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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland"
  • Literaturhinweis

    Labor Market Impact of Disruptions in Global Value Chains (2024)

    Meister, Moritz ;

    Zitatform

    Meister, Moritz (2024): Labor Market Impact of Disruptions in Global Value Chains. (IAB-Discussion Paper 10/2024), Nürnberg, 59 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2410

    Abstract

    "Diese Studie untersucht mit Hilfe eines Differenz-in-Differenzen-Ansatzes in Kombination mit Entropy Balancing den kausalen Effekt von globalen Wertschöpfungsketten (GVC) auf den deutschen Arbeitsmarkt während der COVID-19-Krise. Die Analyse von monatlichen Betriebsdaten von Januar 2019 bis Dezember 2021 zeigt, dass ein Anstieg des GVC-bezogenen Handels mit China um eine Standardabweichung zu einem Anstieg der Kurzarbeit um bis zu 27 Prozentpunkte führt, wobei die Effekte von Mai bis Oktober 2020 signifikant positiv sind. Für diesen Zeitraum würde den Regressionsergebnissen zufolge ein Anstieg um eine Standardabweichung zu zusätzlichen Ausgaben für Kurzarbeit in Höhe von rund 7,3 Milliarden Euro führen. Im Gegensatz dazu ergeben sich für den GVC-bezogene Handel mit der Welt als Handelspartner keine signifikanten Effekte. Zusätzliche Befragungsdaten stützen die Ergebnisse und deuten darauf hin, dass Betriebe, die stärker in GVCs mit China eingebunden sind, im Jahr 2020 mehr Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Vorleistungen oder bei der Zusammenarbeit mit Lieferanten hatten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sources of post-pandemic inflation in Germany and the euro area: An application of Bernanke and Blanchard (2023) (2024)

    Menz, Jan-Oliver;

    Zitatform

    Menz, Jan-Oliver (2024): Sources of post-pandemic inflation in Germany and the euro area: An application of Bernanke and Blanchard (2023). (Technical paper / Deutsche Bundesbank 2024,02), Frankfurt am Main, 60 S.

    Abstract

    "Fragestellung: In den letzten zwei Jahren ist die Inflationsrate weltweit außergewöhnlich stark gestiegen, was sowohl für Wissenschaftler, Marktteilnehmer und Zentralbankenüberraschend kam. Um in der Zukunft ähnliche Überraschungen zu vermeiden, ist es von großer Wichtigkeit, die Gründe für diesen Anstieg besser zu verstehen. Hierzu liefert unser Papier einen Beitrag. Beitrag: Wir verwenden ein kürzlich von Bernanke and Blanchard (2023) vorgeschlagenes stilisiertes makroökonomisches Modell, in dem sich Inflation, Löhne und Inflationserwartungen gegenseitig beeinflussen. Wir schätzen das ursprünglich für die USA entwickelte Modell für Deutschland und in einem Panelansatz fur den Euroraum. Basierend auf den Schätzungen berechnen wir Impuls-Antwort-Folgen, historische Zerlegungen und konditionierte Projektionen über den zukünftigen Verlauf der Inflations- und Lohnentwicklung. Ergebnisse: Basierend auf unseren Schätzungen ist der Anstieg der Inflationsrate in Deutschland und im Euroraum seit Ausbrauch der Corona-Pandemie zum Großteil auf Energiepreisschocks, Nahrungsmittelpreisschocks und Lieferengpasse zurückzuführen. Die hohe Auslastung auf den Arbeitsmarkten verstärkte diesen Effekt indirekt über die Lohndynamik, allerdings war der Einfluss insgesamt geringer. Die Inflationserwartungen, insbesondere in der kurzen Frist, wurden zwar ebenfalls von Rohstoffpreisen und Knappheiten beeinflusst, zeigten aber insgesamt keine Anzeichen einer Entankerung. Wir finden bisher keine Evidenz für eine Lohn-Preis-Spirale gemessen an einem zusätzlichen Einfluss von hohen Inflationsraten in der Vergangenheit auf die gegenwärtigen Lohnabschlüsse. Unter der Annahme eines schrittweisen Rückgangs der Arbeitsmarktknappheiten sowie ohne weitere Rohstoffpreisschocks suggeriert das Modell einen graduellen Rückgang der Inflationsrate in den der Zukunft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fatigue nach einer COVID-19-Erkrankung im Zusammenhang mit Depressivität und Ängstlichkeit bei Versicherten aus Gesundheits- und Sozialberufen (2024)

