenen zwei Jahre bestimmt. Aber sind die Reformergebnisse wirklich das, was Optimisten und Pessimisten von ihnen erwarten? In dem Artikel argumentieren wir, dass die Hartz-Reformen tatsächlich eines der ehrgeizigsten Reformprojekte in Deutschland seit dem 2. Weltkrieg sind und beleuchten die Reformen dabei aus einer internationalen Perspektive. Als analytischen Bezugsrahmen diskutieren wir drei Sichtweisen von Politikreformen: Reformen als Policy-Lernen, Reformen als Anpassungsprozess im globalen Wettbewerb und Reformen als Prozess, der die Pfadabhängigkeit weiter stärkt. Wir zeigen, welches Paradigma welchen Teil der Reform erklären kann. Es lassen sich sowohl für das Policy-Lernen als auch den Rückbau des Sozialstaates Anhaltspunkte finden, allerdings folgen diese einem typisch deutschen Muster: eher Reformen innerhalb der Institutionen als die Reform der Institutionen selbst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004: Teil 5: Kosten-Nutzen-Analyse (2005)

    Pfeiffer, Friedhelm ; Winterhager, Henrik;

    Zitatform

    Pfeiffer, Friedhelm & Henrik Winterhager (2005): Vermittlungsgutscheine: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. Teil 5: Kosten-Nutzen-Analyse. (IAB-Forschungsbericht 05/2005), Nürnberg, 23 S.

    Abstract

    "Zur Bewertung des Ressourceneinsatzes der Bundesagentur für Arbeit wird eine fiskalische Kosten-Nutzen-Analyse (KNA) auf Basis der Mikro- und Makroanalyse durchgeführt. Bei der Berechnung der Ertragseffekte werden direkte und indirekte Maßnahmeneffekte einbezogen. Wirkungen auf das Bruttoinlandsprodukt und die Zusatzlasten der Besteuerung bleiben unberücksichtigt. Nach unseren Berechnungen betragen in Ostdeutschland die Kosten für Ausgabe und Einlösung der im Mai und Juni 2003 ausgegebenen Vermittlungsgutscheine 6,5 Millionen EURO, in Westdeutschland 4,8 Millionen EURO. Dem steht ein Nutzen durch die Einsparung von Leistungen der Bundesagentur für Arbeit an die ursächlich durch die Vermittlungsgutscheine Beschäftigten sowie die von diesen zusätzlich gezahlten Steuern und Sozialversicherungsbeiträge gegenüber. Diese Position wird jedoch noch durch die im Rahmen der Makroanalyse gefundenen indirekten negativen Effekte vermindert. Substitutions- und Verdrängungseffekte haben offenbar für die Gruppe der Nichtteilnehmer die Einmündung in Beschäftigung in einem signifikanten Maße erschwert. Diese Mehrkosten können aufbauend auf den Mikroanalysen ebenfalls abgeschätzt werden. Der mit diesem Verfahren ermittelte Nutzen beträgt in Ostdeutschland für den kurzen Zeitraum von 6 Monaten nach Einmündung in die Beschäftigung 2,2 Millionen EURO, in Westdeutschland 4,4 Millionen EURO. Demnach scheinen für den Fiskus einschließlich Bundesagentur für Arbeit die Nettokosten der Vermittlungsgutscheine, die im Mai und Juni 2003 ausgegeben wurden, für Ostdeutschland höher als für Westdeutschland zu sein. Es handelt sich um erste Zwischenergebnisse, die noch der Überprüfung (Verlängerung des Beobachtungszeitraumes) bedürfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hartz IV in der Umsetzung (2005)

    Smith, Truda Ann;

    Zitatform

    Smith, Truda Ann (2005): Hartz IV in der Umsetzung. In: Forum Arbeit H. 1, S. 2-6.

