Integrierte Erwerbsbiografien (IEB)
Die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB sind Registerdaten der Bundesagentur für Arbeit (BA), die individuelle Informationen zu Beschäftigungszeiten, Bezugszeiten von SGB-II- bzw. SGB-III-Leistungen beinhalten sowie Informationen zu Zeiten, in denen arbeitsmarktpolitische Maßnahmen absolviert wurden. Die IEB enthalten umfassende und tagesgenaue Angaben zu Beschäftigung, Verdiensten, Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug, Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeit und einigen persönlichen Merkmalen von Erwerbspersonen, die für die wissenschaftlichen Analysen von IAB-Mitarbeitenden genutzt werden können.
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The Social Structuring of Digital Monitoring: How Resource‐Rich Employees Are Shielded From More Invasive Levels of Digital Monitoring (2026)
Zitatform
Abendroth, Anja-Kristin, Charlotte Katharina Schröder & Sophie-Charlotte Meyer (2026): The Social Structuring of Digital Monitoring: How Resource‐Rich Employees Are Shielded From More Invasive Levels of Digital Monitoring. In: New Technology, Work and Employment, Jg. 41, H. 2, S. 240-251. DOI:10.1111/ntwe.70019
Abstract
"Digital monitoring represents a new dimension of external control. We focus on variation in the experiences and perceptions of digital monitoring among employees with differing access to resources due to their embeddedness in differentially resource-rich organizations and jobs. Based on German linked employer–employee survey data, our results suggest that employees in resource-rich organizations that are able and willing to pay relatively high wages to secure work performance are less likely to experience the use of automatically stored data on work steps for performance evaluation and to perceive digital monitoring as constant surveillance. The same is true of employees in resource-rich jobs with high task complexity. These patterns did not emerge for the mere automatic storage of data about work steps, which suggests that—in contrast to more invasivelevels of digital monitoring—employees' experiences of this basic level are less likely structured by their embeddedness in organizational inequality regimes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Crowded Career Ladders? Intra-Firm Spillovers of Raised Retirement Age (2026)
Zitatform
Badalyan, Sona (2026): Crowded Career Ladders? Intra-Firm Spillovers of Raised Retirement Age. (IAB-Discussion Paper 01/2026), Nürnberg, 70 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2601
Abstract
"Ich untersuche, wie verzögerte Renteneintritte die internen Arbeitsmärkte von Unternehmen verändern, und nutze dazu eine deutsche Reform, die das frühestmögliche Renteneintrittsalter von Frauen um mindestens drei Jahre angehoben hat. Die Reform erhöhte die Beschäftigungsdauer älterer Frauen und führte zugleich zu einem Rückgang sowohl interner Beförderungen als auch externer Einstellungen jüngerer Beschäftigter. Die größten Verluste tragen dabei Arbeitnehmer mittleren Alters, die auf der Karriereleiter den verbleibenden älteren Beschäftigten am nächsten stehen. Die Spillover-Effekte sind klar strukturiert: Beförderungsverdrängung tritt vor allem in dichten internen Arbeitsmärkten mit intensiver Konkurrenz auf, während Rückgänge bei Neueinstellungen in dünnen externen Arbeitsmärkten mit hohen Fluktuationskosten am stärksten sind. Die Verdrängungseffekte konzentrieren sich innerhalb von Jobzellen, während Beschäftigte in anderen Jobzellen profitieren können, wenn verbleibende ältere Arbeitnehmer über firmenspezifisches Humankapital verfügen. Insgesamt stützen die Ergebnisse Theorien der Stellenrestriktionen (slot constraints), ergänzt um Mechanismen firmenspezifischen Humankapitals." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Effects of welfare sanctions in couple households (2026)
Zitatform
Berg, Gerard J. van den, Arne Uhlendorff, Markus Wolf & Joachim Wolff (2026): Effects of welfare sanctions in couple households. In: IZA world of labor H. 15.04.2026, 2026-02-05.
Abstract
"Our findings show that welfare sanctions are not purely individual measures. They affect other household members as well, and these spillover effects depend strongly on gender roles and family structure. As a result, sanctions may be more severe than they appear when evaluated only at the individual level. Policymakers designing sanction regimes should therefore take household interactions explicitly into account." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Labor Demand on a Tight Leash (2026)
Zitatform
Bossler, Mario & Martin Popp (2026): Labor Demand on a Tight Leash. In: ILR review, Jg. 79, H. 4, S. 617-651., 2025-10-21. DOI:10.1177/00197939261435961
Abstract
"Using detailed information on vacancies and job seekers, the authors study the effect of labor market tightness on labor demand for the near-universe of German firms. To this end, novel Bartik instruments are constructed that combine firms’ predetermined employment shares with nationwide shifts at the occupational level. The results show that tightness significantly reduces firms’ labor demand, implying that the observed doubling in tightness between 2012 and 2019 reduced employment by 5%. At the aggregate level, the negative tightness effect creates search externalities, which reduce the own-wage elasticity of labor demand from −0.7 to −0.5 through reallocation of workers between firms. To guide the analysis, the authors embed elements of the canonical search-and-matching model into a labor demand equation, while allowing vacancy posting costs to increase in tight markets. Through the lens of this model, the pre-match component of hiring costs amounts to 16–24% of annual wage payments." (Author's abstract, IAB-Doku, © Sage) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigungsaufnahmen aus dem SGB-II-Leistungsbezug und ihre Nachhaltigkeit: Qualifikation und Berufserfahrung zahlen sich aus (2026)
Zitatform
Braunschweig, Luisa, Kerstin Bruckmeier, Mara Buhmann, Katrin Hohmeyer & Duncan Roth (2026): Beschäftigungsaufnahmen aus dem SGB-II-Leistungsbezug und ihre Nachhaltigkeit: Qualifikation und Berufserfahrung zahlen sich aus. (IAB-Forschungsbericht 04/2026), Nürnberg, 25 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2604
Abstract
"In diesem Bericht wird die Nachhaltigkeit von Übergängen aus dem SGB-II-Leistungsbezug in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Hinblick auf die aufgenommenen Berufe anhand der Daten der Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien untersucht. Im Jahr 2018 gab es hochgerechnet rund 890.000 Übergänge von nicht erwerbstätigen Grundsicherungsbeziehenden in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. In etwa einem Drittel der Fälle wurde der Leistungsbezug nach Beschäftigungsaufnahme für mindestens sechs Monate verlassen. Etwa 55 Prozent der Personen, die im Jahr 2018 eine Beschäftigung aufgenommen haben, waren mindestens sechs Monate beschäftigt, während 41 Prozent mindestens ein Jahr lang beschäftigt waren. Knapp 70 Prozent der Beschäftigungsaufnahmen entfielen auf zehn Berufshauptgruppen. Am häufigsten wurde eine Beschäftigung in den Verkehrs- und Logistikberufen (17 Prozent) aufgenommen. An zweiter und dritter Stelle folgen Reinigungs- und Verkaufsberufe mit jeweils etwa 9 Prozent. Die Dauer der aufgenommenen Beschäftigung variiert stark zwischen den Berufen. Arbeitsaufnahmen in Erziehungsberufen sowie sozialen, hauswirtschaftlichen und theologischen Berufen sind im Durchschnitt die stabilsten mit einem Median von knapp 20 Monaten (590 Tage). Dahinter folgen Berufe in der Unternehmensführung und -organisation (circa 14 Monate) und im Bereich „Führen von Fahrzeug- und Transportgeräten“ (circa 8 Monate). Die geringste Dauer weisen dagegen die Verkehrs- und Logistikberufe mit 129 Tagen auf, doch auch in den Reinigungsberufen (210 Tage) und den Verkaufsberufen (240 Tage) ist die Beschäftigungsdauer relativ kurz. Auf Berufe mit durchschnittlich kürzerer Beschäftigungsdauer entfallen anteilig mehr Beschäftigungsaufnahmen als auf Berufe mit längeren Beschäftigungsdauern. Zudem geht das Vorhandensein von Arbeitserfahrung im aufgenommenen Beruf mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für eine längere Beschäftigungsdauer einher. Vergleicht man zwei Personen mit ansonsten identischen Personen- und Jobmerkmalen, von denen die eine über ein Jahr mehr an Arbeitserfahrung im aufgenommenen Beruf verfügt als die andere, dann liegt die erwartete Wahrscheinlichkeit für eine Beschäftigungsdauer von mindestens zwei Jahren bei der Person, die um ein Jahr mehr an einschlägiger Arbeitserfahrung verfügt, um etwa 1,7 Prozentpunkte höher. Dies entspricht einem Anstieg der Wahrscheinlichkeit für eine mindestens zweijährige Beschäftigung um nahezu 6 Prozent. Allerdings schwächt sich der positive Zusammenhang zwischen der bisherigen Berufserfahrung einer Person und der Beschäftigungsdauer mit zunehmender Berufserfahrung ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Braunschweig, Luisa ; Bruckmeier, Kerstin ; Buhmann, Mara ; Roth, Duncan ; Hohmeyer, Katrin ; -
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Bei rund einem Drittel der Neuzugänge in die Grundsicherung liegen die Wohnkosten zu Beginn des Leistungsbezugs über dem ortsüblichen Richtwert (2026)
Zitatform
Bähr, Sebastian, Andreas Mense & Katja Wolf (2026): Bei rund einem Drittel der Neuzugänge in die Grundsicherung liegen die Wohnkosten zu Beginn des Leistungsbezugs über dem ortsüblichen Richtwert. In: IAB-Forum H. 02.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260202.01
Abstract
"Während der ersten zwölf Monate des Leistungsbezugs im SGB II – der sogenannten Karenzzeit – werden die „kalten Wohnkosten“ in tatsächlicher Höhe vom Jobcenter gezahlt. Erst danach wird ihre Angemessenheit geprüft. Der vorliegende Gesetzentwurf zur Reform der Grundsicherung sieht vor, die Wohnkosten während der Karenzzeit im Regelfall nur noch bis zum Eineinhalbfachen des ortsüblichen Richtwerts zu erstatten. Etwa jede fünfzehnte Bedarfsgemeinschaft, die von der Karenzzeitregelung erfasst ist, wäre von dieser Änderung betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Bargaining and Inequality in the Labor Market (2026)
Caldwell, Sydnee; Hägele, Ingrid; Heining, Jörg;Zitatform
Caldwell, Sydnee, Ingrid Hägele & Jörg Heining (2026): Bargaining and Inequality in the Labor Market. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 141, H. 1, S. 315-371., 2025-04-16. DOI:10.1093/qje/qjaf049
Abstract
"We use novel surveys of firms and workers, linked to administrative employer-employee data, to study the prevalence and importance of individual bargaining in wage determination. We show that simple survey questions accurately elicit firms’ bargaining strategies. Using the elicited strategies for 772 German firms, we document that the majority of firms are willing to engage in individual wage bargaining. Labor market factors predict firms’ strategies better than firm characteristics. Survey responses from nearly 10,000 full-time workers indicate that most workers provide their salary expectations before they receive a job offer. Most outside offers are rejected, with the worker remaining at the incumbent firm. There is substantial heterogeneity in workers’ bargaining behavior, which translates into within-firm wage inequality. Firms that set pay via individual bargaining have a 3 percentage point higher gender wage gap." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))
Ähnliche Treffer
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen als: IAB-Discussion Paper, 02/2025
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen als: Upjohn Institute working paper, 413
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen als: NBER working paper / National Bureau of Economic Research, 33396
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen als: RFBerlin Discussion Paper, 99/25
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Firm Pay, Amenities, and Inequality (2026)
Caldwell, Sydnee; Haegele, Ingrid; Heining, Jörg;Zitatform
Caldwell, Sydnee, Ingrid Haegele & Jörg Heining (2026): Firm Pay, Amenities, and Inequality. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 35149), Cambridge, Mass, 127 S.