    Mertens, Svenja; Nienhaus, Albert ; Koch-Gromus, Uwe; Peters, Claudia;

    Zitatform

    Mertens, Svenja, Albert Nienhaus, Claudia Peters & Uwe Koch-Gromus (2024): Fatigue nach einer COVID-19-Erkrankung im Zusammenhang mit Depressivität und Ängstlichkeit bei Versicherten aus Gesundheits- und Sozialberufen. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 67, H. 11, S. 1239-1247. DOI:10.1007/s00103-024-03953-y

    Abstract

    "Hintergrund Fatigue bezeichnet einen andauernden Erschöpfungszustand, der auf eine Infektionskrankheit folgen kann. Sie zählt zu den häufigsten Symptomen beim Post-Covid-Syndrom (PCS). Auch bei psychischen Erkrankungen kann Fatigue auftreten, allerdings ist Fatigue, wie andere chronische Erkrankungen, auch selbst ein Risikofaktor für Depressivität und Ängstlichkeit. Ziel der Analyse ist es, zu untersuchen, inwieweit sich Fatigue und Depressivität/Ängstlichkeit gegenseitig bedingen und ob es Unterschiede zwischen PCS-Betroffenen und vollständig Genesenen gibt. Methodik In einer Längsschnittuntersuchung mit 3 Messzeitpunkten wurden Versicherte der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, die im Jahr 2020 mit SARS-CoV-2 infiziert waren, zu Fatigue, Depressivität/Ängstlichkeit und lang anhaltenden COVID-19-Symptomen befragt. Zur Analyse der längsschnittlichen Effekte der beiden Variablen wurde ein kreuzlagiges Paneldatenmodell angewandt. Ergebnisse Die Stichprobe (n  = 860) weist zu den 3 Messzeitpunkten einen Anteil von 68,7–75,1 % an PCS-Betroffenen auf. Das Modell zeigt eine Güte von R 2  = 61,49 % und durchgehend signifikante Effekte, jedoch unterscheiden sich die kreuzlagigen Pfade nicht signifikant voneinander. Wird danach stratifiziert, ob eine PCS-Symptomatik vorliegt, schwächen sich in beiden Gruppen die kreuzlagigen Effekte ab, während nur in der Gruppe der PCS-Betroffenen die Effekte von Fatigue auf Depressivität und Ängstlichkeit bestehen bleiben. Diskussion Die vorliegenden Ergebnisse zeigen einen wechselseitigen Zusammenhang von Fatigue- und Depressivitäts-/Ängstlichkeitssymptomatik. PCS-Betroffene könnten von psychotherapeutischen Behandlungen aufgrund ihrer Fatigue profitieren, da dem Entstehen von Depressionen oder Angststörungen vorgebeugt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Weiterbildung in der Covid-19-Krise: Nicht alle profitieren gleichermaßen vom Ausbau des E-Learnings (2024)

    Müller, Christoph ;

    Zitatform

    Müller, Christoph (2024): Weiterbildung in der Covid-19-Krise: Nicht alle profitieren gleichermaßen vom Ausbau des E-Learnings. In: IAB-Forum H. 22.02.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240222.01

    Abstract

    "Betriebliche Weiterbildungsaktivitäten konnten in der Covid-19-Krise nicht mehr im gewohnten Umfang in Präsenz stattfinden. Dennoch hat etwa ein Sechstel der Betriebe sein Weiterbildungsengagement in der Krise gegen den allgemeinen Trend sogar verstärkt. Dies waren vor allem Betriebe mit guter Auftragslage und hohem E-Learning-Potenzial." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Müller, Christoph ;
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  • Literaturhinweis

