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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Personengruppen"
  • Literaturhinweis

    Corona - Chance für einen Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt?: Wie sich die Arbeitsbedingungen von Frauen (und Männern) in der Pandemie verändert haben : Eine Beschäftigtenumfrage (2022)

    Holler, Markus; Richter, Mareike; Weusthoff, Anja;

    Zitatform

    (2022): Corona - Chance für einen Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt? Wie sich die Arbeitsbedingungen von Frauen (und Männern) in der Pandemie verändert haben : Eine Beschäftigtenumfrage. Berlin, 38 S.

    Abstract

    "Auf den Schultern von Frauen lasten hohe Gesundheitsrisiken, sie stemmen große Belastungen, schlagen sich mit schlechten Arbeitsbedingungen herum und kämpfen mit finanziellen Einbußen. Zu diesen Ergebnissen kommt die vorliegende Sonderauswertung des DGB Index „Gute Arbeit“. Das unterstreicht noch einmal: Frauen dürfen nicht zu kurz kommen, wenn es darum geht, gute politische und betriebliche Rahmenbedingungen zu schaffen – beim Einkommen, beim Infektionsschutz, im Home-Office oder im Rahmen der Digitalisierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Vertrauensverlust der Mütter in der Pandemie: Befunde eines repräsentativen Bevölkerungspanels (2022)

    Hövermann, Andreas ; Kohlrausch, Bettina;

    Zitatform

    Hövermann, Andreas & Bettina Kohlrausch (2022): Der Vertrauensverlust der Mütter in der Pandemie. Befunde eines repräsentativen Bevölkerungspanels. (WSI-Report 73), Düsseldorf, 19 S.

    Abstract

    "Zahlreiche Studien zeigten, dass Eltern – und hier insbesondere Mütter – besonders häufig und in vielfältiger Weise bereits früh zu den Hauptleidtragenden der Pandemie gehörten. Auch zwei Jahre nach Ausbruch der Corona-Pandemie können wir dies anhand der vorliegenden Auswertungen der jüngsten Befragungsdaten aus dem Januar 2022 der HBS-Panel-Erwerbspersonenbefragung bestätigen. Mütter tragen weiterhin deutlich stärker die Hauptbetreuungslast als Väter und berichten zuletzt verstärkt wieder von Arbeitszeitreduktionen, die sich so bei Vätern nicht zeigen. Mütter äußern zudem in besonderem Ausmaß sozio-emotionale Belastungen und gesellschaftliche Sorgen, die zuletzt wieder anstiegen. Zudem scheint diese Situation auch erhebliche Auswirkungen auf die Zufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung zu haben, da diese unter Müttern zuletzt nur noch sehr gering ausfällt. Detailliertere Analysen der Perspektiven auf die Pandemie unter Müttern zeigen darüber hinaus eine starke Polarisierung, die sicherlich auch z.T. die große Sorge unter Müttern über den gesellschaftlichen Zusammenhalt erklären kann. Zusammengenommen zeichnen die Befunde ein besorgniserregendes Bild großer Belastungen und politischen Vertrauensverlusts, die zudem mit Prozessen der Retraditionalisierung bei der Betreuungsübernahme einhergehen. Diese Folgen unzureichender politischer Berücksichtigung und Absicherung von Sorgearbeit in der Pandemie und der daraus folgenden weitreichenden Individualisierung der Sorgearbeit sollten politisch unbedingt ernst genommen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktwirkung der Covid-19-Pandemie: Ähnlicher Arbeitszeitausfall, aber bei Müttern höhere zusätzliche Belastung durch Kinderbetreuung (2022)

    Illing, Hannah; Oberfichtner, Michael ; Schmieder, Johannes; Pestel, Nico ; Trenkle, Simon ;

    Zitatform

    Illing, Hannah, Michael Oberfichtner, Nico Pestel, Johannes Schmieder & Simon Trenkle (2022): Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktwirkung der Covid-19-Pandemie: Ähnlicher Arbeitszeitausfall, aber bei Müttern höhere zusätzliche Belastung durch Kinderbetreuung. (IAB-Kurzbericht 03/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2203

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie hat im Frühjahr 2020 eine Rezession ausgelöst, von der - anders als in früheren Rezessionen - Frauen ähnlich stark betroffen waren wie Männer. Die Kita- und Schulschließungen führten außerdem zu sehr starken zusätzlichen Belastungen für Eltern. Mütter haben dabei deutlich mehr zusätzliche Zeit für Kinderbetreuung übernommen als Väter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Teilhabeförderung langzeitarbeitsloser Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen – neue Ansätze der beruflichen Rehabilitation in Zeiten der COVID-19-Pandemie (2022)

    Ixmeier, Sebastian; Scheiermann, Gero;

    Zitatform

    Ixmeier, Sebastian & Gero Scheiermann (2022): Teilhabeförderung langzeitarbeitsloser Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen – neue Ansätze der beruflichen Rehabilitation in Zeiten der COVID-19-Pandemie. In: D. Heisler & J. A. Meier (Hrsg.) (2022): Berufsausbildung zwischen Hygienemaßnahmen und Lockdown(s), S. 371-393.

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie hat negative Auswirkungen auf die berufliche Rehabilitation und die Teilhabechancen von langzeitarbeitslosen Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Anhand von empirischen Erkenntnissen aus einem Modellprojekt zeigt der Beitrag Wege auf, wie Teilhabeförderung für diese besonders vulnerable Zielgruppe auch in pandemischen Zeiten gelingen kann. Hierfür werden bestehende Corona-induzierte Hürden sowie dazugehörige Bewältigungsstrategien aus Teilnehmendensicht rekonstruiert. Dabei zeigt sich das Potenzial der langfristigen und ganzheitlichen Teilhabeförderung im Kontext eines sanktionsfreien und adaptiven Settings zur inkrementellen Initiierung eines salutogenetischen Prozesses. Parallel dazu bedarf es jedoch beruflicher Orientierungs- und Bildungsarbeit, um einen beruflichen (Re-) Integrationsprozess zu fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku, © wbv)

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  • Literaturhinweis

    The gender division of unpaid care work throughout the COVID-19 pandemic in Germany (2022)

    Jessen, Jonas ; Waights, Sevrin ; Spieß, C. Katharina ; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Jessen, Jonas, C. Katharina Spieß, Sevrin Waights & Katharina Wrohlich (2022): The gender division of unpaid care work throughout the COVID-19 pandemic in Germany. In: German Economic Review, Jg. 23, H. 4, S. 641-667. DOI:10.1515/ger-2022-0003

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic and related closures of day care centres and schools significantly increased the amount of care work done by parents. There has been much speculation over whether the pandemic increased or decreased gender equality in parental care work. Based on representative data for Germany from spring 2020 and winter 2021 we present an empirical analysis that shows that although gender inequality in the division of care work increased to some extent in the beginning of the pandemic, it returned to the pre-pandemic level in the second lockdown almost nine months later. These results suggest that the COVID-19 pandemic neither aggravated nor lessened inequality in the division of unpaid care work among mothers and fathers in any persistent way in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jessen, Jonas ;
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  • Literaturhinweis

    Women deserve better: A discussion on COVID-19 and the gendered organization in the new economy (2022)

    Johnson, Simisola ;

    Zitatform

    Johnson, Simisola (2022): Women deserve better: A discussion on COVID-19 and the gendered organization in the new economy. In: Gender, work & organization, Jg. 29, H. 2, S. 639-649. DOI:10.1111/gwao.12785

    Abstract

    "It is often thought that large-scale shocks to society (e.g., war, epidemics, financial collapses etc) equalize societal inequalities, however, we have witnessed a one-in-century pandemic (and the economic downturn it has triggered), widen rather than narrow an enduring global injustice: gendered organizations. With women bearing the brunt of school closures, mass lay-offs and increase in care duties due to lockdowns, racialized women at increased risk of COVID exposure due to essential worker status, and men reaping the benefits of rapid, technological transformations of the economy—largely amplified by pandemic disruptions—it appears that white, masculine bodies and abilities in the workforce are inoculated from the perils of disaster. Equality matters, especially in times of crisis. Following this idea, the author draws on Joan Acker's “ideal worker” concept to demonstrate how pandemic disparities in the workforce are challenging organizational practices, expectations, and experiences worldwide to evolve. This article concludes with a call for workplace policy reforms as a means to advance gender parity goals, as it is critical to achieving organizational inclusivity, and overall, a thriving society and economy post-pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Social services in times of pandemic – Analysing the German welfare state's measures to safeguard its basic social infrastructure (2022)

    Kaps, Petra; Popp, Sandra; Reiter, Renate ; Berthold, Julia; Oschmiansky, Frank;

    Zitatform

    Kaps, Petra, Renate Reiter, Frank Oschmiansky, Sandra Popp & Julia Berthold (2022): Social services in times of pandemic – Analysing the German welfare state's measures to safeguard its basic social infrastructure. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 68, H. 1, S. 58-84. DOI:10.1515/zsr-2022-0004

    Abstract

    "The article examines how the German welfare state has been responding to the challenges of the COVID-19 pandemic. On the basis of various fields of social services, it asks how non-governmental social service providers adapted their services to the situation to keep them accessible for citizens. Moreover, it analyses under which conditions they were able to access and use the support instruments provided by different levels of government during the pandemic. The article applies a theoretical framework from implementation and evaluation research. Using empirical findings from three forms of social services (individual counselling, services in the form of group measures and assisted living) it examines comparatively which factors filter service providers’ access to welfare state support instruments in the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeit und Familie im Lockdown: Rolle rückwärts für Frauen? (Interview) (2022)

    Keitel, Christiane; Globisch, Claudia; Oberfichtner, Michael ; Winters, Jutta;

    Zitatform

    Keitel, Christiane & Jutta Winters; Claudia Globisch & Michael Oberfichtner (interviewte Person) (2022): Arbeit und Familie im Lockdown: Rolle rückwärts für Frauen? (Interview). In: IAB-Forum H. 08.03.2022 Nürnberg, 2022-03-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220308.01

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie legte im Frühjahr 2020 das öffentliche Leben lahm. Schulen und Kitas schlossen. Viele Frauen und Männer verlagerten ihre Arbeit ins Homeoffice oder wechselten in Kurzarbeit. Um die Auswirkungen dieser nie dagewesenen Ausnahmesituation wissenschaftlich zu begleiten, rief das IAB mehrere Befragungen ins Leben. Zwei hieraus entstandene IAB-Kurzberichte beleuchten die Folgen des ersten Lockdowns für Familien mit Kindern unter zwölf Jahren. Aus Anlass des internationalen Frauentages fragt die Forum-Redaktion bei Claudia Globisch und Michael Oberfichtner nach der Rollenverteilung zwischen Müttern und Vätern in der Pandemie." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Ähnliche Treffer

    also released in English
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  • Literaturhinweis

    Führung neu denken – Das Corona-Homeoffice als Gelegenheitsstruktur für (Führungs-)Karrieren von Frauen (2022)

    Kneip, Veronika ; Graml, Regine ; Voigt, Martina;

    Zitatform

    Kneip, Veronika, Regine Graml & Martina Voigt (2022): Führung neu denken – Das Corona-Homeoffice als Gelegenheitsstruktur für (Führungs-)Karrieren von Frauen. In: Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management, Jg. 7, H. 2, S. 220-233. DOI:10.3224/zdfm.v7i2.11

    Abstract

    "Das Corona-Homeoffice kann als Gelegenheitsstruktur für Karriere und Führungsbeteiligung von Frauen angesehen werden, die durch neue materielle (Aufbau digitaler Infrastruktur) und soziale (gesellschaftliche Akzeptanz) Rahmenbedingungen gekennzeichnet ist. Es ermöglicht Flexibilisierung, was insbesondere Menschen mit Sorgeverpflichtungen erweiterte Optionen für Rollenvielfalt eröffnet. Führen aus dem Homeoffice erfordert außerdem neue Führungsarchitekturen und -kommunikation. Inwieweit die hierdurch entstehenden Chancen genutzt werden können, wird von einem entsprechenden Wandel in der Unternehmenskultur sowie einer neuen Verteilung der Sorgearbeit im privaten Bereich abhängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Workin' moms ain' t doing so bad: Evidence on the gender gap in working hours during COVID-19 (2022)

    Knize, Veronika ; Tobler, Lina ; Fervers, Lukas ; Christoph, Bernhard ; Jacob, Marita ;

    Zitatform

    Knize, Veronika, Lina Tobler, Bernhard Christoph, Lukas Fervers & Marita Jacob (2022): Workin' moms ain' t doing so bad. Evidence on the gender gap in working hours during COVID-19. In: Journal of Family Research, Jg. 34, H. 1, S. 161-192., 2021-07-21. DOI:10.20377/jfr-714

    Abstract

    "Fragestellung: Wir analysieren die Entwicklung der Arbeitszeit von Männern und Frauen mit und ohne Kinder in der Anfangsphase der COVID-19 Krise in Deutschland. Dabei vergleichen wir Arbeitsstunden vor und nach dem Lockdown im Frühjahr 2020. Hintergrund: Der Ausbruch von COVID-19 in Europa führte zu einem erheblichen Rückgang ökonomischer Aktivitäten, der mit einer temporären Schließung von Schulen und Kindertagesstätten einherging. Die in der Folge eingetretenen Arbeitszeitveränderungen in der Anfangsphase der Pandemie und während des Sommers 2020 könnten dabei zu den Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen bzw. Vätern und Müttern beitragen. Methode: Wir verwenden einen Paneldatensatz des IAB mit monatlich erhobenen Befragungswellen (das IAB-HOPP) dessen Befragungsdaten mit Registerdaten der Bundesagentur für Arbeit verknüpft wurden. Wir schätzen Regressionsmodelle mit der Arbeitszeitdifferenz (vor der Krise vs. jeweiliger Erhebungszeitpunkten) als abhängiger Variable und mit Geschlecht, Elternschaft, und der Art der Kinderbetreuung als unabhängigen Variablen. Ergebnisse: Während des Lockdowns im Frühjahr beobachten wir eine vergleichbare Reduktion der Arbeitsstunden für Männer und Frauen. Bis zum Sommer 2020 kehrt allerdings nur die Arbeitszeit der Frauen zu ihrem Vorkrisenniveau zurück. Besonders überraschend ist, dass für Mütter die Elternschaft die Rückkehr zur ursprünglichen Arbeitszeit beschleunigt, für Väter hingegen nicht. Entsprechend hat sich der Arbeitszeitumfang der Väter am Ende unseres Beobachtungszeitraums nicht im gleichen Umfang erholt wie derjenige der Mütter. Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse stellen Befürchtungen hinsichtlich einer im Zuge der COVID-19 Krise erfolgten zeitweisen oder möglicherweise sogar dauerhaften Re-Traditionalisierung der Geschlechterrollen in Frage" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Knize, Veronika ; Christoph, Bernhard ;
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  • Literaturhinweis

    Der Corona-Effekt: Was wissen wir über die Arbeitsmarktsituation von Migrant_innen und Geflüchteten in der Pandemie? (2022)

    Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Knuth, Matthias (2022): Der Corona-Effekt. Was wissen wir über die Arbeitsmarktsituation von Migrant_innen und Geflüchteten in der Pandemie? (FES diskurs), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "Im März 2020 war endgültig klar, dass das Corona-Virus in Deutschland angekommen war. Und auch im Frühjahr 2022 ist ein Ende der Pandemie mit ihren massiven gesamtgesellschaftlichen Folgen, u. a. auch für Wirtschaft und Arbeitsmarkt, noch nicht in Sicht. Wie hat sich die Pandemie nun auf die Situation von Migrant_innen und Geflüchteten auf dem deutschen Arbeitsmarkt ausgewirkt? Diese Frage steht im Zentrum der vorliegenden Publikation. Den Hintergrund für die Analyse bilden drei von der Friedrich-Ebert-Stiftung 2020 durchgeführte Fachgespräche zu dieser Thematik. Zusätzlich werden aktuelle Daten der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet, die eine genaue Differenzierung möglich machen und damit ein detailliertes Bild der Lage für Migrant_innen und Geflüchtete auf dem Arbeitsmarkt ergeben: Und ja, es gibt ihn, den Corona-Effekt. Seine Auswirkungen sind innerhalb der hier untersuchten Personengruppen jedoch mit Blick auf Ausmaß und Langzeitfolgen unterschiedlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Führungspositionen in Betrieben und Verwaltungen: Der Weg nach ganz oben bleibt Frauen oft versperrt (2022)

    Kohaut, Susanne; Möller, Iris ;

    Zitatform

    Kohaut, Susanne & Iris Möller (2022): Führungspositionen in Betrieben und Verwaltungen: Der Weg nach ganz oben bleibt Frauen oft versperrt. (IAB-Kurzbericht 01/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2201

    Abstract

    "Der Anteil von Frauen an der Spitze privatwirtschaftlicher Betriebe in Deutschland lag 2020 bei 27 Prozent. Damit sind Frauen auf der ersten Führungsebene nach wie vor stark unterrepräsentiert. Daran hat sich trotz verschiedener Gesetzesinitiativen seit Jahren wenig geändert. Auf der zweiten Führungsebene sind Frauen in der Privatwirtschaft mit rund 40 Prozent inzwischen fast ihrem Anteil an der Gesamtbeschäftigung entsprechend vertreten. Wirtschaftszweige, in denen viele Frauen arbeiten, waren von der Corona-Krise besonders oft negativ betroffen. Betriebe in diesen Branchen werden häufig von Frauen geleitet. Damit trugen weibliche Führungskräfte oft eine besondere Verantwortung während der Pandemie. Im öffentlichen Sektor ist der Anteil von Frauen auf beiden Führungsebenen höher als in der Privatwirtschaft. Mit Blick auf ihren Anteil an den Beschäftigten sind sie aber nicht besser vertreten als in der Privatwirtschaft, auf der zweiten Ebene sogar deutlich schlechter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne; Möller, Iris ;
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  • Literaturhinweis

    Ist diese Krise anders? Wie sich die Corona-Krise auf die wirtschaftliche und soziale Situation von Jugendlichen in Europa auswirkt (2022)

    Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina (2022): Ist diese Krise anders? Wie sich die Corona-Krise auf die wirtschaftliche und soziale Situation von Jugendlichen in Europa auswirkt. In: IAB-Forum H. 20.01.2022 Nürnberg, 2022-01-18. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220120.01

    Abstract

    "Wirtschaftliche Einbrüche haben für junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt allgemein schwerwiegendere Folgen als für andere Altersgruppen. Wie wirkt sich die Covid-19-Krise diesbezüglich im Vergleich mit der globalen Finanzkrise vor einem Jahrzehnt aus? Ein genauer Blick auch auf andere europäische Länder liefert hier interessante Einblicke." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    With its numerous surveys the IAB will shed light on the coronavirus mystery (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market") (2022)

