Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
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Literaturhinweis
The COVID-19 pandemic and subjective well-being: longitudinal evidence on satisfaction with work and family (2021)
Möhring, Katja ; Blom, Annelies G. ; Reifenscheid, Maximiliane ; Cornesse, Carina ; Wenz, Alexander ; Friedel, Sabine ; Rettig, Tobias ; Naumann, Elias ; Krieger, Ulrich ;Zitatform
Möhring, Katja, Elias Naumann, Maximiliane Reifenscheid, Alexander Wenz, Tobias Rettig, Ulrich Krieger, Sabine Friedel, Carina Cornesse & Annelies G. Blom (2021): The COVID-19 pandemic and subjective well-being: longitudinal evidence on satisfaction with work and family. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S601-S617. DOI:10.1080/14616696.2020.1833066
Abstract
"This paper provides a timely evaluation of whether the main COVID-19 lockdown policies – remote work, short-time work and closure of schools and childcare – have an immediate effect on the German population in terms of changes in satisfaction with work and family life. Relying on individual level panel data collected before and during the lockdown, we examine (1) how family satisfaction and work satisfaction of individuals have changed over the lockdown period, and (2) how lockdown-driven changes in the labour market situation (i.e. working remotely and being sent on short-time work) have affected satisfactions. We apply first-difference regressions for mothers, fathers, and persons without children. Our results show a general decrease in family satisfaction. We also find an overall decline in work satisfaction which is most pronounced for mothers and those without children who have to switch to short-time work. In contrast, fathers' well-being is less affected negatively and their family satisfaction even increased after changing to short-time work. We conclude that while the lockdown circumstances generally have a negative effect on the satisfaction with work and family of individuals in Germany, effects differ between childless persons, mothers, and fathers with the latter being least negatively affected." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Unequal tensions: the effects of the coronavirus pandemic in light of subjective health and social inequality dimensions in Germany (2021)
Ohlbrecht, Heike; Jellen, Josephine;Zitatform
Ohlbrecht, Heike & Josephine Jellen (2021): Unequal tensions: the effects of the coronavirus pandemic in light of subjective health and social inequality dimensions in Germany. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S905-S922. DOI:10.1080/14616696.2020.1852440
Abstract
"An online survey was conducted in Germany during the lockdown period to assess its psycho-social consequences. A convenience sample N = 2009 (comparable representation of former GDR and West Germany, 71% females) took part in the survey. The results show a negative impact of the corona pandemic on subjective well-being, health and life satisfaction. We also found a lower sense of security and an increase in anxiety. Additional strains follow a social gradient: Most apparent are negative effects on people with low educational background whose general life satisfaction particularly decreased and gender-specific differences in coping with everyday life challenges, this involves in particular mothers, who have to organise childcare and home schooling more often than fathers. Again, while parents generally felt constrained by social consequences of the pandemic, mothers were particularly affected, feeling more often exhausted, nervous and insecure than fathers. However, the crisis had some positives, too: the experience of stress and exhaustion was reduced; the crisis also revealed resources, such as adaptability in dealing with the changed time situation and new opportunities for self-care. The results illustrate that in this time of crisis, the family can be both a place of resilience and retreat as well as a stress factor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für das Saarland (2021)
Zitatform
Otto, Anne, Michaela Fuchs & Jochen Stabler (2021): Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für das Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2021), Nürnberg, 56 S.
Abstract
"Frauen sind von der Corona-Krise weitaus stärker betroffen, als dies in früheren Krisen der Fall war. Unter anderem sind sie stärker in systemrelevanten Berufen vertreten, also denjenigen Berufen, die als unverzichtbar für das Funktionieren der Gesellschaft und die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur gelten. Gleichzeitig aber haben sie in einem größeren Maße als Männer die Möglichkeit, zumindest zeitweise von zu Hause zu arbeiten und damit den Vorgaben des Arbeitsschutzes und der sozialen Distanzierung nachzukommen. Vor diesem Hintergrund unterzieht die vorliegende Analyse die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern in den systemrelevanten Berufen sowie deren Homeoffice-Potenziale im Saarland einer umfassenden Bestandsaufnahme. Im Saarland arbeitet rund ein Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den systemrelevanten Berufen. Diese werden überwiegend von Frauen ausgeübt und umfassen neben Produktionsberufen hauptsächlich ein breites Spektrum von verschiedenen Dienstleistungsberufen. Die Studie zeichnet ein sehr differenziertes Bild der systemrelevanten Berufe, in denen Frauen vielfach eine ungünstigere Arbeitsmarktsituation als Männer aufweisen. In einigen Berufen jedoch ist die Situation der Frauen ähnlich oder sogar besser als die der Männer. Frauen arbeiten in frauendominierten Berufen vorwiegend in Teilzeit, während Männer hauptsächlich eine Vollzeittätigkeit ausüben. In der Gesundheits- und Krankenpflege, in der Verwaltung und Humanmedizin stimmen beide Geschlechter weitgehend in den ausgeübten Tätigkeitsniveaus überein. Hingegen haben sich die Männer in den meisten anderen systemrelevanten Berufen auf komplexere Aufgaben spezialisiert. Dies trifft sowohl auf Berufe zu, in denen einfache Helfertätigkeiten dominieren, als auch auf solche, die durch Aufgaben für Fachkräfte geprägt werden. Die Ausübung komplexerer Tätigkeiten geht mit einer besseren Bezahlung einher. Die stärkere Spezialisierung von Männern auf komplexere Tätigkeiten innerhalb der meisten systemrelevanten Berufe steht daher auch in Zusammenhang damit, dass sie in vielen dieser Berufe höher entlohnt werden als Frauen. Aber dennoch verdienen Frauen in den systemrelevanten Berufen insgesamt etwas besser als Männer. Der Grund hierfür ist, dass Frauen sich insgesamt stärker auf die besser entlohnten systemrelevanten Berufen (z. B. Pharmazie, Verwaltung, Medizinisches Laboratorium) konzentrieren, wogegen Männer weitaus häufiger in den Berufen (z. B. Objekt- und Personenschutz, Fahrzeugführung im Straßenverkehr) mit niedrigeren Löhnen arbeiten. Außerdem sind Frauen in den meisten systemrelevanten Berufen seltener von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Saarland kann theoretisch etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice arbeiten. Hierbei haben Frauen ein wesentlich höheres Homeoffice-Potenzial als Männer. Diese Diskrepanz beruht hauptsächlich auf der geschlechtsspezifischen Berufssegregation und hiermit verbundenen unterschiedlichen Tätigkeitsstrukturen. Außerdem prägt ein Stadt-Land-Gefälle die Zugangsmöglichkeiten für mobiles Arbeiten. Hier hätten Frauen aufgrund ihrer stärker auf städtischen Arbeitsmärkten nachgefragten Tätigkeiten (z. B. in Unternehmensführung und Verwaltung) theoretisch einen besseren Zugang zum Homeoffice als Männer. In systemrelevanten Berufen gibt es nur ein geringes Homeoffice-Potenzial, da vielfach die physische Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist. Demgegenüber bieten Arbeitsplätze mit komplexeren Arbeitsinhalten wie bei Spezialisten und Experten einen besseren Zugang zu Homeoffice. Die Rahmenbedingungen sollten künftig verbessert werden, um die stärkere Betroffenheit von Frauen in der aktuellen Krise (z.B. höheres Infektionsrisiko in systemrelevanten Pflege- und Gesundheitsberufen, höhere Belastung durch Sorgearbeit) in kommenden Krisen zu verringern, aber auch auf lange Sicht zu verbessern. Es bestehen u. a. Ansatzpunkte bei einer besseren finanziellen Entschädigung für Lohnausfälle der Eltern bei Kita- und Schulschließungen, bessere Voraussetzungen für die ausgewogenere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Partnern, ein Ausbau der Betreuungsinfrastruktur sowie eine höhere Entlohnung in systemrelevanten Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Rheinland-Pfalz (2021)
Zitatform
Otto, Anne, Michaela Fuchs, Gabriele Wydra-Somaggio & Jochen Stabler (2021): Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Rheinland-Pfalz. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2021), Nürnberg, 56 S.
Abstract
"Frauen sind von der Corona-Krise weitaus stärker betroffen als dies in der letzten großen Krise, der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009, der Fall war. Unter anderem sind sie stärker in den systemrelevanten Berufen vertreten, also denjenigen Berufen, die als unverzichtbar für das Funktionieren der Gesellschaft und die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur gelten. Gleichzeitig aber haben sie in einem größeren Maße als Männer die Möglichkeit, zumindest zeitweise von zu Hause zu arbeiten und damit den Vorgaben des Arbeitsschutzes und der sozialen Distanzierung nachzukommen. Vor diesem Hintergrund unterzieht die vorliegende Analyse die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern in den systemrelevanten Berufen sowie deren Homeoffice-Potenziale in Rheinland-Pfalz einer umfassenden Bestandsaufnahme. In Rheinland-Pfalz arbeitet rund ein Drittel aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in den systemrelevanten Berufen. Diese werden überwiegend von Frauen ausgeübt und umfassen neben Produktionsberufen hauptsächlich ein breites Spektrum von verschiedenen Dienstleistungsberufen. Die vorliegende Studie zeichnet ein sehr differenziertes Bild der systemrelevanten Berufe, in denen Frauen vielfach von einer ungünstigeren Arbeitsmarktsituation betroffen sind als Männer. In einigen Berufen jedoch ist die Situation der Frauen ähnlich oder sogar besser als die der Männer. Frauen arbeiten in frauendominierten Berufen vorwiegend in Teilzeit, während Männer hauptsächlich eine Vollzeittätigkeit ausüben. In der Gesundheits- und Krankenpflege sind Frauen zwar mit komplexeren beruflichen Inhalten als Männer befasst. In vielen der anderen systemrelevanten Berufe üben jedoch Männer anspruchsvollere Tätigkeiten aus. Somit weisen sie in vielen systemrelevanten Berufen eine stärkere Spezialisierung und anspruchsvollere und komplexere Tätigkeitsniveaus auf. Dieser Befund steht auch in Zusammenhang damit, dass Männer ebenso in vielen systemrelevanten Berufen höher entlohnt werden als Frauen. Aber dennoch verdienen Frauen in den systemrelevanten Berufen insgesamt etwas besser als Männer. Der Grund hierfür ist, dass Frauen sich insgesamt stärker auf die besser entlohnten systemrelevanten Berufe (z. B. Pharmazie, Verwaltung, Medizinisches Laboratorium) konzentrieren, wogegen Männer weitaus häufiger in den Berufen (z. B. Objekt- und Personenschutz, Fahrzeugführung im Straßenverkehr) mit niedrigeren Löhnen arbeiten. Außerdem sind Frauen in den meisten systemrelevanten Berufen seltener von Arbeitslosigkeit betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Juggling work and childcare during COVID-19 : how EU Member States supported working families in 2020 : European platform for investing in children : fourth annual thematic report (2021)
Picken, Natalie; Feyerabend, Katrin; Brown, Elena Rosa; Galimberti, Silvia; Kunertova, Linda;Zitatform
Picken, Natalie, Katrin Feyerabend, Linda Kunertova, Silvia Galimberti & Elena Rosa Brown (2021): Juggling work and childcare during COVID-19 : how EU Member States supported working families in 2020 : European platform for investing in children : fourth annual thematic report. Brüssel, 64 S. DOI:10.2767/557994
Abstract
"This report outlines existing evidence about the experiences of working parents and families in Europe during the COVID-19 outbreaks in 2020 and reviews the policies set out by 10 selected EU Member States (MSs) in response to these challenges. Since its outbreak in Europe at the start of 2020, COVID-19 has significantly affected the lives of all EU citizens, including children and their families. With widespread closure of early childhood education and care (ECEC) settings and schools, working parents faced particular social and economic consequences through the need to balance work with increased childcare. This report by the European Platform for Investing in Children (EPIC) aims to explore policies introduced by 10 MSs that aimed to support working parents in light of COVID-19 in 2020. The report explores policies and practices that were established or adapted in order to support families with working parents during COVID-19 and takes stock of their common features and impact. The 10 EU MSs reviewed in more detail in this report are Austria, Cyprus, Czechia, France, Germany, Greece, Ireland, Italy, Slovakia and Sweden." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Haushalt ist Frauensache? Familienleben vor und während der Corona-Pandemie: Ergebnisse aus repräsentativen und qualitativen Befragungen (2021)
Pokorny, Sabine;Zitatform
Pokorny, Sabine (2021): Haushalt ist Frauensache? Familienleben vor und während der Corona-Pandemie. Ergebnisse aus repräsentativen und qualitativen Befragungen. Berlin, 114 S.
