PASS-Literatur
Das Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) ist eine jährlich stattfindende Haushaltsbefragung. Mit dem PASS baut das IAB einen Datensatz für die Arbeitsmarkt-, Sozialstaats- und Armutsforschung in Deutschland auf. Durch seine Fallzahlen und die jährliche Periodizität ist PASS eine zentrale Quelle für die Untersuchung des Arbeitsmarkts, der Armut und der Situation von SGB-II-Leistungsempfängern in Deutschland.
In diesem Themendossier finden Sie die mit PASS-Daten erstellte Forschungsliteratur, Daten- und Methodendokumentationen des PASS sowie Veröffentlichungen der methodischen Begleitforschung.
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Literaturhinweis
Wie sichtbar ist der Sozialstaat? Die Bekanntheit zentraler bedarfsorientierter Leistungen (2026)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Torsten Lietzmann, Philipp Ramos Lobato, Jürgen Wiemers & Felix Wilke (2026): Wie sichtbar ist der Sozialstaat? Die Bekanntheit zentraler bedarfsorientierter Leistungen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 106, H. 5, S. 355-361., 2026-02-12. DOI:10.2478/wd-2026-0088
Abstract
"Die Bekanntheit von Sozialleistungen ist zentral, damit sozialstaatliche Sicherung ihre Funktion erfüllen kann - was nicht bekannt ist, kann auch nicht beantragt werden. Doch wie gut wissen Bürger:innen in Deutschland über zentrale bedarfsorientierte Leistungen Bescheid? Eine Auswertung des IAB-Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ zeigt: Das Wissen über Sozialleistungen ist erwartungsgemäß unterschiedlich verteilt. Personen, die potenziell von einer Leistung profitieren können, kennen sie in der Regel auch häufiger. Während das Bürgergeld weithin bekannt ist, weisen die Grundsicherung im Alter, das Wohngeld und der Kinderzuschlag hingegen deutlich geringere Bekanntheitswerte auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bruckmeier, Kerstin ; Lietzmann, Torsten ; Ramos Lobato, Philipp; Wiemers, Jürgen ; -
Literaturhinweis
Das Vertrauen in die eigenen Kompetenzen hat sich unter den Neuzugängen in der Grundsicherung in den letzten beiden Jahren stabilisiert (2026)
Zitatform
Fehn, Anja, Marcel Müller & Felix Rahberger (2026): Das Vertrauen in die eigenen Kompetenzen hat sich unter den Neuzugängen in der Grundsicherung in den letzten beiden Jahren stabilisiert. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 26.06.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20260626.01
Abstract
"Bei Personen, die erstmals Grundsicherung bezogen, war die Selbstwirksamkeitserwartung – also die persönliche Überzeugung, auch schwierige Aufgaben, Herausforderungen und Hindernisse aus eigener Kraft zu bewältigen – zwischen 2017 und 2023 deutlich zurückgegangen. 2024 stieg sie wieder leicht an und hat sich seitdem auf diesem Niveau stabilisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeits- und Betreuungsarrangements von Familien mit kleinen Kindern: Gesellschaftliche Einstellung zu Erwerbstätigkeit von Müttern und externer Kinderbetreuung (2026)
Zitatform
Frodermann, Corinna, Eileen Peters, Marie-Fleur Philipp & Claudia Wenzig (2026): Arbeits- und Betreuungsarrangements von Familien mit kleinen Kindern: Gesellschaftliche Einstellung zu Erwerbstätigkeit von Müttern und externer Kinderbetreuung. (IAB-Kurzbericht 02/2026), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2602
Abstract
"Die Förderung der Erwerbsintegration von Frauen und speziell von Müttern ist ein zentrales Thema der Arbeitsmarkt- und Gleichstellungspolitik. Entscheidend für eine Erwerbsaufnahme von Müttern sind dabei nicht nur die Bedingungen am Arbeitsmarkt und die vorhandenen Möglichkeiten der externen Kinderbetreuung, sondern auch die Einstellung zu Familie und Beruf. Vor diesem Hintergrund untersuchen die Autorinnen Normvorstellungen in der Bevölkerung zur außerhäuslichen Betreuung von Kindern und zur Erwerbstätigkeit von Müttern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Durchschnittliches Alter des Kindes, zu dem Frauen und Männer externe Kinderbetreuung und Erwerbstätigkeit der Mütter als angemessen empfinden
- Einstellung der Bevölkerung zur Erwerbstätigkeit von Müttern und zur externen Betreuung von Kindern
- Einflussgrößen der Einstellungen zur ganztägigen Kinderbetreuung und zur Vollzeiterwerbstätigkeit der Mütter
- Durchschnittliches Alter des Kindes, zu dem die Befragten externe Kinderbetreuung und Erwerbstätigkeit der Mütter als angemessen empfinden
- Anteile der Befragten, die eine externe Kinderbetreuung und eine Erwerbstätigkeit der Mütter bei einem bestimmten Alter des Kindes als angemessen empfinden
- Einstellungen von Frauen und Männern zur ganztägigen Kinderbetreuung und Vollzeiterwerbstätigkeit der Mütter - Unterschiede nach eigener Elternschaft
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Literaturhinweis
The Role of Physical Activity in the Unemployment-Health Relationship - Evidence Based on German Panel Data (2026)
Zitatform
Prechsl, Sebastian & Gerhard Krug (2026): The Role of Physical Activity in the Unemployment-Health Relationship - Evidence Based on German Panel Data. (SocArXiv papers), 38 S. DOI:10.31235/osf.io/ak4sh_v2
Abstract
"Studies have documented adverse effects of unemployment on various health outcomes, yet it remains an open question whether these effects are causally related to changes in health-related behavior. We focus on physical activity as a potential mediator and whether changes in physical activity can explain how unemployment impairs health. Competing theoretical perspectives suggest that unemployment may either restrict or increase physical activity. We use thirteen waves of the German panel study "Labor Market and Social Security" (N_it = 57,124; N_i = 13,123) as well as fixed-effects models in combination with mediation analysis techniques. Based on time-distributed fixed effects models, we assess temporal dynamics. We find a negative total effect of unemployment on self-rated health (β = -0.063; p < 0.01). At the same time, unemployment increases physical activity (β = 0.173; p < 0.001) and physical activity positively affects health (β = 0.046; p < 0.001). We also find a positive indirect effect (IE= 0.008; p < 0.001) that partly counterbalances the negative unemployment effect—implying that the effect is 13 percent stronger net of physical activity. The indirect effects hold for all phases of unemployment. Physical activity suppresses part of the health deterioration associated with unemployment. The temporal effect patterns suggest that increased available time, rather than stress relief, explains the rise in physical activity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Unruhige Zeiten: Sanktionen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (2026)
Zitatform
Wolff, Joachim (2026): Unruhige Zeiten: Sanktionen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende. In: Soziale Sicherheit, Jg. 75, H. 6, S. 10-14., 2026-05-15.
Abstract
"Dieser Artikel befasst sich damit, wie häufig Sanktionen auftreten, welche Wirkungen nachgewiesen wurden und wie sich die Sanktionsregeln im SGB II in den letzten Jahren geändert haben. Was sich durch das Inkrafttreten des „Dreizehnten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze“ im Juli 2026 ändert, wird vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Befunde eingeordnet." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Männer nutzen persönliche Netzwerke zur Jobsuche etwas häufiger und gezielter als Frauen (2026)
Zitatform
Zimmermann, Florian & Matthias Collischon (2026): Männer nutzen persönliche Netzwerke zur Jobsuche etwas häufiger und gezielter als Frauen. In: IAB-Forum H. 18.05.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260518.01
Abstract
"Kontakte zu Verwandten und Bekannten spielen bei der Jobsuche sowohl für Männer als auch für Frauen eine wichtige Rolle. Dies zeigt eine IAB-Befragung von Personen, die innerhalb von vier Wochen vor der Befragung eine neue Stelle gesucht hatten. Allerdings werden Frauen deutlich seltener als Männer einem Arbeitgeber vorgestellt oder empfohlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
What Do Households Do when Things Are Rough?? Economic Situation, Pessimistic Economic Expectations and the Use of Livelihood Practices (2025)
Zitatform
Achatz, Juliane, Anton Nivorozhkin, Markus Promberger & Brigitte Schels (2025): What Do Households Do when Things Are Rough?? Economic Situation, Pessimistic Economic Expectations and the Use of Livelihood Practices. In: Social indicators research, Jg. 178, H. 1, S. 499-521., 2025-03-26. DOI:10.1007/s11205-025-03596-9
Abstract
"This study investigates everyday practices that households utilize to improve or maintain their livelihoods. Drawing on prior qualitative research across various European economies, we developed a new survey tool, which was deployed within a larger survey encompassing the entire economic spectrum of German households. Using explorative factor analysis, we identified four overarching livelihood strategies employed by households: budget management, subsistence production, the liquidation of household assets, and the parsimonious procurement of essentials. Our results indicate a differential prevalence of these strategies, with a notable frequency among low-income households, although they are not exclusive to this group. The study reveals that both objective economic factors, such as income and material deprivation, and assessments of a household’s past economic downturn and pessimistic future economic expectations influence the likelihood of adopting these livelihood strategies. However, certain indicators are more strongly predictive of specific strategies, such as parsimonious procurement of essentials is associated with lower household income and material deprivation while liquidation of household assets is closely associated with experiences of economic downturns." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ältere Leistungsberechtigte in der Grundsicherung (2025)
Zitatform
Belzer, Jana, Torsten Lietzmann & Stephanie Prümer (2025): Ältere Leistungsberechtigte in der Grundsicherung. (IAB-Forschungsbericht 19/2025), Nürnberg, 74 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2519
Abstract