    Kosyakova, Yuliya ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Laura Pohlan (2022): With its numerous surveys the IAB will shed light on the coronavirus mystery (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market"). In: IAB-Forum H. 06.04.2022 Nürnberg, 2022-04-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220406.02

    Abstract

    "The Covid-19 crisis has led to a dramatic increase in the demand for information both in politics and practice. This poses an enormous challenge to the research and counselling activities at the IAB. To meet this demand, the IAB has expanded the existing surveys and, at the same time, introduced new ones on an unprecedented scale and in record time. And it has been worth the effort." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ; Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    Resources of families adapting the COVID-19 pandemic in Germany: A mixed-method study of coping strategies and family and child outcomes (2022)

    Langmeyer, Alexandra N. ; Pötter, Ulrich; Guglhör-Rudan, Angelika ; Winklhofer, Ursula ; Naab, Thorsten ; Chabursky, Sophia ;

    Zitatform

    Langmeyer, Alexandra N., Angelika Guglhör-Rudan, Ursula Winklhofer, Sophia Chabursky, Thorsten Naab & Ulrich Pötter (2022): Resources of families adapting the COVID-19 pandemic in Germany: A mixed-method study of coping strategies and family and child outcomes. In: Journal of Family Research, Jg. 34, H. 1, S. 333-366. DOI:10.20377/jfr-708

    Abstract

    "Objective: The aim of the present work is to analyse families’ coping with the COVID-19 pandemic depending on available resources by examining the family as a cohesive system. Background: The COVID-19 pandemic has affected families in several ways, with many studies reporting a decreased well-being of children and parents. How families cope with the new situation is dependent on family resources and personal resources. Method: A mixed-method approach combines data from an online survey (N = 11,512) and complementary qualitative interviews. The study was conducted in spring 2020 during the initial COVID-19 lockdown in Germany. The study analyses how familial and individual resources affect the family climate and child well-being. Results: The study uncovered that although structural conditions, processes within the family, and individual ressources, especially the mothers working situation, are relevant for the COVID-19 experience. Family processes are the essential factor for positive family well-being. However, these processes meet their limits if the pre-existing conditions in the families are unfavorable. Nonetheless, children are also capable of developing their coping strategies. Conclusion: Future studies should examine families and their available resources as a whole system and include the children’s perspective." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Who suffered most? Parental stress and mental health during the COVID-19 pandemic in Germany (2022)

    Li, Jianghong ; Kaiser, Till ; Bünning, Mareike ; Hipp, Lena ;

    Zitatform

    Li, Jianghong, Mareike Bünning, Till Kaiser & Lena Hipp (2022): Who suffered most? Parental stress and mental health during the COVID-19 pandemic in Germany. In: Journal of Family Research, Jg. 34, H. 1, S. 281-309. DOI:10.20377/jfr-704

    Abstract

    "Objective: This study examines gender and socioeconomic inequalities in parental psychological wellbeing (parenting stress and psychological distress) during the COVID-19 pandemic in Germany. Background: The dramatic shift of childcare and schooling responsibility from formal institutions to private households during the pandemic has put families under enormous stress and raised concerns about caregivers' health and wellbeing. Despite the overwhelming media attention to families’ wellbeing, to date limited research has examined parenting stress and parental psychological distress during the COVID-19 pandemic, particularly in Germany. Method: We analyzed four waves of panel data (N= 1,771) from an opt-in online survey, which was conducted between March 2020 and April 2021. Multivariable OLS regressions were used to estimate variations in the pandemic's effects on parenting stress and psychological distress by various demographic and socioeconomic characteristics. Results: Overall, levels of parenting stress and psychological distress increased during the pandemic. During the first and third wave of the COVID-19 pandemic, mothers, parents with children younger than 11 years, parents with two or more children, parents working from home as well as parents with financial insecurity experienced higher parenting stress than other sociodemographic groups. Moreover, women, respondents with lower incomes, single parents, and parents with younger children experienced higher levels of psychological distress than other groups. Conclusion: Gender and socioeconomic inequalities in parents' psychological wellbeing increased among the study participants during the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Children, care time, career priority - What matters for junior scientists’ productivity and career perspective during the COVID-19 pandemic? (2022)

    Muschalla, Beate ; Wrobel, Ulrike; Sondhof, Anke;

    Zitatform

    Muschalla, Beate, Anke Sondhof & Ulrike Wrobel (2022): Children, care time, career priority - What matters for junior scientists’ productivity and career perspective during the COVID-19 pandemic? In: Work. A Journal of Prevention, Assessment and Rehabilitation, Jg. 72, H. 2, S. 391-397. DOI:10.3233/WOR-211230

    Abstract

    "Background: The coronavirus (COVID-19) pandemic brought about restrictions, additional workload, insecurity, or need for inventing new routines for professionals worldwide. The pandemic and its restrictions have been discussed as a career shock. OBJECTIVE: Adding knowledge to this, our study investigated the academic and family (care) situation of young scientists in a German technical university. METHODS: We conducted an online survey including young scientists from a technical university in Germany in April 2021. 346 participants (mean age 33 years, 37% women) gave self-ratings on academic and life situation during the pandemic year, care work, preferences for scientific career and family life. RESULTS: Family and career were independent priorities (r = 0.021, p = 0.676). Two thirds (68%) of the young scientists reported no deterioration in scientific outcome during the pandefmic year. But, care times and number of children impacted negatively on scientific productivity in terms of publications. This was true for both women and men. CONCLUSIONS: Young scientists need individual support for their career perspective, according to their concrete career level and life situation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The division of child care during the coronavirus crisis in Germany: How did short-time work affect fathers' engagement? (2022)

    Naujoks, Tabea ; Dummert, Sandra ; Kreyenfeld, Michaela ;

    Zitatform

    Naujoks, Tabea, Michaela Kreyenfeld & Sandra Dummert (2022): The division of child care during the coronavirus crisis in Germany: How did short-time work affect fathers' engagement? In: Journal of Family Research, Jg. 34, H. 1, S. 67-98., 2021-08-16. DOI:10.20377/jfr-717

    Abstract

    "Objective: This paper examines how participation in the short-time work scheme affected the gendered division of child care during the COVID-19 crisis in Germany. Background: Short-time work (Kurzarbeit) has been one of the main policies used to combat the economic and labour market repercussions of the coronavirus pandemic in Germany. We examine whether and, if so, how the growing prevalence of short-time work has affected care patterns. Method: We use data from the IAB-HOPP, a longitudinal study monitored by the German Institute for Employment Research (IAB). The analytical sample includes couples with children aged 12 and younger. We employ multinomial logistic regressions in which the outcome variable is the change in the division of care work from a period before to a period during the coronavirus crisis (June to October 2020). Results: We find that among men, receiving short-time work benefits resulted in more gender-equal care patterns. The positive effect of short-time work on the division of child care is moderated by the level of education. Fathers with low or medium education are more likely to increase their child care share when receiving short-time work benefits compared to fathers with high education. However, we also find that participating in the short-time work programme had no strong or significant effects on the gendered division of care among women. Conclusion: The evidence from this study suggests that men’s working time is a major vehicle to change the gendered division of care in couple households." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dummert, Sandra ;
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  • Literaturhinweis

    COVID-19 pandemic and the gender divide at work and home (2022)

    Nivakoski, Sanna ; Caló, Ximena; Profeta, Paola ; Mencarini, Letizia ;

    Zitatform

    Nivakoski, Sanna, Ximena Caló, Letizia Mencarini & Paola Profeta (2022): COVID-19 pandemic and the gender divide at work and home. (Eurofound research report. Living conditions and quality of life / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 78 S. DOI:10.2806/015588

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic has accentuated inequalities in many dimensions of European societies, including inequalities between women and men in several key domains. This report looks at gender inequalities that existed prior to the COVID-19 crisis and describes in what ways the pandemic has impacted on gender divides. It also analyses the various policy responses of national governments across the EU to address gender divides, and to prevent their widening during the pandemic. The effects of the pandemic on employment at EU-level has been remarkably gender-neutral on the whole, with nuances emerging within different sectors and socioeconomic groups. The pre-existing gender gaps in unpaid work have persisted, leading to work–life conflicts, especially among teleworking mothers of young children. Finally, the report describes the outlook for gender inequalities in Europe, pointing to factors that will shape the future of equality between women and men: gender segregation in labour markets, gender divides in telework and hybrid work, and gender mainstreaming in policymaking – especially in relation to caregiving and care services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Erwerbs- und Familienarbeit im Homeoffice? Innerfamiliale Arbeitsteilung in der Corona-Krise auf dem Prüfstand (2022)

    Peukert, Almut ; Beblo, Miriam; Zimmermann, Katharina ; Lüth, Laura ;

    Zitatform

    Peukert, Almut, Miriam Beblo, Laura Lüth & Katharina Zimmermann (2022): Erwerbs- und Familienarbeit im Homeoffice? Innerfamiliale Arbeitsteilung in der Corona-Krise auf dem Prüfstand. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 71, H. 1, S. 29-51. DOI:10.3790/sfo.71.1.29

    Abstract

    "Mit der COVID-19-Pandemie scheinen sich soziale Ungleichheiten zu verschärfen, sowohl weltweit als auch zwischen den Geschlechtern. In Bezug auf die innerfamiliale Arbeitsteilung werden unterschiedliche Thesen diskutiert – das Risiko der Retraditionalisierung auf der einen und die Chance der Modernisierung auf der anderen Seite. In diesem Beitrag verbinden und systematisieren wir die verschiedenen Stränge des wissenschaftlichen Diskurses und die heterogene empirische Studienlage zu innerfamilialer Arbeitsteilung und Geschlechter(un)gleichheiten. Vor dem Hintergrund orts- und zeitflexiblen Arbeitens im digitalen Homeoffice und sozialstaatlicher Interventionen schlussfolgern wir v. a. ein Sichtbarwerden vorhandener Ungleichheiten in der innerfamilialen Arbeitsteilung sowie eine Gleichzeitigkeit beider Entwicklungen – nämlich Modernisierungsstreben im Großen, trotz einiger Verharrungskräfte im Kleinen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Prekär durch die Krise - Einblicke in die Arbeitsmarktsituation von Eingewanderten in der Pandemie (2022)

    Pfeffer-Hoffmann, Christian; Krause, Eva Luise; Spitaleri, Laura; Becker, Paul; Komitowski, Doritt; Ziegler, Janine; Pallmann, Ildikó; Hampel, Anna-Elisabeth;

    Zitatform

    Becker, Paul, Anna-Elisabeth Hampel, Eva Luise Krause & Laura Spitaleri (2022): Prekär durch die Krise - Einblicke in die Arbeitsmarktsituation von Eingewanderten in der Pandemie. (Analysen und Studien / IQ-Fachstelle Einwanderung 2022,01), Berlin: Mensch und Buch Verlag, 52 S.

    Abstract

    "In der vorliegenden Studie werden zentrale Erkenntnisse aus den bisherigen Veröffentlichungen der Fachstelle Einwanderung eingebunden und um aktuelle Zahlen ergänzt. Im Zentrum der Datenanalyse steht die Frage, wie sich der Einbruch der Wirtschaft auf die Arbeitslosen- und Beschäftigtenzahlen sowie auf die Einkommen auswirkte und welche Personengruppen – differenziert nach Geschlecht und Herkunftsstaaten – von diesen Veränderungen besonders stark betroffen waren. Zudem werden Veränderungen in einzelnen ausgewählten Berufshauptgruppen und Beschäftigungsarten näher betrachtet. Dafür wurden Berufshauptgruppen ausgewählt, in denen infolge der COVID-19-Krise Fachkräfteengpässe bestehen oder zu erwarten sind. Neben statistischen Sekundärdaten bezieht sich die Studie auf Erkenntnisse aus einem Fachaustausch mit Beratenden sowie mehreren qualitativen Interviews, die mit in Deutschland arbeitenden Neuzugewanderten im Frühling und Sommer 2021 geführt wurden und ihrerseits Hinweise auf sich verschärfende Prekarisierungstendenzen in Beschäftigungsverhältnissen von Migrant*innen in Deutschland geben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corporate Training and Skill Gaps: Did COVID-19 Stem EU Convergence in Training Investments? (2022)

    Pouliakas, Konstantinos; Wruuck, Patricia;

    Zitatform

    Pouliakas, Konstantinos & Patricia Wruuck (2022): Corporate Training and Skill Gaps: Did COVID-19 Stem EU Convergence in Training Investments? (IZA discussion paper 15343), Bonn, 38 S.

    Abstract

    "European firms have increasingly invested in training of employees but differences across countries and types of firms remain – and the Covid-19 shock may have exacerbated them. This report analyses European firms' investment in training over the last six years examining trends, factors supporting training investment as well as the impact of the Covid-19 shock. We base the empirical analysis on a unique dataset, the European Investment Bank's Investment Survey (EIBIS), which allows tracking corporate training investment on a yearly basis. To understand dynamics underpinning firms' decision to invest in their workforce, we examine transition patterns and employ dynamic panel data estimation. Finally, we analyze the impact of the Covid-19 pandemic on firms' investment in workforce training and transitions in and out of training. We find that despite a slow upward trend in training investment observed in recent years, supported by labour market recovery, differences across firms and countries have persisted. The pandemic risks aggravating these, through its asymmetric impact on labour markets and differences in corporate innovation, firm structure and resilience. While firm training can be an important element for firms and their workforce to adjust to the post-pandemic environment, asymmetries in training investment could make it harder for those already lagging. The paper concludes with a discussion of policy implications." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Parents under stress: Evaluating emergency childcare policies during the first COVID-19 lockdown in Germany (2022)

    Schüller, Simone ; Steinberg, Hannah Sinja ;

    Zitatform

    Schüller, Simone & Hannah Sinja Steinberg (2022): Parents under stress: Evaluating emergency childcare policies during the first COVID-19 lockdown in Germany. In: Labour Economics, Jg. 78, 2022-06-30. DOI:10.1016/j.labeco.2022.102217

    Abstract

    "What are the effects of school and daycare facility closures during the COVID-19 pandemic on parental well-being and parenting behavior? Can emergency childcare policies during a pandemic mitigate increases in parental stress and negative parenting behavior? To answer these questions, this study leverages cross-state variation in emergency childcare eligibility rules during the first COVID-19 lockdown in Germany and draws on unique data from the 2019 and 2020 waves of the German AID:A family panel. Employing a triple-differences approach we identify short- to medium-term intention-to-treat effects and find that while emergency care policies did not considerably affect parents’ life satisfaction, partnership satisfaction or mental health, they have been effective in diminishing harsh parenting behavior. We find partly gendered effects, specifically on paternal parenting behavior. Our results suggest that decreasing parental well-being likely constitutes a general effect of the pandemic, whereas the observed increase in negative and potentially harmful parenting behavior is largely directly caused by school and daycare facility closures." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier B.V. All rights reserved.) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Steinberg, Hannah Sinja ;
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    Geflüchtete in Deutschland fühlten sich in der Corona-Pandemie stärker diskriminiert als zuvor (2022)

    Silva, Adriana Cardozo; Zinn, Sabine ; Prömel, Christopher ;

    Zitatform

    Silva, Adriana Cardozo, Christopher Prömel & Sabine Zinn (2022): Geflüchtete in Deutschland fühlten sich in der Corona-Pandemie stärker diskriminiert als zuvor. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 89, H. 18, S. 259-268. DOI:10.18723/diw_wb:2022-18-1

    Abstract

    "Geflüchtete in Deutschland fühlen sich in verschiedenen Lebensbereichen aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert. Dies kann ihre Integration nachhaltig beeinträchtigen. Dieser Bericht analysiert auf Basis der IAB-BAMF-SOEP-Befragung, inwieweit sie Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt, in Bildungseinrichtungen, auf dem Wohnungsmarkt, gegenüber öffentlichen Institutionen und im Alltag wahrnehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass die wahrgenommene Diskriminierung in den Jahren 2019 und 2020 in allen untersuchten Bereichen zugenommen hat, insbesondere bei der Arbeitssuche und in Bildungseinrichtungen. Geflüchtete, die in Ostdeutschland leben, jünger als 40 Jahre sind oder schlechtere Sprachkenntnisse aufweisen, und erwerbstätige Frauen fühlten sich 2019 stärker benachteiligt als andere Geflüchtetengruppen. Die Zunahme der wahrgenommenen Diskriminierung hängt sehr wahrscheinlich mit den abrupten Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt sowie mit der Abschaffung wichtiger Integrationsmaßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie zusammen. Daher ist es unabdingbar, Integrationsmaßnahmen, die durch die Pandemie unterbrochen oder eingestellt wurden (wie Sprach- und Integrationskurse), so schnell wie möglich wieder vollumfänglich aufzunehmen, um der Ausgrenzung und Marginalisierung von Geflüchteten entgegenzuwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Lebenslagen in Krisenzeiten: Neuzugewanderte in Deutschland in der Corona-Krise. Teil 3: Vertiefung durch eine dritte Online-Umfrage (2022)

    Spitaleri, Laura; Pallmann, Ildikó; Hampel, Anna-Elisabeth; Leisenheimer, Marlene; Komitowski, Doritt;

    Zitatform

    (2022): Lebenslagen in Krisenzeiten. Neuzugewanderte in Deutschland in der Corona-Krise. Teil 3: Vertiefung durch eine dritte Online-Umfrage. (Working paper / IQ-Fachstelle Einwanderung 2022,03), Berlin, 35 S.

    Abstract

    "Im Verlauf der COVID-19-Pandemie führte die IQ Fachstelle Einwanderung drei Online-Befragungen unter Neuzugewanderten in Deutschland durch. In dieser Analyse werden die Ergebnisse der dritten Befragung im Herbst 2021 mit den Vorumfragen in Verbindung gesetzt und analysiert. Die von mehr als 1.900 Teilnehmenden in die Auswertung einbezogenen Antworten sind nicht repräsentativ, geben aber einen tieferen Einblick in die Perspektiven von Zugewanderten auf die Veränderungen ihrer Lebens- und Arbeitssituation während der Corona-Krise." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Auswirkungen der Corona-Krise auf Jugendliche und junge Erwachsene im Bildungs- und Berufsalltag (2022)

    Steiner, Karin; Gössl, Alexandra;

    Zitatform

    Steiner, Karin & Alexandra Gössl (2022): Auswirkungen der Corona-Krise auf Jugendliche und junge Erwachsene im Bildungs- und Berufsalltag. (AMS-Report / Arbeitsmarktservice Österreich 166), Wien, 55 S.

