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Dossier

Berufliche Mobilität

Eine Tätigkeit, die mehr Spaß verspricht, ein höheres Gehalt oder bessere Entwicklungsperspektiven: Es gibt viele Gründe, nicht länger im erlernten oder ausgeübten Beruf tätig zu sein. Nicht immer sind sie jedoch so erfreulich: Auslöser kann auch eine Entlassung sein.

Dieses Themendossier bietet Literaturhinweise zur beruflichen Mobilitätsforschung in Deutschland und in anderen Ländern. Sie erschließt theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse - beispielsweise zu den Fragen: Sind Berufswechsel lohnend? Für wen sind sie mit besonderen Risiken verbunden? Wie gut lassen sich bei einem beruflichen Neustart die bisher erworbenen Qualifikationen verwerten?
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im Aspekt "Institutionelle und sozioökonomische Determinanten beruflicher Mobilität"
  • Literaturhinweis

    Inequality of Opportunity, Income Mobility, and the Interpretation of Intergenerational Elasticities, Correlations, and Rank-Rank Slopes (2025)

    Mitnik, Pablo A. ;

    Zitatform

    Mitnik, Pablo A. (2025): Inequality of Opportunity, Income Mobility, and the Interpretation of Intergenerational Elasticities, Correlations, and Rank-Rank Slopes. In: Sociological methods & research, Jg. 54, H. 4, S. 1289-1338. DOI:10.1177/00491241251352102

    Abstract

    "Although there is an extensive methodological literature on the measurement of intergenerational income mobility, there has been limited research on the conceptual interpretation of mobility measures and the methodological implications of those interpretations. In this article, I focus on the three measures of mobility most frequently used in the literature—the intergenerational elasticity (IGE), the intergenerational correlation (IGC), and the rank-rank slope (RRS)—as well as a recently introduced measure, the intergenerational elasticity of expected income (IGEE). I make two main contributions, both related to the conceptual interpretation of mobility measures. First, I specify the formal relationships between those four mobility measures and the measures of inequality of opportunity developed in the luck egalitarian empirical literature on the topic, and determine the methodological implications of the analyses. I show that (a) the IGC is a measure of relative inequality of opportunity for monetary income, (b) the RRS is both a measure of relative inequality of opportunity for income rank and a rescaled measure of absolute inequality of opportunity for income rank, and (c) the products of parental income inequality by the IGEE and IGE are both measures of absolute inequality of opportunity for monetary income that differ in how they measure the value of opportunity sets. Second, relying on a conceptual distinction that has been influential in the field of public finance, the IGE and IGEE have been characterized as “person-weighted” and “dollar-weighted” elasticities, respectively, thus raising doubts about the desirability of a recent proposal to replace the IGE by the IGEE as the workhorse elasticity of the mobility field. I show that this contrasting characterization of the two intergenerational elasticities is the joint result of a category mistake—equating quantile-specific elasticities to person-specific elasticities—and of misconstruing the nature of the IGE and the epistemic goal it has been meant to serve. Based on this analysis, I conclude that the case for replacing the IGE with the IGEE remains well-founded." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mobility after job loss in Germany: the effects of regional economic opportunities and economic worries on mobility intentions and behaviour (2025)

    Rickmeier, Katrin ;

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    Rickmeier, Katrin (2025): Mobility after job loss in Germany: the effects of regional economic opportunities and economic worries on mobility intentions and behaviour. In: Review of regional research, Jg. 45, H. 2, S. 271-297. DOI:10.1007/s10037-025-00232-4

    Abstract

    "This study examines the impact of local economic opportunity structures on mobility intentions and mobility behavior subsequent to involuntary job loss in Germany. Previous research has demonstrated that job loss leads to an increased propensity for regional mobility; however, the role of the regional economy as a push factor and its influence on the decision to relocate remains unclear. The focus of the study at hand is on the opportunities provided by locational factors and an examination of the broader context in which regional mobility after job loss occurs. Logistic regression models are set up using data from the German Socio-Economic Panel study, which is complemented by a unique combination of spatial structure indicators. The results demonstrate that job loss has no effect on the mobility intentions of displaced workers. However, it increases the propensity to relocate within Germany. Furthermore, a favorable economic situation in the home region makes mobility intentions of displaced workers less likely. This is indicated by a negative effect of the local GDP and a positive effect of the occupation-specific local unemployment rate. A mediation analysis does not confirm a hypothesized omitted variable bias of economic worries in the effect of regional economic characteristics on the mobility intentions of displaced workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitnehmer kündigen zunehmend selbst (2025)

    Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Schäfer, Holger (2025): Arbeitnehmer kündigen zunehmend selbst. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,37), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Trotz Krise und Arbeitsplatzabbau gibt es derzeit kaum mehr Arbeitgeberkündigungen als in den Vorjahren. Wird ein Beschäftigungsverhältnis vorzeitig beendet, so erfolgt dies mittlerweile überwiegend durch den Arbeitnehmer selbst – ein Indiz für dessen zunehmende Verhandlungsmacht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beyond Thriving Cities and Declining Rural Areas: Mapping Geographic Divides in Germany's Employment Structure, 1993–2019 (2025)

    Westenberger, Gina-Julia ;

    Zitatform

    Westenberger, Gina-Julia (2025): Beyond Thriving Cities and Declining Rural Areas: Mapping Geographic Divides in Germany's Employment Structure, 1993–2019. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 77, H. 1, S. 75-100. DOI:10.1007/s11577-025-00992-4

    Abstract

    "In der vorliegenden Untersuchung wird die populäre These einer zunehmenden regionalen Ungleichheit und eines Stadt-Land-Gefälles für Deutschland einer kritischen Betrachtung unterzogen. Der Fokus unserer Analyse liegt dabei auf der Qualität der Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Untersuchung basiert auf einer 2 %-Stichprobe von Personen (SIAB), die von 1993 bis 2019 im deutschenSozialversicherungssystem registriert waren. Anhand dieser Daten werden das Niveau und die Entwicklung der Beschäftigungschancen entlang dreier etablierter geografischer Trennlinien – Stadt-Land, Ost-West und Nord-Süd – auf der kleinräumigen Ebene von 330 Kreisregionen analysiert. Die Berufsgruppen werden nach ihrem Medianlohn Quintilen zugeordnet, um festzustellen, ob verschiedene Kreise unterschiedliche Veränderungen in ihrer Berufsstruktur erfahren haben. Unsere Ergebnisse bestätigen ein deutliches Stadt-Land-Gefälle bei der Qualität der Beschäftigungsmöglichkeiten, da städtische Kreise einen deutlich stärkeren Zuwachs an gutbezahlten Arbeitsplätzen verzeichnen konnten. Die auf der aggregierten deutschen Ebene beobachteten Unterschiede werden jedoch auch durch das Nord-Süd- und Ost-West-Gefälle beeinflusst, da diese geografischen Polarisierungslinien sich teilweise überschneiden. Während einige kleinere Städte und städtische Kreise, vor allem in Süddeutschland, einen überdurchschnittlichen Anstieg an gutbezahlten Arbeitsplätzen verzeichnen konnten, haben die meisten ländlichen und städtischen Kreise im Osten und viele im Nordwesten weiterhin Schwierigkeiten, mit nationalen Trends mitzuhalten. Damit zeigt diese Studie, dass die geografische Polarisierung in Deutschland über ein einfaches Stadt-Land-Gefälle hinausgeht. Zudem stellt sie die Qualität von Beschäftigungsmöglichkeiten als langfristigen und räumlich detaillierten Indikator für die Analyse geografischer Unterschiede vor. Dieser Ansatz ermöglicht die Erfassung eines greifbaren Aspekts regional divergierender Lebenschancen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufswechsel: Risiko und Chance für Beschäftigte inmitten des Strukturwandels. Ergebnisse zweier SOFI-Forschungsprojekte. | SOFI (2025)

    Zitatform

    (2025): Berufswechsel: Risiko und Chance für Beschäftigte inmitten des Strukturwandels. Ergebnisse zweier SOFI-Forschungsprojekte. | SOFI. (SOFI-Impulspapier), Göttingen, 4 S.

    Abstract

    Der alte Sinnspruch „Schuster, bleib‘ bei deinen Leisten!“ mahnt, die erworbenen Qualifikationen und Erfahrungen nicht über Bord zu werfen und das Risiko eines neuen Berufsfeldes zu meiden. Doch dieser Spruch hat heute für viele seine Gültigkeit verloren. Sie können oder wollen im Zuge des Älterwerdens nicht länger in ihrem ursprünglich erlernten bzw. viele Jahre lang ausgeübten Beruf arbeiten. Obwohl der Beruf immer auch ein Teil der eigenen Identität ist, finden manche neue berufliche Wege spannender oder in materieller Weise vorteilhaft. Andere werden durch äußere Faktoren zum Verlassen eines traditionellen Berufs ohne Zukunft gedrängt. Warum sollte etwa ein Schuster somit nicht seinen Beruf „an den Nagel hängen“ und Physiotherapeut werden?