Abstract
"We estimate firm-specific amenity valuations using discrete choice experiments embedded in a large-scale survey of German workers linked to administrative records. Workers rank hypothetical offers from real firms they would consider joining, with randomized wages identifying money-metric valuations. Valuations vary substantially across firms and demographic groups, yet a single index performs surprisingly well. Valuations are approximately orthogonal to firm wage premia; they therefore do not offset between-firm wage inequality. However, male-female differences in amenity valuations explain part of the gender wage gap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Heining, Jörg; -
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Do Firms Know What Workers Want? (2026)
Cordes, Simon; Müller, Max;Zitatform
Cordes, Simon & Max Müller (2026): Do Firms Know What Workers Want? (CRC TR 224 discussion paper series / EPoS Collaborative Research Center Transregio 224 739), Bonn, 126 S.
Abstract
"Labor supply depends on wages and amenities, and standard models implicitly assume that firms hold accurate beliefs about workers' amenity valuations. In a survey with firms and workers in Germany, we measure workers' valuations of amenities and firms' beliefs about workers' valuations. We find that firms systematically underestimate workers' valuations of all amenities. These misperceptions are driven by interpersonal projection: managers project their own preferences—they value amenities less—onto workers. Through the lens of a simple model of imperfect competition, we show that firm misperceptions result in (i) labor shortages and (ii) excess labor costs for biased firms, and increase the market power of unbiased firms. Empirical tests confirm these predictions: a simple calibration suggests that non-providing firms could reduce their labor costs by 5% by providing amenities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Working from home increases work–home distances (2026)
Zitatform
Coskun Dalgic, Sena, Wolfgang Dauth, Hermann Gartner, Michael Stops & Enzo Weber (2026): Working from home increases work–home distances. In: Journal of Urban Economics, Jg. 152, 2026-01-09. DOI:10.1016/j.jue.2026.103832
Abstract
"Wir untersuchen, wie die verstärkte Nutzung von Homeoffice während und nach der Covid-19-Pandemie die Art und Weise beeinflusst, wie der Arbeitsmarkt und die Wahl von Wohn- und Arbeitsort interagieren. Für unsere Analyse kombinieren wir Individualdaten zu Erwerbsbiografien in Deutschland und einen neuen Homeoffice-Potenzialindikator, der auf umfassenden Daten zu berufsspezifischen Arbeitsbedingungen basiert. Wir stellen fest, dass sich im Zuge der Covid-19-Pandemie Arbeitsplatz und Wohnort von Beschäftigten in Berufen, die von zu Hause aus ausgeübt werden können, weiter entfernt haben: Der Zusammenhang zwischen Homeoffice-Potenzial und Entfernung zwischen Arbeitsplatz und Wohnort hat seit 2021 stetig zugenommen. Zuvor war der Zusammenhang über einen längeren Zeitraum stabil. Der Effekt ist für neue Arbeitsplätze im Vergleich zu bestehenden Arbeitsplätzen sehr viel größer. Im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie, sind Jobs mit hohem Homeoffice-Potenzial im Durchschnitt weiter entfernt von den Wohnorten der Beschäftigten, die in diese Jobs gewechselt haben. Der größere Teil dieses Effekts ist auf Arbeitsplätze in Großstädten zurückzuführen, was darauf hindeutet, dass die Arbeit von zu Hause aus die Einschränkungen durch angespannte Wohnungsmärkte mildert. Wir finden dabei keine signifikanten Hinweise darauf, dass sich Pendelgewohnheiten bei Frauen oder Männern stärker verändert haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Coskun Dalgic, Sena ; Weber, Enzo ; Gartner, Hermann ; Stops, Michael ; Dauth, Wolfgang ; -
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Family-Friendly Workplace Policies (2026)
Zitatform
Costas-Fernández, Julián, Sebastian Findeisen, Anna Raute & Uta Schönberg (2026): Family-Friendly Workplace Policies. (RF Berlin - CReAM Discussion Paper Series 2026,141), Berlin, 67 S.
Abstract
"This paper examines firms' incentives to provide workplace amenities, focusing on employer-provided childcare, and the implications for gender inequality. Using rich matched employer-employee data linked to a comprehensive firm survey in Germany, we document substantial and persistent effects of employer-provided childcare on mothers' labor market trajectories. Firms that offer childcare experience higher retention rates and notably shorter career interruptions among first-time mothers, especially those with high pre-birth wages, resulting in meaningful reductions in child penalties of 4.7 percentage points for high-wage mothers. The adoption of firm provided childcare is also associated with stronger employment growth -particularly among mothers and female talent in high-wage occupations-without systematic adverse wage effects for women or mothers. Our findings align with models of imperfect competition, indicating that firms with greater monopsony power have stronger incentives to provide valuable workplace amenities. While firm-provided childcare plays a critical role in reducing gender gaps within firms, our findings also show that access to these benefits is uneven, widening disparities among women and mothers across firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Schönberg, Uta;Ähnliche Treffer
auch erschienen als: CEPR Discussion Papers, 21499 -
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Off the Labor Supply Curve: The Zero Employer Size Wage Effect Within Large Firms (2026)
Zitatform
Diegmann, André, Steffen Müller & Benjamin Schoefer (2026): Off the Labor Supply Curve: The Zero Employer Size Wage Effect Within Large Firms. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 35265), Cambridge, Mass, 80 S.
Abstract
"We revisit the employer size wage effect (ESWE) - arguably the most basic and influential departure from the law of one price for labor. Our main result is that this canonical fact disappears completely across establishments within the same firm, even though they operate in different local labor markets. We uncover and dissect this fact by including a firm fixed effect in otherwise standard cross-sectional regressions of wages on establishment size. We implement this demanding specification in population-wide triple-linked firm-establishment-employee data in Germany. This result is new in the ESWE literature (for which our paper also provides the first systematic meta-analysis). This wage-size decoupling is hard to square with the view that employment is determined along a finitely elastic employer-specific labor supply curve - i.e., employers pay exactly the minimum needed for the quantity of labor, but no more - the foundation of the monopsony view. Bycontrast, large multi-establishment firms (MEF) appear to hire off their labor supply curves (or those curves are very elastic), pay wage premia above the monopsonistic minimum, and leave excess labor supply. We find some evidence for a reemergence of the ESWE within low-premium MEFs. Overall, at least for the 25% of German employment in large firms for which the ESWE disappears, wage setting and employment determination may be better accounted for by alternative models, namely accommodating above-market-clearing wage premia and rationing of labor supply, such as efficiency wage theories." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Beyond lost earnings: Job displacement and the cost of commuting (2026)
Zitatform
Duan, Yige, Oskar Jost, Ramona Jost & Holger Seibert (2026): Beyond lost earnings: Job displacement and the cost of commuting. In: Journal of Public Economics, Jg. 255, 2026-01-16. DOI:10.1016/j.jpubeco.2026.105579
Abstract
"We examine the impact of involuntary job displacement on workers ’ commuting behavior and its implications for the overall welfare cost of job loss. Using geo-referenced employee-employer data from Germany (2000–2017), we track workers’ door-to-door commuting and relocation patterns between home and work. After displacement, workers commute 23.1% (3.38 kilometers) farther to new jobs, and the effect diminishes over time due to job changes rather than home relocation. The simultaneous wage and commuting effects suggest that wage differentials across jobs fail to compensate for commuting costs. An on-the-job search model with heterogeneous firm productivity and commuting distance rationalizes the findings, and structural estimates reveal that an average German worker ’s commuting costs equal 20.2 euros per day. Hence, longer commutes exacerbate the total cost of job displacement by one-fifth of the wage losses." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 Elsevier B.V. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))
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Can early public childcare reduce child penalties? Evidence from Germany (2026)
Zitatform
Duletzki, Lisa-Marie & Nayeon Lim (2026): Can early public childcare reduce child penalties? Evidence from Germany. In: Journal of Public Economics, Jg. 258, 2026-04-09. DOI:10.1016/j.jpubeco.2026.105651
Abstract
"This paper studies the effects of public childcare expansion for children under age three in Germany on mothers’child penalties. Exploiting county-level variation in the expansion, we find that a 20-percentage-point increase in childcare coverage rate reduces earnings penalties by 4.5 percentage points. This accounts for about 56% of the total 8-percentage-point decline in earnings penalties over the reform period. Early childcare increases employment and days worked, especially in full-time and non-marginal positions. It also raises daily wages and increases the likelihood that mothers work in higher-paying firms and occupations. These effects persist beyond the early childcare eligibility period. We further identify two key contextual factors explaining the positive effects of early childcare: the initial level of child penalties and reliance on informal care. In settings with high child penalties and limited alternatives, early public childcare can yield substantial lasting benefits for mothers’ careers." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Author(s). Published by Elsevier B.V.) ((en))
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Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages (2026)
Zitatform
Faia, Ester, Benjamin Lochner & Benjamin Schoefer (2026): Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 34699), London, 80 S.
Abstract
"This paper presents the first direct test of two interlinked predictions at the core of the monopsony theory of the labor market: (i) that firms exploit wage-setting power by marking down wages below the marginal revenue product of labor, and (ii) that exogenous wage constraints, if binding, eliminate markdowns. Our research design revisits the 2015 introduction of a high minimum wage in Germany. Drawing on a monopsony model, we derive an empirically tractable difference-in-differences specification that provides a quantitative benchmark for the firm-level markdown response. Our main result is that empirical markdowns respond only 0–25% as much as the monopsony model would have predicted. Hence, at least for the labor market segment we study, (i) markdowns largely reflect other distortions than monopsony, (ii) markdowns are mismeasured, (iii) minimum wages induce widespread labor shortages, or (iv) the standard monopsony model does not provide a full, realistic account of the labor market." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages (2026)
Zitatform
Faia, Ester, Benjamin Lochner & Benjamin Schoefer (2026): Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 21058), London, 80 S.
