Berufliche Mobilität
Eine Tätigkeit, die mehr Spaß verspricht, ein höheres Gehalt oder bessere Entwicklungsperspektiven: Es gibt viele Gründe, nicht länger im erlernten oder ausgeübten Beruf tätig zu sein. Nicht immer sind sie jedoch so erfreulich: Auslöser kann auch eine Entlassung sein.
Dieses Themendossier bietet Literaturhinweise zur beruflichen Mobilitätsforschung in Deutschland und in anderen Ländern. Sie erschließt theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse - beispielsweise zu den Fragen: Sind Berufswechsel lohnend? Für wen sind sie mit besonderen Risiken verbunden? Wie gut lassen sich bei einem beruflichen Neustart die bisher erworbenen Qualifikationen verwerten?
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Berufliche Mobilität in Deutschland
- Institutionelle und sozioökonomische Determinanten beruflicher Mobilität
- Berufliche Mobilität bei Einzelberufen/Berufsgruppen/Fachrichtungen
- Berufliche Mobilität bei besonderen Personengruppen
- Berufliche Mobilität und Qualifikation
- Berufliche Mobilität und Einkommen
- Berufliche Mobilität und Auf-/Abstiegsprozesse
- Berufliche Mobilitätsverläufe
- Berufliche Mobilität in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Finding a better job: The geography of socio-professional mobility during working life (2025)
Zitatform
Charruau, Paul & Anne Epaulard (2025): Finding a better job: The geography of socio-professional mobility during working life. In: Regional Science and Urban Economics, Jg. 115. DOI:10.1016/j.regsciurbeco.2025.104162
Abstract
"What determines the chances of moving up or down to better or worse jobs? We examine how local labor markets influence individuals’ socio-professional mobility throughout their working lives, focusing on large promotions and demotions. Using an empirical strategy that accounts for spatial sorting bias, applied to a sample of approximately 350,000 workers in France between 2009 and 2015, we find that job density, local human capital, and labor market size significantly increase the likelihood of being promoted to a higher socio-professional status. The effect of local factors is stronger for external promotions (outside the firm) than for internal ones. Moreover, experience accumulated in the most densely populated and educated areas continues to enhance promotion prospects, even after relocating to less dense or educated areas. This dynamic effect of promotion explains around 16% of the wage premium associated with experience in dense areas. Finally, we show that agglomerations effects on promotion are driven more by human capital externalities and proximity to other dense markets than by pure urbanization or scale effects." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier B.V.) ((en))
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Literaturhinweis
Knowledge Spillovers, Competition, and Individual Careers (2025)
Zitatform
Cornelissen, Thomas, Christian Dustmann & Uta Schönberg (2025): Knowledge Spillovers, Competition, and Individual Careers. (RF Berlin - CReAM Discussion Paper Series 2025,80), Berlin, 66 S.
Abstract
"Exposure to better peers in the workplace can influence career trajectories through two opposing channels: positively, via knowledge spillovers, and negatively, through competition for advancement. We disentangle these effects by studying untrained labor market entrants and distinguishing between coworkers in the same occupation with whom they are likely to compete versus those with whom they are unlikely to compete. We find robust evidence of persistent knowledge spillovers but also identify countervailing competition effects of comparable magnitude. Both effects are more pronounced for men than for women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Firm consolidation and labor market outcomes (2025)
Zitatform
Dobbelaere, Sabien, Grace McCormack, Daniel Prinz & Sandor Sovago (2025): Firm consolidation and labor market outcomes. In: Journal of Economic Behavior & Organization, Jg. 235. DOI:10.1016/j.jebo.2025.107036
Abstract
"Using rich administrative data from the Netherlands, we study the consequences of firm consolidation for workers. For workers at acquired firms, takeovers are associated with a 8.5% drop in employment at the consolidated firm and a 2.6% drop in total labor income. These effects persist even four years after the takeover and are consistent with job losses driven by involuntary separations. Few takeovers change labor market concentration meaningfully. Instead, restructuring at consolidating firms is likely to be an important mechanism behind our findings. Specifically, workers with skills that are already present at acquirers are less likely to be retained and overtime hours and part-time work are reduced." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Published by Elsevier B.V.) ((en))
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Literaturhinweis
Beruflicher Wandel in Rheinland-Pfalz: Nimmt die Bedeutung umweltschonender Kompetenzen zu? (2025)
Faißt, Christian; Wapler, Rüdiger; Jahn, Daniel; Otto, Anne ; Hamann, Silke ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Janser, Markus ;Zitatform
Faißt, Christian, Silke Hamann, Daniel Jahn, Markus Janser, Anne Otto, Rüdiger Wapler & Gabriele Wydra-Somaggio (2025): Beruflicher Wandel in Rheinland-Pfalz: Nimmt die Bedeutung umweltschonender Kompetenzen zu? (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2025), Nürnberg, 39 S. DOI:10.48720/IAB.RERPS.2502
Abstract
"Die ökologische Transformation hat weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsmarkt und gleichfalls auf die Anforderungen in Berufen. So lässt sich in der jüngeren Vergangenheit in Deutschland ein Bedeutungswandel von Berufen mit überwiegend umweltbelastenden hin zu solchen mit mehr umweltschonenden Kompetenzen beobachten. Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie steht die Frage, welche Intensität dieser Wandel an Kompetenzen bei Berufen im Beobachtungszeitraum von 2013 bis 2022 in Rheinland-Pfalz aufweist. In der Studie wird zum einen betrachtet, wie sich der Stellenwert von umweltfreundlichen Berufen für die Gesamtbeschäftigung in diesem Bundesland sowie in dessen Regionen entwickelt hat. Zum anderen wird die Bedeutung unterschiedlicher Wirkungskanäle für den beruflichen Wandel analysiert. Die ökologische Transformation wird auf Grundlage eines Tätigkeitsansatzes untersucht. Hierzu wird für jeden Beruf der Greenness-of-Jobs-Index berechnet, welcher innerhalb jeden Berufs auf der Differenz von umweltfreundlichen („Green“) und umweltschädlichen („Brown“) Skills beruht. Im Bundesländervergleich liegt der Beschäftigtenanteil von Berufen mit Green Skills im Jahr 2022 in Rheinland-Pfalz (20,0 %) im Mittelfeld, dies gilt ebenfalls für den Beschäftigtenanteil von Berufen mit Brown Skills (18,4 %). In allen Bundesländern hat sich der Anteil der Beschäftigten in Berufen mit Green Skills stark erhöht, aber die Anteile der Beschäftigung in Berufen mit Brown Skills haben sich nur jeweils geringfügig verringert. Die Beschäftigung in Berufen mit Green Skills stieg in Rheinland-Pfalz von 2013 bis 2022 um 55 Prozent und damit erheblich stärker verglichen mit dem Zuwachs von Berufen mit Brown Skills (8,4 %) und auch dem Beschäftigungsaufbau insgesamt (16,1 %). Die Frage ist, welche Wirkungskanäle für diese Entwicklung verantwortlich sind. Hierfür wurden zwei unterschiedliche Effekte des beruflichen Wandels auf die Beschäftigung verglichen. Auf der einen Seite können neue Beschäftigungen in Berufen mit Green Skills aufgenommen werden, ohne dass sich die Kompetenzstruktur des Berufs verändert hat. Auf der anderen Seite können Kompetenzen in einem vorher als White oder Brown eingestuften Beruf sich derart geändert haben, dass dieser Beruf dann als einer mit Green Skills eingestuft wird. Die vergleichende Betrachtung der Entwicklung der Gesamtbeschäftigung – Effekte aufgrund von konstanter und veränderter Kompetenzstruktur – hat für Rheinland-Pfalz gezeigt, dass die Beschäftigung in Berufen mit Green Skills stärker dadurch gestiegen ist, dass die Zahl der Berufe, die 2022 (aber nicht 2013) zu den umweltschonenden Berufen zählen, zunahm, als durch die zusätzlich noch neu entstandenen Beschäftigungsverhältnisse in den Berufen. D. h. vor allem der Wandel innerhalb der Berufe spielt hier eine entscheidende Rolle. Die Beschäftigung in Berufen mit Brown Skills ist insgesamt nicht so stark gewachsen; der Bedeutungszuwachs in Berufen mit Brown Skills war unter Einbeziehung der Veränderung der Kompetenzstruktur höher als bei konstanter Kompetenzstruktur. Außerdem zeigt die Analyse zur Änderung der Struktur der neu begonnenen Beschäftigungen in Rheinland-Pfalz ebenfalls, dass sich deren Zusammensetzung zugunsten von Berufen mit Green Skills verändert hat. Zudem hat der Anteil von Beschäftigungswechseln aus Berufen mit White bzw. Brown Skills in solche mit Green Skills in der Vergangenheit deutlich zugenommen. Berufswechsel sind daher für den Wandel der Berufe im Zuge der ökologischen Transformation erheblich. Hinzu kommt, dass jüngere Menschen häufiger eine (duale) Berufsausbildung in einem Beruf mit vorwiegend umweltschützenden Skills begonnen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Faißt, Christian; Wapler, Rüdiger; Jahn, Daniel; Otto, Anne ; Hamann, Silke ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Janser, Markus ; -
Literaturhinweis
The contribution of employer changes to aggregate wage mobility (2025)
Zitatform
Hollandt, Nils Torben & Steffen Müller (2025): The contribution of employer changes to aggregate wage mobility. In: Oxford economic papers, Jg. 77, H. 2, S. 490-515. DOI:10.1093/oep/gpae038
Abstract
"Wage mobility reduces the persistence of wage inequality. We develop a framework to quantify the contribution of employer-to-employer movers to aggregate wage mobility. Using three decades of German social security data, we find that inequality increased while aggregate wage mobility decreased. Employer-to-employer movers exhibit higher wage mobility, mainly due to changes in employer wage premia at job change. The massive structural changes following German unification temporarily led to a high number of movers, which in turn boosted aggregate wage mobility. Wage mobility is much lower at the bottom of the wage distribution, and the decline in aggregate wage mobility since the 1980s is concentrated there. The overall decline can be mostly attributed to a reduction in wage mobility per mover, which is due to a compositional shift toward lower-wage movers." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))
Ähnliche Treffer
frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen als: IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, 17259Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.SIAB7517.de.en.v1 -
Literaturhinweis
Anstrengung ohne angemessene Gegenleistung verdoppelt die Wahrscheinlichkeit eines Jobwechsels (2025)
Zitatform
Prechsl, Sebastian (2025): Anstrengung ohne angemessene Gegenleistung verdoppelt die Wahrscheinlichkeit eines Jobwechsels. In: IAB-Forum H. 22.07.2025, 2025-07-22. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250722.01
Abstract
"„Ich rackere mich hier ab, ohne dass es mir gedankt wird“ – so oder ähnlich empfindet es derzeit nahezu die Hälfte der Beschäftigten. Dass dies handfeste Folgen für die Betriebe haben kann, zeigt eine IAB-Studie auf Basis des Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“. Denn die Wahrscheinlichkeit für einen Jobwechsel verdoppelt sich, wenn Arbeitgeber die Anstrengungen ihrer Beschäftigten aus deren Sicht nur unzureichend honorieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Reciprocity and job mobility: The effect of effort-reward imbalance in the employer-employee relationship on turnover intentions and actual job changes (2025)
Zitatform
Prechsl, Sebastian (2025): Reciprocity and job mobility: The effect of effort-reward imbalance in the employer-employee relationship on turnover intentions and actual job changes. In: Social science research, Jg. 127, 2024-12-13. DOI:10.1016/j.ssresearch.2024.103133
Abstract
"Numerous studies illustrate that a lack of reciprocity between effort and reward in the employer-employee relationship produces negative effects on employees' health and well-being. This might motivate employees to change jobs as a consequence. Based on German panel data with 16,243 observations from 4,641 employees, I analyze the effect of effort-reward imbalance (ERI) on turnover intentions and actual job changes and whether health-threatening ERI exposure affects the realization of job changes. The results indicate more frequent doctor visits, lower job satisfaction, higher turnover intentions, and higher job change probabilities when employees’ efforts in relation to rewards increase. The ERI effects on turnover intentions and job changes are both mediated through job satisfaction. Finally, I find no evidence that ERI exposure moderates the relationship between turnover intentions and actual job changes." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 The Author. Published by Elsevier Inc.) ((en))
Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.PASS-SUF0619.de.en.v3 -
Literaturhinweis
Der Einfluss von beruflicher Ähnlichkeit und Arbeitsmarktbedingungen auf Berufswechsel: Eine exemplarische Analyse von 31 Berufen für den Ausbau erneuerbarer Energien (2025)
Risius, Paula; Engler, Jan; Quispe Villalobos, Valeria; Malin, Lydia ; Mertens, Armin; Arndt, Franziska;Zitatform
Risius, Paula, Valeria Quispe Villalobos, Lydia Malin, Franziska Arndt, Armin Mertens & Jan Engler (2025): Der Einfluss von beruflicher Ähnlichkeit und Arbeitsmarktbedingungen auf Berufswechsel. Eine exemplarische Analyse von 31 Berufen für den Ausbau erneuerbarer Energien. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,40), Köln, 37 S.
Abstract
"Für die Energiewende werden in unterschiedlichen Berufen Fachkräfte dringend gesucht: Allein in den 31 für die vorliegende Studie betrachteten energierelevanten Berufen konnten im Jahr 2024 knapp 119.000 der insgesamt knapp 185.000 offenen Stellen nicht besetzt werden. Damit liegt die Stellenüberhangsquote der rechnerisch nicht besetzbaren Stellen bei 64 Prozent. Das bedeutet, dass für knapp zwei von drei offenen Stellen in diesen energierelevanten Kernberufen keine entsprechend qualifizierten Fachkräfte verfügbar sind. Unter den diskutierten Lösungsvorschlägen zur Fachkräftesicherung gewinnt die Debatte um Berufswechsel und die damit verbundenen Potenziale angesichts der derzeit wieder steigenden Arbeitslosenzahlen zunehmend an Relevanz. Etwa 62,5 Prozent der im Jahr 2023 neu begonnenen sozialversicherungspflichtigen Tätigkeiten in den untersuchten Berufen entfielen auf Berufswechsler, die vorher eine andere Tätigkeit ausgeübt hatten. Dies verdeutlich das bereits realisierte Ausmaß der vorhandenen Berufswechselpotenzialen für die Fachkräftesicherung und die damit verbundene Flexibilität von Unternehmen und Beschäftigten bei Rekrutierung, Bewerbung und Stellenbesetzung. Die vorliegende Studie widmet sich der Fragestellung, inwieweit die anhand von Kompetenzüberschneidungen gemessene Ähnlichkeit von Berufen mit einer höheren Zahl an Berufswechseln einhergeht und diese begünstigt. Zur Messung der beruflichen Ähnlichkeit wurde mithilfe von Big-Data-Methoden und unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) eine eigene Maßzahl entwickelt, die die berufliche Ähnlichkeit anhand von Überschneidungen der Kompetenzanforderungen zwischen Berufspaaren quantifiziert. Darüber hinaus werden ergänzend berufsspezifische Kenngrößen aus der Arbeitsmarktstatistik berücksichtigt, um weitere relevante Einflussfaktoren auf die Wechselentscheidung von Arbeitgebern und -nehmern zu modellieren. Die Ergebnisse zeigen, dass eine hohe inhaltliche berufliche Ähnlichkeit Berufswechsel positiv beeinflusst: Aus Herkunftsberufen, deren Kompetenzprofile einem der betrachteten Einmündungsberufe stärker ähneln, wechseln - anteilig gemessen an der Zahl zur Verfügung stehenden Beschäftigten mit einer entsprechenden Tätigkeit im Herkunftsberuf - mehr Personen in den jeweiligen Einmündungsberuf. Regressionsanalysen zeigen darüber hinaus, dass auch die formale Ähnlichkeit von Berufen definiert durch die Klassifikation der Berufe relevant ist: Es finden mehr Wechsel zwischen Berufen statt, die dort näher beieinander liegen. Dies trifft für die ausgewählten akademisch geprägte Berufe weniger stark zu als für die Ausbildungsberufe im gewählten Berufe-Set. Die Generalisierbarkeit der Ergebnisse ist durch die Fokussierung auf die ausgewählten energierelevanten Einmündungsberufe begrenzt und nicht ohne Weiteres auf andere Berufe übertragbar. Für Politik und Unternehmen lassen sich aus den Ergebnissen spezifische Handlungsempfehlungen ableiten. Grundsätzlich konnte gezeigt werden, dass Unternehmen offen für Berufswechsler sind. Die Vermutung liegt nahe, dass dies für Berufe mit Fachkräfteengpässen und steigendem Fachkräftebedarf stärker ausgeprägt sein dürfte als für andere. Um die Potenziale geeigneter Berufswechsler noch stärker zu heben, können Unternehmen in Stellenanzeigen darauf hinweisen, dass auch Bewerbungen von Personen erwünscht sind, die nur einen Teil der Kompetenzanforderungen für die Stelle erfüllen und aus anderen Tätigkeitsfeldern kommen. Diese Bemühungen können Akteure wie die Bundesagentur für Arbeit unterstützen, indem sie Kompetenzüberschneidungen zum ausgeschriebenen Stellenprofil besser sichtbar machen. Zur Überbrückung fehlender Kompetenzen sollten außerdem Qualifizierungsbausteine wie Teilqualifikationen weiter gestärkt werden. Es ist daher zu begrüßen, dass im Koalitionsvertrag der Bundesregierung angekündigt wird, die Jobcenter für die Eingliederung mit ausreichenden Mitteln auszustatten, und die Vermittlung in Arbeit zu stärken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Children’s Upward Educational Mobility as a Booster for Parents’ Subjective Well-Being in Later Life (2025)
Zitatform
Schmitz, Alina & Rasmus Hoffmann (2025): Children’s Upward Educational Mobility as a Booster for Parents’ Subjective Well-Being in Later Life. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 77, H. 4, S. 803-823. DOI:10.1007/s11577-025-01021-0
Abstract
"In vielen europäischen Ländern hat in den letzten Jahrzehnten eine starke Bildungsexpansion stattgefunden. Während das subjektive Wohlbefinden von Bildungsaufsteigerinnen und -aufsteigern bereits intensiv untersucht wurde, ist wenig darüber bekannt, wie intergenerationaler Bildungsaufstieg mit dem Wohlbefinden von geringer gebildeten Eltern zusammenhängt. Anhand multivariater Regressionsmodelle auf Basis des Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) untersuchen wir, ob die Bildungsmobilität der Kinder mit dem Wohlbefinden der Eltern – gemessen an ihrer Lebenszufriedenheit – in Verbindung steht. Zudem analysieren wir, ob Eltern mit niedriger Bildung stärker vom Bildungsaufstieg ihrer Kinder profitieren als Eltern mit mittlerer Bildung und welche Mechanismen diesen Zusammenhang erklären könnten.Eltern mit aufwärtsmobilen Kindern berichteten eine höhere Lebenszufriedenheit als Eltern mit nicht-mobilen oder abwärtsmobilen Kindern. Der Effekt war bei Eltern mit niedriger Bildung etwas ausgeprägter als bei Eltern mit mittlerer Bildung. Zudem verstärkte sich der positive Zusammenhang mit der Lebenszufriedenheit, wenn Eltern mehr als ein Kind mit höherer Bildung hatten. Die zugrunde liegenden Mechanismen dieses Zusammenhangs konnten nicht vollständig identifiziert werden. Emotionale Nähe, finanzielle Unterstützung und praktische Hilfe durch Kinder standen zwar generell in Verbindung mit der elterlichen Lebenszufriedenheit, unterschieden sich jedoch nicht ausreichend zwischen Eltern mit und ohne aufwärtsmobile Kinder, um die mobilitätsbezogenen Unterschiede in der Lebenszufriedenheit vollständig zu erklären.Intergenerationale Bildungsmobilität stellt eine potenziell relevante und „neue“ Dimension sozialer Ungleichheit im Alter dar, da die Lebenslage im späteren Leben auch vom Bildungskapital der erwachsenen Kinder beeinflusst werden kann. Unsere Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit weiterer Forschung, um die Rolle intergenerationaler Bildungsmobilität für das elterliche Wohlbefinden im höheren Lebensalter besser zu verstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar: Wechseldynamik auf dem Tiefpunkt (2025)
Zitatform
Weber, Enzo (2025): IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar: Wechseldynamik auf dem Tiefpunkt. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 30.05.2025, 2025-05-26. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20250530.01
Abstract
"Trotz des Transformationsdrucks herrschte bei Job- und Branchenwechseln Flaute auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Das aktuelle IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar befindet sich auf dem Tiefpunkt, deutet aber eine Trendwende an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufswechsel: Risiko und Chance für Beschäftigte inmitten des Strukturwandels. Ergebnisse zweier SOFI-Forschungsprojekte. | SOFI (2025)
Zitatform
(2025): Berufswechsel: Risiko und Chance für Beschäftigte inmitten des Strukturwandels. Ergebnisse zweier SOFI-Forschungsprojekte. | SOFI. (SOFI-Impulspapier), Göttingen, 4 S.
