Berufsausbildung
Der Ausbildungsmarkt befindet sich in der Krise. Neben dem demografisch bedingten Bewerbermangel passen das Profil der angebotenen Stellen und die Bewerberinteressen oft nicht zueinander. Als Folge gibt es viele unbesetzten Ausbildungsstellen und gleichzeitig viele Bewerberinnen und Bewerber, die keinen Ausbildungsvertrag erhalten. Dieses Themendossier bietet Hintergrundinformationen zur Strukturdaten, Trends und Perspektiven des Ausbildungsmarktes. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
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Themendossier Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung.
Themendossier IAB-Betriebspanel.
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Literaturhinweis
Mit Benefits gegen den Bewerbermangel?: Angebot und Nachfrage von betrieblichen Zusatzleistungen im Ausbildungsmarketing (2026)
Arndt, Franziska; Werner, Dirk;Zitatform
Arndt, Franziska & Dirk Werner (2026): Mit Benefits gegen den Bewerbermangel? Angebot und Nachfrage von betrieblichen Zusatzleistungen im Ausbildungsmarketing. Gütersloh, 28 S. DOI:10.11586/2026020
Abstract
"Der Ausbildungsmarkt ist weiterhin von massiven Passungsproblemen geprägt: zuletzt konnten 84.000 ausbildungsinteressierte Jugendliche nicht vermittelt werden, während gleichzeitig über 54.000 Ausbildungsplätze unbesetzt blieben. Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, Auszubildende zu finden und werben deshalb intensiver um Nachwuchs – zunehmend auch mit freiwilligen Zusatzleistungen, sogenannten Benefits. Benefit-Boom: Von 2019 bis 2025 hat sich die Nennung verschiedener Zusatzleistungen - vom Urlaubsgeld bis zu betrieblichen Gesundheitsangeboten - verdrei- oder vervierfacht. Dieser Trend zeigt sich nicht nur in Ausbildungsstellen – auch in anderen Arbeitsmarktsegmenten wird deutlich häufiger mit Benefits geworben. Das heißt, allein über die Menge an Benefits können sich Ausbildungsangebote gegenüber beispielsweise Helferjobs nur begrenzt abheben. Wichtiger ist, welche Leistungen angeboten werden und dass sie Teil einer umfassenden, zielgruppengerechten Marketingstrategie sind. Was junge Menschen wollen: Geldwerte Leistungen, Weiterbildung, Altersvorsorge: Aus einer repräsentativen Befragung junger Menschen (14 bis 25 Jahre) wird deutlich: Benefits können eine Ausbildungsstelle attraktiver machen. Besonders wichtig sind aus Sicht der jungen Menschen geldwerte Leistungen (z. B. Weihnachts-/Urlaubsgeld, Mobilitätszuschüsse), Weiterbildungsmöglichkeiten und Angebote zur betrieblichen Altersvorsorge. Gleichzeitig zeigt sich eine Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Während etwa die Hälfte der jungen Menschen entgeltähnliche Zusatzleistungen als sehr wichtig bewertet, führt nur knapp jede vierte Ausbildungsanzeige eine jährliche Sonderzahlung in Form von Urlaubs- oder Weihnachtsgeld auf. Jobticket und vermögenswirksame Leistungen werden nur in gut jeder zehnten Anzeige beworben. Bei der betrieblichen Altersvorsorge ist die Lücke ebenfalls groß. Vier von zehn jungen Menschen finden sie sehr wichtig, in Ausbildungsanzeigen wird sie jedoch nur in knapp jeder fünften Anzeige erwähnt. Benefits helfen – entscheidend sind andere Faktoren: Benefits können die Attraktivität einer Ausbildungsstelle erhöhen. Im Vergleich zu anderen Kriterien spielen sie im Prozess der Ausbildungssuche aber eine untergeordnete Rolle. Entscheidend für die Attraktivität einer Ausbildungsstelle sind aus Sicht junger Menschen vor allem das Betriebsklima, die Verdienstaussichten nach der Ausbildung und das inhaltliche Interesse an den Tätigkeiten. Mehr Wirkung, wenn Benefits gezielt eingesetzt werden: Wer im Ausbildungsmarketing überzeugen will, sollte Benefits daher nicht als „Quick Fix“ verstehen, sondern als ergänzendes Element. Benefits können zur Attraktivität der Ausbildung beitragen, wenn sie zu den Bedürfnissen der Zielgruppe passen, offensiv beworben und als Baustein einer umfassenden Ausbildungsmarketingstrategie eingesetzt werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Can vocational role models change the gendered perception of STEM VET occupations? Results from an intervention study in Germany (2026)
Zitatform
Beckmann, Janina, Ermioni Athanasiadi & Mona Granato (2026): Can vocational role models change the gendered perception of STEM VET occupations? Results from an intervention study in Germany. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 104. DOI:10.1016/j.rssm.2026.101166
Abstract
"In the German vocational education and training (VET) system, female apprentices are strongly underrepresented in STEM professions, where there is also a general shortage of skilled workers. In this study, we look at whether a vocational role model intervention of apprentices visiting schools could reduce gender differences in students’ aspirations toward VET STEM professions and change their gendered perception of these occupations in terms of their occupational knowledge, self-efficacy, and perception of tasks as interesting. Based on a regional sample of male and female secondary school students in Germany surveyed in 2022 and 2023, our results indicate that students still hold gendered career aspirations, self-efficacy, and knowledge with respect to STEM VET occupations. Based on a non-equivalent control group design, we find that the role model intervention with mainly male role models can reduce these gendered perceptions to some extent, with female students developing greater occupational knowledge and higher career aspirations. These findings suggest that real-life vocational role models can serve as a promising career orientation approach in the context of VET to reduce gendered perceptions and aspirations in the career choice process." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Authors. Published by Elsevier Ltd.) ((en))
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Literaturhinweis
Der steinige Weg zueinander – Aus(zu-)bildende in der Wirtschaftskrise (2026)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger & Ute Leber (2026): Der steinige Weg zueinander – Aus(zu-)bildende in der Wirtschaftskrise. In: IAB-Forum H. 24.06.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260624.02
Abstract
"In der Wirtschaftsflaute steht auch der Ausbildungsmarkt zunehmend unter Druck: Jugendliche und Betriebe finden weiterhin nur schwer zueinander, und die Zahl der jungen Menschen ohne Ausbildungsplatz hat 2025 den höchsten Stand seit 2007 erreicht. Dass gleichzeitig etwas weniger Stellen unbesetzt bleiben, ist kaum ein Trost. Dieser Rückgang dürfte vor allem der schwachen Konjunktur geschuldet sein, denn auch die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge sinkt weiter und hat fast den Tiefstwert während der Corona-Krise erreicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Werte und Arbeitsmoral im Strafvollzug: Der Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf Qualifizierungsmaßnahmen in Haft (2026)
Brewster, Elke M.;Zitatform
Brewster, Elke M. (2026): Berufliche Werte und Arbeitsmoral im Strafvollzug: Der Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf Qualifizierungsmaßnahmen in Haft. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 51, H. 1. DOI:10.1007/s11614-025-00639-w
Abstract
"Berufliche Qualifizierung im Strafvollzug zeigt hohe Abbruchquoten, deren Ursachen unzureichend verstanden sind, da bisherige Forschung haftinterne Faktoren fokussiert und prägende Sozialisationserfahrungen vor der Inhaftierung vernachlässigt. Die vorliegende Studie analysiert den Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf berufliche Werte und Arbeitsmoral von Inhaftierten in Ausbildung. Es wurde eine deskriptive explorative Mehrfachfallstudie nach Yin mit 18 männlichen Inhaftierten aus sechs österreichischen Justizanstalten durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgte durch problemzentrierte Interviews nach Witzel, die Auswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring entlang der Wertedimensionen nach Kristof-Brown und Kolleg:innen (intrinsisch, extrinsisch, sozial). Die Biografien zeigen kumulative Benachteiligungen durch Lernschwierigkeiten, Schulabbrüche und prekäre Erwerbsverläufe. Während der Haft dominieren extrinsische Werte wie Existenzsicherung, soziale Werte wie Fairness und intrinsische Werte wie Erfolgserlebnisse, die systematisch als Kontrast zu Ausbeutungs- und Versagenserfahrungen formuliert werden. Die Studie identifiziert biografische Muster, die Bildungsmotivation im Vollzug beeinflussen, wobei die zentrale Limitation in der Ununterscheidbarkeit authentischer Werthaltungen von strategischen Selbstdarstellungen besteht. Implikationen für biografiesensible Pädagogik werden diskutiert, während die Nachhaltigkeit der geäußerten Werthaltungen Längsschnittforschung erfordert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2025: Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September (2026)
Christ, Alexander ; Neuber-Pohl, Caroline ; Milde, Bettina; Granath, Ralf-Olaf; Weller, Sabrina Inez ;Zitatform
Christ, Alexander, Caroline Neuber-Pohl, Sabrina Inez Weller, Bettina Milde & Ralf-Olaf Granath (2026): Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2025. Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Leverkusen, 70 S. DOI:10.66390/XCRQ7277
Abstract
"Im Jahr 2025 hat sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt verschärft: Trotz steigender Nachfrage sank das Angebot an Ausbildungsstellen und die Zahl der neuen Ausbildungsverträge erneut. Die angespannte wirtschaftliche Lage in Deutschland spiegelt sich somit auch auf dem Ausbildungsmarkt wider. Rund 84.400 Jugendliche blieben bei ihrer Ausbildungssuche erfolglos. Dies sind die zentralen Ergebnisse der BIBB-Analyse zur Entwicklung des Ausbildungsmarkts 2025. Die Analyse stützt sich auf die BIBB-Erhebung zu neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen sowie auf die Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit – jeweils zum Stichtag 30. September. Die Publikation liefert einen umfassenden Überblick über den Ausbildungsmarkt im Jahr 2025 sowie über die aktuellen Entwicklungen von Angebot und Nachfrage." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Budrich)
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Literaturhinweis
The wicked problem of making VET attractive – dilemmas in Danish VET policy (2026)
Zitatform
Cort, Pia Seidler (2026): The wicked problem of making VET attractive – dilemmas in Danish VET policy. In: Journal of vocational education and training, Jg. 78, H. 1, S. 201-218. DOI:10.1080/13636820.2025.2507584
Abstract
"Vocational education and training (VET) has become political centre of attention, seen as a solution to many contemporary societal problems. The EU, for example, regards VET as playing a vital role in digitalization and the transition to a green economy, pointing to the need to attract more students to VET rather than general upper secondary education. Both transnational organizations and national governments highlight as a central problem that VET is generally not held in high esteem. Parity of esteem is an issue that has been discussed by both policymakers and researchers for many years, but the problem remains. This article focuses on Denmark as a single-case study with the aim of understanding the complexity of efforts to enhance the esteem of VET. I trace how the problem has been represented in VET reforms over the past 25 years and discuss the findings, drawing on the concept of ‘wicked problems’. The key argument is that parity of esteem is a wicked problem, and it cannot be ‘definitively described’ as it is embedded in conflicting interests and divergent representations of problems in VET – and beyond as VET is closely tied to other societal institutions such as the labor market, with varying wage structures and working conditions for different occupations and trades. As such, the problem of esteem comprises many interdependent factors for which there is no simple policy solution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Variation in employment inequality between workers with vocational and general education over the career (2026)
Zitatform
Decker, Viktor (2026): Variation in employment inequality between workers with vocational and general education over the career. In: Advances in life course research, Jg. 67. DOI:10.1016/j.alcr.2026.100724
Abstract
