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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen"
  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmarktprognosen (Stand: März 2021) (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Fuchs, Stefan ; Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje ; Heining, Jörg; Roth, Duncan ; Rossen, Anja ;

    Zitatform

    Fuchs, Stefan, Jörg Heining, Anja Rossen, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2021): Regionale Arbeitsmarktprognosen (Stand: März 2021) (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 07.04.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-04-06.

    Abstract

    "Der Arbeitsmarkt wird sich 2021 langsam von den Folgen der Covid-19-Pandemie erholen. Das IAB erwartet für das laufende Jahr eine leichte Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in allen Bundesländern. Die Arbeitslosigkeit wird vor allem in den ostdeutschen Flächenländern wieder zurückgehen. Sie wird aber nicht das Vorkrisenniveau erreichen. Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt fallen dabei von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Germany's Economic Restart after Covid-19: The Role of Fiscal Policy and Taxation (2021)

    Fuest, Clemens;

    Zitatform

    Fuest, Clemens (2021): Germany's Economic Restart after Covid-19: The Role of Fiscal Policy and Taxation. In: CESifo forum, Jg. 22, H. 6, S. 3-7.

    Abstract

    "Restarting the economy and achieving a strong and sustainable economic recovery is challenging, not only for Germany but even more so for many other countries, in particular those hit hardest by the pandemic. It is of key importance that countries individually do what is necessary to achieve this recovery. However, many of the economic challenges before us, in particular, climate change and geopolitical shifts, require cooperation and reforms at the European and the international level. Therefore, the key task of the incoming German government will be to contribute decisively to reforms of the EU with the objective of deepening European integration in policy areas where action at the EU level creates added value." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ohne Einstellungsschub wird sich die Arbeitslosigkeit verfestigen (2021)

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Gartner, Hermann & Enzo Weber (2021): Ohne Einstellungsschub wird sich die Arbeitslosigkeit verfestigen. In: Makronom H. 22.04.2021, o. Sz.

    Abstract

    "Auf dem Arbeitsmarkt zeigen sich erste Anzeichen für eine Verfestigung von Arbeitslosigkeit. Um bleibende Schäden zu vermeiden, sollte die Politik Maßnahmen zur Förderung von Neueinstellungen ergreifen. Eine Analyse von Hermann Gartner und Enzo Weber." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Große Rezession und Corona-Krise: Wie der Arbeitsmarkt zwei sehr unterschiedliche Krisen bewältigt (2021)

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ; Hutter, Christian ;

    Zitatform

    Gartner, Hermann, Christian Hutter & Enzo Weber (2021): Große Rezession und Corona-Krise: Wie der Arbeitsmarkt zwei sehr unterschiedliche Krisen bewältigt. (IAB-Kurzbericht 27/2021), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "In den vergangenen 15 Jahren hat Deutschland zwei schwere Rezessionen erlebt: Die Große Rezession infolge der Finanzkrise 2008 und nun die Rezession infolge der COVID-19-Pandemie. Der Kurzbericht vergleicht, wie der deutsche Arbeitsmarkt die Große Rezession und das erste Jahr der Corona-Krise bewältigt hat. Der Arbeitsmarkt reagierte beide Male vergleichsweise robust. In beiden Krisen sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten relativ moderat. Während geringfügig Beschäftigte und Selbstständige in der Großen Rezession eine stabile Entwicklung aufwiesen, sank ihre Zahl während der Corona-Krise deutlich. In beiden Rezessionen gab es Arbeitsplatzverluste im produzierenden Gewerbe. Während der Corona-Krise mussten zusätzlich weite Teile des Dienstleistungssektors deutliche Einbußen hinnehmen. Das Instrument der Kurzarbeit hat sich in beiden Krisen bewährt, wobei der Stabilisierungsbeitrag in der Corona-Krise besonders groß war." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - August 2021 (2021)

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Gartner, Hermann & Enzo Weber (2021): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - August 2021. In: IAB-Forum H. 31.08.2021 Nürnberg, 2021-08-30.

    Abstract

    "Die Wirtschaftsleistung hat sich nach dem Ende des Lockdowns deutlich erholt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg preis-, saison- und kalenderbereinigt um 1,6 Prozent gegenüber dem ersten Quartal. Risiken bestehen trotz der Impffortschritte aufgrund von möglichen coronabedingten Einschränkungen im Herbst. Der Arbeitsmarkt bleibt auf Erholungskurs." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Die Betroffenheit der Wirtschaftszweige durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 in Gesamt- und Ostdeutschland (2021)

    Gillmann, Niels; Hilgenberg, Alexander;

    Zitatform

    Gillmann, Niels & Alexander Hilgenberg (2021): Die Betroffenheit der Wirtschaftszweige durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 in Gesamt- und Ostdeutschland. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 28, H. 1, S. 33-35.

    Abstract

    "Sämtliche wirtschaftliche Aktivitäten waren im Jahr 2020 stark durch den Verlauf der Corona-Pandemie geprägt. Mit Hilfe der monatlichen Konjunkturumfragen des ifo Instituts betrachten wir die Betroffenheit der Unternehmen der einzelnen Wirtschaftszweige in Gesamt- und Ostdeutschland zwischen April und November 2020. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die erste Welle der Pandemie die Unternehmen im Jahr 2020 am meisten belastet hat. Die ostdeutschen Unternehmen waren jedoch im Frühjahr nur unterdurchschnittlich von Corona betroffen. Im Sommer schätzten die Unternehmen ihre Lage in Ost- und Gesamtdeutschland deutlich besser ein. Ab dem Oktober stellen wir eine überdurchschnittliche Belastung der ostdeutschen Unternehmen durch Corona fest. In Deutschland insgesamt setzte sich der Trend der Erholung hingegen auch zu Beginn der zweiten Welle weiter fort." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gemeinschaftsdiagnose: Die Krise wird allmählich überwunden (2021)

    Gornig, Martin ; Holtemöller, Oliver ; Kooths, Stefan; Wollmershäuser, Timo; Schmidt, Torsten ;

    Zitatform

    Gornig, Martin, Oliver Holtemöller, Stefan Kooths, Torsten Schmidt & Timo Wollmershäuser (2021): Gemeinschaftsdiagnose: Die Krise wird allmählich überwunden. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 10, S. 773-776. DOI:10.1007/s10273-021-3026-y

    Abstract

    "Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute senken ihre BIP-Wachstumsprognose für 2021 von 3,7 % auf 2,4 %. Dafür ist insbesondere die schwächelnde Industrieproduktion verantwortlich, die unter Lieferengpässen leidet. Die internationale Konjunktur erholt sich zwar von den Verwerfungen der Corona-Pandemie, aber nur langsam, da die Impffortschritte regional unterschiedlich sind. Die Verbraucherpreise haben sich 2021 stark erhöht." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Störungen der Geschäftsabläufe durch Corona (2021)

    Grömling, Michael; Bardt, Hubertus ; Niendorf, Paul;

    Zitatform

    Grömling, Michael, Hubertus Bardt & Paul Niendorf (2021): Störungen der Geschäftsabläufe durch Corona. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 5, S. 400-402. DOI:10.1007/s10273-021-2925-2

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie stellt auch im Frühjahr 2021 eine große Herausforderung dar. Aus ökonomischer Sicht wird die Volkswirtschaft auf ihrer Angebots- und Nachfrageseite beeinträchtigt. Auf der Angebotsseite werden Wertschöpfungsketten und Produktionsprozesse gestört, weil ausländische und inländische Zulieferungen – wie bei Halbleitern – stocken und Transportwege eingeschränkt sind. Die Beschäftigten können aufgrund begrenzter Bewegungsfreiheit, geschlossener Bildungseinrichtungen sowie gesundheitlicher Vorsichtsmaßnahmen nicht wie gewohnt arbeiten. Gleichzeitig wird die inländische Nachfrage durch Lockdown-Maßnahmen – wie Teilschließungen des Handels, der Gastronomie und der Kulturwirtschaft – sowie durch eine Investitionszurückhaltung infolge hoher wirtschaftlicher Unsicherheit beschränkt. Das Infektionsgeschehen weltweit belastet auch die Nachfrage nach deutschen Exportgütern, wenngleich sich die deutschen Ausfuhren infolge der schnellen und kräftigen Erholung der Weltwirtschaft gut entwickelt haben." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmen gehen mit Zuversicht in das zweite Halbjahr 2021: IW-Konjunkturumfrage Sommer 2021 (2021)

    Grömling, Michael;

    Zitatform

    Grömling, Michael (2021): Unternehmen gehen mit Zuversicht in das zweite Halbjahr 2021. IW-Konjunkturumfrage Sommer 2021. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,24), Köln, 14 S.