    Abstract

    "Ende des Jahres 2019 brach in China das neuartige COVID-19-Virus aus und breitete sich Anfang des Jahres 2020 auch international aus. Durch einschränkende Maßnahmen der österreichischen Regierung zur Eindämmung des Corona-Virus war nicht nur im Speziellen die Wirtschaft, sondern jeder Bereich der Gesellschaft betroffen. Dieser Bericht versucht dabei ein Licht auf das Erleben des Bildungs- und Berufsalltags von Jugendlichen und jungen Erwachsenen während der Corona-Krise zu werfen. Mithilfe von Interviews in Fokusgruppen wurde versucht, dieses einzufangen und mit Erkenntnissen des aktuellen Forschungsstandes in Verbindung zu bringen. Expert*innen-Interviews dienten dabei als inhaltliche Ergänzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Managing uncertainty: Lone parents' time horizons and agency in the context of the COVID-19 pandemic (2022)

    Sánchez-Mira, Núria ; Moles-Kalt, Benjamin ; Bernardi, Laura ;

    Zitatform

    Sánchez-Mira, Núria, Benjamin Moles-Kalt & Laura Bernardi (2022): Managing uncertainty: Lone parents' time horizons and agency in the context of the COVID-19 pandemic. In: Journal of Family Research, Jg. 34, H. 1, S. 458-487. DOI:10.20377/jfr-696

    Abstract

    "Objective: This article shows the analytical value of an approach that integrates theoretical elaborations about the temporal orientations of different types of agency (pragmatic, identity, and life course) and uncertainty management, to analyse how families dealt with the challenges emerged during the COVID-19 pandemic. Background: The pandemic has been a major shock that has seriously challenged families' ability to adapt to sudden changes affecting multiple domains of life. Switzerland established a low-intensity lockdown in the spring of 2020, with social-distancing measures based on official recommendations. Changes in employment situations and school closures resulted in significant alterations to family life. This study examines how individuals with a trajectory of lone parenthood dealt with the increased uncertainties generated by this novel context. Method: Empirical data stems from the fourth wave of fieldwork of the longitudinal project "The multiple paths of lone parenthood", ongoing in French-speaking Switzerland since 2012–2013. Semi-structured interviews were conducted with 26 participants between April and June 2020. Results: The emergence of novel situations, the ambiguity of social-distancing measures, and the breakdown of routines accentuated pragmatic agency for most families. With the chronification of uncertainty, parents sought to regain identity agency by restabilising everyday routines. Uncertainty about future developments diminished life course agency, especially for parents in more insecure situations. Conclusion: The study offers an original perspective on the challenges of living through increased uncertainty and changing environments triggered by the pandemic, by highlighting the relevance of temporalities for understanding agency within life course processes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Auswirkungen der COVID-19-Krise auf Jugendliche am Arbeitsmarkt in den EU-27 (2022)

    Tamesberger, Dennis;

    Zitatform

    Tamesberger, Dennis (2022): Auswirkungen der COVID-19-Krise auf Jugendliche am Arbeitsmarkt in den EU-27. In: L. Bellmann & W. Matiaske (Hrsg.) (2022): Sozio-Ökonomik der Corona-Krise, S. 111-136.

    Abstract

    "Mit einer deskriptiven Datenanalyse des Zeitraums zwischen dem ersten Quartal 2020 und dem ersten Quartal 2021 werden die EU-27-Länder je nach Betroffenheit von wirtschaftlicher Rezession in drei unterschiedliche Gruppen unterteilt. Gezeigt wurde, dass die Gruppe der Länder, die den stärksten BIP-Einbruch verzeichneten, gleichzeitig sehr schwierige institutionelle Rahmendbedingungen vorfand. In der zweiten Gruppe, die mittelstark betroffen war, konnten Länder mit dualem Ausbildungssystem die Vulnerabilität der Jugendlichen eindämmen, und die dritte Gruppe mit mäßigem bis keinem Einbruch des BIP zeigt ein recht diverses Bild. Auf supranationaler Ebene konnte festgestellt werden, dass Jugendliche im Alter von 15-19 Jahren eher von Arbeitslosigkeit betroffen sind als junge Erwachsene, darunter waren es vorwiegend junge Frauen und Migran*innen, die von der Krise in die Arbeitslosigkeit gedrängt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Covid-19 und das Arbeitsmarktverhalten von Frauen und Männern: Thünen-Vorlesung 2021 (2022)

    Tertilt, Michèle ;

    Zitatform

    Tertilt, Michèle (2022): Covid-19 und das Arbeitsmarktverhalten von Frauen und Männern. Thünen-Vorlesung 2021. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 23, H. 1, S. 10-19. DOI:10.1515/pwp-2022-0001

    Abstract

    "In Folge von Covid-19 sind bisher mehr Männer als Frauen gestorben. Aber wirtschaftlich sind Frauen von der Pandemie stärker betroffen als Männer. In ihrer Thünen-Vorlesung vor dem Verein für Sozialpolitik im Herbst 2021 erläutert Michèle Tertilt die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Arbeitsmarktverhalten von Frauen und Männern und die sich dadurch ergebenden langfristigen Konsequenzen. Tertilt berichtet zunächst von einer empirischen Studie, in der sie gemeinsam mit Koautoren untersucht hat, inwieweit sich das relative Arbeitsangebot von Frauen und Männern in der Pandemie in einer Reihe von Ländern verändert hat. Sie stellt außerdem Ergebnisse eines quantitativen Modells vor, das die mittel- und langfristigen Konsequenzen der Pandemie für die Geschlechtergerechtigkeit am Arbeitsmarkt und insbesondere für das Lohngefälle vorhersagen soll." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede in Sachsen in Zeiten der Corona-Pandemie (2022)

    Weyh, Antje; Fuchs, Michaela ; Hennig, Dustin; Rossen, Anja ;

    Zitatform

    Weyh, Antje, Dustin Hennig, Michaela Fuchs & Anja Rossen (2022): Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede in Sachsen in Zeiten der Corona-Pandemie. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 02/2022), Nürnberg, 38 S. DOI:10.48720/IAB.RES.2202

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie hat einen starken Einbruch der wirtschaftlichen Gesamtaktivität verursacht. Dieser hat sich auf dem Arbeitsmarkt in unterschiedlicher Weise auf Frauen und Männer ausgewirkt. In diesem Zusammenhang betrachtet dieser Beitrag auf Basis der Beschäftigtenhistorik des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung den Gender Pay Gap und seine Bestimmungsfaktoren in den Jahren 2019 und 2020. In Sachsen lag der unbereinigte Gender Pay Gap in 2020 mit 7,6 Prozent deutlich unterhalb des gesamtdeutschen Wertes von 19,3 Prozent. Gegenüber 2019 ging er sowohl in Sachsen als auch in Deutschland weiter zurück, obgleich bei der Betrachtung nach einzelnen Personengruppen vereinzelt Unterschiede zu beobachten sind. Um ein detaillierteres Bild über die Einflussgrößen des Gender Pay Gap zu erhalten, werden eine Vielzahl unterschiedlicher Faktoren im Rahmen einer Oaxaca-Blinder-Zerlegung betrachtet. Diese offenbart, dass die berufliche Orientierung von Frauen und Männern sowie geschlechtsspezifische Unterschiede in der Qualifikation weiterhin einen entscheidenden Einfluss auf die Höhe der Lohnlücke haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje; Fuchs, Michaela ; Rossen, Anja ;
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    Arbeiten im Jahr 2021: Weitere Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt (2022)

    Ziegler, Martina;

    Zitatform

    Ziegler, Martina (2022): Arbeiten im Jahr 2021. Weitere Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. In: Lernen fördern, Jg. 42, H. 1, S. 4-11.

    Abstract

    "Das Jahr 2020 stand voll und ganz im Zeichen der Corona-Pandemie und ihrer weitreichenden und vielfältigen Auswirkungen und neuen Herausforderungen - auch auf dem Arbeitsmarkt. Wie ging es daraufhin im letzten Jahr weiter? Welche Chancen, welche Schwierigkeiten stellten sich (junge) Erwachsenen mit und ohne Behinderungen und Beeinträchtigungen im Jahr 2021? Wie gestaltete sich ihre Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt? Und welche Chancen haben junge Auszubildende derzeit?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Reduced well-being during the COVID-19 pandemic - The role of working conditions (2022)

    Zoch, Gundula ; Vicari, Basha ; Bächmann, Ann-Christin ;

    Zitatform

    Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2022): Reduced well-being during the COVID-19 pandemic - The role of working conditions. In: Gender, work & organization, Jg. 29, H. 6, S. 1969-1990., 2021-11-03. DOI:10.1111/gwao.12777

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic has had diverse impacts on the employment conditions and family responsibilities of men and women. Thus, women and men were exposed to very different roles and associated challenges, which may have affected their well-being very differently. Using data from the National Educational Panel Study and its supplementary COVID-19 web survey for Germany (May–June 2020), we investigate gender differences in the relationship between working conditions and within-changes in subjective well-being. We systematically consider the household context by distinguishing between adults with and without younger children in the household. The results from multivariate change-score regressions reveal a decline in all respondents' life satisfaction, particularly among women with and without younger children. However, the greater reduction in women's well-being cannot be linked to systematic differences in working conditions throughout the pandemic. Kitagawa–Oaxaca–Blinder counterfactual decompositions confirm this conclusion. Further analyses suggest that women's caregiving role, societal concerns, and greater loneliness partly explain the remaining gender differences in altered satisfaction. From a general perspective, our results suggest important gender differences in social life and psychological distress at the beginning of the pandemic, which are likely to become more pronounced as the crisis has unfolded." (Author's abstract, © John Wiley & Sons, Inc.) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Vicari, Basha ; Bächmann, Ann-Christin ;
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  • Literaturhinweis

    Entwicklungen in der Zeitarbeit, Januar 2022 (2022)

    Zitatform

    (2022): Entwicklungen in der Zeitarbeit, Januar 2022. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 27 S.

    Abstract

    "Die Arbeitnehmerüberlassung reagiert frühzeitig auf Änderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen und kann daher ein Frühindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt sein. Nach einer langen Wachstumsphase setzte im Jahr 2018 in der Zeitarbeit ein Beschäftigungsrückgang ein, der anfangs auch mit den gesetzlichen Regulierungen zusammenhängen dürfte. Die im zweiten Halbjahr 2018 einsetzende Abschwächung der konjunkturellen Dynamik dürfte diesen zunächst verstärkt und dann abgelöst haben. Nach 2019 war die Ursache überwiegend in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Die Auswirkungen der Corona-Krise spiegeln sich auch in den Zahlen zur Leiharbeit wider. Für den gesamten Wirtschaftszweig der Zeitarbeit zeigten sich seit Frühjahr 2020 bereits deutliche Einbußen. Gegen Ende des Jahres zeichnete sich allerdings bereits eine positive Tendenz ab, die sich bis ins erste Halbjahr 2021 erstreckt. Im gleitenden Jahresdurchschnitt bis Juni 2021 waren 784.000 Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer in Deutschland sozialversicherungspflichtig oder ausschließlich geringfügig beschäftigt. Ihr Anteil an der Gesamtbeschäftigung liegt bei 2,1 Prozent. Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer arbeiten häufiger in Tätigkeiten, die mit einem niedrigen Anforderungsniveau verbunden sind: Mehr als jeder Zweite übt eine Helfertätigkeit aus. Die Mehrzahl der Zeitarbeitnehmer ist männlich und jünger. Personen ohne Berufsabschluss sind anteilig deutlich häufiger vertreten als bei den Beschäftigten insgesamt. Auch der Ausländeranteil ist höher. Zeitarbeit bietet damit jungen Menschen, Geringqualifizierten und Ausländern eine Einstiegsmöglichkeit in den Arbeitsmarkt. Die hohe Dynamik der gesamten Zeitarbeitsbranche spiegelt sich auch in einem überdurchschnittlich hohen Risiko, aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung heraus arbeitslos zu werden wider. Im Corona-Jahr erfolgten zwölf Prozent der Zugänge in Arbeitslosigkeit aus Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aber 17 Prozent der Beschäftigungsaufnahmen aus Arbeitslosigkeit aus der bzw. in die Zeitarbeitsbranche. 75 Prozent der Arbeitslosen, die aus Arbeitslosigkeit eine Beschäftigung in der Zeitarbeit aufgenommen haben, sind sowohl nach sechs als auch nach zwölf Monaten sozialversicherungspflichtig beschäftigt, teilweise auch in anderen Branchen. Die Bruttoarbeitsentgelte in der Zeitarbeit liegen deutlich unter den im Durchschnitt über alle Branchen erzielten Entgelten. Strukturelle Unterschiede zu allen Beschäftigten – wie etwa in Alter oder Anforderungsniveau – spielen hierbei eine große Rolle. Nachdem die Stellenzugänge coronabedingt deutlich eingebrochen waren, nahm der Kräftebedarf der Branche im Laufe des Jahres 2021 wieder deutlich zu. Das Vorkrisenniveau wird allerdings noch nicht wieder erreicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022 (2021)

    Achatz, Juliane; Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim; Leber, Ute; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Kruppe, Thomas ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon; Seibert, Holger; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Fuchs, Johann ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin; Ramos Lobato, Philipp; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Frank Bauer, Mario Bossler, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Christine Dauth, Katharina Dengler, Hans Dietrich, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Nicole Gürtzgen, Christian Hohendanner, Christian Hutter, Elke Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Florian Lehmer, Torsten Lietzmann, Michael Oberfichtner, Britta Matthes, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Susanne Wanger, Basha Vicari, Mark Trappmann, Holger Seibert, Angela Rauch, Gerd Zika, Enzo Weber, Simon Trenkle, Nancy Reims, Ulrich Walwei, Philipp Ramos Lobato, Gesine Stephan & Jürgen Wiemers (2021): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022. Nürnberg, 20 S.

    Abstract

    "Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei der Förderung der Aus- und Weiterbildung –, bei der Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende und bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen. Die Covid-19-Pandemie hat die Situation in mancherlei Hinsicht zusätzlich verschärft. Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The Gendered Impact of the COVID-19 Recession on the US Labor Market (2021)

    Albanesi, Stefania ; Kim, Jiyeon ;

    Zitatform

    Albanesi, Stefania & Jiyeon Kim (2021): The Gendered Impact of the COVID-19 Recession on the US Labor Market. (NBER working paper 28505), Cambridge, MA, 37 S. DOI:10.3386/w28505

    Abstract

    "The economic crisis associated with the emergence of the novel corona virus is unlike standard recessions. Demand for workers in high contact and inflexible service occupations has declined, while parental supply of labor has been reduced by lack of access to reliable child care and in-person schooling options. This has led to a substantial and persistent drop in employment and labor force participation for women, who are typically less affected by recessions than men. We examine real time data on employment, unemployment, labor force participation and gross job flows to document the gendered impact of the pandemic. We also discuss the potential long-term implications of this crisis, including the role of automation in depressing the recovery of employment for the worst hit service occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Covid-19: Reinforcing Gender Gaps? (2021)

    Albrecht, Clara; Endl-Geyer, Victoria; Stitteneder, Tanja;

    Zitatform

    Albrecht, Clara, Victoria Endl-Geyer & Tanja Stitteneder (2021): Covid-19: Reinforcing Gender Gaps? In: CESifo forum, Jg. 22, H. 5, S. 50-57.

    Abstract

    "The pandemic has had a major impact on our society and reinforces gender gaps in many areas. Looking at unemployment figures, these have been affected, but not always to the high degree one would have expected. One reason for this may have been appropriate policy measures in some countries, especially within the EU. However, women tend to work in sectors that are badly hit by the crisis, putting them at risk of job and income losses. While gender differences are rarely clearly visible in general, they become more apparent among parents. A holistic view, however, shows that the total workload of paid and unpaid work has increased significantly more for women than for men across countries. This is reflected in the fact that women are increasingly taking on care and housework tasks, making greater use of remote work options and shifting their paid working hours into the evening. The extent to which working from home and changes in availability influence career opportunities still needs to be clarified. However, other consequences can already be observed, such as higher susceptibility to psychological problems among women. Also, preliminary data show that women face more prolonged health consequences, due to missed checkups for example, and are more likely to be victims of domestic violence during a lockdown." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    "Corona Class of 2020": A Lost Generation? (2021)

    Albrecht, Clara; Stitteneder, Tanja; Kinne, Lavinia ; Freundl, Vera;

    Zitatform

    Albrecht, Clara, Vera Freundl, Lavinia Kinne & Tanja Stitteneder (2021): "Corona Class of 2020": A Lost Generation? In: CESifo forum, Jg. 22, H. 4, S. 53-58.

    Abstract

    "The coronavirus crisis has caused severe economic, social and health disruptions worldwide. Children and young adults were among those who suffered most from the effects of the pandemic. Schoolchildren and students faced learning losses, and time spent on school activities dropped by about one-half. Likewise, apprentices and young adults in vocational training experienced learning losses due to school closures and reduced in-person training time. With declining enrollment rates in high school and college, the pandemic caused a major and unprecedented disruption in (higher) education. In many OECD countries, youth unemployment increased sharply, especially at the beginning of the pandemic. In addition to all that, mental health deteriorated within the younger population. This shows us how important it is to learn from these negative consequences for a large part of the population and to ensure in the future that no one is left behind in times of crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    From Mancession to Shecession: Women's Employment in Regular and Pandemic Recessions (2021)

    Alon, Titan; Doepke, Matthias ; Koll, David ; Tertilt, Michèle ; Coskun, Sena ;

    Zitatform

    Alon, Titan, Sena Coskun, Matthias Doepke, David Koll & Michèle Tertilt (2021): From Mancession to Shecession: Women's Employment in Regular and Pandemic Recessions. (IZA discussion paper 14223), Bonn, 104 S.