"Vocational education is often credited with easing school-to-work transitions but may come with late-career disadvantages due to faster skill obsolescence. Previous findings on this “career trade-off ” remain inconsistent restricting policy guidance. This study argues that inconsistencies are primarily rooted in (1) variation in the categorization of educational tracks and (2) differences in institutional context across countries. Two theoretical claims are tested: first, that career disparities between vocational and general education are larger at the secondary than at the tertiary level; second, that the career trade-off is more pronounced in countries with higher vocational specificity. Analyzing over one million person-year observations from harmonized cross-national panel data covering Australia, Germany, South Korea, Switzerland, and the UK indicates that the career trade-off is context-dependent. Late-career disadvantages for vocational graduates appear predominantly at the tertiary level; at the secondary level, vocational graduates often have equal or better employment prospects than general graduates over the career. This suggests that benefits associated with general education are likely confined to those with higher-level qualifications. Comparing employment trajectories across countries reveals a mixed picture challenging the explanatory power of vocational specificity as a macro-level moderator of career differences between types of graduates. Taken together, these findings call for a reassessment of the role of skill specificity in shaping employment disparities over the life course." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Author. Published by Elsevier Ltd.) ((en))
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Literaturhinweis
First-year university students' perceptions of labour market returns from vocational education and training and their relationship with dropout intention (2026)
Zitatform
Diego-Rodríguez, Iván, A. B. Bernardo, F. J. Herrero & V. García-Gutiérrez (2026): First-year university students' perceptions of labour market returns from vocational education and training and their relationship with dropout intention. In: Journal of vocational education and training, S. 1-22. DOI:10.1080/13636820.2026.2699712
Abstract
"This study examines first-year university students’ perceptions of the labour market returns associated with Vocational Education and Training (VET) and university qualifications, and analyses how these perceptions relate to academic adjustment, dropout intention, and the consideration of VET as an alternative pathway. Drawing on a longitudinal survey conducted between 2024 and 2025 at a mid-sized Spanish university, the research uses multiple correspondence analysis to identify perceptual profiles and bivariate analyses to examine differences between them, the findings reveal three distinct profiles: a pro-university profile prioritising academic degrees, a pro-VET profile emphasising the eployment advantages of vocational qualifications, and an egalitarian profile valuing both options similarly. These profiles differ significantly in terms of prior academic achievement, but not in current academic performance or social and academic integration at university. While overall dropout intention does not vary across profiles, students in the pro-VET group show a stronger inclination over time to pursue VET or enter the labour market. Moreover, students with more favourable views of VET demonstrate greater awareness of its practical orientation, company-based training, affordability, and university-to-VET transfer pathways. Finally, the study discusses policy and practice implications for improving guidance, information, and transitions between both sectors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Besser integriert?: Die Teilhabe von jungen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit an dualer und schulischer Berufsausbildung in den Bundesländern zwischen 2005 und 2024. The Participation of Young People with Foreign Citizenship in Dual and School-Based Vocational Training in the German Federal States Between 2005 and 2024 (2026)
Dionisius, Regina; Illiger, Amelie; Hüls, Silke;Zitatform
Dionisius, Regina, Amelie Illiger & Silke Hüls (2026): Besser integriert? Die Teilhabe von jungen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit an dualer und schulischer Berufsausbildung in den Bundesländern zwischen 2005 und 2024. The Participation of Young People with Foreign Citizenship in Dual and School-Based Vocational Training in the German Federal States Between 2005 and 2024. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 122, H. 2, S. 333-355. DOI:10.25162/zbw-2026-0007
Abstract
"Trotz steigender Zuwanderung bestehen weiterhin Ungleichheiten im Zu gang zur Berufsausbildung zwischen ausländischen und deutschen Jugendlichen. Auf Basis der Daten der integrierten Ausbildungsberichterstattung (iABE) wird ein neuer Teilhabein dikator für die Bildungsberichterstattung entwickelt, der erstmals sowohl die duale als auch die schulische Berufsausbildung berücksichtigt und vergleichbar macht, sowie demografische Veränderungen einbezieht. Zwischen 2005 und 2024 zeigt sich ein Anstieg der Teilhabe an der Berufsausbildung, jedoch bestehen nach wie vor auffällige Disparitäten zwischen den Bundes ländern sowie zwischen den Teilsystemen der Berufsausbildung. Diese Unterschiede werden im Rahmen einer Diskussion über die Stärken und Grenzen des Indikators beschrieben und eingeordnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Caught in a Downward Spiral? The Relative Attractiveness Deficit of Vocational Education and Training (2026)
Zitatform
Emmenegger, Patrick, Matthias Haslberger & Anna Wilson (2026): Caught in a Downward Spiral? The Relative Attractiveness Deficit of Vocational Education and Training. In: Sociology of education, S. 1-22. DOI:10.1177/00380407261440275
Abstract
"Vocational education and training (VET) is hailed for easing skill shortages and fostering inclusion. However, little is known about the factors influencing the choice between VET and general education. We conducted a vignette experiment with more than 11,500 respondents in seven European countries, asking respondents to assign fictitious 15-year-olds either to VET or to general education based on achievement, motivation, and sociodemographic profiles. Respondents consistently channeled students with low grades and low motivation into VET. This bias weakened but persisted among respondents who view VET as offering favorable labor market prospects. Boys, working-class youth, and adolescents outside large cities were also steered toward VET, although achievement effects outweighed ascriptive ones. These patterns hold across countries and respondent subgroups, indicating that VET is widely perceived as the less desirable educational pathway. Our findings suggest that VET is caught in a downward spiral in which the relative unattractiveness of VET and academic drift reinforce each other." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Flexibler, inklusiver und exzellenter: Erfolgsfaktoren einer resilienten Berufsbildung aus ordnungspolitischer Sicht (2026)
Esser, Friedrich Hubert;Zitatform
Esser, Friedrich Hubert (2026): Flexibler, inklusiver und exzellenter: Erfolgsfaktoren einer resilienten Berufsbildung aus ordnungspolitischer Sicht. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 79, H. 03, S. 14-17.
Abstract
"Deutschland leidet unter einer anhaltenden Wachstums- und Produktivitätsschwäche, verschärft durch demografischen Wandel und einen sich zuspitzenden Fachkräftemangel. Das weltweit anerkannte deutsche Berufsbildungssystem kommt bei der Bewältigung der aktuellen ökonomischen und gesellschaftlichen Herausforderungen spürbar an Grenzen. Der Fachkräftemangel droht, zu einem dauerhaften Wachstumshemmnis zu werden. Berufsbildungspolitik muss angesichts der Herausforderungen integraler Bestandteil von Wirtschafts- und Ordnungspolitik sein. Gefordert ist ein Paradigmenwechsel hin zu einem flexibleren, inklusiveren und exzellenteren Berufsbildungssystem mit modularen Qualifikationsstrukturen, beschleunigter Ordnungsarbeit, engerer Verzahnung von Aus- und Weiterbildung und einer stärkeren Förderung überfachlicher Zukunftskompetenzen. Ein resilientes Berufsbildungssystem wird damit zur zentralen Voraussetzung für Produktivität, Innovationsfähigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel: Die wirtschaftliche Schwäche hinterlässt deutliche Spuren auf dem Ausbildungsmarkt (2026)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Ute Leber & Barbara Schwengler (2026): Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel: Die wirtschaftliche Schwäche hinterlässt deutliche Spuren auf dem Ausbildungsmarkt. (IAB-Kurzbericht 13/2026), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2613
Abstract
"Im Jahr 2025 sind sowohl die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge als auch das betriebliche Ausbildungsplatzangebot zurückgegangen. Nachdem der Anteil der übernommenen Auszubildenden 2024 mit 79 Prozent einen Höchstwert erreicht hatte, ist er im vergangenen Jahr gesunken. Diese Veränderungen spiegeln auch die anhaltende wirtschaftliche Schwäche in Deutschland wider. Wie sich verschiedene Indikatoren der betrieblichen Ausbildung entwickelt haben und wie sie sich in einzelnen Segmenten des Ausbildungsmarkts darstellen, zeigen aktuelle Auswertungen aus dem IAB-Betriebspanel." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Ausbildende Betriebe 2025 nach Betriebsgrößen, Branchen und Geschäftserwartungen
- Ausbildungsberechtigte und ausbildende Betriebe 2015 bis 2025
- Nichtbesetzungsquoten von Ausbildungsstellen 2015 bis 2025
- Nichtbesetzungsquoten von Ausbildungsstellen 2025 insgesamt sowie nach Betriebsgrößen und Branchen
- Übernahmequoten 2025 insgesamt sowie nach Betriebsgrößen, Branchen und Geschäftserwartungen
- Geschäftserwartungen der Betriebe
- Ausbildungspläne der Betriebe nach Geschäftserwartungen
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Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026: Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung (2026)
Zitatform
Friedrich, Michael (Red.) (2026): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026. Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht ...), Leverkusen: Budrich, 501 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026 wird vom Bundesinstitut für Berufsbildung seit 2009 herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks. Das Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports 2026 lautet: "Künstliche Intelligenz in der Berufsbildung"." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pathways to prosperity: the role of cognitive and non-cognitive skills in employer quality and early career earnings (2026)
Zitatform
Gholami, Mahdi & Samuel Muehlemann (2026): Pathways to prosperity: the role of cognitive and non-cognitive skills in employer quality and early career earnings. In: Education Economics, S. 1-17. DOI:10.1080/09645292.2026.2664425
Abstract
"We analyze the role of cognitive and non-cognitive skills in sorting workers into high-quality training firms and in determining early-career earnings. Using linked student-employer-employee data from Germany (NEPS-ADIAB), we find that adolescents with stronger skills are sorted into more productive, higher-paying firms. To address endogeneity, we exploit local variation in teachers’ science competency as an instrument for students’ mathematics skills. We find sizable causal wage returns to mathematics early in workers’ careers. We also provide evidence of complementarity between social and cognitive skills: returns to mathematics are higher for individuals with stronger interpersonal skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.NEPS-SC4-ADIAB7521.de.en.v1 -
Literaturhinweis
Neufassung der Ausbildungsmarkt-Typisierung (2026)
Haas, Anette; Dauth, Wolfgang ; Wilkens, Alice; Moritz, Michael ; Lerche, Adrian ; Phan thi Hong, Van;Zitatform
Haas, Anette, Adrian Lerche, Michael Moritz, Van Phan thi Hong, Alice Wilkens & Wolfgang Dauth (2026): Neufassung der Ausbildungsmarkt-Typisierung. (IAB-Forschungsbericht 08/2026), Nürnberg, 26 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2608
Abstract
