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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Einzelne Berufe und Branchen"
  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie auf das kulturelle Leben in Deutschland: Entwicklungen des Kultur- und Kreativsektors in den Jahren 2020-2021 (2021)

    Zitatform

    (2021): Auswirkungen der Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie auf das kulturelle Leben in Deutschland. Entwicklungen des Kultur- und Kreativsektors in den Jahren 2020-2021. (Sachstand / Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste WD 10 - 3000 - 027/21), Berlin, 21 S.

    Abstract

    "Die Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie haben sich auf den Kultur- und Kreativsektor besonders stark ausgewirkt: 260.000 Unternehmen und über 1,8 Millionen Erwerbstätige sind im Kultur- und Kreativsektor tätig. Der Kultursektor umfasst die Teilmärkte Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Darstellende Kunst, Designwirtschaft, Architekturmarkt und Pressemarkt. Dazu kommt der Kreativsektor, der den Werbemarkt und die Software- und Games-Industrie umfasst. Die Kultur- und Kreativwirtschaft und damit die in diesen Bereichen tätigen Personen haben durch die Einschränkungen aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie signifikante finanzielle Verluste erlitten, die durch die sehr vielfältigen Förder- und Hilfsprogramme auf Bundes- und Landesebene nur ansatzweise kompensiert werden konnten." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktueller Stand gemeldeter Insolvenzen und Maßnahmen der Bundesregierung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26765) (2021)

    Zitatform

    (2021): Aktueller Stand gemeldeter Insolvenzen und Maßnahmen der Bundesregierung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26765). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(27225) (03.03.2021)), 7 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zum aktuellen Stand gemeldeter Insolvenzen und Maßnahmen der Bundesregierung u.a. mit der Anzahl an gemeldeten Unternehmensinsolvenzen sowie davon betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Zeitraum von Januar bis November 2020 sowie mit einer Auflistung von Maßnahmen, wie den Überbrückungshilfen I und II sowie dem erleichterten Zugang zu Kurzarbeitergeld, zur Abwendung von Insolvenzen. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Rebuilding Europe: The cultural and creative economy before and after the COVID-19 crisis (2021)

    Abstract

    "The European Grouping of Societies of Authors and Composers (GESAC) commissioned EY teams to produce a report on the state of the cultural and creative industries (CCIs) in Europe. What was their economic situation before the COVID-19 crisis? What impact has the crisis had on activity and employment? And what are the main priorities for the sector to protect itself from the most serious consequences, to recover growth and enhance its value in the European economy? This study follows a report of the same type, entitled Creating Growth, published in December 2014.GESAC has brought together numerous partners representing the CCIs, in order to reflect the diversity and collective strength of this economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unterstützungsmaßnahmen für die deutsche Musikindustrie im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/24998) (2021)

    Zitatform

    (2021): Unterstützungsmaßnahmen für die deutsche Musikindustrie im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/24998). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/30435 (09.06.2021)), 21 S.

    Abstract

    In der Anfrage geht es um eine Reihe von Fragen, die sich mit Blick auf die Hilfsprogramme - im Besonderen das Programm NEUSTART KULTUR - stellen, und die Bereiche pandemiebedingter Investitionen in Kultureinrichtungen, Mehrbedarfe, Nothilfen und die Förderung von alternativen, auch digitalen Angeboten umfassen. Die Antworten auf die aufgeworfenen Fragen konzentrieren sich - soweit nicht ausdrücklich erbeten - auf den Bereich der Kulturveranstalter und Festivals im Zuständigkeitsbereich der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit besonderem Fokus auf die Musikveranstaltungs- und Musikfestivallandschaft. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Das Handwerk in Zeiten von und nach Corona: Entwicklung und Perspektiven für Konjunktur und Beschäftigung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/29261) (2021)

    Zitatform

    (2021): Das Handwerk in Zeiten von und nach Corona: Entwicklung und Perspektiven für Konjunktur und Beschäftigung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/29261). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(29672) (14.05.2021)), 392 S.

    Abstract

    Gegenstand der Kleinen Anfrage ist die konjunkturelle Lage des deutschen Handwerks während und nach der Corona-Pandemie. Die Antworten der Bundesregierung legen Daten vor, die sich auf die Ergebnisse der Betriebsbestände, Umsatz-, Beschäftigungs- und Auszubildendenzahlen sowie die Entwicklung der Konjunkturindikatoren laut den ZDH-Konjunkturbefragungen (2016-2020) stützen. Da zum Handwerk keine gesonderten Daten vorliegen, können zu den Auszahlungsbeträgen aus dem Programm der Corona-Soforthilfe des Bundes sowie Überbrückungs- und Neustarthilfen keine spezifischen Angaben gemacht werden. Die umfangreiche Anlage dagegen enthält Daten zu Bewilligungen und Auszahlungen nach Branchenabschnitten und Bundesländern aus den Jahren 2020 und 2021. Die Zahl der Mitarbeiter von Handwerksbetrieben, die sich in Kurzarbeit befunden haben, wurde nicht ermittelt. Weitere Punkte der Kleinen Anfrage betreffen die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf überbetriebliche Ausbildungsstätten und Berufsschulen. Schätzungen über Insolvenzen im Handwerk durch den ZDH greifen auf Daten der Creditreform zurück. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit im Gesundheitswesen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/27059) (2021)

    Zitatform

    (2021): Kurzarbeit im Gesundheitswesen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/27059). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/27560 (15.03.2021)), 26 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der AfD-Fraktion zu Kurzarbeit im Gesundheitswesen u.a. mit Zeitreihen zum Bestand an sozialversicherungspflichtig und ausschließlich geringfügig beschäftigten erwerbsfähigen Leistungsberechtigten nach ausgewählten Berufen. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Deutsche Wirtschaft noch nicht immun gegen COVID-19: Ausblick erneut eingetrübt (2021)

    Zitatform

    (2021): Deutsche Wirtschaft noch nicht immun gegen COVID-19. Ausblick erneut eingetrübt. In: Konjunktur aktuell, Jg. 9, H. 4, S. 99-140.

    Abstract

    "Ende 2021 belastet eine neue Infektionswelle die wirtschaftliche Aktivität in Europa. Die Stimmung im Dienstleistungsbereich ist im Herbst weltweit gestiegen, doch das Verarbeitende Gewerbe leidet weiter überall unter Knappheiten. Im Sommerhalbjahr 2022 gewinnt die Weltkonjunktur wieder etwas an Schwung, aber der ungewisse Fortgang der Pandemie bleibt ein Risiko. Pandemiewelle und Lieferengpässe lassen auch die deutsche Wirtschaft im Winter stagnieren. Der private Konsum wird ab Frühjahr deutlich zulegen, und die Konjunktur wird wieder kräftig in Schwung kommen. Das BIP wird 2022 um 3,5% zunehmen, nach 2,7% im Jahr 2021. Die Inflation dürfte nur langsam zurückgehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Living, working and COVID-19 (2020)

    Ahrendt, Daphne; Mascherini, Massimiliano ;

    Zitatform

    Ahrendt, Daphne & Massimiliano Mascherini (2020): Living, working and COVID-19. (Eurofound. First findings), Dublin, 10 S.

    Abstract

    "In the space of just a few weeks, the COVID-19 pandemic caused by the novel coronavirus has radically transformed the lives of people around the globe. Apart from the devastating health consequences on people directly affected by the virus, the COVID-19 pandemic has had major implications for the way people live and work, affecting their physical and mental well-being in a profound way. To capture the immediate economic and social effects of this crisis, Eurofound launched a large-scale online survey across the European Union and beyond on 9 April. Entitled Living, working and COVID-19, the aim of the survey is to investigate the impact on well-being, work and telework and on the financial situation of people living in Europe. It includes a range of questions relevant to people across various age groups and life situations. Most of the questions are based on Eurofound’s European Quality of Life Survey (EQLS) and European Working Conditions Survey (EWCS), while other questions are new or were adapted from other sources, such as the EU Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    MINT-Frühjahrsreport 2020: MINT - Schlüssel für ökonomisches Wohlergehen während der Coronakrise und nachhaltiges Wachstum in der Zukunft : Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall (2020)

    Anger, Christina; Kohlisch, Enno; Koppel, Oliver; Plünnecke, Axel; Schüler, Ruth Maria;

    Zitatform

    Anger, Christina, Enno Kohlisch, Oliver Koppel, Axel Plünnecke & Ruth Maria Schüler (2020): MINT-Frühjahrsreport 2020. MINT - Schlüssel für ökonomisches Wohlergehen während der Coronakrise und nachhaltiges Wachstum in der Zukunft : Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall. Köln, 98 S.

    Abstract

    "Seit März ist vor allem die Kurzarbeit in Deutschland gestiegen und die Zahl der offenen Stellen nimmt deutlich ab. In den MINT-Berufen zeigen sich daher auch deutliche Bremsspuren – so ist die MINT-Lücke entgegen der typischen saisonalen Erhöhung deutlich gesunken von 193.500 Ende Februar auf 152.600 Ende April 2020. Gegenüber April 2019 mit einer Lücke von 311.300 entspricht dies einem Rückgang in Höhe von 51 Prozent. Dies ist der höchste Rückgang innerhalb eines Jahres seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Lücke in den IT-Berufen hingegen verbleibt mit 39.700 auf hohem Niveau." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona in der automobilen Lieferkette (2020)

    Bardt, Hubertus ;

    Zitatform

    Bardt, Hubertus (2020): Corona in der automobilen Lieferkette. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,77), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie wirkt auf verschiedenen Wegen auf die industriellen Produktionsmöglichkeiten und damit auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung (Grömling et al., 2020). Neben primär nationalen Einflüssen wie forcierten Betriebsschließungen, Nachfrageausfall oder neu einzuhaltenden Gesundheitsstandards spielen auch internationale Einflussfaktoren eine wichtige Rolle. Die deutsche Automobilindustrie war in besonderem Maße von der Lockdown-Phase der Corona-Krise betroffen. Hier ist die Produktion im April gegenüber dem März um fast 75 Prozent eingebrochen. Neben dem Ausfall der Nachfrage spielten für die umfassenden Werksschließungen auch Störungen in der Wertschöpfungskette eine wichtige Rolle. In den letzten Monaten ist der Anteil der üblichen Zulieferungen aus Hochrisikoländern von rund 40 auf nur noch 9 Prozent gefallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie die Corona-Krise die Suchprozesse am Arbeitsmarkt beeinflusst (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Bauer, Anja ; Mamertino, Mariano; Keveloh, Kristin; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Anja, Kristin Keveloh, Mariano Mamertino & Enzo Weber (2020): Wie die Corona-Krise die Suchprozesse am Arbeitsmarkt beeinflusst (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 05.08.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-08-05.

