Integrierte Erwerbsbiografien (IEB)
Die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB sind Registerdaten der Bundesagentur für Arbeit (BA), die individuelle Informationen zu Beschäftigungszeiten, Bezugszeiten von SGB-II- bzw. SGB-III-Leistungen beinhalten sowie Informationen zu Zeiten, in denen arbeitsmarktpolitische Maßnahmen absolviert wurden. Die IEB enthalten umfassende und tagesgenaue Angaben zu Beschäftigung, Verdiensten, Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug, Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeit und einigen persönlichen Merkmalen von Erwerbspersonen, die für die wissenschaftlichen Analysen von IAB-Mitarbeitenden genutzt werden können.
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Literaturhinweis
Working from Home Increases Work-Home Distances (2024)
Zitatform
Coskun, Sena, Wolfgang Dauth, Hermann Gartner, Michael Stops & Enzo Weber (2024): Working from Home Increases Work-Home Distances. (IAB-Discussion Paper 06/2024), Nürnberg, 39 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2406
Abstract
"Wir untersuchen, wie die verstärkte Nutzung von Homeoffice während und nach der Covid-19-Pandemie die Art und Weise beeinflusst, wie der Arbeitsmarkt und die Wahl von Wohn- und Arbeitsort interagieren. Für unsere Analyse kombinieren wir Individualdaten zu Erwerbsbiografien in Deutschland und einen neuen Homeoffice-Potenzialindikator, der auf umfassenden Daten zu berufsspezifischen Arbeitsbedingungen basiert. Wir stellen fest, dass sich im Zuge der Covid-19-Pandemie Arbeitsplatz und Wohnort von Beschäftigten in Berufen, die von zu Hause aus ausgeübt werden können, weiter entfernt haben: Der Zusammenhang zwischen Homeoffice-Potenzial und Entfernung zwischen Arbeitsplatz und Wohnort hat seit 2021 stetig zugenommen. Zuvor war der Zusammenhang über einen längeren Zeitraum stabil. Der Effekt ist für neue Arbeitsplätze im Vergleich zu bestehenden Arbeitsplätzen sehr viel größer. Im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie, sind Jobs mit hohem Homeoffice-Potenzial im Durchschnitt weiter entfernt von den Wohnorten der Beschäftigten, die in diese Jobs gewechselt haben. Der größere Teil dieses Effekts ist auf Arbeitsplätze in Großstädten zurückzuführen, was darauf hindeutet, dass die Arbeit von zu Hause aus die Einschränkungen durch angespannte Wohnungsmärkte mildert. Wir finden dabei keine signifikanten Hinweise darauf, dass sich Pendelgewohnheiten bei Frauen oder Männern stärker verändert haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Coskun, Sena ; Dauth, Wolfgang ; Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ; Stops, Michael ;Ähnliche Treffer
Weiterführende Informationen
Kurzfassung in: IZA world of labor, (2024), 16.04.2024, 1 S. -
Literaturhinweis
Working from Home Increases Work-Home Distances (2024)
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Coskun, Sena, Wolfgang Dauth, Hermann Gartner & Michael Stops (2024): Working from Home Increases Work-Home Distances. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16855), Bonn, 38 S.
Abstract
"This paper examines how the shift towards working from home during and after the Covid-19 pandemic shapes the way how labor market and locality choices interact. For our analysis, we combine large administrative data on employment biographies in Germany and a new working from home potential indicator based on comprehensive data on working conditions across occupations. We find that in the wake of the Covid-19 pandemic, the distance between workplace and residence has increased more strongly for workers in occupations that can be done from home: The association of working from home potential and work-home distance increased significantly since 2021 as compared to a stable pattern before. The effect is much larger for new jobs, suggesting that people match to jobs with high working from home potential that are further away than before the pandemic. Most of this effect stems from jobs in big cities, which indicates that working from home alleviates constraints by tight housing markets. We find no significant evidence that commuting patterns changed more strongly for women than for men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Working from Home Increases Work-Home Distances (2024)
Zitatform
Coskun, Sena, Wolfgang Dauth, Hermann Gartner, Michael Stops & Enzo Weber (2024): Working from Home Increases Work-Home Distances. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 18914), London, 38 S.
Abstract
"Wir untersuchen, wie die verstärkte Nutzung von Homeoffice während und nach der Covid-19-Pandemie die Art und Weise beeinflusst, wie der Arbeitsmarkt und die Wahl von Wohn- und Arbeitsort interagieren. Für unsere Analyse kombinieren wir Individualdaten zu Erwerbsbiografien in Deutschland und einen neuen Homeoffice-Potenzialindikator, der auf umfassenden Daten zu berufsspezifischen Arbeitsbedingungen basiert. Wir stellen fest, dass sich im Zuge der Covid-19-Pandemie Arbeitsplatz und Wohnort von Beschäftigten in Berufen, die von zu Hause aus ausgeübt werden können, weiter entfernt haben: Der Zusammenhang zwischen Homeoffice-Potenzial und Entfernung zwischen Arbeitsplatz und Wohnort hat seit 2021 stetig zugenommen. Zuvor war der Zusammenhang über einen längeren Zeitraum stabil. Der Effekt ist für neue Arbeitsplätze im Vergleich zu bestehenden Arbeitsplätzen sehr viel größer. Im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie, sind Jobs mit hohem Homeoffice-Potenzial im Durchschnitt weiter entfernt von den Wohnorten der Beschäftigten, die in diese Jobs gewechselt haben. Der größere Teil dieses Effekts ist auf Arbeitsplätze in Großstädten zurückzuführen, was darauf hindeutet, dass die Arbeit von zu Hause aus die Einschränkungen durch angespannte Wohnungsmärkte mildert. Wir finden dabei keine signifikanten Hinweise darauf, dass sich Pendelgewohnheiten bei Frauen oder Männern stärker verändert haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Coskun, Sena ; Gartner, Hermann ; Stops, Michael ; Dauth, Wolfgang ; Weber, Enzo ; -
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Coworker Networks from Student Jobs: A Flying Start at Labor Market Entry? (2024)
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Demir, Gökay, Friederike Hertweck, Malte Sandner & Ipek Yükselen (2024): Coworker Networks from Student Jobs: A Flying Start at Labor Market Entry? (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17541), Bonn, 34 S.
Abstract
"This paper analyzes the impact of college students’ coworker networks formed during student jobs on their labor market outcomes after graduation. For our analysis, we use novel data that links students’ administrative university records with their pre- and postgraduation employment registry data and their coworker networks. Our empirical strategy exploits variation in the timing and duration of student jobs, controlling for a variety of individual and network characteristics, as well as firm-by-occupation fixed effects, eliminating potential selection bias arising from non-random entry into student jobs and networks. The results show that students who work alongside higher-earning coworkers during their student jobs earn higher wages in their first post-graduation employment. Two key mechanisms appear to drive this effect: (1) sorting into higher-paying firms after graduation, facilitated by coworker referrals, and (2) enhanced field-specific human capital through exposure to skilled colleagues. However, the initial wage advantage from higherearning coworker networks diminishes over time as students with worse networks catch up. Our findings contribute to the understanding of how early career networks shape labor market outcomes and facilitate a smoother transition from higher education to graduate employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: Ruhr economic papers, 1127 -
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Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Gute Arbeitsmarktintegration trotz bürokratischer Hürden und Diskriminierung (2024)
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Fendel, Tanja & Boris Ivanov (2024): Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Gute Arbeitsmarktintegration trotz bürokratischer Hürden und Diskriminierung. (IAB-Kurzbericht 21/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2421
Abstract
"Aufgrund des demografischen Wandels wird Erwerbsmigration aus Nicht-EU-Staaten immer wichtiger. Um sie zu unterstützen, wurden im Jahr 2020 im Rahmen des Fachkräfteeinwanderungsgesetz verschiedene gesetzliche Reformen umgesetzt. Im Kurzbericht werden die Arbeitsmarktintegration, der Einwanderungsprozess und die Diskriminierungserfahrungen der Migrant*innen untersucht, die diese neuen Regelungen genutzt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Changing Fertility and Heterogeneous Motherhood Effects: Revisiting the Effects of a Parental Benefits Reform (2024)
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Fitzenberger, Bernd & Arnim Seidlitz (2024): Changing Fertility and Heterogeneous Motherhood Effects: Revisiting the Effects of a Parental Benefits Reform. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16966), Bonn, 54 S.
