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Dossier

Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung

Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.

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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.

Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.

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im Aspekt "Geographischer Bezug"
  • Literaturhinweis

    Wie junge Menschen von Wehr- oder Zivildienst profitieren: Ein Pflichtdienst kann den Übergang in den Arbeitsmarkt begünstigen (2026)

    Bareis, Alexander; Wilzek, Lukas Andreas; Hees, Felix;

    Zitatform

    Bareis, Alexander, Felix Hees & Lukas Andreas Wilzek (2026): Wie junge Menschen von Wehr- oder Zivildienst profitieren: Ein Pflichtdienst kann den Übergang in den Arbeitsmarkt begünstigen. In: IAB-Forum H. 12.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260212.01

    Abstract

    "Der Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt legt den Grundstein für den erfolgreichen Erwerbsverlauf junger Menschen. Angesichts der aktuellen Debatte über eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht gewinnt die Frage an Bedeutung, wie ein verpflichtender Dienst den Berufseinstieg junger Männer beeinflusst. Anhaltspunkte hierzu liefern Analysen für die Zeit der Wehrpflicht in Deutschland bis zu ihrer Aussetzung im Jahr 2011." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wilzek, Lukas Andreas;
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  • Literaturhinweis

    Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen von der Schule in die Berufsausbildung in Deutschland. Ein Forschungsüberblick (2026)

    Blanck, Jonna ;

    Zitatform

    Blanck, Jonna (2026): Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen von der Schule in die Berufsausbildung in Deutschland. Ein Forschungsüberblick. In: Die Deutsche Schule, Jg. 2025, H. 4, S. 261-273. DOI:10.31244/dds.2025.04.02

    Abstract

    "Mit Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) hat sich Deutschland vor mehr als 15 Jahren dazu verpflichtet, Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen und so dazu beizutragen, dass diese selbstständig ihren Lebensunterhalt verdienen können (Art. 27 UN-BRK). Erst seit einigen Jahren rückt die Analyse der Übergänge von Jugendlichen mit Behinderungen von der Schule in den Ausbildungsmarkt verstärkt in den Fokus. Der Beitrag stellt den aktuellen Kenntnisstand zu den nachschulischen Übergängen von Jugendlichen mit Behinderungen in Deutschland sowie ihren Einflussfaktoren dar und endet mit Schlussfolgerungen für Forschung, Bildungsadministration und -praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der institutionelle und wissenschaftliche Kontext der Studie Wege in die Zukunft (2026)

    Danner, Katharina; Duncan, Michael; Wöhrer, Veronika ; Malschinger, Paul ; Flecker, Jörg ;

    Zitatform

    Danner, Katharina, Michael Duncan, Jörg Flecker, Paul Malschinger & Veronika Wöhrer (2026): Der institutionelle und wissenschaftliche Kontext der Studie Wege in die Zukunft. In: K. Danner, M. Duncan, J. Flecker, P. Malschinger & V. Wöhrer (Hrsg.) (2026): Lebenswege junger Menschen in Wien, Göttingen, S. 11-30, 2025-08-18. DOI:10.14220/9783737019071.11

    Abstract

    "In der Jugendphase sind Übergänge im Bildungssystem sowie der Wechsel von der Schule in die Arbeitswelt individuell zu bewältigen. Diese Schritte sind jedoch institutionell strukturiert und bei ihnen können sich, quasi wie unter einer Lupe, vielfältige gesellschaftliche Bedingungen und Problemlagen zeigen. Strukturell gesehen werden Klassenlage, Position im Geschlechterverhältnis und Ethnisierung wegen der Weichenstellungen für die weiteren Lebenswege als Platzanweiser für gesellschaftliche Positionen wirksam. Zugleich sind aber auch individuelle Entscheidungen möglich und biographisches Handeln ist gefordert, sei es zielgerichtet, um Aspirationen zu realisieren, sei es als Bewältigungshandeln, um schwierige Situationen zu überwinden. Sowohl privilegierte Lagen als auch soziale Verletzlichkeit werden sichtbar und akut, wenn man sich für einen der vielen grundsätzlich möglichen Wege entscheiden oder sich in einer neuen Schule, in der Lehre oder im Freundeskreis beweisen soll, während zugleich vielfältige Aspekte der Identität ausgebildet werden. Diese Lebensphase ist daher gesellschaftlich höchst relevant, insbesondere wenn es um die weniger privilegierten Teile der Gesellschaft geht, und lässt sie zum Schnittpunkt von Jugend-, Bildungs- und Übergangsforschung werden. Der vorliegende Beitrag widmet sich diesem Schnittpunkt als institutionellem und wissenschaftlichem Kontext sowie Ausgangspunkt der Studie "Wege in die Zukunft - Eine Längsschnittstudie über die Vergesellschaftung junger Menschen in Wien", die das Institut für Soziologie der Universität Wien im Jahr 2016 als Eigenprojekt gestartet und ab 2020 gemeinsam mit dem Institut für Bildungswissenschaft durchgeführt hat. Sie widmet sich den Schüler:innen der Mittelschule in Wien und weist eine Reihe von Besonderheiten auf." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Malschinger, Paul ;
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  • Literaturhinweis

    Flexible Ausbildungsformate sind ein wichtiges, aber kaum genutztes Instrument (2026)

    Heß, Pascal ; Holleitner, Julia ;

    Zitatform

    Heß, Pascal & Julia Holleitner (2026): Flexible Ausbildungsformate sind ein wichtiges, aber kaum genutztes Instrument. In: IAB-Forum H. 26.01.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260126.01

    Abstract

    "Die bereits bestehenden flexiblen Ausbildungsformate und individuellen Unterstützungsangebote könnten dazu beitragen, mehr jungen Menschen als bisher zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu verhelfen. Allerdings müssen sie auch genutzt werden. Betriebe und junge Menschen stehen hier gemeinsam in der Verantwortung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heß, Pascal ; Holleitner, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households (2026)

    Holleitner, Julia ; Fitzenberger, Bernd ; Heusler, Anna ;

    Zitatform

    Holleitner, Julia, Bernd Fitzenberger & Anna Heusler (2026): The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households. In: Journal for labour market research, Jg. 60, 2025-12-29. DOI:10.1186/s12651-026-00423-7

    Abstract

    "We examine how welfare benefit receipt influences the transition from school into all forms of professional training, including vocational training and higher education. We use a unique data set that combines panel survey data with detailed administrative records of adolescents in Germany and develop a dynamic multiple imputation method to account for missing data. We find that adolescents in welfare dependent households show more fragmented transition patterns than others after leaving school. They are significantly less likely to enter professional training even after controlling for a rich set of individual and household related factors, including school type and grades. A key driver of this training gap is the school type, while school grades play no role. Our results imply a long-lasting impact of early socioeconomic conditions on later labor market transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Hohe Vertragslösungen, fehlende Fachkräfte? Wo die Bindung von Azubis besonders gut funktioniert (2026)

    Kunath, Gero; Herzer, Philip;

    Zitatform

    Kunath, Gero & Philip Herzer (2026): Hohe Vertragslösungen, fehlende Fachkräfte? Wo die Bindung von Azubis besonders gut funktioniert. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2026,02), Köln, 6 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2024 war die Bindung von Auszubildenden für Unternehmen besonders herausfordernd: Fast jedes dritte Ausbildungsverhältnis wurde vorzeitig beendet. Bei den zehn Berufen mit den höchsten und niedrigsten Lösungsquoten fällt auf: Besonders oft wurden Ausbildungsverträge in Dienstleistungsberufen wie bei Friseur:innen oder Berufskraftfahrer:innen vorzeitig aufgelöst, besonders selten in gewerblich-technischen Berufen wie beispielsweise bei Industriekaufleuten oder Elektroniker:innen für Automatisierungstechnik. In den zehn Berufen mit den niedrigsten Vertragslösungsquoten sind die meisten stark von Fachkräfteengpässen betroffen. Die Bindung von Auszubildenden könnte hier besonders gut gelingen, weil Jugendliche in diesen Berufen frühzeitig eine Perspektive für sich sehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entry conditions and the transition from tertiary education to employment: a cross-country perspective (2026)

    Moffat, John ; Roth, Duncan H.W. ;

    Zitatform

    Moffat, John & Duncan H.W. Roth (2026): Entry conditions and the transition from tertiary education to employment: a cross-country perspective. In: International Journal of Manpower, Jg. 47, H. 1, S. 114-133., 2025-10-22. DOI:10.1108/ijm-02-2025-0150

    Abstract

    "Purpose: This paper analyses the short-run effects of the unemployment rate at the time of graduation on the transition into employment. Design/methodology/approach: The empirical analysis is based on monthly data on tertiary education graduates in 19 European countries covering 2004–2017 from the European Union Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC) survey. Our methodology combines a Cox proportional hazards model with a two-stage residual inclusion approach. Findings: We find that a one percentage point increase in the unemployment rate reduces the hazard rate of transitioning from unemployment into employment by 6%. Consistent with evidence on cross-country differences in labour market rigidity, we find that the effect is stronger in Southern European countries. Within this group, the effect is almost entirely due to negative effects on female graduates. Originality/value: While the long-run effects of the conditions at the time of labour market entry have been widely studied, relatively little is known about their effects in the short run. This is partly due to the use of annual data in the extant literature. This gap in the literature is important since it is well established that unemployment at the beginning of an individual's career can have long-term “scarring” effects." (Author's abstract, IAB-Doku, © Emerald Group) ((en))

    Weiterführende Informationen

    Supplementary data
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  • Literaturhinweis

    Inklusive Gestaltung des Übergangs Schule–Beruf durch Weiterentwicklung von Jugendberufsagenturen (2026)

    Neises, Frank;

    Zitatform

    Neises, Frank (2026): Inklusive Gestaltung des Übergangs Schule–Beruf durch Weiterentwicklung von Jugendberufsagenturen. In: Die Deutsche Schule, Jg. 2025, H. 4, S. 305-312. DOI:10.31244/dds.2025.04.06