Abstract
Der alte Sinnspruch „Schuster, bleib‘ bei deinen Leisten!“ mahnt, die erworbenen Qualifikationen und Erfahrungen nicht über Bord zu werfen und das Risiko eines neuen Berufsfeldes zu meiden. Doch dieser Spruch hat heute für viele seine Gültigkeit verloren. Sie können oder wollen im Zuge des Älterwerdens nicht länger in ihrem ursprünglich erlernten bzw. viele Jahre lang ausgeübten Beruf arbeiten. Obwohl der Beruf immer auch ein Teil der eigenen Identität ist, finden manche neue berufliche Wege spannender oder in materieller Weise vorteilhaft. Andere werden durch äußere Faktoren zum Verlassen eines traditionellen Berufs ohne Zukunft gedrängt. Warum sollte etwa ein Schuster somit nicht seinen Beruf „an den Nagel hängen“ und Physiotherapeut werden?
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Literaturhinweis
Job Mobility and Assortative Matching (2024)
Zitatform
Braunschweig, Luisa, Wolfgang Dauth & Duncan Roth (2024): Job Mobility and Assortative Matching. (IAB-Discussion Paper 11/2024), Nürnberg, 52 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2411
Abstract
"Wir analysieren, wie sich das Matching zwischen Betrieben und Beschäftigten über das Erwerbsleben durch Jobmobilität verändert. Wir nutzen deutsche administrative Daten, die sowohl Informationen über Beschäftigte als auch Betriebe enthalten. Um assortatives Matching zu messen, berechnen wir die Korrelation zwischen zeitkonstanten Lohnkomponenten von Betrieben und Beschäftigten, welche wir aus einer Lohndekomposition im Stil von Abowd/Kramarz/Margolis (1999) ziehen. Zudem benutzen wir ein neues Maß für assortatives Matching, welches auf der Distanz zwischen diesen Lohnkomponenten basiert. Beide Maße zeigen, dass der Grad des assortativen Matchings im Durchschnitt mit jedem weiteren Betriebswechsel ansteigt. Bei Beschäftigten mit einer hohen zeitkonstanten Lohnkomponente kann dies durch Job Ladder Modelle erklärt werden, denn die Beschäftigten bewegen sich zu Firmen mit höheren Lohnkomponenten. Dahingegen sind Beschäftigte mit niedrigerer Lohnkomponente am Anfang des Erwerbslebens in weniger assortativen Matches zu finden, da sie es ebenfalls schaffen, zu Beginn die Job Ladder hinaufzuklettern. Für sie beginnt der Anstieg des assortativen Matchings erst nach dem dritten Job, wenn sie von der Job Ladder fallen. Die Entwicklung des assortativen Matchings ist zudem relevant für die Lohnungleichheit im Lebensverlauf. Wir zeigen, dass der Anstieg des assortativen Matchings circa 25 Prozent des Anstiegs der Lohnungleichheit im Lebensverlauf erklären kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Spatial and Occupational Mobility of Workers Due to Automation (2024)
Zitatform
Burzyński, Michał (2024): Spatial and Occupational Mobility of Workers Due to Automation. (LISER working papers 2024-04), Esch-sur-Alzette, 52 S.
Abstract
"Automation of labor tasks is one of the most dynamic aspects of recent technological progress. This paper aims at improving our understanding of the way that automation affects labor markets, analyzing the example of European countries. The quantitative theoretical methodology proposed in this paper allows to focus on automation-induced migration of workers, occupation switching and income inequality. The key findings include that automation in the first two decades of the 21st century had a significant impact on job upgrading of native workers and generated gains in many local labor markets. Even though net migration of workers was attenuated due to convergence in incomes across European regions, mobility at occupation levels had a sizeable impact on transmitting welfare effects of automation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Life Course Heterogeneity and the Future Labour Force – a Dynamic Microsimulation Analysis for Austria (2024)
Zitatform
Horvath, Thomas, Martin Spielauer & Philipp Warum (2024): Life Course Heterogeneity and the Future Labour Force – a Dynamic Microsimulation Analysis for Austria. (WIFO working papers 674), Wien, 26 S.