Abstract
"Using a semiparametric event study approach with a control group, we estimate the effect of motherhood on labor market outcomes in Germany, the child penalty. We further investigate how the 2007 parental benefits reform changed the child penalty while accounting for fertility effects. A large novel data set linking data from two administrative sources provides information on all births. Our estimation approach accounts for motherhood being a staggered treatment. The reform has small positive medium-run effects employment outcomes. It changes the selection into fertility and shows heterogeneous effects. However, the reform did little to reduce the average child penalty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IAB-Discussion Paper, 08/2024 -
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Hohe Dynamik bei Leistungsminderungen in der Grundsicherung: Was passiert nach einem Sanktionsereignis? (2024)
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Fitzenberger, Bernd, Julia Schmidtke & Leonie Wicht (2024): Hohe Dynamik bei Leistungsminderungen in der Grundsicherung: Was passiert nach einem Sanktionsereignis? (IAB-Kurzbericht 23/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2423
Abstract
"Sanktionen in der Grundsicherung spielten vor dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im November 2019 eine weitaus größere Rolle als derzeit. Im Fokus bisheriger Untersuchungen standen umgesetzte Sanktionen, das heißt tatsächlich erfolgte Leistungsminderungen. Ihnen geht ein die Sanktion begründendes Ereignis (Sanktionsereignis) und die formale Feststellung einer Sanktion, welche zu einer Leistungsminderung führt, voraus. Auf Basis administrativer Daten der BA-Statistik beschreibt der Kurzbericht die zeitliche Abfolge nach Sanktionsereignissen im ersten Halbjahr 2018." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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How many gaps are there? Investigating the regional dimension of the gender commuting gap (2024)
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Fuchs, Michaela, Ramona Jost & Antje Weyh (2024): How many gaps are there? Investigating the regional dimension of the gender commuting gap. In: Papers in Regional Science, Jg. 103, H. 1, 2024-01-15. DOI:10.1016/j.pirs.2024.100005
Abstract
"This paper investigates the gender gap in commuting by differentiating between the place of residence and work in urban and rural regions. Using administrative geo-referenced data for Germany and applying decomposition techniques, we provide evidence for a triple gap in commuting to the disadvantage of women. Apart from the overall gap, the regional disaggregation uncovers a further gap among workers commuting between rather than within regions, with the highest gap among commuters between rural regions. Occupational segregation and establishment size are the most relevant factors for explaining the gender commuting gaps." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))
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Regionale Unterschiede im Gender Pay Gap in Deutschland 2022 (2024)
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Fuchs, Michaela, Anja Rossen & Antje Weyh (2024): Regionale Unterschiede im Gender Pay Gap in Deutschland 2022. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 18 S.
Abstract
"Dass Frauen in Deutschland weniger verdienen als Männer, gilt gemeinhin als bekannt. Die nationale Betrachtung verdeckt jedoch große Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen. Im Folgenden zeigen wir diese regionalen Unterschiede im so genannten Gender Pay Gap (GPG) auf. Datengrundlage bildet hierbei der nominale Lohn (brutto), den sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte zum Stichtag 30.06.2022 in einer bestimmten Region verdient haben. Dass Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten als Männer, ist also für diese Kennziffer irrelevant." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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The Quality-Weighted Matching Function: Did the German Labor Market Reforms Trade-Off Efficiency against Job Quality? (2024)
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Gartner, Hermann, Thomas Rothe & Enzo Weber (2024): The Quality-Weighted Matching Function: Did the German Labor Market Reforms Trade-Off Efficiency against Job Quality? In: Journal of Money, Credit, and Banking, Jg. 56, H. 7, S. 1905-1914., 2022-08-22. DOI:10.1111/jmcb.13064
Abstract
"We evaluate the quantity–quality trade-off on the labor market by estimating an augmented matching function weighting the matches by quality measures. We use the approach to evaluate the German labor market reforms conducted between 2003 and 2005. Indeed, we find a significant quantity–quality trade-off. However, even after controlling for job quality, a good half of the positive effect of the reforms on matching efficiency remains." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))
Ähnliche Treffer
früher (möglw. abweichend) erschienen als: IAB-Discussion Paper -
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The Speed of Earnings Responses to Taxation and the Role of Firm Labor Demand (2024)
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Gudgeon, Matthew & Simon Trenkle (2024): The Speed of Earnings Responses to Taxation and the Role of Firm Labor Demand. In: Journal of labor economics, Jg. 42, H. 3, S. 793-835., 2022-12-01. DOI:10.1086/723831
Abstract
"This paper studies the speed at which workers’ pre-tax earnings respond to tax changes along the intensive margin. We do so in the context of Germany, where a large notch in the tax schedule induces sharp bunching in the earnings distribution. We analyze earnings responses to two policy reforms that shift this notch outward and find clear evidence that frictions delay the earnings responses of over 38% of workers. We propose that heterogeneity in firm labor demand plays a key role in generating the observed differences in the speed of workers’ earnings responses and provide supporting evidence." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))
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Should States Allow Early School Enrollment? An Analysis of Individuals’ Long-Term Labor Market Effects (2024)
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Görlitz, Katja, Pascal Heß & Marcus Tamm (2024): Should States Allow Early School Enrollment? An Analysis of Individuals’ Long-Term Labor Market Effects. (Ruhr economic papers 1104), Essen, 39 S.
Abstract
"Diese Studie umfasst eine Evaluation von Einschulungsgesetzen, die eine vorzeitige Einschulung von Kindern erlauben. Sie untersucht die Auswirkungen einer vorzeitigen Einschulung auf die Bildungsabschlüsse, die Löhne und die Beschäftigung. Eine vorzeitige Einschulung ist/war lediglich in einigen Bundesländer und in ausgewählten Jahren erlaubt. Diese Unterschiede und Änderungen zwischen den Bundesländern und Schülerkohorten werden genutzt, um die Wirkung zu messen. Die Ergebnisse zeigen, dass männliche Schüler mit vorzeitiger Einschulung weniger Schuljahre absolvieren, früher in den Arbeitsmarkt eintreten und im Alter von etwa 16 Jahren häufiger erwerbstätig sind. Außerdem sind die Löhne dieser Schüler im Erwachsenenalter höher als bei regulär eingeschulten Personen. Die positiven Lohneffekte bleiben bis zum Alter von 35 Jahren bestehen. Die Ergebnisse für Frauen ähneln grob denen für Männer, sie sind jedoch weniger überzeugend geschätzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Do employers learn more from referrals than from other recruitment channels? (2024)
Zitatform
Gürtzgen, Nicole & Laura Pohlan (2024): Do employers learn more from referrals than from other recruitment channels? In: Labour Economics, Jg. 89, 2024-05-16. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102574
Abstract
"We study whether referrals deliver better information about the productivity of new hires than other recruiting channels. Using combined vacancy-register data, we document that referrals are associated with less screening and lower search costs. We demonstrate that the referral wage premium is informative on referrals’ information advantage only if differences in screening are accounted for. Consistent with the predictions from a learning model, referrals increase new hires’ job stability and wages, with the effects diminishing over time. Results suggest that the referral information advantage is particularly pronounced for males and when employers use referrals as the only search channel." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))
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The welfare costs of job loss and decarbonization - evidence from Germany's coal phase out (2024)
Zitatform
Haywood, Luke, Markus Janser & Nicolas Koch (2024): The welfare costs of job loss and decarbonization - evidence from Germany's coal phase out. In: Journal of the Association of Environmental and Resource Economists, Jg. 11, H. 3, S. 577-611., 2023-05-23. DOI:10.1086/726425
Abstract
"Der Verlust von Arbeitsplätzen in Branchen mit hohem Anteil an Verbrennungstechnologien steht häufig im Mittelpunkt der klimapolitischen Diskussion. Warum sind Arbeitsplatzverluste teuer? Wer ist am stärksten betroffen? Wie können die Wohlfahrtskosten verringert werden? Wir stellen ein einfaches Modell der Arbeitsplatzsuche vor, um die lebenslangen Wohlfahrtskosten von Arbeitsplatzverlusten zu berechnen. Basierend auf der Grundgesamtheit deutscher Erwerbsbiographien wenden wir das Modell auf eine archetypische fossile Industrie - den Kohlenbergbau - an. Im Gegensatz zum öffentlichen Diskurs spielt Arbeitslosigkeit bei den Wohlfahrtskosten des Arbeitsplatzverlustes nur eine untergeordnete Rolle, während Lohnunterschiede und Arbeitsplatzsicherheit wesentlich wichtiger sind. Kontrafaktische Simulationen quantifizieren den Anstieg der Wohlfahrtskosten einer schnelleren Dekarbonisierung und den potenziellen Nutzen von maßgeschneiderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation der Erweiterung der Berufseinstiegsbegleitung: Evidenz für Westdeutschland (2024)
Zitatform
Heß, Pascal (2024): Evaluation der Erweiterung der Berufseinstiegsbegleitung: Evidenz für Westdeutschland. (IAB-Forschungsbericht 15/2024), Nürnberg, 23 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2415
Abstract
