Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
- Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktprognosen (Stand: März 2021) (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Zitatform
Fuchs, Stefan, Jörg Heining, Anja Rossen, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2021): Regionale Arbeitsmarktprognosen (Stand: März 2021) (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 07.04.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-04-06.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt wird sich 2021 langsam von den Folgen der Covid-19-Pandemie erholen. Das IAB erwartet für das laufende Jahr eine leichte Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in allen Bundesländern. Die Arbeitslosigkeit wird vor allem in den ostdeutschen Flächenländern wieder zurückgehen. Sie wird aber nicht das Vorkrisenniveau erreichen. Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt fallen dabei von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Fuchs, Stefan ; Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje ; Heining, Jörg; Roth, Duncan ; Rossen, Anja ; -
Literaturhinweis
Germany's Economic Restart after Covid-19: The Role of Fiscal Policy and Taxation (2021)
Fuest, Clemens;Zitatform
Fuest, Clemens (2021): Germany's Economic Restart after Covid-19: The Role of Fiscal Policy and Taxation. In: CESifo forum, Jg. 22, H. 6, S. 3-7.
Abstract
"Restarting the economy and achieving a strong and sustainable economic recovery is challenging, not only for Germany but even more so for many other countries, in particular those hit hardest by the pandemic. It is of key importance that countries individually do what is necessary to achieve this recovery. However, many of the economic challenges before us, in particular, climate change and geopolitical shifts, require cooperation and reforms at the European and the international level. Therefore, the key task of the incoming German government will be to contribute decisively to reforms of the EU with the objective of deepening European integration in policy areas where action at the EU level creates added value." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ohne Einstellungsschub wird sich die Arbeitslosigkeit verfestigen (2021)
Zitatform
Gartner, Hermann & Enzo Weber (2021): Ohne Einstellungsschub wird sich die Arbeitslosigkeit verfestigen. In: Makronom H. 22.04.2021, o. Sz.
Abstract
"Auf dem Arbeitsmarkt zeigen sich erste Anzeichen für eine Verfestigung von Arbeitslosigkeit. Um bleibende Schäden zu vermeiden, sollte die Politik Maßnahmen zur Förderung von Neueinstellungen ergreifen. Eine Analyse von Hermann Gartner und Enzo Weber." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über Verlag oder sonstigen Anbieter (möglicherweise kostenpflichtig) -
Literaturhinweis
Große Rezession und Corona-Krise: Wie der Arbeitsmarkt zwei sehr unterschiedliche Krisen bewältigt (2021)
Zitatform
Gartner, Hermann, Christian Hutter & Enzo Weber (2021): Große Rezession und Corona-Krise: Wie der Arbeitsmarkt zwei sehr unterschiedliche Krisen bewältigt. (IAB-Kurzbericht 27/2021), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"In den vergangenen 15 Jahren hat Deutschland zwei schwere Rezessionen erlebt: Die Große Rezession infolge der Finanzkrise 2008 und nun die Rezession infolge der COVID-19-Pandemie. Der Kurzbericht vergleicht, wie der deutsche Arbeitsmarkt die Große Rezession und das erste Jahr der Corona-Krise bewältigt hat. Der Arbeitsmarkt reagierte beide Male vergleichsweise robust. In beiden Krisen sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten relativ moderat. Während geringfügig Beschäftigte und Selbstständige in der Großen Rezession eine stabile Entwicklung aufwiesen, sank ihre Zahl während der Corona-Krise deutlich. In beiden Rezessionen gab es Arbeitsplatzverluste im produzierenden Gewerbe. Während der Corona-Krise mussten zusätzlich weite Teile des Dienstleistungssektors deutliche Einbußen hinnehmen. Das Instrument der Kurzarbeit hat sich in beiden Krisen bewährt, wobei der Stabilisierungsbeitrag in der Corona-Krise besonders groß war." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Entwicklung der Erwerbstätigkeit nach Branchen - Krisenvergleich
- Entwicklung von Bruttoinlandsprodukt und Erwerbstätigkeit - Krisenvergleich
- Entwicklung der Arbeitslosigkeit und der Langzeitarbeitslosigkeit - Krisenvergleich
- Konjunkturelle Kurzarbeit - Krisenvergleich
- Entwicklung der Erwerbsformen - Krisenvergleich
- Entwicklung der Einstellungen - Krisenvergleich
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Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - August 2021 (2021)
Zitatform
Gartner, Hermann & Enzo Weber (2021): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - August 2021. In: IAB-Forum H. 31.08.2021 Nürnberg, 2021-08-30.
Abstract
"Die Wirtschaftsleistung hat sich nach dem Ende des Lockdowns deutlich erholt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg preis-, saison- und kalenderbereinigt um 1,6 Prozent gegenüber dem ersten Quartal. Risiken bestehen trotz der Impffortschritte aufgrund von möglichen coronabedingten Einschränkungen im Herbst. Der Arbeitsmarkt bleibt auf Erholungskurs." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Betroffenheit der Wirtschaftszweige durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 in Gesamt- und Ostdeutschland (2021)
Gillmann, Niels; Hilgenberg, Alexander;Zitatform
Gillmann, Niels & Alexander Hilgenberg (2021): Die Betroffenheit der Wirtschaftszweige durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 in Gesamt- und Ostdeutschland. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 28, H. 1, S. 33-35.
Abstract
"Sämtliche wirtschaftliche Aktivitäten waren im Jahr 2020 stark durch den Verlauf der Corona-Pandemie geprägt. Mit Hilfe der monatlichen Konjunkturumfragen des ifo Instituts betrachten wir die Betroffenheit der Unternehmen der einzelnen Wirtschaftszweige in Gesamt- und Ostdeutschland zwischen April und November 2020. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die erste Welle der Pandemie die Unternehmen im Jahr 2020 am meisten belastet hat. Die ostdeutschen Unternehmen waren jedoch im Frühjahr nur unterdurchschnittlich von Corona betroffen. Im Sommer schätzten die Unternehmen ihre Lage in Ost- und Gesamtdeutschland deutlich besser ein. Ab dem Oktober stellen wir eine überdurchschnittliche Belastung der ostdeutschen Unternehmen durch Corona fest. In Deutschland insgesamt setzte sich der Trend der Erholung hingegen auch zu Beginn der zweiten Welle weiter fort." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gemeinschaftsdiagnose: Die Krise wird allmählich überwunden (2021)
Zitatform
Gornig, Martin, Oliver Holtemöller, Stefan Kooths, Torsten Schmidt & Timo Wollmershäuser (2021): Gemeinschaftsdiagnose: Die Krise wird allmählich überwunden. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 10, S. 773-776. DOI:10.1007/s10273-021-3026-y
Abstract
"Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute senken ihre BIP-Wachstumsprognose für 2021 von 3,7 % auf 2,4 %. Dafür ist insbesondere die schwächelnde Industrieproduktion verantwortlich, die unter Lieferengpässen leidet. Die internationale Konjunktur erholt sich zwar von den Verwerfungen der Corona-Pandemie, aber nur langsam, da die Impffortschritte regional unterschiedlich sind. Die Verbraucherpreise haben sich 2021 stark erhöht." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Störungen der Geschäftsabläufe durch Corona (2021)
Zitatform
Grömling, Michael, Hubertus Bardt & Paul Niendorf (2021): Störungen der Geschäftsabläufe durch Corona. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 5, S. 400-402. DOI:10.1007/s10273-021-2925-2
Abstract
"Die Corona-Pandemie stellt auch im Frühjahr 2021 eine große Herausforderung dar. Aus ökonomischer Sicht wird die Volkswirtschaft auf ihrer Angebots- und Nachfrageseite beeinträchtigt. Auf der Angebotsseite werden Wertschöpfungsketten und Produktionsprozesse gestört, weil ausländische und inländische Zulieferungen – wie bei Halbleitern – stocken und Transportwege eingeschränkt sind. Die Beschäftigten können aufgrund begrenzter Bewegungsfreiheit, geschlossener Bildungseinrichtungen sowie gesundheitlicher Vorsichtsmaßnahmen nicht wie gewohnt arbeiten. Gleichzeitig wird die inländische Nachfrage durch Lockdown-Maßnahmen – wie Teilschließungen des Handels, der Gastronomie und der Kulturwirtschaft – sowie durch eine Investitionszurückhaltung infolge hoher wirtschaftlicher Unsicherheit beschränkt. Das Infektionsgeschehen weltweit belastet auch die Nachfrage nach deutschen Exportgütern, wenngleich sich die deutschen Ausfuhren infolge der schnellen und kräftigen Erholung der Weltwirtschaft gut entwickelt haben." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Unternehmen gehen mit Zuversicht in das zweite Halbjahr 2021: IW-Konjunkturumfrage Sommer 2021 (2021)
Grömling, Michael;Zitatform
Grömling, Michael (2021): Unternehmen gehen mit Zuversicht in das zweite Halbjahr 2021. IW-Konjunkturumfrage Sommer 2021. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,24), Köln, 14 S.
Abstract
"Die wirtschaftlichen Perspektiven haben sich in Deutschland in den letzten Monaten erheblich verbessert. Die dritte Infektionswelle vom Frühjahr 2021 konnte erfolgreich zurückgedrängt werden und die Impfung der Bevölkerung macht große Fortschritte. Die Ergebnisse der IW-Konjunkturumfrage vom Sommer 2021 untermauern – trotz der bestehenden Produktionseinschränkungen infolge stockender Zulieferungen aus dem Inland und dem Ausland und der verbleibenden Pandemierisiken infolge weiterer potenzieller Infektionswellen durch Virusmutationen – die bereits im zweiten Quartal 2021 eingesetzten Auftriebskräfte. Die Unternehmen gehen mit hoher Zuversicht in die zweite Jahreshälfte 2021. Die Hälfte der gut 2.000 vom Institut der deutschen Wirtschaft befragten Unternehmen erwartet für 2021 eine höhere Produktionstätigkeit als im Krisenjahr 2020, nur noch 15 Prozent sehen einer schwächeren Geschäftstätigkeit entgegen. Die Erholung wird von allen Wirtschaftsbereichen getragen. Relativ hoher Optimismus herrscht in der Industrie: Fast 60 Prozent dieser Firmen erwarten eine höhere Produktion als im Vorjahr. Im Dienstleistungssektor ist es die Hälfte. In beiden Bereichen gehen lediglich 13 Prozent von einer geringeren Produktion als im Krisenjahr 2020 aus. Bei den Investitionen und bei der Beschäftigung sehen jeweils über zwei Fünftel der Betriebe für das gesamte Jahr 2021 einen Zuwachs gegenüber 2020. Mit diesen zuversichtlichen Investitions- und Beschäftigungsperspektiven gewinnt die Erholung an Substanz" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zuversicht dominiert für 2021: IW-Konjunkturumfrage Spätherbst 2021 (2021)
Grömling, Michael;Zitatform
Grömling, Michael (2021): Zuversicht dominiert für 2021. IW-Konjunkturumfrage Spätherbst 2021. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,45), Köln, 17 S.
Abstract
"Trotz der aktuell bestehenden Produktionsbeeinträchtigungen infolge gestörter Transport- und Lieferketten, der damit einhergehenden Kostenschocks, der erneut stark ansteigenden Corona-Infektionen und der politischen Begleitung dieser Herausforderungen dominiert die Zuversicht für das Jahr 2022. Fast die Hälfte der bei der IW-Konjunkturumfrage teilnehmenden über 2.800 Unternehmen erwartet für das kommende Jahr eine höhere Produktion oder Geschäftstätigkeit, nur 15 Prozent aller Firmen erwarten einen Rückgang. In allen Branchen bestehen positive Produktionsaussichten für das kommende Jahr. Die größte Zuversicht ist in den Dienstleistungs- und Industriefirmen zu verorten. Offensichtlich wurde im Befragungszeitraum November 2021 von den Dienstleistern nicht noch einmal ein umfassender Lockdown wie im letzten Winter erwartet. Die insgesamt guten Produktionsperspektiven der Industrie dürften sich auch aus den starken Rückgängen in diesem Jahr ergeben sowie aus der Zuversicht, dass sich die Zuliefer- und Produktionsprobleme im Zeitablauf zurückbilden. Die wieder anziehende globale Investitionstätigkeit stärkt die Export- und Produktionserwartungen der Investitionsgüterindustrie. Die unterschiedlich starken Belastungen der Wirtschaftsbereiche in diesem Jahr und die damit verbundenen Basiseffekte sind auch auf regionaler Ebene sichtbar. In den von der Industrie und vor allem der Automobilwirtschaft stark geprägten Regionen (Baden-Württemberg, Süd-West und Bayern) fallen die Produktionserwartungen für das kommende Jahr vergleichsweise besser aus. Bei den Beschäftigungsplänen für das kommende Jahr setzen die Dienstleitungsunternehmen bislang positive Akzente. Hinsichtlich der Investitionstätigkeit sind die optimistischen Unternehmen deutlich in der Überzahl. Diese Einschätzung untermauert die Erwartung, dass sich bei den Unternehmen in den letzten Quartalen – verstärkt durch die Lieferprobleme – ein merklicher Investitionsbedarf aufgestaut hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Über ein Viertel der mit Corona-Hilfen unterstützten Betriebe sieht dennoch eine Insolvenzgefahr (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Zitatform
Gürtzgen, Nicole & Alexander Kubis (2021): Über ein Viertel der mit Corona-Hilfen unterstützten Betriebe sieht dennoch eine Insolvenzgefahr (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 06.04.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-03-31.
Abstract
"Um die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie abzumildern, hat die Politik verschiedene Unterstützungsprogramme für betroffene Unternehmen aufgelegt. Befragungsergebnisse aus der IAB-Stellenerhebung zeigen, dass insbesondere kleine und mittlere Betriebe solche staatlichen Hilfen beantragt haben. Gerade Kleinstbetriebe schätzen deren Nutzen als hoch oder sehr hoch ein. Gleichwohl entwickelt sich die Beschäftigung in den betroffenen Betrieben vergleichsweise ungünstig, und die Betriebe sehen sich häufiger in ihrer Existenz bedroht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ökonomische Konsequenzen der Coronavirus-Pandemie: Diagnosen und Handlungsoptionen (2021)
Happe, Kathrin; Mengel, Johannes;Zitatform
Happe, Kathrin & Johannes Mengel (2021): Ökonomische Konsequenzen der Coronavirus-Pandemie. Diagnosen und Handlungsoptionen. Halle (Saale), 76 S. DOI:10.26164/leopoldina_03_00359
Abstract
"Die Coronavirus-Pandemie stellt die Wirtschafts- und Sozialpolitik in Deutschland mittel- und langfristig vor neuartige Herausforderungen und hat bereits zuvor bestehenden Handlungsbedarf verstärkt. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina analysiert in der heute veröffentlichten Stellungnahme „Ökonomische Konsequenzen der Coronavirus-Pandemie – Diagnosen und Handlungsoptionen“ die derzeitige wirtschafts- und sozialpolitische Situation und leitet daraus mögliche Vorgehensweisen ab, um den bevorstehenden Strukturwandel zu bewältigen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen Handlungsoptionen in vier Themenbereichen auf: Strukturwandel und Voraussetzungen für nachhaltiges Wirtschaftswachstum; Ungleichheit und Verteilung; Leistungsfähigkeit staatlicher Organisationen auf nationaler wie internationaler Ebene sowie Tragfähigkeit der Staatsfinanzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im Zuge der Corona-Krise (2021)
Zitatform
Holtemöller, Oliver (2021): Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im Zuge der Corona-Krise. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 27, H. 1, S. 5-11.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat die deutsche Wirtschaft in eine tiefe Rezession getrieben. In diesem Beitrag wird analysiert, wie sich die Rezession in den Unternehmensinsolvenzen niederschlägt. Prognosen auf Basis des üblichen Zusammenhangs zwischen Bruttowertschöpfung und Unternehmensinsolvenzen nach Wirtschaftsbereichen deuten auf eine kräftige Zunahme der Unternehmensinsolvenzen im zweiten Halbjahr 2020 hin. Für Unternehmensinsolvenzen gelten allerdings seit März 2020 Ausnahmeregelungen, die das Ziel haben, allein durch die Corona-Krise bedingte Unternehmensinsolvenzen zu vermeiden. Ferner erhalten die Unternehmen finanzielle Unterstützung im Rahmen der Corona-Hilfspakete. Mit zunehmender Dauer der wirtschaftlichen Beeinträchtigungen nimmt die Wahrscheinlichkeit von Unternehmensinsolvenzen gleichwohl zu, sodass nach Aufhebung der Ausnahmeregelungen Insolvenzen nachgeholt werden dürften und das übliche konjunkturelle Muster wieder greift." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gemeinschaftsdiagnose: Pandemie verzögert Aufschwung - Demografie bremst Wachstum (2021)
Zitatform
Holtemöller, Oliver, Stefan Kooths, Claus Michelsen, Torsten Schmidt & Timo Wollmershäuser (2021): Gemeinschaftsdiagnose: Pandemie verzögert Aufschwung - Demografie bremst Wachstum. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 5, S. 353-357. DOI:10.1007/s10273-021-2915-4
Abstract
"Das erste Jahr der Corona-Pandemie stand in Deutschland im Zeichen extremer Schwankungen der ökonomischen Aktivität und einer massiv gelähmten Binnenwirtschaft. In ihrem Frühjahrsgutachten gehen die Institute davon aus, dass der derzeitige Shutdown zunächst fortgesetzt und ab Mitte Mai bis zum Ende des dritten Quartals nach und nach aufgehoben wird. Im Zuge der Lockerungen wird sich vor allem der private Konsum kräftig erholen. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 3,7 % und im kommenden Jahr um 3,9 % zulegen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Der deutsche Arbeitsmarkt in der Covid-19-Pandemie: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021 (2021)
Zitatform
Hutter, Christian, Elke Jahn, Michael Oberfichtner & Enzo Weber (2021): Der deutsche Arbeitsmarkt in der Covid-19-Pandemie. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021. (IAB-Stellungnahme 08/2021), Nürnberg, 9 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2021/2022 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie und zu unterstützenden Maßnahmen für Neueinstellungen und zur besseren Absicherung von Selbstständigen gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2021 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Corona-Krise in Hamburg und Schleswig-Holstein: Eine Zwischenbilanz (2021)
Jessen-Thiesen, Levke; Schrader, Klaus; Stehn, Jürgen;Zitatform
Jessen-Thiesen, Levke, Klaus Schrader & Jürgen Stehn (2021): Die Corona-Krise in Hamburg und Schleswig-Holstein: Eine Zwischenbilanz. (Kieler Beiträge zur Wirtschaftspolitik / IfW Kiel, Institut für Weltwirtschaft 33), Kiel, 101 S.