Abstract
"Durch die Corona-Pandemie hat sich der Alltag der Menschen in Deutschland verändert. Vor allem Familien standen durch die zeitweise Schließung von Kitas und Schulen vor der Herausforderung, Kinderbetreuung, Homeschooling und Arbeit zu vereinen. Schnell wurde während der ersten Welle diskutiert, ob dabei vor allem Frauen die Last der Kinderbetreuung tragen und die Stellung von Frauen in der Gesellschaft um Jahre oder gar Jahrzehnte zurückgeworfen werde. Um von einer Retraditionalisierung der Rollenverteilung zu sprechen, müsste es aber erst einmal eine nicht traditionelle Rollenteilung gegeben haben. Die vorliegende Untersuchung zeigt jedoch, dass das mitnichten der Fall ist. Die Studie untersucht Rollenbilder und die Aufgabenteilung in Partnerschaften vor der Pandemie und analysiert, wie sich die Aufgabenteilung in der Pandemie verändert hat und welchen Belastungen Familien ausgesetzt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
COVID-19 and its economic impact on women and women's poverty: Insights from 5 European Countries : study, requested by the FEMM committe (2021)
Zitatform
Profeta, Paola, Ximena Caló & Roberto Occhiuzzi (2021): COVID-19 and its economic impact on women and women's poverty. Insights from 5 European Countries : study, requested by the FEMM committe. Brüssel, 58 S. DOI:10.2861/895019
Abstract
"This in-depth, case-analytical overview, commissioned by the European Parliament’s Policy Department for Citizens’ Rights and Constitutional Affairs at the request of the FEMM Committee, examines the impact of the COVID-19 crisis on a representative sample of member states with the aim of alimenting policy recommendations for the COVID-19 recovery period to ensure that the gains of the past years in the matter of gender equality are not overridden by the short-term negative effects of the measures implemented to combat the COVID-19 sanitary crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Belastung von Eltern mit Kindern im Schulalter während verschiedener Phasen der COVID-19-Pandemie in Deutschland:: Eine Analyse der COVID-19-Snapshot-Monitoring-(COSMO‑)Daten (2021)
Rabe, Julia Elisabeth; Bramesfeld, Anke; Coenen, Michaela ; De Bock, Freia ; Jung-Sievers, Caroline ; Merkel, Christina; Voss, Stephan ; von Rüden, Ursula; Schillok, Hannah;Zitatform
Rabe, Julia Elisabeth, Hannah Schillok, Christina Merkel, Stephan Voss, Michaela Coenen, Freia De Bock, Ursula von Rüden, Anke Bramesfeld & Caroline Jung-Sievers (2021): Belastung von Eltern mit Kindern im Schulalter während verschiedener Phasen der COVID-19-Pandemie in Deutschland:. Eine Analyse der COVID-19-Snapshot-Monitoring-(COSMO‑)Daten. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 64, H. 12, S. 1500-1511. DOI:10.1007/s00103-021-03453-3
Abstract
"Hintergrund: Eltern stehen während der COVID-19-Pandemie vor einer Vielzahl persönlicher Herausforderungen, während sie gleichzeitig mit schulbezogenen Maßnahmen zur Pandemieeindämmung konfrontiert werden. Zielsetzung: Dieser Beitrag fokussiert auf die Belastung von Eltern mit Kindern im Schulalter über verschiedene Phasen der COVID-19-Pandemie in Deutschland und identifiziert besonders vulnerable Subgruppen. Methoden: Die COSMO-Studie ist eine repetitive Querschnittsstudie zur Erfassung der psychosozialen Lage der Bevölkerung in Deutschland während der Pandemie, mit einer Stichprobengröße von ca. n = 1000 Befragten pro Erhebungswelle. COSMO-Daten zur allgemeinen und elternspezifischen Belastung wurden von März 2020 bis Januar 2021 quantitativ analysiert. Ergebnisse: Während der ersten COVID-19-Welle waren Eltern mit Kindern im Schulalter – verglichen mit der allgemeinen Studienpopulation – signifikant stärker belastet. Die Belastung nahm jedoch von März/April bis Juni 2020 deutlich ab. Während der zweiten COVID-19-Welle im Januar 2021 war die Belastung über alle Gruppen hinweg homogen hoch. Folgende Faktoren waren mit einer höheren Belastung assoziiert: Alleinerziehendenstatus, niedriges Haushaltseinkommen, eine chronische Erkrankung, eine COVID-19-Infektion sowie ein Migrationshintergrund; wobei diese Faktoren nicht über alle Erhebungswellen hinweg signifikant waren. Mütter gaben an, stärker von elternspezifischen Belastungen betroffen zu sein als Väter. Schlussfolgerung: Schulbasierte Maßnahmen zur Infektionskontrolle müssen sorgfältig gegen die Auswirkungen auf die elterliche Belastung mit nachfolgenden negativen Auswirkungen auf das Familiensystem abgewogen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
The impact of COVID-19 on gender inequality in the labor market and gender-role attitudes (2021)
Zitatform
Reichelt, Malte, Kinga Makovi & Anahit Sargsyan (2021): The impact of COVID-19 on gender inequality in the labor market and gender-role attitudes. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S228-S245., 2020-09-09. DOI:10.1080/14616696.2020.1823010
Abstract
"COVID-19 and ensuing changes in mobility have altered employment relations for millions of people across the globe. Emerging evidence shows that women may be more severely affected by this change. The pandemic, however, may have an impact beyond the immediate restructuring of employment and shift gender-role attitudes within households as a result of changes in the division of household labor. We analyze a representative sample of respondents in the U.S., Germany, and Singapore and show that transitions to unemployment, reductions in working hours and transitions to working from home have been more frequent for women than for men – although not to the same extent across the three countries. We also demonstrate that among couples who had been employed at the start of the pandemic, men express more egalitarian gender-role attitudes if they became unemployed but their partners remained employed, while women express more traditional attitudes if they became unemployed and their partners remained employed. These results indicate that gender-role attitudes might adapt to the lived realities. The long-term consequences will depend on how both men and women experience further shifts in their employment relations as economies recover." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Frühe Hilfen aus der Distanz - Chancen und Herausforderungen bei der Unterstützung psychosozial belasteter Familien in der COVID-19-Pandemie (2021)
Zitatform
Renner, Ilona, Juliane van Staa, Anna Neumann, Frank Sinß & Mechthild Paul (2021): Frühe Hilfen aus der Distanz - Chancen und Herausforderungen bei der Unterstützung psychosozial belasteter Familien in der COVID-19-Pandemie. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 64, H. 12, S. 1603-1610. DOI:10.1007/s00103-021-03450-6
Abstract
"Kontaktbeschränkende Maßnahmen waren zur Eindämmung des SARS-CoV-2-Infektionsgeschehens ab Frühjahr 2020 in Deutschland notwendig. Jedoch stellten sie Familien, insbesondere Familien in Belastungslagen, vor besondere Herausforderungen. Der Beitrag geht der Frage nach, inwieweit sich die Coronapandemie bis zum Mai 2021 auf die Lebenssituation der Familien ausgewirkt hat und wie eine längerfristige Betreuung im Kontext der Frühen Hilfen fortgeführt werden konnte. Die Analysen basieren hauptsächlich auf einer qualitativen Studie mit psychosozial belasteten Müttern von jungen Kindern, 2 Befragungen von Gesundheitsfachkräften, die Familien in den Frühen Hilfen längerfristig unterstützen, sowie einer Befragung von kommunalen Akteuren, die für die Steuerung und Umsetzung der Frühen Hilfen in den Kommunen verantwortlich sind. Psychosozial belastete Familien erleben existenzielle Ängste und eine generelle Überforderung in der Pandemie. Innerfamiliale Konflikte scheinen zuzunehmen. Die längerfristige Unterstützung durch die Frühen Hilfen wurde vom persönlichen Kontakt im häuslichen Umfeld vorrangig in die Distanz verlagert. Obwohl im Verlauf der Pandemie viele Fachkräfte wieder zum ursprünglichen Versorgungskonzept zurückkehrten, werden Elemente der "Hilfe auf Distanz" weiterhin ergänzend eingesetzt. Aufgrund der pandemiebedingten zusätzlichen Belastungen der Familien, die in den Frühen Hilfen begleitet werden, war die Fortführung der Unterstützung noch wichtiger als ohnehin schon. Die Formate einer "Hilfe auf Distanz", die in der Pandemie notgedrungen erprobt wurden, könnten das Potenzial haben, die Hilfeleistungen der Gesundheitsfachkräfte in den Frühen Hilfen zu ergänzen und so zu einem Qualitätsentwicklungsschub beizutragen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
The Impact of Telework and Closure of Educational and Childcare Facilities on Working People During COVID-19 (2021)
Zitatform
Rieth, Michèle & Vera Hagemann (2021): The Impact of Telework and Closure of Educational and Childcare Facilities on Working People During COVID-19. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 65, H. 4, S. 202-214. DOI:10.1026/0932-4089/a000370
Abstract
"Diese Studie untersucht die Auswirkungen der Telearbeit und der Schließung von Bildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen auf Beschäftigte während der COVID-19 Pandemie. Personen im und ohne Home-Office sowie Personen im Home-Office mit und ohne Kinder zu Hause werden verglichen. Via Online-Umfrage wurden Daten von 465 Beschäftigten in Deutschland gesammelt. Personen, die nicht von zu Hause aus arbeiten, erleben mehr Stress, mehr negative und weniger positive Affekte, weniger Lebenszufriedenheit, weniger Vertrauen in die Regierung und einen geringeren Kontrollverlust über den Karriereerfolg als diejenigen, die von Zuhause aus arbeiten. In Anlehnung an die Theorie der Ressourcenerhaltung kann Home-Office als Ressourcengewinn angesehen werden und stellt gemäß der Selbstregulationstheorie eine Möglichkeit dar, mit den pandemischen Herausforderungen umzugehen. Das Home-Office scheint jedoch nur dann von Vorteil zu sein, wenn die Arbeitsbedingungen zu Hause förderlich sind. Andernfalls wird es als Ressourcenbedrohung oder -verlust empfunden, insbesondere bei gleichzeitiger Anwesenheit der Kinder zu Hause." (Autorenreferat, IAB-Doku, © 2021 Hogrefe Verlag)
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Literaturhinweis
Mehr Gleichstellung im Beruf, mehr Partnerschaftlichkeit im Privaten: Frauen- und Männerbefragung zu Fragen der Gleichstellung : eine Studie von Kantar Public im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (2021)
Schmid, Sophia; Sartorius, Oliver;Zitatform
Schmid, Sophia & Oliver Sartorius (2021): Mehr Gleichstellung im Beruf, mehr Partnerschaftlichkeit im Privaten. Frauen- und Männerbefragung zu Fragen der Gleichstellung : eine Studie von Kantar Public im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Berlin, 50 S.
Abstract
"95 Prozent der Männer und Frauen in Deutschland bewerten Gleichstellungspolitik für eine gerechte und demokratische Gesellschaft als wichtig. Die große Mehrheit (80 Prozent) verbindet mit der Gleichstellung von Frauen und Männern etwas Positives. Dies und mehr geht aus einer aktuellen repräsentativen Befragung von Kantar Public Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu Fragen der Gleichstellung hervor, deren Ergebnisse jetzt veröffentlicht wurden. Die Vorteile der Gleichstellung für Frauen werden vor allem in den Bereichen Lohngleichheit und Berufswahl frei von Rollenbildern gesehen. Aber auch Entlastung bei der Familienarbeit, mehr Zeit für Beruf und Karriere sowie bessere Chancen auf Frauen in Führungspositionen werden von mindestens zwei Dritteln als positive Aspekte wahrgenommen. Die Vorteile der Gleichstellung für Männer werden vor allem darin gesehen, dass sie mehr Zeit für Familie und Kinder gewinnen könnten. Eine Mehrheit sieht zudem weniger Druck, die Rolle des Versorgers einnehmen zu müssen sowie – ähnlich wie bei Frauen – eine Berufswahl unabhängig von Rollenbildern. Mehr als drei Viertel der Befragten sind zudem überzeugt, dass eine bessere Gleichstellung zu Verbesserungen in Politik und Wirtschaft führen würde. Eine deutliche Mehrheit (63 Prozent) spricht sich für eine verbindliche Frauenquote aus, um die Dominanz von Männern in Führungspositionen zu vermindern. Aus Sicht der Befragten gibt es aber noch viel zu tun, um das gesellschaftliche Ideal der Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen: so stimmen nur 14 Prozent der Aussage zu, dass Gleichstellungspolitik schon alles erreicht habe. In Bezug auf die Ausrichtung von Gleichstellungspolitik besteht weitgehender Konsens, dass die Bedürfnisse von Männern genauso wie die von Frauen berücksichtigt werden müssen. Damit einher geht die Hoffnung von 90 Prozent der Befragten, dass Jungen und Mädchen sich in Zukunft frei von Geschlechterstereotypen entfalten können. Die Corona-Krise halten nur wenige für eine Chance für die Gleichstellung von Frauen und Männern (36 Prozent). Im Rahmen der KANTAR-Befragung „Mehr Gleichstellung im Beruf, mehr Partnerschaftlichkeit im Privaten“ wurden 1.000 Computergestützte Telefon-Interviews (CATI) durchgeführt. Dabei wurde die deutschsprachige Bevölkerung ab 18 Jahren in Deutschland, repräsentativ für die gesamte Republik befragt. Es erfolgte eine faktorielle Gewichtung nach soziodemografischen Merkmalen (Alter, Geschlecht, Bildung, Region). Befragungszeitraum war der 17. bis 30. November 2020." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Effects of the Covid-19 Pandemic on the Mental Health and Subjective Wellbeing of Workers: An Event Study Based on High-Frequency Panel Data (2021)
Schmidtke, Julia ; Lawes, Mario ; Schöb, Ronnie ; Hetschko, Clemens ; Stephan, Gesine ; Eid, Michael ;Zitatform
Schmidtke, Julia, Clemens Hetschko, Ronnie Schöb, Gesine Stephan, Michael Eid & Mario Lawes (2021): The Effects of the Covid-19 Pandemic on the Mental Health and Subjective Wellbeing of Workers: An Event Study Based on High-Frequency Panel Data. (IAB-Discussion Paper 13/2021), Nürnberg, 81 S.
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und zweier Lockdowns auf die psychische Gesundheit und das subjektive Wohlbefinden von Beschäftigten in Deutschland. Hierzu wird mit Daten eines monatlichen Panels von Individualdaten von Dezember 2018 bis Dezember 2020 ein Event-Study-Design mit individualspezifischen Fixeffekten geschätzt. Die Ergebnisse zeigen, dass die erste und die zweite Welle der Pandemie die psychische Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erheblich reduziert hat. Auch das momentane Glücksempfinden und die Lebenszufriedenheit nehmen als Reaktion auf Covid-19 ab, jedoch in geringerem Maße. Dabei ist zwischen den Wellen der Pandemie Adaption zu beobachten. Dies gilt in geringerem Maße für Indikatoren des Wohlbefindens in bestimmten Lebensbereichen, wie die Zufriedenheit mit der Arbeit und mit der Freizeit, die ebenfalls negativ beeinflusst werden. Frauen scheinen keine größeren Verluste an Wohlbefinden zu erleiden als Männer. Beschäftigte in Kurzarbeit sind jedoch besonders stark betroffen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass größere Sorgen in Bezug auf die Zukunft und eingeschränkte persönliche Freiheiten zu den Treibern für die Auswirkungen der Pandemie auf das Wohlbefinden gehören." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
(Digital) arbeiten 2020: Chancengerecht für alle?: Teil 2: Partnerschaftliche Arbeitsteilung: Analyse einer Erwerbstätigenbefragung unter Genderaspekten (2021)
Schwarze, Barbara; Funk, Lore; Marsden, Nicola; Zachau, Britta; Struwe, Ulrike; Mellies, Sabine;Zitatform
Schwarze, Barbara & Lore Funk (2021): (Digital) arbeiten 2020: Chancengerecht für alle?: Teil 2: Partnerschaftliche Arbeitsteilung. Analyse einer Erwerbstätigenbefragung unter Genderaspekten. Bielefeld, 29 S.