"Eine der größten Herausforderungen der Arbeitsmarktpolitik ist der aktuelle und künftige Fachkräftemangel. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, dass in Deutschland aktuell Ausbildungsstellen nicht besetzt werden, während gleichzeitig etwa 29.000 Jugendliche keine Ausbildung finden. Diese Diskrepanz könnte beispielsweise durch aktive Arbeitsmarktpolitik aufgelöst oder zumindest gemildert werden. Dieser Forschungsbericht betrachtet vor diesem Hintergrund die Effekte der sogenannten Berufseinstiegsbegleitung, eines Förderprogramms der Bundesagentur für Arbeit (BA) zum Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt. Das Programm findet in der Schule statt und wird zusätzlich zu den Berufsorientierungsmaßnahmen der jeweiligen Schulen angeboten. Es soll benachteiligten Jugendlichen dabei helfen (1) einen Schulabschluss zu erreichen und (2) den komplexen Übergang in den Ausbildungsmarkt zu meistern. Das Programm zielte dabei vor allem auf diejenigen Jugendlichen, die aufgrund mangelnder elterlicher Unterstützung bzw. schlechten schulischen Leistungen Gefahr laufen, keine Ausbildungsstelle zu finden. In diesem Forschungsbericht wird die Erweiterung der Berufseinstiegsbegleitung aus dem Jahr 2015 betrachtet, die durch den Europäischen Sozialfonds kofinanziert und deswegen nur in wirtschaftlich schwächeren Regionen umgesetzt wurde. Wirtschaftlich schwächere Regionen sind auf der Ebene der Regierungsbezirke (oder EU NUTS2-Regionen) definiert. In wirtschaftlich schwachen Regionen kann es allerdings auch wirtschaftlich stärkere Landkreise geben, die trotz ihrer wirtschaftlichen Stärke zusätzlich gefördert werden. Umgekehrt kann es aber auch in wirtschaftlich stärkeren Regionen einzelne Landkreise geben, die sich aufgrund ihrer geringen wirtschaftlichen Stärke eigentlich für eine zusätzliche Förderung qualifiziert hätten, diese aber nicht erhalten haben. Diese Landkreise dienen in dieser Studie als Kontrollgruppe. Der im Bericht gewählte empirische Ansatz vergleicht den Übergangserfolg für diese Kontrollgruppe mit dem Übergangserfolg der Landkreise, die zusätzliche Förderungen erhalten haben. Aus methodischen Gründen konzentriert sich die Analyse auf Westdeutschland. Durch die Erweiterung der Berufseinstiegsbegleitung steigt die Teilnahmequote an diesem Programm um rund 8 Prozentpunkte bzw. 60 Prozent in den sogenannten „Treatmentkreisen“ – also den untersuchten Kreisen mit Förderung – relativ zum Jahr vor der Programmerweiterung und relativ zu den Kontrollkreisen. Die Gesamtkosten des Programms haben sich zum Ende der Observationsperiode hin in den Kreisen mit zusätzlichen finanziellen Mitteln fast verdoppelt. Trotz dieses enormen Anstiegs in der Teilnahmequote und den Gesamtkosten lässt sich kein Effekt der Erweiterung der Berufseinstiegsbegleitung auf Bildungsabschlüsse und Arbeitsmarktergebnisse finden, etwa die Aufnahme einer Ausbildung innerhalb des nächsten Jahres. Im Bericht werden vor allem vier Aspekte für die nicht zufriedenstellenden Ergebnisse benannt: (1) Eine mangelnde Verstetigung der Berufseinstiegsbegleitung und des durchführenden Personals, (2) Unzureichende finanzielle Anreize für die teilnehmenden Jugendlichen , z.B. Beschaffung einer Monatskarte für den ÖPNV, (3) Ausbleibende Kontaktinitiativen nach Ausscheiden aus der Schule, in der die Berufseinstiegsbegleitung angeboten wurde, und (4) das Fehlen von Zwischenzielen vor dem Beenden der Abgangsklasse. Insgesamt besteht bei der Berufseinstiegsbegleitung trotz vielversprechender Ansätze deutliches Potenzial für Verbesserungen. Letztlich könnte eine Kombination aus Schwierigkeiten bei der Implementierung, das Fehlen von definierten Zwischenzielen vor dem Schulende und Finanzierungsproblemen dazu führen, dass ein prinzipiell für benachteiligte Jugendliche geeignetes Programm nicht mehr gefördert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Essays on the Economics of Sickness Absence, Working Conditions and Health in the Labor Market (2024)
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Hiesinger, Karolin (2024): Essays on the Economics of Sickness Absence, Working Conditions and Health in the Labor Market. Regensburg, 200 S. DOI:10.5283/epub.55427
Abstract
"Für Deutschland wird eine der wichtigsten Herausforderungen der nächsten Jahre darin bestehen, den Fachkräftemangel in einer alternden Gesellschaft zu überwinden. Eine mögliche Maßnahme ist die Beschäftigungsförderung von gesundheitlich eingeschränkten Personen. Daher ist ein Verständnis der relevanten Institutionen zentral, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sozialschutz und Beschäftigungsförderung für gesundheitlich beeinträchtigte oder behinderte Menschen zu finden. Ziel dieser Dissertation ist es, die Folgen gesundheitlicher Schocks und die Rolle der Arbeitsbedingungen in Form gesundheitsbezogener Institutionen für die Beschäftigung gesundheitlich beeinträchtigter Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu beleuchten. Dazu wird zunächst analysiert, wie sich der Kündigungsschutz auf die langfristigen krankheitsbedingten Fehlzeiten von Arbeitnehmern und die Wahrscheinlichkeit einer unfreiwilligen Arbeitslosigkeit nach Krankheit auswirkt (Kapitel 1). Danach wird in Kapitel 2 untersucht, ob die Schwerbehindertenquote in Deutschland und ihre Nichteinhaltung die Nachfrage der Unternehmen nach behinderten Beschäftigten beeinflusst. Schließlich werden in Kapitel 3 die individuellen Auswirkungen des Eintritts einer Behinderung auf Beschäftigung und Einkommen beleuchtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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New Empirical Findings about the Interaction between Public Employment Agency and Private Search Effort (2024)
Zitatform
Holzner, Christian & Makoto Watanabe (2024): New Empirical Findings about the Interaction between Public Employment Agency and Private Search Effort. (CESifo working paper), München, 46 S.
Abstract
"The Public Employment Agency (PEA) helps unemployed to find work and mediates PEAregistered job vacancies to job seekers via vacancy referrals. Using the spatial and temporal variation resulting from the regional roll-out of the Hartz 3 reform we are able to show that Hartz 3, which changed the counseling process of unemployed, decreased the fraction of unemployed that received vacancy referrals, increased the job-finding probability of unemployed without vacancy referrals, left the job-finding probability of unemployed with vacancy referrals unaffected, and increased average wages of newly hired, previously unemployed. Since the existing literature is not able to explain this set of findings, we develop a simple theoretical directed search model, which does. It does so by considering the interaction between the private market and the intermediation provided by the PEA." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Do caseworker meetings prevent unemployment? Evidence from a field experiment (2024)
Zitatform
Homrighausen, Pia & Michael Oberfichtner (2024): Do caseworker meetings prevent unemployment? Evidence from a field experiment. (LASER discussion papers 150), Erlangen, 28 S.
Abstract
"Caseworker meetings have been shown to accelerate exit from unemployment. We explore whether they are also effectual before entering unemployment. In a natural field experiment, we offer caseworker meetings to workers at risk of losing their jobs while they are still employed. We find that the offer induces additional meetings and substantially shifts the first meeting forward but has no effect on entry into unemployment or on labor market outcomes within one year. The intervention does not alter jobseekers' search behavior, which likely explains its inefficacy" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsuchend, aber noch nicht arbeitslos: Die Wirkung früher Gesprächsangebote durch die Agenturen für Arbeit (2024)
Zitatform
Homrighausen, Pia & Michael Oberfichtner (2024): Arbeitsuchend, aber noch nicht arbeitslos: Die Wirkung früher Gesprächsangebote durch die Agenturen für Arbeit. (IAB-Forschungsbericht 08/2024), Nürnberg, 24 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2408
Abstract
"Personen, deren Ausbildungs‑ oder Arbeitsverhältnis endet, sind grundsätzlich verpflichtet, sich frühzeitig arbeitsuchend zu melden. Diese Verpflichtung soll zu einem schnellen Beginn der Vermittlung durch die Agenturen für Arbeit führen und so den Übergang in Arbeitslosigkeit vermeiden oder die Dauer in Arbeitslosigkeit verkürzen. Ein wesentlicher Teil der Vermittlungsbemühungen ist das Erstgespräch zwischen der Vermittlungsfachkraft und der arbeitsuchenden Person. Basierend auf einem Modellprojekt mit Zufallsauswahl untersuchen wir, wie sich das Angebot eines zeitnahen Erstgesprächs vor dem Ende der Beschäftigung auf die Erwerbsverläufe teilnehmender Arbeitsuchender auswirkt. Im Modellprojekt wurden Personen, die sich mindestens einen Monat vor dem erwarteten Ende ihrer Beschäftigung arbeitsuchend melden, zufällig einer von zwei Gruppen zugewiesen. Personen in der Gruppe „frühes Gesprächsangebot“ bekamen einen Termin für ein möglichst zeitnahes Erstgespräch nach ihrer Arbeitsuchendmeldung angeboten. Personen in der Gruppe „spätes Gesprächsangebot“ wurde das Gespräch für einen Zeitpunkt kurz vor dem erwarteten Beschäftigungsende angeboten. Die Ergebnisse des Modellprojekts zeigen, dass Personen in der Gruppe „frühes Gesprächsangebot“ schneller ein erstes Gespräch mit der Agentur für Arbeit und insgesamt mehr Gespräche führten. Vergleicht man die Eintritte in Arbeitslosigkeit, die Dauern in Arbeitslosigkeit und in Beschäftigung sowie das Einkommen zwischen den beiden Gruppen, unterscheiden sich die beiden Gruppen nicht erkennbar voneinander. Diese Befunde – mehr Gespräche, keine unterschiedlichen Erwerbsverläufe – zeigen sich ebenfalls bei getrennten Auswertungen für verschiedene sozio‑ökonomischen Gruppen. Die Studie erlaubt keine abschließenden Aussagen über die Gründe dafür, dass sich keine Effekte auf die Erwerbsverläufe zeigen. Ergänzende Auswertungen weisen auf zwei mögliche Ursachen hin: Erstens wird ein großer Teil der zusätzlichen Gespräche mit Personen geführt, die ihren Job nicht verlieren. Zweitens zeigt eine Online‑Befragung keine stärkeren eigenen Suchaktivitäten bei Personen in der Gruppe „frühes Gesprächsangebot“. Da die zusätzlichen Gespräche, die durch die Einladung der Agenturen initiiert werden, die Arbeitsmarktergebnisse nicht verbessern, erscheint es für eine effiziente Ressourcenallokation nicht zielführend, mit allen Arbeitsuchenden frühzeitige Erstgespräche anzustreben. Dieser Befund schließt jedoch nicht aus, dass frühzeitige Gespräche bei anderen Arbeitsuchenden, beispielsweise wenn sie solche Gespräche aktiv einfordern, positive Effekte haben könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Assessing and Improving Data Quality in Linked Panel Surveys - With a Focus on Panel and Linkage Consent (Bias) (2024)