    Abstract

    "We examine the impact of the global recession triggered by the Covid-19 pandemic on women's versus men's employment. Whereas recent recessions in advanced economies usually had a disproportionate impact on men's employment, giving rise to the moniker "mancessions," we show that the pandemic recession of 2020 was a "shecession" in most countries with larger employment declines among women. We examine the causes behind this pattern using micro data from several national labor force surveys, and show that both the composition of women's employment across industries and occupations as well as increased childcare needs during closures of schools and daycare centers made important contributions. While many countries exhibit similar patterns, we also emphasize how policy choices such as furloughing policies and the extent of school closures shape the pandemic's impact on the labor market. Another notable finding is the central role of telecommuting: gender gaps in the employment impact of the pandemic arise almost entirely among workers who are unable to work from home. Nevertheless, among telecommuters a different kind of gender gap arises: women working from home during the pandemic spent more work time also doing childcare and experienced greater productivity reductions than men. We discuss what our findings imply for gender equality in a post-pandemic labor market that will likely continue to be characterized by pervasive telecommuting." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Coskun, Sena ;
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    Das Leben von jungen Menschen in der Corona-Pandemie: Erfahrungen, Sorgen, Bedarfe (2021)

    Andresen, Sabine ; Wilmes, Johanna; Heyer, Lea; Thomas, Severine; Rusack, Tanja; Lips, Anna; Schröer, Wolfgang;

    Zitatform

    Andresen, Sabine, Lea Heyer, Anna Lips, Tanja Rusack, Wolfgang Schröer, Severine Thomas & Johanna Wilmes (2021): Das Leben von jungen Menschen in der Corona-Pandemie. Erfahrungen, Sorgen, Bedarfe. Gütersloh, 46 S. DOI:10.11586/2021021

    Abstract

    "Wie sieht das Leben von jungen Menschen in der Corona-Pandemie aus? Wie geht es ihnen und was macht ihnen Sorgen? Diesen Fragen gehen Jugendforscher:innen der Universitäten Hildesheim und Frankfurt am Main mit den beiden „Online-Befragungen zu Erfahrungen und Perspektiven von jungen Menschen während der Corona-Maßnahmen“ (JuCo I und II) auf den Grund. Im April/Mai und im November 2020 haben sie junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren befragt. Mit der vorliegenden Publikation legen sie eine vertiefende und vergleichende Auswertung der Ergebnisse vor. Dabei skizzieren die Autor:innen den Entstehungskontext der Befragungen sowie ihre methodischen Zugänge und Grundlagen. Zentrale Themen der Auswertungen von JuCo I und II sind die mangelnde Beteiligung von jungen Menschen, die in den Befragungen zum Ausdruck kommt, aber auch Veränderungen im Freizeitverhalten, Belastungen, die die Jugendlichen und jungen Erwachsenen schildern sowie Sorgen, z. B. um die finanzielle Situation und ihre Zukunft. Ein eigenes Kapitel widmet sich den 2.000 Freitextantworten, die die Jugendlichen den Jugendforscher:innen in den Online-Befragungen gegeben haben. Abschließend werden Überlegungen angestellt, die sich an die Zivilgesellschaft und die Politik richten, um eine bessere soziale Teilhabe junger Menschen – auch in Krisenzeiten – zu ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Abiturjahrgang 2020: Ohne Abiball zum Studium - allein am Bildschirm bricht die Lebenszufriedenheit ein (2021)

    Anger, Silke ; Lerche, Adrian; Patzina, Alexander ; Dietrich, Hans ; Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Toussaint, Carina ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Sarah Bernhard, Hans Dietrich, Adrian Lerche, Alexander Patzina, Malte Sandner & Carina Toussaint (2021): Abiturjahrgang 2020: Ohne Abiball zum Studium - allein am Bildschirm bricht die Lebenszufriedenheit ein. (IAB-Kurzbericht 19/2021), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Der Abiturjahrgang 2020 war aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie von Schulschließungen kurz vor und während der Abiturprüfungen betroffen. Die letzten Prüfungsvorbereitungen fanden nicht im geplanten Umfang in der Schule, sondern im häuslichen Umfeld statt. Prüfungstermine wurden kurzfristig ausgesetzt und teils verschoben. Auf Basis der IAB-Studie „Berufliche Orientierung: Berufs- und Studienwahl“ (BerO) werden die Lebenszufriedenheit, die Bildungspläne sowie der Start in Hochschul- und Ausbildungsgänge des Abiturjahrgangs 2020 untersucht. Die Lebenszufriedenheit der Befragten ist auf einer Skala von 0 bis 10 um 0,5 gesunken. Ein solcher Einbruch ist untypisch für junge Menschen in diesem Lebensabschnitt. Er entspricht zum Beispiel dem drastischen Rückgang der Lebenszufriedenheit in Kriegsgebieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Distanzunterricht in der Covid-19-Pandemie: Wer häufig Kontakt zu seiner Lehrkraft hat, lernt mehr für die Schule (2021)

    Anger, Silke ; Peter, Frauke ; Margaryan, Shushanik ; Schubert, Andreas; Leschnig, Lisa; Siedler, Thomas ; Hörl, Tobias; Sandner, Malte ; Christoph, Bernhard ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Bernhard Christoph, Tobias Hörl, Lisa Leschnig, Shushanik Margaryan, Frauke Peter, Malte Sandner, Andreas Schubert & Thomas Siedler (2021): Distanzunterricht in der Covid-19-Pandemie: Wer häufig Kontakt zu seiner Lehrkraft hat, lernt mehr für die Schule. In: IAB-Forum H. 08.12.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-12-07.

    Abstract

    "Seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie hat sich der Schulalltag für viele Kinder und Jugendliche stark verändert. Durch die Schulschließungen zur Eindämmung der Pandemie wurde Distanzlernen im Frühjahr 2020 und auch im Schuljahr 2020/2021 zu einer neuen Normalität. Im Rahmen der Studie „Corona und Du“ hat das IAB für Kinder und Jugendliche erhoben, wie der Distanzunterricht umgesetzt wurde und wie sich dieser auf die Kontakthäufigkeit zu den Lehrkräften und auf die Lernzeit der Schülerinnen und Schüler ausgewirkt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Der Abiturjahrgang 2021 in Zeiten von Corona: Zukunftssorgen und psychische Belastungen nehmen zu (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Anger, Silke ; Bernhard, Sarah ; Dietrich, Hans ; Toussaint, Carina ; Lerche, Adrian; Patzina, Alexander ; Sandner, Malte ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Sarah Bernhard, Hans Dietrich, Adrian Lerche, Alexander Patzina, Malte Sandner & Carina Toussaint (2021): Der Abiturjahrgang 2021 in Zeiten von Corona: Zukunftssorgen und psychische Belastungen nehmen zu (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 18.03.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-03-17.

    Abstract

    "Seit dem Frühjahr 2020 hat sich der Schulalltag für viele junge Menschen stark verändert: Distanzlernen, Wechselunterricht und Hygienekonzepte in der Schule sind ebenso wie die Einschränkung sozialer Kontakte zu einer veränderten Normalität geworden. Im Rahmen der Studie „Berufliche Orientierung: Berufs- und Studienwahl“ (BerO) hat das IAB für den Abiturjahrgang 2021 erhoben, welche Auswirkungen diese Veränderungen aus Sicht der Betroffenen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Bildung: Verschärfung der Ungleichheit durch Schulschließungen vermeiden (2021)

    Anger, Christina; Plünnecke, Axel;

    Zitatform

    Anger, Christina & Axel Plünnecke (2021): Bildung: Verschärfung der Ungleichheit durch Schulschließungen vermeiden. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,19), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die coronabedingten Schulschließungen führen bei vielen Schülerinnen und Schülern zu Lernverlusten. Um diese adäquat beheben zu können, sollten bei Wiederaufnahme des Schulunterrichts zügig Lernstandserhebungen durchgeführt werden. Auf dieser Basis könnten zielgerichtete Fördermaßnahmen konzipiert werden. Dafür sind rund 1,5 Mrd. Euro zur Verfügung zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wie geht es einkommensschwächeren Familien in der Coronakrise? (2021)

    Arold, Benjamin; Freundl, Vera; Zierow, Larissa ; Werkmeister, Katia;

    Zitatform

    Arold, Benjamin, Vera Freundl, Katia Werkmeister & Larissa Zierow (2021): Wie geht es einkommensschwächeren Familien in der Coronakrise? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 6, S. 46-49.

    Abstract

    "In einer Online-Befragung unter 2 216 Eltern im November 2020 wurde erfasst, wie es einkommensschwächeren Familien mit Kindern in Deutschland während der Coronakrise erging. Ein Drittel der Befragten gab an, dass das Geld am Ende des Monats häufiger knapp ist als vor der Pandemie. Diese finanzielle Lage wirkt sich auch auf das Konsumverhalten der Familien aus: Knapp die Hälfte der Befragten (47%) leistet sich in der Coronakrise weniger als zuvor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    COVID-19, Working from Home and the Potential Reverse Brain Drain (2021)

    Bakalova, Irina; Dzyuba, Yuri; Fidrmuc, Jan; Berlinschi, Ruxanda;

    Zitatform

    Bakalova, Irina, Ruxanda Berlinschi, Jan Fidrmuc & Yuri Dzyuba (2021): COVID-19, Working from Home and the Potential Reverse Brain Drain. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 845), Maastricht, 14 S.

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic has led to a substantial increase in the prevalence of working from home among white-collar occupations. This can have important implications for the future of the workplace and quality of life. We discuss an additional implication, which we label reverse brain drain: the possibility that white-collar migrant workers return to live in their countries of origin while continuing to work for employers in their countries of destination. We estimate the potential size of this reverse flow using data from the European Labor Force Survey. Our estimates suggest that the UK, France, Switzerland and Germany each have around half a million skilled migrants who could perform their jobs from their home countries. Most of them originate from the other EU member states: both old and new. We discuss the potential economic, social and political implications of such reverse brain drain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The Gendered Politics of Pandemic Relief: Labor and Family Policies in Denmark, Germany, and the United States During COVID-19 (2021)

    Bariola, Nino ; Collins, Caitlyn ;

    Zitatform

    Bariola, Nino & Caitlyn Collins (2021): The Gendered Politics of Pandemic Relief: Labor and Family Policies in Denmark, Germany, and the United States During COVID-19. In: American Behavioral Scientist, Jg. 65, H. 12, S. 1671-1697. DOI:10.1177/00027642211003140

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic has magnified families’ struggles to reconcile caregiving and employment, especially for working mothers. How have different countries reacted to these troubling circumstances? What policies have been implemented to alleviate the pernicious effects of the pandemic on gender and labor inequalities? We examine the policies offered in Denmark, Germany, and the United States, three countries that represent distinct welfare regimes. We find important differences among the policy solutions provided, but also in the “cultural infrastructures” that allow policies to work as intended, or not. In Denmark, a social-democratic welfare state, robust federal salary guarantee programs supplemented an already strong social safety net. The country was among the first to lock down and reorganize health care—and also among the first to reopen schools and child care facilities, acknowledging that parents’ employment depends on child care provisioning, especially for mothers. Germany, a corporatist regime, substantially expanded existing programs and provided generous subsidies. However, despite an ongoing official commitment to reduce gender inequality, the cultural legacy of a father breadwinner/mother caregiver family model meant that reopening child care facilities was not a first priority, which pushed many mothers out of paid work. In the U.S. liberal regime, private organizations—particularly in privileged economic sectors—are the ones primarily offering supports to working parents. Patchwork efforts at lockdown and reopening have meant a lengthy period of limbo for working families, with disastrous consequences for women, especially the most vulnerable. Among such varied “solutions” to the consequences of the pandemic, those of liberal regimes seem to be worsening inequalities. The unprecedented nature of the current pandemic recession suggests a need for scholars to gender the study of economic crises." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr: Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen 2021 (2021)

    Barlovic, Ingo; Ullrich, Denise; Wieland, Clemens;

    Zitatform

    Barlovic, Ingo, Denise Ullrich & Clemens Wieland (2021): Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr. Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen 2021. Gütersloh, 32 S. DOI:10.11586/2021043

    Abstract

    "Attraktivität von Ausbildung: 41% aller Schüler:innen streben eine Ausbildung an, weitere 36% sind noch unentschieden. Damit ist für 77% eine Ausbildung mindestens eine Option. Ausbildungschancen: Über 70% aller Befragten haben den Eindruck, dass sich die Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Vergleich zu der Zeit vor Corona verschlechtert haben. Diese Einschätzung teilten im vergangenen Sommer nur 61%. Bei den Chancen auf einen Studienplatz nehmen nur 24% eine Verschlechterung wahr. Ausbildungsangebot: Über die Hälfte der Ausbildungsplatzsuchenden (54%) schätzt die Zahl der vorhandenen Ausbildungsplätze als zu gering ein. Diese Einschätzung teilt insgesamt knapp ein Drittel der befragten Jugendlichen (32%). Engagement der Politik: Gut die Hälfte aller Jugendlichen (53%) bescheinigt der Politik zu wenig Engagement für Ausbildungsplatzsuchende. Weitere 20% sind der Ansicht, dass zwar viel, aber noch nicht genug getan werde. Berufsorientierung: Die Mehrheit (79%) der Jugendlichen in Deutschland hält zwar das Informationsangebot zur Berufswahl insgesamt für ausreichend, allerdings klagt mehr als die Hälfte aller Jugendlichen über Schwierigkeiten, sich darin zurechtzufinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Datenlage zur Pandemie: Stellungnahme des IAB für das Fachgespräch des Parlamentarischen Begleitgremiums Covid-19-Pandemie des Landtags Nordrhein-Westfalen am 16. November 2021 (2021)

    Bauer, Frank; Sieglen, Georg;

    Zitatform

    Bauer, Frank & Georg Sieglen (2021): Datenlage zur Pandemie. Stellungnahme des IAB für das Fachgespräch des Parlamentarischen Begleitgremiums Covid-19-Pandemie des Landtags Nordrhein-Westfalen am 16. November 2021. (IAB-Stellungnahme 10/2021), Nürnberg, 21 S.

    Abstract

    "Das Begleitgremium Covid-19-Pandemie, ein Unterausschuss des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landestags Nordrhein-Westfalens, hat den Auftrag, aktuelle sowie künftige gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Folgen der Bewältigung und der Eindämmung der Covid-19-Pandemie zu behandeln. Im Rahmen eines Fachgesprächs am 16. November 2021 wurde das IAB unter dem Titel „Datenlage – Bereich Arbeit – Wirtschaft“ um eine Stellungnahme gebeten. Für Fragen aus dem umfangreichen Fragenkatalog, zu denen relevante Erkenntnisse insbesondere auf der Grundlage von Umfragen und Analysen aus dem IAB vorliegen, geben die folgenden Antworten einen zusammenfassenden Überblick über relevante Studienergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bauer, Frank; Sieglen, Georg;
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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Betriebe in Hessen: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels Hessen 2020. Gesamtbericht (2021)

    Behr, Dominik; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;

    Zitatform

    Behr, Dominik, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Betriebe in Hessen. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels Hessen 2020. Gesamtbericht. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 105 S.

    Abstract

    "Nachdem die „1. Welle“ der Pandemie überstanden und die Infektionszahlen im Sommer 2020 niedrig waren, befand sich das Land spätestens ab Herbst 2020 in einer „2. Welle“. Kontaktbeschränkungen wurden wieder verschärft und erneut partielle Branchenschließungen verfügt. Deren Fortführung erfolgte zum Teil bis in das Frühjahr 2021. Nachdem sich die Wirtschaft in Deutschland in Quartal 1 und Quartal 2 des Jahres 2021 auch wegen einer steigenden Impfquote langsam von den Lockdowns erholt hat (Statistisches Bundesamt 2021), sind sowohl kurz- als auch langfristige Folgen für einzelne Beschäftigtengruppen, Wirtschaftsstrukturen und -prozesse durch die sich schnell und häufig ändernden Rahmenbedingungen nach wie vor schwer einzuordnen. Aus diesem Grund nehmen die Auswertungen der Befragung des IAB-Betriebspanels von 2020 zunächst die Auswirkungen der „1. Welle“ der Corona-Pandemie auf die hessischen Betriebe in den Blick. Die Auswirkungen werden in fünf verschiedenen Themenblöcken beleuchtet, die einen Einblick in die Folgen der Corona-Krise ermöglichen und in Kombination mit den Auswertungen der IAB-Betriebspanels der folgenden Jahre ein schlüssiges Bild der Entwicklung der Pandemiefolgen zeichnen können. Je nach Datenverfügbarkeit wird in der Auswertung nach Wirtschaftszweigen, Betriebsgröße und der – nach eigenen Angaben der Betriebe – wirtschaftlichen Betroffenheit durch die Pandemie differenziert. Grundlage der Auswertung sind die Daten von 1.008 hessischen Betrieben, die die Grundgesamtheit von knapp 164.000 Betrieben mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten repräsentieren. Die Datenerhebungen fanden von Juli bis November 2020 statt." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Infografiken 2020
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    Der Mangel an Bewerbungen bremst die Erholung am Ausbildungsmarkt (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ; Kleifgen, Eva ; Ebbinghaus, Margit; Umkehrer, Matthias; Gleiser, Patrick ; Stegmaier, Jens ; Leber, Ute; Schierholz, Malte ; Hensgen, Sophie ; Roth, Duncan ; Gerhards, Christian ; Moritz, Michael ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Margit Ebbinghaus, Bernd Fitzenberger, Christian Gerhards, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Ute Leber, Michael Moritz, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Matthias Umkehrer (2021): Der Mangel an Bewerbungen bremst die Erholung am Ausbildungsmarkt (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 18.11.2021 Nürnberg, 2021-11-15.

    Abstract

    "Für das kürzlich begonnene Ausbildungsjahr 2021/2022 haben 17 Prozent der ausbildungsberechtigten Betriebe weniger, aber nur 10 Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen als vor der Krise. Aus Sicht der Betriebe hat dies nur zum kleineren Teil damit zu tun, dass sie ihr Ausbildungsangebot pandemiebedingt eingeschränkt haben. Vielmehr führt oftmals ein Mangel an (geeigneten) Bewerbungen dazu, dass Lehrstellen unbesetzt bleiben. Dabei tun sich insbesondere kleinere Betriebe schwer, ihre Lehrstellen zu besetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Jeder zehnte ausbildungsberechtigte Betrieb könnte im kommenden Ausbildungsjahr krisenbedingt weniger Lehrstellen besetzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Bellmann, Lutz ; Kagerl, Christian ; König, Corinna ; Leber, Ute; Aminian, Armin; Gleiser, Patrick ; Stegmaier, Jens ; Koch, Theresa; Schierholz, Malte ; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; Fitzenberger, Bernd ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2021): Jeder zehnte ausbildungsberechtigte Betrieb könnte im kommenden Ausbildungsjahr krisenbedingt weniger Lehrstellen besetzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 22.02.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-02-19.

    Abstract

    "Auch wenn die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge im letzten Ausbildungsjahr 2019/2020 gesunken ist, hat sich die betriebliche Ausbildung robuster als erwartet erwiesen. Angesichts der weiter anhaltenden Krise steht jedoch zu befürchten, dass sich die Situation im kommenden Ausbildungsjahr verschlechtern wird. Aktuelle Befunde einer Betriebsbefragung zeigen, dass insbesondere kleine Betriebe und Betriebe, die von der Krise besonders stark betroffen sind, ihr Angebot an Ausbildungsplätzen zurückfahren wollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Weiterbildung und Ausbildungsmarkt - Entwicklungen im Zug der Corona-Krise und Umsetzung von Programmen der Bundesregierung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021 (2021)

    Bellmann, Lutz ; Leber, Ute; Umkehrer, Matthias; Dietrich, Hans ; Roth, Duncan ; Fitzenberger, Bernd ; Lang, Julia ; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Hans Dietrich, Bernd Fitzenberger, Thomas Kruppe, Julia Lang, Ute Leber, Duncan Roth & Matthias Umkehrer (2021): Weiterbildung und Ausbildungsmarkt - Entwicklungen im Zug der Corona-Krise und Umsetzung von Programmen der Bundesregierung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021. (IAB-Stellungnahme 09/2021), Nürnberg, 16 S.