Abstract
"In der Studie, die im Rahmen des gemeinsamen Projekts 'Norddeutschland und die Corona-Krise: Wirtschaftliche Folgen und wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf' des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) und der NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft erstellt wurde, wird eine Zwischenbilanz der wirtschaftlichen Folge der Corona-Krise für Hamburg und Schleswig-Holstein gezogen. Die Autoren geben einen Überblick über die Auswirkungen der Pandemie und der Pandemiebekämpfung auf Wirtschaftsleistung und Beschäftigung in den beiden Bundesländern im Verlauf des Jahres 2020. Es wird die Entwicklung in den einzelnen Branchen analysiert und es werden "Gewinner" und "Verlierer" der Krise identifiziert. Die Hilfsprogramme des Bundes sowie Hamburgs und Schleswig-Holsteins werden dargestellt und bewertet, wobei die Bilanz in den ersten 11 Monaten der Corona-Krise durchwachsen ausfällt. Angesichts der Schwächen des bisherigen Förderkatalogs wird der vom IfW entworfene Hilfsmechanismus des "Kieler Modells für betriebliche Stabilisierungshilfen" als wirtschaftspolitische Alternative präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt in Berlin-Brandenburg: Coronabedingter Beschäftigungseinbruch nach langjährigem Wachstum (2021)
Zitatform
Jost, Oskar, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2021): Arbeitsmarkt in Berlin-Brandenburg: Coronabedingter Beschäftigungseinbruch nach langjährigem Wachstum. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 02/2021), Nürnberg, 23 S.
Abstract
"Der vorliegende regionale Bericht für Berlin und Brandenburg betrachtet die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kurzarbeit und Beschäftigung bis Oktober 2020 bzw. bis Februar 2021. Unmittelbar nach Beginn der Maßnahmen zur Viruseindämmung stiegen die Anteile der Personen in Kurzarbeit im März und April des Jahres 2020 erheblich an und reduzierten sich mit Lockerung der Einschränkungen über den Sommer 2020 hinweg. Hiervon betroffen waren besonders die Gastronomie und Beherbergung, die weit überdurchschnittliche Anteile an Beschäftigten in Kurzarbeit verzeichneten und zugleich zahlenmäßig von großer Relevanz für Berlin und Brandenburg sind. Weiterhin wird deutlich, dass Kurzarbeit nicht alle Beschäftigungsrückgänge verhindern konnte. Hierbei ergeben sich deutliche Unterschiede zwischen den Wirtschaftszweigen einerseits aber auch zwischen Berlin und Brandenburg andererseits. Eine Gegenüberstellung der langfristigen Wachstumsraten der Beschäftigung und kurzfristigen Veränderungen seit Beginn der Pandemie zeigt, dass insbesondere in den Bereichen Gastronomie/Beherbergung und Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen mit einer raschen Erholung nach Ende der Pandemie zu rechnen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die betriebliche Weiterbildung ist in der Corona-Krise massiv eingebrochen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Zitatform
Jost, Ramona & Ute Leber (2021): Die betriebliche Weiterbildung ist in der Corona-Krise massiv eingebrochen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 10.12.2021 Nürnberg, 2021-12-09.
Abstract
"Aufgrund von Kontaktbeschränkungen, unsicheren Geschäftserwartungen und finanziellen Engpässen hat die betriebliche Weiterbildungsbeteiligung– nicht gleichzusetzen mit der sehr viel weiter gefassten beruflichen Weiterbildung – im Pandemiejahr 2020 das niedrigste Niveau seit Beginn dieses Jahrtausends erreicht. Gerade Branchen und Beschäftigtengruppen, deren Weiterbildungsengagement bereits vor der Pandemie unterdurchschnittlich war, betraf dies besonders stark." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg (2021)
Zitatform
Jost, Oskar, Holger Seibert, Doris Wiethölter & Jeanette Carstensen (2021): Die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2021), Nürnberg, 27 S.
Abstract
"Die vorliegende regionale Analyse untersucht die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg. Im Vordergrund steht dabei der Corona-Effekt, der den Anstieg der Arbeitslosigkeit im Zuge der Corona-Pandemie abbildet. Insbesondere für Berlin fällt dieser Effekt deutlich höher aus als in Brandenburg und im bundesweiten Mittel. Zwischen den Kreisen in Brandenburg zeigen sich deutliche Unterschiede. Die Regionen im Norden Brandenburgs weisen einen höheren Corona-Effekt auf. Grundsätzlich betrifft der Anstieg der Arbeitslosigkeit primär Personen in SGB III, da dieser Bereich stark von der Dynamik des Arbeitsmarktes beeinflusst ist. Auch im Hinblick auf die soziodemografischen Faktoren gibt es deutliche Unterschiede in der Betroffenheit durch die coronabedingte Arbeitslosigkeit. Jüngere Menschen, Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und auch Langzeitarbeitslose verzeichnen die höchsten prozentualen Anstiege in der Arbeitslosigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gewerbliche Existenzgründungen und Unternehmensaufgaben in 2020 (2021)
Zitatform
Kay, Rosemarie & Peter Kranzusch (2021): Gewerbliche Existenzgründungen und Unternehmensaufgaben in 2020. (IfM-Hintergrundpapier), Bonn, 17 S.
Abstract
"Die Coronavirus-Pandemie beeinflusst das Wirtschaftsgeschehen Deutschlands in erheblichem Maße. Angesichts schlechter Geschäftsaussichten sollten die Anzahl der Markteintritte (Gründungen) abgenommen haben und die der -austritte gestiegen sein. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie sich das Existenzgründungs- und Liquidationsgeschehen tatsächlich 2020 - entwickelt hat. Dazu werden die Gewerbeanzeigen monatsbezogen betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The link between unemployment and real economic growth in developed countries (2021)
Kitov, Ivan;Zitatform
Kitov, Ivan (2021): The link between unemployment and real economic growth in developed countries. (MPRA paper / University Library of Munich 105873), München, 39 S.
Abstract
"Ten years ago we presented a modified version of Okun's law for the biggest developed economies and reported its excellent predictive power. In this study, we revisit the original models using the estimates of real GDP per capita and unemployment rate between 2010 and 2019. The initial results show that the change in unemployment rate can be accurately predicted by variations in the rate of real economic growth. There is a discrete version of the model which is represented by a piecewise linear dependence of the annual increment in unemployment rate on the annual rate of change in real GDP per capita. The lengths of the country-dependent time segments are defined by breaks in the GDP measurement units associated with definitional revisions to the nominal GDP and GDP deflator (dGDP). The difference between the CPI and dGDP indices since the beginning of measurements reveals the years of such breaks. Statistically, the link between the studied variables in the revised models is characterized by the coefficient of determination in the range from R2=0.866 (Australia) to R2=0.977 (France). The residual errors can be likely associated with the measurement errors, e.g. the estimates of real GDP per capita from various sources differ by tens of percent. The obtained results confirm the original finding on the absence of structural unemployment in the studied developed countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Veränderungen des betrieblichen Ausbildungsverhaltens im Zusammenhang mit strukturellen Veränderungen und der Corona-Pandemie: Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2021)
Klee, Günther; Kleimann, Rolf;Zitatform
Klee, Günther & Rolf Kleimann (2021): Veränderungen des betrieblichen Ausbildungsverhaltens im Zusammenhang mit strukturellen Veränderungen und der Corona-Pandemie. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2021,01), Tübingen, 29 S.
Abstract
"Im Rahmen dieses Berichts wird das Ausbildungsverhalten der baden‐württembergischen Betriebe untersucht. Die Untersuchung ist durch zwei Fragestellungen motiviert: (1) Wie hängt das Ausbildungsverhalten von strukturellen Änderungen und den betrieblichen Reaktionen darauf ab? Hierbei geht es um den Fachkräftemangel, die Digitalisierung und technologische Ausstattung, das Innovations‐ und Investitionsverhalten sowie den Wettbewerb auf den Absatzmärkten. (2) Wie stark ist das Ausbildungsverhalten im Jahr 2020 durch die Corona‐Pandemie und die infolgedessen ergriffenen politischen Maßnahmen (insbesondere den Lockdown) beeinflusst? Dabei gilt es auch die möglichen Interdependenzen der genannten Faktoren zu beleuchten. Datengrundlage ist das IAB‐Betriebspanel, die größte Arbeitgeberbefragung in Deutschland. Diese Daten lassen zum einen – anders als viele vorhandene Befragungen, die zum Thema der Corona‐Pandemie durchgeführt wurden – Aussagen zu, die für alle Arbeitgeber in Baden‐Württemberg repräsentativ sind. Zum anderen ergibt sich durch den Panelcharakter die Möglichkeit zeitlicher Vergleiche." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Exportbetriebe und die Folgen der Covid-19-Pandemie: Kriseneffekte unterscheiden sich nach Zielländern der Exporte (2021)
Zitatform
Kleifgen, Eva, Duncan Roth & Ignat Stepanok (2021): Exportbetriebe und die Folgen der Covid-19-Pandemie: Kriseneffekte unterscheiden sich nach Zielländern der Exporte. (IAB-Kurzbericht 10/2021), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"In Deutschland hängt mehr als ein Viertel aller Arbeitsplätze vom Export ab und die Covid-19-Pandemie hat im Jahr 2020 zu einem beträchtlichen Rückgang des Exportvolumens geführt. Dennoch sind Exportbetriebe nach eigener Einschätzung im Durchschnitt nicht stärker von der Pandemie betroffen als nicht exportierende Betriebe. Allerdings gibt es in der Gruppe der Exporteure Unterschiede je nach Zielland ihrer Ausfuhren. Das zeigt eine aktuelle Betriebsbefragung des IAB zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie auf exportierende Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der deutsche Arbeitsmarkt in der zweiten Welle der Pandemie (2021)
Klös, Hans-Peter; Schäfer, Holger;Zitatform
Klös, Hans-Peter & Holger Schäfer (2021): Der deutsche Arbeitsmarkt in der zweiten Welle der Pandemie. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,07), Köln, 3 S.
Abstract
"Die zweite Welle der Corona-Pandemie, die sich ab Oktober 2020 bis in das Jahr 2021 hineinzieht, wirkt sich zunehmend negativ auf den Arbeitsmarkt in Deutschland aus. Während Entlassungen noch sektoral begrenzt bleiben, fallen die Neueinstellungen wieder zunehmend deutlich hinter die Vorjahreswerte zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mit einer Vielzahl an Erhebungen bringt das IAB Licht ins Corona-Dunkel (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Laura Pohlan (2021): Mit einer Vielzahl an Erhebungen bringt das IAB Licht ins Corona-Dunkel (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 17.11.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-11-15.
Abstract
"Die Corona-Krise hat auch die Forschung und Beratung am IAB vor immense Herausforderungen gestellt, denn damit stieg der Informationsbedarf in Politik und Praxis binnen kürzester Zeit dramatisch an. Um diesen zu befriedigen, hat das IAB in bis dato ungekanntem Umfang und in Rekordtempo bestehende Befragungen erweitert und zugleich neue Erhebungen aufgesetzt. Der Aufwand hat sich gelohnt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einbruch am Arbeitsmarkt ging zulasten von Helfertätigkeiten ( Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt" ) (2021)
Zitatform
Kubis, Alexander & Martin Popp (2021): Einbruch am Arbeitsmarkt ging zulasten von Helfertätigkeiten ( Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt" ). In: IAB-Forum H. 10.06.2021, o. Sz., 2021-06-08.
Abstract
"Die Zahl der Beschäftigten sowie der offenen Stellen im Helfer- und Fachkräftebereich ist im Pandemie-Jahr 2020 deutlich zurückgegangen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften, deren gesuchte Qualifikation den beruflichen Anforderungsniveaus „Spezialist“ oder „Experte“ entspricht, erweist sich demgegenüber bislang als relativ robust." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Stellenerhebung 1/2021: Betriebe sind bei Neueinstellungen weiter zurückhaltend (2021)
Kubis, Alexander;Zitatform
Kubis, Alexander (2021): IAB-Stellenerhebung 1/2021: Betriebe sind bei Neueinstellungen weiter zurückhaltend. In: IAB-Forum H. 11.05.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-05-10.
Abstract
"Im ersten Quartal 2021 gab es bundesweit 1,13 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem Vorjahresniveau vom ersten Quartal 2020 stieg die Zahl der offenen Stellen damit um 42.000. Das entspricht einer Steigerung von rund vier Prozent. Gegenüber dem vierten Quartal 2020 sank die Zahl der offenen Stellen um 56.000 oder knapp fünf Prozent. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kubis, Alexander; -
Literaturhinweis
Die Wirtschaft im Schatten der Corona-Pandemie: Erste Ergebnisse zur gesamtwirtschaftlichen Lage im Jahr 2020 (2021)
Kuhn, Michael ; Schwarz, Norbert; Kuntze, Peter; Luh, Thomas; Seeger, Daniel; Bolleyer, Rita; Janz, Christian; Schmidt, Pascal; Grütz, Jens; Adler, Walther;Zitatform
Kuhn, Michael, Walther Adler, Rita Bolleyer, Jens Grütz, Christian Janz, Peter Kuntze, Thomas Luh, Pascal Schmidt, Norbert Schwarz & Daniel Seeger (2021): Die Wirtschaft im Schatten der Corona-Pandemie. Erste Ergebnisse zur gesamtwirtschaftlichen Lage im Jahr 2020. In: Wirtschaft und Statistik H. 1, S. 34-48.
Abstract
"Dieser Artikel gibt einen frühen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen in der deutschen Wirtschaft im Jahr 2020 unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2020 nach ersten vorläufigen Ergebnissen um 5,0 % zurückgegangen. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Dabei war die Entwicklung in den einzelnen Quartalen sehr unterschiedlich; sie stand jeweils in engem Zusammenhang mit den Maßnahmen, die zur Eindämmung der Pandemie ergriffen wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)
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Literaturhinweis
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Geschäftsentwicklung und -politik in hessischen Betrieben: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020 (2021)
Lauxen, Oliver; Larsen, Christa; Demireva, Lora;Zitatform
Lauxen, Oliver, Lora Demireva & Christa Larsen (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Geschäftsentwicklung und -politik in hessischen Betrieben. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 21 S.
Abstract
"Im vorliegenden Report stehen die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Geschäftsvolumen und die Geschäftsentwicklung in hessischen Betrieben im Fokus. Dafür kann auf die Angaben von rund 1.000 Betrieben zurückgegriffen werden. Je nach Datenverfügbarkeit wird zudem nach Wirtschaftszweigen und Betriebsgrößen differenziert. Bei den Themen des vorliegenden Reports sind allerdings – anders als üblich – kaum längere Zeitreihen möglich, da es sich bei den meisten ausgewerteten Fragen nicht um Standard-, sondern um Sonderfragen handelt, die nicht jedes Jahr Bestandteil des Erhebungsbogens sind. Im ersten Kapitel geht es darum, zu zeigen, welche Betriebe in Hessen in welcher Art und Weise von der Corona-Pandemie und den Eindämmungsmaßnahmen betroffen sind. Im zweiten Kapitel steht die Anpassung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen im Vordergrund und im dritten Kapitel Auswirkungen auf die Ertragslage. Im vierten Kapitel geht es schließlich um die Inanspruchnahme finanzieller Hilfen. Der Report schließt mit einem zusammenfassenden Resümee im fünften Kapitel" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmärkte im Corona-Jahr 2020: Resiliente prosperierende Standorte und zunehmende Disparitäten (2021)
Zitatform
Margarian, Anne (2021): Regionale Arbeitsmärkte im Corona-Jahr 2020: Resiliente prosperierende Standorte und zunehmende Disparitäten. (Thünen Working Paper 171), Braunschweig, 28 S.