    Abstract

    "Die wirtschaftlichen Perspektiven haben sich in Deutschland in den letzten Monaten erheblich verbessert. Die dritte Infektionswelle vom Frühjahr 2021 konnte erfolgreich zurückgedrängt werden und die Impfung der Bevölkerung macht große Fortschritte. Die Ergebnisse der IW-Konjunkturumfrage vom Sommer 2021 untermauern – trotz der bestehenden Produktionseinschränkungen infolge stockender Zulieferungen aus dem Inland und dem Ausland und der verbleibenden Pandemierisiken infolge weiterer potenzieller Infektionswellen durch Virusmutationen – die bereits im zweiten Quartal 2021 eingesetzten Auftriebskräfte. Die Unternehmen gehen mit hoher Zuversicht in die zweite Jahreshälfte 2021. Die Hälfte der gut 2.000 vom Institut der deutschen Wirtschaft befragten Unternehmen erwartet für 2021 eine höhere Produktionstätigkeit als im Krisenjahr 2020, nur noch 15 Prozent sehen einer schwächeren Geschäftstätigkeit entgegen. Die Erholung wird von allen Wirtschaftsbereichen getragen. Relativ hoher Optimismus herrscht in der Industrie: Fast 60 Prozent dieser Firmen erwarten eine höhere Produktion als im Vorjahr. Im Dienstleistungssektor ist es die Hälfte. In beiden Bereichen gehen lediglich 13 Prozent von einer geringeren Produktion als im Krisenjahr 2020 aus. Bei den Investitionen und bei der Beschäftigung sehen jeweils über zwei Fünftel der Betriebe für das gesamte Jahr 2021 einen Zuwachs gegenüber 2020. Mit diesen zuversichtlichen Investitions- und Beschäftigungsperspektiven gewinnt die Erholung an Substanz" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zuversicht dominiert für 2021: IW-Konjunkturumfrage Spätherbst 2021 (2021)

    Grömling, Michael;

    Zitatform

    Grömling, Michael (2021): Zuversicht dominiert für 2021. IW-Konjunkturumfrage Spätherbst 2021. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,45), Köln, 17 S.

    Abstract

    "Trotz der aktuell bestehenden Produktionsbeeinträchtigungen infolge gestörter Transport- und Lieferketten, der damit einhergehenden Kostenschocks, der erneut stark ansteigenden Corona-Infektionen und der politischen Begleitung dieser Herausforderungen dominiert die Zuversicht für das Jahr 2022. Fast die Hälfte der bei der IW-Konjunkturumfrage teilnehmenden über 2.800 Unternehmen erwartet für das kommende Jahr eine höhere Produktion oder Geschäftstätigkeit, nur 15 Prozent aller Firmen erwarten einen Rückgang. In allen Branchen bestehen positive Produktionsaussichten für das kommende Jahr. Die größte Zuversicht ist in den Dienstleistungs- und Industriefirmen zu verorten. Offensichtlich wurde im Befragungszeitraum November 2021 von den Dienstleistern nicht noch einmal ein umfassender Lockdown wie im letzten Winter erwartet. Die insgesamt guten Produktionsperspektiven der Industrie dürften sich auch aus den starken Rückgängen in diesem Jahr ergeben sowie aus der Zuversicht, dass sich die Zuliefer- und Produktionsprobleme im Zeitablauf zurückbilden. Die wieder anziehende globale Investitionstätigkeit stärkt die Export- und Produktionserwartungen der Investitionsgüterindustrie. Die unterschiedlich starken Belastungen der Wirtschaftsbereiche in diesem Jahr und die damit verbundenen Basiseffekte sind auch auf regionaler Ebene sichtbar. In den von der Industrie und vor allem der Automobilwirtschaft stark geprägten Regionen (Baden-Württemberg, Süd-West und Bayern) fallen die Produktionserwartungen für das kommende Jahr vergleichsweise besser aus. Bei den Beschäftigungsplänen für das kommende Jahr setzen die Dienstleitungsunternehmen bislang positive Akzente. Hinsichtlich der Investitionstätigkeit sind die optimistischen Unternehmen deutlich in der Überzahl. Diese Einschätzung untermauert die Erwartung, dass sich bei den Unternehmen in den letzten Quartalen – verstärkt durch die Lieferprobleme – ein merklicher Investitionsbedarf aufgestaut hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Über ein Viertel der mit Corona-Hilfen unterstützten Betriebe sieht dennoch eine Insolvenzgefahr (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Gürtzgen, Nicole ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole & Alexander Kubis (2021): Über ein Viertel der mit Corona-Hilfen unterstützten Betriebe sieht dennoch eine Insolvenzgefahr (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 06.04.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-03-31.

    Abstract

    "Um die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie abzumildern, hat die Politik verschiedene Unterstützungsprogramme für betroffene Unternehmen aufgelegt. Befragungsergebnisse aus der IAB-Stellenerhebung zeigen, dass insbesondere kleine und mittlere Betriebe solche staatlichen Hilfen beantragt haben. Gerade Kleinstbetriebe schätzen deren Nutzen als hoch oder sehr hoch ein. Gleichwohl entwickelt sich die Beschäftigung in den betroffenen Betrieben vergleichsweise ungünstig, und die Betriebe sehen sich häufiger in ihrer Existenz bedroht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ; Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Ökonomische Konsequenzen der Coronavirus-Pandemie: Diagnosen und Handlungsoptionen (2021)

    Happe, Kathrin; Mengel, Johannes;

    Zitatform

    Happe, Kathrin & Johannes Mengel (2021): Ökonomische Konsequenzen der Coronavirus-Pandemie. Diagnosen und Handlungsoptionen. Halle (Saale), 76 S. DOI:10.26164/leopoldina_03_00359

    Abstract

    "Die Coronavirus-Pandemie stellt die Wirtschafts- und Sozialpolitik in Deutschland mittel- und langfristig vor neuartige Herausforderungen und hat bereits zuvor bestehenden Handlungsbedarf verstärkt. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina analysiert in der heute veröffentlichten Stellungnahme „Ökonomische Konsequenzen der Coronavirus-Pandemie – Diagnosen und Handlungsoptionen“ die derzeitige wirtschafts- und sozialpolitische Situation und leitet daraus mögliche Vorgehensweisen ab, um den bevorstehenden Strukturwandel zu bewältigen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen Handlungsoptionen in vier Themenbereichen auf: Strukturwandel und Voraussetzungen für nachhaltiges Wirtschaftswachstum; Ungleichheit und Verteilung; Leistungsfähigkeit staatlicher Organisationen auf nationaler wie internationaler Ebene sowie Tragfähigkeit der Staatsfinanzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im Zuge der Corona-Krise (2021)

    Holtemöller, Oliver ;

    Zitatform

    Holtemöller, Oliver (2021): Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im Zuge der Corona-Krise. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 27, H. 1, S. 5-11.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hat die deutsche Wirtschaft in eine tiefe Rezession getrieben. In diesem Beitrag wird analysiert, wie sich die Rezession in den Unternehmensinsolvenzen niederschlägt. Prognosen auf Basis des üblichen Zusammenhangs zwischen Bruttowertschöpfung und Unternehmensinsolvenzen nach Wirtschaftsbereichen deuten auf eine kräftige Zunahme der Unternehmensinsolvenzen im zweiten Halbjahr 2020 hin. Für Unternehmensinsolvenzen gelten allerdings seit März 2020 Ausnahmeregelungen, die das Ziel haben, allein durch die Corona-Krise bedingte Unternehmensinsolvenzen zu vermeiden. Ferner erhalten die Unternehmen finanzielle Unterstützung im Rahmen der Corona-Hilfspakete. Mit zunehmender Dauer der wirtschaftlichen Beeinträchtigungen nimmt die Wahrscheinlichkeit von Unternehmensinsolvenzen gleichwohl zu, sodass nach Aufhebung der Ausnahmeregelungen Insolvenzen nachgeholt werden dürften und das übliche konjunkturelle Muster wieder greift." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gemeinschaftsdiagnose: Pandemie verzögert Aufschwung - Demografie bremst Wachstum (2021)

    Holtemöller, Oliver ; Michelsen, Claus ; Schmidt, Torsten ; Kooths, Stefan; Wollmershäuser, Timo;

    Zitatform

    Holtemöller, Oliver, Stefan Kooths, Claus Michelsen, Torsten Schmidt & Timo Wollmershäuser (2021): Gemeinschaftsdiagnose: Pandemie verzögert Aufschwung - Demografie bremst Wachstum. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 5, S. 353-357. DOI:10.1007/s10273-021-2915-4

    Abstract

    "Das erste Jahr der Corona-Pandemie stand in Deutschland im Zeichen extremer Schwankungen der ökonomischen Aktivität und einer massiv gelähmten Binnenwirtschaft. In ihrem Frühjahrsgutachten gehen die Institute davon aus, dass der derzeitige Shutdown zunächst fortgesetzt und ab Mitte Mai bis zum Ende des dritten Quartals nach und nach aufgehoben wird. Im Zuge der Lockerungen wird sich vor allem der private Konsum kräftig erholen. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 3,7 % und im kommenden Jahr um 3,9 % zulegen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Der deutsche Arbeitsmarkt in der Covid-19-Pandemie: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021 (2021)

    Hutter, Christian ; Jahn, Elke ; Oberfichtner, Michael ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hutter, Christian, Elke Jahn, Michael Oberfichtner & Enzo Weber (2021): Der deutsche Arbeitsmarkt in der Covid-19-Pandemie. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021. (IAB-Stellungnahme 08/2021), Nürnberg, 9 S.

