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Dossier

Der Arbeitsmarkt für Akademikerinnen und Akademiker

Studieren macht sich bezahlt. Nicht nur was das Einkommen von Akademiker/innen anbelangt, sondern höhere Bildung schützt in Krisenzeiten auch besser vor Arbeitslosigkeit. Das zeigen Analysen der qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten seit langem. Allerdings sind die Aussichten nicht auf allen akademischen Teilarbeitsmärkten gleich gut.
Diese Infoplattform dokumentiert Literatur, Forschungsprojekte, einschlägige Institutionen und sonstige relevante Informationsquellen zur Qualifikation und Beschäftigung von Hochschulabsolvent/innen insgesamt sowie zu Arbeitsmarktchancen und Beschäftigungsbedingungen für Absolvent/innen verschiedener Studienfächer und Fächergruppen.

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im Aspekt "Ingenieurwissenschaften"
  • Literaturhinweis

    Ingenieurinnen in Deutschland – Potenziale, Herausforderungen und Entwicklungen: Teil 1: Analyse und Handlungsempfehlungen (2026)

    Betz, Julia; Geis-Thöne, Wido; Plünnecke, Axel;

    Zitatform

    Betz, Julia, Wido Geis-Thöne & Axel Plünnecke (2026): Ingenieurinnen in Deutschland – Potenziale, Herausforderungen und Entwicklungen. Teil 1: Analyse und Handlungsempfehlungen. (IW-Gutachten / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln), Köln, 49 S.

    Abstract

    "Deutschland steht im Innovationswettbewerb zunehmend unter Druck. Die Situation wird durch demografische Entwicklungen, sinkende Studierendenzahlen in technischen Fächern und Schwächen im Bildungssystem weiter verschärft. Vor diesem Hintergrund ist die stärkere Einbindung von Frauen in Ingenieur- und Informatikberufe von entscheidender Bedeutung, um Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Positiv ist vor diesem Hintergrund zu bewerten, dass der Anteil der Frauen unter allen Erwerbstätigen mit einem ingenieurwissenschaftlichen Studium (inklusive Informatik) in den letzten Jahren gestiegen ist, insbesondere unter jüngeren Erwerbstätigen. Die Frauenanteile sind dabei in Dienstleistungsbranchen wie Schule, Hochschule höher als in industriell geprägten Branchen. In den letzten Jahren haben sich auch der Anteil und die Anzahl ausländischer Frauen mit Ingenieurstudium unter den Erwerbstätigen erhöht. Die Erwerbstätigkeit von Ingenieurinnen ist sowohl in sozialversicherungspflichtigen Ingenieur- und Informatikberufen als auch in anderen Berufen oder als Beamte/Selbständige gewachsen. Betrachtet man die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Ingenieur- und Informatikberufen, so sind auch hier die Frauenanteile in den letzten Jahren gestiegen – regional vor allem in den westdeutschen Flächenländern, die auf diehohen Frauenanteile im Osten Deutschlands aufholen konnten. Betrachtet man die Frauenanteile in den Ingenieur- und Informatikberufen auf Basis der 400 Kreise und Städte, so sind diese im Norden und Osten Deutschlands tendenziell etwas höher als im Westen und Süden. Die Frauenanteile in den einzelnen Ingenieurberufen unterscheiden sich zwischen den Fachrichtungen: In den Bereichen Rohstoffe, Chemie und Bau sind sie höher, während sie in den Ingenieurberufen der Metallverarbeitung und der Energie- und Elektrotechnik niedriger ausfallen. Etwa 30 Prozent der Frauen in Ingenieurberufen sind teilzeitbeschäftigt. Steigende Frauenanteile sind auch an den Hochschulen und in der Forschung gemessen durch Patentanmeldungen zu beobachten. Auch bei diesen Kennziffern bleibt aber deutliches Entwicklungspotenzial. Hier ist bereits an den Schulen und in der Berufsorientierung anzusetzen. Im Alter von 15 Jahren gibt es bei Mädchen und Jungen nur leichte Unterschiede bei den MINT-Kompetenzen, größer sind die Unterschiede bei Selbstkonzept und Interesse. Dabei sind junge Frauen noch einmal deutlich stärker für den Klimaschutz sensibilisiert als junge Männer. Aus Sicht der Unternehmen kommt den Ingenieurwissenschaften und der Informatik eine sehr große Bedeutung für Innovationen im Klimaschutz zu. Dazu ist der Bereich Gesundheit/Medizin ein großes Wachstumsfeld für die Ingenieurwissenschaften. Berechnet man die künftige Beschäftigung in den Ingenieur- und Informatikberufen in Szenarien, so wird demografiebedingt das Beschäftigungswachstum aus dem Zeitraum 2012 bis 2024 in der bevorstehenden Zeitphase bis 2035 deutlich zurückgehen. Im Aktivierungsszenario Frauen werden durch Berufs- und Studienorientierung und Mentoringprogramme Trends beim Zugang junger Frauen in die Ingenieur- und Informatikberufen zumindest zu einem Teil fortgeschrieben. Dadurch kann die Beschäftigung im Jahr 2035 gegenüber dem Basisszenario um 56.100 Frauen erhöht werden. Hierdurch entsteht ein Wertschöpfungszuwachs im Jahr 2035 in Höhe von 7,0 Milliarden Euro. Aus den Untersuchungen leiten sich Empfehlungen ab in den Handlungsfelder Berufsorientierung, familienfreundliche Arbeitswelt, familienfreundliche Infrastruktur, Zugang zu Weiterbildungsangeboten und Frauen in Führungspositionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Getting Back on Track: Student Migration From India to Germany as a Route to Desirable Employment (2026)