    Abstract

    "Viele Branchen wurden von der Corona-Krise hart getroffen, andere nicht, einige konnten sogar profitieren. Damit ändert sich auch das Suchverhalten am Arbeitsmarkt. Dies zeigt eine Auswertung von Daten des beruflichen Netzwerkes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Zur Bewältigung von aktuellen Herausforderungen: Ausbildung und berufliche Weiterbildung fördern, Arbeit in der Transformation zukunftsfest machen und Arbeitslosenversicherung stärken: Stellungnahme des IAB zur geplanten öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 23.3.2020 (2020)

    Bauer, Frank; Wolff, Joachim; Kruppe, Thomas ; Wiemers, Jürgen ; Lang, Julia ; Jahn, Elke ; Weber, Enzo ; Dietrich, Hans ; Bruckmeier, Kerstin ; Bossler, Mario ; Stephan, Gesine ; Hohendanner, Christian ; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Bauer, Frank, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Hans Dietrich, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Thomas Kruppe, Julia Lang, Michael Oberfichtner, Gesine Stephan, Enzo Weber, Jürgen Wiemers & Joachim Wolff (2020): Zur Bewältigung von aktuellen Herausforderungen: Ausbildung und berufliche Weiterbildung fördern, Arbeit in der Transformation zukunftsfest machen und Arbeitslosenversicherung stärken. Stellungnahme des IAB zur geplanten öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 23.3.2020. (IAB-Stellungnahme 03/2020), Nürnberg, 42 S.

    Abstract

    "Deutschland steht durch die schnelle Verbreitung des Corona-Virus, durch den Strukturwandel und die sich abzeichnenden (auch ökologischen) Transformationsprozesse vor Herausforderungen bislang unbekannten Ausmaßes. Eine Reihe von Gesetzesänderungen sollen dazu beitragen, die nötige Anpassungen zu bewältigen. Das IAB äußert sich in seiner Stellungnahme zu ausgewählten Aspekten der folgenden geplanten Gesetzesänderung und Anträge verschiedener Bundestagsfraktionen:
    - 'Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung' der Fraktionen von CDU/CSU und SPD
    - Antrag von Abgeordneten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 'Arbeitslosenversicherung zur Arbeitsversicherung weiterentwickeln'
    - Anträge von Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE 'Berufliche Weiterbildung stärken - Weiterbildungsgeld einführen', 'Arbeit in der Transformation zukunftsfest machen', 'Arbeitslosenversicherung stärken - Arbeitslosengeld verbessern' sowie 'Arbeitslosenversicherung stärken - Arbeitslosengeld Plus einführen'.
    Zu den einzelnen Themenbereichen diskutiert das IAB Evaluationsergebnisse und stellt seine Bewertung vor. Die Ausführungen behandeln Anpassungen bei der Kurzarbeit, die Ausweitung der Weiterbildungs- und Ausbildungsförderung, die Weiterentwicklung der Arbeitslosenversicherung sowie weitere Themengebiete.
    Die Stellungnahme des IAB erfolgte anlässlich der geplanten öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 23.3.2020. Die Anhörung wurde aufgrund der Corona-Krise kurzfristig abgesagt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Staatliche Förderung in Zeiten des Corona-Virus: Eine erste kritische Betrachtung der in der Bundesrepublik Deutschland auf der Ebene des Bundes am 13. März 2020 beschlossenen Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie für den Mittelstand (2020)

    Becker, Marco;

    Zitatform

    Becker, Marco (2020): Staatliche Förderung in Zeiten des Corona-Virus. Eine erste kritische Betrachtung der in der Bundesrepublik Deutschland auf der Ebene des Bundes am 13. März 2020 beschlossenen Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie für den Mittelstand. (Institut für Unternehmensrechnung, Controlling und Finanzmanagement Working Paper 2020,03), Hamburg, 15 S.

    Abstract

    "Ziel dieses Working Papers ist es, eine erste kritische Betrachtung der staatlichen Förderinstrumente zur Abmilderung der Folgewirkung der Corona-Pandemie für Solo-Selbstständige, Einzelunternehmer, Kleinst- und Kleinunternehmen sowie mittelständische Unternehmen vorzunehmen. Hierzu wird das Instrument der Szenario-Analyse eingesetzt und vier fiktive Unternehmensszenarien untersucht. Aufgrund der Dynamik der Ereignisse im Zuge der globalen Corona-Pandemie sind in diesem Working Paper vorrangig die von den jeweiligen Bundesministerien neu kommunizierten Maßnahmen zur staatlichen Förderung mit dem Stichtag Montag 16. März 2020 berücksichtigt. Insoweit kann dieses Working Paper lediglich den aktuellen Stand widerspiegeln und bedarf ggf. im Laufe der Zeit einer periodischen Ergänzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Soloselbstständigkeit in der Corona-Krise: Digitalisierung hilft bei der Bewältigung der Krise (2020)

    Bertschek, Irene ; Erdsiek, Daniel ;

    Zitatform

    Bertschek, Irene & Daniel Erdsiek (2020): Soloselbstständigkeit in der Corona-Krise. Digitalisierung hilft bei der Bewältigung der Krise. (ZEW-Kurzexpertise 20-08), Mannheim, 17 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hinterlässt deutliche Spuren in der Wirtschaft. Wie ergeht es dabei den Soloselbstständigen, die oftmals im wahrsten Sinne des Wortes auf sich alleine gestellt sind? Welche Rolle spielt dabei die Digitalisierung, die es ermöglicht, Tätigkeiten im Homeoffice zu verrichten, Produkte und Dienste online anzubieten oder Kunden online zu beraten? Hilft die Digitalisierung dabei die Krise zu bewältigen und wie verändern die Soloselbstständigen den Digitalisierungsgrad während der Krise? Die Erkenntnisse der vorliegenden Kurzexpertise beruhen auf einer Befragung von über 16.000 hauptberuflich Soloselbstständigen im Alter zwischen 24 und 65 Jahren, die der Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD) in Kooperation mit dem ZEW Mannheim und dem Forschungszentrum Mittelstand an der Universität Trier durchgeführt hat." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Managing work-life balance during the Covid-19 crisis: A Survey with 1500+ participants worldwide (2020)

    Bilge, Pınar; Alkan, Asım Can; Ağanoğlu, Ruzin;

    Zitatform

    Bilge, Pınar, Asım Can Alkan & Ruzin Ağanoğlu (2020): Managing work-life balance during the Covid-19 crisis. A Survey with 1500+ participants worldwide. Berlin, XVII, 189 S.

    Abstract

    "Seit April 2020 leben ca. 80% aller Arbeitskräfte weltweit aufgrund der COVID-19-Pandemie mit obligatorischen oder empfohlenen Schließungen von Arbeitsplätzen. Arbeitskräfte sind gezwungen von Zuhause aus zu arbeiten. Bei der Arbeit im Homeoffice führen die fehlende Trennung von Beruf und Familie sowie die zusätzliche Belastung durch Homeschooling zu Stress, insbesondere bei Frauen. Das zeigt eine weltweit angelegte Online-Umfrage des Arbeitskreises Chancengleichheit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), an der zwischen Mitte April und Ende Juni 2020 über 1500 überwiegend aus Europa stammende Beschäftigte teilnahmen. 70 Prozent der Befragten hatten eine akademische Position inne und 43 Prozent einen Hintergrund in Physik. Paare (ohne Kinder) im Alter zwischen 30 und 39 Jahren mit mehr als zehn Jahren Berufserfahrung stellten dabei die größte Gruppe dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Emergency Aid for Self-Employed in the COVID-19 Pandemic: A Flash in the Pan? (2020)

    Block, Joern ; Kritikos, Alexander S. ; Stiel, Caroline ; Priem, Maximilian;

    Zitatform

    Block, Joern, Alexander S. Kritikos, Maximilian Priem & Caroline Stiel (2020): Emergency Aid for Self-Employed in the COVID-19 Pandemic. A Flash in the Pan? (DIW-Diskussionspapiere 1924), Berlin, 34 S.

    Abstract

    "The self-employed are among those facing the highest probability of strong income losses during the COVID-19 pandemic. Governments in many countries introduced support programs to support the self-employed, including the German federal government, which approved a €50bn emergency aid program at the end of March 2020 offering one-off lump-sum payments of up to €15,000 to those facing substantial revenue declines. In this contribution, we investigate the impact of this program using a real-time online-survey data with a total of more than 20,000 observations. We employ propensity score matching, making use of a rich set of variables that influence selection into the treatment and the outcome variable, the subjective survival probability. We observe that the emergency aid program had significant effects, with the subjective survival probability of self-employment being moderately increased. We further reveal important effect heterogeneities with respect to education, risk tolerance, and industries. We also observe positive effects only among those whose application was processed within a few days. Lastly, the positive effect on the survival probability is fading out already two weeks after the emergency aid was granted. Our findings have important policy implications for the design of such support programs in the course of this crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Corona-Hotspot Fleischindustrie: Das Scheitern der Selbstverpflichtung (2020)

    Bosch, Gerhard; Hüttenhoff, Frederic; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard, Frederic Hüttenhoff & Claudia Weinkopf (2020): Corona-Hotspot Fleischindustrie: Das Scheitern der Selbstverpflichtung. (IAQ-Report 2020-07), Duisburg, 28 S. DOI:10.17185/duepublico/72659

    Abstract

    "Die deutsche Fleischwirtschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten von einem Sektor mit vielen Kleinbetrieben zu einem industrialisierten Wirtschaftszweig mit wenigen Marktführern entwickelt. Die meisten Tätigkeiten, die eigentlich zum Kerngeschäft zählen, sind ausgelagert worden. Ziel war es, den mit der Osterweiterung der EU verfügbaren Pool billiger Arbeitskräfte auszuschöpfen und gleichzeitig die skandalösen Arbeitsbedingungen in undurchsichtigen Subunternehmerstrukturen zu verschleiern. Trotz zahlreicher Medienberichte über die haarsträubenden Arbeitsbedingungen und die Nichteinhaltung des Mindestlohns begnügte sich der Staat lange mit freiwilligen und sanktionsfreien Selbstverpflichtungen der Branche. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit fuhr bei Einführung des Mindestlohns sogar ihre Kontrollen zurück. Erst, als durch die unheilvolle Kombination schlechter Arbeits- und Wohnbedingungen mit hohen Infektionsraten mit Covid-19 im Frühjahr 2020 auch die allgemeine Gesundheit gefährdet wurde, verabschiedete das Kabinett einen Gesetzesentwurf, der das Schlachten und Verarbeiten von Fleisch durch Werkvertragsnehmer ab dem 1.1.2021 untersagt und die Kontrollen verschärfen soll. Die neuen gesetzlichen Regelungen werden die Branche nur ändern, wenn dahinter auch ein ernsthafter staatlicher Umsetzungswille steht. Dazu muss der Kontrolldruck auf die Branche nachhaltig erhöht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do Immigrants Push Natives towards Safer Jobs?: Exposure to COVID-19 in the European Union (2020)

    Bossavie, Laurent; Makovec, Mattia; Ozden, Caglar; Garrote Sanchez, Daniel;

    Zitatform

    Bossavie, Laurent, Daniel Garrote Sanchez, Mattia Makovec & Caglar Ozden (2020): Do Immigrants Push Natives towards Safer Jobs? Exposure to COVID-19 in the European Union. (Policy research working paper 9500), Washington, DC, 46 S.

