Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
- Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen
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- Kurzarbeit - Regelungen und Inanspruchnahme während der Pandemie
- Homeoffice/mobiles Arbeiten
- Auswirkungen auf Betriebe
- Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Grundsicherung nach SGB II
- Einkommenseffekte
- Einzelne Berufe und Branchen
- Berufsausbildung/Lehrstellenmarkt
- Zukunftsszenarien: Wird die Wirtschaft nach Corona nachhaltiger?
- Soziale und gesundheitliche Aspekte
- Corona und Care
- Weiterbildung
- Konjunkturpaket zur Förderung der Wirtschaft
- Personengruppen
- Regionale Aspekte
- Internationale Arbeitsmärkte / Auswirkungen der Globalisierung
- Bundesländer
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Literaturhinweis
Jeder neunte Beschäftigte in Deutschland in Kurzarbeit – Entwicklung jedoch deutlich rückläufig (2020)
Zitatform
Link, Sebastian & Stefan Sauer (2020): Jeder neunte Beschäftigte in Deutschland in Kurzarbeit – Entwicklung jedoch deutlich rückläufig. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 10, S. 68-72.
Abstract
"Die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit in Deutschland dürfte nach Schätzung des ifo Instituts im September deutlich auf 3,7 Mio. Personen gesunken sein, nachdem sie im August bei schätzungsweise 4,7 Mio. Personen gelegen war. Damit dürfte sich der Anteil der Kurzarbeiter an der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung seit dem Höchststand im Mai in etwa halbiert haben. Allein durch Kurzarbeit dürfte das Arbeitsvolumen aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im September um 5% geringer ausgefallen sein als üblich. Der Rückgang der Kurzarbeit auf hohem Niveau zieht sich durch alle Wirtschaftsbereiche und Regionen Deutschlands. Besonders hervorzuheben sind dabei vor allem einige Industriebereiche, wie der Fahrzeugbau, die Metall- oder die Elektroindustrie, wo die Kurzarbeit am stärksten rückläufig gewesen sein dürfte. Dennoch ist der Anteil der Beschäftigten in Kurzarbeit angesichts der nach wie vor schleppenden Nachfragesituation aus dem In- und Ausland im Verarbeitenden Gewerbe weiterhin deutlich höher als etwa im Baugewerbe, beim Handel oder in den meisten Dienstleistungsbereichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzarbeit rückläufig, aber weiterhin auf hohem Niveau (2020)
Zitatform
Link, Sebastian & Stefan Sauer (2020): Kurzarbeit rückläufig, aber weiterhin auf hohem Niveau. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 8, S. 64-66.
Abstract
"Die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit in Deutschland dürfte nach einer Schätzung des ifo Instituts im Juli deutlich auf 5,6 Mio. Personen gesunken sein, nachdem sie im Juni bei schätzungsweise 6,7 Mio. Personen und im Mai bei 7,3 Mio. Personen gelegen war. Dies entspricht einem Siebtel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland. Allein durch Kurzarbeit dürfte das Arbeitsvolumen aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Juli um 7% geringer ausgefallen sein als üblich. Der Rückgang der Kurzarbeit auf hohem Niveau ist in nahezu allen Branchen und Regionen erkennbar. Eine besonders positive Entwicklung ist im Handelsgewerbe sowie einigen Dienstleistungsbereichen erkennbar. Im Verarbeitenden Gewerbe sinkt der Umfang der Kurzarbeit angesichts der nach wie vor schleppenden Nachfragesituation aus dem In- und Ausland dagegen nur langsam. In der Metallund Elektroindustrie sowie im Maschinenbau dürfte er im Juli im Vormonatsvergleich sogar noch leicht zugenommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Monatlicher Nowcast der realisierten Kurzarbeit auf Basis von Unternehmensbefragungen: Studie im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen im Rahmen des Forschungsauftrags fe 3/19: Rahmenvertrag Wissenschaftliche (Kurz-) Expertisen zu Grundsatzfragen der Finanz-, Steuer- und Wirtschaftspolitik (2020)
Zitatform
Link, Sebastian & Stefan Sauer (2020): Monatlicher Nowcast der realisierten Kurzarbeit auf Basis von Unternehmensbefragungen. Studie im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen im Rahmen des Forschungsauftrags fe 3/19: Rahmenvertrag Wissenschaftliche (Kurz-) Expertisen zu Grundsatzfragen der Finanz-, Steuer- und Wirtschaftspolitik. (Ifo-Forschungsberichte 114), München, 15 S.