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Hülle, Sebastian (2024): Assessing and Improving Data Quality in Linked Panel Surveys - With a Focus on Panel and Linkage Consent (Bias). Bielefeld, 197 S. DOI:10.4119/unibi/2992206
Abstract
"The analytical potential of linked panel surveys is great. Nevertheless, rising costs, declining response and linkage consent rates threaten their data quality. They frequently rely on respondent´s informed consent for further panel participation and linkage which is only provided by a (selective) subgroup. Failure to obtain panel and linkage consent decreases their analytical potential and affects their data quality. This dissertation examines the data quality of linked panel surveys, focusing on panel consent (bias) and linkage consent (bias) (RQ1) and strategies for improvement (RQ2). It introduces a new conceptual framework for assessing and improving the data quality of linked panel surveys, focusing on panel and linkage consent, compatible with the Total Survey Error paradigm. The framework models crucial data-generating processes that affect data quality in the first panel wave, namely nonresponse bias, panel consent bias, linkage consent bias, and validity. The framework is flexible as it covers the option of improving data quality through repeated requests for panel and linkage consent, and can therefore be applied to unlinked panels or linked cross-sectional surveys. This cumulative dissertation consists of four research articles and is located within survey methodology. The first article examines mode effects on linkage consent rates and linkage consent bias. The analyses are based on the „Legitimation of Inequality over the Life-Span“ (LINOS) panel that has an experimental design that randomly allocated respondents to a face-to-face sample or a web/mail sample. The self-administered modes yielded a much lower linkage consent rate, as the mode effect of 40 percentage points indicates. To assess linkage consent bias, the consent indicator was linked to an administrative database. Reassuringly, the results showed that, on average, linkage consent biases were relatively small for several administrative variables, regardless of mode. This supports the growing practice of replacing expensive interviewer-administered modes with less expensive self-administered modes. The second article consequently continues the investigation of mode effects, but with respect to panel consent rates and bias, and examines how repeated panel consent requests can improve these outcomes. The analyses are also based on the LINOS panel. The findings revealed that repeated consent requests in the form of follow-up phone calls and postcards can significantly improve panel consent rates (by around 26 percentage points) in the self-administered modes, thus reducing the gap in panel consent rates compared to the interviewer-administered mode by almost half. The panel consent bias analysis showed that, although the biases in the self-administered sample (compared to the face-to-face sample) still tended to be larger, the repeated panel consent requests helped to reduce these biases to a more tolerable level. A contribution to the TSE literature is the finding that panel consent bias was a smaller source of bias than nonresponse bias, and that sometimes these biases offset each other. The third article reviews literature on linkage and panel consent, differentiating between the survey design aspects of requests´ wording (arguments and framings) and placement (within and between waves) as well as repeated requests (within and between waves). It introduces Goal-Framing Theory (GFT) as theoretical framework for deriving hypotheses about the effectiveness of linkage arguments to survey methodology. Analyses are based on the recruitment wave of the panel survey „Quality of Life and Social Participation“ that has an innovative survey design optimized to maximize panel and linkage consent. It is the first panel covering repeated requests for both consents. Repeated requests reduced the number of non-consenters by 57 % for panel consent and by 54 % for linkage consent. The linkage wording is randomly varied in an experiment to test hypotheses from GFT that are largely supported. E.g. linkage consent rates are higher at the first request when applying the argument of time savings (hedonic goal frame) rather than referring to an improved meaningfulness of study results (normative goal frame). Linkage consent rates were (29 percentage points) higher when using different arguments between repeated requests during the interview, as opposed to repeating the same argument as before. The results on the determinants of (changing) linkage and panel consent due to repeated requests show a negative effect of privacy concerns and a positive effect of intrinsic motivation for both types of consent and a positive effect of extrinsic motivation for linkage consent. The article closes with recommendations of how to improve linkage and panel consent rates. The fourth article shifts the focus to assessing and improving the validity of linked panel surveys, particularly the data quality for substantive constructs. Using order-related justice attitudes (ORJA) as an example, it addresses the shortcomings of previous measures. Using three different datasets, the article introduces and validates the Basic Social Justice Orientations (BSJO) scale, which provides a more comprehensive measurement instrument of ORJA. This scale is compatible with psychological, sociological justice, and welfare state research and captures individual preferences for the four basic justice principles: equality, need, equity, and entitlement. In conclusion, this dissertation has developed a conceptual framework for maximizing panel and linkage consent rates, focusing on the effectiveness of repeated consent requests within a panel's recruitment wave. The results show that these repeated requests can reduce the number of non-consenters by half, making them a valuable survey design feature, particularly to counteract the consequences of both decreasing response and linkage consent rates, and in the context of spreading web surveys. Repeated requests therefore represent a notable advance in the survey methodology toolkit in terms of improving linkage and panel consent rates, potentially minimizing respective biases, improving data quality and enhancing the research potential of a linked panels." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Hiring and the Dynamics of the Gender Gap (2024)
Illing, Hannah; Schwank, Hanna; Tô, Linh T.;Zitatform
Illing, Hannah, Hanna Schwank & Linh T. Tô (2024): Hiring and the Dynamics of the Gender Gap. (ECONtribute discussion paper 339), Köln ; Bonn, 67 S.
Abstract
"We investigate how the same hiring opportunity leads to different labor market outcomes for male and female full-time workers. To study firms' wage-setting behavior following exogenous vacancies, we analyze the wages of new hires after sudden worker deaths between 1981 and 2016. Using administrative data from Germany, we apply a novel technique to identify external replacement workers, and we use machine learning to compare replacements hired for comparable positions by similar firms. We find that female replacement workers' starting wages are, on average, 10 log points lower than those of replacing men of the same productivity. Differences in labor supply, within-firm adjustments, or outside options do not explain this gap; instead, we attribute it to gender differences in bargaining. We conclude that a significant portion of the gender wage gap emerges within firms at the hiring stage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Illing, Hannah; -
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The Gender Gap in Earnings Losses After Job Displacement (2024)
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Illing, Hannah, Johannes F. Schmieder & Simon Trenkle (2024): The Gender Gap in Earnings Losses After Job Displacement. In: Journal of the European Economic Association, Jg. 22, H. 5, S. 2108-2147., 2023-10-07. DOI:10.1093/jeea/jvae019
Abstract
"We compare men and women who are displaced from similar jobs by applying an event study design combined with propensity score matching and reweighting to administrative data from Germany. After a mass layoff, women’ s earnings losses are about 35% higher than men’ s, with the gap persisting five years after displacement. This is partly explained by women taking up more part-time employment, but even women’ s full-time wage losses are almost 50% higher than men’ s. Parenthood magnifies the gender gap sharply. Finally, displaced women spend less time on job search and apply for lower-paid jobs, highlighting the importance of labor supply decisions." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford Academic) ((en))
Ähnliche Treffer
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen u.d.T. "The Gender Gap in Earnings Losses after Job Displacement" als: IZA discussion paper, 14724
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen u.d.T. "The Gender Gap in Earnings Losses after Job Displacement" als: NBER working paper, 29251
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Persistence of commuting habits: context effects in Germany (2024)
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Jost, Ramona (2024): Persistence of commuting habits: context effects in Germany. In: The Annals of Regional Science, Jg. 72, H. 3, S. 837-862., 2023-05-03. DOI:10.1007/s00168-023-01223-4
Abstract
"In this study, I investigate the commuting behavior of workers in Germany. Using comprehensive geo-referenced administrative employee and form data, I can calculate the exact commuting time and the distance between workers’ residence and workplace locations. Based on a behavioral economic approach (Simonson and Tveresky in J Mark Res 29:281–295, 1992), I show that individual commuting decisions are influenced by wages and individual heterogeneity as well as depending on the context individuals observed in the past. In particular, my results show that previously observed commutes have an impact on subsequent commuting behavior: workers choose longer commuting times in the region they recently moved to when the average commute in the region they left was longer. The results indicate that while selectivity and sorting do not influence the effect of the context, the inclusion of individual fixed effects is crucial." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))