"Erwerbsfähige Personen, die arbeitslos sind oder über wenig Einkommen verfügen, können in Deutschland Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach SGB II beziehen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Dies gilt grundsätzlich auch für ältere Leistungsbeziehende bis zur Regelaltersgrenze. Allerdings waren bis zum Jahr 2022 Leistungsberechtigte ab dem Alter von 63 Jahren verpflichtet, aus der Grundsicherung in die gesetzliche Rentenversicherung zu wechseln, falls sie die notwendigen Versicherungsjahre für einen vorzeitigen Renteneintritt haben. Mit dem Bürgergeldgesetz, das zum 1.1.2023 in Kraft trat, wurde diese in §12a SGB II festgelegte Regelung befristet bis Ende 2026 ausgesetzt. Ziel der Reform ist es unter anderem, ältere Leistungsberechtigte im Arbeitsmarkt zu halten. Um die Erwerbspotenziale von älteren Leistungsberechtigten einschätzen zu können, auf die die vorrübergehende Aussetzung von §12a SGB II abzielt, bedarf es deren Charakterisierung. Dieser Forschungsbericht betrachtet deshalb ältere Leistungsberechtigte ab 55 Jahren im SGB II anhand verschiedener Datenquellen. Dabei werden Informationen zum Bestand im und zu den Abgängen aus dem Leistungsbezug bereitgestellt. Auch die Arbeitsmarktnähe sowie die spezifischen Lebens- und Problemlagen älterer Leistungsbeziehender werden näher analysiert. Die Zahl älterer Leistungsberechtigter im SGB II ist von 2007 bis 2023 deutlich gestiegen, in absoluten Zahlen wie auch in Relation zur Gesamtheit der Leistungsberechtigten. Dieser Anstieg geht im Wesentlichen auf Westdeutschland zurück, während der Bestand älterer Leistungsberechtigter in Ostdeutschland im Zeitverlauf gesunken ist. Der Anstieg des Bestandes an älteren Leistungsberechtigten ist weder durch ein Geschlecht noch durch Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit getrieben. Innerhalb der Gruppe der älteren Leistungsberechtigten hat sich die Altersstruktur verschoben. So ist der Anteil der Über-60-Jährigen, insbesondere der Über-63-Jährigen, fast kontinuierlich gestiegen. Letzterer hat sich im Zeitverlauf verdreifacht. Die Arbeitsmarktnähe von älteren Leistungsberechtigten ist in den letzten Jahren gestiegen. So ist zum einen der Anteil der arbeitslos Gemeldeten, d.h. derjenigen, die für eine Erwerbsintegration zur Verfügung stehen, unter den älteren Leistungsberechtigten von etwa 35 Prozent im Jahr 2010 auf rund 45 Prozent im Jahr 2023 gewachsen. Fehlt bei älteren Leistungsberechtigten die Arbeitslosigkeitsmeldung, so sind hierfür häufig Arbeitsunfähigkeit oder Sonderregelungen für Ältere im SGB II, die sie von der Verpflichtung Arbeit zu suchen ausnehmen, die Ursache. Der Anteil dieser Personen hat tendenziell abgenommen. Zugenommen hat neben der Arbeitslosigkeit auch die Zahl der älteren Leistungsberechtigten, die erwerbstätig sind. 2023 war knapp jeder fünfte Leistungsberechtigte über 55 erwerbstätig. Dabei spielt v.a. geringfügige Beschäftigung eine Rolle. Zusammenfassend deuten sowohl die steigende Zahl an arbeitslos gemeldeten Älteren als auch die verbreitete geringfügige Erwerbstätigkeit unter älteren Leistungsberechtigten darauf hin, dass es zumindest in einem gewissen Umfang Erwerbspotenziale unter älteren Leistungsberechtigten gibt, die durch die befristete Aussetzung von §12a SGB II gehoben werden könnten. Neben dem Bestand älterer Leistungsberechtigter beleuchtet dieser Forschungsbericht auch das Abgangsverhalten aus dem Leistungsbezug und die Integrationen in Erwerbstätigkeit. Die Abgangsquoten von Leistungsberechtigten über 55 Jahren sind deutlich geringer als die von jüngeren Altersgruppen. Lediglich für Leistungsberechtigte, die das 63. Lebensjahr vollendet haben, können nennenswerte Abgänge aus dem Leistungsbezug festgestellt werden, wobei es sich vor allem um Übergänge in die Rente handeln dürfte. Abgänge aus dem Leistungsbezug von Älteren variieren im Zeitverlauf dementsprechend auch stark mit Änderungen in den Rentenzugangswegen, d.h. man beobachtet Abgänge besonders an bestimmten Altersgrenzen, an denen ein Rentenzugang möglich ist. Dass Leistungsberechtigte über 55 Jahre den Leistungsbezug durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit beenden, ist sehr selten. Insbesondere bei Leistungsberechtigten ab 60 Jahren sind solche Beschäftigungsintegrationen kaum existent. Und es ist hier auch kein positiver Trend zu erkennen. Daher erscheint die Zielsetzung der vorübergehenden Aussetzung von §12a SGB II, nämlich den erzwungenen Ausstieg älterer Leistungsberechtigten aus dem Arbeitsmarkt zu begrenzen, wenig realistisch. Denn die Aufnahme einer bedarfsdeckenden Beschäftigung gelingt nur sehr wenigen. Eine Betrachtung der individuellen Erwerbs- und Leistungsbezugsbiografien gibt weiteren Aufschluss über die Arbeitsmarktnähe der älteren Leistungsbeziehenden und zeigt, dass über 75 Prozent sehr lange Leistungen beziehen. Ein kleiner Teil dieser Personen ist gleichzeitig erwerbstätig – zumeist in geringfügiger Beschäftigung –, der Großteil jedoch weist nur eine sehr geringe Erwerbsbeteiligung auf. Daneben ist die Biografie von gut 20 Prozent der älteren Leistungsberechtigten von kürzerem Leistungsbezug und einer etwas höheren Erwerbsbeteiligung geprägt. Somit herrscht innerhalb der Gruppe der älteren Leistungsbeziehenden eine gewisse Heterogenität in Bezug auf Arbeitsmarktstatus und Bezugsdauer. Außerdem sind die Biografien im Falle der Beendigung des Leitungsbezugs von den Zugangsmöglichkeiten in die gesetzliche Rente geprägt: Das Verlassen des Leistungsbezugs findet häufig an den Altersgrenzen von 63 Jahren und ab 65 Jahren statt. Auch wenn sich auf Basis der administrativen Individualdaten nicht direkt ablesen lässt, dass die Abgänge aus dem Leistungsbezug in diesen Fällen mit dem Übertritt in die Rente zu tun haben, liegt diese Vermutung sehr nahe. Denn Befragungsdaten geben darüber Aufschluss, in welcher Situation sich Personen, die mit 62 Jahren Leistungen bezogen haben, im Alter von 64 Jahren befinden: Demnach verbleibt der Großteil im Leistungsbezug nach SGB II, etwa 6 Prozent beziehen Leistungen nach SGB XII und etwa ein Viertel bezieht keine Leistungen mehr. Von letzteren bezieht ein Großteil Rente. Die Aufnahme einer eigenen mehr als geringfügigen Erwerbstätigkeit spielt hingegen bei dem Abgang aus dem Leistungsbezug kaum eine Rolle. Unklar bleibt aber grundsätzlich, ob ein etwaiger Renteneintritt freiwillig erfolgt ist oder der Anwendung von §12a SGB II geschuldet war, also der Pflicht zur vorzeitigen Inanspruchnahme von Rentenleistungen. Im Einklang mit früheren Studienergebnissen haben Leistungsbeziehende in den Daten des Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ häufig niedrigere Bildungsabschlüsse, leben häufiger alleine, haben häufiger einen Migrationshintergrund und berichten über einen schlechteren Gesundheitszustand. Die Erkenntnisse des Forschungsberichts lassen an der Erreichung des Zieles der vorübergehenden Aussetzung von §12a SGB II zweifeln, ältere Leistungsberechtigte im Arbeitsmarkt zu halten und ihre Erwerbspotenziale zu heben. Die Erwerbspotenziale erscheinen begrenzt. Um sie zu heben, bedarf es zusätzlicher flankierender Maßnahmen wie stärkerer Beratungs- und Vermittlungsaktivitäten. Dabei dürfte insbesondere eine Förderung der Leistungsberechtigten zwischen 55 und 60 Jahren zielführend sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Codebook and Documentation of the Panel Study „Labour Market and Social Security“ (PASS): Datenreport Wave 17 (2025)
Berg, Marco; Schwarz, Stefan ; Frodermann, Corinna ; Jesske, Birgit; Kleudgen, Martin; Dickmann, Christian; Gilberg, Reiner; Cramer, Ralph; Wunder, Anja ; Mackeben, Jan ; Stegmaier, Jens ; Küfner, Benjamin ; Müller, Bettina ; Trappmann, Mark ; Malich, Sonja ; Gundert, Stefanie ; Beste, Jonas ; Collischon, Matthias ; Wenzig, Claudia; Coban, Mustafa ; Teichler, Nils ; Bömmel, Nadja ; Dummert, Sandra ; Bähr, Sebastian ;Zitatform
Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Sonja Malich, Stefan Schwarz, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Nadja Bömmel, Mustafa Coban, Matthias Collischon, Stefanie Gundert, Benjamin Küfner, Jan Mackeben, Bettina Müller, Jens Stegmaier, Nils Teichler & Anja Wunder (2025): Codebook and Documentation of the Panel Study „Labour Market and Social Security“ (PASS). Datenreport Wave 17. (FDZ-Datenreport 07/2024 (en)), Nürnberg, 185 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2407.en.v1
Abstract
"Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport dokumentiert die Aufbereitung der Welle 17 von PASS. Das Dokument basiert auf dem Datenreport der Welle 16: Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Vincent Gerber, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen (alle infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH), Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Sonja Malich, Stefan Schwarz, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Nadja Bömmel, Mustafa Coban, Matthias Collischon, Stefanie Gundert, Benjamin Küfner, Jan Mackeben, Bettina Müller, Jens Stegmaier, Nils Teichler, Anja Wunder (alle Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)): Codebuch und Dokumentation des Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) Band I: Datenreport Welle 16, FDZ Datenreport, 12/2023 (de), Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schwarz, Stefan ; Frodermann, Corinna ; Wunder, Anja ; Stegmaier, Jens ; Trappmann, Mark ; Gundert, Stefanie ; Beste, Jonas ; Collischon, Matthias ; Wenzig, Claudia; Coban, Mustafa ; Bömmel, Nadja ; Dummert, Sandra ; Bähr, Sebastian ;Ähnliche Treffer
auch deutschsprachig erschienenWeiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.PASS-SUF0623.de.en.v1 -
Literaturhinweis
Disability onset and labor market outcomes (2025)
Zitatform
Collischon, Matthias, Karolin Hiesinger & Laura Pohlan (2025): Disability onset and labor market outcomes. In: Socio-economic review, Jg. 23, H. 4, S. 2033-2064., 2025-03-08. DOI:10.1093/ser/mwaf021
Abstract
"This article analyzes the individual-level effects of disability onset on labor market outcomes using novel administrative data from Germany. Combining propensity score matching techniques with an event-study design, we find lasting negative impacts on employment and wages. One important mechanism is transitions to nonemployment after disability onset: the number of nonemployment days of the newly disabled increases by 36 days per year after one year and by 55 days after five years compared to the control group. For those who stay in employment, working part-time and switching to less physically or psychosocially demanding jobs are important adjustment paths. The negative labor market effects of disability onset are more pronounced for severely disabled, older, and low-skilled individuals." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))
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Literaturhinweis
Politikevaluation als gesetzlicher Auftrag: das Teilhabechancengesetz als Fallbeispiel (2025)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Karolin Hiesinger (2025): Politikevaluation als gesetzlicher Auftrag: das Teilhabechancengesetz als Fallbeispiel. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 6, S. 450-455., 2025-05-16. DOI:10.2478/wd-2025-0114
Abstract
"In ihrem Koalitionsvertrag haben sich CDU, CSU und SPD zur Vorlage eines Forschungsdatengesetzes noch in diesem Jahr bekannt. Dieses Gesetz sollte eigentlich schon in der letzten Legislaturperiode verabschiedet werden und ist weiterhin dringend notwendig, da existierende Daten in weitestmöglicher Form für eine evidenzbasierte Politikberatung bereit stehen sollten. Nur auf einer breiten Datengrundlage können Gesetze auf ihre Wirksamkeit hin analysiert und valide Bewertungen vorgenommen werden. Dabei bergen insbesondere Individualdatensätze, bei denen Befragungsdaten mit verschiedenen administrativen Datenquellen verknüpft werden, großes Potenzial. Am Beispiel von Forschung am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wird aufgezeigt, wie der Datenzugang zu Sozialdaten unter Wahrung des Datenschutzes geregelt wird und wie mit empirischen Analysen basierend auf verknüpften Datensätzen eine wichtige Politikreform – das Teilhabechancengesetz – begleitend evaluiert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung: Die Barrieren für Jugendliche aus Haushalten mit Grundsicherungsbezug sind besonders hoch (2025)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Anna Heusler & Julia Holleitner (2025): Zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung: Die Barrieren für Jugendliche aus Haushalten mit Grundsicherungsbezug sind besonders hoch. In: IAB-Forum H. 18.06.2025 Nürnberg, 2025-06-17. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250618.01