Abstract
"Wie können Arbeitsprozesse gestaltet werden, um die Chancen, die in der Digitalisierung und – in unserem Fokus – im Homeoffice als Arbeitsort liegen, zu optimieren? Welche Folgen der Digitalisierung werden heute bereits positiv erfahren und wo sind weitere Aushandlungsprozesse und Nachbesserungen in der Umsetzung nötig? Wie könnte die Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern bei Erwerbs- und Reproduktionstätigkeiten so gestaltet werden, dass alle an Lebensqualität dazu gewinnen? Um ein möglichst differenziertes Bild über Rahmenbedingungen, Einstellungen und Praktiken rund um Arbeit im Jahr 2020 zu erhalten, wurden alle Personen, die aktuell in Deutschland erwerbstätig sind, aufgerufen, ihre Erfahrungen zu Homeoffice, digitaler Ausstattung, Weiterbildung und Arbeitsteilung in der Partner*innenschaft zu teilen. Mehr als 1.000 Männer und Frauen haben vom 8. bis 30 Juni 2020 an der Befragung teilgenommen. Die zweite Veröffentlichung beleuchtet ausgewählte Aspekte der Studie, die sich auf die Partnerschaftliche Teilung der Arbeit im Haushalt beziehen. Unsere Ergebnisse zeigen: Das Potenzial in Form der Orientierung an einem paritätischen Ideal ist vorhanden, jedoch sind effektive Weichenstellungen noch zu selten Teil des gesellschaftlichen und betrieblichen Alltags. Chancen liegen in der Flexibilisierung der Erwerbstätigkeit – unter bestimmten Bedingungen: Transparente und verhandelbare Regeln der Arbeit im Homeoffice sind zentral." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Warum vor allem weibliche Selbstständige Verliererinnen der Covid-19-Krise sind (2021)
Zitatform
Seebauer, Johannes, Alexander S. Kritikos & Daniel Graeber (2021): Warum vor allem weibliche Selbstständige Verliererinnen der Covid-19-Krise sind. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 88, H. 15, S. 261-269. DOI:10.18723/diw_wb:2021-15-3
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie hat das Leben vieler Menschen negativ beeinflusst. Auf Basis einer Sonderbefragung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP-CoV) zeigt sich, dass die Pandemie die rund 4,2 Millionen Selbstständigen in Deutschland im Vergleich zu den abhängig Beschäftigten stärker getroffen hat. Dabei besteht ein deutlicher Gender Gap: Während 47 Prozent der selbstständigen Männer Einkommensverluste verzeichnen, sind es bei den selbstständigen Frauen 63 Prozent. Ein wesentlicher Grund hierfür ist, dass selbstständige Frauen häufiger in Branchen tätig sind, die besonders stark von der Pandemie betroffen sind und deshalb mit höherer Wahrscheinlichkeit direkt mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wie der Regulierung von Öffnungszeiten konfrontiert werden. Darüber hinaus zeigt sich, dass auch die psychische Gesundheit selbstständiger Frauen stärker unter den Folgen der Pandemie leidet als diejenige selbstständiger Männer. Insgesamt machen die Ergebnisse deutlich, dass die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in ihrer Wirkung nicht geschlechterneutral sind; dies müssen politische Verantwortungsträger stärker berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Covid-19, Gender und Digitalisierung: Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2021)
Shephard, Nicole;Zitatform
Shephard, Nicole (2021): Covid-19, Gender und Digitalisierung. Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. (Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung), Berlin, 51 S.
Abstract
"Die Expertise Covid-19, Gender und Digitalisierung von Dr. Nicole Shephard wurde von der Sachverständigenkommission für den Dritten Gleichstellungsbericht in Auftrag gegeben, um die aktuellen durch Covid-19 bedingten Veränderungen im Bereich Gleichstellung und Digitalisierung in den Blick zunehmen. Dr. Nicole Shephard analysiert die Themenfelder des Gutachtens an der Schnittstelle zwischen Covid-19, Gender und Digitalisierung aus einer intersektionalen Perspektive und informiert über Leerstellen in der Analyse der Pandemie. Dazu führte sie zwischen Januar und Februar 2021 eine Literaturrecherche durch. Neben dem wachsenden Bestand an wissenschaftlichen Veröffentlichungen berücksichtigte sie dabei auch graue Literatur und Medienberichte. Die Expertise zeigt, dass Schnittstellen zwischen Covid-19, Gender und Digitalisierung in der Forschung und im öffentlichen Diskurs bislang selten thematisiert werden. Obwohl Covid-19 die erste Pandemie der digitalisierten Gesellschaft ist, stehen interdisziplinäre wissenschaftliche Arbeiten, die das Zusammenspiel der drei Aspekte beleuchten, größtenteils noch aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lockdown für die Gleichstellung?! Soziale (Ab-)Sicherung in Zeiten von Corona (2021)
Spangenberg, Ulrike; Frings, Dorothee; Dern, Susanne;Zitatform
Spangenberg, Ulrike, Susanne Dern & Dorothee Frings (2021): Lockdown für die Gleichstellung?! Soziale (Ab-)Sicherung in Zeiten von Corona. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 5/6, S. 339-356. DOI:10.3790/sfo.70.5-6.339
Abstract
"Die Bundesregierung hat aufgrund der durch Covid-19 ausgelösten Pandemie und nachfolgenden Wirtschaftskrise eine Reihe von Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit und zur finanziellen Absicherung in Notlagen erlassen. Damit reagierte die Bundesregierung u. a. auf erwerbsbedingte Einkommensverluste, Belastungen durch Sorgearbeit sowie den Gesundheitsrisiken in besonderen Lebenslagen. Die beispielhaft erläuterten Maßnahmen lassen weisen jedoch darauf hin, dass diese Regelungen zum Teil bestehende geschlechtsbezogene Ungleichheiten perpetuieren, zum Teil sogar verstärken. Diese Auswirkungen stehen im Widerspruch zu nationalen, aber auch internationalen gleichstellungsrechtlichen Anforderungen im Bereich der sozialen Sicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zusammenhalt in Corona-Zeiten: familienwissenschaftliche Perspektiven (2021)
Zitatform
Spieß, C. Katharina, Daniel Deckers & Jörg M. Fegert (2021): Zusammenhalt in Corona-Zeiten: familienwissenschaftliche Perspektiven. (DIW Berlin. Politikberatung kompakt 163), Berlin, 92 S.
Abstract
"Familien sind das Grundgerüst unserer Gesellschaft. Die Corona-Pandemie hat daran nichts geändert – im Gegenteil. Corona hat nicht nur gezeigt, wie wichtig Familie für den Zusammenhalt im Privaten sein kann, sondern auch für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Gleichwohl hat die Politik das Thema Familie am Beginn der Pandemie kaum wahrgenommen. Inzwischen ist allen klar, dass es ohne die Familien nicht geht. Doch Familien sind vielfältig, sie haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse und Bedarfslagen, und das nicht nur in Abhängigkeit davon, in welcher Phase des Familienlebens sie sich gerade befinden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schooling During a Pandemic: The Experience and Outcomes of Schoolchildren During the First Round of COVID-19 Lockdowns (2021)
Thorn, William; Vincent-Lancrin, Stéphan;Zitatform
Thorn, William & Stéphan Vincent-Lancrin (2021): Schooling During a Pandemic. The Experience and Outcomes of Schoolchildren During the First Round of COVID-19 Lockdowns. Paris, 107 S. DOI:10.1787/1c78681e-en
Abstract
"This report offers an initial overview of the available information regarding the circumstances, nature and outcomes of the education of schoolchildren during the first wave of COVID‑19 lockdowns of March‑April 2020. Its purpose is primarily descriptive: it presents information from high quality quantitative studies on the experience of learning during this period in order to ground the examination and discussion of these issues in empirical examples. Information is presented on three interrelated topics: the nature of the educational experience during the period of lockdowns and school closures; the home environment in which education took place for the vast majority of schoolchildren; the effects on the mental health and learning outcomes for children during this period. The data come primarily from 5 countries (France, Germany, Ireland, the United Kingdom and the United States) with additional information on some aspects for 6 additional countries (Australia, Belgium (Flanders), Canada, Finland, Italy and the Netherlands). This report will be of interest to policy makers, academics, education stakeholders and anyone interested in a first international empirical analysis of the effects of the pandemic on the lives and education of schoolchildren." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Schul- und Kitaschließungen, Krankheit, Quarantäne - die coronabedingten Arbeitsausfälle der Erwerbstätigen steigen auf 59,2 Millionen Arbeitstage (2021)
Zitatform
Wanger, Susanne & Enzo Weber (2021): Schul- und Kitaschließungen, Krankheit, Quarantäne - die coronabedingten Arbeitsausfälle der Erwerbstätigen steigen auf 59,2 Millionen Arbeitstage. In: IAB-Forum H. 08.02.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-02-05.
Abstract
"Bereits mit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 hatte Deutschland einschneidende Maßnahmen ergriffen, um das Sars-CoV-2-Virus einzudämmen. Dies führte nicht nur zu erheblichen nachfragebedingten Arbeitsausfällen aufgrund von Kurzarbeit, sondern auch zu Arbeitszeitausfällen auf Seite der Beschäftigten durch Schul- und Kitaschließungen, einem erhöhten Krankenstand und Quarantänemaßnahmen. Auch die mit der zweiten Welle der Pandemie verbundenen Arbeitsausfälle auf Beschäftigtenseite ab Oktober 2020 sind beträchtlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Subjektive Belastung der Eltern durch die Beschulung ihrer Kinder zu Hause zu Zeiten des Corona-bedingten Lockdowns im Frühjahr 2020 (2021)
Zitatform
Zinn, Sabine & Michael Bayer (2021): Subjektive Belastung der Eltern durch die Beschulung ihrer Kinder zu Hause zu Zeiten des Corona-bedingten Lockdowns im Frühjahr 2020. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 24, H. 2, S. 339-365. DOI:10.1007/s11618-021-01012-9
Abstract
"Die Corona-bedingten Schulschließungen sowie die Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen im April und Mai 2020 haben viele Eltern vor eine immense Herausforderung gestellt. Plötzlich mussten Kinder ganztags Zuhause betreut und beschult werden. In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit der Frage nach der subjektiven Belastung, der sich Eltern durch die Beschulung ihrer Kinder Zuhause ausgesetzt sahen. Hierbei legen wir ein besonderes Augenmerk auf die individuelle Ressourcenausstattung der Eltern sowie auf ihre familiäre Situation und ihr Erwerbsleben. Insbesondere untersuchen wir das subjektive Belastungsempfinden alleinerziehender Eltern. Für unsere Analysen nutzen wir die Daten der SOEP-CoV Studie, einer Sonderbefragung an Panelteilnehmern des Sozio-Oekonomischen Panels (SOEP) zum Thema Corona. Insgesamt konnten wir bei allen befragten Eltern (N = 1508, davon N = 243 alleinerziehend) eine mäßige Belastung durch die Anforderungen der Beschulung ihrer Kinder Zuhause ausmachen. Besonders belastet fühlten sich jedoch Eltern mit einem niedrigen Bildungsabschluss und alleinerziehende Eltern, insbesondere wenn sie zur Zeit der Schulschließungen erwerbstätig waren. Unsere Analysen legen nahe, dass gerade diese Elterngruppen Probleme hatten, den Anforderungen, die eine Beschulung Zuhause mit sich bringt, unter den gegebenen Umständen umfassend nachzukommen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Who cares when care closes? Care-arrangements and parental working conditions during the COVID-19 pandemic in Germany (2021)
Zitatform
Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2021): Who cares when care closes? Care-arrangements and parental working conditions during the COVID-19 pandemic in Germany. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S576-S588., 2020-10-01. DOI:10.1080/14616696.2020.1832700
Abstract
"This study examines the short-term consequences for care-arrangements among working parents, who were affected by the closure of schools and institutional childcare as a result of the COVID-19 pandemic in Germany. By applying multinomial logistic regression models to novel data from two panel surveys of the National Educational Panel Study and its supplementary COVID-19 web survey, the study finds that mothers continue to play a key role in the care-arrangements during the first months of the pandemic. Moreover, the results illustrate the importance of working conditions, especially the possibility of remote work for the altered care-arrangements. Overall, the findings point towards systematic gender differences in the relationship between parental working conditions and the care-arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gender Differences in Reduced Well-being during the COVID-19 Pandemic – the Role of Working Conditions (2021)
Zitatform
Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2021): Gender Differences in Reduced Well-being during the COVID-19 Pandemic – the Role of Working Conditions. (IAB-Discussion Paper 04/2021), Nürnberg, 45 S.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie hat sich sehr unterschiedlich auf die Bedingungen der Beschäftigung und der Familienarbeit von Männern und Frauen ausgewirkt. Damit könnte sie den in den letzten Jahrzehnten langsam und mühsam erreichten Abbau der geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in der familiären Arbeitsteilung gefährden. Mit Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) und der Online durchgeführten Covid-19-Zusatzbefragung für Deutschland untersuchen wir den Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und Geschlechterunterschieden im subjektiven Wohlbefinden während der ersten Monate der Pandemie. Dabei berücksichtigen wir systematisch den Haushaltskontext, indem wir zwischen Erwachsenen mit und ohne kleine Kinder unterscheiden. Die Ergebnisse aus multivariaten Regressionsmodellen, die die Zufriedenheit vor der Pandemie berücksichtigen, zeigen einen Rückgang der Lebenszufriedenheit bei allen Befragten, insbesondere bei Frauen und Müttern mit kleinen Kindern. Der stärkere Rückgang des Wohlbefindens von Frauen kann jedoch nicht mit systematischen Unterschieden in den Arbeitsbedingungen während der Pandemie in Verbindung gebracht werden. Kitagawa-Oaxaca-Blinder kontrafaktische Dekompositionen bestätigen diesen Befund. Weitere Robustness-Checks deuten darauf hin, dass die verbleibenden geschlechtsspezifischen Unterschiede in den ersten Monaten der Krise zum Teil durch gesellschaftliche Sorgen und größere Einsamkeit der Frauen erklärt werden. Allgemein betrachtet deuten unsere Ergebnisse auf wichtige geschlechtsspezifische Unterschiede im sozialen Leben und in der psychischen Belastung im Frühjahr 2020 hin, die sich im weiteren Verlauf der Krise wahrscheinlich noch verstärken werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Stand der Gleichstellung: Ein Jahr mit Corona (2021)
Zitatform
Zucco, Aline & Yvonne Lott (2021): Stand der Gleichstellung: Ein Jahr mit Corona. (WSI-Report 64), Düsseldorf, 27 S.