    Work and well-being during the COVID-19 pandemic (2024)

    Naumann, Elias ; Marzec, Piotr ; Dotti Sani, Giulia M. ; Pasqualini, Marta ;

    Zitatform

    Naumann, Elias, Giulia M. Dotti Sani, Piotr Marzec & Marta Pasqualini (2024): Work and well-being during the COVID-19 pandemic. (Social situation monitor), Brussels, 55 S. DOI:10.2767/363952

    Abstract

    "Few developments or events in recent decades have changed European societies as quickly and profoundly as the COVID-19 pandemic. Many policy analyses on COVID-19 have focused on the kinds of policies implemented to contain the spread of COVID-19 and their effectiveness in reducing the number of new infections. However, the political, social and psychological consequences of the containment policies are equally important to explore, as their consequences may continue to affect our societies in the medium and longer term. The pandemic and associated containment measures have affected almost every aspect of our societies and any analysis of the social situation during the pandemic should ideally cover several societal areas. This research note provides empirical evidence on how the COVID-19 pandemic has affected our societies. It focuses on work and well-being, and uses unique datasets to look at the groups most affected." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Two pandemic years greatly reduced young people's life satisfaction: evidence from a comparison with pre-COVID-19 panel data (2024)

    Neugebauer, Martin ; Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ; Sandner, Malte ;

    Zitatform

    Neugebauer, Martin, Alexander Patzina, Hans Dietrich & Malte Sandner (2024): Two pandemic years greatly reduced young people's life satisfaction: evidence from a comparison with pre-COVID-19 panel data. In: European Sociological Review, Jg. 40, H. 5, S. 872-886., 2023-11-13. DOI:10.1093/esr/jcad077

    Abstract

    "How much did young people suffer from the COVID-19 pandemic? A growing number of studies address this question, but they often lack a comparison group that was unaffected by the pandemic, and the observation window is usually short. Here, we compared the 2-year development of life satisfaction of German high school students during COVID-19 (N = 2,698) with the development in prepandemic cohorts (N = 4,834) with a difference-in-differences design. We found a decline in life satisfaction in winter 2020/2021 (Cohen’s d = -0.40) that was approximately three times stronger than that in the general population and persisted until winter 2021/2022. Young people found some restrictions particularly burdensome, especially travel restrictions, bans on cultural events, and the closure of bars/clubs." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Living up to one's word? Labor safeguarding in family firms during the Corona Crisis (2024)

    Nollenberger, Jeremiah;

    Zitatform

    Nollenberger, Jeremiah (2024): Living up to one's word? Labor safeguarding in family firms during the Corona Crisis. (ifso working paper 39), Duisburg, 39 S.

    Abstract

    "The economic literature has remarked on the stability of the German labor market, despite the severe impact of the pandemic induced recession. So, what factors contributed to this stability? The literature stresses the use of internal flexibility on firm level - reducing working hours and productivity - as key to understand safeguarding of employment. This use of internal flexibility was, in addition, strongly aided by state policies, such as short-time work. In complementarity to these arguments, the family business literature contends that family firms offer higher job security from economic shocks (implicit labor contracts). Family corporate governance is thus argued to lead to more extensive use of internal flexibility measures. To assess this argument, we analyze the German Bundesbank-Online-Panel-Firms survey (BOP-F). The data show that family firms did indeed offer higher job security. The propensity-score-matched regression estimates show family firms reacted around 50-60% less to changes in sales in terms of employment than their nonfamily firm counterparts. Looking at the use of financial instruments and government support programs, we find that family firms were more likely to use private financial instruments, such as retained earnings and private loans, whereas they were just as likely to receive government aid. Zooming out, these findings speak to family firms playing a pivotal role in preserving highly asset-specific labor market matches in times of crisis deemed essential for coordinated market economies. They do this by managing private capital differently, while not showing greater independence from the state as commonly conceived." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Geringere Lernzuwächse durch coronabedingte Einschränkungen im Bildungsbereich?: Ein Kohortenvergleich zu Entwicklungen in der Sekundarstufe (2024)