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  • Literaturhinweis

    Glass Ceilings, Step Stools, and Sticky Floors: The Racialized Gendered Promotion Process (2024)

    Corbett, Christianne ; Wullert, Katherine E. ; Gilmartin, Shannon K. ; Simard, Caroline ;

    Zitatform

    Corbett, Christianne, Katherine E. Wullert, Shannon K. Gilmartin & Caroline Simard (2024): Glass Ceilings, Step Stools, and Sticky Floors: The Racialized Gendered Promotion Process. In: Socius, Jg. 10. DOI:10.1177/23780231241274238

    Abstract

    "Organizations play a central role in replicating societal inequalities. Despite theories of gendered and racialized organizations, evidence of unequal outcomes, and research on proposed mechanisms, we have few intersectional analyses demonstrating how the promotion process varies by race and gender across job levels in actual organizations. In this first-ever analysis of advancement in a U.S. firm by gender, race, and job, we run random effects logistic regression models on five years of novel longitudinal data from the software engineering workforce of a U.S.-based technology company. Results show intersectional performance-reward bias in patterns that help maintain the racialized gendered hierarchy so commonly observed in organizations: White men overrepresented at the top, women of color overrepresented at the bottom, and in the technology sector, men of Asian descent overrepresented in midlevel technical jobs and White women overrepresented in midlevel management positions. Findings suggest monitoring promotions by gender, race, and position to make visible biases that continue to impede workplace equity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    How Do Workers React to Increased Job Loss Fears? The Role of Training and Job Mobility (2024)

    Klauser, Roman; Bachmann, Ronald ;

    Zitatform

    Klauser, Roman & Ronald Bachmann (2024): How Do Workers React to Increased Job Loss Fears? The Role of Training and Job Mobility. (Ruhr economic papers 1137), Essen, 38 S. DOI:10.4419/96973319

    Abstract

    "Arbeitsmärkte sind ständig externen Einflüssen wie technologischem Fortschritt und Handelsschocks ausgesetzt. Diese Faktoren haben nicht nur direkte Auswirkungen auf Beschäftigte, sondern beeinflussen darüber hinaus auch die Sorgen von Arbeitnehmenden, ihren Arbeitsplatz in naher Zukunft zu verlieren. Vor diesem Hintergrund analysieren wir, wie Beschäftigte auf steigende Ängste eines Arbeitsplatzverlust reagieren, welche Determinanten diese Ängste bestimmen und die Wechselwirkung zwischen den Determinanten, den Ängsten und den Reaktionen der Beschäftigten. Unser Fokus liegt auf zwei möglichen Reaktionen – Weiterbildung und berufliche Mobilität – sowie auf drei möglichen Determinanten: Handel, Roboter und lokale Arbeitslosenquoten. Unsere Analyse zeigt, dass zunehmende Ängste eines Arbeitsplatzverlustes zu einer höheren beruflichen Mobilität führen, jedoch nicht zu einer höheren Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen. Ein höheres Maß an Importabhängigkeit ist mit erhöhten Ängsten verbunden, während eine stärkere Robotisierung am Arbeitsplatz die Sorgen eines Arbeitsplatzverlustes leicht reduziert. Unsere Ergebnisse haben wichtige Implikationen für Unternehmen sowie politische Entscheidungsträger." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aufstiegsungleichheit durch ostdeutsche Erfahrungen? (2024)

    Kosinski, Katharina;

    Zitatform

    Kosinski, Katharina (2024): Aufstiegsungleichheit durch ostdeutsche Erfahrungen? In: Hessische Blätter für Volksbildung, Jg. 74, H. 2, S. 19-30. DOI:10.3278/hbv2402w

    Abstract

    "Die Frage nach der Teilnahme an höherer Berufsbildung in den ostdeutschen Bundesländern ist relevant für die Erwachsenenbildung, weil sich die Transformation auf Arbeitsverhältnisse, Berufe, Qualifikationen und Perspektiven der Menschen mit ostdeutscher Herkunft auswirkte. Mit dem Systemumbruch, einer spezifischen Sozialisation und transformationsbedingten Veränderungen mussten sich jüngere Menschen auseinandersetzen, die vor dem Eintritt in das Berufsleben standen. Unter neuen Bedingungen und mit ungewisser Perspektive mussten zwei Generationen ihren beruflichen Weg finden und dabei auch Weiterbildungsentscheidungen treffen, die mit einem Aufstieg verbunden sein können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Competing for Jobs: How COVID-19 Changes Search Behavior in the Labor Market (2023)

    Bauer, Anja ; Keveloh, Kristin; Mamertino, Mariano; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Anja, Kristin Keveloh, Mariano Mamertino & Enzo Weber (2023): Competing for Jobs: How COVID-19 Changes Search Behavior in the Labor Market. In: German Economic Review, Jg. 24, H. 4, S. 323-347., 2023-11-13. DOI:10.1515/ger-2021-0010

    Abstract

    "We provide insights on how job search changed in the Covid-19-crisis by analyzing data from the LinkedIn professional network for Germany. We find that competition among workers for jobs strongly increased – which is due to additional job seekers rather than higher search intensity. Furthermore, the LinkedIn data show that people from industries particularly affected by the crisis applied much more frequently and there had been a substantial shift in the target industries for applications. Finally, we find that at the onset of the Covid-19-crises applications were made significantly more often below and significantly less often above a person’s level of seniority." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Nicht alle Jobwechsel führen zu Lohnsteigerungen (2023)

    Braunschweig, Luisa; Buhmann, Mara; Roth, Duncan ; Vespermann, Jan; Vespermann, Jan;

    Zitatform

    Braunschweig, Luisa, Mara Buhmann, Duncan Roth & Jan Vespermann (2023): Nicht alle Jobwechsel führen zu Lohnsteigerungen. In: IAB-Forum H. 22.11.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20231122.01

    Abstract

    "Menschen, die freiwillig ihren Job wechseln, verdienen in ihrer neuen Beschäftigung nicht in jedem Fall mehr als vorher. Im Fall unfreiwilliger Jobwechsel sind Lohneinbußen jedoch deutlich häufiger. Das gilt insbesondere dann, wenn dem Wechsel eine längere Phase der Arbeitslosigkeit vorausgeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufswechsel zu Beginn der Covid-19-Pandemie: Nur geringe Auswirkungen auf Erwerbsverläufe (2023)

    Braunschweig, Luisa; Seibert, Holger; Roth, Duncan ; Buhmann, Mara; Kindt, Anna-Maria ; Buch, Tanja;

    Zitatform

    Braunschweig, Luisa, Tanja Buch, Mara Buhmann, Anna-Maria Kindt, Duncan Roth & Holger Seibert (2023): Berufswechsel zu Beginn der Covid-19-Pandemie: Nur geringe Auswirkungen auf Erwerbsverläufe. (IAB-Kurzbericht 6/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2306

    Abstract

    "Beschäftigte, die zu Beginn der Covid-19-Pandemie ihren Beruf gewechselt haben, taten dies in einem krisenhaften Arbeitsmarktumfeld. Verglichen mit Berufswechseln im Vorjahr 2019 gingen den Untersuchungsergebnissen zufolge solche Berufswechsel im Frühjahr 2020 zunächst häufiger mit einer erhöhten Arbeitslosigkeit und Lohneinbußen einher. Diese Nachteile konnten jedoch meist bis zum Jahresende 2020 ausgeglichen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Mobilität vor und während der Corona-Pandemie (2023)

    Gillmann, Niels; Weyh, Antje; Maas, Andreas;

    Zitatform

    Gillmann, Niels, Andreas Maas & Antje Weyh (2023): Berufliche Mobilität vor und während der Corona-Pandemie. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 30, H. 1, S. 3-10.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie führte zu der größten Wirtschafskrise seit der globalen Finanzkrise 2008. Im Jahr 2020 wurde die These geäußert, dass die Pandemie am Arbeitsmarkt zu einem „Reallokationsschock“, also einer Umverteilung von Arbeitskräften aus Jobs mit niedriger Produktivität in solche mit hoher Produktivität, führen würde. Dieser Beitrag betrachtet die berufliche Mobilität in Deutschland und Sachsen in den Coronajahren 2020 und 2021. Wir zeigen, dass es zwar im Jahr 2020 Verwerfungen gab, sich der Arbeitsmarkt im Laufe des Jahres 2021 aber schon wieder nahezu normalisiert hat. Statt einer Reallokation bewirkt die Corona-Pandemie eher eine Verstärkung von bereits existierenden Arbeitsmarkttrends. Von einem „Reallokationsschock“ ist daher zumindest für Deutschland und Sachsen nicht auszugehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje;
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  • Literaturhinweis

    Searching for Job Security and the Consequences of Job Loss (2023)

    Jarosch, Gregor;

    Zitatform

    Jarosch, Gregor (2023): Searching for Job Security and the Consequences of Job Loss. In: Econometrica, Jg. 91, H. 3, S. 903-942. DOI:10.3982/ECTA14008

    Abstract

    "Job loss comes with large present value earnings losses which elude workhorse models of unemployment and labor market policy. I propose a parsimonious model of a frictional labor market in which jobs differ in terms of unemployment risk and workers search off- and on-the-job. This gives rise to a job ladder with slippery bottom rungs where unemployment spells beget unemployment spells. I allow for human capital to respond to time spent out of work and estimate the framework on German Social Security data. The model captures the joint response of wages, employment, and unemployment risk to job loss which I measure empirically. The key driver of the “unemployment scar” is the loss in job security and its interaction with the evolution of human capital and, in particular, the search for better employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Mobilität (2023)

    Maier, Tobias ;

    Zitatform

    Maier, Tobias (2023): Berufliche Mobilität. In: G. Zika, M. Hummel, T. Maier & M. I. Wolter (Hrsg.) (2023): Das QuBe-Projekt: Modelle, Module, Methoden, S. 94-106.

