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Dossier

Berufliche Mobilität

Eine Tätigkeit, die mehr Spaß verspricht, ein höheres Gehalt oder bessere Entwicklungsperspektiven: Es gibt viele Gründe, nicht länger im erlernten oder ausgeübten Beruf tätig zu sein. Nicht immer sind sie jedoch so erfreulich: Auslöser kann auch eine Entlassung sein.

Dieses Themendossier bietet Literaturhinweise zur beruflichen Mobilitätsforschung in Deutschland und in anderen Ländern. Sie erschließt theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse - beispielsweise zu den Fragen: Sind Berufswechsel lohnend? Für wen sind sie mit besonderen Risiken verbunden? Wie gut lassen sich bei einem beruflichen Neustart die bisher erworbenen Qualifikationen verwerten?
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im Aspekt "Berufliche Mobilität bei besonderen Personengruppen"
  • IAB-Projekt

    Geographische Mobilität und der Gender Earnings Gap: die Auswirkungen von Umzügen auf die Karriere beider Partner (01.02.2023 - 31.12.2026)

    Fitzenberger PhD, Bernd;

    Projektbeschreibung

    Viele Paare stehen vor der Entscheidung, ob sie die Karriere des einen oder des anderen Partners priorisieren. Wir untersuchen diesen Trade-off anhand von administrativen Daten aus Deutschland und Schweden. Mithilfe eines Event-Study-Ansatzes zeigen wir, dass bei Umzügen die Einkommen von Männern stärker steigen als die von Frauen. Um zwischen höheren potenziellen Einkommen der Männer und einer geschlechtsspezifischen Norm, die die Karriere von Männern priorisiert, zu unterscheiden, analysieren wir, wie sich die Muster verändern, wenn die Frau höhere potenzielle Einkommen als ihr Partner hat. Anschließend schätzen wir ein Modell zur Entscheidungsfindung in Haushalten, in dem Haushalte (tatsächlich) mehr Gewicht auf das Einkommen des Mannes legen können.

    Beteiligte aus dem IAB

    Hiesinger, Karolin; Fitzenberger PhD, Bernd;
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  • IAB-Projekt

    Erwerbsverläufe von Erstauszubildenden in Sachsen (01.06.2022 - 30.06.2027)

    Kindt, Anna-Maria; Weyh, Antje; Sujata, Uwe;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt nimmt die Erwerbsverläufe von Erstauszubildenden der Ausbildungsjahrgänge 2000 und 2010 in Sachsen in den Blick. Mit Hilfe der Sequenzmusteranalyse, der Clusteranalyse und der Survival Analysis werden typische Verlaufs- und Mobilitätsmuster identifiziert und beschrieben. Die Mobilität wird dabei auf beruflicher, betrieblicher und geografischer Ebene betrachtet Erstauszubildende der Kohorte 2010 haben bessere Chancen auf einen stabilen Erwerbsverlauf als diejenigen der Kohorte 2000. Individuelle Merkmale wie das Geschlecht, das Alter, die Staatsangehörigkeit und der gewählte Beruf, aber auch Merkmale des Ausbildungsbetriebes sowie die Ausbildungsregion beeinflussen den Erwerbsverlauf und die Mobilität in den betrachteten zehn Jahren nach Ausbildungsbeginn erheblich.

    Beteiligte aus dem IAB

    Kindt, Anna-Maria; Weyh, Antje; Sujata, Uwe;
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  • IAB-Projekt

    Berufliche Mobilität von Grundsicherungsempfängern (01.01.2009 - 31.12.2016)

    Bethmann, Arne;

    Projektbeschreibung

    Analyse der Determinanten und Folgen der beruflichen Mobilität für ALG2-Empfänger mit den Daten des PASS  

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