Abstract
"Der Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums trägt wesentlich zu einem reibungslosen Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt bei. Doch die Zahl junger Menschen ohne Berufsabschluss nimmt seit Jahren zu. Vor allem bei jungen Erwachsenen aus Haushalten, die Grundsicherung für Arbeitsuchende beziehen, ist das Risiko instabiler Übergänge deutlich erhöht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Essays on deliberate errors in surveys (2025)
Zitatform
Olbrich, Lukas (2025): Essays on deliberate errors in surveys. München, 259 S. DOI:10.5282/edoc.34655
Abstract
"Surveys sind anfällig für absichtliche Fehler der beteiligten Akteure (zum Beispiel der Interviewenden oder der Befragten), die zu verzerrten Schätzungen und fehlerhaften Inferenzen führen und das generelle Vertrauen in Survey-Daten verringern können. Diese Dissertation behandelt Strategien und Methoden zur Prävention und Identifikation solcher Fehler. Die ersten vier Artikel befassen sich mit absichtlichen Fehlern von Face-to-Face-Interviewenden. Der fünfte Artikel beschäftigt sich mit Befragten in Web-Surveys, wobei insbesondere “Inattentive Responding” behandelt wird. Der erste Artikel untersucht den Effekt von Interviewmitschnitten auf das Interviewendenverhalten in Face-to-Face-Befragungen. Hierbei werden mit dem Einverständnis der Befragten – unter anderem zur späteren Kontrolle der Interviewenden – Tonspuren der Interviews aufgezeichnet. Ohne diese Mitschnitte ist das Verhalten der Interviewenden während des Interviews nicht beobachtbar. Anhand detaillierter Zeitstempeldaten und unterschiedlicher Analyseansätze zeigen wir, dass Interviewmitschnitte (vermutlich absichtliche) Interviewendenfehler erheblich reduzieren. Der zweite Artikel veranschaulicht, wie Multilevel-Modelle zur Identifikation von Interviewendenfälschungen genutzt werden können. Das Modell konzentriert sich auf das Verhalten der fälschenden Interviewenden über den Feldverlauf hinweg. Wir testen die Methode mit Survey-Daten mit verifizierte Fälschungen, die wir identifizieren können, und finden in einem weiteren Datensatz mehrere verdächtige Interviewende. Im dritten Artikel wird ein weiterer Ansatz zur Identifikation fehleranfälliger Interviewender entwickelt. Unter der Annahme, dass sich die Körpergröße von Erwachsenen in kurzen Zeitabständen nicht verändern sollte, klassifizieren wir Interviewende als fehleranfällig, wenn 1) die angegebene Größe ihrer Befragten häufig und erheblich von der gemessenen Größe abweicht oder 2) sich die angegebene Größe ihrer Befragten häufig und erheblich zwischen Panelwellen verändert. Wir verwenden dafür Multilevel-Modelle und identifizieren mehrere fehleranfällige Interviewende in vier Datensätzen. Im vierten Artikel wird ein multivariater Ansatz zur Analyse von Interviewendenfehlern entwickelt. Wir verwenden Daten aus zehn Jahren einer jährlichen Querschnittsbefragung, die in zehn Ländern durchgeführt wurde (insgesamt 100 Länder-Jahre), und wenden mehrere Indikatoren für Interviewendenfehler auf Interviewenden- und Länder-Jahr-Ebene an. Um auffällige Länder-Jahre und Interviewende zu identifizieren, verwenden wir Isolation Forests und zeigen, dass mehrere Länder in bestimmten Jahren besonders auffällige Indikatorwerte aufweisen. Die Ergebnisse führten zum Ausschluss mehrerer Länder-Jahre aus den veröffentlichten Daten und veranschaulichen die Bedeutung des Erhebunsinstituts für die Analyse von Interviewendenfehlern. Der fünfte Artikel befasst sich mit der Prävention und Identifikation von Inattentive Responding (Befragte, die ohne Rücksicht auf den Inhalt der Frage antworten) in Web-Surveys. Als Präventionsansatz untersuchen wir den Effekt von “Commitment Pledges”, bei denen sich die Befragten zu Beginn des Interviews verpflichten, bestmögliche Antworten zu geben. Wir finden keinen Effekt der Präventionsmaßnahme auf mehrere Indikatoren für Inattentive Responding. Zur Identifikation führen wir ein Experiment zu “Attention Checks” durch und zeigen, dass ein großer Anteil der Befragten solche Checks wahrscheinlich zufällig besteht. Als Alternative entwickeln und testen wir einen zeitstempelbasierten Clustering-Ansatz, mit dem Cluster, die zu großen Teilen aus Inattentive Respondents bestehen, identifiziert werden können. Die Artikel über Maßnahmen zur Prävention von absichtlichen Fehlern können bei der Entwicklung von Strategien zur Qualitätssicherung von Surveys unterstützen. Die entwickelten und getesteten Identifikationsmethoden können in der Praxis und angewandten Forschung zur Bewertung der Qualität von Survey-Daten angewandt werden. Insgesamt trägt diese Dissertation dazu bei, die Häufigkeit und die nachteiligen Folgen von absichtlichen Fehlern in Surveys zu verringern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The gendered effects of COVID-19 on well-being: a household perspective (2025)
Zitatform
Patzina, Alexander, Matthias Collischon & Jacqueline Kroh (2025): The gendered effects of COVID-19 on well-being: a household perspective. In: European Sociological Review, Jg. 41, H. 6, S. 951-963., 2025-04-15. DOI:10.1093/esr/jcaf022
Abstract
"We investigate the causal effect of COVID-19 incidence rates on changes in subjective well-being, with a special focus on gender differences. Specifically, we employ a household-level perspective and hypothesize that household composition (i.e. single and multiperson households), childcare duties or caregiving obligations for older adults, and household wealth (i.e. housing quality and financial resources) moderate the effect of COVID-19 incidence rates on men and women differently. Employing longitudinal household data from the Panel Labour Market and Social Security (PASS) and a difference-in-differences (DiD) approach, we find an overall negative effect. This effect is stronger for individuals with caregiving responsibilities. In contrast to our theoretical expectations, our results indicate stronger negative effects of COVID-19 incidence on well-being among individuals from households with high living standards and high financial resources. Strikingly, our findings indicate that the relevant changes in negative subjective well-being are concentrated among women with childcare duties and informal caregiving responsibilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Insbesondere Arbeitslose sind mit Partner*in zufriedener als ohne (2025)
Zitatform
Prechsl, Sebastian (2025): Insbesondere Arbeitslose sind mit Partner*in zufriedener als ohne. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 24.06.2025 Nürnberg, 2025-06-19. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20250624.01
Abstract
"Die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben ist bei Beschäftigten höher als bei Arbeitslosen. Hierbei zeigen sich allerdings Unterschiede in Abhängigkeit vom Partnerschaftsstatus. Bei Beschäftigten, aber insbesondere bei Arbeitslosen, die in einer Partnerschaft leben, fällt die Lebenszufriedenheit deutlich höher aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Datenlage zu Menschen mit Behinderungen am Übergang Schule-Beruf: Relevante Datensätze und ihr Potenzial für die Forschung (2025)
Zitatform
Reims, Nancy & Sabrina Inez Weller (2025): Zur Datenlage zu Menschen mit Behinderungen am Übergang Schule-Beruf. Relevante Datensätze und ihr Potenzial für die Forschung. In: Die Deutsche Schule, Jg. 117, H. 4, S. 313-319., 2025-11-18. DOI:10.31244/dds.2025.04.07
Abstract
"Der Bericht thematisiert die unzureichende Datenlage zu jungen Menschen mit Behinderungen beim Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt. Er stellt relevante Datenquellen vor, diskutiert deren Potenzial für die Übergangsforschung und unterbreitet schließlich Vorschläge für eine bessere Erfassung der Zielgruppe in künftigen BA/BIBB/IAB-Bewerberbefragungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Social Dynamics of Economic Comparisons: A Longitudinal Study on the Effects of Relative Wages on Subjective Well-Being Using Linked Survey and Register Data (2025)
Zitatform
Woerz, Tilman, Matthias Collischon & Tobias Wolbring (2025): The Social Dynamics of Economic Comparisons: A Longitudinal Study on the Effects of Relative Wages on Subjective Well-Being Using Linked Survey and Register Data. In: Social indicators research, Jg. 179, S. 979-1001., 2025-05-21. DOI:10.1007/s11205-025-03634-6
Abstract
"The implications of wage distributions within firms have garnered increasing attention in recent research, particularly concerning their impact on employees’ subjective well-being. The existing literature, however, presents mixed findings, which may be attributed to the interplay of two opposing forces: social status comparison and the tunnel effect. In this paper, we aim to address this issue by examining the mechanisms underlying these forces. To accomplish this, we leverage a combination of panel study data and comprehensive register data on wage distributions within firms. Our primary hypotheses posit that higher average establishment wages contribute to improved subjective well-being (tunnel effect), whereas decreases in individual ranks lead to reduced well-being (social status comparison). Using fixed effects regressions, we explore these effects and their implications on both job satisfaction and life satisfaction. Our results highlight the complex dynamics surrounding wage distributions, indicating that they serve as indicators of future success and markers of social status within the specific organizational context. These findings shed light on the intricate relationship between wage distributions and subjective well-being, providing valuable insights for understanding the implications of wage disparities within firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The impact of health impairments on employment entry and the quality of employment among basic income support recipients in Germany (2025)
Zitatform
Zabel, Cordula (2025): The impact of health impairments on employment entry and the quality of employment among basic income support recipients in Germany. In: Journal of Social Policy, Jg. 54, H. 4, S. 1299-1319., 2024-03-18. DOI:10.1017/S0047279424000059
Abstract