    Abstract

    "Das Alleinstellungsmerkmal der Qualifikations- und Berufsprojektionen ist die Bilanzierung des Arbeitsangebots mit dem -bedarf auf Berufsebene. Zu diesem Zweck muss das Arbeitsangebot nach erlerntem Beruf aus dem Bildungssystem über berufliche Mobilitätsmatrizen in ein potenzielles Arbeitsangebot für einen bestimmten Beruf umgerechnet werden. Die Wechselwahrscheinlichkeiten zwischen erlerntem und ausgeübtem Beruf werden über den Mikrozensus gewonnen und in die Zukunft fortgeschrieben. Für die Fortschreibung spielt die veränderte soziodemografische Zusammensetzung der Erwerbspersonen, aber auch die Lohnentwicklung in den Berufen eine Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job Ladder and Business Cycles (2022)

    Alves, Felipe;

    Zitatform

    Alves, Felipe (2022): Job Ladder and Business Cycles. (Staff working paper / Bank of Canada 2022,14), Ottawa, 44 S.

    Abstract

    "I build a Heterogeneous Agents New Keynesian model with rich labor market dynamics. Workers search both off- and on-the-job, giving rise to a job ladder, where employed workers slowly move toward more productive and better paying jobs through job-to-job transitions, while negative shocks occasionally throw them back into unemployment. The state of the economy includes the distribution of workers over wealth, labor earnings and match productivities. In the wake of an adverse financial shock calibrated to mimic the US Great Recession unemployment dynamics, firms reduce hiring, causing the job ladder to all but “stop working.” This leaves wages stagnant for several years, triggering a sharp contraction and slow recovery in consumption and output. On the supply side, the slow pace in worker turnover leaves workers stuck at the bottom of the ladder, effectively cutting labor productivity growth in the aggregate. The interaction between weak demand and low productivity leads to inflation dynamics that resemble the missing disinflation of that period." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Regional Structural Change and the Effects of Job Loss (2022)

    Arntz, Melanie ; Ivanov, Boris; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Arntz, Melanie, Boris Ivanov & Laura Pohlan (2022): Regional Structural Change and the Effects of Job Loss. (ZEW discussion paper 22-019), Mannheim, 55 S.

    Abstract

    "In vielen Ländern sind routine-intensive Berufe rückläufig, aber wie wirkt sich dies auf die individuelle Karriere aus, wenn der Rückgang dieser Berufe im lokalen Arbeitsmarkt besonders stark ausfällt? Diese Studie zeigt basierend auf administrativen Daten aus Deutschland und einem mit Matching kombinierten Differenz-von-Differenzen-Ansatz, dass die individuellen Kosten eines Arbeitsplatzverlustes stark von der Tätigkeitsorientierung des regionalen Strukturwandels abhängen. Personen aus manuellen routine-intensiven Berufen haben nach einer Entlassung wesentlich höhere und lang anhaltende Beschäftigungs- und Lohnverluste in Regionen, in denen der Rückgang dieser Berufe am stärksten ausgeprägt ist. Regionale und berufliche Mobilität dienen teilweise als Anpassungsmechanismen, sie sind jedoch mit hohen Kosten verbunden, da diese Wechsel auch Verluste bei unternehmensspezifischen Lohnaufschlägen mit sich bringen. Beschäftigte, die nicht entlassen werden, bleiben hingegen weitgehend vom Strukturwandel verschont." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ; Ivanov, Boris; Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    Regional Structural Change and the Effects of Job Loss (2022)

    Arntz, Melanie ; Pohlan, Laura ; Ivanov, Boris;

    Zitatform

    Arntz, Melanie, Boris Ivanov & Laura Pohlan (2022): Regional Structural Change and the Effects of Job Loss. (IAB-Discussion Paper 17/2022), Nürnberg, 61 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2217

    Abstract

    "In vielen Ländern sind routine-intensive Berufe rückläufig, aber wie wirkt sich dies auf die individuelle Karriere aus, wenn der Rückgang dieser Berufe im lokalen Arbeitsmarkt besonders stark ausfällt? Diese Studie zeigt basierend auf administrativen Daten aus Deutschland und einem mit Matching kombinierten Differenz-von-Differenzen-Ansatz, dass die individuellen Kosten eines Arbeitsplatzverlustes stark von der Tätigkeitsorientierung des regionalen Strukturwandels abhängen. Personen aus manuellen routine-intensiven Berufen haben nach einer Entlassung wesentlich höhere und lang anhaltende Beschäftigungs- und Lohnverluste in Regionen, in denen der Rückgang dieser Berufe am stärksten ausgeprägt ist. Regionale und berufliche Mobilität dienen teilweise als Anpassungsmechanismen, sie sind jedoch mit hohen Kosten verbunden, da diese Wechsel auch Verluste bei unternehmensspezifischen Lohnaufschlägen mit sich bringen. Beschäftigte, die nicht entlassen werden, bleiben hingegen weitgehend vom Strukturwandel verschont." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ; Pohlan, Laura ; Ivanov, Boris;
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  • Literaturhinweis

    Employer-to-employer Transitions in Europe (2022)

    Borowczyk-Martins, Daniel ;

    Zitatform

    Borowczyk-Martins, Daniel (2022): Employer-to-employer Transitions in Europe. (Working paper / Department of Economics, Copenhagen Business School 2022,04), Frederiksberg, 37 S.

    Abstract

    "I measure time series of the probabilities that an individual changes employer, separates from employment, and joins employment during the month, using cross-sectional data from the European Union Labor Force Survey covering 13 countries during the past two decades. Employer-to-employer mobility is large and accounts for a sizable fraction of worker mobility in all countries; its levels, both absolute and relative to nonemployment reallocation, vary considerably across countries. In most countries, the employer-to-employer probability exhibits large and procyclical variation. By contrast, there are no systematic cross-country patterns in the low-frequency evolution of employer-to-employer mobility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Getting on the job ladder: The policy drivers of hiring transitions (2022)

    Causa, Orsetta; Luu, Nhung ; Abendschein, Michael ; Cavalleri, Maria Chiara;

    Zitatform

    Causa, Orsetta, Michael Abendschein, Nhung Luu & Maria Chiara Cavalleri (2022): Getting on the job ladder: The policy drivers of hiring transitions. (OECD Economics Department working papers 1710), Paris, 88 S.

    Abstract

    "This paper delivers new evidence for European countries on the role of a wide range of policies for workers' mobility in terms of hiring transitions into jobs, with an emphasis on differences across socio-economic groups. Labour market transitions are relevant in the current context where the ongoing recovery from the COVID-19 crisis is characterised by labour shortages and at the same time still low employment in a number of countries. The analysis focuses on the probability to transition from unemployment and selected forms of inactivity (e.g. fulfilling domestic tasks, studying) to jobs and from one job to another. Results of this work show the strong association between hiring flows and the business cycle with specific patterns during recoveries, recessions and expansions. The analysis further reveals that a broad range of policies influence hiring transitions, such as labour market policies, taxes and social support programmes but also product market regulations and regulations affecting certain professions. Country-specific priorities will vary depending on context, challenges and social preferences. Yet common policy objectives at the current recovery context are likely to improve the job prospects of the non-employed, especially youth, low-skilled and women, to help the recovery, foster reallocation and to address labour shortages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The firm-level link between productivity dispersion and wage inequality: A symptom of low job mobility? (2021)

    Criscuolo, Chiara ; Hijzen, Alexander; Garloff, Alfred ; Grabska, Katharzyna; Koelle, Michael; Kambayashi, Ryo ; Barth, Erling ; Lankester, Valerie; Fabling, Richard ; Stadler, Balazs; Zwysen, Wouter ; Nordström Skans, Oskar ; Chen, Wen-Hao; Nurmi, Satu; Schwellnus, Cyrille ; Murakozy, Balazs; Fialho, Priscilla; Upward, Richard ;

    Zitatform

    Criscuolo, Chiara, Alexander Hijzen, Michael Koelle, Cyrille Schwellnus, Erling Barth, Wen-Hao Chen, Richard Fabling, Priscilla Fialho, Alfred Garloff, Katharzyna Grabska, Ryo Kambayashi, Valerie Lankester, Balazs Stadler, Oskar Nordström Skans, Satu Nurmi, Balazs Murakozy, Richard Upward & Wouter Zwysen (2021): The firm-level link between productivity dispersion and wage inequality: A symptom of low job mobility? (OECD Economics Department working papers 1656), Paris, 45 S. DOI:10.1787/4c6131e3-en