    Abstract

    "This paper assesses the impact of immigration to Western Europe on the exposure of native-born workers to economic and health risks created by the COVID-19 pandemic. Using various measures of occupational risks, it first shows that immigrant workers, especially those coming from lower-income member countries of the European Union or from outside the European Union, are more exposed to the negative income shocks relative to the natives. The paper then examines whether immigration has an impact on the exposure of natives to COVID-19-related risks in Western Europe. A Bartik-type shift share instrument is used to control for potential unobservable factors that would lead migrants to self-select into more vulnerable occupations across regions and bias the results. The results of the instrumental variable estimates indicate that the presence of immigrant workers had a causal impact in reducing the exposure of natives to COVID-19-related economic and health risks in European regions. Estimated effects are stronger for high-skilled native workers than for low-skilled natives and for women relative to men. The paper does not find any significant effect of immigration on wages and employment, which indicates that the effects are mostly driven by are allocation from less safe jobs to safer jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    "Versorgungsrelevante" Berufe in der Corona-Krise: Fachkräftesituation und Fachkräftepotenziale in kritischen Infrastrukturen (2020)

    Burstedde, Alexander; Jansen, Anika ; Seyda, Susanne; Malin, Lydia ; Werner, Dirk; Risius, Paula; Flake, Regina;

    Zitatform

    Burstedde, Alexander, Susanne Seyda, Lydia Malin, Paula Risius, Anika Jansen, Regina Flake & Dirk Werner (2020): "Versorgungsrelevante" Berufe in der Corona-Krise. Fachkräftesituation und Fachkräftepotenziale in kritischen Infrastrukturen. (KOFA-Studie / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2020,1), Köln, 47 S.

    Abstract

    "Zur Eingrenzung der Corona-Pandemie wurde die wirtschaftliche Aktivität stark heruntergefahren. Eine Ausnahme bilden dabei die sogenannten „system- oder versorgungsrelevanten“ Bereiche, die durch besondere Regelungen umfassend am Laufen gehalten oder sogar ausgebaut werden. Welche Berufe jedoch versorgungsrelevant sind, also für die Grundversorgung der Bevölkerung, das staatliche Gemeinwesen und die öffentliche Sicherheit mittelfristig erforderlich sind, wurde bisher noch nicht ausreichend untersucht. Diese KOFA-Studie erarbeitet eine Liste solcher Berufe und schätzt, in welchen dieser Berufe in der Corona-Krise Fachkräfteengpässe bestehen oder zu erwarten sind." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Siebter Strukturbericht für die M+E-Industrie in Deutschland: Mit den Schwerpunktthemen "Aktuelle Entwicklung und Corona-Krise" und "Der Strukturwandel in der M+E-Industrie seit dem Jahr 2000" : Gutachten im Auftrag des Arbeitgeberverbandes GESAMTMETALL (2020)

    Bähr, Cornelius; Lichtblau, Karl; Lang, Thorsten;

    Zitatform

    Bähr, Cornelius, Karl Lichtblau & Thorsten Lang (2020): Siebter Strukturbericht für die M+E-Industrie in Deutschland. Mit den Schwerpunktthemen "Aktuelle Entwicklung und Corona-Krise" und "Der Strukturwandel in der M+E-Industrie seit dem Jahr 2000" : Gutachten im Auftrag des Arbeitgeberverbandes GESAMTMETALL. Köln, VII, 162 S.

    Abstract

    "Die Gliederung des M+E-Strukturberichts orientiert sich an drei Fragestellungen: Wie sind der Stand und die Entwicklung der Wettbewerbsposition der M+E-Industrie in Deutschland im nationalen und internationalen Vergleich? Wie ist diese Position zu bewerten? Wie positioniert sich die M+E-Industrie in Deutschland gegenüber den wichtigen Erfolgsfaktoren im internationalen Strukturwandel? Wie ist die Standortqualität und deren Entwicklung in Deutschland aus der Perspektive der M+EIndustrie im Vergleich zu den wichtigsten Wettbewerbsländern zu bewerten? Für die Analysen und Darstellungen gelten – soweit nicht anders genannt –folgende Abgrenzungen: Die „M+E-Industrie“ wird nach der Definition von Gesamtmetall1 abgegrenzt. Wo dies aufgrund der Datenverfügbarkeit nicht möglich ist, wird die „M+E-Wirtschaft“ betrachtet, die auch kleine Betriebe (mit weniger als 20 Beschäftigten) und die Stahlerzeugung einschließt. Die Jahre 2000 bis 2019 (oder das jeweils letzte statistisch verfügbare Jahr) bilden den Untersuchungszeitraum. In den internationalen Vergleichen werden die 44 wichtigsten M+E-Länder weltweit (im Bericht bezeichnet als G44) betrachtet. Diese werden entlang zweier Dimensionen nach europäischen und außereuropäischen sowie nach traditionellen und neuen Wettbewerbern unterteilt. Die Bedeutung der M+E-Industrie für das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland ist weiterhin hoch und wachsend. In der Industrierezession des Jahres 2019 fallen die Ergebnisse für die M+E-Industrie als Ganzes besser aus als für das sonstige Verarbeitende Gewerbe. Die M+E-Industrie steigerte dadurch ihren Anteil an den Umsätzen des Verarbeitenden Gewerbes auf 61,5 Prozent und ihren Anteil an der Industriebeschäftigung auf 63,5 Prozent. Gerade die Auslandsumsätze stabilisierten das Gesamtergebnis für die M+E-Industrie. Dadurch stieg ihr Anteil an den Auslandsumsätzen des Verarbeitenden Gewerbes weiter auf 71,4 Prozent. Weil die Gesamtwirtschaft sich aber besser entwickelte als die Industrie, verlor auch die M+E-Industrie an Boden gegenüber anderen Branchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zweite Corona-Infektionswelle: Deutsche Wirtschaft wird zum Jahresende schrumpfen (2020)

    Clemens, Marius ; Junker, Simon; Michelsen, Claus ; Dany-Knedlik, Geraldine;

    Zitatform

    Clemens, Marius, Geraldine Dany-Knedlik, Claus Michelsen & Simon Junker (2020): Zweite Corona-Infektionswelle: Deutsche Wirtschaft wird zum Jahresende schrumpfen. (DIW aktuell 55), Berlin, 8 S.

    Abstract

    "Das erneute Aufflammen der Corona-Pandemie setzt dem Wirtschaftsaufschwung in Deutschland vorerst ein Ende. Die rasant steigenden Infektionszahlen verunsichern VerbraucherInnen und Unternehmen weltweit, zudem haben viele europäische Regierungen, auch Deutschland, erneute Einschränkungen des Wirtschaftsgeschehens beschlossen, um die zweite Infektionswelle zu stoppen. Dies dürfte Berechnungen des DIW Berlin zufolge im vierten Quartal zu einer um 19 Milliarden Euro geringeren Wirtschaftsleistung führen. Das Bruttoinlandsprodukt wird zum Jahresende um voraussichtlich ein Prozent schrumpfen. Am stärksten betroffen sind konsumorientierte Dienstleistungsbereiche wie etwa das Gastgewerbe oder die Kultur- und Veranstaltungsszene. Die Industrie hingegen dürfte weniger stark in Mitleidenschaft gezogen werden als im ersten Halbjahr. Die Arbeitslosigkeit wird im Vergleich zum Frühjahr wohl nur moderat, um etwa 50 000 Personen, zunehmen. 400 000 Beschäftigte zusätzlich werden voraussichtlich in Kurzarbeit geschickt. Für das berechnete Szenario wurde angenommen, dass die Pandemie durch die erneuten Restriktionen schnell und dauerhaft begrenzt werden kann. Gelingt dies, kann die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr wieder wachsen. Ansonsten könnte der wirtschaftliche Schaden deutlich größer ausfallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    How many workers are employed in sectors directly affected by COVID-19 shutdowns, where do they work, and how much do they earn? (2020)

    Dey, Matthew; Loewenstein, Mark A.;

    Zitatform

    Dey, Matthew & Mark A. Loewenstein (2020): How many workers are employed in sectors directly affected by COVID-19 shutdowns, where do they work, and how much do they earn? In: Monthly labor review, Jg. 143, H. April. DOI:10.21916/mlr.2020.6

    Abstract

    "This article examines the labor market impacts of establishment shutdowns implemented in response to coronavirus disease 2019 (COVID-19). The analysis focuses on sectors directly exposed to the shutdowns and uses data from the Quarterly Census of Employment and Wages and Occupational Employment Statistics programs of the U.S. Bureau of Labor Statistics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Auswirkungen des Lockdown auf die regionale Wirtschaft: Welche Branchen und Regionen trifft der Ausnahmezustand besonders? Kurzexpertise (2020)

    Ehrentraut, Oliver; Wankmüller, Bernhard; Koch, Tobias;

    Zitatform

    Ehrentraut, Oliver, Tobias Koch & Bernhard Wankmüller (2020): Auswirkungen des Lockdown auf die regionale Wirtschaft. Welche Branchen und Regionen trifft der Ausnahmezustand besonders? Kurzexpertise. Berlin, 9 S.

    Abstract

    "Wie stark sind Branchen, Bundesländer und Regionen in Deutschland vom aktuellen wirtschaftlichen Ausnahmezustand betroffen? Ausgangspunkt der vorliegenden Kurzexpertise ist eine makroökonomische Analyse der Wertschöpfungs- und Zulieferverflechtungen mit dem Ausland sowie eine Abschätzung der nach aktuellem Stand absehbaren binnenwirtschaftlichen Konsequenzen. Die Erkenntnisse werden anhand einer Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit (2019) auf die Regionen übertragen. In Abhängigkeit der regional vorherrschenden Branchenstruktur ergibt sich eine höhere oder weniger starke Betroffenheit von Bundesländern und Regionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    IZA COVID-19 Crisis Response Monitoring: Short-Run Labor Market Impacts of COVID-19, Initial Policy Measures and Beyond (2020)

    Eichhorst, Werner; Arni, Patrick ; Verstraten, Paul; Costa, Rui; Nordström Skans, Oskar ; Colussi, Tommaso ; Houseman, Susan; Hensvik, Lena ; Marx, Paul ; Rinne, Ulf ; Ferreira, Priscila ; Leoni, Thomas ; Cerejeira, Joao; Machin, Stephen; Portela, Miguel ; Böheim, René ; Martiskova, Monika; Jongen, Egbert ; Ramos, Raul ; Cahuc, Pierre ; Kahanec, Martin ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Paul Marx, Ulf Rinne, René Böheim, Thomas Leoni, Pierre Cahuc, Tommaso Colussi, Egbert Jongen, Paul Verstraten, Priscila Ferreira, Joao Cerejeira, Miguel Portela, Raul Ramos, Martin Kahanec, Monika Martiskova, Lena Hensvik, Oskar Nordström Skans, Patrick Arni, Rui Costa, Stephen Machin & Susan Houseman (2020): IZA COVID-19 Crisis Response Monitoring: Short-Run Labor Market Impacts of COVID-19, Initial Policy Measures and Beyond. (IZA research report 98), Bonn, 153 S.

