Berufliche Mobilität
Eine Tätigkeit, die mehr Spaß verspricht, ein höheres Gehalt oder bessere Entwicklungsperspektiven: Es gibt viele Gründe, nicht länger im erlernten oder ausgeübten Beruf tätig zu sein. Nicht immer sind sie jedoch so erfreulich: Auslöser kann auch eine Entlassung sein.
Dieses Themendossier bietet Literaturhinweise zur beruflichen Mobilitätsforschung in Deutschland und in anderen Ländern. Sie erschließt theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse - beispielsweise zu den Fragen: Sind Berufswechsel lohnend? Für wen sind sie mit besonderen Risiken verbunden? Wie gut lassen sich bei einem beruflichen Neustart die bisher erworbenen Qualifikationen verwerten?
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Berufliche Mobilität in Deutschland
- Institutionelle und sozioökonomische Determinanten beruflicher Mobilität
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- Berufliche Mobilität bei besonderen Personengruppen
- Berufliche Mobilität und Qualifikation
- Berufliche Mobilität und Einkommen
- Berufliche Mobilität und Auf-/Abstiegsprozesse
- Berufliche Mobilitätsverläufe
- Berufliche Mobilität in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Beyond Human Capital: Mobility intentions, IT skills, and the Early Gender Wage Gap (2025)
Zitatform
Barigozzi, Francesca, Natalia Montinari, Giovanni Righetto & Alessandro Tampieri (2025): Beyond Human Capital: Mobility intentions, IT skills, and the Early Gender Wage Gap. (Quaderni - working paper DSE / Alma Mater Studiorum - Università di Bologna, Department of Economics 1212), Bologna, 34 S.
Abstract
"In most countries, women systematically outperform men in academic achievement across fields of study. Yet within a year of graduation, they earn less, face lower employment rates, and are more likely to work part-time. If human capital were the sole determinant of pay, this pattern would be difficult to reconcile. We address this puzzle by extending the statistical discrimination framework 'a la Phelps (1972) to include not only human capital but also additional components of productivity, such as IT skills and mobility intentions -the willingness to travel or relocate for work -which might capture candidates' technological proficiency and adaptability. Using rich microdata from the AlmaLaurea survey of master's graduates from the University of Bologna (2015–2022), we show that while human capital alone predicts no gender wage gap in favor of men, combining it with mobility intentions reproduces the early wage disadvantage observed for women in Economics and Engineering. We further show that IT skills -an observable CV trait constructed from multiple IT-skill items- reduce the residual gender wage gap, especially in Engineering. Our findings highlight the importance of complementing human capital with field-specific preference and skill traits to explain-and potentially address-early gender wage gaps." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und der zurückgelegten räumlichen Distanz am Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder ein Studium (2025)
Behringer, Tom;Zitatform
Behringer, Tom (2025): Der Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und der zurückgelegten räumlichen Distanz am Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder ein Studium. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 54, H. 3, S. 322-341. DOI:10.1515/zfsoz-2025-2022
Abstract
"Mehrere Studien konstatieren einen Einfluss der sozialen Herkunft auf die räumliche Distanz, die junge Erwachsene am Übergang von der Schule in ein Studium zurücklegen. Dieser Beitrag untersucht, inwiefern die soziale Herkunft auch mit der zurückgelegten räumlichen Distanz am Übergang von der Schule in eine Ausbildung zusammenhängt. Darüber hinaus wird analysiert, inwiefern sich der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und zurückgelegter räumlicher Distanz danach unterscheidet, ob eine Ausbildung, ein Fachhochschulstudium oder ein Universitätsstudium aufgenommen wird, da diese Differenzierung bislang ebenfalls wenig berücksichtigt wurde. Zur Bearbeitung der beiden Forschungsbedarfe werden erstmals im Forschungsfeld die längsschnittlichen Daten der Startkohorten 3 und 4 des nationalen Bildungspanels (NEPS) verwendet und mit diesen multiple lineare Regressionsmodelle berechnet. Als zentrales Ergebnis zeigt sich, dass junge Erwachsene bei allen drei Arten von Übergängen gleichermaßen durch ein akademisches Elternhaus statt eines nicht-akademischen Elternhauses im Durchschnitt eine etwas größere räumliche Distanz zurücklegen. Dies weist angesichts der festgestellten Bedeutung von räumlicher Mobilität im Bildungsverlauf für den späteren Lebensverlauf darauf hin, dass bei allen drei Bildungswegen durch die herkunftsbedingt ungleiche räumliche Mobilität ungleiche bildungs- und arbeitsmarktbezogene Verwertungsmöglichkeiten von Bildungsabschlüssen nach der sozialen Herkunft bestehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Long-Run Career Outcomes of Multiple Job Holding (2025)
Zitatform
Muffert, Johanna & Regina T. Riphahn (2025): Long-Run Career Outcomes of Multiple Job Holding. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17605), Bonn, 57 S.
Abstract
"Multiple job holding (MJH) is increasingly frequent in industrialized countries. Individuals holding a secondary job add to their experience, skills, and networks. We study the long-run labor market outcomes after MJH and investigate whether career effects can be validated. We employ high-quality administrative data from Germany. Our doubly robust estimation method combines entropy balancing with fixed effects difference-in-differences regressions. We find that income from primary employment declines after MJH spells and overall annual earnings from all jobs increase briefly. Job mobility increases after MJH spells. Interestingly, the beneficial long-term effects of MJH are largest for disadvantaged groups in the labor market such as females, those with low earnings, and low education. Overall, we find only limited benefits of MJH." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mobility after job loss in Germany: the effects of regional economic opportunities and economic worries on mobility intentions and behaviour (2025)
Zitatform
Rickmeier, Katrin (2025): Mobility after job loss in Germany: the effects of regional economic opportunities and economic worries on mobility intentions and behaviour. In: Review of regional research, Jg. 45, H. 2, S. 271-297. DOI:10.1007/s10037-025-00232-4
Abstract
"This study examines the impact of local economic opportunity structures on mobility intentions and mobility behavior subsequent to involuntary job loss in Germany. Previous research has demonstrated that job loss leads to an increased propensity for regional mobility; however, the role of the regional economy as a push factor and its influence on the decision to relocate remains unclear. The focus of the study at hand is on the opportunities provided by locational factors and an examination of the broader context in which regional mobility after job loss occurs. Logistic regression models are set up using data from the German Socio-Economic Panel study, which is complemented by a unique combination of spatial structure indicators. The results demonstrate that job loss has no effect on the mobility intentions of displaced workers. However, it increases the propensity to relocate within Germany. Furthermore, a favorable economic situation in the home region makes mobility intentions of displaced workers less likely. This is indicated by a negative effect of the local GDP and a positive effect of the occupation-specific local unemployment rate. A mediation analysis does not confirm a hypothesized omitted variable bias of economic worries in the effect of regional economic characteristics on the mobility intentions of displaced workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Children’s Upward Educational Mobility as a Booster for Parents’ Subjective Well-Being in Later Life (2025)
Zitatform
Schmitz, Alina & Rasmus Hoffmann (2025): Children’s Upward Educational Mobility as a Booster for Parents’ Subjective Well-Being in Later Life. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 77, H. 4, S. 803-823. DOI:10.1007/s11577-025-01021-0
Abstract
"In vielen europäischen Ländern hat in den letzten Jahrzehnten eine starke Bildungsexpansion stattgefunden. Während das subjektive Wohlbefinden von Bildungsaufsteigerinnen und -aufsteigern bereits intensiv untersucht wurde, ist wenig darüber bekannt, wie intergenerationaler Bildungsaufstieg mit dem Wohlbefinden von geringer gebildeten Eltern zusammenhängt. Anhand multivariater Regressionsmodelle auf Basis des Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) untersuchen wir, ob die Bildungsmobilität der Kinder mit dem Wohlbefinden der Eltern – gemessen an ihrer Lebenszufriedenheit – in Verbindung steht. Zudem analysieren wir, ob Eltern mit niedriger Bildung stärker vom Bildungsaufstieg ihrer Kinder profitieren als Eltern mit mittlerer Bildung und welche Mechanismen diesen Zusammenhang erklären könnten.Eltern mit aufwärtsmobilen Kindern berichteten eine höhere Lebenszufriedenheit als Eltern mit nicht-mobilen oder abwärtsmobilen Kindern. Der Effekt war bei Eltern mit niedriger Bildung etwas ausgeprägter als bei Eltern mit mittlerer Bildung. Zudem verstärkte sich der positive Zusammenhang mit der Lebenszufriedenheit, wenn Eltern mehr als ein Kind mit höherer Bildung hatten. Die zugrunde liegenden Mechanismen dieses Zusammenhangs konnten nicht vollständig identifiziert werden. Emotionale Nähe, finanzielle Unterstützung und praktische Hilfe durch Kinder standen zwar generell in Verbindung mit der elterlichen Lebenszufriedenheit, unterschieden sich jedoch nicht ausreichend zwischen Eltern mit und ohne aufwärtsmobile Kinder, um die mobilitätsbezogenen Unterschiede in der Lebenszufriedenheit vollständig zu erklären.Intergenerationale Bildungsmobilität stellt eine potenziell relevante und „neue“ Dimension sozialer Ungleichheit im Alter dar, da die Lebenslage im späteren Leben auch vom Bildungskapital der erwachsenen Kinder beeinflusst werden kann. Unsere Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit weiterer Forschung, um die Rolle intergenerationaler Bildungsmobilität für das elterliche Wohlbefinden im höheren Lebensalter besser zu verstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ende zweier Ungleichheiten? Die Aufstiegschancen von Ostdeutschen und die Notwendigkeit zur Unterscheidung von Eliten- und Führungspositionen (2025)
Zitatform
Vogel, Lars (2025): Ende zweier Ungleichheiten? Die Aufstiegschancen von Ostdeutschen und die Notwendigkeit zur Unterscheidung von Eliten- und Führungspositionen. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 54, H. 2, S. 224-237. DOI:10.1515/zfsoz-2025-2014
Abstract
"Der Beitrag vergleicht die Aufstiegschancen von Ostdeutschen in Führungs- und Elitenpositionen. Ausgangspunkt sind die geringeren Aufstiegschancen Ostdeutscher in Führungspositionen, die sich aber in jüngeren Geburtskohorten an die der Westdeutschen angleichen. Theoretisch-konzeptionelle Überlegungen zum Unterschied von Führungs- und Elitenpositionen sowie empirische Ergebnisse auf Basis des SOEP und des Forschungsprojekts Elitenmonitor zeigen, dass dieser Befund nicht auf die Aufstiegschancen in die deutschen Eliten übertragbar ist. Zudem können die angeglichenen Aufstiegschancen in jüngeren Geburtskohorten neben einem Kohorteneffekt auch durch einen Lebenszykluseffekt erzeugt werden, weil mit fortschreitender Karrieredauer die Hierarchieebene der eingenommenen Positionen steigt. Die persistierende Unterrepräsentation der Ostdeutschen in Elitenpositionen ist daher nicht allein auf den Personaltransfer ab 1990 zurückzuführen und wird nicht durch Generationswechsel automatisch vergehen, sondern erfordert gesellschaftspolitische Gegenmaßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
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Local Unemployment, Worker Mobility and Labor Market Outcomes: Evidence from Germany (2025)
Weber, Johannes;Zitatform
Weber, Johannes (2025): Local Unemployment, Worker Mobility and Labor Market Outcomes: Evidence from Germany. (CRC TR 224 discussion paper series / EPoS Collaborative Research Center Transregio 224 662), Bonn, 50 S.
Abstract
"In most countries, there are large and highly persistent differences in unemployment rates across local labor markets. Such local unemployment rate differences can shape the career outcomes of young who start their careers in different local labor markets. I use high-quality administrative data from Germany to study how workers move between labor markets with different unemployment rates and their resulting lifecycle wage profiles. I find that on average workers who start their careers in lower unemployment regions earn higher wages even when young, experience greater wage growth along the lifecycle, and spend less time in unemployment. Even conditional on local price levels and worker fixed effects, I find that between workers from high and workers from low unemployment regions, an unexplained wage gap opens up to about 11% until the age of 40. Despite this, I do not find that workers move out of bad labor markets and into good labor markets. Instead, workers spend most of their time in local labor markets with similar relative degrees of unemployment. I find that the differences in wages and unemployment translate into a gap of about 150,000 Euros (adjusted to 2010 level) in real income accumulated until the age of 55." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Is there a glass ceiling for ethnic minorities to enter leadership positions? Evidence from a large-scale field experiment with over 12,000 job applications (2024)
Zitatform
Adamovic, Mladen & Andreas Leibbrandt (2024): Is there a glass ceiling for ethnic minorities to enter leadership positions? Evidence from a large-scale field experiment with over 12,000 job applications. (Discussion paper / Monash University, Department of Economics 2024-06), Clayton, 49 S.
Abstract
"Ethnic inequalities are pervasive in the higher echelons of organizations. We conducted a field experiment to analyze if there is a glass ceiling for ethnic minorities entering leadership positions. We submitted over 12,000 job applications, to over 4,000 job advertisements, to investigate hiring discrimination against six ethnic groups for leadership positions. Drawing on implicit leadership theory, we argue that ethnic discrimination is particularly pronounced in the recruitment of leadership positions. Our findings confirm this hypothesis. We find that discrimination increases for leadership positions. Resumes with non-English names receive 57.4% fewer positive responses for leadership positions than identical resumes with English names. For non-leadership positions, ethnic minorities receive 45.3 percent fewer positive responses. Ethnic discrimination for leadership positions is even more pronounced when the advertised job requires customer contact. In contrast, ethnic discrimination in leadership positions is not significantly influenced by whether the organization’s job advertisement emphasizes individualism or learning, creativity, and innovation. These findings provide novel evidence of a glass ceiling for ethnic minorities to enter leadership positions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Outside Options in the Labour Market (2024)
Caldwell, Sydnee; Danieli, Oren;Zitatform
Caldwell, Sydnee & Oren Danieli (2024): Outside Options in the Labour Market. In: The Review of Economic Studies, Jg. 91, H. 6, S. 3286-3315. DOI:10.1093/restud/rdae006
Abstract
"This paper develops a method to estimate workers’ outside employment opportunities. We outline a matching model with two-sided heterogeneity, from which we derive a sufficient statistic, the “outside options index” (OOI), for the effect of outside options on earnings, holding worker productivity constant. The OOI uses the cross-sectional concentration of similar workers across job types to quantify workers’ outside options as a function of workers’ commuting costs, preferences, and skills. Using German micro-data, we find that differences in options explain 20% of the gender earnings gap, and that gender gaps in options are mostly due to differences in the implicit costs of commuting and moving." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Glass Ceilings, Step Stools, and Sticky Floors: The Racialized Gendered Promotion Process (2024)
Zitatform
Corbett, Christianne, Katherine E. Wullert, Shannon K. Gilmartin & Caroline Simard (2024): Glass Ceilings, Step Stools, and Sticky Floors: The Racialized Gendered Promotion Process. In: Socius, Jg. 10. DOI:10.1177/23780231241274238
Abstract
"Organizations play a central role in replicating societal inequalities. Despite theories of gendered and racialized organizations, evidence of unequal outcomes, and research on proposed mechanisms, we have few intersectional analyses demonstrating how the promotion process varies by race and gender across job levels in actual organizations. In this first-ever analysis of advancement in a U.S. firm by gender, race, and job, we run random effects logistic regression models on five years of novel longitudinal data from the software engineering workforce of a U.S.-based technology company. Results show intersectional performance-reward bias in patterns that help maintain the racialized gendered hierarchy so commonly observed in organizations: White men overrepresented at the top, women of color overrepresented at the bottom, and in the technology sector, men of Asian descent overrepresented in midlevel technical jobs and White women overrepresented in midlevel management positions. Findings suggest monitoring promotions by gender, race, and position to make visible biases that continue to impede workplace equity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Intergenerational Mobility of Immigrants in the Netherlands (2024)
Elk, Roel van; Koot, Patrick; Zulkarnain, Alice; Jongen, Egbert L. W.;Zitatform
Elk, Roel van, Egbert L. W. Jongen, Patrick Koot & Alice Zulkarnain (2024): Intergenerational Mobility of Immigrants in the Netherlands. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17035), Bonn, 55 S.