    Abstract

    "Am Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf werden bundesweit Jugendberufsagenturen ausgebaut. Wie diese gestaltet sein müssten, um sie inklusiv auszurichten und mehr Teilhabe an den regulären Angeboten der Beruflichen Bildung zu ermöglichen, wird in diesem Beitrag behandelt. Dabei steht eine an den Bedarfen des Einzelnen ausgerichtete multiprofessionelle Zusammenarbeit der Akteur*innen im Mittelpunkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das Projekt „Inklusion in der beruflichen Bildung – InBiT“. Wie inklusiv ist der Übergang Schule–Beruf? (2026)

    Reißig, Birgit; Schröer, Wolfgang; Lemke, Vera; Tillmann, Frank; Wiesner, Tina; Metzner, Katharina; Reimann, Philipp; Ullrich, Stephan;

    Zitatform

    Reißig, Birgit, Wolfgang Schröer, Vera Lemke, Katharina Metzner, Stephan Ullrich, Philipp Reimann, Frank Tillmann & Tina Wiesner (2026): Das Projekt „Inklusion in der beruflichen Bildung – InBiT“. Wie inklusiv ist der Übergang Schule–Beruf? In: Die Deutsche Schule, Jg. 2025, H. 4, S. 325-329. DOI:10.31244/dds.2025.04.09

    Abstract

    "Das Forschungsprojekt „Inklusion in der beruflichen Bildung. Bildungsteilhabe in regionalen Übergangsstrukturen – mit einem Schwerpunkt auf die Perspektive junger Erwachsener“ (InBiT) hat sich zwischen 2021 und 2025 der Frage gewidmet, welche Bildungshemmnisse bzw. Bildungserfolge junge Menschen aus benachteiligten Räumen im Übergangssystem erfahren und wie sie von relevanten Akteur*innen unterstützt werden. Umgesetzt wurde das Projekt in jeweils zwei Untersuchungsregionen in Sachsen-Anhalt und in Niedersachsen, wobei sowohl ländliche als auch städtische Umgebungen einbezogen waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Diskussion einer Ausbildungsumlage für die duale Berufsausbildung (2026)

    Schuss, Eric ;

    Zitatform

    Schuss, Eric (2026): Zur Diskussion einer Ausbildungsumlage für die duale Berufsausbildung. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 106, H. 3, S. 191-197. DOI:10.2478/wd-2026-0050

    Abstract

    "Viele junge Menschen bleiben ohne Ausbildungsplatz – insbesondere in Großstädten. Um dieses Problem anzugehen, sind Betriebe in Bremen seit 2025 verpflichtet, eine Ausbildungsplatzabgabe zu leisten, auf deren Basis ein Umlagefonds aufgebaut wird. Ausbildende Betriebe erhalten dann für ihre Ausbildungsaktivitäten einen finanziellen Ausgleich aus diesem Fonds. Auch in Berlin hat sich die Landesregierung auf die Einführung einer solchen Ausbildungsumlage geeinigt. Doch die Reformen sind umstritten. Im vorliegenden Beitrag wird basierend auf nationaler und internationaler Forschung gezeigt, dass eine solche Umlage erfolgreich sein kann, wenn eine tatsächliche Unterversorgung mit Ausbildungsstellen vorliegt und die Umlage breit akzeptiert und spezifisch zugeschnitten wird. Anschließend wird mit einem Blick auf den Ausbildungsmarkt in Berlin und Bremen diskutiert, inwiefern diese Bedingungen dort gegeben sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Junge Menschen ohne Berufsabschluss im Arbeitsmarkt in Hessen - Entwicklungen seit 2014 (2026)

    Ulrich, Angela ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Röhrig, Annette; Schmitt, Laila ; Schorr, Niklas;

    Zitatform

    Ulrich, Angela, Annette Röhrig, Laila Schmitt, Niklas Schorr & Gabriele Wydra-Somaggio (2026): Junge Menschen ohne Berufsabschluss im Arbeitsmarkt in Hessen - Entwicklungen seit 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2026), Nürnberg, 32 S. DOI:10.48720/IAB.REH.2601

    Abstract

    "Der Bericht untersucht die Entwicklung junger Menschen unter 35 Jahren ohne Berufsabschluss in Hessen seit 2014. Besonders betroffen von Ausbildungslosigkeit sind junge Menschen mit niedrigen Schulabschlüssen sowie solche mit ausländischer Staatsangehörigkeit – vor allem aus Asylherkunftsländern. Viele junge Ungelernte arbeiten in wenigen Berufsgruppen (v. a. Verkehr/Logistik, Verkauf) sowie in der Zeitarbeit. Diese Tätigkeiten sind häufig prekär: Rund 62 Prozent der ersten Beschäftigungen dauern höchstens sechs Monate. Die Analyse der Erwerbsbiografien zeigt: 32 Prozent derjenigen, die ohne Ausbildung oder Studium ins Berufsleben starten, verbleiben bis 35 Jahre ohne Abschluss. Wer später doch noch einen Abschluss erwirbt, hat deutlich stabilere Beschäftigungen und höhere Einkommen. Eine Clusteranalyse identifiziert fünf typische Erwerbsverlaufsmuster in dieser Gruppe. Besonders hohes Risiko langfristiger Ausbildungslosigkeit haben jene, die direkt nach der Schule in ungelernte Beschäftigung einsteigen und lange dort verbleiben, Personen mit instabilen Erwerbsverläufen, Männer, Nicht-Deutsche sowie junge Menschen mit Hauptschulabschluss. Gerade angesichts des demografischen Wandels und steigender Fachkräftebedarfe ist es entscheidend, junge Ungelernte frühzeitig zu unterstützen. Erfolgsversprechend sind intensive Begleitung durch die Bundesagentur für Arbeit, gezielte Ansprache von Beschäftigten ohne Abschluss und klare Karriereperspektiven durch Qualifizierung. Ausbildungslosigkeit schadet langfristig sowohl den Erwerbschancen der Betroffenen als auch der wirtschaftlichen Entwicklung der Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie schulische und berufliche Bildung die Lebens- und Arbeitsmarktchancen verbessert: Teil des Zeitgesprächs: "Zukunft fair gestalten: Generationengerechte Wirtschafts- und Sozialpolitik" (2025)

    Anger, Silke ;

    Zitatform

    Anger, Silke (2025): Wie schulische und berufliche Bildung die Lebens- und Arbeitsmarktchancen verbessert. Teil des Zeitgesprächs: "Zukunft fair gestalten: Generationengerechte Wirtschafts- und Sozialpolitik". In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 11, S. 781-786., 2025-11-01. DOI:10.2478/wd-2025-0202

    Abstract

    "Der Zugang zu Bildung ist insbesondere für junge Menschen entscheidend für ihre Lebenswege und beruflichen Perspektiven. Höhere Bildungsabschlüsse gehen in der Regel mit besseren Arbeitsmarktchancen einher. Eine nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit und eine zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung setzen eine enge Verzahnung von schulischer und beruflicher Bildung sowie Chancengleichheit im Bildungssystem voraus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Anger, Silke ;
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  • Literaturhinweis

    Online Tutoring, School Performance, and School-to-Work Transitions: Evidence from a Randomized Controlled Trial (2025)

    Anger, Silke ; Galkiewicz, Agata; Sandner, Malte ; Siedler, Thomas ; Margaryan, Shushanik ; Christoph, Bernhard ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Bernhard Christoph, Agata Galkiewicz, Shushanik Margaryan, Malte Sandner & Thomas Siedler (2025): Online Tutoring, School Performance, and School-to-Work Transitions: Evidence from a Randomized Controlled Trial. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 18307), Bonn, 80 S.

    Abstract

    "Tutoring programs for low-performing students, delivered in-person or online, effectively enhance school performance, yet their medium- and longer-term impacts on labor market outcomes remain less understood. To address this gap, we conduct a randomized controlled trial with 839 secondary school students in Germany to examine the effects of an online tutoring program for low-performing students on academic performance and school-to-work transitions. The online tutoring program had a non-significant intention-to-treat effect of 0.06 standard deviations on math grades six months after program start. However, among students who had not received other tutoring services prior to the intervention, the program significantly improved math grades by 0.14 standard deviations. Moreover, students in non-academic school tracks experienced smoother school-to-work transitions, with vocational training take-up 18 months later being 5 percentage points higher—an effect that was even larger (12 percentage points) among those without prior tutoring. Overall, the results indicate that tutoring can generate lasting benefits for low-performing students that extend beyond school performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Was kommt nach der Schule? Ein Drittel der Jugendlichen erwägt mehrere Bildungswege (2025)

    Anger, Silke ; Heusler, Anna ; Roth, Duncan ; Dietrich, Hans ; Scheels, Brigitte; Wicht, Leonie ; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Hans Dietrich, Bernd Fitzenberger, Anna Heusler, Duncan Roth, Brigitte Scheels & Leonie Wicht (2025): Was kommt nach der Schule? Ein Drittel der Jugendlichen erwägt mehrere Bildungswege. In: IAB-Forum H. 12.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251112.01

    Abstract

    "Die Entscheidung über den weiteren Bildungsweg nach Abschluss einer allgemeinbildenden Schule ist richtungsweisend für das künftige Bildungs- und Erwerbsleben junger Menschen. Neben dem Einstieg in eine betriebliche oder schulische Ausbildung kann auch ein weiterführender Schulbesuch, ein Studium oder andere Bildungswege folgen. Eine neue IAB-Befragung gibt Einblick in die Wünsche und Vorstellungen von Jugendlichen in der Schule zum Übergang ins Arbeitsleben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche im Übergangssektor: Eine Befragung von Fachkräften (2025)

    Aram, Elisabeth; Renk, Helen; Wieland, Clemens; Verlage, Thomas; Knoke-Wentorf, Andreas;

    Zitatform

    Aram, Elisabeth, Andreas Knoke-Wentorf, Helen Renk, Thomas Verlage & Clemens Wieland (2025): Jugendliche im Übergangssektor. Eine Befragung von Fachkräften. Gütersloh, 30 S. DOI:10.11586/2024195

    Abstract

    "Was sind die größten Hürden von jungen Menschen, denen der direkte Übergang von der Schule in eine Ausbildung nicht gelingt? Brauchen die Jugendlichen wirklich diese Maßnahmen oder fehlt es vor allem an geeigneten Ausbildungsmöglichkeiten? Und wie schauen Fachkräfte im Übergangssektor auf ihre Arbeit, die Jugendlichen und notwendige Veränderungen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Handlungsbedarf bei der Beratung und Orientierung von bildungsbenachteiligten Jugendlichen im Übergang Schule – Beruf: Ergebnisse aus der Übergangsforschung des Deutschen Jugendinstituts (DJI) (2025)

    Braun, Frank; Reißig, Birgit;

    Zitatform

    Braun, Frank & Birgit Reißig (2025): Handlungsbedarf bei der Beratung und Orientierung von bildungsbenachteiligten Jugendlichen im Übergang Schule – Beruf: Ergebnisse aus der Übergangsforschung des Deutschen Jugendinstituts (DJI). In: Newsletter / nfb H. 2.