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2021/2022 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie und zu unterstützenden Maßnahmen für Neueinstellungen und zur besseren Absicherung von Selbstständigen gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2021 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Corona-Krise in Hamburg und Schleswig-Holstein: Eine Zwischenbilanz (2021)

    Jessen-Thiesen, Levke; Schrader, Klaus; Stehn, Jürgen;

    Zitatform

    Jessen-Thiesen, Levke, Klaus Schrader & Jürgen Stehn (2021): Die Corona-Krise in Hamburg und Schleswig-Holstein: Eine Zwischenbilanz. (Kieler Beiträge zur Wirtschaftspolitik / IfW Kiel, Institut für Weltwirtschaft 33), Kiel, 101 S.

    Abstract

    "In der Studie, die im Rahmen des gemeinsamen Projekts 'Norddeutschland und die Corona-Krise: Wirtschaftliche Folgen und wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf' des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) und der NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft erstellt wurde, wird eine Zwischenbilanz der wirtschaftlichen Folge der Corona-Krise für Hamburg und Schleswig-Holstein gezogen. Die Autoren geben einen Überblick über die Auswirkungen der Pandemie und der Pandemiebekämpfung auf Wirtschaftsleistung und Beschäftigung in den beiden Bundesländern im Verlauf des Jahres 2020. Es wird die Entwicklung in den einzelnen Branchen analysiert und es werden "Gewinner" und "Verlierer" der Krise identifiziert. Die Hilfsprogramme des Bundes sowie Hamburgs und Schleswig-Holsteins werden dargestellt und bewertet, wobei die Bilanz in den ersten 11 Monaten der Corona-Krise durchwachsen ausfällt. Angesichts der Schwächen des bisherigen Förderkatalogs wird der vom IfW entworfene Hilfsmechanismus des "Kieler Modells für betriebliche Stabilisierungshilfen" als wirtschaftspolitische Alternative präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt in Berlin-Brandenburg: Coronabedingter Beschäftigungseinbruch nach langjährigem Wachstum (2021)

    Jost, Oskar ; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Jost, Oskar, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2021): Arbeitsmarkt in Berlin-Brandenburg: Coronabedingter Beschäftigungseinbruch nach langjährigem Wachstum. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 02/2021), Nürnberg, 23 S.

    Abstract

    "Der vorliegende regionale Bericht für Berlin und Brandenburg betrachtet die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kurzarbeit und Beschäftigung bis Oktober 2020 bzw. bis Februar 2021. Unmittelbar nach Beginn der Maßnahmen zur Viruseindämmung stiegen die Anteile der Personen in Kurzarbeit im März und April des Jahres 2020 erheblich an und reduzierten sich mit Lockerung der Einschränkungen über den Sommer 2020 hinweg. Hiervon betroffen waren besonders die Gastronomie und Beherbergung, die weit überdurchschnittliche Anteile an Beschäftigten in Kurzarbeit verzeichneten und zugleich zahlenmäßig von großer Relevanz für Berlin und Brandenburg sind. Weiterhin wird deutlich, dass Kurzarbeit nicht alle Beschäftigungsrückgänge verhindern konnte. Hierbei ergeben sich deutliche Unterschiede zwischen den Wirtschaftszweigen einerseits aber auch zwischen Berlin und Brandenburg andererseits. Eine Gegenüberstellung der langfristigen Wachstumsraten der Beschäftigung und kurzfristigen Veränderungen seit Beginn der Pandemie zeigt, dass insbesondere in den Bereichen Gastronomie/Beherbergung und Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen mit einer raschen Erholung nach Ende der Pandemie zu rechnen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Die betriebliche Weiterbildung ist in der Corona-Krise massiv eingebrochen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Jost, Ramona ; Leber, Ute;

    Zitatform

    Jost, Ramona & Ute Leber (2021): Die betriebliche Weiterbildung ist in der Corona-Krise massiv eingebrochen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 10.12.2021 Nürnberg, 2021-12-09.

    Abstract

    "Aufgrund von Kontaktbeschränkungen, unsicheren Geschäftserwartungen und finanziellen Engpässen hat die betriebliche Weiterbildungsbeteiligung– nicht gleichzusetzen mit der sehr viel weiter gefassten beruflichen Weiterbildung – im Pandemiejahr 2020 das niedrigste Niveau seit Beginn dieses Jahrtausends erreicht. Gerade Branchen und Beschäftigtengruppen, deren Weiterbildungsengagement bereits vor der Pandemie unterdurchschnittlich war, betraf dies besonders stark." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg (2021)

    Jost, Oskar ; Seibert, Holger ; Wiethölter, Doris; Carstensen, Jeanette;

    Zitatform

    Jost, Oskar, Holger Seibert, Doris Wiethölter & Jeanette Carstensen (2021): Die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2021), Nürnberg, 27 S.

    Abstract

    "Die vorliegende regionale Analyse untersucht die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg. Im Vordergrund steht dabei der Corona-Effekt, der den Anstieg der Arbeitslosigkeit im Zuge der Corona-Pandemie abbildet. Insbesondere für Berlin fällt dieser Effekt deutlich höher aus als in Brandenburg und im bundesweiten Mittel. Zwischen den Kreisen in Brandenburg zeigen sich deutliche Unterschiede. Die Regionen im Norden Brandenburgs weisen einen höheren Corona-Effekt auf. Grundsätzlich betrifft der Anstieg der Arbeitslosigkeit primär Personen in SGB III, da dieser Bereich stark von der Dynamik des Arbeitsmarktes beeinflusst ist. Auch im Hinblick auf die soziodemografischen Faktoren gibt es deutliche Unterschiede in der Betroffenheit durch die coronabedingte Arbeitslosigkeit. Jüngere Menschen, Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und auch Langzeitarbeitslose verzeichnen die höchsten prozentualen Anstiege in der Arbeitslosigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gewerbliche Existenzgründungen und Unternehmensaufgaben in 2020 (2021)

    Kay, Rosemarie ; Kranzusch, Peter;

    Zitatform

    Kay, Rosemarie & Peter Kranzusch (2021): Gewerbliche Existenzgründungen und Unternehmensaufgaben in 2020. (IfM-Hintergrundpapier), Bonn, 17 S.

    Abstract

    "Die Coronavirus-Pandemie beeinflusst das Wirtschaftsgeschehen Deutschlands in erheblichem Maße. Angesichts schlechter Geschäftsaussichten sollten die Anzahl der Markteintritte (Gründungen) abgenommen haben und die der -austritte gestiegen sein. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie sich das Existenzgründungs- und Liquidationsgeschehen tatsächlich 2020 - entwickelt hat. Dazu werden die Gewerbeanzeigen monatsbezogen betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The link between unemployment and real economic growth in developed countries (2021)

    Kitov, Ivan;

    Zitatform

    Kitov, Ivan (2021): The link between unemployment and real economic growth in developed countries. (MPRA paper / University Library of Munich 105873), München, 39 S.

    Abstract

    "Ten years ago we presented a modified version of Okun's law for the biggest developed economies and reported its excellent predictive power. In this study, we revisit the original models using the estimates of real GDP per capita and unemployment rate between 2010 and 2019. The initial results show that the change in unemployment rate can be accurately predicted by variations in the rate of real economic growth. There is a discrete version of the model which is represented by a piecewise linear dependence of the annual increment in unemployment rate on the annual rate of change in real GDP per capita. The lengths of the country-dependent time segments are defined by breaks in the GDP measurement units associated with definitional revisions to the nominal GDP and GDP deflator (dGDP). The difference between the CPI and dGDP indices since the beginning of measurements reveals the years of such breaks. Statistically, the link between the studied variables in the revised models is characterized by the coefficient of determination in the range from R2=0.866 (Australia) to R2=0.977 (France). The residual errors can be likely associated with the measurement errors, e.g. the estimates of real GDP per capita from various sources differ by tens of percent. The obtained results confirm the original finding on the absence of structural unemployment in the studied developed countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Veränderungen des betrieblichen Ausbildungsverhaltens im Zusammenhang mit strukturellen Veränderungen und der Corona-Pandemie: Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2021)

    Klee, Günther; Kleimann, Rolf;

    Zitatform

    Klee, Günther & Rolf Kleimann (2021): Veränderungen des betrieblichen Ausbildungsverhaltens im Zusammenhang mit strukturellen Veränderungen und der Corona-Pandemie. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2021,01), Tübingen, 29 S.