Abstract
"Studie im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen im Rahmen des Forschungsauftrags fe 3/19: Rahmenvertrag Wissenschaftliche (Kurz-) Expertisen zu Grundsatzfragen der Finanz-, Steuer- und Wirtschaftspolitik Im Zuge der Coronakrise greifen die Unternehmen so stark auf Kurzarbeit zurück wie noch nie. Insgesamt gingen bis Ende April für mehr als 10 Millionen Beschäftigte Anzeigen zur Kurzarbeit bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) ein, im Mai kamen nochmals Anzeigen im Umfang von ca. 1 Million Beschäftigten hinzu. Die Anzahl der Anzeigen gibt jedoch keine Auskunft über die tatsächliche Inanspruchnahme der Kurzarbeit, sondern stellt lediglich eine Obergrenze der tatsächlich realisierten Kurzarbeit dar. Aufgrund des langwierigen Abrechnungs- und Meldeverfahrens werden endgültige Ergebnisse zur Anzahl der Empfänger von Kurzarbeitergeld von der BA erst mit einem Zeitverzug von sechs Monaten veröffentlicht. Auch die von der BA veröffentlichten Hochrechnungen zur realisierten Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten werden nur mit einer Zeitverzögerung von zwei Monaten veröffentlicht und sind aufgrund der Vorläufigkeit der Datenbasis revisionsanfällig (vgl. Bundesagentur für Arbeit, 2020a). In ihrer ersten Hochrechnung für März ermittelte die BA mehr als 2 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit (vgl. Bundesagentur für Arbeit, 2020b). Damit lag die Zahl der Kurzarbeiter bereits in den ersten Wochen der Coronakrise über dem bisherigen Höchststand aus dem Frühjahr 2009, als knapp 1,5 Millionen Personen in Kurzarbeit waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aufsteigerregionen in Deutschland - Go East!: Eine empirische Analyse der Entwicklung deutscher Kreise (2020)
Oberst, Christian; Voigtländer, Michael;Zitatform
Oberst, Christian & Michael Voigtländer (2020): Aufsteigerregionen in Deutschland - Go East! Eine empirische Analyse der Entwicklung deutscher Kreise. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,20), Köln, 36 S.