    Abstract

    Seit dem 1. Januar 2005 stehen die zuständigen Arbeitsgemeinschaften und die optierenden Kommunen bereit, die im Rahmen der Hartz IV-Reformen vorgesehenen neuen Eingliederungsmaßnahmen zu planen und zu starten, selber voll operativ tätig zu werden, um das politische Ziel zu erreichen, 600.000 Arbeitsgelegenheiten im Jahr bereitzustellen und allen Jugendlichen ein Angebot zu machen. 100 Tage nach Inkrafttreten der Reform zieht der Beitrag eine vorläufige Bilanz der Umsetzung von Hartz IV aus der Sicht einer der als arbeitsmarktpolitische Dienstleister fungierenden Arbeitsgemeinschaften (bag arbeit e.V.). Er konzentriert sich dabei auf die rahmenrechtlichen Veränderungen, die Problematik der Zuweisung, die Rahmenbedingungen für die Arbeitgelegenheiten vor Ort sowie erste Trends für die sogenannten 'Zusatzjobs'. Aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft liegt die Hauptaufgabe darin, den Prozess der Umsetzung von Hartz IV in den Regionen aktiv mitzugestalten und eine erfolgreiche Integrationsarbeit vor Ort abzusichern. Besonders wichtig ist dabei die Bereitstellung von Arbeitsgelegenheiten als aktivierende Leistungen für die Zielgruppe der Langzeitarbeitslosen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Private Arbeitsvermittlung: Effizienzsteigerung für den Arbeitsmarktausgleich durch mehr Kooperation und Wettbewerb (2005)

    Stindt, Birgitta;

    Zitatform

    Stindt, Birgitta (2005): Private Arbeitsvermittlung. Effizienzsteigerung für den Arbeitsmarktausgleich durch mehr Kooperation und Wettbewerb. (Schriften zum deutschen und europäischen Sozialrecht 07), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 216 S.

    Abstract

    "Ausgelöst durch die Vermittlungsstatistik-Affäre erfolgte Anfang 2002 die vollständige Öffnung des Arbeitsvermittlungsmarktes für Private. Die Arbeit untersucht, inwieweit private Arbeitsvermittlung neben der staatlichen verfassungs- und europarechtlich zulässig und sinnvoll ist. Außerdem werden die durch die neue Gesetzesfassung aufgeworfenen Problemkreise analysiert. Dazu gehören insbesondere die Geltung des SGB III für Personalberater sowie die Anwendbarkeit der Vermittlungsgrundsätze auf private Arbeitsvermittler. Weiteres Augenmerk ist etwa auf die Frage gerichtet, ob es aktuell noch einen einheitlichen Vermittlungsbegriff im SGB III geben kann oder ob er neu gefasst werden muss. In diesem Zusammenhang werden auch die Bedeutung von § 1 Abs. 2 AÜG und seine Auswirkungen auf PSA untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    German labor promotion: economic aspects (2005)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2005): German labor promotion. Economic aspects. In: Max-Planck-Institut für Ausländisches und Internationales Sozialrecht (Hrsg.) (2005): The role of private actors in social security : German-Japanese social law symposium (MPISoc working paper, 01/2005), S. 47-60.

    Abstract

    Das Thesenpapier des Beitrags zum deutsch-japanischen Symposium 'Die Rolle Privater für die Gewährleistung sozialer Sicherheit', gibt einen Überblick über die anhaltende Arbeitsmarktkrise und über die Grundzüge der Arbeitsmarktreformen in Deutschland. Im Mittelpunkt steht die Arbeitsvermittlung als öffentliche und private Dienstleistung. Der Trend hin zur Deregulierung privater Arbeitsvermittlung und zum Outsourcing öffentlicher Arbeitsvermittlung sowie der Weg weg von einer Koexistenz hin zu einem gemischten Markt wird skizziert, und auf Vermittlungsgutscheine als neue Form der Integrationshilfe sowie Personal-Servics-Agenturen wird eingegangen. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass nicht die Arbeitsvermittlung, sondern die Arbeitsmarktintegration für den Erfolg von Arbeitsmarktpolitik entscheidend ist. In Lohnersatzleistungen wird ein zusätzliches Instrument zur Aktivierung Arbeitsloser gesehen. Das Verhältnis öffentlicher und privater Dienstleister ist geprägt von Wettbewerb, Kooperation und zunehmendem Outsourcing. Durch institutionelle Experimente, z.B. das Optionsmodell, gerät die Bundesagentur für Arbeit unter Druck. Eine Zunahme an Vielfalt verbessert das Ansehen sowohl der öffentlichen als auch der privaten Dienstleistungsanbieter. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Employment services in Germany: developments, recent changes and possible impacts (2005)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2005): Employment services in Germany. Developments, recent changes and possible impacts. In: J. Keum (Hrsg.) (2005): Employment insurance and public employment services in selected countries, S. 486-521.