    Nusser, Lena; Gnambs, Timo ; Artelt, Cordula ; Wolter, Ilka ; Lockl, Kathrin;

    Zitatform

    Nusser, Lena, Kathrin Lockl, Timo Gnambs, Ilka Wolter & Cordula Artelt (2024): Geringere Lernzuwächse durch coronabedingte Einschränkungen im Bildungsbereich? Ein Kohortenvergleich zu Entwicklungen in der Sekundarstufe. (NEPS Corona & Bildung 10), Bamberg, 8 S. DOI:10.5157/NEPS:Bericht:Corona:10:1.0

    Abstract

    "Die Maßnahmen, die als Reaktion auf die weltweite Covid-19-Pandemie ergriffen wurden, waren für das Bildungswesen in Deutschland gravierend und trafen Schulen, Lehrkräfte, Eltern und Schüler:innen weitestgehend unvorbereitet. Ab dem 16. März 2020 wurden die Schulen zunächst ganz geschlossen und Distanzunterricht eingeführt. Ab Mitte April kam es in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen zu Phasen vollständigen Distanzunterrichts, aber auch zu Modellen, bei denen Kleingruppen im Wechsel in der Schule unterrichtet wurden. Die Auswirkungen dieser Maßnahmen, die über ein Jahr anhielten, sind vielfältig. Besonders zur Frage der Lernentwicklung und Kompetenzzuwächsen der Schüler:innen wurden viele Vermutungen angestellt und national wie international Forschung betrieben. Aufgrund der speziellen Anlage des Nationalen Bildungspanels (NEPS) können nun erstmals Befunde zur Entwicklung mathematischer Kompetenzen der von coronabedingten Schulschließungen betroffenen Schüler:innen in der Sekundarstufe mit der Entwicklung von Schüler:innen verglichen werden, die – einige Jahre zuvor – diesen Zeitraum ohne pandemiebedingte Einschränkungen erlebt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The employment effects of job retention schemes during the Covid-19 pandemic (2024)

    Ounnas, Alexandre;

    Zitatform

    Ounnas, Alexandre (2024): The employment effects of job retention schemes during the Covid-19 pandemic. (CEPS in-depth analysis 2024-17), Brüssel, 37 S.

    Abstract

    "Job retention schemes were one of the main policy instruments implemented across EU Member States to weather the negative economic effects of the Covid-19 pandemic. These schemes, including furlough programs and wage subsidies, were introduced to maintain an attachment between employers and employees during the severe economic downturn. By supporting workers’ incomes and allowing firms to reduce working hours rather than resorting to layoffs, job retention schemes aimed to minimize job losses and hasten labor market recovery. More than four years later, this CEPS’ In-Depth Analysis report evaluates the employment effects of job retention schemes during the pandemic, relying on data from the EU Labour Force Survey and advanced statistical techniques. The report estimates that job retention schemes significantly supported employment in 2020. They reduced job losses, enhancing employment growth by an average of five percentage points in the short term and preserving an estimated 13.9 million jobs across the EU. In some scenarios, this figure could rise to 20.3 million. However, the research also suggests that the rapid post-pandemic economic recovery and the broad eligibility criteria for job retention schemes might have led to their overuse, where fewer jobs might have been at risk than originally anticipated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsplatzverluste bei Menschen mit Schwerbehinderung während der Covid-19-Pandemie (2024)

    Paul, Karsten Ingmar ; Hollederer, Alfons ;

    Zitatform

    Paul, Karsten Ingmar & Alfons Hollederer (2024): Arbeitsplatzverluste bei Menschen mit Schwerbehinderung während der Covid-19-Pandemie. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 3, S. 201-209. DOI:10.5771/0342-300X-2024-3-201