"Die Bundesagentur für Arbeit (BA) nutzt im Rahmen ihres Controllings Regionaltypisierungen, die vom IAB auf Basis eines speziellen zweistufigen Klassifikationsansatzes erstellt werden. Im Controlling der BA stellen diese Vergleichstypen des IAB eine wichtige Grundlage zur Strukturierung von regionalen Zielniveaukontrollen dar. Unterschiedliche regionale Rahmenbedingungen werden so vergleichbar gemacht. Agenturen, die durch ihre Rahmenbedingungen einem ähnlichen Set an Herausforderungen gegenüberstehen, werden so zu jeweils einem Vergleichstyp zusammengefasst. Das IAB hat für die BA eine neue Version der Ausbildungsmarkt-Typisierung erstellt. Diese Neufassung war notwendig, da sich seit der letzten Typisierung – erstellt im Jahr 2017 mit Daten aus 2016 – sowohl die regionalen Arbeitsmarktbedingungen als auch die Zielvariablen verändert haben. Als neue Zielgröße des Ausbildungsmarktes wurde die Einmündungsquote aller Ausbildungsinteressierten eingeführt. Zur Bildung der Zielgröße wird die Anzahl der erfolgten Einmündungen der Ausbildungsinteressierten (über Monate kumulierte Einmündungen zum Stand 30.09.2025) ins Verhältnis zur Wohnbevölkerung zwischen 15 und 20 Jahren gesetzt. Die Einmündung der Ausbildungsinteressierten bezieht sich auf eine neu definierte Personengruppe, als Teilgröße aller beratenen Personen (Kunden in den Rechtskreisen SGB III und SGB II). Diese Personengruppe ist die Hauptzielgruppe der Berufsberatung der BA. Die Ausbildungsmarkt-Typisierung basiert auf einem zweistufigen Klassifikationsansatz. Auf der ersten Stufe werden zielgrößenrelevante Rahmenbedingungen identifiziert und deren relative Bedeutung bestimmt. Auf der zweiten Stufe erfolgt die Einteilung von Agenturbezirken mit ähnlichen Rahmenbedingungen in sogenannte Vergleichstypen. Insgesamt werden 116 Kontextvariablen verwendet, um die Rahmenbedingungen in den regionalen Arbeitsmärkten quantitativ differenziert abzubilden. Diese umfassen verschiedene Aspekte der Arbeitsmarktbedingungen, der Wirtschafts- und Siedlungsstruktur sowie der spezifischen Lage am Ausbildungsmarkt. Eine Auswahl der relevanten Rahmenbedingungen wird mithilfe des LASSO-Verfahrens, einem Algorithmus des maschinellen Lernens, getroffen. Das Verfahren optimiert die Vorhersagequalität der Zielgrößen und wählt eine möglichst geringe Anzahl an Variablen aus (sparsame Modellierung). Die auf der ersten Stufe ausgewählten Rahmenbedingungen fließen dann auf der zweiten Stufe in eine Clusteranalyse ein, auf deren Grundlage verschiedene Vergleichstypen identifiziert werden. Zuvor werden die Variablen standardisiert und gewichtet. Dies stellt sicher, dass Rahmenbedingungen mit einer höheren Erklärungskraft stärker berücksichtigt werden. Ergebnis der Clusteranalyse sind elf Vergleichstypen. Die einzelnen Typen heben sich weitestgehend hinsichtlich der Quote der Ausbildungsinteressierten, dem Jugendquotient, der Saisonspanne, dem Anteil unversorgter Bewerbender und der räumlichen Umgebung voneinander ab. Die Typen lassen sich in vier Obergruppen zusammenfassen, die sich anhand der Wohnkosten, der Urbanität und der Quote an jungen Ausbildungsinteressierten unterscheiden. Gruppe I ist durch Bezirke in überwiegend ländlich geprägten Agenturbezirken, oftmals in Ostdeutschland oder Nord- bzw. Südostbayern, gekennzeichnet. Die Wohnkosten dort sind unterdurchschnittlich, die Quoten an Ausbildungsinteressierten meist durchschnittlich bis überdurchschnittlich. Gruppe II konzentriert sich dagegen auf Bezirke mit durchschnittlichen Wohnkosten und einer überdurchschnittlichen Einwohnerdichte. Diese Gruppe enthält drei Typen, die sich weiter nach ihrer Quote an Ausbildungsinteressierten (hoch, durchschnittlich, niedrig) untergliedern. Hiervon grenzt sich – wiederum aufgrund überdurchschnittlicher Wohnkosten – Gruppe III ab, bei der es sich um überwiegend städtisch geprägte Bezirke handelt. Gruppe IV besteht aus zwei Sub-Typen, a) Großstädten bzw. b) Bezirken, die im direkten Einzugsbereich einer Metropole liegen, tendenziell eher in Westdeutschland. Die Quote der Ausbildungsinteressierten liegt in dieser Gruppe deutlich unter dem Durchschnitt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette; Dauth, Wolfgang ; Wilkens, Alice; Moritz, Michael ; Lerche, Adrian ; Phan thi Hong, Van;Weiterführende Informationen
Online-Anhang: Ausbildungsmarkttypen 2026 -
Literaturhinweis
Case Management im Übergang Schule – Beruf: Unterstützung vulnerabler Gruppen im Ländervergleich (Deutschland, Österreich, Schweiz) (2026)
Heinrichs, Karin; Forster-Heinzer, Sarah; Kranert, Hans-Walter; Stein, Roland ; Joho, Corinne; Buchegger-Traxler, Anita;Zitatform
Heinrichs, Karin, Sarah Forster-Heinzer, Hans-Walter Kranert, Corinne Joho, Roland Stein & Anita Buchegger-Traxler (2026): Case Management im Übergang Schule – Beruf. Unterstützung vulnerabler Gruppen im Ländervergleich (Deutschland, Österreich, Schweiz). In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 40, H. 2, S. 6-15.
Abstract
"Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt für Jugendliche eine herausfordernde Lebensphase dar. Die Bewältigung dieser Transition erfordert neben personalen Ressourcen der Jugendlichen auch Ressourcen im sozialen Umfeld sowie koordinierte bildungs-, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Maßnahmen. In den drei D-A-CH-Ländern werden hierfür vielfältige Optionen zur Verfügung gestellt. Die drei Länder bieten ein, wenn auch in unterschiedlichem Maß differenziertes, Bildungssystem der Sekundarstufen I und II sowie Angebote von Berufsbildung in Vollzeitschulen und der dualen Berufsausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Flexible Ausbildungsformate sind ein wichtiges, aber kaum genutztes Instrument (2026)
Zitatform
Heß, Pascal & Julia Holleitner (2026): Flexible Ausbildungsformate sind ein wichtiges, aber kaum genutztes Instrument. In: IAB-Forum H. 26.01.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260126.01
Abstract
"Die bereits bestehenden flexiblen Ausbildungsformate und individuellen Unterstützungsangebote könnten dazu beitragen, mehr jungen Menschen als bisher zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu verhelfen. Allerdings müssen sie auch genutzt werden. Betriebe und junge Menschen stehen hier gemeinsam in der Verantwortung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regional differences in digitalisation and their impact on young people’s status attainment in vocational education and training (2026)
Zitatform
Hickmann, Helen, Jonas Detemple & Alexandra Wicht (2026): Regional differences in digitalisation and their impact on young people’s status attainment in vocational education and training. In: Journal of vocational education and training, Jg. 78, H. 1, S. 107-131. DOI:10.1080/13636820.2025.2479682
Abstract
"While many of the recent changes in the labour market are related to digitalisation, there is little knowledge about digitalisation's impact on young people's transitions from school to vocational education and training (VET). The current study addresses this research gap by examining the relationship between the level of regional digitalisation and young people's status attainment when entering VET. The study uses data from the German National Educational Panel Study (NEPS), merged with a unique regional digitalisation indicator at the district level (NUTS-3). OLS regression models show that, on average, young people entering VET in highly digitalised regions secure occupations with a higher status than their counterparts in less digitalised regions. Notably, regional digitalisation has a particularly strong positive impact on males, while no differences in association are observed by school leaving qualifications. The results underscore the existence of a discernible regional digital divide among VET entrants in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households (2026)
Zitatform
Holleitner, Julia, Bernd Fitzenberger & Anna Heusler (2026): The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households. In: Journal for labour market research, Jg. 60, 2025-12-29. DOI:10.1186/s12651-026-00423-7
Abstract
"We examine how welfare benefit receipt influences the transition from school into all forms of professional training, including vocational training and higher education. We use a unique data set that combines panel survey data with detailed administrative records of adolescents in Germany and develop a dynamic multiple imputation method to account for missing data. We find that adolescents in welfare dependent households show more fragmented transition patterns than others after leaving school. They are significantly less likely to enter professional training even after controlling for a rich set of individual and household related factors, including school type and grades. A key driver of this training gap is the school type, while school grades play no role. Our results imply a long-lasting impact of early socioeconomic conditions on later labor market transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ausbildungsperspektiven 2026: eine repräsentative Befragung von jungen Menschen - Schwerpunkt Auszubildende (2026)
Johanning, Naemi; Schaffer, Fabian; Renk, Helen;Zitatform
Johanning, Naemi, Helen Renk & Fabian Schaffer (2026): Ausbildungsperspektiven 2026. Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen - Schwerpunkt Auszubildende. Gütersloh, 49 S. DOI:10.11586/2026062
Abstract
"Die Ausbildung bekommt ein gutes Zeugnis, aber der Weg dorthin bleibt für viele steinig. Neun von zehn Auszubildende würden sich wieder für ihre Ausbildung entscheiden. Die befragten Azubis sind zum überwiegenden Teil sehr zufrieden mit nahezu allen Aspekten ihrer Ausbildung. Auch unter den Schüler:innen genießt die Ausbildung ein hohes Ansehen und ist nach wie vor die beliebteste nachschulische Bildungsoption. Gleichzeitig haben trotz anhaltendem Nachwuchsbedarf und Fachkräftemangel rund ein Drittel der Schüler:innen Zweifel, einen Ausbildungsplatz zu bekommen – das betrifft insbesondre diejenigen mit niedrigem Schulbildungsniveau. Im Hinblick auf die berufliche Orientierung fehlt über der Hälfte aller Befragten der Durchblick in der Fülle an Informationen. Dies sind einige der zentralen Ergebnisse der neuen Jugendbefragung „Ausbildungsperspektiven 2026. Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen – Schwerpunkt Auszubildende“. Für die Befragung wurden über 1.700 junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren im Zeitraum vom 11. März bis zum 20. April 2026 nach ihren nachschulischen Plänen, ihren Erfahrungen bei der beruflichen Orientierung und Ausbildungsplatzsuche und ihrer Einschätzungen zum Ausbildungsmarkt befragt. Zusätzlich wurden in diesem Jahr mehr als 1.000 Auszubildende im Alter von 15 bis 25 Jahren zur Zufriedenheit mit ihrer Ausbildung, der inhaltlichen Qualität sowie den sozialen und materiellen Rahmenbedingungen befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Skill profiles of training occupations and occupational segmentation of vocational education and training in Germany (2026)
Zitatform
Koneberg, Filiz, Daniela Rohrbach-Schmidt & Anett Friedrich (2026): Skill profiles of training occupations and occupational segmentation of vocational education and training in Germany. In: Journal of vocational education and training, Jg. 78, H. 2, S. 331-349. DOI:10.1080/13636820.2025.2549887
Abstract
"Vocational education and training (VET) is crucial for labour market integration and ensuring a skilled workforce. However, VET systems, particularly in countries like Germany and Switzerland, offer heterogeneous training occupations with different labor market returns. This study examines occupational segmentation within VET, applying labour market segmentation theories to identify structural differences in skill profiles, training commitment, gratification and social access based on school-leaving certificates. Utilizing the German VET system as a case study, we analyze data from 338 dual and school-based training occupations. We employ latent profile analysis to classify training occupations into skill profiles according to their firm-specific and occupation-specific skills, as well as their cognitive requirement level. The analyses reveal four distinct skill profiles that are systematically associated with training commitment, gratifications and social access based on school-leaving certificates. The results suggest that VET is stratified into occupational training segments, offering training at varying skill levels. These segments exhibit unequal training conditions, with some providing significantly higher commitment or higher gratifications. This research provides a more nuanced understanding of VET segmentation than the distinction into dual and school-based trainings, offering valuable insights for political actors and institutions involved in VET, as well as training firms and vocational schools." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Hohe Vertragslösungen, fehlende Fachkräfte? Wo die Bindung von Azubis besonders gut funktioniert (2026)
Kunath, Gero; Herzer, Philip;Zitatform
Kunath, Gero & Philip Herzer (2026): Hohe Vertragslösungen, fehlende Fachkräfte? Wo die Bindung von Azubis besonders gut funktioniert. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2026,02), Köln, 6 S.