    Abstract

    "Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) erforscht seit mehr als 50 Jahren die Bildungsverläufe von Jugendlichen und die Gelingensbedingungen erfolgreicher beruflicher Einmündungen. Der Fokus liegt dabei auf der Gruppe der bildungsbenachteiligten Jugendlichen und deren Unterstützungs- und Beratungsbedarf. Die langjährigen Analysen zeigen, dass die Probleme des Übergangs von der Schule in den Beruf trotz vielfältiger Maßnahmen und Programme immer noch nicht gelöst sind und großer Handlungsbedarf bei den Beratungs- und Unterstützungsangeboten besteht. Zentrale Ergebnisse der Querschnitts- und Längsschnittstudien waren: - Viele Jugendliche haben Zukunftsängste im Hinblick auf ihre Ausbildungs- und Erwerbsperspektiven. Im letzten Pflichtschuljahr verändern sie mehrmals ihre Pläne. Betriebspraktika sehen sie als besonders hilfreich für ihre Entscheidungen an. Die besuchte Schule hat einen großen Einfluss auf die Anschlussstationen, in die ihre Schüler*innen einmünden. - Der Prozess der Einmündung in eine berufliche Ausbildung vollzieht sich häufig über mehrere Zwischenstationen und dauert in vielen Fällen mehrere Jahre: So mündete nur etwa ein Drittel der im „DJI-Übergangspanel“ untersuchten Jugendlichen direkt in Ausbildung ein. Der größten Gruppe gelang dies erst nach Zwischenschritten in berufsvorbereitenden oder allgemeinbildenden Bildungsgängen. Eine zentrale Handlungsstrategie zur Verbesserung von Zugangschancen zur Ausbildung war der Erwerb höherwertiger allgemeinbildender Abschlüsse. - Allerdings hatte ein gutes Viertel der Jugendlichen sechs Jahre nach Ende der Pflichtschulzeit kaum Aussichten auf eine Ausbildung. Eine Aneinanderreihung von Bildungsgängen und Fördermaßnahmen im Wechsel mit Phasen von ungelernter Arbeit und Erwerbslosigkeit hat die Aufnahme und das Absolvieren einer Ausbildung nicht befördert. Die große Bedeutung der besuchten Schule und der absolvierten Betriebspraktika für den Einstieg in Ausbildung stellt hohe Anforderung an die Kooperationsbereitschaft und -fähigkeit der Institutionen mit Orientierungs- und Beratungsaufgaben. Der Dauer und Komplexität von Übergangsverläufen muss durch eine Kontinuität von Unterstützung und Beratung Rechnung getragen werden. Es geht nicht nur um Berufsberatung, sondern auch um eine Bildungsberatung, die als Karriereplanung angelegt i" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Family Social Capital and NEET Experiences in the Transition from School to Work: A Longitudinal Study from Germany (2025)

    Broschinski, Sven ; Feldhaus, Michael ;

    Zitatform

    Broschinski, Sven & Michael Feldhaus (2025): Family Social Capital and NEET Experiences in the Transition from School to Work: A Longitudinal Study from Germany. In: Young. DOI:10.1177/11033088251363373

    Abstract

    "This article examines the role of social capital within families and its interaction with parental socio-economic status in shaping the likelihood of young adults in Germany experiencing episodes of not being in employment, education or training (NEET). Using longitudinal data from the German Family Panel (pairfam), we reconstruct trajectories for the initial 5 years after leaving school that include the occurrence and persistence of NEET episodes. The findings indicate that family social capital, in particular parent–child communication built on trust and feelings of emotional security towards parents, can lower the risk of long-lasting and recurring NEET episodes. Moreover, high levels of family social capital can even out differences in the likelihood of experiencing NEET episodes according to socio-economic background." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Participation and learning in Vocational education and training - a cross-national analysis of the perspectives of youth at risk for social exclusion (2025)

    Bruin, Marieke ; Buligina, Ilze ; Kaminskiené, Lina ; Tūtlys, Vidmantas ; Bentsalo, Inna ; Loogma, Krista ; Väljataga, Terje ; Ümarik, Meril ; Sloka, Biruta ;

    Zitatform

    Bruin, Marieke, Vidmantas Tūtlys, Meril Ümarik, Krista Loogma, Lina Kaminskiené, Inna Bentsalo, Terje Väljataga, Biruta Sloka & Ilze Buligina (2025): Participation and learning in Vocational education and training - a cross-national analysis of the perspectives of youth at risk for social exclusion. In: Journal of vocational education and training, Jg. 77, H. 3, S. 706-727. DOI:10.1080/13636820.2023.2283745

    Abstract

    "The article explores the experiences of youth at risk for social exclusion and is part of cross-national research involving Norway, Lithuania, Estonia, and Latvia. 79 young people aged 16-29 who are at risk of becoming economically and socially marginalized were interviewed about circumstances that may support or hinder their participation and learning in VET. The study draws on sociocultural theory, emphasizing learning as participation in social practices. Thematic analyzes indicate that negative experiences in the past affect current participation in VET. In all countries, VET offers opportunities for participation for students at risk of social exclusion. However, vulnerable youth do not navigate the paths of social engagement well on their own. In the case of VET-students at risk for social exclusion, the mere development of knowledge and skills relevant for employment in the labor market does not suffice. VET institutions will need to facilitate students participation in learning communities. Building social capital for youth at risk through developing relationships that generate motivation, trust, and confidence enhances students opportunities for participation and subsequent learning. VET teachers and workplace supervisors will need guidance on how to develop the pedagogical competencies necessary to nurture social capital for students at risk for social exclusion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Toward a modular understanding of school-to-work transitions: Comparing Italy and Austria (2025)

    Cefalo, Ruggero ; Kazepov, Yuri ;

    Zitatform

    Cefalo, Ruggero & Yuri Kazepov (2025): Toward a modular understanding of school-to-work transitions: Comparing Italy and Austria. In: International Journal of Comparative Sociology, Jg. 66, H. 6, S. 807-830. DOI:10.1177/00207152241295985

    Abstract

    "Comparative analyses investigating school-to-work transitions (SWT) aim to explain how institutional characteristics shape national differences in the transition from education to employment. Researchers often rely on typologies and classifications to simplify the complex processes involved. While typologies serve as useful heuristic tools, they can also lead to oversimplification and neglect of the multilevel governance structures and territorial disparities. Our modular approach integrates various research strands to enhance understanding of the relational and spatial dynamic underlying the transition from education to the labor market. We use analytical dimensions from previous studies to structure a small-N comparison, accounting for a higher degree of complexity. Empirically, we explore the theoretical argument through the in-depth comparison of SWT systems in two diverse cases with contrasting outcomes: Italy and Austria. The analysis reveals significant hybrid traits in both countries that are often overlooked by SWT typologies. In addition, we gain insights into how multilevel institutional configurations interact with the socio-economic context contributing to diverging SWT outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Im Schatten: Die schulische Berufsausbildung in der nationalen (Berufs-)Bildungsberichterstattung: Was wird wo berichtet und warum so wenig?. What is Reported where, and why so Little? (2025)

    Dionisius, Regina; Illiger, Amelie; Ebbinghaus, Margit;

    Zitatform

    Dionisius, Regina, Margit Ebbinghaus & Amelie Illiger (2025): Im Schatten: Die schulische Berufsausbildung in der nationalen (Berufs-)Bildungsberichterstattung. Was wird wo berichtet und warum so wenig?. What is Reported where, and why so Little? In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 121, H. 1, S. 156-176. DOI:10.25162/zbw-2025-0006

    Abstract

    "Etwa ein Drittel aller Ausbildungsanfänger: innen beginnen eine schulische Berufsausbildung. Trotz ihrer Bedeutung erhalten diese Ausbildungen in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich weniger Aufmerksamkeit als die duale Berufsausbildung nach BBiG/HwO. Dieses Ungleichgewicht spiegelt sich auch in der Bildungsberichterstattung wider. Der vorliegende Beitrag vergleicht die nationale Berichterstattung zu schulischen Berufsausbildungen, identifiziert bestehende Lücken und beleuchtet die zugrundeliegenden Ursachen. Abschließend werden Maßnahmen vorgeschlagen, um die Sichtbarkeit und Relevanz schulischer Berufsausbildungen zu steigern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Doch lieber woanders hin: Wenn geeignete Bewerberinnen und Bewerber abspringen, verschärft dies Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen (2025)

    Ebbinghaus, Margit; Schwengler, Barbara; Leber, Ute;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Margit, Ute Leber & Barbara Schwengler (2025): Doch lieber woanders hin: Wenn geeignete Bewerberinnen und Bewerber abspringen, verschärft dies Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen. In: IAB-Forum H. 24.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250324.02

    Abstract

    "Seit Jahren bleibt ein hoher Anteil der betrieblichen Ausbildungsplätze unbesetzt. Als eine mögliche Ursache hat jüngst das (kurzfristige) Abspringen von Bewerberinnen und Bewerbern verstärkt an Aufmerksamkeit gewonnen. Wie Ergebnisse des IAB-Betriebspanels zeigen, ist davon rund jeder vierte Betrieb mit unbesetzten Ausbildungsplätzen betroffen. Im Vergleich zum generellen Mangel an Bewerbungen und fehlenden geeigneten Bewerbungen spielt dieser Grund damit eine eher untergeordnete Rolle. Dennoch können sich dadurch Engpässe am Ausbildungsmarkt weiter verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara; Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Jugendberufsagenturen als Lotsen für junge Menschen im Übergang Schule - Beruf (2025)

    Enggruber, Ruth; Neises, Frank;

    Zitatform

    Enggruber, Ruth & Frank Neises (2025): Jugendberufsagenturen als Lotsen für junge Menschen im Übergang Schule - Beruf. In: Newsletter / nfb H. 2.