    Abstract

    "Differences in average wages across firms – which account for around one-half of overall wage inequality – are mainly explained by differences in firm wage premia (the part of wages that depends exclusively on characteristics of firms) rather than workforce composition. Using a new cross-country dataset of linked employer-employee data, this paper investigates the role of cross-firm dispersion in productivity in explaining dispersion in firm wage premia, as well as the factors shaping the link between productivity and wages at the firm level. The results suggest that around 15% of cross-firm differences in productivity are passed on to differences in firm wage premia. The degree of pass-through is systematically larger in countries and industries with more limited job mobility, where low-productivity firms can afford to pay lower wage premia relative to high-productivity ones without a substantial fraction of workers quitting their jobs. Stronger product market competition raises pass-through while more centralised bargaining and higher minimum wages constrain firm-level wage setting at any given level of productivity dispersion. From a policy perspective, the results suggest that the key priority should be to promote job mobility, which would reduce wage differences between firms while easing the efficient reallocation of workers across them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Cooling out in der Arbeitswelt: Berufswechsel als Folge eines Mismatch von Habitus und Feld (2021)

    Matthies, Hildegard ;

    Zitatform

    Matthies, Hildegard (2021): Cooling out in der Arbeitswelt: Berufswechsel als Folge eines Mismatch von Habitus und Feld. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 31, H. 3/4, S. 415-443. DOI:10.1007/s11609-021-00453-7

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden Berufswechsel aus der Cooling-out-Perspektive rekonstruiert. Dabei wird das Cooling-out-Konzept in zweierlei Hinsicht erweitert. Erstens wird es mit Blick auf die an Goffman anschließende Diskussion nicht nur als eine von außen auf ein Subjekt gerichtete Selektionsstrategie aufgefasst, sondern auch als eine von innen kommende Strategie der Krisenintervention zur Verarbeitung von beruflichen Enttäuschungen. Zweitens wird ein berufliches Cooling out in Anlehnung an Bourdieu als Folge eines misslungenen Passungsverhältnisses von beruflichen Bewährungsbedingungen und individuellen Dispositionen konzeptualisiert, um die Entweder-oder-Struktur von Selbst- versus Fremdselektion zu überwinden und auch das „Dazwischen“ von Feld und Subjekt in den Blick zu nehmen. Am Beispiel von empirischen Fallstudien unter Berufswechslern wird gezeigt, dass Entscheidungen für einen Berufswechsel keiner der beiden Seiten allein zugeschlagen werden können, sondern lediglich den Endpunkt einer kontinuierlichen biographischen Erfahrungsaufschichtung darstellen, an der individuelle Dispositionen ebenso wie Feldstrukturen ihren Anteil haben." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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    Sector switching in Germany (2021)

    Prümer, Stephanie;

    Zitatform

    Prümer, Stephanie (2021): Sector switching in Germany. (Friedrich-Alexander-Universität, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 122), Nürnberg, 40 S.

    Abstract

    "Wechsel des Beschäftigungssektors im Laufe des Berufslebens, d. h. der Wechsel vom privaten in den öffentlichen Sektor oder umgekehrt, sind häufig, wurden bisher jedoch kaum untersucht. Mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels für Deutschland gebe ich Einblicke in diese Sektorwechsel. Außerdem analysiere ich, ob sozio-demografische Merkmale oder Einstellungen die Wahrscheinlichkeit, den Sektoren zu wechseln, beeinflussen. Ich zeige, dass Frauen mit höherer Wahrscheinlichkeit in den öffentlichen Sektor wechseln als Männer und dass die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels in den öffentlichen Sektor positiv mit Bildung korreliert. Demgegenüber sind Einstellungen und nicht sozio-demografische Merkmale für die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels in den privaten Sektor relevant. Ich folgere aus meiner Analyse, dass die Vertiefung des Wissen über Sektorwechsel das Personalmanagement im öffentlichen Sektor bereichern kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Prümer, Stephanie;
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  • Literaturhinweis

    Struktureller und sozio-demographischer Wandel der Arbeitswelt und Änderung der beruflichen Mobilität in Deutschland 1980-2010 (2020)

    Bödeker, Wolfgang; Moebus, Susanne ;

    Zitatform

    Bödeker, Wolfgang & Susanne Moebus (2020): Struktureller und sozio-demographischer Wandel der Arbeitswelt und Änderung der beruflichen Mobilität in Deutschland 1980-2010. Essen, 19 S.

    Abstract

    "Der Wandel der Arbeitswelt und die Entwicklung der beruflichen Mobilität ist unter gesundheits- und präventionspolitischen Gesichtspunkten wegen einer möglichen Emergenz neuer Belastungsarten und der Einwanderung von Personen in belastungsintensive Berufe von Bedeutung. Bislang fehlt allerdings eine gemeinsame Analyse dieser Einflüsse. Ziel dieses Beitrags ist es, den demographischen und strukturellen Wandel der Arbeitswelt sowie die Änderung der beruflichen Mobilität anhand ausgewählter Indikatoren zu beschreiben. Wir fokussieren dabei auf sozio-demographische Kennzahlen und analysieren die Mobilität interbetrieblich (Wechsel der Arbeitgeber), interberuflich (Wechsel in andere Berufe), intersektoral (Wechsel in andere Branche) sowie interregional (Wechsel in ein anderes Bundesland). Datengrundlage ist die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Bei dem sogenannten Regionalfile handelt sich um eine ca. 2 % Stichprobe aus der Grundgesamtheit der integrierten Erwerbsbiographien. Für den Zeitraum 1980 bis 2010 verdeutlichen die Auswertungen einen durchgreifenden sozio-demographischen und strukturellen Wandel der Arbeitswelt. Während sich in der Mehrzahl der Wirtschaftsgruppen eine Abnahme der Beschäftigung zeigt, gewinnen die ohnehin schon beschäftigungsstarken Branchen wie das Kredit- und Versicherungsgewerbe und die Erziehungs-, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen weiter an Bedeutung. Es zeigt sich eine bedeutende Zunahme des Anteils der Frauen, der Teilzeittätigkeit, sowie eine Alterung und Qualifizierung in nahezu allen Wirtschaftsgruppen. Dabei erfasst der Wandel die Wirtschaftsgruppen und besonders die Berufe unterschiedlich stark. Gleichzeitig kann auch 2010 von typischen Frauenberufen mit Beschäftigungsanteilen von über 95 % gesprochen werden, etwa bei KindergärtnerInnen und SprechstundenhelferInnen. Die berufliche Mobilität hat im Hinblick auf alle betrachteten Mobilitätskennziffern zugenommen. Während sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Jahr 1990 rechnerisch in 28 verschiedenen Betrieben arbeiteten (pro 100 Beschäftigungsjahre), waren es 2010 bereits 34. Die Änderungen fallen im Zeitraum 1990 bis 2000 größer aus als von 2000 zu 2010. Altersadjustiert bleibt eine kontinuierliche Zunahme der Betriebs-, Berufs und Branchenwechsel erhalten, während bei der räumlichen Mobilität über Bundesländer kein Trend beobachtet werden kann. Bei allen Kennziffern ist die berufliche Mobilität bei Jüngeren besonders ausgeprägt. Berufsspezifisch finden sich besonders auffällige Änderungen für Frauen mit Schweißer-, Post-, Verkehrs- und Industrieberufe; für Männer bei Kassierern und Friseuren. Diese Berufe sind dadurch gekennzeichnet, dass das Risiko für Betriebswechsel im Jahr 2010 im Vergleich zu 1990 um mindestens 30 % erhöht war. Die erzielten Ergebnisse können durch die Datenbasis beeinflusst sein. Z.B. sind geringfügig Beschäftigte erst seit 1999 in das gesetzliche Meldesystem eingeschlossen. Zudem ist eine Analyse der Ursachen der beruflichen Mobilität - etwa eine erhöhte Wechselbereitschaft oder erzwungene Wechsel - aufgrund der Datengrundlage nicht möglich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Social Insurance And Occupational Mobility (2020)

    Cubas, German; Silos, Pedro ;

    Zitatform

    Cubas, German & Pedro Silos (2020): Social Insurance And Occupational Mobility. In: International Economic Review, Jg. 61, H. 1, S. 219-240. DOI:10.1111/iere.12422

    Abstract

    "This article studies how insurance from progressive taxation improves the matching of workers to occupations. We propose an equilibrium dynamic assignment model to illustrate how social insurance encourages mobility. Workers experiment to find their best occupational fit in a process filled with uncertainty. Risk aversion and limited earnings insurance induce workers to remain in unfitting occupations. We estimate the model using microdata from the United States and Germany. Higher earnings uncertainty explains the U.S. higher mobility rate. When workers in the United States enjoy Germany's higher progressivity, mobility rises. Output and welfare gains are large." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Quer-/Seiteneinsteigende in den Lehrerberuf im Spiegel der empirischen Forschung: Themenbereiche, Befunde und Desiderata (2020)