Abstract
"Im Jahr 2024 war die Bindung von Auszubildenden für Unternehmen besonders herausfordernd: Fast jedes dritte Ausbildungsverhältnis wurde vorzeitig beendet. Bei den zehn Berufen mit den höchsten und niedrigsten Lösungsquoten fällt auf: Besonders oft wurden Ausbildungsverträge in Dienstleistungsberufen wie bei Friseur:innen oder Berufskraftfahrer:innen vorzeitig aufgelöst, besonders selten in gewerblich-technischen Berufen wie beispielsweise bei Industriekaufleuten oder Elektroniker:innen für Automatisierungstechnik. In den zehn Berufen mit den niedrigsten Vertragslösungsquoten sind die meisten stark von Fachkräfteengpässen betroffen. Die Bindung von Auszubildenden könnte hier besonders gut gelingen, weil Jugendliche in diesen Berufen frühzeitig eine Perspektive für sich sehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Fachkräfte von morgen: Entwicklungsperspektiven der Lehrlingsausbildung in Vorarlberg (2026)
Lengauer, Birgit; Riepl, Marlis;Zitatform
Lengauer, Birgit & Marlis Riepl (2026): Fachkräfte von morgen: Entwicklungsperspektiven der Lehrlingsausbildung in Vorarlberg. (ibw-Forschungsbericht 227), Wien, 113 S.
Abstract
"Die Lehrlingsausbildung ist in Vorarlberg traditionell stark verankert und ein zentraler Baustein der Fachkräftesicherung. Gleichzeitig steht sie zunehmend unter Druck: Die Zahl der Lehrlinge und Lehrbetriebe ist rückläufig, Bildungsentscheidungen junger Menschen verändern sich, und Betriebe berichten von wachsenden Herausforderungen bei der Gewinnung und Ausbildung geeigneter Lehrlinge. Die im Auftrag der WKV erstellte Studie untersucht Entwicklungsperspektiven der Lehrlingsausbildung in Vorarlberg. Auf Basis sekundärstatistischer Analysen, qualitativer Interviews mit zentralen Akteur des dualen Systems sowie einer Online-Befragung von Vorarlberger Ausbildungs- und Nicht-Ausbildungsbetrieben werden zentrale Herausforderungen, Unterstützungsbedarfe und Handlungsfelder aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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KI in Betrieben: Mehr Ausbildung – aber Weiterbildung zunehmend für anspruchsvollere Tätigkeiten (2026)
Zitatform
Muehlemann, Samuel (2026): KI in Betrieben. Mehr Ausbildung – aber Weiterbildung zunehmend für anspruchsvollere Tätigkeiten. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 79, H. 03, S. 09-13.
Abstract
"Auf Basis des BIBB-Betriebspanels werden die Folgen der Einführung von Künstlicher Intelligenz für die betriebliche Aus- und Weiterbildung in Deutschland analysiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass KI-einführende Ausbildungsbetriebe im Durchschnitt rund 14% mehr neue Auszubildende einstellen. Das spricht für verstärkte Investitionen in den internen Kompetenzaufbau im Zuge des technologischen Wandels. Zugleich verschiebt sich die betriebliche Weiterbildung zugunsten hochqualifizierter Tätigkeiten, während Beschäftigte in Fachkraft- und einfachen Tätigkeiten seltener teilnehmen. Daraus ergibt sich das Risiko einer kumulativen Benachteiligung Geringqualifizierter. Es werden drei wirtschaftspolitische Handlungsfelder abgeleitet: die bessere Integration Jugendlicher mit geringen schulischen Qualifikationen in die duale Ausbildung, eine zielgerichtete Weiterbildungsförderung für Geringqualifizierte sowie schnellere Aktualisierungszyklen für Ausbildungsordnungen und Rahmenlehrpläne." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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(K)eine Berufsausbildung in Aussicht – Wie mehr junge Menschen in Ausbildung kommen (2026)
Nixdorf, Christian Philipp;Zitatform
Nixdorf, Christian Philipp (2026): (K)eine Berufsausbildung in Aussicht – Wie mehr junge Menschen in Ausbildung kommen. In: Soziale Sicherheit, Jg. 75, H. 4, S. 27-30.
Abstract
"In Deutschland wächst seit Jahren die Zahl an Ausbildungsplätzen, die unbesetzt bleiben, während gleichzeitig hunderttausende junge Menschen keinen Einstieg ins Berufsleben finden. Dieses paradoxe Nebeneinander von Fachkräftemangel und unversorgten Schulabgänger:innen ist zu einer strukturellen Herausforderungen geworden. Die Gründe sind vielschichtig und verwoben mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, schulischen und kulturellen Entwicklungen. Ebenso vielfältig müssen daher die Lösungswege sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wann der Ausbildungsabbruch zur Einkommensfalle wird - und wann nicht (2026)
Zitatform
Ostermann, Kerstin, Alexander Patzina & Katy Morris (2026): Wann der Ausbildungsabbruch zur Einkommensfalle wird - und wann nicht. In: IAB-Forum H. 14.04.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260414.01
Abstract
"Viele junge Menschen beenden ihre Berufsausbildung vorzeitig, obwohl formale Abschlüsse in Deutschland oftmals als Voraussetzung für stabile und gut entlohnte Beschäftigungsverhältnisse gelten. Tatsächlich sind die langfristigen Folgen eines Ausbildungsabbruchs je nach sozialer Herkunft höchst unterschiedlich: Während das Einkommen von Jugendlichen aus sozial besser gestellten Familien im Schnitt stabil bleibt, bricht es für solche aus sozial benachteiligten Familien um 45 Prozent ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Stratified scars: social inequality in the labour market consequences of apprenticeship dropout (2026)
Zitatform
Ostermann, Kerstin, Alexander Patzina & Katy Morris (2026): Stratified scars: social inequality in the labour market consequences of apprenticeship dropout. In: European Sociological Review, S. 1-16. DOI:10.1093/esr/jcag010
Abstract
"While the association between apprenticeship dropout and negative labour market consequences is well documented, the causal link and social stratification in this effect are less clear. Using georeferenced German administrative data and a conditional instrumental variable approach that exploits distance between place of residence and large firms, we find negative financial consequences but show that the dropout penalty is entirely concentrated among individuals from disadvantaged backgrounds. We further show that these stratified scars partly reflect unequal educational reenrolment rates and unequal employment outcomes among dropouts who do not reenrol. Our results highlight the potential of policies targeting higher graduation rates to reduce social inequality and suggest social advantage buffers the negative financial consequences of apprenticeship dropout, even in institutional settings with strong links between credentials and labour market outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku, Oxford University Press) ((en))
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Jugendhilfe bei der Caritas: Zwischen Fachkräftesicherung, Bildungsarbeit und Krisenbegleitung?: Review personalpolitischer Herausforderungen und Ausbildungsmerkmale mit Daten aus Caritaspanel und IAB-Betriebspanel 2024 (2026)
Zitatform
Pietsch, Marcel, Pascal Krimmer & Ute Leber (2026): Jugendhilfe bei der Caritas: Zwischen Fachkräftesicherung, Bildungsarbeit und Krisenbegleitung? Review personalpolitischer Herausforderungen und Ausbildungsmerkmale mit Daten aus Caritaspanel und IAB-Betriebspanel 2024. In: Blätter der Wohlfahrtspflege, Jg. 173, H. 3, S. 91-94., 2026-06-01. DOI:10.5771/0340-8574-2026-3-91
Abstract
"Vor dem Hintergrund vielschichtiger Anforderungen bleibt die Praxisgestaltung der Jugendhilfe auch in der Caritas ein zentraler Aufgabenbereich. Der vorliegende Beitrag analysiert die gegenwärtige Betriebslandschaft mit Fokus auf Personalprobleme und daran anknüpfende Merkmale zur Berufsausbildung. Empirische Grundlage sind dabei das Caritaspanel 2024 und das IAB-Betriebspanel. Hierdurch lässt sich die Situation der Jugendhilfe gezielt mit anderen Feldern vergleichen und einordnen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Nomos)
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Ausbildung unter Handlungsdruck: Herausforderungen und Potenziale des niedersächsischen Ausbildungsmarktes (2026)
Richter, Maria; Seeber, Susan;Zitatform
Richter, Maria & Susan Seeber (2026): Ausbildung unter Handlungsdruck: Herausforderungen und Potenziale des niedersächsischen Ausbildungsmarktes. (SOFI-Impulspapier), Göttingen, 4 S.