"Sozialpolitische Maßnahmen für Grundsicherungsbeziehende orientieren sich an den Zielen der Aktivierung und zeitnahen Vermittlung in Arbeit. Allerdings berichtet über die Hälfte der Grundsicherungsbeziehenden, von schwerwiegenden gesundheitlichen Einschränkungen betroffen zu sein. Vor diesem Hintergrund untersucht dieser Artikel die Auswirkungen gesundheitlicher Einschränkungen auf das Verhältnis zum Jobcenter und auf die Erwerbschancen. Die Analysen zeigen, dass 63% der Grundsicherungsbeziehenden im erwerbsfähigen Alter, die weder in Erwerbstätigkeit noch Ausbildung sind, eine aus gesundheitlichen Gründen eingeschränkte Erwerbsfähigkeit berichten. Darunter berichten 51% schwerwiegende gesundheitlichen Einschränkungen, und 25%, dass sie derzeit aus gesundheitlichen Gründen gar nicht in der Lage sind, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Die häufigsten Arten gesundheitlicher Einschränkungen sind Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sowie psychische oder seelische Erkrankungen oder Behinderungen. Gesundheitliche Einschränkungen haben einen signifikant negativen Effekt auf Eintrittsraten in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, nicht jedoch auf Eintrittsraten in Minijobs. Häufigere Beratungsgespräche im Jobcenter sind für Grundsicherungsbeziehende ohne gesundheitliche Einschränkungen mit höheren Erwerbseintrittsraten verbunden, innerhalb eines Beobachtungszeitraums von einem Jahr. Bei Grundsicherungsbeziehenden mit gesundheitlichen Einschränkungen lassen sich allerdings keine solchen kurzfristigen Beratungseffekte feststellen. Eine mögliche sozialpolitische Empfehlung könnte darin bestehen, gesundheitliche Einschränkungen als zentrales Anliegen von Grundsicherungsbeziehenden stärker in den Blick zu nehmen. Mehr Investitionen in Rehabilitation und subventionierte Beschäftigung könnten Teil einer Strategie sein, für Grundsicherungsbeziehende mit gesundheitlichen Einschränkungen die Chancen auf sozialversicherungspflichtige (Teilzeit-)Beschäftigung anstelle von Minijobs zu erhöhen. Die Analysen basieren auf mit administrativen Daten zusammengespielten Befragungsdaten des PASS." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Cambridge University Press)
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Literaturhinweis
Jobcenter-Betreuung von Alleinerziehenden im Vergleich zu Eltern in Paarbedarfsgemeinschaften (2024)
Zitatform
Artmann, Elisabeth (2024): Jobcenter-Betreuung von Alleinerziehenden im Vergleich zu Eltern in Paarbedarfsgemeinschaften. (IAB-Forschungsbericht 03/2024), Nürnberg, 44 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2403
Abstract
"Alleinerziehende müssen die Doppelbelastung bewältigen, ohne Unterstützung eines Partners im Haushalt für den Familienunterhalt und die Kinderbetreuung zu sorgen, weshalb sie als Bevölkerungsgruppe mit besonderem sozialpolitischen Unterstützungsbedarf gelten. Rund ein Drittel der Alleinerziehenden-Haushalte mit minderjährigen Kindern war im Jahr 2022 auf Grundsicherungsleistungen angewiesen, während nur 6,3 Prozent der Paarhaushalte mit minderjährigen Kindern Leistungen bezog. Der vorliegende Forschungsbericht untersucht deshalb anhand von Befragungsdaten des Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung” für die Jahre 2008 bis 2021 deskriptiv, wie alleinerziehende Mütter im Vergleich zu Müttern und Vätern in Paarbedarfsgemeinschaften von den Jobcentern betreut werden, welche Förder- und Beratungsangebote sie erhalten und wie sie die Jobcenter-Betreuung bewerten. Dabei werden ausschließlich Erziehende im Grundsicherungsbezug betrachtet, die nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Ein Vergleich dieser Elterngruppen zeigt zunächst, dass Alleinerziehende im Durchschnitt weniger und ältere Kinder haben als Eltern in Paar-BGs. Zudem hat ein hoher Anteil aller drei Elterngruppen keinen Berufsabschluss, wobei dieser Anteil bei den Alleinerziehenden aber etwas geringer ist als bei den Eltern in Paarhaushalten. In der Regel sind Grundsicherungsbeziehende zur Arbeitssuche verpflichtet, um ihren Leistungsbezug zu reduzieren oder zu beenden. Allerdings gibt es mehrere Ausnahmen von dieser Pflicht. Alleinerziehende sind ihren eigenen Angaben nach insgesamt signifikant häufiger zur Arbeitssuche verpflichtet als Mütter in Paarhaushalten, aber seltener als Väter. Eine wichtige Rolle spielt hier das Alter des jüngsten Kindes, denn die Jobcenter-Betreuung Alleinerziehender ähnelt der der Mütter in Paarhaushalten, wenn ein Kleinkind zu betreuen ist, aber der der Väter, wenn das jüngste Kind mindestens drei bis fünf Jahre alt ist. Im Beobachtungszeitraum ist der Anteil der Personen, der zur Arbeitssuche verpflichtet ist, in allen Elterngruppen rückläufig, was an der sich verändernden Zusammensetzung der Gruppe der Leistungsbeziehenden liegen könnte. In den bis 2020 erhobenen Befragungswellen haben nur wenige Eltern keinen Kontakt zum Jobcenter und die Mehrheit der Eltern mit Verpflichtung zur Arbeitssuche wird vom Jobcenter beschäftigungsorientiert beraten. In der im Jahr 2021 erhobenen Welle zeigen sich die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, denn der Anteil der Personen ohne Kontakt zum Jobcenter steigt bei allen Elterngruppen sprunghaft an und ein geringerer Anteil der Leistungsbeziehenden wird ausführlich beraten. Liegt nach eigenen Angaben der befragten Personen eine Befreiung von der Suchverpflichtung vor, so gibt die Mehrheit der Mütter als Grund Kinderbetreuungspflichten an. Bei Vätern in Paarhaushalten sind die häufigsten Freistellungsgründe hingegen gesundheitliche Probleme und Ausbildung. Betrachtet man die Förderangebote, die Jobcenter-Mitarbeitende den arbeitsuchenden Leistungsbeziehenden unterbreiten, zeigt sich, dass Alleinerziehende insgesamt ähnlich und zum Teil sogar intensiver gefördert werden als Eltern in Paarbedarfsgemeinschaften. So werden ihnen im Vergleich zu Müttern in Paarbedarfsgemeinschaften signifikant häufiger eine sozialversicherungspflichtige Stelle oder Ausbildung sowie Aktivierungs- oder Vermittlungsgutscheine angeboten; im Vergleich zu Vätern wird ihnen öfter ein Minijob angeboten. Vätern werden hingegen häufiger Weiterbildungen, Umschulungen und Integrations- oder Deutschkurse angeboten als (alleinerziehenden) Müttern, wobei dies zum Teil am höheren (Sprach-)Förderbedarf der Väter liegen könnte. Jobcenter-Mitarbeitende können Leistungsbeziehende auch an externe Beratungsstellen verweisen, wenn dies für die Erwerbsintegration erforderlich ist. Von den drei betrachteten Beratungsarten besteht der größte Bedarf an einer gesundheitlichen Begutachtung zur Eignungsfeststellung und an einer Schuldnerberatung, während der Bedarf an Suchtberatungen niedrig ist. Bei allen Elterngruppen, vor allem aber bei den Vätern, ist der ungedeckte Bedarf an den entsprechenden Beratungen jedoch etwas höher als der gedeckte Bedarf. Die Betreuung durch die Jobcenter-Mitarbeitenden des Vermittlungsbereichs wird von allen drei Elterngruppen insgesamt als eher vertrauensvoll und kooperativ bewertet. Die befragten Eltern haben allerdings eher nicht den Eindruck, dass ihnen geholfen wird, eine neue Perspektive zu entwickeln und stimmen auch eher nicht der Aussage zu, dass mit ihnen ausführliche Gespräche zur Verbesserung ihrer Arbeitsmarktchancen geführt werden. (Alleinerziehende) Mütter weisen hier signifikant niedrigere Zustimmungswerte auf als Väter, was auch daran liegen könnte, dass sie öfter von der Suchverpflichtung befreit sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Reciprocity and the interaction between the unemployed and the caseworker (2024)
Zitatform
Berg, Gerard J. van den, Iris Kesternich, Gerrit Müller & Bettina Siflinger (2024): Reciprocity and the interaction between the unemployed and the caseworker. In: Journal of Economic Behavior & Organization, Jg. 227, 2024-08-13. DOI:10.1016/j.jebo.2024.106706
Abstract
"We investigate how negatively reciprocal traits of unemployed individuals interact with “sticks” policies that impose constraints on individual job search effort, in the context of the German welfare system. For this we merge survey data of long-term unemployed individuals, containing indicators of reciprocity, to a unique set of register data on all unemployed coached by the same team of caseworkers and treatments they receive. We find that the combination of a higher negative reciprocity and a stricter regime has a negative interaction effect on search effort exerted by the unemployed. The results are stronger for males than for females. Stricter regimes may drive long-term unemployed males with certain types of social preferences further away from the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Müller, Gerrit; -
Literaturhinweis
Die Armutsgefährdung von Vollzeitbeschäftigten ist auch in der Corona-Krise nicht gestiegen (2024)
Zitatform
Beste, Jonas & Kerstin Bruckmeier (2024): Die Armutsgefährdung von Vollzeitbeschäftigten ist auch in der Corona-Krise nicht gestiegen. In: IAB-Forum H. 23.04.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240423.01
Abstract
"Vollzeitbeschäftigte waren schon immer deutlich seltener armutsgefährdet als andere Beschäftigtengruppen. Diese Diskrepanz hat sich in der Covid-19-Pandemie nochmals vergrößert. Dies zeigen neue Auswertungen der vom IAB durchgeführten Panelbefragung „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kindergrundsicherung statt Kinderzuschlag oder Bürgergeld: Mögliche Auswirkungen auf die Leistungsinanspruchnahme (2024)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin (2024): Kindergrundsicherung statt Kinderzuschlag oder Bürgergeld: Mögliche Auswirkungen auf die Leistungsinanspruchnahme. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 4, S. 265-280., 2024-01-31. DOI:10.3790/sfo.2024.1436202
Abstract
"Mit der für das Jahr 2025 geplanten Kindergrundsicherung sollen Familien durch einen leichteren Zugang zu monetären Leistungen finanziell bessergestellt werden. Dieser Beitrag untersucht möglichen Auswirkungen der Reform auf die Inanspruchnahme bedarfsgeprüfter Leistungen. Ein starker armutsreduzierender Effekt durch eine erhöhte Leistungsinanspruchnahme ist aufgrund des Umbaus der Kinderleistungen nicht zu erwarten, da auch nach der Reform Schnittstellen zum Bürgergeld und Wohngeld bestehen bleiben. Grundsätzlich positiv zu werten sind geplante Vereinfachungen der Antragsprozesse durch Digitalisierung und den Kindergrundsicherungs-Check, um potenzielle Empfänger zu erreichen. Der Erfolg dieser Maßnahmen und ob die Abstimmung zwischen Bürgergeld, Wohngeld und Kindergrundsicherung im Vergleich zum Status quo mit dem Kinderzuschlag einfacher oder gar aufwändiger wird, hängt von der Umsetzung und den rechtlichen, organisatorischen und technischen Möglichkeiten ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bei der IT-Ausstattung und Internetnutzung sind Personen mit SGB-II-Leistungsbezug gegenüber der Gesamtbevölkerung vielfach im Rückstand (2024)
Zitatform
Bähr, Sebastian & Mark Trappmann (2024): Bei der IT-Ausstattung und Internetnutzung sind Personen mit SGB-II-Leistungsbezug gegenüber der Gesamtbevölkerung vielfach im Rückstand. In: IAB-Forum H. 10.06.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240610.01
Abstract
"Die meisten Menschen, die Leistungen nach dem SGB II beziehen, verfügen inzwischen über einen Zugang zum Internet. Vor allem bei älteren und gering gebildeten Leistungsbeziehenden ist dies mitunter jedoch nicht der Fall. Für viele Leistungsbeziehende stellt zudem das Smartphone die einzige Zugangsmöglichkeit zum Internet dar. Daher ist ein Teil der Kundinnen und Kunden bei Dienstleistungen der Jobcenter weiterhin auf Offline-Angebote angewiesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Money Matters! Evidence From a Survey Experiment on Attitudes Toward Maternal Employment Across Contexts in Germany (2024)