    Abstract

    "Im Rahmen dieses Berichts wird das Ausbildungsverhalten der baden‐württembergischen Betriebe untersucht. Die Untersuchung ist durch zwei Fragestellungen motiviert: (1) Wie hängt das Ausbildungsverhalten von strukturellen Änderungen und den betrieblichen Reaktionen darauf ab? Hierbei geht es um den Fachkräftemangel, die Digitalisierung und technologische Ausstattung, das Innovations‐ und Investitionsverhalten sowie den Wettbewerb auf den Absatzmärkten. (2) Wie stark ist das Ausbildungsverhalten im Jahr 2020 durch die Corona‐Pandemie und die infolgedessen ergriffenen politischen Maßnahmen (insbesondere den Lockdown) beeinflusst? Dabei gilt es auch die möglichen Interdependenzen der genannten Faktoren zu beleuchten. Datengrundlage ist das IAB‐Betriebspanel, die größte Arbeitgeberbefragung in Deutschland. Diese Daten lassen zum einen – anders als viele vorhandene Befragungen, die zum Thema der Corona‐Pandemie durchgeführt wurden – Aussagen zu, die für alle Arbeitgeber in Baden‐Württemberg repräsentativ sind. Zum anderen ergibt sich durch den Panelcharakter die Möglichkeit zeitlicher Vergleiche." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Exportbetriebe und die Folgen der Covid-19-Pandemie: Kriseneffekte unterscheiden sich nach Zielländern der Exporte (2021)

    Kleifgen, Eva ; Stepanok, Ignat ; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Kleifgen, Eva, Duncan Roth & Ignat Stepanok (2021): Exportbetriebe und die Folgen der Covid-19-Pandemie: Kriseneffekte unterscheiden sich nach Zielländern der Exporte. (IAB-Kurzbericht 10/2021), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "In Deutschland hängt mehr als ein Viertel aller Arbeitsplätze vom Export ab und die Covid-19-Pandemie hat im Jahr 2020 zu einem beträchtlichen Rückgang des Exportvolumens geführt. Dennoch sind Exportbetriebe nach eigener Einschätzung im Durchschnitt nicht stärker von der Pandemie betroffen als nicht exportierende Betriebe. Allerdings gibt es in der Gruppe der Exporteure Unterschiede je nach Zielland ihrer Ausfuhren. Das zeigt eine aktuelle Betriebsbefragung des IAB zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie auf exportierende Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kleifgen, Eva ; Stepanok, Ignat ; Roth, Duncan ;
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  • Literaturhinweis

    Der deutsche Arbeitsmarkt in der zweiten Welle der Pandemie (2021)

    Klös, Hans-Peter; Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Klös, Hans-Peter & Holger Schäfer (2021): Der deutsche Arbeitsmarkt in der zweiten Welle der Pandemie. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,07), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die zweite Welle der Corona-Pandemie, die sich ab Oktober 2020 bis in das Jahr 2021 hineinzieht, wirkt sich zunehmend negativ auf den Arbeitsmarkt in Deutschland aus. Während Entlassungen noch sektoral begrenzt bleiben, fallen die Neueinstellungen wieder zunehmend deutlich hinter die Vorjahreswerte zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Mit einer Vielzahl an Erhebungen bringt das IAB Licht ins Corona-Dunkel (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Kosyakova, Yuliya ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Laura Pohlan (2021): Mit einer Vielzahl an Erhebungen bringt das IAB Licht ins Corona-Dunkel (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 17.11.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-11-15.

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat auch die Forschung und Beratung am IAB vor immense Herausforderungen gestellt, denn damit stieg der Informationsbedarf in Politik und Praxis binnen kürzester Zeit dramatisch an. Um diesen zu befriedigen, hat das IAB in bis dato ungekanntem Umfang und in Rekordtempo bestehende Befragungen erweitert und zugleich neue Erhebungen aufgesetzt. Der Aufwand hat sich gelohnt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ; Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    Einbruch am Arbeitsmarkt ging zulasten von Helfertätigkeiten ( Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt" ) (2021)

    Kubis, Alexander; Popp, Martin ;

    Zitatform

    Kubis, Alexander & Martin Popp (2021): Einbruch am Arbeitsmarkt ging zulasten von Helfertätigkeiten ( Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt" ). In: IAB-Forum H. 10.06.2021, o. Sz., 2021-06-08.

    Abstract

    "Die Zahl der Beschäftigten sowie der offenen Stellen im Helfer- und Fachkräftebereich ist im Pandemie-Jahr 2020 deutlich zurückgegangen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften, deren gesuchte Qualifikation den beruflichen Anforderungsniveaus „Spezialist“ oder „Experte“ entspricht, erweist sich demgegenüber bislang als relativ robust." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander; Popp, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Stellenerhebung 1/2021: Betriebe sind bei Neueinstellungen weiter zurückhaltend (2021)

    Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Kubis, Alexander (2021): IAB-Stellenerhebung 1/2021: Betriebe sind bei Neueinstellungen weiter zurückhaltend. In: IAB-Forum H. 11.05.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-05-10.

    Abstract

    "Im ersten Quartal 2021 gab es bundesweit 1,13 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem Vorjahresniveau vom ersten Quartal 2020 stieg die Zahl der offenen Stellen damit um 42.000. Das entspricht einer Steigerung von rund vier Prozent. Gegenüber dem vierten Quartal 2020 sank die Zahl der offenen Stellen um 56.000 oder knapp fünf Prozent. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Die Wirtschaft im Schatten der Corona-Pandemie: Erste Ergebnisse zur gesamtwirtschaftlichen Lage im Jahr 2020 (2021)

    Kuhn, Michael ; Schwarz, Norbert; Kuntze, Peter; Luh, Thomas; Seeger, Daniel; Bolleyer, Rita; Janz, Christian; Schmidt, Pascal; Grütz, Jens; Adler, Walther;

    Zitatform

    Kuhn, Michael, Walther Adler, Rita Bolleyer, Jens Grütz, Christian Janz, Peter Kuntze, Thomas Luh, Pascal Schmidt, Norbert Schwarz & Daniel Seeger (2021): Die Wirtschaft im Schatten der Corona-Pandemie. Erste Ergebnisse zur gesamtwirtschaftlichen Lage im Jahr 2020. In: Wirtschaft und Statistik H. 1, S. 34-48.

    Abstract

    "Dieser Artikel gibt einen frühen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen in der deutschen Wirtschaft im Jahr 2020 unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2020 nach ersten vorläufigen Ergebnissen um 5,0 % zurückgegangen. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Dabei war die Entwicklung in den einzelnen Quartalen sehr unterschiedlich; sie stand jeweils in engem Zusammenhang mit den Maßnahmen, die zur Eindämmung der Pandemie ergriffen wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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    Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Geschäftsentwicklung und -politik in hessischen Betrieben: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020 (2021)

    Lauxen, Oliver; Larsen, Christa; Demireva, Lora;

    Zitatform

    Lauxen, Oliver, Lora Demireva & Christa Larsen (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Geschäftsentwicklung und -politik in hessischen Betrieben. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 21 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Report stehen die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Geschäftsvolumen und die Geschäftsentwicklung in hessischen Betrieben im Fokus. Dafür kann auf die Angaben von rund 1.000 Betrieben zurückgegriffen werden. Je nach Datenverfügbarkeit wird zudem nach Wirtschaftszweigen und Betriebsgrößen differenziert. Bei den Themen des vorliegenden Reports sind allerdings – anders als üblich – kaum längere Zeitreihen möglich, da es sich bei den meisten ausgewerteten Fragen nicht um Standard-, sondern um Sonderfragen handelt, die nicht jedes Jahr Bestandteil des Erhebungsbogens sind. Im ersten Kapitel geht es darum, zu zeigen, welche Betriebe in Hessen in welcher Art und Weise von der Corona-Pandemie und den Eindämmungsmaßnahmen betroffen sind. Im zweiten Kapitel steht die Anpassung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen im Vordergrund und im dritten Kapitel Auswirkungen auf die Ertragslage. Im vierten Kapitel geht es schließlich um die Inanspruchnahme finanzieller Hilfen. Der Report schließt mit einem zusammenfassenden Resümee im fünften Kapitel" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmärkte im Corona-Jahr 2020: Resiliente prosperierende Standorte und zunehmende Disparitäten (2021)

    Margarian, Anne ;

    Zitatform

    Margarian, Anne (2021): Regionale Arbeitsmärkte im Corona-Jahr 2020: Resiliente prosperierende Standorte und zunehmende Disparitäten. (Thünen Working Paper 171), Braunschweig, 28 S.