Abstract
"Das berufliche Ausbildungssystem übernimmt für die Integration in den Arbeitsmarkt in Niedersachsen eine zentrale Vermittlungsfunktion. Im Bundesländervergleich weist Niedersachsen einen der höchsten Anteile an Neuzugängen in die berufliche Ausbildung auf. Gleichzeitig ist das System seit geraumer Zeit mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Während der nationale Bildungsbericht diese Entwicklungen auf Bundesebene analysiert, richtet dieses Impulspapier den Blick auf die spezifischen Chancen und Risiken in Niedersachsen und ordnet diese im Vergleich der Bundesländer ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Skills or credentials? How skill specific and standardized vocational training moderates the wages of occupational mismatches (2026)
Zitatform
Ruf, Kevin (2026): Skills or credentials? How skill specific and standardized vocational training moderates the wages of occupational mismatches. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 102, 2026-02-02. DOI:10.1016/j.rssm.2026.101136
Abstract
"This article examines the relationship between institutional features of vocational education and wage outcomes following occupational mismatches using a multidimensional mismatch framework. Drawing on German administrative data for early‑career male VET graduates, the analysis assesses how two institutional dimensions, training standardization and skill specificity, relate to wage returns for horizontal, vertical, and full mismatches. The results show that higher standardization negatively moderates wage outcomes for horizontal and full mismatches, while greater skill specificity is linked to reduced transferability and increases wage penalties for vertical mismatches. Individuals in full mismatches experience large baseline penalties that appear less conditioned by institutional features. Horizontal mismatches do not show wage penalties when multiple mismatch dimensions are considered simultaneously. These findings suggest that distinct institutional features of the training system, credential verification and skill transferability, relate to mismatch outcomes and contribute to stratification in early‑career wages." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 Elsevier) ((en))
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Moderne Ausbildungsinhalte machen Fachkräfte fit für den technologischen Wandel (2026)
Zitatform
Salomons, Anna, Cäcilia vom Baur & Ulrich Zierahn-Weilage (2026): Moderne Ausbildungsinhalte machen Fachkräfte fit für den technologischen Wandel. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 79, H. 03, S. 4-8.
Abstract
"Digitale Technologien verändern die berufliche Ausbildung. Dies hat Folgen für die Erwerbsbiografien von Beschäftigten. Aktualisierte Ausbildungsinhalte helfen Beschäftigten, sich an neue Anforderungen anzupassen. Beschäftigte, die auf der modernisierten Ausbildungsverordnung ausgebildet wurden, verdienen mehr – in besonders vom technologischen Wandel betroffenen Berufen um bis zu 5,5%. Dagegen verlieren ältere Beschäftigte im selben Beruf oft an Einkommen, wenn die neu ausgebildeten Kohorten den Arbeitsmarkt erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ausbildungsreport 2026: Schwerpunkt: Mentale Gesundheit (2026)
Schlingmann, Sophie; Dick, Oliver; Herzog-Buchholz, Esther;Zitatform
Dick, Oliver & Esther Herzog-Buchholz (2026): Ausbildungsreport 2026. Schwerpunkt: Mentale Gesundheit. 82 S.
Abstract
"Für den Ausbildungsreport 2026 wurden über zwölf Monate bis Mai 2026 insgesamt 13.227 Auszubildende aus den 25 am stärksten besetzten dualen Ausbildungsberufen befragt. Die Mehrheit bewertet ihre Ausbildung weiterhin positiv: 65,7 Prozent geben an, »zufrieden« oder »sehr zufrieden« zu sein. Der Rückgang um 5,9 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr ist jedoch gravierend. Die Ausbildungszufriedenheit erreicht damit den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen. Eine gute Berufsausbildung eröffnet jungen Menschen Perspektiven: Sie schafft die Grundlage für ein selbstbestimmtes Erwerbsleben, gesellschaftliche Teilhabe und langfristige soziale Sicherheit. Damit dies gelingt müssen die Rahmbedingungen stimmen. Der Ausbildungsreport 2026 verdeutlicht, dass viele Auszubildende jedoch unter Bedingungen lernen und arbeiten, die sie dauerhaft belasten. Mentale Gesundheit wird damit zu einem zentralen Schwerpunkt guter Ausbildungsqualität. Das Ausmaß der Belastungen durch betriebliche Anforderungen ist im Vergleich zu den Ergebnissen des Reports von 2016 weitgehend konstant geblieben. Eine spürbare Verbesserung der Rahmenbedingungen ist damit nicht erkennbar. Gleichzeitig hat sich die gesellschaftliche Lage in den vergangenen zehn Jahren deutlich verschärft: Die Folgen der Corona-Pandemie, steigende Lebenshaltungskosten, Auswirkungen von Kriegen und Klimakrise prägen die Lebensrealität junger Menschen. Hinzu kommen häufig private Herausforderungen, etwa finanzielle Sorgen oder ein angespannter Wohnungsmarkt. Mentale Gesundheit darf deshalb nicht als individuelles Thema verstanden werden. Sie hängt eng mit den Rahmenbedingungen in Betrieb und Berufsschule zusammen. Wer mentale Gesundheit stärken will, muss die Ausbildung insgesamt stärken: durch mehr Ausbildungsplätze, gute Ausbildungsbedingungen, sichere Perspektiven, bezahlbaren Wohnraum sowie verlässliche Unterstützungsstrukturen. Psychische Belastungen sind längst Teil der Lebens- und Ausbildungsrealität vieler junger Menschen, werden aber noch immer zu selten mitgedacht. Deshalb braucht es niedrigschwellige, vertrauliche Anlaufstellen, sozialpädagogische Begleitung, etwa in Azubiwohnheimen, qualifizierte Ansprechpersonen in Betrieb und Berufsschule. Mentale Gesundheit ist kein Zusatzthema, sondern ein zentraler Bestandteil guter Ausbildungsqualität." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Diskussion einer Ausbildungsumlage für die duale Berufsausbildung (2026)
Zitatform
Schuss, Eric (2026): Zur Diskussion einer Ausbildungsumlage für die duale Berufsausbildung. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 106, H. 3, S. 191-197. DOI:10.2478/wd-2026-0050
Abstract
"Viele junge Menschen bleiben ohne Ausbildungsplatz – insbesondere in Großstädten. Um dieses Problem anzugehen, sind Betriebe in Bremen seit 2025 verpflichtet, eine Ausbildungsplatzabgabe zu leisten, auf deren Basis ein Umlagefonds aufgebaut wird. Ausbildende Betriebe erhalten dann für ihre Ausbildungsaktivitäten einen finanziellen Ausgleich aus diesem Fonds. Auch in Berlin hat sich die Landesregierung auf die Einführung einer solchen Ausbildungsumlage geeinigt. Doch die Reformen sind umstritten. Im vorliegenden Beitrag wird basierend auf nationaler und internationaler Forschung gezeigt, dass eine solche Umlage erfolgreich sein kann, wenn eine tatsächliche Unterversorgung mit Ausbildungsstellen vorliegt und die Umlage breit akzeptiert und spezifisch zugeschnitten wird. Anschließend wird mit einem Blick auf den Ausbildungsmarkt in Berlin und Bremen diskutiert, inwiefern diese Bedingungen dort gegeben sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.BHP7521.de.en.v1 -
Literaturhinweis
Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025: Starker Anstieg von deutlich über 6 Prozent im zweiten Jahr in Folge (2026)
Zitatform
Schönfeld, Gudrun & Felix Wenzelmann (2026): Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025: Starker Anstieg von deutlich über 6 Prozent im zweiten Jahr in Folge. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 35 S.
Abstract
"Das Bundesinstitut für Berufsbildung wertet jährlich die tariflichen Ausbildungsvergütungen zum Stand 1. Oktober aus. 2025 erhielten Auszubildende in tarifgebundenen Betrieben im Durchschnitt 1.209 Euro pro Monat. Die tariflichen Ausbildungsvergütungen erhöhten sich um 6,7 Prozent. Dies war der höchste Anstieg, seitdem bundesdeutsche Gesamtdurchschnitte ermittelt werden. Bereits 2024 wurde mit 6,3 Prozent eine Zunahme in ähnlicher Dimension gemessen. Durch die hohen Zuwächse konnten die Verluste bei den realen Vergütungen, insbesondere zwischen 2021 und 2023, weitgehend ausgeglichen werden. Der Fachbeitrag präsentiert weitere Ergebnisse nach ausgewählten Berufen, Ausbildungsbereichen und Ausbildungsjahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Aus- und Weiterbildung in Zeiten von Transformation durch Strukturwandel, Wirtschaftslage, Digitalisierung und KI: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2025 (2026)
Sielschott, Stephan; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;Zitatform
herausgegeben von C. Larsen (Hrsg.); Sielschott, Stephan & Oliver Lauxen (2026): Betriebliche Aus- und Weiterbildung in Zeiten von Transformation durch Strukturwandel, Wirtschaftslage, Digitalisierung und KI. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2025. (IAB-Betriebspanel Hessen 2/2025), Frankfurt am Main, 26 S.