Abstract
"Die Corona-Krise schränkt das soziale und wirtschaftliche Leben in Deutschland stark ein. Neben dem Anstieg von Kurzarbeit waren und sind viele Beschäftigte aufgrund der eingeschränkten institutionellen Kinderbetreuung gezwungen, ihre Arbeitszeit zu verkürzen oder Kinderbetreuung im Homeoffice zu leisten. Da vor allem Frauen bereits vor der Krise den Löwenanteil an Sorgearbeit übernahmen, geht der vorliegende Report der folgenden Frage nach: Wie hat sich die Krise auf die Geschlechterungleichheit ausgewirkt? Dabei wird die Entwicklung des Gender Pay Gap, Gender Time Gap und Gender Care Gap in den Blick genommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frauen in der Coronakrise stärker belastet (2021)
Zitatform
(2021): Frauen in der Coronakrise stärker belastet. In: Böckler Impuls H. 1, S. 1-2.
Abstract
"Weniger Erwerbsarbeit, mehr Kinderbetreuung: Die Folgen der Coronakrise belasten Frauen noch stärker als Männer. Für die Gleichstellung am Arbeitsmarkt bedeutet das einen Rückschlag." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Eltern sein in Deutschland - Neunter Familienbericht: Ansprüche, Anforderungen und Angebote bei wachsender Vielfalt : mit Stellungnahme der Bundesregierung (2021)
Zitatform
(2021): Eltern sein in Deutschland - Neunter Familienbericht. Ansprüche, Anforderungen und Angebote bei wachsender Vielfalt : mit Stellungnahme der Bundesregierung. (Familienbericht 9), Berlin, LXV, 654 S. DOI:10.36189/DJI232021
Abstract
"Der Neunte Familienbericht mit dem Titel "Eltern sein in Deutschland" stellt die Eltern in den Mittelpunkt und die Frage, wie es ihnen geht. Der Bericht bestätigt: Familien brauchen Flexibilität und Sicherheit, Investitionen in neue Chancen für die Kinder und gute Perspektiven für das Familienleben. Drei wichtige Handlungsfelder werden in dem Bericht benannt: ∙eine neue Qualität der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für mehr Partnerschaftlichkeit, ∙mehr Bildungsgerechtigkeit für Kinder und ∙stabile wirtschaftliche Sicherheit für alle Familien. Eltern sein in Deutschland ist anspruchsvoller geworden. Eltern verlangen sich viel ab: Sie wollen mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen, sie so gut wie möglich fördern, Familie und Beruf in Einklang bringen und auch eigene Ziele verfolgen. Dafür suchen und brauchen sie Orientierung und Unterstützung, gerade angesichts sich wandelnder Rollenbilder, komplexerer Familienstrukturen, der Herausforderungen der Digitalisierung und der nach wie vor bestehenden ungleichen sozialen Bedingungen für das Aufwachsen und die Chancen von Kindern. Mit der Erstellung des Neunten Familienberichts wurde im Juli 2018 eine aus sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bestehende unabhängige Sachverständigenkommission beauftragt. Der 600-seitige Bericht umfasst den Zeitraum Juli 2018 bis 18. August 2020 und enthält insgesamt 31 Empfehlungen zu sieben Zielen, die sich an der nachhaltigen Familienpolitik und einer investiven Sozialpolitik orientieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Familienreport 2020: Familien heute: Daten. Fakten. Trends (2021)
Zitatform
(2021): Familienreport 2020: Familien heute. Daten. Fakten. Trends. (Familienreport ... 7), Bonn, 149 S.
Abstract
"Familie heute. Daten, Fakten, Trends- Familienreport 2020“ informiert über die aktuellen Entwicklungen von Familien und stellt die Vorhaben, Maßnahmen und Programme der Familienpolitik der Bundesregierung dar. Er enthält aktuelle Zahlen und Daten zum Familienleben und eine umfassende Darstellung von Leistungen, Wirkungen und Trends rund um Familie und Familienpolitik. Neu im Vergleich zu früheren Ausgaben sind die Erkenntnisse darüber, wie es Familien im Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 ergangen ist sowie die umfangreichen Vergleiche mit anderen Ländern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Frauen im Leistungsbezug des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26616) (2021)
Zitatform
(2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Frauen im Leistungsbezug des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26616). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(27081) (25.02.2021)), 32 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Frauen im Leistungsbezug des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch u.a. mit Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zum Anstieg von arbeitslos gewordenen Frauen seit Februar 2020 sowie zur Anzahl an Frauen, welche sich im Leistungsbezug des SGB II seit 2018 befinden. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Allein- oder getrennterziehen – Lebenssituation, Übergänge und Herausforderungen (2021)
Zitatform
(2021): Allein- oder getrennterziehen – Lebenssituation, Übergänge und Herausforderungen. (Monitor Familienforschung 43), Berlin, 67 S.
Abstract
"Dieser Monitor Familienforschung blickt differenziert auf die Lebenssituation allein- oder getrennterziehender Eltern anhand empirischer Daten. Er eröffnet so neue Einsichten in die unterschiedlichen Entwicklungen im Zeitverlauf – dabei schaut er sich auch schon die Zeit vor der Trennung an. Und er betrachtet, wie sich Eltern nach der Trennung die Verantwortung für die Kinder teilen, welche Streitpunkte es gibt, wie zufrieden sie sind, in welchem Umfang sie arbeiten und gerne arbeiten würden, wie sich das Einkommen zusammensetzt und wo familienpolitischer Handlungsbedarf besteht. Ein kurzer Exkurs, basierend auf demoskopischen Studien des IfD Allensbach, nimmt speziell die Situation während der Coronapandemie in den Blick." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neunter Familienbericht "Eltern sein in Deutschland": Ansprüche, Anforderungen und Angebote bei wachsender Vielfalt mit Stellungnahme der Bundesregierung (2021)
Abstract
"Der hier vorliegende Neunte Familienbericht ist in einer Zeit intensiver familien- und gesellschaftspolitischer Diskurse und Initiativen entstanden, die unter dem Eindruck vielfältiger Aspekte sozialen Wandels, nach wie vor ungelöster gesellschaftlicher Herausforderungen und markanter Ereignisse stehen. Die Endphase seiner Fertigstellung fiel zusammen mit der Covid-19-Pandemie, die ab März 2020 eine der größten Krisen seit der Wirtschaftskrise vor mehr als zehn Jahren auslöste. Der teilweise lange anhaltende Lockdown zur Abwehr einer übergroßen Ausbreitung des Virus und damit einer Überforderung des Gesundheitssystems hat auch in Deutschland weite Bereiche der Wirtschaft zum Stillstand gebracht, und viele Familien sahen sich in der Betreuung und Beschulung der Kinder auf sich selbst gestellt. Dies hat einzelne Themen noch stärker in den Vordergrund gerückt, als es bei der Konzeption dieses Berichts und der Hauptphase seiner Erarbeitung absehbar war. Fragen der wirtschaftlichen Stabilität, die gelebten Erwerbsmodelle und die damit verbundenen Risiken haben an zentraler Bedeutung gewonnen, ebenso wie Fragen ungleicher Bildungschancen, die durch den zeitweisen Ausfall institutioneller Bildung und Betreuung entscheidend akzentuiert wurden. Bereits vor der Corona-Pandemie mussten viele Familien mit einem kleinen Einkommen wirtschaften und sahen ihre Teilhabechancen, vor allem aber auch die Bildungschancen ihrer Kinder beschränkt. Trotz massiver Bemühungen, das Bildungssystem zu reformieren und der in Deutschland starken „sozialen Vererbung“ von Bildungsressourcen entgegenzuwirken und trotz starker Initiativen zur Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems, fallen die Bildungserfolge von Kindern und Jugendlichen je nach sozialer Herkunft und je nach individuellen Beeinträchtigungen noch immer sehr unterschiedlich aus. Darüber hinaus wird im Bereich der Bildungspolitik auf die nach wie vor schwächeren Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund hingewiesen. Schon seit der Anwerbung von Arbeitsmigrantinnen und -migranten in den 1950er-Jahren steht die Diskussion über eine geeignete Integrationspolitik im Raum, die in den vergangenen Jahrzehnten und insbesondere durch die intensive Zuwanderung von Geflüchteten seit 2015 deutlich an Intensität gewonnen hat. Dabei wird zunehmend deutlich, dass sich Integrationsbemühungen auch an Eltern richten müssen und von einer stärkeren Familienorientierung diesbezüglicher Regelungen und Maßnahmen profitieren können. Parallel hierzu hat sich durch die Digitalisierung aller Lebensbereiche das Zusammenleben merklich verändert. Neue Kommunikationstechnologien erleichtern den Austausch im privaten Kreis und in erweiterten sozialen Netzen, helfen bei der raschen Informationssuche, und prägen auch zunehmend die Lern- und Arbeitsbedingungen in Schule, Ausbildung, Studium und Beruf. Gleichzeitig sind neue Anforderungen an Medienkompetenzen entstanden, mit denen alle Nutzenden und vor allem Eltern in ihrer Verantwortung für Kinder und Jugendliche konfrontiert sind. Nicht nur an dieser Stelle wachsen Kita und Schule neue Aufgaben zu, um Kinder und Jugendliche zum kompetenten Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien in der digitalisierten Gesellschaft zu befähigen, sondern auch Eltern Information und Orientierung zu bieten." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Eltern sein in Deutschland - Kurzfassung -
Literaturhinweis
Zurück in alte Rollen: Corona bedroht die Geschlechtergerechtigkeit (2020)
Allmendinger, Jutta;Zitatform
Allmendinger, Jutta (2020): Zurück in alte Rollen: Corona bedroht die Geschlechtergerechtigkeit. In: WZB-Mitteilungen, Jg. 168, S. 45-47.
Abstract
"Kita- und Schulschließungen zur Eindämmung von Corona-Infektionen haben vor allem den Alltag von Eltern und insbesondere von Müttern und Alleinerziehenden erschwert. Alte Rollenmuster breiten sich aus: Während Männer größtenteils weiter ihrer Erwerbsarbeit nachgehen, sind es vor allem die Frauen, die Haushalt und Kinderbetreuung schultern müssen und dafür ihre Arbeit reduzieren oder sogar ganz aufgeben. Nur ein aktives Umsteuern mit politischen Ansätzen wie dem Gender Budgeting können eine drohende Retraditionalisierung abwenden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kinder, Eltern und ihre Erfahrungen während der Corona-Pandemie: Erste Ergebnisse der bundesweiten Studie KiCo (2020)
Andresen, Sabine ; Möller, Renate; Wilmes, Johanna; Lips, Anna; Rusack, Tanja; Thomas, Severine; Schröer, Wolfgang;Zitatform
Andresen, Sabine, Anna Lips, Renate Möller, Tanja Rusack, Wolfgang Schröer, Severine Thomas & Johanna Wilmes (2020): Kinder, Eltern und ihre Erfahrungen während der Corona-Pandemie. Erste Ergebnisse der bundesweiten Studie KiCo. Hildesheim: Universitätsverlag Hildesheim, 23 S.
Abstract
"Wie es Eltern und ihren Kindern während der Corona-Pandemie geht, wie ihr aktuelles Wohlbefinden ist, was ihren Alltag kennzeichnet, wie die Passung zu den Regelungen der Kitabetreuung, Schulöffnung und auch der Arbeitgeber*innen ist – dies sind die Kernfragen der Onlinebefragung KiCo, welche im Zeitraum vom 24.04.2020 – 03.05.2020 durchgeführt wurde. Dieses Papier präsentiert erste Ergebnisse der Studie, an der über 25.000 Personen teilgenommen haben. Die Studie wurde umgesetzt vom Forschungsverbund "Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit", der sich aus den Universitäten Hildesheim, Frankfurt und Bielefeld zusammensetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Homeschooling und Bildungsgerechtigkeit (2020)
Anger, Christina; Plünnecke, Axel;Zitatform
Anger, Christina & Axel Plünnecke (2020): Homeschooling und Bildungsgerechtigkeit. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,44), Köln, 3 S.
Abstract
"Seitdem in allen Bundesländern die Kitas und Schulen im Zuge der Corona-Krise geschlossen haben, müssen alle Kinder zu Hause weiter gefördert werden. Sollten die Schließungen und Homeschooling längere Zeit andauern, dürften sich die bereits in den letzten Jahren zunehmenden Probleme bei der Bildungsgerechtigkeit in Deutschland weiter verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working from home and Covid-19: The chances and risks for gender gaps (2020)
Zitatform
Arntz, Melanie, Sarra Ben Yahmed & Francesco Berlingieri (2020): Working from home and Covid-19. The chances and risks for gender gaps. (ZEW expert brief 20-09), Mannheim, 12 S.