    Abstract

    "Von sozialer Ungleichheit sind Menschen mit Behinderungen in vielerlei Hinsicht besonders stark betroffen. Mit sozial- und arbeitsmarktpolitischen Mitteln wird seit langem versucht, den Nachteilen entgegenzuwirken, mit denen sie konfrontiert sind. Trotzdem ist unumstritten, dass dieser Personenkreis nach wie vor eine besonders vulnerable Gruppe ist. Während der Covid-19-Pandemie verschärften sich die Gefährdungslagen für Menschen mit Behinderungen nicht nur in Bezug auf ihre Gesundheit, möglicherweise trugen sie auch ein höheres Risiko, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Die Studie, über die in diesem Beitrag berichtet wird, hat genauer untersucht, ob das der Fall war und welche Faktoren dabei wirksam waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Women’s stress during the COVID-19 pandemic in Germany and the Netherlands: a longitudinal perspective on the role of part-time employment and parenthood for different educational groups (2024)

    Piolatto, Matteo ; Bertogg, Ariane ; Strauss, Susanne ; Yerkes, Mara ;

    Zitatform

    Piolatto, Matteo, Ariane Bertogg, Mara Yerkes & Susanne Strauss (2024): Women’s stress during the COVID-19 pandemic in Germany and the Netherlands: a longitudinal perspective on the role of part-time employment and parenthood for different educational groups. In: Community, work & family, S. 1-25. DOI:10.1080/13668803.2024.2443614

    Abstract

    "This study longitudinally investigates women's levels of perceived stress during the COVID-19 pandemic in Germany and the Netherlands, in relation to work- and family stressors. It further examines the moderating role of education as a protective factor against stress. Our country cases represent similar pre-pandemic gender regimes that extensively relied on women's part-time work but exhibited variation in pandemic governance. Drawing on longitudinal data from population-based samples, we estimate random effects panel models across three time points (pre-pandemic, during or shortly after first lockdown, later stage of the pandemic). For the Netherlands, we find that women initially experienced an increase in stress but later recovered. In Germany, stress initially decreased, but only for women without children. Multivariate models show that working fewer hours protected women against stress in Germany, particularly those with higher education. In the Netherlands, no such moderation effects were found. Instead, in the Netherlands, differences between educational groups were larger than differences between women with varying working hours. These results are discussed in light of country differences in pandemic governance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation in Zeiten der Covid-19-Pandemie (2024)

    Rauch, Angela ; Reims, Nancy ;

    Zitatform

    Rauch, Angela & Nancy Reims (2024): Berufliche Rehabilitation in Zeiten der Covid-19-Pandemie. In: Die Rehabilitation, Jg. 63, H. 5, S. 282-288., 2024-07-10. DOI:10.1055/a-2374-2467

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie hat die Akteure der beruflichen Rehabilitation vor neue Herausforderungen gestellt. In der vorliegenden Studie interessieren wir uns für die folgenden Fragen: Wie haben Akteure wie Leistungserbringer beruflicher Rehabilitation (LE) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) als Reha-Kostenträger die Covid-19-Pandemie erlebt, welche Prozessänderungen und Verzögerungen sind eingetreten, und welche Auswirkungen hat dies möglicherweise auf die berufliche Rehabilitation der Zukunft? Im Rahmen von leitfadengestützten Expert*inneninterviews haben wir zwischen Juli 2020 und Juli 2021 24 Interviews mit 29 Personen geführt (LE: n=16; BA-Kontext: n=8) und sie zu ihren Erfahrungen während der Covid-19-Pandemie befragt. Die Interviews wurden aufgezeichnet, transkribiert und in MAXQDA kodiert; die Analysen des transkribierten Materials basieren auf einem aus induktiven und deduktiven Kategorien entwickeltem System. Qualifizierungsmaßnahmen mussten aus der Ferne durchgeführt werden. Diese digitalen Möglichkeiten mussten erst geschaffen werden. Die Folge daraus ist, dass auch die berufliche Rehabilitation gezwungen wurde, sich technologisch weiterzuentwickeln, wodurch Chancen (der Maßnahmeerbringung) und Grenzen (z. B. Erwerb sozialer Kompetenzen oder Einschätzung des psychischen Zustands) deutlich wurden. Während der alternativen Maßnahmeerbringung war eine kontinuierliche zusätzliche Betreuung durch die LE unabdingbar, um psychische Krisen einzudämmen, das Verständnis für die Qualifizierungsinhalte zu gewährleisten und Abbrüche zu vermeiden. Ebenso wie Schulen waren auch die Arbeitsagenturen und Jobcenter lange Zeit geschlossen und es fanden weder Reha- noch allgemeine Berufsberatung noch die Beurteilungsverfahren zur Ermittlung des Reha-Bedarfs beim Ärztlichen Dienst/Berufspsychologischen Service statt. Ein Rückgang in den Zugängen zu beruflicher Rehabilitation zeichnet sich schon länger ab, er ist aber insbesondere für 2021/22 vermehrt zu beobachten. Personen aus SGB-II-Haushalten sind möglicherweise stärker betroffen, da es schwieriger für die Agenturen und Jobcenter ist, mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Auch wenn die berufliche Rehabilitation einen großen digitalen Schub erfahren hat, haben die Erfahrungen aus der Pandemie gezeigt, dass vor allem für junge Menschen und Personen mit psychischen Behinderungen Maßnahmen in Präsenzformaten mit sozialen Kontakten wichtig sind. Dennoch muss die berufliche Rehabilitation sich mit der Arbeitswelt verändern, um zu verhindern, dass Menschen mit Behinderungen (weiter) abgehängt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Thieme Verlag)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ; Reims, Nancy ;
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  • Literaturhinweis

