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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Soziale und gesundheitliche Aspekte"
  • Literaturhinweis

    Corona-Pandemie: Stresstest für das System der sozialen Sicherung: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)

    Bonin, Holger ; Eichhorst, Werner; Krause-Pilatus, Annabelle; Rinne, Ulf ;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Werner Eichhorst, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Corona-Pandemie: Stresstest für das System der sozialen Sicherung. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 109), Bonn, 40 S.

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie und die zu ihrer Eindämmung eingesetzten Maßnahmen haben die schwerste Rezession seit Ende des Zweiten Weltkriegs ausgelöst. Bestimmte Gruppen von Erwerbstätigen werden besser vom Regelsystem zur Einkommens- und Beschäftigungssicherung sowie den zusätzlich implementierten ad hoc-Maßnahmen aufgefangen als etwa Selbständige oder geringfügig Beschäftigte. Vor diesem Hintergrund befasst sich diese Kurzexpertise mit der übergeordneten Frage, welche Anpassungen sinnvoll sein könnten, damit künftig das System der sozialen Sicherung in Deutschland bei fundamentalen wirtschaftlichen Störungen, die nur selten und mit nicht bestimmbarer Wahrscheinlichkeit auftreten, eine bedarfsgerechtere und den sozialen Ausgleich besser bewahrende Stabilisierung der Erwerbseinkommen gewährleisten kann. Zu diesem Zweck wird analysiert, wie gut Deutschland diese Ziele im bisherigen Verlauf der COVID-19-Pandemie mit dem vorhandenen Regelsystem der sozialen Sicherung, den in dessen Rahmen vorgenommen Anpassungen an die Krise sowie weiteren ad hoc-Maßnahmen erreicht hat, und ob andere Länder über soziale Sicherungssysteme und -instrumente verfügen oder diesbezügliche Anpassungen vorgenommen haben, die als zielführend bewertet werden können. Darüber hinaus werden Ansatzpunkte skizziert, wie die Einkommens- und Beschäftigungssicherung in Zukunft widerstandsfähiger gestaltet werden könnte, wenn ein gravierender globaler Schock die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt trifft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Corona-Krise auf das Familien- und Erwerbsleben: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)

    Bonin, Holger ; Eichhorst, Werner; Krause-Pilatus, Annabelle; Rinne, Ulf ;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Werner Eichhorst, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Auswirkungen der Corona-Krise auf das Familien- und Erwerbsleben. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 111 574), Bonn, 36 S.

    Abstract

    "Die mit der COVID-19-Pandemie verbundene schwere wirtschaftliche Rezession bringt bei Frauen und Männern unterschiedliche Beschäftigungs- und Einkommensrisiken mit sich und könnte sich damit auf die Gleichstellung der Geschlechter auswirken. So sind Frauen einerseits in einigen systemrelevanten Bereichen, wie etwa Pflege und Erziehung, besonders stark vertreten. Andererseits sind sie überdurchschnittlich oft in einigen von den kontaktbeschränkenden Maßnahmen besonders betroffenen Wirtschaftsbereichen, wie etwa im Gastgewerbe, tätig. In vielen Konstellationen musste zudem aufgrund der zumindest zeitweisen Schließung von Kitas und Schulen die Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern neu ausgehandelt werden. Vor diesem Hintergrund beleuchtet diese Kurzexpertise die gleichstellungspolitisch relevanten Veränderungen in Deutschland, die sich im bisherigen Verlauf der COVID-19-Pandemie am Arbeitsmarkt abzeichnen, sowie die sozialpolitischen Maßnahmen zur Abfederung der entstandenen Problemlagen unter dem Gesichtspunkt der Gleichstellung. Davon ausgehend werden konkrete Handlungsansätze erörtert, mit denen potenziell nachhaltigen Rückschritten bei Gleichstellungszielen durch Pandemiefolgen an den Arbeitsmärkten und in den Familien entgegengearbeitet werden könnte, oder die vorbeugend für eine gleichmäßigere Verteilung wirtschaftlicher und sozialer Risiken in künftigen Krisensituationen sorgen könnten" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie: Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von abhängig Beschäftigten im Februar 2021 : Expertise (2021)

    Bonin, Holger ; Krause-Pilatus, Annabelle; Rinne, Ulf ;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie. Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von abhängig Beschäftigten im Februar 2021 : Expertise. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 570), Berlin, 36 S.

    Abstract

    "Eine der Auswirkungen der Corona-Pandemie ist, dass sich die Arbeitssituation für viele Beschäftigte spürbar verändert hat. Diesbezügliche Veränderungen sind für die Zeit der ersten Welle im Pandemieverlauf gut dokumentiert, da in der Anfangsphase der Gesundheitskrise wissenschaftlich fundierte Erhebungen kurzfristig angestoßen und umgesetzt wurden. Allerdings sind im Laufe des Jahres 2020 diese Initiativen meist nicht systematisch fortgeführt oder eingestellt worden, sodass über die Entwicklung der Arbeitsbedingungen im Verlauf der laufenden zweiten Pandemiewelle kaum belastbare Daten vorliegen. Vor diesem Hintergrund ermittelt diese Expertise ein aktuelles Lagebild der Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten im Februar 2021. Hierfür wurden repräsentative Primärdaten im Querschnitt erhoben und ausgewertet. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Verbreitung von Homeoffice, die Veränderungen der Arbeitssituation durch die Ende Januar 2021 in Kraft getretene Corona-Arbeitsschutzverordnung, das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im Mai 2021: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)

    Bonin, Holger ; Rinne, Ulf ; Spitza, Dominik;

    Zitatform

    Bonin, Holger & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im Mai 2021. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 117 570/5), Bonn, 54 S.

    Abstract

    "Diese Expertise ermittelt ein aktuelles repräsentatives Lagebild zur Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten in Deutschland unter den Bedingungen der Corona-Pandemie im Mai 2021. Die aktuelle Untersuchung führt vergleichbare Querschnittserhebungen zur Arbeitssituation fort, die Mitte Februar, Mitte März, im Zeitraum von Ende März bis Anfang April sowie Mitte April durchgeführt wurden. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Verbreitung von Homeoffice und diesbezügliche weitere Perspektiven, der Fortschritt der Corona-Schutzimpfungen bei den Beschäftigten, die Verbreitung von Corona-Tests und deren Nutzung, das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im Juni 2021: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)

    Bonin, Holger ; Rinne, Ulf ; Spitza, Dominik;

    Zitatform

    Bonin, Holger & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im Juni 2021. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 120 570/6), Bonn, 53 S.

    Abstract

    "Diese Expertise ermittelt ein aktuelles repräsentatives Lagebild zur Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten in Deutschland unter den Bedingungen der Corona-Pandemie im Juni 2021. Die aktuelle Untersuchung führt vergleichbare Querschnittserhebungen zur Arbeitssituation fort, die Mitte Februar, Mitte März, im Zeitraum von Ende März bis Anfang April, Mitte April sowie Mitte Mai durchgeführt wurden. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Verbreitung von Homeoffice, der Fortschritt der Corona-Schutzimpfungen bei den Beschäftigten, die Verbreitung von Corona-Tests und deren Nutzung, Arbeitsschutzmaßnahmen und deren weitere Perspektiven, das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im September 2021: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)

    Bonin, Holger ; Krause-Pilatus, Annabelle; Rinne, Ulf ;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im September 2021. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 125 570/9), Bonn, 66 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Forschungsbericht stellt die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von abhängig Beschäftigten im September 2021 vor. Eine der Auswirkungen der Corona-Pandemie ist, dass sich die Arbeitssituation für viele Beschäftigte spürbar verändert hat. Vor diesem Hintergrund ermittelte diese Forschungsreihe Lagebilder der Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten von Februar bis September 2021. Inhaltliche Schwerpunkte waren die Verbreitung von Homeoffice, die Veränderungen der Arbeitssituation durch die Corona-Arbeitsschutzverordnung, Corona-Test und Impfangebote im Arbeitskontext, das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A Literature Review of the Economics of COVID-19 (2021)

    Brodeur, Abel ; Bhuyian, Suraiya; Islam, Anik; Gray, David ;

    Zitatform

    Brodeur, Abel, Suraiya Bhuyian, Anik Islam & David Gray (2021): A Literature Review of the Economics of COVID-19. (Working paper / Department of Economics, University of Ottawa 2103E), Ottawa, 63 S.

    Abstract

    "The goal of this piece is to survey the developing and rapidly growing literature on the economic consequences of COVID-19 and the governmental responses, and to synthetize the insights emerging from a very large number of studies. This survey: (i) provides an overview of the data sets and the techniques employed to measure social distancing and COVID-19 cases and deaths; (ii) reviews the literature on the determinants of compliance with and the effectiveness of social distancing; (iii) the macroeconomic and financial impacts, including the modelling of plausible mechanisms; (iv) summarizes the literature on the socio-economic consequences of COVID-19, focusing on those aspects related to labor, health, gender, discrimination, and the environment, and v) summarizes the literature on public policy responses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Should the German social protection system be adapted following the Covid-19 crisis? (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2021)

    Bruckmeier, Kerstin ; Konle-Seidl, Regina ; d'Andria, Diego ;

    Zitatform

    Bruckmeier, Kerstin, Diego d'Andria & Regina Konle-Seidl (2021): Should the German social protection system be adapted following the Covid-19 crisis? (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 16.07.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-07-15.

    Abstract

    "Social protection systems play an important role in mitigating the negative social consequences of the Covid-19 crisis. The crisis has clearly revealed gaps in the social protection systems of most European countries – especially regarding the solo-self-employed; persons working in new forms of non-standard employment such as platform workers; and so-called “mini-jobbers” which are specific to Germany. These gaps call for further adjustments which extend beyond the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bruckmeier, Kerstin ; Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Covid-19-Krise: Für das Jahr 2020 ist mit keinem Anstieg der Einkommensungleichheit in Deutschland zu rechnen (2021)

    Bruckmeier, Kerstin ; Wiemers, Jürgen ; Wollmershäuser, Timo; Popp, Martin ; Peichl, Andreas ;

    Zitatform

    Bruckmeier, Kerstin, Andreas Peichl, Martin Popp, Jürgen Wiemers & Timo Wollmershäuser (2021): Covid-19-Krise: Für das Jahr 2020 ist mit keinem Anstieg der Einkommensungleichheit in Deutschland zu rechnen. In: Ökonomenstimme H. 27.01.2021, o. Sz., 2021-01-25.

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie und die zu ihrer Eindämmung umgesetzten Maßnahmen treffen den Arbeitsmarkt erheblich. Eine Simulationsstudie zeigt: Die Bruttoerwerbseinkommen dürften sich letztes Jahr für alle Einkommensgruppen spürbar verringert haben. Das Steuer- und Transfersystem reduziert die Verluste bei den Erwerbseinkommen allerdings deutlich. Deutschland hat weitreichende Maßnahmen beschlossen, um die Pandemie einzudämmen. Dazu zählen unter anderem Distanzunterricht, Kontaktbeschränkungen und Einschränkungen der Geschäftstätigkeit. Auch wenn diese Maßnahmen helfen, die Zahl der Infektionen zu verringern, verursachen sie doch erhebliche wirtschaftliche Kosten – mit potenziell gravierenden Folgen auch für die Einkommensverteilung. Bislang liegen noch keine Daten zu den Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Einkommensverteilung vor, denn diese sind nur mit erheblichen Zeitverzögerungen verfügbar. Um die Folgen der COVID-19-Krise auf die Einkommensverteilung für das Jahr 2020 dennoch abschätzen zu können, hat das IAB gemeinsam mit dem Münchner ifo-Institut eine Simulationsstudie durchgeführt. Der methodische Ansatz kombiniert verschiedene Datenquellen und Modelle und kann regelmäßig aktualisiert werden. Erstens werden Informationen aus der monatlichen ifo- Konjunkturumfrage genutzt, um Produktionsänderungen auf Ebene der Wirtschaftsbereiche in Echtzeit abzuschätzen. Die hier vorgestellten Simulationsergebnisse basieren auf den Mikrodaten, die dem ifo Geschäftsklimaindex für September 2020 zugrunde liegen. Zweitens wird ein strukturelles Arbeitsnachfragemodell verwendet, um die geschätzten Produktionsänderungen in nach Wirtschaftsbereich und Arbeitnehmertyp differenzierte Änderungen der Arbeitsnachfrage zu übersetzen. Drittens wird das IAB-Mikrosimulationsmodell (IAB-MSM) verwendet, um die Wirkungen sowohl der krisenbedingten Beschäftigungsrückgänge als auch der Gegenmaßnahmen auf die Verteilung der Haushaltseinkommen zu quantifizieren. Eine ausführliche Darstellung der Analyse und der zugrundeliegenden Methodik findet sich in Bruckmeier et al. (2020)." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkteffekte der Corona-Krise - Sind Berufsgruppen mit niedrigen Einkommen besonders betroffen?: Zeitgespräch (2021)

    Buch, Tanja; Sieglen, Georg ; Hamann, Silke ; Roth, Duncan ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Silke Hamann, Annekatrin Niebuhr, Duncan Roth & Georg Sieglen (2021): Arbeitsmarkteffekte der Corona-Krise - Sind Berufsgruppen mit niedrigen Einkommen besonders betroffen? Zeitgespräch. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 1, S. 14-17. DOI:10.1007/s10273-021-2818-4

    Abstract

    "Im Frühjahr des Jahres 2020 ist es infolge der Corona-Krise zu einem erheblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit gekommen. Insbesondere in Wirtschaftsbereichen, die zu einer Einschränkung ihrer Geschäftstätigkeit gezwungen waren, wie dem Gastgewerbe oder der Unterhaltungsindustrie, kam es zu einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit (Gehrke und Weber, 2020). Mit der spezifischen Betroffenheit einzelner Branchen geht einher, dass bestimmte Berufe stärker von der Krise betroffen sind als andere. Zudem sind z. B. im Gastgewerbe überwiegend Beschäftigte tätig, die bereits vor der Krise eher geringe Löhne erzielt haben. Die Corona-Krise droht somit, bereits bestehende soziale Ungleichheiten zu verschärfen (Hövermann und Kohlrausch, 2020). In diesem Beitrag zeigen wir zunächst, in welchen Berufen die Zugänge in Arbeitslosigkeit coronabedingt besonders gestiegen sind, und untersuchen anschließend, ob es einen Zusammenhang zwischen der Betroffenheit eines Berufs und der Höhe des beruflichen Entgelts gibt." (Autorenreferat, © 2021 Springer)

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  • Literaturhinweis

    Polarisierungsprozesse in der "Generation Corona": Wie die Pandemie soziale Ungleichheit verstärkt (2021)

    Butterwegge, Carolin; Butterwegge, Christoph;

    Zitatform

    Butterwegge, Carolin & Christoph Butterwegge (2021): Polarisierungsprozesse in der "Generation Corona". Wie die Pandemie soziale Ungleichheit verstärkt. In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 75, H. 4/5, S. 99-106. DOI:10.5771/1611-5821-2021-4-5-99

    Abstract

    "Als die Covid-19-Pandemie die Bundesrepublik erreichte, deckte sie einerseits viele schon länger bestehende Missstände, soziale Ungleichheiten und politische Versäumnisse auf. Andererseits haben die "Jahrhundertpandemie", das von ihren ökonomischen Auswirkungen sowie den staatlichen Infektionsschutzmaßnahmen ausgelöste Krisendesaster, aber auch die stark auf Wirtschaftsunternehmen bzw. ihre sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zugeschnittenen Finanzhilfen, "Rettungsschirme" und Fördermittel des Staates die Ungleichheit in Deutschland weiter verschärft. Dass die Pandemie sozial extrem polarisierend gewirkt hat, gilt besonders für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Die polarisierende Pandemie (2021)

    Butterwegge, Christoph;

    Zitatform

    Butterwegge, Christoph (2021): Die polarisierende Pandemie. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 60, H. 3, S. 45-48.

    Abstract

    "Die Bundesregierung rühmt sich, die sozialen Härten der Coronakrise politisch aufgefangen zu haben. Zu Unrecht, argumentiert der Armutsforscher Christoph Butterwegge: Während der Pandemie sind die Reichen reicher geworden und die Armen ärmer." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Blätter Verlagsgesellschaft mbH)

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  • Literaturhinweis

    Einkommensschwache und Arme besser unterstützen: Corona prägt sechsten Armuts- und Reichtumsbericht (2021)

    Böwe, Margret;

    Zitatform

    Böwe, Margret (2021): Einkommensschwache und Arme besser unterstützen. Corona prägt sechsten Armuts- und Reichtumsbericht. In: Sozialrecht + Praxis, Jg. 31, H. 8, S. 479-487.

    Abstract

    "Der sechste Armuts- und Reichtumsbericht muss mit der außergewöhnlichen Situation umgehen, dass sich kurz vor seinem Erscheinen die sozio-ökonomischen Umstände durch die Covid-19-Pandemie komplett geändert haben. Viele Folgen werden erst ein einiger Zeit absehbar und datenmäßig erfasst sein. Die Auswirkungen der Pandemie sollen aber soweit wie möglich berücksichtigt werden, insbesondere in der Kurzfassung des Berichts." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Role of Short-Time Work and Discretionary Policy Measures in Mitigating the Effects of the Covid-19 Crisis in Germany (2021)

    Christl, Michael ; De Poli, Silvia ; Peichl, Andreas ; Hufkens, Tine ; Ricci, Mattia ;

    Zitatform

    Christl, Michael, Silvia De Poli, Tine Hufkens, Andreas Peichl & Mattia Ricci (2021): The Role of Short-Time Work and Discretionary Policy Measures in Mitigating the Effects of the Covid-19 Crisis in Germany. (CESifo working paper 9072), München, 29 S.