    Jayadeva, Sazana ;

    Zitatform

    Jayadeva, Sazana (2026): Getting Back on Track: Student Migration From India to Germany as a Route to Desirable Employment. In: Sociological research online, Jg. 31, H. 1, S. 94-110. DOI:10.1177/13607804251341728

    Abstract

    "This article examines the rising postgraduate-level student migration of Indian engineers to Germany, drawing on interviews with 42 Indians who were applying to, currently pursuing, or had recently graduated from engineering Master’s degrees in Germany. It illustrates how the affordable cost of study in Germany had made postgraduate study abroad a feasible strategy for the study participants to escape the unfavorable job market for graduates of engineering undergraduate programs in India, and attempt to realize their professional ambitions through acquiring post-study work experience at German engineering companies. Such work experience was viewed as having greater social currency in the Indian engineering job market, where most wished to return eventually, than overseas education credentials. Moreover, the article demonstrates how imaginings of Germany as an engineering superpower underpinned the value associated with gaining engineering work experience in the country. This case study shows how in contexts where international students anticipate that the portability of overseas education to a target labor market is uncertain, post-study work experience may be viewed as a safer form of cultural capital to accumulate. Acquiring post-study work experience abroad may then not just be a way to supplement overseas education credentials, as described in existing literature, but the primary motivator of study abroad. It also highlights how, in such contexts, place-based markers of distinction related to a country’s reputation in a particular occupational field can be more relevant in attracting international students than markers of distinction associated with the quality or prestige of its higher education institutions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ingenieurmonitor 2025/IV: Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen: Sonderteil: Ausblick bis 2040 (2026)

    Plünnecke, Axel;

    Zitatform

    Plünnecke, Axel (2026): Ingenieurmonitor 2025/IV: Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen. Sonderteil: Ausblick bis 2040. (IW-Gutachten / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln), Köln, 45 S.

    Abstract

    "Die seit 2023 anhaltende sehr schwierige wirtschaftliche Lage wirkt sich inzwischen auch am Arbeitsmarkt in den Ingenieur- und Informatikberufen deutlich aus. Im vierten Quartal 2025 reduzierte sich die Gesamtzahl der offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahr der konjunkturellen Situation deutlich um 18,2 Prozent auf 96.760. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Berufsfeldern: Während die Zahl der offenen Stellen in den Bauingenieurberufen im Vergleich zum Vorjahr nur um 3,8 Prozent zurückging, verzeichneten die Informatikberufe einen Rückgang von 33,0 Prozent. Besonders stark nahmen die offenen Stellen in Bayern und Baden-Württemberg ab, in denen die besonders wirtschaftlichen belastete Branche des Fahrzeugbaus eine hohe Bedeutung hat. Im vierten Quartal 2025 waren im Durchschnitt 58.392 Personen auf der Suche nach einer Anstellung in Ingenieur- oder Informatikberufen. Dies entspricht einem Anstieg der Arbeitslosigkeit um 16,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und stellt den höchsten Wert seit Beginn der Erhebungen des Ingenieurmonitors im Jahr 2011 dar. Auch hier zeigt sich ein unterschiedlicher Trend je nach Berufsfeld: Während die Arbeitslosigkeit in den Bauingenieurberufen im Vergleich zum Vorjahr nur um 5,8 Prozent anstieg, erhöhte sie sich in den Ingenieurberufen Technische Forschung und Produktionssteuerung um 32,9 Prozent und in den Ingenieurberufen Maschinen- und Fahrzeugtechnik um 34,0 Prozent. Auch die Arbeitslosigkeit stieg am stärksten in Bayern und Baden-Württemberg. Die Engpasskennziffer für Ingenieur- und Informatikberufe lag im vierten Quartal 2025 bei 166 offenen Stellen pro 100 Arbeitslosen, was weiterhin auf einen leichten Fachkräfteengpass hinweist. Im Vorjahr lag die Kennziffer um 29,9 Prozent höher. Die größten Engpässe bestehen in den Bauingenieurberufen (314 offene Stellen je 100 Arbeitslose), gefolgt von den Ingenieurberufen Energie- und Elektrotechnik (246) sowie den Ingenieurberufen Maschinen- und Fahrzeugtechnik (173). Die höchsten Engpässe bestehen in Sachsen-Anhalt/Thüringen (246), Sachsen (208) und trotz starker Rückgänge weiterhin in Bayern (193). Die niedrigste Engpasskennziffer weist Berlin/Brandenburg auf. Die aktuell vergleichsweise geringen Engpässe sind vor allem auf die schwierige wirtschaftliche Lage zurückzuführen. Von 2012 bis 2025 nahm die reale Bruttowertschöpfung nur um 13 Prozent zu, im Verarbeiteten Gewerbe, in dem der Anteil der Ingenieurberufe an allen Beschäftigten besonders hoch ist, liegt die reale Wertschöpfung im Jahr 2025 sogar nur auf dem Niveau aus dem Jahr 2012. Dennoch ist die Beschäftigung in den Ingenieur- und Informatikberufen von 2012 bis 2024 von knapp 1,0 Millionen auf gut 1,5 Millionen um 59 Prozent gestiegen. Unter den Beschäftigten der Industrie und anderer Branchen nahm der Anteil der Ingenieur- und Informatikberufe zu. Für den Zeitraum bis 2035 ist jedoch aufgrund der demografischen Entwicklung im Basisszenario nur noch mit einer Zunahme der Beschäftigung um 11 Prozent auf knapp 1,7 Millionen und bis 2040 um 15,4 Prozent auf 1,74 Millionen zu rechnen. Hierbei ist schon eine Zuwanderung eingerechnet – insgesamt nimmt der Frauenanteil, der Anteil der Ausländer und der Anteil der Beschäftigten im Alter ab 55 Jahren deutlich zu. Der Wachstumspfad der Beschäftigung aus der Vergangenheit bricht folglich deutlich ab, was auch die Entwicklung der Wachstumsdynamik bis Ende 2040 deutlich belastet. Die aktuell sinkenden Engpässe sollten folglich nicht zu falschen Schlüssen führen. Um mehr Beschäftigte in den Ingenieur- und Informatikberufen zu gewinnen, müssen Beschäftigungspotenziale von Älteren, Frauen und Migranten gehoben werden. Die Szenariorechnungen zeigen, dass gegenüber dem Basisszenario im Jahr 2035 rund 127.150 und im Jahr 2040 rund 194.100 zusätzliche Beschäftigte in den Ingenieur- und Informatikberufen gewonnen werden können (Best Case). Hierdurch nimmt die Wertschöpfung im Jahr 2035 um 15,8 Milliarden Euro und im Jahr 2040 um 24,1 Milliarden Euro zu. Um diese positiven Effekte zu erzielen, müssen entsprechende Maßnahmen zur Aktivierung von Älteren, Frauen und Migranten umgesetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effects of expanding higher education on wages and employment in German establishments (2026)

