EU-Freizügigkeit und Zuwanderung aus Süd- und Osteuropa
Die Mehrheit der Deutschen hält die Freizügigkeit, also das Recht auf freie Wahl des Wohnortes und Arbeitsplatzes innerhalb der EU, für eine der größten Errungenschaften der Europäischen Union. Neben den Einwanderern können - angesichts von Fachkräftebedarf und alternder Bevölkerung - auch Wirtschaft und Sozialsysteme der Mitgliedstaaten profitieren. Was wissen wir über Größe, Ziele und Zusammensetzung der Wanderungsströme? Wie steht es um Kosten und Nutzen der Erwerbsmigration in den Zielländern?
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Literaturhinweis
Trade liberalisation and firm-level employment a case study of the EU eastern enlargement (2026)
Zitatform
Brändle, Tobias & René Kalweit (2026): Trade liberalisation and firm-level employment a case study of the EU eastern enlargement. In: Empirica, Jg. 53, H. 1, S. 201-230. DOI:10.1007/s10663-025-09670-2
Abstract
"This paper analyses employment effects of the Eastern Enlargement of the European Union (EU) in German firms. The literature has so far identified such effects using difference-in-differences estimators treating the EU Eastern Enlargement as a single event or using border regions as treatment intensity indicators. This paper re-evaluates the existing results using more recent and detailed data on actual tariff reductions. We recall that the EU Eastern Enlargement is a process of integration and continuous trade liberalization rather than a single event. We exploit that process and use actual variations in tariffs to identify causal effects of trade liberalisation on employment in German firms affected by these tariff cuts. There are negligible effects of tariff reductions from the EU Eastern Enlargement on overall employment in German firms. We find, a positive correlation between employment and tariff reductions, which is, however not causal, and potentially due to selection, as we also find higher employment growth in exporting firms." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Aktionsräume älterer Frauen mit „Gastarbeiterinnen“geschichte. Vernachlässigte Forschungsperspektiven und ungesehene Orte (2026)
Zitatform
Kulmus, Claudia, Karola Cafantaris, Katharina Gensch, Jamila Schultz-Edwards & Jara Schulze (2026): Aktionsräume älterer Frauen mit „Gastarbeiterinnen“geschichte. Vernachlässigte Forschungsperspektiven und ungesehene Orte. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, Jg. 49, H. 1, S. 95-115. DOI:10.1007/s40955-026-00344-5
Abstract
"Die Lebens- und Bildungserfahrungen von Frauen mit „Gastarbeiterinnen“geschichte sind bislang selten Gegenstand von Forschung gewesen, zumal aus einer erwachsenenpädagogischen Perspektive. Dies nimmt der Beitrag zum Ausgangspunkt und analysiert anhand intersektionaler Ansätze und sozialräumlicher Perspektiven, welche Aktionsräume Frauen mit „Gastarbeiterinnen“geschichte nutzen, wie sie diese mit Blick auf ihre Bildungsbiografien und gesellschaftlichen Selbstpositionierungen interpretieren. Methodisch basieren die Ergebnisse auf elf problemzentrierten Interviews, ausgewertet im Hinblick auf Alter, Migration und Geschlecht und deren Verwobenheit mit Aktionsräumen. Zwei Fallbeispiele zeigen, wie sich Relationen von Vulnerabilität und Handlungsfähigkeit, von Diskriminierung und Emanzipation in den Selbstpositionierungen verbinden. Migration, Alter und Geschlecht werden dabei als komplexe Konstellation verstanden, die sowohl Diskriminierungserfahrungen als auch empowernde Prozesse umfassen können. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung sozialräumlicher Zugänge und intersektionaler Perspektiven für das Verständnis der gesellschaftlichen und bildungsbezogenen Teilhabe älterer Frauen mit Migrationsgeschichte. Abschließend erfolgt eine Diskussion der Möglichkeiten, diese Perspektiven für zukünftige Forschungen und Handlungsansätze zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dilemmata einer Süd- und Osterweiterung der Europäischen Union (2026)
Vobruba, Georg;Zitatform
Vobruba, Georg (2026): Dilemmata einer Süd- und Osterweiterung der Europäischen Union. In: Berliner Journal für Soziologie, S. 1-24. DOI:10.1007/s11609-026-00593-8
Abstract
"Eine Süd- und Osterweiterung der Europäischen Union ist zwar geopolitisch erforderlich, aber integrationspolitisch kaum verkraftbar. Das ist das Grunddilemma, vor dem die Europäische Union zur Zeit (Anfang 2026) steht. Das Spannungsverhältnis zwischen Integration und Expansion der EU zu verstehen, erfordert knappe theoretische Erklärungen, warum Erweiterung und Integration eigendynamische Prozesse sind. Dieses Spannungsverhältnis wird durch die besonderen Rahmenbedingungen der bevorstehenden Süd- und Osterweiterung dramatisch gesteigert. Es werden sieben Aspekte diskutiert, die diese Erweiterung besonders kompliziert und risikoreich machen: Zeitdruck, ein zweistufiges Wohlstandsgefälle, Demokratiedefizite der Beitrittsländer, nationale Identitätsfragen, populistischer Souveränismus innerhalb der EU, die geopolitische Rivalität und der Wegfall von Pufferzonen samt dem Krieg Russlands gegen die Ukraine. Damit steht die Erweiterungspolitik der EU vor einer Vielzahl von Dilemmata – die sich wahrscheinlich auch durch abgestufte Integration alsexplizite Expansionsstrategie nicht lösen lassen. Eher könnten sich Abstufungen der Integration und neue Pufferzonen als nicht intendierte Effekte der Politik jener Mitgliedsländer entwickeln, die innerhalb der EU Opposition gegen die EU betreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Why are some EU immigrant groups more disadvantaged on the German labor market than others?: The role of institutional similarities between home and host country for labor market success (2026)
Zitatform
Zimmermann, Florian, Andreas Damelang, Kevin Ruf & Anja Fehn (2026): Why are some EU immigrant groups more disadvantaged on the German labor market than others? The role of institutional similarities between home and host country for labor market success. In: Soziale Welt, Jg. 77, H. 1, S. 61-82., 2025-11-26. DOI:10.5771/0038-6073-2026-1-61
Abstract
"Die eingeschränkte Übertragbarkeit von ausländischem Humankapital und der eingeschränkte Signalwert von ausländischen Abschlüssen sind wichtige Erklärungen für die Benachteiligung von Zugewanderten auf dem Arbeitsmarkt. Während die bisherige Forschung die Rolle der institutionellen Rahmenbedingungen in den Herkunftsländern für diese eingeschränkte Übertragbarkeit analysiert hat, wurde bisher nicht untersucht, ob Ähnlichkeiten zwischen den institutionellen Rahmenbedingungen in den Ziel- und Herkunftsländern von Zugewanderten eine Rolle spielen. In diesem Beitrag wird die Rolle der im Herkunftsland erworbenen berufsspezifischen Bildungsabschlüsse für den Arbeitsmarkterfolg in Deutschland, dem Archetyp eines berufsspezifischen Arbeitsmarktes, untersucht. Um unbeobachtete Heterogenität zu minimieren, verwenden wir eine vergleichsweise homogene Stichprobe von männlichen Zugewanderten mit ausländischer Ausbildung (Foreign-Trained Immigrants, FTI) aus sieben EU-Ländern. Die Ergebnisse zeigen einen positiven Zusammenhang zwischen der Berufsspezifität im Herkunftsland und der Beschäftigungswahrscheinlichkeit sowie den Löhnen in Deutschland. Dieser Zusammenhang ist besonders stark für FTI, die in berufsspezifischen Jobs arbeiten, was die Bedeutung von berufsspezifischen Bildungsabschlüssen für die Arbeitsmarktintegration in Ländern mit berufsspezifischen Arbeitsmärkten unterstreicht. Insgesamt zeigen wir, dass institutionelle Ähnlichkeit den Arbeitsmarkterfolg von Zugewanderten mitbestimmt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeiten statt Ankommen: Eine qualitative Fallstudie zur Arbeitsmarktintegration rumänischer Neuzugewanderter (2025)
Bendele, Léa;Zitatform
Bendele, Léa (2025): Arbeiten statt Ankommen. Eine qualitative Fallstudie zur Arbeitsmarktintegration rumänischer Neuzugewanderter. (MiGS: Migration - Gesellschaft - Schule), Wiesbaden: Springer VS, VIII, 214 S.