    Abstract

    "In this paper, we investigate the impact of the COVID-19 pandemic on German household income using a micro-level approach. We combine a microsimulation model with labour market transition techniques to simulate the COVID-19 shock on the German labour market. We find the consequences of the labour market shock to be highly regressive with a strong impact on the poorest households. However, this effect is nearly entirely offset by automatic stabilisers and discretionary policy measures. We explore the cushioning effect of these policies in detail, showing that short-time working schemes and especially the one-off payments for children are effective in cushioning the income loss of the poor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Impacts of the COVID-19 Control Measures on Widening Educational Inequalities (2021)

    Darmody, Merike ; Russell, Helen ; Smyth, Emer ;

    Zitatform

    Darmody, Merike, Emer Smyth & Helen Russell (2021): Impacts of the COVID-19 Control Measures on Widening Educational Inequalities. In: Young, Jg. 29, H. 4, S. 366-380. DOI:10.1177/11033088211027412

    Abstract

    "COVID-19 has resulted in a global public health crisis. Measures adopted by governments across the world to reduce transmission have resulted in the closure of educational institutions and workplaces and reduced social interaction. The aim of the article is to reflect on the consequences of the COVID-19 global pandemic for the lives of young people from different social groups, with a special focus on education. It is a desk-based review of empirical research that has emerged in the wake of COVID-19 that has explored the impact of the control measures adopted, resulting in ‘learning loss’ and the widening of the ‘learning gap’ among students. The review shows that rather than utilizing the current situation to tackle pre-existing social inequalities in education, current debates often narrowly focus on immediate rather than long-term measures. The article calls for a broader research agenda on the short- and long-term compensatory measures needed to re-engage students, especially those from more disadvantaged backgrounds." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Impacts of Working from Home on Individual Health and Well-being (2021)

    Denzer, Manuel; Grunau, Philipp ;

    Zitatform

    Denzer, Manuel & Philipp Grunau (2021): The Impacts of Working from Home on Individual Health and Well-being. (Gutenberg School of Management and Economics. Discussion paper 2106), Mainz, 27 S.

    Abstract

    "Using a novel German linked-employer-employee dataset, we provide unique evidence about the consequences of working from home (WfH) on individual health and well-being. During the recent pandemic, this locational flexibility measure has been used extensively to promote health by hampering the spread of the virus and to secure jobs. However, its direct theoretical ambiguous effects on health and well-being as characterized by different potential channels have barely been empirically investigated to date despite WfH's increasing popularity in the years before the pandemic. To address concerns about selection into WfH, our analysis relies on an identification strategy ruling out confounding effects by time-invariant unobservable variables. Moreover, we explain the remaining (intertemporal) variation in the individual WfH status by means of an instrumental variable strategy using variation in equipment with mobile devices among establishments. We find that subjective measures of individual health are partly affected by WfH, whereas no corresponding effects are present for an objective measure of individual health. In terms of individual well-being, we find that WfH leads to considerable improvement. By addressing the potential heterogeneity in our effect of interest, we find that men, middle-aged individuals and those commuting to different municipalities particularly benefit from WfH." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ;
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  • Literaturhinweis

    Social disparities in the first wave of COVID-19 infections in Germany: A county-scale explainable machine learning approach (2021)

    Doblhammer, Gabriele ; Reinke, Constantin ; Kreft, Daniel ;

    Zitatform

    Doblhammer, Gabriele, Constantin Reinke & Daniel Kreft (2021): Social disparities in the first wave of COVID-19 infections in Germany. A county-scale explainable machine learning approach. (medRxiv), 26 S. DOI:10.1101/2020.12.22.20248386

    Abstract

    "Background: Little is known about factors correlated with this geographic spread of the first wave of COVID-19 infections in Germany. Given the lack of individual-level socioeconomic information on COVID-19 cases, we resorted to an ecological study design, exploring regional correlates of COVID-19 diagnoses. Results: The change in the age-standardized incidence rates over time is reflected in the changing importance of features as indicated by the mean SHAP values for the five periods. The first COVID-19 wave started as a disease in wealthy rural counties in southern Germany, and ventured into poorer urban and agricultural counties during the course of the first wave. The negative social gradient became more pronounced from the 2nd lockdown period onwards, when wealthy counties appeared to be better protected. Population density per se does not appear to be a risk factor, and only in the post-lockdown period did connectedness become an important regional characteristic correlated with higher infections. Features related to economic and educational characteristics of the young population in a county played an important role at the beginning of the pandemic up to the 2nd lockdown phase, as did features related to the population living in nursing homes; those related to international migration and a large proportion of foreigners living in a county became important in the post-lockdown period." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Gender Gap in Income and the COVID-19 Pandemic (2021)

    Doorley, Karina ; Sologon, Denisa Maria; O'Donoghue, Cathal;

    Zitatform

    Doorley, Karina, Cathal O'Donoghue & Denisa Maria Sologon (2021): The Gender Gap in Income and the COVID-19 Pandemic. (IZA discussion paper 14360), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "The gender income gap is large and well documented for many countries. Recent research shows that it is mainly driven by differences in working patterns between men and women, but also by wage differences. The tax-benefit system cushions the gender income gap by redistributing between men and women. The Covid-19 pandemic has resulted in unprecedented levels of unemployment in 2020 in many countries, with some suggestion that men and women have been differently affected. This research investigates the effect of the Covid-19 pandemic on the gender gap in income in Ireland. Using nowcasting techniques and microsimulation, we model the effect of pandemic induced employment and wage changes on market and disposable income. We show how the pandemic and the associated tax-benefit support can be expected to change the income gap between men and women. Policy conclusions are drawn about future redistribution between men and women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Pandemiebekämpfung durch Sozialrecht (2021)

    Eichenhofer, Eberhard;

    Zitatform

    Eichenhofer, Eberhard (2021): Pandemiebekämpfung durch Sozialrecht. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 10/11, S. 585-602. DOI:10.3790/sfo.70.10-11.585

    Abstract

    "Die Pandemie fordert die Politik und wirft zahlreiche Rechtsfragen auf. Das Sozialrecht wird für deren Bekämpfung wie die Linderung von deren Folgen zentral. Der Beitrag schildert die Probleme, Konfliktlagen und Lösungsmaximen, identifiziert einige, durch die Krise aufgedeckte Unzulänglichkeiten und zeigt die mittel- und langfristigen Folgen der Pandemie für das Sozialrecht auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Literaturüberblick zu österreichischen und internationalen Umfragen zu Corona und Arbeitsbedingungen (2021)

    Foissner, Franziska;

    Zitatform

    Foissner, Franziska (2021): Literaturüberblick zu österreichischen und internationalen Umfragen zu Corona und Arbeitsbedingungen. (Materialien zu Wirtschaft und Gesellschaft 221), Wien, 21 S.

    Abstract

    "Das Jahr 2020 war von der globalen Corona-Pandemie bestimmt. Die umfassenden gesundheitspolitischen Maßnahmen, wie die das Schließen von Geschäften abseits der Grundversorgung, von Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie eine verordnete Einschränkung sozialer Kontakte, wirkte sich die Krise unterschiedlich auf wirtschaftliche Tätigkeiten und Arbeitsverhältnisse aus. Die Pandemie wirkt wie ein Brennglas und verschärft bestehende Ungleichheiten auch in Bezug auf die Arbeitsbedingungen von Beschäftigten, was sich in den vielfältigen Beschäftigtenbefragungen zeigt. Zahlreiche österreichische und internationale Umfragen heben hervor, dass Personen mit niedrigen Einkommen und niedrigem Ausbildungsgrad, Migrant*innen sowie Frauen besonders von den Veränderungen in den Arbeitsbedingungen während des ersten Lockdowns betroffen waren. Allerdings sind all diese Ergebnisse schwer generalisierbar und hängen stark vom jeweiligen Untersuchungskontext ab. Dieser Literaturüberblick fasst die zentralen Ergebnisse vieler österreichischer und internationale Untersuchungen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsbedingungen zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Rise in Inequality after Pandemics: Can Fiscal Support Play a Mitigating Role? (2021)

    Furceri, Davide; Loungani, Prakash ; Ostry, Jonathan D. ; Pizzuto, Pietro ;

    Zitatform

    Furceri, Davide, Prakash Loungani, Jonathan D. Ostry & Pietro Pizzuto (2021): The Rise in Inequality after Pandemics: Can Fiscal Support Play a Mitigating Role? (IMF working paper 2021,120), Washington, DC, 27 S.

    Abstract

    "Major epidemics of the last two decades (SARS, H1N1, MERS, Ebola and Zika) have been followed by increases in inequality (Furceri, Loungani, Ostry and Pizzuto, 2020). In this paper, we show that the extent of fiscal consolidation in the years following the onset of these pandemics has played an important role in determining the extent of the increase in inequality. Episodes marked by extreme austerity—measured using either the government's fiscal balance, health expenditures or redistribution—have been associated with an increase in the Gini measure of inequality three times as large as in episodes where fiscal policy has been more supportive. We survey the evidence thus far on the distributional impacts of the COVID-19 pandemic, which suggests that inequality is likely to increase in the absence of strong policy actions. We review the case made by many observers (IMF 2020; Stiglitz 2020; Sandbu 2020b) that fiscal support should not be withdrawn prematurely despite understandable concerns about high public debt-to-GDP ratios." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Welche Veränderungen ihrer finanziellen Situation berichten Menschen in der zweiten Lebenshälfte nach der ersten Welle der Corona-Pandemie?: Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys (2021)

    Gordo, Laura Romeu ; Alcántara, Alberto Lozano ; Engstler, Heribert ; Vogel, Claudia; Simonson, Julia ;

    Zitatform

    Gordo, Laura Romeu, Heribert Engstler, Claudia Vogel, Julia Simonson & Alberto Lozano Alcántara (2021): Welche Veränderungen ihrer finanziellen Situation berichten Menschen in der zweiten Lebenshälfte nach der ersten Welle der Corona-Pandemie? Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys. (DZA aktuell : deutscher Alterssurvey 2021,02), Berlin, 22 S.

    Abstract

    "Im Juni und Juli 2020 wurde im Rahmen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) eine Kurzbefragung zu den Auswirkungen der Corona-Krise durchgeführt. Im Mittelpunkt der Befragung von Menschen ab 46 Jahren standen Veränderungen in verschiedenen Lebensbereichen, die durch die Pandemie und die Eindämmungsmaßnahmen bei Menschen in der zweiten Lebenshälfte aufgetreten sind. Zudem berichteten die Befragten über wahrgenommene Veränderungen ihrer Einkommenssituation und ihres Lebensstandards seit Mitte März 2020." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The impact of the coronavirus crisis on European societies: What have we learnt and where do we go from here? - Introduction to the COVID volume (2021)

    Grasso, Maria ; Vlase, Ionela ; Klicperová-Baker, Martina ; Koos, Sebastian ; Petrillo, Antonio; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Grasso, Maria, Martina Klicperová-Baker, Sebastian Koos, Yuliya Kosyakova, Antonio Petrillo & Ionela Vlase (2021): The impact of the coronavirus crisis on European societies. What have we learnt and where do we go from here? - Introduction to the COVID volume. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S2-S32., 2020-12-22. DOI:10.1080/14616696.2020.1869283

    Abstract

    "The coronavirus pandemic, which first impacted European societies in early 2020, has created a twofold crisis by combining a health threat with economic turmoil. While the crisis has affected all European societies very significantly, its impact varies across countries, social groups, and societal domains. In an effort to provide a first overview of the effect of the coronavirus crisis, in this editorial we discuss contributions of 58 papers published as part of this special issue. These early research papers illustrate the varied impact of the pandemic on various areas of social life. The first group of studies in this special issue analyzes the effect of the pandemic on social inequalities with respect to gender, ethnic otherness, education, and work. A second stream of research focuses on the psychological consequences of the pandemic, especially with respect to wellbeing and resilience. Thirdly, the crisis is discussed on a societal level, in regard to welfare states, social policies, and approaches to crisis governance. In a fourth line of inquiry, several studies have analyzed the impact of the pandemic on social solidarity and cohesion. A fifth strand of research is devoted to examining the role of culture and lifestyles. This review ends with a discussion of areas for future research trajectories." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Development of a new COVID-19 panel survey: the IAB high-frequency online personal panel (HOPP) (2021)

    Haas, Georg-Christoph ; Müller, Bettina ; Volkert, Marieke ; Osiander, Christopher ; Trahms, Annette; Zins, Stefan ; Schmidtke, Julia ;

    Zitatform

    Haas, Georg-Christoph, Bettina Müller, Christopher Osiander, Julia Schmidtke, Annette Trahms, Marieke Volkert & Stefan Zins (2021): Development of a new COVID-19 panel survey: the IAB high-frequency online personal panel (HOPP). In: Journal for labour market research, Jg. 55, 2021-04-02. DOI:10.1186/s12651-021-00295-z

    Abstract

    "Since January 2020, the COVID-19 crisis has affected everyday life around the world, and rigorous government lockdown restrictions have been implemented to prevent the further spread of the pandemic. The consequences of the corona crisis and the associated lockdown policies for public health, social life, and the economy are vast. In view of the rapidly changing situation during this crisis, policymakers require timely data and research results that allow for informed decisions. Addressing the requirement for adequate databases to assess people’s life and work situations during the pandemic, the Institute for Employment Research (IAB) developed the High-frequency Online Personal Panel (HOPP). The HOPP study started in May 2020 and is based on a random sample of individuals drawn from the administrative data of the Federal Employment Agency in Germany, containing information on all labour market participants except civil servants and self-employed. The main goal of the HOPP study is to assess the short-term as well as long-term changes in people’s social life and working situation in Germany due to the corona pandemic. To assess individual dynamics the HOPP collected data on a monthly (wave one to four) and bi-monthly (wave five to seven) basis. Furthermore, respondents were divided into four groups. The different groups of a new wave were invited to the survey at weekly intervals (wave two to four) or bi-weekly intervals (wave five to seven). This gives us the advantage of being able to provide weekly data while each participant only had to participate on a monthly or bi-monthly basis. In this article, we delineate the HOPP study in terms of its main goals and features, topics, and survey design. Furthermore, we provide a summary of results derived from HOPP and the future prospects of the study." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The virus changed everything, didn't it? Couples' division of housework and childcare before and during the Corona crisis (2021)

    Hank, Karsten ; Steinbach, Anja ;

    Zitatform

    Hank, Karsten & Anja Steinbach (2021): The virus changed everything, didn't it? Couples' division of housework and childcare before and during the Corona crisis. In: Journal of Family Research, Jg. 33, H. 1, S. 99-114. DOI:10.20377/jfr-488

    Abstract

    "Fragestellung: Wir untersuchen Veränderungen der Aufteilung von Hausarbeit und Kinderbetreuung in Paarbeziehungen vor und während der Corona-Krise. Hintergrund: Der vorliegende Beitrag trägt damit zur Diskussion über mögliche Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern bei. Methode: Die deskriptive Analyse basiert auf Vorabdaten des Beziehungs- und Familienpanels (pairfam; Welle 12) und dessen internetbasierter COVID-19 Zusatzstudie (n=3.108), die eine erste Betrachtung unmittelbarer Dynamiken der häuslichen und familiären Arbeitsteilung im Verlauf der Pandemie ermöglichen. Ergebnisse: Obwohl sich im Aggregat keine grundlegenden Veränderungen etablierter Muster geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung zeigen, gibt es dennoch Hinweise auf gewisse Verschiebungen hin zu den Extremen (‚traditionell‘ und ‚Rollentausch‘) der Verteilung. Betrachtet man Veränderungen innerhalb von Paarbeziehungen, finden sich etwa gleich große Anteile an Paaren, in denen der relative Beitrag der Partnerin gestiegen bzw. gesunken ist. Insbesondere in zuvor eher egalitären Beziehungen haben Frauen stärker die überwiegende oder gesamte Verantwortung für die Hausarbeit und Kinderbetreuung übernommen. Wenn männliche Partner ihren Anteil gesteigert haben, geschah dies meist nur bis zum Schwellenwert einer gleichgewichtigen Arbeitsteilung (‚50/50‘). Veränderungen im zeitlichen Umfang der Erwerbstätigkeit führten zwar beim Mann zu Anpassungen seines relativen Beitrags zu Hausarbeit und Kinderbetreuung, aber nicht bei der Frau. Diskussion: Insgesamt weisen unsere Befunde eher auf heterogene Anpassungsprozesse in Partnerschaften als auf eine generelle Re-Traditionalisierung der Geschlechterbeziehungen während der Corona-Krise hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ökonomische Konsequenzen der Coronavirus-Pandemie: Diagnosen und Handlungsoptionen (2021)

    Happe, Kathrin; Mengel, Johannes;

    Zitatform

    Happe, Kathrin & Johannes Mengel (2021): Ökonomische Konsequenzen der Coronavirus-Pandemie. Diagnosen und Handlungsoptionen. Halle (Saale), 76 S. DOI:10.26164/leopoldina_03_00359