Abstract
"Die regionale Entwicklung in Deutschland wird in Wissenschaft und Öffentlichkeit viel diskutiert, zumeist liegt der Fokus aber auf den Regionen, die aufgrund ihrer Entwicklung als Handlungsregionen charakterisiert werden können. Der Fokus dieser Studie wird stattdessen auf die Aufsteigerregionen gelegt, also solche Regionen, die ausgehend von einem unterdurchschnittlichen Ausgangsniveau sich überdurchschnittlich entwickelt haben. Berücksichtigt wurden bei der Konvergenzanalyse die Standortfaktoren: Arbeitslosenquote, Kaufkraft, Durchschnittsalter, Breitbandausbau, Bevölkerungsdichte, private und kommunale Verschuldung. Außerdem wurden zwei unterschiedliche Skalenansätze für die Konvergenzanalyse verwendet. Insgesamt können auf diese Weise zwölf Aufsteigerregionen identifiziert werden, wobei die eindeutigsten Aufsteiger die Raumordnungsregionen Havelland-Fläming, Prignitz-Oberhavel, Westsachsen und Mittelthüringen sind. Darüber hinaus wurden sogenannte lokale Aufsteiger identifiziert, dies sind Kreise, die sich sehr dynamisch entwickelt haben, die sich aber in einer Raumordnungsregion befinden, die sich nur durchschnittlich oder sogar unterdurchschnittlich entwickelt hat. Auch hierbei ist Ostdeutschland überrepräsentiert. Insgesamt zeigen viele Regionen in Ostdeutschland eine sehr gute Entwicklung, insbesondere in Bezug auf die Arbeitsmarktentwicklung. Allerdings gibt es auf der anderen Seite auch ostdeutsche Regionen, die als Handlungsregionen identifiziert werden. Die Entwicklung in Ostdeutschland differenziert sich damit immer weiter aus, wobei aber die zunehmend stärker werdenden Wirtschaftszentren langfristig auch weiter entfernte Umlandregionen mitziehen könnten. Möglicherweise könnte die Corona-Krise den Konvergenzprozess sogar unterstützen. Denn während etwa in Süddeutschland viele Menschen in besonders gefährdeten Branchen arbeiten, ist der Branchenmix in vielen ostdeutschen Regionen eher unauffällig. Der identifizierte Aufholprozess sollte sich also zumindest fortsetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Megatrend-Report #02: Die Corona-Transformation: Wie die Pandemie die Globalisierung bremst und die Digitalisierung beschleunigt (2020)
Petersen, Thieß; Bluth, Christian;Zitatform
Petersen, Thieß & Christian Bluth (2020): Megatrend-Report #02: Die Corona-Transformation. Wie die Pandemie die Globalisierung bremst und die Digitalisierung beschleunigt. In: Megatrend-Report / Bertelsmann Stiftung, Jg. 2, H. 2 Gütersloh, Gütersloh, S. 1-59. DOI:10.11586/2020054
Abstract
"Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste globale Wirtschaftskrise ist bereits die zweite Wirtschaftskrise historischen Ausmaßes, wie sie seit den 1930er Jahren keine Generation mehr erlebt hat. Während die Finanzkrise von 2008/2009 das Ergebnis einer geplatzten Spekulationsblase war, die zu einem abrupten Nachfragerückgang nach Gütern und Dienstleistungen führte, ist eine Pandemie ein exogener Schock, der nicht nur einen Nachfrageeinbruch, sondern auch noch einen Produktionsrückgang hervorruft. Entsprechend gehen die aktuell vorliegenden Prognosen von einem wesentlich größeren Einbruch der Weltwirtschaft aus als nach der Lehman-Pleite, was die exportorientierte deutsche Volkswirtschaft hart trifft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktprognosen 2020/2021: Der Arbeitsmarkt erholt sich von der Corona-Krise regional sehr unterschiedlich (2020)
Zitatform
Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2020): Regionale Arbeitsmarktprognosen 2020/2021: Der Arbeitsmarkt erholt sich von der Corona-Krise regional sehr unterschiedlich. (IAB-Kurzbericht 20/2020), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Der Kurzbericht stellt die Ergebnisse der regionalen IAB-Arbeitsmarktprognosen 2020/2021 für die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und die Arbeitslosigkeit auf Ebene der Bundesländer vor. In einigen Bundesländern wird für das Jahr 2020 trotz der Covid-19-Pandemie ein Anstieg der Beschäftigung erwartet. Für 2021 geht das Autorenteam davon aus, dass es in allen Bundesländern zu einem Beschäftigungsaufbau kommt. Im Vergleich zur Entwicklung vor der Covid-19-Pandemie fällt das prognostizierte Beschäftigungswachstum allerdings niedriger aus. Gleichzeitig sinkt im nächsten Jahr die Zahl der Arbeitslosen nahezu flächendeckend. Dieser Rückgang findet mit Ausnahme einiger westdeutscher Bundesländer überwiegend im Rechtskreis SGB III statt. In den meisten ostdeutschen Flächenländern werden höhere Rückgänge der Arbeitslosigkeit prognostiziert als vor der Corona-Krise." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Bisherige und prognostizierte Veränderungsrate der Arbeitslosigkeit