Abstract
"Die Studie untersucht die Migrations- und Integrationswege von neuzugewanderten Rumän*innen und berücksichtigt dabei ihre individuellen Erfahrungen sowie strukturelle und institutionelle Gegebenheiten. Ziel ist es, diese Erfahrungen in den Kontext von relevanten gesellschaftlichen und arbeitsmarktbezogenen Strukturen zu setzen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Analyse von Faktoren, die für die langfristige Integration der Migrant*innen entscheidend sind. Dazu gehören der Zugang zu Sprachkursen, die Teilnahme an gesellschaftlicher Teilhabe sowie die Arbeitsmarktintegration. Diese Bereiche werden detailliert untersucht, um die Herausforderungen und Chancen für die Neuzugewanderten besser zu verstehen. Mit einer qualitativen Methodik werden die Einflussfaktoren auf die Arbeitsmarktintegration herausgearbeitet. Dabei wird auch der Einfluss bestehender Strukturen auf die Arbeitsaufnahme und den Zugang zur gesellschaftlichen Teilhabe der Migrant*innen untersucht." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis beim Verlag -
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Intersecting Shocks: The Combined Labor Market Impacts of Automation and Immigration (2025)
Bennett, Patrick; Johnsen, Julian Vedeler;Zitatform
Bennett, Patrick & Julian Vedeler Johnsen (2025): Intersecting Shocks: The Combined Labor Market Impacts of Automation and Immigration. (CESifo working paper 12217), München, 41 S.
Abstract
"We study how the labor market shocks of automation and immigration interact to shape workers' outcomes. Using matched employer –employee data from Norwegian administrative registers, we combine animmigration shock triggered by the European Union's 2004 enlargement with an automation shock based on the adoption of industrial robots across Europe. Although these shocks largely occur in separate industries, we show that automation reduces earnings not only in manufacturing but also in construction, where tasks overlap with robot-exposed sectors. Importantly, workers jointly exposed to automation and immigration suffer earnings losses greater than those facing either shock in isolation. These losses are driven by downward occupational mobility into low-wage services and re-sorting into lower-premium firms. Even within the Norwegian welfare system, the ability of social insurance to offset these long-run earnings declines is limited. Our findings underscore the importance of analyzing labor market shocks jointly, rather than in isolation, to fully understand their distributional consequences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Western Balkan migration: win-win or brain drain?: Why have workers from the six countries been heading to Germany, and will they keep going or start to stay home? (Podcast) (2025)
Zitatform
Brücker, Herbert, Rebecca Christie, Nina Ruer & Nina Vujanović (2025): Western Balkan migration: win-win or brain drain? Why have workers from the six countries been heading to Germany, and will they keep going or start to stay home? (Podcast). (The Sound of Economics), Brüssel, o. Sz.
Abstract
"In this episode of The Sound of Economics, Rebecca Christie speaks about migration trends in the Western Balkans with Bruegel’s Nina Vujanovic and Nina Ruer, as well as Professor Herbert Brücker from Berlin’s Humboldt University in Germany, Since 2015, workers have been heading to Germany from Albania, Bosnia-Herzegovina, Montenegro, North Macedonia, Serbia and Kosovo, aided by a regulation specific to that region. How have those workers assimilated? What has been the effect on the countries they leave behind? Can better policy address youth unemployment and skills shortages? The discussion tackles the data, the outlook and the political context for Germany, the Western Balkan countries and the EU accession process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Fachkräftezuwanderung aus EU-Osterweiterung versiegt: Alternativen benötigt (2025)
Burstedde, Alexander; Orange, Fritz;Zitatform
Burstedde, Alexander & Fritz Orange (2025): Fachkräftezuwanderung aus EU-Osterweiterung versiegt: Alternativen benötigt. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,48), Köln, 3 S.
Abstract
"Im Zollstreit mit den USA erwägt die EU Gegenmaßnahmen auch im Dienstleistungshandel - etwa Digitalsteuern auf US-Unternehmen. Der handelspolitische Nutzen von Digitalsteuern muss allerdings genau abgewogen werden. Denn soweit es keine adäquaten europäischen Alternativen gibt, dürften dadurch auch die Kosten für europäische Nutzer steigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Annual report on intra-EU labour mobility: 2024 edition (2025)
Gasperini, Michela; Petracco, Carly; Carletti, Giovanni; Cinova, Daniela; Truc, Margaux; Geraci, Matthew;Zitatform
Gasperini, Michela, Daniela Cinova, Carly Petracco, Matthew Geraci, Margaux Truc & Giovanni Carletti (2025): Annual report on intra-EU labour mobility. 2024 edition. (... annual report on intra-EU labour mobility / European Commission), Luxembourg, 200 S. DOI:10.2767/2077850
Abstract
"This annual report presents updated insights into the labour mobility developments in EU and EFTA countries using data for 2022 and 2023. The analysis encompasses the mobility of all working-age EU citizens (aged 20-64). Chapter 1 delves into the movement and characteristics of the mobile population in the EU and EFTA. Chapter 2 expands on the labour market participation and integration of EU movers. Chapter 3 looks at the social conditions of movers in the EU. Chapter 4 examines the mobility of EU citizens in the healthcare sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zuwanderung aus dem Westbalkan: In Gewinn für Deutschland (2025)
Geis-Thöne, Wido;Zitatform
Geis-Thöne, Wido (2025): Zuwanderung aus dem Westbalkan: In Gewinn für Deutschland. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,33), Köln, 3 S.
Abstract
"In den letzten fünf Jahren sind insgesamt rund 165.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und 102.000 Fachkräfte mit Staatsangehörigkeiten der Westbalkanländer hinzugekommen. Gleichzeitig ist die Zahl der Bezieher von Bürgergeld aus den Westbalkanländern nicht gestiegen, sondern leicht zurückgegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Auswirkungen der Zuwanderung aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten auf den SGB-II-Leistungsbezug von Einheimischen (2025)
Zitatform
Hauptmann, Andreas & Felix Stips (2025): Auswirkungen der Zuwanderung aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten auf den SGB-II-Leistungsbezug von Einheimischen. (IAB-Forschungsbericht 18/2025), Nürnberg, 50 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2518
Abstract
"Im vorliegenden Forschungsbericht wird analysiert, wie sich die Migration aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten auf den Bezug von SGB-II-Leistungen durch die einheimische Bevölkerung auswirkt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, da diese Gruppe davon potenziell am stärksten betroffen sein müsste. Trotz eines deutlichen Anstiegs der Zuwanderung lässt sich auf gesamtwirtschaftlicher Ebene kein Anstieg des SGB-II-Leistungsbezugs unter Einheimischen feststellen. Im Gegenteil: Der Zeitraum verstärkter Zuwanderung aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten fällt mit einem Rückgang des SGB-II-Leistungsbezugs bei Einheimischen zusammen. Allerdings erlauben makroökonomische Zeitreihen lediglich Aussagen über Korrelationen, nicht jedoch über kausale Zusammenhänge. Aus diesem Grund werden ergänzend Regressionsanalysen auf regionaler und individueller Ebene durchgeführt. Hierbei wird die regionale Variation der Zuwanderung aus den EU-13-Staaten genutzt und zu Veränderungen im SGB-II-Leistungsbezug der einheimischen Bevölkerung in Beziehung gesetzt. Die Ergebnisse dieser Analysen deuten nicht darauf hin, dass die Zuwanderung aus den EU-13-Staaten einen nachweisbaren Effekt auf den SGB-II-Leistungsbezug der einheimischen Bevölkerung hatte. Weder auf regionaler noch auf individueller Ebene lässt sich ein systematischer und statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen dem Ausmaß der Zuwanderung und Veränderungen im Bestand einheimischer Leistungsbeziehender feststellen. Die geschätzten Effekte sind meist gering, teilweise unterschiedlich gerichtet und statistisch unsicher. Insgesamt deuten die Befunde darauf hin, dass die Zuwanderung aus den EU-13-Staaten im untersuchten Zeitraum keine systematischen Veränderungen beim SGB-II-Leistungsbezug der einheimischen Bevölkerung bewirkt hat. Die Frage nach möglichen fiskalischen Auswirkungen der Migration auf die Sozialversicherungssysteme wurde in dieser Analyse nicht vertieft behandelt. Angesichts der hohen Erwerbsbeteiligung und der hohen Erwerbstätigenquoten der hier betrachteten Zuwanderungsgruppe dürften die Auswirkungen jedoch eher positiv sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Strengthening the rights of posted third-country nationals in their EU Member State of residence and employment (2025)
Houwerzijl, Mijke; Gardingen, Imke van;Zitatform
Houwerzijl, Mijke & Imke van Gardingen (2025): Strengthening the rights of posted third-country nationals in their EU Member State of residence and employment. In: Transfer, Jg. 31, H. 1, S. 89-103. DOI:10.1177/10242589251324658
Abstract
"This article questions the trend of admitting third-country nationals to an EU Member State for the purpose of posting them to another EU Member State. The reality of the workers concerned does not match the assumptions underlying the legal regime for intra-EU posting. As a result, it is easier to exploit their labor and their legal immigration status is jeopardized both during and after the posting. This also makes fictitious their ability to exercise rights that depend on this status, such as access to certain social security benefits. The trend of ‘labor immigration for the purpose of posting’ is fueled by a complex and opaque interplay of regulatory frameworks and ambiguous judicial interpretation of key legal criteria for posting. Recent case-law might help to mitigate this trend. Also, a revised EU directive has potential to marginally improve the rights of posted third-country nationals in the EU state where they are admitted. However, we conclude that more thorough measures are needed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Migration flows from the Western Balkans to Germany: implications and recommendations (2025)
Zitatform
Ruer, Nina & Nina Vujanović (2025): Migration flows from the Western Balkans to Germany: implications and recommendations. (Working paper / Bruegel 2025,19), Brüssel, 28 S.