    Abstract

    "Die durch das Covid-19-Virus hervorgerufene „Corona-Krise“ hat im Jahr 2020 zu Verwerfungen auf vielen Arbeitsmärkten geführt und möglicherweise bereits bestehende soziale Ungleichheiten verstärkt. Die vorliegende Studie fragt, inwiefern verschiedene Regionen und Regionstypen von den Arbeitsmarkteffekten der Corona-Krise unterschiedlich betroffen sind. Anhand verschiedener deskriptiver Analysen auf Kreisebene wird der Einfluss der siedlungsstrukturellen Lage, der Wirtschaftsstruktur und der Einkommenskraft von Standorten auf die „Corona-Effekte“ am Arbeitsmarkt untersucht. Zentrale Indikatoren für die kurz- und mittelfristige Dynamik sind der Anteil der Kurzarbeit sowie die Veränderungen im Jahr 2020 gegenüber 2019 in den kumulierten Zu- und Abgängen in und aus Arbeitslosigkeit, in denselben Zu- und Abgängen im Dezember („Ausgleichseffekt“) und in der Arbeitslosenquote. Es kann gezeigt werden, dass vor allem Standorte ohne anfängliche strukturelle Probleme relativ gut durch das Corona-Jahr 2020 gekommen sind. Die Gefahr ist allerdings groß, dass sich im Zuge der Corona-Krise gerade in den Agglomerationsräumen die Ungleichheit zwischen Personen und Personengruppen innerhalb der Arbeitsmärkte weiter und nachhaltig verstärkt. Die Corona-Krise könnte nach den Ergebnissen außerdem dazu beitragen, zumindest mittelfristig auch die Disparitäten zwischen siedlungsstrukturell vergleichbaren Standorten zu erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    KfW-Start-up-Report 2021: Corona-Krise belastet Zahl der Start-ups - VC-affine Start-ups aber nur wenig betroffen (2021)

    Metzger, Georg;

    Zitatform

    Metzger, Georg (2021): KfW-Start-up-Report 2021. Corona-Krise belastet Zahl der Start-ups - VC-affine Start-ups aber nur wenig betroffen. (KfW-Start-up-Report ...), Frankfurt am Main, 7 S.

    Abstract

    "Der Bestand an innovations- oder wachstumsorientierten jungen Unternehmen in Deutschland hat durch die Corona-Krise gelitten. Im Jahr 2020 ging die Zahl der Start-ups auf 47.000 zurück, nach 70.000 im Jahr 2019. Die deutlich geringere Zahl an Gründungen konnte offensichtlich die in diesem Segment typischerweise hohe Zahl der Schließungen nicht kompensieren. Im Vergleich zum Rückgang der Start-ups insgesamt blieb die Zahl der Venture Capital-affinen Start-ups mit 8.600 (2019: 9.400) dagegen erstaunlich stabil. Bei Start-ups sind im langjährigen Durchschnitt 20 % der Gründungspersonen Frauen. Das ist nur etwa halb so häufig wie im Gründungsgeschehen insgesamt. Davon ausgehend sinkt der Anteil von Gründerinnen sukzessive, je mehr Start-up-Merkmale in die Betrachtung einbezogen werden. Hierfür spielen geschlechterstereotype Verhaltensweisen eine Rolle. Die Weichenstellung hin zu mehr Start-up-Gründerinnen liegt also bereits weit vor der Gründung. Es braucht aber auch mehr erfolgreiche Rollenvorbilder. Hier hilft mehr Diversität im Venture Capital-Ökosystem, die den Zugang von Gründerinnen zu Venture Capital (VC) verbessert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The Zero Covid strategy protects people and economies more effectively (2021)

    Philippe, Cécile; Marques, Nicolas;

    Zitatform

    Philippe, Cécile & Nicolas Marques (2021): The Zero Covid strategy protects people and economies more effectively. Paris ; Brüssel, 26 S.

    Abstract

    "In an original analysis, the Institut économique Molinari compares the G10 countries to three OECD countries that have implemented an elimination strategy (Australia and New Zealand) or something similar (South Korea). After a Covid-19 fight lasting more than 12 months, the data show the value of the elimination strategy and contradict the idea, widespread in France, that it was necessary to choose between protecting the economy and protecting public health on the grounds that these two goals were in conflict. At this stage, experience shows the elimination strategy (Zero Covid) to be more effective in both health and economic terms than the mitigation strategy applied in many countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der 25. Welle 2020 (2021)

    Putzing, Monika; Prick, Simone; Frei, Marek;

    Zitatform

    Putzing, Monika, Marek Frei & Simone Prick (2021): IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt. Ergebnisse der 25. Welle 2020. Magdeburg, 109 S.

    Abstract

    "Die Befragung, deren Ergebnisse im vorliegenden Bericht präsentiert werden, wurde schwerpunktmäßig im dritten Quartal des Jahres 2020 durchgeführt und im November 2020 abgeschlossen. Die Daten spiegeln somit den Stand nach dem Ausbruch des Coronavirus in Deutschland wider. Mit der Befragung von Betrieben wird vorrangig die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes repräsentiert. Die mit dem IAB-Betriebspanel gewonnenen Ergebnisse ergänzen damit die verfügbaren, eher angebotsseitig ausgerichteten Statistiken (z. B. Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit). Die empirischen Daten des IAB-Betriebspanels verbessern zudem wesentlich die Informationsbasis, die von amtlichen statistischen Daten geboten wird, da die Grundgesamtheit des IAB-Betriebspanels alle Betriebe umfasst, die mindestens eine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bzw. einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben. Damit ist die Befragung wesentlich breiter angelegt als andere betriebsbezogene Datenquellen, die sich vielfach nur auf ausgewählte Bereiche der Wirtschaft oder auf Betriebe ab einer bestimmten Größe beschränken. Ein weiterer Vorteil dieser bundesweit durchgeführten Arbeitgeberbefragung besteht darin, dass in allen Bundesländern dasselbe Fragenprogramm und dieselben Auswertungsverfahren verwendet werden. Infolgedessen können regional vergleichende Analysen durchgeführt werden, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem hier betrachteten Bundesland Sachsen-Anhalt einerseits sowie Ost- und Westdeutschland andererseits aufzuzeigen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Altersvorsorge nach Corona: damit müssen die kommenden Rentnergenerationen rechnen (2021)

    Raffelhüschen, Bernd;

    Zitatform

    Raffelhüschen, Bernd (2021): Altersvorsorge nach Corona. Damit müssen die kommenden Rentnergenerationen rechnen. (Diskussionsbeiträge / Forschungszentrum Generationenverträge 74), Freiburg, 20 S.

    Abstract

    "Von Epidemiologie und Ökonomie] Soviel scheint jedenfalls sicher: Das Jahr 2020 wird in vielerlei Hinsicht Rekorde schreiben. Folgt man den medialen und politischen Äußerungen, so wird es wohl in die Geschichtsbücher eingehen als das Jahr der schwersten Pandemie seit der "Spanischen Grippe" in den Jahren 1918 bis 1920. Statistisch bestätigt sich dieser weit verbreitete Eindruck allerdings zumindest gegenwärtig nicht: Damals starben in Deutschland nach den vorliegenden Schätzungen weit mehr als über 400.000 Menschen - also über vierzigmal so viele wie heute an Covid-19 verstorben sind (Stand Oktober 2020). Die Dimensionen sind mithin nicht vergleichbar. Aber wahrscheinlich ist die Dimension auch deshalb eine andere geblieben, weil die Politik im Gegensatz zu den Zeiten nach dem ersten Weltkrieg handlungsfähiger war in dem Bemühen, das Infektionsgeschehen einzudämmen und zugleich das gegenwärtige Gesundheitssystem natürlich ebenso weitaus handlungsfähiger war als in jenen Tagen. Insgesamt wurde Deutschland bisher weitaus weniger stark getroffen als beispielsweise Italien oder Spanien. Und dies, obwohl die Bundesregierung hinsichtlich der Isolationsmaßnahmen und des ökonomischen Lockdowns deutlich moderatere Wege eingeschlagen hat als viele andere Länder der westlichen Welt. Sicher ist aber auch, dass weltweit - unabhängig vom Grad der verhängten Isolationsmaßnahmen - die wirtschaftlichen Aktivitäten durch den Ausfall der globalisierten Wertschöpfungsketten zwischenzeitlich quasi zum Stillstand gekommen sind. Dadurch bricht das Jahr 2020 zumindest aus ökonomischer Perspektive wirklich alle Rekorde: Fest steht, dass durch die internationalen Corona-Maßnahmen der stärkste Konjunktureinbruch seit dem schwarzen Freitag des Jahres 1929 zu verzeichnen ist." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "Vironomics": Ein Überblick über die Ökonomik der Pandemien (2021)

    Schäfer, Stefan ;