Abstract
"A key measure of equality of opportunity is intergenerational mobility. Of particular interest is the extent to which children of immigrants catch up with natives. Using administrative data for the Netherlands, we find large gaps in the absolute income mobility of immigrants relative to natives (-23%), suggestive of large, persistent income gaps for future generations as well. Important drivers are differences in household composition and in personal incomes. However, we also uncover substantial heterogeneity by country of origin. Children of immigrants from China actually have higher incomes than natives, which is closely related to their educational outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Great Separation: Top Earner Segregation at Work in Advanced Capitalist Economies (2024)
Godechot, Olivier ; Thaning, Max ; Melzer, Silvia Maja ; Avent-Holt, Dustin; Rainey, William; Baudour, Alexis; Sabanci, Halil ; Tomaskovic-Devey, Donald ; Cort, David ; Henriksen, Lasse; Safi, Mirna ; Hou, Feng ; Soener, Matthew ; Křížková, Alena ; Poje, Andreja; Jung, Jiwook ; Mun, Eunmi ; Bandelj, Nina ; Petersen, Trond; Hermansen, Are Skeie ; Penner, Andrew ; Apascaritei, Paula ; King, Joseph; Boza, István ; Kanjuo-Mrčela, Aleksandra; Lippényi, Zoltán ; Hajdu, Gergely; Kodama, Naomi ; Elvira, Marta M. ;Zitatform
Godechot, Olivier, Donald Tomaskovic-Devey, István Boza, Lasse Henriksen, Are Skeie Hermansen, Feng Hou, Naomi Kodama, Alena Křížková, Jiwook Jung, Zoltán Lippényi, Silvia Maja Melzer, Eunmi Mun, Halil Sabanci, Max Thaning, Dustin Avent-Holt, Nina Bandelj, Paula Apascaritei, Alexis Baudour, David Cort, Marta M. Elvira, Gergely Hajdu, Aleksandra Kanjuo-Mrčela, Joseph King, Andrew Penner, Trond Petersen, William Rainey, Mirna Safi, Matthew Soener & Andreja Poje (2024): The Great Separation: Top Earner Segregation at Work in Advanced Capitalist Economies. In: American journal of sociology, Jg. 130, H. 2, S. 439-495. DOI:10.1086/731603
Abstract
"Earnings segregation at work is an understudied topic in social science, despite the workplace being an everyday nexus for social mixing, cohesion, contact, claims-making, and resource exchange. It is all the more urgent to study as workplaces, in the last decades, have undergone profound reorganizations that could impact the magnitude and evolution of earnings segregation. Analyzing linked employer-employee panel administrative databases, we estimate the evolving isolation of higher earners from other employees in 12 countries: Canada, Czechia, Denmark, France, Germany, Hungary, Japan, the Netherlands, Norway, Spain, South Korea, and Sweden. We find in almost all countries a growing workplace isolation of top earners and dramatically declining exposure of top earners to bottom earners. We do a first exploration of the main factors accounting for this trend: deindustrialization, workplace downsizing restructuring (including layoffs, outsourcing, offshoring, and subcontracting) and digitalization contribute substantially to the increase in top earner segregation. These findings open up a future research agenda on the causes and consequences of top earner segregation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Job ladders and labour market assimilation of immigrants (2024)
Zitatform
Gorshkov, Andrei (2024): Job ladders and labour market assimilation of immigrants. In: Labour Economics, Jg. 90. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102594
Abstract
"Using Danish linked employer–employee data, this study examines the importance of access to higher-paying firms in the wage assimilation process among immigrants during their 25-year tenure in Denmark. Upon their arrival, immigrant workers in Denmark earn substantially lower wages than their native counterparts. However, this wage gap diminishes rapidly within the first 5–10 years, particularly among more disadvantaged immigrant groups (non-OECD and female immigrants). Immigrants who enter the labor market early have higher earnings capacity than those who enter later, but this trend reverses after 15 years. The transition to higher-paying firms constitutes a crucial factor in wage assimilation during the initial 5 years, yet it does not account for wage growth beyond this period. Additionally, this study offers suggestive evidence that Danish firms’ wage policies vary based on the duration since migration, and these differences significantly contribute to the wage assimilation process." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Age at Immigrant Arrival and Career Mobility: Evidence from Vietnamese Refugee Migration and the Amerasian Homecoming Act (2024)
Zitatform
Kerr, Sari Pekkala, William R. Kerr & Kendall E. Smith (2024): Age at Immigrant Arrival and Career Mobility: Evidence from Vietnamese Refugee Migration and the Amerasian Homecoming Act. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 32067), Cambridge, Mass, 35 S.
Abstract
"We study the long-run career mobility of young immigrants, mostly refugees, from Vietnam who moved to the United States during 1989-1995. This third and final migration wave of young Vietnamese immigrants was sparked by unexpected events that culminated in the Amerasian Homecoming Act. Characteristics of the wave also minimized selection effects regarding who migrated. Small differences in the age at arrival, specifically being 14-17 years old on entry compared to 18-21, resulted in substantial differences in future economic outcomes. Using Census Bureau data, we characterize the different career profiles of young vs. older immigrants, and we quantify explanatory factors like education, language fluency, and persistence from initial employers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Diversifying analytical categories for studying youth with and without migration background: an example of mobility-based categories (2024)
Zitatform
Mazzucato, Valentina (2024): Diversifying analytical categories for studying youth with and without migration background: an example of mobility-based categories. In: Comparative Migration Studies, Jg. 12. DOI:10.1186/s40878-024-00385-0
Abstract
"This article develops mobility-based categories for studying young people with and without a migration background. Most research on migrant youth uses the category of ethnicity, defined by a young person’s country of origin or that of their parents, or the category of generation, with migrants defined as first, second or 1.5 generation. But these categories hide the mobility that young people engage in, both for those youth who have migration in their biographies and those who do not. Mobility can entail migration, but also other kinds of trips such as study abroad, vacations, gap years, and family visits. In a globalising world the ability of young people to move is increasingly a marker of difference and therefore needs to be considered when studying young people’s lives. Using insights from the transnational and mobilities turns in the social sciences, this article argues that we need to develop new analytical categories that capture the various ways in which young people are mobile. Such mobility-based categories promise to shed light on young people’s lives in three ways. First such categories allow investigation of various elements of commonality and difference between youth, irrespective of where they or their parents come from. They allow us to go beyond the nation-state lens that still guides most large-scale migration research and to explore within-group differences. Second, mobility-based categories take young people’s past and present mobilities into account, allowing a temporal understanding of how mobility affects their lives. Finally, mobility-based categories are a way to operationalize the notion that mobility entails a process rather than a one-time move. The article explores what mobility-based categories could look like, based on a recent, large-N, primary data collection project on secondary-school student’s mobility in three European countries and one African one." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Internal migration after a uniform minimum wage introduction (2024)
Moog, Alexander;Zitatform
Moog, Alexander (2024): Internal migration after a uniform minimum wage introduction. (arXiv papers 2404.19590), 47 S. DOI:10.48550/arXiv.2404.19590
Abstract
"Internal migration is an essential aspect to study labor mobility. I exploit the German statutory minimum wage introduction in 2015 to estimate its push and pull effects on internal migration using a 2% sample of administrative data. In a conditional fixed effects Poisson difference-in-differences framework with a continuous treatment, I find that the minimum wage introduction leads to an increase in the out-migration of low-skilled workers with migrant background by 25% with an increasing tendency over time from districts where a high share of workers are subject to the minimum wage (high-bite districts). In contrast the migration decision of native-born low-skilled workers is not affected by the policy. However, both native-born low-skilled workers and those with a migrant background do relocate across establishments, leaving high-bite districts as their workplace. In addition, I find an increase for unemployed individuals with a migrant background in out-migrating from high-bite districts. These results emphasize the importance of considering the effects on geographical labor mobility when implementing and analyzing policies that affect the determinants of internal migration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.SIAB7521.de.en.v1 -
Literaturhinweis
Berufliche Neuanfänge in der zweiten Lebenshälfte: Alter und berufliche Mobilität: Aufwärts, abwärts oder nur anders? (2024)
Zitatform
Söhn, Janina (2024): Berufliche Neuanfänge in der zweiten Lebenshälfte. Alter und berufliche Mobilität: Aufwärts, abwärts oder nur anders? (Working paper Forschungsförderung / Hans Böckler Stiftung 342), Düsseldorf, 170 S.
Abstract
"Wie beeinflusst das Alter die berufliche Mobilität? Gibt es altersspezifische Wirkungsweisen anderer Einflüsse auf Berufswechsel? Dies beantwortet der vorliegende Forschungsbericht auf Basis repräsentativer Daten zu Jobübergängen im Alter von 30 bis 69 Jahren. Ältere Erwerbstätige, teils schon ab Mitte 40, nehmen eher als Jüngere in Kauf, einen abwärts gerichteten Berufswechsel zu vollziehen bzw. keinen aufwärts gerichteten zu realisieren, um etwa auf Teilzeit zu reduzieren, von einer befristeten in eine unbefristete Stelle zu wechseln oder um keine Überstunden mehr leisten zu müssen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufswechsel zu Beginn der Covid-19-Pandemie: Nur geringe Auswirkungen auf Erwerbsverläufe (2023)
Braunschweig, Luisa; Seibert, Holger; Roth, Duncan ; Buhmann, Mara; Kindt, Anna-Maria ; Buch, Tanja;Zitatform
Braunschweig, Luisa, Tanja Buch, Mara Buhmann, Anna-Maria Kindt, Duncan Roth & Holger Seibert (2023): Berufswechsel zu Beginn der Covid-19-Pandemie: Nur geringe Auswirkungen auf Erwerbsverläufe. (IAB-Kurzbericht 6/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2306
Abstract
"Beschäftigte, die zu Beginn der Covid-19-Pandemie ihren Beruf gewechselt haben, taten dies in einem krisenhaften Arbeitsmarktumfeld. Verglichen mit Berufswechseln im Vorjahr 2019 gingen den Untersuchungsergebnissen zufolge solche Berufswechsel im Frühjahr 2020 zunächst häufiger mit einer erhöhten Arbeitslosigkeit und Lohneinbußen einher. Diese Nachteile konnten jedoch meist bis zum Jahresende 2020 ausgeglichen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Braunschweig, Luisa; Seibert, Holger; Roth, Duncan ; Buhmann, Mara; Kindt, Anna-Maria ; Buch, Tanja; -
Literaturhinweis
Nicht alle Jobwechsel führen zu Lohnsteigerungen (2023)
Zitatform
Braunschweig, Luisa, Mara Buhmann, Duncan Roth & Jan Vespermann (2023): Nicht alle Jobwechsel führen zu Lohnsteigerungen. In: IAB-Forum H. 22.11.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20231122.01
Abstract
"Menschen, die freiwillig ihren Job wechseln, verdienen in ihrer neuen Beschäftigung nicht in jedem Fall mehr als vorher. Im Fall unfreiwilliger Jobwechsel sind Lohneinbußen jedoch deutlich häufiger. Das gilt insbesondere dann, wenn dem Wechsel eine längere Phase der Arbeitslosigkeit vorausgeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Return migration and employment mobility: a pan-European analysis (2023)
Zitatform
Jephcote, Calvin, Allan M. Williams, Gang Li & Hania Janta (2023): Return migration and employment mobility: a pan-European analysis. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 49, H. 17, S. 4435-4459. DOI:10.1080/1369183X.2022.2142104
Abstract
"Although there has been increasing focus on the employment mobility associated with migration and return, a number of important research gaps can be identified. First, there has been greater focus on occupational mobility than on changes in economic activity, although it is their interaction which determines welfare outcomes. Moreover, most studies of economic activity have focused on either self-employment, or the simple dichotomy between being employed versus unemployed, neglecting the shifts between full-time, part-time, and casual employment. Secondly, research on the determinants of these different types of employment mobility has been relatively narrowly focused on individual economic factors. Most studies have been fragmented, especially lacking a comparative element. To address these gaps, descriptive statistics and Bayesian multilevel models are applied to a pan-European panel survey of 3851 young returned migrants. The findings disclose that positive shifts in employment mobility are more evident in economic activity than in occupations, and for those with a lower occupational status prior to migration. Although a range of significant determinants of employment mobility are identified, the findings also demonstrate that education is a major driver of occupational mobility, while marital and family status are important influences on economic activity shifts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Challenging transitions? Assessing the occupational mobility patterns of US immigrants by gender (2023)
Zitatform
Lee, Annie S., William M. Rodgers & Sébastien Breau (2023): Challenging transitions? Assessing the occupational mobility patterns of US immigrants by gender. In: International Migration, Jg. 61, H. 6, S. 155-174. DOI:10.1111/imig.13154
Abstract
"This article uses the New Immigrant Survey to assess the occupational mobility of US immigrants. Estimates from OLS and Heckman selection models show the occupational mobility of immigrants follows a U-shaped pattern: immigrants arriving in the United States see their occupational status decline before it gradually improves. However, even 9 years after coming to the United States, the occupational status of immigrants remains lower than prior to their arrival in the country. Our findings also suggest that immigrant women with higher occupational status tend to move more often to the United States than immigrant men. Conversely, immigrant women are more likely than men to experience career interruptions after migration. Finally, occupational employment growth rates (defined as the growth rate in the number of jobs for an occupation) have a positive impact on both men and women immigrants' ability to recover their occupational status, though the impact appears to be greater for immigrant women." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Variants of Gender Bias and Sexual-Orientation Discrimination in Career Development (2023)
Zitatform
Litsardopoulos, Nicholas, George Saridakis & Andrew E. Clark (2023): Variants of Gender Bias and Sexual-Orientation Discrimination in Career Development. In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 23, H. 4, S. 1175-1185. DOI:10.1515/bejeap-2023-0026
Abstract
"We use a nationally-representative dataset that includes a large sample of sexual-orientation minorities to investigate gender bias and sexual-orientation discrimination in career progression. Our results are consistent with persistent gender bias findings and non-heterosexual identity-based employment discrimination. Our findings are consistent with previous work noting that protective legislation for gay and lesbian sexual identities have increased the cost of discrimination and contribute to the improved socioeconomic status of a substantial number of people in these minority groups. However, these gains have not been shared with other minority groups in the LGB+ community, which still have some of the lowest probabilities of holding managerial jobs, and higher probabilities of appearing in lower socioeconomic classes." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))
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Regional Structural Change and the Effects of Job Loss (2022)
Zitatform
Arntz, Melanie, Boris Ivanov & Laura Pohlan (2022): Regional Structural Change and the Effects of Job Loss. (ZEW discussion paper 22-019), Mannheim, 55 S.
Abstract
"In vielen Ländern sind routine-intensive Berufe rückläufig, aber wie wirkt sich dies auf die individuelle Karriere aus, wenn der Rückgang dieser Berufe im lokalen Arbeitsmarkt besonders stark ausfällt? Diese Studie zeigt basierend auf administrativen Daten aus Deutschland und einem mit Matching kombinierten Differenz-von-Differenzen-Ansatz, dass die individuellen Kosten eines Arbeitsplatzverlustes stark von der Tätigkeitsorientierung des regionalen Strukturwandels abhängen. Personen aus manuellen routine-intensiven Berufen haben nach einer Entlassung wesentlich höhere und lang anhaltende Beschäftigungs- und Lohnverluste in Regionen, in denen der Rückgang dieser Berufe am stärksten ausgeprägt ist. Regionale und berufliche Mobilität dienen teilweise als Anpassungsmechanismen, sie sind jedoch mit hohen Kosten verbunden, da diese Wechsel auch Verluste bei unternehmensspezifischen Lohnaufschlägen mit sich bringen. Beschäftigte, die nicht entlassen werden, bleiben hingegen weitgehend vom Strukturwandel verschont." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IAB-Discussion Paper, 17/2022 -
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Changes of profession, employer and work tasks in later working life: an empirical overview of staying and leaving (2022)
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Garthe, Nina & Hans Martin Hasselhorn (2022): Changes of profession, employer and work tasks in later working life: an empirical overview of staying and leaving. In: Ageing & Society, Jg. 42, H. 10, S. 2393-2413. DOI:10.1017/S0144686X21000088
Abstract
"Occupational change encompasses change of profession, employer and work tasks. This study gives an overview on occupational change in later working life and provides empirical evidence on voluntary, involuntary and desired occupational changes in the older workforce in Germany. The analyses were based on longitudinal data from 2,835 participants of the German lidA Cohort Study, a representative study of employees born in 1959 or 1965. Multinomial logistic regression analyses were performed in order to characterise the change groups in their previous job situation. The findings indicate that occupational change among older workers is frequent. In four years, 13.4 per cent changed employer, 10.5 per cent profession and 45.1 per cent work tasks. In addition, the desire for change often remains unfulfilled: the share of older workers who wanted to but did not change was 17.6 per cent for profession, 13.2 per cent for employer and 8.9 per cent for work tasks. The change groups investigated differ in terms of their socio-demographic background, health and job factors such as seniority and leadership quality. In times of ageing populations, the potential of occupational change among older workers requires more consideration in society, policy and research. Special attention should also be paid to the group of workers who would have liked to change but feel that they cannot leave." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Should I stay or should I go? Frauen arbeiten nach einem MINT-Studium seltener in einem MINT-Beruf als Männer (Serie "Frauen in MINT-Berufen") (2022)
Hild, Judith; Kramer, Anica;Zitatform
Hild, Judith & Anica Kramer (2022): Should I stay or should I go? Frauen arbeiten nach einem MINT-Studium seltener in einem MINT-Beruf als Männer (Serie "Frauen in MINT-Berufen"). In: IAB-Forum H. 17.03.2022 Nürnberg, 2022-03-08. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220317.01
Abstract
"Absolut studieren heute dreimal mehr Frauen ein Fach aus dem Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) als noch vor 20 Jahren. Zugleich entscheiden sich Frauen nach einem abgeschlossenen MINT-Studium seltener als Männer dafür, tatsächlich einen MINT-Beruf zu ergreifen. Dies dürfte auch an fehlenden Rollenvorbildern und unklaren Berufsvorstellungen liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Helfertätigkeiten werden nicht nur von Ungelernten ausgeübt (Interview mit Barbara Schwengler, Holger Seibert und Doris Wiethölter) (2022)
Keitel, Christiane; Schwengler, Barbara; Seibert, Holger; Wiethölter, Doris;Zitatform
Keitel, Christiane; Barbara Schwengler, Holger Seibert & Doris Wiethölter (interviewte Person) (2022): Helfertätigkeiten werden nicht nur von Ungelernten ausgeübt (Interview mit Barbara Schwengler, Holger Seibert und Doris Wiethölter). In: IAB-Forum H. 19.07.2022 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220719.01
Abstract
"Ein aktueller IAB-Kurzbericht (14/2022) widmet sich den Helfertätigkeiten, die im Schnitt vergleichsweise niedrig entlohnt sind. Dies trifft aber nicht für alle diese Tätigkeiten zu. In bestimmten Konstellationen können ausgebildete Fachkräfte auf Helfertätigkeiten höhere Verdienste erzielen als im erlernten Beruf. Die Redaktion des IAB-Forum hat dazu bei Holger Seibert, Barbara Schwengler und Doris Wiethölter nachgefragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufsspezifische Lohnunterschiede: In einigen Helferjobs verdienen Fachkräfte mehr als in ihrem erlernten Beruf (2022)
Seibert, Holger; Schwengler, Barbara; Wiethölter, Doris;Zitatform
Seibert, Holger, Barbara Schwengler & Doris Wiethölter (2022): Berufsspezifische Lohnunterschiede: In einigen Helferjobs verdienen Fachkräfte mehr als in ihrem erlernten Beruf. (IAB-Kurzbericht 14/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2214
Abstract
"Auf dem deutschen Arbeitsmarkt dominieren Tätigkeiten mit mittleren und hohen Qualifikationsanforderungen. Daneben existiert im Helfersegment eine Reihe einfacher Tätigkeiten, die im Schnitt vergleichsweise niedrig entlohnt werden. Das trifft aber nicht für alle Helfertätigkeiten zu. In bestimmten Konstellationen können ausgebildete Fachkräfte auf Helferniveau höhere Verdienste erzielen als im erlernten Beruf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Die 15 Berufsgruppen mit den niedrigsten Entgelten für Fachkräfte und die 15 Berufsgruppen mit den höchsten Entgelten für Helfer
- Berufliche Bildungsabschlüsse von Beschäftigten in Helfertätigkeiten im Vergleich zu den Beschäftigten ohne Helfertätigkeiten
- Entgeltverteilung von Vollzeitbeschäftigten nach Anforderungsniveau
- Ein begleitendes Interview zu diesem Kurzbericht finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum.