Abstract
"Die durch das Covid-19-Virus hervorgerufene „Corona-Krise“ hat im Jahr 2020 zu Verwerfungen auf vielen Arbeitsmärkten geführt und möglicherweise bereits bestehende soziale Ungleichheiten verstärkt. Die vorliegende Studie fragt, inwiefern verschiedene Regionen und Regionstypen von den Arbeitsmarkteffekten der Corona-Krise unterschiedlich betroffen sind. Anhand verschiedener deskriptiver Analysen auf Kreisebene wird der Einfluss der siedlungsstrukturellen Lage, der Wirtschaftsstruktur und der Einkommenskraft von Standorten auf die „Corona-Effekte“ am Arbeitsmarkt untersucht. Zentrale Indikatoren für die kurz- und mittelfristige Dynamik sind der Anteil der Kurzarbeit sowie die Veränderungen im Jahr 2020 gegenüber 2019 in den kumulierten Zu- und Abgängen in und aus Arbeitslosigkeit, in denselben Zu- und Abgängen im Dezember („Ausgleichseffekt“) und in der Arbeitslosenquote. Es kann gezeigt werden, dass vor allem Standorte ohne anfängliche strukturelle Probleme relativ gut durch das Corona-Jahr 2020 gekommen sind. Die Gefahr ist allerdings groß, dass sich im Zuge der Corona-Krise gerade in den Agglomerationsräumen die Ungleichheit zwischen Personen und Personengruppen innerhalb der Arbeitsmärkte weiter und nachhaltig verstärkt. Die Corona-Krise könnte nach den Ergebnissen außerdem dazu beitragen, zumindest mittelfristig auch die Disparitäten zwischen siedlungsstrukturell vergleichbaren Standorten zu erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
KfW-Start-up-Report 2021: Corona-Krise belastet Zahl der Start-ups - VC-affine Start-ups aber nur wenig betroffen (2021)
Metzger, Georg;Zitatform
Metzger, Georg (2021): KfW-Start-up-Report 2021. Corona-Krise belastet Zahl der Start-ups - VC-affine Start-ups aber nur wenig betroffen. (KfW-Start-up-Report ...), Frankfurt am Main, 7 S.
Abstract
"Der Bestand an innovations- oder wachstumsorientierten jungen Unternehmen in Deutschland hat durch die Corona-Krise gelitten. Im Jahr 2020 ging die Zahl der Start-ups auf 47.000 zurück, nach 70.000 im Jahr 2019. Die deutlich geringere Zahl an Gründungen konnte offensichtlich die in diesem Segment typischerweise hohe Zahl der Schließungen nicht kompensieren. Im Vergleich zum Rückgang der Start-ups insgesamt blieb die Zahl der Venture Capital-affinen Start-ups mit 8.600 (2019: 9.400) dagegen erstaunlich stabil. Bei Start-ups sind im langjährigen Durchschnitt 20 % der Gründungspersonen Frauen. Das ist nur etwa halb so häufig wie im Gründungsgeschehen insgesamt. Davon ausgehend sinkt der Anteil von Gründerinnen sukzessive, je mehr Start-up-Merkmale in die Betrachtung einbezogen werden. Hierfür spielen geschlechterstereotype Verhaltensweisen eine Rolle. Die Weichenstellung hin zu mehr Start-up-Gründerinnen liegt also bereits weit vor der Gründung. Es braucht aber auch mehr erfolgreiche Rollenvorbilder. Hier hilft mehr Diversität im Venture Capital-Ökosystem, die den Zugang von Gründerinnen zu Venture Capital (VC) verbessert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Zero Covid strategy protects people and economies more effectively (2021)
Philippe, Cécile; Marques, Nicolas;Zitatform
Philippe, Cécile & Nicolas Marques (2021): The Zero Covid strategy protects people and economies more effectively. Paris ; Brüssel, 26 S.
Abstract
"In an original analysis, the Institut économique Molinari compares the G10 countries to three OECD countries that have implemented an elimination strategy (Australia and New Zealand) or something similar (South Korea). After a Covid-19 fight lasting more than 12 months, the data show the value of the elimination strategy and contradict the idea, widespread in France, that it was necessary to choose between protecting the economy and protecting public health on the grounds that these two goals were in conflict. At this stage, experience shows the elimination strategy (Zero Covid) to be more effective in both health and economic terms than the mitigation strategy applied in many countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der 25. Welle 2020 (2021)
Putzing, Monika; Prick, Simone; Frei, Marek;Zitatform
Putzing, Monika, Marek Frei & Simone Prick (2021): IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt. Ergebnisse der 25. Welle 2020. Magdeburg, 109 S.
Abstract
"Die Befragung, deren Ergebnisse im vorliegenden Bericht präsentiert werden, wurde schwerpunktmäßig im dritten Quartal des Jahres 2020 durchgeführt und im November 2020 abgeschlossen. Die Daten spiegeln somit den Stand nach dem Ausbruch des Coronavirus in Deutschland wider. Mit der Befragung von Betrieben wird vorrangig die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes repräsentiert. Die mit dem IAB-Betriebspanel gewonnenen Ergebnisse ergänzen damit die verfügbaren, eher angebotsseitig ausgerichteten Statistiken (z. B. Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit). Die empirischen Daten des IAB-Betriebspanels verbessern zudem wesentlich die Informationsbasis, die von amtlichen statistischen Daten geboten wird, da die Grundgesamtheit des IAB-Betriebspanels alle Betriebe umfasst, die mindestens eine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bzw. einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben. Damit ist die Befragung wesentlich breiter angelegt als andere betriebsbezogene Datenquellen, die sich vielfach nur auf ausgewählte Bereiche der Wirtschaft oder auf Betriebe ab einer bestimmten Größe beschränken. Ein weiterer Vorteil dieser bundesweit durchgeführten Arbeitgeberbefragung besteht darin, dass in allen Bundesländern dasselbe Fragenprogramm und dieselben Auswertungsverfahren verwendet werden. Infolgedessen können regional vergleichende Analysen durchgeführt werden, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem hier betrachteten Bundesland Sachsen-Anhalt einerseits sowie Ost- und Westdeutschland andererseits aufzuzeigen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Altersvorsorge nach Corona: damit müssen die kommenden Rentnergenerationen rechnen (2021)
Raffelhüschen, Bernd;Zitatform
Raffelhüschen, Bernd (2021): Altersvorsorge nach Corona. Damit müssen die kommenden Rentnergenerationen rechnen. (Diskussionsbeiträge / Forschungszentrum Generationenverträge 74), Freiburg, 20 S.
Abstract
"Von Epidemiologie und Ökonomie] Soviel scheint jedenfalls sicher: Das Jahr 2020 wird in vielerlei Hinsicht Rekorde schreiben. Folgt man den medialen und politischen Äußerungen, so wird es wohl in die Geschichtsbücher eingehen als das Jahr der schwersten Pandemie seit der "Spanischen Grippe" in den Jahren 1918 bis 1920. Statistisch bestätigt sich dieser weit verbreitete Eindruck allerdings zumindest gegenwärtig nicht: Damals starben in Deutschland nach den vorliegenden Schätzungen weit mehr als über 400.000 Menschen - also über vierzigmal so viele wie heute an Covid-19 verstorben sind (Stand Oktober 2020). Die Dimensionen sind mithin nicht vergleichbar. Aber wahrscheinlich ist die Dimension auch deshalb eine andere geblieben, weil die Politik im Gegensatz zu den Zeiten nach dem ersten Weltkrieg handlungsfähiger war in dem Bemühen, das Infektionsgeschehen einzudämmen und zugleich das gegenwärtige Gesundheitssystem natürlich ebenso weitaus handlungsfähiger war als in jenen Tagen. Insgesamt wurde Deutschland bisher weitaus weniger stark getroffen als beispielsweise Italien oder Spanien. Und dies, obwohl die Bundesregierung hinsichtlich der Isolationsmaßnahmen und des ökonomischen Lockdowns deutlich moderatere Wege eingeschlagen hat als viele andere Länder der westlichen Welt. Sicher ist aber auch, dass weltweit - unabhängig vom Grad der verhängten Isolationsmaßnahmen - die wirtschaftlichen Aktivitäten durch den Ausfall der globalisierten Wertschöpfungsketten zwischenzeitlich quasi zum Stillstand gekommen sind. Dadurch bricht das Jahr 2020 zumindest aus ökonomischer Perspektive wirklich alle Rekorde: Fest steht, dass durch die internationalen Corona-Maßnahmen der stärkste Konjunktureinbruch seit dem schwarzen Freitag des Jahres 1929 zu verzeichnen ist." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Vironomics": Ein Überblick über die Ökonomik der Pandemien (2021)
Zitatform
Schäfer, Stefan (2021): "Vironomics": Ein Überblick über die Ökonomik der Pandemien. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 50, H. 1, S. 27-33. DOI:10.15358/0340-1650-2021-1-27
Abstract
"Die Corona-Krise hat eine intensive Debatte unter Ökonomen ausgelöst. Dabei geht es um die im Zuge der Pandemie ergriffenen wirtschaftspolitischen Maßnahmen und um die direkten und indirekten ökonomischen Auswirkungen des Infektionsgeschehens. Letztere stehen seit der Spanischen Grippe (1918-20) im Fokus ökonomischer Analsen. Der Beitrag gibt einen Überblick über diese Literatur und integriert Covid-19 in die Ökonomik der Pandemien. Abschließend werden vier Ansatzpunkte für weitere Forschung auf dem Gebiet des "Vironomics" abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Verlag Franz Vahlen )
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Literaturhinweis
Die Gute Arbeit von morgen für Nordrhein-Westfalen (Antrag der Fraktion der SPD – Drucksache 17/13401): Schriftliche Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen am 24.06.2021 (2021)
Zitatform
Seiler, Kai, Peter Krauss- Hoffmann & Corinna Brauner (2021): Die Gute Arbeit von morgen für Nordrhein-Westfalen (Antrag der Fraktion der SPD – Drucksache 17/13401). Schriftliche Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen am 24.06.2021. (LIA.impuls), Bochum, 38 S. DOI:10.48551/qwps-ph4
Abstract
"Die Arbeitswelt ist in einem kontinuierlichen Wandel begriffen, der durch die Corona-Pandemie jedoch eine neue Dynamik entfaltet hat. So hat die Pandemie als Homeoffice-Katalysator einen Digitalisierungsschub ausgelöst – andererseits aber auch bestehende Risikolagen verschärft. Im Lichte dieser Erfahrungen zeigt sich die Relevanz einer arbeitspolitischen und sozialpartnerschaftlich mitgetragenen Gestaltung dieses Wandels zur Schaffung menschengerechter Arbeitsplätze für alle Erwerbstätigengruppen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
V-, U-, L- or W-shaped economic recovery after Covid-19: Insights from an Agent Based Model (2021)
Zitatform
Sharma, Dhruv, Jean-Philippe Bouchaud, Stanislao Gualdi, Marco Tarzia & Francesco Zamponi (2021): V-, U-, L- or W-shaped economic recovery after Covid-19: Insights from an Agent Based Model. In: PLoS ONE, Jg. 16, H. 3. DOI:10.1371/journal.pone.0247823
Abstract
"We discuss the impact of a Covid-19–like shock on a simple model economy, described by the previously developed Mark-0 Agent-Based Model. We consider a mixed supply and demand shock, and show that depending on the shock parameters (amplitude and duration), our model economy can display V-shaped, U-shaped or W-shaped recoveries, and even an L-shaped output curve with permanent output loss. This is due to the economy getting trapped in a self-sustained “bad” state. We then discuss two policies that attempt to moderate the impact of the shock: giving easy credit to firms, and the so-called helicopter money, i.e. injecting new money into the households savings. We find that both policies are effective if strong enough. We highlight the potential danger of terminating these policies too early, although inflation is substantially increased by lax access to credit. Finally, we consider the impact of a second lockdown. While we only discuss a limited number of scenarios, our model is flexible and versatile enough to accommodate a wide variety of situations, thus serving as a useful exploratory tool for a qualitative, scenario-based understanding of post-Covid recovery. The corresponding code is available on-line." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Auswirkungen der Covid-19-Krise auf den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen (2021)
Zitatform
Sieglen, Georg, Duncan Roth & Birgit Carl (2021): Auswirkungen der Covid-19-Krise auf den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2021), Nürnberg, 67 S.
Abstract
"In diesem Bericht werden verschiedene Aspekte der bisherigen Folgen der Covid-19-Pandemie auf den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen analysiert. Dazu werden relevante Umfrageergebnisse herangezogen, vor allem aber Daten der Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Je nach Datenverfügbarkeit beziehen sich die Analysezeiträume auf die Zeit zwischen April und Dezember 2020. Neben Veränderungen der Beschäftigungsbestände sowie der offenen Stellen und der Bezieher von konjunkturellem Kurzarbeitergeld werden vor allem Übergänge zwischen abhängiger Beschäftigung und Arbeitslosigkeit in den Blick genommen. Zur Einschätzung der Auswirkungen der Corona-Krise wird ein sogenannter Corona-Effekt ermittelt, der die Unterschiede der Zu- und Abgänge in bzw. aus Arbeitslosigkeit zu den entsprechenden Vorjahresmonatswerten abbildet. So können auch Vergleiche nach Branchen und Personengruppen durchgeführt werden. Um einer regional sehr unterschiedlichen Betroffenheit durch die Krise gerecht zu werden, erfolgt die Betrachtung nicht nur auf Landes-, sondern auch auf Kreisebene. Analysiert werden dabei die regional unterschiedlichen Verläufe des Corona-Effekts. Zusätzlich stellt der Bericht relevante Daten zur veränderten Situation auf dem Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Ungleichheit in Deutschland: Handlungsbedarf bei öffentlichen Dienstleistungen (2021)
Zitatform
Siegloch, Sebastian, Martin Ungerer & Frederick Zadow (2021): Regionale Ungleichheit in Deutschland: Handlungsbedarf bei öffentlichen Dienstleistungen. (ZEW policy Brief / ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung 2021-04), Mannheim, 4 S.
Abstract
"Die „Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse“ ist erklärtes Ziel deutscher Regionalpolitik. Betrachtet man den wohl gängigsten Indikator zur Messung des Wohlstands, das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, so zeigt sich für das Jahr 2017 ein hohes Ausmaß an Ungleichheit. Der Westen Deutschlands ist wirtschaftlich immer noch deutlich stärker als der Osten. Dieser Unterschied spiegelt sich auch in der Lebenserwartung wider, im Süden Deutschlands leben die Menschen deutlich länger als im Norden. Ein Trend zur Angleichung der Lebensverhältnisse ist nicht zu erkennen. Die regionale Ungleichheit bei Bruttoinlandsprodukt und Arbeitslosigkeit bleibt konstant auf hohem Niveau und bei kommunalen, öffentlichen Dienstleistungen, die Bürger/innen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen, geht die Schere zwischen den Kreisen Deutschlands seit 2010 stark auseinander. Verschärfend kommt hinzu, dass einige Regionen gleich in mehreren Wohlstandsdimension vergleichsweise schlecht abschneiden. So sind vor allem Regionen in Westdeutschland von hoher Arbeitslosigkeit und hoher kommunaler Verschuldung betroffen. Dies deutet auf die Vielschichtigkeit des Problems regionaler Ungleichheit hin, welche nicht einfach durch ein Ost-West oder Stadt-Land Gefälle zu erklären ist. Zur dieser ungünstigen Ausgangslage ist seit Anfang 2020 erschwerend die globale Pandemie hinzugekommen, welche die regionale Ungleichheit nochmals verschärft hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schul- und Kitaschließungen, Krankheit, Quarantäne - die coronabedingten Arbeitsausfälle der Erwerbstätigen steigen auf 59,2 Millionen Arbeitstage (2021)
Zitatform
Wanger, Susanne & Enzo Weber (2021): Schul- und Kitaschließungen, Krankheit, Quarantäne - die coronabedingten Arbeitsausfälle der Erwerbstätigen steigen auf 59,2 Millionen Arbeitstage. In: IAB-Forum H. 08.02.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-02-05.
Abstract
"Bereits mit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 hatte Deutschland einschneidende Maßnahmen ergriffen, um das Sars-CoV-2-Virus einzudämmen. Dies führte nicht nur zu erheblichen nachfragebedingten Arbeitsausfällen aufgrund von Kurzarbeit, sondern auch zu Arbeitszeitausfällen auf Seite der Beschäftigten durch Schul- und Kitaschließungen, einem erhöhten Krankenstand und Quarantänemaßnahmen. Auch die mit der zweiten Welle der Pandemie verbundenen Arbeitsausfälle auf Beschäftigtenseite ab Oktober 2020 sind beträchtlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
European labour market dynamics after the outbreak of the Covid-19 crisis (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2021)
Zitatform
Weber, Enzo & Roman Neupert (2021): European labour market dynamics after the outbreak of the Covid-19 crisis (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 16.04.2021, o. Sz., 2021-04-15.
Abstract
"In the Covid-19 crisis, governments around the world are struggling to secure jobs and businesses. Short-time work and comprehensive liquidity support benefit companies, which have so far relied more on these measures than on layoffs. However, the uncertain economic outlook deters many firms from hiring new staff. Also, the number of potential workers is declining throughout Europe, as many are withdrawing from the labour market. In order to analyse the mechanisms behind these dropping employment figures, this article gives an outline of developments in labour market flow statistics in Europe after the outbreak of the Covid-19 crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mittelstand policy after the pandemic - for a sustainable future (2021)
Zitatform
Welter, Friederike & Britta Levering (2021): Mittelstand policy after the pandemic - for a sustainable future. (Institut für Mittelstandsforschung. Working paper 2021,2), Bonn, 11 S.
Abstract
"Covid 19 pandemic, digitalization, Green Deal - Mittelstand companies will face great challenges in the next years besides their sector and size-specific tasks. Derived from Mittelstand research, we outline which legislative motions and support measures policy makers need to pay attention to in order to sustainably strengthen Mittelstand companies' competitiveness and innovativeness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mittelstandspolitik während und nach der Covid 19-Pandemie (2021)
Zitatform
Welter, Friederike, Hans-Jürgen Wolter & Michael Holz (2021): Mittelstandspolitik während und nach der Covid 19-Pandemie. (IfM-Hintergrundpapier), Bonn, 24 S.