    Dedering, Kathrin ;

    Zitatform

    Dedering, Kathrin (2020): Quer-/Seiteneinsteigende in den Lehrerberuf im Spiegel der empirischen Forschung. Themenbereiche, Befunde und Desiderata. In: Die Deutsche Schule, Jg. 112, H. 1, S. 91-104. DOI:10.31244/dds.2020.01.06

    Abstract

    "Empirische Befunde zu Quer-/Seiteneinsteigenden, die ohne Lehramtsstudium Zugang zum Lehrerberuf erhalten, liegen in Deutschland kaum vor. Der Beitrag stellt diesbezügliche Erkenntnisse aus Ländern zusammen, die bereits über längere Erfahrungen mit Quer-/Seiteneinsteigenden verfügen, und präsentiert Überlegungen zu thematischen Schwerpunkten zukünftiger Forschungsvorhaben in Deutschland, die im Professions-/Professionalisierungs- sowie Schulentwicklungsdiskurs verortet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Mobilität und berufliche Lebensereignisse: Eine Mixed-Method-Studie zu Verkehrsmittelnutzung unter Einfluss von Identitätsänderungen und einer Soft-Policy-Intervention (2020)

    Schuppan, Julia;

    Zitatform

    Schuppan, Julia (2020): Mobilität und berufliche Lebensereignisse. Eine Mixed-Method-Studie zu Verkehrsmittelnutzung unter Einfluss von Identitätsänderungen und einer Soft-Policy-Intervention. (Studien zur Mobilitäts- und Verkehrsforschung), Wiesbaden: Imprint: Springer VS, XVII, 394 S. DOI:10.1007/978-3-658-29916-3

    Abstract

    "Julia Schuppan untersucht die Wirksamkeit betrieblichen Mobilitätsmanagements in beruflichen Lebensereignissen. In einem zwischen Soziologie, Psychologie und Geografie verorteten Ansatz werden berufliche Lebensereignisse als geeignete Gelegenheitsfenster für Mobilitätsmanagement identifiziert und als komplexe Übergänge im Kontext zwischen individuellem Erleben, Sozialisationseinflüssen und Identitätsänderungen skizziert. In einer Mixed-Method-Studie zeigt die Autorin, dass berufliche Lebensereignisse dann ein Gelegenheitsfenster für Mobilitätsänderung sein können, wenn Mobilität identitätsstiftende und für den Übergang unterstützende Funktionen erfüllt. Betriebliches Mobilitätsmanagement kann nur dann effektiv sein, wenn es Identitätsaspekte aufgreift und als institutionelle Unterstützungsleistung im beruflichen Übergang wirkt. Der Inhalt Berufliche Übergänge im Lebensverlauf und Verkehrshandeln Mobilitätssozialisation Ablauf des beruflichen Übergangs und Identitätskonstruktionen Betriebliches Mobilitätsmanagement und berufliche Lebensereignisse Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der Soziologie, Mobilitäts- und Verkehrsforschung, Humangeografie, Verkehrsplanungswissenschaften sowie Umweltpsychologie Expert°innen aus dem Verkehrswesen sowie Verantwortliche für betriebliches Mobilitätsmanagement in Unternehmen Die Autorin Julia Schuppan ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Verkehrsforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR e.V. ." (Verlagsangaben)

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  • Literaturhinweis

    The role of selection and socialization processes in career mobility: explaining expatriation and entrepreneurial intentions (2019)

    Baluku, Martin Mabunda ; Löser, Dorothee; Schummer, Steffen Erik ; Otto, Kathleen ;

    Zitatform

    Baluku, Martin Mabunda, Steffen Erik Schummer, Dorothee Löser & Kathleen Otto (2019): The role of selection and socialization processes in career mobility. Explaining expatriation and entrepreneurial intentions. In: International Journal for Educational and Vocational Guidance, Jg. 19, H. 2, S. 313-333. DOI:10.1007/s10775-018-9382-5

    Abstract

    "Die “traditionelle Karriere”, das heißt, das gesamte Berufsleben in einem einzigen Beruf zu verbringen, wird immer unbedeutender; das aktuelle Karriereumfeld erfordert zunehmend Flexibilität und Mobilität. Die Forschung zeigt, dass es individuelle Unterschiede zwischen mobilen und nicht-mobilen Menschen gibt. Auf der Grundlage von Selektions- (Karriere- und Wettbewerbsorientierung) und Sozialisationsprozessen (Studiengang und Studiendauer) untersucht diese Studie die Absichten von Hochschulstudentinnen und -studenten, ins Ausland zu gehen oder sich selbstständig zu machen, als Alternativen zur traditionellen Beschäftigung. Die Ergebnisse zeigen, dass unternehmerische Absichten überwiegend eine Funktion von Selektionsprozessen sind, während Expatriierungsabsichten eine Funktion von gleichermaßen Selektions- und Sozialisationsprozessen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Mobilitätsentscheidungen von Erwerbspersonen im sozial- und arbeitsmarktpolitischen Spannungsfeld: Eine suchtheoretische Modellierung (2019)

    Hans, Jan Philipp;

    Zitatform

    Hans, Jan Philipp (2019): Berufliche Mobilitätsentscheidungen von Erwerbspersonen im sozial- und arbeitsmarktpolitischen Spannungsfeld. Eine suchtheoretische Modellierung. (Sozialökonomische Schriften 55), Berlin: Lang, 199 S. DOI:10.3726/b16272

    Abstract

    "Die Agenda 2010: Von den einen gelobt, von den anderen kritisiert. In diesem Spannungsfeld setzt diese Publikation an und untersucht die Auswirkungen der Agenda 2010 auf die berufliche Mobilität von Beschäftigten. Das ökonomische Kalkül hierzu ist recht simpel. Für Angestellte hatte die Agenda 2010 zur Folge, dass die Fallhöhe aus einem Übergang in Arbeitslosigkeit angestiegen ist. Beschäftigte, die überlegen, den Arbeitsplatz zu wechseln, und dann eine Probezeit absolvieren müssen, sind mit einem höheren Risiko konfrontiert. Es wäre deshalb ökonomisch rational, dass die Arbeitsmarktmobilität von Beschäftigten zurückgeht. Ferner beschäftigt sich diese Publikation auch damit, welche sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen geeignet sind, um berufliche Mobilitätsbewegungen zu initiieren." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Worker turnover in German exporting establishments (2019)

    Hauptmann, Andreas ;

    Zitatform

    Hauptmann, Andreas (2019): Worker turnover in German exporting establishments. In: Economics Bulletin, Jg. 39, H. 2, S. 1266-1271., 2019-05-27.

    Abstract

    "Dieses Papier untersucht den Zusammenhang zwischen Arbeitnehmerströmen und dem Exportstatus auf Betriebsebene. Anhand eines großen Panels deutscher Betriebe zwischen 2000 und 2017 dokumentiere ich, dass Exporteure sich durch geringere Fluktuationsraten auszeichnen. Diese Ergebnisse sind besonders ausgeprägt in großen Exportbetrieben. Darüber hinaus werden die Ergebnisse insbesondere durch niedrige Abgangsraten bestimmt, was auf eine höhere Beschäftigungsstabilität in exportierenden Betrieben hindeutet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hauptmann, Andreas ;
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  • Literaturhinweis

    Das Phänomen der zweiten Karriere: Muster, Motivationen und Konsequenzen für Betroffene und Karriereplanung (2019)

    Hillebrecht, Steffen;

    Zitatform

    Hillebrecht, Steffen (2019): Das Phänomen der zweiten Karriere. Muster, Motivationen und Konsequenzen für Betroffene und Karriereplanung. (Personal und Organisation 33), Berlin: LIT, 212 S.