    Schuss, Eric ;

    Zitatform

    Schuss, Eric (2026): The effects of expanding higher education on wages and employment in German establishments. In: Empirical economics, Jg. 70, H. 1. DOI:10.1007/s00181-025-02871-5

    Abstract

    "This study examines the impact of increased access to higher education on wages, employment, and labor market structure by analyzing establishment-level data. I focus on the quasi-experimental increase in the number of universities and universities of applied sciences in Bavaria since the 1970s and establishment of such higher education institutes under the “Future of Bavaria Offensive” program in the 1990s. I use administrative establishment-level data and find a positive but statistically insignificant effect on median wages resulting from expansion of higher education. While there is a negative but insignificant impact on wages of highly skilled workers, those without an academic or vocational degree experience an increase in wages. I also find that training activities decline immediately after the establishment of a new higher education institution. Further empirical analyses indicate that this decline is not due to fewer slots in apprenticeship training, but rather to a larger number of vacant slots and a higher probability of having vacant slots in apprenticeship training." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Minding the gap(s): The uneven gendering of engineering and computing work across Europe (2025)

    Charles, Maria ;

    Zitatform

    Charles, Maria (2025): Minding the gap(s): The uneven gendering of engineering and computing work across Europe. In: International Journal of Comparative Sociology, S. 1-26. DOI:10.1177/00207152251372850

    Abstract

    "This study investigates variability across 31 European countries in the gender composition of engineering and computing (“tech”) occupations, and possible sociocultural drivers of this variability. As previously documented for other STEM domains and geographies, the largest tech gender gaps are in the most affluent societies of Europe (which are also most postmaterialist and gender-liberal culturally). Multilevel regression models explore key attitudinal and socioeconomic predictors of this gender segregation that have been identified through previous comparative research. Results show that men, but not women, who espouse postmaterialist values have higher odds of working in engineering or computing, and that the gender-specific effects of postmaterialist values account for a substantial share of cross-country variability. Findings are consistent with research suggesting a heightened salience of gender math stereotypes to career aspirations in societies that valorize individual self-expression and “doing what you love.”" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Akademiker/-innen (2025)

    Zitatform

    (2025): Akademiker/-innen. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, o. S.

    Abstract

    "Der Allgemeine Teil beschreibt die Entwicklung von Erwerbstätigkeit, sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und gemeldeten Arbeitsstellen am Arbeitsmarkt für Akademikerinnen und Akademiker. Er enthält auch einen Überblick über die Entwicklung des akademischen Nachwuchs und des Berufseinstiegs von Bachelor und Masterabsolventinnen und -absolventen. Der Teil Berufsgruppen enthält Einschätzungen und aktuelle Daten zu den größeren akademischen Berufsgruppen, wie Ingenieurberufe, Informatik, Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften, Medizin und Pharmazie, Sozialwesen, Lehrkräfte, Gesellschaftswissenschaften, Psychologie, Geisteswissenschaften und Publizistik." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Rolle der Künstlichen Intelligenz in der Elektro- und Informationstechnik: VDE „Studium, Beruf und Gesellschaft“ (2024)

    Bockelmann, Carsten; Zeller, Niclas; Lehnhoff, Sebastian; Hanuschkin, Alexander; Wübben, Dirk; Klischat, Cosima; Haja, Andreas; Magdowski, Mathias; Van, Hoai My; Matthes, Britta ; Dudek, Damian; Rigoll, Gerhard; Lehnhoff, Sebastian; Schanz, Michael;

    Zitatform

    Bockelmann, Carsten, Damian Dudek, Andreas Haja, Alexander Hanuschkin, Cosima Klischat, Sebastian Lehnhoff, Mathias Magdowski, Britta Matthes, Gerhard Rigoll, Michael Schanz, Hoai My Van, Dirk Wübben & Niclas Zeller (2024): Rolle der Künstlichen Intelligenz in der Elektro- und Informationstechnik. VDE „Studium, Beruf und Gesellschaft“. 43 S.