- Berufliche Wechsel und Anforderungsniveau der Tätigkeit von Beschäftigten nach Entgelthöhe im erlernten Beruf
- Berufliche Wechsel und Anforderungsniveau der Tätigkeit sowie erzieltes Entgelt von Beschäftigten mit Ausbildungsberufen mit besonders niedrigen Entgelten für Fachkräfte
- Erzielte monatliche Entgelte von Vollzeitbeschäftigten in Abhängigkeit von Berufswechseln und dem aktuellen Anforderungsniveau der Tätigkeit
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How Internal Hiring Affects Occupational Stratification (2022)
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Wilmers, Nathan & William Kimball (2022): How Internal Hiring Affects Occupational Stratification. In: Social forces, Jg. 101, H. 1, S. 111-149. DOI:10.1093/sf/soab131
Abstract
"When employers conduct more internal hiring, does this facilitate upward mobility for low-paid workers or does it protect the already advantaged? To assess the effect of within-employer job mobility on occupational stratification, we develop a framework that accounts for inequality in both rates and payoffs of job changing. Internal hiring facilitates advancement for workers without strong credentials, but it excludes workers at employers with few good jobs to advance into. Analyzing Current Population Survey data, we find that when internal hiring increases in a local labor market, it facilitates upward mobility less than when external hiring increases. When workers in low-paid occupations switch jobs, they benefit more from switching employers than from moving jobs within the same employer. One-third of this difference is due to low-paid workers isolated in industries with few high-paying jobs to transfer into. An occupationally segregated labor market therefore limits the benefits that internal hiring can bring to the workers who most need upward mobility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Social Origins of German Emigrants: Maintaining Social Status Through International Mobility? (2021)
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Witte, Nils, Reinhard Pollak & Andreas Ette (2021): Social Origins of German Emigrants: Maintaining Social Status Through International Mobility? In: M. Erlinghagen, A. Ette, N. F. Schneider & N. Witte (Hrsg.) (2021): ¬The¬ Global Lives of German Migrants, S. 139-153. DOI:10.1007/978-3-030-67498-4_8
Abstract
"The prospect of upward social mobility is a central motive for international migration. Curiously, the nexus of spatial and social mobility attracted attention only relatively late and existing research on intergenerational social mobility usually concentrates on the constellation within the nation state. This chapter expands on this literature by investigating the intergenerational social mobility of international German migrants from the perspective of the country of origin. First, we focus on the social origin of internationally mobile and non-mobile persons using data from the German Emigration and Remigration Panel Study (GERPS) and the German Socio-Economic Panel (SOEP). How do the two groups differ in their social background? What kinds of capitals do international migrants inherit from their parents? In a second step, this chapter explores the differences in social fluidity between migrants and non-migrants. Does international mobility increase social fluidity? Our findings suggest that German emigrants are positively selected in terms of their social origin. Their parents are more likely to have academic degrees and to belong to the upper service classes compared with non-migrants. Although social fluidity is not significantly higher among emigrants compared with non-migrants, their risk of downward social mobility is significantly reduced." (Author's abstract, © Springer) ((en))
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Struktureller und sozio-demographischer Wandel der Arbeitswelt und Änderung der beruflichen Mobilität in Deutschland 1980-2010 (2020)
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Bödeker, Wolfgang & Susanne Moebus (2020): Struktureller und sozio-demographischer Wandel der Arbeitswelt und Änderung der beruflichen Mobilität in Deutschland 1980-2010. Essen, 19 S.
Abstract
"Der Wandel der Arbeitswelt und die Entwicklung der beruflichen Mobilität ist unter gesundheits- und präventionspolitischen Gesichtspunkten wegen einer möglichen Emergenz neuer Belastungsarten und der Einwanderung von Personen in belastungsintensive Berufe von Bedeutung. Bislang fehlt allerdings eine gemeinsame Analyse dieser Einflüsse. Ziel dieses Beitrags ist es, den demographischen und strukturellen Wandel der Arbeitswelt sowie die Änderung der beruflichen Mobilität anhand ausgewählter Indikatoren zu beschreiben. Wir fokussieren dabei auf sozio-demographische Kennzahlen und analysieren die Mobilität interbetrieblich (Wechsel der Arbeitgeber), interberuflich (Wechsel in andere Berufe), intersektoral (Wechsel in andere Branche) sowie interregional (Wechsel in ein anderes Bundesland). Datengrundlage ist die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Bei dem sogenannten Regionalfile handelt sich um eine ca. 2 % Stichprobe aus der Grundgesamtheit der integrierten Erwerbsbiographien. Für den Zeitraum 1980 bis 2010 verdeutlichen die Auswertungen einen durchgreifenden sozio-demographischen und strukturellen Wandel der Arbeitswelt. Während sich in der Mehrzahl der Wirtschaftsgruppen eine Abnahme der Beschäftigung zeigt, gewinnen die ohnehin schon beschäftigungsstarken Branchen wie das Kredit- und Versicherungsgewerbe und die Erziehungs-, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen weiter an Bedeutung. Es zeigt sich eine bedeutende Zunahme des Anteils der Frauen, der Teilzeittätigkeit, sowie eine Alterung und Qualifizierung in nahezu allen Wirtschaftsgruppen. Dabei erfasst der Wandel die Wirtschaftsgruppen und besonders die Berufe unterschiedlich stark. Gleichzeitig kann auch 2010 von typischen Frauenberufen mit Beschäftigungsanteilen von über 95 % gesprochen werden, etwa bei KindergärtnerInnen und SprechstundenhelferInnen. Die berufliche Mobilität hat im Hinblick auf alle betrachteten Mobilitätskennziffern zugenommen. Während sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Jahr 1990 rechnerisch in 28 verschiedenen Betrieben arbeiteten (pro 100 Beschäftigungsjahre), waren es 2010 bereits 34. Die Änderungen fallen im Zeitraum 1990 bis 2000 größer aus als von 2000 zu 2010. Altersadjustiert bleibt eine kontinuierliche Zunahme der Betriebs-, Berufs und Branchenwechsel erhalten, während bei der räumlichen Mobilität über Bundesländer kein Trend beobachtet werden kann. Bei allen Kennziffern ist die berufliche Mobilität bei Jüngeren besonders ausgeprägt. Berufsspezifisch finden sich besonders auffällige Änderungen für Frauen mit Schweißer-, Post-, Verkehrs- und Industrieberufe; für Männer bei Kassierern und Friseuren. Diese Berufe sind dadurch gekennzeichnet, dass das Risiko für Betriebswechsel im Jahr 2010 im Vergleich zu 1990 um mindestens 30 % erhöht war. Die erzielten Ergebnisse können durch die Datenbasis beeinflusst sein. Z.B. sind geringfügig Beschäftigte erst seit 1999 in das gesetzliche Meldesystem eingeschlossen. Zudem ist eine Analyse der Ursachen der beruflichen Mobilität - etwa eine erhöhte Wechselbereitschaft oder erzwungene Wechsel - aufgrund der Datengrundlage nicht möglich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The Hidden Cost of Flexibility: A Factorial Survey Experiment on Job Promotion (2020)
Fernández-Lozano, Irina ; Martínez-Pastor, Juan-Ignacio; Jurado-Guerrero, Teresa; González, M. José;Zitatform
Fernández-Lozano, Irina, M. José González, Teresa Jurado-Guerrero & Juan-Ignacio Martínez-Pastor (2020): The Hidden Cost of Flexibility: A Factorial Survey Experiment on Job Promotion. In: European Sociological Review, Jg. 36, H. 2, S. 265-283. DOI:10.1093/esr/jcz059
Abstract
"This article analyses the role of gender, parenthood, and work flexibility measures and the mediating role of stereotypes on the likelihood of achieving an internal promotion in Spain. We hypothesize that employers favour fathers over mothers and disfavour flexible workers (flexibility stigma) because they are perceived, respectively, as less competent and less committed. We also hypothesize that employers reflect their gender values in the selection process. These hypotheses are tested using data from a survey experiment in which 71 supervisors from private companies evaluate 426 short vignettes describing six different candidates for promotion into positions that require decision-making and team supervision skills. Several candidate characteristics are experimentally manipulated, while others such as skills and experience in the company are kept constant to minimize the risk of statistical discrimination. Contrary to our expectations, fathers are not preferred in promotion, as they are not perceived as being more competent than mothers. However, we find that flexibility leads to lower promotion scores, partly due to its association with a lack of commitment. Although the statutory right to reduce working hours for care reasons seems a major social achievement, this experiment shows that mothers may be indirectly penalized, as they are the main users of this policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Birds, Birds, Birds: Co-Worker Similarity, Workplace Diversity and Job Switches (2020)
Zitatform
Hirsch, Boris, Elke Jahn & Thomas Zwick (2020): Birds, Birds, Birds: Co-Worker Similarity, Workplace Diversity and Job Switches. In: BJIR, Jg. 58, H. 3, S. 690-718., 2019-11-01. DOI:10.1111/bjir.12509
Abstract
"We investigate how the demographic composition of the workforce along the sex, nationality, education, age and tenure dimensions affects job switches. Fitting duration models for workers' job‐to‐job turnover rate that control for workplace fixed effects in a representative sample of large manufacturing plants in Germany during 1975 - 2016, we find that larger co‐worker similarity in all five dimensions substantially depresses job‐to‐job moves, whereas workplace diversity is of limited importance. In line with conventional wisdom, which has that birds of a feather flock together, our interpretation of the results is that workers prefer having co‐workers of their kind and place less value on diverse workplaces." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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(Un-)Sichtbare Erfolge: Bildungswege von Romnja und Sintize in Deutschland (2020)
Jonuz, Elizabeta; Weiß, Jane;Zitatform
Jonuz, Elizabeta & Jane Weiß (2020): (Un-)Sichtbare Erfolge. Bildungswege von Romnja und Sintize in Deutschland. (Interkulturelle Studien), Wiesbaden: Imprint: Springer VS, VI, 329 S. DOI:10.1007/978-3-658-27967-7
Abstract
"Mit diesem Buch laden Jonuz und Weiß zu einem radikalen Perspektivenwechsel ein. Sie befragten erfolgreiche Frauen aus den heterogenen Sinti-und-Roma-Communities in Deutschland zu ihren Bildungs- und Berufswegen. Die biographisch-narrativen Selbstzeugnisse der Sintizza und Romnja bieten in der analytischen Aufbereitung beeindruckende Einblicke in die gesellschaftliche Wirkmacht, Beharrungskraft und Mechanismen tradierter Diskriminierungen. Doch die Befragten verweigern sich einer Verortung in Klischees und tradierten Strukturen der Dominanzgesellschaft, entwickeln Widerstand und erfolgreiche Strategien der Bewältigung. Ein wirksamer (Schutz-)Raum sind dabei die Familien hinsichtlich der Bestärkung des Bildungs- und Aufstiegsbegehrens ihrer Töchter. Hingegen sind die Räume der zertifizierten Bildung und beruflichen Etablierung für alle Befragten Risiko-Orte, in denen diskriminierende, rassifizierende und sexistische Strukturen vorherrschen. Ein weiterer Schutzraum wird der Erfolg selbst, denn erworbene Bildung, berufliche Etablierung und die damit verbundene sozialstrukturelle Anerkennung ermöglichen den Biographinnen eine selbst-bestimmte Positionierung mit ihren Mehrfachzugehörigkeiten als Romni, Sintizza, Wissenschaftlerin, politische Aktivistin, Berufstätige, Mutter, Künstlerin und Mensch. Der Inhalt Einleitung zu einem Perspektivwechsel · Bildungskulturen in einer Gesellschaft mit Rassismushintergrund · Die Problemgeschichte dreier Begriffe: „Ethnizität“, „Rasse“ und „Ethnie“ · Das (europäische) Romnja/Sintize-Stereotyp · Forschungen zu Sinti und Roma · Forschungsdesigne der Studie · Präsentation der biographischen Daten und Analysen · Gelingensbedingungen und Barrieren des Erfolgs · Deutungsmuster, Strategien und Risiken des Erfolgs · Empfehlungen zu Rassismuskritik in Politik, Bildungsinstitutionen und Wissenschaft Die Autorinnen Dr. Elizabeta Jonuz ist Professorin für Migration und Internationales an der Hochschule Hannover. Dr. Jane Weiß ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin an der Humboldt Universität zu Berlin." (Verlagsangaben)
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Occupational concentration and outcomes for displaced workers (2020)
Zitatform
Kosteas, Vasilios D. (2020): Occupational concentration and outcomes for displaced workers. In: Papers in Regional Science, Jg. 99, H. 4, S. 977-997. DOI:10.1111/pirs.12507
Abstract
"Displaced workers who end up changing occupations tend to suffer larger wage losses than those who do not. This paper examines the effect of the occupational concentration of employment in the local labour market (LLM) on the likelihood of being employed and (conditional on employment) having changed occupations for displaced workers. I find that workers who do not possess a postsecondary degree are less likely to be employed or to have changed occupations in more occupationally concentrated labour markets. By contrast occupational concentration does not affect these outcomes for more educated workers. These findings are consistent with a pattern where less educated workers focus job searches within their current LLM." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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The role of selection and socialization processes in career mobility: explaining expatriation and entrepreneurial intentions (2019)
Zitatform
Baluku, Martin Mabunda, Steffen Erik Schummer, Dorothee Löser & Kathleen Otto (2019): The role of selection and socialization processes in career mobility. Explaining expatriation and entrepreneurial intentions. In: International Journal for Educational and Vocational Guidance, Jg. 19, H. 2, S. 313-333. DOI:10.1007/s10775-018-9382-5
Abstract
"Die “traditionelle Karriere”, das heißt, das gesamte Berufsleben in einem einzigen Beruf zu verbringen, wird immer unbedeutender; das aktuelle Karriereumfeld erfordert zunehmend Flexibilität und Mobilität. Die Forschung zeigt, dass es individuelle Unterschiede zwischen mobilen und nicht-mobilen Menschen gibt. Auf der Grundlage von Selektions- (Karriere- und Wettbewerbsorientierung) und Sozialisationsprozessen (Studiengang und Studiendauer) untersucht diese Studie die Absichten von Hochschulstudentinnen und -studenten, ins Ausland zu gehen oder sich selbstständig zu machen, als Alternativen zur traditionellen Beschäftigung. Die Ergebnisse zeigen, dass unternehmerische Absichten überwiegend eine Funktion von Selektionsprozessen sind, während Expatriierungsabsichten eine Funktion von gleichermaßen Selektions- und Sozialisationsprozessen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Laufbahngestaltung bei begrenzter Tätigkeitsdauer: Betriebliche Herausforderungen und Handlungsperspektiven (2019)
Frerichs, Frerich;Zitatform
Frerichs, Frerich (2019): Laufbahngestaltung bei begrenzter Tätigkeitsdauer. Betriebliche Herausforderungen und Handlungsperspektiven. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 72, H. 5, S. 327-334. DOI:10.5771/0342-300X-2019-5-327
Abstract
"Angesichts einer alternden Erwerbsbevölkerung gewinnen Konzepte einer gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung zunehmende Bedeutung. Ansätze der Laufbahngestaltung in stark belastenden Berufen bzw. in solchen mit 'begrenzter Tätigkeitsdauer' können hier eine wichtige Rolle einnehmen, um die Gesundheit aufrechtzuerhalten und einen Verbleib in der Erwerbsarbeit bis zum Erreichen der Altersgrenzen zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund führt der Autor die Befunde aus aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur horizontalen, kompetenzbasierten Laufbahngestaltung in der Erwerbsarbeit konzeptionell zusammen und stellt exemplarische Ansätze dar. Er reflektiert die Verbreitungschancen entsprechender Laufbahnen kritisch und zeigt betriebliche Entwicklungsbedarfe auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Occupational mobility for whom?: Education, cohorts, the life course and occupational gender composition, 1970-2010 (2019)
Pearlman, Jessica;Zitatform
Pearlman, Jessica (2019): Occupational mobility for whom? Education, cohorts, the life course and occupational gender composition, 1970-2010. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 59, H. February, S. 81-93. DOI:10.1016/j.rssm.2018.11.009
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Arbeitsmarktsoziologie: Probleme, Theorien, empirische Befunde (2018)
Zitatform
Abraham, Martin & Thomas Hinz (Hrsg.) (2018): Arbeitsmarktsoziologie. Probleme, Theorien, empirische Befunde. Wiesbaden: Springer VS, 534 S. DOI:10.1007/978-3-658-02256-3
Abstract
"Die Arbeitsmarktsoziologie beschäftigt sich mit den sozialen Determinanten bei der Erklärung von Arbeitsmarktprozessen. Dies beinhaltet u. a. den Zusammenhang zwischen Bildung und der Positionierung auf dem Arbeitsmarkt, die Risiken von Arbeitslosigkeit, die Rolle der Familie für Erwerbsentscheidungen und die Wirkung institutioneller Regelungen. Aus soziologischer Perspektive wird beleuchtet, welche Arbeitsmarktprozesse die Entstehung, die Dauerhaftigkeit und die Veränderung sozialer Ungleichheit bedingen. Der Arbeitsmarkt prägt moderne Gesellschaften maßgeblich: das System sozialer Sicherung sowie die individuellen Lebensverhältnisse hängen vom Zugang zur Erwerbsarbeit ab." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Evaluation des Sonderprogramms "Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa (MobiPro-EU)": Abschlussbericht (2018)
Boockmann, Bernhard; Schafstädt, Christin; Puxi, Marco; Reiff, Annika; Puhe, Henry; Kurle, Jonas; Maier, Franziska; Verbeek, Hans; Kusche, Michel; Wellmer, Sabine; Kugler, Philipp ; DeCarolis, Flavio; Kleinemeier, Rita; Niemann, Knut; Hunger, Katrin; Späth, Jochen ; Fervers, Lukas ;Zitatform
Boockmann, Bernhard, Lukas Fervers, Katrin Hunger, Rita Kleinemeier, Philipp Kugler, Michel Kusche, Franziska Maier, Henry Puhe, Marco Puxi, Christin Schafstädt, Jochen Späth & Hans Verbeek (2018): Evaluation des Sonderprogramms "Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa (MobiPro-EU)". Abschlussbericht. Tübingen ; Berlin ; Bielefeld, 126 S.