Zitatform
Frodermann, Corinna, Lena Hipp & Mareike Bünning (2024): Money Matters! Evidence From a Survey Experiment on Attitudes Toward Maternal Employment Across Contexts in Germany. In: Gender & Society, Jg. 38, H. 3, S. 436-465., 2024-01-15. DOI:10.1177/08912432241252601
Abstract
"This paper examines the context dependency of attitudes toward maternal employment. We test three sets of factors that may affect these attitudes - economic benefits, normative obligations, and child-related consequences - by analyzing data from a unique survey experimental design implemented in a large-scale household panel survey in Germany (17,388 observations from 3,494 respondents). Our results show that the economic benefits associated with maternal employment are the most important predictor of attitudes supporting maternal employment. Moreover, we find that attitudes toward maternal employment vary by individual, household, and contextual characteristics (in particular, childcare quality). We interpret this variation as an indication that negative attitudes toward maternal employment do not necessarily reflect gender essentialism; rather, gender role attitudes are contingent upon the frames individuals have in mind." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Poor labour market prospects due to intensive caregiving? Childcare and eldercare among welfare recipients in Germany (2024)
Zitatform
Hamann, Silke & Gabriele Wydra-Somaggio (2024): Poor labour market prospects due to intensive caregiving? Childcare and eldercare among welfare recipients in Germany. In: International Journal of Social Welfare, Jg. 33, H. 1, S. 290-308., 2023-03-15. DOI:10.1111/ijsw.12601
Abstract
"Despite the favourable economic situation in Germany over the last decade, the number of welfare recipients (~5 million) remained at a persistently high level. One factor limiting individuals' abilities to exit welfare dependency into employment is informal care. This article analyses two aspects of informal care: childcare, considering the number of caregivers in a given family constellation, and the amount of time spent on eldercare. A panel of survey data with comprehensive information on welfare recipients is used. The waves from 2006 to 2017 are included. The results suggest that the chances of exiting welfare dependency for those in jobs covering needs are strongly impacted by the intensity of caregiving. Single parents, as well as welfare recipients who spend >10 h/wk on eldercare, especially persons providing both of these types of caregiving, have the lowest probabilities of leaving welfare dependency among all recipient groups." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Essays on the Economics of Sickness Absence, Working Conditions and Health in the Labor Market (2024)
Zitatform
Hiesinger, Karolin (2024): Essays on the Economics of Sickness Absence, Working Conditions and Health in the Labor Market. Regensburg, 200 S. DOI:10.5283/epub.55427
Abstract
"Für Deutschland wird eine der wichtigsten Herausforderungen der nächsten Jahre darin bestehen, den Fachkräftemangel in einer alternden Gesellschaft zu überwinden. Eine mögliche Maßnahme ist die Beschäftigungsförderung von gesundheitlich eingeschränkten Personen. Daher ist ein Verständnis der relevanten Institutionen zentral, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sozialschutz und Beschäftigungsförderung für gesundheitlich beeinträchtigte oder behinderte Menschen zu finden. Ziel dieser Dissertation ist es, die Folgen gesundheitlicher Schocks und die Rolle der Arbeitsbedingungen in Form gesundheitsbezogener Institutionen für die Beschäftigung gesundheitlich beeinträchtigter Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu beleuchten. Dazu wird zunächst analysiert, wie sich der Kündigungsschutz auf die langfristigen krankheitsbedingten Fehlzeiten von Arbeitnehmern und die Wahrscheinlichkeit einer unfreiwilligen Arbeitslosigkeit nach Krankheit auswirkt (Kapitel 1). Danach wird in Kapitel 2 untersucht, ob die Schwerbehindertenquote in Deutschland und ihre Nichteinhaltung die Nachfrage der Unternehmen nach behinderten Beschäftigten beeinflusst. Schließlich werden in Kapitel 3 die individuellen Auswirkungen des Eintritts einer Behinderung auf Beschäftigung und Einkommen beleuchtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vor dem Kollaps!? Beschäftigung im sozialen Sektor: Empirische Vermessung und Handlungsansätze (2024)
Zitatform
Hohendanner, Christian, Jasmin Rocha & Joß Steinke (2024): Vor dem Kollaps!? Beschäftigung im sozialen Sektor. Empirische Vermessung und Handlungsansätze. Berlin: De Gruyter Oldenbourg, 111 S. DOI:10.1515/9783110748024
Abstract
"Diese Studie bietet eine empirisch fundierte Gesamtschau auf die Beschäftigung in einem der personalintensivsten und am stärksten vom Fachkräftemangel betroffenen Arbeitsfelder in Deutschland: dem sozialen Sektor. Wer das Buch liest, gewinnt ein tieferes Verständnis über Zusammenhänge und die Notwendigkeit, offen über Beschäftigung im sozialen Sektor zu debattieren. Anhand aktueller Daten zeigen die Autor:innen, dass der soziale Sektor im Wettbewerb um Arbeitskräfte schlecht dasteht. Zunehmend fehlen Arbeitskräfte und grundlegende, bislang als selbstverständlich betrachtete Leistungen der sozialen Daseinsvorsorge können immer häufiger nicht mehr erbracht werden. Die Autor:innen zeigen Wege auf, wie soziale Berufe wieder attraktiver und der Kollaps des sozialen Sektors (vielleicht) verhindert werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter Oldenbourg)
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Literaturhinweis
Do Supplementary Jobs for Welfare Recipients Increase the Chance of Welfare Exit? Evidence from Germany (2024)
Zitatform
Mosthaf, Alexander, Thorsten Schank & Stefan Schwarz (2024): Do Supplementary Jobs for Welfare Recipients Increase the Chance of Welfare Exit? Evidence from Germany. In: Industrial Relations, Jg. 63, H. 3, S. 291-324., 2023-06-20. DOI:10.1111/irel.12339
Abstract
"Welfare recipients in Germany are allowed to take up supplementary jobs while receiving welfare. In the present study, we use the German Panel Study “Labour Market and Social Security” (PASS) for the years 2006 - 2014 to analyze the impact of these supplementary jobs on the chances of welfare exit. Dynamic multinomial logit models controlling for unobserved heterogeneity and endogenous initial conditions reveal that full-time employed men and women are more likely to exit welfare into employment than their non-employed counterparts. For supplementary part-time jobs, however, we find no or (only in some specifications for men) much smaller stepping stone effects." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))
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Literaturhinweis
Implementierung eines Web-basierten Datenerhebungsmodus in einem bestehenden Panel der Allgemeinbevölkerung: Eine Analyse der Selektions- & Messeffekte (2024)
Zitatform
Mühlbacher, Vanessa & Mark Trappmann (2024): Implementierung eines Web-basierten Datenerhebungsmodus in einem bestehenden Panel der Allgemeinbevölkerung: Eine Analyse der Selektions- & Messeffekte. (FDZ-Methodenreport 01/2024 (de)), Nürnberg, 74 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2401.de.v1
Abstract
"Dieser Methodenreport untersucht die Selektions- und Messeffekte des ersten Websurveys des Panels Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS). Die Modellierung der Selektionseffekte ist Grundlage für die Gewichtung des Websurveys und kann als ergänzende ausführliche Dokumentation hierzu aufgefasst werden. Die Untersuchung der Messeffekte gibt Aufschluss darüber, bei welchen Fragen womöglich nur eine eingeschränkte Vergleichbarkeit zwischen den intervieweradministrierten Modi der Haupterhebung von PASS und dem PASS-Websurvey vorliegt. Web-Befragungen werden immer beliebter. Neben den Vorteilen wie schnellere Verfügbarkeit von Daten und geringeren Kosten gibt es allerdings auch Nachteile. So können Web- Befragungen im Vergleich zu Modi mit Interviewenden oftmals weniger Menschen erreichen (geringere Responserate) und werden dabei bestimmte Gruppen (z.B. Ältere, gering Gebildete) unterrepräsentiert (Nonresponse-Bias). Befragte müssen ein gewisses Maß an Internetaffinität mitbringen und können nicht durch Interviewende zur Teilnahme motiviert werden. Oftmals wird der Web-Modus daher nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu bestehenden Modi verwendet. Dabei wird darauf abgezielt, dass sich die Selektionseffekte der verwendeten Modi gegenseitig ausgleichen. Gleichzeitig besteht ein Risiko, dass sich die unterschiedlichen Modi zu Unterschieden in der Messung führen. In diesem Methodenreport wird untersucht, welche Selektionseffekte die Einführung eines Web-Modus in einem bestehenden Panel, dem Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS), mit sich bringt. Zudem wird die Möglichkeit, vorhandenen Nonresponse-Bias mittels Gewichtung auszugleichen, geprüft. Dabei wird überprüft, ob die vergleichsweise neue Methode des Random Forests geeigneter ist als die klassisch verwendete Methode der logistischen Regression. Schließlich werden die Messfehler zwischen dem Web- Modus und den bestehenden Modi des PASS (CAPI und CATI) verglichen. Konkret wird dabei auf Item-Nonresponse, Akquieszenz, Recency sowie sozial erwünschtes Antworten eingegangen. Es zeigt sich, dass der Web-Modus Randgruppen systematisch ausschließt. Vor allem ökonomisch Schwächere, Menschen mit Migrationshintergrund sowie Personen mit niedrigem Bildungsniveau sind im Web-Survey unterrepräsentiert. Das Ausgleichen dieses Bias mittels Gewichtung funktioniert insgesamt gesehen mit der Methode der logistischen Regression besser als mit jener des Random Forests. Es können teilweise große Unterschiede bei den Messfehlern in den verschiedenen Modi gefunden werden, wobei diese nicht immer in die erwartete Richtung gehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Codebuch und Dokumentation des Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS): Datenreport Welle 16 (2023)
Berg, Marco; Gilberg, Reiner; Müller, Bettina ; Dickmann, Christian; Kleudgen, Martin; Cramer, Ralph; Beste, Jonas ; Wenzig, Claudia; Frodermann, Corinna ; Trappmann, Mark ; Malich, Sonja ; Bähr, Sebastian ; Stegmaier, Jens ; Bömmel, Nadja ; Jesske, Birgit; Mackeben, Jan ; Wunder, Anja ; Küfner, Benjamin ; Schwarz, Stefan ; Gundert, Stefanie ; Teichler, Nils ; Collischon, Matthias ; Dummert, Sandra ; Coban, Mustafa ;Zitatform
Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Sonja Malich, Stefan Schwarz, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Nadja Bömmel, Mustafa Coban, Matthias Collischon, Stefanie Gundert, Benjamin Küfner, Jan Mackeben, Bettina Müller, Jens Stegmaier, Nils Teichler & Anja Wunder (2023): Codebuch und Dokumentation des Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS). Datenreport Welle 16. (FDZ-Datenreport 12/2023 (de)), Nürnberg, 187 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2312.de.v1
Abstract
"Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport dokumentiert die Aufbereitung der Welle 16 von PASS. Das Dokument basiert auf dem Datenreport der Welle 15: Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen (alle infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH), Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Stefan Schwarz, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sophie Altschul, Sebastian Bähr, Matthias Collischon, Mustafa Coban, Patrick Gleiser, Stefanie Gundert, Benjamin Küfner, Jan Mackeben, Sonja Malich, Bettina Müller, Jens Stegmaier, Nils Teichler, Stefanie Unger (alle Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)): Codebuch und Dokumentation des Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) Band I: Datenreport Welle 15, FDZ Datenreport, 10/2022 (de), Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Beste, Jonas ; Wenzig, Claudia; Frodermann, Corinna ; Trappmann, Mark ; Bähr, Sebastian ; Stegmaier, Jens ; Bömmel, Nadja ; Wunder, Anja ; Schwarz, Stefan ; Gundert, Stefanie ; Collischon, Matthias ; Dummert, Sandra ; Coban, Mustafa ;Ähnliche Treffer
also released in English -
Literaturhinweis
Matching Through Search Channels (2023)
Zitatform
Carillo-Tudela, Carlos, Leo Kaas & Benjamin Lochner (2023): Matching Through Search Channels. (IAB-Discussion Paper 10/2023), Nürnberg, 85 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2310
Abstract
"Firmen und Arbeitnehmer/-innen finden überwiegend über Stellenanzeigen, persönliche Kontaktnetzwerke oder die Bundesagentur für Arbeit zueinander. All diese Suchkanäle tragen dazu bei, Friktionen am Arbeitsmarkt zu verringern. In diesem Papier untersuchen wir, inwieweit diese Suchkanäle unterschiedliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. Anhand einer neuen Datenverknüpfung aus administrativer Daten und Umfragedaten zeigen wir: (i) Niedriglohnfirmen und Niedriglohnbeziehende finden vermehrt über Netzwerke oder die Bundesagentur für Arbeit zueinander, währendessen Hochlohnfirmen und Hochlohnbeziehende häufiger über Stellenanzeigen zusammenkommen. (ii) Dabei nutzen Firmen Stellenanzeigen vor allem bei der Abwerbung und Gewinnung von Hochlohnbeziehenden. Im Vergleich zu anderen Suchkanälen, werden Stellenanzeigen auch vermehrt von Beschäftigten beim Aufstieg auf der Karriereleiter genutzt. Um die Auswirkungen dieser Beobachtungen auf die aggregierte Beschäftigung, die Löhne und die Arbeitsmarktsortierung zu bewerten, schätzen wir strukturell ein Gleichgewichtsmodell, das sich durch Karriereleitern, zweiseitige Heterogenität, mehrere Suchkanäle und endogene Einstellungsintensität auszeichnet. Die Schätzung zeigt, dass Netzwerke der kosteneffizienteste Kanal sind, der es Firmen ermöglicht, schnell einzustellen, aber auch Arbeitskräfte mit geringeren durchschnittlichen Fähigkeiten anzuziehen. Stellenanzeigen sind der kostspieligste Kanal, erleichtern die Einstellung von Arbeitnehmern/-innen mit höheren Fähigkeiten und sind für die Sortierung zwischen Beschäftigten und Firmen am wichtigsten. In kontrafaktischen Berechnungen zeigt sich, dass obwohl die Bundesagentur für Arbeit die geringste Einstellungswahrscheinlichkeit bietet, ihre hypothetische Abschaffung beträchtliche Folgen hätte. Die Gesamtbeschäftigung würde um mindestens 1,4 Prozent sinken und die Lohnungleichheit steigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Matching through Search Channels (2023)
Zitatform
Carrillo-Tudela, Carlos, Leo Kaas & Benjamin Lochner (2023): Matching through Search Channels. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16583), Bonn, 37 S.
Abstract
"Firms and workers predominately match via job postings, networks of personal contacts or the public employment agency, all of which help to ameliorate labor market frictions. In this paper we investigate the extent to which these search channels have differential effects on labor market outcomes. Using novel linked survey-administrative data we document that (i) low-wage firms and low-wage workers are more likely to match via networks or the public agency, while high-wage firms and high-wage workers succeed more often via job postings; (ii) job postings help firms the most in poaching and attracting high-wage workers and help workers the most in climbing the job ladder. To evaluate the implications of these findings for employment, wages and labor market sorting, we structurally estimate an equilibrium job ladder model featuring two-sided heterogeneity, multiple search channels and endogenous recruitment effort. The estimation reveals that networks are the most cost-effective channel, allowing firms to hire quickly, yet attracting workers of lower average ability. Job postings are the most costly channel, facilitate hiring workers of higher ability, and matter most for worker-firm sorting. Although the public employment agency provides the lowest hiring probability, its removal has sizeable consequences, with aggregate employment declining by at least 1.4 percent and rising bottom wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Codebuch und Dokumentation des Websurveys im 'Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) - Datenreport Websurvey 2022 (2023)
Dickmann, Christian; Bähr, Sebastian ; Trappmann, Mark ; Beste, Jonas ; Dummert, Sandra ; Frodermann, Corinna ; Collischon, Matthias ; Zins, Stefan ; Gerber, Vincent; Malich, Sonja ; Jesske, Birgit; Mackeben, Jan ; Müller, Bettina ; Gundert, Stefanie ; Mühlbacher, Vanessa; Wenzig, Claudia; Wunder, Anja ; Schwarz, Stefan ; Teichler, Nils ; Küfner, Benjamin ; Stegmaier, Jens ;Zitatform
Dickmann, Christian, Birgit Jesske, Vincent Gerber, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Sonja Malich, Vanessa Mühlbacher, Stefan Schwarz, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Stefan Zins, Sebastian Bähr, Matthias Collischon, Stefanie Gundert, Jan Mackeben, Benjamin Küfner, Bettina Müller, Jens Stegmaier, Nils Teichler & Anja Wunder (2023): Codebuch und Dokumentation des Websurveys im 'Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) - Datenreport Websurvey 2022. (FDZ-Datenreport 13/2023 (de)), Nürnberg, 22 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2313.de.v1
Abstract
"Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine dop-pelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport beschreibt die im Rahmen eines Web-Surveys (PASS-Web) erhobenen Daten, welches im Anschluss an Welle 16 im Jahr 2022 durchgeführt wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bähr, Sebastian ; Trappmann, Mark ; Beste, Jonas ; Dummert, Sandra ; Frodermann, Corinna ; Collischon, Matthias ; Zins, Stefan ; Gundert, Stefanie ; Wenzig, Claudia; Wunder, Anja ; Schwarz, Stefan ; Stegmaier, Jens ;Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.PASS-SUF0622.de.en.v1 -
Literaturhinweis
PASS-Befragungsdaten verknüpft mit administrativen Daten des IAB (PASS-ADIAB) 1975-2020 (2023)
Zitatform
Dummert, Sandra & Philipp Grunau (2023): PASS-Befragungsdaten verknüpft mit administrativen Daten des IAB (PASS-ADIAB) 1975-2020. (FDZ-Datenreport 05/2023), Nürnberg, 81 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2305.de.v1
Abstract
"Dieser Datenreport beschreibt die verknüpften Daten des Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) mit administrativen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Codebuch und Dokumentation der Interviewendennachbefragung des Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) (2023)
Zitatform
Dummert, Sandra (2023): Codebuch und Dokumentation der Interviewendennachbefragung des Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS). (FDZ-Datenreport 14/2023 (de)), Nürnberg, 23 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2314.de.v1
Abstract
"Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport beschreibt die im Rahmen einer Interviewendennachbefragung (PASS-INT) erhobenen Daten. Diese Befragung, welche sich an die Interviewenden richtet, wurde ab der 4. Welle im Anschluss an jedes erfolgreich durchgeführte Personeninterview für das Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS) durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.PASS-SUF0622.de.en.v1 -
Literaturhinweis
Social policy and labor supply: the impact of activating labor market institutions on reservation wages (2023)
Zitatform
Fuchs, Benjamin, Sebastian Prechsl & Tobias Wolbring (2023): Social policy and labor supply: the impact of activating labor market institutions on reservation wages. In: Socio-economic review, Jg. 21, H. 2, S. 863-884., 2022-02-16. DOI:10.1093/ser/mwac002
Abstract
"Activation is an efficacious policy paradigm in modern welfare states. Taking the case of Germany, we study the relationship between the embeddedness of benefit recipients in activating labor market institutions and individual labor supply. Using panel data, we estimate the effects of transitions between key institutional states with different degrees of activation on reservation wages (RWs). We show that RWs react to activation: the transition from gainful employment to unemployment benefit receipt leads to an average decrease of 3.1% in RWs. The transition from gainful employment to welfare benefit receipt—an institutional state with far more rigorous activation—leads to a stronger decrease of 4.9%. Mediation analyses show that the income associated with different institutional states is the predominant mechanism that drives the effect on RWs. However, subjective social status also partly mediates the effect. Implications of these findings for active labor market policies are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku), © Oxford University Press) ((en))
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Literaturhinweis
Changes in Income Poverty Risks at the Transition from Unemployment to Employment: Comparing the Short-Term and Medium-Term Effects of Fixed-Term and Permanent Jobs (2023)
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Gebel, Michael & Stefanie Gundert (2023): Changes in Income Poverty Risks at the Transition from Unemployment to Employment: Comparing the Short-Term and Medium-Term Effects of Fixed-Term and Permanent Jobs. In: Social indicators research, Jg. 167, H. 1, S. 507-533., 2023-04-11. DOI:10.1007/s11205-023-03118-5
Abstract
"Unemployment is a major risk factor of poverty and employment is regarded key to overcoming it. The present study examines how the income poverty risk of unemployed individuals changes in the short and medium term, when they take up work, and whether the effects differ according to the type of employment. The focus is on permanent and fixed-term job contracts, as the political promotion of fixed-term employment has often been framed as an effort to reduce long-term unemployment and poverty. Drawing on longitudinal data from the German panel study ‘Labour Market and Social Security’ (PASS) 2010–18, we apply a first difference estimator with asymmetric effects to examine the effect of starting a job out of unemployment on income poverty risks in the subsequent four years. Strikingly, starting in a fixed-term and permanent contract have similarly strong and lasting poverty-reducing effects in the short and medium term. Thus, with regard to risks of income poverty, starting a permanent job does not appear more beneficial than starting a fixed-term job for unemployed persons. We discuss the reasons for this finding and also explore how the poverty-reducing effects of transitions from unemployment to fixed-term versus permanent employment vary by household type, occupation, working time and firm size." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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A Relational Approach to Understanding Welfare Recipients' Transitions from Long-Term Unemployment to Employment and the Role of Case Work (2023)