    Abstract

    "The unprecedented COVID-19 pandemic has a severe impact on societies, economies and labor markets. However, not all countries, socio-economic groups and sectors are equally affected. For example, occupational groups working in sectors where value chains have been disrupted and lockdowns have had direct impacts are affected more heavily, while the slowdown of hiring activities mostly affects young labor market entrants. As a result, there has been a steep increase in unemployment rates in many countries, but not everywhere to the same extent. Part of this difference can be related to the different role and extent of short-time work schemes, which is now being used more widely than during the Great Recession. Some countries have created or expanded these schemes, making coverage less exclusive and benefits more generous, at least temporarily. But short-time work is certainly not a panacea to “flatten the unemployment curve”. Furthermore, next to providing liquidity support to firms, unemployment benefits have been made more generous in many countries. Often, activation principles have also been temporarily reduced. Some countries have increased access to income support to some extent also for non-standard workers, such as temporary agency workers or self-employed workers, on an ad hoc basis. A major change in working conditions is the broad move towards telework arrangements and work from home. Nonetheless, it appears too early to assess the relative success of national strategies to cope with the pandemic and to revitalize the labor market as well as the medium-term fiscal viability of different support measures. Future monitoring will also have to trace policies to cope with the imminent structural changes that might result from the crisis or might be accelerated by the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Corona: Schub für den Onlinehandel (2020)

    Engels, Barbara; Rusche, Christian;

    Zitatform

    Engels, Barbara & Christian Rusche (2020): Corona: Schub für den Onlinehandel. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,29), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Vorübergehende Engpässe im Supermarkt und die Maßgabe, soziale Kontakte zu reduzieren und zu Hause zu bleiben, führen derzeit dazu, dass viele Deutsche anderes einkaufen als sonst. Für den Onlinehandel bietet sich in der Corona-Krise die Gelegenheit, neue Kunden zu gewinnen und Waren zu verkaufen, in denen der Offlinehandel bisher dominant ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona: Rechenzentren wortwörtlich systemrelevant (2020)

    Engels, Barbara;

    Zitatform

    Engels, Barbara (2020): Corona: Rechenzentren wortwörtlich systemrelevant. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,34), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die derzeitige Verlagerung vieler Lebensbereiche ins Digitale ist eine Herausforderung für die IT-Infrastruktur im ganzen Land. Zwar steigt die Spitzenleistung der deutschen Rechenzentren seit Jahren kontinuierlich - im internationalen Vergleich ist sie jedoch schwach. Das führt zu Abhängigkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    COVID-19 und Reglementierung von Berufen – gibt es auch Lichtblicke? (2020)

    Frohn, Martin ;

    Zitatform

    Frohn, Martin (2020): COVID-19 und Reglementierung von Berufen – gibt es auch Lichtblicke? In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 69, H. 2, S. 140-147. DOI:10.1515/zfwp-2020-2036

    Abstract

    "The Covid-19 crisis has had a severe impact on society and the economy. Some countries reacted with regulatory relaxations to cope with the crisis and digitisation of services provided possibilities to maintain service activities during the general lockdown measures. It became even more apparent that regulating access to and exercise of professional activities can have negative effects on adaptability of businesses and development of new and innovative business models. The recent adoption of an EU directive on a proportionality test, obliging Member States to carry out a thorough assessment of the effects of regulation before its adoption, provides guidance and a toolbox to ensure monitoring and adaptation of regulatory frameworks in view of developments such as those we have witnessed very recently. Regulatory trends in Member States and in particular in Germany go in opposite directions: While tightening of access requirements in craft professions, the German government considers significant reforms in legal services. In particular as regards the tightening of restrictions, it is expected that the EU directive on a proportionality test will lead to more sound and fact-based regulatory decisions." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie wir unsere Wirtschaft retten: Der Weg aus der Corona-Krise (2020)

    Fuest, Clemens;

    Zitatform

    Fuest, Clemens (2020): Wie wir unsere Wirtschaft retten. Der Weg aus der Corona-Krise. Berlin: Aufbau-Verlag, 277 S.

    Abstract

    "Wie lange reichen die Milliarden aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung? Welche Gefahr droht durch die immensen Schulden? Bleibt die Eurozone stabil? Wird der Sozialstaat es schaffen, neue Ungleichheiten zu bekämpfen? Was wird aus dem Klimaschutz? Und wie nutzen wir die Chancen, die diese Krise auch eröffnet? In seinem grundlegenden Buch weist Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts den Weg aus der Krise." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Einzelhandel in der Corona-Krise (2020)

    Genth, Stefan;

    Zitatform

    Genth, Stefan (2020): Der Einzelhandel in der Corona-Krise. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 9, S. 670-673. DOI:10.1007/s10273-020-2736-x

    Abstract

    "Zum Jahresbeginn 2020 war die Welt im Einzelhandel noch in Ordnung. Angesichts steigender verfügbarer Einkommen, einer stabilen Sparquote und einer Rekord- Erwerbstätigkeit rechnete die Branche im elften Jahr hintereinander mit einem Umsatzwachstum. Dann erreichte die Corona-Krise Deutschland mit voller Wucht. Am 18. März gingen schätzungsweise 200.000 Einzelhandelsbetriebe in den Lockdown. Folge war ein beispielloser Umsatzrückgang im drittgrößten Wirtschaftszweig Deutschlands. Zahlreiche Unternehmen gerieten von heute auf morgen in Existenznot. Auch nach teilweiser Wiedereröffnung der Geschäfte am 20. April und nach voller Öffnung am 6. Mai war die Krise keinesfalls vorbei. Der stationäre Einzelhandel leidet nach wie vor insbesondere unter schwachen Kundenfrequenzen. Die Umsätze erreichen in vielen Branchen bis heute nicht das Niveau der Vorjahre. Die Rezession infolge der Corona-Pandemie wird aller Voraussicht nach als der tiefste Einbruch der deutschen Volkswirtschaft seit der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre in die Geschichtsbücher eingehen. Anders als in früheren Krisen ist dieser Abschwung die Folge eines Wegbrechens des privaten Konsums, der traditionell ein stabilisierendes Element darstellte. Damit ist der Einzelhandel massiv betroffen." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Maschinenbau – Strategische Herausforderungen prae, propter et post Corona (2020)

    Gernandt, Johannes; Steinwachs, Thomas; Wiechers, Ralph;

    Zitatform

    Gernandt, Johannes, Thomas Steinwachs & Ralph Wiechers (2020): Maschinenbau – Strategische Herausforderungen prae, propter et post Corona. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 9, S. 666-670. DOI:10.1007/s10273-020-2735-y

    Abstract

    "Aktuell mehren sich zwar die Signale, dass sich die Wirtschaft nach ihrem tiefen Einbruch im weiteren Jahresverlauf 2020 – wenngleich mühsam – stabilisiert, hier und da sogar belebt, um 2021 auf einen Erholungspfad einzuschwenken. Jedoch zeigt das Wiederaufflammen von Infektionen mit der Folge lokaler Verschärfungen von Gesundheitsauflagen, dass Unternehmen, Wirtschaft und Politik gut beraten sind, sich mit dem Phänomen instabiler Lieferketten nachhaltig zu beschäftigen. Zudem wird das Wiederhochfahren der Wirtschaft nur in dem Maße gelingen, wie angemessene Antworten auf Prä-Corona-Herausforderungen gefunden werden. Dazu zählen die Bewältigung des Strukturwandels in wichtigen Industriesparten, der forcierte Umbau zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit sowie die fortgesetzte Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Hierauf soll im Folgenden detaillierter eingegangen werden." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigte in Minijobs sind VerliererInnen der coronabedingten Rezession (2020)

    Grabka, Markus M. ; Braband, Carsten; Göbler, Konstantin;

    Zitatform

    Grabka, Markus M., Carsten Braband & Konstantin Göbler (2020): Beschäftigte in Minijobs sind VerliererInnen der coronabedingten Rezession. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 45, S. 841-847. DOI:10.18723/diw_wb:2020-45-1

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat für die geringfügig Beschäftigten in Deutschland deutliche Folgen: Um 850000 oder zwölf Prozent lag die Zahl der MinijoberInnen im Juni 2020 niedriger als ein Jahr zuvor. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist im Vergleich um lediglich 0,2 Prozent gesunken. Ein entscheidender Unterschied: MinijobberInnen haben keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Zudem haben viele geringfügig Beschäftigte nur einen befristeten oder gar keinen Arbeitsvertrag. Und schließlich sind von den Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vor allem Branchen mit einem hohen Anteil an Minijobs betroffen, beispielsweise das Gastgewerbe. All dies führt dazu, dass MinijobberInnen in der Krise vergleichsweise schnell ihre Beschäftigung verlieren. Unabhängig von der aktuellen Situation erscheint das Segment der geringfügigen Beschäftigung reformbedürftig. Die Zahl der MinijobberInnen ist in den Jahren 2003 bis 2019 um 43 Prozent auf 7,6 Millionen gestiegen, knapp 19 Prozent aller ArbeitnehmerInnen sind damit hierzulande geringfügig beschäftigt. Gleichzeitig hat sich die Hoffnung, dass Minijobs eine Brücke in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sein können, nicht erfüllt. Zudem bieten sie in gleichstellungspolitischer Hinsicht Fehlanreize. Mögliche Reformansätze wären die Absenkung der Geringfügigkeitsschwelle und die Abschaffung der Abgabenbefreiung bei reinen Nebentätigkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    COVID-19: A Crisis of the Female Self-Employed (2020)

    Graeber, Daniel ; Seebauer, Johannes; Kritikos, Alexander S. ;

    Zitatform

    Graeber, Daniel, Alexander S. Kritikos & Johannes Seebauer (2020): COVID-19: A Crisis of the Female Self-Employed. (DIW-Diskussionspapiere 1903), Berlin, 41 S.

    Abstract

    "We investigate how the economic consequences of the pandemic, and of the government-mandated measures to contain its spread, affected the self-employed relative to employed individuals in Germany and, secondly, to what extent the female self-employed were more strongly hit than their male counterparts. For our analysis, we use representative, real-time survey data where respondents are asked about their situation during the COVID-19 pandemic. Our findings indicate that self-employed individuals were much more likely to suffer income losses than employees. Among the self-employed, women were 35% more likely to experience income losses than men, as women are disproportionately working in industries that are more severely affected by the COVID-19 pandemic. We conclude that future policy measures intended to mitigate such shocks should account for this variation in economic hardship." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Covid-19-Pandemie und Klimawandel als Beschleuniger des Strukturwandels: Fachkräftesicherung in Zeiten von Digitalisierung und Defossilisierung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020 (2020)

    Grunau, Philipp ; Matthes, Britta ; Stops, Michael ; Lehmer, Florian ; Janser, Markus ; Vicari, Basha ; Laible, Marie-Christine ;

    Zitatform

    Grunau, Philipp, Markus Janser, Marie-Christine Laible, Florian Lehmer, Britta Matthes, Michael Stops & Basha Vicari (2020): Covid-19-Pandemie und Klimawandel als Beschleuniger des Strukturwandels: Fachkräftesicherung in Zeiten von Digitalisierung und Defossilisierung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020. (IAB-Stellungnahme 11/2020), Nürnberg, 10 S.