Abstract
"Das Sonderprogramm „Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa (MobiPro-EU)“ ist eine Förderung von Projekten, die junge Erwachsene aus der EU unterstützen, mit dem Ziel, Mobilitätshemmnisse abzubauen, junge Europäerinnen und Europäer auf eine duale Ausbildung in Deutschland vorzubereiten und Betriebe bei der erfolgreichen Besetzung freier Ausbildungsplätze mit jungen Menschen aus dem europäischen Ausland zu unterstützen. Die Projekte im Sonderprogramm rekrutieren die jungen Erwachsenen in den Herkunftsländern, vermitteln diese an Betriebe und unterstützen die Teilnehmenden beim Spracherwerb, der Integration in Deutschland und fachlich während der Ausbildung. Hinzu kommt eine finanzielle Aufstockung der Ausbildungsvergütung zur Sicherung des Lebensunterhalts auf 818 Euro. Ziel des Forschungsvorhabens in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e.V. (IAW) und dem SOKO-Institut ist es, Wirkungsweise, Zugangsmechanismen und Umsetzungscharakteristika des Sonderprogramms MobiPro-EU zu analysieren und die Zielerreichung sowie die kausalen Wirkungen des Programms zu ermitteln. In einer Zusatzuntersuchung wurden auch die Determinanten für einen Projekt- oder programmabbruch näher untersucht. Darüber hinaus sollen von einer laufenden Berichterstattung Impulse zur Steuerung des Programms ausgehen. Ergebnisse der Evaluation wurden im Rahmen der regionalen und bundesweiten Vernetzungstreffen MobiPro-EU präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Job mobility as a new explanation for the immigrant-native wage gap: a longitudinal analysis for the German labor market (2018)
Zitatform
Brenzel, Hanna & Malte Reichelt (2018): Job mobility as a new explanation for the immigrant-native wage gap. A longitudinal analysis for the German labor market. In: International migration review, Jg. 52, H. 3, S. 724-749., 2017-01-04. DOI:10.1111/imre.12313
Abstract
"Theoretisch lassen sich Lohnunterschiede zwischen Migranten und Einheimischen mithilfe der Humankapitaltheorie erklären. Diese unterstellt Ausstattungsunterschiede oder eine Abwertung von Humankapital bei Migration. Trotzdem bleibt auch nach Berücksichtigung von Humankapital-Variablen meist ein unerklärter Lohnunterschied zwischen Migranten und Einheimischen. Wir benutzen einen umfangreichen Längsschnittdatensatz (ALWA-ADIAB) und analysieren die Arbeitsplatzmobilität von Migranten und Einheimischen in Deutschland, wobei wir zwischen freiwilligen, unfreiwilligen, internen und anderen Wechseln unterscheiden. Wir finden unterschiedliche Übergangsmuster und können - mithilfe von fixed-effects Regressionen - einen substantiellen Teil der Lohnlücke mit Unterschieden im Jobwechsel-Verhalten erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Intergenerationale Mobilität und gesundheitliche Ungleichheiten in Ost- und Westdeutschland: eine Trendanalyse von 1992 bis 2012 (2018)
Zitatform
Günther, Sebastian, Irene Moor, Anja Knöchelmann & Matthias Richter (2018): Intergenerationale Mobilität und gesundheitliche Ungleichheiten in Ost- und Westdeutschland. Eine Trendanalyse von 1992 bis 2012. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 61, H. 1, S. 78-88. DOI:10.1007/s00103-017-2655-1
Abstract
"Hintergrund
Soziale Mobilitätsprozesse, d.h. die Bewegung einer Person aus einer sozialen Position in eine andere, stellen einen zentralen Mechanismus zur Erklärung gesundheitlicher Ungleichheiten dar. Sozial bedingte Unterschiede im Gesundheitszustand oder im Gesundheitsverhalten können sich mit dem Wechsel der eigenen Position ebenfalls ändern. Der Beitrag untersucht, welche Bedeutung intergenerationale Mobilität, also ein Auf- bzw. Abstieg gegenüber der elterlichen Position, in Ost- und Westdeutschland für die subjektive Gesundheit hat und ob sich dieser Zusammenhang innerhalb von 20 Jahren verändert hat.
Material und Methoden
Datenbasis ist das Sozio-oekonomische Panel der Jahre 1992 - 2012. Berücksichtigt wurden Erwerbstätige zwischen 25 und 59 Jahren. Anhand des Vergleichs ihrer aktuellen Stellungen mit denen ihrer Eltern wurden Mobilitätspfade bestimmt. Für diese wurden Prävalenzen und logistische Regressionen der subjektiven Gesundheit berechnet.
Ergebnisse
Jene in niedrigen beruflichen Stellungen bewerteten ihre Gesundheit zu allen Zeitperioden häufiger schlechter. Aufwärtsmobile Personen hatten im Vergleich zu jenen, die in ihrer Herkunftsstellung verblieben, ein geringeres Risiko einer schlechteren Gesundheit (OR 0,72). Personen, die abstiegen, schätzten ihre Gesundheit schlechter ein (OR 1,55 bzw. OR 1,86). Signifikante Unterschiede nach Geschlecht oder Herkunftsregion konnten nicht festgestellt werden. Bildung und Einkommen tragen zur Erklärung des Zusammenhangs bei.
Schlussfolgerung
Die Ergebnisse deuten an, dass sich ein sozialer Aufstieg positiv auf die Gesundheit auswirkt, ein sozialer Abstieg dagegen eher negativ - unabhängig von Geschlecht, Herkunftsregion oder Zeitverlauf. Es ist daher wichtig, die Mobilitätschancen aller gesellschaftlichen Gruppen zu erhöhen und damit soziale Ungleichheiten zu reduzieren." (Autorenreferat, © Springer-Verlag) -
Literaturhinweis
Job characteristics and experience as predictors of occupational turnover intention and occupational turnover in the European nursing sector (2018)
Heijden, Beatrice I. J. M. van der; Peeters, Maria C. W. ; Breukelen, J. Wim M. Van; Le Blanc, Pascale M. ;Zitatform
Heijden, Beatrice I. J. M. van der, Maria C. W. Peeters, Pascale M. Le Blanc & J. Wim M. Van Breukelen (2018): Job characteristics and experience as predictors of occupational turnover intention and occupational turnover in the European nursing sector. In: Journal of vocational behavior, Jg. 108, H. October, S. 108-120. DOI:10.1016/j.jvb.2018.06.008
Abstract
"The present study aims to unravel the relationships between job demands and resources, occupational turnover intention, and occupational turnover. To do so, we tested a model wherein associations between nurses' age, tenure in profession and tenure with present employer (experience in the profession), job demands (emotional demands, work-home interference), and job resources (influence at work and opportunities for development) predicted occupational turnover intention, and, subsequently, occupational turnover. A longitudinal survey was conducted among a sample of 753 nurses working in European health care institutions (hospitals, nursing homes, and community/home care). The results supported the hypotheses that job demands are positively related with occupational turnover intention while job resources and experience in the nursing profession are negatively related with occupational turnover intention. We did not find evidence supporting the hypothesis that occupational turnover intention mediates the relationship between job demands and job resources on the one hand, and occupational turnover on the other hand. Experience in the nursing profession had a direct effect on occupational turnover, in addition to the direct effect of occupational turnover intention. The implications of our findings for understanding the process through which health care organizations can affect occupational turnover intention and actual exit behavior, are discussed." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))
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Gender differences in sorting (2018)
Zitatform
Merlino, Luca Paolo, Pierpaolo Parrotta & Dario Pozzoli (2018): Gender differences in sorting. In: Industrial Relations, Jg. 57, H. 4, S. 671-709. DOI:10.1111/irel.12216
Abstract
"In this paper, we investigate gender differences in workers' career development within and outside the firm to explain the existence of gender wage gaps. Using Danish employer-employee matched data, we find that good female workers are more likely to move to better firms than men but are less likely to be promoted. Furthermore, these differences in career advancement widen after the first child is born. Our findings suggest that career impediments in certain firms cause the most productive female workers to seek better jobs in firms in which there is less gender bias." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Gender differences in the impact of job mobility on earnings: the role of occupational segregation (2018)
Pearlman, Jessica;Zitatform
Pearlman, Jessica (2018): Gender differences in the impact of job mobility on earnings. The role of occupational segregation. In: Social science research, Jg. 74, H. August, S. 30-44. DOI:10.1016/j.ssresearch.2018.05.010
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Literaturhinweis
Verwertung beruflicher Qualifikationen im Kontext der Mobilität nach Deutschland: Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 (2018)
Santiago Vela, Ana;Zitatform
Santiago Vela, Ana (2018): Verwertung beruflicher Qualifikationen im Kontext der Mobilität nach Deutschland. Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 47, H. 4, S. 45-49.
Abstract
"Die internationale Mobilität von Beschäftigten spielt eine immer wichtigere Rolle im Rahmen der weltweiten Vernetzung. Allerdings ist ihre Mobilität beschränkt, da im Bildungsverlauf erworbene Qualifikationen meist einen landesspezifischen Kontext besitzen und daher im Ausland häufig nicht in vollem Umfang verwertet werden können. Dies führt dazu, dass Beschäftigte, die sich im Ausland qualifiziert haben, in Deutschland mitunter Tätigkeiten ausüben, die nicht ihrer Ausbildung entsprechen. Welche Faktoren begünstigen oder hemmen eine solche überqualifizierte Beschäftigung? Der Beitrag untersucht diese Frage mit Daten der aktuellen BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Interregional mobility of talent in Spain: the role of job opportunities and qualities of places during the recent economic crisis (2018)
Zitatform
Sánchez-Moral, Simón, Alfonso Arellano & Roberto Díez-Pisonero (2018): Interregional mobility of talent in Spain. The role of job opportunities and qualities of places during the recent economic crisis. In: Environment and planning. A, Economy and space, Jg. 50, H. 4, S. 789-808. DOI:10.1177/0308518X18761151
Abstract
"This paper seeks to extend our knowledge of the drivers behind talented workers' mobility within the Spanish urban system and the patterns they may follow. For this purpose, the stock and flows of creative workers (selected on the basis of either the industry-based or occupational approaches) are studied at different spatial scales while also considering the influence of local characteristics as a source of attracting and retaining forces. The study is based on the analysis of a quite novel longitudinal micro-database from the Spanish Social Security office. Under the conditions of lower mobility of creative workers compared with other geographical contexts - a trend worsened by the economic crisis - we show that job opportunities, especially in connection with workers' social networks, emerge as the most influential attracting factor. Thus, beyond the classic idea that agglomeration economies benefit all residents, we found evidence that the biggest cities, and Madrid in particular, had become 'escalator regions', propelling the careers of young creative workers that had been attracted to them. On the contrary, the influence of urban amenities seems limited to the retention of talent. This research aims to contribute to dealing with the challenge of upgrading local productive forces after the economic crisis and to develop tailor-made talent attraction and retention strategies" (Author's abstract, © 2018 a Pion publication) ((en))
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Is it time for a change? A literature review on occupational mobility among older workers in Germany and the USA (2018)
Zitatform
Söhn, Janina (2018): Is it time for a change? A literature review on occupational mobility among older workers in Germany and the USA. (SOFI-Arbeitspapier 13), Göttingen, 38 S.
Abstract
"Mit zunehmenden Alter stellt sich für so manchen die Frage, ob sie in ihrem bisherigen Beruf bis zur Verrentung arbeiten wollen oder können. Unter welchen Umständen wechseln Individuen in ihrer mittleren und späteren Erwerbsbiografie ihren Beruf und wodurch genau zeichnen sich diese Berufswechsel aus? Dies sind die Kernfragen, die dieser Literaturbericht beantworten möchte. Berufliche Mobilität wird hier als der Wechsel des beruflichen Felds, in dem man erwerbstätig ist, verstanden. Dieser Übergang kann bezogen auf die Veränderung von Einkommen, Prestige und erforderlichem Qualifikationsniveau aufwärts, lateral oder abwärts gerichtet sein. Der Forschungsreview stellt zunächst unterschiedliche Theorien von Beruf vor, da diese auch für die Erklärung beruflicher Mobilität bedeutsam ist. Der darauffolgende Abschnitt konzeptualisiert die Multidimensionalität von Berufswechseln. Eigenschaften wie der Umfang der wöchentlichen Arbeitsstunden oder Aspekte prekärer Beschäftigung, die mit dem alten oder neuen Beruf assoziiert sind, können als Push- bzw. Pull-Faktoren fungieren. Der umfangreichste Abschnitt ist den theoretischen und empirischen Ergebnissen bisheriger Forschung zu unterschiedlichen Einflüssen auf der Mikro- und Makroebene gewidmet: Alter, Gesundheit, Bildungsniveau sowie Weiterbildung und Umschulungen im späteren Erwachsenenalter, berufsbezogene Eigenschaften, die dem Berufswechsel vorangegangene Erwerbsbiografie, Geschlecht und haushaltbezogene Faktoren, ethnische und migrationsbezogene Entwicklungen seit Anfang der 2000er, welche das Auftreten von Berufswechslern befördert haben. Die meiste empirische Forschung bezieht sich auf die Vereinigten Staaten von Amerika und auf Deutschland, weshalb dieser Literaturüberblick zu einem gewissen Grad international vergleichend angelegt ist. Angesichts der gravierenden Forschungslücken zu beruflicher Mobilität unter älteren Erwerbstätigen in der Bundesrepublik im letzten Jahrzehnt präsentiert der Review eigene, nach Alter, Geschlecht und Bildungsniveau differenzierte Auswertungen des Mikrozensus 2012 zum Anteil von Erwerbstätigen, die im vorangegangenen Jahr ihren Beruf gewechselt haben. Das Schlusskapitel fasst die wichtigsten Erkenntnisse und verbleibende Forschungslücken zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Frequency of employer changes and their financial return: gender differences amongst German university graduates (2018)
Zitatform
Wieschke, Johannes (2018): Frequency of employer changes and their financial return: gender differences amongst German university graduates. In: Journal for labour market research, Jg. 52, S. 1-13. DOI:10.1186/s12651-017-0235-3
Abstract
"Diese Studie nutzt eine Stichprobe bayerischer Hochschulabsolventen, um Geschlechtsunterschiede sowohl in der Häufigkeit als auch in den finanziellen Erträgen von Arbeitgeberwechseln zu untersuchen. Die Such- und Matchingtheorien werden genutzt, um Hypothesen zu entwickeln, die anschließend gegeneinander getestet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen ihren Arbeitgeber in den ersten Jahren nach dem Abschluss häufiger wechseln als Männer. Das kann zu einem großen Teil durch unterschiedliche Arbeitsmarktstrukturen erklärt werden, vor allem durch die Tatsache, dass Frauen in ihrer ersten Beschäftigung seltener in Großbetrieben, in Führungspositionen und mit unbefristeten Verträgen arbeiten und weniger zufrieden mit ihrer Arbeit sind. Sobald auf all diese Faktoren kontrolliert wird, ändert der Koeffizient sein Vorzeichen, d. h. unter gleichen Umständen wechseln Männer den Arbeitgeber häufiger. Weiterhin profitieren sowohl Männer als auch Frauen finanziell von Arbeitgeberwechseln. Männer erhalten höhere absolute Erträge, aber aufgrund ihrer höheren Einstiegseinkommen existiert bei den relativen Erträgen kein Unterschied zwischen Männern und Frauen und somit auch kein Einfluss auf die Gender Pay Gap. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der Besonderheiten des deutschen Arbeitsmarktes diskutiert." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Berufseinstieg und Mobilitätsprozesse im Modernisierungsprozess und im Auf und Ab der Arbeitsmarktlage: Eine A-P-K-Analyse der Karrieren von Männern in Westdeutschland (2017)
Zitatform
Becker, Rolf & Hans-Peter Blossfeld (2017): Berufseinstieg und Mobilitätsprozesse im Modernisierungsprozess und im Auf und Ab der Arbeitsmarktlage. Eine A-P-K-Analyse der Karrieren von Männern in Westdeutschland. In: S. Lessenich (Hrsg.) (2017): Geschlossene Gesellschaften : Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 38), S. 1-11.
Abstract
"Nach Max Weber liegt soziale Schließung nach innen vor, wenn Erwerbs- und Mobilitätschancen einzelner Personen oder Gruppen in Betrieben und Beschäftigungsverhältnissen systematisch eingeschränkt werden. Auf diese Weise führt soziale Schließung über die Monopolisierung von Chancen bei einer Gruppe zum Zuwachs von Einkommen, Prestige und Macht, während den ausgeschlossenen Personen und Gruppen solche Ressourcen für die Marktlage und Lebensführung vorenthalten werden. Über Berufsverläufe und Mobilitätsprozesse im Lebensverlauf betrachtet, führen geringe Unterschiede beim Berufseintritt zur Kumulation sozialer Ungleichheit über die Lebenszeit hinweg. Hierbei kommen individuelle Ressourcen über Strukturen und Institutionen der Betriebe, Arbeitsmärkte und beruflichen Stellung im Betrieb zur Geltung. Arbeitgeber fungieren als 'gate keeper' für Marktlage, Mobilitätschancen und Chancen einer bestimmten Lebensführung. Prozesse der sozialen Schließung durch Arbeitgeber und die Wirkung institutioneller Regelungen segmentierter Arbeitsmärkte sind nicht unabhängig von der Entwicklung sektoraler und berufsstruktureller Kontexte sowie von ökonomischen Konjunkturen.
Im vorliegenden Vortrag wird für Westdeutschland in der Zeit von 1945 bis 2008 der Frage nachgegangen, ob und inwieweit der ökonomische Strukturwandel und die konjunkturabhängige Arbeitsmarktlage zur sozialen Schließung von intragenerationaler Mobilität beitragen. Zudem soll untersucht werden, ob die Akkumulation individueller Ressourcen zur sozialen Schließung von Mobilitätschancen führt. Mit Längsschnittdaten der Deutschen Lebensverlaufsstudie sowie der ALWA-Studie wird unter besonderer Berücksichtigung von Alters-, Perioden- und Kohorteneffekten das Zusammenspiel dynamischer Schließungsprozesse auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene und der individuellen Ebene (der Beschäftigten) analysiert.