    Abstract

    "Die Coronavirus-Pandemie stellt die Wirtschafts- und Sozialpolitik in Deutschland mittel- und langfristig vor neuartige Herausforderungen und hat bereits zuvor bestehenden Handlungsbedarf verstärkt. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina analysiert in der heute veröffentlichten Stellungnahme „Ökonomische Konsequenzen der Coronavirus-Pandemie – Diagnosen und Handlungsoptionen“ die derzeitige wirtschafts- und sozialpolitische Situation und leitet daraus mögliche Vorgehensweisen ab, um den bevorstehenden Strukturwandel zu bewältigen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen Handlungsoptionen in vier Themenbereichen auf: Strukturwandel und Voraussetzungen für nachhaltiges Wirtschaftswachstum; Ungleichheit und Verteilung; Leistungsfähigkeit staatlicher Organisationen auf nationaler wie internationaler Ebene sowie Tragfähigkeit der Staatsfinanzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mental health before and during the COVID-19 pandemic: the role of partnership and parenthood status in growing disparities between types of families (2021)

    Hiekel, Nicole ; Kühn, Mine ;

    Zitatform

    Hiekel, Nicole & Mine Kühn (2021): Mental health before and during the COVID-19 pandemic: the role of partnership and parenthood status in growing disparities between types of families. (MPIDR working paper / Max Planck Institute for Demographic Research 2021-013), Rostock: Max Planck Institute for Demographic Research, Rostock, Germany, 50 S. DOI:10.4054/MPIDR-WP-2021-013

    Abstract

    "This study set out to investigate mental health inequalities by family type and gender during the COVID-19 pandemic in Germany. We analyzed three dimensions of mental health (i.e., self-reported stress, exhaustion, and loneliness) one year before the pandemic and in spring 2020. First, two-parent families emerge as a vulnerable group, as they experienced the largest increases in levels of stress and exhaustion, converging with those experienced by single parents. Second, a gender gap emerges during this global health crisis, with women, and particularly mothers, carrying the heaviest burdens, and having the greatest mental health declines. The findings presented here underline the empirical and substantive value of studying mental health inequality from a multidimensional perspective and over time. Based on these findings, we urge policy-makers to consider more seriously the disproportionate burdens that members of families, and women in particular, have been carrying due to the pandemic, both directly and indirectly." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Education, health behavior, and working conditions during the pandemic: evidence from a German sample (2021)

    Hoenig, Kerstin ; Wenz, Sebastian E. ;

    Zitatform

    Hoenig, Kerstin & Sebastian E. Wenz (2021): Education, health behavior, and working conditions during the pandemic: evidence from a German sample. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S275-S288. DOI:10.1080/14616696.2020.1824004

    Abstract

    "Education is a main cause of health inequality because it influences health behavior as well as structural conditions that impact health, such as living and working conditions. We examine how different educational groups reacted to the beginning of the COVID-19 pandemic in Germany by looking at health-related behavior – social distancing, increased hygiene, and mask wearing – as well as changes in working conditions – work from home, reduced working hours, and not working – as a structural indicator that can mitigate the risk of infection. More than three quarters of respondents in all educational groups complied with recommended social distancing and hand hygiene behaviors, and differences by education did not exceed ten percentage points. Regarding working conditions, highly educated respondents had a likelihood of over 45 percent to work from home during the pandemic. This number decreased to 17 and 11 percent for those with intermediate and low levels of education, respectively. It seems that education-based inequalities in the risk of infection with COVID-19 do not primarily stem from differences in health behavior but rather from structural causes, that is, inability to practice social distancing at work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Betrieblicher Umgang mit psychischer Belastung durch die Corona-Pandemie: Eine repräsentative Betriebsbefragung von IAB und BAuA (2021)

    Hoffmann, Linda ; Beck, David ; Lück, Marcel; Pohlan, Laura ; Stegmaier, Jens ; Tisch, Anita ; Robelski, Swantje; Jankowiak, Sylvia; Sommer, Sabine;

    Zitatform

    Hoffmann, Linda, Sylvia Jankowiak, David Beck, Anita Tisch, Sabine Sommer, Swantje Robelski, Marcel Lück, Laura Pohlan & Jens Stegmaier (2021): Betrieblicher Umgang mit psychischer Belastung durch die Corona-Pandemie. Eine repräsentative Betriebsbefragung von IAB und BAuA. (baua: Bericht kompakt), Dortmund, 4 S. DOI:10.21934/baua:berichtkompakt20211109

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie kann unterschiedliche Belastungsfaktoren für Beschäftigte bei ihrer Arbeit mit sich bringen. Eine im Juni 2021 durchgeführte Befragung in 2.000 Betrieben macht deutlich, dass nicht nur Ängste der Beschäftigten vor einer Infektion zu berücksichtigen sind. Es gilt zudem, pandemiebedingten Erschwernissen der Arbeit in der Arbeitsorganisation Rechnung zu tragen - zum Beispiel durch Anpassung von Arbeitsabläufen, Arbeits- und Erholungszeiten oder Personalbemessung. Hierbei waren und sind vor allem Führungskräfte gefragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Pohlan, Laura ; Stegmaier, Jens ;
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  • Literaturhinweis

    Covid-19, social class and work experience in Germany: inequalities in work-related health and economic risks (2021)

    Holst, Hajo; Fessler, Agnes; Niehoff, Steffen;

    Zitatform

    Holst, Hajo, Agnes Fessler & Steffen Niehoff (2021): Covid-19, social class and work experience in Germany: inequalities in work-related health and economic risks. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S495-S512. DOI:10.1080/14616696.2020.1828979

    Abstract

    "The study analyses inequalities in how German employees experience corona-related health and economic risks at the workplace. A social class framework is used to locate both types of risks within the vertically stratified and horizontally differentiated employment structure. A mixed-methods approach is applied based on a workforce survey (n = 9737) and qualitative interviews (n = 27), from the early stage of the pandemic (April to May 2020). Logistic regressions triangulated with interview analysis reveal striking occupational inequalities in employees’ corona experience: The work-life burdens of Covid-19 hit social classes quite unequally. Three findings are particularly noteworthy. First, health and economic risk experiences are primarily located in different horizontal segments of the employment structure. Perceived health risks are highest for the classes based on the interpersonal work logic, whereas the independent classes and the technical classes experience higher economic risks. Second, risk experience among wage earners is vertically stratified. In each horizontal segment, members of the lower classes report significantly higher health and economic risks than the upper classes. Third, although health and economic risks have their centres in different horizontal segments, the risks overlap among production and service workers at the lower end of the employment structure; thus, amplifying pre-existing class inequalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Pandemie als doppeltes Brennglas – Corona und die Wiederkehr der Klassengesellschaft (2021)

    Holst, Hajo; Niehoff, Steffen; Fessler, Agnes;

    Zitatform

    Holst, Hajo, Agnes Fessler & Steffen Niehoff (2021): Die Pandemie als doppeltes Brennglas – Corona und die Wiederkehr der Klassengesellschaft. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 14, H. 2, S. 83-97.

    Abstract

    "Der Beitrag beschäftigt sich mit der besonderen Klassendynamik der Corona-Pandemie. Gezeigt wird, dass zentrale arbeitsweltliche Auswirkungen – subjektive Infektionsrisiken, wirtschaftliche Lasten und mobiles Arbeiten – von starken vertikalen und horizontalen Klassenungleichheiten gekennzeichnet sind, die zudem über den bisherigen Pandemieverlauf eine bemerkenswerte Stabilität aufweisen. Zugleich wird deutlich, dass die Klassenungleichheiten nicht nur ein analytisches Phänomen darstellen, sondern den Erwerbsarbeitenden im Arbeitsalltag bewusst sind. Damit wirkt die Pandemie im doppelten Sinne als Brennglas, in dem die gesellschaftliche Relevanz der Kategorie „Klasse“ sichtbar wird: Erstens wird in der Pandemie deutlich, dass der Einfluss der Klassenlage auf die Verteilung von Erwerbsarbeitsrisiken in den kapitalistischen Gegenwartsgesellschaften ungebrochen ist; zweitens rückt – vermittelt über die im Arbeitsalltag sichtbaren Ungleichheitseffekte der Pandemie – die Klassenstruktur verstärkt ins Bewusstsein vieler Arbeitenden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der deutsche Arbeitsmarkt in der Covid-19-Pandemie: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021 (2021)

    Hutter, Christian ; Jahn, Elke ; Oberfichtner, Michael ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hutter, Christian, Elke Jahn, Michael Oberfichtner & Enzo Weber (2021): Der deutsche Arbeitsmarkt in der Covid-19-Pandemie. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021. (IAB-Stellungnahme 08/2021), Nürnberg, 9 S.

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2021/2022 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie und zu unterstützenden Maßnahmen für Neueinstellungen und zur besseren Absicherung von Selbstständigen gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2021 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Belastungswahrnehmung in der Corona-Pandemie: Erkenntnisse aus vier Wellen der HBS-Erwerbspersonenbefragung 2020/21 (2021)

    Hövermann, Andreas ;

    Zitatform

    Hövermann, Andreas (2021): Belastungswahrnehmung in der Corona-Pandemie. Erkenntnisse aus vier Wellen der HBS-Erwerbspersonenbefragung 2020/21. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 50), Düsseldorf, 13 S.

    Abstract

    "Über ein Jahr ist es mittlerweile her, dass die ersten Corona-Fälle in Deutschland auftraten. Das Virus und die zur Eindämmung getroffenen Einschränkungen stellen die Bevölkerung vor große Herausforderungen. Ein Indikator dafür ist die Belastungswahrnehmung, die in diesem Policy Brief im Mittelpunkt steht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Unequal Consequences of the Covid-19 Pandemic: Evidence from a Large Representative German Population Survey (2021)

    Immel, Lea; Peichl, Andreas ; Neumeier, Florian;

    Zitatform

    Immel, Lea, Florian Neumeier & Andreas Peichl (2021): The Unequal Consequences of the Covid-19 Pandemic: Evidence from a Large Representative German Population Survey. (CESifo working paper 9038), München, 82 S.

    Abstract

    "We employ panel data from three waves of a large representative population survey carried out between June and November 2020 to assess in what regards and to what extent different groups of the German population are affected by the COVID- 19 crisis. Using common factor analysis, we demonstrate that people's lives are mainly affected in two ways: First, a notable fraction of the population is concerned that they or their family members and friends may get infected with the coronavirus. Second, many people suffer from socio-economic consequences of the crisis, including a discontinuation of employment, a decrease in household income, and worries about financial troubles. Regressing these two factors on several socio-demographic characteristics reveals that especially the socio-economic consequences vary across population groups. Self-employed persons, marginally employed workers, low-income households, and families with children appear to be burdened over-proportionally." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Working from Home, Wages, and Regional Inequality in the Light of COVID-19 (2021)

    Irlacher, Michael ; Koch, Michael ;

    Zitatform

    Irlacher, Michael & Michael Koch (2021): Working from Home, Wages, and Regional Inequality in the Light of COVID-19. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 241, H. 3, S. 373-404. DOI:10.1515/jbnst-2020-0030

    Abstract

    "We use the most recent wave of the German Qualifications and Career Survey to reveal a substantial wage premium in a Mincer regression for workers performing their job from home. The premium accounts for more than 10% and persists within narrowly defined jobs as well as after controlling for workplace characteristics. In a next step, we provide evidence on substantial regional variation in the share of jobs that can be done from home in Germany. Our analysis reveals a strong, positive relation between the share of jobs with working from home opportunities and the mean worker income in a district. Assuming that jobs with the opportunity of remote work are more crisis proof, our results suggest that the COVID-19 pandemic might affect poorer regions to a greater extent. Hence, examining regional disparities is central for policy-makers in choosing economic policies to mitigate the consequences of this crisis." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Global COVID-19 Student Survey: First Wave Results (2021)

    Jaeger, David A. ; Arellano-Bover, Jaime; Karbownik, Krzysztof ; Nunley, John M. ; Seals, R. Alan ; Martínez-Matute, Marta ;

    Zitatform

    Jaeger, David A., Jaime Arellano-Bover, Krzysztof Karbownik, Marta Martínez-Matute, John M. Nunley & R. Alan Seals (2021): The Global COVID-19 Student Survey: First Wave Results. (IZA discussion paper 14419), Bonn, 171 S.

    Abstract

    "University students have been particularly affected by the COVID-19 pandemic. We present results from the first wave of the Global COVID-19 Student Survey, which was administered at 28 universities in the United States, Spain, Australia, Sweden, Austria, Italy, and Mexico between April and October 2020. The survey addresses contemporaneous outcomes and future expectations regarding three fundamental aspects of students' lives in the pandemic: the labor market, education, and health. We document the differential responses of students as a function of their country of residence, parental income, gender, and for the US their race." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie sind soziale Dienstleister von der COVID-19-Pandemie betroffen? Wie nutzen die Dienstleister die staatlichen Unterstützungsleistungen?: Endbericht zum Forschungsprojekt (2021)

    Kaps, Petra; Sherstyuk, Nicole; Reiter, Renate ; Oschmiansky, Frank; Popp, Sandra; Berthold, Julia;

    Zitatform

    Kaps, Petra, Renate Reiter, Frank Oschmiansky & Sandra Popp (2021): Wie sind soziale Dienstleister von der COVID-19-Pandemie betroffen? Wie nutzen die Dienstleister die staatlichen Unterstützungsleistungen? Endbericht zum Forschungsprojekt. Berlin, 159 S.

    Abstract

    "Durch die mit der Corona-Pandemie einhergehenden Einschränkungen zwischenmenschlicher Kontakte und die zumindest zeitweise Schließung von Betrieben und öffentlichen Einrichtungen aller Art zum Zwecke des Infektionsschutzes werden die sozialen Dienstleister - sowohl die Dienstleistungseinrichtungen als öffentliche oder private Unternehmen als auch ihre Mitarbeitenden, die personenbezogene Dienstleistungen erbringen - einem massiven „Stresstest“ unterzogen. Aus diesen Beobachtungen leiten sich die zentralen Forschungsfragen des Projektes „Wie sind soziale Dienstleister, ihre Mitarbeitenden und ihre Nutzerinnen und Nutzer von der Corona-Pandemie betroffen und wie wirken die sozialpolitischen Unterstützungsleistungen?“ ab. Das Projekt untersucht, - wie verschiedene Gruppen sozialer Dienstleister von der Corona-Pandemie betroffen sind, - wie sie ihre Leistungen während der Pandemie unter veränderten Bedingungen erbringen und sie an diese anpassen, - welche Unterstützung sie dabei benötigen, - welche staatlichen Unterstützungsleistungen zur Verfügung stehen, - wie diese genutzt werden und wirken und - welche Anpassungen oder Weiterentwicklungen hier notwendig sind. Im vorliegenden Abschlussbericht werden die Ergebnisse dieses Projektes vorgestellt und Schlussfolgerungen daraus diskutiert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Is this crisis different? The impact of the Covid-19 crisis on the economic and social situation of young people in Europe (Series "Tracking youth joblessness during the Covid-19 crisis") (2021)

    Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina (2021): Is this crisis different? The impact of the Covid-19 crisis on the economic and social situation of young people in Europe (Series "Tracking youth joblessness during the Covid-19 crisis"). In: IAB-Forum H. 22.12.2021, o. Sz., 2021-12-21.