Abstract
"Migration has long shaped the demographic and economic realities of the Western Balkans, with Germany emerging as the primary destination for emigration. Since the 1990s, persistent emigration, combined with negative natural population growth, has led to significant population declines in Western Balkan countries, raising concerns about the region’s development. Yet this migration also generates economic benefits for origin countries, notably through remittances, trade, foreign direct investment (FDI) and diaspora networks. This Working Paper analyses the most recent migration wave to Germany, sparked by Germany’s 2015 Western Balkan Regulation (WBR) which facilitated labour flows from the region to Germany. While the benefits of the WBR for Germany are evident, the consequences for the Western Balkans have been mixed. Outflows are particularly significant in sectors vital for development, including healthcare, manufacturing and construction. Remittances remain important as support for household consumption, while trade and FDI links with Germany have deepened. Numerous factors motivate people to leave the region, from poor labour market outcomes to less welfare support and mistrust of institutions. Germany, meanwhile, has strong pull factors, including higher wages, stronger welfare systems, better education and more attractive career prospects in the German labour force. The true challenge for the Western Balkans, therefore, is to manage the phenomenon in ways that are conducive, rather than damaging, to its development. Reforms in the areas of employment, education and the rule of law can reduce the compulsion to leave. Meanwhile, rising cross-border capital flows between Germany and the region, together with reverse knowledge spillovers from the diaspora and possible return migration, can turn labour mobility into a source of growth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wie zufrieden sind Ein- und Ausgewanderte? Deutschland im Fokus (2025)
Zitatform
Spieß, C. Katharina, Anna Daelen, Sabine Diabaté, Anna Reuter, Sebastian Will & Nils Witte (2025): Wie zufrieden sind Ein- und Ausgewanderte? Deutschland im Fokus. (BiB.Monitor Wohlbefinden / BiB, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung), Wiesbaden, 26 S. DOI:10.12765/bro-2025-03
Abstract
"Der BiB.Monitor Wohlbefinden 2025 untersucht, wie sich das subjektive Wohlbefinden – ein zentrales Maß für die aktuelle Lebenssituation und den empfundenen Wohlstand – zwischen Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlicher Ein- oder Auswanderungsgeschichte unterscheidet. Grundlage sind vor allem Daten des familiendemografischen Panels FReDA aus dem Jahr 2023 sowie weitere aktuelle Datensätze. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass Zugewanderte aus osteuropäischen Staaten besonders zufrieden sind, während Nachkommen von Eingewanderten und schutzsuchende Personen aus der Ukraine – insbesondere Frauen und Ältere – vergleichsweise niedrige Zufriedenheitswerte aufweisen. Personen mit Auswanderungsabsichten weisen sowohl überdurchschnittlich viele wenig als auch sehr Zufriedene auf. Unter den deutschen Ausgewanderten finden sich insbesondere bei Personen, die in Südeuropa leben, hohe Anteile sehr Zufriedener. Die Analysen liefern wichtige Ansatzpunkte für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um Teilhabe und Integration zu fördern und so das subjektive Wohlbefinden der Bevölkerung mit (Ein- und Aus-)Wanderungsgeschichte zu beeinflussen. Dies sind etwa Maßnahmen, welche die Teilhabe und Integration der Bevölkerung mit Einwanderungsgeschichte verbessern und den gesellschaftlichen Wohlstand erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Für eine gute Saison: Saisonarbeit in der deutschen Landwirtschaft zwischen Prekarisierung, Regulierung und Politisierung (2024)
Barthel, Georg; Lluis, Conrad;Zitatform
Barthel, Georg & Conrad Lluis (2024): Für eine gute Saison: Saisonarbeit in der deutschen Landwirtschaft zwischen Prekarisierung, Regulierung und Politisierung. (IAQ-Report 2024-09), Duisburg ; Essen, 20 S. DOI:10.17185/duepublico/82447
Abstract
"Die Saisonarbeit in der deutschen Landwirtschaft wird fast ausschließlich von osteuropäischen Wanderarbeiter*innen zu meist prekären Arbeitsbedingungen erbracht. Die Arbeitsverhältnisse in der Landwirtschaft wurden in den letzten Jahren verstärkt seitens des Gesetzgebers reguliert. Allerdings ist unklar, ob diese Regulierungen auch nachhaltige Verbesserungen bewirken. Gleichzeitig politisieren die Saisonarbeitskräfte selbst ihre Arbeitsbedingungen, was sich in vielfältigen Widerstandsformen ausdrückt. Aufgrund fehlender Machtressourcen sind sie jedoch nicht in der Lage, die Arbeitsbedingungen entscheidend zu verbessern. Für eine nachhaltige Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft müssten Regulierungsansätze des Gesetzgebers, die Interessenvertretungen sowie die Handlungsansätze der Betroffenen selbst stärker ineinandergreifen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Would the Euro Area Benefit from Greater Labor Mobility? (2024)
Curdia, Vasco; Nechio, Fernanda;Zitatform
Curdia, Vasco & Fernanda Nechio (2024): Would the Euro Area Benefit from Greater Labor Mobility? (Working papers series / Federal Reserve Bank of San Francisco 2024-06), San Francisco, Calif., 56 S. DOI:10.24148/wp2024-06
Abstract
"We assess how within euro area labor mobility impacts economic dynamics in response to shocks. In the analysis we use an estimated two-region monetary union dynamic stochastic general equilibrium model that allows for a varying degree of labor mobility across regions. We find that, in contrast with traditional optimal currency area predictions, enhanced labor mobility can either mitigate or exacerbate the extent to which the two regions respond differently to shocks. The effects depend crucially on the nature of shocks and variable of interest. In some circumstances, even when it contributes to aligning the responses of the two regions, labor mobility may complicate monetary policy tradeoffs. Moreover, the presence and strength of financial frictions have important implications for the effects of labor mobility. If the periphery’s risk premium is more responsive to its indebtedness than our estimates, there are various shocks for which labor mobility may help stabilize the economy. Finally, the euro area’s economic performance following the Global Financial Crisis would not have been necessarily smoother with enhanced labor mobility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Socio-occupational Paths of Polish and Lithuanian Returning Migrants: Sequence Analysis of Survey Data with the Use of TraMineR for R (2024)
Zitatform
Czeranowska, Olga & Dominika Winogrodzka (2024): Socio-occupational Paths of Polish and Lithuanian Returning Migrants: Sequence Analysis of Survey Data with the Use of TraMineR for R. In: Journal of International Migration and Integration, Jg. 25, H. 2, S. 997-1025. DOI:10.1007/s12134-024-01115-2
Abstract
"The growth and diversity in contemporary return migration have given rise to questions related to migrants' (re)integration into their society of origin. In particular, a growing set of studies examine the returnees' labour market situation to understand how time spent living and working abroad affects individuals' social mobility upon return. The key aim of this paper is to explore the socio-occupational paths of returning migrants. Based on the online survey with Polish and Lithuanian returnees (n = 544) who had spent at least a year in the UK, we aim to identify patterns in the socio-occupational sequences of people experiencing returning migration. Based on sequence analysis carried out in TraMineR (Life Trajectory Miner for R) covering the situation of returning migrants before migration, during migration and upon return, we have distinguished four clusters of sequences: (1) sequences with education, (2) sequences with employment, (3) sequences with unemployment and (4) sequences with self-employment. We compare those clusters in terms of demographic characteristics, as well as migration plans. We also take into consideration skills acquired and transferred throughout migration trajectories. With this typology based on the unique dataset of returning migrants, we supplement existing, primarily qualitative, research on returning migrants' careers with the sequence analysis based on quantitative data." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Weathering intermediated temporary labour mobility: social partners in Central and Eastern Europe after EU enlargement (2024)