    Abstract

    Der Beitrag konzentriert sich auf den Wandel von Arbeitsmarktprogrammen und stellt in diesem Zusammenhang Deutschland als Beispiel für umfassende Arbeitsmarktreformen dar. Der erste Teil widmet sich dem Arbeitsmarkt in Deutschland und diskutiert sowohl aktuelle Probleme als auch Ursachen für jüngste Entwicklungen. Im nächsten Teil werden die Arbeitsmarktreformen seit 2003 vorgestellt. Nach diesem theoretischen Abschnitt wird die Rolle von Arbeitsvermittlern diskutiert und es werden verschiedene Formen der Arbeitsvermittlung kategorisiert. Der Autor gibt einen Überblick über öffentliche und private Arbeitsvermittlungsagenturen in Deutschland. Der Beitrag schließt mit einigen Erkenntnissen aus dem deutschen Beispiel. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt 2004 (2005)

    Zitatform

    (2005): Arbeitsmarkt 2004. In: Amtliche Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit, Jg. 53, H. Sonderheft Arbeitsmarkt, S. 1-166.

    Abstract

    Nach einem Überblick über den Arbeitsmarkt in Deutschland im Jahr 2004 wird im Hauptteil auf das Arbeitskräfteangebot, die Arbeitskräftenachfrage, die Arbeitslosigkeit und Ausgleichsprozesse auf dem Arbeitsmarkt eingegangen. Danach folgen Informationen zu den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und ein Tabellen-Anhang. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission: Modul 1a: Neuausrichtung der Vermittlungsprozesse. Bericht 2005 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (2005)

    Abstract

    "Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft im September 2004 mit dem Evaluationsvorhaben Arbeitspaket 1, 'Modul 1a Neuausrichtung der Vermittlungsprozesse' beauftragt. Im Mittelpunkt steht die zentrale Frage, ob eine 'Verbesserung der Qualität und Schnelligkeit der Arbeitsvermittlung' nachgewiesen werden kann, die auf die Reformgesetze und -maßnahmen zurückzuführen sind. Implementationsanalysen untersuchen die Praxis der Agenturen bezüglich Bewerberdifferenzierung, Kundenmanagement, Aktivierung sowie Neuregelung von Zumutbarkeit und Sperrzeiten sowie die Vermittlungsdienstleistungen an Arbeitgeber. Auch der Einsatz vermittlungsnaher Dienstleistungen (Einschaltung Dritter nach §37, Eingliederungsmaßnahmen durch Träger §421i, Vermittlungsgutscheine, Personal- Service-Agenturen (PSA)) wird unter Umsetzungsgesichtspunkten untersucht. Über die Vermittlungsorganisation in Arbeitsgemeinschaften nach §44b SGB II liegen erste Ergebnisse einer Grunderhebung vor. Die mittels Fallstudien, Dokumentenanalyse, schriftlichen und telefonischen Erhebungen gewonnenen Ergebnisse umreißen den Stand der Neuausrichtung der Vermittlungsprozesse. Die Wirkung der neu ausgerichteten Vermittlungsprozesse werden unter zwei Gesichtspunkten untersucht. Mittels multivariater Auswertungen wird zum einen die Wirkung des Kundenzentrums auf die Abgänge aus Arbeitslosigkeit geprüft. In einer instrumentenspezifisch angelegten Wirkungsanalyse wird zum anderen die Effektivität von vermittlungsnahen Dienstleistungen (Beauftragung Dritter, Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen, Personal Service Agenturen, Vermittlungsgutschein) analysiert und eine entsprechende Kosten-Nutzen-Bewertung vorgenommen. Der Bericht 2005 legt die Ergebnisse nach neun Monaten Laufzeit des Evaluationsvorhabens vor. Er ist vom Bemühen getragen, bereits belastbare Ergebnisse nach diesem vergleichsweise kurzen Zeitraum vorzulegen. Die Berichterstattung steht allerdings unter dem deutlichen Hinweis, dass die Organisation der Vermittlungsprozesse in den Agenturen und Arbeitsgemeinschaften weiterhin im Fluss ist. Die Implementationsstudien versuchen deswegen über die Momentaufnahme hinaus, grundlegende Konstruktionsfragen und -probleme aufzuzeigen. Wegen des vergleichsweise kurzen Beobachtungszeitraums seit Einführung der Kundenzentren und der vermittlungsnahen Dienstleistungen stehen auch die Wirkungsanalysen noch unter Vorbehalten." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine als neues Instrument der Arbeitsmarktpolitik: eine erste Analyse (2004)