Abstract
"This paper presents the first direct test of two interlinked predictions at the core of the monopsony theory of the labor market: (i) that firms exploit wage-setting power by marking down wages below the marginal revenue product of labor, and (ii) that exogenous wage constraints, if binding, eliminate markdowns. Our research design revisits the 2015 introduction of a high minimum wage in Germany. Drawing on a monopsony model, we derive an empirically tractable difference-indifferences specification that provides a quantitative benchmark for the firm-level markdown response. Our main result is that empirical markdowns respond only 0–25% as much as the monopsony model would have predicted. Hence, at least for the labor market segment we study, (i) markdowns largely reflect other distortions than monopsony, (ii) markdowns are mismeasured, (iii) minimum wages induce widespread labor shortages, or (iv) the standard monopsony model does not provide a full, realistic account of the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Schutzsuchende auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt (2026)
Zitatform
Fuchs, Michaela, Georg Sieglen & Birgit Fritzsche (2026): Schutzsuchende auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 04/2026), Nürnberg, 46 S. DOI:10.48720/IAB.RESAT.2604
Abstract
"Die Zuwanderung von Schutzsuchenden – also Menschen, die in Deutschland einen Antrag auf Schutz aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen gestellt haben – ist seit 2015 stark gestiegen. Ihre Integration in den Arbeitsmarkt ist von zentralem Interesse, denn die Ausübung einer bezahlten Tätigkeit ermöglicht ihnen wirtschaftliche Unabhängigkeit und soziale Teilhabe. Die Studie gibt daher einen Überblick über die Situation von Schutzsuchenden auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Erreichen einer Beschäftigung als zentralem Indikator für wirtschaftliche Integration und soziale Teilhabe. Weiterhin wird die Situation der Frauen gesondert betrachtet. Schutzsuchende stellen in Sachsen-Anhalt Ende 2024 mit 79.270 Personen rund 4 Prozent der Gesamtbevölkerung. Dabei sind Männer und Personen im erwerbsfähigen Alter in der Mehrheit. Obwohl die Beschäftigung von Schutzsuchenden in den letzten Jahren stark gestiegen ist, machen sie mit 13.330 Personen nur 2 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus. Viele von ihnen haben keinen Berufsabschluss, was mit einem hohen Anteil an Tätigkeiten auf Helferniveau einhergeht. Sie sind zudem in einem sehr engen Berufs- und Branchenspektrum tätig mit Schwerpunkten auf Verkehr und Logistik sowie Lebensmittel und Gastgewerbe, die teils zu den Engpassberufen und systemrelevanten Berufen zählen. In geringfügiger Beschäftigung und in Berufsausbildung sind wesentlich weniger Schutzsuchende gemeldet. Analysen zum individuellen Übergang in den Arbeitsmarkt betonen, dass es Zeit braucht, bis die Schutzsuchenden in Beschäftigung gelangen. Drei Jahre nach dem erfassten Datum der Einreise haben 28 Prozent der hier betrachteten Kohorte das erste Mal eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen, nach sechs Jahren waren es 54 Prozent. Dabei existieren große geschlechtsspezifische Unterschiede, denn nach sechs Jahren zeigte sich für 68 Prozent der Männer und für 22 Prozent der Frauen ein erstmaliger Übergang in Beschäftigung. Betrachtet man die Nachhaltigkeit der ersten Beschäftigung und damit eine Beschäftigung, die über mindestens sechs Monate lang besteht, verringern sich die Übergänge. Es bedarf damit weiterer Anstrengungen, um die Schutzsuchenden auf dem Weg in den Arbeitsmarkt zu begleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Gender-Pay-Gap wird kleiner – jedoch nicht in allen Regionen (2026)
Zitatform
Fuchs, Michaela, Anja Rossen, Antje Weyh & Gabriele Wydra-Somaggio (2026): Der Gender-Pay-Gap wird kleiner – jedoch nicht in allen Regionen. In: IAB-Forum H. 23.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260223.01
Abstract
"Zwar wird der Gender-Pay-Gap, also die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern, in Deutschland seit einigen Jahren langsam kleiner. Frauen verdienen im Schnitt aber nach wie vor deutlich weniger als Männer. Der Rückgang zeigt sich zudem nicht in allen Regionen Deutschlands: In 15 von 400 Kreisen ist der Gender-Pay-Gap zwischen 2019 und 2024 sogar gestiegen. Diese gegensätzlichen Entwicklungen hängen mit unterschiedlichen Veränderungen in der regionalen Lohn-, Betriebsgrößen- und Berufsstruktur zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households (2026)
Zitatform
Holleitner, Julia, Bernd Fitzenberger & Anna Heusler (2026): The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households. In: Journal for labour market research, Jg. 60, 2025-12-29. DOI:10.1186/s12651-026-00423-7
Abstract
"We examine how welfare benefit receipt influences the transition from school into all forms of professional training, including vocational training and higher education. We use a unique data set that combines panel survey data with detailed administrative records of adolescents in Germany and develop a dynamic multiple imputation method to account for missing data. We find that adolescents in welfare dependent households show more fragmented transition patterns than others after leaving school. They are significantly less likely to enter professional training even after controlling for a rich set of individual and household related factors, including school type and grades. A key driver of this training gap is the school type, while school grades play no role. Our results imply a long-lasting impact of early socioeconomic conditions on later labor market transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Do caseworker meetings prevent unemployment? Evidence from a field experiment (2026)
Zitatform
Homrighausen, Pia & Michael Oberfichtner (2026): Do caseworker meetings prevent unemployment? Evidence from a field experiment. In: European Economic Review, Jg. 183, 2025-11-21. DOI:10.1016/j.euroecorev.2025.105215
Abstract
"Caseworker meetings have been shown to accelerate exit from unemployment. We investigate whether they are also effective before job loss. In a natural field experiment in Germany, where workers must register with the employment agency up to three months before becoming unemployed, we offer caseworker meetings to jobseekers while they are still employed. Our results indicate that offering preventive meetings does not improve jobseekers’ labour market outcomes, despite bringing forward the first meeting. The intervention increases the total number of meetings, thereby consuming scarce caseworker resources, but does not influence jobseekers’ search behaviour - likely explaining its lack of effectiveness." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Does the stepping-stone effect of temporary agency employment vary over the business cycle? (2026)
Zitatform
Jahn, Elke & Michael Rosholm (2026): Does the stepping-stone effect of temporary agency employment vary over the business cycle? In: The Scandinavian Journal of Economics, S. 1-39. DOI:10.1111/sjoe.70010
Abstract
"We examine the cyclicality of the stepping-stone effect of temporary agency work in Germany across three business cycles using administrative data and a timing-of-events model. We estimate in- and post-treatment effects and their response to the unemployment rate. We find a strong lock-in effect of agency employment, particularly in tight labor markets, suggesting that firms rarely use agency work for screening. The positive post-treatment effect is larger in downturns, indicating that workers activate the networks built during agency jobs. The matching quality improves for those transitioning directly into regular employment, with greater gains in upturns." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))
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Literaturhinweis
IAB-BAMF-SOEP-Befragung verknüpft mit BA-Beschäftigungsstatistik: Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter (2026)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya, Philipp Jaschke & Simon Wagner (2026): IAB-BAMF-SOEP-Befragung verknüpft mit BA-Beschäftigungsstatistik: Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter. (IAB-Kurzbericht 03/2026), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2603
Abstract
"Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert bereits fast vier Jahre an und hat seit dem 24. Februar 2022 die größte Fluchtbewegung in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Ende 2024 suchten rund 6,7 Millionen Ukrainer*innen Schutz im Ausland, davon etwa eine Million in Deutschland. Wie sich die Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter seit ihrer Ankunft in Deutschland entwickelt hat, zeigen Analysen auf der Grundlage von Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, die hierfür mit den Daten der Integrierten Erwerbsbiografien verknüpft wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Monatliche Beschäftigungsquoten der Geflüchteten aus der Ukraine nach Aufenthaltsdauer und Geschlecht
- Dreieinhalb Jahre nach ihrer Ankunft ist die Hälfte der ukrainischen Geflüchteten beschäftigt
- weitere Informationen in: IAB-Forum - Grafik aktuell
- Aufnahme der ersten Beschäftigung von Geflüchteten aus der Ukraine nach Aufenthaltsdauer, Geschlecht und Zuzugskohorte
- Erste Teilnahme von Geflüchteten aus der Ukraine an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme nach Aufenthaltsdauer, Geschlecht und Zuzugskohorte
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Literaturhinweis
Beyond Exposure: Predicting AI Adoption Based on Comparative Advantage (2026)
Lindenlaub, Ilse; Rodriguez, Maria Alejandra; Oh, Ryungha; Veldkamp, Laura;Zitatform
Lindenlaub, Ilse, Ryungha Oh, Maria Alejandra Rodriguez & Laura Veldkamp (2026): Beyond Exposure: Predicting AI Adoption Based on Comparative Advantage. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 35271), Cambridge, Mass, 70 S.