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Hirseland, Andreas & Lukas Kerschbaumer (2023): A Relational Approach to Understanding Welfare Recipients' Transitions from Long-Term Unemployment to Employment and the Role of Case Work. In: Social work & society, Jg. 21, H. 1, S. 1-18., 2023-09-21.
Abstract
"In Germany, the great majority of long-term unemployed face difficulties in (re-)entering the labour market due to a variety of barriers, including insufficient educational and/or vocational qualifications, poor health, migration background, language deficits, being over 50 years old, and family care responsibilities. However, the work-first approach of German employment services has difficulties in overcoming the multitude of these barriers. In contrast to many quantitative analyses on the topic, our qualitative study adopts a relational-theoretical approach. This approach combines synchronicity and diachronicity perspectives to analyse the conditions that enable transitions into sustainable and sufficient employment, despite the aforementioned adversities. Based on 33 cases of long-term unemployed we used biographical interviews and a modified qualitative network analysis to identify factors that hinder or facilitate such unlikely transitions into the primary labour market. Our findings suggest that a "life-first approach" referring to the lifeworld of individuals can increase the likelihood of these transitions and retention in employment. Therefore, our findings imply that casework focused on lifeworld and biography holds the greatest potential for providing institutional support to these individuals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Coverage error in data collection combining mobile surveys with passive measurement using apps: data from a German national survey (2023)
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Keusch, Florian, Sebastian Bähr, Georg-Christoph Haas, Frauke Kreuter & Mark Trappmann (2023): Coverage error in data collection combining mobile surveys with passive measurement using apps. Data from a German national survey. In: Sociological methods & research, Jg. 52, H. 2, S. 841-878., 2020-01-24. DOI:10.1177/0049124120914924
Abstract
"Researchers are combining self-reports from mobile surveys with passive data collection using sensors and apps on smartphones increasingly more often. While smartphones are commonly used in some groups of individuals, smartphone penetration is significantly lower in other groups. In addition, different operating systems (OSs) limit how mobile data can be collected passively. These limitations cause concern about coverage error in studies targeting the general population. Based on data from the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS), an annual probability-based mixed-mode survey on the labor market and poverty in Germany, we find that smartphone ownership and ownership of smartphones with specific OSs are correlated with a number of sociodemographic and substantive variables. The use of weighting techniques based on sociodemographic information available for both owners and nonowners reduces these differences but does not eliminate them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gender Role Attitudes and Labour Market Behaviours: Do Attitudes Contribute to Gender Differences in Employment in Germany? (2023)
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Lietzmann, Torsten & Corinna Frodermann (2023): Gender Role Attitudes and Labour Market Behaviours: Do Attitudes Contribute to Gender Differences in Employment in Germany? In: Work, Employment and Society, Jg. 37, H. 2, S. 373-393., 2021-03-07. DOI:10.1177/09500170211011318
Abstract
"This article contributes to the literature on persistent gender inequalities in the labour market by investigating gender role attitudes in Germany and their association with labour market behaviour. Based on the German Panel Study ‘Labour Market and Social Security’ (PASS), longitudinal analyses are applied to examine the influence of gender role attitudes and the household context on various employment states. The results reveal that gender role attitudes are crucial for labour market behaviour and that there are differences among women and men in different household contexts. Whereas single men and women do not differ significantly in their employment probabilities, women in couple households are less active in the labour market than their male counterparts. Furthermore, differences in employment are largest in couples with children. Among women, differences in full-time employment by household context become smaller when these women hold egalitarian attitudes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Welfare Sanctions and Deprivation in Germany: Do First Sanctions Lead to Higher Levels of Deprivation Among the Long-Term Unemployed and Recipients of Basic Income Support? (2023)
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Löwe, Paul Severin & Stefanie Unger (2023): Welfare Sanctions and Deprivation in Germany: Do First Sanctions Lead to Higher Levels of Deprivation Among the Long-Term Unemployed and Recipients of Basic Income Support? In: Journal of Social Policy, Jg. 52, H. 4, S. 821-839., 2022-01-13. DOI:10.1017/S0047279421000994
Abstract
"In Germany, as in many other European countries, vast changes in the welfare regime - towards workfare - have taken place. As a central activating element of workfare, sanctions were introduced to take effect by temporarily increasing deprivation through benefit cuts. This paper provides first quantitative insights on the effect of first sanctions on deprivation and contributes to the recent debate on the (un)constitutionality of sanctions, which re-emerged after a verdict of the Federal Constitutional Court, criticizing the lack of knowledge about the effects of sanctions on those affected. We implement a difference-in-differences propensity score matching approach that addresses selection on observables and individual time constant unobserved differences. High data accuracy is ensured by combining the “Panel Labour Market and Social Security” (PASS) with administrative data from the Federal Employment Agency. The results illustrate a slightly higher yet statistically insignificant level of deprivation for first-sanctioned unemployment/basic income recipients compared to non-sanctioned recipients. The results hint in the direction that higher levels of deprivation are not what activates the sanctioned beneficiaries to reintegrate into the labour market. We discuss whether the results imply a significant deviation from the socio-cultural subsistence minimum of sanctioned recipients and a failure of the welfare state." (Author's abstract, © Cambridge University Press) ((en))
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Effects of mixing modes on nonresponse and measurement error in an economic panel survey (2023)
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Sakshaug, Joseph, Jonas Beste & Mark Trappmann (2023): Effects of mixing modes on nonresponse and measurement error in an economic panel survey. In: Journal for labour market research, Jg. 57, 2022-12-05. DOI:10.1186/s12651-022-00328-1
Abstract
"Numerous panel surveys around the world use multiple modes of data collection to recruit and interview respondents. Previous studies have shown that mixed-mode data collection can improve response rates, reduce nonresponse bias, and reduce survey costs. However, these advantages come at the expense of potential measurement differences between modes. A major challenge in survey research is disentangling measurement error biases from nonresponse biases in order to study how mixing modes affects the development of both error sources over time. In this article, we use linked administrative data to disentangle both nonresponse and measurement error biases in the long-running mixed-mode economic panel study “Labour Market and Social Security” (PASS). Through this study design we answer the question of whether mixing modes reduces nonresponse and measurement error biases compared to a single-mode design. In short, we find that mixing modes reduces nonresponse bias for most variables, particularly in later waves, with only small effects on measurement error bias. The total bias and mean-squared error are both reduced under the mixed-mode design compared to the counterfactual single-mode design, which is a reassuring finding for mixed-mode economic panel surveys." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Codebook and Documentation of the Panel Study „Labour Market and Social Security“ (PASS): Datenreport Wave 14 (2022)
Berg, Marco; Jesske, Birgit; Cramer, Ralph; Kleudgen, Martin; Wenzig, Claudia; Dickmann, Christian; Beste, Jonas ; Dummert, Sandra ; Gilberg, Reiner; Unger, Stefanie; Bähr, Sebastian ; Stegmaier, Jens ; Collischon, Matthias ; Müller, Bettina ; Malich, Sonja ; Frodermann, Corinna ; Gundert, Stefanie ; Schwarz, Stefan ; Gleiser, Patrick ; Teichler, Nils ; Friedrich, Martin ; Trappmann, Mark ; Coban, Mustafa ;Zitatform
Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Matthias Collischon, Mustafa Coban, Martin Friedrich, Patrick Gleiser, Stefanie Gundert, Sonja Malich, Bettina Müller, Stefan Schwarz, Jens Stegmaier, Nils Teichler & Stefanie Unger (2022): Codebook and Documentation of the Panel Study „Labour Market and Social Security“ (PASS). Datenreport Wave 14. (FDZ-Datenreport 14/2021 (en)), Nürnberg, 176 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2114.en.v1
Abstract
"Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport dokumentiert die Aufbereitung der Welle 14 von PASS. Das Dokument basiert auf dem Datenreport der Welle 13: Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen (alle infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH), Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Stefan Schwarz, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Mustafa Coban, Martin Friedrich, Stefanie Gundert, Bettina Müller, Nils Teichler, Stefanie Unger, Claudia Wenzig (alle Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB)): Codebuch und Dokumentation des Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) Band I: Datenreport Welle 13, FDZ Datenreport, 12/2020 (de), Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wenzig, Claudia; Beste, Jonas ; Dummert, Sandra ; Bähr, Sebastian ; Stegmaier, Jens ; Collischon, Matthias ; Frodermann, Corinna ; Gundert, Stefanie ; Schwarz, Stefan ; Friedrich, Martin ; Trappmann, Mark ; Coban, Mustafa ;Ähnliche Treffer
Die deutsche Version finden Sie hier.Weiterführende Informationen