Abstract
"As the Covid-19 pandemic causes an all-time high share of people to work from home, this disruptive event is likely to have a long-lasting effect on work arrangements. Given existing research on the effects of working from home (WfH) on hours worked and wages, an increased availability of WfH may provide a chance for women to catch up with their male counterparts. Yet, the need to simultaneously care for children during the Covid-19 lockdown may also revive traditional gender roles, potentially counteracting such gains. This expert brief discusses the likely effects of the Covid-19 pandemic on gender gaps in light of recent empirical findings and novel statistics on the heterogeneous structure of work arrangements among couples." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
spätere (möglicherweise abweichende) Version erschienen in: Intereconomics, 55 (2020), 6, 381-386Weiterführende Informationen
deutsche Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Arbeit von zuhause in der Corona-Krise: Wie geht es weiter? (2020)
Zitatform
Backhaus, Nils, Anita Tisch, Christian Kagerl & Laura Pohlan (2020): Arbeit von zuhause in der Corona-Krise: Wie geht es weiter? (baua: Bericht kompakt), Dortmund, 4 S. DOI:10.21934/baua:berichtkompakt20201123
Abstract
"In der Corona-Krise, insbesondere in der Zeit der strengen Kontaktbeschränkungen, haben viele Betriebe die Arbeit von zuhause genutzt, um die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten zu können und die Anwesenheit in den Betrieben zu entzerren. Der Anteil Beschäftigter, denen es ermöglicht wurde von zuhause zu arbeiten, hat dadurch in vielen Betrieben stark zugenommen (Bellmann et al., 2020). Die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) beauftragte Befragung „Betriebe in der Covid-19-Krise“ deutet an, dass viele Betriebe auch nach der Corona-Krise die Möglichkeiten von Homeoffice weiter nutzen oder ausbauen wollen. Dabei sehen sie Vorteile für die Beschäftigten (Flexibilität, Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf ), und hoffen, dass sich diese in einer höheren Arbeitgeberattraktivität niederschlagen. Dort, wo Homeoffice weniger verbreitet war und ein Ausbau nicht geplant ist, wird in vielen Fällen die Tätigkeit der Beschäftigten als ein Hinderungsgrund für die Arbeit von zuhause angeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt: was es sie kostet, Mutter zu sein : Kurzexpertise (2020)
Barišić, Manuela; Consiglio, Valentina Sara;Zitatform
Barišić, Manuela & Valentina Sara Consiglio (2020): Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Was es sie kostet, Mutter zu sein : Kurzexpertise. Gütersloh, 12 S. DOI:10.11586/2020031
Abstract
"Erste Befunde zu den Auswirkungen der Coronakrise auf dem deutschen Arbeitsmarkt deuten darauf hin, dass sich bestehende Ungleichheitsdynamiken in doppelter Hinsicht verschärfen werden – nicht nur zwischen den Geschlechtern, sondern auch innerhalb der Gruppe der Frauen. Dabei ist eines sicher: Insbesondere Mütter werden das Nachsehen haben, denn die nachfolgende Analyse zeigt, dass Kinder Mütter schon vor der Krise bis zu zwei Drittel ihres Lebenserwerbseinkommens kosteten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Quo vadis paarinterne Arbeitsteilung post coronam? (2020)
Zitatform
Boll, Christina & Simone Schüller (2020): Quo vadis paarinterne Arbeitsteilung post coronam? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 7, S. 556-558. DOI:10.1007/s10273-020-2703-6
Abstract
"Das Stichwort „Retraditionalisierung der paarinternen Arbeitsteilung“ ist während der COVID-19-Pandemie in aller Munde. Die Diskussion darüber, was nach Corona erwartet werden kann, bewegt sich zwischen zwei Lagern – den Pessimisten, die einen „Backlash“ in Form eines massiven Rückfalls in tradierte Verhaltensmuster befürchten, und den Optimisten, die aufgrund der krisenbedingt freigesetzten väterlichen Zeitbudgets sowie der väterlichen Anwesenheit im Homeoffice erwarten, dass Väter mit zuvor relativ geringer Beteiligung die Familienarbeit kennen- und schätzen lernen und auch über die akute Krise hinaus ihren Anteil an der familialen Sorgearbeit dauerhaft erhöhen könnten. Allerdings orientiert sich der derzeitige Diskurs stark an der Zielgröße, ohne die zugrundeliegenden Mechanismen ausreichend in den Blick zu nehmen. Es ist daher mitnichten zu erwarten, dass „künftig dort mehr (väterliche Betreuung) sein wird, wo bisher wenig war und dort eher weniger, wo bisher viel war“. Eine Verortung der mittel- bis langfristigen Erwartungen für Deutschland zwischen Chance und „Backlash“ bedarf empirisch gestützter Überlegungen dazu, welche Mechanismen der elterlichen Arbeitsteilung durch die Corona-Krise in welcher Weise tangiert werden, und für wie viele (und für welche) Elternpaare von einem unmittelbaren Anpassungsdruck in der Aufteilung der familialen Sorgearbeit während der Kita- und Schulschließungen auszugehen ist." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos – empirisch gestützte Überlegungen zur elterlichen Aufteilung der Kinderbetreuung vor, während und nach dem COVID-19 Lockdown (2020)
Zitatform
Boll, Christina & Simone Schüller (2020): Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos – empirisch gestützte Überlegungen zur elterlichen Aufteilung der Kinderbetreuung vor, während und nach dem COVID-19 Lockdown. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1089), Berlin, 29 S.
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) 2018 die Zusammenhänge zwischen dem väterlichen Kinderbetreuungsanteil im Paar und den in der Literatur einschlägigen Wirkmechanismen Zeitbudgetverhältnis, Einkommensrelation und Geschlechterrolleneinstellungen im Paar. Die Untersuchungsstichprobe besteht aus 2.145 heterosexuellen Paaren im Alter 18 bis 65 Jahre mit Kindern unter 13 Jahren. Anhand bi- und trivariater Analysen belegen wir deren Bezüge zu den beiden berufsbezogenen Elternmerkmalen Systemrelevanz und Homeoffice-Potenzial. Anhand dieser „Corona-Faktoren“ nominieren wir drei Paarkonstellationen, von denen ein Anstieg des väterlichen Kinderbetreuungsanteils am ehesten erwartet werden kann, als “Hoffnungsträger“. Eltern mit Zugang zur Notbetreuung schließen wir dabei aus, da der Anpassungsdruck im Paar hier (teilweise) durch das Angebot externer Betreuung entweichen kann. Je nach Spezifikation der Notbetreuung quantifizieren wir einen Anteil von 7–8% der Paare als Hoffnungsträger. Positive Impulse für die Geschlechtergleichstellung erwarten wir nicht nur im privaten, sondern auch im betrieblichen Bereich—insbesondere durch Multiplikatoreffekte, die von den Führungskräften unter den Vätern ausgehen dürften, sowie einem unumkehrbaren Digitalisierungsschub—, mit entsprechenden Feedbackeffekten in die Familien." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Eltern während der Corona-Krise: Zur Improvisation gezwungen (2020)
Zitatform
Bujard, Martin, Inga Laß, Sabine Diabaté, Harun Sulak & Norbert F. Schneider (2020): Eltern während der Corona-Krise. Zur Improvisation gezwungen. (BIB.Bevölkerungs.Studien 1/2020), Wiesbaden, 57 S.
Abstract
"Die Studie gibt einen Überblick über die Größenordnungen der von der Schließung von Kindertagesstätten (Kitas) und Schulen betroffenen Elterngruppen sowie der Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt in den Monaten des Lockdowns. Im Anschluss werden vier Themenbereiche, die während der Krise an Relevanz gewannen, näher betrachtet: Eltern in systemrelevanten Berufen, Homeoffice als Lösung, Arbeitsteilung zwischen Frau und Mann sowie psychologische Folgen der Krise für Eltern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mütter trifft es besonders hart: Ungleiche Auswirkungen von Covid-19 auf das Arbeits- und Familienleben (2020)
Zitatform
Bünning, Mareike & Lena Hipp (2020): Mütter trifft es besonders hart: Ungleiche Auswirkungen von Covid-19 auf das Arbeits- und Familienleben. In: WZB-Mitteilungen H. 170, S. 21-23.
Abstract
"Wie hat sich die Corona- Pandemie auf geschlechtsspezifische Ungleichheiten im Arbeitsleben, bei der Aufteilung unbezahlter Arbeit und beim subjektiven Wohlbefinden ausgewirkt? Die Auswertungen einer nicht zufallsbasierten Onlinestichprobe für den Zeitraum Mitte März bis Anfang August 2020 zeigen: Frauen, Eltern und insbesondere Mütter waren überdurchschnittlich von Arbeitszeitreduzierungen betroffen. Mütter übernahmen auch im Lockdown mehr Kinderbetreuung und Hausarbeit als Väter. Die Zufriedenheit mit der Arbeit, dem Familienleben und dem Leben insgesamt ging bei Frauen, Eltern und insbesondere Müttern überproportional stark zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsarbeit in Zeiten von Corona (2020)
Zitatform
Bünning, Mareike, Lena Hipp & Stefan Munnes (2020): Erwerbsarbeit in Zeiten von Corona. Berlin, 32 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat das Arbeitsleben der Menschen in Deutschland grundlegend verändert. Viele Eltern mussten ihre Arbeitszeiten wegen der Betreuung der Kinder reduzieren, Mütter sind davon stärker betroffen und daher mit ihrer Arbeitssituation unzufriedener als Väter. Die Krise verstärkt zudem soziale Ungleichheiten, denn Selbstständige und Geringverdiener*innen trifft die Pandemie besonders hart. Das zeigen die ersten Auswertungen der Ende März gestarteten Online-Umfrage corona-alltag.de der Sozialwissenschaftler*innen Mareike Bünning, Lena Hipp und Stefan Munnes vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Homeoffice vor und nach Corona: Auswirkungen und Geschlechterbetroffenheit (2020)
Demmelhuber, Katrin; Englmaier, Florian ; Möhrle, Sascha; Schröter, Theresa; Peichl, Andreas ; Leiss, Felix;Zitatform
Demmelhuber, Katrin, Florian Englmaier, Felix Leiss, Sascha Möhrle, Andreas Peichl & Theresa Schröter (2020): Homeoffice vor und nach Corona: Auswirkungen und Geschlechterbetroffenheit. In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 1, H. 14, S. 1-6.
Abstract
"Homeoffice war und ist ein wichtiges Instrument in der Corona-bedingten Krise und wird voraussichtlich auch den Arbeitsalltag der Zukunft stark prägen. Dieser Beitrag stellt die Ergebnisse einer Umfrage unter Manager*innen und Personalverantwortlichen deutscher Unternehmen zur Auswirkung von Homeoffice auf die Arbeitswelt vor. Die Studie veranschaulicht die wachsende Bedeutung von Homeoffice während der Corona-Pandemie, wobei der Umfang der Heimarbeit von der Branche und der Unternehmensgröße abhängt. Während die meisten Unternehmen keine Probleme bei der Umsetzung von Homeoffice hatten, geben die Befragten dennoch Bedenken hinsichtlich einer Verschlechterung des Arbeitsergebnisses – insbesondere der Qualität der Zusammenarbeit, verglichen mit einer »Face-to-Face«-Zusammenarbeit – an. Darüber hinaus sehen die Teilnehmer Frauen durch den vermehrten Einsatz von Homeoffice und allgemein durch die Corona-Pandemie stärker beeinträchtigt als Männer. Die Ergebnisse der Studie liefern ein differenziertes Bild zu Chancen und Problemen von Homeoffice und bieten eine wichtige Grundlage in der Debatte zum Recht auf Homeoffice." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Familie und Beruf: Vereinbarkeit durch Homeoffice? Soziologische und rechtwissenschaftliche Perspektiven (2020)
Zitatform
Diewald, Martin & Katja Nebe (2020): Familie und Beruf: Vereinbarkeit durch Homeoffice? Soziologische und rechtwissenschaftliche Perspektiven. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 69, H. 8/9, S. 595-610. DOI:10.3790/sfo.69.8-9.595
Abstract
"Arbeit im Homeoffice verspricht, berufliche und familiale Pflichten besser vereinbaren zu können. Die rechtspolitische Debatte um einen Rechtsanspruch auf Homeoffice wurde von der gegenwärtigen pandemiebedingten Ausnahmesituation nahezu überholt. Für viele Dienststellen und Unternehmen ist die Weiterarbeit der Beschäftigten im Homeoffice unverzichtbar. Trotz aller Chancen zeigen Untersuchungen, dass Homeoffice oft misslingt und als Flexibilisierungsstrategie auf vier Dilemmata trifft: (1) Anordnung vs. Freiwilligkeit; (2) Kontrolle der Arbeitsleistung vs. Privatheit, (3) reine Output-Orientierung vs. betriebliche Sozialintegration und (4) Arbeitsunterstützung vs. bloßes Zugeständnis. Unter Verweis auf empirische Untersuchungen wird aufgezeigt, unter welchen tatsächlichen Bedingungen sich welche Dilemmata verwirklichen bzw. wie diese verhindert oder positiv gewendet werden können. Im Anschluss werden der rechtliche Hintergrund umrissen und bestehende Regulierungslücken aufgezeigt. Der Beitrag schließt mit konkreten Vorschlägen für den weiteren empirischen Forschungs- und regulatorischen Handlungsbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pflegende Angehörige in der COVID-19-Krise: Ergebnisse einer bundesweiten Befragung (2020)
Zitatform
Eggert, Simon, Christian Teubner, Andrea Budnick, Paul Gellert & Adelheid Kuhlmey (2020): Pflegende Angehörige in der COVID-19-Krise. Ergebnisse einer bundesweiten Befragung. Berlin, 30 S.
Abstract
"Die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 und von COVID-19 haben auch erhebliche Folgen für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen. In Deutschland werden drei Viertel der über drei Millionen pflegebedürftigen Menschen zu Hause versorgt, viele von ihnen durch ihre Angehörigen. Ohne ihren Einsatz wäre die Versorgung nicht zu bewältigen. Insgesamt pflegen etwa 4,7 Millionen Menschen in Deutschland einen Angehörigen. Bereits vor der Corona-Pandemie waren pflegende Angehörige physisch und vor allem psychisch teilweise stark belastet. Die oft sehr aufwendige häusliche Pflege kann viel Kraft kosten und mitunter zu Konflikten führen – gerade auch bei der Betreuung von Menschen mit Demenz. Eine ZQP-Befragung von pflegenden Angehörigen zeigt nun, dass viele Angehörige in der Pandemie mit belastenden Gefühlen und Konflikten kämpfen. Außerdem stehen viele Angehörige vor der zusätzlich erschwerten Aufgabe, Beruf und Pflege miteinander zu vereinbaren. Die Corona-Pandemie fordert pflegenden Angehörigen nun zusätzlich immens viel ab. Um sie zukünftig besser unterstützen zu können, sind Erkenntnisse zu Herausforderungen und Belastungen, die sie im Zuge der aktuellen Situation erleben, äußerst wichtig. Das ZQP hat dazu zum einen das Angebot Krisenerfahrung teilen initiiert. Um zu untersuchen, welchen Einfluss die Corona-Pandemie auf pflegende Angehörige und die häusliche Pflegesituation hat, haben das ZQP und die Charité – Universitätsmedizin Berlin im Frühjahr 2020 eine quantitative Untersuchung durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einsam, aber resilient – Die Menschen haben den Lockdown besser verkraftet als vermutet (2020)
Zitatform
Entringer, Theresa & Hannes Kröger (2020): Einsam, aber resilient – Die Menschen haben den Lockdown besser verkraftet als vermutet. (DIW aktuell 46), Berlin, 6 S.
Abstract
"Die Eindämmungsmaßnahmen im Zuge der Corona-Ausbreitung haben das Leben vieler Menschen in Deutschland grundlegend geändert. Welche Konsequenzen dies neben ökonomischen Folgen auch für die psychische Gesundheit der Bevölkerung hat, darüber wurde in den vergangenen Wochen viel spekuliert. Die ökonomische Unsicherheit, die Mehrbelastung durch Homeoffice oder Kinderbetreuung und die fehlenden sozialen Kontakte – all dies könnte zu einem wesentlichen Anstieg der psychischen Belastung in der deutschen Bevölkerung führen. Aktuelle Ergebnisse der SOEP-CoV-Studie zeigen nun, dass die Menschen hierzulande den ersten Monat des Lockdowns besser verkraftet haben als erwartet. Zwar steigt die subjektive Einsamkeit im Vergleich zu den Vorjahren erheblich an, andere Indikatoren für psychische Belastungen (Lebenszufriedenheit, emotionales Wohlbefinden und Depressions- und Angstsymptomatik) sind jedoch bisher unverändert. Dies deutet auf eine starke Resilienz der Bevölkerung hin. Einigen Bevölkerungsgruppen sollte dennoch besondere Aufmerksamkeit zuteil werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona und Gender - ein geschlechtsbezogener Blick auf die Pandemie und ihrer (möglichen) Folgen (2020)
Frey, Regina;Zitatform
Frey, Regina (2020): Corona und Gender - ein geschlechtsbezogener Blick auf die Pandemie und ihrer (möglichen) Folgen. 4 S.