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2021/2022 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Einschätzung von Weiterbildung gering Qualifizierter, von Weiterbildung bei Kurzarbeit (in Zusammenhang mit der Corona-Krise) und der Nationalen Weiterbildungsstrategie (NWS) der Bundesregierung sowie der Situation am Ausbildungsmarkt (Matching-Probleme) und des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2021 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Mehrzahl der Betriebe hat schon vor der Corona-Krise Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeboten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Bellmann, Lutz ; Kleifgen, Eva ; Umkehrer, Matthias; Stegmaier, Jens ; Gleiser, Patrick ; Roth, Duncan ; Kagerl, Christian ; Moritz, Michael ; Hensgen, Sophie ; Möller, Iris ; Kohaut, Susanne; Leber, Ute;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Susanne Kohaut, Ute Leber, Iris Möller, Michael Moritz, Duncan Roth, Jens Stegmaier & Matthias Umkehrer (2021): Die Mehrzahl der Betriebe hat schon vor der Corona-Krise Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeboten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 26.11.2021 Nürnberg, 2021-11-25.

    Abstract

    "Erwerbstätige mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen sind einer Doppelbelastung ausgesetzt. Die Covid-19-Pandemie hat diese Belastungen zum Teil erheblich verstärkt. Gleichzeitig unterstützen insbesondere größere Betriebe ihre Beschäftigten dabei, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren, am häufigsten in Form einer flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Remote Working and Mental Health during the First Wave of COVID-19 Pandemic (2021)

    Bertoni, Marco ; Pavese, Caterina; Pasini, Giacomo ; Cavapozzi, Danilo ;

    Zitatform

    Bertoni, Marco, Danilo Cavapozzi, Giacomo Pasini & Caterina Pavese (2021): Remote Working and Mental Health during the First Wave of COVID-19 Pandemic. (IZA discussion paper 14773), Bonn, 26 S.

    Abstract

    "We use longitudinal data from the SHARE survey to estimate the causal effect of remote working during the COVID-19 pandemic on mental health of senior Europeans. We face endogeneity concerns both for the probability of being employed during the pandemic and for the choice of different work arrangements conditional on employment. Our research design overcomes these issues by exploiting variation in the technical feasibility of remote working across occupations and in the legal restrictions to in-presence work across sectors. We estimate heterogeneous effects of remote working on mental health: we find negative effects for respondents with children at home and for those living in countries with low restrictions or low excess death rates due to the pandemic. On the other hand, the effect is positive for men and for respondents with no co-residing children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Saisonarbeitskräfte dringend benötigt: Das Regime landwirtschaftlicher Saisonarbeit in Deutschland im Kontext der Corona-Pandemie (2021)

    Biaback Anong, Dorothea;

    Zitatform

    Biaback Anong, Dorothea (2021): Saisonarbeitskräfte dringend benötigt. Das Regime landwirtschaftlicher Saisonarbeit in Deutschland im Kontext der Corona-Pandemie. (IMIS working papers 2021,09), Osnabrück, 46 S.

    Abstract

    "Zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 standen landwirtschaftliche Saisonarbeiter_innen für kurze Zeit stark in der öffentlichen Aufmerksamkeit. Das Working Paper nimmt demgegenüber eine langfristige Perspektive ein: Der politische Diskurs um Saisonarbeit von 2018 bis 2020 wird einer empirischen Analyse unterzogen und in ein Verhältnis zum rechtlichen Regime landwirtschaftlicher Saisonarbeit in Geschichte und Gegenwart gesetzt. Forschungsleitend ist dabei die Frage nach Verschiebungen und Kontinuitäten im Regime landwirtschaftlicher Saisonarbeit in Deutschland während der Corona-Pandemie. Dabei wird herausgearbeitet, dass die Regulierung der Saisonarbeitsmigration vor und während der Pandemie im Sinne einer Just-in-Time-Migration auf die spezifischen Bedürfnisse der Landwirtschaft an ‚niedrigqualifizierten‘ Arbeitskräften ausgerichtet ist, diese aber durch ihre Arbeit keine Ansprüche auf Sozialleistungen in Deutschland erwerben. Im Gegensatz zu anderen Migrationsformen stehen dadurch ökonomische Interessen an migrantischer Arbeitskraft und das national-konservative Interesse an Restriktion von Migration im Regime der Saisonarbeit nicht im Konflikt, sondern verstärken sich vielmehr gegenseitig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Gender and employment in the COVID-19 recession: Cross-country evidence on “she-cessions” (2021)

    Bluedorn, John; Hansen, Niels-Jakob; Caselli, Francesca; Tavares, Marina M. ; Shibata, Ippei ;

    Zitatform

    Bluedorn, John, Francesca Caselli, Niels-Jakob Hansen, Ippei Shibata & Marina M. Tavares (2021): Gender and employment in the COVID-19 recession: Cross-country evidence on “she-cessions”. In: Covid economics H. 76, S. 87-109.

    Abstract

    "Early evidence on the pandemic’s effects pointed to women’s employment falling disproportionately, leading observers to call a “she-cession.” This paper documents the extent and persistence of this phenomenon in a quarterly sample of 38 advanced and emerging market economies. We show that there is a large degree of heterogeneity across countries, with over half to two-thirds exhibiting larger declines in women’s than men’s employment rates. These gender differences in COVID-19’s effects are typically short-lived, lasting only a quarter or two on average. We also show that she-cessions are strongly related to COVID-19’s impacts on gender shares in employment within sectors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Covid-19 and the self-employed: Ten months into the crisis (2021)

    Blundell, Jack; Machin, Stephen; Ventura, Maria;

    Zitatform

    Blundell, Jack, Stephen Machin & Maria Ventura (2021): Covid-19 and the self-employed. Ten months into the crisis. (Covid-19 analysis series / Centre for Economic Performance 019), London, 17 S.

    Abstract

    "The third LSE-CEP Survey of Self-employment was undertaken in February 2021, following the previous two of May and September 2020. The self-employed are continuing to be hit hard by the crisis, and in January 2021 under third lockdown their economic position in some dimensions has returned to be as bad as it was under the first lockdown of April 2020. In January 2021, the distribution of incomes and hours of self-employed workers is broadly similar to the first Covid-19 lockdown last spring. Through the crisis, there has been a heavy reduction in new entrants to self-employment. There has been a strong increase in transitions from self-employment to employment, but this is driven by self-reclassification rather than actual changes in job. While some workers anticipate leaving self-employment due to the crisis, these numbers are not noticeably different to typical rates of self-employment exits. Through a hypothetical choice experiment, among self-employed workers for whom a similar employee position exists, the majority show a preference to remain self-employed as they would choose their current status over switching to being employees. Badly targeted self-isolation payments have acted to provide poor incentives for workers to isolate when necessary, due to the perceived losses in income. School closure during the recent lockdown has increased pressure on self-employed parents, with 80% of women with children being the primary figure in their home learning during the lockdown. Although available in multiple forms, government support fails to provide the desired relief to all self-employed workers, leaving more than half of them worse off as a result of the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany (2021)

    Boll, Christina ; Müller, Dana ; Schüller, Simone ;

    Zitatform

    Boll, Christina, Dana Müller & Simone Schüller (2021): Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany. (IZA discussion paper 14375), Bonn, 37 S.

    Abstract

    "Using unique monthly panel data from the Institute for Employment Research (IAB) covering the immediate postlockdown period from June to August 2020, we investigate the opposing claims of widening/closing the gender gap in parental childcare during the COVID-19 pandemic in Germany. We contribute to the current literature by analyzing the medium-term dynamics of couples' childcare division and by considering the prepandemic division rather than providing merely snapshots during lockdown. Our results suggest a slight shift toward a more egalitarian division in June that, however, faded out in subsequent months. Starting from a fairly “traditional” prepandemic childcare division, the lockdown stimulus was not nearly strong enough to level the playing field. A subgroup analysis differentiating between parents' individual lockdown-specific work arrangements shows that the drivers of the observed shift were mothers who worked more than 20 hours a week and for whom remote work was not possible. Fathers' work arrangement instead did not play a significant role. We conclude that the shift emerged out of necessity rather than opportunity, which makes it likely to fade once the necessity vanishes, thereby catapulting parents back to their initial childcare arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Müller, Dana ;
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  • Literaturhinweis

    Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany (2021)

    Boll, Christina ; Müller, Dana ; Schüller, Simone ;

    Zitatform

    Boll, Christina, Dana Müller & Simone Schüller (2021): Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany. (IAB-Discussion Paper 12/2021), Nürnberg, 29 S.

    Abstract

    "Unter Verwendung einzigartiger monatlicher Paneldaten (IAB-HOPP), die den unmittelbaren Zeitraum nach dem ersten COVID-19 Lockdown in Deutschland von Juni bis August 2020 abdecken, untersuchen wir die gegensätzlichen Thesen zu Retraditionalisierung bzw. Modernisierung von Geschlechterrollen bei der elterlichen Kinderbetreuung während der COVID-19-Pandemie. Wir gehen über eine Momentaufnahme während des Lockdowns hinaus, indem wir die Aufteilung vor der Pandemie als Referenzpunkt nehmen und die mittelfristige Dynamik der Aufteilung von Kinderbetreuung im Elternpaar analysieren. Unsere Ergebnisse deuten auf eine leichte Verschiebung zu einer gleichberechtigteren Aufteilung im Juni hin, die jedoch in den folgenden Monaten wieder abnahm. Ausgehend von einer vergleichsweise "traditionellen" Aufteilung der Kinderbetreuung vor der Pandemie war der Lockdown-Stimulus nicht annähernd stark genug, um ein Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern herzustellen. Eine Untergruppenanalyse, die zwischen den individuellen Lockdown-spezifischen Arbeitsarrangements der Eltern differenziert, zeigt, dass die Treiber der beobachteten Verschiebung Mütter mit relativ intensiver Erwerbsbeteiligung waren, für die keine Möglichkeit bestand von zu Hause aus zu arbeiten. Das Arbeitsarrangement der Väter spielte dagegen keine signifikante Rolle. Wir kommen zu dem Schluss, dass die Verschiebung eher aus der Notwendigkeit als aus der Gelegenheit heraus entstanden ist, was es wahrscheinlich macht, dass sie wieder verschwindet, sobald die Notwendigkeit nachlässt und die Eltern zu ihren ursprünglichen Kinderbetreuungsarrangements zurückkehren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Müller, Dana ;
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  • Literaturhinweis

    Neither backlash nor convergence: Dynamics of intra-couple childcare division after the first COVID-19 lockdown and subsequent reopening in Germany (2021)

    Boll, Christina ; Schüller, Simone ; Müller, Dana ;

    Zitatform

    Boll, Christina, Dana Müller & Simone Schüller (2021): Neither backlash nor convergence: Dynamics of intra-couple childcare division after the first COVID-19 lockdown and subsequent reopening in Germany. In: Covid economics H. 81, S. 19-49.

    Abstract

    "Using unique monthly panel data (IAB-HOPP) covering the immediate post-lockdown period from June to August 2020, we investigate opposing claims of widening/closing the gender gap in parental childcare during the COVID-19 pandemic in Germany. We consider pre-pandemic division as a reference point and provide dynamics rather than snapshots. Our results suggest a slight shift toward a more egalitarian division in June that, however, faded out in subsequent months. Starting from a fairly “traditional” pre-pandemic childcare division, the lockdown stimulus was not nearly strong enough to level the playing field. Subgroup analysis differentiating between individual lockdown-specific work arrangements shows that the drivers of the observed shift were mothers with relatively intense labor market participation who cannot work from home. Fathers’ work arrangement instead did not play a significant role. We conclude that the shift emerged out of necessity rather than opportunity, which makes it likely to fade once the necessity vanishes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Müller, Dana ;
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  • Literaturhinweis

    Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany (2021)

    Boll, Christina ; Müller, Dana ; Schüller, Simone ;

    Zitatform

    Boll, Christina, Dana Müller & Simone Schüller (2021): Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany. (CESifo working paper 9091), München, 37 S.

    Abstract

    "Using unique monthly panel data from the Institute for Employment Research (IAB) covering the immediate postlockdown period from June to August 2020, we investigate the opposing claims of widening/closing the gender gap in parental childcare during the COVID-19 pandemic in Germany. We contribute to the current literature by analyzing the medium-term dynamics of couples' childcare division and by considering the prepandemic division rather than providing merely snapshots during lockdown. Our results suggest a slight shift toward a more egalitarian division in June that, however, faded out in subsequent months. Starting from a fairly “traditional” prepandemic childcare division, the lockdown stimulus was not nearly strong enough to level the playing field. A subgroup analysis differentiating between parents' individual lockdown-specific work arrangements shows that the drivers of the observed shift were mothers who worked more than 20 hours a week and for whom remote work was not possible. Fathers' work arrangement instead did not play a significant role. We conclude that the shift emerged out of necessity rather than opportunity, which makes it likely to fade once the necessity vanishes, thereby catapulting parents back to their initial childcare arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Müller, Dana ;
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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Corona-Krise auf das Familien- und Erwerbsleben: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)

    Bonin, Holger ; Eichhorst, Werner; Krause-Pilatus, Annabelle; Rinne, Ulf ;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Werner Eichhorst, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Auswirkungen der Corona-Krise auf das Familien- und Erwerbsleben. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 111 574), Bonn, 36 S.

    Abstract

    "Die mit der COVID-19-Pandemie verbundene schwere wirtschaftliche Rezession bringt bei Frauen und Männern unterschiedliche Beschäftigungs- und Einkommensrisiken mit sich und könnte sich damit auf die Gleichstellung der Geschlechter auswirken. So sind Frauen einerseits in einigen systemrelevanten Bereichen, wie etwa Pflege und Erziehung, besonders stark vertreten. Andererseits sind sie überdurchschnittlich oft in einigen von den kontaktbeschränkenden Maßnahmen besonders betroffenen Wirtschaftsbereichen, wie etwa im Gastgewerbe, tätig. In vielen Konstellationen musste zudem aufgrund der zumindest zeitweisen Schließung von Kitas und Schulen die Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern neu ausgehandelt werden. Vor diesem Hintergrund beleuchtet diese Kurzexpertise die gleichstellungspolitisch relevanten Veränderungen in Deutschland, die sich im bisherigen Verlauf der COVID-19-Pandemie am Arbeitsmarkt abzeichnen, sowie die sozialpolitischen Maßnahmen zur Abfederung der entstandenen Problemlagen unter dem Gesichtspunkt der Gleichstellung. Davon ausgehend werden konkrete Handlungsansätze erörtert, mit denen potenziell nachhaltigen Rückschritten bei Gleichstellungszielen durch Pandemiefolgen an den Arbeitsmärkten und in den Familien entgegengearbeitet werden könnte, oder die vorbeugend für eine gleichmäßigere Verteilung wirtschaftlicher und sozialer Risiken in künftigen Krisensituationen sorgen könnten" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie: Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von abhängig Beschäftigten im Februar 2021 : Expertise (2021)

    Bonin, Holger ; Krause-Pilatus, Annabelle; Rinne, Ulf ;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie. Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von abhängig Beschäftigten im Februar 2021 : Expertise. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 570), Berlin, 36 S.

    Abstract

    "Eine der Auswirkungen der Corona-Pandemie ist, dass sich die Arbeitssituation für viele Beschäftigte spürbar verändert hat. Diesbezügliche Veränderungen sind für die Zeit der ersten Welle im Pandemieverlauf gut dokumentiert, da in der Anfangsphase der Gesundheitskrise wissenschaftlich fundierte Erhebungen kurzfristig angestoßen und umgesetzt wurden. Allerdings sind im Laufe des Jahres 2020 diese Initiativen meist nicht systematisch fortgeführt oder eingestellt worden, sodass über die Entwicklung der Arbeitsbedingungen im Verlauf der laufenden zweiten Pandemiewelle kaum belastbare Daten vorliegen. Vor diesem Hintergrund ermittelt diese Expertise ein aktuelles Lagebild der Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten im Februar 2021. Hierfür wurden repräsentative Primärdaten im Querschnitt erhoben und ausgewertet. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Verbreitung von Homeoffice, die Veränderungen der Arbeitssituation durch die Ende Januar 2021 in Kraft getretene Corona-Arbeitsschutzverordnung, das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona: Unternehmen unterstützen Familien (2021)

    Brandt, Przemyslaw;

    Zitatform

    Brandt, Przemyslaw (2021): Corona: Unternehmen unterstützen Familien. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 4, S. 60-62.

    Abstract

    "Das ifo Institut befragte deutsche Personalleiter*innen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeitssituation. Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf Personalplanungen, Kurzarbeit und Entlohnungen gelegt. Zusätzlich gaben die teilnehmenden Unternehmen an, ob und wie sie Familien mit Kindern bei der Sicherstellung der Betreuung unterstützt haben. Insgesamt zeigen die Befragungsergebnisse, dass per saldo keine Veränderungen des Personalbestands im ersten Quartal 2021 geplant wurde. Trotz der schwierigen Situation wurden auch 2020 Sonderzahlungen geleistet. Und viele Unternehmen unterstützen Familien in dieser Situation. Insbesondere wurden Homeoffice-Möglichkeiten, entzerrte Arbeitszeiten und Sonderurlaub in Anspruch genommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Grundschulunterricht in Zeiten von Corona: Auswertungen einer Elternbefragung in NRW (2021)

    Breidenbach, Philipp; Schweitzer, Michael; Höckel, Lisa Sofie; Hertweck, Friederike ; Schaffner, Sandra ; Hörnig, Lukas ;

    Zitatform

    Breidenbach, Philipp, Friederike Hertweck, Lisa Sofie Höckel, Lukas Hörnig, Sandra Schaffner & Michael Schweitzer (2021): Grundschulunterricht in Zeiten von Corona: Auswertungen einer Elternbefragung in NRW. (RWI-Projektbericht), Essen, 46 S.