Zitatform
Danaj, Sonila & Tibor T. Meszmann (2024): Weathering intermediated temporary labour mobility: social partners in Central and Eastern Europe after EU enlargement. In: Transfer, Jg. 30, H. 1, S. 67-85. DOI:10.1177/10242589241228712
Abstract
"This article highlights the growing significance of intermediated temporary labour mobility, and how it has put further pressure on industrial relations institutions in Central and Eastern Europe since EU enlargement. The social partners’ modest regulatory role has been further challenged and reconfigured by the spread of labor market intermediaries. In their struggle to maintain a degree of regulatory influence in the face of unilateral government regulation and the dominance of intermediaries, social partners have shifted their positions between entrenched consent and antagonism and/or protagonism. Our two case studies of Hungarian temporary agency work in metal manufacturing and posted workers in Slovenian construction show similar labor market pressures on sectoral industrial relations in the two countries, but different responses by social partners, indicating different prospects for national industrial relations. The state has retained the decisive regulatory role in both cases, but the Slovenian social partners, in contrast to their Hungarian counterparts, still have some regulatory influence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Gute Arbeitsmarktintegration trotz bürokratischer Hürden und Diskriminierung (2024)
Zitatform
Fendel, Tanja & Boris Ivanov (2024): Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Gute Arbeitsmarktintegration trotz bürokratischer Hürden und Diskriminierung. (IAB-Kurzbericht 21/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2421
Abstract
"Aufgrund des demografischen Wandels wird Erwerbsmigration aus Nicht-EU-Staaten immer wichtiger. Um sie zu unterstützen, wurden im Jahr 2020 im Rahmen des Fachkräfteeinwanderungsgesetz verschiedene gesetzliche Reformen umgesetzt. Im Kurzbericht werden die Arbeitsmarktintegration, der Einwanderungsprozess und die Diskriminierungserfahrungen der Migrant*innen untersucht, die diese neuen Regelungen genutzt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Annual Report on Intra-EU Labour Mobility 2023 (2024)
Hassan, Emmanuel; Cinova, Daniela; Geraci, Matthew; Siöland, Linus; Akbaba, Berkay; Gasperini, Michela;Zitatform
Hassan, Emmanuel, Linus Siöland, Berkay Akbaba, Daniela Cinova, Michela Gasperini & Matthew Geraci (2024): Annual Report on Intra-EU Labour Mobility 2023. (... annual report on intra-EU labor mobility / European Commission), Luxembourg, 158 S. DOI:10.2767/388182
Abstract
"This annual report presents the latest findings on intra-EU labour mobility, offering updated insights into the trends observed in EU and EFTA countries using data from 2021 and 2022. The analysis encompasses the mobility of all working-age EU citizens (aged 20-64). In Chapter 2, the report delves into the movement and characteristics of the mobile population in the EU and EFTA. Chapter 3 expands on the labor market participation and integration of EU movers. Lastly, in Chapter 4 the intra-EU mobility of seniors and retired movers is analysed, also exploring the relationship between intra-EU mobility and exports of pensions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Multiple Prekarisierung – Zur Lebenslage osteuropäischer Migrant*innen in urbanen Sozialräumen: Am Beispiel der beiden Duisburger Stadtteile Hochfeld und Marxloh (2024)
Manolova, Polina; Schlee, Thorsten; Wiese, Lena;Zitatform
Manolova, Polina, Thorsten Schlee & Lena Wiese (2024): Multiple Prekarisierung – Zur Lebenslage osteuropäischer Migrant*innen in urbanen Sozialräumen. Am Beispiel der beiden Duisburger Stadtteile Hochfeld und Marxloh. (IAQ-Report 2024-10), Duisburg ; Essen, 21 S. DOI:10.17185/duepublico/82507
Abstract
"Seit Januar 2014, also mittlerweile mehr als zehn Jahre, gilt die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für Personen aus Rumänien und Bulgarien, die sich als ein wichtiger Faktor für das Wachstum ausländischer Beschäftigung in der Bundesrepublik erwiesen hat. Kommunen und ihre Vertretungsorgane problematisieren seither die "Zuwanderung aus Südosteuropa" und bearbeiten sie mit einer Mischung aus Integrations- und Abwehrmaßnahmen, ohne damit die lokalen sozialen Probleme wirksam zu adressieren. Wir argumentieren, dass es sich lohnt, den Blick nicht nur auf die vielfach diskutierten Sicherheitsrisiken und Integrationsdefizite von Migrant*innen zu richten, sondern sich die überlappenden Mechanismen genauer anzusehen, die vor Ort die prekären Lebensverhältnisse dieser Migrant*innengruppe befördern. Das Zusammenspiel von sozialrechtlichem Ausschluss, den Praktiken lokaler Administrationen und einem lokalen Arbeitsmarkt im Graubereich zeichnet ein Bild multipler, Prekarität befördernder Mechanismen, die systematisch die Rechte europäischer Bürger*innen aushöhlen und sie damit in die Position bedürftiger Fremder verweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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20 Jahre EU-Osterweiterung: Beschäftigte aus den EU-Beitrittsländern in Deutschland (2024)
Ragnitz, Joachim;Zitatform
Ragnitz, Joachim (2024): 20 Jahre EU-Osterweiterung: Beschäftigte aus den EU-Beitrittsländern in Deutschland. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 31, H. 2, S. 9-12.
Abstract
"Aktuell sind rund 820 000 Arbeitnehmer*innen aus den EU-Beitrittsländern der ersten Runde (2004) in Deutschland tätig; das sind 2,4% aller Beschäftigten hierzulande. Anders als ursprünglich befürchtet wurde, hat dies jedoch nicht zu einer Verdrängung von deutschen Arbeitnehmer*innen am Arbeitsmarkt geführt. Vielmehr sind Personen aus den mittel- und osteuropäischen Beitrittsländern vor allem in Bereichen tätig, die aufgrund niedriger Löhne oder ungünstiger Arbeitsbedingungen für heimische Arbeitskräfte wenig attraktiv sind. Der Beitrag zur Deckung von Arbeitskräfteengpässen in anspruchsvollen Tätigkeiten ist hingegen recht gering." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Immer mehr Menschen pendeln aus Osteuropa nach Deutschland (2024)
Zitatform
Seibert, Holger (2024): Immer mehr Menschen pendeln aus Osteuropa nach Deutschland. In: IAB-Forum H. 15.04.2024 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240415.01
Abstract
"Menschen, die vom Ausland aus zum Arbeiten nach Deutschland pendeln, sind hierzulande eine kleine, aber wachsende Gruppe von Beschäftigten. Sie kamen bis 2011 hauptsächlich aus Westeuropa. Heute stammen sie dagegen überwiegend aus Osteuropa. Diese sogenannten Grenzpendler*innen unterscheiden sich mit Blick auf die ausgeübten Berufe und das Anforderungsniveau ihrer Tätigkeiten deutlich. Da sie häufig in Engpassberufen arbeiten, sind sie eine wichtige Ressource für den deutschen Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
What Makes Us Move, What Makes Us Stay: The Role of Language and Culture in Intra-EU Mobility (2024)
Sprenger, Ekaterina;Zitatform
Sprenger, Ekaterina (2024): What Makes Us Move, What Makes Us Stay: The Role of Language and Culture in Intra-EU Mobility. In: Journal of International Migration and Integration, Jg. 25, H. 4, S. 1825-1855. DOI:10.1007/s12134-024-01134-z
Abstract
"This article analyses the determinants of international migration flows within the European Union and specifically focuses on the role of cultural and linguistic differences in explaining the size of these flows. For that purpose, a set of indicators of cultural distance is controlled for along with economic, demographic, geographical, political and network variables using data from 28 member states of the EU over the period 1998–2018. Economic factors play an important role in examining migration flows, but economic differentials alone may be insufficient to explain the uneven real-life migration pattern in the EU. The results suggest strong evidence of the importance of linguistic distance in explaining the direction of migration flows across the EU." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Saisonale Beschäftigung in der Landwirtschaft (2024)
Zitatform
(2024): Saisonale Beschäftigung in der Landwirtschaft. (Kurzinfo / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 5 S.