Abstract
"Capturing the heterogeneity of life courses improves the accuracy, detail and policy relevance of population and labor force projections. Our study uses the microsimulation model microDEMS for Austria, which simulates individual life courses at a high level of detail and in their family context. The model pays particular attention to educational attainment, health and labor market participation. By maintaining the longitudinal consistency of labor market careers, including the tracking of insurance periods, together with the implementation of detailed retirement rules, our model provides realistic representations of retirement decisions. While we reproduce the demographic outcomes of official (Statistics Austria) population projections, including international migration by region of birth, we integrate several additional dimensions, such as educational differentials in mortality and fertility. MicroDEMS allows to consider a wide range of scenarios when assessing the sensitivity of results, or to focus on the impact of policy changes targeted at specific population subgroups, such as mothers, immigrants, or people with health impairments or lower educational levels. MicroDEMS is a detailed national version of the comparative microWELT model. In this context, microDEMS is used for sensitivity analysis and case studies to assess potential specification bias introduced in microWELT due to the neglect of institutional detail or the less detailed treatment of population heterogeneity, such as in the case of international migration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Strukturwandel in Schleswig-Holstein (2024)
Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;Zitatform
Kotte, Volker & Andrea Stöckmann (2024): Strukturwandel in Schleswig-Holstein. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2024), Nürnberg, 27 S. DOI:10.48720/IAB.REN.2401
Abstract
"Dieser Bericht betrachtet den Strukturwandel nach Berufen und beruflichen Anforderungsniveaus für Schleswig-Holstein. Dabei wird der Zeitraum 1999 bis 2019 mit den zu erwartenden Entwicklungen aus Entwicklungen aus den Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe) des IAB für 2020 bis 2040 verglichen. In Zukunft sind geringere Änderungsraten bei Berufen und Anforderungsniveaus zu erwarten als in der Vergangenheit. Damit ändert der berufliche Strukturwandel sein Gesicht. Viele Veränderungsprozesse werden sich in die Berufe verlagern. Statt des personellen Auf- und Abbaus von Branchen oder Berufen werden künftig die einzelnen Tätigkeiten und Anforderungsniveaus im Mittelpunkt stehen. Dieser Wandel stellt Arbeitnehmer vor veränderte Herausforderungen. Die Bedeutung von Bildung und Qualifizierung wird durch einen Ausblick auf die Megatrends Digitalisierung und Dekarbonisierung unterstrichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Strukturwandel in Mecklenburg-Vorpommern (2024)
Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;Zitatform
Kotte, Volker & Andrea Stöckmann (2024): Strukturwandel in Mecklenburg-Vorpommern. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 02/2024), Nürnberg, 27 S. DOI:10.48720/IAB.REN.2402
Abstract
"Dieser Bericht betrachtet den Strukturwandel nach Berufen und beruflichen Anforderungsniveaus für Mecklenburg-Vorpommern. Dabei wird der Zeitraum 1999 bis 2019 mit den zu erwartenden Entwicklungen aus Entwicklungen aus den Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe) des IAB für 2020 bis 2040 verglichen. In Zukunft sind geringere Änderungsraten bei Berufen und Anforderungsniveaus zu erwarten als in der Vergangenheit. Damit ändert der berufliche Strukturwandel sein Gesicht. Viele Veränderungsprozesse werden sich in die Berufe verlagern. Statt des personellen Auf- und Abbaus von Branchen oder Berufen werden künftig die einzelnen Tätigkeiten und Anforderungsniveaus im Mittelpunkt stehen. Dieser Wandel stellt Arbeitnehmer vor veränderte Herausforderungen. Die Bedeutung von Bildung und Qualifizierung wird durch einen Ausblick auf die Megatrends Digitalisierung und Dekarbonisierung unterstrichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Strukturwandel in Hamburg (2024)
Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;Zitatform
Kotte, Volker & Andrea Stöckmann (2024): Strukturwandel in Hamburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 03/2024), Nürnberg, 27 S. DOI:10.48720/IAB.REN.2403
Abstract
"Dieser Bericht betrachtet den Strukturwandel nach Berufen und beruflichen Anforderungsniveaus für Hamburg. Dabei wird der Zeitraum 1999 bis 2019 mit den zu erwartenden Entwicklungen aus Entwicklungen aus den Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe) des IAB für 2020 bis 2040 verglichen. In Zukunft sind geringere Änderungsraten bei Berufen und Anforderungsniveaus zu erwarten als in der Vergangenheit. Damit ändert der berufliche Strukturwandel sein Gesicht. Viele Veränderungsprozesse werden sich in die Berufe verlagern. Statt des personellen Auf- und Abbaus von Branchen oder Berufen werden künftig die einzelnen Tätigkeiten und Anforderungsniveaus im Mittelpunkt stehen. Dieser Wandel stellt Arbeitnehmer vor veränderte Herausforderungen. Die Bedeutung von Bildung und Qualifizierung wird durch einen Ausblick auf die Megatrends Digitalisierung und Dekarbonisierung unterstrichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Branchenwechsel von Beschäftigten (2024)
Zitatform
(2024): Branchenwechsel von Beschäftigten. (Grundlagen: Methodenbericht / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 34 S.
Abstract
"Die Branche ist neben dem Beruf eine zentrale Dimension bei der Beschreibung von Arbeitsmärkten. Nach Branchen differenzierte Statistiken zum Arbeitsmarkt liefern wichtige Informationen über die Verteilung der Beschäftigten und zeigen die kurz- und langfristigen Auswirkungen von Konjunkturzyklen, technologischem Wandel und von exogenen Schocks, wie der Corona-Pandemie, auf die Branchen. Die Darstellung der Beschäftigung in den Branchen erfolgt üblicherweise mit Bestandsgrößen und ihren Veränderungen. Dabei ist die Dynamik hinter diesen Bestandsgrößen deutlich größer als es die Veränderungen der Bestände erkennen lassen. Diese Dynamik wird bereits durch die Zahl der begonnenen und beendeten Beschäftigungsverhältnisse in einer Branche abgebildet. Mit der neuen Mobilitätsstatistik können nun auch die Übergänge zwischen den Branchen dargestellt werden, also z.B. in welchem Umfang neue Arbeitskräfte aus anderen Branchen eingestellt werden bzw. Arbeitskräfte in andere Branchen wechseln. Der Wechsel der Branche wird in der Beschäftigungsstatistik beim Beginn eines Beschäftigungsverhältnisses über einen Vergleich der Branche im neuen mit der Branche im vorangegangenen Beschäftigungsverhältnis festgestellt. Die so gewonnenen Mobilitätsdaten bieten zahlreiche Analysemöglichkeiten, die in dem Methodenbericht im Einzelnen dargestellt werden. Für die Analyse werden zahlreiche Mobilitätsindikatoren eingeführt. Für das Jahr 2023 zeigen sich u.a. folgende Mobilitätsergebnisse: Auf jahresdurchschnittlich 100 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse im Bestand kommen 26 begonnene Beschäftigungsverhältnisse mit einem Beschäftigungswechsel. Davon mündeten 14 oder gut die Hälfte in einer anderen Branche. In den letzten zehn Jahren hat die Mobilität zugenommen: Es wird häufiger die Beschäftigung und darunter auch öfter die Branche gewechselt. Im Zuge der Branchenmobilität kommt es zu Umschichtungen der Beschäftigung zwischen den Branchen. Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre haben die Energieversorgung, die Öffentliche Verwaltung, das Grundstücks- und Wohnungswesen und die Wach- und Sicherheitsdienste am stärksten von Branchenwechseln profitiert, während Arbeitnehmerüberlassung, Reisebüros, Beherbergung und Gastronomie dadurch die relativ größten Verluste verzeichneten. Beschäftigungsverluste über Branchenmobilität bedeuten aber nicht zwingend, dass die Beschäftigtenzahl in der Branche deshalb sinkt. So konnte z.B. die Gastronomie ihre Mobilitätsverluste über Neu-Eintritte in Beschäftigung ausgleichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Link zur aktuellen Version, ältere Fassungen online nicht mehr verfügbar. -
Literaturhinweis
Nicht alle Jobwechsel führen zu Lohnsteigerungen (2023)
Zitatform
Braunschweig, Luisa, Mara Buhmann, Duncan Roth & Jan Vespermann (2023): Nicht alle Jobwechsel führen zu Lohnsteigerungen. In: IAB-Forum H. 22.11.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20231122.01
Abstract
"Menschen, die freiwillig ihren Job wechseln, verdienen in ihrer neuen Beschäftigung nicht in jedem Fall mehr als vorher. Im Fall unfreiwilliger Jobwechsel sind Lohneinbußen jedoch deutlich häufiger. Das gilt insbesondere dann, wenn dem Wechsel eine längere Phase der Arbeitslosigkeit vorausgeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufswechsel zu Beginn der Covid-19-Pandemie: Nur geringe Auswirkungen auf Erwerbsverläufe (2023)
Braunschweig, Luisa; Seibert, Holger; Roth, Duncan ; Buhmann, Mara; Kindt, Anna-Maria ; Buch, Tanja;Zitatform
Braunschweig, Luisa, Tanja Buch, Mara Buhmann, Anna-Maria Kindt, Duncan Roth & Holger Seibert (2023): Berufswechsel zu Beginn der Covid-19-Pandemie: Nur geringe Auswirkungen auf Erwerbsverläufe. (IAB-Kurzbericht 6/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2306
Abstract
"Beschäftigte, die zu Beginn der Covid-19-Pandemie ihren Beruf gewechselt haben, taten dies in einem krisenhaften Arbeitsmarktumfeld. Verglichen mit Berufswechseln im Vorjahr 2019 gingen den Untersuchungsergebnissen zufolge solche Berufswechsel im Frühjahr 2020 zunächst häufiger mit einer erhöhten Arbeitslosigkeit und Lohneinbußen einher. Diese Nachteile konnten jedoch meist bis zum Jahresende 2020 ausgeglichen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Braunschweig, Luisa; Seibert, Holger; Roth, Duncan ; Buhmann, Mara; Kindt, Anna-Maria ; Buch, Tanja; -
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Challenging transitions? Assessing the occupational mobility patterns of US immigrants by gender (2023)
Zitatform
Lee, Annie S., William M. Rodgers & Sébastien Breau (2023): Challenging transitions? Assessing the occupational mobility patterns of US immigrants by gender. In: International Migration, Jg. 61, H. 6, S. 155-174. DOI:10.1111/imig.13154
Abstract
"This article uses the New Immigrant Survey to assess the occupational mobility of US immigrants. Estimates from OLS and Heckman selection models show the occupational mobility of immigrants follows a U-shaped pattern: immigrants arriving in the United States see their occupational status decline before it gradually improves. However, even 9 years after coming to the United States, the occupational status of immigrants remains lower than prior to their arrival in the country. Our findings also suggest that immigrant women with higher occupational status tend to move more often to the United States than immigrant men. Conversely, immigrant women are more likely than men to experience career interruptions after migration. Finally, occupational employment growth rates (defined as the growth rate in the number of jobs for an occupation) have a positive impact on both men and women immigrants' ability to recover their occupational status, though the impact appears to be greater for immigrant women." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Berufliche Mobilität (2023)
Zitatform
Maier, Tobias (2023): Berufliche Mobilität. In: G. Zika, M. Hummel, T. Maier & M. I. Wolter (Hrsg.) (2023): Das QuBe-Projekt: Modelle, Module, Methoden, S. 94-106.