    Abstract

    "Am 11. März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation die neuartige Covid-19-Erkrankung zur globalen Pandemie. In Ermangelung medizinischer Behandlungs- und Schutzmöglichkeiten wurden auf der ganzen Welt seitdem nicht-pharmazeutische Maßnahmen gegen eine ungebremste Verbreitung des Virus ergriffen. Hierzu zählen insbesondere Abstands- und Hygieneregeln sowie die Vermeidung von Kontakten. Eine wesentliche Maßnahme der Kontaktbeschränkung zur Eindämmung des Infektionsgeschehens in Deutschland in der Frühphase der Pandemie war die Schließung sämtlicher Bildungseinrichtungen im März und April 2020. Binnen weniger Tage musste von einem über Jahrzehnte etablierten Präsenzunterricht auf einen Distanzunterricht gewechselt werden, ohne dass Eltern, Lehrpersonen und Kinder dies vorher erprobt, geübt oder anderweitig vorbereiten konnten. Die pandemische Situation beruhigte sich in Deutschland über den Sommer 2020. Doch mit der stark ansteigenden Anzahl der Neuinfektionen im letzten Jahresviertel 2020 wurde mit den Weihnachtsferien eine weitere, flächendeckende Schulschließung beschlossen. Diese wurden in Nordrhein-Westfalen (NRW) ab dem 21. Februar 2021 in ein System mit Wechseln zwischen Präsenz- und Distanzunterricht an Grundschulen überführt, welches bis zum Mai 2021 andauerte.1 Während die ersten flächendeckenden Schulschließungen noch überraschend kamen, standen sowohl Eltern als auch Lehrpersonen der zweiten Phase der Schulschließungen ab Januar 2021 nicht ganz unvorbereitet gegenüber. Dennoch wurde auch die zweite Phase der Schulschließungen kontrovers diskutiert. Um zu erfahren, wie sich Eltern und Kinder während der zweiten flächendeckenden Schulschließungen gefühlt haben und welchen Herausforderungen sie begegnet sind, hat das RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) im Juni und Juli 2021 eine Online-Befragung von Eltern von Grundschulkindern in NRW durchgeführt. Ziel der Studie ist es, einen Einblick in die Durchführung des Unterrichts und in die Herausforderungen des Schulalltags im Distanz- und Wechselunterricht von Grundschulkindern und deren Familien zu bekommen. Die Eltern wurden konkret zu den Einschätzungen und Entwicklung in der zweiten Welle der Pandemie (seit Januar 2021) befragt. Dieser Projektbericht fasst die Ergebnisse der Elternbefragung zusammen und bietet so eine erste, deskriptive Bestandsaufnahme der Herausforderungen der Kinder und ihrer Eltern während der zweiten Phase der Schulschließungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie: Stabile Beschäftigung, aber steigende Arbeitslosigkeit von Migrantinnen und Migranten (2021)

    Brücker, Herbert ; Hauptmann, Andreas ; Gundacker, Lidwina ; Jaschke, Philipp ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Lidwina Gundacker, Andreas Hauptmann & Philipp Jaschke (2021): Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie: Stabile Beschäftigung, aber steigende Arbeitslosigkeit von Migrantinnen und Migranten. (IAB-Kurzbericht 09/2021), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung haben erhebliche Folgen für den Arbeitsmarkt in Deutschland, etwa in Form von Kurzarbeit, Homeoffice, Arbeitszeitverkürzung oder gar Entlassungen. Einzelne Gruppen am Arbeitsmarkt sind davon unterschiedlich betroffen. Auf der Grundlage der Beschäftigungsstatistik und neuer Befragungsdaten werden hier die Folgen der Krise für Geflüchtete sowie andere Migrantinnen und Migranten im Vergleich zu Personen ohne Migrationshintergrund untersucht. Ein Fokus liegt auf den Geflüchteten, die bereits vor Ausbruch der Pandemie besonderen Arbeitsmarktrisiken ausgesetzt waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie auf Geflüchtete und andere Migrantinnen und Migranten (2021)

    Brücker, Herbert ; Gundacker, Lidwina ; Jaschke, Philipp ; Hauptmann, Andreas ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Lidwina Gundacker, Andreas Hauptmann & Philipp Jaschke (2021): Die Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie auf Geflüchtete und andere Migrantinnen und Migranten. (IAB-Forschungsbericht 05/2021), Nürnberg, 34 S.

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie und die Eindämmungsmaßnahmen haben erhebliche Folgen für den deutschen Arbeitsmarkt. Die deutsche Volkswirtschaft hat sich überwiegend durch Kurzarbeit und die Verlegung wirtschaftlicher Aktivitäten in das Homeoffice sowie durch andere Arbeitszeitkürzungen an den COVID-19-Schock angepasst. Die Auswirkungen des Schocks variieren jedoch zwischen unterschiedlichen Gruppen am Arbeitsmarkt: Geflüchtete und, in geringerem Umfang, andere Migrantinnen und Migranten waren während des ersten Lockdowns überdurchschnittlich von Beschäftigungsabbau und Kurzarbeit betroffen. Geflüchtete konnten außerdem die von ihnen ausgeübten Tätigkeiten nur in sehr geringem Umfang im Homeoffice durchführen. Wichtige Ursachen für diese negativen Arbeitsmarktwirkungen sind befristete Beschäftigungsverhältnisse, kurze Betriebszugehörigkeiten und Unterschiede in den Tätigkeitsstrukturen. Weiterhin ist bei Geflüchteten und anderen Migrantinnen und Migranten die Arbeitslosigkeit sehr viel stärker gestiegen als die Beschäftigung gesunken ist. Dies kann u.a. auf den pandemiebedingten Abbruch und die Unterbrechung von Integrations- und Qualifizierungsmaßnahmen zurückgeführt werden. Unmittelbar nach dem Auslaufen der Eindämmungsmaßnahmen des ersten Lockdowns ist die Beschäftigung der Geflüchteten wieder gestiegen. Allerdings ist ihr Beschäftigungswachstum 2020 sehr viel geringer als in den Vorjahren ausgefallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zweite bundesweite Antikörper-Studie: erstmals auch Geflüchtete befragt (2021)

    Brücker, Herbert ; Goßner, Laura ; Trübswetter, Parvati;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Laura Goßner & Parvati Trübswetter (2021): Zweite bundesweite Antikörper-Studie: erstmals auch Geflüchtete befragt. In: IAB-Forum H. 11.11.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-11-10.

    Abstract

    "Im November startete die bundesweite Antikörper-Studie „Leben in Deutschland - Corona-Monitoring 2021“ (RKI-SOEP-2). Mehr als 28.000 Menschen ab 14 Jahren, die zu den Befragten der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) gehören, werden zur Teilnahme an der zweiten Erhebungswelle eingeladen. Erstmals werden dabei auch geflüchtete Menschen befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Corona-Pandemie und Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen (2021)

    Buschmann-Steinhage, Rolf;

    Zitatform

    Buschmann-Steinhage, Rolf (2021): Die Corona-Pandemie und Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 35, H. 2, S. 6-15.

    Abstract

    "Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) hat im Herbst 2020 in einer Online-Umfrage verschiedene Akteure zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen befragt. Thema dieses Beitrags sind die Teilhabe am Arbeitsleben sowie die berufliche Rehabilitation. Als Grundlage dienen vor allem die Antworten von Betroffenen und von Leistungserbringern der beruflichen Rehabilitation. Es geht um Homeoffice und Digitalisierung, Menschen mit Behinderungen als Risikogruppe, Beschäftigtenvertretungen und die Dienste und Einrichtungen für die Teilhabe am Arbeitsleben (und deren Mitarbeiter*innen) sowie den Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Lambertus-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Wo ist das (gute) alte Leben hin? Doing Family und Vereinbarkeitsmanagement in der Corona-Krise (2021)

    Buschmeyer, Anna; Ahrens, Regina; Zerle-Elsäßer, Claudia ;

    Zitatform

    Buschmeyer, Anna, Regina Ahrens & Claudia Zerle-Elsäßer (2021): Wo ist das (gute) alte Leben hin? Doing Family und Vereinbarkeitsmanagement in der Corona-Krise. In: Gender, Jg. 13, H. 2, S. 11-28. DOI:10.3224/gender.v13i2.02

    Abstract

    "Um der Frage nachzugehen, wie während der Corona-Pandemie Erwerbs- und Sorgearbeit vereinbart werden, analysiert dieser Beitrag die Situation von Eltern mit Kindern unter zwölf Jahren aus dem Blickwinkel des Doing Family und mit Rückgriff auf Hartmut Rosas Thesen zur Be- und Entschleunigung. Anhand von Daten des DJI-Survey AID:A 2019, dessen ergänzender Corona-Befragung 2020 und 20 qualitativen Interviews mit Eltern zeigen wir Bewältigungsstrategien von Vereinbarkeitskonflikten während der Corona-Pandemie auf. Die quantitativen und auch die qualitativen Daten zeigen, dass sich die Rahmenbedingungen für das Balancemanagement durch Corona drastisch verändert haben. Besonders intrapersonale Vereinbarkeitskonflikte haben sich durch die Corona-Krise sowohl in beide Richtungen (Work-Family und Family-Work) als auch bei beiden Geschlechtern verstärkt. Viele dieser Veränderungen resultieren in einer Verfestigung der bisherigen Arbeitsteilung zwischen den Eltern. Es zeigen sich außerdem Ambivalenzen: Während sich die Situation für viele Eltern verschärft hat, hat sie sich für andere eher entspannt, teilweise zeigen sich beide Tendenzen innerhalb derselben Erzählung. Diese Ambivalenzen sind mit Dimensionen von Geschlecht verwoben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Polarisierungsprozesse in der "Generation Corona": Wie die Pandemie soziale Ungleichheit verstärkt (2021)

    Butterwegge, Carolin; Butterwegge, Christoph;

    Zitatform

    Butterwegge, Carolin & Christoph Butterwegge (2021): Polarisierungsprozesse in der "Generation Corona". Wie die Pandemie soziale Ungleichheit verstärkt. In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 75, H. 4/5, S. 99-106. DOI:10.5771/1611-5821-2021-4-5-99

    Abstract

    "Als die Covid-19-Pandemie die Bundesrepublik erreichte, deckte sie einerseits viele schon länger bestehende Missstände, soziale Ungleichheiten und politische Versäumnisse auf. Andererseits haben die "Jahrhundertpandemie", das von ihren ökonomischen Auswirkungen sowie den staatlichen Infektionsschutzmaßnahmen ausgelöste Krisendesaster, aber auch die stark auf Wirtschaftsunternehmen bzw. ihre sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zugeschnittenen Finanzhilfen, "Rettungsschirme" und Fördermittel des Staates die Ungleichheit in Deutschland weiter verschärft. Dass die Pandemie sozial extrem polarisierend gewirkt hat, gilt besonders für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Geschlechterungleichheiten im Arbeitsleben und subjektiven Wohlbefinden von Erwerbstätigen während der COVID-19-Pandemie (2021)

    Bünning, Mareike ; Hipp, Lena ;

    Zitatform

    Bünning, Mareike & Lena Hipp (2021): Geschlechterungleichheiten im Arbeitsleben und subjektiven Wohlbefinden von Erwerbstätigen während der COVID-19-Pandemie. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 5/6, S. 293-315. DOI:10.3790/sfo.70.5-6.293

    Abstract

    "Wie hat sich die COVID-19 Pandemie auf geschlechtsspezifische Ungleichheiten im Arbeitsleben und dem subjektiven Wohlbefinden Erwerbstätiger ausgewirkt? Zur Beantwortung dieser Frage analysiert dieser Beitrag drei Wellen einer nicht zufallsbasierten Onlinestichprobe für den Zeitraum Mitte März bis Anfang August 2020 und umfassen damit den Zeitraum des ersten Lockdowns. Die Ergebnisse unserer multivariaten Analysen zeigen: Frauen, Eltern und insbesondere Mütter waren überdurchschnittlich von Arbeitszeitreduzierungen betroffen. Bei der Wahrscheinlichkeit im Homeoffice zu arbeiten gab es nur geringfügige Unterschiede nach Geschlecht und Familiensituation. Die Zufriedenheit mit der Arbeit, dem Familienleben und dem Leben insgesamt ging bei Frauen, Eltern und insbesondere Müttern überproportional stark zurück. Die beobachteten Unterschiede verringern sich gegen Ende des Lockdowns wieder, jedoch unterschiedlich stark für die einzelnen Ergebnisdimensionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ausbildungsstellensuche in Zeiten der Corona-Pandemie. Belastungen, Einschränkungen und Mehraufwand im Bewerbungsprozess?: Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020 (2021)

    Christ, Alexander ; Schuss, Eric ; Heinecke, Marcel; Neuber-Pohl, Caroline ; Eberhard, Verena;

    Zitatform

    Christ, Alexander, Verena Eberhard, Marcel Heinecke, Caroline Neuber-Pohl & Eric Schuss (2021): Ausbildungsstellensuche in Zeiten der Corona-Pandemie. Belastungen, Einschränkungen und Mehraufwand im Bewerbungsprozess? Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020. (BIBB-Preprint), Bonn, 18 S.

    Abstract

    "Aufgrund der zur Eindämmung der Corona-Pandemie getroffenen Maßnahmen, standen Jugendliche, die 2020 auf der Suche nach einer betrieblichen Ausbildungsstelle waren, vor besonderen Herausforderungen. Die in diesem Beitrag vorgestellten Ergebnisse der BA/BIBB Bewerberbefragung 2020, einer repräsentativen schriftlich-postalischen Befragung von bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsstellenbewerber/-innen, zeigen, dass die Corona-Pandemie viele Bewerber/-innen emotional belastet hat. Rund die Hälfte der Bewerber/-innen empfand die Ausbildungsstellensuche als Stress oder große Anstrengung und hatte Angst, keine passende Ausbildungsstelle zu finden. Besonders belastet zeigte sich die Gruppe der Bewerber/-innen mit Migrations- oder Fluchthintergrund sowie ältere Bewerber/-innen gegenüber jüngeren Bewerber/-innen und Bewerberinnen gegenüber Bewerbern als auch die Gruppe der Bewerber/-innen mit Studienberechtigung. Darüber hinaus berichteten 27 % der Bewerber/-innen, dass sie im Zuge der Corona-Pandemie ihre Berufswünsche angepasst haben. Es zeigt sich, dass mehr als ein Drittel der Bewerber/-innen mit angepassten Berufswünschen ihre zum Befragungszeitpunkt ausgeübte Tätigkeit vorzeitig beenden möchten. Um herauszufinden, ob die Bewerber/-innen im Corona-Jahr 2020 bei der Ausbildungsstellensuche ihre Bewerbungsaktivitäten intensiviert haben, wurden die Befragungsdaten mit den Daten der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2018 und der BA/BIBB-Fluchtmigrationsstudie 2018 verglichen. Beim Vergleich der Bewerbungsaktivitäten vor und während der Corona-Pandemie zeigen die Ergebnisse insgesamt nur marginale Unterschiede. Lediglich beim Vergleich der in Form von betrieblichen Praktika oder Probearbeiten gesammelten Erfahrungen, liegen die Werte niedriger als 2018, was mit den Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie zusammenhängen könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A gendered lens on COVID-19 employment and social policies in Europe (2021)

    Cook, Rose ; Grimshaw, Damian ;

    Zitatform

    Cook, Rose & Damian Grimshaw (2021): A gendered lens on COVID-19 employment and social policies in Europe. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S215-S227. DOI:10.1080/14616696.2020.1822538

    Abstract

    "The COVID-19 outbreak and resultant economic crisis has led to governments in Europe taking extraordinary action to support citizens. Bodies such as the International Labour Organisation (ILO) recommend such measures should include targeted support for the most affected population groups. Women form one of these groups, with disproportionate impacts on their employment and economic resources already documented. Although the disruption brought about by the COVID-19 crisis has the potential to reshape gender relations for everyone’s benefit, there are concerns that the crisis will exacerbate underlying gender inequalities. Though these impacts are likely to be felt globally, public policy has the potential to mitigate them and to ensure a gender-sensitive recovery from the crisis. This paper introduces a gendered lens on the employment and social policies European countries have established since the crisis, with a brief comparative analysis of short-time working schemes in four countries – Germany, Italy, Norway, and the UK. Ongoing research seeks to extend the comparative, gendered analysis of the design, access and impacts of COVID-19 employment and social policies across Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gebremst oder gefordert? Berufliche Zukunftsgestaltung auf Widerruf für junge Erwachsene während der COVID-19-Pandemie (2021)

    Corsten, Michael ; Oswald, Sascha; Wittchen, Tobias;

    Zitatform

    Corsten, Michael, Sascha Oswald & Tobias Wittchen (2021): Gebremst oder gefordert? Berufliche Zukunftsgestaltung auf Widerruf für junge Erwachsene während der COVID-19-Pandemie. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 50, H. 2, S. 42-45.

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie wird als historischer Einschnitt und starke Verunsicherung wahrgenommen, insbesondere auch wegen der Folgewirkungen auf die Wirtschaftsdynamik und damit verbunden auf die Entwicklung am Arbeitsmarkt. Dadurch verändert sich die Wahrnehmung des Zukunftshorizonts der Gesellschaft. Wie ist die biografische Perspektive davon betroffen? Wie verändern sich speziell die Zukunftsvorstellungen junger Menschen am Anfang des Berufslebens?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kita- und Schulschließungen haben bei westdeutschen Vätern Einstellung zur Erwerbstätigkeit von Müttern verändert (2021)

    Danzer, Natalia ; Pape, Astrid ; Wagner, Gert G. ; Spieß, C. Katharina ; Huebener, Mathias ;

    Zitatform

    Danzer, Natalia, Mathias Huebener, Astrid Pape, C. Katharina Spieß & Gert G. Wagner (2021): Kita- und Schulschließungen haben bei westdeutschen Vätern Einstellung zur Erwerbstätigkeit von Müttern verändert. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 88, H. 34, S. 559-566. DOI:10.18723/diw_wb:2021-34-1

    Abstract

    "Die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus haben Familien vor große Herausforderungen gestellt, insbesondere durch die vorübergehenden (Teil-)Schließungen von Kitas und Schulen. Während viele Studien bisher darauf fokussierten, wie die zusätzliche Sorgearbeit zwischen Müttern und Vätern aufgeteilt wurde, untersucht dieser Beitrag Auswirkungen auf die Ansichten zu Geschlechterrollen. Konkret wird anhand repräsentativer Daten aus dem Frühjahr 2021 im Vergleich zu 2008 bis 2016 untersucht, ob sich die Einstellungen zur Erwerbstätigkeit von Müttern verändert haben. Im Ergebnis zeigt sich, dass Väter mit jüngeren Kindern ihre im vergangenen Jahrzehnt immer egalitärer gewordenen Einstellungen zur Erwerbstätigkeit von Müttern verändert haben. Nachdem im Jahr 2016 noch rund 60 Prozent der Väter sehr egalitäre Geschlechterrolleneinstellungen hatten, waren es ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie rund 54 Prozent – und damit etwa zehn Prozent weniger. Bei Müttern und Vätern in Ostdeutschland sind solche Veränderungen in den Einstellungen zur Erwerbstätigkeit hingegen nicht zu beobachten. Neben der veränderten Aufgabenteilung in Familien hat die Pandemie tendenziell also die Entwicklung hin zu egalitäreren Geschlechterrollen insgesamt gebremst – und in Westdeutschland sogar teilweise umgekehrt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Cracking under Pressure? Gender Role Attitudes toward Maternal Employment in Times of a Pandemic (2021)

    Danzer, Natalia ; Pape, Astrid ; Jenkins, Stephen P. ; Siegel, Nico A.; Wagner, Gert G. ; Huebener, Mathias ;

    Zitatform

    Danzer, Natalia, Mathias Huebener, Astrid Pape, Stephen P. Jenkins, Nico A. Siegel & Gert G. Wagner (2021): Cracking under Pressure? Gender Role Attitudes toward Maternal Employment in Times of a Pandemic. (IZA discussion paper 14471), Bonn, 12 S.