Abstract
"Während der Pandemie ist Mittelstandspolitik vor allem eine Politik der akuten Krisenbewältigung für die mittelständische Wirtschaft. Nicht aus den Augen verlieren darf die Mittelstandspolitik aber die Zeit „danach“, auch wenn die akuten Probleme des Mittelstands überwiegen und ein Ende der Pandemie nicht abzusehen ist. Im Hintergrundpapier erörtern die Autoren mögliche Ansatzpunkte für die Mittelstandspolitik in der Post-Corona-Phase und bewerten die laufenden Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Mittelstandspolitik nach Corona – für eine nachhaltige Zukunft (2021)
Zitatform
Welter, Friederike & Britta Levering (2021): Die Mittelstandspolitik nach Corona – für eine nachhaltige Zukunft. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 22, H. 3, S. 217-222. DOI:10.1515/pwp-2021-0035
Abstract
"Corona-Pandemie, Digitalisierung, Green Deal – die mittelständischen Unternehmen stehen in den kommenden Jahren neben ihren branchen- und größenspezifischen Aufgaben vor großen Herausforderungen. Diese können sie nur bewältigen, wenn die Politik ihnen einen verlässlichen Rahmen bietet, innerhalb dessen sie wirtschaftlich agieren können. Friederike Welter und Britta Levering zeigen in ihrem Beitrag, worauf die Mittelstandspolitik in Gesetzgebung und Gestaltung von Unterstützungsmaßnahmen aus Sicht der Mittelstandsforschung achten sollte, damit die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der mittelständischen Unternehmen nachhaltig gestärkt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
ifo Konjunkturprognose Winter 2021: Lieferengpässe und Coronawelle bremsen deutsche Wirtschaft aus (2021)
Wollmershäuser, Timo; Wohlrabe, Klaus ; Ederer, Stefan ; Fourné, Friederike; Schiman, Stefan; Link, Sebastian ; Brandt, Przemyslaw; Zarges, Lara; Lehmann, Robert ; Lay, Max; Šauer, Radek; Möhrle, Sascha;Zitatform
Wollmershäuser, Timo, Przemyslaw Brandt, Stefan Ederer, Friederike Fourné, Max Lay, Robert Lehmann, Sebastian Link, Sascha Möhrle, Radek Šauer, Stefan Schiman, Klaus Wohlrabe & Lara Zarges (2021): ifo Konjunkturprognose Winter 2021. Lieferengpässe und Coronawelle bremsen deutsche Wirtschaft aus. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. Sonderausgabe Dezember, S. 1-50.
Abstract
"Die anhaltenden Lieferengpässe und die vierte Coronawelle bremsen die deutsche Wirtschaft spürbar aus. Die zunächst erwartete kräftige Erholung für das Jahr 2022 verschiebt sich weiter nach hinten. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 2,5%, im kommenden Jahr um 3,7% und im Jahr 2023 um 2,9% zulegen. Die Inflationsrate dürfte zunächst noch einmal zunehmen: von 3,1% in diesem Jahr auf 3,3% im kommenden Jahr. Dabei spielen steigende Kosten, die mit den Lieferengpässen einhergehen, und auch die verzögerte Anpassung an die gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise eine treibende Rolle. Erst im Jahr 2023 sollte sich der Anstieg der Verbraucherpreise wieder normalisieren und auf 1,8% zurückgehen. Die Arbeitslosenquote fällt von voraussichtlich 5,7% 2021 auf durchschnittlich 5,2% im Jahr 2022 und 4,9% im Jahr 2023. Im laufenden Jahr wird das Defizit im Staatshaushalt bei voraussichtlich 162 Mrd. Euro liegen. Im weiteren Prognosezeitraum erholt sich der Staatshaushalt. In den Jahren 2022 und 2023 wird ein Defizit von gut 80 bzw. 20 Mrd. Euro erwartet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Konjunkturelle Auswirkungen der zweiten Coronawelle auf ausgewählte Wirtschaftsbereiche (2021)
Wollmershäuser, Timo;Zitatform
Wollmershäuser, Timo (2021): Konjunkturelle Auswirkungen der zweiten Coronawelle auf ausgewählte Wirtschaftsbereiche. In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 2, H. 2, S. 1-6.
Abstract
"Die zweite Coronawelle wird die deutsche Konjunktur im Winterhalbjahr 2020/2021 dämpfen. Allerdings sind die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen deutlich geringer als während der ersten Welle im Frühjahr 2020. Die aktuellen Ergebnisse der ifo Unternehmensbefragungen deuten darauf hin, dass die Wirtschaftsleistung nur in den konsumnahen Dienstleistungsbereichen zurückgehen dürfte, in denen soziale Kontakte ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells sind. Zusammengenommen dämpfen die betroffenen Wirtschaftsbereiche die Veränderungsrate des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal 2020 um etwa einen halben Prozentpunkt und im ersten Quartal 2021 nochmals um knapp einen Prozentpunkt. Dabei wird unterstellt, dass die mit der Infektionswelle in Verbindung stehenden Verhaltensänderungen und Politikmaßnahmen unverändert bis einschließlich März bestehen bleiben. Verglichen mit der Bruttowertschöpfung im letzten Vorkrisenquartal, dem vierten Quartal 2019, dürfte demnach die reale Wirtschaftsleistung in den betroffenen Wirtschaftsbereichen im ersten Quartal 2021 um etwa 20 Mrd. Euro niedriger liegen. Pro Woche entgeht damit Wertschöpfung in Höhe von 1,5 Mrd. Euro. Insgesamt aber dürfte aufgrund der weiterhin gut laufenden Industrie- und Baukonjunktur das Bruttoinlandsprodukt zu Jahresbeginn nicht zurückgehen, sondern stagnieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2021: Deutsche Wirtschaft taumelt in die dritte Coronawelle (2021)
Wollmershäuser, Timo; Göttert, Marcell; Stöckli, Marc; Šauer, Radek; Lehmann, Robert ; Sandqvist, Pauliina; Lautenbacher, Stefan; Link, Sebastian ; Reif, Magnus; Grimme, Christian; Rathje, Ann-Christin; Möhrle, Sascha;Zitatform
Wollmershäuser, Timo, Marcell Göttert, Christian Grimme, Stefan Lautenbacher, Robert Lehmann, Sebastian Link, Sascha Möhrle, Ann-Christin Rathje, Magnus Reif, Pauliina Sandqvist, Radek Šauer & Marc Stöckli (2021): ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2021. Deutsche Wirtschaft taumelt in die dritte Coronawelle. In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 2, H. 9, S. 1-13.
Abstract
"Im Herbst 2020 nahm das Infektionsgeschehen mit dem Coronavirus wieder spürbar an Fahrt auf und hat sich zuletzt erneut beschleunigt. Dadurch verschiebt sich die konjunkturelle Erholung, die ursprünglich für das Frühjahr 2021 erwartet wurde, zeitlich im Jahresverlauf nach hinten. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 3,7% zulegen und im kommenden Jahr um 3,2%. Im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2020 wurde damit die Wachstumsrate für das Jahr 2021 um 0,5 Prozentpunkte gesenkt und für das Jahr 2022 um 0,7 Prozentpunkte angehoben. Betrachtet man die zusammengefasste Wirtschaftsleistung der Jahre 2020 bis 2022, belaufen sich die Kosten der Coronakrise nach dieser Prognose auf 405 Mrd. Euro." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
ifo Konjunkturprognose Sommer 2021: Deutsche Wirtschaft im Spannungsfeld zwischen Öffnungen und Lieferengpässen (2021)
Wollmershäuser, Timo; Stöckli, Marc; Wohlrabe, Klaus ; Menkhoff, Manuel; Lehmann, Robert ; Šauer, Radek; Menkhoff, Manuel; Brandt, Przemyslaw; Möhrle, Sascha; Link, Sebastian ; Lay, Max; Rathje, Ann-Christin; Grimme, Christian; Möhrle, Sascha; Sandqvist, Pauliina; Sandqvist, Anna Pauliina;Zitatform
Wollmershäuser, Timo, Przemyslaw Brandt, Christian Grimme, Max Lay, Robert Lehmann, Sebastian Link, Manuel Menkhoff, Sascha Möhrle, Ann-Christin Rathje, Pauliina Sandqvist, Radek Šauer, Marc Stöckli, Klaus Wohlrabe, Manuel Menkhoff, Sascha Möhrle & Anna Pauliina Sandqvist (2021): ifo Konjunkturprognose Sommer 2021. Deutsche Wirtschaft im Spannungsfeld zwischen Öffnungen und Lieferengpässen. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. Sonderausgabe Juni, S. 1-52.
Abstract
"Seit April dieses Jahres hat sich das Infektionsgeschehen mit dem Coronavirus in Deutschland deutlich verlangsamt und der Fortschritt bei den Impfungen gegen Covid19 an Tempo gewonnen. Damit dürften die bestehenden wirtschaftlichen Beschränkungen allmählich aufgehoben werden, so dass einer vollständigen konjunkturellen Erholung beim Handel und in den kontaktintensiven Dienstleistungsbereichen bis zum Ende des Jahres nichts mehr im Wege steht. Kurzfristig dämpfend wirken die Engpässe bei der Lieferung von Vorprodukten. Somit dürfte sich der industrielle Boom im weiteren Verlauf etwas abkühlen, auch weil die kräftigen Anstiege der Erzeugerpreise die Nachfrage bremsen. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 3,3% und im kommenden Jahr um 4,3% zulegen. Im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2021 wurde die Wachstumsrate für das Jahr 2021 um 0,4 Prozentpunkte gesenkt und für das kommende Jahr um 1,1 Prozentpunkte angehoben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Langfristige Folgen der Covid-19-Pandemie für Wirtschaft, Branchen und Berufe (2021)
Wolter, Marc Ingo; Schneemann, Christian ; Weber, Enzo ; Maier, Tobias ; Steeg, Stefanie; Zika, Gerd ; Mönnig, Anke;Zitatform
Wolter, Marc Ingo, Anke Mönnig, Tobias Maier, Christian Schneemann, Stefanie Steeg, Enzo Weber & Gerd Zika (2021): Langfristige Folgen der Covid-19-Pandemie für Wirtschaft, Branchen und Berufe. (IAB-Forschungsbericht 02/2021), Nürnberg, 36 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat die Lebenswirklichkeit großer Teile der Bevölkerung verändert. Viele dieser Veränderungen werden nach einer erfolgreichen Überwindung der Krise aller Wahrscheinlichkeit nach wieder rückabgewickelt werden. Die BIBB-IAB Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe-Projekt.de) schreiben diese langfristigen Trends bis zum Jahr 2040 in einer Basisprojektion fort. Je länger die Pandemie anhält, desto wahrscheinlicher wird es jedoch, dass (zwangsweise) eingeübte Verhaltensweisen, Produktionsweisen und Arbeitsweisen in der Krise auch nach dieser beibehalten werden. Damit steht die ökonomische Entwicklung in Deutschland möglicherweise vor einem Umbruch, der auch noch weitere, bislang nicht erforschte Veränderungen auslösen kann. Mit diesem Forschungsbericht wird diesen möglichen langfristigen Veränderungen nachgegangen und ihre Wirkungen auf Wirtschaft, Branchen und Berufe aufgezeigt. Die in diesem Forschungsbericht getroffenen Annahmen führen in der mittleren Frist zu einem geringeren, aber in der langen Frist zu einem leicht höheren Bruttoinlandsprodukt als in der QuBe-Basisprojektion. Sowohl der Arbeitskräftebedarf als auch das Arbeitskräfteangebot sind über den gesamten Projektionszeitraum niedriger. Der Arbeitskräftebedarf wird im Jahr 2025 rund 200.000 Erwerbstätige (2040: -210.000) unter der QuBe-Basisprojektion liegen. Den größten Rückgang wird es beim Arbeitskräfteangebot im Jahr 2026 mit etwa –110.000 Personen geben (2040: -30.000). Hinsichtlich der Arbeitskräftebedarfe nach Branchen-Berufs-Kombinationen im Jahr 2040 zeigt sich, dass in der QuBe-Basisprojektion rund 320.000 Arbeitsplätze existieren, die im Post-Corona-Szenario nicht mehr vorhanden sind. Auf der anderen Seite wird es im Jahr 2040 im Post-Corona-Szenario etwa 100.000 Arbeitsplätze geben, die in der QuBe-Basisprojektion nicht entstehen würden. Auf der Branchenebene sind es vor allem die Unternehmensdienstleister und das Gastgewerbe, die einen geringeren Arbeitskräftebedarf haben werden. Umgekehrt sind es die IT-Dienstleister, häuslichen Dienste, Heime und Sozialwesen sowie die öffentliche Verwaltung, die einen höheren Bedarf haben werden. Auf beruflicher Ebene werden die Berufsbereiche Kaufmännische Dienstleistungen, Warenhandel, Vertrieb, Hotel und Tourismus sowie Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit infolge der getroffenen Annahmen die stärksten Rückgänge an Arbeitsplätzen verzeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zurück ins Leben – Zunahme persönlicher Kontakte beflügelt wirtschaftliche Aktivität (2021)
Zitatform
(2021): Zurück ins Leben – Zunahme persönlicher Kontakte beflügelt wirtschaftliche Aktivität. In: Konjunktur aktuell, Jg. 9, H. 2, S. 32-61.
Abstract
"Im Sommer 2021 expandiert die weltwirtschaftliche Produktion kräftig. Hauptgrund ist der Rückzug der Pandemie aus den fortgeschrittenen Volkswirtschaften des Westens, wo die Impfkampagnen rasch voranschreiten. Allerdings ist die Weltindustrieproduktion zuletzt nicht mehr weiter gestiegen. Die Ursachen liegen an vielerlei Engpässen bei der Produktion und an fehlenden Transportkapazitäten. Höhere Preise, zumal für Rohstoffe, haben die Inflationsraten zuletzt deutlich steigen lassen. Die Geldpolitik bleibt aber, ebenso wie die Finanzpolitik, in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften expansiv. Während die konjunkturelle Dynamik dort auch in den kommenden Quartalen hoch sein wird, ist das Bild anderswo differenzierter: In China ist der Aufholprozess schon abgeschlossen, Rohstoffexportländer profitieren von den höheren Preisen, aber in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern wird die Pandemie das ganze Jahr 2021 über noch auf der Wirtschaft lasten. In Deutschland sind die konjunkturellen Aussichten günstig, denn es darf damit gerechnet werden, dass die Restriktionen, die die Aktivität in vielen Dienstleistungsbranchen behindert haben, nach und nach aufgehoben werden. Dabei haben sie noch bis in den April die wirtschaftliche Aktivität stark gedämpft. Eine neuerliche Ausweitung der Kurzarbeit verhinderte einen Anstieg der registrierten Arbeitslosigkeit. Auch deshalb liegen die real verfügbaren Einkommen, anders als der private Konsum, kaum unter Vorkrisenniveau. Mit dem Rückgang der Corona-Restriktionen ist für den Sommer mit einem kräftigen Schub bei den privaten Käufen zu rechnen. Davon werden insbesondere der Einzelhandel, das Gastgewerbe und andere Anbieter von Freizeitaktivitäten profitieren. Von der Auslandsnachfrage nach Produkten des Verarbeitenden Gewerbes kommen ebenfalls kräftige Impulse. Ende 2022 dürften die Kapazitäten wieder normal ausgelastet, sein. Ein Risiko für die Konjunktur in Deutschland ist die Möglichkeit, dass sich das Leben zu einem Zeitpunkt normalisiert, an dem die Herdenimmunität noch nicht erreicht ist und die Pandemie in der Folge im Sommer noch einmal aufflammt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Deutsche Wirtschaft noch nicht immun gegen COVID-19: Ausblick erneut eingetrübt (2021)
Zitatform
(2021): Deutsche Wirtschaft noch nicht immun gegen COVID-19. Ausblick erneut eingetrübt. In: Konjunktur aktuell, Jg. 9, H. 4, S. 99-140.
Abstract
"Ende 2021 belastet eine neue Infektionswelle die wirtschaftliche Aktivität in Europa. Die Stimmung im Dienstleistungsbereich ist im Herbst weltweit gestiegen, doch das Verarbeitende Gewerbe leidet weiter überall unter Knappheiten. Im Sommerhalbjahr 2022 gewinnt die Weltkonjunktur wieder etwas an Schwung, aber der ungewisse Fortgang der Pandemie bleibt ein Risiko. Pandemiewelle und Lieferengpässe lassen auch die deutsche Wirtschaft im Winter stagnieren. Der private Konsum wird ab Frühjahr deutlich zulegen, und die Konjunktur wird wieder kräftig in Schwung kommen. Das BIP wird 2022 um 3,5% zunehmen, nach 2,7% im Jahr 2021. Die Inflation dürfte nur langsam zurückgehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der fünfundzwanzigsten Welle des Betriebspanels Brandenburg (2021)
Zitatform
(2021): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der fünfundzwanzigsten Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Reihe Forschungsberichte / Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg 45), Potsdam, 78 S.