Abstract
"We document and explain the gap between measures of AI exposure and measures of AI adoption in the workplace. This leads us to propose a new AI adoption index based on comparative advantage. Using the representative German DiWaBe employee survey linked to worker and establishment information, we compare worker-reported AI use to prominent exposure measures and find that the relationship is weak. Motivated by this gap, we develop a framework in which adoption depends not only on technical feasibility (i.e., AI's absolute advantage measured by exposure) but on profitability (i.e., AI's comparative (dis)advantage relative to a specific worker), balancing AI productivity against AI user costs and worker productivity against wages. We operationalize this framework at the task level by (i) estimating worker productivity relative to pay, (ii) mapping exposure indices into AI productivity, and (iii) inferring task-specific AI user costs from revealed-preference adoption. The resulting occupation-level index accounts for almost 60% of cross-occupation variation in observed AI adoption, compared to 14% for an exposure-only model. The two approaches diverge substantially for approximately 30% of workers, highlighting that comparative advantage—not exposure alone—is crucial for assessing AI's labor-market impact." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Übergang aus der Grundsicherung in Beschäftigung: Die Entfernung zwischen bisherigem Wohnort und Arbeitsort variiert stark zwischen den Regionen (2026)
Zitatform
Mense, Andreas & Katja Wolf (2026): Übergang aus der Grundsicherung in Beschäftigung: Die Entfernung zwischen bisherigem Wohnort und Arbeitsort variiert stark zwischen den Regionen. In: IAB-Forum H. 25.03.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260325.01
Abstract
"Beschäftigungsaufnahmen von Leistungsbeziehenden erfolgen meist in Nähe des Wohnorts. Bei einem nennenswerten Anteil ist der Arbeitsort jedoch deutlich weiter entfernt. Dabei zeigen sich beträchtliche regionale Unterschiede: Bei Menschen aus den Ballungszentren liegt die neue Arbeitsstelle tendenziell näher am bisherigen Wohnort als bei Personen aus strukturschwächeren Regionen. Dort geht die Aufnahme einer neuen Arbeit häufiger mit einem Umzug einher. Eine mögliche Erklärung ist das höhere Angebot an Arbeitsstellen in den Ballungszentren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Machine learning for labor market matching (2026)
Zitatform
Mühlbauer, Sabrina & Enzo Weber (2026): Machine learning for labor market matching. In: Machine learning with applications, Jg. 23, 2026-02-03. DOI:10.1016/j.mlwa.2026.100861
Abstract
"This paper develops a large-scale machine learning framework to improve labor market matching using rich administrative data. Matching is defined as a job seeker entering employment in a specific occupational field. We exploit comprehensive employment biographies from Germany, covering individual characteristics and job-related information, to estimate employment probabilities across occupations and generate personalized job recommendations. The contribution lies in demonstrating why machine learning methods are particularly well suited for administrative labor market data and outperform traditional statistical approaches. We compare logit, ordinary least squares (OLS), k-nearest neighbors, and random forest (RF). RF consistently achieves the highest predictive performance. Its advantage is rooted in key methodological properties: RF builds an ensemble of decision trees trained on bootstrap samples, introduces random feature selection at each split, and aggregates predictions through majority voting. This enables RF to capture nonlinear relationships and complex interactions, remain robust in high-dimensional settings, and reduce overfitting — features that are particularly relevant for heterogeneous and imbalanced administrative data. Compared to conventional models, RF better exploits the full informational content of employment histories, especially when estimating on all employment spells rather than restricting the sample to unemployment-to-employment transitions. The sample comprises approximately 55 million spells, representing about 6 percent of the German workforce from 2012 to 2018. Our results suggest that ML-based matching, relative to standard statistical approaches, could hypothetically reduce the unemployment rate by up to 0.3 percentage points, highlighting the practical relevance of RF-based decision support for labor market policy." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))
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From Assessment to Employment: The Impact of Skills Tests on Reemployment Outcomes in Germany (2026)
Zitatform
Nivorozhkin, Anton & Markus Promberger (2026): From Assessment to Employment: The Impact of Skills Tests on Reemployment Outcomes in Germany. In: Social Policy and Administration, S. 1-12. DOI:10.1111/spol.70085
Abstract
"Validating non-formal and informal learning is a key element of EU activation strategies, as emphasised in the 2012 EU Council Recommendation. This study examines the effects of Germany's MYSKILLS assessment for jobseekers without vocational credentials. Using administrative data on individuals referred to MYSKILLS, we estimate participation effects with inverse probability weighting under a selection-on-observables design. We interpret the findings in light of evidence from a companion qualitative study based on 41 interviews with public employment service (PES) managers, caseworkers, test developers and social partners. We find that test participation increases entry into Active Labour Market Programmes but does not yield immediate re-employment gains. Over the medium to long term, however, effects become positive. By year four, participants' monthly probability of regular contributory employment is up to around six percentage points higher than among referred non-participants. The findings suggest that skills assessments can support caseworker decisions and reduce reliance on formal credentials, but their effects depend on usability, uptake and institutional integration." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Beyond Proximity: Investigating Crime With Organic Neighborhoods and a Two-Stage Unsupervised Learning Approach (2026)
Zitatform
Ostermann, Kerstin (2026): Beyond Proximity: Investigating Crime With Organic Neighborhoods and a Two-Stage Unsupervised Learning Approach. In: Sociological methods & research, S. 1-35. DOI:10.1177/00491241261420810
Abstract
"Studying the relationship between neighborhoods and individual-level outcomes such as crime, labor market success, or intergenerational mobility has a long history in the social sciences. As local processes like gentrification constantly change neighborhoods’ composition and spatial expansion, time-constant one-size-fits-all neighborhood measures fail to capture important local dynamics. This article presents a flexible and data-driven approach for efficiently estimating overlapping and arbitrarily shaped neighborhoods with time-dynamic boundaries. Constructed in a two-stage clustering design, the first stage identifies homogeneous groups within a city, while the second stage clusters homogeneous groups by spatial proximity. In an analysis of 86 million person-year observations from 76 German cities, the paper shows that a larger spatial expansion of affluent neighborhoods negatively correlates with city crime cases, while higher neighborhood fragmentation and heterogeneity correlate positively with crime rates. The findings stress the importance of flexible neighborhood estimation techniques and the necessity to view neighborhoods as nonconstant entities." (Author's abstract, IAB-Doku, © SAGE) ((en))
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Midijob reforms, Minijob traps, and employers' response (2026)
Zitatform
Sauer, Irakli, Matthias Collischon & Regina T. Riphahn (2026): Midijob reforms, Minijob traps, and employers' response. (LASER discussion papers 156), Erlangen, 28 S.
Abstract
"In Germany, jobs with monthly earnings of up to 2,000 Euro (Mini- and Midijobs) are subsidized: employees pay reduced social insurance contributions. Among various reform elements, since Oct. 1, 2022, employers have to pay higher social insurance contributions on Midijobs compared to regular employment. Midijobs were introduced in 2003 to address the Minijob trap: individuals face strong disincentives to extend their labor supply beyond the Minijob earnings limit due to the abrupt increase in payroll and income taxes. This paper examines whether recent Midijob reforms contribute to reaching this objective, and whether employers changed their hiring behavior in response to increased contribution rates. We exploit reliable administrative data and find that the Minijob trap problem was not ameliorated by the reforms. In addition, employers avoided Midijobs in their hiring behavior after the reforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Safety net or helping hand? The effect of job search assistance and compensation on displaced Workers (im Erscheinen) (2026)
Zitatform
Stegmaier, Jens & Richard Upward (2026): Safety net or helping hand? The effect of job search assistance and compensation on displaced Workers (im Erscheinen). In: ILR review, 2025-12-23.
Abstract
"Wir liefern die ersten systematischen Belege für die Wirksamkeit einer umstrittenen Maßnahme in Deutschland zur Unterstützung entlassener Arbeitnehmer. Sogenannte „Transfergesellschaften“ beschäftigen entlassene Arbeitnehmer nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes. Die Arbeitnehmer erhalten Unterstützung bei der Arbeitssuche und einen Lohn, der einen erheblichen Teil ihres Lohns vor der Entlassung ausmacht. Anhand von Verwaltungsdaten zu den Einkommen und Beschäftigungsverhältnissen der Arbeitnehmer vor und nach der Entlassung vergleichen wir die Ergebnisse der entlassenen Arbeitnehmer, die in Transfergesellschaften eingetreten sind, mit einer Kontrollgruppe von entlassenen Arbeitnehmern, die dies nicht getan haben. Wir stellen fest, dass Arbeitnehmer, die in eine Transfergesellschaften eintreten, nach der Entlassung schlechtere Ergebnisse erzielen, was jedoch auf eine negative Selektion zurückzuführen ist: Arbeitnehmer ohne externe Möglichkeiten entscheiden sich eher für den Eintritt in Transfergesellschaften. Im Gegensatz dazu zeigen ITT- und IV-Schätzungen, dass die Inanspruchnahme einer Transfergesellschaft einen positiven und signifikanten Effekt auf die Beschäftigungsquote fünf Jahre nach dem Arbeitsplatzverlust hat, jedoch keinen signifikanten Effekt auf das Einkommen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © SAGE)
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Feeling Observed? A Field Experiment on the Effects of Intense Survey Participation on Job Seekers' Labor Market Outcomes (2026)
Zitatform
Stephan, Gesine, Clemens Hetschko, Julia Schmidtke, Michael Eid & Mario Lawes (2026): Feeling Observed? A Field Experiment on the Effects of Intense Survey Participation on Job Seekers' Labor Market Outcomes. In: ILR review, S. 1-23. DOI:10.1177/00197939261444258
Abstract
"The authors causally identify the effects of intense survey participation on key labor market outcomes by randomly excluding individuals willing to sign up for a high-intensity survey with a focus on job search and well-being. Using administrative data, they find that, on average, survey participation had no effect on labor market outcomes during the year after signing up. They also demonstrate that an alternative selection-on-observables approach would yield misleading results. These findings underscore the value of experiments in examining effects of survey participation." (Author's abstract, IAB-Doku, © Sage) ((en))
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Junge Menschen ohne Berufsabschluss im Arbeitsmarkt in Hessen - Entwicklungen seit 2014 (2026)
Zitatform