    Abstract

    "Ein Berufsabschluss ist eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe in Deutschland, aber etwa jedem fünften jungen Menschen im Alter von 20 bis 34 Jahren fehlt er. Viele von ihnen besuchen Angebote im Übergang zwischen Schule und Ausbildung, trotzdem nehmen im Anschluss daran nur zwei Drittel in den nächsten drei Jahren eine Ausbildung auf. Schon vor zehn Jahren forderte das Nationale Forum Beratung (nfb) deshalb, junge Menschen mit rechtskreisübergreifender Vernetzung aller am Unterstützungssystem Beteiligten nicht nur organisatorisch, sondern unter fachlich-inhaltlichen Aspekten zu begleiten. Jugendberufsagenturen (JBA) sind rechtskreisübergreifende Kooperationsbündnisse mit starker lokaler Orientierung. Der folgende Beitrag skizziert, inwieweit es ihnen seitdem gelungen ist, für junge Menschen eine Lotsenfunktion zu übernehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil (2025)

    Ertl, Hubert; Keßler, Catie; Leber, Ute; Fitzenberger, Bernd ; Christ, Alexander ; Seegers, Marco ; Holleitner, Julia ; Anger, Silke ; Gei, Julia; Schels, Brigitte ; Christoph, Bernhard ;

    Zitatform

    Ertl, Hubert, Bernd Fitzenberger, Silke Anger, Alexander Christ, Bernhard Christoph, Julia Gei, Julia Holleitner, Catie Keßler, Ute Leber, Brigitte Schels & Marco Seegers (2025): BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil. (IAB-Kurzbericht 18/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2518

    Abstract

    "Eine Ausbildung aufzunehmen, ist ein entscheidender Schritt auf dem Bildungsweg vieler junger Menschen. Sie müssen sich mit unterschiedlichen Ausbildungswegen auseinandersetzen und um Ausbildungsplätze bewerben. Hierbei kommt Angeboten der beruflichen Orientierung und Berufsberatung eine zentrale Rolle zu. Welche Erfahrungen machen ausbildungsinteressierte junge Menschen während der Berufsberatung, wie unterscheiden sich diese Erfahrungen und inwiefern gehen sie mit einem erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium einher? Daten der aktuellen BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zeigen, dass Ausbildungssuchende, die im Verlauf ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz den Kontakt zur Bundesagentur für Arbeit abgebrochen haben, und junge Geflüchtete seltener einen berufsqualifizierenden Bildungsweg einschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The composition of applicants, mismatch, and matching efficiency in the German VET market (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Wicht, Leonie ; Heusler, Anna ; Houštecká, Anna ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Anna Heusler, Anna Houštecká & Leonie Wicht (2025): The composition of applicants, mismatch, and matching efficiency in the German VET market. In: Labour Economics, Jg. 95, S. 1-28., 2025-06-25. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102755

    Abstract

    "Entries into firm-based vocational education and training (VET) stagnated in Germany during the 2010s and decreased by 11% between 2019 and 2020, which is likely to exacerbate future shortages of skilled workers. Against this backdrop, we study the VET market through the lens of a matching function estimated at the occupation by district level between 2013 and 2021. We employ a novel strategy to instrument for applicants and vacancies which draws on differences in local labor market conditions for different occupations. Our estimated matching elasticities for applicants and vacancies are 0.46 and 0.57, respectively. Matching efficiency shows a slight downward trend before Covid and a large drop during Covid. Using our estimates to decompose aggregate trends in matches, we find that while matching efficiency and applicants drove matches down before Covid, the increase in vacancies until 2019 stabilized the VET market. During Covid, the drop in applicants, vacancies, and matching efficiency contributed similarly to the sudden drop of matches. Furthermore, without the increase in migrants applying to VET positions, demographic change alone would have led to an even greater decline in matches already before Covid. Changes in occupational and regional mismatch did little in explaining the overall trend in matches." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmarkt weiter tief in der Krise: Politik und Betriebe sind gefordert (2025)

    Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd (2025): Ausbildungsmarkt weiter tief in der Krise: Politik und Betriebe sind gefordert. In: IAB-Forum H. 06.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251106.01

    Abstract

    "Trotz vieler unbesetzter Ausbildungsstellen sank die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 erneut und liegt weiterhin deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. Gleichzeitig wächst die Zahl junger Erwachsener ohne Berufsabschluss. Die betriebliche Ausbildung muss attraktiver und zugänglicher werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung: Die Barrieren für Jugendliche aus Haushalten mit Grundsicherungsbezug sind besonders hoch (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Holleitner, Julia ; Heusler, Anna ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Anna Heusler & Julia Holleitner (2025): Zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung: Die Barrieren für Jugendliche aus Haushalten mit Grundsicherungsbezug sind besonders hoch. In: IAB-Forum H. 18.06.2025 Nürnberg, 2025-06-17. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250618.01

    Abstract

    "Der Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums trägt wesentlich zu einem reibungslosen Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt bei. Doch die Zahl junger Menschen ohne Berufsabschluss nimmt seit Jahren zu. Vor allem bei jungen Erwachsenen aus Haushalten, die Grundsicherung für Arbeitsuchende beziehen, ist das Risiko instabiler Übergänge deutlich erhöht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel: Steigende Übernahmequote bei rückläufiger Zahl erfolgreich beendeter Ausbildungsverträge (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Leber, Ute; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Ute Leber & Barbara Schwengler (2025): Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel: Steigende Übernahmequote bei rückläufiger Zahl erfolgreich beendeter Ausbildungsverträge. (IAB-Kurzbericht 14/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2514

    Abstract

    "Im Jahr 2024 ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge wieder leicht zurückgegangen und liegt weiterhin deutlich unterhalb des Niveaus vor der Corona-Krise. Im Zuge der anhaltenden Wirtschaftsschwäche bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Eine Analyse mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2024 zeigt, wie sich verschiedene Indikatoren der betrieblichen Ausbildung entwickelt haben und ermöglicht einen Blick aus der Sicht der Betriebe auf die aktuelle Situation und die Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt. Ein besonderes Augenmerk gilt Jugendlichen ohne Schulabschluss und der Entwicklung der Übernahmequote." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "Wir können den jungen Menschen jetzt häufig passgenaue Angebote eröffnen" (2025)

    Gille, Christoph; Tophoven, Silke ; Grodotzki, Christina;

    Zitatform

    Gille, Christoph & Silke Tophoven; Christina Grodotzki (sonst. bet. Pers.) (2025): "Wir können den jungen Menschen jetzt häufig passgenaue Angebote eröffnen". In: Sozialmagazin H. 7/8, S. 54-59. DOI:10.3262/SM2508054

    Abstract

    "Das Interview beleuchtet die Entwicklung und Arbeitsweise der Jugendberufsagentur Essen. Seit 2015 arbeitet die Jugendberufsagentur als rechtskreisübergreifendes Kooperationsmodell, um junge Menschen ganzheitlich zu beraten und zu unterstützen. Ziel ist eine handlungsfähige, präsente und niedrigschwellige Jugendberufsagentur, die passgenaue Angebote macht und strukturelle Hürden zwischen den Rechtskreisen überwindet – mit dem Anspruch, Lebensläufe positiv zu verändern und echte Teilhabe zu ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The untapped potential of disadvantaged young people for apprenticeships in skilled trades (2025)

    Hasler, Patrizia;

    Zitatform

    Hasler, Patrizia (2025): The untapped potential of disadvantaged young people for apprenticeships in skilled trades. (ILO working paper / International Labour Organization 137), Geneva, 27 S. DOI:10.54394/pqro8797

    Abstract

    "Skills development through quality apprenticeships can help young people make a successful transition from school to adulthood with sustainable, satisfying and rewarding employment. But even in Switzerland, which has a very strong standardized apprenticeship system with a good reputation, there is still an average dropout rate of about 20 per cent over the last two decades. This paper seeks to identify the influencing factors of quality apprenticeships and elaborates possible reasons why young people in low-reputation apprenticeships drop out more often than those in popular professions. Two studies conducted by the author with apprentices in the vocational fields of construction and media design serve as the scientific basis. The first study – in the field of media design, a popular field for vocational training – found that the pedagogical and didactic skills of the trainer, in particular the positive handling of errors, trust, honest and direct feedback, as well as the variability of tasks and the relationship with work colleagues, have a significant influence on training satisfaction. It was also found that the important influencing factors of competence growth in the workplace are not the same as those that significantly influence the grades at school The second study – in the field of construction, a vocational training track with low reputation – compared apprentices who terminated their apprenticeship contractwith a control group of non-terminators in order to determine the factors influencing the probability of apprenticeship contract termination. Wrong career choice and unfavourable working and training conditions significantly increase the probability of aborting the apprenticeship. This paper goes one step further and combines the results of the two studies with two sociological theoretical concepts, the concept of “social reproduction” and the concept of different “life worlds” taken from SINUS Institute studies; these sociological concepts explain why young people from families with a low socio-economic background belong to the target group of disadvantaged young people but match very well with skilled trades when their specific needs are addressed. For this reason, the author concludes by providing concrete recommendations for policymakers, employers’ associations and trade unions to leverage the untapped potential of disadvantaged young people in order to address the shortage of skilled workers in skilled trades. Social justice demands long-term investment in this disadvantaged group of young people as they deserve not to be left behind. Their human capital is valuable for economic growth as well as for societal and individual prosperity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Obwohl Fachkräfte fehlen, haben immer mehr junge Menschen keine Ausbildung (2025)

    Hellwagner, Timon ; Söhnlein, Doris ; Yilmaz, Yasemin ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hellwagner, Timon, Doris Söhnlein, Enzo Weber & Yasemin Yilmaz (2025): Obwohl Fachkräfte fehlen, haben immer mehr junge Menschen keine Ausbildung. In: IAB-Forum H. 24.04.2025, 2025-04-22. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250424.01