    Zitatform

    Schäfer, Stefan (2021): "Vironomics": Ein Überblick über die Ökonomik der Pandemien. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 50, H. 1, S. 27-33. DOI:10.15358/0340-1650-2021-1-27

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat eine intensive Debatte unter Ökonomen ausgelöst. Dabei geht es um die im Zuge der Pandemie ergriffenen wirtschaftspolitischen Maßnahmen und um die direkten und indirekten ökonomischen Auswirkungen des Infektionsgeschehens. Letztere stehen seit der Spanischen Grippe (1918-20) im Fokus ökonomischer Analsen. Der Beitrag gibt einen Überblick über diese Literatur und integriert Covid-19 in die Ökonomik der Pandemien. Abschließend werden vier Ansatzpunkte für weitere Forschung auf dem Gebiet des "Vironomics" abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Verlag Franz Vahlen )

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    Die Gute Arbeit von morgen für Nordrhein-Westfalen (Antrag der Fraktion der SPD – Drucksache 17/13401): Schriftliche Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen am 24.06.2021 (2021)

    Seiler, Kai; Krauss- Hoffmann, Peter; Brauner, Corinna ;

    Zitatform

    Seiler, Kai, Peter Krauss- Hoffmann & Corinna Brauner (2021): Die Gute Arbeit von morgen für Nordrhein-Westfalen (Antrag der Fraktion der SPD – Drucksache 17/13401). Schriftliche Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen am 24.06.2021. (LIA.impuls), Bochum, 38 S. DOI:10.48551/qwps-ph4

    Abstract

    "Die Arbeitswelt ist in einem kontinuierlichen Wandel begriffen, der durch die Corona-Pandemie jedoch eine neue Dynamik entfaltet hat. So hat die Pandemie als Homeoffice-Katalysator einen Digitalisierungsschub ausgelöst – andererseits aber auch bestehende Risikolagen verschärft. Im Lichte dieser Erfahrungen zeigt sich die Relevanz einer arbeitspolitischen und sozialpartnerschaftlich mitgetragenen Gestaltung dieses Wandels zur Schaffung menschengerechter Arbeitsplätze für alle Erwerbstätigengruppen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    V-, U-, L- or W-shaped economic recovery after Covid-19: Insights from an Agent Based Model (2021)

    Sharma, Dhruv ; Zamponi, Francesco ; Tarzia, Marco ; Gualdi, Stanislao; Bouchaud, Jean-Philippe ;

    Zitatform

    Sharma, Dhruv, Jean-Philippe Bouchaud, Stanislao Gualdi, Marco Tarzia & Francesco Zamponi (2021): V-, U-, L- or W-shaped economic recovery after Covid-19: Insights from an Agent Based Model. In: PLoS ONE, Jg. 16, H. 3. DOI:10.1371/journal.pone.0247823

    Abstract

    "We discuss the impact of a Covid-19–like shock on a simple model economy, described by the previously developed Mark-0 Agent-Based Model. We consider a mixed supply and demand shock, and show that depending on the shock parameters (amplitude and duration), our model economy can display V-shaped, U-shaped or W-shaped recoveries, and even an L-shaped output curve with permanent output loss. This is due to the economy getting trapped in a self-sustained “bad” state. We then discuss two policies that attempt to moderate the impact of the shock: giving easy credit to firms, and the so-called helicopter money, i.e. injecting new money into the households savings. We find that both policies are effective if strong enough. We highlight the potential danger of terminating these policies too early, although inflation is substantially increased by lax access to credit. Finally, we consider the impact of a second lockdown. While we only discuss a limited number of scenarios, our model is flexible and versatile enough to accommodate a wide variety of situations, thus serving as a useful exploratory tool for a qualitative, scenario-based understanding of post-Covid recovery. The corresponding code is available on-line." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Covid-19-Krise auf den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen (2021)

    Sieglen, Georg ; Carl, Birgit; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Sieglen, Georg, Duncan Roth & Birgit Carl (2021): Auswirkungen der Covid-19-Krise auf den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2021), Nürnberg, 67 S.

    Abstract

    "In diesem Bericht werden verschiedene Aspekte der bisherigen Folgen der Covid-19-Pandemie auf den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen analysiert. Dazu werden relevante Umfrageergebnisse herangezogen, vor allem aber Daten der Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Je nach Datenverfügbarkeit beziehen sich die Analysezeiträume auf die Zeit zwischen April und Dezember 2020. Neben Veränderungen der Beschäftigungsbestände sowie der offenen Stellen und der Bezieher von konjunkturellem Kurzarbeitergeld werden vor allem Übergänge zwischen abhängiger Beschäftigung und Arbeitslosigkeit in den Blick genommen. Zur Einschätzung der Auswirkungen der Corona-Krise wird ein sogenannter Corona-Effekt ermittelt, der die Unterschiede der Zu- und Abgänge in bzw. aus Arbeitslosigkeit zu den entsprechenden Vorjahresmonatswerten abbildet. So können auch Vergleiche nach Branchen und Personengruppen durchgeführt werden. Um einer regional sehr unterschiedlichen Betroffenheit durch die Krise gerecht zu werden, erfolgt die Betrachtung nicht nur auf Landes-, sondern auch auf Kreisebene. Analysiert werden dabei die regional unterschiedlichen Verläufe des Corona-Effekts. Zusätzlich stellt der Bericht relevante Daten zur veränderten Situation auf dem Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sieglen, Georg ; Carl, Birgit; Roth, Duncan ;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Ungleichheit in Deutschland: Handlungsbedarf bei öffentlichen Dienstleistungen (2021)

    Siegloch, Sebastian ; Ungerer, Martin; Zadow, Frederick;

    Zitatform

    Siegloch, Sebastian, Martin Ungerer & Frederick Zadow (2021): Regionale Ungleichheit in Deutschland: Handlungsbedarf bei öffentlichen Dienstleistungen. (ZEW policy Brief / ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung 2021-04), Mannheim, 4 S.

    Abstract

    "Die „Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse“ ist erklärtes Ziel deutscher Regionalpolitik. Betrachtet man den wohl gängigsten Indikator zur Messung des Wohlstands, das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, so zeigt sich für das Jahr 2017 ein hohes Ausmaß an Ungleichheit. Der Westen Deutschlands ist wirtschaftlich immer noch deutlich stärker als der Osten. Dieser Unterschied spiegelt sich auch in der Lebenserwartung wider, im Süden Deutschlands leben die Menschen deutlich länger als im Norden. Ein Trend zur Angleichung der Lebensverhältnisse ist nicht zu erkennen. Die regionale Ungleichheit bei Bruttoinlandsprodukt und Arbeitslosigkeit bleibt konstant auf hohem Niveau und bei kommunalen, öffentlichen Dienstleistungen, die Bürger/innen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen, geht die Schere zwischen den Kreisen Deutschlands seit 2010 stark auseinander. Verschärfend kommt hinzu, dass einige Regionen gleich in mehreren Wohlstandsdimension vergleichsweise schlecht abschneiden. So sind vor allem Regionen in Westdeutschland von hoher Arbeitslosigkeit und hoher kommunaler Verschuldung betroffen. Dies deutet auf die Vielschichtigkeit des Problems regionaler Ungleichheit hin, welche nicht einfach durch ein Ost-West oder Stadt-Land Gefälle zu erklären ist. Zur dieser ungünstigen Ausgangslage ist seit Anfang 2020 erschwerend die globale Pandemie hinzugekommen, welche die regionale Ungleichheit nochmals verschärft hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Schul- und Kitaschließungen, Krankheit, Quarantäne - die coronabedingten Arbeitsausfälle der Erwerbstätigen steigen auf 59,2 Millionen Arbeitstage (2021)

    Wanger, Susanne ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne & Enzo Weber (2021): Schul- und Kitaschließungen, Krankheit, Quarantäne - die coronabedingten Arbeitsausfälle der Erwerbstätigen steigen auf 59,2 Millionen Arbeitstage. In: IAB-Forum H. 08.02.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-02-05.

    Abstract

    "Bereits mit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 hatte Deutschland einschneidende Maßnahmen ergriffen, um das Sars-CoV-2-Virus einzudämmen. Dies führte nicht nur zu erheblichen nachfragebedingten Arbeitsausfällen aufgrund von Kurzarbeit, sondern auch zu Arbeitszeitausfällen auf Seite der Beschäftigten durch Schul- und Kitaschließungen, einem erhöhten Krankenstand und Quarantänemaßnahmen. Auch die mit der zweiten Welle der Pandemie verbundenen Arbeitsausfälle auf Beschäftigtenseite ab Oktober 2020 sind beträchtlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    European labour market dynamics after the outbreak of the Covid-19 crisis (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2021)

    Weber, Enzo ; Neupert, Roman;

    Zitatform

    Weber, Enzo & Roman Neupert (2021): European labour market dynamics after the outbreak of the Covid-19 crisis (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 16.04.2021, o. Sz., 2021-04-15.