Ulrich, Angela, Annette Röhrig, Laila Schmitt, Niklas Schorr & Gabriele Wydra-Somaggio (2026): Junge Menschen ohne Berufsabschluss im Arbeitsmarkt in Hessen - Entwicklungen seit 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2026), Nürnberg, 32 S. DOI:10.48720/IAB.REH.2601
Abstract
"Der Bericht untersucht die Entwicklung junger Menschen unter 35 Jahren ohne Berufsabschluss in Hessen seit 2014. Besonders betroffen von Ausbildungslosigkeit sind junge Menschen mit niedrigen Schulabschlüssen sowie solche mit ausländischer Staatsangehörigkeit – vor allem aus Asylherkunftsländern. Viele junge Ungelernte arbeiten in wenigen Berufsgruppen (v. a. Verkehr/Logistik, Verkauf) sowie in der Zeitarbeit. Diese Tätigkeiten sind häufig prekär: Rund 62 Prozent der ersten Beschäftigungen dauern höchstens sechs Monate. Die Analyse der Erwerbsbiografien zeigt: 32 Prozent derjenigen, die ohne Ausbildung oder Studium ins Berufsleben starten, verbleiben bis 35 Jahre ohne Abschluss. Wer später doch noch einen Abschluss erwirbt, hat deutlich stabilere Beschäftigungen und höhere Einkommen. Eine Clusteranalyse identifiziert fünf typische Erwerbsverlaufsmuster in dieser Gruppe. Besonders hohes Risiko langfristiger Ausbildungslosigkeit haben jene, die direkt nach der Schule in ungelernte Beschäftigung einsteigen und lange dort verbleiben, Personen mit instabilen Erwerbsverläufen, Männer, Nicht-Deutsche sowie junge Menschen mit Hauptschulabschluss. Gerade angesichts des demografischen Wandels und steigender Fachkräftebedarfe ist es entscheidend, junge Ungelernte frühzeitig zu unterstützen. Erfolgsversprechend sind intensive Begleitung durch die Bundesagentur für Arbeit, gezielte Ansprache von Beschäftigten ohne Abschluss und klare Karriereperspektiven durch Qualifizierung. Ausbildungslosigkeit schadet langfristig sowohl den Erwerbschancen der Betroffenen als auch der wirtschaftlichen Entwicklung der Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Unintended Transitions: Employment Outcomes Following Firm Closures During Vocational Education and Training (2026)
Zitatform
Wicht, Leonie (2026): Unintended Transitions: Employment Outcomes Following Firm Closures During Vocational Education and Training. (IAB-Discussion Paper 05/2026), Nürnberg, 179 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2605
Abstract
"Die duale Berufsausbildung spielt eine zentrale Rolle beim Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt in Deutschland. Dennoch wird ein erheblicher Anteil der Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst. Die Schätzung der kausalen Effekte solcher Ausbildungsabbrüche ist schwierig, da die Entscheidung zum Abbruch endogen ist. Diese Studie nutzt Betriebsschließungen von Ausbildungsbetrieben als unerwartete Schocks, die Auszubildende während ihrer Ausbildung verdrängen. Auf Basis administrativer Daten aller Auszubildenden in Deutschland zwischen 2008 und 2022 wird mithilfe eine Ereignisstudie mit einer gematchten Kontrollgruppe der Einfluss des Verlusts des Ausbildungsplatzes auf Beschäftigungs- und Einkommensverläufe über die folgenden acht Jahre untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Verlust des Ausbildungsplatzes zu kleinen, aber anhaltenden Einkommensverlusten führt. Im Vergleich zu nicht betroffenen Auszubildenden sinken die Einkommen aus regulärer Beschäftigung vier Jahre später um bis zu 780 Euro pro Jahr (etwa 4,5 Prozent) und liegen auch in den Folgejahren noch rund 2 Prozent niedriger. Diese Verluste fallen im Vergleich zu Verlusten einer regulären Beschäftigung moderat aus. Dies steht im Einklang mit der starken institutionellen Unterstützung im deutschen Berufsbildungssystem, die betroffenen Auszubildenden hilft, ihre Ausbildung in einem neuen Betrieb fortzusetzen und erfolgreich abzuschließen. Allerdings verzeichnen Auszubildende ohne Schulabschluss deutlich größere und im Zeitverlauf zunehmende Einkommensverluste. Eine Dekompositionsanalyse zeigt, dass die gesamten Einkommensverluste zu einem großen Teil von denjenigen Auszubildenden verursacht werden, die ihre Ausbildung im Anschluss abbrechen. Demgegenüber erfahren Personen, die ihre Ausbildung abschließen, nur geringe Einkommenseinbußen, und der Verlust des Ausbildungsplatzes erhöht das Risiko eines Ausbildungsabbruchs nur geringfügig. Insgesamt zeigen die Ergebnisse die wichtige unterstützende Rolle verschiedener Institutionen im dualen Berufsbildungssystem, der zuständigen Kammern und der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit. Zugleich wird deutlich, dass nicht alle Auszubildenden gleichermaßen Zugang zu diesen Unterstützungsmechanismen haben oder in gleichem Maße von ihnen profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The Gender Pay Gap in University Student Internships (2025)
Zitatform
Antoni, Manfred, Hans-Dieter Gerner, Robert Jäckle & Stefan Schwarz (2025): The Gender Pay Gap in University Student Internships. In: German Economic Review. DOI:10.1515/ger-2024-0130
Abstract
"Internships are an important and often mandatory part of academic education. They offer valuable insights into the labor market but can also expose students to negative aspects of the working world, such as gender pay disparities. We provide first evidence of a gender pay gap in mandatory internships, with women earning up to 21 % less per hour than men. This gap is not due to women choosing higher-quality internships over higher pay. Factors such as field of study, risk aversion, competitiveness, the focus of the internship, and firm characteristics account for a large share of the gap. Further analyses show that the internship pay gap is broadly similar to the wage gap at labor market entry among graduates. We discuss potential mechanisms through which the internship pay gap may be related to the entry wage gap." (Author's abstract, IAB-Doku, © DeGruyter Brill) ((en))
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Fachkräfte gewinnen und halten: Wie Engpassbereiche attraktiver werden (2025)
Zitatform
Bachmann, Ronald & Inga Heinze (2025): Fachkräfte gewinnen und halten. Wie Engpassbereiche attraktiver werden. Güthersloh: Bertelsmann Stiftung, 95 S. DOI:10.11586/2025081
Abstract
"Der deutsche Arbeitsmarkt ist durch einen sich verschärfenden Fachkräftemangel gekennzeichnet. Vor diesem Hintergrund zielt die vorliegende Studie darauf ab, die Bestimmungsfaktoren beruflicher Wechsel in Engpassberufe hinein und aus diesen Berufen heraus zu untersuchen. Faktoren, die Zuflüsse erhöhen oder Abflüsse verringern, können den Fachkräftemangel reduzieren. Die Untersuchung erstreckt sich sowohl auf den gesamten deutschen Arbeitsmarkt als auch im Besonderen auf drei Fokusbereiche, die vom Fachkräftemangel besonders stark betroffen sind und die überdies für die Wirtschaft und Gesellschaft Deutschlands eine wichtige Rolle spielen. Bei den besagten Bereichen handelt es sich um das Handwerk, die Informations- und Kommunikationstechnologien ("IKT") und den Gesundheits- und Pflegebereich. Die der Untersuchung zugrunde liegenden Daten entstammen der Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit zur Identifikation von Engpassbereichen, administrative Daten zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und weiteren Quellen zu beruflichen Merkmalen wie Lohn oder Arbeitszufriedenheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Age Diversity in Firms and Its Relation to Wages: Evidence from Germany (2025)
Zitatform
Backman, Mikaela & Stephan Brunow (2025): Age Diversity in Firms and Its Relation to Wages: Evidence from Germany. In: M. Andersson, C. Karlsson & S. Wixe (Eds.) (2025): The Oxford Handbook of Spatial Diversity and Business Economics, S. 115-139. DOI:10.1093/oxfordhb/9780198866190.013.0009
Abstract
"The ongoing demographic change taking place in most developed countries leads to societies with a disproportionally share of older individuals contributing to both challenges and opportunities at the individual, firm, and societal level. The demographic change and its associated outcomes have received considerable attention from both the academic sphere as well as from policy makers. If the change in the overall society is mirrored at the firm level, one would observe a large share of older individuals within firms and an overall changed age structure. In this chapter, we assess if the age diversity and age structure at the firm level is associated with a change in the wage of individual employees, controlling for individual, firm, and regional specific factors. We further differentiate across occupations to observe how the effect differ across the hierarchal levels within firms. We emphasize the role of managers as they have a unique role in the firm. We use administrative data from Germany covering 10% of all fulltime employees from 2012 to 2018." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))
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Literaturhinweis
Low-wage employment in France: A cross-country perspective (2025)
Barreto, César; Fluchtmann, Jonas ; Georgieff, Alexandre; Carcillo, Stéphane ; Hijzen, Alexander; Puymoyen, Agnes; Pacifico, Daniele; Pearsall, Eliza-Jane;Zitatform
Barreto, César, Stéphane Carcillo, Jonas Fluchtmann, Alexandre Georgieff, Alexander Hijzen, Daniele Pacifico, Eliza-Jane Pearsall & Agnes Puymoyen (2025): Low-wage employment in France. A cross-country perspective. (OECD social, employment and migration working papers 313), Paris, 47 S. DOI:10.1787/82539f44-en
Abstract
"This study investigates factors favoring a possible "smicardization" of French workers - the process of an increasing coverage of workers at the minimum wage. First, the minimum wage is relatively high in France compared with other countries, with the result that a large number of workers are close to it. Second, low wages reflect less the characteristics of firms or sectors than the low skills of workers, the resolution of which requires appropriate education and training policies, effective over the long-term. Finally, an analysis of tax and benefit systems highlights the existence of potential low-wage trap mechanisms, which are particularly significant in France compared to other countries. Nevertheless, analysis of individual trajectories shows that it is no more difficult for low-wage workers to climb the wage ladder in France than in the other selected countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Immigrants Return Intentions and Labor Market Behavior When the Home Country is Unsafe (2025)
Zitatform
Bassetto, Jacopo & Teresa Freitas Monteiro (2025): Immigrants Return Intentions and Labor Market Behavior When the Home Country is Unsafe. In: Journal of labor economics, S. 1-52. DOI:10.1086/739054
Abstract
"This paper investigates whether shocks to safety conditions in the home country affect immigrants’ return intentions and labor market behavior. For identification, we exploit the quasi-random occurrence of violent events in the home-country relative to the timing of interviews and job separations in Germany. We show that immigrants interviewed after a violent event in their home-country are more likely to wish to remain in Germany permanently. If immigrants enter unemployment following a violent event in their home-country, they increase their job search effort and find employment faster, at the cost of accepting lower wages and working in less productive firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Bassetto, Jacopo; -
Literaturhinweis
Harmonization of Occupational and Regional Variables between GAV and IEB (2025)
Behrens, Catherina; Nimczik, Jan Sebastian; Spitz-Oener, Alexandra; Hansch, Michelle;Zitatform
Behrens, Catherina, Michelle Hansch, Jan Sebastian Nimczik & Alexandra Spitz-Oener (2025): Harmonization of Occupational and Regional Variables between GAV and IEB. (FDZ-Methodenreport 10/2025 (en)), Nürnberg, 14 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2510.de.en.v1
Abstract