    Beckmann, Michael ; Deimel, Julia; Schauenberg, Bernd;

    Zitatform

    Beckmann, Michael, Julia Deimel & Bernd Schauenberg (2004): Vermittlungsgutscheine als neues Instrument der Arbeitsmarktpolitik. Eine erste Analyse. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 5, H. 2, S. 127-137.

    Abstract

    Der Artikel gibt einen ersten Überblick über die Vermittlungsgutscheine als neues Instrument der Arbeitsmarktpolitik. Ziel ist die stärkere Privatisierung der Arbeitsvermittlung durch Einbindung privater Arbeitsvermittler in die Vermittlung der Arbeitslosen. Die Funktion privater Arbeitsvermittler als Intermediäre wird analysiert, und es wird diskutiert, wie sie auf dieses neue Instrument reagieren. Für die private Vermittlung schwer vermittelbarer Problemgruppen - wie ältere Arbeitnehmer, Langzeitarbeitslose und gering Qualifzierte - gibt es für die privaten Arbeitsvermittler kaum Anzreize, weil die Vermittlungsaufwendungen zu hoch sind. Hinzu kommt, dass diese Problemgruppen aufgrund divergierender Qualifikations- und Anforderungsprofile von Arbeitsanbietern und -nachfragern schwer vermittelbar sind. Diese strukturellen Probleme werden durch Vermittlungsgutscheine jedoch nicht gelöst. Eine Verringerung der Arbeitslosigkeit durch verstärkte private Vermittlung durch Vermittlungsgutscheine ist nicht zu erwarten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzförderliche arbeitsmarktpolitische Maßnahmen (2004)

    Dostal, Werner; Volkholz, Volker; Dunkel, Torsten; Schat, Hans-Dieter; Gärtner, Stefan ; Woderich, Rudolf; Hartmann, Ernst A.; Rosenstiel, Lutz von; Klich, Mirko; Adenauer, Sibylle; Koch, Thomas ; Sroka, Wendelin; Köchling, Annegret; Pfadenhauer, Michaela ; Langhoff, Thomas; Siegel, Konrad; Le Mouillour, Isabelle; Dostal, Werner; Müller, Angelika;

    Zitatform

    Dostal, Werner; Volker Volkholz, Torsten Dunkel, Hans-Dieter Schat, Stefan Gärtner, Rudolf Woderich, Ernst A. Hartmann, Lutz von Rosenstiel, Mirko Klich, Sibylle Adenauer, Thomas Koch, Wendelin Sroka, Annegret Köchling, Michaela Pfadenhauer, Thomas Langhoff, Konrad Siegel, Isabelle Le Mouillour, Werner Dostal & Angelika Müller (sonst. bet. Pers.) (2004): Kompetenzförderliche arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. In: Arbeitsgemeinschaft Qualifikations-Entwicklungs-Management (Hrsg.) (2004): Kompetenzentwicklung 2004 : lernförderliche Strukturbedingungen (Kompetenzentwicklung, 09), S. 301-370.