    Abstract

    "Wirtschaftliche Einbrüche haben für junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt allgemein schwerwiegendere Folgen als für andere Altersgruppen. Wie wirkt sich die Covid-19-Krise diesbezüglich im Vergleich mit der globalen Finanzkrise vor einem Jahrzehnt aus? Ein genauer Blick auch auf andere europäische Länder liefert hier interessante Einblicke." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Geschäftsentwicklung und -politik in hessischen Betrieben: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020 (2021)

    Lauxen, Oliver; Larsen, Christa; Demireva, Lora;

    Zitatform

    Lauxen, Oliver, Lora Demireva & Christa Larsen (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Geschäftsentwicklung und -politik in hessischen Betrieben. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 21 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Report stehen die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Geschäftsvolumen und die Geschäftsentwicklung in hessischen Betrieben im Fokus. Dafür kann auf die Angaben von rund 1.000 Betrieben zurückgegriffen werden. Je nach Datenverfügbarkeit wird zudem nach Wirtschaftszweigen und Betriebsgrößen differenziert. Bei den Themen des vorliegenden Reports sind allerdings – anders als üblich – kaum längere Zeitreihen möglich, da es sich bei den meisten ausgewerteten Fragen nicht um Standard-, sondern um Sonderfragen handelt, die nicht jedes Jahr Bestandteil des Erhebungsbogens sind. Im ersten Kapitel geht es darum, zu zeigen, welche Betriebe in Hessen in welcher Art und Weise von der Corona-Pandemie und den Eindämmungsmaßnahmen betroffen sind. Im zweiten Kapitel steht die Anpassung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen im Vordergrund und im dritten Kapitel Auswirkungen auf die Ertragslage. Im vierten Kapitel geht es schließlich um die Inanspruchnahme finanzieller Hilfen. Der Report schließt mit einem zusammenfassenden Resümee im fünften Kapitel" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Soziale Isolation im Homeoffice im Kontext der COVID-19-Pandemie: Hinweise für die Gestaltung von Homeoffice im Hinblick auf soziale Bedürfnisse (2021)

    Lengen, Julia Christine ; Mache, Stefanie ; Kordsmeyer, Ann-Christin ; Rohwer, Elisabeth ; Harth, Volker;

    Zitatform

    Lengen, Julia Christine, Ann-Christin Kordsmeyer, Elisabeth Rohwer, Volker Harth & Stefanie Mache (2021): Soziale Isolation im Homeoffice im Kontext der COVID-19-Pandemie. Hinweise für die Gestaltung von Homeoffice im Hinblick auf soziale Bedürfnisse. In: Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, Jg. 71, H. 2, S. 63-68. DOI:10.1007/s40664-020-00410-w

    Abstract

    "In der von Kontaktbeschränkungen geprägten Hochphase der COVID-19-Pandemie ermöglichen viele Unternehmen ihren Beschäftigten aus Gründen des Infektionsschutzes das Arbeiten aus dem Homeoffice. In dieser Literaturübersicht wird der Frage nachgegangen, wie Arbeit im Homeoffice und somit die digitale Zusammenarbeit in Teams möglichst gesundheitsfördernd und sozialer Isolation vorbeugend gestaltet werden kann. Die bestehende arbeitspsychologische Forschung benennt als Grundvoraussetzung für Zusammenarbeit von ortsunabhängigen Teams angemessene, bestenfalls angereicherte, Informations- und Kommunikationsmedien, begleitet von ausreichend und verständlicher technischer Unterstützung. Auch eine stetige, sozial unterstützende Kommunikation innerhalb der Teams und mit der Führungskraft sowie gesundheitsfördernde Führung haben einen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit der Beschäftigten. Ergänzend werden individuelle (digitale) Gesundheitsförderungsmaßnahmen und flexible Arbeitszeiten empfohlen. Diese aus der Literatur abgeleiteten multifaktoriellen Maßnahmenansätze werden Betrieben mit Beschäftigten im Homeoffice vorgeschlagen, um die arbeitsbezogenen, gesundheitsgefährdenden Auswirkungen der Krise – vor allem hinsichtlich sozialer Isolation – abzumildern und die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Living with reduced income: An analysis of household financial vulnerability under COVID-19 (2021)

    Midões, Catarina; Seré, Mateo;

    Zitatform

    Midões, Catarina & Mateo Seré (2021): Living with reduced income: An analysis of household financial vulnerability under COVID-19. In: Covid economics H. 63, S. 73-97.

    Abstract

    "The COVID-19 crisis has led to substantial reductions in earnings. We propose a new measure of financial vulnerability, computable through survey data, to determine whether households can withstand a certain income shock for a defined period of time. Using data from the ECB Household Finance and Consumption Survey (HFCS) we analyse preexisting financial vulnerability in seven EU countries. We find that income support is essential for many families: 47.2 million individuals, out of the 243 million considered, cannot afford three months of food and housing expenses without privately earned income. Differences across countries are stark, and those born outside of the EU are especially vulnerable. Through a tax-benefit microsimulation exercise, we then derive household net income when employees are laid-off and awarded the COVID-19 employment protection benefits enacted in the different countries. Our findings suggest that the COVID-19 employment protection schemes awarded are extremely effective in reducing the number of vulnerable individuals. The relative importance of rent and mortgage suspensions in alleviating vulnerability is highly country dependent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The COVID-19 pandemic and subjective well-being: longitudinal evidence on satisfaction with work and family (2021)

    Möhring, Katja ; Blom, Annelies G. ; Reifenscheid, Maximiliane ; Cornesse, Carina ; Wenz, Alexander ; Friedel, Sabine ; Rettig, Tobias ; Naumann, Elias ; Krieger, Ulrich ;

    Zitatform

    Möhring, Katja, Elias Naumann, Maximiliane Reifenscheid, Alexander Wenz, Tobias Rettig, Ulrich Krieger, Sabine Friedel, Carina Cornesse & Annelies G. Blom (2021): The COVID-19 pandemic and subjective well-being: longitudinal evidence on satisfaction with work and family. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S601-S617. DOI:10.1080/14616696.2020.1833066

    Abstract

    "This paper provides a timely evaluation of whether the main COVID-19 lockdown policies – remote work, short-time work and closure of schools and childcare – have an immediate effect on the German population in terms of changes in satisfaction with work and family life. Relying on individual level panel data collected before and during the lockdown, we examine (1) how family satisfaction and work satisfaction of individuals have changed over the lockdown period, and (2) how lockdown-driven changes in the labour market situation (i.e. working remotely and being sent on short-time work) have affected satisfactions. We apply first-difference regressions for mothers, fathers, and persons without children. Our results show a general decrease in family satisfaction. We also find an overall decline in work satisfaction which is most pronounced for mothers and those without children who have to switch to short-time work. In contrast, fathers' well-being is less affected negatively and their family satisfaction even increased after changing to short-time work. We conclude that while the lockdown circumstances generally have a negative effect on the satisfaction with work and family of individuals in Germany, effects differ between childless persons, mothers, and fathers with the latter being least negatively affected." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Die Gegenfinanzierung des Netto-Grundeinkommens in Zeiten schuldenfinanzierter Hilfsmaßnahmen während der Corona-Krise (2021)

    Neumärker, Bernhard; Yalcin, Burhan; Yalcin, Sema; Blum, Bianca;

    Zitatform

    Neumärker, Bernhard, Bianca Blum, Burhan Yalcin & Sema Yalcin (2021): Die Gegenfinanzierung des Netto-Grundeinkommens in Zeiten schuldenfinanzierter Hilfsmaßnahmen während der Corona-Krise. (FRIBIS discussion paper series 2021,1 DE), Freiburg, 43 S.

    Abstract

    "Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona Pandemie haben unter anderem massive Verdienstausfälle zur Folge. Viele Menschen geraten daher neben der akuten Gesundheitskrise zunehmend auch in eine Einkommenskrise. Dauerhafte existenzbedrohende Unsicherheit bleibt für zu viele trotz der zahlreichen Hilfspakete. Der Grundsatz der Bedarfsbezogenheit und dafür zu ermittelnder Bedürftigkeit für die Zurverfügungstellung von Hilfe erweist sich als dabei unzureichend. In der jetzigen Krise sind maßnahmenbedingt vor allem Erwerbseinkommen betroffen. Dies führt zu einer asymmetrischen Verteilung der kriseninduzierten Lasten und somit zu einer asymmetrischen Risiko- und Lastenverteilung zwischen leistungsbezogenen und leistungslosen Einkommen, was der Umverteilung zugunsten der Kapitalerträge verschärft Vorschub leistet. Das Modell des Netto-Grundeinkommens (NGE) zeigt eine Möglichkeit, in der Krise zu einer Lösung dieser Probleme zu kommen. Jede erwachsene Person in Deutschland erhält während der Krisenzeit ein monatliches bedingungsloses Grundeinkommen von z.B. € 550 (in diesem Ansatz gerechnet). Ergänzt wird dieser Betrag durch das Aussetzen von Miet-, Pacht-, Tilgungs- und Zinsverpflichtungen während dieses Zeitraumes des Einkommensausfalls. Der an jede Person ausgezahlte Geldbetrag ist der Netto-Anteil des Krisen- Grundeinkommens. Die Einsparungen der Haushalte durch das Aussetzen von Miet-, Pacht-, Tilgungs- und Zinszahlungen ergeben das Brutto. Nach der Krise kann das NGE mit steigender wirtschaftlicher Dynamik zu einem vollen partizipativen BGE in Höhe von € 1.200 bis € 1.500 angehoben werden. Im Gleichschritt damit sind Miet-, Pacht- und Kapitaldienste wieder in voller Vertragshöhe zu leisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Inequality revisited: An international comparison with a special focus on the case of Germany (2021)

    Niehues, Judith; Stockhausen, Maximilian ;

    Zitatform

    Niehues, Judith & Maximilian Stockhausen (2021): Inequality revisited: An international comparison with a special focus on the case of Germany. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,18), Köln, 50 S.

    Abstract

    "While global extreme poverty and global income inequality have decreased over the last decades before the Corona pandemic, inequality within many industrialized countries has increased. In Germany, net income inequality has increased after the German reunification, but since 2005 there has merely been no change in the distribution of net incomes. A similar picture can be drawn for the development of net wealth, which is generally more unequally distributed than net income. Since the end of the financial crisis, the level of net wealth inequality hast remained almost unchanged. In the last decade, both income and wealth have remarkably increased on average across all income and wealth groups. This development was accompanied by a rising share of labour income reaching levels of the 1990s again. Unfortunately, the Corona pandemic has put a temporary end to the positive income development, and it is not clear so far, what the long-run consequences of the Corona pandemic will be. In the short-run, it is especially a threat to the very poor in developing countries and it is a large challenge in the fight against global extreme poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Workers' well-being in the context of the first year of the COVID-19 pandemic (2021)

    Nieuwenhuis, Rense ; Yerkes, Mara A. ;

    Zitatform

    Nieuwenhuis, Rense & Mara A. Yerkes (2021): Workers' well-being in the context of the first year of the COVID-19 pandemic. In: Community, work & family, Jg. 24, H. 2, S. 226-235. DOI:10.1080/13668803.2021.1880049

    Abstract

    "In this Voices article, we use emerging evidence to reflect on the consequences of Covid-19 for various aspects of workers' wellbeing. This brief review emphasises how COVID-19 exacerbates existing, well-understood inequalities, along the intersections of community, work, and family. Workers on the periphery of the labour market, including non-standard workers and the self-employed, but also women and low-paid workers, are experiencing significant losses in relation to work, working hours and/or wages. Even once the pandemic is contained, its impact will continue to be felt by many communities, workers, and families for months and years to come." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Covid-19: emerging needs for unemployed and economically inactive individuals (2021)

    Paterson-Young, Claire ;

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    Paterson-Young, Claire (2021): Covid-19: emerging needs for unemployed and economically inactive individuals. In: Community, work & family, Jg. 24, H. 5, S. 507-511. DOI:10.1080/13668803.2021.1931032

    Abstract

    "This Voices article presents emerging findings from research investigating the consequences of Covid-19 on individuals engaged on employability programmes in the United Kingdom. It outlines the challenges presented by ‘lockdown’ restrictions, as introduced to reduce the spread of Covid-19, on the delivery of employability programmes. Individuals engaged on such programmes experience a wealth of needs that have been compounded by Covid-19, resulting in new, emerging needs relating to personal wellbeing, social isolation, and confidence. Without effective and innovative support, individuals experiencing unemployment and economic inactivity will undoubtedly experience increased inequality; this inequality impacts on family, with individuals experiencing isolation from such, which in turn reduces wellbeing and stimuli, and indeed work, with Covid-19 compounding challenges in securing employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Altersvorsorge nach Corona: damit müssen die kommenden Rentnergenerationen rechnen (2021)

    Raffelhüschen, Bernd;

    Zitatform

    Raffelhüschen, Bernd (2021): Altersvorsorge nach Corona. Damit müssen die kommenden Rentnergenerationen rechnen. (Diskussionsbeiträge / Forschungszentrum Generationenverträge 74), Freiburg, 20 S.

    Abstract

    "Von Epidemiologie und Ökonomie] Soviel scheint jedenfalls sicher: Das Jahr 2020 wird in vielerlei Hinsicht Rekorde schreiben. Folgt man den medialen und politischen Äußerungen, so wird es wohl in die Geschichtsbücher eingehen als das Jahr der schwersten Pandemie seit der "Spanischen Grippe" in den Jahren 1918 bis 1920. Statistisch bestätigt sich dieser weit verbreitete Eindruck allerdings zumindest gegenwärtig nicht: Damals starben in Deutschland nach den vorliegenden Schätzungen weit mehr als über 400.000 Menschen - also über vierzigmal so viele wie heute an Covid-19 verstorben sind (Stand Oktober 2020). Die Dimensionen sind mithin nicht vergleichbar. Aber wahrscheinlich ist die Dimension auch deshalb eine andere geblieben, weil die Politik im Gegensatz zu den Zeiten nach dem ersten Weltkrieg handlungsfähiger war in dem Bemühen, das Infektionsgeschehen einzudämmen und zugleich das gegenwärtige Gesundheitssystem natürlich ebenso weitaus handlungsfähiger war als in jenen Tagen. Insgesamt wurde Deutschland bisher weitaus weniger stark getroffen als beispielsweise Italien oder Spanien. Und dies, obwohl die Bundesregierung hinsichtlich der Isolationsmaßnahmen und des ökonomischen Lockdowns deutlich moderatere Wege eingeschlagen hat als viele andere Länder der westlichen Welt. Sicher ist aber auch, dass weltweit - unabhängig vom Grad der verhängten Isolationsmaßnahmen - die wirtschaftlichen Aktivitäten durch den Ausfall der globalisierten Wertschöpfungsketten zwischenzeitlich quasi zum Stillstand gekommen sind. Dadurch bricht das Jahr 2020 zumindest aus ökonomischer Perspektive wirklich alle Rekorde: Fest steht, dass durch die internationalen Corona-Maßnahmen der stärkste Konjunktureinbruch seit dem schwarzen Freitag des Jahres 1929 zu verzeichnen ist." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Krise - Wandel - Aufbruch: Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung 2021 (2021)

    Rennert, Dirk; Richter, Matthias; Kliner, Karin;

    Zitatform

    Rennert, Dirk, Matthias Richter & Karin Kliner (2021): Krise - Wandel - Aufbruch: Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung 2021. In: F. Knieps, H. Pfaff (Hrsg.) (2021): Krise - Wandel - Aufbruch : Zahlen, Daten, Fakten : mit Gastbeiträgen aus Wissenschaft, Politik und Praxis : BKK Gesundheitsreport 2021, S. 59-81.

    Abstract

    "Im Juni 2021 - fast genau ein Jahr nach der Umfrage für den BKK Gesundheitsreport 2020 - wurden im Auftrag des BKK Dachverbands im Rahmen einer Online-Umfrage wiederum insgesamt 3.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zu verschiedenen Aspekten ihrer Gesundheit und Arbeit sowie zu den kurz- und langfristigen Auswirkungen und Folgen der Coronavirus-Pandemie durch das Marktforschungsinstitut Kantar befragt. Um abschätzen zu können, welche Veränderungen innerhalb des letzten Jahres stattgefunden haben, werden die Ergebnisse aus der Umfrage 2021, soweit möglich, denen der Umfrage 2020 vergleichend gegenübergestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Home sweet home (2021)

    Reusch, Jürgen;

    Zitatform

    Reusch, Jürgen (2021): Home sweet home. In: Gute Arbeit, Jg. 33, H. 6, S. 21-24.

    Abstract

    "Homeoffice kann Beschäftigte in der Pandemie vor Ansteckung schützen. Es etabliert sich aber auch als dauerhafte Arbeitsform der Zukunft. Da tun sich zahlreiche Probleme auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    DGB Verteilungsbericht 2021: Ungleichheit in Zeiten von Corona (2021)

    Riedel, Robby;

    Zitatform

    (2021): DGB Verteilungsbericht 2021: Ungleichheit in Zeiten von Corona. (DGB-Verteilungsbericht ...), Berlin, 96 S.

    Abstract

    "Die Krise trifft alle, aber nicht alle gleichermaßen: Das ist das zentrale Ergebnis des neuen DGB-Verteilungsberichts. Während vor allem ärmere Haushalte die Hauptlast tragen und oft erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen müssen, können viele Superreiche trotz oder gerade wegen Corona ihr Vermögen vermehren. Damit wird die Pandemie zu einem Brennglas für ökonomische Ungleichheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Trajectories of Mental Distress Among US Adults During the COVID-19 Pandemic (2021)

    Riehm, Kira E. ; Stuart, Elizabeth A. ; Bennett, Daniel ; Johnson, Renee M.; Thrul, Johannes ; Fallin, M. Daniele ; Holingue, Calliope ; Smail, Emily J.; Kreuter, Frauke ; Veldhuis, Cindy B. ; McGinty, Emma E.; Kapteyn, Arie ; Kalb, Luther G. ;

    Zitatform

    Riehm, Kira E., Calliope Holingue, Emily J. Smail, Arie Kapteyn, Daniel Bennett, Johannes Thrul, Frauke Kreuter, Emma E. McGinty, Luther G. Kalb, Cindy B. Veldhuis, Renee M. Johnson, M. Daniele Fallin & Elizabeth A. Stuart (2021): Trajectories of Mental Distress Among US Adults During the COVID-19 Pandemic. In: Annals of behavioral medicine, Jg. 55, H. 2, S. 93-102., 2020-12-22. DOI:10.1093/abm/kaaa126

    Abstract

    "Cross-sectional studies have found that the coronavirus disease 2019 (COVID-19) pandemic has negatively affected population-level mental health. Longitudinal studies are necessary to examine trajectories of change in mental health over time and identify sociodemographic groups at risk for persistent distress. To examine the trajectories of mental distress between March 10 and August 4, 2020, a key period during the COVID-19 pandemic. Participants included 6,901 adults from the nationally representative Understanding America Study, surveyed at baseline between March 10 and 31, 2020, with nine follow-up assessments between April 1 and August 4, 2020. Mixed-effects logistic regression was used to examine the association between date and self-reported mental distress (measured with the four-item Patient Health Questionnaire) among U.S. adults overall and among sociodemographic subgroups defined by sex, age, race/ethnicity, household structure, federal poverty line, and census region. Compared to March 11, the odds of mental distress among U.S. adults overall were 1.84 (95% confidence interval [CI] = 1.65–2.07) times higher on April 1 and 1.92 (95% CI = 1.62–2.28) times higher on May 1; by August 1, the odds of mental distress had returned to levels comparable to March 11 (odds ratio [OR] = 0.80, 95% CI = 0.66–0.96). Females experienced a sharper increase in mental distress between March and May compared to males (females: OR = 2.29, 95% CI = 1.85–2.82; males: OR = 1.53, 95% CI = 1.15–2.02). These findings highlight the trajectory of mental health symptoms during an unprecedented pandemic, including the identification of populations at risk for sustained mental distress." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unsicherheit im Wandel : Das Paritätische Jahresgutachten 2021 (2021)

    Rock, Joachim; Werner, Lukas;

    Zitatform

    Rock, Joachim & Lukas Werner (2021): Unsicherheit im Wandel : Das Paritätische Jahresgutachten 2021. (Paritätisches Jahresgutachten 7), Berlin, 42 S.