Abstract
"Die betriebliche Ausbildung und die betriebliche Weiterbildung werden in Report 2 zum IAB-Betriebspanel 2025 als Strategien zur Arbeits- und Fachkräftesicherung analysiert. Während in der Berufsausbildung junge Menschen praxisnah und bedarfsgerecht qualifiziert und frühzeitig an ihren Ausbildungsbetrieb gebunden werden, stärkt betriebliche Weiterbildung die Mitarbeitendenbindung und befähigt zugleich Betriebe wie auch Beschäftigte, den Herausforderungen des gesellschaftlichen und technologischen Wandels erfolgreich zu begegnen. Allerdings ist die aktuelle Lage bei Aus- und Weiterbildungen vor dem Hintergrund verschiedener Transformationsprozesse zu betrachten. Beispielsweise führt der Strukturwandel im Verarbeitenden Gewerbe dazu, dass viele Betriebe in schwierigen wirtschaftlichen Lagen weniger oder gar nicht mehr ausbilden und Weiterbildungsaktivitäten quantitativ zurückgefahren und wenige qualitativ neu justiert werden. Dies bedeutet, dass sich Transformationsprozesse durchaus auf die Ausbildungs- und Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe auswirken können. Entsprechend zeigen aktuelle Zahlen, dass die angespannte wirtschaftliche Lage die Ausbildungs- wie auch die Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe deutschlandweit abschwächen kann. Die Zahl der Ausbildungsplätze ist im Vergleich zum Vorjahr in Deutschland bis Ende September 2025 um 4,6 Prozent zurückgegangen, während die Zahl unversorgter Bewerberinnen und Bewerber um rund 20 Prozent gestiegen ist" (Textauszug, IAB-Doku)
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Racialised discourses on migrants and language skills in Finnish vocational education (2026)
Zitatform
Tanhua, Inkeri (2026): Racialised discourses on migrants and language skills in Finnish vocational education. In: Journal of vocational education and training, Jg. 78, H. 3, S. 431-448. DOI:10.1080/13636820.2025.2543591
Abstract
"This article examines how discourses on migrants, language skills, and the suitability of educational and vocational paths can racialize the students perceived as migrants in Finnish vocational education and training (VET). The study draws on observations and interviews with students and teachers on two differently gender-typed programs, women-dominated dental technology and men-dominated mechanical engineering. In both programmes, most students have moved to Finland and started learning Finnish a few years before entering vocational education. Drawing on critical race theory and critical discourse analysis, the article identifies four discourses that racialize the students perceived as migrants. The discourse on VET as ‘a realistic choice for migrants lacking language skills’ in dental technology and the idealization of ‘hard-working migrants’ in mechanical engineering encourage migrants’ entry to these programs, but simultaneously racialise them. The discourse on ‘sufficient Finnish skills’ in mechanical engineering encourages, while the discourse on ‘high level of language proficiency’ in dental technology discourages migrants’ entry to the profession, and demonstrates that racism can be hidden behind the talk on language skills. Together, these discourses show that the processes of racialisation are mundane in VET and can direct people’s educational and occupational paths." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The impact of dual VET on the unemployment rate of young adults after the financial crisis: a comparison between Germany and the United States (2026)
Zitatform
Trutwin, Lucas, André Habisch & Johannes Kellner (2026): The impact of dual VET on the unemployment rate of young adults after the financial crisis: a comparison between Germany and the United States. In: Journal of vocational education and training, S. 1-23. DOI:10.1080/13636820.2026.2677151
Abstract
"This paper examines whether dual VET enhances labour market resilience for young adults in the aftermath of the 2008 financial crisis. Using harmonised microdata from the German Socio-Economic Panel (SOEP) and the Panel Study of Income Dynamics (PSID) for the United States, linked via the Comparative Panel File (CPF), we compare unemployment among 25- to 34-year-olds whose highest attained qualification is dual VET (Germany) or a high school diploma (United States). Our weighted estimates indicate consistently lower and less volatile unemployment risk for dual VET graduates than for high school graduates, with the gap peaking during the crisis years and persisting thereafter. We interpret these patterns through the lenses of collective skill formation, school-to-work transitions, and the trade-off between specific and general skills. The findings suggest that sustaining and modernising high-quality dual VET can strengthen labour market resilience within a broader skills strategy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Junge Menschen ohne Berufsabschluss im Arbeitsmarkt in Hessen - Entwicklungen seit 2014 (2026)
Zitatform
Ulrich, Angela, Annette Röhrig, Laila Schmitt, Niklas Schorr & Gabriele Wydra-Somaggio (2026): Junge Menschen ohne Berufsabschluss im Arbeitsmarkt in Hessen - Entwicklungen seit 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2026), Nürnberg, 32 S. DOI:10.48720/IAB.REH.2601
Abstract
"Der Bericht untersucht die Entwicklung junger Menschen unter 35 Jahren ohne Berufsabschluss in Hessen seit 2014. Besonders betroffen von Ausbildungslosigkeit sind junge Menschen mit niedrigen Schulabschlüssen sowie solche mit ausländischer Staatsangehörigkeit – vor allem aus Asylherkunftsländern. Viele junge Ungelernte arbeiten in wenigen Berufsgruppen (v. a. Verkehr/Logistik, Verkauf) sowie in der Zeitarbeit. Diese Tätigkeiten sind häufig prekär: Rund 62 Prozent der ersten Beschäftigungen dauern höchstens sechs Monate. Die Analyse der Erwerbsbiografien zeigt: 32 Prozent derjenigen, die ohne Ausbildung oder Studium ins Berufsleben starten, verbleiben bis 35 Jahre ohne Abschluss. Wer später doch noch einen Abschluss erwirbt, hat deutlich stabilere Beschäftigungen und höhere Einkommen. Eine Clusteranalyse identifiziert fünf typische Erwerbsverlaufsmuster in dieser Gruppe. Besonders hohes Risiko langfristiger Ausbildungslosigkeit haben jene, die direkt nach der Schule in ungelernte Beschäftigung einsteigen und lange dort verbleiben, Personen mit instabilen Erwerbsverläufen, Männer, Nicht-Deutsche sowie junge Menschen mit Hauptschulabschluss. Gerade angesichts des demografischen Wandels und steigender Fachkräftebedarfe ist es entscheidend, junge Ungelernte frühzeitig zu unterstützen. Erfolgsversprechend sind intensive Begleitung durch die Bundesagentur für Arbeit, gezielte Ansprache von Beschäftigten ohne Abschluss und klare Karriereperspektiven durch Qualifizierung. Ausbildungslosigkeit schadet langfristig sowohl den Erwerbschancen der Betroffenen als auch der wirtschaftlichen Entwicklung der Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Weiterbildung: Warum wir Abschlüsse als Startschüsse sehen sollten: Standpunkt (2026)
Zitatform
Weber, Enzo (2026): Weiterbildung: Warum wir Abschlüsse als Startschüsse sehen sollten. Standpunkt. In: Table Briefings. Bildung H. 29.07.2026.
Abstract
"Politik und Wirtschaft müssten Angebote zur Weiterbildung ausbauen, fordert der Arbeitsmarkt-Experte Enzo Weber vom IAB. Seine Empfehlung: eine Öffnung der bestehenden Bildungseinrichtungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Precarious Inclusion: The Role of Local Practices, Institutional Contexts, and Uncertain Residence Status in Vocational Education and Training of Refugees in Germany (2026)
Zitatform
Wehking, Katharina (2026): Precarious Inclusion: The Role of Local Practices, Institutional Contexts, and Uncertain Residence Status in Vocational Education and Training of Refugees in Germany. In: O. Winkler & M. Olczyk (Eds.) (2026): Educational Integration of Refugees and Newly Arrived Immigrants, S. 99-120. DOI:10.1007/978-3-032-25346-0_5
Abstract
"The inclusion of refugees in vocational education and training (VET) is considered crucial for enabling their participation in economic and social life. However, existing research demonstrates that access to and opportunities for VET participation are heavily dependent on residence status, primarily due to Germany’s stratified asylum and residence laws. Recently, a meritocratic logic has increasingly permeated the German asylum system, linking refugees’ chances of securing residence directly to engagement in employment or VET. From a theoretical perspective, refugees navigate a complex multi-level system where integration is determined by local, national, and supranational rules and practices. This article examines these interfaces, exploring how the integration of young refugees in VET can be achieved successfully at the local level, despite their poor long-term residency prospects from a national policy perspective. The paper presents findings derived from interviews with institutional experts and problem-centred interviews with trainees who have lived experience of forced migration, utilising a grounded theory methodology. The results reveal that refugees actively employ VET to improve their prospects of staying in the country. Nevertheless, they confront numerous legal, structural, social, and informational barriers in accessing and completing VET. The study concludes that institutional support from training companies and local networks is indispensable to overcome these obstacles. Overall, the findings underline the critical importance of institutional and local contexts for the successful integration of refugees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Works Councils and Apprenticeship Training: Heterogeneous Works Councils, Heterogeneous Effects? (2026)
Zitatform
Weis, Kathrin, Samuel Muehlemann & Harald Pfeifer (2026): Works Councils and Apprenticeship Training: Heterogeneous Works Councils, Heterogeneous Effects? In: BJIR, Jg. 64, H. 2, S. 250-262. DOI:10.1111/bjir.70030
Abstract
"In Germany, works councils possess co-determination rights concerning apprenticeship training, which may influence training outcomes in firms. While the literature commonly assumes homogeneous effects of works councils, this study reveals considerable heterogeneity in their involvement in training-related decisions. Using representative German firm-level data, we explore two dimensions of works councils’ heterogeneity: their participation in various apprenticeship-related decisions and their overall perceived success in enforcing their agendas. We document how these dimensions of works council heterogeneity are associated with firms’ decisions on whether to train apprentices, the intensity of training (the number of apprentices relative to total employment) and apprentice retention and dropout rates. Our findings indicate that works council participation is associated with higher training propensity and higher apprentice retention rates, but it has no significant link to training intensity. Interestingly, works councils rated as successful are associated with lower apprentice dropout rates but also lower retention rates for graduates, highlighting a trade-off between ensuring training quality and navigating the potentially conflicting interests of apprentices and incumbent workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The training market in 2024: Analyses based on the BIBB survey of newly concluded training contracts and the training market statistics of the Federal Employment Agency as of 30 September (2026)
Zitatform
Weller, Sabrina Inez, Alexander Christ, Bettina Milde & Ralf-Olaf Granath (2026): The training market in 2024. Analyses based on the BIBB survey of newly concluded training contracts and the training market statistics of the Federal Employment Agency as of 30 September. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 60 S.