    Abstract

    "Arbeitskräfte sind in Deutschland seit Jahren immer knapper geworden, in vielen Branchen sind insbesondere Engpässe bei den Fachkräften spürbar. Gleichzeitig zeigen aktuelle Daten des IAB, dass immer mehr junge Erwerbspersonen über keine Berufsausbildung verfügen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mittelfristig hat die Berufseinstiegsbegleitung einen positiven Einfluss auf Beschäftigung und Verdienst (2025)

    Heß, Pascal ; Wilzek, Lukas;

    Zitatform

    Heß, Pascal & Lukas Wilzek (2025): Mittelfristig hat die Berufseinstiegsbegleitung einen positiven Einfluss auf Beschäftigung und Verdienst. In: IAB-Forum H. 02.06.2025, 2025-06-01. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250602.01

    Abstract

    "Die Berufseinstiegsbegleitung steht auf dem Prüfstand. Mehrere Bundesländer sehen ihre Fortführung skeptisch oder führen aktuell Evaluationen durch. Verbände und Bildungsträger fordern eine Weiterführung des Programms, um sozial benachteiligte Jugendliche beim Übergang in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die vorliegende IAB-Studie zeigt, dass ehemalige Teilnehmer*innen zu Beginn ihres Berufslebens häufiger in einem Beschäftigungsverhältnis stehen und mehr verdienen als Personen einer Vergleichsgruppe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heß, Pascal ;
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  • Literaturhinweis

    Verbesserung der Beratungsqualität im Übergang Schule – Beruf: Fortschritte und (neue) Herausforderungen (2025)

    Koch, Dörthe; Liesenfeld, Joachim;

    Zitatform

    Koch, Dörthe & Joachim Liesenfeld (2025): Verbesserung der Beratungsqualität im Übergang Schule – Beruf: Fortschritte und (neue) Herausforderungen. In: Newsletter / nfb H. 2.

    Abstract

    "Beratung im Übergang Schule – Beruf steht in einem engen Verhältnis zur Berufsorientierung auf schulischer Ebene. Professionelle Berufliche Orientierung basiert mittlerweile auf einem System an Standardelementen mit der Gewähr für alle Schülerinnen und Schüler (unabhängig von Schulform und Wohnort), und nutzt insbesondere die Wirkung von Praxiserfahrungen mithilfe von Berufsfelderkundungen und betrieblichen Praktika. Um entsprechende qualitativ hochwertige Angebote für Schüler*innen zu ermöglichen, bedarf es der Mitwirkung und der dezentralen Koordinierung der Beteiligten: Kommunen, Schulen, Kammern, Verbände, Unternehmen, Berufsberatung der Arbeitsagenturen und weiterer Beratungseinrichtungen. Es gilt, die Berufliche Orientierung als gemeinschaftliche Aufgabe zu verstehen und den Übergang des jungen Menschen in den Beruf im Netzwerk koordiniert zu begleiten (Verantwortungskette). In Nordrhein-Westfalen ist ein solches System der Berufsorientierung und der koordinierten Übergangsbegleitung im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) mithilfe der Kommunalen Koordinierung in den letzten 15 Jahren Schritt für Schritt auf- und ausgebaut worden. Junge Menschen schöpfen ihre Berufswahlkompetenz und Orientierung aus möglichst vielfältigen und authentischen Erfahrungen in der Arbeitswelt. Da der Übergang aber sozial vulnerabel ist und die gegenwärtige Generation darüber hinaus unter vielen Verunsicherungen (Covid-19-Pandemie, Krieg gegen die Ukraine, Klimakrise, gesellschaftlicher Wandel) herangewachsen ist, bedarf ein Teil der jungen Menschen einer engen persönlichen Begleitung und Beratung durch Coaches. Dies gilt umso mehr für die Jugendlichen, die durch ihre Eltern weniger unterstützt werden können. Die Verbesserung der Beratungsqualität für junge Menschen im Übergang basiert auf kontinuierlichen Innovationen. Solche Innovationen werden auf der fachlich-konzeptionellen Ebene entwickelt, sind jedoch stets auch auf Organisations- und Prozessinnovationen angewiesen, für die Promotoren vor Ort benötigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Between Selection and Inclusion in Vocational Education and Training: Contrasting Switzerland and Spain (2025)

    Marhuenda-Fluixá, Fernando; Bonoli, Lorenzo;

    Zitatform

    Marhuenda-Fluixá, Fernando & Lorenzo Bonoli (2025): Between Selection and Inclusion in Vocational Education and Training. Contrasting Switzerland and Spain. In: IJVES : international journal of vocational education studies, Jg. 2, H. 1, S. 43-66. DOI:10.14361/ijves-2025-020103

    Abstract

    "This article discusses inclusivness of Vocational Education and Training (VET) at Upper Secondary Education (USE). While inclusion has become a policy aim in compulsory education, it is not so clear that it is the case beyond post-16 education. In the case of VET, the demand of high quality standardized vocational qualifications challenges inclusion. The article addresses three different dimensions of inclusion: access to VET at USE, successfully achieving a qualification, and entering the labor market in a position according to the qualification achieved. We approach inclusion from a policy rather than a pedagogical perspective in section 2, and in section 3 our hypothesis about the inclusiveness of a school-based VET and a dual VET system are presented. In section 4 we choose Spain and Switzerland as examples of these systems, we show indicators, and we describe how both systems deal with the three dimensions of accessing, achieving a qualification and entering the labor market. The analysis concludes by stating that inclusion is particularly difficult because of the first dimension: it is in transition to VET in USE where both countries have more difficulties and could improve their inclusiveness. The problem is the same, but the reasons are different and these are explained in the text, addressing tensions between reputation and inclusiveness and the externalization of measures. Some considerations on comparative education also result from our analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    School-to-work transition in Chile and Uruguay from the education-occupation linkage perspective (2025)

    Marques Hill, Agustina; Solga, Heike ;

    Zitatform

    Marques Hill, Agustina & Heike Solga (2025): School-to-work transition in Chile and Uruguay from the education-occupation linkage perspective. In: Advances in life course research, Jg. 63. DOI:10.1016/j.alcr.2024.100654

    Abstract

    "This study examines school-to-work transitions (STWTs) in Chile and Uruguay, focusing on education-occupation linkages. For the first time, we apply the linkage strength approach to Latin American countries, using cross-sectional household survey data. Since STWT research is highly segregated across the different world regions, we do so in a comparative perspective with France, Germany, and the United States. Although Chile and Uruguay are high-income countries, they still face STWT challenges common to Latin America, such as high levels of informal and agricultural work. However, Chile has higher educational attainment than Uruguay, similar to the comparison countries. Our analysis reveals strong education-occupation linkages not only among higher qualified young adults, but also among low-qualified entrants – thus a “linkage trap” into low-skilled jobs – in Chile and especially in Uruguay. Moreover, unlike in France and Germany, general education provides stronger linkages than vocational programs. Informal employment does not differ significantly from formal employment in terms of linking education to occupations in STWTs. In fact, informal employment is associated with stronger linkages for low-qualified young workers in Uruguay. Furthermore, in Uruguay, strong linkages are associated with lower earnings for both tertiary and less-educated entrants, challenging the positive interpretation of high linkage strength drawn from the comparison countries. Overall, the linkage strength patterns are not as different across the different world regions: Chile’s andUruguay’s patterns are in some aspects closer to France and Germany than the United States is to either European country." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 The Author(s). Published by Elsevier Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Moderating Effect of Firm‐Specificity on the Impact of Unemployment on the Demand for Apprentices: Evidence From Switzerland During <scp>COVID19</scp> (2025)

    Morlet, Guillaume M. A. ; Bolli, Thomas ;

    Zitatform

    Morlet, Guillaume M. A. & Thomas Bolli (2025): The Moderating Effect of Firm‐Specificity on the Impact of Unemployment on the Demand for Apprentices: Evidence From Switzerland During COVID19. In: Labour, Jg. 39, H. 4, S. 325-346. DOI:10.1111/labr.70000

    Abstract

    "This paper evaluates how firm-specificity of apprenticeship training, equivalently firm-specificity, moderates the response of the demand for apprentices to the unemployment rate. We first present a simplified conceptual framework to illustrate mechanisms through which this moderating effect could occur. We then empirically analyse the impact of unemployment on the demand for apprentices, and the abovementioned moderating effect. Using Poisson pseudo maximum likelihood methodology, we exploit monthly variation in the unemployment rate within sectors and cantons. We find that the unemployment rate is insignificantly associated with the demand for apprentices overall during the COVID19 period in Switzerland. We subsequently use a firm-level survey conducted before COVID19 to construct three measures of firm-specificity. Using each measure, firm-specificity significantly moderates the effect of the unemployment rate on the demand for apprentices. A rise in the unemployment rate statistically and economically significantly reduces the demand for apprentices for firms imparting less firm-specific training. On the other hand, a rise in the unemployment rate statistically and economically insignificantly affects the demand for apprentices within firms imparting more firm-specific training. Our results are robust to the use of multiple measures of firm-specificity and to the inclusion of controls capturing exposure to the pandemic and its economic support measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The State of Global Teenage Career Preparation (2025)

    Schleicher, Andreas; Diaz, Jonathan; Mann, Anthony;

    Abstract

    "This report sets out key findings from PISA as they relate to teenage career development. The report shows that across OECD countries, students are now expressing very high levels of career uncertainty and confusion. Job expectations have changed little since 2000 and bear little relationship to actual patterns of labour market demand, including in working areas of high strategic importance. The education plans of students moreover are more strongly shaped by social background than by academic performance. Many students understandably exhibit considerable anxiety about their career preparation. Wider longitudinal research shows that participation in many career development activities is positively associated with better employment outcomes. However, PISA shows that too few students in most countries are engaging in activities which are most strongly related with better transitions. In particular, young people are not getting enough guidance in crucial fields which connect them with employers and people in work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Neue Online-Panelbefragung des IAB zur beruflichen Zukunft von Jugendlichen: BeYou setzt kurz vor dem Schulabschluss an (Interview) (2025)

    Schludi, Martin; Anger, Silke ; Fitzenberger, Bernd ; Heusler, Anna ;

    Zitatform

    Schludi, Martin; Silke Anger, Bernd Fitzenberger & Anna Heusler (interviewte Person) (2025): Neue Online-Panelbefragung des IAB zur beruflichen Zukunft von Jugendlichen: BeYou setzt kurz vor dem Schulabschluss an (Interview). In: IAB-Forum H. 12.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251112.02

    Abstract

    "Mit „BeYou - Berufswahl und Du“ hat das IAB eine neue Längsschnittbefragung von Jugendlichen aufgesetzt. Damit soll eine Datenbasis aufgebaut werden, mit der sich die Wirkung der Berufsorientierung langfristig untersuchen lässt. Die Redaktion des IAB-Forum hat bei Silke Anger, Bernd Fitzenberger und Anna Heusler nachgefragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Ausbildung: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2024 (2025)

    Sielschott, Stephan; Lauxen, Oliver; Larsen, Christa;

    Zitatform

    Sielschott, Stephan, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2025): Betriebliche Ausbildung. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2024. (IAB-Betriebspanel Hessen 2/2024), Frankfurt am Main, 24 S.