Weiterführende Informationen
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Zum Entwurf einer Verordnung zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung: Stellungnahme des IAB im Rahmen der Verbändebeteiligung des BMAS und BMI vom 8.3.2023 (2023)
Adunts, Davit ; Konle-Seidl, Regina ; Keita, Sekou ; Vallizadeh, Ehsan ; Brücker, Herbert ; Jaschke, Philipp ; Kosyakova, Yuliya ; Fendel, Tanja ; Hauptmann, Andreas ;Zitatform
Adunts, Davit, Herbert Brücker, Tanja Fendel, Andreas Hauptmann, Philipp Jaschke, Sekou Keita, Regina Konle-Seidl, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2023): Zum Entwurf einer Verordnung zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung. Stellungnahme des IAB im Rahmen der Verbändebeteiligung des BMAS und BMI vom 8.3.2023. (IAB-Stellungnahme 03/2023), Nürnberg, 21 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2303
Abstract
"Der vorliegende Verordnungsentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Bundesministeriums des Inneren und für Heimat begleitet den Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung, zu dem das IAB hier Stellung nimmt. Der Verordnungsentwurf enthält viele Einzelmaßnahmen, die unter anderem die Einwanderung von Pflegehilfskräften erleichtern und die Möglichkeiten kurzfristiger kontingentierter Beschäftigung erweitern. Diese Maßnahmen sind sinnvoll, werden aber keine größeren quantitativen Wirkungen entfalten. Relevanter ist die neu geschaffene Möglichkeit der Einwanderung von Personen, die über Berufserfahrung sowie Berufs-und Hochschulabschlüsse verfügen, die im Land des Erwerbs staatlich anerkannt sind, die auch ohne Gleichwertigkeitsprüfung der Abschlüsse einreisen können, sofern das Gehalt 45 Prozent der Betragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung erreicht. Die Höhe der Gehaltsschwelle schließt allerdings Fachkräfte zu Beginn ihrer Erwerbsbiografie weitgehend aus. Allerdings kann bei tarifgebundenen Unternehmen davon abgewichen werden. Sinnvoller wäre gewesen, alle Unternehmen einzubeziehen, sofern der Arbeitsvertrag in Hinblick auf Entlohnung und Arbeitsbedingungen den jeweils geltenden Flächentarifverträgen entspricht. Ferner sieht der Verordnungsentwurf die Entfristung der sogenannten Westbalkanregelung und die Ausweitung des Kontingents auf 50.000 Personen vor. Dies ist vor dem Hintergrund der vorliegenden empirischen Erkenntnisse zu den Wirkungen der Westbalkanregelung volkswirtschaftlich sinnvoll." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Adunts, Davit ; Konle-Seidl, Regina ; Keita, Sekou ; Brücker, Herbert ; Jaschke, Philipp ; Kosyakova, Yuliya ; Fendel, Tanja ; Hauptmann, Andreas ; -
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Zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung: Stellungnahme des IAB im Rahmen der Verbändebeteiligung des BMI und BMAS vom 8.3.2023 (2023)
Adunts, Davit ; Kosyakova, Yuliya ; Hauptmann, Andreas ; Konle-Seidl, Regina ; Jaschke, Philipp ; Fendel, Tanja ; Vallizadeh, Ehsan ; Keita, Sekou ; Brücker, Herbert ;Zitatform
Adunts, Davit, Herbert Brücker, Tanja Fendel, Andreas Hauptmann, Philipp Jaschke, Sekou Keita, Regina Konle-Seidl, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2023): Zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung. Stellungnahme des IAB im Rahmen der Verbändebeteiligung des BMI und BMAS vom 8.3.2023. (IAB-Stellungnahme 02/2023), Nürnberg, 36 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2302
Abstract
"Das Bundesministerium des Inneren und für Heimat und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales haben einen Referentenentwurf für ein Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung vorgelegt, zu dem das IAB hier Stellung nimmt. Nach Einschätzung des IAB sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, des Rückgangs der Wanderungen aus der EU und zunehmenden Engpässen auf den Arbeitsmärkten rund 300.000 bis 350.000 Zuzüge zu Erwerbszwecken aus Drittstaaten volkswirtschaftlich sinnvoll. Das bisherige Einwanderungsrecht wird diesen Anforderungen nicht gerecht. Der Gesetzentwurf enthält eine Reihe von sinnvollen aber kleineren Maßnahmen, darunter die Senkung der Gehaltsschwellen für die Blaue Karte EU und die Erweiterung der Qualifikationsdefinition des Zielberufs. Allerdings werden diese Maßnahmen die Einwanderung von qualifizierten Arbeitskräften nur sehr begrenzt erweitern, weil an der wesentlichen Hürde, der Gleichwertigkeitsprüfung beruflicher Abschlüsse zu einem deutschen Referenzberuf, festgehalten wird. Auch die Erweiterung der Möglichkeiten der Einreise zur Arbeitsuche durch ein Punktesystem wird voraussichtlich nur begrenzte quantitative Wirkungen entfalten. Größere Effekte sind von dem parallel vorgelegten Entwurf einer Verordnung zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung zu erwarten, die unter anderem den Ersatz der Gleichwertigkeitsprüfung durch Gehaltsschwellen und die Entfristung und Ausdehnung der Westbalkanregelung vorsieht. Auf diesen Entwurf geht das IAB in einer gesonderten Stellungnahme ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Adunts, Davit ; Kosyakova, Yuliya ; Hauptmann, Andreas ; Konle-Seidl, Regina ; Jaschke, Philipp ; Fendel, Tanja ; Keita, Sekou ; Brücker, Herbert ; -
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Does It Pay Off? Understanding Subjective Employment Mobility of European Physicians in Germany (2023)
Zitatform
Becker, Regina (2023): Does It Pay Off? Understanding Subjective Employment Mobility of European Physicians in Germany. In: International migration review, Jg. 57, H. 3, S. 1099-1131. DOI:10.1177/01979183221111398
Abstract
"This article investigates the subjective employment mobility, defined as migrants' evaluation of their employment situation before and after migration, of European physicians in Germany. Analyzing different dimensions of occupation (e.g., income, working conditions, use of skills, career opportunities) of physicians who migrated to Germany from within the European Union (i.e., EU physicians), it examines which factors influence physicians' perception of whether migration worsened or improved their employment situation. I argue that the original reasons to migrate (e.g., economic, career-related, or family reasons) and other migration-related factors (e.g., language skills), as well as characteristics of the occupation (e.g., the hierarchical structure), must be considered to understand subjective employment mobility. The analyses are based on original survey data collected among EU physicians in Germany (N = 1,058). Results from OLS regressions show that physicians' original reasons for migration largely matched their subjective employment mobility, suggesting that migration for career reasons and a perceived improvement of use of skills and career opportunities are positively linked while migration for economic reasons positively affected physicians' perception of income and working conditions. Physicians aiming for the highest position perceived their overall employment situation as worse compared to before migration, and the origin region mattered, particularly for physicians from EU Eastern member-states, who were more likely to perceive an improvement in their employment situation. Results further inform understandings of labor-related migration of high-skilled professionals by identifying obstacles and conducive conditions at migration for a group that is often assumed not to face barriers in using migration for professional advancement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wie die Erwerbsintegration von Unionsbürger/innen auch bei schwierigen Voraussetzungen gelingen kann (2023)
Certa, Christiane;Zitatform
Certa, Christiane (2023): Wie die Erwerbsintegration von Unionsbürger/innen auch bei schwierigen Voraussetzungen gelingen kann. In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 54, H. 2, S. 26-30.
Abstract
"In Deutschland leben über 5,0 Mio. Unionsbürger/innen (Destatis 2023). Die Beratungspraxis zeigt: Die meisten wollen schnellstmöglich arbeiten und daraus ihren Lebensunterhalt sichern. Viele schaffen das. Anderen gelingt es nicht. Das liegt auch daran, dass viele EU-Bürger/innen von den Angeboten des Regelsystems faktisch nicht profitieren. Während Arbeitgeber/innen weiterhin händeringend nach Arbeitskräften suchen, profitieren Strukturen organisierter Kriminalität. Dabei gibt es längst Erfolgsmodelle." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.)
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Freizügigkeitsmonitoring: Migration von EU-Staatsangehörigen nach Deutschland: Jahresbericht 2022 (2023)
Graf, Johannes;Zitatform
Graf, Johannes (2023): Freizügigkeitsmonitoring: Migration von EU-Staatsangehörigen nach Deutschland. Jahresbericht 2022. (Berichtsreihen zu Migration und Integration. Reihe 2: Freizügigkeitsmonitoring), Nürnberg, 19 S. DOI:10.48570/bamf.fz.bericht.r2.deutsch.2023.freizueg.jb.2022.1.0
Abstract
"Das Freizügigkeitsmonitoring des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge berichtet über aktuelle Entwicklungen der Zu- und Fortzüge von Unionsbürgern nach bzw. von Deutschland. Hierzu werden entsprechende Auswertungen aus dem bundesweiten Ausländerzentralregister (AZR) vorgenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Tabellen des Jahresberichts 2022 -
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Monitoring zur Bildungs- und Erwerbsmigration: Erteilung von Aufenthaltstiteln an Drittstaatsangehörige: Jahresbericht 2022 (2023)
Graf, Johannes;Zitatform
Graf, Johannes (2023): Monitoring zur Bildungs- und Erwerbsmigration: Erteilung von Aufenthaltstiteln an Drittstaatsangehörige. Jahresbericht 2022. (Berichtsreihen zu Migration und Integration. Reihe 1: Monitoring zur Bildungs- und Erwerbsmigration Jahresbericht 2022), Nürnberg, 40 S.