    Abstract

    Das Fachgutachten ergänzt und aktualisiert eine Arbeit zur Kompetenzentwicklung als arbeitsmarktpolitisches Instrument aus dem Jahr 2001 und legt seinen Schwergewicht auf Methoden und Ergebnisse der Evaluation der Wirkungen dieser Maßnahmen, wie sie vor allem im und im Umfeld des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) betrieben worden ist. Nach einer theoretischen und begrifflichen Klärung von Kompetenz und Qualifikation wird die Geschichte der Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland sowie der aktuelle gesetzliche Rahmen der Hartz-Reformen skizziert und es wird auf den Stand der Wirkungsforschung eingegangen. Bei der Analyse der einzelnen arbeitsmarktpolitischen kompetenzförderlichen Maßnahmen steht die Frage im Mittelpunkt, ob die Maßnahmen allein oder in ihrem Beziehungsgeflecht Qualifikation und Kompetenz verbessert haben, ob die Teilnehmer bzw. Absolventen arbeitsmarktpolitischer Förderung an Beschäftigungsfähigkeit gewinnen konnten (Employability Effects) oder ob die Marktperformanz dieser Personengruppen (Marketability-Effects) im Vordergrund steht, d.h. die Fähigkeit, sich auf dem Arbeitsmarkt adäquat darzustellen und zu bewegen. Die Analyse der einzelnen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zu Kompetenzförderung zeigt, dass diese eindeutig auf die Wiedergewinnung einer Erwerbstätigkeit - möglichst eines sozialversicherungspflichtigen unbefristeten Normalarbeitsverhältnisses - zielen. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt der Kompetenzentwicklung von der Förderung der Employability hin zu einer Förderung der Marketability. Diese Verschiebung sollte bei der Wirkungsforschung von Kompetenzförderung berücksichtig werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Hartz und die Reform der Arbeitsvermittlung: wie können private Vermittler die Effizienz in der Arbeitsvermittlung steigern? (2004)

    Eisenbach, Thomas;

    Zitatform

    Eisenbach, Thomas (2004): Hartz und die Reform der Arbeitsvermittlung. Wie können private Vermittler die Effizienz in der Arbeitsvermittlung steigern? Marburg: Tectum Verlag, 139 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund einer Rekordarbeitslosigkeit in Deutschland wurden wenige Themen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik in den letzten Jahren so intensiv diskutiert wie die Arbeitsvermittlung. Eine Kommission unter Leitung des Volkswagendirektors Peter Hartz erarbeitete Reformvorschläge und die Bundesregierung erprobte verschiedene neue Vermittlungsmodelle, wie die Ausgabe von Vermittlungsgutscheinen. Dieses Buch gibt einen Überblick über die gesellschaftliche Diskussion der unterschiedlichen Reformvorschläge zur Arbeitsvermittlung und bietet ökonomische Erklärungen für das Entstehen von Arbeitslosigkeit. Darauf aufbauend werden einige dieser Reformbemühungen - vor allem verschiedene Möglichkeiten von Vermittlungsgutscheinen - anhand eines ökonomischen Modells untersucht. Mit Hilfe dieser vom Arbeitsamt ausgegebenen Gutscheine können Arbeitslose private Vermittlungsagenturen mit der Suche eines für sie geeigneten Jobs beauftragen. Von großem Interesse ist hierbei, wie die bei einem solchen System entstehenden Probleme mit den drei Akteuren - Arbeitsamt, Vermittlungsagentur und Arbeitsloser - reduziert werden können. Alle bei der Analyse benutzten ökonomischen Instrumente werden ausführlich erläutert, so dass sich diese Arbeit auch von Lesern ohne ökonomische Vorkenntnisse leicht erschließen lässt. Zudem bietet sie hierbei interessante Einblicke in ökonomische Analysen und Modelle in Themenfeldern wie Institutionenökonomik, Arbeitsmarkt und Anreizsysteme." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine nach § 421g SGB III: Zwischenergebnisse aus der Begleitforschung zur Vermittlung (2004)