Wie und für welche Gruppen werden Chancen für berufliche Auf- und Abstiege strukturiert und monopolisiert? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen dem ökonomischen Strukturwandel, der Entwicklung der Arbeitsmarktlagen und der Mobilität?" (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Berufliche Weiterbildung im Strukturwandel: Eine APK-Längsschnittanalyse für die zwischen 1956 und 1978 Geborenen in Westdeutschland (2017)
Zitatform
Becker, Rolf (2017): Berufliche Weiterbildung im Strukturwandel. Eine APK-Längsschnittanalyse für die zwischen 1956 und 1978 Geborenen in Westdeutschland. In: S. Lessenich (Hrsg.) (2017): Geschlossene Gesellschaften : Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 38), S. 1-12.
Abstract
"Aus Sicht der Humankapitaltheorie und Theorie segmentierter Arbeitsmärkte wird der Frage nachgegangen, inwieweit der technologische und ökonomische Strukturwandel sowie die Entwicklung der Arbeitsmarktlage seit Ende des 'Wirtschaftswunders' das betriebliche Angebot an beruflicher Weiterbildung und die Nutzung dieser Weiterbildungsgelegenheiten durch Erwerbstätige strukturieren. Für die empirische Überprüfung der Hypothesen werden Lebensverlaufsdaten der ALWA-Studie herangezogen. Hierbei werden für die historische Zeit von 1972 bis 2008 die Berufs- und Weiterbildungsverläufe von westdeutschen Männer und Frauen in den Geburtskohorten von 1956 bis 1978 mittels Ereignisanalyse und Episoden-Splitting im dynamischen Mehrebenen-Design analysiert. Hierbei werden Alters-Perioden-Kohorten-Zusammenhänge berücksichtigt. So können beim betrieblichen Angebot an und Zugang zu beruflicher Weiterbildung systematische Perioden- und Kohorteneffekte des Strukturwandels und der Arbeitsmarktlagen sowie systematische Selektivität von Weiterbildungschancen - insbesondere soziale Schließung der betrieblichen Weiterbildung durch Arbeitgeber - aufgedeckt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Karrieremuster deutscher Führungskräfte: Analyse der Sequenzmuster, Ursachen und Auswirkungen anhand von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (2017)
Endemann, Aleksandra;Zitatform
Endemann, Aleksandra (2017): Karrieremuster deutscher Führungskräfte. Analyse der Sequenzmuster, Ursachen und Auswirkungen anhand von Daten des Sozio-oekonomischen Panels. (Empirische Personal- und Organisationsforschung 56), Augsburg: Hampp, 356 S., Anhang.
Abstract
"Seit geraumer Zeit wird in der Öffentlichkeit sowie in der Wissenschaft über die Karriereverläufe von Führungskräften diskutiert. Mit den hohen Flexibilitätsanforderungen im Karriereverlauf werden z.B. Vorstands- und Managervergütungen in der Gesellschaft gerechtfertigt. Eingebettet in diese Diskussion betrachtet diese Arbeit anhand der Daten des Sozio-oekonomischen Panels berufliche Verläufe deutscher Führungskräfte (N = 171; 20 Beobachtungsjahre 1994-2013) und untersucht ihre Ursachen sowie objektive als auch subjektive Karriereoutcomes. Mithilfe der Sequenzmusteranalyse konnten neben der (1) traditionellen Karriere und (2) boundaryless career folgende Muster abgeleitet werden: (3) die Abstiegskarriere, (4) die Karriere mit unfreiwilligen, jedoch erfolgreichen Wechseln, (5) die turbulente Karriere und (6) die Stagnation. Innerbetriebliche Karriereverläufe sind bei knapp der Hälfte der Untersuchten vorzufinden und spielen weiterhin eine bedeutende Rolle. Die externen Bewegungen sind recht heterogen verteilt: So gibt es Karrieren, die nur wenige externe Wechsel aufweisen, und einige, die sehr sprunghaft sind. Bezüglich der Ursachen dieser Karrieremuster ist von einem komplexen Zusammenspiel unterschiedlicher Einflussfaktoren zu berichten. Mit Blick auf die Gehaltsentwicklung zeigen sich in allen Mustern, bis auf die Abstiegskarriere, positive Trends. Werden die subjektiven Aspekte in die Betrachtung miteinbezogen, zeigen sich eher ein relativer Rückgang der Arbeitszufriedenheit bei innerbetrieblichen Karriereverläufen sowie ein Aufwärtstrend in der 'boundaryless career' und in Karrieren mit unfreiwilligen Wechseln." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
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He's a chip off the old block - the persistence of occupational choices across generations (2017)
Zitatform
Knoll, Bodo, Nadine Riedel & Eva Schlenker (2017): He's a chip off the old block - the persistence of occupational choices across generations. In: Labour, Jg. 31, H. 2, S. 174-203. DOI:10.1111/labr.12091
Abstract
"The purpose of this paper is to assess intergenerational occupational mobility in Germany. Using data from the Socio-Economic Panel, we find a high persistence of occupational choices across fathers and children. To separate effects related to parental advice and influence (nurture) from genetic factors (nature), we determine the persistence separately for children who grew up with their biological fathers and those who did not. The results suggest that nurture-related effects explain a significant fraction of the observed correlation of fathers' and children's occupational choices. We discuss policy implications that follow from the analysis." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Women's career progression in law firms: views from the top, views from below (2017)
Pringle, Judith K. ; Harris, Candice ; Ravenswood, Katherine ; Ryan, Irene ; Giddings, Lynne; Jaeger, Sabina;Zitatform
Pringle, Judith K., Candice Harris, Katherine Ravenswood, Lynne Giddings, Irene Ryan & Sabina Jaeger (2017): Women's career progression in law firms. Views from the top, views from below. In: Gender, Work and Organization, Jg. 24, H. 4, S. 435-449. DOI:10.1111/gwao.12180
Abstract
"Law continues to be an attractive career path for women. Yet evidence shows that women's careers in law stagnate with proportionally small numbers of women progressing up the hierarchy from law graduate to partner. In this study we investigated how gendering and class processes impact on women's career progression. A major contribution is that we explored the heterogeneous views held by women below and above the partnership line, in Auckland's top law firms. Drawing on Acker's gendering processes (1990, 2006a) plus the accumulation of appropriate capitals needed to progress, we analysed 52 interview accounts. The women lawyers themselves were divided on how gendering and class processes impact on their career progression. Women partners accepted the hierarchical employment model of law and were confident in their role and place. Women below the partner line, while frustrated by the personal and professional requirements for success, did not demonstrate agency for change. In concluding, we reflect on the potential for change in the profession." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Reallocation patterns across occupations in Germany (2016)
Zitatform
Bauer, Anja (2016): Reallocation patterns across occupations in Germany. In: Economics Letters, Jg. 148, H. November, S. 111-114., 2016-09-11. DOI:10.1016/j.econlet.2016.09.008
Abstract
"Using high-quality German administrative data, I analyze workers' opportunity costs of reallocation across occupations by measuring the additional time spent in unemployment before being hired in a new occupation. Furthermore, I inspect the wage changes after reallocation and find that workers who change occupations through unemployment face wage losses that appear to be persistent over a 5-year horizon." (Author's abstract, © 2016 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
The role of entrepreneurship in the context of career trajectories: moving back into wage employment or into unemployment? (2016)
Zitatform
Debrulle, Jonas (2016): The role of entrepreneurship in the context of career trajectories. Moving back into wage employment or into unemployment? In: Labour, Jg. 30, H. 2, S. 180-197. DOI:10.1111/labr.12060
Abstract
"This study investigates patterns of movement from self-employment to wage employment or to unemployment in Belgium. Non-parametric techniques and complimentary log-log analyses are used to determine the significance of stable individual traits (e.g. gender) and of time-dependent characteristics (e.g. family and organizational context, labour market mobility) in moving back to wage employment or to unemployment. Evidence is provided on the possibility of entrepreneurship acting as a 'steppingstone' between long-term unemployment and paid work. Yet, significant relationships also emerge between ex-ante time spent in unemployment and the possibility of continued unemployment upon self-employment exit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Assimilation over the Life Course? The Career Mobility of Second-Generation Turkish Men in Germany (2016)
Zitatform
Hartmann, Jörg (2016): Assimilation over the Life Course? The Career Mobility of Second-Generation Turkish Men in Germany. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 45, H. 4, S. 281-297. DOI:10.1515/zfsoz-2015-1016
Abstract
"Studien zur Assimilation von Migranten konzentrieren sich überwiegend auf intergenerationale Mobilität. Mobilitätsprozesse über den Erwerbsverlauf können jedoch ebenso zur Assimilation beitragen. Diese Studie untersucht die Arbeitsmarkt- und Einkommensmobilität von Männern der zweiten türkischen Einwanderergeneration und vergleicht sie mit denen autochthoner Deutscher. Die Ergebnisse zeigen, dass Männer der zweiten türkischen Einwanderergeneration zu Beginn ihrer Karriere ein höheres Arbeitslosigkeitsrisiko, eine geringere Chance auf Wiedereintritt in Beschäftigung und eine höhere Einkommensmobilität haben als deutsche Männer. Diese Unterschiede werden vornehmlich durch die geringere Humankapitalausstattung der zweiten türkischen Migrantengeneration verursacht. Über die frühe Erwerbskarriere hinweg gleichen sich die Arbeitslosigkeitsrisiken und die Chancen auf Wiedereintritt in Beschäftigung zwischen beiden Gruppen an. Es kann gezeigt werden, dass die Kumulation anfänglicher Nachteile einen negativen Einfluss auf den Angleichungsprozess für die zweite türkische Einwanderergeneration hat." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Berufliche (Um)Orientierung im Erwachsenenalter am Beispiel von Quereinsteigerinnen in das Lehramt für Berufsschulpädagogik in Österreich (2016)
Mohl, Erich;Zitatform
Mohl, Erich (2016): Berufliche (Um)Orientierung im Erwachsenenalter am Beispiel von Quereinsteigerinnen in das Lehramt für Berufsschulpädagogik in Österreich. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. H. Spezial 12, S. 1-19.
Abstract
"In Österreich unterscheiden sich die Zugangsmöglichkeiten und der Einstieg in das Lehramtsstudium für Berufsschulpädagogik grundlegend von den Lehrämtern der Primar- und Sekundarstufe des Allgemeinbildenden Schulwesens. Zukünftige Berufsschullehrerinnen werden zumeist als Quereinsteigerinnen direkt von den Berufsschulen angestellt und absolvieren die Lehramtsausbildung sowohl berufsbegleitend (1. und 3. Studienjahr) als auch vollzeitschulisch (2. Studienjahr) an den Pädagogischen Hochschulen Wien, Graz, Linz oder Innsbruck. Sowohl in der didaktisch-methodischen Ausbildung als auch bei den Berufswahlmotiven sind demzufolge Antagonismen zu finden. Der nachfolgende Artikel führt im einleitenden Abschnitt diese Unterschiedlichkeiten weiter aus. Anschließend werden die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung präsentiert, bei der rund 160 angehender Berufsschullehrerinnen, die zumeist mehr als zehn Jahre Berufspraxis in die Lehramtsausbildung mitbringen, zu ihren Berufswahlmotiven sowie zu ihrer Zufriedenheit mit der Berufswahl befragt wurden. Im Fazit werden Resultate mit Blick auf künftige Auswahlmaßnahmen und mögliche berufsbegleitende Coaching- und Fading-Maßnahmen diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Reallocation patterns across occupations (2015)
Zitatform
Bauer, Anja (2015): Reallocation patterns across occupations. (IAB-Discussion Paper 26/2015), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Diese Studie untersucht mit Hilfe administrativer Daten die Opportunitätskosten von Arbeitnehmern, die den Beruf aus Arbeitslosigkeit heraus wechseln. Die Opportunitätskosten werden dabei durch die durchschnittliche Arbeitslosigkeitsdauer abgebildet. Anschließend werden diese Kosten den potentiellen Lohngewinnen gegenübergestellt. Weiterhin wird gezeigt, dass der Lohnunterschied, der sich nach einem Wechsel des Berufs durch Arbeitslosigkeit ergibt, negativ ist. Das Zusammenspiel dieser Ergebnisse steht im Gegensatz zu sog. islands-Modellen (Lucas/Prescott, 1974), in welchen Reallokation von Arbeitnehmern nur dann stattfindet, wenn diese einen Lohn erzielen, der ausreicht um die Kosten der Reallokation zu decken. Daher wird untersucht, ob andere ökonomische Größen innerhalb eines Berufes einen größeren Einfluss darauf haben, wohin Arbeitnehmer wechseln. Als ökonomische Größen werden dabei die Abgangsrate aus Arbeitslosigkeit, der Zufluss in Arbeitslosigkeit und das Verhältnis von Vakanzen zu Arbeitslosen (Arbeitsmarktanspannung) innerhalb der Berufe herangezogen. Allerdings zeigt sich auch hier, dass Arbeitnehmer diese Größen in ihrer Entscheidung den Beruf zu wechseln nicht berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Job mobility as a new explanation for the immigrant-native wage gap: a longitudinal analysis for the German labor market (2015)
Zitatform
Brenzel, Hanna & Malte Reichelt (2015): Job mobility as a new explanation for the immigrant-native wage gap. A longitudinal analysis for the German labor market. (IAB-Discussion Paper 12/2015), Nürnberg, 23 S.
Abstract
"Theoretisch lassen sich Lohnunterschiede zwischen Migranten und Einheimischen mithilfe der Humankapitaltheorie erklären. Diese unterstellt Ausstattungsunterschiede oder eine Abwertung von Humankapital bei Migration. Trotzdem bleibt auch nach Berücksichtigung von Humankapital-Variablen meist ein unerklärter Lohnunterschied zwischen Migranten und Einheimischen. Wir benutzen einen umfangreichen Längsschnittdatensatz (ALWA-ADIAB) und analysieren die Arbeitsplatzmobilität von Migranten und Einheimischen in Deutschland, wobei wir zwischen freiwilligen, unfreiwilligen, internen und anderen Wechseln unterscheiden. Wir finden unterschiedliche Übergangsmuster und können - mithilfe von fixed-effects Regressionen - einen substantiellen Teil der Lohnlücke mit Unterschieden im Jobwechsel-Verhalten erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Frauenberufe, Männerberufe und die "Drehtür": Ausmaß und Implikationen für West- und Ostdeutschland (2015)
Busch-Heinzmann, Anne;Zitatform
Busch-Heinzmann, Anne (2015): Frauenberufe, Männerberufe und die "Drehtür". Ausmaß und Implikationen für West- und Ostdeutschland. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 68, H. 8, S. 571-582. DOI:10.5771/0342-300X-2015-8-571
Abstract
"Der Artikel befasst sich mit der Beobachtung der unterschiedlichen beruflichen Verortung von Frauen und Männern auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Zunächst werden aktuelle Zahlen zum Ausmaß dieser (horizontalen) beruflichen Geschlechtersegregation in Gesamtdeutschland sowie getrennt für West- und Ostdeutschland bereitgestellt. Hier wird auf die aktuelle Berufsklassifikation des Statistischen Bundesamtes, Version 2010, zurückgegriffen. Anschließend werden mögliche Implikationen der Segregation im Hinblick auf ihre bemerkenswerte zeitliche Persistenz diskutiert. Ausgangspunkt ist die Beobachtung einer im individuellen Erwerbsverlauf hohen Anzahl von Berufswechseln aus geschlechtsuntypischen in geschlechtstypische Berufe. Als Gründe für eine solche 'Drehtür' werden in der US-amerikanischen Forschung Mechanismen sozialer Kontrolle im Erwerbsleben angeführt. Unter Rückgriff auf institutionentheoretische und sozialpsychologische Ansätze der Genderforschung wird der entsprechende Forschungsstand zu diesen Mechanismen für Deutschland vorgestellt. Zudem werden Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland im Hinblick auf die 'Drehtür' dargelegt und diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Mobility across firms and occupations among graduates from apprenticeship (2015)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Stefanie Licklederer & Hanna Zwiener (2015): Mobility across firms and occupations among graduates from apprenticeship. In: Labour economics, Jg. 34, H. June, S. 138-151. DOI:10.1016/j.labeco.2015.03.008
Abstract
"Distinguishing carefully between mobility across firms and across occupations, this study provides causal estimates of the wage effects of mobility among graduates from apprenticeship in Germany. Our instrumental variables approach exploits variation in regional labor market characteristics. Pure firm changes and occupation-and-job changes after graduation from apprenticeship result in average wage losses, whereas an occupation change within the training firm results in persistent wage gains. For the majority of cases a change of occupation involves a career progression. In contrast, for job switches the wage loss of firm-specific human capital seems to dominates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Understanding the decline in self-employment among individuals nearing retirement (2015)
Zitatform
Heim, Bradley T. (2015): Understanding the decline in self-employment among individuals nearing retirement. In: Small business economics, Jg. 45, H. 3, S. 561-580. DOI:10.1007/s11187-015-9660-2
Abstract
"This paper examines the sources of the decline in self-employment among near-retirees over 1994 - 2012. Using Current Population Survey data, tabulations imply that the decline was driven by an increase in the exit rate to wage and salary employment, a decline in the rate of self-employment among new entrants into this age cohort, and an increase in the share of these new entrants. Multinomial logits suggest that health insurance coverage and after-tax prices of health insurance were significantly associated with these three rates. However, counterfactual simulations suggest that only the changes in after-tax prices of health insurance were found to appreciably influence the trends in these rates, though in the opposite direction of the actual declining trend for the rate of self-employment of new entrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Early career occupational mobility of Turkish and Moroccan second generation migrants in Flanders, Belgium (2015)
Laurijssena, Ilse; Glorieuxa, Ignace;Zitatform
Laurijssena, Ilse & Ignace Glorieuxa (2015): Early career occupational mobility of Turkish and Moroccan second generation migrants in Flanders, Belgium. In: Journal of Youth Studies, Jg. 18, H. 1, S. 101-117. DOI:10.1080/13676261.2014.933194
Abstract
"This article analyses the early career occupational mobility of people from a Turkish or Moroccan descent in Flanders (Belgium). Previous research showed that second generation migrants are less successful than natives when entering the labour market. We compare the progress in socio-economic status (SES) that youngsters of native and non-native descent make from their first to later jobs at the start of their career. Both second-generation immigrants and native majority young adults experience upward occupational mobility during this crucial phase of their occupational career. The gap between native and ethnic minority youth, however, does not narrow over the course of the years. The first job offers less SES for non-natives compared to that of natives, and the minority-native gap in occupational attainment remains constant afterwards. The future career is largely determined by the characteristics of the start of the occupational career, and educational attainment even before. Promising, however, might be the finding that a first job with a relative low occupational status does offer better opportunities for Turkish and Moroccan second-generation migrants than for native majority youth to do some catching up later on. In combination with a long-term negative impact of initial unemployment, ethnic minority youth perhaps are best off with starting to work as soon as possible after school leaving." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wage risk and the value of job mobility in early employment careers (2015)
Zitatform
Liu, Kai (2015): Wage risk and the value of job mobility in early employment careers. (IZA discussion paper 9256), Bonn, 47 S.