    Abstract

    "Das Jahresgutachten ist wie folgt strukturiert. Im zweiten Kapitel schließt sich der empirische Berichtsteil an. Er widmet sich, wie bereits skizziert, der Frage, ob und inwiefern es der Bundesregierung gelingt, die Voraussetzungen zu schaffen, die sie selbst als wesentlich für die Stärkung des sozialen Zusammenhalts einordnet und zu denen sie sich in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie selbst verpflichtet hat. Das daran anschließende dritte Kapitel enthält eine Übersicht mit besonders relevanten Gesetzen, die einen relevanten Einfluss auf die Entwicklung des sozialen Zusammenhalts haben. Das Gutachten schließt mit einer zusammenfassenden Schlussbetrachtung, in der mit Bezug auf die wesentlichen empirischen Ergebnisse politische Handlungsbedarfe für die künftige Bundesregierung abgeleitet werden, um den sozialen Zusammenhalt in Deutschland zu wahren und zu stärken." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Effekt von Covid-19: Eine Geschlechter- und Migrationsperspektive auf die Beschäftigungsstruktur in Deutschland (2021)

    Rude, Britta;

    Zitatform

    Rude, Britta (2021): Der Effekt von Covid-19: Eine Geschlechter- und Migrationsperspektive auf die Beschäftigungsstruktur in Deutschland. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 1, S. 49-52.

    Abstract

    "Aufgrund der Beschäftigungsstruktur von Frauen sowie von Migrant*innen und Geflüchteten sind diese Gruppen in stärkerem Maße von den negativen Effekten der Pandemie betroffen als andere. Der Frauenanteil beträgt im Gesundheits- und Sozialwesen 73%. Dieser Sektor ist auch einer der Hauptarbeitgeber für Migrant*innen in Deutschland. Geflüchtete, die zwischen 2013 und 2016 in Deutschland angekommen sind, waren 2018 hauptsächlich im durch die Pandemie stark betroffenen Verarbeitenden Gewerbe und dem Gastgewerbe sowie der Gastronomie beschäftigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The COVID-19 Pandemic, Well-Being, and Transitions to Post-secondary Education (2021)

    Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Dietrich, Hans ; Anger, Silke ; Patzina, Alexander ;

    Zitatform

    Sandner, Malte, Alexander Patzina, Silke Anger, Sarah Bernhard & Hans Dietrich (2021): The COVID-19 Pandemic, Well-Being, and Transitions to Post-secondary Education. (IZA discussion paper 14797), Bonn, 37 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen der Covid-19-Pandemie und dem Wohlbefinden von Abiturienten und Abiturientinnen. Über den Verlauf der Covid-19-Pandemie verschlechterte sich das Wohlbefinden der jungen Erwachsenen deutlich. Insbesondere die starke Verschlechterung der psychischen Gesundheit geht mit veränderten (Aus-)Bildungsentscheidungen und Karriereplänen einher. Damit zeigen wir hier erstmalig die nachhaltigen, negativen Effekte der Covid-19-Pandemie auf die Bildungsentscheidungen und Karrierepläne junger Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The COVID-19 pandemic, well-being, and transitions to post-secondary education (2021)

    Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Anger, Silke ; Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;

    Zitatform

    Sandner, Malte, Alexander Patzina, Silke Anger, Sarah Bernhard & Hans Dietrich (2021): The COVID-19 pandemic, well-being, and transitions to post-secondary education. (IAB-Discussion Paper 18/2021), Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen der Covid-19-Pandemie und dem Wohlbefinden von Abiturienten und Abiturientinnen. Über den Verlauf der Covid-19-Pandemie verschlechterte sich das Wohlbefinden der jungen Erwachsenen deutlich. Insbesondere die starke Verschlechterung der psychischen Gesundheit geht mit veränderten (Aus-)Bildungsentscheidungen und Karriereplänen einher. Damit zeigen wir hier erstmalig die nachhaltigen, negativen Effekte der Covid-19-Pandemie auf die Bildungsentscheidungen und Karrierepläne junger Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A less objectionable greed? Work-life conflict and unjust pay during a pandemic (2021)

    Schiemann, Scott; Narisada, Atsushi ;

    Zitatform

    Schiemann, Scott & Atsushi Narisada (2021): A less objectionable greed? Work-life conflict and unjust pay during a pandemic. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 71. DOI:10.1016/j.rssm.2020.100564

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  • Literaturhinweis

    Mitarbeiterorientierung und Engagement in schwierigen Zeiten: Eine Beschäftigtenbefragung zum Verhalten der Arbeitgeber während der Coronapandemie (2021)

    Schilcher, Christian; Hollmann, Detlef;

    Zitatform

    Schilcher, Christian & Detlef Hollmann (2021): Mitarbeiterorientierung und Engagement in schwierigen Zeiten. Eine Beschäftigtenbefragung zum Verhalten der Arbeitgeber während der Coronapandemie. Gütersloh, 16 S. DOI:10.11586/2021013

    Abstract

    "Die vorliegende Veröffentlichung beleuchtet Fragen der Verantwortung und des Engagements von Unternehmen während der Coronapandemie. Im Rahmen einer Befragung wurde ermittelt, wie zufrieden Arbeitnehmer:innen mit ihren Arbeitgebern während der Krise bisher sind und was die Unternehmen zu ihrer Unterstützung getan haben. Zudem wurde danach gefragt, wie Arbeitnehmer:innen das gesellschaftliche Engagement ihrer Arbeitgeber während der Coronapandemie einschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Changes in employment and relationship satisfaction in times of the COVID-19 pandemic: Evidence from the German family Panel (2021)

    Schmid, Lisa ; Walper, Sabine ; Wörn, Jonathan ; Sawatzki, Barbara ; Hank, Karsten ;

    Zitatform

    Schmid, Lisa, Jonathan Wörn, Karsten Hank, Barbara Sawatzki & Sabine Walper (2021): Changes in employment and relationship satisfaction in times of the COVID-19 pandemic: Evidence from the German family Panel. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S743-S758. DOI:10.1080/14616696.2020.1836385

    Abstract

    "Families have been hit hard by the COVID-19 pandemic and its associated lockdown, but barely any research has been conducted yet, investigating how COVID-19-related stressors – and, specifically, disruptions in established employment arrangements – affected couples’ relationship quality. To account more comprehensively for such non-monetary costs of the COVID-19 pandemic, the present study investigates whether changes in partners’ employment situation during the COVID-19 crisis – particularly home-office and short-time work – had an immediate impact on the relationship satisfaction of cohabiting married and unmarried couples. To do so, we estimated fixed-effects regression models, exploiting unique data from the German Family Panel (pairfam; wave 11) and its supplementary COVID-19 web-survey. We observed a substantial proportion of respondents experiencing positive (20%) or negative (40%) changes in relationship satisfaction during the crisis. Relationship satisfaction has decreased, on average, for men and women alike, almost irrespective of whether they experienced COVID-19-related changes in their employment situation. While partners’ employment situation hardly moderated the negative association between respondents’ employment and relationship satisfaction, the presence of children seemed to buffer partly against a COVID-19-related decrease. Our results thus confirm previous findings suggesting that the COVID-19 pandemic constitutes a threat to couples’ relationship quality and healthy family functioning more generally." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The Effects of the Covid-19 Pandemic on the Mental Health and Subjective Wellbeing of Workers: An Event Study Based on High-Frequency Panel Data (2021)

    Schmidtke, Julia ; Lawes, Mario ; Schöb, Ronnie ; Hetschko, Clemens ; Stephan, Gesine ; Eid, Michael ;

    Zitatform

    Schmidtke, Julia, Clemens Hetschko, Ronnie Schöb, Gesine Stephan, Michael Eid & Mario Lawes (2021): The Effects of the Covid-19 Pandemic on the Mental Health and Subjective Wellbeing of Workers: An Event Study Based on High-Frequency Panel Data. (IAB-Discussion Paper 13/2021), Nürnberg, 81 S.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und zweier Lockdowns auf die psychische Gesundheit und das subjektive Wohlbefinden von Beschäftigten in Deutschland. Hierzu wird mit Daten eines monatlichen Panels von Individualdaten von Dezember 2018 bis Dezember 2020 ein Event-Study-Design mit individualspezifischen Fixeffekten geschätzt. Die Ergebnisse zeigen, dass die erste und die zweite Welle der Pandemie die psychische Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erheblich reduziert hat. Auch das momentane Glücksempfinden und die Lebenszufriedenheit nehmen als Reaktion auf Covid-19 ab, jedoch in geringerem Maße. Dabei ist zwischen den Wellen der Pandemie Adaption zu beobachten. Dies gilt in geringerem Maße für Indikatoren des Wohlbefindens in bestimmten Lebensbereichen, wie die Zufriedenheit mit der Arbeit und mit der Freizeit, die ebenfalls negativ beeinflusst werden. Frauen scheinen keine größeren Verluste an Wohlbefinden zu erleiden als Männer. Beschäftigte in Kurzarbeit sind jedoch besonders stark betroffen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass größere Sorgen in Bezug auf die Zukunft und eingeschränkte persönliche Freiheiten zu den Treibern für die Auswirkungen der Pandemie auf das Wohlbefinden gehören." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schmidtke, Julia ; Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    The Effects of the COVID-19 Pandemic on the Mental Health and Subjective Well-Being of Workers: An Event Study Based on High-Frequency Panel Data (2021)

    Schmidtke, Julia ; Lawes, Mario ; Schöb, Ronnie ; Hetschko, Clemens ; Stephan, Gesine ; Eid, Michael ;

    Zitatform

    Schmidtke, Julia, Clemens Hetschko, Ronnie Schöb, Gesine Stephan, Michael Eid & Mario Lawes (2021): The Effects of the COVID-19 Pandemic on the Mental Health and Subjective Well-Being of Workers: An Event Study Based on High-Frequency Panel Data. (IZA discussion paper 14638), Bonn, 37 S.

    Abstract

    "Using individual monthly panel data from December 2018 to December 2020, we estimate the impact of the Covid-19 pandemic and two lockdowns on the mental health and subjective well-being of German workers. Employing an event-study design using individual-specific fixed effects, we find that the first and the second wave of the pandemic reduced workers’ mental health substantially. Momentary happiness and life satisfaction also decline in response to Covid-19, but to a smaller extent. We observe adaptation in our study outcomes between waves of the pandemic. This applies to a lesser extent to indicators of well-being in certain areas of life, such as satisfaction with the job and with leisure, which are negatively affected, too. Women do not seem to suffer greater well-being losses than men. However, workers in the German short-time work scheme are particularly negatively affected. Our results imply that increased anxiety about the future and restricted personal freedoms are among the drivers of the well-being impact of the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Schmidtke, Julia ; Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    From cognitive overload to digital detox: Psychological implications of telework during the COVID-19 pandemic (2021)

    Schmitt, Josephine B. ; Wulf, Tim ; Breuer, Johannes ;

    Zitatform

    Schmitt, Josephine B., Johannes Breuer & Tim Wulf (2021): From cognitive overload to digital detox: Psychological implications of telework during the COVID-19 pandemic. In: Computers in Human Behavior, Jg. 124. DOI:10.1016/j.chb.2021.106899

    Abstract

    "For most people, telework during the COVID-19 pandemic necessitates the increased use of digital tools. Although working from home can enhance flexibility, it comes with various psychological challenges, all of which can be substantially exacerbated for people during the COVID-19 pandemic. The increased need to use digital tools can create cognitive overload that may negatively impact work productivity and well-being. The idea of digital detox has received increasing attention in the last few years as a means for recovering from stress caused by the use of digital media. This paper presents an analysis of the relationships between the use of digital work tools, the feeling of cognitive overload, digital detox measures, perceived work performance, and well-being. Results from an online survey (N = 403) conducted during the period of strict lockdown measures in Germany in April and May 2020 indicate that the relationship between the use of text-based tools and well-being, but not perceived job performance, is mediated by cognitive overload. These relationships were not found for the use of videoconferencing tools. However, for users of these tools, the number of digital detox measures moderates the relationship between cognitive overload and the perception of work demands." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Folgen der Coronakrise für Engagement und Zivilgesellschaft: Erste Erkenntnisse und methodische Überlegungen (2021)

    Schulz-Sandhof, Karsten; Rump, Boris; Tahmaz, Birthe; Bischoff, Antje; Carstensen, Lisa; Kohaut, Susanne; Hohendanner, Christian ; Corcoran-Schliemann, Bianca; Burkhardt, Luise; Ratajszczak, Theresa; Liebig, Stefan ;

    Zitatform

    Schulz-Sandhof, Karsten, Bianca Corcoran-Schliemann, Luise Burkhardt, Stefan Liebig, Birthe Tahmaz, Boris Rump, Lisa Carstensen, Antje Bischoff, Theresa Ratajszczak, Christian Hohendanner & Susanne Kohaut (2021): Folgen der Coronakrise für Engagement und Zivilgesellschaft. Erste Erkenntnisse und methodische Überlegungen. (Discussion paper / Zivilgesellschaft in Zahlen 02/2021), Berlin, 46 S.

    Abstract

    "Das Papier liefert erstmals einen Überblick über bisherige Datenerhebungen zu Auswirkungen der Coronapandemie für bürgerschaftliches Engagment und Zivilgesellschaft. Denn in der Coronakrise leisten zivilgesellschaftliche Organisationen einen ganz besonderen Beitrag: Sie helfen jenen, die durch die Einschränkungen auf zusätzliche Hilfe angewiesen sind und versuchen ihre Angebote für ihre Zielgruppen weiter aufrecht zu erhalten. Das klassische Ehrenamt in Vereinen und Verbänden kann während der Pandemie jedoch nicht mehr so leicht ausgeübt werden. Für viele Ehrenamtliche geht dadurch eine wichtige Form sozialer Integration zeitweise verloren. Bürgerschaftliches Engagement ist folglich gerade in dieser sogenannten Coronakrise besonders gefordert. In den Einzelbeiträgen der Autorinnen und Autoren stehen zwei Fragen im Mittelpunkt: Inwiefern beeinflusst die Coronakrise das Verhalten der verschiedenen Akteursgruppen? Sind auch die einer Datenanalyse vorgelagerten Prozesse (wie bspw. die Umfrageplanung, Stichprobenziehung, Erhebungsmethodik) an die Umweltbedingungen der Coronakrise anzupassen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne; Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Swedish children and youth during the COVID-19 pandemic (2021)

    Sjögren, Anna; Hall, Caroline ; Öckert, Björn ; Holmlund, Helena ; Mattias, Mattias; Mühlrad, Hanna; Lundin, Martin ;

    Zitatform

    Sjögren, Anna, Mattias Mattias, Caroline Hall, Helena Holmlund, Martin Lundin, Hanna Mühlrad & Björn Öckert (2021): Swedish children and youth during the COVID-19 pandemic. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2021,03), Bonn, 133 S.

    Abstract

    "Based on previous research, available statistics and current information on the COVID-19 pandemic, this report analyses and discusses possible consequences of the ongoing pandemic for Swedish children and youth, in the short and longer term. The pandemic is discussed in five chapters focusing on (1)the impact on childhood environment and human capital development,(2)the consequences for children's development and school performance due to increased absenteeism among children, students and teachers in preschools and schools, (3) the effects of distance education, (4)the impact on the demand for education, and (5)consequences for labour market entry and long run labour market outcomes. It is too early to draw firm conclusions about the long-term consequences of the coronavirus pandemic, and yet our overall conclusion is that the pandemic has negative consequences for many children and young adults. Children and youth from disadvantaged environments, with a weak socio-economic background and an inadequate social safety net, are more likely to be severely affected. There are therefore reasons to safeguard and develop the institutions, such as prenatal and child healthcare, social services and school health programs that provide services for children and youth. Moreover, the education system has an important task in compensating for shortcomings in human capital development and lost opportunities caused by the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Veränderung der psychischen Belastung in der COVID-19-Pandemie in Deutschland: Ängste, individuelles Verhalten und die Relevanz von Information sowie Vertrauen in Behörden (2021)

    Skoda, Eva-Maria; Benecke, Anke; Weismüller, Benjamin ; Teufel, Martin ; Musche, Venja ; Graf, Johanna ; Fink, Madeleine ; Kohler, Hannah; Dörrie, Nora ; Bäuerle, Alexander ; Schweda, Adam ; Junne, Florian ; Spura, Anke; De Bock, Freia ;

    Zitatform

    Skoda, Eva-Maria, Anke Spura, Freia De Bock, Adam Schweda, Nora Dörrie, Madeleine Fink, Venja Musche, Benjamin Weismüller, Anke Benecke, Hannah Kohler, Florian Junne, Johanna Graf, Alexander Bäuerle & Martin Teufel (2021): Veränderung der psychischen Belastung in der COVID-19-Pandemie in Deutschland: Ängste, individuelles Verhalten und die Relevanz von Information sowie Vertrauen in Behörden. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 64, H. 3, S. 322-333. DOI:10.1007/s00103-021-03278-0

    Abstract

    : "Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die psychische Gesundheit zeigten sich bereits früh. Das Ausmaß der Auswirkungen, insbesondere kumulativ über die langanhaltende Zeit der Pandemie, ist für Deutschland noch nicht umfassend untersucht worden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Stellungnahme zum 6. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung: Öffentliche Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages (2021)

    Stockhausen, Maximilian ;

    Zitatform

    Stockhausen, Maximilian (2021): Stellungnahme zum 6. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Öffentliche Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,22), Köln, 14 S.