    Hagemann, Sabine; Sörgel, Werner; Wiedemann, Eberhard;

    Zitatform

    Hagemann, Sabine, Werner Sörgel & Eberhard Wiedemann (2004): Vermittlungsgutscheine nach § 421g SGB III. Zwischenergebnisse aus der Begleitforschung zur Vermittlung. (IAB-Forschungsbericht 01/2004), Nürnberg, 37 S.

    Abstract

    "Seit März 2002 haben Arbeitslose mit Ansprüchen auf Lohnersatzleistungen (Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe oder Anschlussunterhaltsgeld) Anrecht auf einen Vermittlungsgutschein (VGS), sofern sie nach drei Monaten noch nicht vermittelt wurden (§ 421g SGB III). Der Anspruch auf einen Vermittlungsgutschein besteht nur befristet bis zum 31. Dezember 2004, um Erfahrungen mit diesem neuartigen Instrument sammeln zu können. Im Rahmen einer Begleitforschung, die das IAB in Auftrag gegeben hat, werden Implementation und Wirksamkeit des Vermittlungsgutscheins, aber auch weiterer Instrumente (Beauftragungen Dritter nach § 37 SGB III, Personalserviceagenturen (PSA)) evaluiert. Gegenstand des hier vorgestellten Teiles des ersten Zwischenberichtes vom Dezember 2003 waren Untersuchungen zur Implementationsphase der Vermittlungsgutscheine, erste Strukturinformationen und Einschätzungen durch Fach- und Führungskräfte in den 50 Untersuchungs-Agenturen für Arbeit. Zu den VGS sollte insbesondere auch ein Überblick über die Einschaltung der privaten Vermittler gewonnen werden. Auf der Basis einer noch schmalen und unvollständigen Datengrundlage waren zum gegebenen Zeitpunkt noch keine Aussagen zur arbeitsmarktlichen Wirkung von VGS möglich. Der Zwischenbericht enthält gleichwohl eine Reihe (vorläufiger) quantitativer und qualitativer Befunde, die für Fachöffentlichkeit und politische Akteure von Interesse sein dürften. Es werden erste vertiefende Informationen zu den ehemals Arbeitslosen vorgestellt, die mit einem Vermittlungsgutschein über die Einschaltung eines privaten Arbeitsvermittlers eine Arbeitsstelle gefunden haben. Auch wird der Markt der eingeschalteten privaten Arbeitsvermittler in seinen Grundzügen transparent. Die Ergebnisse der Befragungen der Fach- und Führungskräfte aus den Arbeitsagenturen und Expertengespräche mit ihnen verweisen auf unterschiedliche Erfahrungen mit den Vermittlungsgutscheinen und unterschiedliche Sichtweisen zur arbeitsmarktlichen Wirkung dieses Instruments aktiver Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Personal-Service-Agenturen: Design und Implementation (2004)

    Jahn, Elke J. ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. (2004): Personal-Service-Agenturen. Design und Implementation. In: B. Vogel (Hrsg.) (2004): Leiharbeit : neue sozialwissenschaftliche Befunde zu einer prekären Beschäftigungsform, S. 61-84.