Abstract
"Der Bericht zeigt Entwicklungen im Rahmen der Bildungs- und Erwerbsmigration von Drittstaatsangehörigen nach Deutschland im Jahr 2022. Im Jahr 2022 konnte sich die Bildungs- und Erwerbsmigration nach Deutschland wie bereits im Vorjahr zunehmend von den durch die COVID-19-Pandemie hervorgerufenen Einbrüchen erholen. Die größten Steigerungen im Vergleich zu 2021 zeigten sich daher v. a. bei Aufenthaltstiteln, die besonders stark durch die pandemiebedingten Einreisebeschränkungen betroffen waren, wie z. B. bei der Westbalkanregelung" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Von der negativen zur positiven Integration: Die Entwicklung der europäischen Arbeitsmarktpolitik am Beispiel der Reform der Entsenderichtlinie (2023)
Zitatform
Krings, Torben (2023): Von der negativen zur positiven Integration. Die Entwicklung der europäischen Arbeitsmarktpolitik am Beispiel der Reform der Entsenderichtlinie. In: SWS-Rundschau, Jg. 63, H. 2, S. 143-159.
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht, inwieweit die 2018 beschlossene Reform der EU- Entsenderichtlinie für einen Richtungswechsel in der europäischen Arbeitsmarktpolitik steht. Die Ergebnisse legen nahe, dass auf europäischer Ebene wieder vermehrt eine regulative Politik zustande kommt, die auf eine "Wiedereinbettung" von Marktkräften im Sinne der positiven Integration setzt. Entscheidend für das Zustandekommen der Reform waren die Rolle von "institutional entrepreneurs", Interessenkoalitionen auf inter- und supranationaler Ebene sowie ein gesellschaftspolitisches Klima, welches in Richtung Pro-Regulierung umgeschlagen ist. In dieser Hinsicht steht die reformierte Entsenderichtlinie ebenso wie die jüngst beschlossene EU-Mindestlohnrichtlinie für einen Paradigmenwechsel in der europäischen Beschäftigungspolitik, die sich stärker am sozialen Ausgleich im Binnenmarkt orientiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Labour market hierarchies between intra-EU migrants: why do mobile workers from the EU-West obtain better jobs and wages than those from the EU-East? (2023)
Zitatform
Leschke, Janine & Silvana Weiss (2023): Labour market hierarchies between intra-EU migrants: why do mobile workers from the EU-West obtain better jobs and wages than those from the EU-East? In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 49, H. 16, S. 4092-4119. DOI:10.1080/1369183X.2023.2207330
Abstract
"This article examines hierarchies of recent intra-EU migrants from EU-West (EU15) and EU-East (New Member States 13) countries in Western European labour markets. We use data from the European Labour Force Survey 2014 special module on migrants and their descendants to analyse how different skill levels, reasons for migration and, concurrently, different job-search strategies shape hierarchies in labour market outcomes as captured by wages and occupational status. Our analyses reveal that recent EU-West migrants have jobs with higher wages and higher occupational status than recent EU-East migrants. The former are more likely to be highly skilled and more often had already found employment before migrating through job ads or direct employer contacts. EU-East migrants, by contrast, are more often medium skilled and found employment after migrating by using social networks. Different skill levels, migration motives and job-finding methods account for differences in wages and occupational status between the two groups. However, even when all of these factors - as well as individual and labour market factors - are controlled for in the regression analyses, labour market hierarchies remain significant, indirectly indicating discrimination. Overall, our results show that free labour mobility creates new hierarchies between mobile EU-West and EU-East workers in Western Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Internal and International Migration in “Schengenland”: Selectivity of the young Spanish migration (2023)
Zitatform
Lopez-Blanco, Jose David (2023): Internal and International Migration in “Schengenland”. Selectivity of the young Spanish migration. (SocArXiv papers), 26 S. DOI:10.31235/osf.io/btxqn
Abstract
"The study of the links between internal and international migration has traditionally been neglected in migration research. This gap is even morestriking in the case of the countries of the European Union, as the policy of free movement and the creation of a common labor market have placed intra-European mobility in a liminal state: neither an unlimited space of free movement nor a classic example of cross-border restrictions.This paper addresses the question of whether - and how - intra-European migration differs from internal migration in terms of migration selectivity. It does so by using comparable micro-level survey data from a representative sample of Spanish graduates and vocational trainees. The results show that internal and intra-European migration are positively selected with respect to education and that the strength of the selection mechanism is similar for them, especially compared to non-European international migration, where positive selection is stronger. They also show that the nature of each resource influences migration decisions, as its transferability or location-specific utility determines which migration path is chosen. Finally, the results also highlight the important role of regional inequality in determining selectivity among migration projects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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International Trade Responses to Labor Market Regulations (2023)
Muñoz, Mathilde;Zitatform
Muñoz, Mathilde (2023): International Trade Responses to Labor Market Regulations. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 31876), Cambridge, Mass, 61 S.
Abstract
"This paper studies how differences in labor market regulations shape countries' comparative advantage in the cross-border provision of labor-intensive services, using administrative data in Europe for the last two decades. I exploit exogenous variation in labor taxes and minimum wages faced by exporting firms engaged in a large European trade program. Firms from different countries compete to supply the same physical service in the same location but their employees are subject to different payroll taxes and minimum wages. These rules varied across countries, sectors, and over time. Reduced-form country case-studies as well as model-implied gravity estimates show evidence of large trade responses to lower labor taxes and minimum wages, with an elasticity that is around one. The Bolkestein directive, by exempting foreign firms from all labor regulations in the destination country, would have doubled exports of physical services from Eastern European countries, rationalizing the wave of protests in high-wage countries that led to the withdrawal of the proposal." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Examining labour market hierarchies in Slovakia from the perspective of intra-EU migration and return (2023)
Zitatform
Mýtna Kureková, Lucia & Zuzana Zilincíková (2023): Examining labour market hierarchies in Slovakia from the perspective of intra-EU migration and return. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 49, H. 16, S. 4140-4168. DOI:10.1080/1369183X.2023.2207338
Abstract
"This paper applies the concept of hierarchised mobility to study return migration in Slovakia in the context of the country's EU accession. The analysis is based on the national Labour Force Survey dataset, covering a decade of labour migration and return between the 2008/2009 financial crisis and the Covid pandemic, concentrating in particular on the short-term labour market outcomes for less skilled return migrants. It is found that even under improved economic conditions, patterns of labour mobility set in the aftermath of the EU's Eastern enlargement continued to persist, together with structural inequalities in the Slovak labour market. Returnees in Slovakia face a markedly higher unemployment rate relative to stayers, and are less likely to be self-employed shortly after their return to Slovakia, compared to stayers or migrants. Returnees were also more exposed to instability in their jobs than migrants and stayers. From this perspective, return migration itself is a reflection of hierarchised mobility, as returnees clearly occupy the least stable jobs, and are the most exposed to instability in their employment. It appears that migration patterns from and to Slovakia are ingrained within the broader functioning of the European labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Personenfreizügigkeit im gemeinsamen Markt und ihre Auswirkungen im Herkunftsland – Win-win-Situation oder Abhängigkeit? (2023)
Zitatform
Seeliger, Martin, Christof Roos & Max Nagel (2023): Personenfreizügigkeit im gemeinsamen Markt und ihre Auswirkungen im Herkunftsland – Win-win-Situation oder Abhängigkeit? In: Leviathan, Jg. 51, H. 3, S. 396-422. DOI:10.5771/0340-0425-2023-3-396
Abstract
"Der Aufenthaltsort von Menschen hat einen grundlegenden Einfluss auf deren Lebenschancen. Vor diesem Hintergrund stehen Prozesse internationaler Migration im Zentrum des sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Interesses. Während mit der Migrationsethik und der neoklassischen Ökonomie weite Teile zweier Disziplinen mit der Auseinandersetzung mit Wanderungsprozessen eine liberal-individualistische Engführung verfolgen, versäumen sie es, Folgen der Auswanderung in den Herkunftsländern in den Blick zu nehmen. Am Beispiel der Personenfreizügigkeit in der Europäischen Union weisen wir nach, dass eine solche Engführung Effekte der Emigration in den Herkunftsländern vernachlässigt. Demgegenüber empfehlen wir eine dependenztheoretisch informierte Perspektive, die Migration als ein Phänomen betrachtet, das Herkunfts- und Aufnahmeländer sowie die Migrierenden gleichermaßen betrifft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Report on mobile seasonal workers and intra-EU labor mobility (2023)
Siöland, Linus; Aouati, Olivia; Hassan, Emmanuel; Viñuales, Clara; Markowska, Agnieszka; Gasperini, Michela; Geraci, Matthew;Zitatform
Siöland, Linus, Emmanuel Hassan, Matthew Geraci, Michela Gasperini, Clara Viñuales, Agnieszka Markowska & Olivia Aouati (2023): Report on mobile seasonal workers and intra-EU labor mobility. Luxemburg, 51 S. DOI:10.2767/093005
Abstract
"Mobile seasonal workers play an important role in the European labor market by increasing the supply of labor in times of the year when there is more work than the domestic market can supply workers for. This allows sectors that are marked by strong seasonality – notably agriculture, hospitality and tourism – to bolster their staff with workers from another country if they are not able to allocate all their work using only domestic applicants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Labour market hierarchies within and beyond the EU: Poland's politics of migration (2023)
Zitatform
Szelewa, Dorota & Michal Polakowski (2023): Labour market hierarchies within and beyond the EU: Poland's politics of migration. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 49, H. 16, S. 4120-4139. DOI:10.1080/1369183X.2023.2207331
Abstract
"This article shows how the hierarchised nature of the EU mobility regime is underpinned by member states' policies in a major country of emigration such as Poland. Drawing on historical institutionalism, this paper documents the path-dependent approach regarding policies that have contributed to the outflow of Polish workers and simultaneously to meet the demand for labour at home. While concerns about the consequences of emigration were raised already in 2005, Polish governments have kept defending the EU policies that underpin this outflow and its hierarchised nature. Rather than to improve the rights of Polish mobile workers, Polish governments have defended companies' rights to use "wage competitiveness" as a method of increasing mobility. In response to the increasing demand in the domestic labour market, governments first tried return campaigns, but they have since turned to importing labour, especially from Ukraine. In this way, the policies of the Polish state have helped reaffirm the hierarchised nature of the EU mobility regime by exporting workers to be subjected to poor conditions abroad while importing Ukrainian workers to experience poor conditions at home. Thus, Poland occupies an unusual place in the "migration chain", being, simultaneously, a source of as well as a destination for migrant workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Ausländische Arbeitskräfte am deutschen Arbeitsmarkt (2023)
Zitatform
(2023): Ausländische Arbeitskräfte am deutschen Arbeitsmarkt. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 15 S.