- Veränderung der Arbeitslosigkeit zwischen 2019 und 2020 sowie zwischen 2020 und 2021, jeweils zum Jahresende
- Prognose über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit von 2020 auf 2021
- Prognostizierte Arbeitslosenquote 2021 auf Bundeslandebene
- Bisherige und prognostizierte Veränderungsrate der Beschäftigung
- Prognostizierte Arbeitslosenquoten 2021 auf Ebene der Arbeitsagenturen
- Prognose über die Entwicklung der Beschäftigung von 2020 auf 2021
- Prognose über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB II von 2020 auf 2021
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Literaturhinweis
Schleswig-Holsteins Dienstleister in der Corona-Krise: Drohende Schäden und Optionen der Wirtschaftspolitik (2020)
Schrader, Klaus; Stehn, Jürgen; Laaser, Claus-Friedrich;Zitatform
Schrader, Klaus, Jürgen Stehn & Claus-Friedrich Laaser (2020): Schleswig-Holsteins Dienstleister in der Corona-Krise: Drohende Schäden und Optionen der Wirtschaftspolitik. (Kiel policy brief 135), Kiel, 25 S.
Abstract
"Der im Zuge der Corona-Krise von der schleswig-holsteinischen Landesregierung verordnete wirtschaftliche Stillstand („Corona-Erlass“) betrifft fast ausschließlich den Dienstleistungssektor in den Bereichen „Handel“ und „konsumnahe Dienstleistungen“. Die Autoren stellen fest, dass in Werten von 2017 der steuerbare Umsatz in den betroffenen Branchen knapp 15 Mrd. Euro oder 8 Prozent des schleswig-holsteinischen Gesamtumsatzes betrug. Insgesamt fallen damit etwa 18 Prozent der Steuerpflichtigen unter den Erlass, was eine Folge der Kleinteiligkeit der Wirtschaft des Landes ist. In den vom „Corona-Erlass“ betroffenen Branchen sind etwa 240 000 Personen beschäftigt ‒ damit ist fast jeder fünfte Arbeitsplatz im Land unmittelbar betroffen. Die Kreise Nordfriesland und Ostholstein sind wegen des hohen Stellenwerts des Tourismus und des damit verbundenen Einzelhandels im regionalen Vergleich am stärksten betroffen. Aus Sicht der Autoren sind die staatlichen Unterstützungsleistungen trotz der Belastung der Haushalte und der Gefahr von Mitnahmeeffekten notwendig und hilfreich. Jedoch kann es sich nur um kurzfristige Überbrückungshilfen für eine sehr kurze Zeitspanne handeln, da die staatlichen Ressourcen endlich sind. Sie fordern, dass in einem nächsten Schritt Ausstiegsszenarien aus dem wirtschaftlichen (Teil-)Stillstand entworfen werden, die eine graduelle Öffnung einzelner, von der „Corona-Schließung“ betroffener Branchen und Unternehmen zum Ziel haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende Oktober 2020 (2020)
Zitatform
Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende Oktober 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 07), Frankfurt am Main, 31 S.
Abstract
" Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum siebten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende Oktober 2020 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Der Report enthält Basisindikatoren zu vier Themen im regionalen Vergleich: Inanspruchnahme der Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der Berufsausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende September 2020 (2020)
Zitatform
Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende September 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 06), Frankfurt am Main, 14 S.
Abstract
"Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum achten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens zum Ende November 2020 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende August 2020 (2020)
Zitatform
Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende August 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 05), Frankfurt am Main, 22 S.