    Abstract

    "In the Covid-19 crisis, governments around the world are struggling to secure jobs and businesses. Short-time work and comprehensive liquidity support benefit companies, which have so far relied more on these measures than on layoffs. However, the uncertain economic outlook deters many firms from hiring new staff. Also, the number of potential workers is declining throughout Europe, as many are withdrawing from the labour market. In order to analyse the mechanisms behind these dropping employment figures, this article gives an outline of developments in labour market flow statistics in Europe after the outbreak of the Covid-19 crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Mittelstand policy after the pandemic - for a sustainable future (2021)

    Welter, Friederike ; Levering, Britta;

    Zitatform

    Welter, Friederike & Britta Levering (2021): Mittelstand policy after the pandemic - for a sustainable future. (Institut für Mittelstandsforschung. Working paper 2021,2), Bonn, 11 S.

    Abstract

    "Covid 19 pandemic, digitalization, Green Deal - Mittelstand companies will face great challenges in the next years besides their sector and size-specific tasks. Derived from Mittelstand research, we outline which legislative motions and support measures policy makers need to pay attention to in order to sustainably strengthen Mittelstand companies' competitiveness and innovativeness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mittelstandspolitik während und nach der Covid 19-Pandemie (2021)

    Welter, Friederike ; Wolter, Hans-Jürgen; Holz, Michael ;

    Zitatform

    Welter, Friederike, Hans-Jürgen Wolter & Michael Holz (2021): Mittelstandspolitik während und nach der Covid 19-Pandemie. (IfM-Hintergrundpapier), Bonn, 24 S.

    Abstract

    "Während der Pandemie ist Mittelstandspolitik vor allem eine Politik der akuten Krisenbewältigung für die mittelständische Wirtschaft. Nicht aus den Augen verlieren darf die Mittelstandspolitik aber die Zeit „danach“, auch wenn die akuten Probleme des Mittelstands überwiegen und ein Ende der Pandemie nicht abzusehen ist. Im Hintergrundpapier erörtern die Autoren mögliche Ansatzpunkte für die Mittelstandspolitik in der Post-Corona-Phase und bewerten die laufenden Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Mittelstandspolitik nach Corona – für eine nachhaltige Zukunft (2021)

    Welter, Friederike ; Levering, Britta;

    Zitatform

    Welter, Friederike & Britta Levering (2021): Die Mittelstandspolitik nach Corona – für eine nachhaltige Zukunft. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 22, H. 3, S. 217-222. DOI:10.1515/pwp-2021-0035

    Abstract

    "Corona-Pandemie, Digitalisierung, Green Deal – die mittelständischen Unternehmen stehen in den kommenden Jahren neben ihren branchen- und größenspezifischen Aufgaben vor großen Herausforderungen. Diese können sie nur bewältigen, wenn die Politik ihnen einen verlässlichen Rahmen bietet, innerhalb dessen sie wirtschaftlich agieren können. Friederike Welter und Britta Levering zeigen in ihrem Beitrag, worauf die Mittelstandspolitik in Gesetzgebung und Gestaltung von Unterstützungsmaßnahmen aus Sicht der Mittelstandsforschung achten sollte, damit die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der mittelständischen Unternehmen nachhaltig gestärkt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    ifo Konjunkturprognose Winter 2021: Lieferengpässe und Coronawelle bremsen deutsche Wirtschaft aus (2021)

    Wollmershäuser, Timo; Wohlrabe, Klaus ; Ederer, Stefan ; Fourné, Friederike; Schiman, Stefan; Link, Sebastian ; Brandt, Przemyslaw; Zarges, Lara; Lehmann, Robert ; Lay, Max; Šauer, Radek; Möhrle, Sascha;

    Zitatform

    Wollmershäuser, Timo, Przemyslaw Brandt, Stefan Ederer, Friederike Fourné, Max Lay, Robert Lehmann, Sebastian Link, Sascha Möhrle, Radek Šauer, Stefan Schiman, Klaus Wohlrabe & Lara Zarges (2021): ifo Konjunkturprognose Winter 2021. Lieferengpässe und Coronawelle bremsen deutsche Wirtschaft aus. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. Sonderausgabe Dezember, S. 1-50.

    Abstract

    "Die anhaltenden Lieferengpässe und die vierte Coronawelle bremsen die deutsche Wirtschaft spürbar aus. Die zunächst erwartete kräftige Erholung für das Jahr 2022 verschiebt sich weiter nach hinten. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 2,5%, im kommenden Jahr um 3,7% und im Jahr 2023 um 2,9% zulegen. Die Inflationsrate dürfte zunächst noch einmal zunehmen: von 3,1% in diesem Jahr auf 3,3% im kommenden Jahr. Dabei spielen steigende Kosten, die mit den Lieferengpässen einhergehen, und auch die verzögerte Anpassung an die gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise eine treibende Rolle. Erst im Jahr 2023 sollte sich der Anstieg der Verbraucherpreise wieder normalisieren und auf 1,8% zurückgehen. Die Arbeitslosenquote fällt von voraussichtlich 5,7% 2021 auf durchschnittlich 5,2% im Jahr 2022 und 4,9% im Jahr 2023. Im laufenden Jahr wird das Defizit im Staatshaushalt bei voraussichtlich 162 Mrd. Euro liegen. Im weiteren Prognosezeitraum erholt sich der Staatshaushalt. In den Jahren 2022 und 2023 wird ein Defizit von gut 80 bzw. 20 Mrd. Euro erwartet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Konjunkturelle Auswirkungen der zweiten Coronawelle auf ausgewählte Wirtschaftsbereiche (2021)

    Wollmershäuser, Timo;

    Zitatform

    Wollmershäuser, Timo (2021): Konjunkturelle Auswirkungen der zweiten Coronawelle auf ausgewählte Wirtschaftsbereiche. In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 2, H. 2, S. 1-6.

    Abstract

    "Die zweite Coronawelle wird die deutsche Konjunktur im Winterhalbjahr 2020/2021 dämpfen. Allerdings sind die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen deutlich geringer als während der ersten Welle im Frühjahr 2020. Die aktuellen Ergebnisse der ifo Unternehmensbefragungen deuten darauf hin, dass die Wirtschaftsleistung nur in den konsumnahen Dienstleistungsbereichen zurückgehen dürfte, in denen soziale Kontakte ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells sind. Zusammengenommen dämpfen die betroffenen Wirtschaftsbereiche die Veränderungsrate des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal 2020 um etwa einen halben Prozentpunkt und im ersten Quartal 2021 nochmals um knapp einen Prozentpunkt. Dabei wird unterstellt, dass die mit der Infektionswelle in Verbindung stehenden Verhaltensänderungen und Politikmaßnahmen unverändert bis einschließlich März bestehen bleiben. Verglichen mit der Bruttowertschöpfung im letzten Vorkrisenquartal, dem vierten Quartal 2019, dürfte demnach die reale Wirtschaftsleistung in den betroffenen Wirtschaftsbereichen im ersten Quartal 2021 um etwa 20 Mrd. Euro niedriger liegen. Pro Woche entgeht damit Wertschöpfung in Höhe von 1,5 Mrd. Euro. Insgesamt aber dürfte aufgrund der weiterhin gut laufenden Industrie- und Baukonjunktur das Bruttoinlandsprodukt zu Jahresbeginn nicht zurückgehen, sondern stagnieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2021: Deutsche Wirtschaft taumelt in die dritte Coronawelle (2021)

    Wollmershäuser, Timo; Göttert, Marcell; Stöckli, Marc; Šauer, Radek; Lehmann, Robert ; Sandqvist, Pauliina; Lautenbacher, Stefan; Link, Sebastian ; Reif, Magnus; Grimme, Christian; Rathje, Ann-Christin; Möhrle, Sascha;

    Zitatform

    Wollmershäuser, Timo, Marcell Göttert, Christian Grimme, Stefan Lautenbacher, Robert Lehmann, Sebastian Link, Sascha Möhrle, Ann-Christin Rathje, Magnus Reif, Pauliina Sandqvist, Radek Šauer & Marc Stöckli (2021): ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2021. Deutsche Wirtschaft taumelt in die dritte Coronawelle. In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 2, H. 9, S. 1-13.