"Dieser Bericht dokumentiert die Harmonisierung von Berufs- und Regionalvariablen zwischen zwei administrativen Datensätzen: dem Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen (GAV) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) der Bun-desrepublik Deutschland. Die Verknüpfung kombiniert demografische und arbeitsmarktbezogene Daten von 1989 mit Erwerbsverläufen nach 1992 und ermöglicht Analysen ostdeutscher Arbeits-marktbiografien rund um die Wiedervereinigung. Die Berufsharmonisierung erfolgt in zwei Schrit-ten, indem detaillierte DDR-Codes in standardisierte Klassifikationen von 2010 und 1988 überführt werden. Die Regionalharmonisierung ordnet DDR-Ortseinheiten von 1989 manuell den Kreisgren-zen von 2014 zu und wird durch moderne geobasierte Methoden überprüft. Die hohe Übereinstim-mungsquote und die robuste Validierung gewährleisten, dass der resultierende harmonisierte Da-tensatz eine verlässliche Grundlage für die longitudinale Arbeitsmarktforschung darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Spitz-Oener, Alexandra;Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.GAV-ADIAB7519.de.en.v2 -
Literaturhinweis
Endbericht zum Forschungsvorhaben "Auswirkungen der Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro auf individuelle Beschäftigungsbewegungen und betriebliche Lohnstrukturen": Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission (2025)
Bekhtiar, Karim ; Forstner, Susanne; Winter-Ebmer, Rudolf ; Isphording, Ingo; Bonin, Holger ; Schröter, Felix;Zitatform
Bekhtiar, Karim, Holger Bonin, Susanne Forstner, Felix Schröter, Ingo Isphording & Rudolf Winter-Ebmer (2025): Endbericht zum Forschungsvorhaben "Auswirkungen der Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro auf individuelle Beschäftigungsbewegungen und betriebliche Lohnstrukturen". Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Wien, 132 S. DOI:10.60739/IHS-7152
Abstract
"Diese im Auftrag der Mindestlohnkommission erstellte Studie analysiert die kausalen Auswirkungen der Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 10,45 Euro zum 1. Juli 2022 sowie auf 12 Euro zum 1. Oktober 2022. Dabei stehen die Effekte auf Zielgrößen der individuellen Beschäftigungsbewegungen (innerhalb und zwischen Betrieben) sowie der inner- und zwischenbetrieblichen Lohnstruktur im Zentrum. Die Analyse basiert auf detaillierten administrativen Arbeitgeber-Arbeitnehmer Daten der Bundesagentur für Arbeit, die eine tagesgenaue Erfassung der Zielvariablen erlauben. Durch die Verknüpfung mit sekundären Quellen kann die betriebliche Mindestlohnbetroffenheit erfasst werden. Für die empirische Analyse werden kausalanalytische Methoden verwendet, die dem aktuellen Standard der nationalen und internationalen Mindestlohnforschung entsprechen, sodass die Ergebnisse der Studie im Sinne von Ursache-Wirkungs-Relationen interpretiert werden können. Die angewandten Methoden basieren auf unterschiedlichen Varianten des Differenz-in-Differenzen-Ansatzes. Die zentralen Ergebnisse der Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen: - Die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro hatte keine statistisch signifikanten Effekte auf die zwischenbetriebliche Mobilität sozialversicherungspflichtig Beschäftigter. - Für den Effekt der Mindestlohnerhöhungen auf zwischenbetrieblichen Beschäftigungsbewegungen geringfügig Beschäftigter im Haupt- oder Nebenjob zeigt sich, dass Kleinbetriebe (mit bis zu 4 Beschäftigten) ebenfalls keine mindestlohnbedingte Reaktion in der zwischenbetrieblichen Mobilität zeigen. - Bezüglich der zwischenbetrieblichen Beschäftigungsbewegungen geringfügig Beschäftigter in mittelgroßen Betrieben und Großbetrieben lässt unsere Analyse keine verlässlichen, kausal interpretierbaren Schlüsse zu. - Hinsichtlich der Wirkung der Mindestlohnerhöhungen auf innerbetriebliche Beschäftigungsbewegungen weisen unsere Schätzungen auf einen leichten Anstieg der Übergänge von geringfügiger in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hin. Dieses Ergebnis findet sich jedoch nur für das dritte Quartal 2022, in dem es unter anderem aufgrund der unveränderten Geringfügigkeitsschwelle bei steigendem Stundenlohn und gleichbleibenden Arbeitsstunden zu Übergängen von geringfügiger in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung kommen konnte. Im vierten Quartal 2022, in dem gleichzeitig mit dem Mindestlohn auch die Geringfügigkeitsgrenze angehoben wurde, findet sich kein statistisch signifikanter Effekt auf Übergänge in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. - Deutliche Mindestlohneffekte treten in Bezug auf die innerbetriebliche Lohnstruktur auf. Hier ist eine deutliche Kompression der betriebsinternen Lohnverteilung zu beobachten, die insbesondere die unteren Bereiche der Lohnverteilung betrifft, jedoch aufgrund von Spillover-Effekten auch bis in höhere Bereiche wirkt. - Für die Zielgröße der zwischenbetrieblichen Lohnstruktur lassen sich keine Effekte der Mindestlohnerhöhungen nachweisen. Es findet sich keine systematische Veränderung der Lohnungleichheit zwischen den Betrieben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Machbarkeitsstudie Weiterentwicklung Betriebsbefragungen: Teilprojekt des BMAS-Projekts zur „Förderung innovativer Ansätze zur Stärkung von Dateninfrastruktur und Methoden“ (2025)
Bellmann, Lisa ; Gürtzgen, Nicole ; Kohaut, Susanne; Kubis, Alexander; Hensgen, Sophie ; Pirralha, André ; Oberfichtner, Michael ;Zitatform
Bellmann, Lisa, Nicole Gürtzgen, Sophie Hensgen, Susanne Kohaut, Alexander Kubis, Michael Oberfichtner & André Pirralha (2025): Machbarkeitsstudie Weiterentwicklung Betriebsbefragungen. Teilprojekt des BMAS-Projekts zur „Förderung innovativer Ansätze zur Stärkung von Dateninfrastruktur und Methoden“. (IAB-Forschungsbericht 02/2025), Nürnberg, 124 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2502
Abstract
"Betriebsbefragungen sind eine wertvolle Datengrundlage für Forschung, Politikberatung und die amtliche Statistik. Die Anforderungen an die resultierenden Datensätze sind seit vielen Jahren vielfältig und reichen von einem Paneldatensatz als Grundlage für die internationale Forschung bis zu vierteljährlichen Datenlieferungen an Eurostat innerhalb weniger Wochen nach dem Ende eines Quartals. Aufgrund der Krisen der letzten Jahre gewinnt zudem die zeitnahe Verfügbarkeit von krisenrelevanten Informationen über die Betriebe an Bedeutung. Um diese Vielzahl an Anforderungen zu erfüllen, führt das IAB seit über 30 Jahren mit dem IAB-Betriebspanel und der IAB-Stellenerhebung regelmäßig zwei große, aufwändige Betriebsbefragungen durch. Als ein Teilprojekt des vom BMAS finanzierten Projekts „Förderung innovativer Ansätze zur Stärkung von Dateninfrastruktur und Methoden“ führt das IAB die „Machbarkeitsstudie zur Weiterentwicklung der Betriebsbefragungen am IAB“ durch. Der hier für das BMAS vorgelegte Endbericht enthält erste Ergebnisse zu folgenden Kernfragestellungen des Projekts: Ist es möglich, die beiden bestehenden Betriebsbefragungen (IAB-Stellenerhebung und IAB-Betriebspanel) des IAB um hochfrequente Elemente zu erweitern? Welche Möglichkeiten bestehen, die beiden Befragungen in eine Befragung zu integrieren? Die Ergebnisse in diesem Bericht stellen sind noch nicht abschließend, da das Projekt über die vom BMAS finanzierte Periode hinaus am IAB fortgeführt werden wird. Zur zweiten Fragestellung, der Integration der beiden Betriebsbefragungen, wurden und werden im weiteren Projektverlauf die Machbarkeit sowie die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Integrationsvarianten untersucht. Dabei sollen in jedem Fall die folgenden Anforderungen erfüllt werden: Es erfolgt weiterhin eine Panelbefragung von Betrieben. Die Lieferverpflichtungen an Eurostat werden eingehalten. Es werden weiterhin Informationen zu den Einstellungsprozessen erhoben. Beratungs- und forschungsrelevante Informationen stehen öfter als nur einmal jährlich zur Verfügung. Zur ersten Fragestellung, der Integration hochfrequenter Elemente in die bestehenden Befragungen, wurden in beiden Befragungen Experimente durchgeführt, um die Effekte hochfrequenter Elemente vor allem auf den erwarteten Rücklauf zu untersuchen. Im Rahmen des IAB-Betriebspanels wurde im Jahr 2024 eine unterjährige telefonische Befragung zwischen den Haupterhebungen der Jahre 2023 und 2024 durchgeführt. Auf dieser Basis lässt sich die Teilnahmebereitschaft von Betrieben an einer zusätzlichen Erhebung sowie deren Umsetzbarkeit beurteilen. Um auch den Effekt der unterjährigen Zusatzerhebung auf die Teilnahmebereitschaft an künftigen Erhebungen untersuchen zu können, wurden dafür nur zufällig ausgewählte erst- und wiederholtbefragte Betriebe eingeladen. Die bisherigen Analysen zeigen, dass eine unterjährige Befragung in diesem Umfang prinzipiell umsetzbar ist. Allerdings stimmt nur ein relativ geringer Teil der befragten Betriebe einer Kontaktaufnahme für eine zusätzliche unterjährige Befragungen zu. Bei den kontaktierten Betrieben bewegt sich die tatsächliche Teilnahmebereitschaft jedoch im erwarteten Rahmen. Der Einfluss der unterjährigen Befragung auf die Teilnahmebereitschaft an künftigen Erhebungen wird im weiteren Projektverlauf untersucht. In der IAB-Stellenerhebung werden derzeit bereits quartalsweise Nachbefragungen durchgeführt. Im Rahmen dieser Nachbefragungen wurde ein Survey-Experiment implementiert, um die Einführung weiterer hochfrequenter Fragen und die Auswirkungen verlängerter Fragebögen vor allem auf die Rücklaufquote zu untersuchen. Nach Einteilung einer Experimentalstichprobe in zwei Gruppen, von der jeweils eine in den Quartals-Nachbefragungen einen 2-seitigen Fragebogen und die andere einen 4-seitigen Fragebogen erhielt, zeigen sich keine signifikant unterschiedlichen Rücklaufquotenzwischen den beiden Gruppen . Auch im Vergleich zum Status-Quo, in dem die Betriebe in der Nachbefragung einen 1-seitigen Fragebogen erhalten, fallen die Unterschiede gering aus. Bezüglich der Response Burden (Teilnahmebelastung) deuten die Ergebnisse jedoch auf leichte Vorteile des 2-seitigen im Vergleich zu einem 4-seitigen Fragebogen hin. Dies deutet darauf hin, dass die kürzere Variante etwas besser geeignet sein könnte, die Teilnahmebereitschaft langfristig aufrechtzuerhalten, ohne die Belastung der Befragten zu erhöhen. Die Experimental-Effekte auf den langfristigen Rücklauf in allen Nachbefragungen werden im weiteren Projektverlauf untersucht. Zur Frage, ob die beiden bestehenden Betriebsbefragungen des IAB um hochfrequente Elemente erweitert werden können, zeigen die ersten Ergebnisse somit insgesamt, dass eine solche Erweiterung grundsätzlich durchführbar wäre. Dies steht allerdings unter dem Vorbehalt, dass in beiden Befragungen die finalen Ergebnisse zu den Rücklaufeffekten noch ausstehen. Mit Blick auf die Integration der beiden Befragungen wurde zunächst ein rollierendes Panel untersucht. Hier wird eine jährliche Panelstichprobe von Betrieben in vier Substichproben aufgeteilt, welche quartalsweise als Panelerhebung befragt werden. Dadurch können Inhalte häufiger als einmal jährlich abgefragt und ein für die Forschung attraktiver Paneldatensatz bereitgestellt werden. Die Lieferverpflichtungen an Eurostat können mit einem rollierenden Panel grundsätzlich erfüllt werden, allerdings wäre ein speziell darauf angepasstes Hochrechnungsverfahren nötig. Eine Integration der Fragebögen der beiden Erhebungen erscheint grundsätzlich möglich, würde es aber erfordern, Inhalte, die bisher erhoben werden, ganz wegzulassen oder nicht mehr in jeder Befragung zu erheben. Im Vergleich zum bisherigen IAB-Betriebspanel würde ein rollierendes Panel zudem substanzielle zusätzliche Sach- und Personalmittel erfordern. Eine Anknüpfung an die bestehenden Befragungen dürfte allerdings nicht ohne Brüche in den Zeitreihen zu bewerkstelligen sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lisa ; Gürtzgen, Nicole ; Kohaut, Susanne; Kubis, Alexander; Hensgen, Sophie ; Pirralha, André ; Oberfichtner, Michael ; -
Literaturhinweis
Basic Income and Labor Supply: Evidence from an RCT in Germany (2025)
Bernhard, Sarah ; Fiedler, Susann; Bohmann, Sandra; Kasy, Maximilian ; Schwerter, Frederik; Schupp, Jürgen ;Zitatform
Bernhard, Sarah, Sandra Bohmann, Susann Fiedler, Maximilian Kasy, Jürgen Schupp & Frederik Schwerter (2025): Basic Income and Labor Supply. Evidence from an RCT in Germany. (DIW-Diskussionspapiere 2123), Berlin, 45 S.