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Which Active Labor Market Policies Work for Male Refugees? Evidence from Germany (2024)
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Kasrin, Zein & Stefan Tübbicke (2024): Which Active Labor Market Policies Work for Male Refugees? Evidence from Germany. In: Journal of Social Policy, Jg. 53, H. 3, S. 727-750., 2022-05-24. DOI:10.1017/S0047279422000605
Abstract
"In this paper, we estimate the causal effects of a set of active labor market programs for male unemployed refugees on welfare who entered Germany between, 2013 and September, 2016. Using rich administrative data, we employ covariate balancing propensity scores combined with inverse probability weighting to estimate effects up to 33 months after the start of treatment. Our results show that relatively short-term training in the form of Schemes by Providers and In-Firm Training, as well as longer-term Further Vocational Training programs have a positive impact on both the employment chances as well as labor market earnings of refugees in the medium run. So-called “One Euro Jobs”, a public employment program, does not yield positive effects on employment or earnings. Sensitivity analyses confirm that our results are unlikely to be driven by unobserved confounding." (Author's abstract, IAB-Doku, © Cambridge University Press) ((en))
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Das Instrument „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ im SGB II: Der Lohnkostenzuschuss zeigt hohe und stabile Beschäftigungseffekte (2024)
Zitatform
Kasrin, Zein & Stefan Tübbicke (2024): Das Instrument „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ im SGB II: Der Lohnkostenzuschuss zeigt hohe und stabile Beschäftigungseffekte. (IAB-Kurzbericht 13/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2413
Abstract
"Obwohl die Arbeitslosenquote in Deutschland seit den Hartz-Reformen stark rückläufig ist, bleibt die Langzeitarbeitslosigkeit – besonders im SGB II – relativ hoch. Um diese zu reduzieren, wurde 2019 mit dem Teilhabechancengesetz das Instrument „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ geschaffen. Unsere Analyse zeigt, wie die Förderung die Arbeitsmarktchancen der Geförderten beeinflusst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Teilnahmewirkung der EvL-Förderung auf die Quote in regulärer Beschäftigung im Zeitverlauf
- Reduktion der SGB-II-Leistungsbezugsquote durch die EvL-Förderung 14 Monate nach Förderende für ausgewählte Subgruppen
- Quoten in regulärer Beschäftigung und im SGB-II-Leistungsbezug 2 Monate und 14 Monate nach EvL-Förderende
- Reduktion der SGB-II-Leistungsbezugsquote durch die EvL-Förderung im Zeitverlauf
- Teilnahmewirkung der EvL-Förderung auf die Quote in regulärer Beschäftigung 14 Monate nach Förderende für ausgewählte Subgruppen
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Help or harm? Examining the effects of active labour market programmes on young adults' employment quality and the role of social origin (2024)
Zitatform
Knize, Veronika & Markus Wolf (2024): Help or harm? Examining the effects of active labour market programmes on young adults' employment quality and the role of social origin. In: Journal of European Social Policy, Jg. 34, H. 5, S. 573-589., 2024-02-29. DOI:10.1177/09589287241268442
Abstract
"Active labor market programs (ALMPs) should help young adults who collect welfare benefits ‘get back on track’. Despite the recent proliferation of research on ALMPs, only scant attention has been paid to their employment quality effects. Aiming to fill this gap, this article evaluates the long-term effects of German ALMPs on young adults’ employment quality. We measure employment quality with two indicators: one on whether someone has a job with earnings below the low wage threshold and the other on whether they have a job with earnings above the low wage threshold. These measures help us assess whether ALMPs prevent young adults from being at risk of poverty again. In addition, we study whether ALMP effects vary by social origin. We distinguish young adults by whether their families collected benefits when they were adolescents, as a marker for disadvantaged social origin. We analyze in-firm training and one-euro jobs as examples for enabling and workfare programs, which exist across other welfare states as well. Empirically, we apply an entropy balancing approach to a self-drawn sample from registry data to analyze ALMP treatment effects. Results show that in-firm training enhances young adults’ employment quality in the long run. The effects tend to be lower for those from disadvantaged families though, indicating that disadvantages embedded in social origin remain. The workfare program harms participants’ employment quality, with those less disadvantaged suffering the greatest damage. Overall, our research provides evidence that in-firm training effectively enables young adults to find a job of higher quality, addressing their risk of social exclusion and proving useful in promoting upward social mobility. Nonetheless, the article also raises urgent issues concerning how the needs of those most vulnerable can be addressed by social policy." (Author's abstract, IAB-Doku, © SAGE) ((en))
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Pflegeberufe und Covid-19-Pandemie: Befürchtete Kündigungswelle ist ausgeblieben (2024)
Zitatform
Kunaschk, Max & Gesine Stephan (2024): Pflegeberufe und Covid-19-Pandemie: Befürchtete Kündigungswelle ist ausgeblieben. (IAB-Kurzbericht 02/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2402
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie belastete den Gesundheits- und Pflegesektor besonders stark. Es war daher zu befürchten, dass infolge der Pandemie mehr Pflegekräfte ihren Job aufgeben würden. In diesem Bericht geht es um die Beschäftigungsentwicklung bei Pflegefachkräften und Pflegehilfskräften in Krankenhäusern, in Pflegeheimen und in der ambulanten Pflege in den Jahren 2016 bis 2021. Entgegen der Erwartung nahm die Zahl der Pflegefach- und Pflegehilfskräfte im untersuchten Zeitraum in der Summe deutlich zu und die Stabilität der Beschäftigung veränderte sich in der Pandemie kaum. Dennoch bleibt der Personalmangel – insbesondere bei den Fachkräften – eine große Herausforderung für den Sektor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Verbleib und Wechsel von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheits- und Pflegesektors
- Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheits- und Pflegesektors
- Median-Entgelt von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheits- und Pflegesektors
- Zahl der geringfügig Beschäftigten in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheits- und Pflegesektors
- Strukturmerkmale der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheits- und Pflegesektors
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The effects of minimum wages on employment and Prices - Evidence from the hairdressing sector (2024)
Kunaschk, Max;Zitatform
Kunaschk, Max (2024): The effects of minimum wages on employment and Prices - Evidence from the hairdressing sector. In: Labour Economics, Jg. 88, 2024-04-04. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102540
Abstract
"This paper provides comprehensive evidence on the labor and product market effects of a high-impact minimum wage introduction in the highly competitive hairdressing sector. Using detailed administrative data, I find negligible overall employment effects, even though the minimum wage substantially increased hourly wages. However, sub-group analyses reveal considerable heterogeneity in the estimated employment effects and suggest shifts away from marginal towards regular employment. Analyses of the price effects suggest that the reform increased output prices considerably, implying that consumers largely paid for the minimum wage." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Kunaschk, Max; -
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Beggars cannot be choosers: The effect of labor market tightness on hiring standards, wages, and hiring costs (2024)
Zitatform
Linckh, Carolin, Samuel Muehlemann & Harald Pfeifer (2024): Beggars cannot be choosers: The effect of labor market tightness on hiring standards, wages, and hiring costs. (Working paper / Swiss Leading House 0217), Zürich, 49 S.
Abstract
"This paper analyzes the relationship between labor market tightness and firms' hiring behavior. We use unique linked employer-employee data to show that firms lower their hiring standards in tight labor markets, but we find no evidence that firms increase the starting wages of new hires. Exploiting detailed data on pre- and post-match hiring costs, we find that both cost components increase with the degree of tightness in the labor market. However, as pre-match search costs make up only a small share of the total hiring costs, our results highlight the importance of the post-match hiring costs for firms' adjustment to tightness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Welcome back! The impact of 'return initiatives' on return migration to rural regions (2024)
Zitatform
Meister, Moritz, Jan Cornelius Peters & Anja Rossen (2024): Welcome back! The impact of 'return initiatives' on return migration to rural regions. In: Journal of economic geography, Jg. 24, H. 5, S. 759-784., 2024-07-22. DOI:10.1093/jeg/lbae028
Abstract
"This article studies the effect of return initiatives in rural regions of Germany on interregional return migration. The initiatives aim to increase return migration by, amongst other things, providing information on local employment opportunities and personal support to workers interested in returning to find a job in the former rural region of residence. Analysing administrative data on individual labor market trajectories through survival analysis and difference-in-differences estimation, we find that return initiatives, on average, promote interregional return migration. Among the considered workers, particularly those in the middle and at the top of the wage distribution are more likely to return." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))
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Credit Supply, Firms, and Earnings Inequality (2024)
Zitatform
Moser, Christian, Farzad Saidi, Benjamin Wirth & Stefanie Wolter (2024): Credit Supply, Firms, and Earnings Inequality. (CRC TR 224 discussion paper series 558), München, 35 S., Anhang.