Abstract
"Das Alleinstellungsmerkmal der Qualifikations- und Berufsprojektionen ist die Bilanzierung des Arbeitsangebots mit dem -bedarf auf Berufsebene. Zu diesem Zweck muss das Arbeitsangebot nach erlerntem Beruf aus dem Bildungssystem über berufliche Mobilitätsmatrizen in ein potenzielles Arbeitsangebot für einen bestimmten Beruf umgerechnet werden. Die Wechselwahrscheinlichkeiten zwischen erlerntem und ausgeübtem Beruf werden über den Mikrozensus gewonnen und in die Zukunft fortgeschrieben. Für die Fortschreibung spielt die veränderte soziodemografische Zusammensetzung der Erwerbspersonen, aber auch die Lohnentwicklung in den Berufen eine Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Das IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar: "Great Resignation" ist kein Trend (2023)
Zitatform
Weber, Enzo & Murat Erer (2023): Das IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar: "Great Resignation" ist kein Trend. In: IAB-Forum H. 14.08.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230814.01
Abstract
"Die "Great Resignation"-Debatte legt nahe, dass Beschäftigte in der Corona-Krise vermehrt die Branche, in der sie bis dato tätig waren, gewechselt hätten. Das trifft für Deutschland nicht zu, wie das neue IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar zeigt. Mit ihm lässt sich das aktuelle Wechselgeschehen am Arbeitsmarkt künftig zeitnah abbilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Das QuBe-Projekt – was es will und was es kann (2023)
Zitatform
Zika, Gerd, Markus Hummel, Tobias Maier & Marc Ingo Wolter (2023): Das QuBe-Projekt – was es will und was es kann. In: G. Zika, M. Hummel, T. Maier & M. I. Wolter (Hrsg.) (2023): Das QuBe-Projekt: Modelle, Module, Methoden, S. 16-32.
Abstract
"Unter Federführung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie unter Mitwirkung der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS) werden im Rahmen des QuBe-Projekts in einem regelmäßigen zweijährigen Rhythmus langfristige „Qualifikations- und Berufsprojektionen“ erstellt. Hinzu kommt im Rahmen von Szenarien-Analysen eine Vielzahl von Publikationen zu unterschiedlichsten Fragestellungen, wie beispielsweise den Folgen der Digitalisierung, eines veränderten Mobilitätsverhaltens, der Neuausrichtung der Wohnungsbau- und Klimapolitik sowie zuletzt den Folgen des Ukraine-Kriegs für Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Die stetige Weiterentwicklung des Modellinstrumentariums und seiner Module ist mittlerweile an einem Punkt angekommen, wo es notwendig wird, die jeweiligen Modellierungen in komprimierter Form darzulegen. Dem trägt dieser Sammelband nun Rechnung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Das QuBe-Projekt: Modelle, Module, Methoden (2023)
Zitatform
Zika, Gerd, Markus Hummel, Tobias Maier & Marc Ingo Wolter (Hrsg.) (2023): Das QuBe-Projekt: Modelle, Module, Methoden. (IAB-Bibliothek 374), Bielefeld: wbv, 226 S. DOI:10.3278/9783763973712
Abstract
"Seit 2007 wird im Projekt QuBe über die zukünftige Entwicklung des Arbeitsmarkts und deren Folgen geforscht. Der Reader stellt die Annahmen, Daten und die Basis der Projektionen vor, die im Projekt QuBe genutzt werden. Projektionen über die Entwicklung des Arbeitsmarkts ergeben sich aus der Beobachtung von Vergangenen und dem, was gegenwärtig als richtungsweisend gilt. Die theoretischen und empirischen Grundlagen sind wichtig, um Projektionen als reine Rechenmodelle richtig zu verstehen und angemessen zu interpretieren. Seit der Erstveröffentlichung werden die QuBe-Projektionen in einem regelmäßigen zweijährigen Rhythmus erneuert. Federführend sind das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) unter Mitwirkung der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Regional Structural Change and the Effects of Job Loss (2022)
Zitatform
Arntz, Melanie, Boris Ivanov & Laura Pohlan (2022): Regional Structural Change and the Effects of Job Loss. (IAB-Discussion Paper 17/2022), Nürnberg, 61 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2217
Abstract
"In vielen Ländern sind routine-intensive Berufe rückläufig, aber wie wirkt sich dies auf die individuelle Karriere aus, wenn der Rückgang dieser Berufe im lokalen Arbeitsmarkt besonders stark ausfällt? Diese Studie zeigt basierend auf administrativen Daten aus Deutschland und einem mit Matching kombinierten Differenz-von-Differenzen-Ansatz, dass die individuellen Kosten eines Arbeitsplatzverlustes stark von der Tätigkeitsorientierung des regionalen Strukturwandels abhängen. Personen aus manuellen routine-intensiven Berufen haben nach einer Entlassung wesentlich höhere und lang anhaltende Beschäftigungs- und Lohnverluste in Regionen, in denen der Rückgang dieser Berufe am stärksten ausgeprägt ist. Regionale und berufliche Mobilität dienen teilweise als Anpassungsmechanismen, sie sind jedoch mit hohen Kosten verbunden, da diese Wechsel auch Verluste bei unternehmensspezifischen Lohnaufschlägen mit sich bringen. Beschäftigte, die nicht entlassen werden, bleiben hingegen weitgehend vom Strukturwandel verschont." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Can labour mobility reduce imbalances in the euro area? (2022)
Berger, Johannes; Strohner, Ludwig;Zitatform
Berger, Johannes & Ludwig Strohner (2022): Can labour mobility reduce imbalances in the euro area? (Research paper / EcoAustria - Institut für Wirtschaftsforschung 20), Wien, 25 S.
Abstract
"Labour market developments in the Euro area diverged significantly since 2008. Economic literature frequently refers to labour mobility as pillar for the functioning of currency areas. Applying the CGE model PuMA, we quantitatively analyse to what extent labour mobility can contribute to reducing imbalances within the Euro area. Our results indicate that it can temporarily reduce unemployment and increase wages in periphery countries at the cost of somewhat higher unemployment in receiving countries. Overall, economic outcomes improve slightly. Although labour mobility has a positive effect on labour market imbalances, it cannot be seen as substitute for structural reforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Labor Market Fluidity and Human Capital Accumulation (2022)
Engbom, Niklas;Zitatform
Engbom, Niklas (2022): Labor Market Fluidity and Human Capital Accumulation. (NBER working paper 29698), Cambridge, Mass, 70 S. DOI:10.3386/w29698
Abstract
"Using panel data from 23 OECD countries, I document that wages grow more over the life-cycle in countries where job-to-job mobility is more common. A life-cycle theory of job shopping and accumulation of skills on the job highlights that a more fluid labor market allows workers to faster relocate to jobs where they can better use their skills, incentivizing accumulation of skills. Lower labor market fluidity reduces life-cycle wage growth by 20 percent and aggregate labor productivity by nine percent across the OECD relative to the US. I derive a set of testable predictions for training and confront them with comparable cross-country training data, finding support for the theory." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Changes of profession, employer and work tasks in later working life: an empirical overview of staying and leaving (2022)
Zitatform
Garthe, Nina & Hans Martin Hasselhorn (2022): Changes of profession, employer and work tasks in later working life: an empirical overview of staying and leaving. In: Ageing & Society, Jg. 42, H. 10, S. 2393-2413. DOI:10.1017/S0144686X21000088
Abstract
"Occupational change encompasses change of profession, employer and work tasks. This study gives an overview on occupational change in later working life and provides empirical evidence on voluntary, involuntary and desired occupational changes in the older workforce in Germany. The analyses were based on longitudinal data from 2,835 participants of the German lidA Cohort Study, a representative study of employees born in 1959 or 1965. Multinomial logistic regression analyses were performed in order to characterise the change groups in their previous job situation. The findings indicate that occupational change among older workers is frequent. In four years, 13.4 per cent changed employer, 10.5 per cent profession and 45.1 per cent work tasks. In addition, the desire for change often remains unfulfilled: the share of older workers who wanted to but did not change was 17.6 per cent for profession, 13.2 per cent for employer and 8.9 per cent for work tasks. The change groups investigated differ in terms of their socio-demographic background, health and job factors such as seniority and leadership quality. In times of ageing populations, the potential of occupational change among older workers requires more consideration in society, policy and research. Special attention should also be paid to the group of workers who would have liked to change but feel that they cannot leave." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Berufliche Mobilität von Beschäftigten (2022)
Hartmann, Michael;Zitatform
Hartmann, Michael (2022): Berufliche Mobilität von Beschäftigten. (Grundlagen: Methodenbericht / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 51 S.