Abstract
"Die Befragung, deren Ergebnisse im vorliegenden Bericht präsentiert werden, wurde schwerpunktmäßig im dritten Quartal des Jahres 2020 durchgeführt und im November 2020 abgeschlossen. Die Daten spiegeln somit die Situation rund ein halbes Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie wider. Mit der Befragung von Betrieben wird vorrangig die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes abgebildet. Die mit dem IAB-Betriebspanel gewonnenen Ergebnisse ergänzen damit vorhandene, eher angebotsseitig ausgerichtete Statistiken, z.B. die Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Die empirischen Daten des IAB-Betriebspanels verbessern zudem die Informationsbasis, die von amtlichen statistischen Daten geboten wird, da die Grundgesamtheit des IAB-Betriebspanels alle Betriebe umfasst, die mindestens eine bzw. einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben. Damit ist die Befragung wesentlich breiter angelegt als andere betriebsbezogene Datenquellen, die sich vielfach nur auf ausgewählte Bereiche der Wirtschaft oder auf Betriebe ab einer bestimmten Größe beschränken. Dies ist insbesondere im Zusammenhang mit der Frage nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie von Bedeutung, die in dieser Welle im Mittelpunkt standen: Der vorliegende Bericht enthält hierzu die ersten Erkenntnisse für die brandenburgische Wirtschaft insgesamt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Prognos-Branchenprognose 2021: Wie schnell kommen Branchen aus der Krise?: Vom kräftigen Aufschwung der Gesamtwirtschaft 2021 werden die einzelnen Branchen höchst unterschiedlich profitieren (2021)
Abstract
"Deutschland dürfte 2020 die schwerste Wirtschaftskrise der Nachkriegsgeschichte erlebt haben. 2021 wird von einem Aufholprozess geprägt sein: Ab dem Frühjahr erwarten wir einen dynamischen Aufschwung der Gesamtwirtschaft. Die Prognos-Branchenprognose 2021 zeigt jedoch: Von dieser Erholung werden nicht alle Branchen gleich schnell und in gleichem Maße profitieren. Die Prognos-Branchenprognose weist differenziert für 72 Wirtschaftszweige die absehbare Entwicklung der Bruttowertschöpfung als wichtigster Kenngröße aus. Die Abweichungen einzelner Branchen vom Durchschnitt lag seit 2012 regelmäßig bei deutlich über 10 Prozentpunkten – 2021 liegt sie bei bis zu 30 Prozentpunkten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaftliche Folgen des dritten Lockdowns: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26617) (2021)
Zitatform
(2021): Wirtschaftliche Folgen des dritten Lockdowns. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26617). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(27074) (25.02.2021)), 8 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zu den wirtschaftliche Folgen des dritten Lockdowns u.a. mit Statistiken zu den gestellten Anträgen auf November- und Dezemberhilfen sowie der Anzahl und der Summe der bereits ausgezahlten Anträge. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
OECD Economic Outlook, May 2021: Volume 2021 Issue 1 : Preliminary version (2021)
Zitatform
(2021): OECD Economic Outlook, May 2021. Volume 2021 Issue 1 : Preliminary version. (OECD economic outlook 109), Paris, 218 S. DOI:10.1787/edfbca02-en
Abstract
"The COVID-19 pandemic continues to cast a long shadow over the world’s economies. The OECD Economic Outlook, Volume 2021 Issue 1, highlights the improved prospects for the global economy due to vaccinations and stronger policy support, but also points to uneven progress across countries and key risks and challenges in maintaining and strengthening the recovery. This issue includes a general assessment of the macroeconomic situation, and a chapter summarising developments and providing projections for each individual country. Coverage is provided for all OECD members as well as for selected partner economies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Drohende Insolvenzwelle und Folgen für die Banken: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/25746) (2021)
Zitatform
(2021): Drohende Insolvenzwelle und Folgen für die Banken. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/25746). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/26095 (25.01.2021)), 4 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion der FDP zu Sicherung der Entgelte der Menschen mit Behinderungen in Werkstätten u.a. mit einer Aufstellung zur Anzahl an Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) , die einen Antrag auf Kompensationsleistungen, getrennt nach Bundesländern, gestellt haben. Um bei Werkstattschließungen nicht nur auf die Grundsicherung zu verweisen und Entgelteinbußen der dort beschäftigten Menschen mit Behinderungen auszugleichen, erhielten die Integrationsämter der Länder die Möglichkeit, aus den ihnen zustehenden Mitteln der Ausgleichsabgabe Leistungen an Werkstätten für behinderte Menschen zu erbringen. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Wirtschaftslage in Deutschland um die Jahreswende 2020/ 2021 (2021)
Zitatform
(2021): Die Wirtschaftslage in Deutschland um die Jahreswende 2020/ 2021. In: Monatsbericht / Deutsche Bundesbank, Jg. 73, H. 2, S. 5-11.
Abstract
"Der ausgesprochen schnelle Erholungsprozess der Weltwirtschaft, der den pandemiebedingten Einbruch bereits in den Sommermonaten ein gutes Stück wettgemacht hatte, verlor im Herbst erheblich an Schwung. Ausschlaggebend waren neue Infektionswellen in vielen Teilen der Welt. Insbesondere in Europa wurden die Eindämmungsmaßnahmen wieder verschärft, was die dortigen Volkswirtschaften spürbar belastete. So ging die Wirtschaftsleistung im Euroraum im vierten Quartal 2020 um 0,6 % gegenüber der Vorperiode zurück. In den USA schwächte sich das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) deutlich ab. In China hingegen, wo es bisher zu keiner neuen Pandemiewelle kam, setzte sich die Expansion schwungvoll fort. China trug auch wesentlich zur anhaltenden Erholung der weltweiten Industrie bei, die sich sichtbar von der Entwicklung im Dienstleistungsbereich abkoppelte." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Konjunktur in Deutschland (2021)
Zitatform
(2021): Konjunktur in Deutschland. In: Monatsbericht / Deutsche Bundesbank, Jg. 73, H. 2, S. 53-69.
Abstract
"Die wirtschaftliche Erholung in Deutschland kam im letzten Quartal des Jahres 2020 zum Erliegen. Der Schnellmeldung des Statistischen Bundesamtes zufolge erhöhte sich das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) saison- und kalenderbereinigt geringfügig um 0,1%. Damit blieb die Wirtschaftsaktivität noch fast 4 % hinter dem Vorkrisenstand des vierten Quartals 2019 zurück. Gründe für den Stopp der Aufholbewegung waren das wieder verstärkte Infektionsgeschehen und die in der Folge stufenweise verschärften Eindämmungsmaßnahmen. Diese betrafen vor allem kontaktintensive Bereiche wie freizeit- und kulturbezogene Dienstleistungen, das Gastgewerbe und den stationären Einzelhandel und führten dort teilweise zu erheblichen Einbußen. Dagegen erholten sich viele nicht unmittelbar von den Maßnahmen betroffene Branchen weiter. Insbesondere die Industrie steigerte ihre Produktion kräftig. Die vorausschauenden Indikatoren deuten darauf hin, dass sich der Aufschwung in der Industrie auch zu Beginn des Jahres 2021 – wenngleich mit verringertem Schwung – fortsetzt. Aufgrund der im Vergleich zum Vorquartal länger anhaltenden und strikteren Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie dürfte die gesamtwirtschaftliche Aktivität im ersten Quartal 2021dennoch spürbar zurückgehen. Mit sukzessiven Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen und der breiteren Verfügbarkeit von Impfstoffen sollte die Wirtschaft ab dem Frühjahr aber wieder auf ein deutlich höheres Leistungsniveau zurückkehren und ihre Erholung fortsetzen. Der Pandemieverlauf birgt gleichwohl weiterhin die Gefahr von Rückschlägen, insbesondere aufgrund der Mutationen des Virus." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausgestaltung der Corona-Hilfen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/25475) (2021)
Zitatform
(2021): Ausgestaltung der Corona-Hilfen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/25475). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/26486 (05.02.2021)), 25 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Ausgestaltung der Corona-Hilfen u.a. mit Statistiken zum Betrag an ausgezahlten Überbrückungshilfen II getrennt nach Bundesländern. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Perspektiven der deutschen Wirtschaft für die Jahre 2022 bis 2024 (2021)
Zitatform
(2021): Perspektiven der deutschen Wirtschaft für die Jahre 2022 bis 2024. In: Monatsbericht / Deutsche Bundesbank, Jg. 73, H. 12, S. 17-44.
Abstract
"Die deutsche Wirtschaft wird im Projektionszeitraum kräftig wachsen. Zunächst erleidet sie im Winterhalbjahr 2021/22 aber erneut einen Rückschlag. Ausschlaggebend sind verschärfte pandemiebedingte Schutzmaßnahmen. Außerdem halten Lieferengpässe bei Vorprodukten noch an. Ab dem Frühjahr 2022 nimmt die Wirtschaft aber wieder kräftig Fahrt auf. Weil pandemiebedingte Einschränkungen – so die Annahme – dann weitgehend entfallen, legt der private Konsum erheblich zu. Dabei spielt auch eine Rolle, dass ein Teil der während der Pandemie unfreiwillig gebildeten Ersparnisse zusätzlich ausgegeben werden dürfte. Zudem wird davon ausgegangen, dass sich die Lieferengpässe bis Ende 2022 auflösen. Vor allem die Exporte erhalten dann durch Auf- und Nachholeffekte vorübergehend einen starken Schub. Gegen Ende des Projektionszeitraums normalisiert sich das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pandemie verzögert Aufschwung – Demografie bremst Wachstum: Gemeinschaftsdiagnose 1-2021 (2021)
Zitatform
(2021): Pandemie verzögert Aufschwung – Demografie bremst Wachstum. Gemeinschaftsdiagnose 1-2021. (Gemeinschaftsdiagnose), Essen, 84 S.
Abstract
"Das erste Jahr der Corona-Pandemie stand in Deutschland im Zeichen extremer Schwankungen der ökonomischen Aktivität und einer massiven Lähmung der Binnenwirtschaft. Der kräftige Erholungsprozess nach dem Ende des Shutdowns im vergangenen Frühjahr kam im Zuge der zweiten Infektionswelle über das zurückliegende Winterhalbjahr insgesamt zum Erliegen, wobei der Konjunkturverlauf zwischen Industrie und Dienstleistern große Unterschiede aufweist. Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens gehen die Institute davon aus, dass der derzeitige Shutdown zunächst fortgesetzt wird und dabei auch die zuletzt erfolgten Lockerungen wieder weitgehend zurückgenommen werden. Erst ab Mitte des zweiten Quartals werden Lockerungsschritte unterstellt, die es den im Shutdown befindlichen Branchen erlauben, ihre Aktivitäten nach und nach wieder aufzunehmen. Bis zum Ende des dritten Quartals sollten dann alle Beschränkungen aufgehoben worden sein, weil bis dahin insbesondere mit einem weitreichenden Impffortschritt zu rechnen ist. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 3,7% und im kommenden Jahr um 3,9% zulegen. Die öffentlichen Haushalte dürften durch die anhaltenden Belastungen im Zuge der Corona-Pandemie im Jahr 2021 ein Defizit aufweisen, das mit 159 Mrd. Euro sogar noch etwas höher ausfällt als im Jahr 2020. Im kommenden Jahr dürfte es dann deutlich auf 59 Mrd. Euro zurückgehen. Solide Staatsfinanzen sind eine wichtige Voraussetzung, um angemessen auf makroökonomische Krisen reagieren zu können. Auch deshalb ist ein strukturell ausgeglichener Haushalt in normalen Zeiten sinnvoll." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Corona-Hilfen und Corona-Maßnahmen des Bundes für Mitteldeutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/25393) (2021)
Zitatform
(2021): Corona-Hilfen und Corona-Maßnahmen des Bundes für Mitteldeutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/25393). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/26110 (25.01.2021)), 29 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion der FDP zu Corona-Hilfen und Corona-Maßnahmen des Bundes für Mitteldeutschland u.a. mit Tabellen zu Anträgen auf Soforthilfen, Corona-Überbrückungshilfen I und Corona-Überbrückungshilfen II in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen von April bis November 2020. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktueller Stand gemeldeter Insolvenzen und Maßnahmen der Bundesregierung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26765) (2021)
Zitatform
(2021): Aktueller Stand gemeldeter Insolvenzen und Maßnahmen der Bundesregierung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26765). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(27225) (03.03.2021)), 7 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zum aktuellen Stand gemeldeter Insolvenzen und Maßnahmen der Bundesregierung u.a. mit der Anzahl an gemeldeten Unternehmensinsolvenzen sowie davon betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Zeitraum von Januar bis November 2020 sowie mit einer Auflistung von Maßnahmen, wie den Überbrückungshilfen I und II sowie dem erleichterten Zugang zu Kurzarbeitergeld, zur Abwendung von Insolvenzen. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Deutsche Wirtschaft im Winter 2020 - Zweite Corona-Welle unterbricht Erholung (2020)
Ademmer, Martin; Meuchelböck, Saskia ; Fiedler, Salomon; Kooths, Stefan; Boysen-Hogrefe, Jens; Jannsen, Nils; Groll, Dominik;Zitatform
Ademmer, Martin, Jens Boysen-Hogrefe, Salomon Fiedler, Dominik Groll, Nils Jannsen, Stefan Kooths & Saskia Meuchelböck (2020): Deutsche Wirtschaft im Winter 2020 - Zweite Corona-Welle unterbricht Erholung. (Kieler Konjunkturberichte 74), Kiel, 49 S.
Abstract
"Die Erholung der deutschen Wirtschaft verzögert sich. Maßgeblich ist das Wiederaufflammen der Corona-Pandemie sowie die seit November wieder eingeführten Shutdown-Maßnahmen. Da diese Maßnahmen zum Teil wohl auch in den kommenden Monaten Bestand haben werden, zeichnet sich sowohl für das Abschlussquartal des laufenden Jahres als auch für das erste Quartal des kommenden Jahres Rückgange des Bruttoinlandsprodukts ab. Diese Rückgänge werden jedoch nicht das Ausmaß vom Frühjahr erreichen. So konzentrieren sich die Belastungen stärker auf einzelne, konsumnahe Branchen; vielfach haben sich diese Branchen vom Einbruch im Frühjahr noch nicht vollständig erholt, so dass dort im Winterhalbjahr weniger wirtschaftliche Aktivität wegbrechen wird. Zudem dürften die Exporte angesichts der vergleichsweise robusten Weltkonjunktur weiter aufwärts gerichtet bleiben. Auch deshalb wird die Industrie das Winterhalbjahr wohl weitgehend unbeschadet überstehen. Alles in allem rechnen wir nun mit einer geringeren Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts von 3,1 Prozent im kommenden Jahr als noch im Herbst (4,8 Prozent), nach einem Rückgang von 5,2 Prozent im laufenden Jahr. Sofern die Pandemie ab Frühjahr nachhaltig zurückgedrängt werden kann, wird sich im Verlauf des kommenden Jahres eine kräftige Erholung einstellen und sich in einem deutlichen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 4,5 Prozent im Jahr 2022 widerspiegeln (Herbst-Prognose: 2,4 Prozent). Diese Entwicklung wird sich am Arbeitsmarkt nachvollziehen, so dass sich auch hier die Erholung etwas verzögert. Da die temporäre Abschwächung im Winterhalbjahr die Einnahmen des Staates dämpfen und der Shutdown weitere Hilfszahlungen mit sich bringen wird, wird der Staatshaushalt zusätzlich belastet. Wir rechnen mit Budgetdefiziten der öffentlichen Hand von 4,8 Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt für das laufende Jahr sowie 4 Prozent für das kommenden Jahr. Im Jahr 2022 wird das Defizit voraussichtlich auf 1,9 Prozent sinken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Living, working and COVID-19 (2020)
Ahrendt, Daphne; Hurley, John; Leončikas, Tadas; Cabrita, Jorge; Mascherini, Massimiliano ; Clerici, Eleonora; Sandor, Eszter; Riso, Sara;Zitatform
Ahrendt, Daphne, Jorge Cabrita, Eleonora Clerici, John Hurley, Tadas Leončikas, Massimiliano Mascherini, Sara Riso & Eszter Sandor (2020): Living, working and COVID-19. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 66 S. DOI:10.2806/467608
Abstract
"This report presents the findings of the Living, working and COVID-19 e-survey, carried out by Eurofound to capture the far-reaching implications of the pandemic for the way people live and work across Europe. The survey was fielded online, among respondents who were reached via Eurofound’s stakeholders and social media advertising. Two rounds of the e-survey have been carried out to date: one in April, when most Member States were in lockdown, and one in July, when society and economies were slowly re-opening. The findings of the e-survey from the first round reflected widespread emotional distress, financial concern and low levels of trust in institutions. Levels of concern abated somewhat in the second round, particularly among groups of respondents who were benefiting from support measures implemented during the pandemic. At the same time, the results underline stark differences between countries and between socioeconomic groups that point to growing inequalities. The results confirm the upsurge in teleworking across all countries during the COVID-19 pandemic that has been documented elsewhere, and the report explores what this means for work–life balance and elements of job quality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen in: Eurofound. First findings -
Literaturhinweis
Befunde der IAB-Forschung zur Corona-Krise - Zwischenbilanz und Ausblick (2020)
Anger, Silke ; Weber, Brigitte; Leschnig, Lisa; Leber, Ute; Westermeier, Christian ; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Bauer, Anja ; Kubis, Alexander; Vom Berge, Philipp ; Küfner, Benjamin ; Trahms, Annette; Kruppe, Thomas ; Stephan, Gesine ; Kosyakova, Yuliya ; Stegmaier, Jens ; Bruckmeier, Kerstin ; Schneemann, Christian ; Jaschke, Philipp ; Reims, Nancy ; Hutter, Christian ; Osiander, Christopher ; Hausner, Karl Heinz; Müller, Dana ; Hauptmann, Andreas ; Zika, Gerd ; Hartl, Tobias ; Walwei, Ulrich ; Haas, Anette; Stobbe, Holk; Gürtzgen, Nicole ; Sandner, Malte ; Gundacker, Lidwina ; Oberfichtner, Michael ; Grunau, Philipp ; Weber, Enzo ; Gehrke, Britta; Bossler, Mario ; Fuchs, Johann ; Müller, Anne; Dummert, Sandra ; Rauch, Angela ; Dietz, Martin; Vallizadeh, Ehsan ; Brücker, Herbert ;Zitatform
Anger, Silke, Anja Bauer, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Martin Dietz, Sandra Dummert, Johann Fuchs, Britta Gehrke, Philipp Grunau, Lidwina Gundacker, Nicole Gürtzgen, Anette Haas, Tobias Hartl, Andreas Hauptmann, Karl Heinz Hausner, Christian Hutter, Philipp Jaschke, Yuliya Kosyakova, Thomas Kruppe, Benjamin Küfner, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Lisa Leschnig, Brigitte Weber, Christian Westermeier, Susanne Wanger, Philipp Vom Berge, Annette Trahms, Gesine Stephan, Jens Stegmaier, Christian Schneemann, Nancy Reims, Christopher Osiander, Dana Müller, Gerd Zika, Ulrich Walwei, Holk Stobbe, Malte Sandner, Michael Oberfichtner, Enzo Weber, Anne Müller, Angela Rauch & Ehsan Vallizadeh (2020): Befunde der IAB-Forschung zur Corona-Krise - Zwischenbilanz und Ausblick. Nürnberg, 18 S.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie hat die stärkste Weltwirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg ausgelöst. Mit den massiven wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie sind weitreichende Folgen für den Arbeitsmarkt verbunden. Die bestehenden Regelungen und Mechanismen zur sozialen Sicherung als auch zur Stützung der hiesigen Volkswirtschaft sind einem nie dagewesenen Stresstest ausgesetzt und die Politik reagiert in großer Geschwindigkeit mit zusätzlichen Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen. Das IAB hat aufgrund der Tragweite der Entwicklung ein neues Fokusthema mit dem Titel „Folgen der Covid-19-Pandemie“ etabliert und das laufende Forschungs- und Arbeitsprogramm für das Jahr 2020 ergänzt. Auch im Forschungs- und Arbeitsprogramm 2021 wird das Thema eine zentrale Rolle spielen. Laufend werden zudem aktuelle Forschungsergebnisse in der Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“ im IAB-Forum sowie in anderen Publikationsformaten des IAB veröffentlicht. Das vorliegende Dokument liefert einen Überblick über die Forschung zur Covid-19-Pandemie am IAB. Sie fasst die wesentlichen bereits vorliegenden Befunde aus dem Institut zusammen und gibt einen Ausblick auf Forschungsprojekte, die in Zukunft Informationen bereitstellen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Leber, Ute; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vom Berge, Philipp ; Trahms, Annette; Stephan, Gesine ; Kosyakova, Yuliya ; Stegmaier, Jens ; Bruckmeier, Kerstin ; Schneemann, Christian ; Jaschke, Philipp ; Reims, Nancy ; Hutter, Christian ; Osiander, Christopher ; Müller, Dana ; Hauptmann, Andreas ; Zika, Gerd ; Walwei, Ulrich ; Haas, Anette; Stobbe, Holk; Gürtzgen, Nicole ; Sandner, Malte ; Gundacker, Lidwina ; Oberfichtner, Michael ; Grunau, Philipp ; Weber, Enzo ; Gehrke, Britta; Bossler, Mario ; Müller, Anne; Dummert, Sandra ; Rauch, Angela ; Dietz, Martin; Brücker, Herbert ; -
Literaturhinweis
Unerwünschte Nebenwirkung der Corona-Maßnahmen: Zombies? (2020)
Zitatform
Arth, Lukas, Klaus Gründler, Niklas Potrafke, Fabian Ruthardt & Jannik Sielmann (2020): Unerwünschte Nebenwirkung der Corona-Maßnahmen: Zombies? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 11, S. 50-52.