Abstract
"In der Bewältigung der Pandemie ergreift die Politik jetzt viele Maßnahmen, die erhebliche Konsequenzen für die Menschen haben werden - und dies unter einem extremen Zeitdruck. Durch einen geschlechtersensiblen Blick kann die Situation besser verstanden werden: Welche Auswirkungen haben Maßnahmen auf „die Bevölkerung“ – also Frauen und Männer in ihrer Vielfalt? Welche gesellschaftlichen Gruppen sind stärker betroffen als andere? Welche dieser Gruppen sind im Entscheidungsprozess vielleicht noch nicht im Blick? Eine analytische Durchdringung der aktuellen Problemlagen (auch) nach Geschlecht macht Politik besser, zielgerichteter und gerechter - auch, oder gerade in Krisenzeiten. Der vorliegende Beitrag kann nur einige Aspekte anreißen, möchte aber den Blick auf die Pandemie um eine Perspektive erweitern, die leider häufig ein blinder Fleck bleibt. Die entscheidende Frage wird sein, wer oder was nach der Corona-Krise weiterhin „systemrelevant“ sein wird und ob sich der nun angeschärfte Blick auf die Care-Arbeit und die Geschlechterverhältnisse Geltung verschaffen kann." (Autorenreferat; IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Online-Befragung von Beschäftigten: Wie Corona den Arbeitsalltag verändert hat (2020)
Frodermann, Corinna ; Mackeben, Jan ; Haepp, Tobias; Wanger, Susanne ; Grunau, Philipp ; Steffes, Susanne; Ruf, Kevin ;Zitatform
Frodermann, Corinna, Philipp Grunau, Tobias Haepp, Jan Mackeben, Kevin Ruf, Susanne Steffes & Susanne Wanger (2020): Online-Befragung von Beschäftigten: Wie Corona den Arbeitsalltag verändert hat. (IAB-Kurzbericht 13/2020), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie und deren Folgen haben – zumindest temporär – vielfältige Auswirkungen auf das Leben der meisten Menschen. Anhand einer aktuellen Onlinebefragung zeigen die Autorinnen und Autoren, wie sich der Arbeitsalltag von Beschäftigten mittelgroßer und großer privatwirtschaftlicher Betriebe in dieser Zeit verändert hat. Dabei geht es insbesondere um Übergänge in Kurzarbeit, Veränderungen bezüglich Arbeitszeit und Arbeitsort, um Kommunikation sowie um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Kommunikation während der Corona-Krise 2020 nach Homeoffice-Status und nach Anteil der Arbeitszeit im Homeoffice
- Kommunikation im Arbeitsalltag während der Corona-Krise 2020 im Vergleich zu 2019
- Ausgewählte Aspekte des Arbeitsalltags während der Corona-Krise 2020 nach Geschlecht und Betreuungsaufgaben
- Durchschnittliche tatsächliche und vereinbarte Wochenarbeitszeit der Beschäftigten 2019 und 2020
- Durchschnittliche tatsächliche Arbeitszeit während der Corona-Krise 2020 im Vergleich zu 2019 nach Geschlecht und Betreuungsaufgaben
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Literaturhinweis
Bei drei Vierteln der erwerbstätigen Eltern ist die Belastung durch Kinderbetreuung in der Covid-19-Pandemie gestiegen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Fuchs-Schündeln, Nicola & Gesine Stephan (2020): Bei drei Vierteln der erwerbstätigen Eltern ist die Belastung durch Kinderbetreuung in der Covid-19-Pandemie gestiegen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 2020-08-19 Nürnberg, o. Sz., 2020-08-18.
Abstract
"Alle Bundesländer haben aufgrund der Covid-19-Pandemie Mitte März dieses Jahres Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen zunächst weitgehend geschlossen. Für viele Eltern war dies mit erheblichen Mehrbelastungen verbunden. Diese Belastungen scheinen die Zufriedenheit in praktisch allen Lebensbereichen deutlich zu mindern. Dies zeigt die IAB-Befragung "Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona"." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The short-run macro implications of school and childcare closures (2020)
Zitatform
Fuchs-Schündeln, Nicola, Moritz Kuhn & Michèle Tertilt (2020): The short-run macro implications of school and childcare closures. In: VOX H. 30.05.2020, o. Sz.
Abstract
"The COVID-19 crisis has hit women’s employment particularly hard, partly because the worst-hit sectors have high female employment shares, but also because schools and daycare closures have forced more mothers to leave their jobs. This column looks at Germany, where 26% of the workforce has children aged 14 or younger, and quantifies the macroeconomic importance of working parents. If schools and daycare centres remain closed as the economy slowly reopens, 11% of workers and 8% of all working hours will be lost to the labour market. Policies to restart the economy must accommodate the concerns of these families." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
auch erschienen als: CESifo Working Paper No. 8368 -
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Gender differences in COVID-19 attitudes and behavior: Panel evidence from eight countries (2020)
Galasso, Vincenzo ; Brouard, Sylvain ; Pons, Vincent ; Profeta, Paola ; Foucault, Martial ; Becher, Michael ;Zitatform
Galasso, Vincenzo, Vincent Pons, Paola Profeta, Michael Becher, Sylvain Brouard & Martial Foucault (2020): Gender differences in COVID-19 attitudes and behavior: Panel evidence from eight countries. In: Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, Jg. 117, H. 44, S. 27285-27291. DOI:10.1073/pnas.2012520117
Abstract
"The initial public health response to the breakout of COVID-19 required fundamental changes in individual behavior, such as isolation at home or wearing masks. The effectiveness of these policies hinges on generalized public obedience. Yet, people’s level of compliance may depend on their beliefs regarding the pandemic. We use original data from two waves of a survey conducted in March and April 2020 in eight Organisation for Economic Co-operation and Development countries (n = 21,649) to study gender differences in COVID-19−related beliefs and behaviors. We show that women are more likely to perceive COVID-19 as a very serious health problem, to agree with restraining public policy measures, and to comply with them. Gender differences in attitudes and behavior are sizable in all countries. They are accounted for neither by sociodemographic and employment characteristics nor by psychological and behavioral factors. They are only partially mitigated for individuals who cohabit or have direct exposure to the virus. We show that our results are not due to differential social desirability bias. This evidence has important implications for public health policies and communication on COVID-19, which may need to be gender based, and it unveils a domain of gender differences: behavioral changes in response to a new risk." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Sind Frauen die Verliererinnen der Covid-19-Pandemie? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Globisch, Claudia & Christopher Osiander (2020): Sind Frauen die Verliererinnen der Covid-19-Pandemie? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 12.11.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-10.
Abstract
"Verschärft die Covid-19-Pandemie die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern oder nivelliert sie diese sogar? Eine aktuelle IAB-Befragung zeigt: Frauen schultern auch während der Pandemie den größeren Teil der Kinderbetreuung und der Hausarbeit. Allerdings ist der Anteil der Männer, die sich stärker an der Kinderbetreuung beteiligen, in dieser Zeit deutlich gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frauen in Corona-Krise stärker am Arbeitsmarkt betroffen als Männer (2020)
Zitatform
Hammerschmid, Anna, Julia Schmieder & Katharina Wrohlich (2020): Frauen in Corona-Krise stärker am Arbeitsmarkt betroffen als Männer. (DIW aktuell 42), Berlin, 7 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie löst eine verheerende Wirtschaftskrise aus, die auch am deutschen Arbeitsmarkt gravierende Spuren in Form von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit hinterlässt. Im Gegensatz zur Finanzkrise 2008/2009, in der Männer stärker vom Beschäftigungsrückgang betroffen waren, trifft es in der aktuellen Krise Wirtschaftssektoren wie das Gastgewerbe, in denen Frauen stärker repräsentiert sind. Außerdem zeigen erste Zahlen zu den Zugängen zur Arbeitslosigkeit allgemein und zum Beschäftigungsrückgang bei MinijoberInnen, dass Frauen momentan stärker von Arbeitsplatzverlust betroffen sind als Männer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück? Corona in Deutschland aus der Genderperspektive: Ein Überblick über verfügbare Forschungsergebnisse (2020)
Zitatform
Haupt, Marlene, Sandra Hofmann & Viola Lind (2020): Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück? Corona in Deutschland aus der Genderperspektive. Ein Überblick über verfügbare Forschungsergebnisse. Berlin, 20 S.
Abstract
"Eine entsetzliche Retraditionalisierung erfahren Frauen während der Corona Pandemie. So prophezeite es die Präsidentin des WZB, Jutta Allmendinger, schon relativ zu Anfang der Krise. Und tatsächlich zeigen sich in verschiedenen Bereichen Tendenzen, die die Kluft zwischen den Geschlechtern wieder weiter werden lassen. Die vorliegende Analyse verschafft einen Überblick über die ersten vorliegenden Daten und Studien (bis Dezember 2020) zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Gleichstellung in Deutschland. Dabei werden die Themen Arbeitsmarkt, Vereinbarkeit, staatliche Unterstützung, psychische Belastung und die Zusammensetzung von Krisenstäben und Expert_innenrunden besonders in den Blick genommen. Im zweiten Schritt wird die Situation in den skandinavischen Ländern skizziert, um zu zeigen, wie sich die feste Verankerung von Gleichstellung als Ziel in Politik und Gesellschaft auch in Krisenzeiten auf Geschlechtergerechtigkeit auswirkt. Auch wenn viele der sich abzeichnenden Entwicklungen in den kommenden Monaten weiter und gründlicher erforscht werden müssen, so wird deutlich, dass Deutschland in Sachen Gleichstellung noch Nachholbedarf hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Parental Well-Being in Times of Covid-19 in Germany (2020)
Zitatform
Huebener, Mathias, Sevrin Waights, Stephen P. Jenkins, Nico A. Siegel & Gert G. Wagner (2020): Parental Well-Being in Times of Covid-19 in Germany. (CESifo working paper 8487), München, 39 S.
Abstract
"We examine the differential effects of Covid-19 and related restrictions on individuals with dependent children in Germany. We specifically focus on the role of school and day care center closures, which may be regarded as a “disruptive exogenous shock” to family life. We make use of a novel representative survey of parental well-being collected in May and June 2020 in Germany, when schools and day care centers were closed but while other measures had been relaxed and new infections were low. In our descriptive analysis, we compare well-being during this period with a pre-crisis period for different groups. In a difference-in-differences design, we compare the change for individuals with children to the change for individuals without children, accounting for unrelated trends as well as potential survey mode and context effects. We find that the crisis lowered the relative well-being of individuals with children, especially for individuals with young children, for women, and for persons with lower secondary schooling qualifications. Our results suggest that public policy measures taken to contain Covid-19 can have large effects on family well-being, with implications for child development and parental labor market outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wohlbefinden von Familien in Zeiten von Corona: Eltern mit jungen Kindern am stärksten beeinträchtigt (2020)
Zitatform
Huebener, Mathias, C. Katharina Spieß, Nico A. Siegel & Gert G. Wagner (2020): Wohlbefinden von Familien in Zeiten von Corona: Eltern mit jungen Kindern am stärksten beeinträchtigt. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 30/31, S. 527-537. DOI:10.18723/diw_wb:2020-30-1
Abstract
"Die zur Eindämmung des Corona-Virus angesetzten Maßnahmen brachten große Einschränkungen des alltäglichen Lebens mit sich. Vielfach wurde öffentlich diskutiert, inwiefern diese Einschnitte das Wohlbefinden der Bevölkerung, insbesondere das von Eltern, beeinflusst haben. Bisher gibt es kaum empirische Hinweise, welche Effekte etwa die Schließungen von Kindertageseinrichtungen und Schulen auf die Zufriedenheit von Eltern haben. Befragungsdaten, die vor und während der Corona-Pandemie erhoben wurden, zeigen: Die Zufriedenheit mit dem Leben im Allgemeinen und auch die mit dem Familienleben sowie der Kinderbetreuung ist im Mai und Juni dieses Jahres insbesondere bei Frauen mit jungen Kindern im Haushalt deutlich geringer. Vorher bestehende Gruppenunterschiede in der Zufriedenheit, beispielsweise differenziert nach dem Alter der Kinder oder der Bildung der Eltern, haben sich verkleinert. Die daraus resultierende relative Abnahme der Zufriedenheit ist am größten für Personen mit Kindern unter sechs Jahren sowie für Mütter und Personen mit Abitur. Vor allem Befragte mit Kita- und Schulkindern bewerten die Corona-Maßnahmen als große Einschränkung. Die Ergebnisse dieses Berichts helfen, die gesellschaftlichen Gesamtkosten der Corona-Einschränkungen besser einzuschätzen. Für künftige Pandemien oder ähnliche Krisensituationen ist dringend zu empfehlen, familien- und bildungspolitische ExpertInnen dauerhaft in Krisenstäben zu verankern, damit die Belange der Familien von vornherein mitbedacht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Krise schwächt die Schwachen: Warum die Corona-Pandemie die Bildungsungleichheit verstärkt (2020)
Zitatform
Hurrelmann, Klaus & Dieter Dohmen (2020): Die Krise schwächt die Schwachen. Warum die Corona-Pandemie die Bildungsungleichheit verstärkt. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, Jg. 40, H. 3, S. 313-320.