Abstract
"Der demografische Wandel ist in Deutschland längst angekommen. Qualifizierte Zuwanderung ist neben der Hebung weiterer inländischer Potenziale entscheidend zur mittel- und langfristigen Sicherung der Fachkräftebasis. Im zweiten Corona-Jahr 2021 sind rund 329.000 Personen mehr nach Deutschland zugezogen als aus Deutschland fortgezogen. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem es rund 220.000 mehr Zu- als Fortzüge gab, fiel der Wanderungsüberschuss 2021 damit deutlich höher aus. Für das Jahr 2022 zeigt sich eine deutlich höhere Zu- und Abwanderung als in den beiden Vorjahren. 14 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und 36 Prozent der Arbeitslosen in Deutschland haben eine ausländische Staatsangehörigkeit. Im Vergleich zu Ausländern aus der EU und dem Westbalkan haben übrige Drittstaatsangehörige (ohne Asyl 8 und Ukraine) eine geringere Beschäftigungsquote und höhere Arbeitslosenquote. Ausländische Beschäftigte haben im Jahr 2022 gut zwei Drittel zum Beschäftigungszuwachs in Deutschland beigetragen. Im Durchschnitt gehen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte aus der Europäischen Union und dem Westbalkan im Vergleich zu übrigen Drittstaatsangehörigen Tätigkeiten mit einem geringeren Anforderungsniveau nach. Drittstaatsangehörige (ohne Asyl 8, Westbalkan und Ukraine) erzielten 2021 mit gut 3.200 Euro im Vergleich zu EU-Ausländern (2.600 Euro) ein deutlich höheres mittleres Entgelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Link zur aktuellen Version, ältere Fassungen online nicht mehr verfügbar. -
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Trade Liberalization, Collective Bargaining and Workers: Wages and Working Conditions (2022)
Zitatform
Alvarez, Bastien, Gianluca Orefice & Farid Toubal (2022): Trade Liberalization, Collective Bargaining and Workers: Wages and Working Conditions. (Working paper / CEPII 2022-02), Paris, 76 S.
Abstract
"Using large scale data on Eastern European workers, we show significant and sizable deteriorations of their wages and working conditions in regions that faced large tariff liberalization and strong erosion of collective bargaining over the process of accession to the European Union. Import tariffs liberalization reduces workers' wages. The deterioration of working conditions is mostly driven by increased labor demand due to the improvement of Eastern countries' international market access. The erosion of collective bargaining worsens wages and working conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Can labour mobility reduce imbalances in the euro area? (2022)
Berger, Johannes; Strohner, Ludwig;Zitatform
Berger, Johannes & Ludwig Strohner (2022): Can labour mobility reduce imbalances in the euro area? (Research paper / EcoAustria - Institut für Wirtschaftsforschung 20), Wien, 25 S.
Abstract
"Labour market developments in the Euro area diverged significantly since 2008. Economic literature frequently refers to labour mobility as pillar for the functioning of currency areas. Applying the CGE model PuMA, we quantitatively analyse to what extent labour mobility can contribute to reducing imbalances within the Euro area. Our results indicate that it can temporarily reduce unemployment and increase wages in periphery countries at the cost of somewhat higher unemployment in receiving countries. Overall, economic outcomes improve slightly. Although labour mobility has a positive effect on labour market imbalances, it cannot be seen as substitute for structural reforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Überbrückungsleistungen für EU-Bürger-/-innen in Deutschland: Instrument sozialer Absicherung oder Migrationskontrolle? (2022)
Zitatform
Bruzelius, Cecilia, Nora Ratzmann & Lea Reiß (2022): Überbrückungsleistungen für EU-Bürger-/-innen in Deutschland: Instrument sozialer Absicherung oder Migrationskontrolle? In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 68, H. 3/4, S. 237-266. DOI:10.1515/zsr-2022-0010
Abstract
"Der Artikel analysiert die sogenannten Überbrückungsleistungen (nach § 23 Abs. 3 SGB XII), welche in Deutschland lebende mittellose EU-Bürger/-innen, die keinen Rechtsanspruch auf Grundsicherung für Arbeitssuchende oder Sozialhilfe haben, für einen begrenzten Zeitraum als Übergangsgeld erhalten können. Die Leistung soll dieser Personengruppe eine minimale soziale Unterstützung für einen begrenzten Zeitraum, vornehmlich bis zur Ausreise aus Deutschland, bieten. Der Artikel analysiert die Umsetzung dieser Leistungen. Ziel ist ein Abgleich zwischen Intentionen des Gesetzgebers und gelebter Praxis sowie eine Diskussion der sozialpolitischen Folgen für Leistungsbezieher/-innen, die unter anderem durch die Verschränkung von Sozial- und EU-Freizügigkeitsrecht entstehen. Neben einem Überblick über die Gesetzlage und deren politischen Hintergrund gewährt der Artikel daher Einblicke in die Gewährungspraxis und Inanspruchnahme der Leistung. Die Ergebnisse der hierfür durchgeführten qualitativen Erhebung offenbaren unterschiedliche Praktiken und Umsetzungsdefizite, die auf einen Mangel an praktischen Erfahrungen, Rechtsunsicherheiten sowie bürokratische Hürden in der Antragsstellung zurückzuführen sind. Insgesamt kommt der Artikel zu dem Schluss, dass Überbrückungsleistungen, wie bereits im Gesetz angelegt, keine soziale Mindestabsicherung mittelloser EU-Bürger/-innen darstellen, auch wenn sie gelegentlich zur Überbrückung einer finanziellen beziehungsweise sozialen Notlage beitragen. Ferner wird durch die oft restriktive Umsetzungspraxis die Prekarisierung der Zielgruppe verstärkt, sodass Überbrückungsleistungen de facto eine Verschränkung von Sozialleistungsbezug und Migrationssteuerung darstellen und als Instrument der Migrationskontrolle im freizügigen Europa gewertet werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
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Die Westbalkanregelung als Blaupause? Erwerbsmigration fair gestalten und langfristig denken (2022)
Zitatform
Falkenhain, Mariella & Miriam Raab (2022): Die Westbalkanregelung als Blaupause? Erwerbsmigration fair gestalten und langfristig denken. In: IAB-Forum H. 07.12.2022 Nürnberg, 2022-12-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20221207.01
Abstract
"Die Westbalkanregelung hat sich zahlenmäßig zu einem bedeutenden Kanal der Erwerbsmigration aus Drittstaaten entwickelt. Ihre Entfristung und ihre Ausweitung könnten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Arbeitskräften in Deutschland leisten. Dabei wäre es aber wichtig, die Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten ausländischer Beschäftigter mitzudenken – ganz im Sinne eines fairen und nachhaltigen Einwanderungssystems." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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18 Jahre EU-Osterweiterung: Wo Osteuropäer/innen in Deutschland arbeiten (2022)
Zitatform
Gallegos Torres, Katia, Katrin Sommerfeld & Julia Bartel (2022): 18 Jahre EU-Osterweiterung: Wo Osteuropäer/innen in Deutschland arbeiten. (ZEW-Kurzexpertise 22-03), ZEW - Leibniz Centre for European Economic Research 22 S.