Abstract
"We study the distributional consequences of monetary policy-induced credit supply in the German labor market. Firms in relationships with banks that are more exposed to the introduction of negative interest rates in 2014 experience a relative contraction in credit supply, associated with lower average wages and employment. Within firms, initially lower-paid workers are more likely to leave employment, while initially higher-paid workers see a relative decline in wages. Between firms, wages fall by more at initially higher-paying employers. Our results suggest that credit affects the distribution of pay and employment both within and between firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Geringqualifizierte ausländische Arbeitskräfte profitieren weniger von den Vorteilen städtischer Arbeitsmärkte als deutsche (2024)
Zitatform
Niebuhr, Annekatrin, Jan Cornelius Peters & Duncan Roth (2024): Geringqualifizierte ausländische Arbeitskräfte profitieren weniger von den Vorteilen städtischer Arbeitsmärkte als deutsche. In: IAB-Forum H. 04.12.2024 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20241204.01
Abstract
"Städtische Arbeitsmärkte bieten einen besonders guten Zugang zu Jobs, die das Sammeln wertvoller Arbeitserfahrung begünstigen. Dies erklärt zum Großteil, warum die Löhne von Beschäftigten in städtischen Arbeitsmärkten mit zunehmender Arbeitserfahrung schneller steigen als die Löhne von Beschäftigten in ländlichen Räumen. Der positive Effekt städtischer Arbeitserfahrung fällt bei deutschen und ausländischen Arbeitskräften im Durchschnitt ähnlich hoch aus. Geringqualifizierte Ausländer*innen profitieren davon dagegen weniger als ungelernte Deutsche, weil sie in Städten einen schlechteren Zugang zu Jobs mit hohem Lernpotenzial haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Dynamic agglomeration effects of foreigners and natives – The role of experience in high-quality sectors, tasks and establishments (2024)
Zitatform
Niebuhr, Annekatrin, Jan Cornelius Peters & Duncan Roth (2024): Dynamic agglomeration effects of foreigners and natives – The role of experience in high-quality sectors, tasks and establishments. In: Regional Science and Urban Economics, Jg. 108, 2024-07-17. DOI:10.1016/j.regsciurbeco.2024.104040
Abstract
"We analyze whether the benefits of work experience that was acquired in denser locations can be explained by the quality of jobs that can be found in agglomerations using administrative data on individual employment biographies of workers in Germany. We find that 79% of the premium for work experience gained in the densest regions can be ascribed to the sectors, tasks and establishments in which experience was acquired. Moreover, we find that foreign and native workers, on average, benefit to a similar extent from dynamic agglomeration effects. However, low-skilled foreign workers receive a lower return to experience gained in dense regions than observationally identical natives. This difference can be explained by the fact that the former gain work experience in lower-quality jobs." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Which Duration of Unemployment Benefits is Perceived as Being Just for Which Groups?: Results from a Factorial Survey Experiment in Germany (2024)
Zitatform
Osiander, Christopher, Monika Senghaas, Gesine Stephan, Olaf Struck & Richard Wolff (2024): Which Duration of Unemployment Benefits is Perceived as Being Just for Which Groups? Results from a Factorial Survey Experiment in Germany. In: Social Policy and Society, Jg. 23, H. 1, S. 103-123., 2021-10-31. DOI:10.1017/S1474746421000956
Abstract
"Welfare states allocate and redistribute resources across different groups. For the social legitimacy of welfare states, public support of redistributive processes and outcomes is crucial. An important aspect in this context is the deservingness or non-deservingness of benefit recipients from the perspective of those who both financially contribute to the system and potentially benefit from it. We invited a random sample of the German labour force to participate in an online-survey. Using a factorial survey experiment, we described fictitious unemployed persons with different attributes and asked survey participants on the just maximum benefit duration for each particular case. Judgements regarding just benefit durations vary along the criteria of reciprocity, control, attitude and need: Respondents grant longer unemployment benefits to older jobseekers, as well as to jobseekers who became involuntarily unemployed, had stable employment careers, have to care for the elderly or are sole earners in the household." (Author's abstract, © The Author(s), 2022 published by Cambridge University Press) ((en))
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Minimum Wages in Concentrated Labor Markets (2024)
Zitatform
Popp, Martin (2024): Minimum Wages in Concentrated Labor Markets. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17357), Bonn, 148 S.
Abstract
"Economists increasingly refer to monopsony power to reconcile the absence of negative employment effects of minimum wages with theory. However, systematic evidence for the monopsony argument is scarce. In this paper, I perform a comprehensive test of this argument by using labor market concentration as a proxy for monopsony power. Labor market concentration turns out substantial in Germany. Absent wage floors, higher concentration reduces wages and employment, reflecting monopsonistic conduct of firms. Sectoral minimum wages lead to negative employment effects in slightly concentrated or more competitive labor markets. This effect weakens with increasing concentration and, ultimately, becomes positive in highly concentrated or monopsonistic markets. Overall, the results lend empirical support to the monopsony argument, implying that conventional minimum wage effects on employment conceal heterogeneity across market forms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Unraveling the Gender Wage Gap: Exploring Early Career Patterns among University Graduates (2024)
Zitatform
Sandner, Malte & Ipek Yükselen (2024): Unraveling the Gender Wage Gap: Exploring Early Career Patterns among University Graduates. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17293), Bonn, 42 S.
Abstract
"A large body of literature has shown that the gender wage gap is small in the first years after graduation and increases gradually with age, largely because of family decisions, i.e., a penalty caused by childbirth. However, the gender wage gap immediately after graduation has received less attention. Using a unique dataset that links 5,000 university graduates with master’s degrees or equivalent from a large German university to detailed employment records from the German social security register, we specifically analyze the gender wage gap at the first job and its dynamics during the initial years of their careers after graduation. We find that a significant gender wage gap already exists in the first job after graduation, even before most young individuals make family decisions. However, this gender wage gap decreases in the first year after entering the labor market and then increases slowly over time. We attribute this initial decrease in the gender wage gap to female university graduates experiencing greater returns from firm and occupational changes than their male counterparts. This suggests that women may use these changes to address skill mismatches, which are more common among women than men in their first job." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Effects of UI Caseworkers on Job Search Effort (2024)
Zitatform
Schiprowski, Amelie, Julia Schmidtke, Johannes Schmieder & Simon Trenkle (2024): The Effects of UI Caseworkers on Job Search Effort. (CRC TR 224 discussion paper series / EPoS Collaborative Research Center Transregio 224 497), Bonn, 11 S.
Abstract
"We combine a high-frequency survey on job search effort with administrative data on caseworker interactions from the German unemployment insurance system to estimate how the dynamics of search effort respond to caseworker meetings and vacancy referrals. Meetings alone do not increase individuals' time on search beyond a mechanical meeting-day effect; however, we find suggestive evidence that they do when combined with a formal contract on job search obligations. Referrals lead to a modest increase in effort over the three weeks following the event. Our findings leave room for caseworkers affecting employment outcomes through other channels, e.g. by altering search effectiveness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: ECONtribute Discussion Papers Series, 273 -
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The Effects of Unemployment Insurance Caseworkers on Job Search Effort (2024)
Zitatform
Schiprowski, Amelie, Julia Schmidtke, Johannes Schmieder & Simon Trenkle (2024): The Effects of Unemployment Insurance Caseworkers on Job Search Effort. In: AEA papers and proceedings, Jg. 114, S. 567-571., 2024-01-12. DOI:10.1257/pandp.20241091
Abstract
"We combine a high-frequency survey on job search effort with administrative data on caseworker interactions from the German unemployment insurance system to estimate how the dynamics of search effort respond to caseworker meetings and vacancy referrals. Meetings alone do not increase individuals' search time beyond a mechanical meeting-day effect; however, we find suggestive evidence that they do when combined with a formal contract on job search obligations. Referrals lead to a modest increase in effort over the three weeks following the event. Our findings leave room for caseworkers affecting employment outcomes through other channels, for example, by altering search effectiveness." (Author's abstract, IAB-Doku,© American Economic Association) ((en))
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The labor market impacts of employer consolidation: Evidence from Germany (2024)
Todd, Kevin; Heining, Jörg;Zitatform
Todd, Kevin & Jörg Heining (2024): The labor market impacts of employer consolidation: Evidence from Germany. In: Labour Economics, Jg. 87, 2024-01-04. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102508
Abstract
"We use detailed administrative data to study how acquisitions — specifically the acquisition of a plant by a firm with a similar plant in the same local labor market — affect workers. Using an event study framework with a control group of workers at unaffected plants, we find that acquisitions lead to employment losses for workers initially employed at the acquired firm, mainly associated with labor force withdrawals by older female workers. At the same time we find evidence of a rise in wages for workers initially employed at targets and at the acquiring firm who remain with the combined enterprise, concentrated among lower-wage workers. Our findings suggest that consolidations lead to a reduction in overall employment but a rise in rents per worker that lead to a pattern of losers and winners in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Heining, Jörg; -
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Persistent or temporary? Effects of social assistance benefit sanctions on employment quality (2024)
Zitatform
Wolf, Markus (2024): Persistent or temporary? Effects of social assistance benefit sanctions on employment quality. In: Socio-economic review, Jg. 22, H. 3, S. 1531-1557., 2023-12-11. DOI:10.1093/ser/mwad073
Abstract