    Occupational risks of COVID-19: a case-cohort study using health insurance claims data in Germany (2024)

    Romero Starke, Karla ; Hegewald, Janice ; Seidler, Andreas ; Schröder, Helmut ; Bolm-Audorff, Ulrich ; Schüssel, Katrin ; Mauer, René ; Brückner, Gabriela;

    Zitatform

    Romero Starke, Karla, René Mauer, Janice Hegewald, Ulrich Bolm-Audorff, Gabriela Brückner, Katrin Schüssel, Helmut Schröder & Andreas Seidler (2024): Occupational risks of COVID-19: a case-cohort study using health insurance claims data in Germany. In: BMC public health, Jg. 24. DOI:10.1186/s12889-024-20706-3

    Abstract

    "Background: Studies on occupation and COVID-19 infection that cover a range of occupational groups and adjust for important confounders are lacking. This study aimed to estimate occupational risks of hospitalization with COVID-19 by taking into account sociodemographic factors and previous comorbidities. Methods: We applied a case-cohort design using workers insured with one of Germany’s largest statutory health insurers as a data source for occupational and demographical information as well as for information on comorbidities. Cox regression models with denominator weights for cases and controls assessed relative risks of hospitalization with COVID-19 in 2020. Results: The study consisted of 11,202 COVID-19 cases and 249,707 non-cases. After adjusting for age, sex, number of pre-existing comorbidities, and socioeconomic status, we found at least doubled risks for occupations in theology and church work (HR = 3.05; 95% CI 1.93 –4.82), occupations in healthcare (HR = 2.74; 95% CI 2.46–3.05), for bus and tram divers (HR = 2.46; 95% CI 2.04–2.97), occupations in meat processing (HR = 2.16; 95% CI 1.57–2.98), and professional drivers in passenger transport (e.g. taxi drivers) (HR = 2.00; 95% CI 1.59 –2.51). In addition, occupations in property marketing and management, social workers, laboratory workers, occupations in personal care (e.g. hairdressers), occupations in housekeeping and occupations in gastronomy all had statistically significantly increased risks compared to the reference population (administrative workers). Conclusions: We identified occupations with increased risks for hospitalization with COVID-19. For those having a doubled risk it can be assumed that COVID-19 diseases are predominantly occupationally related. By identifying high-risk occupations in non-healthcare professions, effective measures to prevent infections in the workplace can be developed, also in case of a future pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Financial Consequences of COVID-19 in Germany: Living Standards of Older People During the First Year of the Pandemic (2024)

    Romeu Gordo, Laura ; Alcántara, Alberto Lozano ; Simonson, Julia ;