Abstract
"After the training market slowly recovered from the losses caused by the coronavirus pandemic in recent years and slight growth was recorded again, the number of newly concluded training contracts in 2024 fell by 0.5 per cent compared to the previous year to around 486,700 contracts. This is one of the key findings of the BIBB’s analyses of the development of the training market in 2024. It is based on the BIBB survey of newly concluded training contracts as of 30 September and on the training market statistics of the Federal Employment Agency. The publication provides an overview of unsuccessful market entries and matching problems, as well as the supply of and demand for training places." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Unintended Transitions: Employment Outcomes Following Firm Closures During Vocational Education and Training (2026)
Zitatform
Wicht, Leonie (2026): Unintended Transitions: Employment Outcomes Following Firm Closures During Vocational Education and Training. (IAB-Discussion Paper 05/2026), Nürnberg, 179 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2605
Abstract
"Die duale Berufsausbildung spielt eine zentrale Rolle beim Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt in Deutschland. Dennoch wird ein erheblicher Anteil der Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst. Die Schätzung der kausalen Effekte solcher Ausbildungsabbrüche ist schwierig, da die Entscheidung zum Abbruch endogen ist. Diese Studie nutzt Betriebsschließungen von Ausbildungsbetrieben als unerwartete Schocks, die Auszubildende während ihrer Ausbildung verdrängen. Auf Basis administrativer Daten aller Auszubildenden in Deutschland zwischen 2008 und 2022 wird mithilfe eine Ereignisstudie mit einer gematchten Kontrollgruppe der Einfluss des Verlusts des Ausbildungsplatzes auf Beschäftigungs- und Einkommensverläufe über die folgenden acht Jahre untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Verlust des Ausbildungsplatzes zu kleinen, aber anhaltenden Einkommensverlusten führt. Im Vergleich zu nicht betroffenen Auszubildenden sinken die Einkommen aus regulärer Beschäftigung vier Jahre später um bis zu 780 Euro pro Jahr (etwa 4,5 Prozent) und liegen auch in den Folgejahren noch rund 2 Prozent niedriger. Diese Verluste fallen im Vergleich zu Verlusten einer regulären Beschäftigung moderat aus. Dies steht im Einklang mit der starken institutionellen Unterstützung im deutschen Berufsbildungssystem, die betroffenen Auszubildenden hilft, ihre Ausbildung in einem neuen Betrieb fortzusetzen und erfolgreich abzuschließen. Allerdings verzeichnen Auszubildende ohne Schulabschluss deutlich größere und im Zeitverlauf zunehmende Einkommensverluste. Eine Dekompositionsanalyse zeigt, dass die gesamten Einkommensverluste zu einem großen Teil von denjenigen Auszubildenden verursacht werden, die ihre Ausbildung im Anschluss abbrechen. Demgegenüber erfahren Personen, die ihre Ausbildung abschließen, nur geringe Einkommenseinbußen, und der Verlust des Ausbildungsplatzes erhöht das Risiko eines Ausbildungsabbruchs nur geringfügig. Insgesamt zeigen die Ergebnisse die wichtige unterstützende Rolle verschiedener Institutionen im dualen Berufsbildungssystem, der zuständigen Kammern und der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit. Zugleich wird deutlich, dass nicht alle Auszubildenden gleichermaßen Zugang zu diesen Unterstützungsmechanismen haben oder in gleichem Maße von ihnen profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Spatial mobility and occupational status attainment in the transition from school to work in Germany (2026)
Zitatform
Wicht, Alexandra, Paula Protsch, Laura Menze & Katarina Weßling (2026): Spatial mobility and occupational status attainment in the transition from school to work in Germany. In: Advances in life course research, Jg. 67. DOI:10.1016/j.alcr.2026.100728
Abstract
"This study investigates opportunities for occupational status attainment through spatial mobility in early stratification processes. We focus in particular on how this relationship is conditioned by young people’s occupational status aspirations as well as by institutional and local structural opportunities, thereby scrutinizing how spatial mobility may contribute to unequal career opportunities. Empirically, we analyze occupational status attainment in the transition from school to Vocational Education and Journal Pre-proof 2 Training (VET) in Germany. Using longitudinal data from the German National Educational Panel Study (NEPS) combined with fine-grained regional information, we show that young people who commute or relocate for a VET position are more likely to secure higher-status VET positions. Yet spatial mobility is only associated with higher occupational status attainment among young people with higher levels of occupational status aspirations, among those originating from structurally weak regions and those with at least an intermediate secondary school-leaving certificate. We conclude that spatial mobility can enable young people to overcome regional disadvantages, functioning as an agentic strategy for pursuing occupational goals more effectively. At the same time, it tends to widen status differentials between socially stratified educational groups and remains shaped by local structural opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Betriebliche Berufsausbildung und Weiterbildung in Deutschland: Expertise zum BIBB-Datenreport 2026 (2026)
Abstract
"Seit dem Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2009 (mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2007) werden die Daten in Form von Zeitreihen aufbereitet und dargestellt. Dazu wurde eine Reihe an Indikatoren entwickelt, die in der Regel für den Zeitraum ab 2000 bis zum jeweils aktuellen Rand ausgewertet werden. Auch der vorliegende Bericht knüpft hieran an und schreibt die Kenngrößen, die bereits Gegenstand der vorangegangenen Berichte waren, bis zum aktuellen Rand fort. Der letzte Bericht wurde im Jahr 2024 (mit den Daten bis 2022) erstellt. Somit ergänzt die vorliegende Expertise die dort dargestellten Ergebnisse um die Jahre 2023 und 2024 und ermöglicht auf dieser Basis Aussagen zu aktuellen Entwicklungen - insbesondere auch im Hinblick auf die konjunkturelle Schwäche der vergangenen Jahre. Die dargestellten Indikatoren beziehen sich sowohl auf die betriebliche Aus- als auch die betriebliche Weiterbildung. Damit erlaubt der Bericht eine umfassende Abbildung von Trends der betrieblichen Bildungsaktivitäten, die nicht nur im Kontext der anhaltenden Schwierigkeiten vieler Betriebe, ihren Fachkräftebedarf zu decken (vgl. z.B. Leber/Schwengler 2025), sondern auch vor dem Hintergrund des technologischen (z.B. Heß/Janssen/Leber 2026 und 2023) und des ökologischen Wandels (z.B. Brixy/Janser/Mense 2023) an Bedeutung gewinnen. Die Expertise ist wie folgt aufgebaut: In Kapitel 2 wird zunächst die Datengrundlage, das IAB-Betriebspanel, vorgestellt, bevor in Kapitel 3 das betriebliche Aus-bildungsverhalten betrachtet wird. Hier werden grundlegende Strukturen der betrieblichen Berufsausbildung, bestehende Potenziale sowie die Übernahme von Ausbildungsabsolventen analysiert. In Kapitel 4 stehen die Weiterbildungsaktivitäten der Betriebe im Fokus. Neben der Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe ist dabei vor allem auch die Weiterbildungsteilnahme einzelner Beschäftigtengruppen von Interesse. Die Ergebnisse sowohl für die Aus- als auch die Weiterbildung wer-den jeweils detailliert nach Betriebsgrößenklassen, Wirtschaftszweigen und Regio-nen dargestellt." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026 -
Literaturhinweis
Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt (2026)
Zitatform
(2026): Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 23 S.
Abstract
"Im Zuge des demografischen Wandels sind die Schülerzahlen zurückgegangen; gleichzeitig nimmt die Vielfalt zu – zum Beispiel durch mehr junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Für die schulische Bildung, die die Grundlage für die berufliche Ausbildung ist, ergeben sich dadurch neue Herausforderungen. Bereits seit vielen Jahren gibt es einen Trend zu höheren Schulabschlüssen. Dies hat Auswirkungen auf die Berufswahl und führt zu einer anhaltend hohen Studierneigung. Gleichzeitig verlassen jährlich etwa 6-8 Prozent der Schülerinnen und Schüler die Schule ohne Schulabschluss. Relativ wenige davon absolvieren eine Berufsausbildung. Im sogenannten Übergangsbereich kann ein Schulabschluss nachgeholt werden und eine Ausbildungsvorbereitung erfolgen. Hier hat der Anteil von Personen ohne Schulabschluss und mit ausländischer Staatsangehörigkeit stark zugenommen. Fast 100.000 jungen Menschen gelingt trotz Hauptschulabschluss kein direkter Übergang von der Schule in die Berufsausbildung. Die bei Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldeten Ausbildungsuchenden und die gemeldeten Berufsausbildungsstellen bilden den Markt nicht vollständig ab, weil alle Meldungen freiwillig sind. Werden rechnerisch auch diejenigen Ausbildungsuchenden in die Betrachtung einbezogen, die auf eigene Faust – also ohne Meldung bei einer Arbeitsagentur oder einem Jobcenter – eine Ausbildung gefunden haben, wird deutlich: Es sind mehr junge Menschen auf Ausbildungssuche als Ausbildungsstellen angeboten werden (jeweils gemeldete und nicht gemeldete). Dies zeigt zum einen, dass es ungeachtet der bestehenden Passungsprobleme nicht für jeden Ausbildungsuchenden einen Ausbildungsplatz gibt. Zum anderen ist festzuhalten, dass am Ausbildungsmarkt ein größeres Potenzial an Ausbildungsuchenden vorhanden ist, als es der isolierte Blick auf die gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber vermuten lässt. Angebot und Nachfrage finden häufig nicht zusammen. Nur etwa die Hälfte der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber beginnt eine Berufsausbildung. Die Anteile der unversorgten an allen gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern sowie der unbesetzten an allen gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen haben sich über die Jahre immer weiter erhöht. Dieses Potenzial gilt es zu heben. Dieser Mismatch lässt sich zum Teil auf gestiegene regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Passungsprobleme zurückführen. Zwei Personengruppen, die auch Überschneidungen aufweisen, sind bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle vergleichsweise selten erfolgreich: Junge Menschen mit (höchstens) einem Hauptschulabschluss sowie Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Über eine Million junge Menschen unter 30 Jahren sind weder in einer Berufsausbildung oder einer anderen Qualifizierung, noch gehen sie einer Erwerbstätigkeit nach (sogenannte NEET2). Darunter sind auch solche, die sich enttäuscht und demotiviert von der Ausbildungs- und Arbeitssuche zurückgezogen haben. Bei 30 Prozent der jungen Menschen wurde der Ausbildungsvertrag vorzeitig aufgelöst. 28 Prozent der Studierenden haben ihr Studium abgebrochen. Diese Quoten sind in den letzten Jahren gestiegen. Der Großteil, aber nicht jeder, setzt nach einer Neuorientierung seinen Bildungsweg fort. Die Jugendarbeitslosigkeit ist wie die Arbeitslosigkeit insgesamt gestiegen und erreichte 2025 den höchsten Stand der letzten zehn Jahre. Drei Viertel der Arbeitslosen unter 25 Jahren haben keinen Berufsabschluss. Für diese Personengruppe stehen die Chancen auf eine (dauerhafte) Beschäftigungsaufnahme schlecht. Die Arbeitslosenquote von formal nicht Qualifizierten ist mehr als sechsmal so hoch wie die von Personen mit Berufsabschluss. 2,9 Millionen Menschen im Alter von 20 bis unter 35 Jahren haben keinen formalen beruflichen Abschluss. Das ist jeder fünfte junge Erwachsene in Deutschland. Diese Personengruppe hat im Zuge der Fluchtmigration stark zugenommen. Personen ohne Berufsabschluss sind häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen und arbeiten zumeist in Helfertätigkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Berufsbildungsbericht 2026 (2026)
Zitatform
(2026): Berufsbildungsbericht 2026. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Bonn, 178 S.