Abstract
"Schon die Finanzkrise 2007/2008 und die dauerhaft schwelende Klimakrise haben gezeigt: Große externe Belastungen treffen die verschiedenen Bevölkerungsgruppen keineswegs gleich stark. Fast immer gelingt es den ökonomisch sehr gut situierten, reichen Bevölkerungsgruppen trotz der mit einer Krise einhergehenden Einschränkungen und Belastungen bisheriger Funktionsabläufe ihren Lebensstandard aufrechtzuerhalten oder ihn sogar zu mehren, während sich die Lage der ohnehin schon relativ benachteiligten, armen Bevölkerungsgruppen weiter verschlechtert. Der entscheidende Grund dafür liegt in den Kontakteinschränkungen. Weil alle öffentlichen Erziehungs- und Bildungsinstitutionen für mehr als zwei Monate ganz geschlossen waren und danach nur zeitweise und meist nur für Teilgruppen von Kindern und Jugendlichen geöffnet wurden, fiel die Verantwortung für die Erziehung und Bildung der Kinder und Jugendlichen fast vollständig auf die Eltern zurück. Sie wurden gezwungen, diese Verantwortung zusätzlich zu ihrer Berufsarbeit und Hausarbeit in eigener Regie zu übernehmen und alle diese Tätigkeiten miteinander in Einklang zu bringen. Reichen Eltern mit viel materiellem und sozialem Kapital gelingt das erheblich besser als armen mit wenig Kapital. Die Folge ist, dass gut situierte und starke Elternhäuser besser als schwache die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Kinder fördern und sie darin unterstützen können, ihre Bildungspotentiale zu entfalten. Das führt zu einer anwachsenden Bildungsungleichheit, zumal es den Bildungsinstitutionen nicht gelingt, diesen Prozess aufzuhalten, sondern sie ihn sogar weiter verschärfen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Effects of COVID-19 day care centre closures on parental time use: Evidence from Germany (2020)
Zitatform
Jessen, Jonas & Sevrin Waights (2020): Effects of COVID-19 day care centre closures on parental time use: Evidence from Germany. In: VOX H. 14.04.2020, o. Sz.
Abstract
"The COVID-19 outbreak has forced schools and day care centres to close their doors. In response, many parents are now juggling housework and paid work with a sudden increase in child care responsibilities. To understand how parents might reallocate their time in the current situation (for which we do not yet have data), this column uses evidence from a 2012-2013 study of parents in Germany, and compares the time diaries of those whose youngest child had a place in day care to those whose youngest child remained at home." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Geschlossene Kitas: Mütter tragen mit Blick auf Zeiteinteilung vermutlich die Hauptlast (2020)
Zitatform
Jessen, Jonas, Sevrin Waights & C. Katharina Spieß (2020): Geschlossene Kitas: Mütter tragen mit Blick auf Zeiteinteilung vermutlich die Hauptlast. (DIW aktuell 34), Berlin, 6. S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat das Leben vieler Familien auf den Kopf gestellt. Kitas und Schulen sind geschlossen, viele Kinder sind nun tagsüber zu Hause – genau wie viele Eltern, die etwa vom Home-Office aus arbeiten. Was bedeutet diese Konstellation für Eltern und deren Zeiteinteilung mit Blick auf Kinderbetreuung, Erwerbsarbeit und Hausarbeit? Aktuelle repräsentative Daten zu diesen Aspekten gibt es noch nicht, allerdings geben frühere Zeitverwendungsdaten für Eltern mit Kita-Kindern und Eltern mit Kindern, die nicht in einer Kita betreut werden, Hinweise zu erwartenden Effekten. Alles deutet darauf hin: Die Hauptlast tragen wohl vielerorts die Mütter." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Coronakrise trifft Frauen doppelt – Die Folge der Re-Traditionalisierung für den Gender Care Gap und Gender Pay Gap (2020)
Kohlrausch, Bettina; Zucco, Aline;Zitatform
Kohlrausch, Bettina & Aline Zucco (2020): Die Coronakrise trifft Frauen doppelt – Die Folge der Re-Traditionalisierung für den Gender Care Gap und Gender Pay Gap. In: Feministische Studien, Jg. 38, H. 2, S. 322-336. DOI:10.1515/fs-2020-0028
Abstract
"Um eine exponentielle Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland zu vermeiden, wurden im März 2020 innerhalb von wenigen Tagen Schulen, Kindergärten, kulturelle Einrichtungen, Gaststätten, Einkaufsläden und vieles mehr geschlossen. Die daraus resultierende Last der verminderten Erwerbstätigkeit einerseits und der vermehrten Sorgearbeit andererseits scheint Frauen härter zu treffen als Männer. Klassische Frauenberufe sind häufig zwar systemrelevant, aber schlecht bezahlt. Die Schließung von Kitas und Schulen wird offenbar überwiegend von Müttern kompensiert, die diese zusätzliche Kinderbetreuung neben ihrer Erwerbstätigkeit im Homeoffice übernehmen müssen. Während das öffentliche Leben allmählich wieder hochgefahren wird, gibt es noch keine zeitliche Perspektive für die vollständige Öffnung der Kitas und Schulen. Hier wird auch mittelfristig nur ein eingeschränktes Betreuungsangebot gewährleistet werden. In diesem Beitrag untersuchen wir empirisch, inwiefern und in welchem Ausmaß Frauen von den Auswirkungen der gegenwärtigen Krise betroffen sind und diskutieren die langfristigen Folgen der Krise auf die Geschlechterungleichheit bei der Sorge- und Erwerbsarbeit." (Textauszug, IAB-Doku, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Die Corona-Krise trifft Frauen doppelt: Weniger Erwerbseinkommen und mehr Sorgearbeit (2020)
Kohlrausch, Bettina; Zucco, Aline;Zitatform
Kohlrausch, Bettina & Aline Zucco (2020): Die Corona-Krise trifft Frauen doppelt. Weniger Erwerbseinkommen und mehr Sorgearbeit. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 40), Düsseldorf, 12 S.
Abstract
"Die Corona-Krise hat das soziale und ökonomische Leben in Deutschland innerhalb weniger Tage fast komplett lahm gelegt. Das Schließen vieler Geschäfte und das Herunterfahren der Produktion von Waren, die nicht als systemkritisch eingestuft werden, hat viele Beschäftigte sehr hart getroffen. Hinzu kommt, dass viele Arbeitnehmer*innen aufgrund der Schließung von Kitas und Schulen dazu gezwungen sind, ihre Erwerbstätigkeit zu reduzieren beziehungsweise komplett aufzugeben, um ihre Kinder zu betreuen. Diese Last der verminderten Erwerbstätigkeit einerseits und der vermehrten Kinderbetreuung andererseits trifft Frauen aber noch stärker als Männer, was vor allem auf lange Sicht verheerende Folgen haben kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Coronavirus & Care: How the Coronavirus Crisis Affected Fathers' Involvement in Germany (2020)
Kreyenfeld, Michaela ; Zinn, Sabine ; Grabka, Markus M. ; Liebig, Stefan ; Kröger, Hannes ; Entringer, Theresa; Goebel, Jan ; Kroh, Martin ; Schröder, Carsten ; Graeber, Daniel ; Kühne, Simon ; Schupp, Jürgen ;Zitatform
Kreyenfeld, Michaela, Sabine Zinn, Theresa Entringer, Jan Goebel, Markus M. Grabka, Daniel Graeber, Martin Kroh, Hannes Kröger, Simon Kühne, Stefan Liebig, Carsten Schröder & Jürgen Schupp (2020): Coronavirus & Care: How the Coronavirus Crisis Affected Fathers' Involvement in Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1096), Berlin, 23 S.
Abstract
"Background: As a response to the spread of the coronavirus in Germany, day care centres and schools closed nationwide, leaving families to grapple with additional child care tasks. In Germany, as in many other societies, women shoulder the lion's share of housework and child care responsibilities. While the gendered division of household labour has shifted in recent years as men have become more engaged in the upbringing of their children, it was hypothesised that the coronavirus crisis may have resulted in a re-traditionalisation of behaviour. This paper examines this hypothesis by analysing how the time fathers spent with their children changed over the course of the coronavirus crisis in the case of Germany. Methods: Data for this investigation come from the German Socio-Economic Panel (GSOEP). The outcome variable is the time spent on child care tasks. We investigate how the time parents spent with their children changed between 2019 and spring 2020, and how these patterns differed by gender, education, and employment situation. As a method, we employ linear panel regressions where the dependent variable is the change in childcare time between the two survey years.Results: We find that fathers and mothers expanded the time they spent on child care to similar degrees between 2019 and spring 2020, which marks the climax of the coronavirus crisis. However, we also observe large differences by level of education. In particular, we find that men with low and medium levels of education spent more time with their children than they did before the onset of the crisis. This finding is at odds with the results of prior studies on fathers' involvement, which showed that highly educated men tend to be the vanguards of paternal involvement. Contribution: Our study provides novel evidence on the effect of the coronavirus crisis on fathers' involvement in child care. Contrary to expectations based on previous research, we find that fathers significantly expanded the time they" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zu Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung (2020)
Möhring, Katja ; Reifenscheid, Maximiliane ; Rettig, Tobias ; Friedel, Sabine ; Fikel, Marina ; Naumann, Elias ; Blom, Annelies G. ; Lehrer, Roni ; Juhl, Sebastian ; Krieger, Ulrich ; Wenz, Alexander ; Cornesse, Carina ;Zitatform
Möhring, Katja, Elias Naumann, Maximiliane Reifenscheid, Annelies G. Blom, Alexander Wenz, Tobias Rettig, Roni Lehrer, Ulrich Krieger, Sebastian Juhl, Sabine Friedel, Marina Fikel & Carina Cornesse (2020): Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zu Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung. (Mannheimer Corona-Studie), Mannheim, 21 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie verändert das Leben und den Alltag der Deutschen. In diesem Schwerpunktbericht der Mannheimer Corona-Studie richten wir den Blick auf die Arbeitswelt und darauf wie die Kinder in Deutschland betreut werden. Welche Auswirkungen auf Beruf und Erwerbstätigkeit sehen wir rund drei Wochen nachdem die ersten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung eingeführt wurden? Und wie gelingt es den Menschen in Deutschland neben der Arbeit die Betreuung ihrer Kinder zu organisieren wenn Kindertagesstätten und Schulen geschlossen sind? Zur Beantwortung dieser Fragen stellen wir die Ergebnisse der täglich durchgeführten Erhebung vom 20. März bis einschließlich 2. April 2020 vor. Wir zeigen, wer nach wie vor beim Arbeitgeber vor Ort arbeitet, wer im Home-Office und wer in Kurzarbeit. Wer ist von Freistellung oder sogar Arbeitslosigkeit betroffen? Insbesondere untersuchen wir, welche soziale Gruppen - also beispielsweise Personen mit wenig Bildung oder niedrigem Einkommen - von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise betroffen sind. In Bezug auf die Kinderbetreuung differenzieren wir nach verschiedenen Betreuungsformen innerhalb und außerhalb des Haushalts. Hier untersuchen wir auch, wie sich Eltern die Betreuungsarbeit untereinander aufteilen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie weitere Informationen. -
Literaturhinweis
Corona-Krise erschwert Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem für Mütter – Erwerbstätige Eltern sollten entlastet werden (2020)
Zitatform
Müller, Kai-Uwe, Claire Samtleben, Julia Schmieder & Katharina Wrohlich (2020): Corona-Krise erschwert Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem für Mütter – Erwerbstätige Eltern sollten entlastet werden. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 19, S. 331-340. DOI:10.18723/diw_wb:2020-19-1
Abstract
"Die starken Einschränkungen des Kita- und Schulbetriebs infolge der Corona-Pandemie stellen in Deutschland mehr als vier Millionen Familien mit erwerbstätigen Eltern vor große Probleme, was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie angeht. Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus Vorkrisenzeiten zeigen, dass nur in etwas mehr als der Hälfte aller Haushalte mit zwei erwerbstätigen Elternteilen zumindest eine Person theoretisch die Möglichkeit hat, im Home-Office zu arbeiten. Unter den besonders betroffenen Alleinerziehenden gilt das sogar nur für rund 35 Prozent. Arbeiten im Home-Office kann die Vereinbarkeitsprobleme also nicht lösen, ganz abgesehen davon, dass wirklich produktives Arbeiten parallel zur Kinderbetreuung oftmals nicht möglich ist. Die Hauptlast der zusätzlich anfallenden Kinderbetreuung und Hausarbeit tragen vermutlich die Mütter – das Ausmaß der schon zuvor ungleich verteilten Sorgearbeit könnte also noch zunehmen. Die Politik sollte diese Probleme adressieren und eine Corona-Elternzeit zusammen mit einem Corona-Elterngeld einführen. Eltern könnten dann für die Kinderbetreuung ihre Arbeitszeit reduzieren und eine Lohnersatzleistung vom Staat erhalten. Bei Paaren sollte diese Leistung an die Bedingung geknüpft sein, dass beide Elternteile weniger Stunden pro Woche berufstätig sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das subjektive Wohlbefinden und die Alltagsbewältigung: Ergebnisse einer Online-Befragung (2020)
Zitatform
Ohlbrecht, Heike, Judit Anacker, Josephine Jellen, Bianca Lange & Stephan Weihrauch (2020): Zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das subjektive Wohlbefinden und die Alltagsbewältigung. Ergebnisse einer Online-Befragung. (Arbeitsbericht / Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Humanwissenschaften, Institut II: Fachdisziplin Soziologie 78), Magdeburg, 32 S.
Abstract
"Der reduzierte Kontakt zu Freunden und Familie, aber auch die Arbeit im Homeoffice und die Betreuung von Kindern Zuhause haben den Alltag erheblich verändert und nicht zuletzt das Wohlbefinden beeinflusst. Um zu untersuchen, wie sich die Zeit der Kontaktbeschränkung in der Folge der Corona-Pandemie auf die Gesundheit und die Alltagsbewältigung auswirkt, führte der Lehrstuhl für allgemeine Soziologie/ Mikrosoziologie mit Unterstützung der Professur für Hochschulforschung eine teil-standardisierte Online-Befragung durch. Ziel war es, Risikolagen und besondere Bedarfe zu identifizieren, mehr über die Konsequenzen des social distancing zu erfahren und ein Stimmungsbild der Situation zu zeichnen. Im Folgenden werden anschließend an eine Stichprobenbeschreibung erste deskriptive Ergebnisse vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wer wird gefragt? Geschlechterverteilung in der Corona-Berichterstattung: Zentrale Ergebnisse einer Analyse zur Geschlechterverteilung in der Corona-Berichterstattung im Fernsehen und in Online-Auftritten deutscher Printmedien im Auftrag der MaLisa Stiftung (Mai 2020) (2020)
Zitatform
Prommer, Elizabeth & Julia Stüwe (2020): Wer wird gefragt? Geschlechterverteilung in der Corona-Berichterstattung. Zentrale Ergebnisse einer Analyse zur Geschlechterverteilung in der Corona-Berichterstattung im Fernsehen und in Online-Auftritten deutscher Printmedien im Auftrag der MaLisa Stiftung (Mai 2020). Rostock ; Berlin, 18 S.