    Abstract

    "Dieses Papier zeigt, wo bereits heute in den verschiedenen Fachgebieten der Elektro- und Informationstechnik die Künstliche Intelligenz eine wichtige und insbesondere selbstverständliche Rolle spielt. Dabei besteht eine wechselseitige Beziehung: KI ist nicht nur Mittel zum Zweck – mächtiges Werkzeug zum Lösen elektrotechnischer Aufgabenstellungen sowie Helferlein im Arbeitsalltag – sondern auch Gegenstand der elektrotechnischen Forschung bzw. wird durch elektrotechnische Verfahren z.B. in der Nachrichtentechnik unterstützt. An vielen Stellen kommt die KI (noch) an ihre Grenzen. Wir zeigen, wo diese liegen und geben Ausblicke. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit dem Thema „KI in der elektrotechnischen Lehre“ sowie die Nutzung von Large Language Models im Studium und beim wissenschaftlichen Arbeiten. Wir lernen außerdem den Unterschied zwischen Data Scientist und Elektroingenieur in der Nachrichtentechnik kennen. Auch die Frage „Wird die KI Elektroingenieurinnen und Elektroingenieure ersetzen?“ klären wir hier mit Hilfe einer einschlägigen Berufsforscherin auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta ;
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  • Literaturhinweis

    Ingenieurmonitor 2023/IV – Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen: Sonderteil: Bedarfe für den Klimaschutz (2024)

    Haag, Maike; Plünnecke, Axel;

    Zitatform

    Haag, Maike & Axel Plünnecke (2024): Ingenieurmonitor 2023/IV – Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen. Sonderteil: Bedarfe für den Klimaschutz. (IW-Gutachten), Köln, 26 S.

    Abstract

    "Der Arbeitsmarkt in den Ingenieur- und Informatikerberufen ist von zwei großen Einflüssen geprägt. Kurzfristig führt die starke konjunkturelle Abkühlung dazu, dass die Engpässe abnehmen, sich aber weiterhin auf hohem Niveau befinden. Mittelfristig hingegen führen strukturelle Gründe dazu, dass die Engpässe deutlich steigen und damit den Erfolg der Transformationsprozesse gefährden dürften. Der konjunkturelle Einbruch zeigt sich bei den Kennzahlen zu offenen Stellen, Arbeitslosen und Engpassrelationen. So ist im vierten Quartal 2023 die Gesamtzahl an offenen Stellen im Vorjahresvergleich um 6,6 Prozent auf 159.100 gesunken. Damit besteht trotz des konjunkturellen Effekts aber weiterhin ein hohes Niveau an offenen Stellen, denn die Gesamtzahl liegt im vierten Quartal 2023 sogar deutlich höher als im entsprechenden Quartal vor der Corona-Krise im Jahr 2019 mit 117.400. Im vierten Quartal 2023 suchten monatsdurchschnittlich 41.837 Personen eine Beschäftigung in einem Ingenieur- oder Informatikerberuf – eine Zunahme der Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich um 15,8 Prozent. Setzt man die Anzahl der offenen Stellen in Bezug zur Zahl der Arbeitslosen, ergibt sich die Engpasskennziffer in Ingenieur- und Informatikerberufen. Im vierten Quartal 2023 beträgt die Engpasskennziffer 380 offene Stellen je 100 Arbeitslose – ein deutlicher Engpass, jedoch erreichte die Engpassrelation im vierten Quartal 2022 mit 471 einen deutlich höheren Rekordwert. Die größten Engpässe bestehen bei den Ingenieurberufen Energie- und Elektrotechnik (Engpassrelation 615) und Bau/Vermessung/Gebäudetechnik und Architektur (485). An dritter Stelle folgen die Ingenieurberufe Maschinen- und Fahrzeugtechnik (392) vor den Informatikerberufen (380). Diese vier Berufskategorien sind besonders wichtig für Digitalisierung und Klimaschutz. Mittelfristig wird durch Demografie, Digitalisierung und Klimaschutz der Bedarf an Beschäftigten in Ingenieur- und Informatikerberufen deutlich zunehmen. Rund 29 Prozent der vom Institut der deutschen Wirtschaft von November 2023 bis Januar 2024 befragten Unternehmen geben an, dass fehlende Fachkräfte ein Hemmnis darstellen, das eigene Unternehmen bezüglich des Klimaschutzes und der Energiewende besser aufzustellen. Die Bedeutung fehlender Fachkräfte reicht von rund 19 Prozent bei unternehmensnahen Dienstleistern bis zu rund 75 Prozent in der Branchengruppe „Energie-und Wasserversorgung, Entsorgung“. Befragt nach den akademischen Qualifikationen, die in den kommenden fünf Jahren speziell zur Entwicklung klimafreundlicher Produkte und Prozesse in den Unternehmen vermehrt benötigt werden, stimmen unter den Unternehmen die meisten bei der Informatik mit 34,6 Prozent zu, vor den Ingenieurwissenschaften mit 27,6 Prozent. Bei den Naturwissenschaften/Mathematik mit 12,3 Prozent und den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 6,8 Prozent liegt die Zustimmungsrate deutlich niedriger. Am häufigsten erwarten einen steigenden Bedarf an Absolventen der Ingenieurwissenschaften und Informatik die Branchengruppen „Energieund Wasserversorgung, Entsorgung“ und „Maschinenbau, Elektroindustrie, Fahrzeugbau“. Besonders problematisch für den Erfolg der Transformation beim Klimaschutz ist, dass die Anzahl der Studienanfänger*innen im ersten Hochschulsemester in Ingenieurwissenschaften und Informatik von 143.400 im Studienjahr 2016 auf 128.400 im Studienjahr 2023 und damit um 10,5 Prozent abgenommen hat – unter Deutschen sank die Anzahl sogar um 23,2 Prozent. Dazu hat sich der Anteil hochkompetenter 15-jähriger Schüler*innen in Mathematik in den letzten zehn Jahren halbiert. Um zusätzliche Fachkräfte für die Ingenieur- und Informatikerberufe zu gewinnen, können die Potenziale von Älteren und Zuwanderern weiter verstärkt gehoben werden. Bei den Potenzialen von Frauen ist es wichtig, die vorhandenen Stärken in den MINT-Fächern durch geeignete Feedbacksysteme in den Schulen besser sichtbar zu machen und durch eine klischeefreie Studienorientierung, die die Bedeutung der Ingenieurwissenschaften und Informatik für den Klimaschutz verdeutlicht, mehr junge Frauen für ein solches Studium zu gewinnen. Langfristig ist es entscheidend, die MINT-Bildung in Schulen zu verbessern und die Bedeutung von MINT-Kompetenzen für den Klimaschutz zu betonen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie KI und andere digitale Technologien die Arbeit von Ingenieuren in der Elektro- und Informationstechnik verändern könnten (2024)