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2020/2021 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Einschätzung der Bedeutung von Automatisierung und Digitalisierung in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie sowie des Handlungsbedarfs, ein ausreichendes Fachkräfteangebot auch für die Energiewende und Defossilisierung sicherzustellen, gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2020 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona und Mobilität: Eine Einschätzung zu den Auswirkungen des Konjunkturpakets (2020)

    Haas, Tobias ; Schütt, Mariana;

    Zitatform

    Haas, Tobias & Mariana Schütt (2020): Corona und Mobilität: Eine Einschätzung zu den Auswirkungen des Konjunkturpakets. In: Prokla, Jg. 50, H. 200, S. 545-552. DOI:10.32387/prokla.v50i200.1902

    Abstract

    "Das Verkehrsaufkommen ging in der Corona-Krise drastisch zurück, gleiches gilt für die Automobilproduktion und die Zahl der Neuzulassungen. Die Verkehrsbranche wird entsprechend stark adressiert im Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Das gilt für die Bahn und den öffentlichen Personennahverkehr wie auch den Luftverkehr. Das Ausbleiben einer generellen Kaufprämie für Autos, wie sie die Autoindustrie im Einklang mit der IG Metall gefordert hatte, bildet einen partiellen Machtverlust der Autohersteller ab. Gleichwohl gibt es eine große Kontinuität in der Subventionierung des Automobils, die nun weiter auf E-Autos ausgerichtet wird. Insofern ist das Konjunkturpaket primär eine Stabilisierung und Fortschreibung des Status quo." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stay At Work: Zur Situation der Live-In-Pflege in der Corona-Krise (2020)

    Habel, Simone; Tschenker, Theresa;

    Zitatform

    Habel, Simone & Theresa Tschenker (2020): Stay At Work. Zur Situation der Live-In-Pflege in der Corona-Krise. In: Soziale Sicherheit, Jg. 69, H. 6, S. 215-219.

    Abstract

    "In kaum einem Bereich hat sich die Pflegekrise während der COVID-19-Pandemie deutlicher gezeigt als in der Live-In-Pflege. Anhand von sechs qualitativen Experteninterviews1 mit Vermittlern und Vermittlerinnen von Live-Ins auf dem »grauen Markt« der häuslichen Betreuung und Pflege konnten die in der COVID-19-Pandemie aufgetauchten Probleme und Lösungsansätze der Agenturen erhoben werden. Diese werden in den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Debatte um die Beschäftigungsbedingungen in der Live-In-Pflege eingebettet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Resilientes Handwerk? Auswirkungen der Corona-Krise und der Rückvermeisterung auf die Betriebsdynamik (2020)

    Haverkamp, Katarzyna; Runst, Petrik ; Proeger, Till ;

    Zitatform

    Haverkamp, Katarzyna, Petrik Runst & Till Proeger (2020): Resilientes Handwerk? Auswirkungen der Corona-Krise und der Rückvermeisterung auf die Betriebsdynamik. (Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung 44), Göttingen, 27 S. DOI:10.3249/2364-3897-gbh-44

    Abstract

    "Die ökonomischen Effekte der Corona-Maßnahmen haben auch das Handwerk in hohem Maße betroffen. Neben Umsatzverlusten hat dies auch strukturelle Wirkungen, die anhand der Gründungen und Austragungen in den Handwerksrollen abgebildet werden können. Im Anschluss an eine erste Studie im Sommer 2020 präsentiert diese Analyse Daten zu Ein- und Austragungen in die Handwerksrollen von dreizehn Handwerkskammern von 2007 bis 2020 mit einem besonderen Fokus auf die wöchentliche Entwicklung im Jahr 2020. Hierbei kann die strukturelle Wirkung des Lockdowns, der Hilfsmaßnahmen, aber auch der Novellierung der Handwerksordnung vom Februar 2020 identifiziert werden [...] Insgesamt ist festzuhalten, dass die geringere Zahl an Eintragungen primär auf die Novellierung der Handwerksordnung und nur sekundär auf die Auswirkungen der Corona-Krise zurückzuführen ist. Die deutlich abgesunkenen Austragungszahlen wiederum können primär auf die umfassenden finanziellen und rechtlichen Unterstützungsmaßnahmen im Rahmen der Corona-Krise, sekundär auf die Novellierung der Handwerksordnung zurückgeführt werden. Bislang zeigt sich das Handwerk somit als sehr resilient im Hinblick auf die Krisenfolgen, insbesondere da ein erheblicher Teil der ökonomischen Effekte auf die Novellierung der Handwerksordnung zurückzuführen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Covid-19-Pflegestudie der Diakonie: Eine Ad-hoc-Studie zu den Erfahrungen von Diakonie-Mitarbeitenden in der Altenhilfe/-pflege während der Covid-19-Pandemie (2020)

    Hörsch, Daniel;

    Zitatform

    Hörsch, Daniel (2020): Covid-19-Pflegestudie der Diakonie. Eine Ad-hoc-Studie zu den Erfahrungen von Diakonie-Mitarbeitenden in der Altenhilfe/-pflege während der Covid-19-Pandemie. Berlin, 73 S.

    Abstract

    "Die Diakonie und die Zukunftswerkstatt von Diakonie und EKD, die Evangelische Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi), haben mit einer Ad-hoc-Studie Erfahrungen von Diakonie-Mitarbeitenden in der stationären Altenhilfe und Hospizen während der Covid-19-Pandemie untersucht. Die Mitarbeitenden wurden gefragt, wie es ihnen seit Ausbruch der Pandemie ergangen ist, wie sie die Arbeitssituation und den Pflegealltag bewerkstelligen, wo sie akuten Handlungsbedarf sehen und auch, wo sie Unterstützung finden und welche Forderungen sie haben. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Personalmangel bei der Pandemie-Bewältigung eine der größten Belastungen darstellt. Die Pflegekräfte haben außerdem Sorge, sich während der Arbeit anzustecken. Hart ins Gericht gehen die Befragten mit der Politik: Statt Klatschen und Balkonbotschaften fordern rund zwei Drittel der Befragten endlich strukturelle Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und Bezahlung. Die jetzt vorliegende Studie unterstreicht, wie groß der Reformbedarf aus Sicht der Diakonie-Mitarbeitenden in der Pflege tatsächlich ist. Eine echte Reform der Pflegeversicherung, die den Personalmangel und die Arbeitsbedingungen in den Blick nimmt, ist aus ihrer Sicht der nächste dringend überfällige Schritt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Postcorona-Politik: Was meint ›systemrelevant‹? (2020)

    Hübscher, Marc C.;

    Zitatform

    Hübscher, Marc C. (2020): Postcorona-Politik: Was meint ›systemrelevant‹? In: A. Brink, B. Hollstein, C. Neuhäuser & M. C. Hübscher (Hrsg.) (2020): Lehren aus Corona, S. 123-135. DOI:10.5771/9783748909460-123

    Abstract

    In der Corona-Krise erleben wir etwa im Vergleich zur Weltfinanzkrise 2007/2008 eine neue Qualität der Systemrelevanz. Sowohl in der Medienberichterstattung als auch in den Verlautbarungen von Ministerien und Verwaltungen lassen sich Aufzählungen von systemrelevanten Leistungen finden, die es einfacher erscheinen lassen aufzuführen, was alles nicht systemrelevant ist. Das ist Anlass genug, um den politischen Begriff der Systemrelevanz genauer in seiner Bedeutung zu untersuchen. Wesentliche Folgerung aus der Corona-Krise scheint zu sein, dass eine Gesellschaft, die systemrelevante Leistungen bestimmen kann, auch in der Lage sein muss, diese systematisch in der Gesellschaft abzusichern. Das allerdings bedeutet schlussendlich zweierlei, die normativen wie auch funktionalen Aspekte dieser Leistungen darzustellen und nicht zuletzt auch ordopolitisch einzuordnen. Dem demokratischen Diskurs der Zivilgesellschaft wird es überlassen bleiben, was das bedeutet und was die Gesellschaft dafür bereit ist zu zahlen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Systemrelevant und dennoch kaum anerkannt: Das Lohn- und Prestigeniveau unverzichtbarer Berufe in Zeiten von Corona (2020)

    Koebe, Josefine; Samtleben, Claire ; Zucco, Aline; Schrenker, Annekatrin ;

    Zitatform

    Koebe, Josefine, Claire Samtleben, Annekatrin Schrenker & Aline Zucco (2020): Systemrelevant und dennoch kaum anerkannt: Das Lohn- und Prestigeniveau unverzichtbarer Berufe in Zeiten von Corona. (DIW aktuell 28), Berlin, 7 S.

    Abstract

    "In Zeiten der Corona-Krise zeigt sich: Bestimmte Berufsgruppen und Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens sind systemrelevant. Dazu zählen beispielsweise das Gesundheitswesen, die innere Sicherheit, die Grund- und Lebensmittelversorgung, Kindernotbetreuung oder der Erhalt der Verkehrs- und IT-Infrastruktur. Die große Mehrheit der als systemrelevant definierten Berufe weist jedoch außerhalb von Krisenzeiten ein geringes gesellschaftliches Ansehen sowie eine unterdurchschnittliche Bezahlung auf. Darüber hinaus zeigt sich, dass systemrelevante Berufe mehrheitlich von Frauen ausgeübt werden. Die Diskrepanz zwischen gesellschaftlicher Unverzichtbarkeit und tatsächlicher Entlohnung – gemessen am Stundenlohn und beruflichem Prestige – ist in Krisenzeiten besonders offensichtlich. Deshalb sollten auf kollektive Dankbarkeit konkrete Maßnahmen folgen, beispielsweise eine höhere Entlohnung sowie breitere tarifvertragliche Absicherung. Das würde dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen und Attraktivität der systemrelevanten Berufe erheblich zu verbessern. Gleichzeitig könnte damit auch der Gender Pay Gap, also die Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern, reduziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Systemrelevant, aber dennoch kaum anerkannt: Entlohnung unverzichtbarer Berufe in der Corona-Krise unterdurchschnittlich (2020)

    Koebe, Josefine; Samtleben, Claire ; Zucco, Aline; Schrenker, Annekatrin ;

    Zitatform

    Koebe, Josefine, Claire Samtleben, Annekatrin Schrenker & Aline Zucco (2020): Systemrelevant, aber dennoch kaum anerkannt: Entlohnung unverzichtbarer Berufe in der Corona-Krise unterdurchschnittlich. (DIW aktuell 48), Berlin, 9 S.