    Abstract

    "Zweite Karrieren sind ein ebenso schillerndes wie hybrides Phänomen, das in den Medien immer wieder diskutiert wird. Prominente und weniger prominente Personen zeigen wie sie aus ungeliebten Tätigkeiten, Sinnkrisen oder auch Arbeitslosigkeit mittels einer neuen Arbeit in einem völlig neuen Kontext heraus neue Lebenskraft und Erfolge fanden. Die Gesellschaft kann von beruflichen Umsteigern profitieren, weil sich z.B. soziale oder pädagogische Aufgaben mit lebenserfahrenen Personen besetzen oder ungeklärte Unternehmensnachfolgen lösen lassen. Damit profitieren alle Beteiligten.
    Das Werk stellt grundsätzliche Karrierewege dar und untersucht verschiedene Muster einer zweiten Karriere sowie deren Erfolgsfaktoren. Konkrete Beispiele illustrieren die Analyse." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    What’s behind occupational separations? (2019)

    O'Bar, Andrew;

    Zitatform

    O'Bar, Andrew (2019): What’s behind occupational separations? In: Monthly labor review, Jg. June, S. 1-11. DOI:10.21916/mlr.2019.13

    Abstract

    "Using the latest models of occupational separations from the U.S. Bureau of Labor Statistics, this article examines how the demographic characteristics of workers affect their probabilities of leaving the labor force or changing occupations. The article demonstrates that two factors—age and educational attainment—have the greatest impact on separations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Sectoral and geographical mobility of workers after large establishment cutbacks or closures (2018)

    Eriksson, Rikard H. ; Hane-Weijman, Emelie ; Henning, Martin ;

    Zitatform

    Eriksson, Rikard H., Emelie Hane-Weijman & Martin Henning (2018): Sectoral and geographical mobility of workers after large establishment cutbacks or closures. In: Environment and planning. A, Economy and space, Jg. 50, H. 5, S. 1071-1091. DOI:10.1177/0308518X18772581

    Abstract

    "This paper studies redundant workers' industrial and geographical mobility, and the consequences of post-redundancy mobility for regional policy strategies. This is accomplished by means of a database covering all workers who became redundant in major shutdowns or cutbacks in Sweden between 1990 and 2005. Frequencies of industrial and geographical mobility are described over time, and the influence of some important characteristics that make workers more likely to be subject to particular forms of mobilities are assessed. We find that re-employment rates vary extensively across industries and time. Whereas going back to the same or related industries is the most common re-employment strategy among workers who find a new job in the first year, workers who do not benefit from quick re-employment are increasingly squeezed out to new job fields and regions. Older workers and workers with high vested interest in their original industries usually employ a 'same-industry/same-region' strategy. This most frequent, and perhaps often most attractive, same-industry strategy comes at a cost, however. Individuals who instead pursue other mobility strategies have a lower risk of suffering from another major redundancy in the future. Thus, in terms of regional policy, strategies promoting diversification to related industries after major redundancies seem to be much more important than trying to retain workers in their old industry. In this case the route via education (university or vocational training) is important, as it increases the likelihood of successfully changing industry at time of re-employment." (Author's abstract, © 2018 a Pion publication) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job characteristics and experience as predictors of occupational turnover intention and occupational turnover in the European nursing sector (2018)

    Heijden, Beatrice I. J. M. van der; Peeters, Maria C. W. ; Breukelen, J. Wim M. Van; Le Blanc, Pascale M. ;

    Zitatform

    Heijden, Beatrice I. J. M. van der, Maria C. W. Peeters, Pascale M. Le Blanc & J. Wim M. Van Breukelen (2018): Job characteristics and experience as predictors of occupational turnover intention and occupational turnover in the European nursing sector. In: Journal of vocational behavior, Jg. 108, H. October, S. 108-120. DOI:10.1016/j.jvb.2018.06.008

    Abstract

    "The present study aims to unravel the relationships between job demands and resources, occupational turnover intention, and occupational turnover. To do so, we tested a model wherein associations between nurses' age, tenure in profession and tenure with present employer (experience in the profession), job demands (emotional demands, work-home interference), and job resources (influence at work and opportunities for development) predicted occupational turnover intention, and, subsequently, occupational turnover. A longitudinal survey was conducted among a sample of 753 nurses working in European health care institutions (hospitals, nursing homes, and community/home care). The results supported the hypotheses that job demands are positively related with occupational turnover intention while job resources and experience in the nursing profession are negatively related with occupational turnover intention. We did not find evidence supporting the hypothesis that occupational turnover intention mediates the relationship between job demands and job resources on the one hand, and occupational turnover on the other hand. Experience in the nursing profession had a direct effect on occupational turnover, in addition to the direct effect of occupational turnover intention. The implications of our findings for understanding the process through which health care organizations can affect occupational turnover intention and actual exit behavior, are discussed." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Modelling decision-making processes of regional mobility in a dyadic framework (2018)

    Kern, Christoph ; Stein, Petra;

    Zitatform

    Kern, Christoph & Petra Stein (2018): Modelling decision-making processes of regional mobility in a dyadic framework. In: European Sociological Review, Jg. 34, H. 4, S. 433-451. DOI:10.1093/esr/jcy012

    Abstract

    "Analysing mobility decisions has been on the research agenda of various disciplines for many years, resulting in a diversity of conceptual and statistical approaches. However, previous empirical studies typically model regional mobility from an actor-centred perspective which lacks to take the contextual embeddedness of individuals in regions and partnerships into account. Against this background, this study proposes a multilevel dyadic approach with which different aspects of mobility decisions can be incorporated in a joint modelling framework. Specifically, this approach allows to specify actor, partner, and contextual effects in a dyadic model structure which covers two stages of the migration process. Linking the intentional decision stage and actual moving behaviour enables to study indirect effects of individual characteristics on regional mobility through actor-specific mobility dispositions. Formally, the model is implemented using multilevel probit structural equation models and applied to data on labour market-related mobility from the German Socio-Economic Panel Study (SOEP and SOEP Geocodes). The results support both the dyadic and the multilevel component of the proposed model, indicating significant partner and contextual effects in the decision-making process of couples." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gender differences in sorting (2018)

    Merlino, Luca Paolo ; Parrotta, Pierpaolo ; Pozzoli, Dario;

    Zitatform

    Merlino, Luca Paolo, Pierpaolo Parrotta & Dario Pozzoli (2018): Gender differences in sorting. In: Industrial Relations, Jg. 57, H. 4, S. 671-709. DOI:10.1111/irel.12216

    Abstract

    "In this paper, we investigate gender differences in workers' career development within and outside the firm to explain the existence of gender wage gaps. Using Danish employer-employee matched data, we find that good female workers are more likely to move to better firms than men but are less likely to be promoted. Furthermore, these differences in career advancement widen after the first child is born. Our findings suggest that career impediments in certain firms cause the most productive female workers to seek better jobs in firms in which there is less gender bias." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Verwertung beruflicher Qualifikationen im Kontext der Mobilität nach Deutschland: Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 (2018)

    Santiago Vela, Ana;

    Zitatform

    Santiago Vela, Ana (2018): Verwertung beruflicher Qualifikationen im Kontext der Mobilität nach Deutschland. Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 47, H. 4, S. 45-49.

    Abstract

    "Die internationale Mobilität von Beschäftigten spielt eine immer wichtigere Rolle im Rahmen der weltweiten Vernetzung. Allerdings ist ihre Mobilität beschränkt, da im Bildungsverlauf erworbene Qualifikationen meist einen landesspezifischen Kontext besitzen und daher im Ausland häufig nicht in vollem Umfang verwertet werden können. Dies führt dazu, dass Beschäftigte, die sich im Ausland qualifiziert haben, in Deutschland mitunter Tätigkeiten ausüben, die nicht ihrer Ausbildung entsprechen. Welche Faktoren begünstigen oder hemmen eine solche überqualifizierte Beschäftigung? Der Beitrag untersucht diese Frage mit Daten der aktuellen BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    The spatial dimension of internal labor markets (2018)

    Tavares, Marisa ; Varejão, José ; Carneiro, Anabela ;

    Zitatform

    Tavares, Marisa, Anabela Carneiro & José Varejão (2018): The spatial dimension of internal labor markets. In: Journal of regional science, Jg. 58, H. 1, S. 181-203. DOI:10.1111/jors.12353

    Abstract

    "We integrate into a unified framework the spatial and the employment dimensions of worker mobility, tracing workers across firms, across establishments, and across regions. Drawing upon the spatial dimension of internal labor markets in firms with multiple establishments in multiple locations, our results indicate that the contemporaneous wage premium to migration is around 3 percentage points. For the case of job switchers, we find that the return to regional migration is due to access to better jobs at the destination. We also document the existence of an urban premium for same-employer migrants but for employer changes this premium is driven by selection." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Einfluss strukturierender Eigenschaften von Berufen auf horizontale und vertikale berufliche Mobilität im Kohortenvergleich (2018)

    Vicari, Basha ;

    Zitatform

    Vicari, Basha (2018): Der Einfluss strukturierender Eigenschaften von Berufen auf horizontale und vertikale berufliche Mobilität im Kohortenvergleich. (IAB-Discussion Paper 25/2018), Nürnberg, 35 S.