Abstract
"Deutsche Volkswirte befürchten, dass in der Coronakrise die Zahl der Zombieunternehmen zunimmt. Im aktuellen ifo-FAZ-Ökonomenpanel schätzen 86% der teilnehmenden Ökonom*innen, dass die Zahl der Zombieunternehmen in Deutschland seit März 2020 „eher gestiegen“ oder „stark gestiegen“ ist. Die vorübergehende Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und das Kurzarbeitergeld bergen ihrer Ansicht nach das größte Risiko für die Entstehung von Zombieunternehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sozial-ökologisch ausgerichtete Konjunkturpolitik in und nach der Corona-Krise (2020)
Bach, Stefan; Runkel, Matthias; Schmalz, Sophie; Bär, Holger; Dullien, Sebastian ; Truger, Achim; Rietzler, Katja; Bohnenberger, Katharina ; Rehm, Miriam ; Tober, Silke; Kemfert, Claudia ;Zitatform
Bach, Stefan, Holger Bär, Katharina Bohnenberger, Sebastian Dullien, Claudia Kemfert, Miriam Rehm, Katja Rietzler, Matthias Runkel, Sophie Schmalz, Silke Tober & Achim Truger (2020): Sozial-ökologisch ausgerichtete Konjunkturpolitik in und nach der Corona-Krise. (IMK study 68), Düsseldorf, 41 S.
Abstract
"Die Corona-Krise stellt sich aus makroökonomischer Sicht als tiefe globale Rezession dar. Ein Konjunkturpaket ist erforderlich, um eine schnelle Überwindung des Wirtschaftseinbruchs zu ermöglichen. Aus klimapolitischer Sicht besteht die Gefahr, dass erstens konjunkturelle Maß-nahmen bislang benutzte, klimaschädliche Technologien festschreiben. Zweitens könnten wichtige Weichenstellungen der Klimaschutzpolitik verzögert werden – von der CO2-Bepreisung bis zur Verkehrswende. Drittens könnte angesichts des derzeit unausweichlichen Anstiegs der Staatsverschuldung auch die Finanzierbarkeit von Klimaschutzinvestitionen in Frage gestellt werden. Es empfiehlt sich daher, die Konjunktur- und Klimapolitik zu verzahnen. Es geht um einen Vierklang von Maßnahmen: Erstens sollten Elemente klassischer Konjunkturprogramme mit klimapolitischen Akzenten versehen werden. Zweitens sollte der Einstieg und Ausbau von mittelfristig ohnehin erforderlichen Förder- und Investitionsprogrammen zur Konjunkturstützung beschleunigt werden. Drittens müssen die Preissignale für einen klimafreundlichen Wan-del der Lebens- und Produktionsweisen gestärkt werden. Viertens schließlich muss auch mittel- und langfristig die Finanzierung klimapolitischer Ausgaben gesichert werden. Dieses Papier stellt ein Maßnahmenpaket in Größenordnung von rund 100 Mrd. € vor, das diese Anforderungen erfüllt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fiskalische und intergenerative Auswirkungen der Corona-Pandemie (2020)
Bahnsen, Lewe; Kohlstruck, Tobias; Raffelhüschen, Bernd; Seuffert, Stefan;Zitatform
Bahnsen, Lewe, Tobias Kohlstruck, Bernd Raffelhüschen & Stefan Seuffert (2020): Fiskalische und intergenerative Auswirkungen der Corona-Pandemie. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 9, S. 59-65.
Abstract
"Die weltweiten politischen und wirtschaftlichen Reaktionen aufgrund der Corona-Pandemie hatten zur Folge, dass die deutsche Wirtschaft stark abgebremst wurde. Das Ausmaß und die Dauer der damit verbundenen Rezession sind noch unsicher. Dieser Beitrag liefert eine Analyse der zukünftigen Entwicklung der öffentlichen Finanzen sowie der intertemporalen und intergenerativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Basis der Methode der Generationenbilanzierung. Die Ergebnisse zeigen, dass die Nachhaltigkeitslücke der öffentlichen Haushalte stark steigen wird und eine ungleiche Belastung der Generationen hervorruft. Eine politisch diskutierte Tilgung der Corona- bedingten Defizite erfordert eine sorgfältige Abwägung der Maßnahmen zur intergenerativen Verteilung der Belastungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mitigating the COVID economic crisis: act fast and do whatever it takes (2020)
Zitatform
Baldwin, Richard & Beatrice Weder di Mauro (Hrsg.) (2020): Mitigating the COVID economic crisis. Act fast and do whatever it takes. London: CEPR Press, 219 S.
Abstract
"The COVID-19 crisis has become more predictable in a sense. What was widely viewed as a 'Chinese problem,' and then an 'Italian problem' has become an 'everybody problem'. With few exceptions, governments initially downplay the disease until sustained community transmission takes hold. Then they impose severe social distancing policies, work and school closures and the like. This inevitably leads to almost immediate economic hardship, which then leads governments to propose increasingly bold anti-recession measures. This was the pattern in Europe and looks set to be the pattern in the US and many other nations. All this is due to the highly contagious nature of the virus, and the inexorable implications of its explosive spread during the 'acceleration phase' of the epidemic. This eBook is an attempt to collect the thinking of leading economists on what is to be done. In addition to contributing to analysis of the rapidly evolving policy reactions, we hope this eBook will help nations get ahead of the curve - to think ahead on the medical and economic policies that will be needed. The collected wisdom of our authors also points to another critical aspect of this crisis. Without care, solutions to one set of economic problems could - for some nations - turn this economic crisis into a financial crisis, or a debt crisis, or a foreign exchange crisis, etc. Care must be taken to ensure that temporary solutions don't create long-lasting problems. The size of the economic damage is still very uncertain, but it is certain that it will large. Governments now need to focus on mitigating that damage. This is the time to bring out the big artillery; this is not a time to be timid, but to do whatever it takes, fast." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
No quick end to the Coronavirus shock in Germany (2020)
Zitatform
Bardt, Hubertus & Michael Grömling (2020): No quick end to the Coronavirus shock in Germany. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,59), Köln, 3 S.
Abstract
"The coronavirus pandemic is likely to result in Germany’s largest economic downturn in the last seven decades. Clarity as to the extent and course of the current adverse effects on business activity is being sought based on the regular business survey by the German Economic Institute (IW). Since there has so far been no fundamental differentiation between businesses’ short and medium-term outlook, the coronavirus crisis is set to cast a long shadow over the German economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
European rescue and recovery programmes against the Corona Crisis (2020)
Bardt, Hubertus ; Jessua, Emmanuel; Helmenstein, Christian; Romano, Livio; Parthie, Sandra; Ali-Yrkkö, Jyrki; Rapacciuolo, Ciro;Zitatform
Bardt, Hubertus, Sandra Parthie, Ciro Rapacciuolo, Livio Romano, Christian Helmenstein, Jyrki Ali-Yrkkö & Emmanuel Jessua (2020): European rescue and recovery programmes against the Corona Crisis. (IW policy paper 2020,08), Köln, 7 S.
Abstract
"The current crisis is different from the situation 2008/2009, but again it is a tremendous challenge for the economies across Europe. The Corona-crisis is hitting the economies symmetrically, though with differences in magnitude levels, while the 2009 crisis was primarily a crisis of the banking industry and the manufacturing sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ein Überblick über aktuelle Konjunkturstudien zur Corona-Krise: Stand: 12. Kalenderwoche (2020)
Zitatform
Bardt, Hubertus, Michael Grömling & Galina Kolev (2020): Ein Überblick über aktuelle Konjunkturstudien zur Corona-Krise. Stand: 12. Kalenderwoche. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,10), Köln, 8 S.
Abstract
"Im folgenden Beitrag wird ein Teil der aktuellen Konjunkturstudien zur Corona-Krise kurz aufgelistet und kommentiert. Der Fokus richtet sich zum einen auf die Weltwirtschaft und zum anderen auf die deutsche Wirtschaft. Die Sichtung der Studien wurde am 23. März 2020 abgeschlossen. Im Laufe der letzten Wochen hat die Corona-Pandemie zu einer kontinuierlichen Revision der Wachstumsprognosen weltweit geführt. Die meisten Prognostiker gehen davon aus, dass dem Einbruch der globalen wirtschaftlichen Aktivität in der ersten Jahreshälfte 2020 eine Erholungsphase folgt, die allerdings kaum den vorangehenden Einbruch kompensieren dürfte. Besonders Volkswirtschaften mit einem hohen Offenheitsgrad, mit einer starken Betroffenheit von der Virusausbreitung, mit geringen fiskalischen Kapazitäten sowie mit einer hohen Abhängigkeit von stark betroffenen Sektoren dürften starke Einbußen der Wirtschaftsleistung verzeichnen. Eine entschlossene und konzertierte Reaktion der Politik weltweit ist entscheidend, um die Folgen der globalen Virusausbreitung auf die Gesundheit und die Wirtschaft einzudämmen. Für Deutschland lagen die Erwartungen für das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts in der vergangenen Woche zwischen 0 und knapp -5 Prozent. Dabei muss der unterschiedliche Wissensstand über die Ausbreitung und Politikmaßnahmen berücksichtigt werden. In einigen Szenarien wurden auch deutlich höhere Rückgänge thematisiert. Am 23. März legte das ifo-Institut diverse Szenarienrechnungen für Deutschland vor. Dabei wurden unterschiedlich starke Einbrüche und Erholungsphasen unterstellt. Die Rückgänge beim BIP liegen dabei für das Gesamtjahr 2020 zwischen 5 und 20 Prozent. IW-Rechnungen signalisieren – im Gegensatz zur Finanzmarktkrise 2009 – auch erhebliche Belastungen im Dienstleistungssektor. Auch hier hängen die gesamtwirtschaftlichen Beeinträchtigungen von der Dauer und dem Tempo der anschließenden Erholungsphase ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gewaltiger Einbruch und nur allmähliche Erholung - IW-Konjunkturprognose Frühsommer 2020 (2020)
Bardt, Hubertus ; Schäfer, Holger; Hüther, Michael ; Grömling, Michael; Pimpertz, Jochen; Beznoska, Martin ; Demary, Markus; Matthes, Jürgen; Kolev, Galina;Zitatform
Bardt, Hubertus, Martin Beznoska, Markus Demary, Michael Grömling, Michael Hüther, Galina Kolev, Jürgen Matthes, Jochen Pimpertz & Holger Schäfer (2020): Gewaltiger Einbruch und nur allmähliche Erholung - IW-Konjunkturprognose Frühsommer 2020. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,25), Köln, 31 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie trifft die Welt mit multiplen Angebots- und Nachfrageschocks zugleich. Das gab es in dieser Breite, Heftigkeit und Schnelligkeit noch nie. Eine schnelle Rückkehr auf die vorherigen Wachstumsspuren ist in allen Weltregionen nicht zu erwarten. Im Jahr 2020 wird die globale Wirtschaftsleistung um über 4 Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen. Dies markiert den stärksten Einbruch in der Nachkriegszeit. Das Vorkrisenniveau dürfte erst gegen Ende des Jahres 2021 erreicht werden. Dies setzt voraus, dass es zu keiner zweiten Welle der Virusausbreitung und einem „second lockdown“ kommt. Das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2021 dürfte dann in der Größenordnung von etwa 6 Prozent liegen. Der Einbruch der weltweiten Wirtschaftsaktivitäten hat gravierende Folgen für die Dynamik des Welthandels. Dieser bricht 2020 um 9 Prozent ein. 2021 ist ein Plus beim globalen Güteraustausch in Höhe von 8 Prozent zu erwarten. Die Erholung der deutschen Konjunktur wird sich nach den starken Beeinträchtigungen im zweiten Quartal 2020 auf weite Teile des kommenden Jahres erstrecken. Beim Export wirkt – trotz der sich wieder stabilisierenden Weltkonjunktur – die stark beeinträchtigte globale Investitionstätigkeit hemmend. Beim Konsum deckeln zunächst fehlende Nachholmöglichkeiten, zum Teil sich nur allmählich auflösende Angebotsrestriktionen und Verunsicherungen die Dynamik. Mit der Festigung der konjunkturellen Erholung trägt der private Konsum mit seinem hohen Gewicht an der Inlandsnachfrage maßgeblich zum Aufschwung bei. Bei den Inlandsinvestitionen ist eine längere Erholungsphase zu erwarten. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die Perspektiven für die Weltwirtschaft, denn das schwache globale Umfeld dämpft auch die Investitionsanreize in Deutschland. Anziehende Insolvenzzahlen können zusätzlich die Investitionen bremsen. Durch das Zusammenspiel dieser derzeit retardierenden Momente geht das reale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2020 um 9 Prozent zurück. Unter der Annahme, dass es keinen erneuten globalen Schock geben wird, hält die zur Jahresmitte 2020 einsetzende Erholung an und die deutsche Produktionsleistung wird im Jahr 2021 um 8 Prozent über dem Vorjahr liegen. Die Corona-Pandemie hinterlässt tiefe Spuren auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Trotz umfassender Nutzung des Instruments der Kurzarbeit wird die Erwerbstätigkeit zum ersten Mal seit 2005 wieder zurückgehen. Die Arbeitslosigkeit wird im Jahresverlauf 2020 die 3-Millionen-Grenze überschreiten. Die Erholung im Jahr 2021 wird zwar einen großen Teil des Einbruchs wieder wettmachen können, der Beschäftigungsstand von 2019 wird allerdings noch nicht wie-der erreicht. Der Staatshaushalt erwartet nach sechs Jahren, die von Überschüssen geprägt waren, einen starken Dämpfer im Zuge der Corona-Krise. Steuermindereinnahmen und Mehrausgaben werden zu einem Defizit von 265 Milliarden Euro in diesem Jahr führen. Durch die erwartete einsetzende wirtschaftliche Erholung kann die Finanzierungslücke im Jahr 2021 wieder auf gut 130 Milliarden Euro zurückgeführt werden. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat frühzeitig auf Anspannungen an den Märkten für Staatsanleihen reagiert. Zudem hat sie rechtzeitig Maßnahmen zur Unterstützung der Kreditversorgung und der Liquiditätsversorgung der Banken beschlossen. Von wirtschaftspolitischer Seite muss eine weitere durch Nachfrageausfälle bedingte Schrumpfung verhindert und zugleich müssen neue Wachstumsimpulse gesetzt werden. Dazu reicht es nicht aus, auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage als makroökonomische Größe abzuzielen. Vielmehr müssen die identifizierten Verspannungen durch zielgerichtete nachfrage- oder angebotsseitige Maßnahmen adressiert werden. Entscheidend bei allen Maßnahmen ist, dass sie nicht nur zielgerichtet sind, sondern auch rechtzeitig im entscheidenden Zeitraum zum Einsatz kommen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ein Überblick über aktuelle Konjunkturstudien zur Corona-Krise: Stand: 14. Kalenderwoche (2020)
Zitatform
Bardt, Hubertus, Sonja Beer, Michael Grömling & Galina Kolev (2020): Ein Überblick über aktuelle Konjunkturstudien zur Corona-Krise. Stand: 14. Kalenderwoche. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,13), Köln, 11 S.