    Abstract

    "In Zeiten der Corona-Krise zeigt sich: Bestimmte Berufsgruppen und Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens sind systemrelevant. 1 Die Mehrheit der als systemrelevant definierten Berufe weist jedoch außerhalb von Krisenzeiten ein geringes gesellschaftliches Ansehen und eine unterdurchschnittliche Bezahlung auf. Der Frauenanteil ist hingegen überdurchschnittlich. Dies gilt vor allem für die systemrelevanten Berufe der „ersten Stunde“, also jene Tätigkeiten, die seit Beginn der Corona-Krise als systemrelevant gelten. Die Liste systemrelevanter Berufe wurde über die Zeit konkretisiert und um weitere Berufsgruppen ergänzt. Diese zusätzlichen Berufe haben ein höheres Lohn- und Prestigeniveau und einen höheren Männeranteil. Dennoch gilt auch nach der erweiterten Definition der systemrelevanten Berufe „zweiter Stunde“: Die Diskrepanz zwischen gesellschaftlicher Unverzichtbarkeit und tatsächlicher Entlohnung ist in Krisenzeiten besonders offensichtlich. Deshalb sollten auf kollektive Dankbarkeit konkrete Maßnahmen folgen, wie eine höhere Entlohnung und eine breitere tarifvertragliche Absicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Business disruptions from social distancing (2020)

    Koren, Miklós; Peto, Rita;

    Zitatform

    Koren, Miklós & Rita Peto (2020): Business disruptions from social distancing. In: Covid economics H. 2, S. 13-31.

    Abstract

    "Social distancing interventions can be effective against epidemics but are potentially detrimental for the economy. Businesses that rely heavily on face-to-face communication or close physical proximity when producing a product or providing a service are particularly vulnerable. There is, however, no systematic evidence on the role of human interactions across different lines of business and about which will be the most limited by social distancing. In this paper we provide theory-based measures of the reliance of US businesses on human interaction, detailed by industry and geographic location. We find that 49 million workers work in occupations that rely heavily on faceto- face communication or require close physical proximity to other workers. Our model suggests that when businesses are forced to reduce worker contacts by half, they need a 12% wage subsidy to compensate for the disruption in communication. Retail, hotels and restaurants, arts and entertainment and schools are the most affected sectors. Our results can help target fiscal assistance to businesses that are most disrupted by social distancing." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Corona-Pandemie wird zur Krise für Selbständige (2020)

    Kritikos, Alexander S. ; Graeber, Daniel ; Seebauer, Johannes;

    Zitatform

    Kritikos, Alexander S., Daniel Graeber & Johannes Seebauer (2020): Corona-Pandemie wird zur Krise für Selbständige. (DIW aktuell 47), Berlin, 8 S.

    Abstract

    "Durch den Nachfrageausfall in Folge der Corona-Krise haben viele Selbständige ihre Einkommensgrundlage – zumindest vorübergehend – teilweise oder sogar vollständig verloren. Rund 60 Prozent unter ihnen beklagen Einkommensverluste, während es bei den abhängig Beschäftigten etwa 15 Prozent sind. Rund die Hälfte der von der Krise negativ betroffenen Selbständigen verfügt nur für maximal drei Monate über Liquiditätsreserven. Gleichzeitig erhalten Selbständige relativ wenig direkte staatliche Unterstützung, um ihre Einkommensausfälle auszugleichen. Entsprechend besorgt sind viele von ihnen um ihre eigene wirtschaftliche Situation. Der Vergleich mit den abhängig Beschäftigten veranschaulicht, dass die Corona-Krise auch eine Krise für die Selbständigen ist. Die politischen Entscheidungsträger sollten auch im Interesse des Wirtschaftsstandorts Deutschland die Selbständigen in ihren wirtschafts- sowie sozialpolitischen Erwägungen stärker berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Impact of COVID-19 Policy Responses on Live-In Care Workers in Austria, Germany, and Switzerland (2020)

    Leiblfinger, Michael ; Prieler, Veronika ; Lutz, Helma ; Benazha, Aranka ; Schwiter, Karin ; Steiner, Jennifer;

    Zitatform

    Leiblfinger, Michael, Veronika Prieler, Karin Schwiter, Jennifer Steiner, Aranka Benazha & Helma Lutz (2020): Impact of COVID-19 Policy Responses on Live-In Care Workers in Austria, Germany, and Switzerland. In: Journal of Long-Term Care, Jg. 2020, S. 144-150. DOI:10.31389/jltc.51

    Abstract

    "Context: The measures taken to counter the COVID-19 pandemic restricted the circular migration of live-in care workers between their countries of origin and the elderly persons’ households. Objective: In this comparative policy analysis, the impact of COVID-19 related policy measures for transnationally organised live-in care in Austria, Germany, and Switzerland is investigated. Method: Policy measures and media debates were analysed and inquiries with care workers, representatives of care agencies, unions, and activist groups were carried out between March and June 2020. Findings: In accordance with their institutionalisation of live-in care, Austria, Germany, and Switzerland responded differently to the challenges the pandemic posed to live-in care arrangements. However, all three countries focused on extending care workers’ rotas and re-establishing transnational mobility. These priorities subordinated the interests of care workers to those of care recipients. Furthermore, the measures remained short-term solutions that failed to acknowledge the fundamental flaws and inequalities of a care model that relies primarily on female migrant workers and wage differentials within Europe. Limitations: This policy comparison is based on an in-depth analysis of COVID-19 related policies, supplemented by inquiries among stakeholders with whom research had been done prior to the pandemic. More in-depth interviews are required to further substantiate the findings concerning their perspectives and gain insight into the longer-term effects of the pandemic. Implications: The pandemic has brought the flaws of the live-in care model to the fore. Countries need to rethink their fragile care policies, which build on social inequality and uninhibited transnational mobility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Was ist wichtig? Die Corona-Pandemie als Impuls zur Neubewertung systemrelevanter Sektoren (2020)

    Lübker, Malte; Zucco, Aline;

    Zitatform

    Lübker, Malte & Aline Zucco (2020): Was ist wichtig? Die Corona-Pandemie als Impuls zur Neubewertung systemrelevanter Sektoren. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 73, H. 6, S. 472-484. DOI:10.5771/0342-300X-2020-6-472

    Abstract

    "Um den weiteren Ausbruch des Corona-Virus in Deutschland zu verhindern, wurde im März 2020 das soziale und wirtschaftliche Leben erheblich eingeschränkt. Lediglich Beschäftigte in den systemrelevanten Sektoren waren dazu angehalten, ihrer Erwerbstätigkeit weiter nachzugehen, da sie den Erhalt der kritischen In­frastruktur sicherten. In diesem Beitrag gehen die Autoren der Beschäftigung und insbesondere der Entlohnung in diesen Sektoren nach. Sie stützen ihre Analyse auf einen Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) des IAB. Mittels deskriptiver Statistiken und Regressionen zeigen sie zunächst, dass die Beschäftigten in diesen Sektoren sich deutlich von sonst hoch angesehenen Beschäftigtengruppen unterscheiden, denn dort sind vor allem teilzeitbeschäftigte Frauen und Personen mit fachlichen Tätigkeiten beschäftigt. Weiterhin zeigt sich, dass die Entlohnung in diesen Sektoren durchaus heterogen ist: Denn während in einigen systemrelevanten Branchen weit überdurchschnittlich entlohnt wird, liegen die Löhne anderer systemrelevanter Sektoren weiter unter dem Schnitt. Dieses Resultat ist stabil, wenn für Humankapital-Variablen kontrolliert wird. Die angesichts der Krisensituation offenbarte Relevanz dieser Tätigkeiten verdeutlicht die Notwendigkeit einer Neubewertung dieser Sektoren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    How the German Mittelstand is mastering the COVID-19 crisis (2020)

    Meffert, Jürgen; Richter, Gérard; Mohr, Niko;

    Zitatform

    Meffert, Jürgen, Niko Mohr & Gérard Richter (2020): How the German Mittelstand is mastering the COVID-19 crisis. Düsseldorf, o. Sz.

    Abstract

    "A comprehensive survey sheds light on the economic impact of the COVID-19 crisis on Mittelstand enterprises: their outlook, key success factors in mastering the shutdown, and the way out of the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Soziale Arbeit in der Corona-Pandemie: Zwischen Überforderung und Marginalisierung: Empirische Trends und professionstheoretische Analysen zur Arbeitssituation im Lockdown (2020)

    Meyer, Nikolaus; Buschle, Christina;

    Zitatform

    Meyer, Nikolaus & Christina Buschle (2020): Soziale Arbeit in der Corona-Pandemie: Zwischen Überforderung und Marginalisierung. Empirische Trends und professionstheoretische Analysen zur Arbeitssituation im Lockdown. (IUBH discussion papers - Sozialwissenschaften 2020,4), Erfurt, 26 S.

    Abstract

    "The corona pandemic, but also contact restrictions and other hygiene measures have significantly changed the actions and routines of social work workers. The first trends from the quantitative study on the work situation in social work during the corona pandemic are now available. It is already becoming apparent: In addition to the concentration of work, employees perceive changed work alliances with the addressees as well as changed professional standards. Despite higher demands, however, social recognition remains low. At present it is still open what consequences the changes in occupational standards will have for professional action in social work in the future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Unequal effects of the COVID-19 pandemic on scientists (2020)

    Myers, Kyle R. ; Wang, Dashun ; Thursby, Marie C. ; Schiffer, Peter ; Thursby, Jerry G. ; Lakhani, Karim R. ; Tham, Wei Yang ; Cohodes, Nina; Yin, Yian ; Walsh, Joseph T. ;

    Zitatform

    Myers, Kyle R., Wei Yang Tham, Yian Yin, Nina Cohodes, Jerry G. Thursby, Marie C. Thursby, Peter Schiffer, Joseph T. Walsh, Karim R. Lakhani & Dashun Wang (2020): Unequal effects of the COVID-19 pandemic on scientists. In: Nature Human Behaviour, Jg. 4, H. 9, S. 880-883. DOI:10.1038/s41562-020-0921-y

    Abstract

    "COVID-19 has not affected all scientists equally. A survey of principal investigators indicates that female scientists, those in the 'bench sciences' and, especially, scientists with young children experienced a substantial decline in time devoted to research. This could have important short- and longer-term effects on their careers, which institution leaders and funders need to address carefully." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zum subjektiven Arbeitslosigkeitsrisiko der Beschäftigten in Deutschland (2020)

    Möhring, Katja ; Cornesse, Carina ; Krieger, Ulrich ; Fikel, Marina ; Juhl, Sebastian ; Friedel, Sabine ; Heinemann, Friederich; Naumann, Elias ; Blom, Annelies G. ; Lehrer, Roni ; Wenz, Alexander ; Reifenscheid, Maximiliane ; Rettig, Tobias ;

    Zitatform

    Möhring, Katja, Friederich Heinemann, Elias Naumann, Maximiliane Reifenscheid, Annelies G. Blom, Alexander Wenz, Tobias Rettig, Roni Lehrer, Ulrich Krieger, Sebastian Juhl, Sabine Friedel, Marina Fikel & Carina Cornesse (2020): Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zum subjektiven Arbeitslosigkeitsrisiko der Beschäftigten in Deutschland. (Mannheimer Corona-Studie), Mannheim, 14 S.