    Abstract

    "Warum Erwerbstätige ihren Beruf wechseln wird von der bisherigen Mobilitätsforschung überwiegend durch die individuellen Eigenschaften dieser erklärt. Aber auch Berufe selbst strukturieren Matchingprozesse auf dem Arbeitsmarkt. Dieser Aufsatz analysiert den Erklärungsbeitrag beruflicher Eigenschaften - gemessen als Standardisierung, Lizensierung und Spezifität - auf horizontale, Aufwärts- oder Abwärtsmobilität. Vor dem Hintergrund der Debatte um die 'Entberuflichung' des Arbeitsmarktes wird ebenfalls die Veränderung des Einflusses dieser beruflichen Eigenschaften über vier Erwerbseinstiegskohorten hinweg untersucht. Mit Daten des repräsentativen Datensatzes 'Arbeiten und Lernen im Wandel' (ALWA) kann ich zeigen, dass berufliche Eigenschaften die Richtung der Mobilität mindestens genauso stark beeinflussen wie individuelle Faktoren. Gleichzeitig wird kaum eine Veränderung des Einflusses über die Zeit festgestellt. Eine Abnahme der strukturierenden Funktion des Berufs, wie sie Vertreter der Entberuflichungsthese formulieren, kann ich folglich nicht bestätigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Vicari, Basha ;
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  • Literaturhinweis

    Frequency of employer changes and their financial return: gender differences amongst German university graduates (2018)

    Wieschke, Johannes ;

    Zitatform

    Wieschke, Johannes (2018): Frequency of employer changes and their financial return: gender differences amongst German university graduates. In: Journal for labour market research, Jg. 52, H. 1, S. 1-13. DOI:10.1186/s12651-017-0235-3

    Abstract

    "Diese Studie nutzt eine Stichprobe bayerischer Hochschulabsolventen, um Geschlechtsunterschiede sowohl in der Häufigkeit als auch in den finanziellen Erträgen von Arbeitgeberwechseln zu untersuchen. Die Such- und Matchingtheorien werden genutzt, um Hypothesen zu entwickeln, die anschließend gegeneinander getestet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen ihren Arbeitgeber in den ersten Jahren nach dem Abschluss häufiger wechseln als Männer. Das kann zu einem großen Teil durch unterschiedliche Arbeitsmarktstrukturen erklärt werden, vor allem durch die Tatsache, dass Frauen in ihrer ersten Beschäftigung seltener in Großbetrieben, in Führungspositionen und mit unbefristeten Verträgen arbeiten und weniger zufrieden mit ihrer Arbeit sind. Sobald auf all diese Faktoren kontrolliert wird, ändert der Koeffizient sein Vorzeichen, d. h. unter gleichen Umständen wechseln Männer den Arbeitgeber häufiger. Weiterhin profitieren sowohl Männer als auch Frauen finanziell von Arbeitgeberwechseln. Männer erhalten höhere absolute Erträge, aber aufgrund ihrer höheren Einstiegseinkommen existiert bei den relativen Erträgen kein Unterschied zwischen Männern und Frauen und somit auch kein Einfluss auf die Gender Pay Gap. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der Besonderheiten des deutschen Arbeitsmarktes diskutiert." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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    Worker churn and employment growth at the establishment level (2017)

    Bachmann, Rüdiger; Bayer, Christian ; Merkl, Christian ; Stüber, Heiko ; Wellschmied, Felix ; Seth, Stefan;

    Zitatform

    Bachmann, Rüdiger, Christian Bayer, Christian Merkl, Stefan Seth, Heiko Stüber & Felix Wellschmied (2017): Worker churn and employment growth at the establishment level. (CEPR discussion paper 12343), London, 30 S.

    Abstract

    "We study the relationship between employment growth and worker flows in excess of job flows (churn) at the establishment level using the new German AWFP dataset spanning from 1975 - 2014. Churn is above 5 percent of employment along the entire employment growth distribution and most pronounced at rapidly-adjusting establishments. We find that the patterns of churn along the employment growth distribution can be explained by separation rate shocks and time-to-hire frictions. These shocks become larger on average during boom periods leading to procyclical worker churn. Distinguishing between separations into non-employment and to other establishments, we find that separations to other establishments drive all procyclical churn. In a secondary contribution, we compare German worker and job flows with their US counterparts and recent US findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufseinstieg und Mobilitätsprozesse im Modernisierungsprozess und im Auf und Ab der Arbeitsmarktlage: Eine A-P-K-Analyse der Karrieren von Männern in Westdeutschland (2017)

    Becker, Rolf ; Blossfeld, Hans-Peter;

    Zitatform

    Becker, Rolf & Hans-Peter Blossfeld (2017): Berufseinstieg und Mobilitätsprozesse im Modernisierungsprozess und im Auf und Ab der Arbeitsmarktlage. Eine A-P-K-Analyse der Karrieren von Männern in Westdeutschland. In: S. Lessenich (Hrsg.) (2017): Geschlossene Gesellschaften : Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 38), S. 1-11.

    Abstract

    "Nach Max Weber liegt soziale Schließung nach innen vor, wenn Erwerbs- und Mobilitätschancen einzelner Personen oder Gruppen in Betrieben und Beschäftigungsverhältnissen systematisch eingeschränkt werden. Auf diese Weise führt soziale Schließung über die Monopolisierung von Chancen bei einer Gruppe zum Zuwachs von Einkommen, Prestige und Macht, während den ausgeschlossenen Personen und Gruppen solche Ressourcen für die Marktlage und Lebensführung vorenthalten werden. Über Berufsverläufe und Mobilitätsprozesse im Lebensverlauf betrachtet, führen geringe Unterschiede beim Berufseintritt zur Kumulation sozialer Ungleichheit über die Lebenszeit hinweg. Hierbei kommen individuelle Ressourcen über Strukturen und Institutionen der Betriebe, Arbeitsmärkte und beruflichen Stellung im Betrieb zur Geltung. Arbeitgeber fungieren als 'gate keeper' für Marktlage, Mobilitätschancen und Chancen einer bestimmten Lebensführung. Prozesse der sozialen Schließung durch Arbeitgeber und die Wirkung institutioneller Regelungen segmentierter Arbeitsmärkte sind nicht unabhängig von der Entwicklung sektoraler und berufsstruktureller Kontexte sowie von ökonomischen Konjunkturen.
    Im vorliegenden Vortrag wird für Westdeutschland in der Zeit von 1945 bis 2008 der Frage nachgegangen, ob und inwieweit der ökonomische Strukturwandel und die konjunkturabhängige Arbeitsmarktlage zur sozialen Schließung von intragenerationaler Mobilität beitragen. Zudem soll untersucht werden, ob die Akkumulation individueller Ressourcen zur sozialen Schließung von Mobilitätschancen führt. Mit Längsschnittdaten der Deutschen Lebensverlaufsstudie sowie der ALWA-Studie wird unter besonderer Berücksichtigung von Alters-, Perioden- und Kohorteneffekten das Zusammenspiel dynamischer Schließungsprozesse auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene und der individuellen Ebene (der Beschäftigten) analysiert.
    Wie und für welche Gruppen werden Chancen für berufliche Auf- und Abstiege strukturiert und monopolisiert? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen dem ökonomischen Strukturwandel, der Entwicklung der Arbeitsmarktlagen und der Mobilität?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Weiterbildung im Strukturwandel: Eine APK-Längsschnittanalyse für die zwischen 1956 und 1978 Geborenen in Westdeutschland (2017)

    Becker, Rolf ;

    Zitatform

    Becker, Rolf (2017): Berufliche Weiterbildung im Strukturwandel. Eine APK-Längsschnittanalyse für die zwischen 1956 und 1978 Geborenen in Westdeutschland. In: S. Lessenich (Hrsg.) (2017): Geschlossene Gesellschaften : Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 38), S. 1-12.

    Abstract

    "Aus Sicht der Humankapitaltheorie und Theorie segmentierter Arbeitsmärkte wird der Frage nachgegangen, inwieweit der technologische und ökonomische Strukturwandel sowie die Entwicklung der Arbeitsmarktlage seit Ende des 'Wirtschaftswunders' das betriebliche Angebot an beruflicher Weiterbildung und die Nutzung dieser Weiterbildungsgelegenheiten durch Erwerbstätige strukturieren. Für die empirische Überprüfung der Hypothesen werden Lebensverlaufsdaten der ALWA-Studie herangezogen. Hierbei werden für die historische Zeit von 1972 bis 2008 die Berufs- und Weiterbildungsverläufe von westdeutschen Männer und Frauen in den Geburtskohorten von 1956 bis 1978 mittels Ereignisanalyse und Episoden-Splitting im dynamischen Mehrebenen-Design analysiert. Hierbei werden Alters-Perioden-Kohorten-Zusammenhänge berücksichtigt. So können beim betrieblichen Angebot an und Zugang zu beruflicher Weiterbildung systematische Perioden- und Kohorteneffekte des Strukturwandels und der Arbeitsmarktlagen sowie systematische Selektivität von Weiterbildungschancen - insbesondere soziale Schließung der betrieblichen Weiterbildung durch Arbeitgeber - aufgedeckt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Social mobility in the 20th century: class mobility and occupational change in the United States and Germany (2017)

    Hertel, Florian R. ;

    Zitatform

    Hertel, Florian R. (2017): Social mobility in the 20th century. Class mobility and occupational change in the United States and Germany. Wiesbaden: Springer VS, 403 S. DOI:10.1007/978-3-658-14785-3

    Abstract

    "Based on a novel class scheme and a unique compilation of German and American data, this book reveals that intergenerational class mobility increased over most of the past century. While country differences in intergenerational mobility are surprisingly small, gender, regional, racial and ethnic differences were initially large but declined over time. At the end of the 20th century, however, mobility prospects turned to the worse in both countries. In light of these findings, the book develops a narrative account of historical socio-political developments that are likely to have driven the basic resemblances across countries but also account for the initial decline and the more recent increase in intergenerational inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Durchlässigkeit europäischer Arbeitsmärkte (2016)