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Codebuch und Dokumentation des Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS): Datenreport Welle 15 (2022)
Berg, Marco; Jesske, Birgit; Collischon, Matthias ; Bähr, Sebastian ; Wenzig, Claudia; Dummert, Sandra ; Beste, Jonas ; Cramer, Ralph; Altschul, Sophie; Unger, Stefanie; Gilberg, Reiner; Teichler, Nils ; Dickmann, Christian; Müller, Bettina ; Malich, Sonja ; Kleudgen, Martin; Mackeben, Jan ; Schwarz, Stefan ; Küfner, Benjamin ; Trappmann, Mark ; Gundert, Stefanie ; Stegmaier, Jens ; Gleiser, Patrick ; Frodermann, Corinna ; Coban, Mustafa ;Zitatform
Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Stefan Schwarz, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sophie Altschul, Sebastian Bähr, Matthias Collischon, Mustafa Coban, Patrick Gleiser, Stefanie Gundert, Benjamin Küfner, Jan Mackeben, Sonja Malich, Bettina Müller, Jens Stegmaier, Nils Teichler & Stefanie Unger (2022): Codebuch und Dokumentation des Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS). Datenreport Welle 15. (FDZ-Datenreport 10/2022 (de)), Nürnberg, 189 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2210.de.v1
Abstract
"Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport dokumentiert die Aufbereitung der Welle 15 von PASS. Das Dokument basiert auf dem Datenreport der Welle 14: Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen (alle infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH), Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Mustafa Coban, Martin Friedrich, Patrick Gleider, Stefanie Gundert, Sonja Malich, Bettina Müller, Stefan Schwarz, Jens Stegmaier, Nils Teichler, Stefanie Unger (alle Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)): Codebuch und Dokumentation des Panel„Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) Band I: Datenreport Welle 14, FDZ Datenreport, 14/2021 (de), Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Collischon, Matthias ; Bähr, Sebastian ; Wenzig, Claudia; Dummert, Sandra ; Beste, Jonas ; Schwarz, Stefan ; Trappmann, Mark ; Gundert, Stefanie ; Stegmaier, Jens ; Frodermann, Corinna ; Coban, Mustafa ;Ähnliche Treffer
also released in EnglishWeiterführende Informationen
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Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS): Campus File (PASS-CF_0619_v1) Version 1 (2022)
Zitatform
Beste, Jonas & Corinna Frodermann (2022): Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS). Campus File (PASS-CF_0619_v1) Version 1. (FDZ-Datenreport 07/2022 (de)), Nürnberg, 107 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2207.de.v1
Abstract
"Ausschließlich für die Nutzung in der akademischen Lehre an Universitäten, Hochschulen oder Forschungsinstituten hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) einen Campus File (CF) als absolut anonymisierte Stichprobe des Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) erzeugt, das PASS-CF_0619_v1. Dieser Datenreport gibt einen kurzen Überblick über dessen Konzeption und Erstellung, sowie Möglichkeiten und Einschränkungen im Umgang mit dem Campus File." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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COVID-19, subjective well-being and basic income support in Germany (2022)
Bähr, Sebastian ; Kohlruss, Julian; Patzina, Alexander ; Trappmann, Mark ; Frodermann, Corinna ; Stegmaier, Jens ;Zitatform
Bähr, Sebastian, Corinna Frodermann, Julian Kohlruss, Alexander Patzina, Jens Stegmaier & Mark Trappmann (2022): COVID-19, subjective well-being and basic income support in Germany. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 68, H. 1, S. 85-117., 2022-01-31. DOI:10.1515/zsr-2022-0005
Abstract
"We investigate the general effect of the COVID-19 pandemic on subjective well-being and determine whether this effect differs between recipients of basic income support (BIS) and the rest of the working-age population in Germany. BIS recipients constitute one of the most disadvantaged groups in Germany and might lack resources for coping with the crisis. Thus, our analysis contributes to investigations of whether the pandemic exacerbates or equalises preexisting social inequality. Our analysis employs data from the panel survey “Labour Market and Social Security” (PASS). These data have the key advantage that the collection in 2020 started prior to implementation of the first COVID-19-related policies. This situation enables us to apply a difference-in-differences approach to investigate the causal change in subjective well-being. Our results suggest that well-being declined during the first phase of the COVID-19 pandemic. However, we find no difference in this decline between BIS recipients and other German residents. Thus, our results suggest that the first phase of the COVID-19 pandemic neither exacerbated nor equalised pre-existing inequalities." (Author's abstract, IAB-Doku, © Walter de Gruyter GmbH) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Bähr, Sebastian ; Patzina, Alexander ; Trappmann, Mark ; Frodermann, Corinna ; Stegmaier, Jens ; -
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Erwerbsarbeit erfüllt wichtige psychologische Funktionen (2022)
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Bähr, Sebastian & Matthias Collischon (2022): Erwerbsarbeit erfüllt wichtige psychologische Funktionen. In: IAB-Forum H. 07.09.2022 Nürnberg, 2022-08-08. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220907.01
Abstract
"Erwerbsarbeit dient nicht nur der Erzielung von Einkommen. Sie erfüllt auch wichtige psychologische Funktionen, die sich wiederum auf das mentale Wohlbefinden auswirken. Eine neue IAB-Studie zeigt, wie stark sich latente (psychologische) Funktionen der Arbeit zwischen Erwerbstätigen und Arbeitslosen unterscheiden. Demnach sind Arbeitslose in allen betrachteten Dimensionen gegenüber Erwerbstätigen im Nachteil – selbst, wenn diese nur einen Minijob ausüben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Heterogeneities in the latent functions of employment: New findings from a large-scale German survey (2022)
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Bähr, Sebastian, Bernad Batinic & Matthias Collischon (2022): Heterogeneities in the latent functions of employment: New findings from a large-scale German survey. In: Frontiers in psychology, Jg. 13, S. 1-17., 2022-07-22. DOI:10.3389/fpsyg.2022.909558
Abstract
"Building on social psychologist Marie Jahoda’s pioneering work, the psychological literature has shown that work fulfills both manifest functions (e.g., monetary returns) and latent functions (e.g., social contact). This article uses data from the German panel study “Labor market and social security” (PASS), which contains information on latent and manifest factors (from a shortened latent and manifest benefits, or LaMB, scale), as well as a large array of other variables for over 9,000 respondents. This probability-sampled data allowed for detailed analyses that have not been previously possible. We investigate differences in these factors by labor market status, among those employed, and among those unemployed. We identify considerable variation between status groups, suggesting that employment, overall, is important and that longer periods of unemployment lead to a gradual decay of the latent and manifest factors. Furthermore, regression analyses show that the LaMB measures account for approximately 70% of the partial correlations between unemployment and various well-being measures." (Author's abstract, IAB-Doku, © Frontiers Media) ((en))
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The bidirectional relationship of obesity and labor market status - Findings from a German prospective panel study (2022)
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Dietrich, Hans, Johannes Hebebrand & Volker Reissner (2022): The bidirectional relationship of obesity and labor market status - Findings from a German prospective panel study. In: International Journal of Obesity, Jg. 46, H. 7, S. 1295-1303., 2022-02-21. DOI:10.1038/s41366-022-01105-3
Abstract
"Given the inconsistent findings regarding associations between obesity and unemployment, our analysis is one of the few that explores bidirectional changes in obesity and unemployment. In our prospective study, we address factors associated with the a. transition into and transition out of obesity, including unemployment, and b. transition into and out of unemployment, including obesity. The Labor Market and Social Security-Panel (PASS) consists of two independent, nationally representative German subsamples: residents receiving unemployment benefits (50%) and a representative sample of residents (50%). The sample contains N = 11 361 observations between two measurement points three years apart of N = 8440 individuals participating in two or three waves between 2009 and 2015. We analyzed potential predictors of the transition in and out of obesity and unemployment, including health-related quality of life (HrQoL) and physical activity, using logistic regression models. RESULTS: 1. Transition into obesity: Unemployed participants had a higher probability of exhibiting a body mass index (BMI) ≥ 35 kg/m2 three years later (transition into obesity classes II and III; Exp(B) = 1.5). 2. Transition out of obesity: Unemployment did not predict transition out of obesity. Physical activity at least once weekly increased the probability of no longer having a BMI ≥ 35 kg/m2 three years later (Exp(B) = 2.0). 3. Transition into unemployment: Obesity was not associated with becoming unemployed three years later. Participants with a lower mental HrQoL were more likely to become unemployed (Exp(B) = 0.98). 4. Transition out of unemployment: Unemployed individuals reporting a BMI of 30–34.9 kg/m2 were less likely to leave unemployment (Exp(B) = 0.67). A better physical HrQoL was associated with a higher probability of leaving unemployment (Exp(B) = 1.01). CONCLUSIONS: Obesity does not predict future unemployment, but unemployed individuals with obesity have a lower probability of labor market re-entry. Unemployment increases obesity risk. Interactions between obesity and possible confounding variables and their effect on unemployment warrants further examination." (Author's abstract, © 2022 Springer Nature) ((en))
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Codebuch und Dokumentation der Interviewernachbefragung des Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) (2022)
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Dummert, Sandra (2022): Codebuch und Dokumentation der Interviewernachbefragung des Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS). (FDZ-Datenreport 11/2022 (de)), Nürnberg, 23 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2211.de.v1
Abstract
"Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport beschreibt die im Rahmen einer Interviewendennachbefragung (PASS-INT) erhobenen Daten. Diese Befragung, welche sich an die Interviewenden richtet, wurde ab der 4. Welle im Anschluss an jedes erfolgreich durchgeführte Personeninterview für das Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS) durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