Abstract
"Der Beruf ist eine zentrale Dimension bei der Beschreibung von Arbeitsmärkten. Beruflich differenzierte Statistiken zum Arbeitsmarkt liefern wichtige Informationen für die Berufswahl, die berufliche Weiterentwicklung bzw. Neuorientierung, die Ausrichtung von Qualifizierungsmaßnahmen und die Analyse von Arbeitskräfteengpässen. Die Statistik der BA hat in den letzten Jahren ihre statistische Berichterstattung über Berufe sukzessive ausgebaut und erweitert sie mit diesem Methodenbericht um Statistiken zur beruflichen Mobilität von Beschäftigten. Berufliche Mobilität wird in der Beschäftigungsstatistik beim Wechsel einer Beschäftigung über einen Vergleich des Berufs im neuen mit dem Beruf im vorangegangenen Beschäftigungsverhältnis festgestellt. Die so gewonnenen Mobilitätsdaten bieten zahlreiche Analysemöglichkeiten, die in dem Methodenbericht im Einzelnen dargestellt werden. Die Auswertungen können etwa auf Beschäftigungswechsel von sozialversicherungspflichtig oder geringfügig Beschäftigten oder auf Beschäftigungsaufnahmen nach einem Ausbildungsverhältnis eingeschränkt werden. Je nach Fragestellung kann die berufliche Mobilität aus einer Verbleibs- und Rekrutierungsperspektive oder im Stock-Flow-Zusammenhang betrachtet werden. Damit können Antworten auf zahlreiche Fragen gegeben werden, etwa: Wie viele Beschäftigte wechseln bei einer Beschäftigungsaufnahme ihren Beruf? In welchem Umfang werden neue Beschäftigte aus dem gleichen oder aus anderen Berufen rekrutiert? Welche Berufe gewinnen oder verlieren über berufliche Mobilitätsprozesse Beschäftigte?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Vom Helfer zur Fachkraft durch betriebliche Weiterbildung?: Berufliche Aufstiege und Lohnveränderungen von an- und ungelernten Beschäftigten in regulierten und unregulierten internen Arbeitsmärkten (2022)
Zitatform
Wotschack, Philip & Claire Samtleben (2022): Vom Helfer zur Fachkraft durch betriebliche Weiterbildung? Berufliche Aufstiege und Lohnveränderungen von an- und ungelernten Beschäftigten in regulierten und unregulierten internen Arbeitsmärkten. In: Soziale Welt, Jg. 73, H. 2, S. 309-352. DOI:10.5771/0038-6073-2022-2-309
Abstract
"Ein erheblicher Teil der an- und ungelernten Beschäftigten in Deutschland übt Fachkrafttätigkeiten aus, für die eigentlich ein formaler Berufsabschluss erforderlich ist. Der vorliegende Artikel untersucht vor diesem Hintergrund die Rolle von non-formalen betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten für berufliche Aufstiege von An- und Ungelernten im internen Arbeitsmarkt. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Rolle regulierender Strukturen. Ausgehend von der Humankapital- und Filtertheorie sowie dem Labor-Queue-Modell werden Hypothesen zum Einfluss betrieblicher Weiterbildungsaktivitäten auf berufliche Statusveränderungen und Lohnzuwächse von vollzeitbeschäftigten An- und Ungelernten formuliert und mit Linked-Employer-Employee Daten (LIAB) für den Zeitraum von 2005 bis 2010 getestet. Unterschiede der Regulierung des internen Arbeits-marktes werden bezüglich tariflicher Standards, einer formalisierten Personalarbeit oder Interessenvertretungsstrukturen untersucht. Darüber hinaus wird die Rolle von Betriebswechseln berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen einen positiven Zusammenhang von regelmäßigen betrieblichen Weiterbildungsinvestitionen und beruflichen Statusverbesserungen für An- und Ungelernte, die im Untersuchungszeitraum nicht den Betrieb gewechselt haben („Stayer“). Dieser ist stärker in regulierten internen Arbeitsmärkten ausgeprägt und geht dort auch eher mit einer höheren Lohnentwicklung einher. Bei einer hohen Weiterbildungsquote von An- und Ungelernten sinken hingegen die Chancen, zur Fachkraft aufzusteigen. Damit ist der berufliche Aufstieg für An- und Ungelernte in den Betrieben erschwert, die in der Weiterbildung dieser Gruppe besonders aktiv sind. Berufliche Statusverbesserungenlassen sich unter diesen Bedingungen eher im Rahmen von Betriebswechseln(„Mover“) realisieren. Insgesamt verweist die Untersuchung auf die Wichtigkeit regulierender Strukturen des internen Arbeitsmarktes für den beruflichen Aufstieg von An- und Ungelernten im Rahmen betrieblicher Weiterbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Nomos)
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Appendix zum Manuskript -
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Brain Drain or Brain Circulation? Economic and Non-Economic Factors Driving the International Migration of German Citizens (2021)
Zitatform
Ette, Andreas & Nils Witte (2021): Brain Drain or Brain Circulation? Economic and Non-Economic Factors Driving the International Migration of German Citizens. In: M. Erlinghagen, A. Ette, N. F. Schneider & N. Witte (Hrsg.) (2021): ¬The¬ Global Lives of German Migrants, S. 65-83. DOI:10.1007/978-3-030-67498-4_4
Abstract
"International movements by people from economically highly developed welfare states are a puzzle for the classic canon of migration theories, which generally focus on flows from less to more developed regions. Based on a simple theoretical framework linking largely disparate literatures on international and internal migration as well as the field of global work experience, this chapter provides an analysis of the emigration and remigration decisions of German citizens. Whereas the five theoretical dimensions-expected financial returns, job satisfaction, social capital, mobility capital, and employment in transnational professions-already explain much of the variance in the emigration decisions, the theoretical and empirical understanding of remigration decision-making processes remains a challenge. Contributing to recent debates about a brain drain from economically highly developed countries, this chapter provides evidence that the international migration of German citizens is best understood as brain circulation. Temporary migration dominates these international movements and emigrants are similar to remigrants along many theoretical dimensions. Although some indications for a potential loss of human capital caused by international migration do exist, they remain insignificant in light of Germany’s overall volume of international migration. Political debates about flows of people from highly developed countries should focus less on potential losses of human capital for national economies and more on the economic and non-economic returns international migration offers for individual life courses." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))
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Who moves from fixed-term to open-ended contracts? Youth employment transitions in a segmented labour market (2021)
Zitatform
Kiersztyn, Anna (2021): Who moves from fixed-term to open-ended contracts? Youth employment transitions in a segmented labour market. In: Acta sociologica, Jg. 64, H. 2, S. 198-214. DOI:10.1177/0001699320920910
Abstract
"This article explores the career effects of fixed-term employment among Polish youth, taking into account specific legal and institutional arrangements affecting both the incidence of temporary jobs and the chances of moving into more stable employment contracts. The aim of the analysis is twofold. First, it seeks to assess whether temporary contracts serve as a stepping-stone to stable employment or a trap leading to fragmented careers consisting of recurrent short-term jobs. Second, it identifies the factors which increase the chances of successful labour market integration. Both issues are addressed through a quantitative analysis of retrospective career data for a cohort of respondents aged 21-30 from two waves of the Polish Panel Survey (POLPAN), 2008 and 2013. Results suggest that temporary employment is not restricted to entry-level jobs and acts as a trap rather than a stepping-stone. In addition, the opportunities for moving from fixed-term to open-ended contracts appear to have deteriorated over the years. However, gaining early on-the-job experience, especially in occupations involving highly complex tasks, may improve the chances of attaining job stability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Berufliches Crossover zwischen ökonomischer und soziokultureller Fachwelt: Eine biografieanalytische Untersuchung (2021)
König, Franziska;Zitatform
König, Franziska (2021): Berufliches Crossover zwischen ökonomischer und soziokultureller Fachwelt. Eine biografieanalytische Untersuchung. (Qualitative Fall- und Prozessanalysen 23), Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 224 S.