Abstract
"This paper shows that job mobility is a valuable channel which employed workers use to mitigate bad labor market shocks. I construct and estimate a model of wage dynamics jointly with a dynamic model of job mobility. The key feature of the model is the specification of wage shocks at the worker- firm match level, for workers can respond to these shocks by changing jobs. The model is estimated using a sample of young male workers from the 1996 panel of Survey of Income and Program Participation. The first result is that the variance of match-level shocks is large, and the consequent value of job mobility is substantial. The second result is that true wage risk is almost three times as large as the wage variance observed after job mobility, which is what other papers in the literature have called wage risk. This suggests a very different picture of the risks facing employed workers in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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How specific is apprenticeship training? Evidence from inter-firm and occupational mobility after graduation (2015)
Zitatform
Mueller, Barbara & Jürg Schweri (2015): How specific is apprenticeship training? Evidence from inter-firm and occupational mobility after graduation. In: Oxford economic papers, Jg. 67, H. 4, S. 1057-1077. DOI:10.1093/oep/gpv040
Abstract
"Do apprenticeships convey mainly general or also firm- and occupation-specific human capital? Specific human capital may allow for specialization gains, but may also lead to allocative inefficiency due to mobility barriers. We analyse the case of Switzerland, which combines a comprehensive, high-quality apprenticeship system with a lightly regulated labour market. To assess human capital transferability after standardized firm-based apprenticeship training, we analyse inter-firm and occupational mobility and their effects on post-training wages. Using a longitudinal data set based on the PISA 2000 survey, we find high inter-firm and low occupational mobility within one year after graduation. Accounting for endogenous changes, we find a negative effect of occupation changes on wages, but no significant wage effect for firm changes. This indicates that occupation-specific human capital is an important component of apprenticeship training and that skills are highly transferable within an occupational field." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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MINT - Regionale Herausforderungen und Chancen der Zuwanderung (2015)
Plünnecke, Axel;Zitatform
Plünnecke, Axel (2015): MINT - Regionale Herausforderungen und Chancen der Zuwanderung. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 67, H. 2/3, S. 87-91.
Abstract
"Zuwanderung hat in den letzten Jahren in erheblichem Maße zur MINT-Fachkräftesicherung beigetragen, vor allem in den akademischen MINT-Berufen. Von der Zuwanderung der letzten Jahre profitieren am stärksten die süddeutschen Regionen. Die Potenziale der aktuellen Flüchtlingsmigration für die MINT-Fachkräftesicherung sind hingegen begrenzt und ersetzen keine qualifizierte Zuwanderung." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Mobilitätsdynamiken und Wissensarbeit: zum Wandel berufsbedingter zirkulärer Mobilität (2015)
Zitatform
Strambach, Simone & Hendrik Kohl (2015): Mobilitätsdynamiken und Wissensarbeit. Zum Wandel berufsbedingter zirkulärer Mobilität. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 73, H. 4, S. 257-268. DOI:10.1007/s13147-015-0355-6
Abstract
"In der jüngeren Mobilitätsforschung wird festgestellt, dass mobile und komplexere Arbeits- und Lebensformen an Bedeutung gewinnen. Diese sind eng verbunden mit dem sozioökonomischen Strukturwandel zur Wissensökonomie und mit Veränderungen in der Organisation von Erwerbsarbeit. Vereinzelte empirische Erkenntnisse deuten darauf hin, dass 'Wissensarbeitende' mobiler sind als andere Erwerbstätige. Die genauen Zusammenhänge zwischen wissensintensiven Tätigkeiten und berufsbedingter - insbesondere sogenannter zirkulärer - Mobilität sind aber bislang kaum systematisch beleuchtet worden. Durch die Zusammenführung der interdisziplinären Mobilitätsforschung und der räumlichen Innovations- und Wissensforschung können hier Synergiepotenziale genutzt werden, die es ermöglichen, die fluide raum-zeitliche Bindung von Wissensarbeit und ihre komplexen Implikationen für die berufsbedingte zirkuläre Mobilität differenzierter zu analysieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Einstieg in den Arbeitsmarkt für junge Beschäftigte: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5313) (2015)
Zitatform
(2015): Einstieg in den Arbeitsmarkt für junge Beschäftigte. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5313). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen), 94 S.
Abstract
"Die OECD (OECD - Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat aktuell ihren Skills Outlook 2015 veröffentlicht. Der Anteil von befristeten Arbeitsverhältnissen bei jungen Beschäftigten liegt in Deutschland mit knapp 50 Prozent bei der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen so hoch wie in kaum einem anderen der untersuchten Länder.
Dazu schreibt SPIEGEL ONLINE mit Bezug auf den OECD-Bericht: 'Befristete Jobs können zwar sinnvoll sein, indem sie jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Oft sind sie aber auch mit gravierenden Nachteilen verbunden, wie die OECD ausführt: In vielen Fällen können befristet Beschäftigte ihre Fähigkeiten nicht voll in die Arbeit einbringen. Wer einen Zeitvertrag hat, hat auch geringere Chancen, an einer Weiterbildung teilzunehmen. Im schlimmsten Fall können durch die Befristungen daher Kompetenzen verkümmern, warnt die Organisation.'
Vor diesem Hintergrund ist eine genauere Beleuchtung der Arbeitsmarktsituation für junge Beschäftigte notwendig, und es stellt sich die Frage, welche Konsequenzen die Bundesregierung daraus zieht.
Falls zu den genannten Altersgruppen keine Daten vorliegen, wird gebeten, die vorhandenen Daten zu ähnlichen oder vergleichbaren Altersgruppen anzugeben." (Textauszug, IAB-Doku) -
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Neue und alte soziale Ungleichheiten: inter- und intragenerationale Mobilitätsprozesse von Männern in Deutschland (2014)
Zitatform
Blossfeld, Pia Nicoletta (2014): Neue und alte soziale Ungleichheiten. Inter- und intragenerationale Mobilitätsprozesse von Männern in Deutschland. Opladen: Budrich UniPress, 223 S.
Abstract
"Welche Faktoren bestimmen die soziale Mobilität in Deutschland? Anhand aktueller Längsschnittdaten aus dem Nationalen Bildungs-Panel zeigt die Autorin auf, dass nach wie vor soziale Herkunft und Bildung entscheidend für den sozialen Status sind und Ungleichheitsstrukturen - wenn auch zum Teil in neuem Gewand - seit Jahren Bestand haben.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Mobilitätsprozesse von Männern, da deren Lebensverläufe bereits ausreichend komplexe Untersuchungsgegenstände sind und ihre berufliche Position und ihr Status auch heute noch zum Großteil die Lebensbedingungen ihrer Familien definieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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How to woo the smart ones?: evaluating the determinants that particularly attract highly qualified people to cities (2014)
Zitatform
Buch, Tanja, Silke Hamann, Annekatrin Niebuhr & Anja Rossen (2014): How to woo the smart ones? Evaluating the determinants that particularly attract highly qualified people to cities. (HWWI research paper 159), Hamburg, 37 S.
Abstract
"Human capital is a driving factor of innovation and economic growth. Economic prospects of cities depend on high qualified workers' knowledge and therefore, attracting highly qualified workers plays a fundamental role for cities' prospects. This study contributes to the question which factors primarily determine the mobility-decision of highly qualified workers by investigating the determinants of the migration balance of German cities between 2000 and 2010. Furthermore, it compares the effects of several labour- and amenity-related variables on migration rates of highly qualified workers and the remaining workforce. Findings suggest that local labour market conditions influence the mobility decision but amenities matter too for the high-skilled. The preferences of the highly qualified workers partly differ from those of the rest of the workforce. However, there are also several factors that do not show systematic differences across skill groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Longitudinal transactions between personality and occupational roles: a large and heterogeneous study of job beginners, stayers, and changers (2014)
Zitatform
Denissen, Jaap J. A., Hannah Ulferts, Oliver Lüdtke, Peter M. Muck & Denis Gerstorf (2014): Longitudinal transactions between personality and occupational roles. A large and heterogeneous study of job beginners, stayers, and changers. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 657), Berlin, 39 S. DOI:10.1037/a0036994
Abstract
"Social norms are central to theoretical accounts of longitudinal person-environment transactions. On the one hand, individuals are thought to select themselves into social roles that fit their personality. On the other hand, it is assumed that individuals' personality is transformed by the socializing pressure of norm demands. These two transactional directions were investigated in a large and heterogeneous 5-year longitudinal subsample of job beginners (n = 640, M age = 21.24), job stayers (n = 4,137, M age = 46.63), and job changers (n= 2,854, M age = 44.68) from the German Socio-Economic Panel. Role demands were coded by both students and labor market experts. To demonstrate transactional effects, cross-lagged structural equation models were estimated. Substantial selection effects were found for both job beginners and job changers. There was also evidence for socialization effects, especially for participants who did not change jobs. Depending on the trait and the subsample that was investigated, selection effects were sometimes corresponsive with socialization effects. Personality role demands were temporally consistent across a four-year period even when individuals changed jobs (heterotypic continuity). This is one of the first empirical demonstrations of the transactional processes that lead to the formation of social niches." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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From mother to daughter: changes in intergenerational educational and occupational mobility in Germany (2014)
Zitatform
Minello, Alessandra & Hans-Peter Blossfeld (2014): From mother to daughter: changes in intergenerational educational and occupational mobility in Germany. In: International studies in sociology of education, Jg. 24, H. 1, S. 65-84. DOI:10.1080/09620214.2014.895139
Abstract
"Recent decades have seen a dramatic expansion in the educational attainment and occupational opportunities of German women. Both the educational and occupational positions of the mothers and those of their daughters are continuously changing across cohorts. Our study aims to detect the probability of daughters to experience maternal-line intergenerational educational and occupational mobility. Using new data from the National Educational Panel Study of adult cohorts, we analyse successive cohorts of German women born between 1944 and 1984. We demonstrate that the relation between mothers' and daughters' educational and occupational career has changed over time. Maternal-line female mobility has decreased over cohorts. Our results also reveal that the relationship between educational careers and female job mobility has changed. The tertiary level of education has become more relevant across cohorts in preventing downward intergenerational mobility and it has become a prerequisite for taking part in the completion for upward intergenerational mobility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Exploring the relationship between educational field and transition to parenthood: an analysis of women and men in western Germany (2014)
Oppermann, Anja;Zitatform
Oppermann, Anja (2014): Exploring the relationship between educational field and transition to parenthood. An analysis of women and men in western Germany. In: European Sociological Review, Jg. 30, H. 6, S. 728-749. DOI:10.1093/esr/jcu070
Abstract
"The extensive existing research on the relationship between educational attainment and fertility behaviour has been expanded by adding the new dimension of the specific field of education This article addresses the question of how the educational field influences the transition to parenthood of women and men in western Germany. Using data from the German Socio-Economic Panel (SOEP) (1984 - 2010), discrete-time event history models are applied, looking at the time after graduation up until the first child is born. The results show that educational fields only affect the transition to parenthood for women and not for men. However, the findings also point at the importance of the educational level for the probability of men becoming fathers. High transition rates are found among women educated in both female-dominated and male-dominated fields while low rates are found among women educated in public sector fields. Further analysis implies that the relationship between women's educational field and their transition to parenthood is also affected by an underlying set of person-specific preferences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Occupations and the evolution of gender differences in intergenerational socioeconomic mobility (2014)
Schwenkenberg, Julia M.;Zitatform
Schwenkenberg, Julia M. (2014): Occupations and the evolution of gender differences in intergenerational socioeconomic mobility. In: Economics letters, Jg. 124, H. 3, S. 348-352. DOI:10.1016/j.econlet.2014.06.017
Abstract
"This paper analyzes intergenerational mobility experiences of daughters and sons with respect to their fathers' occupational status and documents changes in gender differences over time. While women have been in occupations with lower overall earnings potential, men are more likely to be in occupations characterized by long hours and low returns. The mobility gap in earnings has been closing and a mobility advantage with respect to education has been emerging." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The role of career adaptabilities for mid-career changers (2012)
Zitatform
Brown, Alan, Jenny Bimrose, Sally-Anne Barnes & Deirdre Hughes (2012): The role of career adaptabilities for mid-career changers. In: Journal of vocational behavior, Jg. 80, H. 3, S. 754-761. DOI:10.1016/j.jvb.2012.01.003
Abstract
"Career adaptability is mediated by personality factors and socio-psychological processes, with learning playing an important role. Using a five-fold career adapt-abilities competency framework (defined here as control, curiosity, commitment, confidence and concern), which was developed from the international quantitative study that is the focus of this special edition, an explicitly qualitative study of the career biographies of mid-career changers from two European countries was undertaken. Data from 64 in-depth interviews with adults in contrasting labor markets from Norway and the UK were analysed deductively, using a career adapt-abilities framework. Results demonstrate the utility of the framework, as well as how adaptive adults used both formal and informal learning to develop career adapt-ability competencies, over time, across occupations and occupational sectors. A key conclusion relates to how this career adapt-abilities competency framework could be used to motivate adults in mid-career to adopt behaviors that help them effect positive career change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsmarkterfordernis berufliche Mobilität: Geschlechtergleichheit in der Krise? (2012)
Dauber, Andrea S.;Zitatform
Dauber, Andrea S. (2012): Arbeitsmarkterfordernis berufliche Mobilität: Geschlechtergleichheit in der Krise? Opladen: Budrich, 375 S.
Abstract
"Mit Hilfe des ersten repräsentativen Datensatzes zur beruflich induzierten räumlichen Mobilität in ausgewählten Ländern Europas untersucht die Autorin in einer geschlechterdifferenzierenden Perspektive für Deutschland, welche Auswirkungen berufliche Mobilität in Paarbeziehungen auf die Aspekte Erwerbsumfang, häusliche Arbeitsteilung und Kinderbetreuung hat. Vor dem Hintergrund der theoretischen und empirischen Debatte zur geschlechtsspezifischen sozialen Ungleichheit sind weitere wichtige Dimensionen der Übergang zur Elternschaft sowie Partnerschaftsgründungen mobiler Männer und Frauen per se. Dabei kann ein allgemeiner und übergreifender negativer Effekt beruflicher Mobilität auf die diskutierten Aspekte mit den vorhandenen Daten nicht ohne Weiteres konstatiert werden. In jeweils spezifischen Paarkonstellationen ist ein negativer Effekt beruflicher Mobilität jedoch statistisch nachweisbar. Dies gilt insbesondere für den Bereich Elternschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The mover's advantage: scientific performance of mobile academics (2012)
Zitatform
Franzoni, Chiara, Giuseppe Scellato & Paula Stephan (2012): The mover's advantage. Scientific performance of mobile academics. (NBER working paper 18577), Cambridge, Mass., 45 S. DOI:10.3386/w18577
Abstract
"We investigate performance differentials associated with mobility for research active scientists residing in a broad spectrum of countries and working in a broad spectrum of fields using data from the GlobSci survey. We distinguish between two categories of mobile scientists: (1) those studying or working in a country other than that of origin and (2) those who have returned to their native country after a spell of study or work abroad. We compare the performance of these mobile scientists to natives who have never experienced a spell of mobility and are studying or working in their country of origin. We find evidence that mobile scientists perform better than those who have not experienced mobility. Among the mobile, we find some evidence that those who return perform better than the foreign born save in the United States, suggesting that positive selection is not at work in determining who remains outside the country. This is supported by the finding that for most countries the performance of returnees is no different than that of compatriots who remain abroad after controlling for other effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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To move or not to move to find a new job: spatial duration time model with dynamic covariate effects (2012)
Zitatform
Kauermann, Göran & Nina Westerheide (2012): To move or not to move to find a new job. Spatial duration time model with dynamic covariate effects. In: Journal of applied statistics, Jg. 39, H. 5, S. 995-1009. DOI:10.1080/02664763.2011.634394
Abstract
"The aim of this paper is to show the flexibility and capacity of penalized spline smoothing as estimation routine for modelling duration time data. We analyse the unemployment behaviour in Germany between 2000 and 2004 using a massive database from the German Federal Employment Agency. To investigate dynamic covariate effects and differences between competing job markets depending on the distance between former and recent working place, a functional duration time model with competing risks is used. It is build upon a competing hazard function where some of the smooth covariate effects are allowed to vary with unemployment duration. The focus of our analysis is on contrasting the spatial, economic and individual covariate effects of the competing job markets and on analysing their general influence on the unemployed's re-employment probabilities. As a result of our analyses, we reveal differences concerning gender, age and education. We also discover an effect between the newly formed and the old West German states. Moreover, the spatial pattern between the considered job markets differs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Perceived career challenges and response strategies of women in the advanced technology sector (2012)
Orser, Barbara; Stanley, Joanne; Riding, Allan;Zitatform
Orser, Barbara, Allan Riding & Joanne Stanley (2012): Perceived career challenges and response strategies of women in the advanced technology sector. In: Entrepreneurship and Regional Development, Jg. 24, H. 1/2, S. 73-93.