Abstract
"Wie in den vergangenen beiden Wochen (siehe Bardt/Grömling/Kolev, 2020a und 2020b) liefert das Institut der deutschen Wirtschaft wieder eine kurze Übersicht über einen Teil der vorwiegend in der vorhergehenden Woche veröffentlichten Konjunkturnachrichten. In gewohnter Weise richtet sich der Blick auf die Weltwirtschaft und die deutsche Wirtschaft. Die nun zum dritten Mal vorliegende Sichtung wurde am 6. April 2020 abgeschlossen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kein schnelles Ende des Corona-Schocks (2020)
Zitatform
Bardt, Hubertus & Michael Grömling (2020): Kein schnelles Ende des Corona-Schocks. In: IW-Trends, Jg. 47, H. 2, S. 21-41. DOI:10.2373/1864-810X.20-02-02
Abstract
"Die Corona-Pandemie dürfte in Deutschland zum stärksten Konjunktureinbruch in der Nachkriegszeit führen. Auf Basis der regelmäßigen Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft wird eine Orientierung über das Ausmaß und den Verlauf der gegenwärtigen Beeinträchtigungen von unternehmerischen Geschäftsabläufen gesucht. Dabei werden seit der 10. Kalenderwoche 2020 die Einschätzungen der Unternehmen in den großen Wirtschaftsbereichen wöchentlich ermittelt, auch um etwaige sektorale Belastungsunterschiede zu erkennen. Zudem werden Informationen über die Ursachen der Betriebsstörungen, also zu den multiplen Angebots- und Nachfrageschocks, erhoben. Gemäß der wöchentlich ermittelten Corona-Fieberkurve auf Basis der IW-Konjunkturumfrage waren zuletzt fast zwei Drittel der befragten Unternehmen in Deutschland stark von der Corona- Pandemie beeinträchtigt. Die Belastung hat sich nur zwischenzeitig etwas zurückgebildet, besonders im Dienstleistungssektor, was möglicherweise im Kontext der zeitgleichen Lockerungen bei den Einschränkungen interpretiert werden kann. Im Gegensatz zur Finanzmarktkrise von 2009 werden von Anfang an Industrie und Dienstleister gleichermaßen stark beeinträchtigt. Die Corona-Krise wirft einen langen Schatten auf die deutsche Wirtschaft, denn es zeigt sich bislang jedenfalls keine fundamentale Differenzierung zwischen den kurz- und mittelfristigen Erwartungen der Unternehmen. Vor allem die rückläufige Inlandsnachfrage weist nunmehr eine hohe Bedeutung auf. Angebotsseitig stellen fehlende Vorleistungen aus dem Ausland ein Problem dar, zunehmend aber fehlende inländische Vorprodukte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona stoppt die Volkswirtschaft von allen Seiten (2020)
Zitatform
Bardt, Hubertus & Michael Hüther (2020): Corona stoppt die Volkswirtschaft von allen Seiten. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,31), Köln, 3 S.
Abstract
"Die Corona-Epidemie ist eine massive Bedrohung für die deutsche Volkswirtschaft. Die zur Eindämmung der Krankheit umgesetzten Maßnahmen wie Schulschließungen, Kontaktverbote, Geschäftsschließungen oder Grenzschließungen führen zu erheblichem Umsatzeinbruch und Produktionsrückgang in vielen Branchen. Lieferschwierigkeiten in den internationalen Wertschöpfungsketten und fehlende Nachfrage sind weitere Bedrohungen des Wohlstands. Nur in einem optimistischen Szenario erholt sich die Wirtschaft im zweiten Halbjahr. Dann könnten die Folgen auf eine Größenordnung beschränkt werden, die aus der Finanzkrise 2009 bekannt ist. Und selbst dann ist die heutige Krise umfassender und damit für mehr Unternehmen bedrohlich als vor einer Dekade." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Weite Wege der Erholung - IW-Konjunkturprognose Herbst 2020 (2020)
Bardt, Hubertus ; Schäfer, Holger; Demary, Markus; Kolev, Galina; Hentze, Tobias; Hüther, Michael ; Grömling, Michael;Zitatform
Bardt, Hubertus, Markus Demary, Michael Grömling, Tobias Hentze, Michael Hüther, Galina Kolev & Holger Schäfer (2020): Weite Wege der Erholung - IW-Konjunkturprognose Herbst 2020. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,46), Köln, 21 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat infolge der gesundheitspolitischen Maßnahmen und der vielfältigen Auswirkungen auf die Angebots- und Nachfrageseite der rund um den Globus betroffenen Volkswirtschaften das weltweite Wirtschaftsleben im zweiten Quartal 2020 so stark beeinträchtigt, wie kein Ereignis zuvor in den letzten sieben Dekaden. Die Sommermonate 2020 brachten eine ausgeprägte konjunkturelle Erholung in vielen Industrieländern, vor allem auch in China. Wenn diese Erholung nicht durch einen erneuten Lockdown unterbrochen wird, dann kann die globale Wirtschaftsaktivität und der Welthandel gegen Jahresende 2021 das Vorkrisenniveau erreichen. Ein Impfstoff und geopolitische Entspannungen können dieses für 2021 insgesamt positive Erwartungsbild begünstigen und festigen. In Deutschland sind im zweiten Quartal 2020 die Exporte, die Ausrüstungsinvestitionen und der Private Konsum stark eingebrochen. Bis Ende 2021 wird bei diesen Aggregaten nicht wieder das Niveau von Ende 2019 erreicht. Positive Impulse kommen dagegen vom Staatsverbrauch und von der Bauwirtschaft. Das reale BIP in Deutschland wird im Jahr 2020 um knapp 6 ¼ Prozent zurückgehen, für 2021 wird ein Zuwachs von knapp 4 ½ Prozent prognostiziert. Die Inflationsrate wird 2020 auf ½ Prozent zurückgehen und 2021 werden die Verbraucherpreise um 1 ½ Prozent über dem Vorjahr liegen. Die Anzahl der Erwerbstätigen wird hierzulande im Jahresdurchschnitt 2020 um ¾ Prozent sinken und 2021 wieder leicht ansteigen. Das Beschäftigungsvolumen wird im Jahresdurchschnitt 2021 bei knapp 45 Millionen Erwerbstätigen liegen, die Anzahl der Arbeitslosen bei gut 2,7 Millionen. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von rund 6 Prozent. Das staatliche Defizit wird 2020 auf 200 Milliarden Euro ansteigen. Dies entspricht knapp 6 ¼ Prozent der Wirtschaftsleistung. Im kommenden Jahr beläuft sich das Defizit auf knapp 4 Prozent. Die Staatsschuldenquote wird in Deutschland in beiden Jahren bei rund 75 Prozent des BIP liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mit neuem Wachstum aus der Krise (2020)
Zitatform
Bardt, Hubertus, Michael Hüther, Christoph M. Schmidt & Torsten C. Schmidt (2020): Mit neuem Wachstum aus der Krise. (RWI-Materialien 135), Essen, 29 S.
Abstract
"Nordrhein-Westfalen ist wie das gesamte Land massiv von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Während die Verbreitung der Erkrankung spürbar zurückgeht, befindet sich die Wirtschaft weiterhin in der tiefsten Rezession in der Geschichte des Landes. Zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage sind die Auflösung bestgehender angebotsseitiger Restriktionen, die Sicherung von akut gefährdeten Unternehmen und ggf. gezielte Impulse zur Stabilisierung der Nachfrage notwendig. Um kurzfristig die Erwartung in dynamische Wachstumsperspektive zu stärken und damit die Voraussetzungen für unternehmerische Investitionen zu schaffen, ist ein Wachstums- und Modernisierungsprogramm für Nordrhein-Westfalen notwendig. Nur so kann das Land aus der Krise herauswachsen und zugleich den Strukturwandel bewältigen, der durch Digitalisierung und Dekarbonisierung forciert wird. Die aktuelle Krise führt tendenziell zu einer Beschleunigung der Veränderungsnotwendigkeit, während die Fähigkeiten zur Investition durch den Kapitalverzehr zurückgehen. Klare, investitionsfreundliche Rahmenbedingungen sind notwendig, um heute die Basis für Wachstum und Wohlstand von morgen zu legen. Dazu zählen die Förderung von Innovationen und Unternehmensgründungen, gut ausgebaute Infrastrukturen und ein Kostenrahmen, der auch industrielle Produktion unter den Bedingungen der Dekarbonisierung wettbewerbsfähig möglich macht. Nordrhein-Westfalen hat mit seiner starken industriellen Basis gute Voraussetzungen dafür, bei diesem grundlegenden Wandel eine führende Rolle zu spielen, wenn jetzt die wirtschaftspolitischen Weichen entschlossen gestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Oktober 2020 (2020)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2020): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Oktober 2020. In: IAB-Forum H. 29.10.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-10-27.
Abstract
"Die deutsche Wirtschaft erholte sich im dritten Quartal 2020 deutlich. Doch angesichts steigender Corona-Infektionszahlen trüben sich die Aussichten auf den weiteren Konjunkturverlauf national wie auch international ein. Am Arbeitsmarkt ist hiervon im Oktober aber noch nichts zu spüren: Die Arbeitslosigkeit sinkt und die Beschäftigung steigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - März 2020 (2020)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2020): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - März 2020. In: IAB-Forum H. 31.03.2020, o. Sz., 2020-03-27.
Abstract
"Die deutsche Wirtschaftsleistung bricht durch die Corona-Pandemie ein. War im Januar noch etwas konjunktureller Aufwind zu spüren, so wurden im Februar Lieferketten durch den Produktionsrückgang in China stark beeinträchtigt. Im März kam das öffentliche Leben hierzulande immer weiter zum Stillstand. Dies hinterlässt deutliche Spuren in allen Bereichen der Wirtschaft. Die Vorlaufindikatoren lassen schwere Zeiten erwarten. Sowohl der Geschäftsklimaindex als auch das Arbeitsmarktbarometer verzeichnen bisher noch nie gesehene Rückgänge." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - August 2020 (2020)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2020): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - August 2020. In: IAB-Forum H. 01.09.2020, o. Sz., 2020-08-28.
Abstract
"Zwar brach die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2020 massiv ein, doch nach dem Lockdown geht es wirtschaftlich langsam wieder aufwärts. Die meisten Indikatoren befinden sich wieder im positiven Bereich – auch wenn das Vorkrisenniveau noch längst nicht erreicht ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - April 2020 (2020)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2020): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - April 2020. In: IAB-Forum H. 30.04.2020, o. Sz., 2020-04-29.
Abstract
"Die Corona-Pandemie dürfte in Deutschland zur schwersten Rezession in der Nachkriegsgeschichte führen. Schätzungsweise ist das Bruttoinlandsprodukt durch den Shutdown im März bereits im ersten Quartal geschrumpft. Auch wenn sukzessive Lockerungen seit Mitte April auf den Weg gebracht werden, könnte der Rückgang im zweiten Quartal sogar im zweistelligen Prozentbereich liegen und ein historisches Tief markieren. Die Vorlaufindikatoren fallen so pessimistisch aus wie nie zuvor. Die Kurzarbeitsanzeigen schnellen in die Höhe, auch die Arbeitslosigkeit steigt deutlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Bewältigung von aktuellen Herausforderungen: Ausbildung und berufliche Weiterbildung fördern, Arbeit in der Transformation zukunftsfest machen und Arbeitslosenversicherung stärken: Stellungnahme des IAB zur geplanten öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 23.3.2020 (2020)
Bauer, Frank; Wolff, Joachim ; Kruppe, Thomas ; Wiemers, Jürgen ; Lang, Julia ; Jahn, Elke ; Weber, Enzo ; Dietrich, Hans ; Bruckmeier, Kerstin ; Bossler, Mario ; Stephan, Gesine ; Hohendanner, Christian ; Oberfichtner, Michael ;Zitatform
Bauer, Frank, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Hans Dietrich, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Thomas Kruppe, Julia Lang, Michael Oberfichtner, Gesine Stephan, Enzo Weber, Jürgen Wiemers & Joachim Wolff (2020): Zur Bewältigung von aktuellen Herausforderungen: Ausbildung und berufliche Weiterbildung fördern, Arbeit in der Transformation zukunftsfest machen und Arbeitslosenversicherung stärken. Stellungnahme des IAB zur geplanten öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 23.3.2020. (IAB-Stellungnahme 03/2020), Nürnberg, 42 S.
Abstract
"Deutschland steht durch die schnelle Verbreitung des Corona-Virus, durch den Strukturwandel und die sich abzeichnenden (auch ökologischen) Transformationsprozesse vor Herausforderungen bislang unbekannten Ausmaßes. Eine Reihe von Gesetzesänderungen sollen dazu beitragen, die nötige Anpassungen zu bewältigen. Das IAB äußert sich in seiner Stellungnahme zu ausgewählten Aspekten der folgenden geplanten Gesetzesänderung und Anträge verschiedener Bundestagsfraktionen:
- 'Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung' der Fraktionen von CDU/CSU und SPD
- Antrag von Abgeordneten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 'Arbeitslosenversicherung zur Arbeitsversicherung weiterentwickeln'
- Anträge von Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE 'Berufliche Weiterbildung stärken - Weiterbildungsgeld einführen', 'Arbeit in der Transformation zukunftsfest machen', 'Arbeitslosenversicherung stärken - Arbeitslosengeld verbessern' sowie 'Arbeitslosenversicherung stärken - Arbeitslosengeld Plus einführen'.
Zu den einzelnen Themenbereichen diskutiert das IAB Evaluationsergebnisse und stellt seine Bewertung vor. Die Ausführungen behandeln Anpassungen bei der Kurzarbeit, die Ausweitung der Weiterbildungs- und Ausbildungsförderung, die Weiterentwicklung der Arbeitslosenversicherung sowie weitere Themengebiete.
Die Stellungnahme des IAB erfolgte anlässlich der geplanten öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 23.3.2020. Die Anhörung wurde aufgrund der Corona-Krise kurzfristig abgesagt." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Bauer, Frank; Wolff, Joachim ; Wiemers, Jürgen ; Lang, Julia ; Jahn, Elke ; Weber, Enzo ; Dietrich, Hans ; Bruckmeier, Kerstin ; Bossler, Mario ; Stephan, Gesine ; Hohendanner, Christian ; Oberfichtner, Michael ; -
Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Februar 2020 (2020)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2020): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Februar 2020. In: IAB-Forum H. 28.02.2020, o. Sz., 2020-02-26.
Abstract
"Das deutsche Wirtschaftswachstum stagnierte im Schlussquartal 2019. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein moderates Wachstum von 0,6 Prozent. Für das erste Quartal 2020 zeichnet sich noch keine grundlegende Änderung der Konjunktur ab. Abwärtsrisiken bestehen weiterhin durch die Handelskonflikte zwischen den USA und China sowie den Verlauf der Verhandlungen über das Handelsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU. Neu hinzugekommen ist das Risiko, dass es durch das Corona-Virus temporär zu wirtschaftlichen Beeinträchtigungen kommen könnte. Zu Beginn des Jahres 2020 bleibt die Binnenwirtschaft stabil. Die Lage am Arbeitsmarkt verbessert sich erneut." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Unemployment Impact of Corona Containment Measures in Germany (2020)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2020): The Unemployment Impact of Corona Containment Measures in Germany. (IAB-Discussion Paper 16/2020), Nürnberg, 17 S.