    Matthes, Britta ;

    Zitatform

    Matthes, Britta (2024): Wie KI und andere digitale Technologien die Arbeit von Ingenieuren in der Elektro- und Informationstechnik verändern könnten. In: VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (Hrsg.) (2024): Rolle der Künstlichen Intelligenz in der Elektro- und Informationstechnik, S. 21-27, 2024-10-14.

    Abstract

    "Die Liste der Technologien, die für die Arbeit von Ingenieuren in der Elektro- und Informationstechnik in den nächsten Jahren relevant sind, ist sehr lang. Dabei spielt KI in vielen technologischen Bereichen eine wichtige Rolle. Dennoch: Auch wenn die Automatisierungspotenziale bei diesen Berufen durch Einsatz von KI und anderen digitalen Technologien hoch sind, steht überhaupt nicht zur Debatte, dass es in Zukunft diese Berufe nicht mehr geben wird! Das hat verschiedene Gründe: Der wichtigste ist, dass KI erst dann produktiv zum Einsatz gebracht werden kann, wenn sie mit fachspezifischen Kenntnissen zusammentrifft. Es geht aber auch darum, dass sich die heute bereits bestehende Fachkräfteknappheit in diesen Berufen in den nächsten Jahren eher weiter verschärfen als abschwächen wird. Nicht nur, dass in den Ingenieurberufen der Elektro- und Informationstechnik in den kommenden Jahren überproportional viele der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den Ruhestand gehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit führt auch die Nutzung der Potenziale, die sich durch den Einsatz von KI in Wirtschaft und Gesellschaft ergeben, zu einer deutlichen Nachfragesteigerung in diesen Berufen. Hinzu kommt, dass die Elektro- und Informationstechnik zu denjenigen Gebieten gehört, die eine besondere Rolle bei der parallel zur digitalen Transformation stattfindenden ökologischen Transformation spielt. Gut ausgebildete Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik werden zusätzlich gebraucht, um ihr spezifisches Wissen bei der Erzeugung und Speicherung von Wind- und Solarenergie, aber auch beim Umstieg vom Verbrenner zum Elektroantrieb einzusetzen. Eine der wichtigsten Fragen, die sich aus diesen Überlegungen ergibt, ist deshalb weniger, ob es auch in Zukunft noch Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik geben wird. Vielmehr stellt sich die Frage, was lässt sich an der Arbeit, wie sie heute noch von diesen Ingenieuren erledigt wird, durch den Einsatz von KI und anderen modernen Technologien effizienter machen oder sogar automatisieren, um zu verhindern, dass die Fachkräftelücke noch größer wird. Dabei geht es nicht nur um die technologischen Potenziale, sondern auch darum, unter welchen Bedingungen tatsächlich automatisiert werden kann. Denn Automatisierung ist äußerst voraussetzungsvoll: Es muss investiert werden, nicht nur in Maschinen und Anlagen, sondern auch in Dateninfrastruktur und in die Fähigkeiten und Motivation derjenigen, die damit zukünftig arbeiten sollen. Häufig müssen erst die Datengrundlagen geschaffen, Prozesse neu etabliert, eine Aufbruchstimmung erzeugt werden; es gibt rechtliche Hürden wie zum Beispiel datenschutz- oder urheberrechtliche Vorgaben; die Wahrung von Geschäftsgeheimnissen steht einer Automatisierung entgegen; oder es bestehen ethische Bedenken." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta ;
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  • Literaturhinweis

    Ingenieurmonitor 2023/III – Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen: Sonderteil: Ein Blick auf die Bildung. Gutachten für den Verein Deutscher Ingenieure e.V., Köln (2024)

    Plünnecke, Axel;

    Zitatform

    Plünnecke, Axel (2024): Ingenieurmonitor 2023/III – Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen. Sonderteil: Ein Blick auf die Bildung. Gutachten für den Verein Deutscher Ingenieure e.V., Köln. (IW-Gutachten), Köln, 24 S.