    Abstract

    "This paper studies the effects of Covid-19 related daycare and school closures on gender role attitudes toward maternal employment in Germany. We compare women and men with dependent children to those without children one year after the outbreak of the pandemic. Using data on gender role attitudes from 2008 through 2021, we find that fathers' egalitarian attitudes toward maternal employment dropped substantially in 2021. This drop is observed for men in West Germany, who showed a steady progression toward more egalitarian attitudes in the pre-pandemic period. Attitudes by women are not affected. These findings suggest that the pandemic not only affected the short-term allocation of housework and childcare, but also reversed recent trends toward more egalitarian gender roles." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Impacts of the COVID-19 Control Measures on Widening Educational Inequalities (2021)

    Darmody, Merike ; Russell, Helen ; Smyth, Emer ;

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    Darmody, Merike, Emer Smyth & Helen Russell (2021): Impacts of the COVID-19 Control Measures on Widening Educational Inequalities. In: Young, Jg. 29, H. 4, S. 366-380. DOI:10.1177/11033088211027412

    Abstract

    "COVID-19 has resulted in a global public health crisis. Measures adopted by governments across the world to reduce transmission have resulted in the closure of educational institutions and workplaces and reduced social interaction. The aim of the article is to reflect on the consequences of the COVID-19 global pandemic for the lives of young people from different social groups, with a special focus on education. It is a desk-based review of empirical research that has emerged in the wake of COVID-19 that has explored the impact of the control measures adopted, resulting in ‘learning loss’ and the widening of the ‘learning gap’ among students. The review shows that rather than utilizing the current situation to tackle pre-existing social inequalities in education, current debates often narrowly focus on immediate rather than long-term measures. The article calls for a broader research agenda on the short- and long-term compensatory measures needed to re-engage students, especially those from more disadvantaged backgrounds." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    COVID-19 Disruptions Disproportionately Affect Female Academics (2021)

    Deryugina, Tatyana ; Stearns, Jenna E.; Shurchkov, Olga ;

    Zitatform

    Deryugina, Tatyana, Olga Shurchkov & Jenna E. Stearns (2021): COVID-19 Disruptions Disproportionately Affect Female Academics. (NBER working paper 28360), Cambridge, MA, 31 S. DOI:10.3386/w28360

    Abstract

    "The rapid spread of the COVID-19 pandemic and subsequent countermeasures, such as school closures, the shift to working from home, and social distancing are disrupting economic activity around the world. As with other major economic shocks, there are winners and losers, leading to increased inequality across certain groups. In this project, we investigate the effects of COVID-19 disruptions on the gender gap in academia. We administer a global survey to a broad range of academics across various disciplines to collect nuanced data on the respondents' circumstances, such as a spouse's employment, the number and ages of children, and time use. We find that female academics, particularly those who have children, report a disproportionate reduction in time dedicated to research relative to what comparable men and women without children experience. Both men and women report substantial increases in childcare and housework burdens, but women experienced significantly larger increases than men did." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    COVID-19 Disruptions Disproportionately Affect Female Academics (2021)

    Deryugina, Tatyana ; Shurchkov, Olga ; Stearns, Jenna E.;

    Zitatform

    Deryugina, Tatyana, Olga Shurchkov & Jenna E. Stearns (2021): COVID-19 Disruptions Disproportionately Affect Female Academics. In: AEA papers and proceedings, Jg. 111, S. 164-168. DOI:10.1257/pandp.20211017

    Abstract

    "The rapid spread of the COVID-19 pandemic and subsequent countermeasures disrupted economic activity around the world. We investigate the effects of COVID-19 disruptions on the gender gap in academia. We administer a global survey of academics to collect nuanced data on the respondents' circumstances, such as the number and ages of children and time use. All academics report substantial increases in childcare and housework burdens, but women experienced significantly larger increases than men. Female academics with children report a disproportionate reduction in research time, both relative to childless men and women and to male academics with children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Social inequality in the homeschooling efforts of German high school students during a school closing period (2021)

    Dietrich, Hans ; Lerche, Adrian; Patzina, Alexander ;

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    Dietrich, Hans, Alexander Patzina & Adrian Lerche (2021): Social inequality in the homeschooling efforts of German high school students during a school closing period. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S348-S369., 2020-09-17. DOI:10.1080/14616696.2020.1826556

    Abstract

    "School closings have been a key policy measure worldwide for reducing the spread of corona-virus disease (COVID-19). In Germany, federal states closed schools in mid-March and started to reopen them in late April. This policy potentially increased parental obligations for supervision and support during homeschooling and, thus, might reinforce social inequality in educational opportunities. Therefore, this research note investigates social inequality in students’ homeschooling efforts. Moreover, it asks whether social disparities in home learning environments, social support, teacher support, and cost-benefit-related considerations account for the social differences in homeschooling efforts during the school closing period in Germany. To that end, we use data from an ongoing research project on high school students in their final years that were collected during the school closing period. Our results show pronounced differences in home schooling efforts by social background. Thus far, the mechanisms under study can explain only a moderate part of the social origin effect. In summary, the results show that school closings have the potential to exacerbate social inequality in educational opportunities. Therefore, future research should scrutinise the extent to which school closings reinforce inequality in educational opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The evolving gender gap in labor force participation during COVID-19 (2021)

    Djankov, Simeon ; Hyland, Marie; Goldberg, Pinelopi Koujianou; Zhang, Eva Yiwen;

    Zitatform

    Djankov, Simeon, Eva Yiwen Zhang, Pinelopi Koujianou Goldberg & Marie Hyland (2021): The evolving gender gap in labor force participation during COVID-19. (Policy Brief / Peterson Institute for International Economics 2021,8), Washington, DC, 19 S.

    Abstract

    "Despite many significant gains by women in the paid workforce in recent decades, the percentage of women participating in the labor force has remained lower than the percentage of male participants. Now, in response to the COVID-19 pandemic and the global economic downturn it precipitated, the gap in labor force participation between men and women in some economies has actually widened, with potentially damaging repercussions for women’s career prospects and pay. The pandemic has disproportionately affected sectors employing more women, such as retail stores, restaurants, and the hotel and hospitality business. An increase in family caregiving responsibilities because of school and childcare closures has also fallen on working mothers' shoulders. Both factors have pulled women out of the labor force. The authors track trends in male and female labor force participation in 43 countries and find substantial differences across countries in the way women’s participation has been affected relative to that of men. In some countries, such as Colombia, Chile, and Cyprus, the gender gap in labor force participation widened the most during the pandemic. The gender gap also widened in the United States, driving 2.5 million women from their jobs in what Vice President Kamala Harris called a “national emergency” for women. In other economies, such as Luxembourg and Lithuania, the gender gap in labor force participation, unexpectedly, shrank during the early period of the pandemic. On average, female employees have fared better in countries where women are less concentrated in the services sector, less likely to be employed as temporary workers, and where laws supported greater equality at the onset of the crisis. Greater government expenditure on childcare in the pre-COVID-19 era, however, does not appear to have insulated female workers from the damaging repercussions of the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The Gender Gap in Income and the COVID-19 Pandemic (2021)

    Doorley, Karina ; Sologon, Denisa Maria; O'Donoghue, Cathal;

    Zitatform

    Doorley, Karina, Cathal O'Donoghue & Denisa Maria Sologon (2021): The Gender Gap in Income and the COVID-19 Pandemic. (IZA discussion paper 14360), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "The gender income gap is large and well documented for many countries. Recent research shows that it is mainly driven by differences in working patterns between men and women, but also by wage differences. The tax-benefit system cushions the gender income gap by redistributing between men and women. The Covid-19 pandemic has resulted in unprecedented levels of unemployment in 2020 in many countries, with some suggestion that men and women have been differently affected. This research investigates the effect of the Covid-19 pandemic on the gender gap in income in Ireland. Using nowcasting techniques and microsimulation, we model the effect of pandemic induced employment and wage changes on market and disposable income. We show how the pandemic and the associated tax-benefit support can be expected to change the income gap between men and women. Policy conclusions are drawn about future redistribution between men and women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Dissecting the COVID19 supply shock: Which role did school closures play?: Lessons from unique survey data in Germany (2021)

    Dullien, Sebastian ; Kohlrausch, Bettina;

    Zitatform

    Dullien, Sebastian & Bettina Kohlrausch (2021): Dissecting the COVID19 supply shock: Which role did school closures play? Lessons from unique survey data in Germany. (IMK working paper 207), Düsseldorf, 20 S.

    Abstract

    "We use unique survey data on working time reduction during the first wave of the COVID-19 crisis in the spring of 2020 to estimate the number of working hours lost in Germany due to closed schools and child care facilities. Our results indicate that overall, a loss of not more than 1.1 percent of aggregate working hours in April 2020 (at the height of social distancing) and not more than 0.5 percent of aggregate working hours in June 2020 can be attributed to shuttered schools and child care facilities, with a more exact, OLS-based estimate being less than half this size. The upper levels of hours lost because of child-care needs are thus between 5 and 7.5 percent of total hours lost during these crisis months. This is by a factor 8 to 20 less than what has been previously estimated without microeconomic data. This surprisingly low number of actual hours lost is most likely due to flexibility both on the side of the families and on the side of the workplaces which have increasingly allowed employees to choose their own working hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The Short-Run Effects of the Covid-19 Pandemic on Vocational Education in Germany (2021)

    Dummert, Sandra ; Umkehrer, Matthias;

    Zitatform

    Dummert, Sandra & Matthias Umkehrer (2021): The Short-Run Effects of the Covid-19 Pandemic on Vocational Education in Germany. (IAB-Discussion Paper 22/2021), Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "In diesem Artikel untersuchen wir die Kurzfrist-Effekte der Covid-19 Pandemie auf die betriebliche Ausbildung nach dem ersten Lockdown im Jahr 2020 in Deutschland. Wir nutzen detaillierte Daten einer Betriebsbefragung, um die kausalen Effekte der Pandemie mittels eines Differenz-von-Differenzen Ansatzes zu schätzen, der die Entwicklung von Ergebnisgrößen zwischen mehr und weniger von der Pandemie betroffenen Betrieben vergleicht. Wir finden, dass Betriebe aufgrund der Pandemie nicht nur weniger ausgebildet, sondern auch einen kleineren Teil ihrer aktuellen Ausbildungsabsolventinnen und Absolventen übernommen haben. Diese Ergebnisse stützen Befürchtungen, dass die Pandemie in Zukunft den Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt verschärft und die Karriereperspektiven junger Menschen trübt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dummert, Sandra ; Umkehrer, Matthias;
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    Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Betriebe und Ausbildung: Ergebnisse einer zwischen September und Oktober 2020 durchgeführten Betriebsbefragung mit dem Referenz-Betriebs-System (2021)

    Ebbinghaus, Margit;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Margit (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Betriebe und Ausbildung. Ergebnisse einer zwischen September und Oktober 2020 durchgeführten Betriebsbefragung mit dem Referenz-Betriebs-System. Bonn, 26 S.

    Abstract

    "In den zeitnah zum Frühjahrs‐Lockdown aufgelegten Unternehmensbefragungen (u. a. ZDH, DIHK, IAB) fanden die Auswirkungen der Corona‐Maßnahmen auf die betriebliche Ausbildung eher weniger Berücksichtigung. Ziel der Befragung der im Referenz‐Betriebs‐System (RBS) zusammengeschlossenen Betriebe ist daher, vorliegende Umfrageergebnisse zu den Auswirkungen der Corona‐Pandemie auf die betriebliche Ausbildung zu ergänzen. Die Befragung wurde zwischen Anfang September und Ende Oktober 2020 durchgeführt. Das Zeitfenster wurde bewusst gewählt, um neben Rückblicken auf die bisherigen Auswirkungen der Corona‐Pandemie auf Betriebe und Ausbildungsverhältnisse auch Blicke auf die Folgen für die betriebliche Ausbildung im gerade begonnenen Ausbildungsjahr 2020/2021 sowie einen Ausblick auf das Ausbildungsjahr 2021/2022 vornehmen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Auf Ausbildungsstellensuche während der Corona-Pandemie: Wie haben Jugendliche ihre Bewerbungsphase im Jahr 2020 erlebt? (2021)

    Eberhard, Verena; Christ, Alexander ; Schuss, Eric ; Neuber-Pohl, Caroline ; Heinecke, Marcel;

    Zitatform

    Eberhard, Verena, Marcel Heinecke, Alexander Christ, Caroline Neuber-Pohl & Eric Schuss (2021): Auf Ausbildungsstellensuche während der Corona-Pandemie. Wie haben Jugendliche ihre Bewerbungsphase im Jahr 2020 erlebt? (BIBB-Preprint), Bonn, 22 S.

    Abstract

    "Aufgrund der Corona-Pandemie und der Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie standen Jugendliche, die im Jahr 2020 auf der Suche nach einer betrieblichen Ausbildungsstelle waren, vor besonderen Herausforderungen. Auf Grundlage der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020, einer repräsentativen schriftlich-postalischen Befragung von bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsstellenbewerber/-innen, untersuchen wir, welche Erfahrungen Ausbildungsstellenbewerber/-innen des Jahres 2020 bei der Berufsvorbereitung und Ausbildungsstellengesuche gemacht haben. Die Analysen zeigen, dass rund ein Drittel der befragten Bewerber/-innen über negative Bewerbungserfahrungen berichten (z. B. Absage von Praktika aufgrund der Corona-Pandemie). Solche negativen Erfahrungen erhöhen das Risiko, dass die Jugendlichen von emotionalem Stress im Zuge der Ausbildungsstellensuche berichten. Als Puffer erweist sich hier jedoch eine gute schulische Vorbereitung auf die Zeit der Ausbildungsstellensuche." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Beeinflusst die Corona-Pandemie die Bildungs- und Berufsaspirationen von Ausbildungsstellenbewerberinnen und -bewerbern? (2021)

    Eberhard, Verena; Schuss, Eric ; Heinecke, Marcel; Christ, Alexander ; Neuber-Pohl, Caroline ;

    Zitatform

    Eberhard, Verena, Marcel Heinecke, Alexander Christ, Caroline Neuber-Pohl & Eric Schuss (2021): Beeinflusst die Corona-Pandemie die Bildungs- und Berufsaspirationen von Ausbildungsstellenbewerberinnen und -bewerbern? (BIBB-Preprint), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hat die Jugendlichen stark verunsichert und zu berufsbezogenen Zukunftssorgen geführt. Inwieweit Bewerber/-innen für betriebliche Ausbildungsstellen aufgrund der Corona-Pandemie über ein verändertes Interesse an einer betrieblichen Ausbildung berichten, wird im Rahmen des vorliegenden Kurzberichts auf Grundlage der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020, einer repräsentativen schriftlich-postalischen Befragung von bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsstellenbewerber/-innen, untersucht. Ergänzend befassen wir uns damit, welche Aspekte mit der Anpassung von Berufswünschen in Zusammenhang stehen könnten und ob eine Anpassung von Berufswünschen mit der beruflichen Zufriedenheit der Bewerber/-innen in Zusammenhang steht. Die Ergebnisse zeigen, dass die wenigsten Bewerber/-innen über ein gesunkenes Interesse an einer betrieblichen Berufsausbildung berichten. Gleichwohl lässt sich ein gesunkenes Interesse überdurchschnittlich häufig bei Bewerberinnen und Bewerbern mit Fluchthintergrund sowie bei Bewerberinnen und Bewerbern mit Migrationshintergrund aber ohne Fluchthintergrund feststellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Geflüchtete sind auch in der Corona-Pandemie psychisch belastet und fühlen sich weiterhin sehr einsam (2021)

    Entringer, Theresa; Jacobsen, Jannes ; Kröger, Hannes ; Metzing, Maria;

    Zitatform

    Entringer, Theresa, Jannes Jacobsen, Hannes Kröger & Maria Metzing (2021): Geflüchtete sind auch in der Corona-Pandemie psychisch belastet und fühlen sich weiterhin sehr einsam. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 88, H. 12, S. 227-232. DOI:10.18723/diw_wb:2021-12-1

    Abstract

    "Unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden viele Menschen. Geflüchtete gehören jedoch in vielen gesellschaftlichen Bereichen zu einer der am schlechtesten gestellten Gruppen. Sie leben überdurchschnittlich häufig in beengten Wohneinrichtungen wie Gemeinschaftsunterkünften und sind dadurch einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt. Gleichzeitig waren sie schon vor der Pandemie überproportional häufig psychisch stark belastet. Sie könnten daher von der Pandemie besonders betroffen sein. Der Wochenbericht untersucht deshalb, wie sich die ersten Monate der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit Geflüchteter ausgewirkt haben. Er zeigt, dass die psychischen Belastungen Geflüchteter im Jahr 2020 unverändert hoch sind. Darüber hinaus fühlten sich Geflüchtete in dieser Zeit weiterhin sehr einsam. Die psychische Gesundheit Geflüchteter sollte daher weiterhin genau beobachtet werden, um einerseits steigenden psychischen Belastungen rechtzeitig entgegenwirken zu können und andererseits bestehende Einsamkeit abzubauen. Dies ist auch für die erfolgreiche Integration der Geflüchteten wichtig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Setback in labour market integration due to the Covid-19 crisis?: An explorative insight on forced migrants' vulnerability in Germany (2021)

    Falkenhain, Mariella ; Verlage, Thomas; Seidelsohn, Kristina; Naji, Shahed; Flick, Uwe ; Hirseland, Andreas;

    Zitatform

    Falkenhain, Mariella, Uwe Flick, Andreas Hirseland, Shahed Naji, Kristina Seidelsohn & Thomas Verlage (2021): Setback in labour market integration due to the Covid-19 crisis? An explorative insight on forced migrants' vulnerability in Germany. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S448-S463., 2020-09-22. DOI:10.1080/14616696.2020.1828976

    Abstract

    "In Germany as elsewhere, the Covid-19 pandemic has provoked a severe crisis for the economy, the labour market, social life and public administration. This article explores how refugees, who have accessed the labour market prior to the crisis, are affected by the current situation. Focusing on the crisis-shaken labour market as a juncture for integration processes, we were interested in whether the crisis actually increases vulnerability and leads to setbacks in integration processes. Based on qualitative interviews with refugees and employers conducted at the beginning of the crisis, the article identifies three problem areas in the field of working life (every day working life, conditions of work, prospects and the advancement of careers) in which the crisis-induced disruptions produced feelings of disorientation and made some refugees vulnerable. This went hand in hand with irritations in adaptation processes that are crucial for integration. The findings suggest that the Covid-19 crisis could, for some, turn into a ‘critical event’ in entire integration trajectories." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Falkenhain, Mariella ;
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    Young People between Education and the Labour Market during the COVID-19 Pandemic in Italy (2021)

    Fiaschi, Davide ; Tealdi, Cristina ;

    Zitatform

    Fiaschi, Davide & Cristina Tealdi (2021): Young People between Education and the Labour Market during the COVID-19 Pandemic in Italy. (IZA discussion paper 14479), Bonn, 16 S.