    Zitatform

    Romeu Gordo, Laura, Julia Simonson & Alberto Lozano Alcántara (2024): Financial Consequences of COVID-19 in Germany: Living Standards of Older People During the First Year of the Pandemic. In: Journal of Aging & Social Policy, Jg. 36, H. 6, S. 1567-1584. DOI:10.1080/08959420.2023.2257535

    Abstract

    "Despite major restrictions on economic activity due to the first lockdown starting in March 2020, public financial support helped to limit the financial consequences of the COVID-19 pandemic in Germany. However, certain groups were more affected than others. Most significantly, people in the lowest income quintile were more affected than those who had higher levels of income prior to the pandemic. Although this aspect has also been analyzed in other studies, less is known about how income shocks affected living standards. In the present manuscript we combine descriptive and multivariate analysis in order to analyze changes in household income for people over the age of 45 years and changes in living standards for those who report negative changes in income. Results indicate that people over the age of 45 years with lower levels of income prior to the pandemic have been hit harder in terms of both lost income and the impact on their living standards. Furthermore, wealth seems to be relevant as a means of avoiding a drop in living standards in the event of a negative income shock. Results also indicate that by the end of 2020 and beginning of 2021 there is a recovery in living standards to pre-COVID levels. These results show the relevance of focusing on the needs of the most vulnerable groups when defining public financial support in times of crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Becoming adults: Young people in a post-pandemic world (2024)

    Sandor, Eszter; Usmanova, Diana; Hyland, Marie; Pantea, Maria-Carmen; Francis-Hall, Ava; Magnano, Matteo;

    Zitatform

    Sandor, Eszter, Marie Hyland, Matteo Magnano, Ava Francis-Hall, Maria-Carmen Pantea & Diana Usmanova (2024): Becoming adults: Young people in a post-pandemic world. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 84 S.

    Abstract

    "By the end of the COVID-19 pandemic, many young people in Europe found that they had been forced to change at least parts of their plans for the future – for their educational and career paths, for their housingcircumstances and for starting their own families. The labour market in Europe continues to be strong, and favourable economic conditions have contributed to a youth employment rate higher than that seen at any time in the previous 15 years. However, pressures on young people’s plans have increased when it comes to housing and the cost of living, and concerns about youth mental well-being remain. This report provides an in-depth overview of young people’s lives postpandemic, with a focus on plans for the future and the circumstances that can either hinder their fulfilment or help towards it." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Does Worker Well-Being Adapt to a Pandemic? An Event Study Based on High-Frequency Panel Data (2024)

    Schmidtke, Julia ; Lawes, Mario ; Hetschko, Clemens ; Eid, Michael ; Stephan, Gesine ; Schöb, Ronnie ;

    Zitatform

    Schmidtke, Julia, Clemens Hetschko, Ronnie Schöb, Gesine Stephan, Michael Eid & Mario Lawes (2024): Does Worker Well-Being Adapt to a Pandemic? An Event Study Based on High-Frequency Panel Data. In: The Review of Income and Wealth, Jg. 70, H. 3, S. 840-861., 2023-08-23. DOI:10.1111/roiw.12668

    Abstract

    "We estimate the dynamic impact of two waves of the COVID-19 pandemic on an exceptionally broad range of indicators of worker well-being. Our analyses are based on high-frequency panel data from an app-based survey of German workers and employ an event-study design with individual-specific fixed effects. We find that workers' mental health decreased substantially during the first wave of the pandemic. To a smaller extent, this is also true for life satisfaction and momentary happiness. Most well-being indicators converged to prepandemic levels when infection rates declined. During the second wave of the pandemic, overall worker well-being decreased less than that during the first wave. Life satisfaction does not seem to have changed at all. We conclude that worker well-being adapts to the pandemic. Moreover, subgroup analyses indicate that, in terms of well-being, workers who took part in a job retention scheme fared less well during the pandemic than other employees." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley & Sons Ltd) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Schmidtke, Julia ; Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit in Corona-Pandemie: Frauen und Männer ein Jahr später nicht häufiger arbeitslos, aber mit geringerer Lohnentwicklung (2024)