    Abstract

    "Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamt vom Januar 2024 dürfte das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 Prozent gesunken sein. Diese starke konjunkturelle Eintrübung hat auch (kurzfristige) Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in den Ingenieur- und Informatikerberufen. Ein Sonderteil zeigt den Blick auf die Bildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ingenieurmonitor 2024/II – Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen: Sonderteil: ältere Beschäftigte (2024)

    Plünnecke, Axel;

    Zitatform

    Plünnecke, Axel (2024): Ingenieurmonitor 2024/II – Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen. Sonderteil: ältere Beschäftigte. (IW-Gutachten), Köln, 25 S.

    Abstract

    "Der deutliche wirtschaftliche Abschwung im Jahr 2023 hat zunehmend auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt für Ingenieure und IT-Fachkräfte – auch wenn weiterhin ein erheblicher Fachkräftemangel besteht. Im zweiten Quartal 2024 sank die Gesamtzahl der offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahr um 21,2 Prozent auf 136.430. Trotz des konjunkturbedingten Rückgangs liegt die Zahl der offenen Stellen jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau, höher als im zweiten Quartal 2020 mit 102.370 und über dem Niveau vor der Coronakrise von 134.270 im Jahr 2019. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Berufskategorien: Während die offenen Stellen in den Bauingenieurberufen im Vergleich zum Vorjahr um nur 6,8 Prozent sanken, gingen sie in den IT-Berufen um 30,7 Prozent und in den Ingenieurberufen für Energie- und Elektrotechnik um 25,9 Prozent zurück. Zu beachten ist dabei, dass dort die Stellenzahl im Frühjahr 2023 besonders hoch war. Im zweiten Quartal 2024 suchten durchschnittlich 46.099 Personen eine Anstellung in einem Ingenieur- oder Informatikberuf, was einer Zunahme der Arbeitslosigkeit um 17,1 Prozent im Jahresvergleich entspricht und den höchsten Wert seit Beginn der Erhebungen des Ingenieurmonitors 2011 darstellt. Auch hier variiert der Trend stark zwischen den Berufen: Während die Arbeitslosigkeit in den Ingenieurberufen der Metallverarbeitung im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 Prozent sank, stieg sie bei den IT-Berufen um 28,7 Prozent und in den Bauingenieurberufen um 20,6 Prozent an – allerdings jeweils von einem sehr niedrigen Ausgangsniveau. Dabei ist hervorzuheben, dass die Beschäftigung im Ingenieurbereich insgesamt stärker gestiegen ist als die Arbeitslosigkeit, was zu einer insgesamt niedrigeren Arbeitslosenquote führte. Setzt man die Zahl der offenen Stellen ins Verhältnis zur Zahl der Arbeitslosen, ergibt sich die Engpasskennziffer für Ingenieur- und IT-Berufe. Im zweiten Quartal 2024 lag diese Kennziffer bei 296 offenen Stellen je 100 Arbeitslosen, was weiterhin auf einen spürbaren Fachkräftemangel hindeutet, wenngleich der Wert im Vorjahr mit 439 noch deutlich höher war. Die größten Engpässe bestehen in den Ingenieurberufen für Energie- und Elektrotechnik (502 offene Stellen je 100 Arbeitslose), gefolgt von den Bereichen Bau/Vermessung/Gebäudetechnik und Architektur (412) sowie Maschinen- und Fahrzeugtechnik (329). Auch in allen übrigen Ingenieurberufen wurden weiterhin Engpässe festgestellt. Seit 2012 ist die Beschäftigung älterer Menschen in akademischen MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) stark gestiegen. Ältere haben damit stark zur Fachkräftesicherung und Reduzierung der Engpässe beitragen können. Besonders bemerkenswert ist der Zuwachs bei den über 55-Jährigen, deren Anteil an der Gesamtbeschäftigung in akademischen MINT-Berufen von 14,7 Prozent im Jahr 2012 auf 20,2 Prozent im Jahr 2022 wuchs. Szenario-Berechnungen zeigen, dass die Beschäftigung Älterer bis 2037 weiter zunehmen könnte, vor allem wenn es wie im Trend-Szenario gelingt, das sich der Übergang in den Ruhestand in derselben Dynamik wie in den letzten zehn Jahren weiter in das höhere Alter verschiebt. Der Anteil Älterer an der Gesamtbeschäftigung wird sich dadurch weiter erhöhen. Die Digitalisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz verändern jedoch die Anforderungen in den Ingenieur- und Informatikberufen auch für ältere Beschäftigte, wodurch der Bedarf an lebenslangem Lernen und Weiterbildungen weiter stark wächst. Der Ausbau der akademischen Weiterbildung an Hochschulen ist daher besonders wichtig, um gezielte Weiterbildungsangebote in relevanten Bereichen wie maschinellem Lernen und Cloud-Technologien zu schaffen und die Herausforderungen der Transformationsprozesse für die Fachkräftebasis zu meistern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Parental and peer influence on STEM career persistence: From higher education to first job (2024)

    Stefani, Antje ;

    Zitatform

    Stefani, Antje (2024): Parental and peer influence on STEM career persistence: From higher education to first job. In: Advances in life course research, Jg. 62. DOI:10.1016/j.alcr.2024.100642