    Abstract

    "Trotz der massiven Produktionseinbrüche aufgrund der Covid-19-Pandemie im März/April 2020 hält die große Mehrheit der deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den eigenen Arbeitsplatz immer noch für vergleichsweise sicher. Dies gilt jedoch nicht für Kurzarbeiter, für Menschen in Freistellung ohne Lohnfortzahlung und für besonders vom Lockdown betroffene Branchen. Dies sind zentrale Ergebnisse des jüngsten Berichts aus der Mannheimer Corona-Studie der Universität Mannheim und dem ZEW Mannheim, der sich schwerpunktmäßig mit dem subjektiven Arbeitslosigkeitsrisiko befasst." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Das Corona-Virus: Folgen für den Strukturwandel am Arbeitsmarkt - kurz-, mittel- und langfristig: Erste Einschätzungen des QuBe-Projektes (2020)

    Mönnig, Anke; Weber, Enzo ; Zika, Gerd ; Helmrich, Robert; Maier, Tobias ; Wolter, Marc Ingo;

    Zitatform

    Mönnig, Anke, Marc Ingo Wolter, Robert Helmrich, Tobias Maier, Enzo Weber & Gerd Zika (2020): Das Corona-Virus: Folgen für den Strukturwandel am Arbeitsmarkt - kurz-, mittel- und langfristig. Erste Einschätzungen des QuBe-Projektes. (GWS-Kurzmitteilung 2020,02), Osnabrück, 8 S.

    Abstract

    "Die Dynamik der Ausbreitung des Coronavirus hat sich im März als außerordentlich schnell und aus ökonomischer Sicht nicht vorhersagbar erwiesen. Das QuBe-Projekt (www.qube-projekt.de) befasst sich unter der Leitung von BIBB und IAB zusammen mit der GWS mit den tiefgreifenden Änderungen des Arbeitsmarktes, die auf ökonomischen Strukturwandel, Digitalisierung oder sich veränderndes Mobilitätsverhalten zurückgehen. Die Folgen der Pandemie sind in ihrer aktuellen Stärke nur bedingt einschätzbar, aber schon heute lässt sich vermuten, dass die kurzfristig zu beobachtenden Verwerfungen auch mittel- bis langfristige Strukturänderungen des Arbeitsmarktes nach sich ziehen könnten. Erste Gedanken dazu werden im Folgenden referiert. Weitere Analysen bleiben notwendig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ; Zika, Gerd ;
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    Das Corona-Virus: Eine regionale Betrachtung am Beispiel des Gastgewerbes: Erste Einschätzungen des QuBe-Projektes (2020)

    Parton, Frederik; Maier, Tobias ; Schneemann, Christian ;

    Zitatform

    Parton, Frederik, Tobias Maier & Christian Schneemann (2020): Das Corona-Virus: Eine regionale Betrachtung am Beispiel des Gastgewerbes. Erste Einschätzungen des QuBe-Projektes. (GWS-Kurzmitteilung 2020,05), Osnabrück, 9 S.

    Abstract

    "Das Gastgewerbe beschäftigt rund 4,2 % aller Erwerbstätigen und rund 3,3 % aller Auszubildenden. Eine Insolvenz- und Schließungswelle würde somit sowohl eine hohe Zahl an Erwerbstätigen als auch Auszubildenden treffen. Letztere verfügen vor allem über einen Hauptschulabschluss oder eine mittlere Reife. Um die Integration dieser Jugendlichen ohne Studienberechtigung in den Arbeitsmarkt nicht zu gefährden, müssten Betriebsschließungen im Gastgewerbe möglichst verhindert werden. Dies kann zum einen mit entsprechenden Liquiditäts- und Soforthilfen gelingen, zum anderen könnten die Beschränkungen zum Eindämmen der COVID-19-Infektionen regional unterschiedlich gehandhabt werden. Während durch die regionalen Unterschiede in der Beschäftigtenstruktur vor allem die Regionen im Norden und Nord-Osten Deutschlands durch die Maßnahmen für das Gastgewerbe betroffen sind, ist die regionale Betroffenheit durch COVID-19-Infektionen in den süd- und westlichen Regionen am größten. Diese regionale Diskrepanz von wirtschaftlichen Auswirkungen der Maßnahmen für das Gastgewerbe und Infektionsgeschehen legt ein stärkeres Einbeziehen regionalspezifischer Gesichtspunkte bei der Entwicklung eines zukünftigen Maßnahmenpaketes nahe. Das strukturelle Problem bleibt: Selbst wenn die gastronomischen Betriebe an der Küste und in den Bergen wieder für heimisches Publikum geöffnet werden, bleiben die hohen, auf Touristinnen und Touristen ausgerichteten Kapazitäten bestehen. Regionale Öffnungen können nur einen kleinen Beitrag leisten." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schneemann, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung der Corona-Pandemie für das mobile Arbeiten in Caritas und SAGE-Berufen (2020)

    Pietsch, Marcel; Krimmer, Pascal; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Pietsch, Marcel, Pascal Krimmer & Lutz Bellmann (2020): Die Bedeutung der Corona-Pandemie für das mobile Arbeiten in Caritas und SAGE-Berufen. In: Zeitschrift für Arbeitsrecht und Tarifpolitik in Kirche und Caritas, Jg. 8, H. 4, S. 111-115., 2020-08-03.

    Abstract

    "Als pflegerische oder sozialpädagogische Fachkraft von zu Hause oder unterwegs aus arbeiten - wie kann das funktionieren? Mit der vierten Erhebungswelle des Caritaspanels möchten wir ab September 2020 einen genaueren Blick auf die bisherige Verbreitung mobiler Arbeitsformen in den Betrieben des Deutschen Caritasverbandes werfen. Speziell soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit die behördlichen Anweisungen sowie die Einhaltung der Hygiene- und Abstrandsregelungen im Kontext der Corona-Pandemie zur Einführung oder Ausweitung digitalisierter Organisationsabläufe und -strukturen beigetragen haben. Mit dem vorliegenden Artikel wird zunächst der bisherige Forschungsstand zur Verbreitung von mobilem Arbeiten und Homeoffice im deutschen Gesundheits-, Sozial-, Erziehungs- und Unterrichtswesen nachgezeichnet. Dies erfolgt anhand empirischer Ergebnisse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die als Kooperationspartner auch die neue Befragungsrunde des Caritaspanels begleiten. Daran knüpft eine kompakte Darstellung zentraler Ergebnisse der vergangenen Welle 2018 an, die sich an den bisher veröffentlichten Ausgaben des caritaspanel Reports orientiert. Abschließend werden weitere Neuerungen der kommenden Befragungsrunde dargestellt." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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    Kritische Infrastruktur in der Corona-Krise: Entwarnung nein, Entspannung ja (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Promberger, Markus;

    Zitatform

    Promberger, Markus (2020): Kritische Infrastruktur in der Corona-Krise: Entwarnung nein, Entspannung ja (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 14.07.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-07-09.

    Abstract

    "In existenziellen Krisen wie der derzeitigen Covid-19-Pandemie stellen Einrichtungen der "kritischen Infrastruktur" wie Krankenhäuser, Supermärkte oder Pflegeheime die Daseinsvorsorge sicher. Sie können aber nur funktionieren, wenn sie über ausreichend Ressourcen, insbesondere Arbeitskräfte, verfügen. Bislang konnten hier größere Engpässe vermieden werden. Für Entwarnung ist es gleichwohl zu früh." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus;
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    Langfristige wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie (2020)

    Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim (2020): Langfristige wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 11, S. 25-30.

    Abstract

    "Die Diskussion um die ökonomischen Folgen der Coronakrise konzentriert sich bislang vor allem auf die eher kurzfristigen konjunkturellen Effekte. Tatsächlich besteht das Risiko, dass die wirtschaftliche Entwicklung auch längerfristig negativ beeinflusst wird. Auf der einen Seite ist ein schwächeres Wachstum des Produktionspotenzials zu erwarten, insbesondere aufgrund der kriseninduzierten Investitionsschwäche in der Wirtschaft. Auf der anderen Seite dürften sich auch die Sektorstrukturen verändern: Während sich manche aktuell stark betroffene Branche, wie z.B. Tourismus oder Gastronomie, relativ schnell wieder erholen dürfte, sobald die nachfrageseitigen Restriktionen wegfallen, könnten in der Industrie Produktionskapazitäten dauerhaft wegfallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Deregulierung von Berufszugangsbeschränkungen und die Corona-Krise (2020)

    Rasch, Alexander ; Waibel, Christian ;

    Zitatform

    Rasch, Alexander & Christian Waibel (2020): Die Deregulierung von Berufszugangsbeschränkungen und die Corona-Krise. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 69, H. 2, S. 121-128. DOI:10.1515/zfwp-2020-2033

    Abstract

    "The corona virus crisis and its negative impact on the German economy call for countermeasures. This article discusses the impact of one measure: the deregulation of restrictions on access to certain professions that operate in markets with informational asymmetries. Firms’ persistence in such markets is crucial for both employees and customers. Previous analysis of provisions that reduced restrictions on access to professional craftsmen’s markets in 2004 has shown that the deregulation led to a decrease of firms’ persistence. Moreover, while the measures led to an increase in the total number of firms and an increase in employment in craftsmen’s markets, the fact that most of the newly hired employees worked part time dampened the effect on the total number of working hours. On the customers’ side, the deregulation led to lower prices, but also, potentially, to lower quality. Furthermore, the lower persistence is problematic given the information asymmetry." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Welche Branchen sind ökonomisch systemrelevant? (2020)

    Schneemann, Christian ; Wolter, Marc Ingo; Weber, Enzo ; Zika, Gerd ;

    Zitatform

    Schneemann, Christian, Enzo Weber, Marc Ingo Wolter & Gerd Zika (2020): Welche Branchen sind ökonomisch systemrelevant? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 9, S. 687-693. DOI:10.1007/s10273-020-2739-7

    Abstract

    "Im Zuge der Coronavirus-Pandemie stellt sich die Frage, welche Branchen systemrelevant sind. An erster Stelle stehen Bereiche wie Gesundheit und Pflege sowie alle Branchen, die die Versorgung des täglichen Bedarfs abdecken. Dabei reicht es jedoch nicht, nur die Branchen anzuschauen, die direkt für den Endverbrauch wichtig sind. Die gesamten Wertschöpfungsketten müssen betrachtet werden. Mithilfe der Input-Output-Rechnung werden die Vorleistungen einbezogen und die besonders systemrelevanten Branchen identifiziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schneemann, Christian ; Weber, Enzo ; Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Schleswig-Holsteins Dienstleister in der Corona-Krise: Drohende Schäden und Optionen der Wirtschaftspolitik (2020)

    Schrader, Klaus; Stehn, Jürgen; Laaser, Claus-Friedrich;

    Zitatform

    Schrader, Klaus, Jürgen Stehn & Claus-Friedrich Laaser (2020): Schleswig-Holsteins Dienstleister in der Corona-Krise: Drohende Schäden und Optionen der Wirtschaftspolitik. (Kiel policy brief 135), Kiel, 25 S.