"This article analyzes the effects of sanctions for unemployed recipients of the social assistance benefit in Germany. I conduct an analysis using administrative data from 2012 to 2018, applying a dynamic entropy balancing approach. In contrast to most previous analyses of benefit sanction effects, I analyse outcomes over a longer period and assess effects on various dimensions of employment quality, including education (mis)match. The results show, in line with previous research, that benefit sanctions increase the employment probability in the first months after treatment. In the long run, the employment probability and employment quality of sanctioned benefit recipients are lower than those for the comparison group of non-sanctioned benefit recipients, indicating long-lasting negative effects. The negative consequences of benefit sanctions for employment quality are hence not temporary, but persistent." (Authors Abstract, IAB-Doku, © Oxford Acacemic)
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Beschäftigungssituation in den Berufen der Kinderbetreuung und -erziehung in Bremen (2024)
Zitatform
Wrobel, Martin, Uwe Harten & Amelie Berisha (2024): Beschäftigungssituation in den Berufen der Kinderbetreuung und -erziehung in Bremen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 02/2024), Nürnberg, 57 S. DOI:10.48720/IAB.RENSB.2402
Abstract
"Die Kinderbetreuung und -erziehung ist in mehrfacher Hinsicht ein sehr wichtiger Bereich der Gesellschaft: Hier werden bspw. durch die frühkindliche Bildung Grundsteine für das weitere Leben gelegt. Darüber hinaus hat der Umfang institutioneller Betreuungsangebote eine hohe Bedeutung für die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit und damit auch Einfluss auf das verfügbare Arbeits- und Fachkräftepotenzial, auf welches die Wirtschaft zugreifen kann. Die Studie gibt einen Überblick über die aktuelle Beschäftigungssituation in den Berufen der Kinderbetreuung und -erziehung und deren Entwicklung seit 2013 im Bundesland Bremen. Daran anschließend wird anhand von Analysen zur Erwerbsbiografie untersucht, welcher Zusammenhang sich zwischen ausgewählten Merkmalen und der Verweildauer im Beruf ergibt und wie sich der Erwerbsverlauf von Beschäftigten in der Kinderbetreuung und -erziehung über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren entwickelte. Abschließend werden Analysen zum altersbedingten Ersatzbedarf präsentiert. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den Berufen der Kinderbetreuung und -erziehung ist in den letzten Jahren (2013 bis 2022) deutschlandweit mit einem Wachstum von rund 50 Prozent überdurchschnittlich stark gestiegen. Im Bremer Stadtstaat stieg die Beschäftigtenzahl mit über 58 Prozent im Vergleich sogar noch etwas stärker, was einem Zuwachs von knapp 3.400 Personen entspricht. Mit rund 88 Prozent arbeiten weit überwiegend Frauen in diesen Berufen. Deutlich mehr als die Hälfte (rund 57 Prozent) aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Kinderbetreuung und -erziehung arbeiten in Bremen zum Stichtag 30. Juni 2022 in einem Teilzeit-Beschäftigungsverhältnis. Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft im Bundesland Bremen sind die Beschäftigten im Schnitt deutlich jünger und der Anteil von Beschäftigten mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist geringer. Das (Median-) Bruttoentgelt in der Vollzeitbeschäftigung entwickelte sich in den letzten zehn Jahren in allen Berufen der Kinderbetreuung und -erziehung mit einem Plus von 43 Prozent überdurchschnittlich. Gemessen am Anforderungsniveau ist festzuhalten, dass sich das Entgelt der Fachkräfte in den Berufen der Kinderbetreuung und -erziehung ebenfalls überdurchschnittlich positiv entwickelt hat und in 2022 deutlich über jenem aller Fachkräfte in der Gesamtwirtschaft liegt. Unsere Analysen zur Verweildauer zeigen, dass vor allem die Qualifikation, die Arbeitszeit und die zuvor gesammelte Berufserfahrung die stärksten positiven Einflüsse auf die individuelle Verweildauer im Beruf haben. Die erwerbsbiografischen Untersuchungen ergeben, dass ca. 42 Prozent aller (im Zeitraum 2000 bis 2010) beobachteten Personen nach einer Unterbrechung wieder in ihren Beruf (in der Kinderbetreuung und -erziehung) zurückkehren. Zusammen mit den Personen, die bis zum Ende unseres Betrachtungszeitraums durchgehend im Beruf arbeiten, bleiben gut 53 Prozent in einer langfristigen Perspektive dem Beruf treu. Darüber hinaus gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Männer sind nicht nur in ihrer Anzahl deutlich unterrepräsentiert, sondern haben auch im Schnitt kürzere Verweildauern und wechseln deutlich häufiger den Beruf, ohne zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukehren. Die Berechnungen zum rein altersbedingten Ersatzbedarf ergeben, dass ca. 160 – 190 Personen aufgrund von Verrentung jährlich bis 2040 ersetzt werden müssten, um zumindest die Anzahl an Beschäftigten aus dem Jahr 2022 zu halten. Unsere Analysen ergeben, dass der Umfang dieses Ersatzbedarfs nur bedingt durch die jährlich in den Berufen neu Ausgebildeten kompensiert werden kann. Werden zudem Zusatzbedarfe aus Unterversorgung sowie einem erwartbaren künftigen Mehrbedarf berücksichtigt, könnten, beeinflusst durch die Berufstreue der Beschäftigten und das durchschnittliche Renteneintrittsalter, zusätzlich bis zu 100 weitere Personen jährlich benötigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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It is (still) a men’s world: Frauen und Männer im Handwerk (2024)
Zitatform
Wydra-Somaggio, Gabriele (2024): It is (still) a men’s world: Frauen und Männer im Handwerk. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 1, S. 29-36., 2023-10-14. DOI:10.3790/sfo.73.1.29
Abstract
"Im Handwerk wird der Fachkräftebedarf in den nächsten Jahren weiter hoch bleiben, weil es eine wichtige Rolle bei der Umsetzung von klimapolitischen Maßnahmen spielt. Zudem treten bedingt durch den demografischen Wandel geburtenstarke Jahrgänge aus dem Arbeitsmarkt. Zur Deckung des Fachkräftebedarfs spielt die Berufsausbildung im Handwerk eine wichtige Rolle. Mit einem Anteil von 28% aller Auszubildenden leistet es einen überdurchschnittlich hohen Ausbildungsbeitrag. Im Vergleich dazu arbeiten knapp 13% aller in der Gesamtwirtschaft sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Handwerk (Böhme et al. 2023). Allerdings ist das Handwerk mehr als andere Ausbildungsbereiche stark männerdominiert. Nur knapp 17% der Auszubildenden sind Frauen (ZDH 2023). Darüber hinaus absolvieren Frauen ihre Ausbildung in deutlich anderen Berufen als Männer: 29% der Männer lernen einen Maschinen- und Fahrzeugtechnikberuf, 37% der Frauen einen nichtmedizinischen Gesundheitsberuf (insbesondere Friseurberufe). Wenngleich das Handwerk nach wie vor stark geschlechtlich segmentiert ist, steigt der Anteil der Frauen in Bereichen, die bislang vorwiegend von Männern erlernt werden, wie bspw. Kraftfahrzeugmechatronik, Elektronik oder Augenoptik. Diese Entwicklung ist in mehrfacher Hinsicht wünschenswert, da gerade männerdominierte Berufe aufgrund der Klimawende einen erhöhten Bedarf haben (Malin/Köppen 2023). Zudem zeigen Studien, dass in männerdominierten Berufen weniger in Teilzeit gearbeitet wird und sie günstigere Berufsperspektiven bieten (Althaber/Leuze 2020; Haverkamp et al. 2015). Schließlich werden männerdominierte Berufe höher als frauendominierte Berufe entlohnt (u. a. Zucco 2019). Zum Beispiel liegt das Durchschnittsgehalt in Friseurberufen deutlich unter dem in Maurerberufen. Aufgrund der hohen Nachfrage dürften sich Beschäftigungsaussichten und Verdienste im Handwerk weiter verbessern, auch für Frauen. Hat sich der Anteil der Frauen im Handwerk erhöht? Wie haben sich die Beschäftigungsaussichten von Frauen und Männern entwickelt?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Transition from University to the Labor Market with a Focus on Gender (2024)
Zitatform
Yükselen, Ipek (2024): The Transition from University to the Labor Market with a Focus on Gender. Bamberg, 183 S. DOI:10.20378/irb-97881
Abstract
"The transition from university to the labor market is an important stage for university graduates, with long-lasting effects on their careers (e.g., Gerhart, 1990; Oyer, 2006; Kahn, 2010; Oreopoulos et al., 2012). This dissertation examines critical factors influencing this transition, with a particular focus on gender differences and the impact of information on labor market outcomes. The findings of this dissertation are key to understanding the gender gap at the beginning of a career and identifying factors that are crucial for a successful transition into the labor market. In addition, it highlights the role of information frictions during this period and how reducing them can affect labor market outcomes. This understanding can help inform policies and practices aimed at smoothing the transition of graduates from university to the labor market and at reducing the gender gaps in the early stages of careers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Smoother School-to-Work Trajectories in the Early 2010s? Evidence for School-Leavers With AT Most Intermediate-Level Certificates and Regional Disparities in Germany (2023)
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Achatz, Juliane & Brigitte Schels (2023): Smoother School-to-Work Trajectories in the Early 2010s? Evidence for School-Leavers With AT Most Intermediate-Level Certificates and Regional Disparities in Germany. In: Schweizerische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 49, H. 2, S. 315-338., 2022-11-08. DOI:10.2478/sjs-2023-0017
Abstract
"Die Studie untersucht Unterschiede im Übergang von der Schule ins Erwerbsleben über die Zeit in den deutschen Bundesländern. Sie nutzt administrative Daten für Schulabgänger:innen mit maximal Realschulabschluss der Jahre 2009, 2011 und 2013.Trotz insgesamt besserer Chancen auf einen reibungslosen Übergang über die Zeit bestandendie relativen Nachteile von Schulabgänger:innen mit niedrigen Abschlüssen fort. Die Wahrscheinlichkeit eines problematischen Übergangs blieb unverändert und variierte nicht nachregionalen Unterschieden bei Übergangsmassnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employment-Related Further Training in a Dynamic Labour Market (2023)
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Anger, Silke, Pascal Heß, Simon Janssen & Ute Leber (2023): Employment-Related Further Training in a Dynamic Labour Market. In: S. Weinert, G. J. Blossfeld & H.-P. Blossfeld (Hrsg.) (2023): Education, Competence Development and Career Trajectories, S. 319-336. DOI:10.1007/978-3-031-27007-9_14
Abstract
"In recent decades, accelerating technological progress and increasing international trade have not only made labour markets more dynamic but also steadily changed the demand for skills and knowledge. As a result, workers have had to continuously invest in training to update their skills if they want to avoid long-lasting negative consequences for their careers. This project uses data from the adult cohort of the German National Education Panel Study (NEPS) to investigate how workers’ training participation has evolved in dynamic labour markets exposed to technological change and increasing international trade. The study analyses the relationship between workplace automation and employment-related training and shows that the training participation of workers whose jobs were highly exposed to automation was much lower than that of workers whose jobs were less exposed. Moreover, results suggest that employers’ financial support explains the lion’s share of the training gap. Consistent with the new training literature, firms are the main force behind further training investments." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))
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Minimum Wages, Wage Dispersion and Financial Constraints in Firms (2023)
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Arabzadeh, Hamzeh, Almut Balleer, Britta Gehrke & Ahmet Ali Taskin (2023): Minimum Wages, Wage Dispersion and Financial Constraints in Firms. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16455), Bonn, 56 S.