    Abstract

    "This article investigates social influences that drive gender-specific differences in the degree of persistence individuals exhibit in regard to pursuing science, mathematics, engineering and technology (STEM), both as a field of study and as an occupation. It covers individuals’ careers from entry into higher education to entry into the labor market. Following a life course perspective, I ask the following questions: (1) How stable are preferences regarding STEM subjects and occupations throughout young adulthood? (2) Are significant social ties, such as relations with friends and family members, factors that affect individuals’ persistence in pursuing a STEM career throughout higher education and at entry into the labor market? Based on longitudinal data from the student cohort of the German National Educational Panel Study (NEPS), Starting Cohort 5 (SC5), I find that mothers who have a STEM occupation encourage their daughters to choose a STEM career when the latter enter higher education, but they do not encourage them to graduate in a STEM field or to choose a STEM occupation when they enter the labor market. Conversely, social factors contribute stronger to the persistence of men: fathers who have a STEM occupation promote sons choosing to pursue a STEM field, and to persist in such a field. Also, I find that support from friends and parents is especially important for men’s persistence in pursuing STEM subjects during higher education." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 The Author(s). Published by Elsevier Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    MINT-Zuwanderung: Erste Leuchttürme auch im Osten (2023)

    Anger, Christina; Plünnecke, Axel;

    Zitatform

    Anger, Christina & Axel Plünnecke (2023): MINT-Zuwanderung: Erste Leuchttürme auch im Osten. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2023,56), Köln, 3 S.

    Abstract

    "In den für Innovationen, Digitalisierung und Dekarbonisierung besonders wichtigen akademischen MINT Berufen trägt die Zuwanderung nach Deutschland bereits seit Jahren stark zur Fachkräftesicherung bei. Am Beispiel der Ingenieurberufe zeigt sich, dass einzelne Kreise in Deutschland besonders stark von der Zuwanderung profitiert haben. Neben dem Großraum München und wirtschaftsstarken Regionen in Westdeutschland gibt es auch erste erfolgreiche Leuchttürme in Ostdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ingenieurinnen im Maschinen- und Anlagenbau: Frauen für technische Berufe gewinnen und halten: Qualitative Studie im Auftrag der IMPULS-Stifung, Frankfurt/Main (2023)

    Daling, Lea; Blessing, Paulina; Isenhardt, Ingrid; Borowski, Esther; Werz, Johanna M.;

    Zitatform

    Daling, Lea, Johanna M. Werz, Paulina Blessing, Esther Borowski & Ingrid Isenhardt (2023): Ingenieurinnen im Maschinen- und Anlagenbau: Frauen für technische Berufe gewinnen und halten. Qualitative Studie im Auftrag der IMPULS-Stifung, Frankfurt/Main. Frankfurt am Main, 86 S.

    Abstract

    "Die Studie zeigt auf, dass in den letzten Jahren bereits positive Veränderungen angestoßen wurden, die die individuellen Karrierewege von Frauen im Ingenieurwesen fördern und unterstützen. Gleichzeitig sehen sich angehende und bereits berufstätige Ingenieurinnen noch immer mit ähnlichen Hindernissen bezüglich der gleichberechtigten Anerkennung von Fachkompetenzen, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der fehlenden individuellen Förderung von Fach- und Führungskarrieren konfrontiert. Diese Herausforderungen werden von den Unternehmen erkannt, jedoch bedarf es aktuell konkreter Ansatzpunkte, die den Möglichkeiten und Handlungsspielräumen von z.B. familiengeführten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) entsprechen. Daher wurden, abgestimmt auf die aufgeführten Erkenntnisse, konkrete Empfehlungen in den Handlungsfeldern (1) Interesse wecken für das Berufsbild der Ingenieurin (vgl. Kapitel 6.1), (2) Rekrutierung und Gewinnung von Ingenieurinnen (vgl. Kapitel 6.2) sowie (3) Ingenieurinnen langfristig binden und halten (vgl. Kapitel 6.3) abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A Tale of Two Fields? STEM Career Outcomes (2023)

    Jiang, Xuan ; Weinberg, Bruce A. ; Staudt, Joseph;

    Zitatform

    Jiang, Xuan, Joseph Staudt & Bruce A. Weinberg (2023): A Tale of Two Fields? STEM Career Outcomes. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 31835), Cambridge, Mass, 44 S.

    Abstract

    "Is the labor market for US researchers experiencing the best or worst of times? This paper analyzes the market for recently minted Ph.D. recipients using supply-and-demand logic and data linking graduate students to their dissertations and W2 tax records. We also construct a new dissertation-industry “relevance” measure, comparing dissertation and patent text and linking patents to assignee firms and industries. We find large disparities across research fields in placement (faculty, postdoc, and industry positions), earnings, and the use of specialized human capital. Thus, it appears to simultaneously be a good time for some fields and a bad time for others." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ingenieurmonitor 2023/II – Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen: Sonderteil: Entwicklung der Beschäftigung (2023)

    Plünnecke, Axel;

    Zitatform

    Plünnecke, Axel (2023): Ingenieurmonitor 2023/II – Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen. Sonderteil: Entwicklung der Beschäftigung. (IW-Gutachten), Köln, 24 S.