    Abstract

    "Der im Zuge der Corona-Krise von der schleswig-holsteinischen Landesregierung verordnete wirtschaftliche Stillstand („Corona-Erlass“) betrifft fast ausschließlich den Dienstleistungssektor in den Bereichen „Handel“ und „konsumnahe Dienstleistungen“. Die Autoren stellen fest, dass in Werten von 2017 der steuerbare Umsatz in den betroffenen Branchen knapp 15 Mrd. Euro oder 8 Prozent des schleswig-holsteinischen Gesamtumsatzes betrug. Insgesamt fallen damit etwa 18 Prozent der Steuerpflichtigen unter den Erlass, was eine Folge der Kleinteiligkeit der Wirtschaft des Landes ist. In den vom „Corona-Erlass“ betroffenen Branchen sind etwa 240 000 Personen beschäftigt ‒ damit ist fast jeder fünfte Arbeitsplatz im Land unmittelbar betroffen. Die Kreise Nordfriesland und Ostholstein sind wegen des hohen Stellenwerts des Tourismus und des damit verbundenen Einzelhandels im regionalen Vergleich am stärksten betroffen. Aus Sicht der Autoren sind die staatlichen Unterstützungsleistungen trotz der Belastung der Haushalte und der Gefahr von Mitnahmeeffekten notwendig und hilfreich. Jedoch kann es sich nur um kurzfristige Überbrückungshilfen für eine sehr kurze Zeitspanne handeln, da die staatlichen Ressourcen endlich sind. Sie fordern, dass in einem nächsten Schritt Ausstiegsszenarien aus dem wirtschaftlichen (Teil-)Stillstand entworfen werden, die eine graduelle Öffnung einzelner, von der „Corona-Schließung“ betroffener Branchen und Unternehmen zum Ziel haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Licht am Horizont (2020)

    Siemann, Christiane;

    Zitatform

    Siemann, Christiane (2020): Licht am Horizont. In: Personalwirtschaft, Jg. 47, H. 10 Special: Zeitarbeit, S. 16-19.

    Abstract

    "Zeitarbeitsunternehmen kämpfen nicht nur mit den Folgen der Corona-Krise. Auch die Transformation großer Industriebereiche wie die Automobilbranche muss bewältigt werden. Dauertief - oder kann es nur besser werden? Ein Blick in eine krisenanfällige Branche, der Mut macht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Fluch und Segen globaler Wertschöpfungsketten angesichts der aktuellen Coronavirus-Krise (2020)

    Wohlmann, Monika; Rebeggiani, Luca;

    Zitatform

    Wohlmann, Monika & Luca Rebeggiani (2020): Fluch und Segen globaler Wertschöpfungsketten angesichts der aktuellen Coronavirus-Krise. (Streiflicht VWL / FOM Hochschule für Oekonomie & Management, KCV KompetenzCentrum für angewandte Volkswirtschaftslehre 06), Essen, 6 S.

    Abstract

    "Bereits in den ersten Wochen der Corona-Pandemie wurde deutlich: Deutschlands Abhängigkeit von globalen Wertschöpfungsketten kann in Krisenzeiten ein Fluch sein, wenn Teile der heimischen Produktion und der Versorgung aufgrund fehlender Lieferungen nicht mehr funktionieren. Wie stark ist Deutschlands Wirtschaft von internationalen Güterströmen abhängig? Welche Sektoren sind besonders betroffen? Welche Entwicklungen sind in der Zukunft, gerade angesichts der Coronavirus-Krise, zu erwarten?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Muster der Erwerbslosigkeit in der COVID-19-Krise (2020)

    Wolf, André;

    Zitatform

    Wolf, André (2020): Muster der Erwerbslosigkeit in der COVID-19-Krise. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 10, S. 815-816. DOI:10.1007/s10273-020-2769-1

    Abstract

    "Diese vorläufigen deskriptiven Ergebnisse verdeutlichen, dass die Frage des Tätigkeitsfeldes sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Dimension eine wichtige Rolle bei der Verteilung der ökonomischen Wohlfahrtsschäden aus der Pandemie in der Gesellschaft spielen kann. Damit verknüpft ist die Frage, inwieweit die Arbeitsnachfrage in den besonders betroffenen Berufsgruppen auch längerfristig durch hiermit verbundene Struktureffekte beeinträchtigt bleiben wird. Dies wird unter anderem davon abhängen, ob nach dem Auslaufen der gegenwärtig bestehenden Kurzarbeiterförderung entsprechende Nachfolgeregelungen greifen werden, aber auch, ob ein nachhaltiger Umbau von Arbeitsplatzumgebungen mit Blick auf Mitarbeiter- und Kundenschutz gelingt. Um den Zusammenhang zwischen krisenbedingten Erwerbsverläufen und soziodemografischem Hintergrund näher ergründen zu können, bedarf es zukünftig der Auswertung detaillierter Mikrodaten. Die Makroebene liefert allerdings bereits deutliche Hinweise, dass Fragen der Qualifizierung und Weiterbildung mittelfristig stärkere gesellschaftspolitische Relevanz zukommen dürfte." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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    Auswirkungen des Corona-Konjunkturprogramms auf Wirtschaft und Erwerbstätigkeit (2020)

    Wolter, Marc Ingo; Weber, Enzo ; Zika, Gerd ; Helmrich, Robert; Schneemann, Christian ;

    Zitatform

    Wolter, Marc Ingo, Robert Helmrich, Christian Schneemann, Enzo Weber & Gerd Zika (2020): Auswirkungen des Corona-Konjunkturprogramms auf Wirtschaft und Erwerbstätigkeit. (IAB-Discussion Paper 18/2020), Nürnberg, 18 S.

    Abstract

    "In dem vorliegenden Beitrag wird eine erste Einschätzung zu den Auswirkungen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets der Bundesregierung „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“ (Stand 03.06.2020) auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in Deutschland gegeben. Das Paket soll die wirtschaftlichen Folgen der COVID19 -Pandemie abmildern. Es soll die Konjunktur stärken, Arbeitsplätze erhalten sowie wirtschaftliche und soziale Härten abfedern. Zu den Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket treffen wir dort, wo sie spezifisch genug sind, eine Reihe von Szenarioannahmen und integrieren diese in das Analyseinstrument QINFORGE. Die Ergebnisse zeigen, dass das Wirtschaftswachstum um 1,4 Prozent in diesem Jahr und nochmal um 1,7 Prozent im nächsten Jahr günstiger ausfallen wird als ohne das Paket. Die Zahl der Erwerbstätigen wird im Verlauf des Jahres 2020 um fast 200 Tausend höher liegen als in einer Situation, in der es kein Konjunkturpaket gibt. Im Jahr 2021 sind es rund 240 Tausend. Bezogen auf die Branchen sind es im Jahr 2020 vor allem die öffentliche Verwaltung, die Branche Erziehung und Unterricht sowie das Baugewerbe, die infolge des Konjunkturpakets verstärkt Arbeitskräfte nachfragen. Im Jahr 2021 profitieren neben den genannten Branchen auch das Gesundheitswesen, die Architektur- und Ingenieursbüros, der Landverkehr sowie die Branche Heime und Sozialwesen vom Konjunkturpaket." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ; Zika, Gerd ; Schneemann, Christian ;
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    Entstehung der Hilfen für Soloselbstständige in der Corona-Pandemie: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/21467) (2020)

    Zitatform

    (2020): Entstehung der Hilfen für Soloselbstständige in der Corona-Pandemie. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/21467). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/22073), 25 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Entstehung der Hilfen für Soloselbstständige in der Corona-Pandemie.

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    Die Auswirkungen von COVID-19 auf den Tourismussektor (2020)

    Zitatform

    (2020): Die Auswirkungen von COVID-19 auf den Tourismussektor. (Sektor-Kurzdossier der IAO), Genf, 12 S.

    Abstract

    "Der Ausbruch von COVID-19 hat verheerende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Beschäftigung. Die Tourismusindustrie wurde von den zur Eindämmung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen hart getroffen und dürfte in absehbarer Zeit wohl kaum zur Normalität zurückkehren. Auch nach der schrittweisen Aufhebung der Eindämmungsmaßnahmen werden die überlebenden Unternehmen weiterhin vor den Herausforderungen stehen, die mit einer wohl eher langsamen Erholung verbunden sind. Nach Schätzungen der IAO könnten aufgrund der Pandemie 305 Millionen Arbeitsplätze (Vollzeitäquivalente) verloren gehen, viele davon in der Tourismusbranche. Aufgrund der Pandemie und der weltweiten Bemühungen zu ihrer Eindämmung könnte die internationale Tourismuswirtschaft um 45 bis 70 Prozent schrumpfen." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Arbeitsbedingungen und Epidemiebetroffenheit in der Fleischwirtschaft: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP(Drucksache 19/19983) (2020)

    Zitatform

    (2020): Arbeitsbedingungen und Epidemiebetroffenheit in der Fleischwirtschaft. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP(Drucksache 19/19983). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/21182 (21.07.2020)), 14 S.

    Abstract

    "Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zu Arbeitsbedingungen und Epidemiebetroffenheit in der Fleischwirtschaft u.a. mit Erläuterungen zu den am 20. Mai 2020 beschlossenen Eckpunkten eines Arbeitsschutzprogramms für die Fleischwirtschaft. (IAB-Doku)

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    Zeitarbeitsbranche aktuell 2020: zum Einfluß von COVID-19 (2020)

    Abstract

    "Nachdem sich der Zeitarbeitsmarkt 2019 bereits deutlich abgekühlt hatte, wird für 2020 ein massiver Einbruch von bis zu 30 Prozent erwartet. Das geht aus der Umfrage Zeitarbeitsbranche aktuell 2020 hervor, die die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) erstellt hat. Zwischen dem 12. März und dem 30. April 2020 hat PwC dazu die Geschäftsführer von 200 deutschen Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland mit einem Jahresumsatz zwischen zehn Millionen und drei Milliarden Euro befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Fachkräftereport für Juni 2020 - Corona-Spezial (2020)

    Zitatform

    (2020): Fachkräftereport für Juni 2020 - Corona-Spezial. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung), Köln, 4 S.

    Abstract

    "Der Fachkräftereport Juni 2020 analysiert kurzfristige Arbeitsmarkttrends auf der Ebene von Berufsbereichen und Berufen. So können Handlungsfelder identifiziert werden, die durch die Corona-Krise im Bereich der Fachkräftesicherung für Unternehmen entstehen." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Fachkräftereport für November 2020 – Corona Spezial (2020)

    Zitatform

    (2020): Fachkräftereport für November 2020 – Corona Spezial. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung), Köln, 5 S.

    Abstract

    "Der Fachkräftereport analysiert kurzfristige Arbeitsmarkttrends auf der Ebene von Berufsbereichen und Berufen. So können Handlungsfelder identifiziert werden, die durch die Corona-Krise im Bereich der Fachkräftesicherung für Unternehmen entstehen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bauberufe im Juli 2020 – Corona-Spezial (2020)

    Zitatform

    (2020): Bauberufe im Juli 2020 – Corona-Spezial. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Dieser KOFA-Kompakt stellt die Fachkräftesituation auf dem deutschen Arbeitsmarkt in Zeiten der Corona-Krise für ausgewählte Bauberufe dar. Die Auswahl der Berufe entspricht dem Berufsaggregat "Bauberufe" der Bundesagentur für Arbeit (BA). Durch die Analyse der Monatsdaten zu Arbeitslosen und gemeldeten Stellen können Handlungsfelder identifiziert werden, die durch die Corona-Krise im Bereich der Fachkräftesicherung für Unternehmen entstehen." (Textauszug, IAB-Doku)

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