    Abstract

    "We analyse the distribution and the flows between different types of employment (self-employment, temporary, and permanent), unemployment, education, and other types of inactivity, with particular focus on the duration of the school-to-work transition (STWT). The aim is to assess the impact of the COVID-19 pandemic in Italy on the careers of individuals aged 15-34. We find that the pandemic worsened an already concerning situation of higher unemployment and inactivity rates and significantly longer STWT duration compared to other EU countries, particularly for females and residents in the South of Italy. In the midst of the pandemic, individuals aged 20-29 were less in (permanent and temporary) employment and more in the NLFET (Neither in the Labour Force nor in Education or Training) state, particularly females and non Italian citizens. We also provide evidence of an increased propensity to return to schooling, but most importantly of a substantial prolongation of the STWT duration towards permanent employment, mostly for males and non Italian citizens. Our contribution lies in providing a rigorous estimation and analysis of the impact of COVID-19 on the carriers of young individuals in Italy, which has not yet been explored in the literature." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Betriebliche Einflussfaktoren auf die Inklusion von Menschen mit Behinderungen: Eine empirische Analyse auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 (2021)

    Flüter-Hoffmann, Christiane; Hammermann, Andrea; Monsef, Roschan;

    Zitatform

    Flüter-Hoffmann, Christiane, Andrea Hammermann & Roschan Monsef (2021): Betriebliche Einflussfaktoren auf die Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Eine empirische Analyse auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. In: IW-Trends, Jg. 48, H. 4, S. 3-21. DOI:10.2373/1864-810X.21-04-01

    Abstract

    "Dass der soziale Zusammenhalt und das berufliche Miteinander im Betrieb für das Wohlbefinden und die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten sehr wichtig sind, hat die Corona-Pandemie wie mit einem Brennglas verdeutlicht. Gerade für Menschen mit Behinderungen ist die berufliche Teilhabe eine tragende Säule gesellschaftlicher Inklusion. Kurzarbeit, erzwungenes Homeoffice und soziale Distanz stellen mit der damit verbundenen Isolation für sie eine besondere Herausforderung dar: Vielfach gingen Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit mit dem Team verloren. Die vorliegende Studie geht auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 der Frage nach, welche Bedeutung ein unterstützendes und inklusives Betriebsklima auf die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten hat und welchen Stellenwert verschiedene Einflussfaktoren insbesondere für Menschen mit Behinderungen einnehmen. Dabei zeigt sich: Eine häufig wahrgenommene Unterstützung durch den Vorgesetzten sowie ein häufig erlebtes Gemeinschaftsgefühl erhöhen die Zufriedenheit mit den Möglichkeiten des Einsatzes eigener Fähigkeiten signifikant. Für Beschäftigte mit Behinderungen gilt dies in stärkerem Maß als für Beschäftigte ohne Behinderungen. Personalmaßnahmen wie das Angebot betrieblicher Gesundheitsförderung verbessern darüber hinaus die Wahrscheinlichkeit, mit der Arbeitssituation generell zufrieden zu sein – und zwar signifikant stärker für Menschen mit Behinderungen als für Menschen ohne Behinderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Europas Schulen in der Corona-Pandemie – ein Ländervergleich (2021)

    Freundl, Vera; Stiegler, Clara; Zierow, Larissa ;

    Zitatform

    Freundl, Vera, Clara Stiegler & Larissa Zierow (2021): Europas Schulen in der Corona-Pandemie – ein Ländervergleich. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 12, S. 41-50.

    Abstract

    "Vergleicht man die Corona-bedingten Schulschließungen in Deutschland mit sechs ausgewählten Ländern Europas im Zeitraum von Januar 2020 bis Mai 2021, liegt Deutschland auf dem zweiten Platz der längsten Schulschließungen mit insgesamt 183 Tagen. Länger schlossen nur die Schulen in Polen mit insgesamt 273 Tagen. Bei der Herausforderung, auf Distanzlehre umzusteigen, ist als Ausgangslage der Digitalisierungsstand der Schulen vor Corona ein wichtiger Faktor: Deutschland liegt in Bezug auf Online-Lernplattformen und Ressourcen bzw. Vorbereitungszeit für die Nutzung digitaler Geräte im Unterricht auf den letzten Rängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Analysen von drei Maßnahmen-Paketen des Bundes: zur Bewältigung der Coronakrise aus Gleichstellungsperspektive (2021)

    Frey, Regina; Mettke, Ellen;

    Zitatform

    Frey, Regina (2021): Analysen von drei Maßnahmen-Paketen des Bundes. Zur Bewältigung der Coronakrise aus Gleichstellungsperspektive. (WSI study 29), Düsseldorf, 86 S.

    Abstract

    "Die Studie geht der Frage nach, welche Wirkungen auf die Gleichstellung von Frauen und Männern durch drei Maßnahmen-Pakete der Bundesregierung zur Eindämmung und Überwindung der Coronakrise zu erwarten sind. Denn weder die Corona-Krise noch die Maßnahmen zu ihrer Überwindung sind geschlechtsneutral. Es werden vier Fragestellungen beleuchtet: 1. Wer hat eher einen Nutzen durch die Maßnahmen? 2. Sind in den Maßnahmen Verzerrungen eingebaut, die dazu führen, dass eine Maßnahme für ein Geschlecht weniger gut greift? 3. Welche Beschäftigungseffekte sind langfristig für Frauen und Männer zu erwarten? 4. Welcher Budgetanteil zielt auf einen direkten Nachteilsausgleich vor dem Hintergrund der nachweisbaren Geschlechtereffekte der Pandemie? Die Ergebnisse zeigen, dass die Hilfsmaßnahmen vorhandene Geschlechterdisparitäten unbeabsichtigt verstärken. Um dies zu vermeiden, wäre in Zukunft unter anderem eine bessere Abschätzung von Wirkungen auf die Gleichstellung wünschenswert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Intra-EU mobility of seasonal workers: Trends and challenges: Final report March 2021 (2021)

    Fries-Tersch, Elena; Malecka, Monika; Jones, Matthew; Siöland, Linus; Mariotti, Caterina;

    Zitatform

    Fries-Tersch, Elena, Linus Siöland, Matthew Jones, Caterina Mariotti & Monika Malecka (2021): Intra-EU mobility of seasonal workers: Trends and challenges. Final report March 2021. Brüssel, 87 S.

    Abstract

    "The study identifies key challenges faced by intra-EU seasonal workers, such as lack of access to information about their rights, inadequate social protection, poor accommodation, low pay and challenging working conditions. These challenges were aggravated by the COVID-19 pandemic, with many seasonal workers not being able to carry out their work, poor housing being particularly dangerous in times of a pandemic, and non-resident seasonal workers being trapped in countries of work and not able to return home." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Homeoffice in Zeiten von Corona: Nutzung, Hindernisse und Zukunftswünsche (2021)

    Frodermann, Corinna ; Grunau, Philipp ; Haas, Georg-Christoph ; Müller, Dana ;

    Zitatform

    Frodermann, Corinna, Philipp Grunau, Georg-Christoph Haas & Dana Müller (2021): Homeoffice in Zeiten von Corona: Nutzung, Hindernisse und Zukunftswünsche. (IAB-Kurzbericht 05/2021), Nürnberg, 11 S.

    Abstract

    "Als Reaktion auf den Ausbruch der Covid-19-Pandemie im Frühjahr 2020 verlagerte sich die Arbeit für viele Erwerbstätige – erstmalig oder verstärkt – ins Homeoffice. Zwei aktuelle Onlinebefragungen des IAB zeigen, in welchem Ausmaß sich die Homeoffice-Nutzung in Deutschland seit der Pandemie verändert hat, welche Hindernisse dabei abgebaut wurden und wie sich Beschäftigte die eigene Homeoffice-Nutzung in der Zukunft vorstellen. Zu Beginn der Pandemie arbeiteten 81 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die nach eigener Einschätzung die Möglichkeit dazu hatten, ganz oder teilweise von zu Hause. Die große Mehrheit der Homeoffice-Nutzenden ist mit dessen aktuellem Umfang zufrieden, rund 60 Prozent nehmen Homeoffice als hilfreich und als wenig oder nicht belastend wahr und die meisten Beschäftigten im Homeoffice empfinden ihre Arbeit als effizienter als vor der Pandemie. Nur wenige wünschen sich für die Zeit nach der Pandemie eine komplette Rückkehr zum Präsenzbetrieb." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    "Nine to Five" war gestern: In der Pandemie haben viele Beschäftigte ihre Arbeitszeiten verlagert (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Frodermann, Corinna ; Wolter, Stefanie ; Wanger, Susanne ; Grunau, Philipp ;

    Zitatform

    Frodermann, Corinna, Philipp Grunau, Susanne Wanger & Stefanie Wolter (2021): "Nine to Five" war gestern: In der Pandemie haben viele Beschäftigte ihre Arbeitszeiten verlagert (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 20.07.2021, o. Sz.

    Abstract

    "Während der Covid-19-Pandemie haben sich Arbeitsalltag und Arbeitszeiten vieler Beschäftigter verändert. Stärker noch als für den Umfang gilt dies für die Lage der Arbeitszeit. Insbesondere Mütter und Beschäftigte im Homeoffice arbeiteten stärker als vor der Pandemie auch am Wochenende oder abends." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Thüringen (2021)

    Fuchs, Michaela ; Fritzsche, Birgit; Otto, Anne ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Anne Otto & Birgit Fritzsche (2021): Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Thüringen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2021), Nürnberg, 54 S.

    Abstract

    "Frauen sind von der Corona-Krise weitaus stärker betroffen, als dies in früheren Krisen der Fall war. Unter anderem sind sie stärker in den systemrelevanten Berufen vertreten, also denjenigen Berufen, die als unverzichtbar für das Funktionieren der Gesellschaft und die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur gelten. Gleichzeitig aber haben sie in einem größeren Maße als Männer die Möglichkeit, zumindest zeitweise von zu Hause zu arbeiten und damit den Vorgaben des Arbeitsschutzes und der sozialen Distanzierung nachzukommen. Vor diesem Hintergrund unterzieht die vorliegende Analyse die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern in den systemrelevanten Berufen sowie deren Homeoffice-Potenziale in Thüringen einer umfassenden Bestandsaufnahme. In Thüringen arbeitet rund ein Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – vorrangig Frauen - in den systemrelevanten Berufen. Die Studie zeichnet ein sehr differenziertes Bild dieser Berufe, in denen Frauen vielfach eine ungünstigere Arbeitsmarktsituation als Männer aufweisen. In einigen Berufen jedoch ist die Situation der Frauen ähnlich oder sogar besser als die der Männer. Frauen arbeiten in frauendominierten Berufen vorwiegend in Teilzeit, während Männer hauptsächlich eine Vollzeittätigkeit ausüben. Männer weisen zudem in vielen systemrelevanten Berufen eine stärkere Spezialisierung auf anspruchsvolle und komplexe Tätigkeitsniveaus auf. Dieser Befund steht in Zusammenhang damit, dass Männer in vielen systemrelevanten Berufen höher entlohnt werden als Frauen. Im Gegenzug sind Frauen in den meisten systemrelevanten Berufen seltener von Arbeitslosigkeit betroffen. In Thüringen kann theoretisch etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice arbeiten. Hierbei haben Frauen ein wesentlich höheres Homeoffice-Potenzial als Männer. Diese Diskrepanz beruht hauptsächlich auf der geschlechtsspezifischen Berufssegregation und hiermit verbundenen unterschiedlichen Tätigkeitsstrukturen. In den systemrelevanten Berufen gibt es nur ein geringes Homeoffice-Potenzial, da vielfach die physische Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist. Demgegenüber bieten Arbeitsplätze mit komplexeren Arbeitsinhalten wie bei Spezialisten- und Experten einen besseren Zugang zu Homeoffice. Um die stärkere Betroffenheit von Frauen in kommenden Krisen, aber auch generell auf lange Sicht zu verringern, sollten die Rahmenbedingungen künftig verbessert werden. Ansatzpunkte hierfür bieten u. a. eine bessere finanzielle Entschädigung für Lohnausfälle der Eltern bei Kita- und Schulschließungen, bessere Voraussetzungen für die ausgewogenere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Partnern, ein weiterer Ausbau der Betreuungsinfrastruktur sowie eine höhere Entlohnung und Wertschätzung in systemrelevanten Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Sachsen-Anhalt (2021)

    Fuchs, Michaela ; Fritzsche, Birgit; Otto, Anne ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Anne Otto & Birgit Fritzsche (2021): Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Sachsen-Anhalt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 02/2021), Nürnberg, 53 S.

    Abstract

    "Frauen sind von der Corona-Krise weitaus stärker betroffen, als dies in früheren Krisen der Fall war. Unter anderem sind sie stärker in den systemrelevanten Berufen vertreten, also denjenigen Berufen, die als unverzichtbar für das Funktionieren der Gesellschaft und die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur gelten. Gleichzeitig aber haben sie in einem größeren Maße als Männer die Möglichkeit, zumindest zeitweise von zu Hause zu arbeiten und damit den Vorgaben des Arbeitsschutzes und der sozialen Distanzierung nachzukommen. Vor diesem Hintergrund unterzieht die vorliegende Analyse die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern in den systemrelevanten Berufen sowie deren Homeoffice-Potenziale in Sachsen-Anhalt einer umfassenden Bestandsaufnahme. In Sachsen-Anhalt arbeitet rund ein Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – vorrangig Frauen - in den systemrelevanten Berufen. Die Studie zeichnet ein sehr differenziertes Bild dieser Berufe, in denen Frauen vielfach eine ungünstigere Arbeitsmarktsituation als Männer aufweisen. In einigen Berufen jedoch ist die Situation der Frauen ähnlich oder sogar besser als die der Männer. Frauen arbeiten in den systemrelevanten frauendominierten Berufen vorwiegend in Teilzeit, während Männer hauptsächlich eine Vollzeittätigkeit ausüben. Männer weisen zudem in vielen systemrelevanten Berufen eine stärkere Spezialisierung auf anspruchsvolle und komplexe Tätigkeitsniveaus auf. Dieser Befund steht in Zusammenhang damit, dass Männer in vielen systemrelevanten Berufen höher entlohnt werden als Frauen. Im Gegenzug sind Frauen in den meisten dieser Berufe seltener von Arbeitslosigkeit betroffen. In Sachsen-Anhalt kann theoretisch etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice arbeiten. Hierbei haben Frauen ein wesentlich höheres Homeoffice-Potenzial als Männer. Diese Diskrepanz beruht hauptsächlich auf der geschlechtsspezifischen Berufssegregation und hiermit verbundenen unterschiedlichen Tätigkeitsstrukturen. In den systemrelevanten Berufen gibt es nur ein geringes Homeoffice-Potenzial, da vielfach die physische Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist. Demgegenüber bieten Arbeitsplätze mit komplexeren Arbeitsinhalten wie bei Spezialisten und Experten einen besseren Zugang zu Homeoffice. Um die stärkere Betroffenheit von Frauen in kommenden Krisen, aber auch generell auf lange Sicht zu verringern, sollten die Rahmenbedingungen künftig verbessert werden. Ansatzpunkte hierfür bieten u. a. eine bessere finanzielle Entschädigung für Lohnausfälle der Eltern bei Kita- und Schulschließungen, bessere Voraussetzungen für die ausgewogenere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Partnern, ein weiterer Ausbau der Betreuungsinfrastruktur sowie eine höhere Entlohnung und Wertschätzung in systemrelevanten Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration trotz Pandemie: Der erste Lockdown im Frühjahr 2020 hat sich negativ auf die Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge in Deutschland ausgewirkt (2021)

    Geis-Thöne, Wido;

    Zitatform

    Geis-Thöne, Wido (2021): Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration trotz Pandemie. Der erste Lockdown im Frühjahr 2020 hat sich negativ auf die Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge in Deutschland ausgewirkt. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,31), Köln, 21 S.

    Abstract

    "Zwischen März 2020 und Mai 2020 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den acht Asylherkunftsländern Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien um 12.000 oder 3,4 Prozent gesunken. Besonders betroffen waren dabei die An- und Ungelernten im Helferbereich. In den folgenden Monaten hat sich die Lage jedoch wieder deutlich entspannt und auch während des zweiten Lockdowns nicht erneut gravierend verschlechtert. So lag die Beschäftigtenzahl im März 2021 um 36.000 oder 9,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig ist auch der Anteil erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Arbeitslosengeld II-Bezug an der Bevölkerung aus den acht Asylherkunftsländern zwischen Februar 2020 und Februar 2021 von 52,5 Prozent auf 50,2 Prozent gesunken. Dies war nicht zu erwarten, da ein großer Teil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den Asylherkunftsländern in den von der Pandemie besonders betroffenen Bereichen der Arbeitnehmerüberlassung und des Gastgewerbes tätig war und ist. Jedoch konnten die Beschäftigungsverluste hier durch Zuwächse in anderen Branchen wie insbesondere Verkehr und Lagerei, Gesundheits- und Sozialwesen und Handel überkompensiert werden. Ein deutlich anderes Bild zeichnet die Zahl der Arbeitslosen aus den Asylherkunftsländern, die im März 2021 um 20,3 Prozent oder 45.000 über dem Vorjahreswert lag. Dies erklärt sich vorwiegend damit, dass während der Pandemie viele Qualifizierungsmaßnahmen ausgesetzt wurden. Nehmen nicht erwerbstätige Bezieher von Arbeitslosengeld II an diesen teil, werden sie nicht als arbeitslos gewertet. Auch wenn sich die Arbeitsmarktlage damit an sich nicht verschlechtert hat, ist dies für den weiteren Verlauf der Integration sehr ungünstig, da so für den Einstieg in den Arbeitsmarkt wichtige Qualifikationen nicht erworben werden. Dabei war der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten an den 15- bis 64-jährigen Personen aus den acht Asylherkunftsländern mit 31,8 Prozent im März 2021 im Vergleich zu 46,6 Prozent bei allen Ausländern und 63,1 Prozent bei den Inländern noch sehr niedrig. Vor diesem Hintergrund ist auch weiterhin ein forciertes integrationspolitisches Handeln notwendig, um die Integration der Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt auf längere Sicht zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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