    Abstract

    "Der Arbeitsmarkt in den Ingenieur- und Informatikerberufen zeigt im zweiten Quartal 2023 erste konjunkturelle Bremsspuren, befindet sich aber weiterhin auf einem hohen Engpassniveau." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ingenieurmonitor 2021/IV: Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen: Sonderteil: Ein Blick auf die Beschäftigung von Ausländischen Fachkräften in den Ingenieurberufen : Gutachten für den Verein Deutscher Ingenieure e.V., Köln (2022)

    Plünnecke, Axel;

    Zitatform

    Plünnecke, Axel (2022): Ingenieurmonitor 2021/IV: Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen. Sonderteil: Ein Blick auf die Beschäftigung von Ausländischen Fachkräften in den Ingenieurberufen : Gutachten für den Verein Deutscher Ingenieure e.V., Köln. Düsseldorf ; Köln, 20 S.

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat vom ersten Quartal 2020 bis zum vierten Quartal 2020 zu einem deutlichen Einbruch der Gesamtzahl an offenen Stellen geführt. Während in den Ingenieur- und Informatikerberufen im vierten Quartal 2019 noch 117.400 offene Stellen zu besetzen waren, fiel diese Zahl auf 92.400 im vierten Quartal 2020. Danach nahm die Gesamtzahl der offenen Stellen von Quartal zu Quartal wieder deutlich zu und erreichte im vierten Quartal 2021 ein Niveau von 140.000 offenen Stellen. Damit liegt die Gesamtzahl der offenen Stellen nicht nur höher als vor der Corona-Krise, sondern erreicht sogar einen Rekordwert seit Beginn der Aufzeichnungen zum Ingenieurmonitor im Frühjahr 2011. Ein Sonderteil wirft den Blick auf die Beschäftigung von Ausländischen Fachkräften in den Ingenieurberufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Same degree but different outcomes: an analysis of labour market outcomes for native and international PhD students in Australia (2022)

    Tani, Massimiliano ;

    Zitatform

    Tani, Massimiliano (2022): Same degree but different outcomes: an analysis of labour market outcomes for native and international PhD students in Australia. In: Journal for labour market research, Jg. 56. DOI:10.1186/s12651-022-00324-5

    Abstract

    "This paper used data on career destinations over the period 1999–2015 to study the labour market outcomes of native and foreign PhD graduates staying on in Australia as skilled migrants. Natives with an English-speaking background emerge as benefiting from positive employer ‘discrimination’ (a wage premium unrelated to observed characteristics such as gender, age, and previous work experience). The premium is field-specific and applies to graduates in Science, Technology, Engineering and Mathematics (STEM). In contrast, foreign PhD graduates with a non-English speaking background experience inferior labour market outcomes, especially if they work in the university sector. Against expectations to the contrary, completing the highest degree of education in the host country and staying on in the same sector where one acquired human capital does not appear to eliminate lesser labour market outcomes for the foreign-born." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mismatch between Demand and Supply among higher education graduates in the EU (2020)

    Biagi, Federico; Castano Munoz, Jonatan; Di Pietro, Giorgio ;

    Zitatform

    Biagi, Federico, Jonatan Castano Munoz & Giorgio Di Pietro (2020): Mismatch between Demand and Supply among higher education graduates in the EU. (JRC technical report), Brüssel, 21 S. DOI:10.2760/003134

    Abstract

    "The misalignment between demand and supply contributes to the labour market problems experienced by many recent graduates in Europe. Not only does the growth in the number of recent university graduates differ from the growth in job vacancies potentially available for them, but also a large number of individuals end up completing their tertiary degree in subjects for which there is little demand or for which there is an excess of supply relative to demand. In an attempt to investigate whether the EU is expected to generate the appropriate number and type of graduates, this study compares projections on forecasted graduate labour market development tendencies made by Cedefop between 2016 and 2030 with estimated trends in the supply of tertiary graduates during the same period. The analysis predicts that, while a rough balance between graduate demand and supply is likely to emerge at aggregate level, there will be a small surplus of graduates in the fields of ICT and a more relevant one in Science and Engineering. Results, however, significantly differ across individual EU Member States." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The sticky steps of the career ladder for engineers: the case of first-generation students in Germany (2020)

    Huesmann, Monika ; Calveley, Moira; Smith, Paul; Rosenbaum, Lisa; Forson, Cynthia ;

    Zitatform

    Huesmann, Monika, Moira Calveley, Paul Smith, Cynthia Forson & Lisa Rosenbaum (2020): The sticky steps of the career ladder for engineers: the case of first-generation students in Germany. In: Work Organisation, Labour and Globalisation, Jg. 14, H. 2, S. 81-97. DOI:10.13169/workorgalaboglob.14.2.0081

    Abstract

    "Although governments and higher education institutions across Europe are promoting agendas for widening the educational participation and increasing the social mobility of young people from lower socio-economic groups, very little has been written about the experiences of these individuals when seeking and entering employment. We aim to address this gap. Using a qualitative research approach, we explore the career expectations, experiences and limitations of first-generation university engineering students and graduates in Germany. The article draws upon the work of Pierre Bourdieu to demonstrate how social and cultural capitals instilled by parents and social peers are invaluable in developing personal and professional networks and eventual entry into the engineering professions. A lack of, or underdeveloped, capitals can inhibit career opportunities and ultimately the social mobility and professional choices of graduate engineers. Our research discovered that university graduates from less advantaged backgrounds face a 'class ceiling' at university, in obtaining an internship and then when gaining entry to and working in the engineering profession; they encounter 'sticky steps' at each stage of their career ladder." (Author's abstract, IAB-Doku, © Pluto Journals Ltd.) ((en))

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