Abstract
"How does basic income (a regular, unconditional, guaranteed cash transfer) impact labor supply? We show that in search models of the labor market with income effects, this impact is theoretically ambiguous: Employment and job durations might increase or decrease, match surplus might be shifted to workers or employers, and worker surplus might be reallocated between wages and job amenities. We thus turn to empirical evidence to study this impact. We conducted a pre-registered RCT in Germany, starting 2021, where recipients received 1200 Euro/month for three years. We draw on both administrative and survey data, and find no extensive margin (employment) response, and no impact on on job transitions from either non-employment or employment. We do find a small statistically insignificant intensive margin shift to parttime employment, which implies an excess burden (reduction of government revenues) of ca 7.5% of the transfer. We furthermore observe a small increase of enrollment in training or education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Basic Income and Labor Supply: Evidence from an RCT in Germany (2025)
Bernhard, Sarah ; Fiedler, Susann; Schwerter, Frederik; Schupp, Jürgen ; Bohmann, Sandra; Kasy, Maximilian ;Zitatform
Bernhard, Sarah, Sandra Bohmann, Susann Fiedler, Maximilian Kasy, Jürgen Schupp & Frederik Schwerter (2025): Basic Income and Labor Supply. Evidence from an RCT in Germany. (SocArXiv papers 109 2123), Berlin, 45 S.
Abstract
"How does basic income (a regular, unconditional, guaranteed cash transfer) impact labor supply? We show that in search models of the labor market with income effects, this impact is theoretically ambiguous: Employment and job durations might increase or decrease, match surplus might be shifted to workers or employers, and worker surplus might be reallocated between wages and job amenities. We thus turn to empirical evidence to study this impact. We conducted a pre-registered RCT in Germany, starting 2021, where recipients received 1200 Euro/month for three years. We draw on both administrative and survey data, and find no extensive margin (employment) response, and no impact on job transitions from either non-employment or employment. We do find a small statistically insignificant intensive margin shift to part-time employment, which implies an excess burden (reduction of government revenues) of ca 7.5% of the transfer. We furthermore observe a small increase of enrollment in training or education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: DIW-Diskussionspapiere, 2123 -
Literaturhinweis
Zehn Jahre nach 2015: Eine Arbeitsmarktbilanz (2025)
Zitatform
Brücker, Herbert, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2025): Zehn Jahre nach 2015: Eine Arbeitsmarktbilanz. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 9, S. 617-621., 2025-09-04. DOI:10.2478/wd-2025-0160
Abstract
"Geflüchtete werden aufgenommen, um Schutz vor Krieg, Verfolgung und Vertreibung zu bieten. Das ist die primäre Aufgabe des Asylsystems, aber auch die Integration in Arbeitsmarkt, Bildungssystem und Gesellschaft sind sehr wichtig. Je erfolgreicher die Geflüchteten in den Arbeitsmarkt integriert sind, desto mehr tragen sie zur gesamtwirtschaftlichen Produktion, Steuern und Abgaben bei – und desto geringer sind die fiskalischen Belastungen durch Transferleistungen und andere Kosten. Wie aber ist diese Integration gelungen? Die weltweit umfassendste Längsschnittstudie Geflüchteter, verknüpft mit Sozialversicherungsdaten, zeigt: Neun Jahre nach Ankunft haben sich die Beschäftigungsquoten der 2015 Zugezogenen schon stark an den Bevölkerungsdurchschnitt angenähert, bei geflüchteten Männern liegt der Anteil sogar über dem männlichen Bevölkerungsdurchschnitt. Dass die Erwerbsquote von geflüchteten Frauen deutlich niedriger ist, liegt weniger an kulturellen als vielmehr an strukturellen Gründen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The impact of the Covid-19 pandemic on worker careers: do different job opportunities matter? (2025)
Zitatform
Buhmann, Mara, Laura Pohlan & Duncan Roth (2025): The impact of the Covid-19 pandemic on worker careers: do different job opportunities matter? (IAB-Discussion Paper 07/2025), Nürnberg, 88 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2507
Abstract
"In diesem Papier wird die Tatsache ausgenutzt, dass die Covid‑19 Pandemie ein exogener Schock war, der temporär das Verhältnis von offenen Stellen zu Jobsuchenden verringert hat. In diesem einzigartigen Setting wird die Bedeutung von Beschäftigungsmöglichkeiten untersucht und inwiefern diese Erwerbskarrieren, die von kürzlicher Arbeitslosigkeit betroffen sind, beeinflussen. Im Vergleich zu Arbeitslosen, die unter günstigeren Bedingungen arbeitslos geworden sind, sind die Effekte auf das Einkommen größer und anhaltend negativ. Es zeigt sich, dass geringere Beschäftigungsmöglichkeiten dazu führen, dass Arbeitslose Beschäftigung weiter unten in der berufsspezifischen Lohnverteilung aufnehmen. Die Größe dieser Effekte hängen invers mit der unterschiedlichen Fähigkeit von Berufen, während Lockdowns zu operieren, zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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auch erschienen als: CESifo working paper, 11858 -
Literaturhinweis
In der Pandemie hat sich das Risiko, langzeitarbeitslos zu werden, deutlich erhöht (2025)
Zitatform
Buhmann, Mara, Laura Pohlan & Duncan Roth (2025): In der Pandemie hat sich das Risiko, langzeitarbeitslos zu werden, deutlich erhöht. In: IAB-Forum H. 24.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251124.01
Abstract
"In Krisenzeiten zeigen sich die negativen Folgen von Arbeitslosigkeit besonders deutlich: Wer kurz vor Beginn der Covid-19-Pandemie seine Arbeit verlor, hatte infolge der Krise deutlich geringere Chancen, einen neuen Job zu finden. Das Risiko, in die Langzeitarbeitslosigkeit zu rutschen, war für die Betroffenen daher deutlich höher als bei vergleichbaren Arbeitslosen wenige Jahre vor Ausbruch der Pandemie. Es gelang zwar vergleichsweise vielen der in der Pandemie langzeitarbeitslos gewordenen Personen schließlich doch, wieder eine Beschäftigung zu finden. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen knapp zwei Jahre nach Eintritt der Arbeitslosigkeit war bei ihnen jedoch immer noch mehr als doppelt so hoch wie in der Vergleichsgruppe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Impact of the COVID-19 Pandemic on Worker Careers: Do Different Job Opportunities Matter? (2025)
Zitatform
Buhmann, Mara, Laura Pohlan & Duncan Roth (2025): The Impact of the COVID-19 Pandemic on Worker Careers: Do Different Job Opportunities Matter? (CESifo working paper 11858), München, 39 S., Anhang.