Abstract
"Der Wechsel in eine andere berufliche Fachwelt stellt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor neue Aufgaben und Herausforderungen. Welche individuellen Voraussetzungen müssen erfüllt und welche institutionellen Rahmenbedingungen sollten gegeben sein, damit ein erfolgreiches berufliches Crossover gelingt? Die Studie zeigt, dass das Crossover zwischen den Fachwelten ein gesamtbiografischer Prozess ist, der sich in den Biografien der Befragten nicht erst im Berufsleben abzeichnet. Erfolgreiche Fachweltwechsel werden von den hybriden Kompetenzen des Einzelnen bedingt und nur selten durch institutionelle und soziale Unterstützungsangebote begleitet." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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On the way to becoming a society of downward mobility?: Intergenerational occupational mobility in seven West German birth cohorts (1944–1978) (2021)
Zitatform
Nennstiel, Richard (2021): On the way to becoming a society of downward mobility? Intergenerational occupational mobility in seven West German birth cohorts (1944–1978). In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 73, S. 1-11. DOI:10.1016/j.rssm.2021.100609
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Occupational mobility in Europe during the crisis: Did the social elevator break? (2021)
Zitatform
Pohlig, Matthias (2021): Occupational mobility in Europe during the crisis. Did the social elevator break? In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 72, S. 1-16. DOI:10.1016/j.rssm.2020.100549
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Career Complexity No Longer on the Rise: Comparing Early-and Mid-Career Complexity Across the 1930s thru 1980s Birth Cohortsin Sweden (2021)
Zitatform
Westerman, Johan, Dirk Witteveen, Erik Bihagen & Roujman Shahbazian (2021): Career Complexity No Longer on the Rise. Comparing Early-and Mid-Career Complexity Across the 1930s thru 1980s Birth Cohortsin Sweden. (SocArXiv papers), 43 S. DOI:10.31235/osf.io/md4t3
Abstract
"There is a wide-spread idea that contemporary careers continue to become ever more complex. Pioneering research of full-career complexity has shown that work lives have indeed become more complex, yet at modest increasing pace. This paper examines whether career complexity continues to increase using Swedish registry data across an exceptionally long time period, including younger cohorts than in previous research: up to those born in 1983. The full early-and mid-careers of selected birth cohorts cover several macroeconomic booms and downturns, a long period of upskilling of the Swedish labor force, as well as the convergence of working hours of women and men. The following conclusions are drawn using state-of-the-art methods of measuring career complexity. For early-careers, an increasing complexity trend is evident between the 1950s and 1960s birth cohorts, yet complexity fluctuates around a stable trend for the 1970s birth cohorts and onward. For mid-careers, which are considerably more stable on average, complexity has decreased among women born between the 1930s and the early-1950s. However, the opposite trend holds true for men, resulting in gender convergence of complexity. We observe a standstill of the mid-career complexity trend across both genders, followed by a modest decline for the last observed cohorts. Subsequent analyses point to educational expansion as an important driver of the initial increase of early-career complexity. Taken together, our analysis affirms an initial shift to more career complexity in the 20thcentury, yet we find no unidirectional trend toward more career complexity over the last decades." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Affluent Lives Beyond the Border? Individual Wage Change Through Migration (2021)
Zitatform
Witte, Nils & Jean Guedes Auditor (2021): Affluent Lives Beyond the Border? Individual Wage Change Through Migration. In: M. Erlinghagen, A. Ette, N. F. Schneider & N. Witte (Hrsg.) (2021): ¬The¬ Global Lives of German Migrants, S. 121-138. DOI:10.1007/978-3-030-67498-4_7
Abstract
"This chapter investigates individual wage changes of German emigrants. The analytical strategy is twofold. First, we compare hourly wage changes among emigrants with wage changes among stayers. We estimate the Difference-in-Difference of mean net hourly wages between stayers and emigrants over time and account for the positive selection of emigrants on observable characteristics through entropy balancing. Second, we explore the heterogeneity of wage changes among emigrants. To that end, we calculate linear regressions on the log net hourly wage change through migration. The first analysis suggests substantial wage increases of 8 euros through migration. The second analysis provides evidence that characteristics of employment and of destination countries account for differences in the wage change among emigrants. Among individual characteristics, only age is negatively correlated, while education and gender do not account for differences. Our analysis rely on the first wave of the German Emigration and Remigration Panel Study. The German Socio-Economic Panel Study yields our reference population of stayers." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))
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Struktureller und sozio-demographischer Wandel der Arbeitswelt und Änderung der beruflichen Mobilität in Deutschland 1980-2010 (2020)
Zitatform
Bödeker, Wolfgang & Susanne Moebus (2020): Struktureller und sozio-demographischer Wandel der Arbeitswelt und Änderung der beruflichen Mobilität in Deutschland 1980-2010. Essen, 19 S.
Abstract
"Der Wandel der Arbeitswelt und die Entwicklung der beruflichen Mobilität ist unter gesundheits- und präventionspolitischen Gesichtspunkten wegen einer möglichen Emergenz neuer Belastungsarten und der Einwanderung von Personen in belastungsintensive Berufe von Bedeutung. Bislang fehlt allerdings eine gemeinsame Analyse dieser Einflüsse. Ziel dieses Beitrags ist es, den demographischen und strukturellen Wandel der Arbeitswelt sowie die Änderung der beruflichen Mobilität anhand ausgewählter Indikatoren zu beschreiben. Wir fokussieren dabei auf sozio-demographische Kennzahlen und analysieren die Mobilität interbetrieblich (Wechsel der Arbeitgeber), interberuflich (Wechsel in andere Berufe), intersektoral (Wechsel in andere Branche) sowie interregional (Wechsel in ein anderes Bundesland). Datengrundlage ist die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Bei dem sogenannten Regionalfile handelt sich um eine ca. 2 % Stichprobe aus der Grundgesamtheit der integrierten Erwerbsbiographien. Für den Zeitraum 1980 bis 2010 verdeutlichen die Auswertungen einen durchgreifenden sozio-demographischen und strukturellen Wandel der Arbeitswelt. Während sich in der Mehrzahl der Wirtschaftsgruppen eine Abnahme der Beschäftigung zeigt, gewinnen die ohnehin schon beschäftigungsstarken Branchen wie das Kredit- und Versicherungsgewerbe und die Erziehungs-, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen weiter an Bedeutung. Es zeigt sich eine bedeutende Zunahme des Anteils der Frauen, der Teilzeittätigkeit, sowie eine Alterung und Qualifizierung in nahezu allen Wirtschaftsgruppen. Dabei erfasst der Wandel die Wirtschaftsgruppen und besonders die Berufe unterschiedlich stark. Gleichzeitig kann auch 2010 von typischen Frauenberufen mit Beschäftigungsanteilen von über 95 % gesprochen werden, etwa bei KindergärtnerInnen und SprechstundenhelferInnen. Die berufliche Mobilität hat im Hinblick auf alle betrachteten Mobilitätskennziffern zugenommen. Während sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Jahr 1990 rechnerisch in 28 verschiedenen Betrieben arbeiteten (pro 100 Beschäftigungsjahre), waren es 2010 bereits 34. Die Änderungen fallen im Zeitraum 1990 bis 2000 größer aus als von 2000 zu 2010. Altersadjustiert bleibt eine kontinuierliche Zunahme der Betriebs-, Berufs und Branchenwechsel erhalten, während bei der räumlichen Mobilität über Bundesländer kein Trend beobachtet werden kann. Bei allen Kennziffern ist die berufliche Mobilität bei Jüngeren besonders ausgeprägt. Berufsspezifisch finden sich besonders auffällige Änderungen für Frauen mit Schweißer-, Post-, Verkehrs- und Industrieberufe; für Männer bei Kassierern und Friseuren. Diese Berufe sind dadurch gekennzeichnet, dass das Risiko für Betriebswechsel im Jahr 2010 im Vergleich zu 1990 um mindestens 30 % erhöht war. Die erzielten Ergebnisse können durch die Datenbasis beeinflusst sein. Z.B. sind geringfügig Beschäftigte erst seit 1999 in das gesetzliche Meldesystem eingeschlossen. Zudem ist eine Analyse der Ursachen der beruflichen Mobilität - etwa eine erhöhte Wechselbereitschaft oder erzwungene Wechsel - aufgrund der Datengrundlage nicht möglich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Occupational concentration and outcomes for displaced workers (2020)
Zitatform
Kosteas, Vasilios D. (2020): Occupational concentration and outcomes for displaced workers. In: Papers in Regional Science, Jg. 99, H. 4, S. 977-997. DOI:10.1111/pirs.12507
Abstract
"Displaced workers who end up changing occupations tend to suffer larger wage losses than those who do not. This paper examines the effect of the occupational concentration of employment in the local labour market (LLM) on the likelihood of being employed and (conditional on employment) having changed occupations for displaced workers. I find that workers who do not possess a postsecondary degree are less likely to be employed or to have changed occupations in more occupationally concentrated labour markets. By contrast occupational concentration does not affect these outcomes for more educated workers. These findings are consistent with a pattern where less educated workers focus job searches within their current LLM." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Grass roots of occupational change: Understanding mobility in vocational careers (2020)
Zitatform
Medici, Guri, Cécile Tschopp, Gudela Grote & Andreas Hirschi (2020): Grass roots of occupational change: Understanding mobility in vocational careers. In: Journal of vocational behavior, Jg. 122. DOI:10.1016/j.jvb.2020.103480
Abstract
"Most prior research on career mobility has focused on people changing jobs and organizations. We know little about processes involved in individuals changing occupations, although these changes cause high individual, organizational, and public costs. Moreover, occupations are increasingly acknowledged as important anchors in times of more boundaryless careers. The current study investigates the impact of early satisfaction with the trained occupation (VET satisfaction) on occupational change by analyzing 10-year longitudinal panel data gathered in Switzerland (N = 905). Results from regression analyses showed that VET satisfaction predicted occupational change up to ten years after graduation. VET satisfaction in turn was affected by work characteristics experienced during VET, and VET satisfaction mediated the relationship between work characteristics during VET and occupational change. Using a subsample (N = 464) for which data were available on jobs taken up after graduation, we showed that VET satisfaction explained occupational change over and above work satisfaction in jobs held after graduation, highlighting the formative role of early experience during VET. Our findings inform both theory and practice. To fully comprehend occupational change, established turnover models also need to reflect on early formative vocational experiences. Firms should pay attention to favorable work characteristics already during VET and adjust adverse conditions to reduce undesired occupational mobility." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2021 Elsevier) ((en))
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Changes in occupational tasks and their association with individual wages and occupational mobility (2019)
Zitatform
Fedorets, Alexandra (2019): Changes in occupational tasks and their association with individual wages and occupational mobility. In: German economic review, Jg. 20, H. 4, S. e295-e328. DOI:10.1111/geer.12166
Abstract
"This study provides novel evidence on the relevance of task content changes between and within occupations to wage dynamics of occupational changers and stayers. I use individual-level, cross-sectional data featuring tasks performed on the job to compute a measure of proximity of job contents. Then, I merge this measure to a large-scale panel survey to show that occupational changers experience a wage growth that is declining when the accompanying alterations in task contents are big. For occupational stayers, alterations in task contents generate a positive wage component, beyond tenure effect. However, the results are not robust with respect to the choice of proximity measure and over time." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Das Phänomen der zweiten Karriere: Muster, Motivationen und Konsequenzen für Betroffene und Karriereplanung (2019)
Hillebrecht, Steffen;Zitatform
Hillebrecht, Steffen (2019): Das Phänomen der zweiten Karriere. Muster, Motivationen und Konsequenzen für Betroffene und Karriereplanung. (Personal und Organisation 33), Berlin: LIT, 212 S.