Abstract
"Wir analysieren die kurzfristigen Arbeitsmarkteffekte der COVID-19 Eindämmungsmaßnahmen in Deutschland. Mittels eines Differenzen-von-Differenzen Ansatzes, der auch die Verflechtung der Branchen über eine Input-Output Systematik berücksichtigt, zeigen wir, dass 60 Prozent der zusätzlichen Zugänge in Arbeitslosigkeit aus Beschäftigung zwischen März und April 2020 durch die Eindämmungsmaßnahmen erklärt werden können. In einem weiteren Ansatz nutzen wir die zeitliche Variation in der Einführung von Branchenschließungen und Ausgangsbeschränkungen in den Bundesländern. Eine regionale Regression zeigt, dass unterlassene Einstellungen rund 82 Prozent der Wirkung vermehrter Zugänge in Arbeitslosigkeit ausmachen und dadurch die Arbeitslosigkeit zusätzlich erhöhen. Insgesamt haben die Eindämmungsmaßnahmen kurzfristig zu einer Zunahme der Arbeitslosigkeit um 117.000 Personen geführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
IAB-Datenbasis zu Corona-Eindämmungsmaßnahmen -
Literaturhinweis
IAB-Prognose 2020/2021: Arbeitsmarkt auf schwierigem Erholungskurs (2020)
Bauer, Anja ; Zika, Gerd ; Wanger, Susanne ; Hummel, Markus; Fuchs, Johann ; Hutter, Christian ; Weber, Enzo ; Gartner, Hermann ;Zitatform
Bauer, Anja, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Markus Hummel, Christian Hutter, Susanne Wanger, Enzo Weber & Gerd Zika (2020): IAB-Prognose 2020/2021: Arbeitsmarkt auf schwierigem Erholungskurs. In: IAB-Forum H. 06.10.2020, o. Sz., 2020-10-01.
Abstract
"Die Konjunktur befindet sich nach dem Einbruch in der Corona-Krise wieder auf Erholungskurs. Für das Jahr 2020 erwartet das IAB in seiner aktuellen Prognose eine Schrumpfung des realen Bruttoinlandsprodukts von 5,2 Prozent. Im Jahr 2021 könnte die Wirtschaftsleistung wieder um 3,2 Prozent zulegen. Die Zahl der Arbeitslosen steigt im Jahresdurchschnitt 2020 um 440.000, die Erwerbstätigkeit fällt um 400.000 Personen. Im Zuge der einsetzenden wirtschaftlichen Erholung verbessert sich aber auch die Arbeitsmarktentwicklung wieder. Für das Jahr 2021 gehen wir von einem Anstieg der Erwerbstätigkeit um 130.000 und einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um 100.000 Personen aus. Die wichtigsten Befunde der Prognose, deren Langfassung im IAB-Kurzbericht 19/2020 publiziert wurde, werden im Folgenden zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Zika, Gerd ; Wanger, Susanne ; Hummel, Markus; Hutter, Christian ; Weber, Enzo ; Gartner, Hermann ;Weiterführende Informationen
Die ausführliche Fassung der IAB-Arbeitsmarktprognose finden Sie im IAB-Kurzbericht 19/2020 -
Literaturhinweis
IAB-Prognose 2020/2021: Arbeitsmarkt auf schwierigem Erholungskurs (2020)
Bauer, Anja ; Hummel, Markus; Gartner, Hermann ; Zika, Gerd ; Fuchs, Johann ; Hutter, Christian ; Weber, Enzo ; Wanger, Susanne ;Zitatform
Bauer, Anja, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Markus Hummel, Christian Hutter, Susanne Wanger, Enzo Weber & Gerd Zika (2020): IAB-Prognose 2020/2021: Arbeitsmarkt auf schwierigem Erholungskurs. (IAB-Kurzbericht 19/2020), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die Konjunktur befindet sich nach dem Einbruch in der Corona-Krise wieder auf Erholungskurs. Für das Jahr 2020 wird eine Schrumpfung des realen Bruttoinlandsprodukts von 5,2 Prozent erwartet. Im Jahr 2021 könnte die Wirtschaftsleistung wieder um 3,2 Prozent zulegen. Der Arbeitsmarkt geriet massiv unter Druck, die Verschlechterung blieb aber angesichts des immensen wirtschaftlichen Schocks noch vergleichsweise begrenzt. Die Zahl der Arbeitslosen steigt im Jahresdurchschnitt 2020 um 440.000, die Erwerbstätigkeit fällt um 400.000 Personen. Im Zuge der wirtschaftlichen Erholung verbessert sich auch die Arbeitsmarktentwicklung. Für das Jahr 2021 geht das Autorenteam von einem Anstieg der Erwerbstätigkeit um 130.000 und einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um 100.000 Personen aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Hummel, Markus; Gartner, Hermann ; Zika, Gerd ; Hutter, Christian ; Weber, Enzo ; Wanger, Susanne ; -
Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Juli 2020 (2020)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2020): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Juli 2020. In: IAB-Forum H. 30.07.2020, o. Sz., 2020-07-29.
Abstract
"Die deutsche Wirtschaft befindet sich in der Erholungsphase. Die Lockerungen und die staatlichen Hilfsmaßnahmen zeigen Wirkung, denn insbesondere die Binnenwirtschaft zieht an. Abwärtsrisiken entstehen durch das außenwirtschaftliche Umfeld, das weitere Infektionsgeschehen und eine mögliche Insolvenzwelle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - September 2020 (2020)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2020): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - September 2020. In: IAB-Forum H. 30.09.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-09-28.
Abstract
"Die wirtschaftliche Erholung seit Ende des Lockdowns macht sich in allen Bereichen bemerkbar. Steigende Corona-Infektionszahlen in Deutschland und im Ausland können diese positive Gesamtentwicklung aber gefährden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - November 2020 (2020)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2020): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - November 2020. In: IAB-Forum H. 01.12.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-30.
Abstract
"Nach einem Monat Lockdown-Light zeigt sich, dass die Wirtschaft zwar nicht so gravierend einbricht wie im Frühjahr, aber dennoch: Jede Woche im Lockdown lässt das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal um drei Zehntel schrumpfen. Der Arbeitsmarkt blieb davon bislang unberührt. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg im November, während die Arbeitslosigkeit sank." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mit Investitionen und Innovationen aus der Corona-Krise (2020)
Belitz, Heike; Fratzscher, Marcel ; Rieth, Malte; Neuhoff, Karsten; Gornig, Martin ; Michelsen, Claus ; Clemens, Marius ; Kritikos, Alexander S. ; Spieß, C. Katharina ; Kemfert, Claudia ;Zitatform
Belitz, Heike, Marius Clemens, Marcel Fratzscher, Martin Gornig, Claudia Kemfert, Alexander S. Kritikos, Claus Michelsen, Karsten Neuhoff, Malte Rieth & C. Katharina Spieß (2020): Mit Investitionen und Innovationen aus der Corona-Krise. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 24, S. 442-451. DOI:10.18723/diw_wb:2020-24-5
Abstract
"Die Corona-Krise trifft die deutsche Wirtschaft mit voller Wucht. Tiefe und Breite der Rezession lassen erwarten, dass die Erholung sehr schleppend verläuft. Für einen Neustart der Wirtschaft ist ein Konjunkturprogramm notwendig. Die Bundesregierung hat ein Paket im Umfang von alles in allem zusätzlich 130 Milliarden Euro vorgestellt. Dieses Programm ist grundsätzlich zu begrüßen und enthält viele wichtige Elemente, die auch das DIW Berlin in den vergangenen Wochen gefordert hat. Das DIW Berlin sieht aber im Bereich der Zukunftsinvestitionen ergänzend und teilweise anstelle des Regierungsprogramms zusätzlichen Bedarf, um strukturellen Wandel zu begleiten und das Wachstumspotenzial zu stärken. Die Vorschläge orientieren sich an zusätzlichen Investitionsbedarfen für einen digitalen, ressourcen- und klimaschonenden Umbau der Industrienation Deutschland. Besonderer Fokus liegt auf Investitionen in Schlüsseltechnologien, innovative Gründungen, effektive Bildungssysteme, umweltschonende Infrastrukturen und kommunale Daseinsvorsorge. Das Programm würde das Wachstum in den kommenden zehn Jahren um durchschnittlich 0,5 Prozentpunkte steigern und über 800000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Dieses Investitionspaket in Höhe von rund 190 Milliarden Euro wird nur über eine temporär starke Verschuldung finanziert werden können. Das hier angeregte Investitionsprogramm hat allerdings den Vorteil, dass die Ausgaben unmittelbar positiv auf das Produktionspotenzial und wichtige Ziele der nachhaltigen Entwicklung wirken. Damit profitieren auch kommende Generationen von den heute getroffenen Entscheidungen und können daher auch mit einer Finanzierung über Schulden an den Kosten beteiligt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schon im November sah sich jeder dritte vom Teil-Lockdown betroffene Betrieb in seiner Existenz bedroht (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Bellmann, Lutz ; Pohlan, Laura ; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; Stegmaier, Jens ; Koch, Theresa; Kagerl, Christian ; König, Corinna ; Gleiser, Patrick ; Schierholz, Malte ; Aminian, Armin; Leber, Ute;Zitatform
Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2020): Schon im November sah sich jeder dritte vom Teil-Lockdown betroffene Betrieb in seiner Existenz bedroht (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 18.12.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-12-16.
Abstract
"Mit der Befragung „Betriebe in der Covid-19-Krise“ erforscht das IAB laufend die Lage der Betriebe während der Corona-Krise. Im November dieses Jahres wurde die wirtschaftliche Lage der Betriebe nach dem Beginn des teilweisen Lockdowns abgefragt. Demnach mussten in der zweiten Novemberhälfte rund 12 Prozent aller Betriebe aufgrund des erneuten Lockdowns schließen. Im besonders betroffenen Gastgewerbe waren es sogar 90 Prozent. Jeder dritte vom Lockdown betroffene Betrieb gab an, akut in seiner Existenz bedroht zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Pohlan, Laura ; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; Stegmaier, Jens ; Koch, Theresa; Kagerl, Christian ; König, Corinna ; Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Wirtschaftlicher Wandel, Personalpolitik und betriebliche Bildung in der Corona-Krise: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020 (2020)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Hans Dietrich, Julia Lang, Ute Leber, Enzo Weber & Gerd Zika (2020): Wirtschaftlicher Wandel, Personalpolitik und betriebliche Bildung in der Corona-Krise. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020. (IAB-Stellungnahme 12/2020), Nürnberg, 14 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2020/2021 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf Aus- und Weiterbildung und die Wirtschafts- und Beschäftigungsstruktur sowie Handlungsbedarfe zur Verhinderung möglicher Hysterese-Effekte sowie Änderungen der betrieblichen Personalpolitik gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2020 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Lang, Julia ; Weber, Enzo ; Zika, Gerd ; Dietrich, Hans ; Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Regionale Resilienz: Resistenz gegen den Corona-Schock (2020)
Bernardt, Florian; Ulrich, Philip;Zitatform
Bernardt, Florian & Philip Ulrich (2020): Regionale Resilienz. Resistenz gegen den Corona-Schock. (GWS-Kurzmitteilung 2020,11), Osnabrück, 8 S.
Abstract
"Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 ging ein rezessiver Schock einher, der viele Unternehmen zu drastischen Maßnahmen gezwungen hat. Allein im April 2020 gingen bei der Bundesagentur für Arbeit über 600 000 Anzeigen bzgl. Kurzarbeit ein, in den rund 8 Mio. Personen genannt wurden. Die ›Kurzmitteilung 2020/11 verdeutlicht, wie der rezessive Schock auf die Arbeitsmarktregionen in Deutschland gewirkt hat und welche Rolle die Branchenstruktur für die regionale Resilienz spielt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaftspolitische Maßnahmen gegen die Corona-Krise in Europa wirken vor allem im Zusammenspiel (2020)
Zitatform
Bernoth, Kerstin, Marius Clemens, Geraldine Dany-Knedlik & Stefan Gebauer (2020): Wirtschaftspolitische Maßnahmen gegen die Corona-Krise in Europa wirken vor allem im Zusammenspiel. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 23, S. 387-397. DOI:10.18723/diw_wb:2020-23-1
Abstract
"Im Zuge der Corona-Ausbreitung haben sowohl die Europäische Zentralbank als auch die nationalen Regierungen im Euroraum zahlreiche wirtschaftspolitische Maßnahmen ergriffen oder angekündigt, um die drastischen wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns abzufedern. In einer Panelstudie werden deren unmittelbaren Wirkungen auf Staatsanleihe- und Aktienmärkte geschätzt. Die Ergebnisse zeigen, dass von den geldpolitischen Ankündigungen der EZB kurzfristig kaum stabilisierende Wirkung auf die Finanzmärkte ausging. Mit Ausnahme der Ankündigung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds in Deutschland haben die finanzpolitischen Hilfspakete der nationalen Regierungen und der EU die Staatsanleiherenditen nicht gesenkt. Dagegen haben die Aussetzung der Fiskalregeln und die gelockerte Bankenregulierung vor allen an den Märkten für Staatsanleihen beruhigend gewirkt. In Verbindung mit insbesondere EU-weiten finanzpolitischen Maßnahmen konnten sie auch die Aktienmärkte stabilisieren. Insgesamt zeigt sich, dass Einzelmaßnahmen nicht ausreichend effektiv sind, im Zusammenspiel aber durchaus wirken können. Ein gemeinsamer Krisenmechanismus wie der jüngst von der EU-Kommission angekündigte Wiederaufbaufonds könnte sehr effizient sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung – der Corona-Impfstoff für die Wirtschaft (2020)
Zitatform
Bertschek, Irene (2020): Digitalisierung – der Corona-Impfstoff für die Wirtschaft. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 9, S. 653-656. DOI:10.1007/s10273-020-2732-1
Abstract
"Es hat sich gezeigt, dass folgende drei Faktoren für Unternehmen entscheidend waren, um sich während des Lockdowns über Wasser zu halten: erstens, die Fähigkeit flexibel auf den Nachfragerückgang nach Produkten und Diensten oder auf Lieferengpässe zu reagieren und gegebenenfalls auf das Angebot anderer Produkte und Dienste umzustellen; zweitens, die Möglichkeit Distanz zu wahren, z. B. durch den Einsatz von Robotern in der Produktion und Logistik oder durch die Einführung oder Ausweitung von Homeoffice und Videokommunikation, und drittens, die Option für (potenzielle) Kunden und Kooperationspartner sichtbar zu bleiben." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Wirtschaftliche Implikationen der Corona-Krise und wirtschaftspolitische Maßnahmen (2020)
Bofinger, Peter; Fuest, Clemens; Weder di Mauro, Beatrice; Hüther, Michael ; Dullien, Sebastian ; Südekum, Jens; Weder di Mauro, Beatrice; Felbermayr, Gabriel ;Zitatform
Bofinger, Peter, Sebastian Dullien, Gabriel Felbermayr, Clemens Fuest, Michael Hüther, Jens Südekum & Beatrice Weder di Mauro (2020): Wirtschaftliche Implikationen der Corona-Krise und wirtschaftspolitische Maßnahmen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 4, S. 259-265. DOI:10.1007/s10273-020-2628-0
Abstract
"Die Corona-Krise hat ihren Ausgangspunkt in China und große gesundheitliche sowie wirtschaftliche Schäden verursacht. Mittlerweile sind auch in Japan, Korea, Italien, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und vor allem den USA hohe und rapide wachsende Fallzahlen von Infektionen mit SARS-CoV-2 zu verzeichnen. Prognosen über das Wirtschaftswachstum mussten massiv nach unten revidiert werden, und weltweit ringen Regierungen mit der richtigen wirtschaftspolitischen Reaktion. Dieser Beitrag beschreibt grundsätzliche kurzfristige Handlungsoptionen für die deutsche Regierung auf den Corona-Schock zu reagieren und bewertet kurz den am 13. März 2020 von Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgestellten „Schutzschirm für Beschäftigte und Unternehmen“." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IW policy paper -
Literaturhinweis
Wirtschaftliche Implikationen der Corona-Krise und wirtschaftspolitische Maßnahmen (2020)
Bofinger, Peter; Fuest, Clemens; Hüther, Michael ; Felbermayr, Gabriel ; Südekum, Jens; Dullien, Sebastian ; Weder di Mauro, Beatrice;Zitatform
Bofinger, Peter, Sebastian Dullien, Gabriel Felbermayr, Clemens Fuest, Michael Hüther, Jens Südekum & Beatrice Weder di Mauro (2020): Wirtschaftliche Implikationen der Corona-Krise und wirtschaftspolitische Maßnahmen. (IW policy paper), Köln, 18 S.
Abstract
"Die Corona-Krise hat in China ihren Ausgangspunkt genommen und dort auch die bisher größten gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden verursacht. Aber mittlerweile sind auch in Japan, Korea, USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich und vor allem Italien hohe und rapide wachsende Fallzahlen des Coronavirus (COVID-19) zu verzeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen in: Wirtschaftsdienst , 100 (2020), 4, 259-265 -
Literaturhinweis
Lehren aus Corona: Impulse aus der Wirtschafts- und Unternehmensethik (2020)
Zitatform
Brink, Alexander, Bettina Hollstein, Christian Neuhäuser & Marc C. Hübscher (Hrsg.) (2020): Lehren aus Corona. Impulse aus der Wirtschafts- und Unternehmensethik. (Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik. Sonderband), Baden-Baden: Nomos, 299 S. DOI:10.5771/9783748909460
Abstract
"Krisen wie die COVID-19-Pandemie sind für die Politik stets Anlass gewesen, festgefahrene Strukturen aufzubrechen und weitreichende Reformen umzusetzen. Pfadabhängigkeiten können in Krisenzeiten unterbrochen werden. Der vorliegende Band beleuchtet die gesellschaftlichen Auswirkungen der Pandemie sowie die langfristigen Herausforderungen und Potenziale, die mit ihr einhergehen, aus wirtschafts- und unternehmensethischer Perspektive. Wie verändert die COVID-19-Krise das Kräfteverhältnis zwischen Staat, Markt und Unternehmen? Welche Pflichten kommen auf Unternehmen während einer Pandemie zu? Inwieweit sind die Bekämpfung der Corona- und der Klima-Krise vereinbar? Welche Rolle kann und soll Wirtschaftsethik in Zeiten der Krise spielen?" (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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