    Abstract

    "Mit dem 6. Armuts- und Reichtumsbericht (ARB) kommt die Bundesregierung ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach zur Mitte einer jeden Legislaturperiode dem Deutschen Bundestag Bericht über fundamentale Kennzahlen zur Entwicklung von Armut und Reichtum in Deutschland zu erstatten. In dieser Legislaturperiode hat sich die Veröffentlichung des Berichts anlässlich des Auftretens des Coronavirus SARS-CoV-2 verzögert. Diese Verzögerung ermöglichte, erste Erkenntnisse zu den Verteilungsfolgen der Corona-Pandemie in den Berichtsentwurf aufzunehmen, wenngleich bislang vorliegende Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren sind, da die pandemische Lage nicht beendet ist und langfristige Folgen für die Verteilung von Einkommen und Vermögen erst in künftigen Berichten analysiert werden können. Der Schwerpunkt des 6. ARB liegt in der Dokumentation der Entwicklung der Einkommen und Vermögen in den Jahren vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Im Kern beschreibt der Bericht eine Fortsetzung der positiven Entwicklung fundamentaler Kennzahlen des Arbeitsmarkts, der Einkommen sowie der Vermögen, die sich bereits im vorherigen ARB abgezeichnet hat. Der 6. ARB konstatiert, dass sich die Ungleichheit der verfügbaren Haushaltseinkommen seit 2005 nahezu nicht verändert hat. Dieser Befund wird durch eigene Analysen sowie Dritter bestätigt (siehe unter anderem Niehues/Stockhausen, 2020a oder Grabka, 2021). Auch die Nettovermögensungleichheit hat sich seit der Finanzkrise 2007 nicht weiter erhöht, auch wenn sie gegenüber den 1990er Jahren – ähnlich wie die Einkommensungleichheit – höher ausfällt. Angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen durch die Finanzkrise 2007/2008 sowie durch die Flüchtlingszuwanderung kann die Stabilisierung des sozialen Gefüges bei durchschnittlich steigenden Realeinkommen aller Einkommensgruppen als positiv bewertet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lehren aus der Pandemie: Zukünftige Entwicklungen des Arbeitsschutzes aus Sicht der Betriebe (2021)

    Tisch, Anita ; Meyer, Sophie-Charlotte ; Pohlan, Laura ; Sommer, Sabine; Robelski, Swantje; Stegmaier, Jens ; Michels, Ludger;

    Zitatform

    Tisch, Anita, Sophie-Charlotte Meyer, Sabine Sommer, Ludger Michels, Swantje Robelski, Laura Pohlan & Jens Stegmaier (2021): Lehren aus der Pandemie: Zukünftige Entwicklungen des Arbeitsschutzes aus Sicht der Betriebe. (baua: Bericht kompakt), Dortmund, 4 S. DOI:10.21934/baua:berichtkompakt20211101

    Abstract

    "Nach eineinhalb Jahren Pandemie sind betriebliche Arbeitsschutzmaßnahmen noch immer ein wesentlicher Bestandteil der Strategie zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie. Eine gemeinsam von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführte Betriebsbefragung zeigt, dass auch im Sommer 2021 Arbeitsschutzmaßnahmen eine hohe Bedeutung hatten - insbesondere solche, die sich auf Personen beziehen. Einige Betriebe planen, verschiedene Maßnahmen auch nach der Pandemie beizubehalten. Allgemein möchten viele Betriebe den Arbeitsschutz künftig stärker berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Pohlan, Laura ; Stegmaier, Jens ;
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  • Literaturhinweis

    Social policy in the European Union: state of play 2020: Facing the pandemic (2021)

    Vanhercke, Bart ; Spasova, Slavina ; Fronteddu, Boris;

    Zitatform

    Vanhercke, Bart, Slavina Spasova & Boris Fronteddu (Hrsg.) (2021): Social policy in the European Union: state of play 2020. Facing the pandemic. (Social policy in the European Union : state of play ... 21), Brüssel, 220 S.

    Abstract

    "Sweeping across Asia like the hordes of Genghis Khan, the Covid-19 virus struck Europe in the early weeks of 2020. With the pandemic tightening its grip on populations across the continent, wide-ranging restrictions were implemented by Member State governments, albeit initially with little coordination from Brussels. With this as background for this year’s Bilan social, the first chapters analyse the impact of the pandemic on various aspects of intense EU social policymaking throughout 2019 and the first half of 2020. These include the EU’s quite effective coordination of public health measures and its unprecedented economic and social support measures. On the downside, gender equality has taken a hit, further raising the necessity for ambitious EU initiatives in this area. Moving away from the direct effects of the pandemic, the book goes on to look at how the Green Deal is being implemented and whether it has sufficient clout to meet the EU’s CO2 targets without overly impacting employment. Perhaps a completely new approach is needed. In the same vein, the book analyses recent developments in the European Semester, looking at how the UN’s Sustainable Development Goals and the European Pillar of Social Rights are moving up the Semester agenda, albeit not without difficulty. The final chapter looks at the difficulties involved in introducing a common framework for fair minimum wages through binding EU legislation. With less wiggle room available to social affairs players under the new EU Recovery and Resilience Facility and the European Semester at least temporarily put on the back burner, the conclusions discuss whether the ongoing ‘crisisification’ of European policymaking may, ultimately, pave the way for further European integration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Corona offenbart Schwachstellen der Gesellschaft: Besonders gefährdete Menschen künftig besser schützen (2021)

    Verspohl, Ines;

    Zitatform

    Verspohl, Ines (2021): Corona offenbart Schwachstellen der Gesellschaft. Besonders gefährdete Menschen künftig besser schützen. In: Sozialrecht + Praxis, Jg. 31, H. 7, S. 411-423.

    Abstract

    "Das Coronavirus kam als großer Gleichmacher zu uns: Alle hatten Angst vor einer Infektion und alle waren von den Lockdown-Auflagen getroffen. Schnell zeigten sich allerdings die unterschiedlichen Auswirkungen. Wirtschaftlich, sozial und gesundheitlich waren nicht alle gleich betroffen oder gefährdet. Aus der Pandemie lässt sich aber auch viel lernen - einerseits, wo die Schwachstellen in unserem Sozialsystem sind, andererseits wie viel Kraft, Solidarität und Geld in Notzeiten aufgebracht werden können." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erhöhtes Risiko eines COVID-19-bedingten Krankenhausaufenthaltes für Arbeitslose: Eine Analyse von Krankenkassendaten von 1,28 Mio. Versicherten in Deutschland (2021)

    Wahrendorf, Morten ; Rupprecht, Christoph J.; Dortmann, Olga; Dragano, Nico ; Scheider, Maria;

    Zitatform

    Wahrendorf, Morten, Christoph J. Rupprecht, Olga Dortmann, Maria Scheider & Nico Dragano (2021): Erhöhtes Risiko eines COVID-19-bedingten Krankenhausaufenthaltes für Arbeitslose: Eine Analyse von Krankenkassendaten von 1,28 Mio. Versicherten in Deutschland. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 64, H. 3, S. 314-321. DOI:10.1007/s00103-021-03280-6

    Abstract

    "Arbeitslosigkeit steht in Zusammenhang mit Armut und ist ein Risikofaktor für schlechte Gesundheit. Der vorliegende Beitrag untersucht, ob Arbeitslosigkeit das Risiko für einen COVID-19-bedingten Krankenhausaufenthalt für Männer und Frauen im erwerbsfähigen Alter in Deutschland erhöht." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Warum die Corona-Krise atypisch Beschäftigte besonders stark trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Walwei, Ulrich ; Giehl, Daniel; Sperber, Carina;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich, Carina Sperber & Daniel Giehl (2021): Warum die Corona-Krise atypisch Beschäftigte besonders stark trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 05.05.2021, o. Sz.

    Abstract

    "Anders als die Finanzkrise 2008/2009 trifft die Corona-Krise Menschen in atypischen Erwerbsformen wie Solo-Selbstständigkeit und Minijobs besonders hart. Sie arbeiten nicht nur überproportional häufig in krisengebeutelten Wirtschaftszweigen wie der Gastronomie oder der Kultur- und Freizeitbranche. Sie sind im Regelfall auch deutlich schlechter sozial abgesichert als regulär Beschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ; Sperber, Carina;
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  • Literaturhinweis

    Weniger Urlaub nach Kurzarbeit: Studie: Welche Betriebe kürzen? (2021)

    Wanger, Susanne ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne & Enzo Weber (2021): Weniger Urlaub nach Kurzarbeit. Studie: Welche Betriebe kürzen? In: Arbeit und Arbeitsrecht, Jg. 76, H. 9, S. 26-28., 2021-07-09.

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat in Deutschland zu Rekordzahlen bei der Kurzarbeit geführt. 34% der Betriebe hatten im Jahr 2020 zeitweise Kurzarbeit angemeldet. Dies kann Einfluss auf die Höhe der Urlaubsansprüche haben, wenn Arbeitgeber den Jahresurlaub anteilig verringern. Allerdings hat nur eine Minderheit der Betriebe hiervon Gebrauch gemacht, wie die Ergebnisse einer Umfrage zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Soziale Sicherung: Vorwärts nach Corona!: Kommentar (2021)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2021): Soziale Sicherung: Vorwärts nach Corona! Kommentar. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 74, H. 2, S. 86., 2021-01-06. DOI:10.5771/0342-300X-2021-2-86

    Abstract

    "Die Corona-Krise führt den Wert sozialer Sicherung dramatisch vor Augen. Während sozialversicherungspflichtig Beschäftigte durch den Anspruch auf Kurzarbeitergeld bzw. Arbeitslosengeld abgesichert sind, ist das vor allem bei Selbstständigen und Minijobbern nicht der Fall. Deshalb sollte die soziale Sicherung auf eine breitere Basis gestellt werden. Eine umfassende soziale Absicherung zeigt ihren Nutzen dabei nicht erst im Krisenfalle, sondern bietet Rückhalt und Perspektive für eine nachhaltige und zuversichtliche Erwerbsentwicklung. Auch würde so sichergestellt, dass das Lohnniveau am Arbeitsmarkt die Kosten der sozialen Sicherung einbezieht. Eine generelle Regelung bietet also große Vorteile, während im individuellen Kalkül üblicherweise hauptsächlich Kosten im Vordergrund stehen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Subjektive Belastung der Eltern durch die Beschulung ihrer Kinder zu Hause zu Zeiten des Corona-bedingten Lockdowns im Frühjahr 2020 (2021)

    Zinn, Sabine ; Bayer, Michael;

    Zitatform

    Zinn, Sabine & Michael Bayer (2021): Subjektive Belastung der Eltern durch die Beschulung ihrer Kinder zu Hause zu Zeiten des Corona-bedingten Lockdowns im Frühjahr 2020. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 24, H. 2, S. 339-365. DOI:10.1007/s11618-021-01012-9

    Abstract

    "Die Corona-bedingten Schulschließungen sowie die Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen im April und Mai 2020 haben viele Eltern vor eine immense Herausforderung gestellt. Plötzlich mussten Kinder ganztags Zuhause betreut und beschult werden. In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit der Frage nach der subjektiven Belastung, der sich Eltern durch die Beschulung ihrer Kinder Zuhause ausgesetzt sahen. Hierbei legen wir ein besonderes Augenmerk auf die individuelle Ressourcenausstattung der Eltern sowie auf ihre familiäre Situation und ihr Erwerbsleben. Insbesondere untersuchen wir das subjektive Belastungsempfinden alleinerziehender Eltern. Für unsere Analysen nutzen wir die Daten der SOEP-CoV Studie, einer Sonderbefragung an Panelteilnehmern des Sozio-Oekonomischen Panels (SOEP) zum Thema Corona. Insgesamt konnten wir bei allen befragten Eltern (N = 1508, davon N = 243 alleinerziehend) eine mäßige Belastung durch die Anforderungen der Beschulung ihrer Kinder Zuhause ausmachen. Besonders belastet fühlten sich jedoch Eltern mit einem niedrigen Bildungsabschluss und alleinerziehende Eltern, insbesondere wenn sie zur Zeit der Schulschließungen erwerbstätig waren. Unsere Analysen legen nahe, dass gerade diese Elterngruppen Probleme hatten, den Anforderungen, die eine Beschulung Zuhause mit sich bringt, unter den gegebenen Umständen umfassend nachzukommen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Gender Differences in Reduced Well-being during the COVID-19 Pandemic – the Role of Working Conditions (2021)

    Zoch, Gundula ; Vicari, Basha ; Bächmann, Ann-Christin ;

    Zitatform

    Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2021): Gender Differences in Reduced Well-being during the COVID-19 Pandemic – the Role of Working Conditions. (IAB-Discussion Paper 04/2021), Nürnberg, 45 S.

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie hat sich sehr unterschiedlich auf die Bedingungen der Beschäftigung und der Familienarbeit von Männern und Frauen ausgewirkt. Damit könnte sie den in den letzten Jahrzehnten langsam und mühsam erreichten Abbau der geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in der familiären Arbeitsteilung gefährden. Mit Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) und der Online durchgeführten Covid-19-Zusatzbefragung für Deutschland untersuchen wir den Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und Geschlechterunterschieden im subjektiven Wohlbefinden während der ersten Monate der Pandemie. Dabei berücksichtigen wir systematisch den Haushaltskontext, indem wir zwischen Erwachsenen mit und ohne kleine Kinder unterscheiden. Die Ergebnisse aus multivariaten Regressionsmodellen, die die Zufriedenheit vor der Pandemie berücksichtigen, zeigen einen Rückgang der Lebenszufriedenheit bei allen Befragten, insbesondere bei Frauen und Müttern mit kleinen Kindern. Der stärkere Rückgang des Wohlbefindens von Frauen kann jedoch nicht mit systematischen Unterschieden in den Arbeitsbedingungen während der Pandemie in Verbindung gebracht werden. Kitagawa-Oaxaca-Blinder kontrafaktische Dekompositionen bestätigen diesen Befund. Weitere Robustness-Checks deuten darauf hin, dass die verbleibenden geschlechtsspezifischen Unterschiede in den ersten Monaten der Krise zum Teil durch gesellschaftliche Sorgen und größere Einsamkeit der Frauen erklärt werden. Allgemein betrachtet deuten unsere Ergebnisse auf wichtige geschlechtsspezifische Unterschiede im sozialen Leben und in der psychischen Belastung im Frühjahr 2020 hin, die sich im weiteren Verlauf der Krise wahrscheinlich noch verstärken werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Vicari, Basha ; Bächmann, Ann-Christin ;
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  • Literaturhinweis

    Stand der Gleichstellung: Ein Jahr mit Corona (2021)

    Zucco, Aline; Lott, Yvonne ;

    Zitatform

    Zucco, Aline & Yvonne Lott (2021): Stand der Gleichstellung: Ein Jahr mit Corona. (WSI-Report 64), Düsseldorf, 27 S.

    Abstract

    "Die Corona-Krise schränkt das soziale und wirtschaftliche Leben in Deutschland stark ein. Neben dem Anstieg von Kurzarbeit waren und sind viele Beschäftigte aufgrund der eingeschränkten institutionellen Kinderbetreuung gezwungen, ihre Arbeitszeit zu verkürzen oder Kinderbetreuung im Homeoffice zu leisten. Da vor allem Frauen bereits vor der Krise den Löwenanteil an Sorgearbeit übernahmen, geht der vorliegende Report der folgenden Frage nach: Wie hat sich die Krise auf die Geschlechterungleichheit ausgewirkt? Dabei wird die Entwicklung des Gender Pay Gap, Gender Time Gap und Gender Care Gap in den Blick genommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Armut in der Pandemie: Der Paritätische Armutsbericht 2021 (2021)

    Zitatform

    (2021): Armut in der Pandemie. Der Paritätische Armutsbericht 2021. (Der paritätische Armutsbericht 2021), Berlin, 31 S.

    Abstract

    "Laut aktuellem Paritätischen Armutsbericht hat die Armutsquote in Deutschland mit 16,1 Prozent (rechnerisch 13,4 Millionen Menschen) im Pandemie-Jahr 2020 einen neuen Höchststand erreicht. Auch wenn das Ausmaß der Armut nicht proportional zum Wirtschaftseinbruch und dem damit verbundenen Beschäftigungsabbau zunahm, gibt es eindeutige Corona-Verlierer: So sind es laut der Studie des Wohlfahrtsverbandes vor allem die Selbstständigen, unter denen die Einkommensarmut zugenommen hat. Der Verband wirft der Politik armutspolitische Versäumnisse vor und appelliert an die neue Bundesregierung, nicht nur die im Koalitionsvertrag angekündigten Maßnahmen wie Kindergrundsicherung oder Verbesserungen bei Wohngeld und BAFöG zügig und entschlossen anzugehen: Zwingend, so die Forderung, sei darüber hinaus insbesondere eine bedarfsgerechte Anhebung der Regelsätze in der Grundsicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    World Employment and Social Outlook: Trends 2021 (2021)

    Zitatform

    (2021): World Employment and Social Outlook: Trends 2021. (World employment and social outlook. Trends), Genf, 161 S.