Abstract
"Zweite Karrieren sind ein ebenso schillerndes wie hybrides Phänomen, das in den Medien immer wieder diskutiert wird. Prominente und weniger prominente Personen zeigen wie sie aus ungeliebten Tätigkeiten, Sinnkrisen oder auch Arbeitslosigkeit mittels einer neuen Arbeit in einem völlig neuen Kontext heraus neue Lebenskraft und Erfolge fanden. Die Gesellschaft kann von beruflichen Umsteigern profitieren, weil sich z.B. soziale oder pädagogische Aufgaben mit lebenserfahrenen Personen besetzen oder ungeklärte Unternehmensnachfolgen lösen lassen. Damit profitieren alle Beteiligten.
Das Werk stellt grundsätzliche Karrierewege dar und untersucht verschiedene Muster einer zweiten Karriere sowie deren Erfolgsfaktoren. Konkrete Beispiele illustrieren die Analyse." (Verlagsangaben, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Handbuch Karriere und Laufbahnmanagement (2019)
Zitatform
Kauffeld, Simone & Daniel Spurk (Hrsg.) (2019): Handbuch Karriere und Laufbahnmanagement. (Springer Reference Psychologie), Berlin: Springer London, 1069 S. DOI:10.1007/978-3-662-48750-1
Abstract
"Dieses Handbuch bietet einen interdisziplinären Einblick in verschiedene Forschungs- und Anwendungsfelder des Laufbahnmanagements sowie der Karriereplanung. Die thematische Bandbreite der einzelnen Beiträge reicht von der Berufswahl über die Laufbahnentwicklung, Laufbahnphasen, Laufbahnerfolg, Laufbahnberatung, Karriereentwicklung in Organisationen bis hin zu Austritt aus dem Erwerbsleben, Karriere-Coaching und weiteren Themen. Jedes Thema wird einheitlich gegliedert vorgestellt: Auf ein verständliches Fallbeispiel folgen Hinweise zur aktuellen Relevanz des Themas, ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand sowie ein Fazit für die Praxis." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Occupational mobility for whom?: Education, cohorts, the life course and occupational gender composition, 1970-2010 (2019)
Pearlman, Jessica;Zitatform
Pearlman, Jessica (2019): Occupational mobility for whom? Education, cohorts, the life course and occupational gender composition, 1970-2010. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 59, H. February, S. 81-93. DOI:10.1016/j.rssm.2018.11.009
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Literaturhinweis
Long-term effects of different labour careers (2019)
Pettinicchi, Yuri; Börsch-Supan, Axel;Zitatform
Pettinicchi, Yuri & Axel Börsch-Supan (2019): Long-term effects of different labour careers. In: A. Börsch-Supan, J. Bristle, K. Andersen-Ranberg, A. Brugiavini, F. Jusot, H. Litwin & G. Weber (Hrsg.) (2019): Health and socio-economic status over the life course : First results from SHARE Waves 6 and 7, S. 109-117. DOI:10.1515/9783110617245-011
Abstract
"This chapter computes the share of active labour market participation during an individual's life course. We also count the number of job spells to distinguish workers with dynamic careers, that is, workers who changed several jobs over a lifetime. On the one hand, jobs changes may imply income improvements attributable to promotion or better matching. On the other hand, a large number of job changes may also be attributable to many exits from and re-entries into the labour market that are likely to reduce income growth over the life cycle. We identify four categories of labour careers: always active individuals with one job spell, always active individuals with several job spells, seldom active individuals with one job spell and seldom active individuals with several job spells." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Häufigkeit und Struktur von Berufswechseln in Deutschland (2019)
Zitatform
Roth, Duncan (2019): Häufigkeit und Struktur von Berufswechseln in Deutschland. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 48, H. 2, S. 26-30., 2019-02-11.
Abstract
"Für einen beträchtlichen Anteil der Beschäftigten in Deutschland geht ein Wechsel in einen anderen Betrieb auch mit einer beruflichen Veränderung einher. Dieser Beitrag vergleicht zunächst das Ausmaß der Mobilität in den einzelnen Berufen und beschreibt anschließend, zwischen welchen Berufen besonders häufig gewechselt wird. Kenntnisse über die Vernetzungen zwischen Berufen können eine erste Orientierung im Rahmen der Berufs- und Weiterbildungsberatung geben." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Agreement of self-reported and administrative data on employment histories in a German cohort study: A sequence analysis (2019)
Wahrendorf, Morten ; Marr, Anja; Arendt, Marina; Antoni, Manfred ; Moebus, Susanne ; Behrens, Thomas ; Lunau, Thorsten ; Dragano, Nico ; Jöckel, Karl-Heinz; Brüning, Thomas; Pesch, Beate;Zitatform
Wahrendorf, Morten, Anja Marr, Manfred Antoni, Beate Pesch, Karl-Heinz Jöckel, Thorsten Lunau, Susanne Moebus, Marina Arendt, Thomas Brüning, Thomas Behrens & Nico Dragano (2019): Agreement of self-reported and administrative data on employment histories in a German cohort study: A sequence analysis. In: European Journal of Population, Jg. 35, H. 2, S. 329-346., 2018-02-23. DOI:10.1007/s10680-018-9476-2
Abstract
"Collecting life course data is increasingly common in social and epidemiological research, either through record linkage of administrative data or by collecting retrospective interview data. This paper uses data on employment histories collected through both strategies, compares the attained samples, and investigates levels of agreements of individual histories. We use data from the German Heinz Nixdorf Recall Study with information on employment histories collected retrospectively from 2011 until 2014 (N?=?3059). Administrative data from the German Institute for Employment Research (IAB) were linked to the survey data. After comparing respondents who provide self-reported histories with the subsample of the ones for which administrative data were available, we investigate the agreement of individual employment histories from the two sources (between 1975 and 2010) using sequence analyses. Almost all participants provided survey data on employment histories (97% of the sample), linkage consent was given by 93%, and administrative data were available for 63% of the participants. People with survey data were more likely to be female, to have a higher education, and to work self-employed and in the tertiary sector. The agreement of individual employment histories is high and similar across time, with a median level of agreement of 89%. Slightly lower values exist for women and people working in the tertiary sector, both having more complex histories. No differences exist for health-related factors. In conclusion, it is likely that missing consent and failed record linkage lead to sample differences; yet, both strategies provide comparable and reliable life course data." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktsoziologie: Probleme, Theorien, empirische Befunde (2018)
Zitatform
Abraham, Martin & Thomas Hinz (Hrsg.) (2018): Arbeitsmarktsoziologie. Probleme, Theorien, empirische Befunde. Wiesbaden: Springer VS, 534 S. DOI:10.1007/978-3-658-02256-3
Abstract
"Die Arbeitsmarktsoziologie beschäftigt sich mit den sozialen Determinanten bei der Erklärung von Arbeitsmarktprozessen. Dies beinhaltet u. a. den Zusammenhang zwischen Bildung und der Positionierung auf dem Arbeitsmarkt, die Risiken von Arbeitslosigkeit, die Rolle der Familie für Erwerbsentscheidungen und die Wirkung institutioneller Regelungen. Aus soziologischer Perspektive wird beleuchtet, welche Arbeitsmarktprozesse die Entstehung, die Dauerhaftigkeit und die Veränderung sozialer Ungleichheit bedingen. Der Arbeitsmarkt prägt moderne Gesellschaften maßgeblich: das System sozialer Sicherung sowie die individuellen Lebensverhältnisse hängen vom Zugang zur Erwerbsarbeit ab." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wie wird man eigentlich ein Marktteilnehmer?: Qualitative Studien zur Gründung und Einbettung von Marktakteuren (2018)
Bernhard, Stefan;Zitatform
Bernhard, Stefan (2018): Wie wird man eigentlich ein Marktteilnehmer? Qualitative Studien zur Gründung und Einbettung von Marktakteuren. (IAB-Discussion Paper 23/2018), Nürnberg, 22 S.
Abstract
"In diesem Beitrag wird ein marktsoziologisches Forschungsprogramm vorgestellt, das in insgesamt acht Einzelveröffentlichungen erschienen ist. Das Forschungsprogramm wendet sich den Fragen zu, wie Marktakteure entstehen und sich in Märkte einordnen. Die zentrale These der Beiträge lautet, dass die Entstehung und Einbettung von Marktakteuren eine Doppelbewegung von Anschluss und Abgrenzung darstellt, die in Richtung des Marktes sowie in Richtung der Laufbahnen der Akteure (hier: ihrer Biografien) hin vollzogen wird. Diese These wird theoretisch aus den Arbeiten Harrison C. Whites abgeleitet und empirisch anhand der Förderung von Solo-Selbständigkeiten innerhalb der Arbeits- und Sozialverwaltung exemplifiziert. Die theoretisch entwickelte Herangehensweise erfordert nicht zuletzt die Bearbeitung method(olog)ischer Fragen zum Verständnis von narrativen Interviews sowie zur qualitativen Erhebung und Analyse von Netzwerkdaten. Insgesamt werden in den Beiträgen die Deutungsprozesse von neuen Marktakteuren in den Mittelpunkt gerückt und damit ein Beitrag zum Verständnis von Markteintrittsprozessen geleistet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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