Abstract
"Die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger im Sektor „Berufsausbildung“ ging 2025 im Vergleich zum Vorjahr 2024 etwas zurück (-1,2 Prozent). Während die duale Berufsausbildung nach BBiG/HwO (-3,3 Prozent) als auch die sogenannte sonstige schulische Berufsausbildung (-1,7 Prozent) Rückgänge verzeichneten, stieg die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger in der Berufsausbildung im Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialwesen (+3,8 Prozent). Im „Übergangsbereich“ nahm die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger um 0,7 Prozent zu. Die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger im Sektor „Erwerb der HZB“ blieb konstant (-136 bzw. 0,0 Prozent), auch weil sich seit zwei Jahren keine starken Veränderungen der Schülerzahlen durch die Rückkehr zu G9 zeigen. Im Sektor „Studium“ gab es 2025 einen leichten Anstieg (1,6 Prozent). Minus bei der Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung: Die derzeitige schwierige wirtschaftliche Situation in Deutschland spiegelt sich in der Ausbildungsbilanz des Jahres 2025 wider. Zum 30. September 2025 wurden 476.000 Ausbildungsverträge gezählt, 10.300 (-2,1 Prozent) weniger als 2024. Die Zahl der betrieblichen Verträge lag mit 461.000 (-2,5 Prozent oder 12.000 Verträge) unter dem Vorjahresniveau. Die Zahl der außerbetrieblichen Verträge dagegen stieg um 12,4 Prozent oder 1.700 auf 15.000. Rückgänge auch beim Ausbildungsangebot: Deutlich zurückgegangen ist im Jahr 2025 das Angebot an Ausbildungsplätzen: Bundesweit wurden 530.300 Ausbildungsstellen angeboten. Das Ausbildungsangebot (neu abgeschlossene Ausbildungsverträge plus unbesetzte Berufsausbildungsstellen) fiel somit 25.300 Stellen (-4,6 Prozent) niedriger aus als im Vorjahr. Das betriebliche Ausbildungsangebot (ohne überwiegend öffentlich finanzierte Ausbildungsstellen) lag bei 515.300. Somit haben Betriebe und Unternehmen in Deutschland 27.000 (-5,0 Prozent) Ausbildungsplätze weniger zur Verfügung gestellt als im Vorjahr. Anstieg bei erweiterter, Rückgang bei traditioneller Nachfrage: Die Nachfrage nach Ausbildung errechnet sich aus der Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge (realisierte Nachfrage) zuzüglich der Zahl der in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldeten Personen, die noch auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle sind. Nach der traditionellen Nachfragedefinition lag die Nachfrage 2025 bei 515.800. Das sind 1.600 (-0,3 Prozent) weniger als 2024. Die Nachfrage nach der erweiterten Definition, die auch Bewerberinnen und Bewerber mit Alternative und weiterem Vermittlungswunsch in Ausbildung einbezieht, ist auf 560.300 gestiegen (+3.700 bzw. +0,7 Prozent zu 2024). Weiterhin Schwierigkeiten bei der Passfähigkeit von Angebot und Nachfrage sowie zunehmende Versorgungsprobleme: Zum Stichtag 30. September waren noch 39.900 Bewerberinnen und Bewerber unversorgt. Das ist ein neuer Höchststand bezogen auf die Zeitreihe seit 2009. Verglichen mit dem Vorjahr ist die Zahl der Unversorgten um 8.700 (+28,0 Prozent) gestiegen. Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber mit Alternative und weiterem Vermittlungswunsch in Ausbildung lag mit 44.500 ebenfalls über dem Vorjahresniveau (+5.300 bzw. +13,4 Prozent). Insgesamt waren somit 84.400 Bewerberinnen und Bewerber noch auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle und wünschten eine entsprechende Vermittlung durch die BA. Das sind 14.000 mehr als im Vorjahr (2024: 70.400). Die Zahl der unbesetzten Berufsausbildungsstellen ist 2025 erneut gesunken. Sie sank um 15.000 (-21,6 Prozent) auf 54.400. Somit wies die Statistik der BA zum Stichtag 30. September mehr noch suchende Bewerberinnen und Bewerber als unbesetzte Stellen aus. Nach wie vor ist es schwierig, Ausbildungsangebot und -nachfrage zusammenzuführen. Während der Anteil unbesetzter Stellen am betrieblichen Gesamtangebot nach Anstiegen in den Vorjahren zuletzt wieder leicht gesunken ist (2023: 13,4 Prozent; 2024: 12,8 Prozent; 2025: 10,6 Prozent), fiel der Anteil der noch eine Ausbildungsstelle suchenden Bewerberinnen und Bewerber an der Gesamtnachfrage höher aus (2023: 11,5 Prozent; 2024: 12,6 Prozent; 2025: 15,1 Prozent). Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Berufen und Regionen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2025 (2025)
Anger, Silke ; Wolter, Stefanie ; Lietzmann, Torsten ; Lehmer, Florian ; Jahn, Elke; Leber, Ute ; Wolff, Joachim ; Artmann, Elisabeth ; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kuhn, Sarah ; Vom Berge, Philipp ; Kubis, Alexander; Walwei, Ulrich ; Trenkle, Simon ; Braun, Wolfgang; Brücker, Herbert ; Stops, Michael ; Kosyakova, Yuliya ; Stepanok, Ignat ; Janssen, Simon ; Roth, Duncan ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke J. ; Popp, Martin ; Hohmeyer, Katrin ; Müller, Dana ; Hohendanner, Christian ; Mense, Andreas ; Hiesinger, Karolin ; Zika, Gerd ; Heß, Pascal ; Weber, Enzo ; Hellwagner, Timon ; Bruckmeier, Kerstin ; Haas, Anette; Seibert, Holger ; Gürtzgen, Nicole ; Ramos Lobato, Philipp ; Gläser, Nina; Müller, Christoph ; Gherbaoui, Samia; Arntz, Melanie ; Gellermann, Jan F. C.; Stephan, Gesine ; Fitzenberger, Bernd ; Oberfichtner, Michael ; Dietz, Martin ; Bächmann, Ann-Christin ; Dauth, Wolfgang ; Matthes, Britta ; Collischon, Matthias ; Reims, Nancy ; Christoph, Bernhard ;Zitatform
Anger, Silke, Melanie Arntz, Elisabeth Artmann, Ann-Christin Bächmann, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Bernhard Christoph, Matthias Collischon, Wolfgang Dauth, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Jan F. C. Gellermann, Samia Gherbaoui, Nina Gläser, Nicole Gürtzgen, Anette Haas, Timon Hellwagner, Pascal Heß, Karolin Hiesinger, Christian Hohendanner, Katrin Hohmeyer, Elke J. Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Stefanie Wolter, Torsten Lietzmann, Florian Lehmer, Ute Leber, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Julia Lang, Susanne Wanger, Sarah Kuhn, Philipp Vom Berge, Alexander Kubis, Ulrich Walwei, Simon Trenkle, Michael Stops, Yuliya Kosyakova, Ignat Stepanok, Duncan Roth, Angela Rauch, Martin Popp, Dana Müller, Andreas Mense, Gerd Zika, Enzo Weber, Holger Seibert, Philipp Ramos Lobato, Christoph Müller, Gesine Stephan, Michael Oberfichtner, Britta Matthes & Nancy Reims (2025): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2025. Nürnberg, 21 S. DOI:10.48720/IAB.GP.2505.1
Abstract
"Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Gleichzeitig wird eine Deindustrialisierung Deutschlands befürchtet. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei den Themen Aus- und Weiterbildung –, bei der Reduzierung der Arbeitslosigkeit und insbesondere der Langzeitarbeitslosigkeit sowie bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarkt-Themen 2025“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Wolter, Stefanie ; Lietzmann, Torsten ; Lehmer, Florian ; Leber, Ute ; Wolff, Joachim ; Artmann, Elisabeth ; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kuhn, Sarah ; Vom Berge, Philipp ; Kubis, Alexander; Walwei, Ulrich ; Trenkle, Simon ; Braun, Wolfgang; Brücker, Herbert ; Stops, Michael ; Kosyakova, Yuliya ; Stepanok, Ignat ; Janssen, Simon ; Roth, Duncan ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke J. ; Popp, Martin ; Hohmeyer, Katrin ; Müller, Dana ; Hohendanner, Christian ; Mense, Andreas ; Hiesinger, Karolin ; Zika, Gerd ; Heß, Pascal ; Weber, Enzo ; Hellwagner, Timon ; Bruckmeier, Kerstin ; Haas, Anette; Seibert, Holger ; Gürtzgen, Nicole ; Ramos Lobato, Philipp ; Gläser, Nina; Müller, Christoph ; Arntz, Melanie ; Gellermann, Jan F. C.; Stephan, Gesine ; Fitzenberger, Bernd ; Oberfichtner, Michael ; Dietz, Martin ; Bächmann, Ann-Christin ; Dauth, Wolfgang ; Matthes, Britta ; Collischon, Matthias ; Reims, Nancy ; Christoph, Bernhard ; -
Literaturhinweis
Wenn der Bildungsweg eine neue Richtung nimmt: Warum Abiturient*innen ihr Studium oder ihre Ausbildung abbrechen (2025)
Anger, Silke ; Patzina, Alexander ; Lerche, Adrian ; Toussaint, Carina ; Hübner, Christine; Wilzek, Lukas; Dietrich, Hans ; Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ;Zitatform
Anger, Silke, Sarah Bernhard, Hans Dietrich, Christine Hübner, Adrian Lerche, Alexander Patzina, Malte Sandner, Carina Toussaint & Lukas Wilzek (2025): Wenn der Bildungsweg eine neue Richtung nimmt: Warum Abiturient*innen ihr Studium oder ihre Ausbildung abbrechen. In: IAB-Forum H. 25.07.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250725.01
Abstract
"Abbrüche eines Studiums oder einer Ausbildung prägen nicht nur individuelle Bildungs- und Karrierepfade, sondern haben auch gesamtwirtschaftliche Folgen. Angesichts zunehmender Fachkräfteengpässe und steigender Ausbildungskosten gewinnt die Vermeidung solcher Abbrüche an Bedeutung. Dass Abiturient*innen ihr Studium oder ihre Ausbildung vorzeitig beenden, hat vielfältige Ursachen. Häufigster Grund ist die fehlende Übereinstimmung der persönlichen Interessen mit den Inhalten des gewählten Bildungswegs." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Patzina, Alexander ; Lerche, Adrian ; Toussaint, Carina ; Dietrich, Hans ; Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; -
Literaturhinweis
Jugendliche im Übergangssektor: Eine Befragung von Fachkräften (2025)
Aram, Elisabeth; Renk, Helen; Wieland, Clemens; Verlage, Thomas; Knoke-Wentorf, Andreas;Zitatform
Aram, Elisabeth, Andreas Knoke-Wentorf, Helen Renk, Thomas Verlage & Clemens Wieland (2025): Jugendliche im Übergangssektor. Eine Befragung von Fachkräften. Gütersloh, 30 S. DOI:10.11586/2024195
Abstract
"Was sind die größten Hürden von jungen Menschen, denen der direkte Übergang von der Schule in eine Ausbildung nicht gelingt? Brauchen die Jugendlichen wirklich diese Maßnahmen oder fehlt es vor allem an geeigneten Ausbildungsmöglichkeiten? Und wie schauen Fachkräfte im Übergangssektor auf ihre Arbeit, die Jugendlichen und notwendige Veränderungen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