Abstract
"The objective of this study is to gain a better understanding of the perceived barriers to career advancement specific to women in the advanced technology sectors. Strategies employed in response to perceived barriers are also examined. Empirical results are based on analysis of qualitative data from a sample of 115 women members of Canadian Women in Technology. Personal-, firm- and industry-level barriers to career advancement were documented. The respondents attributed a high proportion of the challenges they encountered to gender. Respondents were most likely to resolve challenges through personal, or 'do-it-yourself', solutions. Few cited firm- or industry-related support structures. While mentoring was identified as a frequently used response strategy through which women address career challenges, the majority of firms in the advanced technology sector lack sufficient numbers of suitable women mentors. The lack of mentorship opportunities is particularly acute for women entrepreneurs. The findings are discussed from the context of contradictions between an industry need to attract and retain entrepreneurial talent and respondents' perceived career barriers. Industry-level remedial strategies are advanced in the form of: a women's mentoring programme; case studies about successful women entrepreneurs and a website to inform women about career advancement strategies. The programmes were designed by the research team to respond to the challenges cited by women and were implemented in cooperation with the trade association as a critical component of an on-going applied research programme." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The impact of academic mobility on the creation of localized intangible assets (2012)
Zitatform
Schiller, Daniel & Javier Revilla Diez (2012): The impact of academic mobility on the creation of localized intangible assets. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 46, H. 10, S. 1319-1332. DOI:10.1080/00343404.2011.571241
Abstract
"Wissenschaftler sind Träger einer signifikanten Menge impliziten Wissens und ihre räumliche Mobilität ist daher ein zentraler Mechanismus, um internationale und interregionale Wissenstransfers zu induzieren. Dieser Artikel analysiert die Mobilitätsmuster von Spitzenforschern, die ihnen zugrunde liegenden Motive und den Zusammenhang zwischen der Mobilität von Wissenschaftlern und der Schaffung lokalisierter immaterieller Vermögenswerte. Dazu wird umfassendes empirisches Material aus 25 qualitativen Interviews mit Spitzenforschern in Deutschland mit den Ergebnissen bestehender Studien kombiniert. Ein wesentliches Ergebnis dieser Untersuchung ist, dass längerfristige Auslandsaufenthalte von Spitzenforschern in der Vergangenheit den Umfang der von ihnen ausgelösten Wissensflüsse erhöhen und damit die Schaffung lokalisierter immaterieller Vermögenswerte fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Job mobility and the gender wage gap in Italy (2011)
Zitatform
Del Bono, Emilia & Daniela Vuri (2011): Job mobility and the gender wage gap in Italy. In: Labour economics, Jg. 18, H. 1, S. 130-142. DOI:10.1016/j.labeco.2010.06.002
Abstract
"This paper investigates the way in which job mobility contributes to the emergence of a gender wage gap in the Italian labour market. We show that men experience higher wage growth than women during the first 10 years of their career, and that this difference is particularly large when workers move across firms. This gender mobility penalty is robust to the inclusion of individual, job and firm characteristics, to different ways of accounting for individual unobserved heterogeneity, and is mainly found for voluntary job moves. Exploring the wage growth of job movers, we find that a significant gender wage penalty emerges when workers move to larger firms. This might be explained by the fact that bigger establishments offer jobs more highly valued by women than men or that the relationship between job satisfaction and firm size is less negative for women than men. Using data on job satisfaction, we find evidence for the latter hypothesis as well as some indication that wages and fringe benefits compensate for lower levels of job satisfaction in larger firms, but that this is so only for men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Destabilization and destandardization: for whom?: the development of West German job mobility since 1984 (2011)
Zitatform
Giesecke, Johannes & Jan Paul Heisig (2011): Destabilization and destandardization: for whom? The development of West German job mobility since 1984. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 131, H. 2, S. 301-314. DOI:10.3790/schm.131.2.301
Abstract
"Ausgehend von der anhaltenden Diskussion über eine vermeintliche 'Destabilisierung' und 'Destandardisierung' von Erwerbsverläufen untersuchen wir in diesem Beitrag, wie sich die Mobilitätsmuster westdeutscher Beschäftigter zwischen 1984 und 2008 entwickelt haben. Wir betrachten die Beschäftigten getrennt nach Geschlecht, Bildung, Arbeitsmarkterfahrung, Betriebsgröße und Branche und berücksichtigen neben Übergängen in Erwerbslosigkeit und Arbeitgeberwechseln auch innerbetriebliche Stellenwechsel und Aufstiege. Unsere auf dem Soziooekonomischen Panel basierenden Analysen zeigen, dass es zu einem Rückgang innerbetrieblicher Stellenwechsel und Aufstiege gekommen ist. Für Männer trifft dies vor allem für Arbeitsmarkteinsteiger sowie für Beschäftigte in großen Betrieben zu, was wir als Hinweise auf einen Abbau interner Arbeitsmärkte und auf zunehmende Probleme beim Berufseinstieg interpretieren. Für weibliche Beschäftigte fiel der Rückgang der innerbetrieblichen (Aufwärts-)Mobilität deutlich geringer aus. Eine Zunahme von Arbeitgeberwechseln und Übergängen in Erwerbslosigkeit können wir vor allem für geringqualifizierte Frauen und Männer nachweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gleiche Chancen für Frauen und Männer mit Berufsausbildung?: Berufswechsel, unterwertige Erwerbstätigkeit und Niedriglohn in Deutschland (2011)
Zitatform
Hall, Anja (2011): Gleiche Chancen für Frauen und Männer mit Berufsausbildung? Berufswechsel, unterwertige Erwerbstätigkeit und Niedriglohn in Deutschland. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 252 S.
Abstract
"Trotz abgeschlossener Berufsausbildung arbeiten viele deutsche Frauen und Männer unter ihrem Ausbildungsniveau und außerhalb ihres Ausbildungsberufs. Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der Schulbildung, dem erlernten Beruf und ausbildungsunangemessener Erwerbstätigkeit? Und welche Rolle spielt dabei das Geschlecht? Anja Hall untersucht auf Basis einer Repräsentativbefragung von 20.000 Erwerbstätigen das Ausmaß von unterwertiger Erwerbstätigkeit trotz abgeschlossener Berufsausbildung und die damit verbundenen Probleme der Niedriglöhne. Dem erlernten Beruf kommt hierbei eine Schlüsselstellung zu. Besonderes Augenmerk legt sie dabei auf den Vergleich zwischen den Geschlechtern: Sind Frauen häufiger von unterwertiger Erwerbstätigkeit und Niedriglohn betroffen als Männer? Wechseln sie häufiger als Männer den erlernten Beruf und wann kann man überhaupt von einem Berufswechsel sprechen? Fachkundig und präzise gibt sie Einblick in das schwierige Forschungsfeld der Ausbildungsinadäquanz und bietet einen umfassenden Überblick über den aktuellen Wissensstand in diesem Bereich." (Textauszug, IAB-Doku)
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Unemployment and occupational mobility at the beginning of employment career in Germany and the UK (2011)
Schmelzer, Paul;Zitatform
Schmelzer, Paul (2011): Unemployment and occupational mobility at the beginning of employment career in Germany and the UK. (IAB-Discussion Paper 25/2011), Nürnberg, 24 S.
Abstract
"Gerade am Anfang der Erwerbskarriere ist Arbeitslosigkeit keine Seltenheit. In diesem Artikel argumentieren wir, dass in Abhängigkeit von institutionellen Rahmenbedingungen Arbeitslosigkeit verschiedene Konsequenzen für die zukünftige Erwerbskarriere in Großbritannien und Deutschland hat. Während Such- und Matchingmodelle positive Effekte prognostizieren, sagen die Humankapitaltheorie und Signaltheorie negative Effekte voraus. Der berufsorientierte Arbeitsmarkt in Deutschland mit seinem starken Kündigungsschutz könnte zur Stigmatisierung von Arbeitslosen führen, was sich negativ auf die zukünftige Erwerbskarriere auswirken könnte. Die 'trial and error' Strategie in einem liberalen Arbeitsmarkt wie Großbritannien könnte dagegen die berufliche Position nach der Arbeitslosigkeit verbessern. Bei Auswertung der Daten werden GSEP und BHPS Datensätze benutzt und simultan die Hazard-Raten und die Veränderung im beruflichen Status geschätzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Mobility versus job stability: assessing tenure and productivity outcomes (2010)
Cruz-Castro, Laura; Sanz-Menendez, Luis;Zitatform
Cruz-Castro, Laura & Luis Sanz-Menendez (2010): Mobility versus job stability. Assessing tenure and productivity outcomes. In: Research Policy, Jg. 39, H. 1, S. 27-38. DOI:10.1016/j.respol.2009.11.008
Abstract
"Based on the data from survey responses and publications of 1583 academic scientists in Spain, this paper examines the relationship between scientific performance and reward, considering tenure and permanent positions as key academic rewards in early phases of academic career and focusing especially on the mediating effect of mobile versus stable career paths. Although widely practiced, inbreeding has often been considered to be at odds with universalism and merit in science. Our findings indicate that inbred faculty does not get tenure with less scientific merits than PhDs from other institutions; we also find that non-mobile careers are a strong predictor of the timing of rewards in the form of early permanent positions. Our results question the assumption mainly based on US evidence that mobility enhances career. These findings must be interpreted in the context of organizational and institutional features of the Spanish academic system that promote the development of internal academic research job markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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A structural approach to estimating the effect of taxation on the labour market dynamics of older workers (2010)
Haan, Peter; Prowse, Victoria;Zitatform
Haan, Peter & Victoria Prowse (2010): A structural approach to estimating the effect of taxation on the labour market dynamics of older workers. In: The econometrics journal, Jg. 13, H. 3, S. S99-S125. DOI:10.1111/j.1368-423X.2009.00308.x
Abstract
"We estimate a dynamic structural life-cycle model of employment, non-employment and retirement that includes endogenous accumulation of human capital and intertemporal non-separabilities in preferences. In addition, the model accounts for the effects of income tax, social security contributions and the transfer system on work incentives. The structural parameter estimates are used to evaluate the employment effects of a tax reform focused on low-income individuals. This tax reform is found to cause a significant increase in employment and we find evidence for anticipation effects if the reform is targeted only at older workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Interne Arbeitsmärkte und die Karrieremobilität von Akademikerinnen und Akademikern in Deutschland und Großbritannien (2010)
Zitatform
Leuze, Kathrin (2010): Interne Arbeitsmärkte und die Karrieremobilität von Akademikerinnen und Akademikern in Deutschland und Großbritannien. In: Beiträge zur Hochschulforschung, Jg. 32, H. 4, S. 24-47.
Abstract
"Der Beitrag untersucht ländervergleichend Beschäftigungsmuster von Hochschulabsolventinnen und -absolventen im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft sowie in professionellen und nicht-professionellen Berufen. Basierend auf dem Konzept der internen Arbeitsmärkte wird gefragt, inwiefern die landestypische Kopplung von Hochschulsystem und Arbeitsmarktsegmenten sowie deren soziale Schließung den Übergang von der Hochschule in den Arbeitsmarkt beeinflussen. Dafür werden zwei Länder betrachtet, die sich stark in der Organisation von öffentlichem Dienst und Professionen unterscheiden: Deutschland und Großbritannien. Die empirische Überprüfung der Bedeutung von Arbeitsmarktsegmentierung für die Karrieremobilität zeigt, dass sowohl die Kopplung zwischen Hochschulsystem und internen Arbeitsmarktsegmenten als auch die soziale Schließung dieser Segmente in Deutschland stärker ausgeprägt ist als in Großbritannien, was zu höheren Übergangsraten in den öffentlichen Dienst und Professionen als auch zu geringerer Mobilität zwischen den Segmenten führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Wirkung von Mehrfachqualifikationen auf Einkommen und Zufriedenheit: gibt es einen Trade-Off? (2009)
Hammen, Anke;Zitatform
Hammen, Anke (2009): Die Wirkung von Mehrfachqualifikationen auf Einkommen und Zufriedenheit. Gibt es einen Trade-Off? In: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, Jg. 79, H. 12, S. 1437-1468. DOI:10.1007/s11573-009-0327-9
Abstract
"Diese Analyse zeigt, dass bei der Bewertung von Mehrfachqualifikationen der fachliche Zusammenhang der einzelnen berufsbildenden Elemente eine entscheidende Rolle spielt. Es werden darum im Folgenden drei Fälle unterschieden: Einfachqualifikationen, sowie Mehrfachqualifikationen mit und ohne Fachwechsel. Die empirischen Ergebnisse machen deutlich, dass die Wirkung der fachlichen Zusammensetzung einer Berufsausbildung für Männer und Frauen unterschiedlich ist. Mehrfachqualifizierte Männer weisen nach einem Fachwechsel ein geringeres Einkommensniveau, jedoch auch ein geringeres Einkommensrisiko als ihre Kollegen ohne Fachwechsel auf. Zudem sind sie bei gleichem Lohn mit diesem signifikant unzufriedener. Mehrfachqualifizierte Frauen, deren Einkommensniveau unabhängig von der fachlichen Zusammensetzung ihrer Berufsbildung ist, sind hingegen zwar mit ihrem Einkommen zufrieden, dafür aber - vor allem nach einem Fachwechsel - weder mit der Art der ausgeübten Tätigkeit noch mit der Anwendbarkeit ihrer Fähigkeiten im Beruf. Damit dominieren weder finanzielle noch nicht-monetäre Anreize bei der Wahl einer fachlich diversifizierten Berufsbildung und auch ein Trade-Off zwischen beiden Erfolgsdimensionen kann nicht bestätigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Career networks and job matching: evidence on the microeconomic foundations of human capital externalities (2009)
Zitatform
Heuermann, Daniel F. (2009): Career networks and job matching. Evidence on the microeconomic foundations of human capital externalities. (IAAEG discussion paper 2009,01), Trier, 39 S.
Abstract
"Inspired by the literature on the importance of local career networks for the quality of labor market matches we investigate whether human capital externalities arise from higher job matching efficiency in skilled regions. Using two samples of highly qualified workers in Germany, we find that increasing the regional share of highly qualified workers by one standard deviation raises wages on the incidence of job change by up to three percent, pointing to the importance of improved job matching opportunities in human capital rich regions as a microeconomic source of human capital externalities. Evidence on regional differences in job change behavior suggests that human capital networks enable young workers to change jobs more easily and to thereby increase matching efficiency, which in turn reduces the overall number of job changes needed until an efficient match is reached. Benefits from improved matching opportunities predominantly arise from human capital networks enabling workers in skilled regions to change jobs within an industry and, thus, to capitalize on their industry-specific human capital." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Demographischer Wandel und Arbeitsmarkt: Warum ältere Beschäftigte weniger mobil sind (2008)
Zitatform
Schneider, Lutz (2008): Demographischer Wandel und Arbeitsmarkt: Warum ältere Beschäftigte weniger mobil sind. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 14, H. 10, S. 391-397.
Abstract
"Die absehbare Alterung der Erwerbstätigen in Deutschland wird Konsequenzen für die Beschäftigtenmobilität haben, ist doch bekannt, dass die Wechselneigung mit zunehmendem Alter sinkt. Die Arbeit analysiert auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) die Wirkung des Alters auf die betriebliche und berufliche Mobilität. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob Ältere weniger mobil sind, weil sie bereits eine passende und gut entlohnte Position innehaben, die sie durch einen Wechsel nicht mehr wesentlich verbessern können, oder ob andere Aspekte zur Erklärung des altersbedingten Mobilitätsrückgangs heranzuziehen sind. Im Ergebnis zeigt sich erstens, dass erwartete Lohnzuwächse die betriebliche und berufliche Mobilität über alle Altersklassen hinweg positiv beeinflussen. Zweitens wird deutlich, dass ältere Beschäftigte sehr viel seltener wechselbedingte Lohnzuwächse realisieren können als jüngere, was einen zentralen Grund für die geringere Wechselneigung Älterer darstellt. Drittens belegt die Analyse jedoch ebenfalls, dass die fehlenden Lohnanreize den Mobilitätsrückstand Älterer nicht vollständig erklären können. Selbst nach Kontrolle des Einkommenseffekts wechseln Ältere sehr viel seltener als Junge. Aufgrund dieser Befunde lässt sich die Ansicht, dass die zunehmende Alterung der Beschäftigten die Effizienz des Arbeitsmarkts in tendenziell negativer Weise beeinflussen wird, nicht entkräften. Es steht zu befürchten, dass Ältere weniger sensibel auf Lohnsignale reagieren und selbst durch attraktive Angebote nicht zu einem Wechsel bewegt werden können. Dies kann Unternehmen mit wachsendem Beschäftigungspotenzial vor erhebliche Probleme stellen, mit entsprechend negativen Folgen für den technologischen und sektoralen Wandel." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wie veränderungsbereit sind ältere Langzeitarbeitslose?: Ergebnisse einer Befragung von Teilnehmenden an der Initiative für ältere Langzeitarbeitslose in NRW (2008)
Schumann, Diana;Zitatform
Schumann, Diana (2008): Wie veränderungsbereit sind ältere Langzeitarbeitslose? Ergebnisse einer Befragung von Teilnehmenden an der Initiative für ältere Langzeitarbeitslose in NRW. Bottrop, 27 S.