    Abstract

    "In den kommenden Jahren gehen in Deutschland und in Hessen viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus den geburtenstarken Jahrgängen in den Ruhestand, während kleinere Alterskohorten nachrücken. Bis zum Jahr 2030 könnten in Hessen gut 240.000 Fachkräfte fehlen. Zwei Drittel davon werden voraussichtlich Fachkräfte mit Berufsabschluss und ein Drittel Fachkräfte mit akademischem Abschluss sein. Gleichzeitig wird bei den Arbeitskräften ohne Berufs- oder Studienabschluss ein Überhang von knapp 18.000 Personen prognostiziert (Larsen et al. 2024). Für Wirtschaft und Gesellschaft ergibt sich somit die doppelte Herausforderung, einerseits die Gewinnung und Bindung von Fachkräften mit Berufs- oder Studienabschluss zu organisieren und andererseits Arbeitslosigkeit bei Arbeitskräften ohne Berufs- und Studienabschluss entgegenzuwirken. Die Berufsausbildung bildet ein zentrales Handlungsfeld bezüglich beider Herausforderungen. Das von der Hessischen Landesregierung initiierte und im April 2025 bis 2029 verlängerte „Bündnis Ausbildung Hessen“ zielt ausdrücklich darauf ab, Fachkräftesicherung durch duale berufliche Ausbildung voranzutreiben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der „Unterstützung von individuell oder strukturell benachteiligten Menschen, die am Übergang von der Schule in den Beruf oft vor zusätzlichen Herausforderungen stehen“ (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum 2025). In Deutschland ist die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge für duale Ausbildungsstellen im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent gestiegen, in Hessen sogar um 6 Prozent auf knapp 36.000. Dabei nahm die Anzahl der Neuverträge in Industrie und Handel um 6 Prozent, im Handwerk sogar um 7 Prozent zu. Das Vor-Corona-Niveau konnte damit aber immer noch nicht wieder erreicht werden. Abermals zurückgegangen – in Hessen wie im Bund – ist die Zahl der dual ausbildenden Betriebe. In Hessen ist der Rückgang um 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf gut 30.000 Betriebe allein auf Kleinstbetriebe mit bis zu 9 Beschäftigten zurückzuführen (Kuse 2024). Hier stellt sich die Frage, inwieweit Betriebe nicht ausbilden dürfen oder wollen und welche Gründe sie ggf. für ihren Ausbildungsverzicht geltend machen. Der Berufsbildungsbericht 2024 zeigt für den Bund, dass Betriebe mit freien Ausbildungsplätzen und noch unversorgte Bewerbende im Jahr 2023 häufig nicht zueinander gefunden haben (Bundesministerium für Bildung und Forschung 2024). Ohne Ausbildungsplatz und in der Folge ohne beruflichen Abschluss bleiben insbesondere junge Erwachsene, die keinen Schulabschluss erreicht haben. Das hat Folgen: Die Arbeitslosenquote von Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung fiel nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (2024) im Jahr 2023 mehr als sechs Mal so hoch aus wie bei Personen mit beruflichem oder akademischem Abschluss. In Hessen lag der Anteil der Schulabgehenden ohne Hauptschulabschluss im Jahr 2023 bei 6 Prozent (Statistisches Bundesamt 2024). Es stellt sich die Frage, inwieweit Betriebe bereit sind, Kompromisse einzugehen, indem freie Ausbildungsplätze an Bewerbende ohne Schulabschluss vergeben werden und welche Voraussetzungen hierfür gegeben sein müssen. Die Auswertungen zum IAB-Betriebspanel 2024 stehen unter dem Rahmenthema „Betrieblicher Alltag zwischen (schmerzhaften) Kompromissen und neuen Herausforderungen in den Betrieben in Hessen“. Der erste Report hat die aktuelle Personalsituation der Betriebe in Hessen in den Blick genommen. Der hier vorliegende zweite Report fokussiert auf die betriebliche Ausbildung. Kapitel 1 widmet sich der Ausbildungsbeteiligung der Betriebe und den im abgeschlossenen Ausbildungsjahr 2023/24 angebotenen und besetzten bzw. nicht besetzten Ausbildungsplätzen. Anschließend thematisiert Kapitel 2 Ausbildungsabschlüsse und Übernahmequoten. Im dritten Kapitel erfolgt eine Analyse der im neuen Ausbildungsjahr 2024/25 abgeschlossenen Ausbildungsverträge. Kapitel 4 untersucht die Berücksichtigung von Bewerberinnen und Bewerbern ohne Schulabschluss bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen, und in Kapitel 5 werden die Gründe für den Ausbildungsverzicht ausbildungsberechtigter Betriebe analysiert. Der Report wird mit einem Resümee abgeschlossen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Infografiken
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  • Literaturhinweis

    Socio‐Economic and Gender Differences in Post‐Secondary Pathways in the UK, Germany, and Australia (2025)

    Tomaszewski, Wojtek ; Schoon, Ingrid ; Henseke, Golo ; Xiang, Ning ; Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Tomaszewski, Wojtek, Hans Dietrich, Golo Henseke, Ning Xiang & Ingrid Schoon (2025): Socio‐Economic and Gender Differences in Post‐Secondary Pathways in the UK, Germany, and Australia. In: Social Inclusion, Jg. 13, 2025-02-10. DOI:10.17645/si.9601

    Abstract

    "This study investigates variations in school‐to‐work transitions (SWTs) by socio‐economic status (SES), gender, and socio‐cultural context. Leveraging data from three nationally representative longitudinal panel studies, we compare the experiences of young people coming of age in the 21st century (2011 to 2023) in the United Kingdom, Germany, and Australia. We examine the role of different support systems that scaffold the SWT process along various post‐secondary pathways, including university, further education/vocational training, and employment tracks, with a particular focus on variations by parental education and gender. Utilizing longitudinal data from the Understanding Society Panel in the UK (N = 15,692 observations), the German Socio‐Economic Panel (GSOEP; N = 5,464), and the Household, Income and Labour Dynamics in Australia (HILDA) Survey (N = 5,759), we track synthetic cohorts born between 1993 and 1995 from ages 18 to 27 in the three countries. We employ linear probability models to conduct a cross‐national comparative analysis, identifying variations in post‐secondary pathways across the three country contexts. The choice of countries is motivated by their shared status as developed economies with distinct features in their SWT systems—contrasting the neoliberal deregulatory frameworks of Britain and Australia with Germany’s employment‐focused dual system. The findings reveal significant effects of parental education on post‐secondary transitions, as well as the differing roles of gender across various educational policy contexts. These results underscore the complexity of SWT when considered in different national settings. The insights generated by this analysis highlight the importance of dedicated policies to support low‐SES youth and promote gender equality in education and employment outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    The Impact of the Minimum Wage on Initial Labour Market Outcomes (2025)

    Umkehrer, Matthias;

    Zitatform

    Umkehrer, Matthias (2025): The Impact of the Minimum Wage on Initial Labour Market Outcomes. (IAB-Discussion Paper 16/2025), Nürnberg, 35 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2516

    Abstract

    "In dieser Arbeit untersuche ich, wie sich die Einführung des bundesweiten Mindestlohns in Deutschland auf die Arbeitsmarktergebnisse junger Berufseinsteiger auswirkt. Die institutionellen Rahmenbedingungen, administrative Mikrodaten und prognostizierte Mindestlohnbetroffenheit erlauben es, die kausalen Effekte der Maßnahme zu schätzen. Dazu werden Kohorten verglichen, die zu Beginn ihres Erwerbslebens vom Mindestlohn betroffen bzw. nicht betroffen waren, wobei Selektion in Ausbildung, Endogenität des Zeitpunkts des Berufseintritts, Veränderungen in der Kohortenzusammensetzung und makroökonomische Bedingungen kontrolliert werden. Die betroffenen Kohorten wiesen höhere Einkommen, aber keine geringere Beschäftigung auf. Sie arbeiteten etwas mehr Stunden, begannen ihre Karriere häufiger bei größeren und besser entlohnenden Arbeitgebern, übten seltener Berufe mit höherer Mindestlohnbetroffenheit aus und verrichteten seltener manuelle-routine Tätigkeiten oder Hilfsarbeiten. Den Ergebnissen zufolge behindert der Mindestlohn den Übergang von der Ausbildung in das Erwerbsleben nicht, beeinflusst aber die Zusammensetzung der Unternehmen und Berufe auf dem Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Umkehrer, Matthias;
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  • Literaturhinweis

    Wohnraumversorgung und Wohnraumbedarfe von Studierenden und Auszubildenden (2025)

    Voigtländer, Michael; Sagner, Pekka; Deschermeier, Philipp; Oberst, Christian; Henger, Ralph;