Abstract
"This paper studies how minimum wages affect the wage distribution if firms face financial constraints. Using German employer-employee data and firm balance sheets, we document that the within-firm wage dispersion decreases more with higher minimum wages when firms are financially constrained. We introduce financial frictions into a search and matching labor market model with stochastic job matching, imperfect information, and endogenous effort. In line with the empirical literature, the model predicts that a higher minimum wage reduces hirings and separations. Firms become more selective such that their employment and wage dispersion fall. If effort increases strongly, firms may increase employment at the expense of higher wage dispersion. Financially constrained firms are more selective and reward effort less. As a result, within-firm wage dispersion and employment in these firms fall more with the minimum wage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Erwerbsverläufe und frühzeitige Aktivierung von Bedarfsgemeinschaften mit kleinen Kindern (2023)
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Artmann, Elisabeth (2023): Erwerbsverläufe und frühzeitige Aktivierung von Bedarfsgemeinschaften mit kleinen Kindern. (IAB-Forschungsbericht 03/2023), Nürnberg, 36 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2303
Abstract
"Arbeitslosengeld-II-Beziehende sind grundsätzlich verpflichtet, Anstrengungen zu unternehmen, um ihren Leistungsbezug zu beenden oder zu verringern. Dazu zählt die Pflicht zur Arbeitssuche und Teilnahme an angebotenen Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Eine Ausnahme von dieser Regelung betrifft Bedarfsgemeinschaften, die Kinder unter drei Jahren betreuen. Hier kann sich ein Partner auf die Erziehung des Kindes berufen und muss dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, kann dies aber auf freiwilliger Basis tun. Der vorliegende Forschungsbericht untersucht anhand von administrativen Daten zunächst, wie sich die Arbeitsmarktverläufe von Eltern im Arbeitslosengeld-II-Bezug in den ersten vier Lebensjahren ihres Kindes entwickeln. Des Weiteren wird analysiert, in welchem Umfang Mütter und Väter in diesem Zeitraum von den Jobcentern in gemeinsamen Einrichtungen aktiviert werden. Im Sinne von Aktivierung werden sowohl Betreuungstermine im Jobcenter als auch Teilnahmen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen betrachtet. Die Stichprobe für diese Untersuchungen umfasst Bedarfsgemeinschaften, in denen in den Jahren 2014 oder 2015 ein Kind geboren wurde und die zumindest am Tag der Geburt des Kindes Arbeitslosengeld II bezogen. Die Erwerbsverläufe von Müttern und Vätern weisen darauf hin, dass vor allem Frauen die Betreuung der Kinder übernehmen und für den Arbeitsmarkt nicht verfügbar sind. Ein wesentlicher Teil der Mütter in der Stichprobe ist in den ersten drei Lebensjahren des Kindes als „nicht arbeitsuchend” gemeldet, während der Anteil von Müttern in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung mit dem Alter des Kindes zunimmt, aber während des Beobachtungszeitraums niedrig bleibt. Nach dem dritten Geburtstag des Kindes zeigt sich insgesamt ein Sprung in den Arbeitsuchendmeldungen von Frauen und ein geringer Anstieg in den Teilnahmen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Dieses Muster ist vor allem auf westdeutsche Frauen zurückzuführen, den bei ostdeutschen Frauen nehmen sowohl die Arbeitsuchendmeldungen als auch die Beschäftigungsquote bereits nach dem ersten Geburtstag des Kindes sprunghaft zu. Die Erwerbsverläufe von Vätern scheinen hingegen kaum von der Geburt ihres Kindes beeinflusst zu werden, sie sind durchgehend häufiger in Beschäftigung bzw. arbeitsuchend gemeldet als Frauen. Auch nach dem dritten Geburtstag des Kindes zeigen sich allenfalls geringe Veränderungen in den Erwerbsverläufen der Väter. Mütter werden im Beobachtungszeitraum dieser Studie in den ersten drei Lebensjahren ihres Kindes insgesamt nur sehr eingeschränkt aktiviert. Sowohl die durchschnittliche Anzahl der Betreuungstermine je Jobcenter als auch der Anteil an Frauen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind deutlich geringer als die entsprechenden Zahlen für Väter. Jedoch zeigen sich für Mütter auch bei der Aktivierungsintensität wesentliche Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen Jobcentern. Mütter in ostdeutschen Jobcentern nehmen bereits nach dem ersten Geburtstag ihres Kindes zunehmend Betreuungstermine wahr und an Maßnahmen teil, während sich bei Müttern in westdeutschen Jobcentern vor allem nach dem dritten Geburtstag des Kindes eine Zunahme der Aktivierungsintensität zeigt. Rund vier Jahre nach der Geburt ihres Kindes sind etwas weniger als 20 Prozent der westdeutschen Mütter sozialversicherungspflichtig beschäftigt, aber rund 28 Prozent der ostdeutschen Mütter. Kausale Effekte frühzeitiger Aktivierung auf die Erwerbschancen der Eltern lassen sich mit den vorliegenden Daten jedoch nicht bestimmen, unter anderem weil sich die Teilnehmenden an frühzeitigen Aktivierungsmaßnahmen von denjenigen unterscheiden, die nicht teilnehmen. Im Rahmen eines Feldexperiments ließe sich für derartige (Selbst-)Selektionen kontrollieren, da die Zielgruppe zufällig einer Interventions- und Kontrollgruppe zugeordnet werden könnte. Aufgrund der Zufallszuordnung könnten spätere Unterschiede in den Arbeitsmarktergebnissen zwischen beiden Gruppen als kausale Effekte der Intervention (z.B. eine intensivere Frühaktivierung) interpretiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Forward-Looking Labor Supply Responses to Changes in Pension Wealth: Evidence from Germany (2023)
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Artmann, Elisabeth, Nicola Fuchs-Schündeln & Giulia Giupponi (2023): Forward-Looking Labor Supply Responses to Changes in Pension Wealth. Evidence from Germany. (CESifo working paper 10427), München, 48 S.
Abstract
"We provide new evidence of forward-looking labor supply responses to changes in pension wealth. We exploit a 2014 German reform that increased pension wealth for mothers by an average of 4.4% per child born before January 1, 1992. Using administrative data on the universe of working histories, we implement a difference-in-differences design comparing women who had their first child before versus after January 1, 1992. We document significant reductions in labor earnings, driven by intensive margin responses. Our estimates imply that, on average, an extra euro of pension wealth in a given period reduces unconditional labor earnings by 54 cents." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Forward-Looking Labor Supply Responses to Changes in Pension Wealth: Evidence from Germany (2023)
Zitatform
Artmann, Elisabeth, Nicola Fuchs-Schündeln & Giulia Giupponi (2023): Forward-Looking Labor Supply Responses to Changes in Pension Wealth. Evidence from Germany. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16132), Bonn, 48 S.
Abstract
"We provide new evidence of forward-looking labor supply responses to changes in pension wealth. We exploit a 2014 German reform that increased pension wealth for mothers by an average of 4.4% per child born before January 1, 1992. Using administrative data on the universe of working histories, we implement a difference-in-differences design comparing women who had their first child before versus after January 1, 1992. We document significant reductions in labor earnings, driven by intensive margin responses. Our estimates imply that, on average, an extra euro of pension wealth in a given period reduces unconditional labor earnings by 54 cents." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The cost of job loss in carbon-intensive sectors: Evidence from Germany (2023)
Barreto, César; Grundke, Robert; Krill, Zeev;Zitatform
Barreto, César, Robert Grundke & Zeev Krill (2023): The cost of job loss in carbon-intensive sectors: Evidence from Germany. (OECD Economics Department working papers 1774), Paris, 47 S. DOI:10.1787/6f636d3b-en
Abstract
"The green transformation of the economy is expected to lead to a sharp reduction in employment in carbon-intensive industries. For designing policies to support displaced workers, it is crucial to better understand the cost of job loss, whether there are specific effects of being displaced from a carbon-intensive sector and which workers are most at risk. By using German administrative labor market data and focusing on mass layoff events, we estimate the cost of involuntary job displacement for workers in high carbon-intensity sectors and compare it with the displacement costs for workers in low carbon-intensity sectors. We find that displaced workers from high carbon-intensity sectors have, on average, higher earnings losses and face stronger difficulties in finding a new job and recovering their earnings. Our results indicate that this is mainly due to human capital specificity, the regional clustering of carbon-intensive activities and higher wage premia in carbon-intensive firms. Workers displaced in high carbon-intensity sectors are older, face higher local labor market concentration and have fewer outside options for finding jobs with similar skill requirements. They have a higher probability to switch occupations and sectors, move to occupations that are more different in terms of skill requirements compared to the pre-displacement job, and are more likely to change workplace districts after displacement. Women, older workers and those with vocational degrees as well as workers in East Germany, experience particularly high costs in case they are displaced from high carbon-intensity sectors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