Abstract
"Bei der Veränderungsbereitschaft älterer Langzeitarbeitsloser ist zu unterscheiden zwischen der hypothetischen und der realisierten Veränderungsbereitschaft. Die hypothetische Veränderungsbereitschaft älterer Langzeitarbeitsloser ist geringer als die der Arbeitslosen insgesamt. Ihre Arbeitsmarktintegration geht jedoch mit einer weitaus höheren realisierten Veränderungsbereitschaft einher als z. B. die Arbeitsmarktintegration schwerbehinderter Arbeitsloser. Hypothetisch sind ältere Langzeitarbeitslose vor allem zu Veränderungen im Tätigkeits- und Anforderungsprofil bereit. Faktisch müssen sie für ihre Arbeitsmarktintegration vor allem Lohneinbußen akzeptieren. Der Arbeitsmarkt verlangt somit von den älteren Langzeitarbeitslosen eine hohe Bereitschaft zu Lohnkompromissen. Für die Veränderungsbereitschaft älterer Langzeitarbeitsloser sind personenbezogene Merkmale, der bisherige Erwerbsverlauf, die Ausgestaltung des letzten und des gegenwärtigen Beschäftigungsverhältnisses, die Weiterbildungsbereitschaft, die Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern und die Teilnahme an der Initiative für ältere Langzeitarbeitslose relevant. Die Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern führen bei den älteren Langzeitarbeitslosen dazu, dass ihre Veränderungsbereitschaft bezüglich bestimmter Veränderungen (wie z. B. unangenehmere Arbeitsbedingungen) steigt, während sie bezüglich anderer Veränderungen (wie z. B. höherer Leistungsdruck) sinkt. Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen können die Veränderungsbereitschaft älterer Langzeitarbeitsloser fördern. Die Stärkung des Selbstvertrauens, des Selbstwertgefühls und der Leistungsfähigkeit durch die Projektteilnahme kann aber auch damit einhergehen, dass ältere Langzeitarbeitslose nicht bereit sind, jede von ihnen abverlangte Einschränkung und Belastung zu akzeptieren. Unterschiedliche Gruppen der älteren Langzeitarbeitslosen können unterschiedlich große Spielräume für Veränderungen nutzen. Zudem verlangt der Arbeitsmarkt den verschiedenen Gruppen auch unterschiedliche Einschränkungen ab. Die Häufigkeit und das Ausmaß der vom Arbeitsmarkt abverlangten Einschränkungen sind daher zwischen den verschiedenen Teilgruppen der älteren Langzeitarbeitslosen ungleich verteilt. Wenn ältere Langzeitarbeitslose nicht bereit sind, jede von ihnen abverlangte Einschränkung zu akzeptieren, sollte nicht nur ihre Veränderungsbereitschaft hinterfragt werden. Ebenso sollte hinterfragt werden, ob es nicht auch gesellschaftlich definierte Grenzen der Zumutbarkeiten geben sollte, die an ältere Langzeitarbeitslose gestellt werden dürfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Determinants of and obstacles to dual careers in Germany (2007)
Zitatform
Rusconi, Alessandra & Heike Solga (2007): Determinants of and obstacles to dual careers in Germany. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 19, H. 3, S. 311-336.
Abstract
"Die Bildungsexpansion hat dazu beigetragen, dass bei einem zunehmenden Anteil der Paare beide Partner über einen akademischen Abschluss verfügen. Obgleich diese Partnerschaften ein hohes Potential für Doppelkarrieren besitzen, so bleibt dessen Realisierung eine große Herausforderung - oft aufgrund von Einschränkungen weiblicher Karrieren. Wir zeigen, dass nicht nur individuelle Merkmale der beiden Partner die Realisierungschancen von Doppelkarrieren beeinflussen, sondern auch Konstellationen innerhalb der Partnerschaft im Bezug auf Alter, Beruf und Kinder. Mit Blick auf Akademikerpaare untersuchen wir zunächst, wie unterschiedliche Paarkonstellationen die Realisierungschancen von Doppelkarrieren fördern oder behindern. In einem weiteren Schritt untersuchen wir Einstellungspraktiken an deutschen Hochschulen und deren Sensibilität gegenüber Doppelkarrieren. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Kinder das Risiko bei Paaren erhöhen, nur eine Karriere zu verfolgen, und dass geschlechtsblinde Einstellungskriterien zu diesem Risiko beitragen. Zudem werden wir die zwei herkömmlichen Erklärungen zur Behinderung von Doppelkarrieren überprüfen und dabei zeigen, dass weder Frauen generell benachteiligt sind, noch dass ein Altersunterschied der Partner den Karrierevorrang des älteren Partners geschlechtsneutral definiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schlechte Chancen in schlechten Zeiten?: ethnische Unterschiede bei den Berufseinstiegschancen von Ausbildungsabsolventen in Westdeutschland zwischen 1977 und 2004 (2007)
Seibert, Holger;Zitatform
Seibert, Holger (2007): Schlechte Chancen in schlechten Zeiten? Ethnische Unterschiede bei den Berufseinstiegschancen von Ausbildungsabsolventen in Westdeutschland zwischen 1977 und 2004. In: J. Mansel & H. Kahlert (Hrsg.) (2007): Arbeit und Identität im Jugendalter : die Auswirkungen der gesellschaftlichen Strukturkrise auf Sozialisation, S. 113-132.
Abstract
Neben Jugendlichen, die in sozial unterprivilegierten Familien aufwachsen, gehören insbesondere Migrantenjugendliche zu den traditionell beim Eintritt in das Erwerbsleben benachteiligten Jugendlichen. Ein Grund ist, dass auch die Herkunftsfamilien dieser Jugendlichen meist am unteren sozialen Rand innerhalb der Hierarchie der Gesellschaft angesiedelt sind. Der Beitrag arbeitet aber heraus, dass bei den Nachkommen von Zuwanderern weitere Faktoren zum Tragen kommen. Die Berufseinstiege von ausländischen und deutschen Ausbildungsabsolventen, die zwischen 1977 und 2004 nach einer betrieblichen Ausbildung die zweite Schwelle überwunden haben, wurden unter der Fragestellung analysiert, inwieweit ausländische Absolventen vergleichbare Arbeitsmarktchancen wie deutsche Absolventen besitzen. Es zeigt sich, dass auch jene Migrantenjugendlichen, die eine berufliche Ausbildungsmaßnahme erfolgreich abschließen konnten und sich damit auf dem Arbeitsmarkt bewährt haben, nicht nur in Krisenzeiten damit rechnen müssen, dass sie im Anschluss an die Berufsausbildung im Vergleich zu den deutschen Jugendlichen überproportional häufig nicht im erlernten Beruf tätig sein können und/oder unterqualifiziert beschäftigt werden. Der Autor erhebt die Forderung, dieser Entwicklung entschieden gegenzusteuern, damit sich das duale System für ausländische Jugendliche nicht weiter schließt und damit einer der zielführenden Integrationswege zunehmend verbaut wird. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Seibert, Holger; -
Literaturhinweis
Convergence, persistence and diversity in male and female careers: does context matter in an era of globalization? A comparison of gendered employment mobility patterns in West Germany and Denmark (2006)
Zitatform
Grunow, Daniela (2006): Convergence, persistence and diversity in male and female careers. Does context matter in an era of globalization? A comparison of gendered employment mobility patterns in West Germany and Denmark. (Edition recherche), Opladen u.a.: Budrich, 250 S.
Abstract
"Am Beispiel der Wohlfahrtsstaatlichen Regime Westdeutschlands und Dänemarks zeigt diese Längsschnittstudie, in welcher Weise Institutionen und nationale Kontexte die individuellen Risiken und Chancen unter dem Druck der Globalisierung und Flexibilisierung geschlechtsspezifisch vorstrukturieren und welche tiefgreifenden Konsequenzen sich daraus für die Lebensläufe jüngerer Generationen ergeben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vocational training and gender: wages and occupational mobility among young workers (2005)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Astrid Kunze (2005): Vocational training and gender. Wages and occupational mobility among young workers. (IZA discussion paper 1766), Bonn, 44 S.
Abstract
Der Beitrag untersucht, wie geschlechtsspezifische Einkommenskluft, Wahl der Berufsausbildung und berufliche Mobilität zusammenhängen. Dazu werden Langzeitdaten über junge westdeutsche Arbeitskräfte mit einer Berufsausbildung ausgewertet. Arbeiter treffen die Entscheidungen über ihre berufliche Karriere sehr früh in ihrem Berufsleben und Frauen und Männer streben unterschiedliche Berufskarrieren an. Es wird der Frage nachgegangen, ob Frauen durch berufliche Segregation in Berufskarrieren im Niedriglohnbereich eingeschlossen sind oder ob sich ihnen durch Mobilität der Weg zu höheren Einkommen erschließt. Darüber hinaus wird untersucht, ob sich die Verhaltensmuster quer durch die Kohorten im Zeitraum von 1975 bis 2001 verändert haben und ob die Auswirkungen je nach Einkommensverteilung variieren. Die wichtigsten Ergebnisse sind: (1) Obwohl nach aller Erfahrung noch eine hartnäckige Einkommenskluft zwischen den Geschlechtern existiert, ist diese Kluft mit der Zeit kleiner geworden. (2) Im unteren Teil der Einkommensverteilung ist diese Kluft am größten und wächst mit längerer Berufserfahrung. (3) Die berufliche Mobilität von Frauen ist geringer als die von Männern, auch die auf Mobilität beruhenden Einkommenssteigerungen fallen insbesondere am unteren Ende der Einkommensverteilung für Männer höher aus als für Frauen. Daraus wird der Schluss gezogen, dass berufliche Mobilität zu einer Verringerung der Einkommenskluft geführt hat, die Effekte des Eingeschlossenseins bei Frauen aber immer noch stärker sind als bei Männern. (IAB)
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Literaturhinweis
Tied movers, tied stayers: the higher risk of overeducation among married women in West Germany (2000)
Büchel, Felix;Zitatform
Büchel, Felix (2000): Tied movers, tied stayers. The higher risk of overeducation among married women in West Germany. In: S. S. Gustafsson & D. E. Meulders (Hrsg.) (2000): Gender and the labour market : econometric evidence of obstacles to achieving gender equality, S. 133-146.
Abstract
Der Verfasser beschäftigt sich mit einem theoretischen Ansatz von Robert Frank, dem zu Folge Frauen in Doppelverdienerpaaren strukturell benachteiligt sind, weil die Paare zur Optimierung der Arbeitsuche des männlichen Partners tendieren. Frauen laufen so besonders auf kleinen Arbeitsmärkten die Gefahr einer "differenziellen Überqualifikation". Der Verfasser testet diese These mit Daten des Sozioökonomischen Panels für die gezwungenermaßen mobilen bzw. immobilen Frauen. Er zeigt, dass ein Umzug in eine andere Region für Frauen das Risiko beinhaltet, eine qualifizierte Beschäftigung zu verlieren, und dass verheiratete Frauen im Gegensatz zu nicht verheirateten oder Männern ein höheres Risiko laufen, auf einer Position eingesetzt zu sein, für die sie überqualifiziert sind. (IAB)
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Literaturhinweis
Vocational training and career development in Germany: results from a longitudinal study (1998)
Heinz, Walter R.; Kelle, Udo; Zinn, Jens; Witzel, Andreas;Zitatform
Heinz, Walter R., Udo Kelle, Andreas Witzel & Jens Zinn (1998): Vocational training and career development in Germany. Results from a longitudinal study. In: International Journal of Behavioral Development, Jg. 22, H. 1, S. 77-101. DOI:10.1080/016502598384522
Abstract
"The present paper presents empirical results from a German panel study which collected longitudinal data regarding the job entry of young adults in six of the top training occupations in the service and technical-industrial sectors. The data clearly demonstrate the influence of gender and social origin on the access to training in particular occupations. Furthermore, the existence of gender and occupation-specific patterns of career development is demonstrated. However, the apprenticeship system also provides mobility opportunities which depend on the specific training occupation. Moving along a certain occupational pathway results in an interplay between the structural opportunities and constraints of occupational contexts, on the one hand, and the young workers' aspirations and orientations, on the other. These orientations and aspirations were investigated with qualitative methods which helped to identify different modes of biographical action orientations of young workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Nationalitäten- und geschlechtsspezifische Arbeitsmarktchancen von Absolventen der dualen Ausbildung (1997)
Zitatform
Bender, Stefan & Wolfgang Seifert; Andreas Pischel & Thomas Platz (sonst. bet. Pers.) (1997): Nationalitäten- und geschlechtsspezifische Arbeitsmarktchancen von Absolventen der dualen Ausbildung. In: K.- S. Rehberg (Hrsg.) (1997): Differenz und Integration : die Zukunft moderner Gesellschaften. Verhandlungen des 28. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie im Oktober 1996 in Dresden, Band 2: Sektionen, Arbeitsgruppen, Foren, Fedor-Stepun-Tagung, S. 303-308.
Abstract
"Ausländische Beschäftigte, die in Westdeutschland das duale Ausbildungssystem durchlaufen haben, werden differenziert nach Geschlecht analysiert. Um vergleichbare Gruppen bilden zu können, werden nur Personen betrachtet, die am Anfang ihrer Erwerbstätigkeit stehen und 1975 höchstens 15 Jahre alt waren (Geburtsjahrgang: 1960). 1989 hatten 77% aller deutschen Berufsanfänger eine Ausbildung im dualen Ausbildungssystem durchlaufen. Der Datensatz, auf dem die Analysen basieren, ist die anonymisierte IAB-Beschäftigtenstichprobe. Mit dem Datensatz können erwerbsbiographische Verläufe nachgebildet werden, soweit eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit vorliegt. Es sind jedoch keine Informationen über Unterbrechungen der Erwerbstätigkeit oder Beschäftigungsverhältnisse außerhalb der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung vorhanden (z.B. Erwerbsunterbrechung). Für die Analyse wird, das Piecewise Constant Exponential Model verwendet. Dabei wird die Zeitachse in einzelne Zeitperioden eingeteilt und angenommen, daß die Übergangsrate innerhalb einer Periode konstant ist, zwischen den Zeitperioden dagegen variiert. Als abhängige Variable wird die Dauer in einem Beruf (in Tagen) bis zu einem Zustandswechsel verwendet. Weiterhin wird ein competing risk model mit Episodensplitting berechnet, das drei bzw. fünf Zielzustände besitzt. Neben der Nationalität werden noch eine Reihe anderer Merkmale (z.B. Schulbildung, Wirtschaftszweig, erwerbsbiographische Vorgeschichte) in den Analysen berücksichtigt. Insgesamt werden drei Statusübergänge betrachtet. Die erste Übergangsform stellt ein Berufswechsel ohne Unterbrechung (nicht länger als 30 Tage) der Erwerbstätigkeit dar. Die beiden anderen Übergangsformen - aus einem Beruf in Leistungsbezug (Arbeitslosigkeit) oder in eine Unterbrechung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung - werden getrennt betrachtet. Zusätzlich wird noch in einem weiteren Modell (fünf Statusübergänge) unterschieden, welcher Folgestatus nach einer Unterbrechung angenommen wird. Jede Neuaufnahme einer sozialversicherungs-pflichtigen Beschäftigung nach einem o.g. Übergang wird als neue Episode im Erwerbsverlauf einer Person gewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Arbeitsmarktposition ausländischer Arbeitskräfte in Deutschland (West) und Österreich (1997)
Fassmann, Heinz; Münz, Rainer; Seifert, Wolfgang;Zitatform
Fassmann, Heinz, Rainer Münz & Wolfgang Seifert (1997): Die Arbeitsmarktposition ausländischer Arbeitskräfte in Deutschland (West) und Österreich. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 4, S. 732-745.
Abstract
"Der Artikel vergleicht die berufliche Position von Arbeitsmigranten aus der Türkei und dem ehemaligen Jugoslawien in Deutschland und Österreich. In beiden Staaten stellen Arbeitsmigranten aus der Türkei und dem ehemaligen Jugoslawien die Majorität der ausländischen Arbeitskräfte, und beide Staaten sind sowohl hinsichtlich ihrer Gesellschafts- und Wirtschaftsstruktur als auch der Arbeitsmarktstruktur vergleichbar. Der unterschiedliche Grad der Integration ausländischer Arbeitskräfte in den Beschäftigungssystemen Österreichs bzw. Deutschlands kann somit nicht generellen Faktoren zugeschrieben werden, sondern erfordert jeweils länderspezifische Erklärungen. Die Analysen zeigen, daß Arbeitsmigranten in Österreich weitaus stärker in untergeordneten Positionen der Arbeitsmarkthierarchie konzentriert sind, als dies in Deutschland der Fall ist. Dies gilt unter Berücksichtigung sowohl der Bildung als auch der Aufenthaltsdauer. Beispielweise waren 1994 in Westdeutschland 51% der Ausländer aus dem ehemaligen Jugoslawien als un- oder angelernte Arbeiter beschäftigt, während es 1993 in Österreich 75% waren. Österreichs Arbeitsmarktstrukturen weisen im Vergleich zu (West-)Deutschland ein höheres Maß an Segregation und eine geringere Durchlässigkeit auf. Die weit geringere berufliche und räumliche Mobilität in Österreich ist dafür ebenso ein Indikator wie der hohe Anteil des öffentlichen Dienstes (Hoheitsverwaltung, Schulen- und Hochschulen, fast alle Gesundheitsdienste) sowie der verstaatlichten oder ehemals verstaatlichten Industrie und anderer staatlich oder halbstaatlich kontrollierter Bereiche (Bahn, Post, Telekom, nationale Fluglinien, kommunale Verkehrsbetriebe, elektronische Medien, Lebensmittelerzeugung, Banken und Versicherungen, Mineralölproduktion, Gas- und Elektrizitätswirtschaft, Tabakindustrie), die ein 'geschütztes' Segment des Arbeitsmarktes bilden, das überwiegend Einheimischen vorbehalten ist. Hinzu kommt, daß Ausländer in Österreich seltener in Großbetrieben beschäftigt sind als in Deutschland und ausländischen Arbeitskräften somit innerbetriebliche Karrieremöglichkeiten in viel höherem Maß verschlossen sind als in Deutschland. Im Gegensatz dazu ist das 'geschützte' Segment des Arbeitsmarktes in Deutschland schwächer ausgeprägt. Hier ist sowohl der öffentliche Dienst in Relation zur Bevölkerung kleiner als auch der exponierte Teil von Industrie und marktorientierten Dienstleistungen größer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Making vocational choices: a theory of vocational personalities and work environments (1997)
Holland, John L.;Zitatform
Holland, John L. (1997): Making vocational choices. A theory of vocational personalities and work environments. Lutz: Psychological Assessment Resources, 330 S.
Abstract
"The book presents John L. Holland's RIASEC theory of careers and its successful application to vocational life. The primary focus is to explain vocational behavior and to suggest practical ideas to help people select jobs, change jobs, and attain vocational satisfaction.
The Holland theory of careers is an interactive model based on a typology of persons and environments. First, people can be characterized by their resemblance to each of six personality types: Realistic, Investigative, Artistic, Social, Enterprising, and Conventional, each with a characteristic set of activities, skills, and talents. Second, the environments in which people live and work can be classified according to the same six types. Finally, the theory allows us to predict the outcome of person-environment interactions, providing explanations for three fundamental questions:
- What personal and environmental characteristics lead to satisfying career decisions?
- What personal and environmental characteristics lead to stability and change in the kind and level of work a person performs over a lifetime?
- What are the most effective methods for providing assistance to people with career problems?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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