Abstract
"In diesem Papier wird die Tatsache ausgenutzt, dass die Covid-19 Pandemie ein exogener Schock war, der temporär das Verhältnis von offenen Stellen zu Jobsuchenden verringert hat. In diesem einzigartigen Setting wird die Bedeutung von Beschäftigungsmöglichkeiten untersucht und inwiefern diese Erwerbskarrieren, die von kürzlicher Arbeitslosigkeit betroffen sind, beeinflussen. Im Vergleich zu Arbeitslosen, die unter günstigeren Bedingungen arbeitslos geworden sind, sind die Effekte auf das Einkommen größer und anhaltend negativ. Es zeigt sich, dass geringere Beschäftigungsmöglichkeiten dazu führen, dass Arbeitslose Beschäftigung weiter unten in der berufsspezifischen Lohnverteilung aufnehmen. Die Größe dieser Effekte hängen invers mit der unterschiedlichen Fähigkeit von Berufen, während Lockdowns zu operieren, zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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auch erschienen als: IAB-Discussion Paper, 07/2025 -
Literaturhinweis
Essays on Wages and Minimum Wages in Frictional Labor Markets (2025)
Börschlein, Erik-Benjamin;Zitatform
Börschlein, Erik-Benjamin (2025): Essays on Wages and Minimum Wages in Frictional Labor Markets. 237 S. DOI:10.5283/epub.76880
Abstract
"In Deutschland ist das Zusammenspiel zwischen Löhnen und institutionellen sowie marktbedingten Friktionen ein zentrales Thema wirtschaftspolitischer Debatten. Diese Dissertation untersucht in drei empirischen Studien kausale Zusammenhänge zwischen Löhnen und Mindestlöhnen, Matchingfriktionen und Arbeitsmarktanspannung. Die Analysen basieren auf umfangreichen administrativen Daten der Bundesagentur für Arbeit und nutzen fortgeschrittene ökonometrische Methoden zur kausalen Inferenz. Die ersten beiden Kapitel betrachten institutionelle Effekte – insbesondere die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im Jahr 2015 – während das dritte Kapitel den Fokus auf veränderte Marktbedingungen legt, insbesondere den zunehmenden Fachkräftemangel. Ziel ist es, die Wirkungsmechanismen zwischen Löhnen und Arbeitsmarktfriktionen differenziert darzustellen. Kapitel 1 Dieses Kapitel entwickelt einen innovativen Machine-Learning-Ansatz zur verbesserten Schätzung langfristiger Lohneffekte des Mindestlohns. Übliche Studien basieren auf einem fixen Pre-Treatment-Indikator („Bite“), basierend auf Löhnen vor der Politikmaßnahme, der die Betroffenheit von der Mindestlohneinführung nur kurzfristig akkurat abbildet. Um langfristige dynamische Veränderungen zu erfassen, werden hier ein zeitvariable Bite-Indikatoren mittels LASSO-basierter Vorhersagemodelle konstruiert, welche die Inzidenz und die Intensität der Mindestlohnbetroffenheit abbilden. Basierend auf administrativen Daten der Jahre 2010–2014 wird die Mindestlohnbetroffenheit für den Zeitraum 2015–2020 vorhergesagt. In der anschließenden Differenz-von-Differenzen-Analyse zeigen sich signifikant positive Lohneffekte, die im Vergleich zu herkömmlichen Methoden jedoch geringer ausfallen und über die Zeit konstant bleiben. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass traditionelle Evaluierungen die Effekte überschätzen könnten, da sie dynamische Selektionseffekte und mindestlohnunabhängige Lohnentwicklungen nicht ausreichend berücksichtigen. Kapitel 2 In diesem Kapitel wird untersucht, wie sich die Einführung des Mindestlohns auf offene Stellen und damit verbundene Friktionen im Matching-Prozess ausgewirkt hat. Die Analyse basiert auf administrativen Vakanzdaten und Erwerbsbiographien. Die Analyse erfolgt auf der Berufsebenen für den Zeitraum 2013–2019 und nutzt ein Differenz-von-Differenzen-Design. Die Ergebnisse zeigen, dass die Anzahl neu gemeldeter Stellen durch die Mindestlohneinführung insgesamt nicht zurückging. Jedoch stieg der Anteil stornierter Vakanzen um 4–9 Prozent, und die Dauer erfolgreicher Besetzungsprozesse erhöhte sich um 5–6 Prozent. Dies deutet auf verstärkte Such- und Matchingfriktionen hin, etwa durch höhere Einstellungsstandards oder reduzierte berufliche Mobilität. Ergänzende Analysen zeigen geringere Übergänge zwischen Arbeitgebern, insbesondere bei Berufswechseln. Somit wird deutlich, dass die Mindestlohneinführung zwar nur geringe Auswirkungen auf die Beschäftigung hatte, aber dennoch Matchingprozesse erheblich beeinflusst hat. Kapitel 3 Dieses Kapitel wechselt die Perspektive und untersucht, wie zunehmende Arbeitsmarktanspannung – gemessen als Verhältnis von offenen Stellen zu Arbeitssuchenden – die Lohnentwicklung beeinflusst hat. Mithilfe eines Leave-One-Out-Instruments wird der kausale Effekt lokaler Arbeitsmarktanspannung in beruflichen Arbeitsmärkten auf Löhne geschätzt. Die Ergebnisse zeigen moderate, aber signifikant positive Lohneffekte, die etwa 7–19 Prozent des realen Lohnwachstums in Deutschland zwischen 2012 und 2022 erklären. Besonders stark profitieren neu Eingestellte, Hochqualifizierte, Beschäftigte im Dienstleistungssektor und Arbeitnehmer in Ostdeutschland. Zudem steigt der Lohn in Niedriglohnunternehmen überdurchschnittlich stark, was auf eine Verringerung der Lohnungleichheit hindeutet. Im Gesamtfazit werden die Erkenntnisse der drei Studien zusammengeführt. Die Arbeit zeigt, wie institutionelle Eingriffe wie der Mindestlohn einerseits Löhne anheben, gleichzeitig aber neue Friktionen erzeugen können. Andererseits können veränderte Marktbedingungen auch ohne staatliche Eingriffe Löhne steigern – wie etwa bei hoher Arbeitsmarktanspannung. Methodisch hebt die Dissertation die Bedeutung administrativer Mikrodaten und robuster kausaler Analyseverfahren in der Arbeitsmarktforschung hervor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Börschlein, Erik-Benjamin; -
Literaturhinweis
Bargaining and Inequality in the Labor Market (2025)
Caldwell, Sydnee; Hägele, Ingrid; Heining, Jörg;Zitatform
Caldwell, Sydnee, Ingrid Hägele & Jörg Heining (2025): Bargaining and Inequality in the Labor Market. (Upjohn Institute working paper 413), Kalamazoo, Mich., 148 S.
Abstract
"Unter Verwendung von neuartigen Daten aus einer Unternehmens‑ und einer Beschäftigtenbefragung, die mit administrativen Employer‑Employee‑Daten verknüpft wurden, wird in diesem Papier die Verbreitung und Bedeutung von individuellen Lohnverhandlungen bei der Lohnfestsetzung untersucht. Es wird gezeigt, dass einfache Fragen ausreichend sind, um die Lohnverhandlungsstrategien von Unternehmen genau ermitteln. Anhand der ermittelten Strategien für 772 deutsche Unternehmen dokumentieren wir, dass die Mehrheit der Unternehmen bereit ist, individuelle Lohnverhandlungen zu führen. Arbeitsmarktfaktoren sagen die Strategien der Unternehmen besser voraus als Unternehmensmerkmale. Weiter zeigen die Befragungsergebnisse von fast 10.000 Vollzeitbeschäftigten, dass die meisten Interaktionen zwischen Arbeitnehmer und Unternehmen damit beginnen, dass der Arbeitnehmer seine Gehaltsvorstellungen äußert. Die meisten Interaktionen enden damit, dass der Arbeitnehmer das Angebot ablehnt und im bestehenden Unternehmen bleibt. Das Verhandlungsverhalten der Arbeitnehmer ist sehr heterogen, was sich in Lohnungleichheit innerhalb des Unternehmens niederschlägt. Unternehmen, die die Löhne durch individuelle Verhandlungen festlegen, weisen einen um drei Prozentpunkte höheren geschlechtsspezifischen Lohnunterschied auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
- auch erschienen als: IAB-Discussion Paper, 02/2025
- spätere (möglicherweise abweichende) Version erschienen in: The Quarterly Journal of Economics, 141 (2026), 1, 315-371
- spätere (möglicherweise abweichende) Version erschienen in: The Quarterly Journal of Economics, (2025)
- auch erschienen als: RFBerlin Discussion Paper, 99/25
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Literaturhinweis
Bargaining and Inequality in the Labor Market (2025)
Caldwell, Sydnee; Heining, Jörg; Hägele, Ingrid;Zitatform
Caldwell, Sydnee, Ingrid Hägele & Jörg Heining (2025): Bargaining and Inequality in the Labor Market. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 33396), Cambridge, Mass, 148 S. DOI:10.3386/w33396
Abstract
"Unter Verwendung von neuartigen Daten aus einer Unternehmens‑ und einer Beschäftigtenbefragung, die mit administrativen Employer‑Employee‑Daten verknüpft wurden, wird in diesem Papier die Verbreitung und Bedeutung von individuellen Lohnverhandlungen bei der Lohnfestsetzung untersucht. Es wird gezeigt, dass einfache Fragen ausreichend sind, um die Lohnverhandlungsstrategien von Unternehmen genau ermitteln. Anhand der ermittelten Strategien für 772 deutsche Unternehmen dokumentieren wir, dass die Mehrheit der Unternehmen bereit ist, individuelle Lohnverhandlungen zu führen. Arbeitsmarktfaktoren sagen die Strategien der Unternehmen besser voraus als Unternehmensmerkmale. Weiter zeigen die Befragungsergebnisse von fast 10.000 Vollzeitbeschäftigten, dass die meisten Interaktionen zwischen Arbeitnehmer und Unternehmen damit beginnen, dass der Arbeitnehmer seine Gehaltsvorstellungen äußert. Die meisten Interaktionen enden damit, dass der Arbeitnehmer das Angebot ablehnt und im bestehenden Unternehmen bleibt. Das Verhandlungsverhalten der Arbeitnehmer ist sehr heterogen, was sich in Lohnungleichheit innerhalb des Unternehmens niederschlägt. Unternehmen, die die Löhne durch individuelle Verhandlungen festlegen, weisen einen um drei Prozentpunkte höheren geschlechtsspezifischen Lohnunterschied auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
- auch erschienen als: IAB-Discussion Paper, 02/2025
- spätere (möglicherweise abweichende) Version erschienen in: The Quarterly Journal of Economics, 141 (2026), 1, 315-371
- spätere (möglicherweise abweichende) Version erschienen in: The Quarterly Journal of Economics, (2025)
- auch erschienen als: RFBerlin Discussion Paper, 99/25
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Literaturhinweis
Bargaining and Inequality in the Labor Market (2025)
Caldwell, Sydnee; Hägele, Ingrid; Heining, Jörg;Zitatform
Caldwell, Sydnee, Ingrid Hägele & Jörg Heining (2025): Bargaining and Inequality in the Labor Market. (RFBerlin Discussion Paper 99/25), Nürnberg, 59 S.
Abstract
"Unter Verwendung von neuartigen Daten aus einer Unternehmens‑ und einer Beschäftigtenbefragung, die mit administrativen Employer‑Employee‑Daten verknüpft wurden, wird in diesem Papier die Verbreitung und Bedeutung von individuellen Lohnverhandlungen bei der Lohnfestsetzung untersucht. Es wird gezeigt, dass einfache Fragen ausreichend sind, um die Lohnverhandlungsstrategien von Unternehmen genau ermitteln. Anhand der ermittelten Strategien für 772 deutsche Unternehmen dokumentieren wir, dass die Mehrheit der Unternehmen bereit ist, individuelle Lohnverhandlungen zu führen. Arbeitsmarktfaktoren sagen die Strategien der Unternehmen besser voraus als Unternehmensmerkmale. Weiter zeigen die Befragungsergebnisse von fast 10.000 Vollzeitbeschäftigten, dass die meisten Interaktionen zwischen Arbeitnehmer und Unternehmen damit beginnen, dass der Arbeitnehmer seine Gehaltsvorstellungen äußert. Die meisten Interaktionen enden damit, dass der Arbeitnehmer das Angebot ablehnt und im bestehenden Unternehmen bleibt. Das Verhandlungsverhalten der Arbeitnehmer ist sehr heterogen, was sich in Lohnungleichheit innerhalb des Unternehmens niederschlägt. Unternehmen, die die Löhne durch individuelle Verhandlungen festlegen, weisen einen um drei Prozentpunkte höheren geschlechtsspezifischen Lohnunterschied auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
- spätere (möglicherweise abweichende) Version erschienen in: The Quarterly Journal of Economics, 141 (2026), 1, 315-371
- auch erschienen als: NBER working paper / National Bureau of Economic Research, 33396
- auch erschienen als: IAB-Discussion Paper, 02/2025
- auch erschienen als: Upjohn Institute working paper, 413