    Schäper, Clara; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Schäper, Clara & Katharina Wrohlich (2024): Kurzarbeit in Corona-Pandemie: Frauen und Männer ein Jahr später nicht häufiger arbeitslos, aber mit geringerer Lohnentwicklung. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 91, H. 9, S. 133-140. DOI:10.18723/diw_wb:2024-9-3

    Abstract

    "Frauen waren während Corona-Pandemie deutlich stärker von Kurzarbeit betroffen als in Finanzkrise 2009. Von Einschränkungen im Zuge der Lockdowns waren Branchen mit hohem Frauenanteil, insbesondere im Dienstleistungsbereich, besonders betroffen. Studie zeigt auf Basis von SOEP-Daten: Geschlechtsspezifische Ungleichheiten auf Arbeitsmarkt haben sich durch Kurzarbeit in Pandemie nicht verstärkt. Sowohl im Jahr 2020 von Kurzarbeit betroffene Frauen als auch Männer waren ein Jahr später nicht häufiger arbeitslos als andere Beschäftigte. Stundenlöhne von Frauen und Männern in Kurzarbeit sind im Folgejahr aber weniger stark gestiegen. Viele Beschäftigte mussten in Corona-Pandemie in Kurzarbeit – sowohl betroffene Frauen als auch Männer war." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Machbarkeitsstudie: Messung der Wirkungen und des Kosten-Nutzen-Verhältnisses der Kurzarbeit während der COVID-19-Krise (2024)

    Schüpbach, Kristina; Siegenthaler, Michael ; Waschk, Johannes;

    Zitatform

    Schüpbach, Kristina, Michael Siegenthaler & Johannes Waschk (2024): Machbarkeitsstudie: Messung der Wirkungen und des Kosten-Nutzen-Verhältnisses der Kurzarbeit während der COVID-19-Krise. (Grundlagen für die Wirtschaftspolitik / Staatssekretariat für Wirtschaft SECO 50), Bern, 59 S.

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung am Ausbildungsmarkt Berlin-Brandenburg (2024)

    Seibert, Holger;

    Zitatform

    Seibert, Holger (2024): Entwicklung am Ausbildungsmarkt Berlin-Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2024), Nürnberg, 22 S. DOI:10.48720/IAB.REBB.2401

    Abstract

    "Der Bericht untersucht die Entwicklung am Ausbildungsmarkt Berlin-Brandenburg im Zeitraum zwischen 2009 und 2023. In dieser Zeit hat sich die Lage für die Ausbildungssuchenden in beiden Ländern entspannt, ist trotzdem in Berlin angespannter als in Brandenburg. Im Beobachtungszeitraum nimmt zugleich der Mismatch zwischen Bewerber:innen und angebotenen Ausbildungsstellen immer stärker zu. Zudem befinden sich unter den Bewerber:innen immer mehr Jugendliche mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die bei der Lehrstellensuche häufiger erfolglos bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Teleworking and life satisfaction during COVID-19: the importance of family structure (2024)

    Senik, Claudia ; D'Ambrosio, Conchita; Lepinteur, Anthony ; Schröder, Carsten ; Clark, Andrew E. ;

    Zitatform

    Senik, Claudia, Andrew E. Clark, Conchita D'Ambrosio, Anthony Lepinteur & Carsten Schröder (2024): Teleworking and life satisfaction during COVID-19: the importance of family structure. In: Journal of Population Economics, Jg. 37. DOI:10.1007/s00148-024-00979-z

    Abstract

    "We carry out a difference-in-differences analysis of a real-time survey conducted as part of the German Socio-Economic Panel (SOEP) survey and show that teleworking had a negative average effect on life satisfaction over the first 2 years of the COVID-19 pandemic. This average effect hides considerable heterogeneity, reflecting gender-role asymmetries: lower life satisfaction is found only for unmarried men and for women with school-age children. The negative effect for women with school-age children disappears in 2021, suggesting adaptation to new constraints and/or the adoption of coping strategies." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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