    Abstract

    "In addition to being a health crisis, the COVID-19 pandemic is also an employment crisis. Lockdowns and other measures adopted to curb the spread of the coronavirus have disrupted labour markets worldwide, leaving few workers unaffected. This report details the effects of the crisis on the world of work, examining global and regional trends in employment, unemployment, labour force participation and productivity, alongside such dimensions of job quality as employment status, informal employment and working poverty. It also offers an extensive analysis of the differential impact of the crisis on enterprises and workers. The report provides forecasts of the post-pandemic employment recovery, which though predicted to be strong, will nonetheless be insufficient to close the gaps opened up by the crisis. Workers whose labour market situation was most disadvantageous before the crisis – women, young people, migrants, informal workers and those in lower-skilled occupations – have suffered disproportionately from the fallout of the crisis. In view of these pressing challenges, the report proposes a human-centred recovery strategy to prevent the “scarring” of global labour markets for years to come." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    COVID-19 and Well-being: Life in the Pandemic (2021)

    Abstract

    "COVID-19 and Well-being: Life in the Pandemic explores the immediate implications of the pandemic for people’s lives and livelihoods in OECD countries. The report charts the course of well-being – from jobs and incomes through to social connections, health, work-life balance, safety and more – using data collected during the first 12-15 months of the pandemic. It also takes stock of what has happened to human, economic, social and natural capital that, beyond their effects on people’s lives today, shape living conditions for years to come. It shows how COVID-19 has had far-reaching consequences for how we live, work and connect with one another, and how experiences of the pandemic varied widely, depending on whether and where people work, their gender, age, race and ethnicity, education and income levels. The report also examines the role that well-being evidence can play in supporting governments’ pandemic recovery efforts. It argues that a well-being lens can prompt policy-makers to refocus on the outcomes that matter the most to people, to redesign policy content from a more multidimensional perspective, to realign policy practice across government silos, and to reconnect people with the public institutions that serve them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Kinderarmut im Rahmen der Corona-Krise - weitere Entwicklungen und neue Daten: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die LINKE (Drucksache 19/31535) (2021)

    Zitatform

    (2021): Entwicklung von Kinderarmut im Rahmen der Corona-Krise - weitere Entwicklungen und neue Daten. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die LINKE (Drucksache 19/31535). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/31796 (28.07.2021)), 18 S.

    Abstract

    Mit dieser Kleinen Anfrage soll der im Februar 2021 übermittelte Stand ergänzt und fortgeschrieben und im Ergebnis die Entwicklung der sozialen Lage von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Krise dokumentiert werden. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Kinderarmut im Rahmen der Corona-Krise: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die LINKE (Drucksache 19/26657) : Korrektur (2021)

    Zitatform

    (2021): Entwicklung von Kinderarmut im Rahmen der Corona-Krise. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die LINKE (Drucksache 19/26657) : Korrektur. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(27100) (01.03.2021)), 25 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Entwicklung von Kinderarmut im Rahmen der Corona-Krise u.a. mit Statistiken zu Empfängerinnen und Empfängern von Leistungen für Bildung und Teilhabe von Januar bis September 2020 und dem Bestand an Personen in Bedarfsgemeinschaften im Alter von unter 18 Jahren. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Tackling the mental health impact of the COVID-19 crisis: An integrated, whole-of-society response (2021)

    Zitatform

    (2021): Tackling the mental health impact of the COVID-19 crisis. An integrated, whole-of-society response. (Tackling coronavirus (COVID-19): Contributing to a global effort), Paris, 16 S. DOI:10.1787/0ccafa0b-en

    Abstract

    "The COVID‑19 crisis has heightened the risk factors generally associated with poor mental health – financial insecurity, unemployment, fear – while protective factors – social connection, employment and educational engagement, access to physical exercise, daily routine, access to health services – fell dramatically. This has led to a significant and unprecedented worsening of population mental health. Across countries, the mental health of unemployed people and those experiencing financial insecurity was worse than that of the general population – a trend that pre‑dates the pandemic, but seems to have accelerated in some cases. OECD countries have responded with decisive efforts to scale‑up mental health services, and put into place measures to protect jobs and incomes, thereby reducing mental distress for some. However, the scale of mental distress since the start of the pandemic requires more integrated, whole‑of-society mental health support if it is not to lead to permanent scarring." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Studierende: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/26773) (2021)

    Zitatform

    (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Studierende. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/26773). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(27344) (04.03.2021)), 6 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der LINKE-Fraktion zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Studierende u.a. mit den Ausgaben für Überbrückungshilfen für Studierende im Jahr 2020 sowie dem Anteil an international Studierenden unter den Beziehern von Studienkrediten von Mai 2020 bis Februar 2021. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Datenreport 2021: ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland (2021)

    Zitatform

    (2021): Datenreport 2021. Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland. (Zeitbilder 17), Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 528 S.

    Abstract

    "Der Datenreport ist ein Sozialbericht, den die Bundeszentrale für politische Bildung zusammen mit dem Statistischen Bundesamt, dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, dem Sozio-oekonomischen Panel des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung sowie 2021 erstmals mit dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung herausgibt. Der Sozialbericht kombiniert seit 1985 Daten der amtlichen Statistik mit denen der Sozialforschung und schafft ein umfassendes Bild der Lebensverhältnisse und der Einstellungen der Menschen in Deutschland. Die Ausgabe 2021 legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Themen Umwelt und Klimawandel sowie die Auswirkungen der Coronapandemie. Darüber hinaus werden in neuen Kapiteln Fakten zur Digitalisierung der Arbeit, prekären Arbeits- und Lebensbedingungen, der Wahrnehmung sozialer Ungleichheit, Kinderreichtum, Binnenwanderung, Internationaler Mobilität sowie Geschlechterrollen und Arbeitsteilung präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklungen von Armut und sozialer Ungleichheit im Zuge der Corona-Pandemie: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/26045) (2021)

    Zitatform

    (2021): Entwicklungen von Armut und sozialer Ungleichheit im Zuge der Corona-Pandemie. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/26045). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/26481 (05.02.2021)), 8 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Entwicklungen von Armut und sozialer Ungleichheit im Zuge der Corona-Pandemie u.a. mit einer Liste an Forschungsprojekten sowie der Literatur zum Thema Armut und soziale Ungleichheit im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie sowie zu den aus den Ergebnissen der Forschung resultierenden Konsequenzen, die die Bundesregierung gezogen hat. (IAB-Doku) .

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    Neunter Familienbericht "Eltern sein in Deutschland": Ansprüche, Anforderungen und Angebote bei wachsender Vielfalt mit Stellungnahme der Bundesregierung (2021)

    Abstract

    "Der hier vorliegende Neunte Familienbericht ist in einer Zeit intensiver familien- und gesellschaftspolitischer Diskurse und Initiativen entstanden, die unter dem Eindruck vielfältiger Aspekte sozialen Wandels, nach wie vor ungelöster gesellschaftlicher Herausforderungen und markanter Ereignisse stehen. Die Endphase seiner Fertigstellung fiel zusammen mit der Covid-19-Pandemie, die ab März 2020 eine der größten Krisen seit der Wirtschaftskrise vor mehr als zehn Jahren auslöste. Der teilweise lange anhaltende Lockdown zur Abwehr einer übergroßen Ausbreitung des Virus und damit einer Überforderung des Gesundheitssystems hat auch in Deutschland weite Bereiche der Wirtschaft zum Stillstand gebracht, und viele Familien sahen sich in der Betreuung und Beschulung der Kinder auf sich selbst gestellt. Dies hat einzelne Themen noch stärker in den Vordergrund gerückt, als es bei der Konzeption dieses Berichts und der Hauptphase seiner Erarbeitung absehbar war. Fragen der wirtschaftlichen Stabilität, die gelebten Erwerbsmodelle und die damit verbundenen Risiken haben an zentraler Bedeutung gewonnen, ebenso wie Fragen ungleicher Bildungschancen, die durch den zeitweisen Ausfall institutioneller Bildung und Betreuung entscheidend akzentuiert wurden. Bereits vor der Corona-Pandemie mussten viele Familien mit einem kleinen Einkommen wirtschaften und sahen ihre Teilhabechancen, vor allem aber auch die Bildungschancen ihrer Kinder beschränkt. Trotz massiver Bemühungen, das Bildungssystem zu reformieren und der in Deutschland starken „sozialen Vererbung“ von Bildungsressourcen entgegenzuwirken und trotz starker Initiativen zur Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems, fallen die Bildungserfolge von Kindern und Jugendlichen je nach sozialer Herkunft und je nach individuellen Beeinträchtigungen noch immer sehr unterschiedlich aus. Darüber hinaus wird im Bereich der Bildungspolitik auf die nach wie vor schwächeren Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund hingewiesen. Schon seit der Anwerbung von Arbeitsmigrantinnen und -migranten in den 1950er-Jahren steht die Diskussion über eine geeignete Integrationspolitik im Raum, die in den vergangenen Jahrzehnten und insbesondere durch die intensive Zuwanderung von Geflüchteten seit 2015 deutlich an Intensität gewonnen hat. Dabei wird zunehmend deutlich, dass sich Integrationsbemühungen auch an Eltern richten müssen und von einer stärkeren Familienorientierung diesbezüglicher Regelungen und Maßnahmen profitieren können. Parallel hierzu hat sich durch die Digitalisierung aller Lebensbereiche das Zusammenleben merklich verändert. Neue Kommunikationstechnologien erleichtern den Austausch im privaten Kreis und in erweiterten sozialen Netzen, helfen bei der raschen Informationssuche, und prägen auch zunehmend die Lern- und Arbeitsbedingungen in Schule, Ausbildung, Studium und Beruf. Gleichzeitig sind neue Anforderungen an Medienkompetenzen entstanden, mit denen alle Nutzenden und vor allem Eltern in ihrer Verantwortung für Kinder und Jugendliche konfrontiert sind. Nicht nur an dieser Stelle wachsen Kita und Schule neue Aufgaben zu, um Kinder und Jugendliche zum kompetenten Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien in der digitalisierten Gesellschaft zu befähigen, sondern auch Eltern Information und Orientierung zu bieten." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Eltern sein in Deutschland - Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 22. Februar 2021 um 14:30 Uhr zum Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD: Entwurf eines Gesetzes zur Regelung einer Einmalzahlung der Grundsicherungssysteme an erwachsene Leistungsberechtigte und zur Verlängerung des erleichterten Zugangs zu sozialer Sicherung und des Sozialdienstleister-Einsatzgesetzes aus Anlass der COVID-19-Pandemie (Sozialschutz-Paket III) (BT-Drucksache 19/26542): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2021)

    Zitatform

    (2021): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 22. Februar 2021 um 14:30 Uhr zum Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD: Entwurf eines Gesetzes zur Regelung einer Einmalzahlung der Grundsicherungssysteme an erwachsene Leistungsberechtigte und zur Verlängerung des erleichterten Zugangs zu sozialer Sicherung und des Sozialdienstleister-Einsatzgesetzes aus Anlass der COVID-19-Pandemie (Sozialschutz-Paket III) (BT-Drucksache 19/26542). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 19(11)950 v. 19.02.2021), 70 S.

    Abstract

    Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 22. Februar 2021 zum Sozialschutz-Paket III, das u.a. erleichterten Zugang zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (Hartz IV) vorsieht. Liste der Sachverständigen: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Bundesagentur für Arbeit; Deutscher Caritasverband e.V.; Deutscher Landkreistag; Deutscher Gewerkschaftsbund; AWO Bundesverband e.V.; Sozialverband Deutschland e.V.; Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.; Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e.V.; foodwatch Deutschland e.V. (IAB-Doku)

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    Living, working and COVID-19 (2020)

    Ahrendt, Daphne; Hurley, John; Leončikas, Tadas; Cabrita, Jorge; Mascherini, Massimiliano ; Clerici, Eleonora; Sandor, Eszter; Riso, Sara;

    Zitatform

    Ahrendt, Daphne, Jorge Cabrita, Eleonora Clerici, John Hurley, Tadas Leončikas, Massimiliano Mascherini, Sara Riso & Eszter Sandor (2020): Living, working and COVID-19. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 66 S. DOI:10.2806/467608

    Abstract

    "This report presents the findings of the Living, working and COVID-19 e-survey, carried out by Eurofound to capture the far-reaching implications of the pandemic for the way people live and work across Europe. The survey was fielded online, among respondents who were reached via Eurofound’s stakeholders and social media advertising. Two rounds of the e-survey have been carried out to date: one in April, when most Member States were in lockdown, and one in July, when society and economies were slowly re-opening. The findings of the e-survey from the first round reflected widespread emotional distress, financial concern and low levels of trust in institutions. Levels of concern abated somewhat in the second round, particularly among groups of respondents who were benefiting from support measures implemented during the pandemic. At the same time, the results underline stark differences between countries and between socioeconomic groups that point to growing inequalities. The results confirm the upsurge in teleworking across all countries during the COVID-19 pandemic that has been documented elsewhere, and the report explores what this means for work–life balance and elements of job quality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Living, working and COVID-19 (2020)

    Ahrendt, Daphne; Mascherini, Massimiliano ;

    Zitatform

    Ahrendt, Daphne & Massimiliano Mascherini (2020): Living, working and COVID-19. (Eurofound. First findings), Dublin, 10 S.

    Abstract

    "In the space of just a few weeks, the COVID-19 pandemic caused by the novel coronavirus has radically transformed the lives of people around the globe. Apart from the devastating health consequences on people directly affected by the virus, the COVID-19 pandemic has had major implications for the way people live and work, affecting their physical and mental well-being in a profound way. To capture the immediate economic and social effects of this crisis, Eurofound launched a large-scale online survey across the European Union and beyond on 9 April. Entitled Living, working and COVID-19, the aim of the survey is to investigate the impact on well-being, work and telework and on the financial situation of people living in Europe. It includes a range of questions relevant to people across various age groups and life situations. Most of the questions are based on Eurofound’s European Quality of Life Survey (EQLS) and European Working Conditions Survey (EWCS), while other questions are new or were adapted from other sources, such as the EU Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The Gendered Division of Paid and Domestic Work under Lockdown (2020)

    Andrew, Alison ; Sevilla, Almudena ; Kraftman, Lucy; Phimister, Angus; Costa Dias, Monica ; Cattan, Sarah ; Krutikova, Sonya; Farquharson, Christine;

    Zitatform

    Andrew, Alison, Sarah Cattan, Monica Costa Dias, Christine Farquharson, Lucy Kraftman, Sonya Krutikova, Angus Phimister & Almudena Sevilla (2020): The Gendered Division of Paid and Domestic Work under Lockdown. (IZA discussion paper 13500), 30 S.

    Abstract

    "COVID-19 has uprooted many aspects of parents' daily routines, from their jobs to their childcare arrangements. In this paper, we provide a novel description of how parents in England living in two-parent opposite-gender families are spending their time under lockdown. We find that mothers' paid work has taken a larger hit than that of fathers', on both the extensive and intensive margins. We find that mothers are spending substantially longer in childcare and housework than their partners and that they are spending a larger fraction of their paid work hours having to juggle work and childcare. Gender differences in the allocation of domestic work cannot be straightforwardly explained by gender differences in employment rates or earnings. Very large gender asymmetries emerge when one partner has stopped working for pay during the crisis: mothers who have stopped working for pay do far more domestic work than fathers in the equivalent situation do." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Befunde der IAB-Forschung zur Corona-Krise - Zwischenbilanz und Ausblick (2020)

    Anger, Silke ; Weber, Brigitte; Leschnig, Lisa; Leber, Ute; Westermeier, Christian ; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Bauer, Anja ; Kubis, Alexander; Vom Berge, Philipp ; Küfner, Benjamin ; Trahms, Annette; Kruppe, Thomas ; Stephan, Gesine ; Kosyakova, Yuliya ; Stegmaier, Jens ; Bruckmeier, Kerstin ; Schneemann, Christian ; Jaschke, Philipp ; Reims, Nancy ; Hutter, Christian ; Osiander, Christopher ; Hausner, Karl Heinz; Müller, Dana ; Hauptmann, Andreas ; Zika, Gerd ; Hartl, Tobias ; Walwei, Ulrich ; Haas, Anette; Stobbe, Holk; Gürtzgen, Nicole ; Sandner, Malte ; Gundacker, Lidwina ; Oberfichtner, Michael ; Grunau, Philipp ; Weber, Enzo ; Gehrke, Britta; Bossler, Mario ; Fuchs, Johann ; Müller, Anne; Dummert, Sandra ; Rauch, Angela ; Dietz, Martin ; Vallizadeh, Ehsan ; Brücker, Herbert ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Anja Bauer, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Martin Dietz, Sandra Dummert, Johann Fuchs, Britta Gehrke, Philipp Grunau, Lidwina Gundacker, Nicole Gürtzgen, Anette Haas, Tobias Hartl, Andreas Hauptmann, Karl Heinz Hausner, Christian Hutter, Philipp Jaschke, Yuliya Kosyakova, Thomas Kruppe, Benjamin Küfner, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Lisa Leschnig, Brigitte Weber, Christian Westermeier, Susanne Wanger, Philipp Vom Berge, Annette Trahms, Gesine Stephan, Jens Stegmaier, Christian Schneemann, Nancy Reims, Christopher Osiander, Dana Müller, Gerd Zika, Ulrich Walwei, Holk Stobbe, Malte Sandner, Michael Oberfichtner, Enzo Weber, Anne Müller, Angela Rauch & Ehsan Vallizadeh (2020): Befunde der IAB-Forschung zur Corona-Krise - Zwischenbilanz und Ausblick. Nürnberg, 18 S.