Abstract
"Derzeit wird viel diskutiert, dass in den politischen und medialen Diskursen zur Corona-Pandemie vor allem die Meinung von Männern gefragt sei. Zwei aktuelle Studien der MaLisa Stiftung haben nun die Geschlechtergerechtigkeit in der Berichterstattung im Fernsehen und in den Online-Auftritten von Printmedien untersucht. Im Mittelpunkt standen dabei die Fragen: wie oft kommen Frauen und Männer insgesamt zu Wort? Wie häufig und zu welchen Themen sind sie als Expert*innen gefragt? Um dem auf den Grund zu gehen, hat die MaLisa Stiftung die Untersuchung „Wer wird gefragt? Geschlechterverteilung in der Corona-Berichterstattung“ beauftragt: Prof. Dr. Elizabeth Prommer und Julia Stüwe vom Institut für Medienforschung der Universität Rostock haben insgesamt 174 TV-Informationssendungen mit Corona-Bezug ausgewertet, die zwischen dem 16. und 30. April 2020 ab 18h in ARD, ZDF, RTL und Sat.1 ausgestrahlt wurden. Der Daten-Forscher und Urheber des Gender Equality Tracker, Max Berggren, hat für denselben Zeitraum insgesamt 79.807 Artikel mit Corona-Bezug in den Online-Ausgaben von 13 Printmedien analysiert." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gleichstellungspolitische Antworten auf die Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie: Policy Paper im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (2020)
Zitatform
Schmieder, Julia & Katharina Wrohlich (2020): Gleichstellungspolitische Antworten auf die Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie. Policy Paper im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). (DIW Berlin. Politikberatung kompakt 154), Berlin, 31 S.
Abstract
"Die COVID-19-Pandemie hat weitreichende Auswirkungen für Wirtschaft und Gesellschaft, die unter anderem am Arbeitsmarkt deutlich zu spüren sind. Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wie Kontaktbeschränkungen wirken sich nicht nur auf die Wirtschaftstätigkeit und damit auf die Arbeitsnachfrage von Unternehmen aus, sondern sie erschweren auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und beeinflussen somit das Arbeitsangebot. Die Folgen der COVID- 19-Pandemie betreffen Männer und Frauen in unterschiedlicher Hinsicht und in unterschiedlichem Ausmaß. Wie sich die Corona-Krise tatsächlich kurz- und mittelfristig auf Frauen und Männer ausgewirkt hat, wird erst abschließend festzustellen sein, wenn ausreichend Daten der amtlichen Statistik sowie repräsentative Befragungsdaten aus dieser Zeit zur Verfügung stehen. Erste bisherige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sich bestehende Gender Gaps am Arbeitsmarkt nicht wesentlich verändert haben. Im Vergleich zu vergangenen Wirtschaftskrisen sind Frauen diesmal jedoch stärker betroffen. Insbesondere vom Rückgang der geringfügigen Beschäftigung sind Frauen stärker betroffen als Männer, während Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit Frauen und Männer nach bisherigen Erkenntnissen etwa gleichermaßen betrifft. Schul- und Kitaschließungen bzw. deren stark eingeschränkter Betrieb haben den zeitlichen Aufwand für Kinderbetreuung und weitere Bereiche der Sorgearbeit deutlich erhöht. Der Gender Care Gap, also der unterschiedliche Zeitaufwand, den Frauen und Männer für unbezahlte Sorgearbeit aufbringen, war vor der Corona-Krise sehr stark ausgeprägt und hat sich seither vermutlich nicht stark verändert. Es deutet zwar einiges darauf hin, dass auch Männer einen Teil der zusätzlichen Betreuungsarbeit übernommen haben, insgesamt leisten aber Frauen nach wie vor den deutlich höheren Anteil an der Sorgearbeit. In diesem Policy Paper werden zunächst in Abschnitt 2 die bisherigen Erkenntnisse über die unterschiedlichen Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie für Frauen und Männer zusammenfassend dargestellt. In Abschnitt 3 werden wesentliche bisher von der Politik ergriffene Maßnahmen zur Abfederung der Auswirkungen der Corona-Krise zusammengefasst und aus gleichstellungspolitischer Sicht bewertet. Schließlich wird in Abschnitt 4 skizziert, welche kurz- und langfristigen Schritte nötig wären, um die Gleichstellung der Geschlechter am Arbeitsmarkt angesichts der COVID-19-Pandemie nachhaltig zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ungleiche Verteilung der Lasten in der Corona-Pandemie: „Die“ Frauen als Verliererinnen in der Krise?: Der Blick auf einige Studien aus den letzten Monaten (2020)
Sell, Stefan;Zitatform
Sell, Stefan (2020): Ungleiche Verteilung der Lasten in der Corona-Pandemie: „Die“ Frauen als Verliererinnen in der Krise? Der Blick auf einige Studien aus den letzten Monaten. In: Aktuelle Sozialpolitik.
Abstract
"Um es gleich an den Anfang des Beitrags zu stellen und damit auch die Anführungszeichen in der Überschrift zu erläutern: Eine simple Gegenüberstellung von „die“ Frauen als Verliererinnen versus „die“ Männer als zumindest weniger bis kaum oder gar nicht negativ Betroffene wäre eine nicht zulässige Vereinfachung, mehr noch eine grobschlächtige, falsche Polarisierung, die sich auch in anderen Bereichen gesellschaftlich höchst umstrittener Debatten als nicht nur substanzlos, sondern kontraproduktiv erwiesen hat. Man denke hier an die Gegenüberstellung von „den“ jungen Menschen versus „den“ Alten (und der damit einhergehenden Konstruktion eines „Generationenkonflikts“, in dem argumentiert wird, dass „die“ Alten auf Kosten „der“ Jungen leben) oder die auf wackeligen Durchschnittsgrößen basierende Homogenisierung einer überaus heterogenen Gruppe von über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentnern mit der Ableitung, dass es „den“ Rentnern gut geht (vgl. dazu ausführlicher den Beitrag „Die meisten sind gut versorgt“ und gleichzeitig: Die Altersarmut wird weiter wachsen. Kein Widerspruch vom 24. November 2020). Letztendlich kann man an den genannten wenigen Beispielen erkennen, dass es oftmals ganz andere Ungleichheiten sind, die dann teilweise an den Merkmalen Geschlecht, Alter oder Lebensabschnitt gespiegelt werden, aber bei einer genaueren Inaugenscheinnahme erkennt man, dass die eigentlichen Ungleichheiten auch in den vermeintlich einheitlichen Gruppen stark variieren." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Subjektive Belastung der Eltern durch Schulschließungen zu Zeiten des Corona-bedingten Lockdowns (2020)
Zinn, Sabine ; Kroh, Martin ; Goebel, Jan ; Graeber, Daniel ; Seebauer, Johannes; Kröger, Hannes ; Schupp, Jürgen ; Schröder, Carsten ; Bayer, Michael; Kühne, Simon ; Grabka, Markus M. ; Entringer, Theresa; Liebig, Stefan ;Zitatform
Zinn, Sabine, Michael Bayer, Theresa Entringer, Jan Goebel, Markus M. Grabka, Daniel Graeber, Martin Kroh, Hannes Kröger, Simon Kühne, Stefan Liebig, Carsten Schröder, Jürgen Schupp & Johannes Seebauer (2020): Subjektive Belastung der Eltern durch Schulschließungen zu Zeiten des Corona-bedingten Lockdowns. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1097), Berlin, 18 S.
Abstract
"Die Corona-bedingten Schulschließungen sowie die Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen im April und Mai 2020 haben viele Eltern vor eine immense Herausforderung gestellt. Plötzlich mussten Kinder ganztags Zuhause betreut und beschult werden. In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit der Frage nach der subjektiven Belastung, der sich Eltern durch die Beschulung Zuhause ausgesetzt sahen. Hierbei legen wir ein besonderes Augenmerk auf die individuelle Ressourcenausstattung der Eltern sowie auf ihre familiäre Situation und ihr Erwerbsleben. Insbesondere untersuchen wir das subjektive Belastungsempfinden alleinerziehender Eltern. Für unsere Analysen nutzen wir die Daten der SOEP-CoV Studie, einer Sonderbefragung an Panelteilnehmern des Sozio-Oekonomischen Panels (SOEP) zum Thema Corona. Insgesamt konnten wir bei allen befragten Eltern eine mäßige Belastung durch die Anforderungen der Beschulung ihrer Kinder Zuhause ausmachen. Besonders belastet fühlten sich jedoch Eltern mit einem niedrigen Bildungsabschluss und alleinerziehende Eltern, insbesondere wenn sie zur Zeit der Schulschließungen erwerbstätig waren. Unsere Analysen legen nahe, dass gerade diese Elterngruppen Probleme hatten, den Anforderungen, die eine Beschulung Zuhause mit sich bringt, unter den gegebenen Umständen umfasse" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Care-Arrangements and Parental Well-Being during the COVID-19 Pandemic in Germany (2020)
Zitatform
Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2020): Care-Arrangements and Parental Well-Being during the COVID-19 Pandemic in Germany. (IAB-Discussion Paper 35/2020), Nürnberg, 44 S.
Abstract
"Diese Studie untersucht die kurzfristigen Folgen für die Betreuungsarrangements von Eltern, die während der COVID-19-Pandemie in Deutschland von der Schul- und Kita-Schließung betroffen waren und die daraus resultierenden Veränderungen im ihrem Wohlbefinden. Mit multinomialen logistischen Regressionen, angewendet auf neue Paneldaten des Nationalen Bildungspanels (NEPS-Corona_CAWI_C2) findet die Studie, dass Mütter eine Schlüsselrolle in den Ad-hoc-Betreuungsarrangements während der COVID-19-Pandemie spielen, was die traditionelle Aufteilung der Familienarbeit bei deutschen Paaren bestätigt. Darüber hinaus veranschaulichen die Ergebnisse die Bedeutung der Arbeitsbedingungen, insbesondere die Möglichkeit des Homeoffice, für den Verhandlungsprozess der Eltern. Entgegen unseren Annahmen wurde das Wohlergehen der Eltern in den ersten Krisenmonaten jedoch nicht durch das gewählte Betreuungsarrangement beeinflusst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kinderbetreuung in der Corona-Krise: Wer betreut, wenn Schulen und Kitas schließen? (2020)
Zitatform
Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2020): Kinderbetreuung in der Corona-Krise: Wer betreut, wenn Schulen und Kitas schließen? (NEPS Corona & Bildung 03), Bamberg, 9 S.
Abstract
"Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, blieben in Deutschland alle Schulen und Kindertagesstätten über mehrere Monate geschlossen. Dies hat vor allem berufstätige Eltern vor besondere Herausforderungen gestellt. Mit Hilfe von Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) zeigt dieser Bericht, wie Eltern die Betreuung ihrer Kinder in den ersten Monaten der COVID-19-Pandemie organisiert haben. Zwei Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Von wem wurden Schul- und Kitakinder während dieser Zeit betreut? Und wie hat der berufliche Alltag von erwerbstätigen Müttern und Vätern die Kinderbetreuung beeinflusst?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Care-Arrangements and Parental Well-Being during the COVID-19 Pandemic in Germany (2020)
Zitatform
Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2020): Care-Arrangements and Parental Well-Being during the COVID-19 Pandemic in Germany. (LIfBi working paper 91), Bamberg, 39 S. DOI:10.5157/LIfBi:WP91:2.0
Abstract
"This study examines the short-term consequences for care-arrangements and resulting changes in well-being among parents, who were affected by the closure of schools and institutional childcare during the COVID-19 pandemic in Germany. By applying multinomial logistic regression models to novel panel data from the National Educational Panel Study (NEPS-Corona_CAWI_C2), the study finds that mothers play a key role in the ad-hoc care-arrangements during the COVID-19 pandemic confirming the traditional division of family work in German couples. Moreover, the results illustrate the importance of working conditions, especially the possibility of remote work, in the bargaining processes of parents. However, contrary to our assumptions, parents’ well-being was not influenced by the chosen care-arrangement during the first months of the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Unter Corona: Männer gewinnen mit und für Sorgearbeit (2020)
Abstract
"Der Corona-Lock-Down im Frühjahr 2020 hat für Familien gravierende Veränderungen mit sich gebracht. Um die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen, wurden Kitas, Schulen sowie viele Unternehmen und Betriebe geschlossen. Viele Familien und damit auch Männer und Väter fanden sich plötzlich in eine völlig neue Situation gestellt. In den Familien wurden Ressourcen zur Krisenbewältigung mobilisiert, wobei sich insbesondere Frauen mit zusätzlicher Sorgearbeit konfrontiert sahen. Die unentgeltlich erbrachte private Sorgearbeit wurde auf einmal deutlich sichtbar und in ihrer Bedeutung für das Funktionieren unserer (Erwerbsarbeits-)Gesellschaft unmittelbar spürbar." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbstätige Mütter tragen Hauptlast zusätzlicher Sorgearbeit in Corona-Zeiten - Forscherinnen warnen vor langfristigen Nachteilen: Befragung unter rund 7700 Erwerbstätigen (2020)
Zitatform
(2020): Erwerbstätige Mütter tragen Hauptlast zusätzlicher Sorgearbeit in Corona-Zeiten - Forscherinnen warnen vor langfristigen Nachteilen. Befragung unter rund 7700 Erwerbstätigen. (WSI-Pressedienst), Düsseldorf, 6 S.
Abstract
"Die Coronakrise stellt eine enorme Belastung dar für das Gesundheitswesen, die Volkswirtschaft, den Sozialstaat – und für die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern. Bestehende Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern nehmen momentan zu, Fortschritte bei der Aufteilung von Erwerbs- und unbezahlter Sorgearbeit werden in vielen Familien zumindest zeitweilig zurückgenommen. Diese Tendenz ist in Haushalten mit niedrigeren oder mittleren Einkommen stärker ausgeprägt als bei höheren Einkommen, auch weil Personen mit höheren Einkommen generell während der Pandemie seltener ihre Erwerbsarbeit einschränken müssen. Das zeigen Ergebnisse einer aktuellen Online-Befragung, für die im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung 7677 Erwerbstätige interviewt wurden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Familien in der Corona-Zeit: Herausforderungen, Erfahrungen und Bedarfe: Ergebnisse einer repräsentativen Elternbefragung im April und Mai 2020 (2020)
Abstract
"Die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 haben Familien besonders betroffen. Wie sich die Lebenssituation von Eltern mit Kindern unter 15 Jahren in dieser Zeit verändert hat und wie sie mit den Herausforderungen umgegangen sind, zeigen Ergebnisse einer repräsentativen Allensbach-Befragung vom April/Mai 2020." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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