Abstract
"Von 2000 bis 2010 lag der Anteil ausländischer sozialversicherungspflichtig Beschäftigter relativ konstant bei rund 6,5%, danach wuchs er stark an: bis auf 12,9% im Jahr 2020. Infolge der EU- Arbeitnehmerfreizügigkeit 2011 und 2013 hat sich die Zahl an Beschäftigten aus den neuen Mitgliedstaaten in Deutschland mehr als vervierfacht auf rund 1,3 Millionen Beschäftigte im Jahr 2020. Jährlich wuchs die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aus den neuen Mitgliedstaaten im Mittel um rund 107.000 Personen. Während die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung seit der Arbeitnehmerfreizügigkeit stark zunahm, blieben geringfügige Beschäftigung, Entsendungen und Selbstständigkeit auf niedrigem Niveau. Insgesamt zeigte sich eine sehr breite regionale Verteilung des Beschäftigungswachstums von EU-8 und EU-2 Beschäftigten in Deutschland über die Zeit. Die Beschäftigten aus den EU-8 und EU-2 arbeiteten am häufigsten in der Post- und Lagerwirtschaft, Fahrzeugführung und in der Reinigung. Diese Berufsgruppen sind durch niedrige Anforderungen an Sprachkenntnisse oder andere nicht-routine interaktive Aufgaben gekennzeichnet. Die Beschäftigten aus den neuen EU-Ländern arbeiteten im Vergleich zu Deutschen überproportional oft in solchen Berufsgruppen, welche Fachkräfte-Engpässe aufweisen, und tragen damit tendenziell zu einer Entlastung des Arbeitsmarktes bei. Insgesamt ist davon auszugehen, dass die bisherige Zuwanderung nicht ausreicht, um die bestehenden und für die Zukunft erwarteten Fachkräfte-Engpässe zu kompensieren. Aktuell wird diskutiert, die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege neu zu regeln, um verlässliche Rahmenbedingungen in bestimmten Beschäftigungsformen zu schaffen, vor allem in der 24- Stunden-Pflege. Um entsprechende Gesetzesänderungen empirisch evaluieren zu können ist es erforderlich, eine geeignete Datenbasis zu schaffen, welche aktuell nicht vorliegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Monitoring zur Bildungs- und Erwerbsmigration: Erteilung von Aufenthaltstiteln an Drittstaatsangehörige: Jahresbericht 2021 (2022)
Graf, Johannes;Zitatform
Graf, Johannes (2022): Monitoring zur Bildungs- und Erwerbsmigration: Erteilung von Aufenthaltstiteln an Drittstaatsangehörige. Jahresbericht 2021. (Berichtsreihen zu Migration und Integration. Reihe 1: Monitoring zur Bildungs- und Erwerbsmigration Jahresbericht 2021), Nürnberg, 40 S.
Abstract
"Die Bildungs- und Erwerbsmigration nach Deutschland konnte sich im Jahr 2021 etwas von den durch die COVID-19-Pandemie hervorgerufenen Einbrüchen des Vorjahres erholen. Nichtsdestotrotz führten die Beschränkungen der internationalen Mobilität weiterhin zu einer Einschränkung der Einwanderung von Fachkräften. In 2021 wurde an etwa 46.000 Personen erstmalig ein Aufenthaltstitel im Bereich der Bildungsmigration erteilt, die zuvor noch keinen Aufenthaltstitel in Deutschland besessen haben. Im Rahmen der Erwerbsmigration lag die Zahl bei etwa 40.000 Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The impact of EU immigration on labour market outcomes in Germany over the past decade (2022)
Zitatform
Hammer, Luisa & Matthias Sebastian Hertweck (2022): The impact of EU immigration on labour market outcomes in Germany over the past decade. (Research Brief / Deutsche Bundesbank 45 (en)), Frankfurt am Main, 4 S.
Abstract
"Im Vergleich zu früheren Arbeiten zum Zuwanderungsgeschehen in Deutschland während der 1990er-Jahre (zum Beispiel D’Amuri et al., 2010) fallen in der vorliegenden Studie insbesondere die Beschäftigungseffekte der EU-Zuwanderung im vergangenen Jahrzehnt deutlich positiver aus. Dieser Befund ist vermutlich auf das Zusammenspiel zweier Faktoren zurückzuführen: Zum einen ist der deutsche Arbeitsmarkt in den vergangenen 20 Jahren deutlich flexibler geworden. Die Beschäftigungsverhältnisse in den neu entstandenen Wirtschaftszweigen wie der Zeitarbeit werden zwar niedrig entlohnt, bieten Zuwanderinnen und Zuwanderern aber niedrigschwellige Möglichkeiten, erste Erfahrungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu erwerben. Zum anderen förderte die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit diejenige arbeitsmarktorientierte Zuwanderung, die passgenau auf die Erfordernisse des deutschen Arbeitsmarkts ausgerichtet war. Somit schlossen EU-Zuwanderinnen und Zuwanderer die Lücken, die durch ansässige Arbeitskräfte nur schlecht gefüllt werden konnten. Eine Verdrängung von ansässigen Arbeitskräften fand daher nicht statt. Vielmehr hat der Zuzug von Arbeitskräften aus der EU möglicherweise dazu beigetragen, dass Ansässige leichter neu geschaffene Stellen fanden, die sich in Unternehmen gut mit den relativ niedrig bezahlten Arbeitsplätzen der EU-Zuwanderinnen und Zuwanderer ergänzten." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The dependency on East-to-West care labour migration in the EU: Addressing inequalities and exploitation (2022)
Zitatform
Katona, Noémi & Elena Zacharenko (2022): The dependency on East-to-West care labour migration in the EU. Addressing inequalities and exploitation. (Discussion paper / Friedrich-Ebert-Stiftung. Büro (Budapest)), Budapest, 12 S.
Abstract
"This discussion paper summarises the most important structural problems that characterise the live-in care market and policymaking at the national level. In addition to better functioning EU-level regulation, adequate and sustainable financing of long-term care and quality care implemented by the state are essential in order to find a long-term solution to meeting the care needs of everyone in the EU." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Diskurse um EU-Binnenmigration aus Süd- und Südosteuropa (2022)
Trubeta, Sevasti;Zitatform
Trubeta, Sevasti (2022): Diskurse um EU-Binnenmigration aus Süd- und Südosteuropa. In: Zeitschrift für Migrationsforschung, Jg. 2, H. 1. DOI:10.48439/zmf.v2i1.143
Abstract
"In den 2010er Jahren standen die wissenschaftlichen, politischen und öffentlichen Diskurse um die EU-Binnenmigration weitgehend im Zeichen von zwei Prozessen: den Auswirkungen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise seit 2008 in den südeuropäischen Mitgliedstaaten und der Freizügigkeit für Bürger*innen Bulgariens und Rumäniens. Das Interesse dieses Aufsatzes gilt der Verflechtung von wissenschaftlichen, politischen und öffentlichen Diskursen über die EU-Binnenmigration aus Süd- und Südosteuropa und insbesondere jenen, in denen die Begriffe ›neue Migration‹, ›Talentabwanderung‹, ›Prekarität mobiler Arbeitnehmer*innen‹ sowie ›Armutsmigration‹ präsent waren. Der Aufsatz setzt sich mit folgenden Fragen auseinander: Welche sozialen und politischen Deutungs- und Handlungszusammenhänge fließen in die diskursiven Auseinandersetzungen um diese Begriffe ein? Welche Deutungsfiguren über Migrant*innen bzw. mobile Unionsbürger*innen generieren sie?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Improving the Monitoring of Posted Workers in the EU: Towards an Exhaustive Approach of Employment Statistics (2022)
Wispelaere, Frederic De;Zitatform
Wispelaere, Frederic De (2022): Improving the Monitoring of Posted Workers in the EU. Towards an Exhaustive Approach of Employment Statistics. In: CESifo forum, Jg. 23, H. 3, S. 29-32.
Abstract
"The actual employment in a country at a specific point in time may differ greatly from the figures published in national employment statistics, for the following reasons. First, because there is still too little administrative or survey data available on the inflow and outflow of temporary cross-border labor mobility, including the provision of services abroad. In that respect, steps should be taken to improve the measurement of temporary cross-border labor mobility. Second, several types of temporary labor mobility are excluded when measuring employment in a country. For instance, the inflow and outflow of posted workers is not taken into account. As a result, the real extent of employment in a number of labor-intensive sectors, mainly in Western European Member States, is strongly underestimated." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