    Abstract

    Anfang 2003 hat die Bundesregierung auf Vorschlag der Kommission für 'Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' das Arbeitnehmerüberlassungsrecht dereguliert, mit dem Ziel, den traditionellen Leiharbeitsmarkt zu erweitern. Gleichzeitig wurde mit dem Personal-Service-Agenturen (PSA) ein neues Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik geschaffen, um Arbeitslosen eine schnelle Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen sowie die Dauer der Arbeitslosigkeit zu verkürzen oder längere Arbeitslosigkeit sogar zu vermeiden. Der Beitrag analysiert die Implementationsstrukturen und -prozesse von PSA, die bereits ein Jahr nach dem Start des Instrumentes von der Bundesanstalt für Arbeit angepasst werden mussten. Die Analyse des Instrumentendesigns belegt, das dem Instrument eine klare Zielformulierung fehlt. Mit Blick auf die sozio-ökonomischen Merkmale der PSA-Beschäftigten finden sich im Vergleich zu den arbeitsmarktrelevanten Eigenschaften der traditionellen Leiharbeiter nur geringe strukturelle Unterschiede. Es zeigt sich, dass Langzeitarbeitslose kaum eine höhere Chance haben, in PSA eine temporäre Beschäftigung zu finden als in der traditionellen Leiharbeit. Von Seiten der PSA wird angemahnt, einen Zielgruppen-Mix zu definieren und einen Grundbetrag zu vereinbaren, der der Zielgruppenheterogenität entspricht, um passgenauer spezifische Kundenaufträge abzuwickeln. Die Analyse der Trägerform hat gezeigt, dass die häufig geäußerte Vermutung, Bildungsträger seien nicht geeignet, eine PSA zu betreiben, nicht uneingeschränkt gestützt werden kann. Der diskutierte Vorschlag, dass Arbeitslose mit einem Gutschein versehen sich eine beliebige Leiharbeitsfirma suchen können, birgt die Gefahr von hohen Mitnahme - und Substitutionseffekten. Erfahrungen mit Vermittlungsgutscheinen belegen, dass hiermit erheblicher Missbrauch betrieben wird / werden kann. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Hartz-Evaluierung: Ausgangslage. Erster Zwischenbericht (2004)

    Kaltenborn, Bruno; Knerr, Petra; Kurth-Laatsch, Sylvia;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno, Petra Knerr & Sylvia Kurth-Laatsch (2004): Hartz-Evaluierung. Ausgangslage. Erster Zwischenbericht. (Beiträge zur Wirtschaftsforschung und Politikberatung 27), Berlin, 87 S.

    Abstract

    "Das Kapitel 2 gibt nach einer kurzen Skizze der Reformen durch die Hartz-Gesetze einen Überblick über die Auftragnehmer und ihre Forschungsvorhaben. Die Evaluierung hat vor dem Hintergrund unterschiedlicher quantitativer Bedeutungen der verschiedenen Instrumente und Maßnahmen zu erfolgen. Hierauf wird in Kapitel 3 eingegangen. Das Forschungsvorhaben zur Akzeptanz der Bundesagentur für Arbeit will Veränderungen in der Akzeptanz über die Zeit des Umbaus der Bundesagentur aufzeigen. Hierzu wurde im Frühjahr 2004 eine erste Messung vor dem Umbau der Agenturen für Arbeit durchgeführt. Über die Ergebnisse dieser sog. Nullmessung informiert Kapitel 4. Ein Ausblick wird schließlich in Kapitel 5 gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsförderung: aktuelle Entwicklungen im Arbeitsförderungsrecht (2004)

    Karasch, Jürgen R.;

    Zitatform

    Karasch, Jürgen R. (2004): Arbeitsförderung. Aktuelle Entwicklungen im Arbeitsförderungsrecht. In: Arbeit und Recht, Jg. 52, H. 5, S. 172-175.

    Abstract

    Nach einem Überblick über die Regelungen sowohl von Hartz I und II als auch von Hartz III und IV konstatiert der Autor eine ernüchternde Bilanz der Arbeitsmarktreformen: Mainzer Modell, Vermittlungsgutscheine, Personal-Service-Agenturen, Kapital für Arbeit, Ich-AGs, Entgeltsicherung für ältere Arbeitnehmer sowie Minijobs werden als erfolglose Programme charakterisiert. Ergebnis der Arbeitsmarktreformen ist eine "Amerikanisierung von Arbeitsmarkt und Sozialsystem", gekennzeichnet durch Working poor, Wanderarbeit, Dequalifikation, ein Primat des Marktes und soziale Polarisierung. (IAB)

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