    Bachmann, Ronald ; Schaffner, Sandra ; Bechara, Peggy; Vonnahme, Christina; Bredtmann, Julia ;

    Zitatform

    Bechara, Peggy, Julia Bredtmann, Sandra Schaffner & Christina Vonnahme (2016): Durchlässigkeit europäischer Arbeitsmärkte. Gütersloh, 94 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie bietet einen umfassenden Überblick über die Durchlässigkeit der Arbeitsmärkte in Europa, indem sie die Mobilität individueller Arbeitnehmer analysiert, sowohl in Bezug auf Übergänge zwischen Arbeitsmarktzuständen und Vertragstypen (befristet/unbefristet) als auch in Bezug auf Wechsel des Berufs und Lohnmobilität. Diese Übergänge und Wechsel sind vor allem aus zwei Gründen von Bedeutung: Einerseits übt die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes einen außerordentlich wichtigen Einfluss auf das Wohlergehen des individuellen Arbeitnehmers aus; andererseits bedingt sie die Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft bspw. während einer Krise oder im Aufschwung nach einer Krise. In diesem Zusammenhang spielt die Nachhaltigkeit von Beschäftigung eine bedeutende Rolle, wobei Beschäftigung als nachhaltig betrachtet wird, wenn sie relativ hohe Stabilität und Aufstiegschancen bietet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie ergänzende Informationen.
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  • Literaturhinweis

    The role of entrepreneurship in the context of career trajectories: moving back into wage employment or into unemployment? (2016)

    Debrulle, Jonas ;

    Zitatform

    Debrulle, Jonas (2016): The role of entrepreneurship in the context of career trajectories. Moving back into wage employment or into unemployment? In: Labour, Jg. 30, H. 2, S. 180-197. DOI:10.1111/labr.12060

    Abstract

    "This study investigates patterns of movement from self-employment to wage employment or to unemployment in Belgium. Non-parametric techniques and complimentary log-log analyses are used to determine the significance of stable individual traits (e.g. gender) and of time-dependent characteristics (e.g. family and organizational context, labour market mobility) in moving back to wage employment or to unemployment. Evidence is provided on the possibility of entrepreneurship acting as a 'steppingstone' between long-term unemployment and paid work. Yet, significant relationships also emerge between ex-ante time spent in unemployment and the possibility of continued unemployment upon self-employment exit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Reallocation patterns across occupations (2015)

    Bauer, Anja ;

    Zitatform

    Bauer, Anja (2015): Reallocation patterns across occupations. (IAB-Discussion Paper 26/2015), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Diese Studie untersucht mit Hilfe administrativer Daten die Opportunitätskosten von Arbeitnehmern, die den Beruf aus Arbeitslosigkeit heraus wechseln. Die Opportunitätskosten werden dabei durch die durchschnittliche Arbeitslosigkeitsdauer abgebildet. Anschließend werden diese Kosten den potentiellen Lohngewinnen gegenübergestellt. Weiterhin wird gezeigt, dass der Lohnunterschied, der sich nach einem Wechsel des Berufs durch Arbeitslosigkeit ergibt, negativ ist. Das Zusammenspiel dieser Ergebnisse steht im Gegensatz zu sog. islands-Modellen (Lucas/Prescott, 1974), in welchen Reallokation von Arbeitnehmern nur dann stattfindet, wenn diese einen Lohn erzielen, der ausreicht um die Kosten der Reallokation zu decken. Daher wird untersucht, ob andere ökonomische Größen innerhalb eines Berufes einen größeren Einfluss darauf haben, wohin Arbeitnehmer wechseln. Als ökonomische Größen werden dabei die Abgangsrate aus Arbeitslosigkeit, der Zufluss in Arbeitslosigkeit und das Verhältnis von Vakanzen zu Arbeitslosen (Arbeitsmarktanspannung) innerhalb der Berufe herangezogen. Allerdings zeigt sich auch hier, dass Arbeitnehmer diese Größen in ihrer Entscheidung den Beruf zu wechseln nicht berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Frauenberufe, Männerberufe und die "Drehtür": Ausmaß und Implikationen für West- und Ostdeutschland (2015)

    Busch-Heinzmann, Anne;

    Zitatform

    Busch-Heinzmann, Anne (2015): Frauenberufe, Männerberufe und die "Drehtür". Ausmaß und Implikationen für West- und Ostdeutschland. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 68, H. 8, S. 571-582. DOI:10.5771/0342-300X-2015-8-571

    Abstract

    "Der Artikel befasst sich mit der Beobachtung der unterschiedlichen beruflichen Verortung von Frauen und Männern auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Zunächst werden aktuelle Zahlen zum Ausmaß dieser (horizontalen) beruflichen Geschlechtersegregation in Gesamtdeutschland sowie getrennt für West- und Ostdeutschland bereitgestellt. Hier wird auf die aktuelle Berufsklassifikation des Statistischen Bundesamtes, Version 2010, zurückgegriffen. Anschließend werden mögliche Implikationen der Segregation im Hinblick auf ihre bemerkenswerte zeitliche Persistenz diskutiert. Ausgangspunkt ist die Beobachtung einer im individuellen Erwerbsverlauf hohen Anzahl von Berufswechseln aus geschlechtsuntypischen in geschlechtstypische Berufe. Als Gründe für eine solche 'Drehtür' werden in der US-amerikanischen Forschung Mechanismen sozialer Kontrolle im Erwerbsleben angeführt. Unter Rückgriff auf institutionentheoretische und sozialpsychologische Ansätze der Genderforschung wird der entsprechende Forschungsstand zu diesen Mechanismen für Deutschland vorgestellt. Zudem werden Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland im Hinblick auf die 'Drehtür' dargelegt und diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    How job changes affect people's lives: evidence from subjective well-being data (2015)

    Chadi, Adrian ; Hetschko, Clemens ;

    Zitatform

    Chadi, Adrian & Clemens Hetschko (2015): How job changes affect people's lives. Evidence from subjective well-being data. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 747), Berlin, 27 S.

    Abstract

    "For representative German panel data, we document that voluntary job switching is associated with higher levels of life satisfaction, though only for some time, whereas forced job changes do not affect life satisfaction clearly. Using plant closures as an exogenous trigger of switching to a new employer, we find that job mobility turns out to be harmful for satisfaction with family life. By investigating people's lives beyond their workplaces, our study complements research on the well-being impact of labour mobility, suggesting some positive welfare effects of flexible labour markets, but also a previously undocumented potential for negative implications." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Institutionelle Eigenschaften von Berufen und ihr Einfluss auf berufliche Mobilität in Deutschland (2015)

    Damelang, Andreas ; Vicari, Basha ; Schulz, Florian ;

    Zitatform

    Damelang, Andreas, Florian Schulz & Basha Vicari (2015): Institutionelle Eigenschaften von Berufen und ihr Einfluss auf berufliche Mobilität in Deutschland. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 135, H. 3, S. 307-333., 2015-08-12. DOI:10.3790/schm.135.3.307

    Abstract

    "Das Ziel des Beitrages ist, berufliche Eigenschaften und Mechanismen zu identifizieren und deren Einfluss auf die berufliche Mobilität auf dem deutschen Arbeitsmarkt empirisch zu überprüfen. Auf Basis der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (SIAB) wird gezeigt, dass Akteure in Berufen mit einer standardisierten Berufsausbildung eine deutlich geringere Mobilitätsneigung und gleichzeitig eine längere Verweildauer in ihren Erstberufen haben. Berufliche Schließung und ein ausgeprägtes berufsspezifisches Humankapital reduzieren ebenfalls die Mobilitätsneigung der Akteure. Die Analysen deuten darauf hin, dass Berufe nach wie vor einen bedeutsamen Einfluss auf die Allokationsprozesse auf dem deutschen Arbeitsmarkt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Vicari, Basha ;
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  • Literaturhinweis

    The great escape: Intergenerational mobility since 1940 (2015)

    Hilger, Nathaniel G.;

    Zitatform

    Hilger, Nathaniel G. (2015): The great escape: Intergenerational mobility since 1940. (NBER working paper 21217), Cambrige, Mass., 67 S. DOI:10.3386/w21217

    Abstract

    "Tax records indicate that intergenerational mobility (IM) has been stable for cohorts entering the labor market since the 1990s. I show that when using educational attainment as a proxy for adult income, stable IM is a new phenomenon: IM rose significantly for cohorts entering the labor market from 1940 to 1980. I measure IM directly in historical Census data for children still living with their parents at ages 22-25, and indirectly for other children using an imputation procedure that I validate in multiple data sets with parent-child links spanning the full 1940-2000 period. Post-war mobility gains were larger in the South and for blacks, and were driven by gains in high school rather than college enrollment. Controlling for region and year, states with higher IM have had lower income inequality, higher income levels, more educational inputs, higher minimum dropout ages, and lower teen birth rates. IM gains plausibly increased aggregate annual earnings growth by 0.125-0.25 percentage points over the 1940-1980 period." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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