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie hat die stärkste Weltwirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg ausgelöst. Mit den massiven wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie sind weitreichende Folgen für den Arbeitsmarkt verbunden. Die bestehenden Regelungen und Mechanismen zur sozialen Sicherung als auch zur Stützung der hiesigen Volkswirtschaft sind einem nie dagewesenen Stresstest ausgesetzt und die Politik reagiert in großer Geschwindigkeit mit zusätzlichen Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen. Das IAB hat aufgrund der Tragweite der Entwicklung ein neues Fokusthema mit dem Titel „Folgen der Covid-19-Pandemie“ etabliert und das laufende Forschungs- und Arbeitsprogramm für das Jahr 2020 ergänzt. Auch im Forschungs- und Arbeitsprogramm 2021 wird das Thema eine zentrale Rolle spielen. Laufend werden zudem aktuelle Forschungsergebnisse in der Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“ im IAB-Forum sowie in anderen Publikationsformaten des IAB veröffentlicht. Das vorliegende Dokument liefert einen Überblick über die Forschung zur Covid-19-Pandemie am IAB. Sie fasst die wesentlichen bereits vorliegenden Befunde aus dem Institut zusammen und gibt einen Ausblick auf Forschungsprojekte, die in Zukunft Informationen bereitstellen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Social capital and the spread of Covid-19: Insights from European countries (2020)

    Bartscher, Alina Kristin ; Siegloch, Sebastian ; Slotwinski, Michaela; Seitz, Sebastian ; Seitz, Sebastian; Wehrhöfer, Nils;

    Zitatform

    Bartscher, Alina Kristin, Sebastian Seitz, Michaela Slotwinski, Nils Wehrhöfer & Sebastian Siegloch (2020): Social capital and the spread of Covid-19: Insights from European countries. (ZEW discussion paper 2020-023), Mannheim, 53 S.

    Abstract

    "We explore the role of social capital in the spread of the recent Covid-19 pan­demic in independent analyses for Austria, Germany, Italy, the Netherlands, Swe­den, Switzerland and the UK. We exploit within-country variation in social capital and Covid-19 cases to show that high-social-capital areas accumulated between 12% and 32% fewer Covid-19 cases per capita from mid-March until mid-May. Using Italy as a case study, we find that high-social-capital areas exhibit lower excess mortality and a decline in mobility. Our results have important implications for the design of local containment policies in future waves of the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Erst kam die Flucht, dann Corona - oder: Welche Folgen werden die Corona-Bekämpfungsmaßnahmen für das Leben und Netzwerken von Geflüchteten in Deutschland haben? (2020)

    Bernhard, Stefan;

    Zitatform

    Bernhard, Stefan (2020): Erst kam die Flucht, dann Corona - oder: Welche Folgen werden die Corona-Bekämpfungsmaßnahmen für das Leben und Netzwerken von Geflüchteten in Deutschland haben? In: C. Stegbauer & I. Clemens (Hrsg.) (2020): Corona-Netzwerke - Gesellschaft im Zeichen des Virus, Wiesbaden, S. 187-195, 2020-08-10. DOI:10.1007/978-3-658-31394-4_18

    Abstract

    "Die Beobachtung, dass Corona ›alle Menschen gleich‹ treffe, hat sich in der öffentlichen Debatte (glücklicherweise!) nicht lange gehalten. Schnell wurde deutlich, dass der Wegfall des Präsenzschulunterrichts für Kinder von bildungsorientierten Akademikereltern etwas anderes bedeutet als für Kinder von Eltern ohne formale Bildungserfahrung, dass Kontaktverbote Menschen in Altenheimen härter trafen als (digital) gut vernetzte Jüngere, dass gering bezahlte Helfertätigkeiten (wie Paketboten oder Kassiererinnen) mit einem höheren Infektionsrisiko verbunden sein können als zum Beispiel das Programmieren im Home Office oder dass wegfallende Betreuungsangebote von Kita, Schule und Hort Mütter stärker in die Pflicht nimmt als Väter. Es ist der bisher vielleicht wichtigste Beitrag der Sozialwissenschaften zur öffentlichen Corona-Debatte auf diese Differenzierungen hingewiesen zu haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Volltext des Sammelwerks
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  • Literaturhinweis

    Stabil durch die Krise? Verteilungsfolgen der Corona-Pandemie - eine Mikrosimulationsanalyse (2020)

    Beznoska, Martin ; Stockhausen, Maximilian ; Niehues, Judith;

    Zitatform

    Beznoska, Martin, Judith Niehues & Maximilian Stockhausen (2020): Stabil durch die Krise? Verteilungsfolgen der Corona-Pandemie - eine Mikrosimulationsanalyse. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,65), Köln, 42 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hat das Jahr 2020 maßgeblich bestimmt und zumindest in jüngerer Zeit ungekannte (negative) Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft ausgeübt. Im Kern dieser Simulationsstudie steht deshalb die Frage, wie sich die Corona-Pandemie auf die Einkommenssituation und die soziale Ungleichheit in Deutschland ausgewirkt hat, und in welchem Umfang automatische Stabilisatoren des sozialen Sicherungssystems sowie zusätzliche Hilfsmaßnamen Verwerfungen durch die Krise abfedern konnten. Dazu werden Haushaltsbefragungsdaten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus dem Jahr 2018, die bis zum aktuellen Rand fortgeschrieben werden, mittels eines statistischen Matching-Verfahrens mit Umfragedaten des IW zu den finanziellen Folgen und subjektiven Einschätzungen der Corona-Krise aus dem August 2020 kombiniert. Mithilfe des Mikrosimulationsmodells IW-STATS werden aufgrund der sich ergebenden Einkommens- und Statusveränderungen in der Corona-Krise zu zahlende Steuern und Abgaben und erhaltene staatliche Transfers der Haushalte simuliert. Zudem werden bei der Analyse der Verteilungswirkungen die bedarfsgewichteten Haushaltsnettoeinkommen zugrunde gelegt, da aus der IW-Befragung hervorgeht, dass die Verteilung der Verluste bei individuellen Erwerbseinkommen bereits stark moderiert wird, wenn der Haushaltskontext berücksichtigt wird. Änderungen beim Kurzarbeitergeld, der einmalige Kinderbonus und andere Krisenhilfen werden dabei bestmöglich berücksichtigt. In einem ersten Schritt kann so gezeigt werden, dass sich die Markteinkommen breiter Bevölkerungsschichten im Krisenjahr deutlich reduziert haben, wobei insbesondere Geringverdiener und Selbstständige verhältnismäßig stark betroffen sind. In einem zweiten Schritt zeigt sich die stabilisierende Wirkung der sozialstaatlichen Sicherungssysteme, die maßgeblich dazu beitragen, dass die Veränderungen in den verfügbaren Haushaltseinkommen deutlich geringer ausfallen. Der Effekt ist insbesondere in der unteren Einkommenshälfte ausgeprägt. Die Simulationsanalyse zeigt, dass die Ungleichheit in den Markteinkommen in der Krise zunimmt, aber nicht die Ungleichheit in den verfügbaren Haushaltseinkommen. Gleichzeitig zeigt der Vergleich zwischen 2019 und 2020 – wenn für beide Jahre dieselben krisenbedingten Einkommensverluste, aber nur im Jahr 2020 die Hilfsmaßnahmen modelliert werden –, dass die getroffenen Maßnahmen sowie unter anderem Reformen beim Kinderzuschlag (KIZ) und dem Wohngeld effektiv einem Anstieg der sozialen Ungleichheit im Krisenjahr entgegengewirkt haben. Welche langfristigen Folgen von der Corona-Pandemie auf die Verteilung der Einkommen vor und nach Steuern und Transferzahlungen ausgehen werden, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nicht vorhersagbar. Die Auswertung der bis zum Zeitpunkt der Analyse bekannten Verteilungseffekte legt jedoch nahe, dass das soziale Sicherungssystem – mit seinen bestehenden Elementen und durch das beherzte Eingreifen der Politik – einen wesentlichen Teil der Einkommensverluste abfedern konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Managing work-life balance during the Covid-19 crisis: A Survey with 1500+ participants worldwide (2020)

    Bilge, Pınar; Alkan, Asım Can; Ağanoğlu, Ruzin;

    Zitatform

    Bilge, Pınar, Asım Can Alkan & Ruzin Ağanoğlu (2020): Managing work-life balance during the Covid-19 crisis. A Survey with 1500+ participants worldwide. Berlin, XVII, 189 S.

    Abstract

    "Seit April 2020 leben ca. 80% aller Arbeitskräfte weltweit aufgrund der COVID-19-Pandemie mit obligatorischen oder empfohlenen Schließungen von Arbeitsplätzen. Arbeitskräfte sind gezwungen von Zuhause aus zu arbeiten. Bei der Arbeit im Homeoffice führen die fehlende Trennung von Beruf und Familie sowie die zusätzliche Belastung durch Homeschooling zu Stress, insbesondere bei Frauen. Das zeigt eine weltweit angelegte Online-Umfrage des Arbeitskreises Chancengleichheit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), an der zwischen Mitte April und Ende Juni 2020 über 1500 überwiegend aus Europa stammende Beschäftigte teilnahmen. 70 Prozent der Befragten hatten eine akademische Position inne und 43 Prozent einen Hintergrund in Physik. Paare (ohne Kinder) im Alter zwischen 30 und 39 Jahren mit mehr als zehn Jahren Berufserfahrung stellten dabei die größte Gruppe dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zum gesellschaftlichen Umgang mit der Corona-Pandemie. Ergebnisse der Mannheimer Corona-Studie (2020)

    Blom, Annelies G. ;

    Zitatform

    Blom, Annelies G. (2020): Zum gesellschaftlichen Umgang mit der Corona-Pandemie. Ergebnisse der Mannheimer Corona-Studie. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 70, H. 35/37, S. 16-22.

    Abstract

    "Welche Konsequenzen hat die Corona-Krise für das Zusammenleben in Deutschland? Die Antworten auf diese Frage sind vielfältig, zeigen aber, dass die Bevölkerung die implementierten Maßnahmen gerade am Beginn der Pandemie im Allgemeinen als sinnvoll einschätzte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Quo vadis paarinterne Arbeitsteilung post coronam? (2020)

    Boll, Christina ; Schüller, Simone ;

    Zitatform

    Boll, Christina & Simone Schüller (2020): Quo vadis paarinterne Arbeitsteilung post coronam? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 7, S. 556-558. DOI:10.1007/s10273-020-2703-6

    Abstract

    "Das Stichwort „Retraditionalisierung der paarinternen Arbeitsteilung“ ist während der COVID-19-Pandemie in aller Munde. Die Diskussion darüber, was nach Corona erwartet werden kann, bewegt sich zwischen zwei Lagern – den Pessimisten, die einen „Backlash“ in Form eines massiven Rückfalls in tradierte Verhaltensmuster befürchten, und den Optimisten, die aufgrund der krisenbedingt freigesetzten väterlichen Zeitbudgets sowie der väterlichen Anwesenheit im Homeoffice erwarten, dass Väter mit zuvor relativ geringer Beteiligung die Familienarbeit kennen- und schätzen lernen und auch über die akute Krise hinaus ihren Anteil an der familialen Sorgearbeit dauerhaft erhöhen könnten. Allerdings orientiert sich der derzeitige Diskurs stark an der Zielgröße, ohne die zugrundeliegenden Mechanismen ausreichend in den Blick zu nehmen. Es ist daher mitnichten zu erwarten, dass „künftig dort mehr (väterliche Betreuung) sein wird, wo bisher wenig war und dort eher weniger, wo bisher viel war“. Eine Verortung der mittel- bis langfristigen Erwartungen für Deutschland zwischen Chance und „Backlash“ bedarf empirisch gestützter Überlegungen dazu, welche Mechanismen der elterlichen Arbeitsteilung durch die Corona-Krise in welcher Weise tangiert werden, und für wie viele (und für welche) Elternpaare von einem unmittelbaren Anpassungsdruck in der Aufteilung der familialen Sorgearbeit während der Kita- und Schulschließungen auszugehen ist." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Zur Situation der gesetzlichen Rentenversicherung in der Corona-Krise (2020)

    Boysen-Hogrefe, Jens;

    Zitatform

    Boysen-Hogrefe, Jens (2020): Zur Situation der gesetzlichen Rentenversicherung in der Corona-Krise. (IfW-Box 2020,22), Kiel, 1 S.

    Abstract

    "Die Beitragseinnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) sind im laufenden Jahr bisher trotz des Rückgangs der Bruttolöhne und -gehälter im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Maßgeblich ist, dass der genannte Rückgang von einer massiven Ausweitung der Kurzarbeit begleitet war (Kasten 3). Für das Kurzarbeitergeld führen die Arbeitgeber Sozialabgaben an die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung ab, die von der Bundesagentur für Arbeit teilweise vollständig erstattet werden. Letztlich besteht somit ein Transfer von der Arbeitslosenversicherung zur GRV." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona und gesundheitliche Ungleichheit: Wer arm ist, muss eher sterben (2020)

    Butterwegge, Christoph;

    Zitatform

    Butterwegge, Christoph (2020): Corona und gesundheitliche Ungleichheit: Wer arm ist, muss eher sterben. In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 74, H. 4/5, S. 74-79. DOI:10.5771/1611-5821-2020-4-5-74

    Abstract

    "Armut macht krank und Krankheiten, die eine aufwendige medizinische Behandlung oder die Einnahme teurer Medikamente erfordern, machen auch viele Menschen arm, besonders im Alter. In einem höheren Lebensalter steigen die Kosten für ärztliche Behandlungen, Arznei-, Heil- und Hilfsmittel, Krankenhausaufenthalte sowie Pflegedienstleistungen in einem Gesundheitssystem, das im Zeichen des Neoliberalismus zunehmend ökonomisiert, privatisiert und kommerzialisiert wurde. Insbesondere viele Senior(inn)en sind dadurch finanziell überfordert. Durch die Corona-Pandemie hat sich die gesundheitliche Ungleichheit nochmals verschärft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ungleichheit in der Klassengesellschaft (2020)

    Butterwegge, Christoph;

    Zitatform

    Butterwegge, Christoph (2020): Ungleichheit in der Klassengesellschaft. (Neue kleine Bibliothek 294), Köln: PapyRossa, 183 S.

    Abstract

    "Sozioökonomische Ungleichheit, von den meisten Deutschen hauptsächlich in Staaten wie den USA, Brasilien oder Süd­afrika verortet, ist auch hierzulande stark ausgeprägt und nimmt weiter zu. Sie beschränkt sich nicht auf die asymmetrische Verteilung von Einkommen und Vermögen, sondern erstreckt sich auf fast alle Lebensbereiche. Christoph Butterwegge beschäftigt sich mit ihren aktuellen Erscheinungsformen, wobei neben Bildung und Wohnen die Gesundheit im Vordergrund steht. »Vor dem Coronavirus sind alle gleich«, glaubten viele. Hatten Pandemien wie die Pest einst zur Eindämmung sozioökonomischer Ungleichheit beigetragen, weil sie einen Verfall der Lebensmittel-, ­Boden- und Immobilienpreise sowie einen Anstieg der Löhne herbeiführten, so wirkte Covid-19 eher polarisierend: ­einerseits Kurzarbeit und Entlassungen für Millionen Beschäftigte sowie Konkurse kleinerer Unternehmen, andererseits Extraprofite für Konzerne krisenresistenter Branchen und Bereicherung von Finanzinvestoren, die mit Leerverkäufen auf sinkende Aktienkurse spekuliert haben." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Knapper Wohnraum, weniger IT-Ausstattung, häufiger alleinstehend: Warum die Corona-Krise Menschen in der Grundsicherung hart trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Bähr, Sebastian ; Stegmaier, Jens ; Teichler, Nils ; Frodermann, Corinna ; Trappmann, Mark ;

    Zitatform

    Bähr, Sebastian, Corinna Frodermann, Jens Stegmaier, Nils Teichler & Mark Trappmann (2020): Knapper Wohnraum, weniger IT-Ausstattung, häufiger alleinstehend: Warum die Corona-Krise Menschen in der Grundsicherung hart trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 10.06.2020, o. Sz., 2020-06-08.

    Abstract

    "Sie haben selten eine großzügige Wohnung, geschweige denn ein Haus mit Garten, nicht immer ein Auto oder einen PC mit Internetanschluss und leben häufig allein. Menschen, die auf die Grundsicherung angewiesen sind, fehlt es vielfach an Dingen, die für andere selbstverständlich sind. Die Einschränkungen durch den Corona-Shutdown haben sie daher besonders betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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