    Zitatform

    Voigtländer, Michael, Philipp Deschermeier, Ralph Henger, Christian Oberst & Pekka Sagner (2025): Wohnraumversorgung und Wohnraumbedarfe von Studierenden und Auszubildenden. (BBSR-Online-Publikation / Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung 2025,46), Bonn, 153 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie gibt einen ganzheitlichen Überblick über die Wohnraumversorgung sowie die damit verbundenen Wohnraumbedarfe von Studierenden und Auszubildenden. Auf Basis von z. B. Datenanalysen, fünf Expertenworkshops und zwei Befragungen unter 2.386 Auszubildenden und Studierenden und 286 Anbietern und Trägern von Wohnheimen wurden aktuelle und belastbare Informationen sowohl auf der Anbieter-, als auch auf der Nachfrageseite gewonnen. Derzeit stehen rund 20.000 Wohnheimplätze für Auszubildende und etwa 241.000 öffentlich geförderte Wohnheimplätze für Studierende zur Verfügung. Hinzukommen noch alternative Angebote im Bereich des Micro Livings und des Wohnens für Mitarbeitende sowie auf dem freien Wohnungsmarkt. Die Analysen in der vorliegenden Studie verdeutlichen, dass die Versorgungssituation bei Auszubildenden und Studierenden nicht ausreichend ist und sowohl aktuell als auch zukünftig Versorgungslücken bestehen. Abschließend zeigt die Studie Ansätze für eine angemessene und bedarfsgerechte Wohnraumversorgung von Auszubildenden und Studierenden auf. Hierzu zählen neben dem Neubau und der Modernisierung von Wohnheimplätzen auch z. B. die Gründung von Auszubildendenwerken oder Kooperationen von Arbeitgebern zur Bereitstellung von Wohnraum für junge Mitarbeitende." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Conflict and support during apprenticeship training in Germany: consequences for apprenticeship success and further employment in the company (2025)

    Weißmann, Markus; Roth, Tobias ;

    Zitatform

    Weißmann, Markus & Tobias Roth (2025): Conflict and support during apprenticeship training in Germany: consequences for apprenticeship success and further employment in the company. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 17, H. 1. DOI:10.1186/s40461-025-00201-8

    Abstract

    "Dual vocational training, i.e., the combination of on-the-job training in a company and school-based teaching, is of major importance to a smooth transition into the labor market and for the recruitment of skilled labor in Germany. However, around 30 percent of all training contracts are not successfully completed and not all successful apprentices remain in their training company afterwards. Previous studies have shown that apprentices who terminated their training prematurely often report conflicts and insufficient support within the company as reasons. However, these studies do not include the group of successful apprentices for whom these two aspects might also have been an issue. Moreover, to our knowledge, no study has yet appropriately investigated how conflicts and a lack of support are related to the likelihood of staying in the training company as an employee after training graduation. Using panel data from the Starting Cohort 4 of the National Educational Panel Study (NEPS SC4), we address these research gaps. Our results indicate that apprentices are less likely to finish their training successfully when they report conflicts in the company and more likely when they report support. Support does not buffer the negative effects of conflicts. Successful trainees are only less likely to subsequently remain in the training company when they report high levels of conflicts combined with low levels of support. Our detailed analyses suggest that this is rather due to missing employment offers from companies than due to graduates refusing these offers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Übergänge Schule – Beruf in einem sich wandelnden Umfeld (2025)

    Wieland, Clemens;

    Zitatform

    Wieland, Clemens (2025): Übergänge Schule – Beruf in einem sich wandelnden Umfeld. In: Newsletter / nfb H. 2.

    Abstract

    "Im vorliegenden Beitrag wird vor allem auf Basis von Befragungsergebnissen der Frage nachgegangen, wie es um die Rolle von Beratung am Übergang Schule – Beruf bestellt ist. Die Rückmeldungen aus einer Befragung von Fachkräften im Übergangssektor machen deutlich, dass die Fachkräfte eine bessere personelle Ausstattung am höchsten priorisieren. Insgesamt zeigt sich der Wunsch nach Maßnahmen und Projekten im Übergangssektor, die so konzipiert und ausgestaltet sind, dass ein möglichst großer Spielraum für individuelle Begleitung bleibt. In Jugendbefragungen wird deutlich: Junge Menschen brauchen insgesamt mehr Beratung und Unterstützung bei der beruflichen Orientierung und bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Dabei geht es nicht um mehr Informationen, sondern um persönliche, individuelle Beratung und Begleitung. Eine Schlüsselposition am Übergang nehmen die Jugendberufsagenturen (JBA) ein. Durch ihr Angebot „aus einer Hand“ können sie eine wichtige Rolle in der Orientierung übernehmen. Als zentrale Herausforderung für JBA zeigt sich, dass alle an der Umsetzung beteiligten Akteure ein gemeinsames Verständnis ihrer Zusammenarbeit entwickeln müssen. Die vorgestellten Befragungsergebnisse zeigen die enorme Bedeutung, die Beratung im Kontext von Bildung, Beruf und Beschäftigung in der heutigen Zeit zukommt. In diesem Sinne sind die in dem nfbPositionspapier aufgestellten Forderungen noch immer aktuell – nicht, weil sie nicht umgesetzt wurden, sondern vor allem, weil sich die Rahmenbedingungen so rasant verändern. Gefragt ist daher ein dynamisches Qualitätsverständnis von Beratung, das in der Lage ist, sich den wandelnden Herausforderungen anzupassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Angebot und Besetzung betrieblicher Ausbildungsplätze in Baden-Württemberg: Eine Auswertung des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2025)

    Wiemann, Jan Simon; Ziegler, Philipp;

    Zitatform

    Wiemann, Jan Simon & Philipp Ziegler (2025): Angebot und Besetzung betrieblicher Ausbildungsplätze in Baden-Württemberg. Eine Auswertung des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2025,01), Tübingen, 44 S.

    Abstract

    "Der Anteil ausbildungsberechtigter Betriebe beträgt in Baden-Württemberg in den letzten zehn Jahren recht konstant etwa 55 Prozent. Gleichzeitig ist der Anteil der Betriebe, die ausbilden, unter den berechtigten Betrieben, seit 2015 von etwa 25 Prozent auf circa 35 Prozent angestiegen. Allerdings zeigen sich in den Betrieben in Baden-Württemberg zunehmend Schwierigkeiten, die angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Die Ergebnisse dieses Kurzberichts zeigen, dass viele Betriebe in Baden-Württemberg Ausbildungsplätze anbieten, um einem erwarteten Mangel an Fachkräften zu begegnen. So bieten Betriebe mit erwarteten Personalproblemen bei der Anwerbung neuer Fachkräfte häufiger neue Ausbildungsplätze an als Betriebe ohne diese Probleme. Dieser Zusammenhang (Tabelle 2-1) erweist sich auch bei der Kontrolle für andere Betriebsmerkmale als robust. Betriebe bieten ferner häufiger Ausbildungsplätze an, wenn sie eine hohe Vakanzquote haben. Grundsätzlich ist der ungedeckte Personalbedarf also ein relevanter Faktor, der mit dem Ausbildungsangebot positiv assoziiert ist. Dagegen hemmen fehlende personelle Kapazitäten im Ausbildungsbereich und fehlende geeignete Bewerberinnen und Bewerber das Ausbildungsangebot der Betriebe in Baden-Württemberg. Schwierigkeiten, die angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen, zeigen sich insbesondere bei Betrieben die bereits eine hohe Vakanzquote aufweisen sowie in Betrieben, die Schwierigkeiten erwarten, Fachkräfte bzw. Arbeitskräfte anzuwerben. Betriebe mit Problemen bei der Deckung der (zukünftigen) Personalbedarfe haben also zugleich Schwierigkeiten dabei, durch vermehrte Ausbildung Abhilfe für diese Probleme zu schaffen. Fehlende personelle Kapazitäten auf Seiten der Betriebe erschweren darüber hinaus die Besetzung der angebotenen Plätze. Im Verarbeitenden Gewerbe könnte die verminderte Bedeutung der Ausbildung als Säule zur Fachkräftegewinnung besonders stark ins Gewicht fallen. Die Ausbildungsintensität im Verarbeitenden Gewerbe ist in den letzten Jahren um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Mittelfristig könnten sich dadurch Produktivitätsrückgänge durch weniger qualifizierte Fachkräfte einstellen. Für Handwerksbetriebe hat die betriebliche Ausbildung einen hohen Stellenwert. Zum einen sind Handwerksbetriebe häufiger ausbildungsberechtigt und bieten häufiger neue Ausbildungsplätze an als andere Betriebe. Auch die Zahl der neuen Ausbildungsplätze relativ zur Betriebsgröße sowie die Ausbildungsintensität sind in Handwerksbetrieben etwas höher als im Mittel aller Betriebe in Baden-Württemberg. Zum anderen lassen Handwerksbetriebe häufiger Bewerberinnen und Bewerber ohne Schulabschluss in den Auswahlprozessen zur Besetzung der Ausbildungsplätze zu, was auch mit dem etwas überdurchschnittlichen Anteil unbesetzter Ausbildungsplätze zusammenhängen könnte. Das Baugewerbe sticht in den letzten Jahren durch eine zunehmende Ausbildungsdynamik hervor: So ist im Baugewerbe der Anteil der ausbildungsberechtigten Betriebe und gleichzeitig der Anteil ausbildungsanbietender Betriebe gestiegen. Zudem berücksichtigen Betriebe im Baugewerbe auch häufig Bewerberinnen und Bewerber ohne Schulabschluss. Auch in den Betrieben im Baugewerbe zeigen sich jedoch große Schwierigkeiten, angebotene Ausbildungsplätze zu besetzen. Gleichzeitig gibt es Hinweise, dass der Höhepunkt der Ausbildungsangebotsquote erreicht ist, möglicherweise, weil die Auslastung durch die Ausbildung bereits ihren Höchststand erreicht hat." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Junge Menschen ohne Berufsabschluss - Verborgenes Fachkräftepotenzial für Rheinland-Pfalz (2025)

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Schorr, Niklas;

    Zitatform

    Wydra-Somaggio, Gabriele & Niklas Schorr (2025): Junge Menschen ohne Berufsabschluss - Verborgenes Fachkräftepotenzial für Rheinland-Pfalz. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2025), Nürnberg, 36 S. DOI:10.48720/IAB.RERPS.2501