Abstract
" Der IWAK-Regionaldatenreport erscheint zum fünften Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende August 2020 anhand ausgewählter Indikatoren vor. Seit der dritten Ausgabe werden in den Reports Schwerpunkte gesetzt. Schwerpunkt im aktuellen Report ist das Thema „Arbeitsstellen“. Dargestellt werden die Zugänge gemeldeter offener Arbeitsstellen im August 2020 im Vergleich zum August 2019. Darüber hinaus geben wir einen Überblick über den Bestand an gemeldeten offenen Arbeitsstellen nach Wirtschaftsabschnitten auf Ebene der Arbeitsagenturbezirke und stellen die prozentuale Veränderung zum Vorjahresmonat dar. Es freut uns besonders, dass das Hessische Ministerium für Soziales und Integration die Erstellung Hessischen Regionaldatenreports im Rahmen der ESF-Förderung unterstützt. Auf diese Weise steht eine praxisnahe Aufbereitung von Daten sowohl für alle Arbeitsmarktakteure in den Regionen des Landes als auch auf Landesebene als Handreichung zur Verfügung. Die Basisindikatoren zu vier Themen bleiben erhalten und erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Pandemie für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen (Schwerpunkt) und der Berufsausbildung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation bis Ende August 2020 ab. Es ist vorgesehen, die Hessischen Regionaldatenreports weiterhin monatlich zur Verfügung zu stellen.." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Folgen von Corona: Eine Auswertung regionaler Daten (2020)
Seils, Eric; Emmler, Helge;Zitatform
Seils, Eric & Helge Emmler (2020): Die Folgen von Corona. Eine Auswertung regionaler Daten. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 43), Düsseldorf, 24 S.
Abstract
"Corona hat die größte wirtschaftliche Depression seit Bestehen der Bundesrepublik ausgelöst. Die Folgen für den Arbeitsmarkt sind enorm: Millionen Büroangestellte arbeiten von Zuhause („Homeoffice“). Für gut 10,6 Millionen Beschäftigte bzw. 31,4 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben die Betriebe bei der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeit angezeigt. Die Arbeitslosenquote ist zwischen März und Mai 2020 ebenfalls angestiegen, fällt aber mit 6,1 Prozent gegenwärtig noch vergleichsweise moderat aus. Fraglich ist jedoch, wie sich die Situation aus regional vergleichender Perspektive darstellt: Welche Unterschiede bestehen hinsichtlich der Verbreitung der Kurzarbeit? Wie erklären sich diese? Wo ist die Arbeitslosigkeit Corona-bedingt dennoch gestiegen? Gibt es einen regionalen Zusammenhang zwischen dem Corona-bedingten Anstieg der Arbeitslosenquote und der angezeigten Kurzarbeit? Diese Fragen sollen mit Hilfe von Kennziffern beantwortet werden, die auf der Grundlage der neuesten regionalen Daten der Bundesagentur berechnet wurden. Im Folgenden werden zunächst regionale Daten zur angezeigten Kurzarbeit in den Monaten März und April analysiert. Danach wird auf den Corona-bedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit eingegangen. Abschließend wird ein Fazit gezogen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Inanspruchnahme konjunkturelles Kurzarbeitergeld nach § 96 SGB III (2020)
Zitatform
(2020): Inanspruchnahme konjunkturelles Kurzarbeitergeld nach § 96 SGB III. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 14 S.
Abstract
"Die derzeit statistisch verfügbaren Zahlen basieren im Wesentlichen auf Daten bis Ende Februar. Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Zahl der Personen in Anzeigen und in der Folge auf die realisierte Kurzarbeit können sich daher hier nur sehr vereinzelt wiederfinden. Derzeit sind erste vorläufige Daten zu Anzeigen auf konjunkturelle Kurzarbeit bis einschließlich 25. März 2020 verfügbar. Damit können erste Auswirkungen der Corona-Krise abgebildet werden. Bis zum 25. März waren in den Agenturen für Arbeit 55.000 Anzeigen für 1.043.000 Personen erfasst und geprüft. Diese Daten dürften sehr stark untererfasst sein. Eine verlässliche Hochrechnung auf die Gesamtzahl der Anzeigen bzw. der betroffenen Personen auf dieser Basis nicht möglich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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