    Abstract

    "Im Herbst 2020 nahm das Infektionsgeschehen mit dem Coronavirus wieder spürbar an Fahrt auf und hat sich zuletzt erneut beschleunigt. Dadurch verschiebt sich die konjunkturelle Erholung, die ursprünglich für das Frühjahr 2021 erwartet wurde, zeitlich im Jahresverlauf nach hinten. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 3,7% zulegen und im kommenden Jahr um 3,2%. Im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2020 wurde damit die Wachstumsrate für das Jahr 2021 um 0,5 Prozentpunkte gesenkt und für das Jahr 2022 um 0,7 Prozentpunkte angehoben. Betrachtet man die zusammengefasste Wirtschaftsleistung der Jahre 2020 bis 2022, belaufen sich die Kosten der Coronakrise nach dieser Prognose auf 405 Mrd. Euro." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    ifo Konjunkturprognose Sommer 2021: Deutsche Wirtschaft im Spannungsfeld zwischen Öffnungen und Lieferengpässen (2021)

    Wollmershäuser, Timo; Stöckli, Marc; Wohlrabe, Klaus ; Menkhoff, Manuel; Lehmann, Robert ; Šauer, Radek; Menkhoff, Manuel; Brandt, Przemyslaw; Möhrle, Sascha; Link, Sebastian ; Lay, Max; Rathje, Ann-Christin; Grimme, Christian; Möhrle, Sascha; Sandqvist, Pauliina; Sandqvist, Anna Pauliina;

    Zitatform

    Wollmershäuser, Timo, Przemyslaw Brandt, Christian Grimme, Max Lay, Robert Lehmann, Sebastian Link, Manuel Menkhoff, Sascha Möhrle, Ann-Christin Rathje, Pauliina Sandqvist, Radek Šauer, Marc Stöckli, Klaus Wohlrabe, Manuel Menkhoff, Sascha Möhrle & Anna Pauliina Sandqvist (2021): ifo Konjunkturprognose Sommer 2021. Deutsche Wirtschaft im Spannungsfeld zwischen Öffnungen und Lieferengpässen. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. Sonderausgabe Juni, S. 1-52.

    Abstract

    "Seit April dieses Jahres hat sich das Infektionsgeschehen mit dem Coronavirus in Deutschland deutlich verlangsamt und der Fortschritt bei den Impfungen gegen Covid­19 an Tempo gewonnen. Damit dürften die bestehenden wirtschaftlichen Beschränkungen allmählich aufgehoben werden, so dass einer vollständigen konjunkturellen Erholung beim Handel und in den kontaktintensiven Dienstleistungsbereichen bis zum Ende des Jahres nichts mehr im Wege steht. Kurzfristig dämpfend wirken die Engpässe bei der Lieferung von Vorprodukten. Somit dürfte sich der industrielle Boom im weiteren Verlauf etwas abkühlen, auch weil die kräftigen Anstiege der Erzeugerpreise die Nachfrage bremsen. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 3,3% und im kommenden Jahr um 4,3% zulegen. Im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2021 wurde die Wachstumsrate für das Jahr 2021 um 0,4 Prozentpunkte gesenkt und für das kommende Jahr um 1,1 Prozentpunkte angehoben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Langfristige Folgen der Covid-19-Pandemie für Wirtschaft, Branchen und Berufe (2021)

    Wolter, Marc Ingo; Schneemann, Christian ; Weber, Enzo ; Maier, Tobias ; Steeg, Stefanie; Zika, Gerd ; Mönnig, Anke;

    Zitatform

    Wolter, Marc Ingo, Anke Mönnig, Tobias Maier, Christian Schneemann, Stefanie Steeg, Enzo Weber & Gerd Zika (2021): Langfristige Folgen der Covid-19-Pandemie für Wirtschaft, Branchen und Berufe. (IAB-Forschungsbericht 02/2021), Nürnberg, 36 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hat die Lebenswirklichkeit großer Teile der Bevölkerung verändert. Viele dieser Veränderungen werden nach einer erfolgreichen Überwindung der Krise aller Wahrscheinlichkeit nach wieder rückabgewickelt werden. Die BIBB-IAB Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe-Projekt.de) schreiben diese langfristigen Trends bis zum Jahr 2040 in einer Basisprojektion fort. Je länger die Pandemie anhält, desto wahrscheinlicher wird es jedoch, dass (zwangsweise) eingeübte Verhaltensweisen, Produktionsweisen und Arbeitsweisen in der Krise auch nach dieser beibehalten werden. Damit steht die ökonomische Entwicklung in Deutschland möglicherweise vor einem Umbruch, der auch noch weitere, bislang nicht erforschte Veränderungen auslösen kann. Mit diesem Forschungsbericht wird diesen möglichen langfristigen Veränderungen nachgegangen und ihre Wirkungen auf Wirtschaft, Branchen und Berufe aufgezeigt. Die in diesem Forschungsbericht getroffenen Annahmen führen in der mittleren Frist zu einem geringeren, aber in der langen Frist zu einem leicht höheren Bruttoinlandsprodukt als in der QuBe-Basisprojektion. Sowohl der Arbeitskräftebedarf als auch das Arbeitskräfteangebot sind über den gesamten Projektionszeitraum niedriger. Der Arbeitskräftebedarf wird im Jahr 2025 rund 200.000 Erwerbstätige (2040: -210.000) unter der QuBe-Basisprojektion liegen. Den größten Rückgang wird es beim Arbeitskräfteangebot im Jahr 2026 mit etwa –110.000 Personen geben (2040: -30.000). Hinsichtlich der Arbeitskräftebedarfe nach Branchen-Berufs-Kombinationen im Jahr 2040 zeigt sich, dass in der QuBe-Basisprojektion rund 320.000 Arbeitsplätze existieren, die im Post-Corona-Szenario nicht mehr vorhanden sind. Auf der anderen Seite wird es im Jahr 2040 im Post-Corona-Szenario etwa 100.000 Arbeitsplätze geben, die in der QuBe-Basisprojektion nicht entstehen würden. Auf der Branchenebene sind es vor allem die Unternehmensdienstleister und das Gastgewerbe, die einen geringeren Arbeitskräftebedarf haben werden. Umgekehrt sind es die IT-Dienstleister, häuslichen Dienste, Heime und Sozialwesen sowie die öffentliche Verwaltung, die einen höheren Bedarf haben werden. Auf beruflicher Ebene werden die Berufsbereiche Kaufmännische Dienstleistungen, Warenhandel, Vertrieb, Hotel und Tourismus sowie Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit infolge der getroffenen Annahmen die stärksten Rückgänge an Arbeitsplätzen verzeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schneemann, Christian ; Weber, Enzo ; Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Zurück ins Leben – Zunahme persönlicher Kontakte beflügelt wirtschaftliche Aktivität (2021)

    Zitatform

    (2021): Zurück ins Leben – Zunahme persönlicher Kontakte beflügelt wirtschaftliche Aktivität. In: Konjunktur aktuell, Jg. 9, H. 2, S. 32-61.

    Abstract

    "Im Sommer 2021 expandiert die weltwirtschaftliche Produktion kräftig. Hauptgrund ist der Rückzug der Pandemie aus den fortgeschrittenen Volkswirtschaften des Westens, wo die Impfkampagnen rasch voranschreiten. Allerdings ist die Weltindustrieproduktion zuletzt nicht mehr weiter gestiegen. Die Ursachen liegen an vielerlei Engpässen bei der Produktion und an fehlenden Transportkapazitäten. Höhere Preise, zumal für Rohstoffe, haben die Inflationsraten zuletzt deutlich steigen lassen. Die Geldpolitik bleibt aber, ebenso wie die Finanzpolitik, in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften expansiv. Während die konjunkturelle Dynamik dort auch in den kommenden Quartalen hoch sein wird, ist das Bild anderswo differenzierter: In China ist der Aufholprozess schon abgeschlossen, Rohstoffexportländer profitieren von den höheren Preisen, aber in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern wird die Pandemie das ganze Jahr 2021 über noch auf der Wirtschaft lasten. In Deutschland sind die konjunkturellen Aussichten günstig, denn es darf damit gerechnet werden, dass die Restriktionen, die die Aktivität in vielen Dienstleistungsbranchen behindert haben, nach und nach aufgehoben werden. Dabei haben sie noch bis in den April die wirtschaftliche Aktivität stark gedämpft. Eine neuerliche Ausweitung der Kurzarbeit verhinderte einen Anstieg der registrierten Arbeitslosigkeit. Auch deshalb liegen die real verfügbaren Einkommen, anders als der private Konsum, kaum unter Vorkrisenniveau. Mit dem Rückgang der Corona-Restriktionen ist für den Sommer mit einem kräftigen Schub bei den privaten Käufen zu rechnen. Davon werden insbesondere der Einzelhandel, das Gastgewerbe und andere Anbieter von Freizeitaktivitäten profitieren. Von der Auslandsnachfrage nach Produkten des Verarbeitenden Gewerbes kommen ebenfalls kräftige Impulse. Ende 2022 dürften die Kapazitäten wieder normal ausgelastet, sein. Ein Risiko für die Konjunktur in Deutschland ist die Möglichkeit, dass sich das Leben zu einem Zeitpunkt normalisiert, an dem die Herdenimmunität noch nicht erreicht ist und die Pandemie in der Folge im Sommer noch einmal aufflammt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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