    Abstract

    "Zwischen 2013 und 2022 haben in Rheinland-Pfalz ungefähr 76.000 junge Menschen bis zum Alter von 25 Jahren eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (sv-Beschäftigung) aufgenommen, ohne zuvor einen formalen Berufsabschluss erworben zu haben. Einige dieser Personen beginnen zwar eine Ausbildung, beenden diese aber vorzeitig, also ohne Abschluss. Andere wiederum besuchen Maßnahmen, die gezielt die Berufswahl und Berufsorientierung bzw. die Aktivierung und berufliche Eingliederung unterstützen, ohne jedoch unmittelbar Ausbildungsabschlüsse zu erzielen, so dass das Fachkräftepotenzial dieser ungelernten jungen Menschen nicht genutzt werden kann. Dies bleibt nicht ohne Folgen für die Betriebe, die insbesondere in Rheinland-Pfalz von einem ausgeprägten Fachkräftebedarf betroffen sind. Zudem wirkt sich Ausbildungslosigkeit negativ auf die Erwerbskarrieren der jungen Menschen aus. Vor allem junge Menschen mit einem niedrigen Schulabschluss und mit ausländischer Staatsbürgerschaft weisen ein hohes Risiko auf, dauerhaft ohne Ausbildung zu bleiben. Insgesamt schaffen 33 Prozent von den knapp 39.000 Personen, die zwischen 2013 und 2017 zunächst eine Beschäftigung aufnehmen, es auch bis zum Alter von 34 Jahren nicht, einen Berufsabschluss zu erwerben. Ihre weiteren Erwerbskarrieren sind von geringeren Löhnen, geringen Aufstiegschancen und unsteteren Beschäftigungsverläufen geprägt. Insbesondere Erwerbsverläufe mit einer langen Phase in sv-Beschäftigung oder unsteten Verläufen mit langen Phasen der Unterstützung durch die Berufsagentur für Arbeit (BA) sowie Zeiten außerhalb des Arbeitsmarktes bergen ein hohes Risiko, langfristig ohne Berufsabschluss zu bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Schorr, Niklas;
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  • Literaturhinweis

    Building pathways to opportunity: How to ensure a more level playing field in OECD countries (2025)

    Zitatform

    (2025): Building pathways to opportunity. How to ensure a more level playing field in OECD countries. (OECD Policy Insights on Well-being, Inclusion, Sustainability and Equal Opportunity 21), Paris, 13 S. DOI:10.1787/239063a4-en

    Abstract

    "Ensuring that everyone has a fair chance to succeed in life constitutes a fundamental principle of democracy, as well as an important source of economic growth and social inclusion. A new flagship OECD report, To Have and Have Not – How to Bridge the Gap in Opportunities, offers important new evidence on the way in which opportunities are distributed across OECD countries. In doing so, it aims to inform public debates on an issue of high relevance and help design effective policies that can ensure a more level playing field for all. This policy brief provides a condensed overview of the main insights and findings from this report. The policy brief explains why and how inequality of opportunity should be measured. It sheds light on some of the key questions covered in the report, including (i) how fairly are opportunities distributed in OECD countries; (ii) which circumstances play the largest role in shaping economic outcomes and for whom; (iii) what is the role of place and how are economic opportunities shaped by geographic divides in access to education, employment, infrastructure and essential services; and (iv) how can policy contribute to a more level playing field." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fehlende Ausbildungsangebote gefährden Fachkräftesicherung und soziale Integration. Ergebnisse zum Ausbildungsmarkt in Niedersachsen. | SOFI (2025)

    Zitatform

    (2025): Fehlende Ausbildungsangebote gefährden Fachkräftesicherung und soziale Integration. Ergebnisse zum Ausbildungsmarkt in Niedersachsen. | SOFI. (SOFI-Impulspapier), Göttingen, 4 S.

    Abstract

    "In der öffentlichen Diskussion erfährt das berufliche Ausbildungssystem eine hohe Aufmerksamkeit. Dies macht sich einerseits an der schwierigen Versorgung mit Fachkräften in bestimmten Branchen und Berufen, andererseits an der anhaltend hohen Zahl junger Erwachsener, die ohne beruflichen Abschluss in den Arbeitsmarkt eintreten, fest. Der beruflichen Ausbildung kommt in diesem Zusammenhang eine wichtige Scharnierfunktion zu. Inwiefern diese genutzt wird, welche Herausforderungen sich vor dem Hintergrund gesamtgesellschaftlicher, wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen stellen, hat das SOFI im Rahmen des Kapitels zur „Beruflichen Ausbildung“ für den Nationalen Bildungsbericht analysiert, der alle zwei Jahre von einer unabhängigen Gruppe von Wissenschaftler: innen verfasst wird. Anlässlich seiner Veröffentlichung wollen wir in unserem Beitrag einen tiefergehenden Blick auf die Ausbildungssituation in Niedersachsen werfen und die spezifischen Herausforderungen, denen sich Niedersachsen bei der Integration und Fachkräftesicherung gegenübersieht, vor dem Hintergrund der bundesweiten Entwicklung diskutieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bildung auf einen Blick 2025: OECD-Indikatoren (2025)

    Zitatform

    (2025): Bildung auf einen Blick 2025: OECD-Indikatoren. (Bildung auf einen Blick. OECD-Indikatoren 2025), Bielefeld: wbv Media, 623 S. DOI:10.3278/9783763979257

    Abstract

    "Die jährlich erscheinende OECD-Studie „Bildung auf einen Blick" informiert über den Zustand der Bildungssysteme in den 38 OECD-Mitgliedsländern sowie in einigen Beitritts- und Partnerländern. Die internationalen Daten, die in über 100 Diagrammen und Tabellen aufbereitet sind, umfassen den gesamten Bildungsverlauf, vom Kindergarten über Schule bis zu Hochschule und Aus- und Weiterbildung. Sie vergleichen Entwicklungen der Strukturen, Leistungsfähigkeit und Finanzen der beteiligten Länder. Die Ausgabe 2025 legt den Schwerpunkt auf den Tertiärbereich und untersucht Abschlussquoten, die Unterschiede zwischen den Ergebnissen auf dem Arbeitsmarkt nach Fächergruppe, die Erfolgsquoten sowie die Kompetenzen Erwachsener mit einem Abschluss im Tertiärbereich. Ein zusätzliches Kapitel liefert Ergebnisse der Erhebung zu den grundlegenden Kompetenzen Erwachsener (PIAAC) 2023 und verknüpft sie mit anderen Indikatoren in der Publikation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung der Assistierten Ausbildung in 2024 (2025)

    Zitatform

    (2025): Die Entwicklung der Assistierten Ausbildung in 2024. (Grundlagen: Hintergrundinfo / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Die Anzahl der Eintritte, Bestände und Austritte sowie die Verbleibsmessung der Förderungen der Assistierten Ausbildung (AsA) waren im Jahr 2024 nur eingeschränkt aussagekräftig. Gründe waren operative Vorgänge in Bezug auf Einkauf und Laufzeiten von AsA-Maßnahmen. Im Jahr 2024 endeten fast 1.000 Maßnahmen der Assistierten Ausbildung (AsA) und es wurden nahezu flächendeckend neue AsA-Maßnahmen durch Agenturen für Arbeit und gemeinsame Einrichtungen eingekauft. Das hatte zur Folge, dass viele Teilnehmende mit Ablauf der Maßnahme ihre Ausbildung noch nicht beendet hatten und bei ihnen weiterhin Unterstützungsbedarf bestand. Deshalb wechselten sie von der alten beendeten Maßnahme in eine neu eingekaufte Maßnahme. Jeder einzelne Übergang einer Person von alter zu neuer Maßnahme erfolgt mit einem Austritt aus der alten Maßnahme und einem Eintritt in die neue Maßnahme. Dies wird im Rahmen der Förderstatistik auch so abgebildet und hat damit Auswirkungen auf verschiedene statistische Kennzahlen. Im Zeitraum von August 2024 bis November 2024 wurden 29.077 Eintritte in AsA-Maßnahmen gezählt, dies entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 153 % bei den Eintritten und führt damit zu einer starken Überzeichnung. Die Eintritte setzen sich zusammen aus Übergängen (11.238) und Neueintritten (17.839). Bei den Austritten kann aufgrund der Folgeförderung (Teilnahme an einer weiteren AsA-Maßnahme) nicht sinnvoll über den Anteil der vorzeitigen Beendigungen und der Teilnahmedauern berichtet werden. Auch die Verbleibsmessungen der Förderstatistik und die daraus resultierenden Quoten wie die Eingliederungsquote, die Eingliederungsquote in sozialversicherungspflichtige Ausbildung oder Folgeförderungsquote sind nur eingeschränkt aussagefähig. Bei den Bestandsmessungen ist das Jahr 2024 ebenso auffällig. Der Bestand liegt deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (September -25%; Dezember -12 %). Zudem verschiebt sich das Saisonmuster leicht. In den letzten Jahren war der August der Monat mit den wenigsten Teilnehmenden im Bestand und ab September gab es einen Aufwuchs. Im Jahr 2024 sinkt der Bestand bis zum September und steigt erst ab Oktober an. Eine Erklärung für das neue Niveau kann sein, dass die ehemaligen Teilnehmenden zwar in der Ausbildung verbleiben, aber nun nicht mehr gefördert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Pläne von Haupt- und Realschüler*innen: Der Anteil der Unentschlossenen steigt (2024)

    Anger, Silke ; Galkiewicz, Agata Danuta; Siedler, Thomas ; Hörl, Tobias; Christoph, Bernhard ; Margaryan, Shushanik ; Sandner, Malte ; Peter, Frauke ; Maushart, Milan;

    Zitatform

    Anger, Silke, Bernhard Christoph, Agata Danuta Galkiewicz, Tobias Hörl, Shushanik Margaryan, Milan Maushart, Frauke Peter, Malte Sandner & Thomas Siedler (2024): Berufliche Pläne von Haupt- und Realschüler*innen: Der Anteil der Unentschlossenen steigt. In: IAB-Forum H. 24.09.2024 Nürnberg, 2024-09-12. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240924.01

    Abstract

    "Der Anteil der Jugendlichen, die sich sicher sind, eine Ausbildung absolvieren zu wollen, sinkt zusehends. Zuletzt traf dies nur noch auf 42 Prozent der befragten Hauptschüler*innen und auf 37 Prozent der Realschüler*innen in den jeweiligen Abschlussklassen zu.." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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